All language subtitles for Das große Backen_S12E01_Gigantischer Auftakt zur 12_ Staffel

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Original subtitles

Hallo liebe Tortenfreunde! Deutschlands größte und erfolgreichste Backshow ist

zurück. Und wir machen das schleckige Dutzend voll, denn schon zum zwölften

Mal suchen wir den besten Hobbybäcker des Landes.

Und die Aufgaben sind vielfältig wie nie. Von gemeinsamen Zugfahrten bis zu

versteckten Botschaften ist alles dabei.

Meine Botschaft lautet jetzt, viel Spaß bei Das Große Backen!

Es ist die größte Backshow der Welt.

Nirgendwo sonst wird so hart um ein eigenes Backbuch, einen goldenen Cupcake

und 10.000 Euro gekämpft.

Jury und Moderatorin sind bereit.

Und der Rest?

Ich bin jetzt so nervös.

Zurecht. Jetzt müssen wir unseren Backplatz finden.

Cool, oder? Oh mein Gott.

Guck mal, ich bin hier.

Ich kann es nicht glauben.

Wahnsinn, oder?

Es konnte mir geil werden.

Ich bin einfach sprachlos.

Einer von diesen zehn zu sein, der jetzt in diesem Zelt stehen darf.

Die zehn Kandidatinnen und Kandidaten, die es in die Show geschafft haben, sind

die Crème de la Crème der Hobbybäcker.

Ich bin ein bisschen aufgeregt. Christian guckt mir auf die Finger. Ich

habe gleich Angst.

Betty und ich sind auch in diesem Jahr genauso streng wie in den Jahren zuvor.

Zu voll gefüllt.

Ich als Juror möchte natürlich geschmacklich vollkommen überrascht

werden. Aber auch optisch möchte ich wirklich aus den Schuhen geschossen

werden.

Man muss ja schon ein bisschen auf Risiko gehen, um auch aufzufallen. Ich

dachte mir, eine runde Torte kann jeder. Ob mit Rührbesen oder Skalpell, ich

arbeite immer sauber und schnell.

Tada!

Meine Antworten sind zurückhaltender, ein bisschen Landhaus.

Sorry, Landhaus.

Wie sagt man?

Ja, das ist eigentlich abgebrochen.

Wenn etwas nicht so gelingt, wie ich möchte, dann werde ich hektisch.

Zwei Böden sind festgeklebt, die anderen sind so trocken geworden.

Also ich wurde nicht verkackt.

Ich komme aus Bayern und ich gebe alles dafür, dass der Pokal dort bleibt.

Es riecht sensationell.

Meine Mama hat immer sehr viel Herzhaft gebacken. Also auch gerade zur Quiche,

wenn wir gequält haben, Gartenpartys oder einfach abends.

Meine Motivation ist ein bisschen meine Mama, die leider schon verstorben ist.

Sie war immer mein größter Tortenfan und ich glaube,

das ist eigentlich meine größte Motivation.

Egal welche Sorte, ich packe jede Torte.

Es ist schon geil.

Ich packe einfach solide.

Dafür geschmacklich, glaube ich, sehr, sehr gut.

Die sind hauchdünn. Ich weiß nicht, ob die aufgehen sollen oder nicht, aber es

schaut auf jeden Fall mal gut aus.

Ich spinne zu Freedom.

Attacke, Feuer frei.

Schauen wir mal, ob wir alles haben, das ich vergessen habe. Alles

durchgestrichen. So, dann darf ich den Ofen packen.

Ich habe mich aufs große Backen mit viel Planung vorbereitet, würde ich sagen,

weil ich ein sehr strukturierter Mensch bin, der sich dann Listen schreibt und

dann bestimmte Tage hat, wann er was macht. Ich versuche gerade mein Gesicht

nachzumodellieren. Schauen wir mal, was da dann am Ende rauskommt.

Ich bin Annalisa und ich kriege alles gebacken.

Italienische Buttercreme, die sieht einfacher aus, aber die ist auch sehr,

sehr zickig, diese Creme.

Ich komme ja aus Italien. Ich habe ja in Italien immer Bake of Italy geschaut.

Nein! Scheiße!

Dann bin ich nach Deutschland gekommen. Ich habe ja erfahren, dass es auch so

eine Fernsehsendung gibt in Deutschland.

Und seitdem wollte ich ja immer teilnehmen.

Und jetzt ist mein Traum wahr geworden.

Es wird auf jeden Fall hier für mich im Backzelt ein bisschen wie Urlaub sein.

Es wird noch nicht fest.

Ich gebe jetzt mal ein bisschen mehr Power.

Ich habe ja vier Kinder und es wird für mich total entspannt, mich auf das

Backen zu konzentrieren.

Es muss steif sein, sonst wird es nichts.

Macht überhaupt keinen Druck.

In meiner Backwelt ist nicht nur der Zucker raffiniert.

Ich musste jetzt noch einen Kurztaschnett irgendwie verpassen.

Ist hier ein Friseur anwesend?

Mein Faible sind halt die Fondant-Sachen. Die mache ich total

gerne. Die Creme wird einfach nicht fest. Ich verstehe es nicht.

Meine Geheimzutat beim Backen ist Leidenschaft und Liebe.

Ich denke mal, das ist gut angestrichen.

Meine Stärken beim Backen sind vor allem das Glatschreichen von Cremetorten und

vor allem das Spritzen von Rosen. Und ich glaube, damit kann ich bei Betty vor

allem ganz gut punkten. Du warst kurz auf der Kirmes und hast Plastikrosen

gekauft. Ich habe extra für dich Rosen geschossen, Betty.

Es geht beim großen Backen um was? Das ist hier keine Spaßveranstaltung. Von

daher sollte man schon darauf achten, genau und präzise zu arbeiten.

Die Farben sind schon... Nallig, gell? Das ist schon eine Ansage.

Let the show begin.

Das werde ich.

Sieht man das noch nicht?

Seit der ersten Staffel verfolge ich das große Backen. Und jetzt wirklich hier zu

stehen, ist atemberaubend.

Eier trennen kann ich noch.

Das Besondere an meinen Torten und an meinem Gebäcken ist, dass ich vegan

backe.

Sieht super aus. Wie er schmeckt, weiß ich nicht. Aber die Konsistenz gefällt

mir.

Ich zeige euch, dass veganes Backen kein Hindernis ist. Let the games begin.

Ein Zelt, das hält, was die Bäckerinnen und Bäcker versprechen.

Acht Wochen voller Überraschungen und Leckereien.

Zwei Monate, in denen man sich selbst übertreffen muss, wenn man das eine

große Ziel vor Augen hat. Ich werde Deutschlands bester Hobbybäcker 2024.

Hallo liebe Kandidatinnen und Kandidaten, willkommen bei Das Große

Backen. Mit Staffel 12 ist unsere kleine Show ja hier fast im Teenie-Alter, aber

wir sind noch süß und verspielt.

Das kann ich auch an euren glänzenden Augen sehen.

Wir haben aus hunderten von Bewerbern uns die vielversprechendsten 10

ausgesucht. Und ich verspreche auch nicht zu viel, ihr habt die beste aller

Juries. Hier sind Bettina Schliepake-Burchert und Christian Hüms.

Hallo ihr zwei.

Hallo. Gut seht ihr aus, wie aus dem Eierkuchen gepellt.

Ja, wir haben hier zehn Kandidatinnen und Kandidaten.

Noch haben sie gute Laune. Was wollt ihr ihnen mit auf den Weg geben?

Behaltet auf jeden Fall die gute Laune, denn man sieht sofort, wenn ihr Spaß bei

der Arbeit habt und man schmeckt es auch.

Und bleibt kreativ, denn oft macht eine kleine feine Besonderheit den

Unterschied zwischen weiterkommen oder nicht.

Ja, das kann man auch an Zahlen belegen. Denn pro Aufgabe wird unsere Jury

jeweils zehn Punkte verteilen. Und wer am Ende der Woche dann die wenigsten

Punkte eingesammelt hat, der muss leider gehen.

Am Ende dieser Staffel hier wird Deutschlands beste Hobbybäcker 2024 sein

eigenes Backbuch veröffentlichen. Und obendrein gibt es noch 10.000 Euro und

den goldenen Cupcake.

Aber bis dahin ist es noch ein kleiner Weg. Wir legen los mit Aufgabe Nummer 1.

Mein Lieblingsrezept.

Wir möchten euch kennenlernen.

Erzählt uns, warum es euer Lieblingsrezept ist und die Geschichte,

die dahinter steckt.

Und natürlich wollen wir auch sehen, wo ihr handwerklich steht und auf welchem

Level ihr privat backt. Was ihr backt, ist euch überlassen.

Eine kleine Einschränkung gibt es. Ihr müsst in zwei Stunden fertig sein.

Und in diesem Zelt startet die Zeit ja immer auf mein Kommando.

Auf die Plätzchen, fertig, backt!

Können wir das backen? Ja, wir backen das!

Mein Lieblingsrezept. Eine Aufgabe, die neue Kandidatinnen und Kandidaten von

Das große Backen seit Jahren zum Einstieg meistern müssen. Und doch ist

sie stets für Überraschungen gut.

Jetzt geht's wirklich los. Da kommt das erste Backwerk.

Ich freue mich total, jetzt anfangen zu dürfen. Bin immer noch ein bisschen

aufgeregt, aber das wächst sich jetzt gleich.

Ich versuche halt, schnell reinzukommen.

Vollgas.

Das ist das Lieblingsrezept meiner Mama.

Und das werde ich heute optisch ein bisschen anders gestalten, wie es meine

Mama macht.

Aber das ist bei uns in der Familie eigentlich so das Lieblingsrezept.

Und das ist eine einfache Eierlikörtorte und die mache ich wahnsinnig gern.

Florian möchte die Jury mit einer klassischen Eierlikör-Sahnetorte

überzeugen. Diese verziert er mit Eierlikör-Drip und Haselnusskrokant.

Löffelweise Erinnerungen.

Mein Lieblingsrezept ist eine Windmühle, so nennt sich die Torte. Die ist oben

mit so Fächern aufgebaut und die hat meine Mama früher immer für uns Kinder

gemacht.

Sonja stellt ihren Familienklassiker als Lieblingsrezept vor. Eine Fächertorte

mit Schokohaselnussböden, Zitronensahnecreme und Kirschkompott.

Annalisa kommt ganz schön auf Touren.

Ich habe so viel auf dem Tacho, weil mein Lieblingsrezept meine zwei

Lieblingsdesserts vereint. Und zwei Desserts in zwei Stunden ist dann schon

ein bisschen viel in einem.

Aber das schaffen wir hoffentlich.

Annalisa vereint zwei Klassiker. In ihrer Tarte treffen Zupfkuchencreme und

Granatapfelgel auf Biskuit mit Kaffeetränke und Tiramisu-Creme.

Und los geht's. Der erste Teig auf dem Weg zum eigenen Backbuch.

Alle stürzen sich in die Aufgabe.

Doch nur für einen oder eine wird dieser Traum wahr werden. Bis dahin werden noch

viele Torten gebacken und vertilgt.

Ich mache als Lieblingsrezept heute einen Eierlikörkuchen, weil der

Eierlikörkuchen, das war so das allererste Gebäck, wo ich mein eigenes

Rezept dazu geschrieben hatte.

Und der kommt einfach auf jeder Feier, egal wo wir sind, kommt der gut an, sage

ich jetzt mal.

Fabian stellt Eierlikör ins Zentrum seiner Torte.

Diesen kombiniert er mit Schokobiskuit, Preiselbeerkonfitüre, Sahne und

kreativem Schokodekor.

Vanessa hat Tierespaß. Ganz ohne Tier.

Ich mache heute einen Maulwurfkuchen nach Kieberart.

Und das Besondere an meiner Torte ist, dass sie heute vegan sein wird, so wie

alles, was ich hier backen werde.

Bei Sandra rummort es.

Ich mache eine Rumpombe und die ist umstritten, weil das klassische Rezept

von meiner Oma ist, ohne Obst.

Und meine Tante macht sie auch immer und hält sich an das traditionelle Rezept.

Und ich bin die Einzige, die das Rezept immer bricht durch irgendeine Obstsorte.

Und das gefällt denen nicht.

In Sandras Kuppeltorte verstecken sich Vanille-Biskuit mit Vanille-Rum

-Buttercreme und frischen Himbeeren unter einer Vollmilchschokoladenhülle.

Jetzt mache ich das, um die Profis mal sagen zu lassen, was schmeckt besser mit

oder ohne Obst.

Ich habe schon immer viel Energie gehabt. Die Ruhe ist nicht so meins.

Das sind, schätze ich, keine vier Kinder.

Und das Backen ist für mich eigentlich die Auszeit.

Ich habe inzwischen einen Weg gefunden, so ist es auch bei der Torte, dass ich

sage, Pragmatismus ja, weil ich für die Torte keine 18 Stunden brauchen kann,

weil die Kinder sich sonst vielleicht auch ein bisschen beschweren. Und wenn

es aber dann ums Dekorieren geht, dann lege ich schon Wert darauf, dass es

perfekt ist.

Du bist dabei. Herzlichen Glückwunsch, Staffel 12.

Meine Werte sitzen hier.

Cool, oder?

Ja, mega.

Cool. Ich freue mich tatsächlich auf jede Woche, die ich hier mit dabei sein

darf.

