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Hallo liebe Backbegeisterte! Heute wird das Backzelt zum Safari-Zelt. Wir nähern
uns Raubkatzen an und wir zeigen ihnen die süßesten Tierbabys des deutschen
Fernsehens. Heute stillen wir ihr Fernweh und machen ihnen Appetit in
einer spektakulären Südafrika-Folge von Das große Backen.
Schloss Stülpe.
Ort gebackener, aber auch geplatzter Träume.
Letzte Woche hatten noch sechs Backende die Hoffnung, die größte Backshow der
Welt zu gewinnen.
Fehler durften sie sich kaum noch leisten. Und sie mussten immer in
Bewegung bleiben.
Rühren, rühren, schneller rühren. So schnell habe ich noch nie gerührt.
Aber die Konkurrenz war auch noch nie so stark.
Mit genialen Einfällen und perfektem Handwerk nähern sich die Kandidatinnen
und Kandidaten dem Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin oder bester
Hobbybäcker 2021.
Dem goldenen Cupcake.
10.000 Euro und dem eigenen Backbuch.
Jeder Wissen zählte.
Es ist natürlich zu flach. Das Einzige, was ich da herausschmecke, ist
tatsächlich die Limette. Die Mango ist halt komplett weg. Für einen
Schwammkuchen passt das für mich nicht stimmig.
Das kannst du nicht mehr retten.
Mit 33,5 Punkten.
müssen wir uns heute leider schweren Herzens verabschieden von Lilia.
Eine starke Gegnerin hat den Kreis der Backenden verlassen.
Die, die noch im Rennen sind, müssen sich nun selbst übertreffen.
Es ist Woche 6 und ich bin noch dabei. Das hätte ich mir vorher nie erträumt.
Ich bin immer noch da.
Unglaublich, oder?
Genau wie das grandiose Thema dieser Woche.
Wir fliegen nach Südafrika. Wenn ich an Südafrika denke, denke ich an Tiere.
Schlangen.
Giraffen. Safari.
Affen.
Löwen.
Elefanten. Ramona. Ja. Hat einen Elefantenschwanz hinten ja, ne? Ja, der
hängt nur so ein bisschen runter.
Kulinarisch tappe ich da so ziemlich im Dunkeln. Man geht ja auch nicht
südafrikanisch zum Essen, wie man jetzt asiatisch essen war zum Beispiel.
Vielleicht wird es ja Bananenbrot.
Vielleicht aber auch Gebäck im Tierfell-Look.
So ein Zufall, wie passend für dieses Motto. Ich liebe Leo als Schuhe,
Pullover, Oberteile.
Man kann kaum einschätzen, wo man selbst steht. Und dann ist immer diese
Anspannung und Nervosität in einem. Jetzt gibt's Action.
Ich hab Bock, dass es jetzt gleich losgeht. Und ich hab schon wieder dieses
Kribbeln in den Fingern, weil ich ganz schnell loswerden will.
Stress, Stress, Stress.
Ich wusste von Anfang an, dass es knapp sein wird.
Oh, es riecht aber schon geil.
Für diese Woche hab ich mir mitgenommen, dass ich sauberer arbeite und mehr
Risiko eingehe.
Super, ich hab den auf meinen Schuhen.
Was machst du?
Afrika. Stark. Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Leistungen bisher, aber
schwingt auch so ein bisschen die Angst mit, jetzt wirklich auch Fehler zu
machen.
Man braucht jetzt nicht nur mentale Stärke.
Ich kann nicht mehr. Böen kann ich ganz gut.
Wir sind jetzt Woche 6 und ich durfte diese rote Schürze nicht einmal
bekommen. Und ich möchte das einmal erleben auch, bevor ich gehe.
Nur wann wird das sein?
Auch in dieser Woche wird eine Hobbybäckerin oder ein Hobbybäcker aus
dem Wettbewerb genommen.
Fehler werden sofort geahndet.
Nee, es wird nicht.
Es ist noch nicht hart. Ich werde es im Leben nicht schaffen.
Keine mehr.
Knapp.
Wer fällt aus dem Rahmen?
Und wer fällt in den Abgrund?
Ich glaube, das könnte geil werden.
Hallo, ihr Fünf. Ja, vor mir steht die bessere Hälfte der Kandidatinnen und
Kandidaten des großen Backens 2021.
Ja, und einer kann besonders stolz sein. Hannes, du bist erneut unser Bäcker der
Woche. Du darfst die rote Schürze tragen.
Bis zum Finale muss hier aber noch ausgesiebt werden, denn nur drei von
euch dürfen im Finale kämpfen um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker
oder Hobbybäckerin 2021.
Oben drauf gibt es den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes
Backbuch.
Langsam kann man schon nervös werden, denn unsere Jury ist unerbittlich. Hier
ist Motiv-Tortenkönigin Bettina Schliephake-Burchardt und der Top
-Patissier Christian Hüms.
Hallo ihr zwei, auch heute werdet ihr entscheiden, wer unser neuer Bäcker der
Woche wird und wer diese Sendung verlassen muss.
Wir machen Stopp in Südafrika. Und am Kap der guten Hoffnung soll man ja
positiv denken, auch wenn mal was schief gehen kann.
Und damit sind wir auch schon bei Aufgabe 1.
Der Leopardenkuchen. Was habt ihr euch dabei gedacht, liebe Jury?
Der eindeutig erkennbare Leo-Look kann sich an der Außenseite einer Torte
wiederfinden oder als Hidden-Design.
Er kann gefärbt, getupft, gesprüht oder gemalt werden.
Aber zum Eyecatcher gehört natürlich auch eine gute Rezeptur. Was ihr uns
backt, das überlassen wir euch.
Aber es muss auch diejenigen überzeugen, die kein Animal Print tragen.
Mich zum Beispiel.
Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit und die starten wir immer auf mein
Kommando. Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Vom Fleck sind die Backenden hoch motiviert. Die Verpackung muss stimmen.
Aber welche Kuchenarten und welche Geschmacksrichtungen präsentiert werden,
das liegt komplett in der Hand der Kandidatinnen und Kandidaten.
Mein Kuchen für heute heißt Schokopart, wie Schokolade Leopard, weil es so viel
Schokolade drin ist. Und ich mache keine Torte, ich mache eine Büsch. Das ist
eine blonde Schokolademousse und innen drin kommen so Stäbchen mit Kaffee.
Schokolade cremeux, das ist die dunkle Seite.
Und beim Anschnitt sollte man diese Leo-Muster durch diese zwei verschiedene
Texturen.
Beim Anschnitt zeigt sich das Leo-Design aus Schokocremeux und schwarzem Marzipan
in einer Schokomousse. Dazu gibt es einen Pekernuss-da-Croise-Bisket.
Ich habe meine Milch, Sahne und Kaffee erwärmt und diese ganze Creme Anglaise
kommt auf die Schokolade und dann in den Schokoposter.
Bekannt als Schokofroster. Wie stellt man das helle Leopardenfell am besten
dar? Geschmacklich eventuell mit Vanille und modisch so wie Julia.
So ein Zufall, wie passend für dieses Motto. Ich liebe Leo, ich liebe es
wirklich. Als Schuhe, Pullover, Oberteile.
Und als Torte.
Unterm Leo-Biskuitmantel schichtet Julia Schokomandelbiskuit, Mandelmascarpone
-Creme, frische Brombeeren und Knusperkonfekt. Das Finish Schokoglasur
mit Goldakzenten.
Bei so viel detailverliebten Torten kann man ja einen Föhn kriegen.
Daniel hat ihn schon.
Ich habe sehr, sehr, sehr viel vor heute. Ich hoffe, dass ich das alles so
hinkriege.
Und was plant der Verteidiger der roten Schürze?
Ich backe für euch heute eine Leoparden-Biskuitrolle mit einer
Diplomatencreme mit Mandelmus und einer Seffa im Kern.
Eine Leo-Biskuitrolle mit Mandel-Diplomatencreme und einem
gepressten Kern aus Seffa. Einer typisch afrikanischen Süßspeise aus Couscous,
Rosinen, Zimt und Rosenwasser.
Tolles Konzept. Was kann da schief gehen?
Super.
Ein Ding auf meinen Schuh.
Ein eher unfreiwilliges Leopardenmuster.
Nehmen wir nur das.
Also viel brauche ich eh nicht.
Genügsamkeit ist eine Tugend.
Fares hat sich ein besonders anspruchsvolles Gebäck zur Aufgabe
gemacht.
Südafrika hat elf amtliche Landessprachen, zum Beispiel Seswati,
Izizulu oder auch Englisch.
Die Torte heißt Wild One.
Dabei will ich mich sehr auf die Geschmackskombinationen Haselnuss und
Schokolade konzentrieren.
Haselnusslikör zieht sich durch Ramonas Rezeptur. Er steckt im Biskuitboden in
der Mascarpone-Creme und in der Kaffeeganasch, umhüllt vom Biskuitmantel
im Leo-Design.
Außen Leo, innen Biskuitböden. So ist der Plan bei Ramona in hell und bei
Julia in dunkel.
Diese Böden machen sich jetzt auf den Weg in den Ofen. So weit ist Daniel noch
nicht. Noch nicht.
Also meine Torte nennt sich Hakuna Banana.
Und Bananen mag ich auch. Die Betty zwar nicht, aber ich hoffe, die wird so geil,
dass sie die vielleicht trotzdem isst.
Daniel setzt seine Wickeltorte aus Leo-Biskuit auf einen Mürbteigboden und
füllt sie mit Bananen- und Haselnusscreme. Das tierische Extra,
knusprige Tatzenthaler auf Sahne.
Ich fange jetzt an, Bananen zu rösten.
Das mache ich einfach in der Schale im Ofen.
Das dauert nämlich einen Moment.
Die püriere ich dann und dann kommen sie in meine Creme.
Hannes schlägt Eigelb mit Zucker, Milch und Öl auf.
Und Julia?
Das wird mein Dekorbiskuit und ich schlage das Eigelb und das Eiweiß
getrennt voneinander auf und hebe es gleich unter.
Dekorbiskuit wird gerade an drei Backtischen gerührt.
Einer verfolgt einen anderen Plan und bastelt mit Gerätschaften.
Wie baut Fares denn seinen Leo-Look?
Das hier sind meine Acetatfolie-Stäbchen. Die habe ich
selber gebastelt und spüle jetzt mein Cremeux da rein.
Das werden dann die Leo-Flecken im Inneren der Büsch.
Vor der weiteren Verarbeitung müssen die Schokostäbchen für 20 Minuten in den
Froster.
Für fleckige Kuchen sind die Backenden noch recht einfarbig unterwegs.
Nicht mehr lange.
Wir wollen ja einen Leo-Look und das heißt, ich brauche ja...
Zwei verschiedene braune Töne und den hellen Teig. Und den färbe ich mir
jetzt. Zwei Bäckerinnen, ein Gedanke.
Zumindest für den Aufbau ihrer Torten.
Leo Muster müssen alle Backenden liefern.
Den besten Leo kürt dann die Jury.
Leo printet der Innen braune Tupfen, außen immer ein bisschen dunkler
schwarzen ran.
Und das versuche ich jetzt auf das Backblech zu spritzen.
Auf einem Leopardenfell unterscheidet man Rosetten, Erdbeerflecken und
Vollflecken. Haben sich auch alle die Raubkatzen genau genug angeschaut?
Im Zoo habe ich schon mal einen Leoparden gesehen, aber mehr ist das
auch nicht.
Leoprint, das ist natürlich das, was die meisten Leute tatsächlich von der
Leggings her kennen. Und genau das muss dann zu sehen sein. Das ist doch das
schönste Thema, was man haben kann. Also ich liebe den Leo-Look. Ich möchte mich
schon so fühlen, als wenn ich jetzt auf Safari bin und mir nachher Leoparden
angucke.
