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Nun lach doch mal!
Ja, mein süßes kleines Spätzchen,
ja, nun lach doch mal!
Du, mach mal zu.
Das kann ja wohl nicht wahr sein.
Hört doch mal her!
Die Zuhälter auf St. Pauli haben sich zusammengetan,
haben so eine Art Gang gegründet.
Weil die ausländischen Zuhälter mit ihren Miezen
den Markt überschwemmt haben!
Und dann haben sie einen von den Burschen gegriffen,
haben ihn verkloppt,
und dann haben sie ihm das eigene Messer in die linke Gesäßhälfte gerammelt!
Au! Erich!
Du immer mit deinen entsetzlichen Geschichten!
- Achim? - Das ist doch großartig.
Da können wir uns ja gleich auf die Socken machen.
- Na, junger Mann? - Du kommst heute so spät, Achim.
- Wo warst du denn so lange? - Tag.
- Na, Feierabend? - Tag.
- Wieso sind deine Hosen so schmutzig? - Hab eine 2 geschrieben.
- Fein, Junge. In was? - Aufsatz.
Na prima.
Tugend und Laster sind verwandt wie Kohle und Diamant. Kraus.
- Wer war eigentlich Kraus? - War ein Österreicher.
Irgend so ein Schauspieler, glaube ich.
- Ein was? - Ein Schauspieler.
Komm, tu es wieder rein.
Monika kommt nachher rüber.
- Monika passt auf euch auf. - Auf mich braucht keiner aufzupassen.
Er hat auch seinen Stolz.
Ihr könnt nachher zusammen essen. Es steht alles in der Röhre.
- Wir fahren zum Betriebsfest. - Holladriho!
- Was machst du denn da? - Schau mal, was ich habe.
Wo hast du denn das wieder gefunden?
Du, sieh mal, was der hat. Der findet immer so ulkige Sachen.
Zum Abendbrot sind wir wieder da.
- Ja, nun macht mal. - Was denn? Ich bin doch schon fertig.
Mir ist wieder mein Futter aufgerissen. Die Wagenschlüssel?
- Schön. - Oh Gott, es wird immer später.
Am Anfang gibt's doch meistens zu essen.
Ja, komm zu Mama!
Hat sie schon gegessen?
Komm! Ja.
- Nimm deinen Führerschein mit. - Den hab ich schon.
Süße...
- Achim! - Ja.
- Wiedersehen! - Wiedersehen, Junge!
Essen steht schon drin. Seid schön artig!
- Soll ich einen Schirm mitnehmen? - Ja, pack ein.
So, passt auf! Beeil dich doch ein bisschen!
Komm, wir haben nicht ewig Zeit!
Ja doch! Mein Gott! Vati, setz die Brille auf!
Ja, mach doch auf! Was machst du denn?
Achim, Essen!
Ich hab kein Hunger!
- Ja, bei Martens? - Entschuldigung, ist Achim da?
Ja, Moment.
Für dich.
- Hallo? - Kommst du mit Fußball spielen?
- Du musst uns den Ball geben! - Achim!
Dann gib uns doch wenigstens den Ball, Mensch!
Nun sei doch nicht so.
- Das erlauben meine Eltern nicht. - Dann bring wenigstens deinen Vater mit.
- Zur Kontrolle. - Der schläft jetzt.
Dann hau durchs Fenster oder übern Balkon mit dem Ball ab!
Ich denke, du hast kein Hunger?
Hab ich auch nicht.
Brauchst doch nicht zu essen, wenn du kein Hunger hast.
Das geht dich gar nichts an.
Lügst du deine Freunde eigentlich immer an?
Nein.
Nein, nein.
Ich glaube, der ist 'ne Klatschtante.
Da kommt er gerade, das Früchtchen.
Jetzt ist er rausgegangen.
Ich kann es ja mal versuchen.
Tschüss.
Ich frage ihn gleich mal.
Ja, bis gleich.
- Achim, hör mal. - Ich geh jetzt Fußball spielen.
- Ich denke, du hast keine Lust? - Doch, die warten auf mich.
- Du hast doch eben abgesagt. - Du spinnst ja.
Du hast bloß zugehört und jetzt spielst du dich auf!
Na warte!
Hör auf!
Na, Schmuckstück?
Du, der stellt sich blöd an.
Das ist ein ganz mieses Stück, sage ich dir.
Jetzt will er ausgerechnet zum Fußball.
Soso.
Da oben steht er.
Das machen wir schon, pass mal auf.
Hey!
Hallo? Ist Achim da?
- Hallo? - Ich bin sein Bruder.
- Da ist wer. - Hallo Achim!
Achim, hallo! Wir wollen dich mal sprechen!
- Schrei doch nicht so! - Entschuldige.
