All language subtitles for Das große Backen_S12E07_Herbst-Stimmung im Halbfinale

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Original subtitles

Hallo liebe Tortenfreunde, heute finden wir die Finalisten von Deutschlands

größter Backshow. Noch drei Aufgaben sind es bis zum Finale. Eine schnelle,

eine spektakuläre und eine, von der sie noch nie was gehört haben.

Viel Spaß jetzt bei der siebten Folge von Das große Backen.

Die größte Backshow der Welt lädt ein zum Staunen. In einer Woche fällt die

Entscheidung, wer sein eigenes Backbuch veröffentlichen und den goldenen Cupcake

mit nach Hause nehmen darf.

10.000 Euro gibt's dazu.

Doch erst beim Gang vor die Jury erfahren die Kandidaten, wer ins Finale

kommt.

Schon letzte Woche war dies ein dramatischer Moment.

Mit 40 Punkten ist der Zug heute leider abgefahren für... Na, wissen Sie es

noch?

Samuel.

Letzte Woche musste ich mit Samuel vortreten. Das war kein schönes Gefühl.

Ich werde heute wirklich von Anfang an wieder Gas geben, damit das nicht

nochmal passiert.

Wer lässt heute wem den Vortritt?

Backe, Backe, Kuchen, Alpinale.

Ich kann es tatsächlich überhaupt nicht glauben, dass ich noch dabei sein darf.

Ja, du Backe.

Viel Erfolg.

Ich bin mega aufgeregt, jetzt in Woche 7 starten zu dürfen.

Im Halbfinale.

Die Luft wird dünner.

Oh, Patrick.

Wow, rot steht dir gut.

Danke.

Ich trage heute das erste Mal die rote Schürze. Jetzt sind alle mal dran

gewesen. Ein Zeichen für Ausgeglichenheit.

Ich bin ein bisschen alleine hier auf der Seite. Es ist so, hallo, ist noch

jemand hier?

Also kann mal ruhig von da drüben jetzt jemand nach Hause fahren.

Geht gleich los.

Backen ist Sport.

Die Kalorien, die der Jury serviert werden, verbrennen die Kandidatinnen und

Kandidaten bereits im Vorfeld.

Anna, Lisa, go, go, go.

Wenn du mir noch einen Stadionwurscht habe.

Und ein Bier.

Wir wollen ja nicht Bier und Birnen vergleichen.

Du hast hier einen guten Blick, kannst gucken, wie du die anderen sabotieren

könntest. Ja. Ich bin dabei.

Dann fängst du an bei Sandra und schmeißt die Tonne vor.

Rühren, rühren, rühren, rühren, rühren, rühren, rühren, rühren.

Es sind nur noch wahnsinnig starke Bäcker mit dabei.

Pinienkerne anrösten, das mache ich auch. Toll! Toll! Mann!

Das heißt, jeder kleine Fehltritt kann letztlich dazu führen, dass ich nicht

ins Finale rutsche.

Das macht mich natürlich ein bisschen nervös.

Go Patrick!

Go Patrick! Go Patrick! Go Patrick!

Der Kampf hat begonnen, weil ich war jetzt so viele Wochen hier.

Oh, geil!

Wenn ich jetzt schon bei Woche 7 angelangt bin, dann möchte ich auch auf

jeden Fall ins Finale.

Oder auch mein Schmatz.

Das fühlt sich ganz schlecht an, wenn man eine fertige Torte wieder zerstören

muss.

Ich habe aus den letzten Wochen mitnehmen können, dass die Jury auf

jeden Fall immer, immer genauer hinschaut.

Und am Ende wirklich jetzt die Kleinigkeit entscheiden.

Du musst ihn dünner ausrollen.

Okay.

Illusionen am Limit.

Das ist nicht so ganz perfekt.

Stimmt, ist nicht ganz perfekt.

Jesus Maria.

Wir sind ja nur noch zu viert und der goldene Cupcake ist zum Greifen nah. Wer

möchte ins Finale?

Ich.

Ich schnappe mir heute die rote Schürze. Ich hatte sie schon zweimal, das schaffe

ich nochmal.

Wer macht hier die Welle?

Oh mein Gott, es gibt bestimmt ein Desaster.

Das können wir knicken, der wird nicht fest.

Boah, ey, das wird richtig knapp.

Fuck.

Die ganze Deko muss doch noch angebracht werden.

Wann soll ich das machen?

Scheiße.

Fette Aufgaben.

Nicht schön.

Hässlich. Okay, nochmal, Sibylle. Bleib ganz ruhig.

Okay.

Wie soll das funktionieren?

Mann, Sibylle.

Beruhig dich.

Scheiße. Alter Schwede.

Das macht mich nervös.

Es läuft nicht wie geschmiert. Oh nee.

Oh Mann, ist das nicht... Ich kündige, ey.

Nee.

Wer hält durch?

Oh mein Gott.

Ich bin echt wieder nervt, total.

Ist schon.

Ein Schloss aus Stein und viele mit Liebe gebackene Torten erwarten Sie auch

heute, wenn die Suche nach dem oder der einen in die vorletzte Runde geht.

Wer wird Deutschlands bester Hobbybäcker 2024?

Hallo ihr vier.

Ja, noch drei Aufgaben, dann steht das Finalisten-Trio fest.

Und die beiden hier entscheiden, wer ins Finale kommt. Betty und Christian,

hallo. Hallo. Servus.

Ja, Patrick, du trägst die rote Schürze, du bist unser Bäcker der Woche. Das

heißt aber noch nicht, dass du im Finale dabei bist. Ihr müsst euch alle vier

anstrengen, denn schon in einer Woche backen die letzten drei von euch dann um

den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2024 den goldenen Cupcake 10

.000 Euro und ein eigenes Backbuch.

Aber legen wir los mit Aufgabe Nummer 1, die da lautet flotter Flammkuchen.

Damit die Jury den Flammkuchen auch noch warm und knusprig erlebt, haben wir uns

was Besonderes überlegt. Ihr werdet zeitversetzt starten, immer um 15

Minuten. Was ist noch zu beachten bei dieser Aufgabe?

Ihr stellt uns einen Flammkuchenteig her. Den müsst ihr ganz dünn ausrollen

und dann dürft ihr euch kreativ beim Belag austoben.

Geschmacklich können eure Flammkuchen sowohl süß als auch herzhaft sein.

Alles ist erlaubt. Jeder von euch bekommt für diese Aufgabe eine Stunde

Zeit und los geht's bei Annalisa.

Du bist bereit, dann auf die Plätzchen, fertig, pack.

Die Jury geht den Kandidatinnen und Kandidaten ja gerne mal auf den Wecker.

Jetzt brauchen wir erstmal lauwarmes Wasser.

Die anderen dürfen sich entspannen.

Sonst habe ich ja immer alle im Rück, und ich finde das total cool, dass ich

jetzt einmal nach hinten gucke.

Die Blicke sind bei dir, Annalisa. Sehr gut.

Ich versuche es zu verdrängen.

So, um mich nicht ablenken zu lassen. Eineinhalb Esslöffel Olivenöl brauche

ich.

Däumchen drehen, Annalisa zugucken. Ist komisch, aber ist irgendwie auch mal

cool, dass man nicht gleich den Stress hat, sondern erstmal nochmal kurz im

Kopf vielleicht durchgehen kann, wie man die Arbeitsschritte macht. Dann machen

wir dich schon mal an.

Hallo?

Ich mache einen herzhaften Flammkuchen mit ein bisschen Süße. Und zwar mache

ich einen Flammkuchen mit Gorgonzola, Birne und Pinienkerne.

Und das ist mein absoluter Lieblingsflammkuchen oder

Lieblingsgeschmackskombination. Und hoffentlich schmeckt es der Jury genauso

gut wie mir.

Auf Anna-Lisas Flammkuchenvariante tummeln sich Birnenscheiben mit

Gorgonzola, roten Zwiebeln und Pinienkernen auf Honig-Schmand-Topping.

Das wird die Eröffnung eines kleinen elsässischen Streetfood-Festivals.

Ich mache gerade schon mal mein Topping aus Schmand und Honig und Knoblauch

kommt auch noch mit rein.

So, Birnen.

Ich schneide die Birne jetzt in so einer Fächeroptik auf, damit es dann später

auch in der Deko ein bisschen schöner ist.

Anna, Lisa, go, go. Schneller, schneller, schneller.

Ich fühle mich wirklich wie in so einer Backshow.

So, jetzt schneiden wir die Birne zusammen.

Ihr seid in einer Backshow.

So, ist gut, ne? Ja, ist schön anzugucken.

Entspannt. Gleich bist du ja dran.

Ja. Irgendwie habe ich auch schon wieder vergessen, dass ich gleich backen muss.

Ach, wir gucken heute dazu. Ja, wir gucken heute dazu. Anna-Lisa macht das

für uns. Ja, ja.

So, einmal Teig fertig.

Und dann brauchen wir Öl, dass er nicht austrocknet.

Sibylles Puls geht so langsam hoch.

Weißt du, was witzig wäre? So eine Musik.

Paulchen Panther.

Gibt es Paulchen Panther noch?

Ich habe keine Ahnung, was das ist.

Kennst du Paulchen Panther nicht?

Nee, was ist das denn?

Was hattest du für eine schlimme Kindheit?

Der Staffellauf geht weiter.

So, Sibylle, bist du bereit?

Ich bin bereit. Für dich heißt es jetzt, auf die Plätzchen, fertig.

Erst jetzt kommen die Zutaten auf den Tisch.

Guck mal, es läuft. Da kann man richtig zugucken, wie das ruft. Ja, das ist ganz

toll, wenn du das so betonst.

Ich bin heute sehr minimalistisch, das war's.

Was machst du überhaupt?

Rosmarin, roter Pfeffer? Was sehe ich da noch? Pfeffer und rote Zwiebeln. Und

Honig. Oh, lecker.

Ziegenkäse.

Großartig. Der ist noch im Kühlschrank. Ich gehe mal gucken, was die Konkurrenz

macht. Ja, mach das mal.

Sibylle belegt ihren Flammkuchen mit Rosmarin-Schmandcreme, Feta, roten

Zwiebeln und Pfirsichspalten.

Nach dem Backen veredelt sie ihn mit Blütenhonig.

Ich kombiniere süß und herzhaft. Man isst ja auch gern so Camembert mit

Preiselbeeren. So was esse ich ganz gerne.

Ja, der Teig, der muss jetzt ungefähr 20 Minuten ruhen.

Wie backt man eigentlich einen echten Flammkuchen?

Ich mache den nicht auf dem Pizzastein, sondern auf normalem Blech. Mein Papa

macht es draußen mal auf dem Grill mit dem Pizzastein und der hat gesagt, man

muss es halt können mit dem Pizzastein.

Deswegen mache ich jetzt einfach alles genauso, wie ich es zu Hause hatte. Ich

will die noch ein bisschen kleiner haben.

Noch kleiner?

Noch kleiner.

Kommen die oben drauf?

Die runden ja, die anderen sollen so ein bisschen versteckt werden.

Okay.

Das heißt, du willst die Jury berumpsten, weil du hier was versteckst.

Unter was versteckst du die denn? Unter meinen Birnen. Ich glaube, ich schneide

noch eine Birne.

Weißt du, ich mache das ja auch öfter mal, so Flammkuchen zu Hause.

Das geht ganz schnell.

Weil da kauft man einfach einen fertigen Teig, packt den aus, macht ein bisschen

Creme Fraiche drauf und schmannt. Ja. Stellt den in den Ofen. Fertig. Hätte

ich auch gerne tatsächlich.

Dann bräuchten wir ja auch nicht eine Stunde. Das stimmt. Also für nächstes

Jahr fertiger Pfannkuchen-Teig. Okay.

