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UNTERTITELFARBEN:
Tom Ripley Margit Duval
Philippe Greenleaf
Dramatische Orchestermusik
NUR DIE SONNE WAR ZEUGE
Wir haben 300 Kilometer in knapp zwei Stunden geschafft.
Mit einem Flugzeug w�r's schneller gegangen. Ja.
Und jetzt? Ich kenne hier in Rom niemanden au�er Freddy.
Komm mir nicht mit diesem Affen.
Sieh mal!
Fabelhaft. Du bist ein K�nstler. Ich brauche noch vier.
Eine Unterschrift, eine zweite Unterschrift,
noch eine Unterschrift, und noch das vierte Mal.
Margit wird toben, wir haben uns nicht verabschiedet.
Dann w�ren wir nie weggekommen.
Wir bes�nftigen sie mit einem Buch �ber Fra Angelico.
�ber den schreibt sie ein Buch. Da kann sie doch abschreiben.
Freddy! Philippe! Das ist eine �berraschung.
Wie geht's dir?
Das ist Signorina Julietta und Signorina... - Guten Tag.
Was machst du hier? Komm, ich erz�hl's dir.
Ach, ich mag ihn nicht. Er ist gut zu gebrauchen.
Er ist mein Diener, Koch, Buchhalter,
und er f�lscht Unterschriften.
Trotzdem, er ist mir unsympathisch.
H�r schon auf damit.
Guten Tag. Guten Tag.
Vergiss den Fra Angelico nicht. Ich gehe schon. Beeil dich.
Los, komm! Setz dich!
Ich komme nach. - Sch�n.
Rom ist langweilig, wenn man keinen kennt.
Warum ist Margit nicht hier? Wir sind heimlich gefahren.
Es war Toms Idee. Tom, immer dein Tom!
Ich habe ihn f�nf Jahre nicht gesehen.
In Rom gestand er mir, dass er nicht zuf�llig hier ist.
Mein Papa hat ihn hergeschickt, um mich nach Amerika zu holen.
Mach keine Witze!
Daf�r kriegt er 5.000 Dollar. 5.000?
Wir haben uns dar�ber totgelacht.
Wieso l�sst sich dein Vater mit so einem ein?
Achtung, da kommt er.
Hast du's? Bravo.
Haben Sie au�erdem noch eine Besch�ftigung?
Keine. Und Sie?
Ich brauche keine, ich habe Geld.
Er hat sein Geld und ich das Geld der anderen.
Schon m�glich, aber er h�lt seins fest.
H�rt mit den Kindereien auf.
Ich verschwinde. Die Damen warten.
Vergiss nicht unser Treffen in Taormina n�chste Woche.
Keine Angst. Hast du �berhaupt zugeh�rt?
"Ich gehe. Die Damen warten. Wir treffen uns in Taormina."
Bravo. Ciao. Ciao. Ciao, Tom.
Ciao, Freddy. Ciao.
Cameriere!
Pagare! Signore? Zahl mal!
Si, prego.
(auf Italienisch) 800.
Va bene. Grazie.
Komm, wir gehen.
Du hast recht:
Wozu braucht man Geld, wenn andere es haben?
Dein Vater ist ja reich. Ich lade dich nach Taormina ein.
Du machst dich �ber mich lustig. Verzeihung.
Gib ihm 500 Lire. 500? Meine Taschen sind leer.
Und ich habe nur 10.000-Lire-Scheine.
Ich gebe ihm 10.000 Lire. Daf�r kriegst du sogar den Stock.
Ah! Sie haben aber einen sch�nen wei�en Stock.
Ja. Haben Sie den schon lange?
Ja, schon sehr lange, Signore.
Wollen Sie ihn mir nicht verkaufen?
Unm�glich. Ohne den Stock bin ich vollkommen hilflos.
Aha, er scheint wirklich blind zu sein.
Ich gebe Ihnen 20.000 Lire.
Aber wie soll ich ohne Stock nach Hause kommen?
Ein Taxi kostet 500 Lire, und 20.000 schl�gt er aus.
Gib ihm noch 500 f�r das Taxi. Ich habe kein Kleingeld.
F�r das Taxi. Und 20.000.
Ein h�bscher Stock.
Da, ich m�chte mal lachen.
Ich auch, aber ich bin arm. Aber du bist nicht blind.
Ja, ich kann sehen.
Ich sehe sogar die 5.000 Dollar von deinem Vater.
Hast du ihm geschrieben, dass du mit mir kommst?
Aber nat�rlich.
Die Liebe zu Margit macht dich blind. Ja.
Aber Blinde haben's gut.
Sie sehen weder Hindernis noch Gefahren.
Reifenquietschen
(Mann) Sind Sie denn blind?
(Frau) Taxi!
Hast du einen Schreck gekriegt?
(Frau) Taxi! Das w�re fast schiefgegangen.
(Frau) Taxi! Halt mal!
Was hast du vor? Das wirst du gleich sehen.
Pass auf!
Oh! Oh! Sind Sie verletzt?
Ja. Haben Sie sich wehgetan?
Wo wollen Sie denn hin? Da.
Ich bringe Sie �ber die Stra�e.
Vorsicht.
Und jetzt? Da.
Wir haben seit drei Tagen nichts gegessen. Oh...
Wir haben gro�en Hunger. Auf W�rstchen, Bier oder Kaviar.
Er ist ihr zu teuer. Sie sieht aber wohlhabend aus.
Stimmt das? Sind die echt? Was machen Sie da?
Ich versuche, mir ihr Gesicht vorzustellen.
Aber das ist nicht mein Gesicht.
Hoppla.
Avanti! Avanti!
Ich k�sse. Die Dame geh�rt zu mir.
(lallend) Eifers�chtig bist du auch? Eifers�chtig?
