All language subtitles for Das große Backen_S12E02_Von Fürst-Pückler-Aromen bis hin zu faszinierenden Brot-Skulpturen

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Original subtitles

Hallo liebe Tortenfans, heute erwartet Sie ein fürstlicher Abend mit feinstem

Nougat und filigran gefertigten Skulpturen. Ist das noch Backfernsehen

oder vielleicht schon Kunst?

Bei uns bekommen Sie beides in Folge 2 von Das große Backen.

Es ist die größte Backshow der Welt. So steht es geschrieben.

Noch mehr zum Lesen gibt es dann im Backbuch des Siegers. Mit 10.000 Euro

kürt unsere Jury die beste Leistung der Staffel. Aber noch ist es nicht so weit.

Letzte Woche gab es erstmal eine rote Schürze.

Unser erster Bäcker oder Bäckerin der Woche ist...

Annalisa. Herzlichen Glückwunsch.

Für zwei von euch ist es allerdings nicht ganz so toll gelaufen.

Mit 37,5 Punkten muss leider als erstes das Backzelt verlassen.

Florian.

Komm wieder mit, die Rechnung ist...

Kommt, meine Mädels. Ich freue mich so sehr.

Ich kann gar nicht glauben, dass es endlich so weit ist, oder?

Es sieht schon mega schön aus, gell? Man kann jetzt zeigen, was man kann. Man hat

sich so ein bisschen eingebacken. Und von daher freue ich mich jetzt wirklich.

Unglaublich.

Ja, wir backen das!

Uh, Annalise!

Das Preisgeld ist verlockend. Doch vor der Knete steht das Kneten.

Und das noch einige Wochen lang.

Gekämpft wird mit harten Backbandagen. Ich bin ja gegen Gewalt, aber bei

Hefeteig muss ich ja Gewalt anwenden.

Wo kommt der Italiener mit dem Pizza-Teig, gell?

Ich bin noch hier.

Ich freue mich auf jeden Fall auf die neue Woche, habe auch natürlich ein

bisschen Angst.

Spero di andare avanti.

Ob das so sein muss?

In Woche zwei möchte ich jetzt nicht schon wieder vorne stehen, weil das ist

extrem bitter.

Ich möchte es einfach einmal richtig gut machen, dass es mal wirklich von vorne

bis hinten alles passt.

Das Ziel, die perfekte Torte.

Super!

Kreuzkürze, fix ist der gut geworden.

Ja, bist du der Patsch.

Woche zwei ist gestartet. Ich bin voller Energie, ich bin voller Power.

Ich drücke mir selber fest die Daumen, sag toi, toi, toi und attacke feuerfrei.

Es wird brezlig.

Ich möchte auf jeden Fall versuchen, das Level, was ich geschmacklich hingelegt

hatte in der ersten Woche, auch jetzt in der zweiten Woche zu halten.

Mein Herz fällt gerade ein Stein.

Doch, keine Ahnung.

Für diese Woche habe ich mir das Niveau etwas höher gesetzt, für mich selber

meinen Anspruch auch.

Und da habe ich jetzt schon etwas Respekt auch davor.

Wer findet seine Rolle?

Wer backt am spritzigsten?

Diese Woche wird mir nichts im Zufall überlassen. Es wird alles so getaktet,

wie ich es mir geplant habe.

Es wird löffelspitzenmäßig.

Das ist auf jeden Fall ein mega Gefühl, dass man jetzt mit der roten Schürze in

die Woche zwei starten darf.

Ich mache das jetzt nach Augenmaß.

Das kann jetzt nach hinten losgehen oder gut werden.

Ich hoffe, dass ich diese Woche vielleicht auch mal die Chance habe,

Annalisa in die rote Schürze zu mobben.

Oh Mann ey, das wird eine richtige Plamage.

Das ist richtig schlimm.

Richtig schlimm.

Ich habe da keine Lust mehr.

Das hält echt nicht nach. Ich glaube es nicht.

Meine creme werden nicht fest ist noch nicht ganz stabil

Drehscheibchenweise und Tortenstück für Tortenstück kristallisiert sich heraus,

wer das Zeug dazu hat, weiter um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker

2024 zu kämpfen.

Hallo liebe Kandidatinnen, Kandidaten, hallo liebe Jury und ein besonderes

Hallo unserer ersten Bäckerin der Woche.

Annalisa, du konntest dir in der vergangenen Woche die rote Schürze

erbacken.

Auch heute werden Betty und Christian wieder einen oder eine von euch nach

Hause schicken müssen.

Das geht jetzt leider jede Woche so, bis wir dann im Finale Deutschlands besten

Hobbybäcker 2024 küren. Er erhält dann den goldenen Cupcake, 10.000 Euro

und ein eigenes Backbuch.

Man muss bei diesem Wettbewerb ziemlich cool bleiben, wie so ein Eisbecher. Und

da wären wir auch schon bei der ersten Aufgabe.

Fürst Pückler modern Ihr sollt die populäre Geschmackskombination Vanille,

Erdbeer und Schokolade als Gebäck umsetzen. Die drei Aromen können mit

anderen Geschmäckern kombiniert werden, müssen aber optisch und geschmacklich im

Vordergrund sein.

Wir wünschen uns ein modernes Gebäck. Das kann eine Torte, eine Schnitte oder

Kleingebäck sein. Da seid ihr komplett frei, also tobt euch aus.

Auch was Form und Textur angeht, haben wir keine Vorgaben. Das Einzige, was ihr

nicht machen dürft, ist ein Eis. Es herrscht also keine Eiszeit hier im

Zelt. Gleich gibt es Leckerkuchen, denn in zwei Stunden sollt ihr schon fertig

sein. Und eure Backzeit startet wie immer auf mein Kommando. Auf die

Plätzchen.

Fertig.

Wer sich für eine Törtchen-Variante entscheidet, muss sechs Stück abliefern.

Das erweckt irgendwie so ein bisschen Kindheitserinnerungen, dieses Erdbeer

-Schoko-Vanille. Als Kind haben wir das einfach zu häufig gegessen, das esse ich

halt nicht so gerne.

Genau mein Geschmack, also ich liebe das, ich finde das passt perfekt für den

Sommer auch.

Ich muss auch sofort loslegen, weil die Zeit hängt mir schon wieder im Nacken.

Also nur nicht hängen lassen.

Ich hätte nie gedacht, dass so ein Thema kommt.

Ja, ich dachte, ich mache jetzt einfach so einen Tart, werde ich ein bisschen

anders dekorieren, ein bisschen moderner, mit verschiedenen Splitzfüllen

und ja, genau.

Samuel füllt seine Tart aus Schokoladenmürbteig mit frischem

Erdbeerkoli und dekoriert sie mit zweierlei aufdressierter Schokocreme.

Vanessa lässt es rieseln.

Meine Torte heute habe ich Fürst Eckler benannt. Ich mache nämlich meine moderne

Interpretation der Fürst-Bückler-Torte in einer Würfelform.

Und deswegen Fürst Eckler.

Vanessas Fürst-Eckler-Torte besteht aus Schokoböden mit Erdbeer, Vanille und

Schokocreme. Im Innern versteckt sich zusätzlich ein flüssiger Erdbeerkern.

Sibylle muss ihre Zutaten nicht verstecken.

Ich habe mich heute für ein Törtchen entschieden oder eine Torte, die ich,

denke ich, zeitlich sehr gut schaffe. Deswegen bin ich heute nicht ganz so

angespannt wie letzte Woche.

Der eckige Naked Cake von Sibylle besteht aus Schokoladenbiskuit mit

Eiswaffelcrunch und Vanille-Erdbeer- und Schokoladencreme.

Annalisa hat sich letzte Woche die erste rote Schürze geschnappt.

Ich backe heute einen...

Erdbeer-Vanille-Schokokuchen.

Das heißt, ich mache einen Schokoladenboden, ich mache Erdbeerminz

-Gelä rein, eine Vanillecreme rein und oben mache ich mit Baiser, den ich dann

abflambiere.

Ähnlich ambitioniert ist Patrick.

Ich mache ein Musstörtchen aus einem Schokobiskuit und zwei Schichten Vanille

- wie auch Erdbeermus.

Und dazwischen kommt noch eine Fruchteinlage aus Erdbeeren.

und weißer Schokocrunch mit Vanille.

Mhh, klingt lecker.

Wenn es dann auch noch so schmeckt, ein guter Plan.

Und wie sieht's bei Sandra aus?

Ich starte heute extrem angespannt, natürlich, weil es ist die erste

Aufgabe. Und ich bin gestresst, weil ich ein ganz schönes Ding hier abarbeiten

muss. Deswegen muss ich laufen lassen.

Sandra schichtet ihre Fürstpückler-Törtchen aus Erdbeer- und

Vanillecreme mit Erdbeer- und Vanillepanakotakern. Diese bettet sie

auf Walnussmürbteig und Schokobiskuit.

Wie plant die Bäckerin der Woche ihre Titelverteidigung?

Mein Fürstpückler werden Tartlets.

Das heißt, ich mache gerade einen Mandelmürbteig. Das wird gefüllt mit

einer Vanillekonditorkreme, einem Schokoladenmus.

Obenauf kommt dann noch ein Erbefruchtspiegel und ein bisschen Deko

drauf. Das sieht gekonnt aus.

Kein Wunder.

Das ist auch so eins meiner Lieblingsrezepte. Und ich möchte heute

echt mal ein bisschen was abliefern.

Ihre gestreiften Biskuit-Törtchen füllt Sonja mit Erdbeer-Joghurt-Creme und

Vanilleschoko-Mascarpone-Creme.

Bei Lydia bedeuten leichte Törtchen Schwerstarbeit.

Ich habe mich heute für Mousse-Törtchen entschieden, weil ich einfach so ein

bisschen auch was anderes machen möchte.

Und mir war auch eine Torte für zwei Stunden zu knapp. Aber jetzt denke ich

mir auch, die Mousse-Törtchen sind auch sportlich in zwei Stunden.

In Lydias kleinen Kuppeltörtchen verstecken sich Diplomatencreme und

Erdbeerquarkmus auf Sacherböden unter einem Mantel aus Velvet Spray.

Mit Lebensmittelfarbe sollte man es bei unserer Jury prinzipiell nicht

übertreiben.

Da kommen jetzt noch einmal Löcher rein, dass der Teig nicht so hoch geht.

Kleine Gabelstiche setzt auch Samuel.

Wer streift denn da durchs Backrevier?

Hallo Betty.

Hallo Sonja.

Das Auge ist mit.

Ich habe die zu Hause ausprobiert und ich war mir so unsicher und dann kam

mein Sohn runter und sagte...

Du, Mama, das sieht ja aus wie das Eis, was ich früher immer gegessen habe.

Diese Waffeln mit den drei Farben. Und da war ich happy. Ja, alles gut. Okay,

Ziel erreicht.

Abgenommen von höchster Instanz. Ja.

So, jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht durcheinander komme.

Dann lasse ich dich in Ruhe weitermachen. Alles gut, Betty.

So langsam könnten mal die Öfen zum Einsatz kommen.

Ja, als hätte man's geahnt.

Ich bin jetzt dabei, meinen Erdbeerfruchtspiegel zu machen, weil der

dann schnell in die Kühlung muss, dass er fest wird.

Rosa ist inzwischen eine anerkannte Schokoladenfarbe.

Das sind kleine Mini-Schokoladentefelchen, die dann

dekorativ auf meine Torte kommen.

Hier ist der Zucker, letzte Hälfte.

Zucker, Zucker, 50 Gramm.

Nach einer halben Stunde ist jede Hobbybäckerin und jeder Hobbybäcker auf

einer anderen Baustelle unterwegs.

Das kann auch noch bestimmt 10 Minuten.

Eis ist in dieser Aufgabe nicht erlaubt. Aber wie kann man die cremige Konsistenz

einer kalten Portion Fürstpückler sonst umsetzen?

Ich bin gerade dabei, meine drei Cremes fertigzustellen.

Alle sind auf Basis von Sahne, denn es kommt diesem Eisgeschmack ziemlich nahe.

Gerade wenn die noch sehr kühl ist, hatte ich auf jeden Fall das Gefühl, ich

beiße irgendwie in das Eis rein.

Fabian setzt auf Zuckersirup.

Und Lydia?

Die Diplomatencreme mache ich gerade.

Das ist einfach wie ein Vanillepudding, damit ein bisschen Sahne untergehoben

wird. Also eine Konditorencreme.

Sandra wirkt zufrieden.

Man muss mit seiner Creme nicht

den Ton seiner Küchenmaschine treffen.

Patrick tut es.

Ich habe jetzt hier meine Erdbeermousse. Ich habe mich ganz bewusst für so eine

flüssige Konsistenz entschieden.

Ich habe hier meine kleine Törtchenform.

Und wenn die flüssig ist, dann schließt die unten am Rand schön ab und dann habe

ich am Ende saubere Kanten.

Auf Kante genäht ist auch das Zeitbudget.

Also meine Vanillecreme, die ist, glaube ich, zu schlagen.

Ich mache nochmal einen und hoffe, ich schaffe das zeitlich noch.

Tja, Cremes machen manchmal auch nicht das, was sie sollen.

Ich bin im Stress, weil ich nicht weiß, wie viel Zeit ich noch habe und weil ich

noch meine Sacheböden in den Ofen bringen muss.

