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Vielen Dank.
Scheiß Telefon.
Hallo?
Hallo, Mademoiselle Adam?
Am Apparat.
Einen Augenblick bitte, Monsieur Dubon möchte Sie sprechen.
Ja, okay, ich warte.
Und ob ich dranbleibe, dann komme ich nämlich auch meistens.
Das ist der Typ aus der Agentur Fulamur. Ich glaube, der Chef, na, dem wird es
geben. Hallo?
Sicher, ich bin's. Was ist denn?
Na, immer noch beleidigt?
Das ist wohl kaum das richtige Wort.
Also beleidigt.
Erst wenn du aufhörst, mich so zu behandeln.
Nur du musst dazu den ersten Schritt tun.
Oh.
Also da macht man sich Gedanken für dich, du Flittchen. Und du machst mir
nichts als Schwierigkeiten.
Erstens mache ich dir keine Schwierigkeiten, mein Dickerchen. Und
zweitens, das Flittchen, bist du.
Hm?
Herein.
Was willst du? Was Dringendes?
Ja, mein Schatz.
Da sitzt einer im Vorzimmer.
Der hat einen gepflegten Schatten.
Der will uns was verscheuern.
Aber guck dir erst mal seinen Namen an. Na sowas, Kurt Pott.
Na, dann wollen wir mal, hä?
Weißt du, Rose, es ist doch sicher ein Bombenjob. Warum gehst du nicht hin? Das
verstehe ich nicht.
Und wenn es hundertmal ein Bombenjob ist, ich will's nicht.
Wenn man bei denen nur einen Fotoauftrag kriegt, wenn man sich von ihm ficken
lässt, dann soll er mich doch am Arsch lecken, dieser Dupont. Meinst du, ich
lasse mich als Frau so behandeln? Das wüsste ich aber.
Das ist doch gar nicht wahr.
Du hast nicht mal mit ihm gefickt.
Und er gibt dir trotzdem Aufträge. Und du kriegst sein Geld. Ich verstehe gar
nicht, was du gegen ihn hast.
Ja, ja, ich bin nun mal zickig, das weiß ich auch, meine Süße.
Aber ich suche mir die Leute alleine aus.
Aber wenn ich mit jemandem ficken will, dann will ich mit ihm ficken, weil ich
geil bin und nicht, weil ich Geld brauche.
Und was ist mit John? Der behandelt dich doch auch nicht anders.
Das wird auch ab heute geändert. Oder meinst du, ich lasse mir das noch länger
gefallen? Es ist jetzt 10 Uhr und der Meister ist immer noch nicht da. Ich
habe schließlich noch andere Dinge zu tun.
Lieber Herr Pott, verzeihen Sie bitte, der Direktor möchte Sie sehen. Was denn
jetzt gleich?
Sicher, natürlich.
Mann, jetzt ist der Koffer aufgegangen.
Oh, und wenn mein Lebensgefährte hier aufkreuzen sollte, dann kannst du ihn
bestellen, dann kann sich er einschleudern, der Wichser. Und wenn er
bumsen möchte, dann muss er eben warten, bis ich wiederkomme, selbst wenn er vom
Samenstau dicke Augen kriegt.
Hallo, guten Tag. Hallo, guten Tag.
Monsieur Kurt Pott?
Yes.
Wieso, sind Sie Engländer?
Nee, ich bin Deutscher. Aus West-Berlin.
Bitte.
Jummi-Fabrikant.
Oh, pardon.
Ja, wissen Sie, ich produziere Jummi.
Präservative, Plastik-Valienhaus und so.
Sehr interessant.
Ich darf Ihnen mal kurz einen Einblick gewähren, wa?
Also wissen Sie, seit der Erfindung der Anti-Barbie-Pille haben wir
Absatzschwierigkeiten. Präservative laufen nicht mehr.
Und deswegen plane ich jetzt den großen Coup.
Ausgezeichnet, Herr Pott.
Also ich brauche euch Werbeonkels, um diese elastischen Produkte einem breiten
Publikum vorzustellen. Verstehen Sie mir? Ich meine Ihnen und Ihre
Werbeagentur.
Nowadays.
Ist Monsieur Dupont vielleicht im Büro?
Monsieur Dupont, ich bin die Freundin Ihres Topmodells.
Ach, Sie meinen Rose? Ich weiß, dass Sie hübsche Mädchen für Werbefotos suchen.
