All language subtitles for 2.Der.brave.Soldat.Schwejk.1960.GERMAN.dTV.XViD

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Original subtitles

Der brave Soldat Schwejk (1960) dTV - ZDF - 30. September 2012

Fanfare

Entschuldigen Sie, wenn die Bilder etwas verschwommen sind.

Es sind echte Aufnahmen, aus der Zeit vor dem ersten Krieg.

Unsere Erinnerungen sind auch verschwommen.

Der Blumenumzug fand 1914 in Wien statt.

Die letzten Jahre der "guten alten Zeit."

In Budapest traf man sich auf einem Reit- und Fahrturnier.

In Prag gab die Budapester Oper ein glanzvolles Ballett-Gastspiel.

Das geh�rte damals zusammen. �sterreich, Ungarn und B�hmen.

Gl�cklich vereint in der -

- �sterreichisch- ungarischen Doppelmonarchie.

Gl�cklich ist �bertrieben.

Die B�hmen w�nschten seit jeher ihren eigenen Staat.

Aber die V�lker waren vereint unterm alten Kaiser Franz Josef.

Empfang des Erzherzogs Franz Ferdinand in Sarajevo.

Opfer dieses Attentats:

Erzherzog Franz Ferdinand, seine Gattin -

- und die "gute alte Zeit."

Es f�hrte zum Ersten Weltkrieg, der geschichtlich registriert wurde.

Die Wiener verehrten ihren alten Kaiser.

Die Tschechen (B�hmen) zeigten weniger Begeisterung.

Aber Begeisterung kann ja beh�rdlich befohlen werden.

In Prag beginnt die Geschichte des braven Soldaten Schwejk.

(ruft) Extra-Ausgabe!

Jetzt haben sie den Ferdinand erschlagen.

Was f�r einen Ferdinand? Ich kenn zwei.

Den Diener vom Drogisten?

Er trank aus Versehen Haartinktur.

Oder Ferdinand Kottka, der Hundedreck sammelt?

Um beide ist es nicht schade.

Den Erzherzog Franz Ferdinand.

Das ist aber gelungen.

Wo ist ihm das passiert?

In Sarajevo niedergeschossen. Er fuhr mit seiner Gattin im Automobil.

Eine Wurst und eine Semmel.

Im Automobil...

Plagte er sich lange? Nein, er war gleich hin.

Automobil fahren ist eh gef�hrlich.

Wenn dann geschossen wird, muss ein Wunder geschehen, -

- dass man �berlebt.

Herr Wirt!

Was denken Sie, wer es tat?

Das geht mich einen Dreck an.

F�r uns gibt es keine Politik.

Das ist ein gro�er Verlust f�r �sterreich!

Ein Verlust ist es. Jawohl.

Der Ferdinand l�sst sich durch keinen Trottel ersetzen.

Bitte, meine Herren, sprechen Sie von was anderem.

Es kann einen sp�ter verdrie�en.

Dort hing ein Bild vom Kaiser!

Gerade da, oder?

Die Fliegen schissen auf ihn. Er steht auf dem Boden.

Mir tut unser Kaiser leid. Den Neffen abgemurkst.

Man muss eiserne Nerven haben.

Aber unser Kaiser wird das nicht so lassen:

"Daf�r kriegt ihr eines dr�bergezogen."

Wem sagt er das?

Dem Feind! Die wird er verdreschen.

Es wird Krieg geben.

Mehr sagen Sie nicht.

Staatspolizei! Sie sind verhaftet.

Eine Verwechslung. Ich bin v�llig unschuldig.

In jeder Beziehung. Hochverrat!

Nichts sagte Herr Schwejk. Ich werde es bezeugen.

Feiner Zeuge sind Sie. Egal. Ich gehe wegen Hochverrat mit.

Verheiratet? - Ja.

Ihre Frau? - Geht Sie nichts an.

Kann sie das Gesch�ft f�hren? - Ja.

Abends holen wir Sie. - Ich sagte nichts.

Daf�r dass "Die Fliegen auf unseren Kaiser schissen."

Ich m�chte zahlen. Ordnung muss sein.

Unser Oberleutnant sagte: "Disziplin muss sein."

"Sonst klettert ihr wie die Affen auf den B�umen."

"Das Milit�r macht Menschen aus euch."

Stellen Sie sich vor: Auf jedem Baum sitzt ein Soldat ohne Disziplin.

Davor hatte ich die gr��te Angst. Wie die Zeit verlaufen ist.

Heitere Musik

Klopfen

Klopfen

Herein!

Guten Abend, meine Herren miteinander.

Wissen Sie, weshalb Sie hier sind?

Melde gehorsamst: Ja.

In einer Zeit wo man auf Erzherz�ge schie�t, -

- darf sich niemand wundern, wenn man ihn zur Polizei bringt.

Benehmen Sie sich nicht so bl�d!

Sie sind schuldig und haben alle Sinne beieinander.

Hochverrat, Majest�ts-Beleidigung.

Billigung der Ermordung des Erzherzogs.

Aufwiegelung in einem Lokal.

Sprechen Sie.

Ein gewisser Pollajzek trank mal 12 Liter Bier und...

Halten Sie's Maul!

Sprechen Sie erst, wenn ich Sie was frage.

Melde gehorsamst: Ja.

Gestehen Sie alles?

Ja, wenn Sie es w�nschen. So gestehe ich.

Schreiben Sie:

"Alle Beschuldigungen gegen mich entsprechen der Wahrheit."

Fr�her war's �rger:

Der Angeklagte musste auf gl�henden Eisen gehen.

Damit man erkennt, ob er unschuldig ist.

Oder man warf ihn in einem Sack ins Wasser.

Danach war er wie neu geboren.

Freuen Sie sich! Sie leben jetzt.

Unterschreiben!

Melde gehorsamst: Ja.

Abf�hren!

Heitere Musik

Untersuchungs-H�ftling Schwejk!

Es lebe Kaiser Franz Josef I.

Sie sind der Schwejk?

Bitte, ja.

Was sind Sie von Beruf?

An- und Verkauf von Hunden. Vom Bernhardiner bis zum Pinscher.

Und alle mit Stammbaum. Den stell ich pers�nlich aus.

Den Leuten macht ein Stammbaum Spa�. Alles Vertrauenssache.

Als Sie das Protokoll unterschrieben, -

- �bte man bei der Polizei Druck aus?

Euer Gnaden. Sie sagten: "Unterschreib!"

Da bin ich ihnen gefolgt.

Ich schlag mich nicht wegen meiner Unterschrift.

F�hlen Sie sich ganz gesund?

Ganz gesund nicht. Ich hab Rheuma.

Kuriere mich mit "Opodeldok".

Heitere Musik

Schwejk Josef! �berstellt vom Landesgericht!

Guten Morgen!

Ich vertrau Ihnen.

Auch wenn sich jeder irren kann, je mehr er �ber etwas nachdenkt.

Besonders ein Irrenarzt kann sich irren.

Machen Sie sich frei.

Darf ich meine Unterhose anbehalten?

Zur�ck. Machen Sie drei Schritte auf uns zu!

Drei - sagte ich!

Mir kommt's nicht drauf an.

Setzen Sie sich!

Merkw�rdig.

Hey.

