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Original subtitles

Jeder stirbt. So ist das nun mal.

Mir wurde gesagt, dass ich es weder hinterfragen

noch versuchen sollte, es zu analysieren.

Mir wurde in den letzten Tagen viel gesagt.

Seit der Toilettensitz einer Raumstation mich meines Lebens beraubt hat,

wandle ich unter den Untoten und bin Seelensammlerin geworden.

Das ist Rube, mein Boss. Er ist auch untot.

Er bekommt die Liste derer, die sterben müssen, inklusive Zeit und Ort,

und gibt sie an uns Seelensammler weiter.

- So sehen uns die Lebenden. - Ach du Scheiße.

Ich heiße George Lass.

Das war mein Zuhause und das war meine Familie.

Dad, meine Schwester Reggie und Mom.

Sie kommen nur schwer mit dem Verlust zurecht. So wie ich.

- Ich will aber mein Leben zurückhaben. ATZ? - Anzunehmender Todeszeitpunkt.

Das erste Mal ist es nie leicht.

Sie ist nur ein kleines Mädchen. Sie darf nicht sterben, das ist grausam.

Du kannst das Schicksal nicht ändern. Geh schnell zu ihr und entferne ihre Seele.

- Warte! - Du kannst sie dahin nicht begleiten.

- Was ist das? - Das ist uns verborgen.

Ich heiße George Lass und bin seit sieben Tagen tot.

Ok, das ist ein wenig dramatisch. Eigentlich bin ich untot.

Eine moderne Seelensammlerin.

Ich kann die Seelen von Menschen entfernen, die bald sterben.

Verdammter Albtraum.

Aber ich bekomme meine Wohnungstür nicht auf.

Ein Schlüssel wäre hilfreich,

aber wenn man die Wohnung eines Toten besetzt hat,

darf man keine Ansprüche stellen.

Trotz dieser scheinbar göttlichen Kraft

bekomme ich keinen Cent bezahlt,

kann ich mich weder in Luft auflösen noch fliegen noch durch Wände gehen...

Was für ein Dreckloch.

...und muss in der versifften Wohnung dieses Typen leben,

die zu seinem Tod passt.

Ich lag jede Nacht wach und ließ die Fakten Revue passieren.

Ich habe ein ziemlich normales Leben geführt.

- Aufstehen. - Mom.

Du stehst jetzt auf und gehst arbeiten.

Du wirst Gehalt beziehen und hier ausziehen.

Und dann starb ich.

Oh Scheiße!

Ich wurde Seelensammlerin, um die Seelen zu entfernen, die mir aufgetragen wurden.

Es ist total abgefahren.

Es ist nicht unser Job, Klaviere oder Toilettensitze fallenzulassen.

- Wessen Aufgabe ist es dann? - Die der Gruftlinge.

Schlaf.

Vielleicht gewöhne ich mich bis nächste Woche daran.

Vielleicht ergibt es nächste Woche mehr Sinn.

Vielleicht kehre ich nächste Woche nicht heim,

um auf der Rückbank des Wagens meiner Eltern zu schlafen.

Ich heiße George Lass.

Ich bin mit 18 Jahren gestorben.

Ich sammle hauptberuflich Seelen ein.

Und so sehen die Tage meines Nachtodlebens aus.

Große Güte!

- Wer bist du? - Ich wohne hier.

- Warst du Brandons Freundin? - Ja.

Freunde und Familie wollen nach deinem Tod für gewöhnlich eine Erinnerung an dich.

Schließlich bist du, was du hinterlässt.

Das gehört mir.

Das und der Fernseher.

Den Fernseher hat er von uns bekommen.

Kanntest du Brandon überhaupt?

Etwas.

Aber nicht wirklich. Ich bin eingezogen, als wir uns kennengelernt haben.

War das vor oder nach seinem Tod?

Am selben Tag.

Bitte lassen Sie mir den Fernseher.

Bei mir ging es weniger darum, was ich zurückgelassen hatte...

Sondern wen.

- Hallo, Claire. - Hi.

Was ist los?

Es fällt mir sehr schwer.

Ich meine, es fällt mir schwer, ausgerechnet dir das zu sagen.

- Es geht um deine Tochter, Reggie. - Was ist mit ihr?

Ich fürchte, dass das, was ihr macht,

als eine Form von Missbrauch gewertet werden könnte.

Warum hast du Claire erzählt, dass ich dich nicht auf die Toilette lasse?

Hast du das noch jemandem erzählt?

