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Hallo und herzlich willkommen zum großen Finale von Deutschlands tollster
Tortenshow. Heute lohnt es sich dran zu bleiben, denn wir feiern den Höhepunkt
des Backjahres.
Vier Finalisten haben wir noch im Rennen. Theodor, Erika, Sandra und
Monika. Und eine oder einer von ihnen wird heute Deutschlands beste
Hobbybäcker oder Deutschlands beste Hobbybäckerin 2023.
Maximale Spannung, maximale Vorfreude. Hier ist das große Backen.
Um ihre Fähigkeiten als Hobbybäckerinnen und Bäcker unter Beweis zu stellen,
wurden sie ausgewählt. Vor knapp zwei Monaten machten sich zehn Kandidatinnen
und Kandidaten auf, in der größten Backshow der Welt anzutreten.
Willkommen im Zelt.
Ach du Scheiße. Oh mein Gott, ist das schön.
Es ist wirklich wie im Fernsehen und ich bin echt mega aufgeregt.
Impulsiv, emotional auf allen Ebenen.
Wackel, wackel, kugeln.
Die Ambitionen waren gewaltig. Die Hürden aber auch.
Es ist fertig.
Hallo Leute, ich bearbeite den Schwanz meines Schweins. Oh, der geht kaputt
hier.
Scheiße.
Der sieht so hässlich aus.
Sieht richtig scheiße aus.
Ich habe nie so schmutzig gearbeitet.
Katastrophe.
Ich versteh nicht, wieso die nicht rausgehen. Ich versteh's einfach nicht.
Scheiße. Boah, ey.
Flippt innerlich aus.
Oh, Scheiße.
Es ist tatsächlich gerissen.
Scheiße. Ich lass mir den Spass hier nicht nehmen. Ich freu mich einfach
riesig, hier dabei zu sein.
So lange es ging.
Müssen wir uns heute leider verabschieden von Isabel.
Sabine. Isabel.
Thomas.
Katharina.
Tom.
Vier sind noch dabei.
Das ist jetzt das letzte Mal, dass wir in dieses Zelt marschieren und das macht
mich schon ein bisschen traurig tatsächlich, weil einfach diese Reise
dann vorbei ist.
Wahnsinn, bis in die Finale.
Kaum zu glauben.
Backe, Backe, Finale!
Es fühlt sich heute noch sehr weit weg an und man kann es fast nicht glauben,
dass man jetzt um den Golden Cup hier kämpft.
Und nicht nur um den.
Noch wenige Gebäcke wie diese. Dann steht fest, wer Deutschlands beste
Hobbybäckerin oder bester Hobbybäcker 2023 wird.
10.000 Euro mitnimmt, sowie das eigene Backbuch.
Für Monika, Theodor, Sandra und Erika geht es um alles.
Tipptopp.
Die sind auch nicht weggelaufen. Ich bin heiß, jetzt endlich loszulegen, endlich
die letzten drei Aufgaben zu bestehen.
Also ich bin zu 100% voll motiviert, jetzt loszupacken.
Von Woche 1 bis hier ist schon echt eine Reise, die man mitgemacht hat, sowohl
technisch als auch emotional.
Ja, man wächst schon ein bisschen über sich hinaus.
Es wird auf jeden Fall Harakiri. Geil!
Wenn die Leistung allgemein so hoch ist, dann will man da natürlich mitweiten.
Und es gehört so ein Quäntchen Glück mit dazu.
Entweder man hat das jetzt oder man hat das halt nicht.
Scheiße, scheiße. Jetzt ist es wirklich zum Greifen nah und jetzt möchte ich
auch gewinnen.
Oh nein, das war jetzt richtig, richtig kacke.
Oh, scheiße.
Im Finale wird es wirklich um die Thais-Nuancen gehen.
Boah, ist das eine krasse Nummer heute hier.
Die werden uns durch die Höhle gehen lassen.
Es wird abartig eng werden.
Meine Mitstreiter haben es alle faustdick hinter den Teigstabern.
Ich als einziger Mann versuche jetzt, die Männer-Ehre nochmal zu verteidigen.
Jetzt sollst du nochmal zusammenreißen, dann wird es schon was werden.
Vier Top-Teig-Künstler, ein Preis und ganz viel Spannung.
Wer strahlt uns gleich vom Cover des eigenen Backbuchs an?
Die drei wissen es auch noch nicht. Das Finale.
Jetzt!
Hallo liebe Finalistinnen, hallo lieber Finalist. Herzlich willkommen zur alles
entscheidenden letzten Folge von Das große Backen 2023.
Erika, du startest mit der roten Schürze und bist unsere letzte Bäckerin der
Woche. Ein bisschen Nervosität sehe ich dir an, aber zu Recht, denn heute kann
wirklich alles passieren. Aber eines steht fest, am Ende wird einer oder eine
von euch Deutschlands beste Hobbybäcker oder Deutschlands beste Hobbybäckerin
2023.
Oben drauf gibt es noch den goldenen Cupcake, ein eigenes Backbuch und 10.000
Euro Preisgeld.
Begrüßt jetzt eure Jury. Hier sind Bettina Schliephake-Burchardt und
Christian Hüms.
Hallo Betty, hallo Christian.
Das Finale wird folgendermaßen ablaufen. Die ersten zwei Aufgaben erledigt ihr
noch zu viert.
Nach der zweiten Aufgabe wird die Jury dann verkünden, wer uns hier kurz vor
Schluss doch verlassen muss und welche drei Hobbybäckerinnen oder Hobbybäcker
hier die Finaltorte backen dürfen und somit den Titel unter sich ausmachen.
Aber natürlich erst die Arbeit. Hier ist Aufgabe Nummer 1.
Der Makaron-Würfel Das heißt, ihr dürft
hochstapeln mit einem sehr anspruchsvollen Feingebäck. Details
dafür hat die Jury.
Makarons gelten ja als Königsdisziplin und deswegen ist diese Aufgabe auch
finalwürdig. Wir wünschen uns von euch 27 Makarons, das bedeutet 54
Halbschalen. 3 x 3 x 3 Macarons müssen zu einem stabilen Würfel im edlen Look
gestapelt werden.
Ihr dürft nur essbaren Kleber verwenden, keine zusätzlichen Stäbe oder Stützen.
Für die Füllung wünschen wir uns einen individuellen und köstlichen Geschmack.
Ihr habt zweieinhalb Stunden Zeit und die starten auf mein Kommando. Auf die
Plätzchen.
Fertig.
Backt.
Macarons sind ein Baisergebäck mit Mandelmehl. Seit dem Mittelalter gibt es
viele Variationen. Die bekannteste ist die als Doppelkeks, gefüllt mit Creme.
Wir starten mit einer schönen Aufgabe und dann gucken wir mal, wie sich das
Feld so schlagen wird.
Also ein bisschen Spannung merkt man schon. Ich glaube, das wird sich auch
steigern von Aufgabe zu Aufgabe.
Unsere vier Finalisten und Finalistinnen haben bis hierhin sehr, sehr gute
Leistungen gezeigt und sind verdient im Finale.
Ich fange jetzt schon mal an, ganz langsam hier das Eiweiß aufzuschlagen.
Das habe ich jetzt getrennt und genau 102 Gramm abgewogen. In meinem Rezept
steht das so drin.
Sandras Makaronwürfel soll die Jury mit Zartbitterganache und einem flüssigen
Miso-Karamellkern begeistern.
Rosige Aussichten.
Und hier sieht man Rot beim Blick auf Erikas Schürze.
Ich liebe Makarons. Ich habe die sehr gerne. Ich mache die auch oft zu Hause,
weil es einfach meine Familie gern hat. Und ich hoffe, die gelingen mir heute so
auch wie zu Hause.
Erika stapelt ihren eleganten, bronzefarbenen Würfel aus Makarons mit
weisser Schokosahne-Likörcreme, Kaffeeganasch und Haselnusskrokant.
Kein Baiser ohne Eiweiss.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Macarons zu machen. Ich habe mich für die
Schweißvariante entschieden.
Die Variante war für mich die, die am besten geklappt hat in der Vorbereitung.
Von daher habe ich mich deswegen für diese Variante auch entschieden.
Für ein besonders fruchtiges Geschmackserlebnis setzt Theodor in
seinen Macarons auf gefriergetrocknete Beeren in der Ganache, gepaart mit
frischem Lemon Curd.
Wie variantenreich der kleine Macaron doch ist.
Ich mache meine Macarons so, dass ich quasi Eiweiß steif schlage, gemahlene
Mandeln und Puderzucker miteinander vermische und kleiner mache und fiebe
und dann die Macaronage. Also mehr mache ich eigentlich nicht.
Monika füllt ihre Macarons mit Kokos-Schokoladen-Ganache. Als fruchtige
Überraschung setzt sie mittig einen Kern aus Mango-Maracuja-Füllung.
Nach einer halben Stunde ist noch keine Baiser-Masse fertig.
Das Herzstück vom Makaronteig ist die Macaronage und dafür habe ich jetzt die
Mandeln etwas feiner gemahlen. Und jetzt werde ich den Puderzucker mit den
Mandeln zusammen sieben.
Die feine Mischung wird unter den bereits mit Zucker steif geschlagenen
Eischnee gehoben.
Da kein klassisches Mehl verwendet wird, spricht man von einer Masse.
Nicht von einem Teig.
Ich habe jetzt Eukalyptusgrün und Schwarz gemischt.
Und will eigentlich so ein tiefes, sattes Eukalyptusgrün.
Klassischerweise sind Macarons bunt. Wenn man sie nicht färbt, werden sie
beim Backen später bräunlich.
Theodor muss wohl oder übel Farbe bekennen.
Wenn die Mischung stimmt, wird die Masse durch eine Tülle in runden Spritzern
aufgetragen. Die müssen erstmal an der Luft trocknen.
Diese Aufgabe ist enorm sportlich, muss man sagen. Also du arbeitest natürlich
in der freien Natur. Es ist wirklich warm hier im Zelt. Die Masse muss
natürlich auch stocken, dass die Haut sich oben bildet und das Makaron ein
perfektes Füßchen bekommt.
Und dann hast du nur zweieinhalb Stunden.
Das heißt, du musst noch eine Garnasche herstellen. Die Dinger müssen nachher
zusammengebaut werden zu einem Würfel. Das heißt, das muss alles kleben.
Es ist unfassbar anstrengend.
Beim Trocknen entwickeln die Makarons ein glattes Häutchen, das beim Backen
erhalten bleibt.
Die Füßchen, von denen Christian eben sprach, sind der porig-luftige Rand, der
die glatten Halbschalen im Ofen anhebt.
So.
Passt. Und jetzt muss ich klopfen.
So wird man eventuelle Luftblasen in der Masse los.
An was man alles denken muss bei so kleinen Kekschen.
Scheiße, scheiße.
Das war so nicht geplant.
Doof gelaufen. Ja, ich muss einfach gucken, dass das dann... So, ich stelle
sie jetzt zum Trocknen hin.
Glatter werden sie nicht mehr.
Läuft es bei den anderen glatt?
Ich bereite hier die Ganache vor.
Also die Zartbitter-Ganache mit Kaffeegeschmack.
Erika löst Kaffeepulver in warmer Sahne auf.
Theodor raspelt Zitronenschale für seinen Lemon Curd.
Sandra versucht nicht an ihre verunfallten Halbschalen zu denken.
Bei Erika kommt die Kaffeesahne nun über die Schokolade, die sich auflösen
sollte.
Kurz backen und keinesfalls zu heiß.
Ich teste, ob die Makarons kleben oder nicht.
Jetzt kleben sie nicht.
