All language subtitles for Das große Backen S10E07 - Im Halbfinale wird Geschichte geschrieben- So ein Rezept gab es noch nie!

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Original subtitles

Hallo liebe Tortenfans, es ist eine Woche vor dem Finale Deutschlands

größter Backshow und wir sind im Jubiläumsjahr. Wir werden zehn und zur

Feier des Tages tun wir nicht nur uns was Gutes, sondern auch einer bedrohten

Tierart, der heimischen Biene.

Außerdem werde ich heute noch die technische Prüfung vorsummen. Ich kann

Ihnen sagen, das wird ein Spaß und es wird spannend. Hierbei das große Backen.

Man kann das Ziel schon sehen.

In einer Woche wird es eine Siegerin oder einen Sieger geben.

Hier. In der Jubiläumsstaffel der größten Backshow der Welt.

Letzte Woche wurde es für Christa knapp.

Und für Nina.

Kacke.

Ich habe vergessen, auf dem Brandteig die Haselnüsse drauf zu machen.

Die Backfarbe hier vom Brandteig, der ist relativ hell.

Er ist nicht durchgebacken.

Von den Proportionen stimmt die Torte halt nicht ganz.

Mit 41 Punkten. muss uns schweren Herzens heute leider verlassen.

Nina.

Es gab Tränen.

Aber die sind heute wieder getrocknet.

Ich hätte nie gedacht, dass ich das so weit schaffe.

Hoffnung und Furcht. Ich gebe mein Bestes, dass ich in der Finale mit der

roten Schotze komme.

Wir sind in der Jubiläumsstaffel.

Von dem her bin ich mir ziemlich sicher, dass da irgendeine Überraschung kommt.

Theoretisch würde ich jetzt sagen, dreht das Rezept jetzt um. Aber ihr habt gar

kein Rezept.

Ihr habt nämlich mich.

Wir backen.

Wie in der Schule.

Dörte weiß jetzt schon, was kommt. Genau.

Meine Creme ist der Traum. Die ganze Sache ist wie zwei Meisterprüfungen.

Also immer wieder neu und immer wieder volle Kanne geben.

Oh Gott, ich weiß jetzt gar nicht mehr, wo der hingehört. Ja, Entschuldigung.

Ich versuche, so eine goldene Farbe aus dem Tal zu bekommen.

Also wie ein richtiger Patissier.

Rucksteig auf jeden Fall. Ich bin jetzt der einzige Junge, wie ich merke, dass

alle Augen so auf mich. Der schmeckt halt null salzig.

Der hat mich wieder fertig.

Die ist gar nicht schlecht, aber ich würde hier ein paar Strähnen noch oben

drauflegen.

Strähnen oben drauflegen.

Das Niveau ist sehr hoch.

Wir sind alle irgendwo auf dem gleichen Level. Von dem her schaut da die Jury

schon ganz genau hin, wo die Fehler sind. Das ist einfach mein größter Feind

hier. Diese Fondantfigur.

Wir sind jetzt nur noch vier Personen.

Und jeder kleine Fehler, der jetzt irgendwie passiert, kann es sein, dass

man dann rausfliegt. Christal, du musst Gas geben!

Scheiße, das ist peinlich.

Ich nehme ein ganzes, ihr ein halbes, oder?

Jawohl. Ihr kriegt ja sonst schon so viel.

Oh, wo ist die Masse?

Wo ist der Butterteig?

Das möchte ja nicht kleinlich sein, nicht?

Da hat sich jemand verzählt.

Also geschmacklich ist das hier sehr lecker.

Aber reicht das auch, um ins Finale zu kommen? Für die allerletzte Runde im

Kampf um den Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin oder bester Hobbybäcker

2022?

Ist es genug für 10.000 Euro?

Und genug für ein eigenes Backbuch?

Heute muss der oder die Nächste gehen.

Wer lacht zuletzt?

Sieht aus wie deine Hand, oder? Ich finde es toll, dass du hier noch so ein

Nagelstudio nebenbei betreibst.

Die Nagelprobe beginnt. Hallo ihr vier. In der nächsten Woche werden schon drei

von euch um den goldenen Cupcake die 10.000 Euro und ein eigenes

Backbuch kämpfen. Oben drauf gibt es ja noch den Titel Deutschlands beste

Hobbybäckerin. Oder Deutschlands bester Hobbybäcker 2022.

Rahim, du startest in diese Woche mit der roten Schürze. Du bist unser Bäcker

der Woche.

Das sind eigentlich ganz gute Karten, um beim Finale mitzumischen. Aber du

solltest dir nicht zu sicher sein, denn einer muss uns ja noch verlassen.

Oder eine. Und dann kämpfen hier nur noch drei.

Ihr seid alle vier sehr, sehr gut. Das wird richtig, richtig spannend.

Betty und Christian, größtenteils liegt ja die Entscheidung bei euch, wer hier

wie viele Punkte bekommt.

Aber vielleicht hat ja heute noch einer ein Wörtchen mitzureden.

Einer, der gerne redet.

Mehr verrate ich noch nicht. Kommen wir zur Aufgabe Nummer 1.

Diese Aufgabe hat wirklich einen ernsten Hintergrund, denn 80% unseres Honigs

stammen aus Importen.

Aber nicht bei uns hier im Zelt. Oder, liebe Jury, was habt ihr euch gedacht?

Wir haben euch ja im Vorfeld gebeten, zum großen Backen einen Honig eurer

Region mitzubringen. Und dieser kommt jetzt zum Einsatz.

Backt uns individuelle Kuchen oder eine Torte, in der das dominierende Aroma

Honig ist. Da muss man erstmal richtige Balance finden.

Natürlich muss das Dekor die Thematik wieder aufgreifen.

Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.

Und jetzt sage ich mal so lockerflockig, fliegt los, meine fleißigen Bienchen.

Auf die Plätzchen, fertig.

Backt.

Honig. Sehr süß, aber auch schnell dominant im Geschmack. Bei dieser

Aufgabe kommt es darauf an, sein Aroma mit anderen Zutaten zu unterstützen und

gleichzeitig auszugleichen. Sehr anspruchsvoll und einem Halbfinale

absolut würdig. Der Geschmacksträger der Herzen, Butter.

Und Zucker für alle, denen Honig nicht süß genug ist.

Für meinen Kuchen verwende ich Akazienhonig. Es gibt genau bei uns im

Ort oder im Dorf so eine kleine Roggenmühle, nennt die sich.

Und die machen ihren eigenen Honig.

2022 gibt es in Deutschland ca.

170.000 Bienenhalter, die mehr als 1,1 Mio.

Bienenvölker pflegen.

Imkern liegt im Trend.

Das wird ein Schokoladenteig.

Mit einer kleinen Überraschung drin. Das sind so kleine Pralinchen hier mit

Kaffee gefüllt. Die werde ich damit einarbeiten.

Dörte nimmt sich grundsätzlich immer etwas mehr vor.

Katharina vermengt Mehl, Salz und Backpulver und gibt diese Mischung zu

ihrer Melange aus Akazienhonig, Vanilleextrakt, Butter und Eiern.

Alles zusammen wird mit dem Knethaken zu einem zähen Teig vermengt.

Dörte hackt Espressopralinen klein und gibt sie zu ihrer Eizuckermasse.

Rahim möchte mit einem Tartboden glänzen.

Also mein Tart heißt Be My Honey.

Das hat bei mir immer alles mit Liebe zu tun.

In der Mürbteigtart kombiniert Rahim Mandelhonigcreme mit einem zusätzlichen

Mandelboden. Als Topping Vanille-Mascarpone-Creme, flüssiger

Lindenhonig und Schokowaben.

Ich habe mir auch heute für einen Honigsort aus der Region Hannover

entschieden.

Das ist hier Lindenhonig mit Sommertrachthonig.

Schmeckt eigentlich ganz gut. Das hat mich irgendwie auch an meinem Hamad

erinnert.

Als ich Kind war, hatten wir auch Bienen bei uns. Also hat mein Vater auch, war

so nebenbei ein Emker.

Ob man den Sommer schmeckt?

Wenn die Bienen nicht vorhanden wären, dann wäre unser ganzes Leben gar nicht

mehr möglich.

Ohne ihre Bestäubung von Bäumen und Nutzpflanzen würden massive Engpässe in

der Nahrungsmittelproduktion drohen, zum Beispiel bei sämtlichen heimischen

Obstsorten. Und zwar mache ich heute meine süße Biene. Ich bin mal gespannt,

wie die Biene zum Ende aussehen wird.

Die wird auf jeden Fall gut genährt sein.

Das reicht für eine Bienenkönigin.

Christas Biene kann sich mit Honigmehl getränktem Karottenkuchen im Bauch

glücklich schätzen. Dazu Mascarpone-Creme mit Blütenhonig und

Walnüsse.

An Dörtes Backplatz wird mehr gewuselt als in jeder Wabe. Ich sehe hier so

unfassbar viele Zutaten. Das sieht schon wieder ziemlich interessant bei dir aus.

Honig. Honig. Wie gefällt dir die Aufgabe?

Super. Ich finde die ganz toll, weil Aho mag ich Honig sehr gern. Ich habe zwei

verschiedene mitgebracht. Dieser ist eine Sommertracht. Das ist ein cremiger

Honig, kommt bei uns aus der Region, von einem Imker.

Dort des Bienen umschwärmen einen Schokokuchen mit Kaffeearoma und

Frischkäse-Honig-Frosting. Als Akzent Orangen-Mango-Fruchteinlage.

Der Honig muss definitiv im Vordergrund stehen. Alles andere darf gerne dabei

sein, aber der Honig muss als erstes kommen.

Ich gebe mir Mühe.

Das können alle von sich behaupten. Auch Katharina.

Optisch wird meine Torte eine weiße Torte, habe dann außenrum so gelbe

Waben, die ich dann so um die Torte rumlege, also dass wirklich die Torte

aussieht wie so ein Honigtopf eigentlich.

Vor Katharinas Kulisse aus Schokowaben trifft ein Rührkuchen mit Akazienhonig

und Honigwein auf eine Schmandkondensmilchcreme und

karamellisierte Walnüsse.

Rahim rührt Eigelb mit Honig und Orangenabrieb zusammen.

Dann kommt Mandelmehl dazu.

Was ergibt das wohl?

Dann mache ich nochmal extra einen Mandelbudden. Also ich mache, weil meine

Creme heute hat Mandeln und das wird auch zusammen sehr gut passen.

Geschlagenes Eiweiß unterheben.

Aufs Backblech. Und dann Baki-Baki.

Ich püsch mich nicht rein. Das ist der Löffel. Ja, ja, komm Löffel. Kriegst

auch was. Sollst auch nicht leben hier wie... Wie ein Hund. Wie ein Hund.

Genau. Eine halbe Stunde ist schon vorbei.

Nun wird klar, wie viel sich alle für eine derart kurze Backzeit vorgenommen

haben. Jeder und jede will ins Finale. Und da zählt jedes Pünktchen.

Doch der Traum vom eigenen Backbuch wird sich nur für eine Person erfüllen.

Ich fange jetzt an mit meiner Creme, die zwischen den Böden dann kommt.

Und schlage jetzt hier einmal Ausschlagsahne auf. Die gibt dem Ganzen

dann nochmal Stabilität. Dann kommt gezuckerte Kondensmilch dazu und

Schmand. Und das wird dann so eine süße Cremeschicht zwischen meinen Honigböden.

Toll, wenn man sich die Zeit nimmt, das so genau zu erklären.

Ich habe heute einen Blütenhonig von einer Bekannten dabei, von einem

Heimatort von uns.

Den hat sie mir geschenkt als Glücksbringer und den werde ich eben in

die Torte in die Creme mit einarbeiten und auch trinken.

Honig, Honig, Honig.

Wohin man auch den Blick wendet.

Für die Mascarpone-Creme nehme ich jetzt die andere Sorte von Honig, den

Kornblumenhonig, damit auch was anderes an dem Geschmack reinkommt.

Der eine Honig gleicht den Geschmack des anderen aus. Beim Wein nennt man so

etwas Cuvée. Hat nichts mit Kuvertüre zu tun. Ein bisschen Frucht schadet aber

auch nicht.

Du hast einen? Das ist eine Sommertracht.

Von einem Imker aus unserem Nachbarort.

Also im Gegensatz zu deinen Konfitüren nicht selbst gemacht.