Und sehen kannst du auch? Aber ja, warum nicht?
Ihr habt mich sch�n reingelegt. K�ss mich!
Gib mir den Stock. Den Spa� will ich auch haben.
Ausgeschlossen.
Du kannst ihn nur kaufen. Kaufen?
Ihr Schurken. 30.000 Lire.
40.000 Lire. Ah!
30.000 Lire, hier.
Ich lasse mich nicht lumpen.
Danke, mein Schatz.
Halten Sie mal kurz an!
Ich steige mal einen Augenblick aus.
So.
Wartet auf mich, ich will nur mal sehen, wie das ist.
Hoppla.
Zur Carragia-Bar!
Melancholische Fl�ten- und Harfenmusik
Klassische Klaviermusik
(mit russischem Akzent) Haltung! Streck dich!
Dr�ck den Spann durch. Hol tief Luft beim Springen!
Du musst zeigen, dass du sie liebst.
Du betest sie an. Und Schultern runter! Noch mal!
(Pianistin) O'Brien, du bist ein Anblick f�r G�tter.
Alles ist eitler Tran. Nichts hat Berechtigung!
Auch nicht das Ballett. - Bringt ihn zu Bett!
Legt ihn hin, wo ihr wollt.
Sch�n, unser M�zen ist betrunken. Was wird nun aus dem Ballett?
Das tut man einfach nicht.
Man heiratet nicht f�nf Tage vor der Premiere.
Wie geht's? Wir sind unschuldig.
Er schlief unten am Hafen. Wir haben ihn mitgenommen.
Du, k�mmere dich um Margit! Oh!
Gut. Komm!
Eine Frau summt zu sanfter Gitarrenmusik.
Wir haben Ihnen etwas mitgebracht.
Da soll ich wohl noch Danke sagen.
Danke! Wir waren nur mal kurz in Rom.
Ich hoffe, das ist kein Verbrechen.
Du warst nicht zu O'Briens Hochzeit da.
Er hat uns doch gar nicht vermisst.
Aber zu unserer Hochzeit bin ich da.
Au�en hat es ein paar Flecke, aber innen ist es wie neu.
Genug jetzt! Margit!
Nicht mal angerufen hast du, nichts!
Freddy will uns in Taormina treffen.
Ich soll dich gr��en von ihm. Mach nicht so ein Gesicht.
Ich hasse dich. Soll ich vor dir niederknien?
Lass mich los, Philippe. Meine Margit.
Mein Alles, meine Geliebte.
Tom singt schief.
Verschwinde!
Ich st�re wohl.
Er schl�gt willk�rlich die Saiten an.
Dramatische Orchestermusik
Meine Margit,
mein Alles, meine Geliebte.
Ich werde sie nie aufgeben.
Und der scheu�liche Kerl schafft es nie,
dass ich reum�tig in Papas Arme zur�ckkehre.
Die Liebe zu Margit macht blind.
Ein Peitschenhieb
Raus aus meiner Jacke!
Verstehst du keinen Spa�? Und zieh sofort die Schuhe aus!
Warum so nerv�s?
Ich sehe mal nach, ob Post da ist.
Gute Idee.
Philippe, ein Brief von deinem Vater. H�r dir den Schluss an.
"Philippe hat mir keine Hoffnung gemacht, dass er zur�ckkommt.
Er macht keine Andeutungen, dass er bis September zur�ck ist.
Es tut mir leid, Tom, aber Sie haben versagt.
Ich betrachte die Mission als beendet."
Du hast ihm also nicht geschrieben, dass wir kommen,
wie du versprochen hattest. Ach!
Buon giorno. (Mann) Buon giorno, Signore.
Wie viel brauchen Sie? Wie gew�hnlich.
1.500 Dollar? Ja, sehr richtig.
Der Mann z�hlt die Scheine.
Das macht 927.000 Lire. Wird schon stimmen.
(leise) 927.000 Lire... Eine Million.
Machen wir eine Spritztour nach San Francisco?
Vielleicht gibt er mir trotzdem 5.000 Dollar.
Wenn du willst. Wir fahren.
(leise) Eine sch�ne Einrichtung, so eine Bank.
927.000. Danke. Buon giorno.
(leise) Futsch... erledigt.
Das wird jetzt in Taormina auf den Kopf gehauen.
Gute Reise.
Ist gut, danke.
Dieses Unget�m soll mit? Und meine Anz�ge und Pyjamas?
Du schl�fst nackt. Der kleine Koffer reicht.
Bring ihn in die Albergo Miramare zur�ck.
Nicht mit den Schuhen an Bord!
Na, also.
Auf Wiedersehen. Wiedersehen, seid vorsichtig.
Wir schreiben dir. Vorw�rts, es geht los!
Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.
Ablegen!
Fertig machen, Tom!
Los!
Zieh, mach's fest! Ich wei� nicht, wo.
Dort! (genervt) Ach...
Geh schon weg!
Wei�t du schon, wie lange wir in Taormina bleiben?
Nein, mein Herr.
Ich habe deinem Vater ein Kabel geschickt, dass wir kommen.
In Rom warst du doch damit einverstanden.
Jawohl, mein Herr. Eine Glocke l�utet.
Zu Tisch, bitte!
Philippe macht ein ablehnendes Ger�usch.
Das erinnert mich an deinen 15. Geburtstag,
als wir auf dem Segelboot feierten.
Ohne dich w�re ich ertrunken. Ja.
Ich w�re f�r dich durchs Feuer gegangen. Aha.
Sein Vater sah uns nicht gern zusammen.
Ich war ihm wohl nicht fein genug.
Ich finde es komisch:
Gerade mich hat er ausgesucht, um dich zu holen.
Ein Habenichts kann eben auch intelligent sein.
Intelligenz ist noch lange kein Zeichen f�r gute Erziehung.
