All language subtitles for Das große Backen_S12E03_Versteckte Botschaften und leckere Zeitreisen

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Original subtitles

Hallo liebe Tortenfans, heute werden Sie sich bei uns so richtig wohl fühlen, wie

ein Backfisch im Wasser, denn heute ist bei uns Tag der versteckten Botschaften.

Meine bekommen Sie direkt und unverschlüsselt. Ich freue mich, dass

Sie dabei sind, hier bei Das Große Backen.

Die größte Bugshow der Welt lässt sich nicht lumpen. Die Hoffnung auf ein

eigenes Bugbuch und 10.000 Euro Siegesprämie.

Verliehen von Deutschlands Backjury Nummer 1 hat wieder die besten

Hobbybäckerinnen und Bäcker zu Sat.1 gelockt. Die rote Schürze geht heute

an... Sibylle.

Sibylle konnte die Pole Position übernehmen.

Lydia und Vanessa.

Es war hauchdünn und nur ein halber Punkt Unterschied hat zu der

Entscheidung geführt.

Das Abenteuer am Backzelt endet hier für...

Vanessa.

Oh nein.

Hey, es geht los. Wir dürfen weiter backen.

Letzte Woche war es ja ganz, ganz knapp. Also ich habe mich ja gerade so

durchgeschlängelt.

Diese Woche müssen die Kandidaten nicht lange Schlange stehen.

Schürze an und los geht's.

Noch hier zu sein bedeutet mir echt viel. Ich kenne ja die anderen und die

sind alle mega gut und ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich jetzt

weitermachen darf.

Das ist ein unglaublich tolles Gefühl zu wissen, dass ich eben letzte Woche,

obwohl ich eine Torte versandelt habe, beste war.

Auch in dieser Woche ist alles drin.

Woche drei, ich bin bereit.

Bereit, sich ein Denkmal zu setzen.

Man hat jetzt diese Woche noch mehr Druck.

Ich muss jetzt wirklich Vollgas geben, dass ich nicht nochmal nach vorne muss.

Step by Step, alles schön nach Plan abarbeiten.

Bis jetzt hat der Plan immer super funktioniert.

Ich hoffe, das bleibt auch so.

Es kann glatt gehen, wenn man in Form ist.

Ich bin froh, dass ich jetzt in Runde 3 angekommen bin

und ich hoffe, dass diese Runde meine Runde wird.

Nicht perfekt, aber ich glaube, man kann es durchgehen lassen.

Da ist eine Küchenzeile.

Das bedeutet meistens nichts Gutes.

Wir sind nur noch acht Leute und jetzt reicht es nicht nur, sich im Mittelfeld

durchzuschlängeln. Jetzt muss wirklich abgeliefert werden, damit du dich

wirklich safest für die nächsten Runden.

Alle Daumen sind gedrückt. Ich will diese Woche auf jeden Fall 100 Prozent

geben. Mach ich ja die ganze Zeit, aber vielleicht diese Woche 101 Prozent.

Es gibt geheime Botschaften und Zaubertränke.

Uh, der Crunch muss noch mit rein.

Typisch Annalisa ist immer ein Perfektionismus.

Die Zeit lässt es leider nicht immer zu, aber wir schauen, dass wir es in dieser

Woche wieder ein bisschen mehr ausarbeiten.

Es verläuft alles, es ist eine reine Scheiße.

Meine Nerven.

Ich muss mich jetzt echt beeilen.

Bei mir läuft's raus.

Wenn es läuft, dann läuft's.

Das stresst mich, ey.

Vier Kinder kriege ich einen Witz gegen das große Backen, echt.

Das nehmen wir mal als Kompliment. Es ist höchste Eisenbahn, denn das

Tortenkarussell dreht sich munter weiter. Und die Frage bleibt, wer wird

Deutschlands bester Hobbybäcker 2024?

Hallo liebe Backene, hallo Betty und Christian und ein großes Hallo an

Sibylle. Ja, du bist unsere Bäckerin der Woche.

Superman trägt ein rotes Keb, du eine rote Schürze. Voll verdient, aber du

musst sie jetzt verteidigen.

Wie immer vergibt die Jury pro Aufgabe bis zu 20 Punkte.

Und wer die wenigsten einsammeln kann, der muss uns leider verlassen und kämpft

dann auch nicht mehr um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2024.

Obendrauf gibt es ja noch den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes

Backbuch. Ich glaube, das ist Anreiz genug.

Legen wir los mit Aufgabe Nummer 1.

Und die lautet Versteckte Botschaft.

Betty und Christian, ich hoffe, ihr habt jetzt nicht irgendwie Anweisungen, die

die Kandidaten erst suchen müssen, oder?

Für diesen neuen Dekotrend sollt ihr eine Torte mit dem Durchmesser von 22

Zentimeter backen. Die Botschaft...

muss unter dem einen Strich mit einem Streifen Folie versteckt sein.

Und natürlich soll die Dekoration zu der Botschaft passen.

Bitte seid natürlich bei der versteckten Botschaft sehr kreativ. Wir wünschen uns

einen Boden mindestens, eine Cremefüllung und der Crunch darf

natürlich auch nicht fehlen.

Ihr habt für diese Aufgabe zweieinhalb Stunden Zeit und die starten wie immer

auf mein Kommando. Auf die Plätzchen.

Fertig.

Wart.

Materialien und Backutensilien sind selbstverständlich nicht versteckt. Bei

dieser Aufgabe kann man sich ein schönes Punktepolster für die Woche erbacken.

Der Look und der Geschmack der Torte sowie die Botschaft stehen den

Kandidaten offen.

Mit so viel Freiraum muss man erstmal umgehen können.

Ich habe entschieden, heute meine Lieblingsgeschmackskombination zu

backen, und zwar Haselnuss und Schokolade. Hier habe ich mein

Haselnussmehl, werde ich so kurz anrösten, damit das Geschmack dann

stärker wird.

Die klassische Schokoladen-Haselnusstorte von Samuel

wartet mit Haselnussbiskuit, Schokohaselnusscreme und Haselnusscrunch

auf.

Fabian schlägt Eier und Zucker auf.

Lydia reibt Zitronenschale.

Welche Story steckt hinter Sandras Torte?

Zu Zeiten, wo es mir nicht so ganz gut ging, hat meine Freundin immer

Waldmeisterpudding gemacht mit Vanillesoße.

Und ich hab's geliebt. Ich hoffe, die Jury liebt's auch.

Sandra kombiniert in ihrer Mutmacher-Torte Pistazienbiskuit mit

Pistaziencreme, Lemon Curd-Sahne, Pistaziencrunch und

Waldmeisterfruchteinlage.

Das ist Wackelpuddingpulver und zwar im Waldmeistergeschmack. Das wird jetzt ein

Waldmeisterbrot.

Dann kombiniere ich das mit einem Lemon Curd und einer Vanille-Frischkäse-Creme.

Und ein bisschen, was ist das?

Gleich habe ich es.

Wie heißen die Teile? Ein Cornflakes-Crunch habe ich.

Genau.

Ich werde eine Torte backen mit Blumen aufgespritzt drauf, weil ich finde, mit

Blumen kann man wunderschön Danke sagen.

Und ich möchte eben hier dem Team und auch zu Hause ein paar Leuten danken.

In Sibylles blumengeschmückter Torte verstecken sich Buttermilch-Kokosböden

mit Kokos-Mascarpone-Creme, Kokos-Crunch und Ananas-Rum-Ragout.

Sonja mag es schokoladig. Ich mache jetzt gerade hier meinen Schokoboden.

Dann mache ich eine...

Maracuja-Mousse, dann habe ich meinen Crunch, oben drauf kommt ein Herz.

Die versteckte Brotschaft passt dazu, das verrate ich jetzt noch nicht.

Ja, und dann mache ich außen noch Blütenblätter.

Die Teilnahme am großen Backen ist ein einschneidendes Erlebnis.

Auch für Obst.

Die Trauben brauche ich jetzt für meinen Fruchtkern.

Ich koche da jetzt ein bisschen Waldmeistersirup auf.

Ich werde den dann mit Gelatine vermengen. Und dann kommen die Trauben

rein. Und die Trauben, die haben ja keinen großen eigenen Geschmack.

Aber die sollen die Fruchtigkeit übermitteln oder diese

Konsistenzänderung.

Ganz schön weit gedacht.

Patrick ist gut vorbereitet.

Patrick, die sind von dir eingelegt, oder? Ja, das sind aber keine

Rumrosinen. Ich habe nicht verstanden, was ein Whiskyrosin ist.

Whiskyrosin? Whiskyrosin.

Da ist der Name aber Programm, Alter Falter. Ja.

Und die kommen nachher in deinen Karottenbiskuit mit rein?

Genau, ein Teil davon kommt in meinen Biskuit rein. Und zum Schluss kommen die

dann noch in meine Creme mit ein.

Und dann ergibt das am Ende so einen leichten Klopp.

Das mag ich ganz gerne.

Ich freue mich sehr darauf.

Ich mag das auch ganz gerne.

Die erste halbe Stunde ist schon vorbei.

Und die ersten Böden schaffen es in die Öfen.

Jetzt in Woche drei haben die Hobbybäcker etwas Routine gewonnen.

Das wird die Dekoration

für meine Torte. Ich arbeite hier mit Reispapier. Die färben sich jetzt auch

ein. Und hier habe ich so geknittertes Backpapier. Da kommen die dann drauf,

dass sie so ein bisschen Struktur bekommen.

Und dann kommen die nachher sehr lange einfach im Backofen zum Trocknen.

Seine Gender-Reveal-Torte schichtet Fabian aus Kokos-Wunder-Kuchenböden mit

Erdbeer-Tonka-Creme und schokolierten, gefriergetrockneten Erdbeeren.

Die Jury hat keine Fruchtkomponente vorgegeben.

Sie bekommt sie trotzdem.

Ich mache so einen Malacuya-Spiegel.

Und der wird dann nachher kalt gestellt und dann kommt er unter die Mousse.

Lydia backt heute Ton in Ton mit ihren Zutaten.

Bei mir wird es heute Zitronig und ich finde auch die Idee an sich mega schön

und passt auch zu meinem Tattoo heute.

Lydia möchte die Jury mit einer Torte im Zitronen-Limonaden-Look begeistern.

Geschmacklich gesellen sich Basilikum-Creme und Cornflakes-Crunch zu

Zitronenböden.

Letzte Woche hatte Sibylle Startschwierigkeiten. Und heute?

Ich mache jetzt meine Kokoscreme.

Jetzt habe ich hier Gelatine eingeweicht, drücke die aus und löse die

auf.

Alles unter Kontrolle.

Auch bei Annalisa.

Das ist jetzt meine Duschkäse-Vanille-Creme.

Genau, und die wird erstmal fleißig gerührt.

So unterschiedlich die einzelnen Geschmackskonzeptionen auch ausfallen

mögen, alle eint ein Gedanke, den Patrick laut ausspricht.

Das ist lecker.

Samuel erfreut sich an seinem Haselnussgeschmack. Und auch bei Lydia

ergrünt die Hoffnung.

Basilikum kommt sehr gut raus.

Und schon ist eine Stunde vorbei.

Bei so viel Frucht macht der Sommer gleich noch mehr Spaß.

Ich finde die Kombination immer Kokosnuss, Ananas mega lecker. Und das

wollte ich einfach hier mit reinpacken.

Noch scheinen alle in ihrer Komfortzone zu backen.

Ich mache gerade meinen Karamell und ich löse jetzt gerade die Sahne zu als

letzten Step auf.

Genau, und jetzt heißt es rühren angesagt, sonst wird das zu einem Klotz

und dann kann ich das in die Tonne kloppen.

Immer wieder nachschauen und kosten, ob Konsistenz und Geschmack auch den

eigenen Vorstellungen entsprechen.

Schmeckt nach Zitrone.

Soll ist erfüllt.

Die einzelnen Bestandteile sind auf einem guten Weg.

Sobald die Böden abgekühlt sind, können sie auch zusammenfinden.

Der gefällt mir gut.

Und ich hatte auch Angst, wenn ich den jetzt noch länger drin lasse, dann wird

er mir hier oben zu dunkel.

Crunch ist Pflicht.

Bei Sandra cruncht die Pistazie.

Bei Patrick die Walnuss.

Samuel bleibt der Haselnuss treu.

Annalisa liebt ihre Cornflakes.

Und Siville freut sich auf ihren Kokoscrunch.

Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ich habe eine Botschaft für euch.

Unverschlüsselt sage ich sie euch direkt. Es ist Halbzeit, noch 75

Minuten.

Ey, das muss ich echt ein bisschen beeilen jetzt, ne?

Ich bin eigentlich ganz gut in der Zeit.

Schaffen wir.

Nach Enis Brotengang steigt das Stresslevel.

Jetzt geht's los.

Jetzt mache ich erstmal mit der Buttercreme einen Stabilitätsring.

Und dann wird dort die Kokoscreme-Füllung, Ananas-Ragout und

das Crunch geschlechtert.

