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~ Das Leben könnte nicht besser sein ~
~ besser sein, besser sein ~
~ es könnte nicht besser sein ~
~ nein, Sirrah, Sirrah, Sirree ~
DER HOFNARR
~ Lieder können nicht fröhlicher klingen ~
~ singt euer Do, Re oder Mi ~
~ Re, Mi, Fa, So, La, Si ~
~ Fa, La La La, folgt mir ~
~ Warum Trübsal blasen? ~
~ Die Nase abschneiden, um das Gesicht zu verändern? ~
~ Hört mir zu ~
~ eine Nase ist schwer zu ersetzen ~
~ Der Himmel könnte nicht blauer sein ~
~ Liebende Herzen nicht treuer sein ~
~ Ich sage für dich oder mich ~
~ das Leben könnte nicht ansatzweise ~
~ das Leben könnte nicht besser sein ~
~ Das Leben könnte nicht besser sein ~
~ auf einem Streifzug durchs Mittelalter ~
~ galante Ritter ~
~ hinterhältige Schurken ~
~ Ihr werdet sehen, wie ihr vermutet ~
~ Jungfrauen in seidenen Gewändern ~
~ jeden bewährten Effekt ~
~ lassen wir zum x-ten Mal aufleben ~
~ Wir forschten ~
~ Authentizität war ein Muss ~
~ Mann! Was haben wir gesucht! ~
~ Und was fanden wir? Hatschi! Ne Menge Staub ~
~ Nachdem sich der Staub gelegt hatte ~
~ hatte die halbe Besetzung einen Bart ~
~ und ich bin derjenige, wie man unschwer sieht ~
~ für den die Glocke fröhlich schlägt ~
~ Wir fragten Shakespeare ~
~ und Francis Bacon, ob sie uns wohl angeben könnten ~
~ wer von ihnen dies schrieb ~
~ und beide sagten: "Hau ab!" ~
~ Was uns zur Geschichte bringt ~
~ und die ist recht umfangreich ~
~ Während sie sich entwickelt, werdet ihr sehen ~
~ dass das, was als Schreckgeschichte begann ~
~ wie ein Märchen endet ~
~ und dass das Leben einfach nicht ~
~ besser sein könnte ~
Hört, wie das Geschick einer Nation sich durch ein Muttermal änderte,
ein königliches, auf dem königlichen Hintern eines königlichen Kindes.
Hier kehrt König Roderick zu seinem Schloss zurück,
Roderick, der Tyrann,
der sich vor kurzem des Throns bemächtigte,
indem er die gesamte königliche Familie niedermetzelte.
Doch Roderick ist mulmig zumute unter der Krone.
Es geht das Gerücht, dass ein Kind, der rechtmäßige Thronerbe,
dem Blutbad entronnen sei
und von verwegenen Leuten im Wald verborgen gehalten werde,
deren mysteriöser Anführer nur unter einem Namen bekannt ist:
Der Schwarze Fuchs!
"Das Kind lebt. Tod dem Tyrannen! Der Schwarze Fuchs!"
Schon wieder der Schwarze Fuchs. Auf zum Schloss, schnell.
Im Reich gärt es. Halsabschneider, Meuchelmörder in jedem Baum.
Warum nur bin ich von Narren umgeben?
- Ravenhurst! Ravenhurst! - Sire.
Wart Ihr wirklich so unfähig,
habt Ihr so furchtbar versagt, dass das Kind noch lebt?
Sire, es gibt kein Kind.
Mir wurde versichert, dass keiner aus der königlichen Familie entkam.
Glaubt mir, Sire, das ist Unsinn.
Unsinn? Ihr nennt es Unsinn, Ravenhurst?
Unsinn, dass ich in meinem Reich nicht reiten kann,
ohne von Mörderhand bedroht zu werden?
Mein Kind, ich entkam dem Tod nur um Haaresbreite.
Ach, Vater.
Jeden Tag eine neue Unbotmäßigkeit. Wer ist der Schwarze Fuchs?
Nur ein lächerlicher Abenteurer mit einer Handvoll Pöbel.
Heute nur Pöbel, morgen eine Armee.
Wir brauchen Hilfe, Männer und Waffen.
Aye, eine Allianz mit Griswold aus dem Norden.
Aye, eine Allianz, und das schnell.
Er kommt ohnehin morgen zum Turnier.
- Eine Allianz mit Griswold? - Wir bezwingen den Pöbel schon.
Griswold hat Männer und Waffen.
Diese ungehobelten Barbaren aus dem Norden?
Ungehobelt, ja. Aber Griswold ist stark.
Womöglich zu stark.
Ravenhurst fürchtet wohl, dass er ihm seine Vertrauensstellung
beim König streitig machen könnte.
- Dafür werdet Ihr sterben! - Oder Ihr!
Aufhören! Aufhören, habe ich gesagt.
Hebt Euer Schwert auf, Narr.
- Sire! - Ruhe.
- Aber, Sire. - Ruhe.
- Pardon, Sire. - Das gilt auch für Euch.
Müssen wir uns auch noch untereinander entzweien?
Wie sollte ich denn eine Allianz schließen?
Griswold ist reich. Was hätte ich ihm zu bieten?
Das, was er sich am sehnlichsten wünscht.
Heirat, Sire. Mit Eurer Tochter, der holden Gwendolyn.
Griswold heiraten? Niemals.
- Was? - Er ist ein Flegel und ein Scheusal.
Flegel hin, Scheusal her. Befehle ich es, heiratest du Griswold.
- Das werde ich nicht tun. - Ich bin der König.
Wenn es mir gefällt, heiratest du Griswold.
Wenn es dir so gut gefällt, heirate du doch Griswold.
Ich werde nur aus Liebe heiraten. Einen verwegenen, romantischen Mann,
der mich entführt, wie es mir gebührt.
Wer setzte dir solch kindischen Schnickschnack in den Kopf?
Ah, ich weiß. Griselda.
Griselda vom bösen Blick. Raus mit der Hexe, verbrennt sie.
Krümmt man ihr auch nur ein Haar, stürze ich mich
von der höchsten Schlosszinne.
Gwendolyn, du gehst zu weit!
Ich bringe schlechte Nachricht, Sire. Ich komme soeben aus den Wäldern.
Das Kind lebt.
- Das Kind lebt? - Aye, Sire.
Woher wisst Ihr, dass es sich um das königliche Kind handelt?
Weil ich, verkleidet als einer der ihren, es selbst sah,
und ich versichere Euch, wie bei seinen Ahnen,
auf demselben Körperteil wie bei seinen Ahnen,
trägt er das königliche Muttermal.
Das purpurne Muttermal?
Das purpurne Muttermal.
Was steht ihr herum, nichtsnutzige Schlafmützen?
Aufs Pferd! In die Wälder! Macht sie nieder!
Tötet dieses infame Kind, das es wagt, mir den Thron streitig zu machen,
und bringt für immer diesen Verräter, den Schwarzen Fuchs, zum Schweigen.
Gesucht! Der Schwarze Fuchs - tot oder lebendig!
~ Nur das schärfste Auge, die feinste Nase ~
~ das schärfste Ohr, die fiinksten Zehen ~
~ können den Fuchs je überlisten ~
~ Sie werden ihn nie überlisten ~
~ Nur der stärkste Arm, das mutigste Herz ~
~ mit magischem Charme und gutem Vorsprung ~
~ kann den Fuchs je überlisten ~
~ Sie werden den Fuchs nie überlisten ~
~ Die, die sich seinem Wagemut in den Weg stellen, ~
~ enden am Haken wie ein Hering ~
~ Sie halten ihren Kopf wie ein toter Hering ~
~ Nur eine muntere Fee, der flinkste Elf, die böseste Hexe oder der Teufel selber ~
~ können den Fuchs je überlisten ~
~ Sie werden den Fuchs nie überlisten ~
~ Wenn sie mich finden wollen, finden sie mich, wo ich nicht bin ~
~ Ich bin hier und dort, da und weg, ich bin Hansdampf in keiner Gasse ~
~ Sie sehen mich auf einem Ast ~
~ Ich bin sehr schnell wieder auf dem Boden ~
~ Meine Feinde sagen, "Himmel! Es spukt!" Zitternd vor Angst ~
~ Wissen sie, dass sie nie Ich bin viel zu klug ~
~ den Fuchs nie überlisten werden ~
~ Den Fuchs, den gibt's nur ein Mal, dann plötzlich zwei Mal ~
~ Wenn ihr zwei von mir seht, Himmel! Drei von mir ~
~ Das ist meine Zahl, fürwahr Drei stecken in mir ~
~ und wir können euch sagen, hoppla, pardon, vier von mir ~
~ Es gibt einen von mir, zwei von mir, drei von mir, vier von mir ~
~ fünf, sechs, sieben, pardon, nicht mehr von mir ~
~ Jeder so stark wie zehn sind wir Starke, großherzige Männer ~
~ Wir wandeln Böses in Gutes um Machen es richtig, ob richtig oder falsch ~
~ Ich bin hier und dort, da und weg Ich bin Hansdampf in keiner Gasse ~
~ Nur das schärfste Auge, die feinste Nase ~
~ das schärfste Ohr, die fiinksten Zehen ~
~ können den Fuchs je überlisten ~
~ können den Fuchs, können den Fuchs können den Fuchs je überlisten ~
~ Und jeder von uns kann jederzeit der Fuchs sein ~
~ Aber ich sage euch im Vertrauen, ich bin der Fuchs ~
~ Nein, ich, nein, ich, nein ich, nein, ich, nein, ich bin es! ~
~ - Oh, ich bin der Fuchs - Nein, ich ~
~ Ist er der Fuchs? - Nein, ich ~
~ - Ist er der Fuchs? - Drückt ihn nicht ~
~ - Ich tötete ihn - Tut ihm nicht weh ~
~ Denn egal, wer der Fuchs ist, sie werden nie, nie, nie, nie ~
~ nie, nie, nie, nie nie, nie, nie, nie ~
~ - Den Fuchs nie überlisten - Den Fuchs nie überlisten ~
~ Den Fuchs nie überlisten ~
Hawkins! Hawkins! Komm hierher!
- Habt Ihr Euch wehgetan? - Hawkins, geht's gut?
- Ich hoffe, es geht Euch gut, Hawkins. - Komm her!
Sir.
Hawkins, wie oft sagte ich dir, zieh nicht meine Kleider an?
Wer sind diese kleinen Menschen?
Meine Freunde, Sir. Kollegen vom Jahrmarkt.
Die besten Akrobaten und Gaukler in ganz England.
Aber was sollen die denn bei uns?
Sie wollen sich der Gruppe anschließen, Sir.
Sie wollen den Tyrannen stürzen
und sich in den Dienst unserer guten Sache stellen.
- Sir. - Nun, Captain?
- Die neuen Rekruten treffen ein, Sir. - Gut.