Jetzt versehe ich das ganze Blech mit dem Leo-Muster.
Ich fange einmal an mit den helleren Flecken in der Mitte und dann mit der
dunklen Masse kommen dann jeweils noch die Umrandungen.
Alle Kandidatinnen und Kandidaten haben ihr Herz am rechten Fleck.
An dem dritten von unten links.
Genau. Der ist besonders schön.
Bei allen.
Es ist sehr flüssig geworden, die Masse.
Fares ist geübt darin, mit Konsistenzen zu jonglieren.
Ich mache jetzt meinen Daquaz-Biskuit. Ich habe hier meine trockenen Zutaten.
Das sind meine Pekannüsse, Puderzucker und Maisstärke.
Und das Ganze wird zusammen vermengt, aufgespritzt und für 10 Minuten bei 160
Grad gebacken.
So ein Fleckenblech kann einen an den Rand der Verzweiflung bringen.
Dass der Natur aber auch immer so komplizierte Muster einfallen müssen.
Ich packe das Ding jetzt in den Froster.
Damit das fest wird, damit ich nachher, wenn ich die helle Schicht drauf
spachtel, dass ich das Muster natürlich nicht zerstöre.
Statt in den Froster geht das Blech bei Hannes in den Ofen. Bei Ramona auch.
Es leben die feinen Unterschiede.
Fares macht mal wieder sein komplett eigenes Ding.
Aber in den Ofen muss auch das.
Bei Hannes gibt's Couscous.
Hier ist jetzt tatsächlich erstmal nur der Couscous mit den Rosinen und Wasser.
Der quillt jetzt erstmal für ungefähr fünf Minuten.
Sind das etwa Leopardenköttel?
Ich mache jetzt noch extra kleine Tatzen. Das wären dann so wie so kleine
Kekse.
Auf Samtpfoten wird sich auch die Jury den ersten Torten nähern. Dann wird sie
zuschnappen wie ein Leopardenpaar.
Denn schon für die erste Aufgabe gibt es Punkte, die am Ende den Unterschied
machen können.
Wer über drei Aufgaben hinweg die wenigsten Punkte bekommt, muss gehen.
Rosenwasser.
In meine Säfa kommen jetzt Rosenwasser, Zimt und dann heißt das eigentlich, das
heißt doch Guarkern, oder? Das ist pflanzliches Bindemittel und das sorgt
einfach dafür, dass man den Couscous formen kann und er zusammenklebt.
Hab satt.
Mach das Ganze.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, es duftet köstlich.
Halbzeit, ihr habt noch eine Stunde.
Oh nein, eine Stunde.
Ich verstehe nicht, wieso vergeht die Zeit so schnell hier?
Ich fülle jetzt mein Biskuit auf das Blech.
Leoparden haben einen ausgezeichneten Geruchssinn.
Auch sie fänden... Oh, es riecht aber schon geil.
Werden kleine feine Flecken besser bewertet als die großflächigen
Varianten? So ein Design ist ja Geschmackssache.
Das Schöne ist ja, sie hält die gefrorene Masse hier drunter. Jetzt kann
ich das andere dünn aufstreichen und dann muss ich es backen. Jetzt geht er
in den Ofen.
Bei Hannes für 20 Minuten.
Rein damit.
Bei Julia für 10.
Ich treue jetzt ein bisschen Puderzucker drauf, damit es noch ein bisschen Knack
kriegt. Das gehört einfach zu diesem Biskuit dazu.
Was passiert eigentlich mit Bananen, wenn man sie im Ofen vergisst?
Das ist natürlich geil, ja.
Da siehst du sogar, wie sie karamellisiert sind.
Ach, das soll so sein?
Das sind die Bananen aus seinen Albträumen, oder?
Schmeckt aber.
Ach, jetzt kommt bestimmt das Aroma auch noch besser raus, oder? Richtig, jetzt
sind sie geröstet.
Ach Daniel, du weißt man Frauen verführt. Man macht ihnen das, was sie
auf gar keinen Fall mögen. Aber wenn es dir dann gefällt, dann habe ich ja
doppelt gewonnen.
Vieles erinnert heute an eine Safari, aber nicht die Geräuschkulisse.
Ramona sorgt für Oasenfeeling.
Ich mache jetzt meine Tränke. Ich mache Kaffee rein, aber nicht den Amaretto,
sondern auch hier wieder mein Haselnusslikör, dass sich das Ganze
durchzieht. Und die mische ich mir jetzt hier schon zusammen.
Kaffee und Likör, das geht auf die Pumpe.
Fares bleibt im Ruhepunktbereich.
Ich mache jetzt meinen Blondschoko-Mousse.
Ich gieße gleich meine heiße Creme Anglaise-Masse auf meinen Schoko.
Gesagt, getan.
Daniel röstet Haselnüsse.
Ramona macht eine schnelle Haselnuss-Mascarpone-Creme.
Bei Julia sind eben Mandeln darin. Hier, was ich hab, ist Mandelmus. Das kommt in
meine Creme. Das schmeckt sehr lecker.
Auch Hannes setzt bei seiner Creme auf Mandelgeschmack.
Daniel häckselt karamellisierte Haselnüsse.
Ich mach jetzt Praline.
Dazu werden die karamellisierten und ausgekühlten Haselnüsse zu einer Paste
verarbeitet.
Na, schau mal einer an. Meine erste Praline.
Seine erste vergisst man nie.
Das Peretfitin habe ich hier erst kennengelernt. Es ist ja wie so kleine
Waffeln, die klein gehackt wurden.
Und es bleibt auch im Kuchen, wenn man es mit Schokolade mischt, knackig. Und
damit kann man immer einen guten Crunch, der auch wirklich sehr lecker ist und
wahrscheinlich auch jedem schmeckt, herstellen. Und deswegen bin ich sehr
begeistert davon.
Eine Zutat, die auch Fares auf dem Zettel hat, muss exquisit sein.
Wie schafft Julia den Crunch-Effekt?
Ich habe so Keksrötchen, die ich zerbrösel und das wird mit Mandeln und
dann mit Schokolade zusammen vermengt und dann ist das halt so eine Knusper
-Sheet.
Fares hat sich gewohnheitsmäßig für eine nicht-klassische Torte entschieden und
hantiert mit Cremes herum.
Das ruft Neugierige auf den Plan.
Das wird die blonde Schokoladenmus? Genau.
Sehr schön. Darf ich sie probieren? Du darfst.
Ich muss mich noch beeilen, oder? Ja, du musst dich beeilen. Ich weiß, du hast
sehr viele Schritte. Vor allem bin ich auf den Anschnitt gespannt.
Ja. Ich drücke die Daumen. Danke.
Es duftet nach echt südafrikanischem Fastfood.
Ihr habt noch 30 Minuten.
30 Minuten.
Oh Gott, ich muss mich beeilen.
Ja, genau.
Deswegen bekommt ihr regelmäßig die Zeit durchgesagt.
Stress, Stress, Stress.
Ich wusste von Anfang an, dass es knapp sein wird. Und es ist immer noch knapp.
Und es wird auch wahrscheinlich bis zum Countdown knapp sein.
Hat es sich wenigstens gelohnt, für die feinen Fellflecken so viel Zeit zu
opfern?
Absolut.
Die Ergebnisse sprechen für sich.
Genau wie Julia.
Also, mir gefällt's.
Uns auch.
Und die Muster sehen überall unterschiedlich aus.
Stellenweise ist es so ein bisschen abgebröseltes Muster, aber man kann es
noch als Leo erkennen.
Fahres Leo wird man erst im Anschnitt sehen können.
Bei allen anderen beginnt das Schichten. Nach wie vor sehr interessant, der
direkte Vergleich von Ramonas und Julias sehr ähnlichen Torten.
Ich mache schon mal mit meiner eigentlichen Torte weiter. Die schichte
ich jetzt, dann kommt sie in den Froster.
Kühlung sorgt für Stabilität.
Fares ist sogar noch mehr auf den Froster angewiesen.
Seine Mousse Bûche muss komplett aushärten, wenn sie das Übergießen mit
der Mirror Glaze heil überstehen soll.
Ich hoffe, dass die Zeit reicht, damit sie perfekt verspricht.
Weil sonst habe ich ja auch kein Gepäck.
Sollte das nicht eher Gefrost heißen? Ich gehe in den Frostraum.
Ich streiche jetzt den äußeren Rand
noch mit der restlichen Creme ein, damit der Dekorbiskuit gleich hält an der
Torte.
Richtig, denn die Leoparden müssen ja auch noch an die Torten dran.
Die einen wird man schon vor dem Anschnitt sehen, die anderen
wahrscheinlich erst danach.
Jetzt gebe ich da meine Füllung rein und dann kommt das Ganze in den Frost da.
So viel Frost erlebt Südafrika selten.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ihr habt noch zehn Minuten.
Oh Gott. Zehn?
Zeit für die Mirror Glaze.
Ich koche mein Wasser, Zucker, Glucose, parallel meine Sahne und das Ganze wird
später zusammen mit der Schokolade vermeint.
Später ist nicht.
Jetzt.
Daniel wickelt für einen sauberen Anschnitt.
Und Julia, ach nee, Ramona.
Egal. Auf jeden Fall ummanteln beide ihre Zwillingstorten.
Ich glaube nicht, dass es machbar ist, den Dekor bis komplett einmal um den
Kuchen zu spannen. Deswegen muss man sich eben so behelfen, dass man dann
wirklich in der Mitte teilt, dass man hier akkurat arbeitet.
Wie sprach der Katzenhalter, der einst von einem Leoparden angegriffen wurde?
Und die ist ganz schön groß geworden.
Genau, das waren seine letzten Worte.
Bei Fares geht es jetzt auch um alles.
Das kann ich jetzt nicht sagen, ob meine Tarte fest geworden ist oder nicht, aber
ich kann es nicht ändern.
Das muss jetzt raus aus dieser Form.
Ich drück nur die Daumen, dass es fest wird.
Nee, es wird nicht.
Es ist noch nicht hart.
Liebe Hobbybäckerinnen und liebe Hobbybäcker, ihr habt noch zwei Minuten.
Ich werde es im Leben nicht schaffen, wirklich.
Das ist irgendwie so lustig. Wir machen unabhängig voneinander tatsächlich das
Gleiche.
Ich versuche jetzt im Anschnitt auch den Kern zu treffen, damit die Jury das
sieht.
Gleich startet hier unsere Leo-Party.
10 9 8
7 6
5, 4, 3, 2,
1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich habe es noch nie so schön hinbekommen, dieses Muster. Ich hoffe,
dass es auch besonders Betty gefallen wird.
Das Einzige, was ich zu bemängeln hätte, wäre, dass es hier so ein bisschen wild
aussieht. Aber vielleicht stört es die Jury ja gar nicht, wenn wir in einer
südafrikanischen Savanne unterwegs sind.
Ich hatte keine andere Lösung, außer diese Silikonform dahin zu stellen.
was drin ist, weil sonst wäre das Ganze einfach rausgelaufen. Das ist noch
schlimmer, glaube ich.
Liebe Freunde der gebackenen Großkatze, die Rezepte aus Südafrika und natürlich
aus allen anderen Ländern dieser Staffel finden Sie im Internet auf
dasgroßebacken.de.
Und wir starten jetzt hier mit der Verkostung. Wir fangen bei Daniel an.
Liebe Jury, bei mir trifft klassische Konditorei auf Südafrika.
Ich habe euch gebacken eine Wickeltorte, innen drin zweierlei Buttercreme, einmal
aromatisiert mit einer Haselnusspraliné und mit gerösteter Banane.