Eine saubere Schichtung wird erwartet.

Hier habe ich meine Haselnuss-Creme, meine Haselnuss-Spülung. Und obendrauf

werde ich jetzt noch Kakao-Nips und meinen selbstgemachten Haselnuss-Crunch

drauf verteilen.

Sandras Muster soll sich beim Anschnitt bemerkbar machen.

Funktioniert.

Auch Annalisa dressiert spiralförmig.

Und jetzt kommt der Crunch dazu.

In der Torte soll es ja richtig crunchen, nachdem es ein gefordertes

Kriterium war.

Was cruncht bei Fabian?

Das sind gefriergetrocknete Erdbeeren, sind das, mit Schokolade überzogen.

Schön, wenn alle voller Überzeugung backen.

Ich freue mich heute richtig, weil bis jetzt alles gut klappt.

Das sollte es auch, bei nur einer Stunde Restzeit.

Der geforderte Durchmesser beträgt 22 Zentimeter. Die Tortenhöhe steht jedem

frei.

Jetzt kommt es den Schockfroschern noch, dass das Ganze hart wird und dann

schmiere ich es mit Buttercreme ein.

Denkt an die versteckten Botschaften.

Ja, hallo Petit.

Hallo Livia.

Dann wird es halt Zitronik.

Geschmacklich anscheinend auch so von der Farbe her?

Ja, Zitronik und etwas Basilikum.

Zitronen, bestimmte Bedeutung für dich?

Ja, haben für mich eine große Bedeutung. Das war immer so die Lieblingspflanze

von meiner Mama.

Ah, okay. Und wir haben immer nach dem Spruch gelebt, wenn es Zitronen stinkt,

mach Limonade daraus.

Deswegen habe ich auch hier ein Tattoo mit meinen Geschwistern. Und deswegen

ist für mich heute eine ganz besondere Torte.

Also quasi eine Familientradition. Ja, genau, Familien-Torte.

Wenn dir das Leben Torten gibt, iss sie auf.

Bester Moment, bester Moment und sie steht.

Nur noch eine Dreiviertelstunde bis zur Verkostung.

Und bis die Jury die Botschaften der Kandidaten liest.

So, jetzt kommt das Wichtigste zum Einsatz, der Spruch.

So, Buttercreme.

Einmal drüber.

Jetzt hat die Herausforderung, das Ganze schön glatt oben einzustreichen und

diesen Spruch nicht zu verrutschen.

Aber wir kriegen doch alles hin hier.

Ihr Lieben, während ihr die Botschaften versteckt, habe ich ja da vorne eine Uhr

stehen. Die ist nicht versteckt und die Zeit läuft weiter.

Ihr habt noch 30 Minuten.

Ja, jetzt heißt es ranhalten.

Eine halbe Stunde noch.

Ich streiche die jetzt glatt, dann kommt noch die Botschaft drauf und ich hoffe,

ich schaffe das.

Wir haben nur noch 30 Minuten. Ich muss jetzt Gas geben, auf jeden Fall.

Die Deko soll zur Botschaft passen.

Sportlich 30 Minuten, zumal ich schon wieder merke, dass meine Creme sich

schon wieder in Wohlgefallen auflöst. Du siehst, die wölbt sich jetzt schon

wieder. Es ist einfach nicht meins hier im Zelt.

Andere Bäcker und Cremes kommen mit der Hitze besser klar.

Aber ins Schwitzen kommen beim großen Backen grundsätzlich alle.

Wenn ich irgendwo Kleeblätter sehe, dann muss ich welche zeichnen. Ich habe auch

immer welche dabei.

Für jede Folge eine Karte mit vierblättrigen Kleeblättern.

Und deswegen dachte ich mir, ich muss auch eine Torte mit einem vierblättrigen

Kleeblatt machen.

Die bringen mir heute hoffentlich Glück, die Kleeblätter.

Auf dass die Jury alle Torten über den grünen Klee lobe.

Ich möchte euch ja nicht beim Verstecken erschrecken, aber ihr habt nur noch 10

Minuten. Oh, oh, oh, oh, oh, oh.

Wie viel?

10. Das kann nicht sein.

Die Creme ist schon so warm.

Ich sehe wahrscheinlich selber aus wie eine Buttercreme.

Sportlich wieder 10 Minuten.

Ich denke, ich kriege es gerade so hin.

Rot schafft ihr es oder schafft ihr es nicht?

Wie detailreich die Torten geschmückt sind, ist ja euch überlassen.

Ich bin gerade sehr, sehr nervös, weil wir haben nicht mehr so viel Zeit und

ich bin immer noch nicht fertig und ich habe keine Ahnung, wie ich meine Torte

dekorieren soll.

Aber ich überlege mir jetzt was.

Merke, je kürzer die Restzeit, desto größer ist die Kreativität beim

Improvisieren.

Welche Pläne gehen auf?

Wer schafft gleich eine Punktlandung?

Ja, ich habe ja ein Carrot Cake und deswegen habe ich gedacht, ich fasse das

Innere nach außen aus und deswegen mache ich jetzt ganz kleine Karottchen und so

ein bisschen Gelb oder so ein bisschen Oster, so ein Osterthema, fast wohl von

den Farben her.

Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Zwei Minuten.

Schaffen wir, schaffen wir, schaffen wir.

Ich beeile mich.

Ich arbeite super schnell.

Ich habe hier ein paar Eiswürfel gemacht für meine Limonade, habe deswegen ein

bisschen Wasser und Zucker im Topf aufgekocht, Gelatine eingeweicht und

dann darin aufgelöst, habe das in eine Form gefüllt und ins Gefrierfach.

So, ja, schneller, schneller.

Zieh mal raus. Genau, gib mir mal das. Ihr

Lieben,

wie beim Versteckspiel wird auch bei uns gezählt, allerdings rückwärts.

Zehn.

Neun.

Acht, sieben, sechs,

fünf, vier,

drei, zwei,

eins und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Gott sei Dank habe ich meine Nerven nicht verloren, habe durchgezogen. Jetzt

steht hier was und ich glaube, das ist ganz ansehnlich. Also ich bin wirklich

sehr zufrieden.

Ich bin erleichtert, dass ich jetzt hier eine Torte stehen habe. Also in

zweieinhalb Stunden eine Torte hier hinzustellen, das ist nicht einfach und

ich bin richtig happy, dass hier überhaupt was steht.

Zeitmangel wie immer. Oh nein, Zeitmangel.

Dieser Zeitdruck beschreibt nach Wahnsinn.

Irgendwie habe ich das Gefühl, ich nehme mir zu viel vor für zu kurze Zeit und

dann scheitert es immer an der Deko.

Also ich muss in meinem inneren Leben, glaube ich, so ein bisschen Abstriche

machen zukünftig, um dann ein bisschen mehr Zeit für die Deko zu haben.

Die erste Verkostung der Woche steht jetzt bevor.

Von der Optik würde ich sagen, bin ich ganz glücklich, aber den Geschmack, den

erfährt man halt leider erst, wenn die Torte angeschnitten wird.

Das heißt, vor der Verkostung ist auf jeden Fall immer ein bisschen Aufregung

da.

Also für diese Verkostung erwarte ich mal wieder ein bisschen Rüffel von

Betty, weil es sicherlich nicht ideal eingestrichen ist.

Das war wieder schnell, schnell.

Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Torte, deswegen kann ich entspannt

reingehen. Die muss noch halten, deswegen, das macht mich auch noch so

ein bisschen kirre.

Jede Menge Backbotschaften und alle Rezepte finden Sie natürlich auf unserer

Internetseite, dasgroßebacken.de.

Und ich bin gespannt, ob die Jury jetzt sofort alle Botschaften findet und sie

auch lesen kann.

Wir starten mit der Verkostung bei Patrick.

Was ich mag, sind diese kleinen Karotten.

Vielleicht so beim nächsten Mal noch.

Eine kleine Dekoration mehr dazu, um noch mal eine andere Technik mit

einzufügen, bringt immer so ein paar Extrapunkte. Das kann ja manchmal

wichtig sein.

Ein gutes Farbkonzept, muss ich sagen. Ich bin gespannt, was da jetzt für eine

Botschaft auf uns wartet.

Dankeschön.

Frohe Ostern.

Ich habe mich für Frohe Ostern entschieden.

weil ich immer rund um Ostern Geburtstag habe.

Deswegen widmet sich die Torte so ein bisschen auch meinem Geburtstag, wie

aber auch Ostern.

Beim Anschnitt kann man jetzt die Böden sehr gut erkennen.

Dazwischen die Creme gleichmäßig gefüllt, auch die Rosinen.

Es war jetzt nicht vorgegeben, dass der Geschmack thematisch auch zur Optik

passen muss. Aber natürlich mit einem Carrot Cake passt es ja auch wieder dann

zu Ostern. Also da hast du dann sicherlich auch schon genau drauf

geachtet.

Ich liebe Karottenkuchen. Und deine Variante, die war mir tatsächlich

gänzlich neu.

Du hattest ja ursprünglich eigentlich vor, tatsächlich die Rosinen in Rum

einzulegen. Hast du jetzt in Whisky eingelegt.

Es ist einfach ein genialer Schachzug. Und das hier persönlich ist mein

absolutes Highlight.

Salzkaramell, der hat die perfekte Konsistenz. Dazu die super saftigen

Karottenböden. Also ich würde ihn so kaufen.

Danke. Crunch war auch definitiv da.

Also auch da alles erfüllt.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Dieses Kleeblatt verengen mit diesen unterschiedlichen Farbnuancen da oben

drin. Sehr exakt ausgearbeitet.

Also optisch ist die Torte schon sehr vielversprechend.

Dankeschön. Es gibt wirklich nichts zu verbessern. Das ist tatsächlich ein

wunderschöner Farbton. Ich kann das nur nochmal hervorheben, dass du es oben

drauf so leicht schattiert gemacht hast mit zwei verschiedenen Grüntönen. Tut

dem Ganzen tatsächlich sehr, sehr gut.

Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt. Dekor und

Spruch absolut übereinstimmt. Und das war ja auch ein Kriterium.

Schöner Anschnitt, auch vom einen Strich relativ schön gearbeitet.

Also dieses Umwandeln von den Frühstücksflocken ist wirklich richtig,

richtig gut. Vor allen Dingen hast du einen sehr angenehmen Crunch. Es ist

üppig verteilt. Der Lemon Curd hat eine perfekte Konsistenz. Wunderschön cremig.

Allerdings geht der Waldmeister von der Aromatik her gänzlich unter.

Von den ganzen Konsistenzen gefällt es mir auch sehr gut. Es lässt sich sehr

gut miteinander essen.

Und auch da hast du alle geforderten Bestandteile erfüllt.

Vielen Dank.

Danke euch.

Dein Motiv kann man gut erkennen und hier ist es glatt eingestrichen.

Vielleicht hätte ich mir so ein bisschen mehr Farbe bei der Fledermaus gewünscht,

dass sie so ein bisschen dunkler geworden wäre.

Aber ansonsten schön gearbeitet.

Man kann es sofort erkennen und ich finde das oben mit diesem Randabschluss

sensationell, denn das ist auch ein Trick, den ich ganz gerne anwende.

Deswegen finde ich es sehr sympathisch.

Lass dich nicht hängen, alles wird gut.

Ich habe es jetzt selber in der letzten Aufgabe gemerkt, manchmal lässt man sich

halt gern hängen.

Und dann glaube ich, benötigt es halt manchmal ein bisschen Zuspruch. Und

gepaart, glaube ich, mit einer erfrischenden Waldmeister-Torte kann es,

glaube ich, noch besser werden.

Spätestens bei der Fledermaus muss man lächeln. Ja.

Beim Anschnitt fallen natürlich sofort diese grünen Schichten auf. Vermutlich

da, wo der Waldmeister und die Trauben drin sind.

Aber auch die Böden gleichmäßig gestapelt, gut gefüllt.

Bei dir ist der Waldmeister tatsächlich präsent. Auch der Lemmkört ist da.

Pistazie ist da. Das ist eine wunderschöne Harmonie.

Ich finde, du hast es auch gut mit der Verteilung hinbekommen, sodass man

wirklich mit jedem Gabelpiks... alle Geschmacksvariationen drauf hat.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Obendrauf gefällt mir gut diese Tupfen. Die sind gleichmäßig gespritzt. Die

haben eine wunderschöne Konsistenz. Gut eingestrichen. Dazu kommt der Drip.

Ich hätte vielleicht ein bisschen weniger von diesen Tragees drauf getan.

Ja, damit kann man so ein bisschen spielen.

Techniken zu unterstützen, aber ich würde sie nicht so massiv in den

Vordergrund bringen.

Es ist ein wirklich schöner Farbton, das muss man sagen. Handwerklich von außen

super schön exakt gearbeitet.

Ich bin gespannt, was sich jetzt unter deiner versteckten Botschaft befindet.

It's a boy.

Überraschung. Wahnsinn.

Man hat immer die Frucht.

