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Hallo liebe Tortenfreundinnen und Freunde und herzlich willkommen liebe
Tiere. Heute stehen drei vegane Aufgaben an und ich verspreche Ihnen, die werden
tierisch lecker und spektakulär. Also pflanzen Sie sich aufs Sofa, hier ist
das große Backen.
Sensation beim großen Backen. Die vergangene Runde der größten Backshow
der Welt endete mit einem Knaller.
Mit 38,5 Punkten zieht in die nächste Runde ein Isabel.
Thomas, auch du bist eine Runde weit.
Entsprechend gut ist die Laune.
geil, dass alle weiter dabei sind. Ich glaube, man hat es an unserer Reaktion
gesehen, wie wir ausgerastet sind.
Es ist natürlich traurig, wenn einer gehen muss und umso schöner ist es, dass
wir doch alle noch mal eine Runde weitergekommen sind.
Bis jetzt sieht er gut aus.
Ich bin ultra motiviert. Ich möchte einfach nur noch zeigen, was ich kann
und freue mich jetzt, wenn ich anfangen darf.
Bevor ich es zerstöre, lasse ich es jetzt so.
Kein Stress, also wirklich kein Stress heute.
Es war toll.
Es geht.
Solche Gefühle.
Hallo Leute, ich bearbeite den Schwanz meines Schweins. Ich habe eine neue
Chance und ich muss zeigen, dass ich diese Chance gut benutzen kann.
Also ich mache wie eine Charlotte.
Ich streiche dann Konfitüre drauf und dann decke ich so die Form ein. Ich
backe einfach und schaue dann, wie es rauskommt. Und wenn es gut rauskommt,
dann kommt es gut raus. Wenn es nicht gut rauskommt, dann kommt es nicht gut
raus. Ich gebe das jetzt so in Alufolie, damit die Ohren die Form behalten.
Also es kommt dann einfach so, wie es kommt.
Ich verstehe nicht, wieso die nicht rausgehen. Ich verstehe es einfach
nicht. Ja, in Woche drei steigt auf jeden Fall der Druck nochmal gescheit.
Scheiße. Jetzt gerade weil wir noch alle Neuen sind, da sieht man, wie knapp das
dann einfach ist. Umso mehr muss man, glaube ich, Gas geben. Es wird halt
Matschepampe werden und das will ich natürlich nicht.
Das ist wieder ein ganz schöner Ömmes geworden.
Ich bleibe einfach bei dem, was ich probiert habe und wo ich denke, dass ich
es kann.
Ach, das geht kaputt hier.
Scheiße. Es geht auch so genug daneben und deswegen ist es, glaube ich, gut,
wenn ich meine Pläne verfolge. Ich gebe keine Prognosen mehr ab. Es sollte gut
laufen, sonst kann ich meinen Koffer packen.
Die vegane Woche wird auf jeden Fall für alle Lappchen eine Herausforderung. Die
meisten von uns haben noch nicht häufig vegan gebacken. Ich hatte so ein, zwei
Rezepte mal vorher ausprobiert.
Gucken wir mal, wie es so wird.
Ich kann jetzt mal hier einmal Aggressionen ablassen.
Glutenfrei und vegan ist natürlich echt hardcore.
Rinder.
Glutenfrei rockt, ja, ich freue mich.
Feuerwehrmann Tom, du rettest mich, wenn es brennt, ne? Bei so kleinem Feuer
rücken wir nicht aus.
Ich würde schon sagen, dass dieses Backzelt so seine eigenen Gesetze hat
und dass ich dadurch auch schon besser gebacken habe als zu Hause.
Ich glaube, man sieht es, dass mir die Finger zittern. Also ich bin zufrieden
auch mit den Ergebnissen, die hier stehen.
Der Boden ist draußen.
Oh, lecker. Ich habe übrigens extra für die Woche mir spezielle Socken
angezogen.
So, bring mal Mut in Form, ja?
Jetzt wird Geschichte geschrieben.
Nein, Geschichte, genau.
Das Träuchchen fällt.
Torten, bei deren Anblick auch Sie von den Socken sein werden.
Wer wird Deutschlands beste Hobbybäckerin oder bester Hobbybäcker
2023?
Wer schnappt sich den goldenen Cupcake und 10.000 Euro? Sowie das eigene
Backbuch. Eine oder einer von ihnen wird es sein.
Ich legte jeden Tag ein Ei und sonntags auch mal zwei.
Hallo ihr Neuen, hallo Betty und hallo Christian.
Hallo. Tom, du bist unser Bäcker der Woche. Du trägst die rote Schürze und
die zu verteidigen ist schon eine große Aufgabe.
Vor allem... In dieser Sendung unter besonderen Bedingungen, denn wir werden
alles vegan backen.
Wie immer vergibt die Jury für jede Aufgabe bis zu 20 Punkte. Wer am Ende
die wenigsten eingesammelt hat, der muss leider gehen.
In fünf Wochen sehen wir dann, wer hier Deutschlands bester Hobbybäcker oder
Deutschlands beste Hobbybäckerin 2023 wird.
Neben dem Titel gibt es noch den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und...
Ein eigenes Backbuch.
Wir starten jetzt mit der ersten Aufgabe, die da lautet Monamour.
Was erwartet ihr denn von unseren Kandidatinnen und Kandidaten?
Wir wünschen uns von euch ein veganes Gebäck oder eine vegane Torte, in der
der Mohn definitiv aromatisch im Mittelpunkt steht.
Der Mohn muss mit einer fruchtigen Komponente harmonisch kombiniert werden.
Wir wünschen uns deutlich mehr als nur einen einfachen Blechkuchen.
Wichtig wäre da noch die Zeit. Für diese Aufgabe habt ihr zweieinhalb Stunden.
Ich hoffe, ihr seid bereit für diese Aufgabe.
Dann geht es nämlich auf mein Kommando auch schon los.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Backt.
Die Zeichen der Zeit stehen auf vegan.
Und trotzdem tickt die Uhr gnadenlos runter.
Vegane Bekannte und Verwandte hat inzwischen jeder.
Worauf muss man denn achten, wenn man sie zu Kaffee und Kuchen einlädt?
Abgesehen von veganer Butter und Hafer oder Mandelmilch.
Also veganes Backen ist jetzt nicht wahnsinnig kompliziert. Man muss sich
darauf einlassen, weil du natürlich einen anderen Warenkorb hast und andere
Lebensmittel verarbeiten musst. Aber vom Prinzip her kann es verdammt raffiniert
und saulecker sein.
Vegan backen ist auf jeden Fall komplexer, als was die meisten vermuten.
Weil man kann die Zutaten häufig nicht einfach eins zu eins austauschen,
sondern man muss auch direkt am Rezept ein bisschen was verändern. Also die
Konsistenzen stimmen halt nicht so ganz. Und von daher, man muss sich wirklich
mit dem Thema beschäftigen.
Übrigens, die Mikroorganismen in der Hefe lassen sich nicht zum Tierreich
zuordnen. Hefe ist also vegan.
Thomas Tart soll die Jury mit Mohn-Zucker-Teig?
Mohnpraliné und seidiger Mohncreme in Kombination mit Sauerkirschen
begeistern.
Für den gebürtigen Franzosen war es knapp letzte Woche.
Schweizerin Erika war sogar schon mal Bäckerin der Woche.
Aber all das war in vorveganen Zeiten.
Zur Erinnerung, in der letzten Aufgabe gab es Salamiröschen. Heute werden die
Karten neu gemischt.
Zuerst dachte ich, okay, vegan, das wird eine Herausforderung. Vor allen Dingen,
wenn man Torten macht, aber so bei Kleingebäck, finde ich, kann man das
recht gut machen.
Unter ihren edlen Karamellnestern mit frischer Aprikose platziert Sandra runde
Mürbteigtablets mit Aprikosen- und Mondfüllung und Aprikosenkonfitüre.
Heute alles vegan.
Erika fasst sich nicht nur ein Herz, sondern...
Also ich mache heute sechs kleine Herzchen.
Ich mache einen Mürbeteig und gebe darin eine Quarkfüllung hinzu. Die backe ich
mit Mohn natürlich.
Und dann kommt darauf eine fruchtige Erdbeergrem oder Erdbeersauce mit
Granatapfel und Mohnstreusel und dazu noch Creme Chantilly.
Mit ordentlich Schlagsahne und Mascarpone.
Als ich hörte, wir backen vegan, musste ich natürlich umdenken. Aber diesen
Avocado-Cheesecake habe ich schon ein paar Mal gebacken gehabt. Von daher kam
ich sofort auf die Idee und musste jetzt nur ein paar Schräubchen drehen und
hoffe, dass ich jetzt einen richtigen Schrauben gedreht habe und der Jury das
Final dann auch schmeckt.
Theodos-Mohntorte besteht aus einem Avocado-Mohn-Cheesecake auf
Schokomohnboden. Fruchtige Überraschung, ein Granatapfel-Fruchtspiegelkern.
Rot steht dem Tom gut, Orange aber auch.
Was plant Isabel?
Ich backe heute vegane Mohnschnecken, also mit weißem Mohn. Und dafür setze
ich jetzt die Hefe an, dass die ein bisschen aufgeht. Und dann mache ich
jetzt erstmal meinen Teig, weil der muss jetzt dann eine Stunde stehen.
Und danach fangen wir dann an mit der Füllung.
In Isabels Hefeschnecken steckt eine Mohnfüllung, abgeschmeckt mit
Sesampaste. Als Finish den Zuckerguss und als Beilage Aprikosenkompott.
Das ist ein türkisches Rezept von meiner Schwiegermama.
Seit ich mit meinem Sohn schwanger war, da habe ich das das erste Mal gegessen
und seitdem liebe ich das und das macht sie immer nur für mich.
Kein Gluten, keine tierischen Produkte.
Womit backt Katharina dann überhaupt noch?
Ich knete jetzt hier meinen Mürbeteig für die Tartlets und kann jetzt mal hier
einmal Aggressionen ablassen.
Katharina befüllt ihre Mürbeteigtartlets doppelt. Auf Himbeere und Mohn bettet
sie Marzipanstreusel und Mohnkaramellsplitter. On top
Himbeersahne. Ich bin tatsächlich in der veganen Küche überhaupt nicht bewandert.
Backen nicht, kochen nicht, weil wir natürlich schon auf Gluten zu Hause
verzichten. Ich habe mich aber irgendwie ein bisschen reingefuchst und hoffe,
dass es was wird.
Bei mir gibt es heute Moontartlets, also mit Mohnmürbeteig, Lemon Curd, eine
Mohnfüllung, Himbeeren, Himbeerperlen und eine Sahne-Mohncreme.
Was macht Tom aus seiner Favoritenrolle?
Also Mohn haben wir ja alle heute drin.
Und der wird auch tatsächlich den Hauptanteil von meinem kleinen Gebäck,
meinem kleinen Törtchen einnehmen.
Nicht nur im Dekor seiner Mohn-Heidelbeer-Törtchen versteckt Tom
weiße Kuvertüre Pralinen mit Orangenmus.
Als Eyecatcher stecken sie auch im Anschnitt.
Die Backzeit von insgesamt zweieinhalb Stunden könnte knapp werden, wenn ein
Teig erst noch gehen muss.
Und trotzdem?
Ich backe einen Hefekuchen, Heferosen.
Also ich brauche einen Hefeteig und den setze ich hier gerade an, damit er gehen
kann.
In der liebevoll aufgewickelten XL-Hefeschnecke von Sabine verbirgt sich
Brombeerkonfitüre zusammen mit Rumrosinen. Als Finish?
Frischkäse-Frosting.
Ich freue mich mal, was Veganes hier zu backen.
Mein Neff verheiratet bald.
Die wollen auch eine vegane Hochzeitstorte. Von daher passt das gut
so in das, was ich im Moment auch zu Hause mache.
Die Kandidatinnen und Kandidaten haben sich alle unterschiedliche Gebäcke
ausgedacht. Die Jury sollte froh locken, was ihr da geboten wird.
Liebhaber veganer Backkunst kommen heute voll auf ihre Kosten.
Einer checkt schon mal. Aus purer Neugier.
Schieht gut aus.
Wie lange ruht er jetzt?
45 Minuten.
Kann er sich schön entspannen? Ja. Ich bin sehr gespannt.
Ich liebe ja Hefe. Ich auch.
Es muss schön saftig werden. Wir sehen uns später.
