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Hallo liebe Leckermäulchen, hier ist wieder Ihre Lieblingsshow.
Ja, wir haben ja lange überlegt, wie wir unsere Sendung ein bisschen süßer
gestalten können. Also süß im Sinne von niedlich.
Und es ist uns gelungen.
Lassen Sie sich heute überraschen, hier bei Das Große Backen.
Rasen, das tut auch die Zeit in der größten Backshow der Welt. Wer schnappt
sich dieses Jahr den goldenen Cupcake? 10.000 Euro und mit dem eigenen Backbuch
schriftstellerische Unsterblichkeit.
Wer kommt an dieser Jury vorbei?
Der letzte Abfiet war tränenreich.
Das Backzelt muss heute leider verlassen.
Sonja.
Für alle anderen grünt in der idyllischen Gartenanlage noch die
Hoffnung. Da kann man ruhig mal klatschen.
Die rote Schürze, die stank mir ja schon recht gut.
Ich würde sie auch gerne wieder nehmen, aber wenn die anderen das verdient
haben, dürfen sie sie gerne mal bekommen.
Wir werden auf jeden Fall versuchen, die rote Schürze zu verteidigen.
Yeah!
Heute wage ich mal was und mache die Schleife auf die rechte Seite.
Heißt das, du bist Single, oder?
Nein, rechts ist vergeben.
Gut backen ist nie vergebens.
Ich weiß, es wird nicht meine stärkste Woche sein, weil ich hier viel mit
Rondant arbeiten muss. Eine Katzenmatuschka, so sieht es aus.
Woche vier bringt natürlich auch eine neue technische Prüfung mit.
Was ist das denn?
Oh Gott, wir müssen kochen.
Das ist das, wovor ich so ein bisschen zittere.
Von dem Gefühl her, das ist ein Auf und Ab. Man ist unter unglaublichem Druck.
Aber ich bin jetzt schon, finde ich, über mich hinausgewachsen.
Ich schaffe das niemals.
Ich weiß nicht, wie ich das noch machen soll.
Anderen Kraut vor nichts.
Wenn man hier weiterkommen möchte, dann muss man einfach was Außergewöhnliches
machen. Ich kann nicht mit dem Standard hier backen.
Mandarine, Thymian, wie bist du auf die Konstellation gekommen?
Ich wollte ein Gewürz drin haben, was mit Mandarine ein bisschen harmoniert.
Und das hat mir eigentlich ganz gut geschmeckt.
Ich bin wirklich sehr gespannt.
No risk, no fun.
Das ist richtig geil.
Ich würde sagen, dass ich eher in der Optik besser bin. Der Geschmack, der ist
dann so das Zweitrangige.
Es riecht ein bisschen nach Käsefuß.
Ich versuche natürlich im Geschmack jetzt auch mal ein bisschen was mit
draufzusetzen, dass nicht nur die Optik schön ist.
Okay.
Wenn ich jetzt zu Hause wäre, würde ich das Ding nehmen, kurz gegen die Wand
werfen und dann wäre das Backen für den Tag erledigt.
Der ist nichts geworden, den muss ich nochmal neu machen.
Scheiße.
Kann ich dir irgendwas helfen?
Wir haben mal irgendwas machen. Aber ich weiß ja nicht, wie es aussehen muss. Ich
weiß es selber gerade nicht mehr. Einfach diese Dinger da drauf kleben.
Nee, ich bin gar nicht happy jetzt gerade.
Ich stelle mir vor, sowas kommt mir auf der Straße entgegen. Wir hätten einen
Verkehrschaos. Alle Ampeln auf grün für Torten auf Top-Niveau und feinstes
Backwerk der Spitzenklasse.
Alle, wirklich alle.
Okay, fast alle wollen Deutschlands bester Hobbybäcker 2024 werden.
Hallo? Liebe Backende, hallo Betty und Christian.
Hallo. Ihr seid ja nur noch sieben. Der Kreis wird immer kleiner.
Samuel, du bist unser Bäcker der Woche. Du trägst die rote Schürze und du weißt,
auch dich kann es heute treffen, wenn uns hier eine oder einer verlassen muss.
Schon in vier Wochen kühlen wir hier Deutschlands besten Hobbybäcker 2024.
Und er geht mit dem goldenen Cupcake und 10.000 Euro nach Hause.
Obendrauf bekommt er noch sein eigenes Backbuch.
Aber bis es soweit ist, das verspreche ich euch, bis dahin haben wir noch
tierisch viel Spaß.
Und dieses Versprechen löse ich auch sofort ein in der ersten Aufgabe.
Die erste Aufgabe lautet tierisch süßes Kleingebäck. Da lachen ja die Hühner,
Katzen, Hunde.
Jeder von euch soll ein Tier als Kleingebäck backen. Es soll natürlich
nicht nur süß aussehen, sondern auch in puncto Geschmack dürft ihr sehr, sehr
gerne kreativ werden.
Das Gebäck muss in der Herstellung aufwendig sein. Alles ist erlaubt, außer
Cupcakes.
Präsentiert uns am Ende eine Sechserherde.
Doch bevor es hier an die Herde geht, bekommt ihr noch eine Backzeit. Die
beträgt zwei Stunden.
Und auf mein Kommando geht's auch schon los.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Klappen zum Anrichten konnten die Kandidaten mitbringen.
Auch wenn die Optik der tierischen Gebäcke der Jury gleich das Herz
erweicht, wird sie beim Geschmack knallhart sein.
Es wird ein graues Tier, es werden kleine graue Mäuschen.
Welche Tiere sind süßer als Mäuse?
Annalisa backt süße Windbeutelmäuse aus Brandteig mit Krakener Kruste, gefüllt
mit Hagebuttenfüllung und Ricotta-Zimtcreme.
Nicht gerade Schneckentempo bei Fabian. Und doch?
Ich backe jetzt sechs kleine süße Schneckchen.
Dann dachte ich mir, komm, dann backst du jetzt eine schöne Biskuitroulade und
wickelst sie auf und dann hast du schon Schnecken.
Fabian möchte die Jury mit Schnecken aus Biskuitrouladen begeistern, die er mit
Mandarinen-Thymian-Creme füllt und die Köpfchen aus Windbeuteln tragen.
Patrick backt prähistorisch.
Ich mache heute kleine Windowsaurier. Ich mache jetzt eine Krokolarkruste.
Das finde ich ganz cool. Das imitiert auch so ein bisschen die Schublut von
den Windowsauriern.
Die Windbeutel-Dinos von Patrick bestehen aus Brandteig mit
Knusperkruste. Darin befinden sich Mokka-Sahne und Mokka-Kakao-Crunch.
Küken wir uns mal an, was Sibylle backt.
Weil ich ja selber auch Hühner zu Hause habe, deswegen präsentiere ich heute
Jury einen kleinen Hühnerstall.
Eine Macarons in zwei Stunden.
Ich hoffe, ich kriege es hin.
Sibylle gestaltet ihre Macarons wie kleine Hühner. Als Füllung verwendet sie
Eierlikör-Ganache und frische Physalis.
Sandra wird heute zur Ehrenimkerin.
Ich zauber heute eine Herde Bienen, die wir uns im Garten rumschwirren und
unsere Blüten bestäuben.
Sandra schichtet ihre süßen Bienchen aus Walnussmörbteig mit Hagebuttenganasch,
Lavendelbiskuit, Holunderblütenmus und einem Birnenhonigweinkern.
Ich mache jetzt meinen Naschi-Birnenkompott. Das kommt so ein
bisschen in die Mitte von meinem Haselnussbiskuit, dass man so ein
bisschen die fruchtige Note mit dabei hat.
Lydia formt ihre Schäfchen aus Cakepop-Masse mit Haselnusszimt, Boden
und Schafsmilchjoghurt. Im Innern versteckt sie Naschi-Birnenkompott und
Haselnusskrokant.
Du machst Schäfchen, ne? Ja, ich hoffe, das ist nicht so einfach jetzt.
Heute gehen die Schafe ab.
Darf ich die dann später scheren und mir einen Pulli draus pflücken?
Sehr gerne, Emil.
Samuel ist Bäcker der Woche und Kriechtier-Dompteur.
Ich habe hier in meiner Knusperteigmasse noch Tonkabohnenpaste reingemacht.
Da kommt noch ein bisschen Lebensmittelfarbe rein. Ich möchte nicht
zu viel haben.
Ich glaube, so reicht es.
Das ist perfekt.
Die Windbeutelschildkröten mit Krakelein Knusperkruste von Samuel haben sich den
Bauch mit Marzipankrem und Walnuss-Orangen-Crunch vollgeschlagen.
Bei diesem Niedlichkeitsfaktor gibt's bei der Verkostung heute wohl einige A's
und O's.
Schaut doch ganz gut aus hier.
Bitte nur so viel Farbe, wie man wirklich braucht.
Jetzt haben wir das Orange, das ich haben wollte.
Was riecht denn hier so weihnachtlich?
Bei mir wird es heute ein Haselnuss-Zimt-Biskuit. Der wird dann
ein bisschen zermatscht mit Schafsjoghurt.
Nicht nur Tierchen haben Fans.
Alkohol. Da ist ja wieder Alkohol drin.
Der Hühnerstall kriegt nur Hennen.
Hähne sind meistens aggressiv.
Und Hobbybäcker?
Geh halt rein da.
Wieso geht jetzt dieses Ding da nicht rein?
Ist wohl eine Frage der Technik.
Das sieht ja aus wie, wie Brandteig. Das sieht nicht nur nach Brandteig aus, es
ist tatsächlich auch Brandteig.
Ich habe jetzt das Mehl hinzugefügt und jetzt verbindet sich das alles ganz
langsam. Ja, und jetzt kommt der bekannte Schritt, das Abbrennen.
Und das freiwillig.
Das wird der Kopf von den Schnecken.
Sandra schiebt ihren Lavendelbiskuit in den Ofen.
Die ersten gehen rein, die haben eine schöne Haut gebildet.
Gutes Gelingen.
Samuel spritzt seinen Brandteig auf.
Patrick rührt seinen nochmal durch.
Das sieht immer ein bisschen wild aus, aber es muss erstmal eine homogene Masse
bilden. Anfangs hat man immer so ein bisschen Angst, oh, ist mir der Teig
doch ein bisschen abgeschmiert.
Nee, es ist alles in Ordnung, der muss einfach nur ein bisschen rühren.
Fabian stellt sich der Realität.
Der ist nix geworden, den muss ich nochmal neu machen, scheiße.
Das ist scheiße.
Nein, das ist Backen für Fortgeschrittene.
Wie bekommt man einen Fell-Effekt?
Mit Speck fängt man Mäuse.
Und Juroren?
Patrick ist, glaube ich, so ein bisschen auf den Dinosauriern hängen geblieben.
Patrick muss immer ein bisschen aufpassen mit der Lebensmittelfarbe,
also vor allem mit dem Thema Grün. Ja, Dünnsauder sind nun mal grün.
Deswegen habe ich gedacht, dass ich Grün nutze.
Samuels Grün wirkt etwas dezenter. Jetzt ab in den Ofen.
120 Grad für circa 10 Minuten. Dann werde ich die Temperatur runter machen
auf 160 ungefähr.
So, jetzt ist der auch nicht so dick wie gerade eben.
Leider ist Fabian damit in Zeitverzug geraten.
Bei Patrick herrscht Bröselgefahr.
Ein Schlückchen in Ehren.
Mit dem Eierlikör mache ich mit Schokolade zusammen und Butter eine
Eierlikör-Ganache.
Was wird das?
Das ist nachher meine Füllung der Biene mit dem Birnen- und Fruchtkern.
Weil ich hier Lunderblütensirup reinmache, habe ich bisher keinen Zucker
reingemacht. Die Optik trägt ja auch zur Süße bei.
Ich mag ja lieber Zuckerarm.
Besser als ein Tennisarm.
Sind die Böden im Ofen, ist Creme-Zeit.
Ich arbeite jetzt gerade an meiner Konditorkreme mit Marzipan. Hier habe
ich Milch, Marzipan, Orangenzesten.
Sechs gleiche Exemplare sind gefragt.
Ich achte jetzt darauf, dass ich überall die Kuvertüre gleichmäßig habe, den Rand
ein bisschen dünner und dass man auch später so ein bisschen was von der
weißen Schokolade schmeckt.
Die schmeckt man ja immer gerne.
Darf richtig schön gelb sein, das Schnäbelchen.
Hühner mögen Rot und Orange und können sogar UV-Licht wahrnehmen.
Das traut man ihnen gar nicht zu, oder?
Den Walnuss-Honig-Mürbteig mache ich hier. Das soll der Crunch unter dem
Bienchen sein.
So, lass ich zehn Minuten kühlen.
Patrick hackt sich einen kleinen Pulstreiber zurecht.
Ich mache eine Mokka-Sahne-Füllung mit Mokka, Schokoladenbohnen und Kakao-Nips.
Wie viel Thymian? 10 Gramm Thymian.
Wie viel? 12 Gramm.
Vorsicht, mein Brandteil. Ja.
Fabian, wie läuft's?
Ja, ein bisschen holprig. Den Biskuit musst du noch mal neu machen.
Ich habe, glaube ich, einen Speed-Biskuit jetzt gemacht. In fünf
Minuten war der neue da drin.
Und jetzt bin ich gerade an der Creme dran. Es kommen noch Mandarinen mit
rein, dass was Fruchtiges auch noch mit drin ist. Mandarine, Thymian, wie bist
du auf die Konstellation gekommen?
Ich wollte den Gewürz drin haben, was mit Mandarinen ein bisschen harmoniert.
