All language subtitles for 22 Bullets.German

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian Download
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian Download
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Los, spring!

Na los! Noch mal!

Spring!

Darf ich da hingehen, Papa?

Bitte, Papa! - Na gut, ich parke und komm nach. Nicht weglaufen!

Ist gut.

Ich hab 'nen komischen Job.

Einmal dabei, ist es aus.

Du kannst nicht mehr raus. Es ist ein Fluch.

Du bist zum Weitermachen verdammt. Und dazu, dabei draufzugehen.

Blut trocknet nicht. - Blut trocknet nicht, Kleiner. Niemals.

Du wirst dein Leben lang Angst haben. Wenn du einmal nicht aufpasst,

bist du dran.

Das Gefängnis unterbricht das Spiel nur.

Du bist wegen einer Dummheit hier. Sei froh darüber.

In einem Monat bist du draußen. Vergiss es und lebe als freier Mann.

Alter, es ist so weit.

Glaub mir, Kleiner, es lohnt sich nicht, auf unserer Seite zu sein.

Hat mich gefreut, Charly.

Schussverletzungen, spontane Ventilation,

Herz-Kreislauffunktionen intakt, wir sind gleich da.

Er wird langsamer. Adrenalin!

Wann aufgenommen? - Vor 10 Minuten.

Puls, Blutdruck? - Puls 70, Blutdruck bei 90.

Was hat er bekommen? - Adrenalin, Sufentanil.

Hast du geraucht?

Du rauchst in meinem Haus?

Ja!

Ich versteh dich ganz schlecht. Ich ruf dich vom Büro zurück.

Ja.

Ist er tot?

Ist gut, halt mich auf dem Laufenden.

Herr Martinelli, man klopft an!

Es ist wichtig, es geht um Ihre Aufsicht.

Ich habe hier die Ablehnung vom Finanzamt.

Ich hab gesagt, man klopft an!

Ich hab mich klar ausgedrückt.

Sie arbeiten schlecht und haben keine Manieren. Raus!

Klopfen Sie an, und treten sie erst ein, wenn ich es sage.

Darf ich reinkommen, Monsieur Zacchia?

Pinzette. Spatel.

Charly Matteï, 57 Jahre alt, einer der letzten Paten von Marseille,

wurde ins Timone-Krankenhaus eingeliefert.

Er schwebt in Lebensgefahr ... - Geben Sie mir Goldman.

Er soll Schussverletzungen haben, Näheres ist nicht bekannt.

Der Pate hat vor 3 Jahren seine Anteile an Nachtclubs, Hotels und Restaurants

an Tony Zacchia und Aurélio Rampoli verkauft,

dem ebenfalls einige Lokale in der Region gehören.

Oft verdächtigt, nie verurteilt, soll Charly Matteï sich zurückgezogen haben

um sich seinen beiden Kindern und seiner Frau Christelle zu widmen.

Nein, Herr Direktor, das waren Profis.

Wir haben die beiden Wagen gefunden, sie sind ausgebrannt.

Gestohlene Wagen.

Ich weiß, aber normales Arbeiten ist unmöglich, hier ist ein totales Chaos.

Es gab einen anonymen Anruf, die Presse war vor uns hier.

Es war ein anonymer Anruf, ich hab sie nicht informiert.

Nein, Herr Dir...

Glauben Sie, ich arbeite gern umringt von Geiern?

Ja, ich werde alles Nötige veranlassen. Sie können sich auf mich verlassen.

Also, was genau hatte ich dir gesagt?

Beeilung.

Du hast gesagt, wir sollen nicht ... - Nein, was genau habe ich gesagt?

Was waren meine Worte? Das ist wichtig.

Du hast gesagt, "Bertrand,

ich vertraue dir ..." - "Wie einem Freund."

Wie einem Freund. - Wie einem Freund.

Wie einem Freund. - Einem Freund.

"Ich vertraue dir wie einem Freund, auch wenn es falsch ist.

Du bist nicht verlässlich.

Wie alle in deiner Familie." - Sehr schön, Bertrand.

Und was hab ich danach gesagt? Ganz genau?

Danach?

Wenn ich 1 Gramm in den Club bringe ... - Ein einziges Gramm ...

... dann verpasst du mir eine. - Geht doch! Moment.

Bitte, Aurélio, ich hab der Nutte nichts verkauft, sie hat es aus meiner Jacke.

Jetzt höre ich dich gut. Ja ...

He, Leute! Matteï wurde im Alten Hafen abgeknallt.

Ist er tot?

Schere.

Pinzette.

News-Flash: Martial Padovano, genannt "Der Alte",

wurde in einer Bar erschossen. Die Polizei geht von einem Racheakt aus.

Er war eine bedeutende Persönlichkeit der Mafia. Er wurde 85 Jahre alt.

Schönen Sonntag, Monsieur Hernandez.

Monsieur Hernandez!

Auf Wiedersehen, Monsieur Hernandez.

Ihr seid verrückt!

Hernandez töten ist wie den Präsidenten töten.

Ich töte auch den Präsidenten!

Freunde bis in den Tod.

Freunde bis in den Tod.

Freunde bis in den Tod.

Papa!

Hattest du mal mit Matteï zu tun? - Bei der Sitte.

Vor 10 Jahren. Eine Abrechnung wegen seiner zweiten Frau.

Und die erste?

Die hat er jung kennengelernt, sie haben eine Tochter, Eva.

Sie hat dann seinen Anwalt geheiratet, Beaudinard.

Und die zweite?

War früher Nutte, Christelle Kolarov, hat für Pistazie gearbeitet.

Matteï hat sich in sie verliebt, sie vom Strich und den Drogen weggeholt.

Er hat ein Kind mit ihr, das hat Pistazie gar nicht gefallen.

Man kann nicht mal auf dem Fußweg gehen. Das gibt's auch nur in Marseille.

Arbeiten 10 Stunden pro Woche und wollen mehr Geld. Setzen Sie sich.

Nur Ludwig XIV. hat Marseille kapiert.

Er ließ die Wallanlagen niederreißen

und die Kanonen von St. Jean und St. Nicolas auf die Stadt zielen.

Das war damals eine eindeutige Ansage.

Wissen Sie, was seine Devise war?

Nein, Herr Direktor. - "Es ist immer

die Ungeduld zu siegen, die zur Niederlage führt.

Wissen Sie, Goldman, ich denke da wie Ludwig XIV. und die Straßenreinigung.

Nichts übereilen! Wenn der Abschaum sich umbringen will,

bitte sehr! Dann haben wir weniger Arbeit.