Was ist denn?

Atmen, tief atmen! - Nicht atmen!

Atmen, tief atmen! - Nicht atmen!

Ruhe, meine Herren! Ich bin gest�rt.

Lachen

Antworten Sie mir.

Ist Radium schwerer als Blei?

Ich wei� nicht.

In einer Zelle ist ein Professor. Er h�lt sich f�r ein Huhn.

Er weint, weil er keine Eier legt. Der kann Ihnen Bescheid geben.

Was ist der Unterschied zwischen Kreis und Kugel?

Kreis ist...

Kugel ist...

Kugel ist Kugel.

Ich geb Ihnen auch ein R�tsel auf.

Was ist der Unterschied zwischen einem Tanzsaal -

- und einem Schlachthaus?

Im Tanzsaal schweben Beine. Im Schlachthaus beben Schweine.

Klarer Fall von Dementia Preacox.

Keine Spur, Herr Kollege.

Angeborener Kretinismus.

Wehrte Kollegen, der Mann ist ein Simulant!

Ein Simulant von schwachem Verstand.

Ich bin kein Simulant.

Die Milit�r�rzte waren sich einig:

Ich bin ein Idiot.

Wer hier ein Idiot ist, bestimmen wir.

K�nnen Sie singen?

K�nnen Sie uns ein Lied vorsingen?

Ohne weiteres. Ich habe keine sch�ne Stimme.

Aber gerne, wenn Sie sich unterhalten m�chten.

(singt) "Der kleine M�nch, im Lehnstuhle dort, -

- blickt nieder in tiefen Sinnen."

"Zwei bitt're hei�ere Tr�nenfurt -

- auf seine Wangen rinnen."

"Oh, kleiner M�nch, was weinest du..."

Weiter kann ich's nicht.

Blasmusik im Hintergrund

Ich hab's vorausgesagt.

Aber im Irrenhaus wissen die noch nichts davon.

Heil Kaiser Franz Josef!

Das wird eine Hetz.

Eine Wurst, ein Dunkles!

Ist Ihr Mann auch schon Zuhause?

Sie haben ihm 10 Jahre aufgebrummt.

10 Jahren. Das h�tte ich nicht gedacht.

Unschuldige wurden schon zu 5 Jahren verurteilt.

Aber 10 ist ein bisschen viel.

Armer Kerl!

Nie vergess ich seine Augen nach dem Urteil.

Sieben Tage sind schon rum.

Vielleicht gef�llt's ihm.

Ich w�re gerne im Irrenhaus geblieben.

Warum �rgern sich die Menschen?

Man kann nackt rumkriechen.

Man kann den Finger in die Nase stecken.

Einer gab sich f�r H�nsel und Gretel aus.

Damit er 2 Portionen kriegt.

Fanfare

Allgemeine Kriegsbegeisterung.

Stolz lie� der Kaiser seine Truppen an sich vorbei paradieren.

In Russland lie� der russische Kaiser -

- seine strahlenden Truppen an sich vorbei paradieren.

Jedes Land �berpr�fte seine Waffen.

In �sterreich war man �berzeugt von seinem Recht.

Man glaubte an den Sieg.

In Russland war man �berzeugt von seinem Recht.

Man glaubte an den Sieg.

Auf den Bahnh�fen herrschte Jubel und Hochstimmung.

Als ob es nicht zu einer V�lkerschlacht, -

- sondern zu einer Hochzeit ginge.

Freiwillige meldeten sich zahlreich.

Der Kaiser gab ger�hrt den Erlass heraus:

"Jeder nicht Einberufene, -

- soll seiner gewohnten T�tigkeit mit doppeltem Flei� nachgehen."

Ein Brief f�r Sie, Schwejk.

Was sagen Sie zu Sebastian? Die 12 Jahre sind wie weggeblasen.

Wie neugeboren. Die Leute werden sich freuen.

Sie haben Sommersprossen und ihr Hemd auch.

Der Brief ist vom Kriegs-Ministerium.

Frau M�ller, setzen Sie sich.

Ich geh zum Milit�r.

Was wollen Sie dort?

K�mpfen.

Mit �sterreich steht's schlecht.

Die Russen r�cken vor auf Krakau und Ungarn.

Darum beruft man mich ein. Aber Ihr Knie!

In solcher Zeit muss jeder Kr�ppel an seinen Platz!

Melodie vom Radetzy-Marsch

Musik: "Radetzky-Marsch"

Musik: "Radetzky-Marsch"

Es lebe der Kaiser Franz Josef!

Schwejk Josef!

Was fehlt Ihnen?

Ich bin Rheumatiker.

Aber ich diene dem Kaiser bis zum Letzten!

Ich hab dicke Knie.

Das ist Pech.

Rheuma zu bekommen, wenn man an die Front soll.

Das muss Sie verdrie�en.

Jawohl. Dann hab ich noch Herzklopfen beim Treppensteigen.

Aber der Krieg findet im Parterre statt.

In die Simulanten-Baracke!

Sie sind ein Simulant.

Wir kurieren Ihr Rheuma!

Vielen Dank, Herr Oberarzt.

Guten Morgen!

Ich w�nsch allen baldige Gesundung.

Was fehlt dir?

Ich hab Rheuma.

Gel�chter

Mit Rheuma fang gar nicht erst an.

Na, geh. Der N�chste.

Ist die Verpflegung gut? Lachen

Morgens gibt's Tee. - Abends Haferschleim.

Der Krieg ist teuer.

Sie m�ssen sparen. Fertig machen!

Stimmengewirr

Magen auspumpen! Aspirin.

Einlauf! Aspirin.

Einlauf! Aspirin.

Einlauf!

Doppelter Einlauf!

Was fehlt Ihnen?

Ich bin Rheumatiker!

Rheumatiker?

Eine schwere Krankheit. Lachen

Tun die Knie weh?

Melde gehorsamst: Ja!

Nachts k�nnen Sie nicht schlafen!

Rheuma ist schmerzhaft.

Aber wir schon gute Erfahrungen.

Sie marschieren garantiert an die Front!

Geben Sie ihm einen ordentlichen Einlauf!

Damit sein Rheuma erschrickt und davonl�uft!

Ich hab vollstes Vertrauen.

Sollte man nicht das Knie mit "Opodeldok" einreiben?

Der Herr ist vom Fach!

Ich werde Sie bei schwierigen F�llen hinzuziehen, Herr Kollege.

Marsch!

Marschmusik

An die Front kommt man nur mit guten Beziehungen.

Es will nicht gut werden.

Mach uns nichts vor. - Er ist kein Simulant.

Alle ins Bett!

Eine Generalsfrau kommt her. Eine Baronin!

Zeigt nicht eure dreckigen F��e.

Ich m�chte die Baronin begr��en mit einer Ansprache.

Leg dich!

Melde gehorsamst: Ich liege.

Da ist unser lieber Schwejk, Exzellenz.

Er verh�lt sich sehr geduldig.

Da haben wir ihn!

Und so geduldig.

Der?

Ja, das ist er!

Mein Lieber!

(Arzt) Stuhl!

Doch nicht den! - Es war kein anderer da.

Ich las in der Zeitung von unserem kranken Helden.

Wie bescheiden. Er spricht nicht �ber seine Taten.

