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Hallo liebe Gaumenfreunde, heute feiern wir das Fest der Farben. Wir starten mit
güldenem Karamell, dann gehen wir bunt stiften und zum Schluss gibt es Früchte
in allen Farben der Natur.
Herzlich willkommen auf unserem kleinen Regenbogen. Hier ist das große Backen.
Es ist die größte Backshow der Welt. Tausende Hobbybäcker und Bäckerinnen
träumen vom eigenen Backbuch und einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.
Hier kann dieser Traum in Erfüllung gehen.
Doch unsere Jury lässt manchmal auch Träume platzen. Wie letzte Woche.
Mit einem knappen Rückstand endet heute das Rennen um den Titel für...
Lydia.
Da vorne zu stehen ist nie schön. Aber es hat gereicht und jetzt positiv
denken, gut in die neue Woche starten.
Der Weg dorthin ist frisch gemulcht.
Viel Erfolg.
Gibt es etwa schon eine Favoritin?
Ach, Sibylle.
Wieder die rote Schürze.
Sie ist in deiner Nähe geblieben.
Es ist für mich eine unglaubliche Ehre, dass ich das zweite Mal die rote Schürze
abgesahnt habe. Das hätte ich nie gedacht.
Let's go.
Das ist so ein richtiger Motivationsschub.
Let's go.
Let's go.
Neue Torten braucht das Land.
Elegant, sexy, mega.
Es ist rosa, es passt zu meinem Kleid und es ist bei Samuel und er ist immer
lecker.
Wenn die rote Schürze zu mir zurückkommt, würde ich nicht nein sagen.
Ich werde auf jeden Fall mir Mühe geben diese Woche, vielleicht kriege ich sie
wieder.
Sieht schön aus.
Perfekt. Böden backen kann sie.
Ich freue mich sehr, dass Woche 5 jetzt losgeht, dass ich weiter zeigen kann,
was ich kann. Nochmal komplett andere Aufgaben, andere Kreationen. Und hoffe
auch, Berti und Christian diese Woche überzeugen zu können.
Hammerharte Challenges.
Man merkt halt einfach, das Feld wird dünner.
Und es ist echt so, dass man manchmal natürlich sich fragt, wie lange man da
noch mithalten kann.
Oh, schau mal.
Die fährt Achterbahn.
Vollgas. Vollgas heißt volle Konzentration, Highspeed.
110% geben und dann reicht es hoffentlich.
Ich habe nicht mitgezählt, aber wenn ihr Lust habt, könnt ihr euch das
ausrechnen, wie viele Bären dann da dranhängen.
Schichten. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass ich irgendwo noch so ein
bisschen was verfeinern könnte.
Boah, wie lecker.
Schön.
Vor allem jetzt, wo es so ins Ziel langsam läuft und alle wirklich
abliefern, wird es Zeit, so die Geheimwaffen auszupacken.
Wenn man hier was sehen würde, wäre es natürlich hervorragend, aber es stampft
ein bisschen.
Mich würde es natürlich mega freuen, wenn ich in dieser Woche noch mal
überzeugen kann.
Vielleicht kann ich einen besseren Platz in der technischen Prüfung erreichen.
Ich habe auf jeden Fall mein Bestes.
Gott, ich habe jetzt Schiss, dass ich das falsch mache. Hast du schon
aufgespritzt alles?
Es dauert noch ewig hier bei mir.
Das Spiel dreht sich knallaufall.
Scheiße.
Ach du Scheiße, wie willst du es schaffen? Warte mal, geh mal weg mit
deinen Händen.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Oh mein Gott.
Was, was jetzt? Ich hab's falsch gewickelt. Falsch rum, oh nein.
Scheiße.
Es steht.
Jetzt bin ich glücklich.
Oh Gott.
Alter, Vater.
Oh, es tut mir so leid.
Ich brauch kurz eine Umarmung. Einmal kurz runterkommen.
Ja, ohne Scheiße, oder?
Geil.
Der Backtross im Backschloss definiert das Niveau der Hobbykonditorei völlig
neu. Nur wer über sich hinaus wächst und auch alle anderen hinter sich lässt,
wird vielleicht Deutschlands bester Hobbybäcker 2024.
Hallo liebe Hobbybäckerinnen und liebe Hobbybäcker.
Hallo liebe Jury.
Hallo. Die Hälfte der Staffel ist vorbei, das ist sehr schade, aber vor
uns liegen ja noch ein paar spektakulär schwierige Aufgaben.
Bis zum Finale ist es noch ein weiter Weg, nicht nur für uns, sondern auch für
dich, Sibylle, unsere Bäckerin der Woche.
Schon in drei Wochen kürt die Jury hier Deutschlands besten Hobbybäcker 2024.
Und zum Titel gibt es ja noch den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein
eigenes Backbuch.
In diesem Buch sind jede Menge kreative Rezepte. Vielleicht auch die Rezepte der
nächsten Aufgabe.
Denn in der nächsten Aufgabe dürft ihr besonders schöpferisch wirken.
Eine echte Kreativ-Challenge.
Aufgabe 1 lautet Karamell kreativ.
Ich frage mich jetzt, Karamell kann man jetzt schnitzen? Was erwartet ihr denn
von unseren Kandidaten, Christian?
Ich glaube, den Karamell zu schnitzen wird ein bisschen schwierig sein. Aber
die richtige Konsistenz zu treffen, das wird sicherlich ein Punkt sein, auf den
wir achten werden.
Ob ihr ein Gebäck oder eine Torte macht, das bleibt euch überlassen. Wichtig ist
halt einfach nur, dass der Karamell geschmacklich ganz klar im Vordergrund
steht. Zeigt uns, wie vielfältig man Karamell einsetzen kann. Bei der
Füllung, in der Soße, beim Crunch.
Und bei der Dekoration dürft ihr euch so richtig austoben.
Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe, besonders auf die Ergebnisse.
Ihr habt dafür zwei Stunden Backzeit und die starten wir immer auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt!
Für Karamell wird Zucker erhitzt. Durch Zugabe weiterer Zutaten kann man diese
karamellisieren. Oder man streckt die Masse beispielsweise zu Sahne-Karamell.
All das steht den Kandidatinnen und Kandidaten frei.
Die Aufgabe wird auf jeden Fall spannend.
Ich hoffe, dass bei mir alles fest wird und von den Konsistenzen stimmt.
In Ringe aus Mandelbiskuit füllt Annalisa Karamellmus, Physalis und
Mandelcrunch. Als dekoratives Topping dienen Karamellsoße und karamellisierte
Physalis.
Fabian will beim Treffen des Geschmacks der Jury kein Risiko eingehen. Er weiß
genau, worauf Christian steht.
Erstmal ist Schokoladenzeit.
Karamell kommt dann gleich.
Fabians Tart soll die Jury mit einem dunklen Schokomürbteig, scharfer Chili
-Zartbitter-Ganasch und goldenem Haselnuss-Salzkaramell verführen.
Mürbteig braucht Zeit zum Ruhen. Das schreckt auch Patrick nicht ab.
Ich mache kleine Karamell-Moose-Törtchen mit Karamell-Mirror-Glaze. Und in Moose
-Törtchen ist ein Apfelkompott-Kern versteckt.
Unter fein gesponnenen Karamellfäden, auch Engelshaar genannt, versteckt
Patrick Törtchen aus Vanillemürbteig, Karamellmus, Apfelkompott und
Karamellglasur.
Samuel startet sein Projekt Rote Schürze Rückgewinnung.
Für meinen Biskuitboden werde ich auch eine frische Banane benutzen. Ich
möchte, dass mein Boden auch ein bisschen fester wird und wenn ich keine
Banane reinmache, dann ist er mir viel zu weich und viel zu fluffig.
Samuel schichtet seine Torte aus Bananenbiskuit, Pekernuss, Salzkaramell
und Mascarpone-Karamellcreme.
Er krönt sie mit einem Drip aus Salzkaramell.
Und was plant die aktuelle Rote-Schürze-Trägerin?
Ja, ich mache einen Wunderkuchen, weil der einfach ähnlich wie ein Biskuit ist,
aber mit Sprudelwasser und Öl und der wunderbar ausgeht und auch eine richtig
schöne Konsistenz hat, ein bisschen fester ist, gerade für die schwere
Creme, die ich nachher einfüllen werde.
Die Karamellkreation von Sibylle besteht aus Wunderkuchenböden mit
Karamellbuttercreme, Bananenragout und gesalzenem Erdnusscrunch.
Wunderkuchen gibt es hier nur selten.
Ich habe tatsächlich auch mal nachgelesen, der heißt Wunderkuchen,
weil man den anscheinend so wunderbar vielfältig benutzen kann.
Man könnte jetzt zum Beispiel statt Sprudelwasser eben wahrscheinlich
Kaffee, Espresso.
Fanta, ich habe keine Ahnung, reinmachen, dass es verschiedene
Geschmacksrichtungen und Farben annimmt. Wahrscheinlich, weil es einfach
wunderbar ist, um damit Kuchen herzustellen.
Sandra wundert nichts mehr.
Da ist sie wieder.
Wie läuft es bei dir? Ich bin gestresst. Du bist gestresst?
Wegen meiner Handlingsfreiheit oder wegen der Aufgabenstellung? Wegen der
Aufgabenstellung. Okay, ja gut.
So abbiegen und so, das ist für dich ein Trämpfer, oder was? Was ist das hier?
Einfach mal mit der Hand, oder was? Ja, ich muss das... Wer soll das denn zu
Hause nachmachen? Guck dir mal meine Hände und deine Hände an. Wenn ich jetzt
eine Hand nehme, dann habe ich einen ganz anderen Biskuit.
Ja, aber dann schreibe ich hin, wer besser die richtige Konsistenz hat.
Ja, ja, ja.
Ich lasse dich mal in Ruhe hier werkeln und wir sehen uns später zum Verkosten.
In Sandras Torte verstecken sich Erdnussbiskuitböden mit
Brombeerfeigenfruchteinlage, Ziegenfrischkäse,
Karamellmascarponecreme und ein Erdnusskaramellkern.
Es tut mir leid, doch ich muss leider gestehen, es gibt Dinge auf der Welt,
die sind leider geil.
Das hört man doch gerne.
Ich achte da jetzt sehr drauf, dass ich da eine ganz gerade Kante hab.
So wie Betty das auch möchte.
Soweit die Theorie.
Was aus den Böden wirklich wird, entscheidet sich in den nächsten Minuten
im Ofen.
Geht schön auf für mich, bitte.
Ein Tatboden wird meist blind gebacken, also mit Gewicht als Platzhalter für die
eigentliche Füllung.
Ob Betty gleich zwei Rezepte mit Banane zu würdigen weiß?
Sie ist ja erklärte Bananenkostverächterin.
Ich bin gerade dabei, Karamell zu machen. Das verwende ich für meine
Mousse und dann später für meine Soße, wenn es noch reicht. Sonst machen wir
nochmal Neues.
Der Zucker soll bräunlich werden.
Karamell, ich bin gespannt. Magst du Karamell? Ja, ich bin die
Karamellkönigin. Ich kann ganz gutes Karamell machen. Festes, weiches, je
nachdem. Fürs Brot, für die Stulle, zum Gießen, als Soße. Ich wollte dich noch
fragen, wenn ich jetzt die Soße schon mache, ob ich die dann warm halten kann
oder ob mir das dann... Wenn die Soße flüssig ist, wenn du sie so machst, dass
sie flüssig bleibt, darfst du halt nicht so machen, dass sie fest wird wie ein
Bonbon. Das war aber auch schon mal öfters, gell?
Habe ich schon mal gesehen.
Und was macht ihr aus dem Karamell?
Jetzt kommt noch meine Sahne rein.
Muss jetzt aufpassen, weil, ja, da wird viel Rauch rauskommen.
Karamellisieren unter Volldampf.
Sieht man mich noch?
Karamell ist reine Gefühlssache, denn...
Wenn man hier was sehen würde, wäre es natürlich hervorragend.
Dafür sieht die Jury genau hin.
Soll das die Karamellsoße werden? Der löst sich nicht mehr so auf.
Das ist wirklich ein sehr, sehr häufiger Fehler. Den habe ich am Anfang auch
gemacht. Und zwar hat sie die Sahne auf den heißen Zucker gegeben.
Wenn die Sahne allerdings keine Temperatur hat, dann kristallisiert
sofort dieser Zucker aus, diese großen Klümpchen entstehen. Den Tipp, den ich
da immer gebe, ist tatsächlich, die Sahne ganz leicht temperieren und dann
gibt man das peu à peu zum heißen Karamell hinzu. Und man kann verhindern,
dass diese Zuckerklümpchen entstehen. Das hat zu Hause auch so ausgeguckt. Ich
bleibe da jetzt dabei.
