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Tja, das war mein Leben.
Die Liebe.
Die lustigste Beschäftigung, die es im Leben eines Menschen wohl gibt.
Glauben Sie mir, ich habe es immer mit Freude gemacht. Es war eine schöne Zeit.
Obwohl ich natürlich aufs Geld aus war, so habe ich doch Ausnahmen gemacht.
Mein schwäscher Kerl war so verliebt in mich, dass mir ganz schwindlig worden
ist. Aber wenn ich gemerkt habe, der arme Kerl hat kein Golden im Sack, dann
ist es auch so gegangen.
Heute bin ich reich und wohlhabend.
Ich habe ausgesorgt.
Kaum zu glauben, was man mit so einem kleinen, süßen Löcherl alles verdienen
kann.
Ja bitte?
Ich bringe einen Kaffee, gnädige Frau.
Mit wenig Milch. Ah ja, Sie kennen mich ja.
So, bitteschön.
Danke.
Brauchen Sie mich noch, gnädige Frau?
Na, gehen Sie schon.
Der Franzl wartet, gell?
Nein. Das heißt ja, woher wissen Sie denn das?
Mein liebes Kind, wir waren ja alle einmal jung. Nun gehen Sie schon. Einen
feschen Kerl lässt man nicht warten. Danke schön, gnädige Frau.
Hoffentlich macht sie es richtig und lebt.
Es gibt Menschen, die gestorben sind, ohne ihr gelebt zu haben.
Ein Glück, dass sie es nicht wissen.
Tja, aber ich wollte Ihnen eigentlich etwas aus meinem Leben erzählen.
Nicht von meiner Jugend, die kennen es ja schon, sondern von den wilden Jahren
hier in Wien.
Es muss so um 1908 gewesen sein.
Nach meinem ungarischen Abenteuer war ich stolze Besitzerin eines Cafés mit
dazugehörigem Salon geworden.
Und es lief alles so gut.
Das regt mich auf.
Das regt mich auf, das Fummerl.
Haben Sie noch einen Wunsch?
Ja, bring jetzt noch eine Flasche.
Aha, da kommt mir eine Idee.
Sogar eine ganz großartige Idee.
Wissen Sie, was ich mir ausgedacht habe?
Wenn du die Flaschen mit deinem Feigerlasse tragst, soll ich doppelt.
Ich werde es probieren.
Ist die eng.
Mir kommt's.
Gleich kommt's mir.
Aber für den Fall haben wir da was ausgemacht, oder?
In der Gesundheit.
Wie gesagt, es lief alles wie geschmiert. Bis dass die Gendarmen
erschienen sind und mein schönes Etablissement geschlossen und mich
gleich mitgenommen haben.
Ich hab glaubt, die Welt geht unter, als sie mich ins Gefängnis eingeliefert
haben. Und das musste mir passieren.
Oh, ist doch grauslich.
Etwas Besseres können wir Ihnen leider nicht bieten.
So haben Sie doch ein Herz, ich hab doch nichts zu machen.
Wir haben strengste Anweisung.
Das könntest du nicht machen.
Mich da reinstecken. Es ist sonst nichts frei.
Bitte nicht da hinein.
Also dann gehen wir.
Nicht da hinein. Ihr könnt alles von mir haben.
Wir Wiener Gendarmen nehmen kein Geld.
Niemals. Jedenfalls nicht von einer wie Sie.
Aber ihr seid doch Männer.
Schaut doch einmal her.
Vielleicht ist doch noch irgendwo was frei.
Ist das nicht... Na ja.
Wenn man bedenkt, wie lange die nichts mehr zwischen die Beine kriegt, dann
könnte man vielleicht doch noch ein gutes Werk tun.
Richtig.
Kriege ich dann auch eine andere Zelle?
Dann lass sie vielleicht doch was machen. Aber jetzt zeigst du uns erst
einmal deine Feige. Du hast wirklich ein schönes Geschäft.
Das muss man dir schon lassen.
Jetzt lass mich doch auch mal in ihre Haut spielen.
Jetzt hab ich den Finger drin, such dir doch ein anderes Loch.
Ja, was zurecht ist, was zurecht.
