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Hallo! Liebe Grüße an alle.
Nein, das klappt nicht.
Allen meinen Followern High Five.
Ganze fünf seid ihr. Wow!
Ein ganz besonderer Gruß an meine Mama.
Hier ist eure Dina Wherever.
Wir sind auf dem größten Freak-Picknick-Festival,
das in der Art-Factory stattfindet.
Dann wollen wir mal reingehen. Los, seid ihr bereit?
- So ein bescheuerter... - Nächster Halt: Kupértino, Endstation...
Hier müssen wir raus.
- Bis dann. - Wow!
Tschüss.
Guten Tag, kommen Sie rein.
- Guten Tag. Sind Sie Jegor? - Ja.
- Guten Tag. - Zwei Freunde sind verschwunden,
in der U-Bahn. Wir brauchen dringend Ihre Hilfe.
Jegor ist ein ziemlich weit verbreiteter Name.
Hallo Jegor.
In der U-Bahn sind sie verschwunden, ja?
Eine Idee, wer dahinter stecken könnte? Der schwarze Lokführer?
Ein Gespensterzug? Die Deutschen? Kinder der Unterwelt? Ratten?
Vielleicht Mutanten?
Wie bitte?
In den Achtzigern ist ein Zug entgleist und hat Feuer gefangen.
Der Lokführer hat eigenhändig die Menschen aus dem Feuer geholt.
Dabei ist er gestorben.
Die Verantwortung für den Unfall hat man auf ihn geschoben.
Seitdem ist er
der schwarze Lokführer.
Verehrte Fahrgäste, bitte Ruhe bewahren. Der Zug fährt in Kürze weiter.
Ich glaube, ihm... geht's nicht gut.
Die Deutschen, damit meine ich die Nazis - Gefangene,
die ein zweites U-Bahn-Netz gebaut haben, Stalins Bunker,
Reaktoren unter dem Moskwa, dem Kurtschatow-Institut, dem Kreml.
Viele interessante Sachen.
Und um's geheim zu halten, hat man sie direkt da unten abgemurkst.
An die 30.000 Leute.
Ganz schön schnell, oder?
Wieso glaubt ihr, dass sie in der U-Bahn verschwunden sind?
Hier ist die Videoaufzeichnung.
Wir sind im selben Zug gefahren
und bei der vorletzten Station ausgestiegen.
Sie wollten bis zur Endstation fahren. Hier ist die Aufnahme davon.
Das wird ja doch noch interessant.
- Hallo? - Gibt es hier Staus?
- Können Sie mich hören? - Das war doch...
- Der fährt durch. - Die Endstation, oder?
- Hallo? Was geht hier vor sich? - Was ist, geht sie nicht?
- Die Anlage ist wohl kaputt. - Aber der Fahrer war doch zu hören.
Nicht dort, das lief über die Lautsprecher.
- Hallo? - Hören Sie mal.
- Hallo? - Ruhe, hören Sie doch nur...
Was ist das? Was geht hier vor sich? Hilfe!
- Hören Sie das? - Was passiert hier nur?
- Was ist da los? - Dort ist etwas Schlimmes.
Lasst uns von hier abhauen. Leute, lasst uns abhauen!
- Wohin denn? - Weiß ich nicht, nach draußen.
Lasst uns versuchen, die Tür aufzumachen.
Was ist da drin los?
- Warum? Warum schreien sie? - Jetzt nur keine Panik.
Gibt's Ideen?
Verdammte Scheiße, was ist da nur los?
Verdammt noch mal, wir müssen irgendwie raus.
- Brechen wir die Tür auf! - Aber wie?
- Das hilft nicht. - Die Glasscheibe rausdrücken....
Fester, fester!
Die Tür!
- Raus hier! - Bloß schnell weg!
Hier war mal ein Wasserkraftwerk direkt unter der Erde.
Es hat geheime Objekte angetrieben.
Mit dem Start der Reaktoren wurde es aufgegeben.
Die Strahlungsintensität ist in Moskau um das vierfache gestiegen.
Hier findet man echt unglaubliche Viecher.
- Was für Reaktoren? - Atomreaktoren. Welche denn sonst?
Atomkraftwerke unter Moskau? Ehrlich?
Hier.
Was? Ist für Mädchen. Los, geh.
- Jegor. - Was?
- Lassen wir sie hier. - Wie du willst.
Mach auf.
- Und Sie, junge Frau, bleiben hier. - Wie jetzt? Wieso?
