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Ich glaube, das ist heute Nacht unser Hotel.
Was ist das denn?
Mann, das sieht aus wie ein richtiges Stier.
Na ja, wie es uns geführt. Zwei Aschenbutter, die auf ihren Prinzen
warten.
War der erste Tag unseres Urlaubs nicht einfach himmlisch? Für mich ein gutes
Zeichen. Und ich freue mich, dass du dich wohlfühlst. Dank deiner Wenigkeit
dieses Jahr bin ich so pleite, ich hätte keinen Urlaub machen können. Glaubst du
etwa ich?
Aber du musst dich dafür bei Ugo bedanken. Er braucht mich unbedingt in
seiner Nähe. Er verbringt mit Frau und Tochter seine Ferien auf dem Land. Toll,
was?
Darum spendiert er uns eine Übernachtung in diesem super Hotel. Morgen können wir
mit dem ersten Bus zu ihm fahren. Ich spendiere uns dafür eine Flasche
Champagner. Schick. Als Revanche.
Herein.
Guten Abend, meine Herrschaften.
Oh, ich meine, meine Damen, ich bringe die bestellte Flasche Champagner.
Ach, möchten Sie, dass ich sie aufmache?
Ja, das wäre sehr liebenswert. Wir haben Durst. Können Sie uns gleich einen
Schluck einschenken, bitte? Sehr gern, gnädige Frau. Kommt sofort.
Tja, das nennt man Luxus. Ist es nicht schön, bedient zu werden?
Ist das nicht ein herrlicher Klang? Ich finde, nichts macht mehr Stimmung als
der Knall des Korkens einer Champagnerflasche.
Es wird nur von der perlenden Musik des Champagners übertrumpft, wenn er
eingeschenkt wird.
So, bitteschön, Champagner.
Oh, pardon.
Nur schade um den Tropfen.
Hier müssen Sie trockentupfen.
Trockentupfen, ja, bitte.
Die Stelle ist etwas höher.
Naja, vielen Dank.
Wirklich, Sie tupfen sehr gut. Vielen Dank, auf Wiedersehen.
Sie erlauben, dass ich das hier für Sie aufhebe? Ja, bitte.
Bitte, bitte schön. Auf Wiedersehen.
Oh, das war herrlich. Auf dein Wohl.
Du bist ein richtiges... Der arme Kerl, du hast ihm völlig den Kopf verdreht.
Eigentlich dumm, denn ich wollte nichts von ihm.
Ich will nur meinen Ugo.
Er ist wie ein Gott als Liebhaber.
Glaub's mir. Das will ich dir nur so gerne glauben, aber... Tja, ich wage zu
sagen, dass es in der Liebe einiges gibt, was nicht einmal ein ausgekochtes
Weib wie du kennt.
Sag mal, was soll das heißen?
Es ist nicht nötig, ein Mann zu sein, um wie ein Gott zu bumsen.
Die Liebe ist ja nicht nur eine Frage von Sex, sondern von Gefühlen, von Herz.
Wenn du mich magst, genauso sehr wie ich dich, dann erlebst du ein Gleiches.
Dann werde ich dich lieben, und zwar wie eine Göttin. Aber, tja, ich weiß nicht.
Warum denn nicht?
Dann komm.
Oh!
Weißt du was?
Ich habe nicht das Gefühl, ich hätte Hugo betrogen.
Weil du nicht mit einem anderen Mann geschlafen hast.
Stimmt, ja.
Und es ist auch ein Kerl in den besten Jahren. Das ist anders.
Kann sein, aber ich stehe nur auf jüngere Männer. Ich rufe jetzt Pierre in
Paris an.
Wohin gehst du?
Ich werde unten von der Zelle aus telefonieren. Es ist billiger. Nach der
Geldverschwendung in Zürich müssen wir sparen.
Okay, währenddessen sage ich Hugo Bescheid, dass ich hier bin. Und wenn
seine Frau dran ist? Tja.
Ich sage, ich bin seine Sekretärin und rufe von seinem Büro an. Diese
verheirateten Kerle, sie wenden alle dieselben Tricks an.
Hallo?
Monsieur Hugo Ferlande, bitte.
Aha, er ist nicht zu Hause.
Sind Sie seine Tochter?
Einen schönen guten Tag.
Ja, richten Sie ihm aus, sein Büro hätte angerufen, um ihm zu sagen, dass die
Sendung, auf die er gewartet hat, da ist.
