All language subtitles for Das große Backen S10E06 - Günther Koerffer mags romantisch- Weihnachtliche Hochzeitstorten

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Original subtitles

Hallo liebe Backbegeisterte! Unsere Jubiläumshause geht weiter und heute

dürfen wir als Gast sogar Günter Körfer begrüßen. Den kennen Sie als Juror

unserer Profi-Variante.

Dementsprechend professionell sollten also heute auch die Gebäcke ausfallen.

Ob unsere Kandidaten da mithalten können, das erfahren Sie jetzt bei das

große Backen.

In Brandenburg gibt es Felder, Wälder und Zelter.

Im Backzelt vor Schloss Stülpe findet in diesem Jahr die Jubiläumsstaffel von Das

große Backen statt.

In der größten Backshow der Welt kommen Hobbybäckerinnen und Bäcker an ihre

Grenzen.

Muss man das noch zusammenschneiden oder was?

Was für eine Scheiße.

Das sollte ja mittig sitzen und ist mehr am unteren Rand.

Ich habe hier Gelatine drin, die sich nicht aufgelöst hat.

Auffällig die Falten. Mir fehlte auch so ein bisschen Raffinesse.

Mit 40 Punkten ist das Backabenteuer heute leider...

Vorbei für Stefan.

So schnell kann es gehen.

Man muss nur einmal nicht in Topform sein.

Die Verbliebenen wissen das.

Ich würde mich natürlich riesig freuen, wenn ich die rote Schürze wieder mal

behalten dürfte. Allerdings, die Kandidaten sind alle so gut und es wird

echt schwierig, sich da verteidigen zu können.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Woche noch mal eine Überraschung kommt.

Herzlich willkommen, Günther Körpers.

Hallo. Herzlich willkommen bei uns. Ich freue mich. Ich bin der Günther. Weißt

du, was der Hammer ist? Mit Ananas ein bisschen Muskat rein.

Muskat. Ich brauche eine Muskatnuss, bitte.

Dann nimmst du einen Bunsenbrenner und machst das ein bisschen an der

Außenseite warm.

Ah, danke.

Genial. Genial anspruchsvoll.

Meine Strategie werde ich auf jeden Fall nicht umstellen. Einfach immer Vollgas

geben und das Beste rausholen, dass es einem in der Runde weitergeht.

Nein!

Oh doch!

Ein Traum!

Sicherlich muss man jetzt noch wieder eine Schippe drauflegen. Das vermische

ich jetzt mit den gehackten Sauerkirschen.

Ich kram mal nochmal in meinem Schatzkästchen, was ich noch so finde,

was ich noch der Jury präsentieren kann.

Dass das so richtig schön schlotzig wird.

Auch cool.

Ich glaube, da wird jetzt auch von der Jury ganz genau drauf geschaut, wo sind

die kleinen Fehler, wo hat man da was falsch gemacht. Also das ist jetzt sehr

eng.

Ganz schlimm.

Das sind die hässlichsten Kekse, die ich jemals gemacht habe.

Das wird jetzt maximal peinlich, das abzuliefern.

Oh nein, nein, nein. Auf die Stiele. Wie doof bin ich denn? Scheiße.

Scheiße.

Was unglaublich toll ist, dass man hier so über sich hinaus wachsen kann. Man

bekommt hier so grandiose Tipps, dass sogar Sachen funktionieren, die zu Hause

nie geklappt haben.

Und ich kann mega stolz auf mich sein, das erreicht zu haben.

Müll, das ist Müll. Nee, ich kann jetzt raten. Scheiße!

Ich kann es mir nicht vorstellen, wie mich gerade mein Fehler ärgert.

Warum bin ich so eine hohle Fritte?

Nicht hohl, höchstens gestresst. Die anderen Kandidaten sind nicht einfach.

Die haben auch was vor.

Die geben alles auf, was sie können.

Und ich bin sehr gespannt auf diese Woche, wer sich besser beweisen kann.

Ich bin noch mal ein bisschen drumherum.

Und dann, was passiert?

Das Herz ist gebrochen.

In der Mitte ist es etwas matschig.

Gefällt mir.

Es sieht ein bisschen aus wie, sagen wir, Asphalt oder Waschbeton. Ich mag

das. Es ist sowas von frisch. Ich liebe das.

Alternativen zum perfekten Gebäck gibt es nicht. Denn es geht um den Titel

Deutschlands beste Hobbybäckerin oder bester Hobbybäcker 2022.

Um den goldenen Cupcake. Um 10.000 Euro. Und um

ein eigenes Backbuch.

Mehr Ruhm können Backende nicht erreichen.

Kommt jetzt die Dekoration?

Jetzt kommt die Dekoration, ja.

Hallo ihr fünf, herzlich willkommen im Backzelt. Ja, ihr habt euch durchgesetzt

gegen die anderen Kandidatinnen und Kandidaten. Das heißt aber auch, wir

können euch mit noch anspruchsvollerem Gebäck...

konfrontieren. Und ich bin gespannt, ob du, Christa, dann immer noch die rote

Schürze behalten darfst. Nur drei von euch werden ja im Finale kämpfen um den

Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin oder Deutschlands bester Hobbybäcker

2022.

Zum Titel gibt es noch den goldenen Cupcake obendrauf, 10.000 Euro und ein

eigenes Backbuch.

Auch heute wieder wird die Jury Punkte vergeben. Bis zu 20 Stück pro Aufgabe.

Und die Jury besteht ja aus Betty und Christian.

Aber vielleicht gibt es ja noch eine Überraschung.

Legen wir los mit Aufgabe Nummer 1. Und die ist besonders toll, denn wir sparen

uns das Abwaschen der Kuchengabel.

So ist das bei Kuchen am Stiel.

Was stellt ihr euch da vor?

Kuchen am Stiel ist ein wunderschöner Trend, der sich immer weiterentwickelt.

Und mittlerweile gibt es so viele schöne Variationen davon.

Wir erwarten von euch fünf Küchlein am Stiel. Zu einem Thema unterschiedlich

dekoriert, aber mit demselben Geschmacksbild.

Backt uns echte Eyecatcher.

Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Backzeit. Und ich sehe, ihr seid bereit.

Ihr wollt loslegen?

Auf mein Kommando geht's auch schon los.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Wer hat das Zeug zur Stiel-Ikone?

In zwei Stunden wissen die Backenden mehr. Dann müssen sie Küchlein

präsentieren, die problemlos am Stiel zu halten sind.

Ich finde das eine wunderschöne Aufgabe, weil da kann ich so richtig mich

ausleben, was so die Modulation angeht. Aber auch diese, ich mache kleine

Hochzeitstörtchen am Stiel.

Und ja, darauf freue ich mich sehr.

In den Törtchen vermählt sich eine Cake-Pop-Masse aus Rührteig,

Kirschmarmelade und Frischkäse mit Pistazien, Marzipan und Nougat. Dazu

geröstete Haselnüsse.

Jedes Küchlein soll ein Einzelstück werden.

Mein Konzept heute ist, ich mache fünf verschiedene Cake-Eises in fünf

verschiedenen Farben und passen dazu dann die Früchte oben drauf aus Fondant.

Unterm Obstdekor kommen Christas Küchlein ganz ohne Früchte aus. In der

farbigen Schokohülle trifft ein Haferboden auf Mandeln und

Mandeltonkakrem.

Bei Nina sieht es verdammt nach Schokolade aus.

Schoko-Jünger aufgepasst.

Schokolade am Stiel. Noch mehr Info? Ich mache heute meine Schokolisches Kuchen

am Stiel und ich liebe Schokolade. Es ist leider so und deshalb spiegelt sich

das hier auch wieder.

Mein Schokoladendrang ist immer wieder gut.

Nina zielt auf Schokolade und Minze. Im Schokomantel aus dunkler Kuvertüre

kombiniert sie einen Kakaokuchen mit gekühlten Pfefferminzblättchen.

Rahim ist in diesem Jahr der Last Man Baking.

Ein Gewinn würde seine Freundin sehr stolz machen.

Meine Freundin liebt Geekbox, also liebt Kochen am Stil. Sie mag das gerne. Und

als ich das gesehen habe, habe ich gesagt, das ist wohl sie auch.

Und ja, da habe ich mein Thema heute Richtung Liebe genommen.

Nicht nur von außen, sondern auch von innen. Red Velvet wurden stark rot.

Ja, ich hoffe, dass ich auch heute die Jura damit überzeugen kann.

In Rahims Liebeserklärung stecken Red Velvet Cake, Frischkäse und Haselnüsse.

Veredelt wird das elegante Gebäck mit einem Salzkaramellkern.

Während Rahim in seinem Velvet Cake für Farbe sorgt, verbreitet Katharina

Backweisheiten.

Bei mir gibt es heute Tiere vom Bauernhof.

Ich mache einen Zimt-Rührkuchen mit einem Frischkäse-Frosting.

Dann gibt es Cassis-Fruchteinlage und karamellisierte Pistazien. Und umhüllt

wird das Ganze dann eben mit weißer Schokolade, beziehungsweise auch

Zartbitterschokolade. Ich brauche ja verschiedene Farben von meinen Vieren.

Katharinas drollige Bauernhofparade besteht aus Zimtrührkuchen und

Frischkäse-Frosting. Innen ein Cassis-Fruchtkern und Pistazien-Crunch.

Am besten sollte alles glatt laufen, auch bei der Bäckerin der Woche und

ihrem Teig.

Christa, gibt es Probleme?

Ja, der Rohrzucker hat ein bisschen große Klumpen drin. Ich versuche jetzt

gerade ein bisschen zu zerdrücken, dass ich den Teig dünn aufstreichen kann. Das

sind ja hier auch so ein bisschen Klumpen drin.

Dadurch, dass er Rohrzucker ist, ist er halt so ein bisschen feucht.

Und natürlich bei so einer kleinen Menge kriegst du ihn dann auch nicht mehr

richtig geschlagen.

Echten Karamellgeschmack hat der, oder?

Ich mag ihn total gerne, weil er hat einen eigenen Geschmack. Und es ist

karamellig, so ein bisschen dunkler.

Ich finde ihn aber sehr schön. Also ich finde, das ist mal eine gute Alternative

zu normalem Zucker, weil man einfach auch Geschmack ins Gepäck bekommt.

Was machst du dazu noch? Ich sehe hier Haferflocken.

Mandeltonker-Creme, also es wird ein Haferboden.

Mandeltonker-Creme und Mandeln.

Und dann schön mit dem...

Kräftigeren Zucker, schöne Kombination.

Dann sieh mal zu, dass du die Klümpchen rauskriegst und nicht zu lange daran

arbeitest. Das sind ja nur zwei Stunden.

Ja, das stimmt.

Dankeschön.

Die Backzeit ist für alle knapp bemessen. Es schadet durchaus nicht,

wenn man seinen Teig bei Zeiten in den Ofen gibt, damit auch ein schöner Boden

daraus wird. Die Grundlage für stabile Küchlein.

Nur noch 90 Minuten.

Mein Kuchen ist jetzt im Ofen.

Währenddessen kümmere ich mich jetzt um meinen Cassis-Fruchtgern. Dann kann der

nämlich schon mal runterkühlen.

Christa hat die Klümpchen hinter sich gelassen.

Ich habe hier jetzt die Mandel-Tonka-Creme.

Die ist so lecker. Die habe ich meiner Freundin kennenlernen dürfen. Und

seitdem backe ich die richtig oft ein oder mache Pralinen draus.

Weil die einfach so einen leckeren Geschmack hat. Und egal, wer sie

probiert, die findet jeder richtig lecker.

Darum habe ich gedacht, die bringen sie heute auch mal mit.

Wie ist Nina auf ihre Idee gekommen?

Ich habe zu Hause auf der Couch gesessen und habe mir Pfefferminzblättchen

gegessen, eins nach dem anderen. Und ich dachte, boah, das wäre super in so einem

Cakesicle. Und vielleicht ein bisschen so als Gegenspieler noch so ein bisschen

Zitrone da drin, aber als Abrieb mega.

Alle arbeiten fleißig an den Geschmackskomponenten ihrer Kuchen am

Stiel. Man sollte die kleinen aufgespießten Backwerke nicht

unterschätzen. Auch die müssen die Jury durch einen stimmigen Geschmack zur

Vergabe einer möglichst hohen Punktzahl bewegen. Und es ist eben weniger Platz

für Geschmack drin.

In der Zwischenzeit bereite ich meine Füllung vor. Ich möchte so eine...

Angelehnt an Mozart-Kugeln, so ein bisschen mit Nougat, mit Marzipan,

Pistazien und ein paar Nüssen.

Rahim setzt nicht nur auf Süße. Eine leckere Kontrastkomponente macht seine

Geschmackskomposition erst richtig interessant.

Ich bin jetzt beim Sauce Caramel.

Es ist gleich fertig.

Und muss das erstmal abkühlen lassen.

Deswegen mache ich das alles erstes.

Dann geht es weiter.

Drinnen wünsche ich mir erstmal ein ausgewogenes Geschmacksbild.

Es soll nicht zu langweilig sein. Also es soll mehr sein als eine Cakepop

-Masse, wo wirklich irgendwie eine Vanillebuttercreme mit einem

Vanillebiskuit vermengt wurde.

Schön wäre natürlich auch, wenn unterschiedliche Schichten drin sind.

Wenn man sich das anbeiße, dass ich wirklich vielleicht einen Boden habe

oder einen Crunch habe, eine Frucht habe.

Das macht natürlich dann auch so einen Kuchen am Stiel aus.

Vor dem Stiel kommt das Städtchen.

