All language subtitles for Das große Backen S10E04 - Ein Augenschmaus für Rebecca Mir- Jetzt werden alle Deko-Register gezogen

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Original subtitles

Hallo liebe Fans von Deutschlands beliebtester Backshow. Seit zehn Jahren

halten Sie uns die Treue und das feiern wir in diesem Jahr.

Dutzende Hobbybäckerinnen, Hobbybäcker und Prominente verbinden mit ihrer

Teilnahme in dieser Show tolle Erinnerungen. Und genau deshalb beehrt

uns heute Moderatorin, Model und Deko-Queen Rebecca Mier. Sie wird eine

ganz besondere Aufgabe mitbringen, da glitzern nicht nur die Augen. Freuen Sie

sich jetzt auf das große Backen.

Schloss Stülpe Jahr für Jahr werden hier nicht die Oberhäupter irgendwelcher

Adelsgeschlechter gekrönt, sondern die Gewinner der größten Backshow der Welt.

Sieben Aspiranten wollen immer noch den Backthron besteigen, aber nur einer wird

sich die Krone aufsetzen können.

In jeder Woche muss eine oder einer gehen.

Oh nein.

Meine Gelatine wird diesmal nicht fest.

Man sieht es dieser Torte natürlich jetzt immer noch so ein bisschen an,

dass sie in sich nicht ganz stabil ist. Mit 32,5 Punkten muss uns heute leider

verlassen Raiko.

Gut gekämpft, aber nicht gut genug.

Raiko backt ab jetzt wieder zu Hause.

Siegen sind weiter.

Auf geht's.

Jetzt heißt es, Schürzen an und loslegen.

Na super, mit roter Schürze in die vierte Woche starte ich jetzt.

Also ich gehe davon aus, dass die Woche wieder irgendjemand zu uns stoßen wird.

Bin gespannt, wer es sein wird.

Ich weiß, wir lieben hübsch dekorierte Torten. Und wir hatten eine Kandidatin,

die war unsere Deko-Königin. Herzlich willkommen, Rebecca Mier!

Und du hast uns heute eine tolle Aufgabe mitgebracht. Ganz genau.

Ihr dürft kreativ sein und wie ihr das umsetzt, ist komplett euch überlassen.

Ich finde es ja so toll, dass du da bist. Ja, ich freue mich auch sehr, bei

euch zu sein.

Ich muss mal gucken, dass das vielleicht noch weg ist, nicht, dass das mit

eingegossen ist.

Das ist doch so eine fieselige.

Hört ihr, wie läuft's?

Ich werde mir auch natürlich das zu Herzen nehmen, was ich an Kritik

gekriegt habe.

Zumindest werde ich die Böden mehr tränken und ordentlich Alkohol reintun.

Das ist noch nicht goldgelb. Da muss noch ein bisschen goldgelb dazukommen.

Die Dörte ist eine starke Konkurrentin. Da muss ich mich schon sehr anstrengen.

Ein bisschen dunkel, riecht auch gar nicht.

Ein gewisser Druck ist in jeder Woche da, dass etwas nicht klappt, was

vielleicht normalerweise daheim dann immer klappt.

Ich glaube, so nervös war ich hier noch nie.

Die Nervosität ist riesig. Wirklich bei jeder Aufgabe stehe ich im Backzelt,

meine Hände zittern. Ich finde, das ist eine hübsche Farbe.

Sieht ein bisschen aus wie auf einer Baustelle.

Ich kann backen, ich kann meine Kunst zeigen.

Ja, das ist Hammer.

Schön steif aufgeschlagen.

Die letzten drei Wochen habe ich echt viel gelernt, wo ich vielleicht zu Hause

ein Jahr dafür brauche.

Das sieht gut aus.

Boah, ist das hier ein Krimi? Boah, ich habe voll Angst, glaubst du?

Ich wachse hier absolut über mich hinaus.

Diese Jubiläumsstaffel ist der Wahnsinn. Wir lernen so viel dazu.

Boah, lecker. Kleine Probe.

Sehr lecker.

Also mein Plan für Woche 4 ist, zu überleben.

Ich sollte die erst probieren, ob die sauer genug sind.

Ja, ich möchte einfach nur durchkommen und Woche 5 wieder dabei sein.

Oh, scheiße.

Das ist schon sehr dunkel. Also Wahnsinn. Ich bin so krass stolz, dass

ich noch hier bin und die vierte Woche nochmal mitbacken darf.

Geil.

So ein Mist. Das sollte eigentlich anders aussehen.

Das ist für die richtige Gaudi. Ist sehr lecker. Toll. Ist lecker. Schmeckt sehr

gut. Hab einen guten Job.

Dekorative Superlative müssen her, wenn Rebecca mir mitentscheidet, wer dem

Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin oder bester Hobbybäcker wieder ein

Kuchenstück näher kommt. Es geht um 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.

Mehr Ruhm.

können Hobbybackende nicht erlangen.

Hallo, liebe Jubel- und

Jubiläumsrunde. Wer Überraschung liebt, hat sich die beste Staffel ausgesucht,

um mitzumachen. Denn in diesem Jahr läuft ja keine Folge so ab, wie ihr es

erwartet. Und auch heute dürft ihr wieder gespannt sein, was auf euch

zukommt. Auch du, Dörte, du bist unsere amtierende Bäckerin der Woche.

Christian und Betty werden wieder Munterpunkte verteilen und die

entscheiden dann am Ende über die rote Schürze und den Verbleib hier bei uns im

Zelt. Und in vier Wochen werden wir den Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin

oder Deutschlands bester Hobbybäcker vergeben.

Gekrönt wird das Ganze mit 10.000 Euro, dem goldenen Cupcake und einem

eigenen...

Ich denke, das ist ein guter Ansporn. Aber jetzt legen wir los mit Aufgabe

Nummer 1.

Wir wünschen uns einen Schokoriegel zum

Jubiläum. Christian, warum?

Ihr wisst, ich liebe Schokolade. Und auch ein Patissier wie ich, der geht

gerne mal zum Kiosk und greift nach einer eingeschweißten Massenware.

Diese Aufgabe hat es definitiv in sich, denn euer Schokoriegel muss neben der

Glasur aus drei verschiedenen Komponenten bestehen und eine davon muss

gebacken sein. Ansonsten haben wir keine weiteren Vorgaben.

Die Banderolen für eure Riegel dürftet ihr zu Hause vorbereiten. Mit dem Namen

eures Riegels.

Wir sind sehr gespannt auf das Design.

Schließlich soll sofort ersichtlich sein, dass es ein Jubiläumsriegel ist.

Ihr müsst acht Riegel präsentieren, vier davon unverpackt.

Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Ich bin gespannt, was da nachher stehen

wird. Ihr habt zweieinhalb Stunden Zeit und die starten wie immer auf mein

Kommando. Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Der gemeine Schokoriegel hat einen Ruf als Guilty Pleasure der Naschkatzen.

Heute soll er als Edelgebäck aus erlesenen Zutaten präsentiert werden.

Aber immer noch als Pläsier zum lustvollen Reinbeißen.

Ja, mega coole Aufgabe.

Ich freue mich total.

Ich werde meine Lieblingszutaten quasi mit einbringen.

Stefanis Riegel mit Knusperkeks und Garnaschmantel steht ganz im Zeichen der

Macadamia-Nuss. Mit Honig in einem Mousse und als ganze Nuss auf einer

Karamellcreme.

Es flutscht bei Nina.

Zumindest was ihre Toffees angeht.

Ist ja auch geil.

Kam der denn her?

Ich habe ganz viele Riegel gebacken und war mir dann nicht mehr sicher, was so

Geschmacksrichtungen angeht und war dann wie in so einem Tunnel drin und habe

dann die Riegel mit an Bord genommen, auf dem Flug von mir nach New York.

Und habe der Crew die aufgeschnitten und habe gesagt, bitte gebt mir Feedback.

Und meine Verpackung ist auch die Skyline von New York, halt in Anlehnung

an meine Kollegin.

Es ist auch denen gewidmet.

Zwischen Boden und Deckel aus Mörbteig platziert Nina Schichten aus

Sahnetoffee, Nougat und gesalzenen Erdnüssen, umhüllt von temperierter

Vollmilchschokolade.

Mit klassischen Arbeitsschritten beginnen Christa und Dörte ihre Riegel.

Ich mache einen Keksteig, der rührt jetzt hier schon.

Und dann muss er ein bisschen ruhen. Im Kühlschrank in der Zwischenzeit kann ich

die anderen Zutaten schon vorbereiten.

Dörtes Goldbarren bergen eine Rezeptur aus Blätterkrokant und Schaumcreme auf

Knusperkeks. Der fruchtige Arzent ein Gelee aus roter Beete und Granatapfel.

Also ich habe mich für diese Komponenten entschieden, weil ich unbedingt

Blätterkrokant machen wollte.

So hat jeder seine Träume.

Und Vorlieben.

Also mein Schokoriegel ist heute typisch fränkisch, ein Frankenriegel, weil er

hat Wein innen drin, er kriegt einen Käskuchen und noch schön was Knuspriges

und einen schönen Knusprigteig.

Auf Christians Waffelboden treffen sich fränkischer Käskuchen, Aprikosenweingelä

und Aprikosenchokocreme.

Fürs Knuspern sorgen karamellisierte Mandeln.

Oberste Riegelriegel, eine Komponente muss gebacken werden.

Daran halten sich alle.

Bei mir wird es fruchtig, weil ich eben in der letzten Woche so eine

schokoladige, rumhaltige Torte hingestellt habe. Heute mache ich

einfach mal das Gegenteil.

Unter der pinkfarbenen Hülle aus Ruby-Schokolade bettet Christa

Buttermilch-Mascarpone-Creme, gefriergetrocknete Himbeeren und Mandeln

auf einen großen Shortbread-Boden.

Lockerflockig hafert sich Katharina an ihren Riegel heran.

Das wird jetzt durchgeknetet und dann verteile ich das jetzt hier in die

Formel rein und dann kommt es in den Ofen. Dann habe ich meine gebackene

Schicht.

Ein knuspriger Haferflockenkeks ist die Basis für Katharinas Rezeptur. Darauf

schichtet sie Joghurtcreme, Waldbeerkompott und karamellisierte

Pistazien.

Merke, in einen Riegel kann man so viel mehr packen als nur Schokolade.

Während der Waffelboden im Ofen ist, beginne ich jetzt mit meinem Käsekuchen.

Das ist so ein Altweiber-Käsekuchen, heißt das. Der hat keinen Boden.

Klassiker gehen bei uns immer.

Was hat sich Rahim überlegt?

Ich versuche heute ein gesundes Rezept, ein sportliches Rezept.

In seinem Fitnessriegel mit Erdnussknuspermantel kombiniert Rahim

Erdnussbutter-Dattelcreme und Waffelcrunch.

Highlight, der proteinreiche Eiweißboden mit Traubenzucker.

Ich mache es gerne nicht vor, schon immer.

Und als ich diese Aufgabe gesehen habe, habe ich gesagt, das ist auch für mich.

Das passt mir ganz genau.

Backen ist auch Sport.

Schließlich gibt es Räder und Gummimatten.

Es wird halt ein Keks, der wird dann gleich zehn Minuten vorgebacken. Und

dann kommt quasi die gezuckerte Kondensmilch, kommt dann da drauf mit

den Nüssen und dann karamellisiert das noch im Ofen.

Fast wie beim weihnachtlichen Plätzchenbacken.

Wobei weihnachtliches Schokoriegelbacken bei Kindern wohl auch nicht schlecht

ankommen würde. Kann man sich ja mal überlegen.

Ich mache heute einen Eiweißteig mit Reismiel, dass eigentlich die

Eiweißmenge in diesem Rezept höher bleibt.

Genuss ohne Reue.

Ich mache jetzt einen Datteln Erdnusscreme.

Mit ganz viel Süße aus Frucht und Nuss.

An den anderen Backplätzen macht man sich um die Eiweiß- und Kalorienbilanz

der schmackhaften Schokostreifen weniger Gedanken.

Ich habe hier Puderzucker mit Haselnüssen, gleicher Anteil, vermengt.

Und dann habe ich hier schön Schokolade mit Butter, die ich hier vermenge. Und

dann kommt das da rein und das ist wirklich ein köstlicher Nougat.

Köstliches sollte punkten.

Stefanie nimmt Honig, der lockt Bienen an und Enis.

Ich sehe dich im Augenwinkel.

Ich will nur gucken.

Oh, ich liebe, ich liebe Macadamianüsse.

so motiviert man kandidatinnen bei dörte passt die frucht zur schürze

So, Rote Beete, 200 Milliliter Granatapfelsaft. Wir haben uns das so

zur Gewohnheit gemacht, morgens immer so ein Gläschen Granatapfelsaft zu trinken.

Naja, und dann habe ich das mal ausprobiert mit der Roten Beete und

Grenadiersirup, bisschen Zitrone.

Schmeckte ganz lecker.

Macht auch eine hübsche Farbe.

Rot natürlich.

Christian hat es immerhin zum roten Polohemd gebracht.

Das ist jetzt ein Silvaner, ein Weißwein, ein schön säuerlicher,

trockener Wein, der auch ein bisschen noch nach Fruchtig schmeckt und auch zu

der Aprikose bestens passt.

In einem Schokoriegel darf es gerne knacken und knuspern.

Stefanie arbeitet mit Schokokrisps, Rahim mit Erdnüssen.

Auf die setzt auch Nina.

Bei Katharina sind es Pistazien.

Ich mache gerade meine karamellisierten Pistazien, einfach damit ich zu meinem

Haferflocken-Keksboden nochmal einen Crunch drin habe und einfach nochmal ein

bisschen Farbe in meinem Riegel.