Diesmal nicht selbst gemacht.

Schöner Sommer.

Ja, finde ich auch. Der ist ganz lecker.

Du köchelst mal, dass wir nicht auf der Mango rumbeißen nachher. Ja, genau. Das

versuche ich. Und dass der Honig nachher immer noch zu schmecken ist. Richtig.

Ihr macht mir so viel Angst, dass es nicht zu schmecken ist.

Und diese Biede, die ich mache.

Okay, singen kann ich nicht so gut, aber ich kann die Zeit ansagen. Halt Zeit,

noch eine Stunde.

Oh nein.

Oh Gott.

Rettet die Bienen, lautet die Aufgabe.

Aber wer rettet die Wackenden?

Das sind ja schwarze Jungs geworden hier.

Kann die Umsetzung mit der Idee mithalten?

Ich will die rote Schürze behalten.

Aber Rahim, die Konkurrenz schläft nicht.

Links und rechts und vor dir. Das weiß ich, das habe ich auch am Auge.

Für die rote Schürze muss man schon was leisten.

Und jetzt Christian guckt mich von der Ecke an und lacht mich aus.

Das habe ich doch gewartet.

Ich würde den ganz kurz in den Schockfoster stellen.

Hast du Mehl noch da? Mehl?

Das Mehl ist wichtig, weil er natürlich quasi zwei Schockreaktionen hat. Er geht

in den Schockfroster rein, ist unglaublich runtergekühlt auf minus 10

Grad oder so. Dann kommt er raus, er zieht sofort Feuchtigkeiten. Damit

natürlich diese Feuchtigkeit nicht wieder als Kleber fungiert, mache ich

vorher einmal Mehl drauf.

Fünf Minuten in den Schockfroster, dann stürzen wir es. Du ziehst erst die Folie

ab und dann wickelst du dir das auf und legst das sauber in den Rand rein.

Auf der Arbeit fähre ich mir den Mürbeteig auch immer vorher ein, weil er

dadurch ein bisschen fester wird von der Verarbeitung.

Das war hilfreich.

Katharina karamellisiert Walnüsse.

Christa bringt Alkohol ins Spiel.

Ihr Boden soll ja nicht austrocknen.

Bei Dörte wird's kompliziert.

Die Pralinen sind eigentlich für meine Dekoration.

Aber da die noch ein bisschen anziehen müssen, muss ich die jetzt schon machen.

Lauter gerissene Pralinen. Und das will ich natürlich auch nicht.

Ganz schön gerissen.

Also vom Konzept her.

45 Minuten vor Schluss sind noch keine Torten zu erkennen.

Aber man arbeitet daran.

Jetzt kannst du den halt quasi komplett sauber so da rein arbeiten. Und das

Schöne ist halt einfach, dadurch, dass der Teig halt jetzt noch ein bisschen

fester ist, kannst du nachher eine super saubere, exakte Kante schneiden.

Also man lernt immer. Also einen kleinen Tipp hat man jetzt so eine Grundbasis

für Tarteig.

Ob es haarscharf doch nochmal für die rote Schürze reicht?

Wir werden es sägen, äh säen.

Tipps, Tricks, sonst was?

Bin ja immer vorn davon, die Böden einzufrieren.

Hab ich drin gehabt.

Aber so komplett einfrieren.

Umso exakter, umso besser.

Ich schnitt sie dann eben zu.

Bei dir ist das ja völlig egal, weil es ist ja eh eine fette Hummel.

Hummel, Hummel, Mors, Mors, wie man in Hamburg sagt.

Es läuft rund für Rahim.

Nicht mehr lange und das Schichten und Befüllen beginnt.

Dörte macht den Anfang.

Frischkäse-Honigfrosting auf Schokokuchen.

Nächste Schicht, Orangen-Mango-Fruchteinlage.

Christa spritzt Honig-Mascarpone-Creme auf Karottenbiskuit. Der hat Gewalnüsse

für den Crunch.

Ein letzter Boden, dann steht dort das Honig.

So, jetzt muss ich mal sehen, ob ich hier draus noch einen

Tortenboden basteln kann.

Ich bin jetzt gerade sehr im Stress.

Wer viel wagt, der viel gewinnt.

In der Theorie.

Das wird jetzt ein Krampelboden.

Dann wird er eben ein bisschen anders in der Dicke.

Es weiß ja niemand, wie er eigentlich aussehen sollte.

Rahim hackt Mandeln so lange, bis das enthaltene Fett eine Creme ergibt.

Honig rein.

Und was noch?

Ich benutze Arganöl. Es gibt noch eine extra Note für dieses Rezept.

Arganöl schmeckt intensiv nussartig und leicht rauchig.

Summ, summ, summ.

Die Zeit geht hier schnell um. Ihr habt nur noch 30 Minuten.

Oh nein.

Das schaffe ich nicht.

Ich weiß nicht, wie das so schauen soll.

So, fertig geschichtet.

Kommt jetzt ins Schocksposter.

Und dann muss ich jetzt ganz schnell weitermachen mit der restlichen Deko.

Aber sowas von.

Im Halbfinale liegt die Messlatte ganz weit oben.

Ich versuche so eine goldene Farbe aus dem Tal zu bekommen. Also wie ein

richtiger Pâtissier.

Die Ambitionen stimmen. Aber ob man die auch in den fertigen Torten schmeckt?

Ein Backprofi hat nicht nur Träume. Er oder sie weiß auch, welche er oder sie

in welcher Zeit umsetzen kann.

Ich mache jetzt die Waben aus weißer eingefärbter Schokolade.

Folie als Wabenmustergeber. Ein beliebter Trick.

Die Modellage ist absolute Feinarbeit.

Nicht einfach, wenn einem die Uhr im Nacken sitzt.

Und einen die Jury von vorne begutachtet.

Betty, dein Blick hier bei meinen Modellierungen gefällt mir gar nicht.

Das ist eigentlich eher ein Oh, schön. Ich gebe mein Bestes. Was macht denn das

Backen? Das Backen kühlt gerade aus.

Ich bin ein bisschen im Zeitverzug.

Das können wohl gerade alle von sich behaupten. Dortes Bienchen haben viele

Details. Christas Torte wird gerade noch geschnitzt. Und Rahims Torte ist noch

komplett leer.

Sieht gut aus.

Nur nicht die Zuversicht verlieren. Eine Biene kann sich das ja auch nicht

leisten.

Christa, das ist ja hier, du bist ja eine Turboschnitzerin, ne?

Früher im Allgäu eingesperrt in einem...

Schuppen? Musstest du dann so wie der Michel von Lönneberger auch immer

lustige Sachen schnitzen? Tag und Nacht. Tierchen?

Alles. Harte Stecken.

Aber du bist echt schnell.

Also ich finde das wirklich, das ist der Wahnsinn.

Hoffentlich werde ich auch fertig.

Ich finde das auch sehr nett, weil da bleibt dann halt ein bisschen was zum

Probieren schon für mich übrig. Weißt du, ich komme ja, wenn die Jury erstmal

am Kuchen ist, komme ich ja nicht mehr ran.

Das stimmt.

Und? Schmeckt? Kann man sehr gut essen.

Sehr gut.

Rahims Torte soll kleiner, aber feiner werden als die großen Torten der

Konkurrenz. Das könnte auch nach hinten losgehen, wenn die anderen mit perfekter

Modellage punkten.

Wann werden wir es erfahren?

Eni?

Eni? Für die Bestäubung habt ihr nur noch 10 Minuten.

Wow! Oh nein!

Vorher 10 Minuten, das ist heftig.

So ganz eben ist Rahims Tartdeckel leider nicht. Ob er das noch kaschiert

bekommt?

Wie stabil ist Katharinas Torte?

Stunde der Wahrheit sieht nicht so schön aus, wie ich es gern hätte.

Jetzt beginnt es mit der Kaschierung.

Wohl der, die etwas zum Einstreichen hat.

Ein bisschen flüssig ist das Ganze noch.

Das liegt an der Zeit.

Oder der Planung.

Das ist ein bisschen schief, ne?

Ja, ist so.

Vor allem, wenn man Christas ebenmäßige Torte zum Vergleich nimmt.

Aber auch die muss erst noch fertig werden.

Wer von euch hat schon Hummeln im Hintern? Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Was, zwei Minuten noch?

Nicht euer Ernst, oder?

Jetzt mache ich die Schokolade drauf und dann...

Komm, ich laufe ein bisschen Honig dazwischen.

Boah, das ist so hässlich geworden.

Weil die Creme ja tropft und die wird einfach nicht so ganz fest.

Und ich konnte die Torte nicht einstreichen, deswegen ist die jetzt

so...

Wusstet ihr, dass Bienen bis 4 zählen können?

Aber ich starte jetzt trotzdem den Countdown bei 10.

9, 8,

7, 6, 5,

4, 3, 2,

1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Das steht alles.

Also ich hoffe natürlich, dass es viele Punkte gibt, weil ihr als Einzige quasi

ein Motivprojekt macht, wo man wirklich schnitzen muss.

Ich hätte sie ganz schöner gehabt, ordentlicher gehabt, mit einem schönen

Einstrich.

Besser habe ich es jetzt nicht hinbekommen.

Ich bin sehr gespannt, was Christian und Betty hier mir sagen, dass ich heute

eine Honigcreme gemacht habe mit Arganöl.

Ganz zufrieden bin ich leider nicht.

Die Marzipanpralinen konnte ich jetzt gar nicht mehr verwenden, weil ich die

nicht mehr fertig gekriegt habe. Ist doch recht knapp gewesen, zwei Stunden.

Zeit für die Verkostung.

Wie sind die Erwartungen?

Ich bin schon etwas angespannt jetzt vor der Verkostung. Ich glaube, die Jury

guckt gerade jetzt bei uns vier, die jetzt hier übrig sind, sehr genau hin

und sucht nach Fehlern. Und ich habe einfach ein paar viele Fehler in meiner

Torte drin, beziehungsweise immer im Anstrich.

Also mir geht es jetzt ganz aufgeregt vor die Verkostung.

Ja, ich bin erstmal dankbar, dass ich meinen Dart in zwei Stunden geschafft

habe.

Also wir sind jetzt wirklich nur noch zu viert und darum steigt die Nervosität

wirklich von Woche zu Woche.

Aber ich freue mich jetzt wirklich riesig auf die Verkostung, weil bei mir

eigentlich alles glatt gelaufen ist.

Weil es doch alles sehr recht weich war. Da bin ich eben jetzt so ein bisschen

geknickt in der Sicht und gehe da auch mit keinem guten Gefühl in die

Verkostung.

Tegla heißt ja die Spinne bei Biene Maja, aber unsere Rezepte, die finden

Sie in einem anderen Netz. Und zwar unter dasgroßebacken.de.

Und das Ganze nach der Sendung. Und hier starten wir jetzt mit einer Verkostung.

Die Jury grinst schon wie zwei Honigkuchenpferde. Und wir legen los bei

Katharina.

Katharina, erzähl uns etwas zu deiner Honigtorte. Ich habe für meine

Honigtorte einen Akazienhonig verwendet bei uns aus dem Dorf. Da ist eine Mühle

und die machen ihren Honig selber.

Ich war bei den Blumen bei dir. Das sind jetzt nicht die schwersten Formen, aber

sie sind gleichmäßig ausgestochen. Das gefällt mir gut. Und wenn ich hier vor

allem gucke, Kuvertüre.

Als Waben quasi.

Das ist natürlich eine gute Dekoration, die man für dieses Thema nehmen kann.

Es ist richtig temperiert. Und wenn die Kuvertüre nicht richtig temperiert wäre,

würde sie jetzt umkippen.

Das Muster ist auch schön gleichmäßig ausgearbeitet. Eine Frage, das hier

vorne mit dem Einstrich, war das so geplant oder ist das so ein Zeitding

schon wieder mal gewesen?

Es war tatsächlich gar nicht gewollt. Ich wollte einen schönen Einstrich

haben, also sie noch weiß einstreichen, damit ich meine scharfen Kanten dann

eben wieder habe. Dann vielleicht noch mit so einem gelben Drip, dass dann eben

so Honig runterfließt. Das war der Plan. Es ist aber ein Naked-Gang geworden.

Es ist sauber gearbeitet, der Duft zieht schon so richtig hoch. Ja, du hast die

Böden ja noch getränkt, oder?

