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Scheißleben. Wird nie besser.
Und der Rücken schmerzt auch schon wieder.
Man müsste, man sollte.
Quatsch. Die eine Schicht macht auch nicht reicher.
Ich hab Sodbrennen.
Man könnte doch, naja, 20 Mark sitzen dran, warum nicht?
Scheiße. Ich hab vielleicht schon Magengeschwüre.
Man müsste mal eine Radikalkur machen, alles richtig auskotzen.
Wenn ich jetzt auf dem Magen feiern müsste, hätte ich gleich die Papiere.
Aber vielleicht hilft der Alkohol wirklich.
Mal richtig einen saufen.
Ruhe hatte ich nie Last mit dem Magen.
Aber der verdammte Ärger.
Und der muss runtergespült werden.
Außerdem bin ich am nächsten Tag immer geil. Und Gisela Spatz hat so lange
nichts mehr von mir gehabt.
Und das noch.
Morgen. Morgen.
Einschreiben.
Unterschreiben.
Wiedersehen. Wiedersehen.
Willst du was, Heiner? Was soll'n sein?
Bist du auch schon wach?
Ja!
Dass der Junge auch immer so früh wach wird.
Nee.
Jetzt aber raus!
Ist schon halb neun!
Tür zu!
Ja!
Raus! Zwecklos.
Was hat der Postbote gewollt? Der Postbote? Ach so, was kann schon sein.
Nein. Wieso?
Bei nochmaligem Arbeitsausfall ihrerseits sehen wir uns gezwungen, ihr
Arbeitsverhältnis zu kündigen. Wie?
Habe ich richtig gehört?
Gisela, wie oft war ich in diesem Jahr am Krankfeiern?
Du warst doch dieses Jahr erst zweimal am Feiern. Ja, und jedes Mal einen Monat
wegen der Bandscheibe. Und der Arzt sagt doch selbst, das wird erst besser, wenn
du gar nicht körperlich arbeiten würdest.
Jetzt bist du noch eine Baustelle im Querschlag. Das habe ich alles dem
Obersteiger Eichel zu verdanken.
Scheißkerl. Nicht solche Ausdrücke vor dem Kleinen.
Denkst du, ich sage nicht Arschloch?
Aber Thomas!
Aber ein richtiger Kumpel spricht doch so.
Woll, Papi? Nee, Thomas, du wirst kein Kumpel mehr.
Du wirst was anderes, was besseres als dein Ollerpapi.
Und ewig auf dem Pütti, scheiß Maloche. 13 Jahre lang nutzt man sich die
Bandscheibe ab und schuftet und schuftet.
Und jetzt mit 35 kann man wie ein Bekloppter auf die Baustelle schippen.
Hast nur Schmerzen im Buckel und kriegst dann dafür auch nur 36 Möpse. Nee.
Und im Bett ist es auch nicht mehr so am Klappen.
Was ist im Bett nicht am Klappen?
Das soll schon nicht klappen.
Schlafen natürlich.
Der Papi drückt die Mami jetzt weniger.
Nimmt sie nicht mehr so oft in die Arme, Thomas, weil er sich Sorgen macht.
Wegen dem Eichel bin ich nicht auf die Steigerschule gekommen.
Aber ab 1. Januar haben wir die Einheitsgesellschaft. Da ist der Kumpel
wieder gefragt.
Nee, nee.
Dem Eichel bin ich ein Dorn im Auge.
Das Feiern ist nur ein Vorwand. Ich soll einfach abgeschossen werden, weil ich
ihm das Genick brechen könnte.
Man muss den Ärger einfach runterspülen.
Außerdem habe ich Georg schon lange nicht gesehen.
Nee, ich gehe vernünftig zum Maloche, wie immer in den letzten Jahren.
Jetzt habe ich wieder Sodbrennen.
Ach, scheiß drauf.
Prost, Obersteiger. Prost, Leute.
Glück auf.
Glück auf.
Glück auf.
Glück auf.
Tag, Rosi. Geht euch nicht da?
Doch, hinten. Kommt gleich.
Israel?
Kopfpinne. War gestern ein bisschen toll.
Aha.
Auf, Obersteiger.
Nimmst du mutig das Lockenwickler, um deine Haare so hinzukriegen?
Natur! Wo arbeitest du denn?
Eigentlich Bandfahrer. Jetzt vertrete ich aber Luki an der Füllstelle.
Jetzt pass mal auf.
Na, hast du denn keine Angst, dass du beim Zauberladen mit deinen langen
Haaren in die Umkehrrolle kommst? Ich stehe ja beim Schippen mit den Augen zur
Umkehrrolle, Opa.
Hinten sind die Haare lang, Obersteiger Heiche.
Hinten!
Hauptsache, deine Haare werden nicht mal so lang, dass du beim Schippen unten
drauf trittst.
Hauptsache, wir gefallen uns und den Mädchen.
Jedenfalls besser als ein dicker Bauch.
Heute sind wir privat.
Da kann man seine Meinung frei äußern. Wir sind ja nicht auf unserem
Polizeipit. Was heißt hier auf unserem Polizeipit?
Dachlosigkeit ist das.
Warum denn nicht?
Mir hat mal einer erzählt, dass ein gewisser Obersteiger vor Kohle am
Schreien war.
Ihr müsst mal lochen, dass euch zu Hause der Suppenlöffel aus der Hand fällt.
Eure Frauen vögel ich schon.
Du willst doch nicht behaupten, dass... Namen war ich ja wohl nicht am nennen.
Horst, lass jucken, Kumpel.
Rosi im Bier, bitte.
Obersteiger Eichel? Ja?
Euch fehlen doch Kumpels an alle Ecken und Enden. Ja, sicher.
Warum krieg ich denn dann blauen Brief?
Einerseits werbt ihr dauernd und... Ja, aber Kerl, du weißt, bei uns wird nach
Leistung bezahlt. Du hast die letzte Zeit nicht viel gebracht, mein Junge.
Hören Sie doch auf.
Ich hab immer meine Maloche gemacht. Und an eine scheiß Baustelle?
Da arme ausreißen für lau.
Na, geh doch in den Streb, Kumpel, wenn du mehr verdienen willst.
Genau richtig.
Heiner, dein Bier. Danke, Rosi.
Das ist eine Gemeinheit.
Da gibt es einen Obersteiger, der die Sicherheitsbestimmungen missachtet.
Kommt vor Kohle und vergisst die Wetterverhältnisse zu messen.
Fünf Minuten später kommt einer und stellt fest, dass der Bude mit 5%
Vollgas steht.
Heiner, was willst du leiden?
Heiner, was will ich tun?
Pass auf, ich besuche dich und wir sprechen mal über deine Sorgen und Nöte.
Du weißt.
Der Ober hat langen Arm. Und ich darf dann immer Bier holen? Und der Ober will
sich ein bisschen mit Gisela vergnügen.
Fehlanzeige. Meine Frau ist mir treu.
Quatsch. Kannst du denn mit deiner Bandscheibe noch voll mal logen?
Wie, wenn ich in der DDR abhau?
Krisenfeste Arbeit, freier Umzug, sofort gut und billige Wohnung.
Gisela wird überall mitkommen, wenn ich nur so bleib, wie ich bin.
Naja, wahr.
Fleißig im Sex.
Bin lange nicht mehr dran gewesen.
Na ja, morgen aber.
Heiner, altes Kumpelschwein. Lange nicht gesehen.
Wie geht's?
Alles scheiße.
An der Baustelle bin ich abgeschossen.
Die können es ja mit einem machen.
Hätte ja eigentlich Mittagsschicht. Gehe aber nicht hin. Mir ist schlecht.
Na, dann sauf mal ein. Das hilft immer.
Wie sag ich?
Schillers Glocke läutet auch für euch.
Na dann Prost.
Prost.
Du, man müsste dem Eichel den Mistkopf mal eins auswischen.
Glaub mir.
Ich werde mir mal den Adolf vorknöpfen.
Meinen Kumpel hängen lassen, so was gibt es doch gar nicht.
So was.
Komm, nimm doch einen.
Sauere Schnauze, dumpfer Schädel, gibt die größte Kraft im See. Prost. Prost.
Weißt du noch, wie du mich vor zehn Jahren, als ich hier ankam, mit in den
Puff genommen hast?