Schatzl, guck dich.
Schön. Ist das geil, wenn man zwei Tränen hat.
Aber jetzt möchte doch kein Bruder werden.
Nichts leichter als das.
Der Fragel lacht dir schon über. Das ist ja kein Wunder.
Und was ist mit mir?
Komm, ans Reichen zu ihren Schweifen.
Alles gelernt.
Gerade schön, weißt.
Sperrt's mich jetzt woanders ein?
Na komm.
Hast schon ein besseres Kammerl verdient. Ein schönes Mädel wie dich
kann man doch nicht verkommen lassen.
Da hast schon recht.
Da geht's weiter. Kommen Sie.
Ein Neuzugang. Josefine Mutzenbacher.
Ah ja, ich weiß Bescheid. Ein bisschen später als drauf.
Es ging nicht schneller.
Wieso?
So, Freundin, gehen wir, gehen wir.
Ihr Saukerle, die Schwänze soll euch abfaulen, ein armes Mädel so zu
betrügen. Na los, los.
Das hat wieder sauber hingekriegt.
Die Weiber fallen auf die Sachen doch immer wieder rein. Sind halt Weiber.
Na komm, gehen wir.
Gehen wir, gehen wir, gehen wir. Was ist denn das für ein schönes neues
Vögelchen? Das ist ihr Quartier.
Wir sind schon gewohnt, diese lausigen Hure. Auf eine mehr oder weniger kommst
du nicht drauf. Es werden sich schon ein paar Trauben da drinnen.
Ich glaube, die war gut zum Puten, was?
Kannst du recht haben. Genau so schaut die aus. Du kannst uns einmal, du
Wichser. Aber halt's mal.
Was hast du denn ausgefressen? Ich habe einen Salon geführt und bin vergriffen
worden.
Das ist eine ganz feine Dauer, können wir nicht mithalten.
Weil die so riecht, aber das wird sich bald ändern.
Was ist denn das?
Du stellst vielleicht Fragen.
Das ist zum Wiescherln. Oh, Verzeihung, zum Scheißen.
Jeden Morgen gehört es ausgeleert.
Das ist immer die Aufgabe der Neuen.
Also du weißt Bescheid.
Die Neue ist wirklich nicht schlecht. Ich würde mir gerne mal so richtig
durchführen. Das kann schon sein, aber das kann ich nicht zulassen. Na, wie
viel?
20 Kreuzer. Was? 20 Kreuzer? Jetzt bist du deppert. Ein Hur bleibt ein Hur.
Aber das ist was Besonderes. 10 Kreuzer und passt.
12 Kreuzer.
Oder ich beziehe sie selber.
Wo ist du mit deinen kleinen Zipfeln? Da muss ich ja lachen.
Du bist ja froh, wenn es den Fienst zum Wichsen.
Das ist eine Frechheit. Da wird heute eben nicht gefeuert.
Komm, da geblieben. Du wirst ja noch einen Spaß verstehen.
Zwölf Kreuzer. Du darfst beim Budern zuschauen.
Aber nicht so laut. Ich möchte nicht, dass die Sache auffliegt. Wieso denn?
Wir sind doch gut erzogen. Wir pudern mit Gefühl.
Na, dann wünsche ich sehr viel Spaß.
Gehörst, wir sind doch aus gutem Hause. Wir wissen doch, was wir Ihnen schuldig
sind. Unserem Wohltäter.
So ein Gesindel.
Von welch einem kleinen Sohn.
Frechheit ist das.
Einfach zu behaupten, dass ich ein kleines Zupferl hab.
Wo bist denn?
Ah, da ist er ja.
Das werden wir gleich haben.
Es wird doch gelacht.
Herrgott, sag mal, es wird halt größer. Er will nicht. Dem besten will er nicht.
Scheiße.
Au!
Jesus.
Meine schönen Eier.
Jetzt sind sie wahrscheinlich weg.
Oh, Mama.
Oh.
Oh.
Verloren.
Gebäude. Was ist los?
Lass doch den Mann raus.
Echt hat er. Schließlich haben wir auch gezahlt.
Ich hab gezahlt. Immer noch ich hab gezahlt.
