All language subtitles for 90-2

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Poppy, der Graf, muss nur nach Haus, dort sucht die Sippschaft ne Braut für

ihn aus.

La la la la, la la la la, la la la la la la la la la la, la la la la la.

Schluss mit dem traurigen Lied. Müssen wir denn unbedingt dran erinnern, dass

man die Familie hat der Ehefrau aufs Auge drücken will? Lass dich doch

wenigstens so entbudern. Damit mir die Rose in guter Erinnerung behält.

Zum Wiederum von deinem Abschiedsschmerz haben wir uns erlaubt, eine Poli zu

brauen. Aber warum kann ich nicht eine von deinen Mädchen heiraten?

Weil wir verschiedene Blutgruppen haben. Wie meinst du das?

Dein Blut ist schließlich adelig blau. Trotzdem haben unsere Blutgruppen immer

bestens zueinander gepasst.

Das ist wahr.

Darauf wollen wir anstoßen, auf die vielen wunderschönen Liebestunden in

Miezis Glückshafen.

Denn es gibt keinen, der mit so viel Scham gepudert hat.

Das hast du ja gesagt.

Komm, wir gönnen uns noch einen Abschiedsvergnügen. Musst du nur nicht

gehen? Der Rudi holt mich ab.

Bobby macht Feierabend. Der Fiaker steht vor der Tür.

Im Schloss liegt eine ganze Verwandtschaft auf der Lauer.

Wir sind schon eine halbe Stunde über die Zeit.

Dann sollen es ruhig noch ein bisschen länger warten.

Schnappt ihr auch noch ein Marl? Komm!

Alles dann, willst du erst Lust mit mir?

Danke.

Ich kann nicht mehr so lange warten, bis man es kommt.

Lass uns aufbrechen.

Rosa, meine Rosa.

Der junge Herr kostet uns wieder die letzten Nerven.

Servieren wir den Herrschaften wenigstens eine Erfrischung. Geh.

Bankratz, was gibt's denn?

Wollte nur devot erst melden, der junge Herr ist immer noch nicht da.

Das merken wir selbst. Oder meinen Sie, wir schlafen?

Ich wollte den Herrschaften mit einem Glas Champagner nur das Warten

erleichtern.

Christine und Felicitas und Ulrike und Sissi, ihr teilt euch hier ein Glas.

Verstanden?

Gewiss, Großmama.

Wie sich's für kleine Kinder gehört.

Kannst nicht warten, bis alle trinken.

Ich höre einen Wagen.

Kannst den Rest haben.

Sissi, das schnickt sie nicht.

Mein armer Bub.

So muss ich ja Bock fühlen auf dem Weg zur Schlachtbank.

Ich komm dir am Abend trösten, sobald ich mich freimachen kann.

Freimachen kannst du dich am besten bei mir.

So, Ludwig.

Jetzt hast du meinen Steifen fabriziert. Was tust du damit?

Er fällt gleich wieder zusammen, wenn er deine Verwandtschaft sieht.

Ein schadenfreues Luder bist du.

Mein Sohn, du weißt, weswegen wir hier versammelt sind?

Das aussterbende Geschlecht derer von Eichensteins braucht einen Stammhalter.

Vier jungfräuliche Komtessen.

Die Früchte des fleißigen Onkel Kuniberts mit seiner unverwüstlichen

Schaffenskraft stehen bereit.

Und garantieren einen ratzereinen Nachwuchs.

Also, welches der Madeln sagt deinem Herzen am meisten zu?

Eine schwere Frage.

Alle vier sind bildhübsch. Und es wäre mir ein furchtbarer Gedanke, dass ich

eine glücklich mache und die drei übrig gebliebenen tragen einen lebenslangen

seelischen Schaden davon.

Am liebsten würde ich alle vier nehmen.

Redet doch so ein Schmarrn. Wir sind ja keine Muselmänner.

Richtig.

Der übertrifft sogar dich an Verdorbenheit.

Er hat nur die falsche Religion.

Wenn ich mich unbedingt für eine Person entscheiden muss, dann nehme ich den

Leopold.

Sag, Poldi, magst du mich heiraten?

Bobby! Bist du narisch, Bub? Ich werde gleich im Erdboden versinken.

Ich nehme den Poldi oder niemanden.

Das entspricht auch meiner Veranlagung.

Tatjana, Tatjana, komm zu dir.

Susanne, Susanne.

Ach, Homo in unserer Familie, das ist ja unglaublich. Unglaublich? Hast du

vergessen, wie wir es miteinander machen?

Sag mir, du miserabler Spross, wie gedenkst du mit dem Poldi den Stammalter

zu zeugen? Das ist schließlich der Hauptgrund für die Vermählung.

Keine Ahnung, da muss sich der Hausarzt eben was einfallen lassen.

Liebe Verwandte, macht euch keine Gedanken darüber.

Seid mir nicht böse, wenn ich den Antrag ablehne. Aber ich bin normal veranlagt.

Da kann man nichts machen.

Den guten Willen zur Eheschließung habe ich jedenfalls bewiesen.

Meine Lieben, die Brautsche hat mir erschöpft. Nehmt's mir nicht übel, wenn

ich mich auf mein Zimmer zurückziehe.

Susanne, würden Sie mir Stärkung bringen?

Sofort, junger Herr.

War besser Idee.

Rettung in letzter Minute.

Das Ei des Kolumbus.

Bobby, du bist ein Genie. Wenn du auch den Poldi dabei umarmen musstest.

Einmal und nie wieder.

Nur herein.

Rotwein mit Ei.

Ich hoffe, das hilft dem erschöpften Grafen wieder auf die Sprünge. Zum

Sprung auf mein Susi. Da reicht's jetzt schon.

So, das geht nicht.

Ich muss wieder hinunter. Kaffee kochen für die konsternierte Gesellschaft.

Ach, heute nur sonst denen zu knacken geben.

So ein toller Ficker wie du und schwul. Gerade den Piesel hätte ich nicht

können, dass ich dich gehört habe.

Du hast dir nicht einmal Hose anlagen.

Alles, um es dem Humor richtig bequem zu machen.

Oh Gott.

Aber wir müssen uns beeilen. Wir warten hier unten, weil wir einen Kaffee kochen

müssen.

Groppe Pinkeln hätte ich mir können. So ein toller Ficker.

Und sowas gibt sich für ein Schwuli aus.

Ich will die erst mal dann kurz entschlecken.

Ja, so ist es wunderbar.

Das ist das Beste.

Ich bin sehr erleichtert.

Das alles nur so funktioniert, ein frischgebackener Schwule.

Ich hoffe, es macht dir immer noch mehr Spaß, als den Poldi zu umarmen.

Erinnere mich nicht dran.

Was los?

So wundern die sich, was ich so lange bei dir mache. Und deine schöne

Schwulnummer ist gleich wieder Pfutsch.

Stärk dich, bis ich wiederkomme.

Meinst du, dass dein gestörtes Herummarschieren uns die große

Erleuchtung bringt?

Weißt du etwa einen Ausweg?

Schwierig. Das ist ein neumodisches Problem, wo die Weisheit der Mannsbilder

gefordert ist.

Zu meiner Zeit gab es sowas nicht.

Blödsinn, Mama.

Erlaube mal.

Es hat schon immer welche gegeben, die verkehrt gestrickt waren.

Ich möchte wissen, was diese Angelegenheit mit Stricken zu tun hat.

Wir müssen ein Weib finden.

dass dem Buben die Augen für die Reize der Frauen öffnet.

Ihr wollt doch nicht unsere Jungfrauen für diesen schändlichen Zweck

missbrauchen. Die brauchen ja selbst Nachhilfestunden.

Es muss wer erfahrenes sein.

Ah, mir fällt jemand ein.

Und wer?

Das braucht die Jugend nicht mehr mithören.

Kinder, ihr dürft euch verdrücken. Geht auf euer Zimmer.

Kaffee, bitte schön.

Also, nun lass schon die Katze aus dem Sack.

Wer soll dem Bobby helfen?

Ich hab einmal was läuten gehört von einer Kortisane. Die soll direkt der

Berühmtheit sein.

Josefine, äh, Josefine... Mutzenbach! Kunibert!

Woher kennst du ein solches Frauenzimmer? Äh, na...

Ich hab's halt genauso läuten gehört.

So, die muss ein weithin klingendes Glockenspiel haben.

Darf ich die Tassen einsammeln?

Um so einer verkommenen Person willst du unseren Buben zum Fraß vorwerfen? Man

erzählt sich Wunderdinge von ihr.

Was steht denn da herum?

Verschwinden Sie!

Sie soll sogar Tote zum Leben erwecken können.

Ich geb, ich geb. Dann übt sie wohl ihre Praxis auf dem Friedhof aus.

Wollt ihr, dass der Bub normal wird? Wenn ja, dann ist er bei der

Mutzenbacher erstklassig aufgehoben. Wir werden euch ein finanzielles Kran

schicken. Wisst ihr denn überhaupt, wo diese Sündenbabel ist?

In der Brautale 36.

Ah, da schau her.

Weil's aber ein Inserat in der Zeitung hat.

Was für ein Glück, dass du die Adresse klar auswendig gelernt hast.

Gibt's denn was Schöneres als einen lockenden Frauenkörper?

Wer ist da?

Dein Mutter. Ich möchte dich kurz sprechen.

Rasch um das Bett.

