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Original subtitles

vergessen. Ich will mit Ihnen nichts mehr zu tun haben.

Und das sage ich Ihnen. Wenn ich mich erst mein Geld nicht habe, zeige ich es

Ihnen.

Das ist einfach unglaublich. Kein Geld und dann das.

Wir sind ein anständiges Haus. Mit Ihren Werken lang will ich nichts zu tun

haben.

Garage für Kleinwagen zu vermieten.

Sonniges Zimmer mit Garage in ruhiger Lage.

Ja, nimm doch das. Ich suche sowieso eine Garage für meinen GT.

Ja, lass die Späße.

Bin froh, wenn ich eine Kammer mit einem Wasserhahn in der Ecke bezahlen kann.

Ich würde mich finanziell daran beteiligen.

Du? Und beteiligen? Du weißt, ich lasse meinen Wagen nicht gerne im Freien

stehen.

Ach, hier. Das ist das Richtige.

Möbliertes Zimmer an ruhigen jungen Mann zu vermieten, ist doch langweilig. Da

würde ich lieber die Garage nehmen.

Ach, komm jetzt.

So, das war der letzte Streich.

Ich hoffe, du kommst jetzt alleine klar.

Nichts ist scherzlos.

Wir sehen uns ja morgen wieder, ne?

Ja, okay. Vielen Dank erstmal.

Die Umsatzgebühren werden dann flüssig erstattet. Ciao.

Wiedersehen.

Warten Sie, ich helfe Ihnen. Lassen Sie nur, es geht schon.

Sind Sie Künstler?

Malen Sie das selbst?

So richtig von lebendigen Mädchen? Wenn Sie sich dafür interessieren, kann ich

Ihnen ja was verkaufen. Zum Herstellungspreis, selbstverständlich.

Wo malen Sie die Mädchen denn?

Haben Sie ein richtiges Atelier?

Könnte man auch mal suchen.

Eigentlich habe ich bisher immer da gemalt, wo ich gewohnt habe. Ja, ja,

was? Wenn Sie nichts dagegen haben...

Nein, nein, natürlich nicht.

Das heißt, meine Frau... Das wäre aber schon Deichseln.

Sie wissen ja, Not macht Erfinderin. Karl, Karl!

Meine Frau.

Dass er sich auch immer bei den neuen Mietern anbiedern muss. Und dann zahlen

sie nicht.

Na,

hoffentlich haben wir diesmal mehr Glück mit dem neuen.

Eigentlich ist er ja ein reizender junger Mann.

Ach, dreh dich doch ein bisschen weiter zu mir her. Ja, so.

Ja, hier.

Und doch die Schulter ein bisschen weiter nach hinten.

Ja, und den Kopf hoch.

Also Kinder, so kann ich mit euch nicht arbeiten.

Ihr stellt euch an wie die ersten Menschen.

Bietet doch mal was an.

Ja.

Ja, prima.

Ja, also, es geht doch.

Dich brauch ich nicht mehr, Anita.

Und du setz dich wieder hin.

Also dann, macht's gut.

Servus, Anita.

Hallo, hallo, schöne Frau. Ich bin ein Freund des Hauses und ebenfalls Maler,

aber... Ach, willkommen hier.

Den Gleichschritt war's.

Gestatten? Dagobert, Kapitän im Dienst.

Jetzt ziehen wir erst einmal das Mäntelchen aus.

Ja, reizend.

Prima.

Ja, fein. Setz ruhig hin.

Setz dich nur.

Ja, ich bin gleich soweit. Ein Moment. Ganz schnell geht das.

Karl, Karl, du steckst. haben sie meinen mann nicht nein aber ich glaube

erst im keller ach so ja dann entschuldigen sie

so für heute machen

wir besser schluss mensch das ist vielleicht ein drachen

wieso denn die alte ist doch weg

Rücke doch inzwischen schon mal die Supergage raus.

Ich muss mir nämlich heute unbedingt die Wildbiografie besorgen und dafür brauche

ich das Geld. Du weißt ja, nächste Woche muss ich meine Arbeit einreichen.

So leid es mir tut, Baby, mehr als 10 Mark habe ich leider nicht.

Naja, das ist ja wirklich nicht umwerfend.

Hast du da im Schrank einen Spiegel drin?

Oh, um Gottes Willen, nur nicht anfassen. Das Ding ist so wurmstichig,

dass es bei der leisesten Berührung zusammenkracht.

Na, so antik sieht er nun auch wieder nicht aus.

Ja, ich muss jetzt gehen.

Du wirst staunen, meine Süße, was ich aus dir mache.

Du

wirst dich

gar nicht wiedererkennen.

So, das hängen wir gleich hier aus.

Na, was sagst du dazu?

Du guck doch mal hin. Auf diese Seite hier.

Warten Sie, ich zeige es Ihnen.

Der Preis muss immer da oben stehen, ja? Sehen Sie das?

Hätten Sie die Freundlichkeit, mir etwas zu verkaufen?

Ja, was suchen Sie denn?

Ziemlich schwieriger Fall, glaube ich. Ich suche eine gute Biografie über Oscar

Wilde.

Wilde?

Die beste, die ich kenne, hat sein Freund Frank Harris über ihn

geschrieben.