Also schön saftig bekommt man ihn, indem man den Teig wirklich behutsam
bearbeitet. Er muss eine gewisse Zeit mal kneten, bis er eine schöne,
geschmeidige, glatte Oberfläche bekommt. Und dann muss er wirklich lange ruhen,
dass der Teig sich wirklich ausruhen kann. Dann heiß backen und dann ist er
in der Mitte richtig schön saftig.
Das gilt für den Hefeteig. Die kleinen Förmchen sollen eher für ein knackiges,
knuspriges oder mürbes Mundgefühl sorgen.
Dabei sollten mindestens zwei Tartchen gelingen.
Für jedes Jurymitglied eines.
So, dann müssen die Dinger jetzt hier in den Ofen rein. Langsam, aber sicher.
Diverse Backwerke sind auf einem guten Weg.
In den Ofen.
Bei allen Kreationen ist gefordert, dass der Mohn geschmacklich im Vordergrund
steht. Diese Anforderung müssen alle erfüllen.
Mein Mohn hat jetzt fast die perfekte Röststufe.
Und wenn er dann so warm wird, dann hört man das auch. Man sieht das, glaube ich,
auch hier so ein bisschen. Dann poppt der so ein bisschen auf und dann springt
der so.
Vegane Schokolade wird unter anderem aus Kakaobutter und Reispulver hergestellt.
Also der Hauptteil der Schokolade wird dafür verwendet, dass ich mir quasi
kleine, ja so Muspralinen mache, die in mein Törtchen kommen.
Und dann noch ein Teil, der quasi für die Deko verwendet wird.
Alles wie bei herkömmlicher Schuki?
Vegane Schokolade unterscheidet sich beim Temperieren gewaltig von normaler
Schokolade. Milchpulver muss man weglassen, damit es vegan ist. Das
heißt, es hat Stoff drin. Aber die Schokolade zu temperieren, ist noch mal
herausfordernder, als normale Schokolade zu temperieren.
Was ist das Geheimnis der französischen Küche?
Thomas mixt selbstgemachten Karamell mit Mohnsamen. Erika muss für ihre geliebten
Milchprodukte Ersatz finden.
Es kommt veganer Quark hinzu, dann Hafermilch, Maisstärke und vegane
Butter.
Mohn passt wirklich sehr gut zu kalorienreichen Zutaten.
Jetzt habe ich den veganen Frischkäse reingegeben und jetzt kommt noch die
pflanzliche Butter.
Doch nicht nur Mohn ist Pflicht, sondern auch eine Fruchtkomponente.
Ich habe jetzt meine Mohnfüllung schon im Topf, die darf jetzt kochen.
Dann dicke ich die noch an und parallel mache ich meinen Lemon Cut.
Bei Isabel fruchtet es in Form von Aprikosen.
Genauso wie bei Sandra.
Theodor nimmt Granatapfelsaft.
Und ab in den Froster.
Sabine setzt auf Säure.
Sabine!
Hallo Betty.
Du machst einen Hefeteig? Ja, ich mache Heferosen. Also ich rolle das alles in
der Wurst auf und schneide das dann und stelle es hochkant in die Form. Ich
finde immer schön, dass du mal so diese Klassiker hast. Also ich sage mal so
Rumrosinen. Macht heute keiner mehr. Nee, es machen auch alle in beiden
Bogen. Rumrosinen mag ich nicht und ich finde gerade so Rumrosinen. Ich liebe
die zum Mond, finde ich, sind die super.
Ach du aufs Timing? Ja, das tue ich. Sehr gut.
Katharina streicht Himbeerpüree durch ein Sieb.
Thomas hat vom Häcksler zum Pürierstab gewechselt.
Avocados sind schön fett und daher ein geeigneter Frischkäseersatz.
Sind alle und ist alles in Topform?
Also angedacht ist mit der Schokolade, dass ich die zu einem Kreis
zusammenlege, was dann meine Deko für das Törtchen wird. Ich hoffe, es hält
und funktioniert, so wie ich mir das vorstelle.
Oha, noch mehr Mohn.
Das werden die Mohnstreissel, die lege ich zwischen die Creme.
Wollt ihr mal einen schönen Hefeteig sehen?
Ja, klar!
Hammer! Der ist wunderbar aufgegangen, hat sich um mehr als das Doppelte
vergrössert.
Ganz toll.
Schön. Ja, der ist gut geworden.
Ist der wieder wackelt?
Also jetzt befülle ich die Mürbeteigherzen mit der Quarkfüllung.
Herzlich.
Bei Sandra riecht man den Marillenlikör.
Meine Fruchteinlage ist auch fertig.
Perfekt.
Mon hat einen charakteristischen Eigengeschmack, passt aber zu so vielem.
Der Jury steht eine abwechslungsreiche Verkostung bevor.
Wunderbar, die Masse ist einfach geil geworden.
Die Hefefraktion macht sich ans Wickeln und Rollen.
Anderswo wird geschichtet.
Ich starte mit der schönen grünen Masse, damit ich im Anschnitt ein schönes Bild
habe. Die Creme sieht schon ein bisschen nach Guacamole aus.
Thomas will mit exakter Feinarbeit punkten. Sabine arbeitet eher
großflächig. Katharinas Tatlets sind ofenfertig.
Rinder.
Liebe Bäckerinnen und liebe Bäcker. Wo ist sie?
Man sagt ja immer, Mohn macht doof. Das glaube ich nicht wirklich, oder Tom?
Jetzt sag mal, was ist die Hälfte von zweieinhalb Stunden?
75 Minuten.
75 Minuten, das stimmt.
Halbzeit. Okay.
Eine Stunde 15.
Na dann.
Noch ist die Schichtschicht nicht vorbei.
Jetzt backen wir die so lange, bis die Backfarbe gut aussieht.
Das Aussehen muss auch bei veganen Gebäcken stimmen. Zum Glück bietet Mohn
einen so schönen Farbkontrast.
Das ist wieder ein ganz schöner Oemmes geworden.
Eine ganz schön dicke Wurst.
Selbstverständlich eine vegane Wurst.
Ich fülle gerade meine kleinen.
Pralinchen mit Orangenmus.
Die kommen quasi dann so in das Törtchen und werden dann vom Mohn umschlossen.
Soweit der Plan.
Wenn es um Optik geht, ist Betty nicht weit.
Wir haben endlich Dekoration.
Also die war nicht geplant und die ist auch nicht gefordert. Allerdings,
Theodor macht eine Mohnblume passend zur Torte und das ist halt mein Thema. Und
dann finde ich es halt schön, wenn man es tatsächlich auch mal hier wieder
sieht.
Bonuspunkte gibt es dafür nicht, aber dafür eine entzückte Jurorin.
Mal gucken, wie der Ofen mitspielt, aber so 20, 25 bis 30 Minuten, also zwischen
20 und 30 Minuten.
Ja, und das passt mit der Zeit.
Sabine vereint ihre Rosenrollen in einer Backform.
Das ist sehr eng hier in meiner Form.
Ach was, passt, wackelt und hat Luft.
Ich mach noch so ein halbes da rein.
Wenn das die Stabilität nicht beeinträchtigt.
Können Monikas Schiffchen beladen werden?
Sag mir bitte, dass die schön sind.
Bitte sag mir, dass die Bockfarbe schön ist. Ich würde sie noch ein bisschen
drin lassen.
Fertig.
Dabei sind die anderen schon so viel weiter.
Tom versenkt seine Kerne unfallfrei.
Ich habe jetzt ein Mohn-Kokos-Karamell gemacht. Das kommt nochmal als so ein
kleines Highlight obendrauf, dass man auch sieht von außen, dass es sich um
Mohn handelt.
Liebe Bäckerinnen und liebe Bäcker, hätten wir eine Sanduhr mit Mohn drin,
würde sie anzeigen.
Nur noch 30 Minuten.
Dass man hier nicht in Ruhe backen kann, weißt du? Nie kann man hier in Ruhe
backen.
Unter Zeitdruck muss Monika ihre fragilen Tatlets aus den Förmchen
bekommen. Ich verstehe nicht, wieso die nicht rausgehen. Ich verstehe es einfach
nicht.
Auch Sabine hat Probleme.
Mein Kuchen ist sehr, sehr hoch geworden. Der Teig ist gut gegangen und
der braucht noch ein bisschen Backzeit.
Der ist noch nicht fertig.
Es kommt zum Bruch.
Wieder und wieder.
Ärgert mich jetzt furchtbar, weil die Tatlets nicht rausgegangen sind und ich
verstehe es einfach nicht. Und die sind jetzt so festgeklebt in der Form und das
ist natürlich jetzt scheiße.
Eher nach Plan läuft es bei Erika und Tom.
Auch Theodor und Sandra können sich auf die Deko konzentrieren.
Isabel und Thomas haben noch ein bisschen was vor sich.
Ich muss noch ein bisschen Praline auf dem Boden verteilen und darüber
Sauerkirsche legen.
Monika braucht zwei perfekte Tartlets.
Scheiße. Auf jeden Fall.
Erikas Cremeherzen müssen noch in den Tiefkühler.
Isabels Hefeplan scheint besser aufzugehen als Sabines.
Ist matschig. Scheiße. Ihr Lieben! Von wegen schlafen ruhen. Ich sehe, ihr seid
hellwach, aber ihr habt auch nur noch 10 Minuten.
Oh ja, 10 Minuten. Meine Güte. Warum tue ich mir das an?
Jedes Mal denke ich das.
Wahrscheinlich haben alle die gleichen Beweggründe.
10.000 Euro, ein eigenes Backbuch und den Klassiker unter den Vitrinen-Deko
-Gegenständen, den goldenen Cupcake.
Sandra könnte sich jetzt selbst krönen.
Nicht alle haben Luft für so ausgefeilte Deko.
Es ist halt ein Riesenteil, ein Riesenteil.
Er muss raus. Es hilft ja nichts. Ich habe keine Zeit mehr.
Ich muss ihn ja noch umsetzen, ein bisschen dekorieren.
Keine fünf Minuten mehr und die Jury entscheidet über das Gelingen der ersten
veganen Gebäcke.
Zwei Aufgaben kommen ja noch. Pro Person.
Das bietet ja erst einmal reichlich Gelegenheit für jeden zu brillieren.
Ich glaube, das war heute nichts.
Ich glaube, man sieht es, dass mir die Finger zittern.
Das ist jetzt dieses feine Gefriemel, was sonst eigentlich nicht so mein Fall
ist.
Von Mohn hat man ja meist länger was, so bis zum nächsten Zähneputzen. Ihr habt
nicht mehr lange, denn nur noch zwei Minuten bleiben.
Oh, das geht kaputt hier.
Scheiße.
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
Und das hier ist ganz schlecht.
Euch bleiben nur noch wenige Sekunden und die Jury ist schon hungrig.
10, 9, 8,
7, 6,
Drei. Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Was ist los?
Meine Tatteln sind nicht aus der Form gegangen.
Alles erbrochen.
Ich bin jetzt fix und fertig mit den Nerven.
Ich habe jetzt irgendwas da stehen.
Nicht ganz so, wie ich es gern gehabt hätte.
Ich weiß nicht, der Fluch des Backzeltes hier.
Zu Hause mache ich es mit links und hier geht mir halt viel schief.
Dieser Verkostung sehe ich peinlich berührt entgegen.
Ich habe wirklich ein bisschen Angst, weil es einfach nicht so gut lief und
hoffe, dass die meine Fehler nicht ganz so bemängeln.
Ich freue mich wie immer auf die Verkostung, bin natürlich aufgeregt,
aber freue mich einfach auf die Bewertung der Jury.
sieht's aus. Und wenn Sie auch Ihren nächsten Backtag zum Montag machen
wollen, dann schauen Sie einfach auf unsere Internetseite, denn nach der
Sendung veröffentlichen wir dort alle Rezepte. www.dasgroßebacken.de Und wir
schreiten jetzt zur Verkostung. Ich bin ein bisschen neidisch. Und wir starten
bei Tom.
Ja, ich habe euch gebacken einen Mürbteig mit etwas Orangenschalenabrieb.
Darüber befindet sich ein Mohnpudding mit Rumaroma. Ganz oben drauf ein
Heidelbeerspiegel. Und in der Mitte versteckt sich eine kleine Praline mit
Orangenmus.
Das ist jetzt nicht so farbenfroh, ist beim Mohn halt auch etwas schwierig.
Aber ich finde, gerade durch deine Dekoration hast du es halt wirklich
nochmal so ein bisschen aufgepeppt.