Für mich ist es eher, so lange wie möglich dabei zu sein, um im Nachgang

das mit meinen Kindern genießen zu dürfen.

Wenn ich nicht den goldenen Cupcake gewinne, dann eben die goldene Ananas.

Ob mit Frucht oder ohne, zum Obst macht sich hier niemand.

Mein Lieblingskuchen ist der Kurzerlaub an der Karibik. Also ich liebe es

tatsächlich sehr exotisch. Letztes Jahr war ich in Hurghada in Ägypten und das

war super.

Also ich liebe Korallen, ich liebe das Meer und das soll sozusagen die Torte so

ein bisschen widerspiegeln.

Patrick möchte mit seiner Torte Urlaubsgefühle verbreiten, indem er

Mango, Maracuja, Pfirsich und Kokos verarbeitet. Auch als Dekoration

verwendet er frische Früchte.

Sind die Böden angerührt, geht es ans eigentliche Backen. Dabei ist eine

absolute Topform Voraussetzung. Bei Böden und Backenden gleichermaßen.

Das sind jetzt einfach ganz normale Erbsen. Damit wird das Lindt gebacken.

Rein damit.

So. Bitte, backen schön.

Mein Bispitboden bleibt so ungefähr 20 Minuten, würde ich sagen. 25 Minuten, da

muss ich immer nachschauen.

Lydia brutzelt Chorizo.

Boah, hier riecht es sowieso.

Herzhaft. Ich bin ja Vegetarier und ich rieche die ganze Zeit die Wurst da

hinter mir.

Das ist Lydia Wurst.

Es riecht sensationell.

Das ist das Lieblingsrezept der Family? Ja.

Herzhaft? Meine Mama hat immer sehr viel Herzhaft gebacken. Das war auch gerade

so quiesch, wenn wir gegrillt haben, Gartenpartys oder einfach abends. Ich

kann dir jetzt schon sagen, durch diesen Geruch quasi hier in diesem Zelt, mir

tropft definitiv der Zahn.

Ich drücke dir die Daumen. Danke.

Keine Angst, die süßen Torten werden auch verputzt.

Meine Torte kommen zum Beispiel exotische Früchte wie Mango, Maracuja

rein. Ich liebe ja exotische Früchte, die außerhalb Deutschlands kommen.

Und deswegen habe ich gedacht, dass es die perfekte Torte ist. Ich bin auch so

ein bisschen crazy.

Deswegen habe ich gedacht, mache ich mal.

Ich bin ein ziemlich offener Mensch. Also ich bin sehr, sehr kommunikativ.

Also immer, wenn ich irgendwo hingehe, ich finde eigentlich immer neue Leute.

Heute ist der Tag des Castings.

Ich habe noch acht Stunden, bevor ich losfahren kann.

Das ist mein Baumstumpf. Der wird jetzt noch dekoriert. Und dann muss ich mal

irgendwo schlafen gehen.

Ich habe eigentlich mit meiner Familie, vor allem mit meiner Oma, eigentlich

schon immer gebacken, seitdem ich eigentlich auf die Welt gekommen bin.

Ich bin so ein kleines Oma-Söhnchen.

Backen fasziniert mich vor allem, wenn ich andere Leute begeistern kann mit

meinen Torten. Das macht mich glücklich, es macht sie glücklich, Win-Win

-Situation, also das macht mir am meisten Spaß.

Patrick, du bist dabei, herzlichen Glückwunsch.

Also ich kann das gar nicht mit dem Wort beschreiben, wie sehr ich mich freue.

Ich bin dabei.

Das ist meine Passion, das ist mein Hobby, das ist das, was mich

mittlerweile ausmacht. Und das möchte ich natürlich auch zeigen und beweisen,

dass ich es auch kann.

Nicht nur Patrick hat Backtricks auf Lager.

Multitasking gehört hier dazu.

Ich bin gerade parallel an zwei Komponenten, und zwar einmal meine

Tiramisu-Creme und einmal meine Zupfkuchen-Creme. Da muss ich aufpassen,

dass sie nicht verbrennt, die versteckt sich nämlich da hinten auf dem Herd.

Parmesan, ja, kann man immer gebrauchen, oder?

Wenn's herzhaft werden soll, durchaus.

Sonja arbeitet mit Zitrone.

Ich mach die so langsam da rein, weil ich sonst Angst habe, dass die mir

abscheißt, die Sahne.

Sich trennen wäre der feinere Ausdruck.

Jetzt mache ich die Eierlikörsanne und füge langsam nach und nach die Sanne

dazu zum Eierlikör mit der Gelatine.

Standhaftigkeit und Geschmack sind hier ähnlich wichtig.

Ich mache jetzt meinen Maracuja-Orangen-Fruchtspiegel. Das gibt

ja die gewisse Säure. Also ich liebe ja Sauer, weil Sauer macht lustig.

Das wird jetzt meine Erdbeerkonfitüre. Die muss jetzt auch schnell fertig

werden, dass die abkühlt, damit ich dann auch meinen Trottel drauf machen kann.

Auch erfahrene Bäcker behalten einen neuen Ofen stets im Auge.

Ich will nicht auf die Uhr schauen, ich weiß nicht, wie lange ich noch Zeit

habe.

Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, hier ist eure erste Zeitansage.

Ja, dieses Stimmchen werdet ihr öfter vernehmen.

Manche lieben es, manche hassen es.

Genießt es.

Ihr habt noch eine Stunde.

Halbzeit.

Ich muss jetzt einmal noch den Boden fertig backen und dann eigentlich alles

füllen und dekorieren. Das heißt, wenn jetzt alles glatt läuft, könnte ich

Glück haben und es klappt alles.

Ich hoffe, dass ich fertig werde, so wie ich mir das vorstelle.

Hoffnung schadet nie.

Aber es kommt aufs Können an.

Jetzt kommt der Magic Moment.

Schaut gut aus.

Oder?

Überall sieht's gut aus.

Jetzt schneide ich diese Flügel, damit der nachher aussieht wie eine Windmühle.

Die werden ja oben so drauf gesteckt.

Stecken ist eine Kunst.

Rollen auch.

Ich hoffe, dass der jetzt hier nicht weiter aufreißt.

Das ist Bodenpflege.

Ich trinke meinen Vanille-Biskuit gerade mit Milch und Rum, mit weißem Rum.

Es ist auch genug getränkt, weil ich will ja nicht, dass die Jury ein

bisschen schummerig wird.

Ich tue meinen Zuckersirup mit Rosenwasser auf meinen Biskuit, damit er

schön feucht bleibt.

Und am Ende kommen noch die Füllungen rein.

Wer schichten möchte, tue das jetzt.

Aber auch die flacheren Gebäcke nehmen so langsam Form an.

Die Jury darf sich auf eine abwechslungsreiche erste Verkostung

freuen.

Jetzt kommt als erstes die abgekühlte Marmelade drauf, dass das Ganze nicht zu

süß wird.

Warum, warum ist die Banane süß?

Ich bedecke jetzt gerade meinen Kuchen mit den Bananen. Und da kommt jetzt

schon ein Teil von meiner Kirschfüllung drauf, um diesen Kieber-Geschmack zu

bekommen, den ich so gerne mag.

So, ich bin ein großer Tollpatsch, deswegen nicht fallen lassen.

Und weiter backen.

So ihr Lieben, in dem Zelt verfliegt ja die Zeit immer sehr schnell, deshalb

bekommt ihr nochmal eine von mir. Ihr habt noch 30 Minuten.

Krass.

Eine halbe Stunde für ganze Lieblingsrezepte.

Spätestens jetzt wird den Hobbybäckerinnen und Bäckern klar, dass

die Uhren hier zwar nicht schneller ticken, aber auf jeden Fall anders.

Und wie gehen sie mit dieser Erkenntnis um?

Ja, super optimal.

Läuft mir das an der Seite runter, aber das werde ich nachher irgendwie

wegmachen.

Dabei ist man hier nie unbeobachtet.

Ich bin ein bisschen aufgeregt. Christian guckt mir auf die Finger. Ich

habe gleich Angst.

Ach was, der beißt nur Torten.

Vor allem so appetitlicher.

Die Sahne ist viel zu weich. Die Würden sind sehr fest und schwer.

Stabilität ist oft eine Frage der Temperatur.

Ich hol sie jetzt raus, ja.

Soll das so sein?

Bisschen dunkel leider, aber wird schon schmecken.

Verbrannte Mandeln sind ein No-Go.

Gleich hinweg.

Aussortieren ist das? Ja.

Das soll ich aussortieren. Das ist Verbuddeln von Leichen.

Ran an die Dekoration.

Ich mache hier tropische Deko für meine Torte. Und zwar habe ich jetzt so ein

Karomuster reingeritzt. Und dann stülpt man die einfach von unten vorsichtig

auf. Es sieht toll aus.

Und was macht Sibylle?

Ich bereite hier gerade meine Deko-Erdbeeren vor, die ich dann sehr

dekorativ auf meine Erdbeerrolle legen werde.

Welch armer Tropf.

Der Trip, der läuft nicht so schön, wie ich mir das vorgestellt habe. Jetzt ist

es so. Kann sich mehr ändern.

Aber schön machen geht noch.

Lieblingsrezept und es wird modelliert?

Auf jeden Fall. Ich liebe es zu modellieren. Und da ich jetzt nicht

Marmorkuchen mache, werde ich einen kleinen Marmorf modellieren.

Ah, okay.

Wie modellierst du am liebsten? Mehr Comic-Style oder mehr realistisch?

Beides liegt mir, aber jetzt eher Comic-Style.

Und auf den freue ich mich richtig.

Oh Gott.

Ihr Lieben, mit Lust und Laune laufen jetzt die letzten 10 Minuten.

Boah, ey.

Kuchen, Kuchen.

Ob Pistaziengrün oder mandelmäßig verkohlt, alle Gebäcke

gehen nun in die Endfertigung.

Nicht kaputt machen.

Ich bin nicht zufrieden. Es ist einfach alles sehr schwer von den Böden und die

Sahne wird einfach nicht so fest wie zu Hause. Aber was soll ich machen?

Annalisa arbeitet mit Hitze.

Ob das beeindruckt?

Sehr viele Details für eine allererste Aufgabe.

Aber... Manchmal ist weniger mehr, ne?

Das wird oben die Dekoration dann. Ist einfach nur temperierte Schokolade.

in irgendwelchen Mustern aufgespritzt.

Man kann aufspritzen, modellieren oder mit Frucht dekorieren.

Liebe Kandidaten, ihr habt nur noch zwei Minuten.

Das geht also wirklich, das geht ja ratzfatz, gell?

Ich muss aufhören mit dem Gell.

Oh nein.

Scheiße.

Ich mache einfach aus der Jury noch so ein kleines Herz, das ja herzhaft ist

und ich ja immer sage, Herzlichkeit ist alles.

Liebe Kandidaten, die letzten Sekunden brechen an.

10, 9, 8, 7,

6, 5, 4,

3,

Zwei.

Eins.

Hände weg vom Gebäck.

Mir geht's super. Ich bin super

glücklich. Jetzt haben wir die erste Aufgabe geschafft.

Und so kann es am besten weitergehen.

Der Trip ist scheiße geworden, aber letztendlich bin ich jetzt im Gesamtbild

einigermaßen zufrieden.

Ich bin nur ein kleines bisschen stolz, weil ich weiß, ich kann es besser. Aber

er schmeckt. Ich weiß es.

Ich hoffe es.

Könnte vielleicht eines dieser Gebäcker auch Ihr Lieblingsrezept werden?

Dann drucken Sie es sich aus. Sie finden alle Rezepte dieser Staffel online auf

dasgroßebacken.de.

Ja, und wenn man längere Zeit gemeinsam in einem Zelt verbringt, dann sollte man

sich gut kennen. Das gilt nicht nur für den Trekkingurlaub, sondern natürlich

auch für das große Backen. Und liebe Jury, jetzt warten hier zehn

Lieblingskuchen auf euch. Ich bin gespannt. Wir starten mit der ersten

Verkostung bei Sonja.

Sonja, dann verrate uns mal, was dein Lieblingsrezept ist und warum.

Das hat meine Mama früher immer gemacht und die nennt sich Windmühle. Da ist ein

Nussboden, eine Zitronensahne und Kirschen.

Woher der Name kommt, kann man bei dieser Torte sehr gut erkennen durch die

aufgestellten Flügel.

Sieht sehr schön gleichmäßig aus von oben, auch mit den Kirschen. Das mit dem

dezenten Gold gefällt mir sehr gut. Die Sahnefüllung, so ein paar Stellen ist

sie so ein bisschen weicher geworden.

Aber man sieht auch, dass die Böden gleichmäßig geschnitten wurden.

Also optisch finde ich sie sehr ansprechend.

Sie sieht super besonders aus, deine Torte.

Sehr, sehr filigran gearbeitet. Das Einzige, was tatsächlich so ein bisschen

zu bemängeln ist, dass die Sahne so ein bisschen aus der Seite rausguckt.

Ansonsten bin ich optisch sehr begeistert. Danke.

Also ja, es ist tatsächlich hervorragend. Der Mürbeteig ist richtig

schön mürbe. Du kannst ihn wunderschön essen. Das kommt durch dieses

Aufschlagen, wenn es ein bisschen luftiger wird, zusammen mit dieser

Zitronensahne. Geschmacklich saulecker. Ich finde es sehr gut vom Geschmack her.