Ja, schön, aber vorher hast du uns ganz schön gerupft, gell? Gut, gut, ich will
kein Unmensch sein.
Aber die neue, die gehört mir.
Das ist nicht richtig und die spielen wir extra.
Ja, das sag ich auch. Außerdem sind wir Freunde.
Was sind wir?
Freunde sind wir? Stretze seid ihr.
Aber gut, wir spielen um sie.
Gut. Gut.
Der steht.
Jetzt kommen wir ins Trauen.
So, und was sagst du jetzt?
Immer dasselbe.
Ein neues Loch ist halt immer interessant.
Hast du keine Lust zum Pudern? Na, sag schon, was du meinst. Die Lust zum
Pudern ist mir vergangen.
Das wäre aber wichtig.
Der Kerl da drüben ist der Poldi. Ich stänze natürlich, aber ein richtiges
Mannsbild.
Warum ist er denn da?
Sie haben ihn erwischt, als er einen 15-Jährigen am Strich geschickt hat.
Aber keine Angst.
Der Baldi, der hat einflussreiche Freunde.
Der ist bald wieder draußen.
Der ist ganz klar.
Außer dem Zschapperl hat er uns versprochen, dass er uns freikauft.
Ja, ihr glaubt diesem Stenz.
Der blitzt euch doch.
Na wenn schon.
Auf alle Fälle sind wir immer schön gebudert worden.
Das ist ja auch schon was in diesem Salon.
Du kannst dir ja überlegen.
Gewonnen! Ja, ja,
ja, ich will ja nicht so sein.
Na Schatz, na würden uns die Damen Gesellschaft leisten, na?
Schließ auf, schließ auf, mein Feigl brennt. Ich möchte halt noch unbedingt
einen drin haben.
Halt, halt, doch nicht so schnell.
Wir müssen doch erst eure Fotzerln begutachten, ob sie auch schön sauber
sind. Na, was ist? Kommt her.
Wir möchten doch erst eure Feigln anschauen. Ja, schön.
Sehr schön.
Ja, ja.
Na was, ich werde es ein bisschen genauer untersuchen. So, so, Puppe, was
sagst du? Ist das gut? Ist das fein?
Ja, hier.
Ja, nicht schlecht, Weibie. Ja, das machst du gut. Ja, tust du gut, ja, na
gut.
Na ja, fein, Weibie.
Ja, ja, jetzt kommst du an. Ja, warte ein bisschen, kommst du dran.
Immer eine nach der anderen. Nur nicht hud und buffi.
Ja, auch nicht schlecht.
Ganz schön nass, Kleines, ja.
Hier kommt ihr alle dran, nur keine Angst.
Immer eine nach der anderen, ne?
Ich kann nicht sagen.
Das ist schön, meine Kinder. Das ist Wiener Walzerrhythmus. Wir wollen jetzt
ficken. Ja, das gefällt euch. Also kommt raus, meine Damen und Herren.
Ja, schon auf euch.
Na,
was ist mit Ihnen?
Wollen Sie nicht raus?
Geh, lassen Sie mich in Ruhe.
Sie werden die Erste, die der Boldi noch nicht gestopft hätte.
Aber die Nacht ist ja noch lang.
Kinderlich die Höhe. Auf geht's, Kinder. Nein, nein, nein, nichts trinken.
Trinken wir nachher.
So weit. Komm, komm, komm. Noch ein bisschen.
Hinein mit dem Burli.
Ja, so.
Auf geht's.
Brav.
Das ist gut.
Wie spürst du mich? Ja, gut, was?
Wechsel, wir wechseln, meine Kinder.
Die nächste Dame, da sind wir her.
Geh mal runter in die Höhe.
Und los geht's.
Gleich kriegst du ihn.
Gleich kriegst du den kleinen Maxi. So, auf geht's.
Ja, das tut gut.
Fein, was, Kinder?
Das freut euch, ja.
Wechsel, Kinder.
Ich bin fürs Wechseln.
Ja, komm her, mein blauer Engel. Jetzt
kommst du dran.
So, gleich zum Nachstoßen.
So,
das ist ja drinnen.
Das ist nicht schlecht.
Ja, so.
