All language subtitles for Das große Backen_S12E06_Eine gemeinsame Zugfahrt mit knusprigen Mini-Pavlovas

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Original subtitles

Hallo liebe Backbegeisterte! Zug um Zug nähern wir uns dem Finale und heute wird

dieser Zug sogar gebacken. Aber auch Freunde der Seefahrt kommen voll auf

ihre Kosten bei Torten mit Wellenmuster. Heute heißt es Kuchen Ahoi! Viel Spaß

bei das große Backen!

Es ist die größte Backshow der Welt. Hier gelangen die Gewinner mit einem

eigenen Backbuch zu Ruhm und Ehre. Ein goldener Cupcake und 10.000 Euro

krönen den Erfolg.

Jeder Backschritt wird kundig begleitet.

Jedes Ergebnis knallhart bewertet. Mit Folgen. Mit 48,5 Punkten ist

unsere Bäckerin der Woche... Also die von letzter Woche...

Sandra und Annalisa.

Weil ihr habt beide Punktgleichstand.

Ich find's mega, dass wir zur zweiten rote Schürze bekommen haben.

Man fühlt sich irgendwie noch besser, als wenn man es alleine hat. Cool, oder?

Das ist schon cool.

Wir teilen natürlich Freude quasi, beziehungsweise wir verdoppeln sie

eigentlich.

Fabian, du musst leider an dieser Stelle das Backzelt verlassen.

Er hatte sich die wenigsten Punkte erbacken.

Die anderen streifen schon wieder durch den Schlossgarten.

Besonders schön hier.

Davon bekommt man nie genug.

Es wird immer leerer.

Es ist gar niemand mehr vor mir. Es ist so leer.

Jetzt bin ich hier in der roten Schürze-Reihe. Gott, ey.

Stimmt. Die Reihe der roten Schürzen.

Zwei rote Schürzen ist echt ein Unikat.

Das finde ich echt cool.

Oh mein Gott.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Packt.

Schuh, Schuh.

Die neue Woche startet mit Volldampf.

Wow.

Die Ananas sind so juicy.

Wir waren zehn, jetzt sind wir auf einmal nur fünf und der Druck ist auf

jeden Fall da.

Es ist natürlich so, dass man anspruchsvoller ist jetzt.

Diese Hose gefällt mir nicht irgendwie.

Das sieht ja scheiße aus.

Sieht nicht so schön aus.

Da gibt es noch einen ganz kleinen Hauch Rosmarin rein.

Ich habe die Erwartung an mich selbst, natürlich irgendwas abzuliefern, wo ich

denke, da stehe ich dahinter. Aber wenn diesmal die Jury nicht zeigt, dass es

decker ist, wird es richtig ärgerlich.

Die Geschmäcker sind natürlich immer unterschiedlich. Das weiß man nie so

genau, ob man Christians Geschmack trifft oder nicht.

Was wird denn das?

Baseball?

Das wird eine Tasse werden.

Eine Tasse? Eine Tasse.

Nicht, dass das heute zum Polterabend ausartet.

Jenny, sieht das ordentlich aus?

Das sieht sehr ordentlich aus. Du kennst ja die Jury.

Bei Betty und Christian steigt die Erwartung natürlich auch. Sie gucken

immer genauer.

Weil man so dicht beieinander ist, muss man halt auf so Kleinigkeiten achten und

vor allem eigentlich mehr oder minder Fehler suchen.

Keine Bange, die Fehler werden gefunden.

Alle. Ich liebe halt diese kleinen Details.

Und das kommt diese Woche natürlich auch nicht zu kurz.

Sie sehen so giraffen aus.

Das spielt mir ganz gut in die Karten.

Das ist so eine ätzende Friemelarbeit, ey, wirklich.

Nur nicht ablenken lassen.

Voll Konzentration hier. Oh ja.

Dass der Druck auf jeden Fall steigt, das merkt man. Wenn man jetzt halt sich

einen kleinen Patze erlaubt, dann ist der halt nicht mehr so leicht

auszugleichen.

Der ist kaputt gegangen.

Das ist nicht gut.

Oh mein Gott.

Sieht auch scheiße aus.

Ach, ist egal. Ich lasse es einfach.

Dekorativ auf dem Ding. Was ist dekorativ?

An der Torte ist ja nichts mehr so richtig dekorativ.

Hab ich was vergessen?

Hä?

Liegt's nicht mehr.

Was mach ich jetzt? Kannst ja nicht wieder auseinandernehmen.

Scheiße, ich hab's wieder verkackt jetzt.

Ich fahr heim, ich fahr heim, ich fahr heim.

Heimlich, still und leise geht hier nichts vonstatten. Die Torten schreien

nach Aufmerksamkeit.

Wer wird übernächste Woche Deutschlands bester Hobbybäcker 2024?

Hallo, liebe Kandidatinnen und Kandidaten. Von zehn, die ihr am Anfang

wart, seid ihr noch fünf, also die Hälfte. Und wir dachten uns, wir

gleichen das aus, indem wir die Aufgaben doppelt so schwer machen.

Gute Aussichten für die nächsten drei Wochen, oder?

Ja, die beiden sorgen dafür, dass ihr so gefordert werdet, Betty und Christian.

Annalisa, Sandra, ihr seid unsere Bäckerinnen der Woche und ich kann euch

jetzt schon sagen, es wird nicht einfach sein, diese Schürze zu verteidigen. Denn

bis zum Finale müssen wir ja noch zwei von euch nach Hause schicken, sodass am

Ende drei um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2024 kämpfen, den

goldenen Cupcake.

10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.

Wir haben also Großes vor, umso kleiner fangen wir heute an mit Aufgabe Nummer

1.

Mini Pavlova. Ich kenne sie, ich liebe sie. Was erwartet ihr denn genau?

Ja, die Pavlova besteht aus einem knusprigen Baiser mit einem leicht

weichen Kern. Dazu wird normalerweise immer Sahne und Obst serviert. Wir

wünschen uns von euch sechs Mini-Versionen mit einem einheitlichen

Geschmackskonzept. Die Pavlovas sollen einen Durchmesser von circa 8 cm haben.

Wenn sie größer sind, könnte es sein, dass sie nicht rechtzeitig trocknen. Ihr

müsst eine Creme und ein Fruchttopping machen.

Mini-Gebäck, Mini-Backzeit. Ihr habt zwei Stunden und die starten wir immer

auf mein Kommando.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Fakt.

Bei Farbe, Füllung und Dekor dürfen sich die Kandidatinnen und Kandidaten

austoben, sofern es die Zeit erlaubt.

Individuelle Zutaten haben alle bereits vorbereitet, sodass sie dem Thema ihren

ganz eigenen Stempel aufdrücken können.

Ich starte gleich mit der Baiser-Masse, weil wir haben wirklich kurze Zeit.

Heute ist Timing gefragt.

Das backt eineinhalb Stunden im Backofen. Die müssen wirklich zeitnah im

Backofen.

Sibylle dressiert ihre Mini-Pavlovas zweifarbig auf.

Als Füllung verwendet sie Johannisbeer-Konfitüre, Limetten

-Mascarpone-Creme und Johannisbeer-Soße.

Baiser muss ja auf den Punkt backen oder auch trocknen.

Ja, es gibt heute Mini Pavlova. Ich freue mich ganz besonders über diese

Aufgabe, denn ich mache die nämlich zu Hause sehr, sehr oft.

Ein kleiner Startvorteil.

Ich würde mal sagen, die Aufgabe wird spannend. Ich bin jetzt nicht so geübt

da drin. Ich hatte ja auch nicht so eine große Vorstellung, aber wir backen jetzt

einfach mal drauf los.

Was soll schon schief gehen?

Ich habe Pavlova schon mal gebacken, aber das ist sehr lange her.

Und geschmacklich habe ich mich für Mango entschieden und Maracuja passt

sehr gut zusammen.

Also ich bin gespannt, wie das heute wird.

In Samuels Baiser-Nestern trifft Joghurt-Maracuja-Creme auf Mango

-Passionsfrucht-Topping und Mango-Minz-Soße.

Sandra bewegt sich auf gewohntem Terrain.

Ich habe ja schon mal eine Panna Cotta gemacht, weil ich die Konsistenz mag und

es mein Lieblingsnachtisch ist, versuche ich das tatsächlich auch in Torten oder

Gebäck einzubringen und deswegen wird das jetzt Marzipan-Mohn-Panna Cotta.

Sandra kombiniert in ihren kleinen Zimt-Pavlovas Marzipan-Mohn-Panna Cotta

und Grapefruit Curd mit Zimtsahne und Zwetschgen-Amaretto-Topping.

Und die andere Bäckerin der Woche?

Da muss ich kurz runterholen.

Hallihallo. Ich habe gerade gelesen, du machst das mit Guave.

Ja. Du weißt, Guave ist meine liebste Frucht. Echt? Und die ist ja so

flüchtig, ne? Man schmeckt die ja und dann hat man sie im Mund und denkt, hm,

und dann hat sie weg und dann schmeckt man sie auch nicht mehr.

Aber Guave ist sehr, sehr lecker. Ja, Guave ist das Beste. Ich liebe auch

Guavensaft.

Du machst einen Curd, ne? Ja, einen Curd nochmal.

Annalisa füllt in ihre Pavlova-Körbchen Vanille-Sahne-Creme, Blaubeerkonfitüre

und Guavenkörb. Als Dekor verwendet sie geschnitzte Blaubeeren- und Guavensoße.

Sandras Marzipan-Mohnmasse muss erstmal abkühlen.

Also zurück zum Baiser.

Bei der Pablova geht es schon recht lange mit dem Aufschlagen, damit die

Pablova Stand behält.

Das Schwierige an der Herstellung von der Pablova ist definitiv, das Eiweiß

auf die richtige Konsistenz am Anfang aufzuschlagen. Man darf es nicht zu

schnell aufschlagen, man muss es behutsam aufschlagen. Dann kommen die

trockenen Zutaten hinzu, peu à peu, dass das Eiweiß nicht erschlagen wird. Und

dann wird es vorsichtig aufdrossiert und dann ist die Temperatur und vor allen

Dingen auch der Trocknungsprozess entscheidend.

Bei je sechs Exemplaren muss das Baiser halten.

Die Küchenmaschine hilft dabei.

Du hast eine Frage?

Denkst du, das ist ja was geworden oder nicht? Für mich nicht.

Ihr seid ja ein anderes Modell gewohnt von zu Hause.

Die schlägt länger auf. Also habt ein bisschen Geduld und dann sollte es

funktionieren. Und du siehst ja auch, so ein bisschen steif wird es schon. Also

lasst es einfach ein bisschen länger laufen. Super. Danke dir.

Ich habe in meiner Baiser-Masse Zucker und Maisstärke reingemacht und dann habe

ich gesehen, dass sie ein bisschen flüssig geworden ist.

Ich will ja nicht in Panik geraten und ja, ich bleibe erstmal ruhig und gucke,

wie das wird.

Geschmacklich ist Baiser weit weniger sensibel.

Aber was nützt das, wenn es nicht fest wird?

Scheiße, ich glaube, meins ist nichts geworden.

Ich bin mit der Konsistenz nicht ganz zufrieden. Ich lasse die jetzt noch zwei

Minuten schlagen, viel länger als ich geplant hatte.

Ich lasse es jetzt so.

Die Uhr tickt auch unerbittlich.

Ich spitze jetzt meine Poplovers.

Da muss ich mich eben konzentrieren.

Verstehe. Wir sind schon ruhig.

Ich finde, die wäre tatsächlich gerade schön fest.

Fingers crossed.

Fingers crossed.

Patrick?

Achso, du spritzt gerade. Wie findest du die Konsistenz?

Ist gut, oder?

Oha, die ist heftig. Gut.

Patrick sagt, die ist gut, dann nehmen wir sie.

Nicht alle sind so happy.

Oh no.

Es fällt runter.

Und sieht auch scheiße aus.

Was tun?

Die Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen.

Ja, ich habe ja rote Johannisbeeren und ich dachte, farblich kann man dieses Rot

ein bisschen mit aufgreifen, sodass ich in die Spritzbeutel innen drin ein

bisschen rote Farbe gemacht habe, dann den Teig eingefüllt habe und beim

Spritzen wurde dann der Teig kontinuierlich gefärbt.

So hat jeder seine Tricks.

Tolle Konzentration. Oh ja.

Ich bin nicht so der Pavlova-Profi, wenn man das vielleicht merkt.

Als ich am Anfang die Masse gesehen habe, war ich sehr skeptisch, weil es

sehr, sehr weich war. Das Wichtigste ist einfach, dass das Eiweiß schon mal so

ein bisschen Volumen hat.

Aber es steht jetzt die Körbchen. Mal gucken, wie sie nachher dann aussehen.

Ich bin sehr gespannt.

Sehr gut. Ich gebe mein Bestes.

Doch das tun hier alle.

Das Kandidatenfeld wird immer kleiner.

Die Konkurrenz größer.

Ja, ich hoffe, dass es sich gelohnt hat, dass ich ein bisschen länger

aufgeschlagen habe.

Aber wir werden es sehen.

Von einer Pavlova erwarte ich, dass die Basis ein wunderschön fluffiger...

Ich sehe es, der gut getrocknet ist, in der Mitte noch so ein ganz klein

bisschen weich ist. Also soll nicht ziech sein, aber er soll nicht komplett

hart durchgebacken sein.

Dazu kommt eine Creme und eine Fruchtfüllung. Das Ganze soll dekorativ

aussehen und schon so ein bisschen fliegbar.

Echte Feinarbeit also, mit geschmacklichem Verblüffungseffekt.

Ich mache gerade meinen Kirsch Spekulatius Curd.

Genau, hier koche ich halt jetzt.

Die Eier und den Kirschsaft auf.

Und dann kommt die Butter rein und dann habe ich meinen Curd.