Ich bin wirklich sehr gespannt. Ich freue mich auf die Schnecken.
Ja, wenn es Schnecken gibt.
Ihr Lieben, tierisch fix ist auch schon die Halbzeit da. Ihr habt nur noch eine
Stunde. Ich hab noch viel zu tun.
Annalisa setzt auf Hagebutte.
Ich finde tatsächlich, Hagebutte ist was sehr, sehr Leckeres. Und ich wusste, ich
will sie in irgendein Rezept einbauen.
Und irgendwie dachte ich mir, zu den Mäusen passt es sehr gut.
Wenn man nur sechs Exemplare backt, darf keines daneben gehen.
Diesen Orangenzucker werde ich dann karamellisieren und die geröstete
Walnüsse reintun.
Vom Geschmack her sehr variantenreich.
Mein Innenleben ist ja jetzt nicht so spektakulär. Ein Teig und dann kommt ein
bisschen Kompott rein und Haselnussgekörnte und dann schnell,
schnell, schnell.
Und Patrick?
Happy?
Ich bin gar nicht happy jetzt gerade. In meiner Welt sehen die Dinos nicht so gut
aus.
Ich mache es nochmal, damit ich ein Backup habe.
Und das 50 Minuten vor Schluss.
Genau wie Fabian eben kommt nun auch Patrick in die Bredouille.
Bei Sibylle sieht's besser aus.
Außen knackt, innen drin sind sie weich. Lass die jetzt noch auskühlen, aber ich
denke, die sind perfekt.
Dabei sind an Macarons schon so viele gescheitert.
Bitte lieber Gott.
löst Fabian Backpapier und Zeitproblem.
Jetzt sieht es sich auf jeden Fall mal besser. Ich bin jetzt nicht 100%
zufrieden, aber das muss jetzt einfach so.
Noch erkennt man kaum Tierisches.
Das werden dann die Köpfe von meinen Schildkröten.
So ein bisschen Backkakao obendrauf, damit die nicht zu viel aufgehen.
Nur noch eine Dreiviertelstunde.
Schön im Nest bleiben.
Also die Windbeutel sehen sehr schön aus, finde ich, und die riechen gut, auf
jeden Fall nach Tonkabohne.
Ich will nicht ein Verpaar mit hier quietschigelb, das reicht dann gelb,
oder?
Absolut.
Jetzt kommen die Windbeutel raus.
Die fahren gut aus, die sind super.
So, die müssen jetzt abkühlen.
Wie liegt Patrick in der Zeit?
Ja, sind auf jeden Fall besser geworden.
Jetzt müssen die nur ganz schnell abkühlen und dann muss ich die noch
füllen, dekorieren, stapeln.
Wenn es sonst nichts ist.
Ich steche jetzt das Fell von den Schäfchen mit kleinen Blümchen aus.
Ich frage mich, was ich mir dabei gedacht habe, so viel auszustellen. Ich
dachte, ich bin hier ein bisschen schneller.
Zwei Stunden für sechs Tiere sind knapp kalkuliert.
Die Schnecken haben eigentlich die Augen in den Fühlern, aber es soll einfach süß
ausschauen und deshalb kriegen die so schöne Klupsch-Augen noch dazu.
Es hat ja niemand was von naturgetreu gesagt.
Tierisch süß reicht vollkommen.
Windbeutel füllen ist eine Kunst für sich.
Jetzt muss man natürlich aufpassen, dass alles gleichmäßig gefüllt ist und es
auch nicht total rausläuft. Genau, das braucht ein bisschen Konzentration.
Ihr Lieben, ich finde es toll, dass ihr heute arbeitet unter dem Motto Tiere
essen auch für Vegetarier. Ihr habt noch 30 Minuten.
Ich schaffe das niemals.
Positiv bleiben.
Dann machen wir die hier auch fertig.
Niemand kann sich ein Schneckentempo leisten.
Sie ist nicht gebrochen. Das ist schon mal das A und O.
Jetzt dann schneiden wir hier noch eine ganz schöne Kante.
Annalisa richtet ihr Augenmerk auf die Details.
Ja, ich versuche immer noch ein ruhiges Händchen zu bewahren, weil es eine
richtige Fieselarbeit hier gerade ist. Aber wenn wir ruhig bleiben, dann könnte
es klappen.
Immer ruhige Kügelchen schieben.
Die Füße erstmal.
Ich weiß nicht, was mir dabei gedacht hat.
Danke, Eni. Gib mir Power. Schlosspower.
Jeder hat seine eigene Technik.
Technik ist Flügen ausschneiden.
Ganz selber.
Auch Sibylle verleiht ihrer Kreativität Flügel.
Zu Hause macht man das mit Leichtigkeit, aber hier darf nichts schief gehen.
Man erkennt die rudimentäre Schnecke.
Sind damit zeitlich alle wieder im Soll?
Boah, das Eis spreht schon.
Eine super Erfindung.
Kommt aus der Medizin.
Die Erleichterung ist groß, die sind fest.
Ein Fest auch für die Augen.
Man lasst es sich gut rauslösen.
Und bei Lydia?
Die untere Schicht ist halt nicht sauber und das stört mich.
Aber nicht verschlimmbessern.
Ich werde jetzt die Füßen formen von meinen Schildkröten.
Unterschiede im Detailreichtum sind durchaus erkennbar.
Ich muss noch einiges dazu tun. Ich muss noch den Fondant hier ausrollen und
schwarze Streifen machen. Ich muss noch eine Krone formen.
Und jetzt muss ich alles noch anbringen.
Und das in den letzten 10 Minuten.
Ich habe schon so viel genascht, dass mein Mund schon ganz süß ist. Ich denke,
ich fange jetzt mal an zu dekorieren.
Ich habe hier noch ein paar Bildern und Eierschalen von zu Hause mitgebracht.
Bei den Dinos läuft die Evolution beschleunigt ab.
Meine Dinos entstehen jetzt. Die müssen aber jetzt ganz schnell entstehen. Nicht
so wie...
Nicht so wie damals.
Als das Leben aus dem Wasser kam.
Ich hab zu viel Kleinblickstrieme.
Ach Gott, ey.
Scheiße.
Don't touch my tralala.
You can't touch this.
Das war ja noch dein Pinsel.
You can't touch this.
You can't touch this.
Meine Nerven hier, das ist echt nicht normal.
Nicht nachlassen.
Ich hoffe, ich krieg das hin.
Krieg hoffentlich die Flügelchen hier noch, wenn nichts schief geht, hin.
Auch beim Schaf darf nichts schief gehen.
Ich versuch das dran zu klemmen, aber das sieht ja so scheiße aus.
Ihr Lieben, ihr habt nur noch tierische zwei Minuten.
Okay. Wir müssen noch auf meine Präsentationsplatte.
Sieht aus, als ob ein Kindergartenkind das gemacht hätte.
Falls jemand Zeit hat, kann mir jemand helfen?
Was kann ich dir jetzt helfen?
Ja, irgendwas machen. Aber ich weiß ja nicht, wie es aussehen muss. Das weiß
ich selber gerade nicht mehr. Einfach diese Dinger da drauf kleben.
Okay, ich klebe. Ich mache schon mal fest.
Du kannst ruhig die Blumen dran kleben.
Ihr Lieben, gleich ist hier Schluss mit Tierestreicheln. Ihr habt nur noch
wenige Sekunden.
Zehn. Komplett ringsrum blumen noch.
Neun.
Acht.
Sieben.
So peinlich.
Sechs.
Drei. Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Es sieht aus, als ob es ein Kindergartenkind gemacht hätte.
Es ist peinlich, aber ich kann es jetzt nicht mehr ändern.
Ich hoffe, dass ich wieder mit dem Geschmack punkten kann.
Ja.
Ich bin jetzt sehr, sehr erleichtert, dass ich alles geschafft habe und dass
die auch alle irgendwie gleich aussehen und auch süß aussehen.
Sie stehen, ich habe sechs Dinger, sie haben sechs, sie haben alle Flügel.
Das sind ja wirklich andere Bedingungen, es war natürlich Risiko, Macarons hier
im Backzelt zu machen und ich bin gespannt, was sie dazu sagen werden.
Der kulinarische Kleintierzoo hat geöffnet.
Ah, jetzt fühlen jetzt sechs Schwänzchen.
Nee, nicht sechs. Nur drei fehlen. Es fehlen nur drei Schwätzchen. Das heißt,
auf die Optik kann ich jetzt nicht mehr ganz so viel setzen.
Die fabianischen Schnecken sind ab sofort geboren, auf jeden Fall.
Ich hoffe, es schmeckt wenigstens.
Ich würde sagen, ich habe mich für den Gehörlosenverein eingesetzt. Schafe ohne
Ohren. Und ich kann es auch nicht mehr ändern. Die Schafe stehen da, wie sie
sind.
Das ist bis jetzt, glaube ich, die erste Verkostung, wo ich wirklich mit einem
sehr schlechten Gefühl tatsächlich reingehe. Also da gibt es wohl schon
ziemlich viele Sachen, die bemängelt werden können.
Mensch und Tier finden Inspiration auf dasgroßebacken.de und natürlich auch
alle Rezepte. Viel Spaß beim Nachmachen.
Und da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, in unserem Fall sogar
Tierliebe, freut sich die Jury jetzt aufs Verkosten. Wir beginnen bei Samuel.
Samuel, was hast du uns für eine Herde...
Gebacken und fein, womit hast du sie auch gefüllt? Ich habe heute kleine
Schildkröten mitgebracht aus dem Tonkabohnen-Brandteig. Oben drauf ist
eine knusper Schicht mit Tonkabohne auch und gefüllt sind die Schildkröten mit
einer Marzipankreme.
Deine Augen sind definitiv so angesetzt, dass man sofort schmunzeln muss. Und was
mir besonders gut gefällt, ist, du warst dir nicht sicher, ob du den Kopf aus
Brandteig machen möchtest oder ob du ihn modellierst dadurch, dass du jetzt den
Brandteig genommen hast. Und der Brandteig, wenn er hochgeht, bekommt ja
so eine Kante. Und von daher lächeln sie jetzt alle ja auch noch. Dann kann man
hier schön das Craquelin sehen. Auch da eine gut gewählte Farbe passt zu der
Schildkröte. Wenn man sich alle genau anguckt, ist dieses Exemplar auch so ein
Tick. Kleiner.
Optisch finde ich sie wirklich sehr entzückend.
Dankeschön. Der Farbton ist auch wirklich richtig schön geworden.
Merke ich mir.
Der Anschnitt zeigt, dass du handwerklich sehr gut gearbeitet hast.
Das so ein bisschen schmiert die Füße. Ich gehe davon aus, du hast den Salat
einmal vorher gewaschen.
Genau, es war nass, wollte ich noch abtrocknen, aber zeitlich habe ich das
nicht geschafft. Und Fondant löst sich gerne auf in Wasser, deswegen sind hier
so ein bisschen die Abdrücke, aber das hat ja nichts mit der Qualität zu tun.
Die Creme ist wirklich super lecker.
Und vor allen Dingen dann auch oben drauf mit diesem leichten Crunch hast du
nochmal eine andere Textur eingearbeitet. Und was dir wirklich
wunderbar gelungen ist, ist tatsächlich das Abschmecken mit diesem
Orangenabrieb. Denn du hast immer wieder ein wunderschönes Orangenaroma. Die
Tonkabohne rundet das Ganze ab.
Geschmacklich eine runde Sache.
Danke. Geschmacklich sind wir von dir schon verwöhnt worden. Auch hier stimmt
die Konsistenz.
Optisch sind noch kleine Feinheiten, die verbesserungswürdig sind.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich habe euch heute einen kleinen Hühnerstall mitgebracht.
Hühnermacarons. Ich habe selber Hühner zu Hause. Und gefüllt habe ich die
Macarons mit einer Eierlikör-Ganache. Und wenn man die anbeißt, kommt
sozusagen wie so ein Eidotter hinzu als Vorschein eine Physalis in der Mitte.
Also die Macarons sind wirklich wunderschön geworden.
Sie sind sehr niedlich, das kann ich jetzt an dieser Stelle auch schon mal
festhalten. Schöne glänzende Oberfläche, gleichmäßiges Hüschen, die Ganache kann
man sehen. Die Farben sind sehr ansprechend, hat tatsächlich so ein
bisschen Country-Style-Look. Auch dadurch, dass die Macarons ja selber so
eine leichte beige Grundfarbe haben. Ich finde, du hast das Dekor sehr dezent
auch platziert. Trotzdem kann man es gut erkennen.
Egal, wie rum man ihn jetzt dreht, man kann erkennen.
dass es wirklich überall ein gleichmäßiges Füßchen ist. Es franzt
immer ein bisschen aus, aber für mich vollkommen in Ordnung.
Das sieht aber schön aus.
Also du hast selber Hühner.
Und dass man dann diese Eigelb-Thematik im Inneren auch nochmal mit aufgreift,
ist sehr, sehr gut.
Geschmacklich ist es top. Man schmeckt den Eierlikör, die Physalis. Und dann,
und das ist wirklich das Wichtigste, sie sind nicht trocken gebacken. Also auch
vom Backen her sind die Macarons einfach perfekt.
Du kennst einfach deine Zeitabläufe. Und das ist das Ergebnis, dass er halt
einfach stimmig ist, gut gearbeitet ist und auch dekorativ wirklich sehr
entzückend. Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich habe euch heute sechs Schafe mitgebracht, die frisch geschoren worden
sind. Deswegen fehlt so ein bisschen das Fell.