Komm herein, Mama.

Entschuldige, Bub.

Mitten in der Nacht, ein seltsamer Besuchzeit.

Ich hab mir gedacht, du kannst auch nicht schlafen.

Angesichts der Wendung, die die Brautschau genommen hat.

Mama, eins muss ich dir gleich sagen.

Ob dieses Fräulein, wie heißt doch gerade?

Mutzenbacher. Ich geniere mich direkt, so einen Namen in den Mut zu nehmen.

Ja, also, ob diese Mutzenbacherin es schaffen wird, mich zu heilen?

Aber versprich mir, dass du dir wenigstens Mühe gibst.

Ich verspreche es, alle Kräfte. Auf das eine große Ziel gerichtet, den

Eichenstein-Nachwuchs.

Aber nicht etwa mit der Mutzenbacherin.

Es beruhigt mich, dass du die Sachsucht fast nimmst.

Versuch zu schlafen.

Du auch, Mama.

Und Kopf hoch.

Ich werde mein Bestes tun.

Servus. Jetzt müssen wir wieder von vorne anfangen.

Erwartest du Besuch, Melanie?

Heute am Sonntag? Nein.

Wir machen es auf.

Sag Fester, ich war schon beinahe so weit.

Schau dich, Saskia.

Treibst also doch mit ihrer Schwester.

Deine Schulfreundin?

Meinst du, wir könnten es zu dritt machen?

Schon möglich.

Das ist ein heißer Schnecken. Lass mich das arrangieren.

Ich lasse sie rein.

Sieh zu, dass es klappt.

Grüß dich, Saskia.

Ich komme wohl recht ungelegen.

Jedenfalls hast du mich jetzt erwischt. Von wegen. Ich fange doch mit meiner

Schwester nichts an.

Sowas geht mir heute nicht so leicht zu.

Das ist also die Melanie.

Kommt es?

Sagen Sie einfach, Sissy.

Entschuldigt meinen Überfall, aber ich habe etwas Kurioses zu berichten vom

gestrigen Familienrat.

Erzähl uns das dann auch her, wenn die Melanie und ich zu Ende gekommen sind.

Was? Ihr wollt euch lieben hier vor mir?

Aber Sissy, das ist doch nichts Neues für dich. Du kannst ja zuschauen.

Es dauert gewiss nur ein paar Minuten.

Hat es nicht Zeit bis nachher?

Sicher doch, Schatzl.

Das erste Adlergefurzl, das ich zu sehen krieg.

Schaut, wie es nicht anders aus als die von euch.

Rotsterne war ich, Popochen.

Vielen Dank, Herr Boppo.

Das hat gut getan.

Das habt ihr herrlich gemacht.

Ganz herrlich.

Und damit kommen wir mal wieder zu ihrer Neuigkeit.

Ich glaube, wir können uns du sagen. Nach dem, was wir angestellt haben.

Ja, das ist wahr.

Aber jetzt erzähl, wie lief es bei der Brotschau?

Gar nichts ist gelaufen, weil der Bobby plötzlich behauptet hat, dass er ein

Homo ist.

Und, ist er einer?

Wir haben uns so selten gesehen, dass wir nicht viel voneinander wissen.

Aber trotzdem glaube ich es nicht.

Ich konnte heimlich beobachten, wie er und die Susanne, das ist die Zofe, sich

begrüßt haben.

Er hat sie geil geküsst und sie ihm im Knie seinen Hosenschlitz gescheuert.

Ein echter Hummer würde sowas kaum tun.

Wollen wir noch einmal?

Ja, gern.

Vielleicht wäre es gut, wenn wir den Bobby ein bisschen bespitzeln, was er

privat so treibt.

Was Deiniges habe ich vergessen.

Die haben für den Bobby eine Liebeslehrerin ausgesucht, die ihn

normal machen soll.

Und wen?

Heißt Mutzenbauer oder so ähnlich.

Sicher die Mutzenbacherin. Das ist eine Spezialistin. Die wird es ihm bestimmt

beibringen.

Melanie, wie kann eine Mädel feststellen, ob sie einen Schwuli vor

sich hat?

Es müsste man falle stellen.

Sich als Mann verkleiden, einen Homo spüren und versuchen ihn zu verführen.

An Homo spulen, das bringe ich nicht.

Wie könnte das funktionieren?

Erstmal krempeln wir sie zu einem jungen Mann um. Gehen wir hinein?

Meine Schwester ist beim Theater als Schneiderin. Die versteht was von

Verkleidungen.

Wir nehmen einen Matrosenanzug. Den habe ich vor kurzem für einen Schauspieler

genäht. Komischer, du wirst goldig ausschauen als Matrose.

Warum ausgerechnet Matrose? Wegen der Klappe, die man runterlassen kann.

Sie ziehen die Hose verkehrt rum an, dann können Sie Ihren nackten Popo

präsentieren. Als Köter für den Schwulen. Grauslich. Und wenn der Bobby

mich erkennt?

Du hast doch erzählt, er hat euch kaum beachtet und nicht einmal euren Namen

gewusst.

Wir bicken Ihnen ein Schnurrbart an, die Brille kommt weg und wir setzen Ihnen

das Mützerl auf.

Sie werden ganz eine andere Person sein. Schlupfen Sie erst einmal in die Hosen.

Die strommen Tutten müssen wir aber verstecken. Die jagen nicht so weit. Da

merkt man nichts von den Tutten.

Und jetzt zum Schnurrbart.

Zicken, schauen Sie aus.

Schaut, dass er mit dem Schnurrbart nicht auch ein Schweiferl gewachsen ist.

Ich würde mich sofort pudern lassen.

Saskia, du bist ja rein narrisch.

Wollen Sie sich im Spiegel betrachten?

Na, ich glaube nicht, dass ich das bin.

Und wenn Sie meinen, der Augenblick ist da, wo der Bobby Farbe bekennen muss,

dann lassen Sie einfach die Klappe herunter.

Da werden dem Homo die Augen rausfallen.

So ein leckeres Ärscherl hat er bestimmt lange nicht gesehen.

Mei, das ist scharf.

Er müsste von allen guten Geistern verlassen sein, wenn er da nicht

anbeißt.

Wird er denn glauben, dass das wirklich zu einem Jungen gehört?

Sie müssen halt recht männlich auftreten.

Für mich bist du ein hinreißender Bub.

Komm, ich vernausche dich auf der Stelle.

Das Aufschwesterchen, das dir nicht den Schnurrbart wegküsst.

Schnurrbart und Titel, das ist so ein wunderbarer Anblick.

Pervers schaut's aus.

Ja.

Gut getan.

Wohin deswegs, Richard?

Zum jungen Herrn Grafen möchte ich. Und weswegen?

Ich werbe für das Magazin von einem Reiterclub, das wir uns am armen

Studenten doch nicht verweigern. Halt! Langsam, langsam, langsam.

So geht's nicht, mein Bester. Der Herr Graf empfängt nicht jeden x-Beliebigen.

Sehe aus wie ein x-Beliebiger.

Was gibt's denn?

Ist schon gut, Pankratz. Ich erledige das.

Und wie er mich empfängt, haben Sie es gehört?

Ähm, ich hätte euer Gnaden gern gesprochen in einer etwas heiklen

Angelegenheit. So, na dann schießen's los.

Ich, wir, mir fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden für so eine

delikate Sache.

Mit mir können Sie reden, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Also gut, ich komme im Auftrag von einem frisch gegründeten Verein, der

Männerfreundschaft heißen soll.

Es wird unserem Verein aber einen mächtigen Auftrieb geben, wenn ihm ein

Mitglied aus dem Hochadel beitritt.

Und da kommen sie ausgerechnet zu mir?

Ja, weil der Graf Leopold, ihr Vetter, im Reitclub erzählt hat, dass euer

Gnaden unserer Veranlagung zugeneigt sind.

Also, wenn es wirklich so wäre, bin ich trotzdem nicht neugierig drauf, das so

publik zu machen.

Mein Verein, ich bin ein bisschen nervös, weil der Verein, also der Verein

verlässt sich drauf, dass ich euer Gnaden auf alle Fälle werben tue.

Es wäre schön, euer Gnaden würden einen kleinen Gusto auf mich verspüren.

Sie sind ein fesches Büschel.

Ich würde mir in jeder Weise erkenntlich zeigen, wenn euer Gnaden sich zum

Beitritt entschließen würden.

Ich jedenfalls fühle mich unwiderstehlich zu eurer Gnaden

hingezogen.

Wie wird's denn praktisch aussehen, ihr Entgegenkommen?

Ich könnte eurer Gnaden was anbieten.

Ein besonderes Zuckerl, auf das die Leute von unserer Männerfreundschaft

allesamt wild sind, es aber bis jetzt nicht bekommen haben.

Das ist allerdings ein erstklassiges Präsent. Ich bin begeistert und

entzückt. Es ist ein Glücksfall, einen Buben zu treffen, der eher schon

aufweisen kann, wie man es sonst höchstens bei Weibern findet.

Es geht einem durch und durch, wenn man sowas berührt.

Ah, nein, kann's nicht.

Junger Mann, was haben Sie denn plötzlich?

Hallo, Sie!

Sie haben die Tasche vergessen.

Wie wollen Sie denn Mitglieder werden, wenn Sie gleich davonrennen?

Ja, das war ja ein sonderbarer Heiliger.