Hawkins, deine kleinen Freunde
in Ehren, aber die Waffen sind knapp...
Oh, sie sollten auch nicht kämpfen, Sir.
Ich dachte nur, sie könnten statt mir die Männer aufheitern.
Dann wäre ich vielleicht frei, um mitzukämpfen, Sir,
und stünde endlich dem Feind gegenüber, Aug in Aug,
Schwert gegen Schwert, Faust auf Faust, Sir.
Kleine Freunde, bedaure, aber Nahrung und Waffen sind knapp...
Wir tun alles für Hawkins, Sir. Er war uns immer ein Freund.
Tut mir Leid. Ich habe keine Zeit mehr. Bitte geht schnell und unauffällig.
- Wenn Ihr uns je braucht, ruft uns. - Danke. Das werde ich.
- Armer Hawkins. - Wiedersehen.
Hawkins, die Rekruten müssen jeden Moment da sein. Hol das Kind.
Das Kind.
- Ich wiederhole es ungern, Sir... - Hol das Kind.
Nun, Sir, ich täte alles für Seine Majestät,
aber sähe es nicht besser aus, wenn eine Frau...
Tu deine Pflicht und zieh meine Kleider aus!
Ja, Sir.
Eure Majestät.
Eure Majestät.
Eure Majestät.
Eure Majestät.
Sir, sähe es nicht doch besser aus,
wenn eine Frau diese Aufgabe übernähme?
Ich sagte es dir schon oft, Hawkins, jeder tut das, was er am besten kann.
Ich weiß, Sir, aber als ich vom Jahrmarkt
zur Gruppe kam, dachte ich, ich erlebe was.
Die Reichen berauben, es den Armen geben...
Sir. Unser Versteck ist entdeckt. Die Männer des Königs kommen.
- Verstreuen wir uns. Jungfer Jean. - Ja, Sir.
Ihr seht zu, dass das Kind zur Abtei in Dover gelangt.
- Die übliche Methode? - Die übliche Methode.
- Kommt, Hawkins. - Ja, Captain.
Die Übrigen zerstreuen sich!
Hawkins, beeilt Euch.
Ich bin gleich fertig.
Steht nicht einfach herum. Beeilt Euch.
So.
Was starrt Ihr mich denn so an?
Ich...
Ich bitte um Verzeihung, Captain... Tut mir Leid, Captain.
Ich wollte Euch nicht anstarren.
Immer, wenn ich Euch als Frau sehe, Sir, mit wallendem Haar...
- Versteckt das Kind. Schnell. - Ja, Captain.
Die Männer des Königs.
- Ihr wisst, was zu tun ist, Hawkins. - Ja, Captain, ich versuche es.
Halt! Halt, sage ich!
Runter, Alter, wir wollen mit dir reden. Das Weib auch.
- Was, was ist? - Los, los. Im Namen Seiner Majestät.
- He, was hat das zu bedeuten? - Komm runter.
Was hat das zu bedeuten? Was wollt Ihr?
Wohin des Weges, Alter? Wer bist du?
- Was ist? - Wer bist du?
- Was, was ist? - Wer du bist?
- Gut, danke. - Nein, nein, nein. Wer.
Wer. Wer?
Wer?
Ich bin Foutzingdale, der Weinhändler, dies ist meine kleine Enkelin.
Das arme Kind ist stumm.
Sie kann nicht sprechen, nicht hören, nur durch meine Fingerspitzen.
Kind... Nein, nein. Hier. Kind, das sind die Männer des Königs.
Des Königs Männer.
Sie sagt, "Lang lebe der König und nieder mit..."
Lang lebe der König und nieder mit...
Lang...
Ein wenig fester, Kindchen.
Lang lebe der König und nieder mit seinen...
Nicht ganz so fest.
Lang lebe der König und nieder mit seinen Feinden.
Genug.
Sahst du im Wald Leute mit einem Kind?
- Was? Was? - Einem Kind! Ein Kind!
Ein Kind. Kind! Ein liebes Kind. Hübsches Ding, nicht?
- Aber dass Ihr sie mir nicht anrührt! - Nein, nein. Ein Kind. Etwa so groß.
Mit einem Muttermal auf...
Wenn Ihr sie anfasst, breche ich Euch sämtliche Knochen im Leib!
Frag sie, ob sie Leute in den Wäldern sah.
Was? Was?
Frag sie, ob sie Leute in den Wäldern sah.
Was ist... Was?
Frag sie, ob sie Leute in den Wäldern sah!
Ihr braucht nicht so zu schreien, Sir, ich höre noch recht gut.
- Nun, dann frag sie! - Frag sie was?
Ob sie Leute in den Wäldern sah!
Kind, hast du Leute im Wald gesehen?
- Sie sagt: "Nein." - Warum dauert das so lange?
Sie stottert
Wir verschwenden unsere Zeit mit den Schwachköpfen. Fort mit euch.
Es ist quietschvergnügt.
- Ihr wart ausgezeichnet, Hawkins. - Ihr auch, Captain.
Wir waren wunderbar aufeinander eingespielt.
Wir sollten öfter zusammen sein.
Zum Proben, meine ich.
Da zieht ein Unwetter auf.
Wir übernachten in der Holzfällerhütte.
Ja, Captain.
Na, na...
~ Loo loo loo Ich bring dich zum Träumen ~
~ durch die regnerische Nacht ~
~ zu einem Ort hinter den Regentropfen ~
~ wo die Sterne hell leuchten ~
~ Du findest vielleicht kein Gold oder Silber ~
~ aber ein größerer Preis ~
~ wartet auf dich hinter den Regentropfen ~
~ wenn du deine Augen schließt ~
~ Heute Nacht ~
~ heute Nacht ~
~ wenn die ganze Welt schläft ~
~ laufen wir auf Zehenspitzen heim, mit einem wunderbaren Stern ~
~ einem Stern, den du stets behalten darfst ~
~ Und viele Jahre später, wenn du träumst ~
~ wenn du sehr alt bist ~
~ obgleich deine Krone reich mit Rubinen besetzt ist ~
~ mit in Gold eingefassten Diamanten ~
~ wird keiner so hell leuchten ~
~ wie der Stern, den wir finden werden ~
~ heute Nacht ~
~ heute Nacht, heute Nacht ~
~ Wenn die ganze Welt schläft ~
~ werden wir einen Stern finden ~
~ den du stets behalten darfst ~
Seine Majestät schläft jetzt.
Es wäre besser, wenn wir auch etwas schliefen.
Don drüben.
Da ist nur Platz für einen. Ihr solltet Euch dort hinlegen.
Es wird für uns beide reichen.
Wenn Ihr nass und krank werdet, nützt Ihr Seiner Majestät nichts mehr.
Legt Euch nieder.
Ja, Captain.
Feucht.
Sehr.
Wir hätten mehr Platz, wenn Ihr Euren Arm heben würdet.
Den anderen.
Entschuldigt.
- Hawkins. - Ja, Captain?
Es tut mir Leid, dass ich Euch so herumkommandierte.
Es war falsch von mir.
- Ja, Captain. - Ich wollte Euch noch etwas sagen.
Ja?
Ich bin eine Frau...
Und ich habe sehr wohl Gefühle.
Es...
Es ist schwer zu glauben, dass der Captain je jemanden mögen würde,
der kein Kämpfer ist.
Manchmal machen Zärtlichkeit und Freundlichkeit einen Mann aus.
Aber den findet man nur selten.
Könnte der Captain je...
Je erwägen, einen solchen Mann zu heiraten?
Ja, Hawkins.
Ich denke, das könnte der Captain.
Und das würde er auch.
Wenn die Zeiten anders wären.
Wie anders?
Wenn das Kind auf dem Thron säße und der Freiheitskampf gewonnen wäre.
Warum hat so ein kleines Mädchen eine so große Aufgabe?
Wegen meiner Erziehung, meines Vaters Einfluss.
Mein Vater machte das aus mir, was ich heute bin.
Eine wunderbare Arbeit.
Er lehne mich, die Freiheit zu lieben und das Unrecht zu hassen...
Die Waffen zu gebrauchen und zu kämpfen.
Ich glaube, er wollte aus mir
einen Jungen machen.
Jammerschade. Ihr wärt ein hübsches Mädchen geworden.
Nein. Wir dürfen nicht an uns denken, bis unser Kampf gewonnen ist.
Das kann noch 20 Jahre oder länger dauern.
Oder 20 Stunden. Könnten wir nur unseren Plan in die Tat umsetzen.
Plan? Wir haben einen Plan?
Eine Handvoll Männer könnte das Schloss im Nu einnehmen.
Wisst Ihr, es gibt einen Geheimgang, der im Wald beginnt,
und der unter den Schlossmauern hindurchführt.
Ein Geheimgang.
Er ist auf beiden Seiten verschlossen, den Schlüssel hat der König.
Hat der König.
Hätten wir nur jemanden im Schloss, einen Vertrauten des Königs,
mit Zutritt zu seinen Gemächern.
Mit Zutritt zu seinen Gemächern. Aber das ist unmöglich.
Brrr.
Guten Abend.
Entschuldigt mein Eindringen tausend Mal,
dürfte ich in diesem elenden Unwetter vielleicht bei euch unterschlüpfen?
Wer seid Ihr?
Ein Fremdling in diesem Land, junge Dame, aber nicht mehr lange.
Ich bin Giacomo, vom Festland, der neue Hofnarr des Königs.
- Der Hofnarr. - Giacomo?
Giacomo, der Unvergleichliche. König der Narren und Narr der Könige.
Und woher kommt Ihr?
Direkt vom italienischen Hofe,
aber ich bin an allen Höfen Europas berühmt
und spreche die Sprache jedes Landes.
Hawkins, es ist eine Ehre für uns, dass unsere Hütte einen Gast beherbergt,
der morgen schon ein Vertrauter des Königs ist.
- Mit Zutritt zu seinen Gemächern. - Aber wie soll man Euch erkennen?
Wisst Ihr bestimmt, dass niemand im Schloss ist, der Euer Gesicht kennt?
Noch keiner, aber ich versichere Euch, noch ehe die Sonne untergeht
erliegt der gesamte englische Hof dem Charme, Witz und Gesang
des unvergleichlichen Giacomo, König der Narren.
Und Narr des Königs.
Ich bringe das Kind zur Abtei. Ihr müsst sofort zum Schloss fahren.
Schnell, zieht seine Kleider an.
Und was machen wir mit ihm?
Ich benachrichtige den Fuchs. Er wird sich um ihn kümmern. Nun hört gut zu.
Wenn Ihr im Schloss seid, müsst Ihr in die Gemächer des Königs
und den Schlüssel zum Geheimgang finden.
Schlüssel zum Geheimgang. Gut.
Ihr müsst den Schlüssel unserem Verbündeten im Schloss geben.
Verbündeten.