Ist Achim da? Wir wollen mit ihm Fußball spielen.
Seid doch mal still!
- Oh Gott, Junge! - Da flennt 'nen Säugling!
Ah, Babysitten!
Bübchen, Bübchen!
Hallo? Achim, bist du es?
Achim?
Achim?!
Hallo?
Was ist denn los?
- Ich höre doch, dass da jemand ist. - Na was ist denn?
Da hat jemand abgehoben und rührt sich nicht.
Du spinnst. Gib mal her.
Hallo?
- Hallo? - Vater?
Achim, warum meldest du dich denn nicht?
Ich hab mich doch gemeldet.
Aber eben bei deiner Mutter hast du dich nicht gemeldet.
- Doch, ich hab mich gemeldet. - Eben hat sich keiner gemeldet.
Doch, ich hab mich gemeldet.
Hat sich ja gemeldet. Dann ist das Telefon kaputt.
Wir haben dich nicht gehört.
- Wie geht's? Alles in Ordnung? - Gib ihn mir mal.
Ja, Wiedersehen, Junge. Da ist deine Mutter.
- Jungchen, alles in Ordnung? - Ja.
- Habt ihr gegessen? - Ja.
Fein. Hat es geschmeckt?
- Achim! - Ja.
- Ich frage, ob es geschmeckt hat? - Ja.
- Was ja? - Es hat geschmeckt.
Sag mal, was ist denn los? Habt ihr euch gezankt?
Nun lass ihn doch in Ruhe.
Gib mir mal Monika.
Hallo?
Was ist denn jetzt schon wieder?
Hallo?
- Achim? - Also was ist denn?
Achim?
Achim, Junge!
Achim, ich hör dich doch!
Ist wieder still.
- Ist unterbrochen, hört man doch. - Aber eben nicht.
- Was du wieder hörst. - Was kann denn da sein?
Na, was wird sein? Ein Wackelkontakt in der Leitung.
Da kannst du heute gar nichts mehr machen.
Mensch, passen Sie doch auf!
Na Herrgott, mach dich doch nicht verrückt!
- Gallemann! - Ach, hör doch auf mit dem Quatsch!
- Alberne Gans... - Habt ihr euch gezankt?
Ich mache mir Sorgen um die Kinder, aber das darf ich ja wieder nicht.
Mach dich doch nicht verrückt.
- Lisa! - Ja?
- Hallo Achim! - Hallo.
- Los, Abschuss! - Achim kommt!
Hallo Achim, hast du den Ball mit?
- Siehst du doch! - Nun gib ihn uns doch!
- Los, mach schon! - Ich muss erst den Dreck wegfahren.
- Das kannst du auch nachher machen. - Gleich ist es vorbei.
- Komm, komm, komm! - Hey!
- Schieß her! - Gib den Ball her!
Flanke!
Ach komm, mach doch keine Scheiße!
Spielst du jetzt mit, oder nicht?
- Gut, dann spiel ich bei dir. - Nein, ich spiel mit Petra.
Du gehst ins Tor.
Bernd, du gehst rüber.
Geh du dahin und du bleibst hier.
Los!
Tor!
Sag mal, schläfst du? Du bist doch zu doof zum Milch holen!
Wolfgang und Petra bleiben mit hinten.
Abschuss!
Komm, lass den Wagen stehen!
- Aus! - Ich hole ihn!
Du hast ihn rausgeschossen!
- Wo ist er denn? - Ich finde ihn nicht!
- Weiter rechts. - Da war ich schon.
- Spinn nicht rum, ich hab's doch gesehen. - Halt doch die Schnauze!
- Er ist weg, ich finde ihn nicht! - Das gibt's doch nicht.
Das gibt's doch nicht!
Ihr braucht gar nicht zu suchen, er ist weg!
Mensch, der muss doch zu finden sein! Nun sucht doch mal!
Ich sag doch, dass er weg ist!
Der kann doch nicht weg sein.
- Ihr habt ihn versteckt. - Willst wohl den Arsch vollhaben, was?
Ich will aber meinen Ball wieder mitnehmen.
Na dann such ihn doch!
Er hat ihn aufgefressen.
- Halt ihn fest! - Na los!
- Mensch, aua! - Idiot!
- Los, hier lang! - Ihm nach, los!
Hey, ihr spinnt wohl?
- Geht da runter! - Los, gib den Ball!
- Ihr sollt da runtergehen! - Dann eben nicht!
Stellt den Wagen jetzt hin, sonst hole ich sofort meinen Vater!
Na los, gib den Ball her!
Jetzt wird er weich.
- Ich hab ihn! - Ja, schön.
Komm schon!
Los, komm!
- Mach jetzt! - Los!