In der Mitte befindet sich ein Haselnuss-Zimt-Biskuit, den ich minimal
weichgeknetet habe mit Schafsjoghurt. In der Mitte ein Nashi-Birnenkompott und
Haselnuss-Krokant.
Das ist für mich auch ein Schwierigkeitsgrad. Also du hast
tatsächlich den Fokus mehr dann auf die Dekoration gelegt.
Wobei schmecken muss es ja auch immer noch. Und ich finde, das ist häufig
etwas, was bei Cakepops so ein bisschen hinten runterfällt.
Fondant ist auf jeden Fall das falsche Material, weil bei der kleinen Menge
isst man automatisch diesen Fondant mit. Ich glaube, ich kenne insgesamt zwei
Menschen auf diesem Planeten, die Fondant gerne so in der Form tatsächlich
pur essen. Und meistens sind es Kinder.
Du zählst jetzt nicht mit, du isst sowieso immer alles. Aber da musst du
wirklich schauen beim nächsten Mal, dass du erstmal zügiger fertig bist. Und
Zuckerwatte hätte sich wahrscheinlich besser angeboten.
Wichtig war auch, dass man es gut schneiden kann, also dass diese Hülle
nicht zu dick gegossen ist. Hat aber gut funktioniert.
Von der Naschibierne habe ich fast nichts drin gehabt, also ein bisschen zu
wenig.
Ich hätte da tatsächlich auch eher noch eine saure Marmelade mit eingearbeitet,
weil die kannst du auch mit unterheben unter diese Kuchenmasse und dann hast du
sie tatsächlich überall.
So ist es jetzt, eine K-Pop-Masse, abgeschmeckt mit Zimt. Gut abgeschmeckt,
aber das war es dann auch.
Ich hatte ein Stück von der Naschi, die hat noch einen schönen Biss. Sie geht
aber geschmacklich tatsächlich unter.
Aber ich glaube, die Fruchtauswahl war für den Zimt so harmlos.
Vielen Dank. Danke schön.
Ich habe euch Fabians Langhalsschnecken, die ich gerade frisch neu gezüchtet
habe, also eine neue Rasse, mitgebracht.
Hergestellt ist sie aus einer Biskuitroulade, ein Vanillebiskuit.
Gefüllt sind sie mit einer Ricotta-Frischkäse-Thymian-Creme.
Und den Kopf habe ich aus Brandteig gemacht, also Windbeutel, und habe das
mit der gleichen Füllung gefüllt.
Ich finde, die sind sehr niedlich, weil Christian grinst schon die ganze Zeit.
Ich glaube auch.
Ja.
Fangen wir mal so an. Ich mag die Idee. Du hast dich für zwei Gebäcke
entschieden, wo andere gerne dran verzweifeln. Einmal Brandteig und auch
eine Roulade. Ich sehe hier die Köpfe.
Die Idee ist auch...
Sehr niedlich. Du hast auch dazu die Augen gemacht. Eine schielt so ein
bisschen. Ich glaube, ich hätte allerdings diese Roulade einfach nochmal
so zur Hälfte weiter aufgerollt, dass sie hier diese Verbindung zum Kopf
bekommt.
Es fehlt halt so ein bisschen Dekoration.
Vielleicht überrascht du uns gleich mit ganz viel Geschmack.
Sie werden uns auf jeden Fall in Erinnerung bleiben. Das kann ich dir so
sagen. Das freut mich.
Ja.
Süß.
Auch.
Auf eine gewisse Art und Weise muss man festhalten.
Schielen tun sie alle. Die Form der Augen ist auch sehr außergewöhnlich. Die
Roulade, damit hast du sehr zu kämpfen gehabt. Ich fasse mich kurz, von außen
gibt es noch einen ganzen LKW-Wagen-Sand, den man mehr
draufschippen kann an Leistung. Ich finde sie drollig. Ich auch.
Ich stelle mir vor, sowas kommt mir auf der Straße entgegen.
Wir hätten einen Verkehrschaos.
Der Thymian ist da. Das erschlägt natürlich alles andere. In dem Fall
jetzt die Mandarine, die so ein bisschen dagegen stimmt.
Und jetzt habe ich nur den Kopf probiert. Da ist es, wenn du jetzt
irgendwie so ein Stückchen Leberwurst unten drunter legst, sehr herzhaft. Der
Windbeutel ist gut gefüllt.
Ich würde sagen, Schnecken sind jetzt nicht unbedingt so das, wo du dein
Lieblingstier drauf aufbauen solltest.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich habe mich dafür entschieden, diesen kleinen Helferlein ein bisschen die
Bühne hier zu geben.
Und diese kleinen Helferlein sind quasi gefüllt mit allen Leckereien, die wir so
in unserem Garten haben. Zum einen der Birnenfruchtkern mit einem Honigwein,
umhüllt mit einer Holunderblütenmus.
Und dann weiter unten haben wir einen Walnussquansch in Form eines Mürbteigs.
Und dann kommt eine Hagebuttenganache als Zwischenschicht zu dem
Lavendelbiskuit. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass du halt... immer noch
diese Augenbrauen gemacht hast. Das sind genau diese Punkte, die es braucht,
damit man halt sagt, ach, wie putzig.
Es ist relativ sauber gearbeitet hier und da sind halt unten so ein bisschen
die Kanten ausgefranst. Du hast ja unglaublich viel Arbeit gemacht.
Alleine schon das Temperieren von der Schokolade.
Großen Respekt davor, was du hier in zwei Stunden uns präsentiert hast. Ich
finde es super schön. Es ist sehr, sehr niedlich und auch die Farbe ist sehr
ästhetisch.
Die Kuvertüre-Schale.
die für mich eine wunderbare Dicke hat. Christian konnte es auch gut schneiden.
Also der Anschnitt handwerklich sehr schön aufgebaut.
Es ist ein wunderschönes Spiel von verschiedenen Texturen.
Die Bieren haben wunderschönen Biss, die sind nicht komplett verkocht unten
drunter. Das mit dem Lavendel ist super, dass du nur den Biskuit mit dem Lavendel
gemacht hast, weil dadurch ist tatsächlich so ein ganz leichtes
blumiges Aroma noch mit dabei.
Es ist frisch, es hat tolle Konsistenzen und es macht wirklich Spaß, diese
einzelnen Aromen zu entdecken und gemeinsam im Mund zu haben.
Vielen Dank.
Gebacken habe ich euch Windbeutel, die was eine Crackle-Lorkruste obendrauf
haben und gefüllt sind sie mit einer Ricotta-Zimt-Creme und einer Hagebutten
-Fruchtfüllung. Ich mag die Idee mit den Mäusen, ich mag auch deine Augen, auch
mit dem leichten Rosa.
Und wenn man dann so guckt, dann haben wir so eine Halbierung der Gruppe.
Einmal die Exemplare, die einen Schwanz haben und die Exemplare, die keinen
Schwanz mehr haben. Also man sieht bei diesem Exemplar, dass es...
vermutlich auch da einen Schwanz gegeben hat, weil hier ist so die Klebestelle.
Achtet darauf, wenn ihr etwas ranklebt, dass man das möglichst nicht sieht.
Es ist noch an der einen oder anderen Stelle ein bisschen aufgeplatzt und
deswegen beim nächsten Mal bitte ganz zügig rein, Eiswürfel reinschmeißen,
dann backen, dann hast du auch diese aufgeplatzten Stellen verhindert.
Machen wir das nächste Mal.
Ja.
Geil.
Das hier ist eigentlich das Wesentliche. Und das hat gut funktioniert. Also auch
die Herstellung von dem Brandteig, alles richtig gemacht.
Also was man bei dir festhalten kann, und das ist wirklich sehr imponierend,
ist die perfekte Konsistenz. Man sieht es jetzt hier dran noch, man hat es
angeschnitten. Du siehst den wunderschönen Glanz von dieser
Fruchtfüllung in der Mitte, die es hervorragend abgeschmeckt hat. Hagebutte
ist tatsächlich auch sehr selten eigentlich verarbeitet. Außen ein ganz
leichter Crunch von dieser Croqueneur-Kruste.
Der Windbeutel ist wirklich sehr gut gebacken. Also geschmacklich gibt es
nichts auszusetzen.
Nein, geschmacklich kann man es, glaube ich, gerade nicht besser machen.
Bei der Optik ein klein bisschen schon.
Vielen Dank. Danke euch.
Glück gehabt.
Das sind windbeutschende Kokolorküste.
Gefüllt sind die Dinos mit einer Mokkasahne, Kakao-Nips und schokolierten
Mokkabohnen. Du hast dich eher für eine Comic-Variation entschieden.
Beim Erkennen, dass es ein Dino sein muss, muss man jetzt so ein bisschen
genauer hingucken.
Hier hinten habe ich so Erinnerungen an einen Badehasen. Das ist jetzt der Bade
-Dino. Ich hätte tatsächlich vielleicht die Zacken noch probiert, ein bisschen
höher zu ziehen, sodass es wirklich so die Stachelige wird, was du möchtest.
Auch bei dir hier so ein bisschen diese Klebepunkte. Achtet wirklich darauf,
dass das möglichst nicht zu sehen ist.
Der Lebensmittelfarbe und du, das ist tatsächlich kein gutes Match. Man sieht
es vor allen Dingen hier an dem letzten, der ist sehr, sehr stark eingesunken.
Von daher wirklich vorsichtig sein mit der Lebensmittelfarbe.
Es ist wirklich gut gefüllt. Man erkennt jetzt unten an den Kanten die Farbe, die
da im Brandteig hatte.
Muss Christian recht geben, so ein bisschen weniger.
Er ist noch roh in der Mitte.
Auch bei Betty. Siehst du das hier unten?
Oh ja.
Die Nüsse sind nicht ohne Grund ausgestorben.
Vielleicht sollten wir die mal lieber unter der Erde lassen, gell?
Nein, nein, so schlimm ist es nicht.
Geschmacklich ist es wirklich gut.
Kaffee ist da, vor allen Dingen auch das mit diesen schokolierten Kaffeebohnen,
die du quasi mit eingearbeitet hast, hast du nochmal eine andere Textur mit
dabei. Obendrauf, die Coca-Cola-Kruste bietet einen leichten Crunch.
Es ist ein schöner Kaffeegeschmack. Die Konsistenz von der Creme gefällt mir
gut. Vielen Dank.
Wenn wir beim Thema bleiben würden, stünde jetzt vielleicht ein Tiramisu
an. Aber ich könnte mir vorstellen, die Jury hat sich für euch was anderes
überlegt für die zweite Aufgabe, für die technische Prüfung.
Was steht wohl diese Woche auf dem Plan?
In der technischen Prüfung kommt es darauf an, ein Überraschungsrezept
wortgetreu umzusetzen. Ihr dürft euch jetzt schon mal mit den Zutaten vertraut
machen. Deckt sie bitte auf.
Ach du Heimatland.
Ich glaube, wir sind heute herzhaft unterwegs.
Oregano, Chili, Pfeffer. Nein, Knoblauch.
Aber ich verstehe den Mo noch nicht ganz.
Hefe, Parmesan und Basilikum.
Tja, was sollt ihr wohl backen?
Dreht das Rezept jetzt um.
Knusper, ja.
Herzhafte Knusperstangen.
Ah, schon wieder Plunderteig. Haben wir ja erst gemacht, ne?
Doch, ein Plunderteig schon wieder.
160 Minuten.
Ach, und ein pikantes Tomatenpesto. Okay.
Okay.
Ja, natürlich, das Abschmecken wird, glaube ich, ein bisschen tricky. Weil
jeder hat natürlich so sein eigenes Vorlieben für den Geschmack. Ich glaube,
das wird so ein bisschen das Problem sein. Und vielleicht auch der
Plunderteig. Ja, ihr sollt herzhafte Knusperstangen backen. Die mampfen sich
ja richtig leicht weg. Die Frage ist, sind die in der Herstellung auch so
einfach? Leider nein.
Für die perfekten Stangen müsst ihr einen Plunderteig herstellen und beim
Plunderteig habt ihr ja ein bisschen Erfahrung. Ich bin mal gespannt, wie
eure Exemplare nachher dann aussehen. Und vor allen Dingen beim Abschmecken
der pikanten Füllung ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Ordentliches Arbeiten ist auch bei der Fertigstellung gefragt.
Mohn und Sesam sollten sich nach Möglichkeit nicht vermischen und die
Stangen müssen akkurat in sich verdreht werden.
Wir freuen uns auf vier gleichmäßige Stangen.
Ja, ihr kennt das Spielchen schon. Die Jury darf natürlich hier nichts
mitbekommen. Deshalb, ich glaube, ihr findet einen Ausgang zwischen den
Zeltstangen. Ich freue mich auf die Verkostung.
Und ihr habt für diese leckeren Knusperstangen 160 Minuten Zeit. Und die
starten auch sofort auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Packt. Ja!
Kein Kommando von der Stange.
Und auch kein Rezept nach Schema F.
Auch wenn es wieder mal mit einer Platte Ziehbutter losgeht.
Der Brunner Tag war ja bei der vorletzten griechischen Prüfung ja auch
dran. Und da hat man es eigentlich ganz gut hinbekommen.
Deswegen hoffe ich, dass es diesmal auch ganz gut klappt. Aber man weiß ja nie,
was hier so im Zelt passiert.
Also ich habe schon mal Knusperstangen gemacht, aber ehrlich gesagt nicht mit
einem eigenen Plunderteig. Aber den Plunderteig habe ich ja schon mal
gemacht, deswegen hoffe ich, dass es heute bei mir besser klappt.