Als nächstes stelle ich die Schmand-Rosmarinkreme her, die ich dann

nachher auf den Teig verstreiche.

Jetzt geht's gleich los bei dir. Echt?

Die nächste Uhr ist tickbereit.

So Patrick, für dich heißt es jetzt auf die Plätzchen, fertig,

backen. Und bei mir ist Halbzeit.

Bei dir ist Haltzeit, Annalisa.

Haltzeit. Du hast noch eine halbe Stunde. Wie sieht's aus?

Ja, der Teig ist gleich fertig gegangen und dann wieder fix belegt und kommt

dann oben rein.

Eine Scheibe abschneiden kann man sich von der Disziplin, mit der die

Bäckerinnen und Bäcker ans Werk gehen.

Hier ticken die ganzen Uhren.

Am Anfang steht der Teig.

Auch bei Patrick.

Wie die anderen beiden mache ich jetzt meinen Teig erstmal.

Genau, ich habe heute keinen Hefeteig, ich habe auch keinen normalen Teig, ich

habe einen Ölteig.

Der ist ein bisschen anders.

Aber wie anders? Keine Ahnung.

Patrick belegt seinen eckigen Flammkuchen mit Prosciutto, Rucola,

karamellisierten Cherrytomaten, roten Zwiebeln und frischem Basilikum-Pesto.

Gebacken wird auf dem Pizzastein. Bist du ein Flammkuchenfreund?

Ja, tatsächlich, aber mache ich zu Hause nie.

Wenn ich essen gehe, dann esse ich den wohl, aber so, dass ich den zu Hause

jetzt selber mache, komme ich jetzt nicht unbedingt auf die Idee.

Kann sich ja noch ändern, ne?

Jetzt werden ja alle Freunde dann sagen, lad uns mal zum Essen ein.

Hoffentlich nicht, liebe Freunde.

Worauf muss man denn achten beim Backen?

Wichtig ist beim Flammkuchenteig, dass er jetzt ganz dünn wird.

Deswegen habe ich ihn jetzt schon mal ein bisschen vorgezogen und jetzt wird

er noch ausgerollt.

Die anderen können noch gar nicht so weit sein wie Annalisa.

Dennoch, beim Vergleichen entsteht Druck.

Man muss immer darauf achten, wenn man so mit Käse arbeitet, Käse ist

wahnsinnig intensiv halt. Also das heißt, die anderen Dinger werden dann

immer extrem erschlagen, deswegen würde ich mit dem arbeiten.

Ich glaube, das reicht schon vollkommen, um halt auch diesen Ziegen-Geschmack

halt quasi reinzubringen. Dankeschön. Ja, danke. Ich mag das voll, das ist

voll lecker.

Aber nur der richtige, den ekelhaften Hirte-Käse da, was es da gibt.

Die sind komisch. 1,99 oder keine Ahnung.

Den kann man ja vergessen.

Ein schöner Rand macht den Flammkuchen weniger ursprünglich, zeigt aber, dass

man ordentlich arbeitet.

Jetzt kommt mein Schmand drauf.

Jetzt habe ich mich zu lange am Teig aufgehalten. Der gefällt mir auch nicht

ganz so super, aber das ist jetzt so.

Der ist irgendwie so ungleichmäßig geworden.

Wie das wohl nach dem Backen aussieht?

Die Jury bekommt so langsam Appetit.

Und tatsächlich wandert Annalisas Flammkuchen schon bald in den Ofen.

Jetzt muss er nur noch schön knusprig werden und schmecken. Ich glaube, das

wird heute das größte Kriterium werden.

In den Ofen rein und backen. Oh Gott.

Und jetzt kann ich nicht mehr viel tun.

Ich hoffe, mein Teig ist nicht zu dünn geworden.

Bei nur einer Stunde Backzeit hat man einen Versuch.

So, das ist eigentlich schon wirklich sehr schön dünn. Der bleibt auch schön

stehen. Der zieht sich nicht zurück.

Das heißt, die Konsistenz ist super.

Schmand, ergriebenen Knoblauch und Kräuter aus Italien. Mische ich jetzt

zusammen mit ein bisschen Salz und Pfeffer.

Und das ist halt meine Schmandcreme für mein Flammkuchen.

So Sandra, bist du bereit?

Auf die Plätzchen, fertig, back.

Sibylle? Ja?

Halbzeit für dich, Sibylle. Okay, danke.

Bei Sandra kommt Farbe ins Spiel.

Ich mache einen Rote-Bete-Hefeteig. Und weil Hefeteig ja echt ein bisschen

braucht, um zu gehen, also der braucht eine längere Ruhephase als der Teig von

den anderen. Deswegen muss ich ziemlich Gas am Anfang geben und dann habe ich

ein bisschen Ruhe.

Sandra färbt ihren Flammkuchenboden mit Roter Bete ein.

Darauf bettet sie Bärlauchrahm, Lachsfilet, rote Zwiebeln,

Granatapfelkerne und Kresse.

Für den roten Flammkuchen steht die Ampel auf grün. Für gelb ist Sibylle

zuständig. Jetzt kann ich meinen Flankkuchen belegen. Ich fange so in den

40ern an.

Das Warten, das finde ich immer das Schlimmste, weil man nichts mehr tun

kann.

Ich glaube, der braucht auch ein bisschen länger, weil erfahrungsgemäß

braucht der im Ofen alles ein bisschen länger.

Da muss ich auf alle Fälle auch ganz tipp hören, dass ich nicht zu viel Käse

drauf mache, dass nachher nicht alles nur nach Schafskäse schmeckt.

Ich denke optisch schon sehr ansprechend.

Ohne das, was runterfällt.

Also mein Flammkuchen muss jetzt 10 Minuten backen.

Zuhause habe ich ihn zwar ein bisschen länger gelassen, aber hier habe ich das

Backblech vorgeheizt, damit es einfach nochmal richtig schön knusprig wird von

unten. Ja, jetzt hoffe ich einfach, dass es so wird, wie ich es mir vorgestellt

habe.

Nicht gerade auf Sparflamme flemmt Patrick ein Tomätchen.

Also ich habe meine Cherrytomaten jetzt halbiert und mit braunem Zucker getunkt.

Jetzt habe ich hier oben Zucker.

Und jetzt gehe ich mit einem...

Flammenwerfer, Bunsenbrenner, was das auch immer ist.

Gehe ich hier einmal über den Zucker und lasse die Tomate karamellisieren.

So schwarz sollte sie nicht sein, aber das ist auch nur ein Testversuch

gewesen.

Bei Annalisa läuft die letzte Minute.

Ich glaube, ich hole ihn jetzt raus, weil sonst wird er zu dunkel. Aber ich

glaube, er ist nicht fast geworden.

Naja, ich hole ihn jetzt einfach mal raus.

Finale Verfeinerungsschritte vor der Einzelverkostung.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Ändern kann ich eh nichts mehr.

Oh Gott.

Hübsch ist mein Muster.

Vom Geschmack her werden wir es jetzt gleich sehen, ob er fest geworden ist.

Ich habe Angst, dass es in der Mitte zu dünn geworden ist und deswegen den Belag

nicht hält. Aber es ist wie es ist.

Während die anderen weiterbacken, verkostet die Jury Annalisas Exemplar.

Anna-Lisa, was für einen Flammkuchen hast du für uns gebacken? Ich habe euch

meine Lieblingsgeschmackskombination beim Flammkuchen mitgebracht. Und zwar

Birne, Gorgonzola und Pinienkerne. Ein bisschen verfeinert habe ich es noch mit

ein paar Zwiebelchen.

Was mir auffällt, ist eine wunderschöne Bräunung. Du hast ja auch dieses Muster

reingelegt mit den Birnen, damit es ein bisschen symmetrisch auch wird.

Optisch finde ich es schon mal sehr ansprechend. Ja, ich finde es optisch

auch super schön. Ich freue mich auf die Vorkostung.

Haha, es knackt.

Dass er hier so ein bisschen runterfällt, ist für mich in Ordnung.

Weil du sie üppig drauf getan hast, ist die Birne auch tatsächlich dieses

Fruchtige da. Die Pinienkerne sind schön geröstet, auch mit den Zwiebeln ist

sehr, sehr gut.

Gorgonzola ist auch überall verteilt. Ich habe ihn jetzt auch im Mund. Beim

nächsten Mal noch ein bisschen dünner ausrollen und dann ist er perfekt.

Geschmacklich aber schön kombiniert. Danke schön. Vielen Dank.

Danke euch.

Oh Gott,

ich bin fertig und kann den anderen zuschauen. Jetzt kann ich sie nerven,

wie sie mich genervt haben.

Na, was macht ihr denn Schönes?

Showcooking, ne?

Showcooking. Also so wie Annalisa vorhin schon meinte, das ist wirklich, als wäre

man in einer Backshow. Schon, ne?

Komplett. Also ist wirklich so.

Hast du eine Schere? Könnte ich für dich eine Schere klauen? Meine Schere wurde

weggeräumt.

Während Sandras Hefeteig geht, kümmert sie sich um ihren fangfrischen Belag.

Ich bin fertig.

Und? Ich habe schon gehört, war gut, oder? Ja, ich hätte ihn noch dünner

machen können, obwohl ich schon dachte, dass er zu denn ist. Ja, du hast ihn

jetzt hinter dir, gell? Dann drücke ich dir weiterhin die Daumen.

Endspurt bei Sibylle.

Er darf nicht verbrennen, das wäre jetzt Worst Case.

Nach ihr ist dann Patrick dran.

Das ist ein schicker Teig.

Den man bald mal ausrollen sollte.

Bei Patrick sind es ja auch nur noch 20 Minuten.

Ich habe einen Tipp von einer guten Freundin bekommen, dass ich den

Flammkuchen, wenn ich den ausgerollt habe und der sich aber so zusammenzieht

wieder, soll ich den kurz abdecken mit einem Handtuch, bisschen liegen lassen

und dann soll ich ein bisschen warten, dann kann ich den geschmeidiger

ausrollen.

Sehr schön.

Ich schaue, es ist heiß, ich patte nicht zu, da habe ich einen schönen Blick

drauf, da hinten wird gerade weiße Wille verkostet.

Ein bisschen schwer ist es zu hören, aber ich versuche meine Ohren zu

spitzen.

Sieht so ein Spitzenflammkuchen aus?

Und Schluss, Hände weg vom Gebäck.

Oh mein Gott, das ist jetzt so hopp oder top.

Vom Rand ist es minimal dunkel, aber ich denke, das ist in Ordnung.

Von der Konsistenz dachte ich eigentlich auch, dass er relativ stabil ist. Ich

hoffe, dass er knusprig durchgebacken ist.

Sibylle, was für einen Flammkuchen hast du für uns zubereitet?

Ich habe euch heute einen Flammkuchen vorbereitet mit einer Schmand

-Rosmarinkreme. Darauf habe ich gelegt Zirsiche, Schafskäse und rote

Zwiebelringe. Dann noch ein bisschen Rosmarin und oben als letztes drauf

Blütenhonig. Bei dir kann man auch sehr schön die Backfarbe sehen.

An diesen Stellen hier oben ist es so ein bisschen dunkler geraten. Das ist

aber noch für mich völlig in Ordnung. Kommt beim Flammkuchen auch vor. Ist

typisch. Bin gespannt, wie es in der Mitte gebacken ist.

Könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht noch ein Tick länger hätte

sein können.

Es ist wirklich richtig geil. Vor allen Dingen das hier, das gehört letztendlich

dazu. Es ist nicht verbrannt, sondern es ist die Charakteristik. Und wenn der

Flammkuchen solche Beulen schmeißt, dann ist es ein Lied dafür, dass er sehr dünn

gebacken ist.

Das ist schon mal ein sehr, sehr schöner Anblick.

