All language subtitles for Das große Backen_S12E08_Elegant und opulent im Finale

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Original subtitles

Hallo, liebe Finalistinnen.

Hallo, lieber Finalist. Ihr habt es geschafft ins Finale von Das große

Backen 2024.

Herzlichen Glückwunsch.

Annalisa, du trägst die rote Schürze. Du bist unsere letzte Bäckerin der Woche.

Das gibt dir mental ein bisschen Unterstützung, aber du musst trotzdem

kämpfen. Einer von euch dreien wird Deutschlands bester Hobbybäcker 2024 und

gewinnt dann den goldenen Cupcake.

10.000 Euro und ein eigenes Backboot.

Aber bis dahin ist es noch ein Weilchen und jetzt begrüßt erstmal ein

allerletztes Mal die Jury in dieser Staffel. Hier sind Betty Schliephake

-Burchardt und Christian Hüms.

Hallo ihr zwei.

Moin. Hallo.

Der Ablauf im Finale ist ja ein bisschen anders.

Es wird so sein. Die ersten zwei Aufgaben bestreitet ihr zu dritt.

Danach werden Betty und Christian verkünden, wer uns kurz vorm Ziel

verlassen muss und welche beiden Kandidaten dann mit ihrer Finaltorte um

den Titel backen. Wir starten wie immer mit Aufgabe Nummer 1.

Elegante Eklers.

Ich liebe sie, aber ich weiß, wenn man sie isst, sieht das meist nicht so

elegant aus.

Aber ihr sagt, elegant backen geht.

Ganz genau.

Denn wenn ihr erstmal den Brandteig meisterlich auftressiert habt, kommt ein

weiterer Schwierigkeitsgrad hinzu. Denn ihr dürft eure Eclairs nicht

aufschneiden, sondern müsst sie mittels einer Spritztülle füllen. Wir wünschen

uns finalwürdige Toppings und Dekorationen.

Präsentiert uns am Ende sechs Eclairs, je drei Stück mit zwei

Geschmacksrichtungen. Für diese Aufgabe habt ihr zwei Stunden Zeit und die

starten natürlich auch im Finale auf mein Kommando.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Bak.

Eclair kennt man auch als Liebesknochen.

Längliches Gebäck aus Brandteig mit Füllung.

Einfach sind die ganz bestimmt nicht herzustellen.

Ich fange jetzt ganz schnell mit meinem Brandteig an.

So, jetzt hat es einmal aufgekocht.

Jetzt tue ich auf einmal mein Mehl dazu.

Unterrühren.

Nummer eins ist schon am Vorbereiten. Ich mache nämlich jetzt meine Croquelin

-Kruste. Ja, ich finde die ganz lecker, deswegen habe ich gedacht, dass ich die

auch heute mache.

Das bedeutet zwei Teige.

Ich bereite erstmal die Knusperkruste für meine Eclairs vor.

Und die müssen dann in den Gefrierschrank, damit ich die perfekt

auf die Eclairs drauflegen kann.

Jetzt ist quasi das Wichtigste vom Brandteig zugange. Wir brennen den Teig

einmal ab. Und das muss richtig schön gemacht werden, weil sonst haben wir

später keine schönen Kammern.

Ich mache zwei Sorten Eclairs heute. Einmal Schoko-Eclair mit Nuss, Nougat.

Und einmal Himbeer-Eclair mit Kardamom. Und die Chocolat-Kruste ist jetzt für

die Schoko-Eclair.

Patrick präsentiert Eclair mit Himbeerfüllung und Kardamomcreme und

Eclair mit Schokokracklein-Kruste, Nougat-Sahne-Likörfüllung und

Schokobuttercreme.

Butter. Oder ein anderes Fett gehört in den Brandteig. Damit er gelingt, muss

man ihn vor der Weiterverarbeitung abbrennen, sodass das Mehleiweiß

gerinnt.

Und jetzt kommt er in die Rührschüssel und muss drei Minuten...

Auskühlen. Zeit, die man anderweitig nutzen kann.

Oh, der ist zum Beispiel jetzt perfekt geworden.

Oh ja, das sieht super aus.

Es geht aber auch anders.

Ich mache einmal helle, so himmlische Eklats und einmal ein bisschen dunklere,

so teuflische Eklats. Und zwar, die hellen werden gefüllt mit

Stachelbeerkokos und die dunklen mit Feigern.

Ziegenkäse und ein bisschen Schokolade.

Annalisa backt Eclair mit Stachelbeerfüllung, Kokoscreme und

Kokosglasur. Ihre zweite Sorte Eclair glänzt mit Feigenkonfitüre,

Ziegenfrischkäsecreme und Schokobuttercreme.

Heute müssen wir Speed hinlegen, weil heute wird es sportlich.

Von Kraftsport war aber nicht die Rede.

Ja, da war wohl nichts mehr.

Der ist kein Übung.

Aufdressieren ist eine Kunst.

Bei den Clairs ist es halt total wichtig, dass du die Tülle nicht am

Boden schleifen lässt, sondern sozusagen in der Luft hältst und dann wirklich so

eine Art Wurst spützt.

Annalisas Motto?

Ich gebe einfach mein Bestes und wer draus kommt, kommt draus.

So, ich bin noch nicht ganz fertig, kommt noch die Knöpfeleur drauf.

Ich mache jetzt die Croquant-Kruste.

Dafür steche ich jetzt solche Eclair-Förmchen aus.

Damit es später knuspert.

Die ist ein bisschen dick geworden, aber ist nicht so schlimm. Das backt die so

lang, das wird dann schön knusprig.

Das hoffe ich passt dann und ich hoffe, dass es nicht so schwer ist und die

Eclairs dann nicht einsacken.

Eingesagt werden sie dann von der Jury.

So, und jetzt kommen die ganzen Schätzchen in den Ofen.

Schnell auf, Wasser schnell rein und Klappe zu. So, und so.

Wieso eigentlich Wasser?

Du rein und du zu. Ich habe da jetzt noch mit Wasser gearbeitet, einfach,

dass mehr Dampf im Ofen ist und die Kruste nicht zu schnell aufreißt.

Außerdem sorgt Dampf für Lockerung.

Gut. Auch Patrick setzt auf H2O in diversen Aggregatzuständen.

Ich bin so glücklich, dass diese Knöckel und Knuste geklappt hat.

Noch ist sie nicht gebacken.

Die Eklat sind im Ofen, das heißt, ich mache mich an die erste Füllung von

vielen, an meine Stachelbeerfüllung.

Auf jeden Fall nochmal mehr Druck im Finale zu backen, aber ich versuche

einfach wie immer Spaß zu haben.

Das schmeckt man dann auch.

Ich mache jetzt gerade meine Nuss-Nougat-Pudding-Creme.

Klingt gehaltvoll.

Ich mache mich jetzt an die Moka-Mousse. Da muss ich Schokolade schmelzen mit

Butter und ein Eigelb mit Zucker aufrühren und dann wird es zusammen

gemacht.

Sibylles Eclair-Variation besteht aus Zitronen-Eclair mit Haselnuss-Kracklein

und Mokka-Eclair mit Chili-Kirschkompott und Schokoglasur.

Ich bräuchte noch zwei Arme. Also ich rühre halt nebenbei an, weil die Zeit

ist so knapp.

Das ist so ein straffes Programm. Man will hier einfach so viel wie möglich

zeigen, optisch, geschmacklich einen richtig raushauen.

Bei den Cremes ist die Varianz in dieser Aufgabe besonders groß.

Und wie läuft's bei euch da drüben? Ich glaube, ich bin hier in vier Stunden

erst fertig.

Wenn du fertig bist, kannst du mir helfen kommen.

Annalisa hat anderes zu tun.

Die Stachelbeer-Erfüllung ist fertig. Das heißt, ich fange jetzt mit der

Erfüllung für die anderen Eklats an. Ich mache meine Feigenmarmelade.

Erst mal die Fruchtkomponenten, weil die auskühlen müssen.

120 Gramm. Zero.

Perfekt.

Das ist halt echt praktisch, dass man gleich abbiegen kann.

Nur das Beste.

Feuer frei.

Patrick hat abgeschmeckt.

Ich habe jetzt meine Nougat-Creme fertig mit dem Sahnelikör.

Ich finde das ganz gut, man schmeckt den Alkohol ganz gut raus.

Ich hoffe, das bleibt auch so.

Meine Feige ist fertig und du kommst jetzt auch einmal in den Frühstück.

Sahne sieht gut aus.

Patrick ist noch lange nicht fertig.

Ich mache jetzt ein Himbeer-Gelee.

Das binde ich einfach mit Stärke ab, noch ein bisschen Zitrone und dann ist

das noch so eine frische, säurige Komponente.

Wie viele Hände hat Annalisa eigentlich?

Das eine wird eine Schokocreme, vor allem für die Dekoration, und das andere

wird meine Kokoscreme.

Sieht auf alle Fälle super fluffig und lecker aus, genauso wie ich es mir

vorgestellt habe.

Hier wird auf Höchstniveau gebacken.

Mein Himbeer-Gelee ist jetzt fertig.

Ich habe zu der Schoko-Moccamouls als Gegenspieler was Fruchtiges und

Scharfes.

Für die Jury könnte es eine chillige Verkostung werden.

Chillig wie Chili.

Ich mache jetzt meine Kardamom-Mascarpone-Creme.

Dafür schlage ich jetzt die Sahne auf, vermische gleich den Kardamom mit allen

anderen Zutaten und gebe die Sahne runter. Eigentlich ganz einfach.

Schmeckt aber ganz gut mit Pinnewerder vor allem.

Kardamom ist herb, Chili natürlich scharf.

Es kommt ganz leicht, die Schärfe.

Sie ist da, aber ganz leicht. Ich muss nochmal auf alle Fälle was reinmachen.

Es darf noch ein bisschen mehr.

Ja, ich hole sie jetzt raus.

Es sollten sich Hohlräume gebildet haben.

Ich mache jetzt die Lemon Curd für die Zweiten. Und jetzt hole ich erstmal

meine Eclairs raus.

Oh. Ja, die sehen gut aus.

Aber lassen sie sich auch gut befüllen?