Aber die haben wir im Moment nicht hier.

Was mache ich denn da?

Ich habe Harris' Biografie selbst zu Hause.

Können Sie mir nicht Ihr Exemplar leihen?

Ja, ja. Sind Sie es, Herr Wurm?

Guten Abend auch. Schönen guten Abend, Frau Piepmeier.

Ist Post für mich da?

Für Sie?

Hatten Sie denn schon jemals Post?

Na ja, war nur eine Idee von mir.

Guten Nacht, Frau Piepmeier.

Guten Nacht, Herr Wurm. Machen Sie das Licht aus.

So nervös.

Beim Gongschlag ist es 22 Uhr. Sie hören jetzt Musik aus Studio Frank.

22 Uhr?

Sie müssen sofort gehen.

Wieso denn?

Guten Abend, Herr Grabert. Gut, dass Sie gerade kommen.

Dann kann ich ja jetzt schon abschließen.

Herr Wurm ist auch schon da.

Guten Abend, Herr Grabert.

Jetzt hat sie die Tür verrammelt.

Räumen Sie schnell die Bücher weg.

Was machen Sie denn da?

Was soll denn das?

Verdammt, reicht nicht.

Und ausgerechnet jetzt habe ich mein ganzes Bettzeug in der Wäsche.

Sie haben wohl eine Meise.

Das war doch nicht Ihr Ernst, oder?

Was anderes weiß ich nicht.

Was machen wir denn jetzt?

Ist was?

Ich

heiße

Ursula.

Ja.

Ich... Ich heiße Hubertus.

Was stehst du denn so rum?

Knüpf lieber wieder deine Strickleiter auseinander.

Oder sollen wir auf der Matratze übernachten?

Du siehst gut aus.

Wie ein Schluck Wasser in der Kurve.

Deine Hose ist wohl das Modell Gigi aus Paris.

Und die Socken sind wohl deine persönliche Note.

Oder hast du schmutzige Füße?

Was haben Sie mit Ihren Haaren gemacht?

Noch nie was von Perücken gehört?

Komm. Na.

Ja.

So.

Du sag mal, wie steht ihr hier?

Lass doch, du siehst richtig toll aus. Warte mal, ich hole dir einen Spiegel.

Schau, so bist du ein richtiger Typ.

Sag doch mal selbst.

Du bist vielleicht einer...

Du, die Socken kannst du anlassen, Süßer.

Aber die Hose musst du schon ausziehen.

Weißt du, die Stellung gefällt mir doch nicht ganz so. Das müssen wir ganz

anders. Nee, die Beine mehr nach hinten.

Ja, ja.

Nee, richt's nach hinten. So, ja.

Ja, wunderbar. Ja, freilich.

Ja, jetzt wird's schon.

Weißt du, du musst dich ganz entspannen. Ganz locker, locker.

Ja, jetzt krieg ich einen Streich.

Ja, so.

Fein.

Und jetzt probieren wir es mal ganz anders. Jetzt steh mal auf. Auf, ja.

So. Und jetzt die Arme, die du mal auf den Rücken.

Ja.

Das ist schon viel besser.

Warte mal. Den Arm so rum.

Und den so.

Das ist ja prima, aber genau so bleiben.

Sind Sie immer noch da, Herr Wurm?

Es ist schon neun Uhr.

Ja, ja.

Ist schon gut.

Ich komme gleich.

Was? Schon so spät?

Ist das schlimm?

Jetzt wird es aber Zeit. Ich habe Ihnen schnell einen Kaffee gekocht. Was ist

denn mit Ihnen? Wie sehen Sie denn aus?

Das ist ja... Herr Wurm, Sie sind ein Unhold.

Das tut mir ehrlich leid.

Hier, haben Sie den Rest Ihrer Miete zurück.

Mit diesem Schandgeld will ich keine fünf Minuten mehr zu tun haben.

Und das sage ich Ihnen, in einer halben Stunde will ich hier nichts mehr von

Ihnen vorfinden.

Wenn das mein seliger Mann noch erlebt hätte. Aber als Witwe ist man ja

freiwillig für solche Leute.

Ich habe eine Idee.

Ja, Thaddeus, genau. Der könnte dir vielleicht helfen. Den rufe ich gleich

mal an. Bis du den Rest runtergeholt hast, bin ich wieder da.

Ursula. Du, Thaddeus, da ist eben einer wegen mir rausgeflogen.

Nun sitzt der arme Kerl mit seinem Bett auf der Straße und friert. Kannst du ihm

nicht irgendwie helfen?

Ja.

Friedrichstraße 6.

Hat hingehauen.

Für zwei Tage hast du erstmal was.

Nun sitz doch nicht so sauer da.

Thaddeus muss gleich hier sein.

Schau, da kommt er schon.

Lass sie doch auf, du siehst doch so viel besser aus.

Kannst sie behalten, solange ich dein Buch habe, ja?

Ja.

Ja, Kinder.

Ich sag's euch.

Bei dieser Wummelei durch die Stadt kommt die ganze Querbeschleunigung nicht

mehr zu tragen.

Thaddeus Wumme, du bist also der Unglücksrabe, ja?