Lass mal auf.
Was ist denn?
Ich lade dich ein.
So eine Sache.
Aber Schnauze.
Nee, Georg.
Ich bin Haustier geworden. Ich mach keine Scheiße mehr.
Sei kein Tortel. Den Tag musst du richtig nutzen.
Stell dich nicht an.
Sag Rosi, dass du mit mir in die Stadt fahren willst, für Gisela und den
Kleinen was kaufen. Dann ist sie mich erfahren.
Mensch, ich weiß nicht.
Da wären wir.
Pass auf, wenn wir Glück haben, kommst du ganz auf deine Kosten.
Wir haben Glück.
Hallo. Tach. Tach, Georg.
Ich hab Sie gar nicht erwartet. Hat sich heute überraschend machen lassen.
Ein alter Freund von mir.
Schweigsam wie ein Grat.
Frau Gerlach, Heiner Lenz.
Guten Tag, Lenz. Geht's? Ja, sind beide da, machen gerade Schularbeiten. Kommt.
Eine Stunde mit Papierkleidern zerreißen, 150 für beide.
Da.
Geht in Ordnung, danke.
Kinder, ihr habt lieben Besuch.
Viel Spaß.
Na du?
Such dir eine aus.
Bett, scheine du doch endlich die Tasche weg.
Trink doch, Brüderschaft.
Wohlbehalten.
Zum Wohl. Prost.
Du,
sag doch mal deiner Freundin, dass mein Kumpel was Anständiges in der Hose hat.
Prost.
Na, wie findest du den? Cool, was?
Volle Musik.
Komm, los, mach was. Komm, los.
Ich würde heulen.
Ich würde heulen.
Alarmhunde an der Baustelle, malochen wir die Bekloppten.
Aber ob nur eine Schicht mehr oder weniger, das macht den Kohl auch nicht
fett. Gerne, ich habe euch noch was dazugegeben. Haufen Geld, Wolle
verdienen, aber nichts arbeiten.
Wir sind ein M-M-Betrieb, ein Metamors-Betrieb. Lass Jungen, Kumpel.
Lass rein, ihr Albrauch. Hau rein. Mehr, mehr, hau rein.
Mehr, mehr, hau rein.
Mehr, mehr, hau rein. Wir haben das Brückenfeld an der Füllstelle.
Die Träger fallen den Pillerballen auf den Kopf. Los, los, schneller!
Los, los, schneller!
Los, los, schneller!
Los, los, schneller!
Schögen könnt ihr rauchen den ganzen Tag, da habt ihr keinen
Bannenscheibschaden.
Fahr
zu,
Mensch. Du bist so verrückt. Ich will voll was an die Mandel.
Hier lauert überall Polente.
Vergrößer denn plötzlich.
Ich dachte plötzlich an die Nutte, die ich in Berlin bei der Polente verlascht
habe.
Komm, steck mir auch eine.
Erzähl. Erzähl mir noch mal das mit der Nutte, Georgie. Alter Kumpel.
Also, wir liefen damals in Charlottenburg, Doppelstreife, auf
Nuttenjacht. Naja, wegen dem Kopfzeug von Kerls zu älter Gangster, Schläger
und so.
In den Türnischen zu den Bars und Kneipen warteten wir, wenn ein Taxi
vorgefahren war. Die Nutten liefen dann mit ihren Mackern über den Bürgersteig
auf den Wagen zu, um einmal ums Karree zu fahren und vor einer Pension wieder
auszusteigen zum Fliegen.
Aber sie waren kaum drei Schritte aus der Bar, da schnappten wir schon zu.
Wieder an die Eintragung hießen laut PVG Paragraf 14 wegen Störung der
öffentlichen Ordnung, weil so und so... auf offener Straße Männerbekanntschaften
gesucht hat. War das Bäckerbuch nicht in Ordnung, gingen sie ab. Die waren ja
doof. Die meisten kamen vom Osten. Wusste keiner, dass wir unsere
Amtsbefugnisse überschritten.
Erzähl weiter.
Also, ich hatte wieder einmal B-Posten in unserem ollen Raum mit den Bänken und
den Steckbriefen an der Wende und den Zellen hinten dran.
Da kam sie.
War ja der Blick klasse. Körper wie aus Stein gemeißelt. Nicht so brutal wie die
anderen. Einfach dufte die Biene.
Mir kommt jetzt noch eine Gänsehaut. Und was dann los war, das kann ich dir nur
flüstern.
Gut, ist in Ordnung.
Und damit war's vorbei, bei der lieben Polizei.
Und so wird man eben wird.
Ich muss nach Hause, hab ganz vergessen, die Ute, unsere neue Aushilfskellnerin,
ist heute dran. Wie die wohl mit den Gästen zurechtkommt, ich weiß nicht. Ja,
ja, ja, ein Bier!
Ja, ja, ja.
Ja, ja, ja.
Ja, ja, ja.
Ja, ja, ja.
Ja, ja, ja. Ja, ja, ja. Ja, ja, ja.
Ja, ja, ja. Ja, ja, ja. Ja, ja, ja.
Ja, ja, ja.
Ja, ja, ja. Ja, ja, ja. Ja, ja, ja. Ja, ja, ja.
Ja, ja, ja.
Oh, Rosi, bringst du mit mir eine?
Hallo, Lucky, wie geht's? Ich habe den ganzen Abend auf dich gewartet. Wenn du
einen ausgeben willst, na gern, Lucky.
Ja, gern.
Rutschen, Lucky will einen Cognac für mich ausgeben. Und selbst nimmt er
bestimmt noch eine von einem Rotwein, oder? Ja, Vino Rosso.
Noch einmal.
Aber Lucky, willst du nicht das ganze Geld versaufen?
Habe ich Krankschein, weil ich kalt im Querslage.
Lucky, ich nehme malz, aber ist schon besser.
Viel Geld auf Sparkasse.
Italienisch Mann, nicht saufen wie Deutsche. Kumpels, immer Bier.
Bier, Bier.
Bier nix gut für Amore.
Muss man Wein trinken, das ist gut für reißendes Blut. Aber Lucky, du wirst
mich doch wohl nicht mit so viel Wein vernaschen wollen.
Oder hast du gerade keine Braut?
Luki ist frei, Rosi. Du nix mehr loskommen von mir, wenn ich dir Amore
gebe. Besser als deutscher Mann. Nur nicht aufschneiden.
Luki, du bringst mich einmal auf den Geschmack, du Casanova.
So was, so leer heute?
Hey, guten Abend.
Sei doch froh, du warst doch weg.
In der Tasse soll er dann klingeln sein und der feine Herr möchte nicht viel
dabei tun.
Ist gut, schon gut.
Utschen, gib uns zwei Bier.
Verdammt heiß ist es heute hier. Du, ich möchte gehen.
Wie du da reinguckst.
Hier, sauf dir den Arsch voll.
Bezahl später, ich fahr dich dann nach Hause.
Georgie? Was?
Du, deine Olche, die steht da hinten mit dem geilen Lucky am Tisch.
Ach, quack nicht.
Rosi muss ja ein bisschen was fürs Geschäft tun.
Animiert doch nur, wie sich das für eine flotte Wirtin gehört.
Außerdem säuft sie Apfelsaft.
Und der blöde Itaka blecht dafür den ganzen Magen.
Morgen um 8 Uhr abends warte ich auf die Brücke.
Ich bin einsam, keiner sieht.
Mach einen schönen Morgen.
Ciao.
So.
Na endlich.
Kommt doch rein, ihr Lieben.
Ich zieh dir sofort was ein. Georgie ist dabei.
So was.
Hallo.
Habt ihr denn noch einen stehen hier?
Habt ihr denn einen? Nicht Georgie. Mach sie mir nicht scharf. Ich kann heute
nicht mehr. Ich bin voll bis hier oben hin.
Du kannst nicht mehr?
Hast du denn heute schon mal?
Ach, Quatsch. Er hat Ärger auf Zeche gehabt.
Ihm ist schlecht geworden.
Meinst du, ich bin am Rumhuren?
Ach, ich geh lieber pissen.
Konntest du ihn denn nicht gleich an den Kragen packen und nach Hause bringen?
Als ich in die Wirtschaft kam, war er schon lange dick.
