All language subtitles for Aloys.2016.GERMAN.1080p.BluRay

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Original subtitles

.

Mit Untertiteln von SWISS TXT

Ihre E-Mail-Adresse fehlt noch. - Die ist ungültig.

Entschuldigung, das habe ich akustisch nicht verstanden.

Keine E-Mail.

Standardurne zum nach Hause nehmen.

Aloys?

Den Einzahlungsschein. Uns reicht das.

Julie Kramer. Wir gingen zusammen in die sechste Klasse.

Wir kennen uns nicht, Fräulein!

Sorry!

Spürst du, wie er anklopft?

Er will raus. Er kann es kaum erwarten.

Ist ja auch etwas einsam dort drin.

Und mir ist langsam kalt, Schatz. Bitte gehen wir zu dir nach Hause!

Lieber nicht, Kathrin. - Immer treffen wir uns draussen.

Verbirgst du etwas vor mir? - Was soll ich verbergen?

Du willst mich nie zu dir mitnehmen.

Hallo?

Frau Schoch, Sie sollen uns nicht bei der Observation kontaktieren.

Frau Schoch, sie ist schwanger.

C'est la vie.

Also bitte! - Das ist Französisch.

Jetzt holen Sie diesen Hurensohn ans Telefon!

Wir interagieren nicht mit Zielpersonen. Wir melden uns morgen.

Erste neue Nachricht.

Hier Julie Kramer vom Krematorium Nordheim.

Die Kremation wäre für den Freitag bestätigt.

Und Entschuldigung wegen vorhin. Es war der falsche Moment.

Aber wir sehen uns bei der Kremation und können dann noch plaudern.

Ich bin neugierig, was aus dir ... - Nachricht gelöscht.

Ich würde gerne was bestellen, wenn es recht ist.

Hallo, Herr Adorn!

Es tut mir furchtbar leid wegen Ihres Vaters.

Die Portion Reis zum Mitnehmen.

In China vertreiben wir die bösen Geister mit Feuerwerk,

wenn jemand stirbt.

Nein, das benötigen wir nicht.

Hallo, Herr Detektiv! - Hallo.

Stimmt es, dass Sie entlaufene Katzen fangen

und nicht mehr zurückbringen? - Nein.

Hallo!

Sie sind ja noch unfreundlicher als Ihr Vater.

Hallo!

Mir ist so kalt.

Haben Sie einen Staubsauger?

22.09 Uhr, betrifft die A1 Richtung Lausanne.

Frau Schoch? Mein Chef ist gerade nicht im Büro.

Aber wir werden Herrn Schoch abfangen - Punkt 16 Uhr.

Jawohl, man dankt.

Hallo?

Uns wurde gestern in Ihrem Bus eine Kameratasche gestohlen.

Der Inhalt war neun DV-Bänder à 60 Min.

Streng vertraulicher Inhalt. Und ein Ausweis:

Schweizer Detektivverband, ausgestellt auf Adorn junior.

Ja, bitte?

Ich habe mir deine Stimme ganz anders vorgestellt.

Sag nochmals was!

Sie gefällt mir. Aber man hört, dass du nicht gerne sprichst.

Wer sind Sie? Was wollen Sie?

Okay, wenn ich dich Adorn nenne? Aloys ist mir zu persönlich.

Sie haben unsere Kamera gestohlen.

Ich habe mir all die Videos angesehen: dein toter Vater,

all die Menschen, die du beobachtest,

deine Katze, die übrigens einen Magnesiummangel hat

und auch bald stirbt.

Du filmst ja sogar mich und Rolf. - Ich kenne keinen Rolf.

Kennst du überhaupt jemanden?

Adorn ...

Ich dachte mir, ich schicke deine Videos an jene Menschen zurück,

die du heimlich filmst.

Du könntest dich bei ihnen entschuldigen.

Bei mir auch. - Nein, Fräulein.

Sie übergeben die Gegenstände dem Fundbüro

oder wir informieren die Behörden.

Ich stelle dich mir vor mit deinem blauen Strickpulli

und deinen traurigen Augen. Gute Nacht!

"Glaube an deine Unsichtbarkeit, sie ist dir gegeben."

"Meide Spiegel, Schattenwürfe und Echos."

"Spiegel, Schattenwürfe und Echos."

"Sei leiser als der Wind."

Test, Test. T, t. Test, Test. T, t.

Hallo.