Ich muss sagen, Präsentation von außen sehr schön.
Dankeschön.
Beim Anschnitt kommt jetzt dieser Kern zutage. Und ich finde, er sitzt schön
mittig. Und die Creme ist von der Konsistenz so, dass es alles steht.
Wichtig war, das haben wir auch gesagt, Mohn muss geschmacklich absolut im
Vordergrund stehen. Und das ist bei dir wirklich wunderschön gelungen. Oben
drauf mit dem Heidelbeerkompott noch eine schöne Säure mit dabei. Die
Schokolade rundet das Ganze so in die Süße ab.
Also es ist ein gelungener Start, würde ich mal sagen. Sehr schöne
Zusammenstellung und auch alle geforderten Komponenten von uns so
umgesetzt, wie es sein soll.
Vielen Dank.
Ich gucke ja mal jetzt allererst auf den Mürbeteigrand.
Es sieht wirklich alles sehr akkurat geschnitten aus.
Obendrauf eine schöne Backfarbe von diesem Crumble.
Ja, Backfarbe, das ist tatsächlich das richtige Stichwort. Du weißt es selbst.
Obendrauf die Backfarbe ist tatsächlich perfekt an den Seiten. Ruhig noch ein
bisschen Röscher, damit das Ganze auch stabil stehen bleibt.
Ich habe es ja gerade schon gesagt, der Mürbeteig ist auf jeden Fall zu weich.
Und was sich bei dir tatsächlich ein bisschen in den Vordergrund drängt, und
das ist immer ganz wichtig, wir wollten ja den Mohn in allererst in dir
schmecken, aber bei dir steht tatsächlich die Kokosnuss im
Vordergrund.
Du hast jetzt ja außen auch noch die Streusel.
Ich finde es sehr viel Teig im ersten Moment.
Mir gefällt es vom Geschmack, aber probiere so ein bisschen mehr die
Balance zu finden, dass dann wirklich das, was wir...
als Hauptkomponente sehen, auch im Vordergrund steht. Okay.
Vielen Dank.
Ich danke euch.
Von außen eine ganz andere Struktur, ein Velvet Spray. Wenn ich dann so gucke,
dann sieht man, es ist hier so ein bisschen...
stärker draufgegeben wurde. Also wirklich probieren, gleichmäßig zu
spülen. Dazu die Kuvertüre hat für mich schönen Glanz. Und du hast modelliert.
Das ist natürlich schwer.
Eigentlich müssen die 24 Stunden trocknen, damit sie fest sind. Aber ich
finde, man kann es erkennen.
Du hast hier wieder wahnsinnig viel Arbeit gemacht. Die Präsentation an
sich, mal abgesehen jetzt von der Blume, gefällt mir.
Dankeschön.
Relativ viel Creme. Ich kann auch den Mohn sehen.
Also
die
Textur ist wirklich richtig gut.
Womit du dich leider komplett vergriffen hast, ist die Aromatik vom Mohn. Denn
der geht gänzlich unter.
Avocado ganz klar im Vordergrund. Also das ist die ganze Zeit so eine frische
Guacamole. Ich finde allerdings auch, es rutscht tatsächlich zu sehr in dieses
Herzhafte rein.
Der Mohn, man merkt ihn eigentlich mehr dadurch, dass man ihn kaut und zwischen
den Zähnen hat, aber nicht unbedingt vom Geschmack.
Vielen lieben Dank.
Dankeschön.
Die Dekoration fällt sofort
ins Auge. Ich finde sie sehr gelungen.
Was mir nur auffällt, ist tatsächlich die Dicke von deinem Mürbeteig.
Der ist sehr gewaltig. Aber wir wollen es ja erstmal probieren.
Hier unten sieht man den Mürbeteig.
Speckig.
Ich bleibe dabei, er muss ein bisschen dünner ausgerollt werden, weil es bei
dir auch sehr, sehr teigig ist. Aber was bei dir wunderschön gelungen ist, ist
tatsächlich die Balance von diesem ganz leichten Kompott unten drunter, der eine
schöne Säure gibt, aber der Mohn ist die ganze Zeit im Vordergrund.
Alles klar.
Außen lässt er sich schön essen, er ist auch nicht zu hart, obwohl er so dick
ist. Und ich habe aber immer den Mohn als Hauptkomponente im Geschmack.
Vielen lieben Dank.
Dankeschön.
Ich nenne es heute meinen veganen Mohnunfall.
Also, wenn ihr so einen Kuchen reißt, wir sehen das sowieso. Also, hier diese
Dekoration.
Die sieht ja nicht besser aus, nur weil du sie jetzt dekoriert hast. Ja,
was soll ich sagen?
Positiv ist die Backfarbe von außen.
Ich bin gespannt, ob sie wirklich durchgebacken ist. Wir werden es jetzt
feststellen.
Aber ich finde, so sieht es ganz gut aus.
Dadurch, dass es überhaupt gar keine Stabilität mehr in der Mitte hat, ist es
auf jeden Fall so, dass es in der Mitte nicht durchgebacken ist, weil es
natürlich komplett zusammengesackt ist.
Eine Vollkatastrophe.
Schade, der ist so lecker.
Du hast es wieder geschafft, alle Komponenten, die geschmacklich da sind,
sehr stark rauszuarbeiten. Die Füllung an sich ist wirklich hervorragend. Also
die Brombeere steht gar nicht im Vordergrund, sondern der Mohn ist die
ganze Zeit da. Der Teig ist eine Katastrophe.
Vielen lieben Dank.
Das war nicht eine volle Katastrophe, nur 30 Minuten.
Auf dem ersten Blick für mich sehr sauber gearbeitet, auch oben drauf mit
dem Velvet Spray. Dekoration gefällt mir ausgesprochen gut bei dir.
Da ist sehr, sehr filigran, sehr hohes Risiko eingegangen, also diese
Mürbteichschalen zu backen.
Nichtsdestotrotz von außen ein bisschen mehr Backfarbe.
Ein sehr schöner Anschnitt, auch der Mürbteich in der Dicke, wie er mir gut
gefällt.
Der Mürbeteig ist wirklich hervorragend gelungen. Aber ein bisschen mehr
Backfarbe beim nächsten Mal, da bleibe ich dabei.
Wenn man es jetzt von oben nach unten isst, dann hast du von der Aromatik her
als allererstes die Erdbeere. Dann kommt so ein bisschen Creme und irgendwann zum
Schluss kommt dann der Mohn.
Aber der Mohn sollte natürlich im Vordergrund stehen. Das heißt, die
Komponenten natürlich noch ein bisschen umdosieren, dass der Mohn sich
tatsächlich auch in den Vordergrund drängt.
Also für mich ist es momentan Erdbeertörtchen mit Mohn.
Mohn mit ein bisschen Erdbeere wäre geschmacklich für mich schöner gewesen.
Vielen Dank.
Es
ist
jetzt optisch kein Gebäck, wo man sagt, wow.
Was man allerdings sieht, ist die Backfarbe. Die gefällt mir gut.
Wenn du es schon mit der Zuckerglasur bestreitest, dann gleichmäßig. Weil hier
zum Beispiel ist so gut wie gar nichts drauf und dann ist das Gebäck stumpf.
Du hast ja weißen Mohn verarbeitet. Der ist von der Aromatik her nicht ganz so
kräftig wie zum Beispiel jetzt dunkler Mohn. Du hast ihn an der Pfanne nochmal
aromatisiert, also ein bisschen angebraten, damit dir natürlich dieses
wunderschöne Mohnaroma noch ein bisschen mehr bekommt. Und das hast du
tatsächlich sehr, sehr gut gemacht. Dem kann ich nur zustimmen. Ich hätte es
vielleicht einen Tick schwieriger gefunden, wenn du das Kompott mit in die
Schnecke reingearbeitet hättest. Jetzt ist das uns quasi überlassen.
Nehme ich viel vom Kompott oder nicht?
Also beim nächsten Mal probiere dann wirklich.
Wenn ihr eine Frucht kombinieren sollt, die mit ins Gebäck reinzubringen, damit
dann auch die Aufgabe wirklich hundertprozentig erfüllt ist.
Vielen Dank.
Gerne.
Und haben wir schon Blumen für dich, Bettina? Bei Mon Amour bin ich verliebt.
Also ich mag die Optik. Ich hätte jetzt die Blumen nicht unbedingt gebraucht.
Das ist jetzt nichts. Man sagt, wow, das habe ich so noch nie gesehen. Aber du
präsentierst quasi diese Rohstoffe in der bestmöglichen Form.
Goldgelb ist tatsächlich der obere Rand an den Seiten. Hätte es noch ein
bisschen mehr Farbe gebraucht, damit es natürlich auch schön gleichmäßig ist.
Also das ist so das Einzige.
Also ich habe nicht wirklich mehr Mürbeteig vom Anschnitt.
Was daran liegt, dass so leicht die Creme ausläuft.
Mon amour.
Ist es geschmacklich?
Tatsächlich.
Es ist schön. Es schmeckt nach Mohn mit den Kirschen zusammen. Du hast eine
wunderschöne Säure. Der Mürbtag ist wirklich hervorragend.
Das Einzige, was tatsächlich verbesserungswürdig ist, ist die
Konsistenz von deiner Creme. Ich glaube, ich hätte mir einfach tatsächlich
obendrauf noch mehr Kirschen gewünscht. Denn jetzt fange ich hier an, schon die
Kirschen einzeln wegzupicken, damit ich nicht nur Mohn im Mund habe, sondern
halt auch die Fruchtkomponente.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Ich muss jetzt einmal von der anderen Seite gucken, ob man es da auch sieht.
Da lächelt mich ja so ein Riss an.
Der Mürbeteig darf natürlich nicht brechen.
Aber es gefällt mir gut, dass du dich von den Rissen nicht aus dem Konzept
bringen lassen, sondern einfach weitergemacht hast.
Hast du schon mal eine Zitrone mit Schale gegessen?
Ja, ich mag Zitronenschale.
Nur der Abrieb alleine, der hätte es schon getan.
Also da wirklich beim nächsten Mal darauf achten, dass wirklich alles, was
sich auf dem Törtchen befindet, auch essbar ist.
So, guck mal, das nimmt die Form des Tellers an.
Monika, Hand aufs Herz.
Hast du es schon mal zusammen probiert?
Ja.
Es ist super lecker, nur es schmeckt halt nicht nach Mohn.
Allerdings ging es natürlich in dieser Aufgabe darum, Mohn Platz 1, kombiniere
es mit einer Frucht und mach entweder ein Kuchen oder ein Törtchen.
Das Törtchen steht vor uns, es ist schön dekoriert, aber der Mohn geht gänzlich
unter. Da tatsächlich so ein bisschen an den Verhältnissen arbeiten und auch an
der Konsistenz von der Mürbeteig.
Vielen lieben Dank.
Ärgerlich.
Na ja, dann lassen wir den Mohn Mohn sein. Der liegt hinter uns. Vor uns
liegt aber eine zweite Aufgabe. Wir bleiben auch vegan, denn wir kommen
jetzt zur technischen Prüfung.
Veganes Backen bedeutet ja manchmal auch, mit Zutaten zu arbeiten, die einem
nicht so vertraut sind.
Deckt sie bitte jetzt auf.
Oh.
Veganische Leermittel, Rosinen, Äpfel, Weißwein, Essig. Ich habe den Essig
gerochen. Süßer Schnee. Süßer Schnee hat eine Hälfte von Kartoffelmehl, eine
Hälfte von Puderzucker.
Also vegan ist nicht meine Welt. Lieber Schnitzel und Krokodil für mich.
Hilft ihm jetzt nicht wirklich weiter.
Kühlschrank.
Hafermilch, Wasser.
Hafermilch, Apfelsaft.
Ich habe auf jeden Fall eine Lineal gefunden.
Heute messe ich aber genauer.
Präzisionswaage ist auch mit dabei, weil Präzision mir so gut liegt.
Ich sage Apfelstrudel.
Apfelstrudel? Veganer Apfelstrudel vielleicht, ja.
Ich habe noch nie einen Strudelteig gemacht, noch nie einen Apfelstrudelteig
und vor allem nicht vegan.
Gegessen habe ich einen Apfelstrudel schon mal, aber gemacht habe ich noch
keinen.
Also mir würde jetzt so einiges einfallen, was man daraus machen könnte.
Aber was möchte die Jury genau haben? Das steht auf dem Rezept. Dreht es um.