Vielen Dank. Auf Wiedersehen, Mademoiselle.
Auf Wiedersehen, Mademoiselle.
Und sagen Sie bitte Ihrem süßen Papa, dass die Sendung im Hotel gelandet ist
und auf ihn wartet.
Die Sendung wird dort warten.
Und sie wird sich duschen und sich bemühen, sich so hübsch wie möglich zu
machen und vor allem sich einparfümieren.
Beatrice! Beatrice!
Alan!
Schön, dass du endlich da bist.
Alan, du bist verrückt, aber ich liebe dich.
Heute Morgen hast du mich lange auf dich warten lassen. Hast du mich etwa mit
deinem Mann bedroht?
Weißt du, er denkt überhaupt nie an so etwas.
Heute Morgen hat er einfach lange geschlafen. Er ist spät ins Dorf
gefahren. Und Brigitte hat beim Frühstück getrödelt.
Und du lässt mich hier vor Sehnsucht beinahe sterben. Ich sehe dich am
Vormittag nur eine kleine Sekunde. Und ich möchte sie nicht noch kürzen.
Schatz, wenn du weg bist, bleibt mir nur noch ein ganzer Nachmittag. Und eine
lange Nacht voll Erwarten.
Es tut mir leid, Liebling. Ich werde dich keinen Moment mehr warten lassen.
Ja.
Hallo? Hier ist Laura.
Ja, ich bin's. Die Schwester?
Ja, phänomenal.
Anstandsdame für Chloe.
Genau.
Es ist nicht zu fassen.
Stell dir vor, der Typ soll schon 40 sein.
Du hast recht, lass sie machen, was sie will. Ich würde mich hier bestimmt nicht
langweilen. Verlass dich drauf.
Aber das ist nicht mein Problem.
Für mich ist es Urlaub, das ist alles.
Aber ich bitte dich, alle Männer, die über 30 Jahre alt sind, lassen mich
völlig kalt.
Ja, ausnahmslos.
Was sagst du?
Und außerdem, mein Liebling, interessiert mich kein anderer Mann.
Ich liebe ja nur dich.
Und ich begehre auch nur dich.
Aber ja, Schatz, es wäre sicher alles noch viel schöner, wenn du hier wärst.
Die Tage hier sind lang, sie gehen jedoch schnell vorbei.
Ich freue mich wie irrsinnig darauf, dich wiederzusehen.
Das hoffe ich doch sehr.
Ich auch. Ich verspreche dir, dass ich ganz brav sein werde.
Also bis bald, mein Schatz.
Ich rufe heute Abend nochmal an.
Viele Küsschen.
So was.
Da halte ich Chloe einen Vortrag über edle Gefühle und schon lasse ich mich
mit dem ersten Mann ein, den ich sehe.
Und der war auch nicht gerade der jüngste.
Na, schon wieder da?
Wie lange denn?
Hast du mich nicht gehört?
Nein, wieso? Ich war im Bad.
Ich hab nur so gefragt.
Was ist mit dir?
Mir geht es fantastisch. Ich fühle mich ganz herrlich. Ach, na sowas. Wenn er
schon per Telefon so auf dich wirkt, dann würde ich gern dabei sein, wenn du
ihn siehst.
Was soll denn das?
Was machen Sie da?
Sind Sie denn hier ganz allein?
Ja, ich meine nein. Das heißt, ich bin allein im Moment.
Könnten Sie mir einen Gefallen tun? Jemand verfolgt mich.
Bitte tun Sie so, als wären wir gut bekannt, ja?
Aber warum werden Sie verfolgt?
Weil ich zwei Kilometer von hier eine Panne gehabt habe.
Und auf dem Wege ins Dorf, um Hilfe zu holen, hat mich ein Bauer beim
Obstklauen erwischt.
Jetzt will der Kerl mich aufspießen.
Und wie gut sollen wir uns eigentlich kennen?
Ich weiß nicht, was sagt man da?
Wir könnten sagen, wir sind verlobt zum Beispiel.
Dass wir verlobt sind?
Ja.
Also, Liebling, ich bin Jean.
Ach, verzeih mir, Liebling, ich dachte, wir wären allein. Bitte entschuldigen
Sie, Mademoiselle Brigitte.
Liefer ein Vagabund hier vorbei.
Der Bursche hat einen roten Blouson an.
