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Original subtitles

ES IST DIE ABSICHT DER AUTOREN VON 'DER ÖFFENTLICHE FEIND',

DAS MILIEU EINER GESELLSCHAFTSSCHICHT

IM HEUTIGEN AMERIKA EHRLICH DARZUSTELLEN.

ES WERDEN KEINE GANOVEN ODER KRIMINELLE GLORIFIZIERT.

OBWOHL DIE GESCHICHTE VON 'DER ÖFFENTLICHE FEIND'

IM GRUNDE EINE WAHRE GESCHICHTE IST,

SIND ALLE NAMEN UND PERSONEN DARIN ERFUNDEN.

MANN 1: Larry, gib mir einen der leeren Töpfe da.

(UNVERSTÄNDLICH)

MANN 2: Mach sie voll, ja?

ZEITUNGSJUNGE: Sonderausgabe!

Sonderausgabe!

Zeitung?

Sonderausgabe!

Lesen Sie alles darüber!

(BLASKAPELLE SPIELT)

ZEITUNGSJUNGE: Sonderausgabe!

Lesen Sie alles darüber!

FAMILIENEINGANG

Sonderausgabe!

Lesen Sie alles darüber!

Gib mir etwas zu trinken.

ZEITUNGSJUNGE: Sonderausgabe!

MÄDCHEN: Hallo, Tommy.

Hallo.

Büchsenfett?

Los, komm, Matt. Wir haben zu tun.

Gib mir einen Kuss.

- Das bekommst du, wenn du mit Frauen flirtest. - Ah.

BARMANN: Hey, Junge, stopp.

Stopp, sag' ich! Bleib stehen!

BARMANN: Oh, Entschuldigung.

(TOM UND MATT LACHEN)

BARMANN: Wachtmeister, schnappen Sie die Jungs!

MANN: Wenn wir euch erwischen...

Matt, schau!

- Oh. Das ist nicht fair, Tom. - Was kümmert dich das?

- Sie ist schließlich meine Schwester. - Was für einen Unterschied macht das?

Hilf mir auf, Matt.

Lass sie's alleine machen. Sie macht sich gut. So lernt sie es.

Das sieht dir ähnlich, Tom Powere. Du bist der gemeinste Junge in der Stadt.

MATT: Nicht wahr. Die Rollschuhe sind doch von ihm.

Er hat sie mir nur gegeben, damit er mich reinlegen kann.

Ich erzähl's deinem Bruder, Mike.

Na, los, erzähl's ihm doch. Da kommt er.

- MOLLY: Mike, du hilfst mir, oder? - Woher hast du die Rollschuhe, Molly?

- Von Tom. - Von Tom? Woher hast du sie, Tom?

Er hat sie von einem Kind, das ihm Geld schuldete.

(MATT LACHT)

Du hast sie bestimmt gestohlen, Tom. Gib sie zurück, Molly.

Kümmere dich um deinen eigenen Kram! Es hat dich keiner um deine Meinung gebeten.

Hier, Tom. Behalte sie, wenn sie gestohlen sind.

- Du wirst ein Weichling wie Mike. - Nimm sie, Tom.

Du bist nicht viel besser als ich. Dein Vater stiehlt Tauben.

Tom Powere, das tut er nicht! Du bist ein richtiger Lügner.

Er ist im Knast. Da kommen Leute nicht einfach so hin.

Alle, die da hingehören, sind nicht drin. Eines Tages wirst du dahin gehen, Tom Powere.

Noch bin ich nicht dort. Wenn ich reinkomme, dann sicher nicht fürs Taubenstehlen.

Sag ihm, dass das ein Witz war, Tom.

(MRS. POWERS SUMMT)

Wie willst du es diesmal? Hosen runter oder nicht?

(MANN SINGT IN DER NÄHE)

(DURCHEINANDERGEREDE)

MANN 1: Hallo, ihr beiden. MATT: Wie geht's?

- MANN 2: Karte. - Hier hast du eine Karte.

- MANN 2: Hier noch eine. - Hier, bitte.

Und noch mal.

(SINGT) Lizzy Jones, big and fat

Slipped on the ice and broke her...

(MANN PFEIFT) (JUNGEN LACHEN)

In Ordnung. Bin sofort zurück, Jungs.

Sofort zurück.

Hallo, Jungs. Was gibt's?

- Wir haben was. - Wirklich?

(JUNGS REDEN DURCHEINANDER)

- Woher habt ihr sie? - Wentworth Avenue.

MATT: Wie viel sind sie wert?

Nicht viel. Nur billige Uhren.

Billige Uhren? $1 pro Stück.

MATT: Ja, und wir haben 6 davon.

Ich weiß nicht, was ich damit soll. Sie sind geklaut.

Ah. Erzähl uns keine Märchen, Putty Nose. Du weißt, wie du sie verkaufst.

Ha. Ihr seid zu clever.

- Mal sehen, was ich machen kann. - Wie viel kriegen wir?

Was sagt ihr zu 50 Cents pro Stück?

- 50 Cents? Oh. - Ich meine es ernst.

Das ist wirklich ein guter Preis.

Das Risiko liegt allein bei mir, und vielleicht kriege ich sie nicht alle los.

Gib uns die 50 Cents.

Der alte Putty Nose versucht nie, euch übers Ohr zu hauen, wisst ihr?

Das sind nur 25 Cents.

Und das hier ist nur ein Nickel.

Mein Fehler.

- Richtig. - In Ordnung.

Ihr beide schuldet mir das Klubgeld für einen Monat.

- Das stimmt, Tom. - Das Geld habe ich abgezogen, kapiert?

- Das ist in Ordnung, oder? - Sicher.

PUTTY NOSE: Ihr habt gut gearbeitet, Jungs.

Und solltet ihr noch etwas finden,

denkt ihr an den alten Putty Nose, nicht?

In Ordnung. Lass uns gehen.

(KLAVIERMUSIK ERTÖNT)

Ha. Was sollen wir mit 2 jungen Kerlen wie denen?

Sie könnten uns nützlich sein.

Sie werden keinen hohen Anteil erwarten.

PUTTY NOSE: Hallo, Tom.

- Hallo, Putty Nose. - Hallo, Jungs!

MANN: Hey.

Seid ihr allein?

Ich bin immer allein, wenn Matt dabei ist.

Willst du Ärger?

Ich hatte befürchtet, ihr würdet Mike mitbringen.

Der Blödmann. Der ist viel zu beschäftigt mit der Schule.

Er lernt, was es heißt, arm zu sein.

Oh. Arbeitet er nicht mehr bei der Straßenbahn?

