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Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Der Engel der Luft, meine Damen und Herren,
Miss Alice Dempsey!
Kommen Sie wieder! Bringen Sie Ihre Freunde mit,
damit der Zauber nie zu Ende geht!
Du brichst mir das Herz, mein Engel.
Papa, meine Füße tun weh.
Berühren Sie überhaupt den Boden, mein Engel?
Was hast du, mein Engel?
Nichts.
Das kitzelt.
Sag mir, was ich machen soll, Papa.
Bald werden wir in Paris sein, mein Engel.
In einer neuen Stadt sieht immer alles leichter aus.
Wirklich?
Oh, diese Welt!
Das ist nichts für jemanden wie dich.
Stimmt was nicht, Papa?
Ich werde auf dich aufpassen.
Wir schaffen das schon!
Ja! Wir wissen, wo er war!
Frauen zahlen dir keinen Lohn, Mann!
Vergiss die Artisten!
Keine Angst.
Dempsey wird dich feuern!
Verpiss dich! Polier sein Auto!
Lass mich in Ruhe!
Können Sie mal kurz kommen?
Hier.
Die muss festgemacht werden.
Lassen Sie mal sehen.
Bitte.
Jetzt ist die auch repariert.
Sie können jetzt gehen.
Sind Sie immer allein?
Wie?
Da oben, wenn Sie auftreten.
Ja... immer.
Warum wollen Sie alleine sein?
Sie sind auch Artist, oder? - Nein.
Was wissen Sie dann davon?
Ich dachte nur, es macht mehr Freude, wenn man da oben nicht alleine ist.
Was hat das damit zu tun?
Ich mach das nur fürs Publikum.
Sie sollten jetzt gehen.
Mein Vater sieht es nicht gern, wenn ich mit den Arbeitern spreche.
Halten Sie ihn mal!
Können Sie den Sattelgurt lockern?
Ich bin Nina. - Josef.
Haben Sie schon mit Pferden gearbeitet?
Das ist ein Sattelgurt. - Ah, verstehe.
Wer ist denn das?
Mein Sohn Domenico.
Ich brauch jemanden, der mir bei den Pferden hilft.
Die Bezahlung ist besser. Wenn Sie Interesse haben, könnten wir...
Arbeitet Ihr Mann nicht mit Ihnen? - Nein.
Ich bin nicht verheiratet.
Sind Sie schockiert?
Bei dir ist er!
Roberto, es gefällt mir nicht, dass du dich so spät noch rumtreibst.
Geh schlafen!
Ich mach mir immer Sorgen um ihn.
Ich heiße Robert.
Robert und Roberto,
leicht zu merken.
Arbeiten Sie schon lange hier?
Da kommt einiges zusammen.
Früher haben wir vor Königen gespielt.
Der Zirkus war sehr berühmt.
Lord und Lady Dempsey, der blaublütige Schausteller.
Eine Lady? - Dempseys Frau.
Sie war die echte Aristokratin.
Die Crème de la Crème ging damals in den Zirkus,
nur um sie singen zu hören.
Es ist schon spät, ich glaube, ich sollte jetzt schlafen gehen.
Wir sehen uns.
Josef...
Pass auf dich auf, ja?
Glauben Sie, dass Alice mit jemand anderem auftreten würde?
Träume können hart wie Stein sein.
Und viele Knochen brechen...
Machen Sie sich um mich keine Sorgen.
... und Herzen.
Schreib: "Und Sie besuchen mich auch bestimmt,
wenn Sie in Paris angekommen sind?
Alice Dempsey."
Willst du unterschreiben? - Ja.
Lies mir das Letzte noch mal vor!
"Mein wunderbarer Traum!
Dürfte ich bei Ihnen sein, könnten wir zusammen reisen
und nur von der Liebe leben."
Deine Fans sind so nett, Alice.
Sie zeigen mir nie was!
Schick dem Grafen den, den ich unterschrieben habe.
Er schreibt dir jede Woche?
Glaubst du, er meint es ernst?
Hast du den neuen Tschechen gesehen?
Ich weiß nicht, wovon du redest.
Wie ist er?
Er sieht gut aus, nicht?
Darauf kommt es nicht an, Nina.
Ich geh schlafen. Bis morgen.
Dann magst du ihn also auch?