Das Erste, was mir eigentlich in den Sinn kommt bei deiner Torte, wenn ich
sie mir angucke, ist, dass man sie anfassen möchte, weil sie fellartig,
fast flauschig aussieht von der Struktur.
Der Biscuit ist definitiv zu luftig, deswegen ist dieses Muster von außen
auch immer wieder ausgebrochen. Da einfach beim nächsten Mal darauf achten,
dass du die Luft rausschlägst. Weil genau bei dieser Art von Biscuit ist es
wirklich wichtig, dass da nicht ganz so viel Volumen existiert, damit auch
dieses Muster wirklich gleichmäßig an der Außenhaut haften bleibt.
Es ist natürlich bei einer Wickeltorte immer schwierig, dass es jetzt wirklich
komplett rumgeht. Klar, ihr müsst irgendwo stückeln, weil das Blech hat
nur eine Größe und man bekommt halt keinen Streifen, der komplett um die
Torte passt. Ich glaube, ich hätte hier tatsächlich probiert, es irgendwie auf
eine Höhe zu bekommen.
Die Idee mit den Keksen oben mit dem Tatzen gefällt mir sehr. Da würde ich
mir allerdings wünschen, dass das Muster wirklich gleichmäßig gespritzt ist.
Beim Anschnitt fällt natürlich die Dicke von den Böden noch mehr auf. Auch da
wären dünnere Böden dann für den Anschnitt schöner gewesen.
Super schön, sehr, sehr geile Cremes, herrlich abgeschmeckt.
Schmeckt hervorragend. Dieses mit der Schmorbanane, genialer Schachzug, die
verschiedenen Konsistenzen.
Geschmacklich muss ich sagen, ist das Ding wirklich 100 Punkte.
Dankeschön. Zum Glück hast du die Bananen angeröstet, weil sonst hätten
sie, glaube ich, Schwierigkeiten gehabt, mit der Nuss mitzukommen. Und von daher
habe ich jetzt wirklich beide Geschmacksrichtungen da. Auch die Kekse
oben lassen sich sehr gut essen.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Mein Leo-Cake besteht aus einem Schoko-Mandelbiskuit, einer Mascarpone
-Sahne-Quark-Creme mit Mandelmus, da sind noch frische Brombeeren und ich
habe einen Schoko-Haselnuss-Keks krokant gemacht. Und außenrum ein Dekor-Biskuit
mit einer Schoko-Glasur on top.
Leo-Print eindeutig außen zu erkennen.
Man hat diese typischen drei Farben. Es ist auch schön dicht beieinander. Wenn
man es umdreht, man hat immer dieses Muster. Auch hier haben wir diese
Ansätze. Da hätte ich mir bei dir gewünscht, dass die dann einfach
gegenüber liegen.
Oben drauf habe ich einen schönen Glanz, auch mit dem Gold. Das gefällt mir gut
von den Akzenten. Dadurch kommt das Leo-Muster halt auch schön zur Geltung.
Ich kann sagen, du hast es wirklich wunderschön umgesetzt. Man kann es von
außen sofort erkennen.
Die verschiedenen Größen finde ich sensationell. Ich glaube, du hast dir in
deiner Bluse durchaus mal das Beispiel genommen.
Hervorragend. Also optisch super schöne Arbeit.
Sauber geschichtet. Der Dekorbiskuit hat eine schöne Dicke.
Es ist wirklich eine angenehme Konsistenz.
Du hast immer was, worauf du rumbeißen kannst, weil deine Böden sind wirklich
wie Luft. Trotz alledem immer noch ein leichtes Schokoladenaroma. Dann zusammen
mit den üppigen Früchten da drin, die die Säure abgeben. Auch nochmal eine
andere Konsistenz. Schmeckt sensationell.
Dankeschön. Und obendrauf die Schokolade. Schöne Ergänzung zu dem
ganzen Innenleben. Und auch der Dekor-Biskuit lässt sich sehr gut essen.
Vielen Dank. Dankeschön.
Ich habe mich auch für eine Torte mit Dekorbiskuit entschieden.
Bei mir steht alles im Zeichen der Haselnuss.
Ich bin so ein bisschen beruhigt, dass sich deine Torte geschmacklich doch von
Julias Torte unterscheidet. Ihr beide habt euch ja nicht abgesprochen, habt
trotzdem ziemlich das gleiche Dekor und die Dekorationsart gewählt. Aber schauen
wir mal deine Torte an.
Du hast teilweise sehr große Abstände zwischen den einzelnen Punkten. Wenn man
hier die eine Seite anguckt, ist es fast eher wie so ein Punktmuster. Also da
wirklich darauf achten, dass das Muster regelmäßiger bleibt.
Aber wenn man die Torte dreht, ein Ansatz und auf der anderen Seite ist der
andere Ansatz. So sollte es sein, finde ich, wenn man stöckeln muss, dass man
sieht, ganz bewusst darauf geachtet.
Ich gebe dir die Recht, ein bisschen mehr von diesem Leoprint.
Ansonsten auch bei dir, muss ich sagen, eine wunderschöne Präsentation.
Obendrauf dieser Garnasch mit dem Glanz. Tipptopp.
Man kann die Böden sehen, man kann auch vor allen Dingen die Tränke sehen. Auch
der Dekor-Biskuit hat eine schöne Dicke. Bei dir die Gannerschicht ein bisschen
dünner, aber für mich immer noch schön ausreichend. Und ich denke, man wird es
gleich auch schmecken.
Herrliche Böden.
Unglaublich luftig.
Die Mousse dazu, der Crunch.
Ich wüsste jetzt nicht, was man daran verändern soll.
Ich würde sie so kaufen und auch immer wieder kaufen und essen. Schmeckt
hervorragend.
Mir gefällt es außerordentlich gut. Gerade diese Kaffeenote noch dabei
unterstützt. Die Haselnuss ist absolut nicht dominant, was bei Kaffee ganz
schnell der Fall sein kann.
Der Kurbiskuit lässt sich super essen.
Rundum eine gelungene Torte.
Vielen Dank.
Ich hätte jetzt gerne gesagt, sag uns was zu deinem Leo-Printkuchen.
Allerdings erklär uns mal, was passiert ist.
Ja, es war geplant, eine Leo-Büsch zu machen und das ist spontan zu einem
Löffel-Dessert geworden.
Ich gehe da mal mit dem Löffel rein.
Also vom Anschnitt kann man hier definitiv nicht sprechen. Es ist halt
eine Suppe.
Also mal davon abgesehen, dass du natürlich optisch diese Aufgabe nicht
bestanden hast, das muss man ganz klar so sagen, ist das, was geschmacklich da
drin ist, super lecker. Vor allen Dingen diese Böden haben tatsächlich noch einen
leichten Crunch. Und wenn du sowas hast und eine...
Schokoladenmus machst, als äußere Hülle, dann muss man mit dieser Schokoladenmus
als allererstes anfangen und die Form schon mal so leicht ausstreichen. Das
Ganze in den Forster stellen. Dass genau das nicht passiert, was du festgestellt
hast, als du versucht hast, diese rauszubrechen. Nur als Tipp für die
Zukunft. Danke.
Geschmacklich ist es wirklich wieder außergewöhnlich gut.
Und ich hätte es total gerne einfach mit den richtigen Konsistenzen verkosten
können. Ich hätte gerne den Leo-Printer drin gesehen, weil... Das war halt auch
ein Bestandteil dieser Aufgabe.
Plan Puffer ein. Mach das Programm nicht zu sportlich, sondern dass du irgendwo
noch einen Plan B finden kannst, um hier auch was hinzustellen.
Ja. Vielen Dank.
Tausend Dank.
Liebe Jury, willkommen in der Safari.
Ich habe für euch einen Dekorbisket.
Innen drin der Kern ist eine Sefa. Das ist eine Süßspeise aus Südafrika,
hergestellt aus Couscous, Rosinen, Zimt und ein bisschen Rosenwasser.
Das Leoprintmuster ist bei dir auch sofort zu erkennen. Ich habe diese
Dreifarbigkeit, ich habe unterschiedliche Flecken drauf. Man
sieht... Auch der Dekor-Biskuit hat eine feine Porung. Das ist hier unten gerade
abgeschnitten. Schöne Konsistenz und vor allem sie steht.
Handwerklich gesehen alles wunderschön umgesetzt.
Ganz klar. Eine andere Präsentation als Roulade, dass man natürlich den
Anschnitt sehen kann.
Großes Risiko. Vor allen Dingen mit diesen zwei verschiedenen Konsistenzen.
Ich bin sehr gespannt.
Wunderschöne Backfarbe. Es ist sehr, sehr hell, was typisch ist für diese
Décor Biscuit, weil sonst kriegst du sie nicht gerollt. Genau das ist wichtig.
Eine schöne, feine Porung.
Genauso muss es sein.
Das ist neu für mich.
Von den Konsistenzen kannte ich noch nicht. Und ich kann sagen, mit dieser
Roulade stelle ich dich auf der Stelle ein.
Es ist der absolute Burner.
Granatenstark. Wenn ich einen Purzelbaum noch schlagen könnte mit meinen fast 40,
hätte ich ihn jetzt geschlagen.
Tausend Dank.
Danke. Du hast es toll abgeschmeckt. Man möchte auf jeden Fall von dem Kahn ganz
viel mehr essen.
Schöne, leichte...
Creme außen dazu, auch von der Roulade, das lässt sich angenehm essen, der
Biskuit. Der Kern ist wirklich ein absoluter Knaller und ich finde es
schön, dass du wirklich probierst, in jedes Gebäck was Landestypisches
einzubauen. Vielen Dank.
Das waren doch tolle Torten. Allerdings hat diese Aufgabe auch den ein oder
anderen kleinen Fleck auf eurer weißen Weste hinterlassen. Ihr habt jetzt die
Chance, alle Fehler auszubügeln mit Aufgabe 2 der technischen Prüfung.
Wenn ich an südafrikanisches Gebäck denke, dann fällt mir...
Nichts ein.
Ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Raten. Ihr dürft die Zutaten jetzt schon
mal aufdecken.
Ja.
Es ist sehr übersichtlich.
Jetzt auf den ersten Blick. Es ist sehr viel Zimt.
Äh, okay.
Aber ich mag Orangen.
Oh, Orange und Zimt.
Das ist doch schon mal lecker. Und Vanille.
Ja, und sonst die Grundzutaten eigentlich. Zucker, Butter, Mehl, Zimt,
was ich jetzt nicht Afrika zugeordnet hätte.
Hannes, wozu das Papier? Weiß ich nicht.
Malt uns einen Elefanten.
Malen. Irgendwas mit Malen.
Ich kann nichts zeichnen.
Also heute wird es richtig kreativ.
Im Backofen haben wir eine Tartform und Backerbsen.
Aber auch einen ganzen OP-Tisch voller Utensilien. Ein Skalpell, Blätter,
Stifte. Ich könnte mir vorstellen, dass wir vielleicht einen Mürbeteig machen.
Aber was wir für eine Füllung machen, weiß ich jetzt tatsächlich nicht. Und
warum wir einen Stift haben und Papier auch nicht.
Vielleicht eine Schablone für irgendwas?
Dass ihr keine Ahnung habt, was jetzt kommt, das kann euch wirklich keiner
verübeln. Aber hier kommt die Auflösung. Dreht das Rezept jetzt um.
Oh.
Malktart.
Aha.
Was?
Eine Tarte kenne ich, aber was jetzt eine südafrikanische Milktarte ausmacht?
Wahrscheinlich mit Milch.
Tarte bedeutet erstmal für mich machbar.
Ich bin erleichtert. Das ist nichts, was ich nicht kann oder kenne. Ist schon mal
gut.