Ja.
Ja, das ist gut.
Du bist dran.
Du bist dran mit den Arschbocken.
Ich hab eine Idee. Kommt her mit den Arschbocken. Eine links, eine rechts.
Passt auf.
Nicht einzwicken.
Jetzt ist es gut. Das ist Massage.
Das geht ins Blut.
Das mag ich.
Schön halten.
Halt ihn, Baby, ja.
Ja, halt ihn. Schön wichsen, ja.
Alles von mir gelernt, ja.
So, ja.
Ja, aber nicht krotzen mit den langen Fingernägel. Pass auf, hörst du?
Ah, ja.
Ja. Ich muss wischen.
Ja,
so ist gut.
Diese Arschbackel tun gut.
Ja.
Ja, weiter, weiter.
Nicht aufhören.
Nicht aufhören. Ja, weiter.
Weiter mit Pumzke.
Ja, weiter mit Pumzke.
Ach, gerade jetzt fällt es, wo ich spritzen muss.
Ja,
weiter, weiter.
Geh mal. Jetzt komm runter.
Ach, du bist ja da.
Ja, du bist ja gekommen.
Immer gleich wusstest du, du kommst zu mir. Ja, ja, das ist schön.
Ja, ja, das geht unter die Vorhaut.
Ja, er ist so ein Talent.
Das darf man nicht verkommen lassen.
Ja, ja, da hast du ein Fingerspitzengefühl. Ja, ja.
Ja, weiter, weiter.
Komm, Max Gosche.
Das ist ja ein ganz neues Gefühl.
Ja,
ja, ja.
Weiter, hier kommt's. Hier kommt's. Ja,
du bist ja klasse.
Jetzt hast du es geschafft, Weibchen.
Wenn Sie mir bitte folgen wollen, hier geht's lang.
Sehr spaßig.
Geh, schaust das rein, ich komm's, geh mal, du auch, geh mal. Komm, komm, und
wir spielen weiter.
So ist es.
Meine Gehorsamster, Oberstdamm Lipinski steht zu Ihrer Verfügung.
Der Poldimarecek ist auf Anordnung des Gerichts in...
...Oterkring sofort freizulassen.
Jawohl, ist sofort freizulassen. Wird sofort geschehen.
Das war Mist.
Ich hätte noch ein bisschen später kommen können.
Bitte schön, meine Herren. Danke schön.
Auf Anordnung des Hohen Gerichts ist Herr Poldi Maracek sofort auf freien Fuß
zu setzen.
Jens, packen Sie Ihr Zeug zusammen. Sie sind entlassen.
Na, hab ich's euch nicht gleich gesagt, Buben? Zeit ist.
So. Und du, Josefin, brauchst dir keine Sorgen machen. Ich hol dich schon raus
aus den Häfen, gell? Der hat ein Glück.
Burschen, macht es gut.
Servus.
Ich danke Ihnen schön, Herr Magister.
Ist schon gut.
Ihnen danke ich besonders herzlich.
Ist doch kein Red wert.
Ist schon gut.
Ein Hosenknopf, so ein Lump, so ein Schnorrer, das hat man von seiner
Gutmütigkeit. Von jetzt ab herrscht hier Ordnung, ihr verdammtes Kindl. Geh,
komm, spinn nicht.
Ihr sollt mich kennenlernen.
Ab morgen bekommen die Damen die Wurst in Scheiben. Wir können auch anders.
Jetzt wird er seine Wut an uns auslassen.
Darüber brauchst du dir keine Gedanken zu machen.
Denn wie wir den Baldi kennen, wird er dich da bald rausholen.
Alle Achtung, das hast du wirklich raffiniert gemacht.
Da kann uns eins nicht mithalten.
Na,
da sind sie ja.
Grüß Gott.
Die sind ja direkt einmal pünktlich.
Herzlich willkommen.
Ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar.
Bitte, wir können fahren, Johann. Sehr wohl, Eure Gnaden.
Na, hat Ihnen der Poldi zu viel versprochen?
Dankeschön für Ihre Hilfe. Länger hätte es nicht mehr ausgehalten. Hat es viel
Geld gekostet? Na ja, 100 Gulden haben es schon sein müssen.