Mein Gott, muss das herrlich sein mit ihr.
Was hat Heiner damals gesagt?
Gisela kommt es ein paar Mal bei einer Nummer.
Bei Rosi muss man sich schon anstrengen, wenn es ihr einmal kommen soll.
Gisela muss doch froh sein, dass er dick ist. Sie hat mehr davon, wenn er lange
rammeln kann. Aber Heiner, das Schwein ist schon zu besoffen.
Unser Eins müsste hierbleiben auf der Couch schlafen.
Das Schwein ist eifersüchtig, passt auf wie ein Schießhund.
Alles scheiße.
Heiner kriegt keinen mehr hoch und lässt seinen besten Kumpel auch nicht ran.
Georg, lasst das doch.
Georg, ihr seid doch Freunde.
Gerade deshalb.
Gerade deshalb werde ich jetzt gehen.
Ärger hast du gehabt auf Zeche, hä?
Mein armer Mann.
Dir geht ja ganz doll schlecht.
Muss hart malochen und verdient wenig Mut. Halt die Schnauze.
Du kannst mich doch nicht für doof verkaufen.
Denkst du, ich weiß nicht, was auf Zeche bezahlt wird?
Du bist bestimmt nicht der Fleißigste. Aber wenn er denn wenigstens im Bett am
Klappen wäre.
Aber was ist denn da?
Nix, du Versager.
Hör auf!
Weißt du, wie oft du in den letzten beiden Monaten zu mir gekommen bist?
Ganze dreimal!
Hör auf! Die Bandscheibe! Hör auf! Die Bandscheibe! Die Bandscheibe! Ich geh
jetzt einen saufen! Komm, malochen kommt er sich! Genau so wie du mich gehst!
Meinst du, ich hab jetzt nicht gesehen, wie die am Jucken war, als ich hier
befunden wurde? Du bist ja nur neidisch! Der kriegt wenigstens noch ein Hoch!
Hure!
Hurenbock! Scheiß Weiber!
Herrliches Wetter, direkt warm heute, Kerl!
Ich kriege trotzdem so schlecht Luft heute.
Guten Morgen. Guten Morgen.
Gut
geschlafen, mein
Junge? Da.
Die Oma weiß, was der Junge braucht.
Natürlich. Hab ja selbst drei gehabt.
Ach ja, meine Jungs sind alle.
Alle sind sie damals auf unserem Püt geblieben, nicht?
Hier war letzte Nacht viel los.
Pauline, hast du jetzt an den Krach da oben gehört?
Bei Lenz?
Nein, die vertragen sich doch sonst so gut, meine ich.
Er hält ja immer Hähnchen, wenn sie am Spazierengehen sind.
Aber ich sag's ja, alles nur Getue vor die Leute.
Als sie nach Hause kamen...
War oben alles ruhig.
Jetzt hat man doch nachts keine Ruhe mehr.
Am Tag ist der Thomas mit anderen Blagen am Lärm und nachts toben die Alten in
ihrer Bude rum.
Weißt du, Pauline, was ich mir so richtig wünsche?
Fitti, der müsste sich den Döskopf von oben mal richtig vornehmen.
Prügeln müsste der kriegen.
So richtig prügeln.
Viel lieber möchte ich mir seine Olche vornehmen.
Recht so, Junge.
Tu, was du nicht lassen kannst.
Du bist wirklich wie ein Sohn.
Wie ein eigener Sohn von mir.
Carol, war ich einer? Oh, Herr, hör auf. Hör bloß auf.
Alter, ja, du warst der Beste.
Mensch, was würde ich drum geben, wenn ich die Lenz jetzt vernaschen könnte?
Man hat aber auch einen Trieb am nächsten Tag nach dem Saufen.
Schon wieder so ein Krach.
Fitti, reich mal den Besen rüber.
Ja, ist gut.
Na warte! Nein, Ernst! Im nächsten Jahr kommt sowieso der
Anschleicher.
Sonst hast du morgen wieder Herzklabberstern. Fitti, jetzt sind
deine Chancen groß bei der Flottenlenz. Jetzt braucht sie Trost. Aber nicht zu
viel, Junge. Denk daran, morgen Nachmittag musst du spielen.
Und wir wollen doch da wenigstens einen Punkt holen.
Oh Mann, oh Mann, was ist das für ein Ding?
Du warst nicht schwachsinnig, oder?
Nicht hier.
Auf den Dachboden, ne? Ich komme überall hin, wo du nur willst.
Bis gleich.
Nee.
Ich bin eine anständige Frau.
Und Mutter.
Nix ist mit Boden.
So billig verkaufe ich mich nicht.
Ein bisschen mitspielen kann ich ja.
Jetzt werde ich am Drücker sein.
Da soll man richtig ein bisschen am Schmachten sein.
Einlassen?
Nee.
Ich mache ihn, wie sagt er?
Schwachsinnig mache ich ihn.
Wenn der alles gesehen hat, dann laufe ich weg.
Einfach wieder runter.
Er kann sich einen mit der Hand.
Frechheit bei dem Keller.
Was soll er büßen?
Ja, was wird der büßen, der Strolch?
Lieber spiele ich mir dann schnell auf dem Bett einen ab.
Frechheit, sowas.
Na, warte.
Spielen und nicht klingeln, hörste? Mami hängt Wäsche auf dem Boden auf.
Die Alten sollen klar, ich gehe zum Training.
Mensch, erinnert die mich an drüben.
An das hübsche Weib von der FDJ.
Mein lieber Freund.
Die war auch ganz schön geil.
Die Weiber sind doch alle gleich, hüben und drüben.
Keiner ist sicher schon eingefahren.
Darum habe ich seine Hübsche jetzt auch unter mir.
Oh, jetzt schreit sie.
Jetzt ist sie bestimmt schon zweimal gekommen.
Oh Mann, ist die geil.
Nicht, Willi.
Nicht dran denken.
Du willst nur eine Nummer machen.
Morgen wird gespielt.
Ablenkung.
Schön lange soll es dauern.
Sie soll noch eine Weile an den Trockenboden-Fick denken.
Marlinchen, ich weiß ja, du hast nichts dagegen.
Ich möchte es auch mal wieder.
Genauso bist du immer am Quaken, wenn du einen süppeln willst.
Ein Schnäppchen in Ehren, aber du kannst ja nie genug kriegen. Und eines Tages
hast du dann wirklich ausgezittert und das Wollen, was du nicht wolltest. Du
bist ja jetzt schon am Zittern. Sag mal ernst, wo warst du? Ich will ja gar
keinen süppeln. Ich will es auch mal wieder.
Ist ja schon eine ganze Zeit her. Aber warum soll es denn heute nicht mehr
klappen? Aber ernst, das kann doch nicht wahr sein.
Herr, aber das schaffst du nicht mehr. Nee.
Du wirst sehen. Aber Ernst, oller Strunzer, du.
Sag mal, Kerl, war der Fritz wirklich bei der Lenz oben?
Hast du was gesehen oder gehört?
Nee, nee.
Ich war die ganze Zeit an unsere Zeit am Denken.
Sollen wir mal?
Nein, nein, Ernst. Es ist nicht gut fürs Herz, wenn wir uns bei dieser Stümperei
so aufregen.
Bist ja auch so mein Liebster.
Das nächste Mal frage ich aber den Doktor.
So, Thomas, komm, stell schön hin.
Danke.
Tag, Spatz.
Tag, Thomas.
Ich habe einen Eichel eben bei Georgie getroffen.
Er will es klar machen.
Also, ab Montag werde ich wieder mit meiner alten Arbeit anfangen.
Was habt ihr denn alle so gekürt? Wir waren nur von dem Aloha am Sprechen.
Nein, da sieht mir nichts an.
Jetzt lächelt er.
Aber müde.
Früher hat er mir gleich unter den Rock gegriffen, wenn er von Zeche kam.
Wenn du nun wieder in Abhauen kommst und mehr am Verdienen bist, vielleicht wird
mit uns beiden dann auch wieder so wie früher.
Da kannst du recht haben.
Oh, Selleriesalat.
Verstehe.
Thomas, es ist schönes Wetter draußen. Nach dem Essen gehst du ein bisschen
spielen. Und du auch.
Nein, nein, du geh schön allein spielen, Thomas, ja?