- Wem? - Den Gibsons und den McMahons.

Und Elise.

Um Himmels willen, Reggie. Dafür könnte ich verhaftet werden.

Willst du das? Soll ich im Gefängnis landen?

- Warum? Warum erzählst du so etwas? - Damit ich dort auf die Toilette gehen durfte.

- Was stimmt mit unserer Toilette nicht? - Nichts.

Reggie, du machst mich fertig.

Seelensammler haben keinen Dienstwagen. Roxy arbeitet für die Stadt.

Noch eine Minute. Stell das Knöllchen aus.

Lass mich meinen Job machen.

Wohin gelangen all die Münzen überhaupt? Der Speicher erscheint winzig.

Unter dem Bürgersteig verläuft ein Netzwerk aus Hochdruck-Vakuumröhren.

Die Parkuhren leeren ihren Inhalt alle drei bis vier Stunden.

Die Münzen rutschen durch die Röhren, direkt in den Keller eines Parkbüros.

- Oh Mann, echt? - Du bist ein echtes Flachhirn, Mann.

Ich habe Schlüssel, und diese Dinger fassen mehr, als du denkst.

Roxy, komm, nur noch ein paar Sekunden. Stell ihm das Knöllchen aus.

- Halt! Halt! Ich komme. - Aber nicht schnell genug.

- Nein, ich bin hier. - Zu spät, Sir.

- Ich habe Münzen. Sehen Sie. - Zu spät, Sir.

- Kommen Sie, ich stehe vor Ihnen. - Erledigt.

Sie haben mich mit den Münzen kommen gesehen.

Treten Sie zurück, Sir.

- Verdammter Roboter. - Sie kennen mich nicht.

"Seht her, ich habe Macht. Ich kann Sportwagenfahrern Knöllchen ausstellen."

Ja, damit Sie sich nach Feierabend vor den Fernseher setzen können

und ihr einsames Leben aufgewertet wissen.

Wissen Sie, was Ihr Problem ist?

Sie wachen jeden Morgen auf und fragen sich, was die Welt für Sie tut,

wer Ihnen den Hintern küssen und Sie glücklich machen kann,

statt Gott für jeden neuen Tag zu danken und sich damit zu begnügen.

- Nehmen Sie den Strafzettel zurück. - Nein.

- Los! - Nein!

- Hey, Freundchen. Hey, kommen Sie. Hey. - Ich bin nicht Ihr Freund, Freundchen!

Ganz ruhig, Sir. Ich sage es so höflich wie möglich, aber ich werde Sie zersieben.

- Soll das ein Witz sein? - Sie kennen mich nicht.

- Ich zeige Sie an. - Dann lernen Sie meinen Chef kennen.

Schönen Tag noch.

- Was hat die Waffe zu bedeuten? - Diese Sachen ziehen und ziehen sich.

Ok.

Die Leute sagen, der Herr wirke auf geheimnisvolle Weise.

Als würde das alles Beschissene im Leben leichter machen.

Der Tod ist ebenso geheimnisvoll,

aber eben auch ein Scheißhaufen ohne Zuckerguss.

Sei es göttliche Intervention oder natürliche Selektion,

jedem schlägt die Stunde.

Niemand weiß wann und vielleicht auch nicht wo.

Wir schon.

Er ist mit dem Staubsauger über den Esstisch gefallen.

- Ich glaube, er hat ihn gevögelt. - Stehend?

- Er ist darüber gestürzt. - Der Staubsauger.

Oh. Nein, auf andere Art, mit dem Schlauch.

Ich bräuchte ein stehendes Modell.

Unsere Freunde im County-General- Krankenhaus suchen Freiwillige

wegen erhöhten Bedarfs. Hat jemand Interesse?

- Was bekommt man dafür? - Was soll das heißen?

Warum sollte ich es tun?

Es wäre einfach nur eine gute Tat.

- Ja. Wir wäre das? - Nein, im Ernst.

Hat man etwas davon?

Du bekommst einen Gutschein von mir, Peanut.

Den kannst du gegen einen Gefallen eintauschen.

Aber da du noch keinen hast, gibt es auch keinen Gefallen.

- Verstehst du, wie das geht? - Mit Gutscheinen kann ich keine Miete zahlen.

Ich habe mal im Krankenhaus ausgeholfen. Alle waren traurig.

Eine Dame so sehr, dass sie eine Rotzglocke bekam.

- Sie ist ausgeflippt, als ich es ihr gesagt habe. - Ich passe.

War nur eine Frage.