Da ist bereits jemand im Schloss?
Einer unserer Leute?
Ihr findet ihn durch unser geheimes Signal.
- Pfeift es, summt es, singt es. - Aber ich verstehe nicht.
Wenn da bereits jemand im Schloss ist,
warum holt er den Schlüssel nicht?
Ihr versteht es, wenn Ihr ihn trefft. Auf das Signal gibt er sich zu erkennen.
Warum nennt Ihr seinen Namen nicht?
Werdet Ihr entdeckt, zwingen sie Euch, ihn zu verraten.
Ich möchte Euch etwas fragen.
Ich bitte seit Monaten um so eine Aufgabe,
wieso meint Ihr, dass jemand
mich dazu zwingen kann, ihn zu verraten?
Sie flechten Euch aufs Rad,
brechen Eure Knochen, begießen Euch mit heißem Öl,
und reißen Euch die Fingernägel mit glühenden Zangen ab.
Ich ziehe meine Frage zurück.
Hawkins, die Zukunft Englands hängt von Euch ab. Ihr dürft nicht versagen.
- Das werde ich nicht. - Gott helfe Euch.
Und nun denkt daran, ab jetzt
seid Ihr nicht länger Hubert Hawkins, der Jahrmarktsgaukler.
Ihr seid der unvergleichliche Giacomo, König der Narren und Narr des Königs.
Narr des Königs.
Narr des Königs. Des Königs?
Das Kind entkommt. Habt Ihr das vernommen, Ravenhurst?
Das Kind entkommt.
Gwendolyn, Liebes, hör mit dem Gezupfe auf.
Der Aufruhr breitet sich aus.
Brockhurst ist für die Allianz mit Griswold.
Finsdale ist dafür. Pedwee ist dafür.
Ihr als einziger, Ravenhurst, Ihr von all meinen...
Sire, wenn sich Brockhurst, Finsdale und Pedwee
so dafür einsetzen, dann lasst uns in Gottes Namen die Allianz schließen
und die Heirat Griswolds und der Prinzessin besiegeln.
- Ihr habt vollkommen Recht. - Niemals heirate ich Griswold.
- Sei vernünftig. - Vernünftig?
Ich sah das Untier und nicht von ungefähr
nennt man ihn den "grimmen, grässlich grausamen Griswold."
Ob grimm, grässlich oder grausam, du heiratest Griswold.
- Lieber sterbe ich. - Begib dich in deine Gemächer.
Wohl an. So sei es.
Richtet die Hochzeit direkt nach dem Turnier aus.
Es wird ein großes Spektakel. Du dort. Geh.
Durchstreif die Gegend. Bring die lieblichsten Maiden des Landes.
Doch wahrlich nur die lieblichsten.
Wein, Weib und Gesang, das braucht dieser Hof.
In der Tat, Sire, der gute Giacomo wird dafür sorgen.
Giacomo? Wer ist Giacomo?
Der neue Hofnarr, nach dem ich schickte,
seinem Ruf nach der lustigste Gaukler Europas.
Vorzüglich. Das wird ein Fest, es kämpfen unsere tapfersten Ritter,
die holdesten Frauen um uns, meine Tochter heiratet Griswold,
der sie in sein Schloss im Norden führt, hoch oben im Norden.
Meine werten Lords, Ihr macht mich sehr glücklich.
Sie haben gewonnen.
Für den Moment, ja,
aber der König hört auf das letzte Wort und das werde ich haben.
- Giacomo wird dafür sorgen. - Giacomo? Ein simpler Narr?
Mit einem besonderen Talent,
für das mein Verbindungsmann viel Geld gezahlt hat.
Neben seiner brillanten Unterhaltungskunst,
ist der Narr Giacomo weltberühmt für seine unerreichte,
einzigartige und subtile Gewandtheit in der hohen Kunst des Mordens.
So wird Hawkins zum unvergleichlichen Giacomo,
der dem Königsschloss zustrebt,
während die Jungfer Jean mit dem Thronerben im Weinfass
zur Abtei nach Dover zieht, um das Kind in Sicherheit zu bringen.
Ihr Plan schien sehr einfach,
doch häufig scheitern gerade einfache Pläne,
denn während Hawkins auf der Landstraße liegen blieb,
lief Jungfer Jean den Häschern des Königs in die Arme,
die in der Gegend nach den lieblichsten Maiden suchten.
So wurde Jean mit dem kostbaren Weinkarren zum Schloss gebracht,
noch bevor Hawkins seinen Wagen wieder instandgesetzt hatte.
Halt!
Was ist?
Willkommen, Giacomo.
Wir sollen Euch sicher zum Schloss geleiten. Wir...
- Haben wir uns schon mal gesehen? - Das ist kaum möglich, guter Mann.
Ich komme direkt vom italienischen Hofe.
Wie kommt es dann, dass Ihr unsere Sprache akzentfrei sprecht?
Mein werter Herr, Giacomo beherrscht in der Tat viele Sprachen.
Französisch...
Italienisch...
Deutsch...
Das bedeutet in jeder Sprache: "Warum zaudern? Auf zum Schloss."
- Auf zum Schloss? - Auf zum Schloss.
Zum Schloss.
- Schnell. Das Kind. - Das Kind? Wo?
Los, bringt sie rein! Bringt sie rein!
- Das Kind ist im Fass. - Im Fass?
- Ihr müsst es zum Narren bringen. - Der Narr ist noch nicht eingetroffen.
Etwas ist schief gelaufen. Kümmert Euch um das Kind.
- Ich hole den Schlüssel selber. - Aber wie?
- Ich weiß noch nicht... - Komm mit, Weib.
~ Mein Herz kennt ein hübsches Lied ~
Das also ist der unvergleichliche Giacomo.
Ich habe ihn mir anders vorgestellt.
Und dieser singende Pfau bringt
Brockhurst, Finsdale und Pedwee zum Schweigen?
Vor Mitternacht noch, wenn er Wort hält.
- Ihr habt nach mir gerufen, Milady? - Schließ zu.
Was ist, mein Kind? Ist etwas passiert Milady?
Trink. Ein Gebräu aus deiner eigenen Hexenküche.
Ehe ich Griswold heirate, sterbe ich, und du mit mir. Trink.
Nein. Verzagt nicht, Kind. Ihr werdet Griswold nicht heiraten.
Ich sagte doch, es steht in den Sternen.
Eure wahre Liebe kommt noch, ich verspreche es.
- Trink. Du lügst. - Würde ich Euch anlügen, Kind?
Eure treue Griselda? Seht mich an. Seht mir in die Augen.
Versuch deine Hexenkünste nicht an mir.
Zu oft sahen dir Leute in die Augen
und verfielen deinem bösen Zauber.
Du stirbst für deine Lügen.
Mir den Bären vom romantischen Liebhaber aufbinden,
vom Liebhaber, der mich aus diesem düsteren Schloss entführt
Und das wird er. Da kommt er ja bereits.
- Du lügst. - Ich schwöre, Hoheit. Seht doch.
- Ist dies ein weiterer deiner Tricks... - Vertraut mir. Seht.
Don, nahe der Zugbrücke.
~ Es pfeift es den ganzen Tag ~
"König der Narren. Narr der Könige."
- Welch königliche Haltung. - Ja. Die hat er.
- Welch edler Wuchs. - Wie der griechische Apollo.
- Wie geschaffen zur Liebe. - Von den Göttern gesandt, nur für Euch.
Merk dir eins, du Ausgeburt des Bösen, ist dies nicht meine wahre Liebe
und zwingt man mich zur Heirat mit Griswold,
stirbst du, und zwar durch meine Hand.
Fürchtet nichts, Hoheit.
Euer Geliebter wird hier sein, binnen einer Stunde,
und er wird Euch beweisen, dass er eine Mission der Liebe verfolgt.
Hoffentlich, teure Griselda. Um Euretwillen.
~ Ich bin Giacomo, Giacomo ~
~ mein Ruf eilt mir voraus ~
~ König der Narren ~
~ und Narr der Könige ~
~ Mein Herz kennt ein hübsches Lied ~
~ es pfeift es den ganzen Tag ~
~ Giacomo ist mein nom de plume ~
~ Ich pfeife und summe, aber zu wem soll ich Summen? ~
~ Zu wem soll ich summen? ~
~ Zu wem? ~
~ Mein Liebeslied ~
~ soll die ganze Welt vernehmen ~
~ bis zu dem süßen Augenblick ~
~ diesem Augenblick ~
~ wenn du erscheinst ~
~ Ich flüstere es dir ins Ohr ~
- Willkommen. Ich bin Ravenhurst. - Ravenhurst.
- Ravenhurst? Der Ravenhurst? - Wie bitte?
Weiß es der König?
Weiß er, dass Ihr der Ravenhurst seid?
Span Eure Scherze für den König auf. Steht nicht herum.
Du, Fergus, und die anderen, holt das Gepäck des Narren.
Ihr kommt keinen Moment zu früh.
- Wann geht es los? - Heute Nacht.
Gut. Rein, an die Arbeit, erledigen, raus. Klar?
- Klar. - Gut.
Das war ein schönes Lied.
Danke. Freut mich, alter Mann.
Ging es nicht so?
Knecht, kümmere dich um deine Arbeit!
Was ist der erste Schritt?
Bringt mich in die Gemächer des Königs.
- Die Gemächer des Königs? - Ja.
Schön. Wenn Ihr es sagt.
Es ist der Schlüssel zum Plan. Klar?
- Klar. - Gut.
Ich sehe Griswolds Abgesandte,
aber es gibt wichtigere Dinge.
Ich hörte, die Frauenzimmer sind da. Wo sind sie?
Was haben wir denn hier?
Darf ich vorstellen, der unvergleichliche Giacomo.
König der Narren und Narr der Könige.
Ja. Aus Italien. Ich war lange nicht mehr dort.
Sag mir, wie laufen die Dinge den?
- Alles wunderbar, Sire. - Prächtig, prächtig.
Was ist mit all den Geschichten, die man so hört?
Die arme Herzogin von Erba.
Ja... Wirklich schrecklich, Sire.
Sag, wie konnte das nur geschehen?
Sire, Ihr kennt den italienischen Hof. So macht man Hof auf Italienisch.
Italienischer Hof. Hof auf Italienisch.
Ravenhurst, der Bursche hat Humor.
Ich muss sagen, die Sache mit der Herzogin erschütterte mich.
Was tat der Herzog?
- Pardon? - Der Herzog. Was tat der Herzog?
- Tat der Herzog? - Ja und was war mit dem Dogen?
- Der Doge. - Ja, was tat der Doge?
- Tat der Doge? - Ja, tat der Doge?
Nun, der Doge tat, was Dogen tun.
Wenn Dogen ihre Pflicht gegenüber dem Herzog tun.
- Was? Wie? - Ganz einfach, Sire.