Ja, genau.
Auch für Fotos.
Aber nicht nur für Fotos. Also, ich meine schon für Fotos.
Ist ja wunderbar.
Ich habe schon mal für Ihre Agentur gearbeitet. Aber das ist schon etwas
länger hier. Und wenn Sie es einrichten könnten, würde ich mich gerne mal über
Ihnen vorstellen.
Wenn Sie wissen, was ich damit meine.
Sie müssen aber eine Art Eignungsprüfen bei mir machen.
Sie, ich aber nicht. Ich auch.
Ich höre Sie ganz gut.
Meine Güte, das hört sich an, als ob einem einer geblasen würde.
Wenn Sie wissen, was ich meine, wann könnte ich denn bei Ihnen vorbeikommen?
Ja, wenn Sie wollen, dann vielleicht heute noch. Also dann, um drei Uhr.
Würdest du mir bitte alle Mädchen zusammenrufen, die ich ausgesucht habe
für diese Werbeaktion? Das Konzept steht ja wohl jetzt. Das ist ja für mich das
Einzige, was steht.
Komm mit in mein Büro, da sind wir ungestört.
Vielen Dank.
Ich bin gerade erst angekommen. Ich habe mich ein bisschen verspätet.
Ich dachte, sie wäre hier.
Hat dir Rose keine Nachricht für mich hinterlassen?
Sagt dir das nichts?
Doch.
Ich glaube, ich habe verstanden.
Schön griffig.
Und schon feucht im Schritt.
Sehr nett.
Vielen Dank.
Jetzt sag mir doch mal, was willst du eigentlich?
Mensch, das weiß ich auch nicht. Nur mag ich es nicht, wenn sich dein Chef wie
ein Bulle im Kuhstall aufführt, weißt du?
Er behandelt alle Mädchen wie ein Stück Mist.
Ach, das sieht nur so aus.
Ich finde nur, ein Covergirl darf nicht überempfindlich sein.
Der Job ist halt so, sonst kann sie ja auch heiraten.
Es gibt eine Grenze, wirklich, glaub mir, das wäre... Dummchen, sag mal,
schämst du dich?
Du hältst mich doch nicht etwa für verklemmt. Mein Körper ist mein Kapital.
Nur, ich meine, von dieser ganzen beschissenen Revolution in Sachen Sex
profitieren allein nur die Männer.
In Filmen, Magazinen, du weißt es doch.
Alles wird gemacht, damit die blöden Männer den Schwanz steif kriegen.
Du siehst das zu eng.
Nein, wirklich.
Also ich kenne auch Magazine mit nackten Männern. Na, das ist es ja. Hier die
Männer, da die Weiber.
Nein, weißt du, Vera, die wahre Befreiung der Frauen muss die unbedingte
Gleichstellung sein.
Hey, ich weiß was. Die Bewegung zur Befreiung femininer Zwänge.
Die BZFZ GmbH.
Siehst du, ich erkläre die BZFZ offiziellermaßen für gegründet.
Und du als Präsident.
Aber was hast du denn vor?
Oh, hör zu, wir gehen erstmal schwimmen.
Ich fahre jetzt nach Hause frühstücken.
Ich muss auch ins Büro.
Ruf mich an.
Auf Wiedersehen, mein Schatz.
Frau Präsident.
Ja, ja.
Du mich auch.
Oh, bist du jetzt sauer auf mich, Rose?
Nur wenn du mir erzählst, dass er nicht prima war.
Er war toll.
Auf so einen würde ich sogar manchmal warten. Es lohnt sich.
Vielen Dank.
Ja.
Ja.
Die Katzen schnurren schon wieder.
Ja.
Vielen Dank.
Das ist doch idiotisch, meinst du nicht?
Was ist idiotisch? Na, die ganze Geschichte.
Ihr seid doch behämmert. Ich kapiere das einfach nicht.
Wie heißt er im Manzenclub nochmal?
Die BZFZ.
Die Bewegung zur Befreiung der femininen Zwänge. Ist doch Quatsch. Nein, mein
Schatz, das ist wirklich eine ernste Sache.
Wir haben die Nase voll von der Art von Befreiung, die in Wirklichkeit nur den
Männern nutzt. Kapiert?
Übertreibst du da nicht eine Kleinigkeit?
Ich finde, dass heute auch die letzten Unterschiede verschwunden sind.