Ist der Boden auch schön durch?

Ein Traum.

Stimmt, Boden.

Die Farbe kommt erst beim Backen raus.

Und, gefällt er dir?

Geht sehr schön aus.

Das ist aber auch höchste Zeit, ich sag's dir.

Höchste Eisenbahn. Jetzt muss der raus, 5 Minuten, dann geht der sofort in den

Frost.

Was kann man schmelzen?

verarbeiten und dann zum leckersten Törtchen-Stabilisator der Welt aushärten

lassen?

Richtig, Schokolade.

Aber obacht.

Schokolade muss man richtig temperieren, dass die dann eben später nicht so weich

ist, dass die dann nicht so cremig schmierig wird. Also die soll ja

eigentlich dann schon auch knackig sein, wenn man reinbeißt.

Und das ist eigentlich so die Herausforderung bei der ganzen Sache.

Temperieren mag ich ja voll gerne.

Besonders wenn es so heiß im Zelt ist. Super Idee immer.

Ihr habt euch eure Rezepte ja selbst ausgesucht.

Bei fünf verschiedenen Küchlein braucht man eine große Varianz an Farben.

Ich habe hier so Pulverfaden, die für Schokolade geeignet sind. Und dafür habe

ich jetzt fünf verschiedene Farben für fünf verschiedene Obsttorten.

Die schmecken natürlich nicht nach Obst, aber sie erinnern farblich daran.

Mal jetzt ganz wenig reinmachen.

Weil Juror Christian nicht der allergrößte Freund der Lebensmittelfarbe

ist.

Mein erster Schritt ist, einen dünnen Mantel für die Silikonformen zu machen.

So entstehen Törtchen von außen nach innen. Der Schokomeister hat ein Auge

auf das gute Zeug.

Ich muss die jetzt hier reinknallen.

Genau.

Einfach rein, ne? Habe ich zu Hause gemacht.

Genau.

Oh Gott. Und dann gleich wieder ausschütten.

Erstmal gleichmäßig drin verteilen. Ja.

Hast du ein Witter da?

Ja. Zum Stürzen, ja. Ja.

Der Rest vom Finger ist für den Mund, oder? Ja, natürlich.

Oui, je sais. Merci beaucoup.

Très gentil.

Très gentil heißt sehr nett.

Aber wir machen auf Deutsch weiter.

Ja, ist nicht ganz so einfach, da jetzt die richtige Dicke auch von der

Schokolade in die Förmchen zu packen. Zum einen soll sie nicht zu dick sein,

aber dann auch nicht zu dünn, dass sie rausbricht.

Christa ist farbtechnisch eher mutig eingestellt.

Knallbunt. Dagegen pastellig dezent.

Na, wer da wohl am Ende die Nase vorn hat?

Das Schokohüllendilemma?

Stabil soll die Schale werden, aber eine dicke Kuvertüreschicht gibt bestimmt

Punktabzug.

Ich habe die Schokolade wieder ausgekippt, dass ich wirklich nur so

eine hauchdünne Haut von der Form quasi habe.

Dass der Geschmack von der Tonkercreme und von dem Haferboden noch wirklich

durchkommt und nicht zu viel Schokolade drin ist.

Beim Auskleiden der Schokohülle gibt es verschiedene Ansätze.

Die einen schütten und schwenken, die anderen bringen die Schicht beim

Aushärten mit dem Löffel an.

Die Schokolade soll jetzt sich in den Firmen verteilen und langsam rauslaufen.

Und zwei Minuten warten wir circa, dann ziehen wir die ganz langsam runter.

Und dann kommen die ins Tiefkühl, damit es schön kalt wird. Ihr lieben Fünf,

wenn ihr ganz kurz mal ganz ruhig seid, dann hört ihr was. Und zwar, wie die

Zeit tickt. Es ist schon Halbzeit, ihr habt nur noch eine Stunde.

fortgeschritten ist, also muss ich mich jetzt doch ein bisschen sputen.

Alle Backenden müssen fünf Küchlein präsentieren.

Möglichst perfekt.

Wenn die Förmchen frosten, ist der Boden wieder dran.

Das sieht aus, als würde ich meinen Kuchen zerstören. Ich habe den aber

jetzt mal zerbröselt, packe den jetzt in meinen Schockfroster, dass der richtig

schön runterkühlt, weil damit mache ich dann meine Cakepop oder Cakesicle-Masse.

Propsikel heißt Eis am Stiel.

Dortes Kirschen sind fast so rot wie Rahims Kuchen.

Flexibel, aber stabil.

Die anderen machen es alle so, dass sie einen Biskuit backen und den wirklich

klein bröseln wie bei Cakepops. Aber ihr habt mir entschieden, dass ich wirklich

wie eine Torte schichte.

So risikofreudig muss man erstmal sein.

Die Minzblättchen kommen da rein, die habe ich gehackt. Und deshalb darf der

Teig auch nicht so warm sein, damit die nicht schmilzen.

Cakepops stehen tatsächlich sehr hoch im Kurs.

Das wird mein Cakepop-Teig für meine kleinen Küchlein.

Das vermische ich jetzt mit den gehackten Sauerkirschen, Frischkäse

und ein bisschen Sauerkirschmarmelade.

Dass das so richtig schön schlotzig wird.

Es kommt immer auf die richtige Konsistenz an.

Also ich achte, dass eigentlich dieser Teig die Form auch genauso nimmt und

nicht irgendwo weniger oder so, weil ich nehme das später und dann irgendwo...

Kein Teig gibt es unten.

Man sieht das. Und für die Schokolade sieht man sofort, dass es nicht gerade

ist.

Alte Cakepop-Bäckerweisheit. Ist die Schokohülle hart, ist die Masse gleich

am Start.

Ich fülle jetzt gerade die Kuchenformen ein.

Dann kommen Mandeln drauf, der Boden und dann kann ich sie auch schon

verschließen.

Auch eine Cakepop-Variante kann diffizil ausfallen.

Ich fülle jetzt meine kleinen Törtchen mit meinem Kickpop-Teig, mit meinen

vorbereiteten Pistazientalern und der Nougatkugel. Ein paar geröstete

Haselnüsse habe ich noch mit reingetan. Und jetzt verschließe ich das wieder mit

Kickpop-Teig.

Rahims salziges Karamell findet seinen Weg in die kleinen Kuchen.

Bei Katharina wird es dafür fruchtig und stressig.

Ganz schlimm.

Das sind die hässlichsten Kekse, die ich jemals gemacht habe.

Ich mache ständig Kuchen auf Stil, aber viel sauberer.

Ich habe aber auch dann deutlich mehr Zeit.

Es sind nun mal verschärfte Bedingungen beim großen Backen.

Christa hat sie für sich selbst noch einmal verschärft, da sie klasse

schichtet. Jeder versucht auf andere Art, bei der Jury zu punkten.

Das muss erst mal mindestens jetzt 15 Minuten in den Froster kommen, dass es

richtig fest wird. Bis dahin, ich hoffe, dass ich mit der Schokolade und so schon

fertig bin. Dann kann ich gleich...

Eindecken und fertig machen.

Ein guter Plan.

Kurz in den Kühler.

Kurz, aber trotzdem so lange wie möglich.

Liebe Kandidatinnen, lieber Kandidat.

Ich freue mich schon auf euer Stilleben. Ihr habt übrigens noch 30 Minuten.

30? Nein.

30 Minuten sind schon sehr knapp.

Ich darf jetzt auch nicht lange rumtrödeln.

Rumtrödeln ist im Backzelt ja nie eine Option.

Fakt ist, die Kuchen am Stiel müssen demnächst fertig werden.

Läuft's bei dir?

Ja, ich muss mich irgendwie beeilen,

weil ich muss nochmal alles so eindecken.

Also wenn ich das rausnehme, muss ich nochmal mit Schokolade eindecken und

dekorieren.

Dann mach mal.

Bei so einem Stress kann man mit der Spannungsmusik ruhig etwas früher

anfangen.

Das wird jetzt maximal peinlich, das abzuliefern.

Peinlichkeiten gibt es nicht bei so einem Zeitdruck.

Ich möchte beim Deko, dass die Schokolade erstmal nicht dick ist, dass

die Schokolade auch gleichmäßig bleibt.

Fünf Küchlein müssen fertig werden.

Bedeutet das nun Kompromisse beim Design?

Oh nein, nein, nein, auf die Stiele, wie doof bin ich denn? Scheiße, jetzt habe

ich alles über meine Stiele gegossen. Ich könnte uns flippen.

Eigentlich sind sie ja dafür da, die Finger sauber zu halten.

Schokolade darauf ist wirklich widersinnig.

Ich modelliere jetzt hier erstmal die ersten Früchte, dass ich einfach die

Wartezeit, wo ich die Schokolade auskühlen muss, nutzen kann.

Wer punkten will, nutzt jede Sekunde.

Jetzt kommt die Dekoration, ja. Was gibt es denn als Dekoration auf dein

Törtchen?

Kleine Blümchen, kleine Röschen, kleine Perlen.

Ja, dann kommt so ein Kick-Pop-Stil mit einem Schleifchen dran.

Blümchen, Röschen, ausgestochen, Hand modelliert. Röschen, Röschen, alle Hand.

Ach, da geht ja mein Herz. Ich könnte stundenlang da sitzen und könnte diese

Röschen machen.

Ach ja, wir beide ticken da irgendwie sehr ähnlich.

Ja, herrlich.

Die einen machen Sudokus, die anderen das.

Was macht die Kühlung?

Ich glaube, der heikelste Moment ist tatsächlich für alle verbliebenen

Kandidaten und Kandidatinnen das Stürzen aus dieser Silikonform.

Kommt alles raus, bleibt was drin hängen, weil du hast halt dann keinen

zweiten Versuch mehr.

Die ersten sind raus.

Ein, zwei Luftlöcher sind drin, aber passt soweit. Ich bin einfach froh, wenn

alle rauskommen, ohne dass irgendwas zerbricht.

Der ist gebrochen, der ist gebrochen, der ist gebrochen.

Der ist gebrochen.

Der Glanz ist super.

Mit dem Temperieren der Schokolade hat es super funktioniert.

Altes Hausmittel, um kleine Mängel zu verstecken?

Deko drauf.

Hallo, Inni.

Hallo. Weißt du, weniger ist ja mehr.

Ich finde das ziemlich geil. Das solltest du so lassen.

Ja, die bleibt so. Die habe ich extra so gemacht. Ich liebe das, glaube ich. Du

liebst so Kügelchen?

Ich liebe alles. Und Streuselchen?

Streuselchen nicht so viel, aber ich liebe gerne diese Formelarbeit.

Mit Kleinigkeiten.

So siehst du gar nicht aus.

Warum hast du dann mit Gewichten angefangen, wenn du filigrane Sachen

machst? Das weiß ich auch nicht. Filigrane Sachen kann man ja mit dem

Finger hochheben. Bei Gewichten macht man ja... Du brauchst diese Muskeln

nicht für diese Perlen.

Das mache ich auch nicht mehr wie damals.

In dieser Show braucht man kaum Muskeln und Nervenstränge.

Beides wird hier ordentlich trainiert.

Ansonsten bewegt man sich filigran wie der Sekundenzeiger auf Enis Uhr, der

sich Millimeter für Millimeter in Richtung Ziel schiebt.

Ich muss die jetzt noch irgendwie dekorieren, die ganze Deko da drauf

packen, dann noch auf meine Tortenplatte setzen und versuchen irgendwie meine,

ja, die hässlichen Stellen irgendwie zu bedecken.

Ihr Lieben, ich schmeiß mal hier so eine stilvolle Zeitansage dazwischen. Oh

Gott. Ihr habt nur noch zehn Minuten.

Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott. Noch zehn Minuten, ich kann jetzt die letzten

Details noch draufsetzen, vielleicht noch ein bisschen mehr dekorieren und

dann... Bin ich immer froh, dass es jetzt hier so steht.

Rahims Motto könnte auch Fifty Shades of Red heißen. Ob fruchtig oder glitzerig.

Jeder im Zelt legt großen Wert auf Design und guten Geschmack.

Das ist gerade besonders aufwendig, weil die nicht so richtig kleben, wo sie

wollen und weil das sehr filigran alles ist.

Deshalb habe ich hier jetzt gerade ein bisschen Stress.

Pinseln, pudern und bestücken. Das Einzige, was perfekten Kunstwerken noch

im Wege steht, ist die Zeit.

Doch die vergeht immer schneller.

Zwei Wimpernschläge später meldet sich Eni schon wieder zu Wort.

Mann, Mann, Mann, ist das aufregend. Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Oh nein, ich muss noch drei Schläuche machen.

Mein Stresslöffel jetzt bei den zwei Minuten ist sehr, sehr hoch.

Ich habe ganz unzauber gearbeitet, habe so viele Kanten und Ecken und versuche

die jetzt halt noch in den zwei Minuten wegzuschneiden.

Jetzt ist die Feinigkeit.

Also normalerweise, wenn ich das zu Hause mache, bleibe ich mit solchen

Kleinigkeiten über halbe Stunde, weil ich muss immer so gucken und ja, so

sieht es aus.

So sieht gut aus, so nicht.

Ist da genug Gold drauf? Es darf nicht zu viel sein, aber auch nicht zu wenig.

Eure Zeit endet in wenigen Sekunden.

Zehn. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.

Neun.

Acht.

Sieben.

Sechs.

Drei, zwei, eins und Schluss.

Hände weg vom Gebäck.

Ich bin so unzufrieden mit meinem Kuchen am Stiel.