Guten Tag. Ich sag's ja immer, die Wirte macht dir keinen Krach, legst die

Mädchen du im Freien flach.

Das ist von mir persönlich.

Lass mal, für Peter habe ich auch schon eine Bude besorgt.

So.

Für den Sportwagen hast du aber einen ganz schönen Kofferraum.

Was macht man denn mit so vielen Büchern?

Bist du Dichter?

Nein, nein, ich arbeite in einer Bücherei.

Gibt es auch Fachbücher in eurem Laden?

Selbstverständlich. Sie finden in unserem Geschäft auf allen Gebieten der

Literatur das Richtige. Ich suche da nämlich eines.

Wie frisiere ich meinen Sportwagen?

Vielleicht lässt sich da was machen mit... Prozenten und so.

Wenn du mal einen Anzug brauchst.

Wenn du willst, kannst du bis Freitag bei mir wohnen.

Danke, wirklich sehr nett von Ihnen.

Ja, du musst los, nicht?

Ich fahre mit zu Thaddeus. Wir werden dein Schlafzimmer dort schon

unterbringen.

So.

Machen Sie mal bitte auf.

So.

Nur rein, hinten ist noch genügend Platz.

Also dann bis heute Nachmittag wegen dem Buch, ne? Ja, okay.

Guten Abend.

Sind Sie eigentlich sicher, dass Sie es hier noch lange machen werden? Meine

Wirtin... Keine Ausrede.

Zur Motorsportabteilung bitte.

Wohin wollen Sie?

Entschuldigen Sie, Frau, ich suche ein Fachbuch mit dem Titel, wie frisiere ich

meinen Sportwagen.

Ach so, da gehen Sie die Treppe hoch und dann da hinten links.

Guten Tag.

Ich hatte noch gar keine Zeit, Ihr Buch auszusuchen. Aber ich sehe gleich nach.

Bleiben Sie hier. Ich bin gleich wieder da. Okay.

Kann ich Ihnen helfen?

Danke. Ihr Kollege bedient mich bereits bestens.

Ach, Sie kennen sich wohl.

Ja, natürlich.

Ich habe überall Beziehungen.

Ich weiß immer, wo ich meine Prozente kriege.

Wieso Prozente?

Kaufst du Autos, Hühner oder Ente, Thaddeus Wumme kriegt Prozente.

Was denn jetzt noch alles? Bei Ihnen ist wohl der Fasching ausgebrochen, was?

Bücherkauf ist schließlich Vertrauenssache.

Eine individuelle Bedienung ist die Grundvoraussetzung.

Ja, ja, individuelle Bedienung. Das reicht's mir aber.

Das ist doch kein Affenstall und auch kein Wohltätigkeitsbasar.

Das ist mein Buchladen, verstanden?

Prozente? Was heißt hier Prozente?

Geben Sie Ihre Prozent in Zukunft anderswo.

Aber nicht bei mir.

Holen Sie sich Ihre Papiere.

Sie sind entlassen.

Aber... Kopf hoch, ey.

Kopf hoch, junger Freund.

Das ist noch lange kein Grund zur Verzweiflung. Mach Schluss mit aller

Pein und Qualen. Geh nie mehr in diesen Bücherladen.

Dies hier ist kein Affenstall und auch kein Wohltätigkeitsbasar.

Es ist mein Buchladen.

Geben Sie Ihre Prozente anderswo.

Sie sind entlassen.

Tja, so endet eine bürgerliche Karriere. Aber ihr kennt ja die alte

Volksweisheit. In schwierigen Lebenslagen Thaddeus Wumme fragen.

Selbst Donassus holt sich Rat bei ihm.

Teddy kennt sogar Leute vom Film.

Er hat sogar ein Drehbuch geschrieben.

Erzähl doch mal.

Hab dich nicht so.

Nein, nein, noch ist es nicht so weit.

Die entscheidenden Feinheiten müssen noch ausgefeilt werden.

Aber das sage ich euch, das wird ein Knöller.

So, nun muss ich aber los.

Morgen habe ich noch einiges vor.

Also Kinder, bis demnächst.

Tschüss.

Los, Schnecke, sei mal Dame und bring unseren Gast hinaus.

Lass nur meinen Junge, ich baue dich auf.

Danke.

Servus. Also, mach's gut.

Du kannst deine Sachen da reinhängen.

Zunächst mal müssen wir was für dein Image tun, ne?

Aber dafür brauchst du unbedingt andere Klamotten. Ich kenne da eine dufte

Boutique. Da kriege ich Prozente. Aber wovon soll ich das bezahlen? Ich habe

kaum noch Geld.

Na, verkauf doch deine Bücher. Was tust du eigentlich mit so vielen Büchern?

Opfer müssen gebracht werden. Der Weg nach oben ist dornenreich.

Kannst rein ins Bad.

Oh, der ist aber komisch.

Hab nur mal ab, was ich aus dem noch alles machen werde.

Untertitelung des ZDF, 2020

Schieb doch mal zu!

Sieht glatt, ne?

Kannst du nicht mal einen Moment schieben?

Mag ich so?

Also, Blumen kannst du damit auch nicht mehr gewinnen.

So, ich geh mal hier rauf, ne? Ich wart's dir.

So ist das jetzt.