Stimmt. Stimmt.

Da war noch was. Aha, weil das riecht man nämlich jetzt, wenn man die Torte

anschneidet. Also da ist noch eine Tränke drin, ein Honigwein ist drin und

Honig, also mein Akazienhonig ist eben nochmal in den Böden oder auf den Böden

verteilt.

Es war sehr gut, dass du halt so eine leichte Creme gemacht hast, die nicht

viel Eigenschmack hat. Schmand, karamellisierte Kondensmilch. Das ist

jetzt nicht wahnsinnig intensiv vom Geschmack her.

Deswegen steht der Honig ganz klar im Vordergrund. Also ich finde ihn einfach

saulecker. Er ist schön saftig. Du hast den Crunch mit dabei. Auch die Walnüsse

drücken sich nicht nach vorne. Du hast immer wieder schön den Honig mit

ausgearbeitet. Also ich würde mal sagen, das ist schon ein gelungener Start.

Und ich finde es schön, dass du nicht überall die Walnüsse hast, dass sie

nicht zu viel sind.

kommen wieder diese Böden, die dir wieder den Honiggeschmack geben.

Also die Verteilung vom Crunch zu den Böden stimmt bei dir einfach.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Ich

habe

einen kleinen Biedenschwarm eingefangen.

Den Honig, da habe ich eine Sommertracht gewählt aus unserer Gemeinde.

Bei dir, die Bienen sind eindeutig da, auch bei dir hier draußen die Waben aus

Kuvertüre gemacht.

Du hast es danach gebrochen, sodass es wirklich überall drumherum ist.

Oben drauf ist jetzt nicht unbedingt ein Honigsee, sondern eher ein

Schokoladensee mit ein bisschen Maulwurfzügel. Aber was mir so ein

bisschen auffällt, ist die Platten.

Kuvertüre kann man ja eigentlich sehr leicht gegen Creme stellen.

Dann ist es immer so ein bisschen...

sind wild da unter angeklebt. Also fast so, als wenn du irgendwie so richtig

viel Creme gebraucht hast, um diese Platten zu befestigen.

Und dadurch sieht das Ganze so etwas wild aus. Nicht nach einem Bienenstock

der klassischen Art aus, sondern eher wie so ein Wildbienenstock, der nicht so

ganz geordnet ist.

Das hast du aber nett gesagt.

Ja, ihr seid halt nur noch zu viert und es geht hier um Details.

Und wenn ich deine Torte angucke, hat sie halt nicht so diese Perfektion von

außen, die ich von dir kennengelernt habe. Man sieht den einen Strich, aber

man sieht dann halt auch, dass es alles so etwas wilder geraten ist.

Der Drip verläuft richtig schön. Also das ist tatsächlich hier auf der Seite

so ein bisschen bilderbuchmäßig. Ich glaube, auch dir ist arg.

arg die Zeit weggelaufen. Ich freue mich jetzt einfach auf den Geschmack und ich

schneide mal das Hüchlein an.

Ja.

Ja.

Es riecht auf jeden Fall. Es riecht rösch.

Also es riecht jetzt nicht so unbedingt nach Honig.

Rösch heißt im Endeffekt diese leicht verbrannte Schicht, die du oben hattest.

Die hat sich so vom Aroma her in den Kuchen reingezogen. Man schmeckt sie

aber nicht. Also es riecht nur danach, aber man schmeckt es nicht.

Die Böden.

Das Ganze von oben nach unten isst sich allerdings eher wie so ein, ja, sag ich

mal, sommerlich fruchtiger Schokoladenkuchen. Der Honig, es geht

natürlich gänzlich unter. Ich würde keine Schokoladenböden machen und auch

den Kaffee weglassen, dass der Honig weiter in den Vordergrund kommt. Und

wenn du beim nächsten Mal diese Torte schichtest, wirklich den puren Honig

nehmen und den oben drauf machen.

Unter anderen Umständen würde ich sagen, total lecker.

Nehme ich sofort.

Passt super.

Ist aber am Thema vorbei. Und ich kann Christian nur recht geben, beim nächsten

Mal wirklich...

Die Zutaten, die wir schmecken wollen, in den Vordergrund zu stellen. Der Rest

unterstreicht das Ganze nur und wird nicht zum Hauptdarsteller.

Vielen lieben Dank.

Gerne.

In diesem Rezept habe ich mich heute

entschieden für zwei Honigsorten aus der Region bei uns in Hannover.

Einmal Lindenhonig mit Somatwachhonig.

Und einmal Kornblumenhonig.

Ich hoffe, dass es euch schmeckt und gefällt.

Man sieht es auch bei dir.

Du hast es auch gebrochen.

Mir fehlt vielleicht noch so ein bisschen mehr dieser Gelbton vom Honig.

Ich finde es nicht schlimm, dass die Kuvertüre nicht eingefallt ist. Aber ich

hätte gerne irgendwo noch mehr so einen Hinweis auf Honig oder Biene gehabt.

Deine Creme hat einen tollen Stand.

Ist gleichmäßig aufgespritzt. Und dann kommt hier unten...

Diese Kante von der Mürbeteig goldgelb gebacken, sehr exakt geschnitten. Also

es ist wirklich ein sehr ästhetischer Anblick für mich. Und das Einzige, was

man sagen könnte, dieser Hinweis auf den Honig, den hätte ich beim nächsten Mal

noch ein bisschen mehr rausgearbeitet. Das hatte ich keine Zeit leider dafür

gehabt. Aber es ist sehr, sehr schön anzusehen. Vielen Dank.

Ja, das ist französische Patisserie.

Handwerklich sauber gearbeitet, einwandfrei.

Dankeschön.

Auch der Anschnitt gut geschichtet. Oben sieht man jetzt auch, dass diese Creme

hält dazwischen der Boden. Die andere Creme hält auch dann hier unten im

Mürbeteichboden, wo man erkennen kann, dass er durchgebacken ist.

Sehr schöner Anschnitt.

Du hast immer wieder auch diesen Honig wunderschön rausgearbeitet. Arganöl ist

unglaublich intensiv und du hast damit deine Pralinemasse abgeschmeckt. Ich

hatte wirklich Angst, dass dieses Öl sich ganz stark in den Vordergrund

stellt. Du hast in mehreren Komponenten auch die Mandel eingearbeitet. Es passt

alles wunderbar zusammen. Aber ich glaube, dass das hier oben drauf, die

Creme, dass das tatsächlich so das i-Tüpfelchen ist, um den Honig nochmal

hervorzukitzeln. Ich habe allerdings auf jeden Fall auch einen kleinen

Kritikpunkt.

Der Möbteich.

ist mir zu dick.

Ich habe den Honig immer irgendwo im Mund. Du hast es genauso verarbeitet,

wie unsere Aufgabenstellung war.

Vielen Dank.

Mit

welchem

Honigkuchen möchtest du uns geschmacklich und optisch überzeugen und

welchen Honig hast du verarbeitet? Und zwar habe ich von der Lieben Eva aus

Bühl einen Blütenhonig geschenkt bekommen als Glücksbringer.

Den habe ich hier mit eingearbeitet. Das sind Karottenböden, dazwischen eine

Mascarpone-Butter-Honig-Creme und gehackte Walnüsse.

Und ich finde, deine Biene lächelt einen so richtig an.

Einmal vorne durchs Gesicht.

Ziemlich minimalistisch.

Aber was ich so schön finde, man sieht, wie sauber und exakt du eingedeckt hast.

Es ist wirklich faltenfrei, egal wie ich diese Torte jetzt drehe. Diese kleinen

Details mit dem Stachel, dem Gesicht und Esspapier als Flügel.

Also Dekoration, Thema Honig, Biene auf jeden Fall zu erkennen und sehr exakt

für mich gearbeitet.

Also für mich ist es auf jeden Fall die schönste Torte von allen vier, muss man

sagen. Ich bin hellauf begeistert. Einfach super schön gearbeitet. Mega.

Beim Anschnitt sieht man schon, gleichmäßig gearbeitet, auch der

Einstrich für mich völlig ausreichend, also aus der Schnitzen sehr sauber

gearbeitet.

Mir gefällt es erstmal sehr gut von der Haptik, ist sehr cremig. Also man merkt

auch, dass halt viel Füllung drin ist. Ich bin sehr dankbar für die Walnüsse,

weil die sind dringend notwendig, weil sonst wäre es einfach zu weich zum

Kauen. Ich habe immer einen ganz leichten Honiggeschmack da drin. Also

der Honig ist jetzt nicht so dominant für mich, aber er ist auf jeden Fall da.

Er ist definitiv da. Die Böden sind ein Traum.

Du hast hier, glaube ich, schon einmal eingearbeitet, diese Karottenböden. Ich

muss sagen, von oben nach unten, das Thema geschmacklich sehr schön

umgesetzt.

Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.

Wir haben die erste Aufgabe geschafft.

Aber ich finde, wenn wir gerade so gut dabei sind, machen wir doch gleich

weiter mit der zweiten. Und noch nie habe ich mich so auf eine technische

Prüfung gefreut.

Der Grund dafür sehen Sie selbst.

Ich denke schon, dass die Technik nicht einfach wird. Das wird schwer sein.

Und wir müssen richtig genau achten, weil... Man hat gemerkt von der ersten

Verkostung mit vier Leuten, jeder Fehler zählt.

Ich bin immer angespannt vor der technischen Prüfung, aber natürlich mit

dem Feedback jetzt gehe ich deutlich gestärkter rein.

Ich kann mir gut vorstellen, dass da was kommt, wo wirklich schnell durchziehen

muss, wo wirklich kompliziert sein wird, weil es ja wirklich Sendung 7 schon ist

und ich glaube beim Jubiläum machen sie es uns nicht einfach.

Eni hat ja schon gesagt, es wird eine schöne Aufgabe.

Aber man weiß, was sie halt schön meinen.

Ihr kennt das Spiel ja. Bei der technischen Prüfung müsst ihr immer ein

euch unbekanntes Rezept bis aufs i-Tüpfelchen exakt nachbacken.

Ihr dürft euch als erstes mit den Zutaten vertraut machen.

Deckt diese bitte jetzt auf.

Es sind sehr viele Schüsselchen.

Keine Ahnung, was es wird.

Gut, ich bin jetzt auch nicht schlauer.

Ich sehe jetzt die Zutaten, kann mir aber jetzt nichts darunter vorstellen,

was man damit machen kann.

Bestimmt irgendwelche Tatlets mit Früllung. Ja.

Ist was im Kühlschrank?

Ja, guck mal da.

Da ist nichts drin, ne?

Nichts? Okay.

Ich habe Angst, dass es was ist, was ich gar nicht kenne. Dass ich mir kein Bild

davon machen kann, wie es aussehen soll.

Dass es dann in eine ganz falsche Richtung geht. Die Unruhe steigt.

Für diese technische Prüfung haben wir uns natürlich eine Überraschung

einfallen lassen. Und theoretisch würde ich jetzt sagen, dreht das Rezept jetzt

um. Aber ihr habt gar kein Rezept.

Ihr habt nämlich mich.

Ich bin sozusagen euer sprechendes Rezept. Das heißt, alles, was ich hier

vorne mache, werdet ihr nachbacken. Das heißt, wenn ich fertig bin, müsst auch

ihr fertig sein.

Muss man mehr Talent haben. Einmal zuhören, einmal mitmachen, einmal

mitdenken auch. Wie geht das weiter und so. Das ist eigentlich sehr interessant.

Gleichzeitig ist es nicht einfach.

Ohne Rezept so eine technische Prüfung zu machen, ist schon nicht einfach.

Aber dadurch, dass Eni das vorne vormacht.

besteht die Schwierigkeit nur darin, mit der Zeit hinterherzukommen. Man muss

zuhören, man muss nebenbei was machen und man muss auch die richtigen

Handgriffe dazu hinkriegen.

Also, dass Eni jetzt hier vorbackt, ich finde es mega.

Ich freue mich so darauf, dass da was gebacken wird und wir müssen es wirklich

nur nachmachen. Ich hätte ihn nicht erwartet, aber ich finde es eine tolle

Aufgabe.

Ich finde es ganz cool, dass Eni das heute vormacht.

Ich finde es sehr gut, dass sie nicht lesen muss.

Das ist immer mein schlimmster Teil, mir da einen Plan zu machen. Jetzt muss ich

einfach nur folgen.

