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Ist das herrlich.
Am Winter, da könntest du dich Heldenzeugen lassen. Ja, lass mich.
Jetzt können wir endlich wieder Sonnenbaden.
Ist das schön.
Da kommt mein Onkel auf. Schnell, versteckt mich. Mach mal so.
Mein Himmel. Nein.
Gott sei Dank.
Ist der komisch. Also so tat Pfarrer nun mal.
Mein Onkel ist schon ganz in Ordnung. Aber nur in der Kirche.
Ich bin nie froh, dass wir endlich in Berlin sind.
Was glaubst du, wie schnell die vorbeigehen? Sie sind ja schließlich nur
Osterserien. Na und, dafür wird es besonders schön.
Abwarten! Ich habe gehört, die französischen Männer sollen ganz schöne
Draufgänger sein. Hoffentlich weiten die uns nicht unsere Muffel.
Na, die da drüben sollen bloß nicht glauben, dass wir blöde Tauschtrampe
sind. Eben, wir sind ja auch nicht von gestern.
Was dich betrifft, bestimmt nicht. Jetzt halt mal die Luft an. Du bist auch nicht
mehr so unschuldig. Ach komm, vergiss es doch.
Den werden wir es zeigen. Mit dem machen wir die Kapuzinernummer, wenn Sie sich
dumm anstellen.
Die Kapuzinernummer? Was ist denn das? Ganz einfach.
Die Vorhaut über den Kopf ziehen.
Ich stelle dir das einmal ein Bild.
Hallo.
Grüß dich.
Grüß dich.
Na, schon reisebereit?
Quatsch, geht erst morgen los.
Euch drei in Paris, das kann ich mir gar nicht vorstellen.
Wenn die euch kommen sehen, stellen sie die Häuser rein und schließen die Türen
ab. Sehr witzig. Finde ich doch immer.
Meinst wohl, nur hier gibt es richtige Männer, hm?
Muss es denn gleich so lange sein?
So ist das halt nun mal beim Schüleraustausch. Außerdem sind wir ja
nicht ewig fort.
Und was soll ich dann inzwischen machen?
Und der Max? Und der Bertl? Auf Handbetrieb umstellen.
Da weiß ich, was geht das.
Versteht euch.
Ich vergesse, mein Onkel will euch heute Abend einladen. Zum Abschiedsfest
sozusagen.
Dein Onkel?
Der Pfarrer?
So ein Bockmist.
Dann ist es wieder nichts mit Pumms.
Seit wann lädt denn der den Hans, den Max und den Bertel ein? Das hat er doch
noch nie gemacht.
Seitdem ich ihm neulich gesagt habe, dass wir nächstes Jahr die Tanzstunde
zusammen machen. Er meint, ein dezentes, rechtzeitiges Kontaktieren würde
größeres Unheil abwenden.
Natürlich unter seiner Aufsicht. Das ist wirklich zum Kotzen.
Ihr könnt nicht absagen. Er meint es gut.
Außerdem, wenn er nicht kommt, dann ahnt er Schlimmes. Wobei er recht hat.
Aber keine Angst.
Wir kommen.
Gerne. Alles schön.
Meint nicht, wir sollten jetzt gleich nochmal in Zeit schauen?
Heute Abend können wir wahrscheinlich nur Händchen halten.
Und Becken.
Also, servus. Macht es gut. Servus.
So ein Mist. Jetzt geht nichts mehr mit dem Max und mit mir.
Ist denn das so wichtig, immer nur das eine?
Na klar. Oder warum glaubst du, gibt es zweierlei Menschen?
Ich hoffe,
ich habe dich nicht in deiner Mittagsruhe gestört.
Wo denken Sie hin, Hochwürden? Bei uns wird immer gearbeitet, auch nach dem
Essen. Was kann ich für Sie tun, Hochwürden?
Also, ich wollte deinen Sohn Max auf den heutigen Abend zu uns einladen.
Meine Nichte fährt morgen nach Paris und da habe ich mir gedacht, dass es ganz
gut wäre, wenn die Kinder noch einen harmonischen Abend verbringen würden.
Der Hans, der Bertl, die Susi und die Babs sind auch dabei.
Es wäre schön, wenn du dich deinen Sohn Max ausrichten würdest.