Okay.

Ach, die Eclairs sehen so gut aus.

Magst du die Halbzeitansage?

Okay. Quatsch, Zeitansage jetzt schon?

Meine Lieben, meine Lieben, es ist Halbzeit!

60 Minuten!

Oh Gott!

Nein. Also es ist auf jeden Fall mega stressig jetzt.

Liebe Lemke, mein Mann mag es gar nicht. Es ist ihm zu zitronig.

Noch mehr Butter?

Ich mache jetzt die letzte Creme für heute.

Da habe ich auch die Schnauze voll.

Ich mache jetzt eine Schokobuttercreme, damit ich auf den Eclairs oben so ein

schönes Muster spitzen kann.

Sechs Eclair müssen was werden.

Wow, das habe ich gemacht?

Ja, wir haben Beweisbilder.

Genau, ich bin gerade bei meiner vorletzten Creme, das heißt meine

Ziegefrisch-Kete-Creme, mache ich jetzt gerade.

Und Sibylle?

Also Dekoration mache ich mit weißer und dunkler Schokolade, mit Goldplättchen,

ich tue Tufts auf, Spritzen mit Perlen, das wird sehr, sehr elegant, wie die

Aufgabenstellung eben.

Man will ja keine Punkte liegen lassen.

Etwa drei Esslöffel. Eins, zwei, drei.

Ich bin gespannt.

Oh, es ist lecker.

Ich mache jetzt karamellisierte Haselnüsse, die tunke ich in Karamell

und lasse das dann runterfließen.

Dann haben die so einen schönen Karamellhaar.

Anna-Lisa mag es fruchtiger.

Gut. Karamell.

Gelernt ist gelernt.

Ich mache jetzt meine Deko.

Schokoladendinger.

Dann befülle ich die und dann dekoriere ich sie.

Ist das ein Plan? Das ist ein Plan.

Ich fange jetzt an zu füllen und schaue, dass alles möglichst gleichmäßig gefüllt

ist.

Und das ohne die Gebäcke aufzuschneiden.

Ich steche jetzt kleine Löcher rein, damit ich gleich beim Befüllen Platz

habe, um da die Creme reinzufüllen.

Und da gibt es natürlich auch einen kleinen Trick.

Man füllt das links, dann rechts und dann in der Mitte.

Weil dann presst das links, rechts in die Mitte und dann füllt man die Mitte

und dann presst man das außen raus. Und wenn es aus den zwei Löchern hier

rauskommt, dann sind die gut gefüllt. Das ist jetzt mein Ziegenfeigen-Eklair.

Das kommt auch in den Kühlschrank.

Wie gleichmäßig die Füllung ist, sieht man erst beim Essen.

Warum geht es hier nicht so schön lang zu ziehen?

Ihr Lieben, Eleganz ist jetzt zeitlos, allerdings nicht bei uns.

Ihr habt noch 30 Minuten.

Ja, also noch 30 Minuten.

Ich habe noch nicht mal dekoriert oder gefüllt.

Ich gucke jetzt erstmal, was für eine Platte ich nehme.

Ja, ich glaube, die ist ganz gut. Okay.

Ich denke, ich fülle jetzt die Eklats.

Also die drei sind ein bisschen krumm geworden und hier nehme ich die drei.

Das eine ist leider ein bisschen schmaler, aber ich...

Ich hoffe, Betty hört nicht ganz so genau.

Ein frommer Wunsch.

Annalisa taucht ihre hellen Eclair in geschmolzene weiße Schokolade und gleich

danach in Kokosraspeln.

Sibylle geht beim Befüllen der Eclair ganz anders vor als Patrick.

Und Sibylle, wie klappt das so?

Scheiße. Jetzt sind mir die Krakeler kaputt gegangen.

Ein Crack im Krakeler.

Aber bei Patrick läuft's.

Und meine Himbeerkleer habe ich jetzt mit Himbeerencreme gefüllt und gleich

kommt die Kardamomcreme rein.

Annalisa will sich diese Aufgabe vergolden.

Ich tue jetzt kleine Schokoladentupfen auf Schokoladenfolie und dann tue ich

mit einem eisgekühlten Siegelstempel die Schokolade sofort abkühlen und hoffe,

dass dort dann ein schönes S wie Sibylle drin steckt.

Als persönliche Note.

Jetzt mache ich jetzt kleine Blümchen aus Fondant.

Die kommen dann auf meine Himbeer-Eclair. Ich finde, das sieht

ganz süß aus.

Dadurch, dass die Jury bei dieser Aufgabe den Kandidatinnen und dem

Kandidaten viel Freiraum gelassen hat, bekommt sie sehr unterschiedliche

Exemplare.

Also ich mache jetzt so kleine Mulden in diese kleinen Löcher und da fülle ich

dann später mein Püree rein. Das sieht immer ganz cool aus, finde ich.

Eclair Design am Limit. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Was ist denn los? Warum geht das denn nicht? Warum bringt sich das immer so

blöd dahinter? Ich verstehe das nicht.

Manche sagen ja zum Eclair auch Hasenfote.

Mögen euch eure viel Glück bringen, denn ihr habt nur noch 10 Minuten.

Fuck.

Ich könnte gerade heulen.

Das ist so kacke gerade.

Das regt mich richtig hart auf. Den schönsten habe ich jetzt versaut.

Während die Konkurrenz gerade glänzt.

Dann kommt jetzt einmal Feige drauf.

Die Messlatte hängt beim Dekor recht hoch.

Aber eine gleichmäßige Befüllung ist ein Muss.

Jetzt ist es richtig furchtbar. Das war ja klar, oder? Ohne Stress geht es

nicht.

Alter, ich wusste, warum ich diese Aufgabe nicht backen wollte. Ich bin

unzufrieden. Ich hoffe einfach auf die technische Prüfung nachher.

Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Das ist nicht Ihr Ernst. Jetzt ruhig bleiben. Wir kriegen das hin.

So, ich brauche meinen Kokos.

Stellen wir die Dinger noch zurecht hier.

Geklärtes Ziel.

Fertig werden. Nur noch wenige Sekunden.

Zehn.

Neun. Das ist nicht euer Ernst. Acht.

Sieben.

Sechs. Nein.

Fünf.

Vier.

Drei, zwei, eins und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Und wir starten jetzt hier mit einer eleganten Verkostung. Ich bin gespannt,

wie es schmeckt bei Annalisa.

Anna-Lisa, was für feine Eclairs hast du für uns vorbereitet? Und zwar fangen wir

bei den dunklen an. Die sind gefüllt mit einer Ziegenfrischkieselcreme und einer

Feigenmarmelade. Die findet sich auch nochmal in der Deko.

Und obenauf ist es verziert mit einer Schokoladenbuttercreme und nochmal...

Feigen ein bisschen so.

Und die hellen Ikleas sind gefüllt mit einer Kokoscreme und mit ein bisschen

einem Stachelbeerkompott. Und oben in der Deko findet sich das Gleiche wieder.

Optisch gefallen sie mir gut. Man kann hier auch schön bei den dunklen

Varianten die Backfarbe erkennen, dadurch, dass du es hier nicht überzogen

hast. Hier habe ich...

Für die Optik leicht mit Gold dekoriert.

Oben drauf die Tupfen haben schönen Stand. Man kann jeweils die

unterschiedlichen Spritztöne erkennen.

Ich finde, du hast es sehr fein dekoriert. Vielleicht hätten sie ein

bisschen größer sein können.

Elegant sollten sie sein. Das sind deine Eclair definitiv. Ich finde es auch sehr

gut gelungen, dass du es tatsächlich nicht komplett zugekleistert hast mit

Dekoration. Von der Präsentation der Eclair kann man nicht mehr erwarten.

Die beiden, die ich auf dem Teller habe, sind auf jeden Fall gut gefüllt. Man

kann hier schön auch die Kammer erkennen. Es ist wirklich viel Füllung

drin.

Der Brandteig dementsprechend richtig bearbeitet, weil sonst hätte ich ja

nicht diese großen Kammern, die ich füllen könnte.

Das helle Eclair gefüllt mit Kokosnuss und Stachelbeere. Du hast es sehr, sehr

gut dosiert.

Beides ist präsent.

Sehr gut abgeschmeckt, schöne Säure, lecker.

Ja, man kann es auch mal sehen, also selbst hier an diesem kleinen Ende sieht

man immer noch die Füllung. Auch wieder ein Beweis, dass der Brandteig wirklich

bis ins Ende gut gebacken ist.

Beim dunklen Eclair passt es richtig gut zusammen. Also es ist tatsächlich eine

Harmonie, vor allen Dingen ist es auch... echt gut, dass du so viel von

dieser Schokoladencreme oben drauf gemacht hast, weil das Eclair wirklich

üppig gefüllt ist. So an sich hast du es hervorragend abgeschmeckt.

Es ist oben auch von der Schokolade eine traumhafte Konsistenz, die lässt sich

sehr gut essen.

Hier oben deine Dekoration mit der weißen Kuvertüre, die hat einen Knack,

also das kann man richtig schön hören.

Vielen Dank.

Danke euch.

Ich habe euch heute auch zwei verschiedene Sorten Eclair mitgebracht.

Die hellen sind Eclair mit Kardamom-Mascarpone-Creme und einer

sauren Himbeerfüllung. Das habe ich außen versucht ein bisschen

darzustellen. Und die dunkleren Eclairs, das sind Schoko-Nuss-Nougat-Eclair.

Innen drin ist eine Nuss-Nougat mit einem Haselnusslikör.

Mit einem Crocolat Crunch und obendrauf ist Schokocreme.

Bei dir fällt mir sofort auf, wie gleichmäßig tatsächlich dieser Brandteig

gebacken ist. Kruste drauf.

Also optisch ist dein Brandteig wirklich sehr gut gelungen. Deine Dekoration

jetzt nicht ganz so filigran. Bisschen größer auch von den Tüllen gewählt.

Aber was mir gut gefällt beim Auftrissieren der Dekoration.

Schöne Gleichmäßigkeit, was die Punkte angeht. Und hier dieses Muster, hier das

Rot-Weiß, auch mit den kleinen Blüten und den Himbeeren. Also ich finde, du

hast dir sehr viel Mühe gegeben bei der Dekoration.