Gut gefüllt mit der Creme und auch passend eingestrichen.

Der Kokosnussgeschmack ist da, der Erdbeergeschmack ist da. Das Einzige,

was halt so ein bisschen untergeht, ist die Tonkabohne. Also da ruhig ein

bisschen mutiger sein mit diesem besonderen Gewürz.

Ansonsten finde ich, sehr gut gearbeitet.

Vielen, vielen Dank.

Danke. Dankeschön.

Es sieht so ein bisschen wild aus hier unten auf der Tortenplatte. Also darauf

natürlich zu achten, dass es da einen sauberen Abschluss hat.

Von außen sieht man, dass du ein bisschen kämpfen musst mit deiner Torte.

Sie setzt sich schon so langsam, also kriegt ein kleines Bäuchlein.

Ansonsten muss ich sagen, auch vor allen Dingen das obendrauf mit dem Gelee ist

tatsächlich nochmal so ein I-Tüpfelchen, oder?

Vielen Dank.

Wenn das Leben dir eine Zitrone schenkt, mach eine Mutterharte draus.

Meine Mama war viele Jahre krank und ihre Lieblingspflanze waren immer

Zitronen. Wir haben im Garten so kleine Zitronenbäume und wir haben durch die

Krankheit eigentlich immer nach diesem Spruch gelegt und haben das Beste daraus

gemacht. Und das möchte ich eigentlich allen mit auf den Weg geben. Ich finde,

du hast diesen Spruch sehr schön optisch dargestellt in der Torte. Es ist sofort

zu erkennen, wie die Verbindung da sein soll. Vielen Dank.

Gut eingestrichen, hier außen sehr dünn eingestrichen. Für außen vielleicht

einfach ein bisschen festere Buttercreme wählen.

Der Basilikum ist hervorragend abgeschmeckt. Und das ist wirklich was

sehr Sensibles. Das Einzige, was mir halt tatsächlich verloren geht, ist die

Zitrone. Er schmeckt sehr lecker. Die Zitrone ist aber nicht so stark, wie man

es von außen vermuten würde.

Vielen Dank.

Danke auch.

Das ist eine sehr schöne Kombination und man sieht sehr gut hier oben drauf, wie

schön die Konsistenz war. Wenn man dann unten an die Seite guckt, hat man diese

Farben sofort wieder in einem ungewöhnlichen Rand, der mir sehr gut

gefällt. Ich bin sehr auf den Spruch gespannt.

Es ist wirklich wunderschön geworden, auch von den Farben her. Es ist zwar

sehr intensiv, aber du hast es geschafft, diesen Pastellton

aufzugreifen. Das wäre für mich in dem Fall auch noch vollkommen in Ordnung.

Dankeschön. Genau, ganz kurz und knapp Dankeschön, weil ich finde, man sollte

im Leben viel häufiger auch einfach dankbar sein.

Ich bin unglaublich dankbar, dass ich dieses Erlebnis hier im Backzelt mit

euch allen zusammen erleben darf.

Aber ich bin auch dankbar dafür, dass zum Beispiel meine Familie zu Hause,

mein Mann mich da unterstützt und meine Kinder jetzt auch auf mich so lange

verzichten.

Und sagst mit Blumen? Man sagt Danke mit Blumen, genau. Von daher passt das Dekor

auch dann definitiv zu dem Spruch.

Beim Anschnitt kennt man jetzt diese vier Böden, die für mich schon sehr hoch

sind.

Mir schmeckt es sehr gut. Ich finde die Füllung sehr angenehm.

Aber das, was ich vermutet habe, ich finde die Böden etwas zu dominant.

Die fruchtige Komponente und die crunchige Komponente, also alle Sachen,

die wir vorgegeben haben, hast du wirklich gut mit eingearbeitet.

Vielleicht ein Boden weniger, aber ansonsten, geschmacklich muss man sagen,

kann man nicht viel aussetzen.

Vielen Dank.

Danke.

Handwerklich gearbeitet ist es auf jeden Fall sehr gut.

Der Glanz vor allen Dingen, das ist das Erste, was sofort auffällt von außen.

Ist das mein Highlight.

Dankeschön.

Ist mich, ich bin süß. Ich bin ja so eine Person, die gerne Süßes isst.

Und vor allem Schokolade. Ich bin schokoladensüchtig. Wenn man die

Geschichte dazu weiß, dann kann man jetzt auch das Dekor verstehen, warum es

so sehr schokoladig, tortig ist, ohne jetzt irgendwelche anderen Variationen

dabei zu haben.

Auch das definitiv erfüllt bei dir.

Löden gleichmäßig geschnitten, gut gefüllt dazwischen.

Und was ich vor allem sehr schön finde, ist, wie dünn du diese Torte

eingestrichen hast. Sie war einfach exakt eingesetzt und da hast du hier

nichts kaschieren müssen, sondern wirklich nur eine Schicht zum Dekorieren

außen angebracht, was mir sehr gut gefällt.

Haselnuss ist da, Schokolade ist da, der Crunch ist da, ein Boden, eine Creme.

Besser kann man es nicht machen.

Also du hast mich nicht nur von außen überzeugt, sondern auch von innen. Ein

Gedicht.

Einfach auf den Punkt gearbeitet.

Vielen Dank.

Optisch Finde ich es obendrauf sehr ansprechend. Also dieses Herz

gleichmäßig gespritzt auf einer Höhe. Und dann kommen wir so ein bisschen zur

Seite. Meine Mus ist wieder nicht fest geworden.

Naja, man könnte ja denken, okay, sie soll mit Absicht so ein bisschen konisch

sein, dass sie sich nach oben verjüngt. Aber dann sieht man, dass sie hier ein

bisschen steiler ist als hier. Hier wird sie also noch bauchiger.

Wenn ich sie dann umdrehe, dann sieht man hier auch, dass sie halt auch so

leicht risse.

Ich bin jetzt sehr auf den Geschmack gespannt, denn damit konntest du uns ja

schon mehrfach überzeugen.

Geschmacklich bist du ja wirklich eine der stärksten im Feld.

Von außen, da müssen wir auf jeden Fall noch mal ein bisschen dran arbeiten.

Aber jetzt bin ich gespannt, was sich unter der versteckten Botschaft

verbirgt.

Alles Liebe zum Muttertag. Genau. Ich bin halt von Herzen Mama und passt.

Man sieht, dass die Füllung jetzt auf jeden Fall fest ist. Sie ist

schnittfest. Hier läuft nichts mehr aus. Also es war dann vielleicht doch die

Zeit, die dir gefehlt hat.

Maracuja und Schokolade.

Passt eigentlich tatsächlich immer wie Faust aufs Auge. Und auch du hast es

wirklich wohldosiert zusammengesetzt. Also beide Komponenten sind definitiv

vorhanden. Beim nächsten Mal ein bisschen auf die Konsistenz von deiner

Mousse achten, dass sie vielleicht noch ein bisschen fester ist. Und dann ist

das Ding schon richtig stark.

Danke.

Geschmacklich ganz stark.

Außen noch etwas ausbaufähig. Vielen Dank. Das war doch gut.

So. Das war der kreative Teil.

Jetzt müsst ihr gleich wieder alle mit dem Strom schwimmen bei der technischen

Prüfung. Welche Überraschung kommt da wohl auf die Kandidaten zu?

Ja, heute ist bei der technischen Prüfung alles ein bisschen anders. Ihr

wundert euch wahrscheinlich, warum hier noch ein Backplatz steht.

Das verraten wir euch gleich.

Ihr dürft euch erst mal mit den Zutaten heute vertraut machen. Deckt sie bitte

auf.

Zitrone. Viele, viele Zutaten. Ich habe aber keine Ahnung, ehrlich gesagt.

Streusel.

Ich kann mir jetzt aus den Zutaten zum Beispiel nichts... Ja, nee, keine

Ahnung. Ich habe wirklich keine Ahnung. Könnte alles sein.

Keine Ahnung.

Da ist ein Kamm drin.

Ein Kamm?

Und guck mal, eine Pinzette.

Okay, ich bin tatsächlich radlos. Ich habe auch keine Ahnung. Was machen wir

mit dem Kamm? Aber der Kamm, wir haben gar nichts zu modellieren, wir haben gar

kein Fondant. Da vorne steht ein Tisch, da ist auch noch was abgedeckt. Ich weiß

leider nicht, was es ist. Vielleicht irgendwelche extra Zutaten.

Zitronen ist dabei, also immer gut.

Kann ja heute nur besser werden wie sonst.

Und ich habe ja den Fabian an meiner Seite, ein Backplatz vorher. Also von

daher kann es heute nur gut werden.

Tja, was könnte aus diesen Zutaten wohl entstehen?

Das erfahrt ihr jetzt alles von der Jury und ich übergebe an Betty. Und damit ihr

besser versteht, was wir von euch wollen, kommt doch bitte nach vorne.

Ich werde euch gleich etwas vorführen und ihr schaut ganz genau hin, damit ihr

hinterher noch wisst, wie es funktioniert.

Das sollt ihr herstellen.

Fische.

Ihr sollt einen gefüllten Teigkranz herstellen, der durch feine Handarbeit

zu einem Fisch reigen wird.

Ich zeige euch jetzt einmal alles Schritt für Schritt.

Ihr schaut genau hin, damit ihr es nachher komplett nachmachen könnt.

Das ist das Masterpiece. Das bleibt auch hier stehen. Okay, das bleibt stehen.

Ich habe das Gefühl gehabt, die wollen uns veräppeln. Das ist ja Wahnsinn. Das

ist ja hier schon, ja.

Backkunst. Verrückt. Und was ihr noch braucht, ist die Grundform. Die müsst

ihr allerdings selber herstellen.

Das Erste, was ihr macht, ist, ihr nehmt ein Messer und ihr habt hier diese

Linien bis zur Hälfte. Klinge ansetzen und aufschneiden. Dann geht ihr mit dem

Messer nochmal rum und öffnet die Schwanzspitze.

Also insgesamt sollt ihr am Ende sechs Fische bekommen.

Und ihr habt euch gefragt, wofür der Kamm ist.

Da ist er. Nee, du kriegst jetzt keine Frisur. Für dich ist er heute nicht. Ich

wollte mir heute Morgen meine Frisur machen, kam aber weg. Ja.

Also ihr nehmt das Ganze, drückt es ein bisschen flach, sodass der Teig flacher

wird. Ich bekomme hier eine leichte Struktur.

Dann nehmt ihr wieder das Messer und jetzt teilt ihr die Schwanzflosse in der

Mitte und schiebt die so ein bisschen auf.

Also eigentlich nichts Kompliziertes.

Kein Hexenwerk.

Ich bin tiefenentspannt. Ha, Scherz.

Klar. Ich bin froh, wenn ich den Kranz schon mal habe.

Der nächste Schritt ist diese Partie hier.

Ich setze diese Kante und jetzt drehe ich den Kamm so leicht runter, sodass

die Rückenflosse so ein bisschen vorne steil wird und nach hinten flacher

abfällt.

Ich sehe mich hier schon gleich mit dem Kamm irgendwie kämpfen und so weiter und

es schaut nach allem aus, außer ein Fisch.

Entschuldigung, aber das ist gar nicht euer Ernst.

Doch. Ich merke es schon. Für den Kopf wichtig ist, dass ihr hier nicht

durchstecht, damit die Füllung nicht am Ende austritt.

Zum Glück bin ich Grobmotoriker.

Das wird niemals ein Fischkranz.

Man darf das nicht unterschätzen, weil man sieht es jetzt einmal und dann

sollte es ja genauso auch aussehen.

Und dann nehmt ihr die Tülle, dreht sie um.

Und macht die Schuppen. Haben die eine bestimmte Anzahl?

Nein. Okay, gut.

Also werdet ihr die Schuppen nicht zählen? Sehr gut.

Sie sollten zu sehen sein.

Ja, ich glaube, dass mein Perfektionismus dafür schon ganz gut

sein könnte. Ich muss es halt jetzt noch richtig anwenden können. Und das wird

ein bisschen spannend.

Die kleinen Kugeln, das sind eure Augen. Und direkt daneben sind die klassischen

Streusel. Die nehmt ihr hier für eure Rückenflosse. Mein Tipp, ihr habt zwar

hier eine Pinzette.

für Feinarbeiten. Ich würde tatsächlich meinen Finger benutzen.

Ich würde die Pinzette nehmen.

Ich habe das Gefühl, das habe ich schon wieder vergessen.

Deswegen schreibe ich mir ganz schnell alles auf, damit ja die kleinsten

Details nicht verloren gehen, weil das kostet einem natürlich auch wieder

Punkte. Gibt es noch Fragen?

Mein Kopf dreht sich gerade alles.

Ich bin sehr, sehr aufgeregt. Wie immer bei der technischen Prüfung werdet ihr

ja diesen Fisch reigen.

backen, aber die Jury wird nicht anwesend sein.

Deshalb, ihr habt Pause und ihr dürft wieder an eurem Platz.

