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Hallo liebe Tortenfreunde! Unsere Jubiläumsstaffel geht weiter und aus
diesem Grund gibt es heute Brötchen und Spielchen. Denn unser Gastjuror stellt
unsere neuen Kandidatinnen und Kandidaten vor ganz neue
Herausforderungen. Und das Tollste ist, sie ahnen noch nichts.
Also nehmen Sie sich ein leckeres Stück Kuchen und genießen Sie die zweite Folge
von Das große Backen.
Sehen Sie heute, wie neuen Backenden klar wird, dass diese Staffel etwas
anders abläuft als sonst.
Der Weg zum goldenen Cupcake war noch nie so schwer.
Es ist das Jubiläum der größten Backshow der Welt.
Und das bedeutet Aufgaben, die den Rahmen des bisher Gesehenen sprengen.
Der Mandelcrunch geht komplett unter.
Es wäre eher sowas gewesen für sechs Stunden.
Anja und Christian waren letzte Woche angezählt.
Risiko allein zahlt sich nicht immer aus. Mit 37 Punkten. muss uns heute
leider Gottes verlassen. Anja.
Wer wird die zehnte Gewinnerin oder der zehnte Gewinner des großen Backens? Wer
bekommt sein eigenes Backbuch?
Es ist so daheim sein.
Macht es euch nicht zu gemütlich. Der Auswahlprozess läuft weiter.
Ich freue mich riesig drauf, jetzt wieder im Backzelt zu stehen und einfach
zeigen zu können, was ich drauf habe.
Fertig. Backt.
Es gibt eine erste Favoritin.
Ist natürlich mega, jetzt in die neue Woche mit der roten Schürze zu starten.
Also eigentlich sollten die ja nur gleichmäßig sein und wenn sie
gleichmäßig scheiße sind, ist doch auch super.
Ich back das.
Diese Woche möchte ich auf jeden Fall noch meine Kreativität zeigen.
Selbst wenn es ein Orangenteig ist, mache ich den Teig richtig schön kräftig
rot.
Das ist doch eine ganz tolle Farbe. Ich denke schon, dass meine längere
Backerfahrung mir hilft bei den Aufgaben.
Das Zeug, das zieht sich immer wieder zusammen.
Wir wollen mal schön den Ball flach halten.
Und den Fondant.
Ist so geil, oder? Sieht aus wie ein Baum, finde ich. Und ich brauche gar
nicht perfekt irgendeine Linie machen oder so.
Ich würde der Jury gern zeigen, dass ich doch besser mit Fondant arbeiten kann,
als ich das in der letzten Woche gezeigt habe.
Nicht die einzige Schwierigkeit.
Hier zieht es mir die ganze Zeit völlig rein. Das ist alles trotz abdecken und
wieder aufdecken und alles.
Stimmung absolut genial.
Zweite Woche kann starten.
Ätzend, wirklich ätzend.
In Woche zwei werden die hier noch deftige Scheppen drauflegen.
Wenn es dann so ist, dann darf es in die Kühlung.
Die letzte Woche hat mir gezeigt, dass ich die Rezepte genau lesen muss.
Ich teile den Teig jetzt auf zwei Springformen auf, einfach damit ich in
der Zeit hinkomme.
Ich darf mich nicht ablenken lassen, wirklich konzentriert bei der Sache
bleiben. Jetzt nimmt es so langsam Gestalt an.
Und dann mit viel Glück kommt das raus, was die Jury sich wünscht. Ich werde
mich auf jeden Fall die Woche steigern und zum Schluss hin das präsentieren,
was wirklich explodiert im Mund.
Mir ist gefühlt Sauna. Gleich mal einen Latschenkieferaufguss hier machen. Alles
ist möglich, alles ist drin.
Boah, Alter, das kann... Nee, nee, komm!
Wer schafft es, sich zu verwirklichen?
Ich kann gerne jetzt loslegen und anfangen zu wackeln. Also die Küche ist
meine Welt.
Das ist leider nicht so gut geworden.
Jeden Tag kommt noch mehr Druck, dass ich mich noch mehr beweisen muss.
Oh nein!
Ich schaff das nicht. Ich schaff das nicht.
Aufgeben gilt nicht. Auch wenn nur absolute Perfektion, vollendeter
Geschmack und eine Prise Genialität einem den Weg ebnen. Zu 10.000 Euro, dem
eigenen Backbuch und so viel Ehre.
Jubiläumstaffel, ich lasse mich überraschen. Ich hoffe, dass es noch mal
irgendeine Überraschung gibt. Da wird einiges gefordert. Dass vielleicht
wieder irgendein Jura kommt, wo nicht von hier ist.
Heute ist die Überraschung etwas größer. Herzlich willkommen, Axel Schmidt.
Da verlange ich absolute Perfektion und genaues Arbeiten.
Ihr habt den Brotgott Axel Schmidt hierhin geholt.
Jubiläumstaffel, alles ist wieder möglich. Ich flipp gleich aus.
Brutal, aber gerecht.
Hallo, liebe Kandidatinnen und Kandidaten. Hallo, liebe Stefanie. Du
bist in unserer Jubiläumsstaffel die erste Bäckerin der Woche.
Und ich muss schon sagen, die rote Schürze steht dir ausgezeichnet.
Allerdings würde sie den anderen auch stehen.
Ich glaube, sie würden sie auch gerne tragen.
Wer sie tragen darf, das entscheiden natürlich bei uns hier immer die Punkte.
Ihr könnt pro Aufgabe bis zu 20 Punkte abräumen. Der oder die mit den meisten
Punkten. bekommt dann in der nächsten Woche die rote Schürze und wird dann die
neue Bäckerin oder Bäcker der Woche.
Allerdings muss auch der oder diejenige mit den wenigsten Punkten uns leider
verlassen und hat dann nicht mehr die Chance auf den Titel Deutschlands bester
Hobbybäcker oder Deutschlands beste Hobbybäckerin 2022.
Und das wäre wirklich schade, denn obendrauf gibt es ja noch den goldenen
Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes...
Zum 10-jährigen Jubiläum dachte ich mir, da kann man sich ruhig mal mit sich
selbst beschäftigen und das machen wir auch direkt mit Aufgabe Nummer 1.
Es geht um die Torte aus unserem
Vorspann. Ihr kennt sie alle, es ist eine Himbeertorte und sie sieht
wahnsinnig köstlich aus.
Ja, neben mir steht die Jury.
Ihr seht, Christian ist immer noch alleine.
Betty kann nicht bei uns sein. Deshalb liebe Genesungsgrüße zu Betty.
Christian, was bekomme ich denn beim Konditor, wenn ich diese Torte bestelle?
Wahrscheinlich überall etwas anderes. Denn wir schmecken die Torte aus dem
Vorspann nicht, wir sehen sie nur.
Das bedeutet für euch eine gewisse Freiheit, was das Geschmacksbild angeht.
Optisch müsst ihr euch allerdings ans Original halten. Das bedeutet eine
Himbeerdecke auf dunklem Untergrund.
Backt uns eine Torte, die dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht.
Mit einer einzigen Ausnahme. Wir werden immer wieder darauf angesprochen, dass
eine Himbeere auf dem Original fehlt. Das dürft ihr gerne bei euren Exemplaren
ändern.
Im Vorspann sieht man die Torte nur kurz. Der Vorspann ist immer sehr
schnell vorbei. Aber ihr bekommt für die Torte zwei Stunden Backzeit. Und die
starten wie immer auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Vom Blickfang zum Gaumenschmaus. Eine Ikone der Tortenlandschaft wird
Realität. Neun Interpretationen wollen die Jury, bestehend aus Christian und
der erneut einspringenden Eni, überzeugen. Die Torte aus dem Vorspann,
ein absoluter Schokoplassiker. Ja, bestimmte Zutaten sind gesetzt.
Ich bin für Schokolade immer zu haben, ist also genau mein Ding, genau mein
Thema. Gegen Schokolade hat hier niemand was.
Eine superschöne Aufgabe.
Mit hoffentlich superschönen Ergebnissen.
Geschmacklich ist Ihnen alles offen.
Optisch müssen Sie am Original bleiben.
So soll sie aussehen.
Maximal eine Himbeere mehr ist drin.
Ich finde, wenn man die Torte aus dem Vorspann sieht und die Schokolade oben
sieht, denkt man sofort, dass das eine Mega-Schokoladentorte ist mit ein
bisschen Frucht dazu.
Ein interessantes Experiment.
Was schmeckt man als Zuschauer, wenn man das große Backen sieht? Und schmecken
alle ähnlich?
Das Spezielle an meinen Böden und meiner Torte ist, dass sie sehr, sehr saftig
nach Schokolade schmeckt. Ich habe ja auch den Titel Death by Chocolate
gegeben.
Zu Deutsch Tod durch Schokolade.
Leben die anderen auch gefährlich? Meine Torte heißt Feige trifft Ziege. Die
Kombination aus Schoko, Feige und Ziegenkäse finde ich cool. Dann so ein
Walnusscrunch gibt es mit rein. Und jetzt in dem Teig mache ich getrocknete
Himbeeren noch mit rein.
Wird Schokofan und Juror Christian zum Ziegenfan?
Und was hört Rahim vor?
Gewagt, denn die Optik muss stimmen.
Ich hoffe, dass ich auch so alles hinkriege, genau wie ich mir gedacht
habe.
Ich bin jetzt dabei.
Drück mir die Daumen.
Das Sch in Krista steht für Schokolade.
Was kommt noch rein?
Ich mache heute die sommerliche Schokobombe. Das ist quasi ein
Schokoteig, ein Rührteig.
Einfacher, ohne Mehl, mit Mandeln. Der ist ganz knuffig.
Oben drauf eine Schokoplastur und oben drauf Himbeeren. Und dann mache ich eben
nun... Ist auch mal ein Spiegel, auf dem ich dann in Schrift zu einem großen
Backen draufsprayen werde.
Den ganzen Vorspann mit Backen?
Genial! Und ich habe sie tatsächlich nachgezählt. Also ich bin ab so ungefähr
um die 65 oder 67, habe mich ab und zu verzählt.
Wie oft muss man da für den Vorspann gucken?
Also ich finde, wenn man den Vorspann sieht, dann denkt man immer, so der
innere Monster sagt, da fehlt eine Himbeere, geht gar nicht.
Und ja, ist halt...
Tradition. Deswegen bei mir fehlt sie auf jeden Fall.
Doch was darf nie fehlen zu Beginn eines vollen Tages?
Richtig, der Kaffee.
Ich bin eine Kaffeetante und so kombiniere ich Kaffee, Kaffeebiskuit mit
den Himbeeren, einen Keksboden mit Haselnusspraline.
Kaffee ist nicht der einzig mögliche Bohnengeschmack.
Ich habe mir überlegt, für mein Konzept einen Schokotonkerboden. Den ganzen
Boden hübsche ich so ein bisschen mit Orangenlimonade auf. Das gibt der
Schokolade nochmal so ein Sonderaroma.
Katharina backt mit einem anderen Kniff.
Ich teile den Teig jetzt auf zwei Springformen auf, einfach damit der
Boden schneller backt, dass ich in der Zeit hinkomme.
Vernünftig, denn auch der raffinierteste Boden muss in der Zeit erstmal gebacken
werden.
Sacherböden habe ich vor und ich habe einen ganz tollen Pisazien-Crunch dazu,
gekoppelt mit Himbeermarmelade und noch ein Himbeerspiegel da drauf. Das wird
alles schön mit flüssiger Schokolade übergossen. Das wird ein Traum.
Beim Backen sollte man aber hellwach sein.
Ich habe jetzt mit dem Schokoboden gestartet. Dann gibt es bei mir eine
Himbeerkassis-Fruchteinlage, einfach, dass ich da nochmal so ein bisschen
Säure reinkriege und versuche damit die Jury zu überzeugen.
Das ist doch ein Klacks.
Kuchenteig. Rein formal setzen fast alle auf runde Tortenböden als Basis. Nur
einer versucht die Quadratur des Kreises.
Ich muss hier drauf achten, dass auch...
So flach bleibt und nicht so ein dicker Teig, damit ich dann auch später
zusammenrollen kann.
So, ab im Backofen.
Neun Böden, neun Konzepte. Bei einer einzigen Torte.
Das ist gebackene Kreativität.
Also ich liebe die Kombination Feige und Ziegenkäse.
Und Schokolade, dachte ich, passt gut dazu.
Und Himbeerdressing nehme ich ja auch zum Salat, wenn ich irgendwie einen
Salat esse. Und deshalb dachte ich, passt das.
Ich bin Anja, bin 43 Jahre alt und wohne in Böhrendorf.
Beruflich mache ich Kosmetikerin seit 25 Jahren und seit fünf Jahren habe ich
meinen eigenen Salon.
Ich bin verheiratet, habe drei Kinder, zwei erwachsene Söhne und eine Tochter.
Ich genieße es einfach, dass wir gemeinsam Zeit verbringen und dass wir
dann so Ausflüge machen, wie zum Beispiel ans Meer fahren.
Ich bin Fan vom FC Hansa Rostock, habe eine Dauerkarte seit Jahren und da gehe
ich mit meiner besten Freundin regelmäßig, jetzt auch mit meiner
Tochter, zu den Heimspielen.
Motivtorten, die backe ich wirklich am liebsten, weil ich da sehr kreativ sein
kann. Ich probiere viel aus, also es geht auch viel in die Hose. Ich habe nie
einen wirklichen Plan und wenn ich einen habe, halte ich mich nicht dran.
Irgendwie wird es schon.
Und wenn es nicht so wahnsinnig schick aussieht, dann sprühe ich Blitzer
darauf.
Glitzer und Glamour, auch dafür geht man zum Fernsehen. Während die allermeisten
hier im Zelt ihr TV-Debüt geben, gibt es eine Dame, die diesen Job schon etwas
länger macht und genau weiß, wie man an Süßes kommt.
Die Frage ist ja jetzt, darf ich überhaupt probieren, weil du hast die
rote Schürze und ist das jetzt ein Besteckungsverbot, damit du die behalten
darfst? Nein, auf keinen Fall.
Mann, Herz, dieser Job macht richtig viel Spaß.
Gute Laune haben gerade alle.