Mensch, mach schon!
Sei bloß vorsichtig!
Pass doch auf!
Jetzt bleib schön sitzen hier und fummel nicht dran rum.
Lass die Pfoten weg. Jetzt üben wir erst mal einparken, klar?
Hey, nimm das Gas raus!
Gas weg!
Bist du denn wahnsinnig geworden, Mensch?
Du bist wohl verrückt?
Man!
Ach, wenn du...
Was liebt Mama?
Was liebt Papa?
Was liebt sogar die Großmama?
Was liebt der Opa? Und vor allem,
was tut den Kindern sehr gefallen? Mit einem Wort...
...zwei, drei: Tischlein, deck dich!
Flavia Brei!
Holst du mich Montag ab?
Tschüss.
Achim.
Moni, wo ist sie denn? Moni!
Hör auf! Erich!
- Was machst du denn? - Ich komm hier überhaupt nicht raus.
Lass ihn doch stehen. Ich fahre ihn gleich weg.
Du fasst mir heute keinen Wagen mehr an.
- Monika! - Alte Schreckschraube, du!
Monika!
Ich hab dir was mitgebracht!
- Hunger! - Komm doch mal her!
- Kinder, kommt doch! - Komm doch zurück, bitte!
Ach lass sie doch nicht auf den Boden fallen!
- Für Monika... - Achim, Monika!
Ja?
Wo sind die Kinder?
Achim ist mit Katrin weggegangen!
Wo bleibt ihr denn?
- Setz dich. - Na du?
- Du auch ein kleines bisschen? - Das lässt du doch.
Ah!
Na, wieder alles blau?
Sei nicht so großkotzig.
Sonst gibt's was vor die Klüsen!
- Du triffst ja schon gar nicht mehr. - Sag mal, Monika,
- wo sind die Kinder? - Weg!
Du, pass bloß auf!
Schon ganz hübsch was dran an der Kleinen, was?
Du solltest mal die Kerle sehen,
wenn die so durch den Saal geht...
Ehrlich!
'Ne Tochter ist mir lieber als 'nen Sohn.
- Wieso denn? - Keine Ahnung, was die Leute haben.
Wenn das so langsam anfängt und du siehst, wo du hinpacken musst...
Auch noch Unzucht... Du hast auch arge Probleme.
- Komm, Bruder, trink noch einen! - Ach, ich halte mich an anständige Männer.
Hast du das gehört?
- Na, da bist du ja. - Guten Abend.
- Wo ist denn die Kleine? - Ich weiß nicht.
Der Junge sieht blass aus.
Achim!
Pssst.
Achim!
- Hörst du denn nicht? - Ja!
- Wo ist denn Katrinchen? - Ich weiß nicht.
Sag mal, was ist denn für ein Ton? Ich denke, du warst mit ihr weg?
Kommandier doch nicht gleich wieder rum!
Wieso denn nicht?
Lach doch nicht!
Ich lache, wenn ich lachen muss!
Du hast ganz recht.
Monika sollte auf die Kleine aufpassen, jawohl!
Monika!
- Achim! - Mein Gott, was sind das wieder...
- Wo warst du denn? - Auf dem Schrottplatz.
Was soll denn diese ewige Schrottplatzrennerei?
- Hab mir einen Sitz geholt. - Und wo ist Katrin?
- Weiß ich doch nicht. - Ich denke, du hast sie mitgehabt?
Ich sag doch, nein, ich war beim Fußball.
Ich denke, auf dem Schrottplatz?
Erst Fußball und dann Schrottplatz.
Er war angeblich Autositze holen.
Was sollen wir wieder mit Autositzen? Der ganz Garten ist voll Dreck!
Sag mal, wozu haben wir dich eigentlich hiergelassen?
Man wird sich ja wohl noch mal die Haare waschen können.
Ja, wenn du aufpassen sollst, wäschst du dir eben mal nicht die Haare!
- Katrinchen! - Erich!
Was heißt hier Erich?
Dann müsst ihr euren Vogel eben suchen!
Weit kann er ja nicht sein.
Katrinchen?
- Wo ist sie denn? - Na, wie war das Kino?
Du spinnst wohl?
Gib das her!
Monika!
Ihr könnt gefälligst mitsuchen, aber trap!
Komm schon!
- Na los, du auch! - Ich mache jetzt Schularbeiten.
So?
Komm, Moni.
Die ganze Stimmung
ist im Arsche des Propheten.
Katrinchen!
- Und du sitzt hier rum?! - Ja, sind doch deine Kinder.
Wenn es nach mir gegangen wäre, wären wir schon längst zu Hause gewesen!
Ja, aber dann such sie gefälligst auch selbst!
Ich hab sie!
