All language subtitles for Oderbruch.S02E03

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Original subtitles

[Windrauschen]

[Fußstapfen]

[schnelles Atmen]

[Napf klirrt]

[schnelles Atmen]

[metallisches Klopfen]

[bedrohliche Gitarrenmusik]

[Schlürfen]

(Englisch)

[bedrohliche Musik]

[Napf klirrt]

[Wind pfeift]

[Schuss hallt]

[zittriges Atmen]

[Schuss]

[lautes Atmen]

[Rascheln]

[dumpfer Schuss]

[lauter Schuss]

[tiefes Einatmen]

[Schuss, Klirren]

[Tür öffnet sich laut]

[Rascheln]

(Kai) Hab etwas von meinem Blut reingemischt.

Du hast die ganze Nacht Krämpfe gehabt.

Ruh dich aus.

Du musst bis heute Abend wieder fit werden.

- Was ist heute Abend? - Cristobal hat zwei Gefangene.

(Kai) Das Mädchen ist in einem schlechten Zustand.

Wir müssen es heute machen.

Sonst sind wir wieder zu spät.

(Kai) Ich fahre jetzt nochmal hin und checke alles.

(stottert) Können wir da bitte noch einmal kurz drüber reden?

Wir brauchen Menschenblut.

Tierblut allein wird uns nicht stark genug machen.

Da kümmere ich mich später drum.

- Kai, wir wissen nichts über diesen Mann.

Wir müssen ihn mindestens noch ein paar Tage beobachten, bis...

(laut) Mann, bis dahin ist das Mädchen tot!

Ich bin in ein paar Stunden zurück.

[Tür knallt]

[Stöhnen, Würgegeräusche]

[tiefes Luftholen]

[Husten]

[Würgegeräusche]

[Stöhnen]

[spannende Musik]

[elektronische Musik, flüsternde Stimmen im Hintergrund]

(Zajak) Komm mal her!

[Vera lacht]

(Zajak) Hey!

Ich weiß, das ist nicht das ideale Hundespielzeug, aber ich...

... ich habe im Moment nichts anderes.

Er scheint ihn zu mögen.

Meine Mitbewohner dürfen nicht sehen, dass der Hund hier ist. - Okay.

Die sind echt streng und ich bin eh schon nicht sehr beliebt.

Willst du ihn mal kurz auf den Schoß nehmen?

-Wirklich? - Ja.

(Vera) Ich kann mal gucken, ob er dich lässt. Komm mal her, Puntito.

- Achtung. - Hallo.

(Vera) Die Beine so ein bisschen zusammen. Sehr gut.

(Zajak) Hi, Puntito. (Vera) Fein! Sehr gut.

(Zajak) Hey, mein Freund.

Hey, hey.

Warum hast du einen Zauberwürfel für Blinde?

Er gehörte meinem Sohn.

Ah.

Mein Sohn war blind. Hat immer gern damit gespielt.

Sorry, ich wollte nicht... Tut mir leid.

Nein, ist schon okay. Ist lange her.

Hast du noch mehr Kinder? Familie?

(Zajak) Meine Frau und ich...

Wir sind nicht so gut damit umgegangen.

Hat nicht funktioniert. Aber wie gesagt, ist lange her.

Was ist denn das mit deinen Fingern? - Vom Cello.

Die Hornhaut ist gerissen und hat sich entzündet.

Ich muss aber immer wieder spielen. Ist wie ein Teufelskreis.

Ich hab... das mittlerweile chronisch.

Kannst du das nicht ausheilen lassen?

[Vera verneint]

Ich hab Prüfungen. Die muss ich bestehen.

Sonst äh... verliere ich mein Stipendium. Und ich kann mir...

die Studiengebühren nicht leisten.

Können deine Eltern nicht aushelfen?

Doch, können sie. Aber ich will das nicht.

Sorry, ich muss wieder runter in den Keller, üben.

Ja, natürlich.

- Darf ich mal? - Ja, unbedingt.

Ich möchte nicht, dass das komisch rüberkommt, aber...

In meiner derzeitigen Wohnung ist ein Zimmer frei.

(Zajak) Steht leer. Da kannst du jederzeit üben.

Bring Puntito mit. Dann gewöhnt er sich an mich.

Danke. Aber ich kann das nicht annehmen.

Das würde dich auch stören.

Wie du willst. Wenn du es dir anders überlegst.

(Vera) Ich denk drüber nach.

Puntito mag dich. Ich glaube, noch ein Treffen und er gehört dir.

[Vogelschreie]

[melancholische Musik]

[Kameraklicken]

[Windrauschen]

[bedrohliche Klänge]

[Schiffshupe]

[Kran dröhnt]

[Seufzen]

[Motorgeräusche]

[Tür knarrt]

[Tür schließt]

(Vampir flüstert) Ion hat unser heiligstes Gesetz gebrochen.

