All language subtitles for Das Große Backen - S09e01 Folge 1 Köstliche Leckereien Und Die Erste Entscheidung-2

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Original subtitles

Es ist wieder Zeit für die leckerste Kunst der Welt.

Zehn Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker wagen den Sprung auf die ganz große

Bühne und sie haben einiges vor sich. Die spektakulärsten Torten und

exotischsten Backspezialitäten der Welt müssen bewältigt werden und das in der

internationalsten Staffel aller Zeiten.

Letztes Jahr ging es auf Europatour, dieses Jahr machen wir eine Weltreise.

Willkommen in Deutschlands größter Tortenshow. Hier ist das große Backen.

Schloss Stülpe in Brandenburg

Sehnsuchtsort ambitionierter Tortenkünstler und Heimat der größten

Backshow der Welt.

Hier steht das Zelt in dem aus Backenden Gewinner werden. Und hier steht auch die

Trophäe, von der jeder träumt, den die Backleidenschaft gepackt hat.

Ich habe so ein Kribbeln im Bauch. Man darf backen, man darf zeigen, was man

kann. Darauf freue ich mich so sehr.

Es bedeutet mir so viel, bei dieser Show ein Teil davon zu sein, meine Kreation

der Welt zu zeigen.

Und die Welt ist gespannt.

Und ich habe einen rosa Kühlschrank.

Die Arbeitsatmosphäre ist perfekt.

Es ist alles schön.

Unser Zelt sieht fantastisch aus. Und ich bin aufgeregt, aber es ist eine

schöne Aufregung.

Ein Ort für wahre Fans.

Ich schaue die Sendung schon seit der ersten Folge und fieber immer mit den

Kandidaten mit. Und jetzt heute selber hier zu stehen, das ist halt wirklich so

ein kleiner Traum.

Nicht viel schnacken, jetzt wird gebacken.

Acht Wochen lang zeigen die Backenden, was an Handwerkskunst in ihnen steckt.

Und an Kreativität.

Gebacken habe ich schon als Kind. Ich wollte immer was Süßes essen und ich

mochte es. Das ist meine Welt.

Hier entsteht Großes.

Ich habe so viele Visionen hier in dieses Backzelt mitgebracht, dass ich

hoffe, dass ich unheimlich weit komme, auch wenn es mir leid tut für die

anderen Kandidaten.

Hier backen die Besten der Besten.

Mit Konkurrenz kann ich eigentlich gut umgehen, dadurch, dass ich auch 16 Jahre

Chilling gemacht habe und auch Meisterschaften durchgeführt habe.

Jetzt brauche ich doch mehr Wodka. Kann ich noch ein bisschen Wodka, bitte? Ich

bin innerlich schon sehr, sehr aufgeregt, aber wenn die Zeit startet,

bin ich dann in meiner kleinen Backblase. Go backen!

Mit dabei der jüngste Kandidat in der Geschichte der Show, Süße 19.

Ich habe auch schon einiges an Erfahrung, das werde ich dir auch

zeigen. Also die sollen sich in Acht nehmen.

Das Gefecht wird hitzig.

Das Besondere im Zelt ist die Zeit, Aufregung, Druck. Man weiß noch nicht,

wo was steht.

Das wird alles ganz schön spannend.

Ein Wettkampf, der keine Fehler verzeiht.

Ich glaube, es ist ein Abenteuer, in das wir da alle einsteigen.

Das sollte ein Schokoladenmus sein. Ist leider etwas zu flüssig. Meine Gebäcke

zu präsentieren und zu sehen, dass die gut genug sind, um in die nächste Runde

zu kommen.

Meine größte Stärke beim Backen ist die Dekoration und meine Schwäche wird

wahrscheinlich die Detailverliebtheit sein. Oh, mir gefällt es gerade nicht,

die ersten zwei Blüten.

Aber aufgeben ist nicht.

Wenn es nicht so schmecken sollte, wie es sein soll, dann sage ich, das ist

meine Kreation und so ist das auch.

Ja, geizig bin ich ja.

Wie alle.

Ich bin in meiner Freizeit nicht sehr perfektionistisch, aber hier beim

Backen, wenn irgendwas schief läuft, das regt mich wahnsinnig auf.

Perfekt sieht anders aus.

Tränen.

Tupfen.

Torten. Ich kann jetzt endlich das machen, wofür ich hergekommen bin, wofür

ich mich so lange vorbereitet habe. Und da will ich dann auch abliefern.

Backkunst unter verschärften Bedingungen.

Wenn ich zu Hause am Backen bin, dann bin ich ganz ruhig. Ich habe keine

Ahnung, wie ich hier mich verhalten werde.

Entweder mache ich das richtig oder ich mache es gar nicht.

Ehrgeiz und Fingerfertigkeit sorgen für perfekte Torten.

Jedes Detail und jedes Aroma kann die Backenden dem Sieg näher bringen.

Dem goldenen Cupcake 10.000 Euro und dem eigenen Backbuch.

Die Böden sind super saftig.

Konsistenzen stimmen. Für mich persönlich ist es genial.

Wow. Perfekt auf den Punkt gebracht. Diese 10 treten an, um Deutschlands

bester Hobbybäcker oder beste Hobbybäckerin 2021 zu werden.

Hallo, herzlich willkommen hier im Backzelt. Ich habe die Ehre. Ihr habt es

geschafft. Ihr seid die 10 Kandidaten der 9. Staffel von Das große Backen.

Und neu ist auch, wir haben fünf Männer und fünf Frauen. Hier herrscht im Zelt

Gleichberechtigung. Das finde ich toll. Ihr kennt alle die Show. Ihr wisst, es

wird von Jahr zu Jahr schwieriger, hier zu gewinnen. Deshalb habt ihr meinen

größten Respekt, dass ihr hier antretet und euch das traut.

Und jetzt begrüßt mit mir die kompetenteste Backjury Deutschlands.

Hier ist die Königin der Motivtorte, Bettina Schliephake-Burchardt und der

mehrfache Patissier des Jahres, Christian Hüms.

Hallo ihr zwei, ihr seid ja nie über eine Überraschung verlegen. Was habt ihr

euch denn diesmal überlegt?

In den letzten Monaten mussten ja viele Fernreisen verfallen. Deswegen haben wir

nicht nur Torten, sondern auch Reisehunger. Wir holen uns die Welt ins

Zelt. Das bedeutet, in den kommenden Aufgaben werdet ihr euch einmal um den

Globus backen.

Damit das gelingt, müsst ihr so oft Perfektion abliefern, wie es geht.

Öfter als die Konkurrenz und die ist hart.

Außerdem zählt natürlich auch euer Einfallsreichtum.

Backen ist gelebte Kreativität und das wollen wir sehen und schmecken.

Neu ist unsere Punktevergabe, denn die Jury hat pro Aufgabe, also jedes

Mitglied, 10 Punkte. Das heißt für euch, ihr könnt pro Aufgabe 20 Punkte

abräumen. Und die Punkte setzen sich zusammen aus Geschmack, Technik... und

natürlich auch aus dem Schwierigkeitsgrad.

Am Ende einer Folge muss uns dann immer der Kandidat oder die Kandidatin mit den

wenigsten Punkten verlassen.

Allerdings bekommt der oder die mit den meisten Punkten das schickste

Weltreiseoutfit überhaupt, nämlich die rote Schürze und ist somit unsere

Bäckerin oder unser Bäcker der Woche.

In sieben Wochen wird dann ein oder einer von euch Deutschlands beste

Hobbybäckerin oder Deutschlands bester Hobbybäcker 2021 und kann dann

ordentlich feiern mit 10.000 Euro. Als Trophäe gibt es obendrauf den goldenen

Cupcake und das eigene Backbrot.

Ich wünsche euch dafür schon mal viel Glück, denn jetzt geht sie los, die

Weltreise mit der ersten Aufgabe.

Betty, das ist ja traditionell die erste Aufgabe. Das hört sich immer an wie

Backen in der Komfortzone, oder?

Selbstverständlich, denn wir wollen ja wissen, wo wir euch in dieser Staffel

abholen. Also backt uns, was ihr wollt und vor allen Dingen, wie ihr es wollt.

Süß oder herzhaft, Klassiker oder Eigenkreation.

Wenn ihr mit eurem Gebäck eine persönliche Geschichte verbindet, umso

besser.

Es wird also eine richtige Wundertüte hier, die wir in zwei Stunden öffnen,

solange ist eure Backzeit.

Und auf mein Kommando geht's im Zelt hier immer los.

Auf die Plätzchen, fertig, backt!

Zum ersten Mal in dieser Staffel tickt die Uhr. Mit der Aufgabe Mein

Lieblingsrezept will die Jury ganz viel über die zehn Kandidaten und

Kandidatinnen erfahren.

Die haben keine Zeit, mit der Situation zu fremdeln. Sie müssen gleich voll da

sein. Ich bin ready für die erste Aufgabe.

Das Lieblingsrezept meiner Familie ist eine Sahneschnitte mit Limettenpudding.

Einfach ein Traum.

Auf ihren Tonkabohnen-Rührteig schichtet Franziska Limettenpudding und

Limettensahne. Der besondere Clou der süß-sauren Schnitte, ein

Butterkeksdeckel mit Zuckerguss.

Franziska hat das T-Shirt zum Kuchen.

Ja, man mag glauben, ich habe mich für das Rezept gekleidet, aber tatsächlich

ist es Zufall.

Das Bananenkleid war wohl in der Wäsche.

Und welches Rezept hat Julia zu Papier gebracht?

Mein Lieblingsrezept ist ein Red Velvet Cake von mir und meinem Mann.

Himbeeren und Blaubeeren sind die Stars in Julias üppig befüllter Fruchtbombe.

Die frischen Früchte kombiniert sie mit Mascarpone, Frischkäsecreme und farbigen

Red Velvet Böden.

Fünf Männer und fünf Frauen, totale Gleichberechtigung im Zelt.

Du, ich mache meinen Lieblingskuchen, den Rübli-Kuchen. Ein bisschen

aufgepimpt und ein bisschen anders. Ich habe immer zu meinem Geburtstag, jedes

Jahr von meiner Mutter, den Rübli-Kuchen bekommen.

Unter dem Dekor aus glasierten Mini-Rüben und Zuckerguss schichtet

Tobias Brandy Karamellbuttercreme und Himbeernusscrunch zwischen saftige Rübli

-Böden.

Give me Möhr!

Schaut es nicht toll aus? Lauter bunte Möhren.

Jedes Lieblingsrezept hat eine eigene Geschichte.

Auch Daniels. Also ich hab das zum ersten Mal gebacken. Das war eine Etage

von der Hochzeitstorte meiner Eltern.

Und das fanden wir alle so geil und seitdem habe ich das immer wieder über

die Jahre gebacken und es schmeckt uns allen ausnahmslos.

Und deswegen mache ich das heute auch.

Und der dritte Herr?

Ich liebe es, Tarts und Tartellettes zu backen und zu essen. Es steckt so viel

Liebe in diesem Rezept. Ich habe daraus mein Lieblingsrezept gemacht.

Fares serviert Mürbteig mit gebackener französischer Mandelcreme.

Veredelt wird die elegante Tarte mit einer Schicht Pistazienmuslin und

frischen Erdbeeren.

Jenny backt mit Pandansaft. Pandan ist eine Palme.

Ich wollte die Torte unbedingt machen, weil es das Lieblingsrezept meiner

Eltern ist.

Da habe ich mir gedacht, okay, Challenge accepted, schaffe ich in zwei Stunden.

Der Pandansaft kommt jetzt zu den Eigelben und dem Zucker.

Und macht das Ganze grün.

Auch Hannes hat in den knapp kalkulierten zwei Stunden Backzeit viel

vor. Ich backe euch heute eine Schwarzwälder Kirschtorte.

Die Geschichte hinter dem Rezept ist, dass meine Oma den sehr gern zum

Kaffeeklatsch gegessen hat. Und als sie all demenzerkrankt ist, hieß es ja so,

ja, vielleicht auf Alkohol verzichten. Ach, Schwarzwälder Kirschtorte. Wenn der

Magen das nicht sieht, dann erfährt er es auch nicht.

Es ist nicht die einzige Schwarzwälder Kirschvariation heute.

Mein Lieblingsrezept ist Schwarzwälder Kirsch. Die erste Erinnerung an Kuchen

und Backen in der Kindheit.

Und ich liebe Kirschen, Schokolade. Die Kombination ist einfach gut.

In seiner Patisserie-Interpretation verpasst Franz dem Klassiker ein Upgrade

als kleine edle Schnitte mit Schokomousse, Sauerkirschkompott und

Crème Chantilly auf Schokobiskuit.

Bei Ramona könnte eine bayerische Spezialität auf dem Plan stehen.