Der Doge tat seine Pflicht, der Herzog nicht,
tat die Herzogin das Übel dem Herzog mit dem Dogen an.
- Wer tat was mit wem? - Sie alle taten es, Sire.
Im Dunkeln waren sie, der Herzog mit dem Dolch,
der Doge mit dem Dart, die Herzogin, samt Dolch.
- Herzogin samt Dolch? - Ja.
Die Herzogin hieb den Herzog, als der zum Dogen sprang.
Herzog und Doge duckten sich, die Herzogin nicht,
der Herzog erwischte die Herzogin, sie den Dogen,
der Doge den Herzog.
Sehr kurios. Ich... Was, was war?
Ich hörte nur, dass die Herzogin einen Rheumaanfall hatte.
- Sie ist 83. - Nächsten Sommer, Sire.
- Der Herzog auch. - Der Herzog auch.
Bemerkenswert diese Italiener, nicht?
Du hast dir das Ganze gerade ausgedacht, nicht?
Wirklich witzig, wunderbar. Genau, was dieser Hof braucht,
Gelächter, Fröhlichkeit, Lieder, Frauen. Oh, ja, Frauen.
Ich war gerade auf dem Weg, sie mir anzusehen.
Vielleicht finde ich ja eine üppige...
Sire, darf ich anmerken, dass es sich
für Eure Majestät nicht ziemt,
sich mit liederlichen Weibern zu befassen.
Wie?
Unser unvergleichlicher Giacomo hat ein unbestechliches Auge für Schönheit.
Vergönnt es ihm, Euch eine geeignete Gefährtin auszuwählen.
Ausgezeichnet, ausgezeichnet.
Ich vertraue darauf, dass sich sein Ruf auf jahrelange Erfahrung gründet?
Sire, warum nennt man mich wohl unvergleichlich? Klar?
- Klar. - Gut.
Bringt sie in meine Gemächer.
- Binnen einer Stunde. - Binnen einer Stunde.
Danach kommt Ihr in meine Gemächer.
Binnen einer Stunde.
- Zu diesem Lied, Sir... - Ein anderes Mal, guter Mann.
- Ja, aber... - Fergus, geh an die Arbeit.
Der Captain geleitet euch ins Quartier.
Sehr gut.
- Sind wir uns sicher nie begegnet? - Völlig sicher.
Binnen einer Stunde.
Giacomo scheint mehr Narr als Mörder zu sein.
Möglicherweise auch eine brillante Kombination aus beidem.
Wir werden sehen.
~ Ich bin Giacomo ~
~ Giacomo ~
~ Mein Ruf eilt mir voraus ~
~ König der Narren und Narr der Könige ~
- Was macht Ihr hier? - Ich bin Fergus, der Knecht.
- Wergus, der Wicht? - Fergus, der Knecht.
Ich bin Euer Freund, nicht Ravenhurst.
Seht, Ihr sucht Eure Freunde aus,
ich die meinen.
Ich habe Wichtiges mit dem König zu erledigen.
Ich bin ja der unvergleichliche Giacomo,
König der Narren und Narr der Könige.
Ich war Gaukler an allen Höfen Europas
und spreche in jeglicher Zunge. Wer seid Ihr?
- Ich bin Griselda. - Griwerda?
Griselda. Ich bringe Euch eine Botschaft der Prinzessin.
Der königlichen Prinzessin?
Sie findet Euch attraktiv und will Euch sehen.
- Mich? - Ja.
Sie findet Euch hinreißend, elegant.
Dankt ihr vielmals, aber ich bin ganz hin- und hergerissen.
Niemand verweigert sich einer Prinzessin.
Nein, normalerweise nicht, aber...
Seid Ihr bereits jemand anderem zugetan?
- Ja, so ist es. - Giacomo, seht auf mein Auge.
Auge?
Ja, es bereitet mir Probleme, und ich dachte,
Giacomo kennt sich mit Wissenschaft aus.
Wissenschaft. Ja, in der Tat.
Ich bin wissenschaftlich hochversiert. Wir haben...
- Welches Auge? - Beide.
Seht in beide. Näher, näher.
Tiefer, tiefer.
Tiefer, tiefer.
Echsenschwänze, Ohr vom Schwein, Hühnermägen, gepökelt fein,
deine und meine Augen verbinden sich, dein Wille bricht, nun hörst du auf mich.
Wiederhole: "Ich bin zaghaft, Ihr seid mein Meister."
Ich bin zaghaft, Ihr seid mein Meister.
- Bleib stehen, Narr. - Bleib stehen, Narr.
- Ruhe! - Ruhe!
Du bist in meiner Macht, gehorchst jedem Befehl.
Jedem Befehl.
Und wenn ich es will, endet der Zauber
durch bloßes Fingerschnipsen. So und wieder zurück.
- Verstehst du, Narr? - Ja, Meister.
- Ihr schnappt mich hinein und heraus. - Hör jetzt gut zu.
Zunächst musst du das Mädchen überzeugen,
dass es ein Wunder ist, du von den Göttern gesandt wurdest.
Dazu gehst du in ihre Gemächer und umwirbst sie.
- Geh und umwirb die Prinzessin. - Die Prinzessin.
Unverzüglich! Wade. Nicht so.
Du bist eine romantische Gestalt, lebhaft und tatendurstig,
gleichzeitig bescheiden und sanft.
Du bist ein Mann aus Stahl, mit der Seele eines Poeten.
Du bist abenteuerlustig, fröhlich, aber mit der Melancholie eines Liebenden,
und vor allem musst du Leidenschaft zeigen.
Zeige Leidenschaft! Nicht mir, du Narr! Geh. Umwirb sie.
Klettere am Wein zum Turm, wo dich deine Liebe erwartet,
aber denk daran, sei ritterlich, schneidig.
Fürchtet nicht, Meister.
Hänge ich am dornig Wein, ist die königliche Jungfer mein.
Fürchtet nicht, Meister.
Hawkins.
Ihr seid gekommen.
Natürlich kam ich, mein kleines Dummerchen.
Dem Himmel sei Dank.
Ihr müsst Waden, bis Ihr dran seid, wie alle.
Ihr macht das gut. Habt Ihr von der Planänderung erfahren?
Hier. Nehmt das.
Ich sagte doch, Liebes, Ihr müsst warten.
Übertreibt nicht. Fergus bringt Euch das Kind.
Schön, schön, Giacomo.
So bald schon erfolgreich.
Ein wahrer Leckerbissen für den König.
Geh. Ich werde mit der Jungfer reden.
Eure Majestät.
- Was ist dein Name, Kind? - Jean, Sire.
Jean. Ein hübscher Name für ein hübsches Gesicht.
Kleidet sie ein, schmückt sie mit Juwelen.
Sie wird beim Bankett heute Abend meine Tischgefährtin.
Ihr! Ihr seid gekommen.
Zu Euren Diensten, Hoheit.
Dies ist also Giacomo, König der Narren und Narr der Könige.
Heute nicht, Hoheit. Heute bin ich Giacomo, Liebhaber von Schönheit
und ein schöner Geliebter.
Kann dies wahr sein oder ist es ein Traum?
Traum? Ist dies ein Traum?
Oder dies? Oder dies? Oder dies?
Oh, nein, nein, nein, nein. Wir sind Fremde, kennen uns kaum.
Was seid Ihr für ein Mann, Giacomo?
Was für ein Mann ist Giacomo?
Ich werde Euch sagen, was für ein Mann er ist.
Er lebt für einen Seufzer. Gibt alles für einen Kuss.
Es lechzt ihn nach einem Lächeln. Er geht nie, wenn er springen kann.
Er flieht nie, wenn er kämpfen kann.
Schmilzt dahin bei der Rose Schönheit. Ich lege mich Euch zu Füßen,
alles an mir, mein Herz, meine Lippen, meine Beine, meine Schenkel.
Tut, was Ihr wollt. Meine Liebe hält ewiglich.
Schlagt mich. Tretet mich.
- Ich bin Euer. - Giacomo, Ihr seid so feurig.
Mit Eurer Erlaubnis würde ich gern noch eine Runde machen.
Oh, nein, Giacomo. Wir müssen diskret sein.
Diskretion ist etwas für Narren und Einfaltspinsel.
Dies kann nicht sein. Wunder gehören dem Wunschdenken an
und Liebhaber werden nicht von den Göttern gesandt.
Sprecht nicht so, meine Liebe.
Wer sind wir, Wunder abzutun?
Aber man findet die Liebe nicht in einem Moment, einem Kuss.
Dieser Schlüssel, wo fandet Ihr ihn?
- Schlüssel? - Ein Wunder.
Die Götter sorgten auch für eine Fluchtmöglichkeit.
Dies ist der Schlüssel zum Geheimgang.
Prächtig. Wir flüchten um Mitternacht. Klar?
- Klar. - Gut. Sehr gut.
Oh, nein, nein, mein Teurer. Ich trage ihn am Herzen,
als Symbol unserer Liebe. Und nehmt dies, ein Symbol für meine.
Ich werde es stets am Herzen tragen.
Gwendolyn, bist du da? Ich muss mit dir reden.
- Mein Vater. Ihr müsst Euch verstecken. - Verstecken? Giacomo tut das nicht.
Ihr müsst. Er tötet jeden Mann in meinen Gemächern.
Sei er König oder Bauer, meine schnelle Klinge wird ihr Ziel finden.
Ich...
Ich lebe für einen Seufzer. Sterbe für einen Kuss. Lechze nach Lächeln.
- Schnell. - Was?
- Oder unser Leben ist verwirkt. - Was?
Fürchtet Euch nicht.
Bist du allein, meine Liebe? Ich dachte, ich hörte Stimmen.
Ja, ich bin allein, Vater.
- Hör mal, mein Kind... - Der König.
Ich traf mich mit Griswolds Gesandtem, die Hochzeit geht klar.
Du weißt sehr wohl, Vater, wenn ich heirate, dann nur aus Liebe.
Ich wusste, du würdest das sagen. Sei vernünftig.
Erkennst du nicht, ohne diese Allianz
kann all unser Prestige, unsere Macht, unsere Stellung zunichte sein?
- Dann ist es eben zunichte. - Ich wünsche, dass du ihn ehelichst.
Angenommen, ich will Griswold nicht heiraten?
- Ich pfeife darauf. - Und ich auf dein Begehren.
Keiner ist schnippisch zum König. Lass das Schnippen.
- Ich bin schnippisch, wann ich will. - Lass das.
- Ich werde schnippen. - Nein.
Begreife dies, Kind. Dieses Schloss hat hohe, feste Mauern,
mit massiven Toren und Riegeln.
Solange du die Füße in diesen Mauern hast und ich König bin,
wirst du mir gehorchen.
Nun gut, Vater.
Vielleicht war ich egoistisch und gedankenlos.
Mein Kind.
