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Hallo liebe Backfans! Heute gibt es ein fröhliches Wiedersehen mit einer
Kandidatin und einem Kandidaten, für die die Teilnahme beim Großen Backen ein
lebensverändernder Moment war.
Bianca und Hannes. Außerdem lernen sie zwei Dinge komplett neu kennen. Zum
einen das Backzelt und zum anderen den Apfel. Jetzt sind sie gespannt, oder?
Viel Freude bei Das Große Backen!
Das Barockschloss Stülpe feiert sein 270-jähriges Bestehen. Allerdings
erst übernächstes Jahr.
Aber schon jetzt gibt es Grund zum Feiern, denn die größte Backshow der
Welt wird zehn Jahre alt. Die Kandidatinnen und Kandidaten der
Jubiläumsstaffel haben allerbeste Laune mitgebracht.
Oh, scheiße. Es ist schon sehr dunkel.
Die Böden sind gut, aber ich glaube für den Aufbau beim nächsten Mal etwas
festere Böden.
Mit nur 39 Punkten in der Gesamtbewertung muss uns leider heute
verlassen Christian.
Sechs sind noch im Rennen.
Mein Ziel war ja einmal die rote Schürze zu haben und jetzt das zweite Mal die
tragen zu dürfen. Das ist wirklich eine Riesenehre.
Ich glaube, diese Woche wird auch irgendein Special da sein. Bianca und
Hannes.
Ja, die kennen sie.
Auf die Plätzchen, fertig.
Backt. Die zwei sind inzwischen Back-Profis.
Am Anfang immer ein bisschen Gas geben und dann ein bisschen entspannter
reingehen. Ich habe noch keinen richtigen Plan, aber ich mache jetzt mal
Schritt für Schritt.
Vielleicht ist das der richtige Plan.
Sehr feine Linien, genau so wollen wir es sehen.
Schön glatt.
Jetzt sind alle Luftbläser nämlich weg.
Aus der letzten Woche nehme ich mit, mich an die Zeiten halten und einfach so
gut wie möglich nicht zu improvisieren. Kopf über, dicht an dicht, als einen
gleichmäßigen Strang.
Kopf über.
Im Kopf stand Backen. Das ist, glaube ich, minimal gerissen, aber vielleicht
sieht man das dann zum Schluss nicht mehr.
Meine Strategie ist eigentlich immer nur gleich, Gas geben, keine Minute
verschenken und schauen, dass alles glatt läuft.
Ihr habt dann die Stellstuhlbereiter drinnen, ist wieder ein kleiner Antrieb
eingebaut mit Batterie.
Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, ist das ein Krimi hier.
Das ist für mich eine Achterbahn der Gefühle, der Emotionen. Es geht so hoch
und es geht genauso runter für mich die ganze Zeit. So möchte ich das haben.
Entschuldigung.
So, das ist der Rote, der ist noch elastisch und der ist durchgebacken.
Seht ihr, ich habe zweimal eine Stäbchenprobe gemacht. Jetzt geht der
schnell in das Tiefkühlfach.
Pudding kochen, koche Pudding, Pudding, Pudding.
Dazu gibt's Obst. In meinem Rezept heute, das soll eigentlich...
Ganz geil sein.
Die Aufgaben sind nicht einfach.
Jeder will sich hier beweisen.
Also ich würde nicht sagen, dass die anderen einfacher sind. Jeder hat seine
Stärke beim Backen.
Ich auch.
Ich bin immer ängstlich davon, weißt du?
Mal läuft's und mal nicht.
Obwohl, eigentlich doch.
Ich wusste, dass zum Schluss sowas kommt. Ich wusste das.
Wer geht hier auf dem Zahnfleisch?
Hier riecht es ein bisschen nach Kaugummi und Zahnarzt.
Ich freue mich mega auf Woche 5. Bin total stolz, immer noch dabei zu sein.
Toll, ey.
Was für eine Scheiße.
Ich freue mich auf die nächsten Aufgaben.
Darf ich deine nehmen?
Sieht nur ein bisschen wenig aus.
Durch meine letzten Aufgaben bin ich doch mutiger geworden.
Das macht Spaß.
Das ist das, was ich gerne mag.
Sicherlich muss man was Besonderes mit einbauen. Und da denke ich, habe ich
doch noch eine Kleinigkeit vorbereitet.
Macht die heute den Unterschied?
Voll. Der Biskuit, der ist nicht wirklich ein Biskuit. Er ist leider
etwas eingedellt.
Mir schmeckt das Hinterherz am intensivsten. Mega.
Fleißige Backbienchen angeln nach Punkten im Kampf um den Titel
Deutschlands beste Hobbybäckerin oder bester Hobbybäcker 2022.
Wer streicht 10.000 Euro ein und veröffentlicht sein eigenes Backbuch?
Die Hoffnungen aller Beteiligten sind gewaltig. Komm, lass uns backen.
Backen, backen.
Hallo und herzlich willkommen hier im Backzelt und Christa, du bist unsere
amtierende Bäckerin der Woche, aber ich denke mal, du hast keine Ahnung, was du
anstellen musst, um diese rote Schürze zu behalten, denn wir befinden uns ja im
Jubiläumsjahr, das heißt wir feiern und auch heute wartet wieder mindestens eine
Überraschung auf euch.
In drei Wochen vergeben wir dann den Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin
oder Deutschlands beste Hobbybäcker 2022.
Und der Gewinner oder die Gewinnerin darf dann ganz stolz den goldenen
Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch mit nach Hause nehmen.
Aber legen wir los mit der ersten Aufgabe. Und ich will euch nicht
veräppeln. Also ich kann für mich sprechen, aber nicht für die Jury. Denn
das Motto lautet alles.
Apfel.
Ein Apfel am Tag hält den Doktor auf Distanz. Und ein gelungenes Apfelgebäck
hält die Jury bei Laune. Der Apfel ist nicht umsonst das beliebteste Obst des
Landes. Und es gibt so viele schöne Variationen vom Apfelkuchen.
Gedeckt oder als Crumble, geschichtet oder versunken, als Rose, Tatata oder
als Strudel.
Backt uns ein Apfelgebäck eurer Wahl.
Aber bitte mit einer Apfelsorte, die hierzulande angebaut wird.
Das finde ich sehr nachhaltig. Ihr habt für diese Aufgabe 120 Minuten Zeit.
Also zwei Stunden.
Und auf mein Kommando geht's auch schon los.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Backt.
Alleine in Deutschland gibt es etwa 2000 Apfelsorten.
Die Vorgabe heimischer Apfel ist also nicht wirklich eine Einschränkung. Und
auch sonst darf man drauf losbacken.
In der Aufgabe ist mir nur wichtig, dass der Geschmack stimmt, dass du diesen
Apfel schön rausarbeitest und ansonsten heißt es feuerfrei für unsere
Kandidaten. Die freuen sich.
Wir haben noch sechs Kandidaten, die können alle sensationell backen.
Und dann geht es logischerweise auch um die Optik. Und zwar um Backfarben, um
Konsistenzen, um Schichtungen, um Aufbauten. Aber die Optik spielt auch
bei so einem Gebäck eine Rolle.
Ordentliche Apfelschnitze bekommen Sie alle hin.
Ich habe mich für den Brayburn entschieden.
Der ist ein bisschen süß, ein bisschen säuerlich.
Und ich finde ihn total lecker als Bratapfel.
Ich habe mir ein bisschen was Außergewöhnlicheres einfallen lassen.
Ich werde den Apfel im Apfel verstecken.
Im temperierten Schokomantel der Törtchen schlummern Biskuit und
Apfelgelee. Braeburn steckt auch in der Bratapfelsahne mit Marzipan und Rosinen.
Das ist mal ein Schälmesserchen.
In meinem Rezept heute verwende ich andere Techniken auch von Apfelkuchen,
was man, glaube ich, auch nicht oft sieht.
Das soll eigentlich ganz geil sein.
Bei Rahim wandert der saure Granny Smith mit Walnüssen und Gewürzen in die
Füllung. Dünne Apfelschichten als Decke und ein Karamell sorgen fürs elegante
Finish.
Man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen oder man setzt auf
Traditionelles.
Bei mir gibt es einen klassischen gedeckten Apfelkuchen mit Mürbeteig und
die Apfelsorte, die ich verwende, ist Boskop.
Das klingt schon so schön bodenständig.
Zwischen Mürbteig, Boden und Deckel bettet Dörte Zwetschgenmarmelade und
eine Füllung aus Vanillepudding und säuerlichen Boskop-Äpfeln. Das Topping
Karamellsoße und Walnüsse.
Mein Mürbteig sieht schon ganz gut aus. Ich knete ihn noch mal ein bisschen
durch und dann wickele ich ihn in Frischhaltefolie und dann verschwindet
er im Kühlschrank.
Dort wird das Fett im Teig wieder fest.
Was hat Christa auf Lager?
Und zwar habe ich bei alles abhängig für den Kuchen entschieden, wo bei unserer
Familie viel immer dabei ist. Das Rezept kommt von unserer Oma. Ich habe es ein
bisschen abgeändert, dass mehr Quatsch dabei ist.
Und ja, es ist ein super leckerer Kuchen, säuerlich von den Äpfeln her und
der geht immer.
Bei Christa gart unter einer knusprigen Mandelhaube der pure süß-saure Braeburn
-Apfel. Die Basis für den rustikalen Klassiker bildet ein krosser Mürbteig.
Deutscher Apfel heißt nicht deutsches Rezept.
In Polen heißt der Apfelkuchen Charlotka, heißt eigentlich Charlotte.
Und der Apfelkuchen von meiner Oma war einfach immer der beste. Deswegen habe
ich gedacht, komm, dann mache ich den mal nach, weil wenn es Apfelkuchen ist,
dann gibt es für mich nur den.
Nach Omas Rezept belegt Katharina ihren saftigen Rührteig mit einer gekochten
Masse aus feinsäuerlichen Boskop-Äpfeln, gefolgt von einer gebackenen Decke aus
Baiser.
Fruchtzucker alleine reicht nicht.
Mein Apfel kocht jetzt hier mit Zimt und Zucker.
Das lasse ich hier jetzt einmal so ein bisschen einköcheln, bis es so ein
bisschen weich wird.
Und währenddessen kümmere ich mich jetzt um meinen Rührteig.
Und was rührt sich da drüben?
Bei Nina?
Ich mache einen Mürbeteig heute und ich habe mich für den Elster entschieden.
Auch ein Klassiker, der hier zum Star wird.
Mit Zimt und Walnüssen verarbeitet Nina den Elsterapfel in ihrem rustikalen
Kuchen auf Mürbeteigbasis. Der Kick? Die Mandelstreuseldecke mit Haferflocken.
Große Apfelstücke sind praktisch. Bei dünnen Scheiben muss man viel
detaillierter arbeiten.
Das kommt jetzt im Backofen, wird karamellisiert und dann später kommt
nochmal in meine Backform mit der Kuchenmischung, was ich noch nachher
vorbereite.
Rahim hat noch viel vor.
Das ist ein Biskuitteig, der wird nachher ausgestochen in rund, damit die
in meine...
Schokoäpfelchen passen als Boden im Prinzip.
Dafür, dass gerade mal eine Viertelstunde vergangen ist, sind die
Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker allesamt schon erstaunlich weit.
Na dann mal rein in die gute Ofenstube.
So, jetzt kann ich erstmal im Backofen gucken.
Neben Böden und Äpfeln versprechen auch andere Komponenten eine hohe Punktzahl.
Ich mache jetzt gerade meine Mandelhaube für den Apfelkuchen obendrauf, der dann
eben im Ofen caramelisiert und den Crunch gibt.
Zur Frische des Apfels passen prima wohlig-warme Geschmacksnoten. Ein
Klassiker unter ihnen ist Vanille.
Jetzt lasse ich die so ein bisschen schmobeln, sodass sie so schön glasig
werden und leicht zerfallen. Und dann habe ich die...
Füllung passt fertig.
Man kann die Frucht auch direkt mit dem Crunch verbinden.
Das wird nicht gekocht, das lassen wir richtig schön so, weil das kommt lange
genug in den Backofen. Und zwar so 40 bis 45 Minuten im Backofen und dadurch
sind die richtig schön durch.
Das bleibt jetzt hier kurz stehen und zieht.
Nach den feinen Apfelscheiben macht Rahim noch feinere Raspel.
Katharina kommt mit ihrem Rührteig voran.
Stefanie wirkt unentschlossen.
Schmeckt's denn?
Mhm, kann man machen.
Rahim schlägt Eier mit Zucker und Vanillepaste auf.
Christas Teig hat sich genug ausgeruht.
Ich rolle jetzt gerade meinen Mürbteig aus, dann werde ich die Form
draufsetzen, den ausstechen und den überschüssigen Randbeetel dann quasi in
der Form hochziehen.
Was Christa geplant hat, setzt Dörte bereits in die Tat um.