- Ich hab sie gefunden! - Ich finde das gar nicht komisch!
- Täglich hört man von Sittlichkeits... - So, das findest du nicht komisch?
Ich finde das alles schon lange nicht mehr komisch!
- Na ja, ist doch wahr! - Sittlichkeitsverbrecher.
Wozu haben wir denn unsere Tochter hierhergesetzt?
- Monika! - War wohl überflüssig,
- dass ich angerufen habe, was? - Ach, hör doch auf!
Komm her.
Wo ist das Kind?
Ich weiß nicht.
- Was heißt 'ich weiß nicht'? - Ich weiß eben nicht!
- Wenn ich es doch nicht weiß! - Also du weißt nicht?!
Ich werde dir zeigen, wie man auf kleine Kinder aufpasst!
- Bist wohl nicht ganz klar, Haare waschen! - Lass sie! Nicht am Samstag!
- Ach, am Samstag...! - Erich!
Ach komm...
Scheißpack! Passt auf eure Gören doch selber auf!
- Alle anderen sind tanzen! - Da hörst du's!
Na warte, du! Komm du bloß raus!
Was soll das? Hört doch auf. Sucht lieber mal anständig.
Na schön, dann suchen wir anständig.
Tag.
Nun macht mal ernsthaft, habt ihr schon mal im Garten nachgesehen?
Na, die wird doch bei dem Wetter nicht im Garten gewesen sein.
Verdammtes Theater! Am hellichten Tag die Haare waschen!
Katrinchen! Ach, das Kind hat ja fast nichts an!
Und was ist mit dem Keller? Wir sollten mal im Keller nachsehen.
Peter?
Du, hör mal, meine kleine Schwester ist verschwunden.
Ja, sie ist weg.
Alle glauben, es wäre ein Sittlichkeitsverbrechen.
Was quatschst du denn da?
Peter und die anderen können doch helfen suchen.
Hör mal, ihr könnt ja vielleicht eure Taschenlampen mitbringen.
Du, ich muss jetzt Schluss machen, die suchen schon alle stundenlang.
Man kann kleine Kinder doch nicht allein lassen.
- Das kann doch mal passieren. - Nun hört doch mal auf!
Na ja, schön, wenn du deine Freunde unbedingt zum Suchen holen willst.
Sag mal, wie kann denn so was passieren?
Mein Mann hat auch die Ruhe weg.
- Warst auf dem Schrottplatz, hm? - Und beim Fußball.
Ich such jetzt auch.
Komm, hör auf zu heulen, mein Gott noch mal!
Schrei du doch nicht immer so!
Das nützt doch nichts!
Katrinchen!
Gruppenführer bitte zu Wagen 1!
Die Kinder kommen bitte zurück!
Katrinchen!
Überleg doch mal.
Ich weiß doch nicht!
Ja...
Und dann habe ich mir die Haare gewaschen.
Das wissen wir inzwischen!
Na lassen Sie mal, die jungen Leute haben alle so einen Tick mit ihren Haaren.
Als ich noch jung war, habe ich mir die Haare sogar blond färben lassen,
so ganz strohblond, wissen Sie. Das war noch 'ne Zeit.
Na ja, ich dachte, es steht besser zu meinen blauen Augen.
Und als ich dann blond war, da sagt der Friseur doch glatt zu mir:
"Sie haben ja gar keine blauen Augen."
Die wären so grün, oder was er da sagte.
Da stand ich da mit meinen schwarzen Haaren,
die danach blond wurden und mit meinen grünen Augen.
Na ja, in der Zwischenzeit bin ich ein anständiger Mensch geworden.
Na mal weiter jetzt.
Weiter war nichts.
Mein Gott...
Wenn nichts weiter war, können wir da auch nichts weiter aufschreiben.
Das ist doch ganz einfach.
Ich meine jetzt, so von der Kleidung her...
Der da rumgestanden hat...
Ja...
Vielleicht ein paar Leute aus der Nachbarschaft.
Aber die Leute aus der Nachbarschaft interessieren doch keinen!
Wir wollen wissen, ob du irgendeinen Fremden gesehen hast!
Ja, ja, ja, ja. Ja!
Junge, du bist ja ganz woanders.
- Ich denke nach. - Ja, aber dann tu es doch auch mal!
Du kannst dich wirklich an niemanden erinnern?
An keinen Menschen?
Das gibt's doch nicht!
War an einem Nachmittag...
Er stand hinterm Zaun vor meinem Fenster.
Aber ich habe ihn nicht genau gesehen.
Ach?
Ein Mann, oder eine Frau?
Mann.
Junge, lass dir noch nicht alles aus der Nase ziehen!
Wie sah er denn aus? War er jung oder alt?
Ich habe ihn doch nicht genau gesehen.