Ja. Mami und Papi wollen nämlich ein bisschen ihr Mittagsschläfchen halten.
Verstehste? Und damit du mir nicht klingelst, bleiben die Vorhänge
zugezogen im Schlaf. Ja, ja, ich lass euch schon ficken.
Du sollst doch diese Worte nicht sagen.
Liebhaben heißt das.
Verstehste? Liebhaben.
Den Dachboden hätte ich mir sparen können, wenn ich gewusst hätte, dass es
dem gnädigen Herrn heute noch danach zumute ist.
Mist, so ein Ollen. Ah, ist heiß.
Flucht.
Komm, steig ein.
So. Schön, dass du da bist, Rosi.
Prima trazione, deine Beine.
Klasse. Hast du das gesehen, mein Papagallo?
Es gibt so viele schöne Frauen in der Welt.
Aber bist du die schönste von allen?
Als Miss Italien, als Miss Deutschland, als Miss Japan.
Aber Lucky, du bist ja ein richtiger Charmeur.
Na gut, dann lassen wir mal alle fünf gerade sein.
Lucky will alles vergessen.
Lucky will dich mehr lieben als deine George.
Ja, Georg.
Warum hat es noch nicht geklappt?
Nimm doch keine Pille.
Der faule Sack will sich kein Blach leisten.
Na, heute kann er allein die Wirtschaft schmeißen.
Heute heißt es nicht, Roselein, ach, bin ich müde.
Heute Nacht kann ich aber gar nichts vertragen.
Muss mich mal ein bisschen auf das Ohr legen.
Sieh mal zu, Rosi, Röschen, hier, Röschen, da.
Nee, mein Juter, deshalb willst du auch kein Kind, weil du mich da nicht mehr so
scheuchen kannst.
So will es ja Georg haben.
Appetit sollen sich die Kerls bei mir holen.
Wenn ich ein bisschen nett bin, bringt mich Lucke ja um.
Keiner weiß es, er guckt ja wie ein Mörder.
Vertrösten, abwarten?
Nee, ich weiß nicht.
Nee.
Komm, wir fahren zu einer schicken Freundin von mir.
Rosi, das ist aber eine Überraschung. Ein Freund von dir?
Ich fuhr sie durch die Gegend, musste mal ausspannen.
Da traf ich Lucky.
Er ist Italiener und arbeitet bei uns auf Reichskanzler.
Na, und weil ich sowieso mal bei dir vorbeischauen wollte, brachte ich ihn
mit hoch.
Dann kann ich Lucky hinterher mit nach Hause nehmen.
Salute.
Zum Wohl.
Salute.
Oh, du spielst Klavier?
Bitte, spiel.
Hey, Lucky, hier ist die Musik.
Oh, ja, ich sei immer dein Papagallo.
Ich gehe jetzt. War ein langer Tag für mich.
Wenn er geht, klopft er an die Schlafzimmertür.
Du kannst mich doch mit dem gefährlichen Italiener hier nicht alleine lassen.
Aber Süße, wenn er das gewollt hätte, so ein bisschen Amore, dann hätte er doch
heimlich im Auto tun können, wenn auch nicht so bequem wie auf der Couch.
Oh, Lucy, wie du bist du schön.
Wie du bist du wunderschön. Oh, Lucy, wir machen es nicht. Ja, hörst du? Wir
machen es nicht. Sei lieb. Wir wollen es lieber lassen. Sei lieb, Lucy.
Du hast aber die Ingrid genauso angefeuert wie mich.
Am liebsten möchtest du sie auch verlaschen, ja?
Sei ehrlich, ja?
Frau, es wäre interessant, wenn Lucy nicht mit dir... Nicht Lucy, nicht.
Bitte nicht, Lucy.
Bitte nicht.
Oh, Rosi, oh, Rosi.
Oh, Luki, Luki, nicht mit dem Finger.
Georg, ich darf dort auch nicht.
Aber rausziehen. Aber rausziehen, Luki, hörst du? Ich mach dir keine Bambino.
Keine Angst.
Nein, nein, Luki. Oh, ja, ja. Oh, nein.
Du kannst aber gut.
Forza, Luqui.
Tutto per l'Italia.
Forza.
Oh nein, sie ist wunderschön.
Nur ich.
Oh nein,
sie ist wunderschön. Oh nein,
sie ist wunderschön. Oh nein,
sie ist
wunderschön. Bald muss ich die Gage wieder hin. Ich hab bald
keine Verlängerung. Hau ab, komm. Du bist doch schon dick genug.
Dick?
Besser dick wie schwanger.
Ja, lass mich hin.
Ich geh von hier aus.
Hey, los Mann. Ich krieg noch Ärger mit den Bullen.
Ich zahle alles.
In Ordnung, bis morgen. Ja, das geht in Ordnung.
Scheiß drauf. Ja, komm.
Darf ich noch baden?
Aber sicher, Utchen.
Habt ihr denn in eurer ollen Siedlung noch kein Badezimmer? Die reden
andauernd davon.
Bis jetzt hat es noch nichts gegeben.
Na, ich finde, diese Scheißbuden sollte man längst abreißen, nicht? Ach, weißt
du, der Alte kann da sein Schwein, die Tauben und die Kaninchen halten.
Das geht in der neuen Siedlung nicht.
Der Riegel klemmt. Wo ist denn der Schlüssel?
Steckt der denn nicht?
Nein.
Dann muss ihn Rosi wohl verlegt haben.
Du wirst mich hier schon nicht besuchen kommen.
Vielleicht komme ich dich buckeln.
Nein, nein.
Ich habe ja auch nur Spaß gemacht.
Darf ich was von dem Rist nehmen?
Aber sicher.
Du warst ja heute so tüchtig.
Nein, nein, bleib draußen.
Bitte. Ich habe ja meine Augen zu. Ich kann ja gar nichts sehen.
Ich will dir ja nur einen schönen Cognac bringen.
Aber du musst die Augen fest zumachen. Ehrlich.
Was glaubst du, wie das gut tut beim Wahn?
Aber mach die Augen zu, ehrlich.
Meine Augen sind zu, ich schwör's.
Prost.
Hast du es auch wirklich zu?
Meine Augen sind immer zu, ja, ich schwör's.
Ich bin hier reingekommen, um dir nur den Rücken zu buckeln.
Buckeln, nur buckeln.
Aber, aber nur buckeln, eher ein Wort.
Hast du es auch wirklich zu? Wirklich?
Ich habe meine Augen immer zu. Außerdem gibt es bei dir eh nichts zu sehen.
Oder sollte ich mich vielleicht täuschen? Nein.
Nein. Nein, Fitti, darf das auch nicht.
Nein. Nicht.
Bitte nicht.
Nein. Nicht.
Nicht. Bitte nicht.
Nein. Nicht.
Nein. Nicht.
Bitte nicht.
Nein. Lass mich doch.
Ich bin doch noch eine Jungfrau.
Du bist noch jung. Ja.
Dann musst du es so machen. Unbedingt.
Unbedingt. Ja, komm, sei doch lieb. Ja.
Du musst es machen, sonst kann ich vor Schmerzen nicht laufen und Rosi merkt
was. Ja.
Ja, ja.
Ja, weiter so. Gleich komme ich.
Rosi hat ab Mittag zu.
Ich geh in die Bahnhofswirtschaft. Kommst du mit?
Nee, ich bin am Sparen, Kumpel.
Keine Mut, ich krieg ne neue Küche.
Heute geht's ab nach Villingen.
Damit der Vorbeiseweiler gut essen.
Bin's doch, Kumpel. Zur Oma nach Altenbrücke fährst du.
Zu mir reicht der Sprit nicht.
Immer mit deiner Schaumacherei. Als du damals am Nachitalienfahren warst, da
haben sie dich doch bei der Oma im Garten campen sehen.
Mit die Blagen. Meine Blagen hab ich zur Oma mit Campingsachen gebracht.
Dann ab mit der Frau nach Italien. Kür nicht, den Wagen hast du doch nur vom
Kindergeld für deine sieben Blagen anschaffen können. Was?
Na, wenn er wenigstens in der Familienkutsche wäre, dann hätten die
Blagen auch was davon.
Quark nicht, du hast ja einen muffigen Samen.