Eine Rot-Grün-Schwäche sollte man in dieser Aufgabe wahrlich nicht haben. Die

Hobbybackenden zeigen gelebte Kreativität, Individualität und Gespür

fürs Besondere.

Was ein Schokoriegel alles in einem auslösen kann?

Und jetzt kommt da die gezuckerte Kondensmilch rein.

Und im Ofen wird das dann zum Karamell.

Raffiniert. Eine Stunde ist bereits vergangen.

Von schnellen Riegeln für zwischendurch kann man hier wahrlich nicht sprechen.

Von industriell gefertigten Snacks sind diese Riegel weit entfernt.

Das ist nur Eiweiß aufgeschlagen.

Und hier im Topf habe ich Traubenzucker mit Wasser und Zucker aufgekocht.

Hört ihr, wie läuft's? Gut, bis jetzt noch, ja. Das sieht sehr, sehr gut aus.

Darf ich dir einen kleinen Tipp geben? Ja, bin ich wieder zu schnell unterwegs?

Du bist zu schnell. Und dann darf ich den Topf einmal ganz kurz haben.

Weil das ist so, da geht das Herz des Patissiers geht da auf.

Gleich so am Kesselrand rein.

Weil der ganze Zucker, den du jetzt quasi durch das Schlagen vom Schneebesen

an den Kesselrand geschlagen hast, der fehlt dir nachher für die Konsistenz von

deinem Eischnee. Und dieser ganze Zucker, der gibt ja nochmal Stabilität.

Und das ist wichtig, dass der komplett drin ist.

Vielen lieben Dank. Ich freue mich irre auf die Konsistenz.

Ah, ist der schön.

Ein Waffelboden bei Christian, schottisches Shortbread bei Christa und

ein Eiweißboden bei Rahim.

Ja, das Eiweiß, schon stark.

Sieht schon geil aus, oder?

Also der Karamell hat sich schön gebräunt.

Noch vor ein paar Jahren war Schokolade entweder braun oder weiß.

Also ich habe jetzt hier gerade Ruby-Schokolade. Da bin ich jetzt gerade

dran, die zu temperieren. Und dann findet ihr auch gleich in die Formen

ein, dass die aushalten kann.

Schön, wenn man nicht daheim ist und das nicht sauber machen muss, wenn es mir

ein bisschen leid tut, die anderen, aber...

Extra fürs große

Backen angefertigt, das sogar noch in Schrift zu holen. Das habe ich eben

schon gesehen.

Ich frage jetzt nicht, was drinsteht, ich lasse mich nachher überraschen.

Genau, ich sage es auch nicht.

Natürlich werden solche Spezialaufgaben den Hobbybäckerinnen und Bäckern im

Vorfeld kommuniziert.

Niemand hat eine individuell gefertigte Schokoriegelbackform einfach so dabei.

Oh nein, Inni steht da schon wieder. Oh nein, bitte.

Schon Angst. Ich hab schon wieder Angst.

Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, wenn euch der kleine Hunger packt, müsst ihr

noch warten.

Ja, Halbzeit. Ihr habt eine Stunde 15 noch.

Scheiße.

Nein.

Die Zeit, die rennt aber auch, ne?

So ein Riegel bedeutet viel Kleinarbeit.

Ganze acht Exemplare sollen gelingen.

Vier davon werden verpackt serviert.

Also bis jetzt bin ich ganz gut im Rennen. Jetzt mache ich noch den

Blätterkrokant. Und dann fange ich an, das alles zusammenzuschichten.

Nicht ablenken lassen von der schleichenden Stefanie.

Scheiße. Wenn ich das jetzt nicht... Dann habe ich nachher riesengroße Stücke

drin, wie hier jetzt. Und die will ich ja nicht da drin haben.

Und das kühlt schnell ab.

Und deshalb muss ich mich da mal einen Augenblick konzentrieren.

Die Ergebnisse sollen ja nicht wie unter der Windschutzscheibe geschmolzene

Sommerriegel aussehen.

Ich habe jetzt unten meinen Keksboden, dann kommt die Joghurtcreme drauf, dann

in der Mitte so ein einzelnes Streifen vom Bärenkompott und links und rechts

vom Bärenkompott die Pistazie.

Und dann kommt das alles nochmal in Schockbruster zum Festwerden, bevor dann

die Glasur drüber kommt.

Klingt nach einem Plan.

Christa schichtet wie bei einer Sahnetorte.

Görte bringt ihr Material wieder in Form.

Rahim schichtet für die Fitness.

Und Katharina setzt ihren Plan in die Tat um. Genau wie eben beschrieben.

Bei Stefanie sieht das Zwischenergebnis schon fast wie ein fertiger Riegel aus.

Da sind ein paar schöne Rohlinge dabei.

Und Nina?

So, ich werde jetzt mit einem der Blöden beginnen.

Und den einlegen.

Er darf nur nicht brechen.

Habe ich gerade gesagt, er darf nicht sprechen? Wie findest du das?

Aber ist egal, das klebt gleich alles so zusammen.

Es gibt die am Stück Schichter und die Riegelförmchen Benutzer.

Jetzt kommt der Shopper quasi umgedreht auf die Schokoriegel drauf.

Und dann wird es verschlossen, gekühlt, dekoriert, fertig.

Das klingt so einfach.

Doch am Kiosk gleicht ein Schokoriegel dem anderen.

Auch hier sollten sich die Exemplare einer Sorte nicht allzu sehr

unterscheiden.

Spannend dürfte es werden, wenn die einzelnen Riegel aus ihrer Form gelöst

werden. Noch knapp 45 Minuten.

Also wirklich an Weingeschmack, aber auch die Aprikose, die durchkommt,

saugeil.

Je näher man dem Ende kommt, desto klebriger wird die Angelegenheit.

Der Teufel steckt wie immer im Detail.

Jetzt, dann muss gleich eine Froster kommen.

Zeit, die man mit einkalkulieren muss.

Ich habe jetzt vor, die weiße Schokolade mit der Aprikosenmarmelade zusammen zu

mischen und die dann als Klebstoff zu nehmen, weil dann wird es noch ein

bisschen fester.

Soweit die Theorie.

Vor Schokolade temperieren habe ich immer den größten Respekt.

Da kann auch viel schief gehen.

Stefanie macht eine weiße Knusperganache.

Wie happy seid ihr denn?

Ich bin bisher zufrieden, ich bin aber noch mehr zufrieden, wenn ich alle hier

rausbekommen habe.

Sieht doch gut aus.

Rahim badet seine Riegelchen einzeln.

Christians Schokomarmeladenexperiment läuft.

Und Nina denkt schon amerikanisch.

In case of an emergency, eat your Schokoriegel.

Nach amerikanischer Sitte werden Ninas Riegel etwas größer.

Dörte hat Probleme.

Warum läuft denn das?

Jetzt versuche ich noch was anderes. Ich habe ja noch Puder.

Bei der Farbgebung der Riegel kann man wieder Kreativität

walten lassen.

Ihr habt noch 30 Minuten. Nein!

Also, Zeit ist heute echt knapp bei mir.

Die Kühlzeit ist halt, die hat die Eni nicht berechnet, dass wir noch kühlen

müssen. Sie kann ja schön die Zeit sagen, aber das weiß mein Riegel halt

nicht. Ich weiß ja jetzt die Zeit.

Oh, Thema Wechselthema kommt.

Die Zeit steht hier.

Na, machen wir mal einen flinken Schuh.

Die Zeit ist mir im Genick, sozusagen, wa?

Nochmal, ihr müsst die Kühlzeit einplanen, wenn ihr Extravagantes auf

den Tisch bringen wollt.

Die Backzeit ist die Backzeit.

Wer es nicht schafft, die Aufgabe in der Zeit zu erfüllen, ist hier fehl am

Platz.

Das klang jetzt hart.

Ich glaube, ich brauche einen Riegel.

Sonst werde ich zur Diva.

Ich habe jetzt zuerst die Riegel.

Diese Verpackungen haben alle vorbereitet mitgebracht.

Das war, bevor ich in die Kusche gegangen bin. Ne, jetzt nicht mehr.

Jetzt kann ich 206 Tote zusammentragen.

Schön, wenn Gebäcke persönliche Geschichten erzählen. Das gilt natürlich

auch für selbst entworfenes Verpackungsmaterial.

Es knistert wie beim Geschenke verpacken.

Ihr Lieben, aus langsam wird jetzt fix. Ihr habt nur noch 10 Minuten.

Was?

Oh nein.

Also ich weiß nicht, ob ich erstmal meine Verpackung ins Hemd schaffe.

Einer muss noch glücken, einer muss noch glücken.

Das macht mich hier fix und fertig, ne? Ihr macht euch kein Bild davon, wie

schlimm das ist.

Es ist nicht zu glauben, es ist nicht zu glauben.

Doch, wir glauben das.

In zehn Jahren das große Backen haben wir schon einige Stressmomente

miterlebt. Vor allem, wenn bei der Detailarbeit die Zeit knapp wird.

Das kann ich jetzt gar nicht brauchen. Ich bin echt normal wirklich ein

Bastler, daheim auch. Aber gerade nach zweieinhalb Stunden Arbeit ist das jetzt

gerade überhaupt nicht meins.

Ah,

scheiße.

Schokoriegel. Das klang mal nach Spaß.

Ach ja, die Aufgabe ist so leicht, die schwimmt sogar in Milch. Ihr habt noch

zwei Minuten.

Ah, scheiße.

Drei Minuten, okay.

Dann schnell die Verpackung drum.

Und ziehe ich mir das rein.

Wenn ich den Cupcake haben will.

Christa, bist du schon fertig?

Ja.

Brauchst du eine Hilfe?

Ja, bitte.

Ich schneide dir das.

Kannst du mir bitte das draufkleben?

Du musst mal zuerst rein. Ja, hier, hier, hier.

Tu mal gleich drüber, tu mal gleich drüber.

Dann kannst du es noch hinrichten.

Ihr wisst ja, ich bin die Frau, die alles riegelt. Deshalb zähle ich euch

jetzt runter.

Und bitte nicht.

Zeht.

Neun. Taser, taser, taser, taser.

Acht.

Sieben.

Sechs.

Fünf.

Vier. Drei.

Zwei.

Eins. Und Schluss.

Hände weg vom Gebäck.

Danke schön, Christa. Ich bin sehr erleichtert. Erstmal mit der Verpackung.

Natürlich danke an Christa. Sie hat mir auch geholfen.

Es steht was.

Es steht was. Geil.

Mein Frankenriechel wird Sie ganz sicher überzeugen mit Käsekuchen. Die

Supermärkte können sich schon gern bei mir melden und mit mir die Rezepte

austauschen, wenn Sie wollen.

Ich sehe auf jeden Fall die Fehler und ich weiß,

dass es Kritik geben wird.

In die Verkostung gehe ich schon mit gemischten Gefühlen, weil es eben nicht

so ist, wie ich es haben wollte.

Ich würde mich natürlich riesig freuen, wenn die Bewertung gut ausfällt und

vielleicht schaffe ich es ja die Woche wieder mal an die rote Schürze zu

kommen.

Na, haben Sie Appetit bekommen?

Kein Problem.

Dann entriegeln Sie doch jetzt mal Ihr Handy oder Ihren Computer.

Dort finden Sie auf dasgroßebacken.de alle Rezepte zum Nachbacken. Und

Christian und Betty dürfen jetzt etwas tun, wovon, glaube ich, jedes Kind

träumt. Ihr dürft sieben Schokoriegel verputzen und das hintereinander. Ich

bin ein bisschen neidisch. Wir beginnen bei Christian.

Optisch hast du auf Purismus gesetzt, das heißt keinerlei Dekoration.

Man sieht unten saubere Kanten. Wenn man hier genau guckt, würde man auch noch so

ein bisschen den Fingerabdruck sehen.

Beim nächsten Mal einfach Handschuhe anziehen.

Außen kann man nicht viel sagen, es ist halt wirklich schlecht.

Ich würde sagen, wir hauen rein.

Beim Anschnitt sieht man jetzt wirklich die einzelnen Schichten. Die

Schokoladenschicht ist ein bisschen dicker, aber darunter kann man wirklich

die einzelnen Etagen gut erkennen.

Also wir haben ja alle eure Rezepte im Vorfeld gelesen. Und dann gibt es

natürlich immer so kleine Highlights, an denen man sich so ein bisschen

langhangelt. Und bei dir war es definitiv dieser separat gebackene

Käsekuchen.

Hier oben hast du sehr viel Schokolade. Das heißt, dieses schöne Aroma geht

natürlich durch die Schokolade gänzlich verloren. Beim nächsten Mal wirklich

schauen, dass zumindest diese obere Schicht wirklich hauchdünn ist.

Der Boden, der ist fest, aber man kann ihn gut beißen. Das Gelee ist eine...

Gute Variante mit drin. Das gibt dem Ganzen nochmal das Fruchtige. Der

Käsekuchen, der geht tatsächlich durch die Schokolade komplett unter.

Vielen Dank.

Danke euch.

Ich fange mal mit dem Äußeren an. Außen nur die dunkle Schokolade, wie beim

Christian. Allerdings, du hast oben noch die Nüsse, die so ein bisschen

durchschimmern. Gib dem Ganzen halt einfach nochmal eine andere.

Optik, der Glanz ist phänomenal. Da kann man überhaupt nichts sagen. Man sieht

überhaupt keine Schlieren. Du hast es super schön und sauber überzogen. Mir

gefällt es. Danke.

Was mir auch gefällt, dass unten keine großen Füßchen sind, aber auch das Spiel

von der Verpackung mit diesen Riegeln.

Sehr attraktiv und ich bin sehr auch bei dir auf den Geschmack gespannt.

