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Original subtitles

Viele Leute scheinen eine Art innere To-do-Liste zu haben.

Sie verspüren diesen Drang, Dinge erledigt zu bekommen.

Aber das ist schwer.

Kaum ist eine Sache erledigt,

muss man sich schon an den nächsten Punkt auf der Liste machen.

Eigentlich wird die Liste nie abgearbeitet.

Wir befinden uns in einem ewigen Zustand der Unfertigkeit.

Dann machst du für die Abteilung dasselbe mit Antragstellern,

Angestellten und Chefassistenten.

Sobald alle neuen Direktivenhandbücher zusammengestellt sind,

zeige ich dir, wie man die neue Bindemaschine benutzt.

Wir sparen mucho dinero, seit wir alles selbst binden.

- Hast du klebrige Finger? - Nein, da bin ich mir ziemlich sicher.

Tja, solltest du aber.

Bei diesem Job sind das deine besten Freunde.

Du hast Glück, ich habe noch welche.

Ich Glückspilz.

Nein, Dummerchen!

Wo ist der Daumen?

Ich beneide dich!

Zusammenstellen ist so Zen. So meditativ.

Es ist wohl das Rhythmische der Wiederholung,

das diese gedankliche Tiefe möglich macht.

Das ist wie Fegen.

- Weißt du, wo ich herkomme?- Vom Jupiter?

Ja.

Du wirst überrascht sein, wie schnell deine bienenfleißigen Hände sein werden.

- Bienen haben keine Hände. - Nein, haben sie nicht, oder?

Aber weißt du, wer welche hat? Du.

Du weißt ja, was man über untätige Hände sagt:

Sie erwürgen die Person, die sie zum Zusammenstellen zwingen?

Gut, dann lasse ich dich jetzt mal, du fleißiges Bienchen.

Mit der Aussicht auf tagelanges Zusammenstellen

könnte Delores' Zen-Theorie genau die richtige Strategie sein.

Zunehmen, abnehmen.

Ach verdammt!

Zum Glück heilen Seelensammler schnell.

Ich wusste, da war noch was. Du hast wirklich Glück.

Weil du ja jetzt 25 Wochenstunden arbeitest,

kommst du in den Genuss unserer tollen Kranken- und Rentenleistungen.

Allerdings bedeutet das Abzüge vom Netto.

Sozialversicherungssteuer. Bundesabgabe. Landesabgabe. Medicare.

Augen, Zähne, Psychotherapie und die Steuer für Kasinos in Reservaten.

Was immer das ist.

Die meisten qualifizieren sich gar nicht für die Krankenversicherung.

Irgendwie klang es gar nicht gesund, kein Geld zu haben.

Ich Glückspilz.

Johnny-Vegas-Omelette, glibberig. Janes Suchtmittel.

Selbst gemachte Pommes, verbrannt.

Pfannkuchen mit Stachelbeeren, dazu Würstchen und Toast.

Gehst du mit leerem Magen arbeiten? Schade.

Das Johnny Vegas machen die perfekt.

Ich habe kein Geld.

- Interessiert das irgendwen? - Mich, schau.

Nimm ein Pastetchen.

Guten Morgen.

Einer für dich, einer für dich, jeder bekommt einen.

Eine Ladung Helium und Liebe.

- Gibt's 'nen Anlass? - Vielleicht Sex mit 'nem Schausteller.

Warum brauche ich einen Anlass, um Liebe zu verschenken?

Weil du ein schlecht gelauntes Miststück bist und zum Frühstück Welpen verspeist.

Ach, hör schon auf. Ich habe einfach gute Laune.

Wie geht's an diesem schönen Morgen?

Sie grinst wie eine Frau auf Vicodin.

Ich habe 'nen Abe Lincoln in der Tasche, falls du was übrig hast.

Es geht nicht um Drogen oder Sex. Mir ist heute einfach nach Geben.

Ist es noch zu früh für Souflaki?

- Gibst du einer Toten ein Frühstück aus? - Na klar. Was immer du willst.

- Kein Post-it für mich? - Du hast die nächsten zwei Tage frei.

- Warum kriegt sie zwei Tage frei? - Warum kriegt sie zwei Tage frei?

- Ich bin ok, Rube. - Daisy übernimmt für dich.

Sie übernimmt für sie? Nein. Und nein heißt nein!

Heftig, oder? Hab ich auf einer Schulung über Date-Rape gelernt.

Ich bin dein Chef und du tust, was ich sage. Ist genauso heftig, nicht?