Jemand muss doch hier auf uns warten. So ist es nun mal.
- Artjom. - Lena.
Das sind meine Freunde. Ich kenne Dascha seit dem Kindergarten.
Lena, sie sind verschwunden. Weißt du, was da unten ist? Was passiert ist?
Was soll das jetzt, warum...
Lena,
lass mal.
Was ist? Nein, nein, nein, halt mich da raus.
- Ich komme mit. - Wir haben's versucht. Hat nicht geklappt.
Komm mal her.
Akzeptier's.
Okay, langsam, langsam.
- Und, alles klar? - Ja.
So, junge Frau, vielleicht lieber doch nicht?
Doch.
- Was? Was? - Nichts.
Sind wir hier im Aquapark?
Findest du das witzig, ja?
Muss man denn so in den U-Bahn-Schacht einsteigen?
Wir sind doch noch gar nicht da.
Meine Leute meinen, dass euer Zug zuletzt auf nichts mehr reagiert hat,
weder auf Lichtsignale noch auf Warnzeichen.
So viele Schienen hätte man gar nicht legen können.
Er ist immer weiter gefahren,
aber nicht mehr als normale U-Bahn. Es ging auf die geheimen Gleise.
Sie sagten doch, es gibt keine geheimen Gleise.
Ja ja, sagte ich.
Und dann sagte ich, dass es keine Geisterzüge gibt.
Und keine mutierten Ratten.
Aber das war nur, damit ihr mich nicht für einen Psycho haltet.
Das heißt, in Wirklichkeit gibt es das alles?
In Wirklichkeit, mein Lieber,
ist das noch das Harmloseste, auf das man hier treffen kann.
Unter alten Städten sind die unter- irdischen Versorgungssysteme meist größer
als die oberirdischen Systeme.
Das hier ist eine ganze Stadt,
größer als die oben.
Und Sie kennen hier jede Ecke?
Nein. Glauben Sie, ich bin ein Digger?
Ich bin nur ein scheiß Amateur.
Mein Bruder Jascha, der war wirklich
wie ein Maulwurf. Er hat die ganze Stadt unter der Erde durchgekämmt.
Einmal hat er seinen Sohn mitgenommen.
Wollte ihm die U-Bahn zeigen, seine Erfahrungen teilen.
Von einer Station zur nächsten durchlaufen.
Idiot.
- Und das war's. - Was ist passiert?
Sind gestorben.
Wie denn?
Hey! Das ist 'ne Sackgasse. Ich hab's überprüft.
- Wie, eine Sackgasse? - Warum dauerte das so lange?
- Ist doch dunkel. - Na gut, dann gehen wir zurück.
Es ist irgendein Unfall passiert, der Zug blieb stehen.
Und jetzt sind wir alle hier.
- Alle tot. - Wie bitte?
Tot, sie sind alle tot. Im Zug sind alle gestorben.
Der ganze Zug voller Leichen.
Ich weiß nicht, ob ihr Leben tatsächlich Leben genannt werden kann,
aber biologisch gesehen sind sie alle tot.
Also wir sind aus dem letzten Wagen raus.
Wir sind nicht wirklich viele...
...hier.
- Hey! - Keine Aufnahmen.
Was soll das? Geben Sie meine Kamera zurück!
Verdammte Hipster, selbst auf dem Klo machen sie noch Selfies.
Bitte, meine Kamera.
Hier ist eine Weggabelung.
Dort links ist eine Leiter direkt zum Ausgang.
Zum Licht Gottes.
Da eure Freunde nicht zurückgekommen sind, sind sie rechts abgebogen.
Zum Tannenbäumchen.
Schade.
Zum Tannenbäumchen?
Welches Tannenbäumchen?
Du, ist das ein Kostüm? Ist das jetzt in? Ich habe wirklich keine Ahnung.
- Das ist Cosplay. - Cosplay.
Kann ich bitte meine Kamera haben?
Cosplay... Cosplay.
Dina Wherever, "Bizenghast" -Manga. Die Kamera, bitte...
- Dina Wherever, "Bizenghast" -Manga? - Freak-Picknick,
- in der Art Factory. Okay? - Nein, noch nicht. Äh...
- Das Schwert da, ist es echt? - Eine Nachbildung. Kann aber töten.
Und Dina Wherever, "Bizenghast" -Manga...
Das... ist eine Sackgasse. Wir sind doch von da gekommen.
Versuchen wir zurückzugehen?
Sind Sie reich?
Sie haben eine teure Uhr. Geschäftsmann oder Politiker?