Schablone und Zimt zum Bestreuen.
Oh Gott, aus dem Karton eine individuelle Schablone für ein erkennbar
afrikanisches Motiv herausschneiden. Nein.
Ein afrikanisches Motiv.
Oh Gott, Achtung beim Timing, wenn ich das schon lese.
Prost geschrieben und unterstrichen.
Wieder nur 90 Minuten. Es wird nicht schwer, aber es wird wenig Zeit sein.
Wir wünschen uns eine südafrikanische Milktat.
Christian, ich nehme an, der Name ist Programm, oder?
Die Milktat ist eines der beliebtesten Desserts Südafrikas. Sie besteht aus
einem Mürbeteig und einer Milchcreme, die dann zusammen gebacken werden.
Das klingt im ersten Augenblick ziemlich einfach.
Allerdings diese beiden Konsistenzen auf den Punkt zu bekommen, wird verdammt
schwer. Und genau darauf werde ich achten.
Ich freue mich besonders auf euer originelles Zimtdekor.
Dafür braucht ihr Kreativität und ein sicheres Händchen.
Ihr sollt aus dem Karton eine Schablone herstellen, mit einem eindeutig
afrikanischen Motiv, das am Ende eure Tat ausdekoriert. Für die Frische sorgen
Orangenfilets und Minze.
Diese dürfen euer Motiv nicht verdecken.
Dies ist eine Speed-Challenge. Ihr habt 90 Minuten Zeit.
Ja, es lohnt fast gar nicht, das Zelt zu verlassen, Christian und Betty, aber ihr
müsst es trotzdem tun. Es soll ja alles anonym ablaufen. Ich drücke euch ganz
fest die Daumen.
Danke. Und wir starten jetzt hier unsere Speed Challenge.
Auf mein Kommando geht's los. Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
In dieser Aufgabe soll eine Milchmasse ins Stocken geraten. Die Backenden
dürfen sich das nicht leisten.
Eine Speed Challenge ist so konzipiert, dass die Kandidatinnen und Kandidaten
keine Minute zum Entspannen haben.
Mehl für die Form und zum Ausrollen Butter für die Form, bla bla bla.
Alle Teigzutaten werden in der Küchenmaschine kurz miteinander
verknetet.
Ich starte mit dem Mürbeteig, kurz verrühren und nachher von Hand weiter.
Bis ein glatter Teig entsteht.
Keine mehr.
So, das ist jetzt für mich auch schon kurz.
Bei einer Speed-Challenge auf jeden Fall.
Mehr sollte es eigentlich nicht. Also man darf ja auch nicht zu viel kneten.
Und ich glaube, das ist genug so.
Ich muss mich wirklich sehr konzentrieren, weil das ist die letzte
Chance, dass ich was retten kann nach dieser ersten Prüfung.
Und statt wirklich nichts falsch machen, sonst ist es wirklich vorbei.
Und so soll das Endprodukt aussehen.
Die perfekte Milchtat ist für mich ein relativ flaches Gebäck. Außenrum habe
ich diesen schönen Mürbteichrand, goldgelb gebacken, gerade abgeschnitten.
Und in der Mitte ist diese Füllung ganz gerade gestrichen.
Leicht gebräunt, aber hauptsächlich weiß.
Und in der Mitte habe ich dann Zimtmotiv.
Außenrum ein paar Orangenfilets und Minze.
Für mich ist ganz wichtig in dieser Aufgabe die Konsistenz der beiden
Zutaten. Zum einen die Puddingmasse, zum anderen der Mürbeteig. Das muss perfekt
zusammenpassen. Aber natürlich auch dieses Mundgefühl. Es schmeckt ein wenig
wie Milchreis.
Milchreis mit gebackenem Mürbeteig. Und genau das möchte ich nachher
rausschmecken. Und dann ist das i-Tüpfelchen die Orange und die Metz.
Ich habe überlegt, ich mache jetzt einfach als afrikanisches Motiv die
afrikanische Flagge. Es wurde ja nicht näher beschrieben, was man machen soll.
Afrikanisches Motiv?
Wie malt man denn einen Elefanten?
Ich denke an Tiere. Ich kann aber auch keine Tiere malen. Ich kann nur einen
Elefanten von hinten und den werde ich jetzt machen.
Wie sieht denn der Schwanz von dem Elefanten aus? Haben die Schwänze?
Ramona hat einen Elefantenschwanz hinten.
Hängt der bis zum Boden?
Nein, der ist meistens so gekringelt.
Der ist nicht gekringelt, der hängt nur so ein bisschen runter.
Elefanten haben erstaunliche Fähigkeiten.
Einige können sogar mit ihrem Rüssel malen. Die haben es gut, mag gerade so
mancher denken.
Nullbegabt.
Klare Linien sind am einfachsten. Aber werden die auch so gut bewertet wie
Figürliches? Die Ergebnisse dieser Aufgabe werden vom schwächsten bis hin
zum besten Ergebnis platziert.
Ich hoffe, dass man jetzt hier Afrika drauf erkennt, oder?
Das sollte eigentlich Afrika sein. Ja, klar ist Afrika.
Wenn ich das erkenne, dann sollen sie das auch erkennen.
Nicht nur die Zeit ist unter Umständen ganz schön knapp.
Jetzt waren wir fast runtergefallen.
Mein Teig hatte jetzt eine Kühlzeit, in den rolle ich jetzt auf 2-3 mm Stärke
aus.
Der Teig muss dünn, aber auch stabil genug für eine Tarte sein. Nach dem
Ausrollen kommt er in die Tarte.
Dabei muss man darauf achten, dass der Rand faltenfrei ausgekleidet ist.
Überstehende Ränder werden mit dem Nudelholz abgerollt.
Es darf auf jeden Fall nicht hier so zerreißen.
Erster Schritt geschafft und genauso wie die anderen eigentlich.
Der Boden wird mit einer Gabel gestippt, dann mit Backpapier abgedeckt und mit
Backerbsen belegt.
So wird der Mörbteig blind gebacken.
Mein Teig ist jetzt ja im Backofen und der muss 20 bis 25 Minuten backen. In
der Zeit muss ich es abteilen, dass ich diese Füllung...
so fertig habe, dass sie aber noch warm ist und dann direkt drauf kommt.
Sie darf auf keinen Fall zu lange stehen.
Ich trenne das Ei für die Füllung.
Da wird nämlich Eiweiß und Eigelb separat aufgeschlagen.
Die Füllung der Milktat ist eine Milchcreme. Die größte Herausforderung
bei dieser Füllung ist, dass unsere Kandidaten nicht das Eiweiß vorsichtig
unterheben, sondern wirklich verrühren müssen. Wir wollen jetzt wirklich so ein
bisschen das Volumen kaputt machen.
Wenn du nicht ein wenig von diesem Volumen rausrührst aus deiner
Puddingmasse, dann kann es passieren, dass es genauso hoch geht wie bei einem
Soufflé. Und wenn das tatsächlich passiert, verliert die Masse an
Stabilität und sackt dir komplett runter, wenn du den Kuchen aus dem Ofen
holst.
Dass das passieren kann, steht leider nicht im Rezept.
Erst schlage ich das Eiweiß steif mit Zucker und gleich das Eigelb mit Zucker.
Cremig soll das Eigelb werden.
Danach wird Vanillemilch gezaubert. Mit ein bisschen Zimt. Ein Viertel
Teelöffel.
Reicht.
Ich koche gerade die Milch auf mit dem Zimt und der Vanille.
Und dann kommt diese Eigelbmasse, wird untergerührt und unter ständigem Rühren
nochmal aufgekocht. Dann wird das ja so eine Art Pudding.
Rühren kenne ich ganz gut.
Ihr Lieben, eine kleine Milchmädchenrechnung kommt hier. Ihr
habt noch 45 Minuten.
Halbzeit. Halbzeit wieder. Ich hasse dieses Wort langsam.
Okay, ich muss mich beeilen.
Ja, darum nennt man es Speed Challenge.
Da darf man sich jetzt nicht verheddern mit den drei Massen. Ich habe das Eigelb
und das Eiweiß. Jetzt habe ich Mehlstärke und Milch schon klar gerührt
und gebe das jetzt unter die Eigelbmasse.
Einmal falsch geschüttet und die Creme ist für immer verhunzt.
Kochen muss sie auch noch.
Vor dem Eischnee kommt Butter in die Milchcreme.
Hier muss man ganz stark rühren, damit man bloß keine Klümpchen in diesem
Pudding hat.
Ich kann nicht mehr.
Los, ihr seid doch im Training, oder?
Ich rühre jetzt meine Butter unter meine Puddingmasse und dann gleich kommt mein
Eiweißschnee drunter.
Eischnee. Egal. Alles rein.
Hauptsache schnell.
Es ist ein Rührmarathon.
Die Creme soll an Milchreis erinnern. Unter normalen Bedingungen kein Problem.
Im Zelt bei der Speed Challenge eine schweißtreibende Angelegenheit.
Jetzt gebe ich den Eischnee rein und rühre den auch noch mit ein.
Bei Unterheben hebt man ja wirklich immer nur so.
Und beim Rühren ist eigentlich wirklich, dass eine homogene Masse entsteht.
So, jetzt habe ich ein bisschen Angst hier.
Zu Recht.
Es besteht die Gefahr einer aufgehenden Creme.
Unterrühren. Ach, das muss man rühren.
Dann rühren wir halt, meine Herren.
Warum macht man sich dann die Mühe, das aufzuschlagen, wenn man dann unterrührt?
Es duftet nach echt südafrikanischem Fastfood.
Ihr habt noch 30 Minuten.
Nach 30 Minuten.
Ach du Scheiße.
So, jetzt kommt der Dart raus.
Jetzt gibt's Action.
Der vorgebackene Teig muss aus dem Ofen.
Backerbsen und Backpapier werden entfernt.
Und dann sollte man schnellstmöglich seine Füllung einfüllen. Das haben alle
verinnerlicht. Die Creme gefällt mir.
Nicht, dass ich wüsste, wie sie sein muss, aber ich finde, es ist eine schöne
Creme.
Ganz wunderbar. So cremig.
Einmal glatt streichen und dann alles zusammen zur Endfertigung.
Und sie wird jetzt für weitere 15 Minuten auf der mittleren Schiene
gebacken.
Dann wird man sehen, ob die Cremes ausreichend entlüftet wurden.
Was war nochmal der nächste Schritt?
Orangen filetieren. Pass auf.
Ich hätte nie gedacht, dass man hier fürs Backen wissen müsste, wie man
Orangen filetiert. Aber Gott sei Dank weiß ich es.
Nicht nur zu deinem Glück.
Daniel, ich muss die so schneiden, um sie zu filetieren. Also du schneidest
hier einmal den Kopf und den Arsch ab. Und dann musst du zwischen den Häuten
die Filets rausschneiden.
Hast du erst 18 und sag mir, wie man eine Orange filetieren muss.
Wenn du die dann durch hast, siehst du hier die Häute?
Ja, da entlang.
Okay.
Zitrusfrüchte sind für Südafrika ein bedeutendes Exportgut. Und wenn es so
eine Frucht auf die andere Seite der Welt schafft, hat sie es auch verdient,
von sanfter Hand filetiert zu werden.
Jetzt aber fix, sonst wird der Jury die Milch sauer. Ihr habt noch 10 Minuten.
Oh Gott.
Also Mission Flagge läuft noch auf Kurs.
Ich glaube, es wird.
Na hoffentlich wird es keine Trauerbeflaggung, wenn die Creme zu sehr
aufgeht. Allerdings wäre da jetzt auch nicht mehr viel zu retten.