Hör mal, es ist nachgerade obszön, zu glauben, dass ich, Daisy Adair,

eine Doppelschicht für eine mache, die so ein hässliches Hütchen

und orthopädische Schuhe trägt.

Ein Ausflug in den Point Grey Club mildert den Schock ein bisschen ab.

Roxy?

Unterhalten wir uns später?

Kriege ich trotzdem ein Frühstück?

- Kann ich Ihnen helfen? - Ja.

Ich glaube, meine Verabredung sitzt schon am Tisch.

M.K. HOURIHAN POINT GREY CLUB 47 FAITH AVE. ATZ 13:12 UHR

- Wie lautet der Name, Miss? - Hourihan.

- Ein Herr oder eine Dame? - Wer immer hier ist.

Ja. Mr. Hourihan speist dienstags immer im Bostoner Klub.

Aber seine Mutter sitzt gleich dort drüben.

Vielen Dank.

Ich denke, wir nehmen jetzt das Dessert.

Entschuldigen Sie die Störung. Aber Ihr Schal ist wunderschön.

Darf ich fragen, woher Sie ihn haben?

Er war ein Geschenk. Mein Mann brachte ihn mir aus San Francisco mit.

- Er schmeichelt Ihnen. - Genau wie Sie.

- Wie ist Ihr Name? - Daisy Adair.

- Kennen wir irgendwelche Adairs? - Sean Adair.

Aber mit dem sind Sie wohl kaum verwandt.

Sie sind zu erfrischend und zu reizend, er ist etwas schmierig.

Ein Libanese, glaube ich. Ist ja auch egal.

- Wo kommen Sie her? - Ich bin eine Adair aus Greenwich.

- Greenwich, Connecticut? - Gibt es noch ein anderes?

- Ich bin Joyce. Und das sind Sylvia... - Hallo.

- ...Jane und Mary Kate. - Ich freue mich, Sie alle kennenzulernen.

Flambierte Bananen mit Vanilleeis. Mein Lieblingsdessert.

Joyce wird 30. Und zwar zum 31. Mal.

Sind Sie verheiratet? Ich habe einen Sohn.

Ich bin zwar Single, aber eigentlich nicht zu haben.

- Sind Sie eine Lesbe? - Sylvia!

- Oh, wie aufregend. - Dieses Dessert ist sündhaft.

8.000 Kalorien pro Bissen.

Bitte, es wird dich schon nicht umbringen.

Ich glaube, Ihre Freundin erstickt an einem Keks.

Oh, mein Gott!

Helfen Sie Ihr doch, bitte!

Scheiße, Mary Kate steht in Flammen.

Oh, ich hatte ja Irish Coffee.

Ich hätte heute die Rechnung zahlen müssen.

Ach, keine Sorge. Das Restaurant war so freundlich, das zu übernehmen.

Ich will Sie nicht drängen, aber draußen wartet eine Limousine auf Sie

- und ich hab noch viel zu tun. - Um mich wohin zu fahren?

- An Ihren Bestimmungsort. - Und der ist wo?

- Diese Information habe ich nicht. - Sie sind zu nichts nütze.

Schicken Sie Ihren Fahrer weg. Ich bin nicht bereit.

- Machen sie's gut, Daisy. - Wo wollen Sie denn hin?

Ins Büro meines Sohnes. Ich muss mich um Geschäfte kümmern.

Und Ihr Wagen wird mich wohl kaum dorthin fahren.

Seien Sie so lieb und geben dem Pagen ein Trinkgeld,

Sie wissen schon, dem, der versucht hat, mich zu löschen.

Es war Zeit, einen Rat für meine Karriere einzuholen.

Obwohl das Zusammenstellen traumhaft war, riet man mir, nie zufrieden zu sein.

hohes Gehalt,

minimale Anforderungen

Offenbar beschränkten sich meine Optionen auf Kohleabbau

oder die Handwäsche von J. Los Unterwäsche.

Also denke ich darüber nach, wie übel West Virginia schon sein kann.

Georgia.

- Oh, Georgia. - Oh, bitte, Gott, nein.

Oh, Georgia.

Schätzchen, komm her, wo immer du steckst.

Georgia!

In Zeiten wie diesen wünschte ich, Seelensammler hätten Superkräfte.

Dass ich zum Beispiel fliegen oder verschwinden könnte...

- Oh, Georgia.- ...oder jemanden verstummen lassen.

Blöde Daisy.

Ich suche ein Mädchen, etwa so groß, braune Augen, hübsch, wütend.

Ziemlich wütend. Ach, da ist sie ja. Danke, hat mich sehr gefreut.

Leise! Warum bist du hier? Du darfst nicht hier sein.