Ich wusste, ich kann mich auf dich verlassen, du bist eine Prinzessin,
eine wahre Prinzessin, loyal zur Krone, mitfühlend, empfindsam, treu...
Der Schlüssel zum Geheimgang.
- Vater, überlass ihn mir. - Um zu fliehen?
Du narrst mich nicht. Ich trage den Schüssel am Körper.
Du ehelichst Griswold am morgigen Tag
und ich verspreche dir, Tochter, Prinzessin hin oder her,
eine Bewegung, eine falsche Bewegung und dein Hals bricht wie ein Zweig.
Wo ist er? Giacomo verbirgt sich nicht.
- Nein, Ihr müsst gehen. - Ich mache Kleinholz aus ihm.
Nein, wir fliehen später, nach dem Bankett.
Gut, meine Liebe. Bis heute Abend. Schön.
- Seid vorsichtig, lieber Giacomo. - Vorsicht ist für Gecken und Laffen.
Ich bitte um Verzeihung. Bis nachher, Liebling.
Werden wir gefasst, brechen unsere Hälse wie Zweige.
- Wie was? - Zweige.
Zweige? Sprecht nicht von Zweigen, wenn Ihr eine Eiche seht.
Bis nachher, mein Setzling.
Wenn Giacomo sagt, er komme binnen einer Stunde,
wird er binnen einer Stunde hier sein.
Zu Diensten, Hoheit.
Euer Eintreffen, Giacomo, zeugt von Fantasie und Brillanz.
Hattet Ihr weniger erwartet?
Seid Ihr bereit für Euren Auftrag,
arrangiert von Mittelsmann Sir Bertram von Allenberg?
- Selbstredend. - Nun denn.
- Es gibt zwei Pläne. - Zwei Pläne.
Plan eins, das frühzeitige Ende
der Lords Brockhurst, Finsdale und Pedwee.
- Diese drei müssen heute sterben. - Drei für heute. Weiter.
Die Methode überlasse ich Euch, sterben müssen sie.
- Sie werden umfallen wie die Fliegen. - Genau. Wie die Fliegen.
- Habt Ihr ein Zucken? - Zucken? Es gelüstet mich nach Taten.
- Ich lebe für einen Seufzer, sterbe für... - Das höre ich gern.
Danke. Mich lechzt nach Lächeln. Ich springe nie, wenn ich laufen kann.
Ich fliehe nie, wenn ich kämpfen kann.
- Pardon? - Hört genau zu.
Schlägt Plan eins fehl, tritt Plan zwei in Kraft.
Plan zwei?
Bringt die Prinzessin vor Mitternacht aus dem Schloss,
egal wie.
Bei Mord oder Entführung, ich bin Euer Mann.
Ihr habt den Preis gezahlt, nennt den Plan.
Zunächst Plan eins.
Seid Ihr sicher, dass Ihr Brockhurst, Finsdale und Pedwee loswerden könnt?
- Sind sie verheiratet? - Ja.
- Bestellt Blumen für die Witwen. Klar? - Klar.
Gut.
Heißa.
- Meister, ich bin zurück. - Nun?
Ich erklomm den dornigen Wein, und die königliche Jungfer ist mein.
Gut.
Wenn ich den Bann breche,
fällst du in einen tiefen Schlaf und erinnerst dich an nichts.
- Nichts. - Sieh mir in die Augen. Tiefer. Tiefer.
Mylords, ich denke, die Hochzeit von Prinzessin Gwendolyn
mit Sir Griswold wird heute bekannt gegeben.
Meine Glückwünsche.
Es ist etwas im Busch. Er ist zu zuversichtlich.
- Klappt es nicht, sind wir verloren. - Es muss klappen.
Lasst uns feierlich schwören, dass nichts
die Hochzeit zwischen Griswold und der Prinzessin stört
- Ich schwöre. - Ich ebenfalls.
- Möge es auch unser Leben kosten. - Unser Leben.
Hört auf mit dem nervösen Getue. Ich brauche Luft.
Aber Madam...
Den ganzen Nachmittag hat man keinen Moment Ruhe.
- Ich hörte, was Euch widerfuhr. - Das ist jetzt egal.
- Bringt das Kind zum Narren. - Zum Narren?
- Sofort. Er hat den Schlüssel. - Er ist im Bann...
Schweigt. Bringt ihm das Kind. Ich befehle es.
Aber...
Der Narr. Wo ist er? Er soll herkommen.
Sehr wohl, Sire.
- Narr. - Ich komme.
Kommt schnell, Mann. Der König wartet.
Ja, Sir. Habt Ihr Ravenhurst gesehen?
Ja, er steckt hier irgendwo.
Nun, wir wollten uns treffen, eine dringende Angelegenheit,
aber ich schlief ein und weiß nicht recht, was geschah.
Giacomo. In der Tat ein vortreffliches Kostüm.
- Vermutlich vom italienischen Hofe. - Ja, Sire, italienischer Hof.
- So macht man Hof auf Italienisch. - Hof auf Italienisch.
Wir werden uns prächtig amüsieren.
Noble Ritter kämpfen auf meinem Turnier, komm mit,
und mir zur Seite eine liebliche Maid,
die garantiert jeden Wunsch des geneigten Betrachters erfüllt.
Sieh sie dir an.
Bezaubernd. Bezaubernd, Giacomo, bezaubernd.
Eine Anerkennung für dich, mein lieber Giacomo.
Komm her, mein Kind. Komm.
Eure Majestät.
Gab es je Schöneres, Strahlenderes?
Steh auf, mein Kind.
Dein süßes Lächeln überstrahlt dein elegantes Gewand.
- Danke, Sire. - Erweist du mir die Ehre?
Ihr seid zu gütig, Sire.
- Schnell, nehmt den Schlüssel. - Den Schlüssel?
Denkt dran, Plan eins: Brockhurst, Finsdale und Pedwee.
Brockhurst, Finsdale und...
- Mitternacht, Pferde warten am Nordtor. - Pferde am Nordtor.
Ruft mir den Narren!
Wo wollt Ihr hin? Habt Ihr den König nicht gehört?
Bedeckt Euch. Rein mit Euch.
Komm, komm, Giacomo. Wir wollen fröhlich sein. Sing uns ein Lied.
- Ein Lied? - Hast du die Zunge verschluckt?
Nein, ich...
Was schleppst du da? Wozu der Korb?
Korb? Welcher Korb, Sir?
Welcher Korb, natürlich.
Komm, Junge, komm. Zeig mir, was du im Korb hast.
Nun, ich...
Komm. Zeig mir, was du im Korb hast.
- Im Korb. - Ja, und was ist mit dem Lied?
Mit dem Lied, Sire? Dem Lied?
~ Wenn Eure Majestät es wünscht, zeige ich ihm den Korb ~
~ mit einem ruhigen, ruhigen Raunen und einem dummen, dummen ~
Was soll das? Mit was?
~ Mit einem ruhigen, ruhigen Raunen und einem dummen, dummen ~
Was "la, la, lallst" du da herum?
Ich "la, la, lalle" nicht, Sire. Ich "ruhe, ruhe, raune."
Gut, gut. Ruhe weiter, ruhe weiter.
~ Wir ruhen weiter ~
~ mit ruhigem, ruhigem, ruhigem, ruhen wir weiter ~
~ mit ruhigem, ruhigem Raunen, singen wir voll Freude ~
~ mit ruhigem, ruhigem Raunen und he, einem dummen ~
- Nein! - Komm zurück.
Was hast du da? Was hast du im Korb?
Im Korb? Oh, Sire, nichts, Sire. Nur ein Trickkasten für Narren, Sire.
Es ist ein Geheimnis, Sire. Ein tiefes, finsteres...
Das noch niemandem in der Welt enthüllt wurde, Sire, aber ich...
Ich bin bereit für ein Geständnis.
~ Als Bursche war ich bedrückt und traurig ~
~ genau wie am Tag meiner Geburt ~
~ Während andere Babys quietschten und glucksten ~
~ war ich ein hoffnungsloser Fall ~
~ Freunde und Familie blickten ungerührt auf mich ~
~ und dachten, da stimmt was nicht ~
~ Die anderen erfanden vergnügliche Possen ~
~ doch ich schaffte nur dies ~
~ oder das, oder das, oder jenes ~
~ Mein Vater rief: "Hiebe braucht er ~
~ "Ich mache ihm einen Kranz aus seinen Zähnen" ~
~ Meine Mutter weinte und lief zu mir hin ~
~ "Du Grobian verstehst ihn nicht" ~
~ Sie holten eine Hexe mit furchtbarem Zucken ~
~ die mir Wahrsagen sollte ~
~ Sie sah mich nur an ~
~ und rief... ~
~ "Der? ~
~ "Was soll der anderes werden als ein Narr?" ~
~ Ein Narr, ein Narr ~
~ komische Idee, ein Narr ~
~ Nicht Metzger, Bäcker oder Kerzenständermacher ~
~ nein, ich mit der Grabesmiene kam ihr vor ~
~ wie ein Narr? ~
~ Doch wo das komische Handwerk erlernen? ~
~ In Büchern stand nichts darüber ~
~ Kein Lehrer, der mich ausbildete und formte ~
~ zum Spaßvogel, Narren oder zur Elfe ~
~ Doch ich erinnere mich stolz wie rasch ~
~ und ohne andere Hilfsmittel als meine eigenen ~
~ ich mit Hingabe und starkem Willen ~
~ einen Narren aus mir machte ~
Ich fand eine Armbrust und lernte schießen.
Ich fand ein Horn und lernte es blasen.
Jetzt kann ich schießen und blasen. Ist das nicht süß?
~ Ich begann zu reisen, um meinen Geist ~
~ zu erweitern, nach Chancen zu suchen ~
~ In Spanien wurde mir klar ~
~ dass der Tanz die geeignete Domäne wäre ~
~ Die Spanier waren eigen, doch ich blieb ~
~ und lernte die Schritte ihrer Tänze ~
~ Der erste war leicht zu merken ~
~ denn beim ersten Schritt steht man ~
~ und steht ~
~ und steht ~
~ und steht ~
...Eure Majestät, bitte.
Julio!
~ Ich wurde geschlagen und beleidigt doch der König war amüsiert ~
~ und noch vor seiner Siesta wurde ich sein Narr ~
~ und ich merkte bald, dass Clown sein ~
~ meist eine ernste Angelegenheit ist ~
~ denn ein Narr muss vor allem ~
~ um euch zu gefallen sein Äußerstes tun ~
~ und ein untätiger Narr ~
~ ist niemandes Narr ~
An die Arbeit. Serviere die Getränke.
Halt, mit deinem Korb. Lass uns hineinsehen.
Ein Toast! Ein Toast.
Ein Toast auf die königlichste aller Hoheiten.
Auf Roderick den Ersten, für alles, was er für unser großes England tat.
