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Hallo liebe Freundinnen und Freunde des ungewöhnlichen Gebäcks. Abwechslung
liegt in der Luft, denn auf unserer Reise um die Welt machen wir heute
Station in Japan.
Wir treffen auf fernöstliche Köstlichkeiten und auf einen guten alten
Bekannten aus Deutschland, der sich geschmacklich seiner neuen Heimat sehr
gut angepasst hat. Wir lüften die größten und auch leckersten Geheimnisse
der japanischen Backstube hier in Deutschlands größter Tortenshow. Das
große Backen.
Schloss Stülpe in Brandenburg Halbzeit bei Das große Backen.
Letzte Woche träumten noch sieben Bäcker vom Sieg bei der größten Backshow der
Welt. Einige erreichten ihre Grenzen.
Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.
Orientalische Gebäcke sorgten bei Hannes für einen Outfitwechsel und bei anderen
für kalten Angstschweiß.
Oh nein, oh nein, oh nein, oh nein, oh nein. Mein Teig ist gerissen.
Bisschen mehr Backfarbe hätte ich mir gewünscht.
Und beim nächsten Mal musst du auf jeden Fall mehr Orange reinmachen, weil die
geht gänzlich verloren.
Mit 43 Punkten muss uns heute leider verlassen Franzi.
Sechs Backende haben noch Hoffnung.
Ja, jetzt ist Halbzeit. Ran an die Backplätze.
Für die neue Woche müssen sie sich thematisch komplett umstellen.
Diese Woche sind wir in Japan.
Also kulinarisch an Japan kenne ich wirklich nur Sushi.
Die sind ja immer sehr minimalistisch, sehr sauber, sehr einfach, aber dafür
halt makellos. Schöne Farben, tolle Geschmacksrichtungen, aber die können
auch gefährlich sein.
Es wird heiß.
Rühren, rühren, schneller rühren. So schnell habe ich noch nie gerührt. Ich
werde alles gehen und alles verbessern, was bis jetzt nicht geklappt hat und
zeigen, dass ich mehr kann als das, was ich bis jetzt geleistet habe.
So schnell kann ich auch nicht rühren.
Gehen alle Pläne auf?
Oder nur die Kuchen?
Ach du Scheiße. Das sieht aus wie der Grand Canyon da drinnen. Mein Ziel ist
immer näher an die Perfektion heranzukommen. Und ich hoffe, ich kann
mal ein Ding abliefern, wo es nichts zu meckern gibt. Ich meine, die Höhe ist
schön, aber da ist halt so ein fetter Riss drin.
Reißt auch Hannes Erfolgssträhne.
Und es wird ein sehr, sehr, sehr schokoladiger Teig.
Für diese Woche habe ich mir vorgenommen, dass ich zwischendurch
immer sauber mache und mehr Struktur in den Arbeitsplatz reinbringe.
Echte Maßarbeit.
Ich hasse Schneiden. Ich kann kein Blatt gerade schneiden und Kuchen gar nicht.
Ich würde nie japanische Zutaten zu Hause in meine Kuchen einbauen. Deswegen
ist es natürlich jetzt eine Challenge.
Ich hasse das.
Aus gutem Grund.
Das habe ich dann natürlich demoliert.
Meine schöne Optik ist jetzt hin.
Tatsächlich möchte ich schon noch mehr zeigen, was ich kann.
Stresslöffel eine Million.
Das ist echt total Wahnsinn. Ich wäre mal gern einfach so gemütlich in der
Mitte und würde mir so da durchrutschen. Und ich bin ja irgendwie so ein bisschen
extrem unterwegs.
Ach, ist das spannend. Und ich wusste, dass das am Ende so sein wird.
Wer jubelt bis zum Schluss?
Das kannst du nicht mehr retten.
Wer greift daneben?
Nein, ich bin so ein Idiot.
Ich hatte schon versaut. Der ist definitiv nicht durch. Es kommt nur
darauf an, wer macht einen Fehler zu viel. Der ist ja unten noch roh. Hier
darf man das halt einfach nicht.
Nein!
Entschuldigung.
Hallo liebe Bäckerinnen, hallo liebe Bäcker. Ja, ihr seid nur noch zu sechs.
Es ist ganz schön aufregend. Allerdings glaube ich, dass Hannes heute ganz
entspannt loslegt. Er ist ja aktuell unser Bäcker der Woche. Aber Obacht, die
rote Schürze ist schneller weg, als man denkt.
Wer sie in der nächsten Woche tragen möchte und wer hier überhaupt
weiterkommen will, der muss zwei Menschen überzeugen, nämlich unsere
Jury. Und hier ist sie, die Königin der Motivtorte Bettina Schliephacke-Burchert
und der Top-Patissier Christian Hüms.
Hallo ihr zwei! Ihr entscheidet ja darüber, wer hier Deutschlands bester
Hobbybäcker oder Hobbybäckerin 2021 wird. Wer den goldenen Cupcake mit nach
Hause nehmen darf, 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.
Wir machen heute eine sehr anspruchsvolle Station auf unserer
kleinen Weltreise, nämlich Japan.
Der Sponge Cake ist ja der fluffigste Kuchen, den ich überhaupt kenne und er
muss auch heiß baden, nämlich im Wasserbad.
Was muss man noch beachten, liebe Jury? Dieser Kuchen braucht einen frischen
Kick, ein Topping aus verarbeiteter Frucht. Außerdem sollte den Kuchen auf
exakt 15 x 15 cm zuschneiden. Ob ihr Frischkäse verwendet oder nicht, das
bleibt euch überlassen. Wichtig ist nur, dass der Teig schön aufgeht.
Für diese anspruchsvolle Aufgabe habt ihr zweieinhalb Stunden Zeit. Und auf
mein Kommando geht's wie immer los.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Es wird fernköstlich. In Japan badet man gerne sehr heiß. Und
weil das so gut die Durchblutung anregt, kommt man auf so tolle Ideen wie
Schwammkuchen mit Frucht.
Also ich glaube, die Aufgabe wird sehr anspruchsvoll, weil das ja auch nicht
gerade die heimische Küche ist.
Aber ich finde den Schwarmkuchen super lecker, deswegen freue ich mich total
darauf.
Eine gewisse Zen-Haltung schadet beim Backen nicht.
Die Kunst ist es ja, den Kuchen zum Stehen zu bringen. Und ob mir das
gelingt, da bete ich zu den japanischen Göttern.
Daniel entscheidet sich für frische Pfirsiche und einen Pfirsichspiegel.
Eleganz verleiht er seinem Schwammkuchen mit einer opulenten Garnierung aus
Jasminsahne.
Bei Hannes stehen typisch japanische Geschmäcker schon bereit.
Die erste Komponente, die ich jetzt anfertigen werde, für meinen
Schwammkuchen.
ist die Käsemasse. Dafür habe ich jetzt in dem Topf einmal den Frischkäse, die
Milch und die Butter. Die werde ich kurz erwärmen.
Die Schwammkuchenmasse ist die Basis der Aufgabe.
Darum konzentrieren sich die Backenden erstmal auf sie.
Mein Schwammkuchen heißt Arigato.
Arigato heißt auf Japanisch Danke. Und Gato heißt auf Französisch Kuchen.
Und ja, mehr ist es nicht.
Und ich habe mich heute für die Variante mit Frischkäse entschieden, weil es für
mich ein bisschen geschmacklich weniger nach Eier schmeckt.
Fares veredelt seinen Schwammkuchen mit Jusu und Haselnuss und platziert ihn auf
einem Nussboden, getoppt von Jusugel und befüllten Tupfen aus Sahne-Mascarpone
-Creme.
Lilia verrührt Eigelb, Frischkäse, Vanille und Butter.
Die Zutaten müssen alle die gleiche Temperatur haben.
Und inzwischen fange ich langsam an, meine Eiweiße zu schlagen.
Konfuzius sagt, sei wie das Eiweiß.
Standhaft und fluffig. Okay, das war gelogen, aber er hätte recht gehabt.
Wichtig ist es bei dieser Aufgabe, dass das Eiweiß ganz, ganz, ganz langsam
aufgeschlagen wird, damit es wirklich Struktur und vor allen Dingen Stabilität
bekommt. Wenn ich es sehr schnell aufschlage, dann habe ich große
Luftkammern und diese großen Luftkammern fallen natürlich wesentlich schneller
zusammen. Und wenn ich das jetzt nach und nach ganz langsam aufschlage auf
mittlerer Stufe, dann ist das Eiweiß stabil, weil die Luftkammern klein sind.
Und das ist bei dieser Aufgabe, wenn du einen Schwammkuchen machen willst,
extrem entscheidend.
Alles eine Frage der Chemie.
Ja, ein Schwammkuchen hat schon eine eigenartige Konsistenz. Also da sind zu
viele weiche Komponenten zusammen.
Das hier sind meine Trockenzutaten, die ganz wenig sind. Das ist Mehl und
Maisstärke.
Daniel hat Butter und Milch erhitzt und verrührt die Mischung nun mit bereits
gesiebtem Mehl.
Jetzt kommt nach und nach ein Eigelb nach dem anderen dazu.
Ja, und im Prinzip habe ich dann auch noch meine Baiser unter und das war's
dann auch.
Klingt relaxed.
Der aktuelle Bäcker der Woche hantiert ebenfalls entspannt mit Grün.
Das grüne Zeug in meinem Kuchen ist das Matcha-Pulver, was ja typisch für Japan
ist. Ja, es ist an sich so wie ein Grüntee-Pulver, hat aber einen ganz
eigenen Geschmack, so ein bisschen nach Alge. Also man muss aufpassen beim
Dosieren.
Weil ich ja nachher auch möchte, dass man das Matchapulver schmecken muss.
Aber ich möchte auch nicht, dass die Jury denkt, ich tunke ihre Köpfe in den
Algenmeer.
Hannes setzt seinen Matchaschwammkuchen auf Ingwamörbteig.
Getoppt wird das Gebäck mit einem Kompott aus Kakifrucht und Umeshu,
japanischem Pflaumenlikör.
Die Kuchen mögen verschieden sein, doch ein gemeinsamer Ohrwurm eint die
Backenden.
Big in Japan sollte der individuelle Punktestand nach der ersten Aufgabe
sein, als sichere Grundlage für den Rest der Woche.
Muss man ja wirklich vorsichtig sein, dass der flüssig aufgeht und nicht sich
hinsetzt oder so.
Und dafür braucht man ein heißes Bad.
In Japan gibt es an vielen Orten heiße Quellen, Onsen genannt.
Wer gerade keine zur Hand hat, kann auch den Wasserkocher nehmen.
Der Sinn dieses Wasserbades ist, dass der Kuchen gleichmäßig gart, dass er
dann nicht aufreißt, schön nach oben gehen kann und auch die Farbe behält.
Ein ähnliches Prinzip wie beim American Cheesecake.
Ich habe extra ein bisschen heißer vorgeheizt, damit ich jetzt genug Zeit
habe, den Kuchen entspannt in den Ofen zu schieben.
Und jetzt war's.
Ein Fruchttopping ist bei dieser Aufgabe Pflicht.
Ob frisch oder frostig, am Ende soll die Optik stimmen. Und natürlich der an
Japan erinnernde Geschmack.
Da kommen einem einige Möglichkeiten in den Sinn.
Zum Beispiel... Die Drachenfrucht hat ja wenig Eigengeschmack. Aber ich mag halt
diese Kernchen da drin. Diese Konsistenz mag ich sehr. Und deswegen gebe ich aber
noch ein bisschen Himbeere dazu. Erstmal für die Farbe und dann nochmal für den
Geschmack.
So bekommen selbst Himbeeren den Exotik-Kick.
Daniel setzt auf Pfirsich, eine Pflanze, die in Japan besonders schön blüht.
Fares bemüht die Yuzu, eine alte Bekannte, wenn es fernöstlich sauer
werden soll. Das Gel muss im Kühlschrank anziehen.
Bei Hannes sieht die Fruchtkomponente schwer nach Smoothie aus.
Jetzt kommt hier in mein Kaki-Topping.
Der Pflaumenwein rein, was ja der zweite Bestandteil ist.