Für mich ist das ein Stück Kindheit. Wir haben ganz viele Johannisbeersträucher

im Garten und er wurde dann fast jede Wochenende gemacht, weil die

Johannisbeer müssen einfach weg.

Und am besten rutschen sie mit einem Likörchen.

Ich mache ein Eierlikör selber, der in meinen Boden kommt.

Ich habe mich dazu entschlossen, weil es einfach auch nochmal schöner ist, wenn

man es handgemacht hat.

Lilia startet gleich mit anspruchsvollem Baiser.

Das ist der Liebling unserer Familie. Das sind ganz kleine Baisertörtchen. Die

nennt man Pavlova.

Das sind wie so schüsse Wölken.

In Lilias Mini-Pavlovas aus luftigem Baiser und Mascarpone-Sahnecreme

umschmeichelt ein Lemon-Mince-Curd einen flüssigen Bärenkern.

Ich habe jetzt ein Wasserbad gemacht.

Und da werden die Eiweiße mit Zucker zusammen so lange gerührt, bis der

Zucker sich gelöst hat. Und dann kann ich das weiterschlagen mit der Maschine.

Daniels Boden soll unschlagbar werden.

Ich mische gerade Buttermilch und Apfelessig. Das kommt jetzt abwechselnd

in meinen Teig. Und dann ist er eigentlich auch schon fertig.

Man kann einen Kuchen rein natürlich färben. Muss man aber nicht.

Also wir wollen ja, damit er richtig schön rot wird, ein bisschen nachhelfen.

Die Farbe ist die letzte Teigzutat.

Ein, ein Viertelstunden vor Schluss kommen die Teige in ihre Formen.

Daniel ist bei seiner Frischkäsecreme.

Viel hilft viel, ne?

Und dann kommt er in den Ofen.

Der Teig, nicht die Creme.

Ich bin ja verrückt, jetzt fasse ich das an von Nervositü. Alles gut gegangen.

Und dann... Zack, bumm, fertig.

Lilias Baiser braucht noch etwas.

Die Eiweiße, also ich schlage sie steif und jetzt nebenbei muss ich eine schöne

Zitronencreme zubereiten.

Nicht jede Frucht erkennt man gleich.

Das sind jetzt die Rambutans, schmecken so ähnlich wie Lichys, sind aber von der

Süße ein bisschen stärker. Und das ist so meine asiatische Komponente und

daneben habe ich dann die Himbeerfruchteinlage, die ist halt im

Prinzip so diese typische europäische.

Ich mache erstmal so einen Crememuslin, schön fluffig.

Und nicht so butterig wie eine Buttercreme.

Jetzt mache ich den Herd aus.

Normalerweise könnte man den anlassen, aber dann verkocht ja die gute Basler

Kirsche.

Und das mögen weder die Basler noch die Erfurter.

Ich bin Hannes, ich bin 25 Jahre, aus Erfurt und studiere

Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing.

Neben dem Studium habe ich mein eigenes Kleingewerbe und fertige Schleifen und

Uniformen für Cheerleader in ganz Deutschland.

Ich habe vor fünf Jahren noch 150 Kilo gewogen und habe tatsächlich dann 75

Kilo, genau, die Hälfte.

Meine Leidenschaft zum Backen ist schon als Kind entstanden, aber richtig. Die

Motivtorten und die größeren Torten ist erst dadurch gekommen, dass meine Oma an

Demenz erkrankt ist und sie mich gebeten hat, mit ihr ihre Rezepte zu backen. Und

jetzt hoffe ich natürlich, dass ich dann auch die erste Sendung mit ihr gucken

kann und mit ihr Händchen halte und in den Fernseher schaue, werde ich ihr dann

sagen, Oma, guck mal, jetzt bin ich beim großen Backen dabei.

In Julias Red Temptation-Torte spielt auch die Farbe Weiß eine Rolle.

Jetzt bereite ich schon mal die Füllung vor, die Frischkäse-Mascarpone-Creme.

Mascarpone geht immer, oder?

Genau wie Möhrchen.

Marzipan kann jeder. Ich tue sie kandieren und in Butter ist mal was

anderes. Was macht die Sauer-Abteilung?

Das wird der Limetten-Pudding-Aufstrich von meiner Sahneschnitte.

Das wird die Schokoladencreme für meine Schwarzwälder Kirsch. Das ist nur

geschmolzene Schokolade, eine Emulgator und Wasser. Mehr ist da nicht drinnen.

Das wird jetzt vermischt.

Die werden jetzt aufgekocht und mit Gelatine verarbeitet und dann in die

Backform gefüllt.

Lilias Baiser ist endlich fertig zum Aufspritzen. Bei gut 80 Grad muss es im

Ofen trocknen.

Ramona bleibt bei Do-it-yourself. Wir haben da ein selbst gemachtes

Zitronensalz. Und es ist einfach cool, wenn man Sachen hernimmt, die man selber

gemacht hat.

Ihr lieben Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ich hoffe, ihr habt die

Hälfte eures Rezeptes schon durch. Denn es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt nur noch

eine Stunde.

Scheiße.

Genaues Beobachten beschleunigt die Sache nicht. Schade eigentlich.

Doch noch ist alles im grünen Bereich.

Da Limettensaft ja immer nicht wirklich Farbe hat, will ich das natürlich noch

ein bisschen rausholen.

Perfekt, genau so wollte ich es haben.

Grün scheint gerade die Modefarbe zu sein. Die Neon-Variante ziert Tobias

Buttercreme.

Sehr weich, aber jetzt tue ich sie in den Kühlschrank und dann wird sie

bestimmt wieder fester.

Fester. Der Schwab sagt Fester.

Und heißt es nicht auch, man soll die Fester feiern, wie sie fallen?

Ich bin Tobias, 44 und komme aus Fellbach.

Beruflich arbeite ich im Lebensmittelhandel in der Weinabteilung.

Kunst spielt eine sehr große Rolle in meinem Leben. Egal ob im Malen, Singen,

Tanzen, das ist mein Ding.

Was ich sehr gerne mit meinem Mann ist, durch die Weinberge zu laufen. Das ist

für uns so der Ausgleich zum Alltag.

Wenn Tobias in der Küche backt, dann ist es immer ein wenig Chaos.

Aber es kommt immer was Gutes bei raus.

Meine Leidenschaft zum Backen kam durch meine Oma. Aber so richtig habe ich

eigentlich erst angefangen durch Corona, weil ich da sehr viel Zeit hatte.

Am liebsten backe ich auch, wenn ich ganz alleine im Haus bin, weil dann höre

ich noch schöne Musical-Hits und singe dann noch dazu und Treller.

Ich möchte natürlich unbedingt diese Show gewinnen, zeigen, was ich kann und

was ich jetzt in der kurzen Zeit eigentlich schon alles erlernt habe.

Grundlage und Grundfläche einer gelungenen Torte, ein perfekter Boden.

Also der ist super schön aufgegangen.

So, der Biskuit ist fertig gebacken und jetzt im Kühlschrank oder im Tiefkühler

gewesen und ich steche jetzt die Böden aus.

Dann haben wir gedacht, in den zwei Stunden ist vielleicht etwas gewagt,

eine ganze Torte zu machen.

Mache ich doch kleine Schnittchen.

ist die Gefahr kleiner, dass was passiert.

Hoffe ich.

Ich muss mich jetzt beeilen, deswegen mache ich das parallel, sodass die Soße

nicht gerillt.

Und dann hier habe ich meine Beeren schon püriert.

Oh, Nussaroma.

Ich röste Macadamia und es riecht sehr geil.

In Problemfällen ist Hilfe nicht weit.

Hannes, glücklich sieht anders aus.

Ja, glücklich bin ich nicht. Ich glaube, mir ist die...

Die Cremefüllung, ja, schiefgegangen.

Ja, das würde ich auch sagen. Ich würde es tatsächlich so machen, das Ganze auch

per Hand aufziehen und nicht mit der Maschine. Mach ich. Dass es dir dann

eher gelingt, weil von der Wärme her würde es dann nicht sonst nochmal so

aussehen.

Mach ich, vielen Dank. Ich drücke die Darm. Danke.

Jetzt sind die Früchte dran.

Ramonas Johannisbeeren, Fares Erdbeeren und Jennys Dinger.

Das sind ja die Rambutans, die benutze ich jetzt gleich für die Deko.

Und genau, man schneidet die sozusagen einmal rundherum herauf, kann einmal

drehen und dann ist der Deckel offen und man hat sie geschält.

Auch Franz Kirschen müssen dran glauben.

Schneide ich gerade meine Sauerkirschen klein für meinen Sauerkirschenkompott

und das wird dann meine Einlage.

Was hilft bei Stress mit Möhrchen?

Ein Brandy in der Rübe.

Das tut gut.

Der Butter ist jetzt gut eingezogen in die Möhren und ich tue es jetzt

abstrecken, damit die Farbe nicht ganz verloren geht.

Der Geschmack ist das eine, die Optik das andere.

Hannes zweiter Versuch. Den Tipp von Betty habe ich angenommen, war es jetzt

tausendmal besser geworden und jetzt bin ich wieder beruhigter.

Die Schwarzwälder Kirschkonkurrenz schläft nicht.

Ein Mantel aus leicht angezogener, geschmolzener Schokolade.

Nichts für Anfänger.

Auch Fares setzt auf Perfektion.

So, ich schiebe jetzt meinen Tag in den Ofen rein.

Oh, ein bisschen dunkel, aber es geht noch. Das ist normal.

Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ihr habt noch 30 Minuten.

Oh Gott.

Ich habe es ja durchgeschnitten und da habe ich gemerkt, der ist schon nicht

ganz durch. Jetzt schiebe ich ihn nochmal für fünf Minuten in den Ofen und

dann ab in den Froscher und dann die Buttercreme drauf.

Und volle Pulle.

Haares Boden ist fertig und auch Lilias Baiser ist fest geworden.

So, das sind meine Pavlovas.

Die sind ja schön weiß geblieben. Das war ja eigentlich meine größte Sorge.

Daniel säbelt seine Sorgen ab.

Ich schneide jetzt einfach hier die zu dunklen Ränder weg.

Jenny schichtet schon.

Das ist die Himbeerfruchteinlage, die ich gerade einarbeite. Und dann kommt

Creme drauf und dann nochmal die Rambutanfruchteinlage.

Beim Schichten sollten alle Komponenten die richtige Konsistenz haben.

Noch nicht hart gewesen, der Pudding.

Ich versuche das jetzt nochmal schön sauber glatt zu ziehen.

Bei Fares geht es in der letzten halben Stunde um alles.

Also ich mache jetzt meine Creme de Monde drin.

Und dann wird es jetzt nochmal für 10 Minuten gebacken.

Und zwar mit den ersten Erdbeerstückchen.

Jetzt keine Zeit verlieren.

Daniel kaschiert beim Schichten seine Ränder.

So, Versuch Nummer 2.

Wenn noch etwas zu flüssig ist, hilft der Froster.

Ah,

jetzt geht's glatt.

Jetzt mache ich meine Dekobäume für außen für die Torte. Ich versuche gerade

Limettenscheiben als Dekoration aus Fondant zu formen.

Hauptsache es wird halbwegs filigran. Kleine Tannenbäume.

Es ist schön, euch zuzuschauen. Ich hoffe, ihr verpasst eurem

Lieblingskuchen jetzt die Lieblingsdeko, denn ihr habt nur noch 10 Minuten.

Nein.

Es wird nicht langweilig hier auf jeden Fall.

Die Deko seines ersten Gebäcks sollte man keinesfalls vermasseln. Wie sähe es

denn aus, wenn das eigene Lieblingsrezept nur verunfallt serviert

wird? Die Hobbybäcker wollen schließlich punkten.

Jetzt kommt schöne Haube drauf.

Ich habe hier einfach nur ein bisschen geschlagene Sahne, die kommt jetzt außen

drauf.

Franziska finisht mit Keksen und Glasur.

Tobias kaschiert verbrannte Stellen mit Lindgrün. Der Ofen war zu heiß

wahrscheinlich, ist ein bisschen dunkel geworden und die Buttercreme zu weich.

Ich mache jetzt einfach Kamikaze, ich habe keine Zeit mehr.

Streicht es jetzt ein, macht die ganzen Zutaten drauf und fertig sein.

Franz spritzt Mousse und Creme Chantilly auf.

Und Franziska?

In meinem totalen Tattrich und eigentlich kriege ich das immer mit

Tattrich sehr gut hin.

Für mich ist es wichtig, wenn es auch genauso schön aussieht, wie es schmeckt.

Und ja, entweder mache ich das richtig oder ich mache es gar nicht.

Etwas Tiefenbräune ist bei Tobias noch erkennbar.

Ramonas rustikales Baiser sitzt elegant oben auf.

Ich bin sehr leichte, dass es steht.