Daske, was machst denn du hier?

Ich wollte abfangen, ich bin einfach zu neugierig. Sag, hat er dich erkannt?

Nein, erkannt nicht. Trotzdem bin ich bald gestorben. Furchtbar, was?

Wieso hat er das gemacht?

Mir scheint fast, er hätte wollen, aber als er mir die Hand in den Schlitz

geschoben hat, da bin ich getürmt.

Damit haben wir immerhin den Beweis, er ist tatsächlich ein Homo.

Muss nicht sein, er hat nämlich ausdrücklich von meinem weiblichen

Hintern geschwärmt.

Dann sei also genauso gescheit wie vorher.

Stell dir vor, um ein Haar hätte er gespitzt, dass ich keine Nudeln nicht

habe. Fangen wir zu dir, ich brauche jetzt unbedingt deine Spannung. Wir

machen es uns schön, ja?

Heimatland, da kommt sie.

Bitte schön, Josefin. Grüß dich, Kuni.

Jetzt, du verrätst doch nichts über uns. Brauchst doch nicht in die Hosen

scheißen. Ich werde doch meinen besten Kunden nicht verpfeifen.

Fräulein Mutzenbacher. Du sagst es, Freundl.

Ich darf Sie hineinführen. Dann mach.

Fräulein Mutzenbacher.

Grüß Gott, die adeligen Herrschaften. Na, den lieben Gott würde ich bei Ihrer

Tätigkeit aus dem Spiel lassen.

Der liebe Gott hält seine schützende Hand über die Gerechten wie über die

Gestrauchelten, soweit ich informiert bin.

Aber das ist gewiss nicht der Grund für Ihre Einladung.

Also, wer benötigt meine Dienste?

Es handelt sich um unseren Sohn. Er hat... Er ist... Er scheint...

Kommandant Uferfrei herausgesagt.

Marant Josef, ein Umschulungskurs.

Das wird ein teurer Spaß.

Und weshalb, meine vielgeliebte?

Schauenswerte Hoheit, weil ich die ganze Kraft, die ich sonst aufs nackerte

Pudern konzentriere, bei eurem Sprössling schon verschwenden muss,

damit ich ihm die Dutteln... den Schlitz und den Arsch von einem Frauenzimmer

nahe bringe.

Susanne, das Flascherl. Ich möchte doch annehmen, dass mein Sohn über diese

Grundkenntnisse verfügt. Schön wär's. Kunibert, wenn du deine lockeren

Sprüchen entlastest, schicke die auf dein Zimmer und sperr die ein.

Ihr Sohn wird überhaupt wollen, dass ich sein Schweiferl in Behandlung nehme.

Der Popi muss wollen.

Die Existenz derer von Eichenstein steht schließlich auf dem Spiel.

Bankrats bieten's meinen Sohn herunter. Die wird ihm bestimmt das Hirn aus dem

Leib witzen.

Wie viele Sitzungen glaubst denn, das nötig wär?

Sitzungen? Ich denk, wir werden die Gaude eher im Liegen erledigen.

Verschonen's uns bittchen mit den Einzelheiten der Durchführung.

Ich möcht's einmal so sagen.

Wenn ihr den Blindgänger nach drei Terminen noch nicht umgefickt habt,

können's den Erben für alle Zeit in den Wind schreiben.

Und was kostet diese ganze undelikate Schose?

Ruhtermin 200 Gulden, die Hälfte im Voraus. Da bin ich, Papa.

Das also ist die Liebeslehrerin, die wir ausgewählt haben.

Josefine Mutzenbacher. Ganz meinerseits.

Ich wünschte, Sie könnten mehr Freude an mir haben, als ich Ihnen bereiten werde.

Die Freude wird kommen.

Lasst es nur meine Sorge sein, Burschi.

Der absolute Tiefpunkt in unserer Familienchronik.

Ich würde gern mit ihm tauschen. Du entwickelst dich unaufhaltsam zum

Schandfleck unseres Geschlechts.

Es war ein interessanter Gedankenaustausch. Freut mich.

Ach so, ja, ja.

Ein stolzes Honorar. Doch nicht für ein Eichensteinerben. Und zum Abschied

wünschen Sie mir, wie es alle, ein erfolgreiches Pudern.

Kommens.

Viel Erfolg, lieber Cousin.

Dass du als perfekter Mädchenverführer zurückkehrst. Peinlich, diese Zurufe.

Das sind zwei von den Schnöpfen, wegen denen er hier umgekrempelt wird.

Franz, los, Johann.

Ich hätte die eigentlich

auch gern machen.

Ihn umschulen.

Du, die keine Ahnung hat von sowas?

Du, du Mistding, du.

Was weißt denn du von meinen heimlichen Lastern?

Spiel dich nicht auf, du Blindgängerin.

Also Bobby, dass du andersrum wirbst, das kann ich kaum glauben.

Bisher habe ich immer denkt, ich kenne mich aus mit den Mannsbildern.

Meinen Sie, man sieht es jedem an?

Na ja, vielleicht fehlt mir die Erfahrung.

Ich muss zugeben, bisher waren verständlicherweise keine Homos unter

meine Freier.

Ich find's zermürbend, so vor allen Leuten zur Besserungsanstalt geschickt

zu werden.

Wirst bald nimmer schimpfen, wenn wir dir beigebracht haben, wie schön es ist,

ein Weib anzubohren. Wir?

Ich und die Graziella, was meine rechte Hand ist.

Grüß dich, Josefin. War was los, Graziella? Einmal pudern mit dem

Eckerschorsch. Und dann war einer da, dem musste ich's mit den Fußsohlen

besorgen. Ah, das war Quister Janicek, das verrückte Huhn.

Das ist der Bobby.

Ein Schwule, dem wir in den nächsten Tagen all unsere Liebeskunst verpassen

müssen. Wird uns nicht schwerfallen, denke ich. Na, kommen Sie.

Dabei schaut er so normal aus. Ja, unbegreiflich.

Setz dich, Bobby.

Kannst du nicht den Kittel schließen? Ich bin sowas nicht gewohnt.

Hast du noch nie einen Hackertee gesehen? Doch, einmal.

Gott sei Dank war es da dunkel und ich habe nichts gesehen.

Es war meine Gouvernante, als ich 15 war.

Hat sie wenigstens gestöpselt bei der Gelegenheit?

Sie hat mich.

Aber gleich danach habe ich sie aus dem Bett gehauen.

Na, immerhin ist er keine Jungfrau mehr.

Katziella, wie fangen wir es am besten an mit so einem Zurückgebliebenen?

Vielleicht damit, dass er erstmal ein nacktes Weib ausführlich studiert.

Schau, wie appetitlich ein Weib ist.

Hörst, dein Vater hat versprochen, dass du zumindest einen guten Willen zeigst

und dich nicht so trotzig sperrst.

Willst du herschauen?

Die Dundeln hier zum Beispiel. Sag sofort, dass sie dir gefallen.

Naja. Direkt hässlich sind sie nicht.

Jetzt pass auf, was für ein Vergnügen es ist, die knackigen Beeren rauszukitzeln.

Versuch du es bei der anderen.

Da anfassen?

Das traue ich mir nicht.

Sei nicht so ein Angstwinkerl. Die Katziella tut da nichts.

Durchstens was Gutes.

Komm, greif kräftig zu. Das mögen wir Weiber. Solche Spaßlabern haben die

Mannsbilder nicht, stimmt's?

Haben die Mannsbilder nicht.

Das ist wahr.

Und jetzt machen wir uns ganz behutsam auf den Weg ins Paradies.

Na, da verkraust du mich.

Du willst nicht ins Paradies? Das soll einer verstehen.

Sag, wie fühlst du dich da drin?

Das Paradies ist der schönste Ort für jeden. Steht sogar schon in der Bibel.

Jetzt habe ich es kennengelernt, das Paradies.

Das reicht.

Versuchen wir es heute mit deiner Rückseite.

Ist das ein Anblick.

Beachte das prachtvolle Popotschein.

Hast du schon jemals so etwas Verlockendes gesehen?

Ich weiß nicht.

Wahrscheinlich war es auch wieder duster bei der Gelegenheit.

Na, servus. Da haben wir uns was aufgeladen.

Wollen Sie den Auftrag zurückgeben? Bist du narisch bei der guten Bezahlung? Das

ist sozusagen unsere Christenpflicht, aus dir ein funktionierendes Mannsbild

zu machen.

Spürst du, wie einschmeichelnd Graziellas Haut ist?

Aber sag mal dazu, das Mädel zittert.

Von deinen Fingern scheint direkt ein Impuls auszugehen. Macht's mir keine

Angst, Bitchin.

Gib zu, das ist ein einmaliges Gefühl.

Ein Popo wie ein Samt.

Und schon wieder zuckt das Katzerl.

Rührt sich denn bei dir überhaupt nichts? Was meinst du? Wo soll sich was

rühren? In deiner Hose zum Beispiel. Da tut sich rein gar nichts.

Das hätte ich mir denken können.

Dann gehen wir einen Schritt weiter.

Du nimmst die Grazielle auf den Schoß und umarmst sie fest.

Nein, ich will nicht, dass das nackte Maro mir meine Hose zerdrückt. Dann zieh

es aus, deine Hose. Ja, niemals. Ich geniere mich.

Ja, wird es bald. Oder soll ich deinem Vater melden, dass du ungehorsam bist?