Und insgesamt meine Kaki-Füllung auch flüssiger machen soll, weil ich das
Ganze ja als Soße haben möchte.
Hannes ist und bleibt ein Cocktail-Fan.
Und da ist er nicht der Einzige.
Bei mir wird's halt spritzig.
Also ich mach ja ein Gelee mit Prosecco.
Nicht gerade ein japanisches Traditionsgetränk.
Ramona hat für ihre Himbeeren eine andere Idee.
Man riecht schon den Basilikum von Weitem. Ich verfeine damit nur meine
Himbeeren, dass es ein bisschen eine andere Note bekommt.
Ich bin gespannt, was du sagst.
Pass auf, dass es nicht zu viel wird. Ein bisschen mehr kannst du tatsächlich
haben, damit man es noch ein bisschen mehr schmeckt. Dann ist es eine leichte
Note.
Auch Lilia setzt auf den Kick durch Alkohol.
Das ist jetzt Vanillepuddingpulver mit Weißwein und Apfelsaft. Und damit will
ich das Ganze andicken.
Eine Mango-Kiwi-Grütze mit Weißwein und Minze verleiht dem Schwammkuchen einen
ganz besonderen Kick.
Getoppt von einer geschlossenen Decke aus süßen Marshmallow-Tupfen.
Daniel stand vor der Frage, abwarten oder Tee kochen?
Also ich habe in meinem Topf einen Schuss Wasser, ganz bisschen Zucker und
meinen Jasmin-Tee. Daraus koche ich einen sehr, sehr intensiven Jasmin
-Sirup, mit dem ich dann später meine Sahne süßen werde.
Fares schlägt seine Sahne zusammen mit Mascarpone auf.
Hannes wurde soeben endgültig missioniert.
Ich bete gerade zu den Schwammkuchen-Göttern.
Dass er schön wird.
Aber ganz kurz rauslassen dann, was zu viel ist.
Jetzt sehe ich wieder.
Und noch einem vergeht gerade Hören und Sehen.
Ach du Scheiße.
Das sieht aus wie der Grand Canyon da drinnen.
Wow.
Hammer. Das ist ein Monster geworden.
Reicht die Form noch aus? Das ist aber geil.
Volumen hat er.
Ich meine, die Höhe ist schön, aber da ist halt so ein fetter Riss drin.
Japan liegt ja an der Bruchzone mehrerer tektonischer Platten.
Das ist aber schon sehr platt.
Ja, das ist so souffléartige Masse und die kann ja ganz schnell kaputt gehen.
Muss ich ein bisschen noch die Luft rauslassen, weil das ist immer noch, das
muss jetzt auf 110 sein.
Was meint Christian zum Godzilla-Boden?
Das ist ja wie Soufflé. Das heißt, diese Masse, die da drin ist, die ist ja nicht
durchgebacken, aber die steigt. Und wenn die Oberfläche schon so dunkel ist wie
bei dir, dann ist die stabil.
Dann heißt, die geht dann entweder gerade nach oben oder wie jetzt bei dir,
es platzt auseinander. Und deswegen ist es bei dir so zweigespalten. Also wenn
man den dann jetzt auf den Schauer schaut, dann sieht der Kuchen eigentlich
nicht so aus, wie er aussehen soll. Weil normalerweise sind sie sehr blass
gebacken. Seiner hat jetzt schon richtig schöne Farbe obendrauf. Und das ist
immer das erste Indiz, dass die Backtemperatur am Anfang vielleicht
tatsächlich zu heiß gewesen ist.
Ich freue mich auf eine Kuchenschwemme.
In einer Stunde 15 Minuten.
Es ist Halbzeit.
Halbzeit. Halbzeit.
Scheiße.
Ramona hat die Ruhe weg.
Ja, ich rühre jetzt hier mit Liebe meine Himbeersauce.
Das ist natürlich dann super schmeckt am Schluss.
Während Ramona nahezu fast meditiert, drehen die anderen auf wie eine Horde
wildgewordener Pokemons.
Manche Schwammkuchen können ein kontrastierend knackiges Gegenstück
vertragen. Einen Boden, der dem ganzen Halt verleiht. Welcher Teig eignet sich
dafür wohl am besten?
Fares meint Haselnuss-Crunch.
Daniel arbeitet an einer cremigeren Komponente.
Ich schlag grad meine Sahne auf, da hab ich schon was von dem Jasmin-Sirup dazu
gegeben.
Mir schmeckt das dann nochmal ab, sobald es geschlagen ist.
Das größte Plus der Drachenfrucht, die Optik. Ein paar Blümchen aus der
Drachenfrucht, das geht doch immer.
Blume heißt auf Japanisch Hana.
Auch das juckt Ramona gerade so gar nicht.
Ja, ich rühre, glaube ich, schon eine halbe Stunde.
Man könnte es natürlich auch schneller machen, aber ich will es wirklich sanft
einrühren, dass ich den Punkt, wo ich brauche, dass die Konsistenz gut ist,
nicht übersehe.
Dagegen spricht gar nichts.
Höchstens die Zeit.
So, jetzt bleibt die Tür offen, damit der Kuchen keinen Kälteschock bekommt,
weil der sackt sonst zusammen.
Ach, ist er das nicht schon?
Ach du Scheiße.
Bleibt das so?
Der sagt jetzt gleich schon zusammen.
Kein Kommentar.
Gut, kein Kommentar.
Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob es da überhaupt noch was zu rennen gibt.
Vielleicht kann der Profi helfen.
Trick 17, ne?
Wenn er nachher stabil steht.
Ob du die Seite nach oben legst oder die andere Seite nach oben legst, ist ja
egal. Vielleicht sieht die untere Seite ja schön gerade und gleichmäßig aus und
dann legst du die einfach nach oben und der sackt ja dann sowieso runter.
Und das hier sehen wir dann nur im Anschnitt.
Wie der Kuchen jetzt aussieht, vergisst Christian vielleicht.
Ich denke auch, das Warten hat sich gelohnt, weil er hat die Höhe behalten.
Er ist nicht gerissen, er ist nicht eingesackt großartig und ich bin
zufrieden.
Allzu oft macht man so einen Schwammkuchen ja nicht.
Oder etwa doch?
Als ich zu Hause schon mal das mal gebacken habe, war auch das gleich. Ich
weiß nicht, ob es jetzt richtig ist.
Egal ob Schwamm drüber oder drunter, gehoben oder gestürzt. Der schwammige
Teil des Kuchens bleibt so, wie er ist.
Hannes schiebt seinen Unterboden aus Ingwer-Mürbteig in den Ofen.
Und Daniel versucht Christians Rat umzusetzen.
Also ich habe jetzt die Unterseite von dem Kuchen jetzt nach oben gedreht,
damit ich wenigstens so eine halbwegs gerade Oberfläche habe, auf der ich
arbeiten kann.
Da sah einer schon mal glücklicher aus. Vielleicht haut es das Topping noch
raus.
Ihr Lieben, ihr habt jetzt noch 30 Minuten.
Entschuldigung.
Der Drache wurde geweckt. Oder zumindest das Drachenfrucht-Prosecco-Gelee.
Schnell zurück in ihr Heier.
Jetzt schneide ich zurecht den Kuchen.
Ich hasse schneiden.
Das hat auch so was Endgültiges.
Können wir ihn nicht zulassen? Ich will ihn nicht schneiden.
Nix da.
15 mal 15 Zentimeter lautet die Vorgabe. Ich hasse das.
Warum? Ich muss mich konzentrieren. Ich muss eine perfekte 15 mal 15.
Sag's nochmal, Ramona.
Ich hasse schneiden. Ich kann nicht mal Stoff gerade schneiden. Ich kann kein
Blatt gerade schneiden und Kuchen gar nicht.
Was läuft hier schief?
Nein.
Ich bin so ein Idiot.
Ich hab's schon versaut.
Ich zittere.
man gar nicht.
Aber was genau ist jetzt Fahres Problem?
Das muss schon gerade aussehen und nicht so, wie es jetzt hier ist.
Der Crunchboden könnte ja etwas kaschieren.
Also ich habe meinen Kuchen jetzt auf 15 mal 15 Zentimeter geschnitten.
15,1. Ich hoffe, das ist in Ordnung.
Willst du mich hier arbeitslos machen? Nein.
Ich bin doch diejenige, die misst.
Ich mach nur gerade sauber ein bisschen.
Einmal nicht hingeschaut.
Der Anschnitt kann das Gesamtbild retten oder erst recht verderben.
Jeder Griff zum Messer bedeutet volles Risiko.
Es steht was da, aber man kann ganz schön den Riss erkennen und ich glaube
auch nicht, dass die Hochung ganz stimmt.
Aber du, ich kann immerhin was abliefern.
Das ist der Unterschied zwischen Make-up und Backen. Beim einen tupft man mit
Schwämmchen, beim anderen tupft man das Schwämmchen. Das Ziel ist das gleiche.
Die Optik muss stimmen. Nicht nur für die anderen, auch für einen selbst.
Ich mach's kurz, noch zwei Minuten.
Ach, ist das spannend.
Und ich wusste, dass es am Ende so sein wird.
Frucht muss, alles andere kann den Schwammkuchen toppen.
Innerhalb von zwei Minuten muss der individuelle Kuchen dastehen. Und was
die Deadline angeht, sind wir beim großen Backen alles andere als
schwammig. Wenn die Zeit um ist, ist sie um.
Gleich habt ihr den Schwammassel.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3,
2, 1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Nicht zufrieden. Warum?
Weil es so scheiße aussieht.
Gott sei Dank schon mal vorbei.
Es steht, schaut nicht schlecht aus.
Aber hier, man sieht den Riss. Ich konnte ihn nicht ganz verstecken, aber
alles andere ist eigentlich gut geworden.
Nein, enttäuscht bin ich nicht. Ich bin einfach sauer auf mich, weil ich
einfach... So viel Stress gemacht habe umsonst, das war nicht so geplant.
Ja, und am Ende kommen wieder die zehn Sekunden, wo ich die Sachen, die
eigentlich Zeit brauchen und eine ruhige Hand.
Ja, und dann sieht so ein Haufen Scheiße drauf aus. Also das ärgert mich.
Von hier vorne sieht euer Gebäck schon so fluffig, sanft und weich aus. Da
möchte man gerne sein Köpfchen rauflegen. Und das Praktische, man hätte
auch schon das Frühstück im Bett dabei.
Wenn Sie zu Hause gerne so ein Schwammkuchen nachbacken möchten, diese
japanische Köstlichkeit, kein Problem. Die Rezepte finden Sie online auf
dasgroßebacken.de.
Und wir starten jetzt hier mit der Verkostung bei Faris.
Fares, was für einen Schwammkuchen hast du für uns gebacken? Ich habe mich für
die Variante mit Frischkäse entschieden.
Ganz unten ist ein Crispy Haselnussboden.
Oben drauf ist ein Sahne-Mascarpone-Creme. Und innen drin
ist ein Haselnusspraline und ein Yuzu-Gel. Ich messe erst mal nach.
15 x 15 cm soll das Ganze sein. Also das ist hier 14. Hier ist es 13,5.
Und man sieht es, glaube ich, auch hier.
An deinem Knusperboden, dass der Kuchen ein Tick zu klein ist. Was dann so ein
bisschen auffällt, dann ist das natürlich so diese Schräge. Was schade
ist.
Die Backfarbe obendrauf muss halt so einen leicht goldgelben Ton haben. Den
hast du wunderbar getroffen. Dann natürlich diesen Seitenanschnitt. Also
diese hellgelb-weißliche Farbe. Genau das ist für mich tatsächlich ein
Merkmal, dass die Masse tatsächlich richtig schön zum Stocken gekommen ist.
Das sagt eigentlich alles über die Konsistenz. Der ist halt richtig
elastisch. Er ist nicht in sich zusammengefallen. Er lebt.
Dieses Wabbelige, genau das ist tatsächlich für mich persönlich auch ein
charakteristischer Eigenschaft von diesem japanischen Käsebogen.
Es ist tatsächlich für mich persönlich nicht besser zu machen. Diese Masse ist
absolut ein Traum. Und dann diese mehrfachen i-Töpfelchen, zum einen mit
der Praline, mit dem Juso und unten mit dem Crunchboden.