Wir suchen jetzt eine sachliche Lösung,

der beide Parteien zustimmen können. - Sehr gut.

Das Geheimnis sind die gefilterten Frequenzen durchs Telefon.

Bitte was?

Das Telefonwandern wurde 1984

von einem japanischen Neurologen erfunden.

Eine sachliche Lösung, Fräulein. - Für kontaktscheue Männer.

Wie geht's deiner Katze?

Gibst du ihr Magnesium?

Hören Sie uns jetzt mal ganz genau zu, Fräulein!

Pst! Hör mal!

Gleis 3, bitte Vorsicht!

Du hast dir jetzt einen Zug vorgestellt, stimmt's?

Und genau so funktioniert Telefonwandern:

Du stellst dir ein Gesicht vor.

Nein, ein definitives Nein.

Ich bin gross, schlank ...

... schwarze Haut ...

... eine grosszügige Oberweite ...

Zugdurchfahrt Gleis 1.

Hallo!

Hallo?

Adorn, du schlauer Fuchs, du hörst meine Stimme,

aber du weisst nicht, wer ich bin.

Legen Sie sich doch auf die Gleise! - Nochmals, bitte!

Du sollst dich auf die Gleise legen!

Das Geheimnis sind die gefilterten Frequenzen durchs Telefon.

Das Telefonwandern wurde 1984

von einem japanischen Neurologen erfunden.

... von einem japanischen Neurologen ...

... schwarze Haut ...

... schwarze Haut ...

Giesskanne, Äpfel, vier Bier ...

... ein Gardening-Magazin ...

... Strümpfe.

Gelbe Strümpfe.

Melonenflavour.

Darf ich Sie zu einem Drink einladen?

Okay.

Hallo!

Retournieren Sie unsere Gegenstände! - Qué?

Retournieren Sie unsere Gegenstände! - Qué?

Miau!

Miau! - Ich habe keine Katze!

Miau!

Trink! Da, trink!

Du dumme Sau!

Du bist eine blöde Sau.

Adorn und Sohn, hinterlassen Sie Ihre Nachricht nach dem Pfeifton.

Man dankt.

Das erste Mal ist immer schmerzhaft.

Aber unvergesslich.

Am einfachsten geht's ...

... wenn du deine Stirn gegen die Wand drückst.

Dann stellst du dir vor, dass wir uns auf der anderen Seite treffen.

Durch die Wand in den Wald zum Beispiel.

Dann stellst du dir vor, dass wir uns auf der anderen Seite treffen.

Durch die Wand in den Wald zum Beispiel.

Unsere Stimmen generieren ein Bild.

Unsere Worte setzen es in Bewegung.

Neben der Fantasie ist das Gehör das Wichtigste.

Es ist die Schnittstelle zwischen unseren Gedanken.

Technisch gesehen ist Telefonwandern nichts anderes ...

Wir sind jetzt da - im Wald.

Es kreucht und fleucht im Walde.

Bäume, Holz ... Der Wind bläst ... - ... aus deinem Arsch.

Deine Fantasie reicht nicht mal für einen Tannenzapfen. Tschüss!

Warten Sie, Fräulein! Ich war nicht fokussiert.

Tief ein- und ausatmen.

Drei, zwei, eins ...

Du spürst das Laub unter deinen Sohlen.

Je mehr du dich entspannst, desto einfacher bleibst du drin.

Wonach riecht es?

Das Harz ist klebrig und dick.

Die Kamera und die Bänder!

Im Bus roch ich an deinem Bauch. Er stinkt nach verfaulten Äpfeln.

Lege dich doch selber auf die Gleise!

Hallo? - Herr Adorn? Hier ist der Hauswart.

Ein Paket liegt vor Ihrem Briefkasten.

Für ein Bier würde ich es hochbringen.

Soll ich es hochbringen oder was?

Over.

Nein, man dankt.

Over.

Hier ist Schoch.

Ich wollte Ihnen nur für die Bänder Danke sagen.

Die Scheidung ist durch. Ich hoffe, Ihrem Chef geht es wieder besser.

Auf Wiedersehen, Herr Adorn.

Wir haben das Schaf sichergestellt und bringen es runter.

Ja, aus dem Streichelzoo gestohlen. Bis nachher.

Sie haben was in der Frisur.

Adorn war ein aufrichtiger Arbeitgeber,

der sich und seinen Mitarbeitern bis ans Lebensende treu blieb.

Er ruhe in Frieden.

Amen.

Erste neue Nachricht.