Patrick füllt seine winterlichen Mini-Pavlovas mit Kirsch-Speculatius

-Curd. Dazu dressiert er Zimtfrisch-Gäsekrem auf und dekoriert

mit Kirschen und Kirschsoße.

Also Patrick, wenn du jetzt Juror wärst und nicht Kandidat, wie würdest du

deinen Curd so finden?

Geil.

Beste Voraussetzungen.

Nicht nur das Baiser braucht den richtigen Stand.

Das Ganze werde ich jetzt gleich aufkochen. Dann kommt noch Joghurt mit

rein und Blattgelatine.

Die Fruchtkomponenten machen den Kandidatinnen und Kandidaten weniger

Sorgen als das Baiser.

So, Blaubeermarmelade.

Und hier dampft es schon wieder.

Was ist das?

Also hier habe ich jetzt Grapefruit.

Zischten und Rehbrutsaft. Und der wird jetzt aufgeköchelt und dann mit dem Ei

hier und Butter verarbeitet zu einer Körte.

Klingt frisch und fruchtig.

Das wird dann später meine Grabensoße. Die muss einmal kurz fest werden, dass

ich die dann wieder durchpürieren kann.

Ich bin froh, dass meine Pavlova noch stehen und noch nicht braun sind.

Aber da hinten rechts ist es nicht so schön geworden.

Bitte nicht mehr reißen, bitte nicht reißen.

Sibylle, wie geht es deinem?

Gut, wie sind deine Auffluglein? Ja.

Gefordert wurden ja Mini-Pavlovas.

Ich bereite jetzt meine Cremefüllung vor.

Dazu tue ich jetzt Limettenschale abreiben für meine Limettenmascarpone

-Creme.

Niemand pflaumt sich an.

Alles schön harmonisch.

Mein Topping besteht aus Mango, Maracuja, Minze und ein bisschen

Zitronensaft.

Zitronensaft sorgt für eine frische Note.

Und nicht nur das.

Ich dicke jetzt ein bisschen Kirschsaft an mit ganz viel Zitrone und etwas Zimt.

Diese Soße, die ist nämlich verdammt sauer, weil die Pavlova, die sind echt,

also muss man zugeben, die sind wirklich sehr süß. Das ist ja eigentlich nur

Eiweiß und Zucker. Und ich finde, diese Säure hebt das nochmal andersrum.

Rührend kümmern sich alle um ihre Toppings.

Die Limettenmascarpone ist fertig.

Die kommt jetzt in den Kühlschrank bis zur Verwendung. Wie sieht es eigentlich

mit der Zeit aus?

Ihr Lieben, bei Pavlova denke ich ja an die hohe Kunst, an Ballett, an

Leichtigkeit, an Fluffigkeit.

Aber ich schweife ab. Wir haben schon Halbzeit, noch eine Stunde.

Okay, jetzt müssen nur die Pavlovas fertig werden.

Das ist halt der Clou heute, dass die rechtzeitig trocknen, ne?

Ja, es ist schon Halbzeit. Wir haben nur noch eine Stunde und meine Pavlova

müssen insgesamt noch 45 Minuten backen. Also es wird schon sportlich.

Ja, das wird eng mit der Kühlzeit, Herr Pavlova.

Das größte Problem bei dieser Aufgabe bleibt die Zeit.

Das wird eine Sahne-Frischkäse-Zimt-Creme mit etwas

Rum.

Sandra verwendet Amaretto. Das klingt auch nach Spaß.

So, einmal pürieren.

Guave schmeckt an sich leicht säuerlich.

Je reifer die Frucht ist, desto süßer ist ihr Geschmack. Auch für Hannesbeeren

ist eine gewisse Säure zu eigen.

Samuel setzt auf Natürlichkeit.

Ich hatte überlegt, noch ein bisschen Lebensmittelfarbe reinzumachen, aber

immer mit dieser Angst, dass Christian dann was sagt, weil er mag ja keine

Lebensmittelfarbe.

Aber ich denke, ich werde keins reinmachen, weil die Farbe ist ja schon

grün genug.

Geschmacklich sollte die Jury auf ihre Kosten kommen.

Aber wird die Optik mithalten können?

Die Trocknungs- oder Backphase mit 100 Grad ist jetzt quasi vorbei.

Und jetzt muss jetzt langsam die Wärme entweichen und es muss jetzt noch

nachtrocknen. Ich lasse mal nochmal 10 Minuten.

Weil die reißt dann ja ein bisschen, glaube ich.

Also eine Schöne habe ich auf jeden Fall, aber wir brauchen sechs.

Liebe Minimalisten, ihr habt noch 30 Minuten.

Jetzt sollten die Pavlovas bald aus dem Ofen raus.

Acht Minuten brauchen sie noch.

Wir haben so viel gecheckt, es wird sportlich.

Das wird sportlich.

Ja, am Ende dann.

Also meine müssen noch 15 Minuten.

Meine auch.

Ja, halbe Stunde noch. Die Zeit zeigt aber fast noch 15 Minuten.

Ich hole die dann raus, lasse sie in 7-8 Minuten Zeit zum Abkühlen und dann

nochmal ungefähr 7 Minuten zum Dekorieren. Und ich hoffe einfach, dass

sie ganz, ganz schnell abkühlen.

Bis dahin gilt, so viel wie möglich vorbereiten.

Oh, guck mal, die lösen sich zusammen.

Meine sind zu groß.

Musstest du?

Oh je.

Ich löse mich auch nicht.

Du bist doch hier der Pavlova. Ja, ich habe aber noch nie eine Pavlova von

unten geguckt.

Warum sollte man das auch tun, wenn man sie gleich essen kann?

Geil.

Geil.

Also identisch sind die nicht.

Schade, dass sie so riesig sind.

Also ich finde die hässlich, ehrlich gesagt.

Schaut spannend aus.

Ich hole sie raus.

Annalisa ist ja auch draußen.

Ich bin optimistisch.

Also sie sehen können schlimmer sein. Ich glaube, sie sind okay.

Oh je.

Das ist zu Hause so nicht passiert. Die sind ein bisschen gerissen. Ich versuche

es einfach dann mit der Deko wegzumachen.

Es ist schon paradox.

Je länger die Trockenzeit, desto mehr kommt man hier ins Schwitzen. Ihr habt

nur noch zehn Minuten.

Alle Bestandteile stehen bereit. Jetzt müssen die kleinen Kunstwerke so

ansprechend wie möglich zusammen und in Szene gesetzt werden.

Ich habe jetzt doch ein bisschen Panik bekommen und die sind aber schon

ausgekühlt. Ich fange jetzt an zu schichten.

Das ist jetzt ein bisschen tricky hier mit diesem Topping. Im Idealfall sollte

man es gleich essen, aber das läuft ja alles runter dann.

In den fünf Minuten bis zur Verkostung kann noch viel verlaufen.

Hoffentlich reicht mir die Creme. Habe ich im Vorfeld so viel genascht, dass

keine Creme übrig ist.

Das passiert auch den Allerbesten.

Diese Soße gefällt mir nicht irgendwie.

Aber schmeckt gut.

Geschmack, Gestaltung und Kreativität. Diese drei Gs werden hier groß

geschrieben.

Okay, das letzte ist ein K.

Würde jetzt der Pavlovsche Hund machen, aber ich zähle für euch die letzten

Sekunden runter.

10 9 8

7 6

5 4

3

Zwei. Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Also diese Aufgabe hat mir tatsächlich von allen Aufgaben bis jetzt am meisten

Spaß gemacht.

Ich war am Anfang kurz am Verzweifeln, ob ich das schaffe, ob ich die Aufgabe

erledigen kann. Aber ich habe es erledigt und ich hoffe, dass die einfach

gut schmecken.

Ich bin erstmal zufrieden.

Geschmacklich habe ich schon mal dahinten ein bisschen knabbert, war es

eigentlich auch sehr gut.

Ich bin gespannt, was Petty und Christian sagen.

Im Grunde bin ich recht zufrieden eigentlich mit deiner Pablova. Sie sind

nicht gerissen, sie sind nicht umgefallen, sie haben hoffentlich die

richtige Größe.

Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Jury wird sich das alles ganz genau angucken.

Und da dann eben die Fehler zu suchen, das ist, glaube ich, auch keine leichte

Aufgabe.

Mein Bauchgefühl vor der Verkostung ist so lala.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, was die Jury gleich dazu sagen wird.

Das Gebäck ist etwas kleiner geworden, aber unsere Rezeptesammlung, die wird

immer größer. Und wenn Sie sich dafür interessieren, gehen Sie doch mal ins

Internet auf dasgroßebacken.de.

Da finden Sie Inspiration und dann viel Spaß beim Nachbacken. Ich freue mich

jetzt auf die Verkostung. Ich glaube, es wird die fluffigste überhaupt. Und wir

beginnen bei Annalisa.

Annalisa, mit welcher Mini-Pavlova möchtest du uns begeistern? Ich habe

euch kleine Blaubeerkörbchen mitgebracht. Und zwar sind die nicht nur

mit Blaubeeren gefüllt. Ich habe eben eine Blaubeermarmelade gemacht, habe

dann einen Guavenkörbchen dazu gemacht.

Dann habe ich so eine Vanillecreme oben aufgemacht und nochmal dekoriert mit

einer Guavensoße.

Von der Optik sind sie so ganz klein ein bisschen unterschiedlich. Man sieht es

so ein bisschen, dass sie hier ab und zu so ein bisschen aus der Form kommen.

Was mir auffällt, ist tatsächlich, dass sie hier immer gerissen ist so ein

bisschen. Das ist eine schöne Dekoration, sehr filigran, auch farblich

gefällt es mir gut. Und es hat auch wirklich so diese Eleganz, die ich von

der Pavlova erwarte. Also du hast sehr zu kämpfen gehabt mit deiner Visemasse.

Man sieht es, es ist überall aufgerissen. Das ist natürlich nicht so,

wie man sich das wünscht.

Also hier im Anschnitt kann man jetzt gut noch die Fruchteinlage erkennen.

Die Füllung läuft nicht aus.

Von der Konsistenz her ist die Pavlova wirklich richtig, richtig gut.

Die Blaubeere ist da, die Guave geht ein bisschen unter. Also da hätte ich mir

ein bisschen mehr gewünscht. Ich finde, es hat schöne Konsistenzen. Es ist sehr

geschmeidig auch zu essen.

Dazu dieser Knack von der Pavlova. Aber es ist eine sehr brave Kombination.

Also sie ist sehr zurückhaltend, besticht tatsächlich mehr durch die

Konsistenzen als durch den Geschmack.

Vielen Dank. Danke euch.

Patrick, für was für eine Mini-Pavlova hast du dich entschieden? Ich mache die

immer zu Weihnachten bei uns zu Hause.

Und genauso wie die bei uns auf dem Tisch stehen, stehen die heute auch

hier. Ich habe Vanillepavlova gemacht mit einem Kirsch-Speculatius-Kört, mit

einer sauren Kirschfüllung und einer Zimt-Rum-Frischkäse-Creme. Man sieht

tatsächlich sehr gut diese Sterntülle sowohl bei der Pavlova als auch bei der

Füllung, bei der Creme. Drei Exemplare sind so etwas gekippt. Das ist etwas

größer, also da, so schwer wie das ist, noch mehr auf Exaktheit achten. Es passt

optisch für mich, es ist ein bisschen zurückhaltend, aber dadurch, dass du von

den Konsistenzen einfach so gut gearbeitet hast, kann das einfach

brillieren und das mag ich.

Was man von außen wirklich bei dir als allererstes sehr positiv hervorheben

kann, ist tatsächlich die Standfestigkeit von deiner Baiser-Masse.

Das gefällt mir sehr, sehr gut. Also man merkt tatsächlich die Routine, die du

hast in dem Gebäck. Von der Dekoration her ist es auch bei dir sehr, sehr

schlicht, aber ich finde es Gut, beim nächsten Mal würde ich mir wünschen,

dass die Kirsche ein bisschen glasiert werden.

Ansonsten gefällt es mir sehr gut.

Auch bei dir im Anschnitt kann man jetzt hier unten die Fruchteinlage gut

erkennen. Auch hier tritt keine Kreben aus.

Du hast von außen eine ganz leichte Kruste. Man kann es auch noch merken,

wenn man mit der Gabe so ein bisschen draufhämmert. Da ist dieser weiche Kern.

Und das ist jetzt nicht aufgeweicht durch die Fruchtfüllung, sondern das ist

tatsächlich diese perfekte Konsistenz von dieser Eiweißmasse, dass es von

außen eine kleine Kruste hat, innen drin so ein bisschen fatschi. Also das hat

super gut funktioniert.

Mit den Kirschen zusammen hast du eine schöne Säure eingearbeitet, die auch so

ein bisschen die Süße von dem Baiser wieder abfedert.

Schmacklich und von den Konsistenzen her ist das schon sehr, sehr schön. Es ist

wirklich für mich rundum...

Perfekt zusammengestellt, hat tolle Konsistenzen und auch schöne Farben.

Vielen Dank. Danke.

Samuel, wie ist deine Version geschmacklich von der Mini Pavlova? Ich

habe eine exotische Mini Pavlova gebacken. Das ist eine Vanillepavlova.

Als Füllung habe ich mich für eine Joghurt-Maracuja-Füllung entschieden.

Als Topping habe ich Mango-Maracuja in kleine Würfel geschnitten, ein bisschen

Zitronensaft, Zitronenabrieb und eine Minzsoße. Es sind auch bei dir sechs

Exemplare.

Allerdings sehr unterschiedlich und vor allem auch sehr groß vom Durchmesser.

Das fällt als allererstes auf. Da auf mehr Gleichmäßigkeit achten. Man kann

auch bei dir noch die Sterntülle sehen.

Die ist jetzt nicht so wie bei Patrick, dass sie wirklich so scharfkantig ist.