Er hat nur meine Tür repariert.
Gut zu wissen, dass wir nicht um ihn kämpfen müssen.
Meine Frau hätte den Laden hier hundert Mal kaufen können,
aber sie hat es vorgezogen, mit mir zu kommen,
und wir haben zusammen etwas aufgebaut. Wusstest du das?
Als meine Tochter Alice geboren wurde, fuhren wir nach Paris,
um den Vater meiner Frau zu treffen.
Aber er hat mich nicht mal angesehen.
"Wenn ihr mich um etwas bitten wollt, kommt wieder und bittet mich",
war alles, was er sagte.
Aber wir sind nie wieder hingefahren.
So hart muss man sein, mein Junge.
Was du eben gemacht hast,
kannst du das noch mal machen?
Natürlich.
Und noch mehr, wenn Sie wollen.
Raus jetzt!
Ich bleib hier nicht länger! Wart's ab! - Wir brauchen das, Alice. - Wart's ab!
Zum Teufel mit dem Jungen!
Wenn er glaubt, so 'ne Chance bekommt er noch mal....
Na dann...
Ich hab ja gesagt, das ist Zeitverschwendung.
Sie sind spät dran, mein Herr!
Viel Zeit haben wir nicht mehr.
Dann möchte ich jetzt mal ein paar Figuren sehen.
Na los!
Was meint ihr... Können wir ihn gebrauchen?
Du weißt, dass er in dich verliebt ist.
Keine Angst,
wenn ich gehe, dann durch ihn, nicht mit ihm.
Ich kenne dich, Alice.
Und der Graf?
Soll der für dich sorgen?
Er ist ein guter Mensch.
Du musst nicht solche Angst haben.
Ich kann das nicht, Nina.
Ich kann das einfach nicht.
Immer, wenn ich da oben bin, denke ich, ich kann hier leben.
Aber sobald ich wieder auf dem Boden bin...
weiß ich, dass ich es nicht kann.
Der Frühling kommt dieses Jahr spät.
Ich hab gehört, dass ein Krieg im Anzug ist.
Tja... Du weißt ja, wer das sagt:
"Eines wollen die Menschen immer:
Unterhaltung."
Kommt mir kleiner vor.
Vielleicht bist du gewachsen.
Du erinnerst dich nicht an diesen Ort, oder?
Musst du immer so viel trinken?
Nein...
Ich erinnere mich nicht.
Wir tun einfach, was wir tun müssen.
Und dann machen wir, dass wir wegkommen.
Und... Applaus, Applaus, Applaus!
Und... Okay. Versucht's noch mal! Macht weiter!
Macht weiter!
Wir werden's diesen Varieté-Idioten zeigen!
Ja! Die weißen Vögel!
Ja, das ist es!
Sind Sie sicher, Chef?
Alice... - Vergiss Alice!
Dieser Junge hat was, das ich gebrauchen kann!
Wir müssen das hinkriegen, und zwar schnell!
Paris rückt näher!
Ich werde diesem Zirkus zu neuem Glanz verhelfen!
Nina!
Darf ich reinkommen? - Ja, natürlich.
Ich sterbe vor Hunger. - Ja, das wundert mich nicht.
Das ist ganz schön anstrengend.
Setz dich doch!
Es ist so toll...
weißt du? - Ja, so fängt es an.
Was ist mit Alices Mutter passiert?
Sie ist gestorben. Auf der Bühne.
Iss!
Danach hat Dempsey mich aufgenommen.
Er ist jetzt meine Familie.
Sie muss wunderschön gewesen sein.
Wie Alice, meinst du?
Ich versteh nur nicht, warum sie so traurig ist.
Und du meinst, du kannst das ändern?
Hast du das im Sinn?
Du bist nicht der Erste, der das gedacht hat, glaub mir.
Und am Ende...
stellst du fest, es ist sehr leicht zu vergessen.
Ich möchte einfach mit ihr zusammen sein, so wie da oben.
Dann...
wünsche ich dir Glück.
Du willst also auch aufs Trapez, wie die anderen.
Das ist ja wie eine Epidemie. - Nein.
Ich wollte nur wissen, wie das aussieht.
Und? Fühlst du dich besser in ihrer Haut?
Ich bin keine Trapezkünstlerin,
das wissen wir beide.