Junger Mann, Sie wünschen bitte?

Guten Tag, ich habe hier etwas angenehmes für Ihre Freizeitgestaltung,

gnädige Frau.

Aha, aber kommen Sie doch bitte herein.

Das nennen Sie Freizeitgestaltung?

Lesezirkel? Da bin ich aber schon eingedeckt.

Wollen Sie mal meine Kollektion sehen?

Aber vielleicht sollte ich umdisponieren.

Kommen Sie denn jede Woche?

Ja, ich... Sie tragen einen sehr schicken Pullover.

Ich weiß nur nicht so genau.

Es ließe sich doch einrichten, oder?

Einrichten schon?

Unser einzigartiges Informationssystem... Vom Geschäft?

Lass uns später reden.

Wenn schon, der bloß bleibt.

Sei doch nicht so scheu.

Na warte, eine geschlagene Stunde.

Dein Bildungsdienst klappt doch ausgezeichnet.

Bringst du mir nächste Woche neue Informationen?

Was heißt denn, du bestellst?

Aber Schnäuzchen, du kannst alles von mir haben.

Oh,

ist das kalt.

Sag mal, kommst du vom Nordpol zurück?

Nee, ich hab bloß ein bisschen in dem Freien gelesen.

Hubertus und ich haben heute freischaffend gearbeitet.

Dabei hat er gleich eine Wohnung gefunden.

Und was fürs Herz dazu.

Liebesfreudige Wirtin kann man da nur sagen.

Na, wenn die es bloß nicht so macht wie meine.

Wie die Alte meine Sachen beschnüffelt hat, als ich eingezogen bin.

Ist das alles, was Sie haben?

Hoffentlich können Sie Ihre Miete auch bezahlen.

Die Dame des Hauses beliebt überhaupt sehr neugierig zu sein.

Und auf den Pfennig schallst du, dass der Adler quietscht. Psst!

Lass nur, die sind weggegangen.

Wahrscheinlich muss er ihr wieder mal einen neuen Hut kaufen.

Die Alte hat nämlich einen Dohlenfimmel.

Jedes Mal, wenn er was ausgefressen hat, Dann läuft sie am nächsten Tag mit einer

neuen Gurke durch die Gegend. Sie muss ein paar Zentner davon haben.

Du, hör mal, ich muss noch was besorgen.

Kommst du heute Abend mit?

Wieso? Ist heute Abend denn was los?

Na, du weißt doch, Karlchens Stammtisch.

Die Alte denkt, er kloppt ein Skat.

Dabei zieht er mit uns auf Brautschau.

Wir treffen uns um acht im Club.

Okay, um acht.

Ist das euer Privatclub? Nein, nicht direkt, aber wir kommen öfter her. Ach

so.

Wo geht's denn da hin?

Ich glaube, wir sind zu früh dran.

Wieso? Die sind noch gar nicht angezogen.

Im Gegenteil. Die sind alle schon wieder ausgezogen.

Hallo Charlie.

Na, wie geht's dir denn, Alter?

Bist du zurück aus Moritz? Ich habe zwei Freunde mitgebracht.

An welchem Tisch gibt es denn heute die gepflegteste Bedienung?

Wir haben nur gepflegte Bedienung.

Ihr könnt euch dort an den Tisch setzen.

Danke, Charlie.

Wunderbar, wunderbar. Direkt unterm Ventilator.

Ja, setzt euch doch schon mal, Kinder.

So.

Tadeusz sorgt jetzt für ein paar gute Drinks. Ich glaube, wir müssen erst mal

kräftig einheizen.

Das ist aber klasse hier.

Hey, Charlie.

Na, Fangio, wie geht's?

Heute mal wieder kräftig auftragen, was? Morgen ist wohl kein Rennen. Nee.

Auf meinen nächsten Unfall, da muss ich mich erst seelisch vorbereiten. Mix mir

mal einen Drink, ja?

Für mich und meine Freunde. Welchen?

Aphrodite oder Liebesbombe?

Liebesbombe.

Boppig.

Na, wie findest du es denn hier?

Prima, großartig.

Vor allem die da hinten.

Mit den schnucklichen Oberschenkelchen.

Oh, die wäre so ganz mein Geschmack.

Die möchte ich schon mal anfassen.

Moment mal, Charlie, das macht Vater alleine.

Ich glaube, ich habe einen Platten.

Na, du kommst aus dem Keller?

Sag mal, bremst du immer so?

Hoffentlich habe ich mir die Stoßstange nicht verbogen.

Na, dann mal Prost, ne?

Schmeckt gut.

Also dann, Ex-Kinder, das Zeug kann man nur ex-trinken.

Charlie, noch mal dasselbe, ja? Ja, also Fabian.

Kinder, wenn ihr in dem Tempo weitermacht, dann bleibt doch die Luft

weg.

Ja, was denn, was denn? Kneifen gilt hier nicht. Hier wird mitgetrunken, und

zwar ex, verstehst du?

Entschuldigung, gar.

Aber warum tanzt die eigentlich nicht?

Gefallen euch die Püppchen nicht?

Karlchen, da hast du Chancen.

Ja, meinst du?

Komm,

Goldkäferchen, sei meine Ballerina.