100 Gulden? Jesus, wie soll ich so viel Geld zurückzahlen? Ich habe doch keinen
einzigen Kreuzer. Mach dir darüber keine Sorgen. Der Poldi und ich haben große
Pläne mit dir vor.
Bitte nicht, ich muss mich doch erst von allem erholen. Ja, nur ein bisschen.
Schließlich hast du es ja hauptsächlich mir zu verdanken, dass du raus aus dem
Gefängnis bist.
Ich weiß ja, was ich Ihnen zu verdanken habe, aber ich mag halt im Moment nicht.
Ich gebe dir auch zwei Gulden.
Schließlich wirst du doch jetzt Geld brauchen.
Oder ich rieche mich.
Aber ich habe doch schon gesagt, nicht jetzt das nächste Mal, oder? Ich gebe
dir auch fünf Gulden. Komm, Schatzhörl.
Fünf Gulden?
Sofort? Ja.
Danke, also schön.
Gehörst, das wird ja doch nichts.
Du hast ja viel zu schlafen, Zipferl. Komm, mach weiter.
Wird schon kommen. Ich muss mir nur vorstellen, dass ich dich entjungfere.
Bei meiner Seele, da bist du bei mir aber ein bisschen spät dran.
Wenn ich mir vorstelle, dass es nur solche Männer gäbe, wäre ich vielleicht
wirklich noch eine Jungfrau.
Hättest du Lust, ein Jungferung zu spielen? Ich geb dir auch noch einmal
fünf Gurten. Komm, Schatz, ich sag ja. Noch einmal fünf Gurten? Ehrlich?
Also was wünschen wir her?
Also hör zu. Du steigst jetzt aus und gehst ein Stück voraus und tust Blumen
flicken. Verstehst mich, Schatz?
Und ich, ich komm dann wie der Dracula angefahren und steig aus und versuch dir
deine Jungfernschaft zu rauben.
Na, die wir uns wohl vergeblich suchen.
Ich mein ja nur, du sollst ja nur so tun. Du musst dir so richtig wehren und
laut schreien.
Wanne, die Bruder. Also, also hast mich verstanden. Wahnsinn, den Spaß macht er
so gut.
Johann!
Ich habe verstanden. Servus, Eignan.
Ach so.
Johann, wir spielen unser Spiel.
Wir können schon anfangen.
Komm, steig aus, Schatz.
Du weißt Bescheid, Josefine.
Ja, freilich weiß ich Bescheid.
Johann, warte, bis er Blumen pflegt.
Ist doch alles klar, Herr Baron.
Der tut gerade so, als ob ich das nicht kennen täte.
Jetzt werde ich das junge Freilein pudern. Jetzt werde ich ihr gleich
meinen Schwanz reinstecken.
Ja, das kommt davon, wenn man ein Jungsmadel allein in den Wald lässt.
Wo es doch so viele Lumpen gibt, die sowas ausnutzen.
Ja, was ist denn?
Du musst dich schon ein wenig mitfreien.
Gehörst, du kannst mir doch jetzt nicht einfach im Stich lassen.
Na also.
Johann!
Johann,
wir können fahren.
Na schön.
Wenn Sie meinen, wir können, dann tun wir es auch.
Hoffentlich übersteht er den Transport.
Warum bleibst du nicht stehen?
Blöder Hund, blöder.
Kannst nicht anhalten, wenn es sein muss.
Jetzt können wir wieder von vorne anfangen.
Da haben wir uns halt ein bisschen verschätzt, euer Gnade. Ha, verschätzt,
verschätzt. Das werde ich mich auch bei der nächsten Lohnzahlung.
Das war wohl nix, ha?
Geh halt noch ein Stück weiter.
Willst meinen, euer Gnaden?
Johann, wir kennen wieder.
Du bist doch wirklich zu allem zu blöd. Das kann doch mal passieren.
Pfeife, du!
Das werde ich dann nie vergessen.
Schön sehen Sie aus, Herr Moron. Du wirst mich noch kennenlernen.
Du bist der dienste Kutscher. Ich glaube, mein Sir, er ist futsch. Ganz
sicher sein.