Möge die Vorsehung es ihm ehrlich und gerecht vergelten.
Auf den König.
- Auf den König. - Auf den König.
- Auf Seine Majestät. - Auf Seine Majestät.
Brockhurst!
Hervorragend.
Finsdale!
Vorzüglich.
Pedwee!
Fantastisch.
Brockhurst, Finsdale, Pertwee...
Sie sind alle tot, Sire.
Wie Ihr sagtet, Blumen für die Witwen.
Tot? Ermordet?
Und durch wessen Hand? Und wer mag der Nächste sein?
Sir Griswold von McElwaine nähen sich dem Schloss.
Gerade recht. Er kommt keinen Moment zu früh.
Sir Griswold möge eintreten.
Plan zwei.
Plan zwei?
Plan zwei.
Schafft die Toten hier weg.
Schnell, bringt ihn in Sicherheit.
Schafft die Pokale weg. Nein, nicht du, Narr. Nicht du.
Komm her. Komm her, Junge. Komm. Setz dich mir zu Füßen.
Sir Griswold von McElwaine.
Tretet näher, Sir Griswold.
Sorge für Heiterkeit, Narr. Heiße Sir Griswold willkommen.
Mein Lehnsherr.
Sir Griswold von McElwaine, ich heiße Euch willkommen.
~ Oh, willkommen, Sir Griswold Euer Bart ist voller Haare ~
~ doch sage ich willkommen oder sage ich... ~
Sire, mein Gesandter überbrachte Eure Bedingungen, die ich gern erfülle.
~ Die Bedingungen, die Bedingungen, er erfüllt die Bedingungen ~
~ er scheint wenig gewandt, doch... ~
Ausgezeichnet, ausgezeichnet. Angehörige des Hofes, wisset,
dass die Krone frohe Nachricht zu verkünden hat
bezüglich der Verteidigung und Sicherheit unseres großen Königreichs.
Ihr sollt wissen, dass am heutigen Tag
eine Allianz geschlossen wurde zwischen der Krone
und unserem ehrwürdigen, geschätzten Baron Sir Griswold von McElwaine.
~ Und die Bedingungen, die Bedingungen... ~
- Wir kennen die Bedingungen. - Pardon.
Zur Bekräftigung befahl ich die königliche Heirat
von Sir Griswold von McElwaine und der holden Gwendolyn.
~ Freut euch, freut euch, zwar ist sein Hirn beschränkt ~
~ doch ist die Speisekammer leer bleibt ihr eine Tonne Fleisch ~
Darf ich Euch die andere Seite präsentieren, Sire?
- Danke, Sire. - Was sagt unser Galan Griswold?
Sire, holde Prinzessin, von diesem Augenblick an
wird diese Hand, dieser Stahl, dieses Herz einzig existieren
für die Liebe der Lady...
Span Euren Atem, Griswold.
Es wird keine Allianz und keine Heirat geben.
Was höre ich?
Ich kann Griswold nicht heiraten, Vater. Ich liebe einen anderen.
Einen anderen!
~ Einen anderen, einen anderen... ~
Was soll der Unfug? Wie meinst du das?
Wie ich es sage, Vater.
Ein Wunder ist geschehen und erfüllte all meine Träume.
Ich fand meine Liebe, Vater. Meine wahre Liebe.
Wer ist der Mann?
Einer, dem ich mein Herz und meine Hand schenkte.
Er, der auch jetzt mein seidenes Taschentuch am Herzen trägt.
- Was ist? - Was ist?
~ Ihr Herz, ihre Hand hält sie in Freud und Schmerz ~
~ doch der ihre Hand hält hält nur ihr Herzentuch ~
~ Taschentuch... Taschenherz... Herztuch... ~
Wer ist dieser Mann? Sein Name!
Ein einfacher Mann, doch von noblem Herzen.
- Mein geliebter Giacomo. - Was?
~ Sie nannte den Namen nun fließe sein Blut ~
~ siedet das Öl, der Mann soll garen dieser Mann namens Giacomo ~
- Oh! Nein! - Ergreift den Wicht, durchsucht ihn!
Ich... Das ist ein Irrtum, Sire. Ich habe kein Herztuch...
Taschenherz... Ich habe kein...
Ein Taschentuch!
- Gwendolyn. - Nein, Sire. "G" für Giacomo.
Schütze mich nicht, süßer Giacomo. Unsere Liebe gibt mir Kraft.
Für einen einfältigen Narren? Hängt das Schwein auf.
Krümmt ein Haar dieses majestätischen Hauptes
und ich stürze mich von der höchsten Schlosszinne.
Genug davon!
Wie viel Schmach muss ich erdulden? Kommt, Männer.
Halt, Sir Griswold, Eure Ehre wird gerächt.
Wie? Wäre der Wicht noblen Ranges, forderte ich ihn zum tödlichen Kampf,
doch geruhe ich nicht, meine Klinge mit gemeinem Blut zu beschmutzen.
Er hat Recht, Sire. Die Hofetikette, wisst Ihr.
Zum Teufel mit der Hofetikette und mit dir.
- Sie wird springen. - Kommt, Männer.
Halt, Sir Griswold. Ihr bleibt bis zum Morgen.
- Ich befehle es. - Bis zum Morgen, Sire.
Du, Gwendolyn, fort in deine Gemächer.
- Sei tapfer, süßer Giacomo. - Legt den Lumpen in Ketten.
Ist er nicht fabelhaft? Geht ohne Zögern von Plan eins zu Plan zwei über.
Der Mann ist ein richtiges Genie.
Sir Griswold wird diese Kränkung nicht dulden.
Mylords, zieht euch zurück. Wägt dieses Problem ab.
Eine Lösung muss her, ehe der Rat morgen zusammentrifft.
Sire.
Willkommen zu Hause, Sir Bertram.
- Saht Ihr das Spiel des Narren? - Mhm.
Als ich Euch zu Giacomo schickte,
hätte ich so etwas nie erwartet. War er nicht brillant?
In der Tat...
Mit einem kleinen Schönheitsfehler. Er ist nicht Giacomo.
Wie?
Wer der Hochstapler auch sein mag, sicher
ist es nicht der Giacomo, mit dem ich in Europa verhandelte.
Ich sagte ja, ich kenne diesen Mann und auch die Jungfer.
Was hab ich gesagt? Was plant Ihr nun?
In meine Gemächer, unverzüglich.
Aber wenn er nicht Giacomo ist, wer ist er und was will er?
Warum arbeitet er für uns?
Warum will er die Allianz verhindern?
Warum mordet er mit der Kaltblütigkeit eines Fuchses?
Eines Fuchses...
Natürlich, eines Fuchses, eines schwarzen Fuchses.
- Ihr denkt doch nicht... - Wieso nicht?
Wer sollte gegen Griswold und die Allianz opponieren,
wenn nicht der Pöbel im Wald?
Der Wald. Da sah ich ihn,
als Alter verkleidet aus dem Wald reiten
mit dem Weib, das heute neben dem König saß.
Mylords, welch ein Preis. Der Schwarze Fuchs höchstpersönlich.
- Verratet ihn. Man wird Euch danken. - Nicht so schnell.
Erst wenn der Fuchs uns einen letzten Gefallen getan hat.
Er wird uns für immer vom barbarischen Griswold befreien.
Griswold ermorden? Aber wie?
Wessen Klinge ist die tödlichste Englands?
Wer kann als Einziger Griswold im Kampf besiegen?
Der Schwarze Fuchs.
Aber ein Mann des Volkes darf kein Turnier kämpfen.
Wir werden sehen.
Nein, Ravenhurst, ich verstehe nicht.
Was heißt, Griswold selbst hätte die Lösung vorgeschlagen?
Ihr habt ihn gehört, Sire. Wäre der Wicht noblen Ranges,
würde er ihn zum Kampfe fordern.
Aber ein Narr kann kein Turnier kämpfen.
- Er ist ein Mann aus dem Volk. - Dann schlagt ihn zum Ritter, Sire.
Ihn zum Ritter schlagen?
Dann kann Griswold mit ihm um die Prinzessin kämpfen,
und gemäß Hofetikette muss sie den Sieger ehelichen.
Den Narren zum Ritter schlagen,
Sir Griswold wird ihn fordern müssen,
sie kämpfen morgen im Turnier,
Sir Griswolds Lanze spießt den Narren auf
und Heirat und Allianz sind gerettet.
Ja.
- Vorzüglich! - Danke, Sire.
Aber, Eure Majestät, das Rittertum ist ein strenges Ritual.
Es dauert drei Jahre, ihn zum Ritter zu schlagen.
Drei Jahre? Unsinn. Ravenhurst, holt den Einfaltspinsel
und schlagt ihn bis morgen Mittag zum Ritter.
Sire.
"Auf Geheiß Seiner Majestät wird Narr Giacomo
"auf Männlichkeit, Können und Mut geprüft,
"um sich als Reichsritter würdig zu erweisen."
Ich, ein Ritter? Aber warum?
Um der Hand Prinzessin Gwendolyns würdig zu werden.
- Die Prinzessin heiraten? Wann? - Nach Bestehen sämtlicher Prüfungen.
Nun, dann ist es ja gut.
Es dauert Jahre, Ritter zu werden, nicht?
Wir werden sehen. Lasst die Prüfungen beginnen.
Wartet, wozu die Eile? Ich bin...
"Er muss eine Steinmauer in voller Rüstung erklimmen."
Der Kandidat hat bestanden.
Ich war nicht...
"Mit dem Langbogen muss er einen Falken im Flug erlegen."
- Bestanden. - Aber ich schoss gar nicht.
- Der Kandidat hat bestanden! - Ich schoss keinen Pfeil. Der...
Ich bestand keine...
"Der Kandidat muss mit bloßer Hand einen wilden Keiler bezwingen."
Lasst den Keiler los!
Bestanden.
- Zutritt verboten, Befehl des Königs. - Aber es ist auf Befehl des Königs.
Jungfer Jean, willkommen. Was führt dich her zu dieser Stunde?
- Sorge um Euch, Sire. - Hm?
Ihr schient gestern Abend so gepeinigt, dass ich dachte,
ich sollte Euch trösten, die Last des Amtes lindern.
Nicht so ziehen, Idiot! Wie umsichtig von dir, mein Kind.
Ich nehme dein reizendes Angebot mit Freuden an,
vielleicht heute Abend?
Warum aufschieben, Sire?
Ich bin sehr versiert in Fragen des Äußeren
und würde diese jungen Männer gern wichtigeren Pflichten überlassen.
Nun, das ist sehr lieb von dir, aber...
Oh, ja.
Pagen, ihr habt sicher wichtige Pflichten zu erfüllen.
Nun denn, Sire, wir müssen Euch für die Zeremonie herrichten.
- Aber, mein Kind... - Wohl an.