- Ich will nicht, dass du herkommst. - Georgia, Mary Kate.

- Mary Kate, Georgia. - Hi.

Was für ein grauenhafter Ort.

- Ist das so ein Ausbeuterbetrieb? - Wären Sie so lieb

und gucken sich dort mal um, während ich kurz allein mit meiner Freundin rede?

- Machen Sie nur. - Was willst du?

- Ich komme mit Geschenken. - Ich hab zu tun.

Sie ist reich. Also ist auch ihr Sohn reich, und das könnte uns reich machen.

- Ich brauche nur deine Hilfe. - Warum sollte ich dir helfen?

Nun, weil du ein großes Herz hast

und - auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen - es um viel Geld geht.

- Wie viel Geld? - Unsummen.

Weißt du, wie viele Nullen Unsummen haben?

Verstehst du das? Muss ich dir eine Schatzkarte zeichnen?

Nun, ein Mädchen hat schließlich Bedürfnisse.

Sogar ein totes Mädchen. Vor allem ein totes Mädchen.

- Was muss ich tun? - Dir ein paar Tage freinehmen.

- Heute? - Aber nein, sei nicht albern.

Wie wär's mit Dienstag nächste Woche? Hast du da Zeit?

Ja, natürlich heute. Siehst du mein Gesicht nicht? Es drückt Dringlichkeit aus.

Da muss ich leider passen.

Ich glaube nicht, dass Sammler Geister benutzen sollen, um an Geld zu kommen.

- Ich geh wieder Papiere zusammenstellen. - Zusammenstellen?

Verdammt, Georgia, zeig etwas mehr Ehrgeiz.

Das unterscheidet uns von den Tieren.

Nicht unser Daumen, sondern der Ehrgeiz.

Tiere mögen kein Geld. Wir schon.

Miss? Miss? Warten Sie, ich komme!

Ach, Herrgott noch mal. Menschenskind!

Warum können Sie mir nie eine Chance geben?

Sie nehmen das persönlich, Sir. Das ist es aber nicht.

Wie wäre es, wenn Sie ihn zerreißen?

Ich habe ihn schon ausgestellt. Schon passiert, nicht mehr zu ändern.

- Ich wollte gerade wegfahren. - Unsinn!

Ich kenne dieses Fahrzeug. Ich sehe es jeden Tag.

Sie hatten gehofft, keinen Strafzettel zu bekommen.

Aber Sie bekommen einen Strafzettel.

Tja, vielleicht ist es heute anders. Vielleicht zerreißen Sie ihn heute.

Vielleicht ist es heute anders.

- Schönen Tag noch. - Ich danke Ihnen vielmals.

Ich bin sicher, das Schicksal wird Sie irgendwann dafür belohnen.

Das bezweifle ich. Aber gern geschehen.

Hallo. Mein Kopf hatte wohl gerade Urlaub.

- Kriegt jemand ein Baby? - Weiß nicht, kann sein.

Babyschuhe sind das Einzige, was ich stricken kann.

Du meine Güte, hast du geweint?

- Meine Tante Ruth ist gestorben. - Ach, Millie!

Ich brauche ein paar Tage frei für die Beerdigung.

Fünf Tage sollten reichen.

Ein kleiner Vorteil der zwei geisttötenden Tage

mit den Direktivenhandbüchern ist, dass ich jetzt die Regeln für Trauerfälle kenne.

Fünf Tage gibt es für nahe Verwandte, also Eltern, Großeltern, Geschwister.

Deine Tante hast du gesagt?

Na ja, sie hat mich praktisch großgezogen. Ich liebte sie wie eine Schwester.

Oder eine Mutter oder Großmutter.

Trotzdem, für den Tod einer Tante oder eines Onkels

stehen dir nur drei Tage Urlaub zu.

Ich fasse es nicht, dass ich das vermasselt habe.

Aber die Beerdigung findet nicht hier statt,

wegen der Reise und all dem

kann ich dann ja gar nicht richtig trauern

mit meiner Familie.

Warum sagen wir nicht einfach, dass deine Großmutter gestorben ist?

Delores, dürfen wir das denn?

Ich möchte hier nicht gegen die Regeln verstoßen.

Schau nicht hin, aber deine Großmutter hat es gerade abgesegnet.

Vielen Dank.

Und das war's.

Ich musste nicht nur den Tod meiner Tante Ruth betrauern,

sondern auch den meines kostbaren Jobs, Papiere zusammenzustellen.

Für einen alleine war das alles kaum auszuhalten.

Mary Kate, Mason. Mason, Mary Kate.