Ich dachte, wir sollen ermitteln. - Nein, wir sollen ehrenwerte Bürger

beschützen und uns nicht zwischen Ganoven stellen.

Schurke tot, Fall erledigt. - Matteï ist tot?

Leider nein. Er ist aus dem Koma erwacht.

Sie werden ihn vernehmen. Vielleicht kennt er die Täter. Sonst lassen Sie's.

Er wird nicht viel erzählen.

Goldman!

Machen Sie keine persönliche Sache draus.

Ihr Mann war ein außergewöhnlicher Polizist, aber zu risikofreudig.

Nichts ist absurder als eine Medaille auf dem Sarg.

Es wäre weniger absurd, wenn der Mörder bestraft würde.

Haben Sie die Angreifer erkannt?

Wurden Sie bedroht?

Wenn wir den Fall aufklären sollen, müssen Sie uns dabei helfen.

Die werden wiederkommen. Wir lassen Sie bewachen,

aber das wird die nicht abhalten.

Also, helfen Sie mir.

Nein.

Nein, nicht!

Guten Tag, Herr Anwalt. - Ich wusste nicht, dass Sie hier sind.

Ich mache meine Arbeit, machen Sie Ihre.

Und sagen Sie Ihrem Mandanten, es wäre besser, er hilft uns.

Meine Herren ...

Sieh mal, wer da ist.

Wenn man stirbt, ist man für immer tot?

Ja, für immer.

Dann bleibt Papa für immer in der Erde?

Aber nein.

Dein Papa ist an einem

wunderschönen Ort, wo er sehr glücklich ist, weil er dich aufwachsen sieht

und stolz auf dich ist. - Er sieht mich? - Sicher.

Durch die Vorhänge?

Ja, selbst durch die Vorhänge.

Warum ruft er dann nie an?

Weil es da, wo er ist, kein Telefon gibt,

aber das macht nichts, er sieht dich ja.

Er sieht dich, und er hört dich.

Und jetzt schlaf.

Ich hab dich lieb.

Wir bleiben, bis Charly genesen ist. - Wir warten doch nicht,

bis sie wiederkommen! - Wer ist denn "sie"?

Wir wissen nicht, wer es war. - Hier erfahren wir es nicht.

Willst du Marseille anzünden? Eine Armee aufstellen? Wir sind nur noch zu dritt.

Er darf jedenfalls nicht allein bleiben.

Wenn du mich anrufen willst, nicht übers Handy!

Er ist da lang!

Es geht ihm besser. - Ja, aber er singt falsch.

In Krankenhäusern kann man sich leicht anstecken, da muss man aufpassen.

Ich nutz dann mal die Gelegenheit und geh eine rauchen.

Wirst du gut versorgt?

Wenn du was brauchst, ich bin da. Auch für Christelle und die Kinder.

Ich durfte dir die Blumen nicht geben.

Die mögen wohl den Geruch hier. Mach auf!

Mach die Tür auf!

Zeig mal die Blumen. Mach schon!

Sieh mal.

Ist doch schade um die schönen Blumen.

Jetzt mach die Tür zu.

Also, du machst einen guten Eindruck. Einen sehr guten.

Martin sagte, du seist müde, aber das finde ich nicht.

Trotz 22 Kugeln bist du fitter als ich.

In zwei Wochen gehst du surfen!

Aber ich ... Sieh mich doch an, ich verfalle.

Wenn ich mich ansehe, krieg ich Angst. Ich bin ganz grau!

Deswegen auch die Brille.

Ich war in der Kirche und hab dir das mitgebracht.

Der Heilige Pankratius.

Beschützer der Herden, auf Korsika. Vor allem ein Heiler. Der beste.

Der Priester sagte, du sollst die Rückseite küssen.

Mikros, Kameras Bullen in Ambulanz

Du bist mein Bruder. Ich finde die Täter, versprochen.

Danke.

Die Pralinen lass ich da.

Er wird Ihnen kaum helfen, er wollte auch keine Narkose. - Was?

Die Nerven liegen blank, aber er wollte keine Narkose. Ein reines Vergnügen.

Er fürchtet, man könnte seinen Schlaf ausnutzen.

Und das ist noch nicht alles. Hier, das Röntgenbild von seiner Lunge.

Er hat einen Revolver verschluckt? - Umbetten ging nicht.

Die Aufnahme wurde direkt über seinem Bett gemacht.

Die Waffe lag versteckt unter der Matratze.

Er lässt dich mit dem Kind sitzen, und du liebst ihn immer noch.

Ich nehm's dir nicht übel, ich mag ihn auch sehr.

Er wird besser. Erst hieß er "Spinner", jetzt "der Unsterbliche".

Er macht sich, nicht wahr?

Ich möchte aber nicht unsterblich sein, ohne dich.

Ich soll dir einen Kuss von ihm geben.

Wie kannst du dich dabei ausruhen?

Lass sie, es ist nicht leicht für sie.

Eva, machst du das bitte leiser?

Machst du das mit Absicht?

Deine Mutter braucht Ruhe.

Eva, ich rede mit dir.

Eva, sieh mich an, wenn ich mit dir rede.

Nicht weinen.

Weine doch nicht.

Meine Mutter krepiert, und mein Vater vegetiert vor sich hin. Ist das lustig?

Er hat versprochen, dass es vorbei ist. Er hat es mir geschworen.

Er hat es Mama geschworen.

Er weiß, sie ist krank, aber es ist ihm egal.

Ich bin ihm auch egal. Er ist ein verlogener Scheißkerl!

Das ist er nicht. Er hat aufgehört.

Warum schießt man dann auf ihn? - Ich weiß es nicht.

Ich fühle keine Hitze, keinen Schmerz.

Wenn ich meinen Sohn streichle: nichts.

Lassen Sie mich Ihnen ...

Ich will die Wahrheit.

Ihr Radialnerv war stark beschädigt, ich musste ihn nähen.

Sie können Ihre Finger nie wieder benutzen.

Sie werden zwar den Zangengriff wieder hinbekommen,

aber Sie müssen lernen, alles mit links zu machen.

Ich hol was, um die Wunde zu versorgen.

Gott hat meine Gebete erhört und dich gerettet.

Aber er will, dass du dich änderst. - Ich habe mich geändert.

Ich habe immer mit dem Gedanken gelebt, dass mir eines Tages jemand sagt:

"Ihr Sohn, Madame Matteï ...

Ihr Sohn ..."

Versprich mir, dass ich als Erste gehe.

Wir haben noch Zeit.