Geben Sie her.

"Vaterlandsliebe eines Rheumatikers."

Es war schwer, den Tapferen zu finden.

Ich bringe den Dank des Vaterlandes.

Der General ist der Vater aller Soldaten.

Seine Gattin ist die Mutter aller Soldaten.

Eine gute Mutter hat immer etwas f�r ihre guten Kinder.

Johann!

"Wahre Begebenheiten aus dem Leben unseres Monarchen."

Erhabene Ereignisse.

Was noch?

Noch eine Kleinigkeit.

Machen's mal auf.

So was braucht man doch.

Lachen

H�hnchen, H�hnchen - lauter H�hnchen!

Wenn die Not am gr��ten - ist die Baronin am N�chsten. Amen!

Wie's ihm schmeckt, dem Wackeren!

Wann haben Sie ihn gesund gepflegt?

Wir haben ihn bald so weit!

Lasst's euch gut munden. Gute Besserung, ihr tapferen M�nner!

Ich halte meine Hand sch�tzend �ber ihn.

Stimmengewirr

Sanit�ter!

Diese H�hner verlassen euch nicht auf nat�rlichem Weg!

Heitere Musik

T�rklingel

Damit erreichen Sie genau das Gegenteil.

Um 7 Uhr fr�h zahl ich keine Rechnungen!

Ich habe kein Geld, Herr Schaffierer!

Melde gehorsamst: Ich will kein Geld von Ihnen!

Ich bin Schwejk, Ihr neuer Bursche.

Kommen Sie rein!

Melde gehorsamst:

Herr Oberleutnant haben mich zum Burschen auserkoren.

Sie wurden mir zugeteilt auf Veranlassung -

- Generals von Purzenheim.

Was haben Sie mit dem General?

Mit ihm nichts. Mit seiner Frau!

Sie besuchte mich am Bett und besch�tzt mich.

Was hast du vorher angestellt?

Hundeh�ndler.

Was h�ltst du von einem Terrier?

Man muss sich auskennen.

Es gibt wenig reinrassige Hunde.

Entweder verga� sich die Mutter mit einem Scheusal.

Oder er hatte mehrere V�ter und was geerbt.

F�r mich kommt nur ein reinrassiges, junges Tier in Frage.

Jeder m�chte ein junges Tier, Herr Oberleutnant.

Einem alten Hund putzen wir die Z�hne mit Schmirgelpapier.

Wenn er grau ist, malen wir ihn schwarz an!

Es war ein eintr�gliches Gesch�ft. Ich war immer ehrlich.

Du bist ein Hofnarr.

Er soll sich umdrehen!

Dreh dich um.

Du riechst so gut, Putzi!

Ja, mein Schatz.

Schwejk, befolgen Sie meine Befehle ohne Widerrede!

Auch wenn ich sage: Springen Sie ins Feuer!

Melde gehorsamst: Ich spring!

Ist gut.

Bei mir herrscht Ordnung. Zu Befehl.

Ich hasse die L�ge. Zu Befehl!

Und bestrafe sie streng. Zu Befehl.

Verstehen Sie? Melde gehorsamst: Ich versteh.

Nichts ist �rger als L�gen.

Ein ehrlicher Mensch ist �berall gesch�tzt -

- und mit sich selbst zufrieden.

Weil er sagen kann: "Heut war ich wieder ehrlich."

Putzi, hilf mir!

Ich seh nichts, ich brauch einen Stuhl.

Ich muss um 8 Uhr im Gesch�ft sein.

Wo ist der Stuhl? Wann seh ich dich?

Ich melde mich.

Wenn Ernst am Telefon ist, sag: "Gru� von der Mutter!"

In Ordnung. Danke.

Du riechst gut!

Das gibt eine Katastrophe!

Wir leben im Zeitalter der Katastrophen.

Ich melde mich.

Ich hab heute Dienst und komme erst in der Nacht.

K�nnen Sie telefonieren? Melde gehorsamst: Ja.

Ich bin in Kaserne 11.

R�umen Sie die Wohnung auf.

Eines Tages, wenn ich es befehle, -

- besorgen Sie mir einen erstklassigen Terrier.

Oberleutnant, ich werde Sie zufrieden stellen.

Lassen Sie niemanden rein.

Kommt jemand wegen Geld, sagen Sie:

Ich stelle bis Kriegsende alle Zahlungen ein.

Nat�rlich.

Heitere Musik

(singt) "Der kleine M�nch, im Lehnstuhle dort, -

- blickt nieder in tiefen Sinnen."

"Zwei bitt're hei�ere Tr�nenfurt -

- auf seine Wangen rinnen."

"Oh, kleiner M�nch, was weinest du..."

Heitere Musik

"In Liebe, deine Lukki."

Musik

T�rklingel

Ich m�chte zu Oberleutnant Lukasch.

Nicht Zuhause!

Hallo!

Egal, bringen Sie die Koffer rein.

Nicht ohne Erlaubnis.

Wann kommt der Oberleutnant?

Nachts.

Soll ich vor der T�r stehen?

Ich sa� lange in der Eisenbahn.

Ich werde versuchen mit dem Oberleutnant zu telefonieren.

Ihr Name? Kathi.

Sagen Sie ihm:

Mein Mann verfolgt mich. Und ich bin ungl�cklich.

Telefon

Oberleutnant Lukasch.

Sie will bei mir wohnen?

Spielen wir Karten oder nicht? Moment.

Wenn's dem Oberleutnant recht ist, sage ich ihr -

Herr Oberleutnant wurde pl�tzlich ins Feld abkommandiert.

Blo� nicht!

Moment mal.

Ich hab unerwarteten Besuch. Kann jemand die Emma �bernehmen?

Ich m�chte mich nicht �bernehmen.

Ich muss sie erst besichtigen.

Ich �bernehme sie sofort.

Schwejk, lassen Sie die Dame sofort herein.

Benehmen Sie sich taktvoll und erf�llen Sie ihr alle W�nsche.

Melde gehorsamst: Zu Befehl!

Bitte n�hertreten!

Na also.

Auf Befehl vom Oberleutnant, erf�ll ich Ihnen jeden Wunsch.

Sie sind das gr��te Rindvieh!

Das glaub ich Ihnen gern.

Wie hei�en Sie? Schwejk Josef!

Machen Sie mir ein Bad.

Beziehen Sie das Bett frisch.

Ihr Wunsch ist mir Befehl.

Schwejk.

Hier riecht's.

Das bin ich.

Schwejk benutzt Parf�m!

Gelegentlich.

Sagen Sie -

Hat der Oberleutnant oft Damenbesuch?

Oberleutnant Lukasch f�hrt ein keusches Leben.

Die riecht die Katz, die vorhin wegging.

Sie k�nnen nicht einfach hereinkommen.

Verschwinden Sie!

Ich kann Sie beruhigen. Mich st�rt's �berhaupt nicht.

Sei ehrlich, bist du so bl�d oder tust du nur bl�d?

Hinaus!

Zu Befehl!

Raus!

Schwere Zeiten stehen ihm bevor, dem Herrn Oberleutnant.

Mit der Bestie.

Schwejk.

Wir m�ssen sie loswerden. Es reicht mir.