Mädchen in dem Film, das muss ich sagen.

Aber die Männer haben mir alle nicht so gut gefallen wie du.

Komm, lass uns schnell nach Hause fahren.

Wollen wir nicht noch ein Bier trinken? Nein, Bier macht nur müde.

Weißt du was? Ich mach dir stattdessen ein Zucker-Ei mit Rotwein und ein

schönes Bad.

Das wird dir guttun und dich erfrischen.

Taxi!

Ich bringe dir gleich dein Kräftigungsdränklein.

Trink das, es wird dir gut tun. Ich habe jetzt noch zwei Eier reingeschlagen.

So, mein Hubertus, ich werde dir jetzt mal den Rücken waschen.

Getanzt habe ich ja nicht mehr seit meiner Sturm- und Drangzeit.

Aber wenn ich so was Rundes, Appetitliches sehe, so was Schnuckliges

mit so griffigen Oberschenkelchen, da könnte ich direkt wieder jung werden.

Na, Mann, los!

Na?

Verstanden Sie?

Tanzt du jetzt ein Solo? Wo ist denn deine Tanzfee? Der da.

Moment, Goldkäferchen.

Vorsicht, Kinder.

Das werden wir gleich haben.

Den schlage ich aus dem Anzug.

Hey, Kamerad.

Miese Type Sie. Nehmen Sie sofort die Finger aus der Dame, sonst kriegen Sie

von mir ein Ding verpasst, dass Sie acht Tage im Rückwärtsgang durch die Stadt

laufen.

Kann mich nicht entsinnen, dass ich dich zum Tanzen aufgefordert habe, du kleiner

Scheißer, du.

Auf sowas stehe ich nicht verstanden, du.

Karlschen!

Halt mich fest!

Was willst du denn, du Gartenzwerg, du?

So,

jetzt

aber Schluss, kommt, gebt Ruhe.

So, jetzt dringt er noch meine Rechnung, dann ist Ruhe.

Hörst du?

Ekel, was?

Ruhe.

Das gefällt mir.

Schade, dass es so etwas zu meiner Zeit nicht gegeben hat.

Ich mache euch einen Vorschlag.

Ich lade euch nächstes Mal alle zu mir ein und dann machen wir anständig einen

Traum.

Nicht wahr, Karlchen? Das ist ein Skatabend, so ganz nach deinem

Geschmack. Ja, genau.

Von dem Buben raus, da kannst du beide Damen stechen. Ja, da bin ich bestens

bedient.

Wo willst du denn hin, Schnäuzchen?

Ich muss doch arbeiten.

Es ist schon spät.

Nein, jetzt nicht.

Es wird sonst wirklich zu spät.

Sei vorsichtig beim Lesemappen austragen. Lass dich nicht verführen von

den grünen Witwen. Solche Frauen warten nämlich nur darauf, dass so ein hübscher

junger Mann wie du kommt.

Oh, Sie sind es.

Und die neue Lesemappe haben Sie auch dabei?

Ah, oh je.

So was Dummes kann auch nur mir passieren.

Entschuldigen Sie bitte.

Ach, Sie sind ja verletzt.

Das Knie, das heilt wieder.

Aber schauen Sie sich mal meine Strümpfe an.

Wie die aussehen.

Wo hatten Sie denn Ihre Augen? Ich weiß auch nicht. Es tut mir wirklich sehr

leid.

Ich sehe ja furchtbar aus. So kann ich ja nirgendwo hingehen.

Wollen Sie schnell mit zu mir kommen? Ich wohne gleich hier. Dort können Sie

sich wieder sauber machen.

Mir bleibt wohl nichts anderes übrig.

Es wird wohl das Beste sein.

Ach, so je.

Frau Fritsche!

Frau Fritsche!

Scheint nicht da zu sein.

Da vorne links ist das Badezimmer. Ich bringe Ihnen sofort ein Handtuch.

Vielleicht haben Sie auch irgendwas zum Verbinden.

Hier

ist

das Handtuch und Heftpflaster.

Tut's noch weh?

Ach, danke. Es geht schon wieder.

Was machen Sie denn hier?

Also das ist doch... Kaum dreht man mal fünf Minuten den Rücken, schon schleppt

er mir so ein dummes, unerfahrenes Ding ins Haus.

Erlauben Sie mal.

Ich erlaube Ihnen gar nichts.

Es war ein Missverständnis.

Ein Missverständnis, ein Missverständnis. Als ob ich nicht

wüsste, wie ihr jungen Dinge hinter den Männern her seid.

Ihr denkt doch immer nur an das eine.

Haben Sie denn überhaupt kein Schamgefühl?

Kann ich mich wenigstens noch fertig anziehen?

Bleiben Sie ruhig nackt. Es passt sowieso besser zu Ihnen.

Du, wie konntest du mir das nur antun?

Was tust du denn?

Wo willst du denn hin?

Auf Wiedersehen, gnädige Frau. Und schönen Dank.

Warten Sie, ich komme mit.

Soll das heißen, du willst mit diesem hergelaufenen Flittchen verschwinden?

Die anderen Sachen hole ich mir morgen.

Ja, aber... Schnäuzchen!

Schnäuzchen! Schnäuz...