Ich bin zwar mit den Rissen nicht ganz so zufrieden, aber ich bin jetzt erstmal

froh, dass das geschafft ist.

Ihr Lieblingsbäcker. Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Zwei Minuten.

Das

sind nochmal

in Rum eingelegte Kirschen mit ein bisschen Marzipangeschmack.

Ich bin Perfektionist. Das ist scheiße. Das wird nichts mehr.

Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ihr habt nicht mehr viel Zeit. Nur noch

ein paar Sekunden und dann ist Schluss.

10, 9, 8, 7,

6, 5, 4,

Drei, zwei, eins und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Ich bin sehr erleichtert, dass die erste Aufgabe jetzt vorbei ist. Es war auf

jeden Fall hektischer als gedacht, aber ich bin froh, dass jetzt eine fertige

Torte hier steht.

Ich könnte heulen vor Erleichterung.

Jetzt sagt das so und ich bin glücklich. Ich bin erleichtert, dass es geklappt

hat. Ich bin Perfektionist und ich sage mal, perfekt sieht anders aus.

Zehn so unterschiedliche Gebäcke gleich zu Beginn einer Weltreise. Das macht

doch Lust auf mehr, oder, liebe Jury? Es wird verkostet und wir beginnen bei

Daniel.

Daniel, erzähl uns etwas über dein Lieblingsrezept.

Es war die Hochzeitstorte oder eine Etage der Hochzeitstorte meiner Eltern.

Bitteschön. Die Torte ist für mich schön hoch.

Was mir auffällt, ist allerdings, dass sie so leicht konisch nach oben sich

verjüngt. Wenn du mit diesem Kamm rangehst, achte wirklich darauf, dass du

den Kamm unten aufstellst, weil dann ist er gerade.

Okay. Ich bin vor allen Dingen gespannt, wie es schmeckt.

Man kann hier schön die Böden sehen, man kann hier unten auch die Backfarbe

erkennen, die für mich vollkommen in Ordnung ist. Was man sehr schön bei dir

auch erkennen kann, ist natürlich, dass du es üppig gefüllt hast mit Früchten.

Der Anschnitt muss ich sagen, sehr gleichmäßig, sehr schön.

Dankeschön.

Man muss ganz klar sagen, die Böden sind super saftig. Du hast immer wieder die

Himbeere auf, die du beißt, dann zusätzlich dieser Crunch. Und das Schöne

dabei ist halt tatsächlich dieses Geröstete von den Makadamianüssen. Mir

schmeckt es, es ist ein sehr schöner Start.

Die Creme hat auch genau den richtigen Schmelz. Ich verstehe, warum es ein

Lieblingskuchen ist.

Danke schön. Vielen lieben Dank.

Danke.

Ich widme diese Torte meinem Mann.

Die liebt er ganz besonders.

Schöne Kombination obendrauf.

Hervorragend gearbeitet.

Wenn das dann so aussieht und ich sage mal ganz gerne, es ist arschglatt von

außen, dann ist wirklich da alles richtig gewesen.

Sauber gearbeitet. Was mir gut gefällt, ist, dass du tatsächlich etwas dünnere

Böden gewählt hast.

Dadurch habe ich dann auch ein bisschen mehr Creme.

Der Boden ist tatsächlich durchgebacken. Sehr gut gelöst mit den Himbeeren und

den Heidelbeeren. Das hast du sehr schön eingearbeitet. Und diese Buttercreme ist

ja kaum süß. Die Süße kommt tatsächlich durch den Boden an sich. Tipptopp.

Vom Verhältnis Früchte zum Kuchen gefällt es mir sehr gut.

Dankeschön. Vielen Dank.

Also ich habe eine Schwarzwälder Kirschnitte mitgebracht. Das ist meine

Lieblingsdorte aus der Kindheit.

Die sind sehr modern.

Du bist auch einen hohen Schwierigkeitsgrad eingegangen, indem du

halt einfach sehr viele Komponenten gewählt hast. Hier ist es so ein

bisschen ausgebeult, ein bisschen wellig, aber sie stehen. Das freut mich

sehr. Danke.

Grundsätzlich gefällt es mir von außen sehr gut. Beim Temperieren der

Schokolade ist alles richtig gewesen.

Ich freue mich tatsächlich auch auf die Verkostung.

Jetzt haben wir hier auch den Anschnitt. Für mich eine sehr schöne Verteilung.

Ich habe sehr viel von der Creme.

Konsistenzen stimmen. Lasst es euch schmecken.

Christian atmet es ein, glaube ich.

Für mich persönlich ist es genial.

Diese Schokoladen-Ganache, die hat einen so schönen Schmelz. Eine schöne Säure.

Ich habe die Kirschen dabei.

Ich habe diesen wunderschönen Boden, der sehr, sehr saftig ist. Die Charakterzüge

einer Schwarzwälder Kirsch sind definitiv da.

Perfekt auf den Punkt gebracht.

Danke, vielen Dank.

Mein

Lieblingsrezept

ist Rieselkuchen. Wie man es hört und wahrscheinlich auch sieht, komme ich aus

Oberbayern und das ist das Rezept von meiner Oma. Ihr dürft gerne ein Stück

von meiner Kindheit probieren und ich hoffe, es schmeckt euch.

Von der Backfarbe her gefällt es mir gut.

Ich mag dieses Raue und ich mag auch sehr, dass du es nicht weiter irgendwie

ausdekoriert hast mit diesem Baiser, den auch nicht glatt gestrichen hast, weil

ich finde, das passt dazu nicht. Die Backfarbe ist perfekt. Du hast oben

dieses Aufgebrochene. Man kann schon leicht die Johannisbeeren durchsehen.

Genauso muss es sein.

Das sieht man hier unten wirklich sehr schön, dass der Boden perfekt

durchgebacken ist. Das Highlight ist ja diese Farbe, dieses Knallgelbe. Es ist

ja keine Lebensmittelfarbe drin von dem durchgebackenen Boden. Dann das Saftige

von den Beeren und dann das Weiße von dem Baiser.

Das ist ein sehr schöner Anschnitt.

Das Tolle sind diese beiden Texturen. Ich habe einmal diesen saftigen Bohnen,

der ein bisschen fester ist als Rührkuchen. Und obendrauf diesen sehr

luftigen Baiser. Das ist einfach ein toller Geschmack. Ich würde sagen, das

ist der perfekte Kuchen für uns zwei Hübschen für einen lauen Sommerabend.

Für dich dann, Säg, für mich ein Bier.

Handwerklich 1A, geschmacklich tiptop. Vielen Dank.

Dankeschön.

Mein Lieblingsrezept für heute ist eine Erdbeer-Pistazien-Tarte und das Ganze

mit viel Liebe.

Es gefällt mir sehr gut, dieses Spiel von Pistazien mit den Erdbeeren, grün

und rot, passt halt auch immer. Und dann kommt da unter dieser Rand von der

Tarte, der wirklich für mich perfekte Backen ist. So soll für mich eine Tarte

sein. Danke. Ein absoluter Eyecatcher. Jetzt freue ich mich natürlich auf die

Pistazien mit den Erdbeeren.

Ich finde diesen Anschnitt hervorragend.

Sehr gut handwerklich gearbeitet. So hat das Ganze auszusehen. Bon Appetit.

Obendrauf diese leicht gestockte Pistaziencreme, würde ich jetzt mal

sagen. Darunter kommt die Mandelschicht und dann der durchgebackene Mürbeteig.

Dazu hast du aber so viele Erdbeeren immer obendrauf, die was Frisches

mitbringen. Ich muss sagen, schmacklich und handwerklich großer Respekt.

Es ist hervorragend gearbeitet und es stimmt genauso vom Geschmack. Vielen

Dank. Dankeschön.

Das ist von meiner Familie das Lieblingsrezept. Also bei jeder Feier

muss ich immer diesen Kuchen machen.

Ich mag ihn optisch.

Schnitten hat man ja nicht so häufig. Aber normalerweise würde ich mal den

Keks nach unten, damit man es einfacher auch mit der Gabel essen kann. Aber gut,

die modellierten Limetten gefallen mir natürlich sehr gut. Man sieht natürlich

sehr schön, dass der Boden komplett durchgebacken ist. Ich kann sehen, dass

die Schichten auch eine richtige Konsistenz haben.

Die Glasur gefällt mir sehr, sehr gut. Du hast obendrauf einen wunderschönen

Glanz. Das heißt, tipptopp.

Wir beide lieben solche Klassiker. Du kannst es so leicht mit der Gabel

durchstechen. Es ist wirklich ein ganz leichter Crunch dabei. Genau das, was

ich brauche.

Und du hast eine unfassbar schöne Zitrusnote da drin. Dieser Boden ist

super leicht. Es ist herrlich, diesen Kuchen zu essen. Geschmacklich ist es

wirklich eine Granate. Danke. Vielen Dank.

Mein Lieblingsrezept ist eine Abwandlung von der Schwarzwälder Kirschtorte.

Ich habe sie ausgewählt als Hommage an meine Oma. Du hast dem Ganzen auch einen

modernen Twist gegeben. So ein bisschen hätte ich mir noch mehr Akkuratist bei

den Tupfen gewünscht.

Ja, man muss ganz klar sagen, du hast ja das Motiv Naked Cat gewählt. Da kann man

natürlich ein bisschen rustikaler arbeiten. Grundsätzlich muss es aber

dennoch exakt sein. Auch die Platte zum Beispiel, das muss dann schon bündig

sein.

Man sieht hier...

Den einen Strich sehr dünn, typisch für Naked Cake. Hier diese beiden Schichten

mit den Früchten sind zu erkennen. Das spricht zumindest dafür, dass es sehr

saftig ist.

Du musst die Kirsche oben drauf essen. Die ist ganz wichtig.

Walter Verwalter.

Den Brand, den schmeckt man durchaus in der ganzen Torte.

Aber ich finde, es ist noch genau auf dem Level, wo man es noch gut essen

kann. Ich mag die Böden, die sind extrem saftig. Ich hätte vielleicht ein

bisschen mehr von der Sahne Mascarpone drin haben möchten. Die Kirsche ist für

mich persönlich ein E-Tüpfelchen mit ordentlich Bums, das muss man ganz klar

sagen. Es ist natürlich auch eine schöne Balance getroffen zwischen Schokolade

und Kirsche. Also auch du hast eine etwas andere Variante der Schwarzwälder

Kirschgeschmack nicht aufgegriffen, aber sie ist trotzdem genial.

Also vielen lieben Dank.

Dankeschön.

So, mein Lieblingsrezept ist eigentlich das Lieblingsrezept meiner Eltern. Es

handelt sich hierbei um einen Pandan-Chiffon-Cake. Frische Früchte

obendrauf, man kann auch bei dir ahnen, was drin ist. Das mag ich auch immer

sehr gerne. Auch wenn man eine Torte so mit Kokosflocken einkleidet, achte

trotzdem ein bisschen darauf, dass sie wirklich gerade eingestrichen ist. Von

außen aus mit dem Kokos gefällt mir sehr, sehr gut. Ich hätte mir obendrauf

ein bisschen weniger gewünscht.

Das sieht super aus, aber ein bisschen weniger hätte es tatsächlich auch getan.

Also wenn es dann schon auf dem Teller rieselt, beim nächsten Mal ein bisschen

sacht. Beim Anschnitt sieht man, im mittleren Teil ist es schön gerade und

hier außen rutscht es genau an dieser Stelle ein bisschen nach unten.

Geschmacklich muss ich sagen, es ist eine unglaublich frische Torte.

Wenn man diesen Boden aufschneidet, schneidet das Schwarze unten ab.

Ansonsten bin ich geschmacklich total begeistert.

Dankeschön. Schön abgeschmeckt. Vielen Dank. Dankeschön.

Also bei mir gibt es heute eine gelbe Rübentorte, ein bisschen umgeändert, wie

gab es immer zu jedem Geburtstag von meiner Mutter. Ich mag diese Rüben oben

drauf.

Aber dieses Grün der Creme.

Gerade wenn es dann so ein Grün wird, dann ist es häufig, dass man sagt, ich

möchte es nicht essen. Das finde ich sehr schade.

Also der Anschnitt in sich vom Boden gefällt mir gut.

Aber auch hier stört mich dieses Grün.

Nach Braun kommt Schwarz.

Das ist natürlich einfach für mich persönlich zu dunkel.

Also in sich ist es auf jeden Fall eine sehr süße Angelegenheit. Das muss man

vorweg schon mal sagen. Wenn du von oben diesen Kuchen anstichst, dann hast du so

einen ganz leichten Crunch durch diese Zuckerglasur, was super ist. Das

bedeutet, handwerklich gesehen ist da alles richtig gelaufen.

Dieses mit der Karotte tausche ich gerne gegen jede Marzipankarotte.

Der Boden ist sehr saftig, allerdings nach wie vor... unten verbrannt.