Seid froh, dass die Aufgabe nicht Fürst Bismarck heißt, weil dann gäbe es jetzt

Hering. Oh, eh nie.

Aber hier riecht es so schön süß und warm und vanillig. Ihr habt Halbzeit,

nur noch eine Stunde.

Eine Stunde ist richtig krass. Der Boden bäckt immer noch. Ich weiß gar nicht,

was mit dem ist. Der bäckt schon eine Dreiviertelstunde.

Ich hoffe, dass der jetzt bald mal fertig ist. Und dann ab in den

Schockfroster, schnell schichten und Ataco-Feuer frei. Ich schaff das.

Sechs Törtchen müssen es sein. Oder eine Torte.

Ja, er kommt raus.

Vor den fröhlichen Schichten müssen die Böden abkühlen.

Letzte Komponente.

Hier kommt jetzt noch ein bisschen Chili rein.

Biss auf, biss auf.

Aber ich mach's trotzdem rein.

Schoko, Vanille und Erdbeere.

Das sind die drei Komponenten des Klassikers Fürst Pückler, der heute

entstaubt und enteist wird.

Ich mach das jetzt nach Augenmaß.

Das kann jetzt nach hinten losgehen oder gut werden.

Die wird schon ganz anders, viel schneller fest.

Also ich denke, das wird jetzt gut. Vorhin hat es ewig gebraucht.

Der Backerfolg steht auf Messers Schneide.

Ich bin froh, wenn ich die Cremes jetzt gleich alle fertig habe, weil dann kann

ich mich nämlich auf mein Schneiden vom Teig konzentrieren. Und wenn der in

meinen Förmchen ist, ich glaube, dann kann ich das erste Mal durchatmen.

Gerührt kann man auch von seiner eigenen Leistung sein.

Kreuzkürze, fix ist der gut geworden.

Super!

Ach, sehr gut.

Tortenbau ist Maßarbeit.

Eine Dreiviertelstunde vor Ablauf der Zeit könnte man mal damit beginnen.

Jetzt habe ich die Qual der Wahl und muss mich für die schönste entscheiden.

Wir fangen jetzt einfach mal an zu füllen und schauen, wie viel übrig

bleibt.

Sechs Törtchen müssen befüllt werden.

Ich fülle jetzt die Diplomatencreme auf das Erdbeermoos, streiche das glatt und

gebe das nochmal so lang wie es geht in den Schatzfroster.

Lydia spürt den Zeitdruck.

Fabian verspürt Selbstvertrauen.

So peu à peu wird das jetzt zusammengebaut.

Wer mehrere Törtchen anfertigt, muss sie genauso perfekt abliefern wie Samuel

seine einzelne Tat.

Jetzt habe ich hier ein bisschen Erdbeermarmelade, gerade so ein bisschen

Säure noch oder Frucht mit rein, einfach, dass das nicht ganz so trocken

da unten dran ist. Oh nein.

Ja, die krisselt so ein bisschen aus. Ich weiß es nicht, ob die jetzt hält

oder nicht. Wenn ich Pech habe, steht das ganze Ding nicht.

Wow.

Ich kriege gerade echt Panik.

Ein kühler Kopf hilft immer.

Ich habe keine Zeit mehr.

Leute, ich habe keine Zeit.

Liebe Bäckerinnen und Bäcker, Adel verpflichtet.

Und die Zeit natürlich auch. Ihr habt nur noch 30 Minuten.

Okay.

Ich bin jetzt gerade ziemlich im Stress. Ich muss meine komplette Torte noch

schichten und die muss eigentlich noch kühl stehen.

Ob das so funktioniert, weiß ich nicht.

Ich beeile mich aber sehr.

Wer liefert planmäßig ab? Und wer hat sich bei der Rezeptauswahl überschätzt?

Ist auch relativ weich, aber ich mache das mit Schockfrost.

Nicht allen merkt man den Stress an.

Jetzt kommt noch Schokoladenmus mit drauf.

So weit, so einfach.

Das ist Minz-Chili, Erdbeer-Minz-Chili haben wir hier.

Hat alles den richtigen Stand?

Und den richtigen Biss?

In der Form halten Sonjas Törtchen prima.

Ich habe jetzt die Schokoschicht drin.

Jetzt mache ich die Erdbeerschicht.

Ich habe mich entschieden, meine...

Cremes nicht einheitlich zu schichten, sondern in Kreisen, in Ecken praktisch.

Wenn man es aufschneidet, sieht es dann hoffentlich aus wie so ein Karomuster

mit einem flüssigen Kern.

Andere Kerne werden eher ungewollt flüssig.

Die Erdbeerkreme läuft auch weg. Es ist einfach zu warm hier. Fertig.

Jetzt muss man mit dem arbeiten, was man hat.

Meine Creme werden nicht fest.

Yippie, yay, yay.

Die letzten Kraftreserven werden aktiviert.

Oh ja, Backen ist Sport.

Training gehört auch hier dazu.

Ich bin gerade so erleichtert, dass es fest geworden ist.

Natürlich ist der Geschmack wichtig, aber man sollte bei eigen kreierten

Torten auch eine perfekte Optik anbieten.

So zeigt man, dass man sein eigenes Backniveau auch realistisch einschätzen

kann.

Oh Mann, ey, das wird eine richtige Plamage.

Das ist richtig schlimm.

Richtig schlimm.

Ich hab aber keine Lust mehr.

Ihr Lieben, ihr habt noch zehn aristokratische Minuten.

Hier kommt der Unfall.

Naja, ein Totalschaden ist ja nicht dabei.

Mein Blick sagt, ich hätte es besser machen können, weil mein Biskuit nicht

so ganz mitgespielt hat, wie ich das will.

Annalisa brennt darauf, die rote Schürze zu behalten.

Machen wir einmal ein Messer heiß, damit sie die Schokolade dann gleich schön

schneiden lässt.

Schön, wenn man für solche Tricks noch genügend Zeit hat.

Ich werde die beide Creme, Schokolade und Vanille drauf machen.

Ich möchte, dass meine Tarte ein bisschen moderner aussieht.

Tupfen ist Kunst.

Sprühen aber auch.

Okay, nimm doch alle nach, lieber.

Sonst gibt's glasierte Kamera.

Es ist an der Zeit für den Feinschliff. Die Aufgabe heißt Fürstpückler modern.

Welche Varianten gehen tatsächlich mit der Zeit? Wer holt den frostig

vorsintflutlichen Fürsten in die heißen 2020er?

Ihr Lieben, ich sehe, ihr seid schwer am Ackern, aber ihr habt nur noch zwei

Minuten.

Scheiße.

Alles steht und fällt mit dem, was gleich steht und bitte nicht fällt.

Nein, jetzt mal bleib ruhig. Mach deine Hand sauber.

Oh mein Gott, das war so dumm. Chill, Patrick. Alles gut.

Ich wollte die aus dem Kühlschrank holen. Dann sind die Charts hier von der

Seite runtergefallen.

Ihr Lieben, gleich wird's fürstlich bei der Verkostung. Ihr habt nur noch wenige

Sekunden.

Zehn.

9 8 7

6 5

4 3

2

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Kommt trotzdem her, Fahri.

Auf die letzten Mittags.

Sollte eigentlich Traumbrio heißen. Jetzt ist es gefühlt ein Albtraumbrio.

Ist so schade. Es hätte gut werden können.

Ich hoffe, ich kann geschmacklich punkten, wenn schon nicht optisch.

Klar bin ich erleichtert, dass versteht, dass die überhaupt jetzt noch stehen.

Ich habe gedacht, das war es jetzt.

Mich macht das trotzdem ziemlich traurig, dass zwei von denen kaputt

sind. Ich würde sagen, es war ein gelungener Wochenstart. Mir ist ein

Stein vom Herzen gefallen und so kann es jetzt bitte weitergehen die Woche.

Adeln Sie zu Hause doch auch mal Ihre Kuchentafel. Alle fürstlichen Rezepte

finden Sie unter dasgroßebacken.de im Netz.

Und über das Für und Wider diskutieren jetzt Betty und Christian. Natürlich

nach dem Probieren. Und wir starten mit der Verkostung bei Patrick.

Patrick, wie hast du Fürst Pückler modern interpretiert? Ich habe euch

sechs fast identische Törtchen mitgebracht.

Also es ging ja darum, auch optisch diese drei Komponenten zu erkennen.

Sechs Törtchen solltet ihr uns hinstellen. Du hast eben gerade schon

selber gesagt, fast identisch. Hier ist so ein ganz kleines Malheur hier

passiert.

Diese typischen drei Farben kann ich sehr gut erkennen.

Ja, von außen kann man das Thema sofort erkennen. Es sollte neu interpretiert

sein. Du hast dich für kleinere Törtchen entschieden.

Geht schon ein bisschen in die Richtung Patisserie. Ich freue mich vor allen

Dingen auf die Verkostung.

Sehr schöner Anstieg und die Torte ist auch immer noch stabil.

Oder das Törtchen ist immer noch stabil.

Dann lasst es euch schmecken.

Dieser Kern, dieser Erdbeer-Gelee-Kern ist noch sehr, sehr kalt und sehr stark

geliert. Du merkst es.

Also da aufpassen mit dem Geliermittel und vor allen Dingen auch mit dem

Kühlschrank. Das ist mir tatsächlich ein bisschen zu fest.

Geschmacklich hast du das Bild, das wir gefordert haben, hundertprozentig

erreicht. Also es ist wirklich diese Kombination und es ist auch sehr

ausgewogen. Vielen Dank.

Ich nenne meine Törtchen lecker gestreift. Ich habe praktisch jetzt

außen dieses Muster, innen und oben drauf.

Optisch ist es für mich auf jeden Fall fürs Bückler. Von daher wird man sofort

angesprochen, wenn man diesen Biskuit sieht mit diesen Streifen und es wird

sofort assoziiert, okay, das geht in diese Richtung.

Du hattest beim Backen eigentlich ein gutes Gefühl. Dann ist also etwas

gebrochen, als du ihn gebogen hast. Das kann man natürlich auch mal wieder

überall so leicht erkennen.

Wenn die Roulade aus dem Ofen kommt, sofort abdecken, damit natürlich die

Feuchtigkeit im Gebäck bleibt. Dann kann man sie nämlich wunderschön tatsächlich

dann auch in diese Ringe legen. Die Bohrung von deinem Biskuit ist wirklich

hervorragend. Das müssen wir einfach mal so festhalten, auch vom Farbmuster. Man

kann es sofort erkennen, das Thema ist für das Bückloch.

Beim Anschnitt, es sollen ja alle drei Komponenten möglichst gleich sein.

dominant, gleich stark sein.

Hier bei der Verteilung habe ich ein bisschen weniger Schokolade. Hier beim

Anschnitt habe ich schon gesehen, dass der Schokoladenanteil, glaube ich, ein

bisschen mehr darauf achten, dass es wirklich gleichmäßig gefüllt ist.

Also Sonja, mit Mascarpone kannst du hundertprozentig gut umgehen. Du siehst

es, ich habe das Ding quasi in 22 Sekunden weginhaliert.

Also geschmacklich ist es genau die Fürstbückler, die ich mir vorgestellt

habe. Hast du hundertprozentig richtig gemacht.

Konsistenzen in der Mitte sind hervorragend. Die Roulade hat ein

wunderschönes Volumen. Man kann es wirklich hervorragend essen.

Die meisten kennen Fürstbückler als Hand-Eis, das man als eine Portion isst,

wo eine Waffel dabei ist. In spannender Weise schmeckt genauso dein Biskuit.

Vielleicht ein bisschen weniger Geliermittel auch bei dir bei der Creme.

Also die könnte ein bisschen weicher noch sein. Vielen Dank.

Das allererste, was mir auffällt, ist tatsächlich der Rand hier oben, der sehr

schön gerade ist. Ich habe mir jetzt ein bisschen Erdbeere tatsächlich gewünscht,

damit es auch so eine Ausgewogenheit von der Optik her hat.

Im Anschnitt kann man jetzt schön alle drei Komponenten sehen, auch bei dir.

Die Cremes sind fest, nichts läuft aus.

Bei Mascarpone und Schokolade muss man immer ein bisschen aufpassen, weil man

sieht es hier oben drauf so ein bisschen. Es ist ganz, ganz, ganz, ganz

leicht grisselig. Man merkt es noch nicht auf dem Gaumen, aber es ist

natürlich für die Optik nicht ganz so schön.

Das Verhältnis von Schokolade, Erdbeere und Vanille ist bei dir nicht ganz

ausgewogen. Das heißt, ein bisschen mehr Erdbeeren einarbeiten. Du hast jetzt

unten diese ganz dünne Schicht von dem Gelee. Vielleicht da nochmal üppig

frische Erdbeeren drauf.

Oder wenn du tatsächlich aus diesem Gel einfach noch rote Punkte mit dazwischen

gesetzt hättest, dann hätte ich auch von der Optik mehr rot.

Und hätte auch nochmal die Erdbeere vom Geschmack, sodass es dann wieder sich

ausgleicht. Vielen Dank. Ich

mag

auf jeden Fall deine Dekoration schon mal sehr gerne. Also man sieht die Soft

-Ice, was oben drauf ist.