Mann isst Fisch nicht mit dem Messer.
Au�erdem h�lt man ein Messer nie so.
(seufzend) Man h�lt es so.
Margit r�uspert sich.
Ich sage das nur, weil ich's gut mit ihm meine.
Kannst du das Ruder halten?
Ja, ich glaube schon. 160 Grad S�d-S�dost.
S�d-S�dost.
Den Kaffee bringen wir dir rauf.
Ich w�rde mir das nie von dir gefallen lassen.
Mal sehen, wie weit ich gehen kann.
Du bist furchtbar. Spar dir dein Mitleid.
Er denkt nur an Geld.
Wenn du ihn so wenig achtest,
warum bist du dann mit ihm nach Rom gefahren?
Philippe, langweilst du dich mit mir?
Aber Margit, wie kannst du so was sagen?
Wenn das so w�re, w�rde ich sofort weggehen.
Wohin?
Sei nicht kindisch, du Dummchen.
Wei�t du was?
Wir setzen ihn an Land, und zwar sofort.
Wollen wir?
Dann habe ich dich f�r mich ganz allein, wie fr�her.
Bist du wahnsinnig geworden?
Los, komm, hilf mir!
Spring rein. Das zerkratzt mir den Rumpf.
Wir nehmen es im Schlepptau. Ich habe Angst! Wovor?
Vor Wasser. Das ist mir egal. Los, spring!
Philippe!
Philippe, was machst du?
Das wird dir eine Lehre sein!
Philippe! Unser Freund ist im Exil.
Philippe!
Margit!
Das kleine Boot ist verschwunden.
Tom!
Tom st�hnt auf.
Er hat einen schrecklichen Sonnenbrand.
Du bist etwas zu weit gegangen.
Was f�r ein Spiel treibst du mit ihm?
Hast du das fr�her auch schon so mit ihm gemacht?
Sch�ne Freundschaft.
Aber er war nie mein Freund. Das hat er erfunden.
Ich habe ihn nie im Leben gesehen.
Er hat eine rege Fantasie.
Philippe, irrst du dich auch bestimmt nicht?
Ich glaube nicht.
Er friert. Hol einen Pullover aus seinem Koffer.
Tom, ich habe Sie gern, und ich will Sie nicht kr�nken,
aber in Taormina... ... soll ich mich davonmachen.
Ja.
Wenn wir allein sind, ist er ganz anders.
Tom, fahren Sie nach Hause. Es ist besser.
Verstehen Sie? Vollkommen.
Sie lieben einen Philippe den es gar nicht gibt.
Und der Pullover?
Er friert schon nicht.
Deck ihn gut zu, das gen�gt.
Charleston-Klaviermusik
Geht's besser? Es geht.
Du wei�t, ich wollte dir nur einen Streich spielen,
aber es ging schlecht aus.
Entschuldige dich nicht.
Ich bin schuld, ich habe Angst vor dem Wasser.
Nein, ich. Ist der Sonnenbrand besser?
Er l�sst nach.
Pikneun.
H�ttest du mich nicht am liebsten umgebracht,
als du aus dem Boot raus warst?
Nicht, als ich aus dem Boot kam, aber vorher schon.
Ah...
Das ist interessant. Was ist interessant? Nichts.
Wir unterhalten uns.
Darum hast du meine Bankausz�ge stibitzt. Stimmt.
Du bringst mich um und bist reich.
Mein Kompliment.
Das w�re kompliziert. Man w�rde dich sofort erwischen.
Nicht unbedingt.
Ich mag dumm aussehen, aber meine Fantasie...
Nicht so laut.
Sie h�rt zu. Los, sag schnell was!
Herzacht und Kreuzass.
Eine Reise. Taormina! Der �tna.
Philippe! Was essen wir dort?
Karotten. Karotten.
(schmollend) Philippe! Ja...
(�rgerlich) Philippe! (genervt) Ja!
Komm mal her! Ich m�chte deine Meinung h�ren.
H�r zu! (seufzend) Was hast du?
Das neue Vorwort. Er seufzt.
"Man kann Fra Angelico
als Mittler zwischen der gotischen Malerei..."
Das habe ich schon mal gelesen. Warte doch.
Wir haben daf�r so viel Zeit, aber nicht jetzt.
Es interessiert dich nicht. Doch.
Du liebst mich nicht. Was f�llt dir ein?
Was hat meine Liebe zu dir mit Fra Angelico zu tun?
Du lachst �ber alles, was mir ernst ist. Nein.
Das ist nicht wahr.
Und zu sagen, Fra Angelico war ein Mittler,
ist taktlos. Oh, pardon.
Und das?
Ist das taktvoll?
Was ist denn das? Das habt ihr wohl im Forum gefunden.
Nein, da sicher nicht.
Fang nicht wieder an, ich bitte dich.
Du verdirbst alles! Ich liebe dich, das wei�t du!
Lass mich in Ruhe! Das k�nnte dir so passen!
Ich mache nur Bl�dsinn, aber du bist genial.
Das nennst du Arbeit? Ich kann auch woanders arbeiten!
Das will ich sehen. Lass das! Geh doch!
Lass das, Philippe! Arbeite, wo du willst!
Lass das sein! Nein!
Margit... Nein!
Margit...
Sie schluchzt laut.
Was habt ihr denn? Margit, was ist los?
Ich will an Land. Was? Ich will an Land.
Sie will an Land gebracht werden.
(w�tend) Meinetwegen.
Ich verstehe dich nicht.
Sie schluchzt.
Soll ich nicht lieber gehen? Du bleibst. Gut.
Dramatische Blasmusik
Margit!
(bittend) Margit.
Wohin gehen Sie? Ich wei� es nicht.
Nach Mongibello? Vielleicht.
Margit.
Danke.
Dramatische Orchestermusik
Ich gehe auch zur�ck nach Mongibello.