Gutes Gelingen. Danke.

Wenn man genügend Zeit hat, könnte man es hinbekommen, weil wir ja das Objekt

da vorne stehen haben und immer wieder gucken können.

Mein Problem ist einfach, ich muss mir das jetzt merken.

Die Backzeit beträgt 80 Minuten.

Ich hoffe, ihr seid bereit. Ich wünsche euch viel Glück.

Und dann geht es auch schon los auf mein Kommando. Auf die Plätzchen.

Fertig.

Fakt.

Der Kranz besteht aus einem Joghurt-Keksteig mit Cheesecake-Creme

-Füllung und Waldbeerkonfitüre.

Butter, Ei, Öl, Joghurt, Puderzucker und Mehl müssen vermengt werden.

Ja, wir machen Joghurt-Keksteig. Also wir fügen einfach mal alles zusammen und

rühren das erstmal um und legen es dann ins Griffierfach.

Oh Gott. Und jeder hat alle Zutaten nur ein einziges Mal.

40 Gramm. Yeah, ich habe noch nie ein Ei abgemessen. Verrückt.

Eiderdaus.

40 Gramm. Wer macht denn 40 Gramm Ei?

Jemand, der genaue Vorstellungen von seinem Rezept hat.

Also Betty.

Joghurt, 55 Gramm. Im Rezept steht immer bei jeder Sache alle Zutaten miteinander

verrühren und das ist mega.

Da muss man nicht so viel lesen. Einfach alle Zutaten reinschmeißen, verrühren

und weitermachen.

Einfacher als jede Backmischung.

Nee, also das funktioniert nicht.

Sanfte Berieselung.

Auch musikalisch. Ich verknete jetzt erstmal alles und dann schaue ich mal

weiter.

Es steht ja auch noch eine Waldbeerkonfitüre auf dem Plan.

Guten Morgen.

Annalisa, klebt es bei dir auch so ein bisschen?

Ja, ein bisschen, aber nicht doll.

Süßer Fisch ist eine aufwendige Angelegenheit.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie die Konsistenz sein muss, aber ich habe ja

die Zutaten richtig abgewogen und ich denke jetzt, dass das die richtige

Konsistenz ist.

Bin gespannt.

Jetzt muss ich hier ein Rechteck formen, um es dann zu kühlen. Ich hoffe, das

geht nicht um das Rechteck, sondern einfach nur um die Fläche, die man

auseinanderzieht.

Der Begriff längliches Rechteck lässt den Kandidaten Interpretationsspielraum.

Wie lang machst du dein längliches Rechteck?

Das ist eine gute Frage.

Ich mache es jetzt einfach so.

Ich weiß halt nicht, ob das so richtig ist.

Annalisa, machst du dein Rechteck auch so?

Ja, ungefähr genau.

Es ist länglich, es ist ein Rechteck. Ich hoffe, das passt so. Zehn Minuten

ins Gefrierfach.

Das ist das längliche Fach oben im Kühlschrank.

Vor der Befüllung mit Cheesecake-Creme muss der Teig zehn Minuten kühlen.

Den Kandidaten bleibt der Trainingspuls allerdings erhalten.

Ich nutze jetzt die Kühlzeit von meinem Joghurt-Keksteig, um die Konfitüre zu

machen.

Dafür wird eine angetaute Beerenmischung mit Gelierzucker aufgekocht.

Laden Sie sich das Rezept runter.

Einfacher wird's nicht mehr in dieser Staffel.

Ich bin froh, jetzt einfach nur zu backen und hoffe, das wird irgendwas.

Marmelade habe ich schon ganz oft gemacht.

Jetzt mache ich schon in der Zeit meine Cheesecake-Creme.

Wieder heißt es, alle Zutaten miteinander verrühren.

Boah, das ist so fest.

Ein Hoch auf den Zitronenabrieb.

Die Zitrone bringt mir heute auf jeden Fall Glück.

Im Rezept steht etwas Zitronenabrieb.

Bei dieser Zutat nimmt es die Jury also nicht ganz so genau wie bei den exakt 40

Gramm Ei eben.

Es sind viele Kleinigkeiten vor allem, die man nicht vergessen darf, aber an

sich ist es noch sehr überschaubar. Deswegen ist es eigentlich ganz gut.

Jetzt den Teig auf eine Fläche von 45 mal 12 Zentimeter ausrollen und die

Kanten begradigen.

Ja, ich muss jetzt diesen Fischkranz herstellen, aber das ist echt nicht

einfach, weil der Teig ist übelst weich. Wie ist es bei dir, Annalisa, auch, ne?

Naja, so geschmeidig ist er jetzt nicht, aber damit müssen wir arbeiten.

Ja, wenn man hier nicht aufpasst, dann hat man gleich einen Fehler drin.

Lieber genau nachmessen.

Samuel gucke ich schon so, der ist schon weiter.

Ich rolle den Teig jetzt zu einem länglichen Rechteck aus.

45 mal 12 Zentimeter.

Was dann passiert, weiß ich noch nicht.

Dann kommt die Cheesecake-Creme rein.

Passend begradigen. Also hier ist wieder Genauigkeit gefragt.

Den Stauch haben wir jetzt ein bisschen.

Und beim Befüllen ist wieder Matte gefragt.

45 Zentimeter und da muss ich jetzt regelmäßig sechs Cheesecake-Tupfer drauf

machen. Jetzt überlege ich gerade, wie ich das mache. 45, ich habe keinen

Taschenrechner, mit 7,5 ungefähr.

Genau, sechs Tupfen auf 45 Zentimeter bedeuten einen Abstand von 7,5

Zentimetern. 6 mal 6, 36,

42. Und wie viel brauchen wir? 6. Ist doch 8.

6.

Das Schöne an der Mathematik, sie ist in allen Sprachen gleich.

Was ist denn eine untere Hälfte?

Ach, hä?

Ach, hä? Nee. Doch.

Hälfte, Mitte ist okay.

So, jetzt noch fünf davon.

Samuel, wie viel brauchen wir? Sechs. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs.

Für jeden Fisch einen.

Du hast doch nur fünf.

Oh, scheiße.

Ich habe nur fünf.

Shit. Er hat einen Tupfen vergessen.

Er musste Sex machen, hat nur fünf gemacht. Und ich hab's gesehen.

Gut, dass ich hier immer aufpasse.

Ich mach das einfach weg.

Samuel? Nee.

Was? Wie viel hast du draufgeklatscht?

Sechs. Ja, wie viel?

Ja, so viel. Keine Ahnung.

Das ist wieder... Macht man zu viel? Macht man zu wenig?

Macht man zu breit?

Macht man's wieder weg.

Ich glaube, Tupfen sind klüger.

Naja, man sieht ja am Ende nicht, wie es ausgeguckt hat.

Doch, beim Fischfelletieren.

Ihr Lieben, wir haben schon Halbzeit.

Scheiße. Da sollen Fische draus werden.

Noch 40 Minuten.

Also Halbzeit ist echt stressig.

Zeit, die rast wie immer.

Halbzeit. Ich versuche jetzt, dass ich hier ein paar Fische kreiere.

Ein wenig Konfitüre soll noch auf die Creme.

So, wenig Marmelade rein.

Und kurz darauf heißt es dann Alter Falter.

Jetzt einfach zuklappen, gell?

Richtig, aber vorsichtig.

Uiuiui, wir fixen das, wir fixen das.

Und dann behutsam die Luft herausdrücken.

Ich schaue jetzt, dass diese Seiten auch zu sind, dass da dann nichts rausfließt

nachher beim Backen.

Ist der Teig geschlossen, beginnt das Formen. Mit der Kante des Lineals werden

nun sechs schräge Teigkammern definiert.

Ich will aber meinen Teig hier schon aufmatten.

Die Enden sollten zusammenpassen.

Wie mache ich den Kreis? Ich habe irgendwie vergessen, was ein Kreis ist.

Zu viel Gefummel könnte die Kammern zerstören.

Mir geht's gut. Ich versuche jetzt einfach mit ein bisschen Logik zu

arbeiten.

Wer die trainieren möchte, Donnerstag ist unser Quizabend. Oh Gott, man sieht

hier natürlich, das ist nicht so sauber gearbeitet.

Der ist mir hier gerissen, also das wird abzu in der Benote geben.

Damit beginnt das Modellieren.

Ey, Annalisa, wie hast du den Kreis gemacht?

Die schrägen Kanten müssen dann am Ende zusammen sein.

Ah, ich hab den falsch herumgerollt.

Das Masterpiece kann noch begutachtet werden.

Aber wie genau bekommt man die Fische so hin?

In 30 Minuten.

Jetzt kommt der Punkt, wo Betty das vorgemacht hat und jetzt müssen wir

erstmal die Flossen einschneiden.

Sanft und sorgfältig.

Schlitz wegziehen, hat sie gesagt. Den hat sie so ein bisschen da weggemacht.

Man sollte Fische eigentlich nicht über einen Kamm scheren.

Diese allerdings schon.

Jetzt kommt endlich das schöne Kämpfchen zum Einsatz.

Solange euch nicht der Kamm schwillt.

Steil ansetzen und rund abziehen.

Ganz so, wie es die Meisterin vorgemacht hat.

Bei Bettisaat ist es natürlich ein bisschen schöner aus.

Es machen sich Unterschiede bemerkbar.

Das ist zum Beispiel viel größer geworden.

Das ärgert mich schon wieder so. Aber jetzt habe ich den Teig ausgerollt und

habe meinen Kranz schon gemacht. Jetzt kann ich absolut nichts mehr ändern.

Mein Gedächtnis ist auch wie ein Sieb und ja, ich habe schon alles vergessen,

was sie uns gezeigt hat.

Okay. Das ist ja so, gell? Ja.

Und die mit dem dann noch. Erstmal Kopf.

Kopf, genau.

Ich mache jetzt gerade meinen Fischchen schuppen. Ich hoffe, dass die nachher

beim Backen auch dann schön zur Geltung kommen.

Kriegen die alle Namen bei dir? Ja, das ist Herbert, Florian, Tobias, Jakob und

Sebastian und Christian sind noch nicht fertig. Sebastian und Christian.

Herbert, Jakob.

Hast du mich gerade verkackt, Arjan?

Herbert, der Meerjungmann.

Wäre was für Disney.

Das klappt auch sehr gut bis jetzt mit meinen kleinen Fischis.

Ich darf jetzt nur nicht anfangen hektisch zu werden.

Geliebt! Es ist nicht mehr viel Zeit. Die Fische müssen auch noch in den Ofen.

Ihr habt noch 20 Minuten.

Nee. Wirklich?

Und dann noch dekorieren?

Diese Zeit, die stresst mich immer so.

Es wird sportlich jetzt.

Wo waren die Augen hier, glaube ich?

Die Grenze zwischen Backen und Aquaristik verfließt zusehends.

So ist es mit Feingefühl. Ich versuche mir jetzt nochmal ultra viel Mühe zu

geben.

Bei so einem Fischwarm sollte die Jury gleich ins Schwärmen kommen.

Ich hoffe, dass die jetzt von der Backfarbe so werden, wie sie es sich

vorstellen, dass keine Cheesecake-Masse und keine Konfortüre austritt.

Risiko.

Ich hätte gerne so eine Stunde länger gehabt.

Könnt ihr mir jetzt das nächste Mal mal geben. Eine Stunde.

Der frühe Fisch fängt den Wurm.

So heißt es doch.

Oder?

So, gute Nacht, meine Lieben. Jetzt werden die auf jeden Fall gebacken.

Die Konfitüre muss ins Schüsselchen und eine Aprikotur muss auch noch

vorbereitet werden.

Oh, das Schüsselchen ist auf jeden Fall voll.

Ich hoffe, es backt jetzt einfach alles gut.

Hallo, die Aprikotur.

Fischi, Fischi, Fischi.

What time is it?

Ihr habt nur noch 10 Minuten Zeit.

Kurz vergessen.

Einmal gucken dürft ihr noch.

Okay. Ich gucke mal noch mal zur Sicherheit.

Die Schwänze sind ja auch ein bisschen dunkler als der Rest. Die sind ja

dünner. Genau, die sind gar nicht so dunkel gebacken. Das ist die

Aprikosenmarmelade tatsächlich. Ein bisschen innenbraun.

Mein Schwänzchen wird auch ziemlich dunkel. Ich bin mal gespannt, was der

Stern sagt.

Dann hacke ich die Fische wieder ins Wasser.

Fertige Aprikosenmarmelade sollte eine Minute kochen.

Wenn der Fisch jetzt gleich rauskommt, dann muss eine Aprikosenmarmelade über

das Gebäck gestrichen werden.

Und da wir keine Abkühlzeit haben, kommt dann sofort auch die Streusel da drauf.

Jede Minute zählt.

Ich habe eine Aprikotur jetzt gemacht und jetzt fängt sie wieder an zu

gelieren. Ja, dann mach sie noch ein bisschen warm.