Es ist auch ganz gut, dass sie so nah bei mir dran ist. Das ist vielleicht

mein Vorteil.

Im Moment bin ich sehr zufrieden mit dieser Challenge.

Diesmal stammt das Rezept weder von der Betty noch von mir. Auf was dürfen wir

uns denn freuen, Eni?

Es wird kleine, zitronige Tartlets geben mit einem butterigen Mürbeteig, einer

zitronigen Creme, Erdbeergrütze und natürlich abgeflemmten Baiser.

Die Zutaten reichen für vier Tartlets.

Ihr werdet uns natürlich die drei schönsten präsentieren.

Ich freue mich schon auf das Zusammenspiel der verschiedenen Texturen

und Konsistenzen.

Also diese Prüfung ist wirklich nicht leicht. Ich möchte nicht in eure Haut

stecken.

Ich auch nicht.

Diese Prüfung ist eigentlich ein Tutorial, nur im Live.

Das heißt, ihr könnt Eni leider nicht anhalten oder nochmal anschauen.

Ich wünsche euch volle Konzentration und dass jeder Handgriff sitzt.

Ihr werdet während des Backens das Zelt verlassen. Ihr dürft jeweils nachher

auch bei der Bewertung fünf Punkte vergeben und ich darf zehn verteilen.

Und ich versuche ganz fair zu sein, obwohl ich ja bei euch bin beim Backen.

Ihr könnt gerne ins Päuschen gehen, ins Wohlverdiente.

Wir drücken euch die Daumen.

Danke. Und jetzt bringe ich mich einfach mal auf euren Stand.

Tuch ab.

Und ich binde mir natürlich auch noch eine Schürze um.

So, jetzt kann ich auch endlich meine Schürze tragen.

Bis zum Schluss wird es keine Zeitansagen mehr geben, aber wir sind

spätestens in 75 Minuten durch.

Und jetzt kommt hier mein Kommando, auch an mich.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Wir backen.

Und ich lege los mit dem Mürbeteig.

Tada.

Da gebe ich das Dinkelmehl rein.

Wenn Sie alles zur Hand haben, dürfen Sie gerne zu Hause mitbacken.

Zu dem Dinkelmehl gebe ich den Puderzucker.

Und was noch?

Noch eine Prise Salz. Mit dem Wort Prise beginnt der Interpretationsspielraum.

Und auch noch die Butter.

Butter ist immer gut.

Wir verkneten das Ganze mit der Hand zu einer schönen Masse.

Eine schöne Masse sieht in dem Fall genauso aus wie die, die Eni gerade

macht.

Und jetzt teile ich mir den Teig ungefähr in vier Teile.

Eni, wie schnell bist du?

Dann gebe ich das Ganze in das Tablett und dann muss man vorsichtig das Ganze

so mit den Daumen nach außen drücken.

In der letzten Aufgabe hat Christian Rahims Mürbteigboden als zu dick

kritisiert. Haben die Backenden daraus gelernt?

Und das Ganze mache ich dann schon mit dem zweiten.

Und dem dritten.

Und dem Vierten.

Wie in der Schule.

Das ist eine gemeine Prüfung, weil man denkt immer, Tabletts sind so einfach,

aber das sind sie nicht. Wenn ihr kleine Löcher habt, das habe ich jetzt zum

Beispiel, weil in der Hand so viel Butter ist, dann könnt ihr das einfach

stopfen mit ein bisschen Teig.

Manchmal machen solche Tricks den Unterschied.

Gut ist, wenn man noch einen kalten Finger hat.

Aber je mehr man natürlich arbeitet, desto wärmer werden auch die Hände.

Und immer schön den Rand rein drücken.

Da soll viel Creme reinpassen, weil die ist nämlich saulecker.

Und dann ist man bei Tartelette Nummer drei.

Könnt ihr mir folgen? Ja, ne?

Ja klar, wir schon.

Bis jetzt läuft es eigentlich ganz gut so weit. Die kommen mit dem, was Inni

uns erklärt, wirklich nach.

Aber man muss wirklich drauf schauen, dass man die richtigen Schüsseln nimmt.

Man sollte seine Schüsseln eben nie verschüsseln.

Das gilt für alle Zutaten und Werkzeuge.

Und ich bin beim Letzten.

Solange Eni nicht weitermacht, haben alle die Chance, die Ränder schön

festzudrücken. Und das machen die Backenden auch.

Ob eine Kandidatin oder ein Kandidat sogar schönere Tatlets als Eni selbst

hinbekommt? Das wäre ein Ausrufezeichen.

So, ich habe alle vier drauf. Die gehen jetzt ins Gefrierfach.

Aber bitte mit geraden Rändern.

Sehr schön aus dieser Perspektive.

Als nächstes brauchen

wir noch eine Schüssel.

In die gebe ich Mascarpone.

Als Grundlage für die Zitronencreme.

Zitronensaft.

Läuft.

Den weißen Zucker.

Damit es nicht zu sauer wird.

Dazu kommt noch die Milch und die Sahne.

Bitte komplett nutzen.

Es ist alles genau abgewogen.

Und dann nehmen wir uns einen Schneebesen.

Und das Ganze muss jetzt zu einer ziemlich glatten Creme gerührt werden.

Also es geht am Anfang wahrscheinlich ein bisschen schwer wegen der

Mascarpone.

Aber die Creme wird bald dünnflüssiger.

Wenn ihr angefangen habt zu rühren, kommt er noch.

Die Eigelbe dazu.

Dann hat das Ganze nämlich auch eine schöne Farbe.

Zitrone und Eigelb passen ja farblich ganz gut zusammen.

Noch kommen alle mit.

Und wenn ihr eine homogene Masse habt, kommt Zitronenabrieb rein.

Auch schön gelb.

Also ich gehe so einmal um die Zitrone drumherum.

Mit der Reibe natürlich, nicht in persona.

Da ist dann halt wieder die Frage, okay, wie viel Zitrone?

Ist es vielleicht zu wenig Zitrone oder dann doch zu viel?

Ich rühre dann nochmal kräftig durch und dann fülle ich das Ganze in einen

Spritzbeutel.

Schnell nachmachen.

Gleich dürfte Eni mit der nächsten Komponente beginnen.

Und die Creme dann einfach da reingießen.

Treffer versenkt.

Noch 45 Minuten.

Ich stelle das jetzt mit diesem Gerät einfach in den Kühlschrank.

Das darf man ruhig so nachmachen.

Ach, hallo. Hallo. Schön, Sie zu sehen.

Schön, dich aus der Nähe zu sehen.

Und dann geht's weiter mit der Erdbeergrütze. Wir brauchen einen Topf.

Am besten so einen hier.

In den Topf kommt Erdbeersaft und die drei Erdbeeren. Die drei Erdbeeren

müssen...

klein geschnitten werden.

Mit der Betonung auf klein.

Die Erdbeerstückchen kommen in den Topf. Zu Zucker und Erdbeersaft.

Ach, wäre doch jede technische Prüfung so eindeutig im Ablauf.

Dann mache ich den Herd an.

Und jetzt warten wir, dass das Ganze aufkocht.

Dabei schön umrühren.

Moment!

Du weißt jetzt schon, was kommt.

Naja, die Stärke vielleicht ein bisschen anrühren.

Und? Und da rein.

Genau, aber erst wenn es kocht, weil sonst gibt es Klümpchen. Genau.

Wir nehmen uns mit dem Löffel einfach, wenn das Ganze kocht, so zwei, drei

Löffel rausrühren, damit die Stärke glatzt.

Also genau so.

Lümpchen sind zu vermeiden.

Und ihr könnt, wenn es jetzt kocht, eigentlich schon den Herd ausmachen und

die Stärke da reingeben.

Nochmal gut umrühren, damit sich die Stärke verteilt.

Diese Grütze gebe ich auch wieder in kleines Schälchen und packe sie ins

Gefrierfach.

Und wieder wurde eine Komponente komplett vorbereitet.

In diesem Moment ist Halbzeit, aber Eni macht in dieser Prüfung ausnahmsweise

keine Zeitansagen.

Jetzt geht's weiter mit dem Füllen der kleinen Tartlettförmchen.

Und zwar kommt diese Zitronencreme in die Tartletts rein.

Am besten füllt ihr sie circa drei Viertel voll.

Dabei ist Augenmaß gefragt.

Der Teig sollte dicht halten.

Die Füllung war jetzt auf den ersten Blick genauso von der Konsistenz her wie

bei Eni. Die Frage ist, reicht die Menge, die da drin ist jetzt in meinen

Tartlets? Ist es zu viel, ist es zu wenig?

Und dann kommen sie in den Ofen, 175 Grad Umluft.

Und für wie lange?

Circa 25 Minuten.

Zack, rein damit.

Aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn.

Mein Ofen ist hier hinten.

Keine Angst, sie kommt gleich zurück.

Wenn ich alles richtig gemacht habe, müssten da jetzt ein paar

Zitronentartlets nach 25 Minuten rauskommen.

Sind drin, sehen gut aus. Willst du mal reingucken kurz?

Wer eine Eni hat, braucht eigentlich keinen Wecker.

Eni macht das eigentlich perfekt.

Die kann gerne jede Technik-Überprüfung so machen.

So, und zwar machen wir jetzt besät.

Ich nehme mir eine Schüssel, gebe in diese Schüssel Eiweiß rein.

Aber das war es noch nicht.

Zu dem Eiweiß gebe ich Puderzucker und Backpulver. Und da mache ich es so, dass

ich das Backpulver und die Stärke, das ist gemischt, das müsste in dem Kleinen

sein bei euch.

Das gebe ich in den Puderzucker.

Dann gebe ich das Ganze nochmal sicherheitshalber durch ein Sieb und

streiche das mit dem Löffel da durch.

So garantiert man Feinkörnigkeit.

Und wann wird das Ganze geschlagen?

Handrührer nehmen und los geht's.

Und was ist das Ziel?

Und es sollte richtig cremig werden und stand haben.

Auf welcher Stufe? Ich habe es auf die erste Stufe gestellt.

Auf die erste Stufe.

Wenn die Chefin das so macht.

Noch 20 Minuten.

Man könnte nebenbei noch Kniebeugen machen.

Ja, sportlich betätigen. Aber ich soll alles nachmachen, gell?

Kniebeugen machen.

Mitlegen.

Hörte du auch?

Ehrlich? Nee, ne?

Komm, ich mach hier so.

Also ich hole sie aus dem Ofen.

Ich würde meine eigentlich auch am liebsten rausholen, weil die so dunkel

sind.

Dann mach doch.

Heiß!

Das dürften jetzt auch 25 Minuten gewesen sein.

Die sehen, glaube ich, gut aus.

Ich glaube auch.

Bei mir ist ja einer überlaufen.

Die anderen sind so auf den Teig. Also ich glaube, ich habe ein bisschen zu

viel drin gehabt.

Aber jetzt geht es weiter.

Jetzt wird weiter besägeschlagen.

Bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Das dauert ja ewig hier.

Ist jemand schon der Arm abgefallen?

Geht's noch?

Ja.

Super.

Wie sieht deins aus, Christa?

Flüssig.

Alles gut? Ich bin sehr irritiert von Bisse. Ich schlag den eigentlich immer

volle Kanne auf.

Jetzt wird es schon ein bisschen fester.

So, mein Baiser ist fertig.

Hier ist es fertig.

So sieht es aus.

Es hat eine schöne Struktur.

Jetzt fülle ich die ganze Masse in... mein Beutelchen mit der Tülle.

Was machen wir?

Ins Beutelchen mit der Tülle kippen.

Genau so.

Christa, du musst Gas geben.

Jetzt gebe ich mit einem Löffel auf die Hälfte der Oberfläche, also so, dass man

halb und halb hat, die Erdbeergrütze.

Die Hälfte der Oberfläche.

Die rechte oder die linke, das ist ganz egal.

Die obere und die untere wären auch noch Möglichkeiten.

Und auf die andere Hälfte der Törtchen kommen jetzt Besetupfen raus.

Ich mache in die Reihe.

Vier Besetupfen an den Erdbeeren entlang.

Und dann schauen wir weiter.

Und dahinter versetzt, in die Lücken von zweien immer, hinter versetzten noch

einen Tupfen.

Das wären dann drei.

Insgesamt sieben Brotörtchen.

Scheiße.