Vielen Dank.

So, das hätten wir.

Sorgfältig zusammenlegen, gefälligst.

So viel Umstände mit der Hosen, in der noch nie was Gescheites drin gesteckt

hat.

Grätzjähler, musst nicht so schnell aufgeben.

Jetzt setz dich auf den Herrn Grafen und zeig ihm, wie viel Leben in dir drin

steckt.

Was bedeutet es, dass die Graziella andauernd hin und her rutscht? Wirst

schon merken, was das bedeutet.

Jetzt kann man aber nicht mehr sagen, dass sich nichts rührt.

Ich mag das nicht. Es ist so unbequem.

Ich denke, wir sollten uns aufs Sofa legen.

Was? Auch noch niederlegen mit der Ernagerten? Du sollst dich dran

gewöhnen, eine Madel im Arm zu haben.

Und mehr brauche ich nicht tun? Sie etwas stöpseln?

Stöpseln? Womit denn?

Mit einem Piephahn, der nicht einmal zuckt? Dann bin ich beruhigt. Bringen

wir es hinter uns.

Küssen war aber nicht ausgemacht.

Wenn's die Kazele gern möcht, sei halt der Kavalier.

Ich glaub,'s wär besser, wenn ich ihm den Schwanz raushol.

Dagegen protestiere ich.

Wir bestimmen, welche Behandlung die beste für dich ist und wie das

Lehrprogramm aufgebaut wird.

In meinen Augen ist das eine glatte Vergewaltigung.

Schafenfurzel, umso rascher geht's vorbei.

Die macht mich kaputt.

Hilfe, jetzt stöpselst du mich doch.

Ihr

Hexen,

seid ihr noch zufrieden? Ja, brav.

Gut.

Bitteschön, das war doch ein recht erfreulicher Anfang.

Hier.

Und damit begnügen wir uns für heute. Du lässt dir daheim alles noch einmal durch

den Kopf gehen, damit du es gut vertaust. Und morgen sehen wir uns

wieder.

Meine arme Nudel, von hemmungslosen Weibern entehrt. Ich trau mich ja nimmer

mehr unter die Leute.

Ist der Rudi da? Ich bin mit ihm verabredet. Er sitzt in der Badewanne.

Ich habe mich so deppert angestellt, als wären die Weiber nur zum Kartoffelschön

auf der Welt.

Aber endlos kannst du es ja nicht durchhalten mit der Schwulität.

Was dann?

Erstmal habe ich meine Galgenfrist verschafft.

Allerdings, diese Mutzenbacherin, die ist nicht blöd.

Die nimmt es mir nicht so recht ab, meine Abartigkeit.

Und wie ist sie sonst?

Schon eine ganz tolle Frau.

Nicht böse an mit sie.

Nicht ohne Grund ist sie so berühmt.

Ich überleg, ob's nicht besser wär, hätte sie einen Wein in den Schwindel.

Aber jetzt muss ich erstmal was für meine Gesundheit tun.

Mit Gesundheit meinst du wahrscheinlich deinen elften Finger.

Aber ja, genau den mein ich.

Die Graziella, die was die rechte Hand ist von der Mutzenbacherin, hat mich so

scharf gemacht, dass ich... Mit sie, ich fahr mit einem von deinen Madln in meine

Jagdhütte. Ist recht, Mr.

Weißt du, dass du von Mitzis Madln die Hübscheste bist?

Das sagst bestimmt was, weil die einzige Bündnis, die ich nicht gepudert habe.

Jetzt komm ich dir auf die Schlüsse, du hinterlistiger Cousin.

Ein heimliches Vögelparadies. Komm, lass uns hochen, was die Vögel da zwitschern.

Du machst das Ausziehen ja richtig liebevoll.

Ja, es bleibt immer ein großes Vergnügen für mich, einen schönen Frauenkörper zu

entlösen.

Du kannst mich gar nicht losreißen von meinen Zitzis.

Ich habe noch keine gesehen, die so vollkommen waren.

Du verstehst ja auch Schmeichel.

Wie er die Knospen zwückt. Damit dürfte klar sein, dass er uns verkohlt hat.

Nichts ist mit der Schwulität.

Und was nützt dir das? Gar nichts.

Hast recht.

Jedenfalls hat er keine Hemmungen bei den Weibern.

Die Puffer haben's gesagt, das macht die geil, wenn ein Madl sich das Fotzerl

reibt.

Stimmt. Bei dir schaut's besonders süß aus.

Wie die gleich loslegt.

Du musst genauso machen, wenn du den Bobby einfangen willst.

Schau nur, wer da gebaut ist. Wo du bloß hinschaust.

Du etwa nicht, scheinheiliges Ding.

Hast du denn schon einmal sowas gesehen?

Na, nur im Traum.

Siehst, jetzt hast du dich verraten. Du würdest auch gerne einmal mit einem

Burschen.

Man darf nichts auslassen.

Ich würde schon recht gern auch einmal das Gefühl kennenlernen, wenn man so ein

dickes Drum in seinem Schlitt drin hat.

Wünsch noch einen angenehmen Abend.

Dankeschön. Wünsch ich auch.

Jetzt, wo es noch mal vorbei ist, findet der Schlingel sich ein. Du hörst, was

Großmama sagt. Ja, entschuldigt.

Das Fräulein Mutzenbacher nimmt ihre Aufgabe eben sehr ernst.

Hast du wenigstens das Gefühl, dass diese Dame deine Verehrung mit stumpfem

Stil ausroten wird?

Da täuscht ihr euch. Was die auch mit mir anstellt. Nicht einmal im kleinen

Finger juckt mich das.

Das wird uns auch nichts bringen, wenn es nur im kleinen Finger juckt. Mama!

Was soll die Scheinheiligkeit?

Man muss dem Übel klar ins Auge sehen.

Beherrsch dich doch.

Kind, wie benimmst du dich?

Ich kann nichts Komisches an dieser Tragödie finden.

Entschuldige, Großmama, ich wundere mich nur, dass niemand daran denkt, dem

unschuldigen Lehrbuben eine Kraftnahrung zu servieren. Sisi, du hast recht.

Sagen Sie der Köchin, der junge Herr benötigt noch eine vollwertige Mahlzeit.

Sehr wohl, Frau Gräfin.

Und ihr begebt euch aufs Zimmer.

Diese Diskussion ist Gift für unschuldige Ohren. Ich will gar nichts

wissen von dem mannstollen Weibstück. Und du, was geht dich zum Beispiel

Bobbys Ernährung an?

Glaubst du, ich will einen Mann heiraten, der keine Kraft mehr hat für

die ehelichen Pflichten? Pfui, wie kannst du bloß an sowas Ordinäres

denken? Oder weißt du einen anderen Weg, wie man zum gewünschten Nachwuchs kommt?

Bitte schön, lieber Bobby, wie hast du denn unsere vorige Begegnung verkraftet?

Ach, einen direkten Schaden habe ich nicht genommen.

Das ist zu wenig. Wir müssen es so weit bringen, dass du von uns träumst. Von

der Graziella und von mir.

Oh weh, das kann noch lang dauern.

Ach, wir haben Zeit.

Josefin, der Noricek hat eben abgesagt. Was machen wir jetzt mit der Darbietung?

Was für eine Darbietung? Wir wollten dir heute zeigen, wie sich die Amore

zwischen Frau und Mann abspielt.

Oh, das hätte mich schon interessiert.

Jetzt fehlt uns das Mannsbild dafür.

Mein Freund Rudi müsste jeden Moment kommen. Der wollte mal so eine

Lehrstunde beiwohnen.

Beiwohnen kann er gleich, der Miriam. Das ist eine neue von mir.

Warum nicht der Graziella? Die hat heute einen freien Tag.

Habt Sie vielleicht ein Glas Wein?

Seit ich die Graziella knockert gesehen habe, kriege ich sofort einen trockenen

Hals bei ihrem Anblick.

Bravo, das ist ein wichtiger Fortschritt.

Aber vielleicht kommt es daher, dass du permanent meine Zwillinge knetest.

Oh, Verzeihung.

Gieß uns dreien was ein.

Vier Gläser.

Hast mich noch gar nicht anständig begrüßt.

Was sehen meine entgeisterten Pupillen?

Der eingefleischte Schwule küsst eine halbnackte Lustmaus?

Ja, es ist furchtbar.

Ich drehe mich hier durch den Fleischwolf, bis ich eines Tages

tatsächlich noch normal werde.

Diese freudige Botschaft sollen wir begießen.

Prost allerseits.

Kannst dich aber noch auf mehr freuen. Na nun? Du musst nämlich eine

Schaunummer liefern. Die steht heute auf dem Lehrplan.

Du passt jetzt genau auf, auf jede Kleinigkeit.

Ich kann dir nicht jedes Mal so ein Luxusprogramm bieten.

Miriam führt dir verschiedene Stellungen vor, bei denen ein Mann eine Frau

glücklich machen kann.

Das soll was Tolles sein?

Wenn ein Mann sich so unter einem Mann abstrampelt?

Der Freund ist ganz wild drauf, das sieht man doch.

Also, nicht langweilig.

Du schaust trotzdem hin, verstanden? Das habe deine Eltern versprochen.

Ich hätte Angst um meine Nudel, wenn eine Madel so auf mich rumscheuern

würde. Glaub mir, die Nudel fühlt sich sauvohl dabei, genau wie deine.