So gegen acht wird es sich angehen. Natürlich, Hochwürden, ich werde ihn
ausrichten. Vergelt's Gott, Lechbauer, ich danke dir. Gott behüt's dich. Auf
Wiedersehen, Hochwürden.
Max!
Mats, komm her!
Hey!
Was ist denn? Wer war denn da?
Der Pfarrer. Du sollst den Abend rüberkommen. Er gibt ein Abschiedsfecht
für die Mädchen.
Ausgerechnet der.
Dann ist der ganze Abend versaut.
Damit geht nichts mehr. Was geht nicht mehr?
Ich meine ja nur.
Also ich fahre wieder runter ins Dorf. Du kannst mitkommen, wenn du willst.
Und wer soll hier oben die Arbeit machen?
Kaum habe ich den Raum, steht er mir.
Aber ich bin ja noch anzug. Lass mich nicht ausreden.
Steht er mir.
Wir sind noch hier.
Du bist so schön.
Aber du siehst ja noch gar nichts. Ich habe ja noch alles an.
Ja, weißt, Vorfreude ist die schönste Freude.
Hey, bleib hier!
Jetzt kommt er.
Da steck ich ihn doch einfach rein.
Oh, Papst.
Ist das gut.
Auf dein Loch stehe ich halt.
Und ich hab deinen schon.
Das ist doch geil.
Ja, ich wollte geradezu.
Wieso? Ich habe aber erst letzte Woche für die neue Order gespendet.
Es geht um keine Spende, es geht um deinen Wert. Ah, so, dann bin ich sehr
beruhigt.
Der Bertl, hat er was ausgefressen? Aber nein, meine Nächte Rene fährt doch
morgen mit der Babsi und der Susi nach Paris.
Schüleraustausch zur Vervollständigung der Sprachkenntnisse, wie man so sagt.
Also da wollte ich den Bertl auf den heutigen Abend zu mir bitten, zur
Abschiedsfeier sozusagen.
Bertl, komm mal her, der Herr Pfarrer will mit dir sprechen.
Ja. Er wird sich bestimmt freuen. Das wollen wir hoffen, ja.
Ja, ja, ja.
Ah, grüß Gott, wo wurden wir? Grüß dich Gott, Bertl. Irene und ich würden uns
freuen, wenn du heute Abend zu uns kommen würdest.
Oh je.
Was ist, freut dich das gar nicht? Doch, ja, das habe ich befürchtet. Ich meine,
ich habe schon befürchtet, dass es nicht geht. Doch, es geht. Das wird bestimmt
ein Abend, der uns alle aufbauen wird.
Und so trinken wir im Namen des Herrn und auf den heutigen Abend und auf die
große Reise unserer Mädchen.
Möge sie lehrreich und erfolgreich sein und dass niemanden Schaden an seiner
Seele nehmen möge.
Prost. Prost.
Ein guter Tropfen. Ist das der Messweinhof würden?
Du sagst es, du sagst es. Der Herr würde es nicht gerne sehen, wenn wir in seinem
Namen verpanschten Rebensaft saufen würden.
Langsam, Reni, langsam. Der Abend hat erst begonnen.
Keine Angst, Hochwürden. Die Burschen hier werden dem Wein wohl nicht so sehr
zusprechen. Das sind doch typisch bayrische Biertrinker.
Was du eine Ahnung. Ja,
der Alkohol ist ein böser Feind des Menschen.
Ja,
ein böser Feind.
Richtig, Hochwürden. Deshalb muss er auch vernichtet werden.
Es tut mir leid, wenn ich störe.
Aber wenn der Pfarrer einen Moment Zeit hat, ich kann den Opferstock nicht
leeren.
Er klemmt. So?
Was? Der Opferstock klemmt?
Ich bin gleich zurück, um Gottes Willen.
Unterhaltet euch inzwischen, meine Kinder.
Kommt mit schon.
Schade um den Abend.
Nichts ist mit der Penne.
Aber Max, ich komme doch bald zurück.
Sicher. Aber heute bin ich auf dich spitz.
Du nicht?
Nun ja, aber wir sind nun halt mal im Pfarrhaus.
Ein Keuscherabend wird auch mal gut.
Du hast gut reden. Du hast ja heute schon mal. Eben. Bist wohl neidisch,
was?