Nina setzt auf Hafer.
Bei den Haferflocken ist das Tolle, die werden so richtig crunchy.
Und das ist genau das, was ich bei den Streuseln oben haben möchte. Ich möchte
halt noch eine Textur da drin haben, die ein bisschen fester ist.
Noch 90 Minuten.
Bisher kommen alle Backenden gut voran.
Jetzt lasse ich ganz kurz abkühlen, nicht zu viel. Und dann verteile ich
jetzt gleich in der Backform.
Aus flach und eckig wird hoch und rund.
Dörte trägt ihr Zweitobst auf.
Das ist meine Zwetschgenmarmelade mit Rum. Und die bildet so
meine Basis. Und da kommt jetzt die Apfelmasse drauf.
Und dann hat das noch so ein bisschen Herbstgeschmack.
Ein Kuchen für gemütliche Stunden.
Christas Backform ist ungewöhnlich.
Ich habe jetzt die Äpfel auf den Mürbeteig gefüllt, dann kommt die
Mandelhaube drauf und dann geht er schon oben.
Endlich kommt zusammen, was zusammen gehört.
Die Äpfel und die Böden nämlich.
Ja, das könnte ein Apfelkuchen werden.
Was meint der Meister?
Ich habe eine ganze Menge gesehen in meinem Leben, aber das ist mir gänzlich
neu. Das ist schon großes Tennis, mein Freund. Mach du mal in Ruhe, weil ich
dich da gar nicht in der Konzentrationsphase störe.
Dein Kompliment gibt immer mehr Motivation, aber gleichzeitig gibt es
mehr Angst.
Ob Feinarbeit oder Herbsthommage.
Je weiter eine Aufgabe gefasst ist, umso mehr Persönlichkeit können die
Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker in ihre Gebäcke packen. Man könnte sie an ihren
Kuchen erkennen.
Inzwischen.
Mein Crumble mache ich jetzt hier wie so Streusel oben drauf. Einfach wild
verteilen. Und das zerläuft sich hinterher total schön und gibt so eine
kleine Decke.
Was schön knusprig wird.
Knirscht es bei Rahim auch?
Jetzt kommt erstmal ein Teil von dem Teig rein. Dann kommt nochmal Apfel.
Und dann kommt nochmal eine Schicht. Nochmal vermischen. Dann kommt er in den
Backofen rein.
Man merkt, wer häufiger zum Apfel greift.
Diesen Kuchen backe ich eigentlich sehr oft für meine Familie.
Das ist so ein Wochenendkuchen, gerade in der Apfelzeit.
Den essen eigentlich alle sehr gern.
Liebe Kandidaten, der Deutsche isst im Jahr so circa 125 Äpfel. Die Jury
erarbeitet sich ja heute einen klaren Vorteil. Ich hoffe, ihr macht schnell,
denn ihr habt jetzt Halbzeit, nur noch eine Stunde.
Oh nein.
Eine Stunde vergeht ganz schön schnell.
Na klar, bei der besten Backshow der Welt.
Jetzt geht's ab in den Ofen.
Die Jury kann da nur staunen.
Tada!
So, hab ich jetzt frei, ne?
So möchte ich das haben, Entschuldigung.
So.
Mal werden Äpfel zu Mousse.
Und mal wird Rusiges zu Äpfeln.
Ich habe jetzt über eine Stunde nur Zeit und habe gedacht, die Zeit muss ich
irgendwie nutzen. Darum werde ich das von da eben nur die Äpfel formen und
anmalen, besprühen, dass sie dann aussehen vielleicht wie echte.
So als kleines Gimmick. Was soll man auch sonst machen?
Katharina.
Der Kuchen ist im Ofen. Ich habe jetzt ein schlechtes Gewissen, weil der Kuchen
ist jetzt noch 25 Minuten im Ofen. Und jetzt überlege ich, also mein Kuchen hat
eine Baiserhaube.
Jetzt passt für mich aber zu Apfel auch ein Vanillepudding. Ob das passt mit der
Baiserhaube, dass ich jetzt noch zwischendurch ein Vanillepudding mache,
oder passt das gar nicht zusammen?
Also das Besondere ist ja bei Apfelkuchen häufig, finde ich, auch
dieses Basismäßige, dass ich wirklich nur einen Teig habe, einen Apfel und
vielleicht noch eine Haube. Und ich würde da nicht so viel drin spielen,
weil es einfach eine coole Kombination ist. Das ist ja so das Highlight beim
Apfelkuchen. Und ich sehe schon, du hast ja verschiedene Töne besorgt. Und wenn
du die Baiserhaube noch machst, dann ist das für mich völlig ausreichend. Okay,
ich habe kein schlechtes Gewissen mehr.
Dankeschön.
Noch 45 Minuten.
Das ist der Apfelsaft mit der Agartine für meine Apfelgelee-Buchteinlage.
Die in kleinen Schokoäpfeln landen soll.
Jetzt mache ich die Karamellsoße. Dazu karamellisiere ich jetzt Zucker.
Dann kommt Butter dazu und Sahne. Und dann noch ein bisschen kühlen. Und dann
kann ich das nachher so für meinen Guss rundherum um meinen Kuchen.
Äpfel brauchen schöne Hüllen.
Und da die Schalen entfernt wurden, muss man für die Kuchen erfinderisch werden.
Ich versuche jetzt gerade meine Schokolade zu temperieren. Und jetzt
impfe ich meine Schokolade. Muss man peu à peu ein bisschen weiße Schokolade
zugeben, damit sie die richtige Temperatur kriegt.
Damit die nachher im optimalen Fall auch glänzt.
Ordentliches Programm, Stefanie.
Christa hat sich bei der Deko viel vorgenommen.
Christa, brauchst du Hilfe?
Ich wollte dir mal meine Hilfe anbieten. Einmal wollte ich dir meine Hilfe
anbieten. Kann ich das machen?
Boah, sieht das geil aus.
Mega.
Mega.
Die ist echt der Burner.
Und Hilfe braucht sie auch nicht.
Gerade backen alle sehr selbstständig.
Mein Kuchen ist jetzt noch so circa fünf bis zehn Minuten im Ofen.
Deswegen rühre ich jetzt hier schon mal mein Baiser an und dann kommt das auf
meine Apfelschicht und dann kommt das Ganze noch mal vor zehn Minuten in den
Ofen.
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich werde Newton nie verstehen. Wie kann
man bei einem Apfel an Schwerkraft denken und nicht an Kuchen, oder? Ihr
habt übrigens noch 30 Minuten.
Was? Nur noch 30?
Oh nein.
Nein, Stefanie löffelt keinen Joghurt.
Sondern?
Ich gieße jetzt meine Apfelform mit der temperierten Schokolade aus. Und dann
kommen die gleich in den Kühlschrank.
So macht man Deko-Äpfel.
Hat Dörte auch ein Design-Highlight parat?
Katharina hält sich wie besprochen zurück.
Der Kuchen gefällt mir, hat eine schöne Backfarbe, zumindest von oben, was ich
so sehe.
Und jetzt verteile ich mein Baiser oben drauf und hoffe, dass es schön wird.
Es sollte auf den Punkt aushärten.
Die Äpfel sind richtig geil geworden.
Wie echte Äpfel, nur noch süßer.
Bei den großen Kuchen fällt die Entscheidung, ob sie was werden, im
Backofen.
Stefanie befüllt ihre Schokoäpfel mit Bratapfelsahne.
Sehr schön.
Sehr gut.
Die Böden kommen beim Befüllen von Stefanies Äpfelchen ganz nach oben.
Später werden sie dann umgedreht.
Vera Hipskuchen.
Klasse.
Ich bin sehr zufrieden. Guck mal, was für eine geile Farbe drauf ist.
Wow.
Sehr schön.
Haben alle Grund zur Freude?
Guck.
Guck. Toll.
Noch keine Ausreißer nach unten.
Grün und Rot werden jetzt die Farben vom Äpfelchen. Soll ja auch ein bisschen
aussehen wie ein Apfel.
Sieht ziemlich gesund aus.
Ah, jetzt fängt er da schon an zu platzen.
Wenn alle so liefern, wiegt jeder Fehler schwer.
Einen Moment lassen, bis es noch abkühlt.
Man bekommt ja Bescheid, wenn die Zeit knapp wird.
Back so alt wie die Menschheit, Adam, Eva und der Apfelkuchen. Ihr habt noch
10 Minuten.
Okay. Mann!
Mach das nicht mit mir!
Mach das nicht mit mir!
Oh.
Was? Eben wart ihr noch so entspannt?
Ich hol den jetzt raus.
Beim Baiser können Sekunden den Unterschied machen.
Christas Kuchen hält.
Aber Dörtes?
Scheiße, scheiße.
Mist.
Und das beim Komfortkuchen von daheim.
So, Stunde der Wahrheit.
Jetzt kommt der Kuchen auf die Tortenplatte.
Hoffentlich an einem Stück.
Genau. Angeschnitten wird ja später.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, aber in zwei Minuten.
Okay, zwei Minuten.
Oh, Emy.
So einen Zeitdruck hat man zu Hause nicht.
Ich habe ihn zu früh rausgenommen, vom Ring gelöst und daher ist das jetzt so
ein bisschen auseinandergebrochen.
Jetzt versuche ich, ihn hier ein bisschen zu kleben.
Kleiner Augenblick.
Ich will euch nicht veräppeln, aber ich werde jetzt runterzählen. Gleich ist
Schluss. 10, 9, 8,
7, 6,
5, 4,
3, 2,
1 und stopp. Hände weg vom Gebäck.
Ich würde sagen, das Bild spricht für sich.
Jetzt muss es nur noch schmecken.
Schön gemacht.
Klasse.
Super ärgerlich, wenn man den Kuchen rausnimmt und den Ring löst und der
fällt auseinander. Aber ich denke, ich habe ihn mit der Karamellsoße doch ein
bisschen gerettet.
Warum in die Ferne schweifen, wenn der Apfel liegt so nah?
Ich glaube, die Jury freut sich schon auf die Kuchen. Und wenn Sie jetzt zu
Hause vorm Fernseher sitzen und auch sehr interessiert sind an diesen
Rezepten, kein Problem. Nach der Sendung können Sie sie sich gerne anschauen,
gerne auch runterladen. Alles nachbacken auf dasgroßebacken.de.
Und wir beginnen jetzt hier mit der Verkostung. Und ich hoffe, ihr müsst
nicht in den sauren Apfel beißen. Aber es sieht sehr lecker aus. Bei Christa.
Christa, mit welchem Apfelkuchen möchtest du uns begeistern?
Ich habe euch unser Familienrezept mitgebracht. Das ist ein bisschen
abgeändert. Im Inneren sind Brevenäpfel, unten ist ein Mörbeteig und obendrauf
eine knusprige Mandelhaube.
Eine Deko war nicht gefordert, aber man kann die Backzeit ja nutzen. Das hast du
getan. Du hast, glaube ich, aus Fondant modelliert und zwar den Apfel.
Täuschend echt modelliert.
Also wenn ich mir hier oben die Mandeln angucke, goldgelb, leicht gebräunt. Und
dann kommt dieser Rand, der wirklich...
toll gebacken ist. Es ist wirklich eine Augenweide, deinen Kuchen anzuschauen
und so leicht duftet es auch schon hoch.
Es sieht sensationell aus. Ich kann auch nicht warten. Ich muss ihn jetzt
anschneiden.
Top Geräusch.
Beim Anschnitt sieht man jetzt auch die einzelnen Schichten und man sieht auch,
dass hier unten der Boden durchgebacken ist.
Auf geht's.
Man
kann
ihn nicht besser machen.
Das, was hier rausläuft, es ist so schön schlotzig und dann oben drauf, du hast
den Crunch.
Saftig, der Apfel hat noch Biss, der Mürbeteig ist durchgebacken. Es ist ein
absolutes Gedicht. Vielen Dank, dass ich das essen darf.
Danke.
Er hat viel versprochen von außen, er ist noch himmlischer von drinnen. Danke.
Danke.
Rachim, was für ein Apfelgebäck hast du für uns gebacken?
Mit diesem Kuchen war mir eine große Herausforderung, dass ich aus einem
klassischen Rezept eine neue Backtechnik zeigen kann.
Geschmacklich ist Zimt und leichte Muskatnuss und Limetten.
Für welche Apfelsorte hast du dich entschieden?
Ich habe mich für Granny Smith entschieden.
Das ist jetzt kein heimischer Apfel, aber wird ja mittlerweile auch hier
angebaut, von daher ist es in Ordnung.
Optisch bin ich ein totaler Google-Hoop-Fan, auch weil es wirklich
für mich so ein Basic-Kuchen ist, ohne irgendwelchen Schnickschnack.
Und du hast es geschafft, jetzt noch einen Twist reinzubringen, in dem du
wirklich viel Zeit investiert hast, um die Besonderheit dieser Form
rauszuarbeiten mit diesen markanten Kanten. Das ist eine wunderschöne
Backfarbe, so wie man das sich wünscht.