Kommt richtig gut hoch.
Es kommt aber auch noch was drauf.
Ich mache jetzt eine Himbeer-Cassis-Buch-Einlage. Cassis
einfach für die Säure, Himbeeren, die halt auf der Torte sind, dass die sich
dann wieder spiegeln in der Mitte der Torte.
Und dann kommt es als mittlere Schicht in die Torte rein.
Dörte denkt ähnlich.
Da habe ich schnell ein paar Himbeeren aufgekocht mit Agartine und habe noch
ein paar frische Himbeeren reingemacht, damit die noch ein bisschen Struktur
haben. Und das lasse ich abkühlen, dass das so ein bisschen geliert.
Und jetzt mache ich weiter.
Löblich, löblich. Man weiß nie genau, wann Halbzeit ist.
Außer zur Halbzeit.
Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, nur weil ihr den Vorspann backt, dürft ihr
kein Werbepäuschen machen, denn ihr habt jetzt Halbzeit, nur noch eine Stunde.
Der Backgott hilft.
Christian, du siehst so fragend aus. Ich habe ein kleines Problem.
45 Minuten ist der Kugel drin und jetzt schau dir das mal an. Der ist noch sehr
wabbelig. Der ist noch sehr wabbelig, ja. Der muss noch Temperatur.
Höhen? Nein, auf keinen Fall erhöhen, weil sonst verbrennt er dir. Aber der
braucht bestimmt noch 10, 15 Minuten.
Das sind, hey, das konnte man gar nicht erkennen.
Das sind schokolierte Himbeeren, also gefriergetrocknete schokolierte
Himbeeren. Die mache ich jetzt einfach nur ein bisschen kleiner, weil die sonst
richtig groß sind.
Er hackt es auch bei Katharina.
Was machen die Böden der anderen?
Der sieht toll aus.
Glitzer drauf ist bei der vorgegebenen Optik auch keine Option.
Je länger die Böden im Ofen bleiben, desto schwieriger ist es, sie in die
perfekte Temperatur für die Weiterverarbeitung zu bringen.
Ich glaube, der Boden ist ganz gut geworden. Der ist noch immer ein
bisschen gatschig, matschig, so wie so ein Brownie sein soll.
Weil wenn ich den zu lange im Ofen lasse, dann wird der halt trocken. Das
ist nicht Sinn und Zweck vom Brownie-Teil.
Christian muss improvisieren.
Die Konsistenz gefällt mir. Jetzt ist nur die Kühlzeit. Die muss ich halt
jetzt richtig runterkühlen. Aber hier haben wir ja einen Froster und den werde
ich jetzt voll ausnutzen.
Auch bei diesem Boden muss man das Beste draus machen.
Das ist leider nicht so gut geworden.
Also die ist so rässig, so schokoladig und man merkt das jetzt hier.
Eine saubere Rolle soll es werden.
Bei Friseurmeister Raiko läuft alles nach Plan.
Der Goden ist fertig, die Creme ist soweit fertig, das kühlt jetzt alles und
ich mache jetzt die Ganache, die außen rum kommt.
Optisch gleichen sich die Ganaches wie ein Ei dem anderen.
Und geschmacklich?
Obendrauf kommt jetzt quasi nur ein Schokoglas zu und dann die Himbeeren,
weil es einfach ein einfacher Schokokuchen sein soll.
Ein einfacher Kuchen war Rahim nicht genug.
Jetzt hat er zwar den Salat.
Aber noch lange keine Torte.
Oh nein.
Stimmt. Oh nein.
Ich schaff das nicht. Ich schaff das nicht.
Ich back neu.
Und das 40 Minuten vor Schluss.
Katharina sägt schon ihre getrennt gebackenen Böden.
Der Froster scheint bei Christians Kuchen geholfen zu haben.
Bei Rahim zählt jetzt jede Sekunde.
Soll ich da was helfen?
Ja, bitte.
Nochmal die Rolle?
Oder ein anderes Konzept.
Okay,
wir stören nicht weiter.
Wir werden es ja sehen.
Was macht die Ziegenkäse-Fanfront?
Gehört die feuchte Mitte zum Konzept?
Ja, das ist jetzt hier innen drin noch ein bisschen flüssig, aber ich mach das
hier ein bisschen raus und füll das dann mit Ziegenkäse.
Der pappt alles zu und schmeckt.
Stefanie und Nina fehlt diese Zutat.
Okay, ist aber in Ordnung, bin ich mit zufrieden, ich kann damit leben.
Zur Erinnerung, Chris darstellt sogar die Vorspannschrift her.
Die Isomaltplatte kam ja eigentlich dann, wo ich gedacht habe, ich mache die
Schriftstücke irgendwie aus Schokolade.
Den haben wir aber wirklich gerade drauflegen können, dass der nicht in den
Himbeeren irgendwie untergeht. Das war etwas schwierig, darum haben wir
gedacht, ich mache einfach aus Isomalt, das ist eine Glasplatte.
Rahim dreht auf.
Tatsächlich setzt er wieder auf die Rolltorte. Das dürfte sehr knapp in der
Fertigstellung werden.
Keine 35 Minuten mehr.
Auch Dörte denkt an die Schrift.
Ich habe mir eine Pomme für Isomalt angefertigt und bieße die jetzt aus.
Es ist ein Versuch. Es gehört eigentlich noch nicht zum Rezept, aber ich wollte
es einfach mal versuchen.
Ach ihr Lieben, was für eine vorspannende Aufgabe.
Hier kommt eine kleine Zeit für euch. Ihr habt noch 30 Minuten.
Ich weiß nicht, ob ich das schaffe, ganz ehrlich.
Ich weiß es nicht. Ich gebe mein Bestes.
Also jetzt nur 30 Minuten. Ich muss nur die Schokoklassur drauf machen, die
Himbeeren, den Schriftzug fertigstellen und dann wirklich alles zusammensetzen.
Das wird echt sportlich.
Ja, wie bei RAN.
Nur mit Backen.
Was musst du denn jetzt noch genau machen? Ich muss einen neuen Teig
machen. Der hat gar nicht funktioniert.
Der ist komplett abgerissen.
Weil ich überlege, ob du nicht wirklich einfach was ausstichst und einfach, sag
ich mal, damit die Torte fertig wird, du machst dann quasi, stapelst dann so,
weil die Creme ist fertig, dann wird es wenigstens fertig. Weißt du, was ich
meine? Okay, ja, ja, ja, ja.
Jede Wahrheit braucht einen Partizier, der sie ausspricht.
Es wird geschichtet.
Jetzt kommt die erste Cremeschicht drauf, dann der nächste Boden, dann
kommt wieder eine Tränke auf den Boden.
Zum Glück hat Rahim die Reste noch nicht entsorgt.
Katharina profitiert von ihrem getrennt gebackenen, gut schneidbaren Kuchen.
Ich mache jetzt hier nur dünne Schichten Schokolade und Frucht rein.
Ich will einfach nicht, dass es zu intensiv ist.
Das ist heller als im Vorspann.
Jetzt kommt noch mal die Schicht von der Nougatsahne und dann kommt der letzte
Boden drauf.
Rahim ist noch nicht ganz so weit. Für die nächsten Schichten braucht er den
neuen Boden. Der ist allerdings noch ofenheiß. Was das mit Creme und Frucht
machen könnte, weiß man ja.
Ich weiß nicht, ob ich das schaffe.
Wir auch nicht.
Christa hat die Ruhe weg.
wird der Rest gemalt, die Details draufgesetzt in weiße Farbe und dann
wird das auf die Torte draufgesetzt.
Nina setzt gerade eine komplette Fruchtschicht um.
Ich habe jetzt hier den Himbeerspiegel, der ist jetzt drauf.
Ich hoffe, der hält das auch ein bisschen zusammen.
Dörte, jetzt mal ehrlich, wie findest du dein Werk bis jetzt?
Perfekt!
Wie immer 200 Bulls.
Aber erstmal die Tränke, weil Alkohol muss trotzdem hin.
Liebe Kinder, man kann auch ohne Alkohol Spaß haben. Aber ohne Torten?
Schwierig. Von Spaß ist Rahim gerade weit entfernt.
Man unterschätzt das Ganze auch immer, vor allem mit dem Ganache und dass das
alles so ein bisschen angezogen hat und so. Also das ist schon immer ein
bisschen tricky.
Darum dürfen hier auch nur die Besten mitmachen.
So, I hope, das wird klappen.
Man bemerke, Anjas Matschmitte gibt es nicht mehr.
Dafür umso mehr Feigen- und Ziegenkäsegeschmack.
Ist die Torte damit gerettet?
Der Kuchen muss, glaube ich, nur ordentlich kalt sein, weil sonst schmied
mir das hier an der Seite ab.
Rahim drückt auf die Tube, sobald ein Loch in der Tülle ist.
Ich muss mich echt beeilen, ansonsten krieg ich das nicht hin.
So Leute, das Publikum weiß, wie die perfekte Torte aus dem Vorspann
aussieht. So wie im Vorspann nämlich.
Kriegt ihr das hin?
Mist, das läuft alles weg, das ist es.
Ruhig bleiben.
So wie...
Katharina. Einstreichen, ich liebe einstreichen.
Ich könnte immer einstreichen.
Den Sieg zum Beispiel.
Aber bis dahin sind es noch ein paar Wochen und nicht alle kommen so weit.
Viel näher liegt allerdings das Ende dieser Aufgabe.
Rahim Speedbacken müsste man sich eigentlich nochmal in Zeitlupe geben.
Es wird knapp.
Ja, ich muss sie jetzt so fertig machen, dass ich schnell in die Frost habe. Ich
weiß nicht, wie viel haben wir noch Zeit?
Ihr Lieben, wie schmeckt die Torte aus dem Vorspann? Heute werden wir es
erfahren. Ihr habt noch 10 Minuten.
Okay, das heißt Gas geben.
Schmecken sollte die Torte. Wie im Vorspann aussehen, muss sie.
Also, alle Sperenzien gut unter Schokolade und Himbeeren verstecken.
Also normal würde ich ihn jetzt nochmal runterkühlen, aber dadurch, dass mir die
Zeit so wegrennt, muss es jetzt ohne Kühlung gehen.
Es kann passieren, dass er jetzt ausläuft, also no risk, no fun.
Ich muss jetzt echt so Gas geben, damit ich den Schokoguss gleich noch
draufkriege und die Himbeere draufstelle, weil sonst ist das keine
Vorspanntorte, dann habe ich eine Schokoladentorte.
Danke für nix.
Eni und Christian dürften es gleich diplomatischer ausdrücken. Aber das
heißt nicht, dass ihre Ansprüche gering wären.
Eni hat schon letzte Woche bewiesen, dass sie ähnlich streng bewerten kann
wie Betty.
Nicht die besten Voraussetzungen für Rahim. Aber wenn er seine Torte doch
noch hinbekommt, ist die Leistung umso größer.
Ich habe die Himbeeren daheim wirklich abgezählt und ungefähr geschaut, wie
groß eine Himbeere ist, damit ich wirklich weiß, was ich für einen
Durchmesser für die Torte brauche.
Die schönste Form der Mathematik. Hier ist meine fehlende Himbeere.
Ja.
Bei Rahim fehlt noch ein bisschen mehr.
Ich würde ihm jetzt schnell helfen nachher mit den Himbeeren.
Das ist der Spirit des großen Backens. Auch wenn der Konkurrenzdruck noch so
massiv ist, wer schneller ist, verhält sich kollegial und hilft.
Ich mache das jetzt im Gefrierfach, damit die Schokolade noch anziehen kann
in den letzten Minuten.
Wie hat Rahim das hinbekommen?
Soll ich eine weglassen hier unten? Klar, so ist die Original-Torte.
In den letzten Minuten muss der Einstrich abkühlen und der Froster am
Kühlschrank bringt nicht immer die gewünschte schnelle Leistung.
Kältespray kann helfen, aber bitte das aus dem Konditoreifachgeschäft nehmen,
nicht das von der Apotheke.
Rosen!
Wenn man eure Torten sieht, möchte man ja sofort unser Titellied anstimmen,
aber keine Zeit, hier ist euer Countdown.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4,
Drei. Zwei.
Eins. Und stopp. Hände weg vom Gebäck.
Ich
habe
eine Dorte.
Die steht jetzt im Kühlschrank, aber es war quer.
Also ich bin sehr stolz auf mich, dass ich in 30 Minuten oder 35 Minuten noch
eine Torte gebacken habe. Gut, ich habe die Füllung, die Creme habe ich schon
fertig gehabt. Also in 35 Minuten Boden backen, schichten, alles mit Schokolade
abdecken und Himbeeren. Ehrlich, es war echt stressig.
Ein kleiner Tipp für Ihre Jubiläumsfeier zu Hause. Backen Sie sich doch einfach
neun verschiedene Vorspanntorten. Die Rezepte dafür finden Sie natürlich, wie
noch viel mehr, auf unserer Seite, dasgroßebacken.de.
Christian, uns begleitet diese Torte jetzt schon sehr, sehr lange. Und jetzt
werden wir endlich erfahren, wie sie denn schmecken wird.
Und wir beginnen mit der Verkostung bei Raiko.
Innen habe ich Schokoladenböden mit einer leichten Tonkernote gebacken, eine
Himbeerlimettensahne, einen leichten Crunch aus gehackten Pistazien sowie
schokolierten Himbeeren eingefügt. Die Böden sind mit etwas Himbeergeist
getränkt für etwas Wumms und ich hoffe, sie schmeckt euch.
Wir haben ja ein Referenzbild zur Hand, damit wir immer kontrollieren können und
ich finde, man sieht es sehr schön.
Sieht wirklich so aus wie auf dem Bild. Es fehlt sogar die Himbeere bei dir.
Hast du gut gemacht.
Ich würde jetzt vermuten, die Beere hast du vielleicht sogar schon selber
gegessen, oder?
Ich musste natürlich eine Qualitätskontrolle vornehmen und dann
hat mir diese Himbeere gefehlt.
Wenn man sich die Torte anguckt, ich finde sie ist super ordentlich
eingestrichen. Sieht schön aus.
Ich würde sagen, ich schneide jetzt mal an.
Man kann es jetzt hier nochmal sehen. Ein sehr sauberer Aufbau von der Torte.