Veganer Apfeltaschen.
Blitzblätterteig. Oh, Blitzblätterteig.
Uns bleibt aber auch nichts erspart.
Und vor allem wieder die Zeit.
Ey, weißt du?
Die wollen mir echt ans Bein pissen. Immer dieser scheiss Blätterteig.
Na, na, na, wir sind eine Familiensendung.
Vegane Apfeltaschen von der Betty.
Es gibt wieder einen Blätterteig. Mit Blitzblätterteig, sehr schön.
Aber diesmal mit einer doppelten Tour und nicht mit einer einfachen Tour. Und
es gibt eine Apfelfüllung. Deko Hafermilch und süsser Schnee. Dann haben
wir glaube ich ein bisschen Zeit, dann können wir den auf die letzte Sekunde
draufstreuen. Der bleibt trotzdem stabil.
Vegane Apfeltaschen steht auf dem Rezept. Was müssen unsere Backenden hier
leisten, um diese Prüfung in der Tasche zu haben? Und was verbindest du mit dem
Rezept, Betty?
Pure Reiselust und sie erinnern mich immer an meinen Schüleraustausch in den
USA.
Für die perfekte Apfeltasche müsst ihr einen Blitzblätterteig herstellen,
diesen akkurat auf Maß zuschneiden und die Füllung köstlich abschmecken.
Apropos Füllung, die darf nämlich beim Backen nicht auslaufen. Ihr sollt uns
nachher drei schöne Exemplare präsentieren.
Auf meiner Apfeltaschenuhr, da stelle ich jetzt 135 Minuten ein. Das ist eure
Backzeit, das ist allerdings auch die Zeit, die ihr nicht im Zelt seid.
Ich bitte euch raus.
Wir freuen uns auf die Verkostung und wünschen euch ganz viel Spaß. Toi, toi,
toi.
Ihr habt alle Zutaten nur einmal.
Und dann geht's auch schon los auf mein Kommando. Auf die Plätzchen.
Fertig.
Packt.
Die Jury tastet sich in Richtung Garderobe vor. Die Kandidatinnen und
Kandidaten greifen zu Mehl, Wasser, Zucker, Salz und Essig.
Ich mache als erstes den Blitzblätteteig und mache jetzt mal die ganzen Zutaten
in die Schüssel, knete das durch und gebe Gas.
Dafür muss ich jetzt alle Zutaten in eine Schüssel geben, die Butter aber
noch nicht. Kurz rühren und dann später kommt die Butter in Stücke geschnitten
mit rein.
Für die Apfeltasche wünschen wir uns einen Blitzblätterteig. Für den wird die
Butter in kleine Würfel geschnitten. Sie muss eiskalt sein und wird dann in den
Teig mit reingegeben.
Wichtig ist, dass die Butter und der Teig nicht komplett verknetet werden,
sondern dass ich immer noch diese Butterstücke sehen kann. Ich muss also
mit Fingerspitzengefühl rangehen und ich muss darauf achten, dass der Teig nicht
zu warm wird. Wenn die Butter schmilzt, vermengt sie sich halt komplett mit dem
Teig und am Ende kann es sein, dass ich nicht die Blätterung bekomme.
Die Sache hat gleich mehrere Haken.
Der erste ist der der Küchenmaschine.
Ich will hören. Ich muss nur zwei Minuten kneten.
Ja, dann zwei Minuten auf Stufe drei.
Jetzt kommt die Butter.
Margarine darf tierische Fette enthalten.
Vegane Butter besteht garantiert zu 100 Prozent aus Pflanzenfett. Sie ist etwas
fester als Margarine und eignet sich daher besser für Blätterteig.
Man bereitet den Teig vor und gibt dann die Butterwürfel als Stücke dazu, knetet
die nur ganz kurz unter und dann ist der Teig dann bereit erstmal zum Kühlen und
später zum Weiterverarbeiten.
Oh Gott, ist ja aber auch wirklich da alles rein, ne?
Nicht zu lange kneten.
Die Butter soll noch wenig in Stücken sein.
Und ich knete das jetzt kurz noch mit den Händen, weil es geht besser zu
kontrollieren. Ich habe die Butter kurz mit unterrühren lassen.
Also man sieht hier sind sie, also man spürt es auch noch.
Sie ist noch stückig. Und jetzt packe ich ihn ein in Frischhaltefolie und
kommt dafür 15 Minuten in den Kühlschrank.
In diesen 15 Minuten kommen die Kandidatinnen und Kandidaten mit der
Apfelfüllung bestimmt ein gutes Stück weiter.
Kleine Würfel sind gefragt.
So, das mit den kleinen Stücken ist auch schon wieder eine Aufgabe. Wie klein ist
klein?
Klein ist, äh, Geschmackssache.
Ist alles sehr vage heute.
Und es sind auch nur noch 90 Minuten.
Zeit fürs Tourieren.
So, hier ist das gute Stück.
Das hat jetzt 15 Minuten Pause gehabt. Der Teig bekommt jetzt seine erste
doppelte Tour.
Das heißt, erst wieder schön ausrollen.
Der Teig ist klebrig, also ich muss unbedingt bestauben.
Es ist aber auch eine Matscherei hier.
Ich habe da schon recht viel Mehl drunter gegeben.
Also er ist sehr weich, natürlich wegen der Butter.
Ich habe ein bisschen Sorge, weil hier oben die Butterstücke, die sind ein
bisschen ungleichmäßig verteilt.
Aber ich hoffe, das gibt sich noch. Es kommen ja noch weitere Touren.
Für den Blitzblätterteig wünschen wir uns vier Touren, und zwar doppelte
Touren. Die sind ganz, ganz wichtig, damit natürlich auch eine schöne,
lockere Blätterung entsteht.
Ich habe das Rechteck ausgerollt, nehme die beiden Enden, falte sie so zusammen,
dass sie sich in der Mitte treffen und klappe das Ganze nochmal zusammen.
Und das wiederholen wir viermal.
So, ich mache jetzt die erste doppelte Tour.
Also leg den Teig so übereinander.
Beim Tourieren teilt sich die vegane Butter im Teig in immer kleinere
Stückchen. Beim Backen verdampft ihr Wasseranteil und hinterlässt
Luftkammern. Das ergibt die Blätterung.
War ein bisschen wenig Mehl beim Ausrollen. Naja.
Vollständig in den Teig eingearbeitet werden darf die Butter nicht.
Sonst gibt's keine Kammern.
Ich hab jetzt die Äpfel schon im Topf mit Zimt und Vanillepaste und Zucker.
Jetzt brauch ich etwas Zitronensaft.
Und außerdem einen Teil des Apfelsafts.
Aber Vorsicht! 50 Gramm Apfelsaft muss noch ins vegane Geliermittel.
Weitere 50 Gramm in die Stärke.
So, jetzt aber 2 Gramm. Ah!
Ja, 2 Gramm genau!
Und zurück zum Blitzblätterteig.
Das ist jetzt die zweite Tour.
Erkennt man noch die Butterstückchen?
Ich finde, der Teig wird jetzt von
Tour zu Tour schöner.
Eine richtig schöne Faltstudie.
Ja, mein Teig wäre nicht perfekt, weil es gibt...
Teile von Butter, aber es ist so.
Ich versuche zu tourieren.
Es ist wirklich mal ein Versuch, aber ich bin mir nicht ganz sicher.
Halb, halb.
Halb, halb.
Und jetzt so.
Oder so.
Vermutlich so. Ach, okay.
Passt.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ich sehe, wie ihr mit leichtem Druck diesen Teig
bearbeitet. Ich übe jetzt auch leichten Druck aus.
Es ist Halbzeit. Ihr habt noch 67 Minuten und 30 Sekunden.
Es ist aber auch kompliziert, wenn man immer zwischen Teig und Apfelfüllung hin
und her switchen muss.
Ich habe jetzt meine Apfelsaft-Gelier-Mitte-Mischung.
zu den Äpfeln reingegeben.
Ich muss jetzt kurz ein bisschen köcheln, damit das dann andickt. Und
dann kommt die Stärke hinzu.
Schließlich muss alles zusammenkochen, bevor als letztes die Rosinen
hinzukommen. Gleich darauf muss die Füllung aufs Backblech und in die
Kühlung.
Also die Apfelfüllung habe ich
soweit vorbereitet.
Ich muss jetzt noch die dritte und vierte Tour machen.
Danach muss es noch mal fünf Minuten ins Gefrierfach und dann geht es schon an
die Fertigstellung.
Jetzt geht's los.
Immer gleich falten.
Der nächste Schritt ist jetzt, weitere zwei Touren am Stück zu machen.
Das heißt, der wird gar nicht gekühlt zwischendurch, sondern direkt nochmal
getourt.
Für die schnellste Tour gibt es zwar kein gelbes Trikot, aber die besten
Apfeltaschen können bei dem Kampf um die rote Schürze diese Woche durchaus den
Unterschied machen.
Jetzt kommt meine dritte und die vierte Tour. Immer um 90 Grad drehen.
Ausrollen, falten und ein allerletztes Mal ins Gefrierfach.
Da die Apfelfüllung auch schon steht, kündigt sich eine Viertelstunde Leerlauf
an. Und das in der technischen Prüfung.
Es sei den Backenden gegönnt.
Ich rate ein, Kandidaten und Kandidaten, haltet wirklich die Ruhe und Kühlzeiten
ein. Die sind wichtig für diese Aufgabe, weil ansonsten ist das Gebäck am Ende
nicht optisch so, wie wir uns das wünschen.
Was? Die Viertelstunde ist schon vorbei?
Jetzt aber zackig.
Jetzt heißt es final ausrollen.
Auf 25 mal 35 Zentimeter und dann in sechs gleich große
Rechtecke schneiden.
Dazu in der Höhe einmal teilen und in der Breite zweimal.
Aber was ist nun Höhe und was Breite?
Ich gebe keine Prognosen mehr ab. Es sollte gut laufen, sonst kann ich meinen
Koffer packen.
Für Wegzehrung wäre gesorgt, denn von den sechs Apfeltaschen müssen nur drei
der Jury präsentiert werden.
Nein, drei.
Ich kann nur vier schneiden.
Reicht doch, aber... Warum eigentlich?
Mein Tag ist sehr klebrig.
Also, ja.
Seid ihr beim Falten durchgestiegen?
Wenn du ein Rechteck hast, Diagonaleimer, es sollen ja Dreiecke
werden, oder?
Dreiecke?
Seit wann hast du denn eine Abwehrtasche? Habe ich das jetzt falsch
verstanden? Die Teigrechtecke je einmal längs in der Mitte falten und
aufeinander klappen. Es werden keine Dreiecke. Danke, dass du es nochmal
sagst, weil sonst wären es bei mir Dreiecke gewesen.
Also nochmal, bitte drei Vierecke, nicht vier Dreiecke.
Theo, was ist denn längs?
Ja, das ist halt ein bisschen schwierig jetzt.
Weil wir haben ja 12,5 und 11, das ist fast... Also ich würde es ja gerne so
aufhalten, aber ich vermute, das ist falsch. Das ist diagonal.
Ja, hätte ich jetzt gesagt.
Längs bedeutet der Länge nach.
Hier schlagen wir das doch dann wieder rum. Ja.
Und dann kommt hier die Gabel.
Stech dir da komplett durch oder tippt dir das quasi nur mal an? Ich stech da
komplett durch, weil ich nehme an, dass da die Hitze richtig rein muss.
Eigentlich muss es, weil sonst wird es drinnen auch so.
Beim Zurückklappen entsteht eine Mittelfalte.
Eine Hälfte des Rechtecks wird nun mit der Gabel eingestippt.
Die andere dreimal diagonal eingeschnitten.
Und wenn ihr jetzt noch ein paar Apfeltaschen-Spielertricks auf dem Lager
habt, dann wäre das jetzt die beste Zeit dafür. Ihr habt nämlich nur noch 30
Minuten.
Auf die gestippte Hälfte kommt nun die Apfelfüllung.
Das wird der Boden der Apfeltasche.
Jetzt befülle ich die, aber nicht zu viel. Nicht, dass die Füllung dann
nachher ausläuft, aber es muss halt trotzdem genug drin sein, dass es auch
nach Apfel schmeckt.
Ich will natürlich auch nicht zu wenig, aber wenig heißt wenig.
Ich gucke gerade, dass ich die richtige Menge habe. Es soll ja nicht auslaufen.
Somit muss ich so viel Masse haben, dass man gut essen kann und trotzdem die
Tasche gut zuklappen kann.