Geschäftsmann.
Geschäftsmann... Um ein Uhr nachts, ohne Auto, in der U-Bahn?
Und hier ist noch ein Chinese, der trägt Handschellen für... keine Ahnung.
Was ist da drin in dem Köfferchen?
Fass noch einmal den Koffer an und ich breche dir die Finger.
Wir haben also einen Chinesen mit Koffer, ein Mädchen,
einen Geschäftsmann nachts in der U-Bahn und hier noch ein Pärchen.
Sagt mal,
ihr seid zusammen? Kocht zusammen und wascht dann ab?
- Also nicht das Essen, danach dann? - Ja.
Wieso?
Ihr
seid seltsam.
- Ihr seid alle ganz seltsam. - Sie etwa nicht?
Denken Sie, wir waren rein zufällig...
in diesem Wagen?
Ich glaube nicht.
Das hier ist ein Rätsel oder ein Muster.
Ein Quiz, eine Denkaufgabe, ein Ratespiel.
Ja.
Vielleicht werden wir sogar
einer nach dem anderen sterben.
Sie zuerst.
Nein, nein, nein, nein, nein. Entschuldigung, nein, nein, ein Scherz.
Du.
Wir sind nach der Endstation noch ungefähr 12 bis 17 Kilometer gefahren.
Was sitzen wir hier herum? Wir wollen doch irgendwie raus.
Gehen wir.
- Was war nun mit dem Tannenbaum? - Wo sind Sie abgebogen?
Bei dem Grünen.
Weißt du, Lena, er hat so eine Art zu kommunizieren.
Er sagt irgendwas Beklopptes aus dem Nichts und erklärt es dann nicht.
Meint, dass er uns so beeindruckt.
Dass das zieht.
Aha, ein erwachsener Mensch eigentlich, aber völlig umzingelt von Komplexen.
Kapiert er wirklich nicht, wie er nach außen rüberkommt?
Und dass er echt seltsam wirkt?
Der Tannenbaum ist eine Pflanze, die in den christlich geprägten Ländern
zu Weihnachten geschmückt wird.
In diesem Tunnel steht ein Tannenbäumchen und erfreut uns mit seinem Lichtlein.
Auf dem Menschen herumzuhacken, ohne den ihr hier
kaum rauskommt, ist wirklich sehr seltsam.
- Was ist das? Artjom, ist das Blut? - Jegor, ist das...? Jegor?
Jegor!
- Okay, jetzt beruhigen sich mal alle. - Roman, hör doch auf, uns zu beruhigen.
- Was denn? Ich... - Beruhig dich erstmal selber.
Hat irgendwer eine Idee, was da passiert ist, in dem anderen Wagen?
Die Leute haben geschrien. In den vorderen Wagen
hat sich... etwas auf uns zubewegt, oder?
Nein. Was kann es schon gewesen sein? Ein Unfall oder ein Terroranschlag.
Terror? Wissen Sie, in Japan gab es Anschläge in der U-Bahn,
da wurde ein Nervengas versprüht. Aum Shinrikyo.
Ah, so ein Dicker war das. Shoko Asahara.
Ja.
Vielleicht hat sie ja recht, diese Manga Bizenghast.
Wir könnten doch alle was geschnüffelt haben und uns das nur einbilden.
Und alle sehen dasselbe?
Oder es hat nur einer was genommen und halluziniert uns alle.
Zum Beispiel ich, weil ihr alle seltsam seid.
Äh, hier ist ein Raum.
Vielleicht ein Abstellraum?
Hörst du's?
Gehen wir, komm. Komm.
- Sie werden nichts erklären, oder? - Doch, werde ich. Später.
Was?
Meine Fresse.
- Das ist mal ein Rätselchen. - Satanisten? Was ist das?
- Frag mich was Leichteres. - Artjom? Artjom, bleib bitte bei mir.
- Artjom, ich habe Angst. - Beruhig dich, ich bin ja da.
Jegor.
- Jegor, verdammt, was ist das hier? - Filmkunst.
Und die Deutschen.
Was?
Das Licht! Mach das Licht aus!
Verdammt.
- Ljoscha, hier sind irgendwelche Typen. - Ah, guten Tag.
Max! Hier ist jemand drin.
Du wieder. Ich sagte doch, ich ertränke dich in einem Abwasserkanal und niemand
findet dein Grab. Hast du deine Angelegenheiten in Ordnung gebracht?