Also beim Anschnitt sieht man, unten ist die gebackene Komponente, der Haferkeks.

Dann kommt die Joghurtschicht und hier oben.

Da verstecken sich dann halt auch die Früchte.

Sehr frisches Konzept, sehr schön abgeschmeckt. Ich habe immer diese Säure

von dem Joghurt, ich habe die Frucht dabei. Sie sind wirklich unglaublich

lecker. Oben die Schicht mit der dunklen Schokolade ist sehr dick.

Allerdings durch die Säure, die du eingearbeitet hast, hast du es

geschafft, dass die Schokolade so ein bisschen abgefedert wird. Das hast du

wirklich hervorragend umgesetzt.

würde ich ein, zwei Mal kaufen am Kiosk, glaube ich.

Vielen Dank.

Danke.

Wir haben Verwandtschaft in Australien und als ich dieses Thema gehört habe,

habe ich mich direkt an unseren Urlaub erinnert und da haben wir halt immer

Macadamia-Nüsse gegessen. Deshalb hat das Känguru auch eine australische

Badehose an.

Sie sehen so ein bisschen, Wilder aus. Man sieht das halt so auch an dieser

Garnasch. Man sieht, dass sie rübergelaufen ist. Das passt natürlich

dann auch hier zur Bannerode, dieser Drip.

Allerdings werde ich dann sehen, dass so einige Stellen nicht ganz überzogen

sind.

Da muss man auch bei wilderen Varianten halt genauer hingucken, weil wenn wild,

dann gleichmäßig wild.

Man muss ja auch zugutehalten, du hast es ja freihand gemacht.

Das ist nochmal ein höherer Schwierigkeitsgrad.

Dadurch kommt das Wilde natürlich auch zustande. Aber so muss ich sagen,

Präsentation.

Finde ich gut.

Du hast es selber gesehen.

Es ist schwierig zu essen. Das gibt natürlich in dem Fall auch Punktabzüge.

Aber vom Geschmacksbild her, es ist ein wunderschöner Crunch.

Du hast die ganze Zeit immer wieder was, auf dem du kauen kannst. Es schmeckt

wirklich super lecker.

Ich finde das Shortbread unten super. Bei der Glasur arbeiten wir noch, dass

es wirklich dann auch to go ist und nicht mit der Gabel zu essen ist. Vielen

Dank.

Wenn

man

so ein bisschen guckt, sind die Seiten so ein bisschen unterschiedlich.

Optisch finde ich auch deine Idee sehr schön. Ich finde es völlig in Ordnung,

dass es auch nur eine Bandarole ist. Es ist natürlich jetzt, wenn man es in die

Tasche stecken will, etwas schwierig, weil dann schmiert es auf jeden Fall.

Aber dass das Gold jetzt nicht gleichmäßig ist, finde ich völlig in

Ordnung. Mehr gibt es da nicht so zu sagen. Also es sieht super geil aus.

Ja, ich freue mich auf den Blätterkokan.

Man sieht hier jetzt auch beim Anschnitt gleichmäßige Verteilung von den

Schichten. dünnen Mantel, den du ausgegossen hast.

Jetzt holen wir uns mal goldene Fingerchen, bitte.

Also ich bin sprachlos. Also es ist wirklich der Burner.

Es ist affengeil, vor allem das mit dem Blätterguck. Diese tausend Schichten,

die dann in diesem Mund quasi immer wieder ganz, ganz leichten Quatsch

erzeugen. Es macht wirklich riesen Spaß.

dieses Ding zu essen. Ich wüsste nicht, wo man es besser machen könnte.

Blätterkochern kann häufig zu süß sein, aber mit deinen anderen Komponenten hast

du so gearbeitet, dass es wirklich sehr ausgewogen ist.

Toll zu essen. Vielen Dank.

Danke.

Ist schon ein ordentlicher Riegel.

In New York sicherlich die normale Größe. Du hast eine ganz andere

Verpackung gewählt. Mir tatsächlich, als wenn das eingewickelt worden ist, ganz

frisch auf dem Markt. Das gefällt mir auch gut. Es ist so ein bisschen, dass

es so ganz leichte Nasen bekommen hat, aber unten auch bei dir sauber

abgesetzt. Also du hast frei auch gearbeitet, ohne Silikonform.

Es hätte durchaus ein bisschen exakter sein dürfen.

Aber man sieht den wunderschönen Glanz der temperierten Schokolade obendrauf.

Ich muss sagen, ich bin von der ganzen Präsentation auch von dir sehr angetan.

Man sieht hier diese Keksschichten. Dann habe ich hier in der Mitte die Erdnüsse,

das Karamell. Also wenn man ganz doll unterzuckert ist, dann nimmt man dein

Riegel auf jeden Fall mit.

Ich muss jetzt was zeigen, was dieses Gebäck so außergewöhnlich macht. Diese

Karamellsoße läuft dort hinaus.

Du hast den Crunch, oben den Mürbeteig, Nüsse, Karamell, Salz.

Ich muss nicht mehr essen.

Ich nehme einfach schon mal zwei mit.

Okay. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Vielen Dank.

Dankeschön. Göttlich lecker. Das Einzige, was man wirklich anmerken kann,

ist beim nächsten Mal ein bisschen kleiner.

Dann stimmt das Verhältnis auch zu der Menge, die man für so einen Riegel

eigentlich auch essen könnte.

Ja, danke schön. Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.

Hier seht ihr meinen Protein-Pomper für alle Sportler. Ich konnte damals meine

Erfahrungen sammeln im Bereich Bodybuilding und ich habe mich damit

intensiv gefasst, was für meine Ernährung wichtig ist.

Auch du hast deine Verpackung ja zum Thema gestaltet und ich gehe davon aus,

wir sehen hier dich mit so ein paar kleinen Gewichten links und rechts.

Was ist denn da drauf?

206 Kilo.

Chapeau.

Bei dir ist auffällig wirklich der Glanz von der Glasur. Es ist gleichmäßig

überzogen bis nach unten. Sehr schön gearbeitet.

Es ist einfach für mich sehr ästhetisch mit diesem rauen von außen durch die

gehackten Nüsse. Mir gefällt es sehr gut.

Auch bei dir kann man im Anschnitt schön die einzelnen Schichten sehen, auch die

Glasur. Relativ dünn gegossen. Ich bin sehr auf den Geschmack gespannt, weil

bei dir geht es ja jetzt auch darum, dass es gesund ist und trotzdem

schmecken soll.

Es schmeckt natürlich Granate. Was mich wirklich unglaublich begeistert, ist

dein Boden. Der hat so eine super feine Porung, ist mega saftig. Und dann auch

noch diese hauchdünne Schicht mit dem Paillefettin.

Ein Gedicht für Sportler, würde ich sagen.

Vielen Dank.

Was für mich beim Proteinriegel wichtig wäre, dass er halt auch sättigt. Und

gerade durch die Datteln hast du das ja erhalten. Auch die Erdnüsse, das ist ja

so die typische Komponente, auch für Energy Balls mittlerweile.

Das Einzige ist bei dir tatsächlich die Glasur. Die müsste fester sein.

Vielen lieben Dank. Danke euch auch. Vielen Dank.

Ihr hattet ja jetzt schon sechs eher feste und schwere Regeln. Darum habe ich

gedacht, ich bringe noch was Kleines, Leichtes zum Schluss mit.

Und zwar ist in dem Regel unten ein dünnes Shortbread drin, gehackte

Mandeln, ein Mascarpone-Buttermilchmus und drumherum die Ruby-Schokolade mit

den getrockneten Himbeeren.

Ruby ist ja eine rosa Schokolade. Von daher finde ich das schön, dass die

Verpackung auch in rosa gehalten ist. Und wenn man sie halt dreht, dann hat

man halt auch immer noch irgendwie Sprüche da mit drauf.

Falls überhaupt nötig, kühl und trocken lagern. Ich glaube, das wird nicht nötig

sein.

Die sind wirklich sehr exakt gearbeitet.

Man sieht diese Rubischokolade.

Du hast ja oben auch noch so ein bisschen mit weißer Kuvertüre

gearbeitet. Vor allen Dingen, sie haben auch diesen Glanz. Das ist ja mal das

Wichtige, gerade wenn man mit Schokolade arbeitet.

Du bist ein bisschen schlichter geblieben, aber du hast die Dekoration

quasi passend zu dem Geschmack gewählt. Sehr schöne Handarbeit.

Beim Anschnitt ist auf jeden Fall der Mantel gut zu sehen. Und was man sieht,

man kann deine Riegel tatsächlich häufiger anfassen.

Das ist schon sehr gut temperiert, muss man sagen.

Wichtig ist, dass man das einmal sieht, die Schokolade von außen.

Sie ist sehr, sehr dick.

Also da beim nächsten Mal, das kann ich jetzt schon sagen, auf jeden Fall ein

bisschen dünner arbeiten. Es ist relativ süß, aber durch deine getrockneten

Früchte fängst du diesen Geschmack halt wieder ein. Der Keks geht für mich so

ein bisschen unter.

Shortbread ist die falsche Wahl gewesen, weil das Shortbread an sich ist

natürlich von bisher noch mal ein bisschen softer.

Da beim nächsten Mal würde ich auf jeden Fall auf einen ganz, ganz dünnen

Mürbeteig setzen.

Du hast aber das größte Risiko gewählt. Also du hast wirklich die kleinste

Bühne, um Geschmack zu erzeugen. Also das ist natürlich dann noch schwieriger.

Allerdings ist es von den Proportionen her nicht ganz ausgewogen.

Vielen lieben Dank.

Ja, die Verkostung war ziemlich lecker und ich kann euch sagen, es geht auch

richtig lecker weiter mit der zweiten Aufgabe.

Hier ist die technische Prüfung.

Bei der technischen Prüfung kommt es darauf an, dass ihr ein unbekanntes

Rezept wortgetreu umsetzt. Ihr könnt euch langsam rantasten. Vielleicht

erratet ihr es ja.

Deckt die Zutaten bitte jetzt auf.

Oh, oh.

Ich könnte mir vorstellen, dass wir Marmelade kochen.

Schichtkäse und Milch ist im Kühlschrank. Was ist denn Schichtkäse?

Schichtkäse ist doch wie so ein Quark, aber in viel Fetter.

Es könnte vielleicht ein Käsekuchen werden mit Aprikosenmarmelade.

Ach du lieber Gott.

Ach du Kacke.

Der Ofen, der ist voll. Ich weiß nicht, wie viele Stunden wir was machen sollen.

Es sind zwei Pfannen, es ist ein Stieltopf, es sind drei Siebe. Oben ist

das ganze Ding voll.

Also, wir müssen heute einen Kuchen backen.

Ihr seid richtig gut. Ihr habt schon eine Ahnung.

Dreht die Rezepte bitte jetzt um.

Kaiserschmarrn-Käsekuchen.

Lecker.

Sehr interessant.

Ich habe noch nie gemacht.

Ganz ehrlich, das ist was Rustikales. Das kann ich schaffen.

Ich liebe Kaiserschmarrn, ich liebe Käsekuchen. Alles in einem.

Der Wahnsinn, jetzt muss es nur noch gelingen.

Die Jury wünscht sich von euch Kaiserschmarrn-Käsekuchen.

Das sind zwei wahnsinnig köstliche Dinge, die ich sehr liebe.

Und das in einem.

Es ist großartig von euch. Ich freue mich auch ganz besonders auf diese

Aufgabe. Das Gebäck ist ein sehr interessanter Hybrid.

Dabei versinkt der österreichische Kaiserschmarrn in einer cremigen

deutschen Käsekuchenmasse, die perfekt stocken muss.

Und dafür braucht ihr eine ganze Menge Fingerspitzengefühl. Das kann ich euch

verraten. Und es gibt noch zwei weitere Komponenten. Einen knusprigen Crumble

-Boden und einen Marillenguss, den ihr perfekt gelieren und wie ein Dripping

auftrissieren müsst.

Ich achte darauf, dass euer spezielles Gebäck auch optisch eingedicht wird. Für

diese Aufgabe habt ihr zweieinhalb Stunden Zeit.

Und ich finde, nach diesem Geniestreich hat euer Geist eine Ruhe nötig. Ihr

dürft das Zelt verlassen. Ihr dürft ja auch nicht wissen, wer was gebacken hat.

Ich drücke euch die Daumen und ich freue mich so sehr auf die Verkostung.

Und auf mein Kommando geht es auch schon los.

Auf die Plätzchen, fertig, backt.

Kaiserschmarrn-Käsekuchen. Das klingt nach einem ordentlichen Sattmacher.

Allerdings einem mit diversen Schwierigkeiten.

Man denke nur an die Konsistenz der Käsemasse.

Doch zunächst geht es an den Teig des Kaiserschmarrns.

Ich liebe dieses Rezept. Ich liebe allgemein Käsekuchen und ich liebe auch

gerne Kaiserschmarrn. Und das ist beide heute in einem Rezept. Ich hoffe, dass

ich auch hinbekomme.

Für die technische Prüfung in Woche 4 hat Christian sich was total Verrücktes

einfallen lassen. Und zwar zwei Klassiker der Süßspeisen.

Es ist ein Hybrid. Und zwar einmal die klassische deutsche Käsekuchenmasse

zusammen mit dem österreichischen Klassiker, dem Kaiserschmarrn. Ich

verbinde einfach zwei ziemlich geile Gebäcke miteinander.

Und das ist tatsächlich so das Highlight für mich in dieser Aufgabe.

Ich mache jetzt erst den Teig für den Kaiserschmarrn.

Weil der muss quellen, eine halbe Stunde.

Also Eier trennen und das Eiweiß kalt stellen.

Dann Eigelb mit Vanillezucker, Zucker, Salz, Milch und Mehl verquirlen.