Jetzt gucke ich nur, dass ich da nicht nur Rosinen erwische, weil die mag ich
nicht.
Ja, ich achte, dass die Kanten nicht mit Füllung bestrichen werden, weil die
müssen dann gut kleben, damit nichts ausläuft.
Als Kleber dient dünn aufgetragene Hafermilch.
Jetzt mache ich ein ansprechendes Muster rein.
Das Eindrücken mit der Gabel am Rand dient natürlich einerseits dazu, dass
die Apfeltasche nicht willkürlich aufplatzt. Andererseits ist es natürlich
auch eine klassische Dekoration aus der Konditorei. Das heißt, du willst dieses
Muster natürlich sehen. Es darf nicht zu fest gedrückt sein, weil ansonsten
franzt es dir willkürlich aus. Aber es muss natürlich mit ein bisschen Druck
gearbeitet werden, dass die Apfeltasche an den Verschlussseiten nicht aufplatzt.
Kleine Anmerkung am Rande. Ihr müsst das alles auch noch backen.
Katha, hast du die nochmal bestrichen?
Nein, es kommt ja nachher der Schnee drauf.
Stimmt, hast recht.
So, und?
Ein kleiner Zeitpuffer bleibt.
Jetzt heißt es hoffen.
Ja, die backen jetzt 15 Minuten.
Es könnte passieren, dass sie nicht ganz so schön blättrig aufgehen, dass sie von
außen zu buttrig werden.
Aber so ganz sehr viel Erfahrung habe ich auch noch nicht mit der Art von
Teig. Von daher lasse ich mich überraschen.
Habe ich hoffentlich noch genug Zeit, die Nachfrage mit ordentlich Puderzucker
zu bestreiben, weil es nichts geworden ist.
Alle hoffen, dass ihre Taschen nicht aufplatzen.
So, laut meinem Wecker noch knapp vier Minuten. Die Farbe ist aber noch nicht
da, wo ich die gerne hätte. Das heißt, ich werde das Ganze sicherlich noch mal
weitere fünf Minuten lassen.
Selbst bei so einem etwas schlichtere gehaltenen Gebäck ist die Farbe
essentiell. Goldbraun muss es nicht nur von oben, sondern auch von unten sein.
Ich gehe davon aus, dass wir wirklich 27 Apfeltaschen präsentiert bekommen.
Sicherlich unterschiedlich von der Ausführung, aber ich gehe davon aus,
dass alle genießbar sind.
Na, wie sehen die bei euch aus? Wie aus dem Geschäft.
Hoffentlich nicht wie nach dem Geschäft.
Was hat er gesagt?
Ich habe gesagt, wie im Geschäft, hat er gesagt, Hauptsache nicht wie nach dem
Geschäft.
Und deine sehen auch gut aus.
Ja, meine haben so ein klitzekleines Fit-Problem, aber jetzt finde ich sie
eigentlich gar nicht so schlecht.
Ihr habt nur noch zwei Minuten, dann müssen sie auf dem Teller liegen.
Alles super.
Also ich finde sie jetzt golden und goldgeld.
Ich finde, sie hätten noch ein bisschen dunkler sein können, aber da jetzt
anfängt die Füllung drin natürlich anfängt zu blubbern, kommt das jetzt
oben aus den Löchern raus und da will ich jetzt nichts riskieren.
Mhh, lecker.
So buttrig.
Ich überlege gerade, welche ich der Jury präsentieren will, weil die definitiv
die schönste finde.
Das Problem ist, diese sind von der Breite etwa gleich und die sind etwas
dicker, aber dafür etwas kürzer. Aber sie sind weniger schön.
Also ich nehme sicher das hier.
Dieser, definitiv.
Ich würde lieber die drei nehmen dann.
Diese drei, nicht dieser?
Den auch. Eins, zwei, drei. Den würde ich nicht nehmen, weil der ist schief.
jetzt heißt es genug rumgeäpfelt, wir haben nur noch wenige Sekunden.
10, 9, 8,
7, 6,
5, 4, 3,
2,
Eins und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Wir haben es geschafft.
Es ist schrecklich. Ich bin
definitiv flop.
Ich mag meine drei Apfeltaschen. Sie sind relativ gleich groß und es wird
schon passen.
Die Blätterung ist einfach perfekt.
Aber hat sie es mit der Gabel gemacht? Nee.
Stimmt.
Jetzt noch schnell die Jury aufgabeln und los geht die Verkostung.
Ich finde, es ist ein sehr schöner Anblick. Mal sehen, ob die Jury auch so
zufrieden sein wird.
Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
So ein ganz kleines bisschen singst du schon wieder und summst noch.
Vorfreude? Auch das.
Backfarbe? Goldgelb. Man sieht es hier, du hast wirklich eine wunderschöne
goldgelbe Farbe. Ganz leicht mit dem Puderschnee bedeckt. So soll es sein,
dass man auch die Backfarbe noch erkennen kann. Wichtig war ja auch noch,
dass die Füllung nicht austritt.
Und das kann man bei diesem Exemplar am besten sehen. Hier ist es so eine ganz,
ganz kleine Ecke.
Dieses Muster mit der Gabel kann man leicht erkennen. Das ist bei allen drei
Apfeltaschen der Fall.
Gleichmäßig groß sind sie auch noch. Gefällt mir schon mal sehr gut. Sehr
ästhetisch.
Hier bei der Füllung sieht man so ein bisschen Luft.
Das ist aber völlig normal. Ich habe einmal die Feuchtigkeit von der Füllung
und der Teig geht natürlich auch auf. Und von daher kann die Füllung nicht
komplett ausfüllen, außer...
Der Teig ist nicht aufgegangen und die Füllung hat keine Feuchtigkeit
abgegeben.
Blätterung ist wirklich gut. Ich sage immer, wie getrocknetes Laub. Wenn man
da drauf beißt, dieses leichte Knistern quasi, das hast du durch die Blätterung.
Die Apfelfüllung ist da. Du hast immer schön auch leicht die Säure von dem
Apfel, ist gut abgebunden.
Ich habe jetzt kein Gewürz, das dominant rausschmeckt, sondern ich habe
tatsächlich die Gewürze, aber auch die Apfelnote noch da.
Tipptopp.
Auch hier sieht man die Schnitte. Hier ist tatsächlich so ein bisschen mehr die
Füllung ausgetreten.
Hier scheint es mir, als wenn jemand nicht doll genug gedrückt hat. Und dann
kommt es zu einer etwas wilderen Blätterung.
Man merkt es dann halt, dass er nicht ganz gleichmäßig ist vom Ausrollen her.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Teig sehr weich gewesen ist bei der
Verarbeitung.
Ein bisschen kompakter als zum Beispiel jetzt bei dem Exemplar, was wir vorher
hatten. Die Apfelmasse war ja freigestellt mit dem Abschmecken. Auch
hier wirklich wunderbar. Kein Aroma drängt sich nach vorne. Es ist schön
abgebunden.
Da ist alles wirklich so, wie man sich das so vorstellt bei einer Apfeltasche.
Also da beim nächsten Mal ein bisschen mehr bei der Herstellung vom
Blätterteig.
Bisschen die Ruhezeiten, vielleicht Einheiten und Kühlzeiten.
Optisch etwas anders. Die beiden.
Sind so ein bisschen von der Größe gleich, allerdings auch relativ breit
und kurz.
Der ist jetzt deutlich schmaler. Ich sehe die Blätterung, aber auch die ist
ein bisschen wilder. Also die ganze Form in sich sieht einfach wirklich etwas
wilder aus.
Insgesamt ist es tatsächlich nicht rund. Aber der oder diejenige, die es hier
vorne hingestellt hat, die hat wahrscheinlich auch mal nach rechts und
links geschaut und wahrscheinlich sich dann gedacht, ja, meine sehen nicht so
aus wie die anderen.
Wenn das nicht miteinander homogen verarbeitet ist, also der Teig sehr
weich, die Butter richtig ausgeknetet worden ist, das Mehl sich nicht richtig
verbinden konnte, dann kriegst du wirklich diese brandige Oberfläche wie
beim Mürbeteig und das sieht man hier dran. Das ist aber allerdings ein
Teigfehler.
Der Blätterteig lässt sich gut essen, aber er hätte eigentlich ein bisschen
kompakter sein sollen. Das Ergebnis ist halt nicht das, was wir eigentlich haben
wollten.
Bei den drei Apfeltaschen stimmt wieder die Größe überein. Auch hier kann man
jetzt wieder das Muster gut erkennen.
Also auch hier kann man leicht den Hohlraum erkennen, auch die leichte
Blätterung.
Die Blätterung gefällt mir gut. Es ist luftig, ein bisschen das Kompaktere, was
ich auch haben wollte.
Auch die Füllung finde ich, ist gut abgeschmeckt.
Also vom Backen her hat das gut funktioniert.
Man muss ja immer Vergleiche ziehen.
Jetzt habe ich das natürlich hier von der Backfarbe her.
Unten, man sieht es, eine schöne Kolorierung.
Obendrauf ist die Farbe hierbei tatsächlich tipptopp, aber unten hätte
es noch ein bisschen mehr Farbe gebraucht.
Auch die drei Exemplare.
Fast identisch von der Größe. Hier ist so ein Zacken, der ein bisschen
rausguckt. Backfarbe. So wie sie sein soll.
Auch von unten eine schöne goldgelbe Backfarbe.
Ich finde es gut zu essen. Auch die Blätterung ist da. Es ist eine schöne
feine Blätterung.
Auch die Füllung vom Geschmack her.
Ist noch so ein bisschen nachdenklich?
Ja, so ein bisschen.
Ist ein bisschen kompakter vom Essen her. Wir haben ja nun jetzt schon ein
paar gegessen.
Und ich muss sagen, von Exemplar 1 im Vergleich hierzu, die Blätterung ist ein
bisschen weniger vorhanden. Es ist gut, aber ein bisschen mehr Blätterung hätte
ich mir gewünscht.
Das Erste, was mir bei den drei Apfeltaschen auffällt, ist tatsächlich
die Backfarbe, die ich sehr schön finde. Also den kann man auch gut erkennen.
Trotzdem ist der Schnee überall zu finden, ein bisschen dezenter an dieser
Stelle.
Wenn man jetzt den Anschnitt sieht, dann sieht man auch, dass die Blätterung
jetzt nicht so offensichtlich ist.
Man sieht einzelne kleine Stellen, allerdings fehlt mir so ein bisschen
mehr Blätterung.
Wobei ich finde, man merkt die Blätterung, das ist eine feine
Blätterung, aber sie ist halt auch ein bisschen kompakter in sich.
Ja, vielleicht beim nächsten Mal tatsächlich ein bisschen weniger Druck,
dass sie sich an der Seite auch noch so ein ganz klein wenig, dass es ein
bisschen lockerer wird.
Abgeschmeckt ist die Füllung aber auch hier sehr gut.
Bei diesen drei Exemplaren ist das erste, was mir auffällt, die Blätterung
hier im Anschnitt. Also hier kann man wirklich gut die Blätterung sehen.
Man sieht, dass nirgendwo die Füllung ausgelaufen ist. Am Rand kann man es
hier nicht gut erkennen mit der Blätterung.
Oben drauf ganz dezent mit dem Puderschnee, sodass man die Farbe auch
noch erkennen kann.
Und von unten auch schön gebacken.
Schöne Blätterung. Die Apfelmasse ist wirklich gut abgeschmeckt.
Es drängt sich jetzt kein Aroma oder keine Zutate in den Vordergrund. Du hast
eine ganz, ganz leichte Säure.
Sehr angenehm zu essen, muss man sagen.
Als erstes fällt mir hier tatsächlich dieses Gabelmuster auf. Hier am Rand
kann man schön auch die Blätterung erkennen.
Oben drauf gefällt es mir auch gut. Ich hätte vielleicht einen Tick weniger von
dem Schnee genommen. Also hier bei dem Exemplar ist es mir etwas zu viel.
Die Blätterung ist ein bisschen dezenter. Man hat es auch beim Schneiden
jetzt nicht wirklich gehört. Ich bin gespannt, wie es vom Mundgefühl her ist.
Lass es dir schmecken.
Ja,
Blätterung ist tatsächlich hervorragend, muss man sagen. Also mit einer der
besten.
Ja, also das ist ein Exemplar, da würde ich sagen, bis auf das bisschen Schnee,
ist da schon sehr dicht dran.