Ich bin's nochmals. Ich wollte mich für den Telefonterror entschuldigen.

Ich wollte halt ein bisschen reden.

Passen Sie auf Ihre Katze auf! Sie hilft gegen Melancholie.

Ciao.

Wenn Sie mich fragen, sind wir zu spät gekommen.

Eine Flasche Schnaps, 7 g Tranquilizer ...

Sie arbeitete beim Zoo.

Damit schläfern sie normalerweise Gorillas und Katzen ein.

Was passiert mit dem Leguan? - Der bleibt wohl an mir hängen.

Haben Sie einen Staubsauger?

Katze? Mampf, mampf!

Iss, iss!

Fressi.

Ähm ... Entschuldigung?

Herr Adorn. Wo klemmt's?

Ich wollte eigentlich nur kurz fragen,

was mit dem Leguan passiert, demjenigen von der Frau aus Z-146.

Den habe ich in den Putzraum gestellt.

Die Heilsarmee nimmt ihn nicht.

Können Sie das mal halten?

Es hat sich auch niemand gemeldet - keine Verwandtschaft, nichts.

Warum?

Wollen Sie ihn füttern? Das können Sie natürlich gerne.

Sie nehmen mir eine grosse Last von den Schultern.

Ich bringe ihn rauf - mit Giess- und Futterplan und allem.

Nein, Sie ... haben mich falsch verstanden.

Bitte hinterlassen Sie nach dem Piepton eine Nachricht.

Falls das jemand abhören sollte: Hier Adorn, Wohnung 149.

Ich wollte nur mitteilen: Das Reptil ist in unserer Obhut.

Für ein, zwei Tage.

Deine Fantasie reicht nicht mal für einen Tannenzapfen.

Moos.

Es riecht nach Moos, ja?

Je mehr du dich entspannst, desto einfacher bleibst du drin.

Lege dich doch selber auf die Gleise!

Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht nach ...

"Danke für Giessen und Füttern".

"Danke für Giessen und Füttern".

"Bin im Kühlraum, warte auf Sarg".

"Warte auf Sarg".

"Bin im Kühlraum, warte auf Sarg".

Hinter der dicken Fichte - da stehe ich.

Das mit dem Telefonwandern war ein schlechter Witz.

Such dir jemand anderen! - Aber ich wollte nur vermelden ...

Tut mir leid. - Der Katze geht's ...

... besser.

Spürst du, wie er anklopft?

Er will raus. - Ist ja auch einsam dort drin.

Und mir ist langsam kalt, Schatz. Bitte gehen wir zu dir nach Hause.

Lieber nicht, Kathrin.

Immer treffen wir uns draussen. Verbirgst du etwas vor mir?

Was soll ich verbergen?

Du willst mich nie zu dir mitnehmen.

Was soll ich verbergen?

Du willst mich nie zu dir mitnehmen.

Äh ...

Ich dachte mir ... Also ...

Da Sie nicht in den Wald wollen ...

Ich dachte ... Also, wir könnten Sie auf einen Besuch einladen.

Bei Adorns.

Wohnung 149.

Es wäre mir lieber, der Hauswart würde meine Pflanzen giessen.

Wenn Sie die Augen schliessen, geht's einfacher.

Drei, zwei, eins, los!

Wenn Sie zur Tür hereinwandern ...

... stehen Sie nach sieben Schritten schon im Wohnzimmer.

Die Pauschalfläche beträgt etwa dreimal so viel wie bei Ihnen.

Die Vorhänge sind in einem dunklen Braunton gehalten.

Passend zum Flaschengrün des Canapés.

Und ...

Sie riechen nach ...

... Tischgrill.

Den gibt's bei uns immer zur Silvesterfeier.

Fünf Schritte zurück ...

... und man sitzt auf dem Canapé. Ein Dreiplätzer.

Wie im Schnee stapfen.

Früher gingen wir immer zur Silvesterfeier des Verbandes.

Da gab's immer eine Tombola.

1989 war der Kühlschrank der Hauptpreis.

Das war auch das letzte Mal, dass wir hingingen.

Warum?

Drei, zwei, eins ...

Hallo?

Es gab einen Vorfall bei einem Auftrag.

Danach wurde blöd geredet.

Einige meinten, wir hätten einschreiten müssen.

Warum habt ihr es nicht getan?

Der Bäcker bäckt Brot, der Fischer fischt, der Ermittler ermittelt.