Hallo, kommen Sie doch rein.

Also, wie gefällt Ihnen das Totsein bisher?

Das Nachtodleben klang verlockender als das, was ich bisher gesehen habe.

Ich hatte mehr Rive Gauche erwartet, weniger Arbeiterklasse.

Wahrscheinlich wird es besser, wenn man erst mal ins Licht gegangen ist.

Es gibt doch keinen Grund zur Eile, oder? Da kommen Sie noch früh genug hin.

- Ist das ein Slum? - Vorstadt.

Ach, na ja, ist doch dasselbe. Holen Sie jetzt meinen Sohn.

Ich habe es Ihnen doch erklärt. Sie können nicht einfach so mit Lebenden plaudern.

Ach, ich rufe ihn selbst an.

Man sieht und hört Sie nicht.

Es gibt eine Form, wie die Toten mit den Lebenden kommunizieren.

Ich habe das schon viele Male gemacht. Sie müssen mir vertrauen.

- Du musst ein paar Tage ausziehen. - Aus meinem eigenen Haus?

Ja, sofort. Ich weiß nicht, wie lange sie bleibt.

- Und was bekomme ich dafür? - Was hättest du denn gern?

50 % der Beute und 100 % weniger Kleider an dir.

10 % und ein warmer Händedruck.

- 25 % und einen schnellen Grapscher. - Bleiben Sie fest, Soldat.

15 % und du darfst sie fünf Sekunden lang sehen.

Abgemacht.

Fünf, vier, drei, zwei, eins.

Das war es wirklich wert.

- Wie hat euch ihre Trauerfeier gefallen? - Das Foto war hübsch.

Wie alt war sie darauf, zwölf?

Es zeigt Mutter als Debütantin. Sie war damals 19.

Und sie war wunderschön.

Ich finde sie heute schöner.

Seht euch nur ihre Wimpern und ihre Haut an.

Dieser rote Lippenstift gefällt mir richtig gut.

Von dem möchte ich auch geschminkt werden.

Viele Leute in diesem Raum hätten gern, dass der dich schminkt.

Ich hatte mehr Leute erwartet.

Bessere Leute.

Um Himmels willen, da ist der Mann aus der Reinigung.

Also, so läuft es. Du bist eine Davenport.

Die Cousine deiner Mom, eine Lindsey, war die Frau eines Buckinghams,

der ein Neffe der lieben Verstorbenen Mary Kate Hourihan ist.

- Also bin ich was? - Sehr traurig.

- Nun geh, solange alle so traurig sind. - Welcher ist ihr Sohn?

Matthew Hourihan.

Schatz.

Warte! Komm her!

- Ok, das hat jetzt wehgetan. - Gut, nun siehst du traurig aus. Geh.

Matthew. Mein aufrichtiges Beileid.

Ich kann es gar nicht fassen. Sie war so...

...einzigartig.

- Hi. - Ich bin Millie Davenport.

- Ich bin eine Davenport. - Dann bin ich dein Cousin zweiten Grades?

Ich glaube schon.

Arme Mary Kate.

- Sie wird uns fehlen. - Tut mir leid.

Ich bin sehr mitgenommen und da waren so viele Gesichter...

Es gibt etwas, das ich dir sagen muss, Matthew.

Ich habe es aufgeschrieben, weil sie darauf bestanden hat.

"Die bei Hertzfeld & Associates hinterlegten Stiftungsverträge von Englanders

sind nicht auf dem neuesten Stand.

Sieh in der untersten Schublade oben in ihrer Vitrine nach."

- Wer hat dir das gesagt? - Mary Kate.

- Du weißt schon, deine Mutter. - Wann?

- Gestern Abend. - Entschuldige, wie bitte?

Ich war gestern Abend auf einer Séance,

dort hatte ich eine Unterhaltung mit meiner Mutter,

die wie üblich nicht gut gelaufen ist.

Da tauchte unerwartet deine Mutter auf und bat mich, dir das auszurichten.

Und lass es mich nicht wiederholen, denn ich verstehe nur Bahnhof.

Gott segne dich. Und... Pass auf dich auf.

Du... Warte mal.

Was für eine schöne Frau ich war.

Sehr hübsch.

Geliebte Mary Kate, wir bitten dich, sprich mit uns!

Und setz dich zu uns.

Was war das?

Was machst du denn?

Damit mache ich ganz authentische unheimliche Geräusche.

Das ist doch keine Teenagerpyjamaparty.

Oh, gut. Schau.

- Steck ihn ein. Na los. - Was kommt als Nächstes?

