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Irgendwann holt uns unsere Vergangenheit wieder ein.
Jeden von uns.
Ich habe vor irgendwas schreckliche Angst.
Ich habe das Gefühl, es beobachtet mich.
Ich habe es bisher niemandem erzählt.
Manchmal werden die Toten lebendig und die Lebendigen tot.
Vielen Dank.
Es gibt nur einen kleinen Unterschied zwischen uns beiden. Ich mach mein Rap
und du willst dich verkleiden. Immer wieder rapsst du viel ins Fieber. Denn
deine Raps lassen dein Blut köcheln wie H auf Löffeln. Grab weiter, du wirst
dich nie finden.
Den Sinn, den deine Wörter verbinden. Es gibt nur eine Flut, die in meinem Flut
schließt. Die ist klar und ein Feuer ab, der versinkt wie ein Brand. Mit dem
Unterschied hast du es bekanntest. Nichts weiß, was geschieht.
Erneut ist in den frühen Morgenstunden eine Vermisstenanzeige bei der Polizei
eingegangen. Es ist bereits das dritte Mädchen in einem Monat, welches von
einem Disco-Besuch nicht nach Hause kam und spurlos verschwunden ist.
Lediglich ein Wagen wurde von der Polizei in der Nähe des Waldes gefunden.
Auffällig waren Blutspuren auf dem Rücksitz sowie die Tatsache, dass sich
ihre Schuhe und Jacke im Auto befanden.
Die Polizei schließt nicht aus, dass die 18-Jährige Opfer eines Verbrechens
wurde. Das Mädchen ist 1,65 Meter groß, hat schwarze schulterlange Haare und war
bekleidet mit einem winkfarbenen T-Shirt sowie einem Minirock. Sachdienliche
Hinweise nimmt jede Polizei die Stelle entgegen. Und nun zum Wetter.
Hm?
Monique?
Ich kann nicht mehr.
Ich... Ich hatte schon wieder diesen Traum.
Nur noch intensiver.
Ja, ich hab morgen die nächste Sitzung beim Psychiater.
Mhm.
Ja, ich ruf dich dann an.
Ja.
Okay, mach's gut.
Ciao.
Entspannen Sie sich, Manuela.
Sie wissen doch, außer mir hört hier keiner mit.
Ich bin hier, um Ihnen zu helfen, deshalb müssen Sie Ihre ganze Scheu
ablegen. Erzählen Sie mir genau, was Sie bedrückt.
Fangen Sie einfach an.
Ich hatte wieder diesen Traum.
Es geht um Sex.
Mit einem Mann.
Zuerst war es ganz aufregend.
Doch dann plötzlich wollte mich dieser Mann umbringen.
Und gestern war dieser Traum intensiver.
Ich hatte noch diese Radiosendung im Kopf, wo es um das vermisste Mädchen
geht.
Und in meinem Traum habe ich gesehen, wie das Mädchen gefoltert und getötet
wurde.
Also ich bin mir sicher, dass es um ihre eigenen Ängste geht, die mit ihrer
Entführung vor fünf Jahren zusammenhängen.
Es muss noch etwas anderes geben, das sie nicht verarbeiten können.
Irgendetwas, das Sie noch niemandem erzählt haben, was nur Sie wissen und
vielleicht loswerden wollen?
Ich finde, wir sollten eine weitere Hypnosesitzung durchführen.
Unter Hypnose fällt es Ihnen viel leichter? Nein, das will ich auf gar
keinen Fall.
Wieso sollte ich das immer wieder durchleben?
Seit mich dieser Irre entführt und vergewaltigt hat, habe ich nie wieder
sexuellen Kontakt zu Männern gehabt.
Unter Hypnose ist es nochmal so schlimm.
Das hat mir auch nicht geholfen.
Ich habe das Schwein getötet.
Manuela, die Leiche dieses Mannes wurde nie gefunden.
Es gibt Dinge, die werde ich Ihnen nie erzählen. Ich kann und will es nicht.
In Ordnung.
Manches benötigt halt seine Zeit.
Ich würde sagen, wir machen das nächste Mal weiter.
Dann erzählen Sie mir ein wenig von Ihrer Mutter.
Wir sehen uns dann das nächste Mal.
Und wie war es heute Morgen beim Psychiater?
Ich weiß nicht so recht. Ich finde es komisch, einem Fremden meine intimsten
Sachen zu erzählen.
Irgendwie geht es mir immer besser, wenn ich mit dir rede.
Das braucht halt seine Zeit.
Der Mann hat das gelernt und es wird dir sicher auf lange Sicht helfen.
Du magst ja recht haben. Trotzdem habe ich ein seltsames Gefühl.
Warum denn?
Er hat mich wieder auf den Killer angesprochen, den ich vor fünf Jahren
umgebracht habe. Und auf seine Leiche.
Ich verstehe nicht.
Ich habe das noch nie jemandem erzählt, aber als ich dieses Schwein damals
ermordet habe, bin ich nicht einfach nur geflohen.
Ich habe die Leiche in den Wald gezerrt und habe sie dort vergraben.
Aber warum hast du das getan?
Ich wollte, dass man ihn nie wieder findet und das Erlebnis einfach mit ihm
begraben und ruhen lassen.
Ja, das verstehe ich, aber wenn du dem Mann nicht alles erzählst, kann er dir
auch nicht helfen.
Ja, ich weiß.
Monique, kannst du mir vielleicht einen Gefallen tun?
