All language subtitles for Aurora (2018).1080p.5.1

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Original subtitles

Geh weg.

Das Wetter sieht gut aus.

Sollten wir nicht draußen sein und suchen?

Gebt uns Boote, und wir suchen selbst.

Bitte bleiben Sie vom Schiff weg.

Fast alle Leichen wurden geborgen.

Die Suche ist vorbei.

Vorbei?

Einfach so?

Wie können Sie nur?

Sollen wir einfach heimgehen?

Sei vorsichtig, Rita.

Was ist mit meiner Enkelin?

Sie kann nicht draußen bleiben.

Gibt es keinen anderen Weg?

Ich verspreche, wir hören nicht auf zu suchen.

Wieso verlässt uns die Küstenwache?

Bitte buchen Sie mich für das Boot um halb elf.

Natürlich, Mrs. Amado.

Danke, Leana.

Nichts zu danken.

Ich übernehme dann jetzt.

-Nein, ich schaffe das schon. -Unsinn, du bist müde.

Wann hast du zuletzt was gegessen?

Warum so traurig?

Es ist vorbei.

Ja, es ist vorbei.

Alle verlassen uns.

Niemand wird mehr herkommen.

Wer soll denn auch kommen, wenn dieses Ding da draußen im Wasser liegt?

Wer würde hier fischen wollen?

Das Geld war bisher schon knapp.

Und jetzt das.

Leana, vielleicht sollten wir auch gehen.

Wir gehen?

Es ist so traurig hier.

Rita muss auf eine richtige Schule gehen.

Nur wir?

Einer der Gäste hat mir einen Job in Manila angeboten.

Du verlässt uns?

Ich habe eine Familie. Ich muss arbeiten.

Wir bleiben hier.

Das hier ist alles, was uns noch bleibt.

-Eddie! -Was?

Wo ist Mrs. Amado?

-Wieso? Fehlt jemand? -Nur eine Person.

Sie soll nachkommen, okay?

Mrs. Amado!

Kommen Sie, Mrs. Amado.

Mrs. Amado, es wird Zeit, aufzubrechen.

Leana.

Mr. Castro, Ihr Boot legt um 14 Uhr ab.

Wir hoffen, dass Sie den Laden noch einen Monat offen halten.

Die Küstenwache hat die Suche eingestellt.

Es ist vorbei. Niemand ist mehr da.

Wir bezahlen Sie dafür.

Bitte halten Sie das Hotel offen.

Offen?

Offen für wen?

Die Strömung unter der Aurora ist stark.

Wenn die Stürme kommen, wird sie sogar noch stärker.

Wir glauben, dass...

...noch immer sehr viele Leichen auf dem Schiff gefangen sind.

Es besteht die Möglichkeit, dass die Strömung sie hier antreibt.

Heißt das, ich soll warten, bis die Leichen an Land gespült werden?

Fünfzigtausend für jeden Leichnam, den Sie bergen können.

Ich hoffe, du hast Nein gesagt.

Leana.

Mach ihnen keine Hoffnung. Sie trauern noch alle.

Stör die Toten nicht. Lass ihnen ihre Ruhe.

Delia!

Wir sehen uns bald wieder, Rita.

Rita!

Was wird jetzt aus dem Hotel?

Ich halte es noch geöffnet.

Vielleicht noch...

...für einen Monat oder so.

Um aufzuräumen.

Ich muss Ihnen etwas zeigen.

So haben sie ausgesehen.

Von Stahlteilen erdrückt.

Von der Fracht zerquetscht.

Ertrunken.

Selbst wer da rausgekommen ist,

müsste durch Öl schwimmen...

...brennendes Öl.

Warum zeigen Sie mir das alles?

Es ist nicht Ihre Aufgabe, sie zu finden.

Sie finden niemanden.

Falls Sie vorhaben, sich Hilfe zu suchen, darf ich Sie daran erinnern,

dass das Schiff Sperrgebiet ist.

Habe ich nicht.

Es ist so traurig hier. Es gibt nichts zu tun.

Delia fehlt mir.

Keine Sorge.

Uns fällt schon was Lustiges ein.

Ok.