Dann machen wir weiter. Okay.
Nicht zu hart und nicht zu bitter.
Bei Karamell kann man leider sehr viel falsch machen.
Karamell, Geschmack, den du magst, oder?
Ja. Nicht so.
Doch, ich mag das sehr. Ich habe noch Biskuitböden gebacken mit Banane.
Karamell, auch häufig in Italien verwendet?
Nicht so oft, muss ich sagen.
Wir machen ja Torrone, also Mandeln oder halt Nüsse mit Karamell vermischt.
Klingt lecker.
Was machen die Böden?
So, gefällt mir gut bis jetzt.
Also keine Motivationsdämpfer.
Sieht gut aus.
Man sagt ja, in der Kürze liegt die Würze.
Bei Fabian liegt sie allerdings in der Schokolade.
Das wird eine Schoko-Chili-Ganache. Das ist eine coole Kombination, ist wieder
ein bisschen was anderes.
Christian mag ja Schaf auch sehr gern und Chili und deshalb hoffe ich, dass es
klappt.
Annalisa schlägt für ihre Karamellmus-Sahne steif. Patrick fügt
sein Karamell schon der Sahne hinzu.
Samuel verwendet Mascarpone.
Nicht nur die Zeit verstreicht bei Sibylle.
Sandra setzt auf einen Klassiker.
Muss jetzt ein bisschen schneller gehen, die Buttercreme. Langsames Reinlöffeln
ist heute nicht.
Karamell soll ja im Fokus stehen, deswegen Karamell rein.
Doch was ist das?
Meine Mousse ist mir abgeschmiert, weil mein Karamell zu heiß war.
Und nun mache ich es neu. Ich habe noch nichts Festes, keine einzige Komponente.
Boah.
Trotzdem, beim zweiten Versuch ist mehr Ruhe angebracht. Dann passt es
vielleicht auch mit den Temperaturen.
Die Cremes der anderen machen gute Fortschritte.
Ich habe jetzt hier Ziegenfrischkäse mit ein bisschen griechischem Joghurt und
Honig angerührt. Und das gibt den salzigen Mitgeschmack.
Fabian backt reduzierter. Bei seiner flachen Tat muss alles stimmen.
Das ist jetzt quasi das restliche Karamell, was in meine Karamellmus mit
eingeflossen ist. Daraus wird meine Karamellsoße gemacht.
Da muss aber noch Salz mit rein.
Salz. Wie viel Salz kommt denn rein?
Ein Dreiviertel Teelöffel.
Aber jetzt nicht übertreiben.
Wie schmeckt sie denn jetzt?
Okay, da muss jetzt noch ein bisschen Salz rein.
Auch bei Karamelltorten ist Salz das Salz in der Suppe.
Und Vanilleextrakt kommt.
Ein Teelöffel.
Patricks zweiter Versuch.
Die hat jetzt schon langsam Temperatur.
Du rührst nur.
Rühren, rühren, rühren, rühren, rühren, rühren.
Und jetzt siehst du, du hast keinerlei Klümpchen. Und das Ganze in den Forster,
direkt auf den Boden, dann kühlt dir das ruckzuck runter.
Danke.
Caramel wie von Meisterhand.
Und bei Fabian?
Also bis jetzt läuft's gut.
Die Konsistenz scheint zu stimmen, zumindest im warmen Zustand.
Nüsse und Karamell, ein Match made in heaven.
Ich bereite hier meine Bekann-Nüsse-Füllung vor.
Ich habe Kondensmilch, Salzkaramell. Das Ganze wird einfach nur vermischt und das
war's.
Wenn das Karamell gelingt, ist die Stimmung schon mal oben.
Mein Ziel ist jetzt für die restliche Staffel so gut gelaunt zu sein.
Ein guter Plan.
Auf die schnelle Karamelle.
Juhu, wir haben schon Halbzeit, nur noch eine Stunde.
Ja.
Uskas käme wie immer.
Konnte Patrick seinen Rückstand aufholen?
Das kommt jetzt in die Sahne, es ist gut durchgekühlt.
Wie vermengt es sich jetzt?
Ja, der Kälteschock bewirkt jetzt natürlich, dass meine Mousse nicht
abgeschmiert ist. Sie ist perfekt, also ja.
Und die schmeckt auch.
Viel zu tun.
Nur Fabian rührt immer noch in derselben Pfanne.
Passt.
Immer noch?
Dann ist ja gut.
Ein bisschen leichtes Obst kann die schwere Süße des Karamells ausgleichen.
Das wird ein Bananen-Ragout. Die müssen ein bisschen mit Zitrone ziehen, dann
werden sie erstens nicht braun und zweitens haben sie nachher noch eine
schöne Konsistenz, einen schönen Biss.
Und sie sind ein bisschen säuerlicher. Also als Gegenspieler so ein bisschen zu
dem vielen Karamell, das ja sehr, sehr süß schon ist.
Was sieht da so lecker aus?
Das ist mein Apfelkompott.
Ich finde, der passt wirklich sehr, sehr gut in das Karamell.
Weil Apfelkaramell, sehr lecker.
Fast schon weihnachtlich.
Das schaut aber doch gut aus.
Nach wie vor.
Ja, so ein Glück.
Samuel beginnt zu schichten.
Annalisa schichtet gleich sechsfach.
Bei Diffusales darf es jetzt nicht zu viel sein, dass der Geschmack vom
Karamell nicht verloren geht.
Der soll ja im Vordergrund stehen.
Nur noch 45 Minuten.
Fabians Schichtarbeit ist sehr übersichtlich.
Patrick definiert den Begriff Apfelkern komplett neu.
Bei Sandra gibt es eine originelle Fruchtkombination.
Also hier habe ich Brombeeren passiert und dann Feigenstückchen mit rein
verarbeitet. Genau, das ist jetzt gefroren. Das heißt, ich hoffe, das taut
wieder auf nachher und das darf noch ein bisschen stehen bis zur Verkostung.
Kälte verleiht den geschichteten Torten Stabilität.
Also ich schlichte jetzt einmal diese Karamellbuttercreme mit dem Bananen
-Ragout, mit den karamellisierten Erdnüssen und der Karamellsoße.
Und dann kommt der nächste Boden drauf.
Flachschichter Fabian glaubt nach wie vor daran, dass er mit Klasse statt
Masse überzeugen kann.
Törtchen und Torten kommen nun gleichermaßen in die Kühlung. Denn es
ist Zeit für die Optik.
Wir machen Karamell-Dekos.
Ein ganz heißes Eisen.
Au.
Ist das heiß.
Man kann auch mit erkaltetem Karamell arbeiten.
Ich habe meinen Salzkaramell in den Gefrierfach vergessen. Jetzt ist es
gefroren. Ich lasse es jetzt einfach so in Raumtemperatur ein bisschen wärmer
werden und dann sollte alles passen. Ich brauche meinen Salzkaramell nur für die
Deko dann außen.
Ich mache Angel Hair. Das ist einfach Karamell ganz schnell langgezogen. So
ein bisschen Art wie Zuckerwatte, aber ein bisschen härter und grober.
Ob die engelsgleiche Deko die Törtchen beflügeln kann?
Ihr Lieben, wenn euer Gebett gleich aussieht, wie es hier duftet, dann wird
das eine göttliche Verkostung. Ihr habt allerdings nur noch 30 Minuten.
Kriegen wir hin. Kriegen wir hin.
Kriegt euch nicht in die Haare.
Guck mal, das habe ich jeden Morgen im Kamm in Rot.
Hätte ich dir mitbringen können. In meiner Bürste. Es ist halt rötlich, ne?
Oh nein, meine Folie ist...
Irgendwo eingeklemmt.
Oh, fuck, ey.
In dieser scheiß Folie habe ich nie benutzt. Wieso benutze ich überhaupt
sowas? Du musst es nur anheben. Es ist eingehakt gewesen.
Das sind solche Haken.
Gerettet.
Boah, es ist schön.
Das ist der schönste Moment, denn das klappt wirklich.
Das macht einen so glücklich.
Ich sag doch, letztes Mal hat mir die rote Schürze auch Glück gebracht.
Und wie happy ist der gerettete Jüngling?
Ich bin nicht so zufrieden mit der Hoptik. Ich wollte einfach, dass man
Biskuitboden und Creme sauber sieht. In diesem Fall ist es nicht so. Hier ist
die Creme auf dem Biskuitboden. Dann werde ich einfach eine Semi-Naked-Cake
machen.
Halbnackt ist ja als Sommer-Dresscode völlig okay.
Meine Erleichterung kann man, glaube ich, gar nicht in Worte fassen, um
ehrlich zu sein.
Nach kleineren Startschwierigkeiten läuft's jetzt bei Patrick.
Keine 20 Minuten mehr.
Ich möchte eine saubere Kante haben, damit der Trip nachher von der Kante
sauber runterläuft.
Auch Sibylle säubert ihre Kante.
Und Annalisa heizt ihren Törtchen ein.
Ich mache jetzt quasi ein kleines Löchlein, wo dann später die Soße mit
reinkommt.
Und wer darf den Aushub naschen?
Sandra salzt nach.
Ein bisschen rein.
Und da scheiden sich ja auch die Geister, wie viel Salz darf in Karamell?
Dass es gut schmeckt und nicht so salzig.
Viel hilft viel.
Sorry, jetzt ist Schluss.
Jetzt ist Schluss.
Perfekt. Ihr Lieben, das Karamell soll golden glänzen und natürlich auch
richtig gut schmecken. Ihr habt nur noch 10 Minuten.
Nur nicht zittern bei der Feinarbeit, wenn das Karamell die Torte krönt.
Ich bin so nervös, ey.
Geht ja hier um nichts, ne?
Doch, um Punkte.
Hast du super gemacht. Wirklich toll. Ganz toll.
Nicht beirren lassen.
Das sieht richtig gut aus. Weißt du, bei Karamell kann ich mich ja immer nicht
halten. Guck mal, jetzt habe ich hier den Rest. Dann kannst du es gleich
probieren. Aber ich muss dir auffassen, dass ich hier kein verbranntes, zu
röstiges... Nüschen mit reinmachen, das ist der Christian.
Das schmeckt auf jeden Fall.
Brauchst du das noch? Nein.
Dann kümmere ich mich mal, dass die Schüssel in die Küche kommt. Ich kümmere
mich mal drum.
Ich kümmere mich darum.
Bekümmert wirkt auch Samuel.
Mama Mia, was mache ich denn hier?
Scheiße, mein Salzkaramell ist zu hart.
Sieht hässlich aus.
Ihr Lieben, ihr habt nur noch karamellige zwei Minuten.
Das sieht doch einigermaßen cool aus, oder?
Ihr habt nur noch wenige Sekunden. Letzte Handgriffe könnt ihr noch machen.
10 9
8 7
6 5
4 3
2
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Das war so crazy, Patrick.
Oh mein Gott, hier stehen so tolle Sachen.
Ich bin mega happy, dass es jetzt so dasteht, wie es dasteht. Ja, jetzt hoffe
ich, schmeckt es auch so gut, wie es ausschaut.
Total stolz bin ich, weil ich jetzt das erste Mal eine Torte habe, die ich
tatsächlich auch so daheim auf dem...
Kaffeetisch stellen würde, wenn Menschen kommen.
Und ich bin fertig geworden.
Ich fühle mich gut, ich bin jetzt fertig.
Die gefallen mir einigermaßen.
Ich bin glücklich, dass da etwas steht.
Ich bin wirklich heute mega glücklich und auch super stolz, dass ich das in
der Zeit geschafft habe. Das war wirklich ein sehr sportliches Programm.
Ich habe sehr viele Komponenten. Also ich bin wirklich sehr, sehr happy
gerade.
Von der Verkostung erhoffe ich mir jetzt auf jeden Fall, dass es natürlich
schmeckt, dass der Karamell da ist und ich hoffe, dass es ein paar Pünktchen
gibt.
Ich bin sehr, sehr nervös vor der Verkostung. Ich bin sehr, sehr
aufgeregt, aber ja, schauen wir, wie das wird.
Ein sehr schöner Anblick. Zurecht nennt man Karamell ja auch das süße Gold. Und
den Goldstandard unter den hilfreichen Internetseiten finden Sie unter
dasgroßebacken.de. Da gibt es alle Rezepte hier aus dem Zelt.