Wir haben die Anrufe zurückverfolgt. Gestohlenes Handy,

aber wir haben es geortet. - Wo? - Im meistbesuchten Gebäude Marseilles.

Nett, dass Sie mich besuchen kommen. Gewissensbisse?

Wieso? - Einen Unschuldigen zu verhaften.

Klar, das Mädchen hat sich beim Rasieren geschnitten.

Wissen Sie, warum ich "Pistazie" heiße? - Wegen der Größe deines Hirns?

Die Pistazie ist ein Baum, der ein Geschlecht hat.

Männchen und Weibchen.

Wenn Sie Pistazien wollen, brauchen Sie beide.

Die männliche Pistazie ist so potent,

dass eine für ein Dutzend Weibchen ausreicht.

Eine einzige.

Eine Pistazie duldet keine Konkurrenz.

Sag mal, rufst du mich nachts an?

Was ist denn das für Scheiß? Telefonieren ist hier verboten.

Deine Zelle wird durchsucht. Bete, dass sie nichts finden.

So ein Quatsch. Sie wollten mich wiedersehen.

Ich hab Ihnen gefehlt. - Fehlt Matteï dir auch?

Das war ich auch? Kennen Sie sonst niemand?

Ich hatte ein Alibi. - Klar, du machst nichts selber.

Ich hätte ihn jedenfalls erledigt. - Wer war's?

Ich bin nicht Zacchia, ich verpfeife niemand.

Schade, dass du so reagierst. Ich hätte was für dich tun können.

Aber deine Mitgefangenen sind vielleicht froh über den Pistazienmann ... - Fotze!

Was Matteï angeht, bist du mein Hauptverdächtiger. Verstanden?

Gestern hat einer geprahlt, er war beim Anschlag auf Charly dabei.

Er haut ab.

Wir werden verfolgt.

Sie haben uns bemerkt. - Egal, ich bleib dran.

Nordine, dein Auftritt.

Fahr zurück! - Entschuldigen Sie, Madame.

Zurück, verdammt! - Regen Sie sich nicht auf.

Scheiße! - Ist ja gut.

Ich hab ihm GHB gegeben, er wird alles gestehen. Die Wirkung hält noch an.

Ich will nicht! Ich will nicht, bitte!

Ich hab nichts getan! Ich hab nur Scheiße erzählt.

Ich flehe Sie an, ich flehe Sie an, Monsieur!

Beruhige dich. Hol tief Luft.

So ist's gut. Wie heißt du? - Frédéric.

Frédéric, niemand tut dir was, wenn du die Wahrheit sagst.

Niemand, Ehrenwort.

In Ordnung? Siehst du, so ist's gut.

Braver Junge.

Und jetzt erzähl mir alles, von Anfang an.

Ich hab in einer seiner Bars gearbeitet. Und nebenbei was für Boumian gemacht.

Eines Abends sagte er, die Patin ...

Wir nennen Zacchia "die Patin", aber nur unter uns.

Zacchia würde einen Handyträger suchen, weil er Angst vor Ohrenkrebs hätte.

Erzähl vom 1. Februar.

Ich war im "Becou", als sie gingen.

Ich hab gesehen, wie sie sich vorbereiteten.

Aber ich konnte nicht mitgehen.

Ich kam gerade aus dem Krankenhaus,

wegen Hämorrhoiden. - Das hab ich überprüft.

War Zac da?

Er ging als Erster, eine Stunde früher.

Er hatte was zu erledigen, mit Telaa.

Fontarosa saß am Steuer.

Die Waffen waren im anderen Auto, Rabou sollte fahren.

Bei ihm war Paolini, wie immer.

Er hatte ja die Knarren besorgt.

Papalardo hat die Autos besorgt. Einen Mercedes für den Chef,

und einen "Espace" für den Rest. Papalardo braucht nämlich Platz.

Er kann sich nicht mal die Schuhe zubinden!

Morvelous war dabei, er sollte das Zeichen geben.

Die glorreichen Sieben, was?

Warum wollte er mich töten? - Wegen der Drogen.

Welche Drogen?

Nicht aufregen, ja? Es wird Ihnen nicht gefallen.

Ganz Marseille wusste es.

Zacchia übernahm Ihre Anteile, sollte aber die Finger von den Drogen lassen.

Ja, und?

Für ihn bedeuten Drogen die Zukunft. Er hat sich mit Pistazie zusammengetan.

Sie waren im Weg.

Ich? - Er hatte Angst.

Vor Ihnen, Ihrer Reaktion ... Sie machen vielen Leuten Angst.

Ich hab auch Angst.

Das musst du nicht, Frédéric. - Doch, doch.

Zacchia war eben einfach voraus.

Sie bringen mich doch nicht um?

Was machen wir mit ihm?

Nichts. Wir machen nichts.

Was? Wenn wir nichts tun, redet er,

verpfeift uns, so wie Zacchia.

Der singt von Beruf. Wir müssen ihn zum Schweigen bringen.

Ich habe ein Versprechen gegeben.

Das können wir nicht machen, du weißt, das geht nicht.

Nicht du, nicht Charly Matteï. Es ist eine Frage der Ehre.

Was nützt die Ehre, wenn du tot bist? Ich war 40 Jahre dabei.

Wir machen das für dich. - Nein, dann gibt es Krieg.

Wach auf, der Krieg hat längst begonnen.

Glaubst du, Zacchia belässt es dabei? Du kennst ihn doch.

"Freunde bis in den Tod."

Er war wie ein Bruder, ich bin Pate seines Sohns.

Ich hätte mein Leben für ihn gegeben.

Zieht ihn an und bringt ihn nach Hause.

Bei Inter spielen keine Italiener mehr, findest du das normal? - Und Materazzi?

Na schön, einer von elf.

Du bist aber so dünn! - Mama ...

Und du machst Sport. - Papa!

Ich hab null Fehler im Diktat. - Sehr gut. Du wirst mal studieren.

Du hast abgeschrieben. - Nein, ich kann's.

Bist du neidisch? - Nein!

Ich bin stolz auf dich.

Gute Noten sind wir nicht gewöhnt. Eure Lehrer wollten uns immer sprechen.

Bei Karim war's die Disziplin,

und Nordine schlief im Unterricht.

Kein Wunder, er hat immer gefeiert.

Das stimmt!

Das war hart für uns. - Das war es.

Morgens, abends ... Deine Mutter und ich

haben's schwer. Aber die Mädchen sind klug.

Das hat das Niveau ein bisschen gehoben.

Aber na ja, ihr seid meine Kinder.

Er hat mir einen Kuss gegeben. Das nenn ich Psychologie!