Deshalb kann ich sie jetzt in den Backofen schieben.
So, hoffentlich funktioniert es.
Das mit den Füßchen.
Die kleinen Schätzchen da drin sollten jetzt bitte Füße bekommen und nicht
reißen.
Dann mal ran an die Füllungen.
Der Handmixer leistet gute Dienste.
Das wird jetzt mein Mango-Maracuja-Kern.
Also, ich bin wieder nicht ganz so ausgeflippt wie alle anderen, aber
vielleicht wird es lecker.
Das ist möglich.
Ich mache jetzt die Sahnelikör.
Schokoladenfüllung für in der Mitte.
Und das mische ich jetzt mit Mascarpone.
Das wird so der Kern der Macarons.
Der verwendete Sahnelikör bringt ebenfalls Kaffeegeschmack mit.
Sandra kontrastiert Schokogeschmack mit Miso.
Und Monika?
Ich mache jetzt mal Kokos-Ganache. Und zwar bringe ich jetzt eine Sahne in
einen Topf zum Kochen, weil typische Ganache. Und habe jetzt einfach bloß
eine ganz andere Schokolade.
Und zwar so eine Kokos-Schokolade.
Ah, heiß.
Die Schokolade wird flüssig.
Die Gebäcke werden fest.
Ich bin so glücklich.
Das wird was, das wird was. Hoffe ich, hoffe ich, hoffe ich.
Füßchen kommen.
Ja, tip top.
Die haben Füßchen!
... hatte die Tausendfüßler-Mama, als der Nachwuchs schlüpfte.
Also, wie sieht's aus mit den Füßchen?
Alles so, wie es sein sollte?
Ich bin so zufrieden mit meinen Makarons. Sie haben Füßchen bekommen.
Sie sind flach, haben zwar ein paar Blattern, aber die werden dann mit
Pulver wieder kaschiert. Also, perfekt.
Stress hoch zwei und im Quadrat. Ihr habt schon Halbzeit. Noch 75 Minuten.
Oh Gott.
Es wird sehr, sehr knapp. Meine Makros sind zwar schon heraus, aber ich will
sie ja dekorieren und dann stapeln. Also es wird spannend.
Die Gebäcke müssen vollständig abkühlen. In dieser Zeit perfektionieren die
Hobbybäckerinnen und der Hobbybäcker alles, was dazwischen gehört.
Meine Garnage ist nicht fest.
Ja, scheiße. Aber ich glaube, ich habe einfach keine Zeit mehr.
So ist das in der vorvorletzten Aufgabe.
Hier zählt das Können.
Wie gut lassen sich die Halbschalen nun zusammenkleben?
Die ist nicht gut. Ich weiß nicht, warum die nicht gut ist.
Die ist einfach so weich, diese Garnage. Ich kann mit der nicht arbeiten. Da geht
gar nichts.
Plan B ist, ich mache jetzt eine Zartbittergarnage.
Und gebe ein bisschen Kokosraspeln hinzu.
Erika benutzt Bronzespray. Nein, nicht das aus der Bräunungsdusche. Das
ausgerechnet sie nachfärbt. Von Friseurmeister Theodor hätten wir das
eher erwartet.
Sandra hat ihre missglückten Halbschalen aussortiert und behandelt die intakten
umso vorsichtiger.
Monika versucht sich an Ganasch Nummer zwei.
Es rührt sich auch schon gleich ganz anders.
Ich finde, das schaut gut aus.
Aber die muss schnell erkalten. In einer Dreiviertelstunde will die Jury Würfel
sehen. Bisher ist alles rund und nichts eckig.
Es ist nicht einfach, unter Zeitdruck so ordentlich zu arbeiten.
Aber ich probiere es.
Jetzt bloß nicht zittern.
Fehler sollten keine mehr passieren.
Oh nein, oh nein, oh nein, oh nein.
Okay, erstmal alle in Sicherheit bringen, die hier schon gefüllt sind.
Das war jetzt richtig, richtig kacke.
Das war so richtig Mist jetzt.
Man merkt natürlich, dass jeder hier wirklich richtig angespannt ist. Jeder
weiß natürlich, die nächsten zwei Aufgaben müssen gut ablaufen, damit du
dann auch deine finale Torte präsentieren kannst.
Die Devise ist jetzt irgendwie dieses Karamell da aus dieser Spritzflasche
wieder rausbekommen und in die Macarons rein. Das ist jetzt einfach richtig,
richtig dumm gelaufen.
Katastroph.
Ach, ihr habt keine leichte Aufgabe. 30 Minuten bleiben euch noch.
Eine halbe Stunde wird sicher knapp, aber ich bin zuversichtlich, dass die
Zeit reicht.
Es stehen jetzt schon ein paar.
Die müssen aber auch noch in Form gebracht werden.
Andere können ans Zusammenfügen noch nicht einmal denken. So sehr sind sie
mit ihren Makaron-Füllungen ins Hintertreffen geraten.
Ja genau, Monika zum Beispiel.
Ich fange jetzt an zu befüllen.
Weil sonst wird sowieso nichts mehr.
Geschmacklich konnte Monika in der Vergangenheit meistens punkten.
Bei Theodor gab es da ein paar Aussetzer mehr.
So, ich schichte jetzt in Dreier rein.
Und damit alles stabil bleibt und schnell haftet, mache ich das Ganze mit
einem Eisspray.
Die Rückstände, die bei der Verwendung von Eisspray zurückbleiben können, sind
bedenkenlos essbar.
Daher ist sein Einsatz in dieser Aufgabe regelkonform.
Ja, es ist schon nicht so einfach, aus so runden Makarons jetzt einen Würfel zu
bauen, der danach noch gleichmässig ist.
Auch in der Farbgebung.
Sandra fixiert mit Garnasch.
Theodor baut immer höher.
Monikas Makarons sind dafür noch zu warm.
Nerven sind völlig am Ende.
Ich bin, oh Gott, ich weiß mal nicht, wie ich das sagen soll.
Harakiri.
Ach, ist das schön.
Backen wie in Frankreich. Ich hoffe, hier bricht nicht gleich der
Generalstreik aus.
Ihr habt nämlich nur noch 10 Minuten.
Ich habe noch 10 Minuten und das ist jetzt echt, echt knapp, weil das nicht
fest wird hier.
10 Minuten. Ja, oh Gott, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
Ich bin fix und fertig.
Wer weiß, wie cool Theodor ohne sein Eyespray wäre.
Erika klebt mit geschmolzener weißer Schokolade. Sandra arbeitet lieber im
Kühlschrank weiter.
Wie Monika.
Seid froh, dass ihr nur quadrieren müsst und nicht Wurzel ziehen oder ähnliches.
Ihr habt nur noch zwei Minuten.
Gleich wird sich die Jury auf eure
Macarons freuen. Ihr habt nur noch ein paar Sekunden.
10, 9, 8, 7,
6, 5,
4, 3, 2,
1 und Schluss. Hände weg, komm, geh weg.
Geschafft! Oh, ist ja schön, oder?
Alles gut, was hast du denn?
Es steht da, mir gefällt es und ich bin jetzt so froh, dass es vorbei ist.
Trotz, dass es so furchtbar heiß ist, dass heute eigentlich irgendwie nichts
hingekaut hat und das jetzt so, so knapp war, steht jetzt mein Würfel da und ich
bin jetzt schon sehr stolz drauf, ja.
Es ist geschafft!
Der Endgegner, er wurde bezwungen.
Er steht.
Ich bin jetzt zuversichtlich.
Ein angenehmer Start.
Ob es der Jury reicht, werden wir sehen.
Ja, ich bin glücklich, einfach so, wie es jetzt ist.
Die Verkostung ist jetzt mega wichtig.
Denn das ist jetzt die vorletzte Verkostung, bevor noch jemand gehen
muss.
Ich bin ein bisschen nervös vor der Verkostung, weil ich natürlich hoffe,
dass es trotzdem schmeckt, weil es jetzt ein bisschen eine andere Ganache ist.
Na, jetzt haben Sie Interesse an unseren Rezepten?
Da kommt das Internet ins Würfelspiel.
Unter dasgroßebacken.de, da werden Sie fündig. Viel Spaß dann beim Nachbacken.
Ja, ihr wart die Hochstapler, jetzt kommen die Gabler zum Zug und wir
starten mit der Verkostung bei Theodor.
Theodor, was für Macarons hast du für uns gebacken und mit was sind sie
gefüllt? Das sind Macarons gefüllt mit einer Waldbeeren-Butter-Ganache und
in der Mitte findet ihr ein Klecks Lemon Curd.
Das spricht mich sehr an. Das ist gerade auch mit der Kombination von dieser
Füllung, die halt auch immer überall gut zu sehen ist und auch diesen Metallic
-Effekt sehr schön ausgestaltet. Das gefällt mir optisch sehr gut.
Sehr schön.
Bei dir sind sie wirklich alle perfekt gleich groß. Wichtig war für mich diese
glatte, glänzende Oberfläche, dass du ein wunderschönes Füßchen hast, dass der
Turm letztendlich steht. Die Farbe ist sensationell. Also handwerklich von
außen, muss ich sagen, kann man es nicht besser machen.
Dankeschön.
Also man kann auch sagen, du hast sehr massiv gebaut.
Hätte ich aber auch getan.
Man sieht jetzt hier richtig schön den Kreis. Und hier in der Mitte sieht man
quasi den Curd, den du eingearbeitet hast.
Ich stecke die ja immer ganz in den Mund. Ich auch.
Man sieht gut, oben habe ich diese Kruste.
Die ist auf jeden Fall da.
sondern kommt diese Füllung, die man auch sehr gut schmecken kann.
Also schöner Geschmack, schön Säure drin, das gefällt mir gut.
Die sind auf jeden Fall zu trocken.
Du hast selber gemerkt, diese Geräuschkulisse, also dieses Keksige
darf definitiv nicht kommen. Es muss eine leichte Hülle sein.
Hier sieht man das wunderbar.
Man hat es quasi auf dem Blech gesehen.
Sie waren perfekt gebacken. Sie hätten einfach nur drei oder vier Minuten
vielleicht schon früher raus müssen.
Was hier oben wunderbar gelungen ist, ist dieses kleine Häutchen.
Das ist charakteristisch. Das muss der einzige Crunch sein. Da drin muss es
richtig saftig sein.
Ich bleibe dabei. Die Halbschale ist perfekt von der Optik.
Vielen Dank.
Ich habe bei euch Macarons mit einer Zartbitterganache und einem flüssigen
Miso-Karamellkern gebacken.
Und das Ganze mit Rosen dekoriert.
Du hast ja beim Backen durchaus etwas zu kämpfen gehabt.
Aber wenn ich deine Würfe hier so umdrehe, dann bin ich sehr froh, dass du
zumindest 27 Exemplare gefunden hast, die so aussehen, wie sie aussehen.
Sie sind auch relativ gleichmäßig groß. Man kann bei dir auch... Die Füßchen
sehen, auch wenn sie teilweise etwas unterschiedlich sind, aber es ist keiner
aufgeplatzt, es ist keiner schief soweit.
Da bin ich schon mal sehr glücklich drüber.
Ja, von den Füßchen her muss man sagen, es gibt noch größere Unterschiede. Es
sind auch nicht alle gleichmäßig, sage ich mal, nach oben gekommen. Du hast
jetzt hier zum Beispiel so einen leichten Gelbschimmer.
Dahinter hat er so einen ganz leichten Rosé-Farbton.
Bei Macaron kann man nicht viel verstecken.
Ja, sollen wir.
Auch bei dir sind sie ein bisschen trocken. Aber ich glaube, da geht es
tatsächlich nur noch um Minuten.