Vielleicht ein bisschen feiner das Ganze noch beim nächsten Mal.

Für mich persönlich sehen deine Eclairs wirklich richtig, richtig schön aus.

Genauso sind sie auch in Frankreich. Und die Details, wie zum Beispiel die

karamellisierten Haselnüsse, es sind einfach Eyecatcher.

Danke.

Wie gefällt dir der Anschnitt?

Wirklich gefüllt, ja.

Ja, also man sieht jetzt schön auch beim Anschnitt, wie groß deine Eklärform

-Durchmesser sind. Sie haben dementsprechend eine große Kammer und

dementsprechend auch sehr viel Füllung drin. Hier kann man tatsächlich auch

diese Zweifarbigkeit sehen. Das gefällt mir auch gut beim Anschnitt.

Von außen dein Eclair perfekt gebacken. Man sieht, wie gleichmäßig dieses Eclair

aufgegangen ist. Du kannst da wahnsinnig stolz drauf sein. Es ist absolut

fabelhaft. Wer Kardamom mag, wer Himbeeren mag, der wird sich in dein

Eclair definitiv verlieben. Mehr kann man nicht erwarten.

Danke. Der Kardamom gibt dem Ganzen den gewissen Kick.

Das ist das Gewürz, das man braucht, um so ein Eclair wirklich spannend und

aufregend zu machen, dass man sagt, wow, sowas habe ich noch nicht gegessen.

Danke.

Wer Nougat mag, auch der wird sich in dieses Eclair tatsächlich verlieben.

Beide Eclair von dir sind geschmacklich absolut auf den Punkt, zu 100 Prozent

gut umgesetzt.

Danke. Und sie haben beide halt immer noch so ein i-Töpfelchen. Gerade diese

karamellisierte Haselnuss ist genau die Dekoration, die dem Ganzen noch einen

Kick gibt. Also nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich noch ein

Highlight. Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.

Ich habe

euch

heute zwei Sorten Eclair mitgebracht, wie Tag und Nacht. Die hellen, wie die

Sonne, die sind gefüllt mit einer Zitronenschmand-Sahne und einem Lemon

Curd. Und die dunklen, wie die Nacht, die sind gefüllt mit einer Schoko-Mocca

-Creme und Chili-Kirschen.

Auch du hast sechs Exemplare. Allerdings sieht man bei dir so ein bisschen

Ungleichmäßigkeit bei den Eclair.

Also nicht nur von der Größe her. Diese drei Exemplare haben ja diese Croquelin

-Kruste noch drumherum. Wenn ich mir die anderen drei angucke, dann sehe ich hier

halt auch schon Größenunterschiede. Also der hier ist deutlich kürzer als dieses

Exemplar. Was mir gut gefällt, die Siegel, aber dem fehlt noch so dieser

Hauch. Resteleganz zur Patisserie.

Obendrauf, was die Dekoration angeht, du weißt selber, Betty hat es schon gesagt,

da geht natürlich noch ein bisschen mehr von der Eleganz. Ich bin allerdings sehr

gespannt darauf, wie scharf tatsächlich die Chili-Kirschen sind. Deswegen freue

ich mich jetzt aufs Anschneiden.

Man

kann

auch bei dir im Anschnitt schön erkennen, wie gut der Brandteig gefüllt

ist.

Es schmeckt einfach nur herrlich nach Zitrone. Es ist tatsächlich auch mit den

zwei verschiedenen Konsistenzen. Das eine ist so ein ganz klein wenig ein

bisschen cremiger. Dann natürlich der Curd, der seine eigene Cremigkeit hat.

Es schmeckt super.

Sehr schön frisch. Also auch gerade das Verhältnis von der üppigen Füllung mit

dem Crunch draußen passt perfekt zusammen.

Danke schön.

Es ist immer dasselbe mit dem Chili und dem Dosieren.

Du hast eine ganz, ganz, ganz, ganz leichte Schärfe. Und beim nächsten Mal

mehr von dem Kirschkompott mit reinmachen, damit die Schärfe auch

tatsächlich sich richtig schön in den Vordergrund stellt und dass sie halt

nicht untergeht.

Die Creme hat eine wunderschöne Konsistenz, die lässt sich gut essen,

aber die Proportionen sind nicht ganz stimmig.

Vielen Dank.

Danke schön.

Danke fürs Zusehen und fürs Mitfiebern.

Ihr wollt einfach noch mehr vom großen Backen sehen? Ganze Folgen findet ihr

auf JOIN, aller Staffeln. Oder aber ihr schaut einfach weiter, das könnt ihr

dort tun. Lasst einfach ein Abo da.

Für die hat sich die Jury etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Ihr kennt ja den Ablauf der technischen Prüfung bestens. Das Rezept bleibt erst

einmal geheim, aber die Zutaten dürft ihr euch jetzt anschauen.

Nicht alles ist gängig.

Okay.

Waffelbruch, Mandeln, Schokoladenraspeln, so viele Zutaten.

Wahnsinn.

Miso-Paste.

Miso-Paste?

Was ist Miso-Paste eigentlich?

Also mit Miso-Paste habe ich tatsächlich noch gar nicht gebacken. Ich sehe zwar

oder habe schon gesehen, dass viele das machen, gerade auch so Miso-Pasten,

Karamell oder sowas.

Ja, ich habe Miso-Paste gesehen. Tatsächlich, ich kenne Miso-Suppe. Ich

schätze mal, das ist...

aus dieser Paste hergestellt.

Schmeckt auf jeden Fall sehr lecker, aber im Gebäck weiß ich nicht, ob ich

das so kombinieren könnte.

Und was ist unten drin?

Was für ein Thriller.

Ein Törtchen.

Musstörtchen.

Oh, aber das ist eine große, oder?

Ach, krass.

Und was steht im Kühlschrank?

Ganz viel Wasser. Warum denn so viel Wasser?

Und eine Schale mit Eis.

Das wird crazy, was wir hier machen.

Ja, es ist interessant.

Also auf alle Fälle eine finalwürdige Aufgabe mit so viel Zutaten. Wahnsinn.

Ja.

Ja, eure Gedanken gehen in die richtige Richtung. Die Jury erwartet hier im

Finale nochmal eine echte Glanzleistung von euch.

Dreht das Rezept jetzt um.

Erdbeermisumustorte von Christian Hüms. Na, herzlichen Dank.

Das ist so viel.

Boah, das ist viel.

Das ist viel.

Heute wird es richtig, richtig viel. Es wird ein richtig straffes Programm. Und

technisch muss auch alles sitzen.

Erdbeermiso-Moostörtchen. Es klingt nicht nur köstlich, sondern auch

harmlos, oder?

Ja, nicht ganz.

Heute erwartet euch definitiv eine der schwierigsten technischen Prüfungen, die

wir jemals hatten. Aber es ist ja auch finale.

Die Idee zu dieser eleganten Moostorte stammt aus meinem neuen Backbuch. Sie

besteht aus einem Mürbteig, einer Knusprschicht, dem Erdbeerkern und einer

Mascarpone-Moos, die verfeinert wird mit Misopaste.

Wenn ihr das alles erledigt habt, kommt ein neuer Schwierigkeitsgrad hinzu, denn

wir erwarten von euch die perfekte Spiegelglasur.

Auch für die Dekoration hat Christian sich was ganz Spezielles einfallen

lassen. Ihr müsst weiße Kuvertüre in einem Eiswasserbad als Ast

auftressieren, der die Torte krönen soll.

Achtet auch auf die Kühlzeiten, damit eure Mustorte am Ende perfekt glänzt.

Und gebt noch einmal euer Bestes.

Es ist eine technische Prüfung, ihr dürft nicht dabei sein. Ich drücke euch

von ganzem Herzen die Daumen.

euch heißt das jetzt 120 Minuten Backzeit und ihr hört ein allerletztes

Mal das Kommando bei der technischen Prüfung.

Auf die Plätzchen, fertig, backt.

Miso-Paste besteht hauptsächlich aus fermentierten Sojabohnen und hat ein

nussiges, herzhaftes Aroma, das den bereits vorhandenen Geschmack eines

Essens verstärken kann. Und gesund ist sie auch noch.

Also das ist schon mal richtig hart hier. Die ganzen Komponenten, das wird

heute richtig, richtig, richtig sportlich.

Die Erdbeermisotorte sollte auf jeden Fall wie folgt aussehen. Erstmal hat man

einen wunderschönen weißen Glanz von der Mariglaise. Oben drauf thront dann der

mit weißer Schokolade temperierte Ast. An der Seite ist sie ganz leicht

abgesetzt mit weißer Kuvertüre, mit Raspeln davon.

Und dann, wenn man sie anschneidet, kommt der Erdbeerkern zum Vorschein. Der

Mürbeteig und das Knusperblatt.

Backbuch-Verfilmungen nach C. Hüms sind ja immer sehr anspruchsvoll.

Ja, ich mache parallel den Mürbeteig, weil Zeit ist heute wirklich ein sehr,

sehr, sehr, sehr rares Gut.

Es sind vier einzelne Komponenten.

Ich glaube, ich kann jetzt meine Erdbeerpüree-Paste hier raustun und im

Kühlschrank fest werden lassen.

Aus dem Erdbeerpüree wird später ein Erdbeergel, das wiederum die Grundlage

des Erdbeerkerns der Torte darstellt.

Doch, jetzt schaut er doch schön aus, der Teig.

Drinnen ist... Ach, gehen Sie auf unsere Website.

Da kommt jetzt ein Gefrierschrank.

Damit wären gerade zwei Komponenten vom Tisch und in der Kühlung.

Bleiben noch die anderen zwei.

Ich schneide schon mal die Erdbeeren klein für mein Erdbeergel, weil es noch

ein bisschen auskühlen muss.

Oh, nervös Sachen zu schneiden ist auch eine Katastrophe, ey.

Die geschnittenen Erdbeeren kommen auch in den Erdbeerkern, zusammen mit dem Gel

aus dem Kühlschrank.

Mein Gel, also damit bin ich wirklich zufrieden. Es ist schön glatt und

glänzend.