Dazu diese kleinen Täfelchen aus temperierter Kuvertüre. Haben alle auch

einen schönen Glanz, sind gut temperiert. Und dann sieht man so ein

bisschen deine Schwierigkeit.

Die du hattest oder deine Creme hatte, es war alles so ein bisschen zu weich.

Also der Anschnitt ist so ein bisschen wild.

Nicht ganz so gleichmäßig.

Dadurch, dass es ja quasi dann alles miteinander vermischt ist, ist bei mir

die Vanille komplett untergegangen.

Schokolade und Erdbeere sind die einzigen Aromen, die ich jetzt

herausschmecke. Also wirklich aufpassen beim Aufbau von solchen Torten.

Meine Erinnerung an Vöckler ist, dass ich mal ein Stück Eis bekommen habe, das

in der Schale hatte und gewartet habe, bis es weich ist und mit einem Löffel

alles verrührt habe.

Und lustigerweise genauso schmeckt es. Aber es ist genau das, was Christian

sagt. Man kann es nicht mehr genau definieren und es gehen Teile unter.

Vielen Dank.

Danke.

Pickelchen.

Ich finde auch die Farbe tatsächlich noch appetitlicher. Also noch pinker

sollten sie nicht werden, weil dann ist es auch tatsächlich nicht mehr diese

Erdbeere. Aber so ist es für mich noch vollkommen in Ordnung.

Es ist fest, es läuft nichts aus.

Und unten habe ich dann wirklich diesen schönen Sacherboden drunter.

Es ist tatsächlich herrlich, einfach nur diese Mousse zu essen.

Geschmacklich wirklich richtig gut abgeschmeckt.

Dem kann ich mich nur anschließen.

Geschmacklich ist es genau das, was wir erwartet haben. Vielen Dank.

Dankeschön.

Es sind alle drei Komponenten optisch vorhanden.

Obendrauf mit dem Visé.

Was ich schön finde, ist, dass er wirklich schöne Spitzen hat. Die sind

sehr dünn, die können auch manchmal kippen, aber trotzdem ist es fast auf

einer Höhe, also gleichmäßig gearbeitet.

Er hält. Das ist immer so die Schwierigkeit, wenn man diese Erdbeeren

am Rand hat, nicht, dass dann plötzlich alles runterrutscht. Du hast hier sehr

viel Arbeit gemacht. Die Torte ist sehr hoch, filigran an den Seiten gearbeitet.

Und ich persönlich muss sagen, obendrauf mit dem Baiser bin ich wirklich sehr

gespannt, wie das von der Textur her ist. Kann wirklich interessant sein.

Beim Anschnitt bei dir, auch da kann man alle Komponenten finden.

Es steht, es bewegt sich.

Guten Appetit.

Danke.

Von der reinen Textur her, hervorragende Arbeit.

Jetzt kommt es aber, die Aufgabe fürs Pückler zu interpretieren und die

Schokolade, und ich hätte es tatsächlich nicht gedacht, geht bei dir wirklich

unter. Hier die mittlere Schicht, da sind wirklich so viele Erdbeeren dabei,

dass die Erdbeere tatsächlich so als erstes kommt. Dann das ganze

Texturschauspiel, dann die Vanille und die Schokolade, die sitzt ganz hinten im

Bus und winkt.

Die Vanillecreme ist ein Traum. Die ist wirklich köstlich. Aber ein

Schokoladenboden, der lässt tatsächlich der Erdbeere und der Vanille komplett

die Bühne und bleibt so ein bisschen hinterm Vorhang.

Vielen Dank.

Ich mag oben die Dekoration.

Also das ist schon mal der erste Punkt. Ich finde es sehr dezent gemacht. Ich

finde es ungewöhnlich. Es ist wirklich modern.

Also mit diesen aufgespritzten, den Punkten, den Erdbeeren.

Da unter kommen die Törtchen, die so ganz leicht Risse aufweisen. Das

erinnert mich so ein bisschen tatsächlich an Ziegenkäse. Mir fehlt

allerdings so ein bisschen diese rote Farbe, die man von den Erdbeeren haben

möchte.

Wenn ich den Anschnitt sehe, gehe ich davon aus, dass unterhalb dieses

Erdbeerkerns die Vanille ist.

Dann hast du den Kern aufgesetzt und dann kommt der Erdbeeranteil.

Genau, da wo der Panna Cotta Vanillekern ist, ist an der Seite Vanille und dann

kommt oben an der Seite und oben drüber die Erdbeere.

Man kann es wirklich erahnen, wenn man ganz genau hinguckt.

Vielleicht beim nächsten Mal auch so ein bisschen mehr in die Mitte gehen. Also

ich bin jetzt auf den Geschmack sehr gespannt.

Wenn es jetzt nur um die Texturen geht, hast du von mir 100 Punkte.

Wenn es aber jetzt um das Geschmackliche geht, muss ich sagen, auch bei dir

Vorsicht. Die Schokolade ist zwar da, aber ganz, ganz dezent.

Geschmacklich, alle Komponenten waren sicherlich der Mühe wert. Aber

vielleicht bei dir auch. Bei mir ist mir überlegen, ob man das Rezept vielleicht

irgendwie ein bisschen reduzieren kann. Weil ich glaube, auch mit der einen oder

anderen Schicht weniger, wärst du beim gleichen Ziel herausgekommen.

Vielen, vielen Dank.

Optisch erinnert mich dein Kuchen tatsächlich an einen Comic-Cake. Es ist

sehr grafisch, auch durch das Eckige natürlich.

Und ich kann die Komponenten sehen. Also ich habe die Schokolade nicht nur an den

Böden, sondern auch in der Creme. Dann habe ich die Erdbeere und Vanille.

Vanille ist so ein bisschen im Hintertreffen gerade. Also es ist sehr

schokoladig. Ich bin sehr gespannt gleich, ob die Schokolade bei dir nicht

vielleicht dann zu dominant ist.

Also von außen hat man es ja schon gesehen, Böden sind gleich nicht

verteilt. Und hier kann man jetzt auch erkennen, in der Mitte ist dieser

Erdbeerkern.

Die Böden sind ein Traum. Wirklich richtig schöne Konsistenz, sehr saftig.

Aber das, was Betty gerade schon vermutet hat, es ist sehr, sehr

schokoladig. Die Vanille ist überhaupt nicht vorhanden. Also da wirklich

aufpassen von den Proportionen her. Ich glaube, bei den Schokoladenböden hättest

du fast keine weitere Schokoladenkomponente mehr gebraucht,

weil du hast tatsächlich sehr viele von den Böden.

Jede Komponente für sich schmeckt sehr gut, aber insgesamt wird es halt kein

gesamtes Bild.

Ich weiß auch nicht, ob es vier Böden gebraucht hätte. Also wenn man

vielleicht tatsächlich gesagt hätte, man nimmt unten einen und oben einen und

nimmt dann die Füllung, ein bisschen Erdbeer dazwischen.

wäre das, glaube ich, für mich auch völlig ausreichend gewesen. Dann hätten

wir diese tollen Böden gehabt, aber du hättest auch die Chance gehabt, mit den

Cremes noch ein Gegen zu setzen.

Vielen, vielen Dank.

Wir haben ja schon sehen dürfen, dass du

es gerne modern interpretierst, und zwar richtig modern interpretierst.

Und was auffällt, ist wirklich deine Tat jetzt sehr akkurat wieder geschnitten.

Gerade alle oben mit einer wunderschönen Backfarbe. Ich kann da nur zustimmen. Es

gibt nichts besser zu machen.

Dankeschön.

Beim Anschnitt sieht man auch, dass unten der Mürbeteig gut durchgebacken

ist. Dann kommt die Schichtung. Es läuft nichts aus. Es ist alles akkurat

geschichtet. Hätte mich auch gewundert, wenn wir hier was anderes gesehen

hätten.

Hast du irgendwas rauszusetzen?

Nee, nur dass ich gerade noch nicht weiß, wie wir da irgendwie mal eine

Messlatte legen, die schwierig wird. Können wir nicht.

Es ist einfach nur phänomenal. Das freut mich.

Vielen Dank. Danke.

Ja, nach dieser kreativen Aufgabe kommt für euch jetzt genau das Gegenteil.

Die technische Prüfung.

Kreativität ist bei der technischen Prüfung ausdrücklich nicht erwünscht.

Was es werden soll, das verraten wir euch noch nicht. Aber ihr dürft euch

schon mal mit den Zutaten vertraut machen. Vielleicht geben die euch einen

Hinweis.

Deckt sie auf.

Haselnüsse, Zucker, Schokolade und Eier.

Oh mein Gott.

Safe Karamell irgendwas.

Milchbutter. Oh, Hefeteig.

Okay. Die Butter könnte vielleicht als Ziehbutter mit eingearbeitet werden,

dass wir dann einen Plunderteig haben.

Bestimmt einen Chococroissant oder so.

Mit Hefeteig habe ich Erfahrung, ja. Bei den Temperaturen hier, denke ich, geht

der auch schön auf.

Es ist auf jeden Fall ein Lineal dabei. Das heißt, wir müssen heute

wahrscheinlich ganz genau arbeiten.

Ihr könnt das Rezept gleich falten und einklappen. Ah, nee.

Das kommt gleich.

Dreht es erst mal um.

Croissants, ach klar.

Hab's gewusst.

Ja, es hört sich lecker an. Ist blöd zu machen, wenn man so wenig Zeit hat.

Wie viel Zeit habt ihr denn?

Drei Stunden.

Die aktuell laufende Lesezeit nicht mit eingerechnet.

Das hört sich sehr, sehr einfach an, aber einfache Sachen sind ab und zu die

schwierigsten.

Vier Seiten sind das jetzt. Das ist mit diesen Touren einfach... Oh mein Gott.

Jetzt wird es ziemlich stressig.

Großartig kaufe ich die fertigen Teig und rolle die aus.

Allerdings mit der Ziputa kenne ich mich gar nicht aus. Ich weiß gar nicht, wie

die konsistent sein soll.

Muss ich mal bei den anderen rüberschauen, was die so machen.

Es ist immer wieder schön, die Reaktion zu sehen, wenn ihr das Wort tourieren

lest. Ja, ja.

Ihr sollt uns ein Nuss-Nougat-Croissant backen. Was muss man da beachten, liebe

Jury? Nuss-Nougat-Croissants sind bekannt und beliebt, aber die

Herstellung ist sehr anspruchsvoll. Ihr müsst Plunderteig herstellen und perfekt

tourieren, damit die Croissants am Ende eine perfekte Blätterung und Porung

aufweisen. Und beim Aufwickeln eurer Croissants müsst ihr definitiv

Fingerspitzengefühl an den Tag legen, denn die selbstgemachte Nuss-Nougat

-Creme darf nicht auslaufen. Ihr sollt uns drei identische Exemplare

präsentieren. Die Jury ist natürlich hier nicht dabei, wenn ihr wickelt und

touriert. Ihr habt Pause und zwar für 180 Minuten.

Und wir wünschen euch gutes Gelingen.

Denkt wie immer daran, ihr habt alles nur einmal und lest euch das Rezept

einmal durch.

Und dann geht's auch schon los.

Auf die Plätzchen, fertig, backt.

Das Nuss-Nougat-Croissant ist heute ein Muss-Nougat-Croissant.

Zuerst muss die kühle Butter mit Mehl anwirken.

Ich mache jetzt unsere Ziehbutter. Dafür müssen wir die Butter mit ein bisschen

Mehl vermengen. Es geht richtig auf die Arme hier.

Mit Handschuhe werde ich die Butter ein bisschen weicher machen.

Ich hasse das Gefühl von... von... von diesem Latex.

Im Rezept steht, man soll eine

rechteckige Platte formen. Wie groß soll die Platte sein?

Verhandlungsspielraum, würde ich sagen.

Tja, soll noch jemand behaupten, man dürfe sich bei der technischen Prüfung

nicht selbst einbringen?

Ich hoffe, dass es jetzt die richtige Dicke hat und gebe das jetzt erstmal in

den Kühlschrank.

Für das optimale Croissant schauen sie nicht in den Kühlschrank, sondern in

Richtung Fernseher.

Das perfekte Nuss-Nougat-Croissant ist für mich etwas dunkler als goldgelb

gebacken, hat ein wunderschönes Volumen. An der Schnittkante kann man die

Blätterung von dem Plunderteig sehen und das Ganze wird dekoriert mit feinen

Kuvertüre-Streifen und karamellisierten Haselnüssen.

Wichtig ist, dass unsere Kandidaten und Kandidatinnen bei der Fertigstellung der

Nuss-Nougat-Consenslauf achten, dass der Nougat genau schön in der Mitte ist,

weil es darf definitiv nichts von der Nuss-Nougat-Creme austreten.

Während meine Ziehbutter jetzt im Gefrierschrank ist, bereite ich jetzt

den Hefeteig vor, der dann auch in die Kühlung geht.

Ich mache das jetzt erst sehr langsam und danach jetzt zum Schluss nochmal so

fünf bis sieben Minuten etwas zügiger.

Der Teig besteht aus Hefe, Milch, Mehl, Zucker, Butter, Ei und Salz.

Ich beobachte meinen Teig einfach, der sieht komisch aus.

Der tanzt mir irgendwie ein bisschen zu viel in der Schüssel herum.

Ich glaube,

der ist noch ein bisschen zu flüssig.