Am Kaiserschmarrn verzweifeln auch Spitzenköche, da die genau definierten

Quell- und Backzeiten elementar sind.

Ich habe noch nie einen Kaiserschmarrn selber gemacht.

Das macht immer mein Mann, ich esse den immer nur und das schmeckt.

Tja, leider haben Ehepartner und andere Helfer im Backzelt nichts zu suchen.

Eins, zwei, drei, vier, fünf.

So.

So, crumble. Was kommt da alles rein?

Rahim weiß es.

Das ist ein Butterfett aus Butter, Mehl, Zucker und Vanille. Und dieses Salz. Das

ist eigentlich ein ganz einfacher Teig.

Da muss man erstmal gut kneten.

Und auch wichtig, wie man das am Backring verteilt.

Der Backring darf nur hauchdünn am Rand gefettet werden.

Noch zwei Stunden.

Jetzt verarbeite ich diesen Teig per Hand und kann so richtig schöne Krümel

machen.

Uri Geller is in the house.

Auch hier kommt mein Löffel wieder zum Einsatz.

Das ist ja bloß so ein Crumble. Crumble heißt, das sind wirklich nur so kleine

Krümel. Man muss ihn auf jeden Fall gut andrücken, damit er sich nicht so löst

und nicht so dicke Rösel machen.

Gut andrücken steht im Rezept.

Also geben die Hobbybäckerinnen und Bäcker ordentlich Druck auf die

Fingerspitzen. Der Crumble-Boden muss auf mittlerer Schiene 10 bis 12 Minuten

backen. So lange, bis er goldbraun ist.

Hausen sind nicht einkalkuliert.

Jetzt habe ich den Crumble Bowl in den Ofen und jetzt geht es mit den Marillen

weiter. Und ich mache mir den Marillenguss, weil dann kann der sich

ein bisschen abkühlen.

Dazu kommen jetzt die Marillen rein mit dem Gelierzucker.

Außerdem kommen Vitamin C und Wasser dazu.

Einmal aufkochen und dann 10 Minuten köcheln lassen.

Ich bin jetzt bei dem Marillenguss für oben drüber. Die Betty hat sich ja so

ganz leichte Drips nach außen gewünscht und eine gleichmäßige Verteilung.

Damit es auch schön drippt, muss eine sirupartige Konsistenz erreicht werden.

Jetzt hier machen wir Eiweiß.

Jetzt ist mal die Streife aufgeschlagen.

Das Problem an einem Rezept

mit vielen Komponenten?

Die einzelnen Backwerke stehen untereinander. In welcher Reihenfolge

die Kandidatinnen und Kandidaten diese abarbeiten, ist ihnen überlassen.

Mein Crumble-Boden ist jetzt, denke ich mal, goldbraun. Jetzt lasse ich den

auskühlen.

Das ist mein goldbraun, also bin ich auf dem Punkt.

Tippitoppi, hat eine super Backfarbe.

Wäre so ein Kaiserschmarrn nur auch so einfach herzustellen wie ein Crumble.

Ich habe hier jetzt den Teig vom Kaiserschmarrn. Soweit fertig, jetzt

bitte in der Pfanne vier bis sechs Minuten rauspacken und dann gewendet.

Ich würde sagen, der Teig sieht genauso aus bei mir.

Wobei ich auch schon verschiedene Varianten ausprobiert habe.

Soll ich den denn jetzt wenden?

Ich habe ein bisschen Angst.

Beim Kaiserschmeißer, eigentlich zerrupft man den und dann wendet man.

Guck mal, der bewegt sich nicht.

Ist der vielleicht schon zu dunkel unten? Nee, ich habe gerade geguckt.

Dann ist er noch nicht reif. Also der muss rutschen.

Und wenn du den rutschst, dann musst du den nach vorne schieben und praktisch

mit dieser Bewegung. Und dann liegt der bei Kathi.

Nein, dann fällt der wieder in die Pfanne.

Danke für den Tipp, Edi.

So mache ich das.

Und dann haben wir nachher über einer Zeltdecke Kaiserschmarrn.

Dann brauche ich mich nur noch so hinstellen.

Und einfangen mit dem Mund. Oh, toll.

Na, wer traut sich zu werfen?

Das kann jetzt ja was werden. Eigentlich müsste ich die Pfanne so schwenken.

Daheim würde ich es probieren, aber wenn man die Zuschauer wirklich nur einmal

hat.

Boah, ist das hier ein Krimi?

Ich habe voll Angst, glaubst du das?

So.

Geil, geile Farbe.

Oh, scheiße.

Das ist schon sehr dunkel.

Ah, so ein Mist.

Das sollte eigentlich anders aussehen.

Grenzwertig, würde ich sagen.

Einmal zu lange gewartet.

Oh, hast du es geschafft?

Ja! Hat es funktioniert?

Ja! Super, oder?

Ja! Es hat funktioniert! Ja!

Guck mal, wie der aussieht!

Weißt du, so muss ein Pfannkuchen aussehen. Ja, ein Pfannkuchen. Ein

Kaiserschmarrn.

Hast du den so mit der Pfanne gewendet?

Ja. Nee, ich hab den hier mit dem Pfannenwender. Ja, okay.

Da war mir doch ein bisschen zu risky, ne?

Hey, ein bisschen dunkel.

Riecht auch gar nicht.

Röstaromen sind bei einem Kaiserschmarrn nicht gerade ein Muss.

Aber vielleicht verspielt sich die Bräunung.

Von meiner Sicht sieht die Farbe gut aus, weil innen ist sie immer noch so

fluffig.

Voll gewendet, aber auch den schönsten Kaiserschmarrn muss man irgendwann

zerrupfen. Ein echt fetziges Gebäck.

Wobei, auch das Teilen kann mit Stil und Anmut erfolgen.

Sieht cool aus, ne? Mal sehen, ob der auch so schmeckt.

Müssen ja nicht alles in den Kuchen machen, ne?

Oh, so lecker.

Mein Kaiserschmarrn ist ein bisschen dunkel. Ich nehme jetzt einfach die

dunklen Stellen ein bisschen raus.

Kaiserschmarrn ist nicht so ganz meine Stärke.

Ihr Lieben, ich liebe diese Aufgabe.

Zwei Gebäcke und eine halbe Zeit. Ihr habt noch eine Stunde 15.

Oh, okay.

Okay.

Jetzt wird es kurz geschwenkt, dass es so richtig Karamellnote kriegt.

Es ist nicht so schierch, würde ich sagen.

Das ist ganz gut.

Ah, riecht ihr das?

Wir an der Kamera?

Ja. Sie vor dem Fernseher? Nein.

Hand aufs Herz.

Sie verpassen was.

Ist ganz schön klein gezupft, ne?

Ja, das ist aber so lecker. So ein Kaiserschmarrn ist doch nur grob

gezupft. Nein, das passt schon.

Das ist nicht leuer, das ist zu klein.

Findest du das schier, was ich da gemacht habe?

Ja. Na, na gut, dass du es ja nicht probierst.

Genug schmarrn, es gibt noch ein Gebäck.

Ich mache jetzt die Käsemasse für den Kuchen.

Das heißt, erstmal den Schichtkäse und den Zucker verrühren und dann geht's

weiter.

Schön glatt rühren.

Ab jetzt ist die Konsistenz fast alles.

Käsekuchen gibt's bei uns super oft, weil das unser totaler Liebling ist.

Das ist jetzt natürlich dieser Hybrid mit dem Kaiserschmarrn, das ist was ganz

anderes. Aber Jubiläumstaffel, warum überrascht mich das nicht?

Du hast uns halt durchschaut.

Muss er eigentlich ganz klein sein? Das weiß ich ehrlich nicht.

Kaiser Schmarrn ist nicht so klein. Ist nicht klein, ne? So habe ich ihn auch in

der Größe.

Mein Hauptkriterium ist definitiv der Anschnitt. Oben drauf der leicht

karamellisierte Kaiserschmarrn, dann diese cremige Käsekuchenmasse zusammen

mit dem gebackenen Kaiserschmarrn, der Marillenguss, der sehr, sehr sauer ist

und unten dann nochmal zusätzlich ein klein bisschen Crunch durch den Crumble

-Boden. Wenn ich die Torte anschneide, möchte ich auf jeden Fall im Anschnitt

auch den Kaiserschmarrn sehen. Es sollte ja ein gutes Verhältnis sein und

gleichmäßig verteilt sein. Also ich habe immer diesen äußeren...

den ich sehen kann im Anschnitt und hoffentlich nicht nur eine kleine Ecke,

sondern wirklich über das ganze Stück verteilt.

Also es ist eine geile Kombi.

Ich bin mega gespannt.

In Zukunft wird man die Jahre in die Zeit vor und in die Zeit nach Entdeckung

des Kaiserschmarrn-Käsekuchens einteilen. Sieht richtig geil aus.

Und jetzt kommt es ab in den Ofen.

Bleibt der Kaiserschmarrn in der Käsemasse erhalten?

Verteilt er sich gut?

Stockt die Masse ordentlich? Und kann die Kombination die großen Erwartungen

erfüllen, die beide Spezialitäten versprechen?

Nach dem Backen weiß man mehr.

Ich muss jetzt auf den Käsekuchen warten.

Das ist der wichtige Punkt jetzt.

Hat man jetzt Zeit, aber trotzdem, das kommt nachher.

Oh, deiner sieht super aus. Guck mal, was der für eine geile Farbe hat. Naja,

aber so auch nur punktuell. Ja, aber das ist egal.

Das hat meiner nicht.

Oh, jetzt kommt Eni gleich wieder und sagt wieder irgendwas. Oh, wenn er ja

schon steht.

Kaiserspan ist nicht leicht, Käsekuchen auch nicht, aber beides zusammen ist

lecker und noch schwerer. Deshalb habt ihr jetzt nur noch 30 Minuten.

Oh.

Mann.

Du musst dir auch ein bisschen schneller...

Vielleicht läuft es schneller und dann kriegst du da Sinn.

Wie sieht deiner denn aus? Hast du schon den Ofen aus? Nee, ich habe jetzt

nochmal 5 Minuten nachgestellt.

Guck mal, meiner ist noch so hell. Deiner hat schon ein bisschen Bräune. So

ein bisschen, ne? Ja, finde ich auch.

Der geht nicht so hoch, ne?

Der geht auch nicht hoch.

Wie viele Minuten hast du noch? Er hat bis jetzt 25 Minuten.

25? Ja. Aber der ist höher als meiner.

Schön. Schön.

Das Schwierige wird es, glaube ich, aus der Form zu lösen. Ja, da habe ich noch

ein bisschen Angst.

Das ist schon mal das Baby.

Die Backfarbe von dem Kuchen ist jetzt so leicht goldgelb. Ich hoffe, das

reicht. Das höre ich.

Ja, der hat hier auch eine leichte Farbe.

Eigentlich an der Rande sieht es auch gut aus.

Ich habe immer Angst um dieses Restchen, weißt du?

Die Risse herrscht irgendwie immer irgendwo, wenn irgendwas schief läuft.

Auf der einen Seite ist der Top und die andere Seite ist weißer Wal.

Schade, die Farbe hätte ich gerne überall gehabt. Ich verstehe meinen

Backofen hier nicht.

Aber gerissen an den Seiten.

Ich habe den Kuchen gerade rausgeholt und ich finde, der sieht ganz gut aus.

Ist zwar ein bisschen hubbelig, aber gut, da sind ja auch

Kaiserschmarrnstücke drin.

Eigentlich kann der ja gar nicht.

ganz glatt sein.

Er ist schon noch hell.

Okay?

Er ist schon noch hell. Also goldgelb ist für mich anders. Das ist jetzt für

mich leuchtend gelb.

Mensch, komm, ich mach den jetzt aus.

Der bräunt doch auch bestimmt nach.

Ja, ne? Ich lass das jetzt so. Ich weiß ja auch nicht, wie er aussehen soll.

Ja, goldgelb stand da.

Goldgelb? Ah ja, Goldgelb ist er noch nicht.

Also wieder ein bisschen anmachen.

Das ist noch nicht Goldgelb. Da muss noch ein bisschen Goldgelb dazukommen.

Ich versuche jetzt gerade aus Mandelblättchen vielleicht kleine Herzen

auszuschneiden und die dann quasi als Deko außenrum zu legen.

Ich muss jetzt hier vorsichtig am Rand entlang.

Aber da ist ja auch noch der Boden. Da habe ich ein bisschen Angst, dass der

gleich am Rand hängen bleibt.

Was die Jury sofort be- und anmerken würde.

Der Rand, den kann man nicht schön kaschieren. Also das heißt ja, wir

sollen diesen Drip nicht bis komplett runter fließen lassen. Also Sie sehen

den Rand.

Das heißt eigentlich jetzt ordentlich arbeiten.

Und ordentlich ist ja nicht mein zweiter Vorname.

Des Kaisers neuer Käsekuchen. Ihr habt nur noch zehn Minuten.

Für mich ist es eine große

Herausforderung, wie ich jetzt meinen Kuchen sauber aus dem Backring

rauskriege.

Trau mich nicht.

Ich bin so nervös, dass er jetzt nicht bricht, dass er nicht runterfliegt, dass

einfach nur der Kuchen auf die Tortplatte kommt.

Ich glaube, so nervös war ich hier noch nie.

Na, Goldbraun, Goldgelb. Na ja, mal schauen.

Goldmedaillen werden heute keine verteilt, aber die Jury wird die Kuchen

gleich nach Qualität platzieren und mit Punkten versehen.

Auf die könnte es am Ende der Woche ankommen.

Könnte schöner sein.

Der Rand gefällt mir gar nicht, der blättert so ab.

Ja, der Rand ist hier nicht so geil.