Betty und Christian jetzt einmal kreativ durchatmen und dann starten wir mit der
Verkostung bei Patrick.
Ich habe euch heute Karamell-Moos-Törtchen mitgebracht mit
einer Karamell-Mirror-Glaze auf einem Mürbeteig mit einem Apfel-Karamell
-Kompottkern. Auch bei der Dekoration hast du dich für Karamell entschieden.
Das passt auch, finde ich, zu diesen Törtchen. Man sieht darunter den Glanz.
Vielleicht beim Rand noch so ein bisschen mehr Gleichmäßigkeit und
Perfektion. Du hast fünf starke Konkurrenten. Und es geht darum,
wirklich so das letzte i-Töpfchen zu zeigen an Perfektion.
Und das sind da manchmal so Punkte, wo man schnell Punkte wiedergutmachen kann.
Es ist wirklich wunderschön von außen. Dankeschön.
Sehr schön sauber gearbeitet. Ich habe hier drin den Kern.
Und vor allen Dingen bei der Mirror Glaze scheint die Konsistenz sehr gut zu
sein. Es hat sich nicht weggezogen. Ich bin da auf den Geschmack sehr gespannt.
Die Mousse hat die perfekte Konsistenz. Das hat alles nochmal gut funktioniert.
Und dann der Kern. Man sieht es ja jetzt auch noch im Anschnitt mit den Äpfeln.
Da hast du nicht gespart. Du hast den Apfel auch nicht zerkocht. Der hat noch
wunderschönen Biss.
Also geschmacklich ist das schon mal ein sehr, sehr guter Start.
Danke.
Geschmacklich auf jeden Fall Karamell im Vordergrund. Wird unterstützt von den
Äpfeln. Die sind jetzt wirklich genau auf den Punkt richtig präsentiert.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Auch du hast dich für Törtchen entschieden.
Sieht sehr gleichmäßig gearbeitet aus. Mir gefällt auch tatsächlich, dass man
hier sehr gut die Backfarbe erkennen kann. Und ich finde auch diesen Klecks
sehr clever. Das gibt diesem doch sehr zurückhaltenden Design so das gewisse
Extra, dass man genauer hinguckt.
Der Anschnitt fast schon puristisch, sehr schlicht, aber sauber geschichtet.
Konsistenz von der Mousse.
Stimmt. Und dann kann ich hier unten diese Fruchteinlage sehen.
Ich glaube, es war ganz lecker.
Ja, allerdings muss man sagen, Vorsicht beim Salzen. Also wenn man die Soße pur
probiert, dann ist es schon sehr, sehr salzig. Der Biscuit ist hervorragend
gebacken. Mandel ist da, die Fisale ist da, aber Karamell ist flüchtig.
Ich glaube, ich hätte aber tatsächlich mehr von dieser Karamellsoße noch
irgendwie untergebracht. Dann kommt auch dieser Karamellgeschmack noch ein
bisschen mehr raus. Vielen Dank. Danke euch.
Wir haben eine sehr exakt eingestrichene Torte mit einer Hammermäher-mäßigen
Kante. Oben die Dekoration gefällt mir gut mit diesen Früchten. Und ich finde,
du hast auch von der Farbgebung sehr schön mit diesem Karamellton gearbeitet.
Was mir richtig gut gefällt, ist dieser wahnsinnige Glanz von dem Karamell, der
oben drauf ist. Großes Kino. Es sieht sensationell aus.
Der Anschnitt genauso schön gearbeitet wie draußen. Ich sehe hier die Böden,
relativ dünn eingestrichen, fein hier außen.
Ich finde es sehr, sehr gut, dass du hier oben diesen flüssigen Karamellkern
reingemacht hast. Super lecker. Aber hier unten ist fast gar kein Karamell
vorhanden. Also von der Aufteilung her gucken, dass das nochmal nach unten
kommt.
Zumal der Karamell einen schönen Geschmack hatte. Also der war gut
gekocht, hatte ein schönes Aroma, nur ein bisschen mehr davon.
Ich finde die Idee gut, auch eine Tarte zu machen. Und bei der Tarte achte ich
natürlich als allererstes mal so auf den Rand hier.
Gefällt es mir gut. Und dann wird es hier so ein bisschen wilder. Es ist halt
nicht ganz gleichmäßig geschnitten.
Oh, oh.
Alter, Alter.
Ich habe eine Nummer von einem sehr guten Zahnarzt, Christian. Ich wollte
gerade sagen, kann ich irgendwo gerade noch eine Zahnzusatzversicherung
abschließen?
Nimm mal den Ständer weg.
Oh, oh, es wird so leicht.
Hatten wir lange nicht mehr.
Karamell ist stabil, es läuft nicht aus.
Schokoganache ist jetzt nicht ganz flüssig, aber man sieht, dass sie
tatsächlich immer noch ein bisschen weich ist. Sie hält aber auch gut auf
dem Karamell.
Man muss es lutschen. Man kann es nicht essen.
Also kann ich nicht kauen. Ist zäh ein bisschen, ne? Ein bisschen.
Wenn das Ding kocht wie Wäsche, dann ist die Feuchtigkeit irgendwann weg. Ich
habe ein bisschen Angst gehabt, dass die dunkle Schokolade bei dir den Karamell
erschlägt. Dadurch, dass der Karamell aber diese sensationelle Konsistenz hat.
Negativ gesehen ist der Karamell tatsächlich geschmacklich stärker als
die Schokolade, weil die obendrauf viel zu flüssig ist. Also das heißt, alle
Texturen sind nicht so, wie sie hätten sein sollen, weil das tatsächlich Mürbe
vom Mürbeteig unten drunter geht auch unter durch die Textur vom Karamell. Und
scharf war es bei mir jetzt auch nicht.
Nachjustierbar. In allen Punkten. Vielen Dank. Vielen Dank.
Dankeschön.
Auch du hast dich für eine Torte entschieden.
Schon fast ein bisschen klassisch mit diesen Tupfenrumen drauf, die mir als
allererstes ins Auge fallen, weil sie wirklich schön gleichmäßig auftressiert
sind. Sie haben eine gute Konsistenz.
Und hier beim Karamell ein bisschen dunkler. Ich freue mich sehr auf die
Kombination. Die ist sehr ansprechend.
Handwerklich alles richtig gemacht, auch hier drin. Hier sieht man jetzt die
Böden, man sieht die Cremes gleichmäßig verteilt.
Puh,
Sibylle.
Das ist geschmacklich schon mal eine Hausnummer, du. Also, puh.
Es ist richtig geil, weil das einfach in sich so geil ist von den Texturen her.
Der Karamell ist von oben nach unten in verschiedenen Facetten da. Wenn man
etwas finden möchte, dann vielleicht, dass die Banane geschmacklich eigentlich
gar nicht da ist. Aber ich muss wirklich sagen, scheiß auf die Banane. Die
braucht man in dem Fall tatsächlich überhaupt nicht.
Handwerklich innen wie außen einfach genau auf den Punkt gearbeitet.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Jetzt haben deine Drips auch so ein bisschen gelitten.
Also der Karamell war einfach zu fest für einen Drip. Es lief nicht wirklich.
Optisch vielleicht nicht dein starkster Kuchen, aber ich bin sehr auf den
Geschmack gespannt.
Ich habe hier die Böden gleichmäßig.
Dann zieht sich so beim Anschneiden der Karamell so ein bisschen runter.
Drin, wie gewohnt, sehr gut gearbeitet.
Ich fasse mich kurz. Ich sage es jetzt einfach. Das Ding ist für mich Porno.
Dankeschön. Vielen Dank. Und ich glaube, ein ganz großer Anteil sind diese
Bananenböden, die eine sensationell gute Konsistenz haben.
Damit können Kalorien auch nur glücklich sein auf der Hüfte.
Vielen Dank. Danke. Dankeschön.
Ja, Kritik und Tipps der Jury sollte man sich ja immer zu Herzen nehmen. Man weiß
nie, wann man es braucht. Vielleicht jetzt sogar gleich bei Aufgabe 2 der
technischen Prüfung.
Bei der technischen Prüfung ist alles möglich.
Ich habe jetzt ein super gutes Gefühl nach der Verkostung der ersten Aufgabe
und bin hochmotiviert, jetzt in die technische Prüfung zu gehen.
Erste Prüfung verkackt. Jetzt extra nochmal Turboanschub für technische
Prüfung.
Und weiter geht's.
Was ich mir vorstellen könnte für die technische Prüfung wären irgendwelche
Schnitten oder irgendwas, wo man auf jeden Fall abmessen muss.
Weil wir wissen, Betty liebt ihr Lineal. Es lag schon oft dabei, aber es ist noch
nicht zum Einsatz gekommen.
In der technischen Prüfung sollt ihr ein euch unbekanntes Rezept bis aufs i
-Tüpfelchen genau nachbacken. Das schön geschriebene Rezept bleibt noch
verdeckt, aber die Zutaten, die dürft ihr euch jetzt anschauen.
Puderzucker, Speiseschälke, Mehlzucker, Orange, Eier.
Und schwarzer Kakao.
Biskuit, oder?
Ziemlich viel Puderzucker, oder? Nur zum Bestreuen.
Irgendein Guss oder so, vielleicht.
Uh, Mandarine ist schmand.
Ja.
Okay. Und sind wieder lineal.
Wir haben keine Schablone, sieht aus wie ein Regenbogen. Ich könnte mir
vorstellen, dass das eventuell so eine Art Blume wird.
Entweder gibt es wie so eine Blume oder man muss es irgendwie vielleicht so
zusammenrollen wie so ein Hörnchen.
Keine Ahnung.
Ich lasse jetzt mal die Lehrerin raushängen.
Stifte raus!
Diktat, Rezepte umdrehen.
Ja, es werden Biskuitstifte.
Stifte?
Oh mein Gott.
Okay.
Hä? Crazy.
Biskuitwolle gehört gar nicht zu meinen Gebäcken. Jetzt verstehe ich was, auch
mit der Schablone.
Das ist der Stift. Ja, das wird die Mine vorne.
Das hört sich auf jeden Fall sehr, sehr interessant an und sehr kompliziert
auch. Ja.
Zügig arbeiten.
Und vor allem, wir haben 90 Minuten.
Das sind eineinhalb Stunden.
Wow.
Ja, die Jury wünscht sich von euch bunte Biskuitstifte. Das Rezept ist von Betty.
Saßt du da irgendwie am Schreibtisch und dachtest, so einen Stift könnte man auch
mal backen? Naja, nicht ganz.
Ich habe mir überlegt, was könnte eine schöne Herausforderung sein?
Ihr sollt uns perfekt gestreifte Biskuitrollen herstellen, die mit einer
gefüllten Biskuitspitze versehen werden.
Passend zur verspielten Optik wünsche ich mir geschmacklich einen Klassiker.
Mandarinschmanncreme, wie man ihn vom Limonadenkuchen her kennt.
Achtet ganz besonders darauf, dass ihr das Volumen aus eurem Biskuit nicht
rausrührt, weil das wird nachher ganz wichtig sein, wenn ihr die Roulade
aufwickelt. Weil ansonsten kann es dazu führen, dass euch die Rouladen brechen.
Die Jury darf ja nicht im Zelt sein während der technischen Prüfung. Deshalb
bitte ich euch ins Lehrerzimmer.
Und euch ganz viel Spaß.
Ich komme gleich noch rum und bringe euch Farben. Jeder bekommt natürlich
eine andere.
Und ihr habt für diese Aufgabe 90 Minuten Zeit.
Und die starten wie immer auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Baut.
Watch this.
Eier trennen.
Wer legt wohl den besten oder zumindest schnellsten Start hin?
Machst du das extra, Sandra?
Ja, Mann! Ich war der Erste!
Go, Sandra!
Go, Sandra!
Eni eröffnet den Schreibwarenhandel. Welche Farbe magst du denn gerne haben?
Ich nehme blau. Blau? Danke dir.
Darf ich dir ein schönes Lila anbieten?
Ah, Samuel.
Hi. Italien, L'amour toujours.
Darf ich grün haben? Das ist meine Lieblingsfarbe. Ich würde das gerne bei
Frick gehen.
Okay.
Der backt ja so gerne grün.
Hi. Jury denkt ja bestimmt, dass du kein Grün nehmen wirst, weil du immer Grün
hast.
Darf ich den nehmen?
Orange oder pink?
Pink.
Hast du grün bekommen?
Du kriegst meine Lieblingsfarbe.
Die Farbe des Glücks.
Echt? Ist das so?
Ist so. Ja, gut. Ich hatte als Kind immer ein oranges kleines Kamel. Das
hatte ich immer dabei.