Klar. Am Tag ist er Schaffner und abends geht er zur Schule.

Wofür brauchst du uns, Putty?

Äh, für was ganz Wichtiges.

Habe ich nicht immer gesagt,

dass ich euch bei einem lohnenden Deal mitmachen lassen würde?

Ja.

Also...

PUTTY NOSE: Dutch hier kennt den exakten Plan.

Wir haben den Ort eine ganze Woche lang genau geprüft.

- Was ist mit den Bullen? - PUTTY NOSE: Keine Sorge.

Es wird keinen Ärger geben,

und falls doch, werde ich euch beschützen.

Limpy hier wird Wache stehen.

Und da ist nachts eh nichts los.

Also, seid ihr dabei?

Wir waren nie bei so was Großem dabei.

PUTTY NOSE: "Groß" ist der richtige Ausdruck. Ich gebe euch eine Chance, wie versprochen.

Pelze sind heutzutage viel wert.

Was ist mit dir, Tom?

Ich habe so etwas noch nie gemacht.

PUTTY NOSE: Du musst dich weiterentwickeln.

Wartet einen Moment.

(KLAPPERN UND HÄMMERN)

Ein kleines Geschenk vom Weihnachtsmann.

Mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches, neues Jahr.

PELZHANDELSGESELLSCHAFT NORDWEST

- Ich habe schreckliche Angst. - Dafür gibt's doch gar keinen Grund.

Meinst du? Schau dich an, du zitterst ja selbst.

Nimm die Pistole runter!

(PFEIFE ERTÖNT)

Stopp!

Du wolltest abhauen, stimmt's?

Sie haben Limpy Larry geschnappt.

POLIZIST: Halt, ihr da!

(PFEIFE ERTÖNT)

Putty.

Putty Nose!

Wo ist der Verrückte?

Wo ist Putty? Wir haben einen Bullen...

Ja, ich weiß Bescheid.

Putty Nose ist abgehauen.

Ihr versteckt euch besser eine Weile. Sie suchen nach den Mördern.

Putty Nose hat uns da mit reingezogen. Er wollte uns schützen.

Dieser dreckige, feige Verräter.

Wenn ich ihn sehe, poliere ich ihm die Fresse.

Ja? Du und wer noch alles?

(FRAU SCHLUCHZT)

Mein Larry.

Er war ein guter Junge.

Larry hat gekriegt, was er verdient hat.

Ich habe ihn gewarnt.

Er war ein Taugenichts.

Mein Larry war ein guter Junge.

Er ist in schlechte Gesellschaft geraten. Das ist alles.

Komm her, Tommy, mein Junge.

Ich bin so froh, dass du hier bist, Tommy.

Mrs. Dalton wird sich freuen, ein paar von Larrys netten Freunden zu sehen.

(LEUTE RUFEN DURCHEINANDER)

ZEITUNGSJUNGE: Die USA erklären den Krieg. Lesen Sie alles darüber!

Sonderausgabe! Lesen Sie alles darüber.

Warte einen Moment, Tom. Da kommt Mike.

ZEITUNGSJUNGE: Lesen Sie alles darüber.

Du solltest mit zu mir kommen, Molly.

Wie soll ich es nur Mutter erklären?

In Ordnung, Mike.

Deine Schwester macht mit Mike kein gutes Geschäft.

Warum arbeitet er nicht?

Ich schätze, er wurde gefeuert, weil er Nickel geklaut hat.

- Die sehen aus, als wäre was passiert. - Komm, wir müssen zu Paddy.

Du musst Paddy Ryan nichts vormachen, Tom.

Ich beobachte euch, seit ihr den ersten Drink bei mir gekauft habt.

Ich weiß, was ihr gemacht habt.

Weißt du, Paddy, das ist so.

Wir haben heute Zigarren ausgeliefert. Wert ca. $2.500.

An eine Adresse in der 63., die Zigarren sollten hinter das Haus.

- Wir könnten sie heute Nacht klauen. - Aber was sollen wir damit machen?

(KLAVIERMUSIK)

Du verkaufst Zigarren, nicht?

Nicht die Art.

Kann ich mir nicht leisten.

Ich habe mein eigenes System, Jungs, aber ich handle nicht mit geklauten Waren.

- Wir dachten, du kennst vielleicht wen. - Vielleicht tue ich das.

(UNVERSTÄNDLICH)

Ja?

Ihr könnt sie dahin bringen.

Ich rufe an und sage, dass ihr kommt.

Danke, Paddy.

Warte einen Moment.

Wenn es Probleme geben sollte, ruft an.

Paddy Ryan ist euer Freund.

Danke, Paddy.

Warum willst du uns helfen? Wir haben nie etwas für dich getan.

Kann sein.

Aber vielleicht brauche ich irgendwann Freunde.

Ich bin älter als ihr und habe gelernt, dass einer allein nicht viel erreicht.

Denkt daran, Jungs: Ihr braucht Freunde.

Ich habe euch beobachtet und von euch gehört. Ich habe mir Sorgen gemacht.

Ich war besorgt, als ihr mit dem Betrüger Putty Nose zu tun hattet. Ah!

Solche Kerle sind gefährlich.

Ich bin froh, dass ihr hergekommen seid.

Meiner Meinung nach gibt es nur 2 Arten von Menschen:

gute und schlechte.

Ich denke, ihr seid in Ordnung. Das bin ich auch, außer wenn mir einer krumm kommt.

Gut so.

(PADDY LACHT)

(MRS. POWERS WEINT)

Weine nicht.

Alles wird in Ordnung kommen.

Hallo, Ma.

Tommy, mein Junge. Du verlässt mich nicht, stimmt's?

Du bist alles, was mir geblieben ist.

Was ist los, Mama? Was ist passiert?

Mike hat sich gemeldet.

Gemeldet? Bei der Armee?

MOLLY: Bei der Marineinfanterie.

Du gehst aber nicht, Tommy. Versprich, dass du nicht gehst.

Du bist doch mein kleiner Junge.

Hör zu, Mama...

Wäre dein Vater am Leben, würde ich nicht so darauf bestehen. Versprich es mir, Tommy.

Ich gehe nicht, Mama. Wann geht er?

Sobald er einberufen wird. Er ist gerade oben und packt.

MRS. POWERS: Geh und schau nach ihm, Tommy.

Wir sollten sehr stolz auf ihn sein.

TOM: Hallo, Mike.

Hallo, Tom. Gut, dass du gekommen bist. Ich nehme an, du hast es gehört.

Ja. Musst du wirklich jetzt schon los?

Tom, wenn dich dein Land braucht, dann braucht es dich.

Ja.

