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Hallo, mein Schatz.
Ja, du, ich bin jetzt noch eine halbe Stunde in der Stadt.
Dann komme ich nach Hause, dann sehen wir uns dort, okay?
Ja, ich hab dich geliebt, okay?
Prosti, Baba.
Was für Augen, was für ein Typ.
Du bist dumm, jetzt du lauf weg.
So, oder? So, dann lauter rüber.
Oder was? Dann stellen wir es an, wir sehen in der Hochzeit.
Dann
ist
doch der Wetter.
Vorher stand eigentlich nicht alle rum.
Aber jetzt liegt es über alles.
Vielen Dank.
Lumpi.
Mach ich nicht mehr länger, bitte, das ist Schluss mit lustig.
Ich soll zum Teufel gehen, die depperte Futterei.
Hey, das gibt's doch nicht. Hast du keine Orangen dabei?
Lass mich vorstellen, ich bin der Micha.
Hallo. Das ist halt Zufall. Das hätte ich nicht erwartet. Kommst du öfter her?
Um Gottes willen, ey.
Ich bin heute zum ersten Mal da.
Das ist halt unglaublich.
Das kenn ich, schau ich nicht.
Ich kenn mich vor ca.
3 Monaten von meiner hohen Zubliebe.
So, hör auf.
Wenn du nicht gegen ein warmes Bier und ein paar zerdrückten Orangen hast, dann
könnten wir jetzt nie in die Wohnung.
Ich bin nur ein Donaufeist gewesen, weit davon her. Wir kennen uns doch noch gar
nicht. Ja, da hast du schon recht, aber du bist ein viel verkehrter Mann. Rieche
hat mir eigentlich noch nie mit Stich gelassen.
Ja? Ja.
Komm, schwing mal aus. Okay, ich bin durch nochmal.
Das ist echt ein Wahnsinn, was du da hast. Ja, das hier ist mein Schlafzimmer
und da draußen ist die Terrasse. Müssen wir rausgehen? Ja, natürlich.
Das ist ja eine absolut tolle Aussicht, weißt du das?
Ja, ich lebe jetzt seit kurzem hier.
Meine Eltern habe ich vorhin nicht kennengelernt.
Und die Wohnung habe ich von dem Anlass meiner gestorbenen Mutter vor ca.
8 Monaten gestorben.
8 Monate?
Ja.
Da haben wir ja einiges gemeinsam.
Meine Mutter ist nämlich auch wach, Mama.
Ich bin bei meinem Vater und dessen Frau aufgezogen worden.
Er ist ein rechter Hallo-Dreh. Du weißt ja, wie Männer sind.
Es kommt mir so vor, als würde ich dich schon in Ewigkeit kennen.
Du bist mir so vertraut.
Mir geht es genauso wie dir.
Bleibt bei mir.
Ja.
Ja.
Ja. Ja.
Ja.
Oh Micha, lass uns reingehen. Ich will dich jetzt spüren.
Das ist das schönste, was ich je erlebt habe.
Jetzt lass ihn schlafen. Du bist zu lieb. Halt mich fest.
Boah, ich bin um 2 Uhr.
Da wäre der Mensch dran gestorben.
Nein, du.
Du bist ein Mann.
Weißt du was?
In die Kuh wird mein Papst sein.
Mal schauen, ob der heute Geld hat.
Boah.
Mann, mal fünf Sätze.
Zwei.
Zweieinhalb.
Ja, Herr Papst? Ich kann ihn im Moment nicht.
Hast du heute Zeit, dass ich dich besuchen komme?
Ja, später.
Ich komme heute Mittag auf den Hof.
Nein,
im Moment wirklich nicht.
Klar kannst du mich später anrufen.
Ja, ist gut.
Weißt du was?
Nix.
Familienangelegenheit. Komm mal weiter.
Na, was meint dein Vater?
Er hat gesagt, ich soll ihn später noch mal anrufen, weil er ist gerade
beschäftigt.
Aber ich brauche noch ein Brötchen.
So wie du mich ausgezehrt hast.
Das ist ein Wahnsinn.
Ich habe immer schon gesagt, so Fitnessgeräte tun mir gesundheit gut.
Oh, tut ja gut.
So ein bisschen schlau.
So eine Schlagzeile, hör mir.
Oh, so wie nie.
Genauso.
Ich bin ein guter Mann.
Ich bin ein guter Mann.
Amen.
Das geht noch mal ein bisschen weiter.
Vielen Dank.
Montagmorgen bis um 8 Uhr am Start, pünktlich.
Okay. Aber jetzt noch ein bisschen mehr Energie, ein bisschen mehr Elan.
Das ist cool, oder?
Tut mir ausrangig leid, aber im Moment habe ich noch was zu tun.
Zeig doch Lara, wo du groß geworden bist. Schreibst du halt den Hof ein
bisschen und dann treffen wir uns nachher im Esszimmer. Ja, okay, mach
mal. Mach mal so.