Hast du zur Nacht gebetet, Desdemona? Dann komm mal her.
- So, genug. Was sind Sie für ein Vogel? - Nein, nein. Wer sind Sie denn?
- Und was ist das hier? - Wir sind vom Fernsehen.
"Schöner Wohnen"? Ein kleines Make-over, ja?
Ljoscha, filme ein paar Details. Kinders, kommt mal her.
- Ja... - Leute, wartet mal kurz.
- Wir haben hier einen Zeitplan. - Aha.
- Dann habt ihr euch hier ausgetobt? - Du lieber Gott.
- Sackgasse. - Schon wieder?
Was für eine Sackgasse? Wir sind doch von irgendwo hergekommen.
- Wie kann da eine Sackgasse sein? - Da steht eine Mauer.
- Vielleicht sind wir irgendwo abgebogen? - Sollen wir zurückgehen?
- Was ist das? - Hören Sie? Wieder das Geräusch.
- Ich habe Angst. - Hey!
- Sollen wir da rein? - Hier rein?
- Was bleibt uns denn sonst? - Ja.
Ja.
"Skandale, Intrigen, Ermittlungen"? "Satanisten in der U-Bahn"? Nein,
"Carcosa und die gelben Kaninchen".
Wann? Wann? Wann lasst ihr uns endlich in Ruhe, hm?
- Laut Statistik... - Du Arsch, ich ertränke dich!
...steigen mehr Menschen in die U-Bahn ein als aus.
- Was willst du? - Dieser Kopf, rot.
- Der Brunnen, sehr schön. - Aha.
Vorsicht, Vorsicht, nicht hetzen. Alles gut.
Ja, komm. Vorsichtig! Gut. Gut, gut, gut.
Okay? Ja...
Teufel...
So, na gut, alles okay.
Äh, Leute. Ich... stecke fest.
- Was ist denn? - Ich stecke fest. Und ich weiß nicht...
Versuchen Sie es einfach, es ist genug Platz. Haben Sie keine Angst.
Na ja, ich... habe große Angst vor geschlossenen Räumen.
Klaustrophobie.
Ich... habe gerade eine Panikattacke.
Moment.
Äh, kann ich bitte dein Feuerzeug... Kann ich dein Feuerzeug haben?
Verstehst du?
Danke. So, jetzt...
- So, Kinders, steht mal alle auf. - Zeigen Sie erst mal die Drehgenehmigung.
- Können Sie dort drüben warten, ja? - Fassen Sie mich bloß nicht an.
Wer sind Sie denn eigentlich? Was ist Ihr Job hier?
- Warum sollte ich das sagen? - Darum. Weil wir hier arbeiten.
- Da scheiße ich drauf. - Gut, das war's.
So, okay.
Ganz ruhig, ich bin hier, bei Ihnen.
Echt? Großartig. Und was soll mir das helfen, dass du hier bist?
Was soll ich jetzt machen? Dir eine M-Medaille verleihen? Was?
Soll ich dann zurückkriechen? - Nein, nein, nein! Nein, bitte.
Danke, dass du hergekrochen bist. Ich... ich habe nur Angst, hier zu sterben.
Wieso hier? Wieso nicht in der U-Bahn? Das wäre viel einfacher.
Beruhigen Sie sich, alles in Ordnung. Alle sind durch, das schaffen Sie auch.
Sehen Sie mich an, dann schaffen wir es.
- Wie ist dein Name? - Roman.
Roman. Roman, bist du blöd?
Es gibt nur zwei Worte, die du verstehen, also kapieren solltest.
Das erste ist "Ich", das zweite "stecke fest".
Dreh es und wende es wie du willst, ich kann mich einfach nicht bewegen.
Es geht nicht vor und zurück, kapierst du? Keine Chance.
- Ein Witz. Ein Witz, pass auf! - Nein, nein, ich höre nicht zu.
- Ein Bär geht durch den Wald und... - Roman! Äh, was? Was?
...sieht ein Auto brennen. Der Bär setzt sich rein und verbrennt.
- Na gut, witzig, aber nicht lustig. - Ja. Gib mir die Hand und
- dann kriechen wir. - Gut, machen wir.
Ich verstehe das nicht. Bin ich etwa dick?
Bist du nicht. Gib mir die Hand und dann los.
Ganz ruhig, wir schaffen das zusammen.
Das klappt nicht. Ich verstehe es nicht.
Na komm, komm, komm. Na komm, wir packen das schon.
- Na los. - Noch einmal?