- Du denkst, dass ich auch gehen sollte, oder? - Nein,

vielleicht habe ich einfach zu sehr an mich gedacht, Tom,

aber einer muss hierbleiben und nach Mutter sehen.

Du verdienst mehr als ich, und die hätten mich eh zuerst einberufen.

Du hattest immer mehr Glück als ich.

Nimm es nicht so schwer, Tom.

Du musst jetzt der Mann in der Familie sein.

Und wo wir schon beim Thema sind: Du solltest ein wenig öfter zu Hause sein.

- Ich muss schließlich arbeiten. - Klar.

Hör mal, ich habe heute ein paar Leute etwas sagen hören.

Ja, und?

Nun, die sagten...

Es schien, als würden sie dich und Matt wegen etwas beschuldigen.

Wer? Welcher Dreckskerl redet schlecht über mich?

Reg dich ab.

Du hörst immer irgendwelche Sachen. Wenn du so weitermachst,

- kriegst du irgendwann eins auf die Nase. - Mach nicht so ein Trara.

Ich habe den Jungs zugehört. Die sagten, dass du krumme Dinger drehst.

Was soll ich machen? Weglaufen?

Nun, du fragst mich nicht,

sondern teilst es mir mit.

Und ich weiß nichts davon, verstehst du?

Ich will nur sagen, dass du jetzt eine gute Arbeit hast.

Musst du wirklich mit diesen Typen herumhängen?

Soll ich jetzt etwa zur Abendschule gehen und Gedichte lesen?

Ich habe selbst einiges über dich gehört.

- Da gibt es nichts zu hören. - Das denkst du.

Es lässt sich nicht alles hinter Büchern verstecken.

Du bist ein Lügner. Du verbirgst was.

Was? Etwa deine miesen Geschäfte? Du bist bloß ein mieser Dieb.

- Was hast du gesagt? - Ganz richtig, ein kleiner, mieser Dieb.

Bestiehlst die Straßenbahngesellschaft.

(TROMPETEN ERTÖNEN) (DURCHEINANDERGEREDE)

SPIRITUOSENHANDLUNG

wegen Alkoholverbot

MUSS DER GESAMTE BESTAND VOR MITTERNACHT VERKAUFT WERDEN

Blumenhändler - SUNNYSIDE 4279

Ich glaube nicht, dass Alk nicht wertvoll sein wird.

Ich habe gehört, dass 4 Liter Alkohol jetzt $30 kosten.

Echter Schnaps ist schwer zu kriegen.

Ist eine Lieferung gut, müsst ihr nur die Lage abschätzen und mir Bescheid sagen.

Ich kann einiges brauchen.

Und ich kenne noch 2 oder 3, die alles aufkaufen, was ich nicht brauche.

Das gibt richtig Kohle. Klar durch 3 geteilt.

Ich sagte doch, wir würden mal gemeinsame Sache machen.

Der Zeitpunkt ist nun gekommen.

Halt die Leitung. Einmal Ziehen am Anfang, 2-mal am Ende.

(PFEIFT)

Danke, Hymie.

Hier.

Bist du zufrieden?

Sehr.

Schön einfach, nicht?

Wie hat euch die Arbeit mit Paddy gefallen?

Was mache ich nur mit so viel Kohle?

Ah. Das ist noch gar nichts.

Ich werde euch erst groß rausbringen.

- Ich bin bei allem dabei, Paddy. - MATT: Ich auch.

Lasst uns auf unseren Erfolg anstoßen.

- 80 cm. - 80 cm.

Denken Sie dran, nicht zu eng hier.

Mein Herr, Sie brauchen hier den Platz.

- Was für ein Muskel! - Schnell jetzt,

- oder Sie sehen, wozu der da ist. - Ja, lass uns hier abhauen.

Ja, mein Herr.

- 57 cm. - 57 cm.

Haben Sie von dem großen Raubüberfall auf das Alkohollager gehört?

- 108 cm. - ASSISTENT: 108 cm.

Direkt vor deren Nase.

Ja, ein Typ hat mir gerade davon erzählt.

- SCHNEIDER: 85 cm. - 85 cm.

Wenn die damit durchkommen, haben die ihr Leben lang ausgesorgt.

- 95 cm. - ASSISTENT: 95 cm.

Haben Sie gelesen, was in der Zeitung stand? $150.000.

- ASSISTENT: 150.000. - Dollar.

(ASSISTENT RÄUSPERT SICH)

Warum kauft ihr beiden euch keine Rechenmaschine?

Alles fertig, meine Herren.

- Danke. - Und vergessen Sie nicht:

- Viel Platz hier. - Ja, und denken Sie an die 6 Knöpfe.

ASSISTENT: 6 Knöpfe.

Pass auf, Matt, sonst schneidest du dir damit noch die Nase ab.

(SCHNEIDER LACHT)

Oh, hallo, Mr. Tom und Mr. Matt.

- TOM: Hallo, George. Wie läuft das Geschäft? - Jede Menge los.

TOM: Gut.

(MOTOR HEULT AUF)

Hey, Blödmann, das Auto hat Gänge! Das ist kein Ford!

FAHRER: In Ordnung, Boss.

(BAND SPIELT LEBENDIGE TANZMUSIK)

Ah. Mr. Powere, Mr. Doyle. Wie immer allein?

Ich schon, aber Matt ist verabredet. Er hat mich dabei.

Die Nacht ist noch jung. Ihr werdet bald Gesellschaft kriegen.

Ja, mit der Morgenzeitung.

- Dünnbrettbohrer. - Ja, richtige Langweiler.

Warum schickst du sie nicht heim zu Muttern?

Die sind für heute Abend fertig.

KELLNER: Und die Damen auch?

Stell nicht so dumme Fragen!

(MUSIK HÖRT AUF) (LEUTE KLATSCHEN)

Wie wäre es mit einem Drink?

Ich weiß nicht. Wir sind mit Freunden hier.

Ja, ich weiß. Ich bin einer davon.

Hallo, Süße. Was willst du trinken?

Alles, was du willst, mein Lieber.

Du bist ein richtiger Leckerbissen. Ich denke, ich möchte dich.

- Ja? - MATT: Hey, Tom.

- Schau dir mal mein Mädel hier an. - Ich habe im Moment Besseres zu tun.

(FLÜSTERT UNVERSTÄNDLICH)

Komm schon.

(KITTY KICHERT)

Abgemacht?

Wenn Sie mir versichern können, dass mein Name geschützt wird.

Ah. Sie werden voll und ganz geschützt sein.

Hallo, Jungs.

Ihr könnt die Klamotten da ausziehen. Ihr habt neue Jobs.