Im Endeffekt hast du eigentlich tatsächlich Apfelkuchen, Marmorkuchen
und gleichzeitig eine Tatata in einem Kuchen vereint. Ich habe es noch nie
gesehen in der Form. Großes, großes Kino vom Apfelkuchen.
Dankeschön.
Das Allerwichtigste ist, er ist durchgebacken.
Dann sieht man hier die einzelnen Bestandteile.
Er duftet köstlich. Auf los geht's los. Let's go.
Es ist ein vom Mundgefühl her ungewöhnlicher Kuchen.
Wunderschön, ganz, ganz leicht von den Gewürzen her. Zimt, ganz dezent,
eingearbeitet. Auch dein Kuchen, es macht einfach wahnsinnig viel Spaßchen
zu essen, muss ich sagen.
Dankeschön.
Geschmacklich hast du für mich Apfelkuchen 100% auf den Punkt
getroffen. Dankeschön. Vielen, vielen Dank.
Dankeschön.
Also ich habe einen Mürbeteig gewählt und habe mir den Apfel Elster
ausgesucht. Und obendrauf habe ich einen schönen Haferflocken, Mehl, Butter,
Crumble drüber gelegt und Mandeln.
Auch bei dir kommt der Kuchen ohne viel Dekoration aus, so wie ein Apfelkuchen
sein soll. Und dann kommt natürlich das, was bei so einem Kuchen nicht passieren
sollte. Wenn so ein Kuchen bricht und hier einen Riss hat und da auch
noch weiter geht.
Schade. Weil wirklich so ein Apfelkuchen, wenn er schon so schlicht
ist, einfach mit der puren Schönheit punkten muss.
War es nachher Ungeduld?
Ich habe den zu warm aus der Form genommen und wollte ihn auf die
Tortenplatte legen und habe es falsch gemacht.
Auch bei dir kann man schön im Anschnitt sehen, wie dünn oben der Belag ist.
Der Teig unten ist halt durchgebacken. Er ist hier so ein bisschen dunkler,
aber bei Äpfeln ist es jetzt auch nicht so, dass es wirklich knochentrocken sein
muss. Der Anschnitt gefällt mir aber sehr gut.
Mach du mal erst, ich muss noch überlegen.
Oh Gott.
Ich habe überlegt.
Geil. Oh Mann, ernst jetzt.
Oh, ich sterbe hier tausend Tode. Er ist super lecker. Einfach geil. Du isst es
von oben. Haferflocken, tatsächlich auch geschmacklich da. Die Äpfel natürlich
wunderschön gewürzt. Der Crunch ist dabei.
Es ist ein Traum. Es ist drin wirklich einfach saulecker.
Und ich glaube, du ärgerst dich jetzt richtig über diesen Riss. Ja.
Vielen Dank. Dankeschön. Danke.
Aber er war geil.
Das wird mir das Blick brechen.
Ich habe einen sehr regionalen Apfelkuchen gebacken.
Und zwar habe ich die Sorte Bosskopf verwendet. Dazu kommt ein Mürbeteig und
darauf habe ich eine Zwetschgenmarmelade gestrichen, die ich aus den Zwetschgen
unseres Gartens gezaubert habe.
Und die Walnüsse sind auch aus unserem Garten.
Sozusagen fast rundherum ein regionaler Kuchen.
Optisch hast du dir auch was Besonderes einfallen lassen. Das ist ja schon auf
jeden Fall dekoriert. Dann sieht man den Glanz von der Karamellsoße und wenn
da...
Blick dann so schweift, dann sieht man auch bei dir hier so einen kleinen Riss.
Hier sind dann auch noch ein paar kleine Risse.
Auch zu ungeduldig gewesen?
Ja, ich habe den Ring auch zu früh abgenommen.
Sahne? Gerne.
Möchtest du was zum Anschnitt sagen?
Ich kann nicht so viel zum Anschnitt sagen. Du siehst es ja selbst.
Ja, der ist noch warm.
So was isst man normalerweise einen Tag später.
Das muss man der Fairness halber natürlich sagen. Der Duft macht den
Anschnitt wett.
Okay.
Danke.
Ich hätte mir von unten ein bisschen mehr Backfarbe gewünscht. Er ist noch
sehr, sehr blass.
Ansonsten muss ich sagen, mit der Sahne zusammen, diese Nüsse, der Karamell
dabei.
Auch dein Kuchen ist auch ziemlich gut, ziemlich lecker.
Ich hätte am Rand die Kante ein bisschen dünner gemacht.
Vielen Dank.
Danke euch.
Und zwar habe ich Apfel im Apfel mitgebracht.
Außen ist eine Schokohülle aus weißer Schokolade, abgepudert mit Rot und Grün.
Und drin befindet sich eine Bratapfelsahne mit einem Apfelgelee und
als Abschluss ein Biskuit-Mandelboden, den ich noch getrennt habe mit ein
bisschen Amaretto und Apfelsaft.
Welchen Apfel hast du eigentlich verwendet? Ich habe den Brailleburn
verwendet, der ist so ein bisschen süß, säuerlich.
Den mag ich sehr gerne.
Du bist die Einzige, die tatsächlich in Richtung Patisserie gegangen ist, kleine
Törtchen im Endeffekt gemacht hat. Ich muss sagen, ich bin von der Präsentation
her sehr angetan. Ja, ich schneide mal an. Dafür haben wir ein heißes Messer,
weil du ja die Schokolade von außen hast.
Genau, lasst es euch schmecken.
Wunderschöner Aufbau. Was für mich zum Beispiel wichtig ist beim Ausgießen von
solchen Formen, wie dünn ist der Schokoladenmantel? Dann sieht man hier
die Schichten, unten die Biskuitroulade, die du gebacken hast. Dann hast du hier
wunderschön das Gelee.
Ich bin gespannt. Herrlicher Anschnitt.
Ich glaube, es war gut.
Ja? Ein Knickser.
Also ich bin wirklich schwer angetan. Es ist eine ganz eigene Textur, aber wo ich
dran arbeiten würde, der Apfel geht ein bisschen unter. Also da würde ich
vielleicht tatsächlich einfach nur eine marinierte Scheibe nochmal unten
reinlegen. Dann hast du diesen Apfel noch einmal pur und präsent und rundest
das für mich dann einfach nochmal ein bisschen ab.
Von der Haptik gefällt es mir super, auch von der Präsentation.
Beim nächsten Mal noch ein bisschen mehr Apfel.
Okay, danke.
Vielen Dank.
Danke.
Ich habe euch die Scharlotka von meiner polnischen Oma gebacken.
Ich habe unten einen Rührteig, drauf habe ich einen Boskopapfel mit Zimt und
Zucker eingekocht und obendrauf ist dann eine Baiserhaube.
Purer Apfelkuchen mit wenig Bestandteilen.
Was mir sehr gut gefällt, ist erstmal obendrauf diese Backfarbe vom Baiser.
Hier ist so vielleicht eine ganz kleine Ecke, aber das ist für mich...
Vollkommen in Ordnung.
Es sieht wirklich wunderschön aus.
Bei dir der Anschnitt. Jetzt kann man auch die Früchte sehen. Man sieht, wie
schön der Boden gebacken ist. Ich freue mich jetzt aufs Verkosten.
Wichtig ist für mich in dieser Aufgabe das süße-säure-Spiel.
Es hätte mehr Apfel sein dürfen.
Du siehst es hier dran. Es ist nur eine ganz, ganz, ganz dünne Schicht Apfel.
Also beim nächsten Mal kannst du fast das Doppelte an Apfelmasse mit
reinmachen, damit der Apfel auch präsent ist.
Danke.
Es fehlt mir auch ein bisschen Apfel. Es ist momentan mehr ein Baiser-Kuchen mit
Apfel, als dass es ein Apfelkuchen ist.
Vielen Dank. Vielen lieben Dank. Danke.
So eine Verkostung führt ja meist zu sehr zufriedenen Juryminen. Wohin so
eine Teilnahme hier in unserer Show noch führen kann, das erfahrt ihr jetzt in
Aufgabe Nummer 2.
Was steckt hinter der technischen Prüfung? Oder besser gefragt, wer steckt
dahinter? Auf die Backenden kommt eine ganz besondere Überraschung zu.
Zur technischen Prüfung haben wir uns zwei Jubiläumsgäste eingeladen, die
jeder Fan von Großen Backen garantiert kennt.
Sie war Finalistin in der fünften Staffel und er war der Gewinner der
neunten Staffel.
Oh, Backen!
Ich bin extrem stolz darauf, dass ich die erste Österreicherin beim Großen
Backen bin.
Jetzt brauche ich doch mehr Wodka.
Ein Schnäppchen geht immer.
Prost! Die Creme ist braun.
Mit dieser Roulade stelle ich dich auf der Stelle ein.
Der Bäcker der Woche ist... Bianca.
Johannes.
Deutschlands bester Hobbybäcker 2017 ist...
Bei Bianca hat es hauchdünn nicht gereicht.
Mit dem knappsten Ergebnis in der Geschichte von Das große Backen geht der
Titel an... Hannes!
Herzlich willkommen, Bianca und Hannes!
Hallo ihr zwei, ist es toll euch wieder im
Zelt zu sehen?
Bianca, du hast ja dein Leben komplett umgekrempelt. Was war denn der Auslöser
dafür, dass du gesagt hast, ich schmeiß alles hin, ich fang neu an?
Also der Grundauslöser war mal ganz bestimmt diese Sendung. Und durch diese
wunderschöne Erfahrung, die ich hier machen durfte, habe ich dann wirklich
den Konditor nachgemacht, habe den Meister nachgemacht und bin jetzt
wirklich Konditormeisterin und habe meine eigene kleine Backstube.
Was Schöneres hätte mir nicht passieren können, als hier mitzumachen und jetzt
meinen Traum zu leben.
Und du, Hannes, das weiß ich auch aus sicherer Quelle. Du hast auch
umgeschult. Ja, nachdem das große Backen vorbei war, habe ich mein Studium
beendet und durfte ja dann die Ehre haben, bei Christian in Zürich ein
Praktikum zu machen und habe dann fest gewusst, dass ich jetzt auch meine
Ausbildung als Konditor mache.
Wie Christian als Chef ist, das klären wir später in einer ruhigen Minute unter
vier Augen.
Ihr zwei habt ja für unsere Kandidaten ein Rezept entwickelt.
Ihr dürft jetzt die Zutaten und das Rezept schon umdrehen.
Schokotrüffel?
Gelatine?
Ich esse gerne Öl.
Kürbis kann Öl anziehen. Ich kenne die zwar, habe die aber noch nie in einem
Kuchen verarbeitet. Das wird was Grünes.
Was Rotes? Was ist das?
Schokoladentrüffel.
Deko-Roll-Cake?
What's that?
Ich kenne diesen Deko-Roll-Cake-Null. Ich weiß nicht, was das sein soll.
Ernst jetzt?
Das ist nichts. 135 Minuten.
Unsere Gastjuroren wünschen sich von euch einen Deko-Roll-Cake. Was das genau
ist und warum ausgerechnet das, das erzählt ihr jetzt.
Ja, wir beide haben uns für den Deko-Roll-Cake entschieden, weil wir den
beide bei uns in den Staffeln hatten.
Ja, wir haben uns beide bei der Dekoration und auch bei der Füllung
wirklich was Besonderes überlegt und haben auch versucht, unsere Heimat
Erfurt und die Steiermark geschmacklich mit reinzubringen.
Erhöht natürlich den Druck, dass die jetzt da dabei sind und dann auch
mitbewerten. Arbeitet sauber und exakt, damit das Motiv in voller Pracht zu
erkennen ist.
Die perfekte Konsistenz der beiden Biskuitmassen ist definitiv für mich ein
ausschlaggebendes Kriterium.
Es ist eine technische Prüfung, das heißt, es wird blind verkostet. Aber es
gibt eine kleine Besonderheit. Ihr dürft noch ein bisschen zuschauen.
Bis zur Halbzeit dürft ihr da sein. Aber ihr...
Ihr dürft das Zelt verlassen. Christian und Betty.
Adios.
Ihr habt für diese Aufgabe 2 Stunden 15 Zeit.
Ihr beide dürft ja hier drin bleiben, aber ihr dürft nicht helfen. Okay?
Eigentlich heißt es dann auch immer von mir, auf mein Kommando geht's los. Heute
dürft ihr es geben.
Auf die Plätzchen, fertig, Fakt.
Ein Traum wird wahr.
Beide Gastjuroren schöpfen mit dieser Aufgabe aus ihrem reichen
Erfahrungsschatz von ihrer Teilnahme bei Das große Backen. Diese technische
Prüfung birgt einige Fallstricke. Dessen sind sich die Backenden und die
Verkostenden bewusst.
Los geht es ganz klassisch.