Ich habe vielleicht etwas �bertrieben.
Da wir jetzt ungest�rt sind,
k�nnen wir unsere Unterhaltung fortsetzen. Gern.
Also du bringst mich um. Mhm. Fein
Was machst du dann? Ich setze dich bei. Und dann?
Ich l�se deine Schecks ein.
Das wird schwierig.
Alles lernt sich. Selbstverst�ndlich.
Der Ohrring. Das warst du. Nein.
Na los, gib's schon zu!
Gut, ich gebe es zu.
Dar�ber reden wir sp�ter.
Vor dem Spiegel hast du meine Stimme nachgemacht.
Was hast du gesagt?
Ich sagte: "Margit, meine Margit, mein Alles, meine Geliebte.
Dieser scheu�liche Kerl bringt uns nicht auseinander.
Ich gehe nicht zur�ck nach San Francisco,
und er kriegt nicht die 5.000 Dollar.
Alles, was sich uns in den Weg stellt, vernichte ich."
Ich setze 2.500 Dollar und du die Uhr meines Vaters.
Eine Pokerhand entscheidet.
In San Francisco h�ttest du das Doppelte gekriegt.
Du fliegst also nicht mit mir zur�ck. Ah.
Ich liebe Margit.
Spielen wir?
Eine.
Drei.
Da: drei Neunen.
Oh, zwei Paar. Ich schreibe dir den Scheck aus.
Nein, du hast gemogelt. Du wolltest verlieren.
Du hattest ein volles Haus.
So billig bin ich nicht zu kaufen.
2.500 Dollar sind kein Pappenstiel.
Kleine Fische.
Auch 5.000 Dollar sind mir egal, wenn ich alles haben kann.
Wie stellst du das an? Ich habe einen Plan.
Kannst du etwa meine Unterschrift nachmachen?
Das m�chte ich sehen.
Nicht aus dem Handgelenk.
Wie gesagt, alles lernt sich.
Vielleicht gelingt es dir, aber ein ganzer Brief?
Ich habe deine Schreibmaschine.
Die Typen identifiziert man leicht.
Ich werfe sie �ber Bord. Was dann?
Das w�re nicht sehr nett.
Sie geh�rt dir.
Ein Schrei.
Margit!
Dramatische Orchestermusik
Es kracht.
Sch�n sieht das aus.
(laut) Margit!
(laut) Philippe!
Philippe!
(erfreut) Philippe!
Ich habe Sie f�r Philippe gehalten.
Wo ist er? Philippe! Margit.
Er ist nicht hier.
Er... ist nicht mitgekommen?
Melancholische Harfen- und Klarinettenmusik
Sie schluchzt.
Danke, Tom. Sch�n, dass Sie da sind.
Ist er mit Freddy... Ist er in Rom?
Ich bin v�llig durcheinander.
Warum ist er nicht mitgekommen?
Ist er mir immer noch b�se?
Ja.
Bleibt er lange fort?
Hat er seine Sachen mitgenommen? Sprechen Sie doch, Tom!
Nein, er hat nichts mitgenommen.
Sie sollen mich schonend vorbereiten.
Ich sehe es Ihnen an, dass es Ihnen nicht leichtf�llt.
Ich laufe Philippe nicht nach.
Ah.
Sein Morgenrock.
Alles andere hat er im Boot.
Signorina, gehen Sie aufs Boot zur�ck?
Ich habe Post f�r Signore Greenleaf.
Danke. Buon giorno.
Melancholische Klarinettenmusik
Er hat Ihnen sein Boot anvertraut.
Darauf k�nnen Sie sich was einbilden.
Das ist Philippe:
Er nimmt die Schreibmaschine mit und vergisst den Pyjama.
Ich ziehe mich um.
Los Jungs, beeilt euch!
Margit? Ja.
Ich muss Philippe dringend wegen des Briefes sprechen.
Er hat 500.000 Lire f�r das Boot offen,
und ich brauche auch Geld.
Wie soll ich nur nach Paris zur�ckkommen?
Geben Sie mir den Brief. Ich erledige das f�r Sie. Nein.
Lautes Hupen
Glockenl�uten
Signore Ripley, Sie k�nnen Ihren Pass wiederhaben.
Danke.
(Mann) Sie wollen also das Boot wieder verkaufen.
Sie schulden uns 500.000 Lire und wollen einen Vorschuss.
Das m�sste ich erst sehen. Ich spreche mit der Direktion.
Bitte unterschreiben Sie hier.
Das ist der Verkaufsauftrag f�r das Boot.
Es wird nicht leicht, so sp�t in der Saison.
Ich schicke ihn Ihnen zu. Sie wohnen noch in Mongibello?
Nein, ich wohne in Rom.
Hotel Exelsior. Auf bald, Signore Greenland.
Greenleaf. Ach so, ja, Greenleaf.
Dramatische Orchestermusik
Zwei Koffer, bitte. Bezahlen Sie das gleich. Jawohl.
Hier, das stimmt so.
Guten Tag, ich habe ein Zimmer bestellt.
Philippe Greenleaf. Ja, hier bitte.
W�rden Sie sich bitte eintragen? Ja.
Wenn jemand anruft: Ich bin auf meinem Zimmer.
Philippe Greenleaf. Jawohl, Mister Greenleaf.
Hallo.
Hallo Margit. Philippe, von wo rufst du an?
Aus Rom. Wo wohnst du?
Schreib an die American Express. Ich wollte dich nur h�ren.
Ich komme. Nein! Sei nicht so h�sslich.
Lass mich nach Rom kommen.
Es ist besser, wenn wir uns eine Weile nicht sehen.
Ist sie br�nett? F�ngst du wieder an?
Die vom letzten Mal?
Wenn du wieder so anf�ngst, ist endg�ltig Schluss.