Zeigst du mir, wie man schwimmt?

Bevor Papa gestorben ist, wollte er es mir beibringen.

Bringst du's mir bei?

Ich kann nicht schwimmen, also halt dich fern vom Meer, ok?

Gar nicht wahr!

Ich habe dich schwimmen sehen.

Und du warst so schnell wie ein Elefant.

-Elefanten können nämlich schwimmen. -Elefanten?

Wer hat dir das denn erzählt? Machst du dich lustig über mich?

Nein. Eddie hat es mir erzählt.

Aber das stimmt nicht. Ich kann nicht schwimmen.

Also versprich mir, dich vom Wasser fernzuhalten, ok?

Versprich es mir!

-Nein! -Du willst es nicht versprechen?

-Elefanten können schwimmen! -Können sie nicht!

Ich bin kein Elefant!

-Doch, du bist ein Elefant. -Du gehst nicht schwimmen!

-Du bist ein Elefant! -Bin ich gar nicht!

Bist du wohl!

HAUS ZU VERKAUFEN

ZU VERKAUFEN

ZU VERKAUFEN

-Wie viel? -Fünfzig.

Fünfundzwanzig...

Fünfzig. Bitte sehr.

Ricky.

Leana.

Machst du auch dicht?

Ich sehe mir das da mal an.

Aber bleib in der Nähe.

Ich bin am Ende.

Niemand kauft mehr Angelzeug.

Setz dich doch.

Wie geht es dir?

Wie kommt ihr klar, du und Rita?

Ihr seid so nah an dem Schiff.

Wir bleiben einfach drinnen.

Sie sind jedenfalls fertig.

Die Familien sind auch abgereist.

Ist doch toll.

Sogar Delia ist weg. Sie hat einen neuen Job.

Philip will auch weg.

Er ist ein Überlebender.

Der Einzige von hier, der auf der Aurora war.

-Er hat alles miterlebt. -Philip, das wusste ich nicht.

Und ihr?

Wenn du willst, gehen wir zusammen weg.

Das hat Delia auch gesagt, aber...

...das geht noch nicht.

Was kostet das?

Das ist nicht zu verkaufen, aber du kannst es haben.

Nein, ich bezahle dafür.

Wach auf, Leana!

Sie sind zurück!

Wach auf!

Sie sind wieder da!

Wach auf!

-Rita! -Sie sind da!

Sie sind zurück!

Rita, wirf das weg.

Nein.

Sie werden verrotten und stinken.

Nein, werden sie nicht. Sie sind schon ganz trocken. Siehst du?

Du solltest doch nicht ans Wasser gehen, habe ich gesagt.

Bin ich doch gar nicht.

Eddie...

Ich hätte da einen Vorschlag.

Du hast doch ein eigenes Boot.

Du kannst einmal am Tag zum Schiff rausfahren.

Ich übernehme Benzin und Essen.

Fünfzigtausend für jeden Leichnam, den wir bergen können.

-Und deine Frau... -Cecile?

Wenn sie möchte, kann sie Delias Nachfolge übernehmen.

Und auf Rita aufpassen,

während ich nach angespülten Leichen suche.

Und du suchst im Wasser.

Hast du denn keine Angst?

So sehen sie nämlich nicht mehr aus.

Darum soll Rita sie ja auch nicht sehen.

Wenn du eine findest, bringst du sie ins Bootshaus.

Laut Küstenwache dürfen wir uns dem Schiff nicht nähern.

Du darfst niemandem davon erzählen.

Und nicht tauchen.

Da habe ich Schwimmen und Fischen gelernt.

Ich kenne mich hier aus.

Ok. Fifty-fifty...

...für jeden Leichnam.

Schön hier.

Ja, sicher.

Wir sollten Leana dankbar sein.

Das Geld wird uns sehr helfen.

Er weiß doch, dass das gefährlich ist.

Rita!

-Rita! -Rita, geh wieder rein.

Aber ich wollte nicht schwimmen. Ich wollte nur Eddie zusehen.

Du bleibst drinnen. Ende der Diskussion.

Ach Mensch. Drinnen ist es total langweilig.