Die vierte technische Prüfung und Christian wünscht sich heute
Knusperstangen. Das Besondere an dieser Knusperstange ist definitiv diese
Schärfe. Vor allen Dingen hat man auch ein bisschen braunen Zucker in der
Pesto. Gleichzeitig hat man auch dieses grobe Meersalz, was man draufstreut. Und
dann dieser Wechsel von Süße, Schärfe und dieses ganz leicht Salzige.
Ziemlich geil.
Ja, ich mache zuerst hier die Ziehbutter. Also dazu nehme ich die
kalte Butter und eben die 20 Gramm Mehl. Und die tue ich miteinander vermengen.
packe ich die direkt in die Folie und stelle die kühl. Das ist so mein erster
Schritt.
Nicht vergessen, parallel den Ofen auf 50 Grad vorheizen, damit der Plunderteig
gleich bei der richtigen Temperatur gehen kann.
Nicht zu viel kneten, dass es nicht zu weich wird und dass ich den gleich
rechtdeckig ausrollen kann und dass der gleich in den Kühlschrank kommt. Ich
versuche jetzt sehr zügig zu arbeiten, dass ich im...
Im Schluss noch ein bisschen Backzeit dann auch ab.
Getreu dem Motto, eine frühe Butterplatte sorgt für eine späte
Ruhematte.
Die Ziehbutter soll zu einer rechteckigen Platte ausgerollt werden
und dann in den Kühlschrank gelegt werden. Und das machen wir jetzt.
Das klappt schon mal.
Kommen wir zum eigentlichen Teig.
Der beginnt mit Milch, allerdings nicht auf Zimmer- oder Zelltemperatur.
Ich fange schon an, meine Milch zu erwärmen.
Sobald er ein bisschen warm geworden ist, werde ich meine Hefe reinbröseln
und vermischen. Ich möchte, dass meine Hefe sich auch schnellstmöglich
aktiviert.
Die Geh- und Ruhezeiten sind bei Hefeteig oft ein Problem.
Ja, ich messe jetzt schon mal Mehl ab, weil dann die Hefe gleich hier mit
reinkommt.
Und dann wird das Ganze zum Plunderteig verknetet.
Also wichtig beim Plunderteig ist es natürlich, dass die Hefe sich gut
auflöst und dass es lang genug geknetet wird, damit sich wirklich alle Zutaten
richtig verbinden.
Langsam.
So. Habe ich alles drin. Also Salz habe ich, die Butter habe ich, Zucker, Milch,
Hefe.
Okay.
Schaut eben sehr spannend aus, das Ganze hier.
Naja, kneten wir mal noch ein bisschen.
So, das langt.
Super. Perfekt. Ich bin echt zufrieden mit dem Teig. So, den tun wir jetzt in
den Rechteck.
Mein Teig ist sehr weich.
Also eigentlich gut. Den hat sich alles gut vermischt.
Das rolle ich jetzt aus zu dem Rechteck.
Ja, bis jetzt bin ich sehr glücklich mit dem Hefeteig auf jeden Fall. Der hat,
finde ich, eine schöne Konsistenz.
Und der wird jetzt auch zum Rechteck geformt. Und dann kommt er ganz schnell
in die Gefriertruhe.
So, das ist jetzt mein fertiger Teig. Der muss jetzt in den Gefrierschrank und
dann wird nachher die Ziehbutter eingearbeitet.
Teig und Butter haben Pause.
Die Hobbybäckerinnen und Bäcker keineswegs.
Ja,
mein Teig, der ruht jetzt und ich bereite schon mal das pikante
Tomatenfesto vor.
Getrocknete Tomaten müssen erst abtropfen.
Dann werden sie gemeinsam mit geschältem Knoblauch gehackt.
Ich stelle jetzt gerade das Tomatenpesto her.
Mal schauen, wie es wird, habe ich noch nie gemacht.
Bekanntes Tomatenpesto.
Ja, 20 Gramm Parmesan kommt da noch drin.
Ich mache tatsächlich ganz oft Pesto zu Hause selber.
Ich mag das einfach ganz gern.
Geht schnell und ob ich jetzt kaufe oder selber mache, da ist jetzt nicht so ein
großer Unterschied. Und selbstgemacht schmeckt natürlich immer ein bisschen
besser.
Ich habe Pesto noch nie selber gemacht.
Ich koche gar nicht. Also Pesto, da gibt es so eine super Marke beim
Einkaufsladen. Da gibt es schon fertiges Pesto zu kaufen.
Und das schmeckt super.
Pesto habe ich sehr, sehr oft schon gemacht, weil ich bin ja Italiener. Ich
liebe Pesto.
Etwas Salz.
Ja, etwas Salz. Das ist schon wieder gut.
Das ist ein etwas Salz.
So, Salz.
Ach so, Zucker.
Zwei Tealevel Chilisauce. Wer soll das abschmecken?
Was ist denn der Unterschied zwischen Salz und Flörtesalz? Ist Flörte
irgendwas? Das Flöte ist ja nicht etwas größer, äh gröber, nicht größer, oder
größer auch.
Das brauchen wir später zum Bestreuen.
Kommt ein ganzer Knoblauchzehe rein.
Chilisauce, oh Gott, ich mache weniger rein. Ich esse nicht so gerne scharf,
deswegen will ich da schon darauf achten, dass es nicht zu scharf wird.
Zwei Teelöffel Chilisauce.
Zwei Teelöffel.
Wenn er das so will, kriegt er das so.
Ich mag gar nicht scharf.
Und deswegen ist es für mich auch ganz schwer, das dann einzuschätzen. Ist das
ein halber Teelöffel? Ich finde das übelst viel.
Naja, so steht's drin.
So, ich häcksele das jetzt klein, weil meine Hände sind richtig fettig von den
Tomaten.
Damit ich mein Pesto herstellen kann.
Und wie geht es jetzt?
Also ich glaube, es darf nicht ganz mousse sein, glaube ich.
Ups.
Ah, ich stecke auch gescheit rein. Jetzt.
Ja, je nach Geschmack ist es jetzt so die Frage, wie hätte es der Christian
denn gern?
Die Tomatenpesto, die hergestellt werden soll, ist jetzt nicht kompliziert. Da
kommen alle Gewürze rein.
Wichtig wird nachher das Abschmecken. Christian wünscht sich eine pikante,
herzhafte Füllung. Das heißt, die Schärfe steht ganz klar im Vordergrund.
Es sind noch Pinienkerne mit drin, Knoblauchzehe, Parmesan ist mit drin,
ein ganz klein wenig brauner Zucker, damit auch so ein bisschen die Süße
rausgearbeitet wird. Pur gegessen.
Ist sie sehr scharf. Das mildert sich ab, wenn sie halt in diesem Sonderteig
eingearbeitet ist. Man muss es wirklich scharf abschmecken, damit es nachher im
Anschnitt, vor allen Dingen auch beim Essen, nicht untergeht.
Übel scharf.
Nicht abschmecken, Leute. Ist sehr scharf.
Oh, ist aber echt pikant.
Ist schon scharf. Ich mag ja scharf. Oh, zu scharf.
Alter Schwede.
Aber das ist scharf, oder? Ich mag das.
Scharf. Aber ich mag das auch.
Kommt halt zum Abgang.
Ja, mehr probieren tun wir auch nicht, weil sonst kann ich ja nicht mehr
weitersprechen.
Erste Testung meines Lebens ist fertig.
Die größte Herausforderung für unsere Kandidaten und Kandidatinnen ist
tatsächlich der Plunderteig. Obwohl sie schon Erfahrung haben, weil sie den
schon einmal machen mussten, ist, glaube ich, die Herstellung unter
Wettkampfbedingungen immer eine große Herausforderung. Wenn Sie Butter und
Teig nicht die gleiche Konsistenz haben, das heißt, der Teig kann reißen, die
Butter zu fest ist oder wenn die Butter zu weich ist, dann wird sie aus den
Seiten rausquetschen. Wenn der Teig zu dünn ausgerollt ist und diese
Teigschichten quasi platzen und die Butter austritt, dann kann man das nicht
mehr reppen.
Hört ihr es knuspern?
Knusper, knusper, knäuschen. Die Zeit läuft einfach weiter. Ihr habt nur noch
80 Minuten.
Halbzeit.
Halbzeit. Ich hoffe, dass das Zeitlich mit den Backzeiten alles hinhaut.
Der Hefeteig wird nun auf gut die doppelte Größe der Ziehbutterplatte
ausgerollt. Diese Platte muss komplett eingeschlagen werden.
So, die Ziehbutter.
Jetzt packe ich hier die Butter ein.
Die Ziehbutter, die ja auch gekühlt war.
Den Teig zu einem länglichen Rechteck ausrollen.
Wichtig, alles schön dicht machen. Ist alles schön dicht. Okay.
Einmal ausrollen.
Ich klopfe erst mal.
Das hat mir bisher immer Glück gebracht.
Jetzt wird der Teig einfach touriert.
Und das zweimal.
Sieht doch schön aus.
Das Mehl muss ich noch ein bisschen wegpinseln.
Das Mehl muss immer wieder weg, weil sonst die Schichten nicht so gut
übereinander halten.
Genau. Das heißt, einmal ins Gefrierfach.
Die erste Tour ist jetzt fertig. Der geht jetzt wieder ins Gefrierfach.
Das bedeutet, Zeit, um die Eistreiche vorzubereiten. Für die braucht man nur
das Gelbe vom Ei.
So, für die Eistreiche. Milch und Eigelb verquirlen. Okay, da brauchen wir eine
Gabel zum Verquirlen.
Eine saubere Bürste.
Verquirlen bis nach 15 Minuten der Wecker klingelt und der Plunderteig
seine zweite, einfache Tour verpasst bekommt.
Die funktioniert genau wie die erste Tour.
Ja, bis jetzt läuft es ganz gut. Ich bin ja schon bei der zweiten Tour.
Es sind heute nur zwei Toren.
Und das ist richtig angenehm.
Alter Schwede. Muss das so? Ja, es muss so.
Und ordentlich muss es sein.
Und wieder pinseln.
Und einpacken.
So, jetzt so.
Und zack.
Pinseln, umdrehen, Mehl, Folie.
Manche schaffen das ganz ohne Hektik.
Während der Teig kühlt, geht's ans Gebrösel.
Ich habe jetzt hier wieder ein Wartezeichen, weil ich die Ruhephase
hier von dem Plunderteig abwarten muss. Das macht einen natürlich nervös, weil
man das Gefühl hat, man kann jetzt nichts tun.
Außer sich zu beraten.
Ich mache dir das auf ein Blech, habt ihr gesagt.
Dann tust du die einpinseln in Mohn, einpinseln in Sesam und dann verdrehen
aufs Backblech. 6, 12, 18. Kriegst du das hin? Ja.
Wir sind gerade alles Schritt für Schritt einmal durchgegangen, wie man es
bestreichen muss mit dem Salz, mit dem Ei, mit dem Mohn und haben uns das kurz
einmal so laut gesagt, dann finde ich fest, dass es besser ist.
Oh,
mein Tag läuft aus.
Für eine Plunderstange ist er natürlich noch zu platt.
Es heißt gleich auf 40 mal 20 ausrollen. Okay, wenn es das heißt, dann machen wir
das.
Ja, mit den Rissen, ich bin gerade ein bisschen irritiert, weil der soll ja
eigentlich nicht aufgehen und auch nicht das Austreten. Und der reißt jetzt hier
so komisch, aber ich habe mich an alles gehalten, alle Kühlzeiten.
Der Plunderteig, der hat zwei Touren bekommen.
Jetzt wird der 40 mal 20 ausgerollt und halbiert. Boah, mein Rücken, ey.
Okay, also, jetzt muss ich mal gucken, wo die Hälfte ungefähr ist.
Denkt bitte daran, diesmal alles durchzubacken. Ich will nicht noch mal
in so enttäuschte Gesichter der Jury schauen müssen.
Ihr habt immerhin noch 30 Minuten.
Sicher? Ja.
Ich habe jetzt so Gas gegeben.
Wenn das jetzt wieder nicht reicht am Schluss von der Zeit, dann liegt es am
Rezept von Christian.
Ganz einfach.
Es könnte allerdings sein, dass ein bestimmter Teil der Jury das ganz anders
sieht.
Also... Besser, ihr kommt mit der Zeit hin.
Wir sollen das ja jetzt in sechs Streifen schneiden, in drei Zentimeter.
Also ich muss sechs Streifen schneiden, muss aber nur vier präsentieren.
Und von daher passt es.
Ich paniere jetzt diese fertigen Knusprstangen einmal auf der einen Seite
mit Sesam und auf der anderen Seite mit Mohn.
Wie Schnitzelpaniere.
Bei der Fertigstellung von den Streifen ist darauf zu achten, dass sie
gleichmäßig von beiden Seiten mit Mohn und Sesam bestreut sind.
Bei der Fertigstellung von den Knusprstangen kann ich nur den Tipp
geben, deutlich diese Knusprstange in sich zu verdrehen. Einmal wird nicht
genügen, damit die Optik so hinkommt, wie Christian sich das wünscht.
Wichtig ist nachher für uns, wenn die Stangen dann aufgedreht sind und
gebacken vor uns liegen, dass sich nicht Mohn und Sesam miteinander vermischen,
sondern dass man wirklich diese einzelnen Stränge dann auch nachher
sieht.
Man sollte im Leben gemeinsam an einem Strang ziehen.
Außer man backt Knusperstangen.
Dann zupft man am besten seine eigenen Stränge zurecht.
Ich habe gerade festgestellt, es wird jetzt Fingergespitzen-Gefühl. Vielleicht
dürfen sich die zwei Sachen ja nicht vermischen.
An die eine Seite kommt Sesam, an die andere Blaumohn.