Und mein Post-it?

- Du bist heute Begleiterin. - Wie bitte?

St. Georgia fühlt sich berufen, über Leben und Tod zu entscheiden.

Bis sie diese Phase überwunden hat, braucht sie Aufsicht.

Heute bist du dran. Auf geht's.

Hätten wir kein Taxi nehmen können?

Hast du Geld für ein Taxi? Ich nämlich nicht.

- Gibt es keine Pendelbusse? - Ich sehe keine.

- Hallo, zusammen. - Hi.

- Hi. - Hi.

Vielen Dank, dass Sie gehalten haben.

Sie werden sich den Tod holen. Steigen Sie ein.

Ich will kein Spielverderber sein, aber...

Wir sind am Arsch der Welt, haben noch 16 km vor uns,

und ich trage meine Blahniks.

Weißt du, wie viele Menschen dafür für mich sterben mussten?

- Nein. - Fünf. Fünf Menschen.

Das macht sie besonders, auch wenn es keine Blahniks wären.

Ich versuche dich wirklich zu respektieren, Toilettensitz,

aber das ist manchmal nicht einfach.

Aber ich weiß, dass wir das hinbekommen.

Wir müssen nur beide ein wenig toleranter werden.

Bis dahin steige in den verdammten Wagen.

Betty verrichtete ihre Aufgabe mit einer liebenswerten Leichtigkeit.

- Sind Sie einer der Garson-Jungs? - Ja.

Ich kenne Ihren Vater.

- Sie kennen Daddy? - Ja, sicher.

- Wie geht es Ihrer Mutter? - Sehr gut.

Wie nett, dass Sie sich nach ihr erkundigen.

Ihre Mutter hat die schönsten Patchworkdecken genäht, die ich je gesehen habe.

- Mama hat Patchworkdecken genäht? - Und benannt.

Eine hieß "Herbstblätter im Mondlicht",

eine andere "Mehr Glück als Verstand".

Ich traue meinen Ohren nicht.

- Darf ich ein Foto machen? - Aber klar doch.

Betty war gerne Seelensammlerin. Es kostete sie keine Überwindung.

- Schöne Gedanken. - Und dafür hasste ich sie.

Schöne Gedanken.

Ich kam mit dem Töten nicht zurecht.

Egal ob ich einem toten Mann ein Lächeln auf die Lippen zaubern konnte oder nicht,

es fühlte sich an wie Beihilfe zum Mord.

Wir sollten hier aussteigen.

Soll ich wirklich nicht warten, bis der nächste Wagen anhält?

Sie sind wirklich süß.

Ich fragte mich, ob sie ihn retten und damit ungehorsam sein wollte.

Was täten Sie jetzt, wenn Sie uns nicht mitgenommen hätten?

Ich denke mal, Auto fahren.

Dann sollten Sie das tun. Einen schönen Abend noch.

Was für ein netter Mann.

Für mich existierten keine Wegweiser, zumindest keine, denen ich folgen wollte.

Ich besaß kein Ruder. Ich gehörte nicht dazu.

War ich die einzige Abtrünnige? Wollte niemand anders aufmüpfig sein?

Hier kleben unglaublich viele Kaugummis drunter.

- Nicht anfassen. Wasch dir die Hände. - Es ist Kaugummi.

Den jemand im Mund hatte und an dem Keime kleben.

Keime sind überall. Du musst dich nur vor Viren fürchten.

- Viren kleben da sicherlich auch dran. - Nein.

Viren brauchen ein biologisch aktives Umfeld, um zu überleben.

Synthesekautschuk und künstliche Aromen sind nichts biologisch Aktives.

- Das ist krank. - Ist Spucke nicht biologisch aktiv?

- Maxi-Waffel? - Danke.

Und Das Mexi-Fest.

Du bestellst in einem deutschen Waffelhaus mexikanisch?

Es stand auf der Karte. Da sind alle Aromen der Welt enthalten.

Ich dachte immer, Soul Food kommt aus Korea.

Wegen Seoul, der Stadt in Korea.

- Entschuldigung. Haben Sie Cracker? - Du meinst, solche wie dich?

Die servieren wir zur Suppe. Möchtest du Suppe?

Nein danke.

Besorg dir Arbeit, wenn du Hunger hast.

- Magst du Pommes? - Ja.

Danke.

Oh nein, nein. Ich esse keine Bohnen. Wegen der Konsistenz.

Limabohnen, Schwarze Bohnen, Pintobohnen, nichts dergleichen.

