All language subtitles for Get.Jiro.S01E06.Tokyo.Story.1080p.AMZN.WEB-DL.DD+5.1.H.264-playWEB

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Original subtitles

- Du bist spät dran. - Tut mir leid.

Bereite den Reis zu.

Jede Zubereitung,

jede Zutat verdient dieselbe Sorgfalt.

Wer sich auf Einzeltalente konzentriert, verliert das Gesamtbild aus den Augen.

Entscheidend ist, was sie gemeinsam ergeben.

Nochmal.

Es... Es tut mir leid.

Ich muss los.

Wir versuchen schon die ganze Nacht, dich zu erreichen.

- Wo zum Teufel warst du? - Mein Handy spinnt.

Dann kauf dir verdammt noch mal ein neues.

Ja! Etwas mehr Respekt vor deinem großen Bruder, Jiro!

Was hast du gesagt?

Ich hab gesagt, er soll dir Respekt zollen.

Du willst also sagen, dass mein eigener Bruder mich nicht respektiert?

- Was? Nein, so war das nicht gemeint! - Wie war es dann gemeint?

Ich meinte nur, er soll rangehen, wenn du anrufst.

Er hat doch gesagt, dass sein Handy spinnt!

- Entschuldige dich bei meinem Bruder! - Es tut mir leid, Jiro!

- Und? Alles klar bei dir? - Ja, mir geht’s gut.

Ich bin dein großer Bruder. Du kannst immer zu mir kommen.

Ja, das weiß ich.

Es heißt, du hast jetzt ‘ne Freundin.

Eine Ausländerin mit einem schönen, großen Arsch.

Wieso hast du das vor mir verheimlicht?

Ich verheimliche gar nichts vor dir.

Oh doch, das tust du.

Das eigene Blut kann man nicht täuschen.

Dann behalt’s eben für dich.

Doch wenn Vater abtritt und ich Oyabun werde,

brauche ich dich an meiner Seite.

Dann war’s das mit Geheimnissen.

Verstanden?

Na los! An die Arbeit.

- Bitte, Ichigo! Ich flehe dich an! - Schnauze!

Der hält sich für schlau! Ist aber dumm wie Brot.

Fahren wir!

Das wird nie wieder vorkommen, versprochen!

- Was wird nie wieder vorkommen? - Ich kaufe nie mehr bei den Nordkoreanern.

Und kaufe meinen Fisch nur noch bei euch!

Sag deinem Vater, ich hab meine Lektion gelernt!

- Was hast du gesagt? - Ich hab‘ meine Lektion gelernt!

Dein Essen hat mir nie geschmeckt.

Und ab jetzt wird dir auch nichts mehr schmecken.

Tut mir leid. Was hast du gesagt?

Ich versteh’ dich leider nicht.

Gute Nachrichten, Joji.

Mein Vater wird sich freuen, dass du deine Lektion gelernt hast.

Aber weißt du was? Mir ist das scheißegal.

Ich hab‘ dich nicht hergebracht, damit du daraus etwas lernst.

Ich hab‘ dich nur aus einem Grund hergebracht.

Ich will meinen Schlag verbessern.

Ein Texaner aus der Little League bringt den Runner bis zur dritten Base.

- Das reicht, Ichigo. - Stör mich jetzt nicht!

- Jiro, Jiro, Jiro! Was soll der Scheiß? - Du weißt, dass ich Baseball nicht mag.

Wir müssen dich abhärten.

Hey! Was zum Teufel ist hier los?

Du solltest ihn nicht töten!

Du kannst nicht mal eine einfache Anweisung befolgen

und willst den Clan übernehmen?

Sieh nicht mich an, Vater. Dein Sohn mit dem Katana war es!

Jiro.

Du hättest Joji nicht ohne meine Erlaubnis töten dürfen.

Tut mir leid, Vater.

Schafft die Leiche weg und macht hier sauber.

Ihr habt meinen Vater gehört. An die Arbeit!

AUTHENTISCHE ITALIENISCHE KÜCHE

Sieht gut aus.

Lass mich das beurteilen.

Nein, vergiss es.

- Deine Spaghetti con la bottarga? - Ja.

Ja. Aber da stimmt etwas nicht. Irgendwas fehlt.

Wie wär’s, wenn du etwas zubereitest?

Ich hab schon die ganze Woche Lust auf Sushi.

Ich bin noch nicht bereit. Du erfährst es als Erste, wenn ich es bin.

Du kochst also nicht für mich und ich nicht für dich.

Was sollen wir dann machen?

- Verhungern, schätze ich. - Dafür hat Gott die Antipasti erfunden.

Der Mozzarella kommt aus Kampanien. Die Salami aus Kalabrien.

Der Parmesan kommt natürlich aus der Emilia-Romagna, wie der Prosciutto.

Und beim Wein dachte ich, wir gönnen uns etwas Besonderes.

Der kommt aus Sardinien.