Sie ist ein bisschen weicher gelaufen. Du hast sehr zu kämpfen gehabt mit

deiner Baiser. Machst du das selber nicht happy? Es ist klar, sie sind nicht

gleichmäßig. Was sehr gut ist, ist auf jeden Fall, dass sie nicht geplatzt ist.

Das hast du zumindest schon mal verhindert. Und mir persönlich gefällt

auch das Farbkonzept. Vor allen Dingen, dass du keine Lebensmittelfarbe mehr zum

Einsatz gebracht hast.

Beim Anschnitt kann man jetzt erkennen, dass seine Creme auch einen Stand hat.

Du hast hier unten keinen weiteren Fruchtspiegel drin.

Das befindet sich alles oben auf der Pavlova, aber es hält.

Also Samuel, kommen wir als allererstes erstmal zur Konsistenz. Man kann es hier

wirklich wunderbar erkennen von außen.

Es ist nusprig.

Und hier innen drin ist es richtig schön weich. Genauso soll es sein. Von der

Konsistenz her ist es wirklich eine wunderschöne Pavlova.

Vorsichtig bei der Minze.

Du hast sie nämlich üppig drin.

Und Maracuja ist geschmacklich eigentlich überhaupt nicht vorhanden.

Also Konsistenzen super.

Geschmacklich auf jeden Fall noch Luft nach oben. Ich mag, dass du tatsächlich

auch relativ viel Creme da drin hast, weil die eine wunderschöne Konsistenz

hat. Aber so spannend, wie es tatsächlich ist, weil die Maracuja sonst

sehr dominant ist, die hat man tatsächlich nicht beim Geschmack dabei.

Vielen Dank. Ich

mochte

die Idee, dass du mit zwei Farben gearbeitet hast im Spritzbeutel.

Variante arbeitet, dann sollte es natürlich auch gleichmäßig sein, auch

von der Farbe her. Man erkennt, dass die Pavlovas immer so leichte Schräglage bei

dir haben. Und es fällt auf, dass hier tatsächlich auch so leichte Risse drin

sind. Bei der Pavlova selber, denke ich, sind noch einige Varianten, die man

verbessern könnte.

Auch bei dir, die Baiser-Masse ist am Anfang zu weich gewesen. Man sieht es

tatsächlich an der Standfestigkeit. Sie bricht auf.

Farbkonzept her, obendrauf, finde ich sehr, sehr gut.

Im Anschnitt kann man jetzt auch noch diese Johannisbeer-Konfitüre sehen, die

dazwischen ist. Auch bei dir, die Creme hat einen schönen Stand.

Der Anschnitt gefällt mir gut.

Dieses Knacken von außen, du hast eine leichte Kruste, das hat super

funktioniert. Sie ist noch ganz leicht fatschig, man sieht es hier dran.

Aber sie ist wirklich tatsächlich schon ein Stück zu trocken. Also es ist immer

noch ein bisschen Konsistenz mit da drin. Aber wirklich vorsichtig. Ich

glaube, die hättest du ein bisschen früher rausholen können.

Aber geschmacklich hast du es sehr ausgewogen gestaltet.

Gefällt mir sehr, sehr gut.

Achtung beim Baiser. Vielen Dank. Es ist sehr frisch. Die Konsistenz gefällt mir

gut. Es ist schön cremig. Auch der Anteil von der Johannisbeere passt.

Die Kombination geschmacklich gut abgestimmt. Beim Baiser gebe ich dir

recht, man hat so ein bisschen das Gefühl, als wenn es so ganz leicht

anfängt zäh zu werden. Dass man so ein bisschen länger drauf kaut.

Vielen Dank.

Das

Fruchttopping

auf jeden Fall Sehr gut zu erkennen.

Es springt einem sofort ins Auge, weil es einfach auch dieser Kontrast von

diesen zwei Früchten ist. Es gefällt mir gut, zumal die Creme und die Pavlova

selber ja sehr farbdezent ist. Von daher sticht die Frucht wirklich hervor.

Und bei dir fällt dann auf, dass die Pavlovas auch nicht ganz gleichmäßig

gebacken sind. Sie haben so etwas unterschiedliche Formen. Ja, definitiv

darauf achten beim nächsten Mal, ein bisschen gleichmäßiger deine Pavlova

aufzudressieren.

Obendrauf muss ich sagen, gefällt es mir gut.

Die Soße, sollen wir die dazu servieren? Also soll ich ein bisschen von der Soße

oben drüber machen?

Genau, also da ist halt Amaretto drin und je nachdem, ob jemand noch fahren

muss oder nicht, gibt es die Option, da ein bisschen mehr rüber zu schütten oder

eben nicht.

Langt, ich muss ja den Anschnitt auch besprechen.

Hier im Anschnitt sehe ich jetzt diese ganzen einzelnen Komponenten. Es läuft

nichts aus.

Ich finde das auch sehr clever.

den Amaretto zusätzlich zu machen, weil damit die Pavlova nicht so aufweicht,

sondern wirklich à la Menü erst zu geben, wenn man das Ganze verkostet.

Du hast es sehr üppig befüllt und bei dir ist es so, du hast sehr viel

Feuchtigkeit quasi dann da drin. Bei dem, was ich jetzt hatte, fast gar

keinen. Knack mehr gewesen. Somit kann ich auch die Konsistenz nicht

einschätzen, ob es in der Mitte noch fatschig war, weil es dann so eins

geworden ist. Man sieht es hier an dem Teller letztendlich dann auch noch. Es

ist tatsächlich alles so ein bisschen miteinander verschwommen.

Ist es bei dir, wir kennen dich nicht anders, ein lustiges Kunterbund von

verschiedensten Aromen? Passen sie zusammen, passen sie nicht zusammen?

Hier in dem Fall hätte ich es mir ein bisschen ausgewogener gewünscht. Die

Grapefruit als erstes, die Bitterness und so ein bisschen Zwetschge, aber die

ganzen anderen schönen Aromen, die gehen komplett verloren.

Geschmacklich sind nicht alle Komponenten da. Es ist so ein ganz

leichter Knack da, aber das Typische vom Baiser, dass ich außen wirklich diesen

Knack habe von der Hülle, der fehlt.

Vielen lieben Dank.

Kommen wir jetzt vom Kleingebäck zu den richtig großen Aufgaben. Wir machen

weiter mit der technischen Prüfung.

Bevor ihr das Rezept rezipiert, dürft ihr euch erstmal die Zutaten anschauen.

Deckt sie bitte auf.

Läuterzucker.

Was ist Läuterzucker?

Läuterzucker ist doch hier eins zu eins Zucker und Wasser.

Schon wieder Aprikosenkonfitüre?

Jutsu-Shake.

Sake.

Und Quark, vielleicht mit so einer Quark-Sahne-Füllung.

Auf jeden Fall ein Backring drinnen.

Man könnte ein Biskuit damit backen.

Eine Pfanne und eine Schöpfkelle.

Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung, was das sein kann.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielleicht eine Torte sein wird. Also so

Biskuitboden denke ich auf jeden Fall.

Dreht das Rezept jetzt um.

Krebstorte.

Kreptorte. Kreptorte.

Interessant.

Ja, Crepes-Torte.

Bei uns, wir machen relativ viel Crepes.

Ja, Crepe-Torte habe ich noch nie gemacht. Ich weiß zwar, wie es aussehen

muss, aber ja, muss man erstmal hinkriegen. Die dürfen ja nicht

verbrennen, die müssen schön goldgelb sein.

Wollte ich schon immer mal machen, ich kam noch nie dazu.

Das in der technischen Prüfung das erste Mal zu machen, ist vielleicht ein

bisschen blöd.

Krepptorte steht auf dem Rezept, das wünscht sich die Jury. Mir fällt ja bei

dem Wort als erstes die riesen Pfannkuchentorte bei Pedersen und Findus

ein, aber ich glaube, es soll was edleres werden, oder?

Ganz genau, denn mit Pfannkuchen hat das Ganze nicht so viel gemein. Ich habe

mich tatsächlich eher an dem französischen Dessertklassiker Crepe

Suisse orientiert. Ihr müsst Fingerspitzengefühl bei der Dosierung

vom Alkohol anwenden. Und gleichzeitig müsst ihr multitaskingfähig sein, denn

ihr müsst, während ihr die ganze Menge Crepe backt, gleichzeitig die Orangen

-Quark-Creme herstellen und noch das Orangen-Gel. Wir erwarten eine perfekte

Crepe-Torte. Mein besonderes Augenmerk wird dabei auf der Schichtung liegen.

Dieser hat es besonders in sich und beim Anschnitt erwarten das perfekte

Wellenmuster. Ja, wie das perfekte Wellenmuster auszusehen hat, wie dick

oder dünn ein Crepe sein darf, das könnt ihr jetzt ausdiskutieren. Ihr habt

nämlich 90 Minuten Pause.

Bis später.

Und für euch heißt es 90 Minuten backen in der Pfanne. Ich wünsche

euch ganz viel Glück. Alle Zutaten habt ihr nur einmal und auf mein Kommando

geht es auch schon los.

Auf die Plätzchen, fertig, backt.

Es ist ja nicht so, dass die Jury die Kandidatinnen und Kandidaten mit der

technischen Prüfung in die Pfanne hauen will.

Anspruchsvoll bleibt sie dennoch.

Außerdem ist die Zeit diesmal besonders knapp.

Ja, wir haben nicht so viel Zeit und ich weiß nicht, wie lange ich für die Crepe

brauche, ob mir welche schwarz werden. Ich möchte lieber mit ein bisschen Zeit

bei solchen Sachen vorarbeiten.

Ich bin nachher gespannt, ob da fünf perfekte Crepe-Torten auf uns warten.

Also ich gehe davon aus, dass einiges schief geht, aber wir haben die besten

fünf Kandidaten von diesem Jahrgang im Zelt.

Ich drücke natürlich allen die Daumen, aber ich glaube, eine Speed-Challenge

ist nochmal eine ganz andere Herausforderung für alle.

Zu den üblichen Crepe

-Zutaten gesellt sich zunächst Vanille-Mark.

Ich bereite jetzt meinen Teig vor für meine Crepes.

Ich habe hier Mehl, Zucker, da kommt noch eine Prise Salz, Vanilleschote und

Eier. Und das Ganze werde ich erstmal vermischen.

In den Crepe-Teig kommen noch vor der Milch geschmolzene Butter sowie Saft und

Abrieb einer gewissen Südfrucht.

Dann kommt noch Orange rein.

Es stellt sich die Frage der Dosierung.

Patrick? Ja?

Tust du die komplette Orange abreiben und den Saft nehmen?

Ich habe noch keine Ahnung, um ehrlich zu sein.

Aber da steht eine Orange abrieb und Saft schon.

Recht viel Flüssigkeit.

Dazu kommt nach und nach noch Milch, sodass es keine Klümpchen gibt.

Tja, gleich fertig und dann kommt das in den Kühlschrank für 15 Minuten.

Es ist ja gar nicht so einfach, klassische dünne Crepes zu backen. Der

unbekannte Teig erhöht den Schwierigkeitsgrad nochmals.

Außerdem sind die Zutaten so abgemessen, dass man nichts nochmal machen kann.

Ja, es ist ein flüssiger Teig, aber das ist tatsächlich richtig so. Crepe-Teig

muss nämlich sehr, sehr flüssig sein.

Sonst wären wir wieder bei den guten alten Pfannkuchen.

Auch lecker.

Ich habe jetzt alles im Teig drinnen. Ich verrühre den jetzt nochmal, weil der

soll klumpenfrei sein, klar.

Und der muss dann 15 Minuten jetzt abgedeckt stehen bleiben.

Im Kühlschrank.

So, dass er aufquellen kann.

Das kommt jetzt in den Kühlschrank für 15 Minuten.

Und darf dort ein bisschen ziehen.

Ziehen wir uns so lange rein, wie das Ergebnis aussehen soll.

Die Kandidaten müssen definitiv in dieser Aufgabe auf die Zeit achten. 90

Minuten ist wirklich nicht viel. Es kann zum Ende hin wirklich knapp werden,

gerade mit den unterschiedlichen Komponenten und Füllung.

Das ist schon ein bisschen tricky. Da muss man sich einmal kurz reinlesen,

damit man versteht, was Christian sich dabei echt denkt.

Die einen schreiben moderne Lyrik, andere verfassen kryptische Rezepte.

Anders als bei Gedichten gibt es bei der Interpretation dieser Werke nur ein

Richtig oder Falsch.

Hier habe ich Orangensaft mit Agar-Agar, muss ich nur kurz aufkochen und dann auf

ein Backblech tun und kalt stellen.

Und in der Zwischenzeit kümmere ich mich auch um die andere Füllung, und zwar die

Orangen-Quark-Füllung.

Agar-Agar sorgt für Festigkeit.

Ja, jetzt mache ich diese Orangengelfüllung mit Agar-Agar. Ich

mache fast alle Torten, beziehungsweise das meiste mit Agar-Agar.

Das liegt daran, dass meine beste Freundin Vegetarierin ist und sie

deswegen meine Torten und so und Nachtische nur genießen kann, wenn ich

Agar-Agar benutzt habe.

Ich mache schon mal meine Quarkcreme, beziehungsweise wiege den Quark schon

mal ab.

Ja, mein Teig fruht sich aus. Ich versuche jetzt hier die

Orangengelfüllung mit dem Orangensaft in dem Ackeracker aufzukochen. Und jetzt

bereite ich hier schon gleich die Quarkorangencreme vor.

500 Gramm abgehangener Quark sollen rein.

So ihr Lieben, ich sehe ihr seid wild am rumkrippen.

Hipsen, sagt man so, und rumcremieren und gelieren. Ihr habt jetzt noch eine

Stunde.

Diese Ansage befördert nicht nur den Schweißfluss, sondern auch den des

Orangengels aufs Blech. Zum Abkühlen.

Auch sonst ist cool bleiben die Devise dieser knapp kalkulierten Aufgabe.