- Noch einmal, ja. - Ah, warte, warte, ich habe da hinten...
Ja, ja, ja, dann zieht mich vielleicht besser rückwärts.
- Moment mal. - Wer zieht rückwärts?
- Einfach rückwärts, ja. - Dort ist niemand mehr.
Wer zieht dich denn?
Räumt das sofort alles weg.
- Ich wohne hier. - Max, was ist damit?
Max, erklär's der Dame doch bitte.
Rennt!
Weg hier!
Was? Was ist passiert? Sag mir doch, was passiert ist!
Ich weiß es doch nicht. Irgendwas... irgendwas hat ihn dort reingezerrt.
Was?
- Irgendwas, es war dunkel. - Weiß eigentlich einer seinen Namen?
- Weiß es echt keiner? - Nein, und wozu auch?
Ich bin Ljew. Nur so, für alle Fälle.
- Roman. - Dascha.
Dina.
Verzeihung.
Ihr seid hier plötzlich rausgesprungen.
Ach du Scheiße.
Ich... ich dachte, ich bin allein, ganz allein.
Haben Sie das gesehen?
Vier meiner Finalisten und der Kameramann. Was... was war das eigentlich?
- Ist das normal? Passiert das hier oft? - Schrei nicht...
M-Max? Passiert hier sowas öfter oder was ist das?
- Ist das eine Überraschung, ein Streich? - Eine Überraschung, ja. Sei leise. Komm.
- Wohin? - Preise abholen.
- Welche Preise? - Wo sollen wir hin?
Max, ist das hier üblich? Läuft das so bei euch?
Was weiß ich.
Es sind zwei Kilometer bis zum Ausgang.
Wenn wir's überleben, reden wir noch. Kommt.
Ljoscha hatte die Kamera an. Vielleicht hat sie was aufgenommen.
M-Muster, Muster.
- Na prima. - Muster.
- Was ist das? - Ein Rätsel.
- Wie widerlich. - Was ist hier passiert?
- Max, was ist das? - Hier hing jemand.
Was du nicht sagst. Kapitän Offensichtlich eilt zur Hilfe.
- Mir gefällt es hier nicht. - Wie furchtbar.
- Lasst uns abhauen. Ich, ich mag... - ...es hier nicht. Schon kapiert.
- Irgendein Rätsel... - Max?
- Das ist ein Rätsel. - Kennst du das?
- Ihr seid alle sehr seltsam. - Was ist das nur?
Weiß ich doch nicht.
Du hast uns doch ein Interview gegeben über diese Ratten-Mutanten, diese Dämonen.
Jede Woche geht's bei euch um Reptiloiden, geheime Regierungen, sumerische Aliens...
- Da oben. - ...und Homöopathie.
- Verstehe schon. - Genau. Alles nur Clowns.
- Dort oben. - Und dann
strömen alle Bekloppten der Stadt hier runter und jagen Zombies, spielen Cosplay.
- Wir haben immer noch Pressefreiheit. - Ja, ja, ja, ja, die gehört auch dazu,
irgendwo zwischen den Reptiloiden und der Homöopathie.
- Oben. - Und dem braven Polizist
- und dem weisen Politiker. Das lieben Sie. - Was erlauben Sie sich?
- Sie sind der Experte, ja? - Dort oben.
Eigentlich haben wir hier eine Art Digger, einen erfahrenen Digger.
Aha, "eine Art Digger". So wie Sie eine Art Journalistin sind.
Max, wie war das? Du kennst das Moskauer Untergrundsystem in- und auswendig?
- Das hier ist ein zweites Moskau. - Da oben, dort.
- Na los, führe uns, du Fenomen. - Leute, reicht es euch nicht langsam?
- Ja, gehen wir jetzt. - Max, weißt du, wie's hier rausgeht?
- Ja, weiß ich. - Na dann los.
Führt uns doch erst hier raus, dann kann der Schwanzvergleich weitergehen.
- Gut, gehen wir. - Ist doch wahr.
Oben. Dort.
- Oben. - Was ist denn da oben?
Oben.
Hier lang!
Warte, warte!
Hierher!
Hier lang!
Lasst euch nur fressen. Ich bin weg hier.
Es gibt einen Durchgang. Wir müssen tauchen.
Roman!
Ich bin einmal nach Hause gegangen nach der Arbeit, war sehr, sehr müde...
Hab mich auf eine Bank gesetzt.
Nur um mich etwas auszuruhen.
Ich hatte einen Schokoriegel, den habe ich gegessen. Und da wurde mir alles klar.