Pass auf, da richte ich dir gleich eine Tucke, du Doofmann, von wegen muffigen
Samen. Was, Doofmann? Streng dich lieber an, dass du heute bei deinen Alten noch
einen hochkriegst. Jetzt wird der Boxer Karl die paar Runden mal zeigen. Nimm
sie mal hoch, die Pfoten hier.
Von wegen.
So, und jetzt noch ein Teelöffel für Essig.
ein Gläschen Cognac und ein bisschen Sellerie
ein
bisschen Knoblauch
drei gehackte Petersilienstängel
ein Hauch von Senf und
jetzt noch ein Eine Prise Cayennepfeffer.
Und ganz, ganz wenig Salz.
Und dann noch Gurke und Tomate. Und fertig ist die Tomate.
Das gibt ein feines Süßchen.
Es wird aber meinem Liebling gut schmecken.
Und jetzt die Spaghetti.
Und jetzt die
Sauce drüber.
Ach, noch ein bisschen mehr.
Ich komme gleich.
Und dann wird mein kleiner Italiener wieder ganz groß können.
So. Hey, Essen.
Komm.
Schlafen lassen ich gar niemand.
So ist Erotik nach Jean Cremé.
Nach dem Genuss von diesem Essen sollen die Mönche über die Nonnen hergefallen
sein und es soll eine schreckliche Sexorgie gegeben haben.
Schon wieder Liebe. Es tut mir leid, dass ich heute noch fünfmal konnte.
Aber jetzt bin ich ganz krank. Ich bin auch krank.
Aber nach dir.
So, jetzt iss schön, damit du wieder Lust kriegst.
Eins für den Papi.
Na?
Ein Löffelchen für die Mama.
Na?
Und noch ein Löffelchen fürs Baby.
So. Ist gut?
Gut.
An der Soße ist was dran. Merkst du es?
Merkst du es, Liebling?
Ja, schon.
Jetzt
merke
ich aber was.
Sei wild, Ija.
Fress mich.
Mach mich kaputt, Tatsan.
Verdammt euch aus.
Hör auf zu kriekeln. Wie sieht denn das aus?
Deine Mutter macht die Platten nicht sauber.
Alter Grießkram, halte Luft an.
Du wirst das doch auch nicht sauber machen.
Du vielleicht.
Wenn es nach dir geht, kann die Schmiererei ja bleiben.
Solange sie will.
Oller Ursel. Ich komme gleich runter und gebe dir, Ursel. Wer sein Knapp nicht in
Ordnung hält, ist doch zu Hause, Ursel. Was weißt du schon von meinem Knapp,
oller Nörgel? Ich bin mehr am Wissen, wie dir Liebe ist.
Durchkopp.
Ach, du hast ja einen Triller unterm Pony. Du alter Sack. So eine Frechheit.
Was hast du gesagt?
Pass mal schön auf deine Oldshow auf.
Der alte Penner, der.
So ein scheiß Kerl.
Was hat er gesagt? Ich habe nicht hingehört. Ich aber. Frau aufpassen und
so. Was soll das heißen?
Na, denkst du, der Olle hat unseren Kracher am Freitag nicht mitgekriegt?
Der macht sich eben seine Gedanken.
Die hässlichste bin ich ja nicht gerade. Und da ist der Alte auch am Sehen.
Dem Ollen fehlt unser Bettgehopse.
Oder meinste, der ist nicht am Lauschen, wenn wir beidet machen?
Naja, Bettgehopse, dat kann er haben.
Scheiß auf die Bandscheibe!
Dein Parfum macht mich so geil.
Willst du auch ein bisschen?
Ach du liebe Güte, das war ja der Nagellackentferner!
Oh mein armer Liebling, komm her, komm!
Oh, oh,
oh.
Porca miseria, anche questa si mancava.
So.
Ist was?
Ach was, mach mich doch nicht verrückt.
Du weißt doch ganz genau, dass wir Sonntagnachmittag dicht machen.
Komm, geh nach Hause.
Nur ein Bier, Georg. Nein, nichts mehr. Wir haben genug verdient heute. Schluss,
Feierabend. Tschüss, mach's gut.
Tschüss, Georg.
Georg!
Georg, machst du mir meine Marschverpflegung fertig für den
Fußballplatz? Okay, ausnahmsweise. Wie viel willst du denn haben? So zwei,
drei. Und was willst du?
Eine Cola.
Und eine Cola.
So, Thomas, guck mal, das Cola ist für dich. Komm, lass sein, ich schreib's
dazu, okay.
Ich muss mich beeilen.
Rosemarie. Muss auch mal sein. Ist nett von dir. Danke. Tschüss. Viel Spaß.
Servus. Tschüss.
Das war's für heute.
Komm,
mein kleiner Gründer.
Komm,
lass mich doch von hinten. Nein, nicht von hinten. Du weißt es gar nicht haben.
Na warte, du Lüder, das wirst du mir büßen. Nein, bestimmt nicht.
Ist da jemand?
Ich sehe da hoffentlich nicht. Nein, nicht im geringsten.
Georg, hör doch endlich auf.
Georg. Komm, komm.
Aber nein, jetzt fange ich erst richtig an.
Nicht schlecht, oder?
Hör auf, Georg. Alles gut.
Das siehst du gern.
Komm, hör auf, Georg.
Du bist ja ganz schön scharf, meine Rosemarie.
Zieh dich an, Georg.
Glaubst du, sie hat noch keinen nackten Kerl gesehen?
Nicht wahr, Gisela?
Lass jucken, Kumpel! Das ist doch ein blöder Mist!
Reiten ist mir eigentlich viel lieber.
Aufhören! Aufhören, du Hurenstück! Georg, lass dich! Du darfst mich nachher
auch von hinten.
Aber erst den Pfad, damit nichts von dieser geilen Sau an dir hängen bleibt.
Los, jetzt aber raus, du geiles Hurenstück, du!
Paul!
Das ist doch ein glatter Elfmeter!
Teufelskorb! Schießrichter! Telefon!
denn dein Fritzchen heute?
Klasse. Ja, der Fritz ist schon einer.
Er hat auch ein Tor geschossen.
Na, das ist ja fein.
Dir gefällt er wohl auch.
Könnte mir schon gefallen.
Wie war's denn bei Rosi? Ach, die dumme Pute.
Die ist ja nur eingebildet. Wer ist die denn schon?
War Georg da?
Was, Georg?
Natürlich gehe ich.
Oder weißt du nicht, wen ich meine?
Entschuldige, bitte. Ich war in Gedanken.
Hat er nach mir gefragt?
Mami.
So, ich gehe jetzt.
Gut, Thomas. Bis dann.
Hat er nach mir gefragt?
Nein.
Doch, selbstverständlich. Ach, wirklich?
Kommst du?
Nein.
Aber soll ich dir helfen?
Nein. Bist du sicher?
Jetzt gehst du schön runter.
Ich kann schon allein. Du kannst nicht alleine.
Sag mal, Mädchen, du hast doch vorhin so für den Fritz Roggarts geschwärmt. Ach
so, jetzt kann ich's alleine.
Na, komm her, Thomas, komm. Du wirst doch nicht in Versuchung kommen.
Nicht schmutzig machen, Thomas. Jetzt geht's aber raus, hä?
Wiedersehen. Wiedersehen.
Du,
Gisela, der Fritz, der hat es in sich.
So wie du mich da anschaust mit deinen geilen, coolen Augen, das darfst du mit
dem Fritz aber nicht machen.
Ich muss dir da was erzählen.
Wir kamen unlängst von der Schicht und standen noch gemeinsam unter der Brause.
Fritz quakte natürlich wieder über Thema Nummer 1. Mensch, da war was los.
Die hat so richtig schön mitgeackert, verstehst du? Hör mal, du bist mir ein
richtiger Münchhausen. Du redest doch bloß davon.
Von wem? Schau, noch schlapp. Noch schläft er auf seinem Sack.
Aber nur pass auf.
Ich werde jetzt die Augen zumachen und mir konzentriert vorstellen, ich bin
gerade bei einer beim Bumms. Dann steht er sofort.
Kerl, wenn du das erlebt hättest als Frau.
Gisela, würde dich das aufregen?
Vielleicht.