Brudermord.

Er hat einen Strigoi enthauptet.

(Mönch) Ich war dabei. Mir ist bewusst.

(Vampir) Manche sagen, er habe seinen Verstand verloren.

Ich höre von der Bildung von zwei Lagern.

Die ersten Halbblüter wenden sich ab.

Es heißt, man versucht Ion zu stürzen.

(Mönch) Diese Gerüchte existieren seit Jahren.

Ion hat alle diese Bestrebungen im Keim erstickt.

Vor allem jetzt, wo er auch vor Brudermord nicht zurückschreckt,

wird es keiner wagen, sich ihm entgegenzustellen.

Ohne ein Starkblut als Anführer haben die Abtrünnigen keine Chance.

(Vampir) Wer sagt, dass sie kein Starkblut haben?

(Mönch) Wer? (Vampir) Ich weiß es nicht.

(Vampir) Aber Ions Sohn, Quito,

soll das Kloster gegen den Willen seines Vaters verlassen haben,

um Magdalena Kring zu finden.

(Mönch) Das ist nicht wahr. Quito liegt krank in seinem Gemach.

(Vampir) Das sagt seine Zibbe.

(Mönch) Niemand wird Quito folgen.

Jeder weiß, dass sein Blut von Krankheit verseucht ist.

(Vampir) Und jeder weiß auch: wer die Frau hat, hat die Macht.

Wenn Quito Magdalena Kring findet,

wird er sie nicht seinem Vater überlassen.

[Rascheln]

[dumpfer Knall]

[Knarren, spannende Musik]

[Klopfen]

[Tür fällt ins Schloss]

Was machst du da?

Quito hat sich übergeben. Ich muss alles waschen.

Ich muss mit ihm sprechen.

Er ist im Bad.

Er ist immer noch sehr krank.

[Tür quietscht]

[Tür fällt ins Schloss]

Wo ist er?

[bedrohliche Musik]

Triff mich um 6 Uhr in der Kapelle.

[spannende Musik]

[heftiges Atmen]

[Fiepen, Stimmen wispern]

[Handy vibriert]

[Herzschlag]

[Pulsschlag]

[erleichtertes Aufatmen]

[Deckel klirrt]

[bedrohliche Musik]

[aufgeregtes Atmen]

[Quietschen]

[metallisches Rumpeln]

[spanische Musik]

[Stimmengewirr, Geschirrklappern]

[unverständliches Gespräch]

[unverständliches Gespräch]

[bedrohliche Musik]

(Spanisch)

[Flasche klirrt]

(Quito) Ich gehe davon aus, dass du Deutsch verstehst.

Es gibt zwei von unserer Art, die fest entschlossen sind,

uns einen nach dem anderen auszulöschen.

Bislang waren sie leider ziemlich erfolgreich.

(Quito) Ich muss sie finden.

Deshalb habe ich mich in ihre Lage versetzt.

[Grillenzirpen]

Wenn ich uns jagen würde, dann würde ich zuerst

die Schwächsten im Rudel ins Visier nehmen.

Das heißt diejenigen, die Fehler machen.

Sei es aus Dummheit, sei es aus Arroganz.

(Quito) Du bist so unvorsichtig,

dass ich davon ausgegangen bin, dass sie dich finden würden.

Und das haben sie.

Du musst sterben.

(Quito) Aber das ist nicht der entscheidende Punkt.

Wissentlich wichtiger als dein Tod ist das,

was du deinen Mördern sagst, bevor sie dich umbringen.

Lerne es auswendig und dann verbrenne es.

Es ist essentiell, dass sie genau diese Worte von dir hören.

[Handy vibriert]

(Quito) Wir haben dich viel zu lange mitgeschleppt.

Und du hättest einen bedeutungslosen Tod verdient.

Aber du bekommst eine letzte Aufgabe, die nicht nur deine Schuld begleicht,

sondern auch dafür sorgt, dass unsere Art

nicht mehr vom Aussterben bedroht ist.

Finde Trost in dem Gedanken,

dass dein Name in unsere Geschichte eingehen wird,

als mutiger Bote, der sein Leben dafür gibt,

dass wir alle weiterleben können.

Sie werden sehr bald zu dir kommen.

Und du wirst ihnen keinen Schaden antun.

Du wirst sie machen lassen, weshalb sie gekommen sind.

Das hier ist deine einzige Aufgabe.

(Quito) Ich überlasse dich jetzt Fayez.

Er wird dir erklären, was passieren wird,

solltest du dich diesem Befehl widersetzen. Cristobal.