Die letzten drei Apfeltaschen, hier ist es so ein bisschen ausgelaufen, hier ist
es so ein bisschen ausgelaufen.
Was auffällt ist, wenn man sie von der Seite anguckt, dass man hier wirklich
gut die Blätterung erkennen kann.
Das Problem ist ja nur, dass Betty diese Seite quasi ein bisschen weiter runter
gedrückt haben will. Das heißt, die Blätterung sieht natürlich auf den
ersten Blick super schön aus, ist allerdings nicht gewünscht.
Also da musst du mal mit der Gabel ein bisschen mehr runterdrücken, dass diese
typische Form entsteht und dass es an den Seiten nicht ganz so sehr hoch
kommt.
Also auch hier kann man die Kammer gut erkennen.
Das Exemplar davor war ein bisschen luftiger, also dagegen ist der halt
schon etwas kompakter.
Also die Beletterung ist...
Hier wirklich gut, muss man sagen. Du hast immer schön dieses leichte Knistern
dabei.
Die Apfelmasse ist auch hier. Also ich glaube, die hat bei keinem wirklich
große Schwierigkeiten bereitet, muss man ja einfach mal sagen. Die Apfelmasse ist
wirklich bei allen von euch hervorragend abgeschmeckt.
Na, hoffentlich regnet es auch gleich viele Punkte.
Wir möchten nämlich jetzt eine Rangfolge haben von 1 bis 9 und dafür dürft ihr
euch gerne beraten.
So von dem, was du erzählt hast, was die Kriterien für dich sind, ist das so mit
der Prototyp? Das hörte sich ja letztendlich ganz positiv an.
Eine wunderschöne Blätterung, schönes Muster, goldgelbe Wackfarbe. Ja, ich
glaube tatsächlich, dass die Verkostung jetzt nicht schlecht war und ich bin
natürlich im Stuhl schon ein bisschen grösser geworden und die Arbeit ist
schon schön.
Nach den zwei komplett tollen technischen Prüfungen gibt es jetzt,
glaube ich, eine Flop-technische Prüfung.
Nächstes Exemplar. Die wilde Nummer.
Also ich finde definitiv Flop.
Aber wie Flop?
Das weiß ich nicht. Aber Flop.
Ja, wir sind ganz gespannt. Wahrscheinlich waren nur Nuancen
entscheidend. Aber legt mal los mit der Platzierung.
Von der Anzahl und von der Fruchtfüllung habt ihr alle die gleichen Punkte.
Allerdings gab es bei der Optik und beim Blätterteig dann doch kleine
Unterschiede. Der oder die neun Platzierte befindet sich hier.
Erika, wie bist du denn mit dem Rezept zurechtgekommen? Hat es wirklich an dem
Blätterteig gelegen? War der sehr weich? Ja, also ich habe eigentlich das Rezept
abgearbeitet und ich habe eigentlich alles eingehalten.
Also es bleibt mir selbst ein Rätsel, wieso das so rauskam. Ich weiss es
nicht.
Einen Platz besser.
Der Platz 8.
12,5 Punkte steht hier.
So viel?
Ja. Guck mal, diese Blätterung war tatsächlich richtig geil.
Optisch war es das schlechteste von allen.
Muss man einfach so sagen. Es war überhaupt nicht so, wie Betty sich das
vorgestellt hat.
Es ist etwas schief gelaufen mit dem Blätterteig.
Also die war sehr, sehr klebrig.
Die Butter ist sehr, sehr, sehr schnell geschmolzen. Es war ein Kampf.
Es war wirklich.
Kommen wir jetzt zu Platz 7.
Platz 7 befindet sich hier.
Isabel.
Platz 6 geht an Theodor.
Platz 5 an Tom.
Und Platz 4 an Sandra.
So, dann kommen wir zu Platz 3.
Der ist hier außen mit 15,5 Punkten.
Sabine, bei dir vermissen wir beide so ein bisschen dieses Runterdrücken am
Rand. Ich habe gedrückt bis aufs Blech. Ich schwöre es. Ich habe das so tief
runtergedrückt, dass ich schon Angst hatte, dass die aufplatzen. Ich weiß
nicht, wo das geblieben ist. Keine Ahnung. Wo ich drücke, wächst sonst kein
Gras mehr. Aber das ist heute irgendwie schick gelaufen. Das ist gut zu wissen.
Dann kommen wir zu Platz 2.
Und den haben wir nicht.
Sondern den ersten Platz mit 19 Punkten.
Monika, bei dir eine wunderschöne Blätterung.
Allerdings dieses kleine bisschen zu viel von dem Schnee oben drauf.
Katharina, bei dir, es war nur von der Blätterung ein ganz kleines bisschen
schlechter als der von Monika. Beide 19 Punkte. Herzlichen Glückwunsch.
Wir freuen uns mega.
Richtig, richtig cool.
Und es ist viel schöner, wenn man sich mit so einem lieben Menschen den ersten
Platz teilen kann. Richtig cool.
Das ist ja die pure Ekstase hier. Das ist ja der Hammer.
Ich bin Vorletzte und mit 12,5 Punkten. Ich denke, ich habe nie so viele Punkte
in einer technischen Prüfung gehabt.
Wahnsinn.
Wer schon mit dem Begriff Vegan nichts anfangen kann, aufgepasst. In der
letzten Aufgabe geht es um tierische Kawaii-Torten. Und nein, Kawaii ist
nicht das, was oben am Hirsch dran ist.
In der dritten Aufgabe backt ihr meist mit tierischen Produkten Torte, die
nicht nach Tier aussehen. Wir drehen jetzt den Spieß mal um, denn ihr sollt
vegane Torten backen, die nach Tier aussehen. Die dritte Aufgabe lautet
tierische Kawaii-Torten.
Kawaii ist japanisch und bedeutet so viel wie süß oder liebenswert. Wie
liebenswert die Jury bei dieser Aufgabe ist, das erklärt sie euch jetzt selbst.
Geschmacklich wünschen wir uns von euch zwei unterschiedliche Füllungen.
Was das Dekorieren angeht, da seid ihr völlig frei. Ihr könnt sie mit einer
Creme dekorieren oder wahlweise auch mit Fondant.
Die 3D-Torte soll nicht klassisch geschnitzt werden, sondern wird in einer
Form zur Kuppel geschichtet.
Die Kuppel muss der Hauptbestandteil eurer Torte sein.
Arme, Beine, Ohren und gegebenenfalls Schwanz dürft ihr selbstverständlich
hinzufügen. Ich habe das Gefühl, das wird hier noch eine kleine Kuppelshow.
Für diese Aufgabe habt ihr fünf Stunden Zeit und die starten natürlich wie immer
auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Das ästhetische Konzept Kawaii betont das kindliche.
Mangamäßig große Augen mit Dackelblick sind also Kawaii. Oder auch Hello Kitty.
Jetzt guck doch auch mal so, liebe Jury.
Ich möchte diese fantasievoll umgesetzten Tiere quasi vor mir stehen
sehen und sagen, das wäre das Highlight auf jedem Kindergeburtstag. Es geht um
Deko, es geht um Comic-Style und es geht um Tiere.
Man könnte fast sagen, könnte meine Aufgabe sein.
Das war schon ganz niedlich.
Und in welche Richtung denken die Backenden?
Ich starte wie vermutlich alle anderen auch mit dem Teig.
weil ich heute durch die Halbkugelbackform eine ziemlich lange
Backzeit habe.
Ich mache heute ein süßes kleines Bärchen, das eine kleine Verletzung hier
an der Schläfe hat.
In Monikas Bärchen verbinden sich Karottenkuchen und Orangenkört mit
Orangen-Zimt-Buttercreme zu einem aromatischen Geschmacksbild. Dazu
kombiniert sie Schoko-Mandel-Crunch.
Theodor ist Experte in Sachen Niedlichkeit.
Ich habe drei Kinder und dann habe ich mich einfach mal im Spielzimmer
umgeschaut. Und das Erste, was mir entgegenkommt, war eine ganz, ganz süße
Schildkröte. Deswegen die Schildkröte.
Unter dem Fondantpanzer seiner süßen Schildkröte versteckt Theodor
Zitronenböden mit Ananas-Tonka-Kompott und Maracuja-Buttercreme. Für den extra
Kick sorgt Knisterzucker.
In die Torte und nicht in den Blick will Thomas all seine Niedlichkeit stecken.
Ich hoffe, dass ich mit dieser Torte Schwein haben werde.
In Thomas' Schweinchen steckt eine sauleckere Kombination aus Schokolade
und Passionsfrucht. Die schichtet er mit Kakaobisket mit Passionsfrucht-Confit,
Buttercreme und Schoko-Kokos-Crunch.
Womit will Isabel denn Schwein haben?
Diese Kawaii-Porten, das ist halt diese japanischen, das ist halt immer alles
sehr niedlich und süß.
Und ja, ich hoffe, dass mein Frosch dann auch so aussehen wird.
Isabels Frosch hat saftige Zitronen-Mohnböden mit Frischkäse
-Frosting und Mandelmohn-Crunch im Bauch.
Dazu Beerenkompott für den fruchtigen Kick.
Sandra arbeitet mit Mandeln.
Aus diesen veganen Böden entsteht jetzt ein legales Walmädchen, gefüllt mit
Mandelböden, einer Schoko-Avocado-Creme, einem Walnuss-Crunch und einer
Waldfruchteinlage. Bei den Tieren herrscht Wahlfreiheit. Also ist es nicht
verwunderlich, dass ein Zweiter im Wettbewerb auftaucht.
Ja, die Sandra macht ja auch einen Wal. Wir sind ja irgendwie so Backzwillinge
im Geiste. Aber mal gucken, im Geschmack werden natürlich nachher Unterschiede
auf jeden Fall sein.
Die farbenfrohe Wahldame von Katharina verbirgt polenta Orangenböden mit
Pistazien-Sahne-Creme. Dazu aromatisches Nektarin-Rosmarin-Kompott und weiße
Schokobutter-Creme.
Und welche Süßigkeit heckt Tom aus?
Ich mache heute einen Pinguin. Ich hoffe, er wird niedlich, wie er sein
soll. Aber ich dachte, okay, der passt einfach und der wird's heute.
Toms Pinguin überrascht mit fruchtigem Inneren.
Schokomandelböden treffen auf Marzipan, Orangenbuttercreme, Orangenfruchteinlage
und Kichererbsen-Crunch.
Nach der technischen Prüfung braucht Erika Punkte.
Ich mache jetzt hier einen Mandelrührteig. Der ist jetzt fertig.
Und der kommt in den Ofen. Das ergibt später die Rouladen. Also ich mache wie
eine Charlotte.
Ich streiche dann Konfitüre drauf und dann decke ich so die Form ein.
Erikas Kälbchen soll die Jury mit einem Geschmackskonzept aus Mandel,
Tonkabohne, Joghurt und Aprikose begeistern. Für das gewisse Etwas sorgt
Mandel-Keks-Crunch.
Was war zuerst? Der Boden oder die Idee?
Oder in Sabines Fall die Henne oder das Ei?
Ich mache heute einen Kawaii-Huhn.
Ich finde Hühner tolle Tiere und ich freue mich, wenn ich das Kikerikin vom
Huhn höre. Ich weiß auch nicht, irgendwie war mir das Huhn nah.
Das verrückte Huhn von Sabine brütet Mandelböden mit Vanillebuttercreme und
Mandelcrunch aus.
Fruchtiges Highlight ist ein Kern aus Aprikosen-Rosmarinkompott.
Theodor hat so viel im Kopf gerade.
Das wird ein Ananaskompott werden, den ich später karamellisiere und dann mit
Saft ablösche.
Hier riecht es nach Wald.
Das sind die Waldfrüchte aus meiner Walheimat.
Wie immer gibt es irgendwie bei mir Kompott.
Oh,
lecker.
Kräuter sind ja immer vegan.
Hier sind jetzt die Aprikosen drin, die habe ich schön klein geschnitten und der
Rosmarin ist mit drin.
Nicht vergessen, die großen Zweige wieder rauszunehmen. Alles, was auf dem
Teller landet, sollte verzehrbar sein.
Theodos Kompott wird kalt gestellt.
Welche Pläne verfolgt Erika?
Die vegane Butter mische ich jetzt mit Zucker und dann lasse ich das
karamellisieren. Und dann gebe ich die Kekse und die Mandelplättchen dazu.
Dann gibt es so einen Mandel-Keks-Knusper.