Versuch dich doch zu erinnern, Junge!
Ich kann mich nicht erinnern.
Ja?
Haltet doch mal die Klappe!
Sprich mal ein bisschen lauter.
Ich kann doch nicht. Du, hör mal, die Kleine ist verschwunden.
- Achims Schwester. - Was denn?
Na ja, sie ist weg. Polizei, war schon alles da.
Und was hast du gesagt?
Wie du gesagt hast. Nachher muss ich zur Kripo,
dann fangen die noch mal an. Was soll ich denn da sagen?
Du bist vielleicht gut. Du kannst doch nicht heute so sagen und morgen so.
Du hast ja keine Ahnung, was da los ist. Die drehen alle durch.
Ich habe gleich gesagt, den kann man nicht alleine lassen.
Du, ich muss Schluss machen.
Na was jetzt?
Na was wohl?
Na schön.
Hey, verrückt geworden?
Achim, pass mal auf. Jetzt erzähl mir mal alles ganz genau.
Du fährst also jeden Samstag den gleichen Weg, ja?
Von der Schule mit dem Bus nach Hause.
- Ja. - Dann gehst du durch eine Siedlung,
an Gärten vorbei und alles Mögliche.
Wie lange brauchst du da für diesen Weg?
- Zehn Minuten. - Zehn Minuten?
Hm, das ist aber eine ganze Ecke. Bleibst du auch vor den Blumen stehen...
- Nein. - Nein? Gehst du einfach nach Hause?
- Nein. - Na du? Na gut.
Pass mal auf. Wen triffst du denn da immer?
Sind das immer die gleichen Leute, oder sind es andere? Kennst du sie?
Na erzähl doch mal.
Also, du hast gesagt, da war an dem Nachmittag ein Mann.
Wie sah denn der aus?
Na, an irgendwas wirst du dich doch erinnern können.
Kleidung, Alter oder so.
Also, Achim, du kennst doch alle deine Klassenkameraden, nicht wahr?
Peter, Werner, Erhard... Na ja, und wie sie alle heißen.
Und wenn du dich an sie erinnerst,
dann wirst du doch auch sicher noch wissen, was sie alle anhatten.
Heute zum Beispiel in der Schule.
Pullover, oder ein Anorak,
oder vielleicht was anderes. Ein Hemd, hm?
Und was hatte nun dieser Mann an?
Denk doch mal nach, hm?
Also fangen wir noch mal an.
- War er älter oder jünger? - Dann bin ich ja wohl überflüssig.
Also, mein Junge, wie alt war denn der Mann?
- Jung. - Wie jung?
So jung wie du?
So... 25.
Und wie groß war er?
- Sehr groß. - Na wie groß?
So wie Sie.
Ich bin aber nicht besonders groß.
Junge, nun erzähl doch mal ein bisschen. Du willst uns doch helfen, hm?
Dann sag mal, hast du sonst noch etwas bemerkt an dem Mann?
Viel ist das nicht.
Weiß Gott nicht.
Achim,
ist dir denn wirklich überhaupt nichts aufgefallen?
Den ganzen Nachmittag nicht?
Ja...
Vielleicht gehörte das Auto ihm.
Welches Auto?
Ein großes Auto.
Sag mal, Junge...
Du verstehst doch was von Automarken.
Es gibt Leute in der Nachbarschaft, die haben so ein Auto gesehen.
Sag mal, mein Junge, war das so ein Auto?
- Ich glaube, ja. - Farbe?
Lila.
Warum kommt denn das alles so kleckerweise?
Du hast doch nichts zu verbergen.
Also, Junge,
war da ein lila Auto, oder nicht?
Kannst du denn den Kasten nicht mal auslassen?
Eben ist die Suchmeldung gewesen.
Du hast ihn ja sonst auch immer an.
Du gehst mir langsam auf die Nerven.
Was hat denn das Scheißfernsehen damit zu tun?
Ach, da ist jedes Wort zu viel.
Du herzloser Prolet!
- Achim! - Ja?
Ich geh noch Bier holen. Kommst du mit?
Ja.
Da saß ich mal in einer Maschine.
Wir steigen so über die Wolken
und da war ein Luftloch, da ist sie gleich abgesackt.
- Fantastisch. - Oh wei.
- Geht's dir jetzt besser? - Na ja...
Na ja.
- Na komm, mach ein bisschen Platz. - Nervensäge!
- Angeber! - Ist was?
Pfeife, du!
Die haben ganz schön Schiss.
- Tschüss! - Tschüss, macht's gut.
Kommt gut nach Hause.
Ganz schön warm hier.
Mach mal zwei Bier.
Für dich brauche ich keins zu machen, da ist immer eins da.