100 Gramm davon werden mit den Erdbeeren in einem Dessertring verteilt.

Und jetzt kommt das. Wie lange braucht es?

15 Minuten.

Tschüssi.

Dafür kommt der Teig wieder aus dem Kühlschrank und wird ausgerollt.

Sehr dünn. Das ist jetzt sehr dünn. Das bemängeln die nachher bestimmt auch. Das

ist schon ziemlich dünn.

Wo ist denn mein Ring?

Weg.

Nicht die Ringe verwechseln.

Das ist doch sehr dünn. Ich lasse das jetzt so.

Das finde ich schon ganz hübsch hier.

Ich bin sehr zufrieden.

Sexy.

Und die nächste Hürde.

Bei dem normalen Vanillemürbeteig sieht man, wenn er durchgebacken ist, beim

Schokomürbeteig nicht so ganz. Deswegen halte ich mich an die Zeit.

Besser ist das.

Ich schmelte jetzt schon mal die Kuvertüre für die Knusperschicht. Da

kommt jetzt ein Waffelbruch dazu. Aber der Mürbeteig, der muss jetzt dann

fertig werden, dass es dann da drauf kann.

Und alles gleichzeitig.

So,

jetzt machen wir uns schon mal an die Miso-Mascarpone-Mousse.

Miso esse ich nie so, denken Sie jetzt vielleicht.

Dann wird es Zeit, dass sich daran etwas ändert.

Mit Mascarpone schmeckt ja eigentlich alles.

Nie so passt. Ich habe damit noch gar nie gearbeitet. Ich weiß nicht, wie es

schmecken muss.

Und du nullst dich jetzt bitte mal. Ja.

Erdbeermiso-Moostorte ist etwas ganz Spezielles. Das Verarbeiten von der Miso

-Paste ist natürlich eine ganz, ganz spezielle Zutat, die grundsätzlich

eigentlich eher salzig ist. Mit Erdbeere, das natürlich so ein bisschen

diese Süße gibt und auch vor allem die Säure, ist es eine sehr interessante

Kombination und ich bin sehr gespannt, was unsere Kandidaten dazu sagen.

Bei der Herstellung sollte man darauf achten, dass alle Bestandteile richtig

aufgeschlagen sind, die richtige Konsistenz haben. Und man muss mit der

Misopaste abschmecken. Und da sollte man wirklich genau überlegen, ob man da die

richtige Menge hat.

Im Rezept steht 45 Gramm Misopaste.

Daran sollte man sich tunlichst genau halten, auch wenn das Aroma noch

ungewohnt erscheint.

Verrückt. Also um ehrlich zu sein, ich verstehe den Geschmack noch nicht.

Aber irgendwie...

Und das ist doch eine der Hauptsachen.

Neben einem Boden, der auf den Punkt gebacken ist.

Obwohl man das an seiner Farbe kaum erkennen kann.

Backstress pur.

Wow, ich bin gespannt aufs Endergebnis.

Der Boden darf jetzt nicht zu sehr abkühlen.

Ich habe jetzt nochmal gekostet mit der Sahne zusammen.

Hat das jetzt so einen leicht salzkaramelligen Geschmack.

Ganz, ganz übel finde ich es jetzt auch nicht mehr.

Auf dem noch warmen Boden werden nun Zartbitterkuvertüre und Waffelbruch

verteilt. Für die Knusperschicht.

Also ich achte jetzt darauf, dass die Schicht sehr dünn aufgetragen ist.

Weil wenn die Schokolade dann kalt ist, in dem Mustörtchen, dann kann man die

Torte so schlecht schneiden.

Sobald eine ausreichende Menge Knuspermasse aufgestrichen wurde, darf

der Boden endlich auskühlen.

Und dann kommt auch schon die Miso-Mascarpone-Creme in Form.

Die muss jetzt bis nach oben gestrichen werden, einfach, dass das später alles

schön gleichmäßig verteilt ist.

Und den Erdbeerkern umschließt.

Der abgekühlte Boden macht die Torte fast komplett, wären da nicht noch

Mirror Glaze und Deco.

Luftblasen kommt raus, jetzt gehst du 50 Minuten Schockfroster. Gute Nacht!

Achtung! Um Verwechslungen zu vermeiden, nutzt Annalisa den Frost daneben an.

Patrick hackt Kuvertüre.

Ich mach jetzt die Mirror Glaze, weil die muss auf jeden Fall abkühlen, weil

wenn die zu heiß ist, kannst du wirklich nichts dran ändern.

Wenn die aber zu kalt ist, kannst du die kurz erwärmen.

Die machst du als erstes? Ja, die muss abkühlen. Okay.

Ich mach jetzt auch die Mirror Glaze.

Patrick hat mir zugerufen, dass die auskühlen muss. Da muss ich ihm recht

geben, weil bei Mirror Glaze muss man auf die richtige Temperatur achten.

Sind alle dieser Meinung?

Machst du schon die Mirror Glaze? Ja.

Dauert die so lange, bis die kalt wird?

Ja. Ja, meine Kollegen machen jetzt schon die Mirror Glaze. Ich, äh, ja,

keine Ahnung.

Denkt ihr?

Was denkst du?

Ich mach erst mal die Deko. Ich mach nicht die Mirror Glaze als erstes. Ich

temperiere die Schokolade, mach das.

So, ihr drei, ihr bringt ja Glanz in Preußens Gloria.

Ihr habt Halbzeit, noch 60 Minuten.

Halbzeit, die ist schnell vergangen. Halleluja.

Man sagt uns auch nach, dass dies die kurzweiligste Show im deutschen

Fernsehen ist.

Ja, das ist die letzte technische Prüfung. Man begreift das irgendwie noch

nicht. Ich glaube, das fällt erst dann ab, wenn man wirklich hier mit allem

fertig ist.

Ja, ist irgendwie noch ein ganz komisches Gefühl.

Ein würdiger Abschluss ist die Torte allemal.

Bei Mirror Glaze gilt zu beachten, dass man wirklich die Temperaturen, die

angegeben sind, einhalten muss. Nur wenn ich die richtige Temperatur für die

Verarbeitung habe, kann die Mirror Glaze am Ende auch den Glanz haben, den wir

uns wünschen. Ganz, ganz wichtig ist auch, das, was man mit der Mirror Glaze

überzieht, muss wirklich richtig fest gefroren sein, damit dann sofort diese

Mirror Glaze auch anfängt anzuziehen.

Bei der Optik ist mir heute wichtig, dass sie wirklich perfekt gearbeitet

ist. Ich möchte keine Luftblasen sehen, keine Falten, keine Tropfnasen. Das soll

wirklich so die Königin der Torten sein, die ich heute sehen möchte.

Königin der Torten.

Auch ein Ziel für heute.

So, es soll jetzt schön gleichmäßig verrührt werden, aber keine Luft

eingearbeitet werden.

Etwas Lebensmittelfarbe in Weiß und Lavendel sorgen für einen besonderen

Weißton.

Die Schokolade temperiere ich jetzt für die Dekoration. Das soll ja so ein

kleiner Baum mit Zweigen als Deko auf die Torte.

Wahnsinn, warum dauert das denn so lange?

Ein Ast mit Hast.

Die Kuvertüre als großen Ast.

Ist das dick, dünn? Ich habe keine Ahnung.

Was meinen die mit über die Torte gewölbt?

Na, wie sieht denn die Torte aus, wenn die fertig ist? Ja, die ist rund und so

ein bisschen... Also ich glaube einfach, dass wenn du die Torte, wenn die so ist,

dass dann der Ast auch ein bisschen so ist.

Nun forsten auch Annalisa und Patrick auf.

Patrick, wie machst du denn den Ast?

Ich habe keine Ahnung, Annalisa.

Okay. Sibylle, hast du deinen Ast schon gemacht? Nee, ich mache den jetzt.

Okay. Hat Sibylle Zeit verloren?

Ich weiß gar nicht, wie groß ich das hier aufschneiden muss. Ich bin

gespannt.

Der Schokoladenast ist natürlich eine Schwierigkeit, die, glaube ich, keiner

von unseren Kandidaten oder Kandidatinnen vorher schon mal gemacht

hat. Erstmal muss weiße Schokolade temperiert werden. Dann rissierst du ihn

vorsichtig mit einem gleichmäßigen Druck auf dieses Eiswasser.

Und wenn er dann quasi so langsam anfängt festzuwerden, dann drückst du

ihn vorsichtig runter, dass er eine leichte Wölbung bekommt, damit du ihn

nachher besser auf die Torte befestigen kannst. Ich bin sehr gespannt, ob da

nachher drei perfekte Erdbeermisotorten auf uns warten. Ich drücke allen unseren

verbliebenen drei Finalisten und Finalistinnen die Daumen.

Die Temperatur muss stimmen.

Ich brauche 28 Grad circa.

Da müssen wir auf jeden Fall noch runter.

Wie schnell kühlt Schokolade ab, Anna-Lisa?

Es braucht Ewigkeiten. Das ist so nervig.

Aufessen und neu anfangen ist leider auch keine Option.

Wie fühlt sich das an? Ja, komisch. Und vor allem, man kann das nicht so

gesteuern, wie ich wollte.

Sieht das aus wie ein Ast? Nein.

Das ist eine freie Interpretation, weißt du? Das ist künstlerische Arbeit.

Für die man etwas Zeit braucht.

Apropos Zeit.

So, ihr drei, wenn ich euch gleich eine Zeit gebe, dann lacht ihr euch

wahrscheinlich einen Ast.

Ihr habt noch 30 Minuten.

Oh Gott, oh Gott, oh Gott, okay.

Die kommt immer aus Spiegel.

So macht man der Konkurrenz Feuer unterm Hintern.

Projekt Brennholz.

So, ich denke, der sieht ganz gut aus. Ich lasse das jetzt, weil ich muss meine

Mirror Glass vorbereiten.

Es sieht auf jeden Fall interessant aus.

Was sind denn das für krasse Äste? Echt geil?

Ja, meine sehen anders aus.

Was tun?

Nachasten? Oder doch ran an die Mirror Glaze?

Wie findest du den Ast, Eni? Ich find sie super.