Ich hätte den Schwanz in die Hand genommen, egal welche meiner gehört
hätte.
Könntest du das wirklich?
Ja.
Nein.
Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?
Ja, was ist denn?
Ich könnte einen anderen Mann lieben, wenn du mir nicht genug gibst. So, das
wird sich sofort ändern.
Du hast ja einen Ständer.
Wollen wir nicht lieber bis morgen nach der Schicht warten? Warte, wo willst du
denn hin?
Du geiler Kerl.
Wie war das mit Fitti? Erzähl es mir ganz genau.
Aber ich hab doch gar nicht. Aber schöner Reihe nach. Du sollst ja nur so
tun. Erzähl schon.
Auf der Matratze hat er mich genommen.
Wie ein geiler Bock.
Du erzählst so echt.
Du könntest Romane schreiben.
So echt.
So echt.
Mann, die Kaffeekanne.
Soll.
Guten
Abend,
Opa. Guten Abend, Junge.
Na, war's schön?
Ja.
Bring deine Kleine doch ruhig mit auf deine Bude. Wir sind alte Leute.
Hier, bitte.
Danke. Sehen und hören nichts.
Uns kann keiner von wegen Kuppelei und so.
Auch die da oben nicht.
Verstehst du? Mach ich.
Weißt du noch, wie ich dich angesprochen habe vor drei Monaten an der Kirche? Du
warst sehr schlagfertig.
Darf ich Sie auf was aufmerksam machen, hast du gesagt?
Und ich war so überrascht, dass ich gestottert hab.
Auf was? Dann hast du gesagt...
Auf mich? Und dann haben wir beide gelacht.
Ich hab dich ja schon aus den schwarzen Diamanten gekannt.
Aber außer Bitte und Danke haben wir da nicht viel gesprochen.
Wo gehen wir denn hin? Das ist nicht mein Weg.
Komm doch zu mir nach Hause.
Ich hab noch was zu trinken.
Ich will mich mit dir verloben.
Aber Fritz, ich bin erst 15.
Ich will auf dich warten.
Aber heimlich verloben ist doch drin, oder?
Zu Weihnachten, Fitti.
Vielleicht dann, hm?
Nein, nein, Füthi, lass mir so, wie es bis jetzt war.
Sei nicht so stur, komm mit zu mir, Süße.
Ich liebe dich. Aber nein, wir können doch nicht zu dir gehen. Das musst du
wirklich verstehen.
Aber ich wünsche mir es doch so. Verstehst du mich nicht?
Doch, aber es geht wirklich nicht.
Au!
Ich habe solche Schmerzen im Bein, Uthi.
Von gestern.
Komm mit und pflege mich etwas.
Du sollst meine Ärztin sein. Ein ganzes Leben lang. Komm.
Psst, leise.
Komm.
Komm, setz dich.
Ich habe leider keine Gläser. Trink aus der Flasche. Danke.
Nein, nicht. Wir dürfen das nicht.
Doch, doch.
Nein!
Die ollen Wagners.
Hast du es eigentlich mit all den Mädchen hier?
Bist du verrückt? Aber sicher mit vielen anderen.
Oh, weh.
Siehst du, dieser Rock ist zu eng. Kämpf doch nicht so, mein Liebling. Ich bin's
doch. Dein Fritz, dein Fitti.
Nein, nein.
Nein, bitte nicht.
Nein.
Nicht. Nein.
Nein.
Jetzt komm, tritt mich empor.
So,
und jetzt kommt das letzte Hindernis vor unserer Verlobung.
Nein, nein, bitte nicht.
Verlobung? Ich weiß, ich weiß.
Die heimliche Verlobung ist doch viel attraktiver.
Und hält für das ganze Leben.
Nicht, Fitti.
Sei nicht so grob. Du, du, du nimm die Hand da weg.
Ich muss doch schauen, ob mein Utin eine normale Frau ist und kein Zwitter.
Was hast du mit mir gemacht?
Ich habe keinen Widerstand gespürt. Ist denn Utin keine Jungfrau mehr?
Mich hat noch keiner. Ehrenwort.
Das war ganz leicht.
Kein Jungfernhäutchen.
Das habe ich dem Arzt zu verdanken, der mich wegen der Blasenentzündung
untersucht hat.
Ich weiß auch nicht, was der mit mir gemacht hat.
Der fuhr mit seinem Gummifinger ganz grob in meine Muschi.
Das war doch sicher dieser Sauker, den ein Kumpel mit seiner Frau überrascht
hat. Der Kumpel hat ihn die Treppe hinuntergeschmissen, dabei brach sich
der Herr Doktor das Bein.
Na, Gott sei Dank ist das Schwein raus aus unserem Ort.
Das Laken gehört der Oma Wagner. Du hast ja heute eine Tasche dabei.
Da tun wir das Laken rein und bringen es zu Rosi.
Die gibt dir dann bestimmt ein neues mit.
Ich erzähle alles meiner Cousine, alles.
Fitti, hast du mich auch wirklich lieb? Natürlich.
Ist es denn plötzlich so schön?
Vorhin hat es noch so weh getan.
Psst, loswerden.
Oh, die Survivor.
Fritz, da war aber gestern ganz schön knapp mit dir. Ja.
Willst du uns nachher die Kopfen auflegen, Fritz?
Nee, nicht am Karamba-Montag. Ich hab's am Oberschenkel.
Mensch, hör auf zu meckern. Wenn wir's heute nicht schaffen, schaffen wir's
morgen. Meinst du, der Luki kann uns helfen?
Der Luki, der hat es im Kreuz. Von seinem vielen Amore.
Ich heute sein kaputt.
Aber dafür jetzt ist ein Papagallo.
Der Papagallo.
Ach, weil für heute machen wir Schluss. Ich habe auch keine Lust mehr.
Scheiße. Ich haue noch einen First ab, verstehst du? Und morgen machen wir
gemeinsam die Kappe frei. Ja?
Morgen, morgen, damit heute.
Und wie sagt er? Seitdem die anderen da sind, sind wir ein Polizeipüt.
Ach, quatsch doch nicht so einen dummen Stuss, verstehst du? Früher, nach der
Explosion, als sie den Püt wieder aufgemacht haben, da sind die Steiger
mit der Pistole eingefahren, ja?
Ach, ja, gut, dass ich Sie hier treffe.
Fast ein Gegrüger ist schon auf dem Weg hierher. Am Montagmorgen keine Lohr. Der
Tod vielleicht, kann ich Ihnen sagen.
Gärtner, Kerl, sieh doch mal zu, dass Sie... Fangen Sie auch noch an.
Soll ich Sie mal vielleicht auf die Rippen schwitzen?
Nun schreien Sie hier nicht so rum vor den Kumpels.
Nicht genug, dass die Herrn Fahrsteiger aus Bochum sich immer gleich ans Telefon
schwingen und den Betriebsführer anrufen, wenn wir keine Lohren zur
Stelle sind. Jetzt fangen Sie als für das Gesteinsrevier zuständiger auch noch
davon an.
Mir brummt der Schädel.
Papa, hol mich von Zeche.
Einen lustigen Eindruck machen Sie, Gärtner.
Haben wir gestern ein bisschen viel getrunken?
Auch das noch.
Wo jeder weiß, dass ich keinen Alkohol anrühre.
Kohle, Kohle, Kohle. Aber Gärtner, reden Sie doch nicht so aus.
Kein Betriebsklima mehr, seitdem die Bochumer hier sind.
Na los.
Die Bochumer sind Ihnen wohl ein Dorn im Auge.
Als wenn wir früher nicht genauso viel Leistung gehabt haben. Genau.
Na schön.
Ich werde sehen, ob ich für dich was tun kann. Danke, Obersteiger.
Obersteiger? Ich dachte, Sie wollten mir eine andere Arbeit besorgen.
Du solltest uns das Brückenfeld neu auffahren.
Ich will Ihnen mal was sagen, das Brückenfeld werde ich nicht mehr
schaffen. Ich habe nämlich Mittelschule mit Abschlussprüfung.
Und wenn ich richtig ranklotze, dann werde ich ein guter Chemiefacharbeiter.
Aber da habe ich meine geregelte Arbeit, meine Weihnachtsdividende, muss nicht so
viel malochen und der Sachenverschleiß ist auch nicht so hoch. Wenn ich dann
nach Hause komme, meine Frau hat mehr Freude an mir.