So.

Ran an den Quark. Dazu kommen Vanille, Puderzucker, Orangenabrieb und Likör.

Kräftig aufschlagen.

Ich habe hier einmal Aufschlagsahne.

Wie viel Aufschlagsahne brauche ich?

Aufschlagsahne, Aufschlagsahne 180 Gramm.

So, das und eine halbe Vanilleschote jetzt.

Kräftig aufschlagen steht im Rezept.

So, das muss ich jetzt alles verrühren.

Nach und nach bedeutet, man darf nicht zu schnell arbeiten.

Zu langsam ist bei dieser Aufgabe aber auch keine Option.

So, jetzt gehen wir hier ein bisschen höher, dass es schön aufgeschlagen ist.

Patricks Creme braucht dafür noch ein bisschen.

Hi Eni. Rund hier alles? Ja, ansonsten bin ich gleich fertig mit allen Cremes

und so weiter.

Das ist super.

Weil nachher ist es ja nur noch Schichten, Schichten und das schöne

Wellenmuster. Ich bin gespannt, wie die nachher alle aussehen. Ich auch. Ich

finde das ja manchmal sehr kompliziert, weil Herr Hüms will immer exquisite,

edle Sachen haben. Ja.

Edel sei das Gebäck, hilfreich und gut.

Die Quarkcreme ist jetzt schon fertig.

Die tue ich in einen Spritzbeutel rein mit Lochtülle und dann auch direkt in

den Kühlschrank.

Dort wird ja auch gleich ein Platz frei. Der Crepe-Teig kann nämlich wieder raus.

So, Creme machen kann ich.

Eines fehlt noch.

Meine Mandeln müssen jetzt braun werden.

Hier muss ich ein bisschen aufpassen jetzt.

Die kommen jetzt in den Backofen.

180 Grad.

Und die dürfen wir jetzt nicht im Ofen vergessen.

So,

jetzt aber.

Ran an die Pfanne.

Jetzt werde ich mit dem Teig, ich sehe gerade unten so kleine Klümpchen, Crepe

backen.

Die Crepes müssen eine goldgelbe Backfarbe haben.

Typisch für die Crepes ist tatsächlich dieses etwas wildere, braune Muster,

weil dieser Teig in der Pfanne so ein bisschen wabert.

Also was ich auf gar keinen Fall sehen möchte bei den Crepes ist, dass sie

richtig dunkel sind, dass sie gerissen sind, dass sie nicht diese schöne runde

Form haben oder dass sie vielleicht auch zu dick sind.

Ich mach mal einen Probe-Crepe. In der Regel sagt man, der erste Crepe wird

nix.

Den kann man auch als kleine Stärkung während der Backzeit nutzen.

Muss ja recht dünn sein, der wird ja schon schwarz hier am Rand.

Und der ist aber auch nichts geworden, der ist wirklich zerrissen.

Oh mein Gott, wie dünn der ist.

Und so empfindlich.

Wow, okay.

Jetzt denke ich, muss das erstmal oben fest werden und dann wird das Ganze

gewendet.

Witzig.

Schön, dass euch das Lachen nicht vergeht.

Ich glaube, nicht mein Lieblingsnachtisch.

Oh, schön.

Ich muss jetzt sagen, ich habe das ganz gut hinbekommen.

Ich glaube, so sieht ein guter Crepe aus.

Wir haben ja lange überlegt, dieses Rezept auf Crepe-Papier zu schreiben,

fürs bessere Verständnis.

Aber das wollte ich euch nur so mitteilen. Mitteilen wollte ich euch

eigentlich die Zeit. Ihr habt noch 30 Minuten.

Ach Quatsch.

Wie vergeht denn die Zeit hier so schnell?

Wenn man etwas tut, was man gerne macht.

Das ist auf jeden Fall fest geworden. Das ist schon mal sehr gut.

Die Crepes werden erst abgekühlt gestapelt.

Jetzt muss ich mit meinen Händen arbeiten, weil ey, das ist ganz komisch.

Sieht gar nicht mal so lecker aus, gell?

Das hat so eine komische Konsistenz.

Ähnlich ist das Gelherstellen relativ einfach. Man muss nur ein bisschen

Geduld haben beim Mixen. Das Ganze muss mit dem Häcksler wirklich geschmeidig

gearbeitet werden. Bis eine glatte, glänzende, gelähnliche Struktur

entstanden ist.

Und es langt nicht, dass man den einmal kurz reinhält und das Ganze durchmixt,

sondern man muss da wirklich durcharbeiten, bis das Ganze gleichmäßig

wird und vor allem auch einen schönen Glanz bekommt.

Und vor der Jury glänzen wollen ja alle.

Das abgekühlte Orangengel mit Jutsu Sake, Jutsu Sei, keine Ahnung, und dem

Orangenabrieb im Blitzhacker sehr gründlich zu einer glatten, glänzenden

Masse verarbeiten.

Was ist ein Blitzhacker? Das da.

Und Sake ist ein japanisches Reisgetränk mit Alkohol. Ups.

Die können noch ein bisschen.

Jetzt muss man multitaskingfähig sein.

Das wird jetzt gehäckselt so lange, bis es ein Gel wird. Hoffentlich.

Aber hier bewegt sich gar nichts.

Da heißt das Ding Blitzhäcksler und arbeitet trotzdem so langsam.

Ja, guck.

Jetzt macht es Spaß.

Hoffentlich bleibt es dabei.

Sieht so ein glattes, glänzendes Gel aus?

Die müssen raus.

Ah, das war heiss.

Nicht, dass sie verbrannt sind.

Die Mandeln sind fertig, die Quarkcreme ist fertig.

Und jetzt muss ich hier noch mit Läuterzucker Orangensästen

mitkochen.

Das sollen kandierte Orangen zesten werden.

Ganz schnell hier erhitzen.

Die Dinger rein.

Leutazucker ist ein Sirup aus Zucker und Wasser.

Meistens verwendet man ihn zum Tränken oder Glasieren.

Aber zum Kandieren eignet er sich auch.

Meine wunderschönen Krems, die werden jetzt gleich ausgestochen.

Und dann werden sie geschichtet.

Genau, also ich steche jetzt meine Fangkuchen raus.

Naja gut, fangen wir an.

Alles steht und fällt mit der Schichtung.

Wie hat sie das gemacht? So, dann mache ich das auch so.

Jetzt werden Streifen auftrisiert.

Und da kommt der nächste Crepe drauf.

Durch vorsichtiges Andrücken entsteht das gewünschte Wellenmuster.

Die zweite Schicht besteht aus dem Gel, das die entstandenen Mulden auffüllt.

Bei der Aufgabe musst du dich auf jeden Fall konzentrieren. Das ist wirklich gar

nicht so einfach, um ehrlich zu sein.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht. Jetzt kommt die Schicht

Nummer neun.

Zwölf Crepes müssen geschichtet werden.

Ich habe schon acht Schichten gemacht.

Sieht auf jeden Fall gut aus, aber ich weiß nicht, ob genug Creme drin ist.

So, letzte Fehler könnt ihr kreperieren.

Ihr habt nur noch zehn Minuten.

Ach Quatsch. Ach Quatsch.

Zehn Minuten.

Das ist die Krux mit den Speed Challenges.

Irgendwie sind sie immer schneller vorbei, als man anfangs denkt.

Da kommt noch Aprikosenkonfitüre drauf.

Die Orangenkonfitüre.

Mit was soll ich die kochen?

Mit ein wenig Orangenlikör.

Eine Minute aufkochen, Orangenlikör, circa eine Minute.

Keine Ahnung, passt.

Das Ergebnis soll die Torte krönen.

Also ich aprikotiere jetzt die Oberfläche nochmal, damit sie schön

glänzt.

Der oberste Krepp muss schön gerade aufliegen.

Was ist mit Leutazucker?

Hä?

Hab ich was vergessen?

Leute, aber was ist mit diesem Leutazucker?

In Orangenschale muss damit gekocht werden.

In what?

Das wird knapp.

Scheiße, ich hab's direkt verkackt jetzt. Ich weiß es schon, ich hab's

verkackt.

Ob das noch hinhaut?

So, letzte Handgriffe. Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Oh Gott.

Und oben, wenn ich den Rand überstehe, lasse ich für die Mandeln.

Wir dekorieren das doch jetzt noch schön, ne?

Kommen dann die Mandeln am Rand?

Und die Orangenzeste einfach außenrum verteilen.

Was für Zeste?

Auf dem Mandelrand verteilen. Dekorativ, ja.

Dekorativ auf dem Ding. Was ist dekorativ?

An der Torte ist ja nichts mehr so richtig dekorativ.

Letzte Minute.

Alles noch drauf, dieser scheiß Mandel.

Ich bin gespannt, was ihr gleich vom Stapel lasst. Ihr habt nur noch wenige

Sekunden.

Zehn.

Neun.

Acht.

Sieben. Enice, langsamer.

Sechs.

Fünf.

Vier.

Drei.

Zwei.

Und stopp! Hände weg vom Gebäck!

Der Orangentester kommt in die Mitte. Nein, was habe ich denn gemacht?

Scheiße, ich habe die Mandeln am Rand geklebt.

Nein!

Wieso habe ich das gemacht?

Scheiße.

Ich bin wie aus der Klapse gerade entflohen.

Guck mal, was ich gemacht habe. Auf dem Mandelrand, auch falsch.

Auf dem Mandelrand. Ich habe es in die Mitte gemacht. Scheiß drauf.

Ja, es war eine ganz schöne harte Prüfung.

Also ich muss ja sagen, ich habe ja die anderen Torten gesehen und die sehen

alle anders aus. Also nicht wie meine.

Ich habe meine... Ja, ich habe es einfach verkackt. Ist so.

Interessante technische Prüfung, kurze technische Prüfung, kurz vorm

Kollabieren technische Prüfung.

Ich hoffe, die Torte muss so aussehen, wie sie jetzt aussieht. Wenn ich so

einmal die Runde gucke, alle anderen sind ziemlich hoch.

Gut, aber das muss nichts heißen. Wir gucken gleich.

Also meine Sachen sehen immer anders aus als die anderen Sachen.

Wieso?

Ich habe einzig alles richtig aus, die Orosen hätte ich am Rand machen müssen.

Ich habe sie in die Mitte aufgesetzt. Mein Gott, ist so. Ich kann jetzt nur

hoffen, dass es geschmacklich und vom Anschnitt perfekt ist.

bringt eure Torten nach vorne und stellt sie hinter euer Foto auf den Tisch.

Einigermaßen konnte ich mich an das halten, was da stand.

Ich bin fertig geworden.

Also ich bin schon total happy, dass es ehrlich gesagt so dasteht.

Ja, es geht gleich in die Verkostung. Ich bin sehr, sehr aufgeregt, muss ich

sagen. Ich habe ja die anderen Torten gesehen von den anderen Kandidaten und

meine Torte sieht ein bisschen anders aus.

Eure Torten sehen fantastisch aus. Mal sehen, was die Jury sagt.

Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.

Ein Rezept, fünf doch ein wenig unterschiedliche Torten. Ich glaube, wir

haben so ein bisschen was zu tun. Ja, machen wir. Fangen wir an.

Kommst du zu mir? Yes.

Obendrauf die Backfarbe. Ein bisschen dunkler hätte es sein können.

Von den Mandeln her die Bräunung.

Ein bisschen mehr Farbe bei den Mandeln hätte tatsächlich gut getan. Sie mussten

ja in dem Fall im Backofen gebacken werden. Zesten außenrum finde ich sehr,

sehr gut.

Dass man hier oben so ein bisschen das Wellenmuster schon erahnen kann. Ist das

für dich in Ordnung? Ja, du musstest es am Ende quasi so ein bisschen

begradigen, dass du quasi nicht diese...

dass du nicht so abfällst und dass du nicht diese Wellen halt letztendlich

hast. Aber wenn man jetzt, sage ich mal, so von der Seite guckt, dann ist es

recht gerade.

Also ich glaube, das Begradigen, wenn ich es ja auch so ein bisschen drehe,

hätte noch ein bisschen akkurater sein können. Also es ist ein bisschen

unterschiedlich noch.

Aber es war ja auch sportliches Tempo, was man einen Tag legen muss. Ja, 19

Minuten sind ja nicht lang, du.

Also wenn ich hier den Anschnitt mir angucke, dann kann ich mal diese

unterschiedlichen Füllungen sehen. Dadurch entsteht dieses Wellenmuster.

Hier bei dem Exemplar gefällt es mir schon sehr gut.

Lass es dir schmecken. Danke.

Was hast du geschmacklich?

Danke für das Rezept.

Danke für die Aufgabe.

Crepe Suzette esse ich sehr gerne. Crepe-Torte von Christian Hüms, auch

interpretiert nach Crepe Suzette, finde ich, ist sehr geschmacklich.

Da, ich habe viel Orange.

Bist du zufrieden mit der Kombination? Sehr zufrieden mit der Kombination. Vor

allem auch das Abschmecken quasi mit dem Orangenlikör hat hier gut funktioniert.

Das ist nicht sprittig. Das muss man ja auch mal mit dazu bedenken. Wenn man das

in einem Restaurant serviert, dann wird es ja flambiert. Und durch dieses

Flambieren verschwindet auch so ein bisschen dieses Alkoholische, weil da

kommt schon ordentlich Sprit am Anfang rein. Was mir auch gut gefällt, ist auch

die Proportion. Man konnte es schon im Anschnitt sehen von Creme zu Gel. Also

das heißt, wenn man da tatsächlich irgendwas platt drückt von den beiden

Elementen, dann ist tatsächlich diese Proportion.

mehr so wie gewünscht.

Du hast immer schön Orangenaroma und gleichzeitig, und das finde ich

persönlich immer so schön, das ist ja so mein Kniff bei der ganzen Geschichte,

ein bisschen Juso. Die Konsistenz von den Crepes?