Manchmal sind wirklich diese alten klassischen Rezepte so gut und so

durchdacht, dass sie einfach in sich stimmig sind. Hört da so ein bisschen

mehr auf euer Bauchgefühl. Dann kommt auch so ein Grün plötzlich nicht

zustande. Vielen Dank. Danke auch.

Ich bin schon eine süße Naschgatze, aber das ist das, was ich immer essen möchte.

Bei uns in der Familie heißt das süßes Wölkchen.

Ich hoffe, es schmeckt euch. Was mir da sofort auffällt, ist die Konsistenz von

deinem Baiser. Man sieht genau den Kringel, wie du aufgespritzt hast. Es

ist nicht zusammengesackt und das Baiser ist nicht gebräunt. Das ist ja auch

wichtig, dass es wirklich die Schneeweiße behält.

Präsentation 1a.

Man sieht hier schön beim Anschnitt unten außen Baiser, hier die Creme drin,

dazwischen noch die Frucht. Die Konsistenzen hast du wirklich

hervorragend gearbeitet.

Ich habe immer diesen Knack von außen von dem Baiser.

Geschmacklich passt alles gut zusammen mit der Zeste, mit Zitrusfrucht.

Hervorragend gelungen ist tatsächlich die Konsistenz von dem Baiser. Du hast

von außen diesen Crunch, genau das ist wichtig. Dann die Früchte natürlich

üppig obendrauf und dann noch dieser flüssige Beerenkern genau in der Mitte.

Man kann es nicht besser machen.

Ja, es ist definitiv ein Würkchen.

Dankeschön. Vielen Dank. Dankeschön. Danke auch.

Die genauen Punkte der Kandidaten erfahren Sie auf Facebook und auf

Instagram. Deshalb folgen Sie doch einfach das große Backen. Und hier kann

ich euch jetzt verraten, was das Gegenteil ist von meinem

Lieblingsrezept. Nämlich die technische Prüfung. Und die folgt jetzt auch in

Aufgabe Nummer 2.

Bei der technischen Prüfung wird ein Überraschungsrezept vorgegeben.

Jetzt zeigt sich, wie flexibel die Hobbybäcker sind.

Kleine Vorwarnung von mir.

Die technische Prüfung ist bei unseren Zuschauern beliebter als bei unseren

Kandidatinnen und Kandidaten.

Ihr bekommt alle ein Rezept, das ihr genau nachbacken sollt. Die Zutaten

stehen dafür vor euch auf dem Tisch.

Das Rezept liegt daneben. Aber davon noch die Finger weg. Die Zutaten dürft

ihr jetzt aufdecken.

Ob sie das Gebäck verraten?

Nichts Exotisches.

Konfitüre, Zucker, Zitrone, Eier, Vanille, Marzipan, viel Marzipan.

Das ist ja sehr übersichtlich.

Ja. Damit kann ich erstmal nichts anfangen. Also den Zutaten

nachzuurteilen, habe ich eher ein bisschen Angst, dass es was Schwieriges

wird. Viel Schnickschnack kann man daraus, glaube ich, nicht machen.

Wir haben auch irgendwie Flüssigfondant.

Ich habe noch nie Flüssigfondant gehabt. Ich auch nicht.

Ich habe wirklich keinen Plan.

Dreht das Rezept jetzt um.

Vielleicht hilft es ja.

Margeritenkuchen. Sagt dir das was? Nein.

Ich habe noch nie was von einem Margeritenkuchen gehört.

Es ist ein echter Kölner Klassiker. Er sieht aus wie eine Blüte und ist

wahnsinnig lecker. Und was gibt es noch zu sagen zu diesem Kuchen, liebe Jury?

Der Margeritenkuchen wurde zum allerersten Mal in einer Kölner

Meisterschule für Konditoren hergestellt.

Er ist nahezu 100 Jahre alt und neben seiner Dekoration besteht er nur aus

einer weiteren Komponente.

Dem einzigartigen Marzipanbiskuit. Der ist super saftig.

Bitte lest euch das Rezept genau durch, damit ihr keine Fehler macht, denn

ansonsten könnte euer Backergebnis für uns beide nicht zufriedenstellend sein.

Und auch beim Dekor braucht ihr ein feines Gespür.

Der Kuchen soll nicht nur von der Form her einer Margarite gleichen, sondern

auch optisch so aussehen.

Ich erwarte von euch glänzende Blütenblätter aus weißem flüssigem

Fondant und in der Mitte eine gelbe Korbblüte aus gefärbtem Marzipan.

Die Jury darf natürlich nicht wissen, wer welchen Kuchen gebacken hat, deshalb

habt ihr jetzt ein kleines Päuschen.

Wir zwei drücken euch die Daumen und freuen uns auf die Verkostung.

Und auf mein Kommando geht es los mit eurer ersten technischen Prüfung.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Backt.

Genau 90 Minuten haben die Kandidatinnen und Kandidaten, um einen Kuchenklassiker

herzustellen, von dem die meisten bis eben überhaupt nicht wussten, dass er

existiert. Die Kölner Spezialität hat leider nur einen sehr regionalen

Freundeskreis. Dabei sieht sie, richtig gebacken, sehr glamourös aus.

Der Margaretenkuchen besteht nicht aus vielen Komponenten. Es ist zum einen das

Dekor und zum anderen dieser Marzipanboden. Der hat eine ganz

einzigartige Konsistenz.

Ein Margaritenkuchen ist für mich etwas dunkler als Goldgelb, aber nur auf den

Kanten und dann mit einem leichten Farbverlauf zum nächsten Blatt in heller

Wand.

Man muss sich da an die Vorgaben halten.

Kandidaten kennen den Ofen nicht, aber es wäre ja nicht das große Backen, wenn

wir nicht irgendwo eine kleine Stolperfalle hätten.

200 Gramm Marzipan machen so ziemlich jeden Menschen glücklich.

Bestimmt auch die Jury.

Ich liebe Marzipan, deswegen freue ich mich einfach voll auf diese Aufgabe mit

diesem Kuchen.

Mein erster Arbeitsschritt ist jetzt, dass ich die Marzipan-Rohmasse-Grub

zerpflücke und so dann den Teig herstelle. Ich mache das jetzt wirklich

ganz genau nach Rezept.

Und wenn es nicht so schmecken sollte, wie es sein soll, dann sage ich, das ist

meine Kreation. Und so ist das auch der Jury.

Die müssen mir das auch abnehmen irgendwie.

Wenn man sich bei einer Sache an die Regeln halten sollte, dann bei der

technischen Prüfung, liebe Lilia.

Da versteht die Jury keinen Spaß.

Mein Margarete stelle ich mir schon so Blümchenwiese, Frühling, alles ein

bisschen frisch. Also ich denke, so ein halber Teelöffel kann da schon rein.

So ein bisschen für die Frische.

Ich habe noch nie einen Marzipanteig gemacht, von daher, ich weiß nicht, ob

es jetzt...

Jetzt was ganz kompliziertes oder nicht? Ich weiß nicht, wie die Konsistenz sein

soll. Ja, ich mache jetzt nach Rezept und mal sehen, wie das wird.

Darf man naschen?

Wenn danach das Mengenverhältnis noch stimmt?

Jetzt verquirl ich die Eier und dann wiege ich da 135 Gramm ab.

In dieser Backliga ist es mit ganzen Eiern nicht getan.

Ei abwiegen ist schon Hammer.

Das habe ich noch nie gemacht, Eier abwiegen.

Die wiegen sich wie alles andere.

Wie viele Eier hast du aufgeschlagen? Fast alle? Alle drei.

Ich habe mir alle drei genommen, aber ich wiege sie dann ab.

Aber wie viel wiegen deine?

Weißt du das? Du hast es hier reingefüllt in den Messbecher.

Also ein Ei ungefähr 60 Gramm. Ja, ich weiß.

Und da steht die Waage.

Aber es ist ja noch so viel Ei übrig, deswegen bin ich jetzt irritiert.

Und nachdem Eier nicht hundertprozentig genau wachsen.

entstehen, sind alle unterschiedlich im Gewicht. Darum muss man das genau

abbiegen. Ich mache das jetzt so ein bisschen nach dem Gefühl von den

Kenntnissen, was man so hat.

Oh, das war zu viel.

Nebenher erhitzt die Butter und dann tue ich das Mehl jetzt gleich hier absieben.

Wenn das Mehl gesiebt ist, kommt es zum besseren Ergebnis.

Also da hat dann der Kuchen mehr Luft.

Und zügig unterrühren bitte.

Die Herausforderung ist auf jeden Fall, denke ich, das Zeitmanagement.

Dass man sich die Aufgaben gut einteilt, weil es wirklich viele Sachen sind, die

parallel laufen müssen.

Echtes Multitasking.

Die Butter parallel und das Mehl und hier und da.

Das macht mich jetzt ein bisschen nervös. Ich bin gespannt, was am Ende

dabei rumkommt und ob am Ende etwas dasteht.

Dann bin ich schon glücklich.

Der Margaretenkuchen ist die einzige lokal anerkannte Ausnahme zur Kölner

Regel, es hätte noch immer gut gegangen.

Unterrühren, zügig unterrühren.

Sonst wird es nichts.

Es ist ein bisschen stressig, aber ich versuche mich zu konzentrieren und ich

möchte meine erste technische Prüfung nicht versauen. Darf man das Wort sagen?

Gut.

Ja, darf man.

Und dann muss der Teig in die Form.

Beim Anfühlen muss ich aufpassen, dass ich bis zu einem Zentimeter von der

Randhöhe bleibe. Also ich denke, das ist wichtig, weil der backt ja gleich hoch

und der soll ja in der Form bleiben und nicht am Rand irgendwie überlaufen oder

so.

Und er sollte am Ende gerade stehen.

Jetzt tue ich es noch ein bisschen glatt rühren und dann geht es ab in den Ofen

für 30 bis 35 Minuten.

Die Tür muss 30 Minuten zubleiben.

So.

Bitte back.

Bring mir Glück.

Und nun wird gebetet. Und tschüss.

Dekoriert wird der Marzipankuchen mit noch mehr Marzipan.

Mein Boden ist jetzt im Ofen. Der bäckt jetzt so 30 bis 35 Minuten. Nach 30

schaue ich mal nach, wie die Farbe ist, weil man davor auf gar keinen Fall

aufmachen darf. Und währenddessen mache ich jetzt mein Marzipan.

Das perfekte Dekor ist natürlich recht schlicht. Wir haben von außen diese

weißen Blütenblätter, die natürlich der Margrethe sehr ähnlich sein sollen und

in der Mitte die Korbblüte.

Auch wenn die Mitte nur eingefärbtes Marzipan ist und ausgestochen wird, kann

man auch da viele Fehler machen. Wir möchten natürlich einen dezenten Farbton

haben. Das Marzipan soll nicht zu dick ausgerollt sein. Wir möchten, dass das

Muster gleichmäßig geprägt ist und die Mitte soll natürlich auch wirklich in

der Mitte liegen und nicht irgendwie verrutschen.

Manche machen sich die Sache besonders schwer.

Okay, warum zerpflücke ich das gerade?

Ich muss das gar nicht zerpflücken.

Ich honk.

Sei nicht so streng mit dir.

Tschüss. Ich heiße Jenny, bin 27 Jahre alt, studiere momentan Pharmazie.

Meine erste Misswahl war 2017 in Birmingham in England.

Da war es wirklich so, dass ich da in die Top 5 gekommen bin.

Und der größte Erfolg war dann in Paris damals, als ich den zweiten Platz belegt

habe im Jahr 2019.

Meine Mutter und ich teilen die Leidenschaft zu kochen. Im Asiatischen

ist es ja auch so, dass man dreimal am Tag warm ist. Das bedeutet, wir kochen

auch so dreimal am Tag. Und das Backen ist halt so für mich.

ist so mein Bereich.

Das fing, ehrlich gesagt, wirklich nur mit so Waffenbacken und

Pfannkuchenbacken an und hat sich halt so weiterentwickelt. Ja, ich hab so die

Leidenschaft zum Motiv-Talken gefunden.

Ich benutze eigentlich sehr oft asiatische Zutaten. Das ist einfach

diese Fusionsküche bei mir.

Binde eigentlich kann ganz gut machen.

Also ich geh sehr strukturiert ran. Also ich hab halt total hohe Ansprüche an

mich selber.

Was mir halt wichtig ist, dass ich den Leuten beweisen kann, dass sie es drauf

haben.

Die Margaritenblüte soll in einem Gelb erstrahlen, das jede Biene um den

Verstand bringen würde.

Im Rezept steht zarter Gelbton.

Guck mal, gelb wie die Zitrone.

Aber es muss ja gelb wie die Margarite sein.

Ob das jetzt die richtige Farbe ist?