Es muss ja noch erstmal aprikotiert werden, dann muss das kurz anziehen und

dann dürfen erst die Schleusel drauf, sonst schmelzen die.

Wird sehr, sehr eng.

Wer zieht gleich den besten Kranz am Land?

Oh, bei mir läuft's raus.

So, ich hole mal eine raus.

Noch fünf Minuten für die Fertigstellung.

Ich habe den Teig falsch zusammengedrückt und deswegen ist jetzt

meine Füllung raus.

Fisch and Chips ist übrigens was anderes.

Ich hoffe, die sind durchgebacken, wirklich.

Ich hoffe einfach, dass die durchgebacken sind.

Naja, ein bisschen hell würde ich sagen, aber naja, ist halt so.

Ich denke, die sind jetzt durchgebacken.

Oh,

die sind viel zu blass.

Gourmets mögen Fisch leicht glasig.

So, jetzt darf nichts kaputt gehen hier.

Wie immer eigentlich.

Ich persönlich finde sie sehr hell, aber vorne sind sie ja auch recht hell.

Jetzt müssen sie so passen, weil jetzt sind sie draußen.

Der Fisch ist ganz okay, aber da ist ein bisschen was rausgelaufen.

Ich kratze das jetzt ein bisschen weg in der Hoffnung, dass die Jury das einfach

nicht sieht.

Also ich finde es sauber, meine Fischreihen, aber ich hoffe, dass sie

durchgebacken sind.

Aber ich habe jetzt keine Zeit mehr zum Backen.

Der Fisch ist geputzt und es bleibt gerade mal noch genug Zeit für die Deko.

Schokoperlen werden zu Augen und die Rückenflossen müssen besträuselt werden.

Tja, hier ist ein bisschen Füllung rausgekommen.

An meine Fische kann ich jetzt nichts mehr ändern.

Ihr habt genau noch zwei Minuten.

Naja. Oh je.

Das ist sportlich. Okay.

Jetzt geht's schnell ans Dekorieren.

Ich zittere wie ein Fischschwanz.

Überall geht die Schoki hin, nur nicht da, wo sie hin muss.

Gleich, da freut sich die Jury schon drauf. Gibt es ja für Sie Backfisch.

Ach, herrlich. Nur noch wenige Sekunden. 10.

Wahnsinn, wie knapp das hier ist.

9.

Wenn das jetzt zerfricht.

8.

7.

6.

5.

4.

3.

Zwei. Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Wahnsinn!

Ich kann nicht mehr. Alter Schilde.

Ja, das war jetzt 80 Minuten Schwimmen um die Wette mit den Fischen.

Unser Stresslevel ist wirklich extrem.

Von dem her bin ich jedes Mal einfach froh, wenn da was steht.

Bringt euren Fischreigen bitte nach vorne und platziert ihn hinter eurem

Foto.

Wieder aufgeregt vor der Verkostung, Blindverkostung, weil ich habe wieder

nicht so abgeliefert, wie ich wollte.

Ich bin bei jeder Verkostung immer angespannt. Das gehört, glaube ich,

dazu. Die Wackfarbe ist nicht ganz gleichmäßig, deswegen denke ich, dass

ich vielleicht so in der Mitte heute schwimme.

Es ist ein Fischkranz.

vorne. Aber es ist ja trotzdem dann noch die Frage, ist genug Füllung drin? Passt

es? Und da bin ich jetzt schon angespannt.

Wer angelt sich Platz 1? Und wer würde am liebsten auf Tauchstation gehen?

Die Verkostung wird es zeigen.

Ich finde, das sieht ganz gut aus. Dann bitten wir doch jetzt die Jury mal zu

Fisch. Willkommen zurück, Betty und Christian.

Ein schönes Bild, oder?

Auf jeden Fall. Schaut sehr ansprechend aus.

Fische können ja links rumschwimmen und rechts rumschwimmen.

Und ich glaube, wir fangen mal links an.

Es sollten auf jeden Fall sechs Fische sein, die in diesem Reigen schwimmen.

Die sind auf jeden Fall vorhanden.

Backfarbe sollte goldgelb sein. Das gefällt mir gut.

Was mir jetzt als nächstes auffällt, ist allerdings, dass der anscheinend dem

Angler entkommen ist.

Weil hier tritt so ein ganz klein bisschen von der Konfitüre aus.

Und damit habe ich hier so einen kleinen roten Punkt.

Mir gefällt es gut mit den Schuppen. Da sieht man mich hier, dass sie wirklich

hoch stehen. Und was wichtig war, ist die Größe.

Das Exemplar hier ist relativ klein, wenn ich den vergleiche mit diesem

Fisch.

Der Glanz obendrauf ist überall recht gleichmäßig. Das hast du dir ja auch

gewünscht. Das war, glaube ich, dann das mit der Aprikosenmarmelade. Genau, es

sollte aprikotiert werden, auch damit die Dekoration hält.

Die Backfarbe ist ein bisschen blass.

Die Farbe obendrauf kommt ja durch die Aprikosenmarmelade.

Magst du dir einen rausbrechen?

Ja.

Jetzt habe ich die Flunder.

Unter der Füllung kann es sein, dass es so ein bisschen glasig ist, aber es

sollte nicht oberhalb der Füllung glasig sein. Also ich glaube, hier fehlt

tatsächlich so ein bisschen Backzeit.

Ich freue mich.

Es ist üppig gefüllt, so sollte es auch sein. Aber der Teig ist von innen immer

noch ein bisschen roh.

Für Liebhaber von Cookie Dough auf jeden Fall 6 Exemplar. Wir wollten es aber

gerne durchgebacken haben.

Ein bisschen mehr Streusel hätte ich mir, glaube ich, gewünscht.

Ja, aber wenn du genau guckst, siehst du auch, dass die Flossen ein bisschen

kleiner sind bei diesen 6 Exemplaren.

Hier haben wir, glaube ich, den größten Fisch, hier den kleinsten. Und dann ist

hier die Rückenflosse wirklich relativ klein.

Die Aprikultur ist ein bisschen zu dick. Man sieht es hier vorne an dem Exemplar

schon. Ich glaube, die Zeit lief weg.

Diese Exemplare gefallen mir gut, auch von der Schuppung her.

Hier wird es ein bisschen größer und hier, beim größten Exemplar, werden die

Abstände tatsächlich auch größer. Das ist natürlich auch so eine

Schwierigkeit, sechsmal identisch möglichst zu dekorieren.

Die Backfarbe gefällt mir gut. Es ist auf jeden Fall ein bisschen weiter

gebacken als das Exemplar vorn.

Hier oben habe ich das Glasige und das schimmert auf der Oberseite jetzt so ein

bisschen durch.

Man sieht es jetzt, wenn ich es so aufgeklappt habe, dass nur hier in der

Mitte so ein ganz kleiner Klecks Marmelade in dem Fisch ist. Das ist

nicht ganz gleichmäßig. Ich habe schon üppig abgebissen, aber das sollte,

glaube ich, eher gleichmäßig befüllt sein.

Ich hatte die Konfitüre, musste vielleicht noch größer abbeißen.

Die Schuppen gefallen mir gut. Hier setzt sich so ein bisschen Aprikose ab.

Sie sind, glaube ich, hier tatsächlich auch ein bisschen dunkler gebacken. Bist

du damit zufrieden? Ich weiß nicht, ob ich die Flunder schöner hingekriegt

hätte. Ich glaube, es sind Karpfen. Okay.

Also es wird immer weniger Marmelade, Betty. Also du kannst mir jetzt

erzählen, was du willst, aber wenn ich jetzt einen ganzen Fisch essen muss,

damit ich ein bisschen Marmelade kriege, wird mir zu wenig.

Das ist jetzt ungefähr Stecknadelkopfgröße. Da sollte

tatsächlich ein bisschen mehr Füllung drin sein.

Was man hier aber sehen kann, ist, dass es unten ein bisschen glasiger ist. Oben

ist noch ein ganz leichter Rauch, aber man sieht, dass das genau auf der

Füllung ist.

Ich bin sehr gespannt, wie es schmeckt.

Die Füllung in den Fischen ist wirklich üppig.

Ich habe sie auch die ganze Zeit mit dabei. Bei der Marmelade bleibe ich

dabei. Es hätte definitiv mehr sein müssen. Und es ist nicht ganz so roh wie

bei den anderen beiden Exemplaren, aber auch da hätte es definitiv länger backen

müssen.

Was mir bei diesen Fischreigen als allererstes auffällt, ist, wie

unterschiedlich die Aprikultur ist. Also hier sehe ich... sehr viel, sodass man

fast kaum die Schuppen erkennt. Hier hinten kenne ich fast nichts davon. Die

Schuppen stehen schön hoch. Hier gibt es ein Exemplar, das relativ klein ist. Das

ist dieser Fisch im Gegensatz zu dem Fisch. Die Rückenflosse gefällt mir gut

bei den Streuseln. Es ist wirklich etwas wilder geraten.

Aber hier auch, sie sind noch sehr, sehr blass. Ich bin gespannt, wie es nachher

dann von innen ausschaut.

Also ich zumindest habe genug Füllung drin. Ich hoffe, du auch. Ich glaube, es

hätte vielleicht noch eine Minute länger backen können.

Ja, das ist, also wenn du es einmal umdrehst, ihr seht ja die Unterseite.

Also das ist tatsächlich so gut wie gar keine Farbe. Da müsst ihr auf jeden Fall

ein bisschen länger backen.

Gebt ihr recht, auch da hätte noch ein klein bisschen mehr Backzeit gut getan.

Definitiv.

Was bei diesem Fischreigen gut funktioniert hat, ist das Aprikotieren.

Das ist definitiv optisch gesehen das schönste Exemplar.

Allerdings ärgerlich, dass dieser eine Fisch wesentlich kleiner ist als der

Fisch, der zum Beispiel gegenüber liegt.

So von der Backzeit her und vom Durchbacken sind das die besten bis

jetzt.

Dieses Exemplar lässt sich wirklich gut kauen. Also es zerfällt wie so ein

schöner Keks, wie man ihn noch haben möchte.

Die Füllungen sind üppig drin. Du hast immer wieder auch diesen Wechsel,

Frischkäse und dazu dann natürlich auch die Konfitüre.

Das hat wirklich gut funktioniert.

Am Bauch habe ich das Gefühl, dass sie hier auch ein bisschen dicker sind. Die

Aprikatur nicht ganz gleichmäßig.

Also hier am Schwanz sieht es fast so aus, als wenn nicht wirklich... viel

Aprikosenkonfitüre da angekommen ist. Also da auch ein bisschen mehr auf

Gleichmäßigkeit achten. Die Schuppen gefallen mir gut.

Die Füllung ist auf jeden Fall üppig drin.

Man sieht es hier wirklich wunderbar. Du hast von außen nur noch ganz, ganz,

ganz, ganz leicht gebackenen Rand und innen drin.

Dann wird es tatsächlich schon sehr glasig und es zieht sich komplett einmal

außen rum. Also es hat überhaupt nirgendwo richtig gebacken.

Aber auch hier ist, wie bei vielen Exemplaren vorher, ist es in der Mitte

noch ganz leicht roh. Da muss man wirklich gucken, dass man die Fische ein

bisschen länger im Ofen lässt, damit sie dann auch so leicht angebacken sind.

Wir haben Aprikatur an einigen Stellen, ein bisschen dicker. Die Schuppen sind

da, die gefallen mir gut, auch von der Form her. Hier sieht es so aus, als wenn

sie beim Fang irgendwie schon mal mit Netz in Berührung gekommen sind und so

ein paar Narben und Schürfwunden bekommen haben.

Sie sehen ein bisschen mitgenommen aus.

Und sie sind halt definitiv deutlich zu hell.

Da wir Zeit gefehlt haben, das auf jeden Fall.

So schön, wenn man den biegen kann nach dem gebackenen Zustand.

Hast du rote Füllung? Ja, du hast auch rote Füllung.

Ja, wenn ich sie so rausdrücke, dann kommt die rote Füllung zum Vorschlag.

Dann ist sie gut.

Das geht aber auch gut, weil der Teig elastisch ist. Das ist richtig.

Eine neue Textur.

Das ist für mich so ein bisschen ein Lübecker Marzipan, das so abgeflämpft

wird. Sie sind noch roh. Also roher als viele, viele andere Exemplare vorher.

Aber das ist so bis jetzt die Spitze von roh.

Dieser Reigen ist gut zu erkennen. Auch die Abstände von den Augen mit diesen

Flossen. Da habe ich eine schöne Backfarbe. Die Rückenflossen gleichmäßig

gearbeitet. Auch die Schuppen haben ein bisschen mehr Abstand.

Dazu kommt dann die Aprikultur.

Die ist jetzt nicht ganz so gleichmäßig, aber man erkennt, dass sie überall da

ist. Optisch gefallen sie mir wirklich gut.