- Ja? - PADDY: Ja.

Hier, das ist Mr. Leehman.

Das sind die Jungs, von denen ich gesprochen habe.

Setzt euch, Jungs.

Wie gefällt euch das Brauereigeschäft?

- Wir wissen nichts darüber. - Dann lernt ihr es.

- Ihr seid jetzt mit dabei. - Ja?

PADDY: Mr. Leehman und ich haben alles geplant.

Mr. Leehman gehört die große Brauerei in der Union Avenue.

- Aber die ist doch geschlossen seit... - Ja. Sie Öffnet jetzt wieder.

Sie sprachen von einem fähigen Mann von der West Side.

Ja. Nails Nathan.

Paddy, wird Nails mit dabei sein?

Er müsste jeden Moment hier sein.

Wow.

Ich glaube nicht, dass ich diesen Herrn kenne.

Dann kennen Sie ihn wohl als Einziger in der Stadt nicht.

Jeder hat doch zumindest von ihm gehört.

Glauben Sie mir, Mr. Leehman, wenn Nails und seine Leute die Sache anpacken,

ist der Job schon erledigt.

Die Gang von Schemer Burns versucht, uns Probleme zu machen.

Die Jungs tun mir leid.

Sie verstehen,

dass es meine Absicht ist, ein Bier von höherer Qualität zu liefern,

als es die Arbeiter nun in der gegenwärtigen, bedauerlichen...

NAILS: Schwachsinn.

Und noch mal Schwachsinn, mein Herr.

Die Ausrede habe ich schon öfters gehört.

Wenn Sie mit dabei sind, dann fürs Geld, genau wie wir auch.

- Meine Herren, das ist Nails Nathan. - Echter Name Samuel.

Tom Powere, schön, dich kennenzulernen.

- Und du bist Matt Doyle. - Ja.

- Wie geht's? Setz dich. - Woher wissen Sie das?

Paddy hat mir alles über euch erzählt.

- PADDY: Das ist Mr. Leehman, Nails. - Sehr erfreut.

Nehmen Sie mir das Gerede nicht übel, Mr. Leehman.

Wenn wir das hier durchziehen wollen, müssen wir Betrüger raushalten.

- Mein Name darf nicht... - Keine Sorge. Benutzen ihn nicht für Werbung.

Paddy, meine Leute sind bereit, wenn es losgeht.

Die Strecken sind geplant, und der ganze Bestand ist schon vergeben.

Sie meinen, die Kunden haben schon alle zugesagt?

Zugesagt? Ja, mein Herr. Entweder sie sagen zu oder wir vernichten sie.

Tom und Matt hier werden sich darum kümmern. Die Druckmacher.

Und sollten sie Hilfe brauchen, hat Nails ein paar richtig nette Jungs,

- die das Ganze professionell erledigen. - Himmel, ich fürchte, das heißt...

Das bedeutet: Sie kaufen unser Bier oder gar kein Bier.

(LEEHMAN RÄUSPERT SICH)

BRAUEREI LEEHMAN

Also, Dutch, es geht los.

Hör nicht auf das Gerede der Flüsterkneipenbetreiber.

Sag ihnen "Hier kommt Ihre Bestellung". Bei Problemen, ruf Matt und Tom.

Matt, Tom, macht euch auf den Weg.

Hallo, Steve. Wie läuft's Geschäft?

Das Geschäft? Mies.

Das liegt daran, dass du letztes Mal nur 2 Fässer gekauft hast.

- Und jetzt willst du gar keins. - Das Geschäft läuft schlecht.

Gib uns 2 Bier. Das wird ein wenig helfen.

- Das ist nicht unseres. - Woher hast du die Brühe?

Es ist gut, nicht? Und es ist billiger als eures.

Wie viel zahlst du für das Zeug?

- 25 Cents pro Glas. - Aha! Verschwinde.

Das dachte ich mir. Du kannst unseres auch zu dem Preis verkaufen.

Lass deine Hände davon! Jemand muss deine Kunden schützen.

Was soll ich denn machen? Ich muss bei Schemer Burns einkaufen.

- Die erzählen mir dasselbe, wie ihr auch. - Ah. Du bist ein Feigling.

- Du wirst mich doch nicht zusammenschlagen? - Vielleicht nicht heute.

Aber ich sage dir das zum letzten Mal.

Dutch wird Bier herbringen. Du wirst es nehmen

und bezahlen. Sonst kommt jemand

und schlägt dir jeden Zahn einzeln aus. Verstanden?

Du wirst sofort welches brauchen. Wie viel sollen wir dalassen?

- 2 Fässer. - Hast du das gehört, Dutch?

Bring 5.

Mr. und Mrs. Patrick J. Ryan.

Mr. und Mrs. Bernard Crogen.

Willkommen zu Hause, Michael Powere.

Samuel Nathan?

Ich habe nie von ihm gehört.

Nails Nathan. Einer von Toms neuen Freunden.

Was macht Tom jetzt, Pat?

- Mutter sagte, er sei politisch tätig. - Ja? Und das ist nicht alles.

Er und Matt amüsierten sich mit jungen Damen im Washington Arms Hotel.

Und das Schlimmste ist, dass er seine Mutter angelogen hat.

Er lässt sie glauben, dass er eine ehrliche Karriere macht.

Und dabei kann es nicht lange dauern, bis er geschnappt wird.

Der armen Frau wird es das Herz brechen.

Aber was macht er eigentlich?

Bier. Illegal vertreiben.

Er ist einer von Paddy Ryans Gang. Aber das ist nicht alles.

Sicher, die schrecken vor nichts zurück.

Entweder kaufst du ihr Bier, oder sie bringen dich in Schwierigkeiten.

Oh. Ich sage dir, Michael, es ist eine gefährliche Situation.

Erst letzte Woche...

- Hast du es? - Ja, ich habe es.

Oh. Das ist nett von dir, Tommy,

aber ich denke, Mike wird nichts davon trinken können.

Das beste Bier in der Stadt. Es wird ihm guttun.

Das Essen ist fertig, Michael. Soll ich dir in die Küche helfen?

Nein, Mama. Ich schaffe das.

Ich gehe dann mal. Bis später.

Tschüss.

Wie ist das Fleisch, Mikey?

Gut, Mama.

Ich wünschte, du würdest mehr essen. Probier den Kohl hier.

Ich habe genug, Mama.

MATT: Wir haben noch nicht auf dein Wohl angestoßen.

Das ist eine klasse Feier.

Hier für dich, Mike.

MATT: Das ist genug für dich, Mama.

Mach das Glas für mich voll, ja?