Es ist mir auch nicht zu nussig. Dieser Hauch an Kuvertüre, das rundet das Ganze

ab. Das ist wirklich ein Rezept, das sehr ausgeklügelt ist. Wahrscheinlich

durch viele Jahre Erfahrung.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Als ich Kind war, meine Mama hat mir immer einen Pistazienkuchen mit

Rosenwasser gebacken. Ich erinnere mich immer an diese Zeiten.

Du hast dich hier für eine rechteckige Variante entschieden, die für mich

sauber geschnitten ist. Also man kann hier schön sehen, dass die Platten

gleich groß sind. Bisschen puristisch, aber mir gefällt es von der Optik und

ist sehr einladend.

Danke.

Diese Pistaziencreme hat einen wunderschönen Glanz. Also wenn man das

so hinbekommt, dass die Emulsion perfekt ist, also das Fett von den Nüssen

gleichzeitig mit den ganzen Produkten, die man sonst noch dazu gibt, da sieht

man an deiner Pistaziencreme, dass sie sehr, sehr gut geworden ist.

Ganz erhofft.

Beim Naked Cake, der Anschnitt ist ja meistens ähnlich dem, was man von außen

sieht. Mit dem Unterschied jetzt hier bei dir, dass ich hier die Fruchteinlage

habe, gleichmäßig gefüllt und dadurch, dass du die Backhaut überall drauf

gelassen hast, habe ich hier das gleichbleibende Muster. Das gefällt mir

gut. Wie luftig deine Böden geworden sind. Es hat ein wunderschönes Volumen

und dieser Glanz, das ist wirklich hervorragend.

Jetzt habe ich Angst.

Die Creme ist unfassbar cremig.

Auch dieses Blutorangenkompott gibt eine wunderschöne Säure. Das Einzige, was mir

tatsächlich fehlt, ist das Rosenwasser, weil ich habe es jetzt nicht

rausgeschmeckt. Ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht, aber bei mir war es

nicht da.

Also das wäre genau der Punkt, den ich auch gehabt hätte. Mir geht hier leider

unter, was mir super gut gefällt. Die Böden sind relativ weich und dann hast

du wirklich nur diese Pistazien oben, die dann dieses bisschen Bissgefühl noch

geben. Also das ist eine gute Dosis, dass es nicht zu weich ist.

Vielen lieben Dank. Vielen Dank.

Und wenn man sich die Sahnetupfen anguckt, dann erkennt man, die

Konsistenz stimmt. So stelle ich mir tatsächlich so eine Biskuit-Boulade vor.

Vielen Dank. Ja, man merkt, du hast dir von außen wirklich wahnsinnig viel Mühe

gegeben. Kleiner Tipp von mir, in dem Küchentuch einwickeln und das Ganze

nochmal kurz in den Froster, ganz auf Spannung. Und dann ist sie nämlich nach

wie vor schön rund.

Es ist wirklich verdammt lecker. Vielen Dank. Super leicht, Sommer pur.

Geschmacklich kann man nichts besser machen.

Okay. Geschmacklich freue ich mich auf mehr.

Vielen lieben Dank.

Meine Mama hat immer sehr gerne eine Quiche gemacht für mich. Und deswegen

dachte ich, mache ich mal was Herzliches. Weil ich finde, die Liebe

und das Herz darf beim Backen auch nicht fehlen.

Bei deinem Herz mag ich, wenn man halt das, was drin ist, auch benutzt für die

Deko. Allerdings kommen wir dann zum Rand.

Der ist mir jetzt hier so ein bisschen sehr zackig.

Also da auf Gleichmäßigkeit achten und vor allen Dingen auch, dass er wirklich

gerade oben ist.

Das Wurstherst oben drauf, das rundet das Ganze einfach nochmal ab.

Damit hast du hier schon einige Herzen gewonnen.

Die Masse ist tatsächlich perfekt gestockt. Und das unter dem Zeitdruck.

Großes Tennis.

Tipptopp.

Gut balanciert, dass wirklich alle Aromen da sind.

Mal ist es ein bisschen käsiger, mal ist es ein bisschen mehr Chorizo. Vielen

Dank.

Bei dir fällt als allererstes neben

dem Eierlikörspiegel...

die Dekoration auf. Ich mag dieses bisschen Wildere und dass du es halt

nicht hingelegt hast, sondern dass es aufgestellt ist. Es ist gleichmäßig

gespritzt. Ich habe überall die gleiche Höhe. Gefällt mir gut vom Aufbau.

Du hast obendrauf sehr filigran gearbeitet. Du hast dir sehr viel Mühe

gegeben mit der Dekoration. Ich bin jetzt zu diesem Zeitpunkt von dir schon

schwer beeindruckt.

Christian strahlt schon.

Freust dich aufs Schnäpschen.

Man kann nur strahlen, wenn man diesen Anschnitt sieht, dass das hier oben so

wunderschön draufsteht. Es verläuft nichts. Man kann es wirklich schneiden

wie ein Stück Butter.

Die Gefahr ist, finde ich, immer, wenn man mit Alkohol arbeitet, dass es zu

scharf wird, zu sprittig wird. Wie schmeckt Ihnen Eierlikör?

Ich habe aber darunter auch die Säure von der Preiselbeere. Und dann kommt die

Schokolade, was ein sehr angenehmes Geschmackserlebnis eigentlich auch ist.

Für mich persönlich geht die Preiselbeere gänzlich unter. Ich glaube,

diese Säure würde dem Ganzen halt so das i-Tüpfelchen geben.

Bisschen mehr von der Preiselbeere.

Ansonsten kann ich nichts aussetzen. Vielen Dank.

Ich habe euch heute den Familienliebling mitgebracht, den Umstrittenen, weil der

traditionell von meiner Oma ohne irgendwelchen Früchten gemacht wurde.

Nur ich habe irgendwann Früchte reingemacht.

Und ich habe den jetzt mitgebracht, weil ich einfach von den Profis hören möchte,

wer denn da jetzt richtig liegt.

Von der Optik her.

Also hier sieht man überall die ganzen Dellen.

Es wäre natürlich schöner gewesen, wenn es wirklich richtig glatt gewesen wäre.

Zum Mandeln muss ich sagen, also der Röstgrad ist sehr, sehr, sehr mutig. Ich

war nämlich am Backplatz und dann guckte ich hier so in die Schüssel und oben

drauf so drei, vier direkt recht schwarz. Und die so, die sortiere ich

aus, nimmt die Hand, mühlt sie einfach runter. Man sieht hier, da ist noch eine

schwarze, da ist noch eine schwarze. Also optisch muss man sagen, es ist bei

dir noch Luft nach oben.

Aber Kinder kriegen die nicht, oder?

Gott sei Dank. Es ist zu viel Rum, auf jeden Fall.

Wenn man mich jetzt fragen würde, ich wäre auch tatsächlich eher bei der

fruchtigen Komponente. Die Mandeln von außen bringen nochmal einen Crunch mit,

aber wirklich vorsichtig beim Dosieren mit dem Rum.

Ich werbe Roh-Himbeeren, weil ich finde, sie passen da sehr gut rein und geben

dem Ganzen nochmal so eine Frische.

Vielen lieben Dank.

Der Maulwurf gefällt mir gut. Er hat einen schönen Ausdruck, er hat einen

schönen Charakter. Bei der Torte, es hätte vielleicht so ein bisschen

ausgefeiner sein können, aber da haben wir vielleicht noch die eine oder andere

Gelegenheit für.

Ich schnall sie jeweils mal an.

Anschnitt, typisch für Maulwurfsgruppen. Von außen denkt man so, mhm, und dann

kommt der Anschnitt und man denkt, wow, lecker. Es lädt wirklich dazu ein, dass

man es verkostet.

Es ist von vorne bis hinten, von oben nach unten, es ist einfach perfekt.

Ich würde nichts anderes machen, ich würde ihn genauso kaufen, jeden Tag in

der Konditorei, großes Tennis.

Der ist so richtig schön schlunzig.

Ganz tolle Konsistenz, so ein bisschen wie so ein guter Mayshake, den man in

Kuchenform gemacht hat. Vielen Dank.

Dankeschön.

Also immer, wenn ich diese klassische runde Torte habe, Mit den gleichmäßig

auftressierten Tupfen obendrauf. Ist das wirklich so für mich ein Sonntagskuchen.

Beim Drip allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der ein bisschen mehr

läuft. Weil wenn man hier guckt, dann sieht man, dass er halt nicht drippt.

Unten beim Krokant hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass du sie nicht

ganz so wild gemacht hättest. Weil hier ist es ein bisschen höher, hier geht es

dann wieder ein bisschen niedriger.

Ich bin sehr gespannt. Okay.

Ich habe hier gleichmäßig geschnittene Böden, dazwischen gleichmäßig gefüllt.

Purung vom Biskuit sieht für mich gut aus und auch die Backfarbe von hier

unten gut zu erkennen.

Also ich finde das mit diesem Haselnuss-Kokant obendrauf sehr, sehr

gut, weil du hast dann zusätzlich nochmal eine neue Textur. Für mich

persönlich ein bisschen mehr Eierlikör.

Ich finde, es ist wirklich eine sehr schöne Gesamtkomposition, die

ausbaufähig ist, gerade was die Eierlikör.

Dekoration und den Geschmack anbieten.

Also optisch ist es sehr ungewöhnlich. Es ist ein Hingucker

durch diese roten Topfen, die du gemacht hast und hier die Granatapfelkerne.

Es ist wirklich französische Patisserie par excellence.

Sehr exakt.

Chapeau. Danke.

schönes Schnittbild, also auch beim Aufbau einen guten Plan gemacht, der

optisch wirklich ansprechend ist.

Es ist außergewöhnlich.

Wenn man es von oben nach unten isst, dann denkt man nicht, dass es zwei

verschiedene Desserts sind. Schmacklich kann man nichts besser machen.

Es hat einen schönen, kräftigen Kaffeegeschmack und dann kommt die

Frucht und es ist... Es ist auch im Mund tatsächlich was Neues. Also man ist

immer wieder überrascht, aber das Ganze ist tatsächlich zu einer Einheit

geworden. Vielen Dank. Vielen Dank. Danke euch.

Vom Aufbau bei dir schon fast so ein Klassiker, also Richtung Käse, Sahne.

Hier mit dem Fruchtspiegel oben, der für mich eine schöne Farbe hat, der sehr

ästhetisch ist, der ansprechend ist.

Man kriegt gleich so ein Urlaubsfeeling. Dann sieht man dir ins Gesicht, man

sieht das Strahlen, man sieht die Leidenschaft, die auch letztendlich auch

in deinem Lieblingsrezept quasi zum Vorschein kommt.

Kleiner Tipp, Schalen. Alles, was man nicht essen kann, ist natürlich nicht so

ganz so geil. So ein ganz, ganz kleiner Achtungshinweis.

Was mich sehr gefreut hat, dass oben dieser Fruchtspiegel... Der ist ja

gebunden, dass man es schneiden kann. Also mit dem Gärmittel gut

zurechtgekommen.

Super sommerlich, wunderschöne Säure. Der Boden ist hervorragend gebacken. Er

hat eine wunderschöne Luftigkeit.

Also das ist schon ein Sommerfeeling. Sehr, sehr lecker. Danke. Das Einzige,

was ich wirklich nicht schmecke, ist der weiße Rum.

Dann geht unter, also gefühlt könntest du ihn komplett alkoholfrei machen und

dann schmeckt er noch genauso.

Vielen Dank.

Danke auch.

Ja, ihr Lieben, ihr habt euch ja so richtig jetzt schön warm

gebacken, aber man ist beim großen Backen erst wirklich ein Kandidat oder

eine Kandidatin, wenn man die technische Prüfung absolviert hat.

Und die kommt jetzt.

In der technischen Prüfung überrascht euch die Jury mit einem Rezept, was ihr

genau nachbacken sollt. So wie es da steht, also keine kreativen Sperenzien.

Ihr dürft euch mit den Zutaten schon mal vertraut machen. Deckt sie bitte auf.

In den Köpfen beginnt es zu rattern.

Kenne ich das? Und kann ich das?

Kakao-Kognak. Ich habe noch nie mit Flüssigfondant gearbeitet.

Also Flüssigfondant ist wild, oder?

Drei Vanilleschoten.

Habt ihr in den Kühlschrank geguckt schon?

Ist da noch was drin?

Sahne und Milch.

Bin ich gespannt.

Nachdem ich jetzt die Aprikosenkonfitüre und den Flüssigfondant gesehen habe,

gehe ich sehr stark davon aus, dass wir was überziehen müssen.

Und nachdem auch so viele Eier da sind und Winkelpaletten vielleicht, ich

hoffe, ich spreche es richtig aus, Petit Fousse oder sowas.

Ja, jetzt sind wir mal auf das Rezept gespannt und dann wird einfach jede

Zutat so verwendet, wie es da drin steht und dann gucken wir, was am Ende

rauskommt einfach, würde ich sagen.

Ja, was könnte wohl hinter diesen Zutaten stecken?

Dreht das Rezept jetzt um.

Schon mal vom Gebäck gehört?

Oder zumindest gelesen?