Hört auf zu streiten. Beruhigt euch. Der Abend ist bald gerettet.
Schenkt dem Pfarrer Wein ein.
Du denn da? Was ist das? Was wird das schon sein, mein Schatz?
Keine Sorge, ein völlig unschädliches Mittelchen. Mit Wein vermischt wird
Hubert in kurzer Zeit alles doppelt sehen und nur noch das Bedürfnis haben
zu schlafen. Du meinst, das haut ihn um?
Völlig. Und morgen wird ihm nichts fehlen, außer einem Brummschädel.
Großartig. Allein der Gedanke daran strafft mir den Hosenladen.
Also ich finde das unfair.
Ich nicht.
Ist nur gerecht. Du fährst nach Paris, also will ich heute Abend noch deine
Anwesenheit genießen.
So, alles in Ordnung.
Opferstuck entleert, es klemmt nicht mehr.
Auf euer aller Wohl.
Prost.
Ah, das war eine Wohltat.
Lass ruhig, ich schenke mir selber ein.
Du solltest nicht so viel trinken, Onkel.
Ich bitte dich.
Jeder soll heute Abend auf seine Kosten kommen.
Da hat er auch wieder recht.
Eine Wohltat.
Was für eine Wohltat der Herr uns mit diesem Saft beschert hat.
Schenkt ein, dass Glück liegt im Wein.
Zweifel. Schließlich bin ich der Sohn eines Apothekers.
Tut mir leid.
Komm mit. Ich weiß ein herrliches
Plätzchen. Heute Abend bin ich romantisch.
Deine Veranlagung kenne ich.
Das fühlt sich gut an.
Ich glaube, der Abend wird doch noch interessant.
Man soll eben den Tag nicht vor dem Beischlaf loben.
Aber doch nicht hier.
Na schön, dann komm mit.
Ist es auch nicht gefährlich?
Quatsch, du siehst doch, dass er fest schläft.
Gefährlich wäre es nur, wenn du die Pille nicht genommen hättest.
Also komm mit.
Und wir, was machen wir?
Ich kann nicht aus dem Zimmer. Stell dir vor, wenn er aufwacht. Dann machen wir
es hier.
Ach, bist du verrückt? Nein, nur wild auf dich.
Ich glaube, das Nachttischchen zusammenhauen.
Zieh dich aus.
Das geht nicht, wenn jemand kommt.
weil ich jeden Morgen Kauderbach kaue.
Herr Krutzi, Türke noch einmal, welcher damische Hund hat denn jetzt den
Messwein geklaut?
Wirklich, ein ausgezeichneter Tropfen.
Ah, was für ein herrlicher Abend.
ausgezeichnete tropfen was für ein herrlicher abend
aber
klar
doch im haus und einem fahrrad nicht gefehlt das macht mir richtig heiß
Ja.
Und wie gut man das tut.
Die gültigen Sterlein prangen, die Babsitzen auf meiner Stangen.
Der Spiegel.
Dass mir keiner den Stock anfasst. Ich meine den Opferstock.
Auch nicht den Beutel. Den kriegen den Beutel.
Anstand und Sitte müssen gewahrt bleiben.
Grauen, ob es noch grauen würde.
Lass dich nicht sterben. Fühl dich hier wie zu Hause.
Ich komme gleich wieder.
Bin gleich wieder zurück.
Du bist so stark.
Klar, meine Spritze ist in Ordnung. Schließlich bin ich bei der Freiwilligen
Feuerwehr.
Nichts ist gut gegen Tiefläuse.
Der Hammer ist immer noch da. Nichts jetzt, wo der Pfarrer kommt. Dann nimm
ihn halt in den Mund. Dann kannst du wenigstens nicht mehr reden.
Entweder bin ich besoffen oder die Wege des Herrn sind unerforscht.
Nicht mit den Tränen.
Was ist das?
Wo bin ich?
Redig, Susi, ich halte nicht mehr aus.
Der Schrank?
Gloria, jetzt packen wir es noch.
Gloria, der Schrank?
Ein Wunder ist geschehen, der Schrank spricht. Ein Wunder, ich habe es immer
schon gesagt.