Und dann ist das tatsächlich die perfekte Konsistenz, weil du hast von
außen wirklich die wunderschönen, leichten Crunch, ein bisschen saftiger
in der Mitte. Und ansonsten sind sie wirklich vom Essen her geschmacklich
hervorragend. Ich finde es auch eine schöne Kombination.
Und ich habe auch genug Füllung drin. Das ist ja auch ganz wichtig, dass ich
nicht die Füllung suchen muss, sondern im Verhältnis zu den Schalen stimmt die
Menge auf jeden Fall.
Vielen Dank. Ich
habe
euch die Makarons mit einer Zartpeter-Kaffee-Ganache gefüllt. Darin
befindet sich noch ein Sahnelikör-Mascarpone-Creme und ein
Karamellkrokant mit Haselnüssen.
Deine Makarons sind ein Tick. größer als die beiden, die wir bisher gesehen
haben. Ist das für dich ein Kriterium von der Größe her? Ich finde es
vollkommen in Ordnung. Wichtig ist halt, dass das Füßchen und vor allen Dingen
auch die Halbschale gut zu erkennen ist als Makaron.
Hier die Füßchen kommen so ein bisschen weiter raus, aber es ist alles relativ,
oder sehr gleichmäßig.
Bei dir sind sie wirklich alle gleichmäßig nach oben gekommen. Sie sind
sehr flach und das ist natürlich das hohe Risiko, dass auch deine eventuell
nachher, wenn wir reinbeißen, sehr trocken sind. Ich bin gespannt, wie es
dann nachher von bisher ist.
Es hört sich nach Keks an, ja.
Du hast jetzt quasi diesen Kringel gemacht und dann in der Mitte halt, das
ist diese Sahnelikörcreme.
Hier der Crunch.
Die Kombination ist geschmacklich absolut Granate.
Definitiv. Allerdings, und jetzt kommen wir zum Entscheidenden.
Es ist leider zu trocken.
Also es ist fast wirklich wie ein Baiserkeks.
Die Füllung ist super.
Die ist toll abgeschmeckt. Die stimmt von der Zusammensetzung her.
Und die Schale ist tatsächlich einfach zu trocken im Backen.
Vielen Dank.
Und innen drin als Kern eine Mango-Maracuja-Mischung mit ein bisschen
Minze abgeschmeckt und ein bisschen Kokosnuss drüber.
Auch bei dir, alle 27 Macarons sind vorhanden. Auch schön gleichmäßig.
Ich mag die Farbe.
Mit dem Gold dazu, das passt.
Man sieht auf jeden Fall immer deine Füßchen, die sind sehr gleich. Aber wenn
man hier rüber guckt, sieht man dann auch immer schon deine Füllung, die
allerdings dann sehr unterschiedlich ist.
Du bist nachher mit deiner Füllung wirklich arg im Predurier gekommen.
Und die Schalen gefallen mir optisch schon mal sehr gut.
Die Halbschale an sich, da ist alles wirklich gut gelaufen. Und dann kam
tatsächlich die Schokoladenganasch. Du hast ja mit Kokosnussschokolade
gearbeitet. Das verhält sich natürlich ganz anders als normale
Zartbitterschokolade. Du hast wirklich das falsche Verhältnis gehabt.
Es hätte sauberer gearbeitet werden können auf jeden Fall. Aber ich bin erst
mal happy, dass es überhaupt hier steht.
Ja.
Hier in der Mitte ist dann die Fruchtfüllung, die auch üppig drin ist.
Sie gibt eine wunderschöne Säure. Es ist wirklich ein schönes Zusammenspiel von
dieser dunklen Schokolade, Kokosnuss ist drauf, du hast es ja nochmal drüber
gestreut, deswegen beißt man auch die ganze Zeit da drauf.
Aber für mich ist halt natürlich mit das wichtigste Kriterium diese Halbschale.
Und ich muss sagen, das ist die beste Halbschale von denen, die ich jetzt
quasi gegessen habe.
Du hast von außen einen ganz leichten Crunch, dann diesen saftigen Kern.
Zusammen mit der Ganache ist es wirklich rund.
Danke. Und die Haptik ist so, wie sie sein soll. Ich habe einen leichten
Knack, dann kommt diese leicht feuchte Füllung dazu. Gut die Füllung
abgeschmeckt.
An der Ausführung arbeiten wir noch, aber geschmacklich alles richtig
gemacht. Vielen Dank.
Vielen Dank. Danke.
Liebe Finalistinnen, lieber Finalist, hoffentlich habt ihr jetzt gleich starke
Nerven, denn wir machen weiter mit der zweiten Aufgabe und schon danach wird
uns ja eine oder einer von euch verlassen. Es geht weiter mit der
technischen Prüfung.
In der letzten technischen Prüfung backen alle etwas, das wir an dieser
Stelle natürlich nie im Leben verraten würden.
Kommen wir zu eurer letzten technischen Prüfung. Und wie immer hüllt sich über
diese Aufgabe der Mantel des Schweigens oder aber das Deckchen. Ihr dürft euch
mit den Zutaten schon mal anfreunden. Deckt sie auf.
Ui.
Mirror Glaze.
Gold. Wie schön.
Das wird auf jeden Fall ill heute. Passen so Finale?
Mit viel Kokos. Vielleicht gibt es noch einen Kokosbiskuit oder so.
Also das ist sehr viel Material.
Oh Gottes Willen.
Eine ganz schöne Silikonform, das heißt, es muss gefroren werden.
Ihr habt einen Mond, habt ihr keinen Mond?
Ja, ich habe auch einen Mond.
Vielleicht wir noch Zeit haben, Kekse zu backen.
Muss.
Ein Musstörtchen.
Ja,
ich merke, ihr seid auf der richtigen Fährte. Aber welches Gebäck genau hier
Glanz ins Zelt bringen soll, das erfahrt ihr, wenn ihr das Rezept jetzt umdreht.
Glanzstücke. Glanzstücke.
Von Betty.
90 Minuten.
90. Ich dachte, es kommt wieder. 90?
Ach du Scheisse.
Das ist ein Schreibfehler. Da fehlt noch eine 0.
Oder eine 1. Das ist krass.
Ja, es ist sicher was sehr filigranes auch. Und man muss vorsichtig arbeiten
und genau lesen.
Also jetzt wirklich höchste Konzentration angesagt und irgendwie
alles sammeln, was man kann.
Ja, dass da irgendwas steht am Schluss.
Was ist das bitte?
Eine Aufgabe?
Ja, die Jury wünscht sich von euch Glanzstücke. Ich finde, irgendwie ist ja
jedes Finalgebäck... Ein Glanzstück, oder?
Ja, aber die ist ganz besonders.
Wir wünschen uns elegante Mousse-Törtchen mit einem Myrglaze
-Überzug und Schokoladenmyrbteig.
Am Ende müsst ihr uns drei identische Törtchen präsentieren.
Zeitmanagement und Fingerspitzengefühl sind in dieser Aufgabe ganz, ganz
wichtig. Achtet auf die richtige Konsistenz von eurer Mousse und vor
allen Dingen, dass sie auch durchgefroren ist, weil ansonsten
bekommt ihr nachher größere Probleme, sie aus der Form zu bekommen.
Die richtige Temperatur von eurem Meroglaze muss eingehalten werden,
ansonsten wird sie zähflüssig und dick.
Ihr habt für diese Aufgabe anderthalb Stunden Zeit.
Genießt eure letzte technische Prüfung, gebt alles, denn wir müssen nachher noch
eine Entscheidung treffen.
Ihr habt alle Zutaten nur einmal und lest das Rezept genau.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Der Tanz um den Glanz hat begonnen.
Erstmal den Ofen auf 190 Grad vorheizen.
Packen wir es an.
Das perfekte Glanzstück hat erstmal einen wunderschönen Glanz durch die
Mürbler. Dann hat man unten ganz leichten Schokoladenmürbeteig, der ist
abgesetzt in geröstetem Kokosnuss.
Wichtig ist tatsächlich bei der Mousse, dass die Gelatine...
richtig verarbeitet wird. Sonst kann es sein, dass wir entweder nachher auf
diesen Gelatine-Stücken rumbeißen oder auch das Törtchen nicht die richtige
Konsistenz hat.
Wichtig ist auch, dass sie eine gewisse Zeit lang im Schockfroster stehen, damit
diese Mousse auch durchfrieren kann, damit du sie nachher aus der Form
bekommst. Ich möchte keine Fehler sehen. Ich möchte keine Stellen sehen, wo man
die Mousse sieht oder dass die Tupfen irgendwie so ganz schnell hingespritzt
worden sind.
Und das in 90 Minuten hinzubekommen, das ist sicherlich die größte
Herausforderung.
Ich fange mit dem Mousse an, weil die mau nämlich für 45 Minuten in
Schockfrost. Und dass die richtig steif wird, also hart, also fest wird, das
ist, glaube ich, das Allerwichtigste.
Erstmal kommt das Kabel.
Das Handrührgerät braucht man gleich auch noch für das Eigelb.
So, da kommt zuerst die Gelatine zum Fruchtpüree hinzu.
Muss ich kurz erwärmen.
So, dass sich die Gelatine auflöst.
Jetzt muss es auch noch wieder kalt werden.
Und zwar im Schockforster. Der Schlüssel heißt Zimmertemperatur.
Bist du schon soweit?
Ja.
Mein Fruchtpüree sollte das heißen.
So, ich löse jetzt den Zucker in dem Eigelb auf.
Das Ganze über dem Wasserbad. Durch die Wärme löst sich der Zucker besser auf.
Während die Masse dann erkühlt, wird sie immer weiter geschlagen.
So, die Fruchtmischung unterheben und dann die Sahne unterziehen. Dann machen
wir das jetzt.
Das waren auch schon alle Komponenten der Mousse.
Jetzt muss sie nur noch fluffig werden.
Ich bin mit dem Fruchtmus null erfahren tatsächlich.
Aber ich habe ja die Waffel von der letzten Woche reingekonnt.
Worauf muss man achten?
Es darf auch nicht zu flüssig gekürt werden. Das Volumen der Sahne muss drin
bleiben.
Drin bleiben muss die Mousse auch gleich in den Förmchen.
Ob das wohl so flüssig soll?
So flüssig bleiben sollte sie jedenfalls nicht.
Ich finde meine Mose jetzt gut, ich komme jetzt da rein.
Über die Tülle in die Förmchen.
Also wenn ich sie in die Förmchen fülle, muss ich sicher achten, dass es keine
Luftblasen gibt, also dass es überall schön verteilt ist, weil sonst sieht es
da nicht schön aus.
Die Menge reicht für fünf Förmchen.
Ob die wohl voll sein müssen oder nur halb oder so?
Wieso reicht das bei Theodor für sechs Förmchen?
Eine brauche ich ja noch fünf. Was mache ich hier?
Ich scheiße mit dem Löffel, dass es schön glatt ist, die Oberfläche.
Und dann kommt es gleich ruckizucki in den Schockfrost.
So, und los.
Und ab in den Schockfroster.
Bei 45 Minuten Einfrierzeit kommen die Förmchen erst 15 Minuten vor Schluss
wieder raus.
Ah, weiter, weiter.
Danke. Bitteschön. So, erstes Etappenziel. Ja, fertig. Erreicht.
Sehr gut, weiter geht's. Gib Gas, Sandra.
Der nächste Schritt, Schokomürbteig.
Das rühre ich jetzt schon mal kurz und dann kommt noch Mehl.
Sowie Kakao und gemahlene Mandeln.
Ja, der Mürbteig ist auch anspruchsvoll, weil ich weiß nicht genau, wie dick ich
den auswählen muss, damit er dann optimal durchgebacken ist.