Stellt Euch meine Gefühle vor, als ich das Haupt des Mannes berührte,
der sich König von England nennt, der König von England ist,
und ein stattlicher noch dazu, Sire, am Tag Eures ersten Turniers.
- So, hier. - Wo?
- Nun muss ich gehen, Sire. - Nein, warte, Kind, warte.
- Nein, Ihr müsst zu der Zeremonie. - Aber es eilt nicht.
Wir können erst beginnen, wenn der Narr so weit ist.
- Der Narr? - Ja. Weißt du es nicht?
Wir schlagen den armen Narren zum Ritter.
- Den Narren zum Ritter? - Ja. Du errätst nie, warum.
Damit er die Prinzessin heiraten kann.
Das denkt der Narr, aber wenn es so weit ist,
wird Griswold mit ihm um meine Tochter kämpfen.
- Ein tödlicher Kampf. - Ja, ist das nicht köstlich?
Er kann nicht ablehnen. Sie gehen in die Arena,
und Sir Griswolds Lanze durchbohrt den Narren,
zum krönenden Abschluss eines glorreichen Tages.
Mein Kind, du bist ein zartes, liebliches Geschöpf.
Sag mir, stört es dich, dass ich ein paar Jahre älter bin?
Oh, nein, Sire, eigentlich nicht.
Ihr erinnert mich so sehr an meinen lieben, kürzlich verstorbenen Vater.
Deinen Vater, ja. War der stattlich, schneidig, attraktiv?
Oh, ja, Sire. Bis die Plage sein frühzeitiges Ende brachte.
- Komm her, mein Kind. - Welch schrecklicher Tod.
Etwas näher.
Ich sehe noch vor mir, wie er sich im Todeskampf am Boden wand,
wie so viele seiner Brüder, Vettern, Onkel und Tanten.
Gewährst du dem König ein Küsschen?
Sicher, Sire, und keine Angst. Es soll nicht ansteckend sein.
Du kleines...
Ansteckend?
Nur weil es in der Familie vorkommt, muss es nicht jeder haben.
- Küsst mich, Sire. - Haben? Was haben?
- Gefalle ich Euch nicht, Sire? - Oh, doch, doch, aber...
Diese Brüder und Vettern und Onkel...
Und Tanten. Reden wir nicht von ihren geschwollenen, schmerzenden Leibern.
Haltet mich im Arm. Sagt mir, ich bin Euer.
- Aber dieses Winden am Boden... - Im Todeskampf.
Ja. Was... Wie bekommt man diese Sache?
Durch eine Berührung, den Hauch einer Lippe,
aber verderben wir nicht den Moment, Sire. Haltet mich. Haltet mich fest.
- Wie heißt diese furchtbare Sache? - Breckenridges Plage.
- Wer ist Breckenridge? - Mein Vater.
Entschuldige, Kind, ich fühle mich... Recht unwohl.
- Sire, die Zeremonie kann beginnen. - Sehr schön.
Ich muss gehen, mein Kind, und du... Du auch. Rasch.
Kind, nichts anrühren.
- Wo ist der Narr? - Der Schlüssel?
Ja, hier ist er.
Eine Brieftaube soll ihn zum Schwarzen Fuchs bringen.
Der Narr soll mit ihm fliehen. Man will ihn umbringen.
Dafür ist die Zeit zu knapp. Die Taube ist unsere einzige Chance.
Er, der heranschreitet,
erachtet ihr ihn würdig, des edlen Rittertums?
Ja, gar sehr, ja.
- Kommen noch viele vor dem Narren? - Nur der eine, Sire.
...Lehnstreue, Loyalität, befeuchtet seine Lippen mit starkem Wein.
Ja, gar sehr, ja.
Ja, gar sehr, ja.
Zum Zeichen von Ehre und Würde
reicht die Federn und behelmt die Braue.
Ja, gar sehr, ja.
Sire, dieses Unwetter birgt Unheil.
Wird die Arena nass, verzögert sich das Turnier.
Holt den Narren und unterzieht ihn möglichst rasch dem Ritual.
- Aber, Sire, der Brauch... - Zum Teufel damit.
Holt ihn her und tut es.
Möge er bereit sein...
Eine Nachricht vom König für den Narren.
Der Ritterschlag ist eine Falle. Lauft um Euer Leben!
- Ihr sollt dies sofort erledigen. - Sofort.
Er, der heranschreitet,
erachtet ihr ihn würdig, des edlen Rittertums?
- Ja. - Ja.
Hat er alle Prüfungen der Tauglichkeit bestanden?
Ja, gar sehr, ja.
Und schmückt ihn nun wahre Noblesse?
Ja, gar sehr, ja.
Enthüllt nun sein Angesicht vor dem königlichen Lehnsherrn.
Ja, gar sehr, ja.
- Ja? - Schneller.
- Schneller. - Schneller.
Aber ich...
Als Zeichen der Lehnstreue, befeuchtet nun die Lippen mit Wein.
Ja, gar sehr, ja.
Schwor er auch Lehnstreue, Loyalität,
Mut, Tapferkeit und wackere Stärke?
Ja.
Zum Zeichen von Ehre und Würde
reicht die Federn und behelmt die Braue.
Ja, gar sehr, ja. Ja, gar sehr, ja.
Wen Federn und Helm zieren,
- lasst nun den Schwur ablegen. - Ja!
Nehmt ihn auf in euren Kreis,
in dem er fortan seine ruhmreichen Jahre verbringt.
Vorwärts.
Hier lang!
Nein, ich will nicht.
Nein!
Angesichts Eurer edlen Treue
und ehrenvollen Verdienste
und des Nachweises dieser Ehre...
Nein, Sire... Sie waren nicht ehrenvoll.
...wie es einem guten und treuen Untertanen gebührt,
schlage ich Euch nun zum Reichsritter, Verteidiger des Bodens,
Beschützer der Krone und würdigen Gefährten der holden Gwendolyn.
Steht auf, Sir Giacomo.
Wenn einer der anwesenden Ritter Einwände gegen die Ehe hat,
möge er nun vortreten oder für immer schweigen.
Ich...
- Ich, Griswold von McElwaine, habe die. - Sehr gut. Hört Ihr, Sire?
Ich liebe die Prinzessin auch und will um ihre Hand kämpfen.
Ich fordere Giacomo zum tödlichen Kampf.
- Hm? - Giacomo!
Reichsritter, Verteidiger des Bodens,
und Beschützer der Krone!
Ihr müsst nicht kämpfen. Ich gebe Nachricht.
Der Schwarze Fuchs wird an Eurer Stelle kämpfen.
- Der Schwarze Fuchs? - Steht auf. Nehmt die Forderung an.
- Der Schwarze Fuchs, wie? - Ja.
- Er kämpft an meiner Stelle? - Ja.
- Kommt er bestimmt? - Ja.
Nun, wollt Ihr den tödlichen Kampf, so sollt Ihr ihn bekommen,
und aus der Hand von Giacomo,
Reichsritter, Verteidiger des Bodens, Beschützer der Krone...
Beschützer der Krone!
Gute Ausrüstung. Gutes Gelingen. Gute Nacht.
Eure Eskorte, um Euch sicher zur Arena zu geleiten.
Zur Arena?
- Sehr schlau, Vater. - Etikette bleibt nun mal Etikette.
- Ja, ich weiß. - Möge der Bessere gewinnen.
Denk daran. Wenn er stirbt, stirbst du auch.
Schickt das sofort dem Fuchs.
Wir haben größeres Wild.
Ergreift ihn!
Sir, Griswold hat den Narren zum tödlichen Kampf gefordert
Den Narren?
Ja. Die Jungfer Jean wünscht, dass Ihr an seiner Stelle kämpft.
Die Stützbalken brachen, der Durchgang ist blockiert.
- Kann das behoben werden? - Unmöglich.
Ohne Durchgang kein Einschleichen
und folglich kein Angriff. Ist keine Öffnung geblieben?
Nur etwa so hoch, Sir. Gerade ausreichend für ein Kind.
Ein Kind, ein Kind oder... Oder auch... Mein Pferd!
- Wo wollt Ihr hin, Hawkins retten? - Nein, England retten.
- Dann muss Hawkins sterben. - Ja.
Aber gelingt mein Plan, versichere ich Euch,
Hubert Hawkins wird nicht umsonst gestorben sein.
Auf Geheiß seiner königlichen Hoheit,
König Roderick des Ersten, ist das königliche Turnier eröffnet.
Wo ist der Schwarze Fuchs? Wo bleibt er nur?
In den Bergen regnet es. Der Fluss wird gestiegen sein.
Er wird die Landstraße nehmen. Seht lieber nach.
Gute Ausrüstung.
Der erste Wettkampf ist ein Kampf bis zum Tod
um die Hand der holden Gwendolyn.
Es kämpfen Sir Griswold von McElwaine
und Sir Giacomo aus Italien.
Die beiden wackeren Ritter wählen nun die Waffen,
betreten das Feld der Ehre und kämpfen auf Leben und Tod,
bis einer tot liegen bleibt.
- Rennt um Euer Leben. - Nein, sie würden...
- Sie würden mich fassen und töten. - Könnt Ihr mir je vergeben?
- Dazu besteht kein Grund. - Mein lieber Hawkins.
Sir Giacomo, legt die Rüstung an, und Ihr, Jungfer Jean, auf die Ränge.
Wenn ich sterben muss, betet, dass ich würdig sterbe.
Ihr müsst nicht sterben. Ihr müsst nicht kämpfen.
- Griswold stirbt beim Toast. - Was?
Ja, ich tat eine Giftperle in einen der Becher.
- In welchen? - In den mit dem Bild eines Fächers.
- Der Becher mit dem Fächer. - Genau.
Aber den dürft Ihr nicht nehmen,
Ihr nehmt den Kelch mit dem Palast.
Nicht den Becher mit dem Fächer, den Kelch mit dem was?
Den Kelch mit dem Palast.
Ein kleiner Kristallkelch mit dem Bild eines Palastes.
Ist die Giftperle im Kelch mit dem Palast?
Nein, die Giftperle ist im Becher mit dem Fächer.
- Fächer mit Becher. - Becher mit Fächer.
Und der Palast mit Kelch?
Nicht Palast mit Kelch, Kelch mit Palast.
- Wo ist die Giftperle? - Im Becher mit dem Fächer.
Versteht Ihr? Die Giftperle ist im Becher mit dem Fächer.
Im Kelch mit dem Palast ist der gute Trank.
- Ganz einfach zu merken. - Dann kämpft Ihr.
Hört gut zu.
Die Giftperle ist im Becher mit dem Fächer.
Im Kelch mit dem Palast ist der gute Trank.
Die Giftperle ist im Becher mit dem Fächer.
Im Kelch mit dem Palast ist der gute Trank.
- Gut gemacht. - Merkt Euch das.