Das ist so gar nicht meine Art, wie ich eigentlich gerne backe.

Und? Habt ihr es geschafft? Oh, schön. Das war jetzt schon zum Schluss ganz

schön knapp.

mit der Zeit, aber es hat unheimlich viel Spaß gemacht und ich habe meine

Törtchen fertig.

Hach, eure Kuchen am Stiel, die sehen wirklich verführerisch aus. Ich bekomme

da direkt Appetit. Und wenn es Ihnen zu Hause genauso geht?

Gar kein Problem. Nach der Sendung werden diese Rezepte veröffentlicht auf

dasgroßebacken.de.

Und die Jury darf jetzt sogar da reinbeißen. Da ist ein bisschen Neid

dabei. Wir beginnen mit der Verkostung bei Christa.

Christa, was hast du dir überlegt zu dem Motto Kuchen am Stiel?

Ich habe euch optisch eine gesunde Verpackung mitgebracht. Allerdings

steckt im Inneren nicht das Gesunde. Im Inneren befindet sich eine Tonka

-Mandelcreme mit Frischkäse, ein Haferboden und für den Crunch gehackte

Mandeln. Das gefällt mir sehr gut. Das ist optisch sehr ansprechend. Auch von

den Farben her sind es sehr schöne Farben. Es ist nichts Grelles. Es sieht

sehr appetitlich aus. Und hier drauf sind dann immer noch die kleinen

Modellierungen. von den Früchten, wobei die Frucht jetzt ja nicht im Geschmack

mit drin ist, sondern ist jetzt tatsächlich rein optisch gesehen.

Handwerklich gesehen ist es sensationell gearbeitet. Ich finde das super. Ich

finde vor allen Dingen auch das, was du hier unten drunter siehst, diesen Glanz.

Das ist die temperierte Schokolade.

Das ist sehr viel Zeit gelassen. Du hast die Schokolade dann nochmal aufgeteilt,

die eingefärbt, sauber ausgestrichen beziehungsweise ausgegossen. Also diese

ganzen handwerklichen Prozesse, die du gemacht hast, die waren alle

einwandfrei.

Da sieht man dann den Haferboden und ganz zum Schluss sieht man dann die

weiße Schokolade, die das Ganze so versiegelt.

Hauchdünn gearbeitet, genauso muss es sein.

Was sagst du zum Geschmack? Der Geschmack ist hervorragend, vor allen

Dingen auch das...

Mit diesem dunklen Zucker, den du genommen hast, dieser Moscovado-Zucker,

hat natürlich dieses Malzige.

Das passt sehr, sehr gut, vor allen Dingen mit dieser Tonka-Bohnen-Creme

zusammen.

Fischkäse ist, glaube ich, die Basis. Die gibt dem Ganzen noch so eine gewisse

Säure.

Geschmacklich kann ich Christian nur recht geben.

Es stimmt alles, aber mit einer Fruchtkomponente wäre es noch ein Tick

spannender gewesen. Ich glaube, es hätte weißen Kuvertüre vom Mantel auch gut

getan, wenn da noch so ein bisschen Säure mit drin gewesen wäre.

Vielen lieben Dank. Vielen lieben Dank. Danke.

Rahim, wie hast du das Thema und den Geschmack umgesetzt zu diesem Kuchen am

Stiel? Man sagt, Liebe geht durch den Magen.

Und Kuchen am Stiel ist das Lieblingsgebäck meiner Freundin, die

sich immer von mir wünscht. Und mit dieser Aufgabe habe ich sofort an sie

gedacht.

Optisch, Rot, Weiß, Gold, da erkennt man das Thema Liebe.

Und mir gefällt es gut, dass du hier essbare Blüten genommen hast. Rosen sind

ja essbar.

Es sind auf jeden Fall fünf Kuchen am Stiel und sie sind auch fünfmal

unterschiedlich dekoriert.

Was mir allerdings so ein bisschen auffällt, wenn ich hier an der Seite

gucke und ich nehme den mal hoch, ist, dass sie hier so an der Kante jetzt

nicht so ganz sauber gearbeitet sind.

Ja, also von den handwerklichen Schritten her bist du wieder ein

unglaublich hohes Risiko eingegangen, weil halt einfach du natürlich noch

einen flüssigen Kern mit eingearbeitet hast. Ich hoffe, der kommt tatsächlich

gleich auch zum Vorschein. Also dieser Salzkaramell, der dann ans Tageslicht

tritt. Von dem Farbkonzept her und von der Aufteilung her muss ich sagen, sieht

das schon sensationell aus.

Der Anschnitt.

Von außen, was man wunderschön erkennen kann, ist die weiße Schokolade, also der

Mantel.

Sehr, sehr dünn gearbeitet.

Man sieht das hier, das ist wirklich vollkommen in Ordnung, weil du ja auch

getunkt hast.

Dann hat man hier drin deine Cakepop-Masse. Der Ursprung ist ja

dieser Red Velvet Cake. Was mir sehr, sehr gut gefällt, ist der Farbton.

Es ist wirklich ein kräftiges, sattes Rot und so muss es dann letztendlich

auch sein. Und dann das Highlight, es kommt tatsächlich jetzt zum Vorschein.

Hier ist dann dieser Karamellkern.

Er ist richtig schön noch flüssig. Er läuft jetzt nicht ganz raus.

Allerdings er hat die perfekte Konsistenz wirklich.

Geschmacklich ist es natürlich jetzt kein absolutes Feuerwerk von den

verschiedensten Aromen, die du kombiniert hast.

Diese Cakepop-Masse ist so unfassbar schön saftig. Also es macht wahnsinnig

viel Spaß. Ich habe den Knack von außen, das mit dem Temperieren der Schokolade

hat, komplett funktioniert. Die Karamellnote ist die ganze Zeit

allgegenwärtig. Obwohl es nur so ein dünner Streifen ist, habe ich immer ein

schönes Karamellaroma im Mund. Also das ist auf jeden Fall ein Kuchen an Stiel,

den ich mir durchaus öfter kaufen werde.

Was ich gerade ganz spannend fand, bei einem hatte ich tatsächlich eines von

diesen kandierten Rosenblättern dabei.

Und auch das passt harmonisch auch noch zu deiner Füllung dazu.

Also auch da die Dekoration so geweht, wenn ich sie schon schmecke, dass es

dann tatsächlich sogar auch noch passt.

Dankeschön. Vielen Dank.

Nina,

dann sag uns mal bitte was zu deinem Kuchen am Stiel.

Genau, mein Kuchen am Stiel zeigt wieder meine Schokoladenliebe. Ich bin

absoluter Schokoholic.

Ich würde mal mit der Optik anfangen.

Die Leute wissen das ja gar nicht, dass wir hier gefühlte 35 Grad haben. Und

Schokolade zu temperieren hat jetzt bei allen beiden anderen auch schon sehr,

sehr gut funktioniert. Aber du hast es wirklich auf die Spitze getrieben.

Dieser Glanz ist affengeil.

Es sollten fünf verschiedene Motive sein. Es ist jetzt nicht bei dir so...

Es sind natürlich so ein bisschen andere Muster.

Du hast es halt unterschiedlich gemacht durch die Früchte.

Modellieren oder sowas wäre da halt nochmal eine andere Schwierigkeit

gewesen. Aber die Aufgabe ist für mich so erfüllt.

Für den Anstieg.

Es ist natürlich, du hast ja das Rezept sehr dunkel gewählt. Du hast

Schokoladenböden, du hast es dann mit dieser Minze und mit den Minztefelchen

so ein bisschen angereichert, dass es in die Richtung geht, dass man diese

Schokolade-Minz-Kombination hat. Deswegen ist es sehr, sehr dunkel. Die

untere Seite, das hier, dieser kleine Rand, der ist perfekt.

Das hier ist doch sehr, sehr viel Schokolade.

Die Minze ist die ganze Zeit da.

Es drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern es ist wirklich eine

wunderschöne Balance zwischen der dunklen Schokolade und der Pfefferminz.

Was man hier dran sieht, ich muss das einmal zeigen, ist halt, dieser Boden

ist so saftig. Das ist wirklich richtig schön, den zu essen. Ich bleibe dabei.

Die Schokolade oben an der oberen Hälfte ist halt einfach zu dick.

Geschmacklich ist es für mich rund. Es ist eine Einheit. Es schmeckt sehr gut.

Es hat eine tolle Konsistenz.

Außer diese obere Schicht, wo man wirklich sich durchbeißen muss.

Vielen Dank.

Ja,

ich habe euch ein paar Hochzeitstörtchen mitgebracht. Das Thema ist auch bei dir

zu erkennen, schon alleine durch die Form.

Diese kleinen Röschen hast du ja alle per Hand modelliert und wenn man die

hochhebt,

Unten jetzt nicht ganz gleichmäßig, aber das Ausgießen hat bei dir, wenn man sich

alle anguckt, wirklich gut funktioniert.

Der erste Eindruck ist sehr schön. Man muss schon sehr genau gucken, um die

Fehler zu finden.

Von außen muss man sagen, sehr, sehr gut gearbeitet.

Ich finde vor allem schön.

Das platzt hier so ein bisschen raus.

Das ist immer so das Indiz, dass du sehr viel Füllung reingemacht hast, wo ich

sehr dankbar für bin, dass du es nicht mehr so ganz glatt abstreichen konntest.

Umso mehr Füllung, umso weniger Schokoladenmantel hat man dann von

außen. Also das ist beim nächsten Mal, da musst du noch ein bisschen

nachjustieren. Das ist aber wirklich das Einzige, wo man sagen kann, okay, es

wölbt sich so ein wenig aufgrund der Füllung.

Ansonsten von außen hervorragende Arbeit.

Man sieht hier von außen wunderschön die Schokoladenhülle. Die Ecke hätte ein

bisschen dünner gearbeitet sein können, aber es kommt tatsächlich gleich auf die

Proportionen an. Weil die Schokolade muss natürlich auch eine gewisse

Stabilität haben. Du hast auch eine helle Schokolade gewählt. Das heißt, die

ist natürlich auch ein bisschen transparenter. Damit man den dunklen

Kern nicht durchsieht, muss man eine gewisse Stärke haben.

Das sehen wir dann nachher, wenn wir es probieren. Dann hast du hier diesen

Pistazienkern, der angereichert ist mit dem Marzipan. Hier ist dieses kleine

Nougatfleckchen. Dann außenrum deine Cakepop-Masse.

Ein wirklich wunderschöner Aufbau.

Du hast ja wirklich mit am aufwendigsten gearbeitet, was die Füllungen angeht.

Also den Barzipan angereichert mit den gehackten Pistazien. Dann hast du den

Nougatkern. Die beiden Sachen sind definitiv geschmacklich auch vorhanden.

Dann diesen Mineralwasserboden, auch der, diese Cakepop-Masse, die du daraus

gemacht hast, eine herrliche Konsistenz. Es passt alles zusammen. Ich muss sagen,

es macht wirklich viel Spaß, diesen Hochzeitskuchen am Stiel zu essen.

Die Proportionen drin von allen...

Bestandteilen, stimmt einfach, es ist ein Geschmackserlebnis, es passt alles

zusammen und es ist wirklich sehr, sehr lecker zu essen.

Vielen Dank.

Ich

habe

euch die Tiere vom Bauernhof mitgebracht.

Tiere auf dem Bauernhof.

eindeutig zu erkennen.

Bei dir sind auch fünf Exemplare, sind definitiv fünf unterschiedliche

Dekorationen. Aber was auffällt bei dir, ist das Verarbeiten von diesem Kuvertüre

-Mantel. Also hier lächelt mich halt einfach schon

ein Loch an.

Ich drehe es mal lieber.

Hier auch einen kleinen Riss.

Es ist so im Finish etwas wild gearbeitet. Da fehlt so die Präzision,

die diese kleinen Köstlichkeiten halt wirklich brauchen.

Ich schneide mal an.

Von aus muss man sagen, der Schokoladenmantel ist gleichmäßig

gearbeitet und vor allen Dingen auch sehr, sehr dünn. Das ist schon mal für

uns gut zu wissen, dass die Schokolade nicht zu dick ausgegossen ist. Das hat

sehr, sehr gut funktioniert.

Die Cakepop-Masse ist ein absolutes Highlight.

Ein wunderschönes Zimtaroma. Auch bei dir sehr, sehr saftig.

Ich habe den Pistaziencrunch dabei. Das gibt nochmal eine andere Textur.

Ich würde nur beim nächsten Mal ein bisschen mehr von der Beerenfüllung mit

reinmachen, weil die geht gänzlich unter. Und das tut dem Ganzen

tatsächlich nochmal so ein bisschen gut. Die Fruchtkomponente, vor allen Dingen

von diesen gemischten Beeren, die geben nochmal eine wunderschöne Säure ab. Sie

sind halt leider Gottes ein wenig zu wenig.

Jetzt mal der Zimtgeschmack Tolles.

Aber ich habe natürlich jetzt auch immer eine weiße Kuvertüre außenrum, die halt

auch noch eine gewisse Süße mit dazu gibt. Und da wäre halt dieser

Fruchtanteil notwendig gewesen, um einfach gegenzusteuern.

Weil wenn ich es jetzt esse und ich habe ja relativ viel Kuvertüre bei jedem bis

dabei, ist es relativ süß, das Ganze.

Vielen Dank.

Danke.

So, jetzt habt ihr euch genug kreativ austoben dürfen. Jetzt kommt wieder eine

Aufgabe für alle Freunde des Kleingedruckten. Wir machen weiter mit

der technischen Prüfung.