Jetzt nehme ich das währenden Ding, zwirbel ich das so und lege das
so dahin.
Ja, also ich zübbel das zweimal insgesamt.
Finde ich ganz schön.
Ja, deswegen mache ich das auch so.
Hat sich schon vermischt, aber ist egal.
Die guten schöpfen die schlechten raus.
Und da ich nicht raus möchte, muss ich gut sein.
Okay, der Ofen ist perfekt.
Das heißt, er ist auf 180 Grad Umluft vorgeheizt.
Dieses Warten, das nervt mich so sehr.
Und wieder 15 Minuten warten.
Hey Ludi, was ist denn bei dir anders?
Ich glaube einfach die Zwirbelung. Meine Nerven hier, ehrlich.
Ich habe wieder zu viel gedacht beim Drehen.
Das Warten ist nichts für mich.
Die Stangen backen dank Eiswürfelzugabe in Dampfschwaden.
Uh, diese gefallen mir am besten von allen. Zeig es nochmal.
Deine sehen aber schön aus. Die gefallen mir am schönsten von allen.
Der Wecker.
Es ist ein gutes Zeichen, wenn er vor Ende der Backzeit klingelt.
Und? Alles knusper?
Die Backfarbe sieht gut aus, aber die Optik halt.
Mich ärgert, dass ich es nicht nochmal gedreht habe, weil dann wären sie echt
gut gewesen. Und das ist einfach diese technische Prüfung, dieser Stress.
Ey, sag mal, kick mal, ey.
Geil. Ja, ich bin zufrieden.
Ich finde die super.
Ihr Lieben, ihr habt nur noch zwei Minuten.
Die vier schönsten Stangen gehen in die Verkostung.
Ja, nochmal der Feinschliff. Ich versuche es, dass ich vielleicht noch
einen Punkt oder so retten kann mit der Optik.
Wobei die ja eh so nicht so gut aussehen, aber ich versuche es, dass ich
es einfach noch ein bisschen sauber mache.
Meine Mondkrüste ist abgegangen.
Ich lasse die einfach.
Gleich gibt es Gedränge im Gestänge. Hier kommt euer Countdown.
10 9 8 7
6
Fünf. Vier.
Drei.
Zwei.
Eins. Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich würde sagen, wenn die anderen nicht so toll ausschauen würden wie von
Patrick, dann fände ich es auch gut.
Aber die anderen schauen halt schon sehr geil aus.
Aber wir warten jetzt einfach ab, was anderes können wir eh nicht mehr machen.
Also ich bin ganz zufrieden mit meiner Leistung bei dieser technischen Prüfung.
Mir war es auch wichtig, heute ein bisschen, ja, also auf jeden Fall alles
da reinzustecken, was geht.
Ich habe vier solche Stangen da liegen. Sie sind gleichmäßig, vielleicht nicht
richtig gezwirbelt, aber sie sind gleichmäßig falsch.
Genau, und ich habe sie vorher mal durchgeschnitten. Ich glaube, sie sind
auch durch.
Ja, mach ich nochmal gucken.
Bringt euer Gebäck bitte nach vorne und stellt es hinter euer Foto.
Ich denke optisch wird es vielleicht schwierig zu punkten, weil die schon
hier und da ein paar Risse haben.
Geschmacklich, ich hatte vorhin mal eine angeschnitten, sind die echt lecker.
Ich hoffe, dass die Jury das genauso findet.
Ja, ich habe tatsächlich ein bisschen Angst, dass die sowohl Optik als auch
Geschmack ein bisschen bekritteln werden.
Naja, hoffentlich wird es dann nicht der letzte Platz.
Vielleicht, hoffentlich.
Ja, also wie vor jeder Verkostung, mein Herz klopft, ich bin nervös und ich
denke mal wieder der letzte oder vorletzte Platz.
Wem wird die Jury die Stange halten?
Gleich picken sie wie zwei Hühner auf der Stange an der Stange. Herzlich
willkommen zurück, Betty und Christian.
Christian, du bist unser Hahn im Korb. Hast du dir das so vorgestellt?
Es sieht auf jeden Fall verlockend aus, ja.
Du wolltest in sich gedrehte Knusperstangen haben. Wie doll sollten
die denn jetzt gedreht werden?
Genauso.
Also Paradeexemplar.
Genauso habe ich es mir vorgestellt.
Vor allen Dingen hat man quasi von der einen Seite dann diesen hellen Sesam,
dann den Mohn. Das ist immer so ein bisschen Fingerspitzengefühl. Und ich
finde hier diese Umdrehung von der Stange.
haben genau den richtigen Schwung, sodass sie tatsächlich auch von der
Breite her genau das haben. Sie sind wunderschön aufgedreht. Es ist eine
wunderschöne goldgelbe Farbe hier bei den Stangen. Also das ist optisch schon
ein sehr, sehr guter Stahl.
Kriterium war ja auch, dass Mohn und Sesam sich nicht vermischen. Ich finde,
das hat ja auch gut geklappt. Also man kann ja wirklich die einzelnen Streifen
sehr gut erkennen.
Dazwischen hier mal die Blätterung.
Lass es dir schmecken.
Du hast dir die Schärfe vorgegeben.
Mhm.
Es hat schon Wumms, nicht?
Ja, ist sie zu scharf?
Nö, aber man merkt es.
Genau. Es ist nur die reine, ganz dünne Schicht, die die Schärfe mit sich
bringt. Und hier ist es sehr, sehr gut geworden.
Geschmacklich und von den Konsistenzen her.
habe ich an der Stelle definitiv nichts auszusetzen.
Ich kann verstehen, warum du es als technische Prüfung vorgeschlagen hast.
Also das gefällt mir schon sehr gut.
Nachdem wir hier schon das Paradebeispiel hatten, kommt jetzt die
Version, die so ein bisschen mehr, glaube ich, gedreht werden müsste.
Sie erinnert so ein bisschen mehr an eine Schleife, wo hier quasi der Knoten
ist. Ist das jetzt für dich falsch oder ist das einfach nur nicht korrekt
gearbeitet? Also es ist auf jeden Fall so, dass das natürlich nicht optimal
ist, das Ergebnis.
Es hätte tatsächlich noch einmal mehr aufgedreht werden müssen, damit es nicht
ganz so breit läuft, weil das ist letztendlich der Sinn dieser Stange
natürlich. Wichtig war halt einfach, dass der Sesam und der Mohn voneinander
getrennt sind und das ist hier auch gut geworden. Der Farbton ist wirklich gut.
Also man hat es ja von außen eigentlich schon gesehen, dass hier die Blätterung
funktioniert hat.
Genauso ist es jetzt beim Anschnitt.
Auch da sieht man die schöne Pohrung und die Blätterung.
Das ist immer so ein bisschen schwer, wenn man viele Exemplare mit Schaf essen
muss. Ich habe aber das Gefühl, dass die Schafe hier ein Tick weniger ist.
War beim ersten ein bisschen intensiver. Kann ja auch beim Aufrollprozess so ein
bisschen an den Seiten rausgleiten. Sie ist noch da. Es wäre für mich noch in
Ordnung. Dann kommen wir noch zu den nächsten vier Knusperstangen.
Auch hier diese vier Exemplare sind nur einmal gedreht worden. Ich finde es sehr
spannend zu sehen, wenn ich jetzt das Vorgängermodell dazu sehe, dass sie
optisch doch komplett anders aussehen.
Optisch scheint es mir so, als wäre ein bisschen weniger von der Füllung drin
ist. Also wir haben hier wirklich nur so einen ganz leichten Strich. Es muss halt
immer gleichmäßig aufgetragen werden, genau. Aber dadurch, dass du halt auch
weniger Umdrehungen hast, Kommt dir das optisch so vor, als wenn es ein bisschen
weniger Füllung ist? Also ich hoffe, dass die Schärfe noch da ist.
Überprüfen wir das Ganze.
Also das Erste, was auf jeden Fall festzuhalten ist, ist es auch hier eine
wunderschöne Blätterung. Man kann es halt die einzelnen Schichten, wie man
jetzt hier dran auch sieht, schön auseinanderreißen. Also durchgebacken
sind sie auf jeden Fall.
Guten Appetit.
Also ich finde, man beißt dran. Als erstes hat man nur diesen
Plundergeschmack. Dann kommt ein bisschen Salz und dann kommt erst das
Pesto. Und ich glaube, da hast du eigentlich eine andere Reihenfolge. Ja,
definitiv. Durch das Aufwickeln und dadurch, dass natürlich dann dieser
Plunder in sich ein bisschen mehr aufgedreht ist, hast du auch mehr von
der Füllung automatisch. Wenn man das aber ein bisschen mehr aufzwirbelt, ist
die Füllung präsenter.
Und hier ist sie ein bisschen zu wenig für mich.
Vielleicht auch ein bisschen zu wenig.
Gleich beim Auftragen schon.
Ja, das könnte theoretisch auch sein.
Hier stimmen auch die Exemplare.
Sie sollten möglichst gleich sein.
Und wenn mir etwas auffällt, ist es, wenn ein Teil anders ist.
Und wir haben hier dreimal Sesam in der Mitte und einmal Mohn.
Es soll gleich sein.
Noch hat sie das Lineal nicht rausgeholt. Aber wer das Lineal immer
ansetzt und die Pünktchen obendrauf zählt. Das springt einen doch auch an.
Also wer den Bock geschossen hat, herzlichen Glückwunsch. Vielen Dank. Das
ist natürlich... Funktioniert noch.
Oh Mann.
Sie sind nicht ganz so breit gelaufen. Einen kleinen Takt mehr hätte man es
aufdrehen können.
Und man sieht, finde ich, auch wieder deutlich mehr Füllung. Ja.
Also auch hier, diese Knusperstangen sind durchgebacken.
Man kann hier auch die Porung sehen und die Blätterung.
Lass es dir schmecken. Danke, dir auch.
Da kommt eigentlich mal auf die Idee, Mohn und Sesam zu nehmen.
Ach so, ja, das ist mein Ding.
Was man hier jetzt wunderbar daran erkennen kann, es ist sehr viel Füllung
da. Die Füllung hat eine angenehme Schärfe.
Du hast wieder ganz leichtes Kritzeln im Hals. Sie sind durchgebacken,
wunderschöne Blätterungen. Man schmeckt auch die Pesto selber. Also da ist auch
genug reingegeben worden, um es dann auch zu verteilen.
Die nächsten vier Knusperstangen haben jetzt wieder eine etwas andere Form. Sie
sind ein bisschen länger. Sie sind auch nur einmal gedreht oder eineinhalbmal
gedreht.
Beim Aufwickeln werden natürlich die Stangen auch ein bisschen länger, weil
man arbeitet mit diesem Teig, der ist natürlich nicht fest.
Also hier bitte vorsichtig bei den Knusperstangen beim nächsten Mal gerne
noch anderthalb mal mehr aufdrehen, damit dann auch die Form so ist, wie ich
es mir vorgestellt habe.
Auch hier kann man erkennen, dass es gut mit der Füllung oder mit der Pesto
eingestrichen worden ist.
Auch hier kann man gut
erkennen, dass es durchgebacken ist.
Man kann so ein bisschen die Blätterung sehen.
Die Schärfe ist da, aber wenn man das halt noch ein bisschen weiter
aufwickelt, dann kommt diese Pesto immer mal wieder und sie ist präsenter. Und
dann ist es auch insgesamt noch ein bisschen schärfer.
Auch hier wieder vier Exemplare von der Wicklung korrekt. Der hier scheint mir
jetzt etwas dunkler als diese drei anderen zu sein.
Jetzt sind sie auch wieder fast doppelt gedreht.
Diese Knusperstangen sind von der Form her für mich noch vollkommen in Ordnung.
Also das mit dem Durchbacken. Jetzt kommt zwar noch ein Exemplar, aber ich
glaube, das hat diesmal richtig gut funktioniert.
Auch hier sieht man die Porung. Man sieht die Blätterung auch auf der
Unterseite. Eine schöne Backfarbe. Hier kann man auch die Blätterung erkennen.
Ich bin mir gerade bei der Schärfe noch nicht so ganz sicher.
Für mich auf jeden Fall ist die Schärfe definitiv da.
Was auch da ist, ist das Flördesalz. Auch da habe ich wieder schön drauf
rumgekaut. Also man muss sagen, das ist das zweite Mal Plunderteig.
Jetzt haben wir Profis.
Machen wir es ein drittes Mal ohne Rezept. Gucken, was passiert.
Kommen wir zum letzten Exemplar.
Also auch hier haben wir zwei Umdrehungen.
Kann man schön erkennen.
Gleichmäßig die Mohnseiten. Hier Sesam, auch hier nicht gemischt.
Dazwischen eine, wie ich finde, wunderschöne Blätterung, die auch
gleichmäßig ist.
Optisch für dich? Sie sind gerade, das ist ganz wichtig. Sie sind an den Enden
nicht so breit gelaufen, dass es aussieht wie eine Schlaufe.
Finde ich schon sehr, sehr schön.
Auch hier kann man schön die Porungen sehen und die Blätterung.
Wenn es nicht gewesen wäre, hätte ich mich jetzt auch sehr gewundert.
Also vom Mundgefühl her, so soll es sein.
Also vom Abschmecken her würde ich sagen, es ist pikant.
Ihr seid relativ zufrieden. Also wir hatten hier sehr viel Spaß, nicht nur
beim Zwirbeln, auch beim Abschmecken der Pesto. Jetzt sind wir natürlich
gespannt, welches die beste Stange war. Ihr dürft euch gern beraten.
Wo war denn für dich die Schärfe am wenigsten?