Der Schokomürbteig ist eigentlich ein klassischer Mürbteig.
Also wichtig beim Mürbteig ist definitiv, dass er gleichmäßig
ausgerollt ist und dass er nicht verbrennt. Ist ein bisschen tricky, weil
es natürlich dieses Kakaopulver von Anfang an halt dunkel ist. Das heißt, du
kannst jetzt nicht nach der typischen Backfarbe gehen, du sollst dich an die
Zeit halten.
Vorteil ist, da kann ich es wenigstens nicht zu dunkel backen.
Da hat er recht.
Ich glaube, dass das interessant wird, dass man dann sieht, ob der durch ist,
weil es immer dunkler Mürbeteig ist.
Aber ich kann ja dunkel backen, das wissen wir jetzt aus den letzten
Technischen Prüfungen.
Auch der Mürbeteig braucht eine gewisse Kühlzeit.
Ich packe jetzt den Teig in eine Frischhaltefolie ein und dann kommt er
ins Gefrierfach und wird kühlgestellt.
Laut Rezept für 25 Minuten.
Ja, ist super weich.
Und weicht alsbald von der Arbeitsfläche.
Wieder ein Teilschritt erledigt.
Sandra, hast du zuerst Glasur oder zuerst die Kokosgedöns? Schoko-Kokos,
weil das muss ja nur kalt gestellt werden.
Auch bei wachsendem Konkurrenzdruck hilft man sich noch.
Machst du jetzt die Glasur oder was machst du jetzt, Moni?
Schoko-Kokos-Kokos-Schoko.
Das wird eine weiße Schoko-Kokos-Creme.
Für die Dekoration.
Jetzt kommen da noch 15 Gramm Kokospüree rein.
Kokospüree. Oh, scheiße.
Oh, nein.
Kacke.
So, ich habe mich leider verlesen und habe anstatt Kokospüree
Kokosraspeln reingemacht. So, und damit ich dann trotzdem was habe, streiche ich
jetzt alles nochmal durch.
Ich hoffe, dass der Fehler sich beheben lässt.
Vier, denkt an die drei Gs.
Glänzend, gleich und geschmackvoll. So sollte das Ergebnis sein. Ihr habt
Halbzeit, doch 45 Minuten.
Es wird extrem knapp.
Es ist noch so viel zu tun.
45 Minuten.
Ja, muss auch Gas geben, sonst reicht die Zeit nicht.
Kokoscreme ist genügsam. Sie muss nicht ins Gefrierfach. Der Kühlschrank reicht
ihr.
Weiter geht's mit der Glasur.
Ich habe jetzt mal weiße geschmolzene Schoki zur Kokossahne gegeben.
Gelatine einrühren und zurück zum Mörtteig.
Wir rollen jetzt dünn aus und stechen dann mindestens fünf davon und
mindestens fünf Möhne. Das ist echt übel, weil der Teig ist ja nicht so viel
und wir müssen den jetzt riesig ausrollen.
Dann wird er schön dünn.
War das Ding so knochenhart?
Mürbeteig?
Ob der so soll, ist jetzt mal die Frage.
Am besten wieder etwas Leben reinkneten.
Weil er ist wirklich hit.
Nicht Mürbe machen lassen.
Vorsicht beim Ausstechen.
Nehmen wir jetzt die größere Seite vom Ausstecher. So steht es, glaube ich,
sogar dort mit der größeren Seite.
Ausgestochen werden Kreise und Halbmonde.
Und in den Ofen damit.
Kurz durchatmen.
Ganz kurz.
Eigentlich ist es... kaum schaffbar in der Zeit.
Von daher bin ich etwas gestresster und hektischer als sonst.
Zwei, drei, vier.
Jetzt bereite ich die Mirror Glaze vor. Die Mirror Glaze besteht aus Glucose,
Zucker, Wasser und Kondensmilch und viel Schokolade.
Das Wichtige bei der Mirror Glaze ist tatsächlich die Gradzahl. 35 Grad stehen
im Rezept und das ist die perfekte Temperatur und vor allen Dingen
Fließfähigkeit von der Mirror Glaze. Die muss eingehalten werden.
Das heißt, wenn die Konsistenz stimmt, läuft diese Mirror Glaze über...
die Mousse rüber und sollte unten das ganze Stück bedecken. Wir möchten da
keine Nasen, wir möchten keine Löcher. Bei der Herstellung von der Mirror Glaze
gebe ich den Kandidaten und Kandidatinnen den Tipp, auf jeden Fall
Ruhe zu bewahren. Man muss diesen Zeitpunkt tatsächlich richtig abpassen.
Die Mousse muss gefroren sein und dann überzieht man es ziemlich zügig.
Klingt schwierig, ist es auch.
Na, das kann ja was werden.
Das sind gerade mal 107, da müssen noch 20 Gramm da rausgefriemelt werden.
So eine Challenge, Glucose aus einem Glas kratzen.
So viel Glucose.
Das sind auch genau 90 Gramm, meine hier, in aller Auge.
Ich mache meine erste Miracle.
Und das im Finale.
Weiße Kuvertüre gehört auch rein.
Jetzt haben wir es noch einmal kurz drauf.
Ihr Lieben, Glanz oder gar nicht, das ist hier die Frage. Ihr habt nur noch 30
Minuten.
Es ist unfassbar.
Viel zu kurz, viel zu kurz, 30 Minuten.
30 Minuten wird es auf jeden Fall sportlich.
So sportlich, dass wir die Show auch Ranbacken nennen könnten.
Das schaut so ein bisschen aus wie Sonnenuntergang, Aufgang.
Uh, leuchtet.
Oh doch, doch.
Jetzt ist es was geworden.
Das Ding ist nur, dass die noch mega heiß ist und ich bin echt gespannt.
wie schnell wir die runtergekühlt kriegen.
Die muss verarbeitet werden bei 35 Grad. Wir sind jetzt bei 50.
Ja, bestehen Sie mal kurz da hinten.
Man kann mit Kühlpacks zuarbeiten.
Immer wieder das Thermometer checken.
Lass mal schauen.
Nee, man sieht nichts.
Monika, wie heiß?
58.
Ja, könnte noch etwas Frost vertragen.
49.
Dass parallel die Plätzchen gleich fertig sein müssten, erleichtert die
Sache auch nicht gerade.
Boah, ist das brutal, ey.
Bisschen noch. Und hier darf man keine falsche Entscheidung treffen. Das Essen
ist vorbei. Mit dem Backen.
Ja, fertig. Das sollte passen.
So, ja, ich habe keine Zeit zu gucken, ob es gar ist oder nicht gar ist.
Hoffen wir das Beste.
Der Temperatursturz läuft weiter.
Ich muss jetzt auf 35 Grad und muss aber eigentlich dringend meine
Möbteckplätzchen aus dem Ofen holen.
Ob die jetzt durch sind, kein Mensch weiß es.
Je mehr Zeit verrinnt, umso mehr gerinnt die Mirror Glaze.
Sie braucht genau die richtige Aufgießtemperatur.
Ich gebe dir jetzt eine neue Schüssel, damit es schneller geht.
Das halten meine Nerven nicht aus, ehrlich.
Mein Mirror Glass ist noch lang nicht da, wo es sein soll. Und ohne die kann
ich halt einfach nicht weitermachen.
Doch die Mousse sollte jetzt gut durchgefroren sein.
Oh Gott, die kommen da super schwer raus.
Braucht etwas Fingerspitzengefühl.
Boah, ey, sag mal.
Die Musik sieht gut aus.
Die sind der Wahnsinn. Ich habe keine Luftblasen. Ich kann sie überhaupt nicht
fassen. Aber mein scheiss Mirrorglas wird einfach nicht kalt.
Ein Wörtchen zu den Törtchen. Ihr habt nur noch 10 Minuten.
Perfekt. 34,7.
Perfekt wären genau 35 Grad.
Schüttzeit. Das Dessert heisst Glanzstücke.
Der Glanz der Mirror Glaze sollte also beim Abkühlen tunlichst nicht
verblassen.
Scheisse. Wir brauchen ja drei Exemplare, also nämlich das, das und
das.
Boah, ist das eine krasse Nummer heute hier.
Ohne Glasurnasen sollten drei glänzende Musringe den Weg auf den Plätzchenkreis
hinter sich bringen.
Der Druck ist echt enorm. Ich bin voll am Zertan.
Es macht alles noch viel schwieriger, weil man nicht mit den Fingern
drankommen darf.
Ihr Lieben! Ihr habt nur noch zwei Minuten.
Es ist furchtbar.
Und jetzt muss der ganze Spass darüber.
Kokosraspeln an den unteren Glasurrand, Halbmonde darauf und dann auch noch die
Kokossahne tupfen, falls man nicht vorgearbeitet hat.
Ich habe so zittrige Hände.
So ist es.
Es steht nicht, wie man es dekorieren soll, deshalb mache
ich es jetzt so.
Aufglanzzeiten sind endlich. Ihr habt nur noch wenige Sekunden.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3,
2, 1 und Schluss.
Hände weg vom Gebäck.
Ich bin durch. Oh mein Gott.
Ich bin jetzt gerade völlig durch. Das war richtig anstrengend.
Das war echt schlimm.
Das war echt schlimm. Sie glänzen auf jeden Fall, sind nicht ganz so orange
wie die anderen, aber ich bin die Mama dieser Türchen und ich habe sie lieb.
Ich weiß nicht, das war so ein ganz Bergwerk, das da jetzt runtergefallen
ist von meinem Herzen.
Ich bin durch, man kann mich ausringen.
Wenn ich bei der letzten Aufgabe gedacht habe, dass ich fertig bin, dann war das
heute erst.
Reicht. Hast du sehr gut gemacht.
Du auch. Mega. Naja, bei mir ist Blattkohl runtergeweht.
Aber der Wind.
Ja, aber es ist halt da.
Bringt eure Törtchen bitte nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Für mich war es ein bisschen ein Kuss vom Herzen.
Ich bin völlig zufrieden, habe ein bisschen Angst, dass ich zu viel Kokos
um den Rand gemacht habe.
Mir hat es ja vom Wind die Deko und die paar Goldplättchen runtergeweht. Ich
weiß nicht, wie schwer das bewertet wird.
Die Verkostung ist jetzt die Wichtigste. Es geht jetzt darum, wer in der dritten
Aufgabe die letzte Finaltorte jetzt packen darf.
Eure Glanzstücke sehen fantastisch aus. Leider wird es ja für einen von euch die
letzte Verkostung sein. Holen wir mal die Jury rein, mal sehen, was sie sagen
wird. Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Es ist wirklich Glanz in dieser Hütte. Sehr schön.
Ich glaube, wir müssen uns das genauer angucken. Ja.
Auf deiner Seite.
Drei Exemplare stehen hier, sollten möglichst identisch sein.
Also die Ringe sind zumindest mal gleich.
Hier sehe ich allerdings schon so einen kleinen Cut. Das soll natürlich
möglichst nicht sein.
Und wenn ich hier in das Exemplar gucke, geht dieser Kokosrand fast bis zu dem
Mond drauf. Also da wirklich aufpassen. Es sollte unten wirklich ganz dezent
abgesetzt sein. Hier ist es ein bisschen dicker.
Was man aber erkennen kann, ist, dass der Mürbeteigboden überall zu erkennen
ist. Und wenn man von oben reinguckt, dann sitzen die Törtchen auch fast alle
mittig. Dazu der Mond. Es ist dezent dekoriert mit den Blumen und dem Gold.
Vom Farbton her ist es mir vielleicht so ein ganz kleines... Tick noch kräftiger
gewünscht. Aber ich muss sagen, der Glanz ist wirklich phänomenal bei allen.