Ich habe wirklich geglaubt, ich könnte jetzt echt mal durchatmen. Nein, sofort

technische Prüfung.

Die technische Prüfung ist für mich persönlich immer das Schlimmste.

Deswegen muss ich eigentlich in der ersten und letzten Aufgabe punkten. Die

erste ist mir jetzt gar nicht gelungen.

Und jetzt muss es in der technischen Prüfung gut laufen.

Also bei der technischen Prüfung, ich habe immer voller Respekt davor.

Also es ist einfach schwer.

Man weiß nicht, was man bekommt.

In die technische Prüfung gehe ich immer mit einem flauen Gefühl, aber...

werde ich mal sehen, dass ich mich jetzt trotzdem anstrenge und viele Punkte

einholen kann.

Ich werde Gas geben, strukturiert arbeiten und hoffe, dass ich in der Zeit

durchkomme.

Druck und Anspannung ist jetzt extrem hoch, also schlimmer geht es gerade gar

nicht.

Los geht's.

Wie immer verrate ich natürlich nicht sofort, um welches Gebäck es sich

handelt, dass ihr genau nach Anweisungen nachbacken sollt. Aber ihr dürft euch

schon mit den Zutaten vertraut machen. Deckt diese bitte jetzt auf.

Amarula.

Okay, lecker.

Glatterteig oder wie?

Aufschlag, Sahne, Sahne. Ah, okay.

Einmal zum Aufschlagen mit Sahne steif, eine Milch.

Keine Ahnung.

Also ich tappe noch völlig im Dunkeln.

Ein Brandteig.

Windbeutel mit einer Nougat-Sahne-Füllung. Irgendeine Sahne

-Ameruda-Füllung vielleicht, oder?

Ratlos, mutlos, fassungslos.

Nicht mehr lange, dreht das Rezept jetzt um.

Brandteig. Keine Ahnung.

Jetzt muss man das nur noch aussprechen können.

Paris-Brest.

So steht es da. Natürlich.

Was sonst?

Paris-Brest.

Kenne ich nicht.

Nee, kenne ich nicht. Tut mir leid. Aber es ist von Bettina.

Nee, den Namen habe ich noch nie gehört.

Also das Gepäck hier auf dem Rezept sagt mir gar nichts.

Brandteigkranz mit Haselnusspraliné und einer Amarula-Füllung. Ein Strang drin

aufbrassieren und dann aufeinander, nicht nebeneinander, aufeinander.

Das ist schon wieder so kompliziert.

Das ist genau meins. Aber 90 Minuten.

Also wenn ich das essen dürfte, ja, wird total Freude aufkommen. Aber ich muss es

in 90 Minuten backen.

Das ist knackig. Das ist echt spitz auf Knopf.

Auf eurem Rezept steht Paris Brest. Da denke ich automatisch an eine

Zugverbindung. Von wem kommt das Rezept, liebe Jury?

Von mir.

Paris Brest ist eins meiner Lieblingsgebäcke. Dieser entzückende

Brandteigkranz stellt euch technisch gesehen vor große Herausforderungen. Ihr

müsst ihn freihändig auftressieren, exakt teilen und dekorativ füllen. Diese

französischen Klassiker sind nicht zu unterschätzen.

Bei dem Gebäck steht und fällt alles mit dem perfekten Brandteig.

Geschmacklich freue ich mich allerdings auf die Haselnusspralinie-Masse, die

nicht nur unten rein dressiert wird in eurem Brandteigring, sondern auch ganz

raffiniert in der Creme versteckt wird. Diese Aufgabe ist nicht nur eine

technische Prüfung, es ist auch eine Speed-Challenge. Das heißt, ihr habt für

diese Aufgabe nur 90 Minuten Zeit.

Und damit für die Jury alles hier geheim bleibt, bitte ich euch jetzt, das Zelt

zu verlassen. Wir wünschen euch ganz viel Spaß.

Und dann geht's auch schon los auf mein Kommando.

Auf die Plätzchen, fertig, backt!

Paris Brest, eine Art aufgeschnittener Megawindbeutel in Ringform. Der steht

und fällt im wahrsten Sinne des Wortes mit dem gefürchteten Brandteig. Da keine

Minute verschenkt werden darf, müssen sich die Kandidatinnen und Kandidaten

parallel um die Haselnüsse kümmern.

Milch, Wasser, Butter, Salz, Zucker.

Ich muss gleichzeitig den Haselnuss für 10-12 Minuten rösten.

Im Backofen. Und nebenbei muss ich auch den Brandteig machen.

Multitasking. Das Geheimnis einer jeden Speed-Challenge.

Ja, ich habe schon mal den Backofen angemacht, habe die Haselnüsse da

reingetan zum Rösten, weil wir müssen uns ja beeilen.

Paris-Brest ist ein klassisches französisches Gebäck, benannt nach einem

Fahrradrennen, das es bis heute gibt. Es soll halt den Fahrradreifen

symbolisieren.

Der perfekte Paris-Bresse, so wie sich Betty das vorstellt, hat erstmal eine

wunderschöne Backfarbe. Dann hat man natürlich einen aufrissierten Kreis. Ich

will von allen Seiten wunderschön die aufrissierte Creme sehen.

Obendrauf wird er dann nochmal mit der Prallinie-Masse verziert. Es kommen

halbierte Haselnüsse, die sind geröstet, kommen dann obendrauf.

Ganz zum Schluss ein bisschen Puderschnee.

Das Abbrennen der Brandmasse ist das Allerwichtigste. Also A und O, wenn...

hier ein Fehler gemacht wird, dann zieht sich da durch und am Ende werden wir

keinen schönen Brandteigkram sehen.

Wichtig dabei ist, dass dieser Prozess ein bisschen dauert, weil das Wasser

verdampft die ganze Zeit und das Wasser muss verdampfen, damit diese Kammern,

diese charakteristischen, diese großen Poren sich auch bilden können und vor

allen Dingen auch stabil sind, damit das Gebäck nach dem Backen nicht einfällt.

Das Wichtigste beim Herstellen bzw. beim Backen des Brandteigs ist, immer nur

durch die Fensterscheibe zu gucken. Weil wenn du einmal die Türe aufmachst,

kriegt dieses Gebäck einen Zug und fällt dir sofort zusammen.

In anderthalb Stunden kann man dieses Gebäck gut hinbekommen. Es ist

sportlich, aber es ist machbar.

Man weiß gar nicht, was mehr Kalorien kostet. Die Speed Challenge oder das

namengebende Fahrradrennen?

Wenn die Milchmischung kocht, kommt Mehl rein.

Also Brandteig habe ich ja wirklich schon ein paar Mal gemacht, aber ich

würde jetzt nicht sagen, dass ich ein Profi bin. Es kann immer mal wieder was

schief gehen und ich hoffe, dass es heute nicht der Fall sein wird.

Die Mischung wird so lange gerührt, bis ein glatter Teigkloß entsteht.

Brandteig ist eigentlich nicht schwer. Ich habe den schon einige Male gemacht.

Doch die Liste der misslungenen Brandteige ist lang in dieser Show.

Das Problem ist, es darf nicht so viel Flüssigkeit weggehen, dass der hinterher

furztrocken ist. Und es darf aber nicht viel Flüssigkeit drinbleiben, dass der

hinterher nicht porig wird. Das ist das Schwierige dabei.

Das ist so nervig. Brandteig ist so eine Zicke.

Eigentlich denkt man, ach ja, kippst ja nur alles rein. Ja, von wegen.

Sehr wichtig ist das Abbrennen beim Brandteig.

Es soll dann ein weiß-bräunlicher Film am Boden vom Topf entstehen. Ich habe

jetzt im Moment nur so einen weißen Film, also noch keinen bräunlichen.

Deswegen brenne ich den jetzt noch weiter ab.

Was macht die Farbe?

Sieht gut aus.

Ich freue mich auf das Ergebnis zum Schluss.

Wir sprechen uns in 90 Minuten nochmal.

Auf jeden Fall hat es schon einen sehr schönen Belag. Aber ich muss noch, wenn

du denkst, es ist fertig, muss auf jeden Fall noch eine Minute. Und hier steht

drin, fünf Minuten.

Man muss den Teig mit Argus-Augen bewachen.

Abbrennen läuft.

Ich habe jetzt eine weiß-braune Schicht am Boden unten.

Das kann ich jetzt eigentlich schon direkt in die Küchenmaschine geben und

dann geht es weiter.

Zwei bis drei Minuten kneten, bis der Teig nur noch warm ist.

Der Teig ist noch so heiß, weil der ja direkt aus dem Topf in die

Küchenmaschine gekommen ist. Und der muss unter 40 Grad sein, damit die Eiern

darin nicht stocken. Weil sonst habe ich da drin eine Rühr ein, das schmeckt

keinen.

Die erste Viertelstunde ist schon vorbei.

Na, Mahlzeit.

So kommt der dann aufs Backblech, dass ich das schön sehen kann.

Wichtig, das Backpapier vor dem Aufdressieren umdrehen.

Außerdem müssen vor diesem Arbeitsschritt auch noch die Eier in den

Teig. Zwei Stück nach und nach unterrühren.

Das wird ein schöner Teig. Jetzt vermischt sich das schon schön.

Die Nüsse nicht vergessen.

Wir haben so ein bisschen Farbe angenommen und gleich, wenn ich die dann

in den Mixer tue, werden die super.

Die sind schön geröstet.

Ich finde, sie sehen gut aus.

Und warten jetzt auf die Weiterverarbeitung.

Sie haben jetzt hier gleich mal die Haselnüsse rausgeholt, die gerösteten,

die wir können erst mal erkalten.

Die wird es dann gleich in den Brandteig einfüllen und aufspritzen, dann kommt

sie direkt in den Ofen.

Kenner benutzen dafür die französische Sterntülle.

Der glänzt sehr schön, der ist super, der Teig.

Na dann, auf zum Spritzen.

Der Teig gefällt mir, der geht gut vom Spachtel ab. Das ist schon mal immer ein

gutes Zeichen. Der hat einen schönen, seidigen Glanz, den brauche ich auch.

Noch eine Stunde, dann muss alles fertig sein.

Der Brandteig wird als Ring am Inneren des Kreises entlang in zwei

aufeinanderliegenden Strängen aufdressiert.

Zum Glück nicht in Fahrradreifengröße.

Jetzt bloß nicht die Struktur versauen.

Also der Teig bleibt nicht aufeinander genau und ich habe Angst, dass später

ein nicht ein schöner Kranz entsteht, was ich mir nicht wünsche.

Brandteig bleibt schwierig.

Die gemahlenen Haselnüsse in entsprechender Menge aufstreuen.

In entsprechender Menge, ach, ansprechender Menge.

Ansprechende Menge.

Ganz schön viel Freiraum für eine technische Prüfung.

Der muss jetzt 30 bis 35 Minuten im Backofen. Und im Backofen muss

geschlossen bleiben.

Sonst geht dem Teig die Luft aus.

Also reinschieben und in Ruhe lassen.

Ninas Extra-Knüttel stehen nicht im Rezept.

Dafür ist der Ring etwas nackig.

Du darfst den Ofen jetzt nicht öffnen, damit der Brandteig nicht zusammenfällt.

Die erste Viertelstunde ist total wichtig, weil das ist genau der Moment,

in dem das alles miteinander arbeitet.

Glaube ich.

Während der Teig backt, bleiben die Backenden in Bewegung.

Und jetzt mache ich weiter mit der Haselnusspraline.

Die besteht aus Zucker und Nuss. Ganz genau verarbeitet.

Ich habe hier jetzt Zucker karamellisiert und Haselnuss dazu

gegeben. Das muss jetzt kalt werden und dann wird das einfach nur berührt und

dann entsteht das Haselnusspraline.

Bei der Zubereitung braucht man Trotz Speed-Challenge Geduld.

Du kannst dir nicht vorstellen, wie mich gerade mein Fehler ärgert.

Ich habe vergessen, auf dem Brandteich die Haselnüsse drauf zu machen.

Das ärgert mich gerade maßlos.

Ich ärgere mich über mich selber.

Das ist so ein scheiß Fehler.

Deshalb rausfliegen wäre so kacke.

Warum bin ich so eine hohle Fritte?

Beim Backen ist besonders wichtig, dass man dieses Gebäck in den Ofen gibt und

den Ofen auf gar keinen Fall wieder aufmacht, bevor das Ganze nicht gebacken

ist. Weil das Risiko ist, in dem Moment, wo ich den Ofen öffne, geht die

Feuchtigkeit raus, es geht die Wärme raus und das Gebäck wird in sich

zusammenfallen.

Kacke. Ist jetzt Pest oder Cholera.

Oder mutig.

Oder wahnsinnig.

Super, alles klar.

Schauen wir mal.

Ihr Lieben, ich habe eine tolle Zugverbindung gefunden. Von Paris nach

Brest braucht man 3 Stunden 39.

Ihr habt bis zur Verkostung jetzt nur noch 45 Minuten Halbzeit.

Oh nee, bitte.

Bitte, bitte nicht.

Wow, schon.

Die Badzeit orientiert sich am Flugzeug, nicht am Zug.

Also ich bin jetzt hier gerade an der Sahnelikörcreme dran, schlage jetzt hier

die Sahne und die Aufstagsahne auf, zusammen mit Salz und Vanillepaste.

Und dann kommt der Rest dazu.

Ein kleines Schlückchen für den Geschmack.

Schließlich soll der Brandteig kein Absacker werden.

Jetzt mache ich die Sahnelikörcreme.

Lecker.

Okay, ich brauche 80 Gramm.