Hervorragende Arbeit.
Du hättest das alles nicht gebraucht. Der Kuchen an sich mit dem Juso alleine
ist halt einfach so schön zu essen. Vielen Dank. Danke.
Man sieht, dass er nicht in sich zusammengesackt ist.
Sauber geschnittene Kanten, sehr exakt 15 cm.
Auch hier 15 cm wie gefordert. Mir gefällt er optisch auch wirklich sehr
gut. Ja, vor allem dieses Minimalistische. Das steht ja
tatsächlich für die Japaner an sich. Man hat ja auch gesehen, wie lange du und
wie liebevoll du diese Himbeersoße hin und her gerührt hast. Und obendrauf bin
ich dankbar, dass du nicht komplett mit der Soße begossen hast, weil man sieht
tatsächlich diese hell-gold-gelbe Backfarbe. Auch die ist tatsächlich
optisch genauso, wie es sein soll.
Bei dir sehr elastisch, er gibt nach, er federt nach.
Let's go.
Die Konsistenz der Käsekuchenmasse, die ist wirklich wunderbar. Dieses Luftige,
dieses Schaumige, genauso wie es sein soll. Das Zweite ist halt das
Zusammenspiel mit der Fruchtkomponente. Das hast du sehr schön getroffen. Ich
habe immer schön die Himbeere. Der Basilikum geht aber leider gänzlich
unter. Da musst du beim nächsten Mal schauen, dass du vielleicht obendrauf
den einen oder anderen Klacks mehr mit der Himbeersauce machst, sodass der
Basilikum auch präsent wird.
Du hast, glaube ich, sehr wenig.
Mit Süße gearbeitet in der Himbeere. Man hat das Gefühl, als wenn es fast so eine
Bitternote auch bekommt, was mir im Zusammenhang auch gerade mit diesem doch
kräftigen Eigeschmack des Schwarmkuchens sehr gut gefällt.
Vielen Dank.
Mein
Schwarmkuchen,
der ist süß und spritzig.
Ich habe den Schwammkuchen selbst ohne Frischkäse gebacken und obendrauf ist
ein Drachenfrucht-Prosecco-Gelee und für die Farbe sorgt die Himbeere.
Also fast exakt 15 und hier auch. Also von den Maßen bei dir korrekt. Was so
ein bisschen auffällt an der Schnittkante ist, sie sieht so ein
bisschen wild aus. Also hier teilweise mit Löchern. Da wirklich aufpassen,
gerade bei so einem Kuchen, dass der Anschnitt perfekt sein soll.
Ich finde das sehr, sehr schön, was du gemacht hast mit dieser Drachenfrucht.
Vor allen Dingen, dass du diese Kerne auch drin gelassen hast. Das ist ja
letztendlich so ein bisschen charakteristisch für diese Frucht. Man
sieht sie hier noch. Man sieht die schwarzen Kerne und die spiegeln sich
dann hier in deinem Gelee halt wieder.
Vielleicht hättest du den Kuchen schneiden sollen.
Also dein Anschnitt. Ich glaube, er hätte es besser gemacht. Das ist
wirklich sehr schön, sehr perfekt.
So soll es aussehen. Jetzt natürlich, nachdem es sich so ein bisschen gesetzt
hat, dann geht das natürlich recht einfach.
Aber es ist wirklich ein sehr schöner Anschnitt. Also da sieht man auch die
Gleichmäßigkeit von der Pohrung.
Also auch bei dir kann ich sagen, diese Konsistenz ist wirklich hervorragend.
Also genau so muss es sein. Du hast diese hellgelbe Masse, dieses schaumige.
Dann obendrauf das mit dem Prosecco-Gelee.
Finde ich ist eine sehr, sehr schöne Idee.
Geschmacklich und von der Verarbeitung her kann ich nur sagen, es ist sehr
schön geworden.
Wenn man nur oben diesen Fruchtspiegel probiert, hat man das Gefühl, als wenn
zu viel Prosecco drin sein könnte. Wenn man es mit dem Kuchen zusammen ist,
passt es sehr gut. Vielen Dank. Danke schön.
Ich habe für euch mitgebracht einen Schwammkuchen ohne Frischkäse. Darauf
befindet sich eine Schicht aus frischen weißen Pfirsichen mit einem Pfirsich
-Vanillespiegel und obendrauf eine Jasminsahne.
Auch bei dir fangen wir erstmal mit dem Messen an.
Auf Millimeter genau 15 Zentimeter.
Und hier, also das passt.
Der ist dein Kuchen ja extrem hoch gegangen, dann ist er aufgerissen, dann
fiel er in sich zusammen. Hier sieht man dann so diese Einschlüsse, die man da
hat. Den Anständen haben wir schon mal besser gesehen, das steht schon mal
fest. Aber die Farbe und vor allen Dingen das, was jetzt noch vor uns
steht, es hat immer noch eine opulente Höhe.
Die Außenseiten, die sehen natürlich nicht so sexy aus. Aber diese und diese
Seite, die sehen tatsächlich sehr schön aus.
Du hast diese Charakteristik eines Schaumkohrens. Du hast immer dieses
leichte Schmatzen, genau das muss so sein. Das Zusammenspiel mit den frischen
Früchten und dem Gelee obendrauf und dann diese Jasmin-Blütensahne ist
geschmacklich für mich tatsächlich sehr, sehr gut.
Danke. Ja, durch diese frischen Früchte hat man halt auch eine andere Konsistenz
noch. Dadurch kommt auch der Charakter von dem Schwamm noch besser raus, wie
leichter er ist. Und für mich obendrauf die Jasminblüte mit der Sahne wirklich
ein Highlight.
Vielen Dank.
Ich habe mich auch für den Schwammkuchen mit Frischkäse entschieden.
Und die grüne Farbe kommt von Matcha.
Unten drunter, leicht versteckt, befindet sich noch ein Ingwer-Mürbteig.
Und das Topping besteht aus Kaki und Pflaumenwein.
Auch bei dir erstmal das Nachmessen. Also er ist jetzt hier oben 14,5.
Hier hat er 15.
Also ich würde mal sagen, er war vermutlich...
15-15 geschnitten und ist jetzt tatsächlich an einer Seite so etwas
zusammengegangen. Mein absolutes Highlight ist tatsächlich die grüne
Farbe da drin. Es ist ein wunderschönes Matcha-Grün und mir gefällt die
Kuchenpräsentation mit der Soße obendrauf, dass sie so runterläuft.
Sehr, sehr, sehr schön.
Also ich bin mir nicht ganz sicher, ob man es gerade hören konnte, als ich mit
der Gabel so drauf gedrückt habe. Es ist das perfekte Geräusch, wie man diesen
Kuchen letztendlich beschreiben kann. Diese unglaubliche Leichtigkeit. Du hast
immer dieses Zerdrücken von dem Badeschaum. Genau so muss es sein. Und
dann muss ich sagen, ist es geschmacklich für mich hervorragend
umgesetzt. Du hast oben drauf dieses Fruchtragout. Der Mürbter schmeckt
tatsächlich nach Ingwer. Sehr gute Arbeit.
Chapeau. Danke.
Ich finde ihn unglaublich elegant und ich finde, es passt genau zu diesem
Gebäck, zu dieser Feinporung. Und es ist wirklich eine wahre Freude und ein
Genuss, diesen Kuchen zu essen.
Vielen Dank.
Ich habe ein leises Porno gehört.
Dann starten wir mit dem Abmessen.
Sehr exakt 15 Zentimeter.
Auch hier 15 Zentimeter.
Perfekt geschnitten.
Optisch bei dir wieder ein ganz anderer Eindruck. Alleine schon durch diese
Marshmallow-Fluff-Tuffs, die du da oben drauf gemacht hast. Dann kommt da unter
der Schwammkuchen, der jetzt nicht gerade der höchste ist.
Es ist natürlich zu flach. Ganz klar, dieser Schaumkuchen, der muss natürlich
eine gewisse Höhe haben, damit er diese Charakteristik auch hat. Dieses
Wabelige, dieses Schaumige, das muss er definitiv haben.
Wenn man jetzt auf die Innenseite guckt, dann sieht man, dass eigentlich unten
fast ein Drittel schon zusammengesackt ist. Die Poren ist noch darüber in
diesem Bereich.
Ja, immer mal wieder was Neues.
Der Kuchen an sich, der hat natürlich nicht die Charakteristik eines
Schwammkuchens. Das muss man ganz klar sagen. Er ist halt so sehr
zusammengesackt. Du hast halt gar kein Volumen mehr drin. Und das ist natürlich
dann sehr kompakt. Bei dem Topping muss ich sagen, das Einzige, was ich da
herausschmecke, ist tatsächlich die Limette. Die Mango ist halt komplett
weg. Da musst du halt einfach gucken, dass das Feintuning noch ein bisschen
besser wird.
Geschmacklich finde ich oben das Ragu mit dem Marshmallow Fluff ist eine
schöne Kombination.
Ich finde aber, es erschlägt auch so ein bisschen den Schwammkuchen.
Für mich auch kein Schwammkuchen ist. Für einen Schwammkuchen passt es für
mich nicht stimmig. Vielen lieben Dank. Danke.
Ach, das mit Japan und euch hat doch schon mal gut angefangen. Japan ist ja
auch der Technologiestandort.
Beste Voraussetzung also für unsere extrem anspruchsvolle technische
Prüfung.
In der technischen Prüfung steht ein Überraschungsrezept an, auf das sich die
Hobbybäckerinnen und Bäcker nicht vorbereiten konnten.
Sie sollen spontan reagieren und perfektes Handwerk abliefern.
Bei der technischen Prüfung sollt ihr ein vorgegebenes Rezept bis aufs i
-Tüpfelchen nachbacken und das ist im Land der Schriftzeichen nicht viel
einfacher.
Das Rezept ist noch geheim, aber die Zutaten, die dürft ihr euch schon mal
anschauen. Deckt sie bitte jetzt auf.
Matcha.
Oh, Amaretto.
Aprikosenkonfitüre.
Aprikotier?
Ich habe keine Ahnung, was wir machen, aber ich freue mich drauf, weil ich sehe
hier schon ein paar Blüten aus Stecher. Also werden wir ja heute was
modellieren.
Marzipan, Fondant, Perl.
Wir müssen was modellieren.
Ein Todesurteil aus der Geschichte.
Es wird auf jeden Fall was Kreatives sein.
Ich bitte euch jetzt gleich das Rezept ganz lang.
langsam umzudrehen, denn wir möchten eure Gesichter sehen. Wir möchten diesen
Moment genießen.
Jetzt.
Matcha-Baumkuchen.
Kannst du das nicht?
Steht hier.
Matcha-Baumkuchen.
17 Schichten.
Aber Baumkuchen in zwei Stunden, habe ich noch nicht gehört, dass man das
schafft.
Zwei Stunden, es wird wieder sportlich.
Baumkuchen ist in Japan sehr beliebt. Und wenn ihr ihn bestellen wollt, müsst
ihr sagen Baumukuchen.
So spricht man ihn dort aus. Es ist jetzt schon mein Lieblingskuchen der
ganzen Staffel. Ein deutscher Konditor hat nach dem Ersten Weltkrieg diesen
Kuchen nach Japan gebracht.
Und ich glaube, so habe ich das richtig zusammengefasst, oder, liebe Jury? Ja,
inzwischen ist der Baumkuchen eines der beliebtesten Gebäcke in Japan.
Diese Aufgabe ist verdammt sportlich. Ihr müsst insgesamt 17 Schichten backen
und ihr dürft keine einzige aus dem Auge lassen. Denn wenn euch eine verbrennt,
ist es nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich ein Desaster.
Parallel zum Backen sollt ihr filigrane Kirschblüten modellieren. Nutzt also
jede freie Minute für euer Dekor.
Ja, und das müsst ihr auch, denn ihr habt für diese Aufgabe nur 120 Minuten.
Es wird natürlich wieder anonym verkostet, deshalb wir nutzen die Zeit
mit Backen. Ihr habt eine Pause.
Raus aus dem Zelt.
Ganz viel Erfolg.