MATT: Mrs. Powere.

Also, auf dich, Mike.

Warum trinkst du nicht, Mike?

Komm schon, das ist nur Bier.

Ich will keines, Matt.

Was bedrückt dich?

Ich will euch nicht abhalten.

Wenn ihr das trinken wollt, bitte. Wenn ich nicht will, muss ich nicht.

Bier ist also nicht gut genug für dich, ja?

Es wäre mir egal, wenn nur Bier in dem Fass wäre. Ich weiß, was da drin ist

und was du gemacht hast, wie du dir Kleider und Autos verdient hast.

Mutter glaubt, du wärst in der Politik

und auf der Lohnliste der Stadt. Pat Burke hat mir alles erzählt.

Ihr Mörder!

Da ist nicht nur Bier in dem Fass, sondern Bier und Blut. Menschenblut!

(MRS. POWERS KREISCHT)

Du hast dich kein Stück verändert.

Deine Weste ist auch nicht sauber. Du hast getötet und es gemocht.

Oder gibt es Medaillen fürs Händchenhalten mit Deutschen?

Bitte, er ist nicht er selbst. Er weiß nicht, wovon er spricht.

Das Ganze war zu viel für den armen Kerl.

Der liebe Gott erbarme sich seiner. Bitte, Tommy.

Komm, Matt. Lass uns hier abhauen, bevor ich zu viel kriege.

MRS. POWERS: Geh nicht, Tommy. Sei nicht böse.

Schick mir meine Kleider zum Washington Arms Hotel.

Aufstehen, Faulpelz! Willst du den ganzen Tag schlafen?

- Ruhe. Ich kann so lang schlafen, wie ich will. - Redest du so mit mir,

wo ich dir so ein hübsches Frühstück gemacht habe? Mit meinen eigenen zartweißen Händen.

Lake View 8515. Ok.

- Hallo? - Hallo, ist Tom da?

Ich habe eben bei ihm angerufen. Sie sagten, er sei frühstücken gegangen.

- Nails Nathan. - KITTY: Einen Moment.

Tom, es ist für dich.

- TOM: Wer ist es? - Nails Nathan.

- Hallo, Alter. - Hallo, Tom. Was ist los mit dir?

Ah. Nichts.

Die Frau geht mir nur ziemlich auf die Nerven.

Oh.

Ich habe die Schnauze voll von diesen ungedeckten Schecks.

Wir liefern gutes Bier und kriegen nur jede Menge wertloses Papier.

Heute Morgen kam einer über $1.200 von dem Pete in der Kedzie Avenue.

Geh dahin. Ich will die Kohle.

Die Kohle oder seine Seele. Kriegst du eins nicht, bring das andere.

(TOM LACHT)

Ich bringe dir beides. Überlass das mir.

In Ordnung.

Los, komm, Matt. Beeil dich.

Wir sollen Nails einen Gefallen tun.

MATT: Ah. Einen Moment.

KITTY: Es ist alles bereit, Tom.

- Hast du einen Drink da? - Nicht vor dem Frühstück, Schatz.

Behalt deinen Senf für dich. Ich habe gefragt, ob ein Drink da ist.

Ich weiß. Ich wünschte bloß...

Du immer mit deinen "Wünschen".

Ich wünschte, du wärest ein Wunschbrunnen,

dann würde ich einen Eimer an dir befestigen und dich absenken.

Vielleicht hast du jemanden, den du lieber magst.

(SCHLUCHZT)

(PFEIFE ERTÖNT)

TOM: Wie geht's, Süße?

- Willst du in den Süden? - GWEN: Ja.

Aber ich gehe normalerweise nicht mit Fremden mit.

Wir werden keine Fremden für dich sein.

- Wohin musst du? - GWEN: In die Nähe vom Jackson Park.

- Ist das ein großer Umweg? - Oh nein.

Mein Chauffeur liebt lange Fahrten.

Und los, James.

Also, gefalle ich dir?

Na klar.

Ich fühle mich geschmeichelt. Weißt du, du bist auch nicht von der schlechtesten Sorte.

- Aus Chicago? - Nicht direkt. Ich komme aus Texas.

- Wo wohnst du? - Im Congress Hotel.

Wenn du die Stadt nicht kennst, zeigen Tom und ich sie dir.

Konzentrier dich aufs Fahren, Alter.

Warte, du kannst mich hier absetzen.

Ich treffe meine Freunde an der Ecke da.

Ok.

Könnten wir uns später sehen?

Ich würde mich freuen, wenn du mich mal anrufst.

Mit später meinte ich heute irgendwann.

Ich überlege es mir. Gib mir deine Nummer, ich rufe dich an.

In Ordnung, Süße. Yards 3771.

Ok, ich merke mir das. Und bis dahin vielen Dank.

Mein Name...

Mein Name ist Gwen. Gwen Allen.

- Und ich bin Tom Powere. - Und ich heiße Matt.

Der hat keinen Namen, nur eine Nummer.

Die ist eine ganz Süße. Die könnte mir auch gefallen.

Was willst du damit sagen?

Dir könnte auch eine 80-Jährige mit Rheuma gefallen.

Wann wirst du sie wiedersehen?

- Sie wird mich anrufen. - Finde heraus, ob sie einen Freund hat.

Was willst du mit ihrem Freund? Du hast doch schon Mamie.

Gibst du deinem Schätzchen nicht ein Küsschen?

Ach. Und du hast Kitty, nicht?

Nicht mehr lange, schätze ich. Ich habe die Nase voll.

Das kannst du ihr von mir ausrichten. Gib ein bisschen Gas, ja?

(BAND SPIELT ELEGANTE TANZMUSIK)

Mack, George, beeilt euch.

Ah, Mr. Nathan. Es freut mich, Sie zu sehen, Mr. Nathan.

- Wie geht es Ihnen, Joe? - Danke, gut.

- Wo möchten Sie sitzen? - Wo ich immer sitze. Direkt am Ring.

- KELLNER: Da könnte alles besetzt sein. - Wir regeln das.

Mack, George, organisiert einen Tisch für Mr. Nathan am Geländer.

Wunderbar. Heute gibt es nur das Beste. Das ist eine Hochzeitsfeier.

- JOE: Wirklich? - Ja.

Matt will etwas Legales machen: Er will heiraten.

- JOE: Nun... - Das ist ein Grund zum Feiern.

- Das würde ich meinen. - Das sind Mr. und Mrs. Doyle.

JOE: Wir fühlen uns sehr geehrt.

- Lasst uns tanzen, bis der Tisch bereit ist. - JOE: Hier entlang.