Man muss sich immer an die Maßangaben halten.

Präziser abmessen, bitte.

Das ist eigentlich ein normaler Sahnecreme, aber dann ist mit diesem

Sahnelikor drin, das in diesem Alkoholgeschmack. Aber ich bin gespannt,

wie das zum Schluss schmeckt, alles zusammen.

Weil mit der Praline auch, das soll eigentlich ein leckerer Komponent

dahinter stecken.

Ich lasse mich überraschen.

Diese Creme soll erste Sahne werden.

Also es duftet herrlich.

Gar nicht sprittig.

Jetzt mache ich die Haselnusspraline.

Mixen, mixen, mixen.

Und dann nochmal.

Ich muss das jetzt so lange...

weil die Haselnüsse dann ihr Fett abgeben.

Und das ist ja, was wir hinterher haben wollen als Creme, als Praline.

Eine Geduldsprobe in der Speed Challenge.

Das ist jetzt das Karamell und die Haselnüsse, was jetzt zu so einer cremig

-pastösen Masse verrührt wurde.

In den Spritzbeutel und zur Seite legen.

Wie sieht deins aus?

Ja, der muss so cremig sein. So ganz cremig? Ja. Wie lange hast du das

gemacht? Ja, musst du auch. Musst du lange machen.

Das habe ich noch nie gemacht.

Echt? Nee.

Ofen auf.

Nur noch 30 Minuten Restzeit.

Der Kranz sieht eigentlich ganz okay aus. Der ist ein bisschen

ungleich aufgegangen.

Ja, das sieht doch traumhaft aus, oder?

Ja, mein Kranz, also von der Farbe her sieht gut aus, aber die Form hier könnte

besser sein.

Meiner ist so hell, die anderen sind so schön dunkel.

Wohl besser die Ofentür nicht geöffnet.

Der Paribresse wird wie folgt zusammengebaut.

Als erstes hat man den Brandteigring, der wird genau in der Mitte halbiert.

Dann kommt unten die Praliniermasse rein. Es sollte nicht zu viel, aber auch

nicht zu wenig sein.

Und dann kommt die Sahne. Diese wird aufdressiert mit einer Sterntülle, und

zwar indem ich immer kleine Kreise mache, gleichmäßig einmal um den ganzen

Kranz rum, sodass es an der Außenkante schön zu sehen ist.

Und dann so alle zwei Zentimeter wird mit der Praliniermasse diese Sahnecreme

gefüllt. Dann wird der Deckel oben drauf gesetzt.

Die Paris-Bresse braucht nicht viel Dekor, weil sie Dekor an sich hat von

der Optik her. Allerdings obendrauf auf dem Brandteig möchten wir von der

Pralinier noch zwei, drei Schwünge haben.

Ein paar Haselnüsse säuberlich drauf verteilt und dann noch ein bisschen

Schnee.

Das Tolle an dieser Aufgabe ist definitiv das Geschmacksbild. Es passt

einfach. Praline aus Haselnüssen, Sahnelikör, Brandteig.

Ein Gebäck zum Knutschen.

Oder doch zum Verzweifeln?

Ich habe Luftkammern drin.

Ich denke, es ist okay.

Vorung ist gut, aber der hätte vielleicht noch eine Minute länger

gekonnt. Zu spät.

Ich sehe die eh nicht schon. Ich habe schon Schiss.

Ihr braucht ein feines Händchen. Ich habe ein feines Öhrchen.

Ihr habt noch zehn Minuten.

Scheiße. Zehn Minuten, das ist zu wenig.

Nicht, wenn man konzentriert arbeitet und den Überblick behält.

So, jetzt alle zwei bis drei Zentimeter.

Ja, hier sind alle zwei bis drei Zentimeter. Das heißt, ich müsste

vielleicht noch ein paar mehr machen.

Ich mache mal hier noch ein bisschen hin.

Hier geht's rund im Zelt. Ist ja auch kein Wunder. Das gehört sich ja bei

Grenzen so. Ihr habt noch zwei Minuten.

Wie beim Radrennen bewegen wir uns langsam ins Ziel. Nein, eigentlich ganz

schnell. Hier ist euer Countdown. 10, 9, 8, 7,

6, 5, 4, 3,

2, 1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Alter! Ich liebe diese Rezepte.

Allgemein, diese Rezepte.

Auch wenn ich das nicht kenne, ich liebe das.

Weil daraus lernt man viel.

Und ja, weiß nicht, ich freue mich.

Es hat alles geklappt. Ich bin mit der Zeit hingekommen und habe ein schönes

Gebäck hier stehen. Jetzt weiß ich auch, wie diese...

Paris Budapest?

Nein,

wie heißt sie?

Paris Brest aussieht.

Es war ein Kuddelmuddel, aber ich habe es geschafft.

Stolz auf mich.

Egal, wie es jetzt um uns geht.

euer Gebäck nach vorne und stellt es hinter eurem Foto ab.

Da sind echt alle fünf Stück geil.

Alle haben das Beste gegeben für dieses schöne Rezept.

Ich bin sehr gespannt, wie die Verkostung heute läuft.

Da stehen nur noch fünf Gebäcke da und ich darf nicht auf den letzten Platz

landen. Ich muss...

weit vorne bleiben, aber das wird heute leider schwer für mich.

Ich weiß nicht, wie dieser Paris-Brest wirklich aussieht, aber ich finde ihn

schön, ich finde ihn lecker und ich hoffe, die Jury findet das auch.

Der Kuchen steht bereit.

Dann holen wir die Jury wieder rein. Betty und Christian, kommt bitte zu uns.

Das sieht gut aus, oder? Also der erste Anblick.

Ich fang an zu strahlen. Das sieht gut aus. Das gefällt mir gut. Wobei man so

kleine Unterschiede sieht. Wollen wir sie genauer angucken?

Fangen wir an.

Die Creme sieht für mich...

gleichmäßig aufgespritzt aus. Hat auch eine schöne Konsistenz. Das kann man

aber daran erkennen, dass man ja die Streifen von der Tülle erkennt.

Und es ist auch gleichmäßig in dem Schon gespritzt.

Was mir allerdings auffällt, ist so ein bisschen die Backfarbe hier vom

Brandteig.

Der ist relativ hell.

Umso heller er ist, umso mehr kann es dann dazu führen, dass die Backkammern,

also diese Luftkammern, die sich bilden müssen, dass die halt nicht vorhanden

sind bzw.

dass das Gebäck eingefallen ist. Und das ist tatsächlich einer der absoluten

Hauptmerkmale, auf die ich jetzt gleich achten werde.

Er ist nicht durchgebacken.

Er ist noch speckig.

Der untere Teil hier ist hart zusammengesackt. Das ist ein Indiz

dafür, dass das ganze Gebäck noch nicht stabil gebacken gewesen ist.

Man merkt an dem Brandteig, dass die Haptik auch nicht richtig stimmt.

Also ein normaler Brandteig hat ja so eine leichte Krustenbildung auch. Das

ist so ganz leichter Crunch. Das ist hier nicht.

Und ich denke, du liegst mit deiner Vermutung richtig, dass er nicht

wirklich richtig durchgebacken ist.

Ja. Aber ich hoffe, dir schmeckt es ansonsten auch. Der Rest war super

lecker.

Kommen wir zum nächsten Exemplar. Jawohl.

Also im Vergleich zum ersten sieht man hier schon deutlich mehr Backfarbe.

Hier unten die Creme auch mit einer schönen Struktur.

Hier sieht man sie außen nicht.

Hier kommt sie dann wieder.

Aber was man sieht, ist, dass der Brandteig ein schönes Volumen hat.

Also beim Anschnitt, man sieht hier unten die Pralinecreme.

Man sieht die Füllung.

Es hat auch ein deutlich...

Im größeren Krustenanteil als beim Schneiden merkt man es ja, dass man

deutlich vorsichtiger mit der Säge rangehen muss, damit man es wirklich gut

geschnitten bekommt.

Also die kann man jetzt nicht effektiv sehen, weil sie sehr, sehr üppig gefüllt

sind mit der Creme. Aber der Teig ist durchgebacken. Das ist für mich

tatsächlich durch die obere und die untere Konsistenz von diesen

Außenhüllen. Ganz klar erkennbar von den Proportionen her, beziehungsweise von

der Aufteilung. Ich habe die Pralinenmasse, ich habe die Creme. Die

Creme ist bei mir sehr weich gewesen. Das ist für mich ein Kriterium. Also bei

der ersten war es halt richtig schön geschmeidig und auch ein bisschen

schnittfester. Und hier ist es wirklich sehr, sehr flüssig. Aber sie läuft nicht

weg. Sie hat ja noch den Stand. Ich habe noch die Struktur. Was mir aufgefallen

ist, ist, dass hier der Haselnussgeschmack deutlich höher ist.

Also es ist ein bisschen gerösteter für den Haselnüssen.

Kommen wir zum nächsten.

Was hier auffällt ist, hier ist die Pralinecreme wieder einen Tick heller.

Und die Backfarbe gefällt mir aber sehr gut. Und er sieht auch so aus, als wenn

er Stand hat von außen.

Ich bin gespannt, wie es jetzt nachher dann im Anschnitt ist und vor allen

Dingen dann auch beim Essen, ob der Teig auch in dem Fall durchgebacken ist.

Von der Präsentation her, ich finde es sehr ansprechend, muss ich sagen.

So muss es definitiv aussehen. Eine schöne große Luftkammer. Also das ist

das Prinzip von dem Abdrehen des Teiges. Das ist so charakteristisch für dieses

Gebäck. Man sieht hier außenrum die wunderschöne dunkelbraune Backfarbe. Die

gibt dem ganzen Gebäck die Stabilität. Für mich vom Teig her alles so, wie ich

es mir gedacht habe.

Ich finde es Bombe.

Alle Konsistenzen sind so, wie man sich das vorgestellt hat oder so, wie ich es

mir gewünscht hätte.

Träumchen. Hat eine gute Konsistenz, lässt sich gut essen und auch der

Praline-Geschmack ist immer da.

Und die Creme ist auch hier ein bisschen weicher als beim ersten Exemplar, aber

auch noch gut essbar.

Also das Erste, was mir bei diesem Exemplar auffällt, ist...

Dass er hier sehr breit ist, hier sehr schmal. Das kann man dann so schön

erkennen, dass hier in der Mitte viel von der Creme zu sehen ist.

Hier nicht ganz so viel.

Also er ist nicht gleichmäßig. Das sieht man auf den ersten Blick. Leider ein

bisschen schade. Backfarbe ist perfekt, muss man sagen.

Dunkelbraun, so muss es sein.

Also man sieht so ein bisschen, wie unregelmäßig erauftressiert worden ist.

Mein Stück ist relativ schmal, das von Christian wird dann ein bisschen

breiter. Was natürlich bei so einem schmalen Stück jetzt auch der Fall ist,

dass ich da relativ wenig Creme drin habe. Also im Vergleich zu dieser Seite

fehlt es hier an Creme.

Die Creme auch hier sehr weich, allerdings sie lässt sich sehr gut

essen. Das muss man ganz klar festhalten. Der Teig ist durchgebacken.

Das ist herrlich gelungen, muss man sagen.

Das gleichmäßige Auftrissieren ist wie gesagt das A und O. Das ist natürlich,

wenn die Stelle wesentlich dünner ist als jetzt zum Beispiel hier drüben, dann

backt das natürlich auch ganz, ganz anders. Und da muss man dann einfach

aufpassen, weil die eine Seite wird dann wirklich sehr rösch, kann auch

verbrennen, ist jetzt hier in dem Fall nicht, sondern sie hat eine sehr gesunde

Bräunung, muss man sagen.

Was hier auffällt, ist auch wieder die Struktur von der Creme. Die sieht schon

ein bisschen fester aus. Das sieht man dann immer an diesen Streifen von der

Tülle.

Exakt in der Mitte kommt hier für mich hin. Und dadurch, dass der Brandtag auch

relativ gleichmäßig hoch ist, passt dieser Schnitt an dieser Stelle halt

einfach auch sehr gut.

Für mich persönlich ist das mit das schönste Exemplar.

Du hast eine wunderschöne Backfarbe, du hast ordentlich Puderschnee.

Ich mag das ganz gerne mit Puderzucker und Puderschnee arbeiten, weil es

einfach dem Gebäck nochmal eine gewisse Ästhetik gibt.

Es ist auf jeden Fall ein Bilderbuchanschnitt. Das muss man ganz

klar festhalten.

Du hast hier oben eine wunderschöne Backfarbe, die äußere Haut. Hier innen

drin der Teig hat auch eine wunderschöne große Luftkammer. So soll es definitiv

sein. Und dann hier natürlich das Highlight, die versteckte Pralinenmasse,

die dann immer wieder eindressiert worden ist.

Wir haben hier die meiste Creme in...

dem Kranz drin.

Also ich habe oben die Kruste, aber er ließ sich sehr gut schneiden. Er ist ja

auch nicht zusammengedrückt. Das spricht für mich auch für die Creme, dass die

auch ein bisschen mehr Stand hat.

Ich würde

sagen,

besser kann man es nicht machen.

Also es ist perfekt in allen Punkten.

Es lässt sich hervorragend essen.

Stimmt einfach.

Tipptopp.

Betty, es war dein Lieblingsgebäck. Hat es dir gemundet?

Es hat mir sehr gut gemundet und ich bin sehr zufrieden, wie diese technische

Prüfung bisher gelaufen ist.

Ihr müsst euch ja jetzt beraten, denn wir warten natürlich gespannt auf die

Platzierung.