Bei der Dicke gibt es exakte Vorgaben. Ich rolle jetzt erstmal den Marzipan

schön gleichmäßig zwei, drei Millimeter aus.

Auch die Jury besitzt ein Lineal wie dieses.

Ich bin ein bisschen gestresst, glaube ich, und ich zittere immer.

Ich präge gerade das Gitter für die Korbblume.

Ja, jetzt natürlich die Frage, wie fein man das machen sollte. Ich versuche hier

relativ genau zu arbeiten, nachdem wir alle wissen, dass...

Bette da, glaube ich, ein großes Augenmerk drauf legt, dass die Dinge

auch ordentlich und genau gearbeitet werden.

Ich bin eben nicht dieser gerade Typ und die Bette liegt ja besonders in den

technischen Prüfungen sehr viel Wert drauf. Deswegen mache ich jetzt einfach

ein paar und lege dann die, was mir am besten gefällt, obendrauf.

Vernünftig. Aber mehrere Versuche kosten natürlich auch Zeit.

Apropos.

Es duftet hier schon gar köstlich. Ich bin begeistert. Es ist scheinbar noch

nichts angebrannt.

Und der Kölner würde in so einem Moment sagen, es kühlt wie es kühlt.

Halbzeit, ihr habt noch 45 Minuten.

Es sieht schon gut aus, aber ich weiß nicht.

Also nach 30 Minuten darf man erst aufmachen.

Nichts aber.

Lieber zulassen.

So, ich finde den Kuchen schon ziemlich braun. Ich steche jetzt mal durch, ob er

durch ist.

Und? Nee, noch ein bisschen.

Er ist noch nicht.

Es muss jetzt raus. Ich will nicht nochmal verbrennen.

Also, ich hole ihn raus.

Ohne reinstechen, du bist mein Held.

Was soll ich denn reinstechen? Ja, ist gut. Nein, ich vertraue deinem Bauch.

Ich kann doch nochmal reinstechen. Ich kann doch nochmal reinstechen.

Das mit dem Ofentür-Geschlossenhalten hat nur bedingt funktioniert.

Ja, ist ein bisschen brauner, als ich es mir gewünscht hätte.

Voll scheiße, ne?

Dumm gelaufen.

Wieso sind einige Kuchen schneller braun als andere, bei den gleichen Vorgaben?

Meiner ist noch lange nicht durch.

Ich hab ein Problem.

Die Lage ist im Moment nicht so gut. Der Ofen war offenbar nicht so heiß, wie ich

geglaubt habe.

Das heißt, der Kuchen ist jetzt länger im Ofen, als er sein sollte.

Und wurde zwischendurch gelüftet.

Ich bin zufrieden, es ist nicht schwarz.

Wichtig ist, wie der Kuchen von oben aussieht. Jetzt kommt der Magic Moment

hier.

Ist doch schön, oder?

Er ist raus.

Und er ist nicht verbrannt, würde ich sagen. Also ich glaube, es geht.

Naja. Eine weitere Herausforderung, die Aprikotur.

Mein nächster Arbeitsschritt ist, ich habe die Aprikosenmarmelade mit dem

Wasser gemischt, einmal kurz aufkochen lassen und jetzt pinsel ich die

Oberfläche und den Rand noch ein.

Im Rezept ist jedes Wort wichtig.

Hä? Aprikose einmal aufkochen und die Oberfläche?

Heiß und dünn? Ja, dünn.

Vielleicht sollte ich sparsamer damit umgehen.

Materialmangel herrscht hier jedenfalls nicht.

Ich finde, bei der Aprikotur muss man ja nicht gerade geizen.

Also jetzt nicht ertränken, aber es gibt auch noch mal so einen schönen

Gelbstich. So, ich stelle eine Minute den Frosch da und dann wollen wir

weiter.

Mit dem Fondant für die Blütenblätter.

Ich bereite jetzt schon mal das Flüssigfondant vor.

Beim Flüssigfondant ist ganz, ganz wichtig, dass man sich an die

Temperaturen hält.

heiß machen, also nicht jenseits der 60 Grad arbeiten, weil ansonsten kann es

dazu führen, dass dieser Flüssigfondant nachher nicht den schönen Glanz hat, den

ich unbedingt sehen will, sondern vielleicht flüssig ist, sodass er dir

von diesem Kuchen runterläuft.

Und ich glaube, da ist für die meisten Kandidaten die Schwierigkeit. Ich habe

diesen Flüssigfondant und ich muss den jetzt mit dem Spritzbeutel in die Form

spritzen. Ich möchte wirklich jedes Blatt einzeln für sich nachher schön

glänzend sehen können.

Fondant im Wasserbad erhitzen und in den Spritzbeutel einfüllen.

Also mit Flüssigfondant kenne ich mich leider gar nicht aus, aber ich denke,

dann wird es so wie eine Zuckerklassur verwendet.

Ich glaube, das ist besser als ein Messer.

Die gut 40 Grad Verarbeitungstemperatur sind schnell erreicht.

Also ich muss diese Masse auf 40 Grad abkühlen lassen, weil die ist jetzt noch

zu heiß zum weiteren Verarbeiten.

Genau zum richtigen Zeitpunkt muss die Masse mit der Tülle aufgetragen werden.

Schnell wird sie zu kalt.

Oh, mir gefällt es gerade nicht, die ersten zwei Blüten.

Sieht scheiße aus.

Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, gleich klüngelt die Kölner Domuhr. Ihr

habt noch zehn Minuten.

Dann blättert mal los.

Das sollte nicht.

Aber gut, das kriegen wir schon.

Na, ich finde, das sieht scheiße aus.

Also meins ist diese Scheiße von unten nicht. Ich hasse das. Das klebt, das...

Wenn das jetzt runterläuft, kriegst du...

Das ist wie ein Unfall.

Im Rezept steht es folgende Blütenblättern. Ich hoffe nur, dass ich

das richtig interpretiert habe.

Es gibt jetzt doch ein paar Nasen, die mir nicht so gefallen.

Verbessern kann man es jetzt auch nicht mehr. Wenn man dran rumfummelt, wird es

ja meistens schlechter.

Oder Hannes?

Ich probiere jetzt noch Feinarbeiten zu leisten.

Nochmal meine kleinen Deko-Fehler auszubessern.

Liebe Backende!

Ihr habt noch zwei Minuten.

Zwei Minuten für das perfekte Finish.

Jetzt überlege ich gerade ein bisschen noch Deko zu machen. Draußen gibt es

Gänseblümchen, ob man die noch dazu setzt.

Die letzten Sekunden brechen an.

Zehn.

Neun.

Acht.

Sieben.

Sechs.

5, 4, 3, 2,

1 und Schluss.

Hände weg vom Gebäck.

So ein kleiner Stein ist vom Herzen gefallen, dass man das schön das erste

Mal bewältigt hat. Und dafür bin ich wirklich sehr zufrieden.

Ich bin jetzt glücklich. Außer über die Backfarbe. Es steht eine Blume.

Ich bin gespannt auf die Aussage der Jury und gehe jetzt mit einem guten

Gefühl in die Verkostung.

Jetzt bringt eure Kuchen bitte nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.

Die sahen alle ziemlich gut aus und auch sehr ähnlich und ich glaube, da werden

halt so die kleinen Nuancen den Unterschied machen.

Ich bin aufgeregt vor der Verkostung, weil ich werde die Backfarbe meines

Kuchens nicht mehr heller reden können. Ich

muss ja wieder Land gewinnen

und deswegen möchte ich natürlich schon relativ weit vorne sein, dass ich eben

einfach auch mit gutem Gefühl in die nächste Aufgabe gehen kann.

Jetzt lassen wir Blumen sprechen und natürlich unsere Jury. Herzlich

willkommen zurück, Christian und Betty.

Ja, ein relativ einfaches Gebäck, mag man denken, aber ich glaube, ihr habt

gemerkt, es ist so ein bisschen tricky.

Da geht es natürlich hier um den Rand.

Und man sieht so ein bisschen auf der einen Seite ist ein Tick dunkler.

Definitiv. Also er braucht auch eine gute Backfarbe. Das ist ganz, ganz

wichtig bei dem Gebäck. Und hier ist es definitiv ein schöner Braunton. Was auch

gut funktioniert, sieht man auf den ersten Blick, ist der Glanz.

Den Fondant solltet ihr drauf spritzen.

Also hier hätte man tatsächlich auf dieser Innenseite, wo es ein bisschen

flacher ist, ein bisschen mehr Fondant drauf geben müssen.

Die Mitte.

Hat eine schöne Farbe für mich.

Der Kuchen in sich ist ja so leicht wie so ein Schwamm, dass er elastisch ist.

Das merkt man, wenn man hier so mit der Gabel drauf drückt, der gibt nach.

Von der Luftigkeit des Bodens her ist es für mich in Ordnung, vor allen Dingen

auch die Höhe. Und das ist das erste Indiz, wonach ich gehe.

Der Marzipan ist schön glatt gerührt. Das ist auf jeden Fall eine

Schwierigkeit. Man hat öfter mal, wenn man zu schnell die Flüssigkeit

hinzugibt, Marzipanbrocken drin. Und das ist nicht passiert.

Wunderbar.

Ich habe jetzt hier nicht diese schön dunkleren Schattierungen, sondern es ist

goldgelb.

Diese klassischen Bögen gespritzt wie so Schlaufen, das ist natürlich in dem Fall

nicht korrekt, zumal sie sich dann auch noch berühren und fast überlappend sind.

Der Anschnitt sieht für mich gut aus, hat auch eine schöne Höhe.

Jetzt geht es ans Probieren.

Der Boden ist schön locker. Der Marzipangeschmack ist definitiv da. Und

auch, was man oben drauf so ganz leicht sehen kann, diese Aprikatur. Man

schmeckt es ganz, ganz leicht.

Der Franzose in mir feiert es.

Allerdings ist es natürlich kein französisches Gebäck, sondern es kommt

aus Köln. Und da muss ich sagen, von außen ist die Backfarbe ein wenig zu

dunkel.

Auch hier die Mitte.

Noch feineres Gitter, aber ein Tick zu dick.

Man sieht beim Anschnitt, dass die Struktur eine andere ist, dass sie

deutlich kompakter ist.

Dadurch, dass er von außen so viel Farbe hat, kommt nochmal eine Art zusätzlicher

Geschmack, und zwar der von diesem Zucker, der da anfängt zu

karamellisieren, den eigentlich gar nicht zu diesem Gebäck dazugehört.

Was hier auffällt, hier wurden die Blätter so schön zweimal...

Dadurch habe ich hier oben diese Nasen drauf.

Das darf natürlich nicht sein.

Der Anschnitt sieht für mich sehr schön aus, sehr gleichmäßig, hat auch die

entsprechende Höhe.

Der Marzipan ist auch nochmal ein Riesenanteil an Zucker. Da muss man

wirklich vorsichtig sein, weil der fängt relativ schnell an, Farbe zu gewinnen.

Und da ist es mir am Rand doch ein bisschen zu dunkel.

Aber drin hat er auch noch trotzdem die Saftige, was wir ja auch noch haben

wollten. Ja.

Also wir haben ja schon gelernt, das ist ein Drehkuchen.

Man muss ihn von allen Seiten tatsächlich angucken. Dadurch, dass die

Mitte so leicht verrutscht ist, dadurch wirkt es tatsächlich so, als wenn der

Kuchen in sich nämlich nicht mehr rund und gerade ist.

Da hat der oder diejenige definitiv einen Knick in der Optik. Das fällt

sofort auf.

Darauf achten, wenn ihr so eine Mitte habt, dass ihr wirklich mittig sitzt.

Der Anschnitt, der sieht wirklich hervorragend aus. Es hat ein

wunderschönes Volumen. Und was ich nochmal hervorheben muss, ist

tatsächlich hier der Glanz der Aprikotur.

Ich finde, er lässt sich hervorragend essen.

Er hat genauso dieses Weiche, was man haben möchte. Die gute, schöne Textur.

Abgeschmeckt ist er richtig und auch der Rand gibt keinen extra Aroma.

Darauf achten, dass ihr gleichmäßiger spritzt. In der Mitte hätte es auch hier

ein bisschen verjüngter sein können.

Das ist so das Größte bei den Konditoren. Alles sieht gleich aus.

Weil jeder möchte ja nachher ein gleiches Stück haben.

Also achtet wirklich darauf, auf diese Gleichmäßigkeiten, gerade bei solchen

Torten.

Die Poren sieht so aus, wie wir es uns vorgestellt haben.

Das Volumen bzw.

der Boden gefällt mir sehr gut. Ich habe die Marzipan-Note.

Vom Bräunungsgrad ist es richtig. Da schmeckt es genauso, wie wir uns das

vorgestellt haben, aber da fehlt tatsächlich diese Fruchtnote.

Was hier schon auffällt, ist, dass ich hier die Aprikultur sehen kann.