Ein Törtchen darf daneben gehen.

Aber nur eines.

Wie sind Dortus Exemplare?

Die sind genial.

Nur meine Creme ist leider über den Rand gelaufen.

Nicht nur bei einem.

Wenn Eni fertig ist, müssen auch die Kandidatinnen und der Kandidat fertig

sein.

Das wird knapp.

Naja, es sind sieben und sechs.

Sieht besser aus.

Sieht gut aus.

Und dann wird das Ganze natürlich zum Schluss noch abgeflämt.

Also einfach nur hier so.

Wie, er muss ihn jetzt aus dem Förmchen rausnehmen, ja? Ihr müsst ihn aus dem

Förmchen rausnehmen.

Super. Nicht brechen.

Und dann natürlich auch versuchen, die Platte unten abzumachen.

Das geht nicht einfach, das geht vorsichtig.

Scheiße, das ist peinlich.

Ich bin fertig. Das heißt, 10, 9,

das ist nicht so einfach, 8, 7, 6,

5, 4, 3, 2,

1 und Schluss. Hände vom Gebett.

Ich bin sehr gespannt, was Christian und Betty dazu sagen.

Und natürlich heute Eni auch. Die hat die Hälfte von den Punkten. Also muss

man auch dazu sagen.

Das war genau meine Prüfung.

Perfekt ist es trotzdem nicht, weil die Anzahl von meinem Baiserhäubchen einfach

unterschiedlich ist.

Ich finde es witzig, was da jetzt steht. Vielleicht kann ich auf den Geschmack

ein bisschen punkten, aber vom Aussehen her werde ich auf jeden Fall Platz 4

einnehmen.

Ich hoffe, dass Eni meine Tatlets gefallen.

Sicherlich werden sie nicht so aussehen wie ihre, aber ich hoffe, so annähernd

wenigstens.

Bringt euer Gebäck bitte nach vorne, stellt es hinter euer Foto, aber erst,

wenn ich das Zelt verlassen habe, denn ich darf ja nicht wissen, wem welche

Tatlets gehören.

Okay?

Bis gleich!

Das Ergebnis ist nicht perfekt, wie ich es mir vorgestellt habe, aber es hat

total Spaß gemacht und das ist das Wichtigste.

Es ist sehr peinlich, was ich da abgeliefert habe, weil ich weiß, ich

kann es eigentlich, aber es hat einfach nicht sein sollen. Ich bin mal gespannt,

was die Jury jetzt sagen wird.

Diese technische Prüfung war super. Sie war wirklich schön, hat Spaß gemacht,

war mal was ganz anderes.

Ich hoffe, dass ich mit dieser Aufgabe jetzt einige Punkte wettmachen kann, die

ich eben in der ersten Aufgabe nicht erreicht habe.

Das einzige, wo ich nicht hundert Prozent damit zufrieden bin, ist die

Wiese. Da sollte eigentlich etwas steifer aufgeschlagen sein.

Ich hoffe, dass ich heute eine gute Verkostung aufbekomme und gute Punkte.

Wir haben hier ein Referenzobjekt, weil Betty und Christian wissen ja gar nicht,

wie es aussehen soll.

Richtig.

Das habe ich geschafft in der gleichen Zeit wie ihr.

Ich gebe zu, Christian, man hätte vielleicht alles noch feiner arbeiten

können, aber wir hatten nicht so viel Zeit. Ich werde das mit einfließen

lassen.

Darf ich anfangen?

Das ist deine Aufgabe. Fang ruhig an.

Der Rand ist schon fein gearbeitet. Er hat eine sehr gute Farbe. Allerdings die

Creme ist so leicht übergelaufen. Bei dem hier und bei dem auch.

Das sieht hier nicht ganz so schön aus.

Es geht ja auch erstmal um die Anzahl.

Drei Stück sind natürlich die drei schönsten Exemplare. Eins dürftet ihr

beiseite stellen.

Hier hätte man natürlich definitiv noch ein bisschen länger schlagen müssen,

weil die sind ja schon fast zerlaufen. Also man ahnt hier noch so die Spitzen.

Ich gehe mal auf das Positivste für mich ein. Das ist tatsächlich die Backfarbe

von außen.

Bei dem Rest sieht es natürlich nicht ansatzweise so aus, wie es eigentlich

hätte aussehen sollen.

Ich nehme ein ganzes, ihr ein halbes, oder?

Jawohl. Ihr kriegt ja sonst schon so viel.

Oh, das fällt relativ schnell auseinander.

Von der Füllung muss auf jeden Fall ein bisschen mehr hinein. Das ist natürlich

dann hier von den Proportionen her nicht so, wie es jetzt zum Beispiel da ist,

weil da ist es ja richtig schön glatt und gleichmäßig.

Der Rand lässt sich gut essen, ist schön mürbe.

Ich kann auch den Kompott schmecken.

Aber es ist so ein bisschen wenig Kompott.

Also mir fehlen da so ein bisschen die Erdbeeren. Das kommt mir so ein bisschen

verkocht vor.

Und es ist mir jetzt zu wenig Creme.

Ich mag viel Creme.

Das ist ein sehr schönes Exemplar, so auf den ersten Blick, oder? Ja.

Der Baiser hat ja deutlich mehr Stand als beim ersten Exemplar.

Und auch hier sehe ich die Nasen, genauso wie bei dir.

Das Einzige, was tatsächlich wirklich auffällt, ist, auch hier ist die

Käsemasse oben rausgelaufen.

Ansonsten sieht es eigentlich identisch aus.

Oh, wo ist die Masse?

Wo ist der Mürbeteich?

Da ist ein Luftloch drin.

Das kann man... Ja, okay, so vielleicht dann nicht. Ich probiere es auch mal.

Sekunde. Hier kann man es sehr gut erkennen.

Ah, aber wer weiß, wie das passiert ist? Man weiß es nicht.

Der Rand ist sehr knusprig, aber irgendwie scheint es, als wenn es unten

nicht richtig gebacken ist.

Was auf jeden Fall nicht stimmt, die Proportionen. Also es ist hier zu wenig

Zitrone. Der Baiser hat ja einen wunderschönen Stand, aber der ist

natürlich dann allgegenwärtig.

Ich möchte ja nicht kleinlich sein, nicht?

Ja, sag.

Drei Topfen und vier Topfen. Ja.

Vier Topfen und zwei Topfen.

Fünf Topfen und drei Topfen.

Da hat sich jemand verzählt.

Die Masse ist auch hier zu stark eingesunken. Das ist natürlich fast auf

einer Ebene. Das heißt, es hätte auf jeden Fall mehr Käsemasse drin sein

müssen.

Was mir gut gefällt, ist die Proportion mit der Erdbeere.

Das finden wir immer gut. Viel Frucht, oder? So sieht es aus.

Also der Teig ist auch schön mürbe. Der bricht, wenn man das Ganze anheben will.

Ich nehme mir das mit den meisten Tupfen.

Dann habe ich mehr Baiser.

Läuft so ein bisschen, aber man sieht auch hier die Füllung.

Auch der hier sieht so aus, als wenn er noch so ein, zwei Minuten länger gekonnt

hätte.

Hier ist auf jeden Fall der Mürbdrech super dick in der Mitte.

Ich habe hier außen ganz klein wenig nur Zitronencreme, aber hier in der Mitte

ist fast nur Erdbeere. Das hat dann nicht so den Effekt, wie man sich

erwünscht.

Bei mir ist das Törtchen richtig gut gebacken. Das ist alles Mürbe, aber mein

Teig war unten auch wesentlich dünner als deiner. Ja.

Ich habe sehr, sehr viel Mürbeteig in der Mitte gehabt.

Dadurch war der natürlich geschmackstechnisch sehr dominant.

Die Zone geht hier leider ein bisschen unter.

Das passt halt einfach von diesen Proportionen her nicht.

Das ist natürlich dann so das Feintuning jetzt so, was die Unterschiede macht.

Ja.

Die lächeln mich ja sofort an.

Die Käsemasse ist überall so ein bisschen übergetreten.

Es fehlt hier ein Tupfen. Hier sind nur drei oder hinten sind drei. Hier sind

vier und drei. Also da stimmt es. Das ist auch die Anzahl. Drei Stück stimmt.

Aber hier fehlt ein Tupfen. Ihr merkt das schon. Wenn sie kein Lineal hat,

zählt sie alles.

Man muss ja hier irgendwie vergleichsmäßig Fehler finden. Und das

ist immer so eine Garantie, dass man irgendwo was findet.

Der hier ist anscheinend auch nicht übergelaufen. Das gefällt mir gut. Im

Gegensatz zu dem hier.

In meinem hier, da ist richtig viel Creme drin. Das hat funktioniert.

Also geschmacklich ist das hier sehr lecker.

Hier war es mit am meisten Zitrone. Ich habe wirklich das schönste Verhältnis

von allen Konsistenzen dabei gehabt.

Auch der Mürbeteig lässt sich hier gut essen.

Dann geht es jetzt an die Beratung.

Und ans Punkte verteilen.

Wie zufrieden bist du denn?

Ich dachte, da die ja die tollsten Karten machen können, wäre das jetzt was

Einfaches. Aber ist es dann scheinbar doch gar nicht so.

Da ist es mit am meisten schief gegangen.

Es war keiner perfekt.

Jeder hat irgendwo ein paar Makel drin, aber ich glaube, so viele Makel wie bei

mir hat sonst keiner.

Das hätte wahrscheinlich noch länger schlagen müssen.

Ja, das ist definitiv.

Ich sehe es positiv.

Ich habe nur eine Aufgabe zum Aufholen und die erste lief ja auch recht gut.

Von dem her lasse ich mich nicht einschüchtern. Was bei allen schön war,

war zumindest die Backfarbe von außen.

Nach dieser Verkostung bin ich auch nicht viel schlauer. Es waren gute

Sachen dabei, es waren nicht so gute Sachen dabei.

Ja, dann müssen wir abwarten, was die Jury für Punkte rausrückt.

Es gab geschmacklich Unterschiede bei der Zitrone. Ja.

Ich habe gemischte Gefühle jetzt vor dem Ranking.

Ich kann es gar nicht so selber einschätzen. Deswegen bin ich schon

etwas angespannt, wie die Bewertung jetzt ausfällt.

Denk dran, du darfst zehn Punkte vergeben. Ja, okay.

Mein Padlets sind ganz gut bei dich reingekommen. Bei allen drei. Es gibt

Kleinigkeiten, aber ich finde das ganz gut.

Zählen wir zusammen und dann gibt es eine Platzierung.

Jetzt!

Bei der technischen Prüfung gibt es ja immer ein Ranking und die Jury hat

gesagt, ich darf das jetzt machen.

Ich lege einfach mal los mit Platz 4 und den haben wir hier

mit 11,5 Punkten.

Christa, du warst so schön fix dabei. Was war da los?

Bei mir ist das bisher nicht steil geworden. Vielleicht liegt es an der

edlen Steilschüssel, das weiß ich jetzt nicht. Und zum Schluss war einfach die

Zeit nicht da.

Hm.

Weiter geht es mit Platz 3.

Und der befindet sich mit 13,5 Punkten hier.

Hast du dich verzählt? Ich konnte noch nie Mathe. Also das, was da drauf ist,

ist schon echt gut.

Kommen wir zu Platz 2. Und der hat 16 Punkte und steht

hier.

Ach, Dörte.

Die sahen auf den ersten Blick schon wahnsinnig gut aus.

Also ich hätte gedacht, dass die schon sehr nah an meins rankommt, so optisch.

Allerdings hattest du dann scheinbar Probleme mit dem Möbeteig, weil der war

bei dir an der einen Stelle nicht durch. Ich glaube, das eine hier, da hatten

Christian und Betty auch die Blase gehabt.

Aber du weißt nicht, woran das liegt.

Ich habe das da reingedrückt und irgendwie hat sich da was

eingeschmissen. Irgendwo hast du falsch gedrückt.

Aber du hast 16 Punkte. Das ist ja gar nicht so schlecht.

Dann haben wir einen Platz 1. Ich weiß auch schon, wer den hat.

Mit der roten Schürze und 17 Punkten.

Rahim!

Der Geschmack bei diesen Törtchen war eigentlich so gut wie perfekt.

Allerdings, auch du hast dich verzählt.

Rahim, du hast die Schürze verdient.