Franck, hör auf! He, Franck!

Beruhig dich, lass gut sein.

Deine Brille ist beschlagen.

Mit rechts ist er gut, was?

Karim, ich möchte dir jemanden vorstellen.

Ist er das?

Sicher? - Ja.

Willst du ihm was sagen? - Nein.

Na komm, mach's für dich. Ein letztes Wort, ein Elfmeter ...

Du hättest bei Olympique spielen können.

Noch ein letztes Mal? - Nein.

Olympique hat mal wieder einen guten Spieler verloren.

Kannst du darüber nicht lachen, Bastien? - Doch, doch.

Warum siehst du auf die Uhr, bist du verabredet?

Nein, nein. - Dann sieh nicht dauernd auf deine Scheißuhr.

Ist doch scheißegal, wie spät es ist.

Gib sie her. - Pascal ...

Gib sie her.

Die ist wirklich schön. Die Schweizer haben's drauf.

Hier, jetzt kannst du weitermachen.

Wo waren wir stehengeblieben?

Nachricht von meinem Boss an deinen: Rache wird ihn teuer zu stehen kommen.

Niemand will ihn mehr sehen. Schaff das weg.

Franck, hol deine Hunde, die können sich an den Resten gütlich tun.

Guten Morgen, Monsieur Matteï.

Guten Morgen, Madame Matteï. - Guten Tag.

Ein Päckchen für Sie. - Danke.

Danke sehr.

Schönen Tag noch. - Danke.

Auf die, die uns nicht mehr lästig fallen!

Marseille ist zu gefährlich, bring sie in Sicherheit.

Koste es, was es wolle. - Verlass dich auf mich.

Das Geschenk! Das Geschenk!

Was ist da wohl drin?

Danke.

Danke, Pascal.

So kommst du nie mehr zu spät. - Du rauchst?

Du rauchst in meinem Haus?

Du bringst

das Scheißnikotin zu meinen Kindern?

Schon mal was von Passivrauchen gehört?

Er ist gut!

Willst du meine Kinder töten? - Hör auf, Pascal. - Was?

Ist das der Dank dafür, dass ich dich aus deinem Loch geholt habe?

Ich bring dich um! - Los, Zac, lass es qualmen!

Genau das werde ich machen.

Da hattest du aber Angst, was?

He, Ange, das war Spaß.

Einer baut Scheiße, und alle gehen dabei drauf.

In den Sektkübel, nimm die raus.

Schön vorsichtig.

Franck, in den Sektkübel damit.

Einer nach dem anderen.

Sehr gut, Malek, so ist's gut. Langsam.

Jetzt du, Ange.

Ins Aquarium damit.

Und jetzt lass uns allein.

Bastien, sieh mich an.

Du kennst mich?

Wie heiße ich?

Ja, und ich werde dich töten.

Mit bloßem Gesicht. Eine Frage des Respekts.

Du sollst wissen, wer dich tötet und warum du stirbst.

Du weißt, warum du stirbst, Bastien?

Maskiert begleicht man keine Rechnung. Das ist eine Nachricht ohne Absender.

Das ist Mord.

Verstehst du den Unterschied?

Haben das alle verstanden?

Weil ich nämlich euch alle abknallen werde.

Einen nach dem anderen. Aber nicht sofort.

Ihr sollt erst darüber nachdenken, was ihr getan habt.

Tag und Nacht.

Bittet eure Frauen und Kinder um Verzeihung.

Sagt ihnen, warum ihr sterben werdet.

Und wenn ihr am wenigsten damit rechnet,

morgen, in sechs Monaten,

in einem Jahr, dann werde ich da sein.

So lange ich lebe, seid ihr nirgendwo in Sicherheit.

Sagt Zac, dass auch er drankommt. Er muss mich töten, um mich aufzuhalten.

Sieh noch einmal auf die Uhr.

Alles Gute zum Geburtstag.

Lass mich durch! - Nicht, Eva.

Geh weg, ich will durch! Ich will nach Hause.

Fass mich nicht an! Lass los! - Lass das, Eva.

Eva, beruhige dich!

Jetzt hör mir zu.

Was machen wir hier seit sechs Monaten? - Dein Vater will, dass wir sicher sind.

"Mein Vater will ..." und alle kuschen? Ich nicht! Ich kann nicht mehr,

ich geh zurück nach Marseille. - Ich weiß. - Ach ja? Du verstehst mich?

Du verstehst ja immer alles. - Du bist ungerecht.

Meine Mutter krepiert, ich will zu ihr.

Willst du mich festbinden? - Ich hab schon Schlimmeres getan.

Aber das ist nichts gegen das, was dich erwartet, wenn sie dich kriegen.

Denk dran, was sie deinem Vater getan haben.

Meine Kleine, es ist so schon schwer genug.

Na komm, beruhige dich. Ganz ruhig.

Komm her. Sei lieb, meine Kleine.

Ich war bei Roumagnac. Der hat so schöne Rosen,

aber es ist immer voll. Weißt du noch,

wie wir immer beide hingingen? Du warst verknallt in die Kleine dort.

Wie hieß sie noch? - Antwortet er dir?

Mir antwortet nie einer.

Ich dreh durch, seit mein Sohn tot ist. - Wie ich, seit Karim tot ist.

Tut mir leid, was dir passiert ist, aber es war nicht meine Idee.

Ich bin unbewaffnet. - Ich habe nie Unbewaffnete erschossen.

Aber das ändert sich jetzt.

Sie müssen leise sprechen, M. Zacchia hat eine Migräne mit Aura.

Eine Augen-Migräne.

Er muss im Dunkeln sein, Licht verstärkt das Kopfweh. Es ist extrem schmerzhaft.

Vor allem wegen der Skotome, die dabei auftreten.

Immer nur einer.

Kommen Sie rein.

Da war mal was, ich weiß nicht mehr so genau ...

Ein Polizist, mein Mann.

Seine Mörder wurden nicht verhaftet.

Wir haben einen Verdacht, aber die Justiz will Beweise.

Sie wissen ja, wie das ist, Monsieur Zacchia.

Verstehe.

Aber zu Charly Matteï:

Sie denken, er hat Papalardo umgebracht?

Wie kommen Sie darauf? Sie sind doch im Guten auseinandergegangen.

Seit dem Anschlag dreht er durch. Und er war immer eifersüchtig auf mich.

Wir haben zusammen begonnen, und wo ist er jetzt?

Die Leute kennen ihn nicht.

Er ist krank.

Einmal flog er nach Algerien, er ist selbst geflogen.