Schneiden wir Löcher in Bettlaken und geistern stöhnend durchs Zimmer?

Steck ihn einfach ein.

Ich rufe den Geist von Mary Kate Hourihan!

Flieg zu uns. Flieg!

Ich glaube, jemand ist jetzt bei uns.

- Ist es meine Mutter? - Weiß ich nicht.

Ein sehr mächtiger Geist ist anwesend. Aber wir müssen sicher sein.

Mary Kate, wenn du bei uns bist, dann gib uns bitte ein Zeichen.

Ach bitte, lassen Sie diese Theatralik.

Mary Kate möchte unbedingt mit Ihnen sprechen, Matthew.

Woher weiß ich, dass es sie ist?

Weil du das Taschentuch mit meinem Monogramm,

das du offenbar aus meinem Nachttisch geklaut hast,

umklammerst wie ein Kind seine Schmusedecke.

Dieses Taschentuch haben Sie aus ihrem Nachttisch.

Es rührt sie sehr, dass Sie es so umklammern.

- Du fehlst mir wahnsinnig. - Ach, dieser kleine Depp.

Noch mit sieben hat er ins Bett gepinkelt.

Sie sagt, sie vermisst Sie auch schrecklich.

Wo warst du heute Nachmittag?

Strafzettel verteilen. Denn das ist mein Job, weißt du.

Ich habe dich draußen nirgends gesehen.

Es hieß, du seist früher heim und hättest dich krankgemeldet.

Tja, ich mache heute mal blau.

Einfach mal runterkommen, weißt du. Und ich war shoppen.

Denn ich hab auch eine To-do-Liste.

Ich hätte mir French Nails machen lassen sollen.

- Sag mal, was machst du da? - Ich mache mir die Nägel.

Dann fahre ich zu Walmart. Die haben Gugelhupfformen im Angebot.

Ich stehe auf saftigen Gugelhupf.

Wenn du willst, backe ich dir einen.

Nur damit du's weißt, Schätzchen.

1.000 Hausfrauen haben diese Nummer schon ausprobiert und sind gescheitert.

Welche Nummer denn?

Lächeln, beschäftigt tun.

Scheiß erzählen, um aus einer Existenzkrise rauszukommen.

Ich habe keine Krise, Rube.

Du trauerst. Das steht dir ins Gesicht geschrieben.

Was soll ich denn tun? In die Kirche gehen? Schwarz tragen?

- Einen blöden Rosenkranz beten? - Deine Trauer anerkennen.

Jeder trauert anders, Rube.

- Dir muss ich das doch nicht sagen. - Du drückst dich davor.

Ich kann die Vergangenheit nicht ändern.

Ich weiß nicht, warum wir das immer wieder durchkauen müssen.

Wann immer du so weit bist, ich werde da sein.

Jetzt habe ich mir die Nägel versaut.

- Tut mir leid. - Den Gugelhupf backe ich dir trotzdem.

Ist Zitrone ok?

Ich bin heute Abend zu Hause.

Sehen Sie sich diesen Milchbubi doch an.

Der setzt sich gegen den Vorstand nie durch.

Ohne mich wird er dieses Unternehmen niemals führen können.

Sie sagt, Sie sollen im Vorstand die Führung übernehmen.

Dafür könnten wir Riesenärger bekommen.

Man könnte uns irgendwohin schicken, wo es wirklich grässlich ist.

Das meine ich ernst, Mason.

Diese Sache scheint mir ziemlich dumm.

Wir könnten eine Menge Ärger kriegen.

Ja, aber auch wahnsinnig viel Geld.

Ok, cool.

Der Teil ist ganz wichtig: William Garrett ist sein Feind.

In der nächsten Sitzung wird William über einen Rückkauf

aller Aktien im Umlauf abstimmen lassen. Los, sagen Sie ihm das.

Bei der nächsten Vorstandssitzung wird dieser Garrett...

- Was ist los? Was ist passiert? - Ich... Ich kann nicht weitermachen.

- Es ist zu gefährlich. - Was ist zu gefähr...?

- Bin ich in Gefahr? - Nein, ich.

Diene ich den Toten zu lange als Medium, könnte ich selbst sterben.

- Manche sind sehr fordernd. - Ich bin noch nicht fertig!

- Ich bin noch nicht fertig! - Sagen Sie ihm das mit Garrett.

Tut mir leid, Matthew. Sie ist fort.

Sie haben sich mit dem falschen Geist angelegt.

Holen Sie sie zurück. Ich muss weitermachen.

Hier, die $2.000, die Sie wollten.