Der Schrank ist nicht aus Fürstenfeldbruck, der ist aus Kloster
Erdtal. Ich muss in die Kirche.
Ein Wunder ist geschehen, ein Wunder.
Wunder, dass ich mir nicht die Pfeifen verdaut habe.
Sei still und weiter.
nicht mehr sehen. Der haut sich irgendwo hin und schläft.
Oh Reni, du hast wunderbare
Brüste.
So schön und griffig.
Oh Bertl, es ist immer wieder schön mit dir.
Dass es mir gleich kommt.
Trink einen Schluck Messwein, dann dauert es noch eine Weile.
Geht nicht, der ist aus.
Du bist so herrlich eng, Reni. Das mag ich so.
Bertl, mir wird es ganz komisch. Das ist nur der Orgasmus.
Du bist so herrlich eng, Reni.
Das mag ich so.
Oh, Bertl, mir wird es ganz kurz. Das ist nur der Orgasmus.
Dann kommt der Zug.
Ich freue mich schon drauf.
Dankeschön. Ich muss mir mal den Koffer rauchen.
Ja. Dankeschön.
Pass auf dich auf. Ja, du auch. Ich schreibe dir.
Und vergiss nicht, deine Briefmarke drauf zu kleben.
Also, euren Namen kann ich nicht aussprechen.
Ich sage einfach ganz kurz Renate, dann Bobby.
Einverstanden? Danke.
So, Kinder, und jetzt, glaube ich, werde ich euch in euer Quartier am besten
bringen. Ja, wir zeigen, anschließend zeige ich euch Paris.
Paris ist eine schöne Stadt in jeder Beziehung. Für die Liebe, für das
Vergnügen, überall.
Und wie ist es in Bayern bei euch? Ich war doch nur da.
Paris, wie gefällt euch?
Schön.
Meine Frau Maria und meine Tochter Chantal werden sich bestimmt freuen,
euch kennenzulernen. Sie sind ganz begierig darauf.
Also, ich schlage vor, dass wir heute Abend gleich einmal einen großen Bummel
durch Paris machen.
Ja,
das ist eine Brasserie. In der bin ich sehr oft.
Also, ich finde auch Herr Dirndl, oder wie er dazu sagt, sehr süß. Aber ihr
solltet doch hier in Paris nach der Pariser Mode gekleidet sein. Oh, das ist
ja schön. Ja, in Paris gibt es sehr viele geschätzte Verkleider. Und ich bin
sicher, dass wir etwas Passendes für euch finden werden.
Kommt, wir gehen hier hinein.
Das ist ein tolles Geschäft.
Guten Tag.
Kommt, kommt, kommt.
Schön, Sie wieder zu sehen. Zeigen Sie den Namen doch mal, was man zur Zeit in
Paris... Ah, sehr gut.
Meine Damen, bitte weg. Wir führen nur allererste Qualität.
Das hier wäre, Mademoiselle, prächtig zu sehen. Wie Sie wünschen.
Das hier ist wirklich auch sehr schön.
Nehmen Sie doch einfach beide mit. Sie können anprobieren, solange Sie wollen.
Bitte, Mademoiselle, hier.
Lass mal sehen.
Und welches sehen Sie gerne?
So.
Wie wäre es denn damit?
Oh ja, super, das wäre wunderbar. Ganz meine Meinung.
Wollen Sie es anprobieren?
Ja, gerne.
Was ist mit Ihnen?
Sie brauchen nicht so schüchtern zu sein. Geld spielt überhaupt keine Rolle.
Also, ich weiß wirklich nicht. Einen Moment, Mademoiselle, einen Moment.
Hier ist unser bestes Stück. Ein ganz exklusives Modell. Ja, das ist schön.
Und das da? Aber selbstverständlich, Mademoiselle. Ich ziehe einfach beide
an. Geht das? Bitte nachreden.
Dankeschön.
Oh, lala.
Auf dieser Sphage-Stelle.
Ja.
Schaut mal, was ich mir ausgesucht habe. Ich bin gespannt, wie mir das steht.
Am liebsten würde ich alles anprobieren. Oder alles mitnehmen.
Ja, das ist eine gute Idee.
Ist es in Paris üblich?
Ich meine, dass der Verkäufer dabei ist.