Als echtes Volksgebäck darf so ein Käsekuchen ja auch etwas rustikal

wirken. Oder?

Das sieht gut aus.

Jetzt fangen wir mit Dekoration an.

Ich brauche mir einen Löffel.

Ach, wenn man nur so viel Zeit wie Ideen hätte.

Ihr Lieben, kein Schmarrn, ihr habt nur noch zwei Minuten.

Okay. Wow.

Den Marillenguss verstreiche ich jetzt auf den Kuchen.

Und dann soll der tröpfchenartig runterfließen.

Ich finde, es sieht schon mal gut aus, wie bei so einem Dripcake.

Es fließt ja so langsam runter und ich bin zufrieden bis jetzt.

Alter, sieht das lecker aus!

Gleich wird euer Käsekuchen gekrönt durch ein Urteil der Jury. Ihr habt nur

noch wenige Sekunden.

10, 9,

8,

7, 6, 5,

4, 3, 2,

1.

Und Schluss.

Hände weg vom Gebäck.

Ich bin mega zufrieden.

Ich freue mich, dass ich hier was stehen habe und auch so was Schönes, Hübsches,

Ansehnliches.

Ich hoffe, dass der innen drin durch ist, dass der stehen bleibt.

Wir werden sehen.

Oh my holy shit.

Geil.

Ich finde ihn mega attraktiv. Also wenn er nur die Hälfte von dem schmeckt, wie

er aussieht, dann wird er richtig geil sein.

Bringt euren Kaiserschmarrn-Käsekuchen bitte nach vorne und stellt ihn hinter

euer Foto.

Die anderen Käsekuchen sehen, finde ich, viel besser aus wie meine.

Von dem her, ja, bin ich schon sehr gespannt, was mich da jetzt erwartet.

Ich weiß nicht genau, was Christian von dieser Aufgabe erwartet. Und ich glaube,

er erwartet ganz genau einen bestimmten Geschmack. Und wenn er das bei mir

findet, dann bin ich beruhigt.

Ich finde, der Kaiserschmarrn-Käsekuchen sieht ganz gut aus. Goldbraun gebacken.

Ich habe genügend Zeit gehabt zum Dekorieren, wobei es am Schluss wirklich

eng geworden ist.

Nach sieben Schokoriegeln haben Sie jetzt Appetit auf sieben Stück

Kaiserschmarrn-Käsekuchen.

Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.

Es sieht phänomenal aus.

Wollen wir dann auf deiner Seite gleich anfangen? So machen wir es.

Ist das so die Optik, wie du es dir vorgestellt hast?

Vom Design her, was es obendrauf angeht, waren sie frei.

Wichtig war halt einfach, dass die Komponenten obendrauf alle zu erkennen

sind. Das heißt, wir haben hier die gerösteten Mandeln, da den leicht

angebräuten Kaiserschmarrn, der Puderschnee ist zu sehen.

Man sieht hier obendrauf auch richtig schön den Glanz von der Marillensoße.

Das war ganz, ganz wichtig. Die Backfarbe ist ganz wichtig, dass du halt

diesen Rand vom Käsekuchen sehen kannst und dann auch leicht diesen Crumble

-Boden. Das geht hier wunderbar.

hier so den Rand mit rausreißen, mit der Palette. Das ist natürlich dann immer so

ein kleiner Abzug in den Punkten.

Das ist ja auch nicht nur die eine Stelle, wenn du hier weiterdrehst,

siehst du ja richtig, es ist nicht rausgerissen, sondern es ist fast

reingedrückt.

Das Wichtigste beim Anschnitt vom Käsekuchen ist, er ist gestockt, er

läuft nicht mehr und man sieht auch eine gute Verteilung von dem Kaiserschmarrn.

Auch der Boden ist unten schön gerade, gleichmäßig.

Er hat einen wunderschönen Schmelz. Ich habe überall auch die Konsistenz vom

Kaiserschmarrn mit dabei. Der Crumble unten ist richtig schön knusprig, also

auch das.

Von der Textur her genauso, wie ich es mir gewünscht hätte.

Obendrauf eine richtig schöne, präsente Säure, um das Ganze süßer auch noch so

ein bisschen abzufedern.

Wunderschön. Es ist auch gut karamellisiert und es ist nicht zu lange

karamellisiert worden.

Ja.

Hier ein anderes Bild. Der Kaiserschmarrn deutlich kleiner,

deutlich mehr. Und was man hier schön erkennen kann, ist die Backfarbe, die

wirklich gleichmäßig ist.

Und vor allen Dingen, du hast ihn jetzt die ganze Zeit gedreht, er ist nirgendwo

hängen geblieben.

Und die Backfarbe von den Mandeln stimmt und auch von dem Kaiserschmarrn.

Richtig.

Es ist gestockt. Ich habe hier unten gleichmäßig den Boden, auch hier eine

schöne Backfarbe.

Er ist deutlich weicher, schmelziger als der erste. Auch das karamellisierte

gefällt mir gut beim Kaiserschmarrn.

Aber es ist tatsächlich so ein Tick angenehmer zu essen als beim ersten

Exemplar.

Das ist nochmal ein ganz klein wenig cremiger am Gaumen. Ansonsten schön oben

die Säure. Der Kaiserschmarrn ist super karamellisiert. Der Boden ist unten

crunchy. Ich habe überall den Kaiserschmarrn auch in der Masse. So

kann es weitergehen.

Der Kaiserschmarrn, bisschen dunkler.

Ja, mit Schnee kann man ein bisschen was verdecken.

Aber zu der Backfarbe, die hier zu viel ist, vermisse ich so ein bisschen eine

Backfarbe. Der Rand fehlt halt, ne? Hier außen, genau.

Es sieht also nicht gleichmäßig aus. Das ist definitiv ein Fehler.

Hier sieht man den Kaiserschnallen wieder drin. Allerdings sieht man auch

hier an der Kante schon eine sehr dunkle Backfarbe.

Ist dein Boden knusprig?

Der Boden ist nicht gebacken. Also er ist richtig soft. Das darf natürlich

überhaupt nicht passieren.

Der schmelzt.

Ist da auf jeden Fall. Den fand ich gut. Aber ansonsten bei den Texturen muss man

noch ein bisschen nachlustrieren. Und beim Herausholen aus der Form.

Definitiv, ja.

Bei diesem Exemplar gibt es wieder sehr viel Kaiserschmarrn oben auf der

Oberfläche.

Eine schöne Backfarbe, leicht abgepudert. Man kann es aber trotzdem

noch erkennen. Man kann auch gut erkennen, dass die Mandeln gut gebräunt

sind, nicht zu dunkel sind.

Am Rand kann ich jetzt immer noch den Marillen... Und irgendjemand hat ja noch

genug Zeit gehabt, anscheinend aus Mandeln noch kleine Herzchen

auszuschneiden.

Da ziehen wir beim nächsten Mal dann 20 Minuten ab von der Zeit, oder?

Ihr macht mich fertig.

Es ist von der Präsentation her der schönste, der hier vorne steht. Ich habe

jetzt nirgendwo gesehen, dass er irgendwo mal hängen geblieben ist. Also

auch hier eine tadellose Präsentation.

Beim Anschnitt kann man immer wieder die Stücken Kaiserschmarrn sehen.

Der Boden scheint mir so ein bisschen heller zu sein.

Das werden wir jetzt sehen, wenn wir ihn probieren.

Ich habe jetzt nochmal explizit hier so eine kleine Ecke unten von dem Boden

rausgenommen, weil er wirklich sehr, sehr hell aussieht. Der Verdacht ist

dann, dass er auch nicht diesen Crunch hat, den er letztendlich haben muss.

Aber ich habe tatsächlich immer was Crunchiges unten drin als ganz, ganz

kleines I-Tüpfelchen.

Noch ein bisschen länger backen.

Er schmeckt super, dieser Zentimeter in der Mitte. Der hätte wirklich auch ein

Mühl länger noch gebacken werden können. Aber es fällt geschmacklich zum Glück

nicht auf.

Der Kaiserschmarrn, eine gute Größe.

Auch hier gut gebräunt, die Mandeln abgeröstet, aber nicht zu dunkel.

Auch hier eine schöne Präsentation, auch mit dem Kaiserschmarrn, dass er wirklich

obendrauf flächendeckend liegt. So habe ich es mir gewünscht.

Beim Rausschneiden auf jeden Fall aufpassen, dass man sich so ein bisschen

diese Ecken nicht rausschneidet, aber ansonsten oben drauf.

Sehr attraktiv. Sehr schön, ja.

Oh, gut aus.

Der Kaiserschmarrn ist gut verteilt und gerade beim Schneiden merkte man

richtig, wenn man an den Boden rankommt, dass es richtig so knack macht.

Die Käsekuchenmasse ist gut gestockt, wesentlich fester als viele andere

Exemplare. Er ist so ein bisschen übergart. Er ist sehr, sehr fest.

Er hätte fünf Minuten weniger im Ofen bleiben müssen.

Es fällt hier beim Kaiserschmarrn im Käsekuchen auf, dass er karamellisiert

ist. Da habe ich tatsächlich immer noch mehr diesen Knack, als was ich bisher

bei den ganzen anderen Käsekuchen hatte.

Bei diesem Exemplar sieht man schön in der Mitte den Kaiserschmarrn.

Auch hier so ein paar Stellen, die relativ dunkel sind.

An manchen Stellen ist es auch viel dunkler.

Das ist definitiv zu dunkel für die Präsentation, so wie ich es mir hätte

gedacht.

Ein kleines Loch.

Aber ansonsten sieht hier die Kante gut aus.

Ich bin jetzt sehr gespannt aufs Verkosten.

Bei eins war gerade schon akustisch wahrzunehmen, schmatzte so leicht, wenn

man mit dem Messer reinging. Und unten kam dann dieser Knack vom Boden.

Spricht eigentlich dafür, dass er oben vermutlich sehr weich ist.

Wie gefällt dir der Schmelz?

Der Schmelz ist so, wie ich ihn mir eigentlich beim Käsekuchen vorstelle.

Der Kaiserschmarrn ist zwar dunkel, aber ich habe jetzt keine Bitterstoffe

gemerkt.

Er ist von der Farbe zu dunkel, aber er ist halt nicht verbrannt.

An der Präsentation kann man noch ein bisschen arbeiten und vor allen Dingen

die Backfarbe. Einen Tacken heller, bitte.

Gute Backfarbe, auch relativ üppig, bisschen wild.

Hier hat es mit dem Rausschneiden funktioniert.

Bist du dir sicher, dass der rausgeschnitten worden ist und nicht mit

der Handkante entfernt?

Das hätte glaube ich anders ausgesehen.

Auch hier schmatzte es so leicht beim Schneiden.

Allerdings war dieser Crunch beim Boden jetzt nicht ganz so doll.

Ist dein Boden crunchy?

Also hast du überhaupt einen Knack?

Nee, also crunchy ist er nicht, aber er ist jetzt nicht so weich wie einige

andere, die wir hier hatten.

Von der Farbe her müsste der normalerweise eigentlich wirklich

richtig knusprig sein. Und jetzt?

Irgendwas hat mich diesen Karamellprozess quasi eingeläutet.

Ein anspruchsvolles Gebäck und eine anspruchsvolle Jury. Wir sind jetzt

natürlich gespannt auf die Platzierung. Ihr dürft euch vorher zur Beratung

zurückziehen.

Im Großen und Ganzen?

Ziemlich lecker. Ich hoffe, du bist auf deine Kosten gekommen.

Käsekuchen geht immer nicht.

So sollte es natürlich nicht sein.

Ich glaube nicht, dass ich mit irgendwas punkten konnte bei meinem Kaiserschmarrn

-Käsekuchen. Er steht.

Bei dem war ja auch, dass er von der Konsistenz anders war.

Ich werde jetzt die Punkte einsammeln, die mir zugeteilt werden und dann

strenge ich mich bei der nächsten Prüfung noch mehr an.

Da war es tatsächlich on point.

Angst habe ich nicht.

Irgendwo im ersten Drittel beziehungsweise Platz vier würde ich

sagen, da bin ich wohl.

Ich bin mega gespannt auf die Bewertung, weil ich ja auch weiß, wie die erste

Aufgabe war mit den Schokoriegeln.

Da brauche ich wirklich Punkte. Also ich hoffe, es wird gut ausgehen.

Rechnen wir zusammen.

Ja, liebe Jury, wie sieht es aus? Platz 1 bis 7, ihr dürft sie verkünden.

Ich kann euch schon mal beruhigen, einen siebten Platz gibt es nicht.

Allerdings einen sechsten.

Und der ist hier.

Oh, wieder Schlusslicht.

Ich bin es. Aber es gibt ja noch einen zweiten sechsten Platz.

Und zwar hier.

Das bin ich.

Wir zwei.

Was ihr beide gemeinsam habt, ist... Es fehlt der Rand.

Ihr habt beide elf Punkte bekommen.

Na, immerhin.

Der fünfte Platz ist hier.

Ich hatte 13 Punkte. Er ist sehr kompakt. Er ist sehr fest.

Ich habe immer auf die goldgelbe Backfarbe oben drauf gewartet. Und dann

habe ich ihn wahrscheinlich fünf Minuten zu lange drin gelassen.

Je länger es drin ist, desto fester ist es.

Der vierte Platz.

Er ist halt auch ein Tick fester.

Der dritte Platz, der steht hier.

Herzlichen Glückwunsch, 15 Punkte.

So, machen wir mit dem zweiten Platz weiter.

Der zweite Platz steht hier.

Christian, herzlichen Glückwunsch. 18,5 Punkte.

Geil. Ordentliche Leistung.

Erster Platz.

Bleibt dir nur noch einer übrig.

Christa, was vermutest du denn, wie viele Punkte du von uns bekommen hast?