Wir sind so reich.

- Sie wird sein Geld nehmen. - Ich kann Ihr Geld nicht nehmen.

- Sie vermasselt es! - Wer ist das?

- Mutter? - Nein!

Dieses Haus ist voller Geister. Das gehört zum Berufsrisiko.

Ich kann Ihr Geld nicht nehmen.

- Ich gebe Ihnen $10.000. - Reich.

Ich glaube, Ihnen ist nicht klar, welches Gesundheitsrisiko ich eingehe.

- $20.000. - Vielleicht fällt Ihnen etwas ein.

Kommen Sie morgen wieder.

Ich hole Mary Kate zurück, und wenn es das Letzte ist, was ich tue.

Danke, vielen Dank.

Glauben Sie etwa, dass ich untätig danebenstehe,

während Sie meinem Sohn $20.000 abluchsen?

Schicken Sie nach meinem Licht.

Sie können jederzeit gehen, Mary Kate.

Aber gehen Sie jetzt, verlieren Sie den Kampf um Ihre Firma vielleicht.

Dieser William Garrett scheint ein fieser Kerl zu sein.

Vielleicht spinne ich, aber ist Ihnen die Rettung Ihrer Firma

für Ihren Sohn keine mickrigen $20.000 wert?

Sie sind reicher als Gott. Nehme ich an. Ich habe keine Insiderinformationen.

- Was sollten die billigen Tricks, Arschloch? - Du hast gerade zwei Riesen verschenkt.

Schau nicht mich an. Er hatte die Idee mit dem bescheuerten Geisterscheiß.

Mason, ich sage das jetzt in ganz einfachen Worten, damit du es verstehen kannst.

Wir haben einen Geist.

Billige Tricks braucht man nur, wenn man mit den Toten nicht sprechen kann,

du dummer Scheißbrite.

Hast du sein Gesicht gesehen, als die Lampe umfiel?

Damit war die Sache klar.

Vermassle das bloß nicht.

Vermassle du das bloß nicht.

Da unsere Séance unvollendet blieb,

musste ich die Babysitterin spielen.

Ich segle schon mein Leben lang. Mein erstes Boot bekam ich mit acht.

Ach, ich war immer so gerne da draußen.

Hätte ich doch nur eine Seebestattung gehabt.

Hätten Sie das nicht verfügen können?

- Jemanden darum bitten können? - Ja, hätte ich, habe ich aber nicht.

Wir hatten auf St. Barts ein Boot liegen. Kennen Sie St. Barts?

- Eine Insel, nehme ich an? - Genau.

Ein kleines Juwel der Französischen Antillen.

Wenn man im Flugzeug dort ankommt,

ist da diese winzige Landebahn, die direkt am Wasser beginnt.

Furchterregend. Ich dachte jedes Mal: "Tja, wir werden alle sterben."

- Sind wir aber nie.- Aber sie ist natürlich gestorben.

Mary Kate würde nie wieder Urlaub auf St. Barts machen.

Und ich würde es überhaupt nie sehen.

Sprechen die dort Französisch?

Ja, nur diese dummen Amerikaner nicht, die hatten keine Lust.

Ja.

- Können Sie segeln? - Nein.

Sie sollten es lernen. Sie sähen gut aus auf einem Segelboot.

- Zwei Typen kommen in eine Bar. - Was für eine Bar?

- Das ist egal. - Zwei Typen kamen in eine Bar.

Das ist nicht egal. Lee Strasberg legte Wert auf Einzelheiten.

- Da sagt der Barmann... - Sag schon, ich will's auch wissen.

Euch ist schon klar, dass das unwichtig ist, oder? Die Bar ist nur die Kulisse.

Die Eskalation ist das Wichtige.

Die Steigerung bis hin zu einer überraschenden Enthüllung.

Daraus resultiert eine gewisse Komik...

...der beraubt ihr euch durch diese sinnlosen Unterbrechungen.

- Schön. Sei witzig. - Danke schön.

Zwei Typen kommen in eine Bar.

Er ist so kurzsichtig.

- Inwiefern? - Schon gut.

Nur ein Mädchen, für das ich mich interessiere. Sprich weiter.

Sie bestellen was zu trinken.

Ende.

Für dich und für dich.

Wo ist deine Mitbewohnerin?

Sie hat sich in einen Diplomaten verliebt

und ist just im Moment bei der Anprobe für ihr Hochzeitskleid.

Was weiß ich! Ich bin ihre Mitbewohnerin, nicht ihre Mutter.

Ich geb's ihr.

Wie willst du das machen, wenn du keine Ahnung hast, wo sie ist?