Was ist das? Ich kann es nicht mehr aussprechen.

Versucht's doch mal.

Ist der Hassi-Torte, hätte ich jetzt gesagt.

Hä? Ist der Hassi-Torte von Christian Hüms.

Das erste Mal was zu backen, was man noch nie gehört hat, ist natürlich immer

schwer. Das wird viel lesen und sauber arbeiten, ne?

Ihr sollt eine Esterhasi-Torte backen. Das Rezept kommt von Christian.

Du gehst hier gleich in die Vollen, oder?

Absolut. Die Esterhasi ist ein Klassiker aus Ungarn, aber auch in Österreich und

Deutschland sehr bekannt. Meine Variante besteht aus einem Haselnussbiskuit,

einer deutschen Buttercreme, einem Schuss Cognac und einer dekorativen

Decke aus Flüssigfondant. Und genau bei diesem Flüssigfondant müsst ihr

Fingerspitzengefühl an den Tag legen, damit wir nachher auch dieses

wunderschöne Spinnennetzmuster erkennen können.

Haltet euch genau an das Rezept. Schon bei den dünn aufgestrichenen Böden müsst

ihr darauf achten, dass sie nicht verbrennen.

Genauso bei den Mandelplättchen zum Brändern.

Diese sollen perfekt gleichmäßig geröstet sein.

Ja, liebe Jury, ihr dürft jetzt ein bisschen entspannen. Wir haben 110

Minuten Backzeit und da darf die Jury hier nicht ins Zelt. Ihr sollt ja nicht

wissen, wer hier welche Torte gemacht hat.

Deshalb bis gleich.

Toi, toi, toi!

Und für euch heißt es jetzt, auf alle Zutaten achten. Ihr bekommt sie nur

einmal. Wir reichen nichts nach.

Und ihr habt nur 110 Minuten Backzeit. Auf mein Kommando geht's los.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Backt.

Bei den technischen Prüfungen backen auch die veganen Bäckerinnen und Bäcker

mit tierischen Produkten.

Wegen der Chancengleichheit.

Ich weiß nicht, wie es aussieht und ich habe es noch nie gebacken.

Das wird, glaube ich, die größte Herausforderung.

Aber es wird schon gelingen.

In der ersten technischen Prüfung wartet auf alle unsere Kandidaten und

Kandidatinnen die Easterhase. Die perfekte Easterhase sieht wie folgt für

mich aus. Von außen hat man wunderschön gebräunte Mandeln, von oben drauf einen

wunderschönen glatten Fondanspiegel. Man hat dieses Spinnennetzmuster und wenn

man sie dann anschneidet, dann habe ich diese sechs Böden und dann immer wieder

dazwischen die gleiche Menge von der deutschen Buttercreme.

Wir haben die allererste technische Prüfung und mein Tipp ist, haltet euch

wirklich an das Rezept. Es steht akkurat alles drin, was ihr machen müsst. Und

wenn man sich daran hält, dann kann eigentlich nichts schief gehen.

Vanessa ist tierisches gar nicht mehr gewohnt.

Ich trenne jetzt hier meine Eier. Ich brauche nämlich Eiweiß und Eigelb

separiert. Das habe ich jetzt seit zwei Jahren nicht mehr gemacht, Eier zu

trennen. Aber ich habe es noch nicht verlernt.

Womit beginnt man?

Ich mache jetzt zuerst mal die deutsche Buttercreme. Da machen wir jetzt einen

Pudding und muss jetzt hier einmal Milch, Sahne, Vanille, Zucker, Zucker in

einem Topf rühren.

Meistens fängt man ja mit den Böden an. Aber der Pudding braucht gleich Zeit zum

Abkühlen.

Jetzt habe ich fast alle Vanilleschote da reingemacht. Und ich dachte, dass da

viel zu viel zum Glück ist. Da ist noch eine im Biskuit.

Oh mein Gott.

Also genau lesen.

Lesen und doppelt lesen ist immer nicht schlecht.

Die Zeit läuft.

Der Boden ist noch Zukunftsmusik.

Wie lange braucht so ein Pudding?

Das dauert ewig bis es kauft, oder? Ja, ich habe erst auf die 7 gestellt. Ich

so, nee, ich mach das auf 9.

Seid ihr auch noch beim Pudding?

Ja. Das Kochen dauert zu lang.

Rühren. Ja, ich kann aber nicht ständig rühren. Da steht ständig rühren.

Das dauert eine Million Jahre.

So lange habt ihr keineswegs.

Mit dem Pudding solltet ihr schnell fertig werden.

Ab in

die Kühlung.

Die Form der Böden wird schon mal vorgezeichnet.

Sechs Kreise a 20 cm Durchmesser.

Das ist wie Mathe. Das passt nicht drauf.

Man versteht es gar nicht mehr.

Zurück zu dem, womit man sich auskennt.

Ich mache jetzt meinen Biskuitteig. Das heißt, ich habe gerade meine sieben

Eiweiße getrennt.

Und dann wird es mit Puderzucker aufgeschlagen.

Bloß kein Eigelb mitschlagen.

Ja, ich zittere wie ein Verrückter, aber das ist halt so, ne? Bin nervös.

Du bist dabei. Herzlichen Glückwunsch, lieber Flo.

In der Sendung? Ja.

Nee, wird's, oder?

Okay.

Krass. Unglaublich.

Ich backe tatsächlich noch gar nicht so lange, erst circa drei Jahre.

Und es ist für mich natürlich eine riesengroße Ehre, dass ich hier jetzt im

Zelt backen darf. Und ich bin wirklich sehr, sehr gespannt, wie das Ganze wird

für mich.

Hallo miteinander.

Ja, ich nehme euch heute ein bisschen mit, wie ich eine technische Prüfung übe

für das Backzelt. Und genau, ich mache heute Splitterbrötchen.

Anfangs ist das Ganze noch relativ ordentlich und strukturiert, aber das

kann sich sehr, sehr schnell ändern. Wenn etwas nicht so gelingt, wie ich

möchte, dann werde ich hektisch und dann kann das Chaos ausbrechen tatsächlich.

Ehrgeizig bin ich natürlich auch, aber ich kann nur gewinnen bzw.

ich habe ja schon gewonnen, ich bin dabei.

Zurück zu Eiweiß und Puderzucker.

Steif schlagen und mit Tonkabohne, Vanille und Salz verfeinern.

Also wird noch nicht fest.

Ich gebe jetzt mal ein bisschen mehr Power.

Gemahlene Haselnüsse und Mehl dazu.

Ich warte. Was dauert denn das bei dir so, Sandra? Ja, das frage ich mich auch.

Material gibt es keines mehr.

Wohl aber Tipps.

Es wird nicht steif. Nein.

Hast du den Puderzucker alles auf einmal reingeben? Ja.

Also am besten den Puderzucker immer nach und nach reingeben. Ja. Oder ganz

zum Schluss, wenn du schon eine gewisse Steife erreicht hast. Jetzt kannst du

langsam runterdrehen, das müsste eigentlich schon stehen.

Es dauert einfach nur länger.

Na gut, also dann mache ich mal weiter. Alles wird gut.

Ich wiege mir hier genau 90 Gramm immer ab.

Weil es sollen ja pro Ring ungefähr 90 Gramm sein.

Das macht absolut Sinn.

Da es ja eine Aufgabe von dem Christian ist, versuche ich das Rezept so penibel

wie es nur geht auszuführen. Und ich hoffe, dass das...

Gebacken werden immer zwei Böden auf einmal.

Ich habe die Baiser-Masse auf dem Backblech nicht gewogen. Ich habe das

nach Gefühl gemacht.

Du musst aber den Kreis ausfüllen, Samuel. Wenn die dann mit dem Leal

kommt, mach 20. Du musst bis zum Rand gehen. Hör auf zu zittern.

Die Böden werden, weil sie sehr flach sind, sehr schnell sehr heiß gebacken.

Da muss man wirklich darauf achten, dass die Backzeit eingehalten wird und vor

allen Dingen auch, dass die Backfarbe nicht zu dunkel wird.

Die perfekte Konsistenz von einem Haselnussbiskuitboden ist wirklich, du

hast ein ganz leichtes Volumen und dann ist er aber in der Mitte immer noch

schön soft.

Jetzt kommt der Biskuit in den Ofen.

Und jetzt darfst du 10 bis 12 Minuten backen.

Schauen wir mal, ob es was wird.

Leicht gebräunt sollen die Böden nach dem Backen aussehen.

Boden Nummer 1 kommt in den Ofen.

Und was ist mit Nummer 2?

Ach, da.

Ich fange jetzt mit meiner Buttercreme an. Das heißt, als erstes müssen wir die

Butter kräftig aufschlagen.

Und anschließend mit dem abgekühlten Pudding vermengen.

Aber keinesfalls die Böden aus dem Blick verlieren.

Die Farbe gefällt mir sehr.

Noch vier von der Sorte.

Und hier sieht man's. Da ist er dunkel, vorne ist er hell.

Die Mitte wäre optimal.

Nein, was mache ich jetzt?

Das ist so, entweder... Aber es sieht gut aus. Ich hole die jetzt.

Hol sie raus.

Ah, sie sehen gut aus.

Komm her. Gut, gut, gut.

Okay, ich mache erstmal... Ja, ich stürze die erstmal, dann packe ich die

nächsten rein. Lieber so.

In den Stürzen liegt die Würzen.

Wenn es noch auf dem heißen Blech bleibt, dann kriegt es noch ein bisschen

Wärme und wird zu fest.

Und das Backpapier muss gleich runter, weil es sonst sehr widerspenstig wird,

das ganze abzubekommen.

Boden folgt auf Boden.

Die Buttercreme muss sich gerade gedulden.

Ich bin zu Frieden.

Das ist die Hauptsache.

Ich weiß nicht, ob meine Masse hier für sechs Stück reichen wird.

Ich hoffe, aber sieht schlecht aus.

Mit Waage wäre das nicht passiert.

Nächste Runde, zehn Minuten waren super.

Ich warte jetzt.

Ein Backofen mit Fahrstuhlmusik.

Das müsste man sich mal patentieren lassen.

Ich habe ja schon vorhin mein Pudding vorbereitet, der ist jetzt im

Kühlschrank komplett abgekühlt. Und ich gebe den Pudding jetzt zur

ausgeschlagenen Butter dazu für die deutsche Buttercreme.

Ihr Lieben, die Esterhazy-Torte ist ja ein Klassiker, genau wie die Halbzeit

-Durchsage. Oh Gott!

Ihr habt noch 55 Minuten.

Ach du liebe Zeit.

Das ist kurz. Ein bisschen unser Zeitdruck. Ein bisschen.

Ein ganz kleines bisschen.

Ich glaube, ich liege ganz gut in der Zeit, aber man weiß nicht, was noch

kommt. Auf jeden Fall kommen noch ein paar Böden in den Ofen.

Zwei sind fertig, zwei kommen rein.

Zwei muss ich noch machen.

Bei Samuel fallen sie etwas kleiner aus.

Meine Baiser-Masse hat wie befürchtet nicht gereicht, aber gut.

Kann ich das mal ändern?

Nachdem ich in Aufgabe 1 das ja voll verpackt habe mit diesem Rum und das

viel zu stark war, darf ich jetzt ein bisschen neu austesten. Ich fange mal

ganz klein an.

Die Jury muss in der ersten Folge noch eine gewisse Alkoholtoleranz entwickeln.

Aber das gibt sich mit der Zeit.

Nee, da fehlt noch ein bisschen.

Ein bisschen war es vertrockneter noch.

Hey! Ich mag immer noch nicht nach Alkohol.

Oh mein Gott.

Also wirklich.

Ja, passt schon.

Hallo, Eni.

Ich mach dir alle den Alkohol rein.

Yeah. Ich kann die aber nicht probieren, die Buttercreme. Magst du für mich

probieren nachher?

Ja, also ich bin ja laktosintolerant.

Konjak am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen.

Duftet auf jeden Fall so, ne? Und geschmacklich?

Also super.

Den Rest brauche ich auf jeden Fall später zum Unterkommen.

Hier kommt nichts weg.

Mein Wohnen ist ein bisschen zu dunkel.

Nein.

Und es gibt keine Möglichkeit, einen Ersatzboden zu backen.

Absolut verkackt. Die letzten zwei Böden sind im Ausstieg, kann ich nicht

stoppeln.

Ist halt so jetzt.

Hier stehen jetzt die Mandeln im Backofen.

Die müssen ein bisschen angeröstet werden, bei der gleichen Temperatur vor

allem.

bäckerinnen und bäcker er hat noch 30 minuten zeit

fürs

stapeln ich habe den kaputten boden hier ganz unten hingetan mit der hoffnung

dass die jury das haben nicht sehen wird wäre die mitte nicht unauffälliger

gewesen und ich habe noch einen boden gut dass ich den noch gefunden habe

Ich habe alles versaut.

Hast du nicht? Sag doch nicht sowas.

Schau, hier diese Böden sind total... Ich habe sie zu früh raus und dann habe

ich sie da drauf und sind festgeklebt. Das wird nichts. Und jetzt?

Und jetzt?

Dann ist deine halt nicht so hoch.

Ja.

Eine Leistung, auf die man aufbauen kann.

Ich rette das Ganze jetzt noch so, was ich retten kann.