Hä? Was hat der Schlimmes getan, lieber Gustav? Das geht uns überhaupt nichts
an, Schatz. Guten Morgen, lieber Gustav. Ich bin Brigitts Verlobter. Hier war
alles ganz ruhig. Um ehrlich zu sein, wie Sie sehen, wir haben nicht darauf
geachtet, was sich um uns herum tut.
Natürlich, ich verstehe. Entschuldigen Sie und meine Glückwünsche.
Schönen Tag.
Das ist nicht mehr nötig, er geht weg. Hör mal, der hat Lunte gerochen. Ich
wette, der dreht sich auf Verdacht nochmal um.
Ja, Mama, ich komme schon.
Verschwicken Sie schnell.
Das ist meine Mutter. Wenn sie mit Gustav spricht, dann frage ich mich, wie
ich ihr erklären soll, dass ich zehn Minuten lang verlobt war.
In der Kürze liegt die Würze. Ach, nimm meinen Blouson mit auf den Zimmer. Sind
Sie denn verrückt? Meine Eltern flippen aus, wenn sie das erfahren.
Das kriege ich schon hin. Mach dir keine Sorgen. Auf Wiedersehen und vielen Dank.
Übrigens, du kannst wunderbar küssen.
Sag mal, Brigitte.
Hast du deinen Vater gesehen? Wie bitte? Ich meine, ich weiß es nicht. Was redest
du da? Hast du meine Frage nicht verstanden? Ach, ich räume jetzt die
Terrasse auf. Ich habe meine Sachen rumliegen lassen.
Wo ist dein Vater? Er ist nicht auf der Terrasse. Sag mal, hast du heute was
getrunken? Poplar!
Was hat sie denn? Schlechte Laune oder was? Was weiß ich.
Schönen Morgen gehabt.
Vielen Dank. Wie war es bei dir im Dorf?
Danke. Ich habe einen Mordshunger bekommen.
Brauchst nichts zu sagen. Den habe ich auch. Das macht die Landluft. Die macht
sehr hungrig.
Landluft? Ja, ja, daran liegt es.
Ja, daher der Hunger.
Ah, Papa, heute Morgen hat dein Büro hier angerufen. Die Sendung ist
eingetroffen. Vielen Dank, ich werde mich später drum kümmern.
Recht hast du.
Gearbeitet wird nach dem Essen.
Essen ist fertig.
Ah, was gibt's denn Schönes?
Ochsenschwanz, Selleriesalat und Pflaumenkompott.
Here comes the man with the violin.
He's won the lights you have never seen.
They all come running to hear him play.
Cause his music touches.
Untertitelung des ZDF, 2020
Oh, schön, das war doch nicht kalt.
Also jetzt kommst du nicht rein.
Ja, ich glaube, es geht besser ohne Schuhe.
Komm!
Du willst es nicht haben? Ja, aber keine Lügnerin. Es ist nicht kalt.
Mir gefällt es.
Ach, warte.
Keine Angst, hier ist nichts.
Ich will mich hinlegen.
Wo du hingehst, da will auch ich hingehen.
Mach dich nicht so breit.
Wann siehst du endlich deinen Ugo?
Er kommt heute Nachmittag ins Hotel und zwar gegen vier Uhr. Ich werde spazieren
gehen, okay?
Zwei Stunden genügen uns. Erst von der schnellen Truppe.
Und er muss genauso ausgehungert sein wie ich. Aber hat er eine Frau?
Schon, aber nur pro forma. Er hat mir erzählt, sie ist frigide.
Hier stehe ich nun nicht, armer Thor.
Allein bis morgen früh.
Und sie hat ja wenigstens noch ihre Familie, aber ich?
Wo soll ich in dieser Einöde jemals ein Knuddelhäschen finden?
Es gibt viele Fische hier, das hast du mir gar nicht gesagt.
Das hatte ich total vergessen. Es scheint ihr Sammelplatz zu sein.
Ja, hier fahren sie sich.
Machen Sie hier Fähigkeiten?
Aber ja.
Und haben Sie ein Zimmer im Hotel?
Nein, ich ziehe ein Zelt vor.
Vielen Dank.
Verzeih mir, Schatz, dass ich so spät komme. Ich war baden im Bach mit Laura.
Laura? Meine Freundin. Du hast mir gesagt, ich soll sie einladen, damit ich
nicht immer allein bin.
Ah ja, das stimmt ja.