Wir hatten ja ein Exemplar, was nicht durchgebacken war. Richtig.

Ich bin richtig niedergeschlagen. Also die Kritik ist berechtigt. Für mich

persönlich war das natürlich der schönste.

Ich denke, kann ich mit aller Bescheidenheit sagen, dass ich doch

vielleicht den ersten Platz kriege.

Und wir hatten hier fast die gleichen Kammern. Ich glaube, hier waren sie

einen Tick kleiner.

Ich hoffe, dass ich dieses Mal über 15 Punkte von meinen Technik-Umgebungen

bekomme. Vielleicht bin ich auf Platz zwei oder drei und bin gespannt, was es

rauskommt. Es ist eng. Es ist wirklich... Es wird knapp, ja.

Liebe Jury, teilt uns eure Platzierung mit.

Bevor wir zur Platzierung kommen, wollen wir euch einfach nochmal sagen, wie

glücklich wir sind, dass ihr mit dieser technischen Prüfung zurechtgekommen

seid. Weil das, was hier steht, sieht wirklich richtig gut aus. Allerdings gab

es ein paar kleine Unterschiede.

So sieht es aus. Ich fange mal mit dem Fünfplatzierten an.

Der befindet sich hier.

Wollen wir doch die Tradition beibehalten.

Ja, Nina, technische Prüfungen, die liegen dir tatsächlich nicht so. Das ist

nicht dein Metier, muss man sagen. Du hast es ja selber auch schon gehört, es

ist nicht ganz durchgebacken. Was ist passiert?

Ich habe die Ofentür einmal aufmachen müssen.

Aufmachen müssen, weil?

Weil ich diese Haselnüsse vergessen hatte aufzustreuen.

Wenn man es einmal aufmacht.

Kriegt das Gebäck den Zug und das ist natürlich tödlich.

Insgesamt hast du 12 Punkte von uns bekommen.

Ja,

dann machen wir mal mit dem Viertplatzierten weiter.

Der Viertplatzierte steht hier.

Von der Backfarbe her ist es eigentlich tatsächlich tipptopp. Allerdings beim

Aufdressieren ist es sehr, sehr ungleichmäßig. Wie kam das?

Ja, ich habe gedacht, bei blitzschnell muss ich mich beeilen. Aber es war dann

doch zu schnell und ich habe zu schnell meinen Kreis gezogen. Und deswegen ist

das entstanden.

Auch wenn da vielleicht blitzschnell steht oder du das unbedingt schnell

fertig haben willst, aber das Aufdressieren von diesem wunderschönen

Kreis, da kann man sich wirklich sehr viel Zeit lassen.

Katharina, du hast 15 Punkte von uns bekommen.

Ja, dann machen wir mal mit den Drittplatzierten weiter. Und schöne

Nachrichten für alle, die da sitzen. Es gibt keinen Drittplatzierten.

Der zweite Platz befindet sich hier.

Rachim, Backfarbe stimmt. Mir gefällt auch bei dir die Praline, dass es ein

bisschen dunkler ist.

Allerdings sind die Kammern jetzt nicht ganz so groß. Es ist halt auch nicht

ganz so gleichmäßig.

Es gibt für diesen zweiten Platz auch immer noch 17 Punkte. Also du siehst, es

ist wirklich hauchdünn.

Und es gibt ja auch noch einen zweiten, zweiten Platz.

Auch mit 17 Punkten dieses Exemplar.

Christa. Bei dir auch die Backfarbe stimmt, das Geschmacksbild stimmt.

Allerdings ist es so ein bisschen auch ungleichmäßig auftressiert.

Schwierigkeiten gehabt da?

Ich glaube, der ist beim Backen ein bisschen einseitig hochgegangen, obwohl

er eigentlich relativ gleichmäßig auftressiert war. Aber auch 17 Punkte

für dich. Das ist schon relativ dicht dran an dem ersten Platz, der hier ist

mit 19,5 Punkten.

Dörte, herzlichen Glückwunsch.

Sehr schön gebacken, ein bisschen ungleichmäßig, aber es ist bei diesem

Gebäck für mich völlig in Ordnung, da es wirklich das Auftrissieren per Hand ist.

Und das exakt im Kreis hinzukriegen, ist eigentlich fast unmöglich.

Herzlichen Glückwunsch.

Dankeschön.

Ich bin mega happy.

Und jetzt nehme ich Angriff auf die rote Schütze.

Es macht wieder Druck für die nächste Aufgabe, weil wenn die nicht sitzt, dann

wackele ich mal wieder und muss gehen.

Wahrscheinlich denkt ihr, man hat uns eine Überraschung versprochen und wir

haben schon die dritte Aufgabe.

Natürlich haben wir was im Ketto und ich muss sagen, ich freue mich sehr darauf.

Seine Torten begleiten das schwedische Königshaus seit Jahrzehnten.

Günter Karfa.

Ich wohne seit 40 Jahren in Schweden. Und wir haben die Hochzeitstochter für

Viktoria gemacht.

Die Tochter war 3,70 Meter hoch. Sie hat ungefähr 600 Kilo gewogen. Das war die

beste Tochter, die ich je gemacht habe.

Brotbrechen mit Promis ist für Günter Alltag.

Er ist Vizepräsident der Weltvereinigung der Konditoren und ein Juror unserer

Profi-Staffeln.

Da habt ihr ein paar Probleme mit den Luftlöchern gehabt. Und hier habt ihr

Lufteinschlüsse. Sieht ein bisschen aus wie Putz.

Ich bin noch immer der Rheinländer, der sehr offenherzig ist und der viel Spaß

verträgt. Aber ich werde wütend, wenn man versucht, mich zu verschaukeln.

Herzlich willkommen, Günther Körfer!

Ah, hello!

Schön, dass du uns beehrst. Wir haben dich ja extra für diese dritte Aufgabe

geholt, weil das eine ganz besondere Aufgabe ist.

Du bist ja für diese dritte Aufgabe gekommen. Da heißt es ja Winter Wedding

Cake. Und du hast einen ganz besonderen Wedding Cake schon mal gemacht. Wir

haben es eben schon gehört für Kronprinzessin Viktoria von Schweden. Du

bist auch der Präsident des Weltverbandes aller Bäcker und

Konditoren. Habe ich das richtig so gesagt?

Ja. Deshalb ist es uns eine besondere Ehre, dass er heute euer Gebäck bewerten

wird. Wir wünschen uns natürlich auch einen Winter Wedding Cake.

Was ist denn da besonders an dieser Torte?

Eure Winter Wedding Cake sollte wunderschön sein, zwei Stockwerke

aufmessen und ein traumhaft schönes Dekor haben.

Dazu müsst ihr Isomalt verwenden und ich will noch mindestens zwei weitere Dekore

auf der Tochter sehen.

Erlaubt sind nur Weiß, Grau, Hellblau und Silbertöne. Wir erwarten natürlich

auch ein edles Geschmacksbild, so wie es sich für eine Hochzeitstorte auch

gehört. Ihr habt ganze fünf Stunden.

Bis wir hier die Hochzeitstorten anschneiden werden.

Und auf mein Kommando geht's wie immer los.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt. Oft hat man ein etwas verklärtes Bild vom Winter.

Weiße Schneedecken und so. Die Realität ist leider meistens matschiger.

Beim Winterweddingcake bleibt der Wintertraum erhalten.

Die Erwartungen sind ja, dass die erstmal eine Tochter liefern, die

wirklich auf eine Hochzeit passt.

Da spielt es für mich keine Rolle, ob das ein Hobbybäcker ist, weil das

Brautpaar hat einen Tag im Leben und da muss es gut geliefert werden.

Jubiläumsstaffel, der Günther ist dabei.

Ich flippe Hose.

Aber jetzt kommen noch mal mehr Augen drauf und der ist ganz genau, ganz,

ganz, ganz genau.

Also wenn man ihn hier sieht, dann zittert. Also ich bin ein Hobbywerker

und ich sehe so einen Profi.

Ein Profi, das ist er, ohne Frage.

Im Freundeskreis hat sich das rumgesprochen, dass ich gern backe.

Und wenn ich dann auf eine Hochzeit eingeladen bin, dann komme ich halt mit

Torte.

Katharinas elegante Torte besticht durch eine geschmackliche Sinfonie aus Vanille

-Biskuit und Champagner-Sahne-Creme. Dazu Birnenkompott und Walnuss-Crunch.

Christas Rührschüssel ist kurz vorm Überschwappen. Aber die Hobbybäckerin

hat noch alles im Griff.

Man muss multitasking sein, dass man das wirklich in der Zeit auch schafft, die

Torte am Ende steht.

Christas Isomaldom thront auf einem Konzept aus Orangencreme, Orangen

-Mandarinenspiegel und Yuzu-Kaviar. Als Basis Kokosbiskuit und Schokoperlen.

Rahim verwendet bei seinen Böden edlen Safran.

Mit meiner Zeit dort, ich möchte gerne selber backen. Aber meine Freundin sagt

die ganze Zeit, nein, du musst dich an dem Tag ausruhen.

Unter dem kunstvollen Mantel aus Esspapier will Rahim die Jury mit einer

Champagnermus verführen. Dazu Blaubeerkonfitüre und Haselnüsse auf

Safranböden.

Auch Dörte setzt auf Safran.

Auf diese Aufgabe freue ich mich besonders, weil es wirklich alles

verbirgt, was ich gerne mache. Viel Deko, schöne Deko, aber auch ein edler

Teig und eine schöne Füllung.

Unter dem Schleier aus Isomalt verbirgt sich Marde Champagnercreme auf

Safranböden und Ananas. Weitere Komponenten Granatapfelkaviar und

Brombeergelee.

Was hat sich Nina vorgenommen?

Ich habe natürlich wieder meinen geliebten Champagner drin.

Pistazien, die ich sehr, sehr liebe. Ich muss heute richtig Gas geben, weil ich

möchte bei euch bleiben. Ich möchte nicht gehen.

Hinter der modernen Optik treffen Pistazienböden und Pistazienkrokant auf

Zitronenjoghurtcreme und Champagner-Mango-Spiegel. Ninas

Geheimwaffe, süßes Minzpesto.

Alle Teige sind auf einem guten Weg. Doch die erste halbe Stunde ist bereits

vergangen.

Rahim verteilt seinen Safran-Teig auf vier Backformen.

Top in Form wandern die Teige allesamt in die Öfen.

Hallo. Hallo.

Herzlich willkommen bei uns. Ich freue mich. Ich bin die Nina.

Darf ich Günther sagen? Ja, natürlich.

Nichts anderes gilt.

Das ist für meinen Sugar-Sheet-Mantel. Unten werde ich einen Schneemantel draus

machen. Also so einen Zuckermantel. Und dann wirkt der ja so leicht

kristallisch. Das habe ich in Japan gesehen, wie der das gemacht hat, bei

der Weltmeisterschaft. Wow, Weltmeisterschaft. Okay, das Level habe

ich leider nicht. Aber ich gebe heute alles. Ich brauche jeden Punkt. Hoffe

ich, hoffe ich. Ich erwarte nichts anderes. Ja, ja, genau.

Gar kein Druck. Super.

Ja, war super.

Und was kann Günther Katharina in Sachen Champagner flöten?

Was machst du jetzt?

Ich mache jetzt gerade meine Champagner-Sahne-Creme. Ich habe jetzt

hier einmal Champagner mit Puderzucker miteinander verrührt.

Kritisches Kosten gibt den Backenden Hinweise auf den Geschmack des

Gastjurors.

Hau was rein, weil es schmeckt nicht nach Champagner.

Es könnte genauso gut eine Weincreme sein. Du willst ja eine Weinschaumcreme

haben. Gib noch etwas dazu.

Champagner hört sich ja sehr luxuriös an, ist aber eigentlich totale Scheiße,

irgendwo in die Tochter reinzubringen, weil es da so verdünnt wird.

dass der Champagner immer seinen Charakter verliert. In diesem Fall

sollte man immer ein gutes Mar de Champagne nehmen. Dann kriegt man

wirklich das, was man erwartet.

Bedeutend besser.

Bei Rahim kommt der Champagner in eine Mousse.

Dörte verwendet von vornherein Mar de Champagne.

Bei Christa fehlt der Schaumwein komplett.

Bei Nina kommt er später in die Tränke.

Boah, ist das lecker. Also wenn ich das jetzt nicht rocke, dann verdiene ich es

hier rauszufliegen.

Die Cremes laufen.

Der nächste Bestandteil, um den man sich kümmern muss, sind die Fruchteinlagen

bzw.

Kompotte.

Weißt du, was der Hammer ist mit Ananas? Ein bisschen Muskat rein.

Nur ein Hauch.

Okay, lasse ich mir. Muskat, ich brauche eine Muskatnuss, bitte.

Unbezahlbar. Tipps vom Profi.

Schön.

Auch die anderen Juroren sind im Einsatz.

Orange?

Es wird der orange Mandarinen-Spiegel.

Und Deko?

Weiß ich nur nicht.

Wie, weißt du noch nicht die Deko? Das habe ich gestern Abend überlegt, heute

noch mit zwei Skizzen gemacht. Das mache ich einfach.

No risk, no fun. Ja, einfach mal was anderes.

Beim Design setzen die Hobbybäckerinnen und Bäcker auf Innovation.

In den Torten gibt es Bewährtes.

Ich mache jetzt hier gerade mit dem Mangopüree und dem Champagner, den ich

dazu gegeben habe, einen Fruchtspiegel.

Schöne Farbe als Kontrast zum Winterthema.

Christa arbeitet an ihrem orangen Mandarinspiegel.