MANN 1: Hallo, Nails. MANN 2: Hallo, Tom.

MANN 3: Wie geht es Ihnen, Mr. Nathan? NAILS: Harry, läuft das Geschäft?

JOE: Hier entlang, bitte. MANN 4: Hallo, Nails.

NAILS: Wie geht's?

(DURCHEINANDERGEREDE)

- Bist du so glücklich wie ich, Matt? - Na klar, Schatz.

Ihr Kerle wisst nicht, was eine Heirat für eine junge Frau bedeutet.

Du wusstest immer, dass ich dich heiraten würde, oder?

Natürlich.

Ich dachte bloß gerade an Tom und Kitty.

Die sind anders.

Tom ist nicht einer, der heiratet.

Nein, ich schätze nicht.

Bist du sicher, dass es der alte Putty Nose war?

- Ich sollte ihn erkennen, oder? - Natürlich.

Schätze, ihr möchtet wieder mit ihm arbeiten.

Das ist der Kerl, der euch betrogen hat, nicht?

(LACHT)

Ich musste lachen, als ich davon hörte.

Der Typ kriegt dich wieder dran.

- Der hält dich für einen Schwächling. - Der legt mich nicht rein.

Wir wollen nichts mit ihm zu tun haben.

Ich habe nichts zu sagen, Jungs. Aber du wirst viel Ärger kriegen, Tom.

- Er meint, du wärst leicht reinzulegen. - Nie im Leben.

Der Trottel hat keine Chance.

Schau nach den Frauen, Nails.

Du gehst nicht da raus in die kalte, dunkle Nacht, oder?

Nails wird euch heimbringen. Wir haben etwas zu erledigen.

- Komm, Matt. - NAILS: Gern.

Du wirst mich doch nicht alleine lassen, Matt?

Wir haben noch etwas zu tun, Schatz. Ich komme später nach Hause.

TOM: Komm schon.

Wo geht er hin?

Die laufen nur um den Block, um sich abzukühlen.

Was machst du dir solche Sorgen? Setz dich.

PUTTY NOSE: Mach es fertig für 20:00 Uhr. Vollgetankt.

Ich gehe auf eine lange Reise.

Wenn das nicht Tom und Matt sind! Wie geht es euch, Jungs?

- Warst eine Weile weg, nicht? - Musste mal nach den Eltern sehen.

Hast du einen Drink für uns, Putty?

Klar, Tom. Aber ich kann euch jetzt nicht reinlassen.

Wisst ihr, da ist eine Frau bei mir. Ich bringe euch die Drinks raus.

TOM: Einen Moment, Putty Nose.

- Wir müssen mit dir reden. - Was ist los, Tom?

Wir haben etwas mit dir zu regeln, egal, ob da eine Frau ist.

Du bist nicht wütend, Tom, oder?

- Ich war immer dem Freund. - Sicher.

Du hast uns das Betrügen, Stehlen und Töten beigebracht. Und dann haust du ab.

Ohne dich wären wir vielleicht ehrliche Männer geworden.

Vielleicht wären wir Straßenbahnführer.

Los, komm.

Eine Frau, ja?

Hier ist niemand außer ihm.

Das dachte ich mir.

Du dreckiger, mieser...

PUTTY NOSE: Tommy. TOM: Was jammerst du so?

Das war noch längst nicht alles.

Herrje, Tommy, Matt.

Was wollt ihr mit mir machen?

Ich will nicht sterben.

Oh.

Du möchtest also nicht sterben?

Oh, Tommy, erinnerst du dich nicht, wie ihr beiden

noch Kinder wart und wir alle Freunde waren?

Du lässt ihn das nicht tun, Matt, oder?

Ich tue alles für euch. Hast du kein Herz, Matty, mein Junge?

Weißt du nicht mehr, wie ich dir vorgespielt habe?

Habe ich nicht immer nach euch geschaut?

Ich verdiene das nicht.

Bitte, Matt, lass ihn das nicht tun.

Ich bin kein schlechter Kerl, wirklich.

Tommy, nicht.

Hast du kein Herz?

Sag mir, dass du das nicht zulässt, Matt.

Kennst du noch das Lied, das ich dir vorgesungen

und beigebracht habe?

Du erinnerst dich, Tommy.

Wie ihr Kinder im Klub über das Lied gelacht habt.

(SINGT) Tell me, how long do I have to wait?

Or can I get you now?

Or must I hesitate?

Lizzy Jones, big and fat

Slipped on the ice and broke her...

(SCHÜSSE)

PUTTY NOSE: Hat.

(KLAVIERTASTEN ERTÖNEN)

TOM: Ich schätze, ich werde Gwen anrufen.

Sie müsste jetzt zu Hause sein.

Oh, es ist Tommy.

Ich mache dir eine Tasse Tee.

Ich muss sofort wieder zurück zur Arbeit.

Ich bin so froh, dich zu sehen.

Ich dachte schon, ich hätte dich verloren.

So schnell wirst du mich nicht los.

(MRS. POWERS LACHT)

Armer Michael.

Ich fürchte, der richtet sich mit der vielen Arbeit noch zugrunde.

Tagsüber in der Straßenbahn, abends in der Schule und dazwischen lernen.

Hör mal, ich bin gekommen, um dir etwas zu geben.

Hier, nimm das. Wenn du mehr brauchst, sag es.

- Ich verdiene gut. - Das ist lieb, Tommy, aber ich kann nicht.

- Nimm es. - Mike würde es nicht wollen.

- Mike hat nichts dazu zu sagen. - MIKE: Nein?

- Ich habe etwas Wichtiges dazu zu sagen. - Behalt's für dich.

- Es interessiert hier keinen. - Streitet euch nicht.

Das ist nicht richtig unter Brüdern.

Es gibt keinen Streit. Er soll nur die Predigt lassen.

- Was ist das, Mutter? - Das ist von Tommy zum Einkaufen.

- Ist das nicht nett? - Das ist mehr, als du geben kannst.

Behalt dein Geld. Ich sorge für Mutter.

Von deinem Gehalt?

- Mutter trinkt keinen Champagner. - Woher willst du das wissen?

- Als Mädchen ging ich tanzen. - Ich will nicht streiten

und vor Mutter behalte ich besser einiges für mich.

- Hör mir gut zu: Du bist hier nicht willkommen. - Michael.

- Und dein schmutziges Geld wollen wir nicht. - Versteckst dich wie immer hinter Mutter.

Besser als hinter einer Waffe.

Ah. Du bist zu clever.

- Ich gehe, Mutter. - Vergiss dein Geld nicht.

- Geld bedeutet mir nichts. - Das glaube ich auch.