Ist sie auf deinem Zimmer?
Nein, du kannst dich beruhigen. Sie geht spazieren bis sechs Uhr. Wir können
rauf. Möchtest du etwas zu trinken?
Nein, danke. Ich möchte was anderes von dir.
Was ich auch von dir will.
Ich vergöttere dich.
Liebst du mich?
Nein?
Gehen wir hinauf.
Was? Du wohnst im Zimmer 13?
Bist du abergläubisch? Nein, nicht immer. Ich finde es nur sonderbar.
Und wohnt deine Freundin Laura auch in diesem Zimmer? Ja, natürlich.
Wir beide teilen ein Zimmer. Und sei unbesorgt, du wirst Laura niemals sehen.
Ja, das hoffe ich. Du bist aber ängstlich. Kenne ich nicht von dir. Komm
jetzt, ich tue dir nicht weh.
Bitte geh nach oben und mach das Fenster zu.
Sehr seltsam, wir haben keinen Wind.
Mag sein, aber trotzdem klappert es immer. Okay, okay, ich gehe ja.
Sie sind doch verrückt. Warum machen Sie das? Damit er zu mir kommt. Psst, Maman
ist da. Das weiß ich. Wo ist mein Bluson?
Versteckt hinter den Pullovern.
Bitte, aber jetzt nicht zu weg.
Brigitte?
Mit wem sprichst du?
Mit wem ich spreche? Wie kommst du darauf?
Ich spreche überhaupt nicht. Ich habe bloß im Zimmer das Radio eingeschaltet.
Ich wollte Musik hören.
Ach so, das war's. Es hat sich angehört, das wäre ein Mann bei dir.
Ehe du runterkommst... Bitte alle Fenster zu machen.
Ja, Mama, gern.
Was hast du denn?
Nichts, Mama.
Sag mal.
Warum sagst du immer zu O?
Warum ich immer zu O sage?
Nun, das ist ganz einfach.
Ich genieße die Aussicht, die herrlichen Berge und ihre Gipfel und habe gedacht,
oh, wie wunderbar.
Die Aussicht ist der Hauptgrund, weshalb wir dieses Haus gekauft haben.
Es gibt aber noch vieles mehr, was man hier genießen kann.
Ja, man wird poetisch, so wie du jetzt.
Du hast recht, hier ist es wunderbar. Man kann so viel erleben.
Und man fühlt sich viel aufnahmefähiger für manche Dinge im Leben. Bist du nicht
auch der Meinung?
Ja, genau, Mama. Ich bin aufnahmefähiger als jemals zuvor im Leben. Dann genieße
den Augenblick weiter.
Danke, Mama.
Das tue ich auch.
Das sind schon gescheite Geräte.
Ja.
Ihr Glücksmoment scheint vorbei zu sein.
Du wirst recht bald von mir hören, okay?
Wenn du willst, aber nicht hier. Oh doch.
Und du wirst sehen, deine Eltern haben nichts dagegen. Das verspreche ich dir.
Brigitte, komm doch endlich wieder runter.
Mein Schatz, ich finde es wunderbar. Du reagierst immer wie ich. Wir haben
dieselben Empfindungen für dieselben Dinge, im selben Moment.
Findest du, Mama?
Oh ja.
Nur dein Vater ist kalt wie Marmor.
Ich glaube, ihn regt nichts mehr auf.
Was meinst du, Laura?
Wollen wir nicht vielleicht über den Berg und dann an dem Bach vorbeigehen?
Warum nicht? Eine gute Idee.
Also, ich glaube, wir müssen jetzt hier lang. Ja.
Es ist kein großer Umweg und das Klettern in der frischen Luft tut uns
sicher sehr gut.
Ja, ja.
Hey,
pass auf, wo du hintrittst. Danke, du hast mich vor meinem Untergang gerettet.
Übrigens, Untergang ist ein kleiner Hintergedanke, etwa der wahre Grund für
diesen Umweg. Wie kommst du darauf?
Du Biest.
Du hast Sehnsucht nach einem gewissen Fisch, dem tollen Hecht, von dem wir am
Bach eine Kostprobe bekommen haben, was? Du redest von einem fliegenden Fisch?
Tja, ich gebe es zu. Es war schön, ihn zu vernaschen und jetzt habe ich großen
Appetit auf ihn.
Du meinst, du willst ihn ganz verschlingen? Ja, ganz allein.