Mason weiß es. Also gebe ich das Mason.

Ja, ich weiß, wo sie ist, und werde ihr das sofort geben.

Ich komme mit.

Bei der Trauerarbeit geht es vor allem ums "Abschließen".

Sie wissen schon, weiterleben, nachdem ein geliebter Mensch gestorben ist.

Angeblich gibt es da eine supereffiziente Methode,

und wenn man sich da richtig reinhängt,

prescht man in nur einem Jahr durch alle zwölf Stufen der Trauer.

Betrauert man sich allerdings selbst, ist das Abschließen etwas schwieriger.

Der Gugelhupf ist lecker.

Gugelhupfbacken habe ich als Kind gelernt.

Da können Sie jeden Toten fragen,

der Tod, über den man nie hinwegkommt, ist der eigene.

Ich dachte, das wäre das Jahr, wo ich loslassen kann.

Wie lang ist es her? 20 Jahre?

21.

Vielleicht ist das dein Jahr.

- Warum, Rube? Warum dieses Jahr? - Weil das Leben zu kurz ist.

Und der Tod zu lang.

Und die 21 ist eine Glückszahl, oder nicht?

Komm, wirf was da rein.

Jennifer Beals.

Ihr standen sie gut.

Wer weiß, wo sie ohne dich wäre.

Als Untoter hat man viel Zeit, um über sein Leben nachzudenken.

Und sein Ende. Man kann seine Todesstunde immer wieder durchgehen.

Die Ungerechtigkeit des Ganzen.

In einem sind sich alle einig:

Zu sterben, bevor man alt und gebrechlich ist, ist so ziemlich das Schlimmste.

Aber wenn man jung, talentiert

voller Leben

und gerade über eine Millionen-Dollar-Idee gestolpert ist,

ist ein früher Tod wirklich scheiße.

Mädel, was sind das für komische Dinger an deinen Beinen?

Ich schneide das Stück für die Zehen von meinen Socken ab. Schau mal.

Die sehen cool aus. Verkaufst du die?

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Du willst immer noch die Socke neu erfinden, was?

Ja, und ich werde dafür auch bezahlt wie eine Edelnutte.

Diese Woche habe ich 300 Mäuse verdient.

Das ist doch schön.

Man denkt, man würde die Mörder kennen, die im Haus lauern.

Die glatte Emaille der Badewanne.

Den Rohrreiniger unter dem Spülbecken.

Die Sache ist nur, dass die Tatwaffe nie das ist, was man gedacht hatte.

Zumindest hat man sie in der Regel nicht selbst erfunden.

Alles nur für eine blöde Stulpe.

Komm schon.

Die meisten von uns tänzeln unwissentlich auf ihren Tod zu.

Ein Schritt hier, eine Drehung dort.

Immer näher kommen wir einem Ende, das wir nicht sehen wollen.

Und obwohl für uns alle mal der letzte Vorhang fällt, schließen wir nicht alle ab.

Manche hängen rum, kauen alles immer wieder durch

und wünschen sich, sie könnten zurück und die letzte Sache richtig machen.

Er kann Garrett erpressen, dann kontrolliert er den Vorstand.

Garrett schläft mit seiner Haushälterin.

Sie können Garrett erpressen.

Sie sagt, ich soll Ihnen sagen, er schläft mit der Haushälterin.

Ich schlafe mit meiner Haushälterin.

Sie meinen, Garrett schläft auch mit ihr?

Garrett schläft mit seiner Haushälterin.

Nicht mit Maria. Mit wem schläft Garrett?

- Leticia. - Leticia.

Warum schläfst du mit Maria? Sie spricht kein Englisch

und gut putzen kann sie auch nicht.

Ihre Mutter möchte nur, dass Sie ein gutes, sauberes Leben führen.

Verdrehen Sie nicht alles. Das ärgert mich. Sie sind gefeuert.

Für Ihre Mutter wird es nun Zeit.

Gibt es noch etwas, was Sie sie fragen möchten?

- Ich glaube, das war's. - Kein Dankeschön?

Wir danken dir, Geist von Mary Kate! Und wir bitten dich, zu gehen!

Geh! Flieg fort, Geist, flieg fort!

Hier ist das Geld, das ich Ihnen versprochen habe.

- Mason. - Daisy Adair, Sie sind verhaftet.

- Was? - Was?

Scheiße!

Wegen Betrugs und räuberischer Erpressung.

- Und weil sie alles verdreht. - Das ist doch absurd.

- Wo willst du hin? - Na, ich verschwinde.

Und schlage vor, du tust das auch.