Ich glaube, du kannst sie im Wasser noch so ein bisschen biegen. Dann kannst du

die, glaube ich, besser auf die Torte nachher packen. Und so machen wir jetzt

mal weiter.

Sibylle hat sich zeittechnisch etwas verkalkuliert.

Noch zwei Grad und das Ding braucht noch fünf Minuten. Ich weiß nicht, ob die

andere tatsächlich zu kühl ist von meinen Mitstreitern. Bin ich jetzt

gespannt. Patrick hat tatsächlich ein Problem.

Meine Mirror Glass ist jetzt zu kalt.

Die ist jetzt bei 36 Grad. Die muss aber 38, 40 Grad sein.

Es ist noch so viel zu tun.

Ja, jetzt kommt der Zeitdruck allmählich. Das merkt man auf jeden

Fall. Die Torte sollte durchgefroren sein.

Und, und, und, und? Es ist ein Mädchen oder ein Junge? Es ist ein Törtchen mit

Luftlöchern. Schön, nicht?

Ja, das Törtchen kommt raus und Eni steht schon da. Das ist immer kein gutes

Zeichen.

Aber wir haben noch zehn Minuten dann wahrscheinlich.

Bestimmt.

Ihr Lieben, die Zeit drängt. Ihr habt nur noch zehn Minuten.

Annalisa, wie hast du es gemacht?

Drücken. Du musst echt brutal sein.

Oh mein Gott.

Leck mich am Zügerli.

Glasierzeit.

Keine Löcher.

Keine Nasen.

Hier, das ist nicht schlimm.

Man soll sich in der Glasur spiegeln können.

Ich wollte gleich... Aber jetzt kommt der gruselige Schritt.

Das Törtchen auf die Hand nehmen und Schokolade drauf verteilen.

Die Raspeln sind quasi der zum Ast passende Rindenmulch.

Ich versuche mit dem Rand jetzt die Nasen noch ein bisschen zu verstecken.

Ehrenhafter Versuch.

Nach dem Temperieren zieht die Zeit an. Noch zwei Minuten.

Alter Falter, ey.

Als hätte ich gerade ein Kind geboren, ey. Oh mein Gott.

Ich hasse das mit Rand. Ich hasse das so sehr. Ich mache das nie mit Rand.

Ich weiß nicht, was ich sowas ausdenke.

Sie steht.

Perfekt.

Wie platzierst du deinen Ast?

Ich wollte es auf der rechten Seite machen, aber es gibt keine Vorgabe.

Hier kommt euer letzter Countdown in der technischen Prüfung.

Wie nahe sich verstecke ich mit meiner Deko?

10, 9, 8, 7, 6,

5, 4,

3,

2, 1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Schöner Anblick, ne? Ja, auf jeden Fall.

Großer Respekt. Das ist definitiv die forderndste technische Prüfung, die wir,

glaube ich, jemals hatten mit so vielen Schritten. Aber auf den ersten Blick,

muss ich sagen, bin ich total begeistert.

Fangen wir hier an?

Sehr gerne.

Also optisch ist es ja deine Aufgabe.

Dann erklär uns doch mal, wie du es dir genau vorgestellt hast.

Ganz genau so.

Auf den ersten Blick sieht alles wirklich sehr, sehr gut aus. Vor allen

Dingen das auch mit dieser Spiegelglasur.

Hat sehr, sehr gut funktioniert. Hier ist ein ganz, ganz kleines Luftloch. An

der Seite sollten dann ja zum Schluss dann auch noch mal so ein bisschen die

Schokoraspeln befestigt werden. Das sieht man hier wunderbar.

Beim Schokoladenass ist noch ein bisschen Luft nach oben. Man sieht jetzt

hier quasi, dass der immer mal wieder so ein bisschen dicker geworden ist. Aber

ansonsten muss ich sagen, ist der Anblick schon genauso, wie ich es mir

vorgestellt habe.

Dann schauen wir uns doch mal den Anschnitt an.

Ich esse das, Maria.

Das ist wirklich aufs Blatt Gelatine genau ausgerechnet, dass du so eine

perfekt cremige Konsistenz hast. Und wenn du dann unten den brutalen

Widerstand hast, weil der Mürbeteig wirklich sehr, sehr dick ausgerollt ist,

dann ist es nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Also da wirklich

gucken beim nächsten Mal, Mürbeteig dünner ausrollen bitte.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ihr schon mal mit Miso im süßen Bereich

gearbeitet habt. Ich finde es geil, weil du dieses Salzige letztendlich dann auch

hast. Du hast dann in der Mitte die pure Säure von den Erdbeeren. Auch das hat

wirklich gut funktioniert.

Geschmacklich gefällt es mir sehr gut.

Also mir schmeckt sie sehr gut. Das ist ja so ganz leicht salzig.

Aber ich finde, es unterstützt ja eigentlich mehr die Erdbeeren vom

Geschmack. Sollte man auf jeden Fall mal ausprobieren. Man muss auf jeden Fall

alles zusammen essen, weil ansonsten denkt man, der Hymns hat Schaden.

Gehen wir zum nächsten.

Auch dieses Exemplar steht wie eine Eins.

Ich kann hier auch ein Glanz sehen. Ich sehe hier so ein paar kleine Luftblasen

oben drauf.

Es ist immer ganz wichtig, dass man so wenig Luft wie möglich beim Mixen von

dieser Mirror Glaze mit einmixt, weil durch diese schnelle Stockreaktion sind

die Luftbläschen dann dauerhaft zu sehen. Was zu verbessern ist, ist auf

jeden Fall die Dicke von dem Schokoladenast. Hier ist man nämlich auf

Nummer sicher gegangen. Das ist nämlich schon eher eine richtig gute deutsche

Eiche. Aber ich sage mal, von der Gesamtpräsentation her ist das auch

schon sehr, sehr schön.

Das ist bestimmt die richtige Dicke. Ja, ganz sicher.

Alter Verwalter.

Also ich glaube, ohne dass man den Anschnitt sieht, man merkt, dass der

Boden zu dick ist.

Der ist hier auf jeden Fall zu dick. Ansonsten vom Anschnitt her, man kann

hier wunderbar auch den Kern in der Mitte sehen. Die Konsistenz ist in dem

Fall auch wieder richtig perfekt. Es ist schön schlotzig. Genau so soll es auch

sein.

Geschmacklich ist es genauso, wie es sein soll.

Mürbeteig viel zu dick.

Und es stimmt dann ja auch das Geschmacksverhältnis nicht mehr, weil ja

dieser Boden dann doch sehr kräftig vom Geschmack ist. Und die Mousse jetzt

deutlich feiner.

Das Erste, was mir auffällt, ist tatsächlich dieser Ast, der deutlich

filigraner gearbeitet ist. Darunter schöner Glanz von der Mürbeteig. Keine

Nase zu sehen. Gefällt mir optisch schon mal sehr gut.

Also für mich ist sie perfekt.

Der Ast ist sehr, sehr dünn. Hohes Risiko, wunderschöner Glanz.

Erster Eindruck, tipptopp.

Ich glaube, das Anschneiden hat hier besser funktioniert, was den Boden

angeht. Ein bisschen.

Er ist jetzt nicht so dick wie bei den anderen beiden Exemplaren, aber auch

hier muss man wirklich festhalten, ich habe es gerade schon beim Schneiden

gemerkt, der Mürbteig ist hier auch auf jeden Fall zu dick.

Wenn man die Torte jetzt auf den ersten Blick sieht, dann sieht sie ein bisschen

flacher aus, was grundsätzlich jetzt nicht auf einen Fehler schließen lässt.

Aber wenn wir sie dann anschneiden, dann sieht man hier im oberen Teil im

Verhältnis zu den anderen beiden, ist hier weniger von der Mousse. Und da muss

man wirklich vorsichtig sein, weil ansonsten stimmt das von den

Proportionen her nicht.

Aber ansonsten auch hier die Konsistenzen wirklich auf den Punkt

gebracht, was die Mousse angeht, was den Erdbeerkern angeht und was die Maroc

Days angeht.

Ja, eine köstliche Verkostung. Wir sind jetzt gespannt auf die Punkte. Ihr dürft

euch beraten.

Also von den Konsistenzen von der Mousse und von der Erdbeerfüllung waren ja alle

drei korrekt.

Da habe ich das Gefühl, dass ein bisschen weniger drin gewesen ist. Also

punktetechnisch denke ich, dass wir wirklich sehr, sehr nah aneinander alle

sind. Bei mir wurde gesagt, dass ich ein bisschen zu wenig Mousse drin habe.

Wiederum ist dafür dann mein Mürbeteig ein bisschen dünner gewesen wie bei den

anderen zwei Exemplaren. Ich glaube, damit konnte ich das ganz gut

ausgleichen. Alle drei auf jeden Fall, was den Mürbeteig angeht, viel dünner

arbeiten.

Die Punkte aus der technischen Prüfung sind einfach jetzt extrem wichtig, weil

nur zwei von uns werden die finale Torte backen. Ich würde sie unglaublich gerne

backen wollen, wobei ich sagen muss, das sind wirklich nur noch Nuancen. Also die

anderen beiden haben das auch so gut hinbekommen.

Von den Ästen her ist der hier am schönsten? Ja, definitiv. Und die beiden

sind beide noch so ein bisschen verbesserungswürdig. Die Gefühlswelt ist

auf den Kopf gedreht. Jetzt, wenn man so kurz davor ist, will man natürlich

unbedingt die letzte Torte backen. Und ich hoffe, dass ich die Ehre bekomme,

sie zu backen.

Ich hab's.

Ich auch.

Dann würde ich sagen, holen wir sie mal rein.

Ja, nach dieser Bewertung jetzt fällt die erste Entscheidung. Alles hängt...

von den Punkten ab, die die Jury gleich vergibt. Und wenn Sie zu Hause die

Punkte nochmal nachlesen möchten, können Sie das natürlich tun. Nach der Sendung

veröffentlichen wir diese in den sozialen Netzwerken. Folgen Sie einfach

das große Backen.

Und wir sind jetzt gespannt auf die Punkte. Legt los.