Ah, ich kapiere, du hast dich verliebt. Und was ist mit Ugo? Was soll sein?
Ugo ist eine Ausnahme. Eigentlich stehe ich auf Jüngere. Und ich dachte...
Weißt du, ich habe auch nichts gegen was Reiferes ab und zu.
Sagst du das mir zuliebe?
Warum sollte ich das? Du weißt es am besten, ich bin kein Kind von
Traurigkeit. Damit willst du sagen, in der Not frisst der Teufel Fliegen?
Sei nicht so zynisch. Das kommt, weil mir die ganze Sache wegen Ugo unangenehm
ist. Er ist zu aufrichtig und großzügig. Vielleicht tust du ihm was Gutes an. Was
Gutes? Wenn du mit ihm Schluss machst, sucht er bei seiner Frau Trost und ist
dann vielleicht noch verliebter als vorher.
Hast du dir wehgetan? Ewo, ganz schön glatt. Ich glaube, wir haben die
falschen Schuhe an. Wir schaffen es auch so.
Ich jedenfalls. Die Liebe treibt mich voran.
Achtung, Gefahr in Sicht.
Ich habe keine Ahnung. Reich mir die Hand, mein Lieber. Danke sehr.
Wenn ein Ehemann Liebeskummer hat, entdeckt er meistens die Reize seiner
Ehefrau wieder neu.
Tja, wie mag es eine Frau sein? Ich kenne sie nicht einmal. Was mir auch
lieber ist, sonst würde ich mich irgendwie genieren.
Was ist denn das? Da drüben, sieh mal.
Ob das dein Zelt ist?
Sehen wir mal nach.
Das ist eine liebesbeinvolle Aktion.
Ja, komm, fiel dir etwas näher ran.
Vielen Dank.
Nein! Einen Augenblick noch!
Geh mal dazu, vor Neid kommt jetzt!
Ärgerst du dich?
Ich weiß nicht.
Er ist halt ein Mann. Und er nimmt auch jede Gelegenheit wahr.
Außerdem kenne ich ihn nur kurz. Kurz und deftig.
Ich schwöre dir, wenn er mir gehören würde, dann würde er mir allein gehören.
Ich bin nicht eifersüchtig auf die Frau.
Ich bin viel jünger als sie. Und auch weniger erfahren, wenn ich so sagen
darf.
Aber ich lerne furchtbar schnell.
Brigitte, man macht Urlaub und gleich trifft man alte Freunde. Bist du allein
hier? Nein, ich verbringe meine Ferien zusammen mit meinen Eltern in unserem
Landhaus. In dem da drüben.
Und was machen Sie hier?
Ich will nur die Woche zusammen mit Chloe verbringen.
Darf ich euch willkommen heißen? Was habt ihr beide heute vor?
Nichts Besonderes. Ein Vorschlag.
Kommt doch heute zu uns zum Mittagessen. Mein Vater hat einen Freund eingeladen.
Sicher jemand, der blöd ist. Ich fühle mich leider bei den Alten immer
überflüssig. Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr da wärt.
Sagt mal, seid ihr allein hier?
Nun ja. Oh ja.
Kein Knaben als Spielkameraden?
Ich weiß schon alles.
Ja, du kennst mich, aber wir können nicht alle so sein wie Brigitte die
Keusche. Um die Wahrheit zu sagen, Kluhe hat tatsächlich schon einen kleinen
Freund gefunden.
Im Hotel kennengelernt? Nein, am Bach.
Ein Sportler? Nein, aber kräftig gebaut.
Dann bis nachher. Okay. Toll. Vergesst nicht, ich rechne mit euch. Ihr könnt
jemanden mitbringen. Danke. Okay.
Übrigens, du hättest nichts von Hugo sagen sollen.
Ich habe nur von deinem Naturburschen geredet. Vom Naturburschen? Du willst
ihn doch wieder sehen, oder?
Ach ja, das wäre schön.
Halt! Also kehrt Marsch, wir werden ihn jetzt suchen gehen.
Und glaubst du, dass er eine Einladung zum Essen annimmt? Nach einem so
erlebnisreichen Morgen hat er bestimmt einen Mordshunger.
Ich freue mich ja so, deine Freundinnen und den Verlobten der einen
kennenzulernen. Ich sehe dich gern unter jungen Leuten.
Du bist viel zu viel allein.
Ach, da ist dein Vater mit seinem Gast.