Und ich wollte alles, was orange war, immer mitnehmen.
Okay, ich komme darauf zurück. Es ist die Farbe des Glücks, ich sage es dir.
Die Farbe des Glücks. Okay, okay, okay. Ich vertraue dir voll.
Eni weiß auch schon, dass ich eher Glück brauche, als dass ich mit Könnern
überzeugen kann.
Verrückt, gell?
Ich habe die rote Farbe bekommen.
Ja, ich bin ehrlich, ich hätte gerne die grüne Farbe gehabt, weil grün ist meine
Lieblingsfarbe, aber mit rot kann ich auch damit leben.
Ich muss Vollgas wiedergeben.
Bisquittrolle ist ja meine Spezialität.
Eiweiße in der Küchenmaschine, Eigelbe getrennt aufschlagen.
Eiweiß ist fertig geschlagen und das Eigelb mit dem Zucker habe ich fertig
aufgeschlagen.
Probleme?
Warum jetzt dieses Eiweiß nicht so richtig aufschlägt, weiß ich nicht.
Keine Ahnung.
Egal. Was?
Ich weiß es nicht, warum das nicht richtig steif wird, aber ich muss es
jetzt unterheben.
Keine Ahnung.
Jetzt wird Eiweiß und Eigelb zusammengerührt.
Und da muss man das ganz vorsichtig machen, weil sonst die Luft wieder
rauskommt aus dem Teig.
Ungefähr ein Drittel wird jetzt hier rein.
Soll ich es abwiegen?
Nee, oder? Ich wiege das jetzt nicht ab.
Bei der Herstellung des Biskuits sollte man wirklich mit Fingerspitzengefühl
arbeiten. Das Eiweiß muss richtig aufgeschlagen sein. Das Eigelb muss gut
aufgeschlagen sein, muss Volumen haben. Die trockenen Zutaten sollte man
vorsichtig unterheben. Und gerade beim Einfärben muss man darauf achten, dass
man diese ganze Luft, die da eingearbeitet ist, nicht wieder komplett
rausschlägt.
Von der Biskuitmasse Teig abnehmen, kräftig bunt einfärben.
So, kräftig bunt einfärben.
Rinder mit der Lebensmittelfarbe.
Wenn da kräftig steht.
Also das ist kräftig, aber fluffig ist das nicht mehr.
Also für mich läuft das unter kräftig.
Wobei Patrick ist wahrscheinlich die halbe Tube drin.
Surft der auf der grünen Welle in die nächste Woche?
Der stark eingefärbte Teig ist nur für ein ganz bestimmtes Stiftteil.
Die Spitze, die muss kräftiger sein als der Rest. Ich will jetzt nur nicht zu
viel rühren.
Aber das finde ich ist ein schönes, kräftiges Pegen.
Danach geht's an die Musterung der Stifthülle.
Schwarzer Kakao, interessant.
Also das ist auch richtig schwarz.
Nie schwarzer Kakao gesehen.
Geht gut aus.
Im Kontrast.
Ja, das ist ein sehr dunkles Schwarz tatsächlich. Habe ich nicht erwartet,
dass der so dunkel wird. Aber genau das ist perfekt.
Für die gefragten Streifen.
So, ich glaube, das ist jetzt das hier. Zuerst die bunten und dann die
schwarzen.
Pastellig leicht gefärbter Biskuit wechselt sich mit tief schwarzem ab.
Ich glaube, mein Teig ist ein bisschen zu flüssig.
Deswegen versuche ich mich jetzt zu beeilen.
So, dann haben wir einmal die schwarze Farbe.
Unter dem Backpapier liegt eine Schablone.
Wenn man nicht so zittern würde, wäre das sehr von Vorteil.
Alles genau nach Vorgabe.
So, mein Teig ist jetzt fertig.
Ich habe den ganz gut hingespritzt.
Also das sollten wir auch kräftig einfärben. Und hier habe ich auch blau
reingemacht, aber Pastel ist wieder grün geworden.
Ich habe ja nur blau, also ich kann kein Grün reinmachen, aber keine Ahnung.
Farbe bekennen muss auch Samuel.
Ich bin ja ehrlich, ich hasse solche Rezepte mit tausend Farben und hier
tausend Spitzbeutel.
Das finde ich ja schwedisch momentan.
Patrick ist der Erste, der seinen Biskuit backt.
Hier steht alles außer der rechte Teil.
Außer das muss man ausfüllen.
Den habe ich ja gar nicht. Das ist ja gar kein... Ja, nur der.
Aber da steht alles außer die Skizze. Ich mache das jetzt.
Im Notfall schneide ich es aus.
Alles fischst du aus.
Für solche Ideen ist es bei Patrick zu spät.
Das muss zusammenhängend sein, oder? Aber das darf uns niemand sagen.
Nein, das muss nicht zusammenhängend sein, weil du steckst die Spitze danach
drauf. Weil Spitze lässt du aushärten in dem
Spitzbeutelhalter.
Okay, jetzt steht dran. Rechts, außen, ohne. Gut, freilassen.
Alle sind mit ihrem Schreibzeug beschäftigt. Patrick hat Zeit zum Lesen.
Rechtsaußen ohne unterliegende Skizze bleibt frei vom Teig. Ja, hier, das
bleibt frei.
Rechtsaußen bleibt frei.
Habt ihr allen Teig aufgebraucht? Ja.
Oder? Ich hab das nicht so gemacht.
Ich lass es jetzt so.
Ich lass es jetzt so. Ist mir egal.
Ich hätt's jetzt ausgefüllt.
Ich weiß es nicht.
Also ich habe es gelesen, dass alles ausgefüllt werden muss, außer vorne der
Rechtsstreifen. Also wenn man es vorsieht, dann wäre das rechts.
Ja, jeder macht es irgendwie anders.
Ich schaue gerade bei Annalisa zum Beispiel vorne, sie hat das komplett
ausgefüllt, ich habe das nicht.
Aber im Ofen ist im Ofen.
10 Minuten, 180 Grad, glaube ich, ja.
Diese zehn Minuten sind für Patrick schon vorbei.
In der Zwischenzeit nutze ich jetzt die Zeit, um meine Schmand-Mandarinencreme
anzurühren. Die muss in den Kühlschrank und dann gucke ich, dass ich alles
vorbereite fürs Rollen. Ich habe noch sechs Minuten.
Ich beeile mich.
30 Gramm Puderzucker.
Oh, geil. Die Streifen gefallen mir. Oh, das ist super. Das ist super.
Alle anderen sind vom Biskuitaufrollen noch Minuten entfernt.
So ein Biskuit aufzurollen, das tut mir irgendwie weh.
Das fühlt sich falsch an.
Butterzucker.
110 Gramm Mandarinen.
Okay, der kühlt jetzt hier aus.
Ihr Lieben.
Nicht, dass euch der Stift geht, aber es sind nur noch 45 Minuten. Wir haben
Halbzeit.
Scheiße.
Ja, 45 sind nicht mehr ganz so viel. Ich kann es aber tatsächlich gerade gar
nicht einschätzen, wo ich in der Zeit liege. Die anderen sind ungefähr gleich
weit. Das heißt, ich hoffe, ich bin richtig.
Fix die Böden raus.
Schön.
Es ist auf jeden Fall eine Biskuitrolle.
So, so war.
Soll die Backhaut immer nach innen und die feine Porung nach außen. Den
gestreiften Teil abschneiden und diesen zügig mitsamt des Geschirrtrucks sehr
vorsichtig aufrollen. So steht es geschrieben.
Mit Buntstift.
Ich hab Angst, dass sie bricht.
Oh Gott.
Wie ist der Biskuit?
Nicht so luftig, ehrlich gesagt.
Wie soll ich das machen? Einfach so mit... Legst, ja.
Mach es auseinander.
Legst drauf.
Komplett. Legst drauf.
Ziehst ab. Und dann drehst du den Teig nochmal um. Die schöne Seite muss außen
sein. Stimmt.
Hast du recht.
Noch einmal umdrehen und dann einwickeln.
So einwickeln, ja?
So.
Und jetzt so einwickeln. So einwickeln. Nein, in die Richtung. Ach so, ja. Der
Stift ist doch so rum.
Okay, danke.
Er ist eingerollt.
Der kommt in den Kühlschrank.
Bei dieser Aufgabe gibt es ganz viele Schwierigkeiten. Es sieht erstmal
vermeintlich einfach aus, weil es ist nur eine Biskuitrolle.
Ich glaube, der größte Stolperstein in dieser Aufgabe ist definitiv das Formen
der Spitze von diesen Buntstiften, weil das ist tatsächlich sehr, sehr knifflig.
Zu einfach darf eine technische Prüfung nicht sein, aber hier treibt es die Jury
auf die Spitze.
Ach, das bricht mir da drin her.
Sibylle, ist es so?
So oder wie? Ich hab, nee, das muss ganz eng sein, wie ein Stift vorne.
Es geht ja gleich kaputt, es ist kaputt gegangen.
Spitzenmäßig. Spitze ist doch gebrochen, Patrick.
Ja, bei mir auch.
Dann ist es halt ein hässlich gespitzter Stift.
Leute, ich kriege das nicht hin. Wie geht das denn?
Der Biskuit braucht eine Spezialbehandlung.
Also die Mandarinschwanzcreme kommt jetzt in die Spitze zuerst rein.
Ja, und das kommt gleich in den Froster, damit es dort richtig schön auskühlen
kann.
Ich probiere es jetzt, ansonsten gebe ich auf. Ich gehe einfach.
Und das eine halbe Stunde vor Schluss.
Fuck my life, ey. Die Spitze wird jetzt schon mit der Mandarinschmackcreme
gefüllt und soll jetzt in den Schockfroster gehen.
Genau.
Und es geht genauso kompliziert weiter.
Jetzt kommt der Arsch der Stunde.
Das geht eigentlich so.
100% geht mir das jetzt kaputt.
Ich kenn mein Glück.
Ja, immer so.
Manche sind komplett von der Rolle.
Ich glaube, ich habe es vielleicht falsch gewickelt. Ich habe es falsch
gewickelt.
Ich habe es falsch gewickelt.
Oh mein Gott.
Ja, das muss ja einen Stifter geben und kein, oh mein Gott, kein Zebra.
Oh mein Gott, das ist so blöd.
Egal. Mach ich weiter.
Für den Geschmack gibt es ja auch noch Punkte.
Mein Biskuitboden ist nicht gerissen. Das ist schon mal gut.
Ich mache hier noch die Creme rein.
Du sollst ja hier ganz schön Creme reinmachen. Und am Ende kannst du ein
bisschen freilassen, weil durch das Creme, das schiebt sich sowieso vor.
Du bist ein Schatz. Danke, Sibylle.
Langsam und beruhigend.
Wird es ein Stift?
Oder nur Geröll?
Ich weiß nicht, ob man das retten kann, um ehrlich zu sein.
Aber es nicht zu versuchen, ist natürlich auch keine Option.
Ja, ist leider komplett gebrochen.
Ja, solche Fehler darf man sich natürlich jetzt nicht erlauben.
So, ist doch ne Rolle.
Eine tolle Rolle.
Ich versuche den jetzt einfach fest zu rollen, in der Hoffnung, dass der...
am Ende auch fest bleibt.
Aber ich bezweifle das tatsächlich sehr stark.
In 20 Minuten muss alles fest sein.
Ich habe den nochmal gedreht.
Wow, Patrick, du bist eine Maschine. Mach aber jetzt einen Bomben.
Mach dich nicht zu straff.
Oh, ist schon mal alles reißen. Ja, ja, ist schon gerissen vorher. Aber
wenigstens hast du es richtig, die Streifung.
Ich sehe das gerade. Ich wollte ja rot, Pastellfarbe haben, aber das ist ja eher
eine, keine Ahnung, Hautfarbe.
Genau, einwickeln.
Schockfroster. Geht doch. Du bist ein Schatz, Sibylle. Danke.
Zehn Minuten Schockfroster.
Ich bin so glücklich, dass Sibylle mir geholfen hat, weil ich habe noch nie in
meinem Leben eine Roulade gemacht.
Hoffentlich schaut sie dann auch schön aus.
Backen ist eben doch Liebe.
Ich brauche kurz eine Umarmung. Einmal kurz runterkommen.
Ja, ohne Scheiß, oder? Das ist so eine dumme Aufgabe.
Das ist mal wieder so eine richtige Horroraufgabe, echt.
Aber wie machst du das jetzt? Also, der steht jetzt, Schockfroster.