Vielleicht 19.

Vielleicht 19.

Ich muss dich leider enttäuschen. Du hast von uns tatsächlich die volle

Punktzahl bekommen.

20 Punkte.

Ich bin sprachlos. Ich hätte es nicht erwartet, aber mich freut es riesig.

Herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.

Wir zeigen es allen jetzt. Allen.

Scheiße.

Schokoriegel, Kaiserschmarrn, Käsekuchen. Das klang alles noch nach

Spaß. Sogar in Kombination miteinander.

Doch jetzt geht es an die Detailarbeit.

Die letzte Aufgabe der Woche erfordert Handwerkskunst in Vollendung.

Ja, liebe Kandidatinnen und Kandidaten, nach dem Kaiserschmarrn-Käsekuchen weiß

man gar nicht, was man zuerst machen soll.

Kleine Pause zur Verdauung oder lieber gleich den Puls hochtreiben, um wieder

Kalorien zu verbrennen. Beim großen Backen und auch beim Promi-Backen darf

ja eins nicht zu kurz kommen und das ist die Deko. Und ich weiß...

Wir lieben hübsch dekorierte Torten. Und wir hatten eine Kandidatin, die war

unsere Deko-Königin. Und sie hat auch 2020 das Promi-Backen gewonnen. Und

heute ist sie unsere Gastjurorin.

Vom Model zur Moderatorin. Zum Promi-Backen reiste Rebecca mit Ehemann

Massimo. Egal wie es schmeckt, ich finde es total schön.

Und hätte mir irgendjemand mal vor ein paar Wochen erzählt, dass ich sowas

backe, hätte ich den Vogel gezeigt.

Ich finde es sehr geschmackvoll und wunderschön gearbeitet von ihr. Das, was

vor uns steht, ist tatsächlich echt meisterhaft und ich bin hellauf

begeistert.

Deutschlands bester, prominenter Hobbybäcker 2020,

Rebecca.

Und hier ist sie, herzlich

willkommen, Rebecca Mier.

Hallo Rebecca, du bist mal heute auf der entspannten Seite. Du musst dich heute

nicht anstrengen. Ja, ich freue mich sehr.

Aber du erinnerst dich gerne ans große Backen, oder? An das Promi-Backen. Ja,

es war eine einmalige Erfahrung für mich. Es war auch sehr aufregend. Also

ich bin schon ein bisschen mit euch mit aufgeregt, weil ich kann das ja so ein

bisschen nachempfinden.

Du warst ja unsere Deko-Königin, weil du hast ganz viele schöne Sachen dekoriert.

Das strahlt Betty auch gleich wieder, wenn sie daran denkt.

Und du hast uns heute eine tolle Aufgabe mitgebracht.

Und zwar lautet das Thema Motto-Party. Es ist wirklich alles erlaubt, ob Après

-Ski, Flower, Power, Pool, Party.

Ihr könnt alles machen, nur keinen Bad Taste.

Und da haben wir hier auf dem Tisch auch schon ein bisschen was vorbereitet. Ihr

seht, ganz viele Deko-Elemente sind da.

Ihr dürft einsetzen, was ihr wollt. Ihr dürft kreativ sein. Wir möchten schöne,

viele Sachen sehen.

Und wie ihr das umsetzt, ist komplett euch überlassen. Und das war es

eigentlich auch schon. Nicht ganz.

Eure Torte muss mindestens ein oder zwei Stockwerke aufweisen. Und geschmacklich

wollen wir eine Fruchtkomponente haben und eine Crepefüllung. Und denkt daran,

ausreichend Creme für den einen Strich vorzubereiten. Und da Rebecca ja heute

unsere Gastjurorin ist, darf sie bis zu zehn Punkte verteilen.

Und Betty und Christian müssen sich dann natürlich die restlichen zehn teilen,

ihr jeweils bis zu fünf Punkte.

So, ich bin gespannt, was am Ende hier von diesen fünf Stunden Backzeit...

für Torten stehen werden.

Und auf mein Kommando geht's jetzt auch schon los. Auf die Plätzchen, fertig,

backt.

Tortenregel Nummer 1.

Ohne Kuchen, keine Deko.

Also geht's wieder mit den Böden los.

Ich freue mich total, dass der Bäcker hier ist. Ja, die Deko fiel schlecht

hin.

Wer ist wohl der größte Topmodel-Fan hier im Zelt?

Genau. Ich bin begeistert. Ich hoffe, nachher noch ein Selfie abzustauben.

Bei Motto-Party kann man ja wirklich fast alles machen. Und darum, glaube

ich, werden auch alle Torten sehr unterschiedlich. Und da kann man sich

kreativ, glaube ich, sehr austoben.

Aber bitte mit Plan.

Ich bin noch ein bisschen unschlüssig. Ich backe jetzt einfach mal und hoffe,

dass mir währenddessen dann eben irgendwas in meinen Kopf kommt.

Und anschließend auf die Torte.

Also auch heute ist ja die Aufgabe fünf Stunden. Das heißt, ich muss backen und

muss dabei mir schon Gedanken machen, wie ich das Ganze dekoriere.

Ich habe nichts vorbereitet. Ich kann jetzt nicht stundenlang irgendwie erst

mal auf die Suche gehen und mich inspirieren lassen, sondern es muss

jetzt so und jetzt ab geht's.

Ah ja, eigentlich auch ein schönes Motto. Ich habe viel Torten gemacht mit

Party und so, aber fehlt mir jetzt in dem Moment gar nicht ein.

Ganz ehrlich.

Dörte beginnt mit einer Konzeptzeichnung.

Meine erste Idee habe ich verworfen, den Karneval in Venedig, okay. Und jetzt

mache ich so eine 20er-Jahrestorte und mal sehen, ob ich in Isomalt hier

vielleicht noch so ein Champagnerglas irgendwie hinbekomme.

Die goldenen 20er versprechen Biskuit, Orangen-Mascarpone-Creme und Pekang

-Nüsse. Das Highlight ein aromatisches Pfirsich-Rosmarin-Chutney.

Christa denkt romantisch.

Ich habe mir überlegt, so eine Black-and-White-Verlobungsparty, wie es

voll oft irgendwie gibt. Dann habe ich gedacht, das wäre eigentlich so das

Thema, weil bei uns die Verlobung eben auch noch nicht so lange her ist. Dann

habe ich das Thema gleich mit aufgegriffen.

In Christas Torte mit goldener Spitze und Marmoroptik trifft luftiger Biskuit

auf Pfirsichcreme, Mandelcrunch und einen Maracuja-Pfirsichspiegel.

Schmaler Plan, schauen wir uns das an.

Ob es funktioniert?

Mit sanfter Hand rettet Nina ihr Eiweiß vor Dotter.

Mein Kopf und ich haben uns jetzt auf Pretty in Pink geeinigt.

So, wir machen halt so Mädchen, alles was so zu mir passt.

Pretty in Pink.

Nina setzt auf zitrische Aromen.

Unter der pinkfarbenen Hülle vereinen sich Mandelbiskuit mit Zitronenlikör und

eine Zitronen-Thymian-Creme mit Zitronen-Crispies.

Ich hätte mir jetzt noch gerade ein Strandparty.

Also Sommer, Strand, Wasser und dann kann man gerne auch da Party machen.

Unter der sommerlichen Strandkulisse überrascht Rahim mit Schwarzwälder

Aromen. Eine Kirschwassersahne mit Schoko-Orangenböden, Kirschkompott und

Schokospänen.

Eine angemessene Fanfare.

Ich möchte eine Einhorn-Regenbohnen-Party machen. Und da

gucke ich jetzt gerade, was ich noch so gebrauchen kann.

Stefanis Geheimwaffe, der selbstgemachte Eierlikör in Rührteig und Schokosahne.

Das Einhorn hütet karamellisierte Ananas und Haselnüsse sowie ein Ananas-Fysalis

-Chutney.

Christian, hallo. Was für ein Motto hast du dir überlegt?

Ja, ich bin hin und her gerissen. Ich überlege halt Farben, bunt. Und da

dachte ich an die 70er, Flower Power. Ich bin selber in den 70ern geboren,

habe zwar nicht die Zeit mitgemacht, aber... Und, was hast du dir schon so

überlegt? Ganz und gar nicht. Weiß ich überhaupt nicht, ob ich jetzt eine Art

Pastel... Ich habe es aber noch nie zu Hause groß probiert, mal mit

Buttercremes verschiedene Farben. Also, spontan für mich 70er-Piece-Zeichen. Das

auf jeden Fall. Verkünstle dich nicht in zu viel kleinen Modellierungen oder

sowas. Nee, nee, nee. So als kleinen Tipp.

Okay, danke dir.

Eine Mascarpone-Creme mit Eierlikör und Himbeergeist im Vanille-Biskuit sollen

Christians Partygäste in Stimmung bringen.

Dazu Himbeerkört und Mandelkrokant.

Auch unser Stargast dreht seine Runden.

Hallo Kathi.

Hallo Rebecca.

Ich finde es erst so toll, dass du da bist. Ja, ich freue mich auch sehr bei

euch zu sein.

Ja, hast du eine Idee überhaupt schon fürs Dekorieren? Ja.

Also ich habe zuerst gedacht, ich mache eine Babyshower-Party.

Okay. Aber dann habe ich gedacht... Hast du ein Kind? Nee, ich habe kein Kind.

Ich bin Patentante. Ach, auch schön. Ja, sehr schön.

Und wir durften aber keine Gender-Reveal-Party machen. Und da habe

ich gedacht, dann baue ich einfach noch so ein paar Special Effects ein. Und

dann wird es jetzt eine Gender-Reveal-Party mit so in der Mitte

so einem Streuselkern. Also beim Anschneiden, dann kommt dann eben was

raus. Also du hast schon voll den Plan. Ich finde, das klingt doch sehr, sehr

gut. Findest du gut? Ja, das klingt schön.

Danke.

Unter den Pastelltönen ihrer Babytorte plant Katharina das Zusammenspiel aus

Mohnbiskuit, Frischkäsecreme und Himbeeren. Zum Knuspern Mandelcrunch und

Streusel.

Ich finde, die sehen gut aus.

Mal proben. Machen wir mal Probe.

Lecker. Kleine Probe.

Sehr lecker.

Was macht der Hippiekuchen?

Jetzt heißt es wirklich Tempo vorlegen und nicht ausruhen, weil mit der Deko,

die macht mir echt Angst.

Mit Mut zur Farbe geht Christa ans Werk.

Christa? Ja?

Das ist hier das große Backen, nicht das große Bauen und den Zement, den du da

gerade, den Mörtel, den du da anmischt.

Ich finde das eine hübsche Farbe. Die werden einfach lang backen, dass es

Zement wird.

Noch drei Stunden 45 Minuten.

Die Böden kommen jetzt für 30 Minuten in den Ofen.

Und jetzt kümmere ich mich um meine Himbeerfruchteinlage.

Früchte in ihrer gehaltvollsten Form.

Schnaps. Das wird jetzt hier mein Kirschkonfitür für die Füllung meiner

Torte. Ich mache erstmal jetzt die Kirschen mit dem Zucker und

Vanilleschote. Lass erstmal langsam frischen.

Und nachher kommt noch das Kirschensaft. Und zum Schluss kommt das Kirschwasser.

Wo haben wir denn Rosmarin?

Nicht nur herzhafte Noten sind willkommen.

Der Plan ist jetzt gerade, dass ich noch einen Komfort aus Ananas und Physalis

mache. Achso, ich sollte die erst probieren, ob die sauer genug sind.

Ja.

Zurück zu den Kräutern.

Ja, ich habe wieder ein bisschen rumexperimentiert, um einen kleinen Kick

in meinen Pfirsich-Chutney zu bringen. Mal schauen, wie es schmeckt.

Eine Fruchtkomponente ist Pflicht. Die Kandidatinnen und Kandidaten

interpretieren sie recht unterschiedlich.

Ich bin auf die Geschmacksrichtung gespannt, welche verschiedenen

Komponenten sie nutzen und ob ich vielleicht was von mir selbst auch

wiedererkenne. Mal gucken.

Ja, das Gucken ist heute besonders wichtig.

Aber schmecken soll's auch.

Das sind meine Pfirsich-Maracuja-Fruchtspiegel für die

Torte, für das Innenleben.

Frucht muss sein.

Knusper darf sein.

Das wird mein Crunch.

Und das sind Zitronenchrispies, die ich in Schokolade wälze, in

Vollmilchschokolade, damit ich ein bisschen die Säure rausnehme.

Das klingt nach einem Plan.

Über das ganze Rühren und Rösten darf man nicht die Böden vergessen.

Zum Beispiel Christas Zement.

Sehr gut.

Nur noch drei Stunden und 15 Minuten.

So, ein, zweimal.

Jetzt ist Schlafzeit.

Die Böden sehen gut aus, die sind schön hoch gewachsen.

Böden? Check.

Frucht? Check.

Was braucht man noch?

Creme. Das wird meine Zitronen-Chymian-Creme.

Ich habe schon die Gelatine eingelegt, das werde ich hier gleich aufkochen. 120

Gramm Zucker brauchen wir.

Heute wird es alles andere als Kalorien ahren.

Aber Buttercreme, ich möchte ja viel zum Einstreichen haben, deswegen mache ich

jetzt 600 Gramm Zucker auf 10 Eier.

In eine Buttercreme darf auch ordentlich Butter.

Neben dem Anrühren kommt auch schon die Deko in den Blick.

Also, ich habe jetzt Isomalt aufgelöst im Topf, habe das leicht eingefärbt und

will jetzt mal gucken, was so meine Diamanten machen.

Ich will erst mal nur so ein paar haben.

Diamonds are girls best friend.

Es sei denn, das Girl bevorzugt Teddybären.