Sie Betrügerin! Garrett hat das ausgeheckt, nicht wahr?

Matthew Hourihan ist kein Schwächling, sagen Sie das diesem Mistkerl.

Er hat sich geschnitten, wenn er denkt,

er könne die Firma übernehmen, die meine Eltern aus dem Nichts aufbauten.

Meinem kleinen Matthew sind endlich Eier gewachsen.

Legen Sie ihr Handschellen an. Dann nehmen wir sie mit.

Sagen Sie ihm, ich liebe ihn und es tut mir leid, dass er nie Hockey spielen durfte.

Er war ein toller Rollschuhläufer.

Er wird mir nicht glauben, Mary Kate.

- Mit wem reden Sie? - Hören Sie jetzt endlich auf?

Sagen Sie es ihm, Daisy. Das schulden sie mir.

Ihre Mutter sagt, sie liebt Sie.

Und es tut ihr leid, dass sie nie Hockey spielen durften

Und dass Sie ein toller Rollschuhläufer waren.

Woher wissen Sie...? Sie hat mich geliebt?

Gehen wir, Mr. Hourihan.

Danke für Ihre Hilfe. Wir sind Ihnen sehr dankbar.

Sie hatten Glück. Die meisten werden total ausgenommen.

Gehen Sie! Los! Sie haben ihr Geld! Los!

- Das hat wehgetan, eine .44er? - Nein, eine .38er.

Macht viel Krach, die Wunde heilt aber schneller.

Danke. Sehr aufmerksam.

Eigentlich gebührt der Dank dir, Pete.

Danke für deine Zeit.

Ich freue mich immer über Sammler, die mal einspringen.

Danke, Jungs.

Rube, wir sind die Ungezieferabteilung. Wir haben doch mehr als genug Zeit.

Was gäbe ich jetzt nicht für ein paar Grillen.

Versteh schon, Kumpel.

Jetzt werde ich wohl abgeholt.

Segle ich nach St. Barts?

Vergessen Sie nicht, kurz am Zoll zu halten.

- Du bist ein Arschloch. - Und du eine schlechte Verliererin.

Ich hätte wissen müssen, dass du das eingefädelt hast.

Ich hätte wissen müssen, dass du hier das Gleiche abziehst wie in New York.

Wo ist mein Geld?

Bei solchen Betrügereien bin ich kompromisslos.

Du wirst nicht die Hinterbliebenen der Seelen, die du sammelst, ausnehmen.

Du wirst diese Grenze respektieren.

Und du wirst gebührenden Anstand zeigen,

sonst erlebst du einen Zorn, wie du ihn nur aus deinen Theaterstücken kennst.

Ist das klar?

- Glasklar. - Gut.

Dann darfst du jetzt gehen.

Der Schlüssel.

Oh, keine Sorge.

Den lass ich dir hier, ich lege ihn da rauf.

- Wie soll ich denn da rankommen? - Dir fällt schon was ein.

Du bist doch die findige Daisy.

Leck mich doch.

Rubes Zorn war ich entkommen, aber auch ich musste büßen.

Mary Kate zu unterhalten, stellte sich als kostspielig heraus.

Da bist du ja!

Ich habe dir ein kleines Geschenk gestrickt.

Danke. Ein Babymützchen.

Nein, Dummchen.

Das ist ein Bleistiftspitzerwärmer.

Und dieses chinesische Zeichen steht für Reichtum.

Das ist wirklich lieb, Delores. Genau so was brauche ich.

- Wie war die Beerdigung? - Ach, ganz gut.

Und traurig.

Es ist schön, wieder zu Hause zu sein.

Es ist schön, dass du wieder zu Hause bist.

Denn auf dich wartet noch eine Menge Papier.

Wenn nötig, musst du heute Nacht durcharbeiten.

Und so wursteln wir uns weiter durch unsere unerledigten Aufgaben.

Und suchen nach Wegen, um Dinge von unserer To-do-Liste zu streichen.

Aber in diesem sonderbaren Bemühen, alle unsere Listen abzuarbeiten,

versuchen wir, dem Drang zu widerstehen, uns auf Vergangenes zu konzentrieren...

Keiner hat mehr Bock, die Parkuhren zu füttern.

...zu sagen: "Dies werde ich nie tun."

"Das werde ich nie tun."

"Ich werde nie nach St. Barts fliegen."

"Ich werde nie..."

Aber manchmal können wir abschließen, indem wir dem Tod den Stinkefinger zeigen.

Indem wir Möglichkeiten finden, zu sagen: "Ich will. Ich kann."

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