Und auf mein Kommando geht's auch schon los.
Auf die Plätzchen, fertig, backt.
In Japan gibt es seit 2010 einen offiziellen Baumkuchentag. Für die
Hobbybäckerinnen und Bäcker dieser Staffel ist er heute.
Als Grundlage für den Teig werden Marzipan und Amaretto miteinander
verknetet.
Ich habe jetzt schon laut Rezept die Marzipanrohmassen mit dem Amaretto weich
geknetet. Und jetzt schlage ich sie langsam mit dem Schneebesenaufsatz weich
und gebe stückchenweise die Butter dazu.
Und separat werde ich jetzt schon mal die Eier trennen.
Das Eigelb wird dann mit Vanillemark und noch mehr Amaretto zum Teig gegeben.
Ich habe natürlich noch nie Baumkuchen gemacht. Das ist jetzt die Premiere
unter Stress.
Der perfekte Matcha-Baumkuchen besteht für mich aus zwei Brücken, die
gleichmäßig geschnitten sind, schön gerade nebeneinander stehen.
Und man kann diese einzelnen Schichten, also diese Jahresringe vom Baumstamm,
wunderschön erkennen.
Angenehmer Grünton, angenehmer goldbrauner Backton.
Darüber ist eine dünne Schicht Aprikatur, die glänzt und das Ganze wird
abgerundet mit handmodellierten Kirschblüten. Das ist für mich der
perfekte Baumkuchen.
Das Eiweiß wird mit Salz und Zucker halb steif und dann mit Stärke komplett steif
geschlagen. Nur so entsteht die gewünschte Konsistenz.
Wir brauchen 200 Gramm Speisestärke. Ich muss sagen, ich habe noch nie 200 Gramm
Speisestärke für irgendwas gebraucht. Es ist schon sehr viel.
Also vier Hände wären besser, aber mit zwei geht es auch irgendwie.
Nach dem Steifschlagen hat man zwei Zwischenprodukte, das Eiweiß und die
Marzipanmasse. Die müssen nun zueinander finden.
Aber bitte auf eine ganz bestimmte Art.
Jetzt ein Drittel des Eiweißes unterheben, dann das restliche Eiweiß
und das gesiebte Mehl immer abwechselnd unterheben.
Vorsichtig steht da noch.
Bitte beachten.
Ich teile die Masse, weil wir ja einen Matcha-Baumkuchen machen und wir machen
immer abwechselnd jeweils zwei Schichten.
normalen Baumkuchen und dann kommt in die Hälfte auch noch 14 Gramm Matcha
rein. Das ist dann abwechselndes hell, dunkel, hell, dunkel.
In Japan gibt es Geschmacksrichtungen, die der deutsche Baumkuchen nicht kennt.
Matcha ist nur eine davon.
Die 14 Gramm Pulver sollen so untergerührt werden, dass eine
gleichmäßige Färbung entsteht.
Fares Arm dürfte gleich eine blaue Färbung annehmen.
Ja, es tut langsam weh hier.
Da gibt es einen Trick.
Den Arm wechseln.
Dann geht's ans Backen. Bei den anderen zumindest schon mal.
Wir fangen mit fünf weißen Schichten an, wobei wir dann am Schluss drei davon
abschneiden, weil das die dunkelsten Schichten sind.
Das bedeutet, dass die äußersten Schichten einer Schönheits-OP zum Opfer
fallen. Da steht aber nicht die Zeit, wie lange man backt.
Also die Zeit muss ich mir selber jetzt irgendwie rausgucken.
Statt der Zeit ist die Farbe vorgegeben.
Goldgelb soll die Schicht sein, bevor die nächste aufgetragen wird.
Puh, jetzt geht's los.
Genau, Fares.
Wer einen Baumkuchen backt, darf nicht an einer Stelle Wurzeln schlagen.
Ich kann es nicht so schnell machen, weil dann habe ich Angst, dass es nicht
funktioniert. Und vor allem bei einem Rezept, was ich gar nicht kenne und wenn
es steht explizit, vorsichtig.
Den muss ja auch vorsichtig sein.
Vorsichtig und schnell, das wäre das Optimum.
Hannes stellt sich auch ohne Zeitangabe im Rezept den Timer.
Also ich habe den Teig jetzt das erste Mal in den Ofen geschoben. Ich soll
jetzt darauf achten, wenn er goldgelb wird. Da die Teigschicht sehr dünn ist,
tippe ich jetzt erstmal, dass es so zwei Minuten, zweieinhalb sind.
Insgesamt bleibt noch eine Stunde 15.
Das muss auch vorsichtig untergerührt werden. Es reicht langsam mit dieser
vorsichtig.
Fares steht zwischen Baum und Borke.
Vorsicht oder fertig werden.
Mein erster Teig hat vier Minuten gebraucht ungefähr.
Beim zweiten ist es jetzt schon weniger. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen,
dass die Form ja auch schon wärmer ist. Also wir müssen hier wahrscheinlich
jetzt immer besser aufpassen.
Beim Backen können dir zwei Fehler passieren. Das eine ist, er ist noch
leicht roh in der Mitte. Dann kann es natürlich dazu führen, dass am Ende
diese Brücke, die wir letztendlich haben wollen, zusammenbricht.
Und das andere ist, die Schichten werden dir verbrennen. Auch dann kann dir deine
Brücke zusammenbrechen. Und natürlich, eine schwarze Schicht da drin ist nicht
so sexy.
Und wenn dieser Kuchen nicht abgekühlt ist, dann kann es sein, dass er einfach
viel zu weich ist und das Gewicht von dieser Brücke nicht tragen kann und in
sich kollabiert.
Kollapsgefahr auch bei den Backenden.
Wir fangen jetzt schon mal an, die Blütenpaste sehr dünn auszurollen.
Aber natürlich dabei auch nicht den Kuchen außer Acht zu lassen, weil das
wäre gefährlich.
Mit den Kirschblüten sollen die Kuchen als schlichte Schönheiten inszeniert
werden.
Es ist Zeit aufzuforsten. Wir brauchen Bäume oder Baumstämme.
Halbzeit. Ihr habt noch eine Stunde.
Oh, oh, oh.
Ich habe noch nicht angefangen.
Oh Gott.
Unfassbar. Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Du musst eine Stunde hin.
Krass. Ich reiche jetzt mit vorsichtig. Ich muss was machen, weil ich habe bis
jetzt noch gar keine Schicht und wir müssen insgesamt 17 machen.
Und es wird knapp.
Schon wieder.
Da drängt sich doch eine Frage auf.
Bist du im Stress?
Ja, es ist ja Halbzeit.
Weißt du, Inni, ich mag dich von ganzem Herzen, aber wenn du deine Halbzeit
ansagst, dann hasse ich dich, ehrlich.
Wie viele Schichten hast du schon drin?
Eine grüne.
Wie viel? Eine grüne. Eine grüne. Dann bist du schon ganz schön weit.
Das ist die sechste Schicht drin jetzt.
Und ich glaube, der Fares hat noch gar nicht angefangen.
Ich weiß nicht, was da los ist, ja.
Es gelüstet mich, mit einem großen Löffel da reinzufahren.
Aber ich darf ja nicht.
Go, Fares, go!
Ich mache jetzt meine erste Schicht und ich werde erst jetzt verstehen, wie das
mit der Backzeit und alles.
Ich glaube, die anderen haben schon ein paar Schichten hinter sich.
Es macht natürlich ein bisschen Stress jetzt und Druck. Ich muss einfach
17 Mal machen.
Und immer schön mitzählen, nicht wahr, Daniel?
Ich habe tatsächlich noch den Überblick, das müsste jetzt Schicht Nummer 8 sein.
Das ist ja fast die Hälfte.
Das ist jetzt meine Fünfte, kommt jetzt dazu. Ich habe mir das hier
abgestrichen.
Abstreichen, aufstreichen, backen.
Also die fünfte weiße Schicht ist im Ofen, gleich kommt die sechste, das ist
grün. Und parallel versuche ich mich schon mal so an ein paar Blüten, die
müssen ja auch gleich noch fertig sein.
Ganz genau, bitte nicht die Deko vergessen.
Die Backenden haben alle Hände voll zu tun.
Eben war Daniel bei der achten Schicht.
Dann ist das wohl... Ach, Nummer neun von 17.
Eine gute Minute am Stück können sich die Backenden auf die Blüten
konzentrieren. Dann müssen sie schon wieder nach ihrem Kuchen sehen.
Also modellieren unter Zeitung ist nicht so dolle.
Lieber so entspannt zu Hause in Ruhe.
Das könnt ihr zu Hause auch gerne so machen. Aber nicht bei der technischen
Prüfung. Ja, ich kenne diese Utensilien gar nicht.
Ich kann aber langsam verstehen, was ich damit machen soll.
Das Wort langsam irritiert.
Also nochmal fünf, dann zweimal zwei grün.
Ich müsste nochmal im Kopf nachrechnen. Ich habe fünf helle. Zwei grün, zwei
weiß, zwei grün. Jetzt bin ich bei der ersten weißen.
Zwei Matscher, zwei andere.
Ja, fünf, sieben, neun, elf, zwölf.
Sieben, acht, neun. Dann ist es jetzt die zehnte Schicht. Und dann kommt die
Nummer 13, weiß.
Nach fünf Hellen fällt den meisten Menschen das Rechnen schwer.
Fünfmal weiß müssen sein. Ich bin jetzt bei Nummer drei. Ich habe auch eine
Liste gemacht, damit ich nicht durcheinander komme.
Und dann kommen die grünen.
Wenn dann die Zeit noch nicht abgelaufen ist.
Baumkuchen hält fit, aber nur, wenn man ihn selbst backt.
Es fehlen jetzt noch fünf danach. Das heißt, ich brauche mindestens noch...
Ja, ungefähr 15 Minuten nur fürs Backen.
Und dann eigentlich auch noch auskühlen. Das heißt, wenn jetzt gleich eine
Zeitansage kommen sollte mit einer halben Stunde, dann breche ich, glaube
ich, in Panik aus.
Ach, da kommt doch jetzt keine Zeitansage, oder?
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ich freue mich schon auf Baumkuchen zwischen
Bonsai und Bambus. Ihr habt noch 30 Minuten.
Oh Gott.
Ich hoffe, ich schaffe es. Das ist jetzt, das hört sich nicht gut an.
Ich mache jetzt die zwölfte Schicht, das ist hammerhart.
Ich weiß noch nicht, ob ich es schaffe, ehrlich gesagt.
Ich gebe alles.
Was macht das Sorgen, Kind?
Ja, ich habe erst meine fünfte Schicht jetzt reingemacht. Ja, ich mache so
weiter, bis es geht. Wenn ich 14 Schichten habe, dann habe ich ja nur 14
Schichten.
Und ich mache einfach weiter.
Ein fertiggebackener Kuchen reicht nicht. Er muss auch seine
charakteristische Form halten können.
Das ist jetzt die vorletzte Schicht. Die schiebe ich in den Ofen, danach kommt
noch eine weiße drauf. Und dann habe ich, wenn ich mich nicht verrechnet
habe, alle 17 beieinander.
Die Blüten sollten so langsam fertig werden.
Die Aprikotour steht ja auch noch an.
Heiß.
Letzte Schicht.
Bevor der Kuchen auskühlen muss.
Das war jetzt die letzte Schicht, die Nummer 17.
Ich habe hier meine letzte Schicht.
Es ist Nummer 17.
Der Boden ist jetzt an sich fertig, beziehungsweise der Kuchen. Jetzt stelle
ich ihn ganz schnell in Schockfassung.
Eigentlich soll er erst aus der Form raus.
Jo, der sieht spannend aus.
Was soll Fares erst sagen?
Das hier ist Nummer 8.
Ist nicht mal die Hälfte gemacht.
Die Zeit, die ich mir am Anfang so genommen habe bei dem Teig, war einfach
zu viel.
Die Zeit drängt bei allen.
Ich will springen jetzt einfach ganz radikal die Kühlzeiten.
Weil ich keine Zeit mehr habe.
Volles Risiko.
Ich habe keine Zeit mehr zum Kühlen. Fünf Minuten noch stehen lassen und dann
nähert das. Ich muss ihn jetzt quasi stürzen.