Gewisse Ermittler klauen aber auch Katzen.

Und Schafe?

Wozu sind die förderlich?

Sind wir mit der Führung durch

oder willst du mir noch deinen Staubsauger präsentieren?

Mindestens 5'000 Std. Material.

Du bist definitiv ein bisschen krank, oder?

In welcher Anstalt sind Sie eigentlich einquartiert,

wenn man fragen darf?

Wandergruppe 5, bitte durchzählen.

Eins ...

Wandergruppe 5, bitte durchzählen.

Eins ...

... zwei.

Hallo.

Hallo.

Zugegeben, deine Stinkbude hat Stil.

Aber ich muss jetzt essen.

Alles, was uns bewegt ...

... ist in unserem Kopf.

In uns drin.

Das ist es, was zählt.

Vera.

Adorn.

Aloys Adorn.

Gibt es bei dir keine Milch?

Da ist Magnesium drin. - Katzenmedis machen gute Laune.

Woher kennen Sie die? - Von deinem Vater am Klavier.

Ich habe mir all deine Videos angesehen.

Das am Klavier ist das schönste.

Was ist?

Er sieht es nicht gerne, wenn ich mich ans Klavier setze.

Dann spielen wir im Stehen.

Komm schon!

Ruhe!

Ich will schlafen!

Pst! Ich habe ihn eingeladen.

Wie bitte?

Wir kommen gleich zu Ihnen.

Das sollten Sie in Ihrem Zustand nicht tun. Sie wirken flippsig.

Flippsig?

Ich wollte deine Stinkbude beleben,

damit du nicht in deinem eigenen Staub erstickst.

Prost.

Meinetwegen können die kurz bleiben, wenn sie sich benehmen.

Ausnahmsweise.

Prost.

Schwarz, weiss, weiss, schwarz.

Vera, ich habe mich verirrt. - Setz dich vor die Heizung!

Was jetzt? - Spreize deine Zehen,

sodass die Heizungsrohre dazwischen gehen.

Was jetzt?

Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi!

Das kommt nicht infrage.

Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi!

Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi!

Hallo miteinander.

Willkommen in meiner Stinkbude.

Einige von Ihnen kenne ich ja schon etwas besser - vom Sehen.

Ich filme, wie Sie essen, schlafen, lachen ...

... Spaghetti kochen, küssen, sin- gen, Kinder zeugen, Bus fahren ...

... heiraten. Das ist mein Beruf.

Zu Hause schaue ich mir alles nochmals an, immer und immer wieder.

Das ist mein Hobby.

So, wie ein grosses Fest vor deinem Fenster ...

... und du bist nicht eingeladen.

Wie meinst du das mit dem Fest?

Vergiss es!

Heute ist ein besonderes Fest.

Da sind auch wir eingeladen, soviel ich weiss.

Der Tanzboden ist eröffnet.

Zum Mitnehmen?

Ich esse hier.

Zwei Portionen, bitte!

Mmh! Also diese Chinesen ...

... sind vor Raffinessen nur so sprühende Zeitgenossen.

Mmh!

Und Lees Tanzschritte gestern: millimetergenau.

Wissen die Leute im Haus eigentlich, was passiert ist?

Hör auf!

Ich meine, mit mir.

Wissen die Leute im Haus, was mit mir passiert ist?

Die Leute reden halt. Denen ist langweilig.

Kümmert's dich?

Mir ist auch egal, was meine Nachbarn denken.

Hallo, Herr Detektiv!

Ich mag deine Zahnlücke.

Stimmt es, dass Sie regelmässig das Sextelefon anrufen,

seit Ihr Vater tot ist?

Was? - Ich habe keine Zahnlücke.

Du hast mich sowieso nur gesehen, als mich die Ambulanz holte.

Habe ich da etwa gelacht? - Herr Detektiv?

Was ist? Ist Ihnen langweilig?

Wandergruppe 5, bitte durchzählen.

Wenn du möchtest ... Ich dachte mir,

wir könnten ja mal in den grossen Zoo wandern.

Dorthin, wo du gearbeitet hast. - Dort musst du alleine hin.

Wieso?

Ich kann mich dort nicht mehr blicken lassen.

Liebe Tierfreunde, willkommen zur exklusiven Audiotour durch den Zoo.

Die zweitgrösste mit dem hellen Panzer - siehst du sie?

Ja, ich sehe sie. - Das ist Nigrita.

Sie ist 75 Jahre alt.