[spannende Musik]

[Motor läuft]

[Handy vibriert, Autos hupen]

[lautes Hupen]

[Freizeichen]

[Kühe muhen]

[Telefon klingelt]

Hallo?

Ich bin's.

[melancholische Musik]

Maggie?

[gehaucht] Ja.

Ich wollte dir nur sagen, dass es mir gut geht.

Was ist passiert?

(Alois stottert) W-wo bist du?

Kann ich dir nicht sagen.

Komm nach Hause...

Lass mich dir helfen.

- Das kannst du nicht. - Das hast du immer gesagt.

Lass mich das bitte selbst entscheiden.

(Maggie) Ich kann nie mehr zurück.

Ich muss sicher gehen, dass dir nichts passiert.

(Maggie) Nach der Sache im Oderbruch, war da die Polizei bei dir?

Hast du denen gesagt, dass...

...das Baby,

was du weggegeben hast...

Hast du denen gesagt, dass Vera mein Kind ist?

(Alois) Nein.

Okay.

[Seufzen]

- Habe ich sie geliebt? - Ja.

Deshalb hast du sie ja weggegeben.

Danke für alles.

Leb wohl.

[Auflegeton]

[melancholische Musik]

[fernes Hundegebell]

[Freizeichen]

[melancholische Musik]

[zittriges Atmen]

(Kai) Die Strigoi haben sie gefunden.

Sonst hätten sie das nicht getan.

[Cellomusik]

[Handy vibriert]

(span.) Hallo?

(Vera) (deutsch) Hallo? Wer ist da?

Ich höre Sie atmen. Wer sind Sie?

Rufen Sie mich nicht mehr an.

[Türöffnen]

Wo warst du überhaupt?

(Kai) Wir müssen Menschenblut besorgen.

Mach dich fertig.

Wir machen das jetzt.

[Verkehrsgeräusche]

[spannende Musik]

[dumpfes Rauschen]

[Rauschen]

[metallisches Klirren]

[spanisches Stimmengewirr]

[unverständliches Gespräch]

(Kai) Er ist alleine. Nur sein Hund.

(Maggie) Wenn das erledigt ist, müssen wir uns zurückziehen.

Wenn die bei unseren Eltern waren, wer weiß, wie nah die an uns sind.

Und wir brauchen auch einfach Zeit, um über ein paar Dinge zu reden.

(Kai) Siebzig-Dreißig.

[dumpfes Abstellen]

[metallisches Reiben]

[metallisches Klirren]

[Seufzen]

[Türklingel]

[Türquietschen]

- Hi. - Hey.

(Zajak) Komm doch rein.

Ist das wirklich okay?

(Zajak) Jaja, absolut.

Da lang.

[außer Atem]

Guck mal. Das ist dein neues Zuhause.

Das ist dein Raum.

Ich hab dir Kaffee gemacht. Ist in der Thermoskanne.

Und da ist auch Hundefutter und Wasser.

Wenn du was brauchst, sag Bescheid, ich bin nebenan.

- Fühl dich wie Zuhause. - Danke.

[außer Atem]

[Knistern]

[Stimmen wispern]

[Reißverschluss]

[geheimnisvolle Musik]

[Tür knarrt]

[Tür fällt ins Schloss]

Familiäre Beziehungen mit Zibben sind seit jeher missbilligt.

Und doch gibt es sie immer wieder...

hinter verschlossenen Türen.

[bedrohliche Musik]

Ich weiß, dass du mehr als nur Quitos Zibbe bist.

Es hat keinen Sinn, es zu leugnen.

[bedrohliche Musik]

Vielleicht sollte unser Arzt Sophie mal wieder genauer untersuchen.

Sie wird eine gute Zuchtmutter sein.

Ich weiß, dass ihr etwas plant.

In Anbetracht des Zustandes unseres Fürsten

befinde ich mich in der misslichen Lage,

mit Quitos Überzeugung zumindest in Teilen...

übereinzustimmen.

Wir könnten Verbündete sein.

Warum sollen wir Ihnen trauen?

Die Frage stellt sich nur, wenn ihr eine Wahl hättet.

Was immer ihr vorhabt...

sorgt dafür, dass ich davon genauso profitiere wie ihr selbst.

Wenn ihr das tut, ist euer Geheimnis bei mir sicher.

Ich gebe Ihnen mein Wort.

Leider reicht das Wort einer Zibbe nicht aus.

Ich muss es von Quito selbst hören.

-Dann müssen Sie ein Telefonat nach draußen arrangieren.

Sophie...

Sie kann gehen. Du bleibst.

[Bank knarzt]

Ich muss wissen, wie euer Plan genau aussieht.

Je mehr ich weiß, desto besser sind eure Chancen.