1 Tag - bitte. 2 Tage - bitte. Aber eine ganze Woche?!

All zuviel ist ungesund.

Ein schwerer Fall.

Am besten, der Mann von der gn�digen Frau, -

- von dem sie weglief, erf�hrt wo sie ist.

Damit er sie holt.

Jemand schickt ein Telegramm.

Es leistet gute Dienste.

Auch wenn's Ohrfeigen gibt.

Ich soll ein Telegramm schicken?

Ich will davon nichts h�ren. Bitte, Herr Oberleutnant.

Ich kann's schicken.

Als anonymer Freund.

Nein!

Ich kann Sie nicht dran hindern, wenn ich nichts davon wei�.

Robert Wendler.

Robert Wendler.

Hopfenhandel.

Br�nn.

Josefsgasse 18.

Br�nn, Josefsgasse 18.

Schnucki!! Ich bin vernarrt ich dich!

Sag: "Ich kann ohne dich nicht leben!"

Ich geh zur Post in einer privaten Angelegenheit.

T�rklingel

Klavier-Musik

Wir haben alle Zahlungen bis Kriegsende eingestellt.

Wo ist meine Frau? Wendler, Hopfenhandel?

1. T�r links!

Klavier-Musik

Schnauzi.

Oberleutnant Lukasch.

Mein Mann!

"Mein Mann"...

Herr Wendler! Das ist aber nett. Nehmen Sie Platz.

Bitte. Bitte sehr.

Eine Zigarette gef�llig?

Wann sind Sie angekommen?

Heute fr�h.

Schnauzi!

Schnauzi.

Zum Gl�ck haben Sie mich angetroffen.

Ich habe Nachtdienst.

Daher bot ich der Dame meine Gastfreundschaft an.

Kathi ist eine merkw�rdige Frau.

Danke f�r alles, was Sie f�r sie getan haben.

Sie fuhr einfach nach Prag, als ich auf Reisen war.

Du hast nicht dran gedacht -

Kathi, du f�hrst sofort mit mir nach Hause.

Zieh was an!

Mich regen die Ereignisse auf.

Der Krieg schadet dem Hopfengesch�ft.

3 Brauh�user brannten ab -

- ein Schaden von 12.000 S�cken Hopfen j�hrlich!

Der Krieg fordert von uns allen Opfer.

Das tut Ihnen gut.

Letztes Jahr fuhr sie mit einem Zahnarzt weg.

In Agram fand ich sie wieder.

Ich t�tigte in Agram einen Abschluss von 3000 S�cken Hopfen!

Eine Menge S�cke.

Mein gr��tes Gesch�ft.

Das verdanken Sie Ihrer Frau.

Auf einen baldigen Sieg!

Fanfare

Von BALD konnte keine Rede sein.

Von SIEG konnte nicht mit Sicherheit gesprochen werden.

Im August 1914 waren die Bahnh�fe voll.

Voll waren sie immer noch.

Aber es wurde nicht mehr gejubelt.

Endlose Fl�chtlingsstr�me.

Jeden Monat war ein neuer Feind da.

"Viel Feind - viel Ehr!"

Die M�chte konnten sich geehrt f�hlen.

Man fragte sich an h�chster Stelle:

Ob es ein bisschen zuviel EHRE sei!

Die Truppenmoral war sehr gut.

Das Heer stand geschlossen.

Scheppern

Mein armer Kopf!

Gehen Sie heut zur Arbeit?

Oder soll ich in der Kaserne anrufen?

Dass sie schwer erkrankt sind.

Sag ihnen: Ich liege im Sterben.

M�ssen Sie sich �bergeben?

Schwejk. Etwas Entsetzliches passierte beim Kartenspiel.

Es passiert viel Entsetzliches. Da war ein gewisser -

Seien Sie mal still, Schwejk!

Ich hatte schreckliches Pech. Ich verspielte alles Geld. Alles.

Das war ja nicht viel. Schwejk.

Am Ende verspielte ich Sie an Oberleutnant Helmig.

Wie viel bekamen Sie f�r mich?

100 Kronen.

Ich wollt ihm meine Einrichtung verpf�nden.

Aber die geh�rt mir nicht.

Es tut mir leid, Schwejk.

Wir m�ssen sofort Abschied nehmen. Der Oberleutnant erwartet Sie.

Leb wohl, Schwejk.

(schreit) Endlich werd ich Sie Rindvieh los!

Verstanden?

Schwejk?

Melde gehorsamst: Ich verstehe.

Wecker klingelt.

Haben Sie den Verstand verloren??

Ich hoffe, nein.

Ich hab sowieso zuwenig.

Sie sollten zu Oberleutnant Helmig gehen.

Ich war dort und kaufte mich zur�ck.

F�r 100 Kronen?

Er nahm mich in Augenschein.

Und ich konnte ihn auf 50 Kronen runterhandeln.

Der Hund von Oberleutnant und -

Mein Vorgesetzter hei�t: Herr Oberleutnant Helmig!!

Was tat er?

Er biss mich ins Bein.

Ich m�chte auch einen Hund haben.

Darf ich mich nach einem Prachtexemplar -

- von einem Terrier umschauen?

Ach, ich habe kein Geld.

Geld spielt dabei keine Rolle.

Pferdegetrappel

Wo lang geht's nach Jiskov?

Ich bin nicht von Prag.

Ich bin auch kein Hiesiger.

Ich bin aus Czerojz.

Das ist nicht weit entfernt. Ich bin aus Brodimy.

Wie hei�t der Hund?

Max.

Max, komm her.

Du bist ein sch�ner Hund.

Der geh�rt Oberst Zillergut.

Was frisst er am liebsten?

Gekochte Leber. Die gibt's nur sonntags.

Kalbs- oder Schweinsleber?

Ist ihm egal!

Sind Sie �fters hier?

Jeden Abend um halb neun.

Ich versuche, um halb neun hier zu sein.

Vielleicht versp�te ich mich ein bisschen.

Wenn's ganz dunkel ist, sind Sie auch noch hier?

Ich trau keinem Mann aus Prag.

Die Leute vom Land sind ehrlicher.

Aber an Kriegs-Ehen glaub ich nicht.

Solch eine Frau ist bald Witwe.

Ich komme einfach nicht an die Front.

Hundebellen

Du bist aber ein sch�ner Hund!

Er hei�t Max!

Woher haben Sie den? Der kostet ein Verm�gen!

Nicht einen Kreuzer.

Er ist von meinem besten Freund.

Der musste an die Front. Er kann den Hund nicht mitnehmen.

Ich gebe Ihnen 50 Kronen f�r den Hund.

Das kann ich nicht annehmen. Die m�ssen Sie annehmen.

Und vertrinken. Ich vertrinke sie befehlsgem��.

Herr Oberleutnant, halten Sie Max immer an der Leine.

Gehen Sie nicht �ber den Havlijczek-Platz!

Dort ist ein b�ser Fleischerhund, der Terrier frisst.

Na gut.

Max.

Aber Schwejk, was tun wir mit der Katze?

Hund und Katze sind von Natur aus Freunde.

Am Anfang balgen sie sich ein bisschen.

Bellen

Fauchen

(singt) "Der kleine M�nch, im Lehnstuhle dort, -

- blickt nieder in tiefen Sinnen."