10 Minuten habe ich. Genau.
Das heißt, wir haben jetzt unsere Roulade, die holen wir jetzt dann raus,
schneiden vorne und hinten ab, dass wir 18 Zentimeter haben. Und dann setzt du
die vorne ran, musst sie aber ein bisschen abschneiden, dass die genau
ranpasst. Wahrscheinlich ist die ein bisschen größer, dann musst du die
begradigen. Und das war's dann eigentlich schon.
Und jetzt müssen wir nur die Rolle abschneiden, die Seiten abschneiden.
Genau, und dann zusammensetzen.
Okay.
Okay,
ich darf gleich rausholen und schneiden.
Prost Mahlzeit. Okay.
Oh, die ist ja gefroren.
Die ist ja gefroren, die ist ja bockhart.
Leihstift Härtegrad 2H.
Sieht gut aus.
Den kritischen Teil macht Sibylle erstmal vor.
Ja, ich mach's mit dem Segelmesser.
Gewusst wie.
Sibylle nimmt ein Sägemesser.
Ich auch.
So, ihr Maler und Anspitzer.
Ihr habt jetzt noch zehn Minuten für eure bunten Stifte.
Also fürs Zuschneiden und Zusammensetzen.
18 Zentimeter.
Ideale Stiftgröße.
Ja, muss man vorsichtig sein, dass man die nicht zerdrückt.
Okay, das ist 18.
Annalisa, ist der bei dir auch gebrochen?
Die Spitze, ja.
Aber auch der an sich? Der Stift? Ich glaube noch nicht, aber ich habe ihn
nicht so fest zusammengedrückt. Ich habe so, nee, ich habe einfach blöd gerollt.
Ich habe wie ein Vollidiot gerollt. Aber du hast es noch umdrehen können.
Ja.
Ich konnte es umdrehen, aber es ist gebrochen.
Das passiert bei Buntstiften ja auch schnell.
Kann man jeden Fehler kaschieren?
Ja, also ich finde meine Rolle nicht so okay. Die ist auf jeden Fall richtig
dick gerissen oben. Das ärgert mich natürlich sehr. Hätte ich es anfangs
anders gewickelt, wäre es besser gewesen.
Irgendwie habe ich ein bisschen blöd um die Ecke gedacht. Aber an sich sieht er
ja eigentlich ganz gut aus.
Ihr habt nur noch zwei Minuten.
Wir haben jetzt hier die Rolle und wir haben jetzt hier oben die Spitze. Und
dafür ist jetzt die restliche Creme noch, die tue ich da so genau.
Es muss erstmal die begradigen, dass die unten liegen kann.
Oh Gott.
Was ist da gebraucht?
Also begradigen auf jeden Fall mal.
Die Hutsahn.
Die Prüfung endet in wenigen Sekunden, dann wird der Stift abgelegt.
Oh Gott, oh Gott.
Seht.
9, 8, 7,
6, 5,
4, 3,
2, 1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott.
Ich bin ja bei der technischen Prüfung echt schon froh, wenn ich es schaffe,
irgendwas dastehen zu haben, was einigermaßen so aussieht wie bei den
anderen. Ich komme dazu.
Also es ist jetzt nicht unbedingt mein bestes Exemplar, was ich überhaupt mal
gebacken habe.
Also ich werde nicht mehr backen.
Samuel ist raus. Er geht freiwillig.
Also erstmal finde ich es richtig cool, dass da überhaupt ein Stift liegt.
Und ich glaube, man erkennt den auch.
Die Spitze ist gebrochen. Aber ich bin voll happy. Und so viel anders, so wie
die anderen, schaut jetzt auch nicht aus. Also bin ich eigentlich ganz
zufrieden.
Bitte bringt eure Stifte jetzt nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Ich bin ja schon ein bisschen aufgeregt, aber ich denke, ich habe das ganz gut
gemacht. Deswegen sollte ich mich nicht so viele Sorgen machen.
Also bei meinem Stift, ja, die Farbe, jetzt was so ausbacken ist, war ich
sicher ein bisschen sparsam, was das Pastellige angeht. Das wird sicher ein
bisschen angekreidet werden.
Wie viele Punkte mich das kostet, kann ich jetzt nicht einschätzen.
Es stehen überall Stifte, überall ist eine Biskuitrolle.
Also technisch sieht man auf jeden Fall, was es hätte werden sollen.
Und jetzt kommen wahrscheinlich wieder die Feinheiten zum Spiel.
Da bin ich gespannt, was Betty und Christian dazu sagen.
Ja, manche Menschen knabbern ja vor Nervosität an den Stiften. Wir haben ja
jetzt zwei, die dürfen professionell am Stift knabbern. Das ist unsere Jury.
Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Es gab ja sechs unterschiedliche Farbtöne und an der Spitze kann man hier
sehr gut erkennen, welche Farbe es sein soll.
Blau. Hier oben ist es jetzt so leicht grünlich.
Die Linien jetzt nicht ganz so akkurat, aber ich glaube,
die Rolle an sich hat gut funktioniert. Da
kann ich zumindest keine Risse sehen.
Es sollte ja eine luftig leichte Biskuitroulade sein. Jetzt sehe ich hier
von außen fast gar keine Porung. Wäre das für dich ein Kriterium, weil das
sicherlich auch dazu geführt hätte, dass die Spitze so aussieht, wie sie
aussieht?
Sollte luftig sein und das sind natürlich dann auch so kleine Kriterien,
die nachher vielleicht auch den Unterschied machen.
Im Anschnitt kann man die Rolle...
Gut erkennen, sie ist gut gefüllt. Man kann auch hier die Mandarinen gut
erkennen. Beim Schneiden war sie jetzt schon so ein bisschen fester. Ich bin
gleich gespannt, wie es beim Verkosten ist.
Da ist so gut wie gar kein Volumen mehr drin. Man kann es von außen halt schon
erkennen, wenn es tatsächlich gar keine Porung zu sehen ist.
dann ist das Volumen wirklich totgerührt.
Aufpassen wirklich beim Aufschlagen. Man muss sich da ein bisschen Zeit nehmen.
Es ist schon eine schnelle Aufgabe, aber es steht und fällt halt tatsächlich mit
der stabilen Eimasse. Und das ist hier tatsächlich gänzlich in die Hose
gegangen.
Die Füllung hat funktioniert.
Beim Biskuit außen müsste man noch ein bisschen nachjustieren.
Die Farbe auch pastellig.
Vorne auch hier die Spitze leicht gerissen.
Nicht ganz so stark wie beim ersten Exemplar.
Also hier kann man auch deutlich mehr Porung erkennen als bei dem ersten
Exemplar. Gefällt dir das optisch denn mit der Porung? Wenn man hier den
Hintern vom Stift sieht, dann seht ihr schon, dass das vom Volumen her
tatsächlich auch nicht wahnsinnig hoch ist.
Auch da ist die Masse tatsächlich sehr, sehr weit runtergerührt worden. Das
Volumen gänzlich raus.
Man sieht jetzt hier auch tatsächlich so ein bisschen in dem Biskuit mehr Porung
als bei dem ersten Exemplar.
Man sieht hier einfach, dass es mehr tatsächlich in so Richtung Mousse-Creme
geht. Ich finde es von der Textur her besser zum Beispiel als jetzt beim
ersten Exemplar.
Auch das ist ja ein Kriterium, dass ich eine Sahne luftig haben möchte.
Ich finde, diese Creme darf auch ruhig ein bisschen luftiger sein.
Auch hier kann man die Farbe an der Spitze gut erkennen.
Hier hinten ist es ein bisschen pastelliger. Aber was hier auch
definitiv pastelliger ist, sind diese dunklen Kakaostreifen. Die sollten
dunkler sein.
Und sie schließt jetzt hier auch nicht so ganz ab.
Der Durchmesser von dieser Rolle ist auf jeden Fall kleiner als bei den
Exemplaren davor.
Sie ist sehr klein geraten.
Ansonsten gefällt mir der Anstand gut.
Das Volumen und das Aufschlagen von der Creme hat hier super funktioniert.
Beim Biscuit, da muss man noch ein bisschen nachjustieren.
Ich tippe darauf, dass tatsächlich zu wenig auftrassiert wurde auf das Blech.
Aber wir werden es nachher ja irgendwann erfahren, vielleicht.
Sonst müssen wir die Sendung gucken.
Hier vorne ist es ein bisschen dunkler an der Spitze, kann man gut erkennen.
Hier hinten pastelliger.
Es ist tatsächlich an mehreren Stellen aufgerissen, nicht nur oben.
Der Ansatz hat eigentlich auch ganz gut funktioniert.
Das sieht eher aus wie ein Zug. Den Stift kann ich nicht erkennen.
Das Volumen gefällt mir gut.
Auch diese Farbtöne. Es ist natürlich ein bisschen weniger Creme hier drin.
Also hier ist fast gar nichts zwischen den Biskuitstreifen. Das sollte
gleichmäßig überverteilt sein.
Der Biskuit hat schon mehr Volumen. Man sieht es im Anschnitt. Allerdings auch
hier ist er sehr, sehr fest.
Und mehr Creme wäre schöner gewesen.
Der rote Buntstift ist unser nächstes Exemplar.
Die Spitze ist leicht gerissen und ich hätte mir hier ein bisschen mehr Farbe
noch gewünscht.
Das Aufrollen hat auf jeden Fall funktioniert. Auch die Dicke von dem
Biskuit gefällt mir gut.
Mir gefällt aber nicht so gut, wie wenig Creme da nur drin ist. Also da hätte
deutlich mehr Creme reingehört.
Es ist auf jeden Fall zu wenig von der Creme. Es schmeckt nur nach dem Boden.
Also da würde ich beim nächsten Mal gerne ein bisschen mehr von der Creme
einfüllen. Dann passt vielleicht auch das Volumen von dem Rest des Stiftes zur
Spitze.
Denn der Biskuit ist auch hier ein bisschen fester, aber ich finde, er ist
gut gebacken.
Kommen wir zum letzten Stift. Jetzt wird es pink.
Hier hinten ist es jetzt auch pastellig.
So ein Tick mehr Farbe wäre gut gewesen.
Hier eingerissen.
Und hier oben sieht es so aus, als wenn jemand hier abgeschnitten hat, damit es
passt.
Ihr solltet, wenn möglich, natürlich unten abschneiden.
Von außen ist das der schönste Anschnitt.
Es ist ein bisschen von den Farben her verlaufen, aber man sieht eine
wunderschöne Porung.
Gut aufgerollt, nicht eingerissen und dann auch gut gefüllt. Hier vielleicht
an der Stelle so ein bisschen weniger.
Das ist definitiv der beste Stift, was das Volumen angeht, was die
Teigkonsistenz angeht, was das Aufschlagen von der Creme angeht.
Geschmacklich und von den reinen Konsistenzen her ist das mit Abstand das
beste Exemplar.
Geschmacklich das gehalten, was er optisch versprochen hat.
Einzig allein hatte ich ja wirklich der kleine Riss und diese komische
Schnittkante da oben.
Ihr seht, die Jury sieht auch alles.
Sogar den kleinsten Riss am Stift. Wir wollen trotzdem wissen, welcher Stift
und welche Farbe hat am besten geschmeckt. Ihr dürft Punkte verteilen,
ihr dürft euch gern beraten.
Also es gab ja jetzt wirklich vollkommen unterschiedliche Biskuitarten.
Es kam mir sehr zum Verhängnis, dass ich mein Biskuit tatsächlich falsch
aufgerollt habe. Ich glaube, das kostet mich wirklich sehr, sehr viele Punkte,
weil die Creme-Proportion stimmt dann natürlich auch nicht.
Hier war zu wenig drin und da war zu wenig drin. Hier stimmt halt auch die
Form letztendlich dann überhaupt nicht.
Dass es nicht perfekt war, ist mir bekannt.
Es ist okay, aber ich hoffe, dass ich nicht so wenig runterbekomme.
Das ist Wahnsinn. Ein Rezept, bei jedem steht das Gleiche drauf.
Aber bei jedem kommt das anders raus.
Also das ist halt Backen live.
Und jetzt kommt das Ranking live.
Ja, wir sind jetzt gespannt auf die Punkte. Haut raus.
Ihr habt gemerkt, auch eine vermeintlich einfache Biskuitrolle kann in einer
technischen Prüfung ihre Tücken haben.
Und somit haben wir auch ein Ranking.
Fangen wir mal mit dem sechsten Platz an. Der sechste Platz befindet sich
hier.
Fabian, also erstmal kurze Frage. Was ist mit dieser Biskuitroulade passiert?