Die Menschen im Park, die Sonne, meine Müdigkeit und der Schokoriegel.
Plötzlich verstand ich, wie die Welt sich dreht.
Wie alles in der Welt zusammenhängt. Absolut alles,
alle Ursachen, alle Folgen.
Das System.
Es war, weißt du,
es war wunderschön.
Und... und sogar etwas gruselig.
Es ging nur eine Sekunde und dann war alles verschwunden.
Mir ist es wichtig zu verstehen, wie alles zusammenhängt.
Ich bin klug.
Wirklich sehr klug.
Und ich, ich muss wirklich verstehen,
was hier passiert. Das tue ich nämlich nicht.
Komm, setz dich.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich und will dich mit niemandem teilen.
Ich will, dass du nur mir gehörst.
Sagen wir ihnen die Wahrheit.
- Hey, hey... - Dascha, Dascha, Dascha!
Komm schon, komm. Dascha, komm...
- Dascha, komm, komm... - Geh mal weg!
STADIUM DER MUTATION
- Komm. - Los, schnell.
Komm!
Hey.
Jegor!
Jegor!
Jegor!
Jegor, was machst du?
Jegor!
Jegor!
Jegor, mach auf!
Hey, hey, hey, hörst du?
Jegor, warum tust du das?
Ersticken wir hier nicht?
Nein, glaube ich nicht. Die Belüftung ist ziemlich gut in der U-Bahn.
Wartet mal, vielleicht gibt es hier sogar Rauchmelder.
Was ist, wenn sie angehen? Dann rückt die Feuerwehr an und wir werden gerettet.
Das ist alles wegen mir.
Heute war ein richtig guter Tag.
Als ich auf dem Weg nach Hause war, musste ich plötzlich an unser Haus denken,
an meine Mama und Oma, an die Suppe im Kühlschrank.
Es hat mich so deprimiert.
Bald habe ich meinen Abschluss, dann die Arbeit.
Die Typen sind alle nur notgeil und primitiv.
Trotzdem heiratet man am Ende aus Dummheit.
Oder meinetwegen auch aus großer Liebe.
Egal, seine Socken werden herumliegen und er wird nach Bier stinken.
Dann kommen Kinder, die eigene Suppe im Kühlschrank.
Jegor!
- Diese Ausweglosigkeit,... - Jegor!
...ich will's nur verdrängen.
Cosplay gibt mir das, dabei kann ich all dem entkommen.
Und jetzt bin ich
in der U-Bahn,
mit einem Monster... und meinem Schwert.
So was gibt's doch nicht.
Das ist doch...
Ich wollte so etwas immer mal erleben, verstehen Sie?
Und nun... hopp!
- Mach auf! Mach die Tür auf! - Jascha ist nicht Jascha.
- Mach auf! - Ist ja gut, ist ja gut.
- Ruhe jetzt! - Was machst du denn? Was soll das, Jegor?
Jascha ist nicht Jascha. Jascha, er ist nicht Jascha.
- Jegor, mach auf! - Jascha ist nicht dein Bruder.
- Was hast du gesagt? Jascha? - Jascha ist nicht Jascha,
er ist nicht er. Er ist nicht mehr er!
Du scheinst ja echt ein krasses Medium zu sein.
- So ein Arsch. - Jascha ist nicht Jascha!
Hört mal, diese Laute, die es von sich gibt,
- sie erinnern mich an... - ...Walrufe.
Stimmt, das habe ich auch gedacht.
Vielleicht funktioniert es bei ihm ja ähnlich?
Es könnte ja auch die Reflektion der Klänge im Raum benutzen,
so wie ein Echolot.
Und was sollen wir jetzt damit anfangen?
Sollen wir es vielleicht taub machen oder uns ab jetzt völlig lautlos verhalten?
Das stimmt, absolut unklar. Ich weiß es nicht...
- Hat jemand Hunger? - Wird es jemals ans Licht kommen?
Er hat doch in letzter Zeit komplett die Kontrolle verloren.
Zuerst dieser Zug, dann das Fernsehteam.
Das Fernsehteam der
angesagtesten Kack-Fernsehshow vom aller angesagtesten Kack-Sender.
- Jegor. - Das gibt's doch gar nicht.
- So ein Scheiß. - So, na gut.
- Das ist er nicht. - Gott sei Dank bin ich nicht...
- Hey, hörst du? - Mir reicht's, ich decke ihn nicht mehr.