Ich habe das gleiche Problem mit Eierrahm. Mit Klumpen drin ist es noch ekliger.

Tapioka ist die Hölle für mich.

Ich esse Joghurt, aber nur mit Getreideflocken.

Ich war untot und streitlustig, aber ratlos, was das Leben anging.

Und meinen eigenen Weg einzuschlagen roch nach zu viel Arbeit.

Woher wissen Sie, dass sie es war?

Ich hatte heute einen interessanten Tag.

Ich war am Nachmittag shoppen.

Schön für dich.

Ich war in drei verschiedenen Läden, um Toilettensitze für Reggies Schule zu kaufen.

Du rätst nie, warum.

Ich habe nur einen mitgenommen.

Jason Murray und Steven Schultz haben die anderen geklaut.

Ich habe Jason Murray und Steven Schultz angerufen. Sie haben dich Lügenmaul genannt.

Dass du mir dieses Wort ja nie benutzt.

Sogar den der Lehrertoilette.

- Nein, den habe ich nicht abmontiert. - Reggie! Geh auf dein Zimmer.

Ich habe mir ein paar Kinderpsychologen empfehlen lassen.

Ich führe am Montag die ersten Gespräche.

- Sie braucht keine Therapie. - Sie braucht etwas.

Das Leben ist wie ein Montageband.

Erst hast du eine großartige Idee, den Masterplan.

Du fertigst den Prototypen an

und beginnst mit der Massenproduktion.

Milliarde um Milliarde.

Sie währen nicht ewig. Nichts währt ewig.

Und es ist deine Aufgabe, sie aus dem Regal zu nehmen.

Du hilfst, das Leben neu aufzufüllen, Peanut.

Diese Pille war auch nicht einfacher zu schlucken.

Zwei Familienpackungen Miniwaffeln.

Aber ich wusste, wenn das halten soll, würde es halten.

Darum, mach es nicht schlimmer, als es ohnehin schon ist.

Das ist ein kluger Rat, aber findest du es nicht dumm,

mir diesen Posten zu übertragen? Ich könnte einen Nervenzusammenbruch erleiden.

Damit du es weißt, ich bekomme Panikattacken.

Und wenn schon.

Ich glaube nicht...

Ich glaube nicht, dass ich hierzu bestimmt bin.

Wenn jemand anders dazu bestimmt wäre,

würde ich jetzt mit ihm reden.

Aber ich weiß nichts... über nichts!

Glaubst du etwa ich?

Die meiste Zeit laviere ich mich durch.

Ich habe keine Ahnung.

Wenn ich etwas wissen soll, weiß ich es.

Wenn du etwas wissen sollst, wirst du es wissen.

Ich habe den Faden verloren. Was wollte ich sagen?

Ja... hab Geduld, um Himmels willen.

Du lernst noch.

Und werde endlich ein bisschen optimistischer.

Ich werde nie verstehen, warum man Essen verkleinern will.

- Mundgerechte Stücke. - Das ist nicht mundgerecht.

Das bekomme ich nicht in den Mund.

- Packen Sie mir den Rest ein? - Gerne.

Meine Finger sind klebrig. Serviette?

- Du hast drei Stück verputzt. - Habe ich nicht.

Holst du mir das Portemonnaie aus der Tasche?

Bitte? Gesäßtasche. Rechts.

Besten Dank.

Ok, sei so gut. Oh, und erledige das für mich, ja?

Ich brauche frische Luft.

M. A. ROTH 782 OAK ST. ATZ 21:56 UHR

Kann ich Ihnen helfen?

Sind Sie einer der Roth-Brüder?

Ja.

Als ich diesen bald toten Mann vor mir anstarrte,

begann ich ihn als eine Packung Waffeln zu betrachten,

deren Verfallsdatum ablief.

- Die Rechnung, bitte. - Gerne.

Ich fragte mich, wie Mr. Waffel wohl sterben würde.

Das Affentheater hatte jedenfalls begonnen.

Was der Affe sieht...

macht der Affe nach.

Halt still.

- Alles ok? - Du Scheißkerl!

- Wie geht's, toter Mann? - Seelensammler heilen viel zu schnell.

Ich wollte irreparabel beschädigt und arbeitsunfähig sein.

Wenn ich nicht konnte, würden sie mich nicht zwingen können...

oder?

Ich meine, wenn der Tod Urlaub machen würde...

Oh, das ist nicht fair. Das ist nicht fair.

...könnte ich vielleicht kündigen.