Tu einfach, was deine Schwester sagt. Geh wieder rein.

Ganz schön anstrengend!

Nichts gefunden.

Eddie, nicht so nah an die Felsen. Das ist gefährlich.

Das ist nicht das Problem. Das Problem ist meine alte Ausrüstung.

Morgen sehen wir weiter.

Alles klar.

Rita...

Tut mir leid, dass ich so angefressen war.

Mir geht nur so viel durch den Kopf.

Das, was wir hier machen...

...ist eine ernste Sache.

Schon gut.

Ich weiß, dass ihr nach den Toten sucht.

Und das ist ok für dich?

Ja, ist es.

Ich will auch, dass sie nach Hause kommen.

Wir tun unser Bestes.

Ok.

Wir finden sie.

Sie alle wollen nach Hause.

Sie wollen in Eddies Boot fahren.

Natürlich.

Heute werden wir nichts finden.

-Wiederhören. -Wieso können Eddie und Cecile

nicht bei uns wohnen?

Oben sind doch genug Zimmer.

So einfach ist das nicht.

Wieso nicht?

Sie haben ihr eigenes Haus.

Und wir kennen sie doch noch nicht so gut.

Mama und Papa würden das nicht wollen.

Ist doch egal. Die sind doch sowieso tot.

Rita! Entschuldige dich!

Rita!

Rita?

Was ist da oben los?

Mach nicht so eine Unordnung!

Woher hast du Papas Schuhe?

Rita!

Ich habe keine Zeit für Spielchen.

Wieso denn nicht?

Warum tust du nicht, was man dir sagt?

Ich sperre oben ab.

Wir brauchen die Zimmer nicht.

Schon gut.

Das war nur der Wind.

Ist das Cecile?

Die passt auf Rita auf.

Der Wind war letzte Nacht so stark, da ist ein Fenster kaputtgegangen.

Ich hoffe, er wird sogar noch stärker, damit das Schiff sich bewegt.

Ein kleiner Stoß würde schon reichen.

Lass sie uns aufmachen!

Warte, weck erst deine Schwester.

Leana, wach auf! Na los!

Sieh dir das an, Leana.

Siehst du? Ganz schön viel Kram.

Erst die Blumen.

Und jetzt das.

Die Strömung treibt sie von der Aurora hierher.

Ich habe ihm geholfen, stimmt's, Eddie?

Oh ja, ohne dich hätte ich das nicht geschafft.

-Sie war eine große Hilfe. -Habe ich dir nicht gesagt...?

Du hast geschlafen, und Cecile war oben.

Die Zimmer oben sind abgeschlossen. Ich kann euch die Schlüssel geben.

Nicht nötig. Die Türen sind alle auf.

Sogar die Fenster. Da oben herrscht ein richtiges Chaos.

Nächstes Mal

kaufe ich ein größeres Netz und größere Haken,

um noch mehr Kisten einzufangen.

Ricky verkauft Angelzubehör. Sag ihm, was du brauchst.

Mach ich.

Ich gehe zu ihm. Und den Rest der Fracht können wir dann verkaufen.

Verkaufen?

Selbstverständlich!

Das Zeug ist bares Geld wert.

Wollt ihr alles verkaufen?

Nein, nicht alles. Geh nur und such dir was aus.

Darf ich?

Bitte? Darf ich?

-Darf ich? -Ich suche dir was aus.

Wieso kann ich das nicht selbst?

Weil es nicht uns gehört.

Das alles hast du für diese Fracht bekommen?

Hier. Fifty-fifty, oder?

Stimmt was nicht?

Du willst tauchen?

Ja. Ich kenne das Meer wie meine Westentasche.

-Und die Felsen? -Die auch! Auch die Felsen!

Laut Küstenwache ist die Unterströmung ziemlich stark.

Was, wenn sie dich wegspült oder nach unten reißt?

Heute nicht!

Aber wenn du mir schon nicht helfen willst,

Pass wenigstens auf deine Schwester auf.

Warte nicht auf mich.

Was ist?

Na los, es ist schon spät.

Bis nachher.

Das hier hätte ich gern, Eddie.

-Was ist das? -Nudeln aus der Dose.