Jetzt bin ich in Ihrer Schuld.

Und ich weiß auch gar nicht, wie ich Ihnen helfen kann. Lassen Sie ruhig. Im

Umziehen habe ich jetzt langsam Übung.

Heute Nacht werde ich erstmal bei meinem Freund bleiben.

So?

Da hast du deine Lustwiese. Du wirst sie sicher heute Nacht brauchen.

Sie ist wie ein Frauenkiller. Sind Sie einer? Ja, aber jetzt seit ganz kurzer

Zeit.

Na, hoffentlich finden Sie was. Ich kann mich ja mal bei meinen Freunden umhören.

Vielleicht weiß einer, wo was frei ist.

Und wo erreiche ich Sie?

Holen Sie mich doch morgen von der Uni ab.

Um eins?

Am Springbrunnen.

Okay,

also bis morgen. Bis morgen. Ciao.

Bin Mittwoch zurück, Thaddeus.

Amter Mist.

Heute ist erst Dienstag.

Vielen Dank.

Fehlt dir etwas, mein Sohn?

Gott sei Dank nein, Hochwürden. Dann ist es gut, mein Sohn.

Ach, du liebe Zeit.

Ich hätte Sie beinahe nicht wiedererkannt.

Heute sehen Sie wirklich aus wie ein Ladykiller.

Aber ich fühle mich gar nicht so.

Obwohl ich heute Nacht erster Klasse in der Bahnhofshalle geschlafen habe.

Hat das bei Ihrem Freund nicht geklappt? Ich konnte ihn nicht erreichen.

Gehen wir ein Stück?

Ach, Sie Ärmste. Ich habe zwar heute Morgen überall gefragt, aber gefunden

habe ich nur Leute, die selbst eine Bude suchen.

Nett von Ihnen.

Noch ein Abfahrtloser.

Wie geht's, Richard?

Das ist Silke. Guten Tag.

Begleite uns doch ein Stück.

So.

So, hier ist mein Wagen.

Da fällt mir was ein.

Wollt ihr nicht ein ganzes Haus mieten?

Natürlich. Warum nicht gleich einen ganzen Wolkenkratzer?

Mensch.

Das ist wirklich eine Idee. Ich muss jetzt trotzdem zur Uni. Ciao.

Macht's gut.

Ganz nett, die Kleine.

Eigenes Auto und so.

Komm, darauf trinken wir einen.

Keine Zeit.

Dann mach doch keine Show.

Ich muss mein Bett abholen.

Dein was?

Ja, mein Bett. Das habe ich da vorne geparkt.

Verstehe ich nicht.

Aber wir sollten trotzdem was trinken.

Das mit dem Haus ist keine so schlechte Idee.

Man muss dann einfach ein paar Räume vermieten.

Weißt du überhaupt schon, wo du heute Nacht pennst?

Im Übrigen hast du falsch geparkt.

Hier ist Halteverbot.

Komm, fass mal mit an.

Schleppst du denn das Ding überall mit hin?

Was soll ich machen?

Ich hab versucht, das Ding ins Schließfach zu tun, aber das Biest ging

nicht rein.

Weißt du, was mir Herr Schmitzchen gestern Abend erzählt hat?

Lass dich durch.

Seine Frau nimmt immer die unteren Teller zuerst aus dem Schrank, damit sie

sich gleichmäßig abnutzen lassen. So dumm finde ich das gar nicht.

Hast du noch einen Rausch von gestern?

Sag mir mal lieber, ob der Herr Friedrich jetzt endlich seine Miete

bezahlen kann. Du hast doch mit ihm gesprochen, oder? Das geht schon in

Ordnung. Das kenne ich, das kenne ich. Nichts geht in Ordnung.

Der Herr Friedrich ist jetzt gerade da.

Du gehst jetzt mit mir rüber und sprichst mir endlich ein Machtwort.

Los! Ja, ich geh.

Guten Tag.

Tag. Mein Mann hat Ihnen was zu sagen. Ja, haben Sie sich eigentlich schon gut

eingelebt?

Das Bad ist gleich gegenüber.

Aber das wissen Sie ja sicher schon.

Nun red schon.

Jetzt kommt der Winterbad.

Da ist man froh, wenn man ein Dach über dem Kopf hat.

Und das...

Das Heizöl ist auch wieder teurer geworden.

Tja,

es ist wegen der Miete.

Wir sind wegen der Miete da, meine Frau und ich.

Wir sind hier kein Obdachlosenasyl.

Das müssen Sie doch einsehen.

Ja, Sie hören, was meine Frau sagt. Was ist es mit der Miete? Licht, Gas,

Wasser, Heizung, das kostet ein Heidengeld. Das ist vertraglich

abgemacht. Man ist doch gestern schon bei Ihnen gewesen.

Wann wollen Sie denn nun endlich bezahlen? Nun sagt doch auch mal was,

Karl. Ja, so geht das wirklich nicht.

Wenn Sie das Geld bis heute Abend nicht haben, kenne ich kein Pardon.

Pünktliche Mietzahlung ist bei uns immer üblich gewesen.

Jawoll!

Verdammter Mist!

Karl! Ja!

Karl! Ja, bin ja da! Mach schon, beeil dich!