- Riecht ihr auch Klostein? - Ich rieche Erdbeeren.

- Riecht es nach Erdbeeren? - Nach Erdbeeren und Urin.

- Was ist mit dem Schild passiert? - Es fiel und tötete jemanden.

- Im Ernst? Wen? - Monty.

- Wen? - Den netten Typen mit dem Miniaturessen,

der hinterm Tresen stand.

Ich kannte ihn nicht, muss neu gewesen sein.

Gibt es einen Grund, warum ich immer noch hier sitze?

$7,25 pro Nase, mit Trinkgeld.

Das ist für dich. Moment, Kumpel. Bitte schön.

Ich war eine Deserteurin...

Und daran konnte er nichts ändern.

Ich hatte nichts unterschrieben, mich zu nichts verpflichtet.

Und ich habe ganz sicher niemandem die Hand geschüttelt.

Los, George, mach die verdammte Tür auf.

Ich habe keine Verantwortung übernommen.

Was ihn nicht davon abhielt, sie mir aufzuzwingen.

Ich sagte mir, dass, wenn ich es ignorierte, es mich nichts anging.

J. P. DAVIS 520 BURNSIDE ATZ 20:11 UHR

Wenn ich nicht verpflichtet war, trug ich auch keine Verantwortung.

Aber was passiert, wenn jemand mit dem Tod verabredet ist...

und der Tod nicht aufkreuzt?

20:10

20:11

Gibt es dann eine Galgenfrist?

Kommt der Name des Betroffenen zurück in den Lostopf?

Oder wird der Tod bestraft?

Vielleicht versuchte jemand, mir eine Botschaft zu senden.

Reggie?

Reggie, mach die Tür auf.

Geh weg! Ich habe Durchfall.

Wie geht es deinem Bauch?

Brauchst du noch mehr Magentabletten?

Ok.

Muss ich zu der Therapie?

Nicht, wenn du nicht willst.

Irre motivierend.

Weißt du, du kannst mit uns über alles reden...

wenn du möchtest.

Tja, na schön...

Gute Nacht.

Nacht.

Glaub nicht, ich hätte die Toilettensitze vergessen.

Es war wie ein Paralleluniversum, in dem ich nicht existierte.

Da waren keine Spitzbärte oder goldene Lamé-Schärpen.

Nur ein Loch, in dem ich gewesen war

und um das alle einen großen Bogen machten.

Ich muss Miete zahlen?

Scheiße.

Bewusstsein hängt davon ab, wie viel Blut man im Gehirn hat.

- Tatsächlich? - Ja.

Je mehr Blut hindurchfließt, desto besser arbeitet es.

Eine Frage der Stimulation.

Wie sorgt ein Loch in deinem Schädel für mehr Blut im Hirn?

Ich würde eher das Gegenteil vermuten.

Ja, das habe ich auch gefragt.

Sie haben mir geantwortet. Ich bin überzeugt, es war logisch.

Ich kann mich nur nicht mehr erinnern.

Ok, was hat das damit zu tun, mir Arbeit zu besorgen?

Stimulation.

Monotonie ist tödlich fürs Gehirn.

Schreibtischarbeit fördert den Blutfluss nicht.

Mit Stimulation kann ich keine Miete zahlen.

Dann werde Überlebenskünstler.

Das klang alles sehr glamourös...

aber ich musste berücksichtigen, wer die Quelle war.

Immerhin hatte er sich ein Loch in den Kopf gebohrt, um permanent high zu sein.

Zu schade, dass es ihm nicht gelang.

- Wie viel brauchst du? - $650.

- Ganz schön teuer für so ein Dreckloch. - Ja.

- Hast du mit Rube gesprochen? - Nein.

Ist er mir böse?

Na ja, du hast ein Treffen verstreichen lassen, er ist sicher wahnsinnig erfreut.

Na schön.

Das ist für dich, wenn du es tragen kannst.

Mir sind schon die Arme eingeschlafen.

Darf ich nicht eine von denen haben?

Na gut, nimm dir das ganze...

Das tut verdammt weh!

Rube will dich im Leichenschauhaus treffen.

Hi.

Wir suchen J. P. Davis.

Sie sind alle... mit ihm verwandt?

Ja.

Das Schicksal wollte, dass J. P. Davis auch ohne mich starb.

Es gab keinen Aufschub und er kam nicht zurück in den Lostopf.

Lassen Sie uns einen Moment?

Oh, selbstverständlich.

Du hast wirklich verschissen, Peanut.