Hat Dein Sohn einen heißen Darm?
Soll ich Ihnen von meinem Weg hier nochmal richtig einen auf die Fresse
schlagen?
Sei vorsichtig. Vielleicht willst du mal wieder zurück auf Zeche.
Kommen viele wieder, die vorher große Töne gespuckt haben. Wenn ich mal sage,
ich gehe, dann gehe ich auch.
Mama mia.
Wenn gleich wieder läuft, muss ich zum Füllstelle sauber laden.
Scheiße. Rücken tut mir weh. Aber Nachmittag, ich fahre doch wieder zum
Witwe. Ist die klasse Frau.
Alles scheiße. Die Kerls werden im Frühjahr wieder in Scharen von der Fahne
gehen. Verdienen ja heute überall schönes Geld.
Aber mit dem Lenz muss eine Regelung getroffen werden.
Solne mag mehr verdienen. Die Kacker freuen sich schon über jeden Pfennig
mehr Lohn. Und der Klaus Gärtner auch.
Was wird die Kleine vom Gärtner machen?
Mensch, Kerl, die Lore.
Die war doch früher mal auf dem Strich.
Ich muss hin.
Klar. Klar, ich brauche was, sonst fange ich in meinem Alter noch an zu wichsen.
Was hat der Gärtner für eine Schicht?
Müsste klappen.
Tag, Lore.
Tag.
Und lange nicht gesehen.
Darf ich reinkommen?
Komm.
Netzt, dass du wieder mal zu Besuch kommst.
Hatte Sorgen mit meiner Frau.
Totaloperation.
Unter Leibskrebs.
Aber ich hab ja dich, meine Kleine. Hol mal Gläser.
Klaus auf Schicht?
Zwölf Uhr eingefahren.
Also vier Stunden noch.
Egal, wann er kommt.
Er kloppt über Stunden, wo es nur geht.
Klaus weiß längst, dass er mich nicht befriedigen kann.
Hauptsache, er bringt anständig Moos.
Wir haben unseren Wagen und ich kann so manche Spritztour machen, wenn ich will.
Spritztour ist gut.
Du hast doch mich ab jetzt.
Bleib mir treu.
Sei nur meine Geliebte, ich befriedige dich schon. Mich kann keiner richtig
befriedigen.
So einen Höhepunkt wie meine Nachbarin habe ich noch nie gehabt.
Die schreit, kann ich dir sagen.
Ich höre es abends immer im Schlafzimmer.
Eine ganze Minute lang. Sie ist toll.
Ich bin ganz neidisch auf sie.
Ich könnte immer einen drin haben.
Du machst mich verrückt.
Saufen wir lieber einen. Los, addisch dir nicht so.
Setz dich hin.
Los.
Soll das alles sein, Schätzchen?
Vielleicht. Aber du bringst mich auf den Geschmack, du Pavian, du geiles
Miststück.
Der Vogelscheuche.
Na hör mal, das ging aber zu weit vorhin.
Mach doch eine Beleidigungsanzeige. Ach, die ist doch doof.
Vorgestern war sie im Konsum am Spinnen vor allen Leuten.
Wenn du meinen Kerl noch einmal anguckst, mach ich dich kaputt.
Du Aas, du Sau, hat sie gesagt.
Und was hast du dann gemacht?
Dein Alter kriegt ja gar keinen mehr hoch.
Du alte Hexe, du Alte, hab ich gesagt. Und dann riss sie mich ganz toll an den
Haaren. Aber ich habe ihr eine gescheuert und noch eine und noch eine,
bis der Verkäufer dazwischen ging.
Und heute Morgen war die Polizei da. Klaus meint, wir müssen jetzt einen
Rechtsanwalt nehmen.
Egal, was der kostet.
Ganz schön teuer. Aber es war doch Notwehr, meine ich. Und Zeugen haben wir
auch. Egal, mit einem Rechtsanwalt vor Gericht kommen wir schon klar.
Ja, lass den ruhig was kosten.
Erwische ich Ihren Alten noch mal beim Schlafen vor Ort, kaufe ich ihn mir.
Oder besser, ich schieße ihn gleich ab.
Er ist unproduktiv, der Kerl.
Er ist doch schon über 55, hat aber seine Jahre noch nicht voll.
Woanders kriegt der Rebusch in seinem Alter noch keine Arbeit mehr.
Und von der Arbeitslosenunterstützung kann er die Wohnung hier nicht haben.
Der kommt dahin, wo er her ist.
In die Holzbaracken von der Asozialen.
Ja, Adi, zeig's denen, zeig's ihnen. Ach, geht doch klar.
Mein Loli muss eine Ruhe im Haus haben. Ob die Rebusch mich gesehen hat?
Nee, nee, nee, hier muss unbedingt Änderung geschaffen werden.
Beruhige dich, Adi.
Erstens hat die Olle ein schlechtes Gewissen und macht immer einen Bogen um
Klaus. Und zweitens liebt mich der Junge. Mehr auf die Platonische.
Der gibt nichts auf das Gerede von den Leuten.
Er hat so seine Arbeit und hin und wieder auch mich, wenn er Glück hat.
Und ich such mir so, was ich noch brauche. Und jetzt komm. Ah, komm, komm,
du machst mich so verrückt.
Ah,
guck dann, was da für dich liegt.
Guck es dir an, komm.
Los, komm, komm, komm, aber schnell.
Lass jucken, Kumpel.
Ich bin kein dreckiger Kumpel, hörst du? Lass jucken, Kumpel. Ich bin kein
Kumpel, hörst du? Ich bin der Obersteiger. Ich bin kein Kumpel.
Ober, du Hure, verstehst du? Kein Kumpel. Ich werde dir schon zeigen tun
jetzt.
Glück auf, Heiner. Glück auf.
Hier kannst du nicht lange stehen.
Hier kriegst du einen Schnattert vor Kälte.
Stimmt, ganz schön kalt hier.
Ja, Mensch, mit dem ganzen Scheiß hier am Aufbauen.
Mensch, das drückt ja vor den Schoten.
Siehst ja, wie das aussieht.
Tja, und was wird verdient?
Glück auf, Kali. 40 Mark und ein paar Zer... Glück auf, Dieter. Glück auf.
Glück auf, Heiner.
40 Mark und ein paar Zerquetschte.
Mensch, das wär ja ganz gut. Bei uns gibt es nicht so viel und wir machen
eine gleiche Arbeit.
Denkst du, wir machen dir gar nichts? Auf ein Drittel hier fallen ganz schöne
Meter an, mein Junge.
Ach, ihr seid auch nicht schneller, oller Schmerlap.
Schmerlap? Ich geb dir gleich Schmerlap. Über Tag hättest du das nicht gesagt.
Meinst du, ich hab nichts drin?
Du bist ja schon über den Berg mit deiner Sauferei und deinem Vögeln. Du,
für dich reicht's aber immer noch, kann ich dir sagen.
Nur nicht stottern, mein Kleiner.
Nicht stottern, nur die Ruhe. Nicht stottern, du Leichtmatrose.
Mein alter, ich geb dir gleich leicht, Matrose. Wenn du mich nur einmal
schlägst, hab ich dich schon zehnmal getroffen. Na, komm, mach keinen Ärger.
Du erzähl lieber, wie war das mit deiner Kleinen?
Wie war das mit dem Kerl da? Der hatte doch was ausgefressen.
Ist das ein echter Mörder?
Quatsch, Mörder.
Der hat die Sparkasse geknackt und den Kassierer auf der Flucht abgeschossen.
Wann läuft der Blödmann auch hinterher?
Tickt nicht richtig wohl. Ach, Kerl. Glück auf.
Hauptsache, die alte ist gut am Wummsen. Klasse, dann ist ja alles am Laufen.
Glück auf. Glück auf, Heiner.
Heiner!
Hol Hilfe!
Heiner ist verunglückt!
Du machst schon!
Bleib ruhig liegen, Heiner. Komm, wird denn alles wieder gut?
Wenn der Magen kaputt wäre, müsste ich Blut spucken.
Der Spuck ist aber weiß.
Gott sei Dank.
Ich habe einen Stoß mit dem Arsch aufgefangen.