Aber selbstverständlich, Mademoiselle. Wüssten Sie das nicht? Wir sind eine
Weltstadt. Ach so, Sie müssen wissen, ich komme aus Bayern.
Ah, wirklich?
Ich habe gehört, da soll es eben nicht geben.
Oh, habt ihr das gehört?
Apropos Milch, sehr schön, wirklich sehr schön.
Oh, was haben wir denn da Hübsches? Was für schöne Äpfelchen.
Ja, sehr nett.
Ich meine natürlich hinein in die Ärmelchen.
Oh, zauberhaft. Man muss sie ganz hinreißen. Ja, so.
Kille, Kille, Kille.
Ja, prächtig, ganz prächtig. Wie haben Sie das alles her, meine Liebe? Sehr
schön. Très bien.
Nicht doch alles einfach.
Solche Dinge muss man zeigen, also wirklich ganz entzückend. Ja.
Ja, darf ich Ihnen behilflich sein?
Gerne doch, komm.
Jetzt fest und grüß dich.
Einen Moment.
Mademoiselle, einen Moment. So, was kann ich für Sie tun?
Hallo.
Ja, ist das nicht schön?
Würden Sie mir bitte zumachen?
Aber gerne doch.
Oh, ich habe gesagt zumachen. Zumachen oder aufmachen, Mademoiselle, das bleibt
doch alles gleich.
Ja.
Nur noch ein kleines Küsschen.
Oh, nein.
Ist das ein Service?
Das war vielleicht ein Fehler, diese nette Mädchen hierher zu bringen.
Das gehört uns zum Kundendienst.
Ist im Kreis inbegriffen.
Oh, was kommt denn da zum Vorschein?
Runter mit dem Höschen.
Beste Qualität, knackig und frisch.
Ja, und jetzt zu Ihnen, Mademoiselle.
Oh, was für ein Geruch.
Fleur de Marcos.
Kein Furcht, Mademoiselle. Genießen Sie eine talentierte Pariser Zunge. Ja.
Und hoch, ja. So, ja. Wo haben wir es denn? Ja, da ist es ja.
Ja, der untere Kundin soll befriedigt das Geschäft verlassen. Ja.
Jetzt reicht es mir aber langsam.
Ah,
endlich.
Zauberhaft, ganz zauberhaft. Wirklich.
Sehr schick. Sehr, sehr schick.
Gefallen Ihnen die Damen? Kann man wohl sagen. Wirklich hübsche Mädchen. Aber
machen Sie das Ganze nicht zu teuer.
Keine Angst, Monsieur. Es war mir ein besonderes Vergnügen.
Also, was kostet der Spaß?
Sagen wir 600 Fonds, weil es mir so viel Vergnügen bereitet hat.
Sie sollten öfter mit den Damen herkommen, Monsieur. Es lohnt sich in
jeder Beziehung. Wirklich. Glauben Sie mir.
100 Fonds.
600.
So, hier 600 Fonds.
Danke, Monsieur.
Besten Dank, Monsieur.
Auf Wiedersehen, Monsieur.
Und grüßen Sie Ihre Frau Gemahlin. Und genießen Sie Paris, die Stadt der Liebe.
Wiedersehen.
Hier sind sie, Marie.
Wirklich ganz nette Mädchen.
Babette, Suzanne, Renate.
Wirklich sehr nett. Herzlich willkommen.
Ich hoffe, ihr werdet euch hier wie zu Hause fühlen. Ich heiße Marie.
Nennt mich auch ruhig so.
Pierre, komm her.
Wie gefallen dir die Mädchen in ihren neuen Kleidern?
Todschick, finde ich.
Na bitte.
Aber das war doch nicht dein Geschmack.
Nein, der des Verkäufers. Ah, da ist der Chantal.
Das ist Babel, Renate, Susanne.
Aber nun wollen wir euch erstmal eure Zimmer zeigen.
Einen Augenblick noch.
Gefall ich dir, Pierre?
Ja, sehr.
Einen herzlichen Gruß aus München. Ich danke dir sehr herzlich, Renate.
Das hier ist dein Zimmer, Renate.
Pierre, nimm doch das Gepäck von Renate.
Und ihr wohnt oben im ersten Stock.
Jedes Zimmer hat Telefon. Ihr könnt euch also im Bett noch miteinander
unterhalten. Sehr schön, danke.