- Was? - "Was"?

- Du hattest einen Termin. - Ich habe keinen ausgemacht.

- Schlag sie. - Es ist egal, wer den Termin gemacht hat.

Du hattest einen.

Korrigiere mich, wenn ich mich irre, aber Mission erfüllt.

Du irrst dich. Ich muss dich korrigieren.

Ich verstehe nicht.

Er ist noch da drin, du dumme Gans.

Um Himmels willen! Oh nein!

Oh nein!

Bitte nicht!

Große Güte, nein!

Ach du Scheiße!

- Hat er Schmerzen? - Körperlich? Nein.

Er ist tot.

Aber emotional muss dieses Erlebnis traumatisch sein.

Ach du Scheiße. Warum hat niemand etwas unternommen?

Weil es dein Job ist.

Oh, das ist... Das ist albern. Es ist nicht meine Schuld.

Nun, meine Schuld ist es nicht. Roxys auch nicht.

Das ist so ein Schwachsinn.

- Das ist Leben und Tod! - Sie kommt langsam auf den Trichter.

- Leck mich! - Leben und Tod können sehr simpel sein.

Du musst nur tun, was ich dir sage.

Berühr ihn, bevor der Typ abdreht.

Oh Mann! Oh Mann!

Oh Mann! Oh Mann...

Danke, danke.

Ursache und Wirkung, Peanut.

Schmetterlingsflügel, Wellen im Teich...

Wie du es auch sehen willst.

Was du jetzt tust, zählt.

Was du nicht tust, zählt.

Und jetzt entschuldige dich.

Es tut mir leid.

Es war nicht meine Schuld.

Diese reizende Dame zeigt Ihnen ein paar schöne Lichter.

Sie können mit ihr mitgehen.

- Was für Lichter? - Er sprach von schönen Lichtern, stimmt's?

- Ich kann das nicht. - Aber natürlich kannst du.

- Du musst. - Ich muss gar nichts.

Magst du Spaghetti, George? Ich mag Spaghetti.

Ich mag Brettspiele.

Ich mag es, eine Dreierwette zu gewinnen...

Und das Ozonaroma dieser Luftreiniger.

Und ich mag das Wissen, dass die Distanz zwischen meinen Ohren unermesslich ist.

Mahlers Erste, von Bernstein dirigiert.

Du musst an die Dinge denken, die du magst und entscheiden,

ob es sich für sie zu bleiben lohnt.

Und wenn ja, findest du einen Weg, dies zu tun.

- Und wenn nicht? - Dann gehst du...

Und dann wirst du nichts mehr mögen können.

- Hallo, Clair. - Hi.

Eure Tochter hat mich heute besucht

und, na ja...

sie hat etwas mitgenommen.

Reggie! Komm sofort runter!

Danke, Clair.

Wir bringen ihn zurück, sobald wir ihn finden.

Ok.

Wisst ihr in etwa, wann das sein wird?

- Nein. - Ok.

Ich stand da und dachte an die Dinge, die ich mag

und an alles, was ich nicht mag.

Dabei wurde mir bewusst, dass man Dinge mögen und gleichzeitig nicht mögen kann.

Ich meine nicht bedingungslose Liebe, das ist eine Verzweiflungstat.

Das war anders.

Wie jemanden zu respektieren, weil er gestört ist, genauso wie man selbst.

Es war beruhigend, endlich jemanden zu finden, der auch böse sein wollte.

Und es war erschreckend zu sehen, dass nicht nur das, was ich jetzt mache, zählt...

Ach du liebe Güte.

...sondern das, was ich damals tat.

Ich hatte noch nicht genug davon, Dinge zu mögen.

Ich hatte noch nicht genug davon, Dinge nicht zu mögen.

Ich hatte noch nicht genug.

Mildred Hagen?

Hi, ich bin Delores Diemit.

- Wie in... - "Die mit den großen braunen Augen."

Du kennst dich mit den Diemits aus.

Ja, ich kenne...

Barbara. Barbara Diemit?

Sie näht Patchworkdecken oder so.

Wie... seltsam.

Folge mir doch bitte.

Ich kämpfte mich also voran, ich fand einen Weg.

Darf ich dich Millie nennen?

Ja. Ok.

Und ich bemühe mich, dies als etwas Gutes zu betrachten,

so abartig es klingen mag.

Schließlich...

ist es schwer, sich über den mangelnden Sinn im Leben zu beschweren,

wenn der Tod ihn mir auf dem Silbertablett serviert hat.

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