Man kann natürlich beim Anschnitten schön erkennen, wie dick die Mirror
Glaze rübergegossen worden ist. Und unten konnte ich den Mürbeteig auch gut
schneiden. Er hat für mich auch eine schöne Dicke.
Lass es dir schmecken.
Danke.
Geschmacklich ist es eine runde Sache. Die Mousse hat vor allen Dingen eine
super schöne Konsistenz. Obendrauf diese weiße Schokoladen-Kokossensahne. Schön
cremig. Der Mürbeteig hat eine schöne Stärke.
Schokolade ist da.
Kommen wir jetzt zu den Topfen, die ich zählen sollte für dich.
Das sind ja Nuancen. Wir müssen ja jetzt auf Kleinigkeiten achten. In dem Fall
haben wir jetzt zweimal vier Topfen und hier sind einmal fünf Topfen.
Aber es ist auch dezent mit dem Blattgold und den Blüten dekoriert. Vom
Farbton hätte ich es gerne so einen Tick mehr in diesen warmen Gelbton gehabt.
Und wenn man von oben reinguckt, dann kann man sehen, dass die beiden sind so
ganz leicht versetzt zur Seite. Die Kokosraspeln sind, man könnte schon fast
sagen, großzügig rangesetzt worden, ungefähr bis zur Mitte.
Es hätte aber auch ein bisschen feiner sein sollen, damit wirklich dieser Glanz
von der Mirror Glaze noch besser zur Geltung kommt, weil der ist auch hier
wirklich sehr schön geworden.
Man kann auch hier beim Anschnitt schön sehen, die Füllung, dünn, die Mirror
Glaze oben drüber. Der Mürbeteig ist hier einen ganz kleinen Tick dicker,
aber für mich auch noch völlig in Ordnung.
Vom Essen her ist er wirklich auch wunderbar. Die Mousse ist auch hier in
dem Fall traumhaft, sensationell cremig auch. Also die Punkte, wo man noch so
ein bisschen nacharbeiten muss beim nächsten Mal, ist das auf jeden Fall mit
dem Dekorieren.
Frage. Es lag jetzt zweimal schön so auf dem Törtchen drauf. Jetzt liegt es ein
bisschen mehr in die Mitte. Ist es für dich vollkommen in Ordnung?
Es sollte auf jeden Fall auf einer Seite sein. Wir sind jetzt ein bisschen mehr
in die Mitte gerutscht. Das ist für mich völlig in Ordnung. Das war freigestellt.
Auch wie die Tupfen sind.
Farbton von der Glasur.
Gefällt mir eigentlich schon ganz gut.
Der Möbteich hätte wirklich eine Spur größer sein sollen. Es gibt ja zwei
Seiten von diesem Ausstecher. Dann wird das wahrscheinlich die kleinere Variante
sein, oder?
Von den Kokosraspeln gefällt es mir schon fast gut. Das ist schon fast an
der Grenze, wo ich es gerne hätte.
Mit der Dekoration oben aufs Blattgold sollte natürlich nicht auf dem Törtchen
landen. Ihr merkt, es sind wirklich Kleinigkeiten, auf die wir jetzt achten
im Finale.
Der Anschnitt verrät es jetzt schon, wenn ich hier jetzt mal dagegen setze.
Dann kann man das sehr gut sehen, dass ich hier den Mürbeteig über die ganze
Breite habe. Ich glaube, du hast da recht gehabt, dass der Ausstecher
tatsächlich die kleinere Seite genommen worden ist.
Allerdings die Mirror Glaze, auch hier schön gegossen, hat eine schöne Dicke.
Die Creme steht und es ließ sich auch hier gut schneiden.
Also Mousse machen können Sie.
Traumhafte Cremigkeit.
Auch der Mürbeteig drunter. Ganz leicht dieses Schokoladenaroma. Crunch ist mit
dabei. Auch obendrauf die Sahne ist gut. Hat eine schöne Standfestigkeit.
Aber der Mürbeteig ist wieder einen Tick dünner als der Garnier.
Letztes Törtchen. Technische Prüfung dieses Jahr.
Ja. Möchtest du die Optik besprechen?
Von der Farbe her muss man sagen, es ist jetzt mit das Kräftigste.
Es ist sehr orange, würde ich mal sagen. Der Glanz ist auch hier wirklich
genauso, wie er sein muss. Würde ich jetzt zwar nicht die Tupfen zählen, aber
dann hätte ich hier noch einen kleinen Tupfen drangesetzt. Die Kokosnussraspeln
das nächste Mal vielleicht einen Tick weiter runtersetzen, dass es wirklich
nur so die Füßchen bedeckt.
Ich kann unten den Mürbteig sehen, der hat sich gut schneiden lassen.
Die Creme, die steht. Eine dünne Schicht von der Mariglaise. Sehr gut gearbeitet.
Ja, hau raus.
Geschmacklich? Geschmacklich stimmt es. Die Konsistenz stimmt.
Auch oben die Tupfen stimmen von der Konsistenz. Auch der Mürbteig ist hier
wieder super. Er ist nicht verbrannt.
Es ist jetzt richtig spannend, weil es sind wirklich nur die kleinen
Unterschiede. Und ich glaube, wir fünf sind wahnsinnig aufgeregt, denn ihr
müsst ja jetzt nicht nur ein Ranking erstellen, sondern natürlich auch
entscheiden, wer uns jetzt hier gleich verlassen muss.
Deshalb bekommt ihr Zeit zur Beratung.
Fest zu halten bleibt, keiner hat deinen Farbton erwischt. Der liegt irgendwo
hier zwischen.
Ja, der war quasi genauso schlau wie vorher.
Boah, es ging nur so um kleine Details.
Wie Tupfen auf dem Mond und so.
Hier ist sie einmal die Dekoration auch auf der Mirror Glaze gewesen.
Huyala, das ist wirklich spannend.
Hier vorne hat es komplett funktioniert mit der Dekoration.
Dafür war natürlich der Kokosnussrand hier auch relativ wild.
Das mit dem Ausstecher ist mir gar nicht aufgefallen. Das ist die falsche Seite
und es stand im Rezept. Also theoretisch ist es ein Minuspunkt. Wie viele
Punktabzüge das jetzt gibt, weil er ein bisschen kleiner ist.
Werden wir sehen.
Dafür war das aber der einzige mit einem Fingerabdruck drin. Ja, genau.
Fingerabdruck und Kokosnuss war nur bei einem wirklich schön.
Es ist schon extrem kleinlich, aber so ist das jetzt halt im Finale. Nicht die
richtige Punktzahl, nicht die richtige Punktzahl. Bist du zu kleiner? Ja.
Ich denke, Matthi und ich sind da, die dann davonstehen und zittern müssen.
Wir kommen jetzt erstmal zur Verkündung der Rangfolge. Liebe Jury, legt bitte
los.
Eure letzte technische Prüfung und Temperaturen sind wirklich ungewöhnlich
warm wieder mal. Aber das war anscheinend nicht das Problem für euch.
Auch nicht die Mürkdays, das habt ihr wirklich toll hinbekommen. Auch
geschmacklich wart ihr alle gleich auf.
Aber es gab kleine Unterschiede. Ich fange mal mit dem vierten Platz an.
Und das zeigt halt einfach, weil wir nicht haben, wie dicht das Feld
beieinander liegt.
Also Platz 3. Und den haben wir gleich zweimal.
Einmal hier und einmal hier.
Okay, dann teile ich mal auf. Der Linke gehört.
Theodor. Der Rechte dann halt Sandra.
Obendrauf die Tupfen. Das ist auf jeden Fall schon der erste kleine Fehler. Hier
ist der Mürbeteig ein bisschen zu dünn. Hier ist das Törtchen nicht gleichmäßig
auf den Mürbeteig gesetzt. Was ihr beide besser hättet machen können, ist das mit
dem Rand unten absetzen. Und da war ja meine Theorie, dass es durchaus in den
letzten 5 Minuten zu...
panikhaften Dekorationsaktion kam, habe ich damit recht.
Also es war sehr wackelig und ich habe gezittert.
Es war spannend.
Und bei dir, Theodor? Bei 10 Sekunden Countdown habe ich angefangen, die
Tupfen drauf zu machen.
Nee, da bin ich.
Und dann kam noch eine Windböe und dann sind mir die Blüten auch weggeweht.
Okay, ja gut, das ist natürlich, wir sind in der feinen Natur, aber das sind
halt die Kleinigkeiten.
Und der Ausstecher hier unten?
Kann ich nicht sagen. Es war in der Hektik. Mir war nicht bewusst, dass ich
falsch den genommen habe. Jetzt kommt das alles Entscheidende. Ihr habt beide
insgesamt 16 Punkte von uns bekommen. Also schon ein ordentliches Ergebnis.
Der zweite Platz mit 17 Punkten
ist hier.
Monika, dein Kokosrand war so ein bisschen wild in Wellen. Und was uns
aufgefallen war,
Fingerabdruck, der kleine, und dass die Farbe auch etwas zu hell war.
Bei dir auch Zeitnot, der Fingerabdruck?
Tatsächlich in der Hektik rüber und ich bin dann irgendwie mit meinem
Fingernagel, das ist der Nagel, direkt minimal hängen geblieben und dann war es
schon drin.
Gut gearbeitet, aber es gab halt einen, der noch einen Tick besser war.
Und der erste Platz mit 18 Punkten ist hier.
Herzlichen Glückwunsch.
Erika, bei dir auch. Die Tupfen waren nicht ganz gleichmäßig.
Bisschen weniger von dem Kokos. Deswegen 18 Punkte bei dir. Herzlichen
Glückwunsch.
Das hört sich aber auch für eine rote Schürze an, oder?
Erika, herzlichen Glückwunsch.
Der Unterschied zwischen dem dritten und dem ersten Platz ist gerade mal zwei
Punkte. Ich weiß nicht, ob meine Leistungen fürs Finale gereicht haben.
Da fehlen jetzt vielleicht zwei Punkte.
Ich fürchte, das wird knapp werden.
Ja, also jetzt wirklich ernst, sind alle auf jeden Fall sehr nah beieinander.
Mich trennt ja nur ein Punkt zu den drittplatzierten und zu den
erstplatzierten. Ich glaube, es bleibt einfach spannend.
Das war die Platzierung der technischen Prüfung. Und wenn Sie sich die
Punktetabelle noch einmal anschauen wollen nach der Sendung, veröffentlichen
wir sie in den sozialen Netzwerken. Folgen Sie einfach etwas große Backen.
Ja, und die folgende Entscheidung setzt sich ja aus Aufgabe 1 und 2 zusammen.
Zu welchem Ergebnis seid ihr gekommen?
Obwohl ihr bislang alle wirklich tolle Leistungen gezeigt habt, hatte eine oder
einer von euch einen minimalen Vorsprung.
Mit 34,5 Punkten darf die finale Torte backen...
Monika!
Herzlichen Glückwunsch, Monika.
Danke.
Mit nur zwei Punkten weniger, nämlich mit 32,5 Punkten, geht das zweite Ticket
fürs Finale an.
Erika.
Erika, dich hat der erste Platz in der technischen Prüfung gerettet.
Erika und Monika, ich freue mich auf eure Abschlusstorte.
Theodor und Sandra, kommt ihr bitte nach vorne.
In den ersten beiden Aufgaben habt ihr euch beide punktetechnisch ein Kopf-an
-Kopf-Rennen geliefert.
Letztendlich war es ein halber Punkt, der entschieden hat, überbleiben und
gehen.
Ebenso mit 32,5 Punkten.
Bleibt dabei.