Sehr gut, weil wenn du mit der Gabel von oben nach unten recht gut durchgleiten

kannst, dann sind die Crepes recht dünn gebacken und das sieht man nicht nur am

Anschnitt, sondern das merkt man dann auch im Mund.

Wenn ich dein Rezept richtig gelesen habe, stand da die Mandeln oben

vorsichtig auf dem Rand verteilen und oben wäre hier.

Die Mandeln komplett an der Seite verteilen ist somit nicht ganz richtig.

Es sind auch ein bisschen viele.

Die Zesten sind jetzt hier in der Mitte gelandet. Die sollten auch am Rand.

Oben die obere Schicht sollte schon recht gerade sein. Da muss man wirklich

ein bisschen begradigen. So steht es auch im Rezept, dass das oben eine

glatte Oberfläche gibt. Hier ist es mir ein bisschen zu wild.

Sie fällt so ein bisschen hier nach hinten ab, also darauf achten, dass sie

wirklich gleichmäßig hochgeht. Da müsst ihr auf jeden Fall gegensteuern, dass da

mehr Füllung drin ist.

Hier bei dem Exemplar gibt es auf jeden Fall für mich was, was man verbessern

muss und das ist das mit dem Gel. Da steht ja drin, dass ihr das in diesem

Blitzhacker wirklich...

mixen müsst, bis es eine glatte, glänzende Masse ist. Und dieses glänzend

ist tatsächlich bei Gelen immer extrem wichtig, wenn man mit Agar-Agar

arbeitet. Das ist ein sehr hartes Geliermittel.

Und wenn man das nicht lang genug mixt, dann bricht man diese Struktur nicht

auf. Wenn man das dann im Rohzustand probiert, dann ist es so ein bisschen

wie Grieß auf der Zunge. Und das muss man tatsächlich einmal übermixen. Das

heißt, ich muss wirklich lange

bis es eine glatte, glänzende Masse ist. Weil sonst habe ich was Stumpfes da

drin. Und dieses Stumpfe ist nicht nur von der Textur zu merken, sondern

tatsächlich auch im Geschmack. Weil hier, muss ich sagen, ist der

Cremeanteil für mich geschmacklich im Vordergrund. Und dann kommt so ein

bisschen die Frische von der Orange. Also da tatsächlich ein bisschen darauf

achten, dass das Gel glatter gemixt ist.

Ja, es fehlt so dieses Ausgewogene, was wir bei der ersten Torte hatten. Das ist

hier nicht. Also man merkt, dass ein Teil dominant ist. Und das ist in dem

Fall tatsächlich die Creme.

Man sollte es ja auch ein bisschen wie ein Naked Cake machen, dass man diese

Crepes sehen kann.

Das ist hier auf jeden Fall gegeben.

Die Mandeln wieder oben auf der Kante, da drauf ein paar Zesten.

Relativ viel Aprikosenkonfitüre.

Aber so vom Rand erscheinen mir die einzelnen Crepes ein bisschen dicker

oder drückt das nur ab? Also steht ja ca.

12 und der 12.

ist so der Deckel.

Man kann natürlich auch mehr backen. Masse reicht für mehr.

Wenn man die Zeit hat, kann man auch mehr stapeln. Oder man macht halt

einfach nicht Crepes, sondern man macht halt einfach Pfannkuchen. Würde

erklären, warum diese Torte deutlich höher ist als alle anderen.

Werden wir gleich im Anschnitt sehen. Was mir oben gut gefällt, ist

tatsächlich hier schon so ein bisschen mehr von der Farbe zu erkennen. Die

Bräunung von den Mandeln ist perfekt.

Also da ist tatsächlich genau der Punkt erwischt, den ich mir wünsche. Also

dieses Goldgelbe so ein bisschen angeröstet. Dann kriegen sie auch

geschmacklich Charakter. Es soll nicht blickdicht sein, aber...

Ein bisschen mehr Creme von außen, dass es nicht ganz so wild ausschaut. Ein

bisschen eleganter.

Es ist viel üppiger gefüllt, nicht ganz so gleichmäßig wie bei den anderen

beiden Exemplaren. Man kann das hier dran sehen. Es ist alles so in sich so

ein bisschen verschwommen, verrutscht quasi. Also da wirklich darauf achten,

dass es ein bisschen gleichmäßiger ist.

Und was man hier dran auch erkennen kann, ist tatsächlich, dass die Crepes

eine sehr, sehr dicke Konsistenz haben.

Es ist sehr viel Teig und dadurch kommt auch so ein bisschen mehr die Höhe.

Es fällt im Anschnitt auf, dass einer, nur der obere tatsächlich, wenn ich

jetzt so den Anschnitt sehe, mal gucken, ob jetzt gleich was anderes vorkommt,

recht dunkel ist bis zu dunkel.

Ich glaube, die anderen sehen gut aus.

Oder liegen hier zwei aufeinander?

Das kann natürlich auch sein. Ganz oben.

Auch das wäre natürlich nicht so, wie es im Rezept steht, warum man auch immer

oben drauf noch zwei legt.

Dafür kann man keine Wellen sehen.

Hier in dem Fall, ich kann das bei Betty nochmal zeigen, weil da ist tatsächlich

so ein bisschen was rausgeplumpst. Wenn man das jetzt hier so wegnimmt, dann

sieht man genau, was ich meine.

Das ist halt nicht glatt und glänzend, sondern das ist tatsächlich noch zu kurz

gemixt. Und dadurch kriegst du diese Stumpfe wieder von dem Gel.

Und dann hast du diese Textur. Und diese Textur nimmt tatsächlich sehr viel von

dem Geschmack. Agar-Agar hat einen sehr starken Eigengeschmack und neutralisiert

dieses wunderschöne Orangenaroma. Also auch da bitte länger mixen.

Die Crepes kamen mir in dem Fall auch dicker vor als bei den anderen beiden

Exemplaren. Würde so ein bisschen die Höhe erklären.

Und ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, du hast vollkommen recht. Es

kleben oben zwei direkt aufeinander ohne Muster.

Man merkt, finde ich, aber auch schon beim Essen, dass die Crepes etwas dicker

sind. Das ist so ein bisschen eine andere Haptik beim Kauen auch schon.

Aber hier auch, muss man wieder an der Stelle loben, auch gut mit dem

Orangenlikör abgeschmeckt. Also auch hier ist es nicht sprittig. Das hat bis

jetzt bei allen sehr gut funktioniert.

Bei der vierten Crepe-Torte kann man gut erkennen, dass hier die Mandeln am Rand

sind, auch die orangenen Zesten.

Hier ein bisschen mehr Bräunung. Man ahnt so ganz leicht das Wellenmuster.

Was mir zum Beispiel sensationell gut gefällt, ist tatsächlich diese

Kolorierung. Genauso soll es sein. Was sehr gut gelungen ist in diesem Fall,

sind auch die Mandeln von außen. Wunderschöne Farbe. Die Zesten sind von

außen. Es ist ganz leicht eingestrichen.

Also rein von der Optik, abgesehen jetzt von der Höhe, sehen wir gleich im

Anschnitt, gefällt es mir von außen schon sehr gut.

Der Anschnitt ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Man sieht so ganz

leicht dieses Wellenmuster.

Man sieht auch wie hauchdünn der Krepp gearbeitet ist.

Immer wieder eingeschlossen von den einzelnen Strängen. Der Anschnitt an

sich, das geht schon genau in die Richtung, wie ich es mir vorgestellt

habe.

Hier ist es auch wieder tatsächlich so ein bisschen dieses...

Also man muss es wirklich länger mixen. Deswegen steht drin, bis es eine glatte,

glänzende Masse ist. Und das war tatsächlich eher eine stumpfe Masse.

Glatt ist dann tatsächlich ein anderer Begriff. Und dadurch kommt dann

tatsächlich auch wieder dieses ganz leicht stumpfe.

Und ich finde, es sind wirklich Crepes. Also von der Konsistenz, man merkt

wirklich, wie dünn die Backen sind.

Es ist ein ganz anderes Essen als wie zum Beispiel bei dem Exemplar davor.

Die Mandeln sind für mich noch okay, könnten vielleicht einen Tick heller

sein. Die sind aber außen nur dekoriert, die Zesten allerdings in der Mitte. Ein

bisschen gerade hätte das Ganze einfach sein können, ein bisschen filigraner

gearbeitet bei der Ausdekoration.

Oben drauf die Backfarbe. Es ist goldgelb, aber das ist tatsächlich so

der Prototyp. Die Zesten hätten außen rum verteilt werden müssen und nicht in

die Mitte. Das haben wir ja auch schon mal festgehalten. Also auch da muss man

beim nächsten Mal ein bisschen besser arbeiten.

Also, was auffällig ist, man sieht ja das Wellenmuster und was uns beide

gerade so stutzig macht, ist hier oben bis hierhin geht das Gel und hier oben

kommt dann nur noch Kreben in diesen Wellen.

Ist natürlich nicht richtig.

Warum auch immer.

Naschen ist okay, aber essen ist nicht erlaubt. Ich weiß nicht.

Mal aufpassen hier, ne?

Auch hier bei dem Exemplar, das Gel hätte länger gemixt werden müssen. Man

hat dieses ganz leicht grisselige, also auch da wirklich länger mixen, bis es

eine glatte, glänzende Masse ist beim Gel.

Und dann ist der Cremanteil sehr dominant.

Abgeschmeckt ist es gut mit dem Alkohol, also auch da ist es tatsächlich nicht

sprittig. Das hat sehr gut funktioniert bei allen Exemplaren. Und ich finde auch

hier die Exemplare nicht ganz so dünn wie bei der Crepe-Torte davor.

Tick dicker, aber man kann es auch immer noch als Crepe durchgehen lassen. Ja,

vollkommen.

Ich bin immer ein bisschen neidisch, dass ihr naschen dürft, aber ich bin

froh, dass ich keine Punkte verteilen muss. Das müsst ihr, deshalb dürft ihr

euch jetzt beraten.

Eine Punktetabelle ist wie Aga-Aga. Sie muss gut durchgearbeitet werden.

Das G war ja so ein bisschen das Problem bei fast allen.

Ja.

Es ist nun mal keine Pfannkuchentorte, sondern eine Crepe-Torte. Und damit,

glaube ich, rieseln bei mir die meisten Punkte runter.

Aber die Textur war tatsächlich bei allen hier ähnlich.

Also ich bin schon total happy, dass das, ehrlich gesagt, so dasteht.

Von dem Crepe her fand ich den hier am besten.

Ja, also meiner Welt liegen Sandra und ich tatsächlich ganz weit vorne.

Was für mich zum Beispiel auch nicht ganz so ersichtlich ist, warum man

Mandeln an den Rand macht, wenn es steht Mandeln mit oben drauf.

Ich hoffe einfach, dass ich bei dieser technischen Prüfung mindestens

geschmacklich gut gemacht habe.

Dann holen wir sie mal rein und drücken ihnen unsere Punkte auf.

Wir sind jetzt ganz gespannt, welche war die beste Torte.

Ja, meine Lieben, ihr habt jetzt gemerkt, warum man das auch gerne mal

als Speed Challenge bezeichnet. 90 Minuten sind nicht lang. Ich glaube, ihr

seid gut ins Rotieren gekommen.

Ja, und so ergibt sich unser Ranking.

Fangen wir mit dem fünften Platz an.

Und der befindet sich hier.

Samuel, 11,5 Punkte.

Es fehlt so ein bisschen Backfarbe.

Was ist mit dem anderen passiert?

Ja, das waren die letzten Minuten und da war ich auf einem Stress und da habe ich

die Mandeln einfach so auf die Seite geklatscht.

Der vierte Platz.

Anna-Lisa, 12,5 Punkte.

Bei dir sind die Mandeln an der richtigen Stelle. Was bei dir auffällig

ist, ist tatsächlich einmal die Höhe der ganzen Torte.

Wie kommt es zu der Höhe und liegen wir richtig, dass da oben zwei Crepes

übereinander sind?

Ihr liegt richtig, dass oben zwei Crepes sind, weil mir die orange Creme

ausgegangen ist.

Und ich dachte, wir müssen unbedingt diese zwölf Böden haben. Und die Höhe,

die kommt zustande, weil ich eher Pfannkuchen statt Crepes gebraten habe.

Kommen wir zum dritten Platz. Der dritte Platz, der befindet sich hier.

Sibylle, du hast von uns 14 Punkte bekommen. Vom Prinzip her gar nicht so

schlecht. Allerdings, Fragezeichen, Anschnitt, oben drauf nur noch Creme.

Was ist passiert?

Ja, am Ende war echt die Zeit das Problem. Mir ist auch wie bei Annalisa

tatsächlich das Orangengel ausgegangen.

Es steht ja drin im Rezept, dass ihr dicke Streifen machen sollt. Aber es

muss natürlich auch bis zum letzten Crepe halt reichen. Also das muss dann

schon so ein bisschen dosiert werden von euch. Weil ansonsten ist es natürlich so

vom Mundgefühl her natürlich nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe.

Kommen wir zu Platz 2.

Der befindet sich hier.

Sandra, möchtest du deine Punkte erfahren?

Ja. 16 Punkte hast du von uns bekommen. Vom Prinzip her gibt es natürlich auch

bei dir ein bisschen was auszusetzen. Ein bisschen mehr Farbe beim Crepe, das

wäre tatsächlich wünschenswert. Was bei dir tatsächlich am besten gelungen ist,

das war auch gleich der Start, ist das Gel. Deswegen hast du 16 Punkte von uns

bekommen.

Kommen wir zum ersten Platz. Der erste Platz befindet sich hier.

Herzlichen Glückwunsch, Patrick.

Danke. Du kriegst von uns 17 stolze Punkte.

Also, das muss man wirklich sagen, es ist schon fast perfekt.

Wir haben es hinter uns.