Es ist schon richtig, dass sich alle auf ihre Schablonen konzentrieren bei einer
Speed Challenge.
Das Ding geht auf. Warum geht die Füllung auf?
Das kann dir Christian sicherlich mal in Ruhe erklären.
Ich würde sagen, man sieht es auf beiden.
Dass es ein Elefant von hinten ist.
Was machst du?
Afrika.
Stark.
Gute Idee.
Es muss nicht immer ein Tierchen sein.
Hannes, erkennst du das?
Ja. Sicher?
Ja. Das ist auch sehr cool.
Ein Elefant. Ich hoffe, dass man sie erkennt.
Das ist mein Elefant. Oh, wie süss.
Tschüss.
Ach du Scheiße.
Die ist einen guten Zentimeter aufgegangen, wenn nicht sogar mehr.
Deswegen hole ich sie dann jetzt gleich raus und lasse die Füllung sich netzen.
Die Tat sollte sowieso auskühlen.
Das ist ja hier ein bisschen grenzwertig.
Sagen wir einfach, verdoppelt hat sie sich.
Das bleibt hoffentlich nicht so.
Fertig werde ich auf jeden Fall, aber ich weiß halt nicht, ob das hier gut
ist, schlecht ist.
Mir gefällt es erstmal gut. Ich finde sie glatt oben.
Da sind keine Klümpchen oder Bläsen oder sonst irgendwas.
Ich hoffe, dass das eigentlich was gefragt war.
Ich weiß nicht, wie sie aussehen muss, aber mir gefällt die Backfarbe, dass sie
nicht ganz so hell ist. Ob das richtig ist, keine Ahnung.
Halten muss sie.
Hält.
Gebt nochmal ordentlich Speed.
Ihr habt noch zwei Minuten.
Oh nein.
Scheiße, das wird sportlich.
Ich fang jetzt an. Ich mach mein Motiv auf die Tarte.
Nur noch ein paar Gewichte hingelegt, damit es auch auf dem Ding bleibt und
fangen wir mal an.
Ja guck!
Das ist eigentlich ganz cool.
Aber ich denke, man erkennt ihn.
Meinen Elefanten von hinten.
Die letzten Sekunden brechen an.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3, 2,
1 und stopp. Hände weg vom Gebäck.
Was mir so ein bisschen
Sorgen bereitet, ist halt meine Füllung, dass die so ein bisschen eingefallen
ist. Und im Vergleich zu den anderen auch eine etwas intensivere Backfarbe
hat.
Aber gut, schauen wir mal.
Oh, Daniel, wir haben es geschafft.
Ach, schön.
Ich bin mir auch nicht sicher mit der Backfarbe, ob es nicht zu hell ist, ob
es so sein muss. Ich weiß nicht, wie eine Milktat aussehen muss.
Ich habe es genau andersrum gemacht.
Wie?
Ach so, ich glaube...
Das sollte eigentlich... Weiß ich nicht.
Vielleicht ist das dann zu viel Zimt.
Ich bin sehr erleichtert, jetzt die technische Prüfung hinter mir zu haben.
Und es ist tatsächlich, finde ich, die schönste technische Prüfung, die ich bis
jetzt hier ablegen durfte.
Was ist los?
Ich muss gleich mal meinen Elefanten anschauen.
Ich konnte nur einen Elefanten von hinten zeichnen und habe mir gedacht,
ich mache den Schweif vom Elefanten natürlich auch hin.
Das schaut jetzt auf dem Zimtbild ein bisschen komisch aus. Ich hoffe, dass
die Jury auch lustig findet.
Ich hoffe zumindest, dass diese technische Prüfung so weit wie es kann
meine erste Aufgabe ausgleichen kann.
Ich bin gespannt, was die Jury zu euren Mustern auf der Milktat sagt.
Bringt sie bitte nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Ich gehe jetzt in die Verkostung nicht so ganz, ganz relaxed, weil klar die
Aufgabe war.
Einfach, easy, machbar, aber sie werden einfach auf den kleinsten Scheiß
irgendwie mit der Lupe draufgehen und mein Ziel ist jetzt Punkte sammeln. Also
ich kann wirklich nicht anders machen.
Ich bin auch super happy mit dem Äußeren der Tat.
Was das Innere jetzt sagt, werden wir beim Anschnitt sehen, abwarten und
Anschnitt angucken.
Ich habe ja einen Elefanten von hinten gemacht und mit dem Zimt sieht es jetzt
ein bisschen komisch aus, aber ich hoffe, es gibt einen kleinen Lacher in
der Verkostung.
Noch bin ich entspannt, weil ich habe keine Ahnung, wie das Ding aussehen
soll. Ich weiß nicht, ob die Backfarbe in Ordnung ist, ob es zu hell ist.
Diese Füllung.
Keine Ahnung, ob das jetzt richtig oder falsch ist. Bei allen anderen Spiegel
glatt, keine Backhaut, keine Backfarbe auf der Fülle. Wobei ich finde, die
Backfarbe an sich ist ja jetzt nicht unappetitlich.
Vielleicht rede ich mir das auch einfach schön und das Ding ist scheiße. Ich weiß
es nicht.
Nach dieser Speed-Challenge kommt unsere Jury natürlich fast in gepaarten
Geschwindigkeit wieder zurück ins Backzelt. Herzlich willkommen Betty und
Christian.
Motiv eindeutig zu erkennen. Ein sehr niedliches Motiv, ein Elefant, sauber
geschnitten. Auch die Dekoration mit den Orangen, geschmackvoll.
Die obere Kante kann man jetzt von der Farbe her nicht mehr erkennen, aber man
sieht, dass sie sauber geschnitten worden ist.
Hier ist natürlich ein bisschen mehr Zimt drauf. Die Frage ist nachher, ob
das geschmacklich eine Auswirkung hat.
Wenn zu viel Zimt auf dieser Tarte drauf ist und wir es gleich essen, dann ist
natürlich dieses ganze Aroma eigentlich nur dominiert im Endeffekt.
Was ich sofort erkenne, ist, dass die Creme im richtigen Stand hat. Sie läuft
nicht aus.
Man muss schon ein bisschen mit dem Zimt kämpfen.
Ja, es ist ein bisschen zu viel Zimt und der Mürbeteig hätte auf jeden Fall
länger backen müssen, weil er hat tatsächlich diese Charakteristik eines
Mürbeteigs, dieses Mürbe, dieses leicht bröselige, crunchige. Das hat er nicht.
Aber die Konsistenz von der Creme, so wie du es erwartet hast.
Ja, tip top.
Auch hier das Motiv eindeutig zu erkennen.
Bin mir nicht ganz sicher. Das ist keine Maus.
Bisschen weniger Orangen und Minze als Dekoration, aber für mich auch völlig in
Ordnung.
Backfarbe hier, sehr schön, goldbraun, so muss es sein.
Obendrauf mit dem Zinn.
Dezent gearbeitet, aber man kann es erkennen.
Auch hier die Creme gut gestockt. Der Boden sieht durchgebacken aus. Hell,
aber man sieht unten eine leichte Kolorierung. Ist okay.
Der Mürbeteig ist gut gebacken. Ich habe den leichten Crunch dabei.
Eine wunderschöne Zimtnote.
Der Pudding ist gestockt. Der ist ein bisschen fester gestockt als beim ersten
Exemplar. Für mich aber auch vollkommen in Ordnung.
Wenn man in der Mitte anfängt zu essen, hat man da vielleicht ein bisschen mehr
Zimt, aber nach außen hin relativiert sich das. Also von daher für mich auch
in Ordnung.
Ich glaube, ich weiß, was es ist.
Ja, aber man muss es, glaube ich, auch definitiv von hier schauen. Und dann
würde ich sagen, soll es Afrika darstellen. Ich hoffe, wir liegen jetzt
richtig und erkennen jetzt irgendein begrüntes afrikanisches Tier nicht oder
sowas.
Auch hier die Orangenfilets gleichmäßig verteilt. Tipptopp.
Auch hier sieht man, Creme gut gestockt, Boden definitiv durchgebacken.
Dieses Spiel von den Konsistenzen ist hervorragend gelungen.
Der Pudding ist schön gestockt, man kann ihn lange essen.
Mürbteig ist mürbe, hat den Crunch, den ich brauche.
Das einzige Problem, der Zimt, mir ein bisschen zu wenig.
Da vielleicht auch beim nächsten Mal überlegen vom Motiv, was ist halt
wirklich gleichmäßiger, auch wenn man mit der Schablone dann auftritt.
Ein Motiv, das man sofort erkennen kann.
Das ist ein fußballspielender Elefant, habe ich sofort erkannt.
Mir gefällt es.
Ich glaube, ich hätte es genauso gemacht.
Ich nehme die Hüfte.
Auch hier der Anschnitt.
Füllung gestockt, Boden durchgebacken und auch da sieht man die leichte
Bräunung unten.
Der Boden gefällt mir, die Füllung gefällt mir. Einzig und allein in diesem
Motiv selber ist mir ein Tick zu viel Zimt.
Dasselbe Gefühl hatte ich auch. Es war ein bisschen zu viel Zimt. Also da
reduzierte Arbeit.
Spannend. Jetzt kein Tier, nichts Landschaftliches, sondern eine Flagge.
Obendrauf ist es zu dunkel.
Milktat ist grundsätzlich...
eher eine helle Tarte. Also die darf obendrauf natürlich keine große
Kolorierung bekommen.
Und der Mürbeteig hier in dem Fall ist sehr rösch.
Was sagst du jetzt zu dieser Kante? Ich glaube, dass das durchaus für den einen
oder anderen eine neue Situation war mit diesem hochsteigenden Pudding. Und wenn
man das nicht ganz so kontrolliert am Anfang zusammengerührt hat, dann kann es
dazu führen, dass es exorbitant in die Höhe steigt und dann natürlich sich so
setzt. Und genau hier ist das passiert.
Es ist mit Abstand die flachste von allen. Da ist natürlich für mich das
erste Indiz, dass da irgendwas beim Backen falsch gelaufen sein muss.
Der Mürbeteig hätte auf jeden Fall ein bisschen heller gebacken werden müssen.
Der Pudding ist gut gestockt, er ist ein bisschen fester, aber ich hätte es mir
ein bisschen cremiger gewünscht. Also man kann es wirklich noch gut essen. Es
ist nicht unangenehm zu essen, es ist halt wirklich optisch ein Punkt.
Ja.
Im Großen und Ganzen war die Jury ja zufrieden mit euren Milktarts. Wir sind
gespannt auf eure Plätze 5 bis 1.
Motive haben wir alle 5 erkannt, oder? Ja.
Leider habe ich es ein bisschen mit dem Zimt übertrieben, aber die Orangen waren
da der Glanz. Also ich hoffe, dass es gut bewertet wird.
Fürs Auge ist natürlich die Linke. Nicht ansatzweise so, wie man sich das
eigentlich vorgestellt hat.
Platz 5 ist mir gesichert. Ich bin jetzt mal gespannt, wie viele Punkte es dafür
gibt.
Es ist halt einfach nicht das, was es hätte sein sollen.
Ich stelle mich da rein und ich weiß, wo ich stehe.
Null Aufregung dieses Mal.
Hier nicht durchgebacken, da verbrannt.
Es fühlt sich natürlich ein bisschen blöd an, dass es doch nicht so schön
war, die Beurteilung. Aber Punkten könnte ich dennoch, hoffe ich, mit der
Optik.
Wirklich hat bei allem wunderbar funktioniert mit der Backfarbe.
Ich brauche auf jeden Fall jeder Punkt, also gib mir bitte den ersten Platz. Ich
brauche jeder Punkt.