Ich glaube, das hattest du gewollt, dass die Spitze nicht runterkippt, sondern

dass es tatsächlich stabiler ist in der Mitte.

Der Teig ist sehr dünn ausgebacken, genauso wie es beim Flammkuchen sein

muss. Du hast unten einen wunderschönen Crunch, der stand.

Und dann ist es obendrauf von der Zusammenstellung her sehr ausgewogen.

Ich hatte ja so ein bisschen mit Denken, dass es in der Mitte vielleicht nicht

ganz so knusprig ist.

Das revidiere ich. Also er ist wirklich bis in die Mitte knusprig. Man kann es

sehr gut essen.

Und geschmacklich auch, finde ich, eine wunderschöne Kombination, die Appetit

auf viel mehr macht. Vielen Dank. Vielen Dank euch.

Oh, das hört sich gut an.

Das hört sich gut an. Das hört sich aber auch lecker an.

Was macht der etwas kompliziertere Hefeteig bei Sandra?

Also er wird jetzt noch ein bisschen massiert. Er kriegt noch ein bisschen

Schmeicheleinheit.

Einen Moment.

Der Flammkuchen kann jetzt belegt werden.

Ich stech da jetzt ein paar mal rein, dass der nicht unbedingt so riesengroße

Glasen bildet.

Jeder arbeitet mit ganz eigenen Tricks.

Man kann in etwas vermeintlich Einfaches wie einen Flammkuchen sehr viel

Raffinesse stecken.

So, Sandra, für dich heißt es Halbzeit.

Ja. Patrick, du hast nur noch 15 Minuten.

Ach ja.

Da, Halbzeit. Halbzeit, ja.

Juhu, läuft.

Also mein Pfannkuchen ist jetzt im Backofen und den lasse ich jetzt

ungefähr für 10 bis 12 Minuten.

Auf dem Pizzastein verhält sich das immer ein bisschen anders. Kommt auf den

Ofen drauf an. Ich gucke auf jeden Fall immer nebenbei nach.

Also der Teig fühlt sich jetzt wie ein klassischer Hefeteig ein bisschen an.

Ich habe zwar weniger Hefeteig genommen als jetzt bei einem Hefegebäck.

Aber er ist jetzt ein bisschen gegangen und jetzt ist natürlich extrem wichtig,

den so dünn wie möglich, in der Regel zwei Millimeter breit, auszurollen.

Sandra hat Gemüsesaft hinzugegeben, in dem Fall jetzt rote Beete. Sieht

natürlich ziemlich fancy aus, gehört auch nicht klassisch in den Flammkuchen.

Allerdings muss man immer wieder sagen, diese rote Beete gibt natürlich auch

eine gewisse Süße. Und durch die Süße von der roten Beete kann es sein, dass

der Teig natürlich auch knuspriger wird, weil der Zucker anfängt zu

karamellisieren bei den hohen Temperaturen. Also es ist immer nicht

ganz so schlecht, wenn man mit Gemüsesaft im Teig arbeitet.

Los nicht.

Christian hat uns gerade den Mund so richtig schön wässrig gemacht.

Patrick hat gleich einiges nachzuarbeiten.

Der Flammkuchen wird eigentlich ziemlich nackt gebacken. Die Haupttoppings kommen

halt nach dem Backen drauf.

Aber wenn ich Flammkuchen esse, dann esse ich das auch so tatsächlich ganz

gerne.

Den Geschmacksknospen der Jury wird bestimmt nicht langweilig.

So, da kommt jetzt mein Bärlauch-Mand-Creme-Fresh-Gemisch drauf.

Und der Lachs.

Zurück zu Patrick.

Und es duftet so gut.

Schmeißt der Blasen?

Ja, guck mal, der sieht aus wie ein Bett.

Ja, Kissen.

Sieht aus wie zwei Kopfkissen.

Tatsächlich. Zwei Kopfkissen zugedeckt mit Zwiebeln. Finde ich gut. Das war

alles geplant.

Es backt jetzt bei 250 Grad etwa 12 bis 15 Minuten.

Bei Patrick ist es nicht mehr ganz so lange.

Ein Bett aus Flammkuchen.

Echt ein komisches Gefühl, wenn hier einem zugeguckt wird.

Da musst du durch.

Bon appetit. Ich bin fertig.

Okay, super.

Der Flammkuchen gefällt mir ganz gut. Ich habe gewünscht, dass er so ein paar

Bläschen schlägt. Das hat er definitiv gemacht.

Ich glaube, ich bin ganz zufrieden damit. Ich glaube, der Pizzastein hat

wirklich was gebracht.

Patrick, was erwartet uns geschmacklich bei deinem Flammkuchen?

Ich habe euch einen Flammkuchen à la Italia mitgebracht.

Mit roten Zwiebeln, Prosciuttoschinken, selbstgemachtem Basilikum-Pesto und

karamellisierten Cherrytomaten.

Dein Flammkuchen ist in Form geschnitten. Er ist jetzt nicht oval,

sondern du hast ihn tatsächlich rechteckig gemacht.

Ich mag, dass du es dezenter dekoriert hast, also nicht alles voll gemacht hast

mit Rucola, was man häufig ja bei Pizzen hat, dass man gar nicht mehr weiß, was

verdeckt sich unter diesem Salat. Also optisch gefällt mir dein Flammkuchen

auch wirklich sehr gut.

Optisch ist dein Flammkuchen ein absoluter Knaller. Von den Farben her

ist es super schön. Die Kirschtomaten glänzen noch so richtig.

Also der Burner.

Danke.

Also auch bei dir, Herr Held in der Mitte.

Also Patrick, geschmacklich ist es auf jeden Fall eine ziemlich geile

Alternative zu der herkömmlichen Pizza.

Italien ist definitiv geschmacklich, so vor dem Mund. Die Zwiebeln sind da, du

hast sie richtig groß geschnitten, sodass man auch ein bisschen was zu

beißen hat. Einfach richtig geil. Und das ganz Besondere, und das macht deinen

Flammkuchen so einzigartig, sind tatsächlich diese karamellisierten

Kirschtomaten. Mehr kann man sich nicht wünschen. Danke.

Den Flammkuchen ohne den Schinken und den Rucoda ist nur das, was mitgebacken

ist mit der Pesto. Das ist ein ganz toller Geschmack. Auch das würde schon

funktionieren. Dankeschön. Vielen Dank. Danke auch.

Nun ist nur noch ein Flammkuchen im Ofen.

Aber jetzt will ich es raus.

Das wird doch schwarz.

Lässt du ihn auf dem Papier? Nee, ich schiebe ihn runter, oder?

Letzte Arbeitsschritte.

So, jetzt gibt es noch ein bisschen Säure.

Und ein bisschen gesunde Größe.

Viel so schmeckt auch kein Bärlauch mehr.

Sorry.

Ja, so wie meine Mädels haben wollten. Pink.

Ist angerichtet.

Sandra, was für einen Flammkuchen hast du uns gebacken? Ich habe euch einen

fancy Rote-Bete-Flammkuchen mitgebracht mit einer Bärlauch-Creme-Fresh-Mand

-Creme drauf, frischem Lachs, roten Zwiebeln, Pinienkernen und jetzt als

Topping für die Säure die Granatapfelkerne und ein bisschen Kresse

fürs gute Gewisse. Du hast dich auch eher für einen zurechtgeschnittenen

Flammkuchen entschieden.

Man kann hier auch noch die Farbe erkennen. Das ist ein natürlicher

Farbton. Das gefällt mir gut. Das passt jetzt sehr gut auch zu den Granatäpfeln.

Optisch finde ich es sehr ansprechend. Es sind schöne Farben, auch mit diesem

Rot in dem Grün und dem Lachs dazu.

Ich bin tatsächlich auf den Teig sehr gespannt.

Optisch ist es absoluter Knaller.

Auch das mit dem Einfärben von dem Teig.

Von außen bin ich restlos begeistert.

Also er ist ein bisschen weicher in der Mitte.

Aber du hast auch sehr viel Belag in der Mitte.

Der Lachs ist perfekt gegart.

Zwiebeln sind üppig drauf. Auch die Kräste, die du oben drauf gelegt hast,

ganz frisch, hat nochmal so was ganz leicht Scharfes.

Das I-Tüpfelchen bei dir sind die Granatapfelkerne, weil wenn man da drauf

beißt, hat man nochmal eine ganz andere Textur.

Eine ungewöhnliche Geschmackskombination, die aber wieder

sehr gut zusammenpasst.

Dieses Fingerspitzengefühl für die Aromen hast du auf jeden Fall.

Vielen Dank.

So, ich glaube, ihr vier seid jetzt so richtig auf Betriebstemperatur. Du bist

noch ein bisschen aus der Puste, aber da kann ich jetzt keine Rücksicht nehmen.

Wir machen jetzt weiter mit Aufgabe Nummer zwei, eurer Lieblingsaufgabe der

technischen Prüfung.

Innerhalb von Sekunden müssen alle von kreativ auf buchstabengetreu umswitchen.

Sechs technische Prüfungen habe ich schon hinter mich gebracht. Jetzt

schließe ich die technische Prüfung Nummer 7 an.

Ich habe keine Ahnung, was gleich vorkommt, wirklich nicht.

Ich hoffe, es kommt nicht Flötieren, aber ich glaube, es kommt Flötieren.

Ich konzentriere mich auf mich selbst, lese das Rezept durch und versuche mich

dadurch zu wursteln.

Ich bin sehr gespannt.

Die Aufregung steigt auch immer mehr und ich hoffe einfach, dass das gut sich

herauskommt.

Auch heute sollt ihr bei der technischen Prüfung ein Überraschungsrezept genau

nachbacken, so wie es geschrieben steht.

Ihr dürft euch als erstes die Zutaten anschauen. Deckt sie auf.

Was ist das?

Schwarzer Sesam, Zucker, Ei.

Reismehl. Ah ja. Und ganz viel Öl.

Frittieren. Wir frittieren heute.

Es werden auf jeden Fall keine Berliner frittiert. Also das ist, glaube ich,

schon mal klar.

Egal ob mit den Händen oder diesem Werkzeug, dreht das Rezept jetzt um.

Knusprige Lotusblumen.

Von Betty.

40 Minuten?

40 Minuten? Ja.

Ich fange gar nicht erst an. Ich lasse es heute einfach.

Oh mein Gott.

40 Minuten.

An sich müssen wir ja keine Cremes zubereiten. Das ist ja auch eigentlich

nur eine Art abgewandelter Pfannkuchenteig frittiert.

Sechs Exemplare.

Ja, die Jury wünscht sich knusprige Lotusblüten und euren Blicken nach zu

urteilen, kann das hier sehr lustig werden im Zelt. Ihr werdet es leider

nicht mitbekommen, aber was hat es denn mit diesem Werkzeug und überhaupt mit

dieser Aufgabe auf sich?

Diese Art von knusprigen Gebäck ist in vielen Teilen der Welt traditionell

verbreitet. Wir nehmen uns heute die thailändische Variante als Vorbild mit

schwarzem Sesam.

Die besondere Schwierigkeit ist, dass die Teigblüte sich vom Eisen komplett

lösen muss.

Dafür solltet ihr das Eisen immer schön auf Temperatur halten.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie ihr mit diesem außergewöhnlichen Gebäck

zurechtkommt. Ich werde nachher auf den Crunch und auf die Backfarbe achten.

Bitte präsentiert uns nachher sechs identische Exemplare.

Ihr habt für diese Aufgabe 40 Minuten Zeit. Für euch Zeit, sich die Blüten im

Garten anzuschauen. Und wir wünschen euch ganz viel Spaß.

Und mein Tipp, wie immer an dieser Stelle, ihr habt alles nur einmal, lest

euch das Rezept genau durch.

Denn jetzt geht's los, auf mein Kommando.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Packt.