Ein Typ schuldete ihm Geld.

Er hat ihn aufgespürt, mitgenommen und eine Woche hungern lassen.

Dann hat er ihn bei lebendigem Leib zerlegt!

Sie haben sicher die Polizei gerufen? - Wozu?

Er hat Papalardo getötet, und was tun Sie?

Sehen zu, wie er krepiert.

Nicht aufregen, denken Sie an Ihren Kopf.

Ich rege mich ganz ruhig auf.

Aber wenn Sie weiter untätig sind, werde ich böse.

Ist das eine Drohung?

Wir beide wissen doch, wer was macht in dieser Stadt.

Ich bin Polizistin. Ich verhafte hin und wieder jemanden,

aber bei den großen Fischen wird es schwierig.

Kein Personal, kein Geld, Rechtshilfeersuchen kompliziert,

Anhörung unmöglich. Ist doch merkwürdig.

Sie mögen mich nicht, oder? - Ich mach nur meine Arbeit.

Wissen Sie,

ich will doch nur, dass wir Freunde sind.

Ist sicher nicht immer leicht für eine junge Witwe mit Kind.

Wer sagt, dass ich ein Kind habe? - War nur so dahingesagt.

Falls ich Ihnen behilflich sein kann ...

Manche Schwierigkeit lässt sich mit Geld mildern.

Und wenn ich Sie auf Matteï hinweise, der durchdreht,

dann nicht als Bürger, der sich an die Polizei wendet, sondern ...

eher von Freund zu Freund.

Ich komme zurecht, ohne jemandem etwas zu schulden.

Vielleicht folge ich Ihrem Vorschlag, in eine bestimmte Richtung zu ermitteln.

Vielleicht nicht.

Gehaben Sie sich wohl, Monsieur Zacchia.

Schnauze!

Ja?

Bleib dran.

Bei Fuß.

Ich gieß immer etwas Olivenöl drüber.

Nett, dass du mir Gesellschaft leistest.

Wie findest du's?

Ich weiß, es dauert ewig, aber es wird wunderschön.

"Der Korsar".

Ich nenne es "Der Korsar". Klingt gut, was?

Mein Sohn Anatole liebt wie ich das Meer.

Der einzige Ort, an dem ich mich wohlfühle.

Ein Sturm mag dich überraschen,

aber andere Boote siehst du schon von weitem.

Da ist ein Unterschied.

Ich hatte einen Hund, der war Alkoholiker.

Ich hab ihm mal einen Schluck gegeben, und danach bettelte er jeden Abend.

Er trank Wein und Pastis. Es machte ihn aggressiv.

Darum werde ich dir nichts geben. Hast du verstanden?

Was ist los?

Du hast mich erschreckt. Mir ist niemand gefolgt.

Du hättest nicht kommen sollen. - Ich musste. Zac dreht durch,

sie haben alles zerstört. Die Ställe, das Haus, die Kanzlei.

Sie waren sogar bei deiner Mutter. - Und du rennst davon?

Ich kann doch mit Clotilde nicht abtauchen,

sie braucht Pflege. Du solltest abhauen. - Sie sind da.

Am Ufer liegt ein Schlauchboot.

Das gibt's nicht!

Dann hau jetzt ab. Schnell!

Herr Anwalt!

Er hängt uns ab!

Näher ran!

Schnapp ihn dir!

Nicht bewegen! Hören Sie mich?

Ruf einen Krankenwagen! Schnell!

Wir setzen ihn gemeinsam auf. Bei drei.

Wir setzen ihn auf.

Alles in Ordnung?

Hören Sie uns?

Nächstes Mal, wenn du weißt, wo Charly ist,

möchte ich, dass du es mir sagst, weil wir Freunde sind.

Ich könnte es sonst falsch verstehen.

Grüß Clotilde von mir. Die Rechnung überlass ich dir.

Fehlt Ihnen das Krankenhaus oder das Gefängnis? - Weder noch. Sie!

Ich wollte Sie sehen.

Ich dachte, Sie stellen sich wegen der Morde an Papalardo und Paolini.

Morde? Ich dachte, das waren Selbstmorde.

Eine Kugel ins Herz, eine in die Stirn, das ist doch Ihre Handschrift.

Ich kann nicht mal schreiben. Glauben Sie nicht alles, was gesagt wird.

Ich weiß nicht, was gesagt wird, nur, dass Sie Ihre Familie verstecken.

Ich weiß, dass Sie die Männer getötet haben und sich weiter rächen werden.

Alle rächen sich. An ihrer Familie, für ihre Kindheit.

Oder an Feinden.

Haben Sie keine Feinde? - Nicht so viele wie Sie.

Vielleicht haben wir einen gemeinsam?

Ich bin Opfer meines Rufs. - Zu Recht.

Nicht doch!

Die Realität ist viel banaler. Ich habe mich zurückgezogen.

Und wovon?

Ich war vieles: Leiter der Rechtsabteilung, künstlerischer Leiter,

Pferdezüchter. Ich hab viel eingezahlt.

Und Sie wissen nicht, was mit Papalardo und Paolini geschehen ist?

Gott hat sie zu Sich gerufen. - Das kommt hier momentan öfter vor.

Wie bei denen, die Sie töten wollten. - Warum haben Sie sie nicht verhaftet?

Ich hatte keine Beweise, wie bei Ihnen. - Gott richtet schneller als der Mensch.

Sie sind wirklich sehr gläubig. - Es hilft.

Einer der Männer, die auf Sie schossen, wollte Sie nicht töten.

Er hat sechs Mal vorbeigeschossen.

Er war ungeschickt. - Nein.

Die Einschläge waren in einem apfelsinengroßen Kreis.

Er hat absichtlich vorbeigeschossen. Als Einziger von fünf.

Es waren fünf? - Mit einem Späher und zwei Fahrern acht.

Ich hab vergessen, sie zu zählen, aber beim nächsten Mal achte ich drauf.

Sie können gehen.

Ich möchte Kaninchen in Senfsoße. - Wir haben gegessen.

Ach so? - Wir haben in der "Taube" gegessen.

Wie schade.

Könnten wir nicht trotzdem Kaninchen essen? - Mama, wir sind im Park.

Nein, was ...

Ich möchte Kaninchen in Senfsoße.

Ich freue mich!

Guten Abend, Franck!

Komm mit, Aurélio. Darf ich vorstellen:

Pierre Desbois, den kennst du ja.

Mein Freund und Kabinettschef in Innenministerium.

Senator Charles Barbaroux,

Eugène Carreda, Vizepräsident des Regionalrates,

ein wichtiger Mann. Mein Freund Aurélio Rampoli.