Die ersten 20 Jahre lebte sie als Single in einem Einzelgehege.

Stell dir das mal vor: 20 Jahre!

In Einzelhaft.

Aber sie hielt durch. Kein Jammern.

Keine Antidepressiva, nichts.

Und dann kam Jumbo.

Der ist schwer zu übersehen.

Siehst du ihre Verletzung auf dem Panzer?

Ja, sehe ich. - Das kommt vom vielen Vögeln.

Das Weibchen ist immer unten. Jumbo ist ein ziemlicher Brocken.

Aber denen scheint es gut zu gehen. - Ja.

Was hast du?

Nichts.

Die mit dem weissen Fleck an der Schnauze ...

... ist Farah.

Farah glaubt immer noch, sie sei im Atlantik.

Sie prallt deshalb immer wieder gegen die Scheibe.

Sie vergisst es bei jedem Aufprall wieder.

Sie schwimmt zurück und versucht,

es sich jedes Mal von Neuem zu merken.

Du bist nicht mehr im Atlantik, Farah.

Du bist nicht mehr im Atlantik, Farah.

Du bist nicht mehr im Atlantik. Du bist nicht mehr im ...

Du bist nicht mehr ...

Peng!

Zum Glück ist sie so vergesslich.

Jetzt habe ich dir die Stimmung versaut.

Was meinst du damit?

Es wird jetzt persönlich. Du magst es lieber, wenn ich Klavier spiele.

Vera?

Vera?

Vera! Vera ...

Was?

Was ist los mit dir, Vera?

Das ist die beste Frage, die du bisher gestellt hast,

aber die Antwort passt nicht durchs Telefon.

Ich hänge jetzt auf.

Vera? - Das ist unser letztes Telefonat.

Geniesse es. - Ich komme jetzt zurück.

Hast du mich verstanden? - Wohin zurück?

Na, zu dir.

Nein, nicht zu mir. Du gehst zu ihr.

Ich weiss nicht, wer sie ist. Sie hat meine Stimme und eine Zahnlücke.

Das ist alles, was ich von ihr weiss.

Unsere Stimmen generieren ein Bild. Unsere Worte setzen es in Bewegung.

Egal, was wir uns vorstellen, Vera: Was bleibt, ist die Essenz.

Nein, Aloys. - Das hast d u gesagt.

Dann sag mir: Was ist die verdammte Essenz, Adorn?

Ich weiss ganz genau, wie du dich damals fühltest.

Wann?

Als du dir ...

Als du dir dein Leben nehmen wolltest.

Nein, lieber Aloys, das kannst du nicht.

Und weisst du, warum?

Weil du kein Leben hast, das du dir nehmen könntest.

Aloys?

Hallo?

Wir haben gerade Besuch. Man dankt.

Weisst du ...

Dieses Fest da draussen, an dem ich nicht teilnehmen kann,

wie du sagst ...

... da will ich gar nicht eingeladen sein.

Das lohnt sich nicht.

Ich habe das lange genug beobachtet.

Jedes Fest geht irgendwann mal zu Ende

und zurück bleiben einsame Menschen.

Und die gehen dann aufs nächste Fest - und aufs nächste.

Jedes Mal ein Stück einsamer.

Da bleibe ich lieber hier.

Wir brauchen das jetzt nicht mehr. Also er braucht es nicht mehr.

Ja, c'est la vie, wie er zu sagen pflegte.

Das funktioniert noch alles gut.

Alles funktionstüchtig.

Ja.

Ihnen auch einen guten Tag. Grüezi!

Hallo?

Ich denke, wir sollten wandern.

Aber ohne Telefon.

Du willst nicht.

Wie? Was will ich nicht? - Mich sehen.

Ich sehe dich doch.

Aloys?

Aloys, bist du da?

Aloys, ich weiss, dass du da bist.

Vera?

Aloys?

Vera! - Ich muss zurück in die Klinik.

Ich gehe dann mal.

Vera!

Vera?

Vera!

Vera!

Bitte hinterlassen Sie nach dem Piepton eine Nachricht.

Das ist unhöflich. Du solltest doch eine Nachricht hinterlassen.

Jedes Fest hört irgendwann mal auf.

Zurück bleiben einsame Menschen.

Einsame Menschen.

Entschuldigung.

Hoi! Hoi! Hoi! Hoi! Hoi!

Gute Nacht, junger Mann!

Äh ... Zimmer 402 - wo ist das?

Guten Morgen!

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