Du könntest damit anfangen mir zu sagen, wo Quito ist.

Und dann würde ich gerne wissen...

was in der Kiste ist, die du in seiner Kammer versteckst.

[Musik schwillt an]

[Knacken]

[lautes Atmen]

[Rumpeln]

[Schrei]

[Schrei]

(Zajak) Hey, wie läuft's?

[Räuspern] Nicht gut.

Ich nehme Schmerzmittel, die machen mich müde und...

die Pflaster machen es auch nicht leichter.

(Zajak) Mach mal eine Pause, damit das heilen kann.

(Vera) Meine Lehrerin mag mich nicht.

Wenn ich durchfalle, habe ich nichts vorzuweisen.

Müsste ich bei Null anfangen.

Zurück nach Zürich zu meinen Eltern...

Würd lieber auf der Straße leben.

Was ist denn so schlimm an deinen Eltern?

Ich wurde adoptiert und wir haben uns...

nie besonders gut verstanden. - Okay.

Und deine echten Eltern?

Keine Ahnung. Nie kennengelernt.

Wolltest du nie wissen, wer sie sind?

(Vera) Doch. Ich verstehe das nur nicht.

Sein Kind aufgeben...

Es gibt bestimmt gute Gründe dafür, aber ich...

Du würdest wahrscheinlich alles tun, um deinen Sohn zurückzubekommen.

Andere Leute geben ihr Kind einfach weg.

Haben sie nie versucht, dich zu finden?

(Vera) Meine richtige Mutter hat sich

vor 'ner Weile bei meinen Adoptiveltern gemeldet.

Sie wollte aber nicht mit mir sprechen, sondern nur...

sichergehen, dass es mir gut geht.

Um ihr Gewissen zu beruhigen, schätze ich.

Sie hat mir eine Notfallnummer hinterlassen, aber ich...

konnte mich bis jetzt nicht dazu bringen, sie anzurufen.

[melancholische Musik]

Okay. Hier ist eine Idee.

Du bestehst diese Prüfung. Einfachste Übung.

Und dann fühlst du dich gut und stark genug.

Und dann rufst du sie an, erzählst ihr davon.

(Zajak) Was meinst du?

Okay.

Okay.

Ich geh wieder üben.

[Cellomusik]

[Tippgeräusche]

[spannende Musik]

[unruhige Musik]

[Musik schwillt an]

[Hund bellt laut]

[fernes Hundegebell]

[Hundegebell geht weiter]

Shhh.

[Hundegebell stoppt abrupt]

[Tür quietscht]

Ähm.

[Cristobal lacht]

[kurzes Auflachen]

[Stuhl knarrt]

[kurzes Auflachen]

[Rumpeln]

[Cristobal schreit]

[Maggie schnappt nach Luft]

[Knall]

[Keuchen]

[Maggie schreit]

[Hundegebell]

[bedrohliche Musik]

[lauter Knall]

[Kampfgeräusche]

[Glas klirrt]

[Glas zerbricht]

[außer Atem]

[Messerstiche] [Cristobal schreit]

[langer Schrei]

[Ächzen]

[Cristobal schreit und ächzt]

[Maggie brüllt animalisch]

[leise, dumpfe Kampfgeräusche]

[Aufschrei]

[Ächzen]

[spannende Musik]

(Fayez) Wir müssen runtergehen und nachsehen.

Warte.

[Maggie stöhnt]

[schnelles Atmen]

[Schuss]

[weitere Schüsse]

[lautes Atmen]

[Schuss]

[Schuss]

[Cristobal wimmert]

[Schüsse gehen weiter]

[Klirren]

[Klicken ohne Schuss]

[Ächzen]

[Klirren]

[spannende Musik]

[leise Cellomusik]

[dumpfer Knall]

[Cristobal hustet]

[Husten geht weiter]

Komm schon, sag es.

[melancholische Cellomusik]

[Maggie schluchzt auf]

[Schluchzen geht weiter]

(Kai) Wovon redet er da?

Was hat er damit gemeint?

Maggie?

Was für 'ne Tochter?

(Maggie) Wir müssen gehen.

Du hast gesagt, du hast das Kind nie bekommen.

[Maggie schreit] Jetzt!

Er hat es gesagt.

(engl.) Was jetzt?

Sie wird uns direkt zu ihrer Tochter führen.

So bekommen wir beide.

[Schritte]

[bedrohliche Musik]

(Kai) Maggie, wo fahren wir hin?

[Musik schwillt an]

[Freizeichen]

[spanische Mailbox]

[Musik schwillt weiter an]

[Frosch quakt]

Untertitel: Lea Inselmann, digital images GmbH, Halle (S.), 2025

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