Es wäre eine Sünde, wenn Tokios bestes italienisches Restaurant leer bliebe.

Als sie mich als Köchin einstellten, sah ich diesen Ort voller Essen,

Lachen und guter Stimmung vor mir.

Ein Ort, der mich an meine Familie in Italien erinnert.

Ich wusste nicht, dass das alles nur eine Fassade sein würde.

So eine Verschwendung.

Deine Bosse könnten hier ein erfolgreiches Restaurant haben.

Es ist erfolgreich.

Bevor wir zumachen, kommt jemand mit einer Tasche voller Geld und sagt:

- Sieh nur, was du heute geleistet hast! - Und trotzdem bin ich dein einziger Gast.

Ja, genau deshalb bist du mir so wichtig.

Vater, entschuldige, dass ich so spät nach Hause komme.

Du musst dich nicht entschuldigen.

In deinem Alter sollte man erst nach Hause kommen, wenn die Sonne aufgeht.

- Warum bist du noch wach? - Ich konnte nicht schlafen.

Jiro, sei so gut

und mach mir was zu essen.

Das ist köstlich, Jiro.

Selbst an einem einfachen Katsu Sando

sehe ich, wie geschickt du bist.

Es erinnert mich an das Essen deiner verstorbenen Mutter.

Danke, Vater.

Wie siehst du dich selbst?

Bist du ein Koch?

Oder ein Yakuza?

- Ich hatte gehofft, beides zu sein. - Unmöglich.

- Eines muss dem anderen weichen. - Ich verstehe.

Ach wirklich? Der Krieg naht.

Man sagt, sie sei halb Italienerin, halb Japanerin.

Zwei alte Kulturen vereint. Kein Wunder, dass sie so schön ist.

Liebst du sie?

Ja, Vater. Sehr sogar.

Wenn ich sie finden kann, können unsere Feinde sie auch finden.

Manchmal müssen wir das, was wir lieben, opfern, um es zu beschützen.

Du bist früher da als erwartet.

Bereite den Reis zu.

Stimmt etwas nicht?

- Ich muss die richtigen Worte finden. - Dann wähle sie mit Bedacht.

Denn das Mundwerk ist die Quelle des Unheils.

Ich kann nicht länger Ihr Lehrling sein. Ich höre auf.

Ich war nicht ehrlich zu Ihnen. Sie wissen nicht, wer ich bin.

Ich habe Sie enttäuscht.

Aber ich werde Ihnen immer dankbar sein für alles, was Sie mich gelehrt haben.

Vergeben Sie mir.

Warte.

Du liegst falsch. Ich weiß genau, wer du bist.

Dieses Messer stammt aus der Kamakura-Zeit.

Es wurde vom großen Meister Yoshimitsu gefertigt.

Behandle es mit Respekt, Jiro. Geh sorgsam damit um.

Es ist ein Geschenk von einem alten Meister an seinen jungen Schüler.

Es soll dich daran erinnern, wer du wirklich bist.

- Was hast du für mich, mein Sohn? - Warts nur ab, Vater.

Ich habe einen neuen Fischlieferanten gefunden.

Und ja, bevor du fragst: Sie sind etwas... überreif.

Aber ich habe es durchgerechnet.

Der günstige Fisch senkt unsere Kosten um dreißig Prozent.

Wir kaufen ihn sogar über eine Scheinfirma,

damit keine Verbindung zu uns besteht.

So wahren wir unseren tadellosen Ruf und streichen trotzdem die Gewinne ein.

- Er ist verdorben und sicher auch giftig. - Das ist doch nicht unser Problem, oder?

Kein anständiges Restaurant würde so etwas je servieren,

geschweige denn kaufen.

Dann verkaufen wir es an die Armen. Hungrige Menschen essen alles.

- Nein. - Warum nicht?

Weil es unehrenhaft ist, Ichigo!

Wir sind Yakuza!

Wir entscheiden, was ehrenhaft und was unehrenhaft ist!

Falsch! Ich bin der Oyabun!

Ich entscheide, was ehrenhaft und was unehrenhaft ist.

Das macht mich krank.

Ich hab’s geschafft!

- Hey. - Jiro!

Jiro! Schön, dass du da bist. Ich glaube, ich hab’s geschafft.

Ich bin es völlig falsch angegangen.

Ach wirklich?

Ich wollte ein rein italienisches Gericht zubereiten.

Aber das bin nicht ich.

Ich bin schließlich auch Japanerin. Und da kam mir die Idee.

Die italienische und die japanische Küche haben so viel gemeinsam.

Die Verwendung von Öl, Rogen von Meeräsche oder Thunfisch,

etwas zerstoßener roter Paprika oder Chili.

Die Italiener sagen:

Egal, was sonst auf dem Teller liegt, die Pasta ist das Wichtigste.

- Und in Japan steht der Reis im Fokus. - Ja, da hast du recht.

Ich musste dem Gericht nur meine eigene Note verleihen.

Glückwunsch, Miyako.

Stimmt was nicht?