Ich starte jetzt mit den Eiern und dem Zucker, die ich aufschlage für
meinen Biskuitboden.
Hellgelb soll das Ergebnis werden.
Das ist eigentlich ein ganz normaler Biscuit-Teig, so wie man ihn eigentlich
sonst auch mal macht.
Von dem her sollte da nicht so viel schief gehen.
Scheiße.
Ist so geil.
Fünf. Was Schlimmeres hättest du auch nicht finden können, oder? Hier als
Aufgabe. Danke für nix.
Dieser Blick bedeutet, haben wir damals auch so gemeckert?
Das Erste, was ich mache, ist Hannes entfolgen bei Instagram.
Ich würde schon sagen, dass es wirklich ein hohes Level ist.
Top 6 und es ist wirklich nicht ohne, was die Kandidaten heute uns zeigen
müssen. Bei technischen Prüfungen haben wir uns immer gesagt, Kopf aus und nur
das machen, was da drauf steht.
Ich finde die Aufgabe Dekoroll-Cake super, weil es hat so schöne viele
Schwierigkeiten und ihr habt ja auch noch mehr Schwierigkeiten reingebaut.
Die Dekoroll soll auch geschmacklich die Steiermark widerspiegeln, wo ich her bin
und Erfurt, wo der Hannes her ist.
Brückentrüffeln eingebaut.
Und aus Österreich habe ich natürlich das Kürbiskernöl mitgebracht.
Direkt importiert aus der Steiermark.
Du hast von außen einen wunderschönen Biskuit, dann hast du das Motiv da
drauf. Und dann im Anschnitt siehst du diese leichte Trüffelcreme. Im Kern die
Tongabohnencreme. Ganz in der Mitte die rot eingefärbten Herzen aus der
Biskuitmasse. Ich bin gespannt. Also geschmacklich ist die Aufgabe ziemlich
cool. Ich glaube, das wird eine ziemlich leckere Challenge.
Ich hoffe, du kommst mit der Prüfung gut zurecht.
Ja, ich muss erst mal mehr meinen Plan machen. Das schaffst du.
Aber du magst das alles sehr exakt sehen.
Am besten am Anfang immer ein bisschen Gas geben. Ja, das ist immer.
Und dann ein bisschen entspannter reingehen. Aber das lässt sich so
einfach sagen.
Wir haben es da auch nicht gemacht.
Aber das hat schon mal ausgezeichnet.
Dann alles Gute.
Vielen Dank. Wir drücken die Daumen.
Dankeschön.
Mehl und Maisstärke werden mit einem Teigschaber untergerührt.
Ich sag euch, ich bin jetzt schon fix und fertig.
Das Rezept ist eigentlich ein Basisrezept. Allerdings ist da immer das
Problem, dass die Eier wirklich gut aufgeschlagen sein müssen.
Ganz wichtig ist eben auch das vorsichtige Untermelieren, damit eben
auch die Luftigkeit erhalten bleibt.
Die Porung ist essentiell in dieser Aufgabe. Also das heißt, die
Biskuitroulade vorsichtig zubereiten.
Der Grundteig ist jetzt fertig bei mir, aber der ist nicht so fluffig wie bei
den anderen.
Aber es steht auch drin, der darf ruhig ein bisschen kompakter sein. Von daher
bin ich noch safe. Ich habe jetzt keine Zeit, mir noch einen Kopf zu machen.
Aus einem Teig werden viele.
Ich muss den jetzt in sechs Teile aufzahlen, da wir die Deko obendrauf
haben und die sind in vier Farben eingefärbt. So muss ich da jeweils einen
Teig wegtun und die anderen zwei Hälften werden jeweils in grün und rot
eingefärbt. Na, wer blickt noch durch?
Da kann noch ein bisschen rein.
Sieht noch ein bisschen wenig aus.
Eine Hälfte mit der glattgerührten Himbeerkonfitüre und der roten
Pulverfarbe. Verrühren, okay.
Rote Pulverfarbe, Himbeerkonfitüre.
Ich habe noch keinen richtigen Plan, aber ich mache jetzt mal Schritt für
Schritt. Vielleicht ist das der richtige Plan. Ja, es ist der richtige Plan.
Plan ist gleich Rezept. So einfach ist das.
Ich verrühre jetzt hier gerade die rote Pulverfarbe und die Himbeerkonfitüre und
die kommt dann unter die Hälfte von dem Biskuitteig.
Der rote Teig ist der erste, der gebacken wird.
So, ab in den Ofen.
Zack, drin ist er.
Okay, dann bin ich jetzt hier.
Der Teig ist nicht alles.
Ich bereite schon mal die Tonkabohnencreme vor aus 500 ml Milch.
Dann kommen die Tonkabohne rein, Zucker, weiße Kuvertüre, Maisstärke, Eigelb und
so weiter. Das ist wichtig eigentlich, dass die Puddingcreme erstmal richtig
entsteht. weil nachher kommt noch Eigelb und das bindet alles zusammen.
Der Stolperstein bei der Tonkarbonfüllung wird auf jeden Fall
dabei sein, dass man die richtigen Kühlzeiten nutzt, weil ansonsten wird
das Ganze eventuell viel zu flüssig.
Und was noch passieren kann, ist, dass wenn die Gelandine zu heiß wird, wirkt
sie nicht.
Top vom Herd, dann Eigelb rein.
Ich rühre jetzt gerade die Eigelb in die Masse ein, in die Puddingmasse.
Und danach wird die umgefüllt in die Metallschüssel und kalt gestellt
erstmal. Noch bevor die Gelatine reinkommt.
Pudding kochen, kochen Pudding, Pudding, Pudding.
So, der bindet jetzt schon.
Ei ist jetzt drin, habe ich untergerührt. Jetzt lasse ich das ein
wenig abkühlen und mache dann die ausgedrückte Gelatine dazu. Und dann
kann es laut Rezept abkühlen.
Wir hätten die Sendung heute auch das große Kühlen nennen können.
Aber gebacken wird ja auch.
Perfekt.
So, das ist der rote. Der ist noch elastisch und der ist durchgebacken.
Seht ihr, ich habe zweimal eine Stäbchenprobe gemacht. Jetzt geht der
schnell in das Tiefkühlfach.
Hier wird mehr gefärbt als in der Bartik AG.
Ich färbe jetzt hier den Teig ein. Das sollen nämlich
jetzt die Farben von dem Cupcake sein.
Wir haben ja ein Dekor oben auf unserer Rolle und dann wird das ganz filigran
auf das Backblech aufgespritzt. Pinkrot.
Und braun. Ich sehe schon wieder aus wie... Ich
versuche, eine ansprechende Farbe zu finden.
Also, dass es auch kräftig ist und dass man das nachher auch sieht.
Das sieht man sogar im Dunkeln.
Bei der Optik möchten wir auf jeden Fall sehen, dass es klare Linien sind und
dass die Motive, die wir uns überlegt haben...
auch deutlich zu erkennen sind.
Natürlich wollen wir dann auch schöne Farben haben. Es soll ja ein Feuerwerk
der Farben sein.
Aber ich finde, du machst es so schön, da brauche ich gar nichts zu sagen.
Ich versuche, ich gebe mein Bestes dafür.
Ihr dürft nicht helfen, liebe Gastjuroren.
Ich spüre dich. Du machst das sehr gut.
Wirklich schön.
Super, sehr feine Linien, genau so wollen wir es sehen.
Das ist schön, das macht Spaß.
Das ist das, was ich gerne mag.
Die Motivlinien werden für eine Minute vorgebacken.
Dann müssen die Felder farbig ausgefüllt werden.
Ich habe jetzt gerade den Biskuitboden rausgeholt.
Füll jetzt oder bemal jetzt eigentlich so das ganze Bild.
Ich muss jetzt darauf achten, dass ich das gut verteile, dass ich nicht über
die Linien nach außen hingehe, weil das kriege ich dann nicht mehr weg.
Nicht, dass das so aussieht.
Das ist scheiße.
Wahrscheinlich ist mehr draufgekommen und das ist Heiz.
Sieht ganz gut aus, ja.
Die Flächen müssen vollständig ausgefüllt werden.
Ich schiebe das jetzt so im Ofen, weil ich kann das nicht verbessern erstmal
jetzt. Ich muss das erstmal backen. Dann versuche ich nach dem Backen so gut von
außen zu schneiden.
Die Improvisation hat begonnen.
Bei der noch bereitstehenden hellen Hälfte des Biscuits das Kürbiskernöl von
Hand mit einem Teigschaber unterrühren.
Hier.
Nun die grüne Masse auf das Blech geben.
Die grüne Masse?
Grün vom Öl.
Kürbiskernöl. Es gibt die grüne Farbe und das Geschmack auch dazu.
Außerdem ist Kürbiskernöl natürlich auch gesund.
Ich glaube,
jetzt ist es okay.
Ich lasse jetzt noch einen kleinen Moment abkühlen und dann kommt das da
drauf.
Muss jetzt ganz vorsichtig machen.
Ach, guck mal, hier fehlt noch ein Stück Gelb. Aber das kriege ich jetzt auch
nicht mehr hin.
Da geht jetzt Grün rein, egal.
Ob das Motiv tadellos abgebildet ist, darüber kann man sich sowieso erst nach
dem Backvorgang eine Meinung bilden.
Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, ist das ein Krimi hier.
Und das noch vor 20.15 Uhr.
Schön glatt. Jetzt sind alle Luftbläser nämlich weg.
Möge zusammenbacken, was zusammen gehört.
Jetzt hier mache ich die Tonkabohnen-Creme.
Dazu wird der Pudding mit Mascarpone glatt gerührt.
Die Mascarpone habe ich ein wenig aufgeschlagen und jetzt gebe ich den
Tonkabohnen-Pudding löffelweise dazu.
Eine schöne Creme wird, die ich dann in Spritzbeutel füllen kann und kühlen
kann. Na los, rein hier.
Ihr Lieben, kleine Vorwarnung. Jetzt kommt eine Zeitansage und euch bitte ich
aus dem Zelt. Das ist ja eine Blindverkostung. Ihr kennt das ja. Ihr
dürft nicht wissen, wer hier was gebacken hat.
Ab zu Christian und Betty.
Wir wünschen euch noch alles Gute und freuen uns auf die baldige Verkostung.
Und wir haben Hunger.
Ciao.
Ihr habt noch eine Stunde.
Es ist nicht viel Zeit mehr, eine Stunde. Und ich weiß nicht, wie ich
hinkomme. Ich gebe jetzt einfach Gas und hoffe, dass die Zeit reicht.
Also ich mache jetzt hier Elforta Brückentrüffelcreme.
Also es ist eigentlich fertig, müssen wir nur schmelzen lassen.
Also von diesem Elforta Brückentrüffelcreme habe ich noch nie
gehört. Es ist komplett neu für mich.
Schokolade, aber lecker. Aber wirklich lecker.
Rückentrüffel sind bereits verarbeitete Kuvertüre. Wenn man sie schmilzt,
entsteht eine geschmeidige, schokoladige Emulsion.
Jetzt hole ich den Biskuitboden raus.
Die Motivseite liegt unten.
Sieht, glaube ich, soweit gut aus.
Jetzt muss ich erst mal eindecken mit einem Frühstückbuch.
Weiter geht's mit dem roten Biskuit.
Der wird in Herzchenform gebracht.
Das ist wie ein Pflaster. Das muss wehtun am Ende.
Der rote Teig, da sollen wir jetzt die Backhaut runter schneiden.
Und dann 17 Herzen, glaube ich, ausstechen.
Herz an Herz, so soll das sein.
Die kommen nachher in diese Rolle, als Innenleben werden die eingesetzt.
Eine gute Torte braucht viel Herz.
2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 17.
Das ist viel.
Sobald er ausgekühlt ist, mit Backpapier bedecken und vorsichtig stürzen.
Na, wie sehen die Kunstwerke aus?
Geil, man sieht das Logo. Ich fasse es nicht.
Ich fasse es nicht.
So, jetzt muss ich das abmachen.
Vorsichtig. Von wegen Pflaster.
Ja, das sieht sehr schön aus. Ich muss es nur gleich wieder schützen und
zudecken, damit es noch schön geschmeidig bleibt.
Naja, man kann es erkennen, aber es ist ein bisschen abgegangen. Ist okay.
Nicht kaputt gehen.
Ein bisschen wie Klebetattoos beim Kindergeburtstag.
Also ich finde es schade, dass hier die Risse oder die Einkerbungen sind von dem
Backpapier.
Aber an sich finde ich es eigentlich ganz gut.
Aber das war es noch nicht.
Muss man das noch zusammenschneiden oder was?
Den hellgrünen Biskuit nun in zwei passende Teile zuschneiden.
Oh, toll, ey. Was für eine Scheiße.
Das soll so rüber?
Hier reinlegen, mittig. An den Seiten grün und dann brauche ich noch einen
Deckel, auch in grün.