Sandra.
Theodor, ich weiß, so ganz kurz vorm Ende ist es extremst ärgerlich. Und wenn
es überhaupt irgendwelche Worte gibt, die vielleicht jetzt gerade, sag ich
mal, die Enttäuschung ein bisschen gut machen, dann muss ich dir eins sagen, du
bleibst mir immer im Gedächtnis, weil du bist der erste und der einzige Kandidat
oder von den Kandidatinnen, der in einer Torte tatsächlich beide meine
Superlative bekommen hat. Damit hast du ein Alleinstellungsmerkmal und wirst mir
ewig im Gedächtnis bleiben.
Dankeschön.
Das Teilnehmerfeld dieses Jahr ist wirklich, sage ich mal, sehr eng
beieinander und somit war es letztendlich ein halber Punkt, der
entschieden hat.
Oh, Finale!
Mädelstag!
Kleines weinendes Auge habe ich noch, aber viel, viel mehr ein lachendes Auge.
Die Torte der Entscheidung steht unter dem Motto Mein elegantes Meisterstück.
Meisterinnenstück wäre korrekter, denn es sind tatsächlich nur noch
Finalistinnen. am Start.
Sandra, Erika und Monika, nur noch eine letzte Torte trennt euch vom
goldenen Cupcake, 10.000 Euro, einem eigenen Backbuch und dem Titel
Deutschlands beste Hobbybäckerin 2023.
Nur diese letzte Torte zählt.
Aber auf wen könnt ihr noch zählen?
Auf eure Lieben. Wir haben eine Überraschung für euch.
Wow, Erika, für uns hast du jetzt schon den ersten Platz verdient.
Hallo liebe Erika, wir zwei wünschen dir viel Glück, viel Freude und viel Erfolg
im Finale.
Liebe Erika, ich wünsche dir alles, alles Gute, viel Glück und du schaffst
es!
Wow, super, Erika.
Du hast es bis ins Finale geschafft. Wir wünschen dir eine coole, kreative
Schlussrunde. Viel Glück und Abschied!
Oh mein Gott.
Wow.
So viele Menschen.
Es ist Wahnsinn, wer alles an mich gedacht hat. Das hat mich wahnsinnig
motiviert und ich freue mich jetzt einfach auf den Endspurt.
Liebe Sandra, wir gratulieren dir ganz herzlich zum Einzug ins Finale. Für
deine Finaltorte wünschen wir dir eine tadellose Teigführung, perfekte Bohrung,
krachenden Crunch und natürlich einen astreinen Anschnitt.
Liebe Sandra, alles Gute für das Finale. Du schaffst das!
Hallo Sanni. Hallo Mama.
Wir sind sehr stolz auf dich, dass du den langen Weg bis ins Finale geschafft
hast. Für deine letzte Aufgabe zum...
Wünschen wir dir ganz viel Kraft, Spaß und Kreativität.
Wir vermissen dich und lieben dich.
Bis bald.
Es hat sehr gut getan, dich gerade noch mal zu sehen für deine letzte Aufgabe.
Es war sehr schön, aber ich freue mich auch wirklich wieder auf meine Familie.
Hallo, liebe Moni.
Wir wissen, du schaffst es.
Hi Moni! Bevor du kommst, holst du den goldenen Cupcake und dann feiern wir
gescheit.
Go Moni! Go Moni! Go Moni! Go Moni!
Hallo Moni, Schatz!
Zeug das durch, mach dein Ding und dann freuen wir uns, wenn wir dich
wiedersehen. Und vielleicht sogar als Siegerin.
Toi, toi, toi!
Hey Schatz, servus!
Ich bin unglaublich stolz auf dich, du hast es so weit geschafft.
Zeug durch!
Ich bin unglaublich stolz und ich freu mich, wenn wir uns endlich wiedersehen.
Nachdem ich jetzt alle meine Lieben gesehen hab, das war jetzt schon sehr
emotional für mich natürlich.
Für die Finaltorte gibt mir das jetzt, glaub ich, unfassbar viel Kraft.
Ich freu mich jetzt.
Ich hoffe, diese Grußbotschaften haben euch so richtig motiviert.
Hierfür die letzte Aufgabe, die da lautet Mein elegantes Meisterstück. Was
die Jury sich genau wünscht von euch, das erklärt sie euch jetzt.
Wir wünschen uns von euch eine wunderschöne dreistöckige Torte mit zwei
perfekt aufeinander abgestimmten Geschmacksbildern. Eins in der oberen
und unteren Torte und eins in der mittleren Torte.
Zusätzlich soll die eine edle Zutat mit verarbeiten.
Der Look der drei Torten soll mit modernem Dekor veredelt werden.
Dekortechnisch habt ihr die freie Wahl.
Ob Blütenpaste, Isomalt oder auch Waferpaper, alles ist erlaubt. Die
Techniken können stockwerkweise variieren, sollen aber zum Schluss ein
stimmiges Ganzes ergeben.
Hui, da habt ihr ganz schön viel zu verarbeiten und ganz schön viele
Vorschriften. Aber ihr habt für diese Aufgabe auch fünf Stunden Zeit.
Und jetzt ein allerletztes Mal für euch mein Kommando.
Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Backe, backe, Meisterstück!
Nur diese eine Torte entscheidet über den Sieg. Dennoch keine Spur von
zittrigen Fingern.
Wir sind im großen Finale und jetzt zählt tatsächlich nur noch die Leistung
von der letzten Torte.
Alle drei haben die Chance, hier zu gewinnen.
Alle drei können es gewinnen. Ich traue es allen dreien auch zu.
Jetzt geht's los.
Es ist ein Traum, der jetzt Erfüllung geht, hier eine Finaltorte packen zu
dürfen.
Es wird auf jeden Fall Harakiri, weil es läuft hand. Es muss heute alles
irgendwie parallel gleichzeitig, keine Ahnung, laufen, weil sonst ist es
unmöglich zu schaffen.
Aber... Es macht Spass.
Was habt ihr denn überhaupt vor?
Ich mache euch heute einen Schmetterlingsturm und die erste Zutat
ist bei mir Goldmelissenblüten und Goldmelissensirup.
Erika schichtet in ihrem Schmetterlingsturm Schweizer Brezeli,
Zwetschgenkompott und Quarkcreme.
In der Mitte verarbeitet sie Schokobrombeerböden und
Goldmelissencreme.
Auch bei Sandra ist der Backplatz randvoll bepackt.
Meine Torte hat als besondere Zutat Safran. Das war eher ein Zufall, ich
habe vorher noch nie mit Safran gebacken. Aber meine Eltern waren im
Urlaub, als ich Bescheid bekommen habe, dass ich dabei bin und diese Aufgabe
backen muss. Da dachte ich, das wäre eigentlich eine coole Gelegenheit. Die
hat mir nämlich Safran mitgebracht.
In Sandras unterer und oberer Torte trifft Safran Ricotta-Creme auf frische
Kumquat, während ihre mittlere Torte mit Rübliböden und Schokomousse überzeugen
soll.
Safran ist ohne Frage edel, das hier aber auch.
Das ist Tahiti-Vanillezucker, das ist die teuerste Vanille der Welt quasi.
Und das ist meine edle Zutat, zum einen eben als Vanillezucker und zum anderen
als ganze Vanilleschote.
Monika möchte mit Joghurt-Cookie-Creme, Beeren- und Macadamia-Himbeer-Crunch
begeistern. In der mittleren Torte befindet sich Schoko-Biskuit und Tahiti
-Vanille-Creme mit Marzipan.
Damit die edle Torte von der Jury geadelt wird, muss man einiges tun.
Die mittlere Torte wird trombeerig und die untere und die obere Torte werden
mit Zwetschgen.
In den Vanillebiss kippen wir uns erstmal noch die Vanille rein.
Zwei in die Masse.
Schön die Torten auseinanderhalten. Was genau in welchen Boden kommt, muss man
schon im Kopf haben.
Das ist Boden Nummer eins, mein Tahiti-Vanilleboden.
Und ich schlag den jetzt noch einmal mit dem Schneebesen. Und dann kann der schon
in den Backofen.
Natürlich erst, wenn er sich in der Backform befindet.
Nach 45 Minuten sind alle Finalistinnen soweit.
Der erste Boden ist jetzt drin. Jetzt werde ich mit dem zweiten starten. Mit
den Karottenböden dazu werde ich erstmal die Karotten anfangen zu raspeln.
Zwei verschiedene Geschmacksbilder bedient man am besten mit verschiedenen
Böden.
Ich mitleide heute diesen Schokoboden.
Genau, die kommen jetzt auch gleich in den Ofen.
Verschieden große Backformen bedeuten auch verschieden lange Backzeiten.
Die edle Zutat muss herauszuschmecken sein.
Und es ist nicht ganz einfach zu dosieren, weil Safran zieht noch nach.
Und er macht den Kuchen gel.
Klar, oder?
Das ist jetzt der Biskuit mit der Goldmelisse? Ja, genau.
Warum und wieso die Goldmelisse?
Ja, also ich kenne sie halt aus unserem Garten.
Ich fand sie einfach lecker und sie kommen selten vor und sind nicht so
bekannt. Und deshalb verarbeite ich sie jetzt hier. Also ich glaube, das ist wie
mit Kräutern, dass natürlich die Kraft und die Aromatik quasi erst kommt, wenn
da ein bisschen Temperatur dazu kommt. Ich bin gespannt, wie es nachher dann
ist, wenn der Boden halt aus dem Ofen rauskommt. Wie lange backen die jetzt?
Die backen jetzt so circa...
40 Minuten.
Schon sind eineinhalb Stunden Backzeit vorbei.
Und man hat eigentlich nur Böden.
Uh,
die sind schon heiß.
Ja, die gefallen mir. Die sind schön luftig und fluffig. Ja, das passt.
Weiter geht's mit Böden.
Die mittlere Torte soll sich von den sie umgebenden unterscheiden.
Ich bereite jetzt hier gerade den Safran-Honig-Sirup vor.
Und das wird die Tränke für die untere und obere Torte.
Bei Erika gibt es verschiedene Fruchtspiegel.
Ich habe hier den Zwetschgenspiegel.
Das ist für die obere und für die untere Torte. Und das stecke ich jetzt in.
Ich mache meine Joghurt-Cookie-Creme mit Tahiti-Vanille und koche jetzt quasi die
Sahne mit der Vanille auf und lasse das dann ein bisschen köcheln und danach
noch ein bisschen ziehen, dass sich die so richtig mit dem Vanille-Aroma
vollsaugt und dann kommt es in die Creme rein.
Das ist die Creme mit dem Goldmelissen-Pudding und das ist für die
mittlere Torte.
Rein optisch nah an dem, was Sandra gerade macht. Oder auch Monika.
Schmecken wird aber alles einzigartig. Geil.
Jetzt hoffe ich natürlich, dass die Tahiti-Vanille nicht untergeht.
Eine halbe Stunde bis zur Halbzeit.
Noch immer haben alle den Überblick.
Das wird die unterste Schicht von der obersten und der untersten Torte. Also
ein Brezelboden mit Butter und weißer Schokolade.
Der Berner Brezeli-Boden hat nichts mit der deutschen Laugenbrezel zu tun.
Monika bringt Farbe ins Spiel.
Diese ummantelten Macadamia-Nüsse kommen so als Crunch mit rein. Und einfach
nochmal, um so ein bisschen einen anderen Geschmack mit reinzugeben.
Also der letzte Boden ist auch endlich fertig gebacken.
Dann raus damit an die frische Luft.
Mein Wiener Boden sieht jetzt sehr gut aus.