Ich werde nie sein wie sie.
Deine Schwester?
Du nennst sie meine Schwester, wenn es dir passt.
Und ein andermal sind wir gar nicht verwandt, ist es nicht so?
Und dafür hasst du sie?
Nur wenn ich dich in ihr sehe, sehe ich etwas Hassenswertes.
Du meinst, ich liebe sie...
mehr als dich?
Darüber muss ich nicht nachdenken.
Ich hab's versucht.
Glaub mir, ich hab's versucht.
Es liegt nicht an dir.
Ich wollte nur wissen, was die Leute gesehen haben...
Ich verstehe.
Mach dir seinetwegen keine Sorgen.
Sie fliegen nur zusammen.
Fliegen weg, würde ich sagen.
Fünfhundert Glühbirnen...
Es wird wunderschön aussehen.
Das brauchen wir nicht.
Jo...
Werden wir berühmt werden?
Ganz bestimmt.
Für wie lange?
Für immer.
Und wenn ich alt werde?
Werde ich es nicht mal bemerken.
Und dick?
Das bezweifle ich.
Und wenn ich schnarche?
Josef?
Ja?
Meine Schuhe sind zu eng.
Jenkins!
Funktionieren diese Lampen alle?
Ja, Sir. Aber was sollen wir gegen den Regen machen?
Was wir machen? Unseren Job, Mann!
Und wir stellen keine dämlichen Fragen
eine halbe Minute vor der großen Nummer! Verschwinde!
Graf, ist das wirklich der richtige Eingang? - Folgen Sie mir, meine Herren.
Ah, da sind Sie ja, Dempsey!
Meine Herren,
willkommen zusammen!
Oh, Dempsey... Sie werden sich nie ändern!
Man könnte ihn wider besseres Wissen glatt für einen Gentleman halten.
Wo bleiben meine Manieren!
Dempsey, Sie kennen meinen Freund Strachlyde?
Sehr erfreut.
Grüßt man Respektpersonen heutzutage nicht mehr, Dempsey?
Sehr erfreut, Mylord.
Und was erwartet uns heute Abend?
Immer noch der alte Kram, Dempsey?
Wir haben etwas ganz Neues, Sir. Wenn Sie sich bitte setzen würden...
Sie wissen ganz genau:
Wir sind nur gekommen, um Alice zu sehen.
Meine Damen,
meine jungen Damen, meine Herren!
Zirkus Dempsey ist stolz, in Paris zu sein
mit einer...
brandneuen, atemberaubenden Show.
Ihr seid großartig!
Extra für Sie!
Ein außergewöhnliches Ereignis!
So...
Fertig.
So schön hast du noch nie ausgesehen.
Danke.
Viel Glück! - Meine Damen und Herren!
Unsere Welt dreht sich in Dunkelheit.
Diesmal sind Sie's.
Allein der Schöpfer in seiner Weisheit hat uns das Licht gegeben,
damit wir seine Wunder sehen können.
Es ist wunderbar.
Unser Zirkus, unsere gemalte Welt,
zuerst im Herzen ersonnen...
Josef...
Ich will hier weg!
Ich will weg! Ich halt's nicht aus...
Jetzt...
Heute Abend, meine Damen und Herren...
Du bist nicht allein. - ... werden Sie meine Wunder sehen.
Komm mit!
Denn ich bringe Ihnen...
das Licht.
Nein!
Hat einer von euch Josef gesehen?
Nina!
Ich muss mit dir reden.
Geh ruhig, Nina. Wir warten.
Wir müssen es geheim halten.
Geh jetzt!
Dempsey!
Was ist passiert?
Meine... Freunde...
Sir,
es tut uns allen so leid.
Mir tut es leid.
Ich gehe morgen auf die Beerdigung meiner Tochter...
und werde bis auf Weiteres nicht wiederkommen. - Donald!
Möchtest du, dass dich jemand auf die Beerdigung des armen Engels begleitet?
Ich kann nicht...
Ich kann nicht.
Ich kann nicht.
Und glaubt auch nicht eine Minute, dass es heute Abend keine Vorstellung gibt!
Habt ihr gehört? Die Vorstellung findet statt!
Sag mir die Wahrheit.
Sag mir die Wahrheit, Nina!