Zu Beginn der Speed Challenge muss das Frittieröl erhitzt werden.

Aber schön langsam, auch wenn die Zeit drängt.

175 Grad sollen es werden.

Dann geht es an die Teigzutaten, also an alles, was da steht.

Also ich rühre jetzt den Teig an, während ich hier schon das Fett

aufheize, wobei das jetzt erst...

Wenn 50 Grad ist, also das braucht noch ein bisschen. Das heißt, ich brauche mir

gar nicht so viel zu stressen, weil ich muss eh warten, bis es heiß ist.

Was kann beim Frittieren schief gehen?

Ich habe mich mal als kleines Kind übel verbrüht mit heißem Wasser.

Und seitdem sind heiße Sachen bei mir so ein bisschen spannend.

Und das wird heute auch die Herausforderung werden.

Aber wird schon.

Ach, ich habe super Angst, mit Öl zu arbeiten, tatsächlich.

Ja, ich bin gespannt, ob das alles so klappt, wie ich will.

Für den Teig müssen die Mengen genau abgemessen werden.

Halbes Ei ist auch geil. Mache ich jetzt so. Ich messe es jetzt ab.

Ein ganzes, dann mache ich ein halbes.

Dann weiß ich es ungefähr.

Also ein halbes Ei sind ja eigentlich 15 Gramm.

Deswegen würde ich jetzt irgendwie 15 Gramm, glaube ich, abbiegen.

Oder?

Annalisa? Ja?

Ein ganzes Ei zählt man mit 30 Gramm, ein halbes dann in dem Sprechen mit 15,

oder? Ein ganzes Gramm, dachte ich an 50 Gramm.

Ein ganzes Ei.

Nein, ich glaube 30.

Und schon hat man verschiedene Rezepturen.

Ein Ei hat 50 Gramm, ich habe es auch nochmal nachgewogen, das heißt ein

halbes hat 25 Gramm. Genau.

45 Gramm, also mache ich die Hälfte mal bei 22.

Entstehen soll eine homogene, cremige Masse.

Naja, vom Geschmack her, glaube ich, wird es nicht so großartige Unterschiede

geben. Eher wird es heute um die Backfarbe und um die Knusprigkeit gehen.

Und da muss das Öl die richtige Temperatur für haben. Und das wird jetzt

so das Spannende an dem Ganzen, wenn man es noch nie gemacht hat.

Die perfekte knusprige Lotusblüte sieht für mich wie folgt aus. Erstmal von

außen haben wir eine gleichmäßige goldbraune Farbe, dann sie ganz leicht

gewölbt, sodass die Blüte halt wirklich zum Vorschein kommt. Und oben dann

natürlich dann auch diese kleinen Blütenblätter, die beim Ausbacken

tatsächlich dann zum Vorschein kommen.

Optisch ist wichtig, dass wir sechs Exemplare sehen, dass die möglichst

identisch sind. Die Backfarbe sollte identisch sein und es sollte bei keinem

Exemplar etwas rausgebrochen sein, nicht mitgebacken sein, sondern sie sollten

wirklich die perfekte Form haben.

Ich glaube, dass diese Aufgabe tatsächlich sehr herausfordernd ist. 40

Minuten ist nicht viel Zeit.

Diese Aufgabe ist nicht nur eine Speed-Challenge, sondern auch eine

Geduldsaufgabe. Denn am Anfang ist die Frustrationsgrenze, glaube ich, ziemlich

hoch. Trotzdem muss man uns vertrauen, dass diese Aufgabe funktioniert.

Und dann wird man hoffentlich auch mit sechs Blüten belohnt.

Wer die Jury mit schönen Blüten belohnt, bekommt von ihr auch schön viele Punkte

zurück. Ich habe noch nie so einen Teig gemacht. Ich habe keine Ahnung, ob die

Teigkonsistenz so sein muss oder anders.

Keine Ahnung.

Ich höre nur keine Ahnung. Das kann lustig werden. Das kann lustig werden.

Ja, keine Ahnung ist halt mein Stichpunkt.

Wir hatten so ein Eisen. Es hatte aber eine gebogene Stange. Die ging so quer.

Also die hatte so einen Knick.

Mal gucken, wie heiß wir hier schon sind.

Zieht ja schon ein bisschen schlieren.

57, 60, 70, 71.

Ich glaube, das dauert noch.

Das Problem ist bei dem Frittierfett immer, das braucht, bis es Temperatur

hat. Wenn es die dann hat, geht es aber noch ein Stückchen weiter. Die ersten,

auch wenn ich zu Hause frittiere, egal was, die werden meistens sehr dunkel.

Das sind dann so die Übungsgebäcke.

Ich hoffe, dass es hier nicht ganz so schlimm wird.

175 Grad brauche ich, ey. Das ist verdammt viel.

Jetzt ist es bei 150.

155.

Ich habe 144.

Aber es wird langsam, es wird.

Die größte Schwierigkeit bei dieser Aufgabe ist das perfekte Frittieren.

Dafür muss Fett erhitzt werden auf 175 Grad und diese Temperatur sollte man

konstant halten.

Weil wenn es zum Beispiel zu heiß ist, dann kann es sein, dass der Teig viel zu

schnell anfängt zu backen und verbrennt. Wenn es aber zu kalt ist, dann saugt

sich der ganze Teig halt voll mit dem Fett aus der Pfanne und dann ist es

natürlich auch nicht das Backergebnis, was die Betty haben möchte.

Die hohe Kunst ist tatsächlich das Eintauchen von dem Eisen im heißen

Zustand in den Teig, das Eisen in die Pfanne zu setzen, dies rütteln und dann

sollte sich der Teig perfekt von dem Eisen lösen.

Ganz wichtig ist, die Fetttemperatur permanent zu kontrollieren, weil

ansonsten werden die Lotusblüten nicht schön crunchy.

So, ich probiere jetzt mal.

Bei mir geht es nicht mehr ab.

Nicht schön.

Das läuft so auseinander.

Also ich glaube nicht, dass da irgendwas stimmt, da glaube ich nicht.

Lasst die Blumen leben.

Oh shit.

Okay.

Also das war auf jeden Fall das erste Mal, dass ich überhaupt was frittiere.

Aber es sah auf jeden Fall aus, wie ich das kenne.

Nee, ich hab's vergessen.

Kriegst du gar nichts hin, Patrick? Nee.

Ich krieg auch nichts hin. Ich kündige, ey.

Ja.

Es geht nicht mehr aus der Form raus.

Aber ich verstehe nicht, wieso.

Noch blüht hier gar nichts.

Meine Blume ist kurz auseinandergefallen.

Ja, meine auch.

Wie soll das funktionieren? Ich krieg gar keine Blume hin.

Alter Schwede.

Und wenn wir das alle nicht hinkriegen, eine neue Aufgabe?

Ja, jetzt geht es auch nicht mehr weg.

Habe ich hier auch den ganzen Rotz.

Die Aufgabe macht keinen Spaß.

Das geht gar nicht. Geht das bei euch?

Nein. Bei mir zerfällt es komplett.

Bei mir auch.

Aber warum geht es nicht ab?

Das verstehe ich nicht.

Ja, Temperatur ist gut.

Das macht ja auch beim Reinmachen.

Oh mein Gott, das gibt bestimmt einen Desaster.

Ich glaube, ich wäre jetzt richtig panisch, wenn ich die Einzige wäre, bei

der das nicht funktioniert.

Aber es geht anscheinend bei allen nicht. Ich habe keine Ahnung, was das

Problem ist.

Oh nee.

Oh Mann, das ist das nicht.

Okay, nochmal, Sibylle. Bleib ganz ruhig.

Eine schreckliche Aufgabe, habe ich das Gefühl.

Ja.

Ein herrliches Rodeur von Frittenfett hier im Zelt. Ihr habt Halbzeit.

Noch 20 Minuten.

Sorry.

Jetzt mal auf Ernst, was ist das hier?

Ich check gar nichts mehr.

Hast du schon irgendwas, Patrick?

Ja, Überreste von der toten Blume.

Aber wieso kriege ich meine Blume nicht runter?

Noch 20 Minuten, ich habe noch nicht eine Blume.

Geschweige denn eine, die überhaupt nach irgendwas aussieht.

Halbzeit und bei keinem klappt das so richtig.

Was heißt denn Halbzeit?

Von neun, wie lange hat es noch? 40 Minuten?

Ja, geil.

Das funktioniert nicht.

Wichtig ist, wenn man diesen Stempel dann quasi mit der Teigschicht bedeckt

hat, dass man den nicht komplett auf den Pfannenboden setzt, sondern er muss so

ein bisschen festgehalten werden, dass er über dem Pfannenboden schwimmt.

Das Problem ist, dass man wirklich erstmal ein Gefühl dafür bekommen muss,

fürs Timing, für das Handling. Also wie lange muss ich dieses heiße Eisen in den

Teig halten?

Wie lange muss ich es ins Fett halten? Wie muss ich rütteln? Wie ist der

Rhythmus?

Wenn man mit diesem Frittiereisen arbeitet, muss man wirklich darauf

achten, dass man so ein bisschen Fingerspitzengefühl an den Tag legt,

weil du willst sie natürlich nachher auch ohne, dass sie brechen, von diesem

Eisen wieder runterbekommen.

Wenn das Eisen nicht heiß genug ist, dann wird der Teig sich nachher beim

Backen nicht von diesem Eisen lösen.

Ein ganz schön heißes Eisen, diese Aufgabe.

Hä?

Ich blick's nicht.

Hä? Ich check's nicht.

Löst sich's?

Löst sich's auch nur in der Mitte nicht? Egal, Jürgen. Ja, bei mir auch nicht.

Ich glaube, ich habe einfach zu.

Ich mache jetzt ein bisschen mehr Mehl rein, ist mir egal.

Aber ist wirklich der Teig das Problem?

Ja, ich habe ein bisschen Mehl dazu getan, vielleicht war das mein Glück.

Und wenn das jetzt genauso klappt, ey, bitte, lieber Gott, sei mal auf meiner

Seite.

Ja, Daumen drücken, dass die nächste Blume was wird, aber ich habe irgendwie

die Hoffnung schon aufgegeben.

Oh mein Gott!

Oh mein Gott!

Blume! Blume!

Ja, das sind Freudentänze hier.

Es klappt, es klappt.

Ich mache es jetzt halt anders.

Ja, Not macht erfinderisch. Ich drücke das jetzt halt immer jetzt im Nachgang

hier raus.

Wird es doch noch was mit dem Valentinstag für die Jury?

Geil.

Läuft. Wenn's läuft, läuft's.

Die sind aber so zerbrechlich. Ich muss die so behutsam da rübersetzen gleich.

Hey, Matlantico.

So, ihr Lieben.

Blume zu Blume zu Blume. Zum Schluss haben wir einen Strauß.

Ihr habt noch zehn Minuten.

Was lachst du da?

Oh mein Gott.

Oh mein Gott.

Oh mein Gott.

Es wird, es wird. Du hast den Dreh da. Das war ein Erfolgserlebnis, du.

Halleluja.

Jetzt habe ich wenigstens eine.

Wenn es jetzt so weiterläuft, ich habe jetzt eigentlich meine sechs Exemplare.

Jetzt gucke ich, dass ich noch ein paar mehr mache, dass die von der Backfarbe

alle gleich aussehen. Und dann bin ich... Ich weiß gar nicht, wie froh ich

bin am Anfang. Ich bin hier fast verzweifelt.

Also ich habe ungefähr 20 Blumen schon gemacht und ich habe tatsächlich eine.

Und eine halbe.

Guck mal, jetzt geht's. Jetzt wird die Zeit gleich um mich.

28, 29, 30.

Oh Mann.

Klappt nichts.