Und wenn nicht, dann ist es halt so.

Ich habe das Beste gegeben.

Das Beste aus der Frucht kommt auf die Torte, sobald sie ihre Höhe erreicht

hat.

Ich mache jetzt die Aprikotur. Dafür darf ich einmal erwärmen.

Wichtig ist einfach, dass es jetzt schön flüssig wird.

Eine Minute kochen und gleich verstreichen.

Das typische Muster einer Esterhazitorte ähnelt einem Spinnweben.

Man sollte darauf achten, dass diese Kreise richtig gleich sind, dass sie den

gleichen Abstand haben und vor allen Dingen, dass dann die Einteilung, die

man mit einem Holzstäbchen zieht, dass das tatsächlich auch so richtig schön zu

erkennen ist.

Die größte Stolperfalle bei der Verarbeitung von Flüssigfondant ist

tatsächlich die Konsistenz.

Wenn er zu warm ist, dann wird er zu flüssig, bleibt nicht oben auf der

Torte, läuft runter. Und wenn er zu fest ist, dann wird es wirklich schwierig,

dieses Spinnennetzmuster oben drauf zu dressieren.

Flüssig Fondant habe ich noch nie benutzt, noch nie.

Deswegen muss ich mich jetzt richtig gut konzentrieren, damit ich hier keinen

Fehler mache.

Zuerst der weiße Fondant.

Was ist das?

Ey, so flüssig ist das gar nicht. Dafür, dass es Flüssig Fondant ist.

Das ist doch viel zu fest, oder? Du musst noch ein bisschen Wasser dazu

machen. Aber mach es nicht zu weich, Samuel. Dann läuft dir das runter.

Lauwarm heißt das Zauberwort.

Und hier kommt ein bisschen Kakaopulver rein.

Für die Musterung.

Ich habe es schon falsch gemacht. Und zwar habe ich jetzt alles da rein mit

dem Kakaopulver.

Jetzt muss ich gucken oder einfach so nehmen, wie es ist.

Oh Mann, ey.

So, ich sehe, ihr seid alle schwer beschäftigt. Das ist gut, denn ihr habt

nur noch 10 Minuten.

Oh Mann.

Ich bin jetzt ganz ruhig, weil ich kann es ja nicht mehr groß retten.

Man muss auf Uhr und Glasuhr achten.

Oh Gott, bitte lauf nicht runter.

Ich kratze jetzt alles weiße Fondant zusammen. Was geht?

Erwärm das nochmal.

Jetzt ist es halt wirklich wichtig, dass man den Fondant nicht zu sehr

herumwurschtelt, weil er sich dann mit der Aprikultur verbindet.

Die wird sofort fest.

Ich kann jetzt nicht mehr drüber streichen, dann ist sie komplett

hinüber.

Vielleicht reicht es, dann habe ich es halt ein bisschen knapp.

Nun züge ich mit der gleichen Technik die Torten erst in Viertel, dann in

zwölf größere Stücke einteilen.

Oh Gott, wie geht das?

Ich muss es dritteln, glaube ich, oder?

Fünf. 7, 8, 9, 10, 11, 12.

Du musst wie so ein Spinnennetz arbeiten. Und da mache ich 12 Stück?

Genau, dann 12 gleich große Stücke verteilt. Dann züge ich mit der gleichen

Technik die Tortenböden erst in Viertel. Viertel?

Ja, genau.

Viertel? Gut.

Oh Gott, jetzt habe ich eine zittrige Hand.

Für die Netze einfach mal rumspinnen.

Dafür, dass alle die gleiche Torte backen, sehen die Ergebnisse recht

unterschiedlich aus.

Ihr Lieben, in zwei Minuten sollten eure Torten fertig sein. Dann sofort am

Mittelpunkt ansetzen. Okay, zwölf Stück.

Sind es 12?

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8. Oh, shit.

Oh, nee.

Das war jetzt nicht gut.

Ich habe ein bisschen zu doll gedrückt. Ich war ein bisschen nervös. Aber ich

mache das Beste jetzt raus.

So, ihr habt jetzt nur noch wenige Sekunden für den Feinschliff.

Wandel!

Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit meiner Leistung.

Überhaupt nicht.

Aber das läuft und läuft

und läuft an der Seite.

Ey, das ist wie im Fernsehen, gell? Zwei.

Das ist echt wie im Fernsehen.

Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebet.

Fuck. Oh Gott.

Scheiße.

Oh Gott, wie kann das nicht zurückgehen?

Klar, die haben zu verkackt.

Wie war's? Ja, nicht besonders.

Bei jeder Prüfung ist man erleichtert, natürlich.

Ja, wenn ich mir das so angucke, das war schon crazy für eine erste technische

Prüfung.

Ich kann eigentlich backen, aber heute irgendwie nicht.

Ich habe mich, glaube ich, zu Algoner Trucksitz oder ich weiß es nicht.

Keine Ahnung.

Egal, alles gut.

Ich denke, ich habe nie so etwas Hässliches gebacken.

Aber es gibt immer ein erstes Mal und bei dem nächsten Mal werde ich

versuchen, ein bisschen besser zu machen.

Bringt eure Torten bitte nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.

Jetzt kommt die erste Verkostung bei der technischen Prüfung. Ich bin ein

bisschen nervös.

In Aufgabe 1 waren sie sehr streng. Ich hoffe, dass sie bei der ersten

technischen Prüfung noch ein bisschen Mitleid mit uns haben.

Ich habe ein sehr ungutes Gefühl und hoffe jetzt bei der zweiten Verkostung

auf ein mildes Urteil.

Das Besondere bei der technischen Prüfung, die Bäckerinnen und Bäcker

bekommen danach direkt mitgeteilt, wie gut sie sich im direkten Vergleich

geschlagen haben.

Eben noch in der Garderobe, jetzt mit großem Appetit wieder hier unsere Jury,

Betty und Christian.

Erste technische Prüfung. Ich sehe, ihr freut euch.

Kuchenbuffet ist angerichtet, würde ich sagen. Ja, wo fangen wir an?

Auf deiner Seite.

Das ist jetzt nicht so, wie du es vorgestellt hast, oder?

Nein, also definitiv nicht. Oben ist das Ganze so ein bisschen verlaufen. Man

kann halt das Muster nur noch ganz leicht erahnen. Hier so auf der rechten

Seite ist so ein bisschen was noch zu erkennen.

Aber grundsätzlich ist es sehr durchsichtig.

Und das soll natürlich nicht sein.

Also man kann so dieses Spinnennetz ja erkennen. Das ist dezent da.

Es läuft halt runter. Das darf natürlich nicht sein. Also der ist tatsächlich

viel zu flüssig.

Man kann es fast auf den ersten Blick sogar erkennen. Ich nehme mal hier

deinen Anschnitt, weil man sieht genau vier Böden.

Du hast mehr gefordert. Ja, definitiv.

Es sollten auf jeden Fall sechs Böden sein. Das sind hier auf jeden Fall zu

wenig.

Dadurch, dass ein Boden fehlt, ist natürlich von der Proportion her von

Boden zu Buttercreme hier nicht ganz so das richtige Verhältnis, so wie ich es

mir gedacht habe.

Was gut abgeschmeckt ist, ist es mit dem Cognac, finde ich, oben. Den hast du die

ganze Zeit so ein bisschen. Es ist aber nicht sprittig. Also so von dem her ist

es mit dem Cognac gut abgeschmeckt.

Oben drauf, das Muster ist für mich sehr gut zu erkennen und vor allem auch, dass

es hier schön gleichmäßig ist für den Abständen bei den Mandeln.

Die sind hier ein bisschen dunkler.

Aber nicht verbrannt und deswegen vollkommen in Ordnung und man kann das

Muster gut erkennen.

Beim Anschnitt kann man jetzt schon ganz genau den Unterschied zu dem ersten

Exemplar sehen.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs Böden. Dadurch habe ich auch eine andere

Höhe. Von der Dicke her für dich in Ordnung? Ja, vollkommen.

Geschmacklich merkt man gleich den Unterschied, weil du hast natürlich

jetzt dadurch, dass du mehr Böden hast, auch wieder diesen Nusscharakter. Die

Buttercreme ist hervorragend aufgeschlagen. Auch das mit dem Kondak

hat hier gut funktioniert. Das ist definitiv alles wirklich gut geworden.

Das Erste, wo man draufschaut, ist die Dekoration von oben. Das ist das Erste,

was auffällt. Die Einteilung ist nicht ganz richtig.

Außen dran ein ganz klein wenig Wild. Wahrscheinlich ist hier so ein bisschen

auch die Zeit abhanden gekommen, weil es sieht so ein bisschen wie dran geworfen

aus.

Die Anzahl der Böden ist richtig. Dafür ist hier deutlich weniger Creme drin.

Ich bin mal gespannt.

Unten hört es sich fast an, als wenn der Boden ein bisschen fest ist. Das habe

ich auch eben beim Schneiden gemerkt.

Ja, man hat es definitiv gehört. Also es darf kein Keks sein.

Die Buttercreme hier in dem Fall ist auch gut aufgeschlagen. Man hat immer

diesen schönen Schmelz am Gaumen.

Abgeschmeckt mit dem Cognac ist es auch sehr, sehr gut.

Aber die Böden sind natürlich dadurch, dass sie halt sehr trocken gebacken

sind, ganz klein wenig zäh. Also der unterste wird nicht nur zäh, der wird

auch knusprig.

Hier sieht man, dass die Konfitüre durchkommt. Da habe ich diese Löcher

drin. Ich hätte mir auch gewünscht, dass der Fondant wirklich bis zum Rand geht.

An der Seite gefällt es mir gut, oben ist es verbesserungswürdig.

Beim Schneiden hat man schon gemerkt, auch die hier sind sehr fest.

Das ist ein sehr kompaktes Mundgefühl.

Man kaut länger.

Ich vermute einfach mal, das Volumen wurde fast ganz rausgerührt. Da wirklich

vorsichtig bei den Böden arbeiten beim nächsten Mal.

Was hier zu wenig war, ist jetzt zu viel. Also der Fondant läuft über die

Kante rüber. Das Muster ist noch so etwas zu erkennen.

Oben drauf ist noch einiges zu verbessern. Bei den Mandeln von außen,

das ist so gut gebräunt. Und ich würde mal ein kleines Plus hinten dran hängen.

Also wirklich nicht viel dunkler werden.

Ich bin kein Freund von Buttercreme, aber ganz weglassen.

Finde ich jetzt nicht so sexy.

Es sieht so aus, als wenn die Buttercreme so hauchdünn auftressiert

worden ist, damit man so Boden an Boden kleben kann. Das sollte natürlich nicht

so sein.

Das Volumen von den Böden ist tatsächlich da.

Ihr müsst aufpassen, dass es hier am Rand nicht verbrennt. Und was

geschmacklich vollkommen verloren geht, habt ihr gerade schon im Anschnitt

gesehen, die Buttercreme ist natürlich zu wenig drin. Ist ein sehr netter...

Nusskuchen gerade vom Geschmack. Dieses leichte, luftige, das fehlt mir auch

hier bei den Böden.

Davonland ist nicht wirklich zu sehen. Also man hat so ein bisschen Glanz, aber

insgesamt sieht man tatsächlich mehr die Konfitüre. Und man kann hier oben sogar

den Boden durcherkennen.

Man sieht immer wieder Boden und die Buttercreme, also so von der Schichtung.

Das ist wirklich gut geworden.

Die Böden sind zäh, aber die Buttercreme ist sehr gut abgeschmeckt. Kondens ist

da schön aufgeschlagen. Das ist hier so, wie ich es mir vorstelle.

Wichtig ist obendrauf diese klassische Torteneinteilung.

Und die ist klar zu erkennen.

Hier reißt es so ein bisschen weg, deswegen kommt hier auch die Konfitüre

durch und irgendwas läuft hier aus. Was eigentlich ja nur der Fondant sein

könnte, oder?

Ja, der wird natürlich dann irgendwann, wenn er zu stark verarbeitet worden ist,

so leicht durchsichtig. Und das sieht man jetzt hier auch an den Händen.

Ich weiß, ihr seid ja Füchse und ich liebe Crunch.

Allerdings in der technischen Prüfung, in dieser Aufgabe, wollte ich ihn nicht

haben.

Aber was man auf jeden Fall sieht bei den oberen Böden, ist, dass sie wirklich

ein wunderschönes Volumen haben.

Also bis hier oben war es hohe und dann sieht man so unten runter und dann so.

Manner gefällt dir gut? Ja. Höhe gefällt dir auch? Ja.

Anzahl der Böden ist da. Auch die Füllung ist gut zu erkennen, auch

gleichmäßig. Es ließ sich auch gut schneiden.

Die Böden sind schön luftig. Sie lassen sich gut essen.

Die Buttercreme ist super abgeschmeckt. Kognak ist die ganze Zeit da.

Saulecker. Du bist zufrieden? Ja. Dann machen wir weiter.

Oui.

Das Schweinnetz verbindet sich nicht.

Es muss tatsächlich so ein bisschen in diesen Fondant absinken, damit dann das

so eine Ebene wird. Das ist hier tatsächlich nicht gelungen.

Also die Torte lässt sich wirklich sehr gut schneiden. Also da kann man so

durch, so wie man das bei dieser Torte sich auch wünscht.