Ich habe eigentlich ein Prinzip gelernt für die Balme. Das geht so ganz schnell.

Mit diesem Draht jetzt mache ich die Balme alles form.

Dann mache ich hier den Balmestamm lang und dann mache ich den Blätter und klebe

ich einfach hier drauf. Dann hält.

Es gibt alles, was das Bastlerherz begehrt.

Das ist eine Moosgummischeibe, die man schön ausschneidet und dann das heiße

Isomalt da reinschüttet. Und dann hat man eigentlich die Form sozusagen aus

Isomalt.

Dass schon in der ersten Halbzeit dekoriert wird, ist tatsächlich

ungewöhnlich.

Gefällt mir doch sehr gut.

Ui, das sieht aber toll aus.

Und willst du es an die Torte lehnen, draufstellen? Was ist deine Idee?

Also die Idee ist, oben draufsetzen. Ja. Und meinst du, das hält, wenn du das so

reinsteckst? Oder brauchst du da vielleicht noch so ein Dreieck zur

Stabilisierung? Ja, vielleicht mache ich unten noch irgendwas dran, dass ich da

unten... Dass du das so dran kleben kannst, oder?

Ach, ja. Zack. Super.

Fertig.

Sehr cool.

Nicht nur die Backenden bekommen Hilfe von Rebecca.

Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, Rebecca hat euch was enorm Wichtiges

mitzuteilen. Esst Halbzeit noch zweieinhalb Stunden.

Oh Gott!

Nein!

Natürlich ist das bei Christa kein Zement, sondern ein gefärbter

Biskuitboden. Deswegen bleibt der Presslufthammer in der Ecke.

Die Tortenbodensäge reicht für die Weiterverarbeitung.

Gesägt wird jetzt an allen Ecken und Enden.

Ich fange jetzt an zu schichten. Das ist mein unterer Boden,

den ich schon mal schichte.

Dörte legt ein ordentliches Tempo vor.

Hippie-Bäcker Christian ist gechillter.

Stefanie ist detailverliebt.

Schließlich soll der Anschnitt stimmen.

Jetzt starte ich einmal mit einem Mohnbiskuit. Ich habe den getränkt mit

meinem Läuterzucker mit Himbeergeist, dass der auch richtig schön saftig ist

und da einfach nochmal ein bisschen Wumms in meiner Torte drin ist. Dann

mache ich jetzt eine Schicht Frischkäsecreme, streuzel dann meinen

Mandelquansch drauf.

Dann kommt wieder ein Boden mit Timbergeist und dann die Fruchteinlage

und dann immer so weiter, bis ich alles aufgebraucht habe.

Christian backt reduzierter.

Ja, die Schichtung läuft recht gut. Jetzt habe ich mal kurz einen Teil von

der Tränke vergessen, aber bei zwei Ringen ist es nicht so schlimm. Das habe

ich ja trotzdem noch da. Jetzt kommt mein Crunch rein, dass ich auch noch ein

bisschen Crunch habe.

Oder fruchtig bunt. Das Gesamtkonzept muss stimmig sein. Und für Partystimmung

sorgen. Bei Rahims Schnapseinsatz ist das Vorglühen inklusive.

Jetzt kommt die letzte Schicht. Der Deckel jetzt kommt drauf.

Und dann geht es sofort in den Froster.

Fertig. Ab.

Im Froster werden Torten nur kühler.

Cooler werden sie hiermit.

So ein kleines Paradies hier.

Bunte Sachen, die viel Freude machen.

Das ist mega, was hier alles auf dem Tisch ist.

Ich finde es einfach nur Hammer.

Ich möchte pinken Glitzer.

Das möchte ich.

Oh, sowas möchte ich auch.

Und das möchte ich.

Hat jemand einen Einkaufskorb?

Perlen, Perlen brauche ich.

Die Haare sind immer gut. Die hier in der Mitte, die ist schön, die ist nicht

zu verspielt. Wenn du einfach nur einen Rand in Schlichtrum herum setzt

vielleicht. Guck mal, was da passt.

Peace, Love and Happiness.

Stefanie ist im My Little Pony Fieber.

Es wird ein kleines Einhorn für meine Einhorn-Regenbogen-Party.

Eigentlich lässt man ja so eine Figur über Nacht trocknen, aber wir haben ja

nur fünf Stunden Zeit.

Und dann habe ich wenigstens schon mal den Körper, dass der nicht

zusammenkracht, wenn ich den Kopf jetzt aufsetze.

Hallo. Hallo.

Ist das das Kästchen? Das wird das Kästchen, ja. Und dann machst du da

einen dicken Ring rein?

Genau.

Und wie machst du den von der Farbe her?

Auf jeden Fall Gold, weil es bei mir nicht drin ist.

Du kannst ja gucken, je nach Größe. Wahrscheinlich würde dir sogar so ein

kleiner würde reichen.

Und ich glaube, das wäre wirklich ganz cool, wenn du den so gießt. Ich glaube

auch, dann sieht es wirklich echt aus. Ja, kannst du ja so in so ein weißlich

-silber gehen, damit er halt wie so ein Diamant aussieht. Weil es ist ja

klassischer Verlobungsring, goldener Ring, dann Diamantstein obendrauf.

Cool. Voll cool.

Dankeschön.

Tausend Zutaten-Sassa Katharina hat eine ordentliche Torte geschichtet.

Ja, die Packung habe ich dann leer gemacht.

Weißt du, wer blaue Streifen braucht?

Keine mehr.

Sehr cool.

Das ist ja cool, dass das vielleicht noch weg ist, nicht dass es mit

eingegossen ist. Da hast du recht, ja.

Und hier ist auch noch so ein kleines schwarzes. Oh, das ist auch so eine

felsenliche. Schön, schön.

Und guck mal da. Jetzt schau auf, ich habe das Skalbell in der Hand.

Mann, das ist ja echt.

So bleibt das. Super. Nee, das ist aber cool.

Ein bisschen Frieden.

Christa setzt mit ihrer Verlobungstorte auf eine goldene Zukunft.

Apropos Zukunft.

Bald ist Schluss mit Backen.

Ihr Lieben, ihr habt noch eine Stunde Zeit.

Stunde jetzt noch. Es wird echt knapp, weil die eigentlich nur viel Rosen

machen wollten aus Wafer Paper oder Blütenpaste.

Ich mach jetzt das, was noch möglich ist und dann...

Ich hoffe, dass es reicht.

Hauptsache, die Party steigt zeitig.

Ich bin jetzt noch beim Einsteigen.

Ich muss noch die ganze Dekoration vorbereiten.

Also, ja, ich gebe mein Bestes.

Ich bin frustriert.

Das sieht jetzt noch hässlich aus. Es wird aber noch schön.

Rebecca, juckt es dir in den Fingern?

Ich würde am liebsten sofort, aber ich darf ja nicht. Ich darf ja nicht richtig

anfassen oder mithelfen oder irgendwas machen. Das ist spannend, oder?

Was so jeder daraus macht. Wir haben ja nur ein Thema, aber alle machen was

komplett anderes.

Also ich glaube, wir kriegen wirklich nachher sieben tolle Torten.

Und dann müssen sie auch noch schmecken. Du musst ja mit verkosten heute.

Ich darf mit verkosten. Das ist das Gute.

Stilvolles Eindecken. Bei Torten genauso wichtig wie bei Partys.

Doch es geht auch ohne.

Ich mache so ganz paar Farbakzente mit der Buttercreme draus, dass das nun so

ein bisschen bunt wird, weil der Regenbogen ja noch da draus kommt.

Bei solchen Partytorten geht man gerne etwas öfter feiern.

Ich finde sie super eingestrichen, gefällt mir sehr gut. Ich habe meine

scharfe Kante, also so wie ich es gewohnt bin von meiner Torte. Aber ich

habe einfach nicht so viel Deko, wie ich gerne hätte. Aber ich bin einfach beim

Fondant zu langsam.

Ihr Lieben, heute heißt es ja in Sachen Deko, mehr ist mehr. Heute darf da

richtig viel raus.

Alles klar, ich habe es verstanden.

Allerdings habt ihr nicht mehr viel Zeit, noch 30 Minuten.

Go Nina, go girl, go girl.

Deko Kokolores ist ausdrücklich erlaubt.

Also heute die Challenge ist für mich total anstrengend. Ich habe halt immer

irgendwas gern vor Augen, was ich mache.

Hier weiß ich jetzt gerade ehrlich gesagt nicht so, was ich mache.

Bei wilden Partys ist das ja nichts Ungewöhnliches.

Dennoch werden die Torten weitgehend planmäßig fertiggestellt.

Süß. Danke.

Sehr süß.

Ich habe nur ein bisschen wenig Deko, glaube ich, aber ich kriege nicht mehr

hin in der Zeit.

Ja, aber ich finde jetzt hier mit den Kügelchen gleicht das aus, oder? Ja.

Das finde ich doch ganz, ja, ich finde, das passt auch sehr gut.

Guck mal, da gibt es Wölkchen.

Super.

Ich würde gerade sagen, super.

Ja, mach davon mehrere dran. Ja, mega.

Du kannst ja auch, wenn du später das hinmachst, kannst du hier unten auch

noch ein paar, kannst du von denen auch noch ein paar Pferdchen oder sowas hier

unten dran machen, wenn du magst.

Aber sehr schön. Nee, gut. Super. Danke.

Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, unsere Motto-Party, die steigt

pünktlich. Und das schon in zehn Minuten.

Was ist denn das für eine Party?

Eine Party, nach der sich entscheidet, wer gehen muss.

Die Wimperntusche ist verlaufen.

Das passiert den besten Einhörnern. Aber die Details sollten schon stimmen, wenn

Deko-Queen Rebecca mitbewertet.

Die Spitze ist sehr fein und drum berichte ich an manchen Stellen.

Ich habe sie auch nicht ganz aus der Form rausgebracht.

So viele Feinheiten wie möglich sollten erkennbar sein.

Du hast ja auch ein paar Röschen gemacht.

Die sehen ja auch schon sehr süß aus. Ja, die kommen auch da rein.

Vielleicht wenn du noch was goldene Farbe hast, dass du natürlich hier

nochmal guckst, wenn da so eine weiße Stelle drin ist. Ja, du hast recht, ich

muss da nochmal rüber gehen. Aber das ist doch ganz gut, dann passt das

nämlich perfekt zu dem Goldton. Ja, genau.

Ich sage ja immer, Glitzer ist nie verkehrt. Ihr habt nur noch zwei

Minuten.

Okay, okay, okay.

Jetzt versuche ich das irgendwie wieder klar zu kriegen.

Ihr Lieben, mein Partymotto, runterzählen!

Zehn.

Neun. Scheiße, zu viel. Acht.

7, 6, 5,

4, 3,

2, 1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Der Burner, ey. Der Burner. Es war schön, dass die Rebecca zu mir kam, auch

die Betty nochmal und so.

Ja, da muss ich wohl was ausgeben.

Ich kann nicht mehr.

War genau meine Aufgabe.

Ich modelliere super gerne.

Konnte ich jetzt zeigen.

Ich bin sehr zufrieden.

Rebecca, du hast alles richtig gemacht. Erst zugucken, ein bisschen bewundern

und jetzt darfst du mitessen bei der Jury.

Das ist großartig. Und wir beginnen jetzt auch schon sofort mit der

Verkostung, weil ich sehe, du bist hungrig. Und wir starten bei Dörte.

Was hast du dir denn Schönes überlegt?

Ich habe eine Einladung zur goldenen 20er-Jahre-Party.

Glamour, Gold, Federn, lange Perlenketten, Champagner.

Darf man einmal so von allen Seiten betrachten?

Klar. Ich weiß gar nicht, wie ihr das immer so um die Ecke... Ihr habt

wahrscheinlich so Schielaugen, ne?

Ja, schön.

Also mir gefällt die Optik sehr gut. Ich finde, das Motto erkennt man auch

sofort. Leute, deine Torte.

Gut eingedeckt.

Rebecca hat es eben schon gesagt, das Thema ist stimmig getroffen.

Hier oben die Feder, die hat so ein bisschen jetzt unter dem Wetter auch

gelitten. Es ist halt ein fragiles Material.

Das Wafer Paper dazu noch Isomalt gegossen, Form geschnitten.

Viele unterschiedliche Techniken drin.

Danke schön.

Der Handschnitt.

Gewohnt, sauber geschichtet. Man sieht hier die Böden, man sieht hier die

beiden Fruchtteile.

Dünn eingestrichen und auch den Fondant gut verarbeitet.

Ist lecker.

Und super.

Nein, wirklich.

Schmeckt sehr gut.

Also mir gefällt auch die Frucht und die Creme und es ist schön fluffig.

Also ich finde es toll.

Habt einen guten Job.

Dörte, der Kuchen schmeckt hervorragend.

Wunderschöne Porung, Creme auf den Punkt, Gelee.

Der Rosmarin ist da. Die Böden haben eine wunderbare Porung. Es macht einfach

Spaß, diesen Kuchen zu essen.

Dem kann ich nichts mehr hinzufügen.

Vielen Dank. Danke.

Meine Motto-Party heißt Einhorn-Regenbogen-Party. Ich muss

nochmal drehen, damit wir hier nochmal alle Einzelheiten sehen. Die Wölkchen

sehen auch sehr fluffig aus, als würde man denken, man könnte so reintippen.

Also es gefällt mir auch wirklich sehr gut, sieht sehr ansprechend aus.

Ja, bei dir auch auf jeden Fall der Einstrich. Er ist super glatt, dazu der

Farbverlauf. Rebecca hat die Torte gerade schon gedreht. Unten wirklich

eine saubere Kante.

Dazu der Drip und das Einhorn. Ja, da geht mein Modellierherz auf. Danke.