Ja.
Die waren beide für dich noch in Ordnung von der Schärfe her. Die waren in
Ordnung. Hier muss ich nochmal.
Hier war ein bisschen wenig Pesto drin. Genau. Ich würde mal sagen, mein
Bauchgefühl ist nicht ganz so gut.
Mein Wunsch, dass die Verkostung so läuft wie die letzte, ist leider nicht
in Erfüllung gegangen.
Jetzt steigt die Spannung.
Ob es wirklich der letzte Platz ist. Bei den beiden hat ja die Aufwicklung wieder
funktioniert. Meine wurden mitgelobt. Also wenn ich unter den ersten drei
mitspiele wieder, ist das für mich völlig in Ordnung.
Ich hoffe, dass es ein paar Punkte regnet, um eben das kleine Desaster von
Aufgabe 1 wieder ein bisschen ausgleichen zu können.
Geschmacklich fand ich ihn...
Dichter dran an dem, was du dir gewünscht hast. Ja, der Geschmack ist
allerdings tatsächlich das eine. Und das andere ist das Aufwickeln. Und er hat
natürlich überhaupt nicht die Form, die er sich eigentlich wünscht. Ja, ich
hoffe, ich habe über zehn Punkte und werde dann bei Aufgabe drei nochmal
Vollgas geben.
Ich liebe es scharf. Christian liebt es auch scharf.
Ja, das Ergebnis könnte ganz gut ausfallen. Ich freue mich auf jeden
Fall.
Die Jury hat eine Platzierung. Teil sie uns mit.
Alle Knusperstangen waren durchgebacken, aber es gab auf jeden Fall Unterschiede.
Definitiv. Deswegen fangen wir beim siebten Platz an.
Und der befindet sich hier.
Annalisa, zwölf Punkte.
Deine Knusperstangen erst mal nur einmal gedreht, zu wenig gewickelt. Und vor
allem das Pesto hätte auch ein bisschen reichhaltiger sein können. Abgesehen
davon auch noch ein bisschen schärfer.
Der sechste Platz.
12,5 Punkte für diese Exemplare.
Lydia, auch nur einmal gedreht und dadurch ist jetzt die Peste auch nicht
ganz gleichmäßig.
Der fünfte Platz befindet sich gleich daneben und zwar hier.
Samuel, 13,5 Punkte bei dir. Es fehlt so ein bisschen die Schärfe.
Und der vierte Platz ist hier.
Sandra, 14 Punkte.
Deine Knusperstangen sind eher Knusperschleifen.
Auch du, nur einmal diese Drehung, auch nicht ganz so scharf. Machen wir mal mit
dem dritten Platz weiter. Der befindet sich hier.
Fabian, 17 Punkte.
Alter Falter, ich bin stolz auf dich.
Ja, sehr, danke.
Der zweite Platz, der befindet sich hier.
Simile, möchtest du deine Punkte wissen?
18. Gut.
Der erste Platz.
Der befindet sich am Ende des Tisches.
Der befindet sich nämlich hier.
Patrick, herzlichen Glückwunsch. Schätz mal, wie viele Punkte du gekriegt hast.
Ich würde sagen zwischen 18 und 20.
Willst du mich verarschen oder was? 18, dann wären wir ja nicht beim ersten.
Also, du hast 20 Punkte bekommen.
Geiles Ding.
Gibt nichts dran auszusetzen.
Ja, 20 Punkte, da kann man sich wohl mal auf die Schulter klopfen. Ich bin
wirklich glücklich. Das hat so ein bisschen meine letzte Aufgabe jetzt
gerettet.
Ich würde mal sagen, der letzte Platz, der spornt mich nochmal mehr an für die
letzte Aufgabe jetzt. Das heißt nochmal alles geben, alles aus einem rausholen
und dann überleben wir hoffentlich diese Woche.
Sehen wir, wie es ausfällt, das Urteil der Jury nach der letzten Aufgabe
Spielspaß.
Jetzt wird unsere Backsendung zur Gameshow, denn die dritte Aufgabe steht
unter dem Motto Spielspaß.
Wie viel Spaß dürfen denn unsere Kandidaten haben?
Ich gehe davon aus, dass bei einer 3D-Torte jeder Bäcker Spaß hat.
Ihr sollt ein Spiel möglichst realistisch nachmachen. Das kann ein
Brettspiel sein, ein Geduldsspiel oder zum Beispiel eine Dartscheibe.
Geschmacklich und technisch geben wir euch keine Vorgaben. Ihr dürft sogar
Dekorationselemente, die ihr zu Hause vorbereitet habt, mit in eure Torte
einarbeiten. Betty und Christian sind heute keine Spielverderber, sondern...
Sie geben euch fünf Stunden für diese Aufgabe.
Das ist richtig ordentlich, ne? Und auf mein Kommando geht's auch schon los.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Fünf Stunden Zeit für ein Spiel. Das kennt man sonst nur von Rollenspielen
oder Schachturnieren.
Aber es geht ja schließlich um etwas. Um die letzten fürs Weiterkommen benötigten
Punkte.
Ich wollte schon immer mal Schach lernen.
Ich finde Schach sehr, sehr interessant tatsächlich. Ich kann Schach nicht.
Und ich hoffe, dass die Jury mir heute Schach beibringen kann auf meiner Torte.
Fabian schichtet in seiner Schachbrett-Torte Mandelbiskuit mit
Rosenwasser-Schmandcreme, Kakao-Nips und Litschi-Kirschkompott.
Bei welchem Spiel spielen denn Karotten eine Rolle?
Ich mache den Max-Mäuse-Schreck. Dazu muss ich einen Käse machen.
Und in diesem Käsekuchen muss ich ein Rohr einbauen.
Also es wird spannend.
In ihrer 3D-Torte in Käseoptik schichtet Sandra Karottenbiskuit mit Multivitamin
-Bananenpudding, Bananenquarkcreme und Bananenchips-Crunch.
Was ist Annalisas Lieblingsspiel?
Ich habe mich für eine Biliblibertorte entschieden und geschmacklich wäre es
eine Kokos-Räubusch-Holunderbeeren-Torte.
In den Bergen unter Billis Biberbau stapelt Annalisa Kokosbiskuit mit
Räubosch-Mascarpone-Creme, Holunderbeer-Fruchteinlage und Kokos
-Räubosch-Crunch.
Es gibt so viele Gesellschaftsspiele. Ich mache heute das Spiel Blitzplatz
-Pinguin und das sieht aus wie eine Eisscholle. Und ich wollte so ein
bisschen dieses eisige oder dieses, ja...
Irgendwo mit aufgreifen vom Geschmack. Um das Spiel Plitsch-Platsch-Pinguin
originalgetreu nachzustellen, präsentiert Sibylle ihre Schokominz
-Brombeertorte auf einem Gestell, sodass die gesamte 3D-Torte leicht wackelt.
Der Schwierigkeitsgrad ist aufgrund der 3D-Torte bei mir natürlich ein bisschen
höher. Und auch geschmacklich habe ich dort eine Komponente, gerade mit dem
Eisminze-Sirup. Das kann halt nach hinten losgehen. Ich hoffe, es ist
angenehm zu dosieren.
Patrick nimmt zum Dosieren den Löffel.
Ja, also heute mache ich Mensch ärgere dich nicht.
Das habe ich damals als Kind immer ganz, ganz oft mit meiner Familie gespielt.
Deswegen habe ich gedacht, das eignet sich ganz gut, das als Torte zu machen.
In Patricks Spielbrett-Torte treffen Schokoböden auf Minz-Mascarpone-Creme,
Orangenkört und Knusperperlen.
Ob sich nach der Verkostung wirklich niemand ärgert?
Ich mache heute Lotticarotti.
Unser Familienspiel oder Kinderspiel, also aus der Kindheit.
Lydia versteckt in ihrer Lotti-Karotti-Torte Rübli-Böden mit
Lavendel-Topfencreme, Lemon Curd und Pekernuss-Crunch.
Samuel backt einen echten Klassiker.
Mit meiner Familie spiele ich immer Bingo. Am Weihnachten zum Beispiel.
Erdnüsse müssen immer auf dem Tisch sein und Schokolade. Deshalb habe ich jetzt
diese Geschmackskombination genommen.
Auf Samuels Torte kann die Jury Bingo spielen.
Der süße Gewinn im Innern besteht aus Schokokaffee-Biskuit mit
Erdnussbuttercreme, Zartbitterganache und Erdnusscrunch.
Ich habe noch einen Schuss Espresso reingemacht. Ich mache das immer zu
Hause. Ich finde, wenn man einen Schokoladenkuchen oder einen
Schokoladenboden backt, dann gehört es auch dazu, einen Espresso-Shot
reinzumachen.
Pi mal Daumen, eine halbe Stunde kann man fürs Anrühren der Teige rechnen.
Die Schüssel ist so schwer.
Sie wird leichter.
Eigentlich mache ich ungern so Schokoladenteige, weil ich finde die
immer ein bisschen trocken. Aber das ist ein Schokobiscuit mit heißem Wasser. Der
ist sehr, sehr saftig, deswegen benutze ich den auch.
So, Böden kommen schon rein.
Mit spielerischer Leichtigkeit schieben die Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker
ihre Böden in die Öfen.
Backen ist kein Glücksspiel. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Auch nicht
die Temperatur.
170 Grad für circa...
25 Minuten bis 30 Minuten.
Keine Atempause.
Ich mache jetzt gerade meine Orangenkörb.
Wichtig ist halt wirklich am Herzen stehen zu bleiben, die klumpt nämlich
verdammt schnell.
Ich habe mich heute für Lemonkörb entschieden, weil ich finde, das gibt so
noch ein bisschen die Säure zu dem süßen Lavendel.
Auch ohne geschmackliche Vorgaben geht es nicht ohne Frucht.
Ich mache als Fruchtfüllung heute ein Litchi-Kirschkompott.
Sieht aus, als ob wir im Dschungelcamp wären und wir Hode essen müssten.
Gut, dass nur die Jury das essen muss.
Also wirklich, wir sind ein seriöser Sender.
Das ist die Holunderbeere, die so riecht.
Es riecht ein bisschen nach Käsefuß, so im ersten Moment.
Wenn nicht, dann nimmst du noch ein Stück Gouda und überbäckst deine Torte,
weil mit Käse schmeckt ja alles besser. Das ist ein Plan, das stimmt.
Das ist meine Multi-Vitamin-Bananen-Fruchteinlage.
Da sind sie wieder, die Böden. Sie brennen darauf, geschichtet zu werden.
Aber solange sie so heiß sind, wird das nichts.
Fluchtee, durchgebacken und ja, bin sehr, sehr zufrieden damit.
Und jetzt wird er eingebettet und darf ein bisschen auskühlen.
Die erste Stunde ist schon vorbei.
Der ist ein bisschen flach geworden. Da muss ich nochmal einen machen, glaube
ich. Ne, der ist nicht ganz aufgegangen, aber das ist kein Problem.
Wir können den trotzdem verwenden. Ich mache einfach nochmal einen,
sicherheitshalber.
Und das, während einige andere schon Kuvertüre verarbeiten.
Ich bereite jetzt gerade die dunkle Ganache vor, die dann als
Stabilitätsring bei der Torte gilt.
Stabil und schokoladig.
Was will man mehr?
Ganache gibt es bei mir irgendwie immer viel.
Fabian wiederholt sich.
Das ist Teig Nummer zwei.
Das ist der neue Abwasch.
Toi, toi, toi.
Doppelt gebacken hält besser.
Ich kümmere mich jetzt um meine italienische Butterzähne. Hier habe ich
schon Eiweiß mit Zucker.
Ich mache heute zu meinen Karottenböden eine Lavendeltopfencreme, also ein
bayerischer Quark mit ein bisschen Mascarpone und selber gemachtes
Lavendelsirup.
Ich dachte heute so ein bisschen für die Beruhigung vor der Aufgabe 3.
Packen wir doch ein bisschen mit Lavendel, oder?
Gegen Naturheilmittel haben wir natürlich nichts einzuwenden.
Ich werde dann die Creme nach und nach immer abschmecken und gucken, ob ich
noch mehr Erdnussbutter brauche oder nicht.
Das ist Eisminzesirup.
Ich habe es zu Hause mit 8 probiert. Das war sehr angenehm. Da kam eigentlich nur
ganz zum Schluss ein bisschen so eine Kühle im Rachen. Und das will ich
eigentlich hier auch erzeugen.
Ich will nachher nicht hören, die Eisminze geht gänzlich unter.
Ich will aber auch nicht hören, die ganze Torte schmeckt nur nach Eisminze.
Das ist wirklich Gratwanderung.
Fabian steht vor einem ähnlichen Problem.
Beim Rosenwasser muss man sehr vorsichtig sein, weil das kann ganz
schnell kippen. Tatsächlich, wenn das zu stark ist, dann schmeckt das alles nur
noch nach Seife.
Sparsamkeit ist auch bei Farbentrumpf.
Tja, jetzt kommt meine Spezialzutat.
Die ist grün.
Mal wieder.
Und mal wieder ist Christian äußerst misstrauisch.
Ob Patrick ihn doch noch für seine Lieblingsfarbe begeistern kann?
Sie schmeckt.
Haben Sie uns nicht groß angekündigt, dass Sie nichts Grünes mehr machen
wollen? Ich habe es total vergessen, Entschuldigung. Da musste ich mein Wort
zurückziehen. Was ist denn das schon wieder?
Aber das ist natürlich, da ist keine Lebensmittelfarbe drin.
Nee, natürlich nicht. Da ist bestimmt das natürliche Grün der Menze.