Wirklich hübsche Mädchen. Fast zu hübsch.
Was für ein wunderschöner Morgen.
Eine Aussicht ist das hier.
Ach, ich liebe Paris.
Hallo? Ich bin's, Reni.
Dass du schon auf bist.
Hör mal, an so einem wunderschönen Morgen will ich Paris doch nicht
verschlafen. Du hast recht. In Paris, da darf man nicht verschlafen, sondern man
muss schlafen.
Ich auch. Und toll geträumt.
Kann ich mir schon denken was.
Also, ich fühle mich ja richtig wohl. Die Leute sind so nett. Und Rupert ist
einfach spitze.
Das kann man wohl sagen.
Ich freue mich schon so auf die Stadtrundfahrt.
Ob wir wohl auch den Einzelturm hochfahren?
Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir hier sind.
Du kannst eben auf Scheldnug umstellen.
Bei mir ist das anders.
Klar, hast du ja schon gestern Robert schöner aufgemacht. Ja, er hat seine
direkte Art.
Willst du Susi anrufen? Sie schläft bestimmt noch.
Mach du es lieber.
Ich habe jetzt keine Zeit.
Wir sehen uns ja gleich.
Okay, mach's gut.
Bin schon dabei.
Und wenn Marie das entdeckt? Nicht möglich, sie ist Frühstück einkaufen
gegangen.
So kleines, geiles, bayerisches Mädchen.
leute sich nicht geweckt habe ich glaube du musst aufstehen ich höre bereitet die
familie das frühstück vor also bis gleich zu sehen was macht denn du schon
so früh auf den beinen mittwochs gehen wir mit der gruppe schwimmen wichtig
weil für den bus
Hier ist besetzt. Ich habe vergessen abzuschließen.
Wir können doch auch zusammen baden. Das geht nicht. Das ist völlig
ausgeschlossen. Aber warum denn nicht?
Weil ich bade immer nur allein. Schon aus Prinzip.
So, aus Prinzip.
Das ist ja interessant.
Bitte, Renate, lass das.
Gefällt es dir nicht?
Wenn du es nicht lässt, tauche ich unter.
Armer Pierre.
Also ich möchte nicht schuld sein, wenn du ersäufst.
Guten Morgen, mein Kind. Hier ist das Frühstück.
Ein nettes Männchen, sag ich. Was machst du denn hier? Geh wieder frühstücken.
Dieser alte Esel will immer einen Blick aus. Ich glaube, in dieser Beziehung
sind alle gleich.
Da hast du recht.
Untertitelung des ZDF,
2020
Vielen Dank.
War das ein schöner Tag.
Paris ist so herrlich.
Du brauchst dich nicht zu genieren. Ich sehe sowas gerne.
Darf ich mich zu dir legen?
Amen.
dass dir vergeht, andere zu belauschen, du geiler Wüstlingspanner. Aber ich habe
doch gar nichts gesehen.
Dein Glück. Aber tief hast du dir in der Wand geholt. Jetzt wird gegessen.
Aber Marie, doch nicht jetzt.
Genau jetzt wird gearbeitet.
Weißt du, ich bin ein bisschen müde eigentlich.
Lass doch.
Verschiebe es auf morgen.
Jetzt macht es mir plötzlich Spaß.
Tiefe. Du warst ein herrliches Loch.
Ich fick dich so gerne, du.
Ja, Zickus, mit deinem geilen Schwanz.
Ja. Ja.
Ja.
Ja. Ja. Ja.
Ich,
ja, ich, ich, ja.
Was sie wohl gerade machen wird, bestimmt schläft sie schon.
Klar, fragt sich nur gegen wen.
Rede nicht so von der Reni, sonst fällt der Watschenbaum um.
Die Reni ist ein saubernes Gänse. Ja, wenn sie gewaschen ist.
Warum regt ihr euch eigentlich auf?
Sie genießen das Leben in Paris.
Und recht haben sie.
In diesem Nest hier ist ja nichts los.
Warum sollen sie dort nicht nehmen, was kommt?
Das ist jedenfalls meine Meinung.
Na, hör mal, Hans, das gehört dich aber nicht. Wir sind hier anständige Leute.