Alice...
ist tot.
Geh dich ausruhen, Nina.
Komm mit nach unten.
Komm!
Geh du.
Ich bleib noch eine Weile hier.
Es war ein Unfall.
Du musst nicht... - Ich bin noch nicht bereit, sie gehen zu lassen.
Ich komme bald nach.
Mylords, meine Damen und Herren...
Die Show muss weitergehen.
Und nun der Mann, dessen Leben
im wahrsten Sinne des Wortes an einem Faden hängt!
Bitte begrüßen Sie Djamako,
den Artisten auf dem Drahtseil!
Was macht der denn da? - Mörder!
Musik! Maestro!
Hast du nicht was vergessen?
Lord Dempsey! Wo waren Sie denn? - Oh, ich... Ich war weg.
Seit wann war Josef Iordescu da oben in der Spitze? - Was? - Seit gestern?
Ja... Ja, natürlich.
Die Magie, das Geheimnisvolle des Zirkus hört niemals auf.
Was werden Sie tun, wenn der Zirkus weiterzieht? - Was reden Sie da,
der Zirkus ist doch noch da!
Wunder zum Anschauen erwarten all unsere geneigten Zuschauer.
Komm!
Gute Nacht zusammen.
Josef! Was machst du?
Du darfst nicht da oben bleiben!
Warum nicht?
Warum lässt du mich nicht in Ruhe?
Aber Josef...
Alice ist tot!
Nein, ist sie nicht!
Was?
Ich halte sie am Leben.
Aber doch nicht so!
Das hätte sie nicht gewollt.
Sie ist noch nicht weg, darum komme ich nicht runter.
Die Sterne erlöschen...
Was das wohl bedeutet?
Ich weiß es nicht.
Aber eins weiß ich: Nach heute Abend ist der Teufel los.
Träum was Schönes.
Funkle...
funkle,
kleiner Stern...
Du bist eine echte Attraktion.
Der Vogelmann...
Allein...
Unnahbar...
trauert er.
Oder verzehrt er sich nach ihr?
Ich spüre dich.
Hier drinnen.
Wie ein Stück Glas.
Das verstehst du nicht?
Du bist ein Insekt in meinen Eingeweiden.
Ich esse diese Leute, verstehst du?
Ich verdaue sie.
Und dann scheiße ich sie aus, Münzen, Geldscheine...
Essen.
Für deinen verdammten Bauch.
Ich bin gekommen, um dir die wahre Welt zu zeigen, mein Junge!
Es ist Zeit, dass du lernst zu vergessen!
Erinnerst du dich noch an die Zeit, als wir in Italien lebten, Roberto?
Da hat uns immer mein alter Freund Cesare besucht
aus seiner Hütte oben am Berghang, der voller Blumen war.
"Was ist zwischen den Dingen"?, hat er immer gefragt.
"Was ist zwischen den Planeten, den Staubpartikeln, den Atomen?"
Er hatte mal wieder viel getrunken.
Und ein andermal kam er
an einem Frühlingstag... Weißt du noch?
... mit einem Strauß blauer Blumen,
stocknüchtern...
und sagte zu mir:
"Ich war am Hauptbahnhof von Mailand
und habe an meine Schwester gedacht,
die gestorben ist,
als ich noch jung war.
Ich sah all die vielen Menschen am Bahnhof kommen und gehen,
und plötzlich sah ich eine Frau
am anderen Ende der Halle.
Ich konnte ihr Gesicht nicht sehen, aber ich dachte:
Das ist meine Schwester."
Und er sah mich an und sagte:
"Das ist es, was zwischen den Dingen ist, Robert."
Ein Problem?
Ich will mit Ihnen über Josef sprechen.
Hat er Gleichgewichtsstörungen?
Sie wissen ja, dass er einen Solo-Trapezakt machen will.
Natürlich. - Lassen Sie das nicht zu,
Dempsey. Nicht noch mal.
Was? - Sie wollen immer das Letzte rausholen,
das war immer so: Bei der Lady, bei Alice, bei Josef, bei uns allen.
Was verstehst du schon davon?
Du bist ein kleines Würstchen,
ein Clown! Du und dein schwachsinniger Sohn!
Robert...
Die Wahrheit ist... Die Zeiten haben sich geändert.