Da, junger Mann.
Ja komm, komm, lass mal.
Na, ist dein Kind wieder da?
Nein.
Da.
Danke.
So, komm,
geh mal flippern.
Diesmal geht's daneben.
Ist kalt, was? Mach die Jacke zu, hast dich im Nu erkältet.
Moment mal.
Hast du eigentlich schon 'ne Freundin?
Nicht direkt.
Na ja, kann ja bald werden.
Ja.
Die Monika gefällt dir, hm?
Die blöde Kuh.
Hier, die Betti da,
die kenne ich schon fast zwanzig Jahre.
Die hätte ich fast mal geheiratet.
Hast du schon mal einen Clown gesehen?
- Ja. - Oder einen Seiltänzer?
Oder einen Pinguin?
Oder einen Seelöwen?
Das ist doch...
Verzeihen Sie, das war wirklich keine Absicht.
Mach mal schön deine Schularbeiten.
Aufhängen!
Diecks, du Arschloch!
Sie geben zu, dass Sie vor dem Haus geparkt haben.
Aber seltsamerweise wollen Sie mir nicht sagen, wieso.
Anschließend, zwischen drei und halb sechs,
sind Sie spazieren gefahren im Gelände.
Aber seltsamerweise wollen Sie mir nicht die Gründe sagen,
warum Sie im Gelände spazieren gefahren sind.
Ich hatte schon meine Gründe.
Herr Borowski...
wenn Sie schon nichts zu verbergen haben, warum machen Sie uns das Leben so schwer?
Sie machen mir das Leben schwer!
Erst schleppen Sie mich hierher und haben Sie nicht mal 'ne Leiche!
Ich und Kinder schänden.
Ich habe Weiber genug.
Ihre Weiber interessieren jetzt nicht.
Aber mich interessieren sie, ich habe gleich 'ne Verabredung!
Was ist denn das für ein Ton?
Ich sage überhaupt nichts mehr.
Erst mich wie so ein Schwein hierherschleppen...
Kein Wort!
Überleg's dir genau.
Ich weiß nicht...
Ich glaube, er war nicht dabei.
Ich weiß aber nicht.
Du kennst doch den einen. Den mit der 4.
- Oder nicht? - Doch.
Wieso kennst du den eigentlich?
Nur so allgemein.
Seid ihr befreundet?
Habt ihr gestern miteinander gesprochen, oder heute?
Komm, mein Junge, setz dich erst mal hin.
- Also. - Ich bin in meinem Zimmer gewesen
und habe den Fotoapparat geholt.
Und wie ich raus bin, da war er da
und hat was zu Katrinchen gesagt.
Ich denke, du hast ihn nur von hinten gesehen?
Ja, das war so zwischen den Büschen, aber ich habe es nicht genau gesehen.
Ihr habt nicht miteinander gesprochen?
Was hast du denn dann gemacht?
Fotografiert.
Was hast du fotografiert?
Blumen.
Seid ihr verrückt?
Was soll denn das? Ihr Schweine!
Lasst mich doch los!
So, Wiedersehen, mein Junge.
- Wiedersehen. - Wiedersehen.
Na komm.
Herr Borowski, wollen Sie uns nicht endlich die Wahrheit sagen?
Merken Sie nicht, dass Sie sich immer mehr reinreiten?
Dafür ist er wahrscheinlich zu dumm.
Na schön, die Wahrheit.
Ich war im Gelände.
- Na ja...! - Was na ja?
Seid ihr denn alle hinterm Mond? Ich hab mit 'ner Keule gepennt!
Wacker.
Ach ja, stimmt. Stellen Sie es bitte da vorne hin.
Danke.
Also schön, du hast mit 'ner Keule gepennt.
Und mit welcher Keule, wenn man fragen darf?
Muss das sein?
Ja, das muss sein.
- Mit Monika. - Mit welcher Monika?
Na mit Monika eben, von den Nachbarn!
- Bist du da ganz sicher? - Wie?
Ob du ganz sicher bist, dass es die Monika war?
Ich habe nicht so genau hingeschaut, Herr Kriminalrat.
Das scheint mir auch.
Die Monika, von der Sie reden, war nämlich den ganzen Nachmittag zu Hause.
- Woher wissen Sie das? - Wir haben sie gerade vernommen,
Herr Borowski.
Sie hat gerade vor zwei Minuten hier auf Ihrem Platz gesessen.
Soso.
Warum haben Sie sich eigentlich bei Ihrer Festnahme zur Wehr gesetzt?
Ich mich?
Ich mich?
Sie haben sich, wie ich gelesen habe, mit einem Schneidbrenner
- tätlich zur Wehr gesetzt. - Ich soll mich zur Wehr gesetzt haben?