- Was machst du denn? - Es kann doch nicht nur...
- Was soll das? - Das ist nicht Jascha.
- Und dann dieses Kind... - Er ist nicht er.
- Jascha ist nicht Jascha. - Aus! Hör auf, es reicht!
- Jascha ist nicht Jascha. - Erinnere mich nicht, das ärgert mich.
Wenn ein edler Mann alles getan hat, was er tun muss,
beugt er sich dem Schicksal.
Ich wollte dir einen Antrag machen,
hatte den Ring gekauft.
War echt ein Akt, deine Ringgröße rauszufinden.
Ich fragte mich dauernd,
wie ich das
besonders schön machen kann.
Mir fielen die ganzen Klischees ein, wie Restaurants, Ringe in Sektgläsern,
Flugzeuge, Fallschirme, eine Anzeigetafel im Stadion.
Aber ich wollte etwas Außergewöhnliches
und nun sind wir gefangen in diesem Tunnel und so ein
Chupacabra ist hinter uns her und will uns fressen.
Wir waren schon mehrmals kurz vor dem Tod. Jetzt müsste ich den Ring dabei haben. Oh!
Dascha,
willst du mich heiraten?
Ich hoffe doch, dass du Ja sagst.
So einen Antrag hat bestimmt noch keine bekommen.
Und wenn doch?
Wissen wir, wie lange dieser Chupacabra hier schon lebt?
Und wie viele Menschen schon hier waren? Vielleicht liegen hier überall Ringe.
Soll ich mal nachsehen?
Aber dann wäre es ein fremder Ring.
Nun, deiner ist halt zu Hause.
Dann warten wir lieber, Roman. Lass es uns erst nach Hause schaffen.
Das tun wir.
Dascha, Dascha, hier lang!
Kommt schon raus. Zeit zum Essen.
Jascha ist nicht da! Jascha ist nicht Jascha!
Grüß dich, Bruder.
Was zum Teufel, Alter? Ich... ich bin es.
Jascha, was soll das?
Ich... ich habe dir eine Kassette... aufgenommen.
Er ist nicht er, er ist nicht er, nein.
- Jascha gibt es nicht. - Wer bist du?
Was hast du getan?
Ich wollte das nicht...
Hilf doch mal!
Komm schon, komm schon, komm schon!
Rennt!
Schnell!
Alle zum Feuer, schnell!
Puh... puh.
Hab' mich nur an den Witz erinnert, den Sie erzählt haben, über den Bären.
"Setzt sich hin und verbrennt", puh. Puh.
Hören Sie, gehen Sie doch nach Hause.
- Was? - Dort ist der Ausgang
und ich bleibe hier. Mir geht's gut hier, ehrlich.
Wie, "dort ist der Ausgang"?
Na bei der Weggabelung, bei dem Weihnachtsbaum, den Lichtern
und der Sackgasse.
Da ist gar keine Sackgasse.
Dort... dort gibt es eine Leiter, die zu einer Luke führt.
Wie jetzt? Warum haben Sie das nicht früher gesagt?
Ist eine dumme Geschichte. Ehrlich, sehr langweilig.
Also ich... habe einen Kredit aufgenommen, für die Geschäftserweiterung.
Die Wohnung verpfändet, Hypotheken im Ausland und dann Bäm - völlig verschuldet.
Also habe ich eine teure Lebensversicherung abgeschlossen.
Jetzt muss ich eigentlich nur noch sterben.
Aber nicht etwa von selbst, es muss unbedingt ein Unfall sein.
Also saß ich in diesem Zug und bat Gott, dass etwas Schreckliches passieren möge,
ein schlimmer Unfall oder so, damit die Versicherung nicht dahinter kommt.
Und hier ist es, die U-Bahn!
Irgendein Biest frisst uns auf.
Was für ein Glück! Ich hätte natürlich sagen können: "Nein Leute,
wir kommen hier ganz einfach raus." Aber ich wollte doch nicht nach Hause.
Bitte erzählen Sie allen,
dass ich bis zum Schluss ein Held war.
Du Schwein!
- Du dummes Schwein! - Dina... Dina.
Ich habe einen Menschen getötet!
Einen lebenden Menschen,
weil du kein Geld hast...
Ja? Ich bin keine Mörderin.
Meine Mama wartet auf mich. Wie konntest du nur?
Dina.
Dina, alles ist gut, beruhige dich bitte.
- Beruhige dich. - Wie konnte er nur?
Dina, wir schaffen das. Wir gehen nach Hause. Alles wird gut, ja?