Du hast mir den Fuß zerfetzt!

Wir reden jetzt mal. - Verpiss dich, ich verpfeife niemand.

Ich sag deinen Freunden, du hattest einen Anflug von Heldenmut.

Scheiße, alles leer. Was treibt Rabou?

Ruf ihn an.

Ruf den Krankenwagen, ich verrecke. - Du hast 5 Liter Blut.

Hör mir mal zu, Franck.

Mit dir im Parkhaus waren Bastien, Papalardo, Fontarosa, Malek,

der kleine Morvelous und Zac. Wer war der Achte?

Und im Lager?

Er soll nachsehen.

Als er ausstieg, trug er eine Maske. Ich weiß nicht, wer es war.

Ich lüge nicht!

Du triffst da auf jemand Unbekannten und stellst keine Fragen?

Franck, das ist ein bisschen dürftig.

Ich hab gefragt, aber Fontarosa sagte, es geht mich nichts an.

Mehr weiß ich nicht.

Nein, warte, warte. Wenn du Zac willst, kannst du ihn haben.

Für den Arsch sterb ich nicht. Den kannst du haben.

Herr Senator, Herr Kabinettschef,

Aurélio,

liebe Freunde.

Ich freue mich, heute hier zu sein. So habe ich mir das Fest erträumt!

Na ja, es heißt, Tony Zacchia

sei detailverliebt, ein Perfektionist, ein Verrückter gar,

der wegen einer Kleinigkeit ausrastet,

stimmt's, Malek?

Lügner!

Ich weiß, was man über mich sagt. Es stimmt.

Aber nur zum Teil.

In Wahrheit will ich niemand verletzen. Und wenn doch, ist es keine Absicht.

Es geschieht einfach.

Ich dulde nicht, dass man sich an etwas Heiligem vergreift.

Für mich ist die Familie,

sind Freunde etwas Geheiligtes.

Freundschaft ist für mich kein leeres Wort.

Freundschaft bedeutet Aufgaben,

Pflichten,

Respekt ... Und was auch geschehen mag,

ich respektiere meine Freunde.

Ich hab die Firewall und die Passwörter eingerichtet.

Siehst du ...

Darf ich? - Beeilung.

Hier ist alles: Konten, Kontakte mit Lieferanten, Schleuser ...

Menge, Liefertermine, Buchführung, Deals, Leute, die geschmiert wurden.

Aurélio weiß nichts davon.

Er wird gerupft. Zac scheffelt Geld auf seine Kosten.

Damit frisst Zac dir aus der Hand. Er kann dir nichts mehr anhaben.

Morvelous ist angeschossen worden.

Dann los. - Und Malek? - Lass ihm die Hochzeitsnacht.

Bitte, Charly!

In Gottes Namen, Charly!

Meine Tochter ist vier, ihre Mutter ist weg.

Sie hat nur noch mich. Was soll aus ihr werden?

Du hast eine Tochter? Wo ist sie?

Sie schläft bei meiner Mutter, ich hol sie morgen ab.

Bitte, Charly, ich will sie wiedersehen.

Ich will sie wiedersehen. Sieh mal ...

Die gehört ihr.

Nein ... nein ...

Damit spielt deine Tochter?

Das ist gefährlich.

Bitte verzeih mir.

Verzeih mir.

Ich verzeihe dir das, was du mir getan hast, Franck.

Aber nicht, was deine Hunde Karim angetan haben.

Du hast ihn entkommen lassen!

Du Idiot! Warum hast du ihn entkommen lassen?

Warum hast du ihn entkommen lassen?

Findet mir diesen Scheißkerl!

Und wenn ihr seine Familie auslöscht, ist mir scheißegal.

Wer ihn wieder entkommen lässt, den leg ich um.

Warte mal. - Du gehst beim Fahren ans Telefon?

Du weißt, dass das verboten ist.

Gib her, es ist Zac.

Er kann uns ja auch beim Vögeln zusehen.

Yasmina ... - Hast du ihn heute Abend gesehen?

Als wäre es seine Hochzeit! Die Patin und ihre Höflinge.

Sprich nicht so! Wenn er dich hört ...

Weißt du was? Er ist nicht hier!

Du leidest unter Verfolgungswahn. Und jetzt lass mich ...

Was macht der Penner da?

Jetzt reg dich doch nicht auf.

Du parkst vor meinem Haus!

He! Das ist mein Parkplatz.

Auf der Waffe ist ein Fingerabdruck.

Ein schöner Abdruck vom rechten Ringfinger.

Kennen wir den Besitzer? - Oberflächlich.

Charly Matteï.

Spinnst du? Zac sucht dich überall. - Mag sein, aber hier sicher nicht.

Was ist?

Man will mir fremde Taten in die Schuhe schieben.

Was ist das?

Zacchias Testament.

Sehr aufschlussreich. Pass gut drauf auf.

Mach eine Kopie und gib sie Aurélio.

Persönlich.

Wer schlau ist, wird kein Ganove. Kluge Köpfe sind rar in der Unterwelt.

Profis wie Matteï legen ihre Waffe nicht neben die Leiche. Das ist eine Falle.

Ja, für Idioten. - Er hätte sie in den Gully werfen können.

Ich sag's ja: zu blöde. Wir haben einen internationalen Haftbefehl.

Finden Sie ihn, egal wie, und sperren Sie ihn für 20 Jahre ein.

Ich will ihn nicht mehr sehen. Sie auch nicht.

Nein, geben Sie ihn mir.

Was ist, mein Schatz?

Ich hab noch was zu tun, aber dann komm ich.

Ja, ich geb dir einen Kuss. Versprochen.

Albtraum?

Nein, keine Angst, da sind keine Diebe.

Dolores schreckt sie ab.

Geh schlafen, es ist spät, und du hast morgen Schule.

Bin ich blöd!

Gute Nacht.

Matteïs Sohn ist acht, er geht zur Schule. Morgen früh

gehst du direkt zum Schulamt und fragst nach einem Anatole Matteï

oder Anatole Kolarov. - Warte mal.

Nicht so schnell. - Kolarov.

Der Mädchenname der Mutter. Such überall.

Über seinen Sohn kriegen wir ihn. Er hält sicher Kontakt zur Familie.

Hab dich gesehen. - Lügner.

Das ist wohl deine Freundin.

Sandra. - Die sieht nett aus.

Kann ich sie zum Geburtstag einladen? - Wir fragen deine Mutter.

Schon klar.

Und du, hast du einen Freund? - Nein, im Moment nicht.