Also das ist dir wirklich sehr gut gelungen.
Ich meine, ich habe mich auf die Aufgabe sehr gefreut.
Schokolade, Himbeeren in der Kombination und dann natürlich eure eigene
Interpretation. Und du hast mich nicht enttäuscht, was das Geschmacksbild
angeht. Eine wunderschöne, leichte Sahne. Ganz, ganz leicht mit der Säure
ummantelt. Schokoböden sind...
Unglaublich locker.
Das ist eine richtig schöne Sommertorte. Also wenn man die isst, die ist ganz
frisch und fruchtig. Und das zu schaffen bei so viel Schokolade ist wirklich eine
Leistung. Danke. Vielen Dank.
Dörte, was steckt denn in deiner Torte drin?
Da ich eine sehr große Kaffeeliebhaber bin, habe ich Kaffee-Biskuit-Böden
gebacken.
dazwischen eine Himbeerfruchteinlage und obendrauf noch eine Kaffeemousse.
Wenn ich jetzt das Bild hier an deine Torte halte, von oben wäre es, glaube
ich, ganz gut. Ja. Weil da sieht man die Seite nicht, da wo sie sich schon auf
den Weg macht.
Man sieht jetzt hier die einzelnen Böden, die du gemacht hast, aber man
sieht natürlich auch, dass die Creme hier noch sehr weich ist.
Darf ich?
Ja, hau raus.
Ich bin jetzt nicht der größte Kaffeetrinker, aber das ist wirklich...
Der Hammer, dieser leichte Espresso-Geschmack. Also manchmal hat ja
Kaffee auch, finde ich, in Torten was Bitteres.
Und das ist da nicht. Die Mousse ist sowas von leicht, die zergeht auf der
Zunge. Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht.
Also das ist wunderschön abgeschmeckt, muss man sagen. Wenn jetzt noch oben die
Konsistenz ein bisschen besser wäre, ich glaube, dann wärst du selber auch mit
dem Endergebnis mehr zufrieden. Aber geschmacklich haben wir nichts
auszusetzen. Also es schmeckt phänomenal.
Vielen lieben Dank. Danke. Danke.
Innen drin befindet sich ein Brownie-Boten mit einer Nougat
-Mascarpone-Creme und ein Himbeerspiegel mit etwas Himbeergeist.
Und auch du hast hier diese Lücke gelassen? Auf jeden Fall.
Hättest du gar nicht machen müssen.
Ist aber trotzdem ein Muss, finde ich.
Ist gut gelungen?
Du hast eine wunderschöne Emulsion.
Also das heißt, der Garnasch ist stabil. Die Torte an sich, sie löst sich langsam
auf. Also das heißt, wir müssen jetzt recht schnell essen.
Man sieht hier die beiden Mousschichten und auch bei dir ist es natürlich zu
weich. Also auch da gebe ich gerne mal den Tipp, wenn man jetzt nicht zu viel
Gelatine nehmen möchte oder Agartine, je nachdem, was ihr zum Abbinden nimmt für
die Mousse, gerne mal Schokolade mit hinzunehmen. Weiße Schokolade ist
relativ geschmacksneutral, gibt natürlich nochmal zusätzliche Süße,
allerdings kühlt sie dir schneller durch und dadurch hat die Torte in sich auch
ein bisschen mehr Stabilität und dann kriegt sie auch nicht den Bauch und
platzt dir auseinander.
Geschmacklich ist es eine wunderschöne Kombination.
Und vielleicht noch der Tipp von mir. Wenn du die Gelee-Schicht aufteilst,
also wenn du zwei dünne machst und eine Mousse-Schicht in der Mitte, dann hält
es vielleicht auch besser.
Das könnte sein, dass das besser zusammenhält. Aber geschmacklich ist sie
wirklich köstlich.
Vielen lieben Dank. Danke.
Katharina, worüber können wir uns denn freuen?
Was steckt in der Vorspanntorte?
In meiner Vorspanntorte ist ein Schokoboden von meiner Oma oder vom
Rezept von meiner Oma, eine Schokoladen-Ganasch drin, also die, die
außen ist, ist auch innen. Dann habe ich eine Himbeer-Cassis-Fruchteinlage und
einen Mandelkrokant, den ich karamellisiert habe.
Sie sieht wirklich aus wie das Original. Also diese Torte, man kann sie drehen.
Wie man will. Sie ist einfach eingestrichen. Was sagst du immer? Glatt
wie ein... Kinderpopo.
Ich bin gespannt, wie sie von innen aussieht.
Der Anschnitt sieht innen genauso aus wie die Torte außen. Er ist korrekt und
schön.
Es macht wirklich Spaß, diese Torte von oben nach unten zu essen. Sie ist
schwerer. Aber ich finde es ganz geil.
Ich finde es auch sehr lecker, vor allen Dingen, wenn man immer noch unten diesen
Crunch drin hat und nochmal drauf beißt. Sehr köstlich.
Christian, lüfte mal für uns das Geheimnis vom Inneren deiner
Schokohimbertorte. Ja, ich habe einen saftigen Rührteigboden genommen mit
Tonkabohnenaroma. Und dazwischen befindet sich eine Schokobuttercreme.
Und außenrum mit einer Zartbitter-Garage. Du hast auch hier die
Himbeere vergessen.
Ich sehe, ihr legt da auch selber Wert drauf.
Du hast ja sehr, sehr viel auf deinen Rührteig gegeben, vom Aroma her und von
der Saftigkeit her. Ich bin gespannt, wie es nachher dann ist, so vom
Mundgefühl her und des Schokoladen und die Schokoladen-Proportion.
Ich schneide mal an.
Es sieht wahnsinnig schokoladig aus.
Also es sieht aber auch so aus, als wäre es nicht trocken, sondern so richtig
schön glitschig und saftig.
Also ich kenne solche Kuchen. Ich habe selber auch schon solche gemacht.
Aber so einen tollen Anschnitt hatte ich noch nicht.
Also Buttercreme ist, glaube ich, dein Spezialgebiet, weil die ist so köstlich
und leicht. Und man merkt gar nicht, dass es eine Buttercreme ist. Also es
ist auch wieder so eine schöne, flüchtige Creme.
Und dadurch, dass die Böden so saftig sind, geht das ganz leicht runter,
komischerweise. Die Böden sind sehr, sehr locker, sehr leicht. Du hast aber
nur eine Textur. Das ist halt im Endeffekt eine zweite Textur, würde dann
der ganzen Schokolade sehr, sehr gut tun. Dankeschön. Vielen Dank. Danke
euch.
Anja, sag uns mal, was in deiner Schokohimbertorte steckt.
Also ich habe gebacken Schokobiskuitböden, da habe ich
getrocknete Himbeeren mit reingetan. Dann innen drin ist eine Mascarpone,
Creme mit Ziegenfrischkäse und Feigenmus ist noch drin und ein Walnusscrunch.
Ja, auch deine Torte sieht, wenn man jetzt von oben guckt, aus wie das
Original. Du hast es sogar noch ein bisschen verfeinert mit Goldpuder.
Allerdings, und jetzt kommen wir zu den Seiten.
Also das ist so ein bisschen schade, dass das hier so dann in so...
breiten Bahnen oder in so Flatschen runtergelaufen ist.
Ich denke, ich habe zu viel drauf getan. Also ich war nachher ziemlich großzügig
damit und habe dann alles drauf geschmiert.
Möchtest du es anschneiden?
Also wenn man den Anschnitt hat, du hast diese zwei Böden, dann hast du hier die
Creme und du merkst schon hier, es wird hier so ein bisschen zusammengequetscht
und dadurch geht die Creme nach hinten.
Den hier kann ich dir jetzt schon sagen, den hätte ich einfach nochmal halbiert.
Das war der ganze wahrscheinlich.
Da hätte ich einfach nochmal ein Stück abgeschnitten, weil ich glaube, das
wurde einfach zu schwer. Das hat alles nach unten gedrückt.
Die Böden sind hervorragend. Den oberen einfach nur nochmal halbieren.
Vielleicht hätten auch diese beiden Hälften einfach gereicht, um die Torte
aufzubauen. Wir haben ja keine Höhe vorgegeben.
Dann hättest du vielleicht diesen Flickenteppich gar nicht gebraucht.
Ich hätte nur gerne noch mehr von der Creme gehabt.
Aber ansonsten ist ein... Ein sehr leckeres Stück Kuchen gewesen.
Ja, vielen Dank.
Obendrauf ist eine Schokoglasur, dann die Himbeeren und obendrauf eben der
Isomalt-Spiegel. Weil ich gedacht habe, alle Zuschauer, die vor dem Fernseher
hocken und in den Fernseher sehen, schauen wirklich erstmal auf den
Bildschirm, dann den Schriftzug und dann den Kuchen.
Finde ich sehr, sehr gut gelöst.
Es ist sehr sauber gearbeitet. Jetzt machen wir den großen Vergleich. Jetzt
haben wir hier natürlich den Schriftzug nicht drauf, aber wenn man es ranfällt,
dann sieht das von oben schon genauso aus.
Magst du die Platte runternehmen, damit ich anschneiden kann?
Guck mal, jetzt fehlt auch die Himbeere da. Dann ist es richtig so.
Man sieht halt nicht viel. Man sieht halt den Boden, man sieht hier oben
deinen Einstrich und die Himbeeren oben drauf.
Was man sieht, ist, dass der Boden wahnsinnig saftig aussieht. Der hat so
ein bisschen die Optik eines Brownies. Und ich hoffe, dass der jetzt auch so
schmeckt. Du hast ja ohne Mehl gebacken. Ich glaube, das, was du genommen hast,
ist Mandelgrieß gewesen.
Gemahlene Mandeln mit rein.
Dadurch ist das Ding natürlich unglaublich saftig, auch schon alleine
vom Anschnitt her. Ich bin gespannt, wie es im Mund ist.
Schlicht und ergreifend Bombe.
Schoko, Himbeere, Kombination, perfekt.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Danke. Danke.
Also ich bin sehr
stolz, dass mir so eine Torte jetzt hier steht für euch.
Ich bin sehr dankbar für...
Für Anja und Christa, dass sie mich echt unterstützt haben.
Geschmacklich ist es wie eine Buttercreme mit Himbeerpüree, also auf
Schokoladenboden. Ich hoffe, dass es euch schmeckt.
Ja, mehr kann ich leider nicht sagen.
Wir beide zollen den größten Respekt. Du hast in 35 Minuten diese Torte hier
hingestellt und du hattest nichts.
Ich glaube, das hatten wir auch noch nicht in zehn Jahren, dass hier auf
einmal so eine Torte steht. Weil ich habe die Zeitansage gemacht. Ich habe
gesehen, wie du da rumschwimmst und überlegst, was mache ich jetzt?
Und ich hätte im Leben nicht gedacht, dass da so eine Torte steht.
Dankeschön.
Und jetzt sieht man, du hast innerhalb von einem Bruchteil von einer Sekunde
neue Böden gebacken. Die brauchten dann natürlich ein bisschen. Hast sie
rausgeholt, ausgestochen, immer wieder aufeinander gesetzt. Die Pistaziencreme
sieht man hier. Du hast die Himbeerfruchtkomponente immer wieder mit
reingemacht. Also nochmal großer Respekt, dass das hier überhaupt steht.
Es ist der Börner.
Ein wunderschönes Pizzasienaroma. Diese Creme hat so einen schönen Schmelz. Also
es macht unglaublich viel Spaß, deine Torte zu essen. Vielen Dank.
Ja, mehr kann man nicht sagen.
Vielen lieben Dank. Danke euch auch.
Ich habe euch kräftige Schokoböden gebacken, die ich mit Läuterzucker und
etwas Himbeergeist getränkt habe.
Darauf ist eine Himbeermarmelade mit einem Pistaziencrunch. In der Mitte habe
ich noch einen Himbeerspiegel eingearbeitet und oben ist dann nochmal
die Marmelade mit dem Pistaziencrunch übergossen. Habe ich das dann mit einer
flüssigen Ganache und oben drauf die Himbeeren getoppt.
Also wenn man oben drauf guckt, es sieht genau so aus. Du hast auch keine
Himbeere vergessen, das finde ich sehr löblich.
Was mir sehr gut an deiner Torte gefällt, ist, dass im ersten Moment
denkt man, ist sie eingestrichen? Nein, ist sie nicht. Sie ist übergossen. Und
das finde ich ganz toll. Das ist definitiv die schönst überzogenste Torte
von allen. Sie sieht wirklich wunderschön aus.
Du darfst sie jetzt auch anschneiden.
Für mich sieht es Bombe aus. Was sagst du? Es sieht auch sehr, sehr Bombe aus.
Das ist hier wahrscheinlich dann die Tränke, richtig? Mit dem Himbeereis und
da drauf liegt dann der Pistaziencrunch.
Genau auf dem Punkt, super saftig, trotzdem leicht zu essen. Das ist ja bei
diesem, ich meine, wenn du diesen Kuchen anschneidest, es ist braun in braun und
eine leichte rote Schicht in der Mitte. Man würde denken, es ist super schwer.
Aber ich finde, es isst sich so leicht weg.
Man kann es ganz leicht runterschlucken und man kann es einsaugen.
Tausend Dank.
Dankeschön. Ja, in dieser Aufgabe
konntet ihr euch ja noch kreativ austoben. Das wird sich jetzt ändern,
denn jetzt kommt die technische Prüfung.
Auf eine technische Prüfung kann man sich beim großen Backen nie vorbereiten.
Sie trifft die Kandidatinnen und Kandidaten komplett unvorbereitet. Und
weil wir uns in der Jubiläumsstaffel befinden, ist sie dieses Mal noch ein
ganzes Stück gefährlicher.
Zur Feier des Jahres, versteht sich.
Bei der technischen Prüfung werdet ihr eigentlich immer von einem Rezept
überrascht. Heute ist die Überraschung natürlich etwas größer. Hier steht jetzt
noch ein Backplatz und ich denke mal, ihr habt keine Ahnung, was jetzt
passieren wird.
Oder kommt jemand?
Wir haben heute einen Besuch bestimmt.