Nudeln aus der Dose?

Eddie, du bist gemein!

Hört auf damit.

Es reicht.

Was ist denn?

Wir sollen hier nicht nach Gepäckstücken oder Fracht suchen.

Man bezahlt uns dafür, dass wir...

Dass wir verschwundene Passagiere finden.

Aber das?

Das ist Diebstahl.

Schluss damit.

Ich will...

Ich will sie einfach finden, weil ich es versprochen habe.

Das Zeug schwimmt im Meer.

Ich habe nur ein paar Sachen eingesammelt.

-Na und? -Sie gehören nicht uns!

Sie gehören den Toten.

Leana, das damit verdiente Geld stecken wir in unsere Suche.

Wir verwenden es für Ausrüstung und Essen.

Damit wir überhaupt was finden!

Die Familien würden das sicher...

Ich will auch, dass es weitergeht!

Weil ich es versprochen habe!

Aber ich will den Toten nichts wegnehmen.

Gut, das ist deine Sache.

Du bist eben vollkommen!

Dann nehme ich das alles. Ich habe kein Problem damit, ein Dieb zu sein.

Und alles andere, was ich noch so finde.

Eddie. Eddie!

Eddie! Eddie!

Leana...

Ricky?

Wo ist Leana?

Leana!

Schon wieder bei Ricky? Hol die Schlüssel!

Na los, beeil dich.

Was sagst du, Ricky?

Das Geld ist mir egal. Du kannst es haben.

Ich habe noch ein paar Ersparnisse.

Und ich brauche deine Hilfe wirklich.

-Ist das nicht Eddies Job? -Nein, meiner.

Es ist mein Job.

Ich habe die Abmachung mit den Familien.

Das ist was anderes, Leana.

Ich gebe zu, ich habe Angst.

Immer.

Aber wäre es nicht besser, all die Vermissten zu finden?

Damit alles ein Ende hat.

Mein Gott.

Ich rufe die Familie an.

Welche Familie?

Irgendeine.

Nein, nein! Wir rufen die Küstenwache.

-Nein! Nicht. -Was heißt hier, nicht?

-Ich habe den Leichnam gefunden. -Unsinn. Er hat dich gefunden!

Die Leiche hat mich gefunden? Und was ist mit dir?

Du bist ja nicht mal ins Wasser gegangen.

Du bist so ein Idiot!

Ohne mich wärst du jetzt ebenso Fischfutter!

Hört auf, alle beide!

Ich kümmere mich darum.

Ich finde heraus, wer das ist, ohne Aufsehen zu erregen.

Niemand darf wissen, dass wir nach Leichen suchen.

Er bleibt hier.

Rita darf das nicht mitbekommen.

Fünfzigtausend.

Wie viel ist das für jeden, geteilt durch drei?

Ich verzichte auf das Geld.

Rita?

Rita.

-Wieso schläfst du hier? -Hallo, Leana.

Ich weiß nicht mehr.

Werd erst mal wach und geh baden.

Hallo?

-Mrs. Castro. -Leana.

Haben Sie Melencia?

Noch nicht, aber wir haben einen Mann gefunden.

War unter den Passagieren jemand, der...?

Ich weiß nicht, wie alt er ist.

Wir können die anderen Familien fragen.

Wer könnte das sein?

Da waren noch so viele...

...die nicht auf der Passagierliste standen.

-Blinde Passagiere? -Nein, das nicht.

Sie hatten für die Überfahrt bezahlt, aber hintenrum.

Ich verstehe nicht.

Wir glauben, die Aurora war überladen.

Wer dafür bezahlen konnte, wurde mit an Bord genommen.

Ein einträgliches Geschäft.

Viele Reedereien machen das so.

Ist das denn erlaubt?

Alle machen dabei mit.

Von den Reedern bis...

...zu den Kapitänen.

Da ist jemand am Fenster.

-Da drin ist jemand. -Was?

-Was? -Das gefällt mir nicht.

-Ich will da nicht hin. -Was?

Ich geh da nicht rein! Bring mich nach Hause!

-Was soll das? -Bring mich nach Hause!

-Bring mich nach Hause! -Ok! Ist ja gut!