Christian freut sich ja immer über Knusper.
Und über... Schokolade.
Und wer denkt an uns?
Einmal ein bisschen für die Kamera.
Danke.
Bei Erika cruncht die Mandel.
Thomas setzt auf Zartbitter und Kokos.
Das ist meine Ganache, die nachher in meine Buttercreme kommt.
Fruchtige Zeiten bei Monika.
Es rührt mein Frischkäse-Vanille-Frosting und nebenbei
mache ich meine Orangenkörte und presse gerade die Orangen aus.
Ich habe mich als Füllung für eine vegane Avocado-Zartbitter-Schokocreme
entschieden.
Ich finde die Kombi echt lecker. Also diese Avocado gibt dem Ganzen dann was
Cremiges, ohne dass man da irgendwie großartig mit Butter oder so arbeiten
muss.
Feuerwehrmann Tom, du rettest mich, wenn es brennt, ne? Wir sind sicher in den
Händen.
Aber bei so kleinem Feuer rücken wir nicht aus.
Es kann auch größer werden.
Theodor mag es nicht ganz so heiß.
Zwei Stunden sind schon vorbei.
Diese Böden werden mal Bestandteil von Tieren.
Der Boden ist draußen.
Jetzt sieht er gut aus.
Der ist noch, denke ich, schön saftig, schön dünn und den...
Pack ich jetzt meinen Kühlschrank.
Da haben wir alle durch. Was gibt's hier?
Ja, ja.
Brauchst du das alles noch?
Ich muss noch mein Pudding nach und nach geben.
Ist hier was übrig, Thomas?
Ja. Ja.
Nein.
Geht nicht.
Es gibt eine Fliege oder ein bisschen Wurstpüree.
Ich nehme die Fliege, aber die ist nicht vegan.
Naja, dann gehe ich mal weiter.
Taktisch unklug, denn solange Eni den Mund voll hat, kann sie keine Halbzeit
ansagen.
Wie schmeckt's denn, Sabine?
Schön vanillig und ein bisschen zitronig.
Super.
Ihr Lieben, wenn ihr diese Aufgabe wie eine Kuppel betrachtet, befinden wir uns
zeitlich gerade ganz oben in der Mitte. Ui.
Also, es ist Halbzeit, ihr habt nur noch zweieinhalb Stunden.
Ich fühle mich absolut ruhig, kein Stress, also wirklich kein Stress, also
heute.
Ist schön,
guck mal.
Andere Kuppeln rauchen noch.
Ich legte jeden Tag ein Ei und
sonntags auch mal zwei.
So, jetzt wird es schon langsam eng hier oben.
Entweder wird der Boden in Kuppelform gebacken oder erreicht, um ihn zur
Kuppel zu schichten.
Hier darf nichts mehr schief gehen.
Oh nein, das hätte man wohl besser nicht laut sagen sollen.
Ich habe den jetzt einfach so auseinandergerissen, dass das, ja, das
wird halt Matschepampe werden und das will ich natürlich nicht. Deswegen bocke
ich jetzt einfach einen neuen.
Und das in weniger als zweieinhalb Stunden.
Das wären die Rouladen, die ich dann so hineinschichte. Ich schneide die so und
schichte die dann ein.
Bei Monika muss nun jeder Handgriff sitzen.
Theodor bastelt wieder.
Solange mein Tortenboden auskühlt, widme ich mich jetzt der Dekoration.
Ein paar Muscheln, ein paar Seesterne, eventuell ein paar Fische. Mal schauen,
für was die Zeit reicht.
Bei Isabel werden es Blümchen.
Und bei Thomas?
Hallo Leute, ich bearbeite den Schwanz meines Schweins.
Er baut einen Schwanz.
Monika ist jetzt wirklich schnell.
Der zweite Boden ist jetzt im Ofen. Ich werde jetzt ein bisschen das Modellieren
anfangen, dass das einfach schon mal fertig ist und Schicht holt dann später
erst. Meine Eisscholle.
Da machen wir by the way eine Eisscholle für seinen Pinguin.
Sabine hat federtechnisch noch was vor sich.
Davon brauche ich locker 100 Stück, also ich habe ein bisschen was zu tun.
Tom gießt seine fertige Eisscholle zum Abkühlen auf eine Platte.
Sandra bearbeitet Wal-Details.
Das wird die Wasserfontäne der veganen Walerie.
Die mache ich aus Reispapier.
Katharina macht sie aus Zucker.
Ich gebe das jetzt so in Alufolie, damit die Ohren die Form behalten, damit sie
ein bisschen echter aussehen, damit sie nicht einfach so flach sind.
Nicht beirren lässt sich Monika.
Ich schmelze meine veganen Marshmallows, dann kommt die Butter hinzu und dann die
Rice Krispie, also den veganen Puffreis. Und dann kann ich das so schön formen.
Nur noch 90 Minuten.
Jetzt wird Geschichte geschrieben.
Nein, Geschichte, genau.
Die Böden sind ja nur die halbe Miete.
Höchstens.
Dann fülle ich das Ganze jetzt mit der Pistaziencreme zwei Schichten und eine
Schicht kommt dann das Kompott.
Erikas Rouladenmethode funktioniert ganz anders.
Monika erlebt eine Stunde der Wahrheit.
Die zweiten Böden jetzt sind schon deutlich besser.
Die sollen jetzt mal richtig fest auskühlen und dann mal endlich ein
Stapeln anfangen, weil sonst wird das heute nichts mehr.
Schoko, Schoko. So, Waldfruchteinlage. Schön auf den Waldboden.
Die Schichtsysteme variieren außerordentlich.
Die größte Herausforderung ist wirklich, aus einer Kuppel ein
Tier zu zaubern, das das Herz berührt, das dieses Comic-Thema genau aufgreift
und dass wir auch erkennen können, welches Tier es sein soll.
Bleibt da noch Raum für Improvisation?
Ich wollte eigentlich noch eine Schicht, aber ich glaube, das mache ich nicht.
Ich lasse das so. Ich stelle die jetzt schön kühl.
Und dann schauen wir mal.
Liebe Tierkreatöre, ich habe nicht mehr viel Zeit. Es ist nur noch eine Stunde.
Also ich habe jetzt noch eine Stunde. Mein Kuchen ist noch im Schockfroster.
Also ich muss mich wirklich ranhalten. Ich bin gerade bei den Augen.
Aber es wird spannend.
Es wird nicht langweilig.
Mir wird definitiv nicht langweilig.
Über Langeweile beschwert sich hier wahrscheinlich keiner.
Das sieht jetzt noch so ein bisschen faltig aus, macht aber nichts, weil
jetzt noch eine Schicht Ganache drüber kommt.
So soll das aussehen.
Ging doch, oder?
Warum nicht gleich so?
Ordentlich einstreichen.
Die Halbkugel hält.
Also handwerklich, glaube ich, läuft sie heute.
Auch bei Thomas?
Es ist keine Halbkugel.
So.
Fäust zerstören lasse ich es jetzt so.
Soweit wäre Monika gerade auch gerne.
Ich freue mich jetzt aufs Schichten. Es wird Zeit, dass es losgeht.
Und ja, es darf halt nichts mehr schief gehen.
Jetzt kommt das gleich in die Kühlung und dann können wir dann schon mit
Fondant eindecken.
Erste Tierformen werden erkennbar.
Ich mache jetzt die Haut vom Binguin.
Manchmal hilft auch Nachfragen.
Meinst du, das ist okay so?
Oder soll ich die lieber nebeneinander? Ich würde sie nebeneinander machen.
Und dann kommt einer wieder rüber. Okay.
Stell dir vor, es regnet und das Hummus trocken bleibt.
Okay. Gut. Danke.
Bei aller Liebe zum Detail darf man sich nicht verzetteln.
Ihr Lieben, ihr habt noch 30 Minütchen.
Oh, das wird knapp.
So.
Oder so.
wird ein niedliches Tierchen daraus.
Ich streich jetzt einmal meine Torte ein.
Ich bin ganz happy, dass da jetzt doch noch was dasteht. Und sie schaut auch
recht kuppelig aus.
Fondant ist jetzt einigermaßen drauf. Ich habe zwar hier unten so ein bisschen
unschön, wie Betty gerne sagt, Elefantenhaut.
Vielleicht wird es doch ein Rüsseltier.
Ich muss halt noch die Augen modellieren und dann alles
zusammenstecken, aber ich denke, ich fliege gut in der Zeit.
Und das wie immer glutenfrei.
Ich ärgere mich so über mich selbst.
Das ist echt einfach zu wenig.
Geliermittel dran gemacht habe und mir das jetzt hier alles zur Seite runter
fließt.
Flinke Finger sind gefragt.
Putzige Torten sind ausdrücklich erwünscht.
Und vegan müssen sie auch noch alle sein.
Ja, meine Schildbrille soll ja nicht weiß bleiben.
Die wird jetzt angesprüht.
Bei japanischer Comic-Niedlichkeit darf es gerne etwas mehr Farbe sein.
Ich hab da so Grastöne, nennen sich die.
Und die spritzt man halt dann so auf und das schaut halt dann einfach so
flauschig aus. Und deswegen mach ich so meinen Bären.
Ich seh an euren Backplätzen gibt es grenzenlose Niedlichkeit.
Zehn Minuten.
Ja, zehn Minuten.
Die Zeit brauche ich.
Die erste 3D-Torte meines Lebens.
Also, wenn es Bettina nicht gefällt, kein Problem, schickt mich raus.
Da lachen ja die Wale.
Und die Kühe auch.
Ich schneide jetzt hier noch das Malzen.
Das Lächeln ist so wichtig.
Ich muss jetzt gucken, dass ich die Augen, dass ich mir jetzt Zeit nehme,
dass das süß wird.
Das sind schon Tierchen dabei, die durchaus ihre eigene Zeichentrickserie
verdient hätten.
Leider werden sie vor der nächsten Folge schon alle verputzt sein.
Ja, dabei denke ich dann immer, ich habe vielleicht zu wenig gemacht.
dass ich schon fertig bin.
Liebe Bäckerinnen und liebe Bäcker, es bleiben euch nur noch zwei Minuten.
Nur noch kleben, dann mache ich den Ruhschrank an den Frosch und dann bin
ich fertig.
Am Prinzip habe ich jetzt da kein spezielles System, einfach wie es
nachher schön aussieht.
Ihr Lieben, die Backzeit ist gleich zu Ende.
Nur noch wenige Sekunden.
10, 9, 8,
7,
6,
5, 4, 3,
2,
1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Mein Bärchen und ich, wir sind fix und fertig.
Aber ich bin froh, dass er da steht und dass er ganz süß eigentlich ist.
Ich mag meine Valerie, sie ist so, wie ich sie mir vorher vorgestellt habe. Es
hat alles ganz gut funktioniert.
Und ja, ich hoffe, der Jury gefällt sie auch. Wir haben ja noch einen zweiten
Mal zum Vergleich.
Süße Tierchen messen sich in der großen Entscheidungsschlacht. Und es geht um
etwas.
Die Torten sind putzig.
Die Jury denkt, Torte, ich verputz dich.
Von hier vorne sehen eure tierischen Kawaii-Torten schon sehr, sehr putzig
und niedlich aus. Bin gespannt, wie liebenswert die Jury gleich zu euch sein
wird bei der Verkostung. Und wir starten bei Sandra.
Ich habe euch die Waleri, das vegane Walmädchen, mitgebracht.
Man kann auf jeden Fall auf den ersten Blick erkennen, dass du einen Wal
gemacht hast. Du hast sie sehr ordentlich eingedeckt. Also man kann
hier so rumgucken. Hier ist so ein ganz kleiner Fleck. Da muss man natürlich
dann auch drauf achten. Das Gesicht gefällt mir gut. Auch das ist ja bei
dieser Art von Torten wichtig.
Diese nütlichen Tiergesichter mit diesem verliebten Blick, das war tatsächlich so
das Hauptkriterium, was man zu erfüllen hat. Und du hast es wirklich wunderschön
und fantasievoll umgesetzt.
Jetzt müssen wir schlachten, oder?
So sieht es aus.
Hier kann man auch sehen, wie du diese Torte quasi aufgefüllt hast, um hinten
diese Schwanzflosse zu bauen. Es ist halt auch nochmal, glaube ich, Garnasch
mit gepufftem Quinoa. Genau.
Ich finde, es passt perfekt zusammen.