- Wer schreit, hat unrecht. - Wer schreit, hat recht!
Ich war mit 'nem Mädchen zusammen, das werde ich ja wohl noch wissen!
Muss man denn hier noch die Präservative mitbringen?
Die was?
Fräulein Behm, kommen Sie doch mal bitte rein.
Bitte. Nehmen Sie bitte Platz.
Ist das die junge Dame, von der Sie sprachen?
Ja.
Fräulein Behm,
kennen Sie Herrn Borowski?
Wie lange?
Vier Monate.
Haben Sie intime Beziehungen zu ihm gehabt?
Wie lange?
Na, auch vier Monate.
Sagen Sie, an diesem fraglichen Samstagnachmittag,
hatten Sie da intime Beziehungen zu Herrn Borowski?
- Nein. - Spinnst du?!
Habe ich dir nicht das Ding da geschenkt?
Haben wir nicht am Samstag...?
Haben wir nicht?
Da weiß ich nichts von.
Das sollte sie ja eigentlich wissen, nicht, Herr Borowski?
Ja.
Wir waren erst verabredet und dann habe ich ihn angerufen
und habe gesagt, ich kann nicht.
Und dann ist er vorbeigekommen
und ich wollte ihn nicht sehen
und bin ins Bad.
Warum haben Sie das nicht gleich erzählt?
Ja...
Er hat gesagt,
ich soll es keinem sagen, dass er da war.
Wann?
Am Telefon. Montag.
Wo war denn das Kind, als er da war?
Im Ställchen.
Und Achim?
Ich weiß nicht.
Nehmen Sie ihn mal mit.
Na los, komm schon.
Bisschen Tempo!
Sie lassen einen ja nie ausreden! Ihnen werde ich noch was erzählen!
Und Herr Borowski ging dann wieder?
Ja.
Haben Sie ihn weggehen sehen?
Nein.
Haben Sie Achim weggehen sehen?
Nein, er war plötzlich weg
und dann war das Kind auch weg.
Und da dachte ich...
Hm.
Wie stehen Sie eigentlich zu Achim?
Wieso?
Nur so.
Er ist ein Lügner.
Wieso?
Er lügt immer.
Sonst nichts?
Sie können jetzt gehen.
- Wiedersehen. - Wiedersehen.
- Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.
- Tagchen. - Guten Abend.
Ach, meine ganze Frisur ist hin.
- Übrigens, euer Gartentor klemmt. - Ja, ja, das habe ich schon gemerkt.
Hach, die Jacke ist auch ganz nass.
- Tag Erich. - Tag.
Tag Lisa. Hast du den Wagen reingestellt?
Ja, das habe ich gemacht.
Also...
Weshalb wir kommen.
Es ist so.
Die Monika hat sich inzwischen
Verschiedenes einfallen lassen,
was sie hier an dem Abend vergessen hat.
- Hör auf zu flennen! - Wollt ihr irgendwas trinken?
- Bier? - Später.
Du Bier, Monika?
- Ich hab kein Durst. - Na los, Monika,
erzähl jetzt mal ein paar Takte!
Ich war gar nicht hier.
Jawohl, du warst hier!
Aber kaum, dass wir um die Ecke sind,
da bist du mit 'nem Kerl abgehauen.
So war das!
Wollt ihr was trinken?
Jetzt nicht. Weiter!
Wir sind spazieren gegangen.
- Weiter. - Wir waren im Wald.
Also schön, du hast dich umlegen lassen.
Ist gar nicht wahr!
Wir haben bloß Fahren geübt!
- Ach, Fahren? - Ja, Fahren!
Er hat mir Einparken gezeigt!
Ach, Einparken? Na das glaube ich.
Das glaube ich.
Also schön, komm zur Sache!
Ja,
als wir dann wieder zum Wagen sind,
da war mein Strumpfhalter weg.
Und als wir nachher nach Hause kamen
und Katrinchen gesucht haben,
da hat Achim ihn gehabt.
Bitte.
Er hat bei den beiden spioniert.
Verstehst du?
Also hat er den Halter geklaut.
Und ich denk mir...
Wo hat er denn da die Kleine gehabt, hm?
Na bestimmt nicht dabei.
Aber als Monika weg ist,
da hat er sie noch gehabt,
und gesagt, er wollte auf sie aufpassen.
Mensch, da stimmt doch was nicht!
Licht aus, ich bin noch am Entwickeln!
Das kannst du später weitermachen.
- Aber mein ganzes Papier... - Du kommst jetzt erst mal mit runter.
Jetzt ist es bestimmt kaputt.
Na geh schon, ich komm gleich nach.
Er behauptet, das ist alles nicht wahr.
Warum soll ich das wohl erfinden?