-Na schön, na schön. -Ich will nach Hause!

"Gott schickte Jona den Fisch zur Rettung.

Jona blieb drei Tage und drei Nächte

im Bauch des Fisches."

Oh, Rita, du hast ganz kalte Hände.

Ich will jetzt rein.

Auf einmal willst du rein.

-Ich habe noch so viel zu tun. -Was denn?

Rita.

Fahren wir beide aufs Festland?

Ich habe etwas bei der Stadtverwaltung zu erledigen.

-Und du kriegst ein neues Kleid. -Wirklich?

Na klar.

HAFENAMT

Ja bitte?

Rita, sieh dich doch ein bisschen um.

Geht es um eine Anzeige? Wollen Sie ein Haus auf der Insel verkaufen?

Nein.

Ich suche jemanden.

Vermisstenfälle. Von der Aurora?

Candy, die Akte mit den Vermissten, bitte.

Augenblick.

Hier.

So, bitte.

Vielleicht werden Sie fündig?

Das sind alles Vermisstenfälle?

Seit dem Unglück sind es mehr geworden.

Aber nicht alle sind hier aufgeführt.

Wir hören es auch aus anderen Städten.

Jemanden gefunden?

Wir haben jemanden...

Danke, aber ich bin mir einfach nicht sicher.

Sie können mir...

Ihren Namen, Adresse und Telefonnummer dalassen.

Schon gut. Nicht nötig.

Danke.

Komm, Rita.

Nach Hause.

Leana!

Hier gibt es nichts zu sehen!

Keine Fotos!

Rita.

Ja?

-Wo willst du hin? -Nach oben.

Aber geh nicht in Zimmer 2A, ok?

Rita?

Rita, hörst du mir überhaupt zu?

Rita.

Ich weiß, wer du bist.

Dein Name ist Benjamin.

Und du bist berühmt!

Du stehst in der Zeitung.

Ich lese es dir vor.

"Der berühmte 2,15-m-Mann...

...der "junge Riese" Benjamin David,

erlag im Alter von 28 Jahren einer Herzkrankheit.

Benjamin litt an einer genetischen Störung namens 'Gigantismus'.

Als Kind war er ständigen Mobbingangriffen ausgesetzt,

und er verließ seine Heimatstadt noch im Jugendalter.

Sein Vater plant, seine sterblichen Überreste

an Bord des Passagierschiffes Aurora zu überführen."

Es ist tatsächlich wahr. Er ist ein Riese.

Hey! Nicht so nah ran! Keine Fotos!

Nur gucken. Keine Fotos.

Hey! Schluss jetzt!

Gut, dass wir dich gefunden haben.

Jetzt kannst du endlich heim.

Wir bringen dich nach Hause.

Ich will nicht nach Hause.

Niemals.

Leana! Unsere Gäste sind hungrig.

Was sollen wir ihnen geben?

Leana! Unsere Gäste sind hungrig.

Was sollen wir ihnen geben?

Philip.

Ich möchte einfach wissen...

...was wirklich passiert ist.

Wann verlässt du uns?

Ich komme mit dir.

Es war wie in einer Sardinenbüchse.

Viel zu viele Passagiere.

Chaotische Zustände.

Man konnte kaum stehen.

Die Aurora war vollkommen überladen!

Und dann hat das Schiff einfach so die Felsen gerammt!

Kanntest du jemanden unter den Toten?

Einen Mann, der an Bord gestorben ist?

Viele sind gestorben.

Aber vielleicht erinnerst du dich an ihn.

Er war sehr groß. Wie ein Riese.

Woher weißt du das?

Es gab eine Leiche an Bord.

So groß wie ein Riese.

Die Mannschaft sprach von einem bösen Omen.

Dennoch wollten ihn sich Crew und Passagiere unbedingt ansehen.

Für all die seltsamen Vorkommnisse an Bord

gaben sie ihm die Schuld.

Stromausfälle.

Eiskalte Temperaturen.

Angeblich alles seine Schuld.

Sie sagten, der Tote wolle nicht nach Hause gebracht werden.

Manche behaupteten, sie hätten ihn auf dem Schiff umherwandern sehen.