Ich habe bei der technischen Prüfung den letzten Platz bekommen. Deshalb muss ich

bei der nächsten Aufgabe richtig Gas geben und viele Punkte sammeln.

Nach zwei sehr guten Prüfungen ist die rote Schürze natürlich zum Greifen nah.

Deswegen verhaue ich die dritte am besten nicht.

Die rote Schürze ist das Ziel.

Doch inzwischen weiß jeder, Ziele, die man mit der Bahn erreichen will, können,

wenn es darauf ankommt, in weite Ferne rücken.

Aus Gründen der Verlässlichkeit wurde an der folgenden Aufgabe niemand von der

Deutschen Bahn beteiligt.

Die Präsentation ist heute auf dem fahrenden Zug. Ich finde es erst mal

mega, dass ich da dabei sein kann, weil ich glaube, das gab es in den zwölf

Jahren großen Backen nicht.

So eine Gemeinschaftstorte in dem Sinne habe ich noch nie gesehen tatsächlich.

Und dann live dabei zu sein und ein Teil davon zu sein, ist natürlich sehr, sehr

spannend.

Bei der dritten Aufgabe, da müsst ihr euch nicht zügeln, denn sie heißt

gemeinsame Zugfahrt.

Bei der Deutschen Bahn denkt man automatisch an Frust, Tränen und

Schweiß, aber ich hoffe, das ist bei dieser Aufgabe nicht so hier bei uns.

Ja, wir hoffen natürlich, dass die Reise mehr Spaß macht. Jeder von euch bekommt

nachher einen fahrbaren Untersatz zugewiesen und dann backt ihr und

dekoriert ihr uns bitte ein Waggon.

Bei den Dekortechniken habt ihr freie Hand. Der Wagen soll eindrucksvoll und

kreativ ausdekoriert sein.

Am Ende freuen wir uns auf einen schmackhaften Tortenzug. Ihr bekommt von

mir natürlich jede Menge Durchsagen, Ankunftszeiten, Halbzeiten, alles, was

ihr braucht.

Dieser Zug ist sehr pünktlich, deshalb habt ihr für diese Aufgabe nur fünf

Stunden Zeit. Dann müssten die Torten hier vorne auf unserem Zug sein.

Ja, ich hoffe, ihr seid bereit für unsere kleine Reise.

Dann heißt es jetzt alles einsteigen, auf die Plätzchen, fertig,

packt. Diese Aufgabe ist etwas ganz Besonderes.

Entsprechend groß ist die Motivation, etwas wirklich Außergewöhnliches auf die

Schiene zu bringen.

Dazu kommt die richtig geile Aufgabe.

Sozusagen bahnbrechend.

Das ist schon eine coole Aufgabe, muss ich sagen, und vor allem die

Präsentation.

Geil, einfach geil.

Im Kampf ums Weiterkommen setzen die Kandidatinnen und Kandidaten alles auf

eine Bahncard.

Als Fruchteinlage habe ich Erdbeer und Aronia, das ist Apfelbeere aus Amerika,

eine Frucht, die hier nicht so häufig vorkommt.

Wohl aber im Land der Railroad-Tycoons.

Mein Zugwaggon wird heute ein Zirkuszug sein, der genauso bunt, knallige Farben

hat wie ein...

Zirkuszelt. Sibylle schichtet in ihrem Zirkuswaggon Konfettiböden mit Orangen

-Vanillecreme, Orangenkompott und karamellisiertem Popcorn.

Passend zum Thema mache ich Konfetti rein.

Das hat erstens den Vorteil, dass es schön bunt aussieht und zweitens ist es

auch so ein bisschen Crunchy-Effekt in dem Boden.

Sieht aus wie Kindergeburtstag.

Man muss was wagen bei den Wagen.

Ich freue mich auf jeden Fall, dass es wieder eine Motiv-Torte wird mit Fondant

und dass wir wieder modellieren können.

Ja, bei mir wird es heute märchenhaft und zwar mache ich einen Zwergen

-Express. Ich finde grundsätzlich Märchen eigentlich eine ganz schöne

Idee, vor allem dann auch als Zug, dass man so ein bisschen ins Märchenland

fahren kann. Und was repräsentiert Märchen besser als kleine Zwerge?

Auf Annalisas Tortenwagon aus Schoko-Haselnuss-Biskuit, Rum-Mascarpone

-Creme, Mirabellen-Fruchteinlage und Mandel-Crunch reisen zwei Zwerge mit.

Passt. Bahnfahrpläne sind ja auch nichts anderes mehr als Märchen. Patrick ist

wohl kein Grün-Tee-Fan?

Sorry,

Mascha stinkt so sehr, ey.

Ja, ich mache heute mal wieder komischerweise grün.

Wie das kommt, keine Ahnung, liegt bei mir im Blut. Ich habe auch so ein

Gefühl, ich habe grünes Blut und kein rotes.

Grüne Welle für die Bahn.

Ich dachte so, ich will ja was machen, was auffällt. Und da hatte ich die Idee,

einen Candy Shop Wagon zu machen. Die Torte ist ja süß und ein Candy Shop ist

auch süß. Dann mache ich das genauso.

In seinem süßen Candy-Shop-Waggon verarbeitet Samuel Schokolade und Kokos

gleich dreimal. In den Böden, in der Mousse und als Crunch.

Sandras Plan, um ihren Wagen durch den TÜV zu bekommen?

Also mein Fundament sind hier ein bisschen festere Schokobiskuitböden. Na,

wenn das nicht tierisch gut aussieht.

Ich mache heute den Safari-Express. Dafür habe ich mich für etwas exotische

Komponenten entschieden.

Patrick Safari Express beinhaltet neben tierischen Mitreisenden auch Matcha

-Biskuit, Himbeer-Mascarpone-Creme, Ananas-Kompott und Kokos-Crunch.

Was waren das für Zeiten, als die Klimaanlagen im ICE noch verlässlich

waren? Doch wie in der Realität werden auch diese Wagen Höchsttemperaturen

ausgesetzt.

Zumindest die Böden.

Die Waggons, die dürfen ja nicht gerade groß sein. Das heißt, wir haben die

Herausforderung, auf so einen kleinen Raum alle Geschmäcker herauszubringen.

Da sind wir auf jeden Fall gespannt.

In den Waggons geht's also ähnlich eng zu wie im Bordbistro.

Also ich hab jetzt hier eine Espresso-Mascarpone-Creme gemacht, weil

ich ja einen Kaffee mache.

Und deswegen kommt das rein.

Ein Regional-Espresso quasi.

In Sandras Tratsch-Café schlemmt die Jury Schokobiskuit mit Aronia

-Erdbeerfruchtkern, Löffelbiskuit-Einlage mit Espresso

-Mascarpone-Creme und Salzbrezel-Crunch.

Wichtig auf Bahnreisen, eine regelmäßige Vitaminzufuhr.

Die Ananas sind so juicy.

Dem muss man erstmal das Wasser oder den Saft reichen können.

Ich mache eine weiße Schokoladen-Ganache und sobald es dann abgekühlt ist, dann

werde ich das Ganze mit Schlagsahne vermischen, ein paar Kokos raspeln und

dann werde ich halt eine feste Creme bekommen.

Welche Frucht passt zu welcher Konsistenz?

Orange Karamell passt gut zum Zirkus.

Und da habe ich gleich an Popcorn gedacht.

Schön bunt, knallig, wie ein Zirkus.

Annalisas Fruchtkomponente muss einmal umsteigen.

Die Mirabellenfruchtanlage kommt jetzt einmal in den Kühlschrank. Oder? Was

sagt mein Rezept? Ja, Kühlschrank.

Währenddessen dreht der Zug unbeladen Runde um Runde.

Eine Stunde ist schon vorbei.

Hi. Hi.

Was ist das?

Das ist meine Himbeermaskapone-Creme.

Patrick,

ich drücke dir mal weiterhin die Daumen. Ja, danke. Ich gehe mal zu einem anderen

Platz naschen, denn die Naschkatze ist auf der Jagd. Du nasch dich hier durch.

Aber wohin ist die Naschkatze unterwegs?

Sibylle bleibt von ihr unbehelligt.

Um Samuels Beine schnurrt sie auch nicht herum.

Und auch Annalisa bekommt gerade keinen flauschigen Besuch.

Schmeckt nach Humm, würde ich so lassen.

Salzbrezeln oder auch Popcorn verleihen den Rezepten Originalität.

Jetzt geben wir dem Popcorn nochmal eine schöne braune Farbe und ein bisschen

Crunch.

Ich möchte einfach nur meine Kakao-Nips ein bisschen anrüsten, damit dieser

Kakao-Aroma stärker rauskommt.

Die Kakao-Nips benutze ich dann später für meine Crunch-Schicht.

In den Waggons darf es knuspern.

Schließlich knirscht es bei der Bahn auch an allen Ecken und Enden.

Der Crunch, der muss jetzt noch schön verteilt werden, dass es später keine

große Platte wird.

Salzbrezeln und Schokolade. Das Beste aus den Welten salzig und süß.

Wie sehen die Böden aus?

Sehr zufrieden, perfekte Konsistenz und ja.

Es riecht auf jeden Fall gut.

Und bei Patrick?

Der hat eine richtig geile Farbe. Ja, jetzt sieht er gut aus. Jetzt hole ich

ihn raus.

Einmal Boden.

Die Böden werden zum Auskühlen aufs Abstellgleis manövriert. Dann werden die

Weichen in Richtung Geschmack und Standfestigkeit gestellt.

Beides hängt nicht zuletzt an den Frucht- und Creme-Komponenten, von denen

einige noch in Arbeit sind.

Verlässlich punkten kann man außerdem mit perfekt eingearbeiteter Schokolade.

Hoffentlich bringt mir die Ganache heute mehr Glück als beim Käse.

Mehr Glück.

Und genau deswegen habe ich keine Ganache.

An den Mengen soll es in dieser Aufgabe nicht scheitern.

Ich glaube, du kriegst drei Züge aus deinem Boden raus.

Vier. Vier.

Aber wie hoch sollen die denn werden?

Aha.

Interesting. So, Patrick.

Hi. Hast du eine Fahrkarte?

Ja, ich habe eine Fahrkarte.

Okay, Moment.

Okay, ist er löst hier. Ich mache dir gleich zwei.

Du sitzt aber erste Klasse, weißt du? Musst du noch nachzahlen.

Für erste Klasse gerne.

Okay, super.

Modellbahnen sind schon was Schönes.

Aber Torten auch.

Oh, die bunten Böden, das ist so schön.

Eine Aufgabe zwischen Schein sein und Fahrschein.

So, Ihre Fahrkarten bitte.

Wo musst du überhaupt hin?

Ich will auf jeden Fall nicht nach Hause. Ich will ja noch länger bleiben.

Deshalb, du kannst ja vielleicht nochmal morgen vorbeischauen. Du möchtest nach

Stülpe.

Ja, komm.

So, einmal lochen.

Wer wirklich mit der Bahn zum Schloss Stülpe will, nimmt die

Regionalexpresslinien 3 oder 4 ab Berlin nach Luckenwalde und steigt dann in den

Bus 756 in Richtung Dame-Luckauer-Straße.

Ja, man muss halt gucken, dass die kleine Fläche gut genutzt wird, dass

halt der Schokorand, der zu Stabilität gilt, dann halt nicht zu dominant wird.

Was für eine Konzentration.

Schönen guten Tag, Ihre Fahrausweise bitte.

Ah, ah, ah, gute Schürze, das ist erste Klasse, da sitzt du genau richtig. Ah,

das ist dein, aha, Beschlechung hier, verstehe.

Juhu, zau, Eni.

Fahrkarten, dritte Rolle. Oh, ich hab mein, du hast kein Ticket, dann musst du

nachlösen.

Kann ich dich mit karamellisierten Popcorn bestechen? Oh ja, natürlich,

natürlich.

Statt Ticket, Schüssel, Popcorn. Ne, ne, ne.

Sehr gut.

Noch günstiger als das Deutschland-Ticket.

Das ist so eine ätzende, riemel Arbeit, ey, wirklich.

Und die letzte Schicht.

Genug Personal für den Schichtwechsel?

Auch das hat bei der echten Bahn Seltenheitswert.

Ich war am Bordbistro und habe ein bisschen was gesnackt.

Das gehört ja auch zu einer Reise.

Und? Schmeckt's?

Geil. Wow.

Ist halt wackelig. Ist halt eine super Mini-Fuzzi-Torte.

Wegen der vorgegebenen Größe der Anhänger haben alle Waggons ähnliche

Ausmaße.

Ich achte beim Einstreichen jetzt schon darauf, dass die Kanten schön scharf

sind, dass keine Creme austritt und dass ich oben so eine leichte Rundwölbung

habe, was typisch für einen Waggon ist, dass ich dann nachher nicht mehr viel

machen muss, ausbessern muss, um gleich die Fondantdecke drüber zu ziehen.

So versüßt man sich eine Bahnfahrt.

So, jetzt muss das Ganze nur noch hundertprozentig glatt eingestrichen

werden.

Ich nehme mir vor, dass dieses Mal der Einstrich schön sauber glatt ist, damit

ich es auch schön eindecke kann.

Das wird gar nicht so einfach, wenn die Wagenform vom üblichen Kasten abweicht.

Ich mache ein Bekaufsfenster.

Und zwar muss ich eigentlich nur hier so ein Loch machen.

und mit der Ganache einschreichen.

Werte Reisende, hier eine kleine Durchsage. Wir machen einen kurzen

Stopp, um eine Zeitansage zu tätigen. Sie haben Halbzeit, noch zweieinhalb

Stunden.

Vorsicht, der Zug fährt wieder an und weiter geht's.

Ja, die ersten zweieinhalb Stunden, die sind schnell vergangen, muss ich sagen.

Weiter geht's mit der Deko.

2,5 Stunden nur für Deko.

Wow.

Ich muss eigentlich viel machen, also es ist auf jeden Fall schon wenig Zeit.