Ihr Lieben, jeder hat hier so seine Rolle.
Ich, die der Zeitansagerin. Ihr habt noch 30 Minuten.
Oh nein.
Ey, das ist so knapp.
Ich schaffe das nicht.
Ja, es wird sehr stressig, aber es war mir von vornherein klar.
Alleine 8 bis 10 Minuten im Schockfroster muss man bei der Rolle
einkalkulieren.
Cool.
Eventuell, als es drin ist, ist es, glaube ich, minimal gerissen, aber
vielleicht sieht man es dann zum Schluss nicht mehr.
Abwarten.
Lange müsst ihr nicht mehr warten.
Das sieht doch cool aus.
Rein mit der geschmolzenen Erfurter Spezialität.
Ich fülle jetzt gerade die Krüppel ein, verteile die jetzt über den Teig, dass
sie rundherum quasi bedeckt ist.
Und jetzt streiche ich hier die, weiß ich auch nicht, was das war, Erfurter,
weiß ich nicht, irgendwie Nougat, ich weiß es nicht, da rein.
Fühlt sich an wie eine Gummimatte für den Hausflur, die du da reinlegen
kannst.
Vorbetreten, Schuhe aus.
Stimmt die Konsistenz?
Dabei brauchen die Herzen Halt.
Möge die Puzzle-Arbeit beginnen.
Creme eingefüllt in die Form und jetzt setzt sie dann gleich die Herzen ein,
kopfüber.
Und wie?
Kopfüber, dicht an dicht, als einen gleichmäßigen Strang.
Kopfüber. So, und jetzt, das muss ja dann mit der Spitze, ja.
Das Herz steht Kopf.
Könnte ein Schlager sein.
Stimmt, wenn es nachher...
aufsteht, dass die Herzen auch so zu sehen sind.
Sie wird hier soweit fertig geschichtet, jetzt kommt der Deckel drauf und dann
kommt es in den Schockforst für 10 Minuten.
Eine zu kurze Kühlzeit bedeutet zu wenig Stabilität.
Also, Beeilung.
Da schlägt das Herz.
Und zwar so.
Spannend.
So, die Sachen müssen jetzt durch die Tonka-Bohnen cremen. Die wird jetzt
steif und dadurch verbindet die alle Teile miteinander.
Hoffentlich.
Ihr Lieben, ihr habt noch zehn Minuten.
Es wird sehr eng und ich hoffe, dass sie dann wirklich steht und nicht
auseinanderläuft.
Zehn Minuten abwarten, dann schnell stürzen. Man muss den richtigen
Zeitpunkt gut abpassen.
Darum wird es am Ende doch noch hektisch. Oh, mir rutscht die Buchse
schon immer.
Darf ich deine nehmen?
Hier kippt alles, außer die Stimmung.
Obwohl, noch haben die Rollen ihre Standfestigkeit nicht unter Beweis
gestellt.
Warte, warte noch einen Moment, das ist so festgefroren. Kleinen Moment.
Ich bin immer ängstlich davon, weißt du?
Und das zu Recht.
Ihr Lieben, das kleine Drama hat gleich ein Ende. Ihr habt nur noch zwei
Minuten.
Ich wusste, dass zum Schluss sowas kommt. Ich wusste das.
Nimm das nicht raus.
Ich lasse das jetzt noch zwei Minuten und dann nehme ich raus. Mehr kann ich
leider nicht machen.
Oh, es steht.
Fragt sich nur, wie lange.
ganz von der Rolle. Ich zähle euch jetzt einfach runter.
10, 9, 8,
7, 6,
5, 4,
3, 2, Natürlich kacke hier.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich bin zufrieden von außen, aber von innen, ich weiß nicht, wie das aussieht.
Ganz ehrlich.
Bringt eure Rollen bitte nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Ich bin sehr aufgeregt vor der Fokustank.
Diesmal bitte nicht letzter Platz.
Vorletzter reicht.
Ich hoffe, dass Hannes und Bianca nicht ganz so kritisch bewerten werden, weil
sie ja selber wissen, welcher Druck auf uns lastet. Und ich glaube zumindest,
dass sie ziemlich fair für uns bewerten.
Herzlich willkommen zurück.
Bianca, Betty, Hannes und Christian.
Ihr seid ja jetzt zu viert.
Insgesamt können bis zu 20 Punkte vergeben werden. Deshalb darf jeder von
euch bis zu fünf verteilen.
Also ich muss das erste Mal sagen, großes Lob an alle sechs.
Wirklich Hut ab.
Von mir auch. Halten Respekt. Wir beide wissen ja, wie es von eurer Seite aus
ist. Jetzt ist es für uns spannend, mal von der anderen Seite zu schauen.
Genau. Dann fangt mal an.
Also der Cupcake ist auf jeden Fall zu sehen. Es sind die Luftballone, es sind
die richtigen Farben. Man sieht auf jeden Fall leichte Risse bei dem Motiv.
Und für mich hätten die Linien auch so ein bisschen ordentlicher sein können.
Also hier gerade sind die so ein bisschen gewölbt. Wir wollten ja gerade
Umrisse haben. Und die weißen Flecken?
Ja, die weißen Flecken.
Wovon sind die denn wohl?
Vom Mehl.
Oh, geil!
Mehlnester. Ja, Mehlnester. Das ist das richtige Stichwort. Das sieht man von
außen. Diese kleinen weißen Klümpchen, die da drin zu sehen sind, die sieht man
natürlich nachher auch im Anschnitt. Da muss auf jeden Fall beim nächsten Mal
vorsichtiger gearbeitet werden. Das Mehl muss gesiebt werden und dann wirklich
vorsichtig unter diese Eimasse gehoben werden.
Ich gucke gerade so ein bisschen beim Herz von der Mitte her. Das ist
gewandert.
Oben. Oben.
Und dann wandert es, glaube ich, bei dir ein bisschen weiter runter und bei mir
wandert es wieder ein bisschen hoch.
Wie gefällt es euch von der Bohrung, von der Creme?
Die Creme-Bohrung finde ich wunderschön.
Biskuit-Bohrung ist eher nicht vorhanden.
Also ich finde es geschmacklich sehr angenehm.
Tonkabohne kommt wunderschön zur Geltung. Was mir sehr gut gefällt, dass
auch der Boden dieses Nougat abbekommen hat.
Nur der Biskuit, der ist nicht wirklich ein Biskuit.
Ja, definitiv. Also Konsistenzen sind tatsächlich fast alle richtig. Der
Biskuit, ihr seht selber, ist sehr, sehr dunkel, sehr kompakt. Also da muss man
auf jeden Fall beim nächsten Mal noch ein bisschen nachjustieren bei der
Feinarbeit des Biskuits.
Kommen wir mal zum nächsten.
Also die Farbe finde ich schon ansprechender auf jeden Fall als bei dem
Exemplar links.
Also mir fällt auf den ersten Blick schon was auf.
Er ist leider etwas eingedellt.
Vorung fehlt auch, weil ich glaube der Biskuit auch ein bisschen zu lange
gerührt worden ist.
Aber auf jeden Fall schon besser als bei dem. Ja, das stimmt.
Also schneiden wir mal an.
Das Erste, was sofort auffällt, wenn man das jetzt so ein bisschen schräg hält,
ich meine, ich will mich nicht beklagen, aber ich habe hier auf jeden Fall die
doppelte Menge an Brückentrüffel drin.
Man sieht es hier wunderschön hier oben, das ist natürlich eine ordentliche
Schicht. Beim Hannes, bei Bianca und auch bei Betty sieht man das
wunderschön, eine ganz, ganz dünne Schicht, so wie es hätte eigentlich sein
sollen. Man muss es ganz dünn einstreichen, damit das so ein bisschen
auch die Stabilität des Gebäcks halt gibt. Und was man sieht, dass das Herz
an die untere Kante gekommen ist, das sollte ja mittig sitzen und ist mehr am
unteren Rand.
Ich habe hier Gelatine drin, die sich nicht aufgelöst hat.
Ich pule hier immer so ganz kleine weiße Klümpchen raus und das ist kein Mehlness
in der Mousse.
Ich finde der Kürbiskernölbiskuit schmeckt wunderbar nach Kürbiskernöl.
Die Tonkabohne kommt wunderschön zur Geltung.
Also ich finde es vom Geschmack her sehr gut.
Das Einzige ist, die Mousse ist ein bisschen kompakter als bei dem Exemplar
vorher, aber ansonsten schmeckt es sehr gut.
Also die Mousse ist auf jeden Fall zu kompakt, definitiv.
Dadurch ist die Tonkabohne sehr intensiv.
Geschmacklich finde ich die Tonkabohne gut. Mir ist die Mousse definitiv einen
Tick zu fest.
Schauen wir mal das nächste Exemplar an.
Also optisch finde ich das Exemplar farblich wunderschön.
Der Biskuit hat anscheinend auch sehr gut funktioniert.
Also auf den ersten Blick würde ich sagen, dass es sehr, sehr sauber
gearbeitet ist. Man hat schöne, klare Linien. Die Farben sind wunderschön.
Aber Kuchen kann man doch drehen.
Ah, okay. Und hier hätten wir dann wieder... Christian, möchtest du das
Stück? Da hast du wieder ganz viel Schokolade. Ja, du hast ja schon so
hingedreht. Ihr seht es ja selber. Also das ist natürlich nicht optimal von der
Präsentation her.
Ich gebe dem Hannes vollkommen recht. Die Linien sind super exakt gearbeitet.
Von den Lebensmittelfarben her ist es wirklich wunderschön. Vor allen Dingen
die Porung sieht man tatsächlich auch bei dieser Art von Biskuit. Hier muss
ich sagen, ist dieser Teil sehr, sehr schön.
Gucken wir mal rein.
Das ist für dich, oder?
Also der Anschnitt bei mir sieht sehr gut aus. Auch die Konsistenz von dem
Biskuit ist wunderschön. Er ist schön luftig.
Die Brückentrüffel ist dünn aufgestrichen und gleichmäßig.
Also ich freue mich zu probieren.
Mega.
Also Brückentrüffel, perfekte Harmonie.
Biskuit, schön da.
Von der Creme her nicht zu viel, nicht zu wenig.
Schmeckt mir sehr gut.
Sehr, sehr lecker.
Tipptopp. Alle Aromen sind definitiv vorhanden. Von den Proportionen her
alles so, wie ich es hätte auch mir gewünscht.
Also geschmacklich keine Beschwerden.
Optisch so kleine Kritikpunkte noch.
Kommen wir zum nächsten.
Die Farben finde ich auch sehr, sehr schön. Auch hier wieder die Linien. Gut
gearbeitet. Aber sie sind schon so ein bisschen breiter. Also wenn ihr das
jetzt mal vergleicht hier.
sind sie tatsächlich relativ dünn und hier sind sie fast doppelt so breit.
Und ich als alter Freund der Lebensmittelfarbe muss sagen, sehr, sehr
schön eingefärbt. Tipptopp.
Möchtest du probieren?
Ich möchte probieren, ja.
Also das Herz ist bei mir... Etwas in Schieflage geraten.
Hier sieht man, dass die Herzen nicht dichter beieinander eingesetzt worden
sind, sodass die Creme dazwischen gelaufen ist.
Die Creme schaut schon porig aus, also ich bin gespannt auf den Geschmack.
Die Tonkabohne ist ein bisschen milder. Ich wollte gerade sagen, es ist bis
jetzt die mildeste.
Brückentrüffel kommt super raus.
Und die Creme ist auch sehr angenehm zu essen.
Hier schmeckt das Simba-Herz am intensivsten.
Das ist sehr, sehr gut.
Tonka-Bohne hätte für mich ein bisschen mehr sein können.
Ja, da gebe ich dir vollkommen recht. Also die Tonka-Bohne geht hier
tatsächlich ein bisschen unter. Die Porung von dem Biskuit auch hier
sensationell. Und vor allen Dingen auch das Kernöl ist definitiv geschmacklich
auch vorhanden.
Kommen wir mal zum nächsten Exemplar. Da haben wir, glaube ich, optisch wieder
was zu tun.
Man sieht sehr, dass Mehlnester drinnen sind, das zu lange gerührt worden ist.
Der Biskuit sieht hier wieder sehr flach aus. Ja, genau, also die Bohrung fehlt.
Aber da ist auch mehr, als was eigentlich so geplant war. Es hat jetzt
so ein bisschen wie so eine Welle.
Hier sieht man, wie es absteht. Es sieht tatsächlich eher aus wie so ein
Flugzeughangar von der Luftwaffe. Aber das hat mit der Roulade tatsächlich
eigentlich nichts mehr zu tun. Und bei der Lebensmittelfarbe, das ist so
intensiv eingefärbt, das sieht sehr unnatürlich aus.
In dieser Geräuschkulisse wollte ich einfach nur signalisieren, der Biscuit
lässt sich extrem, extrem schlecht schneiden. Man sieht es auch hier dran.