Natürlich wünsche ich mir meinen Treppchen Platz, aber ich kann es nicht
sagen, was es wird. Und ja, wieder sehr spannend heute.
Dann rechnen wir mal zusammen und dann verkünden wir es.
Milked Heart ist jetzt nicht so kompliziert, aber trotzdem gibt es auch
hier ein Ranking und unterschiedliche Punkte.
Und der fünfte Platz mit zehn Punkten ist hier.
Daniel, definitiv ist hier ein Backfehler passiert.
Sieht man an der Oberfläche, was passiert?
Keine Ahnung. Pudding ist scheinbar nicht so meins.
Das ist definitiv nicht das, was wir halt sehen wollten.
Der vierte Platz mit 14 Punkten.
Ist hier.
Hannes, die Backfarbe deutlich zu wenig und der Zimt halt etwas zu viel, sodass
der Geschmack beeinträchtigt ist.
Ja, was soll ich sagen?
Dritt platziert in Hamburg auch nicht.
Dafür haben wir zwei Zweitplatzierte mit 16,5 Punkten und die stehen hier.
Oh.
Fares, Julia, herzlichen Glückwunsch.
Der eine zu viel, der andere zu wenig Zimt.
Das ist tatsächlich wirklich minimal, weil ansonsten sind wir top.
Ein ganz, ganz, ganz, ganz kleines bisschen besser. Mit 17 Punkten unser
Platz 1.
Ramona, herzlichen Glückwunsch zu Platz 1.
Vielen Dank.
Ah ja, die Frage war nicht.
ob ich irgendwann den letzten Platz belege. Sondern für mich war eher die
Frage, wann.
Schön, dass es erst in Woche 6 passiert ist. Aber ich könnte mir Besseres
vorstellen.
Herzlichen Glückwunsch.
Ich weiß ehrlich nicht, ob ich, auch wenn die nächste Torte-Bombe steht, das
tatsächlich noch ausbügeln kann.
Herzlichen Glückwunsch.
Ich bin sehr, sehr happy.
Ich gehe in die dritte Aufgabe natürlich ein bisschen beruhigter, wobei man sich
nicht ausruhen darf aus seinem Platz 1 in der technischen Prüfung.
Sehr gut.
Bei der Großwildjagd spricht man ja immer von den Big Five der Tieren. Aber
diese Jagden braucht natürlich kein Mensch mehr. Außerdem seid ihr unsere
großen fünf.
Die dritte Aufgabe wird jetzt allerdings nicht groß, sondern eher klein, süß und
schnuckelig. Denn sie lautet Sweet Baby Safari.
Ja, so bei einer echten Safari kommt man den Tierbabys ja nicht wirklich nah.
Und CO2 sparen wir auch noch ein, wenn wir hier die gebackene Variante in
Brandenburg haben.
Eure Tierbabys dürft ihr dann in unserer originalgetreuen Abbildung des Kruger
Nationalparks präsentieren. Ich gebe es zu, wir haben in der Größe etwas
geschummelt. Aber das dürft ihr bei euren Torten auch.
Liebe Jury, was erwartet ihr noch?
Natürlichkeit. Backt uns keine Comicfiguren, sondern möglichst
naturgetreue Tierbabys. Eure 3D-Torten müssen mit Fondant oder
Modellierschokolade eingedeckt sein.
Eine Frucht und eine Cremefüllung sind Pflicht.
Dass das geschmacklich aufeinander abgestimmt ist, ist, glaube ich, eine
Selbstverständlichkeit.
Naturgetreue Tierbabys sind natürlich eine schwere Geburt. Deshalb habt ihr 5
Stunden Zeit. Und die starten wie immer auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Bei der Dekoration der Mehl-Tarte standen Elefanten hoch im Kurs. Aber die
mussten auch nur flach dargestellt werden. Für eine dreidimensionale
Darstellung sind sie recht aufwendig. Also, was gibt's?
Also ich mache einen Schokoboden und ich backe den aber mit diesem pechschwarzen
Kakaopulver. Der schmeckt dann wie diese...
berühmt-berüchtigten schwarzen Doppelkekse mit der Vanillefüllung.
Klingt ja erstmal lecker.
Das wird jetzt gleich pechschwarz.
Entsteht hier ein schwarzer Leopard?
Der sieht aber geil aus hier, Daniel.
Ja, ne?
Fares bemüht sich gerade, nicht schwarz zu sehen.
Ich mache heute eine süße kleine niedliche Schlange und ich muss heute
einfach Gas geben. Ich möchte hier bleiben.
Fahres Schlange soll die Jury mit Schokomolli-Cake und Himbeer-Paprika
-Kompott betören. Zum Knuspern gibt's Kakao-Nips-Crunch. Für das süße Gift
sorgt Chili in der Schokoganache.
Ich mache heute wieder meinen Molli-Cake und parallel schlage ich ja die Sahne
auf, damit ich einfach so...
gleich alles in den Ofen rein.
Und welches Tierbaby brütet Ramona aus?
Ich mache heute einen Affen als Tierbaby.
Und ich trinke wahnsinnig gerne den Kirschbananensaft und habe mich deswegen
für diese Kombi entschieden.
Ramona füttert ihr Affenbaby mit Bananenrührteig. Dazu kombiniert sie
eine Zartbitter-Kaffee-Ganache, Schokocrunch, frische Bananen und ein
beschwipstes Kirschkompott.
Betty ist ja kein Bananen-Fan, wie man mitbekommen hat, wenn man die vorherigen
Staffeln gesehen hat.
Ich finde aber, dass zu einem Affen einfach Banane gehört und da wollte ich
mich jetzt nicht beirren lassen. Vielleicht schaffe ich es ja sogar, dass
Betty auch die Banane in meinem Kuchen schmeckt.
Außerdem ist die Jury so professionell, dass sie ihre persönlichen Präferenzen
bei der Verkostung nicht berücksichtigt.
Ja, ich wollte es mal nicht tränken, sondern ich dachte, ich würde es mal in
den Teig packen für den Geschmack. Und das kriegt halt auch diesen Aroma von
diesem Sahnelikör.
Babys und Alkohol? Bitte nur bei gebackenen Tieren. Ich werde heute einen
Bananenboden backen für meinen Kurzo-Rüsselspringer.
Hannes füllt sein Tierchen mit Bananenböden, Sahne-Likör-Buttercreme
und Fusales-Gelé. Im Kern afrikanische Akpi-Nüsse und süße frittierte Benji
-Bällchen.
Ja, ich habe mich heute für den kurzen Rüsselspringer entschieden.
Weil das tatsächlich mein Lieblingstier ist. Das ist eigentlich im Grunde
genommen wie so eine kleine Wüstenmaus, hat aber vorne einen Rüsse, hinten einen
Kringelschwanz und dann so vier kleine Pfötchen. Und das ist wie so ein
kleiner, dicker Flauschball.
Für diese flauschige Angelegenheit wird jetzt der Teig angerührt.
Mit dabei die pürierte Banane. Die ist heute bei drei von fünf Hobbybäckern mit
von der Partie.
Böden à la couleur sind jetzt bereit für einen Backvorgang in einem Ort, der heiß
ist wie die Hitze Südafrikas.
Daniel und Fares haben eine Sache gemeinsam in dieser Aufgabe.
Sie haben beide schon einmal in einer Aufgabe den letzten Platz belegt. Das
bedeutet, sie müssen definitiv in dieser Aufgabe nochmal wirklich zeigen, sie
haben das Zeug, sie haben die Fähigkeiten, sie haben die Tools, um
eine Runde weiterzukommen.
Am Ende entscheiden nur Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage.
Spannend und tragisch.
Ja, meine Torte heißt Gib dem Affen Zucker.
Und ich habe mich für den Affen entschieden, weil ich ihn einfach so süß
finde.
In Julias Äffchen verbinden sich Schoko-Ölteig und Schoko-Buttercreme zu
einem zuckersüßen Geschmacksbild.
Dazwischen Knusperböden aus Waffeln und karamellisierten Bananen.
Und wieder ähneln sich die Konzepte von Julia und Ramona.
Hallo Betty.
Es tut mir leid, aber ich mache Bananen. Behandelst du sie liebevoll? Ja, klar.
Mit Honig?
Das ist mit Zucker.
Ich bin ja immer überrascht, wie ihr es schafft, mir Bananen sehr schmackhaft zu
machen. Ich hoffe, dass es dir schmeckt.
Und genug Zeit zum Modellieren und Schnitzen, hoffe ich. Ja.
Doch, muss sein.
3D-Torten sind immer komplizierter. Und jetzt geht es natürlich um Tiere, es
geht um Proportionen, Vorderbeine, Hinterbeine, Gesichtsausdrücke.
Das ist ziemlich schwierig und da muss man sich schon konzentrieren können.
Aber unsere Kandidaten müssen natürlich auch erstmal noch den Kuchen backen und
füllen. Also fünf Stunden ist schon ein strammes Programm.
Südafrika ist reich an Früchten. Eine Auswahl wird gerade für die Torten
vorbereitet.
Also das wird jetzt mein Mango-Erdbeer-Kompott und den benutze
ich dann auch zum Füllen meiner Torte.
Neben meiner italienischen Basilikum-Buttercreme.
Basilikum verleiht einer Torte eine gewisse herbe Note.
Noch ungewöhnlicher ist allerdings ein Kuchen mit Paprika.
Ich mag gerne diese untypische Food-Pairing-Geschichten.
Tomaten, Erdbeeren, Paprika, Himbeere. Weil daraus kann man schon was Leckeres
auch machen.
Obwohl das nicht zu den Grundlagen der Backkunst gehört.
Apropos Grundlagen. Tada, die ersten Böden sind fertig.
Zack, Boben.
Ich back heute einen Löwen.
Und der heißt Little Lion Joshua, gewidmet meinem kleinen Bruder, der auch
vom Sternzeichen Löwe ist. Und diese Torte heute ist für ihn.
Daniels Löwenbaby hat dunkle Schokoböden und Basilikum-Buttercreme im Bauch. Für
den fruchtigen Keks sorgen ein Mango-Erdbeerkompott und frische
Drachenfrucht.
Nach eineinhalb Stunden Backzeit stellt Fares seinen Kakao-Nips-Schoko-Crunch
her.
Einmal abkühlen, bitte.
Bei Julia knuspert es dank Waffelblättern.
Die kenne ich aus meiner Kindheit, die essen wir immer.
Die vermenge ich gleich mit Schokolade, damit die knusprig bleiben und nicht
aufweichen.
Das gibt nicht nur niedliche Tierbabys, sondern auch knackige.
Jetzt röste ich hier gerade die Nüsse an und bereite meinen Teig für meine Benji
-Bällchen vor. Das ist diese typische ...
Ja, südafrikanische Süßspeise. Da rein werde ich nachher die Akpinüsse legen
mit der Umhülle.
Dann wird das Ganze frittiert, geht ein bisschen auf und dann noch in weißer
Schokolade ummantelt.
Na, da kennt sich aber einer aus mit südafrikanischen Spezialitäten.
Die Drachenfrucht kennt man eigentlich aus Asien und Mittelamerika.
Drachenfrucht schmeckt ja eigentlich nach nichts, aber die sind einfach nur
schön im Anschnitt.
Und bringt ja nochmal eine andere Konsistenz mit, würde Christian Hümsch
jetzt sagen.
Genau, eine asiatische.
Aber die südafrikanische Küche ist reich an Einflüssen von außerhalb. Und
manchmal will auch die Jury die Backenden etwas beeinflussen.
Hannes. Ja.
Darf ich einprobieren? Natürlich.
Das kann was, oder? I like.
Wenn du die Konsistenz nachher erhalten kannst, dass sich das nicht aufweicht.
Ich streng mich an. Ich übe schon mal den Purzelbaum.