Man, Alisa, es klappt gar nichts.

Man, das nervt mich so sehr.

Der ist auf alle Fälle perfekt hier, der kommt mit drauf.

Auf dem Ranking die übelste technische Prüfung, die ich bisher gemacht habe.

Es ist wahnsinnig schwer, ruhig zu bleiben, aber ich glaube, das ist das

Einzige, was in der Situation helfen kann tatsächlich.

Okay, es passiert irgendwas.

Oh mein Gott, ich bin gerade so erleichtert.

Aber wir brauchen noch eine. Wir loben den Tag nicht vor dem Abend. Wir machen

jetzt noch langsam weiter.

Steigt in die Eisen, ihr habt nur noch zwei Minuten.

Ja, jetzt klappt es und jetzt ist die Zeit vorbei. Das ist wirklich sehr

ärgerlich.

So, ihr habt nur noch wenige Sekunden.

10, 2, 4, 9, 8,

7, 6 brauchen wir, ne?

6, 5,

4, 3, 2,

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Oh, Alter, mein Herz.

Alter, mein Herz.

Das war mal auf... Am Anfang, mein Herz... Alter, die haben mich gerade den

letzten Nerv geraubt. Ja, ich bin happy. Ich habe sechs Stück. Ich habe sogar

noch sieben, acht, neun.

Oh,

mein Gott.

Ja. Also schön ist was anderes, aber ich habe Sex dastehen.

Die wollten uns nur mal richtig verzweifeln.

Das war verzweifelt. Es ist mir gerade relativ egal, was für eine Backfarbe die

haben.

Ich bin einfach so glücklich, dass es aber steht.

Oh mein Gott.

Es tut mir so leid für dich. Aber am Anfang hätte ich heulen können.

Ja, bis jetzt meine beschissenste technische Aufgabe.

Also wirklich, ich habe ja nicht mal sechs Stück.

Das sind nur drei, zweieinhalb.

Ich bin selber von mir enttäuscht. Ich habe jetzt auch absolut keine Lust

gleich auf die Verkostung.

Vor allem, weil die erste Aufgabe lief bei mir ganz gut und die jetzt blöd. Das

heißt, ich muss dann den nächsten super reinhauen.

Das nervt mich.

Und das im Halbfinale.

Bringt eure Lotusflüten bitte nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.

Diese technische Prüfung war jetzt echt die schlimmste von allen.

40 Minuten und dann funktioniert das nicht so, wie man sich das vorstellt.

Ich denke, ich werde das Schlusslicht wahrscheinlich mit dem Patrick irgendwie

abbilden.

Meine erste Aufgabe ist ja recht gut gelaufen. Ich habe eigentlich gar nichts

kritisiert. Zweite Aufgabe bin ich jetzt optisch sehr zufrieden.

Es ist natürlich mega ein gutes Gefühl für mich jetzt in die Vollkostum zu

gehen. Ich hoffe, dass es viele Punkte gibt.

Ja, ich möchte halt sehr gerne ins Finale.

Ich bin gespannt, was sie auf jeden Fall sagen werden bezüglich der Farbe. Aber

das Gefühl, was gerade überwiegt, ist einfach die Erleichterung, dass da sechs

Rotesblüten stehen.

Ja, also ich habe gar keinen Bock auf die Verkostung. Ich sage, wie es ist.

Also wirklich, können wir ruhig skippen von mir aus.

Das war nichts.

So wie Annalisa schon meinte, die rote Schürze ist Fluch und Segen

gleichzeitig. Diesmal war es ein Fluch.

Jetzt heißt es Punkte sammeln. Nach allen drei Aufgaben werden Punkte

zusammengerechnet und dann stehen die Finalistinnen fest.

Oder auch der Finalist.

Dann holen wir mal unsere beiden Blumenkinder wieder zurück.

Herzlich willkommen, Betty und Christian.

Viel Spaß mit der Floristik.

Wir hoffen, ihr hattet viel Spaß.

Ja, es war kurzweilig.

Die Augen haben gerade schon viel verraten.

Erster Teil der Aufgabe ist, ihr sollt uns sechs identische Exemplare

präsentieren.

Hier sind drei.

Die Hälfte fehlt.

Identisch auch nicht wirklich.

Das sieht so aus, als wenn der oder diejenige massive Probleme hatte, weil

dieses Exemplar hier sieht für mich schon aus wie eine Blüte.

Die wie eine leicht gerupfte und die so wie die Reste einer Blüte.

Backfarbe, gefällt dir, oder?

Du wolltest sie ja gleichmäßig haben.

Da geht natürlich auch noch ein bisschen mehr.

Sie sind ein bisschen hell von oben zum Teil.

Wichtig ist halt immer dieses Temperieren natürlich mit dem Eisen. Das

ist nicht ganz so einfach. Hier hat es nicht so gut funktioniert.

Darf ich dich zum Verkosten einladen? Na klar.

Also einen Anschnitt gibt es hier logischerweise nicht wirklich.

Ich kann hier nur die Unterseite angesehen.

Aber Christian liebt Orange.

Ja.

Orange ist es.

Geschmacklich haben wir auch nur eine Komponente. Die schmeckt jetzt auch

frittiert. Also von daher, geschmacklich alles richtig gemacht.

Bei der Ausarbeitung und beim Ausbacken bedarf es hier vermutlich noch etwas

mehr Fingerspitzengefühl. Ja.

Die nächsten Exemplare sind vollzählig, also wir können ja schön sehen, fünf

außenrum, einer in der Mitte, macht sechs Stück.

Die vier Exemplare gefallen mir schon gut, auch gleichmäßig gebräunt. Die

beiden sind etwas heller, aber was man bei allen sehen kann, ist, dass sie fast

komplett sind. Ich glaube, sie sind sogar komplett.

Und diese Blüte ist wirklich so aufgeblüht, also steht hier überall

richtig schön hoch. Das hat gut funktioniert.

Da wird tatsächlich nur dieser leichte Unterschied von der Backfarbe zu

bemängeln. Ja.

Es ist crunchy.

Aber ich finde, man schmeckt schon einen Unterschied von der Röstung her im

Gegensatz zu dem ersten Exemplar.

Es ist ja nicht bitter oder so. Nee, aber er dürfte nicht wirklich länger

drin bleiben. Er ist wirklich an der Grenze von der Röstung her. Also ein

Tick weniger Frittieren wäre, glaube ich, in Ordnung gewesen.

Okay.

Bei diesen sechs Exemplaren kann man so ganz leichte Unterschiede von der

Backfarbe erkennen.

Dies hier ist etwas dunkler, die anderen etwas heller.

Die beiden Blüten gefallen mir gut. Da habe ich wirklich einen gleichmäßigen

Rand.

Der hat hier so eine kleine Ecke, die ein bisschen abweicht. Und hier fehlt so

ein bisschen der Rand.

Das hat mit dem Frittieren funktioniert, das Lösen hat funktioniert.

Trotzdem fehlt auch hier noch so ein ganz klein bisschen von der

Gleichmäßigkeit. Diese Farbe hier beispielsweise, das wäre ja schon zu

dunkel, richtig?

Wenn ich es identisch mache, dann müsste es ja halt so... Dann müsste sie

gleichmäßig sein. Dann müsste sie gleichmäßig sein. Und es geht hier

hauptsächlich um die Optik. Es ist ja tatsächlich eine sehr technische,

optische Aufgabe mehr.

Also hier kann man auch nochmal schön die Unterseite sehen.

Da erkennt man dann auch nochmal genau das Muster von dem Eisen.

Auch hier, der Crunch ist da. Ist leicht süßlich. Es ist nicht verbrannt auf

jeden Fall.

Dadurch, dass es weniger Bräunung hat, zumindest die Exemplare, die wir hatten,

Als die davor finde ich den Geschmack einen Tick angenehmer.

Die beiden Exemplare hier, würde ich sagen, sind fast identisch.

Das hier ist dann ein bisschen kleiner, ein bisschen dunkler am Rand.

Die sind jetzt alle ein bisschen heller. Es ist halt mehr die Bräunung an der

Kante. Auch da mehr Gleichmäßigkeit bei den sechs Exemplaren.

Was festzuhalten bleibt, hier zum Beispiel, da sind diese Blüten noch

richtig schön herausgearbeitet. Aber da muss man natürlich ein bisschen

vorsichtig sein. Es darf nicht kaputt gehen auf jeden Fall. Und die

Gleichmäßigkeit, da wirklich schauen, dass man die wirklich auf einen Farbton

bekommt.

Wir hätten euch natürlich auch zwei Stunden geben können, dann hättet ihr

alle sechs perfekte Exemplare gehabt. Dann wäre es aber nicht so lustig

gewesen, oder?

Lustig?

Auch hier, also ihr hört es ja, das Crunchige ist definitiv vorhanden. So

ein Tick, finde ich, ist es irgendwie von der Struktur anders. Aber vom

Geschmack her ist es identisch.

Okay, dann bin ich ja gleich gespannt.

Knusperknusperknäuschen, wer ist gleich aus dem Räuschen?

Ja, welches waren die besten Blumen? Ihr dürft euch beraten und Punkte vergeben.

Bei wem werden die Knospen Hoffnung tragen?

Geschmacklich waren da nicht wirklich große Unterschiede. Nein, ich glaube,

geschmacklich kann man quasi bei jedem die volle Punkt zergeben. Es hat

gecruncht. Ich glaube, das war die Aufgabe.

Das hat sich gelohnt auf jeden Fall.

Was hier auffällig war, dass die Backfarbe so ein bisschen anders war.

Die Verkostung ist so verlaufen, wie ich vermutet habe.

Ich bin auf jeden Fall nicht vorne mit dabei.

Also werde ich mich irgendwo auf Platz 3 vermutlich wieder sehen.

Das war zu dunkel. Wie viel Punkt ich mir wünschen würde? Am liebsten so 18

wären vielleicht ganz schön.

Das waren eigentlich fast sechs verschiedene Exemplare. Ich und meine

Lotusblüten sind dann hoffentlich so zwischen 10 und 15 Punkte nach der

Theorie-Rechnung.

Das Wichtige war halt tatsächlich auch sechs. Das hatten wir ja bei einem zum

Beispiel gar nicht, dass sie nicht sechs Exemplare präsentiert haben. Das fällt

natürlich dann sofort auf.

Es ist auf jeden Fall ein blödes Gefühl, gleich ins Ranking zu gehen, weil ich

weiß halt, dass ich den letzten Platz ergattern konnte.

Wir haben schon alles dabei gehabt.

Also halten wir fest, perfekt, auch von der Optik, war keine Platte.

Genau.

Die Blütenbäcker und Bäckerinnen müssen befürchten, dass gerade einige Punkte

unter den Rasenmäher gekommen sind.

Welches waren denn die besten Blüten?

Erstmal vorweg, es war eine knifflige Aufgabe.

Geschmacklich liegt ihr alle gleich auf. Ihr habt für uns alle zehn Punkte für

den Geschmack bekommen.

Also war die technische Umsetzung ausschlaggebend und da haben wir auch

ein Ranking.

Und ich fange mal mit dem vierten Platz an. Der befindet sich hier.

Patrick, es hat immerhin noch zu 13 Punkten gereicht.

Man darf gratulieren, aber es ist natürlich klar, ausschlaggebend war,

dass du nur drei von sechs Exemplaren präsentiert hast. Und eigentlich muss

man sagen, waren es anderthalb, drei Viertel oder so.

Kommen wir zum dritten Platz.

Den haben wir nicht, sondern zwei Zweite. Und die sind hier.

Klären wir mal auf. Also von mir aus gesehen links.

Wessen Exemplare sind die?

Sandra, es ist halt einfach tatsächlich so dieses etwas Ungleichmäßige von der

Form her.