Das ist immer so ein Zeichen, dass sie einen Tick zu kalt war.

Und auch wenn das hier unten natürlich keine Margariten sind, sondern

Gänseblümchen, kann man hier aber was sehr Schönes erkennen.

Und zwar, dass die Blätter hier sehr weit zusammengelaufen sind.

Befedert. Er hat eine schöne Porung. Man kann das auch im Anschnitt sehr, sehr

gut sehen.

ziehe hier quasi die ganze Aprikultur gerade runter.

Das ist natürlich so ein Zeichen, dass die nicht richtig erhitzt worden ist.

Entweder das oder sie kocht die ganze Zeit wie Wäsche, weil dann wird nämlich

das ganze Ding extrem dickflüssig.

Hier sieht man richtig, wie die Aprikose lang gewischt worden ist. Und

spannenderweise ist es hier auch nicht so richtig schön in die Form

reingelaufen. Hier fehlen ganze Ecken.

Der Fondant, ich würde sagen, fast einen Tick zu flüssig. Ist auf jeden Fall für

mich ein Zeichen, dass jemand mit dem Fondant arge Probleme hatte.

Obendrauf hätte es durchaus ein bisschen exakter sein können.

Zum Essen ist es immer noch sehr angenehm. Also es ist jetzt nicht

irgendwie so, dass es super fruchtig ist. Zumindest nicht bei mir.

Vielleicht hast du genau das Stück erwischt, wo es zuschaust schon so.

Also Gleichmäßigkeit.

Definitiv in dem Punkt gleichmäßig überall mit der Aprikatur arbeiten.

Ich probiere jetzt gerade nur zu überlegen, wie gespritzt worden ist.

Vermutlich ist angesetzt worden, runtergezogen worden und dann nochmal

angesetzt worden.

Es soll natürlich so in einem Zug passieren, denn sonst... passiert das,

was man hier sieht, dass man halt diese Ansätze hat.

Und es soll wirklich eine schöne, glatte, glänzende Oberfläche sein, die

jetzt nicht eine Struktur drin hat.

Das ist wirklich ein wunderschöner Farbton.

Genau so habe ich ihn mir gewünscht.

Ich habe den Marzipan, ich habe eine schöne Struktur drin. Er gibt nach. Das

hat auch hier hervorragend funktioniert.

Hier hat noch jemand extra dekoriert. Überall noch kleine Punkte gemacht und

keine Quadrate, sondern es sind Rauten.

Der Kuchen hat nicht dasselbe Volumen erreicht wie sehr, sehr viele andere. Da

muss dann eventuell schon ein kleiner Fehler eingebaut worden sein.

Hier jetzt zum Beispiel die Porung.

Das sieht eigentlich gut aus.

Warum hat dieser Kuchen nicht das Volumen erreicht, wie zum Beispiel sehr,

sehr viele andere, hat aber immer noch eine sehr schöne Porung. Man kann jetzt

nicht darauf schließen, wo liegt da tatsächlich der Backfehler und ist es

ein Backfehler oder hat man einfach sich, sage ich mal, für einen

Nachmittags-Snack.

Schon mal den Löffel reingehalten in die Schüssel oder so. Ich meine, ich kenne

es ja von mir.

Wir gucken auch niemand Spezielles an.

Ich weiß nicht.

Ich weiß nicht.

Man kann nichts Negatives finden.

Ich habe den Marzipangeschmack, auch mit der Zuckerglasur obendrauf, genau die

richtige Stärke. So viel dazu.

Die Jury wird diese Kuchen natürlich bewerten. Von Platz 10 bis zum Platz 1.

Dafür dürft ihr euch kurz zurückziehen und beraten.

Ja, das war doch schon mal eine schöne erste technische Prüfung und Verkostung.

Was sagst du zum letzten, bis auf den Geschmack gekommen?

Das ist ja die einzige Prüfung, wo man auch mal so wirklich im...

Vergleich zu anderen steht, weil sonst haben wir ja immer ganz unterschiedliche

Kuchen, die man ja im Prinzip auch gar nicht miteinander vergleichen kann.

Das waren zehn identische Kuchen. Von außen sahen die alle gleich aus. Im

Anschnitt sahen die alle gleich aus.

Und die meckern da hier und die meckern da da.

Ich bin super aufgeregt jetzt vor dem Ranking und ich will jetzt nur noch,

dass wir hören, wer wo ist.

Hast du deine Punkte aufgeschrieben? Habe ich. Also fügen wir die zusammen

und dann haben wir unser Ranking. So machen wir es. Ich bin gespannt.

Ich auch.

Liebe Jury, wir sind gespannt, wer liegt auf welchem Platz.

Eure Wertung bitte.

Platz 10.

Ist dieser Kuchen mit 7,5 Punkten. Von wem kommt er?

Julia, er ist definitiv zu lange im Ofen gewesen.

Der Ofen und ich, wir sind, glaube ich, was die Temperatur angeht, noch nicht so

gute Freunde geworden.

Platz 9, mit 9 Punkten, ist dieser Kuchen.

Faris, beim Fondant gab es halt Schwierigkeiten. Was hast du gemacht?

Ich wollte extra nicht so viel drauf machen, auch dazu meine zittrige Hände.

Also von daher, das war schon alles ein bisschen durchmacher.

Auf Platz 8.

Mit zehn Punkten ist dieser Coup.

Tobias, auch hier der Fondant, in der Mitte zusammengelaufen.

Ich habe gedacht, ich tue noch mal ein bisschen was verbessern und das war,

glaube ich, dann das Problem.

Der siebte Platz mit elf Punkten ist hier.

Franzi, du hast Schlaufen gespritzt, anstatt Blätter zu machen und er ist

insgesamt auch zu hell.

Ich habe mich noch gefreut, wie schön Gold der aussieht.

Der sechste Platz, den haben wir hier ganz draußen.

Das ist der Platz von Lilia.

Platz fünf geht an Jenny.

Und Platz vier an Hannes.

Platz drei.

Ramona, 14 Punkte.

Herzlichen Glückwunsch. Für uns ist eine entscheidende Frage, Aprikultur da oder

nicht? Ja, habe ich gemacht, aber ein bisschen zu wenig, so wie es ausschaut.

Platz 2 steht hier.

Franz, du hast insgesamt 15 Punkte bekommen. Das Einzige, was wir zu

bemäkeln hätten, ist, dass du hier die ein oder andere Spur noch in deinen

Blütenblättern hast. Wenn das beim nächsten Mal noch besser umgesetzt wird,

dann geht es vielleicht noch ein Plätzchen weiter nach oben. Und zu dem

kommen wir jetzt. Platz 1.

Platz 1 steht hier.

Daniel, herzlichen Glückwunsch. Du hast 16 Punkte.

Dankeschön.

Ich könnte heulen.

Ich könnte einfach heulen.

Mega gut.

Alles super hast du das gemacht. Glückwunsch. Platz 1.

In welchem Film bin ich denn hier?

Glückwunsch.

Dumm gelaufen.

Julia. Alles gut. Die

nächste Aufgabe heißt,

meine gebackene Visitenkarte.

Wer vor der Jury ein bisschen angeben will, hat jetzt die Möglichkeit dazu.

Kommen wir jetzt zur dritten Aufgabe und die ist leider für einen von euch auch

schon die letzte, denn danach muss er oder sie uns schon verlassen.

Die dritte Aufgabe lautet meine gebackene Visitenkarte. Liebe Jury, was

muss denn beachtet werden? Erst einmal, dass eine 3D- oder Motivtorte dabei

herauskommt. Die soll euch präsentieren.

Bei der Gestaltung und Ausarbeitung habt ihr freie Hand. Ihr dürft alle

Materialien und Techniken verwenden, die ihr beherrscht. Seid kreativ. Mit einem

individuellen Geschmackserlebnis kann euch eigentlich nicht viel passieren.

Die Backzeit beträgt vier Stunden und auf mein Kommando geht's natürlich

wieder los.

Auf die Plätzchen, fertig, backt!

Optisch und geschmacklich dürfen die Backenden bei der Jury Eindruck

schinden. Es ist eine Kennenlernaufgabe, die sich nicht auf die Stories hinter

den Torten beschränkt. Auch die Ambitionen der Kandidatinnen und

Kandidaten dürften sich bis zur Verkostung herauskristallisieren.

Meine Visitenkarte habe ich The Cake of the Art genannt, weil es eine Kunsttorte

wird, weil ich so gerne male.

In Julias malerischer Torte trifft ein Tonkabohnenbiskuit mit Mandarinenlikör

auf Passionsfrucht und Maracuja-Curd. Dazu die fruchtigen Komponenten zweier

Buttercremes.

Tobias hat zwei Jahre auf Amrum gelebt und sich dort ganz der Kunst gewidmet.

Meine Leidenschaft ist ja Amrum, die Nordseeinsel. Und ich habe auch hier

jedes Mal meine Glücksocken an. Ich hoffe, dass dann diese Torte genauso

dasteht, wie ich mir das vorgestellt habe.

Tobias präsentiert Limettenmascarpone, Himbeerminzgelee und frische Beeren.

Dezente Schärfe gibt der Schoko-Chili-Biskuit.

Müsli-Crunch sorgt für den Knusper-Effekt.

Ich liebe einfach Chili, wenn so ein bisschen die Schärfe im Teig drin ist.

Selbst Hundekuchen sind in dieser Aufgabe erlaubt.

Ich backe heute für euch meinen Hund Doppi.

Als erstes werde ich die Pfirsichböden machen, die ich dann brauche, um die

Form meines Hundes zu schnitzen.

Dazu kommt eine Mischung aus Pfirsichpüree und griechischem Joghurt

in den Rührteig.

Bei Daniel sorgen geriebene Äpfel für die Fruchtnote.

Und auch Lilia setzt auf Frisches.

Meine Torte heißt Kimbeeroma, weil ich bei Oma gerne als Kind immer Kimbeer...

Unter dem kunstvollen Dekor aus vergeudetem Reispapier vereint Lilia

Zitronenölteig, Himbeergelee und Lemon Curd mit einer luftigen Vanille

-Frischkäse-Creme.

Bei Franz kommen die Früchte erst später zum Einsatz.

Fares feiert heute eine ganz besondere Südfrucht.

Meine Visitenkarte lautet heute Madame Figue. Madame Figue ist ein Feigenbaum.

Bei meiner Großmutter im Garten gab es auch einen Feigenbaum.

Fares lässt an seinem Feigenbaum lila Macarons wachsen. Die Früchte tummeln

sich getrocknet und als Kompott im Blumentopf mit Genoise, Biskuit und

Kaffeebuttercreme.

Ob Whisky, Schokokuchen, Schoko-Chili-Biskuit, Vanille-Biskuit

oder Schokoladen-Biskuit, alle Teige müssen fix in die Öfen, damit genug Zeit

für die Deko am Schluss bleibt.

Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen.

Man kann halt nicht beides, oder? Backen und dabei gut aussehen. Das funktioniert

leider nicht.

Das meine ich.

Franziska beginnt mit ihrem Himbeerkört.

Bei Julia gibt es einen mit Maracuja.

Für Freunde der Exotik.

Ich habe mich für Maracuja entschieden, weil ich es einfach so sehr gerne esse.

Was man sonst noch über Julia wissen sollte, sieht man hier.

Ich bin Julia, bin 33 Jahre alt, verheiratet und bin Mama von zwei

kleinen Jungs.

Mein Mann ist schon so mein Gegenpol.

Ich bin mehr so die Laute und in Action.

Also wenn einer hier Feuer im Hintern hat, dann bin ich das.

Julia könnte gewinnen, weil sie viel Herzblut hat. Die Kuchen zu backen, die

Cupcakes zu backen, zu dekorieren.

Was meint ihr, wer macht denn die schönsten Kuchen?

Mami.

Als ich dann angefangen habe mit den Torten, habe ich mir gedacht, Mensch, du

hast so viel Zeit und so viel Arbeit in diese Torten investiert, jetzt willst du

die auch schön in Szene setzen. Und habe angefangen, das einfach nett zu

fotografieren und es macht unheimlich viel Spaß.

Alle Leute, die dabei sind, wollen nur backen und man ist total verrückt und

die sind genauso verrückt, weil alles sich ums Backen dreht. Darauf freue ich

mich.

Wir erinnern uns, Hannes Schwarzwälder Kirschtorte schmeckte ziemlich

schnappsig. Seine Konsequenz für diese Aufgabe?

Jetzt brauche ich doch mehr Wodka.

Die Mischung macht's.

In Tobias Himbeer-Fruchtspiegel gehören Minzlikör und frische Minze.

Ilja kann auch ohne Alkohol Spaß haben.

Selbst Franz Marillen kommen ohne aus.

Daniel verarbeitet Whisky so.

Ach, dann wird es hier ganz kuschelig warm, ne? Das stimmt allerdings.