Wo die Zeit hin ist, weiß man nach ein Dreiviertelstunden Backzeit nicht. Die

Böden findet man allerdings in den Öfen und sie müssten so langsam durch sein.

Sieht ganz gut aus. Also hoffe ich, dass es schon durchgebacken ist.

Dann erstmal auskühlen lassen.

Gern gesehen und noch lieber gegessen werden Crunch-Komponenten. Die Backenden

arbeiten an verschiedenen Knuspervarianten.

Dörte stellt Perlen mit Geschmack her.

Richtig gut, diese Molekular.

Es sind viele Kollegen, die das nicht schaffen. Und das war mit diesen

Granatapfen.

Molekular heißt besonders klein.

Das sollte man doch auch mit dem Häcksler hinbekommen. Wie bei Ninas

Minzpesto.

Ich muss heute alles geben. Alles, alles, alles, alles rausholen. Es ist

immer so, wenn ich zu dir komme, in diesen großen Aufgaben. Ich muss alles

geben, ich muss alles geben. Heute geht es um alles. Ich muss alles geben, ich

muss alles geben.

Ja, aber wie häufig standest du denn vorne schon? Jetzt lass uns überlegen.

Noch nie.

Noch nie.

Noch nie.

Mach weiter, das schmeckt schon ziemlich geil.

Danke.

Rahims Blaubeerkonfitüre will nicht fest werden.

Der ist zu weich. Agar-Agar muss wirklich eiskalt werden. Füll diesen

rein und dann in den Froster.

Dann siehst du, ob es stabilisiert oder nicht.

Ein ähnliches Problem hat Katharina mit ihrer Creme.

Katharina, ich sehe hier lauter Fragezeichen.

Ja, meine Creme wird nicht fest. Was mache ich jetzt? Es gibt ja die

Aufschlagcreme. Die hat so eine hohe Standfestigkeit, dass sie schnittfest

ist. Und damit kannst du das dann retten.

Richtig ordentlich steif schlagen. Und dann gibst du peu à peu immer was davon

hinzu und dann fängst du an zu stapeln.

Klare Ansage. Muss nur noch klappen.

Doch auch bei Dörte flutscht es gerade nicht so, wie es soll.

Oh, Günther, ich habe jetzt ein Problem.

Okay, jetzt ist alles zu kalt.

Das Ganze kann man retten in diesem Fall. Ganz einfach.

Mit einem warmen Föhn kurz aufwärmen, dann steigt es wieder.

Siehst du? Ja.

Gut gemacht.

Danke.

Die Creme ist jetzt schon mal fest. Das ist super. Das sieht schon ganz anders

aus.

Das ist noch fester geworden.

Also hat funktioniert.

Zeit, diese Hochzeitsereignisse zu stapeln.

Hoch und spektakulär soll es werden.

Im Zweifelsfalle eine besser als die andere Hochzeitstorte. Und dann auch

noch winterlich, bitteschön.

Der vielgelobte Crunch kommt bei Nina mit karamellisierten Pistazien. Bei

Rahim mit Haselnüssen. Wie bei Katharina.

Dörte greift zu Mandeln.

Ich habe hier jetzt den Jusuf-Frucht-Kabian. Wenn die gegessen

wird, die Torte, dann...

Platzen die Kugeln quasi auf und es kommt so ein Mandarinen

-Zitronengeschmack raus.

Die vorgefertigten Fruchtperlen serviert man auch gerne zu Hausdann. Für das

winterliche Thema geht es im Inneren der Torten ausgesprochen sommerlich fruchtig

zu.

Und dafür, dass die Zeit rast, liegen in der Backlandschaft noch sehr viele

unbenutzte Tortenböden herum.

Ich muss mich jetzt auch wirklich beeilen, dass ich sehr schnell fertig

werde mit der zweiten Torte.

Zwei Stockwerke waren vorgeschrieben. Die geschmackliche und optische

Gestaltung bleibt den Backenden überlassen.

Nur sie wissen, was sie sich zumuten wollen, um Punkte zu ergattern.

So ihr Lieben, der Günther möchte euch gerne was verkünden.

Es sind zweieinhalb Stunden noch. Halbzeit. Zack, zack. Scheiße.

Krimi. Fünf Stunden sind krimireif.

Fünf Stunden Krimi? Das geht an die Nerven.

Die sind in den nächsten zweieinhalb Stunden allerdings unerlässlich für

unsere Backenden. Denn jetzt folgt nach der Fleißarbeit der kreative Teil.

Also fertig werden mit dem Eindecken. Und dann die Deko bitte.

Ich erhitze jetzt gerade das Isomalt mit Wasser auf 170 Grad, dann lasse ich es

auskühlen auf 130 Grad und dann versuche ich die Isomaltkuppel zu gießen.

Scheiße!

Riecht verbrannt.

Das ist Müll, das ist Müll. Nee, ich kann jetzt gerade nicht. Scheiße!

Lass mich in Ruhe!

Man kann aus Isomalt so viel machen.

Sogar Kohle.

Bei Christa soll es eine Kuppel werden.

Mega.

Jetzt muss ich sie nur noch rauskriegen.

Von einer Isomalt-Schale träumt Nina.

Aber das sollte eine Krone werden, oder? Am liebsten ja.

Kannst du es nochmal machen?

Immer die Zeit im Nacken. Ja, aber wenn du noch Zeit hast, dann mach lieber

einen neuen.

Das Isomalt darf nicht brechen.

Also nicht knacken.

Nein.

Nein.

Okay, nochmal.

Der nächste Kuppelversuch.

Flüssiges Isomalt kann von Hand in Form gegossen werden oder man benutzt

vorgefertigte Formen. Beides ist erlaubt. Das Material ist und bleibt

sehr empfindlich. Je anspruchsvoller die Form ist, desto größer ist auf die

Spannung. Und dann bricht es leicht.

Ich habe das Gefühl, da geht Luft raus.

Das ist keine richtige Kuppel mehr.

Einmal nochmal.

So langsam temperiert ist.

Ja, scheiße, jetzt schon wieder so lang.

Ob Krone, Schale oder Kuppel, man braucht schon sehr viel

Fingerspitzengefühl.

Es muss nur noch rausgehen.

Ja, aber dann nimmst du einen Bunsenbrenner und machst das ein

bisschen an der Außenseite warm.

Ah, danke.

Oh, genial.

So ist er, der Günther.

Dörte eilt Nina zu Hilfe.

Du willst auch eine Schale haben? Ja. Na los, gehst alles rauf.

Kleine Schale, großer Trick.

Und jetzt machst du das so.

Genau. So, jetzt Klammer rein.

Noch eine Klammer.

So lassen wir es. Danke.

Nina klammert sich an die Hoffnung, weiterzukommen.

Spektakuläres Design ist erwünscht. In spektakulär knapper Zeit wird es

umgesetzt.

Ja,

das wird die Kristall von meinem Herz. Dann klebe ich auf dem Herz oben drauf

und dann gibt es diesen Effekt auch.

Hält das Isomalt, sobald es ausgehärtet ist?

Das ist halt auch cool.

Oder? Schon.

Siehst doch toll aus.

Das hat hingehauen. Und bei Christa?

Ach, geil.

Jetzt kann ich dekorieren.

Das ist für die untere Etage.

Das Muster mit Werferpepper soll so einen Welleneffekt geben.

Liebe Hobbybäckerinnen und lieber Hobbybäcker, ihr habt noch eine Stunde.

Da wird man nervös wie der Bräutigam vor dem Traualtar.

Dein Muster. Ja, das ist ganz schlimm. Ja, also im Zweifelsfall würde ich es

tatsächlich, dass du es einfach marmorierst. Sehr gut, mache ich so.

Schwenk um.

Und oben mache ich es anders, weil oben ist die weiß und oben mache ich dann

grau. Wunderbar.

Mach das lieber, bevor du es nochmal probierst. Ja. Gut.

Danke.

Hochzeit im Winter. Bei solchen Designs durchaus eine Überlegung wert.

Erlaubte Farben außen an der Torte sind weiß, grau, hellblau und silber.

Neben Isomalt müssen zwingend zwei weitere Dekormaterialien und Techniken

verwendet werden.

Aber welche?

Nina setzt auf eine besonders in Asien beliebte Dekotechnik namens Sugar Sheet.

Und was macht Dörte?

Dieses Reispapier nimmt jetzt die Struktur dieses Backpapiers an und dann

kann ich es nachher schön um die Torte legen.

Rahim ist ein Meister im geduldigen Arbeiten.

Was machst du damit später?

Bleibt das so?

Das bleibt so. Also wenn die Buttercreme jetzt fest wird, dann soll eigentlich

fest drauf bleiben.

Das ist für mich auch eine große Herausforderung, dass ich mit

Würfelwerfer arbeite. Das ist auch, glaube ich, das zweite Mal oder so, dass

ich damit auch was verwende.

Ein Naturtalent.

Alle Hobbybäckerinnen und Bäcker haben die bisherigen Staffeln von Das große

Backen die Profis genau verfolgt. Sie wissen, was Günter Kaffer gefällt. Und

sie arbeiten genau daran.

Mit filigranen Mustern und ästhetischem Empfinden.

Ich muss jetzt hier die Rosi noch fertig machen.

Dann kommt die Isomaltkuppel drauf.

Dann muss ich schauen, was die Zeit noch sagt.

Ihr Lieben, eine wichtige Frage noch. Wer fängt den Brautstrauß und wer fängt

die Torte? Noch 30 Minuten.

30 Minuten, echt jetzt.

Also ich muss echt mein Bestes geben.

Die Zeit ist knapp.

Pfarrer und Juroren lässt man nicht warten.

So sieht ein Sugar Sheet aus.

Das ist cool, oder? Und eigentlich super easy, wenn es denn klappt.

Ich habe gerade schon gesagt, das ist wie so Antennen von einem

Außerirdischen. Das war wahrscheinlich nicht geplant, sondern da hat er sich

gesetzt.

Ich überlege noch, ob ich es wegmache oder nicht.

Aber ich lasse es. Du hast ja noch ein paar Minuten Zeit. Machen wir erst den

Rest. Nein, lass die.

Ob abgespaced oder klassisch schneeflockig.

So verschieden wie die Geschmäcker in puncto Hochzeitsfeier sind, so

unterschiedlich fallen die Torten aus.

Und das bei derart eng gefassten Vorgaben.

Winterliche Farben? Check.

Isomalt? Check.

Dazwischen liegt geballte Individualität.

Jetzt muss die Torte schnell in den Frost tag kommen.

jungen Gesellenabschied, den überspringen wir einfach. Wir feiern

gleich richtig und groß in 10 Minuten.

Ich werde jetzt auch in 10 Minuten fertig, aber halt nicht zu meiner

Zufriedenheit.

Ein Satz, der besser beim Backen fällt als in der Hochzeitsnacht.

Ansonsten herrschen recht zufriedene Minen vor.

Ich bringe jetzt den Schleier an, der sich hier um die Torte bindet, ausgehend

eben von dem Pferchen hier oben.

Dabei gibt es nicht einmal Fehler, die verschleiert werden müssten.

Günthers Besuch hat scheinbar für jede Menge Extramotivation gesorgt und das

Beste aus den Backenden herausgekitzelt.

Also das Pferd sieht ganz gut aus.

Ich kann nochmal ein bisschen rausnehmen. Ich will nochmal ein

bisschen drum tummeln.

Und dann was passiert? Das Herz bricht.

Das Herz ist gebrochen.

Traut euch noch zwei Minuten.

Oh nein.

Mir ist gerade die Kuppel beim Umsetzen auseinandergebrochen. Allerdings lasse

ich das jetzt so. Hauptsache drauf.

Hilft jetzt nichts, ich muss weitermachen.

Mir wichtig ist, dass jetzt das Herz heile bleibt.

Ein schönes Motto für eine Hochzeit.

Aber Scherben bringen ja auch Glück.

Also diese

Blüte habe ich vorbereitet.

Also die muss ja aushärten, sonst würde das alles zusammenfallen. Und jetzt

schminke ich die nur noch ein bisschen, dann wird die hier drauf gesetzt.

Wenn jemand noch etwas zu seiner Torte hinzuzufügen hat, dann möge er jetzt

dekorieren oder für immer schweigen.

10, 9,

8, 7, 6,

5, 4, 3, 2,

1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Ich bin fix und fertig.

Das war jetzt von vorne bis hinten purer Stress.

Ich habe zwischenzeitlich gedacht, als die Creme da nicht fest geworden ist,

dass ich hier gar nichts stehen haben werde. Aber es steht was und ich bin

sehr erleichtert.

Es war ein mega Krimi. Diese fünf Stunden sind verflogen wie nichts.

Hat da noch jemand eine Frage?

Nein.

Ich bin happy.

Und ich hätte noch eine Stunde weiter warten können.

Gerade jetzt so das Dekorieren, das ist ja gerade das Schöne.

Meine Glaskopflüster sprungen, wenn wir draufsetzen.

Sonst drei Teile.

Das war eine Zitterpartie. Mal schauen, was die Jury sagen wird. Aber jetzt kann

man auch nichts ändern.

Augen zu und durch, oder?

Ich frage euch, liebe Jury, wollt ihr diese fünf Torten zu den Euren machen,

sie wertschätzen und aufessen?

So antwortet laut mit Ja.

Ja.

Dann erkläre ich euch zu Torte und Jury und wir beginnen mit der Verkostung und

starten bei Dörte.

Eine Sache möchte ich sagen, bevor wir mit der Verkostung anfangen. Ich bin

imponiert.