Genauso wie bei dir, Annalisa. Auch hier ein bisschen mehr Gleichmäßigkeit. Wie

gesagt, geschmacklich wart ihr alle gleich. Ihr habt jeder 15,5 Punkte

bekommen.

Und einer hat es noch ein bisschen gleichmäßiger hinbekommen. Wäre noch

nicht ganz perfekt.

Der erste Platz mit 17 Punkten.

Sibylle.

Auch bei dir fehlt es noch so ein bisschen an der Gleichmäßigkeit, gerade

was die Bräunung angeht.

Aber ich finde, ihr habt euch alle vier wirklich wacker geschlagen.

Herzlichen Glückwunsch.

Die, die am meisten geflucht hat und am lautesten hat, den ersten Platz.

13 Punkte ist eigentlich ein gut verdienter letzter Platz.

Ich freue mich so sehr. Erster Platz, ein kleines bisschen Vorsprung an

Punkten. Das ist natürlich super gut, so jetzt in die dritte Aufgabe zu starten.

Ein schöner Ausblick auf den Tag der Einblicke und der Einschnitte.

Denn nach dieser Aufgabe wird eine Person den Wettbewerb verlassen.

Ganz knapp vor dem Finale.

Liebe Kandidatinnen, lieber Kandidat, wir kommen zur dritten Aufgabe.

Ja, da haben wir ein tolles Thema. Menschen kann man ja immer nur vor den

Kopf schalen.

Bei Torten sieht das anders aus.

Die Aufgabe lautet, schau hinein. Das ist immer das, wenn ich euch sehe, wie

ihr Torten anschneidet. Da schaut man hinein. Aber gemeint ist das nicht,

oder? Nein, wir wollen quasi in eine kleine Szenerie schauen, wie durch eine

Tür oder ein Fenster. Das Ganze sollte dreidimensional wirken. Themen, Technik

und Geschmack sind frei wählbar. Ihr habt für diese Aufgabe fünf Stunden

Zeit.

Und die startet wie immer auf mein Kommando.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Kurzes Briefing, komplexe Torte.

Gebäcke mit optisch spannendem Innenleben sind wahrlich eine

Königsdisziplin. Und damit wie gemacht für diese schicksalsweisende Aufgabe,

bei der es um so viel geht.

Ich freue mich tatsächlich, dass ich heute nochmal backen darf, weil ich

heute eigentlich die Lieblingstorte meiner Family backe.

Sandra präsentiert einen Faultline-Cake mit kleinen Pinguinen, die für ihre vier

Kinder stehen.

In der Torte schichtet sie Eierlikörböden, Waldfruchteinlage und

schwarze Sesamcreme.

Morgens halb zehn auf Stülpe.

Eierlikör.

Irgendwie muss man sich ja den Tag versüßen. Mit Kakao geht das natürlich

auch. Meine Schau hinein-Torte befasst sich mit dem Spätsommer. Und Spätsommer

bedeutet Herbst und Herbst bedeutet für mich zum Beispiel Kürbiskerne und Birne.

Patrick schichtet in seiner Spätsommer-Romantik-Torte Kürbiskernöl

-Biskuit mit Tonkabohnen-Buttercreme, Birnen-Zimt-Kompott, Salzkaramell und

Kürbiskern-Crunch.

Auch Sibylle greift herbstliche Aromen auf.

Ich mache heute Haselnussbiskuitböden, die fülle ich mit einer Maronensahne und

noch einer Maronencreme.

Und das Ganze wird dann zu einem richtig schönen alten Turm, der im Wald steht.

Sibylle versteckt in ihrem geheimnisvollen Tortenturm

Haselnussbiskuit mit Maronenschokosahne, Maronencreme, Birnenragout und

Haselnusskrokant.

Annalisa verschwendet keine Zeit.

Da hat sie doch bestimmt Luft für ein Pläuschchen.

Oh, ist das gezuckerte Kondensmilch? Ja. Ach, damit kriegst du mich ja.

Was bastelst du?

Gerade mache ich mein Bergamotte-Biskuit.

Oh, Bergamotte.

Es ist so mit einer der Lieblingskuchen jetzt von meiner Mama geworden.

Ja. Hoffentlich schmeckt er euch dann genauso gut wie uns. Und was bastelst du

aus dem Kuchen dann?

Das wird ein Bauchstamm mit einer Eule. Mit einer Eule drin. Ja.

Das wird quasi voll die Torte für meine Mama.

So, das ist jetzt noch nicht viel. Jetzt kommt erst noch Bergamotte mit rein. 50

Tropfen darf ich jetzt abfällen. Es geht.

Aus Annalisas Baumstammtorte mit Bergamott-Limettenpudding, Kaffee

-Mascarpone-Creme und Schoko-Kaffee-Crunch lugt eine kleine

modellierte Eule.

Also ich glaube, bei meiner Torte werden sich vielleicht heute die Geschmäcker

ein bisschen scheiden.

Oh, geil.

Grün ist für Patrick immer geil.

In Nullkommanichts sind die Böden in ihrer Backform.

Alle wollen später ausreichend Zeit für die Einblickgestaltung haben.

Zwei Böden und die müssen wie lang backen? 25 Minuten. Gut, die kommen

jetzt unten rein.

Nummer eins und Nummer zwei.

Nummer drei und Nummer dreieinhalb.

Bei Patrick können die Böden noch höher hinaus.

Meine Böden sind jetzt im Ofen. Ich kontrolliere die natürlich, weil der

Ofen hier ein bisschen anders ist wie zu Hause.

Ja, aber ich bin ganz zufrieden bis jetzt mit meinem Teig.

Ich mache jetzt einen Limettenpudding.

Der rundet quasi die Bergamotte schön ab und es wird dann quasi wie so eine

gelige Konsistenz. Hoffentlich besser als das Gel in der letzten technischen

Prüfung, in der vorletzten technischen Prüfung.

Ja, ich bereite jetzt meine Maronencreme vor, weil die muss ein bisschen

einkochen. Ich habe dafür jetzt die Milch und den Zucker schon abgewogen.

Nach der misslungenen technischen Prüfung packt Patrick seine Geheimwaffe

aus. Durch Erfahrung weiß ich, dass Christian gerne Tonka mag.

Und deswegen muss ich reichlich Tonka benutzen heute.

Aber natürlich spielt bei diesem Thema auch die Optik eine große Rolle.

Schaut schon mal ganz gut aus.

Handwerklich zeigen alle großes Können.

Man kennt es ja beim Pudding, wenn man ihn selber kocht, dann bildet sich oft

oben so eine Haut.

Und dass die nicht kommt, kommt Frischhaltefolie drauf.

Ich liebe zum Beispiel die Haut vom Pudding.

So, und dann ab in den Mund.

So, und einmal in den Kühlschrank.

Die Buttercreme mache ich jetzt mal fertig. Und den Sesam-Crunch.

Auch bei Patrick ist alles in Butter.

Sibylle beginnt mit ihrer Ganache.

Jetzt kommt die gezuckerte Kondensmilch zu meiner Butter dazu.

Das wird dann später meine Kondensmilchbuttercreme.

Klingt gehaltvoll.

Läuft's bei Sandra?

Also so gut, wie es bei Sibylle läuft?

Ihr Gesichtsausdruck sagt was anderes.

Ich finde, das hat einen ganz komischen Stich.

Eigentlich sollte die Schnee weiß sein, weil ich eine Schneelandschaft mache.

Und dazu brauche ich weiße Buttercreme. Und jetzt ist die durch den

Vanillezucker natürlich braun geworden.

Da kommt jetzt ein bisschen Braun rein.

Soll ja auch kein Schnee werden.

Wie schnell eineinhalb Stunden vorbeigehen können.

Ich habe jetzt die deutsche Pudding-Buttercreme gemacht.

Bei der ist es halt immer voll gefährlich, die kann einen nämlich

verdammt schnell abschmieren, wenn die Butter zu kalt ist oder der Pudding zu

heiß.

In meinem Fall ist es perfekt geworden, Gott sei Dank.

Also innen drin nehme ich jetzt das halt und für außen rum mache ich eine

Frische.

Für innen drin sieht man es ja nicht.

Wir sind fertig.

Oh Gott, sind die Waffeln ausgefallen.

Die sind super geworden. Ich lasse die jetzt ein bisschen abkühlen und dann

nehme ich die vor meinem Backblech runter.

Das sind meine Kaffeebohnen und aus denen wird jetzt der Crunch gemacht. Und

dass die nicht so riesig sind, machen wir ja sie erstmal kleiner.

Ich mache jetzt gerade das Salted Caramel.

Das wird jetzt ein Orangenkaramell mit Sesam Crunch.

So, das ist für nachher für innen rein. Da will ich noch ein bisschen Maronen

pur reinmachen, dass man die auch noch mal als Konsistenz hat.

Bei der Konsistenz geht es um Crunch und Cremigkeit.

Da einmal mischen.

Da, dann ist das einmal mein Kaffee-Crunch.

Nicht zu verwechseln mit dem Kaffee-Kranz.

Tortenbestandteile und Kandidaten sind gleichermaßen auf Betriebstemperatur.

Ja, es fühlt sich wirklich verrückt an, die letzte große Torte vor dem Finale zu

machen. Die letzte 5-Stunden-Aufgabe.

Ja, deswegen jetzt nochmal Gas geben.

Ganz besonders in dieser Runde muss man festhalten, alle unsere Kandidaten und

Kandidatinnen sind fast punktgleich. Also wir haben drei mit derselben

Punktzahl und derjenige, der vorne ist, der hat nur zweieinhalb Punkte

Vorsprung. Das bedeutet, in dieser Runde geht es wirklich für jeden darum, nicht

nur fertig zu werden, sondern uns auch optisch und geschmacklich zu begeistern.

Ich mache jetzt noch einen Birnenragout.

Ich habe heute echt ein straffes Programm.

Viele Komponenten in der Torte, eine ordentliche Deko.

Ja, ich will halt zum Schluss schon noch einen raushauen. Auch wenn ich heute

gehen sollte, dann weiß ich wenigstens, ich bin mit der hohen Hauptes gegangen

und habe alles gegeben und noch mal eine geile Torte zum Ende abgeliefert.

Ja, hoffentlich reicht es fürs Finale.

Das gibt meinen Fruchtkern, so einen Waldfruchtkern.

Noch ein bisschen Augenmaß.

Mein Bierenkompott ist jetzt fertig, habe ich auch gerade mit dem Bierenbrand

abgelöscht.

Oh nein!

Oh nein!

Also ihr sollt hier nicht anfangen mit dem Obst zu jonglieren, ne?

Ich habe eine Erdbeere da noch raus, die war mir zu grob und jetzt ist sie mir

ein Ausschnitt.

Beim Tortenausschnitt sollte das besser klappen.

Jetzt machen wir erstmal eine Sahne-Mascarpone-Creme und die wird dann

später mit ein bisschen Kaffee abgeschmeckt.

Das ist die Maronensahne. Sieht sehr gut aus.

Hat eine schöne Konsistenz. Die Gelatine ist ja auch drin. Die ist auch jetzt

schon ein bisschen angezogen.

Da kommt jetzt Kaffee dazu.

Jetzt mal ein ganz kleines Löffelchen noch und dann ist fertig.

Ihr Lieben, ich habe mal in die Uhr hineingeschaut und habe da was gesehen.

Halbzeit, noch zweieinhalb Stunden.

Jetzt müssen wir uns ranhalten.

Zweieinhalb Stunden, das wird auf jeden Fall mal wieder ziemlich sportlich.

So, einmal meine Böden.

Ich finde, die Böden schauen eigentlich ganz schön aus.

Ja, jetzt wird geschichtet. Ich habe auch Markierungen gemacht, wo sozusagen

dann nachher mein Fenster reinkommt. Da habe ich mehr Ganache, das wird dann

nachher ausgeschnitten, damit meine Tortencreme nicht austritt.