Nur, weil wir keine Gelegenheit haben.
Wie oft haben wir schon unsere Pfeifen nach München eingetragen?
Was mich anbelangt, nur einmal.
Und gleich habe ich zwei Dinge weggehabt.
Mein ganzes Geld und den Tripper.
Dein Stern? Ja.
dass die Franzosen so gute Liebhaber sind, dann sehen wir vielleicht nachher
schlecht aus, wenn sie zurückkommen.
So ein besoffener, damischer Hund.
Was soll das Geschwätz?
Unsere Schwänze sind genauso so hart wie denen hier da drüben.
Und bei den Dirndln ist es genau dasselbe wie bei uns.
Wenn er dringelt, ist es wie zu Hause.
Wenn sie nur schon wieder da wären.
Das Onanieren bringt's auch nicht. Du bist ein Knutsch, Heini.
Es sind ja bloß noch drei Tage.
Dann hab ich gespart.
Bestimmt nicht Geld.
Feierabend, Ferstund.
Trinkt's aus.
Ihr habt sowieso schon Knur.
Sowas von unfreundlich.
Das schmeckt aber scheißlich.
Ist dein Bier schlecht geworden?
Nein, du hast noch zu viel gesoffen.
Holen los, Bier!
Auf geht's!
Ich sag dir was.
Du kannst mir gar nichts sagen.
Ich weiß alles.
Zusammen!
Das ist recht.
Ich habe einen Druck auf der Blasen. Ich auch.
Wenn
sie
wieder da ist, ich werde es ihr schon zeigen, wie man bei uns pumpt. Und dann
werde ich sie heiraten.
Sie kriegen einen Glas Milch.
Brauchst du doch nicht gleich eine ganze Kuh zu kaufen. Sehr richtig.
Du
kannst
ihn beuteln, kannst ihn stoßen, der letzte Tropfen geht immer in die Hose.
Ein starker Verkehr heute Abend. Ja, das stimmt. In Paris ist wirklich starker
Verkehr.
So, Champagner zur Feier des Tages.
Ja.
Hallo.
Gebt eure Gläs.
So, ja.
Wo ist mein Glas?
Dankeschön. Ich habe noch keinen. Ja.
Eigentlich schade, dass Marie nicht mitgekommen ist. Sie mag solche Lokale
nicht. Zum Glück. Jeder sollte nach seiner Art glücklich werden.
Wollen wir auf den heutigen Abend ansturzen, ja?
Und auf unsere hübschen Gäste aus Deutschland.
Zum Wohl, trinken Sie nicht?
Darf ich Sie mal einen Tanz bitten?
Ich weiß nicht, ob ich das tanzen kann. Ich mache nämlich erst nächstes Jahr die
Tanzstunde.
Das geht schon.
Einfach bewegen. Und wenn es langsam wird, dann werde ich Sie führen.
Kommen Sie.
Ganz außergefremdlich. Sie meinen doch, ich erlebe den Champagner?
Ja,
den auch.
Ich trinke auf Euer aller Wohl.
Ja, das tue ich. Der Champagner schmeckt doch hoffentlich.
Schön trinken.
Einfach riesig. So was gibt es bei uns verhandelt. Da haben wir andere Dinge.
Kirschen, Kühe, Käse.
Wollen wir auch tanzen, Susanne?
Was, du und ich? Ja, klar, warum nicht? Hier in Paris kümmert es doch niemand.
Oder bist du feige?
Bestimmt nicht. Also los.
Was ist mit Ihnen, Robert?
Tanzen Sie denn nicht?
Wo denken Sie hin, Renate? Das überlasse ich der Jugend.
Los Pierre, sei Kavalier und fordere Renate auf. Kann ich bitten?
Ja, gern.
Herrsche, hab ich Sehnsucht.
Du solltest aufhören.
Aber ich habe doch eben erst angefangen. Wenn uns jemand beobachtet, kommt er auf
seine Kosten.
Es zwickt. Nicht zwickt.
Es zwickt doch.
Natürlich zwickt es.
Du bist eben ein empfindliches Kerlchen. Bin ich überhaupt nicht.
Das musst du erst beweisen.
Ja, ja.
Toll.
Es zwickt.
Ich habe zarte, weiche Lippen. Aber Zähne.