Das Taxi wartet, sonst sind im Zug wieder alle Fensterplätze besetzt. Ja,

Olga, ist ja schon gut.

Und sieh zu, dass hier nicht so viel Licht und Heizung verbraucht wird. Pass

auf die Mieter auf, dass sie mir hier keine Weiber reinschleppen. Olga, wir

werden dir alle treu sein. Red doch keinen Quatsch. Und abends drehst du mir

die Heizung ab. Kalt schlafen ist sowieso gesünder. Jetzt muss ich aber

gehen. Auf Wiedersehen, Karl. Auf Wiedersehen, Olga.

Wiedersehen, Olga.

Das Ding ist noch vom Fasching da.

Probieren geht über Studieren, sagt man.

Nee, andersrum.

Da rein.

So.

So.

Letzte. Feuer.

Alles noch dran?

Die Bude steht ja noch.

Schließlich in Kriegbrücken gesprengt.

Nunse.

Raus hier, raus, raus, raus.

Hier bin ich noch mal.

Kann ich reinkommen?

Ist was passiert? Was?

Nee, wieso?

Ich will eben mal im Keller Öl nachfüllen.

Die Keller sind immer so dreckig.

Es ist wie in einer Miete.

Wie viel Geld hast du denn?

Nur 60 Mark.

Ja.

Ich habe mir erst einen Rest.

Sonst wird meine Olle nämlich wirklich kiebig.

Sie ist übrigens weggefahren.

Ich glaube, wir grenzen ins Zillertal. Ein paar Tage.

Da machen wir hier schwer einen Truff.

Da könnt ihr dann alle eure Mietzene trinken.

Was soll das heißen, dass die Bude in den nächsten Tagen sturmfrei ist? Klar,

Mensch! Dann können wir ja ein tolles Fest machen.

Da! Da ist sie, die Verrückte!

Weg da, macht Platz!

Los, weg!

Entschuldigen Sie, bitte.

Lassen Sie Platz, Vorsicht.

Rein, die Damen.

Du,

Karl, du gehst in die andere Richtung.

Entschuldigen Sie.

Besetzt.

Das ist doch so unverschämt. Was wollen Sie denn überhaupt? Ich bin doch noch

nicht fertig.

So eine Unverschämtheit von Ihnen, das lasse ich mir doch nicht gefallen.

Ein äußerst schwieriger Fall.

Sehr bedenklich.

Ich fürchte, akute Schizophrenie. Sie irren sich. Ich glaube, es ist schlimmer

geworden. Es ist eine Verwechslung. Es ist ein typischer Fall. Es ist eine

Verwechslung. Aber natürlich, Herr Professor, die Symptome sind eindeutig.

Diese Frau ist eine Gefahr für die Allgemeinheit.

Ja, ja, Gemeinheit. Raus will ich, raus, raus, raus, raus will ich, raus,

raus. Peter, aber Schwester, wofür das Sinn?

Sie sind ja Wahnsinn. Oh, aber Schwester, die Spitze, die große Spitze.

Ja, so. Ja, ich auch nicht. Ich will hier raus. Sie sind ja alle verrückt.

Lassen Sie mich raus.

Aber, Herr Professor, sehen Sie mal.

Oh,

Donnerwetter. Sie sollten sich was schämen.

So halten Sie sie doch, Herr Kollege.

Sofort, Herr Kollege, sofort.

Ja, jetzt, ja.

Es geht.

Es ist ein Wunder geschehen. Ja, Herr Kollege. Wir haben sie geschafft.

Das haben wir, Herr Kollege.

Ah, da kommt ja der Hausherr.

Wir haben uns schon ganz schön eingenistet hier. Ja, fein.

Ja, ist die auch da mit den griffigen Oberschenkeln? Ja, ja, ich weiß, die mit

den griffigen Oberschenkeln.

Komm, Karlchen, ich stelle dir die Mädchen vor. Das ist Karin.

Nett haben sie es hier.

Gefällt es Ihnen?

Was steht da denn hier so rum?

Seid ihr noch nie auf einer Party gewesen?

Party?

Ach so.

Oh, Verzeihung.

Ich mixe euch gleich was zum Gurgeln.

Eigenes Rezept. Ihr werdet euch wundern.

Na, dann mal ein Toi, Toi, Toi.

Hallo, Freunde.

Ach, Thaddeus, du wirst schon sehnsüchtig erwartet. Du siehst ja so

blass aus.

Das kommt alles vom Lesezirkel ausfahren. Meine Kundinnen werden von

Mal zu Mal anspruchsvoller.

Du musst also besonders rücksichtsvoll und sanft zu mir sein, ja?

Schade, dass Charlie nicht hier ist. Er könnte dir eine Liebesbombe mixen.

Jetzt kommt noch das da her.

Jetzt macht dem Rezept das da aus.

Na, ihr Süßen?

Stimmung?

Stimmung?

Ich habe eine Idee. Ich hole meine Farben und dann wird gemalt.

ist wie soll das was soll das ich schlafe ich ich arbeite wie seit sechs

stunden die die falsche die falsche die falsche patientin wird sofort entlassen

Ja, von dem noch einen.

Das ist eine starke Sache.