Ein sauberes und stabiles Innenleben ist bei dieser Aufgabe absolut elementar.

Schließlich wird später in die Torten hineingebaut.

So, nächster Boden.

Eine Mindesthöhe gibt es nicht. Trotzdem wollen alle Backenden ordentlich was auf

den Tisch bringen.

Ich hoffe, das Karamell katapultiert mich ins Finale.

Nach Christians Aussage ist das Rennen ja enger, als Patrick meint.

Eng wird's jetzt auch für Annalisas Torte.

Einmal schön zusammenziehen hier.

Erst zusammenziehen, dann die Einrichtung festlegen.

Das gilt ja auch für Liebespaare.

Jetzt bereite ich die nächsten Böden vor. Und zwar mache ich solche

Moosböden. Die mache ich einmal in schwarz und in grün und damit dekoriere

ich eben meinen Turm und den Boden, was ein bisschen aussieht wie so ein

Waldboden.

Patrick hat mit seiner Liebe fürs Grüne die anderen wohl angesteckt.

Ich mache genau vier Pinguine für meine vier Kids, die alle in Aktion sind.

Du hast hier einen guten Blick, kannst gucken, wie du die anderen sabotieren

könntest, theoretisch. Das plane ich auch schon die ganze Zeit.

Ich bin bei deinem Plan dabei.

Super. Ich habe bei dem einen oder anderen habe ich jetzt schon Zucker

gegen Salz vertraut und auch irgendwie den Zimt gegen Zucker. Oh, oder war das

bei dir?

Nur noch zwei Stunden, dann grünt den Kandidatinnen und dem Kandidaten die

letzte Verkostung des Halbfinales.

Die dürfen jetzt einmal backen.

Ich bin zufrieden. Jetzt kommt die Krümelschicht drauf.

Machen wir hier oben ein bisschen mehr Creme für die Jahresringe.

Heute sollte man eher von Minutenringen sprechen.

Älter werden diese leckeren Torten bestimmt nicht.

Ich nutze jetzt meine Zeit sinnvoll, während meine Torte durchkühlt und mache

schon mal den Unterkörper von meiner Eule.

Das muss ja die 3D-Optik bringen.

Dieses Schau hinein, diese Tür, dieses Fenster.

Illusionstapete statt Aushöhlung?

Ob die Jury das durchgehen lässt?

Also mit dem Pinguin bin ich jetzt fertig.

Ich habe jetzt jedes meiner Kinder dargestellt.

Ja, kommt mal raus, ihr Schätzchen.

Der ist fertig.

Der ist fertig.

Ich muss jetzt stapeln. Die sind jetzt recht kalt. Die sind zum Stapeln jetzt

gut. Allerdings muss ich sie dann rauslassen, weil sonst sind sie

gefroren, wenn es zur Verkostung kommt.

Jetzt geht es ans Wichtigste von der Torte und zwar an das Loch, in das wir

hineinschauen können.

Ich male jetzt auf Fondant so eine Art 3D-Bild und das wird dann sozusagen

mein... Schau hinein-Effekt.

Oh, da kommt jemand.

Du machst also ein richtiges Fenster. Ich mache ein richtiges Fenster. Das

fühlt sich ganz schlecht an, wenn man eine fertige Torte wieder zerstören

muss. Die Eule kommt dann ins Loch. Genau, die Eule kommt dann da ins Loch

rein. Das ist quasi das Eulenhäuschen. Sehr schön.

Ich mache gerade hier noch so ein Iglu für meine Pinguinfamilie. Das schützt

vor Wind und Wetter.

Und vor Fressfeinden.

Pinguine fallen ja nie Eisbären zum Opfer.

Manchmal jedoch unserer Jury.

Ich widme mich gerade der Maserung meines Baumstammes.

Oben ist jetzt fertig und gleich kommen die Seiten dran.

Fototapeten sind ja immer Geschmackssache.

Für eine perfekte Optik gehen heute alle die Extrameile.

Ich habe jetzt eine weiße Buttercreme noch gemacht oder eine hellere, damit

auch von außen der Schnee sauber aufgetragen werden kann.

Das Fenster ist drauf und ich versuche jetzt

gerade...

Hier noch diese Stufen rauszumodellieren, dass das optisch

wirklich wie eine Stufe aussieht. Das ist gerade nicht so einfach, weil die

Farbe teilweise noch feucht ist.

In trockenen Tüchern ist das Finale noch bei keiner Kandidatin. Und bei dem

Kandidaten natürlich auch nicht.

Ob Baum, Turm oder Schneegebilde.

Alle hoffen, dass ihre Torte gleich einen Begeisterungssturm auslöst.

Wer traut sich handwerklich am meisten?

Und wer kann seinen Plan auch umsetzen?

Ah, ich sehe, die Torten nehmen langsam Gestalt an.

Das ist doch gut, denn ihr habt nur noch eine Stunde.

Das wird jetzt sehr sportlich.

Ich hoffe, ich schaffe das.

Eigentlich wollte ich hier mit dem Baumstamm schon fertig sein und meine

Eule modellieren. Das heißt, wir machen die jetzt ganz schnell fertig.

Aber die Zeit rennt.

Sandra ist noch nicht mal mit dem Stapeln fertig, während alle anderen

mitten im Modellagestress sind.

Schaffen wirklich alle eine Punktlandung?

Jetzt mache ich noch so ein bisschen Kleinschliff, aber gleich muss wirklich

Gas gegeben werden, weil das Bild ist noch nicht mal drin. Also habe ich das

Thema noch nicht mal fertig.

Ob mit Pinguin oder mit Eule, allen schwant, dass es knapp werden könnte.

Oh mein Gott.

Der bange Blick zur Konkurrenz bestätigt, heute lassen sich alle etwas

einfallen.

Ich will dir nichts Böses, aber ich will noch eine Zeit ansagen.

So ihr vier, wer möchte ins Finale? Ihr habt nur noch 30 Minuten.

30 Minuten?

Das ist nicht Ihr Ernst.

Ist das Ihr Ernst hier, ne?

Nicht türmen.

Für dieses Halbfinale ist das Euer letzter Streich.

Doch für drei geht es nächste Woche weiter.

Und jetzt wird das Thema zum Thema. Meine Eule, kommt ihr rein?

Ach, sie passt hier rein. Perfekt.

Team Aufkleber oder Team Höhle?

Wer hat wohl die besseren Karten?

Auch wenn es eng werden könnte, hilft man sich natürlich.

Wenn man kann.

Oder muss.

Hast du so einen Make-up-Pinsel, Annalisa?

Ähm, nee.

Ich mein,

ich mein, kann ich den haben?

Ja, der ist ein bisschen voll mit Kakao hier.

Machst du mir jetzt nach?

Nee, ich habe so einen Pinsel gebraucht, damit ich sie alle ausverkaufe. Ich

wollte sagen, machst du mir jetzt nach?

Ich mache dich nicht nach.

Um das nochmal hier klarzustellen.

Du hast angefangen mit dem Nachmachen.

Mein ganzes Moos fällt einfach runter die ganze Zeit.

Ich verstehe es nicht.

So ihr Lieben. Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Überall noch ein bisschen Schnee.

Ein bisschen Schnee noch.

Ich bin gespannt, was man gleich in euren Torten sieht. Ihr habt nur noch

wenige Sekunden.

10, 9, 8,

7, 6, 5,

4, 3, 2,

Und Schluss! Hände weg vom Gebäck!

Ich

bin

mega happy, dass es so

dasteht, wie es dasteht. Das ist immer genau meins, wenn ich so Motivtorten

modellieren darf.

Und jetzt hat auch noch die Torte, die ich für die Mama machen wollte, so gut

geklappt.

Ich bin sehr glücklich.

Das war die letzte große Aufgabe vom Finale. Ich hoffe so sehr, das hat

gereicht dafür.

Meine Kinder freuen sich total, dass sie da steht, weil sie haben für sich

gewünscht, dass ich so weit komme, dass ich sie noch machen kann.

Aber ich bin echt wieder nervt total.

Das ist schon... Aber sie steht.

Da hat sie ja was gemeinsam mit unserer Jury.

Denn die steht nun auch bereit, um Optik und Geschmack zu bewerten.

Ja, liebe Jury, vier Torten stehen euch offen. Ihr könnt gleich reinschauen und

wir starten bei Sibylle.

Sibylle, was hast du dir bei der Aufgabenstellung gedacht und was hast du

für uns gebacken?

Bei dem Thema Schau hinein habe ich irgendwie gleich an so einen

geheimnisvollen Turm denken müssen, wo man so einen Treppenaufgang sieht und

das habe ich versucht eben optisch umzusetzen.

Das Thema war ja frei wählbar.

Ihr dürftet euch komplett austoben, solange man irgendwie die Illusion

bekommt, dass man reinschauen kann und es eine Dreidimensionalität gibt.

Ich stehe jetzt leicht seitlich zu dieser Illusion, die du geschaffen hast

und dann wirkt sie fast noch realer, als wenn man direkt davor steht.

Du hast ja hier diesen Treppenaufgang gemalt. Dir sind wirklich diese

Schattierungen extrem gut gelungen. Wenn ich mir den Turm angucke, der ist sehr

sauber gebaut.

Du hast als Modellierung dazu noch die Pilze gewählt.

Also Modellierungen sind da jetzt vielleicht nicht die schwierigsten.

Das, was am wichtigsten war, diese Illusion zu schaffen,

Dreidimensionalität herzustellen, sehr gut umgesetzt.

Danke.

Man kann sich tatsächlich nicht großartig viel mehr wünschen. Es ist

wirklich makellos und sauber, es ist super schön gearbeitet. Man kann das

Thema sofort erkennen. Das ist tatsächlich schon ziemlich

beeindruckend.

Vielen Dank.

Man kann hier die Böden erkennen, man kann die Füllung sehen und dann hier

auch die Frucht.

Dieser Damm am äußeren Rand.

Quasi Markenzeichen von dir, aber er ist dünner geworden.

Ich glaube, du hast ihn auch geschmacklich angepasst. Und dann sieht

man, dass hier wirklich die Ganache sehr dünn gearbeitet ist, genauso wie der

Fondant. Sehr schön.

Das Ganze ist geschmacklich gut abgeschmeckt. Es ist sehr, sehr brav.

Da ist jetzt nicht großes Risiko dabei.

Beim nächsten Mal vielleicht ein bisschen mehr Spannung für die Füllung.

Ich kann Christian nur recht geben, es fehlt so ein gewisser Kick.

Also bei den Böden war ich erst am überlegen, ob ich sie einen Tick zu

trocken finde.

Die Creme gefällt mir gut, aber es ist so ein bisschen, ja, du hast schon

gesagt, brav, belanglos.

Es fehlt so noch so ein gewisser Kick, wo man sagt, wow.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Weiter geht's mit Sandra.

Ich habe euch hier eine Fortline-Cake gebacken mit meiner kleinen Pinguin

-Familie, beziehungsweise mit meinen kleinen Pinguin-Kindern. Ihr sollt ja

eine Torte machen, die man hereinschauen kann. Du hast es in Form eines Fortline

-Cakes gemacht.

Charakteristisch ist halt, dass es...

tatsächlich so aussieht, als wenn man die Torten auseinanderschiebt und hier

entsteht eine Szenerie, die komplett rumgeht. Und ich finde es ganz wichtig,

dass du tatsächlich diese Eissapfen angebracht hast, weil dadurch gucke ich

irgendwo rein und ich habe tatsächlich auch eine Grenze, außer dass ich hier

die beiden Torten habe.