Sind Sie sicher, dass Sie ihn nicht verloren haben?
Könnt auch.
Los, fahren wir.
Los.
So ein Scheiß.
Jetzt war ich gerade so schön angespitzt. Ach komm, lass mich deine
Muschi sehen.
Mir stand da euer Gnaden.
Schon da?
Dann fahren wir noch eine Runde.
Gut.
Dann fahren wir noch eine Runde.
Komisch. Mach mal weiter.
Ja,
was
ist denn das?
Das verstehe ich nicht. Aber ich verstehe das.
Ich kenne ja meinen Mann.
Na?
Jetzt kommt sie mir gleich. Komm, blasen wir rein, Schatz.
Ich denke auch schon.
Herr Perron hat mir aber reichlich geschossen.
Bist denn du verrückt worden?
Warum habt ihr noch eine Runde gedreht? Was weiß denn ich? Da sollten Sie lieber
Ihren Spezi fragen.
Servus, grüß dich Gott. Ja, das war eine tolle Fahrt.
Jesus, mich trifft der Schlag. Ich glaube, ich spinne.
Komm, komm.
Das ist doch dein Auto und nicht meine.
Verdammter Kerl, hier werde ich es zeigen. Komm, Spatz.
Du,
du kannst das erleben, wenn ich dich erwische. Ich bin bloß froh, dass mein
Marile ein Engel ist.
Prost, Marile.
Jetzt hab ich aber einen Hunger. Na, ist ja schon alles angerichtet. Komm, geh
mal rein, komm.
Weiter, komm, weiter.
Also, das ist sie, die Josefine Mutzenbacher.
Komm, Spatzl, setz dich hin, komm.
Ah, das ist was.
Na, wenn sie schon hier sind, dann nehmen sie Platz.
Ja, komm.
Geh, ich kann noch zwei teilen.
So.
Na, servus, die Fries.
Na erst, die kommt ja gerade aus den Häfen.
Das muss ja grauslich sein.
Ja, leider.
Aber ich bin völlig unschuldig da reinkommen, gell?
Das glaube ich Ihnen absurd.
Das schauen ja alle.
Geh herauf, das arme Madl.
Fanny, der sucht mir's wirklich gut.
Wirklich gut.
Bist fertig mit der Arbeit, Weib? Ja, warum?
Ich glaub, wir gehen noch eine Stunde schlafen.
Wenn's sein muss.
Der bewacht seine Alte wie ein Schießhund.
Bist scharf auf sie?
Naja. Nein, sagen würde ich nicht.
Aber ich habe doch jetzt dich.
Hast du keine Lust?
Mein Muschi ist ausgekuckert und hat Appetit wie ein Forellner verfliegen.
Na dann komm.
Keinen Schritt gehe ich mehr weiter.
Meine Beine wollen einfach nicht mehr zusammenbleiben. Du bist richtig. Ich
habe mich nicht getäuscht in dir. Also, gehen wir es an.
Es gibt nichts Besseres nach einem guten Essen.
Geh, Schatzl.
Tu die Füße auseinander.
Ja, das ist gescheit.
Ja,
ja.
Oh,
bin ich geil.
Ja, nimm dann, ja.
So.
Schön massieren, die Kleine.
Ja.
Ja. Ja.
Wie lange habe ich das entbehren müssen?
Ah ja.
Warte.
Das ist ein Feigerl nach meinem Gustl.
So ist es recht.
Spritze, schlimmer Hascher.
Bitte, Poldi, fick mich.
Bitte, Poldi, fick mich.
Komm, sag's noch einmal.
Bitte, Poldi, fick mich. Immer langsam.
Bitte, Poldi.
Stoß mich.
Ich möchte jetzt wirklich richtig durchgevögelt werden.
Bitte. Ja, so mag ich die Weiber.
Ich bin ja kein Unmensch.
Ich bin doch nicht taub. Sie hat eben lang nichts mehr gehabt.
Ja, und was ist mit mir?
Na, wir haben doch erst vorige Woche.
Da. Ach, was soll ich damit?
Und jetzt lass mich in Ruhe.
Du, ich will jetzt abficken, verdammt noch einmal.