Diese Aguario-Bowle. Ich glaube, ich habe schon viel

getrunken.

Aber die werden sich aufschauen.

Und wer kommt denn hierher?

Ich muss auf den Siedepunkt drücken.

Ich muss auf den Siedepunkt drücken. Ich muss auf den

Siedepunkt

drücken.

Entschuldigen Sie bitte, ich habe zu viel Aquarium getrunken. Hat denn ein

Künstler niemals ungestört arbeiten? Ich bin blau, ich bin blau.

Ich habe es nicht, Dokumenten nicht. Du kannst sie mit Wasser wieder abwaschen.

Geh nur, ich komme gleich nach.

Da schreit einer immer, schottendicht, alle Mann unter Deck.

Oh, Tagebett.

Das ist Tagebett.

Was kommt denn da auf uns zu?

Alles gut, geht nicht.

Mäuschen. Schluss!

Olga! Die falsche Schlange habe ich an meinem Busen genähert. Raus hier!

Raus! Was fällt euch ein?

So ein Gesindel!

Nicht unter meinem Dach!

Raus!

Raus! Raus!

als nach der Erfüllung der ehelichen Pflichten. Und kaum habe ich den Rücken

hinausgedreht, dann machst du ganz so das da, ja.

Oh, ich weiß, wonach dir der Sinn steht. Ja, ich weiß, wonach dir der Sinn steht,

du. Nach dir steht er mir, nur nach dir. Oh, du Lust.

Immobilienmeier. Immobilienmeier.

Ja, Meier.

Vorne M und hinten A. Ja, ja, ja.

Ach, Sie sind das, Herr Wumme.

Fein.

Moment.

Ja, dann ziehen Sie sich halt aus.

Ich meine, dann ziehen Sie eben am 1. aus.

Ob ich was habe?

Nein, ich fühle mich völlig gesund.

Ach so.

Ob ich was gegen Partys habe?

Nein, solange die Miete pünktlich bezahlt wird. Man ist ja ein moderner

Mensch und geht mit der Zeit.

Ja.

Wann findet die Party statt?

Ach so.

Wiedersehen, Herr Wumme.

Was ist da wieder los?

Au! Verdammte Scheißkarre!

So, reicht!

Jetzt reicht's mir aber.

Na? Komm, setz dich.

Wenn der Mann abends nach Hause kommt, was macht das Bräuchen?

Sie macht ihm erst mal ein warmes Süppchen.

Guten Appetit.

So, nun erzähl mal, wie war es heute?

Gute Frau, die Brühe ist zu heiß.

In diesem Laden klappt doch nichts.

Die verdammte Karre von unserem Minifangio steht nicht in der Garage.

Aus dem Haustür meilenweit das Geschrebbel von unserem Pop-Fanatiker.

Im Haustür brennt kein Licht.

Wahrscheinlich hat der sparsame Peter die Birne für sein Schlafzimmer

umfunktioniert.

Aber jetzt sag ich dir etwas.

Jetzt ist Schluss mit diesem Unfug. Jetzt mach ich, jetzt mach ich eine,

eine Hausordnung.

Das lassen wir uns nicht bieten.

Schließlich zahlen wir auch einen Teil der Miete.

So geht's nicht.

Dieser Saustall muss ein anderer werden.

Nicht zu fassen!

Mensch!

Kommen Sie überhaupt nicht konzentrieren.

Wie hört das bald auf?

Was regst du dich eigentlich so auf?

So, fertig.

Du bist ja schlimmer als alle Wirtinnen zusammen.

Ich finde, die Sache muss geregelt werden.

Liebling, ich gehe ins Wasser.

Und ich hänge das da draußen auf, so.

So, jetzt wollen wir doch mal sehen, ob in den Laden hier keine Ordnung

reinzubringen ist. Ich habe auch extra etwas weniger Wasser einlaufen lassen.

Wir wollen doch mit gutem Beispiel vorangehen.

Komm mit rein.

Du kannst die Pfütze ja auch gleich mit benutzen. Na gut, ich komme. Du wirst

sehen, da steigt das Wasser so hoch, dass wir sogar tauchen können.

Oh.

Untertitelung.

BR 2018

Erhalt, Freunde, ich habe euch was zu sagen.

Ab heute wird ein neuer Wind in unserem Haus.

Unser Mieter hat uns nämlich gerade eine neue Hausordnung beschert.

Bitte, bitte, überzeugt euch selbst.

Unten hängen sie aus, die neuen Notstandsgesetze.

Kommt, guckt es euch an.

Kommt mal alle mit!

Raus hier!

Raus

hier!

Raus!

Lasst euch hier nie wieder sehen!

Ihr seid Brisskopf gekündigt!

Untermieterpack!

Raus hier!

Raus hier!

Geh doch mal raus!

So.

Den hab ich's jetzt gezeigt.

Lieber Mann.

Du bist der beste Hauerswirt, den ich kenne.

Herr Wurm, haben Sie das Licht ausgemacht, das Wasser abgedreht? Herr

Wurm, die Miete ist schon lange fällig. Licht, Gas, Wasser, Heizung, kostet

alles ein Heidengeld.

Ich bin ein anständiges Mädchen. Ich will mein Höschen wieder haben.

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