Hast du jetzt in der technischen Aufgabe...

Ich habe das gezeigt.

Ich bin mega happy. Ich habe einmal geschafft, den ersten Platz in Technik

und Prüfung zu schaffen. Das ist ehrlich.

Das habe ich mir nie gedacht.

Ich will die Rote Schürze behalten. Und wenn ich

die letzte Aufgabe gut mache, dann kann ich.

Ob das auch funktioniert, ist eine ganz andere Geschichte, was thematisch

durchaus zur Aufgabe passt.

Die letzte Aufgabe, bevor wir hier die drei Finalisten verkünden werden, lautet

Geschichten werden lebendig.

Diese Aufgabe bedient einen neuen Trend am Backhimmel. Die Magie von Pop-Up

-Büchern gibt es nun als 3D- oder Motivtorte. Aus einem aufgeklappten Buch

quellen Motive einer Geschichte und lassen diese lebendig werden.

Ob Märchen, Krimi oder Fantasy, es bleibt alles euch überlassen.

Geschmacklich gilt genau das Gleiche.

Jede Geschichte hat einmal ein Ende und für euch heißt das, ihr müsst in fünf

Stunden fertig sein.

Ich drücke euch ganz, ganz fest die Daumen und jetzt heißt es, auf die

Plätzchen, fertig, backen.

Wer das große Backen gewinnt, schreibt Geschichte.

Und wer ins Finale kommen will, muss sie mindestens einmal gebacken haben.

Die Erzählung beginnt.

Es war einmal in einem Backzelt vor einem alten, alten Schloss.

Ich mache heute einen Datenbudden. Und erstmal muss ich den Daten einweichen

mit heißes Wasser.

Circa fünf Minuten.

Also es geht ja um diesen Pop-Up-Effekt. Also wenn ich so eine Karte oder ein

Buch aufklappe, dann klappen ja so die Geschichten hoch.

Das möchte ich sehen als Modellierung.

Das heißt...

Es muss wirklich plastisch werden. Es darf jetzt nicht zu flach werden, sonst

hätte man auch alles aus Waferpaper zum Beispiel malen und basteln können. Aber

wir möchten Modellierung haben. Aber es soll halt nicht nur auf dieses Buch

draufgesetzt sein, sondern es soll aus diesem Buch rauskommen.

Ich packe heute das Märchen Sterntaler.

Ich finde, das ist ein sehr schönes Märchen und mit einer sehr schönen

Moral. Und deswegen gibt es das heute bei mir.

Vielleicht bekomme ich ja heute was zurück. Vielleicht sind meine Sterntale

jetzt der Einzug in die nächste Runde. Mal gucken.

Unter der Waldlandschaft in ihrem Grimmschen Märchenbuch schichtet

Katharina Vanillebiskuit mit Himbeerjoghurt und

Pistazienmascarponecreme. Als Crunch karamellisierte Pistazien. Ich lege

jetzt hier mit meinem Vanillebiskuitboden los.

Und Dörte?

Mein Kuchen oder mein Buch besteht heute.

Aus einem Schokoteig mit Mandelblättchen und Kakaosplitter.

Dörte will mit orientalischen Aromen punkten. Schoko-Mandelböden und Schoko

-Nougat-Creme treffen auf Feigenportwein-Gelais und Weinbirnen mit

Melken und Zimt.

Ich muss das erstmal probieren, bevor das weiter rührt.

Ich kann noch ein bisschen Amaretto rein.

Da wird einem schon ganz schwummerig.

Vom Zusehen.

Elie liest lieber.

Hier wird's gruselig.

Oh ja.

Du machst ein Buch mit Hexe.

Hexe. Von wem lässt du dich da inspirieren? Von mir oder von Betty?

Das ist die Überraschung.

In ihrem Meisterwerk will Christa die Jury mit Himbeeren verzaubern.

Im Biskuit, im Fruchtspiegel und als Aroma in den Knusperperlen. Dazu

Holunder Sahnecreme.

Ich habe mich für so eine Hexenhand entschieden, weil ich dachte, ich

brauche irgendwas Gruseliges, irgendwie Richtung Horrorgeschichte, weil

Kindergeschichten und sowas kann ja jeder, oder?

Ich habe mich entschieden für Tausend Einer.

Das hat mit meinen Kindheiten, mit meinem Heimatbild zu tun.

Deswegen habe ich mir gesagt, ja, das befreit mich am meisten und dann kann

ich vielleicht was Kühnes auch zaubern.

In Rahims magischem Buch entfaltet sich die Sinfonie aus orientalischen

Dattelböden und gesalzener Karamellbuttercreme.

Fruchtiges Highlight, Kaktusfeigenkonfitüre.

Also die Geschichte erstmal, Tausend und eine Nacht, die kommt aus dem Orient.

Und Kaktusfeigen, Datteln, das gehört alles dazu.

Katharina gibt Eischnee auf ihre Eigelbmasse.

Wenn wir also die Mandeln hineintun, dann nehmen wir die Kakao-Nips.

Das Ziel, ein Schokomandelboden mit Biss.

Christa wirkt entspannt.

Ich bin jetzt hier an dem Himbeerbiskuit dran und der kommt dann auch gleich

schon direkt in den Ofen.

Zur gleichen Zeit hebt Katharina Mehl, Backpulver und Speisestärke unter.

Rahim mixt Datteln, Natron und Wasser.

Und rein damit in den Teig.

Rechteckige Backformen sind eine ganz gute Grundlage für Gebäcke in Buchform.

Wer schlägt bald ein neues Kapitel auf? Als Finalistin oder Finalist von Das

große Backen.

Ich mach jetzt gerade meine Himbeer-Creme.

Himbeer-Pistazie, ich lieb's.

Ist auch so ein Dauerbrenner, finde ich. Das geht immer.

Ist eine Comedy, passt einfach.

Kaktusfeigenkonfitüre auf Basis von Kaktusfeigenpüree.

Kann man durchaus mal ausprobieren.

Christa mag's klassischer.

Das sind jetzt pürierte Himbeeren mit Agar-Agar. Die werden jetzt in drei

Minuten aufkochen, dann werden die auf Tortenrette aufgesprungen.

Denn eine gruselige Torte muss nicht gruselig schmecken.

Genug Amaretto?

Ja, kräftig.

Kräftig.

Die Fruchtkomponenten dürfen gerne abkühlen.

So, bei mir geht es jetzt weiter mit meiner Pistaziencreme.

Pistazien kommen oft gut an.

Das wird jetzt ein Sasskaramell.

Und ich koche jetzt alles zusammen, dass sich nochmal der Zucker mit der Sahne

auflöst. Und dann zum Schluss kommt die Butter und Salz.

Es ist alles offen bei dieser Aufgabe, weil es zählt ja auch nicht nur die

Optik, sondern es zählt auch der Geschmack. Und wir haben auch da vier

Personen, die wirklich sehr stark geschmacklich agieren können, tolle

Kombinationen uns immer wieder gezeigt haben. Das ist hier genauso wichtig wie

die Dekoration, dass der Geschmack auf dem Punkt ist.

Ich würde sagen, vor dieser Aufgabe ist alles offen. Es sind wirklich ganz, ganz

wenige Abstände von den Punkten her gesehen zu den einzelnen Platzierungen.

Das heißt, in dieser Aufgabe noch einmal richtig performen und du bist im Finale.

Man darf sich aber auch nicht zu viel vornehmen.

Dörte ist eine Kandidatin für besonders große Ambitionen.

Wie will Christa punkten?

Jetzt habe ich mich für Lunde entschieden, weil das wirklich ein super

leckerer Geschmack ist und perfekt zu Himbeere passt.

Ich liebe die.

Kann ich einfach so essen auf dem Brot.

Und meine Creme ist der Traum.

Rahim's Salzkaramell schreit nach Christians Löffel.

Darf ich schon probieren? Ja. Eine Prise Salz hast du mit dran gemacht?

Mit dem Karamell? Ja, aber nicht so viel.

Also normale Brise eigentlich.

Der schmeckt halt null salzig.

Schmeckt jetzt noch salzig. Gar nicht.

Da hast du recht.

Nicht, dass du mir sagst, Rahim, bist du verliebt und dass du so viel Salz drauf

gemacht hast.

Mach nochmal aus.

Das ist ja ultra versalzen. Was fällt dir ein?

Du bist verliebt, mein Freund. Das ist salzig ohne Ende.

Du bist verliebt, mein Freund. Du hast salz ohne Ende drauf gemacht.

Oh Mann, ey.

Du bist eine... Nochmal, nochmal, nochmal.

Du bist hier eine Nummer, ey.

Die Nummer auf der Uhr, noch 3 Stunden 30.

Fertig.

Hoffentlich kühlen die Böden schnell aus, damit man stabil auf- und mit ihnen

schichten kann.

Finde ich ganz gut.

Ganz schön gebacken.

Die Jury will was zwischen den Zähnen haben.

Und das bekommt sie auch. Mit Crunch und Knusper in den verschiedensten

Variationen.

Der Crunch sieht gut aus, der kühlt jetzt noch aus.

Und dann wird er richtig crunchy.

Darum heißt er ja auch so.

Ich kümmere mich jetzt um meine Birnen.

Dazu werden die Böden in einem Weißweinsud mit Zimt, Nelken gekocht.

Passt super zum Amaretto.

Also der Boden von der Konsistenz ist auf jeden Fall sehr fluffig, schon mal

gut. Ich schneide jetzt auseinander und dann kann ich die Schichten anfangen.

Das ist jetzt meine Schokoladentränke.

Damit tränke ich den Boden jetzt, dass er auch schön saftig ist.

Jede Geschichte braucht einen Helden oder eine Heldin. Heute sind die

Backenden die Hauptfiguren ihrer eigenen Story.

Happy End?

Mal schauen.

Nur drei von ihnen kommen ins Finale.

Ich gebe da jetzt noch pure Pistaziencreme in meine

Pistazienmascarponecreme und da einfach nochmal so.

Im Geschmack so ein kleines Highlight zu verstecken.

Punkten mit Pistazien.

Hier mal im wahrsten Sinne des Wortes.

Welche Leckerei verteilt Christa dort?

Das sind Schokokrispies mit Himbeergeschmack.

Dass da einfach nochmal die Himbeere aufgerufen wird.

So, und weiter geht's mit Boden 2.

Ein Buch entsteht Kapitel für Kapitel.

Eine Torte entsteht Boden für Boden.

Spätestens im Finale wird die Jury neue Seiten aufziehen.

In die Backwerke der Kandidatinnen und Kandidaten schaut sie noch heute, um

danach zu entscheiden, wer weiterkommt.

Die Grundbücher sollten so langsam stehen, denn die Highlight-Torten sollen

vom Design her die Ansprüche eines Halbfinales erfüllen, wenn nicht gar

übertreffen.

Die Schwierigkeiten an sich bei der Torte ist eigentlich wirklich, das so

zuzuschnitzen, dass es aussieht wie ein Buch.

Ich schaue jetzt einfach drauf, dass die Seiten ungefähr gleich abgeschreckt

sind, dass sie parallel zueinander sind wie ein richtiges Buch und dass eben da

in der Mitte ein bisschen Vertiefung drin ist, dass es aussieht wie

aufgeklappt.

Und leicht gewählt.

Also eigentlich ein Buch um sich zu modellieren ist nicht schwer.

Wie immer kommt es darauf an, mit welchem Anspruch man das Buch gestaltet.

Soll man es nur erkennen?

Oder dekoriert man gar eine täuschend echte Replika?

Sofern man die Zeit dafür hat.

Ihr Lieben, ihr habt Halbzeit. Noch zweieinhalb Stunden.

Ich wollte eigentlich in der Halbzeit schon beim Dekorieren sein. Jetzt bin

ich noch am Einstreichen.

Die Zeit rennt.

So ist das bei guten Büchern.

Also ich muss richtig Gas geben.

Ich muss viel vorbereiten.

So schnell lernt man Demut.

Ich mache jetzt hier Mini-Rührkuchen. Den färbe ich dann in drei verschiedenen

Grüntönen ein und dann mache ich damit ein paar Büsche.

So den Wald möchte ich damit darstellen.

Lebensmittelfarbe ist bei Christian ein Risiko.

Wir fangen jetzt schon mal mit der Deko an.

Solange mein Kuchen noch ein bisschen durchkühlt. Jetzt werde ich hier meine

Candysucker schon einfärben.