Warum fällt dir das alles heute erst ein?
Das ist doch wohl klar.
Und warum soll Achim was erfinden?
Weil er ein dreckiger Lügner ist!
Und du bist eine gemeine, verlogene Nutte!
Na, das musste ja nun wieder nicht sein.
Jawohl, Karl, das musste mal sein!
Monika hat ihr Fett auch schon weg.
Die hat's ja wohl auch verdient!
Ach?
Und euer Bübchen hat nichts verdient?
Hört euch das an.
Der lügt doch das Blaue vom Himmel herunter!
Das soll sich erst zeigen, wer von beiden lügt!
Ach!
Na schön. Gut, dass ich das weiß.
Ich komme hier nachts rüber, um was in Ordnung zu bringen,
und dann heißt es, ich lüge.
Dann sucht doch euren Fresser allein!
Erich!
Na ja, ist doch wohl wahr. Was geht uns das überhaupt an?
Monika sollte schließlich aufpassen,
diese pflichtvergessene Schlampe!
Ich höre immer Pflicht.
Das war ja wohl 'ne Gefälligkeit.
Das muss sie wohl nicht. Oder?
Und wenn sie einen Kerl hat, ist das ihre Sache!
Und was sie im Wald macht, ist auch ihre Sache.
- Oder nicht? - Moment, das war abgemacht!
Dafür habe ich euch im Wagen mitgenommen. Eine Hand wäscht die andere.
Hörst du das? Habe ich es nicht gesagt?
- Los, komm, wir gehen! - Ja klar, haut doch ab!
Weil deine Tochter am Samstag einen Kerl braucht, ist mein Kind weg!
- Mein Kind! - Und mein Kind!
Ach! Komm her!
Ich denke, es stimmt nicht!
Ich denk mir, sie hat gelogen! Ich denke, das hat sie sich bloß ausgedacht!
- Ja, hat sie sich nur ausgedacht! - Raus, Mensch!
Die Wahrheit kommt ans Licht!
Ganz bestimmt, mein Lieber!
Du musst auch immer gleich toben.
Dazu habe ich ja wohl auch Grund.
Hast du einen Strumpfhalter gefunden?
Nein.
Sind sie weg?
Mh...
Die Monika, die lügt vielleicht.
Mh...
Der Vogel...
Die Ente...
Zum Zahnarzt?
Aha.
Tschüss.
Ja, ja...
- Na los, na los! - Seien Sie doch nicht so brutal!
Halten Sie den Mund!
Erst waren wir in der Küche
dann sind wir in den Garten gegangen und haben fotografiert.
Als wir dann in die Garage gegangen sind...
Ich will nach Hause!
So, und jetzt weiter!
Sie warten auch?
- Wie bitte? - Sie warten auch?
Ja.
Ich warte auch.
Weswegen warten Sie?
Es geht um meinen Jungen.
Stellen Sie sich mal vor, mir passiert Folgendes.
Ich bin Student.
Neulich ging ich mit meiner Begleitung aus, eine verheiratete Frau,
wir trinken etwas, etwas Alkohol, sie fährt den Wagen.
Kleiner Wortwechsel, sie steigt aus. Was sollte ich machen?
Mitten im Halteverbot.
Versetzen Sie sich mal in meine Lage, mitten im Halteverbot!
Was mach ich? Fahr den Wagen raus, Polizei.
Jetzt verlangen die den Namen der Frau.
Obwohl sie wissen, dass sie verheiratet ist, stellen Sie sich mal vor.
Mach ich nicht.
Kein Wort.
- Ist er schon raus? - Nein.
- Guten Tag. - Tag.
Nein! Nein, nein!
Komm...
Ist schon gut.
Na, wo?
Los, seht mal nach.
- Der hier? - Da links, der Grüne!
Hier ist nichts drin!
- Ich war's aber! - Achim!
Achim! Achim, bleib hier!
Ich war's!
Ich war's!
Da!
Hör auf, so dumm zu lachen! Was denkst du dir bei solchen Scherzen?
Wieso soll ich der Katrinchen was tun?
Was ist mit deinem großen Unbekannten, dem Auto und den ganzen Märchen?
Er hat da gestanden,
aber wem das Auto gehört hat, weiß ich nicht.
Aber er hat da gestanden.
Du wusstest doch ganz genau, wem das Auto gehört.
Wusste ich nicht.
Wegen deiner blöden Lügerei habe ich drei Tage im Knast gesessen.
- Na und? - Na und!
Du hast ja selbst gesagt, ich muss dabei bleiben.
Fass mich nicht an, du Kinderschänder!
Bist du besoffen?
Du weißt genau, dass wir zusammen waren in der Zeit!
Klar.
Achim.
Nimm die Serviette.
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