Also das ist das, was man in der Fachsprache unterspeckig nennt. Also das
Volumen ist komplett raus und ich muss wirklich mit dem Messer einmal auf den
Teller runterdrücken, damit ich es auch unten noch schneiden kann, damit das
Ganze nicht auseinanderfällt. Wobei es schon fast auseinanderfällt, weil der
Mantel sich löst. Also hier ist dieses...
Diese Schanze, hier ist keine Verbindung. Was hier passiert ist,
interessiert mich auf jeden Fall.
Ich probiere jetzt mal.
Also ich habe als Kind auch schon gerne Pfannkuchen gemacht, allerdings ohne
Rezept. Und wenn der dann so fest geworden ist, dann hat er ungefähr die
Konsistenz von dem Boden gehabt.
Also das Herz schmeckt sehr, sehr gut.
Die Creme auch.
Die Tonkabohne kommt schwach raus.
Was bei mir jetzt war, ich habe an der Seite erst probiert, da war wenig
Schokolade, die ist leider nicht selber vorgestorben.
Dafür aber hier oben, sieht man auch, da ist fast alles. Heißt, eventuell war...
Sieht zu warm und dann ist alles nach unten gelaufen. Die Creme ist
tatsächlich von der Konsistenz her kompakter als bei allen anderen. Dadurch
verschwindet auch diese Proportion von den Aromen halt. Also das Himbeerherz
ist klar da, aber die Tonkabohne ist einfach zu laff. Auch das Kernöl geht
geschmacklich auch unter, weil einfach dieser Boden totgeschlagen ist.
Wobei ja der Biskuit in der Mitte gelungen ist. Also es ist ja die gleiche
Masse. Ich glaube, es ist tatsächlich nachher beim Einfarben und Zugeben zu
viel gerührt worden.
Und dann nach dem Zusammensetzen muss auch noch irgendwas passiert sein, dass
dann... zu dieser ganzen Form geführt hat. Gehen wir mal zum letzten.
Motiv ist erstmal da. Die Linien sind fein gezogen. Das einzige, was ich aber
gleich sehe, dass der Biskuit von unten bis jetzt am flachsten ist
und sehr, sehr speckig aussieht.
Du hast ja diese Masse, diese Biskuitmasse muss ja aufgeteilt werden.
Du hast eine Grundmasse und ihr müsst zügig arbeiten, weil alleine durch das
Stehenlassen dieser Biskuitmasse geht das Volumen verloren. Wenn dann noch Öl,
Farbe, Himbeermarmelade hinzugegeben wird, dann kann das natürlich dazu
führen, dass die Konsistenz bzw.
die Optik nicht mehr das ist, was wir eigentlich haben wollen.
Hannes hat schon gesagt, das Volumen ist fast tot. Man sieht es auch hier oben.
Also da ist gar keine Porung mehr zu sehen.
Die Kreide an der Tafel.
Das ist auch so schlimm.
Das Schneiden war natürlich ein Traum für mich.
Die Creme ist sehr weich, sehr cremig.
Der Biskuit ist wirklich extrem dünn und sehr, sehr kompakt.
Aber der Brückentrüffel ist wunderschön aufgetragen. Vom Anschnitt her das Herz
fast mittig.
Also wirklich Schmack her, ich habe alle Komponenten. Es ist nur der Biskuit ist
für mich sehr kompakt.
Also es ist fast schon unangenehm zu essen. Es hat, glaube ich, mit dem
Biskuit im Mund wenig zu tun gerade.
Ich schmecke keine Tonkabohne.
Also die war bei den anderen mehr Tonat bei mir.
Ansonsten das Herz von der Porung her, die Mousse, schön schmelzig. Ich habe
den Brückentrüffel überall, der ist schön dünn eingestrichen.
Also muss ich sagen, mir gefällt es vom Essen her, mal abgesehen von der
Außenhülle, sehr gut.
Ja, liebe Jury, jetzt bin ich gespannt auf eure Punktzahl. Ihr wollt sie
bestimmt auch wissen, deshalb dürft ihr euch jetzt gerne beraten.
Also für mich persönlich war von der Optik her die am schönsten und die.
Also Platz zwei wäre eigentlich ganz schön bei der Platzierung. Vielleicht
gibt es auch Platz eins, aber der hat auch ein gutes Ding hingestellt.
Ich glaube, so ganz so doll zittern muss ich nicht.
Vom Biskuit her, weil die vor dir steht, die letzte, finde ich am unangenehmsten
zu essen.
Bei den Äußeren, das war ja nicht wirklich ein Biskuit.
Ich werde auf keinen Fall im Mittelfeld landen.
Als dann meine Kritik kam, oh, das hat mich wieder runtergezogen und voll auf
den Boden geholt.
Ich finde persönlich, dass das natürlich so ein bisschen raussticht von der
Optik.
Ich habe gesehen meine Aufgabe und es sieht einfach nicht gut aus.
Ja, wir sind gespannt.
Teilt uns bitte eure Platzierung von 6 bis 1 mit.
Also auf dem sechsten Platz mit 8,5 Punkten befindet sich
dieser Decorall Cake.
Meins. Rahim, sechster Platz für dich.
Der Biskuit war speckig, die Creme ist hier ein bisschen breit gelaufen.
Dadurch leider nur der sechste Platz.
Man lernt daraus.
Kommen wir zum fünften Platz.
Den gibt es nicht.
Den vierten Platz.
Den gibt es auch nicht.
Aber dafür gibt es drei Drittplatzierte.
Das erste Exemplar ist dieses mit 11,5 Punkten.
Katharina, Probleme mit dem Biskuit?
War leider nicht wirklich eine. Dafür war aber der Schmelz deiner Creme sehr,
sehr schön und dein Herz ist schön zentriert.
Kommen wir zum zweiten, dritten Platz.
Und der befindet sich hier.
Nina, dritter Platz.
Auch hier, der Biskuit ist nicht wirklich ein Biskuit gewesen.
Dafür aber der Geschmack war sehr, sehr gut. Danke.
Und der dritte, dritte Platz.
Genau daneben.
Steffi, der Biscuit war ein bisschen besser als bei den anderen beiden, aber
deine Mousse war an sich ein bisschen kompakter, was wahrscheinlich an der
Gelatine lag.
Also die Creme, die war sehr flüssig. Dann habe ich gedacht, hm, irgendwie,
was muss ich jetzt machen?
Dann habe ich noch ein Blatt Gelatine für die Sicherheit dazu getan.
Bin ich dir sehr dankbar, dass die Sicherheit in meinem Stück gelandet ist?
Tut mir sehr leid.
Kein Problem.
Ich darf den zweiten Platz machen.
Und zwar finden wir den zweiten Platz hier.
Mit 18,5 Punkten.
Dörte, herzliche Gratulation.
Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat sie uns perfekt geschmeckt. Und optisch war
sie auch top. Die Creme war ein bisschen zu wenig Tonkabohne gewesen. Da kannst
du mehr Pfeffer reingeben dran.
Und erster Platz ist somit mit 19 Punkten hier.
Herzliche Gratulation.
Uns hat alles ausgezeichnet geschmeckt, optisch auch wunderschön. Danke dir.
Glückwunsch auch an euch beide, Hannes und Bianca. Ihr habt das toll gemacht.
Herzlichen Dank auch für die Einladung. Also für mich ist das ja der Ursprung
hier gewesen. Und von dort weg habe ich ja eigentlich meine Erfolgsgeschichte
gestartet. Vielen Dank auch von mir. Es war eine einmalige Gelegenheit für uns
beide. Ganz großen Dank an euch.
Mit dem Motto Backzeltminiatur wartet auf die Hobbybäckerinnen und Bäcker noch
eine ganz besonders große Aufgabe.
Oder eine besonders kleine.
Das kommt ganz auf den Blickwinkel an. Die Stammjury ist wieder unter sich. Und
trotzdem ist die Aufgabe besonders.
Für die dritte Aufgabe haben sich Betty und Christian was ganz Besonderes
ausgedacht. Sie lautet Backzeltminiatur. Ich glaube, das wird jetzt schon meine
Lieblingsaufgabe. Was habt ihr euch dabei gedacht?
Hier vorne seht ihr die Miniatur unseres Backzeltes.
Das sollte gefüllt werden mit von euch gebackenen Miniaturen. Eure Torte kann
Kühlschrank sein, eine Küchenmaschine, wir oder du, Eni.
Kreativität ist auf jeden Fall gefragt.
Wie ihr diese Miniaturen herstellt und woraus sie bestehen, das überlassen wir
komplett euch.
Eins solltet ihr allerdings bedenken, schmecken sollten sie auf jeden Fall.
Was sich zum Glück für euch nicht verkleinert, ist die Backzeit. Ihr habt
ganze fünf Stunden Zeit.
Und auf mein Kommando geht es auch schon los.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Backt.
Gegenstände aus dem Zelt nachbacken. Klingt unaufgeregt. Erst einmal. Wie
immer steckt die Schwierigkeit im Detail. Und mit weniger als Top
-Leistungen wird sich die Jury nicht abspeisen lassen.
In dieser Aufgabenstellung verbergen sich zahlreiche Herausforderungen.
Katharina, Stefanie, Rahim und Nina liegen sehr dicht beieinander.
Von daher kommt es hier natürlich auch jetzt auf Techniken drauf an und vor
allen Dingen, glaube ich, auch ganz, ganz stark auf den Geschmack. Wer hier
wirklich einen schwachen Geschmack hat, das kann eng werden.
Nina startet mit gehackten Haselnüssen.
Mein Thema heute ist mein Backtisch, an dem ich arbeite. Und ich möchte einen
Rührteig, den ich mit Kaffee ein bisschen verfeiner.
Wenn wir Kaffee aufkochen, machen wir ganz oft bei Oma immer noch einen
Teelöffel Kakao da rein. Das unterstreicht nochmal diesen Geschmack.
In Ninas Backplatz trifft Schokokaffee-Rührkuchen auf eine
kräftige dunkle Schokoladenmus.
Als Akzente Kirschragout mit Kardamom und Kirschcrispies.
Katharina hat sich ähnlich inspirieren lassen.
Hier fühlt sie sich wohl.
Für die Backzelt-Miniatur-Challenge habe ich mir meinen Backplatz überlegt.
Ich werde also hier einmal so ein Brett oberhalb haben, dann eine pinke, lila
Backplatz, das so echt wie möglich darzustellen, halt in klein.
In ihrer Backinsel schichtet Katharina Biskuit mit Zitronenlikör, Frischkäse
-Frosting und Lemon Curd.
Für den Crunch gibt's karamellisierte Walnüsse.
Rahim freut sich, dass er wieder kreativ werden darf.
Stefanie will zurück auf die Erfolgsstraße.
Bei mir gibt's heute einen Red Velvet Cake.
Ich hab mich dazu entschieden, weil ich das Äußere quasi im Inneren auch haben
möchte.
Stefanie füllt ihren Kühlschrank mit Red Velvet Cake und Frischkäse-Frosting. Die
weiteren Vorräte, frische Himbeeren, eine Himbeerminzsoße und
Himbeerknusperperlen.
Warum der Kühlschrank?
Ich finde einfach den Kühlschrank, ja, finde ich eine super Sache.
Ich baue da noch einige Details ein, wie die Fotos am Kühlschrank, modelliere
mich selber.
Stefanie ist nicht die Einzige, die dem frostigen Frischhaltegerät ein Denkmal
setzen möchte.
Ja, warum habe ich mich für den Kühlschrank entschieden? Weil ich den
eigentlich so, also die Farben fand ich so schön und jetzt wird es ein
hellgrüner Kühlschrank.
Das ist eine super Aufgabe für mich. Das ist wie so ein bisschen Puppenstube
basteln.
Dörte verarbeitet Fichtennadeln in einer Creme und als Knuspercrunch. Im
Kühlschrank stößt die Jury außerdem auf Sandkuchen und ein Erdbeerfrosting.
Der Trend geht eindeutig zu Pastellfarben. Wie im Zelt eben.
Wenn dir das Leben Zitronen gibt, dann... Na, Sie wissen schon.
Nach einer halben Stunde sollten die Teige ofenfertig sein.
Also irgendwie die Küchenmaschine rausziehen, gerade weil ich so eine
Torte immer schon mal machen wollte und es bietet sich heute gerade an.
Ihre spektakuläre Imitation konstruiert Christa aus Karotten-Brombeer-Biskuit
und Frischkäsecreme.
Schokolierte Pistazien und eine Pistaziencreme vollenden die Rezeptur.
Bei den von Betty angezählten Kandidaten kommt es auf die letzte Aufgabe
besonders an.
Ich mache heute die Waage, die auf dem Kohlenschrank steht.
Ja, ich nehme das von dem Sprichwort, der nicht wagt, der nicht gewinnt.