Eine Schokoschicht soll das Aufweichen der Bällchen verhindern.
Geht es raffinierter?
Vielleicht. Aber schärfer geht auf jeden Fall.
Das ist ein Chili-Pulver aus Thailand.
Das habe ich mal...
selber aus Thailand mitgebracht und damit koche ich auch sehr gerne.
Backen tue ich nicht so oft damit, aber ich habe mal probiert, so mit
Schokolade, so die Ganache, die war schon gut.
In Südafrika isst man ja auch gerne scharfe Curries.
Faris, das ist die feurige Schokoladenganache, richtig?
Darf ich mal probieren, ob es schon Feuer hat?
Ich habe noch ein bisschen mehr Bums da reingemacht.
Es hat auf jeden Fall jetzt schon eine schöne Schärfe.
Es sollte ein Schlangenbiss sein.
Das ist eine sehr, sehr gute Erklärung. Die solltest du dir auf jeden Fall
behalten. Sehr gut. Danke, Christian.
Auch Ramona setzt auf Schokoladiges.
Jetzt bin ich gerade dabei, meine Creme vorzubereiten. Dafür habe ich jetzt
Sahne und so instant Kaffeepulver auf dem Herd. Und wenn alles kalt ist, kann
sie dann in der Küchenmaschine aufgeschlagen werden.
Auch die anderen Cremes gedeihen prächtig unter der südafrikanischen
Sonne Brandenburgs. Zum Beispiel Daniels.
Basilikum-Buttercreme.
Aber ich glaube, es muss noch ein bisschen mehr Basilikum rein.
Es schmeckt voll geil.
Aber das ist ja immer dieses, wenn du das mit allem zusammen isst, könnte es
vielleicht untergehen.
Das ist richtig lecker. Aber ich glaube, da kann noch, damit das dann raus
schmeckt.
Julia setzt bei ihrer Buttercreme auf Schokolade, Hannes auf Sahnelikör.
Julia und Ramona bereiten jetzt die Rice-Crispy-Masse zum Modellieren vor.
Diesmal in unterschiedlichen Farben.
Wir haben auch wieder das gleiche Motiv mal wieder. Das ist sehr lustig, weil es
unabhängig voneinander ist.
Ein und dieselbe Person.
Wir sind also nur noch vier. Wir sind getrennte Zwillinge. Wir wussten es nur
noch nicht, bis die Show kam.
Ihr Lieben, die windeste Kita eröffnet gleich hier in zweieinhalb Stunden.
Halbzeit. Boah, ich muss mich echt beeilen.
Es muss noch viel, viel gemacht werden. Mein Kopf ist ja auch noch nicht fertig.
Dabei muss man ja mit dem Kopf bei der Sache sein.
Ich probiere jetzt mal meine Füllungen.
Ich habe Hunger.
Das ist genau das, was ich machen wollte.
Das gefällt mir. Mir schmeckt es.
Julia ist zum Modellieren übergegangen.
Hannes baut sein Rüsseltier von unten auf.
Da Fares Schlange eingerollt ist, kann er klassisch schichten.
Julia macht bei ihrem Tierkörper das Gleiche.
Aber wie backt man eigentlich einen Löwen?
Ich habe mir ein paar Referenzbilder mitgebracht, einfach nur damit ich so
ein bisschen die Proportionen einschätzen kann. Das hilft dann eben
beim Schichten. Das Schichten legt ja schon den Grundstein für die Form der
Torte am Ende.
Und die Form muss erst einmal halten, nachdem man Böden und Füllungen zum
Rohling geschichtet hat.
Bei Julia erkennt man schon die Körperform.
Ramona schnitzt wohl erst später.
Daniel macht sich immer noch Gedanken um die richtigen Proportionen. Ah ja, so
schaut das Kätzchen aus der Fellwäsche.
Von alleine fortbewegen müssen sich die Tierchen nachher nicht gönnen.
Also das werden keine Räder. Das sind quasi von den Hinterläufen die
Oberschenkel und hier kommen dann die Pfoten raus.
Der Kopf, wie man unschwer erkennen kann.
Ich bin gerade so ein bisschen am Buckel, am Werkeln.
Und während Ramonas Torte ordentlich an Masse einbüßt, schnitzt Fares ein paar
Details.
Ich weiß, ich bin jetzt nicht der, der dafür irgendwie bekannt ist, so 3D
-Motivtorten. Aber ich möchte wirklich heute zeigen, dass ich das auch
irgendwie kann. Und nicht nur, dass mein Geschmack irgendwie gut ist, aber die
Torte sieht immer so lala aus. Ich möchte heute wirklich eine schöne
Schlange da hinstellen.
Zum Glück sind Schlangen gelenkig und gut formbar. Im Gegensatz zu diesen
Rüsselfiechern. Versuche ich jetzt natürlich die Formen herauszuarbeiten.
Für meinen Kurzohrrissespringer.
Wie der in echt aussieht, wissen wohl die wenigsten. Bei Löwen, Affen und
Schlangen sieht das schon anders aus.
Das ist einfach so ein Gemüsenetz, was man so zu Hause hat.
Ihr Lieben, eine kurze Zeitansage, dann halte ich wieder den Krügerrand vor.
Ihr habt noch eine Stunde.
Okay. Ich bin gerade im Stress innerlich. Ich muss Gas geben. Ich darf
jetzt gar nicht mehr lang fackeln. Einfach wirklich alles nur noch drauf
machen, dass dann am Schluss auch da was steht.
Fondant oder Modellierschokolade sind ja auch noch Pflicht.
Jetzt decke ich den Affen ein.
Bitte nie mit echten Tierbabys nachmachen.
Falten sollte die Torte nur da haben, wo das abgebildete Tier auch welche hätte.
Aufgabe 1 geschafft.
Eingedeckt ist die Schlange. Nun geht es an die Details.
Zwei Affen stehen in direkter Konkurrenz zueinander.
Wen hast du denn jetzt von der Jury genommen?
Um ihn zu formen. Keine Aussage.
Sieht auf jeden Fall sehr süß aus.
Ja, den würde sich dieser kleine Löwe wohl gerne schmecken lassen.
Ich fange jetzt an mit dem Kopf.
Augenmerk erstmal auf dem Gesicht. Wenn ich es nach hinten raus nicht schaffe,
was anderes zu machen, Hauptsache das Gesicht steht.
Und wer wacht da wie eine Löwin über ihr Rudel?
Ich meine klar, die Augenlider fehlen noch.
Mach sie ein bisschen kleiner.
Vielleicht etwas nach oben, weil der ist ja so relativ klein, dass er dann nach
oben zu euch guckt. Genau, dieses nach oben gucken ist halt auch mal eine
Variante, was besonders niedlich ist.
Bevor die Jury Augen macht, machen die Backenden welche.
Tieraugen.
Ich mache Gelantine-Pupillen drüber, dann sieht nämlich das Auge wirklich
echt aus.
Die Technik macht den Unterschied.
Gefragt sind ausdrücklich keine Comic-Tiere, sondern naturalistische
Abbildungen. Süß dürfen sie natürlich trotzdem sein.
Fares weiß, dass er heute gestalterisch glänzen muss. Die Schlange soll bei der
Jury einen tollen Eindruck machen.
Ich muss jetzt noch mit Pastafarben so ein paar Mustern auf meine Torte, also
auf meine Schlange malen. Aber ich versuche vorsichtig zu sein, weil so
gefällt sie mir schon mal gut. Aber wenn ich anfange zu malen da drauf, nicht,
dass es auf einmal so kindisch aussieht. Und das darf auf gar keinen Fall heute
sein.
Bei Julia ist gleich das Ohr am Schimpansen.
Hat dieses Rüsseldings eigentlich auch welche?
Langsam kann man eure Tierchen erkennen.
Ihr habt noch 30 Minuten.
Ob das was wird, ne?
Nun muss man abwägen.
Fertig werden oder perfekt machen.
Ne.
Diese 5-Stunden-Challenges, ne?
Das macht... Also mir macht gerade irgendwie keinen Spaß, ne?
Das ist wie beim Joggen.
Irgendwann kommt der Tiefpunkt. Wenn man den überwunden hat, geht's erst richtig
los.
Na, die Hände und die Füße habe ich schon vormodelliert, weil sonst wären
die nicht ausgehärtet in der Zeit und das hätte ich dann nicht mehr geschafft.
Das war in dieser Aufgabe auch erlaubt.
Kriegt da eine Haube auf.
Gewitzt, aber an der Oberflächenstruktur muss noch gearbeitet werden.
Ich überlege mir gerade spontan eine neue Dekoration für meinen
Kurzerrissespringer, indem ich Waferpaper braun einfärbe, ganz leicht.
Dann zerhexe und dann zum Schluss der Maus wirklich so eine Samt-Felloptik
geben könnte, wenn das klappt.
Warum nicht mal experimentieren?
Unter Zeitdruck.
Ich glaube, das könnte geil werden als Felloptik, wenn das richtig fein ist.
Der optische Unterschied zwischen Gebäck und echtem Tier verschwimmt immer mehr.
Nur, dass ein Lebewesen beim Airbrushen nie so ruhig sitzen bleiben würde.
Mehr Struktur bekommt das Fell aber durch andere Techniken.
Ich habe das Gefühl, ihr werdet das Tierbaby schon schaukeln. Ihr habt noch
10 Minuten.
Ich muss mich beeilen, weil ich habe noch ein paar Sachen hier offen.
Und ich müsste auf jeden Fall alles bis zum Ende bringen heute.
Ja, eigentlich ist es vorbei, wenn wir mal ehrlich sind.
Also schön ist was anderes.
Immerhin hat der Löwe kein Gegenüber der gleichen Art, an dem er sich messen
lassen muss.
Bei Ramona und Julia ist die Situation komplett anders. Hier heißt es Affe
gegen Affe.
Der, Moment, Kurzohr-Rüsselspringer ist auch ein Einzelgänger.
Wer erschafft das realistischste Tier?
Das wird echt sportlich.
Die Backenden sind mit den allerhöchsten Ambitionen in dieser Aufgabe gestartet.
Aber konnten sie ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden?
Jeder Fehler könnte nun das Aus bedeuten.
Ihr Lieben, lieber ein gebackenes Baby als ein gebranntes Kind. Ihr habt noch
zwei Minuten.
Scheiße.
Das sieht aus wie ein Affe, ey.
Ich habe ein vormodelliertes Ei von zu Hause mitgebracht, als ob meine Schlange
aus diesem Ei so raushüpft.
Ihr
Lieben,
ich hoffe, eure Tierbabys haben sich hübsch gemacht für die Jury, denn gleich
ist Schluss.
Zehn.
9, 8, 7, 6,
5, 4, 3,
2, 1 und Schluss.
Hände weg vom Gebäck.
Ich hätte natürlich gerne auch den Teller sauber gemacht.
Ich will bewegen. Ich will bewegen.
Mann.
So enttäuscht von mir selbst war ich.
War ich hier noch nie.
Ist doch alles da.
Ja, aber es schaut nach nichts aus.
Das stimmt nicht. Bitte.
Du hast alles geschnitzt.
Ja. Das ist krass. Ich find's super.
So süße, schnucklige Tierbabys.
Bringt sie bitte nach vorne in unseren Nationalpark.
Mich würde es wahnsinnig freuen, wenn ich von Betty auch ein großes Lob
bekommen würde, weil sie ist einfach die Dekor-Queen.
Wenn ich sehe, was ich bis jetzt in der dritten Aufgabe immer geleistet habe,
die sieht schon besser aus, da kann man schon sagen.
Es ist nicht der schönste Löwe in der Savanne. Ich bin nicht zufrieden, aber
ich kann es jetzt auch nicht ändern.