Die Textur der Böden ist genauso, wie ich es mir gewünscht habe.

All die Punkte, die tatsächlich zu beachten gewesen sind, alle wirklich

hervorragend herausgearbeitet.

Wenn das obendrauf nicht wäre.

Aber ich glaube, man kann sich damit sehen lassen.

Und das mit dem Spinnnetz klären wir nochmal.

Das Muster zerläuft richtig.

Von dem Mandeln her hätte es für mich einen Tick mehr Farbe haben können.

Optisch kann man auch hier noch ein bisschen nachjustieren.

Es fehlt so ein bisschen Eleganz. Ja.

Auch hier, Anzahl der Böden stimmt.

Es ist schön verteilt, es lässt sich auch sehr gut schneiden.

Textur der Böden.

Genauso wie ich es mir gewünscht habe. Die Buttercreme ist super schön

aufgeschlagen, auch mit dem Kornjagd hervorragend abgeschmeckt. Von innen

würde ich sagen, ist es ruhig, von außen ausmarschig. Ja,

zehn anonyme Torten wollen nach Qualität sortiert werden, von Platz 1 bis 10. Da

müsst ihr nochmal ran, liebe Jury, ihr dürft euch jetzt beraten.

20 Punkte pro Torte sind möglich.

Anscheinend kannten sie eine Esterhazy-Torte nicht und dann ist es

wirklich eine Herausforderung. Vielleicht mal gesehen, aber ich glaube

noch nicht nachgebacken.

Ich habe mich sehr gefreut darüber, was Christian gesagt hat. Und Jan, er hat ja

gesagt, die Person, die wird sich in den Arsch beißen.

Christian, ich gebe dir recht, ich beiße mich in den Arsch. Mal schauen, wo die

Schere mich dann platziert.

Geschmacklich hier hinten tatsächlich die beiden, das war so, wie ich mir eine

Esterhazy-Torte vorstelle.

Wir sind zehn fantastische Kandidaten. Wir haben alle unsere Stärken und unsere

Schwächen in der Torte gehabt.

Und ich kann es gar nicht einschätzen.

Also wir haben Optik, wir haben Geschmack.

Fangen wir mal an mit den Punkten. Ich hoffe, dass es Betty und Christian so

mittelmäßig gut gefällt. Ja, das ist schon okay.

Hast du fertig?

Ich habe fertig. Dann zählen wir mal zusammen.

Die zu verkündende Rangliste ist nur eine Momentaufnahme. Aber ein Drittel

der möglichen Punkte einer Woche gibt es für die technische Prüfung.

Ich weiß, ihr seid aufgeregt, denn jetzt erfahrt ihr zum ersten Mal ein Ranking

eurer Torten und natürlich von euch. Liebe Jury, legt los.

Fangen wir mit dem zehnten Platz an. Und der befindet sich hier mit neun Punkten.

Florian, erst mal die Anzahl an Böden.

Sechs sollten es sein. Vier. Wo sind die anderen beiden? Die letzten zwei Böden,

die habe ich versaut.

Und ja, das war halt unser Endergebnis.

Der neunte Platz befindet sich mit zehn Punkten hier.

Bei dir, der von Land, fast schon weg. Die Böden auch ein bisschen fest.

Der achte Platz ist hier.

Patrick, 11,5 Punkte.

Bei dir, der von Land, zu flüssig. Die Mandeln ein bisschen zu wild.

Der siebte Platz ist direkt daneben mit 12 Punkten und hier.

Sonja, auch hier kommt die Konfitüre durch.

Unverhängender Fondant geht nicht bis zum Rand. Die Böden relativ fest. Wo

hattest du die Schwierigkeiten? Die Zeit.

Das war ein absoluter Gegner hier im Backzelt.

Der sechste Platz befindet sich hier mit 12,5 Punkten.

Der fünfte Platz mit 13,5 Punkten steht hier.

Der vierte Platz befindet sich hier.

Vanessa, 15,5 Punkte.

Der drittplatzierte befindet sich hier.

Fabian, du hast 16 Punkte.

Vielen Dank.

Offensichtlich hast du natürlich die meisten Punkte verloren bei der Optik

von oben. Ansonsten das Innenleben, geschmacklich und von der Textur her, so

wie ich es mir vorgestellt habe.

Der zweite Platz befindet sich hier.

Sibylle. Das Muster obendrauf hätte noch ein ganz klein wenig exakter sein

können, weil du hast nämlich insgesamt von uns 18 von möglichen 20 Punkten

erreicht. Sehr, sehr schön.

Und mit einem minimalen Vorsprung.

Das ist der erste Platz.

Annalisa, wenn jetzt bei dir noch die richtige Konsistenz von der Kakao oder

so stimmt, dann kriegst du von uns tatsächlich 20 von 20 Punkten. Aber ich

glaube... Tatsächlich, dass du mit 18,5 Punkten in der ersten technischen

Prüfung sehr gut leben kannst.

Auf jeden Fall. Herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.

Ich bin schon sehr, sehr glücklich, dass ich den ersten Platz belegen durfte. Das

nimmt einfach so einen Druck von einem weg und das macht einen mega glücklich.

Freuen tue ich mich jetzt natürlich nicht, aber der Kampfgeist ist noch da.

Ich werde natürlich mein Bestes geben. Vielleicht läuft es dann bei der dritten

Aufgabe besser.

Vor der dritten Aufgabe dürfen sich die Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker noch

einmal ausruhen. Beim Thema Das bin ich geht es dann um alles.

Danach entscheidet sich, wer weiterkommt und wer nicht.

Ihr habt uns eure Lieblingsrezepte gezeigt und wir haben gesehen, wie ihr

mit Stress bei der technischen Prüfung umgeht. Ich glaube, nach der dritten

Aufgabe kennen wir euch so richtig.

Denn die lautet, das bin ich.

Was stellt ihr euch darunter vor?

Backt ein Selbstporträt als Motiv oder 3D-Torte. Das kann euer Hobby sein, euer

Beruf oder eine persönliche Leidenschaft. Neu ist, dass ihr euch auf

der Torte darstellen sollt, zum Beispiel in Form einer Hand oder eines

Schattenriss. Alle Techniken sind erlaubt. Wir wünschen uns ein

Geschmacksbild, aber da dürft ihr natürlich auch sehr gerne sehr kreativ

werden.

Ja, und ich bin wieder die mit der Uhr. Ihr habt für diese Aufgabe vier Stunden

Zeit und die starten auf mein Kommando. Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Das Fernsehen ist ja gut gefüllt mit Selbstdarstellern.

Selbst Bäcker gibt es allerdings nur in dieser Show.

Jedes Eigenporträt startet mit den backüblichen Zutaten und

Arbeitsschritten. Ich starte jetzt mit meinem Vanille-Biskuit.

Dazu mache ich jetzt die Eier erstmal mit dem Zucker und dem Vanillezucker.

Das wird jetzt richtig schön schaumig gerührt.

Sonja backt eine Erdbeer-Vanille-Torte, die sie mit Isomalt-Herzen dekoriert.

Damit möchte sie die tiefe Verbundenheit zu ihrer Familie darstellen.

Das Weiterkommen ist in jeder Folge eine harte Nuss. Annalisa bringt sie gemahlen

mit. In meiner Torte stecken heute mal Nussböden drinnen, die gefüllt werden

mit einer Apfelcreme und einer Kiwifruchteinlage.

Gleich wird hier einer sauer.

Und zwar Samuels Kuchen.

Das Thema ist, das bin ich.

Ich liebe Zitrone, alles was mit Zitrone ist. Das ist mein Lieblingsgeschmack.

Und dann dachte ich, dann...

Versuche ich mal sowas zu zaubern jetzt.

Samuel stellt seine Liebe zu süßem Gebäck mit einer Torte aus Zitronen

-Mandelbiskuit, Zitronen-Konditorkreme und Beerenfruchteinlage dar.

Weine beim Backen. Schlechter Ratschlag, aber top Zutat.

Jetzt kommt der Rotwein rein.

Ist noch ein Schluck übrig, wer möchte den?

Wir wohnen ja im Erzgebirge, dort wird ja Weihnachten ganz groß zelebriert und

gefeiert. Und die Schwibbögen sind eigentlich das Symbol für Weihnachten in

jedem Fenster, in jedem Haushalt, sind diese Lichterbögen.

Sibylle stellt sich anhand eines Tortenschwibbogens vor. Ihre süße

Variante des Lichterbogens beinhaltet Schokorotweinböden mit

Orangenmascarponecreme und Bratapfelkompott.

In die Pötte kommen muss auch Florian.

Ich mache praktisch eine Lederhose.

Weil ich halt aus Bayern komme und dazu mache ich auch eine deutsche

Buttercreme, so eine Art Prinzregippencreme mache ich.

Vanessa bewegt sich wieder auf gewohntem, also veganem Territorium.

Und zwar ist meine große Leidenschaft auf Konzerte gehen.

Und als es hieß, ich brauche eine Torte, wo ich mich selbst modellieren muss, war

klar, ich stehe vor einer Bühne, das mache ich nämlich die halbe Zeit meines

Lebens.

Die vegane Tortenkonzertbühne von Vanessa besteht aus Rührteigböden mit

Zimtswirl, Zimtfrischkäse, Buttercreme und Apfelkompott.

Sandra versucht sich an der Quadratur der Mango.

Ich werde mich heute in Form eines Würfels darstellen, mit Ecken und

Kanten, so wie ich bin.

Und möchte die vier Seiten einfach darstellen als ein bisschen meine

Charaktereigenschaften, beziehungsweise was ich so den ganzen Tag treibe.

Lydia hofft auf den Wow-Effekt.

Ich spiele heute auf meiner Torte da mein Hund und mich.

Wir haben eine ganz besondere Verbindung.

Lydia schichtet in ihrer Torte Buttermilchböden mit Himbeercreme,

weißer Schoko-Mascarpone-Creme und Macadamia-Crunch.

Wie will Fabian die Jury zu seinen Gunsten be-influencen?

Ich bin ja ganz viel so am Handy unterwegs mit Social Media und diese

Themen.

Und deshalb mache ich heute eine Social-Media-Torte sozusagen.

Ich modelliere in der Hand, wie ich mein Handy in der Hand habe sozusagen.

Und mache ganz viele Apps und Hashtags.

Genau. Aber ich muss jetzt auch weiterbacken, gell? Tut mir leid, Leute.

Na dann, winke Smiley und ab zu Patrick.

Das ist Pistazienmus. Das ist meine Special-Zutat in dieser Torte. Das kommt

jetzt gleichzeitig mit dem Mehl in meinen Biskuit und wird untergehoben.

Patrick möchte mit einer floralen Torte sein Dekorationstalent unter Beweis

stellen. Im Innern kombiniert er Pistazienboden, Creme und Crunch mit

Himbeermus.

So unterschiedlich die Böden auch sind, in den Ofen müssen sie alle.

Toi, toi, toi, Cookie.

Den Simsware mache ich hier in den Rührkuchen.

Weil der, wenn der Kuchen backt, der Zucker karamellisiert an der Oberfläche

und gibt dann so einen gewissen Crunch, wenn es abgekühlt ist.

Es fruchtet.

Sehr beliebt heute die Mango.

So, jetzt kommen wir zu der Chili.

Das wird dann für dieses Mango-Chili-Chutney. Die Mango ist ja

sehr, sehr sauer.

Und dazu als Gegenkontrast.

Zu der Säure noch die Schärfe.

Wer beim Backen zaubern kann, braucht keinen Zauberstab.

Ein Löffel reicht manchmal.

Ist schon geil.

Jetzt wird die Chemiefruchteinlage gemacht.

Himbeere ist es bei Lydia und Patrick.

Dunkle Beeren bei Samuel.

Bei den Kiwi-Püries ist es jetzt ganz wichtig, dass es einmal richtig

aufkocht, weil die Kiwi Enzyme hat.

Und wenn die jetzt nicht richtig abgetötet werden, dann wirkt die

Gelatine später nicht.

Backen ist auch ein bisschen Wissenschaft.

Wobei Forschung selten so gut schmeckt wie hier.

Jetzt ist parallel mein Apfelpudding fertig geworden, aber gleichzeitig

rühren geht noch.

Ja, das ist auf jeden Fall der Unterschied zu zu Hause.

Hier hat man Zeitpunkt, hier muss man einiges gleichzeitig machen.

Mit zwölf Jahren haben wir mal ein Jahr lang bei meiner Oma und Opa im Haus

gewohnt. Und in ihrer Küche hat mich dann das Backen gepackt und ich habe das

erste Mal eine Torte gebacken. Da war ich ungefähr zwölf Jahre alt.

Darf ich vorstellen, meine Bewerbungstorte.

Charakterlich würde ich mich beschreiben als sehr positiven Menschen, sehr

perfektionistisch, aber auch sehr tollpatschig, was manchmal eine

spannende Kombination werden kann.

Du bist dabei. Herzlichen Glückwunsch, Staffel 12.

Echt?

Ist dir jetzt so ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen gerade?

Ja.

Oh Gott.

Ich freue mich, mega da zu sein. Ich hoffe, es klappt alles.

Deswegen ist die Nervosität auf jeden Fall da. Dabei sein ist schon mega, aber

das Gewinnen ist dann nochmal das Zuckerl obendrauf.