Aber das waren nur Geschichten, um den Kindern Angst einzujagen

und sie im Zaum zu halten.

Aber wer weiß?

Ich jedenfalls nicht!

Menschliches Versagen.

Selbstmord.

Ich weiß nur...

...das Letzte, was ich gesehen habe, war Leanas Strandhotel.

Es war schon so nah.

Ich sprang.

Wie so viele andere.

Ich dachte, ich könnte wegschwimmen.

Aber das Meer stand in Flammen.

Ich dachte, ich hätte den Riesen,

den toten Riesen...

...auf der Brücke gesehen...

...zusammen mit dem Kapitän.

Leana...

Mir ist so kalt.

Gehen wir nach draußen.

Alles in Ordnung?

Wenn das Wasser steigt, holst du tief Luft.

-Und hältst sie so lange wie möglich an. -So?

Und bleib immer an meiner Seite, ok?

Mama.

Wir sind schon fast an Land.

Siehst du das große Haus da hinten?

Hier spricht Ihr Kapitän.

Wir haben ein kleines Problem im Maschinenraum.

Bitte warten Sie auf weitere Instruktionen.

Hier spricht Ihr Kapitän.

Wir haben ein kleines Problem im Maschinenraum.

Bitte bleiben Sie, wo Sie sind, und legen Sie die Rettungswesten an.

Bitte warten Sie auf weitere Instruktionen.

Mein Kind ist verschwunden!

Hier spricht Ihr Kapitän.

Wir haben ein kleines Problem im Maschinenraum.

Bitte bleiben Sie, wo Sie sind, und legen Sie die Rettungswesten an.

Hier spricht Ihr Kapitän.

Wir haben ein kleines Problem im Maschinenraum.

Bitte bleiben Sie, wo Sie sind, und legen Sie die Rettungswesten an.

Bitte warten Sie auf weitere Instruktionen.

-Wo sind wir? -Halt dich fest.

Eins...

...zwei...

...drei...

...vier...

...fünf...

...sechs...

...sieben...

...25, 26, 27,

28, 29, 30...

-40... -Ma'am, sie sind hier.

-50... -Leana?

-60... -Melencia... Ich habe sie gesehen.

70, 80...

Wo ist sie?

Leana?

Bitte rufen Sie die Küstenwache.

Rufen Sie die Familien an. Sie sind alle wieder da.

-Alle Vermissten. -Leana!

Sie sind wieder da.

Leana!

-Rita! -Leana!

Rita!

-Rita! -Leana!

-Leana! -Rita!

Rita!

-Rita! -Leana!

Rita!

Rita!

Rita!

Leana! Leana!

Leana! Leana!

Leana! Leana! Leana!

Leana! Leana! Leana!

Seht mal. Die Aurora ist weg.

Da waren immer noch mehr.

Alles überfüllt.

Sie weinten und schrien um Hilfe, aber niemand kam.

-Was? -Manche waren in den Frachträumen.

Darunter Kinder und Babys.

Sie waren gefangen. Die Mannschaft hatte sie vergessen.

Leana, woher wissen Sie das?

Was ist hier passiert?

Mrs. Castro...

...da waren immer noch so viele Tote an Bord.

Und Sie wussten davon.

Deswegen sollten wir uns dem Schiff nicht nähern.

Sie ist verrückt geworden.

Ich hatte Sie gewarnt, nicht wahr?

Dass ein Sturm kommt.

Die Aurora war überladen.

Viele Leute standen gar nicht auf der Passagierliste.

-Soll das heißen, ich stecke da mit drin? -Ja.

Sie, und der Kapitän auch.

Leana.

Ich habe sie auch gesehen.

Wo sind sie?

Sie sind alle da drin.

Tut mir leid, Leana, ich weiß nicht, wovon Sie sprechen.

Sie sind da drin. Überzeugen Sie sich selbst.

Sie sind da drin.

Warum?

Wach auf!

Es ist vorbei.

Leana...

Danke.

Ich gehe rein und helfe.

Geh nach Hause.

Leana?

Was hast du gesagt?

Nichts.

Das war nur der Wind.

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