Bei Rahim ruhen unter der Waagschale aus Kuvertüre Mandelfrischkäsecreme,
Mandelcrunch und Lemon Curd auf Zitronenböden.
Was die Jury in die Waagschale werfen wird?
Aussehen, Geschmack und Kreativität.
Wer Betty und Christian kennt, weiß, wie man mit etwas Glück ein paar
Extrapünktchen rausholt.
Dörte, mit den Nadeln machst du mich natürlich wahnsinnig glücklich. Das ist
dir schon klar, ne?
Die Milch, ich habe es im Rezept gelesen, willst du aufkochen?
Wollte ich auch kochen, ja. Das ist ein kleiner Tipp von mir, nur erwärmen,
nicht aufkochen. So 60 Grad, dann die Nadeln rein, ausziehen lassen, Minimum
15 Minuten und ordentlich Nadeln dazu, damit dieses schöne Aroma von diesen
Fichtensprossen oder Fichtennadeln quasi nicht runtergeht. Also das Konzept finde
ich ultra spannend. Wenn du das nachher machst, lass mich bitte einmal
probieren. Natürlich.
Statt Vorschusslorbeeren, Vorschuss Fichtennadeln.
Hat man auch nicht oft.
Die riecht ein bisschen nach Kaugummi und Zahnarzt.
Das gibt meine Tränke für den Boden, damit ein bisschen Frische dazu kommt.
Frische ist gerade in.
Ich habe jetzt auch langsam die schöne Farbe von meinem Lemon Curd.
Es ist soweit.
Nicht nur die richtige Farbe punktet, sondern natürlich auch der richtige
Geschmack.
Kardamom bringt so ein ganz besonderes Aroma noch mit in die Kirschen. Das ist
wie so ein, nicht so ein Spekulatius, aber so diese Richtung von diesem Gewürz
haut das da nochmal rein. Und das finde ich halt ganz toll mit Kirschen
zusammen.
Kirschen mag ja jeder, aber nur dem wahren Fachmann läuft bei Nadelgehölz
das Wasser im Mund zusammen.
Das ist jetzt das, was ich hier... Die Farbe ist natürlich schon sensationell.
Schon cool, ne? Dieses ganz leicht grüne.
Frühlingsgrün.
Das ist richtig gut. Richtig lecker, richtig lecker.
Ein Urteil, das man nicht anfichten, äh, anfechten möchte.
Also Pistazie an sich kommt bei mir wirklich sehr oft in irgendwelche
Torten. Die ist mega lecker.
Und unproblematisch zu verarbeiten.
Mit Gelatine gab es hingegen gerade in der letzten Aufgabe ein paar
Problemchen. Man muss wissen, wie man mit ihr umgeht.
Ich muss jetzt die Schokoladenmus machen.
Und mit Gelatine bekommt man die Festigkeit prima hin.
Wenn alles glatt läuft.
Dörte benutzt unter anderem gefriergetrocknete Erdbeeren.
Noch knapp 3,5 Stunden bis Backzeitende.
Dieses köstliche Schokomousse kommt in die Torte.
Wow.
Mega.
Siehste, punktgenau. Perfekt.
Die Böden werden in Form geschnippelt und gesägt.
Als Orientierung dient meist das Augenmaß.
Bei Dirty jedoch eine nicht selbstgebackene Waffelplatte.
Ich nehme das als Trägerplatte, wo ich jetzt so meine Tür, dieses etwas
Bauchige drauf baue. Das klebe ich jetzt da drauf fest.
Wie meistens bei so aufwendigen Aufgaben dürfen die Kandidatinnen und Kandidaten
fertige Produkte wie eben Waffelplatten mitbringen.
Das Wesentliche muss aber vor Ort entstehen.
Ihr habt einen Gestellvorbereiter, das ist ein alter Parkettboden von meiner
Schwester. Drinnen ist wieder ein kleiner Antrieb eingebaut mit Batterie.
Die Küchenmaschine wird sich zum Schluss auch wieder drehen.
Selbstgebaut nur für die Torte.
Ob sich solche Gimmicks auszahlen?
Sie machen eine Torte zwar origineller, aber nicht zwingend besser.
Liebe Kandidatinnen, lieber Rahim, ihr kümmert euch ja alle um den Maßstab, ich
kümmere mich um die Zeit. Ihr habt noch zweieinhalb Stunden, es ist Halbzeit.
Die Zeit.
Tickt hier echt anders als Pause.
Aber ihr seid doch gut in der Zeit.
Eifrig wird geschichtet, modelliert und gegrübelt.
Ich überlege die ganze Zeit immer, wie ich die anschneide.
Kein Problem.
Bei eigenen Cremerezepten bekommt man die Konsistenz oft besser hin als bei
vorgegebenen.
Von akuter Davonlaufgefahr ist noch keine Torte betroffen.
Das muss aber richtig exakt sein und gerade, weil ein schiefer Kühlschrank
wäre natürlich doof.
Genau, da fallen ja dann die Sachen raus, wenn man die Tür aufmacht.
Außerdem steht Stephanies Kühlschrank in direkter Konkurrenz zu Dörtes. Und der
kommt mit versteckter Tortenminiatur in der Miniaturtorte.
Nina schichtet ihren Backplatz zurecht.
Christa baut eine Küchenmaschine ganz ohne Strom.
Wichtige Frage.
Ist das gerade?
Ja.
Rahim orientiert sich stark an seiner Vorlage.
Ich mache jetzt das Schild von der Waage.
Und das werde ich jetzt mal aufs Esspapier malen. Und dann nachher auf
die Torte kleben.
Gewünscht ist ein Miniatur-Wunderland.
Alle fertigen Torten sollen im Nachbau des Backzells platziert werden.
Die Aufgabe ist eine Einladung an alle, so fein und detailliert wie möglich zu
arbeiten.
Bastelwerkzeuge machen da durchaus Sinn.
Da der Kühlschrank ja jetzt so nicht mega aufwendig ist, habe ich gedacht,
dass ich mich noch mache. Als Miniatur, die mit der roten Schürze vom
Kühlschrank steht.
Mit den richtigen Details kann man hier mächtig Punkte absahnen.
Damit hier würde ich die Scheibe für die Waage aufmachen. Ich hoffe, dass auch so
eine Glasscheibe daraus kommt.
Das Gefühl, wenn ein Plan aufgeht, ist ganz wunderbar.
Beeindruckend. Jetzt muss der Spaß nur noch stehen bleiben, während das Äußere
verziert wird.
Da das Backzeltinterieur top in Schuss ist, sind auch an den Torten Dellen
tabu.
Oh, ist das schwer.
Schwerer Kühlschrank. Da ist ordentlich was drin.
Seit Wochen schauen die Kandidatinnen und Kandidaten auf dieselben
Gegenstände. Aber können Sie sie auch originalgetreu als Torten nachbilden?
Ich bin nicht so der Kant-Spezie wie die Kati zum Beispiel.
Kati Kante, die ist ja der Burner in sowas.
Kati Kante, den Spitznamen merken wir uns.
Ach, wäre das nicht fantastisch, wenn man alle Einrichtungsgegenstände hier im
Backzelt auch essen könnte, so wie eure?
Wäre großartig. Achso, ihr habt nur noch eine Stunde.
Ja, es wird knapp, glaube ich.
Das glauben wir sofort.
Also verzettelt euch nicht beim Eindecken.
Ja, eine hohe Torte ist natürlich mega schwierig einzudecken, weil die Gefahr
ist, dass sie die Fondantdecke reißt, ist natürlich ein bisschen höher.
Und die Jury wird jeden Riss bemerken.
Ich roll gerade meine Platte, also meine Arbeits- oder meine Tischplatte,
die Platte von meinem Backplatz aus.
Man sieht die Backzeltkühlschränke nie von hinten.
Sind die Originalrückseiten auch schokobraun?
Jetzt nicht, Pfuschen.
Oh ja, das ist aber sehr schief.
Dabei habe ich doch die Brille auf.
Eine modellierte Spülbeckenvertiefung. Ganz schön anspruchsvoll.
Das bekommt kaum ein Klempner so gut hin.
Was zaubert Christa da aus dem Hut?
Ich habe die Schüssel aus Bondur vorbereitet daheim, weil die eben
aushalten muss.
Auch Rahims Waagschale braucht eine originalgetreue Metallikoptik.
Er hat ein etwas größeres Werkzeug mitgebracht.
Na toll, da fällt jetzt noch mehr auf. Kacke.
Ist dieser Kühlschrank nur B-Ware?
Nur noch 30 Minuten.
Eine halbe Stunde. Wenn das jetzt hier so läuft, wie ich will, dann könnte ich
es schaffen.
Die Kunst ist, in der vorgegebenen Zeit fertig zu werden.
Dabei könnte man an den kleinen Kunstwerken noch tagelang bis zur
absoluten Perfektion basteln.
Nur nicht die Nerven verlieren.
Einrichtungsgegenstände zum Anbeißen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich muss jetzt wirklich jedes Detail einfach kopieren von der Original.
Ich hoffe, dass ich in der Zeit wirklich nur alle Details drauf bringe, die es
gibt.
Konzentrierte Ruhe kehrt ein.
Jeder Meister und jede Meisterin hat sein oder ihr Objekt genau vor Augen.
Die Messlatte ist das Original.
Gearbeitet wird an den Äußerlichkeiten, aber auch das Geschmackserlebnis unter
der perfekten Schale kann gleich bei der Verkostung den Unterschied machen.
Der Ausgang des Rennens ist wieder mal komplett offen.
Das sind ja so Angebertorten, nicht?
Womit man einfach mal so Pinkelmarken setzt, würde ich sagen.
Das kann man so stehen lassen.
Hinkelpausen leistet sich aber jetzt niemand mehr.
Also die Augenlider gefallen mir schon mal gut. Jetzt brauchen wir noch Lippen.
Kleiner Tipp.
Lippenstifte sind ja essbar.
Und wenn du Lippenstifte nimmst mit einem kleinen Pinsel, dann hast du
wirklich so die perfekten Lippen.
Mal ehrlich, wem ist der Notenständer im Zelt überhaupt schon mal aufgefallen?
Die Küchenmaschine ist leider nicht dabei. Die hat die Christa geklaut. Aber
da kann man nichts von ändern. Das ist halt so.
Ihr Lieben, die letzten Handgriffe sind jetzt gefragt, denn ihr habt nur noch
zwei Minuten.
Ja, das wird knapp.
Was Eni so leicht von den Lippen geht, bedeutet puren Stress.
Ich bin so froh, dass Christa da ist.
So komme ich vielleicht auch noch mit meinen Details rum.
Ja, Teamwork, mega.
Danke. Gerne.
Sieht ja schon aus.
Ich lehne jetzt neben dem Kühlschrank, weil da an der Ecke sind so ein bisschen
Falten leider.
Aber so ist es ein bisschen Schadensbegrenzung, würde ich sagen.
Eben mal wieder hingeguckt.
Der Countdown bricht an. 10, 9, 8,
7, 6,
5, 4,
3, 2,
1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Mega. Vielen Dank.
Es ist so toll, dass wir so ein Team sind. Am Ende sind
wir eigentlich alle Konkurrenten, aber dann springt sie rüber, hilft mir,
unterstützt mich.
Hinten habe ich Falten im Fondant. Ärgert mich gerade mega.
Das gibt richtig Punktabzug von Betty.
Ich bin echt erleichtert jetzt.
Ich finde, das ist ein sehr, sehr schönes Bild. Ihr habt tolle Miniaturen
gezaubert und ich weiß, die Jury hat jetzt schon ganz großen Appetit auf
diese kleinen Sachen.
Und deshalb legen wir jetzt los mit der Verkostung und beginnen bei Nina.
Ich habe meinen Backtisch wiedergeben wollen, an dem ich dieses ganze Chaos
verursache.
Also man sieht, dass es dein Backplatz sein soll, definitiv. Was mich so ein
bisschen irritiert, ist gerade die Farbe.
Also weiß und oben drauf, ganz klassisch natürlich beim großen Backen, ist ja
eigentlich die Holzplatte.
Also das sind so die kleinen Details, auf die man jetzt natürlich, oder ich
jetzt auf jeden Fall achte.
Was ich aber sehe, ist, dass es oben sehr schön gerade ist.
Also das eine oder andere Detail hätte auf jeden Fall noch ein bisschen besser
ausgearbeitet werden müssen, weil die Konkurrenz direkt daneben steht und man
kann es natürlich ganz gut miteinander vergleichen.
Gut für uns, schlecht für euch.
Möchtest du den Herd haben? Ja, bitte.
Es strömt der Duft wirklich so nach oben von der Schokolade.
Was man hier noch erkennen kann, ist eine dünne Schicht Ganache und die
Grundtorte gut eingesetzt.
Also liebe Nina, die Mousse au Chocolat ist brillant.
Super angenehme Struktur. Zusammen mit diesen Schoko-Haselnuss-Böden.