Das Rezept für die technische Prüfung kommt ja eigentlich immer von unserer
Jury, aber heute kommt es von einem ganz besonderen Gast.
Er ist der junge Wilde unter den Brotsommeliers.
Axel Schmidt!
Brotsommeliers sind eine wilde Meute. Er ist der Wildeste.
Du bist Brotsommelier?
Ich war einer der Ersten weltweit.
Und ja, das hat besondere Sachen, muss man da sagen. Ein Bäckermeister vorher,
man muss in der leitenden Funktion sein.
Und da muss man sich richtig gut mit Brot auskennen, was auch in vier bis
fünf Tagen Prüfung dann abgeprüft wird.
Klassischerweise ist der Sommelier oder die Sommelière eine Fachkraft, die beim
Restaurantbesuch über das Weinangebot des Hauses informiert.
Axel macht das Gleiche, nur mit Brot. Hier habe ich zwei richtig geile Brote,
Dinkelvollkorn und ein mediterranes Weißbrot. Das gibt richtig geiles
Toastbrot.
Auch ohne Toaster.
Und er freut sich, euch kennenzulernen. Hier ist er persönlich.
So.
Herzlich willkommen.
Du hast heute die Aufgabe mitgebracht für die technische Prüfung. Was hast du
denn dabei?
Es geht um kunstvolle Brötchen und da verlange ich absolute Perfektion und
genaues Arbeiten.
Genaues Arbeiten heißt, man muss ja genau sehen, was man tun soll. Deshalb
dürft ihr jetzt gerne einmal hier nach vorne kommen.
Achtung, so sieht das aus.
Wow.
Das sind vier verschiedene Sorten von jedem vier Stück.
Und die in Perfektion identisch.
Ihr habt alle einen Teig, der ist vorbereitet. Dann haben wir hier in der
Box das Wichtigste. Und das könnt ihr euch gleich merken für jeden Handgriff,
den ihr macht. Sobald ihr das Teil nicht in der Hand habt, deckt es ab.
Denn die Zugluft trocknet unseren Teig aus.
Zuerst wiegen nach Rezept.
Und jetzt geht es um die erste Technik, Rundschleifen.
Kann man schlecht erklären, also zugucken.
Das erste ist ein Vögelchen.
Das geht so.
Also, wir haben ein Vögelchen, das braucht ein Schnäbelchen hier.
Und das wollen wir jetzt hier.
Seht ihr das? Ist es schon da.
Was nun folgt, ist eine Art Origami, nur mit Brötchenteig. Die Hobbybäckerinnen
und Bäcker müssen ganz genau aufpassen, denn sie bekommen die Techniken nur
einmal gezeigt.
Einstreichen, salzen und nach Rezept backen.
So sollte es aussehen. Weiter geht's mit einem Epi-Zöpfchen.
Pan de Pi ist ein traditionell gebackenes Brot in Ehrenform.
Setze hier an, schneide einmal und setze es gleich zur Seite weg.
Und dann sieht es so aus, möglichst gleichmäßig.
Und da geht es natürlich gleich weiter, denn wir wollen jetzt so ein
wunderschönes Zöpfchen machen. Ich lege es mal wieder hierher.
Das Epizöpfchen, der Seemannsknoten für Genießer und Genießerinnen.
All das müssen die Bäckerinnen und Bäcker im Kopf behalten.
Und dass ich dann später auch sehe, oder wir sehen, ob das richtig geflochten
ist, lassen wir ihn nackt.
Und jetzt kommt die letzte Runde. Achtung, aufgepasst. Ein Brötchen.
Zwirbel.
Halbieren.
Dann machen wir hier eine Kordel.
Böse Zungen behaupten, man würde den Kandidatinnen und Kandidaten aus der
technischen Prüfung einen Strick drehen.
Diesmal haben diese Zungen recht.
Aber anders.
Und dann haben wir es parat. Das war es auch schon.
Na dann.
Okay.
Nehmt uns mit. Macht's perfekt. Ich freue mich drauf.
Ich habe den Vogel vergessen.
Ich habe alles vergessen, was er erklärt hat. Ich habe keine Ahnung, ob da
nachher irgendwelche Teilchen stehen. Wahrscheinlich wären es irgendwelche
Brötchen. Ich mache ein Partybrot.
Ihr habt den Brotgott Axel Schmidt hier hingeholt.
Jubiläumsstaffel, alles ist wieder möglich. Ich flipp gleich aus, ich kann
wieder nicht. Ich habe jetzt schon Zeitprobleme. Ich sehe es schon wieder.
Gibt es sonst noch irgendwas von deiner Seite, Christian? Also ich glaube, Axel
hat jetzt alles erklärt. Ich bin wirklich gespannt, wie ihr das von der
Fingerfertigkeit her hinbekommt. Ich freue mich auf die Verkostung. Wir sehen
uns später.
Okay.
Christian wird natürlich nicht im Zelt sein, wird ja nachher eine
Blindverkostung. Aber du darfst noch ein bisschen bleiben.
Du darfst nichts anfassen, du darfst nichts sagen.
Du darfst nur gucken.
Also, gleich geht's los. Ihr dürft schon mal auf eure Plätze gehen.
In der Tat ist diese Geschichte ein verdammt hartes Brett.
Total spannende Aufgabe. Also, ich freue mich jetzt wirklich sehr drauf.
Und euch fehlt ja auch noch die Zeit. Ihr wisst ja gar nicht, wie lange ihr
backen dürft.
Das sind zwei Stunden.
Und wir legen auch schon los. Auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Zwei Stunden für die Brototypen.
Axel hat einen fertigen Hefeteig mitgebracht. Der ist unheimlich
geschmeidig, darf aber auf keinen Fall zu stark strapaziert werden.
Zwei Stunden für 16 Brötchen in dem Fall. Das wird knapp. Die Zeit läuft und
wir müssen uns wirklich anhalten.
Die Jury wird auf die angewandte Fingerfertigkeit achten.
Wie ebenmäßig sind die Flechtmuster?
Kann man die Vögelchen als solche erkennen?
Axel ist verstummt.
Gut, dass du da bist. Kannst du mir die anderen fünf mal eben bitte? Wärst du so
nett? Danke.
Komm, unter uns ist keiner.
Es kriegt keiner mit.
Axel, bleib hier. Ich bin so froh, dass du da bist. So cool.
Schamimmun, der Axel.
Die Kugeln sind fertig und jetzt geht es eben weiter mit dem Vögelchen.
Rollen und dann hat es ein Schnäbelchen.
Oder wie war das nochmal im Mittelteil?
Zur Not gibt es Vogelwurst.
Also das sieht schon sehr schön aus.
Jetzt eins weiter hinten bei Katharina.
Ich habe Angst, dass sie sich ein bisschen verspielen, dass zum Schluss
die Zeit verloren geht.
Oder ein Teil der Deko. Es ist echt schwierig, die Augen darauf zu setzen,
dass die gleichmäßig sind, dass da auch der Schnabel passt.
Alles, was nichts mit der Modellage zu tun hat, steht im Rezept.
Spachtelei und Brezelsalz. Jetzt kommen die Mini-Epi.
Das Backzelt wird zum Epizentrum. Noch 90 Minuten.
Die verlangte Ehrenoptik verpasst man dem Teig mit der Schere.
Axel schaut zu und schweigt immer noch.
Für einen Berater eine interessante Übung.
Es macht mir mega Spaß, so genau zu arbeiten.
Und am Schluss bin ich auf das Ergebnis gespannt, wie das dann so wegfächert.
Ich bin Christian, bin seit drei Jahren Hobbybäcker, aber wenn ich was anfange,
ziehe ich es auch zu 100 Prozent durch.
Ich bin 47 Jahre alt und bin aus Werneck.
Beruflich bin ich bei der Stadt Würzburg in der Vollstreckung im Außendienst.
Also die Vollstreckung macht mir sehr viel Spaß, weil man immer
unterschiedliche Leute hat, vom Doktor bis zum Hartz-IV-Empfänger, alle Leute
und das ist einfach ein toller Job.
Meine Freizeit verbringe ich sehr gerne mit meiner Freundin, dem Hund oder
meinen Töchtern. Und wenn es klappt, auch mit dem Boot natürlich, wenn es das
Wetter zulässt.
Mein Backstil würde ich beschreiben, dass ich korrekt bin, genau, aber dann
eine kleine Sache einbaue, wo ich mir denke, das könnte noch dazu passen vom
Geschmack her.
Der Vollstrecker hat eine klare Meinung.
Also ich glaube tatsächlich, der Zopf, der ist der schwierigste. Weil hier muss
man am meisten achten, welche Lage wo drauf kommt.
Das sieht Dörte ganz ähnlich.
Also ich habe mir das einfacher vorgestellt.
Das Zeug, das zieht sich immer wieder zusammen.
Eine Aufgabe, mit der man durchaus über Kreuz liegen kann.
Wer gut aufgepasst hat, ist im Vorteil.
Die Anleitung vorher hat überhaupt nichts gebracht, weil, ja, wenn er das
dritte Teil erklärt hat, habe ich das erste Teil vergessen.
So, nochmal für alle.
Wir legen die über Kreuz zum Flechten, dann eben unten nach oben und links nach
rechts und das die ganze Zeit.
Und dann mit viel Glück kommt das raus, was die Jury sich wünscht.
Boah, Alter, das kann doch nicht ernsthaft... Doch.
Wie wäre es, wenn du... Oh,
lass mich doch mal bitte einen Moment alleine.
Also, ich schmeiß das hier gleich an die Wand.
Ist aber keine da.
Das Prinzip ist ganz ähnlich wie bei den Schnürsenkeln morgens.
Und doch... Das blöd mit dem, gell?
Und der kommt noch hier irgendwie da drunter. Und der kommt noch
hier so.
Also eigentlich sollten die ja nur gleichmäßig sein. Und wenn sie
gleichmäßig scheiße sind, ist das auch super.
Kunstvolle Brötchen, das ist die Aufgabe.
Präzision ist da ganz, ganz wichtig. Denn die Optik...
Zeit für Selbstkritik.
Fällt mir irgendwie nicht so ganz.
Aber nicht genug Zeit, um endlos herum zu experimentieren.
Mehr Lecht als Recht bekommen es alle hin.
Wo mich der Zug findet, ist schwerer als der Vogel. Der Vogel hat eine Technik,
aber hier muss ich rechts und links und nach oben und nach unten. Das ist gar
nicht meins.
Liebe Kandidaten, ihr wisst ja immer, wenn ich hier stehe, passiert irgendwas.
Und in diesem Fall muss ich Axel jetzt rausschicken. Der soll ja nicht wissen,
wer hier was gebacken hat.
Du kommst zur Blindverkostung wieder.
Jawohl. Und für euch gibt es noch eine Zeit. Ihr habt Halbzeit. Eine Stunde
noch. Wow.
Soll das gehen?
Nein. Nee, nee, komm.
Sag mal Dörte, wie faltest du die denn? Ich krieg die nicht geflochten.
Am besten, dass Christa dir mal das zeigt. Die kann das echt cool. Christa,
kannst du mal bitte? Ich bin unterwegs.
Ich krieg's nicht hin. Wo bist du grad? Beim Falten.
Machen wir die zwei gleich lang rollen.
Der erste unten muss senkrecht zu dir sein. Und dann anderen drauflegen.
Und jetzt von oben nach unten.
Links, rechts, genau wie beim Flechten.
Ich kann aber nicht flechten. Das schaffen wir. Links nach rechts, Gas
geben.
Und oben nach unten. Und immer gleiche Handbewegung, nicht überkreuzen.
Wundert dich nicht, wenn es irgendwie auf dem Haufen ist.
Das klebt dann zusammen, weißt du. Muss es ja zum Schluss. Ist gut so, bevor es
aufgeht.
Doch es heißt nicht, das große Flechten, sondern...
Kleiner Tipp, man braucht dafür einen Ofen.
Das Finale. Jetzt werden die Hefeteige nochmal kurz angesprüht, dass die
Feuchtigkeit dann richtig schön im Teig noch bleibt und so aufgehen kann.
Neben Feuchtigkeit können die Backwerke auch ein kleines bisschen Hitze
vertragen. Keine 45 Minuten mehr.
12 Minuten müssen die jetzt in den Ofen.
Ich muss jetzt noch die Zwiebelschnecke machen.
Wird auf jeden Fall sportlich.
Schnecken? Ja.
Schneckentempo? Nein.
Mein erstes Blech ist tatsächlich jetzt im Ofen.
Vier Zöpfe habe ich einigermaßen hinbekommen. Mehr habe ich jetzt auch
keine Zeit und keine Lust.
Und jetzt komme ich zu den Zwirbelschnecken.
Die fallen bekanntlich in den Bereich Strickwaren.
Welche Hobbybäckerinnen und Bäcker haben bei dieser Aufgabe den richtigen Dreh
raus?
Na? Das sieht ja vielversprechender aus als zuletzt.
Ich habe mir gemerkt, dass nur die Seiten nass eingestrichen wurden.
Und dann hat er das komplett da drin gewählt, ist aber nur an den Seiten
kleben geblieben. Und ich hoffe, dass es bei mir jetzt auch so klappt.
Läuft alles nach Plan?
Nein, nein, nein, nein, nein.
So eine Schnecke ist aber auch ein flutschiges Tierchen.
Ja, das Schneckchen hat sich aufgeschnickelt.
Aber ist egal, ich habe ja einen Bonus.
Vier Brötchen pro Sorte müssen präsentiert werden.
Ich kann die gar nicht voneinander unterscheiden, ob das jetzt der Zopf ist
oder die Schnecke.
Ein bisschen Fantasie bringt die Jury mit, aber natürlich gilt bei einem
vorgefertigten Teig, die handwerkliche Brillanz macht den Unterschied.
Axel, Christian und Eni bewerten die Brötchen mit Punkten und platzieren sie
von Rang 9 bis 1.
Bald. Ihr Lieben, ihr sollt ja nicht nur kleine Brötchen backen, sondern
natürlich auch die schönsten.
Ihr habt dafür noch 30 Minuten Zeit. Das reicht nicht.
Ja, das funktioniert nicht.
Ja, jetzt kommen wir schon zum Problem.
Die Zeitansage hieß 30 Minuten. 30 Minuten müssen die Teile allerdings auch
ruhen.