Der Trick, nach dem Färben eine halbe Stunde bei 60 Grad im Ofen trocknen

lassen. Es sind diese kreativen Ideen, die den Unterschied machen können.

Ich modelliere jetzt hier gerade meine Hand für obendrauf.

Das heißt, ich nehme einfach meine Hand als Vorlage.

Wenn das eine Hand wird, wird das bestimmt ein... Oh.

Ich mag das gar nicht meins hier gerade. Ich wollte es so ein bisschen versteckt

machen, ohne dass jemand es sieht. Aber es ist dann gleich natürlich... Super.

Hey, ich habe ein Gesicht.

Na klar, erkennt man doch gleich.

Wer weiß am besten Bescheid, wenn es um Dekoration geht?

Na?

Die ist gar nicht schlecht, aber ich würde dir ein paar Strähnen noch oben

drauflegen.

Strähnen oben drauflegen? Naja, das ist nicht so, sondern dass du tatsächlich

einfach kleine Würstchen machst.

Also für mich ist wichtig, das Mädchen muss gut aussehen und die Sterne müssen

gut aussehen.

Und sie soll sich nicht dran verspielen, was irgendwie noch drumherum ist.

Das ist einfach mein größter Feind hier.

Diese Fondantfigur.

Man muss schon ein Händchen für sowas haben.

Keine 90 Minuten mehr, bis die Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker Spatel,

Messer und Pinzette weglegen müssen.

Es ist die letzte Gelegenheit, einen finalwürdigen Punktestand zu erreichen.

Ich müsste jetzt gerade eine Hautfarbe anmischen mit den Farben. Allerdings ist

es mir zu Pfirsichfarben, zu orange.

Das ist ja schon eine Hexenhand, oder? Ja.

Die würde ich nicht.

Nicht in dem Farbton? Nein. Ein Grauton, dass du es vielleicht mit Grau quasi so

ein bisschen schattierst und dann mit einem ganz leichten Pfirsichton

rübergehst, dass es wirklich nur so ein Müh noch lebendig aussieht.

Okay.

Nicht nur die Figuren müssen designt werden, auch die Buchseiten an sich.

Ein zusammenhängender Text ist da nicht gefordert, aber natürlich erlaubt.

Wer schreibt, der bleibt.

So sagt man doch.

Besonders geduldig ist wieder mal Rahim.

Der ganze Buch wird mit Pfefferpepper eingedeckt, seitlich und oben drauf.

Ich nehme den Pfefferpepper, weil er ist trocken und flexibel, also kann man

damit ganz gut arbeiten.

Was kommt dabei raus?

Feinstes Origami oder doch Blattsalat?

Ich achte jetzt darauf, dass ich sehr viele Seiten drauf packe, also so wie

eigentlich auch ein Buch aussieht.

Dass die auch so ein bisschen schräg sind, dass sie hier oben so ein bisschen

mehr angedrückt wie unten, weil so ein Buch fällt ja nach außen hin ab.

Schon witzig, dass irgendwie jeder so Blätter macht, oder?

Jeder macht solche Blätter.

Dörte nicht.

Sie kämmt lieber.

Sie hat ja auch noch viel vor.

Ach herrlich, mit dieser Aufgabe bekommt der Begriff Backbuch so eine ganz andere

Dimension. Ihr habt übrigens nur noch eine Stunde.

Oh nein, meine Fondantfigur muss ich noch machen.

Ich habe noch viel vor mir und eine Stunde ist eigentlich nicht viel. Das

geht ganz schnell um.

Es muss alles noch passieren, alles muss noch passieren. Ich weiß gerade nicht,

wo es lang gehen soll.

Den muss ich noch anmalen.

Bei so vielen Blättern macht so langsam ein Lesezeichen Sinn.

Offensichtlich. Fehlt halt jetzt noch dann Farbe.

Pinseln und sprühen statt schreiben?

Warum nicht?

Nur singen ist manchmal schwierig.

Toll.

Das ist doch ein Mond, oder? Ja.

Und was kommt da rein oben?

Na, das ist entweder Bagdad oder der Sultanspalast oder was auch immer.

Sultanspalast finde ich gut.

Sultanspalast hört sich gut an, ne? Ja, das finde ich super.

Die Karawane zieht weiter, die Jury hat Appetit.

Ob orientalische Märchen, gruselige Hexengeschichten oder das Sterntaler

Märchen. Spannend ist es gerade überall.

Sieht gut aus, gell? Es ist Rohrzucker eingefärbt.

Nicht schlecht.

Aber Christa schreibt gerade tatsächlich ihre Geschichte aufs Esspapier.

Schönschrift unter Zeitdruck. Das ist nicht für alle etwas.

Außerdem, Bildung kommt von Bild. Also gehen reine Bilderbücher völlig in

Ordnung.

Tausend und eine Nacht darf nicht mehr gebacken werden.

Genauer gesagt ist in weniger als einer halben Stunde Sense.

So spektakuläre Torten entstehen nur beim großen Backen.

Und alles von Hand.

Bei diesen

vier Backenden ist der Lack noch lange nicht ab.

Wem steht eine goldene Zukunft bevor?

Sprich das Finale.

Für eine Kandidatin oder für den letzten verbliebenen Kandidaten ist dies die

letzte Torte dieser Staffel.

Noch nie ging es für sie um so viel wie jetzt.

Sieht aus wie deine Hand, oder? Ich finde es toll, dass du hier noch so ein

Nagelstudio nebenbei betreibst.

Wie sehen denn deine Fingernägel aus, wenn wir da auch noch was machen? Die

sind sehr kurz geschnitten und die sind aber heute sauber. Heute sind sie

sauber.

Wenn aus Rahims Wunderlampe ein Geist erscheinen würde, wären die drei Wünsche

finale, finale, finale.

Hexenhand ist soweit fertig, jetzt kommt sie aufs Buch drauf, so quasi, dass sie

aus dem Buch rauskommt.

Backen ist halt doch ein Hexenwerk.

Das wird mein Wasser, beziehungsweise mein Rauch.

Nach sieben Wochen seid ihr für die Jury wie ein offenes Buch.

Nein. Das ist jetzt sehr philosophisch. Ihr könnt darüber nachdenken. Wenn ihr

denn Zeit habt, es sind nur noch zehn Minuten. Oh nein.

Jetzt nur nicht den Überblick verlieren.

Oh Gott, ich weiß jetzt gar nicht mehr, wo der hingehört.

Höchste Konzentration.

Heiß, heiß, scheiße.

Scheiße, heiß.

Und es geht noch heißer.

Ich schmeiße jetzt hier die Marshmallows und dann kann ich das mit den Fingern

quasi über die Torte ziehen und es sieht aus wie Spinnenweben, Alter.

Es ist ein Konkurrenzkampf auf allerhöchstem Niveau.

Also ich versuche jetzt erstmal hier nur eine Probe, wie ich das schreibe.

So langsam schlägt die Zeit zu Buche, denn die Uhr tickt unerbittlich.

Ich möchte jetzt noch die Sterne gold anmalen.

Ihr solltet keine neue Seite aufschlagen, denn ihr habt nur noch zwei

Minuten.

Okay.

Ich fand das nicht schlecht.

Ich wusste mal, ob ich das schaffe. Das habe ich nicht geplant. Gleich wird

abgerechnet oder besser gesagt abgebucht. In wenigen Sekunden ist

Schluss.

Zehn.

Neun. Nein.

Acht.

Sieben.

Sechs.

Fünf.

Vier.

Drei.

Zwei.

Eins.

Und Schluss.

Hände weg vom Gebäck.

Ich habe die Sterne, ich habe die Figuren, ich habe mein Buch.

Ich bin jetzt zufrieden und hoffe jetzt einfach, dass es reicht.

Alter, schön.

Ich muss wirklich sagen, ich bin nervös ohne Ende, weil einfach auf Zeit

packend, du hast die Zeit immer im Hintergrund und ich bin wirklich

zufrieden mit der Torte.

Ich muss mich erstmal sauber machen, bevor ich euch hier anfassen kann, sonst

seid ihr alle mit blau.

Es ist nicht so gelaufen, wie ich wollte.

Mein Kuchen ja, aber die Dekoration einfach zu wirr und ach.

Wahnsinn. Ich bin sehr gespannt.

Ich würde mich riesig freuen, wenn wir in die Finale kommen.

Wenn ich Christas und Rahims Ergebnis anschaue und dann meins, denke ich mir

so, ja, hätte besser laufen können.

Als wenn ich nur mein Ergebnis anschaue, dann bin ich zufrieden. Ich wüsste auch

nicht, was ich hätte besser machen können.

Ich wollte ganz viele Geschichten lebendig werden lassen aus dem Buch.

Denn tausend und eine Nacht gibt es ja tausend und eine Geschichte.

Und da kann man ja viel finden. Und ich habe es mir so aus verschiedenen

Geschichten herausgeholt. Nur mit der Deko hatte ich mir wahrscheinlich auch

wieder zu viel vorgenommen.

Es sieht ein bisschen wirr aus.

Geschichten kann man nicht umschreiben, aber Geschichten kann man essen. Dank

Betty und Christian. Wir starten mit der Verkostung bei Christa.

Und zwar habe ich euch eine gruselige Hexenhand mitgebracht. Die Geschichte an

sich steht auf dem Buch und könnt ihr sogar durchlesen.

In der Torte versteckt sich ein Himbeerbiskuit, dazwischen eine Holunder

Mascarpone Schmandcreme.

Dann habe ich Himbeerspiegel mit drin und eine Crunch aus Schokokrispies mit

Himbeergeschmack.

Ich bin wirklich absolut sprachlos.

So viele Details mit der Farbe.

dass das hier immer heller wird, hier hast du dieses Abgenutzte am Rand, das

mit den Spinnenweben, die Hand, wie sie gearbeitet ist, dass die Hand auch aus

dem Buch kommt, weil das war ja ein Kriterium, dass das auch natürlich sich

so aus diesem Buch soll, die Geschichte erwachen. Ich lege mich fest, es ist der

absolute Burner.

Danke. Ich kann mich da nur anschließend feigen, weil es so ganz viele kleine

Details sind. Bei dieser Hand ist dir wirklich super gut gelungen. Mit den

Schattierungen auch, mit den schönen blauen Adern. Es ist wirklich so eine

Hexenhand, die man auf gar keinen Fall irgendwo auf der Schulter haben möchte

oder sonstiges.

Rein optisch geht für mich deine Geschichte völlig auf.

Jetzt muss ich sie anschneiden.

Struktur von den Böden ist gut.

Dünner Einstrich.

Und dann logischerweise hier überall das Esspapier.

Das kann man mitessen. Das ist kein Fondant. Das magst du.

Machen wir rein.

Du hast einen wunderschönen Boden, der ist sehr, sehr soft.

Die Himbeere ist die ganze Zeit da. Ich habe ein bisschen den Crunch.

Aber die Holunderblüte geht als Aroma selbst so ein bisschen verloren. Also

das heißt, von außen ist es wirklich das Beste, was man sich vorstellen kann.

Aber von innen ist auf jeden Fall noch ein bisschen Nachholbedarf nötig. Die

Torte ist lecker. Ich bin froh, dass sie nicht dunkel und mutrig ist wie das

Äußere. Aber die Holunderblüte schmeckt man wirklich nicht. Und es fehlt so das

gewisse Extra.

Vielen lieben Dank. Danke.

Ja, meine Geschichte ist Sterntaler. In meiner Torte befinden sich Vanille

-Biskuit-Böden, eine Pistazien-Mascarpone-Creme, eine Himbeer

-Mascarpone-Creme und frische Himbeeren und dann wieder eine Schicht Pistazien

-Mascarpone-Creme mit karamellisierten Pistazien.

Es sind sehr viele Seiten, wenn man das hier anguckt.

Es sieht aber momentan dadurch, dass ich hier auch kein Buchrücken habe, so ein

bisschen aus, als wenn du einen Zeitungsstapel hast.

Es ist eine Heidenarbeit mit diesem Esspapier, aber so für ein Buchfinish

fehlt mir da halt einiges.

Bei der Modellierung, also ich glaube Menschen modellieren ist so Kategorie,

geht gar nicht, will ich nicht, habe ich überhaupt keine Lust drauf, lass mich

was anderes machen, wenn ich hier das Zelt fege, aber du musstest es machen.