Ich hasse dich. Ich habe dich mit Tom betrogen. Was?
Ich habe dich mit Tom betrogen! Mit Tom! Sonst noch was?
Du hast noch 500.000 Lire offen, und ich habe kein Geld mehr.
Ich will nach Paris. R�hr dich nicht fort von dort!
Doch, und wenn ich zu Fu� gehe! Margit!
Haben Sie ihn gesehen? Ja, hier ist ein Brief f�r Sie.
Was treibt der nur dort? Mit wem ist er zusammen?
Ist er gl�cklich? Ich wei� nicht.
Wir hocken nicht dauernd zusammen.
Ich habe ihn nur zweimal gesehen. Bitte, Tom, l�gen Sie nicht.
Margit. Sie haben sich auch ver�ndert.
Ich verstehe �berhaupt nichts mehr.
Sagen Sie, Tom, w�rden Sie mir in diesem Ton schreiben?
Noch dazu auf der Maschine.
Und w�rden Sie nicht mit Ihrem Vornamen unterschreiben?
Ich verstehe gar nichts mehr. Sie seufzt.
Er spielt den Gekr�nkten.
Beruhigen Sie sich. Das ist geschmacklos.
Das ist schlimmer, als wenn er tot w�re.
Jetzt tut er auch noch so, als w�ren Sie sein bester Freund.
Tom, schw�ren Sie, dass er nicht in San Francisco ist.
Aber Margit. Entschuldigen Sie.
Sie sind unsere einzige Verbindung.
Wenn die abrei�t, wei� ich nicht mehr weiter.
Bitte regen Sie sich nicht auf.
Unsere Geschichten m�ssen Sie schrecklich langweilen.
Kennen Sie Neapel? Ich zeige Ihnen die Altstadt.
Das wird Ihnen gefallen.
Und dann l�sen wir bei der American Express den Scheck ein.
Ich ziehe mich nur schnell um.
Kommen Sie mit? Nein, ich warte hier.
Es dauert nur zwei Minuten.
Ich lade Sie zum Aperitif ein. Danke.
Gehen wir in die Altstadt? Gern.
Ich schreibe an Philippe. Sie geben ihm den Brief, ja?
Gut, ich lasse Sie allein. Ich strolche ein wenig herum, ja?
Lebhaft-melancholische Klaviermusik
Verk�ufer preisen ihre Waren an.
Signore Greenleaf! Signore Greenleaf!
Ich hole die Schl�ssel. Guten Tag. - Madame.
Madame Popova. Ich habe zw�lf Zimmer reserviert.
Danke. - Die Schl�ssel bekommen Sie dort.
Vielen Dank.
(Mann) Signore Greenleaf!
Signore Greenleaf? - Ich habe ihn nicht gesehen.
Boris, hast du geh�rt? Philippe ist hier.
(Mann) Signore Greenleaf?
Signore Greenleaf!
Signore Greenleaf, Telefon.
Boris!
Kabine f�nf, Signore Greenleaf.
Er hat Zimmer 423.
Wir m�ssen Margit verst�ndigen. Ich rufe sie an.
Geben Sie mir Mongibello 224. - Ich verbinde.
(Mann am Telefon) Ihr Auftrag f�r den Verkauf des Bootes liegt vor.
Sie wollen es nicht mehr nutzen, Mr. Greenleaf?
H�ren Sie? Nein, gewiss nicht.
Kabine acht, Madame. - Danke.
(Mann) Bitte.
Ich gebe Ihnen die Adresse meiner neuen Wohnung:
Via Savoia 90. Via Savoia 90, Mr. Greenleaf.
Es klingelt an der T�r. Herein!
Hier sind die Zeitungen. Danke.
Sie werden es hier gut haben. Ich hoffe es.
Hoffentlich gefallen Ihnen die neuen Vorh�nge besser.
(M�dchen) Gianna! (Gianna) - Ich komme schon!
Keinen Moment hat man Ruhe.
Sch�n, was? Sehr sch�n.
Kann ich hier etwas umstellen? Nat�rlich, ganz wie Sie wollen.
Kann ich die Leuchter abnehmen? Ja, auch.
Ah... die Leitung. Ja, die Leitung.
Na, dann nicht.
Liebe Margit, es ist besser, wir trennen uns.
Ich habe lange nachgedacht...
Es klingelt an der T�r. Ja, herein!
Es klingelt mehrmals an der T�r.
Verr�ckte Wirtin.
(freudig) Philippe... Ach, Sie sind es.
Wo ist Philippe?
Er ist essen gegangen. Wohin denn?
In einer Taverne, in der N�he der Piazza del Popolo.
Gut, ich suche ihn. Er ist dauernd unterwegs.
Kommt er gerade an, oder reist er schon wieder ab?
Ich wei� nicht. Wie geht's Ihnen? Nicht schlecht.
Aber, Freddy, wie haben Sie seine Adresse erfahren?
Von der Werft. Ich habe n�mlich auch ein Boot.
Aber Sie... was machen Sie hier?
Ich wollte ihm nur Guten Tag sagen. Ah...
Diese Bilder... schrecklich.
Ah, Sie tragen jetzt auch seine Hemden?
Ich...
Ja, meine sind alle in der W�sche. Mhm, mhm.
Und wie steht es zwischen Philippe und Margit?
Die Liebe hat sich abgek�hlt. Wer hat das gesagt?
Ich ahne es. So was spricht sich rum.
Stimmt es, dass er Margits Texte ins Meer geworfen hat?
(laut) Philippe! Nicht da.
B�h, schrecklich! Er ist ein toller Kerl.
Aber warum versteckt er sich? Das tut er nicht.
Dass er Margit meidet, verstehe ich.
Aber warum mich?
Er hat mich Taormina im Stich gelassen, ohne Entschuldigung.