Füllung ist auf jeden Fall da bei den Fischen. Also das hat tatsächlich gut

funktioniert. Man sieht ja auch die ganz leichte Wölbung. In der Mitte ist es

wirklich noch super glasig. Wenn man sich die Unterseite anguckt, dann kann

man es eigentlich auch sehr gut erkennen, dass hier fast keine Backfarbe

existiert.

Aber auch hier, der Teig hätte länger backen müssen. Man hat es dann schon im

Anschnitt gesehen.

Es ist interessant, aber ich glaube, wenn man sich nur davon ernährt, dann

geht man recht schnell wie eine kleine Topfpflanze ohne Wasser zugrunde. Oder

hat sehr viele Bauchschmerzen. Ja, das auch.

Wir halten fest, es ist nicht so leicht, Fische zu dressieren, aber wir haben es

probiert. Ihr müsst sie jetzt nicht dressieren, ihr müsst sie nur in eine

Ordnung bringen von 1 bis 8 und dafür habt ihr jetzt ein bisschen

Beratungszeit.

Wieder eine neue Textur kennengelernt. Hier vor uns kaum Backfarbe. Ich habe es

ja schon befürchtet, dass dieser Albino-Fiss noch nicht durch ist. Hier

eine Stelle, wo es aus der Schippe rauskommt.

Ich habe keinen Plan, wo ich stehe. Ich hoffe nicht so ganz hinten.

Ich bin auf jeden Fall nervös jetzt vor Bekanntgabe der Platzierung, weil ich

weiß nicht, was mich so erwartet, wie viele Punkte ich bekommen werde.

Die waren alle roh, nicht eingeschlossen. Die waren alle wirklich

nicht durchgefallen.

Ich weiß nicht, wer mir die Konfettiere gestohlen hat.

Ich glaube einfach, ich habe ein bisschen damit gespart und dachte,

weniger ist mehr.

Ja, liebe Jury, ich denke mal, ihr konntet die Fische platzieren. Legt mal

los.

Der achte Platz befindet sich hier.

Sandra. War der Ofen angeschaltet? Habe ich mir auch schon überlegt.

8,5 Punkte sind es immerhin noch geworden.

Den siebten Platz, den haben wir natürlich, wo, sag mal, einen siebten

Platz haben wir nicht.

Dafür haben wir zwei sechste Plätze. Die befinden sich hier.

Okay. Ihr beide von uns elf Punkte bekommen.

Kommen wir zum fünften Platz.

Der befindet sich hier.

Sonja, ich möchte deine Punktzahl wissen.

Sagenhafte 11,5 Punkte.

Kommen wir zum vierten Platz.

Der befindet sich hier.

Samuel, zwölf Punkte von uns.

Platz drei befindet sich hier.

Patrick, 12,5 Punkte. Bei dir war das Gebäck einfach...

Tick zu hell noch und die Flossen nicht ganz gleichmäßig und noch ein bisschen

wild dekoriert. Der zweite Platz befindet sich hier.

Annalisa, 13 Punkte.

Von der Optik haben sie mir gut gefallen und bei dir natürlich auch, dass sie

auch hier nicht ganz durchgebacken waren. Das war der Punktabzug und der

Unterschied zum Platz 1.

Und der befindet sich hier.

Sibylle, optisch kommt das Ganze schon sehr dicht dran an das Masterpiece,

gerade was die Aprikatur angeht, auch was die Schuppen angeht. Und von daher

darfst du dich jetzt über 18 Punkte freuen.

Herzlichen Glückwunsch.

Ich habe schon bei der Aufklärung davor gesagt, die rote Schürze bringt mir

ein bisschen Glück, auch wenn sie etwas kleiner ist und hin und her rutscht,

aber sie scheint mir Glück zu bringen.

Noch eine Aufgabe, dann wird sich entscheiden, wer diese Woche die rote

Schürze übernimmt und leider auch, wer gehen muss. Das Thema Zeitreise.

Mit ihrem Fernseher ist übrigens alles in Ordnung. Das gehört so.

In der dritten Aufgabe machen wir jetzt eine kleine Zeitreise. Und was da von

euch erwartet wird, das erzählen euch jetzt unsere Zeitreiseführer.

Wir möchten von euch, dass ihr uns eine Epoche darstellt. Das kann ein

Jahrhundert, ein Jahrzehnt oder auch eine Kunstepoche sein. Dazu möchten wir

noch drei verschiedene Füllungen haben.

Natürlich erwarten wir von euch eine Motiv- oder 3D-Torte. Die spezifischen

Merkmale dieser Ära müssen in Szene gesetzt werden.

Bei den Dekorationstechniken habt ihr freie Wahl. Für diese Aufgabe habt ihr

fünf Stunden Zeit.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Backt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen sich eigentlich keinen Stress machen.

Wenn sie nicht rechtzeitig fertig werden, reisen wir einfach in der Zeit

zurück.

Ich entführe euch heute in die Kreidezeit.

Das heißt, heute machen wir ein Liposil, was aus dem Fels hervorspringt.

Aus Annalisas Torte lugt ein Ammonit aus Fondant. Sie besteht aus zweierlei

Schokoböden, Quarkcreme, Kürbiskonfitüre, Brombeerpudding und

Kürbiskerncrunch.

Lydia begibt sich zu den Ursprüngen der europäischen Kulturgeschichte.

Ich starte jetzt mit meinen Honigböden, denn bei mir geht es halt so ein

bisschen in die griechische Richtung und ich versuche so das Konzept von meiner

Torte außen auf den Geschmack anzupassen.

Lydia stellt mit ihrer Torte das antike Griechenland dar.

Passend dazu kombiniert sie Honigböden mit Grießmus, Schokocreme und

Orangenkompott.

Ja, meine Torte wird die älteste hier im Zelt, denke ich mal.

Ich mache die Ära der Dinosaurier. Ich liebe Dinosaurier und generell so, was

mit so Dinos zu tun hat.

Patrick schichtet Mohnbisquit mit Lavendel-Mascarpone-Creme, Brombeermus

und Heidelbeer-Brombeer-Fruchtspiegel.

Außen bedeckt er die Torte mit Bisquit-Moos.

Was waren nochmal Dinosaurier?

Richtig, Menschen mit Festnetztelefon.

Ich habe mich entschieden für die Erfindung des Telefons. Ich finde, das

ist ein sehr wichtiges Ereignis und ohne die Erfindung des Telefons wären wir

heute auch nicht hier und hätten nicht diese Smartphones und was auch immer.

Samuel möchte die Jury mit einer realistischen Telefon-3D-Torte

begeistern. Dafür schichtet er Mandelbiskuit mit Earl Grey Ganache und

Lime Curd.

Bei Sandra kommt Zucchini in den Teig.

Ich entführe euch heute mal in die 40er Jahre und ich habe heute vor, diese

damals entstandenen Pin-Up Girls darzustellen.

Damals aß man ja auch noch viel mehr Gemüse.

In ihrer Pin-Up-Girl-Torte kombiniert Sandra Zucchini-Schokoböden mit Kokos

-Grieß-Creme, Papaya-Kompott und Walnuss-Bacon-Crunch.

Bei Sibylle wird es orientalisch.

Ja, ich habe jetzt das Gewürz Ras el Hanout.

in meine Mehlmischung gepackt. Das ist ein ganz typisches Gewürz aus

Nordafrika, also gerade Tunesien, Ägypten, Marokko.

Und ich nehme heute die Chiri mit ins alte Ägypten, ins Land der Pharaonen.

Ich werde eine Pyramide herstellen und viele Attribute aus der Zeit

nachmodellieren. Im Inneren von Sibylles ägyptischer Pyramidentorte verstecken

sich Ras el Hanout-Böden mit Feigenkompott, Kardamom-Pistaziencreme

und Pistaziencrunch.

Tief im Inneren der streifentragenden Sonja steckt ein Blumenkind.

Ich habe mich bei der Zeitreise für Flower Power entschieden, weil das ist,

soweit ich weiß, 1967 in Amerika entstanden. Ich bin 1969

geboren und deswegen habe ich gedacht, das ist so meins heute.

In Sonjas Flour-Power-Torte stecken Kokosböden mit Lemon Curd,

Blaubeerfruchtspiegel und Cashew-Crunch.

Ich

backe

heute das Brandenburger Tor.

Ich habe mich für den Mauerfall bzw.

für die Wiedervereinigung von Deutschland entschieden und das sollte

symbolisieren.

Fabian baut das Brandenburger Tor aus Torte als Symbolbild für die deutsche

Wende.

Aromatisch paart er dafür Kaffee mit Birne und Cashewkernen.

Wie bei der Wiedervereinigung damals kann es auch in dieser Backrunde gar

nicht schnell genug gehen.

Eine halbe Stunde ist schon vorbei.

Die Böden kommen in die Öfen.

So, gutes Gelingen.

Nicht alle Vorgaben kommen heute von der Jury.

Ich musste auf Wunsch von meinem Sohn Grießmus irgendwo integrieren, weil das

tatsächlich das Lieblingsessen von meinem Sohn ist.

Währenddessen schlägt Annalisa für ihre Creme Sahne steif.

Fabian kocht Sahne, Espresso und Birnensaft auf.

Und Patrick schlägt eifrig.

Sonja verrührt Butter und Kondensmilch und Samuel gibt seinen Lime Curd durch

ein Sieb.

Also tatsächlich war ich noch nie in Griechenland, aber würde sehr gerne mal

hin. Du warst noch nie in Griechenland. Habe ich das richtig gehört?

Griechenland ist so schön.

Da gibt es zum Beispiel die Insel Moni, da leben nur Ziegen. Und die Griechen

sind so toll.

Also ich mache auf jeden Fall noch eine Reise nach Griechenland. Fahr mal auf

die Moni, da ist toll.

Patrick erweist einer Beere die Ehre.

Ich mache Brombeermuseinlage. Die Farben sind relativ kräftig mal wieder bei mir.

Mir gefällt es, aber wir warten natürlich auf das Urteil der Jury ab,

was die davon halten.

Sibylle gießt mit Kardamom und braunem Zucker aufgekochte Sahne über

Pistazienmus. Sonja vermengt Frischkäse und Puderzucker.

Lydia rührt Schokolade in ihre Joghurtcreme.

Sandra setzt auf Mascarpone.

Also das ist meine Brombeer-Mousse-Einlage und die kommt

jetzt in den Schockfroster.

Rein farblich ist Sonja auf gleicher Linie.

Also das ist mein Blaubeer-Fruchtspiegel. Da habe ich

jetzt noch ein bisschen Heidelbeer-Likör, Sahnelikör

reingemacht.

Fertig. Auch das kommt gleich in den Froster.

Zitronen-Fan Lydia ist zur Orange übergelaufen.

Bei Sandra passt Papaya zum Grieß.

Sibylle verarbeitet Feigen. Und Fabian Birnen.

So, das haben wir jetzt auch. Das ist das Birnenkompott.

Annalisa stellt ihren Brombeerpudding im Spritzbeutel kalt. Während Samuel

Limettensaft verarbeitet. Und es bei Patrick gleich noch mehr Beeren gibt.

Kürbisse sind übrigens auch Beeren.

Das ist heute irgendwie flüssiger als zu Hause. Vielleicht, weil ich jetzt

richtiges Kürbispüree genommen habe.

Zu Hause habe ich einen Kürbis selber püriert.

Aber ich habe jetzt noch ein bisschen Stärke mit dazu getan. Ich hoffe jetzt

mal einfach, dass es fest wird. Sonst haben wir ein Problem.

Nach einer Stunde Backzeit melden sich die ersten Böden aus den Öfen zurück.

Mensch, was sind die braun geworden.

Gut gelungen, sehr, sehr fluffig und die riechen auch sehr gut.

Bei knapp vier Stunden Restzeit muss man es mit dem Schichten nicht überstürzen.

Die Böden können noch in aller Ruhe auskühlen.

Ich würde mal sagen, hat ganz gut funktioniert.

Natürlich müssen einige Böden noch gerade geschnitten werden.

Aber erst mal zurück zu den Cremes.

Okay, das reicht.

Lieber nicht zu viel Farbe.

So, jetzt brauchen wir ein Kilo Schokolade.

Etwas mehr als eine Diätportion.

Schokoholic Christian dürfte es freuen.

Schokogeschmack bieten auch Fabian und Sibylle an.

Bei Samuel ist weiße Kuvertüre im Einsatz.

Hi Betty, ich habe eine Frage.

Hier habe ich meine Earl Grey Ganache. Denkst du, die Konsistenz ist jetzt gut

oder soll ich ihn noch ein bisschen aufschlagen?

Ich gucke jetzt nur die Schneebesen an. Sieht sehr köstlich aus.

Ist nur weiße Schokolade? Weiße Schokolade und die Sahne habe ich mit

Earl Grey Teeblätter aufgekocht. Also ich glaube, es läuft super. Vielen Dank.

Wenn es gerade knirscht, dann ist es nicht der Ablauf, dann liegt es am

Crunch.

Sonja klöppelt Cashews.

Und Lydia hackt Walnusskerne.

Samuel karamellisiert Mandeln.

Und Sandra sogar Bacon.