Dann werden Sie einfach etwas weniger Zeit kriegen zum Ruhen, weil ich brauche
ein fertiges Gebäck.
Nicht lange schnackern, jetzt wird gebacken. Wir haben es letztes Jahr
gesagt.
Bei dem Zeitdruck ist klar, warum Bäckerinnen und Bäcker immer so früh
aufstehen. Alles für ein Top-Produkt.
Oh, super.
Zufriedene Minen.
Super.
Die sehen gut aus.
So, das müsste doch für einen allgemeinen Motivationsschub sorgen,
oder?
Also ja, ich finde die endlich gut.
Ich habe mir nicht gedacht, dass sie so aussehen. Ich habe gedacht, erst mal
statt einem Vogel kriege ich vielleicht eine Ente oder so.
Ich bin Rahim und wenn jemand mich sucht, bin ich in der Küche am Backen
und Kochen.
Ich bin 31 Jahre alt und ich wohne in Hannover.
Ich bin in Syrien aufgewachsen, bis ich 24 Jahre alt war. Dann kam der Krieg und
ich bin nach Deutschland gekommen durch meine Schwester.
Aber Onkel Rahim war noch nicht dabei.
Ich habe jetzt hier meine Freundin, meine Schwester.
Die sind auch hier für mich Familie.
Natürlich, man vergisst die Heimat nicht, aber das Leben geht weiter.
Also muss man so denken.
Wie immer vor den Geburtstagen eine Torten gekauft. Die Torten sahen gut
aus, aber mir einfach nicht geschmeckt. Und habe ich dann gesagt, ab jetzt backe
ich.
Das Besondere an Rahims Torten ist, dass er da viel, viel Liebe reinsteckt und
erst dann aufhört, bis er zufrieden damit ist.
Ich denke nicht an das Glück, ich denke an die Wille. Wenn man was will, kann
man machen.
Vorerst einmal?
Ich kann was machen.
Ehrlich, also Respekt.
Die Vogelnester werden bestückt.
Und die Zöpfe kommen auch dazu.
Gibt es auch Stimmen der Selbstkritik?
Das ist leider nicht so schön glänzend geworden.
Also schade eigentlich.
Ja, habe ich irgendwie verpeilt.
Dabei sollte man einen der vorderen Plätze anpeilen, denn auch die Bewertung
dieser Aufgabe geht in die Gesamtwertung mit ein.
So oder so, eine oder einer muss heute gehen.
Gut, das Zeug ist drin.
Wenn es rauskommt, nur noch das Wasser draufsprayen, anrichten und fertig. Und
dann bin ich echt froh, wenn es vorbei ist.
Ja, süße Aufgaben stehen in dieser Saison wohl höher im Kurs.
Das Wasserglas nicht vergessen.
Das klingt doch nach Spaß.
Wir müssen sie reintun, weil sonst schaffen wir die Backzeit nicht mehr.
Ob das was wird?
Ohne die verlangte Ruhezeit?
Ihr Lieben! Nein.
Ihr habt gemerkt, bei dieser Aufgabe legen wir schon noch eine Schnippe
drauf.
Ihr habt nur noch 10 Minuten.
Ich hoffe, dass ich es zeitlich hinbekriege.
Es ist wieder Spitz auf Knopf. Es ist wieder die letzte Sekunde.
Du kannst sagen, trotzdem habt ihr nur noch 10 Minuten. Du hast dich bestimmt
vertan. Nein. Komm noch mal genau drauf.
Nein.
Ich warte bis zur letzten Minute, ja.
Das bedeutet 9 Minuten Hochspannung.
Wird auch die letzte Ladung was?
Es ist noch ziemlich hell. Bei dir auch noch? Bei mir auch, ja.
Bei mir auch.
Viel zu hell.
Sie sind noch nicht braun. Was mache ich jetzt?
Warten und hoffen.
Der eine bei mir hat so einen richtigen Hügel drauf.
Also den siehst du doch. Deine haben ein bisschen mehr gegessen.
Ja, die haben ein bisschen mehr.
Backt ihr Brötchen, backt!
Werdet braun und schmackhaft.
Geliebens! Ihr habt noch zwei Minuten.
Jetzt kommen sie, jetzt ziehen sie ihn an.
Das sollten sie auch so langsam.
Höher als 250 geht der Backofen leider nicht. Ich habe auch schon versucht,
aber er will nicht mehr.
Also
die
Backfarbe sieht gleichmäßig aus und das ist sehr schön.
Also mit den Zöpfen bin ich sehr zufrieden, nur die Zwirbel von der Höhe
her, die hätten ruhig noch ein bisschen liegen leiten können.
Ich mach's ganz kurz. Och komm ey.
Zehn. Nein, bitte.
Neun.
Acht.
Sieben.
Sechs. Nein, nein, nein.
Fünf.
Drei. Zwei.
Eins. Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Wir haben es.
Die zwei letzten Exemplare sind ein bisschen
heller und sie sind auch nicht die schönsten. Das sieht aus wie eine
Planierraupe, aber es ist mir egal.
Ich habe von jedem vier Exemplare, was draus wird, werden wir sehen.
Das war Käse.
Die sind ja fertig, die habe ich ja hier schon liegen, aber ich habe es noch
nicht mehr geschafft, drüber zu legen.
Klar könnten die jetzt alle noch exakter aussehen, gleicher aussehen, aber das
habe ich jetzt hinbekommen und ich hoffe, das reicht.
Ihr dürft jetzt gleich nach vorne kommen und euer Gebäck hinter eurem Foto
platzieren. Ich darf natürlich nicht wissen, wer was gebacken hat und wer was
wo abstellt. Deshalb werde ich jetzt auch das Zelt verlassen. Bis gleich.
Axel scheint mir ein toller Zeitgenosse zu sein, aber ich glaube, in der
Verkostung dürfen wir den nicht unterschätzen.
Man sieht von seinem Blick, dass er weiß ganz genau, was er macht.
Ich bin total aufgeregt, jetzt in die Verkostung zu gehen. Bin sehr gespannt
auf das Feedback.
Neun Brötchenkörbe. Eine Aufgabe, die es so beim großen Backen noch nie gegeben
hat. Ein Gastjuror mit höchsten Ansprüchen. Eine Verkostung, deren
Ausgang man nur erahnen kann.
Ja, jetzt stehen wir hier zu dritt. Wahrscheinlich denkt ihr, ui, kann man
Punkte absahnen? 30 Punkte? Ah, nein.
Muss ich euch gleich enttäuschen. Auch für diese Aufgabe wird es 20 Punkte
geben. Allerdings teilen wir uns die auf. Axel darf 10 vergeben.
Und Christian und ich, wir teilen uns die restlichen 10.
Also jeder 5 habt ihr insgesamt 20.
Und jetzt beginnen wir mit der Verkostung mit Gast. Das hatten wir auch
noch nicht. Ich freue mich. Und wir starten dort drüben.
Beim ersten Korb kann ich schon mal sagen, von jeder Sorte 4.
Und wenn ich mir mal eins nehme hier, dann sind hier verschiedene Röstaromen.
Das habe ich mir auch so gewünscht.
Die technische Umsetzung ist allerdings ein bisschen wirr, würde ich mal so
nennen.
Bei den Vögelchen.
Der Schnabel, der soll ja schön ausgearbeitet sein. Ich habe so ein
bisschen das Gefühl, dass das Köpfchen ein bisschen eingesunken ist. Was sagst
du? Den Kopf, den hätte ich mir ein bisschen weiter draußen gewünscht. Das
ist tatsächlich auch wichtig.
dass hinterher dann auch noch ein Schnäbelchen übrig bleibt und nicht nur
so ein Näschen.
Was mir jetzt auffällt, Axel, ist, die glänzen jetzt gar nicht so schön wie
deine. Das ist dem geschuldet, dass sie vielleicht nicht ganz knallheiß
abgespritzt wurden. Das ist wichtig für den Glanz, der hier ein bisschen zu kurz
ist.
Man sieht es immer schön am Porenbild. Wenn hier gleichmäßig gearbeitet wurde,
haben wir auch relativ gleichmäßige Löcher, also Pohrungen innen drin.
Wenn dann größere Löcher wie ausgerechnet jetzt bei meinem Stück
kommen, dann hat es ein bisschen was mit der Technik der Verarbeitung auch zu
tun. Na dann machen wir doch weiter mit Korb Nummer 2.
Die Zahl passt, aber irgendwie die Gebäckform irritiert mich jetzt ein
kleines bisschen.
Freestyle.
Ich meine, ich habe weniger Ahnung von Zöpfen, aber das sieht nicht aus wie ein
Zopf.
Das ist eher so eine Verkettung mehrerer Umstände, glaube ich, so wie das
aussieht. Was sagst du zu den Vögeln? Weil das sieht aus wie ein Vogel mit
einem Schwimmring.
Aber was man sagen kann, es sind alle vier gleich korpulent. Das stimmt.
Der erste, hier hast du oben drauf so ganz kleine Risse.
Das ist halt letztendlich zu verhindern, indem ihr ihn wirklich gut abdeckt.
Das ist ein bisschen weich von außen.
Man könnte es auch zäh nennen.
Das Vögelchen hat jetzt ein bisschen länger gebacken. Und das sieht ganz gut
aus innen, ne?
Genau, das ist ein wunderbares Pornbild.
Und auch die Backfarbe finde ich da sehr, sehr ansprechend.
Die Aufgabe 4x4 nicht erfüllt.
Ja, also vom Äußeren jetzt haben wir hier schöne Farbspiele.
Allerdings, wenn wir ein bisschen weiter nach vorne schauen.
haben wir hier so ein verhautetes Stückchen. Und das schmeckt dann auch
trocken im Mund, wenn man es isst.
Von den Knoten haben wir ja nur zwei. Was sagst du zu denen?
Ja, es ist ja gar kein Knoten. Es sollte ja ein Zwirbel sein.
Und da ist eine kleine Themenverfehlung.
Die Vögel sind ganz süß. Die sind ziemlich gleichmäßig, tatsächlich.
Ein bisschen mehr Glanz wie beim Zöpfchen. Dann wäre es noch ein bisschen
schöner.
Jetzt hier bei dem Mohnbrötchen ist auf jeden Fall die Porung so, wie ich es im
Endeffekt auch mir gewünscht hätte. Der lässt sich wirklich gut essen, muss ich
sagen.
Das, was bei dir wunderbar ist, ist leider bei den Zöpfen jetzt hier ein
bisschen anders.
Puh, das ist ein bisschen zäh dann die ganze Sache. Da brauchen wir viel
Marmelade oder irgendeine Schokocreme, dass es ein bisschen flutscht.
Der Vogel ist super.
Fluffig, weich.
Der sieht auch gut aus.
So muss es aussehen.
Da macht es Spaß.
Da muss ich sagen, von außen Röstfarbe, Backfarbe, sehr ansprechend. Gefällt mir
sehr gut, was ich da sehe. Ich sehe auch einen Glanz.
Also es ist aber auch gleichmäßig bei allen Zöpfen, dass hier ein Flechtfehler
drin ist.
Hier war beim Übereinanderlegen doch irgendwo die Arme überkreuz.
Die Zwirbel, was mir gut gefällt, ist, dass sie schön außen dran abgesetzt mit
diesem Schwarzkümmelsinn.
Ja schön, wie er guckt, schau mal.
Schei, Schei.
Den kann ich gar nicht essen, der guckt mich an.
Jetzt guckt er nichts mehr.
Formbild, perfekt.
Wunderbar gelockert, auch bei dir. Du hattest jetzt den Zopf,
was ja eigentlich der Problemfall bisher war.
Backtemperatur, Backzeit, auf den Punkt.
Also ihr nehmt es mir nicht übel, aber es erinnert mich gerade spontan an so
Salzteig. Aber es ist ein schöner Farbverlauf, würde ich mal sagen. Es
fängt hier an, ideal, und hier hat es noch richtig gepasst alles.
Und hier ging es dann los. Hier wurde ein bisschen eng geflochten, schnell
geflochten, ist ein bisschen ungleichmäßig und auch keine Zeit zum
Gären und zum Backen.
Ich habe das Gefühl, hier wurde der Teig auch so ein bisschen strapaziert, dass
der dann schon Haut gezogen hat.
Der war mal verhautet, das sieht man, und wurde so ein bisschen wiederbelebt,
aber funktioniert dann eben nicht. Einmal so weit an dem Punkt angekommen,
dann wird es nämlich schwierig.
Also Gleichmäßigkeit bei den Vögeln gefällt mir bis hierher fast hier am
besten.
Und deswegen nehme ich das jetzt einfach.
Man sieht, dass hier vorne noch die Zeit war, weil auch die Epis sehen sehr schön
aus. Die haben eine tolle Backfarbe. Ja, wir beißen mal rein.
Ich traue mich gar nicht so richtig.
Es ist so hell, es sieht fast ungebacken aus.
Das ist dann sehr zahnfreundlich. Es zieht sich auch ein bisschen wie Gummi,
muss ich sagen. Die anderen gingen immer so leicht auseinander. War nicht so
schlimm, das zu essen.
Was?
Geht runter.
Also dann sage ich was. Also ich habe das Vögelchen.
Also hier ist die Porung auch wunderbar.
Epi und Vogel, gar nicht so schlecht.
Vollzählig angetreten. Das passt auf jeden Fall. Und auch hier wieder so ein
kleiner Farbverlauf von braun zu hell. Die Vögel zum Beispiel haben auch einen
ganz leichten Glanz.
Man sieht es auch bei den Zöpfen, da hat es jemand gut hinbekommen.
Der ist wirklich wie verlangt oder wie gewünscht.
Nicht schlecht.
Die Wirbel haben so ein Eigenleben dann entwickelt.
Das ist so eng aufgewickelt, ohne Gare und dann müssen die irgendwo hin. Und so
wie so ein Schlangenbeschwörer hat sich das auch hier so nach oben ein bisschen
weggearbeitet.
Guck mal, so magst du es innen, oder?
Also bei denen hat alles funktioniert hier.
Die Zöpfchen sind auch ziemlich locker gepohrt. Man sieht halt natürlich beim
Zopf, er ist ein bisschen später verarbeitet worden. Der Vogel war somit
das erste. Hat ein bisschen größere Luftkammern. Lässt sich super essen.