Also, was wollt ihr mehr?
Ach, weißt du, mit dir kann man nicht diskutieren. Die Zeiten haben sich
geändert, Mensch. Und wenn du dich nicht anpasst, mein Kleiner, dann eben nicht.
Tschüss. Ja, aber ich weiß doch gar nicht, was ich tun soll.
Fürs Erste nichts. Du solltest dich zu meiner persönlichen Verfügung halten,
wenn ich ficken will.
Ja, merkt ihr eigentlich gar nicht, was ihr da macht?
Na sicher, deswegen hier gerade.
Die spinnen doch, die Weiber.
Ja, ja, leck mich.
Guten Tag, ich soll mich vorstellen.
Ich bin Fotomodell. In der Anzeige stand was von einer neuen Werbekampagne oder
so.
Genau, Sie sind die Zweite. Wenn Sie sich erwarten würden, Monsieur Dupont
ruft Sie dann. Danke.
In zwei Minuten soll die ganze Besatzung hier sein, und zwar alle, okay? Ja, mein
Engelchen.
Ach, wissen Sie, wo die Toiletten sind? Da hinten?
Meine Lieben, es war heute ein großer Tag für die Agentur. Wir haben heute
Morgen den großen Auftrag gekriegt. Zudem hat mir die Bank den Kredit
bewilligt, den wir benötigen, um das Ding vorzufinanzieren. Und deshalb habe
ich mir vorgenommen, euch alle ein bisschen anzuspornen. Ich setze euer
Gehalt drauf. 10% für jeden.
Übrigens, Kinder, heute ist doch mein Geburtstag. Und deshalb freue ich mich
ganz besonders. Daher auch dieses Geschenk für euch.
Vielen Dank.
Der Chef will die Modelle sehen, Weber. Weiß ich, weiß ich. Ja.
Wo sind die beiden denn?
Die Mädels sind verschwunden.
Wie bitte? Sie sind verschwunden? Ja.
Dann such sie.
Ja, in der Zwischenzeit kannst du dir ja schon mal die Lisbeth anschauen. Wo hat
sie hergeschickt, du weißt doch. Na los, führ sie rein.
Ja, mein Engelchen.
Guten Tag.
Ich bin die Lisbeth.
Ach ja, ja, ja, die Freundin von Rose, nicht?
Wofür gibt es denn hier Lehrlinge? Sollen die doch suchen. Wieso immer ich?
Die meinen, weil ich Fotograf bin, hätte ich wohl besonders gute Augen. Deshalb
muss ich immer alles suchen. Wenn zwei Schissblitzer verschwinden, sind die
meisten auf die Tür. Ist doch logisch.
Vera, wo ist der Fotograf?
Ich da. Was ist los? Ich brauche ihn aber.
Dann suche ihn.
Und Vera, lass dir bitte Zeit.
Ich habe zu tun.
Ja, mein Mützechen.
Ich lege mich hin.
Das finde ich aber irre. Und zwar bei mir. Na fein.
Heute Abend, ja?
Ja, also nehmen wir ab. Okay, ich nehme dich unter Vertrag. Was ist los? Nein,
nein, ich habe nicht mit dir gesprochen.
Ja, also dann bis heute Abend, du kleine Schmusekatze. Ciao.
Ciao.
Ich glaube, da muss ich meine Kräfte ein bisschen einteilen.
Vera? Ja, mein Engelchen. Ach bitte, sei so nett und besorge mir Okasa brutal.
Und dann mach mir bitte eine Tomatenschnitte mit Sellerie, okay?
Sellerie? Exakt. Ciao.
Guten Abend, mein Hase. Ich freue mich, dass du da bist.
Setz dich da hin und mach das gemütlich. Ich komme sofort.
Untertitelung des
ZDF,
2020
Untertitelung.
BR 2018
Du hast einen Schlüsselbund in der Hose. Habe ich das nötig? Alles Natur.
Ich muss euch noch mitteilen, dass ich heute Abend die Frauen die Männer
aussuchen wollte.
Wenn ihr nicht wollt, dann kriegt ihr es mit Frieda zu tun.
Wenn ihr zur Manne geht, vergesst die Beine nicht.
Jetzt wird erstmal nachgemessen. Unter 20 Zentimeter kommt bei mir keiner rein.
Mann, hast du aber Ansprüche. 20 Zentimeter, wer hat das schon?