Wie meinst du das?

Weil ich spüre, dass sie schon wieder hart ist.

Ich muss mich wundern, für einen Homo kriegst du viel zu rasch einen Steifen

bei einem Madel.

Josefin!

Ich geb's auf.

Kann man dir vertrauen? Es kehrt halt. Spuck aus, was ich schon längst vermute.

Ich kann dir nicht länger was vormachen.

Und ich will auch nimmer.

endlich den wahren Bobby kennen.

Und was war der Sinn von dem ganzen Theater?

Ich wollte mich vor der Heirat mit meinen Cousinen drücken.

Gut so. Jetzt gibt es kein Versteckspiel mehr.

Ah! Ah!

Ich sorg's mir ordentlich, ja.

Ich glaube, damit hast du bewiesen, dass du kein Blindgänger bist.

Eine kleine Bitte hätte ich allerdings.

Wenn du im Schloss Bericht erstattest, würdest du noch ein Weilchen dicht

halten?

Gut gestoßen werden und dazu noch gut bezahlt. Was kann man sich Schöneres

wünschen?

Und wenn die Ilona hier gar nicht mehr arbeitet?

Dann schützt man recht aus Strafe, weil ich sie nicht schon damals vernauscht

habe, als sie zu mir in den Wagen stieg. So, so.

Werte Frau Wirtin, ist die Ilona noch bei Ihnen tätig?

Ich habe sie vor einigen Tagen in meinen Wagen mitgenommen. Hat sie gesagt, sie

arbeitet im Forstgasthaus Hochlinken.

Ist ein tüchtiges Mädel, aber heute hat ihren freien Tag.

Ach, ist sie weggegangen?

Im Gegenteil, sie hat einen Besuch bei sich.

So ein Pech. Ist dir einer zuvor gekommen?

Aber was wollt ihr?

Was habt ihr vor?

Aua! Ich will mich anziehen.

Lass mich, du meine Kleider. Aua!

Anziehen willst du?

Aua! Aber nicht in meinem Zimmer. Was machst du denn da?

Meine Kleider.

Ist die nahe geschworen?

Bist du von Fabian gebudert? Das war ja von der Tollwut.

Na, hat die ein Temperament. Und eine Figur.

Entschuldigen Sie.

Nein.

Herzlichen Dank.

Ihr werdet es dir versalzen, der Seitenspring.

Sie können sich in meiner Kutsche anziehen.

Sie sind ein guter Mensch.

Wo bleiben meine Schuhe?

Da hast Sie und lasst ihn nimmer mehr bei mir blicken.

Seien Sie da, ich will Sie aus der Schlange.

Was müssen Sie denn auch gerade vorbeikommen?

So ein unverschämterter Wart für das Frauenzimmer.

Hilfe!

Mir wird nicht gut.

Hilfe!

Hilfe! Warte, warte, gleich packe ich dich.

Wann können wir endlich bestehen?

Kommen Sie morgen wieder. Ich habe heute frei.

Sieht man das nicht?

Will mir denn keiner beistehen?

Gibt es keine Kavalieren mehr?

Herr Graf, Sie sind da.

Jetzt habe ich die!

Wasch unter meine Fittiche.

Ich verlange, dass das Waldviertel bestraft wird.

Eschelfieren Sie nicht so, mein Lieber. Der Herr Graf spendiert Ihnen und Ihrer

Gattin ein Extrajaußen zur Beruhigung der Nerven.

Einverstanden?

Maximilian, das ist ein gutes Angebot, komm.

Also dann servieren Sie uns gefälligst das Neueste, was Sie haben.

So werde ich wenigstens die Ladenhüter los. Aber das geschlamperte Ding da, zum

ersten Mal frei und schon verursacht, sind so ein Ballerwasch.

Ja, das Schicksal meins hat nicht gut mit mir.

Dass ich nicht lache, das Schicksal.

In der Gestalt von einem nackerten Mannsbild, wie wir alle gesehen haben.

Eigentlich sollte ich dich ausgeschmeißen. Also, wenn Sie noch

einmal Chance geben, miete ich das teuerste Zimmer von Ihnen für, sagen

wir, vier Wochen.

Schön, Sie darf bleiben. Aber nur, wenn Sie in Zukunft keinen Herrenbesuch mehr

empfängt. Dafür darf ich in meinem Zimmer hoffentlich einen Damenbesuch

empfangen. Ein herzliches Vergelt's Gott an meine Lebensretter. Ja, wir haben

dein knackiges Popotschel vor einigen Striemen bewahrt.

Ich hoffe, Herr Graf, dass Sie mir nicht nur der Wirtin zulieb gemietet.

Nein, mit der Wirtin habe ich nichts im Sinn, solange ich dich habe.

Sie wollten doch heiraten. Wie weit sind wir damit?

Bisher konnte die Gefahr am Schiffen.

Seit dem Abenteuer mit dem Waldemar hast du wohl Manschetten vor, die

Verheirateten. Umso fleißiger kann ich mich um die Ledigen kümmern.

Komm wieder näher.

Schön, dass der Herr Graf gerade meinen freien Tag erwischt hat.

Jetzt hörst du auf mit dem dummen Grafen. Sagst einfach Bobby und du.

Geh mal ins Bett.

Fühl, wie mein Herz klopft.

Aus Vorfreude? Weil du mein erster Adliger bist.

Tschapperl, Süßes. Denkst du vielleicht, ich trage eine Krone auf meinen Schweif?

Das werde ich gleich feststellen.

Erzähl, was los war. Die Wirtin sprach von einem Ärger.

Ach, vorgestern hat mich eine Ehefrau erwischt, als ich mit ihrem Mann

gefügelt habe und einen schrecklichen Wirbel veranstaltet.

Es steckt mir zwei Finger ins Loch.

Ja, schieße ich das erste Mal ab.

Kommt ihr mit euch noch einmal?

Bitte.

Wenn das Schwanzerl auf dem Kitzler hat.

Das ist für mich eine Berührung. Eine der geilsten.

War das nicht wahnsinnig schön?

Ja, das war's. Aber darf ich jetzt wenigstens ein bisschen verschnaufen?

Ja, ein bisschen schon.

Aber du darfst nicht vergessen, seit vorgestern habe ich keine Nudel im

Vorzeig gehabt. Da brauche ich noch was.

Ja, Pankratz, du bist noch auf?

Die Herrschaften haben ja angeschafft, ihnen mitzuteilen, dass sie sehr

ungehalten sind über der, wo lange sie ausbleiben. Das hast du trotz der

vorgerückten Stunde perfekt ausgerichtet. Und jetzt sagt der Susann,

sie soll mir noch was zu essen bringen.

So, das ist genug.

Sonst verbringen wir die Nacht allein mit Fressen.

Susilein, mehr wird halt eh nicht drin sein. Leider.

Was? Jetzt haben wir schon vier Nächte nicht mehr geschnachselt.

Servus, mit der treibt das also auch.

Ich habe eine kennengelernt. Ein unheimlich heißes Betthasel.

Bin ich etwa nicht heiß?

Selbst wenn ihr einmal heiraten sollt.

Auf dich werde ich nie verzichten. Schöne Aussichten, aber da hat ein Weibi

wohl ein paar Wörter mitzureden. Glaub mir, das schafft nicht einmal eine

Meisterin wie du.

Heute bin ich meiner letzten Reserven beraubt.

Zum Teufel mit dieser Mutzenbacherin. Die ist nicht schuld dran.

Bei der habe ich fast immer nur zugeschaut.

Wer denn sonst hat die so fertig gemacht, Bobby?

Servus, mit der treibt er es also auch?

Und wo lebt sie?

Diese heiße Bespringerin. Die ist eine Serviermadel im Forstgashaus Hoch

Linden. Die muss ich einmal besichtigen.

Verflickst, es ist aufregend.

Sissi, was tust du denn hier?

Schreckt mich nicht so.

Hast du so etwas noch nie gemacht?

Schon, aber nicht auf dem Flur.

Hör dir an, was da drin los ist.

Vielleicht verstehst du mich dann.

Ja, bleib so.

Das ist genau der richtige Punkt.

Hat der die Zofe bei sich?

Einen ganzen plumpen Schwindel hat er uns vorgemacht mit seinem Homo-Manöver.

Hab ich beinahe geahnt. Das will ich sehen.

Ulrike, so kenn ich dich gar nicht.

Aber er stößt sie ja gar nicht richtig, die Susanne. Weil er seine Manneskraft

schon losgeworden ist, bei einer anderen.

Ja, freilich, bei der Mützenbacherin.

Na, der hat noch mehr Weiber.

Scheinst ihn ja gut zu bespitzeln.

Noch nie habe ich sowas gesehen.

Das ist schon ein Wahnsinn.

Das macht einen heiß, stimmt's?

Ich hätte nie gedacht, dass dich sowas aufregt.

Du heißt nur für Frigide oder eine leblose Statue.

Und du spielst tatsächlich manchmal an dir rum? Was bleibt einem übrig, wenn

man schon mit Jüngern nichts anfangen darf?

Bleibt immer noch die Schwester.

Ich muss noch einmal reinschauen.

Ich hätte nie gedacht, dass du so ein Luder bist.

Und ich nicht, dass man mit dir was anfangen kann.

So bin ich immer zur Saskia gefahren.

Wir sind dumm gewesen. Wir beide.