Ich mache einfach Mehl dazu.

Ja, der klebt wirklich mehr als meiner, das stimmt.

Was meine Tante mir immer beigebracht hat, um die Hefe zu aktivieren, muss man

den Teig einfach schlagen.

Vielleicht bringt das was.

Und wenn das was bringt, dann danke an meine Tante.

Wer den Teig in der Kühlung hat, kann an die Nüsse denken.

Ich röste jetzt die Haselnüsse.

Und wenn die dann anfangen zu duften, dann kommt so das Aroma ein bisschen

raus.

Duftet es bei dir schon? Ja, das duftet. Lass mal riechen.

Das riecht sehr, sehr gut.

Jetzt haben wir das in diesen Pürierer hier reingepackt und jetzt werden die

püriert. Jetzt geht's los, oh Gott.

Da sind noch ganze Stöcke drin. Ja, da musst du noch weitermachen.

Meine Haselnüsse sind jetzt fertig gemahlen und jetzt kommt noch der

Puderzucker mit rein.

Samu, guck mal, der ist richtig cool jetzt geworden hier.

Ah, das ist gut.

Manchmal lohnt sich die Ausdauer.

Zeit für den Teig.

Das ist jetzt der gekühlte Teig und den rolle ich zurück jetzt einmal aus.

Der Teig muss doppelt so groß wie die Butterplatte sein.

Das muss recht zügig gehen, damit es noch nicht zu warm wird.

Und dann wird die Ziehbutter da drin eingeschlagen.

So, dass sie gut umhüllt ist.

Das muss jetzt so eingemantelt werden, dass da keine Butter irgendwo rauskommt.

Sonst würde sie beim Backen davonlaufen.

Ich glaube, ich habe meinen Teig ein bisschen zu groß ausgerollt.

Die Butter vielleicht zu dünn.

Keine Ahnung, weiß ich nicht.

Wenn die Flüssigkeit in der Butter beim Backen verdampft, entstehen Kammern.

Ich habe den Teig jetzt eingepackt, schön liebevoll und vorsichtig.

Und jetzt packe ich den für 10 Minuten nochmal ins Gefrierfach.

Erst dann wird toriert.

Ich schmelze gerade die Schokolade und die Butter für das Nuss-Nougat und dann

kommt meine Haselnuss-Masse da noch mit dazu.

Flüssig verrühren und dann kalt stellen.

Ich habe Nougat noch nicht selber gemacht. Auf Ideen würde ich gar nicht

kommen.

Wenn man weiß, wie es geht, warum nicht?

Jetzt höre ich das so wie die in der Haselnusswerbung, kennst du das noch? Da

stand sie in so einer Küche und so, als ob sie jeden Tag Waffeln macht.

Ach, damals.

Also ich denke, das ist echt gut geworden.

Sehr, sehr lecker.

So, jetzt aber die erste von drei einfachen Touren.

Mein Tag war gerade 10 Minuten Tiefkühlspur.

Und jetzt werde ich anfangen, die erste Tour zu falten.

Für unser fertiges Nuss-Nougat-Croissant möchten wir gerne drei einfache Touren

haben. Das heißt, ich rolle meinen Teig rechteckig aus, klappe eine Seite ein,

klappe die andere Seite rauf, sodass es gleichmäßig drei Lagen sind.

Dann wird es gekühlt und dann wiederhole ich das Ganze noch zweimal.

Beim Tourieren muss man darauf achten, dass die Butterplatte komplett vom Teig

umschlossen ist und dass man wirklich die hohen Zeiten einhält.

Nur dann werden die Kammern so, wie sie sein sollen.

Ich hoffe, dass die Butter drin bleibt.

Ich habe das letzte Mal, wo er gut funktioniert hat, einfach mal

draufgehauen, dass sich die Butter besser, leichter verteilt.

Annalisas Beispiel macht Schule.

Jetzt schlägst du das einmal so ein, pinselst dir hier das Mehl weg.

Nummer zwei.

Wie beim Handtücher einpacken für den Urlaub.

Das war ja jetzt aber einfach.

Der kommt jetzt wieder zehn Minuten ins Gefrierfach.

Kühlen, kühlen, kühlen.

Was fehlt noch?

Krokant. Ganz langsam soll ich den Zucker jetzt karamellisieren lassen.

Still und heimlich.

Die so karamellisierten Haselnüsse kommen als Topping auf die Croissants.

Muss jetzt schön umhandelt werden, jede Nuss.

Sieht sehr gut aus. Ich verteile das jetzt hier auf Backpapier.

Und lasse es dann fest werden.

Einmal der Teig. Und jetzt kriegt er eine zweite Tour.

Ja, ich bin wieder on Tour.

Beim großen Backen ist es wie bei Taylor Swift.

Bei jeder Tour sind mehr Fans dabei.

Ich glaub's nicht.

Ey, das kann doch nicht sein.

Das Problem jetzt, dass hier kleine Risse sind. Die Butter könnte eventuell

auslaufen beim Backen.

Vielleicht auch nicht.

Und jetzt klappen wir den wieder so zusammen.

Das war die zweite Tour.

Der kommt jetzt wieder in den Gefrierschrank. Nochmal für zehn Minuten

und dann machen wir die letzte Tour.

Ja, man muss sich konzentrieren beim Tourieren.

Halbzeit noch anderthalb Stunden.

Es sind schon eineinhalb Stunden rum.

Wow.

Alles klar.

Der Teig hat jetzt wieder zehn Minuten geruht. Der ist recht fest. Ich will ihn

aber auch nicht kaputt machen, sonst tritt mir die Butter nachher aus.

Und jetzt mache ich die dritte Tour.

Ist aber nicht die tote Frau, oder?

Nee, ganz anderer Dresscode.

Das schaut super aus, das ist der absolute Hammer.

Und dann darf der Teig noch 20 Minuten heuer machen.

Und dann geht's los an die Croissants.

Und wieder Folie, Gefrierschrank.

Die Zeit sollte man auf keinen Fall verkürzen.

Auch wenn man Probleme hat, mitzukommen.

Wie Samuel gerade.

Du musst dich beeilen, das ist nicht mehr viel Zeit.

Du musst dann noch zweimal 20 Minuten backen. Hör auf, mich zu stressen hier.

Packst du jetzt den Kühlschrank? Ich hab noch viel Zeit.

Mach deinen Timer 20 Minuten.

Mach den jetzt, sonst vergisst du es.

Ja, aber dann können wir jetzt nur warten gerade, oder?

20 Minuten.

Zufrieden? Ich hätte euch ja einen Fertigteig hier hingelegt. Dann wären

wir schneller durch mit der Prüfung.

Ja, ja.

Ich könnte auch meinen Platz eigentlich aufräumen.

Das ist eine schlimme Aufgabe. Ich habe hier nichts zu tun und kann nichts

naschen.

So.

Mein fertiger Blondeteig.

Jetzt geht es los mit Ausrollen.

Und ich muss jetzt echt vorsichtig machen, damit die Butter drinnen bleibt.

Ihr Lieben, ich sehe, dass ihr schon fleißig rollt. Das ist gut, denn ihr

habt nur noch 60 Minuten.

Scheiße.

Vollgas. Der ausgerollte Teig soll in ein Rechteck zurechtgeschnitten werden

mit den Maßen 25 cm x 36 cm.

36, so lange ist ja nicht ganz genial.

30.

Croissant-Teig ist Millimeterarbeit.

So, 36 durch 3 ist?

12, 12, 12 sind ja 36.

10, 20, 30, 30, 2, 4, 6, 8.

So, 12.

Mein Mathelehrer wäre stolz auf uns.

Der aus der Grundschule bestimmt.

Ob das was wird, ob die am Ende gut aussehen, bin ich immer sehr gespannt.

Ich versuche das jetzt so aufzuspritzen, dass es nicht zu viel und nicht zu wenig

ist. Also man sollte es schmecken, es darf aber nicht rauslaufen.

Der Teigabschluss sollte beim Rollen unten liegen.

Jetzt fange ich an und rieche mir das immer so ein bisschen.

Man kann schon erkennen, was es werden soll.

Einrollen funktioniert.

Ich habe so ein bisschen Sorge, ob die Nougat-Creme beim Backen oder nachher

rausläuft. Ich hoffe, sie bleibt drin.

Am Ende muss sich der Jury ja nur drei präsentieren.

Bedeutet, drei können in die Hose gehen.

Die sehen ja mega aus, finde ich.

Ja, es passt.

Jetzt müssen die Croissants bei unter 50 Grad erst einmal gehen.

Die Croissants gehen jetzt im Ofen wegen der Hefe. Der wurde auf 50 Grad

vorgeheizt. Der ist ein bisschen entlüftet, damit er ein bisschen kälter

wird. Und jetzt bleiben die dafür 20 Minuten drin, weil das ist natürlich ein

Hefeteig und das ist ganz schön, wenn er gehen kann.

Gehen ist gut.

Rauslaufen ist schlecht.

Ich habe überhaupt keinen Zeitplan, aber es ist mir auch jetzt egal. Ich kann sie

jetzt nur noch gehen lassen und backen und dann, ich bereite alles andere vor

und dann wünsche ich und hoffe ich, dass es mir heute gut gelingt.

Es ist ein bisschen kritisch, diese Phase, weil wenn es zu warm ist, dann

läuft die Butter raus und wenn es zu kalt ist, geht die Hefe nicht.

Dafür gibt es die Thermometer.

Ich packe jetzt meine Croissants in die Sonne und lasse sie in der Sonne

aufgehen.

Weil der Ofen muss noch vorheizen und die Zeit läuft mir davon. Wenn die noch

20 Minuten backen sollen und der Ofen noch 10 Minuten vorheizen muss, schaffe

ich das gar nicht mehr.

Hitze gibt es hier im Zelt genug.

Ist ja nicht mal heiß.

Ey,

das geht niemals auf.

Niemals.

Zweifel gehören bei der technischen Prüfung dazu.

Ja, deswegen ist es noch nicht ideal aufgegangen.

Ich bin nicht ganz so glücklich.

Mir gefällt die Form nicht und da kommt ein bisschen Füllung raus.

Ich finde die eigentlich ganz cool fürs erste Mal, dass es größer sind.

Die sind jetzt schön aufgegangen nochmal.

Der Teig läuft nicht aus, diese Nougat-Füllung läuft nicht aus. Es soll

ja genauso sein.

Also, schaut gut aus.

Jetzt Eigelb und Wasser verquirlen und verstreichen.

Guck mal hier, der hat wieder perfekte Dinge.

Ja, der hat geübt vor zwei Wochen.

Ey, wirklich, Gott sei Dank habe ich vor zwei Wochen noch Croissants gemacht. Ich

auch. Du auch? Ich auch. Sonst hätte ich keine Ahnung, was ich hier machen muss.

Aber ich habe die mit Käseschinken gemacht. Ich liebe Käseschinken. Ich

habe auch das gemacht.

Übung macht die Bäckerin.

Das ist dann einfach, dass sie oben die perfekte Bräune, glaube ich, oder

die Knusprigkeit sozusagen bekommen.

Glaube ich. Im Rezept steht so drin, also mache ich es so.

Und schauen wir mal, was dabei rauskommt.

Sehen wir schon, ne?

Musst du das mit Liebe machen? Ich mache das mit Liebe. Ach so, das habe ich

nicht ganz gesehen. Ich bin grobe Liebe.

Du hast ganz schön eilige Liebe, kann das sein?

Ja, aber wir haben keine Zeit mehr, weil du machst immer so schwierige

Zeitansagen. Ich gucke nur auf die Uhr, ich mache das, was die Uhr sagt.

Bei den anderen sind die richtig schön aufgegangen in diesen 20 Minuten.

Aber die gehen ja noch im Ofen auf, stimmt's?

Ihr Lieben, ich möchte ja nicht immer ins gleiche Hörnchen blasen, aber die

Zeit, die Zeit. Ihr habt nur noch 30 Minuten.

30 Minuten, ich kann nichts machen.

Ja, das ist schlimm, man muss warten, aber man hat nicht mehr viel Zeit.

Es ist immer knapp hier.

Jetzt wird's sportlich.

Die müssen ja 20 Minuten noch backen und der Ofen, der heizt noch auf. Ich muss

noch. 7 Minuten warten, bis der Backofen oben ist. Dann habe ich 3 Minuten, um

die rauszuholen, zu dekorieren. Das wird echt eine knappe Kiste. 10 plus 20 ist

30. Ich habe da keine Zeit mehr für.

Ich mache die jetzt rein. Ich muss zwar noch 4 Minuten warten, aber sonst

schaffe ich das nicht.

Was ist das kleinere Übel? Eine zu kurze G oder eine geringere Backzeit?

Ich fange die jetzt ein. Gut.

Und dann kommen sie einmal in den Ofen rein.

Viel Glück, dass die schön werden.

Auf das Butter und Nougat schön drin bleiben.

Bitte werdet was heute, bitte, bitte, bitte, bitte.

Noch einmal den Wecker stellen.

Ich bin froh, dass sie jetzt in Backrufe sind. Jetzt kann ich nur noch einen Stoß

gewählsticken.

Toi, toi, toi, ich hoffe so, dass sie was werden.

Du guckst da rein und hoffst einfach nur, dass es gut wird.