Ich hätte mir tatsächlich gewünscht, wenn ich noch ein bisschen mehr von

diesem Winter auch an der Torte selbst gehabt hätte. Also dass hier einfach

auch mehr passiert, außer dieser süße Schnee, der da ist oder diese Spirale

oben drauf. Also ein bisschen mehr unterschiedliche Techniken noch beim

Dekorieren der ganzen Torte.

Man sieht natürlich den einen oder anderen Fehler, aber die Torte steht und

jetzt wird verkostet.

Die Torte ließ sich gut schneiden, ist ein bisschen fester. Es wackelt auch

nichts, also der Zusammenbau ist sehr stabil.

Der Anschnitt gefällt mir schon mal gut.

Du hast öfter mal tatsächlich das Händchen dafür, Sachen

zusammenzuwürfeln, die dann aber auch geschmacklich super sind. Hier ist

allerdings ein kleiner Fehler unterlaufen. Und zwar diese Schicht

hier, das Bärengelee aus verschiedensten TK-Bären. Das ist tatsächlich noch sehr,

sehr, sehr, sehr kalt. Du hast eine präsente Säure. Allerdings kann man auch

sonst nichts anderes mehr wahrnehmen, weil das einfach so kalt ist, dass vor

allen Dingen auch die Schicht, die da drunter ist, mit dem schwarzen Sesam

eigentlich tatsächlich komplett verloren geht. Die Böden sind hervorragend.

Sie sind ein bisschen fester, das was Betty auch schon gesagt hat, aber zum

Stapeln für Kuchen sind sie wirklich optimal geeignet. Nur wirklich Vorsicht

mit der Kälte der Torte, weil es natürlich dann einfach nur noch kalt ist

und das sehr viel vom Aroma frisst.

Ich hätte tatsächlich diese Fruchteinlage dünner gemacht und

vielleicht mehrfach durch die Torte durchgezogen. Ich glaube, dann wäre es

auch eine bessere Einheit geworden. So ist es tatsächlich so ein bisschen auch

in sich gestapelt und einfach nur zusammengesetzt, als dass es ein Ganzes

ergibt. Vielen Dank.

Du

hast

dich für eine Dreidimensionalität durch Modellieren auch entschieden. Das kann

man hier vorne sehr gut erkennen.

Also ich kann hier in diesen Baumstumpf reingucken, du hast eine Höhle quasi

rausgeschnitten und hast dann diese entzückende kleine Eule reinmodelliert.

Gefällt mir sehr gut auch mit dem Ausdruck, auch dass der Schnabel so ein

bisschen auf ist.

Obendrauf diese Spirale, die du mit Kakao ausgemalt hast, finde ich eine

wunderschöne Variante. Ich hätte mir vielleicht gewünscht, dass du die

Buttercreme noch so ein bisschen mehr, auch braun vielleicht noch marmorierst.

Dann wäre das, glaube ich, hier oben noch stimmiger gewesen mit dem Äußeren.

Die Torte gehört definitiv zu den schönsten, die wir hier jemals hatten.

Gestalterisch so viele verschiedene Techniken.

Und dann halt noch diese kleinen Details. Mehr kann man sich nicht

wünschen. Das ist definitiv eine unfassbar starke Torte. Jetzt freue ich

mich auf den Anschnitt und die Verkostung.

Also du hast sehr sauber geschichtet. Das gefällt mir gut, dass du diese

dünnen Schichten hast. Sehr schön gearbeitet.

Die Torte schmeckt hervorragend. Vor allen Dingen hat sie eine wunderschöne

Säure. Das zeigt mir einfach, dass man sowohl außen als auch innen wirklich

geile Torten machen kann, weil geschmacklich und kann man sich nicht

mehr wünschen von außen sowieso nicht.

Danke.

Der cleverste Schachzug war tatsächlich diese Schichtung hier, dass du wirklich

mit jedem Stück, was du mit der Gabel nimmst, alle Geschmackskomponenten auf

der Gabel hast. Und somit ist es ein absolutes Highlight, diese Torte zu

essen. Vielen Dank. Danke euch.

Bei dir auch der Baumstumpf gut zu erkennen.

Man kann hier wirklich schön die Herbstfarben erkennen, auch hier die

Allee, wo man quasi langfährt. Ich hätte mir tatsächlich noch mehr eine

Dreidimensionalität bei dieser Zeichnung gewünscht.

Die Torte ist gut gearbeitet, aber ich glaube, man hätte ein bisschen mehr aus

diesem Thema rausholen können.

Es ist gut, aber es ist auf jeden Fall noch Luft nach oben, wenn man jetzt zum

Beispiel den anderen Baumstumpf sieht.

Danke.

Man kann auch bei dir im Anschnitt gut die Böden erkennen, einen schönen grünen

Ton. Das ist ja mit Kürbiskernöl, glaube ich, gemacht.

Dann kommt die Creme, die Fruchteinlage und auch bei dir der Fondant, dicker

ausgerollt, damit du die Struktur reinarbeiten kannst.

Oben drauf sieht man, dass es deutlich dünner gearbeitet ist.

Patrick, wenn die Kuchen so schmecken, dann ist mir scheißegal, wie sie von

außen aussehen.

Es ist richtig geil.

Es ist der Herbst pur, die Birne hat Biss, Zimt ist da, Tonkabohnen ist da,

die Böden sind hervorgebacken.

Dein Kuchen ist einfach so geil, ich würde mir am liebsten gleich eine zweite

Scheibe runterschneiden, weil es einfach super lecker ist.

Danke.

Perfekt abgeschmeckt, alles richtig gemacht.

Von außen tatsächlich noch ein bisschen ausbaufähig. Vielen Dank.

Danke.

Ihr merkt, die Jury ist streng und kritisch, aber im Finale dürfen nur drei

von euch backen und ihr seid noch zu viert.

Gleich wird das letzte Mal die rote Schürze vergeben an den Bäcker der Woche

und es wird auch verkündet, wer hier kurz vorm Finale das Zelt verlassen

muss. Das entscheiden natürlich die Punkte.

Und wenn Sie zu Hause die Punkte sich nochmal anschauen möchten, dann können

Sie das. Und zwar in den sozialen Netzwerken werden sie veröffentlicht.

Nach der Sendung folgen Sie einfach etwas große Backen. Da sind Sie

informiert. Und Betty und Christian, ihr dürft euch jetzt beraten.

Die Jury hat es, glaube ich, unglaublich schwer jetzt. Wir haben alle auf sehr,

sehr hohem Niveau gebacken.

Wir haben eine Torte dann dabei. Ich glaube, da kann man sich nicht mehr

wünschen, weil wir haben so viele Baumstümpfe schon in der Vergangenheit

gehabt. Ich glaube, besser kann man das Thema tatsächlich nicht interpretieren.

Und für mich persönlich ist es auch das schönste modellierte Tier, was wir

jemals hier hatten. Jetzt, wo das Finale zum Greifen nahe ist, da will man

natürlich unbedingt hin.

Man merkt aber, dass alle wirklich ins Finale wollen.

Ich bin natürlich super nervös vor der nächsten Entscheidung. Das ist ja die

Finalentscheidung vor dem Finale sozusagen.

Was man auch an dieser Stelle festhalten muss, es gibt ja zwei Schwerpunkte. Der

eine Schwerpunkt ist natürlich das Dekorative. Der andere Schwerpunkt ist

der Geschmack und da war es tatsächlich die stärkste Torte im Feld.

Diese Woche ist wirklich Meckern auf hohem Niveau, total.

Also jetzt sind es wirklich nur so Kleinigkeiten, die es ausmachen. Man

kann das Thema sofort erkennen. Ich finde es super süß, mit den Pinguinen

umgesetzt, dass es für die vier Kinder steht.

Also das ist schon wirklich sehr, sehr schön geworden.

Also ich finde die Torte auch schön.

Allerdings, wenn man natürlich vergleicht, dann sieht man den

Unterschied zu den drei anderen Torten. Und auch geschmacklich hatte sie ja

häufig auch ein gutes Händchen. Ich stelle mich jetzt eher darauf ein, dass

ich heute das Backzelt verlasse und glücklich bin, dass ich bis in Runde

sieben gekommen bin. Es ist total schwierig zu sagen, wer heute gehen

muss.

Ich hoffe, ich nicht.

Stiften geht vor der Entscheidung keiner. Aber wer weiterkommt, steht auf

einem anderen Blatt.

Stehen hier drei Finalistinnen?

Oder vielleicht zwei und ein Finalist?

Das werden wir jetzt erfahren.

Liebe Jury, wir sind gespannt, wer darf denn im Finale backen. Heute verleihen

wir die letzte rote Schürze.

Wer sie bekommt, ist der erste Teilnehmer im Finale nächste Woche.

Unsere Bäckerin bzw.

Bäcker der Woche.

ist mit 53 Punkten

Anna

-Lisa.

Ich habe die Schürze jetzt zum dritten Mal bekommen. Das freut mich mega, mega.

Das ist eine Riesenehre. Selbst wenn ich da nicht gewinnen sollte, hatte ich das

Glück und hatte am öftesten die rote Schürze. Das freut mich auch schon mega.

Herzlichen Glückwunsch. Danke euch.

Auch unser zweiter Finalist oder Finalistin hat sich mit hervorragenden

Leistungen das zweite Ticket wohl verdient.

Mit 51 Punkten ebenfalls im Finale ist

Sibylle.

Ja, herzlichen Glückwunsch. Schauen wir mal, ihr beide.

Patrick und Sandra, komm dir bitte nach vor.

Angst.

Ihr beide lag nach den ersten beiden Aufgaben gleich auf, nämlich mit jeweils

33 Punkten.

In der letzten Aufgabe, Sandra, hattest du ordentlich mit dem Zeitmanagement zu

kämpfen und deine Torte ist nicht so geworden, wie du dir das selber

vorgestellt hast.

Patrick, deine Torte war zwar geschmacklich der Knaller, Allerdings in

der handwerklichen Umsetzung hast du noch einige Wünsche offen gelassen.

Unsere dritte Teilnehmerin oder unser dritter Teilnehmer fürs Finale ist mit

50 Punkten... Patrick.

Jetzt doch im Finale gelandet zu sein, das ist wirklich ein unbeschreibliches

Gefühl. Also wirklich das E-Türfen, überhaupt hier dabei zu sein und jetzt

so weit zu kommen.

Wahnsinn, ich bin mega glücklich.

Wahrscheinlich dann, wenn wir nächste Woche anfangen zu backen, dann habe ich

es geglaubt, dass wir im Finale stehen.

Sandra, was wir auf jeden Fall vermissen werden, ist ein gewisses Maß an

Selbstironie, was du mitbringst. Denn egal zu welchem Zeitpunkt, auch wenn mal

was nicht richtig läuft auf deinem Backplatz, du lächelst einfach immer.

Und das, was wir auf jeden Fall auch definitiv vermissen werden, ist dieses

atemberaubende Zusammenstellen von Aromen.

War Heide Baldis bitte bei. Vielen Dank, dass du dabei warst.

Ja, natürlich, klar, hätte ich mir nicht gewünscht, im Finale nochmal

mitzubacken. Ich glaube, das wünscht sich jeder, der hier mitmacht. Und

irgendwie so als letzte Form Finale rauszufliegen, ist natürlich bitter.

Aber umgekehrt freue ich mich, dass ich überhaupt bis in die siebte Runde

gekommen bin. Also muss man von der Seite sehen.

Gottes Blüten waren nur ein kleiner Vorgeschmack. In der nächsten Woche wird

hier ein ganzes Blumenmeer dekoriert. Stellen Sie sich die Bundesgartenschau

vor. Nur in lecker. Und außerdem fällt natürlich die Entscheidung. Wer wird

hier Deutschlands bester Hobbybäcker 2024?

Das alles klären wir in der nächsten Woche natürlich nur hier in Sat.1. Wir

sehen uns. Tschüss.

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