Ich muss noch kurz warten, es fängt schon an braun zu werden.

Wenn es Bernsteinfarben ist, dann kommen die gesalzenen, gerösteten

Pistazienkerne dort rein.

Jetzt sieht es langsam gut aus.

Sonja wird von einer altbekannten Problematik eingeholt.

Also wie du siehst, fängt die ja schon so ein bisschen an.

Das ist für dich stocken?

So ein bisschen.

Du siehst ja jetzt, das ist jetzt wie ein Pudding. Das wird nachher nicht

stabil stehen. Ich würde dir den Tipp geben, das nochmal neu zu machen, bevor

du wieder das Risiko eingehst und nachher nicht happy bist, weil die Torte

bauchig wird. Ich muss auch heute mal abliefern mit meiner Creme. Danke,

Christian. Bitte, bitte.

Annalisa geht davon aus, dass ihre Creme schön fest ist.

Und der nächste Boden kommt drauf. Mal schauen, ob es das aushält.

Ja, schauen wir mal.

Ein bisschen warmbillig ist es.

Dann kratze ich das einfach nochmal in den Topf rein, oder?

Wie man sieht, ist alles jetzt sehr flüssig, beziehungsweise nicht ganz

fest. Und ich will jetzt kein Risiko eingehen, wir machen es jetzt einfach

nochmal. Ein bisschen warm und machen was zum Binden rein.

Nur nicht die Nerven verlieren.

Ihr Lieben, auch eine Zeitreise braucht Zeit und verbraucht auch Zeit.

Wir haben jetzt schon Halbzeit.

Noch zwei Stunden dreißig.

Das wird knapp.

Ich frage mich, was ich zweieinhalb Stunden gemacht habe.

Wird spannend wieder.

Feinschmecker Patrick rührt als grüne Farbe Matcha auf.

Das wird dann mein Dekomoos. Der Biskuit wird gebacken und dann mit den Händen

zerbröselt.

Die Farbe gefällt mir also. Vor allem, wenn es gleich am Backen ist, wird es ja

sowieso nochmal ein bisschen dunkler.

Ich glaube, das wird meinen Dinos gefallen.

Am liebsten essen die natürlich Jurassic Quark.

Ich schichte jetzt meine Torte. Und zwar habe ich einen Ring von der

Schokomousse, dann kommt ein Ring von der Grießmousse. Ich finde, das ist

super lecker, Grieß und Schoko, ein bisschen so wie so ein Schokokriesbrei.

Böden, Creme, Frucht und Crunch.

Mehr braucht eigentlich kein Mensch in einer Torte.

Wenn die Konstruktion dann noch hält, hat man schon die halbe Miete.

Die Festigkeit hängt auch mit der Temperatur zusammen.

Ein wenig Sommerhitze sollte man hier im Backzelt immer einkalkulieren. Und beim

Fruchtspiegel sollte man darauf achten, dass er bis zur Verkostung aufgetaut

ist. Hier macht sich Backerfahrung bezahlt.

Allzu viele Versuche hat man nämlich nicht.

Ist auf jeden Fall schon mal fester als vorher.

Meine Creme wird doch, glaube ich, fest.

Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen.

Wir werden sehen, was er mit Torten macht.

In zwei Stunden sollen die Zeitdokumente stehen.

Ab sofort wird geschnitzt.

In manchen Fällen erinnert das aber mehr an Töpferarbeit.

Meine Torte muss zum Glück nicht ganz so perfekt sein wie sonst, weil ich ja eh

schnitze.

Lieber gut geschnitzt, als eine bauchige Torte anzubieten.

Wegen des einen Kilos?

Man muss damit

aber auch arbeiten können.

Das wird jetzt echt spannend hier, aber ich gebe mein Bestes.

Lydia verpasst ihrem Fondant eine antik anmutende Steinoptik.

Jetzt darf das Schätzle da einmal drauf.

Ob man das schon seit der Kreidezeit so macht?

Ich muss mich beeilen. Ich habe Angst, dass die mir wieder wegläuft.

Ihr seht schon hier, wenn ich meinen Fondant drauf streiche, dass die schon

wieder total buckelt.

Ja, es soll einfach bei mir nicht sein.

Sonjas altes Problem mit den Cremes will sich einfach nicht verflüchtigen.

Sandras Formmasse kommt öfter zum Einsatz.

Ich mache hier aus Marshmallow und Crispy eine Muffin-Unterkonstruktion und

das werde ich dann mit Fondant eindecken.

Ich habe jetzt eine Fontäne hier drin versteckt. Bei der Verkostung zünde ich

die an, damit das so den Fall der Dinosaurier durch Vulkanausbrüche

symbolisieren soll.

Ein Hollywood-reifes Special-Effects-Feuerwerk.

Das werden jetzt meine Olivenblätter aus Waferpaper.

Lydia nimmt die Griechenland-Optik sehr ernst. Aber auch die Konkurrenz ist in

dieser Runde ausgesprochen detailverliebt.

Wir hatten auch mal einen Bus, genau, mit fünf Kindern. Denke ich, braucht man

das auch?

Jetzt haben wir keinen mehr. Aber hier ist so ein, das wäre auch was Schönes

für mich.

Oh ja, du siehst.

Ich schaff das mit der Zeit wieder nicht. Ich bin schon wieder so

angespannt, Samu.

Langsam. Wir haben noch Zeit.

Hallo ihr Lieben, da stand sie schon wieder in einer Ecke und gibt die Zeit

durch. So ein Mist, ne? Ihr habt nur noch eine Stunde.

Danke. Was? Ich hab gar nicht... Was ist was?

Eine Stunde ist noch. Es wird sehr knapp.

Das ist quasi Isomalt. Ich versuche ja gerade eine Kaugummi-Blase auszugießen.

Das ist ein bisschen tricky.

Das Kaugummi sollte eigentlich nicht platzen.

Genauso wenig wie der Traum vom Sieg, den in Woche drei wohl noch alle haben.

Ich habe jetzt Linien in meine Pyramide eingeritzt und dann mache ich im

Endeffekt dann noch die Querbalken und dadurch entstehen die Steinoptik.

Sieht stabil aus.

Pyramiden halten ja auch ewig. Genau wie die antiken Bauwerke der Griechen.

Marty McFly brauchte für seine Zeitreise einen Fluxkompensator.

Samuel reicht ein Telefon.

Nein.

Was blüht Sonja wohl bei der Verkostung?

Behält Samuel den Anschluss?

Und was sprüht Patrick da?

Ich befestige das mit Schokolade. Hätte ich das Coolspray nicht, ja, hätte ich

sowas nicht machen können.

Merke, auch wenn es Kreidezeit heißt, ist Sprühfarbe erlaubt.

Ausnahmsweise auch auf antikem Gemäuer.

Das ist ein Kaugummi, der momentan am Platzen ist. Aber ich lasse den, weil

zur Not nehme ich den. Der ist dann gerade so.

Gummi geben müssen so langsam alle.

Das wird jetzt der Körper von dem Ammonit.

Und er hat natürlich acht Tentakel.

Deren Anzahl ist bis heute umstritten, da die Weichteile der Tiere nicht

erhalten sind.

Sieht aus wie kleine Croissants.

Ich hoffe nicht. Sieht aus wie Papyrusrollen.

Ich hoffe, euer Fondant reißt nicht vor der Zeit, denn ihr habt nur noch 30

Minuten.

Ich kann das nicht mehr. Ich schaff das nicht mehr. Ich schaff das nicht mehr.

Ich schaff das nicht mehr.

Ausschauen tut's wie Kacke, aber naja.

Man sagt ja, dass man die Vergangenheit in der Erinnerung verklärt.

Ob die dargestellten Epochen auch in der Realität so süß und schmackhaft waren?

Also mein Matcha-Biskuit, den ich jetzt hier in Krümel dranpappe an die Torte,

das soll sozusagen das Moos oder so ein bisschen Gras symbolisieren.

Ich finde das ganz schön, das hat immer so eine wilde Optik, aber gleichzeitig

sieht es gewollt aus.

Gekonnt sollte es allerdings auch wirken.

Beim Motivtorten kommt es ja besonders auf die Details an.

Ein weiteres Attribut in den 40er Jahren sind ja die Punkte.

die ich jetzt hier quasi anbringe unter einem Eilverfahren.

Ich hoffe, dass sie dann einigermaßen symmetrisch sind, weil mir die Zeit mal

wieder fehlt, um das jetzt auszumessen.

Auch unsere kleine Zeitreise neigt sich langsam dem Ende entgegen. Ihr habt nur

noch zehn Minuten.

Zehn Minuten? Ich weiß nicht mal, wie lange jetzt noch zehn Minuten sind.

Ich muss mich kurz beeilen.

Die Wir-haben-doch-keine-Zeit-Reise steht kurz vor ihrem Höhepunkt.

Ich habe jetzt gerade Butterkekse klein gemacht und das tue ich jetzt um meine

Pyramide rum. Das ist Sand.

Ich habe vor ein paar Jahren im Fernsehen gesehen, dass jemand eine

Torte gebacken und mit Fondant dekoriert hat. Und nachdem die Torte fertig war,

ist die Person mit einem Handsteamer auf die Torte gegangen und dadurch hat die

Torte so geglänzt. Und das werde ich jetzt machen.

Ihr Lieben, nur noch zwei Minuten.

Och, Eni.

Ich meine so ein bisschen Schattierungen, dass es so ein bisschen

in die Tiefe und dass es einfach so ein bisschen alt ausschaut.

Das stresst mich, ey.

Vier Kinderkriege ist ein Witz gegen das große Backen, echt.

Das ist echt witzig.

Vielleicht gibt es ja gleich nach dem Countdown einen Lichtblitz und wir

befinden uns auch in einer ganz anderen Zeit. Auf jeden Fall brechen jetzt eure

letzten Sekunden an.

10, 9,

8, 7, 6,

5, 4,

3,

Zwei.

Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Ja, es ist Schluss.

Alter, heftig.

Es ist halt spucklig und schepps, aber es steht was da und ich glaube, man

erkennt es auch als Brandenburger Tor und ich bin happy.

Ja, ich bin schon stolz, dass jetzt alles so steht, wie steht, dass jetzt so

ein schönes Schmuckstück dabei rausgekommen ist. Das ist schon eine

Erleichterung.

Ich habe was stehen.

Sieht auch von vorne ganz gut aus, aber wenn die Creme nicht richtig fest wird,

hat man keine Chance.

Die Zeit der Verkostung ist gekommen und die Jury reißt sich um eure Torten und

wir beginnen bei Fabian.

Fabian, für welche Epoche hast du dich entschieden und wie hast du sie

dargestellt? Ich habe mich entschieden, für euch das Brandenburger Tor zu backen

mit der Mauer davor.

Das soll symbolisieren die Wiedervereinigung von Deutschland. Ich

finde, das ist so ein bisschen eine Mischung aus Reichstagsgebäude und

Brandenburger Tor. Es ist halt ein bisschen eckiger. Also das Brandenburger

Tor hat ja nicht diese Tiefe.

So rein architektonisch und von der handwerklichen Meisterleistung kann man

da auf jeden Fall noch...

Nicht nur eine Schippe, sondern eine ganze Karre drauflegen.

Bei deinem Anschnitt hat der Aufbau deutlich besser funktioniert, als bei

dem Gebäude selber.

Handwerklich alles richtig gemacht.

Du hast tatsächlich einen ganz, ganz leichten Kaffeegeschmack. Dazu dann halt

die Birnen. Die Böden sind hervorragend gebacken, wunderschön luftig. Also mir

gefällt es auf jeden Fall geschmacklich sehr, sehr gut.

Drinnen gefällt es mir sehr gut.

Außen können wir noch einige Verbesserungen vornehmen.

Vielen Dank.

Danke schön.

Lydia, für welche zeitliche Epoche hast du dich entschieden?

Ja, ich habe mich heute in die griechische Antike gebacken.

Das Griechische kann man sehr gut erkennen.

Also ich habe hier vorne die Säulen, dann habe ich hier oben eine

Schriftrolle, dann kommen diese Blätter.

Man muss sie erst zusammenkleben, man muss sie schneiden, man muss sie pudern.

Also von daher eine Technik, die wirklich zeitaufwendig ist. Und dann

hast du etwas ganz Besonderes gemacht.

Und es ist ja nicht so, dass da irgendwie da von Land aufgepoppt ist,

sondern es ist eine...

Das war eine Technik von dir. Und das gibt dieser Torte diesen typischen

Flair, den du auch erzeugen wolltest.

Ja, ich finde die Technik, die du eingearbeitet hast, wirklich sehr, sehr

gut und clever ausgewählt. Das muss man einfach sagen. Und die Farbe vor allen

Dingen gefällt mir sehr gut. Vielen Dank.

Der Fondant ist jetzt relativ dick, aber das gibt diese Technik mit sich. Also du

kannst den ja gar nicht dünn ausrollen, wenn du diese...

getrocknet, nur angetrocknet, ein Fondantstück hast.