Oh, der Kleine friert wohl.
Aha. Ja, was ist denn...
Hängen 10, sind stehend 30.
Okay, Boss.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Untertitelung. BR 2018
So, meine Schnecke, stell dich mal hier hin.
So, so.
Und nicht bewegen, ne?
Jetzt machen wir ein paar hübsche Fotos für die Mäusemännchen.
So, so,
so. Noch ein bisschen, noch ein bisschen.
So, noch ein bisschen.
Das können wir auch noch etwas weiter auseinander machen.
So, diese Arme ein bisschen höher.
Und die Arme ein bisschen so.
Also gefällt mir das, ja.
Es ist überhaupt nicht übel.
Aber nein, das musst du dir aber nicht ausziehen. Der Chef hat schließlich
gesagt, so sexy, sexy wie möglich, ja. So, da wollen wir mal aus dem Schlüpfer
schlüpfen.
Jawohl, jawohl.
Ja, so, genau so, so ist das fein. Ja, so.
So ist es schon viel besser, viel besser.
Und becken, ein bisschen beugen, so, ja, so, das ist fein. So?
Genau so.
Aha,
ja, so gefällt mir das schon besser.
So, jetzt halt ihn fest, nimm ihn in die Hand.
Sei zu den Mädels doch kein Fieser und benutze stets Pariser.
So, so, so, jetzt machen wir mal was ganz anderes.
So, im Sparschum spart die Oma für morgen, mit dem Pariser erspart sich der
Mann alle Sorgen. Ja, toller Spruch, nicht?
So, jetzt noch ein bisschen auseinander die Schenkel.
Ja, so machen wir das.
Guck, guck, guck, guck, guck.
Schön so bleiben.
Achtung, Achtung, Achtung.
Jawohl.
So, jetzt zieh den Schemel mal um. Der Knüppeldrift versperrt einem ja die
ganze Sicht.
Und denkt dran, Mädchen, immer lächeln, lächeln.
Jetzt machen wir mal was ganz Gewagtes, ja?
Ja, und da ist das kleine Vögelchen.
Fein so, fein, ja, ja, ja, ja, ja, ja. Und nicht bewegen, Achtung, Achtung.
So, das hätten wir.
Ja, es ist ja richtig heiß hier.
So, dann wollen wir mal sehen, was noch ist.
Das da, das, das?
Och, wir sind ja schon fertig.
Ja, aber können wir denn nicht noch... Nieder mit der sexuellen Diktatur des
Mannes!
Die Lektion, die wir dem dicken Playboy gegeben haben, war wohl nicht
ausreichend für ihn. Nein, im Gegenteil. Er benutzt uns immer wieder, um uns in
der schäbigsten Art und Weise zu erniedrigen.
Ich bin so wütend, diese scheiß Fotos.
Moment, bitte, Moment.
Du bist reingefallen.
Aber hier, unsere Kameradin Vera hat einen Plan, durch den wir diesen
diktatorischen Lümmel kleinkriegen. Das verspreche ich euch!
Der hat's verdammt nötig. Wir sind nun mal keine Objekte oder Maschinen.
Der Zeitpunkt ist gekommen, wo wir nur tun, was wir wollen.
Findet ihr das nicht richtig?
Der Kinder muss sich selbst aufziehen. Der Vater hat sich verpisst. So was
meine ich. Männer sind verantwortungslos und feige.
Oh Mann, ist das eine Fotze.
Die möchte ich gerne mal pudern.
Pauli, der Chef braucht die Bilderchen.
Mann, halt die Schnauze eine Minute noch, sie ist noch nicht trocken.
Arschloch.
Mann, hat die einen doofen Arsch.
Ach, ist das geil.
Ja,
die Mutter hat vielleicht Schamlippen.
Oh, da bewegt sich mein Lippenstift.
Herr von Monsieur Dupont, können Sie mir vielleicht sagen, ob wir hier richtig
sind? Ja, ja, da sind Sie ganz richtig hier. Was wollen Sie denn von Herrn
Dupont? Er ist nicht hier im Moment, er ist in seinem Büro.
In seinem Büro? Da ist er auch nicht, er ist verschwunden. Wir müssen ihn in
einer dringenden Angelegenheit sprechen, wissen Sie.
Und da haben wir uns gedacht, wir warten hier einfach auf ihn.