Dann stürzt euch mal nicht ins Unglück.
Ordnungsgemäß abkühlen kann keiner der Kuchen mehr.
Ich kann jetzt nichts sagen.
Ich muss jetzt gucken, dass ich den umstürze.
Das habe ich dann natürlich demoliert.
Meine schöne Optik ist jetzt hin.
Also man sieht auf jeden Fall die Schichten.
Keine davon ist gleichmäßig.
Aber deswegen sind wir nur die Hobbybäcker hier.
Ihr Lieben, ihr guckt so. Ihr habt doch noch zehn Minuten.
Zehn Minuten!
Ich mag eine, aber wenn sie ran sagt, mag ich sie nicht mehr.
Ach, das nimmt sie dir nicht krumm.
Ich mache noch eine weiße Schicht und dann höre ich auf.
Mit dem Backen.
Nicht mit dem Schneiden und Dekorieren hoffentlich.
Ich mache die Schichten, die ich habe. Also das ist jetzt die letzte Schicht,
die ich habe. Ich glaube, es ist die elfte.
17 kann ich jetzt nicht mehr zaubern.
Ich habe ja die Zeit dafür nicht mehr.
Aber wenigstens Zeit für ein paar Minuten Kühlung?
Irgendeine Matscherschicht ist nicht ganz durch.
Schade, sieht eigentlich gut aus, aber eine Stelle war nicht ganz durch.
Mein Ofen ran.
Jetzt passiert das, was bei der technischen Prüfung nicht passieren
sollte. Es wird improvisiert.
So, und jetzt müssen wir es einmal halbieren.
Der ist definitiv nicht durch.
Und bei Hannes?
Schön ist was anderes.
Es kommt aber nochmal kurz ein Frost auf.
Ein einziges Hin und Her.
Stresslöffel, eine Million.
Das ist echt total Wahnsinn.
Der ist ja unten noch roh.
Ich weiß gerade aber gar nicht, ob das so dramatisch ist, weil ich die Mitte ja
eh rausschneide.
Ein bisschen mittelmäßig sieht mein Anschnitt aus, aber ich kann es nicht
anders.
Die Torbögen sollen halten.
Ja, wenigstens erkennt man Schichten, immerhin.
Diese Schneiden, was mich ja schon wieder verrückt macht, muss jetzt super
schnell passieren.
Aber ich will hier einfach was stehen haben und ob es jetzt so super akkurat
ist, ist mir jetzt aktuell Nebensache.
Nur was auf den Tellern steht, wird bewertet.
Jetzt zeigt sich gleich, wer das Backen in der Baumschule gelernt hat.
Ihr habt noch zwei Minuten.
Wie soll man das denn machen?
Ich kann jetzt nicht wirklich.
Mir zittert schon die Hand.
Das Ding sieht aus wie Scheiße, ey.
Wie die ausschaut.
Jetzt müssen wir noch ein bisschen Apri gedöhnt. Ihr wisst, was ich meine, ne?
Gleich wird die Jury ihre Äxte in eure Bäume hauen.
Ihr habt nur noch wenige Sekunden. 10 9 8
7 6
5 4
3 2
Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich
habe
leider nicht geschafft, die 17 Schichten zu machen. Ich habe noch 10, 11,
inklusive die dunklen.
Ich war noch nie so fertig. Ich war schon oft fertig, aber so fertig war ich
noch nie.
Es wird immer schlimmer.
Fertig mit der Welt.
Dann stehen da zwei solche... Wie soll man das denn nennen? Keine Ahnung.
Ach du, steht da.
Meiner bricht gerade zusammen.
Auf jeden Fall war das für alle eine schwierige Challenge.
Aber im Prinzip, ich habe gemeint, ich habe gar nichts hier stehen. Es steht
noch was. Es ist nicht schön, aber vielleicht schmeckt es.
Verpflanzt jetzt eure Baumkuchen bitte nach vorne auf den Tisch hinter euer
Foto.
Ich habe es auch ein bisschen übertrieben mit diesem vorsichtig.
Aber ich habe alles so gemacht, wie sie das eigentlich haben wollten.
Das war so krass. Also ich bin durch. Aber ich bin auch total erleichtert,
weil jetzt stehen da zwei Torbögen.
Ja, es ist, was es ist. Geil ist es nicht. Und das werden Betty und
Christian wahrscheinlich auch so sagen.
Wir sollten jetzt bei der Verkostung die Jury genau beobachten.
Vielleicht hüpft sie ja danach durchs Zelt, denn Matscha ist ja ein echter
Wachmacher. Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Ihr wisst schon, dass das das Wahrzeichen der Konditoreninnung ist,
ne?
Fangen wir mal an.
Ich kann die Kirschblüten sehen, relativ dünn ausgerollt. In der Mitte sind ja
dreimal zwei Schichten mit Matcha, das kann man gut erkennen.
Und dann vier Schichten mit der hellen Masse.
Sieht halt so etwas wild geschnitten aus.
Also wenn der schon wild geschnitten aussieht für Bettina, will ich gar nicht
wissen, wie die anderen gleich aussehen.
Von der Backfarbe her ist das für mich aber in Ordnung. Das Wichtige ist ja
auch, dass jede Schicht durchgebacken ist, weil sonst hält ein Baumkuchen
nicht. Du bist so still.
Die Blümchen sind super.
Und die Aprikatur?
Es gibt Stellen, da ist die Aprikatur sehr dick. Es gibt Stellen, da ist sie
sehr, sehr dünn. Und dann gibt es auch Stellen, da ist sie gar nicht vorhanden.
Also man hat alles bei diesem Torbogen.
Das ist immer so ein kleines Fragezeichen. Ist es durchgebacken, ist
es nicht durchgebacken? Für mich persönlich hätten sie noch weiter
gebacken werden müssen, weil ich kann es wirklich so am Gaumen zerdrücken.
Vielleicht ist man da in Zeitdruck gekommen.
Was sagst du zur Aprikatur?
Ist dir genug drauf?
Also ich hatte jetzt hier unten ein kleines Stück, wo wirklich viel drauf
war. Da auch darauf achten, dass die Aprikatur gleichmäßig dünn ist.
Kommst du mit oder hast du Angst?
Nee, ich habe keine Angst. Mich lächelt hier die Sonne Kaliforniens an.
Das, meine Freunde, ist definitiv zu dunkel.
Und man fragt sich, wo ist der Rest?
Weil es fehlen definitiv Schichten, es ist nicht alles gebacken.
Und auf jeden Fall beim Schneiden darauf achten, dass das Ganze gleichmäßig ist,
wirklich eine schöne Form hat. Weil sonst bekomme ich halt genau diese Form.
Man sieht so.
Hier ist der Kreis ja deutlich niedriger als hier oben.
Und die Kirschblüten, die sind definitiv zu dick.
Dann fällt mir noch auf, er ist auch nicht ganz gleichmäßig aprikotiert. Und
das ist natürlich auch für uns ein visuelles Kriterium, wonach wir gehen.
Das ist natürlich das I-Tüpfelchen.
Der obere Teil von dem Gebäck ist tatsächlich noch so ein bisschen saftig.
Das ist das Erste. Das Zweite ist, ich habe mir natürlich dann auch das untere
Stück gegönnt. Und das hat natürlich mit dem Baumkuchen vom Essgefühl gar nichts
mehr gemeinsam.
Also knusprig darf er nun wirklich nicht sein.
Geschmacklich ist alles da. Es ist gut abgeschmeckt von der Teigherstellung
her. Von den Zutaten fehlt mir da in dem Fall nichts.
Es sind definitiv keine zwei Brücken.
Also es sind auf jeden Fall vier Schichten in hell.
Die einzelnen Schichten sieht man immer an unterschiedlichen Stellen, weil es
auch so ein bisschen verläuft.
Bei einigen Kirschblüten sieht man, dass da so die Grände ausgedünnt wurden. Es
war ab und zu eingerissen. Bei manchen hat man probiert, nur die Mitte zu
machen. Bei den anderen teilweise gar nicht.
Aprikultur an dieser Stelle sehr kräftig. Hier gar nicht.
Und hier dann auch der Bogen einfach mal abgeschnitten.
Solltet ihr auch langsam wissen, mit Schnittkanten achten wir beiden halt
drauf.
Die eine Brücke ist eingefallen und dass die andere steht, ist ein Wunder der
Architektur, das muss man ganz klar sagen.
Und ich hätte ganz gerne diese schwarzen, verbrannten Stellen durch
diesen dauerhaften Backprozess nicht im Baumkuchen.
Ich muss kurz Luft holen, weil es lässt sich etwas zäh essen. Es hat tatsächlich
alles so eine Teigstruktur.
Das ist das Indiz, dass auf jeden Fall von den Matchaschichten auch die ein
oder andere nicht ganz durchgebacken ist.
Und dann habe ich jetzt bei drei Gabeln tatsächlich immer diese schwarzen Stücke
gehabt. Das kann passieren, aber da müsst ihr wirklich das rauszupfen, dass
das nicht ins gebackene Exemplar kommt.
Was sagst du zur Aprikotur?
Auch da auf jeden Fall darauf achten, dass es gleichmäßiger ist.
Geschmacklich ist auch hier das Rezept zu schmecken. Ich habe den Marzipan, ich
habe die anderen Bestandteile.
Aber es ist wirklich unangenehm, weil es überall an den Zähnen klebt.
Man sieht hier die drei Matcha-Schichten, aber er sieht sehr
wild aus von den Schichten, von der Breite her.
Das ist tatsächlich... Eines der wichtigsten Merkmale überhaupt bei
diesem Baumkuchen, diese gleichmäßigen Schichten dann auch im Anschnitt oder
jetzt in dem Fall, weil ihr es aussteckt, das, was wir als erstes von
außen sehen. Die Blumen, vielleicht beim nächsten Mal noch ein bisschen die
Ränder ausdünnen. Man sieht auch schön, dass die Aprikultur drauf ist, sehr
großzügig.
Allerdings hier getropft und daneben ist gerade so gar nichts.
Die unteren Teile sind auf jeden Fall so, wie sie eigentlich sein sollen. Sie
haben dieses typische, das Saftige, was dieses Gebäck einfach letztendlich mit
sich bringt, erst durchgebacken. Der obere Teil, er ist nur leicht
angebacken. Er hätte auf jeden Fall noch ein, zwei Minuten länger im Backofen
gebraucht. Und ich habe ein gutes Stück Aprikatur dabei gehabt, das
geschmacklich dann natürlich auch abgerundet hat.
Also die beiden unteren Matcha-Schichten, dann noch die weiße
Schicht. Lassen sich sehr gut essen. Und dann ist man vermutlich irgendwie in
Zeitprobleme gekommen. Und dann kippt es oben ins totale Gegenteil. Das ist
wirklich fast schon unangenehm.
Unten top, oben flop.
Bis zur Mitte.
Sieht da schön aus. Ist auch gleichmäßig geschnitten, da ist der Bogen.
Und dann nahm auch hier so das Schicksal seinen Lauf und endete in einer leichten
Tragödie.
Was da oben passiert ist, es ist mir schleierhaft.
Optisch ist es natürlich unten okay, oben ausbaufähig.
Die Aprikultur tatsächlich hier bis unten relativ gleichmäßig.
Man sieht den Kirschblüten an, dass sie bearbeitet worden sind. Hier sieht man
auch, wie sie vermutlich einmal waren.
Also die eine Hälfte ist wirklich sehr angenehm zu essen. Es sind alle
Geschmackskomponenten drin, die wir wollten. Ich kann die Backschichten
sehen und dann kommt der Teil, der auf jeden Fall nicht ganz durchgebacken ist,
ähnlich wie bei dem Vorgänger.
Schön ist das Verhältnis zur Aprikatur. Das konnte man am Anfang schon sehen. Es
ist gleichmäßig überall.
Die oberen Schichten nicht ganz durchgebacken und natürlich die
Präsentation an sich nicht ganz so optimal.
Also ein Bogen definitiv eingestürzt. Das kann man gut erkennen.
Aber der Bogen ist wenigstens aprikotiert.