Ohne Schrecksekunde.
Hoffentlich ist der Piss mal nicht kaputt.
Lass dich doch scheiden, Adi.
Deine alte Nacht der Operation bringt dir doch sowieso nichts mehr. Und du
bist der einzige Mann, der mich befriedigen kann.
Lass mal, Loli. Unsere Show von Zeit zu Zeit ist dann auch genug.
Kann mein Kleiner nicht mehr?
Oh Gott, Klaus!
Wieso kommt denn der schon?
Verstehe ich gar nicht. Wir hatten doch noch zwei Stunden Zeit.
Was mache ich denn jetzt?
Los, mach schnell!
Ja.
Tach, Klaus!
Guck mal, wer da zu Besuch ist.
Der Ober ist da.
Tach, Klaus!
So früh fertig geworden?
Verbannt? Deine Hand, da hast du dich verkrüppt?
Armlos. Inzwischen Abbau haben wir unter die Wand gekommen.
Was? Etwas eher Feierabend.
Wie mir scheint, gerade rechtzeitig.
Möchtest du, möchtest du einen kleinen?
Sie auch, Opa?
Jetzt verstehe ich die alte Zicken genau.
Sie schreit, dass du eben mächtig gewirbelt hast, Adi.
Aber was sagt sie denn da? Mit meiner Frau auf meiner Couch.
Ausgerammelt wie ein alter Karnickelbock.
Als Letzte.
Liebling, aber die Rebusch, die ist doch am Spinnen.
Alles Fotzenneid.
Hab ich nicht schon genug Ärger wegen dir mit der alten Rebusch, denk an
gestern. Aber das klärt sich doch alles auf.
Bestimmt. Und den Rechtsanwalt, die Geschirrspülmaschine, und deinen geilen
Vertreter, der Psychopath da.
Und wer bezahlt das alles?
Und jetzt hat die alte Rebusch wegen deinem Geschlechtsverkehr mit der Adi
nur einen Grund vom Richter.
Der Ober muss mit als Zeuge vors Gericht. Jawohl, Adolf.
Horst mich.
Ich helf euch mal.
Hier, 100 Mark.
Die reichen erst mal. Und mit Gericht und so will ich nix zu tun haben.
Aber Klaus, du willst doch das Geld nicht annehmen.
Bitte, bitte schlag mich doch. Es ist alles meine Schuld. Bitte, bitte. So
glaub mir doch schon, Klaus.
Wie konnte das passieren?
Warum war der kleine Bergewagen nicht zugelegt? Warum liegen die westlichen
Schienen nicht gerade?
Warum wird nach dem Senken nicht verfüllt und die Schwellen unterklötzt?
Wenn der Kohlenzug kommt, dann ist das Gleis am Wackeln.
Warum meldet ihr das nicht?
Wir können den Kopf nicht überall haben. Wir müssen malochen, Meter machen. Ihr
seid zuständig für Denken und Gucken. Da könnt ihr jeden Tag dran vorbeigehen.
Ruhe!
Ruhe, Mensch!
Ruhe! Der braucht Ruhe.
Ach, trinken wir noch einen.
Warum stehst du, du Blödmann, nicht auf Gruppensex?
Vielleicht mit meiner eigenen Frau, was?
Ach, voller Aua!
Sag mal Prost!
Prost! Prost!
Gruppensex kannte ich schon. Da wart ihr alle noch hinter dem Mond.
Ach, was du nicht sagst. Ich war bei der Bereitschaftspolizei in Berlin.
Unterführer mit Einzelzimmer war ich, verstehst du? Da war was rund.
Da ging's.
Wir haben gefickt wie die Ziehhunde.
Und dann nochmal drauf auf die Mutter. Und dann Bäumchen verwechselt. Drei
Weiber, drei Kerle.
Warum machst du das heute nicht mehr? Ah, ich wollte nicht mehr.
Santa Lucia.
Santa Lucia.
Ja, ja.
Weiter? Dann war ich beim E-Kommando. Wir haben die Reviere verstärkt am
Bahnhof Zoo, Stuttgarter Platz.
Strichjungen, Arschficker, Nutten. Aber Ingrid, da war eine Nutte, sag ich dir.
Jetzt ist aber Schluss.
Guten Abend.
Na, für die was soll's denn sein?
Wir haben schon Feierabend.
Heute nichts. Muss jetzt sparen.
Was?
Du und Ute?
Nein!
Herr Beben?
Nichts, Herr Beben. Ihr Fitti wird Vater.
Vater?
Ist das wirklich wahr?
Seit wann weißt du denn das?
Sei doch nicht so neugierig. Das muss begossen werden.
Ute, das freut mich aber für dich.
Fitti, du bist ja ein richtiger Glückspilz. Ja, freilich. Wer hätte das
gedacht? Nein.
Hat der das nötig?
Die verdienen als Knappen schon schönes Geld.
Saufen, rauchen wie die Alten, pimpern ihre Mädchen, machen sie voll und müssen
dann heiraten.
Dann können sie mal lochen, damit sie das Geld für die neue Wohnung, die Möbel
raten und das Baby aufbringen. Bis sie eine Staublunge haben, die Dösköppe.
Mit 40 sind sie dann meist halb invalid.
Gratuliere.
Prost. Prost.
Prost. Prost. Prost.
Ja, was ist denn hier los?
Habt ihr nichts gehört?
Was denn?
Schlimme Sache das mit Heiner.
Was denn? Mit Heiner Lenz? Ja, zwischen zwei Wagen gekommen.
Scheiße. Hast du dir noch nichts erzählt?
Ich weiß davon nichts.
War nur noch am stöhnen.
War es denn so schlimm?
Ja, ich glaube, Magen und Pissmann kaputt. So ein Scheiß!
Die arme Gisela.
Danke.
Hier ist das Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau.
Ich gehe jetzt schlafen.
Gute Nacht.
Gute Nacht, Thomas. Gute Nacht, Thomas. Ihr auch.
Du,
schalten aus.
Ja, ist gut.
Möchtest du jetzt auch schlafen, mein Liebling?
Nein.
Du,
ich bin so glücklich, dass ich hier bin.
Du, ich glaube, es ging jetzt.
Was? Ja, komm mal her.
Ja, aber das geht doch nicht. Komm auf mich rauf.
Will er denn wirklich, der Kleine?
Ja, sicher, Liebling. Zieht Kleid aus und Höschen auch.
Ja, aber...
Nur
komm auf mich rauf.
Lieber nicht.
Doch.
Au!
Siehst du, ich tue dir nur weh.
Es wird schon gehen.
Den Hintern kann ich ja schon heben.
Du, probiert weiter. Das hat doch keinen Sinn. Wirklich nicht. Denk doch nur an
deine gebrochenen Rippen. Ich will es aber.
Nein.
Oh, das geht ja. Ich habe doch gewusst.
Komm, Fester.
Komm,
Fester.
Fester. Vorsichtig. Ja, endlich.
Wir müssen doch prüfen, ob das überhaupt ein Leben ist.
Ja, Leben.
Leben. Leben.
Oh, wunderbar.
Lass jucken, lass jucken, lass jucken, alter Kumpel, lass jucken, lass jucken,
du altes Kumpelschwein.
Wenn ich an der Debe steh, dann vergess ich ganz was mich so drückt
und plagt und die Runde wird im See.
fällt mir ein, was mir auch sonst noch sehr behagt. Und ich seh mir dann zum
Schluss, wenn ich heimgehen will, noch einen langen Gruß. Dann spielen alle in
den ganzen Zahlen diesen alten Kumpelruf.
Lass jucken, lass jucken, lass jucken, alter Kumpel, lass jucken, lass jucken,
du altes Kumpelschwein.
Wenn ich dann nach Hause komm, wartet meine Alte schon im Flur auf
mich. Doch ich schau ganz lieb und fromm, aber wenn ich Pech hab, dann
verkloppt sie mich.
Dann muss ich ganz zärtlich sein und ich sage alles, was sie hören
will. Du alleine, du bist doch die eine und dann kommt das alte
Lied. Lass jucken, lass jucken, lass jucken, alter Kumpel. Lass jucken,
lass jucken, du altes Kumpelschwein.
Lass jucken, lass jucken, lass jucken, alter Kumpel.
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