Also da stehen so hammermäßige Torten von den anderen und dann denkt man
immer, wow, wie haben wir das geschafft?
Und das macht natürlich auch etwas mit einem, weil man einfach eine ganz, ganz
starke Konkurrenz hat.
Ich würde sagen, wir fangen bei dem Löwen an. Daniel, kommst du bitte nach
vorne?
Ich habe euch heute meinen Löwen mitgebracht.
Er ist gestern beim Spielen aus Versehen noch gegen eine Felswand gerannt. Schon
heute früh hat er noch ein bisschen mehr Gazelle verdrückt, als er sich leisten
konnte.
Er ist natürlich so ein bisschen andersförmig, als man Löwen vielleicht
so kennt. Der Kopf ist halt sehr lang geraten.
Was mir aber halt gefällt, ist wirklich so diese Farbgebung.
Bei den Augen hätte ich tatsächlich mir noch dieses Lied gewünscht, was so ein
bisschen über die Augen geht.
Ja, ist ein moppliger Löwe, das steht schon mal fest.
3D-Torten haben halt immer Ansätze, logischerweise, aber da, wo es gerade
geschichtet sein sollte, ist es definitiv gerade geschichtet.
Ein sehr gewagter Anschnitt und der ist genau richtig. Ich habe ein schönes
schokoladiges Aroma, der Boden ist super saftig.
Bei den Früchten ist halt die eine von der anderen Frucht nicht zu
unterscheiden. Das ist eher so ein bisschen Obstsalat.
Der Basilikum, der geht leider unter.
Also es ist tatsächlich momentan mir so ein kleiner Farbgeber, der es optisch
interessant macht.
Geschmacklich fehlt da tatsächlich noch so ein bisschen was an der Schraube.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich habe euch ein kleines freches Äffchen mitgebracht.
Von den Proportionen gefällt es mir eigentlich gut.
Allein, was ich mir gewünscht hätte, wäre einfach der Oberkörper. Der ist mir
momentan zu kugelig. Und vielleicht auch so ein bisschen mehr noch an Struktur,
dass man so ein bisschen dieses Fell sehen kann.
Hände, Proportionen, das passt alles gut. Und ich glaube, der ein oder andere
Mensch, der hat keine bessere Figur, wenn er sich hinsetzt. Von daher
vollkommen in Ordnung.
Wunderschön.
Also ich glaube, man kann tatsächlich am besten den Anschnitt hier im Kuchen
sehen, dass er gleichmäßig geschichtet ist.
Wunderschön saftige Bananenböden.
Das Kirschwasser schmeckt man nicht raus, aber genau das wolltest du. Du
wolltest einfach nur noch mal das untermalen, so hast du es gesagt. Und
das ist dir hervorragend gelungen. Und dann das mit dem Kaffee und der dunklen
Schokolade. Es ist einfach in sich wirklich sehr schön abgeschmeckt.
Kaffee ist für mich der Anteil, der es wirklich zu einer ganz tollen
Kombination macht. Und nichts übertönt das andere.
Vielen Dank.
Und zwar präsentiere ich euch heute den Kurzohrgröße-Sprenger. Und als Kind war
es tatsächlich mein Lieblingstier. Es ist jetzt nicht die komplizierteste
Form. Trotzdem, es ist 3D. Die Struktur hier oben gefällt mir gut. Auch du hast
es naturrealistisch dargestellt für mich.
Ja, du hast den großen Vorteil genutzt, ein Tier zu machen, was wahrscheinlich
kein Mensch kennt hier in diesem Zelt. Es könnte auch der Wuppertaler Mettigel
sein.
Genau die Kugel getroffen.
Also das, was mich nach wie vor fasziniert, ist tatsächlich die
Konsistenz von diesen Bananenböden. Das Geniale dabei ist, es schmeckt wirklich
nach einer wunderschönen, reifen Banane. Es ist herrlich abgerundet mit diesem
Fisales Ragu. Du hast diese herrliche, crunchige Struktur noch zusätzlich mit
drin, die weiße Schokolade.
Ich muss sagen, Geschmacklich kann man es wirklich nicht besser umsetzen.
Du hast so viel drin an Arbeitsschritten und an unterschiedlichen
Arbeitsschritten. Dann ist es auch in Ordnung, wenn man dann vielleicht außen
beim Tier ein bisschen weniger Schwierigkeit hat.
Vielen Dank. Danke.
Also vorweg, mein Baby-Äffchen sitzt unheimlich gerne im Schlamm und liebt
Bananen.
Da sieht man quasi so den Schlamm.
Da vielleicht beim nächsten Mal trotzdem darauf achten, dass das Cakeboard sauber
sein sollte.
Am Gesicht fehlt mir definitiv dieses Ausgearbeitete, dieses
Naturrealistische, was wir haben wollten.
Momentan vom Mund her ist es für mich tatsächlich mehr Stofftier.
Mir kam sofort so ein Bananenduft entgegen beim Schneiden.
Dünn eingestrichen auch bei dir. Davon ist es sehr dünn gearbeitet, was dafür
spricht, dass du die Torte auch gut gekühlt hast und damit auch dünn
eindecken konntest.
Die Böden, sie sind luftig. Der Crunch.
Der ist leider nicht ganz crunchy. Der hat sich nämlich aufgelöst. Wenn du es
beim nächsten Mal wirklich crunchy haben willst, musst du dafür sorgen, dass du
mehr Schokolade einarbeitest.
Die Banane hat für mich eine ganz tolle Struktur. Das ist nicht weich. Das kann
man sogar noch kauen. Und dann kommt halt diese Knusper Schicht, wo man echt
so beim Kauen so, was ist denn das jetzt? Was soll das sein?
Also da auf die Tipps von Christian hören und beim nächsten Mal wirklich
richtig crunchy machen.
Vielen lieben Dank. Vielen Dank.
Dankeschön.
Meine Schlange ist eine Babyschlange, aber sie kann schon beißen.
Ich bin vor allem froh, dass du jetzt keine Schlange gemacht hast, die
irgendwie lang liegt, sondern dass auch du dich ans Schnitzen rangemacht hast.
Schlangenhaut kennt jeder.
Da mit dem Netz reinzugehen und wirklich unterschiedlich zu prägen.
Guter Schachzug. Vom Schwierigkeitsgrad nicht das schwierigste Tier, aber sauber
gearbeitet. Du kannst zum allerersten Mal in diesem Motivtortenwettbewerb mit
der Konkurrenz auch mithalten.
Dünn eingedeckt auch bei dir davon, dann dünn eingestrichen.
Was Gutes.
Guten Appetit.
Fares, was zum Geier hat dich dazu getrieben, das da reinzumachen, von den
Aromen her?
Hast du die schon mal so probiert?
Also jetzt mit der scharfen Ganache nicht unbedingt, aber für mich die zwei
zusammen, ich dachte, die könnten ja zusammenpassen.
Denken ist nicht wissen.
Aber es schmeckt hervorragend.
Danke.
Kein Mensch auf dieser Galaxie, ich eingeschlossen, hätte gedacht, dass wenn
man so einen Boden hier sieht, dass das Ding saftig ist wie Hole. Gegen diese
immens viel Schokolade, die du eingearbeitet hast, Himbeere und Paprika
so rauszuarbeiten, dass sie wirklich die ganze Zeit präsent sind, zusammen mit
der Schärfe. Ich bin dankbar, dass ich das essen darf. Vielen Dank.
Das ist einfach genial. Und dazu auch noch eine Schlange, die man erkennt.
Hervorragend, danke.
Vielen Dank.
Jetzt wird es erst spannend, denn die Jury entscheidet gleich, wer die rote
Schürze als nächstes tragen darf und wer uns leider verlassen muss. Und das zwei
Wochen vor dem Finale.
Ja, liebe Jury, ihr müsst jetzt Punkte zusammenzählen. Und falls Sie zu Hause
gerne den Punktestand erfahren möchten, kein Problem. Nach der Sendung wird er
veröffentlicht auf Instagram und Facebook.
Folgen Sie uns einfach. Das große Backen ist unser Name. Und ich stehe euch gerne
zur Seite, falls ihr noch einen Rat braucht.
Es fehlt mir so ein bisschen an der Genauigkeit. Der Kopf ist halt zu lang
gezogen und da hätte ich mir tatsächlich noch mehr Naturtreue gewünscht. Also es
war ja nicht nur ein Ding, was irgendwie in die Hose ging. Es war ja hier und da
und da. Also ich denke, dass es wirklich auf die Punkte aus allen Aufgaben
ankommen wird.
Der Basilikum ist geschmacklich leider Gottes in der Torte runtergegangen. Das
muss man ganz klar festhalten.
Das Niveau ist so hoch und die Konkurrenz ist so stark, dass auch ich
mich nie sicher fühle.
Dem Affen von Ramona sieht man halt schön, wie so wirklich diese Mundpartie
rausgearbeitet worden ist. Ich finde, Julias Affe fehlt es halt noch so ein
bisschen in dieser Mundpartie am Naturrealistischen, was wir haben
wollten. Bei Faris muss man ganz klar sagen, es ist eine Schlange.
Sie ist gut eingedeckt, es fehlt noch so ein bisschen an Dekoration, aber dieser
Geschmack. Diese Paprika und die Himbeere so stark herauszuarbeiten. Die
haben auch sehr geleuchtet auf eurem Teller. Wahnsinn.
Ja, okay, ich habe wirklich was Tolles jetzt gerade gehört.
Ich frage jetzt nur, ob es reicht und ob die Punkte nachgeholt werden können oder
nicht. Das weiß ich nicht.
Liebe Jury, eure Entscheidungen bitte. Die Entscheidung dieser Woche, wer von
euch die rote Schürze bekommt, ist uns recht leicht gefallen.
Der Titel und die rote Schürze geht mit 50 Punkten in dieser Woche an.
Hannes.
Also ich kann es überhaupt nicht glauben, dass ich jetzt zum dritten Mal
hintereinander die rote Schürze tragen darf.
Ja, es ist gerade wirklich so ein Gefühlschaos.
Die rote Schürze steht dir sehr, sehr gut. Herzlichen Glückwunsch in dieser
Woche. Herzlichen Glückwunsch auch von mir.
Nicht ganz so leicht und einfach war die Entscheidung darüber, von wem wir uns
diese Woche trennen müssen.
Daniel und Fares, kommt bitte beide nach vorne.
Faris, in der ersten Aufgabe konntest du uns deine Leopardentorte nur in einer
Silikonform präsentieren und warst somit das Schlusslicht.
Daniel, bei dir war es die technische Prüfung, die dir kein Glück und den
letzten Platz eingebracht hat.
Ihr wart vor der dritten Aufgabe also fast gleich auf.
Euch hat nur ein einziger Punkt getrennt.
Also waren die Tierbabys ausschlaggebend für die Entscheidung.
Daher muss uns heute mit 37 Punkten verlassen
Daniel.
Jemand in deinem Alter, der so begeistert ist vom Backen, der Backen
liebt und so lebt, ist wirklich beeindruckend und es war Eine große
Freude, dich hier am Zelt dabei zu haben. Vielen Dank.
Danke.
Es war so eine krasse Erfahrung und ich werde es so vermissen. Ich werde es nie
vergessen, hier gewesen zu sein. Ich bin einfach nur so unglaublich dankbar.
Und in der nächsten Woche geht es in kühlere Gefühle. Ja, aber dafür wird es
umso gemütlicher.
Wir bringen Sie backofengewärmt und mit leckeren Snacks gut durch Russland. Und
Richtung Finale. Wir haben eine Verabredung nächsten Sonntag hier in Sat
.1. Bis dahin. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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