Aber ohne Herz und Verstand ist es alles, was du hast.

Du hinterhältiger Verräter...

Tommy. Tommy. Oh, Tommy.

Michael, warum hast du ihn geschlagen?

(SCHLUCHZT)

Ich verlasse vielleicht nächste Woche die Stadt.

Es ist dir egal, oder?

Als ich dich kennenlernte,

fühlte ich, dass du auf Geld aus bist. Ein bisschen.

Du weißt, was ich meine.

Und außerdem merkte ich, dass du auch anders warst.

Anders als die Mädchen, die ich sonst kannte.

Oh. Ich mag keine langen Reden,

aber ich war immer für ein klares Ja oder Nein.

Und ich habe dich nie richtig verstanden.

Verstehst du mich jetzt?

Nein.

Ich bin wohl nicht der Richtige für dich.

- Wir sollten es dabei belassen. - Sei nicht so, Tommy,

weil "ich dich möchte", wie du immer sagst.

Vielleicht sogar zu sehr.

Weißt du,

alle meine Freunde haben ein ganz anderes, falsches Bild von uns.

- Ja? - Mhm-hm.

Sie denken, sie kennen mich gut und ein nettes Abenteuer wäre nichts für mich.

Meinst du, ich wäre auf ein Abenteuer aus?

- Nein, ich... - Willst du also

alles hinschmeißen, um es deinen Freunden recht zu machen?

Nein, aber wie lange soll ein Mann ausharren müssen?

- Ich werde noch verrückt. - Wo willst du hin?

Ich gehe.

Du bist ein verwöhnter Junge, Tommy.

Du willst bestimmte Dinge und bist erst zufrieden, wenn du sie hast.

Vielleicht bin ich aber auch verwöhnt. Vielleicht denke ich genauso.

Aber du läufst nicht von mir weg. Komm her.

Halt still jetzt, wenn du weißt, was das heißt.

Mein schüchterner Junge.

Du bist anders, Tommy.

Ganz anders.

Und zwar nicht nur im Auftreten und in der äußeren Erscheinung.

Du bist in deinem ganzen Charakter anders.

Die Männer, die ich kenne,

und ich habe viele kennengelernt,

sind so nett, so kultiviert und aufmerksam.

Die meisten Frauen mögen so einen Mann.

Die anderen machen ihnen Angst.

Ich dachte, ich hätte auch Angst.

Aber du bist so stark.

Du gibst nicht, du nimmst.

Tommy, ich könnte dich zu Tode lieben.

(TÜRKLINGELN)

TOM: Oh, Himmel!!

MATT: Ist Tom da?

Tom, Nails...

Nails ist tot.

- Wer hat ihn umgebracht? - Niemand. Sein Pferd.

Er wurde im Park abgeworfen und hat die Hufe am Kopf abbekommen.

UNTERWELT BEERDIGT EINEN DER IHREN

"Nails" Nathans Beerdigung führt zu Verkehrschaos; Blumen für $75.000

MENSCHENMENGEN SÄUMEN DIE STRASSEN

IN DER HOFFNUNG, BERÜHMTE GANGSTER ZU SEHEN.

Haben Sie das Pferd, das Nails tötete?

Sie meinen Rajah?

Ein schlechtes Tier.

- Schrecklich. - Ja, was ist es wert?

Feuriges Pferd. Ich habe Mr. Nathan gewarnt.

Was ist es wert?

Der Kaufpreis wäre $1.000.

- Wissen Sie, es ist... - Schon gut!

- Hier. - Wo ist er?

Stall Nummer 3.

Bleiben Sie, wo Sie sind.

(SCHÜSSE)

(AUFSCHLAG)

UNTERWELT RÜSTET ZUM KRIEG

Tod von "Nails" Nathan schwächt Paddy Ryans Gang

ÄRGER IM ANMARSCH MIT SCHEMER BURNS

In diesem Moment haben wir keine Chance.

Nach Nails Tod hat sich seine Gang zerstreut. Die meisten sind gegen uns.

Schau dir das Dreckloch hier an.

4 Handgranaten in 2 Tagen, und die Brauerei hat gebrannt.

Ich sage euch, die schlagen uns in die Flucht.

- Nein, ich bin kein Feigling und laufe weg. - Wer hat das behauptet?

Davon rede ich nicht.

Ich werde dich brauchen.

Und du nützt mir nichts, wenn du auf dem Friedhof liegst.

Ich brauche ein paar Tage, um die Jungs wieder in Stellung zu bringen.

Während ich das tue, werdet ihr an einem Ort sein, wo nur ich euch finden kann.

Los, gebt mir eure Waffen und euer Geld. Alles.

- Was soll das jetzt, Paddy? - Ich will euch von den Straßen fernhalten.

Selbst du hast genug Verstand, um nicht ohne Pistole rauszugehen.

Los, gebt sie mir.

Alle.

Hast du ein Telefon hier, Jane? Ich rufe Gwen an.

Du bleibst von dem Telefon weg.

Ich werde sie anrufen und sagen, dass du ein paar Tage weg sein wirst.

- Und ruf auch Mamie an, ja? - In Ordnung.

Das wird nicht lange dauern, Jungs.

Ich habe die Jungs in ein paar Tagen bereit.

- Sorg dafür, dass es ihnen gut geht. - Das werde ich machen, Paddy.

In Ordnung.

Kommt, Jungs. Wir werden eine glückliche, kleine Familie sein.

Hast du auch genug von dieser Medizin?

Yards 6321.

Hallo.

Ist Schemer da?

Komm, ich mache dir noch einen Drink, Tommy.

Willst du damit sagen, dass noch etwas von dem Zeug da ist?

Ha, ha. So viel hast du nun auch nicht getrunken.

Ich trinke so lange, wie du ausschenken kannst.

(KNIRSCHEN ERTÖNT DRAUSSEN)

Nur ein Kohlewagen.

Machte mir einen Moment lang Sorgen.

Komm, spiel mit Tom, ja?

Nein.

Ich gehe schlafen.

(TÜR GEHT ZU)

Ich dachte mir, du würdest einen Schlummertrunk mögen.

Du musst dich nicht vor mir schämen.

Lass mich dir helfen.

- Ich brauche keine Hilfe. - Sei ein guter Junge und setz dich.

Ich ziehe dir deine Schuhe aus.

Ich will etwas für dich machen, Tommy.

Du denkst nicht, dass ich alt bin, oder?

Nein.

Du magst mich, oder?

Sicher.

Was machst du?

Nur ein Gutenachtkuss für einen guten Jungen.

Schwachsinn.