"Zwei bitt're hei�ere Tr�nenfurt -

Wohin gehen wir, Herr Oberleutnant?

Gehen wir spazieren oder wohin?

Wir gehen zu mir.

Ich muss Ihnen meinen Burschen zeigen.

Fr�ulein Gretl! Ich m�chte ihn nicht kennen lernen.

Warum nicht? Nein.

Fr�ulein Gretl. Es ist Krieg.

Ich trage den Rock des Kaisers.

Bald kann es nur noch ein Kreuz von mir geben.

Das ist es ja.

Dann sind Sie fort.

Nichts bleibt als Sehnsucht und Tr�nen.

Nein, das will ich nicht!

Ich kann Sie beruhigen.

Ich kann offen mit Ihnen sprechen.

Ich bleibe in Prag f�r die Dauer des Krieges.

L�gen Sie mich nicht an.

Ehrenwort.

Ich bilde Freiwillige aus, f�r ein Jahr.

Gretl.

K�nnten wir in die andere Richtung gehen?

Nicht heute, ich muss gehen.

Und morgen?

Nein, diese Woche geht es nicht.

Aber am Montag!

Montag.

Also gut, Montag.

Aber nur, wenn Sie ganz artig sind.

Halt!

Herr Oberleutnant!

Verzeihung, Herr Oberst. Ich bemerkte Sie nicht.

Kommen Sie mit mir! Entschuldigung, Gn�digste.

Herr Oberleutnant.

Sie gehen mit einem gestohlenen Hund spazieren! Er geh�rt einem anderen.

Dieser Hund - Geh�rt mir!

Mein Max - Ist mein Fox!

Lasen Sie nicht im "Tagblatt" meine Verlust-Anzeige?

Sie lesen die Inserate Ihrer Vorgesetzten nicht?

Dieser Hund?

Im Hinterland den Hund eines Vorgesetzten spazieren f�hren!

Wir verlieren t�glich Hunderte von Offizieren.

Und Anzeigen werden nicht gelesen!

Ihr Name! Lukasch. 91. Regiment.

Abkommandiert zur Ausbildung Freiwilliger.

Sie m�chten an die Front.

In 3 Tagen sind Sie wieder beim 91. Regiment in Budweis.

Das Bataillon formiert sich dort.

Herr Oberst - Nein, danken Sie mir nicht!

Gehen Sie weiter spazieren - ohne meinen Hund!

Das ist die Verurteilung zum Tod ohne einen Zeitpunkt.

Sie schaffen es!

Ich gebe mir M�he.

Und den Schwejk, meinen Burschen, erschlag ich!

Jetzt gibt's keinen Montag mehr f�r uns.

Montag bin ich in Budweis.

Doch, heut!

Heut ist Montag.

Fanfare

Die Kriegsf�hrung wurde moderner.

Die Waffen furchtbarer.

Ihnen kommt das heute l�cherlich vor.

Es war nur der kleine Weltkrieg.

Aber f�r die Opfer war der Krieg gro� genug.

Eins, zwei, drei.

Vier, f�nf, sechs, sieben.

Einer fehlt!

Melde gehorsamst: Man hat uns einen Koffer gestohlen.

Als ich alle Koffer beisammen hatte, hat er ihn gestohlen.

Das wird wunderbar, wenn wir beide f�r den Kaiser fallen.

Was war in dem Koffer?

Der Zimmer-Spiegel und der Garderobenhaken.

Kein Verlust - die Sachen geh�rten dem Hausherrn.

Still, Schwejk!

Auf Bahnh�fen wird immer gestohlen. Anders geht's nicht.

Sind Sie Herr Pocrawic? Vertreter der Weinfirma "Goldene Rebe"?

Ich las in der Zeitung:

Der normale Mensch hat 70.000 Haare am Kopf.

Haarausfall kommt von der seelischen Erregung am Wochenbett.

Hinaus, Sie Schweinskerl!

Ich bin General Major von Schwarzenburg!

Sie erlauben Ihrem Burschen, Ihren Vorgesetzten zu beleidigen.

Wie hei�en Sie?

Lukasch. Welches Regiment?

91. Infanterie. Man hat mich strafversetzt.

Gut, da brauch ich mich nicht mehr bem�hen.

Spannende Musik

Kann ich Sie was fragen? Keine Dienstgeheimnisse.

Pscibl sagt: Es passiert nichts, wenn man an Notbremsen zieht.

Der Zug bleibt sofort stehen. Die Notbremse muss funktionieren.

(singt) "Der kleine M�nch, im Lehnstuhle dort, -

- blickt nieder in tiefen Sinnen."

"Zwei bitt're hei�ere Tr�nenfurt -

Spannende Musik

Spannende Musik

Was ist los?

Der Pscibl l�gt.

Ungeschickt von meinem Burschen!

Was ist los?

Einer zog die Notbremse!

Ich will keine Zugversp�tung.

Ich fahr in den Krieg. Erz�hlen Sie nichts von Pscibl.

Das kostet Sie 20 Kronen! Ich habe keine 20 Kronen.

Dann muss ich Sie dem Stations-Vorstand vorf�hren.

Ich spreche gern mit gebildeten Leuten.

Es war st�rker als ich. Ich soll 20 Kronen bezahlen.

Oder ich komme zum Stations-Vorstand.

Ich gebe Ihnen keine 20 Kronen, Schwejk.

Eine Trennung hat auch sein Gutes.

Arbeiten Sie schon lange hier?

Bestimmt geben Sie ihm auch einen Gute-Nacht-Kuss!

Eine Krone und 20.

Als ob Sie gar nichts h�tten!

Entweder 20 Kronen oder nichts.

Zieht eine vollj�hrige Person unbefugt die Notbremse:

Werden 20 Kronen Geldstrafe f�llig!

Sie sind vollj�hrig.

Ich kann Ihnen helfen.

Ich bin vollj�hrig, aber ein beh�rdlich anerkannter Idiot.

Eine Notbremse mehr oder weniger ist egal.

Warum sagten Sie das nicht gleich?

Stimmt das? Ehrenwort.

"Versichert, schwachsinnig zu sein".

Dann ziehe ich in den Krieg.

Wann geht der Zug nach Budweis?

5.27 Uhr.

Haben Sie Ihre Milit�rpapiere?

Ja, in der Hosentasche. Geben Sie her.

Hosentasche von Oberleutnant Lukasch.

Dann m�ssen Sie laufen.

Ohne Milit�rpapiere gibt es keinen Passierschein.

Ich kauf mir meine Fahrkarte in den Krieg selbst.

Mit 1 Krone, 20?

Budweis einfach - 3. Klasse macht 2 Kronen, 45!

Der Krieg ist nur f�r reiche Leute.

Heitere Musik

"Zwei bitt're hei�ere Tr�nenfurt -

- auf seine Wangen rinnen."

"Oh, kleiner M�nch, was weinest du..."

"...was weinest du,..."

"...was weinest du..."

Heitere Musik

Stummes Reden

Heitere Musik

Es hat alles seinen tiefen Sinn.

Heh, wohin?

Nach Budweis.

Sie kommen doch von Budweis.

Sie sind verhaftet.

Ich bin doch nach Budweis gegangen.

Ich werde es Ihnen schon ausreden, Soldat.