Komm, lass uns mal die Stellung messen.
Ist das herrlich.
Ja, das ist gut.
Ja, das ist gut.
Ja,
das ist gut.
Am geilsten ist es von hinten.
Fick mich du. Ja.
Stoß mich. Ja.
Scham in die Hand. Ja.
Ja, ja.
Ja, ja, ja.
Was?
Ja, kann man sich.
Zum Wohl.
Ein aufgezeichneter Champagner.
Denkst du an deinen Hand?
Wie kommst du denn darauf? Tess, hier steht sie noch weit weg.
Nette Mädchen. Findest du nicht auch, meine Liebe? Und morgen fahren sie weg.
Die Tage sind viel zu schnell vergangen.
Ja, leider. Aber ich habe sie genossen.
Ich auch. Mit Champagner.
Ich werde jetzt öfters ein gewisses Lokal frequentieren müssen.
Was meinst du denn? Oh, nichts, nichts, nichts. Du würdest es doch nicht
verstehen, meine Liebe.
Liebe Babette, liebe Susanne, liebe Renate. Am Ende eures Aufenthalts hier
bei uns in Paris möchte ich mich herzlich bedanken.
Ihr habt uns alle viel Freude gemacht, uns viel geschenkt. Und wir hoffen, dass
ihr ebenso zufrieden seid.
Und viele gute Eindrücke mit nach Hause nimmt. Zum Abschied habe ich noch einen
ganz besonderen Wunsch. Einen Striptease à la Bayern. Ich weiß, es ist
ungewöhnlich, aber enttäuscht uns nicht, ihr Lieben. Denn im deutsch
-französischen Freundschaftsvertrag steht der Austausch von Kultur oben an.
Meine Frau, mein Sohn Pierre und meine Tochter Chantal und auch ich, wir sind
der Meinung, dass nur auf dieser Basis alle Grenzen und Schwellen fallen
können.
Servus Bayern.
Also wollen wir?
Striptease? Wie im Dirndl?
Na, warum denn nicht?
Ist mal was Neues. Bei dem Kulturaustausch sollen Ihnen die Augen
überlaufen. Also los geht's. Genau.
Herr Klachmann, ganz entzückende Mädchen.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Untertitelung.
BR 2018
Geiler Hamster.
Du bist da.
Das gefällt mir.
Prost, ich liebe...
Jetzt liegt es auf mich.
Vater!
Das ist die Gefahr. Das ist die Gefahr.
als er wieder da bin.
Warum fahren wir hoch zur Hütte? Weil wir da das erste Mal... Du weißt schon,
wir wollen euch gleich wieder in die richtige Umgebung einführen.
Nix da. Du weißt jetzt auch, bis wir oben sind.
Du hast leicht reden, Susi. Ich bin hier trocken rumgesessen und du, wer weiß,
was du in Paris gemacht hast.
Ich hab gar nichts gemacht. Ich hab machen lassen.
Du bist vielleicht ein Stirn, der heute Morgen erst angekommen ist.
Und jetzt schon wieder munter wie ein Fisch im Wasser.
Wart ab, bis wir erst auf unserer Hütte sind.
Und vergesst eure Jacken nicht. Dort oben ist es noch sackrig kalt.
Wie war es da drüben? Ich meine, was habt ihr gemacht?
Den deutsch-französischen Kulturaustausch gepflegt.
Also nun sag schon, wie sind die französischen Männer?
Ja, Mai, was willst du denn hören?
Ja, das heißt, sie sind in der Art, im Wesen, im Kopf und natürlich unten
damisches Weib. Ja, was soll ich denn sagen, Hans?
Heißt, wenn du ihn drin hast, ist es wie daheim. Wie ich es gesagt habe.
Und die waren alle anständig? Alle?
Alle. So, Enkel.
Sonst wäre es jetzt nichts mit der Völkerverständigung.
Verstanden haben wir uns schon gut.
Und? Ist Paris nun die Stadt der Liebe?
Woher soll denn ihr das wissen, Bertl?
Dafür warst du kurz.
Das war mal zu eng.
Ich habe das Gefühl, du bist ein bisschen weit geworden dort unten.
Aber Bertl, hast du noch nie was davon gehört?
Eine jede Reise erweitert.
So und so.
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