Toll, hatten wir noch nie hier im Zelt.

Kleine Feuershow.

Gibt für alles ein erstes Mal.

In seinem abstrakten Motiv mit Schokogugeln bettet Daniel

Karamellgitter auf Apfelböden. Dazu Mascarpone-Creme und in Whisky

flambierte Apfelspalten.

Julia mag übrigens nicht nur Maracuja, sondern auch Butter.

Eine Buttercreme ohne ist ja auch schwer vorstellbar.

Nach einer Stunde Backzeit ist es an der Zeit für ein Käffchen. Ich gebe meinen

Kaffee zu. Er ist schon kalt. Und ich gebe jetzt meine Buttercreme und schlage

es auf volle Pulle, damit es sich alles so schön vermischt.

In Jennys Swiss Meringue Buttercreme gehört ein ordentlicher Schuss

Eierlikör.

Wo wir gerade beim Thema Alkohol im Gebäck sind. Was hat Hannes noch vor für

den vollen Geschmack?

In die Buttercreme kommt nachher ein Schuss Wodka rein.

Wenn Zeit 1 es ausstreitet, denke ich, ich bin die chaotische Suffschwuppe.

Ach Hannes, mach dir keine Sorgen. Hier darf jeder sein, wie er ist.

Das sollte ein Schokoladenmus sein, aber ist leider etwas zu flüssig.

Ramona braucht Whisky für Boden, Tränke und Creme.

Das wird eine irische Whisky-Creme mit Zarbütte-Schokolade und dann wird die

Sahne noch untergehoben, dass es wirklich sehr cremig ist.

Hinter der täuschend echten Baumrinde aus Esspapier verarbeitet Ramona

irischen Whisky in den Schokoböden und der Creme. Dazu kombiniert sie Himbeeren

und Salzbrezel-Crunch.

Franziska bleibt der Farbe grüntreu.

Statt Limetten gibt es jetzt Pistazien. Ich bereite jetzt schon mal das

Pistazien-Pesto für meine Swish-Meringue-Buttercreme vor.

Beim Anschnitt von Franziskas Herztorte soll die Jury auf eine aromatische

Pistazien-Buttercreme und geröstete Pistazien stoßen. Den fruchtigen Part

übernimmt der Himbeerkart.

Was meint der Chef zum Zwischenstand?

Vom Kuss zur Küste.

Das ist Franziskas Heimat. Hi, ich bin Franzi, bin 40 Jahre, darf an

der wunderschönen Ostsee wohnen. Beruflich arbeite ich als

Werkstattpädagoge an der Schule, die sich um Schüler kümmert, die auf dem

normalen Schulweg untergegangen sind.

Ich lebe zusammen mit meinem Mann und unserem Baby Paul, unserem Boxerhund.

Ich bin ihr größter Kritiker. Sie hat das schon.

Händchen für, das gelingt dir alles auf Anhieb.

Meine Hobbys sind natürlich erstmal das Backen, Paul, Fahrradfahren und schon.

Ich liebe ein Hähnchen.

Nee, Frau.

Patentante bin ich jetzt seit zwei Jahren und ich hoffe, dass sie dieselbe

Liebe zum Backen entwickelt wie ihre Patentante.

Ja, mein Aushänger ist einfach die Modellagen.

Also als Ziel gesetzt habe ich mir eigentlich, dass ich die Finaltorte

zeigen darf.

Von der Finaltorte darf man gerne träumen, solange man darüber nicht

vergisst, seinen Boden rechtzeitig aus dem Ofen zu holen.

Und haben wir nicht schöne Handschuhe besorgt?

Da ist man wie so eine Krabbe.

Sehr schön hochgegangen und der ist schön durch, schnell in den Froster.

Nach Böden und Cremes sind die Backenden nun höchst individuell unterwegs.

Es wird karamellisiert, gehackt und es werden sogar Crunchböden zubereitet.

Und wie läuft es bei dir? Bei mir läuft es eigentlich auch ganz gut. Also mein

Boden ist fertig, das ist meine Fruchtfüllung, meine Buttercreme.

Mein Zucker brennt, warte mal.

Mein Zucker brennt.

Macht nichts, ich habe genug Zucker.

Und Jenny hat genug exotische Zutaten.

Das sind die Wasserkastanien, die werden auch chinesische Kastanien genannt. Das

Besondere bei denen ist halt wirklich, dass die nicht einweichen. Also wenn man

da drauf beißt, haben die so wirklich so einen, ich will nicht sagen Crunch, aber

so wirklich so einen Knack.

Wieder setzt die Studentin auf eine Mischung gewöhnlicher und ungewöhnlicher

Zutaten.

Franz wäre auch ein Typ für eine Gartendoku-Soap.

Schaut aus wie Erde, oder? Ist aber ein Schokoladen-Krampel.

Daniels zweiter Karamellversuch nimmt ein besseres Ende als der erste.

Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ihr habt nur noch zwei Stunden.

Das Rohmaterial ist gebacken. Nun müssen die

Kuchen in Form kommen.

Ich schnitze jetzt die Grundform von meinem Hund, damit es nachher auch die

ganzen Proportionen nicht versemmelt.

Die Hundeform hat Hannes im Kopf.

Julia schichtet klassisch. Jetzt kommt die Passionsfrucht drauf.

Das sieht stabil aus.

Bei Franz zu weich geratener Creme kann man sich da noch nicht so sicher sein.

Füllen wir es dann in den Ring und hoffen, dass nicht zu viel rausläuft.

Franz Torte soll an eine Sachertorte erinnern, ohne eine zu sein. Das gelingt

nur, wenn sie am Ende auch steht.

Im Moment ist echt bei mir die Freude raus und das Lächeln.

Schokomeister Franz muss eine Enttäuschung fürchten.

Bei Lilia läuft das Schichten besser.

Ramonas Torte wird noch von einem Ring gestützt, während Franziska dabei ist,

die Schwerkraft zu überwinden.

An vielen Stellen kommen die vorbereiteten Fruchtkomponenten zum

Einsatz.

Bei Hannes sind es Salzbrezeln, das Obst der Hungrigen.

Tobias setzt nach einem so lala gelungenen Lieblingsrezept auf den

richtigen Spirit.

Ich habe mich jetzt dazu entschieden, damit es wirklich nach Minze schmeckt,

auch nochmal Minzlikör in jeden zweiten Boden reinzusetzen.

Das Schichten findet unter den gestrengen Augen der Jury statt.

Kleinere Bestechungsversuche wandern direkt in die Torten.

Ist nur für dich der Crunch? Für den Crunch hast du ja die flambierten Äpfel

mit drin. Aber es knuspert halt nicht. Crunch muss nicht knuspern. Es geht mir

nur darum, dass der Kuchen nicht ein eintöniges Aroma hat, sondern dass du

immer nochmal eine andere Textur dabei hast.

Viel Herzblut steckt in jeder einzelnen Torte. Die klassisch runde Form

dominiert das Potpourri. Doch manche setzen auf eine klare Kante.

Tschüssi!

Franz möchte mit seiner Glasur glänzen.

Fares räumt seinen kapriziösen Macarons eine letzte Chance ein.

Ich mache gerade meinen Macaronage und ich gucke mal, ob was Vernünftiges

rauskommt oder nicht. Und wenn nicht, dann ist es halt so.

Ihr Lieben, wenn ihr jetzt noch eine Karte im Ärmel habt, dann spielt diese

aus. Ihr habt nämlich nur noch 60 Minuten.

Bleibt sportlich.

Oh nein.

So, jetzt kommt der schönste Teil. Ich bereite nämlich meine Deko vor.

Mit der Akkuratesse von Herzchirurgen formen, schnipseln und verbinden die

Backenden die Deko-Elemente, die ihre Torten zu ganz persönlichen und

unverwechselbaren Visitenkarten machen.

Die Meisterin kennt die Fallstricke genau.

Das ist nämlich gar nicht so einfach, wie viele mal denken. Nach einer

Silikonform rein drücken und wieder raus. Nee.

Betty steht auf Modellage. Und worauf steht Christian?

Klar, Macarons. Ein bisschen muss er noch warten.

Schoko-Feinarbeiter Franz verpasst temperierter Schokolade eine

Scherenschnitt-Optik mit der Wiener Skyline.

Daniel setzt weiter auf unorthodoxe Formen.

Und Lilia?

Ich bereite jetzt die Reispapierblätter, also in Form von abstrakten Fächern vor.

Das Reispapier muss bei 60 Grad trocknen, 20 Minuten lang.

Geduld braucht auch Makaron-Fan Christian.

Ja, meine Makarons sehen scheiße aus. Ich hätte mir vielleicht lieber heute

ein bisschen weniger vornehmen müssen.

Man lernt aber.

Weiter kommen sollte man dennoch.

Desaster. Der halbe Dings ist rausgeronnen.

Wenn die Creme nicht mitmacht, ist das schönste Törnchen in Gefahr.

Gelingt die Rettung von außen?

An anderer Stelle im Backzelt beginnt die Mission von Dant.

Wie ist die beste Methode, dieses große Konstrukt auf diese kleine Torte?

Mit den Händen?

Nicht mit dem Nein.

Klare Worte, klare Aufgabe.

Das Eindecken mit Fondant wird die Backenden in den nächsten Wochen

begleiten. Sie sollten es beherrschen. Ramona stellt mit Waferpaper die

gewünschte Baumrindenoptik her.

Auch Haaresbäumchen wächst.

Ob exakt gedeckelt, mit Garnasch begossen oder dezent marmoriert. Jede

Torte soll das passende Mäntelchen bekommen.

Eure Visitenkarten nehmen schon Gestalt an. Das finde ich großartig, denn ihr

habt nur noch 10 Minuten.

Oh nein.

Scheiße.

Zeit für die letzten Handgriffe. Und für die Erkenntnis, dass nicht jedes

ambitionierte Ziel auch erreichbar ist.

Tobias kommt mit dem Airbrushen kaum hinterher.

Nicht die einzige anspruchsvolle Dekotechnik heute.

Tja, es soll im Grunde aussehen wie so Acrylfarbspritzer.

Hannes Hund hat die Ruhe weg.

Thematisch passen Rüde und Bäumchen perfekt zueinander.

Aber wird auch beides fertig?

Das ist ein spannender Moment für mich. Jetzt muss ich gucken, wie weit ich das

hingekriegt habe mit diesem Marbeleffekt.

Also, das sieht schon schön aus.

Roter Streifen, vielleicht tue ich es am Schluss noch draufmalen. Mal schauen.

Hier kommt wieder eine kurze, knappe Durchsage. Noch zwei Minuten.

Oh nein.

Das ist knapp. Das klappt doch nicht.

Roter Streifen muss weg.

Halten, halten, halten. Danke, danke, danke.

Dankeschön. Nur noch wenige Sekunden, dann müssen eure Visitenkarten fertig

sein. Wo ist mein Dünngras? 10, 9, 8, 7,

6, 5, 4, 3, 2, 1

und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Also die letzten vier Stunden waren die Hölle. Ich mache solche Torten

normalerweise an zwei bis drei Tagen.

Hier die Kanten, das ist halt einfach frisch und das ist billig.

Es gab ja Menschen, die haben mich damals in der Schule ausgelacht, weil

die ja nur Kunstleistungskurs hatten.

Soll mal einer sagen, dass das für nichts ist? Also bitte!

Die letzte Aufgabe liegt hinter euch. Und ich muss euch sagen, die Torten

sehen auch super aus. Und wenn Sie zu Hause jetzt Lust bekommen haben zum

Backen, kein Problem.

Alle 21 Gebäcke dieser Sendung können Sie nachbacken. Schauen Sie einfach nach

auf dasgroßebacken.de.

Da finden Sie alle Rezepte.

Und Betty und Christian, ich weiß, die erste Sendung ist immer anstrengend. Die

Verkostung. Aber ich glaube, ihr könnt noch, oder?

Auf jeden Fall.

Definitiv. Dann legen wir los bei Faris.

Faris, erzähl uns etwas über deine gebackene Visitenkarte.

Das ist Madame Flieg.

Madame Flieg ist ein Feigenbaum, wie ihr das sehen könnt.

Es ist jetzt nicht besonders filigran.

Aber ich finde, du hast dich da wirklich gut durchgekämpft.

Die Böden, man sieht da auch eine gute Struktur.

Die Füllung ist überall sehr gleichmäßig verteilt.

Mein Highlight ist auf jeden Fall der Boden. Der ist so luftig, der ist so

leicht. Man konnte dir ja bei der Arbeit zuschauen, wie behutsam du quasi das

Mehl unter diese Eimasse gehoben hast.

Du hast es genau so abgestimmt, dass ich den Kaffeegeschmack habe. Aber ich habe

auch immer noch die Feige.