Ich bin nicht Philippe. Ich gehe zur Piazza del Popolo.
Hoffentlich treffe ich ihn dort.
Setzen Sie jetzt auch schon seine Abschiedsbriefe auf? Wieso?
Ich habe doch das Tippen der Schreibmaschine geh�rt.
�brigens ist Margit hier in Rom, Hotel Minerva.
Soll ich ihr was ausrichten?
Nein, danke. Auf Wiedersehen.
(sp�ttisch) Seine Schuhe. Sie machen sich.
(Gianna) Signore Greenleaf!
Ich habe ein sch�nes Huhn. Signore Greenleaf.
Das ist Signore Greenleaf? - Wer sonst?
Geben Sie her, ich bringe es ihm selbst.
Schritte
Tom, Sie sind ja ein Witzbold.
Freddy st�hnt.
Melancholische Klaviermusik
Haben Sie nicht das Parkverbotsschild gesehen?
Nein. Hier ist Halten verboten. Entschuldigung.
Ist das Ihr Wagen? Ja.
Sie halten den Verkehr auf. Ich suche dort einen Parkplatz.
Ha! War das Huhn gut?
Ja, sehr gut.
Melancholische Klaviermusik
Die Musik endet.
Tom �chzt.
Es kracht.
Tom atmet schwer.
Schritte
Die Schritte kommen n�her.
Jemand schlie�t eine T�r auf.
Eine T�r f�llt ins Schloss.
Tom �chzt.
Melancholische Klaviermusik
Tom �chzt.
Mach dich doch nicht so schwer! Hilf ein bisschen mit!
Die Autohupe ert�nt.
Hunde bellen in der Ferne.
Die Autohupe ert�nt. Hunde bellen in der Ferne.
Was willst du von mir? Der M�rder ist Philippe.
Ich habe damit nichts zu tun, gar nichts.
(Gianna) Ja, ich komme!
(Mann) Wohnt Mr. Greenleaf hier? (Gianna) - Wer sind Sie?
(Mann) Polizei. (Gianna) - Ja, er wohnt hier.
(Mann) Wohnt er schon lange hier? (Gianna) - Nein.
(Mann) Hatte er Besuch? (Gianna) - Nein.
(Mann) Und wo wohnt er? (Gianna) - Im 2. Stock. - Danke.
Melancholische Akkordeon- und Harfenmusik
Wir holen zuerst zwei Koffer in der Via Palagio ab.
Dann fahren wir weiter.
Dort dr�ben stehen sie.
Aber bitte beeilen Sie sich.
Ich m�chte Geld abheben. Selbstverst�ndlich.
Der Schalter ist da dr�ben. Danke. Bitte.
Buon giorno. Buon giorno.
Ich m�chte 10 Millionen Lire. 10 Millionen Lire?
Kann ich bitte Ihren Pass sehen?
Danke, Mr. Greenleaf.
Es dauert etwas.
W�rden Sie bitte unterschreiben?
Einen Augenblick, bitte.
Es bleiben nur noch 490 Dollar auf Ihrem Konto.
Ja, ich wei�.
Bitte, Signore.
Ihr Pass.
Eine Million, zwei Millionen, drei Millionen...
Geben Sie mir 850660.
Ich hole nur meine Post. Gut, Signore.
Danke.
Bitte. Danke.
(Frau) Wartekabine!
Vielen Dank. Grazie.
Das Telefon klingelt.
Hallo, Philippe?
Hallo, Philippe? Ja.
Bist du es, Philippe Hier ist Tom.
Tom wer? Ripley.
(deutlich) Ripley. Ist Mr. Greenleaf nicht da?
Giovanni, schreiben Sie mit!
Mr. Greenleaf ist gerade nicht da.
Kommen Sie vorbei? Er ist in 10 Minuten zur�ck.
Dazu habe ich keine Zeit. Sagen Sie ihm, ich bin in Rom.
Er soll mich im Albergo Paradiso anrufen.
Wie? Albergo Paradiso.
Ah ja, Albergo Paradiso. Ja, danke sch�n.
Es klopft an der T�r. Ja, herein!
Gestatten Sie? Entschuldigung, ich bin Inspektor Ricordi.
Ja, danke. Wollen Sie nicht Platz nehmen?
Danke. Was habe ich ausgefressen?
Gar nichts. Ich brauche nur eine Auskunft.
Worum geht es? Haben Sie es noch nicht gelesen?
Nein, noch nicht. Freddy Miles ist ermordet worden.
Freddy? Sie kannten ihn?
Das war ein Freund von Philippe. Er hat mich ihm vorgestellt.
Wir fanden seine Leiche in einem Vorort, Mr. Risley.
Also, was?
Mr. Philippe Greenleaf ist also ein Freund von Ihnen.
Ja. Schon lange?
Tja, wie man's nimmt.
Ich kenne ihn aus San Francisco und habe ihn hier wiedergetroffen.
Wo ist Mr. Greenleaf? In Rom, nehme ich an.
Haben Sie ihn in den letzten Tagen gesehen?
Nein, ich war auf Reisen. Wo?
Eigentlich �berall: am Comer See, in Mailand...
Ich will bald wieder fort.
K�nnen Sie ein paar Tage in Rom bleiben, Mr. Risley?
Ripley.
D�rfte ich Ihren Pass sehen? Oh! Der ist unten beim Portier.
Waren Miles und Greenleaf eng befreundet?
Glauben Sie, Miles wollte ihn erpressen? Nein.
Falls Ihnen das hilft: Signorina Duval kannte ihn besser.
Duval?
Eine Freundin von Philippe, vielmehr seine Verlobte. Aha.
Bitte identifizieren Sie die Leiche morgen, Mr. Risley.
Halten Sie Mr. Greenleaf eines Mordes f�hig?