Du hast dann noch zwei Bäume gemacht, man sieht die Sterne, aber...

Deko, da braucht man nicht drüber zu sprechen. Du weißt, du hast eine harte

Konkurrenz im Zelt.

Da musst du auf jeden Fall eine Schippe drauflegen.

Also die Torte ist sehr weich.

Und das mit dem Anschnitt ist schon schwierig.

Ist grundsätzlich nicht schlimm. Ist natürlich dann, wenn man dann oben drauf

zum Beispiel so einen festen Deckel hat, wie jetzt dieses Papier dann, wenn man

dann halt runter drückt, dann geht natürlich jede Schicht kaputt.

Das hier ist brauner Zucker, oder?

Ja.

Genialer Schachzug.

Du hast immer wieder diese kleinen kristallinen...

Effekte im Mund, zusätzlich zu dem Pistazienquansch. Die Böden sind super

soft und du hast glücklicherweise die Himbeeren mit reingemacht, weil

ansonsten wäre es wirklich sehr viel Pistazie gewesen. Und mein Highlight ist

tatsächlich immer wieder dieses kleine Knistern von dem braunen Zucker. Also es

schmeckt schon wesentlich besser, als es aussieht.

Schmecken tut es mir auf jeden Fall.

Womit ich gerade Probleme habe, ist die Haptik. Mir ist es einfach ein Tick zu

weichen. Also ein bisschen fester und kompakter darf das Ganze schon noch

sein, aber es ist sehr lecker vom Geschmack.

Vielen lieben Dank.

Ich

präsentiere

euch mein Geschichtenbuch Tausend Einnacht.

Dieses orientalische Thema bedeutet mir sehr viel. Das ist meine Heimat.

Ich habe in meiner Kindheit... Sehr gerne diese Geschichten gehört und auch

gerne angeschaut.

Tausende eine Nacht kann man gut erkennen.

Magst du uns verraten, was hier noch steht?

Das ist auf Arabisch und bedeutet auf Deutsch, es war einmal.

Es ist auf jeden Fall ein geliebtes Buch. Das sieht man so ein bisschen,

dass die Seiten hoch stehen. Also ein Buch, das häufig gelesen wird.

Das hier sind halt so diese Kleinigkeiten, dass ich hier wirklich

das Typische vom Hardcover habe.

die Seiten mit dieser Lücke habe. Was mir auch gut gefällt, du hast es

geairbrushed. Hier kann man es jetzt so gut sehen, weil hier im Seiten rauskam,

dass es in der Mitte heller ist, weil logischerweise vergilbt ist von außen.

Du hast so ein bisschen das 3D-mäßige rausgebracht, aber so einen Tick mehr in

die Höhe gehen, hätte ich noch schöner gefunden.

Auch du hast eine unglaubliche Arbeit abgeliefert. Das Einzige, was mich von

außen so ein ganz klein wenig irritiert hat, ist, dass die oberen beiden Seiten

so ein bisschen länger sind. Ich hätte es quasi einfach hier abgeschnitten und

hätte hier wirklich nochmal ein gute zwei Zentimeter abgenommen, dass es mit

dem letzten Blatt Papier so endet, weil das einfach, sage ich mal, für mich

nicht ganz so natürlich wirkt.

Ich kann hier die Böden sehen, ich kann die Frucht sehen, ich kann die einzelnen

Schichten sehen.

Christian, möchtest du noch ein Stück? Du guckst so. Ja, ich nehme noch ein

Stück.

Fang schon an. Willst du gucken, ob es so salzig ist? Nein, das ist ein Scherz.

Ich muss noch mal testen, ob es tatsächlich so ist, wie ich es denke.

Es ist so, wie du denkst.

Es ist nicht allein der Hunger. Ich glaube, da spielt noch was anderes mit,

oder? Ziemlich geil.

Außen ist mir scheißegal, innen ist es Porno. Sensationelle Arbeit. Es ist

genau so, wie ich es mir gewünscht hätte.

Salz, Salz, Salz.

Schöne Nuance, Kaktusfeige, Säure dabei.

Geile Arbeit.

Dankeschön. Vielen Dank.

Dankeschön.

Ich habe euch auch ein Buch aus Tausend und einer Nacht mitgebracht, mit

Geschichten aus Tausend und einer Nacht. Es ist mehr ein Wibbelbildbuch, weil

meine Enkelkinder lieben das.

Im Buch versteckt habe ich Schokoböden. Dann habe ich ein bisschen Orient

versucht hineinzubringen, indem ich einen Feigengelä hineingebracht habe.

Dann ein paar Birnen.

Gekocht in Weißwein und das eingehüllt in eine Schoko-Nougat-Creme. Die

Bestandteile klingen für mich genauso wimmelig momentan wie obendrauf.

Ich hätte mir gewünscht, dass du ein Teil genommen hättest und es wirklich

glänzen lassen hättest. Der Rest ist so begleitend. Also wenn ich Blumenstrauß

kaufe, habe ich eine Rose und ein paar kleine Blüten. Du hast dich entschieden,

nur mit Fondant einzudecken, nicht mit Esspapier zu arbeiten, was auch völlig

in Ordnung ist.

Die Seiten alle eingeritzt. Es ist sauber eingedeckt. Insgesamt ist es

sauber gearbeitet. Ich hätte mir nur so ein bisschen weniger Dekoration

gewünscht.

Du hast dieses wirklich schwierige Buch zum Eindecken extrem sauber eingedeckt.

Aber da gebe ich Betty vollkommen recht.

Vielleicht hätten es auch zwei Geschichten getan und die dann

vielleicht ein bisschen breiter verstreut in dem Buch oder so. Aber so

wirkt es doch ein bisschen unaufgeräumt, muss man sagen.

Duftet intensiv.

Wir haben hier die Schokoladenböden. Hier ist, glaube ich, dein

Feigenfruchtkern. Hier dürften die Birnen sein. Da sieht man auch noch

die Schokolade. Hier ist der Einstrich, der Fondant.

Es würde mich mal interessieren, wie schwer diese Torte ist.

Insgesamt ist es für mich ein Schokoladenkuchen mit verschiedenen

Texturen. Ich habe die Birne nicht als Aroma, nur als Textur. Ich habe das

Gelee als Textur, nicht als Aroma. Die Nelke schmecke ich noch mit raus als

Gewürz, aber von den anderen Aromen geht gänzlich alles verloren. Das heißt, es

ist ein sehr, sehr schöner, sehr saftiger Schokoladenkuchen.

Ich glaube, mit dem Innenleben ist es so wie mit dem Außenleben. Probier mir

einen Fokus tatsächlich auf einen Geschmack auch zu kriegen.

Es kann gut gehen und es wirkt der Knaller, aber es kann halt auch mal

nicht so funktionieren und dann verliert sich einfach ganz viel von der Arbeit,

die du investiert hast. Und das ist einfach schade, weil jede Komponente für

sich war super lecker, aber sie werden jetzt komplett von der Schokolade

erdrückt.

Schade. Vielen lieben Dank.

Wer Geschichten essen kann, der muss auch tacheles reden können. Wir erwarten

nämlich jetzt zwei Entscheidungen von der Jury. Ihr seid noch zu viert. Nur

drei dürfen im Finale backen. Das heißt, ihr müsst jetzt gleich festlegen, wer in

der roten Schürze in der nächsten Woche backen darf und wer uns so kurz vor dem

Finale...

verlassen muss.

Und wenn Sie sich für unsere Punkte interessieren, kein Problem, die

veröffentlichen wir nach der Sendung auf unseren Kanälen in den sozialen

Netzwerken. Folgen Sie einfach das große Backen, da haben Sie immer alle Infos.

Ja, und jetzt dürft ihr beide euch zur Beratung zurückziehen.

Es war keine Märchenstunde?

Aber es war schon unterschiedlicher Inhalt der Geschichten. Klar, Höhen und

Tiefen hatten wir natürlich jetzt auch mit dabei. Das muss man ganz klar

festhalten.

Jetzt kann man nichts mehr retten, was man verbockt hat. Und ich hoffe, dass

ihr mit der letzten und der ersten Porte die zweite ein bisschen ausbilden können

habt. Also ganz sicher bin ich mir nicht, dass wir da jetzt wirklich

weiterkommen diese Woche.

So großartig, wie die Optik bei Christa war, war der Geschmack bei Rahim.

Ja, definitiv.

Es ist großartig. Also dieser Geschmack ist wirklich 100% auf den Punkt.

Ich habe Kritik bekommen für das Optik und so von der Tochter, wo er das

probiert hat. Das war für mich alles.

Das ist echt geil.

Geschmacklich muss ich sagen, Himbeere-Pistazien war auch sehr, sehr

geil. Du hast es nochmal aufgegriffen, ich habe es ja im Vorfeld auch gesagt,

festere Böden sind nicht nur beim Anschnitt, sondern auch beim Essen.

etwas besseren Vorteil. Es ist schon fast unangenehm zu essen.

Jetzt so kurz vor dem Finale auszuscheiden, ja, will ich jetzt nicht

unbedingt. Also wenn ich schon so weit gekommen bin, möchte ich dann auch bis

zum Finale da bleiben dürfen. Von dem her bin ich schon etwas angespannt.

Dort verspielt sich bei der Dekoration das, was bei Katharina...

Umgang wird, macht Dörte einfach zu viel. Mir ist es zu wimmelig.

Ich habe kein so gutes Bauchgefühl.

Ich hoffe jetzt nur, dass die Jury meinen guten Willen berücksichtigt und

mir ein paar Pünktchen mehr gibt. Ich möchte doch ins Finale.

Wer es schafft und wer an dieser Ehre knapp vorbeischlittert, das wurde soeben

entschieden.

Liebe Jury, wir warten jetzt gespannt auf euer Ergebnis.

Wer sich heute von euch die rote Schürze ergattert, hat damit auch automatisch

das erste Ticket fürs Finale.

Unser Bäcker der Woche ist wieder dahin.

Ich bin in die Finale.

Und mit der roten Schürze wieder.

Toll.

Danke schön.

Rahim, 51,5 Punkte. In allen drei Aufgaben wirklich eine grandiose

Leistung gezeigt.

Herzlichen Glückwunsch. Danke schön.

Das zweite Ticket fürs Finale geht an eine Bäckerin, die die schönste Torte

gemacht hat.

Christa, herzlichen Glückwunsch. Du bist auch dabei.

Pista, du hast insgesamt 46 Punkte von uns beiden bekommen.

Herzlichen Glückwunsch auch von mir.

Dörte und Katharina, bitte kommt nach vorne.

Dörte, in der ersten Aufgabe konntest du uns mit deinem Honigkuchen nicht

wirklich überzeugen. In der technischen Prüfung konntest du allerdings wieder

Punkte gut machen.

Katharina. Bei dir war es genau umgekehrt. In der dritten Aufgabe lief

es für euch beide.

Optisch und geschmacklich nicht wirklich rund.

Für wen hat es am Ende für das letzte Finalticket gereicht und für wen nicht?

Schweren Herzens müssen wir uns heute mit 39,5 Punkten

verabschieden von

Es war eine super schöne Zeit. Ich habe sie genossen bis zur letzten Minute.

Ich bin dankbar und auch stolz, dass ich hier sein durfte, dass ich so viele

tolle Menschen kennenlernen konnte.

Und ich denke, den einen oder anderen werde ich wiedersehen. Vielleicht werde

ich auch euch alle mal wiedersehen.

Es war sehr, sehr schön.

Zweifel der Zeit mit dir.

Alles Gute.

Katharina, damit bist du unsere dritte Finalistin. Herzlichen Glückwunsch.

Dörte, du hast gezeigt, wie man Handwerk leben kann. Du hast dein Handwerk in

unser Handwerk mit reingebracht und hast uns wirklich hier viele wunderschöne

Torten und auch vor allem sehr geschmackvolle Torten präsentiert.

Vielen Dank dafür.

In der nächsten Woche gibt es hier bei uns echte Sahneschnitten. Die

chaotischste Aufgabe aus 10 Jahren Backen. Kehrt zurück und wir

präsentieren Ihnen die offiziellen Jubiläumstorten. Ach, was für ein

Feiermarathon. Ich freue mich schon. Sie sind natürlich dabei, oder?

Nächste Woche hier in Sat.1. Tschüss.

Oh, Finale!

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