Vielleicht sollten wir Sofas vor die Öfen stellen oder Yogamatten für die

sportlichen in den Ofen Gucker.

Sind echt dunkel, du.

Eventuell früher rausnehmen?

Wenn man die echt ein bisschen dunkel hat, das Ei klappt zu wenig verdünnt.

Aber lieber ein bisschen knackiger von außen und dafür durchgebacken.

Meine Kochschancen sind im Vergleich zu den anderen sehr viel kleiner.

Liegt mit großer Wahrscheinlichkeit daran, dass ich am Rand sehr viel

abgeschnitten habe, um das Rechteck zuzuschneiden.

Aber mal schauen, vielleicht ist es ja noch im Rahmen.

Ein Croissant kommt ja selten allein. Man findet mich in der Nähe. Ihr habt

noch zehn Minuten.

Zehn Minuten, das wird knackig.

Meine Croissants müssen noch fünf Minuten backen.

Also ich kann nichts machen, außer sitzen und warten.

Mega, oh mein Gott, du bist so geil.

Du bist die Beste. Oh mein Gott, die Brille.

Ja, ich glaube, ich mache die jetzt raus.

Ob die durchgebacken sind?

Und wie sieht es bei den anderen aus?

Na ja.

Schön geht anders.

Ja, da kommt die Schokolade raus.

Also nicht ganz ideal, aber sie sind aufgegangen.

Abzug in der B-Note, hoffe ich nur.

Nur die drei schönsten sollen präsentiert werden.

Okay, die sind echt ein bisschen dunkel, meine. Oh mein Gott.

Die sind verbrannt, ey. Das gibt's nicht, gell?

Die sind zu dunkel, wie immer. Ich muss das verbrennen, hey.

Oh Mann, ey.

Könnt ihr bitte nicht filmen, die sind so hässlich.

Ja, so sehen Croissants schon mal nicht aus.

Und geschmacklich?

Sehr, sehr lecker.

Bin sehr zufrieden.

Ich mach jetzt mal die Schokolade, die dann auf die Croissants noch oben drauf

kommt.

Schokolade und Krokant sind das Topping.

Stress, Stress wie immer, Stress wie immer.

So, Feinheiten könnt ihr noch machen in den letzten 10 Sekunden.

9, 8, 7, ich freu mich,

6, 5,

Vier,

drei, zwei, eins und Schluss. Hände weg vom

Gebäck.

Ich bin schon ziemlich berührt jetzt und emotional, weil ich jetzt endlich mal

eine Prüfung gemacht habe, wo ich mal was ordentliches zum Schluss stehen

habe. Sie sehen halt optisch zu dunkel aus, aber ich punkte dem im Geschmack.

Ich hoffe, dass meine viele Punkte absagen können, die ich auch brauche und

ich finde sie tatsächlich für mich fast perfekt.

Bringt eure Croissants bitte nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.

Die technische Prüfung heute lief gar nicht gut für mich. Ich sehe mich

ziemlich weit unten heute.

Also wenn ich ehrlich bin, sehe ich mich sogar auf dem letzten Platz.

Ja, ist ärgerlich, ist sehr ärgerlich.

Jetzt geht es in die Verkostung. Ich bin echt glücklich, dass die Aufgabe rum

ist, weil die war sehr, sehr nervenaufreibend.

Ich bin sehr, sehr aufgeregt jetzt. Ich hoffe, dass die Croissants auch gut

ankommen, weil Betty und Christian...

Die Jury treibt bestimmt gleich der Duft ins Zelt.

Oder die Eni.

Ach, es duftet ganz köstlich. Es sieht auch fantastisch aus.

Betty und Christian, kommt bitte rein.

Es ist immer schön, wenn ihr lächelnd hier reinkommt. Ja. Ist doch Freude,

oder? Oh ja.

Also gefordert waren drei Stück, sollt ihr uns präsentieren.

Ich gucke einmal runter, das hat jeder von euch geschafft.

Sie sollten möglichst gleich und identisch sein.

Wenn man jetzt hier so guckt, dann sind sie von der Größe her ungefähr gleich

groß. Sie haben eine schöne Höhe und man kann auch schon die Blätterung erkennen.

Wie gefallen sie dir?

Backfarbe ist auf jeden Fall gut. Man sieht einen goldgelben Backton,

obendrauf die Dekoration.

Das gefällt mir schon sehr gut.

Hier oben drüber haben wir eine relativ große Kammer.

Hat man einen Fehler gemacht oder ist es ein Zufallsprodukt?

Ja, also man muss halt sehr vorsichtig sein bei den verschiedenen Touren, dass

man da vielleicht noch ein bisschen gleichmäßiger arbeitet beim Ausräumen.

Verschiedene Kammern, die hat man typischerweise, aber es darf nicht eine

so eine riesen Kammer sein.

Es heißt ja Nuss-Nougat, oder?

Für mich persönlich hätte es ein bisschen mutiger gefüllt sein können.

Geschmacklich gefällt es mir gut.

Beim Nuss-Nougat sind wir uns beide einig. Perfekt.

Gehen wir weiter.

Die drei Exemplare sind ein Tick größer, ein bisschen mehr aufgegangen,

gleichmäßig. Die Backfarbe gefällt mir hier auch sehr gut.

Was man sehr gut sehen kann schon beim Schneiden, ist die Blätterung. Also es

ist oben wirklich schon so richtig weggeplatzt in diesen einzelnen

Schichten. Ja, genau. Hier ist es tatsächlich schon vom Anschnitt her so,

wie es hätte sein sollen.

Der Nougatkern ist ein bisschen mehr drin. Das heißt, hier habe ich

tatsächlich auch geschmacklich den Part, der das Nuss-Nougat-Croissant zum Nuss

-Nougat-Croissant macht.

Ich muss sagen, geschmacklich und von der Konsistenz her schon sehr, sehr gut.

Drei Exemplare, die deutlich kleiner sind als die beiden Variationen, die wir

davor hatten. Und an den Ecken hier und da.

Sind sie schon sehr dunkel geraten? Für mich sind sie auch zu dunkel. Also hier

oben drauf, dieser Glanz, vor allem durch das Eigelb, ist zu dunkel

geworden.

Hier oben sieht man die Blätterung, aber es ist sehr kompakt hier in der Mitte

wirklich geraten. Es war schon kompakt zum Schneiden.

Man merkt den Hefeteig, da ist eine Pohrung drin, aber es ist nicht diese

Lockerung von der Butter, die wir eigentlich haben wollen. Das ist

richtig, ja. Diese schöne Blätterung, wie wir es zum Beispiel bei dem Exemplar

vorher haben, ist hier so gut wie gar nicht vorhanden.

Die nächsten drei Croissants, was hier sehr auffällig ist, die Backfarbe, was

sehr dunkel ist. Also sie sind nicht verbrannt, aber knapp davor, würde ich

sagen. Also ich würde sagen, das ist definitiv verbrannt.

Was man hier sehr, sehr gut erkennen kann, das ist halt viel zu lange

gebacken. Und das ist tatsächlich der Part bei dem Croissant, der dann sehr

schnell trocken wird.

Wenn man nur den Kern ist, da wo es quasi aufgegangen ist, die Kammern sind,

dann ist es schön buttrig. Man merkt auch, dass es mit dem Tourieren gut

funktioniert hat. Also man hat eine schöne Blätterung, aber es ist

natürlich...

Allgegenwärtig, weil man es von oben und unten hat, dass es verbrannt ist.

Die nächsten drei Croissants von der Größe fast identisch. Was mir allerdings

auffällt, ist so ein bisschen die Form. Das gefällt mir gut, auch von der

Wicklung. Da ist es mittig.

Hier ist es so ein bisschen verrutscht.

Es ist noch ein bisschen kompakt.

In der Mitte. Hier hätte das Croissant einfach noch zwei, drei Minuten länger

im Backofen backen müssen.

Was mir gut gefällt, ist, dass es sehr buttrig ist.

Von der Bohrung her oder beziehungsweise von der Blätterung. Bei dem Nuss-Nougat

-Croissant hätte ich mir ein bisschen mehr Blätterung gewünscht.

Geschmacklich gefällt es mir gut. Man kann es gut essen.

Optisch und technisch ist halt da noch so ganz klein bisschen was zum

Nachjustieren.

Das erste, was mir bei diesen drei Croissants auffällt, ist hier, hier,

hier und hier.

Und hier ganz leicht tritt tatsächlich die Nuss-Nougat-Creme aus.

Auch hier die Ränder könnten auch schon bitter sein.

Ich kann nicht sehen durch diese Kammer.

Es fehlt Butter. Also das Croissant hier in dem Fall ist einfach am Anfang gleich

auch zu trocken.

Du hast zwar eine wunderschöne Blätterung, aber das ist auch nur der

Teig und nicht das schöne, schmelzende, appetitliche Fett von der Butter.

Butter ist halt auch sehr lecker. Ja.

Es sieht wirklich aus, als wenn es drei...

komplett verschiedene Varianten von drei verschiedenen Personen sind. Hier vorne

ist die Backfarbe definitiv zu dunkel. Und das sieht von der Struktur her und

von der Form her nochmal ganz, ganz anders aus.

Hier kann man schön sehen, wie das Aufwickeln passiert ist. Man kann hier

die Blätterung erkennen, man kann hier auch die Porung erkennen. Unten ist es

durchgebacken. Darum herum ist eine leichte Kammer. Das ist für mich völlig

in Ordnung.

In diesem Fall ist tatsächlich die Proportion von Teig zu Kern genauso, wie

es sein soll. Wenn man oben drauf beißt, dann ist es tatsächlich auch wunderschön

blätterig. Dann kommt man aber zum unteren Teil vom Nuss-Nougat-Croissant

und dann wird es dann irgendwann sehr trocken.

Das sind Dreiecksumklare, die alle ziemlich die Backfarbe identisch haben,

auch von der Größe her. Die Wicklung stimmt.

Auch hier am Rand kann man die Blätterung gut erkennen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind das die schönsten drei Exemplare, die wir bis

jetzt haben, optisch.

Gut zu erkennen in der Mitte der Nuss-Nougat-Kahn.

Drumherum die Blätterung mit der Pohrung. Auch vom Anschnitt her gefällt

es mir wirklich sehr gut.

Ein bisschen mehr Butterigkeit.

Ein bisschen mehr.

Ansonsten schon alles genauso, wie es sein soll.

Die letzten drei Croissants.

Deutlich größer vom Volumen her, aber gleichmäßig die drei, die hier liegen.

Von der Backfarbe gefallen sie mir auch sehr gut.

Und man kann auch von der Höhe schon erkennen an der Seite hier, wie gut die

Blätterung hier funktioniert hat.

Man kann gut die Blätterung erkennen, man kann die Porung erkennen. In der

Mitte der Nuss-Nougat-Kern, bei dem Volumen sieht er jetzt so ein bisschen

klein aus.

Besser geht's nicht.

Das ist wirklich richtig, richtig, richtig gut.

Ich war beim ersten Anblick schon begeistert und dass am Ende tatsächlich

noch so ein Exemplar dabei rauskommt.

Ihr macht es uns wirklich nicht leicht.

Vielen Dank.

Tja, du sagst...

Sie machen es euch nicht leicht, aber die Kandidaten hatten auch keine leichte

Aufgabe, oder? Wir sind jetzt gespannt auf die Punkte.

Verteilt ruhig ordentlich. Ihr dürft euch jetzt beraten.

Nur die Punkte der technischen Prüfung werden sofort bekannt gegeben.

Hast du dir was Schönes überlegt?

Insgesamt ist es durchaus gut gelaufen. Es gibt natürlich Unterschiede.

Hier vorne schon schöner Start.

Sehr, sehr gespannt bin ich jetzt auf meine Punktzahl.

Ich hoffe, es reicht irgendwie so fürs Mittelfeld.

Ich würde mich freuen, wenn es so zwischen 10 und 12 Punkte geben wird.

So sollten natürlich Croissants nicht sein.

Wir gehen einige Punkte auf jeden Fall verloren wegen der Backfarbe, weil es

auch schon bitter geschmeckt hat.

Wenn ich jetzt sagen würde, ich will Nuss-Nubert-Croissants haben, dann sind

die definitiv zu klein.

Jetzt nach der Verkostung bin ich mir ziemlich sicher, dass ich definitiv das

Schlusslicht heute bin. Ich hoffe, ich bekomme dennoch ein paar Punkte,

vielleicht für das Nuss-Nougat.

Oder vielleicht für die Bräune- oder Manischoko-Steifen obendrauf. Man weiß

es nicht. Ich nehme jeden Punkt, den ich kriegen kann.

Wer landet auf welchem Platz?

So, liebe Jury, ich denke mal, die Punkte stehen fest.

Legt los.

Der neunte Platz hat 7,5 Punkte bekommen und befindet sich hier.

Ich brauche einen Finger.

Lydia, Sie sind tatsächlich verbrannt.

Was ist passiert?

Weiß ich nicht, weil ich habe zwei bis drei Minuten schon früher raus. Ich kann

mir nur vorstellen, dass ich zu viel Ei gebe.

drauf gestrichen habe.

Das liegt nicht am Eiger. Entweder sind sie zu lange drin oder die Temperatur

beim Backen, die hat vielleicht nicht ganz gestimmt.