Aber wie willst du dann Kinder kriegen? - Ich bin nicht so der Typ für Kinder.

Dein Vater will, dass du hinten sitzt.

Arschloch! - Arschloch! - Anatole!

Du sagst das auch. - Ich darf das.

Du darfst Schimpfwörter sagen?

Ja, aber nur ganz bestimmte. - Darf ich das später auch?

Sicher. Was ...?

Runter!

Los!

Wir haben Eva gefunden. - Und Anatole?

Kommen Sie.

Willst du irgendwas?

Erzähl mir, was passiert ist.

Alles wird gut.

Wir haben sie an einer Tankstelle gefunden.

Was haben sie euch getan?

Eva, was haben sie dir getan?

Sag es mir, Liebling.

Wo ist Anatole?

Sie haben ...

Sie haben gesagt, sie bringen ihn um, wenn ...

wenn Papa sich nicht stellt.

Sie haben die Wahl. Verhaften Sie mich, freut sich Ihr Vorgesetzter.

Aber dann tötet Zacchia meinen Sohn. Denn ihm ist nichts heilig.

Weder das Leben eines Kindes, noch eines Polizisten, wie Sie wissen.

Wir wissen, dass er Ihren Mann umbringen ließ und auch,

dass er meinen Sohn töten wird.

Ich schlage Ihnen einen Deal vor.

Geben Sie vor, ich hätte mich gestellt.

Weiß Zacchia mich im Gefängnis, passt er nicht auf.

Mein Sohn ist nicht im "Bécou", so blöd ist Zacchia nicht.

Und er erteilt Aufträge nie per Telefon. Wenn er hört, ich bin außer Gefecht,

wird er befehlen, den Kleinen zu töten. Ich weiß, wen er dafür nimmt.

Ich finde meinen Sohn nur, wenn Zacchia denkt, ich bin im Knast.

Und Sie glauben, ich mach das? - Ist er in Sicherheit, stelle ich mich.

Ihre Ganovengeschichten sind mir egal. Ich hab keine leichte Arbeit,

und auf die Nöte von Verbrechern zu hören, erscheint mir falsch.

Sie wissen, was Verlust bedeutet.

Ich bin, was ich bin, auch wenn's nicht rühmlich ist.

Aber mein Sohn hat nichts damit zu tun. Und er wird sterben.

Ich flehe Sie an!

... diese Wendung im Krieg, der seit Monaten in Marseille

seine Opfer fordert. Den Ermittlern zufolge

wurde Charly Matteï verhaftet und wird zur Stunde verhört.

"Der Unsterbliche" hätte keinen Widerstand geleistet, sagt die Polizei,

die sich zu seiner Festnahme beglückwünscht.

Weitere Nachrichten: Der Chef des Weißen Hauses ...

Man soll die Leiche nicht finden.

Niemals. - Der Junge hat nichts damit zu tun.

Charly hat Malek getötet, er war wie ein Sohn für mich. Ich nehme ihm seinen.

Er soll nicht trauern können.

Ich will ihm das Leben versauen, er soll immer daran denken.

Behalten wir ein Andenken, wie neulich? - Ein Ohr, einen Finger ...

Schick's seiner Nutte, die dreht durch.

Du erledigst Aurélio. Heute Abend.

Ich muss erst alles auskundschaften. - Nichts da.

Nimm's Motorrad, knall ihn ab. Klar?

Dafür bekommst du die Leitung eines Hotels am Bahnhof.

Nutten und Freier sind da, du musst nur kassieren. Hau ab.

Wo ist Goldman? - Unten, im Verhörzimmer.

Was hab ich damit zu tun?

Aufmachen.

Was soll der Unsinn? - Wie bitte?

Wo ist Matteï? - Wir haben ihn noch nicht gefunden.

Aber es gibt Neuigkeiten bei den Ermittlungen.

Ist das deine Art, ihn zu bewachen?

Matteï wurde verhaftet.

Und jetzt? - Wir knallen ihn ab.

Wir sollen ein Stück aufheben. - Er ist noch ein Kind!

Ist es deins? Kann dir doch egal sein.

Los, hol Spaten und Müllsäcke.

Es war nur einer da. - Ins Auto, wir zerlegen ihn nicht hier.

Ich kann das nicht. - Wen interessiert das?

Beweg dich, oder ich mach dich kalt.

Alles wird gut, wir hauen ab.

Schnauze! Schnauze!

Halt die Klappe!

Ich stech dich ab wie deinen Kumpel!

Ich bin's, Papa.

Es ist vorbei.

Mein Liebling.

Es ist vorbei, alles vorbei.

Ich werde mich stellen.

Immerzu auf der Flucht sein, das verdient ihr nicht, du und die Kinder.

Ihr könnt langsam wieder normal leben.

Ich bleibe bei dir.

Aurélio Rampoli kommt durch. Aber es gibt fünf Leichen und einen Schwerverletzten.

Waffen? - Nein, wurde alles gesäubert. - Wir haben also nichts.

Fast nichts. Das haben wir bei Aurélio gefunden.

Kinder?

War eine große Hilfe.

Er ist nicht nur ein Heiler.

Er soll den Gläubigen den nahenden Tod verkünden.

Er klopft drei Mal ans Bett desjenigen, der nur noch drei Tage zu leben hat.

War er nicht vor drei Tagen bei dir?

Was hast du mit meiner Familie gemacht?

Ich vergreife mich nie an Frauen und Kindern.

Ich möchte es verstehen, Zac. - Verstehen? Was willst du verstehen?

Warum hast du das getan?

Business. - Das meine ich nicht.

"Freunde bis in den Tod", erinnerst du dich?

So was Blödes hab ich nie gesagt, "Freunde bis in den Tod."

Wir sind verschiedene Wege gegangen. - Du lebst feige mit deiner Nutte.

Zurückgezogen, schiebst 'ne ruhige Kugel, urteilst über andere.

Ich habe weiter gekämpft.

Ich hatte immer meine Grenzen. - Drogen, ja? Keine originelle Moral.

Moral ist nie originell, sondern eher lästig.

Du glaubst, du bist anders, Charly, besser. Aber wir ähneln uns.

Du bist nicht besser. Wir haben beide krumme Dinger gedreht.

Leute mussten sterben. Das kannst du nicht auslöschen.

Du hast wie ich Blut an den Händen. Das geht nicht weg.

Du bist auf der falschen Seite. Einer, der gegen die Regeln verstößt.

Erzähl mir also nichts. Knall mich ab, aber nicht im Namen deiner Scheißmoral.