Die Fruchtspiegel müssen vor der Weiterverarbeitung auskühlen und

anziehen.

Das ist mein Erdbeerfruchtspiegel, den ich jetzt ganz schnell in die Kühlung

bringen muss.

Während die Frucht kühlt und der Boden backt, kann man sich um die cremigen

Elemente kümmern.

Hier habe ich meine Eiweißmasse für meine italienische Buttercreme.

Noch müssen sich die Kandidatinnen und Kandidaten an ihre neuen Küchengeräte

gewöhnen.

Ich mache hier so eine Sauerei, ne?

Ist nicht schlimm, kann man alles noch essen.

Aus den Pekanüssen mache ich jetzt ein Pesto. Ein Minz-Pekanuss-Pesto mit

Limetten drin noch.

Die Prinz-Regenten-Creme ist eine bayerische Spezialität in der Prinz

-Regenten-Torte.

Und es ist halt eine deutsche Buttercreme mit Schokolade und Cognac

abgeschmeckt.

Boah, jetzt sind mir ein paar angebrannt. Schnell die Schwarzen

raussammeln, bevor Christian ums Eck kommt.

Das passiert manchmal schneller, als man denkt.

Oh Mann, oh Mann, oh Mann. Man riecht es ja schon wieder.

Ja, ich wünsche dir viel Spaß beim Suchen. Ach, das sind jetzt alle?

Passt. Oh Mann, wenn wir gleich eine erwischen, oder?

So ein bisschen Röstarom brauchen die ja.

Das wird meine Orangen-Mascarpone-Creme. Jetzt kommen da rein.

Ein Esslöffel frisch gepresster Orangensaft. Ein bisschen mehr.

So lecker.

Das spritzt immer so. Das ist ja wie zu Hause.

Meine Torten, die widerspiegeln vielleicht so ein bisschen mich als Typ.

Ich ziehe auch gerne Kleider an. Ich bin so schon ziemlich feminin. Und meine

Torten sind halt ähnlich.

Sieht mega aus, oder?

Neben dem Backtalent bin ich ein sehr lustiger Typ. Ich bin eigentlich auch so

ein bisschen eine Quasselstrippe tatsächlich.

Das wird nie ruhig für mich.

Soll ich sie einfach mittig auf den Tisch stellen?

Sie ist auch auf einer Drehplatte da drauf.

Du bist dabei. Herzlichen Glückwunsch, Staffel 12.

Oh Gott!

Oh mein Gott!

Ich bin schon ein ziemlich ehrgeiziger Mensch. Wenn ich was mache, dann

entweder ganz oder gar nicht. Und entweder ich mache jetzt hier mit und

komme ins Finale.

Oder ich habe gedacht, dann kann ich es auch gleich sein lassen. Deswegen habe

ich mich unglaublich gut vorbereitet und hoffe, dass ich das hier rocke.

Ob dieser Plan aufgeht?

Vielleicht sogar so sehr wie Sonjas Böden?

Ich habe es zu gut gemeint mit meinen Böden.

Da sind andere Exemplare von vornherein besser stapelbar.

Das habe ich wirklich genug zum Abschneiden.

Und damit zum Begradigen.

Wie läuft es bei dir, Sonja?

Sandra.

Sonja, Sibylle, Sandra, da kommen wir schnell durcheinander.

Ich warte jetzt, bis mein Kuchen auskühlt. Und die Zeit nutze ich jetzt

schon, um die Dekoration vorzubereiten, weil die ja auch ein bisschen...

aushärten muss. Das sind hier die Kerzenständer für meine Kerzen oben

drauf dann. Da muss ich mich jetzt so ein bisschen konzentrieren, weil ich

darf immer nur so eine dünne Schicht machen, dann Blütenblätter und dann die

nächste Schicht.

Auch Annalisa dekoriert mit Form.

Patrick erledigt das frei Hand.

Du warst kurz auf der Kirmes und hast Plastikrosen gekauft. Ich habe extra für

dich Rosen geschossen, Betty.

Die Farben sind schon knallig, gell? Das ist schon eine Ansage.

Zu viel Farbstoff kann die Jury verprellen.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so stressig wird und ich so zittern werde.

Christian wird gerade zum Floristik-Fan.

Kommt ein bisschen Mathe.

Der sogenannte Dreischmatz.

Der ist wunderschön geworden. Richtig schön grün. Bin zufrieden, ja.

Liebe Bäckerinnen und Bäcker.

Es ist Halbzeit. Ihr habt noch zwei Stunden.

Zwei Stunden.

Das wird eng.

Es ist unglaublich, wie die Zeit hier im Backzelt rennt.

Mein Walnuss-Crunch, den tue ich jetzt etwas klein machen.

Es gibt nicht nur Zeitdruck.

Brauch mal ein bisschen...

Kraft dafür.

Scheiße.

Ich habe ja den Crunch vergessen.

Noch ist ja Zeit.

Sehr gut. Sieht schön aus.

Wir machen jetzt ein Löffelbiskuit mit Schokolade überzogen.

Ich pressiere jetzt einen Rand Buttercreme auf, damit einfach die Torte

ein bisschen mehr Stabilität hat.

Dann kommt eine Schicht Schokomousse, Crunch und in der Mitte eine

Himbeerschicht.

Beim Schichten und Stapeln sollte man tunlichst sauber arbeiten.

Die Jury achtet immer besonders auf das Schnittbild beim Anschnitt.

Das sind meine Mousseplatten.

Die kommen dann in die Torte, die tauen dann in der Torte auf.

Und dann hast du eine richtig geile Mousse.

Ein, zwei und... Ja, jetzt zieh es vorsichtig ab.

Danke, danke.

Danke.

Hoch hinaus wollen die Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker mit ihren Torten und

dabei auch viel von sich selbst preisgeben.

Geil. Bombe.

Doch nicht nur eine Bombe kann eine Torte ins Wanken bringen.

Ich verstehe es nicht. Die Creme wird einfach nicht fest.

So schade, gell?

Diese Tortenschnitzerei ist natürlich auch nicht so mein Fachgebiet.

Ich probiere es jetzt einfach.

Das wird eine dunkle Ganache als Stabilitätsring für meine Torte.

Wenn sie hält, geht's an die Außenhülle.

Ich werde jetzt meine Torte einstreichen mit Buttercreme.

Schön glatt und ebenmäßig sollen die Torten werden.

Hier lässt niemand Fünfe gerade sein.

Und ich denke mal, das ist gut angestrichen.

Ihr Lieben, euer kleiner kulinarischer Ego-Trip dauert nur noch eine Stunde.

Oh, gut, oh, gut.

Scheiße.

Ich glaube, ich muss jetzt wirklich Turbo-Modus einlegen.

Jetzt kommt der Teil, der von uns auf der Torte sein soll, dran.

Und ich versuche gerade, mein Gesicht nachzumodellieren.

Schauen wir mal, was da dann am Ende rauskommt.

Fabian legt Hand an.

Ja, das bin ich.

Noch ein bisschen blass, aber das kommt noch. Ich modelliere jetzt ein ganz

typisches Utensil vom Arzt, das Stethoskop, weil ich ja Ärztin bin und

ich habe dann eben das Stethoskop auf der Rückseite des Schwibbogens.

Spannen wir den Bogen zu Vanessa.

Das werde ich später, wie ich vor der Torte stehe, also vor der Bühne stehe.

Ihr rockt das.

Oh, der sieht irgendwie crazy aus.

Ich musste jetzt noch einen Kurzhaarschnitt irgendwie verpassen.

Ist hier ein Friseur anwesend?

Nein.

Zum Haare raufen.

Das wird mein Hundehalsband für meine Torte, dass die nicht wegläuft.

Er wird sie verputzt.

Ich habe gerade wirklich Angst, dass ich es schaffe, meine Torte noch einzudecken

mit den ganzen Dekorationen, die ich geplant habe.

Rolf von Dant ist nicht Pflicht und manchmal auch schwierig zu handeln.

Dennoch erfreut er sich gerade einiger Beliebtheit.

Ich kann die jetzt nicht mehr ordentlich eindecken. Die schwimmt mir hier

komplett weg. Die schwimmt mir hier komplett weg.

Boah, ist das schrecklich.

Was sagt die Uhr?

So, ihr Lieben, ihr habt noch 30 Minuten.

Das wird sportlich. Wird knapp.

Ich habe schon Abstriche gemacht bei den Kanten hier.

Das sieht einfach schrecklich aus.

Kein Ausdruck.

Nichts ist hier vorhanden.

Kleiner Tipp. Die Selbstkritik für später aufheben.

Ich habe sie jetzt gerade eingedeckt, die Torte. Und jetzt geht es gleich in

die letzten Züge.

So, warte, jetzt bist du mit dich.

Ich gehe so und so jetzt.

So, na, nun klappt nach oben.

Super, hat doch geklappt.

Nicht den Kopf in den Sand stecken.

Höchstens in die Torte.

Mit Goldfutter und Alkohol werden jetzt die Schnallen bemalt.

Und dann noch ein paar Details und dann sollte es passen. Man muss es nur noch

schmecken.

Ich sehe, ihr seid vertieft in eure Arbeit, aber ihr habt nur noch 10

Minuten.

Vanessa, Vanessa, Vanessa.

Ja, ich bin noch nicht fertig und ich hoffe, dass ich fertig werde.

Der Tourbegang ist schon seit einer Stunde eingeschaltet.

Was ich jetzt noch schaffe, ist einfach nur pures Wunder.

Ein Wunderpunkt ist wohl überall auszumachen.

Aber Perfektion verlangt in Woche 1 noch niemand.

Das kommt später.

Weil die Ränder nicht so schön geworden sind, kaschiere ich das ein bisschen mit

Fondant nochmal, damit es ein bisschen schöner ausschaut.

Ihr Lieben, macht euch bereit. Oh, ini.

Die Backzeit endet in 10 Sekunden. Ah, hübscher. 9, 8,

bitte halte einfach, 7, 6,

5,

Vier. Dann freu ich mich nicht, Kleiner.

Drei.

Zwei.

Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebett.

Wir

sind

fertig.

Echt, also nervlich und auch körperlich total fix und fertig.

Peinlich.

Also das hier finde ich cool.

Und ab da ist es einfach nicht mehr schön.

Hier steckt eigentlich 100% Flo in der Torte.

Bayern, Volksfest, mehr braucht man eigentlich nicht erklären.

Genau, also das bin so 100% ich.

Und jetzt ist zu 100% die Jury dran.

Die Kandidatinnen und Kandidaten sollten ja viel in dieser Aufgabe von sich

preisgeben und das tun wir auch und zwar in Form von Punkten. Nach der Sendung

können Sie sich die Punktetabelle in den sozialen Netzwerken unter at das große

Backen anschauen. Und wir starten jetzt hier mit der letzten Verkostung des

Tages. Und wir beginnen bei Sandra.

Sandra, die Aufgabe hieß ja, das bin ich. Wie möchtest du dich präsentieren?

Genau, ich habe euch eine Datsmi-Torte mit Ecken und Kanten mitgebracht.

Die Seiten sollen symbolisieren, was mich so den ganzen Tag beschäftigt,

beziehungsweise was meine Leidenschaften sind. Ich mag, dass du erstmal eine

eckige Torte ausgesucht hast, keine runde. Es fällt immer auf, weil es nicht

so häufig genommen wird. Obendrauf hätte vielleicht die Ebene...

ein bisschen gerade sein können. Da fällt sie so ein ganz klein bisschen

ein. Aber uns war ja wichtig, ihr solltet euch darstellen. Das ist auf

jeden Fall gelungen.

Mir gefällt die Torte sensationell gut. Also man kann tatsächlich alle Hobbys,

beziehungsweise das, was dich ausmacht, wiedererkennen. Ich muss sagen, ich bin

von außen schwer begeistert.

Man kann die Böden erkennen, man kann hier das Pesto erkennen, dann habe ich

hier die Creme, dann habe ich hier die Früchte auch überall gleichmäßig

verteilt.

Die Minze ist die ganze Zeit schön präsent. Es ist eine sehr, sehr frische

Torte. Die Böden sind hervorragend gebacken. Sie sind super luftig. Ich

muss sagen, es ist ein schöner sommerlicher Einstieg in die Verkostung.

Insgesamt, finde ich, hast du ein sehr schönes Geschmacksbild geschaffen, wo

nichts überdominant ist. Es ist wirklich sehr schön ausgeglichen.

Vielen Dank.

Wichtiges Kriterium war, ihr solltet euch darstellen auf der Torte. Ich

glaube, hier vorne kann man das sehr gut erkennen.

Du stehst vor der Bühne. Die Torte bei dir auch rechteckig mit Fondant

eingedeckt.

Und diese Falte hier vorne.

Da beim nächsten Mal so ein bisschen drauf achten, vielleicht sonst die Torte

einfach umdrehen.

Der Anschnitt bei dir, gleichmäßig geschnitten. Man kann hier die Früchte

drin sehen, man sieht die Creme.

Tja, Vanessa, was soll ich sagen? Mir fällt es echt schwer, den Teller

abzustellen. Es ist...

Unglaublich lecker. Zimt ist da, Rum ist da. Die Böden haben eine so schöne

Konsistenz. Ich wüsste nicht, wo man hier irgendetwas besser machen kann.

Geschmacklich ist das für mich die volle Punktzahl.