Sir Giacomo. Sir Giacomo, Rüstung anlegen,
Sir Giacomo. Sir Giacomo, Rüstung anlegen,
und ihr auf euren Logenplatz.
Die Giftperle...
Die Giftperle ist im Becher mit dem Fächer.
Im Krug mit dem Palast ist der gute Trank.
Der gute Trank.
Die Giftperle ist im Becher mit dem Fächer.
Im Kelch mit dem Palast ist der tranke Gut...
Der gute Trank.
Der Kelcher mit dem Palast...
Vorsicht!
Rasch jetzt, legt die Rüstung an.
Der Fächer mit...
Die Giftperle ist im Becher mit dem Fächer.
Der Palast mit dem Kelch hat den blauen Trank...
Nein.
Die Giftperle ist im Becher mit dem Fächer. Die...
Die Perle...
Die Fischerperle ist im Becher mit dem Plastel...
Der Plastel mit dem Blecher... Der... Der Becher mit dem...
Kommt, Sir Giacomo. Seine Majestät wartet.
- Der Fächer mit dem Gilch... - Und nehmt Euren Helm.
Danke.
Die Giffieperle ist im Fenchelbecher...
Hallo, mein Kind. Schön, dich zu sehen.
Ich hab's! Ich hab's.
Die Giftperle ist im Becher mit dem Fächer.
Im Kelch mit dem Palast ist der gute Trank, ja?
Ja, aber es änderte sich was. Der Kelch mit dem Palast zerbrach.
Der Kelch mit dem Palast zerbrach?
- Jetzt ist es ein Krug. - Krug.
- Mit Drachenfigur. - Krug mit Drachenfigur.
Genau.
Aber ist die Giftperle im Becher mit dem Fächer?
Nein. Im Krug mit dem Drachen.
Im Becher mit dem Fächer ist der gute Trank.
Die Giftperle ist im Krug mit dem Drachen.
Im Becher mit dem Fächer ist guter Trank.
- Merkt Euch das einfach. - Ja. Vielen Dank.
Die Kilchperle...
Die Giftperle ist im Fächelkilch...
Merkt Euch das einfach.
Hütet Euch vor dem Trank. Einer ist vergiftet.
- Vergiftet? Seid Ihr sicher? - Ich hörte die Hexe.
Der Fenchel mit dem Böcher ist der Külch...
Die Giftperle ist im Krug mit dem Drachen.
Der Fächer mit dem Bücher... Der Bücher mit...
Nein, nein, nein.
Die Fenchelperle ist im Kelch mit...
Im Becher mit dem Fächer.
Im Becher mit dem Fächer ist der gute Trank.
Genau. Vergesst es nicht.
Die Drachenperle... Nein, nein, nein.
Die Ritter treten einander nun entgegen.
Der Drache mit dem Güft ist im Kirg mit dem Kelch.
Das Gift ist im Drachen mit dem Fächer.
Der Kilch ist im Güft mit dem Fischer in... Der Krug.
Die Drachenperle ist im Fächer mit...
- Dem Fischer mit dem Güft... - Dem Kilch mit dem Drachen...
- Dem Güfter mit dem Kilcher... - Der Krang mit dem Kilch...
Der Kelch mit... Der Krug mit...
Das Gift mit dem Krug ist im Kelch mit...
Die Ritter wenden sich dem König zu.
- Der Fuschel mit dem Gilcher... - Fischei, fenchel, faschel...
Der Fischer mit dem Kelch ist...
Sie treten vor an die Königsloge.
Die Giftperle ist im Krug mit dem Drachen!
Im Becher mit dem Fächer ist der gute Trank.
Ihr habt den falschen.
Hört mit dem Unfug auf! Wir verzichten auf den Toast.
Setzt sie auf die Pferde. Sie sollen die Waffen wählen und kämpfen.
- Das ist der Schwarze Fuchs? - Und spielt noch den Narren.
Sir Griswold, wählt Eure Waffen.
Keule und Kette.
Sir Giacomo, wählt Eure Waffen.
Ich nehme eine von diesen, eine von denen, ein paar hiervon...
Ich nehme am besten alle.
Keule und Kette auch für ihn.
Attacke!
Fangt das Pferd ein und stellt es wieder unter den Idioten!
Locken diesen Riemen!
Attacke!
- Gut, Sir Griswold, das ist das Ende. - Los, Sir Ritter, stoßt zu.
Ihr habt im fairen Kampf gesiegt. Stoßt zu!
Mögen Ströme von Blut meine Schande abwaschen.
Los! Bedeckt den Sand mit meinen entehrten Eingeweiden.
Nein.
Ich erschlage keinen Mann, dessen einziges Verbrechen
die Liebe war, keine glückliche, aber echte.
Ich schenke Euch das Leben. Zieht von dannen mit Eurem Gefolge.
Fergus ist tot.
Hat er geredet?
Das Kind im Schloss?
Hört gut zu. Es bleibt wenig Zeit.
Sir Giacomo, ich erkläre Euch zum Sieger dieses Kampfes
und befehle Euch hiermit, die Prinzessin Gwendolyn zu heiraten.
Halt, Sire! Ergreift den Verräter!
Verräter? Wie war das? Was sagt Ihr, Ravenhurst?
Ich sage Verräter, Sire, und will beweisen, dass dieser Mann
weder Giacomo noch Narr, sondern Euer Todfeind ist,
der Anführer des Pöbels, der Euren Kopf fordert,
der Schwarze Fuchs in Person!
Der Schwarze Fuchs!
Und diese sittsame Jungfer ist seine üble Komplizin.
Ravenhurst, seid Ihr verrückt? Habt Ihr Beweise für Verrat?
- Die habe ich, Sire. - Dann zurück zum Hofe.
Beruft das Gericht ein.
Wenn Ihr die Wahrheit sagt, wird uns die Henkersaxt
nicht nur von diesem schwatzhaften Gecken befreien,
sondern auch diesen hübschen Kopf von diesem zarten Hälschen trennen.
Auf zum Schloss!
Macht voran, kleine Freunde.
Macht voran. Die Köpfe unten lassen.
Kommt mit, Männer. Alle. Wir nehmen die Landstraße,
bleiben aber dicht beim Wald.
Ich sage nochmal, Sire, nie, Sire, nie war ein Verrat so infam.
Dies ist der Schwarze Fuchs, der mit seiner elenden Komplizin
die Unverfrorenheit besaß, dieses Teufelsbalg im Schloss zu verstecken,
das sie auf Euren Thron setzen wollten.
Wie war das? Was sagt Ihr, Ravenhurst?
Ich wiederhole, Sire. Sie wollten das Kind auf Euren Thron setzen.
Das Kind...
- Mit dem purpurnen Muttermal? - Genau dieses, Sire.
Bringt den Korb herbei!
Lasst mich diesen Schwindler, diesen Scharlatan sehen!
Rasch, rasch. Bringt ihn her.
Gleich, Sire.
Doch sprecht zuvor Euer Urteil über dieses unselige Paar.
Ich weiß, wie begierig Ihr seid, diesen Abschaum zu beseitigen,
um mit dem Fest und dem Gelage fortzufahren.
Sire, ich beschuldige diese Schwindler der übelsten
und abscheulichsten Verbrechen gegen die Krone
und fordere, dass sie Euren berechtigten Zorn zu spüren bekommen
und binnen einer Stunde ihr Leben verwirken.
Ich sage Euch, Sire, die Henkersaxt ist zu gnädig für diese üblen Verräter.
Man sollte sie aufspießen und braten wie junge Wildschweine.
- Ja, ja. Tod ihnen beiden. - Vater, ich sage, Ravenhurst lügt.
Dies ist Giacomo, König der Narren, und niemals der Schwarze Fuchs.
Nein, holde Lady, diesmal hat Ravenhurst Recht. Ich bin...
Ich bin der Schwarze Fuchs!
Bewacht den Ausgang! Ergreift sie!
Ergreift diesen Verräter!
Ravenhurst, Ravenhurst, tut etwas!
Tut etwas!
Schnell, holt Griswold. Holt ihn zurück.
Bringt ihn in Sicherheit.
Unsere Männer. Ich muss das Tor öffnen.
Haltet ihn!
- Rasch. Lasst das Tor runter. - Das Tor ist unten.
Nein, ist es nicht. Seht.
Wenn er stirbt, stirbst du auch.
Echsenschwänze, Ohr vom Schwein, Hühnermagen, gepökelt fein.
Auf die Füße, keine Pein, Ihr seid der Beste mit dem Schwert
He!
He!
He, he!
He.
Ihr wollt mit dem Schwarzen Fuchs spielen?
In diesem Augenblick, mein teurer Ravenhurst,
ist Euer Leben nicht so viel wen!
Nun, weder Fuchs, wollen wir sehen, wessen Leben so viel wen ist.
Allerdings.
- Mit Eurer Erlaubnis. - Was, du Schwein.
Auf Eure Gesundheit.
Du...
Und jetzt, Ravenhurst, du Rattenfänger.
Oh, du! Oh, du!
Nun, teurer Ravenhurst, unser Spielchen geht zu Ende.
Ich habe lange genug gespielt. Stirb, einfach so!
Schnell, helft dem Fuchs.
- Jean. - Hawkins, seid Ihr ok?
- Lasst doch mich. Wo ist das Kind? - Sicher.
- Gut. - Ihr wart wunderbar.
Wie gelegen. Der Fuchs und seine Gefährtin.
So, Freunde, das Blatt hat sich wieder gewendet.
Aber diesmal endgültig, und nicht nur für einen, sondern zwei.
Was für ein Preis.
"He! "He!
Griswold.
Die reißen uns in Stücke. Wir sind verloren.
Halt, Männer, halt! Vergießt nicht länger englisches Blut.
Der Sieg ist unser!
Nicht so schnell.
- Liefert den König aus. Gebt auf! - Niemals!
Dann sterbt als Verräter an der Krone.
Halt, Sir Griswold.
Haltet Eure Männer zurück.
Sir Griswold, ich spreche zu Euch von Ritter zu Ritter.
Beim Ritterschlag schwort Ihr, mit Hand, Herz
und Schwert den wahren König von England zu verteidigen.
- Ist das richtig? - Und?
Dieser Mann ist nicht der wahre König.
Er usurpierte den Thron vorn legitimen Nachfolger.
Nachfolger? Wem?
Ihm, der das wahre Blutszeichen trägt, das purpurne Muttermal.
Purpurnes Muttermal? Papperlapapp. So jemand existiert nicht.
Eure Majestät.
Eure Majestät.
Eure Majestät.
Eure Majestät.
~ Das Leben könnte nicht besser sein ~
~ Der wahre König sitzt auf dem Thron ~
~ Jean ist jetzt mein ~
~ und das Leben ~ ~ könnte nicht ansatzweise ~
~ es könnte auf keinen Fall ~
~ das Leben könnte auf keinen Fall ~
~ besser sein ~
ENDE
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