Das ist in der Zeit.
Mein Junge, du.
Wenn du schön lieb bist, dann darfst du ihn jeden Tag haben, okay?
Ja.
Das ist schön.
Okay.
Ja, komm mal.
Ja, ist das schön, aha.
Ja, ich hatte...
So Kleine, zieh dich schnell an, der Vater wartet bestimmt schon.
Das kannst du heute lassen essen.
Danke.
Ah,
da seid ihr ja auch. Ah, da bist du ja.
Und, habt ihr euch den Hof angeschaut?
Sehr schön.
Weißt du, dieser Hof ist mein Leben. Hier steckt mein Herzblut drin.
In der Stadt habe ich mehrere Sportstudios. Und habe ich die ganze
Woche mit so Idioten zu tun. So aufgeblasenen Einweisdosen.
Will jeder der Stärkste sein und will sich profilieren.
Aber da kloppt es wieder.
Dann komme ich hier hin.
Entspann mich, weil hier ist die Welt noch in Ordnung. Du siehst, da wirst du
es gesehen.
Die Pferde entsprang mich, wenn ich dann den Reitern zuschaue. Ja, es ist auch
hier sehr schön. Hast du denn das Unterschied?
Wer ist denn das auf dem Bild?
Das ist deine Mutter?
Ja. Ja, aber das kann nicht sein.
Ja, aber das kann nicht sein. Das glaube ich einfach nicht. Nein.
Das ist meine Mutter.
Das ist meine Mutter.
Was heißt das?
Wie kommst du an das Bild?
Das ist meine Mutter.
Das ist ja meine Mutter. Nein, nein, das ist meine Mutter. Das glaube ich auch
gar nicht.
Da lebe ich endlich einen Mann und da ist mein Bruder. Das glaube ich einfach
nicht. Das tut mir leid.
Kannst du mir das erklären?
Das ist nicht richtig.
Klar ist dir das. Ich verpapiere das ja auch. Kannst du mir das erklären?
Du mit deiner alten Herumfickerei, verstehst?
In Papieren ist sie deine Schwester. Habe ich auch schon mitgekriegt, ja.
Und erst am Ende war in meinem Leben eine Frau, die ich wirklich liebe.
Und dann war sie meine Schwester.
Nur weil du in der Jugend so viel herumgefickt hast, ne?
Ja, ja, du hast mir zugehört, der Mann. Ich habe in unserem Leben früher
geführt, ja. Und deine Mutter hat mich so akzeptiert, wie ich bin. Und wir
haben dich halt adoptiert, jetzt ist es raus.
Fühlst du dich jetzt besser?
Was, ob ich mich besser fühle?
Adoptiert? Wie ist es mir von dem Dicken ab?
Adoptiert? Sie ist deine Altschwester?
Ja.
Mensch Mann!
Das heißt... Hey Mann!
Laura kann meine Frau werden?
Na sicher!
So mit deiner alten Errungsspickerei!
Verstehst? Gib mir dein Ende, komm! Ich muss sie anrufen.
Ich bin dein Halbbruder. Dein Halbbruder bin ich.
Ich gehöre verrückt. Das halte ich nicht aus.
Wir müssen uns in 30 Minuten am See treffen.
Ja, ich komme dann. Ich beeile mich.
Ich liebe dich.
Wir treffen uns in 30 Minuten am See.
Passt.
Okay.
Ich nehme dich mit in den Beinwagen.
Beinwagen? Du fahr vorsichtig. Ich habe keine Lust, dich im Krankenhaus zu
begrüßen.
Nee, ich muss sie noch mal haben.
Hallo, mein Schätzchen. Ich bin so glücklich, ich könnte die ganze Welt
umarmen. Weißt du was?
Wir treffen uns bei dem Strauch am See.
Kannst du dich noch erinnern? Ja, genau.
In circa einer Stunde werde ich dort sein. Und noch etwas.
Ich habe eine absolut tolle Überraschung für dich. Du wirst dich wundern, okay?
Ich habe dich ganz, ganz viel lieb und wir sehen uns dann, okay?
Tschüss!
Jetzt bin ich verrückt, aber willst du meine Frau werden?
So kurz zur Zeit?
Ja. Aber ich sag ja.
Ja?
Ja.
Hier, liebe Laura.
Diese Kette gehörte deiner Mutter.
Und ich will haben, dass du sie trägst.
Das werde ich dir nie vergessen.
Weißt du eigentlich, dass meine Mutter hier am glücklichsten war?
Sie hat sie mir unsicherlich geschrieben.
Genau.
Deswegen möchte ich sagen, dass du genau so glücklich bist wie deine Mutter.
Micha, komm, komm, lieb mich jetzt. Ich möchte ein Kind von dir.
Ich habe einen Blasen an den Tisch gemacht.
Wir gehen jetzt zu meinem Vater und erzählen ihm unsere Nachricht.
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