Dankeschön. Das unterstreibe ich einfach nur. Es ist wirklich verdammt lecker.

Vielen Dank.

Auch bei dir das Motiv eindeutig zu erkennen.

Ich habe hier eine Gliederhose mit dem Hemd darunter. Ich hätte mir vielleicht

so ein bisschen mehr Ausarbeitung tatsächlich so von diesem Körper

gewünscht. Und hier unten habe ich so leichte Falten. Es ist nach Luft nach

oben, aber das Thema für mich gut umgesetzt.

Sehr gleichmäßig gearbeitet vom Ausrollen, vom Einstrich hier. Auch hier

die Böden, gleiche Schichtung.

Schöner Anschnitt.

Die Böden sind wahnsinnig luftig. Man sieht es auch noch hier im Anschnitt

wunderbar, diese Cremefüllung.

So geschmeidig, sie läuft quasi raus. Vielleicht versuchst du es tatsächlich

mal mit einer kleinen Marmeladenschicht zwischendrin, so ein bisschen die Säure

noch rauszukitzeln. Ich glaube, das gibt dem Ganzen halt dann einfach nochmal

eine ganz andere Dimension. So von den Texturen her muss ich sagen, ist es

wirklich gut.

Drinnen gefällt es mir gut, ausbaufähig, genauso wie das Eindecken.

Ich habe euch heute eine Rapunzeltorte mitgebracht. So habe ich mich unten mit

einem Rapunzelzopf modelliert für meine langen, blonden Haare. Und oben soll es

quasi mein Inneres, meine Gedanken darstellen.

Feuer für die Feuerwehr, den Cupcake für die Liebe zum Backen, das Herz für meine

Liebsten und die Pille für die Apotheke, in der ich arbeite.

Sehr süß modelliert.

Also es gefällt mir ausgesprochen gut. Es ist ein ganz toller Charakter. Es hat

wirklich Persönlichkeit. Die Torte ist wirklich sehr exakt und gleichmäßig

eingestrichen, abgezogen.

Oben drin, mit Isomalt gearbeitet, die Lollis, tadellos umgesetzt.

Dankeschön.

Gleichmäßig schön geschichtet. Auch hier kann man wirklich die einzelnen

Bestandteile gut sehen mit der Füllung. Auch die Nüsse sind zu erkennen.

Auch bei dir ist es geschmacklich.

Super experimentell, aber das Experiment ist komplett aufgegangen. Du hast dann

zwischendrin immer noch Crunch mit dabei. Einerseits beißt man natürlich

immer noch so ein bisschen auf den Nüssen, aber auch der Apfel ist bei dir

nicht komplett zerkocht. Es kommt die Kiwi tatsächlich auch durch.

Mir gefällt es.

Dankeschön. Hattest du die sehr luftigen Böden schon erwähnt gehabt?

Nein, da darfst du gerne noch mit einsteigen.

Also die Böden sind wirklich extrem luftig. Mit jedem Gabelstich bekomme ich

wirklich alle Komponenten. Das ist sehr ausgewogen und schmeckt wirklich sehr

gut.

Wir haben ja schon einige gespritzte Rosen gesehen und ich glaube, deine

können sich wirklich damit einreihen, wo man sagt, ja, so sollen Rosen aussehen,

wenn sie gespritzt sind.

Die Figur an sich, die hat einen wunderschönen stumpfen Farbton und dann

leuchten quasi dann die Blumen. Also da vielleicht ein bisschen weniger

Lebensmittelfarbe. Das Gute bei der Farbe ist, wenn du nachts in die Küche

gehst, noch ein Stück Kuchen essen willst, den Kuchen findest du immer

wieder.

Hier wirklich schöne, dezente Farben, appetitliche Farben. Man sieht die

Füllung, man sieht die gleichmäßigen Böden. Also von drinnen sehr gute

Arbeit. Dankeschön.

Bis dazu Himbeere. Geschmacklich muss ich sagen, super geil.

Innen wie außen handwerklich sehr hohes Niveau. Vielen Dank.

Man sieht obendrauf wirklich die Liebe, die du zu deiner Familie hast. Ich finde

es sehr schön dargestellt, auch mit dem Isomalt und den Blütenblättern da drin.

Es hat was sehr filigranes. Was man dann allerdings sofort sieht, wenn man bei

der Figur ankommt, ist deine Torte, mit der hast du zu kämpfen gehabt.

Man sieht quasi so die Wellen, wo es so ein bisschen rausgelaufen ist, wo es

weich geworden ist. Hier hinten sind auch Risse, aber sie steht.

Im Anschnitt kann man jetzt diese Schichtung gut erkennen. Also wir haben

immer wieder die Böden gleichmäßig dazwischen, die Mascarpone mit diesem

Fruchtkern. Also auch sauber gleichmäßig gearbeitet.

Es ist super schön leicht.

Es ist luftig. Die Erdbeere gibt die Säure ab. Die Creme ist wunderschön. Die

Böden sind ganz, ganz locker, ganz leicht. Es ist wirklich gut.

Danke für den Geschmack. Bei der Optik können wir noch ein bisschen was

nachjustieren.

Immer wenn ich vor einer Konditorei vorbeilaufe, muss ich am Schaufenster

stehen und alle Torten bewundern. Und das ist auch mein Traum, irgendwann eine

Konditorei aufzumachen. Schön gleichmäßig eingedeckt. Kante sieht man

jetzt nicht.

Ich mag diese Farbzusammenstellung.

Ich finde es von außen wirklich wunderschön. Ich habe mich ganz klein

wenig verliebt in das Motiv.

Dankeschön.

Was mir als allererstes auffällt bei diesem Anschnitt ist dieser wunderschöne

Bärenton, dieses Dunkellila mit diesem Grün. Das passt wirklich sehr gut

zusammen. Auch der Fondant in einer Dicke ausgerollt, wie es mir gut

gefällt.

Also ich sage nur eins, das Level Geschmack, ich müsste das halten, sonst

rechte Ärger mit mir. Auch deine Torte, super schön abgeschmeckt. Die Böden sind

luftig, aber sie sind auch saftig. Also es macht auch Spaß, diesen Kuchen zu

essen. Das bleibt mir. Danke.

Ja, es ist eine sehr schöne, kleine Konditorei mit einer sehr guten Füllung.

Ein klassischer Schwibbogen ist etwas sehr filigranes, handwerklich

hochwertiges. Also man erkennt genau, was es sein soll. Und wenn ich die Torte

dann umdrehe, haben wir hier quasi diese Silhouette, die ja dich persönlich

darstellt. Also ich finde, du hast das Thema sehr gut umgesetzt.

Hast du?

Wenn ihr so 3D-Torten macht, seht immer zu, dass die Platte hier unter genauso

groß ist wie die Torte selber, damit die einfach von unten die Stütze hat.

Du hast jetzt fast den besten Anschnitt. Man erkennt hier noch die drei

Schokoladenböden, die du genommen hast. Da kann man natürlich noch so ein

bisschen von der Apfelfüllung erkennen, die ich mir gleich mal hier direkt

wegpicke, weil ich habe ein bisschen wenig.

Geschmacklich weiß man, wo du hingehen wolltest. Du wolltest dieses Thema

Weihnachten aufgreifen. In dem Fall hast du ein bisschen zu viel von der dunklen

Schokolade mit reingenommen. Selbst wenn ich jetzt noch zwei, drei Gabeln quasi

von der leichten und luftigen Füllung nehme, ist die Schokolade zu dominant.

Also da wirklich schauen, dass dieses weihnachtliche Aroma nicht ganz so

untergeht.

Super umgesetzt.

Geschmacklich könnte es noch ein bisschen mehr verfeinert werden.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Ihr solltet euch selber darstellen. Das hast du hier gemacht. Da unter der Hund,

auch den kann man erkennen.

Dazu hier die Tapsen komplett rum. Hier unten den Abschluss mit diesem Halsband.

Wirklich schön gelungen.

Gleichmäßig geschichtet dazwischen die Creme. Auch bei dir, der Fondant, eine

schöne Dicke, ein bisschen dünner gearbeitet und auch relativ dünn

eingestrichen.

Lydia, bist du selber happy mit deiner Torte?

Vom Ausbau und von der Optik ja.

Und ich auch.

Diese Buttermilchböden sind wirklich ein absoluter Traum.

Der Macadamia Crunch ist einfach für mich der Endgegner. Das ist so schön. Es

ist ein sauleckerer Kuchen.

Vielen Dank.

Man schmeckt alles, es ist alles perfekt ausgearbeitet. Eine sehr köstliche

Torte.

Das Thema für mich gut zu erkennen, Social

Media, das Handy und das Teil von dir, was auf der Torte sein sollte, ist die

Hand. Gut umgesetzt. Vielleicht beim nächsten Mal probieren, noch ein

bisschen mehr Risiko zu gehen von den Techniken.

Man sieht die Böden, man sieht hier die Füllung, hier ist das Schattennäh,

großzügig eingestrichen, davon dann ausgerollt auf eine Dicke, die für mich

völlig in Ordnung ist.

Im ersten Moment denkt man, wenn man die Gabel im Mund nimmt, oh, es wird jetzt

doch sehr herzhaft.

Dann kommen die restlichen Aromen und die verbinden sich phänomenal gut im

Mund und werden eins.

Es passt wirklich richtig gut zusammen, es polarisiert. Ich liebe es, weil ich

einfach sowas mag, aber ich glaube, es ist keine alltägliche Torte. Vielen

Dank. Vielen Dank. Dankeschön.

Ja, liebe Jury, welches Ich schickt ihr nach Hause und welches Ich bekommt als

erstes die rote Schürze? Ihr dürft euch gern beraten.

Bei der Beratung werden die Punkte aller drei Aufgaben zusammengezählt.

Geschmacklich war da schon sehr viel dabei.

Geschmacklich ist es, glaube ich, der stärkste Einstieg aller Zeiten. Und ich

finde wirklich sehr unterschiedliche Torten, auch von der Technik her.

Ich liebe Pistazie Himbeere und ich glaube, du liebst seine auftressierten

Rosen. Das ist schon sehr grell, aber die Technik dahinter ist Bombe.

Das ist die erste Entscheidung jetzt. Ich glaube, wir sind alle super

aufgeregt. Ich bin auch super nervös. Vor allem finde ich es spannend, wer die

erste rote Schürze bekommt.

Hier vorne jetzt nehmen wir die Lederhose. Von außen gut gearbeitet. Und

von innen dieses letzte kleine i-Tüpfelchen bei dem starken Fels, das

hat da gefehlt.

Natürlich freut es einen, wenn man von zwei solchen Bürofis auch Lob bekommt,

nicht nur Kritik. Der Bessere kommt weiter und der, der nicht so gut

abliefert, fährt heim.

Jetzt geht es um alles.

Heimfahren oder hierbleiben.

Neun Bäckerinnen und Bäcker kommen weiter.

Wer darf seinen großen Traum weiterverfolgen?

Liebe Kandidaten, die Jury hat entschieden, wer hier in der nächsten

Woche weiterbacken darf.

Und nicht nur das.

Eine Bäckerin oder ein Bäcker darf als erster die rote Schürze tragen und ist

somit unser... Bäcker der Woche.

Wer darf sich freuen?

Freuen dürfen sich alle, denn ihr habt es geschafft und die erste Sendung

überstanden. Allerdings habt ihr euch selbst die Latte schon ziemlich

hochgelegt, sodass wir beide natürlich davon ausgehen, dass es auf diesem

Niveau weitergeht. Für einen von euch sollte die rote Schürze Motivation dafür

sein.

Unser erster Bäcker oder Bäckerin der Woche mit 58 von 60 möglichen Punkten

ist...

Annalisa. Herzlichen Glückwunsch.

Voll gemacht.

Ja, ich bin mega, mega, mega glücklich.

Ich habe jahrelang auf den Moment hingearbeitet und jetzt ist es so weit.

Es ist einfach mega.

Es ist ein Traum wahr geworden.

Für zwei von euch ist es allerdings nicht ganz so toll gelaufen.

Sandra und Florian, kommt ihr bitte beide nach vorne.

Sandra, in der ersten Aufgabe hast du es etwas zu gut gemeint mit dem Rum.

Das war übertrieben und hat dazu geführt, dass du in unserer Bewertung

nur das Schlusslicht geworden bist.

Florian, in der ersten Aufgabe lief es bei dir ein bisschen besser. Dafür hast

du in der technischen Prüfung nur den letzten Platz gelegt.

Nach den ersten beiden Aufgaben wart ihr also von den Punkten her fast gleich

auf. Somit musste die letzte Torte die Entscheidung bringen.

Mit 37,5 Punkten muss leider als erstes das Backzelt

verlassen.

Gloria. Fast.

Fast.

Diese Chance bekommt man nur einmal im Leben, dass man hier backen darf und

dass die Jury Torten von mir verkostet, war für mich eine wahnsinnige Ehre und

daher gehe ich mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge und ich kann ja

trotz alledem stolz sein, dass ich dabei war.

Und in der nächsten Woche leben und backen wir wie die Fürsten und auch die

erste herzhafte Aufgabe steht an.

Damit haben offiziell die Lecker-Schmecker-Woche 2024 begonnen.

Und wir sehen uns nächste Woche wieder, natürlich nur hier in Sat.1. Tschüss.

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