Bevor wir zur Verkündung kommen, wollen wir beide sagen, dass wir wirklich

großen Respekt vor eurer Leistung haben.

Und das werdet ihr nachher auch in den Punkten merken.

Wir haben allerdings Punkteunterschiede und wir fangen beim dritten Platz an.

Und der befindet sich hier.

Sibylle, 16 Punkte.

Damit macht man bei anderen technischen Prüfungen locker den ersten Platz. Bei

dir waren es wirklich kleine Unterschiede. Das ist einmal der Boden,

der ein Tick zu dick ist und der Ast hätte einfach noch ein bisschen

filigraner sein können.

Ja.

Kommen wir zum zweiten Platz.

Da grätsche ich gleich ein.

Den haben wir nämlich nicht.

Also, haben wir zwei erste.

Wem gehört denn dieses Exemplar?

Annalisa. Erstmal herzlichen Glückwunsch. Annalisa, was bei dir zu

verbessern ist, ist auf jeden Fall auch das mit dem Schokoladenast. Auch da ist

er uns zu dick. Und was auch bei dir definitiv zu dick ist, ist der Boden.

Und jetzt kommen wir zum Patrick.

Patrick, was bei dir nämlich hervorragend gelungen ist, ist der

Schokoladenast. Aber was bei dir tatsächlich nicht ganz in der Balance

ist, ist das Verhältnis von der Creme zu den Erdbeeren. 17,5 Punkte, beide Platz

1. Herzlichen Glückwunsch. Danke.

Ja, liebe Jury, wir sind jetzt gespannt auf eure Entscheidung.

Wer darf im Finale eine Torte backen und wer muss uns kurz vorher verlassen?

Eines möchten wir euch vorab sagen.

Ihr seid alle drei würdige Finalisten. In der technischen Prüfung wart ihr alle

drei fast gleich gut.

In Aufgabe 1 gab es allerdings Unterschiede.

Mit dem besten Gesamtergebnis und insgesamt 37 Punkten darf die Finaltorte

backen...

Patrick.

Herzlichen Glückwunsch, Patrick.

Ich freue mich.

Leider lief es aber in der ersten Aufgabe für eine von euch beiden nicht

ganz so rund wie für die anderen.

Das hat zu einem Punkte-Rückstand geführt, der trotz der guten Leistung

eben nicht mehr einzuholen war. Daher ist das große Backen jetzt mit 29,5

Punkten zu Ende für...

Sibylle.

Anna-Lisa, damit bist du mit 36 Punkten die zweite im großen Finale. Herzlichen

Glückwunsch.

Sibylle, du hast zu Recht hier im Finale gestanden und das hast du uns immer

wieder bewiesen.

Danke für diese tolle Leistung und danke, dass du dabei warst.

Danke. Danke, dass ich hier sein durfte.

Herzlichen Glückwunsch.

War alles super schön hier. Ich bin so dankbar, hier überhaupt dabei gewesen zu

sein, dieses Wachse, dieses Ganze hier erleben zu dürfen. Es ist eine

unvergessliche Zeit.

Vielen Dank dafür.

Wir sind im Finale, Finale. Wir dürfen die letzte Torte packen.

Das ist wirklich verrückt, dass wir die Finaltorte backen dürfen.

Ich glaube, wir freuen uns mega. Ja, absolut.

Also unbeschreibliches Gefühl, wirklich.

Oh,

Finale!

Das war spannend. Und hat es euch gefallen, dann lasst ein Like und

Kommentar gerne da. Wenn ihr nicht genug bekommen könnt vom großen Backen, dann

könnt ihr ganze Folgen aller Staffeln auf Join schauen.

Oder ihr schaut direkt weiter und lasst doch gerne ein Abo da.

Bis dahin. Tschüss.

Zum Höhepunkt der Finalfeier fliegt zwar kein Brautstrauß, aber Blumen gibt es

trotzdem nicht zu knapp.

Es backen zwei Finalisten.

In der Blüte ihres Kannens.

Annalisa und Patrick, nur eine Torte trennt euch jetzt noch vom goldenen

Cupcake, 10.000 Euro, dem eigenen Backbuch

und dem Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2024.

Nur diese eine letzte Torte zählt.

Ich wünsche euch ganz, ganz viel Erfolg bei dieser Aufgabe.

Vor euch liegt jetzt das finale Florale. Ich finde, das klingt schon wahnsinnig

schön, aber wie ich die Jury kenne, soll es dabei nicht bleiben.

Nein, wir wünschen uns von euch eine zweistöckige Torte mit einem

einheitlichen Geschmackskonzept. Dazu noch 14 identische Törtchen mit einer

anderen Aromenkombination.

Wir wünschen uns ein einheitliches Gesamtwerk im floralen Look. Dafür dürft

ihr nicht nur frische Blumen verwenden, sondern müsst auch mindestens eine

handwerkliche, florale Dekortechnik anwenden.

Eure Back- und Blütezeit hier im Finale beträgt fünf Stunden.

Und ihr werdet ein letztes Mal mein Kommando hören.

Ich hoffe, ihr seid bereit.

Gutes Gelingen. Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Das wird kein Blümchen backen. In dieser letzten Runde geht es schon härter zu.

Ich bräuchte ein neues Ei.

Daran soll es nicht scheitern.

Also es ist wirklich ein super krasses Gefühl, hier backen zu dürfen.

Ja, also wir sind nur noch zu zweit, das Zelt ist mega leer.

Ja, das ist wirklich unbeschreiblich, das Gefühl.

Ihr dürft es noch fast fünf Stunden lang genießen.

Ich fange jetzt ganz schnell mit meinen Böden für die Torte an. Und zwar werden

es Mohnböden mit ein bisschen Tonkergeschmack.

Für die beiden Finalisten zählt

nur die letzte Torte. Wer hier die meisten Punkte bekommt, wird...

Deutschlands beste Hobbybäcker.

Gut vorbereitet sind beide.

Danke an Mamas Schüssel hier an dieser Stelle.

Und wie sollen die Torten aussehen?

Ich plane außen ein Vintage-Design, was ich mit einer Spritztülle mache. Damit

arbeite ich halt am liebsten, deswegen habe ich mir das Finale aufgespart.

Patrick präsentiert eine Schoko-Erdnuss-Torte mit

karamellisierten Bananen. Dazu krönt er seine Orangen-Rosmarin-Cupcakes mit

aufdressierten Rosen aus Zitronen-Baiser.

Annalisa setzt auf ungewöhnliche Aromenkombinationen.

Mein Geschmackskonzept für die Torte wird Mohn, Tonka und Hibiskus mit ein

bisschen Paranuss-Crunch. Die Paranuss, die findet sich nämlich dann in meinen

Cupcakes wieder.

Annalisas Finaltorte besteht aus Mohnböden, Tonka-Mascarpone-Creme und

Hibiskuseinlage. Dazu reicht sie Cupcakes mit Amarena-Kirschkompott und

Rosenöl-Buttercreme.

Was ein Glück, dass wir heute viele Backlöcher zur Verfügung haben. Wir

brauchen nämlich jetzt gleich drei Stücke.

Jetzt dürfen sich die letzten zwei so richtig austoben.

Fehler ist nicht, wenn so eine Annalisa dort steht, die sehr perfektionistisch

ist. Also eigentlich sind wir wie Himmel und Hölle.

Annalisa bereitet sich immer verdammt viel vor und ich daddel eher ein

bisschen herum.

Und das ist jetzt quasi die Tonka-Creme.

In die gehört auch Puderzucker.

Patrick ist ebenfalls bei den Cremes angelangt.

Meine Böden sind jetzt im Ofen. Ich mache jetzt die Erdnussbutter-Mascarpone

-Chili-Creme.

Mascarpone spielt in diesem Finale eine große Rolle.

Jetzt kommt meine Tonka in die Creme und zwar in Form von Tonkaöl und dann

nochmal als Tonka-Bohne.

Mit leicht vanilligem Geschmack.

Ich finde bei den frischen Chilis ist das Aroma noch viel besser und vor allem

ich mag es scharf.

Aber nicht die Geschmacksknospen betäuben.

Die muss man ordentlich schmecken.

Patrick traut sich was.

Also geschmacklich.

Könnte sogar noch mehr. Ich sag, wie es ist, ey.

Dabei nimmt jeder Schärfe etwas anders wahr.

Heute ist es echt eine Akkordarbeit hier.

Das Abschmecken ist trotzdem wichtig.

Ey, das wird nicht scharf.

Oh, das wird scharf.

Die Chili hat mich tatsächlich wirklich lange aufgehalten. Ich habe gar nicht so

lange für die Chili eingeplant.

Deswegen arbeite ich jetzt einfach ein bisschen fixer, aber das wird wohl

passen. Mit Chili-basiertem Nachbrenner bestimmt.

Wie geht es schon bei meinen Hibiskusblüten, weil ich eine

Hibiskusblütenfruchteinlage mache.

Anna-Lisa.

Hallo.

Ich habe gerade was gesehen, was du verarbeitest. Ja. Sehr interessant.

Hibiskusblüte? Ja, genau.

Wie bist du denn auf Hibiskusblüte gekommen?

Es gibt so Getränke, da ist immer Hibiskus drinnen und dann dachte ich

mir, warum nicht in den Kuchen reintun? Dafür nehme ich jetzt einfach Teeblätter

her. Also Hibiskusblüte ist ja super sanft vom Aroma her. Ja.

Ich habe gelesen, du machst jetzt erst den Auszug. Genau.

Nur beim Ausziehen halt natürlich dann gucken, dass es einerseits intensiv

genug ist.

Und Hibiskus gibt eine wunderschöne Farbe halt. Das auf jeden Fall.

Ich bin wirklich sehr gespannt. Ich auch.

Bananen sind nicht jeder Frau Sache.

Ich glaube, Betty kann jüdisch auf jeden Fall.

Darüber hinausschauen und trotzdem die Torte bewerten, auch wenn sie keine

Bananen mag, weil ich mag Bananen.

Das kleine Trüffelschwein riecht doch da was.

Was riecht sie denn? Meine Lieblingsfrucht.

Banane. Was hast du vor?