Bei der Deko, die dauert relativ lang, weil die einfach so detailverliebt ist.

Aber ich glaube, wenn wir jetzt da konzentriert weiterarbeiten, werden wir

fertig. Bis zur Zugtrennung in Ham Ham.

Jetzt sind die alle Tische zu lang.

Jetzt sind sie zu kurz.

Alter Schwede.

Jetzt sind sie voller Stärke.

Bist du Zirkusfreund?

Ich war als Kind sehr viel im Zirkus tatsächlich.

Für mich ist das wirklich so die Kindheitserinnerung. Die Torte ist ja

relativ klein, von daher sollte die Dekoration heute sitzen.

Ja, auf alle Fälle.

Ich gebe mir Mühe, dich nicht zu enttäuschen. Sehr gut.

Wolltest du das jetzt so hören? Genau, genau so.

Okay, super.

Jetzt haben alle fünf Kandidaten wirklich Zeit, ihren Waggon so

ausgefallen und kreativ zu dekorieren, wie sie es möchten. Und ich lasse mich

gerne von sauberen Arbeiten überraschen.

Was dekoriert wird und wie es dekoriert wird, das ist den Kandidatinnen und

Kandidaten selbst überlassen.

Kann man erkennen, oder? Ja, man erkennt das schon.

Gilt das auch hierfür?

Betty und Christian dürfen auf der Safari teilnehmen.

Was sie da machen, ist mir relativ egal. Ich mache die Torte und die machen den

Rest.

Bei Sandra wird es kritisch.

Das steht und fällt mit dieser Tasse. Wenn die nicht hart wird, ist die ganze

Deko im Eimer.

Jetzt keinen Druck aufbauen.

Ich spüre Blicke in meinem Nacken.

Was wird denn das?

Baseball?

So eine Tasse werde.

Eine Tasse?

Eine Tasse. Aha.

Da war die Naschkatze im Porzellanladen.

Sehen so Giraffen aus? Wie sehen Giraffen aus?

Gute Frage. Was meint Betty dazu?

Du muddel jetzt.

Das sieht ein bisschen aus wie ein Dino noch.

Soll ich dir ein Geheimnis verraten? Gerne.

Meine ganzen Tiere sehen eigentlich alle gleich aus. Es geht aber darum, das

rauszuarbeiten, was typisch ist. Und wenn du hier genug Flecken dran machst,

wird jeder sagen, das ist eine Giraffe.

Guck mal, das sieht sogar süß aus.

Überraschung.

Wir wollen das Ganze im Detail verliebt machen. Deswegen kriegen meine Zwerge

gerade kleine Bärte.

Die Bärte sind zwar fast so groß wie die Zwerge, aber dann finde ich, schaut es

noch süßer aus.

Die sitzen wohl schon eine ganze Weile in der Bahn.

Und wer reist hier mit?

Ich form jetzt noch komplett selbst einen oder zwei Äffchen, die oben drauf

sitzen und Bananen dazu, damit ich eben auch zeigt, dass ich selber modelliert

habe. Aber aufgrund der Zeit habe ich die Zebras und die Elefanten aus so

einer Silikonform gedrückt.

Vorsicht an der Backsteigkante. Das ist eine Zugdurchfahrt. Ihr habt nur noch

eine Stunde.

Ich habe noch viel zu tun.

Was zum Henker. Obwohl man fünf Stunden hat, geht es echt immer schnell vorbei.

Das ist eher ein Okay, danke für den Hinweis. Ich muss mich jetzt ranhalten.

Leider kommen unsere Züge immer pünktlich.

Wir nehmen Annalisa beim Wort.

Das Krokodil nimmt noch an der Safari teil, weil auch in Afrika gibt es

Krokodile. Gehst du dich als Krokodil?

Scheiße.

Viel Spaß mit einem Krokodil als Sitzplatznachbar. Aber hier darf ja

alles einsteigen.

Der ist fertig.

Wenn man einen ganzen Zug mit Graffiti besprüht, nennt man das Hole Train.

Aber wieso sollte man das machen, wenn man ihn auch mit Fondant und Leckereien

dekorieren kann?

Aus meinem Waggon mache ich so eine Holzoptik. Ich finde, das passt ganz gut

zu Safari.

Bei den Kanten macht es sich Sandra weniger leicht.

Annalisa hingegen?

Nachdem es jetzt so eine rechteckige Torte ist und wir ganz schöne gerade

Kanten haben wollen, das ist mir relativ wichtig bei der Torte, müssen wir

tatsächlich einzeln die Platten anbringen, dass wir wunderschöne Kanten

bekommen. Aber bis jetzt bin ich glücklich. Ich hoffe, Betty dann später

auch.

Der Schwierigkeitsgrad fließt allerdings auch in die Bewertung ein.

Ecke ist immer am schwierigsten.

Die Glattbügelabteilung und die Einzelplattencrew kämpfen ums bessere

Konzept.

Also der kriegt jetzt langsam Feinheiten.

Das sind jetzt sozusagen die Fenster, die aus dem Waggon sozusagen

herausragen.

Herausragend sollten alle Torten werden.

Die Fassade vom Candy Shop steht und jetzt kann ich mich um die Dekoration

kümmern. Je detailverliebter, desto besser.

Liebe Mitreisende, hier eine wichtige Durchsage. Bitte nur Torten erster

Klasse. In 30 Minuten erreichen wir unser Ziel.

Nein, hier fehlt immer so ein bisschen Feinschliff. Wir haben nur noch eine

halbe Stunde Zeit.

Und ich hoffe, dass ich das jetzt schaffe.

Weil ich weiß, worauf Betty auch achtet, dass die Kanten immer an der richtigen

Stelle aufhören.

Ich hoffe, mein Zug kommt auch rechtzeitig an. Aber wenn wir uns jetzt

ranhalten, dann könnte das gut klappen.

Der Zug wäre schon bereit zum Beladen.

Wie sich drei, vier anbringen, die hier nach unten rutschen, ist eine heile

Arbeit, aber ich habe es bald geschafft.

Endlich versteht man Trainspotter.

Diese Waggons sind wahrlich ein Augenschmaus.

Das wird jetzt so ein bisschen Dekorasen, den ich hier unten platziere,

weil man das Cakeboard sieht und das sollte man am besten nicht sehen.

Die Hobbybäckerinnen und Bäcker geben sich wahrlich Mühe.

Aber unsere Ausstatter auch.

Schauen Sie mal.

Zwerg Nummer Uno.

Noch steht alles, wie es soll.

Ich wollte immer schon Gerüstbauer werden.

Der kleine Affe hier, der ist viel zu fett.

Ich muss jetzt den Zaun schon weitermachen, das ist nicht lustig.

Darum sollte man Tiere nicht mit Kuchen füttern.

Oh, hier ist eine Falte mit Schauchgestecken.

Werte Reisende, ich kann Ihnen heute unseren Speisewagen empfehlen, den kann

man bei uns nämlich mitessen. Ihr habt noch zehn Minuten.

Jetzt noch zehn Minuten, wird ein bisschen eng.

Das Gräubste ist geschafft.

Aber die Feinheiten machen noch Kopfzerbrechen.

Damit der hält hier, muss ich glaube ich hier was drunter klemmen.

Ich bräuchte jetzt noch fünf Hände ungefähr.

Wir haben gar keine Zwei-Minuten-Ansage bekommen.

Liebe Reisende, wir erreichen in zwei Minuten den Zielbahnhof.

Na ja, jetzt haben wir es ja, ne?

Nein, nein, ich kann nicht mehr.

Dass ich jetzt bis zum Schluss hier noch hantiere, hätte ich nie gedacht.

Seite 1, jetzt kommt noch Seite 2. Hat doch recht gut geklappt, würde ich jetzt

sagen. Ich habe aber nicht mehr viel Zeit.

Es fährt ein, der Zug Lecker-Schmecker-Express auf Gleis Mainz

in wenigen Sekunden.

10, 9, 8,

7, 6,

Drei.

Zwei.

Eins.

Und Stopp. Hände weg vom Gebäck.

Toll.

Ich hoffe jetzt einfach nur, dass die zuletzt angebrachten Vorhänge halten.

War doch recht knapp, hätte ich gar nicht so gedacht.

Ich habe super viel bammelt, dass es gerade schief geht, weil die steht

nämlich auch sehr schief.

Ja, mal gucken.

genau wie ich mir vorgestellt habe. Deshalb bin ich sehr, sehr zufrieden und

auch stolz, dass ich die Torte so gebacken habe.

Die Aussicht.

Ich bin wieder fix und fertig.

Echt. Also diese Rondant-Torte, die bringt mich an meine Grenzen.

Ich freue mich auf diesen Zug, wie das hintereinander aussieht, wenn das so

hintereinander fährt. Das sieht schon cool aus.

Der Zug steht bereit. Ich hoffe, die Jury schimpft heute nicht über die Bahn

und schon kann es losgehen.

Die letzte Verkostung wird jetzt auf jeden Fall nochmal spannend, zumal ich

in den ersten zwei Aufgaben nicht so super war.

Ich habe schon ein bisschen Angst.

Ich bin ja schon aufgeregt, weil die ersten zwei Aufgaben, die sind ja bei

mir nicht so gut gelaufen. Und wenn ich bei dieser Aufgabe nicht genug Punkte

sammle, dann heißt es, ich gehe nach Hause. Und das möchte ich auf jeden Fall

nicht.

So ein schöner Zug möchte natürlich verkostet werden. Ihr seid jetzt am Zug

und wir starten mit Patrick. Komm bitte nach vorne.

Patrick, wie ist das Thema von deinem Wagen und was verbirgt sich

geschmacklich im Inneren? Ich habe euch heute den Safari Express mitgebracht. In

meinem Waggon befindet sich ein Matcha-Biskuit mit einer Himbeer

-Mascarpone-Creme und einem Ananas-Kompott. Dazu noch ein Kokos

-Crunch. Du hast es in Holzoptik gehalten, den Wagen. Das gefällt mir

gut. Du hast mit Strukturmatten gearbeitet.

Das kann man... Gut erkennen auch hier an der Oberseite. Auch hier die

Verzierung mit diesen Lianen und den Blättern. Das ist alles ein bisschen

rustikaler. Es fällt natürlich so ein bisschen auf, dass dieser Wagen so ein

bisschen in Schieflage gekommen ist.

Aber der Wagen steht noch.

Was mir gut gefällt bei dir ist, dass du handmodelliert hast. Hier die beiden

Giraffen, die kann man gut erkennen.

Genauso das Krokodil.

Und hier vorne den Löwen. Beim Löwen hätte ich vielleicht tatsächlich das

Gesicht noch so ein bisschen mehr reliefartiger gemacht, dass er noch ein

bisschen plastisch rausguckt.

Jetzt sehen die Giraffen so ein bisschen aus wie Würmer, die da so aus dem Holz

rauskommen. Also ich hätte vielleicht hier irgendwie das Holz aufbrechen

lassen, dass klar wird, wo kommen eigentlich diese Häse her? Wo geht es

mit der Giraffe weiter? Mir gefällt es dann auch sehr, sehr gut. Vor allen

Dingen, dass du es versucht hast, mit verschiedenen Brauntönen so ein bisschen

zu kartieren. Auch mit den grünen Elementen, die hier so ein bisschen

runterhängen, finde ich das sehr, sehr gut. Und mir gefällt das hier, dass du

diese Nieten nochmal silber gemacht hast. Das ist auf jeden Fall ein

absoluter Eyecatcher.

Man kann hier schön die Schichtungen sehen, auch mit den Matscherböden. Das

gefällt mir gut. Es passt auch von der Optik zu deinem Äußeren. Und man sieht

hier auch dünnen Ganache.

Dann kommt der Fondant.

Zum Schneiden war es ein bisschen schwieriger. Ihr habt alle mit reichlich

Fondant von außen gearbeitet. Deswegen ist das Schnittbild nicht ganz so

sauber.

Ich lade mich mal ein bei dir.

Mache.

Es ist ein sehr, sehr frischer Kuchen. Ich habe die Ananas in großen Stücken.

Auch die Himbeere ist auf jeden Fall präsent. Die Böden sind hervorragend

gebacken. Matcha-Tee steht jetzt nicht im Vordergrund, aber ich glaube, es ging

eher um diesen schönen, natürlichen Grünton. Es war geschmacklich schon ein

sehr guter Start.

Die Konsistenzen sind gut. Sie ist jetzt nicht spektakulär, es ist jetzt kein Wow

-Effekt, aber man kann immer sagen, die war sehr, sehr lecker.

Vielen Dank.

Danke auch.

Ich habe euch einen Zwergen-Express gebacken und geschmacklich habe ich euch

Schoko-Haselnuss-Böden gebacken mit einer leichten Rum-Creme, einer

Fruchteinlage und einem Haselnuss-Crunch.

Und das Gute ist bei Zwergen, man kann sie so schön fantasievoll dekorieren,

weil es gibt ja keine Vorlage, wie es im Original sein muss. Und wenn ich mir die

beiden Herren so angucke, Es ist natürlich ganz clever, weil man diesen

großen Hut ins Gesicht ziehen kann. Man hat nur diese große Nase.

Dazu den Bart. Man braucht sich nicht um Gesicht zu kümmern.

Dadurch wirken sie einfach sehr putzig.

Hier oben hast du es noch so ein bisschen schattiert im Hut.

Dein Wagen, sehr gerade.

Hier und da ist so ein bisschen noch eine kleine Unebenheit.

Also auch wenn ich hier so an den Kanten gucke, ich mag die Farben. Also dieses

Rot mit dem Gelb und dem Grün, das passt schön zusammen. Auch, dass du hier diese

Plattform gemacht hast mit diesen Details.

Du hast die Zeit wirklich genutzt, ganz viele Details einzubauen, akkurat zu

bauen und vor allem, dass die Torte auch gerade steht.