So viele Jahre haben wir vergehen lassen.

Wir holen alles nach.

Komm, wir gehen in mein Bett.

Vergiss dein Nachthemd nicht.

Wenn das jemand gefunden hätte.

Das muss sie sein, Bobbys neue Flamme. Fisch, komm, setzen wir uns.

Na, wie geht's Ihnen heute?

Runter und putzmunter, warum?

Weil es doch vor kurzem so ein Kramal gegeben hat wegen Ihnen.

Außerdem ist ein Gasthaus, kein Kloster nicht.

Entschuldigen Sie mich.

Die Damen wünschen?

Ich nehme ein Schokolad und ein Stollen.

Und Jan Stollen und auch ein Schokolad? Ist recht.

Wer wird sich den Halbbegrüßen?

Das weiß ich nie so im Voraus. Ich bewirb mich. Ich bin tief gerührt, aber

ich möchte mich frei halten für ganz einen Besonderen.

Damit ist bestimmt der Bobby gemeint. Ich kann verstehen, dass ihm die

gefällt. Die wirklich zum Liebfinger, die Mannsbrüder.

Wie ist sie?

Es gibt so flotte Madeln. Wie soll ich es bloß schaffen, dass der Bobby sich in

mich verliebt? In so eine fade, blaublütige Gans.

Also gefaht bist du ganz bestimmt nicht.

Aber wem das beweisen?

Bitte schön, zweimal Schokolade und zweimal Stein. Was ist? Habe ich was an

mir? Nein.

Was? Wieso?

Aber ich habe eine Frage.

Was machen Sie denn, wenn Ihr Besonderer Sie heute versetzt?

Der kommt. So war ich immer noch heiß.

Ich denke, Sie dürfen keinen Herrenbesuch mehr empfangen.

Wie toll ihr alle Bescheid wisst, als hätte es in der Zeitung gestanden unter

das Neueste aus der Gesellschaft.

Ich kann Sie beruhigen, ich empfange keinen Herrenbesuch, aber der Besondere

empfängt Damenbesuch. Er hat extra ein Zimmer gemietet, kapiert?

Sie möchten zahlen? Ich habe eine Idee, wie der Bobby dich von einer ganz neuen

Zeitung kennenlernen könnte. Aber er kennt mich doch schon.

Wie er dich als etwas Neues kennenlernen könnte.

Allerdings... Müsst der Vater erlauben, dass du für ein paar Tage bei uns

wohnst? Der erkennt dich ganz bestimmt nicht.

So wie ich dich herricht als Naturkind, ganz wie Ilona.

Andere Haare, einen weiten Ruck und natürlich kein Korsage nicht.

Aber die Ilona wird dir auf den Handel eingehen, für ein paar Tage zu

verschwinden? Wenn's der Baugulden springen lässt, tut dir einer kommt, das

ist bestimmt den Gefallen. Die ist auf Bobby nicht angewiesen.

Gleich morgen packst du es an. Musst halt immer dran denken, was auf dem

Spiel steht.

Zeit zum Schlafen gehen.

Hoffentlich liebt ihr mich nicht kaputt in der Zeit, wo ich bei euch lebe.

Jetzt haben wir was Besonderes mit dir vor.

Und was soll das sein?

Erinnerst du dich, wie du bei der Jagdtüte gesagt hast, du möchtest gern

wissen, was für ein Gefühl es ist, wenn man ein dickes Traum in seinem Schlitz

hat?

Und das wollt ihr mir zeigen?

Lass dich überraschen, aber du machst die Augen zu und stellst dir ganz fest

vor, es ist der Bobby, der in dich eindringt.

Und sie nie wieder raus.

Da fällt mir was ein, was ganz wichtig ist.

Wenn du dem Bobby näher kommst, mach ihn richtig scharf.

Aber Buden darfst du erst lassen, wenn du sicher bist, dass er es ernst meint.

Das wird schwer werden, wo ich so geil auf ihn bin.

Wichtiger ist, dass er geil auf dich bleibt, bis es kein Zurück mehr gibt.

Dann erst darfst du mit ihm vögeln.

Hast recht, ich werd dran denken.

Ja, Bobby, bei mir zum Abschießen.

Mit einem dicken Schwanz.

Wahnsinnig schön gekommen.

Und prima vorbereitet für das Budern mit Burbi.

Ich danke euch. Ka Mutter könnt fürsorglicher sein, als wir ihr.

Du lieber Himmel, da ist er!

Entschuldigen Sie, Fräulein, ist die Ilona heute nicht da?

Nein, die muss ihrer Mutter bei einem Umzug helfen.

Ich bin die Vertretung.

Das ist ärgerlich. Meinen Sie etwa, ich könnte sie nicht genauso gut bedienen

wie die Ilona? Sie haben es getroffen.

Und so macht sie.

Höflich sind Sie nicht gerade.

Ja, ich finde auch, dass Sie reichlich voreilig sind mit Ihrem Urteil, bevor

Sie mich überhaupt näher kennengelernt haben.

Mag sein, das war nicht sehr nett von mir. Bringen Sie mir eine Portion Tee

und ein Stück Baumkuchen.

Tee und Baumkuchen.

Übrigens, ich muss mich entschuldigen.

Allerdings, so perfekt wie die Ilona kann ich sie nicht bedienen. Die Wirtin

hat mir aufgeklärt, wer sie sah und dass sie extra wegen der Ilona ein Zimmer

gemietet haben.

Wissen Sie was?

Wozu habe ich mein Zimmer? Bringen Sie mal die Sachen dort hinauf. Soweit

reicht ja wohl Ihre Zuständigkeit.

Tut mir leid, aber hier endet meine Zuständigkeit.

Noch so jung und schon so eine Kratzbürste. Ich bin immer so, wie man

mich behandelt.

Oh, verstehen Sie mich nicht falsch.

Ich schwärme für Madeln, die eine freche Goschen haben.

Da schau her.

Gerade haben Sie mich vor allen Leuten abgekanzelt und jetzt wollen Sie mich

wohl mit freundschaftlichen Gefühlen einlullen.

Wären solche Gefühle denn unmöglich oder gar verboten?

Ihre kommen ja wie aus der Pistole geschossen.

Ich finde, Gefühle brauchen auch Zeit, um sich zu entwickeln.

Darf ich mein Vergehen wieder gut machen?

Setzen Sie sich einen Moment.

Wann sind Sie heute fertig mit dem Dienst?

Na, sagen Sie schon, wann.

Ab sechs übernimmt die Wirtin, aber dann muss ich gleich heim.

Vorher kommen Sie noch zu mir und wir feiern Versöhnung.

Die Versöhnung, die Sie meinen, die findet bis dort drüben statt.

Das liegt ganz bei Ihnen.

Ich gebe mir auch mit einem Glas Champagner zufrieden.

Er will, dass ich nach Dienstschluss einen Champagner mit ihm trinke. Ist

doch zünftig, das machst du natürlich.

Meinst? Klar, aber nach einer Viertelstunde rufe ich dich zur

Heimfahrt, bevor du schwach wirst.

Nachdem wir nun Freunde sind, können wir auch Du sagen.

Ein Graf Dutzner, das bringe ich nicht fertig.

Und wenn ich dich ausdrücklich bitte?

Wie heißt du überhaupt?

Sie... Bille.

Also Prost, Sie Bille.

Und jetzt der Bruderschaftskuss.

Ja, servus, Sibyl. Das Küssen kannst du schon recht gut. Weil ich halt möchte,

dass die Freundschaft recht lang dauert.

Komm, wir ruhen uns ein bisserl aus. Bist gewiss abgekämpft vom Dienst.

So wie's dir immer mit der Ilona ausruhst.

Sei mir nicht bös, aber das tu ich erst, wenn's mir ganz ernst ist.

Sibylle, es folgt nun ein Bruderschatzkuss nach Art des Grafen

Bobby.

Würdest du dazu den Rock hochziehen?

Komm, wir wohnen uns ein bisschen aus. Bist gewiss abgekämpft vom Dienst.

So willst du immer mit der Ilona ausruhen. Dazu ist keine Zeit. Ich muss

leider heim. Aber vorher sagst du mir noch, ob du mich trotzdem wiedersehen

magst. Zeig mir was, damit ich sehe, ob es sich lohnt.

Zufrieden mit dem Unterstöberl?

Appetitlich.

Und das Erscherl?

Kombiniert dem verwöhnten Geschmack des Herrn Grafen ebenfalls?

Da hast du meine Antwort.

Ja, Saskia? Es wird dunkel.

Schluss für heute, liebes Gräflein.

Also bis morgen Abend. Du hast mich neugierig gemacht.

Aber nicht wieder hier in diesem gefährlichen Ausruhstüberl. Morgen

machen wir einen Spaziergang.

Kannst schon um eins kommen, da habe ich Mittagspause.

Was für ein süßes Geschöpf ist da plötzlich vom Himmel gefallen.

Tja, hochgräfliche Herrschaften, viel Erfolg habe ich bisher nicht gehabt mit

eurem letzten Spross. Das ist mir meiner See noch nie passiert, dass einem das

Stacheln nicht anschwillt, wenn ich ihm meine Dudeln unter die Nase halte oder

gar meine Miezekatz präsentiere.

Also, ein bisschen gekribbelt hat es schon hier und da.