Gib mir einfach nur das Schwert, in Ordnung? Lass es mich nehmen.
Alles gut, Dina, reg dich bitte nicht auf.
- Ich heiße Mascha... - Mascha. Mascha, sehr gut.
Setzt... setzt sich hin und... und verbrennt.
Verbrennt...
Was ist das nur?
Dascha.
Dascha.
Dascha, komm her.
Verstehst du, dass wenn das stimmt,
wir wieder tauchen und schwimmen müssen?
- Ja. - Und auch klettern. Schaffst du das?
- Was ist mit dir? - Ich werde dir folgen.
Aber du gehst zuerst, dann sie und dann ich.
Du musst es alleine schaffen, verstehst du?
- Ja. - Versprichst du's?
Sehr gut. Du schaffst das schon. Du schaffst alles.
Dascha, spring!
Gut, wir sind fast da. Dort, dort ist der Ausgang. Na komm.
Roman?
Roman?
Dascha, es ist ganz nahe jetzt. Geh schon mal vor, ich folge dir später.
Ich halte es auf und komme nach.
Roman?
Na los jetzt.
Dascha,
du hast es wohl nicht bemerkt - ich habe dir einen Antrag gemacht.
Also sag doch einfach Ja und renn los, okay?
Wir haben keine Zeit.
Dascha... Dascha?
Nein, Roman.
Nein.
Ich liebe dich nicht.
Ich bin mit Artjom zusammen.
Ich wollte es dir zu Hause sagen, aber wir sind nie zu Hause angekommen.
Opfere dich nicht auf für mich.
Genug von diesen Spielen,
die ihr hier alle spielt. Lass uns nach Hause gehen,
uns streiten, Sachen aufteilen und uns trennen.
Lass uns wie erwachsene Menschen auseinandergehen.
Dascha, er ist hier. Lauf jetzt bitte los. Ich liebe...
Renn, Dascha!
Bitte helfen Sie mir.
Ein Zug.
Da ist die Haltestelle. Los, kommt!
Dascha ist dort.
- Was? - Dascha ist dort.
- Artjom. - Was hast du gesagt?
- Artjom, weg hier. - Zschenja.
- Sie lebt. - Wo?
- Dort Dascha. - Wo ist sie?
Artjom. Der Ausgang...
Komm... komm.
- Bitte. - Lena?
- Lena! - Bitte.
- Lena! - Bitte!
Lena!
Lena.
Lena!
Ruhig. Ruhig, ruhig, mein Mädchen, ruhig. Alles gut. Alles wird gut.
Hörst du? Gleich da ist der Ausgang.
Warte, warte, dort sind Ärzte. Dort... dort wird alles gut, hörst du?
Ist... echt dumm gelaufen.
Alles gut...
Alles wird gut, hörst du?
Das mit dir und Dascha habe ich sofort gewusst.
Diese Schlampe hat schon im Kindergarten meine Spielsachen gestohlen.
Was redest du denn bloß? Du... du bist...
- Ist gut, ruhig, ruhig... - Ich dachte, wir gehen da runter
und sie ist tot. Ich würde dich trösten. Alles wäre wie immer.
Und jetzt krepiere ich hier
und er sagt, dass sie lebt.
Wie dumm ist das? Hör mal,
- Lena. - Ich, ich will das nicht. Ich will...
Lena! Ruhig.
Ruhig. Lena!
Lena!
Lena.
Dascha ist dort.
Dascha lebt.
Dascha dort.
Dort ist Dascha, sie lebt.
Kapiert.
Zschenja.
Geh nach Hause.
Geh.
Machen Sie sich bereit für das Training.
Stellen Sie sich gerade hin, Kopf hoch, Schultern zurück.
Marschieren am Platz, fertig und los!
Eins, zwei, drei, vier. Eins, zwei, drei, vier.
Mehr Energie! Und weiter.
Sehr gut gemacht.
Und jetzt entspannen Sie sich und atmen Sie tief durch. Gut.
Füße auseinander. Ellenbogen zur Seite,
die Arme seitlich aufgestützt, tief einatmen.
Eins, zwei, drei, vier. Eins, zwei, drei, vier.
Eins, zwei, drei, vier.
Miezi, braves Kätzchen, das sagt Miau.
Kätzchen...
Bitte, ich will nach Hause.
Bitte, bitte.
Ich möchte so gern nach Hause, bitte.
Bitte.
Bitte... bitte.
Dascha. Dascha.
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