Diese dunkle Farbe ist das Erste, was man in dem Mund hat. Diese Bitterstoffe,

die dürfen definitiv nicht sein. Ja, ja. Da wirklich vorsichtig sein. Deswegen

bist du auf dem neunten Platz gelandet.

Der achte Platz, der befindet sich hier.

Sandra, du hast insgesamt 9,5 Punkte von uns bekommen.

Der siebte Platz, der befindet sich hier.

Vanessa, insgesamt hast du von uns 10,5 Punkte für den siebten Platz bekommen.

Der sechste Platz mit insgesamt 11,5 Punkten befindet sich hier.

Anna-Lisa, sind das alles deine Croissants oder hast du dir von drei

Plätzen quasi Croissants genommen, weil dreimal unterschiedliche Backergebnisse

in einem Backofen ist auch selten da gewesen.

Das sind eigentlich alle von mir. Wie ich es geschafft habe, das weiß ich auch

nicht so ganz.

Der fünfte Platz befindet sich hier mit 12,5 Punkten.

Das bin ich. Weiter geht's mit dem vierten Platz und der ist hier.

Fabian, 15 Punkte.

Und der dritte Platz befindet sich hier.

Patrick, 16,5 Punkte.

Der zweite Platz ist hier.

Sonja, 17,5 Punkte.

Anscheinend bist du mit der Aufgabe gut zurechtgekommen. Ja, mache ich öfters zu

Hause. Meine Kinder lieben die. Und Franz Blödchen sowieso. Das sieht man.

Dennoch, der Platz 1 ist hier.

Sibylle, 18,5 Punkte.

Herzlichen Glückwunsch.

Alles, was wir anzumerken haben, ist, es ist so ein bisschen zu wenig krokant

drauf.

Aber ansonsten sehr schöne gleichmäßige Exemplare. Herzlichen Glückwunsch.

Vielen Dank.

Ich habe die Punkte gebraucht.

Vorhin wirklich komplett versagt und jetzt hier Platz 1. Ich habe die Punkte

so nötig. Ich bin froh, dass ich jetzt wieder bei den anderen mitspiele. Die

totale Erleichterung. Ja, aber wirklich. Ich warte auf die nächste Aufgabe,

sodass ich dort vielleicht doch nochmal punkten kann, um in die nächste Runde zu

rutschen. Soll ich mich jetzt gerade freuen?

Technische Prüfung ist einfach nicht meins.

Aber ich lasse mich nicht unterbekommen.

Abhaken und weiter backen.

Und eine Nacht drüber schlafen.

In der nächsten Aufgabe könnt ihr euch als Bildhauer betätigen, denn die dritte

Aufgabe lautet Brotskulpturen.

Liebe Jury, was wollt ihr da haben? Was stellt ihr euch vor?

Wir wünschen uns von euch eine von Hand geformte Skulptur aus einem Brotteig,

den wir nachher auch probieren werden.

Ob ihr diese Skulptur an einem Stück backt oder in verschiedenen

Einzelteilen, die ihr nachher zusammensetzt, das bleibt euch

überlassen.

Ausnahmsweise gibt es bei dieser Aufgabe keine Größenvorgabe. Ihr dürft maximal

drei Holzspieße für die Stabilität verwenden und nur essbaren Kleber.

Zudem sollt ihr noch ein Chutney herstellen.

Ob euch diese Aufgabe schmeckt, das werden wir sehen. Wir geben euch vier

Stunden Backzeit und die starten wir immer auf mein Kommando. Auf die

Plätzchen.

Fertig. Backt.

Nicht für alle Kandidaten ist Brot backen täglich Brot.

Perfekt. Mir geht's gut.

Neue Aufgabe, neues Glück, würde ich sagen.

Ich bin etwas nervös.

Ich back jetzt nicht so oft Brot.

Also diese Aufgabe ist definitiv Neuland. Nicht nur für die Kandidaten,

sondern auch für uns. Wir haben sie zum allerersten Mal jetzt in diesem Zelt.

Ich bin wirklich gespannt, wie dieses Thema umgesetzt wird. Vor allen Dingen,

wie kreativ die Kandidaten und Kandidatinnen mit dem Thema Brot

umgehen. Eine herzhafte Aufgabe, die man den Hobbybäckern kaum versüßen kann.

Heute wird eine Brotskulptur gebacken. Ich nehme mir einen Brotstrauß vor, das

heißt, ich muss eine Vase machen. Ich muss verschiedene Blumen modellieren und

backen.

Sibylle platziert handgeformte Brotblumen in ihrer Vase aus würzigem

Schwarzbierbrot. Dazu serviert sie ein rotes Zwiebelchutney.

Die Nochbäckerin der Woche legt los.

Ich bin gerade dabei, mein Brot zu machen.

Meine Semmelbrösel habe ich gerade schon angeröstet. Die sind dann dafür da, dass

das Brot später mehr Geschmack bekommt.

Ist es lauwarm?

Annalisa formt einen Schmetterling aus Zwiebelbrot, den sie mit geschrotetem

Pfeffer dekoriert. Dazu reicht sie würziges Aprikosen-Ingwer-Chutney.

Patrick hat eine Menge Zutaten am Start.

Also mit dieser Aufgabe habe ich sehr Respekt vor. Ich backe nämlich nicht oft

Brot. Und dann noch ein aromatisches Brot hinzubekommen, was auch noch gut

schmeckt und gut aussieht als Skulptur, ist schon eine Hausnummer.

Patrick versteckt ein Häschen in seinem Osterkorb aus Kurkuma-Rosmarinbrot. Dazu

serviert er Mango-Zwiebel-Chutney.

Sandra will der Jury reinen Wein einschenken. Ich mache heute ein

Weinfass als Brotskulptur. Wir machen regelmäßig mit unseren Freunden

Weinabende.

Und dazu mache ich eben passendes Brot.

Sandra formt ein hohles Weinfass aus Bärlauch-Parmesanbrot mitsamt

Brötchenkorb. Sie verfeinert ihre Kreation mit scharfem, feigen

Weintrauben-Chutney.

Beim Zwiebeln schneiden und bei Jury-Urteilen gilt gleichermaßen, keine

Träne vergießen.

Ich zerdrucke gerade meinen Bärlauch. Ich möchte, dass mein Brot diese

grünliche Farbe bekommt.

Patrick setzt auf Kurkuma-Gelb.

Und Lydia macht mit Tomatenrot die Ampel komplett.

Ich habe mich für einen italienischen Brunnen entschieden.

Ich fand es einfach schön. So ein Brunnen mit Wasser ist immer ein

bisschen beruhigend. Deswegen dachte ich, passt halt vielleicht auch zu der

Aufgabe.

Lydia baut einen Brunnen aus Joghurt-Tomatenbrot.

Diesen befüllt sie mit einem scharfen Bacon-Birnen-Chutney.

Sonja ist mental im Süden.

Das ist sehr mediterran, ich liebe das. Ich mache auch zu Hause sehr viel mit

solchen Gewürzen und Zutaten und habe mich dann dafür heute entschieden.

Sonja formt ein Herz aus mediterran gewürztem Brot, das sie mit floralem

Teigdekor überzieht. Außerdem kocht sie Tomaten-Chili-Chutney.

Röstaromen machen Appetit.

Und das sind jetzt einmal angeröstete Zwiebeln. Die kommen jetzt mit da rein,

dass das Brot auch seinen Namen verdient hat.

Bärlauch hat ein leicht knoblauchartiges Aroma.

Nochmal kreten.

Wie läuft's bei Fabian?

So, der Teig ist schon mal fertig. Der schaut eigentlich auch ganz gut aus.

Feste Teige allenthalben.

Aber nicht bei Vanessa.

Ich mache ein Brot mit Dattelsirup, verfeinert, weil ich einfach finde, das

passt super gut zu meinem Chutney. Ich mache ein Mango-Chutney mit Curry und

Knoblauch und es ist sehr aromatisch. Und ich finde, wenn noch etwas mehr im

Brot wäre, würde es ein bisschen so overdosed schmecken.

Vanessas dreidimensionaler Schwan aus Weizenbrot reckt stolz seinen Hals über

ein Schälchen mit würzigem Mango-Curry-Chutney.

Brotteig sitzt ungern still.

Der darf schon mal gehen.

Bis gleich dann.

Der wird jetzt abgedeckt und der kommt jetzt so circa für eine Stunde in den

Ofen.

Bei lauwarmen Temperaturen und nur zum Gehen.

Und in der Zeit fange ich mit dem Chutney an.

Chutney ist eine Würzsoße nach indischer Art.

Es gibt zahlreiche Varianten.

Ich bereite jetzt mein pikantes, karamellisiertes Rote-Zwiebel-Chutney

vor.

Ich habe noch nie in meinem Leben ein Chutney gemacht. Hatte auch überhaupt

keine Ahnung, was ein Chutney ist.

Das heißt, ich habe meine Lieblingstante angerufen und sie hat gesagt, ihr

Lieblings-Chutney ist sowas mit Aprikose.

Deswegen habe ich die Aprikose gewählt. Ich schneide gerade die Zwiebeln.

Nicht zu fein, aber auch nicht zu dick.

So mittig würde ich sagen. Die Zwiebeln werde ich dann mit Moscovado-Zucker und

Weißweinessig in eine Schüssel reinmachen.

Samuel backt einen eckigen Brotkorb aus Bärlauch-Kürbiskernbrot und füllt diesen

mit Salat und Kräutern. Dazu reicht er ein Zwiebel-Rosmarin-Chutney.

Ich habe mich für ein Granatapfel-Himbeer-Chutney entschieden.

Dann habe ich so ein bisschen frisch-säurigen Aufstrich.

Seinen geflochtenen Korb aus Joghurt-Dinkelbrot füllt Fabian mit

verschieden geformten Brötchen. Dazu gibt es Granatapfel-Himbeer-Chutney.

Kochen mag ich gar nicht. Kochen kann ich auch nicht.

Zu Hause bei mir gibt es Tiefkühlpizza und Tiefkühlnudeln, das in die Pfanne

gegeben wird.

Ich klapp dich mal ein, Fabi.

Gerne, aber dann kochst du was Gescheites.

Natürlich, Spätzle mit Käse. Spätzle mit Käse, Kässpatzen ist mein absolutes

Lieblingsessen, Kässpatzen. Das gibt's bei Mami immer.

Mamma mia, die erste Stunde ist schon rum und bei allen ist Chutney-Zeit.

Weißt du was, jetzt kommt das geilste Gewürz ever.

Welches, was?

Rasselanut. Boah, noch nie gehört.

Das ist echt das geilste.

Ja, also ich benutze Rasselanut, wenn man das so ausspricht. Keine Ahnung.

Ich schneide die Zwiebeln jetzt fein und den Bacon wird angebraten. Dann kommen

die Birnen dazu und zwei Äpfel. Dann wird das abgelöscht mit Weißweinessig

und dann lässt man das schön einköcheln, dass es so eine Marmeladen-ähnliche

Konsistenz entsteht.

Mein Chutney werde ich jetzt hier köcheln lassen.

Ich spiele heute Kräuterhexe.

Ich habe super viele Kräuter in diesem Rezept, wirklich.

Aber das macht ja ein Chutney auch aus, kommt ja aus dem Orient.

Und was macht das Mittelmeerrezept?

Ich mache jetzt noch ein bisschen Pfeffer dran und vielleicht noch einen

ganz kleinen Ticken Chili.

Aber ich bin mit dem Würzen immer sehr vorsichtig.

Alle Chutneys haben noch genug Zeit, um durchzuziehen.

Sie können ihr Aroma bis zur Verkostung voll entfalten.

Lecker.

Ich bin sehr zufrieden. Schmeckt so lecker.

Ich habe jetzt mein Chutney soweit fertig. Es muss jetzt nur noch 35 bis 40

Minuten köcheln. Und ich habe Zimt, Currypulver und braunen Zucker als

Komponenten.

Schön. Aber was macht eigentlich das Brot?

Ui.

Das ist jetzt mein Grundteig für die Herzform. Ich bin total zufrieden. Alles

gut. Der Teig ist jetzt gegangen.

Eigentlich sehr gut.

Ja, geht nicht so oft wie zu Hause. Ich weiß irgendwie gar nicht, woran es

liegt.

Zeit für einen komplett neuen Teig bleibt nicht mehr.

Jetzt verfeinere ich den mit püriertem Bärlauch in Olivenöl. Und dann kommt ein

bisschen Parmesan noch mit rein. Und dann werde ich ihn in Form bringen.

Schön, wenn man mit Spaß bei der Sache ist.

Der ist aufgegangen. Ja.

Das ist super.

Vanessa hat sehr wenig, womit sie backen und bauen kann.

Cool.

Ja, der Hilfeteig ist ein bisschen aufgegangen. Nicht so, wie ich gedacht

hätte, aber ich denke, es reicht.

Ich hoffe, es reicht.

Skulpturen sind ja reine Formsache. Die Zeit natürlich auch. Die gebe ich euch.

Ihr habt halt Zeit. Noch zwei Stunden.

Boah, das wird eng.

Das wird sportlich jetzt.

Gut, dass Teig und Kandidaten bereits aufgewärmt sind.

Mein Teig ist jetzt aufgegangen. Jetzt habe ich da ein paar Mal reingepiept.