So, ich schnappe mir hier nochmal den Twist.
Ich glaube, der ist auch ein bisschen zäh, allein vom Druck her.
Bitte schlucken Sie jetzt.
Ich habe aber auch schon viel Speichel verbraucht auf dem Weg zum Fahr nach
hinten.
Man hat eine tolle Backfarbe. Man hat vier Exemplare, die sehen alle in sich
immer sehr gleichmäßig aus.
Das macht schon mal viel her. Das spricht mich wirklich an.
Beißen wir mal rein.
Und ich mag das ja, wenn der Schnabel hier auch wirklich schön braun ist, weil
das bringt ja eben Charakter und Aroma mit ins Gebäck.
Was macht dein Pornbild?
Die drei Muskeltiere. Durch die Bank, wunderbar. Eine richtig fluffige Krume,
so wie es sein soll.
Tipptopp, würde der Schweizer sagen.
Also für mich sehr hübsch von der Backfarbe. Schon schick.
Ich nehme mal den Zopf.
Also erstmal, er ist auf jeden Fall zu kurz.
Es ist wieder der klassische Zopf-Flechtfehler, den wir schon zwei
bis drei Mal hatten.
Aber dafür muss man sagen, haben die hier ganz gut funktioniert.
Guck mal, es reißt toll auf. Sieht super aus, tatsächlich.
Die Krume, Lust auf reinbeißen.
Und? Fluffig, isst sich super.
Lässt sich hauen, lässt sich schlucken. Bei mir auch. Hätte ich gerne auf meinem
Frühstücksteller.
Der Glanz ist hier.
Und was sagst du zu den... Ihr habt es ja mit den Zöpfen.
Es sind schon richtige Ansätze zwischendrin.
Aber dann gab es irgendwie so echte Patzer hier.
Der hat jetzt...
Das ist wirklich Freestyle. Ein eigenartiges Flechtmuster. Kunst, genau.
Auch die Farbe wäre ein Ticken mehr.
Dann hätten wir auch ein bisschen einen Crunch und hätten noch mehr Aromatik auf
der Zunge.
Der Vogel hier, der verschwindet ganz schnell.
Der isst sich gut und es ist ganz flockig, weich. Der Zwist ist jetzt
schon weg. Also lässt sich sehr, sehr gut essen.
Und der Zopf, er zieht sich auch schön von der Krume.
Und ist daher gar nicht so kompakt, wie es jetzt von außen gedacht hätte.
Ja, neun Körbchen sind verkostet. Wir müssen uns jetzt natürlich überlegen,
wer kriegt wie viele Punkte.
Und dann bekommt ihr eure Platzierung. Und so lange müsst ihr euch jetzt
gedulden.
Stolze 36 Gebäcke gehen in die Bewertung ein.
Wie fandst du es denn insgesamt?
Also auffällig waren, es waren viele dabei, die in einer Disziplin geglänzt
haben, aber dann bei anderen echte Schwächen hatten.
Also nach der Bewertung hoffe ich schon, dass ich so mindestens 18 Punkte
absahnen darf und natürlich auch gerne mehr.
Obwohl, die sehen auch ein bisschen aus wie ein Heuler, ne?
Aber die sind dann vorne so ein bisschen spitz wie eine Maus, da fehlen nur die
Öhrchen.
Teilweise habe ich mir ein bisschen bessere Bewertungen gewünscht.
Aber ich bin definitiv im Mittelfeld, also diesmal gehe ich nicht an Platz 9.
Das Flechten des Zopfes war ja wirklich eine große Herausforderung. Ich habe
selber auch, wo ich das gesehen habe mit dem Flechten, da habe ich gesagt, ja,
der sieht schön aus, sieht gleichmäßig aus, aber irgendwas ist anders.
Jawohl, also ich habe mein Ranking beendet.
Na super, dann zählen wir zusammen und dann holen wir sie rein. Ja.
Ab ins Zelt jetzt, ich will es wissen.
Das ging ja wie das Brezelbacken. Die Verkündung lässt nicht lange auf sich
warten.
Wahrscheinlich sitzt ihr jetzt auf glühenden Kohlen und wollt wissen, wer
hat welchen Platz ergattert. Und Christian und Axel teilen es euch jetzt
mit.
Ihr habt hier wirklich super abgeliefert. Egal ob vom untersten bis
zum obersten Platz. Es war wirklich schwer hier in diesem Zelt. Und da hätte
so mancher Profi auch wirklich zu kämpfen gehabt. Also, dickes Lob.
An die ganze Mannschaft.
Ich fange mal mit dem neunten Platz an.
Und der neunte Platz befindet sich hier.
Stefanie, von uns dreien hast du insgesamt 7,5 Punkte bekommen.
Das ist natürlich vom Mundgefühl her nicht das, was wir uns erworben haben.
Und auch natürlich von der Farbe bzw.
von der Fingerfertigkeit. Deswegen Platz 9.
Als nächstes kommt ja der Platz 8.
Wenn ich jetzt mal so durchschaue.
Den achten, den haben wir nicht.
Dafür haben wir den siebten zweimal.
Und zwar hier.
Raiko, der linke.
Dörte.
Insgesamt habt ihr beide von uns dreien acht Punkte bekommen.
Dann machen wir mal mit dem sechsten Platz weiter.
Der sechste Platz steht hier hinten.
Nina. 13 Punkte.
Der fünfte Platz.
Der steht hier.
Christian, 13,5 Punkte.
Eigentlich ein ordentliches Ergebnis, muss man sagen.
Platz Nummer 4 haben wir hier.
Sehr gut.
Grundsätzlich eine solide Leistung vom ersten bis zum letzten Produkt.
Und deswegen gab es dafür auch 14 Punkte.
Dankeschön. So, weiter geht es mit Platz Nummer 3.
Und auch den gibt es nicht.
Dafür haben wir zwei zweite Plätze. Und da bleibe ich auch gleich hier stehen.
Das sind diese beiden.
Gebt euch zu erkennen.
Sehr schön. Man sieht es ganz deutlich im Körbchen auch. Es nimmt dann so auf
Schluss zu die letzten ein bisschen an der Qualität ab. Aber trotzdem auch hier
eine reife Leistung. 15,5 Punkte.
Und ähnlich in diesem Körbchen. Wir haben ja so ein paar.
Kleine Madel gehabt, abgehautet, aber dennoch herzlichen Glückwunsch.
So, und dann bleibt noch der erste Platz. Und vor dem stehe ich hier.
Bitte.
Jawohl. Herzlichen Glückwunsch, muss ich schon sagen.
19,5 Punkte. Das ist mega.
Ich hoffe, ihr seid zufrieden mit euren Punkten. Und Axel, wir sind, glaube ich,
sehr zufrieden, dass du da warst. Es war eine sehr lustige, für euch sehr
anstrengende Prüfung. Und ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder. Ich würde
mich sehr freuen. Danke, dass du da warst. Es hat mir riesig Spaß gemacht,
sowohl mit euch als auch mit euch. Super.
Besonders hat mir gefallen heute, dass sich wirklich alle reingehängt haben. Es
war jetzt keiner dabei, der aufgegeben hat. Ich habe schon gesehen, da haben
viele zu kämpfen.
Aber wirklich, das waren motivierte Jungs und Mädels, die hier alles gegeben
haben. Und das war geil.
Herzlichen Glückwunsch.
Dankeschön. Hast du super abgeliefert. Danke. Ich freue mich jetzt riesig, dass
ich auf Platz 1 gekommen bin.
Ich werde bei Aufgabe 3 jetzt Gas geben und hoffe, dass ich dann wirklich zur
roten Schürze komme.
Von den Bäumen des Stülper Schlossparks in den Dschungel. Für die Kandidatinnen
und Kandidaten geht es um alles.
Wer könnte Bäckerin oder Bäcker der Woche werden und wer muss gehen?
All das zeigt sich nach der letzten großen Aufgabe.
Es ist schon verrückt. Da kommt ein Gastjuror vorbeigeschneit und aus der
technischen Prüfung wird eine ganz neue Erfahrung.
Ihr seht, ihr könnt euch hier nicht so sicher sein. Das ist ein Dschungel da
draußen.
Passt auch sehr gut zu unserer dritten und letzten Aufgabe in dieser Woche. Die
da heißt Im Dschungel.
Und unser Backtatsan Christian wird euch jetzt erklären, worum es da geht.
Ja, ich bin erst mal froh, dass ich hier nicht im Ländenschutz aufkreuzen muss.
Backt uns eine einstöckige 3D- oder Motivtorte. Vom Geschmacksbild her
sollte sie uns an den Dschungel Afrikas, Asiens, Neuseelands, Australiens oder
Südamerikas erinnern.
Ein fantasievolles, detailreiches Dekor ist Pflicht.
Vorbereitete Deko ist nicht erlaubt.
Ansonsten keine weiteren Vorgaben.
Ihr habt fünf Stunden.
Backzeit. Und die starten auch sofort auf mein Kommando. Ich hoffe, ihr seid
bereit. Dann geht's los. Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Hier können die Backenden aus den Vollen schöpfen. Beim Thema Dschungel sollte
für alle Geschmäcker etwas dabei sein.
Wenn die Entscheidung für eine Region gefallen ist, kann man sich dann darauf
konzentrieren, eine Top-Leistung abzurufen. Denn diese Aufgabe ist das
Zünglein an der Waage.
Ich habe mich für Südamerika entschieden, weil ich habe die Maracuja
heute mit drin und Mango und Passionsfrucht. Nee,
Passionsfrucht ist ja Maracuja. Warte, warte, warte. Was habe ich denn noch
drin? Ich weiß es nicht.
Anjas niedliche Faultiere chillen auf Ölteig und Buttercreme mit Maracuja
-Aroma. Für Frische sorgen Ananas-Gelee, Minz-Pesto und geröstete Pinienkerne.
Stuart Esnina will eine Dschungelbruchlandung vermeiden.
Ich habe was ganz, ganz, ganz Besonderes.
Und zwar könnt ihr das sehen.
Mein Thema ist Madagaskar und ich habe einen Original-Rum aus Madagaskar, der
dort produziert wird.
Ein edles Tröpfchen. Ob man diese Exklusivität herausschmecken wird?
Meine Torte.
Heißt hier Oro, das bedeutet auch Maori.
Hallo, herzlich willkommen, so ungefähr.
Also, Maori heißt Neuseeland.
In ihrer Hommage an die wilde Schönheit Neuseelands kombiniert Dörte
Kürbiskernölteig und Manuka-Honigbuttercreme, Beerenkonfitüre
und Macadamianüsse.
Grün. Die Farbe ist beim Dschungelthema mehr als angesagt.
Ich gehe erstmal heute mit meiner Torte Richtung Indien. Da haben die auch
eigentlich in der Dschungel.
Und mein Geschmack passt genau zu Indien.
Rahims Panther thront auf Schokobananenböden mit Fruchtakzenten
aus Mangomousse und Mangokonfitüre. Dazu Kokoschips in weißer Schokolade.
Die Bananen für den Boden hat Rahim schon zerdrückt.
Sie würde sagen, der sieht schon mal richtig gut aus, der Teig. Da ist es
wieder das Schokosch.
Ich habe mich für ein Schokobisbrett entschieden, weil da einfach die Fusalis
und der Marulalikör richtig gut dazu passen. Und einfach von der Farbe her
genial zusammenpasst.
Wer könnte da widersprechen?
Rein damit in die Backringe.
Und wohin geht's bei Katharina?
Ich bereise Südamerika und stelle dann auch einen Wasserfall vom Amazonas dar.
Es gibt also dann so einen großen Felsen mit Bäumen und eben den Amazonas, der
dann da entlang fließt.
Katharinas Wasserfall besteht aus Zitronenbiskuit und Joghurtcreme,
Maracuja-Curd und Pistazien.
Darauf täuschend echtes Laub aus gebackenem Moos.
Und das besteht wiederum aus einem Mini-Rührkuchen.
Für meine Dschungel-Torte sind die besonderen Zutaten einmal die
Hibiskusblüten und einmal die Tahiti-Vanille. Die ist noch mal ein
bisschen intensiver als die normale Vanille.
Unter einem Pflanzendach aus Wafer-Paper schichtet Stefanie eine Melange aus
Kokosbiskuit, Quark-Sahne-Creme, Mango-Maracuja-Kompott und
Hibiskusblüten-Gelé.
Heinz weiß sie.
Ich muss zwei Aufgaben wieder wettmachen und Ziel ist es heute, im obersten
Drittel zu landen.
Ist Christian von der roten Schürze inspiriert?
Jetzt wundert ihr euch nicht, warum mein Teig so rot ist.
Ich habe mir gedacht, beim Dschungel, es muss alles farbig und kräftig sein.
Selbst wenn es ein Orangenteig ist, mache ich den Teig richtig schön kräftig
rot.
Bei Reiko geht's dezent dazu.
Ich entführe euch nach Afrika in das Camp der Besten oder
Bestchen.
Südafrikanische Kiwanos sollen in Raikos Rezeptur überraschen. Dazu Böden mit
Marula-Fruchtlikör, Limettensahne und salziger Haselnusskrokant.
Kiwanos nennt man auch Horngurken, aber es gibt auch bekanntere exotische
Früchte. Ich liebe ja Maracujas, ich könnte ganz viele davon essen.
Wenn die Schale violett ist, ist es genau genommen keine Maracuja, sondern
eine Passionsfrucht. Das wird mein Mango Passion Fruit Pudding.
Da machen wir später die Buttercreme draus.
Eine Physalis erkennt man gleich.
Eine Horngurke nicht unbedingt.
Das ist ja geil, ne? Kiwano. Wir sind darauf gekommen.
Ja, ich habe im Internet so ein bisschen recherchiert, weil ich mir das Thema
Afrika rausgeschnappt hatte und dachte, okay, ursprünglich Afrika.
Sehr, sehr interessant. Ich kenne das nur als Curry. Wie gehst du
geschmacklich damit um? Weil es ist ein sehr, sehr leichter Geschmack. Ich werde
das Ganze mit etwas Zitronenmelisse aufpimpen. Geil.