Du wirst schon sehen, meine Freundinnen sind zauberhaft. Dann hoffe ich nur,
dass sie nicht zu spät kommen.
Da sind wir, Liebling. Alles fertig? Guten Tag. Das ist also mein Freund
Jean. Jean, meine Frau Beatrice.
Sehr erfreut, Madame.
Hugo hat mir viel von Ihnen erzählt. Und das ist meine Tochter Brigitte.
Sehr erfreut, Mademoiselle.
Mein Kompliment, sie ist wirklich ganz reizend.
Aber hängt immer am Rockzipfel der Mutter. Bis zu dem Tag, an dem jemand an
ihrem eigenen hängt.
Das ist typisch, Mann.
Lasst uns auf unseren lieben Gast trinken. Danke. Prost.
Guten Tag. Guten Tag.
Guten Tag. Guten Tag. Guten Tag. Darf ich vorstellen, meine Freundin Laura,
meine Freundin Flohe und ihr Verlobter.
Ihr Verlobter?
Ja, das ist so typisch für Ehepaare. Die gleichen Worte, die gleichen Gesten.
Meine herzlichsten Glückwünsche. Vielen Dank, sehr liebenswürdig.
Hier. Oh, vielen Dank.
Kann ich auch eins bekommen?
Bitteschön.
Ja, grüß dich.
Schön, schön. Ja, gleich sind wir soweit. Auf ihr Wohl.
Prost. Danke.
Auf Wiedersehen, ich wünsche euch was.
Ich bin durch das Vertrauen deiner Eltern gerührt, dass ich auf dich
aufpassen darf.
Sie sind nicht abgereist, sie sind geflüchtet.
Sie hatten vielleicht Angst, den Liebenden im Wege zu sein.
Und wer küsst mich?
Und Sie, liebe Laura, werden der Star unserer Fete sein.
Welcher Fete? Tja, versteht ihr denn nicht, dass wir von unserem
Junggesellenleben Abschied nehmen müssen?
Eurem Junggesellenleben? Ja, das gehört sich, wenn man heiraten will.
Und was mache ich?
Und Sie, Sie organisieren die Fete.
Okay,
und wo soll sie stattfinden, diese Fete? Sie findet dort drüben in der Scheune,
gleich neben dem Bauernhof statt.
In der Scheune?
Selbstverständlich, so gehört sich's auf dem Lande.
Was gibt's denn da zu lachen?
Nur, dass sie dem Gustav gehört.
Ah, umso besser.
Ihm verdanke ich ja mein großes Glück. Also, ab die Post.
Ich hab mein Scheckheft
vergessen.
Willst du, dass ich zurückfahre?
Mist, das wäre mir wegen der jungen Leute nicht so recht.
Tja, mir auch nicht.
Was soll das heißen?
Ich habe mich auf unser Hotelzimmer gefreut. Ach.
Was hilft's? Fahren wir zurück.
Naja.
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Bestimmt nicht.
Untertitelung des ZDF, 2020
And you should tease me more with all your charm, little girl.
I'd love to love, we know which one, cause you're too young.
If I'm hanging around your house, if I'm calling every day, it's not because of
you, my love, listen what I'm gonna say.
It's your mama, my good looking mama.
Untertitelung des ZDF,
2020
Was ist das?
Flieg dich vor mich hin.
Ja, so.
und steh auf, bist ein braves Kind.
Oh mein Gott.
Ja.
Oh. Oh.
Wir sind gleich da.
Scheiße, Benzin ist alle. Was nun?
Das Schicksal hat bestimmt, dass es nur bis zur Scheune von Ingustav reicht.
Weißt du was?
Was denn?
Wir werden die Nacht dort verbringen. Du willst mir doch nicht die alte Nummer
mit der Panne vormachen.
Warum nicht? Wenn das deine neue Masche ist, dann beeile ich ein bisschen. Okay.
Es kommt jemand.
Hier, versteck dich.
Schnell.
Das ist direkt romantisch.
Wann waren wir das letzte Mal so richtig allein?
Weiß nicht.
Die vergessen, wie schön das ist mit dir. Ich auch.
Mach nur weiter.
Es tut so gut.
Du bist doch der Beste.
Soll ich?
Noch nicht.
Aber wir können es noch ein paar Mal.
Das war alles, was uns fehlt.
Nur einmal ganz allein und unbeobachtet zu sein.
Can't find what you're looking for?
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