Miyako, wir dürfen uns nicht mehr sehen.

- Wovon redest du? - Du kennst meine Familie.

Ich weiß, dass du nicht wie deine Familie bist.

Doch, das bin ich, Miyako, der loyale Sohn eines Yakuza-Bosses.

Aber du bist auch der Mann, den ich liebe.

Solange wir zusammen sind, bist du nicht sicher.

- Verstehst du? - Ich bin bereit, dieses Risiko einzugehen.

- Verstehst du? - Aber ich nicht.

Und dabei war ich endlich bereit, dir mein Essen zu servieren.

Probiere wenigstens davon,

damit du etwas hast, das dich an mich erinnert.

Es ist perfekt. Genau wie du.

Deinem Gesicht nach zu urteilen, hast du schwere Entscheidungen getroffen.

Ja, richtig.

Ich habe lange nachgedacht.

Ich habe auf dich gewartet, mein Sohn.

Darauf, dass du deine Entscheidungen triffst und handelst.

Wenn ich zurücktrete, wirst du meinen Platz einnehmen, Jiro.

Vater, was ist mit Ichigo?

Normalerweise wird der älteste Sohn Oberhaupt des Clans,

aber dein Bruder versteht die Regeln der Yakuza nicht.

Er ist zu ungestüm, zu leichtsinnig

und tut, als wären wir gewöhnliche Kriminelle.

Doch du bist anders, Jiro.

- Du wärst ein würdiger Nachfolger. - Ichigo wird das nicht akzeptieren.

Ich rede mit ihm. Er wird es verstehen.

Doch ich muss wissen: Trittst du meine Nachfolge an, wenn die Zeit kommt?

Du wirst dich der Aufgabe stellen, wie damals, als deine Mutter starb.

In einer besseren Welt hättest du Koch werden dürfen.

Aber das ist nicht die Realität.

Du weißt, wozu dein Bruder fähig ist.

Die Straßen werden blutrot sein, wenn er die Macht an sich reißt.

Ich werde tun, was immer du von mir verlangst.

Jiro soll also dein Nachfolger sein? Und ich nicht?

- Ichigo? - Ich hab alles gehört.

Du wirst Jiro zum Oyabun machen.

Das war mein Geburtsrecht.

Meins!

Ich verstehe deine Enttäuschung, doch ich muss zum Wohl des Clans handeln.

Und was wird aus mir? Ich soll mich meinem jüngeren Bruder unterordnen?

Du sollst ihn führen, ihm helfen, ihm Halt geben.

Schnauze!

Rede nicht mit mir, als wäre ich ein Kind!

Wenn du mich nicht liebst, Vater, hättest du es mir einfach sagen können.

- Dann wär ich meinen eigenen Weg gegangen. - Was? Nein!

Ich liebe dich so sehr, Ichigo.

Ich liebe dich so, wie nur ein Vater seinen Erstgeborenen lieben kann.

Das hat gar nichts damit zu tun.

Natürlich liebe ich dich, mein Sohn!

Du nennst mich immer noch deinen Sohn, obwohl ich dich enttäuscht habe?

Es ist nicht deine Schuld.

Ich konnte einfach nie Nein zu dir sagen.

Deshalb hast du nie gelernt, dich zu zügeln.

Nicht du hast als Sohn versagt. Ich habe als Vater versagt.

Ich verstehe. Du hast wie immer recht, Vater.

Du hast versagt. Immer und immer wieder.

Und dafür wirst du bezahlen.

Du hast versagt! Versagt! Versagt!

Vater!

Bitte! Du musst wach bleiben!

Jiro! Ich dachte, wir wären Brüder.

Ichigo! Hast du das getan?

Du warst die ganze Zeit gegen mich.

Und hast Vater auf deine Seite gezogen.

Nein, das stimmt nicht!

Was hast du unserem Vater eingeflüstert?

Wie hast du ihn dazu gebracht, sich gegen mich zu wenden?

Wir müssen ihn ins Krankenhaus bringen! Hilf mir!

Natürlich. Einen Moment.

Nein!

Ichigo.

Wir haben uns sofort auf den Weg gemacht.

Jiro hat unseren Vater getötet! Seht nur!

Schnappt ihn euch!

Schnappt euch Jiro!

- Jiro? Was du letztens gesagt hast... - Vergiss alles, was ich dir gesagt habe.

Alles.

Ich stecke in Schwierigkeiten, aber ich habe einen Plan.

Fahr zum Flughafen. Los! Ich warte auf dich.

- Jiro... Ich liebe dich. - Ich liebe dich auch.

Miyako!

Miyako!

Nein!

- Hä? Was zum Teufel? - Wir müssen uns beeilen!

Jiro!

Die Sonne steht heute hoch über Los Angeles.

Blauer Himmel, eine leichte Brise, Temperatur um die 24 Grad.

Bleiben Sie dran.

Wir haben noch mehr Musik, um Sie durch den Tag zu bringen.

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