In fünf Stunden, was ihr hier produziert habt, zu backen, zum Dekor, die

verschiedenen Cremes, alle Achtung, Hut ab.

Ihr musstet ja mit Isomalt arbeiten und zwei weitere Techniken noch

präsentieren. Wafer Paper ist die erste Technik. Dann haben wir hier die Blume,

dann haben wir hier auch noch...

ausgestochene Schneeflocken. Also alle Kriterien definitiv erfüllt. Was mich so

ganz klein bisschen stört, ist, dass die Torten fast gleich groß sind. Beim

nächsten Mal darauf achten, dass da wirklich die Proportionen ein bisschen

stimmiger sind.

Es ist eigentlich sehr schwer, einen wirklichen Winter-Wedding-Cake zu machen

und dass es nicht eine Weihnachtstorte wird.

Aber das ist dir gut gelungen mit diesem Brautpaar da oben drauf und auch mit dem

Schleier unten.

Also ich bin hellauf begeistert, muss ich sagen.

Das Farbkonzept hast du wunderschön umgesetzt, auch vor allen Dingen bei dem

Reispapier mit den unterschiedlichen Blautönen hast du es super schön

umgesetzt.

Was mir gleich auffällt, ist der Duft vom Safran.

Eventuell könnte ich bemängeln, dass der Mantel hier aus Fondant etwas dick ist.

Hier ist natürlich der Safran jetzt sehr, sehr dominant.

Und es ist auch lecker so. Marc, der Champagner geht leider unter. Aber es

ist wirklich lecker.

Geschmacklich braucht man den Markt der Champagner bei deiner Torte überhaupt

nicht. Weil dieser intensive Safra-Geschmack in der Kombination mit

der saftigen Ananas ist einfach perfekt.

Dann diese aufploppenden Kaviaperlen, die dann da drin sind.

Schon ein großes Kino.

Ich war erst so ein bisschen irritiert. Ananas, Winterwedding.

Aber ich finde, es ist sehr lecker und ich kann es mir sehr gut vorstellen.

Vielen Dank.

Herzlichen Dank.

Ich bin auch immer bewundert, diese Antennen, wie du die hinbekommen hast.

Natürlich war das ein Zufall, aber es ist genial.

Es ist schlicht, aber auch sehr stilrein und modern.

Gefällt mir.

Du wolltest Schablontechnik machen, jetzt ist es eine Marmorierung geworden,

aber du kannst halt einstreichen und dann sieht halt so ein purer Buttercreme

einfach auch sehr edel und elegant aus.

Schlichte Eleganz. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Ich bin hellauf

begeistert.

Der Anschnitt ist wirklich gut gelungen. Man sieht auch diese Einlagen mit der

Birne hier und den Walnüssen.

Du hast gewählt Birne. Die hat eigentlich nicht so viel Charakter, dass

sie wirklich...

direkt zu erkennen ist. Das ist dir aber hier gelungen.

Und dann die Walnüsse, die den Crunch dazugeben. Die restlichen Füllungen, die

haben so einen starken Eigengeschmack. Gut abgeschmeckt.

Du hast es wieder komplett auf den Punkt gebracht. Es ist geschmacklich einfach

eine Symphonie. Die Birne hat so einen schönen Biss. Die Walnüsse sind ja nur

so leicht ankaramellisiert. Wenn man da drauf kaut, dann hat man immer wieder so

ganz kleine Zuckerkristalle. Es schmeckt sensationell.

Drinnen ist die gleiche Eleganz wie von außen. Es ist wirklich stimmig von der

Optik wie auch vom Geschmack.

Vielen Dank.

Du

hast

eingestrichen wie ein Gott hier. Das ist so etwas von...

Perfekt gearbeitet. Ich bin wirklich imponiert daran.

Hier, die Kuppel ist hier irgendwie gerissen.

Ansonsten fantastisch gut ausgearbeitet.

Es ist gut gearbeitet, außer dass die Torte jetzt so einen leichten Schlag

nach hinten auch bekommt, wenn man sie sieht.

Aber es stimmt für mich nicht von den Proportionen und von der Dekoration. Es

fehlt irgendwas, was so diesen Aha-Effekt noch hat.

Das Muster ist absolut der Burner.

Aber ich muss ganz ehrlich gestehen,

Ich freue mich auf den geschmacklichen Part.

Können wir die irgendwie mal eben stützen? Hier saust ihr uns gleich

komplett über den Tisch irgendwie ab.

So, da mag ich jetzt auch wieder dran schneiden.

Ich sehe jetzt gerade den Anschnitt. Die Kokosböden sind schwer auszubacken.

Einige sind nicht richtig fertig geworden.

In der Mitte ist es etwas matschig.

Wie ich etwas befürchtet habe, ist der Kokos sehr, sehr dominant.

Der User ist da und den braucht man wirklich, um die Säure für den Kokos zu

balancieren und auch die Einlage, die da ist.

Die gibt der Tochter wirklich den extra Kick.

Diese Orangencreme, die du da gemacht hast, ist phänomenal. In der Kombination

mit Yuzu genau richtig. Von oben nach unten ist es immer schön ausbalanciert.

Geschmacklich die Kombination mag ich. Bei der Statik beim nächsten Mal

irgendwie vielleicht eine Stütze zur Not lieber mehr reinmachen.

Vielen lieben Dank. Danke schön. Danke.

Ja, auch du hast Isomalt verwendet hier oben. Eine Technik, das Wafer Paper.

Zweite Technik, der Fondant mit diesen Vertiefungen drin. Gefällt mir wirklich

sehr, sehr gut.

Danke schön.

Du hast eine unglaubliche Arbeit da hingelegt mit diesen tausend Blättern

da. Nach der Haubentochter hätte ich die wahrscheinlich in die Wand geschmiert.

Ich hatte die Nerven nicht dazu.

Was mir auch gut gefällt, ist, dass du zwei verschiedene Größen von den Tochten

gemacht hast hier, die wirklich zeigen.

Es ist eine Etagentorte.

Das Moped hat eineinhalb Stunden gedauert und ich weiß nicht, wie viele

Fliegen mir dabei in den Mund geflogen sind, weil ich die ganze Zeit nur mit

offenem Mund daneben stand.

Sprachlos. Ganz großer Respekt. Wirklich phänomenale Torte.

Brutal. Dankeschön.

Der Anschnitt ist sehr schön. Es ist ja auch sehr... gewagt, diese Kombination

mit Blaubeeren und Champagner.

Der Geschmack ist dir wirklich gut gelungen. Der Markt für Champagner ist

da. Das Highlight von dem Mund ist, wenn man auf die Haselnüsse drauf beißt, dass

dieser Crunch da ist. Durch und durch gutes Konzept. Dankeschön.

Also wir halten mal fest.

Safran, Champagner, Heidelbeeren.

Haselnüsse und mit so ungewöhnlichen Zutaten das so zu balancieren.

Großer Respekt.

Dankeschön.

Ich kann mich dann nur anschließen. Es ist ungewöhnlich zu essen. Es schmeckt

mir sehr gut und ich bin dir sehr dankbar, dass du die Stützen eingebaut

hast, weil diese Torte auch einfach richtig gut stabil ist. Vielen Dank.

Isomalt ist bei dir zu erkennen. Oben die Schale, unten dieser Zucker, der

angesetzt wird. Das sind zwei Stockwerke, aber von den Proportionen

stimmt die Torte halt nicht ganz.

Was mir hier gut gefällt, ist erstmal diese neue Technik. Es sieht ein

bisschen aus wie, sagen wir, Asphalt oder Waschbeton, aber es gibt dem Ganzen

etwas Elegantes und trotzdem Bodenständiges. Die Krone oder Schale da

oben, sie gibt der Höhe und der Eleganz etwas extra.

Ich bin hellauf begeistert. Diese neue Technik, ich kannte sie überhaupt nicht.

Es gibt dieser Torte etwas super Besonderes.

Ich freue mich auf den Geschmack.

Das Pesto kommt wirklich in der Torte raus und wenn man die Torte so ansieht,

erwartet man das nicht.

Ich bin gespannt auf den Geschmack.

Ohne Aspesto wäre die Tochter überhaupt nicht so ein Renner gewesen.

Ich mag das. Das ist sowas von frisch.

Mein lieber Alter.

Aspesto ist tatsächlich phänomenal.

Allerdings Pistazie nicht zu schmecken. Mango nicht zu schmecken. Champagner

nicht zu schmecken. Da musst du auf jeden Fall weniger von dieser

sensationellen Pesto-Brei machen beim nächsten Mal.

Minzpesto-Fanclub schließe ich mich an. Aber man könnte tatsächlich denken, das

ist eine Minztorte. Draußen einfach noch so ein bisschen mit den Proportionen und

ein bisschen filigraner arbeiten.

Dankeschön.

Ich weiß nicht, ob ihr das gesehen habt. Betty hat immer angeschnitten. Da könnte

man ja denken, du hast das Sagen hier in der Jury. Aber das sind ja immer noch

die Punkte, die alles entscheiden. Wenn Sie sich auch für die Punkte

interessieren, kein Problem. Nach der Sendung veröffentlichen wir diese in

unseren sozialen Netzwerken. Folgen Sie einfach Ed, das große Backen. Da finden

Sie auch alle anderen Infos.

Ja, und ihr dürft euch jetzt gerne zur Beratung zurückziehen.

Ich bin wirklich imponiert, das Ganze herzustellen in fünf Stunden als Hobby

-Backup. Hut ab!

Das Tolle bei dieser Aufgabe ist ja, du hast zehn Punkte, die du vergeben kannst

pro Torte. Wir beide fünf.

Ich glaube, wir schreiben mal langsam unsere Punkte auf. Ich glaube, die sind

auch neugierig.

Ja, ich freue mich riesig über die positive Bewertung, weiß aber jetzt

nicht, ob ich die ersten beiden Aufgaben damit ausgleichen kann.

Ich glaube, wo wir alle große Fans davon gewesen sind, ist die Minztorte. Sie hat

ja auch ähnlich wie ihr zwei Schirarien.

Unfassbar viele verschiedene Zutaten. Allerdings, es hat tatsächlich nur nach

dieser Minzpesto geschmeckt.

Ich bin ein bisschen niedergeschlagen. Ich habe gehofft, dass es ein bisschen

besser für mich ausfällt. Das wäre so schade, wenn das jetzt das letzte Mal

Backen im Zelt war. Ich wünsche mir so noch bleiben zu dürfen. Wenigstens noch

eine Folge.

Dann würde ich sagen, rechnen wir mal zusammen und dann kommen ja noch die

beiden anderen Aufgaben dazu. Kommen die anderen beiden Aufgaben noch dazu und

dann machen wir mal die Verkündung, oder?

Die Punkte sind zusammengezählt. Wir haben ein Ergebnis. Das verraten wir

euch gleich.

Vorher frage ich dich, welche Torte war denn dein Favorit?

Zuerst mal grossen Respekt für alles, was ich gemacht habe. Auf deine Frage,

es sind so viele verschiedene Varianten hier drin. Für mich sei die alle

Gewinner.

Ich weiß, du musst weiter, deshalb...

Herzlichen Dank, dass du bei uns warst. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.

Hoffe ich auch. Es war sehr schön und du kriegst jetzt noch zum Abschied einen

schönen Applaus von uns. Vielen Dank.

War mir eine Freude.

Vielen Dank.

Tschüss.

Hej då.

Zurück zu euch. Die Jury hat eine Entscheidung getroffen und die könnt ihr

uns jetzt gerne mitteilen. Mit einem äußerst knappen Vorsprung von nur einem

halben Punkt.

haben wir eine neue Bäckerin, beziehungsweise neuen Bäcker der Woche.

Mit 52 Punkten geht die rote Schürze heute an...

Rahim.

Vielen Dank.

Dankeschön. Ich hab geschafft.

Ja, das ist ein toller Moment.

Das kann keiner jetzt von mir wegnehmen.

Steht mir gut, ne?

Sie steht dir exzellent. Herzlichen Glückwunsch.

Wir sind in Woche 6 und ihr habt mittlerweile gemerkt, dass das Backen

ein wahres Auf und Ab sein kann.

Mit einer Prüfung kann man sich ganz weit nach vorne katapultieren.

Oder alles verlieren.

Christa und Nina, kommt ihr bitte beide nach vorne.

Christa, du hattest eigentlich nach den ersten beiden Prüfungen ein ziemlich

gutes Punktepolster. Du bist dann aber ziemlich planlos in die letzte Aufgabe

gegangen und das hat man deiner Torte auch tatsächlich angesehen.

Nina, nach den ersten beiden Aufgaben warst du punktetechnisch das

Schlusslicht. Du musstest also in dieser letzten Aufgabe alles auf eine Karte

setzen, um den Rückstand aufzuholen.

Mit 41 Punkten musst du uns schweren Herzens heute leider verlassen.

Nina. Bevor du deine komplette Knuddel-Energie verlierst, ich würde

dich liebend gerne als Erster herzlich umarmen. Du wirst mir fehlen.

Oh,

es war so toll mit euch.

Es war so schön.

Ich bin sehr traurig, aber ich bin unglaublich weit gekommen. Ich hätte das

nie gedacht, dass es so weit geht. Von daher, grandios.

Wir haben für die nächste Woche auch schon was Tolles vorbereitet. Die Jury

und ich, wir sind schon sehr aufgeregt. Aber ich kann Ihnen sagen, es wird

gebacken. Wir werden die Bienen retten. Und Sie schalten natürlich ein nächsten

Sonntag hier in Sat.1. Tschüss.

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