Auch bei dir kann man den Anschnitt gut erkennen. Die einzelnen Schichten. Hier

ist der Kompott.

dünn eingestrichen. Das ist mal so ein Zeichen für mich, dass die Torte schon

relativ gerade war beim Zusammensetzen, weil dann braucht man hier nicht mehr so

viel auszugleichen. Meine Oma hat mal eine Creme gemacht, die war auch so. Das

ist sehr lecker.

Ich finde, der Crunch ist da.

Der Boden ist sehr saftig.

Die Creme mit der Ananas, dass da auch die Frucht drin ist.

Einfach ein super Gesamtgeschmack. Also so toll.

Die Böden sind super schön luftig. Du hast dieses nussige Aroma dabei. Du hast

den Fruchtkompott. Die Fisales war genau das richtige Pferd, auf das du gesetzt

hast. Im wahrsten Sinne des Wortes sitzt der oben drauf.

Weil du wirklich große Fruchtstückchen drin hast. Mach den ganzen Kuchen ein

bisschen lockerer. Der Likör drückt sich gar nicht nach vorne. Du hast immer so

ein ganz, ganz leichtes Alkoholaroma. Es ist ein sehr schönes Gesamtbild.

Man muss nur aufpassen, dass es nicht aus Versehen auf den Kindergeburtstag

landet. Weil ich glaube, dass Kindern auch diese Torte sehr gut schmecken

würde.

Schlafen halt schneller ein.

Oder haben eine lustige Party in der Nacht.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Ja, mein Motto ist eine Gender-Reveal-Party.

Also da wird das Geschlecht vom Baby bekannt gegeben.

Von außen weiß man noch nicht, was es ist. Und die Überraschung kommt dann im

Inneren. Also ich finde, du hast wirklich sehr, sehr sauber und akkurat

gearbeitet, wenn man hier nur von außen einmal an die Torte drangeht. Das ist

wirklich super gerade. Ich sehe hier gar keine Ecken und Kanten. Das finde ich

super. Danke. Beim Teddy, da könnte man noch so... bisschen mehr an den

Proportionen arbeiten, dass er mehr wie ein normaler Teddy aussieht.

Es ist ein Junge!

Surprise!

Auch bei dir der Anschnitt gleichmäßig geschnitten, gleichmäßig gefüllt, gut

eingestrichen.

Wie schnell du isst.

Viel Geschwister. Der als erstes fertig war, hat das letzte Würstchen gekriegt.

Du hast es wunderschön getränkt. Der Himbeergeist spielt sich überhaupt nicht

in den Vordergrund. Also du hast nicht dieses Sprittige.

Es spielt mit der Himbeere, der Mohn die ganze Zeit. Die spielen die ganze Zeit

hin und her. Es schmeckt wirklich traumhaft schön.

Geschmacklich hält die Torte das, was sie von außen verspricht. Es ist

wirklich genauso gut gearbeitet wie dein Einstrich. Und es ist einfach...

Wirklich luftig, himmlisch und perfekt für so eine Party.

Vielen Dank.

Tipptopp. Danke.

Herr Christian, auch bei dir sieht man natürlich sofort das Thema. Wie bist du

überhaupt drauf gekommen? Ich selber bin ein Kind der 70er, die wilde Zeit und

mit den verschiedenen Farben. Und das ist so meins, hat mir sehr gut gefallen.

Ich finde es auf jeden Fall sehr süß, dass du sowohl mit echten Blumen

gearbeitet hast, dann hier natürlich mit der Buttercreme.

Aber was ich jetzt natürlich hier auch sehe am Rand, dass man den Kuchen schon

durchsieht. Also sprich, da ist nicht so komplett die Buttercreme drauf und hier

unten so ein bisschen.

Ich hätte mir natürlich bei Flower Power tatsächlich noch mehr so diese knalligen

Farben gewünscht.

Ja, ihr konntet echte Blumen nehmen. Es wäre natürlich schöner gewesen, wenn es

tatsächlich alles handmodelliert gewesen wäre oder ausgestochen oder irgendwie

noch mehr auf dieses Blumenthema einzugehen.

Man kann natürlich mit Buttercreme hervorragend ausgleichen, indem man

einfach möglichst viel raufgibt und irgendwann ist es oben auch wieder

glatt. Das sieht man hier, hier an der Kante, dieser Zaun, damit es nicht

rausläuft.

Hier schmecke ich aber den Alkohol raus.

Oh, schon fast zu sprittig, oder?

Es ist auf jeden Fall präsent, ja.

Ich finde es schon lustig hier.

Die Böden sind gut, aber ich glaube für den Aufbau beim nächsten Mal etwas

festere Böden, weil sie super luftig sind. Und du hast ja zwei sehr weiche

Komponenten gehabt.

Da wirklich etwas festere Böden machen, dass du wirklich auch die Stabilität im

Aufbau bekommst.

Und für mich persönlich ein bisschen weniger vom Himbeergeist. Die Grundidee

gefällt mir sehr gut. Aber der Himbeergeist ist wirklich dominant.

Vielen Dank. Danke euch.

Liebe Christa, was ist denn dein Motto? Und zwar habe ich euch meine Black,

White, Gold Verlobungstorte mitgebracht. Klingt gut, sieht auch schon sehr schön

aus.

Also das Erste, was ich sehe...

Weil ich fand ja persönlich, schwarze Torte ist immer sehr schwierig, weil man

jeden Fehler sieht. Und die hast du wirklich toll und sauber eingedeckt.

Auch hier oben, dass es so die Marmoroptik hat. Das hast du auch sehr,

sehr schön gemacht.

Ich würde ja sagen.

Sehr sauber eingedeckt. Auch die Rosen, sie gefallen mir gut, auch mit den

goldenen Blättern dazu. Ich finde das Motto oder die Aufgabe auch sehr schön

gelöst. 100 von 100 Punkten. Traumhaft. Wirklich sensationelle Arbeit.

Also das Erste, was mir direkt auffällt, ist, dass das Äußere auch wirklich zum

Inneren passt. Auch hier hast du quasi schwarz-weiß-gold, wenn man die Frucht

als goldig sieht. Das ist ja physisch. Und das sieht auch sehr akkurat aus.

Deine Creme ist wirklich hervorragend. Sehr, ich würde sagen, fluffig,

fruchtig.

Hat auch eine schöne Säure.

Wollte schon immer mal sagen mit der Säure.

Das ist super.

Diese Grundaromatik, die du eingearbeitet hast, zieht sich von oben

nach unten durch den Kuchen.

Wunderschöne Böden.

Du hast sie für mich drin genauso perfekt gebacken wie außen.

Vielen Dank. Tausend Dank.

Ich

finde

es super, dass du auch beim Teller, dass du erstmal diesen blauen Teller wie das

Meer gewählt hast, dass du dann hier unten quasi noch mal ein bisschen

weitergemacht hast. Ich bin wirklich sehr begeistert.

Danke schön.

Sauber geschichtet. Ich habe es jetzt sauber nicht ganz mehr rausbekommen. Man

sieht die einzelnen Schichten.

Es duftet sehr gut.

Du musst beim nächsten Mal weniger Kardamom nehmen. Für mich ist es ein

wenig zu intensiv, weil die ganzen anderen Aromen habe ich nur noch als

Texturen, aber nicht mehr so als Aroma selbst.

Es passt alles gut zusammen. Auch der Fruchtanteil stimmt.

Aber ich gebe dir recht, es ist...

Beim Kardamom tatsächlich ein Stück zu überwürzt.

Aber ich muss sagen, ich fand es trotzdem sehr mutig, dass du mit

Kardamom gearbeitet hast, weil ich habe es selbst noch nie in einem Kuchen

geschmeckt. Gut ab, dass du dich das auch getraut hast. Vielen Dank.

Bei

mir

ist das Motto Pretty in Pink. Das ist halt eine Mädchentorte.

Also ich finde erstmal natürlich den Glanz der Torte sehr schön, sehr

ansprechend. Auch die Diamanten sehen sehr teuer aus. Ja.

Ich finde, das ist rundum eine gelungene Torte. Es sind viele schöne Techniken,

aber so dieser Schwung, dass es wirklich so eine Torte wird, wo man sagt so, wow.

Also mein Tipp wäre wirklich... diese Schleife einfach beim nächsten Mal

größer machen und obendrauf, dass du wirklich so einen Fokus hast. Und dann

hättest du diese ganzen Diamanten und alles um diese Schleife drapieren

können. Und es hätte eine Einheit gegeben.

Danke.

Es duftet ein bisschen.

Ja, es riecht sehr, sehr fruchtig. Und man sieht die Porum von den...

Böden, sehr gut. Hier die unterschiedlichen Füllungen, auch bei

dir. Relativ dünner Einstrich, um das auszugleichen.

Also meinen Geschmack triffst du damit total.

Ich liebe Zitrone. Es ist sehr fruchtig.

Es ist so ein bisschen, als würde man eine zitronige Buttermilch. Diese Creme,

fluffig, gut säureunterteilt. Ich mag das.

Das schmeckt sehr gut.

Boah, voll Angst.

Echt? Ja.

Boom.

Einfach geil.

Einfach geil.

Zitronenthymian auszuarbeiten, so wie mit dem Rosmarin.

Ihr zwei, Bier.

Wirklich richtig geil. Der Crunch ist dabei, die Böden sind hervorragend. Also

schon großes Tennis.

Ich lasse das einfach so stehen.

Danke vielmals. Vielen Dank.

Ja, Rebecca, das war ein großes Vergnügen, aber jetzt kommt die Arbeit.

Du darfst nämlich mit Betty und Christian gleich über die Punkte

formulieren. Ihr könnt euch da beraten. Und wenn Sie zu Hause sich jetzt auch

für den Punktestand interessieren, das ist gar kein Problem, den können Sie

nachlesen. Nach der Sendung veröffentlichen wir das Ganze natürlich

auf unseren Kanälen in den sozialen Netzwerken.

Folgen Sie einfach at das große Backen. Ja, und ihr dürft euch jetzt zur

Beratung zurückziehen.

Da sind schon ziemlich Highlights dabei.

Optisch habe ich einen Top 4.

Das ist diesmal haarscharf. Wir haben wirklich alle, wir sind so dicht an

dicht.

Ja, die waren schon alle auch geschmacklich sehr stark.

Ich glaube, die Jury muss wirklich jeden Punkt suchen oder vergleichen, dass sie

wirklich ein Ergebnis kriegen, das es geben muss, weil es wirklich sehr eng

ist bei uns.

Ja, Zitrone hat mir geschmacklich am...

Besten geschmeckt.

Ich hoffe, dass mich wieder mein Geschmack gerettet hat.

Meinst du, du kannst die Punkte vergeben?

Ja, ich gebe mein Bestes.

Ich bin ganz und gar nicht sicher, dass ich weiter bin.

Ich denke eigentlich eher, dass ich auf den letzten Plätzen gerade bin und hoffe

einfach nur, dass es reicht.

Habt ihr die Punkte zusammen?

Achso, ja. Dann würde ich sagen, rechnen wir zusammen und dann kommen wir zu

verkünden.

Rebecca, herrlich, dass du heute unsere Jury vergrößert hast.

Du hast ja jetzt alle Party-Torten gesehen, du hast sie probiert und du

hast sie ja auch schon bewertet. Ja.

Aber so unter uns, ist da ein Favorit dabei?

Es war natürlich gar nicht mal so einfach, aber ich muss sagen, von euch

als Truppe bin ich erstmal super begeistert, weil ihr wirklich so nett

seid und so gut gearbeitet habt, so schnell einfach ein Thema euch

ausgedacht habt. Da bin ich wirklich heller von begeistert. Und ich habe

nicht nur einen Favoriten, ich habe direkt vier.

Oh, dann wird es schwierig, weil wir haben nur eine rote Schütze.

Dann bin ich ja gespannt, wie das gleich ausgeht. Aber herzlichen Dank dafür,

dass du hier warst. Ich hoffe, du feierst zu Hause auch nochmal und backst

diese Torten alle nach.

Ich glaube, das könnte ich gar nicht. Ihr wart wirklich großartig. Aber vielen

lieben Dank, dass ich da sein durfte. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht mit

euch. Mit euch natürlich. War sehr, sehr lecker. Also vielen lieben Dank.

Danke.

Schön war es. Jetzt sind wir wieder in alter Stammbesetzung. Und ich finde, wir

legen gleich los mit der ersten traditionellen Entscheidung in dieser

Woche. Wer wird denn unsere Bäckerin oder unser Bäcker der Woche, Betty?

Unsere neue Bäckerin oder unser neuer Bäcker der Woche hat sich die rote

Schürze mit konstant guten Leistungen in allen drei Aufgaben zurückerobert.

Herzlichen Glückwunsch.

Ich bin auch nicht so sauber.

Das ist gar nicht meine Farbe.

Aber in dem Fall, danke.

Christa, auch herzlichen Glückwunsch von mir. Wirklich großartige Leistung.

Ich möchte noch einmal betonen, auf welchem ausgeglichenen und hohen Niveau

ihr alle backt und uns immer wieder aufs Neue begeistert.

Aber leider ist heute auch einer oder eine von euch an seine oder ihre Grenzen

gestoßen.

Mit nur 39 Punkten in der Gesamtbewertung muss uns leider heute

verlassen Christian.

Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, dich kennenzulernen und deine

Gebäcke zu probieren. Ich hoffe, du bleibst dabei.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Nächste Woche besuchen uns wieder zwei Heimkehrer. Und ich kann Ihnen sagen,

für die beiden hat sich mit das große Backen eigentlich alles verändert.

Seien Sie doch einfach dabei beim großen Wiedersehen nächsten Sonntag hier in Sat

.1. Tschüss.

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