Und rosa Pfefferbeeren, die kommen da rein.
Das ist sehr gewagt, das passt zum Konzept. Das ist sehr, sehr mild, das
Aroma. Und ich glaube, mit dem Pfeffer zusammen und mit der Zitronenmelisse
kann das schon ganz geil werden.
Ist das jetzt eine Horngurkamole?
Nach einer halben Stunde Backzeit sind alle noch guter Dinge.
Die Konzepte der Motivtorten tragen Früchte.
In meinem Töpfchen ist der Ananas-Spiegel.
Ja, den dicke ich jetzt ein bisschen an und dann kommt er in den Müllschrank.
Was exotische Zutaten angeht, kann man sich in dieser Aufgabe so richtig
austoben. Was hat Dörte denn da?
Ja, ich habe jetzt hier den Manuka-Honig reingetan in die Buttercreme.
Das ist eben ganz typisch für Neuseeland.
Der Honig soll sogar gegen Karies helfen.
Sieht ordentlich aus. Sieht ganz gut aus.
Grüß Gott.
Die Böden gefallen mir, sehen gut aus. Mir gefällt die Backfarbe. Die sind
durch.
Perfekt. Jetzt können die schon mal abkühlen.
Ich bin Katharina und ich bin eine absolute Perfektionistin beim Backen.
Ich bin 28 Jahre alt und komme aus Geislingen.
Ich bin beruflich Vertriebsmanagerin in einem großen Versicherungsunternehmen.
Ich finde es sehr schön, zum Bindeglied von dem ganzen Team zu sein.
Wenn ich nicht arbeite, dann backe ich. Also, Backen ist mein Hobby.
Sie hat mit meiner Mama als Kind immer schon gebacken. Also halt ganz einfache
Kuchen. Wie dann das Ganze mit den Torten angefangen hat, war zu einem
Jubiläum von meinen Schwiegereltern. Da habe ich gesagt, ach komm, die Torte,
das kann ich doch selbst.
Die war echt die größte Katastrophe überhaupt.
Da habe ich gesagt, das kann ich besser.
So ist dann auch die Leidenschaft zu den Torten entstanden.
Das Besondere an meinen Backwerken ist, dass meine Torten immer schmecken und
dann auch mal was nicht so Gewöhnliches in die Geschmäcker einbauen.
Katharinas Moos ist farbecht. Ich mache jetzt hier meinen Rührkuchen, meinen
Mini-Rührkuchen. Ich habe den grün eingefärbt, weil damit erstelle ich dann
später die Baumkronen.
Farbstoff muss sein, denn Chlorophyll wird beim Backen braun.
Oh, Zucker.
Und was für Zucker.
Ich mache jetzt gerade Felsenzucker.
Der hat sich jetzt gerade...
verdreifacht und jetzt wird er kalt und dann kann ihn auseinanderbrechen und
macht dadurch eben dann den Baum obendrauf.
Auch eine Art Moos.
Mitgebrachte Deko ist bei dieser Aufgabe tabu. Ich habe ja recherchiert, was
alles in Madagaskar für Tiere sind und die haben da Tukane und den mache ich
jetzt gerade.
Das soll mein Frosch werden. Im Moment ist noch alles etwas sehr labil, weil es
von dann natürlich auch zum Aushärten noch etwas Zeit braucht.
Eine besonders wilde Mieze gibt's bei Rahim.
Jetzt mache ich den Kopf von der Baguette. Muss ich erstmal nur in Form
geben, dann ein bisschen abtrocknen lassen und dann kann ich weiter
arbeiten.
Unglaublich, was in so kurzer Zeit entstehen kann.
Na Christian?
Na Anja?
Wo ist denn das denn?
Das wird mein zweites Faultier.
Wenn du dich einmal wie so ein Buddha hinsetzen würdest, dann hätte ich
nochmal eine schöne Vorlage. Was soll ich mich jetzt hinsetzen? Also heißt
das, ich bin ein Faultier?
Mach mal.
Ja.
Ja.
Aber das wird nachher Pluspunkte geben, ne?
Wenn du mich jetzt als fettes Faultier bezeichnest, dann gibt das natürlich
keine Pluspunkte.
Aber du warst eine coole Vorlage, danke.
Ich drück dir trotzdem die Daumen.
Danke dir.
Woche zwei und ein so vertrauter Umgang.
Herrlich.
Ich schneide jetzt gerade die Dschungelblätter. Die habe ich jetzt auf
dem Vapor Paper aufgezeichnet mit Bleistift. Und dann werden die gleich
schön knallig grün angemalt.
Wahre Grünheit kommt von innen, wenn es nach Dörte geht.
Das ist doch eine ganz tolle Farbe. Und ohne Lebensmittelfarbe, sondern wirklich
nur Kürbiskernöl und diese Kürbiskerne.
Ich bin Dörte und ich backe schon seit 50 Jahren.
Ich bin 61 Jahre alt und ich wohne in Blankenfelde, Malu. Immer mit
Bindestrich, ne?
Sonst kommt die Post nicht an.
Mein Beruf ist Zahntechnikerin. Ich habe ein eigenes Dentalstudio hier in
Blankenfelde. Wir haben vor zwei Jahren 30-jähriges Betriebsjubiläum feiern
können.
Ich habe schon sehr früh angefangen zu backen, aber so richtig erst seitdem
meine Kleinsaison Hochzeit hatte. Und da hatte ich mir vorgenommen, die
Hochzeitstorte, die machst du jetzt. Und seitdem habe ich Spaß und Freude dran
und mache das viel intensiver.
Durch Buck entstehen Diamanten.
Und in der Sendung, denke ich mal, wird es ordentlich Druck geben. Und sie ist
schon ein Diamant und kann nur noch ein Brillant werden.
Ich liebe Herausforderungen, auch wenn sie manchmal vielleicht ein bisschen
hochgesteckt sind. Und wenn man dann sagt, eigentlich schaffe ich das gar
nicht. Aber ich denke, das Leben ist viel zu kurz, um das nicht
auszuprobieren.
Durch Druck entsteht auch Leckeres.
Warum?
Etwas mehr muss man hier immer vorbereiten. Die spritzt einfach wieder
Kreise auf und wird dazwischen dann eben die Salis platzieren.
Die zweite Schichttorte der Woche.
Bei Rahim läuft's besser als bei der ersten.
Ihr Lieben, es ist schon eine kleine Herausforderung so zwischen
Dschungelbuch und Backbuch.
Ihr habt Halbzeit.
Ihr habt noch 2 Stunden 30 Minuten.
Nee, das kann ja gar nicht sein.
Das muss ich vertun. Das tut mir leid, aber das schaffe ich doch nicht.
Immer zweifelst du es an, aber weißt du, ich habe sehr viel Kompetenz. Das ist
mir klar. In Sachen Zeit. Das ist mir sehr, sehr, sehr wohl bewusst.
Jetzt kommt der Crunch.
Meine gesalzenen und gerösteten Macadamia-Nüsse.
Tief im Dschungel, wo es kaum Jahreszeiten gibt und seit Anbeginn der
Welt ein Tag dem anderen gleicht, kann man den Eindruck gewinnen, die Zeit sei
stehen geblieben. Hier im Backzelt sollte man sich dieser Illusion besser
nicht hingeben. Die zweite Hälfte der Backzeit muss gut genutzt werden.
Alle Torten sind in der Schichtung, damit man gleich genug Muße für ein
perfektes Finish hat.
Ich bin ja immer so, dass die Schichten möglichst genau sind und alles. Und wenn
es dann so ist...
Dann darf es in die Kühlung.
Kühlung bedeutet nicht Pause.
Jede frei werdende Minute wird dazu genutzt, die Deko zu verfeinern.
Das sind tatsächlich Palmenblätter aus meinem Dschungel. Aus Waferpaper.
Esspapier haben wir früher dazu gesagt.
Bei den Werkstoffen hat die Jury den Hobbybäckerinnen und Bäckern freie Hand
gelassen. Die wollen sich dafür revanchieren. Mit Perfektion.
Und sie sind auf einem guten Weg dorthin.
Ich hab geschafft.
Der erste Punkt.
Wie kuschelig.
Katharina geht ins Risiko.
Ich schnitz jetzt die Torte, dass sie in der richtigen Form ist. Und sobald ich
dann meine gewünschte Form hab, dann streich ich sie mit Ganache ein.
Auch Christa sägt ihre Torte in Form.
Um die Reste kümmern wir uns gleich nach Feierabend.
Und auch Nina schnitzt.
In die Kuhle kommt dann später der Tümpel.
Man hat Visionen.
Liebe Landschaftsarchitekten und Tierpfleger, ich sehe, ihr seid voll
dabei. Aber denkt daran, ihr habt nur noch 60 Minuten.
Oh, wow.
Gas geben.
Das bedeutet eine Stunde Zeit für konzentriertes Einstreichen und eine
gelungene Tortendekoration.
Jetzt muss ich die Torte einfach so ungleichmäßig machen.
Und dann habe ich so einen Schwamm und dann kommt dieser Effekt.
Ob naturalistisch oder Babypopo glatt. Das Konzept muss erkennbar und
handwerklich hervorragend umgesetzt werden.
Das Eindecken ist optional.
Das macht jetzt nichts, wenn das da ein bisschen durchscheint, weil das wirklich
als Berg angemalt wird und das wird dann eher als bedeckt. Das soll eh so ein
bisschen hügelig sein, ein paar Steine drauf und dann ist das okay.
Die Natur hält Einzug im Backzelt.
In sehr zuckerhaltiger Form.
Ist so geil, oder? Sieht aus wie ein Baum, finde ich. Und ich brauche gar
nicht perfekt irgendeine Linie machen oder so.
Waffelröllchen gelten nicht als vorbereitetes Dekor, sondern als
Rohstoff. Was für ein Glück.
Ihr Lieben, der Tunnelblick wird zum Dschungelblick.
Ihr habt nur noch 30 Minuten.
Oh, bitte, bitte, bitte. Jetzt geht's wieder los, weißt du.
Nö, genau genommen hört's gleich schon wieder auf. Also hurtig mit dem
Grünzeug.
Ich mach jetzt hier die Baumkronen.
Also jetzt nimmt es so langsam Gestalt an.
Was Rahim da zum Einsatz bringt, sieht gehörig nach Baumarkt aus.
Männerspielzeug eben.
Mein Plan hier war jetzt so eine Art Wüstenlandschaft mit draufsprühen, dass
man einfach so einen Verlauf hat wie beim Sonnenuntergang und dann haben wir
so Kamele und sowas noch drauf mal.
Ob gesprüht, gespachtelt oder gepinselt, hier entstehen Kunstwerke.
Hibiskusblüte ist bei mir in der Torte drin.
Und halt auch oben drauf.
Ein Zielpublikum hat Stefanie auch.
Eigentlich. Ich hoffte natürlich, Betty wäre hier.
Aber ja, Christian und Eni werden das bestimmt auch würdigen.
Selbstverständlich. Wer könnte so etwas nicht würdigen?
Ich wollte mich ja für diese Zeitansage jetzt eigentlich hier auf einer Liane so
durchs Zelt schwingen.
Geht aber aus gewichtstechnischen Gründen nicht.
Aber die Zeit gebe ich euch. Ihr habt doch zehn Minuten.
Ja, scheiße.
Wow.
Dann mal rein in die Botanik.
Das wäre bei mir der Marula-Baum.
Da würde ich dann Orangen mit Früchte drauf machen und dann einen Elefanten
dazustellen.
Der klettert auf einen Baum?
Soll es tatsächlich geben in der Natur?
Der Amazonas fließt jetzt bei mir hier dann eben in so einen Wasserfall runter.
In echt tut er das nicht.
Dafür ist er zu groß.
Das soll nochmal so den Blick in den Urwald darstellen. So ein bisschen
perspektivisch, dass es eben in die Weite geht. Nicht nur das Konzept
punktet, sondern auch die Umsetzung.
Es soll ein Lemur werden. Aber okay, ich bin echt schlecht drin.
Ich entschuldige mich auch.
Nicht nötig.
Tiermodellage ist ja ein Extra.
Schon das Landschaftsdesign ist bei dieser Aufgabe schwierig genug. Und dann
auch noch die Flüssigkeiten.
Ich mache jetzt hier den Tümpel und oben ein bisschen Wasser.
Jede Torte ein Unikat.
Die letzten Handgriffe laufen, denn auch wenn man bei dieser Aufregung leicht
vergisst, auf die Uhr zu schauen, auf eine gewisse Person ist da Verlass.
Liebe Hobbybäckerinnen und liebe Hobbybäcker, euer Countdown beginnt. Oh
mein Gott. 10, 9, 8,
7, 6,
3, 2,
1 und Stopp. Hände weg vom Gebäck.
Die Deko könnte vielmals besser sein,
aber so what, es sind 5 Stunden und ich bin echt stolz trotzdem, was ich
geleistet habe.
Ich hoffe an der Jury, dass sie wirklich sehen, was sie eigentlich Arbeit
reingesteckt haben und auch, dass der Geschmack wirklich entspricht und sie
zufrieden sind.
Ich hoffe natürlich, mit dieser Korte jetzt in der Verkostung zu punkten,
damit ich auch in der nächsten Woche wieder dabei sein darf.
Hochspannung vor der Dschungelkrönung.
Von hier sehe ich nur tolle Torten. Ich höre direkt den Dschungel und ich höre
sogar was knurren. Es könnte der Panther sein, aber vielleicht auch dein Magen.
Hast du schon Hunger?
Ich glaube, es ist mein Magen, ja.
Dann starten wir doch gleich mit der Verkostung.
Bevor wir zur Verkostung kommen, müssen wir beide was loswerden.
Ein ganz großes Kompliment an euch alle. So viele Techniken schon in der zweiten
Sendung. Wir ziehen den Hut vor dieser gewaltigen Leistung von euch allen.
Und jetzt sind wir sogar noch gespannt auf das Innenleben der Torte, auf den
Geschmack. Und wir beginnen bei der Verkostung mit Christian.
Christian, mit welcher Dschungeltorte möchtest du uns begeistern und in
welcher Dschungelregion der Welt befinden wir uns?