Banane Karamell? Ja, ich mache jetzt Bananen in Karamellsauce.

Jetzt willst du es wissen, oder?

Ja. Du gibst dir ganz viel Mühe, dass die Bananen ganz viel nach Karamell

schmecken?

Ich versuche mein Bestes.

90 Minuten sind schon vorbei.

Finalistin und Finalist sind guter Dinge.

Ja, schmeckt so wie zu Hause, das ist gut.

Nur die Temperatur stimmt noch nicht ganz.

Also?

Einmal in den Kühlschrank.

Und einmal ins Mündchen.

Okay.

Das ist lecker.

Wieso eigentlich Paranuss?

Die Paranuss, die ist mit drin, weil ich noch ein bisschen eine andere Textur mit

drin haben wollte in meiner Torte. Und dann kann ich oben und unten auch ein

bisschen miteinander verbinden, vom Geschmacklichen her.

Patrick setzt auf Erdnüsse.

Einmal meine Büden, schaut gut aus.

Heute läuft's aber.

Klein, fein und perfekt.

Also genau so wollte ich die haben.

Ist hier niemand im Backstress?

So, alle Zutaten für die Torte sind soweit fertig. Die müssen jetzt noch

auskühlen, fest werden. Und deswegen fangen wir mit den Cupcakes an, mit dem

Boden. Dafür muss ich meine Öfen einmal umstellen.

Also von der Temperatur her, sie sind ja fest verbaut.

Ich weiß nicht, also mir sind direkt Cupcakes in den Kopf geflogen, weil ich

auch gerne Cupcakes mache.

Und Cupcakes sind ja auch kleine Törtchen.

Deswegen habe ich mich für Cupcakes entschieden.

Genau wie Annalisa.

Das ist richtig anstrengend heute. Ich merke das tatsächlich körperlich. Und

wir haben zum Glück noch keine Halbzeit.

Aber wir ziehen das jetzt einfach durch ein letztes Mal.

Es lohnt sich ja auch.

Ich mache Limetten-Cupcakes.

Ich habe gedacht, so Limette ist eher eine fruchtige Komponente, die

tatsächlich in Cupcakes nicht so oft benutzt wird. Und dann halt in

Kombination mit Orange und Rosmarin.

Sind das auch genug?

12, 13, 14, 15, 16, 17.

Ich brauche am Ende 14 Stück. Ich bereite jetzt aber mal mindestens 17

vor, einfach, dass ich ein bisschen Backup habe.

Und noch was zum Naschen.

Ab in den Ofen damit.

So, und ihr müsst jetzt backen für 21 Minuten.

Patrick ist fast genauso weit.

Die backen jetzt für 25 Minuten.

Und damit ist es an der Zeit für die Fruchteinlagen.

Auch die diversen Cremes brauchen noch ein wenig Zuwendung.

Es gibt heute ganz viel Butter. Und zwar für eine große Torte braucht man viel

Buttercreme zum Einstreichen.

Und die nehme ich dann auch gleich noch für meine Cupcakes mit her, die

Buttercreme.

Patrick macht sich währenddessen an sein Baiser.

Schaut sehr gut aus, die Buttercreme.

Die Böden sind abgekühlt.

Davon brauche ich vier kleine Böden. Das sollten wir rauskriegen.

So, schön saftig auf jeden Fall.

Ich bin sehr zufrieden mit meinen Böden.

Das Schichten beginnt.

Die Fruchteinlage ist fest geworden, da hatte ich ein bisschen Angst davor.

Aber schaut euch mal an, wie wunderschön die Konsistenz ist.

Jetzt sollte nichts schief gehen.

Oder schief werden.

Also ich schichte sehr stabil vor allem heute.

Weil zweistöckig bedeutet viel Gewicht. Auf jeden Fall Isolationsring auch. Und

die Chili-Mascarpone-Creme, die ist nämlich auch sehr stabil.

Das ist echt witzig. Patrick und ich, wir sind immer gleich auf. Aber es ist

ja an sich ein gutes Zeichen.

So ihr beiden, nicht, dass euch blümerant wird, aber wir haben schon

Halbzeit, noch zweieinhalb Stunden.

Fünf Stunden für so ein Programm ist absolut finalwürdig. Ich habe auch so

verdammt viel zu tun. Jetzt muss einfach nur noch alles weiterhin klappen und

dann bin ich mega happy.

Patrick spart nicht am Bananenkaramell.

Es kommen meine Paranüsse.

Und bedeckeln.

Jetzt kommt der letzte Boden drauf.

Das heißt, meine obere Etage ist fertig geschichtet. Und ich schaue da schön

stabil aus.

Zum Kühlen packt auch Annalisa alles in einen Stabilitätsring.

Da war doch noch was im Ofen.

Ich bin zufrieden mit meinen Cupcakes.

Bereit, veredelt zu werden.

Ich finde, die schauen echt schön aus. Die werden jetzt dann sowieso alle noch

einmal abgesäbelt.

Auch beim zweiten Tortenstockwerk schichtet Patrick gleich im Ring. Und

Annalisa erstmal von Hand.

Das Geschmacksbild ist jeweils das gleiche wie in der unteren Torte.

Ab in die Kühlung damit.

Soll ja später ausschauen wie eine Rose. Deswegen kriegt er ein bisschen

Struktur.

Patricks Orangen-Rosmarin-Füllung ist soweit.

Annalisa, probieren.

Weiß. Weiß.

Crazy. Warum crazy? Das ist schon cool.

Annalisa ist da klassischer unterwegs.

Und jetzt einmal die Amarena-Kirsche reinfüllen.

Patrick hat Zeit.

Kann ich mal gucken?

Was denn?

Was gibt's denn, Patrick?

Ich hab dir jetzt was abgeguckt. Oh nein!

Naja, Cupcakes befüllen klappt wohl auch ohne zu spicken.

Okay, jetzt müssen hoffentlich alle schön werden.

Und floral.

Also es ist nicht schlimm, dass sie unterschiedlich hoch geworden sind. Das

ist fein.

Bei Annalisa sind die auch schief.

Der hat was gegen mich.

Ach was.

Wahrscheinlich will er nur gewinnen.

Wohn der schön, würde ich sagen.

Noch schöner können sie eigentlich nur durch einen feschen Einstrich werden.

Ich glaube, heute wird es wirklich ein ganz, ganz knappes Ding.

Beide sind tatsächlich auf Augenhöhe. Beide sind gleich weit, was die Zeit

angeht mit ihren Torten. Beide können wirklich mit Dekortechniken umgehen. Der

eine dressiert sensationelle Blüten mit seiner Eiweißspritzglasur auf. Die

andere kann modellieren. Wir haben es schon in der Vergangenheit gesehen. Also

heute ist es wirklich ein verdammt enges Rennen.

Beide arbeiten extrem sauber. Das bedeutet, dass der kleinste Fehler den

Unterschied machen könnte.

Als wäre ich Handwerker.

Sehr zufrieden.

Die Wasserwaage könnte Patrick Annalisa schon mal reichen.

Aber auch das Wasser?

Ich mache jetzt gerade die Eiweißcreme.

Meine Mama hat die auch mal ganz oft gemacht.

Aber die hat zum Beispiel keine Rosen gespritzt. Die hat jetzt nur die Dorte

damit eingestrichen. Dass man da auf die Idee kommt, daraus Blumen zu spritzen,

das ist sehr, sehr weit verbreitet in Russland.

Auch hierzulande ein Klassiker.

Ich fange jetzt mit meiner ersten Dekortechnik an, und zwar mit meinen

Kirschblüten.

Passend zum floralen Thema.

Das kann sich jetzt hier bei mir nur noch um Stunden handeln.

Das ist ein bisschen übertrieben, denn die Uhr ist schon einen Schritt weiter.

Das müsste man den beiden mal mitteilen.

Hm? Wie wär's?

Äh, nee.

Sieht sehr schön aus.

Danke. Gut.

Eins von vier sind fertig, mein Gott. Juchu.

Ihr zwei, ich sag's euch durch die Blume, ihr habt nur noch eine Stunde.

Okay, das ist krass.

Eine Stunde und ich fang jetzt an, Rosen zu modellieren. Und Rosen brauchen viel

Zeit. Das ist... Naja.

Einfach ranhalten.

Ja, eine Stunde. Ich hab eigentlich noch gefühlt alles vor. Ich muss meinen Torte

noch stapeln. Also ich sag, wie es ist, es wird sehr, sehr eng.

Bei dieser Torte wollen beide aus der Backzeit wirklich alles rausholen.

Die sind fast fertig, da fehlen natürlich noch die grünen Blätter.

Aber ich lasse sie jetzt auf jeden Fall ein bisschen stehen, weil ich muss mich

jetzt meiner Torte widmen.

Ich bin fertig, das ist doch top.

Zeitmanagement ist so wichtig.

Es klappt, es ist stabil, es passt.

Es ist super toll.

Steht auf jeden Fall.

Die musikalische Untermalung, die sie gerade hören, hört man im Zelt übrigens

nicht.

Summst du eigentlich auch dabei?

Nee, eigentlich höre ich immer Musik zu Hause, um ehrlich zu sein.

Aber hier gibt es leider keine Musik.

Nee, weil man braucht so einen Rhythmus, finde ich, mal beim Spritzen.

Ja, tatsächlich singe ich im Kopf.

Ich stempel jetzt mit einer Tüte, das heißt, die habe ich gerade aufgeblasen.

Auf diese Idee muss man erst mal kommen.

Das sieht richtig cool aus.

Danke.

Patrick ist eindeutig der mit der klassischeren Torte.

Währenddessen packt Annalisa ihre Allzweckwaffe Fondant aus.

Ich habe jetzt Schaschlikspieße, mit denen ich das einmal strukturiere.

Ich habe das nämlich so gemacht, dass der Fondant nicht so langweilig

ausschaut. Ich dachte mir dann, macht er vielleicht mehr her.

Auf jeden Fall.

Die Torten beginnen sich deutlich zu unterscheiden.

Das kann jetzt was werden.

Soll ich irgendwas festhalten?

Brauchst du Hilfe?

Du, warte mal.

Okay, halt mal da vorne den Fondant.