Also er ist jetzt fertig gebacken. Ich kühle den jetzt aus und dann kann es
dann bald ans Befüllen gehen.
Gerade Böden schneiden die Finalistinnen ohne Schwierigkeiten.
Luffig ist er auf jeden Fall, der Boden.
Sauber schichten für den Anschnitt.
Sandras Tränke sorgt für Geschmack.
Ich stapel jetzt als erstes die untere Torte.
Kinders, wie die Zeit vergeht. Wir haben schon Halbzeit. Ihr habt nur noch
zweieinhalb Stunden.
Die Devise für die letzten zweieinhalb Stunden ist...
Gas geben.
Ja, es bringt ja nichts, wenn man gerade Panik schiebt. Also deshalb nur mit
Ruhe. Und dann kommt das schon gut.
Es cruncht und es fruchtet.
Veredelt mit Geschmäckern, die kaum Überschneidungen zwischen den drei
Tortenkonzepten zulassen.
So, ach du.
Oh.
So schlimm.
Beim Anschmied wird man allen Schichten erneut begegnen.
Ja, das muss jetzt echt zügig vonstatten gehen, damit sie dann schon mal kühlen
kann.
In der Vergangenheit hat Erika oft mit hohen Ansprüchen an sich selbst
gebacken. Monika bodenständiger, aber geschmacklich fast immer auf den Punkt.
Monika! Christian!
Ich will unbedingt probieren.
Erstmal, die Schattierung ist natürlich der Knaller. Joghurt, Cookie.
Joghurt, Cookie, Tahiti-Vanille.
Es ist wirklich der absolute Knaller. Es schmeckt phänomenal. Sehr cool.
Na, mit diesem Rückenwind kann man doch in die letzten zwei Stunden gehen.
Das ist Tortenschichten am Limit.
Die Ergebnisse werden gewaltig.
So, fertig.
Jetzt kommt es in den Schockfroster.
Das ist die oberste und die unterste Torte.
Fehlt noch das nicht minder wichtige Mittelstück.
Das ist die Schokomousse. Das stelle ich jetzt kalt im Schockfroster und dann
schlage ich es nachher nochmal auf.
Goldmelissencreme bei Erika.
Zusätzliche Süße bei Monika.
Das Marzipan kommt als zusätzliche Füllung mit in die mittlere Tröte.
Das ist ein bisschen wie bei Harry Potter.
Der selbst zu rührende Schneebesen, aber den Zaubertrick dazu, den verrate ich
nicht.
Schade, dass wir alle Muggel sind.
Ich lege jetzt mit dem Schichtenloch der mittleren Torte.
Die edle Zutat kommt auch hier vor, bei einem völlig anderen Geschmacksbild.
Noch etwas frische Brombeeren.
Die mittlere Torte ist fertig geschichtet, geht ab in den
Schockfroster.
Sandra streicht mit amerikanischer Buttercreme ein.
Butter bei den Fischen, 475 Gramm Butter, die erste.
Ich färbe jetzt meine Buttercreme in verschiedenen Grüntönen.
Mit Lebensmittelfarbe darf man es bei dieser Jury nicht übertreiben. Aber ganz
ohne geht es bei einem Meisterstück auch kaum.
Der Buttercreme-Einschnitt, der bleibt dann einfach grau.
Und ich bestreiche ihn dann noch so ein bisschen mit Schwarz und Violett und
Bronze. So ein bisschen edel.
Edler Geschmack, edles Aussehen.
Sind denn alle auf einem
guten Weg?
Also ich muss jetzt halt noch alle Torten einstreichen und dekorieren, ja.
Aber es sind wahrscheinlich auch nur noch eineinhalb Stunden.
Wenn überhaupt.
Das wird knapp.
Ihr drei, ich kann euch sagen, es sind noch keine Meister vom Himmel gefallen.
Aber seid euch sicher, Torten auch noch nicht. Ihr habt nur noch eine Stunde.
Ja, so.
Wegen meinem Zeitmanagement wünschen wir, dass diese Stunde ganz lange
dauert. Dass sie vielleicht doch noch fertig wird.
Bei der Feinarbeit nicht nachlassen.
Das dürfte sich rächen.
Aber exakt einstreichen können alle in diesem Finale.
Gestapelt werden müssen die guten Stücke ja auch noch.
Das Cakeboard, das goldene, das hat die gleiche Größe wie die obere Torte. Und
das messe ich jetzt einmal ab, dass ich genau weiss, wo auf der mittleren Torte
ich meine Stützen platzieren muss.
Eine Torte, die nicht hält, bringt einen wahrscheinlich auch nicht zum Sieg.
Ich mache jetzt hier aus Waferpaper Schmetterlinge für die Dekoration.
Die eingefärbte Buttercreme gebe ich jetzt auf eine vertorte Randfolie.
Und zwar so in Marmoroptik, deswegen gibt es verschiedene Grüntöne.
Alles sehr dezent und geschmackvoll.
Vorsicht!
Es steht, es muss noch dekoriert werden, aber immerhin, das steht schon mal.
Die Dekoration darf man bei einer Finaltorte nie unterschätzen. Jetzt ist
schnelles und exaktes Arbeiten angesagt.
Alle drei haben unterschiedliche Schwierigkeiten, unterschiedliche
Konzepte, aber ich glaube alle wirklich finalwürdig.
Fürs Protokoll. Fondant bekommt Erika auch glatter hin.
Dieses Fondant stellt einfach eine moderne Optik dar.
Das lege ich jetzt so blätterhaft über die Torte.
Backen am Limit.
Mahlen im Kühlschrank.
Ihr Lieben, ihr habt nur noch 30 Minuten.
Boah, nur 30 Minuten? Ich habe mich, glaube ich, in dem Buttercreme-Gewirr da
ein bisschen verkalkuliert.
Ich hätte mir gewünscht, ich hätte noch mehr Zeit, aber so ist es halt immer.
Und bis jetzt ist es ja auch immer gut gegangen für die drei.
Allerdings wird nur eine von ihnen in wenigen Minuten Deutschlands beste
Hobbybäckerin 2023.
Na, sind Sie zu Hause auch schon so gespannt, welches Backbuch Sie ab morgen
kaufen können?
Als Weihnachtsgeschenk sind unsere Bücher übrigens auch immer sehr beliebt.
Nur, dass Sie Bescheid wissen.
Boah, die ist total...
Matschig hier. Die Buttercreme hält hier überhaupt nicht mehr.
Zeit für ungebremsten Perfektionismus.
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Ich habe jetzt geschaut, wo die schönsten Seiten sind.
Und jetzt kommt die mittlere auf die untere.
Das ist Augenmaß.
Ich hoffe, ihr habt ein ruhiges Händchen für die letzten zehn Minuten.
Es ist echt ein Krimi hier.
Ein Kühlschrank-Krimi. Der Tatort, das Backzelt. Die Tatwaffen, handelsübliche
Zutaten. Das Motiv, der goldene Cupcake.
Meine Torte steht jetzt.
Ich bin heilfroh.
Ich hoffe, sie bleibt auch stehen.
Man kann das gar nicht so richtig drücken, wie ich das eigentlich
vorhatte.
Ich schneide das Zwiebelnpapier jetzt in Streifen, wickel das um meinen Finger
und um, dass so Fächer entstehen und das will an die Torte drauf.
Bis jetzt steht nur die Unterse, die lege ich jetzt gleich drauf mit etwas
Buttercreme und dann steht's fast.
Monika, Erika und Sandra, eure letzten zwei Minuten laufen.
Die Zeit geht hier so schnell vorbei.
Wahnsinn.
Oh!
Entschuldigung.
Jetzt geht es nochmals an die Schmetterlinge.
Ihr gehört gleich den allerletzten Countdown dieser Staffel.
10 9 8
7 6
5 4
3
Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Wir sind
fix und foxy, aber es stehen drei Torten
hier. Das ist erstmal alles passiert.
Es hat so schlecht funktioniert.
Wow, Erika ist hier. Mega schön.
Das ist schade, es war jetzt das letzte Mal hier backen und es hat einfach
nochmal richtig Spaß gemacht.
Ja, aber die Zeit ging so schnell.
Das große
Backen 2023 gipfelt nun in der letzten
Verkostung. Alles, was die drei Finalistinnen an Geschmack und Können
abrufen konnten, ist in diese Meisterstücke eingeflossen.
Welche Torte ist die beste?
Diese letzte Entscheidung obliegt nun der Jury.
Sandra, Erika und Monika, ihr habt's geschafft.
Über acht Wochen habt ihr tolle Leistungen gezeigt und jetzt steht sie
vor euch, die letzte Torte, euer elegantes Meisterstück. Und egal, wer
von euch gleich das eigene Backbuch gewinnen wird, die Rezepte finden Sie zu
Hause im Netz unter dasgroßebacken.de.
Und wir starten jetzt hier mit der letzten Verkostung, Betty und Christian.
Bringt eure Meisterstücke nach vorne.
Wir beginnen mit Erikas Torte.
Ich habe euch einen Schmetterlingsturm gebacken. Die Schmetterlinge habe ich
aus Waferpaper gemacht.
Und innen drin befindet sich die spezielle Zutat Goldmelisse.
Es sollte eine dreistöckige Torte sein. Das ist sie auf jeden Fall. Man hat hier
wirklich schöne, saubere, gerade Kanten.
Dazwischen hast du dich für Fondant entschieden, allerdings nicht zum
Eindecken, sondern tatsächlich so als strukturgebende Einheit immer wieder
verteilt. Und die Farben von den Schmetterlingen sind hier auch immer
aufgenommen worden.
Hier unten ist jetzt so ein ganz leichter Riss. Sie steht hier schon
länger, sie wurde hin und her transportiert bei gewissen Temperaturen.
Also der Riss sei dir verziehen.
Deine Torte von außen gefällt mir unglaublich gut.
Sehr schöner, gleichmäßiger Anschnitt. Man kann die unterschiedlichen Füllungen
sehen, Böden gleichmäßig gearbeitet und genug Stützen drin sind, sieht man auch.
Torte ist stabil, Anschnitt ist völlig in Ordnung.
Der Boden ist sehr kompakt, sehr saftig, lässt sich angenehm essen. Ich habe die
ganze Zeit die Goldmelisse dabei und das ist ein ganz, ganz wichtiges Kriterium,
dass das geschmacklich herausgearbeitet ist. Also der Anfang, der war schon
richtig gut.
Schöne Konsistenzen, schönes Zusammenspiel von den einzelnen
Komponenten. Ich freue mich auf die Untertorte.
Auch hier der Anschnitt gleichmäßig geschichtet.
Andere Schichtung, hier mit den Früchten in der Mitte.
Buttercreme, auch bei dir ein bisschen dicker, aber das ist völlig in Ordnung.
Bei einer dreistöckigen Torte brauche ich einen gewissen Mantel, damit es auch
stabil ist. Also auch handwerklich richtig gearbeitet.
Ich weiß nicht, ob es geplant gewesen ist, aber interessant ist quasi an dem
Aufbau deiner beiden Torten, dass die mittlere, die wir zuerst gegessen haben,
dass die wesentlich intensiver ist, also vom Aroma, was die Goldmelisse angeht.
Weil jetzt zum Beispiel, wenn ich die zuerst gegessen hätte, dann wäre mir
tatsächlich zu wenig von dieser Goldmelisse drin. Aber jetzt erinnert
sich das Gedächtnis daran, ich habe es jetzt hier unten ganz, ganz leicht drin,
in einer ganz anderen Dosierung, weil es wunderschön zusammenarbeitet mit der
Zwetschge. Also auch die untere Torte ist sehr gekonnt und saulecker
zusammengebaut.