Trotzdem, Fräulein Mutzenbacher, hatte ich mir von Ihrer körperlichen

Ausstrahlung etwas mehr versprochen.

Zumal in Anbetracht des rechtsstaatlichen Honorars.

dass wir ausspucken. Ach, wertes Oberhaupt. Jetzt sollte mein Körper dran

schuld sein.

Ich kann Ihnen versichern, Sie werden selten etwas Perfekteres vor Ihre

Pupillen bekommen haben. Ich beweise es Ihnen.

Ich hoffe, Sie werden meine Erregung verstehen.

So eine Beleidigung lässt mein preisgekrönter Körper nämlich nicht auf

sich sitzen.

Nur weil so ein blutarmer Vegetarier wie dieser Eichensteinkorn mehr für

Fleischeslust hat.

Wir wollen nun entscheiden, ob wir das Projekt noch weiter finanzieren.

Gehen Sie an Ihren Platz.

Darf ich wenigstens einen Wein haben? Bringen Sie schon einen.

Tut euch bitte um deine Meinung.

Also ich würde bei dir die Flinte noch nicht ins Korn werfen.

Ganz recht.

Lass mich noch eine Weile an Bobbys Flinte basteln.

Zumal es ihm immerhin ein paar Mal kribbelt hat.

Einverstanden, Bobby.

Nur Mut, Bubal.

Wir versuchen noch diverses. Ihr Wein, Fräulein.

Dankeschön.

Es gibt noch vieles, was du lernen musst.

Gekleidet von den Stoßgebeten deiner erwartungsvollen Familie.

Also schön, ich tue euch den Gefallen. Drei Sitzungen lasse ich noch über mich

ergehen.

Brav, wir danken dir.

So ein feudaler Herrensitz, gehört der auch deiner Familie?

Um ehrlich zu sein, die Familie weiß nichts davon.

Ich verstehe, erlauschiges Platzteil für verschwiegene Freuden.

Komm nur erst hinein, dir wird's bestimmt auch gefallen.

Hoffentlich versprichst du dir nichts viel von meinem Zoo.

Herzlich willkommen, Sibylle.

So, Richter, praktikable Werkstatt zum Unfernschlachten. Das ist eine makabre

Fantasie.

Ein Landkind wie ich, das weiß, wo es bei den feinen Herren lang geht.

Aber auf jeden Fall beginnt es immer mit einem Glas Wein.

Ich bin gespannt, wie weit du mit mir kommen wirst.

Du Lattkind, du. Deine Küsse sind die Würze meines neuen Daseins. Wollen wir

probieren, wer es länger aushält?

Mei, servus. Wo nimmst du bloß die Luft her?

Du übersiehst, dass ich rechts und links einen Blasebald mit mir herumtrag. Wie

ich schon mehrmals gesagt hab, dein freches Goscherl ist Gold wert.

Lässt mich wenigstens fühlen?

Darf ich nur ein bisschen mehr sehen? Das ist wohl das Mindeste, was ein

gastgebender Graf erwarten darf.

Du bist wunderschön. Die Schönste, die ich bisher kannte.

Und du willst doch wohl nicht, dass ich allein nackt bin.

Na, das wäre kein Kavaliersort.

Kommst du auf mich?

Ganz anständig, ohne Hintergedanken.

Traust du dich nicht?

Schmarrn, ich brauche ja bloß die Beine zusammenlassen.

Nicht gleich übertreiben.

So sind es die Mannsbilder. Kaum reicht man ihnen den kleinen Finger, schon

wollen sie die ganze Bubacken.

Und wenn du anfängst hin und her zu rutschen, steh auf und zieh mich an.

Warum bist du so grausam?

Dein Stillhalten soll beweisen, dass ich für den in der Sorge

Liegenheitsliebschaft bin wie deine anderen Weiber.

Die würden es von sich aus gar nicht aushalten, ruhig auf einem nackten Mann

zu liegen.

Na nun, du wolltest die Beine doch zusammen lassen.

Weißt du, dass du mit dem Feuer spielst? Das gehört zu deiner Prüfung. Ich möchte

gern sehen, ob du trotzdem ein Gentleman bleibst. Wann hast du denn endlich genug

von mir?

Von einer Madel, mit der man nichts anfangen kann.

Die Hoffnung kannst du vergessen.

Im Gegenteil.

Übermorgen beim Fest im Forstgasthaus.

Was für ein Fest?

Weißt du es nicht?

Übermorgen feiert die Wirtin das zehnjährige Jubiläum. Da präsentiert sie

meine Spätzle als erste und einzige Freund. Die ich sogar heiraten würde,

wenn sie mich wollen würde.

Das hört sich ja ganz so an, als würde sie das ernst meinen.

Ich werde das erleben.

Das gefällt mir.

Und als Belohnung befreit ich von dem Überdruck, den ich da unten spüre.

Man kann es auch anders machen, habe ich

gesehen. Woher weißt du das?

Das verrate ich nicht.

Ich möchte trotzdem gern wissen, wieso du das kannst.

Ich habe schon öfter zugeschaut.

Zugeschaut? Bei wem?

Du musst nicht alles wissen.

Und als Krönung setzt mein Herz an sich jetzt drauf.

Heute noch nicht.

Nicht reinstecken. Du sollst nur drauf rumrutschen. Du wirst sehen, es macht

auch Spaß und ist eine ganz neue Erfahrung für dich.

Aber der Spaß wäre viel größer, wenn er bei dir drin steckt.

Nur nicht wudelnd. Dazu kommen wir schon noch.

Lass uns aufbrechen.

Bitte. Na, die Flasche Wein trinkt man schon noch aus, oder?

Einverstanden.

Gut, Schatzl, du.

Ich muss dauernd beiseln, so aufgeregt bin ich.

Wenn er dich heute tatsächlich offiziell als seine Verlobte vorstellt, dann...

Dann ist der Plan doch herrlich in Erfüllung gegangen.

Einerseits ja, aber wie wird er es aufnehmen, wenn er dahinter kommt, wer

ich in Wirklichkeit bin?

Und wie ich ihn an der Nase herumgeführt hab.

Er ist selber dran schuld mit seinem Homo-Schwindel. Mach dich nicht

verrückt, das musst du einfach auf dich zukommen lassen.

Soweit.

Vergesst nicht, dass ich bei Ihnen Sibylle heiße. Ja.

Grüß Gott, die Damen.

Grüß dich, Bobby.

Das sind meine Freundinnen Saskia und Melanie.

Grüß Gott.

Eile hübscher als die andere.

Du?

Darf ich bitten, einzusteigen?

Und nun hinein ins Vergnügen.

Hallo, Bobi, hier ist Hammer.

Es sitzt euch doch schon.

Sieht man dich auch mal wieder?

Ich erklär's dir später.

Wie ist es gelaufen, Contes? Er will mich heute als Verlobte präsentieren.

Ist doch wunderbar. Ich freue mich, dass ich mithelfen konnte.

Ich danke Ihnen. Sibyl, wo bleibst denn? Ich möchte vorstellen.

Es wird ernst.

Viel Glück.

Das ist also Sibyl, meine neue Liebe und mein Größter.

Rudi Christoph Moritz.

Wirkliche Attraktion.

Setzen wir uns.

Herr Graf, ich freue mich, Sie mit Ihren Freunden bei uns zu sehen.

Was Gott verwirrt. Und auch die charmante Auswilke. Und was darf nun

sein? Bring uns unser 100 Liter Faserl vom Heurigen.

Selbstverständlich.

Guten Abend.

Guten Abend.

Grüß dich, Bobby.

Entschuldigung, bitte schön.

Noch drei Gläser, Ilona.

Und drei Sättel. Tut mir leid, wir sind bis zum letzten Hocker ausgebucht.

Dann dürfen wir uns hoffentlich auf irgendeinen Schoß setzen.

Nur zu, keine Hemmung.

Ich habe schon oft genug auf Männer gesessen.

Aber? Allerdings waren die selten angezogen.

Hört denn die Marianne seit neuestem auch zu deine Madln?

Ich habe sie mir geangelt.

Bei mir verdient sie das Dreifache.

Außerdem mögen wir uns.

Liebe Gäste, ich möchte Ihnen allen herzlich danken, dass Sie mir zum 10

-jährigen Jubiläum die Ehe erweisen.

Als ich das Forstgasthaus vor 10 Jahren übernahm, war es fast in Vergessenheit

geraten. Und ich freue mich, dass es mir gelungen ist, wieder einen Ort der

Entspannung und Lebensfreude daraus zu machen.

Einer Lebensfreude, die dank unserer unverwüstlichen Ilona manchmal auch

chaotische Ausmaße annimmt.

Wie mir bekannt wurde, haben hier sogar einige Ehepaare ihre ersten

Liebesschwüre ausgetauscht.

Und die, die sich hier kennengelernt haben, möchte ich jetzt zu mir bitten.

Gib mir eine Visitenkarte.

Unser Kundenkreis will wachsen.

Herzlichen Glückwunsch. Danke für die Einladung.

Mir bitte auch. Ich möchte mal richtig fest in die Ohren nehmen.

Wer sich mit mir einlässt, von dem bleibt, fragt die Josefin, nicht mehr

sehr viel übrig.

Jedes der drei Paare erhält einen Korb mit Kraftnahrung.

Und darf die heutige Nacht gratis in unserem Haus verbringen.

Das ist ein Angebot.