Warte, die Platte vielleicht auch, weil die dreht sich.

Ja, okay, kannst du jetzt leicht, warte mal.

Kannst du mal den fangen? Okay, okay, okay.

Okay, kannst du leicht weiter drehen, drehen, drehen.

Danke, Eni. So,

besser wird's nicht.

Annalisa, Patrick, ihr habt noch blumige 30 Minuten.

Ja, schön.

Die werden jetzt für die Deko genutzt.

Aber da kann man nie genug Zeit haben.

Leider hat man auch so gut wie nie genug Zeit.

Patrick hat noch seinen Signature-Move im Repertoire.

Es ist Finale. Mein Grün wird präsent sein, sonst wäre das nicht meine Torte.

Aber es ist kein Neongrün, es ist auf jeden Fall ein schönes, dunkles, also

ich finde tatsächlich, es sieht aus wie ein Rosengrün.

Eine sich wild aus ihrem Fondantkleid schälende Torte konkurriert mit einer

Züchtigen im Hochzeitslook, in der aber feuriges Chili steckt.

Welche Variante schließlich das Rennen macht, lässt sich noch nicht absehen.

Die Cupcake-Zugabe schütteln beide Konkurrenten scheinbar mühelos aus dem

Handgelenk.

Ich sag's euch, der Bäcker ist immer der Gärtner.

Hab ich recht gehabt, oder? Ja. Ihr habt noch 10 Minuten.

Gut, dann machen wir jetzt noch ruhig Rosen dran.

Ne, Kirschblüten dran.

Ich mache jetzt die Torte fertig. Ich setze noch ein paar Akzente mit

goldenen, sag schon, Pearls.

Die Dekoration an den Etageren wurde von Annalisa und Patrick im Vorfeld

ausgewählt und nach ihren Wünschen vorbereitet.

Sie sind heute nur für alles Essbare zuständig.

Oh Gott, die wackelt ja so dermaßen, wenn man da allein dagegen drückt.

Komplett, ne? Ja.

Also tragen, das wird witzig.

Die letzten Sekunden beginnen. Für euch ist es der

letzte Countdown, den ihr jetzt hier hören werdet.

6, 5, 4, 3,

2,

1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Anna-Lisa und Patrick, für den nächsten Valentinstag seid ihr bestens

vorbereitet. Wir starten jetzt mit der letzten großen Verkostung. Ihr beginnt

bei Anna-Lisa.

Bevor wir mit dir anfangen, Annalisa, an euch beide, Respekt. Können wir stolz

auf euch sein.

Annalisa, du hast dich für ein sehr modernes Design entschieden.

Hier oben hast du die Kante extra so ein bisschen höher kommen lassen, dass sie

nicht bündig ist, sondern dass du hier diese Zierkante... Kante hast in Gold.

An einigen Stellen hätte sie vielleicht ein Tick filigraner sein können.

Dann hast du hier eine Technik verwendet, die sehr gut gelungen ist.

Und dann diese modellierten Rosen.

Ich hätte mir bei den Rosen gewünscht, dass du so ein bisschen noch angepudert

hättest, dass sie so ein bisschen Leben bekommen.

Hier und da kleine Feinheiten, die man hätte definitiv noch feiner machen

können.

Man kann die Böden schön erkennen, man kann die Fruchteinlage erkennen. Dann

kommt hier der Einstrich, der auch schön dünn gearbeitet ist.

Du hast es wirklich sehr, sehr gut gemacht mit der Tonkabohne. Du hast sie

üppig mit reingegeben und sie ist die ganze Zeit präsent. Du hast eine

wunderschöne Säure durch die Hibiskusblüte.

Geschmacklich ist diese Torte genauso harmonisch wie das Äußere. Schmeckt

sehr, sehr gut.

Auch, dass du Mohn gewählt hast, gibt dieser ganzen Torte nochmal so einen

ganz besonderen Twist.

Das sind wirklich wunderschöne Konsistenzen.

Danke.

Beim Anschnitt kann man ja sehr schön diese Fruchtkomponente sehen. Sie ist

genau mittig und sie ist üppig eingesetzt. Also ich habe hier ein

schönes Verhältnis von Teig, Füllung und dem Topping oben drauf.

Mein lieber Schwan, also das ist schon ein ziemlich geiler Cupcake. Ich finde

das auch mit dieser Paranuss, das ist sehr, sehr gut. Du hast die ganze Zeit

diese Nuss auf der du rumkaust. Das ist halt eine wunderschöne Textur. Ich finde

das auch mit der Amarena-Kirsche passt perfekt zur Rose. Also ich könnte mich

nicht entscheiden, was mir jetzt besser gefällt. Ich finde beides ist der

Knaller.

Geschmacklich sehr gut umgesetzt.

Vielleicht beim nächsten Mal noch ein Tick mehr Deko oder so.

Vielen Dank. Danke euch.

Du hast dich für ein ganz anderes Design entschieden. Ganz klassisch gespritzte

Dekoration. Eine Technik sind halt diese Rosen, die hier oben drauf sind. Die

finden wir auch hier unten auf den Cupcakes immer wieder.

Die Hängerchen sind alle gelungen. Die reißen sehr gerne. Das ist halt eine

Schwierigkeit von dieser Technik. Und darunter kann man sehen, wie gerade du

eingestrichen hast. Und vor allem auch die Farben gefallen mir sehr gut. Danke.

Von außen kann ich einfach auch nur vor dir den Hut ziehen. Man sieht halt

letztendlich, dass dir das halt liegt. Das ist dasselbe wie bei Annalisa. Wenn

man halt ein Material gefunden hat, mit dem man wirklich gut zurechtkommt, dann

sollte man das auch bis ins Finale durchziehen. Und da sieht man

letztendlich deine Torte auch an. Danke.

Relativ dünn eingestrichen. Dein Anschnitt auch sehr schön gearbeitet.

Die Schärfe ist wirklich sehr, sehr angenehm. Da ist es wunderschön warm.

Die Böden sind super schön getränkt.

Banane hast du üppig mit da drin. Die Kombination mit diesem ganz leichten

salzigen Karamell dabei, das hast du auch die ganze Zeit noch im Mund.

Erdnusscrunch, Kakaobohnen. Von innen ist es wirklich ein absolutes Feuerwerk.

Ich finde, das ist aus meinem Mund, der Knaller ist nicht die Chili, sondern es

sind tatsächlich diese karamellisierten Bananen. Da hast du genau die richtige

Dosierung gefunden.

Man sieht hier schön in der Mitte auch bei dir die Füllung.

Dadurch, dass hier dieser fruchtige Kern nochmal das Ganze intensiviert, merkt

man auch die Limette.

Aber das ist halt zu viel.

Wenn sie bis zum Rand gefüllt sind, wäre ich, glaube ich, geschmacklich total

begeistert gewesen. So muss ich sagen, ein bisschen mehr Teig beim nächsten

Mal. Es ist das totale Kontrastprogramm zu der oberen Torte. Ich mag, dass du

dieser Eiweißmasse tatsächlich auch noch Zitrone dazugegeben hast, um diese Süße

irgendwie wegzunehmen.

Von den Konsistenzen ist alles richtig. Und dass du dieses Frosting

geschmacklich noch angepasst hast, das gefällt mir sehr gut.

Vielen Dank. Danke auch.

Vielen Dank fürs Zusehen und Mitfiebern. Ja, ihr kriegt nicht genug vom großen

Backen. Dann einfach ganze Folgen auf Join von allen Staffeln anschauen oder

aber direkt weiterschauen und nicht vergessen, Abo dalassen.

Vielen Dank. Tschüss.

Die Entscheidung ist gefallen.

Die Verkündung steht bevor.

Spannung und Anspannung sind auf dem Höhepunkt.

Anna-Lisa und Patrick, ich kann nur ahnen, wie ihr euch gerade fühlt vor

dieser großen Entscheidung.

Es gibt ja Menschen, die hätten gerne an eurer Stelle gestanden, aber die drücken

euch jetzt ganz, ganz fest die Daumen.

Ihr wart eine tolle Backgemeinschaft.

Hier sind eure Mitstreiter.

Liebe Jury, ihr habt jetzt das Wort.

Ich habe es vorhin schon einmal zu euch gesagt, ihr habt uns absolut

finalwürdige Torten bzw.

Gesamtkunstwerke präsentiert.

Optisch und geschmacklich ein absoluter Genuss.

Annalisa, du hast das florale Thema in der Torte und den Cupcakes mit

unterschiedlichen Dekorationstechniken und aromatisch sehr schön und durchdacht

umgesetzt.

Allerdings... hättest du noch etwas feiner und filigraner arbeiten können.

Handwerklich war noch etwas Luft nach oben.

Patrick, du hast dich eher für eine klassische Dekorationstechnik

entschieden, die du aber wirklich gekonnt in Szene gesetzt hast.

So elegant deine Torte von außen war, umso größer war das Aromenfeuerwerk von

innen. Allerdings konnten deine Cupcakes da nicht mithalten.

Ihr habt euch in diesem Finale wirklich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.

Die Entscheidung ist uns beiden daher nicht leicht gefallen.

Am Ende trennt euch beide nur ein Punkt.

Unter dieser Glocke befindet sich ein Backbuch, aber nicht irgendein Backbuch,

sondern das Buch von Deutschlands bester Hobbybäckerin oder Deutschlands bestem

Hobbybäcker 2024.

Wer gewinnt?

Deutschlands...

Beste oder beste Hobbybäckerin oder Hobbybäcker

ist?

Oh mein Gott.

Herzlichen Glückwunsch.

Das ist dein Backbuch. Du kriegst noch 10.000 Euro.

Und natürlich ... Der goldene Cupcake.

Herzlichen Glückwunsch.

Es sind wirklich...

Mir fehlen die Worte. Also

ich habe damit, um ehrlich zu sein, absolut nicht erwartet. Ich habe

gedacht, dass es Annalisa wäre.

Aber als die Glocke hochgegangen ist und ich habe Grün gesehen, ich habe...

Emotionen. Das war halt wirklich eine Achterbahn.

Mir fehlen wirklich die Worte.

Ich hab den gerade mitgekriegt.

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