Ich wollte in Frieden enden. - Ich auch.

Aber dazu müsste ich dich abknallen. Denn deine Moral gilt nicht für alle.

Erpressung ja, Drogen nein. Rache ja, aber die Familie ist heilig.

Schießen ja, aber nicht auf Polizisten. Alles Augenwischerei! Böse bleibt böse.

So sind wir, sieh's ein.

Ich weiß, du denkst anders.

Du bringst mich um, weil du die Wahrheit nicht erträgst.

Ich bring dich um, weil du mich verraten hast.

Und, worauf wartest du?

Nicht lange nachdenken, sonst wird's nichts.

Siehst du, ich hab die besseren Reflexe.

Wer ehrlich wird, rostet ein. Gib her.

"Drei Tage"? Ich hab noch Jahre vor mir! Dir wird es leidtun, überlebt zu haben.

Außer du bittest um Gnade.

Bitte mich um Gnade!

Ja, Charly?

Du bist der letzte Dreck.

Bitte um Gnade!

Bitte mich um Gnade!

Polizei! Keine Bewegung! Waffen fallen lassen!

Hinlegen! Keine Bewegung!

Tony Zacchia, Sie sind vorläufig festgenommen

wegen Betruges und Unterschlagung.

Er ist es! Er wollte mich umbringen. Verdammt, ich habe nichts getan!

Tony Zacchias Festnahme ist ein Signal für Marseille,

für die Region,

ja sogar für ganz Frankreich.

Für unsere Stadt beginnt eine neue Ära, und Sie haben dazu beigetragen.

Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Entschlossenheit.

Nächste Woche kommt der Innenminister, um uns zu gratulieren. Also,

ich bin sicher, Sie vergessen anlässlich des Besuchs unsere Differenzen und loben

meinen Einsatz gegen die Unterwelt. - Ich habe Sie nicht ganz verstanden.

Dann eben deutlicher:

Eine interne Untersuchung könnte zeigen, dass Sie ein Alkoholproblem haben.

Dass Sie sich in Spielhöllen aufhalten.

Ganz zu schweigen von Ihrer aktiven Mithilfe bei Charly Matteïs Flucht.

Und falls das nicht reicht, ist da noch der Sensor an Ihrem Auto.

Wenn der Minister uns überraschend besucht,

werden Sie der Star des Tages sein.

Sagen Sie ihm laut und deutlich, dass Sie das mir verdanken.

Dann bleibt alles unter uns.

Ich würde jetzt gern Ihren Kampf gegen die Unterwelt fortführen.

Nur zu.

Da wäre noch was, Herr Direktor. - Ja?

Das bleibt auch unter uns.

Die Polizei kam immer nur wegen Taten zu mir, die ich nicht begangen hatte.

Kriminelle sind Schwachköpfe, aber hier ist es nicht besser.

Sie waren an jenem Abend also nicht in Marseille. - Nein.

Sie waren nicht am Mord an Malek Telaa beteiligt? - Nein.

Sie wissen nicht, wer es war?

Nein.

Die Waffe hier kennen Sie nicht?

Nein, die hab ich nie gesehen.

Wieso sind dann Ihre Abdrücke drauf?

Keine Ahnung.

Vielleicht hatte ich sie mal im Waffenladen in der Hand.

Im Waffenladen ...

Haben Sie einen Waffenschein? - Nein.

Braucht man den, wenn man in einen Waffenladen geht?

Und woher stammte die Waffe heute?

Von Monsieur Zacchia.

Tony Zacchia sagt, Sie seien bei ihm eingebrochen, um ihn zu töten.

Er hat mir selbst die Tür aufgemacht. Wir sind Freunde.

Lesen und unterschreiben Sie Ihre Aussage.

Sie werden später wegen Waffenbesitz und Einbruch bei Zacchia vorgeladen.

Aber für Ihren Anwalt dürfte das ein Kinderspiel sein.

Kann ich gehen?

Die Abdrücke bestätigen Yasmina Telaas Aussage. Der Täter schoss mit rechts.

Im Gegensatz zu Ihnen bekommt Ihr Freund Zacchia großen Ärger mit der Justiz.

Sie mag nicht so flink sein wie Sie, aber er kriegt die Höchststrafe.

In beruflicher Hinsicht freue ich mich, meine Aufgabe erfüllt zu haben.

In persönlicher Hinsicht ...

bedaure ich, zu früh gekommen zu sein.

Ich weiß, mein Mitgefühl gibt Ihnen nicht viel,

aber wir beide haben denselben wunden Punkt: die Familie.

Ich hoffe, ich habe nie wieder mit Ihnen zu tun.

Den letzten Schützen hat Zacchia Ihnen wohl nicht nennen können?

Nein.

Hier ist das, was du wolltest.

Christelle und die Kinder erwarten dich. Sie hat Karims Eltern eingeladen.

Aber erst fahren wir noch irgendwo hin.

Sicher doch.

Wohin?

Fahr los, ich sag's dir dann.

Ich hab einen merkwürdigen Beruf.

Du hörst auf, doch dann kommt jemand und bittet dich, seinen Vater zu rächen,

seinen Bruder oder seinen Onkel.

Du bist zum Weitermachen verdammt.

Und dazu, dabei draufzugehen.

Blut trocknet niemals.

War das hier, wo sie dich umbringen wollten?

"Sie"?

Was hattest du hier zu suchen?

Zac kam zu mir, total aufgeregt, und sprach von viel Geld.

Ich wollte nicht, aber er gab mir eine Knarre.

Ich hätte nie gedacht, dass es gegen dich ging.

Als ich begriff, war es zu spät.

Ich hab nicht auf dich gezielt. Ich hab vorbeigeschossen.

Ich weiß.

Nein, ich flehe dich an!

Denk an Clotilde.

Sie ist krank und schwach, sie braucht mich.

Wer kümmert sich dann um sie?

Sie wird in ein Krankenhaus kommen. Das willst du doch nicht, oder?

Und deine Tochter ...

Sie ist auch ein bisschen meine Tochter. Verzeih mir,

ich bin wie ein Vater zu ihr.

Ich kann sie nicht allein lassen. Nicht jetzt.

Nicht jetzt. Sie werden es dir nicht verzeihen.

Jetzt sind wir quitt.

Mein Körper ist ein Schlachtfeld, aber ich stehe immer noch.

Ich will meine Kinder aufwachsen sehen. Ich will bei meiner Familie bleiben.

So lange es geht.

Ich will in Ruhe alt werden, ohne mich zu verstecken.

Nie mehr darauf achten müssen, wer hinter mir steht.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.