Jetzt noch ein Paar, das ich hier kennengelernt habe. Ja, aber die sind

nicht verheiratet.

Das wird in Kölz geschehen.

Gut, das Zimmer für die Hochzeitsnacht, das haben Herr Graf ja schon vorsorglich

gemietet.

Für die Saskia ist das auch der erste Schweif in ihrem Leben.

Aber die zieht sich nicht so wie du.

Die will ein schnelles Vergnügen, aber immer was Beständiges.

Du steckst ihn hinein, bevor ich ja gesagt habe. Und wann wird es sein? Wenn

ich weiß, dass ich nicht nur Abenteuer für dich bin.

Und wie könnte es geschehen?

Indem du mich zum Beispiel deiner Familie vorstellst.

Sibyl, das habe ich eh vor.

Am nächsten Samstag werde ich alle versammeln.

Dann weißt du gleich, wann du ihn hineinstecken darfst.

So jung und schon so raffiniert.

Aber ich mag die frechen Kröten.

Ich steh auf und lass mich vom Rote ficken.

Nur einmal probieren, ob er überhaupt reinpasst. Er wird schon passen. Das hat

Zeit bis zum Wochenende.

Es war ja höchstens ein Zentimeter.

Du steckst schon wieder drin. Entschuldigung, ich bin so ungeschickt.

Diesmal war es wirklich ein pures Versehen.

Mal sehen, wie teuflisch du mich aufregst. So gehört sich das auch.

Schauen wir mal, was die anderen treiben.

Aha, das junge Glück kommt spitz.

Das Zuschauen scheint, dass sie sich mehr Spaß zu bringen, als das selber

machen.

Ich bin in dem Alter, wo man noch viel lernen muss und dankbar ist, wenn man

Fräulein Mutzenbacher und seine Madln beobachten darf.

Wieso hat die Ilona eigentlich ein Zimmer hergegeben?

Die Vögelkeit mit einem Gast in dessen Kutsche, hat's gesagt.

Ist es nicht fabelhaft, wie viel Neues ich heute noch dazu lernen kann?

Die dunkle da, die hat direkt einen wunderschönen Arsch. Sie will, wie

geschehrt du redest.

A Landkind, die nimmt kein Blatt vor Mund.

Ihr habt nie gedacht, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich aufzugeilen.

Wenn ich ein Mann wäre, in diesen Arsch würde ich meinen Schweif hineinbohren.

Mir ist es lieber, wenn du der Madel bleibst.

Jetzt lässt sie sich von Moritz fügeln.

Bobby, wirst du nicht neidig?

Toll, wie der Moritz sie fickt. Ich werde bald vom Zuschauen abschießen.

Sibylle, was ist los?

Ich verstehe nicht, dass du so ruhig da sitzen kannst. Ist dein Schwanz etwa

abgestorben?

Moritz Schlapp, willst du es der geilen Maus mit endlich besorgen? Du hättest

nichts dagegen.

Ich möchte ja mal aus der Nähe ficken sehen, solange ich es selbst noch nicht

mit dir mache.

Natascha, hast du Lust zu uns zu kommen?

Zeig mir, wie du einen Mann steif machst. Du willst das wirklich?

Ja, bevor ich heirate, möchte ich in diesen Sachen perfekt sein.

Los, mach ihn fertig, er ist schon ganz scharf auf dich.

Ja.

Ja. Ja.

Vielen Dank.

Ich bin... Ich freue mich auf den Einstecken.

Übrigens, Mauser, damit du siehst, wie ernst ich es meine.

Am Wochenende stelle ich dich dann meiner Familie vor.

Oh, du lieber Herrgott.

Hab keine Angst. Brauchst nicht erschrecken.

Die werden dich akzeptieren, auch wenn's kein Eichenstein bist.

Sie werden froh sein, dass sie überhaupt heiraten. Dass sie endlich mit dem

Stammhalter rechnen können.

Du glaubst, es wird alles gut?

Nix kann uns auseinanderbringen.

Ich fürchte, es kommt der Moment, wo ich dich beim Wort nehme.

Und ich bin ganz ehrlich, der erste Mann... Ich schwöre es dir, warum?

...sagenhaft.

Da kommt wer. Ist es?

Allein oder mit ihr?

Ja, es ist wer dabei. Man kann nicht viel erkennen.

Ein ländliches Madel halt.

Ein ländliches Madel?

Schrecklich! Wir wollen Gott danken, dass er geheilt ist und überhaupt

heiratet. Nicht Gott wollen wir dafür danken, sondern die Frau Lemutzenbacher.

Liebe Familie, ich stelle euch jetzt mal zukünftige vor. Und jedes Palawa, das

nicht ebenbürtig ist, könnt ihr euch sparen. Ich werde dieses Mädel heiraten

oder gar keine.

Kommst du, Schatzerl?

Das hier ist Sibyl... Ich weiß noch nicht einmal ihren Zunamen.

Wie ist die Mustern? Wie ihr selten ist hier im Zoologischen.

Das ist doch die Sissi. Ja, freilich.

Und wie sie sich hergerichtet hat.

Fing die Kunst noch mal im Fassen. Die Überraschung ist euch gelungen. Da hat's

euch ja einen sauberen Spaß ausgedacht.

Sibyl, du bist... Ja, ich bin die Sissi.

Da legst du nieder.

Ich hab geahnt, dass irgendwas Verrücktes im Schilde führt.

Hat er etwa gar nicht gewusst, mit wem er sich da einlässt? Anders wäre es

nicht gegangen.

Und was ist jetzt?

Jetzt ist er davon gerannt.

Aber ich kann Ihnen versichern, inzwischen weiß er immerhin, wie es

gemacht wird.

Ich hätte es ihm ebenso gut beibringen können.

Werte Herrschaften, etwas Schreckliches.

Der junge Herr hat sich in sein Zimmer eingeschlossen. Er wird sich doch nichts

antun. Nichts will ich.

Das steh ich nicht durch.

Bobby, dein natter Schatz wartet vor der Tür. Lass mich hinein.

Gottlob, er lebt noch.

Sissy, du hast mich schenklich hintergangen. Mach keinen Wirbel um so

einen kleinen Schwindel.

Also, merke dir ein für alle Mal Folgendes. Nichts kann uns auseinander

bringen. Ich werde Jahre brauchen, um diesen Schock zu verdauen.

Ich werde dafür sorgen, dass es schneller geht.

Was tut sie denn da mit ihm?

Sie versucht ihn zu überleben.

Braves Kinderl.

Wann besuchst du mich denn wieder, du geiler Bock? Halt, wo ich jetzt keine

Angst mehr haben muss, den Boppe bei dir zu treffen.

Na, Mami.

Jetzt kriegst zwar doch ein Kram, Tess, aber ich schwör dir, auch in der Ehe

werde ich mich nie anders benehmen als das Schankmadel vom Forstgasthaus.

Sagen das noch unsere Kinder. Ich bin nur noch sprachlos.

Ich weiß, will der Bobby euch nur beweisen, wie perfekt ich sein Nudel für

den Umgang mit Damen präpariert habe.

Sie dürfen sich nachher ihr restliches Honorar abholen.

Was ist?

Wir haben unterwegs die alten Gräfen verloren.

Danke, nein, ich will die leicht nicht sehen.

Aber du willst uns doch sehen, wie er heißer sind, dass Stammhalter produziert

werden. Ist das wahr?

Ja, dann führen Sie mich hin.

Wenn ihr euch überzeugt habt, dass der Bobby funktioniert, möchte ich gern

wissen, worauf wartet ihr noch?

Ja, worauf warten wir eigentlich?

Unter neun Monaten werden auch wir es kaum schaffen. Aber wir versprechen

euch, so fleißig wie möglich zu sein.

Ich denke, wir sollten die zwei jetzt allein lassen. Ja, ja.

Was ist denn mit dir los?

Ich will genau analysieren, mit welchen Tricks sich die Sissi den Bobby unter

den Nagel gerissen hat.

Das wird ja immer besser. Du bist wohl vom wilden Appen gebissen. Sofort kommst

du her.

So wird der Bildungshunger der Jugend mit Füßen getreten.

Raus!

Das gilt auch für dich, Ferkel.

Und die, die darf zuschauen?

Die hat's ihm schließlich beigebracht.

Als ob man euch noch was beibringen müsste.

Na, ist es nicht viel geiler, wenn man den Schwanz drin hat?

Oh ja, himmlisch.

Aber jetzt legst dich hin und lass ihn einmal stoßen. Ja, hör auf unsere

Lehrmeisterin.

Also wenn ich mir vorstelle, wie gut mich der Bobby auf dem Tisch in meinem

Salon gefögelt hat, kann ich eifersüchtig werden.

Josephine, komm, streck den Leben mir aus. Ich muss dir gleichzeitig mit der

Hand...

Das nenne ich eine Brauttaufe.

Aber für euren Erben sehe ich allerdings schwarz, wenn ihr alles nach draußen

versprüht. Ich denke, die Leute wollen das Spritzen für ihn.

Schon. Aber ihr müsst euch entscheiden, ob ihr für die Leute spritzen wollt oder

für euren Stammhalter. Um den ging es schließlich in diesem Film.

Liebe Zuschauer, ihr habt es gehört.

In Zukunft können wir euch das Wichtigste nimmer bieten.

Tja, ich hoffe, ihr habt trotzdem euren Spaß gehabt.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.