Sie werden zur Einsicht kommen.

Jedes Leugnen erschwert nur ein Gest�ndnis.

Jedes Gest�ndnis erschwert nur jedes Leugnen.

Umgekehrt!

Umgekehrt, sagte ich!

Haben Sie mit Soldaten geredet?

Fast nur.

Fragten Sie sie, wie viel Mann ein Regiment hat -

- und wie es eingesetzt wird?

Nein. Weil ich es schon wei�.

Sie sind also �ber unsere Armee vollst�ndig informiert.

Nat�rlich, Herr Wachtmeister!

K�nnen Sie russisch? Melde gehorsamst: Nein!

Haben Sie geh�rt? Er kann nicht russisch.

Der Kerl ist schlau. Geben Sie her!

Ich zeig Ihnen etwas.

Streng geheim!

(liest) "Russische Spione in �sterreichischen -

- Uniformen dringen in unsere Monarchie ein."

"Das Landeskommando befiehlt die Festnahme -

- aller verd�chtigen Elemente."

Haben Sie etwas hinzuzuf�gen?

Man kann nicht vorsichtig genug sein.

Ja, mein lieber Freund.

Bei unseren Beh�rden verrechnen sich alle!

Wir sind n�mlich nicht bl�d.

Ich muss austreten.

Steckt nichts anderes dahinter?

Nein, nur ein Bed�rfnis.

Bajonett auf!

Heitere Musik

Dahinter stellen!

Damit er sich nicht durch die Mistgrube gr�bt!

H�bsch gem�tlich hier.

K�nnen Sie fotografieren?

Melde, ja.

K�nnen Sie auch einen Bahnhof fotografieren?

Ja, er bewegt sich nicht.

Man muss nicht sagen: "Bitte recht freundlich."

Gibt es in Russland sch�ne M�dchen?

Die gibt's in der ganzen Welt.

Sehr gut.

Ausfl�chte haben bei uns keinen Erfolg.

Gestehen Sie lieber der einfachhalber gleich.

Ich kann nicht 2 Sachen auf einmal tun.

Fanfare

Auf beiden Seiten wurden viele Gefangene gemacht.

Schwejk war nur einer von Zahllosen.

Sie warteten hoffnungslos auf ihre Befreiung.

Schwejk wurde nach 6 Wochen freigelassen.

Er war kein Spion.

Melde, da bin ich wieder.

Nein, Schwejk, nicht wieder.

Doch, ich bin's wirklich.

Ich habe einen neuen Burschen. Bescheiden, ruhig, zur�ckhaltend.

Der bringt mich nicht mit seiner Bl�dheit ins Heldengrab.

Heulen Sie nicht gleich!

Schwejk, du �berlebst diesen Krieg.

Gott liebt die Einf�ltigen.

Dich trifft keine Kugel.

Darum m�chte ich an der Front nicht neben dir stehen.

Halten Sie sich im Sturmangriff hinter mir.

Ich st�rme nicht!

Ich bleibe in Budweis, hier bei der Verpflegung.

Du bist ein Held, Schwejk.

Melde gehorsamst: Ein trauriger Held.

Sie waren immer gut zu mir.

Herr Oberleutnant, ich bring das Essen!

Sehr gut.

Wo ist die Suppe?

Melde gehorsamst: Versch�ttet.

Und die Leberkn�del? Auch versch�ttet?

Die liegen in einer Pf�tze.

Du Schwein hast mir mein Essen aufgefressen!

Es fehlen 2 St�ck Rindfleisch.

Und 2 St�ck Strudel.

Damit hast du dich voll gestopft!

Da war ein gewisser - Maul halten!

Ich hab immer soviel Hunger.

Mein Magen knurrt andauernd.

Wenn du nur an meinem Essen riechst, lass ich dich in Ketten schmieden.

Neben der Gulaschkanone.

Raus!

Mit ihm haben Sie keine Freude. Mach dir keine Hoffnungen.

An der Front fallen oder in Budweis verhungern ist gleich.

Das ist alles.

Brauchen Sie noch jemanden der sich f�r Sie opfert?

Du brauchst dich nicht opfern.

Aber du kannst diesen Brief abgeben.

Du bist in solchen Sachen geschickt.

"Frau Kakonyi, Kaiserplatz 5, 1.Stock."

Aber Vorsicht. Sie ist verheiratet.

Vogelgezwitscher

Was ist?

Ist Herr Kakonyi im Gesch�ft?

Das ist er.

Danke f�r die Auskunft.

Schwejk!

Jesus Maria!

Der Woditschka.

Schwejk Josef!

Der Schwejk Josef!

Idiot.

Der Woditschka.

Man denkt an nichts B�ses und Woditschka steht vor mir!

Du bist mein bester Freund, aber lass das!

Du stinkst nach Knoblauch.

Setz dich zu mir!

Ich muss erst einen Befehl ausf�hren.

Du setzt dich jetzt zu mir, auf einen Slibowitz.

2 Slibowitze.

(lallt) Eine gute Idee, ins Hundegesch�ft einzusteigen.

Nach dem Krieg.

(lallt) Die Ware kostet nichts. Das meiste ist Reinverdienst.

"Schwejk & Woditschka" - Versand edler Hunde.

Ich sag, ja.

Und wenn ich ja sage, dann sag ich ja.

Nach dem Krieg wird's ein Millionengesch�ft.

Weil die M�nner auf dem Feld der Ehre sterben.

Die vielen Witwen kaufen sich einen Hund.

Weil sie einsam sind und das Fressen weniger kostet.

Jetzt gebe ich den Brief ab.

Das hat Zeit.

Sicher nicht.

Es ist ein Liebesbrief an ein verheiratetes Weibsbild.

So was ist immer delikat.

Ein verheiratetes Weibsbild!

Lies! Vielleicht kann man noch was lernen.

Ich habe ihn schon gelesen - ein Meisterwerk.

"Gn�dige Frau."

"Ich hatte Gelegenheit, Sie und Ihren Gemahl -

- gestern im Nachtlokal zu beobachten."

"Ihr Gemahl betrachtete freudig -

- die schamlosen Bewegungen der Sch�nheits-T�nzerinnen."

"Sie erweckten bei Ihnen die gleiche Abscheu -

- wie bei mir."

"Ihre Lebensanschauungen -

- Lebensanschauungen stimmen mit den meinen �berein."

"Deshalb wage ich es, Sie um eine Zusammenkunft zu bitten."

"Damit wir uns n�her kennen lernen."

"Ich w�nsche nur, mit Ihnen �ber reine Kunst zu sprechen."

"Ich harre bebend auf Antwort."

Das muss man sich abschreiben.

Ein begabter Mensch.

Ich komme mit. Das verheiratete Weibsbild muss ich sehen.

Komm mit. Aber wir m�ssen es geschickt tun.

T�rklingel

Sie w�nschen?

Ich will die Frau sprechen.

In welcher Angelegenheit?

Ein Brief von einem Herrn.

Sehr geschickt.

Mit Frauen hab ich meine Methode.

Da war mal eine Kellnerin, die hat es mit jedem gemacht.

Nur mit mir nicht.

Sie sollen es mir geben.

Aber das Maul halten.

Ich wart auf Antwort.