Das tibetanische Grün ist das.
Ja, bisschen exotisch.
Ja.
Herzlich willkommen bei meiner Farbshow.
Nicht, dass es deswegen Krach mit der Jury gibt.
Es ist für alle besser, wenn es nur beim Kauen knirscht.
Doch auch im Crunch kann Konfliktpotenzial stecken.
So, jetzt machen wir noch den Crunch.
Ja, also Betty freut sich nicht auf die Verkostung.
Banane in Banane mit Banane umhüllt.
Uh, jetzt sabbert er gleich an.
Die Banane ist sicherlich nicht unbedingt mein Favorit, aber von der
Zusammensetzung und vom Rezeptlesen mit dem Quark und dem Multivitamin-Pudding
und so, ist es tatsächlich das Konzept, auf das ich am meisten gespannt bin und
mich am meisten auch freue.
Noch knapp drei Stunden vor Freude.
Der ist wieder nicht aufgegangen, deshalb machen wir Teig Nummer drei.
Wird da nicht die Zeit knapp?
Ich kann in der Zwischenzeit modellieren.
Und wir haben ja hier Gott sei Dank einen Schockfroster. Das heißt, ich kann
die Böden dann zum Kühlen in den Schockfroster und geschichtet ist
gleich. Also alles noch im grünen Bereich.
Bei Annalisa sieht man mehr rot-braun. Ich koche jetzt gerade aus Räuberstinen
Pudding, dass das Ganze dann später mal in Creme mit eingearbeitet werden kann.
Tortenschneiden ist ein Drahtseilakt.
Das schneidet man erst mal so. Schauen wir mal, was da rauskommt.
Uh, das sieht gut aus.
Ich bin sehr, sehr zufrieden. Ich bin glücklich.
Auch nicht so trocken, denke ich.
Tatsächlich mache ich heute eine 3D-Torte.
Und deswegen schneide ich hier Dreiecke, denn es wird ein Käse.
Und der Käse ist ja...
Dreieckig. Zumindest bei dem Spiel.
So. Oh, Patrick kann nicht nur grün.
Oh nein, ich sollte weiter sein. Nochmal.
Dann halt Blitzschach.
So, das lasse ich jetzt ein bisschen aushärten.
Und dann kann man später die Karotte auf dem Spiel drehen.
So, hier mache ich das kleine Mäuschen hier.
Und das Mäuschen muss nachher durch die Torte durchrutschen. Im Idealfall.
Bespielbare Torten. Der nächste Kindergeburtstagstrend.
Ja, also hier im echten Spiel sieht man auch diese Wasseroptik.
Und dann bewegt sich das eben so.
Also ich mache jetzt gerade die Spielfelder.
Das sind insgesamt 56 Stück.
Und die muss ich insgesamt zweimal abstechen und oh mein Gott, da kommt die
Zeitansage. Ihr Lieben, jetzt habe ich so richtig Spaß, denn jetzt kommt meine
Uhr ins Spiel. Ihr habt Halbzeit, noch zweieinhalb Stunden.
Es kann knapp werden. Ich beeile mich einfach.
Ist das Fabians finaler Boden?
Bisschen besser, aber ich habe ja drei. Das ist das Wichtigste.
Wie die zustande kommen, ist ja völlig egal.
Ich trinke jetzt meine Böden mit so einem Zuckersirup mit Milch und Kakao.
Ich muss das jetzt mit einem stapeln, quasi dieses Rohr.
Deswegen muss ich das dahinter jetzt platzieren und kann diese Rohrteile in
sich ein bisschen variabel verdrehen, damit die auch tatsächlich in das
Spielfeld kullern.
Dann stapeln wir mal.
Boden, Creme, Frucht und
Crunch.
Das ist unser lila Launebäcker.
So lecker.
Ja, also ich stapel jetzt meine Böden auf eine Metallkonstruktion mit so einer
Hülse. Und die kommt nachher auf einen Stab, der eben auch oben ein bisschen
spitz zuläuft, dass eben das Spiel wie im Original sich bewegt, wenn man eben
drankommt, die Pinguine aufsetzt.
Weil wir sollen das ja auch bespielen können, ne?
Möglichst realistisch war die Ansage.
So, und jetzt kommen hier noch die Brombeeren rein. Und ich mach die so,
dass wenn man die anschneidet,
Die Torte auf alle Fälle immer eine Brombeere drin, hat aber auch nicht zu
viele.
Allzu viele Stunden habt ihr auch nicht mehr.
Genauer gesagt sind es nur noch zwei.
Jetzt kommt es in den Bruststern, dann hoffe ich, dass es fest wird.
Dann kommt meine Lieblingsaufgabe, modellieren.
Auch Annalisas Torte hat gerade das Feld geräumt.
Die Torte, die ist gerade beim Durchkühlen, dass die schön fest wird.
Ich fange schon mal an, ein paar Baumstämme zu modellieren.
Lydia schnitzt Häschen.
Fabian braucht ein ganzes Schachfiguren-Set.
Das ist jetzt ganz tolle Friemelarbeit.
Ich lieb's.
Auch Patrick hat buchstäblich Spaß.
Die sind so... Ich hab so dicke Finger, ey.
Das klebt alles.
Wie klebt denn die Schokolade hier drin? So.
Aber ich muss das jetzt, dann muss ich es mit der Nase wieder einstreichen.
So, ja.
Ja, also die sieht jetzt, also der Inhalt ist drin geblieben, sie steht,
ich streiche die jetzt von außen ein.
Und dann sieht man das nachher nicht mehr.
Bei Annalisa und Lydia nehmen die Torten Form an.
Nicht nur der Einstrich verleiht den Werken ihr Aussehen.
Ich versuche einfach so realistisch wie möglich diesen Eisberg hier
nachzumodellieren, indem ich halt Stücken absetze und woanders wieder
draufsetze.
Schaut doch eigentlich ganz gut aus.
Also heute habe ich mir wirklich große Mühe gegeben.
dass ich nochmal eine Runde weiterpacken darf.
Ich bin mittendran an der Tortenrettungsaktion. Mein Optimismus
schwindet. Aber echte Spieler geben nicht auf.
So, jetzt stellen wir das Ganze nochmal kalt.
Und dann machen wir schön danach.
Schön machen bedeutet oft von Dant drauf.
Jetzt kommt es darauf an, dass ich diese schöne ausgerollte Fondantplatte perfekt
auf meinen Eisberg draufkriege, ohne dass es reißt. Ich habe halt einen
Versuch.
Die Jury wird genau begutachten, wie gut dieser Versuch gelungen ist.
Jetzt wird es schön.
Gilt das auch für leicht verrutschte Torten?
Also durch das, dass der natürlich jetzt nicht ganz gerade ist, muss ich den so
eindecken, in der Form, die er hat.
Der Käse, der ist halt jetzt nicht so gerade.
Aber er ist rissfrei.
Ich sehe, ihr seid tierisch in eurer Arbeit vertieft, aber ihr habt nur noch
60 Minuten.
Einmal durchatmen.
Durchatmen und Teig essen.
Das wird spannend.
Ja, ich mache weiter in der Deko. Und zwar werde ich jetzt schon mal die Füße
und die Körper der Pinguine in weiß vorbereiten und danach mit dem schwarzen
Fundant weiterarbeiten.
Bei einigen Spielregeln hätten wir noch etwas Nachholbedarf.
Zum Beispiel bei dem Spiel mit dem Biber.
Der Biber kommt dann oben auf den Staudamm drauf, auf die ganzen Stämme
quasi. Und der darf nicht zu sehr wackeln bzw.
runterfallen. Wenn man die Baumstämme rauszieht, fällt der eben runter, hat
die Person quasi verloren.
Etwas einfacher als Schach.
Aber nicht von der Modellage her.
Die Käselöcher möchte ich optisch quasi darstellen durch die unterschiedliche
Einfärbung des gelben Fondants.
Ein guter Gedanke, aber auch die Konkurrenz liefert stimmige Details.
Es ist schon viel Arbeit. Ich muss jetzt hier die einzelnen Kästchen noch fertig
machen und dann kommen noch die Nummern rein. Und die Nummern muss ich auch
irgendwie mit der Hand formen.
So wird jedes Spiel zum Geduldsspiel.
Wieso habe ich mich für Bingo entschieden?
Beruhigt, oder?
Dieser Stress hier.
Ach, Nummer 1 ist da.
Ich möchte ja nicht mit euren Gefühlen spielen, aber euch eine Zeit durchgeben.
Ihr habt noch 30 Minuten.
Ich weiß nicht, wo fünf Stunden hingehen, gell? Ich gebe jetzt Gas, dass
meine Pinguin-Armee fertig wird.
Tu mit deinem Airbrush immer, ey. Ich liebe Airbrush.
Airbrush ist toll.
Malen nach Zahlen.
Ich mache das jetzt hier mit ein bisschen Wasser und Feucht.
Jetzt rolle ich da gleich drüber auf diesem Wafer Paper.
Und dann sollte das eigentlich so ein bisschen reißen.
Solange der Geduldsfaden nicht reißt, ist ja alles okay.
Oder, Sibylle?
Ja, die bewegt sich aber nicht so, wie ich will. Wahrscheinlich, weil die klebt
unten. Das ärgert mich gerade.
Fabian lässt sich nicht ärgern.
Die erste Seite gefällt mir sehr gut. Ich muss mich jetzt ranhalten.
Hat Samuel die nächste rote Schürze weiterhin im Sack?
Die Jurypunkte werden nicht gewürfelt.
Spielsatz und lecker. Ihr habt nur noch 10 Minuten.
Ja, ja, ja. Es wird auf jeden Fall wieder knapp. Ich bin jetzt hier in den
letzten Zügen bei dem Brett hier.
Alle Brettern dem Ende entgegen.
Ja, Friday.
Ja,
ist doch scheiße.
Ich bin froh, wenn es einfach vorbei ist.
Die Karotte steht auf einer Drehscheibe und die kann man dann mit ein bisschen
Gefühl drehen.
Die letzten zwei Minuten laufen.
Die Aufgabe von der Jury ist, die Stämme mit dem Stab dann rauszudrücken, ohne
dass der Biber, der oben aufkommt, runterfällt.
Gleich steht dem gepflegten Spieler- und Hortenabend nichts mehr im Wege.
Hier ist die Katze noch schön.
Ist ja auch ein Moppel. Hier ist alles ein Moppel.
Moppelkäse, Moppelkasse.
Das Spiel endet in wenigen Sekunden.
10 9 8
7 6 5
Kommt noch unser Stab mit drauf. 4
Drei.
Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebet.
Ich und Fondant sind eh schon keine Freunde. Und dann noch in Kombination
mit einer 3D-Torte. Never. Echt.
Nee. Nicht meins.
Wie war es bei dir?
Ja, also ich bin gespannt, wie es von innen ausschaut.
Und dann Torten, 3D-Torten, das ist genau das, was mir Spaß macht.
Ich bin ganz glücklich mit dem, was steht. Was wieder spannend wird, ist das
Innere.
Schön ist sie, jetzt muss ich nur noch schmecken.
Ja, ich hoffe natürlich, dass Betty und Christian meine Torte sehr loben werden,
dass ich viele Punkte einsagen kann.
Ich kann wahrscheinlich bei dieser Verkostung nur hoffen, dass mich
vielleicht Aufgabe 1 insoweit nach vorne geworfen hat, dass mir das jetzt nicht
das Genick bricht.
Ich hoffe, dass ich mit dem Geschmack jetzt noch ein paar Punkte ergattern
kann und auch mit meinen verschiedenen Techniken wieder modellieren und hoffe,
dass ich wieder in die nächste Runde rutsche.
Nervös bin ich auf jeden Fall, weil die Torte jetzt sitzen muss.
Optisch ist sie auf jeden Fall gut geworden. Wie sie von innen ist, ist das
Gemeine. Das weiß man mal erst, wenn die Jury das Ganze anschneidet.
Ich habe auf jeden Fall alles gegeben und jetzt liegt das Schicksal nicht mehr
in meinen Händen, sondern in den Händen von der Jury.
Liebe Jury, ich bin gespannt, wer von euch beiden gewinnt.
Wir bespielen jetzt die Torten und beginnen bei Sandra.
Ich habe euch die Max-Mäuse-Schreck mitgebracht.
Und da geht es darum, so viele Käsewürfel wie möglich zu sammeln.
Theoretisch könnte man jetzt die Maus oben reinschmeißen und das fällt hinter
raus. Ich nehme mal den violetten hier.
Zack. Ja, bleibt hängen.
Bei der Torte, sie ist ein bisschen abgesackt. Man sieht es hier auch so ein
bisschen an der Seite, wo diese Löcher auch in sich zusammensacken immer noch.
Also die Torte ist immer noch in Bewegung. Sie arbeitet immer noch. Ich
finde, Sandra, du hast das sehr, sehr schön umgesetzt. Und vor allem bei der
Form des Käses ist es halt wirklich tatsächlich gar nicht so schlecht, dass
er so ein paar Dellen hat. Ich bin gespannt, wie der Multivitaminsaft
gleich in deine Bananenkuchen schmeckt.
Du hast die Torte zweimal eingedeckt, damit du diese Löcher auch zeigen
kannst. Also von daher ist die Schicht ein bisschen dicker.
Das ist für mich in Ordnung.
Dünnere Schicht Ganache wäre sicherlich nicht nur für mich schöner gewesen,
sondern auch für dich.