Kaffee, sensationeller Trick, dass der zum Unterstützen der Schokolade mit
eingearbeitet worden ist. Die Kirschen üppig drin. Ich habe hier immer noch
eine große Kirsche liegen. Es ist einfach ein Traum.
Dankeschön. Das ist wirklich deine ganz, ganz große Stärke, dass du einfach tolle
Geschmackskompositionen machst.
Und das ist auch bei dieser Torte dir wieder hundertprozentig gelungen.
Dankeschön. Vielen lieben Dank. Danke.
Ich habe für euch die Waage gebacken und ich erinnere mich immer, wenn ich die
Waage angucke, an das Spruch, der nicht wagt, der nicht gewinnt.
Und das passt, glaube ich, ganz genau für diese Sendung.
Man erkennt sie sehr gut hier vorne auch an dem Zifferblatt.
Darüber auch mit Isomalt, also die Glasscheibe ist auch da.
Hier oben so am Rand sieht man so ein bisschen durch das Einsprühen ist die
Kante nicht mehr ganz so exakt.
Ich finde einfach, wenn man eine Waage häufig benutzt hat, sie fällt runter.
Vor allem die Schale kann man abnehmen. Dann geht sie in die Spülmaschine. Ich
finde das auch mit dem Rand oben vollkommen in Ordnung. Es sieht halt
abgenutzt aus.
Die Schale kann man kurz runternehmen, nicht?
Als ich dir gerade den Anschnitt gezeigt habe, huschte dir kurz ein Lächeln übers
Gesicht und die Augen fingen an zu blitzen.
Zurecht, weil es ein wirklich schöner Anschnitt ist.
Gleichmäßig. Bei dir kommt sofort der Duft von der Zitrone hoch.
Du hast es wirklich traumhaft schön ausgearbeitet. Das ist ohne Witz.
Es macht einfach Spaß. Die Böden sind sehr, sehr kompakt, tut dem ganzen
Kuchen aber einfach tatsächlich sehr, sehr gut. Also es macht einfach Spaß. Du
hast ein wunderschönes Zitronenaroma drin. Es ist ein natürliches
Zitronenaroma. Der Crunch ist da. Ich habe immer wieder die Nüsse, auf denen
ich beiße.
Der Schmelz ist perfekt. Also ja, es ist ein super schön sommerlicher Kuchen.
Vielen Dank.
Es ist nicht zu viel, es ist nicht zu sauer, es ist nicht zu süß, sondern es
ist wirklich auf den Punkt abgeschmeckt. Vielen Dank.
Dankeschön.
Und zwar habe ich euch meine Küchenmaschine mitgebracht, die bei mir
am Backblatt steht.
Häufig gibt es von echten Küchenmaschinen so Spielzeugmodelle für
die Kinder. Und ich finde, so sieht genau deine Torte aus. Das ist wirklich
für mich auch gerade von den Proportionen eins zu eins umgesetzt.
Es sind halt wirklich überall so die kleinen Details, ob das hier vorne die
Abdeckung ist, der Drehknopf.
Sie rührt schön vor sich hin.
Großartig. Wie bist du auf die Idee gekommen?
Ich habe mir gedacht, ich wollte eh schon mal so eine Küchenmaschine machen.
Darum habe ich einen alten Parkettboden zugeschnitten, dazwischen eine
Gewindestange gesetzt und einfach oben einen batteriebetriebenen Motor einbaut.
Einfach.
So, was man so abends macht, wenn man so drüber nachdenkt.
Ja, einfach sprachlos. Ich bin froh, wenn ich die Batterien an meinem
Rasierapparat wechseln kann und du machst dann mal so einen Motor mit einem
drehenden Arm.
Krass.
Auch hier sauber eingestrichen, davon dann dünn ausgerollt.
Die Böden sind ein Traum.
Das bleibt festzuhalten.
Von der Brombeere hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht, weil sie geht
ganz klein wenig unter.
Pistazie ist ganz leicht da, aber das liegt tatsächlich an den
karamellisierten mit Schokolade ummantelten Pistazien. Die Cremen sind
beide sehr geschmeidig. Allerdings die Fruchtkomponente geht gänzlich unter.
Ich gebe dir recht, die Brombeere schmeckt man fast gar nicht.
Und das ist natürlich, wenn ich so einen kleinen Raum habe, wo ich jetzt mit dem
Geschmack jonglieren muss, dann ist das Risiko natürlich da, dass tatsächlich
eine Komponente untergeht. Und das ist bei dir passiert leider.
Vielen Dank. Danke.
Ja, ich habe meine Backinsel, meinen Backplatz habe ich euch gebacken. Bei
dir fällt mir natürlich jetzt als erstes auf oben die Holzplatte.
Bei dir stimmt es fast von der Farbe. Deiner ist ein bisschen flieder, das
hier ist mehr rosa.
Und wenn ich ihn jetzt anfange zu bewegen, dann sehe ich erstmal hier
unten eine saubere Kante. Ja, wirklich hervorragende Arbeit. Es ist wirklich
eins zu eins genauso, wie es da steht.
Ich bin völlig begeistert.
Danke.
Dein Boden, er ist super leicht. Er lässt sich sehr, sehr gut essen. Du hast
dieser Curd, der ist genial.
Es ist wirklich mit einer der besten Curds, die ich hier je probieren durfte.
Ich habe eine kleine Verbesserung. Das ist wirklich das i-Tüpfchen. Die Böden
noch mehr tränken.
Deine Konsistenzen sind wirklich alle genau auf den Punkt getroffen.
Vielen lieben Dank.
Ich habe euch meinen rosa Kühlschrank mitgebracht mit Fotos und das daneben
soll ich sein.
Das ist definitiv der Kühlschrank, der auch bei dir steht, alleine schon mit
den Fotos.
Ich mag die Details von den Eiern. Ja, der ist übrigens zehn Jahre alt. Der hat
schon ganz viele Umzüge miterlebt, ist schon ein paar Mal vom Laster gefallen.
Welche Ausrede probierst du noch zu finden?
Ja, also meiner ist auch nicht perfekt von hinten. Also der ist bestimmt auch
schon mal gefallen. Ja, aber dann haben sie Beulen und keine Falten. Ja, das ist
die Heizspirale oder Kühlspirale.
Deine Figur, sie hat keinen starren Blick. Ich freue mich total.
Die stimmt auch von den Proportionen. Aber es ist natürlich so, bei dem
Kühlschrank, der das Hauptteil ist beim nächsten Mal, irgendwie einen anderen
Twist finden, dass dir diese Falten nicht so passieren.
Die Figur sieht sensationell aus, ich kann es aber nicht essen. Und da beim
nächsten Mal die Aufteilung mit dem Aufwand des gestalterischen Designs eher
auf dem Fokus, was tatsächlich in dieser Aufgabe wichtig ist. Und das wäre
tatsächlich der Kühlschrank gewesen.
Also man kann auf den ersten Blick sofort alles sehen, es ist gleich von
der Proportion her, also da der Aufbau, so wie man es sich wünscht.
Es ist eine leckere Torte, lässt sich gut essen, aber ihr fehlt halt die
Raffinesse. Es ist tatsächlich von oben nach unten nur die Himbeere da in
verschiedenen Konsistenzen, aber ansonsten an Aroma.
Da gibst du leider unter.
Vielen lieben Dank. Vielen Dank.
Ich
habe
auch den Kühlschrank mir ausgesucht und ich habe in diesen Kühlschrank den
Frühling eingesperrt.
Es ist eine Besonderheit, also man muss ihn schon von oben bis unten
durchschneiden.
Ein großes Stück, ja.
Du hast dann noch diesen Notenständer gemacht, hast Kuvertüre gespritzt. Er
steht hier oben, kleine Details, Cupcakes aus so einer mini kleinen Form.
Eingedeckt ist es bei dir faltenfrei, von daher sind die Seiten auch wirklich
sehr ordentlich.
Wenn ich meine Punkte verteile, dann gehe ich natürlich nach
Schwierigkeitsgrad. Und du bist das höchste Risiko eingegangen. Du hast die
schmalste Fläche unten und den höchsten Kubus. Also großes Kino. Also großes
Kino.
Aber auf Millimeter genau, ne? Oh ja, super.
Geil. Also hier sind die beiden...
Bögen quasi im Kühlschrank. Hier ist deine eingebaute Schüssel und hier unten
sieht man die Torte, die quasi mit Kuvertür überzogen ist, aber wirklich
auf Millimeter aufgeschnitten.
Riecht man was?
Noch nicht, aber man sieht die Nadel.
Das ist so ein Event, diesen Kuchen zu essen. Diesen Erdbeerkompott, diese
Creme. Man sieht den Glanz, man sieht, dass das alles wirklich wunderschön
zusammenarbeitet. Aber mein Highlight, dieses Aroma der Nadeln, wunderschön
rausgearbeitet, Erdbeeren.
Also ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr raus.
Großes Kino, muss ich sagen. Also Chapeau.
Dankeschön. Was ich jetzt im Mund habe, ist ein ganz leichter Fichtengeschmack,
der sehr angenehm ist.
Dieses Risiko hat sich einfach gelohnt. Das finde ich wirklich großartig.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich glaube, es war sehr, sehr lecker. Ich bin jetzt gespannt auf eure
Entscheidung. Ich glaube, es wird nicht einfach.
Aber wir wollen ja wissen, wer in der nächsten Woche die rote Schürze erhält
und dann Bäckerin oder Bäcker der Woche wird.
Und wer natürlich auch in der nächsten Woche hier nicht mehr mitbacken darf.
Darüber entscheiden ja die Punkte. Und wenn Sie sich dafür interessieren, dann
folgen Sie uns einfach in den sozialen Netzwerken. Da werden Sie nach der
Sendung veröffentlicht.
Et das große Backen. Da finden Sie alle Infos. Ja, und ihr beiden dürft euch
jetzt gerne zurückziehen zur Beratung.
Ziemlich viele optische Highlights auf jeden Fall dabei.
Die Konkurrenz ist super stark, aber ich will weiter mitmischen. Nina ist immer
geschmackstark. Die Mousse au Chocolat war ziemlich, ziemlich lecker, muss man
sagen. Und stolz auf mich bin ich auch.
Das ist natürlich absolut sensationell, aber nichtsdestotrotz bin ich schwer
beeindruckt von der Frage, weil sie wirklich sehr, sehr getreu aussieht.
Ich habe heute einen großen Lob auch nochmal von Christian und Betty
bekommen. Ich kann das gar nicht beschreiben. Das ist Hammer.
Hier vorne der Kühlschrank von Stefanie. Auffällig bei ihr die Falten. Mir fehlte
auch so ein bisschen Raffinesse.
Also ärgern tue ich mich total.
Also die Falte war mega doof. Und ja gut, die Minze, die war jetzt nicht
allgegenwärtig. Dann ist sie wohl untergegangen.
Reicht es trotzdem zum Weiterkommen?
Die Jury hat sich entschieden.
Liebe Jury, wer bekommt die rote Schürze?
Unser neuer Bäcker oder Bäckerin der Woche ist...
Und
bleibt... Christa.
Ich habe lieber die rote Schürze. Das freut mich natürlich riesig. Hätte ich
nicht gedacht, aber sollte so sein.
Christa, herzlichen Glückwunsch.
Grandiose Leistung. Weiter so. Danke.
Herzlichen Glückwunsch.
Christa, du musst nicht mehr zittern.
Aber dafür zwei andere.
Katharina und Stefanie, kommt bitte nach vorne.
Ihr habt euch in dieser Woche ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.
Nach der ersten Aufgabe trennt euch ein halber Punkt.
In der technischen Prüfung habt ihr beide den dritten Platz belegt.
Wer konnte also mit seiner Backzeltminiatur besser punkten und wem
ist das nicht gelungen?
Mit 40 Punkten ist das Backabenteuer heute leider...
vorbei für
Stefan.
Ja,
ich gehe mit so gemischten Gefühlen und Nina und Kathi waren jetzt definitiv
besser und dann ist das so.
Steffi, es war mir eine große Freude, dich kennenzulernen, deine Begeisterung
auch für die Modellierung zu sehen. Das Einhorn, auch heute die Figur, das
machst du mit so viel Leidenschaft. Und dein Strahlen war hier wirklich auch
jederzeit im Zelt zu spüren.
Und ich wünsche dir ganz viel Spaß weiter beim Backen, weil modellieren
wirst du auf jeden Fall weiter.
Definitiv. Vielen Dank.
In der nächsten Woche geht sie weiter, unsere Familienjubiläumsfeier. Und ich
kann Ihnen sagen, es wartet wieder eine grandiose Überraschung auf uns alle
hier. Ich freue mich schon wahnsinnig. Und kleiner Tipp für Sie, es ist ein
Freund der Familie.
Also, wir sehen uns nächsten Sonntag hier in Z1. Tschüss.
Ja, auf jeden Fall.
Alles in Ordnung.
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