Ich habe die Luftblasen jetzt entfernt. Das steht nämlich, wenn der Teig geht,

dann ist einfach viel Druck drin. Und deswegen habe ich den jetzt gelöst und

kann jetzt mit meinem Teig arbeiten.

Mein Teig ist jetzt schon fertig. Den werde ich jetzt ausrollen und dann

anfangen, meinen Blumenkorb zu formen.

Also das wird jetzt sozusagen die Basis von meinem Brotbrunnen.

Man kann das Brot komplett in seiner Endform backen oder in einzelnen

Bauteilen. Was man auf jeden Fall braucht, einen Plan.

Ich versuche jetzt einfach, dass er mir nicht anklebt und dass ich meine Rolle

geformt kriege. Das ist jetzt ganz wichtig.

Volle Konzentration.

Dann reden wir euch mal nicht rein.

Dabei liegen uns so viele Fragen auf der Zunge.

Schön.

Sauber, nichts gerissen.

Ja, gefällt mir sehr.

Grün bedeutet heute Bärlauch und dunkel steht für Schwarzbier.

Ich werde dann als erstes jetzt Kreis ausstechen und dann mehrere Schnüre und

dann diese Glasvase, die als Form mitgebacken wird, sozusagen einmal von

dem Teig umhüllt wird.

Alles streng nach Maßstab.

Mein Teig sieht stabil aus. Ich hoffe, dass es dann auch hält mit der Form,

aber ich denke schon.

Die Stränge hier muss man so flechten, immer nacheinander.

Das sieht jetzt ein bisschen wuselig noch aus, aber das wird gleich auf jeden

Fall noch behoben.

So, wir formen gerade Fühler.

Die Fühler.

Also die Hauptgefahr bei dieser Konstruktion ist, dass ich es zu dick

aufwickele. Wenn es dick ist, wäre es eigentlich leckerer, aber dann lösen

sich diese Streifen und die hängen dann runter.

Und dann würde auch die Jury die Köpfe hängen lassen.

Vanessa schwant schon etwas.

Jetzt bereite ich die Flügel vor.

Die sind ein bisschen flacher und ich möchte am Ende so ein bisschen

ausfüllen, dass ich nur die Kruste habe und die seitlich an den Körper dran

kleben mit essbarem Kleber.

Also wenn das so steht, wie ich mir das vorstelle, bei so einem schönen Buffet

und beim Vorbeigehen noch so eine Blume rausnehmen, weiter knabbern. Ich fand

das irgendwie schön, da können halt alle was von nehmen.

Miteinander das Brot brechen ist ja auch was Schönes.

Keine 90 Minuten mehr.

Aus dem zweiten Teig, der nicht gefüllt ist, mache ich jetzt praktisch die

Rosen, die Blumen und die Blätter.

Und ich habe noch richtig viel vor und ich habe irgendwie Angst, dass mir auch

mein Teig überhaupt nicht reicht heute.

Bin wieder sehr angespannt.

Ich backe es in so einem gusseichernen Topf, weil ich finde, es gibt im Brot

eine besondere Kruste. Und dann ist es ein sehr saftiges Brot von innen, aber

außen sehr knusprig.

Und natürlich aus einem Guss.

Zeit für die jetzt aufgeheizten Öfen.

Au, au, au.

Überall verbrannt.

So, fertig.

Also ich finde die Seite sehr schön, die obere Seite wunderschön, die hintere

Seite heftig.

Bitte, bitte backe gerade und mach mich glücklich.

Du siehst so schön aus.

Aber wird aus den Designstudien auch knuspriges Glück?

Zeit und Hitze werden es zeigen.

Wasser im Ofen verleiht der Brotkruste mehr Elastizität.

Ich habe unten Kieselsteine drinnen, wo ich dann das Wasser reinspritzen konnte.

Und zwar halten die ein bisschen besser die Wärme und dadurch soll das Brot

scheinbar schöner werden.

Wenn alle Skulpturen essbar wären, vor allen Dingen im Museum, ich wäre sowas

von kunstinteressiert, da würde es auch so gut duften wie hier im Zelt. Ihr habt

jetzt nur noch eine Stunde.

Eine Stunde, okay.

Die Brotskultur ist im Ofen, das Chutney weitgehend fertig.

Nun kann man die Zeit für weitere Details nutzen.

Das wird so ein Blumenstrauß und da sind da oben halt Tulpenbrötchen und

Margheritiblumen und Rosen. Die forme ich jetzt alle noch aus dem Teig.

Ich versuche jetzt noch so ein paar filigrane Teigstücke, dieses

italienische Muster in den Brunnen reinzubekommen.

Das hält nicht.

Nee.

Das heißt, ich darf das Ganze jetzt nochmal machen und dünner.

Leider fließt neben dem Teig auch die Zeit dahin.

Nicht immer ist ein Brotkorb auch aus Brot. Hier allerdings schon.

Vanessa hat sich einiges aufgehalst.

Ich mache jetzt gerade den Schwanhals und den Kopf, also das Herzstück meiner

Figur. Die muss am Ende wirklich gut aussehen und gut durchgebacken sein,

damit sie stabil ist und eben bis zur Verkostung schön steht.

Aber backt das alles auch noch schön durch in der restlichen Zeit?

Jetzt muss ich noch die einzelnen Etageren backen.

Von dem Brunnen, also die einzelnen Ebenen sozusagen.

Schön, hä?

Unglaublich. Ja, das passt. Das ist super, danke.

Super. Danke.

Er ist zwar drauf, aber ist noch nicht ganz stabil.

Das Gebäck war nicht richtig trocken gebacken und dadurch ist der Korb

zusammengebrochen, was unglaublich ärgerlich ist, weil du hast jetzt

überhaupt keine Chance mehr, etwas neu zu machen. Und das ist natürlich für ihn

jetzt erstmal so ein richtiger Dämpfer.

Also ich benutze den Korb jetzt überhaupt nicht.

Ich mache jetzt keinen Osterkorb mehr, ich mache jetzt ein Osternest.

Bitte, bitte, wer etwas?

Bitte.

Zweiter Versuch.

Erstmal fertig.

Schicht und Blechwechsel.

Die nächsten Körbe erleben ihre Belastungsprobe.

Schaut doch gut aus.

Ich bin happy, der ist richtig schön goldbraun gebacken.

Schade, dass es keinen Geruchskanzler gibt.

Das ist nicht sehr gut.

Wenn ich sehe, wie ihr hier rumrudert und zusammenbastelt, bin ich froh, dass

ich nur die Zeit ansage. Ihr habt noch 30 Minuten.

Ich habe den Tag jetzt rot eingefärbt, wie man an meinen Händen schwer erkennen

kann. Und jetzt mache ich so ganz, ganz simple Rosen. Weil mit Rot kann man

natürlich nicht so modellieren.

Wie mit Fondant oder Blütenpaste, ne?

Ich bin sehr zufrieden. Es ist so geworden, wie ich will.

Jetzt, einziger Knackpunkt ist noch, wie lange das Ganze steht.

Es kann sein, dass es bis morgen früh steht, aber vielleicht auch nur eine

Viertelstunde.

Nicht rot sehen, rot sehen.

Wie läuft Sandras zweiter Fassversuch?

Ja.

Also ich habe schon noch ein bisschen was vor mir.

Keine Ahnung, reicht's?

Ich hoffe, ich hoffe.

Der Schwanhals, der ist gut gebacken.

Er ist natürlich, die stelle ich hier, ein wenig dicker, als ich es erhofft

habe. Ich hoffe, ich kann es trotzdem noch gut mit dem Körper verbinden.

Geklebt werden dürfen die Skulpturen nur mit essbarem Kleister.

Guckst du da einen Spieß durch?

Ja, ja.

Drei Holzspieße sind als Hilfsmittel erlaubt.

Noch eine Viertelstunde.

Ich benutze das einfach jetzt als Dekoration.

Mein Schatten hier auf die einzelne Platte gestellt, weil das so groß ist,

dass ich das hier nicht mit drauf machen kann.

Ja, jetzt natürlich das Problem. Ich darf nur drei Schaschlik-Spieße

insgesamt verwenden zur Fixierung.

Aber ich darf ja auch noch essbaren Kleber benutzen. Und dafür benutze ich

Ganache, was ich mit Ice-Spray dann runterkühlen werde.

Und ich denke, dann könnte es halten.

Also Ice-Spray ist echt der Wahnsinn. Ich habe noch nie vorher damit

gearbeitet. Das ist echt... Es hält, oder?

Sehr wackelig.

Aber jetzt steht es noch. Also es ist halt wichtig, dass ich hier den Deckel

und den Boden reinbekomme. Dann steht es normalerweise.

Das ist ein bisschen tricky, das in gleicher Größe zu backen.

Steht, oder?

Mein Problem ist jetzt, dass der Hals nicht nach vorne kippt, so wie ich es

vermutet habe, dass es passieren könnte, sondern eher, dass der Hals nach hinten

kippt. Deswegen versuche ich noch mit einem letzten Schaschlikspieß einmal zu

retten. Und ich glaube, es hält so.

Ich hoffe, es hält so.

Langsam müsstet ihr mit euren gestalterischen Fähigkeiten zum Ende

kommen, denn ihr habt nur noch zwei Minuten.

Handgriffe und dann in wenigen Sekunden ist die Zeit um.

10, 9, 8,

7, 6, 5,

4, 3, 2,

1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Nach der 4-Stunden-Aufgabe fühle ich mich sehr, sehr erleichtert. Ich bin

sehr, sehr zufrieden. Ich habe alles zusammen probiert.

Geschmacklich perfekt, finde ich.

Ich glaube, ich finde es besser, dass der Schwann steht und die Stütze sehen,

als wenn der Schwann komplett zur Seite bricht und dafür aber keine Stütze zu

sehen ist.

Ja, ich bin natürlich traurig. Sollte ein Korb werden, ist jetzt ein Osternest

geworden.

Ja, ich habe keine Ahnung, wie die das bewerten sollen.

Ich kann mich gerade null einschätzen. Ich bin einfach enttäuscht auf mich

selber, dass ich einfach so einen dummen Fehler gemacht habe.

Die Brotskulpturen würden sich auch hervorragend für den Garten von Schloss

Stülpe eignen.

Leider können sie zwei Dinge unmöglich überstehen. Den Regen im Herbst und die

Juryverkostung. Und die kommt in diesem Fall früher.

Ihre Brotskulpturen werden jetzt natürlich wieder bewertet von der Jury.

Und wenn Sie zu Hause sich für die Punktetabelle interessieren, wir werden

sie veröffentlichen nach der Sendung über die sozialen Netzwerke. Folgen Sie

doch einfach etwas große Backen, dann sind Sie auf dem Laufenden.

Ja, so eine Brotskulptur muss natürlich auch ordentlich verkostet werden und das

werdet ihr beide jetzt tun. Und wir beginnen bei Vanessa.

Ich habe euch ein Hausbrot gebacken und mit Dattelsirup verfeinert.

Und das Chutney ist ein Mango-Curry-Chutney.

Und ich habe mir gedacht, was ist besser als eine Schwanenskulptur? Du hast,

glaube ich, selber gemerkt, was die größte Schwierigkeit ist, ist halt

dieser Schwanenhals.

Ihr durftet drei Stützen einarbeiten.

Sind es bei drei geblieben oder sind es mehr geworden?

Durch das Wegknicken des Halses musste ich eine Viertelstütze dazu, deswegen

habe ich insgesamt vier.

Hier die Backfarbe vom Rot, die gefällt mir sehr gut. Auch hier die Struktur

gefällt mir gut. Das hat alles funktioniert. Die Statik war es nicht so

ganz. Und natürlich, wenn man hier so viel von der Kuvertüre sieht, sollte das

eigentlich auch nicht so sein.

Beim Anschnitt hat man jetzt hier eine sehr schöne Pogung. Die Kruste ist gut.

Das Chutney ist wirklich hervorragend. Es hat so einen leichten Touch von

Currywurst. Das ist jetzt überhaupt nicht negativ gemeint, sondern es ist

für mich wirklich ein wunderschönes Aroma. Wenn man jetzt nur das Brot

probiert, dann ist es ein bisschen fad. Ein bisschen mehr Gewürze fürs Brot beim

nächsten Mal. Ja, das Brot geht so ein bisschen unter.

Allerdings das größere Problem sehe ich bei deiner Skulptur tatsächlich bei der

Statik. Vielen lieben Dank. Vielen Dank.

Ich finde deine Idee und deine

Umsetzung sehr gelungen. Ich weiß gar nicht, hast du irgendwo Holzstützen mit

reingetan? Keine Stützen und kein Kleber verwendest, alles essbar.

Das ist ein Hingucker. Es gefällt mir auch von den Farben, auch handwerklich

toll umgesetzt.

Ich muss sagen, ich bin schwer beeindruckt.

So habe ich es mir vorgestellt.

Dann habe ich hier drin wirklich eine schöne gleichmäßige Pohrung in der

Krume, eine ganz leichte Kruste, unten auch eine wunderschöne Backfarbe.

Das Brot ist sehr gut abgeschmeckt. Du hast von außen eine ganz leichte Kruste,

von innen drin. Es ist ein bisschen kompakter. Dein Chutney ist

hervorragend. Du hast eine wunderschöne Säure dabei.

Geschmacklich einwandfrei.

Vielen lieben Dank. Vielen Dank.