Lass mich doch schlafen.
Kerzen sind es heute auch nicht mehr, was sie einmal waren.
Was, Spatzl?
Schön war's, gell?
Hoffentlich haben die da oben nichts gemerkt. Und wen schon?
Da hat er wenigstens auch wieder einmal gehören. Die Fanny hat bestimmt nichts
dagegen.
So ein Kaffetscherl tut gut. Ja.
Du tust ja gerade so, als ob es noch nie mit dir gefögelt hätte.
Na, meiner Söhne, ich habe es ehrlich noch nicht gebudert. Es ist erstaunt, es
ist wirklich erstaunt.
Aber du hättest es gern, oder?
Ich hätte es schon gern.
Und heute? Heute wäre eine günstige Gelegenheit.
Aber da bist halt du mir dazwischen gekommen.
Wenn es weiter nichts ist, dann komm her.
Ich werde dich schön anspitzen. Na ja.
Alles gut?
Ja, sehr gut.
Ja, richtig nur schön her.
Das kleine Bubi.
Ja.
Macht mir keinen Schaden, Baby.
Ja, schön massieren.
Ja, Max, komm schon.
Es ist gut.
So wird das schon langsam.
Ich glaube, jetzt kannst du dich auf den Weg machen.
Ja, ich danke dir. Du bist wirklich ein lieber Hund.
Du wirst es noch weit bringen.
Es ist wirklich nichts mehr los mit dir.
Fanny!
Fanny!
Wach auf!
Wach auf, Fanny!
Komm schon, Fanny.
Wo hat er denn den Schlüssel?
Komm schon, Fanny.
Sperr auf.
Sei leise. Bin ich leise?
Na, was ist?
Willst du mich jetzt pudern oder willst du warten, bis mein Alter aufwacht?
Na,
was ist, steckst du mich jetzt endlich hin? Ja, ja, ja, natürlich!
Fanny, bist du gut zum Pudern?
Wo bist du, Fanny?
Ich bin eh da.
Ich muss gerade weichen.
Da, da kommt's. Da kommt's gleich.
Ich spritz dir jetzt aufs Arschl.
Was geht hier vor?
Na, was soll's schon sein? Der Alte hat mich gefögelt. Gerade schön war's.
Jetzt ist es aber genug.
Scheiße.
Schweinsbock.
Trägert's.
Kommt, Kinder.
Wir ziehen um, bevor der Franzl die Tür aufbricht.
Na, gehen wir, gehen wir.
Ist alles schön gut, aber wo soll man jetzt hingehen?
Was soll denn das? Mit euch beiden ist doch die Zukunft gesichert. Nicht wahr,
Josefin? Ja, ich werde sie schon ins Geschäft einführen. Und ich weiß auch
schon wo.
Bei einem besonders guten Spezi von mir steigt heute Abend ein großes Fest.
Kinder, wir haben Glück.
Kommt's, gehen wir.
Moment, du hast doch noch ein Geld, Josefin.
Viel nicht.
Ja, wir fahren mit dem Fiaker.
Kommt's, Mädchen, kommt's.
Na, gehen wir.
Ihr Zindel, ihr Ländix, wann ich euch erwisch, ich brech euch alle Knochen.
Guten Abend.
Haben Sie eine Einladung?
Nein, natürlich haben wir eine Einladung.
Ist schon gut, ist schon gut.
Guten Abend, Herr Graf. Guten Abend.
Herr Graf, darf ich vorstellen, das ist Josefine Mutzenbach. Sehr erfreut.
Und das ist Ihre beste Freundin, die Fanny.
Ich bin entzückt. Ich muss schon sagen, heute hast du dich selbst übertroffen.
Ich weiß doch, was ich dem Herrn Grafen schuldig bin.
Geht's mal und zeigt's doch dem Herrn Grafen, was ihr alles habt.
Entstanden.
Na, da kann man nur sagen, die Mädchen sind wirklich zum Anbeißen.
Diesmal hast du unseren Geschmack getroffen.
Ist doch klar. Auf den Bolting kann man sich verlassen.
Emil, geleite die Damen in die Garderobe.
Oh. Aber meine Damen, nicht so zieren.