Was ihr bedenken müsst, ist natürlich, dass wenn wir die Kuchen anschneiden,
dass natürlich auch alle Füllungen an den jeweiligen Orten auch vorhanden sind
von diesem schönen Ragu.
habe ich nämlich jetzt zum Beispiel in meinem Stückchen Kuchen gar nichts. Es
ist ein bisschen Banane da, aber ich hätte natürlich gerne das komplette
Spektrum einmal im Mund gehabt und das ist tatsächlich nicht der Fall.
Prozentual zu den ganzen Böden war einfach das Ragu deutlich zu wenig.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Billy Biber ist ein Geschicklichkeitsspiel.
Vorne ist ein Stab, mit dem man dann quasi die Stämme aus dem Staudamm vom
Biber rausschieben soll.
Und der Biber darf natürlich nicht runterfallen oder wackeln, sonst hat die
Person gleich verloren.
Dann probieren wir das mal hier.
Spielprinzip hat auf jeden Fall funktioniert.
Vorragend. Ich mag vor allem erstmal den Biber. Der ist süß modelliert, der ist
ansprechend. Es verbindet sich hier sehr gut.
Überall habe ich diese Struktur. Ich finde es auch schön schattiert.
Also optisch gefällt es mir wirklich sehr gut.
Ja, muss ich definitiv Betty zustimmen. Optisch kommt es tatsächlich dem
Original sehr, sehr nah. Ich muss allerdings sagen, wenn man das Rezept so
liest, das für mich Interessante ist natürlich neben dem Spiel selbst
Räuberstee und Kokosnuss in der Kombination mit Holunderblüte.
Ich bin gespannt.
Also bei dir kann man jetzt hier gut die Schichtung sehen. Man kann auch die
Holunderbeere gut sehen von der Farbe her. Vom Fondant her gut gearbeitet,
auch nicht zu dick ausgerollt.
Also die Böden sind gut gebacken. Das bleibt schon mal festzuhalten. Kokosnuss
ist auch da. Die Holunderbeere ist da. Du hast zwei üppige Schichten gemacht.
Sie sind perfekt geliert.
Es ist wirklich schade, dass dieser Räubersteh leider so ein bisschen
untergeht. Also da gerne beim nächsten Mal ein bisschen mutiger sein.
Konsistenzen sind alle richtig, aber ich kann mich Christian noch anschließen, da
tatsächlich noch mal so ein bisschen an der Justierung schauen.
Mach mal.
Vielen Dank. Danke euch.
Ich glaube, das Spiel kennt fast jeder.
Das gefällt mir auch von den Farben. Optisch gefällt es mir wirklich gut.
Die Torte ist Granate.
Wirklich richtig, richtig schön gearbeitet. Ich muss sagen, von außen
gibt es für mich nichts zu anstanden. Sieht sensationell aus.
Dankeschön.
Sechs. Ja.
Dann nehme ich hier mal die Roten.
Also das Interaktive funktioniert auch bei deinem Brettspiel sehr gut sogar.
Vom Handwerklichen her ist da ein Schnitt auch sehr gut gearbeitet.
Wir haben schon so viele Pfefferminztorten hier gehabt mit
Gletscherminze, mit divitanischer Minze, mit was der Geier was für eine Minze.
Aber es haben sich auch viele tatsächlich in die Nesseln gesetzt, weil
Minze sehr, sehr intensiv ist und das ganze Ding eher wie ein Klostein
geschmeckt hat. Aber du hast es sehr, sehr gut dosiert.
Ich bin geschmacklich sehr zufrieden, muss ich sagen, mit der Torte.
Danke. Ich mag das Aroma. Du hast es wirklich fein abgeschmeckt. Es ist da.
Vielen Dank.
Danke auch.
Also man kann das Spiel auf jeden Fall erkennen. Es ist sauber eingedeckt.
Unten auch die Kante.
Das ist wirklich super aufwendig. Sehr, sehr, sehr viele Details hast du da drin
verarbeitet. Allein die Zahlen, das Aufdossieren. Es ist einfach sehr, sehr
gut gearbeitet. Für mich gibt es nichts zu beanstanden.
Dankeschön. Also, wir haben die 11.
Damit hast du einen richtig.
Und ich einen. Damit haben wir beide quasi ein Bingo.
Interaktiv hat funktioniert.
Auch bei dir wieder schön gearbeitet und man sieht schon wieder, wie fluffig
quasi dein Boden ist und wie schön er nachgibt.
Alle Aromen sind herauszuschmecken. Von den Konsistenzen her gibt es auch nichts
auszusetzen. Ich glaube aber, du kannst noch ein bisschen mehr. Aber das Ding
ist auf jeden Fall für mich richtig lecker.
Danke. Es stimmt einfach alles.
Was mir aber besonders gefällt, dass es tatsächlich auch mit der Optik heute
zusammen funktioniert hat.
Vielen Dank.
Danke schön.
Du hast auch hier in diesem Fall wieder ein wunderschönes Motiv gewählt. Du hast
es sehr, sehr schön auch umgesetzt. Das ist ja eine 3D-Torte. Du hast sie auch
sehr aufwendig geschnitzt und bin von außen sehr begeistert. Vielen Dank.
Sieht tatsächlich eher wie so ein Kunststoff aus, aus dem dieses Spiel
gefertigt worden ist.
Da ist das Kopieren wirklich sehr gut gelungen.
Also auch die Interaktivität hat hier funktioniert.
Dass es jetzt sich nicht so bewegt wie das Originalspiel, also diese
Instabilität hat, ist für mich kein Kriterium. Also das wäre natürlich, wenn
es noch funktioniert hätte, wäre es natürlich ein Highlight gewesen. Aber
ich finde, es ist so auch schon eindeutig das Spiel, so wie man es auch
sieht.
Bei diesem Anschnitt hier kann man genau sehen, wie du die Verteilung drin
gemacht hast, auch mit den Böden dazwischen. Auch du sauber geschichtet.
Sibylle, also optisch kann man da nicht viel besser machen.
Geschmacklich hast du auf jeden Fall noch einiges aufzuholen, muss man sagen.
Diese Schokoladenganache, die du zum Einstreichen nimmst, ist viel zu viel.
Wenn der Dekorationspart Schokolade so dick hier ist, dann erschlägt er
natürlich alles andere an Aroma. Weil Minze habe ich nicht dabei, Brombeere
sehe ich nur als Farbe, aber auch als geschmackliche Komponente nicht dabei.
Immer daran denken, dass wenn die Torte angeschnitten wird, dass man immer alle
Komponenten dort auch üppig vorhanden hat.
Mein Tipp wäre tatsächlich gewesen, es vielleicht ein bisschen mehr zu
schichten. Und ich weiß, dass Ganache mittlerweile das Allheilmittel ist, um
Torten einzustreichen.
Man hätte es vielleicht auch mit der Minzcreme machen können oder da einfach
noch mehr normale Buttercreme runtermachen. Dann hat man diesen
Geschmack nochmal wieder aufgegriffen.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Man kann das Spiel, glaube ich, sehr gut erkennen. Es ist gut umgesetzt.
Die Hasen sind ja alle hier auch modelliert worden. Das hat sich, finde
ich, gelohnt.
Achte halt wirklich auf Sauberkeit.
Ich glaube, das ist so das A und O, wenn man hier weit nach vorne kommen will,
dass man wirklich auf saubere Kanten achtet, dass nicht irgendwo Flecken
sind. Das sind dann so die Kleinheiten, die nachher den Unterschied einfach auch
machen.
Ich habe einen Hasen.
Darf ich jetzt mit dem Blauen?
Ja.
Einfach.
So. Ich darf wahrscheinlich jetzt die Karotte drehen, oder? Sehe ich das
richtig?
Also der interaktive Teil bei dir auch erfüllt.
Auch bei dir der Anschnitt sehr gut gearbeitet.
Der Karottenboden ist traumhaft, aber auch mit den Pekernüssen hast du genau
in mein Herz getroffen, weil Pekernüsse passen zu Karottenkuchen, finde ich
persönlich immer am besten.
Dann sind sie noch karamellisiert. Es ist wirklich sau, sau, sau lecker.
Also ich kann wirklich nur empfehlen, dass man diesen Kuchen definitiv mal
nachbackt. Vielen Dank.
Kuchen backen kannst du wirklich sehr gut und auch gut kombinieren. Vielen
Dank. Vielen Dank. Dankeschön.
Ich hätte mir gewünscht, wenn dann schon die Steine quasi aus einer Form gemacht
werden, dass irgendwas unten an dieser Torte passiert, außer die Marmorierung,
dass man hier vielleicht wirklich einen sauberen Kantenabschluss hat, dass man
irgendwelche Verzierung hat.
Also man kann das Spiel total erkennen.
Ich glaube aber, optisch wäre mehr drin gewesen.
Ich muss sagen, das obendrauf gefällt mir sehr, sehr gut. Vor allen Dingen
auch das mit den Schachfiguren.
Sicherlich kann man vom Schwierigkeitsgrad noch eine Stufe
drauflegen, aber ich bin...
Eigentlich ganz gut zufrieden.
Dann sagt er beim Schach mit der Eröffnung, steht und fällt, der Sieg.
Der Anschnitt ist wirklich gleichmäßig vom Aufbau her wirklich sehr gut
gearbeitet. Ich freue mich jetzt auf den Geschmack.
Hast du sowas schon mal gegessen?
Ne, überhaupt nicht.
Das Spannende ist, man braucht die starke Aroma von den Mandelböden, damit
es mit dieser Lychee und dem Rosenwasser mithalten kann.
Das Rosenwasser ist da, aber es ist nicht zu kräftig. Also die Komponenten
hast du gut geschmacklich für mich ausgewogen. Diese Creme, die hat eine
unfassbar geile Konsistenz.
Wie so ein fetter Quark quasi. Ich wollte gerade sagen, das geht in eine
Quarkcreme rein. Ja, in die Richtung geht quasi die Konsistenz und dann ist
es wirklich mit dem Rosenwasser auch richtig gut abgeschmeckt. Mit einer
Sache muss ich tatsächlich so ein bisschen Betty widersprechen.
Der schwächste Part sind tatsächlich die Böden für den Kuchen, weil die anderen
beiden Komponenten sind wirklich von der Textur und von der Dosierung her
hervorragend herausgearbeitet.
Vielen Dank. Dankeschön.
Auch das schönste Spiel hat nicht nur Gewinner. Und die Entscheidung, wer
heute gehen muss, steht bevor.
Ja, die letzten Punkte fehlen. Und wenn Sie zu Hause die Punkte gerne nachlesen
möchten, können Sie das tun nach unserer Sendung in den sozialen Netzwerken. Et
das große Backen einfach folgen.
Und das sozialste Netzwerk ist ja immer noch das persönliche Kennenlernen. Und
wenn Sie uns mal kennenlernen wollen und hier im Zelt vor dem Schloss backen
möchten, dann bewerben Sie sich doch vielleicht fürs nächste Jahr und dann
können wir hier auch Ihre Torten verkosten. Viel Glück. Und Betty und
Christian, ihr müsst euch jetzt für die letzten Punkte beraten.
Die Punkte für Aufgabe 3 werden vergeben und zu den Punkten der ersten beiden
Aufgaben dazugezählt.
Ja, Entscheidung steht wieder an.
Optisch fanden sie meine Tortes sehr, sehr gut.
Geschmacklich ist es leider nicht so rangekommen, wie ich es mir erhofft
hatte.
So als Hobbybäcker und dann von zwei Profis so eine Kritik zu bekommen, das
lässt einen schon ein bisschen schmunzeln.
Einer steht vorne, das bin ich.
Die zweite Person, weiß ich nicht, lasse ich mich überraschen und dann gucke ich
mal, ob es vielleicht noch reicht oder nicht.
Die Würfe sind gefallen.
Leider muss jetzt einer von euch beiden der Spielverderber sein.
Mit konstant guten Leistungen in allen drei Aufgaben und einem kleinen Patzer,
was den Geschmack angeht, hat unser Bäcker bzw.
unsere Bäckerin der Woche 51,5 Punkte erbacken.
Die rote Schürze geht an oder
besser gesagt wieder an Sibylle.
Ich hätte sie auch gern jemand anderen gegönnt, aber natürlich,
mir scheint sie gut zu stehen. Ich nehme sie gerne wieder an.
Lydia und Fabian, kommt bitte nach vorne.
Ihr habt euch in allen Aufgaben ein Kopf an Kopf hingeliefert. Mal war da einer
ein Pünktchen besser.
Mal eine andere.
Was ihr gemeinsam habt, ist, dass ihr euch immer um die hinteren Plätze
bettelt. So auch in der dritten Aufgabe.
Mit einem knappen Rückstand von nur einem Punkt und insgesamt 38,5
Punkten endet heute das Rennen um den Titel für
Lydia.
Ja, Liam, alles gut.
Du kannst wirklich stolz auf dich sein. Ich finde, du kannst dir einfach auf
beide Schultern klopfen und probier einfach weiter, die Schultern nach
hinten zu nehmen, denn du bist eine ganz tolle Bäckerin und ich finde, du stehst
zu Recht hier bei den letzten sieben.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Lass dich drücken, Groß.
Tolle Reise.
Es war eine emotionale Reise, aber auch eine sehr schöne Reise. Und ich werde
die Zeit hier nie vergessen.
Und ich bin froh, dass ich dabei war und ich werde auf jeden Fall weiter backen.
Und wieder geht uns einer stiften. Da waren es nur noch sechs. Aber auch die
werden nächste Woche viel Backspaß haben mit Karamell und mit Frucht. Ich sage
Ihnen eines, der nächste Mittwoch wird legendär. Das dürfen Sie nicht
verpassen. Natürlich nur hier bei Das Große Backen in Sat.1. Bis dahin.
Tschüss.
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