Ich habe euch meine farbenfrohe Dschungeltorte aus Australien
mitgebracht. Die Böden sind aus einem Orangenölrührteig mit einer
Orangenlikörtränke. Dazwischen befindet sich eine Mangomousse und eine
Mangofruchteinlage. Und außenrum ist es umhüllt mit einer Buttercreme mit dem
australischen Gewürz Lemon Myrte.
Du hast viele Techniken angewendet. Also du hast eingestrichen mit Buttercreme,
du hast hier modelliert mit Fondant. Und wir haben dann hier noch diese Blätter
aus diesem Papier, so eine Art Esspapier. Wafer Paper, genau.
Eingestrichen ist die Torte ganz gut.
Aber jetzt komme ich mal kurz zum Frosch.
Dieser Frosch ist anatomisch sehr lustig gestaltet. Stell dir vor, deine Beine
würden hinter deinem Po zusammenwachsen.
Aber er sieht ganz putzig aus. Er lacht dich an, oder?
Er strahlt mich völlig an.
Was mir sehr, sehr gut gefällt, ist der Einstrich. Du hast dir sehr viel Mühe
gegeben beim Einstreichen.
Es ist schon mit sehr viel Farbe gearbeitet worden. Ich weiß, du bist
kein Fan von Lebensmittelfarbe.
Aber mir gefällt es sehr gut.
Die Torte, vom Geschmack ist sie gut, aber das Gelee ist wahnsinnig fest.
Ein bisschen zu fest.
Was mir sehr gut gefällt, ist die Konsistenz der Böden. Super saftig.
Die Mango geht ein ganz klein wenig unter. Ich habe was Fruchtiges dabei,
aber ich könnte jetzt nicht sofort sagen, es ist Mango.
Deine Buttercreme, die ist dir sensationell gelungen. Dankeschön.
Vielen lieben Dank. Vielen Dank.
Wir befinden uns in Südamerika im Regenwald und ihr seht hier einen
Wasserfall vom Amazonas.
Kommen wir zu deiner Torte außen. Ich hätte nur ein Wort.
Dann hau raus.
Perfekt.
Kann ich so unterschreiben.
Jetzt tut es wirklich weh anzuschneiden.
Das ist alles toll geschichtet. Das ist alles gleichmäßig.
Danke.
Bei dir ist es wirklich so schön proportioniert, dass du die ganze Zeit
einen angenehmen Crunch dabei hast. Du hast die Kerne der Maracuja mit dabei.
Du hast eine wunderschöne Säure. Die Böden haben eine gewisse Lockerung. Es
macht Spaß, die Torte von oben nach unten zu essen.
Das ist eine schöne, frische Torte. Ich kann mir vorstellen, wie ich da so im
Dschungel liege und so ein Stück verdrücke. Also vielen Dank. Ich
habe
euch den tropischen Regenwald aus Südamerika mitgebracht.
So, du Biologe, du darfst gerne mit den Blättern oben anfangen.
Ich kann dir nicht sagen, wie die Blume heißt. Einzig und alleine, was ich dazu
sagen kann, ist, sie ist wirklich wunderschön.
Ah, dann schneiden wir die Tulpe mal nicht an.
Was
ganz
toll ist, man sieht natürlich hier wieder die Kerne der Frucht, die nachher
gleich knacken werden. Und man kann auch schön hier deinen Hibiskus-Gelee sehen,
in der Mitte.
Der Anschnitt macht Spaß, definitiv.
Guten Appetit.
Es schmeckt wahnsinnig lecker. Es ist schön frisch.
Es schmeckt wirklich großartig.
Die Vanille ist die ganze Zeit allgegenwärtig, von oben nach unten, von
rechts nach links. Die Böden sind hervorragend gebacken. Du hast alles
erfüllt, geschmacklich 100 Prozent, tip top.
Danke. Dankeschön.
Ich möchte mit euch einen Blick
in den Dschungel von Neuseeland werfen.
Mein kleines Dekorateursherz, das lacht. Wenn man von Weitem guckt, denkt man
wirklich, da geht es irgendwie weiter in der Torte.
Ich bin ganz begeistert. Ich finde, das hast du ganz, ganz toll gemacht.
Dankeschön. Ich bin sprachlos. Es ist perfekt.
Man kann diese Torte 0,0 besser machen.
Man sieht, wie viel Leidenschaft da drinsteckt. Alles in allem sieht es so
unfassbar schön natürlich aus. Man kann sich wirklich in diesem Dschungel
verlaufen, weil es sieht tatsächlich so aus, als wenn du durchgehen könntest.
Ich kann mich verlieben in diese Landschaft. Mehr will man nicht. Das ist
wirklich ein Traum.
Danke.
Wenn man sich das jetzt anguckt, da wird die Geschichte rund.
Herrliche Grüntöne, ohne Lebensmittelfarbe in dem Fall. Und es
spielt mit den Farben von außen.
Es ist einfach eine runde Geschichte. Es ist perfekt.
Sie schmeckt, wie sie aussieht.
Du hast immer wieder einen Fruchtakzent, du hast immer wieder das Nussige mit
dabei. Die Böden sind natürlich ein Traum.
Ich wüsste nicht, wo man ihn verbessern könnte.
Vielen lieben Dank.
Dankeschön.
Ich habe euch das Thema Südafrika mitgebracht und habe versucht, in der
gesamten Torte so diesen afrikanischen, südafrikanischen Touch
durchzuschlängeln.
Diese Torte hat mich ja angelacht, aber ich glaube, das liegt hauptsächlich an
diesem Zebra.
Das heißt Stevie, ne? Das ist Stevie.
Du hast jetzt so dieses...
Wasser für uns realistisch darstellen wollen. Es ist dir wunderschön gelungen,
auch mit dem Airbrush, auch wieder eine neue Technik mit dabei. Vielen Dank.
Du hast ordentlich geschichtet.
Ein himmlischer Geschmack, also es ist so etwas ganz Frisches, ganz Leichtes.
Vielleicht kannst du das besser zusammenfassen. Sie ist so leicht, so
frisch, auch durch diese Sahnecreme, die du in der Mitte gewählt hast, die sich
so herrlich essen lässt.
Allerdings beim nächsten Mal würde ich dir den Tipp geben, die Torte früher
rauszuholen, dass sie ein bisschen mehr akklimatisieren kann, dass sie nicht
ganz so kalt ist.
Für mich war sie sehr lecker.
Danke. Vielen lieben Dank.
Liebe Jury, herzlich willkommen im Dschungel von Madagaskar.
Du hast auch verschiedene Techniken angewendet. Also du hast den Fondant, du
hast hier diesen Sponge Cake und ich finde, die Torte ist sehr putzig
geworden.
Du hast es auch wunderschön umgesetzt. Es sieht sehr natürlich aus.
Super.
Der Aufbau. Du kannst die drei Böden erkennen.
Du kannst den Crunch erkennen.
Du hast hier die Gelee-Schicht.
Ich bin gespannt.
Ich auch.
Das schmeckt phänomenal.
Du hast einen wunderschönen Frucht-Akzent. Du hast eine Säure dabei.
Was soll ich da noch sagen? Ein großes Mhh.
Vielen lieben Dank. Vielen Dank für die Verkostung. Ich wünsche noch guten
Appetit.
Ich finde, sie ist wirklich schön geworden. Sie ist toll eingestrichen.
Auch du hast dir wirklich verdammt viel Mühe gegeben. Man kann sofort erkennen,
ich bin auch bei dir, Herr Lauf, begeistert.
Dankeschön.
Auch bei dir wirklich ein sehr, sehr exakter Anschnitt.
Man hat den Kuchen im Mund und merkt als erstes diese wahnsinnige Frucht. Du
schmeckst die Mango, du hast aber gleichzeitig irgendwie so im Hintergrund
ganz ein bisschen die Banane.
Ich esse diesen Kuchen und ich habe immer wieder die Banane. Die ummantelt
quasi die Mango. Die Mango gibt dem Ganzen dann das Exotische.
Du hast zusammen diese saftigen Schokoböden. Texture.
Geil. Dankeschön. Vielen Dank. Danke euch.
Phänomenal. Phänomenal.
Du hast es wirklich perfekt umgesetzt.
Christa, ich bin hellauf begeistert.
Großes Kino.
Deine Böden sind richtig schön dünn. Und was ich faszinierend finde, die Böden
sind genauso dünn wie dein Einstrich.
Ich kenne viele Leute, die mögen Physalis nicht. Kann ich überhaupt nicht
verstehen. Wir sollten dann mal diesen Kuchen probieren.
Vor allem Physalis gehören ja auch zu Südafrika.
Du hast es herrlich umgesetzt.
Das Einzige, was ich ein bisschen vermisse, ist die Creme.
Vielleicht einen Boden weniger und ein bisschen mehr von der Creme und dann ist
das Ding wirklich Bombe.
Danke schön. Vielen Dank.
Man
sieht
deiner Torte ein bisschen an, dass du nicht so recht wusstest.
Was mache ich hier?
Wenn man jetzt so bei den anderen sieht, dass sie so ganze Landschaften kreiert
haben, ist das so ein bisschen nach hinten losgegangen.
Von oben nach unten ist es auf jeden Fall gleichmäßig geschichtet.
Agartine zum Abbinden.
Aha.
Musst du schnell gehen.
Das hält auch für die Ewigkeit, definitiv.
Du hast immer ein sehr, sehr angenehmes Minzaroma.
Diese Schicht, das ist das Gelee. Das ist definitiv ein wenig zu fest. Ich
hätte Gelatine genommen.
Mein Tipp wäre einfach, so ein Fruchtpüree da rein zu machen. Ich würde
gar nicht so einen Spiegel reinmachen, sondern ein Püree, was dann irgendwie
schön verschmelzt mit den anderen Sachen. Es passt alles sehr gut
zusammen. Aber die eine Schicht, ich glaube, wenn man die im Ganzen aus der
Torte nimmt, hat man einen schönen Frisbee.
Vielen lieben Dank. Danke schön.
Christian und ich werden gleich Licht ins schummrige Dunkel des Dschungels
bringen, denn ihr erfahrt gleich, wer in der nächsten Woche die rote Schürze
tragen darf und von wem wir uns leider verabschieden müssen. Das hängt ja von
den Punkten. Und wenn Sie zu Hause jetzt neugierig sind und die Punkte nochmal
nachschauen möchten, nach der Sendung werden wir sie veröffentlichen in den
sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns einfach. Und ihr müsst jetzt ein bisschen zittern und wir
ziehen uns zur Beratung zurück.
Jawohl.
Schon zum zweiten Mal springt Eni bei der finalen Beratung für Betty ein.
Eine große Aufgabe.
Sie haben uns wirklich verwöhnt.
Nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich.
Dörte hat es drauf.
Es ist richtig krass, richtig krass.
Ich wünsche es mir sehr, dass ich mit dieser Verkostung meine Schlappen aus
den letzten zwei Aufgaben wettmachen konnte und dann in Woche drei weiter
mitbacken darf. Also drücke ich für mich innerlich auch weiterhin die Daumen.
Ich bin natürlich total nervös, ob es jetzt wirklich gereicht hat. Ich möchte
eigentlich nicht nach Hause fahren. Ich bin fasziniert von den Techniken bei
Stefanie.
Ich würde mich natürlich mega freuen, in der nächsten Woche wieder dabei sein zu
können. Also diese Torte hat mich sehr begeistert.
Ich befürchte, dass es vielleicht aber auch mich nach vorne ziehen könnte und
es vielleicht auch eng werden könnte aufgrund der technischen Prüfung.
Ich hätte mir wahrscheinlich mehr Gedanken über diese Torte machen sollen
im Vorfeld. Das habe ich jetzt nicht gemacht. Jetzt ist es, wie es ist. Ich
kann es ja jetzt nicht mehr ändern.
Es gibt eine Verkündung. Einer wird gehen. Die Aufregung steigt. Mein Puls
ist wirklich mehr als das Doppelte vom normalen.
Wir können einfach nur abwarten und hoffen. Hast du denn deine Punkte jetzt
überall schon verteilt? Weil ich bin schon fertig.
Ja, let's go.
Wer darf sich freuen?
Und wer nicht?
Christian und ich, wir haben die Punkte zusammengezählt und ein Ergebnis steht
fest. Und damit stehen auch zwei Entscheidungen an. Beginnen wir mit der
ersten, mit unserer roten Schürze. Wer wird unser neuer Bäcker oder unsere neue
Bäckerin der Woche?
Mit sagenhaften 56,5 Punkten geht die rote
Schürze an.
Christa! Komm her!
Einmal die Rote Schürze haben zu dürfen. Mein Ziel ist erfüllt. Herzlichen
Glückwunsch. Ich hoffe, sie bringt dir Glück.
Hoffentlich.
Es ist einfach genial.
Ein tolles Gefühl.
Herausragende Leistung. Herzlichen Glückwunsch zur Roten Schürze.
Dankeschön. Aber leider heißt es heute auch wieder Abschied nehmen.
Dörte und Anje, kommt ihr bitte nach vorne.
Nach der ersten Aufgabe lagt ihr beide gleich auf.
Bei der technischen Prüfung hast du Platz 2 belegt und du, Dörte, hast dort
leider echt an Boden verloren.
Diesen Patzer konntest du allerdings wieder ausbügeln mit deiner fulminanten
Torte in der letzten Aufgabe. Es trennt euch tatsächlich nur ein einziger Punkt
nach der letzten Aufgabe. Mit 38 Punkten.
Ich muss uns heute leider verlassen.
Anja, du strahlst so viel Freude aus, wenn du backen darfst. Bitte behalte dir
das bei.
Vielen lieben Dank, dass du dabei warst. Dankeschön.
Ich bin stolz darauf, dass ich hier dabei sein durfte.
Aber ich freue mich auch wirklich sehr, sehr doll auf zu Hause.
Ach, ein kleiner dramatischer Abschied. Und ich habe das Gefühl, man spürt ein
bisschen Salz auf den Wangen.
Aber in der nächsten Woche geht es weiter und da gibt es einen noch ganz
tollen neuen Taste. Mehr darf ich noch nicht verraten. Ist ja eine
Überraschung. Auch für Sie.
Seien Sie doch einfach dabei. Nächsten Sonntag hier in Sat.1. Tschüss.
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