Ich kann mich noch an die langen Halsschnecken erinnern. Also Rouladen
ist nicht so dein Ding, oder?
Ne, ich glaube, ich lasse das jetzt auch mit den Rouladen. Ich habe das Eiweiß
ewig lang geschlagen. Das ist nicht fluffig geworden.
Und dann habe ich es einfach reingekippt, weil ich musste ja
weitermachen. Da hast du die meisten Punkte verloren, weil von der Konsistenz
her ist es tatsächlich der festeste Biskuit, den wir bis dato hatten. Du
hast von uns insgesamt 8,5 Punkte bekommen.
Dankeschön.
Der fünfte Platz befindet sich hier.
Patrick, was bei dir definitiv zum meisten Abzug von allen Punkten geführt
hat, ist tatsächlich, dass der überall gebrochen ist. Also man sieht es hier
oben immer noch, du hast so richtig fette Risse drin.
Ja.
Du hast insgesamt von uns 9,5 Punkte bekommen, Patrick.
Der vierte Platz befindet sich hier.
Samuel, du hast elf Punkte von uns bekommen.
Der dritte Platz.
Bleiben ja nicht mehr so viel übrig. Die Damen machen das jetzt unter sich, wenn
ich das richtig merke.
Der dritte Platz ist hier.
Überraschend.
Sandra.
Was ist mit diesem Biskuit passiert?
Ja, keine Ahnung. Ich habe immer ein bisschen mehr Teig oder weniger als die
anderen. Ich weiß es auch nicht. Keine Ahnung. Aber trotzdem hast du noch 12,5
Punkte bekommen.
Danke. So, zweiter Platz ist hier mit 13,5 Punkten.
Sibylle, bei dir Farbe finde ich wirklich schön getroffen.
Kommen wir zum ersten Platz.
16,5 Punkte, Annalisa.
Vom Biskuit her, vom Volumen gefällt er uns gut.
Herzlichen Glückwunsch.
Ich bin super glücklich, dass es jetzt 16,5 Punkte geworden sind.
Das freut mich auf jeden Fall sehr.
Da kann man doch mit einem guten Gefühl schlafen gehen und sich auf die letzte
Aufgabe der Woche freuen.
Die dritte Aufgabe wird jetzt hoffentlich genauso schön bunt wie die
zweite und dazu sogar noch vitaminreich, denn sie lautet fruchtig dekoriert.
Liebe Jury, geht das noch ein bisschen genauer?
Selbstverständlich geht das noch genauer. Ihr sollt eine Torte komplett
mit Obst ausdekorieren. Dafür dürft ihr auch verschiedene Sorten verwenden. Die
Grundform ist euch überlassen, auch ob ihr eine oder zwei Stockwerke macht.
Wichtig ist... Die gesamte Torte muss nachher mindestens 25 Zentimeter hoch
sein. Und eine von euren Deko-Obsorten müsst ihr geschmacklich in euren Kuchen
mit einarbeiten.
Und sie sollte für uns natürlich im optimalen Fall nachher auch
herauszuschmecken sein. Wenn ihr zwei Stockwerke macht, sollten beide
Stockwerke dasselbe Geschmacksbild haben.
Ich hoffe, die Ansage fruchtet bei euch. Und ihr habt für diese Aufgabe vier
Stunden Zeit, die natürlich wie immer auf mein Kommando starten.
Auf die Plätzchen!
Fertig.
Backen.
Mit viel Enthusiasmus geht's an die Frucht. Die Hobbybäckerinnen und Bäcker
hatten Zeit, sich zu Hause eine Torte zu überlegen und ein eigenes Rezept
vorzubereiten. Eines, das sie auch gut umsetzen können. Der Plan steht also.
Ja, ich bereite jetzt gerade meine Vanille-Biskuit-Böden vor und die Masse
tue ich dann nachher auf vier Springformen, zweimal zwölf und zweimal
sechzehn aufteilen.
Sibylle kombiniert in ihrer zweistöckigen Torte Vanille-Biskuit mit
Minzpesto, weißer Schokomascarpone-Creme, frischen
Himbeeren und Himbeermus.
Bei Sandra kommt die Frucht schon früh zum Einsatz.
Ich habe hier ein fruchtiges, exotisches Treffen. Also ich habe mich für
exotische Früchte entschieden.
Sandra schmückt ihre Obsttorte mit Mango-Kiwi und Drachenfrucht. Diese
Aromen finden sich auch im Innern der Torte wieder.
Gepaart mit Kokosbisket.
Sibylle röstet für ihr Minzpesto Mandelstifte an.
Sandra röstet Kokos für ihren Bisket.
Beim Thema Frucht schadet eine angemessene Dosis Schalenabrieb eher
nicht.
Bei Anna-Lisas Biskuit fehlen nur noch die Pistazien und Lebensmittelfarbe.
Für mich gibt es halt einen Pistazienbiskuit. Und zwar finde ich,
rundet der einfach die Früchte noch mal ein bisschen besser ab und gibt noch mal
schöne Farbe mit rein.
Annalisa dekoriert ihre Pistazien-Erdbeer-Rhabarbertorte mit
frischen Granatapfelkernen, Rhabarberstreifen und zu Blumen
geschnitzten Erdbeeren.
Samuel denkt bei seiner Teigmenge eher groß.
Die Torte muss 25 cm hoch sein, deshalb brauche ich sehr viel Biskuitboden. Dazu
werde ich noch einen Blitzblätterteig machen.
In seiner mit Beeren dekorierten Torte versteckt Samuel Orangenblütenbiskuit,
Himbeerbuttercreme, Brombeerfruchteinlage und knusprige
Blätterteigschichten.
Ich habe hier 15 Eier aufgeschlagen. Also wenn ich zu Hause 15 Eier
aufschlage, die sind ja nicht so fluffig irgendwie.
Wenn es fluffig läuft, warum nicht?
Ich habe einen Rosmarin-Zitronenbiskuit. Ich finde den sehr lecker, weil ich mag
Rosmarin in Torten eigentlich nicht so gerne.
Aber durch die Zitrone schmeckt das tatsächlich ziemlich gut.
Patrick schichtet seine Beerenrauschtorte aus Rosmarinbiskuit,
Rombärmascarponecreme, Mandelcrunch und Heidelbeerfruchteinlage.
Die Teige werden zuerst in Form gebracht und kommen dann in die Öfen.
Den Grund dafür kennt Sibylle ganz genau.
So, und das Ganze muss jetzt backen.
Genau.
Wir sind ja nicht beim großen Teignaschen.
Ich habe mich heute für Buttermilchböden entschieden.
Die habe ich jetzt in den Ofen gemacht. Jetzt mache ich den Fruchtkern fertig,
dass der in den Schaubfresser kann, dass er durchführen kann.
Fabian präsentiert der Jury einen Traum aus Johannisbeeren. Zu seinen
Buttermilchböden kombiniert er Cassis-Likör, Johannisbeer
-Buttermilchcreme und Johannisbeer-Gelé.
Immer schön pfleglich behandeln die Früchte, bis man sie dann mixt,
häckselt oder einkocht.
Ich habe jetzt mal Frustspiegel probiert, das schmeckt mir ganz gut,
jetzt koche ich die einmal auf und dann kommt schon die Gelatine rein.
Für den optimalen Stand.
Gut, das kommt jetzt in den Schockfroster zum Kaltwerden.
Damit man damit besser stapeln und schichten kann.
Also Blitzblätterteig habe ich nie in meinem Leben gemacht.
Heute ist das erste Mal, deswegen hoffe ich, dass alles gut läuft.
Es ist immerhin ein eigenes Rezept.
In dieser Runde hat Samuel das höchste Risiko eingegangen. Er macht
Blitzblätterteig in einer 4-Stunden-Challenge. Das ist aber nicht
der einzige Boden, sondern er hat ja einen ganz normalen Biskuit auch noch
gebacken.
Alles für die Punkte.
So, mein Blitzblätterteig ist jetzt fertig.
Den tue ich jetzt in den Kühlschrank.
Reicht das, um Sibylle die rote Schürze abzujagen?
Die Minze zupfe ich jetzt von den Stängeln ab.
Die schönen Enden, die kommen nachher für die Deko, die tue ich schon
gesondert zur Seite. Und daraus wird dann das Minzpesto gemacht, mit dem ich
meine Böden einstreiche.
In dieser Creme ist keine Lebensmittelfarbe.
Das wird jetzt meine Erdbeercreme.
Alle Komponenten müssen jetzt die gleiche Temperatur haben, dass die
Butter jetzt nicht grisselig wird. Das wird jetzt ein kleines Temperaturspiel.
Fabian ist auch schon auf Betriebstemperatur.
Das wird jetzt die Johannesbeer-Buttermilch-Creme.
Buttermilch ist ja auch schon im Boden.
Wenn ich die ganze Torte nur mit Brombeeren und Heidelbeeren mache, ist
das irgendwie langweilig. Und ich finde, zu Heidelbeeren und Brombeeren passt
immer Zitrone.
Bei seiner Creme setzt Samuel auf einen Klassiker.
Ich mache eine italienische Buttercreme mit Himbeeren. Meine Himbeermasse habe
ich ja schon vorbereitet, die ist jetzt kühl gestellt.
Und sobald meine Buttercreme dann fertig ist, werde ich sie nach und nach reintun
und abschmecken.
Sandras Lieblingszutat?
Gute Laune.
Ich schlage jetzt hier die Sahne parallel auf und dann kommen die anderen
Komponenten wie Mascarpone, Frischkäse und die Kokoscreme noch ganz kurz dazu.
Dann wird das da mal aufgeschlagen und dann ist die fertig.
Pesto selber machen ist gar nicht so schwer und lohnt sich nicht nur für
Pasta-Liebhaber, sondern auch für Tortenfreunde.
Das Pesto ist jetzt fertig, jetzt kommt die Himbeermousse dran.
So,
Erdbeer-Cream fertig.
Sehr gut.
Erdbeere, passt.
So frisch aufgekochte Himbeeren, da muss ich immer an meine Oma denken, weil wir
früher im Garten bei ihr immer Himbeer-Marmelade gemacht haben. Das ist
absolute Kindheitserinnerung.
Liebe, die man auch beim Probieren schmecken sollte.
Ich benutze vorhin auch schwarzen Kakao. Genau damit habe ich jetzt meine Butter
ein bisschen schwarz gefärbt, weil Blaubeeren und Heidelbeeren sind ja
ziemlich dunkel. Und wenn ich dann meine Torte damit dekoriere, damit man die
Lücken nicht so unbedingt schnell sieht, zwickt sich ein bisschen.
Kleine Fehler sind da eingepreist.
Jetzt geht es weiter mit dem Blitzblätterteig. Ich werde eine Tour
schon reinmachen und dann mache ich noch eine doppelte Tour rein.
Und das Ganze mache ich dann insgesamt viermal.
Beim Blitzblätterteig ist die Butter von Anfang an im Teig. Man erspart sich das
Einschlagen der Butterplatte.
Und jetzt können die Böden raus.
Schnell!
Ups, au!
Der ist fertig. Der kommt jetzt raus.
Durchgebacken müssen die Böden aber sein.
Also mit den Böden bin ich sehr, sehr zufrieden. Ja, perfekt.
Anschneiden und schauen, wie sie geworden sind.
Perfekt.
Böden backen kann sie.
Wie fühlt sich der perfekte Boden an?
Hier.
Schön weich.
Supergeil.
Die sind noch warm. Die lassen sich schlecht schneiden.
Oh nein.
Geduld ist auch hier von Vorteil.
Ich habe jetzt hier meine Milch und meinen selbstgemachten Rosmarinsirup,
weil die Böden haben doch nicht so einen Rosmarinaroma. Deswegen muss man anders
nachhelfen.
Experimente am laufenden Backwerk?
Das sind die letzten zwei Touren vom Blätterteig.
Das ging ja schnell, wenn man an die erforderlichen Ruhezeiten denkt.
Hier ist Mascarpone mit Creme Fraiche verrührt. Da kommt gleich die
geschmolzene eisige Schokolade rein. Die hat aber noch ein paar Klümpchen,
deswegen rühre ich noch.
Hier ist schon vorbereitet für die Buttercreme. Die kommt gleich als
nächstes dort rein. Und hier kühlt noch ein bisschen ab die pürierte Himbeere
mit der Gelatine. Da kommt dann auch gleich die Sahne dazu.
Alles im Blick.
Ja.
Das ist ein Fondant.
Haut Cuisine, sagt man dazu wohl. Ja, da mache ich Schoko-Crossis draus.
Es darf für die Jury ja gerne knuspern und crunchen.