Man sieht hier die drei Schichten Matcha. Man sieht die vier Schichten.
Man ahnte schon, dass diese Schicht nicht wirklich durchgebacken ist. Die
Kirschblüten hier oben drauf. Für mich sieht es fast so aus, als wenn die so
leicht angeschmolzen sind.
Aber wenn man die hier daneben sieht, dann sieht man, dass jemand hier
durchaus Blüten...
modellieren kann.
Die gefallen mir gut, die jetzt so gar nicht.
Das ist natürlich klar. Wenn es so aussieht, ist es natürlich am Ziel
vorbeigeschossen, aber meilenfett.
Es lässt sich ein bisschen schwer essen. Er ist sehr trocken und das kommt
natürlich dadurch, dass dieses Gebäck jetzt nachher natürlich noch ein
bisschen steht und dadurch halt die Feuchtigkeit verliert und dann
unangenehm ist zu essen. Ich tippe fast darauf, dass der in sich komplett
einfach noch nicht ausgekühlt war.
Und dafür spricht ja auch, dass er so trocken ist.
Matcha ist grün. Grün ist die Farbe der Hoffnung. Und ich glaube, wir hoffen,
dass ihr jetzt ein paar Punkte rausrückt.
Ihr sollt die ja platzieren.
Warte, ich such mal kurz. Das heißt, ihr dürft euch... Kurz zurückziehen, beraten
und dann hier die Platzierung verkünden.
Die Platzierungen ergeben sich aus den Punkten für Geschmack und Optik.
Der Matcha war überall eigentlich da. Ansonsten war es eigentlich überall
gleich. Sie sind angebacken, aber es fehlen halt tatsächlich so die letzten
Minuten.
Das war eine Katastrophe.
Perfekt war keiner, definitiv nicht.
Deswegen habe ich überhaupt kein Gefühl, überhaupt nicht.
Hier fehlt dir eine Matcha-Schicht und überhaupt Schichten.
Die Verkostung war vernichtend. Ich nehme gerne freiwillig den letzten
Platz.
Bei der Aufgabe, geschmackliche Feinheiten rauszuarbeiten, fällt
natürlich extrem schwer. Das Rezept ist jetzt nicht wahnsinnig spektakulär. Und
da muss man natürlich dann feine Abstufungen machen. Wo setzt man da die
Kritik an und wo hört sie auf?
Baumkuchen ist nicht nur zum Backen schwierig, sondern auch zum Bewerten.
Liebe Jury, eure Punkte bitte.
Und ich fange mal mit dem sechsten Platz an.
Ich stehe auch gleich vor dem sechsten Platz, der hat nämlich insgesamt 5,5
Punkte bekommen. Der ist hier.
Fares, es sind die Schichten, die auf jeden Fall fehlen. Dann das Aprikotieren
ist bei dir natürlich auch nicht so, wie es sein soll. Also beim nächsten Mal
wirklich den Finger ziehen, ganz wichtig.
Ein Platz besser, Platz 5, 6,5 Punkte steht hier.
Ja, Ramona, was soll man sagen? Es ist natürlich eines der wichtigsten
Kriterien, dass zwei Brücken vor uns stehen. Und wenn die eine schon
eingefallen ist, dann schließen da sich natürlich die Fehler an.
Und ich komme dann mal zu Platz 4.
Der Platz 4 hat insgesamt 7,5 Punkte und steht hier.
Ilja.
Der dritte Platz mit 9,5 Punkten ist hier.
Hannes, unten ist dein Gebäck gut zu essen.
Oben hin fehlt es einfach am Durchbacken.
Platz 2 mit 10 Punkten.
Daniel,
auch bei dir unten ist alles schön.
Er lässt sich gut essen. Er ist sogar gerade geschnitten. Hier ist die Form
total klasse. Und dann kommt diese andere Seite. Hast du irgendwie eine
Erklärung, wie es zu diesem Trümmerfeld auf der einen Seite kommt?
Ich hatte das Gefühl, das müsste die vorletzte Schicht gewesen sein. Die war
teilweise wirklich wahrscheinlich noch roh.
Und dann ist sie mir unten noch festgeklebt beim Umsetzen und deswegen
sieht es jetzt so aus, wie es aussieht. Es ist weggerissen. Ja.
Schade.
Ja,
und der erste Platz mit 11,5 Punkten ist hier.
Julia, im oberen Teil ist halt ein Bereich, der nicht so ganz durchgebacken
ist. Er ist auch noch ein bisschen wild geschnitten, aber von den...
Sechs Exemplaren ist deiner definitiv der beste.
Deswegen 11,5 Punkte und der erste Platz.
Herzlichen Glückwunsch.
Also nach diesem spannenden Blockbuster heute bin ich so froh über den ersten
Platz, auch wenn der Punktevorsprung ja wirklich nicht groß ist und wir alle
sehr, sehr nah beieinander liegen.
Es war mir schon klar, dass ich den letzten Platz bekomme und das habe ich
vorhin schon geahnt.
Die nächste Aufgabe, ich muss mich sehr, sehr, sehr konzentrieren und ich muss
mein Zeitmanagement ein bisschen besser organisieren.
Die japanische Flagge ziert ein Sonnenkreis.
Sobald die Sonne wieder am Himmel steht, geht's weiter.
In den ersten beiden Aufgaben musstet ihr euch ziemlich ans Rezept halten.
Dafür habt ihr jetzt in der dritten Aufgabe viel mehr Freiheiten. Das
Einzige, was bleibt, ist das Thema Made in Japan.
Und auch genau dabei geht es dann letztendlich um den Geschmack. Ihr sollt
nämlich ein typisches Geschmacksbild erzeugen mit den Aromen Japans.
Das kann zum Beispiel Sarke sein, Juso oder Kirschblüten.
Auch optisch muss eure Motiv- oder 3D-Torte das Thema Japan aufgreifen.
Passend dazu muss euer Dekor zwingend mit Reispapier gearbeitet sein.
Da sage ich nicht nein.
Vieles steht auf Reispapier, allerdings nicht die Backzeit, die ist bei uns in
Stein gemeißelt. Und die fünf Stunden beginnen auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen, fertig, backt.
In der Highlight-Aufgabe können die Hobbybäckerinnen und Bäcker wieder mit
dem überzeugen, was sie besonders gut können.
Da sollten doch noch ein paar Extra-Punkte drin sein.
Mein Konzept für Made in Japan ist, eine Vase zu machen. Ich lasse das Ganze
heute ziemlich einfach, würde ich sagen.
In der Vase stecken Schoko-Sesam-Rührteig und zwei
Buttercremes mit Matcha- und Wasabi-Aroma. Dazu in Sarke
karamellisierte Erdnüsse.
Oh, hier riecht es doch schon wieder nach Feierabend.
Meine Torte heißt alle Sake oder was. Einfach, weil ich wirklich die
Hauptzutat Sake nehme.
Er hat schon einen besonderen Geschmack, aber jetzt nicht so einen kräftigen.
Sake veredelt den Ölteig und die Mascarpone-Creme. Dazu gibt's Litschis
und Litschi-Gelé. Und für den Knusper-Effekt scharfe Wasabi-Nori
-Erdnüsse.
Wenn ein Gemüse zu Japan passt, dann der Hokkaido-Kürbis.
Also meine Torte gestalte ich quasi als Samurai-Kopf. Auch mit der Maske und mit
dem Kopfschmuck. Und ich hoffe, das wird geil.
Beim Anschnitt soll die Jury auf Ingwer-Kürbisböden und Honig-Buttercreme
stoßen. Daniels süße Geheimwaffen, ein Hokkaido-Kürbis-Pudding und Sesam
-Krokant.
Wie nutzt Fares seine Backzeit?
Ich mache jetzt meinen Matcha-Biskuitboden.
Und einen Teil von meinem Matcha gleiche ich hier mit meiner Eizuckermasse an.
Sonst verhält sich das komisch in dem Teig und es kann sein, dass es nach
unten geht.
In der Vase dominiert schwarzer Sesam. Die würzigen Samen verarbeitet Fares in
einer Ganache, einem Praliné und einem Krokant.
Kombiniert mit Matcha-Ölteig und Kirschkompott.
Von Matcha können einige nicht genug bekommen.
Ich freue mich auf Made in Japan, weil es wird matschig.
Der Grüntee aromatisiert Ölteig und Sahnecreme.
Die Komposition vollenden ein Sauerkirschkompott und in
Kirschblütenhonig karamellisierte Haselnüsse.
Nicht unbedingt japanisch, aber lecker.
Hannes baut auf Kakao.
Ich röste gerade meine Kakao-Nips an, aus dem Grund, dass sie durch die
Röstung einfach die Bitterstoffe verlieren. Und das ist angenehmer, wenn
ich die nachher ganz leicht mit in meinen Teig heben werde.
Eine süße Grundlage.
Daniel baut da mehr auf Schärfe.
Das ist im Prinzip ein ganz normaler Ingwer. Also wenn du das eingelegst in
Salz und Essig, der hat nicht so dieses ganz grelle Aroma wie der frische
Ingwer. Und deswegen finde ich den eigentlich ganz geil so im Kuchen.
Was für Sushi gut genug ist, kann auch in die Torte.
Mein Konzept ist ein Matcha-Boden, dann Mandarinen-Ingwer-Cremeux mit
Sauerkirsch-Gelais und ein Ingwer-Baiser als Crunch.
Der rote Garnaschmantel umhüllt Matcha-Ölteig und Sauerkirsch-Gelais.
Dazu kombiniert Lilia Mandarinen-Ingwer-Cremeux und einen
Crunch aus Schoko-Ingwer-Baiser.
Ich brauche für meinen Teig heute die größte Schüssel, die es im Zelt gibt.
Weil es ja vier Kilo werden, damit ich meine Vase dann noch ordentlich
in die Höhe stapeln kann.
Und das wird ein sehr, sehr, sehr schokoladiger Teig.
Backmathematik. Menge geteilt durch Backzeit mal Rührtempo gleich.
Hoffentlich werde ich diesmal fertig.
Paris. Hallo.
Gewohntes Bild bei dir. In aller Seelenruhe.
Aber ich sehe, du hast den Matcha-Tee zum Teil schon angerührt. Ja.
Man sieht jetzt hier oben drauf auch noch so kleine Flocken drin.
Kriegst du die noch ausgerührt?
Ich glaube, ehrlich gesagt, ich würde sagen, nicht.
Soll ich es mal zugeben?
Bitte.
Du musst rühren.
Rühren, rühren, rühren, schneller rühren, schneller rühren.
Nein, so schnell habe ich noch nie gerührt. So schnell kann ich auch nicht
rühren.
Du, ich bringe dir die Daumen. Danke.
Ja, ich nehme mir immer Zeit für meinen Teig, aber ich gebe Gas heute.
Wirklich. Ich schlafe hier nicht dabei.
Oh Gott.
Damit kannst du Fußballmannschaft ernähren.
Ja, und jetzt wird verteilt.
Japan scheint für raue Mengen an Teig zu stehen.
Wie ich mich hier einsaune.
Ob Pikachu-Gelb oder Matcha-Grün, die backenden schwelgen förmlich im
Farbrausch. Ich habe mich heute für die Kapsel-Variante entschieden.
Einfach, weil es schneller geht.
Ich hoffe, dass es nicht dabei schief läuft.
Ja, und ab in den Ofen.
Alle Böden haben ein speziell japanisches Aroma. Das schafft bei den
Creme-Komponenten etwas Freiheit.
Auf der anderen Seite, was passt am besten zu Kürbis?
Noch mehr Kürbis.
Ich fange jetzt an mit meinem...
Kürbis, Orange und Pudding, der in meine Torte reinkommt. Und werde das dann
einfach ganz normal mit Speisestärke abbinden.
Wo ist nur die Zeit hin?
Anderthalb Stunden sind bereits vergangen.
Das wird jetzt ein Baiser. Und in dieses Baiser reibe ich frischen Ingwer rein.
Und das werde ich dann ausbacken und als Crunch mit einbeziehen in die Torte.
Eine Aktion, die auch Zeit kostet, Kirschen entkernen.
Ja, ich wollte unbedingt frische Kirschen haben und schmeckt einfach viel
besser.