Unm�glich. Aha.
Buon giorno. Buon giorno.
Erkennen Sie ihn? - Ja.
Es geht mir durch und durch.
Hatte er Feinde? - Er? Niemals.
Das war eine gute Seele.
Abgearbeitet wie ich bin, verfolgt es mich bis in den Schlaf.
(Ricordi) Schade, dass Mr. Greenleaf nicht hier ist.
Haben Sie Nachricht von ihm? Kein Wort.
Und Sie? Nein.
(Ricordi) Ob er sich versteckt hat? Vor wem?
Ach, das war nur eine Frage.
Man sah ihn mit Miles aus seiner Wohnung kommen.
Sie waren beide angeheitert. Wer hat wohl wen gest�tzt?
Du tanzt, du tanzt, Liebling. Wozu ist das gut?
Du hast es gesehen. Was ist der Mensch? Nichts.
Nichts, nichts.
Der Mann sagt etwas auf Italienisch.
Sehr sch�n, grazie. Autohupe Ah!
Geh nicht so nah am Rinnstein, Liebling. Nicht jetzt.
Da, setzt euch dort hin! Und du: da.
Sie bestellt auf Italienisch.
Margit?
Warum verschwindet er gerade jetzt?
Was soll die Polizei denken? Sie zieht ihre Schl�sse.
Meinen Sie Philippe? Ja.
Wenn er ihn nicht umgebracht hat...
(Boris) Umgebracht? - Ja, Dinge passieren.
Er hat sicher nichts damit zu tun. Das m�ssen Sie nicht betonen.
Der Gedanke allein macht mich krank.
Ich habe ein weiches Herz.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Philippe jetzt
in den Armen einer...
Es ist weniger schlimm, eine Frau zu umwerben,
als jemanden umzubringen.
Er wei� nicht mal, dass man ihn sucht. Ah!
(Boris) Er taucht schon wieder auf. - Was wei�t du schon. Ah!
Margit. Was ist?
Sie h�ngen noch an ihm.
Im Brief schrieben Sie: "Ich bleibe immer deine Margit."
Welcher Brief? Den Brief, den ich gestern...
... bekommen habe.
Den ich an Philippe geschickt habe?
Margit. Ja?
Ich habe ihn gestern gesehen, aber geschworen, nichts zu sagen.
Und er hat Ihnen den Brief gegeben? Ja.
Ja, um Sie nicht zu kompromittieren.
Er h�tte ihn zerrei�en k�nnen. Dazu fehlt ihm der Mut.
Sprechen Sie bitte nicht so laut.
Verzeihen Sie, aber ich konnte es nicht lassen, ihn zu lesen.
Hier ist er.
(Mrs. Popova) Armer Philippe. O'Brien wusste es:
Freddy stirbt eines unnat�rlichen Todes.
(Boris) Er war zwar unsympathisch, aber lustig.
(Mrs. Popova) Ja, Philippe fand ihn komisch.
Armer Philippe. Ich liebte ihn. Der arme Junge.
Margit. Ja?
Ich wei�, wo Philippe ist. Sag schon!
Er traut sich in kein Hotel und irrt umher.
Wo ist er? In Mongibello.
Er hat den Fr�hzug genommen.
Wei�t du was? Ich habe furchtbaren Hunger.
Ah, endlich!
Lautsprecherdurchsage einer Frau auf Italienisch
Dramatische Klavier- und Blasmusik
Dramatische Orchestermusik
Liebe Mutter, ich scheide freiwillig aus dem Leben.
Verzeih mir.
Mein Verm�gen soll an Margit gehen. Dein Sohn.
F�R MARGIT
Ein merkw�rdiger Schrei
(laut und lallend) Philippe, mein Junge. Salute!
Los, du alter Bandit,
mach auf, mach auf!
Mach auf, Philippe!
Ich habe zu arbeiten.
Du?
Das w�re das erste Mal in deinem Leben.
Los, mach schon auf! Nein.
Dann muss ich die T�r einschlagen, du Schuft.
O'Brien, spiel nicht verr�ckt!
Sesam �ffne dich!
Aladin holt jetzt die Wunderlampe und leuchtet dir heim.
Er lacht laut.
Dramatische Orchestermusik
Gestatten Sie, Signorina, Polizei.
Bitte.
Dramatische Orchestermusik
Es klopft an der T�r.
Herein!
Wer ist da?
Gestatten Sie?
L�gen haben kurze Beine.
Warum haben Sie nicht gesagt,
dass Sie Philippe Greenleaf vorgestern gesehen haben?
Ich habe nicht gelogen.
Sie wussten, dass wir ihn suchen und dass er in Mongibello war.
Ich k�nnte Sie wegen Beg�nstigung eines Mordverd�chtigen festnehmen.
Er lacht.
Keine Angst, wir sind keine Unmenschen.
Gestatten Sie, dass ich ein Glas Wasser trinke. Bitte.
Es zieht mich irgendwie zu Ihnen.
Eine Art Instinkt.
Was wollen Sie damit sagen?
Meine Nase.
Wir geh�ren zur Rasse der Bluthunde.
Sie sagten neulich, dass Sie durch Italien gereist sind. Ja.
An die Seen, nach Turin, Mailand, Pisa, Florenz...
Ja, das stimmt. Wir fanden in keinem Hotel Ihre Spuren.
Ich habe in meinem Wagen geschlafen. Ah.
Ich muss sparen.
Philippe Greenleaf hat Miles get�tet.
Die Fingerabdr�cke aus Miles' Auto sind identisch mit denen,
die Greenleaf in seiner Wohnung hinterlassen hat.
Er ist verschwunden und hat ein Testament hinterlassen.
Entweder spielt er uns Theater vor,
oder er hat sich umgebracht.
Aber hier sagt mir mein Instinkt...