Treten Sie n�her.

Warten S' hier!

H�bsch eingerichtet.

Sogar 2 Regenschirme.

Laute Stimmen

Welcher verfluchte Kerl schrieb diesen Brief?

Lass mich in Ruh. Welcher Kerl -

Schrei nicht so! Ich hau dich -

Entschuldigen Sie die St�rung beim Nachtmahl!

Erniedrige dich nicht!

Dieser Halunke! Ausgerechnet mit meiner Frau.

Ich schicke den Brief zum Krieg-Ministerium!!

Ich schrieb den Brief. Ich liebe Ihre Frau!

Kapitales Weib.

Hausherr schimpft auf Tschechisch.

Oh, Gott!

Du hast den Brief geschrieben?

An die Dame.

Melde gehorsamst: Ja!

Ein h�bscher Schreibstil.

So kultiviert.

Nimm einen Bleistift.

Schreib! Da drauf!

"Ich w�nsche nur, mit Ihnen �ber reine Kunst zu sprechen."

Es geht nicht.

Eine momentane L�hmung der rechten Hand.

So was kommt vor.

Ist der Schmerz ertr�glich?

Du Hund! Schreib oder du kommst auf Wasser und Brot!

Es wird dir nichts n�tzen.

In deinen Akten hab ich viele Handschrift-Proben.

Es wird besser.

Aha...

Sie schrieben doch den Brief.

Jawohl, Herr Oberst.

Ich war auch mal jung!

Den Schwejk h�tten Sie nicht weggehen lassen sollen.

Wie der Kerl f�r Sie einsteht.

Leider fra� er den Brief umsonst.

Die Kakonyi-Aff�re erregte �ffentliches �rgernis.

Sie gehen demn�chst an die russische Front.

Und den Schwejk teile ich Ihnen zu.

Das geht nicht, Herr Oberst!

Beim Milit�r geht alles.

Sie bl�des Rindvieh!

Ich bin etwas eingeschlafen.

Daf�r kannst du erschossen werden.

Man kann f�r so vieles erschossen werden.

Ein Wunder, dass man noch lebt.

Gibt's Nachrichten f�r mich?

Melde gehorsamst: Ja.

Ich hab alles sorgf�ltig notiert.

"Hast du endlich deinen Bleistift angespitzt, du Ochse?"

"Schreib Regimentskanzlei. Bist du fertig?"

"Oberstleutnant Lukasch, hast du das, -

- zur sofortigen Besprechung zum Kommandant."

"Unterschrift, du Affe - Oberst Schr�der, Rindvieh!"

Wann war das?

Vor 6 Stunden.

Sonst noch was?

Melde gehorsamst: Ja.

"Mit sofortiger Wirkung nicht mehr gestattet in Marsch setzen."

"Ohne Verz�gerung eingeholt werden."

Was??

Der sprach so schnell.

Telefon

Ordonnanz der 11. Marsch-Kompanie!

Da ist der, der so schnell redet.

Lukasch! Was gibt's denn?

Ach, Herr Oberst.

Zu Befehl, Herr Oberst.

Der Marschbefehl, Schwejk.

Marschmusik

Woditschka! Es geht los! Wir gehen k�mpfen.

Komm mich nach dem Krieg im "Kelch" besuchen!

Bring Unterhaltung mit!

Komm nach dem Krieg um sechs!

Komm lieber um halb sieben!

Um sechs kannst du nicht?

Also gut, um sechs.

So werd ich auch liegen.

Was das den alten Kaiser kostet.

Er bringt sich noch an den Bettelstab.

Er schnorrt jetzt schon bei seinen Untertanen.

Pfeifen

Wir fahren p�nktlich in den Krieg. Sonst k�men wir zu sp�t.

Unser Oberst sagt: "Wenn wir zusammenhalten, -

- ist der Feldzug wie ein Spaziergang in Prag."

Deshalb werden f�r Soldaten keine R�ckfahrkarten gekauft.

Hat einer den Schwejk gesehen?

Darf man auf "Rote-Kreuz-Wagen" schie�en?

Man darf nicht, aber man kann.

Wie f�hlst du dich nach dem langen Marschieren?

Melde gehorsamst:

Ich vertraue fest auf Gott.

M�ge er mir Kraft geben, f�r den Kaiser alles zu ertragen.

Haben Sie Slibowitz in der Feldflasche?

Ich f�hl mich schwach.

Aber nur einen Schluck!

Nur f�r einen besseren Geschmack.

Bald erf�llt sich dein Wunsch:

Du wirst k�mpfen! Kannst du es erwarten?

Melde gehorsamst: Ja.

Ich stellte mir das anders vor: Unsere Gener�le zu Pferd.

S�bel blitzen. Wir nach vorn - der Feind nach hinten.

Und aus ist es.

Und zur�ck ins Hundegesch�ft.

Krachen

Voll in Deckung!

Herr Oberleutnant! Die Schlacht ist nebenan.

Ich fand ein vierbl�ttriges Kleeblatt. Ich geb's Ihnen.

Danke, Schwejk. Gl�ck brauchen wir.

Was tun Sie, wenn Friede ausbricht?

Ich werde solide.

Da war ein M�del, die Gretl, in Prag.

Zuerst fahr ich nach Budweis und nehme mir die Frau Kokonyi.

Wie viele M�del hast du verdorben?

Ich war immer anst�ndig.

Einmal verlor ich fast meine Unschuld.

Ich fand nur noch eine �bernachtung im "Hotel Prag".

Die Kassiererin sollte beim Stubenm�del schlafen.

"Dem Herrn geben wir ihr Zimmer." Sie hatte es sehr h�bsch.

Auf ihrem Bett lag ein Spitzenschlafrock.

Ich bin in den Schlafrock hineingeschl�pft.

Er roch so angenehm, dass ich mit ihm schlafen ging.

Krachen

Und pl�tzlich mitten in der Nacht �ffnet jemand die T�r.

Herein kommt ein Herr -

Herr Oberleutnant!

Sprich weiter, Schwejk.

Ich m�chte das Ende deiner bl�den Geschichte h�ren.

Herr Oberleutnant.

Traurige Musik

Sch�sse

Nicht schie�en!

Ich wollt's wegwerfen. Mich ergeben.

Das w�r praktisch, aber dann sind wir bei der Siegesfeier nicht dabei.

Das Schie�en hat einen Haken. Die haben auch lange Flinten.

Schuss

Ein Kunstsch�tze ist dabei.

Was ist? Hier sind Menschen!

Schuss

Heitere Musik

Heitere Musik

Bitte nicht schie�en! Ich Vater von 10 Kindern.

Sie sind also Herr Feind.

Ich Vater von 10 Kindern.

Unsere Kinder spie�t du auf, du Bestie!

Nicht aufspie�en kleine Kinder!

L�g nicht!

Ich las es im "Prager Tagblatt".

Du weggeworfen die Flinte?

Ja, ins Korn.

Lachen

Hast du auch genug?

Ich hab Rheuma.

Aber ich k�mpfe wie ein L�we.

Krieg bald zu Ende.

Bald alle Zuhause.

Schau!

Wo sind die anderen? Was?

Die 7 Kinder?

Ich hab nur 3.

Auf einen Vater von 10 Kindern schie�t man nicht so leicht.