Ja, dafür muss man ja auch was tun, und zwar entkernen.
Ramona schneidet für ihre Obstkomponente Litchi.
Sie passt einfach gut dazu, weil der Sake ja auch so ein bisschen Litchi
-Geschmack hat.
Und sie ist jetzt eine Frucht, die nicht so dominant ist und deswegen habe ich
mich für die Litchi entschieden.
Da darf sich die Jury auf völlig verschiedene Geschmacksrichtungen
freuen, die trotzdem alle japanisch anmuten sollen.
Schaut nicht so appetitlich aus, aber es schmeckt einfach gut.
Schnell in die Kühlung und sofort geht der kritische Blick hin zu den Böden.
Nach dem Baumkuchen-Fiasko schauen da alle ganz genau hin.
Ich bin zufrieden tatsächlich.
Er ist so gebacken, wie ich ihn backen wollte.
Also das ist nicht verbrannt, die sollen tatsächlich so aussehen.
Ist ja auch Schoko.
Farbe ist da und die Höhe ist da, was ich mir gewünscht habe.
Fares möchte eigentlich nie schwarz sehen.
Schwarz ist jetzt nicht unbedingt die appetitlichste Farbe.
Und ich finde die Farbe außergewöhnlich, aber trotzdem schön.
Und Christian und Betty, die sind ja offen für alles. Also da mache ich mir
keine Sorgen.
Was unterscheidet normale Erdnüsse von Nori-Erdnüssen?
Das Nori ist eigentlich das Besondere noch dabei. Das sind diese typischen
Algen, die es auch im Sushi gibt. Und die sind hier noch mit in die Wasabi
-Nüssen mit eingearbeitet.
Zack und Hack.
Für den Crunch geht es den Nüssen an den Kragen.
Aber jetzt nicht übermütig werden.
Fares gießt sein Sesam-Krokant auf. Liljas Baiser geht in den Ofen. Und
Julia?
Ich möchte meine Torte mit Fondant eindecken und damit der Fondant dann
auch perfekt hält, mache ich eine amerikanische Buttercreme als Grundlage.
Klingt durchdacht.
Ich kümmere mich jetzt um eine italienische Honigbuttercreme.
Es ist eben eine Weltreise. Der letzte Schritt für die Basisbuttercreme ist die
Butter und werde diese dann teilen, um daraus eine Matcha- und eine Wasabi
-Creme zu machen.
Ihr Lieben, in Japan ist ja der Arbeitstag traditionell etwas länger.
Ihr habt Glück, ihr habt in zweieinhalb Stunden schon Feierabend. Es ist
Halbzeit.
Oh Gott, Beeilung.
Sportlich.
Es stehen noch viele Schritte und Schnitte an.
Gerade Böden sind die Grundlage fürs Schichten.
Da alles ein bisschen zu dunkel aussieht, scheinen ein bisschen zu viele
Röststoffe. Röststoffe.
Röststoffe. Aber das schneide ich alles weg.
Und, riecht man bei Hannes auch Röststoffe?
Oh,
ein Heimwerker. Ich schieße auf einer eigens für diese Torte hergestellten
Konstruktion.
Die Torten werden recht unterschiedlich geschichtet. Schließlich verlangt jede
Motiv-Tortenform einen anderen Rohling, der dann bearbeitet wird.
Wobei eigentlich alle Torten schon in diesem Zwischenzustand sehr lecker
aussehen.
Die Form gefällt mir schon mal gut. Das ist schon mal beruhigend, aber lange
ist der Spaß noch nicht vorbei. Ich muss mich noch beeilen.
Dieses Lied kann Lilia mitsingen.
Das ist eine wirklich sehr, sehr weiche Füllung.
Eignet sich Cremeux für so eine hohe Torte?
Daniel und Ramona haben das Problem nicht.
Jetzt muss das alles in den Froster, weil die Schichtung kommt raus bei mir.
Das muss fester werden.
Das kannst du nicht mehr retten.
Ich habe zwar alles rein, Gelatine, Pizzine, aber irgendwie, keine Ahnung.
Letzter Ausweg Frosta.
Aber wie übersteht die Torte das anschließende Dekorieren?
Die ist einfach nicht stabil, die Torte komplett.
Die ist nicht stabil.
Und ich bin mir nicht sicher, dass sie stehen bleibt.
Wie viele Punkte vergibt die Jury wohl für eine zusammengefallene Torte?
Ich würde eher den Schokoladenanteil
erhöhen und eine dickflüssige Ganache machen.
Julia macht sich schon an die Deko.
Wir müssen ja heute Reispapier in der Dekoration zwingend verwenden und ich
habe mir überlegt, dass ich daraus Fächer mache.
Daniel denkt eher an Lord Helmchen.
Das ist dann ein Hut. Und wenn dieser Hut halt nicht drauf ist, dann habe ich
das Thema verfehlt.
Gemach. Reispapier ist geduldig.
Ich starte jetzt mit meiner Deko.
Alles in der Farbe von Kirschblüten. Dafür habe ich echt ein sehr schönes
Rosa mitgebracht.
Wunderschön. Es blüht auch bei Hannes und Fares.
Ich habe leider noch nie mit Reispapier gearbeitet. Ich kann Reispapier nur aus
Frühlingsrollen oder Sommerrollen oder sowas.
Ihr Lieben, ihr habt nur noch 60 Minuten.
An einem wird es nicht scheitern. Zu feuchtem Reispapier.
Die trocknen ja schon schon.
Das Reisblatt ist ein kapriziöses Ding.
Wenn das Reisbeutel ziemlich trocken ist, dann bricht es in tausend Teile.
Deswegen muss man relativ zügig arbeiten.
Und dabei einiges beachten.
Man muss immer aufpassen, dass sich das nicht verklebt, weil sonst ist es wie
Tesafilm. Den kriegst du dann nicht mehr auseinander.
Was planst du heute?
Das werden die Flossen sein für meine Fische. Nur die beiden Flossen oder
planst du noch mehr mit dem Reispapier?
Ich habe ja so einen Torbogen auch vor.
Ich kann sagen, nur so die beiden Fischschwänze wären, glaube ich, ein
Tick zu wenig. Nein, nein, da kommt noch die Sonne.
Deko ist doch deins.
Damit kannst du doch hier punkten.
Also ich habe quasi den Korpus und den Kopf von der Figur schon zum Aushärten
vorbereitet. Und jetzt kommen so Details.
Mal das Gesicht jetzt an.
Sieht aus, als hätte sie das schon einmal gemacht.
Die Magnolien haben ja auch noch so einen typischen Stempel. Dafür nimmt man
einfach ein Stück Fondant, nimmt die Schere und schneidet einfach immer ab.
Fondant ist eine Möglichkeit.
Daniel modelliert lieber mit Schokolade.
Was für tolle Masken.
Die sind richtig hässlich. Aber das Schöne ist, man sieht die viel an. Ich
sehe nicht unbedingt das Hässliche, sondern ich finde, das ist immer
unglaublich tolle Handarbeit.
Und es ist natürlich eine Methode, die ich total passend finde.
Man kann da so ein bisschen freestylen. Das stimmt.
Aber es ist Modellier-Schokolade. Das ist Modellier-Schokolade, ja. Und dann
setzt du das Gesicht nachher.
Auf die Torte drauf.
Guck dir den schon ganz genau an. Das mache ich.
Exakt gleich nicht, das wird meiner werden.
Aber genauso schön hoffentlich. Ich hoffe doch.
Also wenn ich Daniel jetzt modellieren sehe, da geht mein Herz auf. Und ich
finde es sehr clever gelöst. Mir geht es nachher darum, ob das Ganze von den
Proportionen passt. Er modelliert jetzt ja die Maske separat, das kommt dann
erst an die Torte. Ich finde das Konzept sehr toll und ich finde das Thema
einfach schön.
Lilia sieht das wahrscheinlich gerade anders.
Die soll die noch zu weiche Torte stützen, sonst könnte Lilia in ernste
Schwierigkeiten kommen.
Wer seine Torte eindecken möchte, beginnt jetzt mit den nötigen
Arbeitsschritten.
Also es darf ruhig reißen, ich möchte das.
Das würde nämlich zur Optik passen und die ist gleich außerordentlich wichtig.
Ja, ich muss jetzt Gas geben, aber ich denke, dass ich das schaffe.
Klar, dass ich jetzt kein Frontland-Expert bin, aber da kamen
immer die Kritikpunkte, also wo was falsch war und ich versuche irgendwie
das zu verbessern.
Ihr Lieben, die Katze winkt euch zu und sie sagt, noch 30 Minuten.
Nicht so schön.
Ich bin gerade dezent überfordert.
Auch Lilia steht unter Druck.
Die steht, wie lange sie das aushält, weiß ich nicht. Und meine Origami-Sache,
die muss ich noch schön ausdekorieren, dass sie japanisch aussieht.
Lilia kämpft, solange die Chance auf eine fertige Torte besteht.
Das war ein Drama heute.
Das war wie der schlechteste Film, den man sehen kann.
So was habe ich noch nie gehabt und das macht mir etwas Angst jetzt.
Ruhig bleiben.
Angst ist ein schlechter Berater.
Ein kühler Kopf tut Not und auch eine ruhige Hand.
Schließlich geht's ja um was. Ich hab Spaß.
Shodo nennt sich die japanische Kalligrafie. Und ja, auch Gelb und
Schwarz sind Goldfischfarben.
Warum hält denn das nicht?
Ich hab keine Lust mehr.
Es reicht langsam.
Meine Freude.
Wie soll ich denn da rankommen?
Ihr Lieben, ich hoffe, euer Reispapier reißt nicht ein, denn ihr habt nur noch
10 Minuten.
Nein!
Ja.
Ich muss nur schauen, dass die da oben hängen bleiben, das ist jetzt das
Wichtigste.
Halten die Torten bis zur Verkostung? Und wird sich die Jury nach den
missglückten Baumkuchen endlich wieder über die Ergebnisse freuen?
Chaos Queen ist am Start und sucht ihr Puder, aber nicht das hier.
Unfassbar. Wenn man so chaotisch ist, ist es echt doof.
Ich bin kurz vorm Explodierung.
Das ist so zerbrechlich, das Ding.
Gott, mein Herz.
Ihr Lieben, ihr habt nur noch zwei Minuten.
Kleinere Fehler kann man jetzt noch ausbessern, aber das große Ganze muss
bereits stehen.
Die Schicht von der Torte, die ist zu dick.
Die war eigentlich viel dünner geplant. Aber jetzt musste ich die Torte retten
und ich habe jetzt doppelte Ganache und das muss aushalten jetzt.
Kommt das eben hier raus?
Oh, nee, sollte er natürlich nicht sein.
Scheiße. Gib mir mal bitte Fondant und eine Schale.
Ich denke, das kriegen wir noch hin. Es ist noch nichts verloren.
Danke, Hannes, nochmal.
Okay, ich muss noch auf der Torte was schreiben.
Fang an zu schreiben, das schaffst du sonst nicht.
Okay.
Nee, ich muss meine Torte noch auf die Platte stellen, dann komme ich nochmal
her. Deine? Ja, ja, mach das. Bitte, bitte, bitte, bitte, das nicht.
Nicht, dass du deine, das reicht so. Warte, ich mach gleich. Der Counter
läuft. Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben.
Sechs.
Fünf.
Vier.
Drei.
Zwei.
Eins. Und Schluss. Hände weg vom Gebett.
Ich bin natürlich nicht so glücklich darüber, was alles passiert ist heute.
Es ist vorbei.
Gott sei Dank.
Ich bin so fertig.
Die Torte, Gott sei Dank auch.
Da sieht man wieder, Japan hat viel mehr zu bieten als nur Sushi.
Und ich bin jetzt gespannt, liebe Jury, wie ihr die japanischen Köstlichkeiten,
die Geschmäcker wahrnehmt in den Torten. Wir beginnen jetzt mit der Verkostung
bei Lilia.
Lilia. Made in Japan. Das war ja letztendlich das Motto. Erklär uns mal
das Design und vor allen Dingen, was du in die Torte eingearbeitet hast.