Zwetschge ist, glaube ich, sehr ungewöhnlich in eine Torte
einzuarbeiten. Also es ist eine tolle Kombination dazu, dann ganz leicht
tatsächlich deine Goldmelisse.
Die untere Torte überzeugt mich geschmacklich tatsächlich noch mehr als
die obere.
Vielen Dank.
Die nächste Torte ist von Sandra.
Ich wollte euch eine schlichte Blumentorte machen in meinen
Lieblingsfarben, nämlich Pastelltön mit ein bisschen Rosa.
Auch bei dir, die dreietagige Torte ist eindeutig zu erkennen. Du hast dich für
Buttercreme entschieden.
Ich habe hier immer die Kanten so ganz kleine Stellen sind hier und da, aber es
ist völlig in Ordnung. Also gerade hier diese Rückseite, das ist ein perfekter
Buttercreme-Anstrich. So soll er halt einfach sein. Dann kommen wir hier zu
den Blumen.
Ich finde es gleichmäßig gearbeitet. Ich hätte mir tatsächlich aber noch
irgendwie eine weitere Technik gewünscht.
Weiß aus mir besonders gut gefällt und das kommt selten vor. Es ist ein
wirklich super schöner, attraktiver Farbton. Ich freue mich vor allen Dingen
jetzt auf den Safra.
Wir fangen mit der mittleren Torte an.
Gleichmäßig im Anschnitt, gleichmäßig in der Füllung, dünner Einstrich, sehr gut
gearbeitet.
Das Geile ist, der Safran ist die ganze Zeit da und gegen Schokolade anzukommen,
Das ist schon richtig gut, muss man sagen. Und dann da oben drin, das
natürlich mit diesen schokolierten Nüssen, die dann immer noch so einen
Crunch geben, zusätzlich mit den, lass mich jetzt nicht lügen, oben sind die
Granatapfelkerne mit drin. Die sind überall mit durchgehört. Okay.
Dadurch hast du nochmal eine ganz andere Textur und das ist halt wirklich
unglaublich interessant.
Aber das Wichtigste war, der Safran ist die ganze Zeit allgegenwärtig und es
schmeckt wirklich saulecker.
Es ist sehr schokoladig, aber nicht zu...
Also man hat tatsächlich auch den Safran, man hat auch diese
Granatapfelkerne, die ich sehr clever eingesetzt finde. Und die obere ist
schon mal sehr vielversprechend. Ich freue mich jetzt auf die untere. Oh, ich
auch.
Das ist ein superschöner Anschnitt, weil das hier oben alleine mit dieser grünen
Schattierung von der Pistazie.
Dann hast du hier die Kunquatschale mit drin, die nochmal so einen richtig
knalligen Farbton gibt.
Ansonsten ist es sehr, sehr hell gehalten. Man sieht hier wunderschön die
Böden. Du hast gleichmäßig geschichtet. Die Creme ist überall üppig vorhanden.
Also anschnittmäßig besser geht nicht.
Erste Frage, warum Kumquat?
Ich fand es einfach interessant.
Hier hatte ich noch nicht die Frucht und ich finde eigentlich, dass es ganz schön
ist, wie so Orangat oder Zitronat, dass es nochmal so ein bisschen Frische
reingibt, diesem Safran.
Ich fand es ganz gut. Es ist schon ziemlich geil, muss man sagen.
Es ist einfach super intensiv. Das ist ganz anders als Orange. Also es sieht
aus wie eine Orange. Es ist viel kräftiger vom Aroma her. Nur die Schale
genommen. Auch in der Torte. Safran ist die ganze Zeit da. Sie ist super leicht.
Es sind zwei komplett unterschiedliche Geschmacksmodelle, aber auch von den
Konsistenzen her. Also wenn ich mich entscheiden müsste, dann könnte ich dir
nur sagen, ich nehme beide Stücke, weil ich kann mich nicht entscheiden.
Man muss sich auf sie einlassen. Also es ist jetzt kein Kuchen, den du nimmst und
sagst, ach lecker, den esse ich einfach so auf.
Du wirst abgeholt. Also du hast immer wieder ein Erlebnis mit neuen Aromen.
Es catcht dich immer wieder. Du musst ein bisschen mitdenken, aber es gefällt
mir sehr gut, zumal beide Torten da wirklich im Gleichgewicht sind. Also ich
würde auch beide nehmen.
Dann nehmen wir doch die beiden Stockwerke und machen die Biege. Machen
die Biege, genau.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ein elegantes Meisterstück haben wir noch und das kommt von Monika.
Optisch habe ich mich einfach für das Mammamuster entschieden.
Ich mag das total gern, wenn das so ein bisschen wild ist und verschiedene
Techniken mit einbaut. Das Ganze in dem Grün, weil die Makaros einfach so ein
bisschen zusammenpasst. Und habe dann noch ein bisschen mit Welfare Paper
gearbeitet.
Auch du hast alle drei Stockwerke hergestellt.
Sie sind mit Buttercreme erst eingestrichen. Das ist der weiße
Einstrich. Du hast schöne gerade Kanten.
Das S-Papier wirklich als modernes Design.
Gefällt mir gut.
Streifen. Und hier die Kreise.
Ja, sehr, sehr kreativ. Richtig, richtig gut. Ich finde es von den Farben her
extrem gelungen.
Bei dir gleichmäßig gefüllt und...
Ein relativ dünner Einstrich. Logischerweise hier unten muss es dicker
sein, weil du ja nochmal eine Buttercremeschicht drüber gegeben hast.
Die Schokolade ist tatsächlich ein bisschen kräftiger als die Vanille
selbst. Da muss man wirklich vorsichtig sein. Dieses Fingerspitzengefühl mit
diesen ganz, ganz edlen Gewürzen, das ist tatsächlich wirklich nicht so
leicht. Die Torte an sich schmeckt unglaublich gut.
Die ganze Kombination der Torte ist extrem lecker. Sie hat die Frische von
der Füllung, dazu die Schokoladenböden.
Ja, die Schokolade ist dominant, ich schmecke aber die Vanille. Und das ist
für mich ein Punkt, also ich kann die edle Zutat schmecken, auch wenn sie
jetzt nicht im Zentrum steht. Also sie ist jetzt nicht markant da. Da gebe ich
Christian recht, die Schokolade ist hier im Vordergrund.
Aber sie ist nicht komplett untergegangen.
Der Anschnitt ist ein bisschen zusammengeschoben beim Anschneiden.
Trotzdem kann man auch hier sehen, Böden gleichmäßig geschnitten, sauber gefüllt,
auch hier ein dünner Einstrich, auch hier handwerklich gut gearbeitet.
Willst du mich verarschen?
Für die Torte würde ich dich heiraten.
Es ist so gut.
Ich habe Gänsehaut.
Ich kann nicht mehr.
Du willst diese Torte teilen? Bist du verrückt? Ich denke, du wolltest sie
alleine essen. Ich esse jetzt auf und schwelge in Genüssen. Vielen Dank.
Die Torte ist der Hammer.
Das ist wirklich purer Genuss.
Ich schmecke trotzdem oben auch Vanille. Auch wenn sie nicht im Zentrum ist. Aber
die untere ist Granate.
Vielen Dank.
Ja, liebe Jury, ich glaube, alle drei Torten waren schon der Knaller. Und ehe
du jetzt gleich auf die Idee kommst, dir noch einen Anzug anzuziehen und dann
noch um die Hand anzuhalten, bitte ich euch einfach, eine Entscheidung zu
treffen. Ihr dürft euch gern beraten, denn wir wollen schließlich wissen, wer
von den dreien wird Deutschlands beste Hobbybäckerin 2023.
Ich habe deine Augen häufiger leuchten gesehen bei dieser Verkostung. Ja,
definitiv. Also man muss sagen, schmacklich ist man auf jeden Fall nicht
enttäuscht worden.
Die untere Torte ist wirklich absolut phänomenal.
Ich wollte sie dafür heiraten.
Du streitst doch immer noch, wenn du darüber redest.
Es ist natürlich das unglaublichste Kompliment, das man kriegen kann.
Goldmelisse, das glaube ich, kannte keiner im Vorfeld. Das so auszuarbeiten,
das ist schon ziemlich raffiniert.
Mir war wirklich nicht so bewusst, dass die Goldmelisse so speziell ist und dass
es so schwierig ist, die irgendwie reinzukombinieren. Ich habe das einmal
ausprobiert und das hat gepasst.
Ich kann es verstehen, dass man nur auf einer Seite dekoriert, aber dann hätte
ich mir halt hier irgendwie noch eine zweite Technik gewünscht, zum Beispiel
so wie Monika.
Klar, es hätte das eine oder andere noch verbessert werden können, aber in den
fünf Stunden bei den Temperaturen sind halt irgendwo auch Grenzen gesetzt.
Und wirklich die drei spiegeln auch so irgendwie diese Staffel wieder. Es war
immer auf Augenhöhe, es waren alle immer sehr stark. Es wird auf jeden Fall sehr
knapp.
Wer bekommt den goldenen Cupcake?
Das Backbuch mit dem Antlitz der Gewinnerin steht schon bereit.
Sandra, Erika und Monika, wahrscheinlich habt ihr jetzt total Puls.
Die Jury hat eine Entscheidung getroffen und wir erfahren jetzt, wer gewonnen
hat.
Also fast.
Denn ich finde, so ein bisschen Verstärkung kann man schon gebrauchen,
oder? Und hier kommt sie.
Man sieht es, das ist genau der richtige Beistand für euch.
Frage, kann man das besser machen?
Kurze Antwort, ja.
Jetzt ist es soweit. Wer wird Deutschlands beste Hobbybäckerin 2023?
Liebe Jury, ihr habt das letzte Wort.
Es waren wirkliche Meisterwerke, die ihr uns hier präsentiert habt.
Sowohl geschmacklich als auch optisch. Und völlig zu Recht seid ihr unsere drei
Finalistinnen.
Erika, deine Torte hat uns mit dem modernen Design und den verschiedensten
Dekortechniken ziemlich beeindruckt.
Mit der Goldmelisse bist du ein ziemlich hohes Risiko eingegangen, aber es hat
verdammt gut geschmeckt.
Sandra, deine Torte hat mit dem perfekten Einstrich geglänzt.
Und wieder mal hast du uns gezeigt, wie akkurat du arbeiten kannst.
Geschmacklich hat uns die Kombination deiner außergewöhnlichen Aromen
gecatcht.
Modika, mit deinen verschiedensten Dekortechniken hast du mal wieder
gezeigt, wie viel Arbeit du dir an der Torte steckst. Und vor allen Dingen, wie
kreativ du bist.
Und das auch im Puncto Geschmack.
Ich habe zum allerersten Mal einen Heiratsantrag gemacht.
Wenn es um eine Torte geht.
Ja, ihr habt eine Entscheidung getroffen.
Deutschlands beste Hobbybäckerin 2023 ist...
Du bekommst dazu noch den goldenen Cupcake und natürlich ein dickes Fett um
den Arm.
Herzlichen Glückwunsch!
Ich will auch einmal dicken.
Herzlichen Glückwunsch!
Ich glaube tatsächlich, es ist noch nicht so ganz okay mehr. Ich kann es
überhaupt nicht fassen. Es ist der absolute Wahnsinn.
Wirkliche Gewinnerin. Das war das große Backen 2023.
Und eigentlich kommt ja das Süße immer nach dem Hauptgericht. Hier bei uns in
Sat.1 ist das allerdings umgekehrt. Denn ab nächsten Mittwoch sehen Sie hier The
Taste. Das wird also herbsthaft. Wir sehen uns wieder mit den Promis. Bis
dahin, machen Sie es gut.
Tschüss.
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