Richtig. Dagegen ist "einen Vater mit 3 Kindern erschie�en" -

- eine Erholung.

H�bsch deine Kinder, Iwan! Besonders der mit den Segelohren.

Hast du Fotografie?

Ich bin nicht verheiratet.

Oh!

Ich hab eine gute Idee. Zum Andenken tauschen wir Fotos.

Wir nichts Feinde. Wir Br�der!

Ich hei�e Boris.

Ich bin Schwejk Josef.

Du bist bl�d. Man erkennt an unseren Uniformen: Wir sind Feinde.

Nur an Uniform.

Schwejk Josef! Zieh aus!

Bin ich noch Feind?

Nein, aber du k�nntest.

Komm, zieh an!

Lachen

Bin ich jetzt Freund?

Br�derchen, Schwejk!

Du bist ein Rindvieh, Boris.

Wir sind schon wieder Feinde.

Umgekehrte Feinde...

Halt.

H�nde hoch!

Melde gehorsamst...

H�nde hoch, Iwan.

Ich bin kein Iwan!

Der kann deutsch. Ein gebildeter Russe!

Das ist ein Irrtum.

Ich bin �sterreicher und Soldat.

Ich bin aus Prag.

Ich bin Kaiser von China!

Halt dein Maul.

Abf�hren!

Darf ich die Arme runternehmen? Ja!

Alles hat seinen tiefen Sinn.

Spricht jemand deutsch?

Bitt' sch�n, ich!

Sagen Sie Ihren Leuten: Russen zerst�rten die Bahnanlage.

Russen sollen sie wieder aufbauen.

Diese Bahnanlage ist von Russen zerst�rten worden.

Russen sollen - Sind Sie bl�d!?

�bersetzen Sie's ins Russische! Ich kann kein Russisch.

Halten Sie mich zum Narren? Nein.

Ich bin die Ordonnanz der 11. Kompanie des K+K Regiments.

Ich kam in unsere Gefangenschaft.

Und die russische Uniform?

Ich tauschte sie mit einem Russen.

Als Angeh�riger der �sterreichischen Armee??

Freiwillig. Abf�hren!

Marsch.

"...unglaubw�rdig."

"Der Angeklagte nahm Kontakt mit dem Feind auf."

"Er trug die feindliche Uniform und wird der Desertion -

- f�r schuldig befunden. Er wird daher zum Tod verurteilt."

"Innerhalb 24 Stunden zu vollstrecken."

Sie haben das Recht auf ein letztes Wort.

Es ist kein Unterschied, -

- ob ich von russischen oder �sterreichischen Kugeln sterbe.

Das freut mich aber.

Mein Name ist Schwejk.

Herr Pfarrer, setzen Sie sich und erz�hlen Sie mir:

Warum sperrte man Sie ein?

Mancher wei� nicht, warum er sitzt.

Das ist angenehm.

Dann hat er was, sich die Zeit zu vertreiben.

Er kann Nachdenken. Ja, lieber Sohn.

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde zum Nachdenken.

Woher sind Sie? Aus Jitschin.

Aus Jitschin. Kannten Sie Rosa?

Sie bekam Zwillinge.

Sie verklagte 18 M�nner auf Vaterschaft.

Der eine Zwilling hat ein braunes und ein blaues Auge...

Was haben Sie auf einmal, Herr Pfarrer?

Sie sind das 1. Mal in Arrest.

Ich bin hier wegen des geistlichen Trostes.

Darin bin ich nicht gut.

Aber den Herrn Faustin musste ich immer tr�sten, weil...

T�rschloss

Es ist so weit, Schwejk.

Schade, vielleicht w�re es mir bei Ihnen auch gegl�ckt.

Aber ich bin dienstlich verhindert.

Halt!

Haben Sie noch einen Wunsch?

Ich bin mit Woditschka verabredet - nach dem Krieg um sechs.

Bitte sagen Sie ihm: "Ich komme nicht."

Damit er nicht wartet.

Das l�sst sich nicht machen.

Ich erf�lle deinen Wunsch.

Willst du verbundene Augen?

Das w�re angenehm, die Sonne blendet etwas.

Hab Acht!

Schie�en - fertig!

An!

Ich hab doch noch einen letzten Wunsch:

Ich will mir meine Milit�rnummer merken.

Feldwebel Wanjek sagte:

"Wo ihr nach dem Tod hinkommt, da gibt's auch Milit�r."

"Da werdet ihr geschliffen!"

Ich muss f�r da oben meine Nummer wissen.

Man erspart sich Scherereien.

1 - 2 - 8 - 3 - 5 - 4 - 6.

Eine Lokomotive in Betczek auf Gleis 16 hatte die Nummer 4268.

Man sollte sie wegschleppen ins Depot zur Reparatur.

Aber der Lok-F�hrer hatte ein schlechtes Nummern-Ged�chtnis.

Der Streckenmeister zeigte ihm, wie man sich Nummern merkt:

"Also schauen Sie, die Lokomotive hat die Nummer 4268."

"Die erste Ziffer ist 4, die zweite Ziffer eine 2."

"Also 4 geteilt durch 2, also 4 und 2 nebeneinander."

"Wie viel ist 4 mal 2 - 8!"

"Also merken Sie sich, die 8 ist die letzte in der Reihe."

"Nun merken Sie sich noch auf gescheite Weise eine 6."

Ganz einfach: 4 2 6 8."

"Die letzte vorm Ende ist eine 6. Also, da sind Sie schon wieder!"

"Aber Sie k�nnen zum selben Resultat auch noch leichter kommen."

Schluss jetzt! An die Wand stellen!

Fertig!

Mit dem Dividieren ist es auch leicht.

Aber der Mann machte einen Fehler.

Herr Oberleutnant!

Leises Reden im Hintergrund

Jubel

Friede! Friede.

Es ist Friede!

Was Sie nicht sagen.

Und wer hat gewonnen?

Heitere Musik

Da bin ich wieder.

Schwejk!

Der Schwejk!

Nein, so was. Schwejk Josef.

Bruderherz! Lass dich umarmen!

Der kommt wieder, sagte ich immer.

Wie ist es dir gegangen?

Den Krieg werd ich wochenlang nicht vergessen.

Und du, Woditschka? Wie erging es dir?

Eine Granate - weg war's.

Gl�ck muss man haben!

Zwei W�rstchen!

Wir sind alle wieder zusammen, als w�re nichts geschehen.

Genauso wie es war.

Nur ein bisschen schlechter.

Herr Spitzel hat seine T�tigkeit wieder aufgenommen.

Genauso wie es war, nur ein bisschen schlechter.

Jeder hat was verloren: Woditschka sein Bein - der Kaiser den Krieg.

Ich meinen Freund, Oberleutnant Lukasch.

Wozu war das alles gut?

Ich bin ein anerkannter Idiot, wom�glich irre ich mich.

Vielleicht hat alles einen tiefen Sinn.

N�mlich, durch Schaden wird man kl�ger.

Die Staatsm�nner sind keine Idioten.

Keiner wird einen Krieg anzetteln!

Nein, Krieg gibt es keinen mehr.

Glauben's dem Schwejk.

Hundejaulen

Heitere Musik

Heitere Musik

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