In der Inneren der Torte verbergen sich Matcha-Böden, ein Hauch von Yuzu-Wein.
Ich hoffe, das schmeckt euch.
Du bist heute wirklich ins Straucheln gekommen.
Ja. Gerade bei der Füllung. Trotzdem hast du dich nicht unterkriegen lassen.
Du hast weitergekämpft.
Es gefällt mir das ganze Farbkonzept. Sehr mutig mit diesem Korallenton, dem
Gelb und dem Grün.
Die Fische.
stehen definitiv für Japan.
Ich muss sagen, das, was hier vorne steht, sieht auf jeden Fall schön aus.
Danke.
Der Anstieg sieht fürchterlich aus.
Außen, die Ganache ist einen Tick zu dick.
Aber sie schmeckt hervorragend. Vor allem diese säure-süße Balance, die du
tatsächlich in diesen Kuchen mit eingearbeitet hast.
Und das Baiser mit dem Ingwer gibt dem Ganzen dann noch so den letzten Kick.
Vielen lieben Dank.
Ich
war auf dem
Markt und habe für euch eine Vase besorgt. Danach war ich noch bei dem
Blumenhändler und habe die letzten beiden...
Magnolienzweige für euch gefunden.
Deine Torte, ja, eine 3D-Torte. Du wolltest einen Marmoreffekt haben. Ich
mag auch, dass es hier runterläuft.
Hier unten sieht man so ganz leicht Falten beim Eindecken.
Ich sehe alles.
Ja, ich weiß.
So 3D-Motive ist für mich persönlich immer der Ansatz, sieht es täuschend
echt aus. Und ich muss sagen, du hast es hervorragend umgesetzt.
Danke.
Es ist ein sauberer Anschnitt, dünn eingestrichen, gut gearbeitet, nichts zu
beanstanden.
Ungewöhnliche Kombination, das kann man schon mal festhalten.
Der Wasabi an sich hat ein sehr spezielles Aroma. Ich würde jetzt sogar
sagen, es geht leicht ins Fischige und passt das tatsächlich mit der Schärfe in
einen Kuchen.
Und es ist für mich wirklich stimmig abgeschmeckt.
Es ist eine sehr experimentelle Torte. Ich glaube, es ist kein Kuchen, den man
als Lieblingskuchen für jeden Tag nimmt.
Aber für einen speziellen Anlass und zum Thema Japan finde ich die Kombination
hervorragend ausgesucht und umgesetzt.
Vielen Dank.
Fares und die Dekoration.
Es ist eine wahnsinnig, das allzu komplizierteste Motiv, das man dafür
nehmen kann. Und was man sieht ist, hier unten sind so ein paar kleine Fältchen.
Und bei den Kirschblüten sind hier oben so ein bisschen zusammengefallen.
Sieht für mich schon fast so aus, als wenn das Kirschblütenfest fast um ist.
Aber es ist deutlich eine Steigerung bei dir zu sehen. Aber da ist immer noch
Luft nach oben.
Ja. Auf jeden Fall. Nee, ist eine wunderschöne Urne. Kann man definitiv so
festhalten.
Man kann es erkennen. Du gibst dir Mühe auf jeden Fall. Du hast das Thema
angenommen und du hast es auch gut umgesetzt.
Also der Anschnitt, man sieht hier die unterschiedlichen Böden. Schöne Farbe
für mich. Dann die unterschiedlichen Füllungen in der Mitte.
Dünn eingestrichen, von Land, auch dünn genug ausgerollt.
Der schwarze Sesam ist in seinen verschiedenen Konsistenzen sensationell
herausgearbeitet. Aber du hast extra frische Kirschen mit eingearbeitet. Und
dann möchte ich diese frischen Kirschen auch von bisher mit dabei haben. Das
heißt, großzügiger beim nächsten Mal mit einarbeiten.
Die trockenen Böden.
Das ist ein Kuchen, wo man auf jeden Fall danach was trinken muss. Ein Sake
oder so.
Vielen lieben Dank.
Du hast dich für eine klassische Motivtorte entschieden.
Es ist ein sehr leichtes Design, also man kann so diese Kirschblüte auf jeden
Fall nachvollziehen, auch von der Farblichkeit.
Und ich mag das Reispapier, wie es fällt, also wie es schwebt, also gerade
hier oben das Blatt. Ich hätte mir insgesamt aber einfach ein bisschen mehr
Schwierigkeit gewünscht.
Also beim nächsten Mal einen Gang höher schalten, um uns mehr anzubieten an der
Stelle.
Was mir beim Anschnitt sofort gefällt, ist dieser Farbton von den Lychis. Hier
deine Ganache, relativ fest gekocht, das merkt man beim Schneiden. Und auch der
Fondant in einer schönen Dicke gearbeitet.
Auch bei dir ein riesen Risiko eingegangen. Das Nori-Blatt an sich, das
ist so hartfischig vom Geschmack her.
Das tatsächlich fein zu balancieren.
dass das ganze Ding nicht irgendwie in eine etwas skurrilere Art und Weise geht
vom Geschmack her. Aber ich bin sehr, sehr experimentell. Und für mich muss
die Balance getroffen sein.
Und du hast tatsächlich die Balance getroffen.
Man hat wirklich das Gefühl, wenn man diesen Kuchen isst, man isst einen
japanischen Kuchen. Man muss sich wirklich einlassen auf diese
Geschmackskompositionen, die du da kreiert hast. Vielen Dank.
Dankeschön.
Yuya, erzähl uns etwas über deinen Made in Japan.
Ja, ich bringe euch Glück.
Das ist nämlich das, was vorne an der Torte dran steht.
Also optisch ist es sofort Japan. Man sieht sofort das Thema, nicht nur wegen
der Geisha. Ich mag auch diese rote Torte. Dazu diese Blüten, farblich
stimmig. Es ist glatt eingestrichen. Hier gerade auf der Rückseite sieht man
auch bei dir.
wie makellos sie eingedeckt ist. Ich glaube, das ist auch wirklich so ein
kleiner Kampf zwischen dir und Ramona. Wer macht sie noch gerade? Wer kriegt
sie noch perfekter hin?
Aber auch bei dir hätte ich mir gewünscht, wenn da noch so ein kleiner
Schwierigkeitsgrad mehr drin gewesen wäre.
Ja, lustig ist, dass du den Farbton von deiner Torte zu deinen Sneakern quasi
abgestimmt hast. Finde ich super.
Tipptopp. Es ist hervorragend gearbeitet. Wirklich makellos. Super.
Böden gut gebacken, gleichmäßig gebacken, schöne Porungen gleichmäßig
geschnitten. Dazwischen die Füllung dünn eingestrichen, vonhand, dünn ausgerollt.
Diese Böden, die hast du ja mit Reismehl gemacht, oder? Weil das Besondere daran
ist halt einfach, sie haben halt eine Konsistenz.
wie es wirklich untypisch ist. Also sie zerbröseln so ganz leicht, sie haben
aber immer noch die Stabilität.
Unfassbar angenehm zu essen.
Tipptopp. Du warst, glaube ich, nicht so experimentierfreudig wie deine
Mitstreiter zum Teil. Aber das muss es auch gar nicht sein, weil auch deine
Komposition ist definitiv Japan.
Ich hätte mir persönlich mehr von einem Kirschen gewünscht.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Daniel, dann erklär uns mal bitte das Motiv zu deiner Japan-Torte. Ich habe
euch heute den Helm eines noblen japanischen Samurai-Kriegers
mitgebracht. Weil man im Helm ja ansieht, dass er schon gekämpft hat.
Hier oben hat er ja schon so ein paar Blessuren erhalten.
Auch du hast dich für eine 3D-Torte entschieden, die sicherlich vom
Schwierigkeitsgrad sehr weit oben ist.
Ich finde sie scheußlich schön.
In dem Fall kann ich nur sagen, ich ziehe den Hut oder in dem Fall, ich
ziehe den Helm.
Grandiose Arbeit.
Danke.
Dein Anschnitt hier oben, gleichmäßige Böden.
Modellierschokolade, gerade die dunkle, hat halt wirklich den Nachteil, dass sie
extrem fest wird.
Kürbis, Ingwer, Orange par excellence.
Die Kunst ist ja, diesen Hokkaido-Kürbis, den du genommen hast,
tatsächlich geschmacklich auch darzustellen.
Abgerundet wird das geschmacklich durch den leicht gesalzenen Ingwer, denn den
schmecke ich tatsächlich.
Geschmacklich ist es wirklich auch bei dir eine sehr gelungene Komposition, die
zum Thema passt, die stimmig ist und auch einfach sehr lecker.
Vielen Dank. Dankeschön.
Japan ist ja das Land der aufgehenden Sonne. Und für einen von euch wird sie
gleich ganz besonders strahlen. Denn die Jury trifft gleich wieder zwei
Entscheidungen. Wer die rote Schürze bekommt und natürlich für wen hier die
Weltreise zu Ende ist.
Die Punkte wollen in Ruhe zusammengezählt werden. Wenn Sie den
Punktestand erfahren möchten, dann folgen Sie uns einfach.
Et das große Backen auf Instagram und Facebook werden nach der Sendung die
Punkte veröffentlicht.
Und ihr bekommt jetzt genug Zeit zum Beraten, zum Zusammenzählen.
Nehmt sie euch.
In der technischen Prüfung beim Baumkuchen, da hatten alle so ihre
Schwierigkeiten. Und wir hatten davor ja auch noch den Schwammkuchen. Das darf
man ja auch nicht vergessen. Also es zählt ja alles zusammen.
Also optisch außen.
auch Japan-Thema getroffen. Ich war erstaunt, wie gut der Anschnitt noch
geworden ist, weil zwischenzeitlich sah es ja gar nicht so aus, als wenn da
überhaupt noch eine Torte steht.
Ich möchte schon noch ein bisschen zeigen, was ich alles kann. Ich möchte
die Jury überzeugen.
Geschmacklich sehr, sehr gut. Vor allem diese saftigen Böden.
Hervorragend rausgearbeitet, ja.
Naja, nur mit einer Vase punktet man hier schon gar nicht. Also man muss ja
verschiedene Techniken anwenden.
Und die Punkte sind es am Ende, die über den Verbleib bei Das große Backen
entscheiden werden.
Liebe Jury, eure Entscheidung bitte.
Unser Bäcker oder Bäckerin der Woche hat sich mit dem Schwammkuchen einen solchen
Vorsprung erarbeitet,
dass es selbst mit zwei soliden Leistungen in den beiden anderen
Aufgaben für den Wochensieg gelangt hat. Mit insgesamt 44,5 Punkten geht die rote
Schürze an...
Nein, sie bleibt bei dir, Hannes.
Ja Hannes, herzlichen Glückwunsch auch von mir. Ich habe es dir letzte Woche
schon gesagt, Rot steht dir. Seh zu, dass du sie behältst.
Respekt, Respekt. Danke.
Ich bin wahnsinnig überwältigt, dass ich die Roteschürze eine zweite Woche tragen
darf.
Leider heißt es aber auch für einen für euch, Sayonara, auf Wiedersehen.
Lilia, Ramona, kommt ihr bitte nach vorne.
Für euch beide lief es in dieser Woche nun wirklich nicht rund.
Stichwort Schwammkuchen, Stichwort Baumkuchen.
Ihr beide musstet feststellen, dass auch sehr gute Bäcker in einem Wettbewerb
unter Zeitdruck an ihre Grenzen stoßen.
Entscheidend für unser Urteil war somit die letzte, die dritte Aufgabe.
Und es war denkbar knapp.
Nur ein halber Punkt an euch war er.
Mit 33,5 Punkten.
müssen wir uns heute leider schweren Herzens verabschieden von
Lilia.
Also ich bin wirklich so was von glücklich dabei gewesen zu sein. Ja, es
ist schade, dass ich jetzt gehen muss.
Ja, für heute heißt es Sayonara. Aber wir sehen uns ja in der nächsten Woche
schon wieder. Und da gibt es das komplette Kontrastprogramm. Denn wir
machen Stopp in Südafrika. Auch dort gibt es tolle Torten zu entdecken.
Seien Sie dabei nächsten Sonntag hier in Sat.1. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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