Wenn Sie auf ihn warten wollen, bitte schön, tun Sie sich keinen Zwang an, die
Garage ist offen. Oder wenn Sie wollen, können Sie im Park spazieren gehen oder
wie oder was.
Am Platz ist ja kein Mangel, aber mich müssen Sie entschuldigen, ich muss
fertig arbeiten.
Machen Sie es gemütlich. Vielen Dank.
Schande. ist, dass die Weiber fahren ihren dicken Arsch im Auto spazieren und
unser 1 muss sich hier tot schaffen.
Ja, so ein Typ wie der Deport müsste man sein. Dann hätte man es besser.
Hier fahren die Weiber schon hinterher.
Da braucht man seinen Schwanz nicht mal selbst zu bewegen.
Naja, dafür habe ich auch einen längeren als er.
Warum ich hier mit einer Schubkarre rumlaufe, darüber hat sich noch keiner
Gedanken gemacht. Man sieht es mir ja nicht an, aber wenn er mal steht, dann
brauche ich die Karre. Alles nur Tarnung. Die zwei Wesentlichen in der
Hand tragen. Ach, jetzt fallen sie mir noch runter.
Also,
Wenn er mir richtig steht und ich so gerade mit der Spitze drin bin, kann ich
die Frau noch nicht mal küssen. So weit weg sind die von mir.
Naja, manche trifft's eben hart, aber davon haben die doch keine Ahnung.
Ach, nee.
Eine ganz nette Hütte, was?
Ja. Herr Dupont hat's nur vom Allerfeinsten. Oh, guck mal, da unten
ist ein Tennisplatz. Oh ja, sollen wir ein Spielchen machen? Ah, ist das nicht
zu heiß?
Mal runter mit den Klamotten. Los, komm, wir ziehen uns aus.
Lasse ist mal geschlagen für sein Leben. Vielleicht soll ich lieber
Stabhochspringer werden.
Der Gärtnerberuf hat auch was für sich.
Diese Weiber.
den möchte ich mal ins Bad machen
Da sind sie. Hast du die Fotos? Ja. Na dann, nichts wie weg.
Oh, das war gut.
Schade, dass hier keine Dusche ist.
Oh, guck mal, ein Tropfen. Warte mal.
Hallo, die Damen.
Was wollen Sie denn hier? Wer sind Sie?
Ich bin der Lustmorsch vom Dienst.
Danach siehst du aber gar nicht aus, mein Kleiner.
Ich wohne hier nebenan und manchmal schnappe ich mir eins von seinen
Mädchen. Eigentlich stehe ich immer an der Straße, aber heute brauche ich das
ja wohl nicht.
Du
bist
ja ein ganz Schneller.
Na, wenn das keine Einladung zum Tanz ist.
Ich habe mir einen Autostrich ja immer ganz anders vorgestellt.
Das war's für heute.
Untertitelung. BR 2018
Wenn du willst, kann ich mich auf den Kühler legen.
Nee, da finde ich es besser.
Leg mal eine Decke bei den Reifen. Ja, das tue ich. Das ist ja eine irre Idee.
Im Gummi ohne Gummi.
Für dich ein Brief.
Ach, sicher wegen der Fotos, die weggekommen sind. Herr Pott ist wütend
wie der Teufel. Was mache ich da nur?
Nein, danke, mein Appetit ist mir vergangen.
Die Fotos und die Negative sind jetzt im Besitz der BZFZ und wir sind der
Ansicht, dass Sie ein Idiot sind.
Sie dürfen jetzt meinen Befehlen gehorchen, ansonsten dürfen Sie Ihren
Wechsel einschließen.
Bis zu ihrer Kapitulation arbeitet kein Modell mehr für sie.
Die Generalsekretärin der Bewegung zur Befreiung der femininen Zwänge. Oh, Rose
Lardin.
Diese Missstück müsste man aber mal so richtig... Naja, so komme ich jedenfalls
nicht weiter. Dieses Luder hat mich ja völlig in der Hand.
Morgen früh erwarte ich Sie in der Villa. Ich sag's ihr.
Hättest du gedacht, dass der Alte so schnell kapitulieren würde? Ich find das
irre.
Manchmal... Rose?
Rose!
Ist hier keiner?
Was ist das denn?
Aha, aha.
Die BZFZ befreit die Frauen von ihren Komplexen und Sexualängsten. Nun endlich
dürfen wir uns die Männer aussuchen. Die Zeit der Frauensklaverie ist beendet.