Die Waldfrucht gibt nochmal eine schöne Säure, drängt sich aber nicht in den
Vordergrund. Die Böden sind hervorragend luftig locker gebacken. Das Abschmecken
hat da wirklich auf den Punkt funktioniert.
Es ist eine schöne Konsistenz auch, die mir gut gefällt. Es gibt dem Ganzen halt
so das Cremige noch und die anderen Komponenten passen sehr gut kombiniert
dazu. Es ist wirklich eine Einheit.
Vielen Dank. Dankeschön. Dankeschön.
Ich habe euch gebacken einen Pinguin auf einer schmelzenden Eisscholle. Auch hier
kann man die Kuppel gut erkennen und wenn man ihn dreht, dann sieht man auch
unten sauber eingedeckt.
Hier habe ich so ganz bisschen Elefantenhaut.
Das sieht so ein bisschen aus wie mein Bruder.
Ich muss schmunzeln und wenn man schmunzelt, dann hat man, finde ich,
dieses Thema wirklich sehr gut umgesetzt und das ist dir wirklich super gelungen.
Der Anschnitt ist gut, von der Dicke gefällt mir gut.
Deine Böden sind sehr bröselig, aber so an sich geben sie ein wunderschönes
Schokoladenaroma ab. Es ist allerdings kräftiger als alles andere, was da drin
ist. Also diese mit Schokolade ummantelten Kichererbsen, die habe ich
als Textur mit dabei, aber die Orange geht gänzlich verloren und vor allen
Dingen auch die wunderschöne Säure, die du gebrauchst, damit du nochmal so ein
anderes... sag ich mal, geschmackliches Farbmuster mit drin hast. Also da
vielleicht beim nächsten Mal noch ein bisschen nachjustieren.
Man könnte fast sagen, der Boden zerfließt so auf der Zunge. Also da
tatsächlich auch ein bisschen mehr Struktur reingeben.
Vielen Dank.
Ich habe euch die Uschi mitgebracht. Das ist die beste Freundin von der Valerie.
Also was auf jeden Fall hängen bleibt, ist der Name Uschi.
Den Wal, muss ich ganz ehrlich gestehen, erkenne ich nicht auf den ersten Blick.
Was ich allerdings hervorheben muss, ist wirklich diese glatte Kuppel. Und du
hast es mit Fondant so perfekt eingedeckt, dass es wirklich nicht
besser geht. Ich finde, wenn man Uschi so von vorne sieht und diese Walflosse
nicht sieht.
Könnte es auch irgendwie ein Vögelchen sein?
Das Erste, was mir hier auffällt, ist, wie dünn dein Fondant ausgerollt ist.
Und das zeigt, wie viel Mühe du dir beim Einstreichen gegeben hast.
Wirklich richtig geile Böden. Sie sind super saftig. Du hast immer schön diese
Zitrusfruchtnote mit da drin. Der Crunch ist dabei.
Und vor allen Dingen, und das war ganz wichtig, dass der Rosmarin auch zum
Vorschein kommt.
Das schmeckt einfach hervorragend. Das ist wirklich saulecker. Das ist sehr
stimmig innen wie außen, bis auf die Säuerflosse da hinten.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Dankeschön.
Wenn man in diese Schildkröte nicht schockverliebt ist, dann hat man kein
Herz. Dieser Blick ist großartig, du hast diesen Ausdruck super hinbekommen.
Das Ding ist auf jedem Kindergeburtstag ein absolutes Highlight, muss man sagen.
Besser geht's nicht.
Kann man Comic-Torten adoptieren?
Ich habe gleichmäßig geschnittene Böden, dünn eingestrichen, also handwerklich
gut geschichtet.
Die Böden sind hervorragend gebacken, super saftig. Man kann sie wirklich
angenehm essen.
Die Buttercreme ist herrlich abgeschmeckt, also tropisch lecker.
Es ist nichts überdominant. Man hat wirklich das ganze Spektrum, das du
reingebaut hast.
Und es passt natürlich geschmacklich auch dahin, wo die Schildkröte herkommt.
Vielen Dank. Dankeschön.
Ich mag diesen Zottellook vor allen Dingen, weil dieser Zottellook sich
tatsächlich so einmal über diesen ganzen Teddy fortsetzt.
Sieht so ein bisschen wild aus.
Geschmacklich ist es so, wie es ist. Wirklich richtig gut.
Superschön saftige Karottenböden, sehr würzig.
Spielt super zusammen mit dem Curd, den du gewählt hast. Du hast ein schönes
Spiel auch der verschiedenen Texturen mit da drin. Ich habe den Crunch dabei,
diese saftigen Böden.
Zum Glück hast du die Böden nochmal neu gemacht. Es hat sich gelohnt, dies mehr
investieren. Und ja, sehr, sehr köstlich, deine Torte.
Vielen, vielen Dank. Danke schön.
Liebe Jury, das ist ein Schwein.
Es ist kugelig.
Kugelig. Er ist ein bisschen schlank, er hat fünf Stunden gearbeitet.
Du hast freigeschnitzt, du hast es nicht in diese Form gemacht.
Dadurch habe ich jetzt hier so ein bisschen mehr gerade Seiten, als dass es
wirklich eine Halbkugel ist.
Aber... Gut umgesetzt.
Also diese Böden sind wirklich göttlich.
Super saftig, schön schokoladig, super intensiv. In der Kombination mit
Maracuja, sehr clever gewählt.
Wer Schokolade mag, der wird deinen Kuchen lieben. Ich tue es.
Geschmack ist wirklich und Strukturen drin im Kuchen, das ist deins.
Das merkt man auch wieder in dieser Torte.
Aber wir tasten uns ja auch optisch mit von Land langsam von außen heran.
Dankeschön. Vielen Dank.
Ich habe ja so ein Herz für Frösche.
Auch bei dir kann man den Frosch sofort erkennen.
Also ich habe ja diese typischen Klupschaugen, die oben drauf sind. Dann
diese Dekoration hier mit den Punkten und den Blumen.
Gefällt mir sehr gut.
Danke.
Deine Böden haben eine ganz einzigartige Konsistenz. Und zwar wie so ein...
Wie ein Pfannkuchen.
Und dazu dann diese Heidelbeeren.
Ist halt für mich Kindheit.
Der Mohn an sich ist jetzt geschmacklich nicht da, aber er gibt halt einfach
nochmal die Struktur. Es gibt nochmal so dieses ganz, ganz leichte Knispeln. Ich
habe vor allem bei jedem Bissen immer jede Komponente.
Von daher auch sehr gut geschichtet und sehr clever geschichtet.
Vielen Dank.
Was mir ganz gut gefällt, ist wirklich, wie du es ausgearbeitet hast mit den
Hufen.
Alleine bei den Augen.
Man sieht diese Lichtpunkte, aber dadurch, dass du weiß auf weiß geklebt
hast, fallen sie jetzt nicht so auf.
Du hast es wunderschön abgeschmeckt mit der Fruchtkomponente, die immer wieder
auch drin vorkommt, oben an der Seite und du hast eine schöne Säure dabei.
Also ich würde mir auf jeden Fall ein zweites und drittes Stück Kuchen kaufen.
Normalerweise würde ich immer sagen, Erika, paar Komponenten weniger.
Aber ich glaube, gerade was den Geschmack und das Innere deiner Torten
angeht, weißt du sehr genau, was du kannst.
Und mach einfach so weiter, weil es schmeckt wirklich fantastisch gut.
Tausend Dank. Vielen Dank. Danke.
Du hast dich entschieden, mit Fondant einzudecken, aber nicht klassisch, indem
du es rüberlegst, sondern du hast halt hier das ganze Federkleid ausgestochen
und dann geschichtet.
Du warst wirklich sehr zügig fertig. Ich glaube, dieses Federkleid hättest du von
der Zeit her dreimal eindecken können.
Da werde ich jetzt schon vollkommen recht. Du hast noch sehr viel Boden
übrig gehabt und ich hätte mir einfach eine schönere Halbkugel gewünscht.
Du hast jetzt wirklich üppig diese Federn da drauf geklebt, damit natürlich
auch das Federkostüm tatsächlich deckend ist. Deswegen hat man das natürlich beim
Schneiden immer das Problem, dass dieser vorne runter drückt und dadurch sind die
Schichten nicht mehr ganz genau zu erkennen. Noch schlimmer, die Federn
kommen eigentlich einem noch entgegen. Also der Anschnitt hat nichts mit dem zu
tun, was du geschichtet hast.
Ich glaube, bei Christian kann man tatsächlich auch noch die Schichtung gut
erkennen. Genau.
Das Hochtagout, stückig, du hast eine wunderschöne Säure.
Der Rosmarin geht leider gänzlich unter.
Es ist eine geile Kombination. Nur den Rosmarin ein bisschen stärker
rausarbeiten, weil ansonsten ist es wirklich super lecker. Die Kombination
stimmt, die Texturen stimmen und ich finde, du kannst wirklich sehr zufrieden
sein mit dem, was du als Kuchen hier gemacht hast und vor allem auch mit
deinem Huhn.
Vielen lieben Dank.
Ich glaube, das war eine Verkostung ganz nach eurem Geschmack, denn so viele
Superlative hatten wir hier noch nie.
Ich bin gespannt, wem die Jury den Abend gleich versüßt mit der roten Schürze und
wer sich leider verkrümeln muss. Das liegt ja immer an den Punkten. Wenn Sie
sich für die Punkte interessieren, dann folgen Sie in den sozialen Netzwerken
einfach etwas große Backen, denn nach der Sendung veröffentlichen wir da die
Punktetabelle. Und ihr, Betty und Christian, ihr könnt euch jetzt gerne
beraten.
Das Highlight ist tatsächlich die kleine Schildkröte. Ich habe gesehen, du hast
sie sofort verliebt. Diese Augen sprechen einfach.
Ich bin happy, schockverliebt, habe ich gehofft.
Die Augen, die gehen komplett unter in diesem Schwarz-Weiß. Es ist
hochspannend.
Man kann es erkennen, aber es ist natürlich ausbaufähig.
Könnte aber auch ein umgedrehter Blumentopf sein, den man bemalt hat,
nicht? Ich hoffe, dass mit dieser Torte ich werde Schwein haben.
Und dann haben wir noch das Huhn.
Geschmacklich muss man sagen, ist da leider Gottes der Rosmarin ein bisschen
runtergegangen. Ja, ich nehme jetzt innerlich Abschied. Das ist jetzt mein
Genickstoß gewesen.
Ob Kuh, Schwein oder Wal, die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht
gemacht. Zeit für die Tatsachen.
Liebe Jury.
Teilt uns eure Entscheidung mit. Auch wenn es für unsere neue Bäckerin oder
neuen Bäcker der Woche in der letzten Aufgabe nicht ganz perfekt lief, so war
der Punktevorsprung aus den ersten beiden Aufgaben so komfortabel, dass es
für die rote Schürze, wenn auch nur knapp, gereicht hat.
Mit 46,5 Punkten ist unsere neue Bäckerin oder unser neuer Bäcker der
Woche
Der Alte.
Herzlichen Glückwunsch, Tom. Du darfst die rote Schürze behalten.
Was ist hier gerade passiert?
Tom, herzlichen Glückwunsch.
Aber nicht nur Tom kann gut backen.
Auf welch hohem Niveau ihr alle hier backt.
Das begeistert uns beide von Woche zu Woche und von Aufgabe zu Aufgabe.
Dennoch muss uns heute leider jemand verlassen.
Sabine und Erika, kommt ihr bitte nach vorne.
In
den
ersten beiden Aufgaben hattet ihr beide eure Höhen und Tiefen.
Und vor den tierischen Kawaii-Torten hattet ihr fast die gleiche Punktzahl.
Somit war die letzte Torte für uns beide entscheidend.
Mit 36,5 Punkten müssen wir uns heute leider
verabschieden von...
Sabine. Ich freue mich, dass du weitermachen kannst.
Es ist, wie es ist. Da konnte die Jury mich irgendwie nicht durchziehen. Die
erste Aufgabe war einfach ultra schlecht. Ich schäme mich, so etwas der
Jury hingestellt zu haben.
Ich hätte gerne noch wirklich mitgemacht, aber es ist jetzt halt so.
Und das nächste Mal, da backen und packen wir unsere Koffer und begeben uns
auf einen kulinarischen Kurztrip zwischen Schnellimbiss und Exotik. Das
dürfen Sie nicht verpassen. Nächste Woche, gleiche Zeit hier in Sat.1. Bis
dahin. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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