Ich habe

euch ein Bärlauch-Promisarenbrot mitgebracht.

Das soll ein Weinfass darstellen.

Also da sind die drei Stützen, die erlaubt waren. Wie dünn dein Brot war.

Also du hast wirklich auf ganz hohes Risiko gesetzt.

Ich mag, dass du nicht aufgegeben hast, sondern dich weiter durchgekämpft hast.

Man kann sehen, was du machen wolltest. Ist es vielleicht jetzt ein altes

Weinfass, wo noch Relikte von da sind?

Ich finde es gestalterisch und vor allem, und das muss man herausheben vom

Risikofaktor her, was sich definitiv von der Präsentation gelohnt hat.

Was man gut sehen kann, ist einmal die Backfarbe, die leichte Bräunung.

Dann kann man hier gut die Poren sehen. So ein paar größere Löcher sind auch

drin. Das ist ein sehr elastisches Brot. Also da nicht die große Kruste außen

dran. Sicherlich eins, das man am selben Tag auch essen sollte.

Wunderschönes Brot. Du hast einerseits den Werlau.

Aber du hast auch den Parmesan. Die Struktur vom Brot ist hervorragend. Es

ist wunderschön gegangen. Man konnte es schon im Anschnitt sehen und auch in der

Kombination mit dem Chutney zusammen. Ich finde es geschmacklich vollkommen in

Ordnung. Geschmacklich und vom Brot her alles richtig gemacht. Bei der Skulptur

sicherlich noch die ein oder andere Stätte, die man verbessern könnte.

Vielen Dank.

Beim

Korb.

hast du dir sehr viel mühe gegeben also du warst sehr lange am flechten und was

ich mag ist dass es halt relativ dünn ist und hat so eine gewisse leichtigkeit

auch bekommen mit den blumen die sind alle ein bisschen dunkler geworden was

ein schöner punkt ist weil sie sich so ein bisschen abheben so stellt man sich

glaube ich ein

Brötchenkorb am Sonntagmorgen vor. Vom reinen Risikofaktor her und von dem, was

du dir gedacht hast als Brotskultur, hast du von mir die volle Punktzahl.

Aber um dann noch ein bisschen Vielfalt reinzukriegen, beim nächsten Mal

vielleicht das eine oder andere auch mal zum Beispiel mit Eigelb zu bestreichen.

Weil natürlich klar, der Henkel und die Brötchen dieselbe Farbe haben und so ist

es nochmal so das kleine E-Tüpfelchen zu einer sehr, sehr guten Leistung.

Ich habe jetzt hier keine großen Luftlöcher drin. Du hast da ein bisschen

kleineres, aber hier von der Verarbeitung her auch alles richtig

gemacht.

Das Brot von der Struktur her, man kann es auch schön zusammenrücken und es

federt dann auch wieder zurück.

Und jetzt komme ich zum Chutney. Das alleine für sich ist ein Highlight. Es

macht schon Spaß, beide Sachen zusammen zu probieren. Nur wenn man nur das Brot

probiert, würde ich sagen, da vielleicht nochmal ein kleines Gewürz dazu, dass

das Ganze auch da aromatisch ein bisschen spannender wird. Einfach ein

bisschen mehr Gewürze beim nächsten Mal rein.

Vielen Dank.

Ich habe heute einen rustikalen italienischen Brotbrunnen mitgebracht.

Das Wasser soll das Chutney darstellen.

Ich finde es schön, dass du es kombiniert hast, dass die Schattnähe ein

Teil von deiner Brotskultur geworden ist. Auch wenn man hier an der Kante

guckt, kann man auch noch schön diese Kruste sehen. Das Brot sieht einfach

wirklich sensationell gut aus, aber der Skulptur fehlt es halt so ein bisschen

an Feinheit.

Hier sieht man schön die Porung. Und ich drehe das Ganze jetzt mal einmal hier

um. Dann hat man hier wirklich diese wunderschöne Backfarbe, die auf der

Unterseite ist, so wie es sein soll.

Hast du hervorragend gemacht.

Wunderschöne Struktur. Man hat es auch schon im Anschnitt gesehen. Es federt

wunderbar zurück. Du hast eine richtig rasche Kruste. Das ist wirklich super

lecker. Geschmacklich 100 Punkte.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Ich habe euch einen Schmetterling gebacken und dazu habe ich einen

Aprikosen-Ingwer-Zwiebel-Chutney gemacht.

Man kann auf jeden Fall den Schmetterling erkennen.

Ich mag das Design. Ich mag auch deine Blüten dazu. Aber ich hätte mir einfach

gewünscht, dass du ein bisschen mehr Technik reingegeben hast.

Also beim Anschnitt kann man dann die Porung in der Krume erkennen.

Oben drauf ein bisschen mehr Kruste. Es gibt trotzdem immer noch ein bisschen

Nach.

Etwas fester als die Brote bisher von deinen Mitstreitern.

Highlight, das Chutney. Weil das ist von Ingwer diese wunderschöne Schärfe. Aber

du schmeckst auch tatsächlich noch immer die Aprikose raus. Jetzt kommen wir zum

Brot. Die Zwiebeln, immer getrocknete Zwiebeln nehmen.

Die haben mehr Aroma und in den Teig noch ein bisschen länger mitkneten

lassen, dass diese Aromatik sich komplett im Teig entfaltet. Meine Frage,

bist du sonst Brotbäckerin? Das war das erste Brot und das erste Chutney, was

ich je in meinem Leben gebacken habe. Wenn man halt häufiger Brot gemacht hat,

dann weiß man, welche Zwiebel man nimmt oder mit welchen Gewürzen man vielleicht

noch arbeiten kann oder sowas.

Ich finde, für das erste Brot ist es doch ganz ordentlich geworden. Das

Chutney ist auf jeden Fall sensationell lecker. Vielen Dank.

Danke euch.

Ich habe euch heute ein Osternest mitgebracht. Mit einem kleinen süßen

Hasen in der Mitte. Mit einem Mango-Rote-Zwiebeln-Shutney.

Sie war ja anders geplant. Es sollte ja eigentlich noch einen Korb dazu geben.

Ich glaube, er ist ziemlich auseinandergefallen. Aber es steht was

hier. Also der Hase sieht so ganz klein ein bisschen mit dem Körper aus wie so

eine Badeente mit Hasenkopf.

Ich bin froh, dass der hier wenigstens so steht und dass wir was bewerten

können. Ich auch.

Man muss ganz klar nochmal sagen, dass diese Farbe tatsächlich natürlich ist.

Das ist keine Lebensmittelfarbe, obwohl es wirklich sehr gelb ist. Eine schöne

gleiche Porung an dieser Stelle. Eine Kruste ist nicht wirklich da, aber...

Das Brot riecht schon sehr intensiv und das Chutney auch.

Obwohl das Brot so intensiv halt riecht, im Verhältnis zu dem Chutney ist es

tatsächlich ein bisschen fader.

Da vielleicht ein bisschen mehr mit Gewürzen arbeiten. Diese letzte Power,

die fehlt dem Brot ein bisschen.

Vielen lieben Dank.

Danke auch.

Ich habe euch ein mediterranes Herz mitgebracht und ich habe euch einen

Tomaten-Chili-Chutney mitgebracht. Ich finde dieses Herz optisch sehr

ansprechend. Es ist wirklich eine schöne Herzform. Alles hat für mich eine

wunderschöne Färbung. Ich mag es auch, dass hier tatsächlich noch so ein

bisschen Mehlreste dran sind. Daran erkennt man halt auch noch, dass es ein

Brot ist.

Gesamtergebnis sensationell.

Hier im Anschnitt kann man jetzt sehen, oben drauf hat man wirklich, glaube ich,

gleich ein bisschen was zu tun mit den Zehen.

Unten gefällt es mir aber von der Pohrung sehr gut.

Du hast wirklich oben schön Crunch.

Dann kommt der...

neutrale Teig und dann unten dieses mediterrane. Und das mediterrane ist

wirklich hervorragend gelungen. Du hast eine wunderschön luftige Struktur unten,

aber oben dann das feste. Ganz interessant.

Kannte ich vorher nicht vom Brot. Vielen Dank.

Ich habe

einen Blumenkorb mitgebracht und als

Chutney habe ich eine rote Zwiebel mit Muscovado-Zucker.

Was mir als allererstes auffällt bei dir ist wirklich dieser Glanz oben und die

wunderschöne Backfarbe.

Dein Korb als Skulptur gefällt mir wirklich sehr gut.

Eine schöne Pohrung. Die Kruste ist jetzt nicht ganz so fest.

Das Brot hat eine super schöne Struktur, saftig von innen, wunderschöne Porung.

Das Zwiebel-Chutney mit diesem Moscovado-Zucker, brutal.

Super geile Kombination, muss man sagen. Vielen lieben Dank. Vielen Dank.

Unsere beiden kulinarischen Kunstkenner müssen ja auch heute wieder entscheiden,

wer bekommt die rote Schürze und von wem müssen wir uns leider verabschieden. Ich

glaube, das wird keine leichte Aufgabe. Wir geben euch ein bisschen Zeit.

Beratet euch.

Die Punkte der dritten Aufgabe müssen jetzt vergeben werden. Dann werden sie

zu denen der ersten beiden Aufgaben addiert.

Teig und auch das Chardonnay zusammen perfekt abgestimmt.

Definitiv. Ich denke, die dritte Aufgabe war die beste Aufgabe für mich diese

Woche.

Ich möchte auf jeden Fall in der nächsten Woche noch dabei sein. Das ist

mir sehr, sehr wichtig.

Ungewöhnliche Kombination.

Ich finde es insgesamt sehr schön gearbeitet.

In dieser Woche kann man sich absolut gar nicht sicher sein. Ich hoffe, ich

komme weiter. Ich bete.

Wenn wir das wegziehen würden, dann bekäme der Schwan einen Knickhals.

Die Jury hatte einige Kritikpunkte. Zum einen, wie ich es schon gedacht habe,

dass ich eine Stütze zu viel benutzt habe.

Und mein Brot war leider nicht so aromatisch.

Jetzt vor der Entscheidung habe ich schon ziemlich blaues Gefühl im Magen.

Ich bin super aufgeregt.

Ich möchte, dass es jetzt endlich losgeht.

Wenig Risiko.

Meine Nerven liegen mittlerweile wirklich blank.

Ich bin wirklich glücklich, dass die Woche zu Ende ist. Ich hoffe, dass ich

in der Runde weiterkomme. Dann ist auch die Woche vergessen und ich fange von

neu an.

Wohl dem, der dazu noch die Chance bekommt.

Das Ergebnis steht fest. Liebe Jury, euer Urteil.

Unser Bäcker der Woche hat gezeigt, dass es sich lohnt, hier bei uns im Zelt zu

kämpfen.

Denn nach dem letzten Platz in der ersten Aufgabe hat er oder sie durch

herausragende Leistungen in den anderen beiden Aufgaben sich an die Spitze

gebacken.

Die rote Schürze geht heute mit 50,5 Punkten an...

Sibylle! Komm her, Sibylle!

Komm, komm!

Klar geht's mit Frauenunterfüllung. Ich wollte sie einmal tragen.

Und dass es jetzt seit dieser Woche geklappt hat, wo ich wirklich so zu

kämpfen hatte mit Aufgabe 1.

Ich bin einfach nur mega glücklich.

Oh, Wahnsinn. Oh, Gott. Oh, Gott. Ein Achterball von der Gefühle hier.

Dankeschön. Ja, Sibylle, es lohnt sich zu kämpfen. Herzlichen Glückwunsch.

Tolle Leistung. Vielen Dank.

Herzlichen Glückwunsch auch von mir.

Auch zu kämpfen mit sich und dem Gebäck hatten diese Woche Lydia und Vanessa.

Komm bitte nach vorne.

Lydia. Bei dir war es die technische Prüfung, in der du in Straucheln geraten

bist.

Aber hat deine Leistung in den anderen Aufgaben für ein Weiterkommen gereicht?

Vanessa, du bist in ein, drei Aufgaben in unserer Bewertung im hinteren Feld

gelandet.

Konntest du dennoch genug Punkte sammeln, um hier weiter mit backen zu

können?

Es war hauchdünn und nur ein halber Punkt Unterschied hat zu der

Entscheidung geführt.

Mit 36,5 Punkten endet das Abenteuer im Backzelt hier für

Vanessa.

Oh nein.

Dass ich natürlich jetzt hier schon verlassen muss in Woche zwei, ist super

emotional für mich. Ich habe noch sehr viel zu tun für die nächsten Wochen.

Aber am

Ende, das Leben geht weiter und immerhin verpasse ich jetzt nicht mehr so viel

von der Uni.

Vanessa, es war ein großes Vergnügen, dich hier im Backzelt zu haben.

Es ist wunderbare Ideen und es war wirklich ein Vergnügen, dich hier im

Zelt zu haben.

Vielen Dank.

In

der

nächsten Woche gibt es dann hier versteckte Botschaften. Und wir machen

sogar eine Zeitreise. Es wird also mysteriös.

Aber ich verspreche Ihnen ein schmackhaftes sowie glückliches Ende.

Verpassen Sie nicht die dritte Folge von Das große Backen. Wir sehen uns nächste

Woche natürlich nur hier in Sat.1.

Tschüss.

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