Ich mache gerade meinen Pistazien-Crunch, einfach, dass noch
einmal eine andere Textur mit reinkommt in meinen Kuchen.
Cremes in Hülle und Tülle.
Schichten.
Zuerst folieren.
Es ist sehr wichtig, dass die Torte heute stabil gestapelt wird, weil sie ja
ziemlich hoch wird, also 25 Zentimeter. Und darf natürlich da jetzt nicht
umfallen oder einknicken.
Fabian muss heute extrem über sich hinaus wachsen. In den ersten beiden
Aufgaben lag er hinten.
Also er muss hier wirklich perfekt abliefern, um überhaupt noch eine Chance
zu haben, dass er weiter dabei sein kann.
Nur keinen Druck aufbauen.
Torten stapeln ist ja schon fizzelig genug.
Ich glaube fast, dass es ein bisschen viel ist heute.
Größere Katastrophen sind in dieser Aufgabe bisher ausgeblieben.
Weder ist ein Boden misslungen, noch ist eine Creme abgeschmiert.
So kann es doch weitergehen, oder?
176, heute braucht ihr keinen Fluchtplan, sondern einen Fruchtplan.
Und ich hoffe, den habt ihr schon vor Augen, denn es ist schon Halbzeit, nur
noch zwei Stunden.
Ich bin jetzt im Stress.
Nur noch zwei Stunden, meine Blätterteigfischten, die sind immer noch
nicht gebacken, also ich muss jetzt auf jeden Fall Gas geben.
Dafür könnte sich der aufwendige Zweitboden später bezahlt machen.
Aber auch die Konkurrenz hat sich Besonderheiten einfallen lassen, um bei
der Jury zu punkten.
Das Thema hat ja schon dekoriert im Titel.
Da kommt es auch auf eine originelle Optik an.
Das Raute-Muster, auf das kam ich wegen meinem Sohn. Mein Sohn ist ja ein
absoluter Fußball-Fan. Und dann dachte ich, ach, das finde ich ganz cool. Und
irgendwie nehme ich ihn damit so ein bisschen mit ins Zelt, hier mit dem
Fußball-Muster.
Der Babaschellen ist ziemlich nervig und es dauert und es fällt einen auf.
Aber da müssen wir jetzt durch.
Alles stabil bei Fabian.
Ich streiche jetzt noch eine Krümelschicht ganz kurz drüber und dann
geht's zum Eindekorieren.
Mit den schönsten Fruchtexemplaren.
Jede einzelne Himbeere geht nochmal durch die Qualitätskontrolle. Die zu
kleinen und zu großen kommen raus.
Die kann man ja wegschnabulieren.
Ich werde die untere Torte nur mit Creme schichten und meinen Blätterteig lasse
ich dann für die obere Etage, weil die obere Etage wird dann am Ende probiert.
Ich habe mich jetzt dafür entschieden, weil ich nicht mehr so viel Zeit habe.
Bei Fabian droht nicht nur zeitlich eine Bruchlandung.
Hier ist jetzt ein bisschen gerissen, aber es ist okay.
Das macht nichts. Das ist die Buttercreme.
Die Dekoration beginnt. Ja, endlich.
Ich habe dir mal was mitgebracht.
Ja. So eine kleine flache Tülle. Ja.
Kannst du quasi in den Beutel reinmachen und dann willst du wie so einen
Klebestift, weißt du, immer so ein Stück reinsetzen.
Dann hast du sie mal gleichmäßig.
Danke dir. Viel Spaß.
So, wir beginnen mit der ersten Bäre.
Die erste von sehr, sehr vielen.
Noch eine Stunde haben die Kandidaten und Kandidatinnen bis zur großen
Fruchtparade.
Ich dachte mir, was kann man denn noch so machen, außer einfach nur
irgendwelche Beeren dran klatschen an die Torte.
Und dann dachte ich mir, Rhabarber schmeckt lecker. Dann habe ich nach
Rhabarber-Deko im Internet geguckt.
Und dann habe ich das gesehen und dachte mir, oh ja, das ist doch eine gute Idee,
das mache ich.
Bei Samuel läuft es nicht so rund.
Und hier ist meine Torte abgegangen.
Egal.
So,
wieder dran.
Hat keiner gesehen.
Das ist wie puzzeln, das ist so beruhigend.
Wenn man nicht die Zeit im Nacken hätte.
Hitze macht Creme klebrig.
Das sieht natürlich super edel aus.
Also Beeren auf so einer Torte machen echt immer wohl was her.
Aber das dauert so verdammt lange, jede einzelne Beere da drauf zu ploppen.
Viel leichter arbeitet es sich in netter Gesellschaft, oder?
Hallo. Hi.
Na, wie lange brauchst du denn circa, um diese 25 Zentimeter mit Bären zu
verzieren? Ja, gute Frage. So lange wie es...
Wie es dauert. Ja. Na gut, ich bleibe jetzt einfach mal die ganze Zeit jetzt
hier sitzen und beobachte dich, wie du dann die Bären an die Torte klebst,
okay? Du, tu dir keinen Zwang an. Ich bleibe hier. Vielleicht gehe ich auch
rüber zum Fabian, weil der hat sich nämlich noch ein bisschen mehr ins Knie
geschossen. Der nimmt nämlich Johannesbären.
Kleiner geht's echt nicht.
Jura müsste man sein. Ich sitze wirklich an der falschen Stelle, ey, wirklich.
Es ist der beste Job der Welt.
Hallo. Hi.
Ich habe mir was mitgebracht.
Das ist eine neue Interview-Situation hier.
Ich finde das ganz eilnehm.
Also wenn ich einen Azubi hätte, den ich überhaupt nicht mögen würde, würde ich
dem sagen, bitte verziehe mir 25 cm hohe Torten mit Johannisbeeren von außen
Blickbild. Aber du hast dir einen Stuhl geholt, das heißt, du möchtest mir ein
bisschen helfen, oder? Ich könnte für dich singen, das macht aber den Aufbau
der Torte noch schlimmer, muss ich sagen, weil das wäre doppelte Qual.
Ich drücke dir die Daumen, wir sehen uns später. Bis später.
Das wäre ein Bärendienst beim Bärendienst.
Und spart Bären an
der Verkleidung.
Ich muss ja sagen, ich mag die Aufgabe überhaupt nicht.
Ich dekoriere gerne Torten mit Fondant zum Beispiel oder halt mit Buttercreme
und das ist mir einfach viel zu viel Kleinarbeit.
Man musste sich ja nicht kleine Beeren aussuchen.
Mit Wassermelonen beispielsweise wäre man schneller fertig.
Mit Sicherheit wird die Betty hier drauf achten, dass ich diese Rauten akkurat
aufbringe. Es darf keine Creme zwischendurch rausdrücken.
Und ich muss ja gucken, ob ich das zeitlich hinkriege.
Ich möchte mich ja hier nicht zum Obst machen, aber eine Zeit durchgeben. Ihr
habt noch 30 Minuten.
Noch 30 Minuten.
Ich bin eigentlich ganz gut in der Zeit. Das ist jetzt hier der Endspurt, also
schaut gut aus.
In der Sekunde bin ich ja fertig geworden.
Perfekt fürs Timing.
Ja, nur noch eine halbe Stunde. Ich freue mich auf jeden Fall, dass es
gleich vorbei ist.
Das zweite Stockwerk ist optional.
Wenn die mir runterfällt, ich habe echt Angst.
Kannst du mit hinkommen, falls die kippt, dass du ranfällst?
Samuel und Sibylle sind Konkurrenten, aber sie helfen sich.
Ich brauche ein anderes.
So ein kleines geht besser als so ein großes, langes, irgendwas.
In der Mitte ist ein Loch und das Loch muss ich jetzt einfädeln.
Ach du Scheiße, wie willst du das schaffen? Warte mal, geh mal weg mit
deinen Händen.
Bin ich? Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Noch zu mir? Ja, passt.
Also scheiße.
Da schlägt die Pulsuhr an.
Das sind so die allerkritischsten Momente.
Annalisa erlebt diesen Moment auch gerade.
Es steht.
Und das ohne viel Trara.
Wie kommt Samuel mit seinem Oberstübchen zurecht?
Ich brauche Hilfe.
Ich brauche Hilfe.
Scheiße.
Ausgerechnet bei der Torte mit den Extraböden. Wie soll ich das machen?
Auch so.
Und einfach dann ablegen.
Gut jetzt.
Das ist die Seite raus. Hast du kein Cakeboard drunter? Nee, nee, ich benutze
sowas nicht. Andere Seite auch raus. Ich mach hier weg.
Ja. Perfekt.
Ich bin jetzt sehr, sehr erleichtert, wie die Torte steht.
Ist Fabian etwa schon fertig?
Scheiße.
Jetzt nicht rot sehen.
Große Frage hier, welche Frucht ist eine Wucht? Ihr habt nur noch 10 Minuten.
Endspurt. 10 Minuten ist eine krasse Zeit.
Und mindestens 25 Zentimeter sind eine krasse Höhe.
Es fehlen noch ungefähr 2 Zentimeter.
Das bedeutet noch einige Johannisbeeren.
Das strahlt nur von Gold und Bling.
Ich habe jetzt ein bisschen Goldpuder verarbeitet. Ich finde, das gibt nochmal
so ein bisschen Pepp.
Torten können schief gehen oder auch schief stehen.
Ja, aber das ist ja je nachdem, von wo du die Torte dir anschaust.
So schief ist die nicht.
Eine Kokosnuss kann störrisch sein.
Vielleicht hat jemand einen Tipp, wie man die Kokosnuss hier rauskriegt, ohne
lebensgefährlich verletzt zu werden.
Am besten sich nicht schneiden.
Es sind also nicht nur die Minifrüchtchen, die einem hier Probleme
machen können.
Hammerhart.
Ah, jetzt.
Ja.
Samuel kann es nicht schnell genug gehen.
Meine Sorge ist, dass meine Torte umkippt. Die ist ja anscheinend nicht so
stabil.
So ihr Früchtchen, ihr habt noch zwei Minuten.
Es ist verrückt, wie schnell das warm wird und zack, geht schon nicht mehr.
Was sind die Konzepte?
Scheiße.
Wie weit fällt das Obst vom Stamm? Wir werden es erfahren in wenigen Sekunden.
10 9 8
7 6
5 4
3 2
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich habe es echt in letzter Sekunde geschafft. Also es war keine Sekunde
übrig. Ich bin jetzt fix und fertig. Ich hoffe,
dass die Torte so bleibt, wie sie gerade ist. Das ist nicht so die stabilste
heute, aber ich hoffe einfach, dass sie gut schmeckt.
Ja, Wahnsinn. Also, dass da eine Torte steht, ist cool. Und vor allem, ich bin
auch fertig geworden mit dem Eindecken, also ich bin ganz happy.
Optisch kann ich, glaube ich, ganz gut überzeugen.
Geschmacklich hoffe ich auch.
Weiße Schokolade in Kombination mit Himbeeren und diesem Minzpesto. Meine
Kinder lieben diese Kombination.
Dann wird es hoffentlich der Jury auch schmecken.
Die ersten Aufgaben sind nicht so hundertprozentig gut gelaufen. Deshalb
wäre es natürlich gut, wenn die dritte Aufgabe eine gute Bewertung bekommt.
Ja, liebe Jury, nascht nicht an verbotenen Früchten.
Nascht lieber diese Torten. Wir starten mit der Verkostung bei Samuel.
Samuel, mit was ist deine Obsttorte gefüllt? Ich habe Biskuitböden gebacken
mit ein bisschen Orangenblütenwasser und Orangenzeste.
Als Füllung habe ich mich für eine italienische Buttercreme entschieden mit
Himbeeren, eine Brombeerfruchteinlage und noch eine Schicht mit Blätterteig
mit einer Knusperschicht obendrauf.
25 Zentimeter muss die Torte insgesamt hoch sein.
Sie erreicht Himbeeren hoch genug gestapelt.
Man sieht so, dass sie ganz leicht einem Wahrzeichen deiner Heimat nahe kommt.
Sie ist so leicht schief. Sie fällt mir jetzt förmlich entgegen.
Sollte natürlich möglichst gerade sein.
Farblich gefällt es mir gut. Ich denke allerdings, man hätte noch ein bisschen
mehr Raffinesse reinarbeiten können, indem man vielleicht noch mit einer
anderen Frucht arbeitet.
Ich finde, von außen sieht es sehr, sehr gut aus. Es hat eine sehr große
Schieflage. Ich bin gespannt, wie die Konsistenz nachher ist, wenn wir die
Torte anschneiden.