Das Varieté ruiniert uns!
Ich kann euch nicht mehr alle bezahlen.
Er ist kein Artist.
Ach, nein?
Bei der nächsten Vorstellung wird er auftreten,
sonst lasse ich ihn runterholen.
Er ist alles, was ich noch habe.
Ihre Papiere!
Okay.
Hallo, Josef.
Du kennst mich.
Wer bist du?
Gott, Josef, ich...
Nein!
Ich hab dich schon mal gesehen.
Ja...
Ich bin's.
Blackbird!
Ich habe dich schon mal gesehen.
Du hast mich verletzt, und du hast sie verletzt.
Lass mich in Ruhe!
Mach, dass du wegkommst!
Lass mich in Ruhe!
Ich bin nur ein Traum.
Bring mich weg von hier!
Es ist gefährlich...
Ich hab sie gesehen.
Ich hab sie gesehen!
Es ist gefährlich da unten, wir bleiben hier!
Sie weiß, wo ich bin. O Gott...
Es ist gefährlich, ich bleibe hier.
Ich hab sie gesehen.
Ich hab sie gesehen!
Robert... Sind die Leute weg?
Ich dachte, die reißen mich in Stücke.
Was haben Sie getan, Dempsey?
Was haben Sie getan, Dempsey? - Was?
Robert, du siehst aus, als hättest du 'nen Geist gesehen!
Ich habe Alice gesehen.
Hör zu, Robert. Du musst mir helfen.
Wir müssen es geheim halten.
Sonst macht dieser Schweinehund von Herzog
mir Ärger!
Tut mir leid, Dempsey, aber...
ich wusste bisher nie, was ich da vor mir sehe.
Untersteh dich, noch einmal über mich zu lachen!
Die Wahrheit ist, dass Alice mit dem Grafen gegangen ist, weil sie es wollte,
und das konnten Sie nicht ertragen.
Sie lebt jetzt mit einem echten Aristokraten!
Ich bring dich um!
Ein weiteres Leben oder nichts...
Ein Stolz, der niemanden interessiert.
Aber diesmal haben Sie uns alle in Ihre Lüge mit einbezogen
und auch aus Josef das Letzte herausgequetscht, mit unser aller Hilfe.
O Gott, dafür verachte ich Sie! - Morgen früh bist du hier weg!
Dazu brauche ich nicht Ihre Erlaubnis.
Meine Damen und Herren!
Meine Herrschaften!
Das Raritätenkabinett
präsentiert Ihnen das sparsamste Orchester der Welt:
die Londoner Missharmonie.
Und jetzt sehen Sie
den erstaunlichen...
den unglaublichen...
den Angst einflößenden...
Vogelmann.
Meine Damen und Herren!
Ich hätte gern eine renommiertere Bühne gewählt,
einen größeren, heroischen Höhepunkt,
aber wer bekommt schon, was er will...
Schauen Sie sich um, meine Damen und Herren.
Während unsere Welt sich selbst auffrisst,
wofür entscheiden wir uns
in dem Bereich zwischen dem Ideal
und der Wirklichkeit?
Und warum?
Wir alle hier sind veruteilt, veruteilt als Feiglinge. Ja!
Feiglinge vor der Schönheit.
Alle miteinander.
Und so war es schon immer.
Nur weil du in der Nähe bist,
mein Schatz, sind meinem Herzen Flügel gewachsen.
Es flattert umher,
schwillt in mir an und fühlt die seltsamsten Dinge...
Oh, nur weil du
in der Nähe bist.
Was machst du?
Nichts.
Ich räume nur auf.
Weißt du...
Als ich euch beide zum ersten Mal zusammen sah,
wart ihr so zauberhaft.
Und das habe ich gehasst.
Ich habe dich angelogen.
Ich hatte gehofft, es würde dir helfen zu vergessen.
Alles was ich will, ist, diesen Zauber noch einmal erleben.
Aber das wird nicht passieren.
Du hast mich einmal gefragt,
was es bedeutet, wenn die Sterne erlöschen,
und ich wusste es nicht.
Aber jetzt weiß ich es.
Es bedeutet, dass der Morgen kommt.
Bye-bye, Blackbird!
Untertitel Elke Seiler
Film und Video Untertitelung Gerhard Lehmann AG
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