Eine schöne Konsistenz auch von der Buttercreme.

Danke. Vielen Dank.

Ich habe das Wort Visitenkarte sehr ernst

genommen und habe mich obendrauf gemacht. Meine große Leidenschaft neben

des Backens ist es einfach zu reisen.

Also ich bin von dieser Rinde.

restlos begeistert.

Hier hast du die Struktur, die Technik, die du angewendet hast, mit diesem S

-Papier für mich sehr schön umgesetzt. Alles sehr niedlich modelliert. Also

optisch gefällt sie mir sehr gut. Vielen Dank.

Der Anschnitt, auch bei dir sauber geschichtet. Man sieht, dass sehr viel

Füllung drin ist.

Ich finde, du hast es genau auf den Punkt getroffen, weil ich habe immer

wieder diesen leichten Alkohol. Das I-Tüpfelchen sind tatsächlich diese

Brezeln. Ich finde aber auch die Himbeeren. Auch die hast du wohldosiert

eingearbeitet und die Böden auch bei dir gut gewählt für diese Art von Torte,

damit sie nicht so schwer wird. Vielen Dank. Vielen Dank.

Ich komme ursprünglich aus Wien und dachte mir, ich mache mal eine etwas

andere Sache Torte.

Wenn ich mir dann so diese Silhouette von Wien angucke, ich hätte sie mir

einfach ein bisschen filigraner gewünscht.

Insgesamt für vier Stunden ist mir die Torte hier wirklich ein Tick zu wenig.

Man sieht hier, wie viele unterschiedliche Schichten du

eingearbeitet hast. Und da ist natürlich auch ganz viel Arbeit drin.

Der Boden lässt sich tatsächlich gut kauen, wenn man ihn dann mal geknackt

hat. Also versuch vielleicht beim nächsten Mal nicht ganz so viele

Texturen zu machen.

Du hast ein wunderschönes Schokoladenaroma.

Allerdings ist es so wunderschön, dass es letztendlich die Marille komplett

beiseite drückt. Deine Torte ist tatsächlich in der Mitte noch leicht

gefroren. Dadurch geht der Marillengeschmack für mich gänzlich

unter.

Vielen Dank.

Vielen lieben Dank.

Ich präsentiere euch hier meine ganz persönliche Cake of the Art. Ich liebe

Kunst.

Eingedeckt ist sie wirklich perfekt.

Ich mag auch diese Sprenkel, ich mag diese Palette. Sie ist relativ schlicht

gehalten. Vor allen Dingen, weil sie so schlicht ist, kannst du wirklich nichts

verstecken. Und du musst auch nichts verstecken, weil sie ist von außen

handwerklich perfekt gearbeitet.

Ich glaube, ich hätte hier tatsächlich die Backhaut.

weil die nur hier unten vorkommt.

Also da beim nächsten Mal noch ein bisschen mehr Augenmerk drauflegen.

Das ist so ein Kuchen, wo man sagt, der schmeckt, der war total lecker. Aber

wenn man gefragt wird, was war denn das für ein Geschmack? Und man überlegt so,

was war es denn eigentlich?

Und dann kommst du jetzt mit der Passionsfrucht und das gibt tatsächlich

so diesen Kick.

Dass du diese Passionshochkerne einfach nur aus dieser Halbschale raus auf den

Boden verteilt hast, war ein genialer Schachzug. Und zusammen mit dieser

Buttercreme, den leichten Böden, eine sehr sommerliche Torte. Vielen Dank.

Dankeschön.

Also meine Torte heißt Molekularküche XL.

Wenn es halt nur so ein bisschen schief ist, dann fällt es halt auf.

Ich mag die Idee, ich mag das Design.

Beim Finishing hätte ich gerne ein bisschen mehr Akkuratesse von dir.

Ich glaube, das ist jetzt nur von dann Betty. Die gute Füllung ist ja erst in

der Mitte und nicht am Rand.

Nee, du kriegst jetzt eins mehr aus der Mitte.

Sehr gut.

Bei so Hohentorten hätte ich tatsächlich die Böden nochmal geteilt, weil ich dann

wirklich auch bei jedem Stück immer wieder...

alle Geschmacksrichtungen hat.

Wichtigste Frage war, ist das mit dem Karamellgitter, was du gemacht hast, ist

es tatsächlich noch crunchy? Die Frage kann ich beantworten. Ja, es ist. Es ist

wirklich genial.

Du hast diese Äpfel dabei, die die Textur geben. Du hast diesen unfassbar

saftigen Boden. Wenn du so weitermachst, ich werde dein Fan.

Dankeschön.

Die Torte erinnert mich an meine schöne Tepetite Oma, die trug gerne Seid und

Schalz. Reispapier hat schon eine Schwierigkeit, dass man es schön in

Falten legen muss. Diesen Schwung hast du genau reingebracht.

Ich muss sagen, handwerklich hervorragende Arbeit.

Danke.

Von der Schichtung her gefällt es mir sehr gut.

Man muss ganz klar sagen, es hat eine schöne, süße Säurebalance.

Die Himbeere ist immer da.

Das ist jetzt nichts, wo man sagt, wow, das habe ich noch nie so gegessen.

Aber etwas, wo man sagt, schön, danke, dass ich es gegessen habe.

Vielen Dank. Danke.

Also ich präsentiere euch hier meine

Leidenschaft Amrum, den Leuchtturm.

Ich bin ja nun auch Norddeutsche. Man sieht hier wirklich die Nordsee, man

sieht die Dünen. Man kann sich das genau vorstellen, was du umsetzen wolltest.

Und ich hätte überhaupt keine zweite Torte gebraucht.

Momentan gucke ich mich gegen diese weiße Torte. Die ist nicht schön

eingestrichen, die ist nicht gerade. Und das finde ich sehr, sehr schade, weil

die obere Torte gefällt mir wirklich sehr gut.

Der Eyecatcher ist definitiv die untere.

Allerdings nicht positiv, sondern eher dann negativ.

Der Anschnitt, auch bei dir, sehr akkurat gearbeitet.

Die Minze geht leider unter, brauche ich aber auch nicht. Lass sie beim nächsten

Mal einfach komplett weg.

Und wenn jetzt der Chili noch so ein bisschen mehr rauskommen wäre, dann wäre

es wirklich abgerundet gewesen mit diesem gewissen Kick, wo man sagt, oh,

hätte ich jetzt gar nicht vermutet.

Vielen Dank.

Ich habe auf der einen Seite einen Qipao, also eine chinesische Tracht, und

auf der anderen Seite soll das eine Diendel sein. Auch da Multikulti. Genau.

Ich mag das Spiel von diesen beiden Kulturen. Es hat für mich eine schöne

Einfachheit. Diese Kante fällt mir hier oben auf, weil sie gut gearbeitet hat.

Handwerklich gesehen, für mich, wenn man oben drauf guckt, wirkt es tatsächlich

eher so, als wenn es tatsächlich nicht essbar wäre. Aber positiv gemeint.

Weil wir immer wieder von so luftigen Böden sprechen, da weiß ich schon, das

wird definitiv ein luftiger Biskuit sein.

Passt für mich nach außen.

Deutsch wie Asiatisch. Danke.

Mein Highlight, die Wasserkastanie. Es hat eine sehr, sehr angenehme Textur.

Diese Torte ist wirklich sehr lecker herausgearbeitet. Superschöne

Konsistenzen und einen Wiedererkennungswert. Vielen Dank.

Dankeschön. Mein Fifi ist lieb.

Mein Fifi ist nett.

Was wäre denn nur mit mir, wenn ich den Fifi nicht hätte?

Ja, meine Visitenkarte spiegelt zwei meiner Leidenschaften wider.

Einerseits die Liebe zu meinem Hund und auf der anderen Seite mein Beruf, das

Anfertigen von Haarschleifen für Cheerleader.

Diese Torte hat so viel Ausdruck. Es ist extrem schwer, in vier Stunden

hinzubekommen.

Absolute Champions League. Also besser geht es nicht. Mein Highlight für heute,

definitiv optisch.

Dankeschön.

Man sieht auch bei dir gut die Pohrung von den Böden. Man sieht die Schichtung.

Wir lesen uns ja vorher auch mal eure Rezepte durch. Und dann 40, vollkommen d

'accord. Dann kommt Salzbrezel. Also ich war wirklich skeptisch, wie das

tatsächlich zusammen...

Ich kann sagen, es ist hervorragend. Diese Geschmackskomponenten auf dem

kleinen Raum, das ist wirklich eine Kombination, die da wirklich wahnsinnig

gut gelungen ist.

Vielen Dank. Danke schön.

Meine Familie nennt mich gerne liebevoll die Baumarkt Barbie.

Da vorne liegt ein kleiner Lippenstift und ein Spiegel. Ich arbeite aber auch

mit Männermaterialen.

Wenn ich die Torte drehe, ist natürlich dann hier so ein Riss. Der sollte

natürlich nicht sein.

Da habe ich mich auch sehr drüber geärgert.

Die Torte steht, also dafür kriegst du auf jeden Fall einen großen Respekt von

mir.

Ich finde den Anschnitt farblich sehr ansprechend und man sieht auch, dass es

hier schön gleichmäßig überall verteilt ist.

Es ist nicht wahnsinnig spektakulär, aber es ist wirklich harmonisch

umgesetzt. Auch die Creme ist weich, lässt sich gut essen.

Dezenter Pistaziengeschmack, die Frucht dazu gut kombiniert. Wenn dann noch die

Risse weg sind auf der Seite, dann wird es.

Dankeschön.

Liebe Bäckerinnen und Bäcker, eure Visitenkarte zählt bei den nun folgenden

Entscheidungen genauso viel wie euer Lieblingsrezept und der

Margaretenkuchen. Alle Punkte wird die Jury gleich zusammenzählen und dann gibt

es einen, der hat die meisten Punkte, der bekommt die rote Schürze. Aber es

wird auch einen geben, der hat die wenigsten. Der muss uns dann leider

verlassen. Liebe Jury, ihr dürft euch gerne zur Beratung zurückziehen und

rechnen.

Betty und Christian, wenn man jetzt hier so drüber schaut, ist ein schönes Bild.

Wir können definitiv von unseren zehn Kandidaten in dieser Aufgabe extrem

stolz sein. Was wir hier wirklich sehen, ist, dass die Konkurrenz extrem stark

ist.

Julia hat natürlich so ein bisschen die Bürde, nur den letzten Platz bei der

technischen Prüfung.

Ich hoffe natürlich sehr, dass mich meine Visitenkarte vor der technischen

Prüfung gerettet hat.

Schauen wir mal.

Ich wünsche mir natürlich wie Bolle, dass ich einfach noch hier weitermachen

darf. Man kann sich auch gar nicht vorstellen, dass man das morgen dann

nicht mehr hat.

Also die Punkte von den ersten beiden Aufgaben haben wir ja. Jetzt kommen noch

die Punkte dazu und dann wird es spannend.

Es wird nicht spannend.

Es ist schon spannend.

Wer übersteht die erste Auswahlrunde?

Wer darf die rote Schürze einweilen?

Die Entscheidung jetzt.

Liebe Jury, teilt uns jetzt eure Entscheidung mit. Unser Bäcker oder

unsere Bäckerin der Woche hat in allen drei Aufgaben top abgeliefert.

Mit 44,5 Punkten geht die erste rote Schürze im großen Backen 2021

an...

Daniel.

Daniel, herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.

Ja, da ist es. Mehr kriege ich, glaube ich, gerade auch nicht raus.

Heftig, heftig einfach.

Und nebenbei gemerkt, es ist die jüngste rote Schürze, die wir jemals im Zelt

hatten.

Bei zwei von euch lief es allerdings nicht so perfekt.

Julia und Tobias, kommt ihr bitte nach vorne.

Tobias, dein Lieblingsrezept hat von uns beiden die wenigsten Punkte erhalten.

Julia, dich ereilte dieses Schicksal in der technischen Prüfung.

28 Punkte reichen einfach nicht, um mit uns weiter auf Weltreise zu gehen.

Daher müssen wir uns heute leider verabschieden von

Tobias.

Tobias, vielen Dank, dass du dabei warst. Es war vielleicht immer ein Tick

zu viel, was du wolltest, aber es war uns wirklich eine große Freude, dich

kennenzulernen. Vielen Dank.

Danke.

Dieses krasse Miteinander mit meinen Mitkandidaten und dass man das so

erleben kann und dass es wirklich in so einer kurzen Zeit so zusammenschweißt,

das hätte ich niemals gedacht.

Wow, was für ein Auftakt. Ja, das Tortenbodenpersonal hat seine Arbeit

gemacht. Das heißt für uns, wir sind startklar. In der kommenden Woche geht

es dann über den Atlantik nach Nordamerika. Also, wir haben eine

Verabredung nächsten Sonntag hier in Sat.1. Tschüss.

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