TOM: Lass mich gehen. Du bist Paddy Ryans Freundin.

Frühstück ist fertig, Tommy.

Ich habe keinen Hunger.

Gib mir eine Tasse Kaffee, ja? Schwarz, bitte.

Du bedauerst es nicht, oder?

Was soll ich bedauern?

Letzte Nacht.

Was meinst du? Dass ich betrunken war?

Tu nicht so, Tommy.

Einen Moment.

Willst du sagen, dass...

Oh, du...

- MATT: Tom, wohin gehst du? - Nach Hause.

- Aber Paddy... - Das interessiert mich nicht!

Ich muss hier weg.

MATT: Hey, Tom, warte eine Minute.

Was ist passiert?

- Nichts. Ich habe mich bloß aufgeregt. - Willst du mich alleine lassen?

Wir sind doch ein Team, nicht?

Klar.

(KNIRSCHEN)

(MASCHINENGEWEHR FEUERT)

- Ja, mein Herr? - Ich, äh...

Ich habe ein paar Pistolen im Fenster gesehen.

- Soll ich Ihnen welche zeigen? - Gerne.

Mir gefällt die große da.

- Diese?

In Ordnung.

- Äh, was für eine ist das? - Das ist eine Kaliber 38.

- Eine schöne... - Haben Sie noch mehr davon?

- Ich habe noch kleinere. - Nein, dieselbe Größe.

Klar.

Äh, wie wird die geladen?

Zuerst öffnen Sie das Magazin.

- Dann stecken Sie die Patronen in die Löcher. - Kann ich mal sehen?

Klar.

- Das ist richtig. - So?

Ja.

- Da passen 6 Stück rein. - Das wird reichen.

Nehmen Sie die Hände hoch.

Nehmen Sie die Hände hoch.

SNITZ: Ok, Schemer, es ist alles bereit.

(SCHÜSSE)

(MANN JAMMERT)

(JAMMERN)

(HUSTET)

(STÖHNT)

Ich bin nicht so zäh.

(PFEIFE ERTÖNT)

- Nun, Doktor, was meinen Sie? - Ist schwer zu sagen.

Wir hoffen das Beste.

Doktor,

das sind Toms Mutter, sein Bruder und Miss Doyle.

Sie können kurz hineingehen, Mrs. Powere.

Vielen Dank.

Tommy, mein Junge.

Erkennst du mich?

Klar, Mama.

Tommy...

Mike ist da.

Er ist gekommen, um dich zu sehen.

Hallo, Mike.

Wie geht's, Tom, alter Schurke?

Ich wollte dich sehen.

Du wirst mich künftig öfter sehen, Tom.

Es gibt da etwas,

das ich dir sagen wollte, Mike.

Es tut mir leid.

Was tut dir leid?

Alles.

Weißt du.

Du und Mike, werdet ihr wieder Freunde sein?

Klar.

Freunde.

Meine Jungen,

ich bin so glücklich.

So glücklich.

Mama,

du musst Mike viel lieber haben als mich.

Nein, Tommy. Du bist mein kleiner Junge.

Klar.

Ich bin dein kleiner Junge.

Du kommst nach Hause, nicht wahr, Tommy?

Bleibst bei uns?

Klar.

Nach Hause.

Ich meine,

wenn ich hier herauskommen sollte.

Sicher wirst du hier wieder rauskommen.

Natürlich. Du wirst wieder gesund und stark werden.

Beide Jungen wieder zu Hause.

Alle wieder zusammen.

Ich bin fast froh, dass das passiert ist.

(MRS. POWERS SUMMT)

Er sah heute besser aus, nicht wahr, Michael?

Klar, Mama, viel besser. Er hat sich aufgesetzt.

Ich habe gesagt, du würdest morgen kommen.

Er wird bald heimkommen, nicht wahr?

Natürlich, Mama.

(SUMMT WEITER)

(KLOPFEN AN DER TÜR)

MIKE: Oh, Paddy, komm herein.

Was ist los?

Ist Tom...

Sie haben ihn heute Nacht aus dem Krankenhaus entführt.

Was? Wer?

Das muss Burns Gang gewesen sein.

Erst die feigen Schüsse und dann die Entführung aus dem Krankenhaus.

Wer weiß, was sie jetzt mit ihm machen.

- Damit werden sie nicht durchkommen. - Ich tue, was ich kann.

Meine Jungs sind unterwegs.

Ich werde Tom zurückbringen, egal, was es mich kostet.

- Ich werde... - Du wirst

hier am Telefon bleiben und Nachrichten entgegennehmen.

Meine Leute rufen dich an, wenn es Neuigkeiten gibt.

- Ich würde so gerne... - Hör zu,

ich habe Burns mitteilen lassen, dass ich, wenn er Tom heute Abend zurückbringt,

aus dem Alkoholgeschäft aussteige.

Er kann alles haben.

Ich verlasse die Stadt und komme nicht zurück.

Werden sie es tun?

Es ist ein verlockendes Angebot.

Du bleibst hier.

Wenn du etwas von einem meiner Jungs hörst,

ruf bei mir an.

Ich muss zurück zur Arbeit.

(LEISE MUSIK ERTÖNT)

Schmeckt dir dein Essen nicht?

Ich bin bloß nicht hungrig, Mama.

(TELEFON KLINGELT)

Ich gehe, Mama.

Ja?

Ich bin Mike.

Wann?

Wirklich?

Gut. Mama, Sie bringen Tom nach Hause.

- Wirklich? Wann? - Jetzt. Er ist auf dem Weg.

Geht es ihm gut?

Bestimmt. Sie würden ihn nicht nach Hause bringen.

Wie schön! Ich mache sein Zimmer zurecht. Ich wusste, er würde zurückkommen.

- Wer hat angerufen? - Einer von Paddys Jungs.

MRS. POWERS: Molly, meine Liebe? MOLLY: Ja, Mutter?

MRS. POWERS: Bring ein paar saubere Laken aus dem Wäscheschrank.

- Beeil dich, Liebes. - MOLLY: In Ordnung.

(SUMMT)

(KLOPFEN AN DER TÜR)

(AUTO FÄHRT WEG)

(SUMMT)

Oh.

(SUMMT WEITER)

DAS ENDE VON TOM POWERS IST DAS ENDE ALLER KRIMINELLEN.

'DER ÖFFENTLICHE FEIND' IST KEIN MANN UND AUCH KEINE FIGUR IN EINEM FILM,

SONDERN EIN PROBLEM, DAS WIR, DIE ÖFFENTLICHKEIT,

FRÜHER ODER SPÄTER LÖSEN MÜSSEN. [German - SDH]

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