Kann ich jetzt Rom verlassen?
Solange Sie in Italien bleiben,
habe ich nichts dagegen.
Gute Reise.
Buon giorno, Signore Ripley. Buon giorno, Raffaello.
Bring die Koffer ins Hotel.
Hier. Grazie, Signore. Hier.
Lautes Knallen
Fr�hliche Marschmusik
Ein Chor singt eine tragende Melodie.
Ein Klopfen
Fr�hliche Marschmusik
Kirchenglocken l�uten.
Wenn ich recht verstehe, war es eine Pleite.
Boris war himmlisch.
Das Publikum war unm�glich.
Mit f�nf Millionen k�nnen wir das Ballett popul�rer machen.
Wenn du f�nf sagst, meinst du 15.
Sagen wir zw�lf.
Vielleicht 13?
Gl�ckwunsch zu Ihrem Erfolg. Danke.
(O'Brien) Wie geht's, Tom? Gut. Setzen Sie sich.
Was f�hrt Sie nach Mongibello?
Nichts Besonderes, ich bereise Italien.
Da ich in der N�he war,
wollte ich Margit einen Besuch abstatten.
(O'Brien) Sie l�sst niemanden zu sich. Warum nicht?
Wir haben Sie schon 14 Tage nicht gesehen.
Sie will niemanden sehen.
(Mrs. Popova) Das verkraftet sie nie.
(O'Brien) Er hat Margit zu seiner Erbin eingesetzt.
Erbin? (Mrs.Popova) Das war ein Junge.
Er behandelt sie schlecht, aber hinterl�sst ihr sein Verm�gen.
Eine Wiedergutmachung.
Seine Eltern sind entsetzt.
Sie bringen sich um f�r Margit.
Man entrei�t nicht ein M�dchen der Familie
und verl�sst es dann so.
Der Alte kommt her. Welcher Alte? Philippes Vater.
Er will Margit kennenlernen und alles hier mit ihr regeln.
Ich verstehe. Sie glauben also nicht, dass ich sie sprechen kann?
Sie wird nicht �ffnen.
Gut.
Ich will Sie nicht l�nger st�ren.
Auf Wiedersehen. Nein, ich finde schon hinaus.
Melancholische Blasmusik
Mein Alles, meine Geliebte.
Sie st�hnt.
(Sie erschrickt.) Margit.
Bitte... Du...
Eine T�r schlie�t.
Ich finde es r�hrend, dass Sie f�r Freddy Trauer tragen.
Das w�re alles nicht passiert...
Philippe h�tte sich nie umgebracht,
wenn ich in Rom gewesen w�re.
H�r mit dieser Kinderei auf!
Sie haben mir die Reise ausgeredet.
Philippe hat Sie nicht geliebt. Sie schluchzt.
(aufgeregt) Das stimmt nicht. Dagegen spricht das Testament.
Aber... was ist ein Testament?
Geld, weiter nichts.
Margit.
Du wei�t, dass ich recht habe.
Warum hat er dich nicht geheiratet?
Nein.
Verstehst du nicht?
Ich wei� nicht, wie ich es dir sagen soll...
Ich bin so ungeschickt.
Sie st�hnt kurz auf.
Ich gehe nach Amerika zur�ck, Margit.
Ich will mich verabschieden.
(laut) Tom!
(leise) Geh nicht!
Spiel!
(bittend) Spiel!
F�r mich.
Sie summt eine melancholische Melodie.
Sie verstummt.
Melancholische Klaviermusik
Es scheint niemand da zu sein.
Ja, bitte? - Ist Mrs. Margit zu Hause?
Sie ist am Meer. Kann ich was ausrichten?
Buon giorno. - Buon giorno.
Das ist Mr. Lee. - Sehr angenehm.
Er will das Boot kaufen. - Ich hoffe, alles ist in Ordnung.
Signorina, wissen Sie nicht, wie sp�t es ist?
Haben Sie das Treffen mit Signore Greenleaf vergessen? Oh!
Ich habe es vergessen. Was ist?
Mr. Greenleaf ist aus Neapel gekommen.
Wir sind verabredet. Peinlich.
Was will er denn hier? Philippes Boot wird �bernommen.
Ich muss unbedingt dabei sein.
Kommst du mit? Ich bleibe hier.
Er wird dich sicher auch sprechen wollen.
Er ist �brigens fabelhaft.
Er hat gesagt: "In Anbetracht Ihrer Lage
strecke ich Ihnen auf das Testament vor, was Sie wollen.
F�r mich ist es unanfechtbar."
Ich warte oben auf dich. Mhm. Ich beeile mich.
Cameriera! (Frau) Si, Signore?
Non va bene? Wie? Geht's Ihnen nicht gut?
Doch, aber die Sonne sticht etwas.
Aber sonst habe ich mich noch nie so wohl gef�hlt.
Ein Getr�nk, bitte. Was wollen Sie?
Die beste Flasche aus dem Keller. Gut.
Die beste.
Die beste, die beste.
Lautes Motorenger�usch
Das Boot ist wie neu.
Ein guter Kauf. Wir �berpr�fen es jetzt.
Nur eine Formsache, Signorina. Das Boot ist sicher tadellos.
Sehen Sie? Es ist fast keine Reparatur n�tig.
Melancholische Klaviermusik
Margit schreit laut auf.
(Mann) Signora!
Ja? - Einen Augenblick.
Sie w�nschen? - Kennen Sie ihn? - Ja.
Sagen Sie ihm, er wird am Telefon verlangt. - Warum?
Erkl�re ich Ihnen sp�ter. Rufen Sie ihn jetzt.
(laut) Signore Ripley! Signore Ripley!
(Kellnerin) Sie werden am Telefon verlangt!
ENDE
UNTERTITELUNG: Timecode-Filmstudio, Kehl, 2020
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