Nun beginnt die Epoche der Sexualität der Frauen.
Mann, was soll denn das?
Na, wieso? Ich will dich einfach haben. Ja, wie? Wofür denn?
Du gefällst mir. Ich will ficken, nach meiner Fasson.
Ja, und wie ist das?
Nun, weißt du, ich find's langweilig, immer so normal zu ficken.
Ich mach's anders.
Und kann man erfahren, wie?
Na klar, zieh dich aus.
Siehst du, auf die Art brauch ich mich nicht mehr so tief zu bücken.
Ach, da steht schon wieder einer.
Gefällt er dir?
Nee, der wichsigt nicht. Hey, hallo.
Oh, guck mal, der sieht doch ganz schnucklig aus.
Ja, nicht schlecht. Sollen wir anhalten? Na klar.
Na, wie wär's? Flotten Dreier?
Na, weißt du, auf einen wie dich haben wir gewartet. Komm rein.
Okay, ich bin ja schon drin.
Das macht schön weiter. Ich muss zu geboren.
Aha, sieh an.
Überrascht? Du weißt doch, dass ich gewartet habe. Ich freue mich, dich
wiederzusehen. Und zu welchem Entschluss bist du gekommen?
Ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll.
Ich bin dir nicht böse.
Nein, ehrlich, du hast mich sogar überzeugt. Nein, nein, lach nicht über
mich. Ich meine das sehr ernst.
Und ich bitte dich, mir zuzuhören. Nur einen Moment.
Ich höre dir zu.
Weißt du, ich bin nicht wie du. Die Affären, die ich nun mal habe, der
Job... Und so, das macht kalt auf die Dauer. Aber eigentlich bin ich nicht so.
Ich bin nicht mehr ich.
Manchmal da fühle ich das auch.
Als ich dich kennenlernte, habe ich eigentlich sofort gemerkt, du warst
anders. Aber sollte ich mich deswegen ändern?
Ich habe ja kaum was von dir gewusst.
Du warst irgendein Mädchen und davon gab es viele.
Ich bin ein Bulle. Ich kann es doch nicht ändern, dass ich so aussehe. Aber
du weißt, wie empfindlich ich bin. Wie ein dummer Junge, dem ein Freund fehlt.
Und dann ist da noch eine andere Sache.
Etwas sehr Wichtiges. Na, da bin ich aber gespannt, du Bulle.
Ich glaube, ich habe was gelernt.
Mädchen sind Objekte in meinem Leben. Immer gewesen.
Objekte zum Geldverdienen. Das ist alles.
Das ist falsch. Aber manchmal braucht man eben dafür etwas länger.
Du hast es gut, ich sag's dir. Du weißt nicht, wie anstrengend es sein kann,
dauernd oben an der Spitze alleine zu sein.
Und du siehst die Fehler nicht mehr. Fehler, die dir unterlaufen. Einfach
Fehler. Es ist aber so.
Das wolltest du doch wissen. Dass ich diese Einsicht haben kann, das wolltest
du doch hören.
Und ich meine das wirklich ernst, was ich da sage.
Nur, du musst es mir glauben. Das ist meine Schwierigkeit.
Ich biete dir deswegen in der Agentur eine Partnerschaft an.
Ich will mein Verhalten wirklich ändern, das verspreche ich. Ganz ehrlich.
Hättest du Lust dazu?
Wenn du es ernst meinst.
Auch die Modellbeschaffung wäre dann dein Bier.
Wegen meiner, wie du sagst, rauen Methoden.
Ja, das war's dann wohl, glaube ich.
Schöne Bilder hast du hier. Du stehst wohl auf Landschaften, was?
Aber so eine Landschaft ist doch wohl kaum was gegen ein schönes Abgemälde,
oder?
Oh, na das ist ja vielleicht... Wolltest du mich zurückfahren?
Meinetwegen nicht, ich meine nur, weil... Sei nicht blöd.
Du hast zwar lange gebraucht.
Aber ich finde dich eigentlich gar nicht so übel.
Vielen Dank.
Oh ja.
Und ich darf bestimmen, was für Fotos gemacht werden.
Alles, bis ins kleinste Detail.
Was du willst.
Paul, du Schlitzohr, komm rein, es gibt Arbeit für dich.
Dankeschön.
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