Honig im Kuchen ist nicht ganz so einfach zu verarbeiten, aber du hast

einmal den Boden mit aromatisiert und dann gleichzeitig mit dieser

Honigmilchstränke und dadurch kommt der Honig auch zum Vorschein. Ganz, ganz

leicht, aber er ist definitiv da. Also geschmacklich würde ich sagen, das ist

Griechenland. Mir schmeckt das sehr gut.

Die Mousse ist ein bisschen fester, aber dadurch bekommt deine Torte halt auch

den Stand.

Vielen Dank. Danke auch.

Jetzt reisen wir auch wieder weit zurück in der Zeit mit Sibylle.

Ja, ich mache heute eine Zeitreise mit euch ins Land der Pharaonen, ins alte

Ägypten.

Also deine Epoche kann man auch sehr gut erkennen.

Auch diese Farbstattierung, das gefällt mir wirklich gut.

Beim Schneiden habe ich jetzt die Torte so ein bisschen zusammengedrückt.

Aber man kann hier immer noch schön erkennen, wie gleichmäßig deine Böden

sind. Und dann hier dünner Fondant aufgetragen.

Also auch bei dir der Anschnitt handwerklich gut gearbeitet.

Raselanut kenne ich natürlich auch aus der Küche. Allerdings so im Boden

verarbeitet habe ich es, glaube ich, in der Form noch nie hier im Zelt.

Du hast es wirklich sehr, sehr fein dosiert. Zusätzlich hast du dann quasi

den Kardamom gut ausgearbeitet. Auch das ist ein sehr, sehr krasses, sehr starkes

Gewürz. Die Torte, das ist saulecker.

Sollte man probiert haben.

Vielen Dank.

Vielen Dank.

Ich habe mich für das Jahr 1871 entschieden, und zwar die Erfindung des

Telefons.

Deine Ära umschließt quasi das ganze Telefonwesen.

Solche Details hier, wie die Schreibfeder. Ich mag, dass hier das

Tintenfass ausläuft. Dann sieht man hier den kleinen Block. Auch da hast du für

solche Details gesorgt, dass die Ecken hochkommen, dass es leicht schattiert

ist. Das ist eine 3D-Torte, die wirklich gut gearbeitet ist.

Samuel, was soll ich sagen? Das ist ein Anblick zum Verlieben.

Sehr, sehr geil.

Die Torte ist jetzt nicht besonders hoch, deswegen mag ich es auch, dass du

die Füllung nicht allzu hoch gemacht hast. Dünn eingestrichen und bei dir da

von Hand auch gut ausgerollt.

Brauchst du ein zweites Stück?

So begeistert bin ich jetzt nicht, Samuel.

Weil das scheiß Telefon viel zu klein ist.

Weil es so gut schmeckt, dass man auf jeden Fall ein zweites Stück braucht.

Es ist einfach viel zu wenig.

Geschmacklich ist es der Knaller. Das ist auf jeden Fall das Stärkste, was ich

bis jetzt von euch allen probiert habe.

Wirklich ganz Leistung fast für die Erfindung des Telefons.

Vielen Dank.

Dankeschön. Bevor du die Wiege machst, eine Sekunde.

Ich nehme noch ein kleines Stück für den Weg.

Danke.

Dankeschön.

Ich habe mich für die Flower Power Zeit entschieden.

Ich bin 1969 geboren, also ich kenne auch noch diese Ruhm, die man immer alle

zu Hause hatten. Die Farbkombination gefällt mir gut, auch die ist typisch

für diese Zeit. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass du vielleicht von dieser

Masse, die du hast, so ein bisschen mehr auf die Rückseite mitgenommen hättest.

Auch wenn die Torte hier hinten glatt gewesen wäre, ist hier so gar nichts

mehr.

Ich zitter mal so ein bisschen bei dir mit, wenn ich die Torte anschnalte, weil

ich immer hoffe, dass alles fest geworden ist. Es wäre natürlich schön,

wenn diese Cremes sich einfach auch mal perfekt von außen präsentieren könnten

und nicht hier immer diese kleinen Beulen hätten.

Es schmeckt. Es ist eine sehr frische, eine sehr leichte, eine sommerliche

Torte und das passt tatsächlich auch zum Äußerlichen. Das Einzige, was ich mir

ein bisschen mehr gewünscht hätte, wäre von dem Crunch.

Den habe ich jetzt in meinem Stück jetzt nicht drin gehabt.

Ich würde mir wirklich nur wünschen, vielleicht eine Komponente weniger, um

dann einfach auch die Zeit zu haben, draußen dafür zu sorgen, dass es gerade

eingedeckt ist, um da auch nochmal zu punkten.

Vielen Dank.

Jetzt gehen wir wieder zurück in der Zeit mit Patrick.

Trottelgesang.

Ich habe euch heute eine Torte vor unserer Zeit mitgebracht.

Der Vulkan sollte so das Ende der Dino-Ära darstellen.

Wir hatten ja häufiger schon mal Torten mit Spezialeffekten.

Deine hat wirklich funktioniert. Das freut mich sehr.

Die Zeit und die Arbeit, die hat sich definitiv gelohnt. Die Präsentation ist

1A. Danke.

Da kommt noch mehr.

Da kommt noch was.

Das ist nicht alles.

Die Buttercreme ist wirklich sehr fest.

Und diese Böden und die Cremes sind halt sehr leicht.

Und dann kommt das Ganze ins Rutschen.

Also, Sportsrohren.

Was zum Geier ist denn das?

Das ist ja Neon.

Neon, das schimmert schon so durch.

Also das hättest du nicht gehört auch.

Mohn ist da. Ich habe auch immer so ein bisschen von der Heidelbeere, aber mir

fehlt da noch so ein bisschen mehr Textur im Kuchen. Ich mag diese

Gesamtkomposition, aber ich finde die Böden tatsächlich einfach ein bisschen

zu weich.

Vielen lieben Dank. Danke auch.

Wir reisen heute in die Kreidezeit. Deshalb habe ich euch ein lebendiges

Fossil, einen Ammoniten dargestellt, der quasi in einem Fels schon drinnen

steckt. Idee und Umsetzung gefällt mir wirklich ausgesprochen gut.

Alleine hier unten, dieses Fossil, das freigelegt ist, hat eine wunderschöne

Struktur auch hier mit den Farben gut geabrascht. Sehr, sehr schön gearbeitet.

Dankeschön. Hier kann man gut diese ganzen einzelnen Schichten sehen.

Vielleicht darauf achten, dass es nicht ganz so viel Garnasch draußen ist.

Auch bei dir ist es tatsächlich eine Geschmackssymphonie von verschiedenen

Sachen, die ich noch nie so gegessen habe.

Das ist ungewöhnlich. Ich glaube auch in dem Fall nicht jedermanns Sache. Aber

ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem geschmacklichen Part.

Sehr spannende Kombination. Von daher, es passt gut zusammen.

Dankeschön.

Wir

machen

Ausflug in die 40er Jahre zu den Pin-Up Girls.

Optisch bei dir die Epoche gut zu erkennen an der Frisur und an dem

Kopfschmuck. Dann wolltest du ja vorne so diesen Kaugummi-Blase machen aus

Isomalt. Die ist leider kaputt gegangen.

Quasi gerade am Platzen. Genau.

Vom Aufbau her, man sieht deine Böden vom einen Strich ein bisschen dicker,

aber für mich noch völlig in Ordnung.

Es ist wirklich phänomenal, wie außergewöhnlich auch diese Komposition

ist. Also Papaya mit zerlassenem Speck, dann diese dunklen Nussböden, die da mit

einverarbeitet sind. Ich ziehe den Hut. Große Leistung.

Es sind alle Komponenten auf jeden Fall immer geschmacklich da und es ist

wirklich ein Genuss, diese Torte zu essen.

Vielen Dank.

Ihr stellt euch jetzt natürlich die zwei großen Fragen. Wer darf mit uns

weiterreisen und dabei die rote Schürze tragen?

Und für wen ist es an der Zeit zu gehen? Das entscheiden bei uns ja immer die

Punkte. Und wenn Sie zu Hause sich für unsere Punkte interessieren, folgen Sie

einfach etwas große Backen in den sozialen Netzwerken. Da veröffentlichen

wir nach der Show die Tabelle. Und die muss erstmal vervollständigt werden und

zwar von Betty und Christian. Und deshalb bekommt ihr jetzt ein bisschen

Beratungszeit.

Mir hat die Aufgabe gefallen und ich glaube unseren Kandidaten und

Kandidatinnen auch.

Ja, definitiv. Tatsächlich kreativ über sich hinausgewachsen sind super viele

von unseren Kandidaten und Kandidatinnen. Fangen wir mit dem

Telefon an.

Du bist schockverliebt, oder? Ja, optisch ungeschmacklich. Also mehr kann

man sich nicht wünschen.

Ich habe ein gutes Feedback von Betty und Christian bekommen.

Ich bin sehr erleichtert. Jetzt bin ich gespannt, was Christian und Betty sagen

werden. In der Aufgabe ist Lydia tatsächlich so ein bisschen über sich

hinausgewachsen. Genau, und sie hat auch wirklich viele unterschiedliche

Techniken eingearbeitet.

Ich möchte nächste Woche auf jeden Fall nochmal backen, weil es mir so viel Spaß

macht und ich verbessere mich immer. Ich versuche die Tipps und Tricks anzuwenden

und ich hoffe, das merkt man und ich hoffe, ich schaffe es in der nächsten

Runde. Was aber wirklich gut geworden ist zum allerersten Mal, glaube ich, ist

der Anschnitt von Sibylle.

Ungefährliches Geschmacksbild mit dem Rasalanut. Hat sie wirklich gut

eingearbeitet.

Ich denke, heute wird es spannend.

Also ich gebe sie gerne ab, weil die haben es alle verdient. Samuel hat ganz

schön einen rausgehauen. Annalisa war unglaublich stark.

Ja, aber ich habe auch mitgespielt da oben.

Kann auch sein, dass sie bei mir bleibt.

Vergeben wir mal unsere Punkte.

Nicht alle Hobbybäckerinnen und Bäcker

werden wir nächste Woche wiedersehen.

Liebe Jury, für wen ist denn die Reise hier zu Ende?

Erstmal geht die Reise mit der roten Schürze weiter für den bzw.

diejenige, die die beste Torte in Aufgabe 1 und 3 abgeliefert hat.

Da hat auch der kleine Ausrutscher in der technischen Prüfung nichts mehr

ausgemacht.

Unser Bäcker bzw.

Bäckerin der Woche ist mit 52 Punkten

Samuel. Danke.

Komm, ich hänge Sie da rum. Herzlichen Glückwunsch.

Steht dir sehr gut.

Natürlich ist das jetzt eine Ehre, diese rote Schürze zu tragen. Ich habe das ja

irgendwie auch nicht so richtig erwartet, weil in der zweiten Aufgabe

habe ich nicht so gut abgeschnitten.

Aber ja, es fühlt sich einfach mega an. Man kann das nicht beschreiben.

Vielen Dank.

Lydia, Sonja und Fabian, kommt ihr bitte nach vorne.

Euch drei trennt ihr nach den ersten beiden Aufgaben jeweils nur ein halber

Punkt. Somit musstet ihr also in der dritten Aufgabe über euch hinauswachsen.

Das ist nur einer gelungen.

Nämlich dir, Lydia.

Herzlichen Glückwunsch.

Dankeschön.

Lydia, du darfst jetzt erstmal wieder zurück zu den anderen.

Sonja und Fabian, eure Torten waren bei weitem nicht makellos und es gab noch

einiges zu verbessern.

Allerdings war eine Torte im Gesamten ein bisschen kreativer als die andere.

Mit 39 Punkten muss das Backzelt heute leider verlassen.

Sonja.

Sonja, es hat uns beiden wirklich viel Spaß gemacht, hier beim Backen

zuzuschauen. Bitte bleib genauso, wie du bist. Vielleicht ein bisschen weniger

weinen. Also es gibt keinen Grund dazu.

Du kannst nämlich sehr, sehr gut backen. Danke. Also, vielen Dank.

Die Camp-Mutti ist weg hier. Die Camp-Mutti, genau.

Alles gut.

Ich freue mich auf meine Familie.

Ja, das ist verdient.

Lass dich durch. Danke.

Toll, dass du da warst.

Ich habe ja damit gerechnet, dass ich heute gehen muss. Das ist auch okay. Ich

habe nicht so abgeliefert wie die anderen.

Ich freue mich auf zu Hause, auf meine Familie.

Ein bisschen traurig bin ich, dass ich hier weg muss.

Und ich hoffe, Sie erhalten uns die Knusperstange, denn die steht in der

nächsten Woche auf dem Programm, genau wie das verspielteste Gebäck der

Staffel. Es gibt also wieder jede Menge Inspiration für Sie. Ich hoffe, Sie sind

dabei bei der nächsten Folge von Das große Backen. Natürlich nur hier in Sat

.1.

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