Emil ist mein Vertrauter.
Folgen Sie ihm, meine Damen.
Wenn Sie mir bitte folgen wollen.
Wir werden zufrieden sein, wenn die Damen das halten, was Sie versprechen.
Aber Herr Graf, ich kann Ihnen versichern. Oh, Exzellenz. Wo schaust
du?
Komm, feiert, meine Lieblinge. Genießt das Leben.
Lieben und zoffen sind die schönsten Dinge auf der Welt.
Bring noch weit, oder ihr hofft wohl, geboren ich keine.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Danke, meine Lieben. Wasser.
Noch etwas Wein?
Nein, danke. Sonst kann der Kleine nicht mehr.
Und jetzt wirst du mir schön lecken.
Abgespritzt, mein Lieber.
Aber das genügt mir heute noch nicht.
Das lobe ich mir. Macht weiter. Lasst doch auf, ihr.
Das ist schön.
Kommt, liebt euch.
Na, servier!
Ich will dich allen dabei nehmen.
Ja.
Ich will gucken.
Die Weiber können sich sehen lassen, euer Hochwohlgeboren. Sie können sich
wirklich sehen lassen.
Das ist schon was.
Das ist sogar hervorragend, ist das.
Das werde ich mir aus der Nähe anschauen.
Da werde ich doch gleich etwas Süßes hineinstecken.
Wo bleibt Schleckere, Mäulchen?
Das ist was für mich.
Was soll denn das, Klumput?
Frische Gurken, gell ich?
Sie schickt den Himmel.
Oh,
wenn das unser Väter hier im Zaar sehen würde.
Tief, tief, tief.
Tief, tief. Tief, tief.
Jetzt blitz ich euch voll!
Bitte beeilen Sie sich, meine Damen.
ich dir zu viel versprochen. Wirklich nicht.
Darf ich bitte, meine Damen?
Bitte gehen Sie rein.
Ich werde die Damen sofort melden.
Ihr Hochwohlgeborenen, gerade sind zwei entzückende Damen eingetroffen. Ich habe
es ungesehen, ich komme.
Ihr wartet hier und du kommst mit.
Hochwohlgeborenen, wer geht es da?
Das tust du nicht noch einmal.
Es ist ein langer Mittag, wenn ihr so geil seid.
Wie kreuz ist das?
Oh, meine Lieben. Ja, Exzellenz. Euch habe ich nicht gemeint. Es ist eine
Freude, so schöne Frauen zu sehen.
Komm, Ivan, schenk ein.
Wo schaust du? Wir trinken auf eure Schiene.
Komm, kümmere dich um die anderen. Sehr wohl.
Ich trinke auf die entzückendste Mädchen von Wien.
Das ist eine... Heilige Mutter von Kazan, das ist eine
Überraschung.
Grisha, mein Grisha, wo kommst du denn jetzt her?
Direkt aus St. Petersburg.
Darf ich dir übrigens meinen Regimentskameraden Vanya vorstellen? Sei
mir willkommen. Das hat nichts zu bedeuten.
Er wollte unbedingt einmal dabei sein. Aber warum denn nicht?
Ich möchte euch gleich die schönsten Mädchen von Wien vorstellen. Aber ihr
werdet euch bestimmt selbst bekannt machen. Ich muss mich um die Gäste
kümmern. Entschuldigt, bis später.
Sehr erfreut, meine Damen.
So etwas liebe ich.
Guten Abend.
Chantez, Mademoiselle.
Willst du wohl deine Pfoten von meiner kleinen Freundin lassen? Sehr wohl, Eure
Exzellenz. Die gehören mir.
Wein her.
Na komm schon.
Ja, ich komme.
Oh, es brennt, es brennt!
Mwaaaah!
Würdest du mit mir das Fest verlassen? Ich weiß einen Ort, wo wir ungestört
sind.
Komm.
Sehr schön.
Hat's Ihnen gefallen, euer Exzellenz? Einmalig.
Ich danke dir.
Ja, das war der dritte Teil von der Josefine Mutzenbacher. Und wenn es Ihnen
gefallen hat? Dann besuchen Sie uns doch im vierten Teil.
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