Auf den ersten Blick ist der Anschnitt sehr sauber, aber es ist auch sehr wenig
Creme. Also ich bin gespannt, wie das geschmacklich wirkt.
Hast du das Krachen gehört?
Ich habe es krank gehört. Und dann hast du noch Himbeeren. Also besser kann es
eigentlich nicht laufen. Diese Textur da drin mit dem Blätterteig, der oben drauf
diese Karamell oder Kruste drauf hat. Einfach der Burner. Es ist das drin, was
wir haben wollen. Und das ultimative Highlight ist dieser karamellisierte
Blätterteig.
Er fehlt aber in der unteren.
Genau. Ja, das muss man noch mit bemerken. Aber ich muss sagen, dadurch,
dass wir die obere gegessen haben, ist es für mich ein absolutes Träumchen.
Dankeschön. Geschmacklich ist es wirklich nochmal so ein...
Besonderer Twist, der da eingebacken ist. Wenn ihr mit Stützen arbeitet als
Tipp, macht auch noch eine Platte dazwischen, damit die Torte auch optisch
wirklich ein Highlight ist.
Vielen Dank. Danke schön.
Weiter geht's mit Fabian.
Ich habe mich für die Johannisbeere entschieden.
Das erinnert mich immer so ein bisschen an Kindheit, weil früher bei Oma und Opa
war immer so ein typischer Johannisbeerstrauch da.
Mit diesem kleinen grünen Zweig da oben sollte das ungefähr hinkommen. Genau
ausgemessen.
Auch deine Torte hat so ein bisschen eine ganz leichte Schieflage, dass hier
unten die Johannisbeeren saften.
Das lässt sich nicht vermeiden. Das ist ein Naturprodukt. Das ist jetzt für mich
kein Fehler.
Das ist eine unglaubliche Fleißaufgabe.
Aber vielleicht dann doch eine andere Komponente zu nehmen, damit dann eine
gewisse Spannung passiert.
Oder so akkurat zu arbeiten, dass sie wirklich fast schon wie eine gerade
Kante hat.
Ein bisschen gerade hätte sie sein dürfen, aber Hut ab vor dieser Leistung.
Also man sieht hier die gleichmäßig gestapelten Böden.
Dazwischen ist diese Creme unter Fruchtkern.
Geschmacklich muss ich sagen, ist das Ding geil. Wenn man da vielleicht
nochmal dran schrauben will, dann ist es sicherlich nochmal eine andere Textur in
Form eines Crunches. Aber es ist Johannisbeere pur und sehr, sehr frisch.
Mir gefällt es.
Abgeschmeckt hast du es wirklich sehr gut. Es ist eine komplette Sommertorte.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Dankeschön.
Weiter geht's mit Sibylle.
Also als allererstes.
So mag ich das. Also auf jeden Fall die Höhe erreicht.
Wenn ich diese Torte jetzt drehe, dann kann ich halt wirklich sehen, wie
gleichmäßig diese Himmel sind.
Von der Kuvertüre her schön gearbeitet, auch gleichmäßig gearbeitet. Also
optisch gefällt es mir gut.
Vielleicht hätte man bei dir auch sagen können, ein bisschen kreativer. Es ist
dafür aber sehr exakt gearbeitet.
Das ist schon auch eine Mordsarbeit. Du hast aber natürlich den leichtesten Weg
gewählt, weil die Himbeeren haben natürlich einen großen Durchmesser. Man
kann sie gut ankleben.
Der Anschnitt bei deiner Torte, sehr schön gleichmäßig, schön gearbeitet.
Die Böden sind super schön gebacken, aber das Erste und das, was auch jetzt
immer noch die ganze Zeit im Mund ist, ist tatsächlich die Minze. Also wirklich
vorsichtig, damit die Himbeere nicht so runter geht. Gott sei Dank hast du mir
jetzt genug Himbeeren draußen dran gepickt.
Minzpesto ist sehr gut abgeschmeckt. Ich finde es sehr frisch. Es passt auch. Es
ist aber tatsächlich das, was im Mund ist. Aber von den Konsistenzen her
wirklich sehr schön gearbeitet.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich habe zu danken.
Weiter geht's mit Patrick.
Auch bei dir.
Die 25 Zentimeter deutlich.
Auch bei dir, saumäßige Arbeit, das alles gegenzukleben.
Gleichmäßig, jetzt auch tatsächlich mehr eine Fleißarbeit als Kreativarbeit, aber
ich finde gut umgesetzt.
Dieser Blick, den man da drauf gibt, das gefällt mir tatsächlich sehr, sehr gut.
Es hat verschiedene Ebenen.
Dadurch, dass die Brombeere eine andere Struktur hat als die Heidelbeere, ist
dann auch nochmal was fürs Auge dabei.
Geiles Konzept.
Vom Anschnitt her gefällt es mir gut. Es ist gleichmäßig geschichtet. Es sind
sehr attraktive Farben, auch hier außen.
Deine Buttercreme, mit der du eingestrichen hast, die ist grau und das
Lida passen sehr gut zusammen.
Patrick, schmeckt schon ganz geil.
Man schmeckt die Blaubeere, die Brombeere ist sehr präsent, was ich
ziemlich... Geil finde ich, dass du halt diesen Mandelcrunch noch mit
eingearbeitet hast. Mir gefällt es sehr, sehr gut.
Worüber ich mich freue, du hörst uns zu. Wir hatten am Anfang Schwierigkeiten von
der Staffel, dass es immer sehr kalt war, fast gefroren.
Es war zu viel Farbe und von beiden ist ja nichts. Also die Torte ist stabil,
sie hat die richtige Temperatur mit der Farbe. Es ist sehr attraktiv, man mag es
gerne essen und dann schmeckt es auch noch sehr gut.
So kann es weitergehen. Vielen Dank.
Danke auch.
Es war einmal in einem kleinen Städtchen, da lebte ein Mädchen namens
Barbara. Und diese Barbara war im ganzen Land für ihren abartig guten
Rhabarberkuchen bekannt.
Abarakadabra!
Von der Höhe muss sie halt 25 Zentimeter haben.
Das hast du locker geschafft.
Ich finde dein Dekorationskonzept extrem spannend. Hier oben sieht fast so ein
bisschen aus wie so eine Bambusdose. Wirklich kreativ gearbeitet, bisschen um
die Ecke gedacht. Was kann ich machen? Was, was?
spiegelt mein Inneres von der Torte wieder.
Und das ist dir sehr gut gelungen. Mir gefällt es auch von außen sehr, sehr
gut. Vor allen Dingen das mit dem Rhabarber obendrauf. Mehr kann man sich
nicht wünschen.
Dankeschön.
Also auch der Anschnitt gefällt mir gut. Der ist jetzt so ein bisschen zerdrückt,
logischerweise.
Anna-Lisa, deine Torte ist unglaublich frisch.
Rhabarber ist da, die Erdbeere ist da. Gefällt mir sehr, sehr gut. Die Böden
sind absolutes Highlight.
Also deine Torte, geschmacklich, gefällt mir sehr, sehr gut. Es stimmt von der
Haptik her und es sind wirklich alle Aromen da und dazu die Optik.
Vielen Dank. Sehr schön, danke. Danke euch.
Jetzt wird's gelb mit Sandra.
Du hast dich für eine ganz andere Variante entschieden. Ich mag diese
Optik, die dadurch entstanden ist, auch dadurch, dass es kein gleichmäßiges
Muster ist. Es ist so ein bisschen wild. Wir messen nochmal nach.
Auch hier oben an der Kante sind die 25 Zentimeter erreicht.
Es ist tatsächlich mein Highlight von allen Torten, weil es wirklich dann
zeigt, was man alles aus Obst und Dekoration einfach so machen kann. Es
ist unfassbar kreativ. Mir gefällt es extrem gut, wie akkurat du gearbeitet
hast.
Der Anschnitt sieht ein ganz klein bisschen wild aus, aber es ist auch,
glaube ich, den ganzen Bestandteilen geschuldet.
Also geschmacklich ist es sehr, sehr frisch. Alle Aromen sind da. Sehr gute
Arbeit. Auch dieser Quatsch ist, glaube ich, extrem wichtig.
Der tut noch mal gut und es gibt noch das gewisse Extra.
Der Rest passt wirklich sehr gut zusammen.
Vielen Dank.
Jetzt stellt sich die Frage, welche Frucht hat die meisten Punkte?
Da finden Sie zu Hause die Lösung im Internet. Denn nach der Sendung
veröffentlichen wir die Punktetabelle in den sozialen Netzwerken. Folgen Sie uns
einfach unter etwasgroßebacken, dann finden Sie die Lösung.
Ja, und ihr, liebe Jury, ihr müsst jetzt Punkte vergeben, zusammenrechnen. Ihr
dürft euch gern beraten. Wir warten gespannt.
Sie haben sich ja alle was ausgedacht dabei und das Thema finde ich auch
spannend umgesetzt.
Also optisch die beiden, das Obst bearbeitet, um Muster reinzubringen.
Ich bin noch total sprachlos, von Christian so viel Lob zu bekommen.
Sibylle hat sich unglaublich viel Arbeit gemacht.
Es wäre natürlich mega, wenn ich jetzt zum dritten Mal die rote Schürze
bekommen würde.
Dann muss man hier bei Patrick einfach festhalten, das ist eine Sisyphus
-Arbeit. Unglaublich viel Arbeit in die Dekoration gesteckt. Mein Bauchgefühl
ist einigermaßen positiv.
Ja, ich glaube, für mich hat es gereicht tatsächlich.
Die Torte hat ja bei der Bewertung noch gestanden. Ja. Sie war allerdings von
der Konsistenz her deutlich weicher. Deswegen so leicht instabil.
Vor allem ist es für mich spannend, ich habe die ersten zwei Aufgaben jetzt
nicht so dolle abgeschnitten. Von dem her glaube ich schon, dass es für mich
heute zu Ende gehen wird. Aber ich würde mir sehr wünschen, dass es natürlich
reicht. Samuel hat dafür wieder mit den Himbeeren gearbeitet, so tot er hält
allerdings auch noch. Was das Innenleben angeht, hat er sich die meiste Arbeit
gemacht. Geile Sache.
Dann richten wir mal zusammen und verkünden unser Urteil.
Von einer Skala von 1 bis 10, meine Aufregung ist bei vielleicht 12, keine
Ahnung.
Wer kommt weiter und wer schnappt sich die rote Schürze des Bäckers oder der
Bäckerin der Woche?
Ja, liebe Jury, ihr seid zu einem Ergebnis gekommen.
Wir warten gespannt.
Liebe Kandidatinnen, liebe Kandidaten, die rote Schürze geht in dieser Woche an
diejenige oder denjenigen, der sich in Sachen Geschmack und handwerklich in
ein, drei Aufgaben konstant nach vorne gebacken hat.
Mit einer sensationellen Obsttorte und insgesamt 48,5 Punkten
ist unsere Bäckerin bzw.
Bäcker der Woche
Sandra.
Sekunde, Sekunde, Sekunde.
Und Annalisa, weil ihr habt beide punktgleich stark.
Wuppert ist nächste Woche und kämpft noch mal darum, noch mal erotisch
aufzuhalten zu dürfen.
Irgendwann gab es das denn schon mal.
Und Power.
Leider lief es nicht bei allen so gut wie bei Sandra und bei Annalisa.
Fabian, es war nicht deine Woche.
Du hast insgesamt 31,5 Punkte in dieser Woche erbacken.
Du musst leider an dieser Stelle das Backzelt verlassen. Alles gut. Was wir
beide dir ganz, ganz groß anrechnen, ist, dass du wirklich bis zum Schluss
gekämpft hast. Unseren allergrößten Respekt. Es hat uns wahnsinnig gefreut,
dass du dabei warst. Und ich glaube, dieses Lächeln, das wird uns allen
fehlen. Dankeschön.
Ich bin mega weit gekommen. Also ich hätte nie gedacht, dass ich überhaupt
hier im Zelt stehe.
Ich bin mega stolz auf mich, es hat Spaß gemacht, es war eine richtig coole
Erfahrung.
Ja, Fabian muss leider gehen, aber für die anderen ist der Zug noch nicht
abgefahren. Bis zur nächsten Woche zumindest.
Denn da spielt der Zug eine wichtige Rolle. Und ich glaube, Sie könnten jetzt
in einem Zug weiterschauen.
Aber gedulden Sie sich. Wir sind ja nächste Woche schon wieder da. 20.15
Uhr, Sat.1. Wir freuen uns auf Sie. Bis dahin. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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