Es ist wirklich ein Wagen zum Verlieben. Kleinigkeiten, zum Beispiel wie jetzt

hier oben drauf, diese kleinen Holzelemente, dass die tatsächlich auch

nochmal statiert sind. Die zwei Zwerge gefallen mir extrem gut, also macht mich

sehr, sehr glücklich.

Dankeschön.

Auch du auf uns gehört, nicht ganz so viel Ganache.

Davon und außen drum, auch bei dir, sehr gut gearbeitet und fein schön gerade

auch.

Auf diesem kleinen Raum so viel Aroma zu erzeugen, Hut ab.

Die Haselnuss-Schokoladenböden sind traumhaft schön gebacken, sie sind super

leicht. Du hast auch wunderschön die Mirabelle ausgearbeitet. Immer wieder in

den einzelnen Schichten kommt man immer auf die Säure. Haselnuss als Crunch mit

eingearbeitet, auch da hast du nochmal eine andere Textur.

Selbst die Schokoladen-Ganasch passt perfekt dazu. Also saulecker.

Dankeschön. Die Kombination ist genau auf den Punkt, aber auch die

Konsistenzen sind genau auf den Punkt. Von innen das perfekte Konzept, außen

passt es auch super zusammen.

Vielen Dank. Danke.

Ja, ich habe bei dem Waggon, bei dem Tratschkaffee mir gedacht, dass ich das

schön fände, wenn der irgendwo anhält und man dann gemütlich könnte so einen

kleinen Tratsch halten und Kaffee dazu trinken. Am Inneren befinden sich

Schokobiscuitböden, die mit Espresso getränkt sind, eine Espresso-Mascarpone

-Creme mit einem Aronia-Erdbeerfruchtkern und mit einem

Crunch aus Salz, Brezel, Karamell, Grossi.

Im ersten Augenblick erinnert mich dein Wagen tatsächlich mehr an so einen

Foodtruck. Bisschen mehr retro gehalten, 50er, 60er Jahre umgebaut zum

Tratschkaffee. Finde ich eine sehr schöne Adaption. Mir gefällt, wie viel

Details du eingearbeitet hast. Hier vorne beim Fenster die Aussparung, dann

stehen da aber noch die Tassen drin, die Buchstaben, die da stehen. Dann hast du

ja diese ganzen Streifen alle einzeln wieder aufgesetzt auf diese Torte.

Ich mag aber wirklich auch hier oben diese Tasse.

Vielleicht beim nächsten Mal tatsächlich darauf achten, dass es noch ein bisschen

gerader und exakter ist.

Aber ich finde, die Farben sind sehr, sehr gut. Auch du hast dir unglaublich

viel Arbeit gemacht, sehr viele kleine Details ausmodelliert.

Auch du hast mit deutlich weniger Ganache gearbeitet beim Einstrich. Es

riecht nach Schokolade und es duftet förmlich von dieser Torte. Du streitest

schon. Wir sind es ja von dir gewohnt,

dass auf dem Blatt Papier...

Ungefähr die halbe DIN A4-Seite mit verschiedensten Ingredients steht. Ich

schmecke jetzt nicht alleine die Aronia-Beere raus. Ich schmecke nicht

die Erdbeere alleine raus. Es ist so ein Gesamtes. Aber dann kommt dieses

Salzige. Das ist wirklich geil.

Das ist diese Kuvertüre überzogenen, karamellisierten Brezeln-Kleingehackt,

was sehr gut war. Es passt alles zusammen.

Jedes Aroma ist für sich auch noch präsent und ich weiß nicht, wie du es

ausklügelst. Ich würde mal vermuten, während der fünf Stunden klügelt sie

noch einiges aus, was vorher gar nicht auf dem Blatt Papier stand, wie die

Gandasch. Oder schon für die nächste Aufgabe.

Vielen Dank. Vielen Dank.

In den Zirkuswaggon habe ich eingebaut einmal Konfetti-Rührböden, Orangen

-Pudding-Creme, Orangen-Kompott, ein wenig Karamellsoße und karamellisiertes

Popcorn. Popcorn und Zirkus gehören definitiv zusammen. Alleine diese

Kordeln. die hier um diese ganzen Kanten rumgehen. Der Affe hat sich mit den

Bananen aus dem Staub gemacht, ist aufs Dach geflohen, will seine Ruhe haben.

Beim Modellieren, also der Affe ist jetzt kein filigraner Schimpanse,

sondern er ist eher so ein älterer Oranutan, der da oben sitzt, so ein

bisschen kräftiger. Und an den Seiten, die Köpfe, ich hätte sie auch parant

gemacht. Vom Wagen selber, gefällt er mir handwerklich sehr gut. Bei der

Modellierung hätte ich nur so einen ganz kleinen Kniff mehr machen können.

Ich habe ja einen absoluten Faible für dralle Tiere.

Auch der Affe gefällt mir sehr, sehr gut. Ich denke immer so an einen von

meinen Brüdern. Das muss ich auch hier in dem Fall wieder sagen. Liebe Grüße an

dieser Stelle. Er weiß Bescheid. Das Modellieren ist jetzt nicht deine

Stärke.

Was auf jeden Fall sehr, sehr gut geworden ist, ist der Waggon an sich.

Vor allen Dingen auch vom Farbkonzept her. Es ist zwar knallig, aber genau das

gefällt mir richtig gut.

Ich glaube nicht, dass du hier so viel Ganache wirklich gebraucht hättest, weil

deine Schichtung eigentlich sehr akkurat war und fein gleichmäßig hoch.

Okay. Ich habe schon eine Banane gegessen.

Das,

was ich jetzt immer noch im Mund habe, ist tatsächlich das karamellisierte

Popcorn, was auch zum Thema passt. Also du hast dir auch Gedanken gemacht, was

mache ich geschmacklich da rein zu dem, was du halt von außen darstellen

wolltest. Was mir sehr, sehr gut gefällt. Die Böden sind hervorragend

gearbeitet. Orangen hast du auch mehr als genug mit drin. Nur die Schokolade

ist zu dick am Rand. Wenn man das dann isst, ist alles andere nachher weg. Da

tatsächlich ein bisschen vorsichtig sein.

Sonst muss ich sagen, hast du das Thema Zirkus geschmacklich gut umgesetzt.

Vielen Dank.

Mit der Frucht gefällt es mir sehr gut.

Das gibt so eine gewisse Frische. Das erinnert mich so an Orangenlimonade bei

der Ganache. Ich weiß, dass die dunkle immer die stabilste ist. Aber man kann

auch mit einer weißen Ganache das Verhältnis ändern. Und dann kann man

auch ein bisschen noch mit Geschmack spielen.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Ich habe Kakao-Kokosnuss-Böden gebacken. Es ist eine Frischkäse-Füllung mit

weißer Schokoladen-Ganache und Kokosnuss. Und da habe ich noch eine

Knusper-Schicht aus weißer Schokolade, Waffelbruch, Kakao-Nips und gerüstete

Kokosnuss-Raspeln. Was mir gut gefällt, ist, dass du tatsächlich so ein bisschen

Heimat-Touch reingebracht hast mit dieser blau-weiß gestreiften Markise.

Auch, dass du es so ein bisschen tatsächlich in...

Rüschen gelegt hast. Die Kanten hier sind auch relativ gerade und dadurch,

dass du wirklich hier so einen süßwaren Charakter auf dem Dach von deinem Wagen

gemacht hast, gefällt mir es auch, dass es so ein bisschen uneben ist, weil auch

Süßigkeiten sind ja nicht so ganz gleich optisch das Thema gut umgesetzt. Ich

hätte vielleicht noch eine Modellierung mir gewünscht, die so ein bisschen

komplizierter gewesen wäre.

Man kann das Thema sofort erkennen, auch von den Farben her kann man es sofort

erkennen. Mir gefällt es von außen.

Dein Anschnitt sehr gleichmäßig.

Sehr dünner Einstrich von der Garnasch. Der Fondant relativ dünn ausgerollt. Das

Muster wirklich schön akkurat geschichtet.

Samuel, wenn du dann irgendwann mal deinen Shop hast, dann komme ich auf

jeden Fall vorbei. Ein Händchen fürs Abschmecken hast du alle mal. Die Böden

sind hervorragend gebacken. Der Crunch ist wirklich...

Hauchdünn. Man sieht ihn gar nicht im Anschnitt. Aber wenn du dann das

Stückchen in den Mund nimmst, dann hast du plötzlich diese Struktur.

All das, was du gerade aufgezählt hast, diese weiße Schokolade, zusätzlich mit

der Kokosnuss. Richtig, richtig, richtig lecker.

Danke. Vor allem, weil du ja auf den Gegenspieler von Süß verzichtest. Also

wenn man mit einer weißen Ganache arbeitet, macht man ja häufig gern was

fruchtig-saures mit rein, um eine weiße Schokolade ein bisschen zu

neutralisieren. Dir ist es aber gelungen, einfach diese weiße Ganache

per se nicht so süß zu machen. Der Geschmack.

Der sitzt immer bei dir wie eine Eins. Vielen Dank.

Am Ende einer Bahnfahrt hört man ja auch immer Thank you for traveling with

Deutsche Bahn.

Dafür schon mal danke.

Jetzt ist natürlich die Jury am Zug, denn ihr entscheidet wieder, wer darf

als nächster die rote Schürze tragen, zwei Wochen vor dem Finale und wer muss

uns leider verlassen. Das entscheidet natürlich wie immer die Punktetabelle

und die können Sie zu Hause einsehen. Nach der Sendung veröffentlichen wir sie

in den sozialen Netzwerken. Folgen Sie uns einfach. Wir heißen da etwas große

Backen. Ja, und ihr dürft euch jetzt gerne beraten.

Für wen ist gleich Endstation?

Wer bekommt seinen Anschluss und wer sogar ein Upgrade?

Wirklich alle fünf haben es extremst schön umgesetzt. Ich mag die Zwerge, ich

mag die Modellierung. Die Bewertung war tatsächlich mega, aber es war nicht nur

meine Bewertung mega, sondern die von den anderen auch.

Das heißt, es wird jetzt auf jeden Fall sehr, sehr spannend, wer uns verlassen

muss. Bei Sibylle modellieren könnte noch ein bisschen präziser sein. Hier

oben, es sieht halt aus wie Candy Shop, aber es könnte insgesamt einfach so...

bisschen akkurater gearbeitet sein. Allerdings geschmacklich. Es war schon

stark. Die Angst, rauszugehen, ist ja da. Ich will natürlich noch

weiterkommen. Es war deutlich weniger Ganasch, nicht bei allen. Nicht bei

allen, wollte ich gerade sagen.

Aber bei den meisten.

Also, dass ich in der Verkostung mit einer Fondant-Torte da sitze und

tatsächlich nur Lob bekomme, hätte ich echt nicht mal im Traum gedacht.

Ja, Roti Schürze hat mir Glück gebracht.

Die Entscheidung gehe ich gleich auf jeden Fall locker rein. Ich habe drei

ganz gute Prüfungen hingelegt, deswegen mache ich mir da jetzt absolut keinen

Stress.

Nur vier Kandidatinnen und Kandidaten kommen ins Halbfinale.

Für wen endet die Reise schon heute?

Die Jury hat die Punkte zusammengezählt und ist zu einem Ergebnis gekommen.

Bitte. Vorab wollten wir beide euch nochmal sagen, das ist eine... Tolle

Aufgabe, weil ihr wart wahnsinnig kreativ. Es hat uns Spaß gemacht,

tatsächlich, die Verkostung.

Unsere Bäckerin bzw.

unser Bäcker der Woche hatte nach den ersten beiden Aufgaben so einen

meilenweiten Punktevorsprung, dass auch mit tollen Tortenwaggons seine

Mitstreiter ihn nicht mehr einholen konnten.

Die rote Schürze geht heute mit 51,5 Punkten an...

Patrick.

Endlich und voll verdient. Genau.

Ja,

Patrick, du strahlst wie ein kleines Honigkuchenpferd. Herzlichen

Glückwunsch, geile Leistung. Dankeschön.

Herzlichen Glückwunsch auch von mir. Mich macht das mega stolz. Ich glaube,

meine Eltern und vor allem meine Oma macht das auch mega stolz. Zwei Schürzen

bringt bekanntlich doppelt Glück.

Mal gucken, wie es nächste Woche ausschaut.

Ihr seid dieses Jahr die fünf besten Hobbybäcker und Bäckerinnen

Deutschlands.

Das Niveau ist inzwischen so hoch, dass nur Nuancen über den Verbleib hier im

Backzelt entscheiden.

Sibylle und Samuel, kommt bitte nach vorne.

samuel du hast uns immer wieder mit deinen phantastischen

geschmackskonzepten begeistert nur in der dekorativen umsetzung hat es

manchmal gehapert sibylle du hast ein gutes händchen für das gesamtkonzept

allerdings fehlt dir manchmal das fingerspitzengefühl in der

ausgeglichenheit der aromen mit vierzig punkten ist der zug heute leider

abgefahren für

Samuel, du hast uns immer wieder überrascht und ich wünsche dir alles

Glück der Welt, dass sich dein Traum erfüllt und du irgendwann deine kleine

Patisserie Kaffee hast und die Leute mit deinen Köstlichkeiten verzaubern wirst.

Viel Erfolg dabei.

Vielen Dank.

Ja, also ich bin einfach nur dankbar, dass ich...

hier sein dürfte und natürlich ist es schade, wenn man früher gehen muss und

nicht bis zur Finale schafft und das Ganze nicht gewinnt.

In der nächsten Woche flammen hier nicht nur die Gefühle auf, nein, wir sagen es

durch die Blume und werfen sogar noch einen Blick nach Thailand. Es ist also

wieder jede Menge los, lassen Sie sich das nicht entgehen. Wir sehen uns

nächste Woche natürlich nur wieder hier in Sat.1. Tschüss!

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