Klar, für dich würde ich doch fast alles tun. Du bist meine beste Freundin.
Kannst du vielleicht die nächsten Nächte bei mir schlafen? Ich glaube, ich kann
im Moment nicht allein sein und du kriegst auch einen eigenen
Wohnungsschlüssel, wenn du magst.
Na gut, dann hol schon mal die zweite Decke raus.
Na gut, okay.
Ich kann mir nur in so einem Spuckhaus mitten im Wald wohnen.
Tja, das sind halt Freaks.
Ich bin noch nicht so weit.
Es tut mir leid.
Aber deshalb brauchst du doch nicht darauf zu verzichten.
Guten Morgen.
Was machst du denn für einen Stress?
Guten Morgen, Süße.
Ich bin spät dran und muss in 20 Minuten bei der Arbeit sein. Ich hab heute frei.
Sehen wir uns heute Abend?
Sicher, ich will heute ins Castell. Heute kosten Drinks für Ladies nur die
Hälfte.
Ich weiß nicht so recht.
Ach, los, komm, du musst doch mal was anderes sehen.
Bisschen Abwechslung tut dir gut.
Also heute Abend um 8 Uhr an der Theke vorne, okay?
Und danke für die schöne Nacht.
Hallo? Hallo, wer ist da?
Monique, bist du es? Hallo?
Hallo?
Also, wenn du mich erschrecken wolltest, hast du es geschafft.
Hallo!
Schön, dass du gekommen bist.
Ist noch nichts los hier?
Ich mach das auch nur für dich. Ich bin eigentlich nicht wirklich in Stimmung
dazu.
Ähm, zwei Baileys?
Mhm.
Was ist los?
Du wirkst so unruhig.
Ich hatte heute einen anonymen Anruf und es hat sich niemand gemeldet, aber ich
konnte hören, dass jemand am anderen Ende der Leitung war.
Ach, das muss doch nichts bedeuten.
Da kann sich einer verwählt haben und hat sich da nicht getraut, was zu sagen.
Das glaube ich nicht. Der Typ hat so lange gewartet, bis ich endlich von
selbst aufgelegt habe.
Ich konnte das Atmen hören.
Weißt du, das nächste Mal legst du einfach auf, okay?
Belaste dich nicht mit so einem Scheiß. Das kannst du dir jetzt gar nicht
gebrauchen. Es wird Zeit, dass du wieder auf andere Gedanken kommst.
Gehen wir zu dir oder zu mir?
Du bist echt gut.
Ich glaube, ich bin heute zu mehr bereit.
Monique, siehst du den Mann da hinten?
Den mit der Mieze?
Was ist mit ihm? Das ist mein Psychiater.
Das gibt's doch nicht.
Oh, von dem würde ich mich auch gern mal behandeln lassen.
Komm, lass das.
Hey, du weißt doch, dass ich nur auf Frauen stehe.
Ich mach mich dann mal frisch. Mir ist irgendwie nicht gut.
Ich warte hier auf dich, Süße.
Manuela? Manuela?
Scheiße. Ja?
Wann hat dich das Schwein schon wieder vermöbelt?
Ohne ich habe jetzt überhaupt keine Zeit.
Ja, gut.
Ja, du bist ja meine Schwester. Ja, ich komme jetzt.
Tschüss.
Können Sie meiner Freundin sagen, dass ich ganz dringend weg musste?
Danke.
Ja, hier ist Monique.
Kann ich mal bitte Manuela sprechen?
Wie?
Die ist nicht zur Arbeit erschienen?
Sie hat sich auch nicht abgemeldet?
Ja.
Ja, ich danke Ihnen.
Ja, sag ich ihr, wenn ich sie sehe.
Ja.
Wiederhören.
Manuela, wo bist du denn nur?
Gut geschlafen, meine Liebe?
Vorzustellen brauche ich mich ja nicht mehr.
Denn wir haben ja schon sehr intim miteinander gesprochen.
Sie Schwein!
Ich sehe, du hast mich erkannt.
Das spricht für deine Intelligenz.
Auch wenn dir sicher die ganze Tragweite dieser Situation noch nicht bewusst ist.
Teuerst. Was fällt Ihnen ein, mich zu entführen? Lassen Sie mich frei!
Schön, dich wiederzusehen.
Lassen Sie mich jetzt sofort frei!
Wird's bald!
Was haben Sie vor?
Lassen Sie mich sofort frei!
Lassen Sie mich sofort frei!
Bei dir fällt mir so viel ein.
Das würdest du gar nicht verkraften.
Die Geschichte, die du mir neulich erzählt hast, war sehr aufschlussreich.
Du bist eine besondere Frau. Sehr stark und doch so schwach.
Sowas liebe ich.
Und doch verabscheue ich deine Tat vor fünf Jahren.
Was reden Sie denn da?
Sind Sie komplett irre?
Nicht, dass ich wusste.
Ich bin hier der Arzt und du die Patientin.
Wollen Sie mich umbringen oder vergewaltigen?
Ich gebe Ihnen, was Sie wollen, wenn Sie mich freilassen.
Dein Angebot in allen Ehren.
Doch das habe nicht ich zu entscheiden.
Da werde ich erst mal meinen Bruder fragen.
Denn er ist es, der das zu entscheiden hat.
Kenne ich ihn?
Aber ja, doch.
Du kennst ihn sogar sehr gut.
Er ruht sich nur gerade aus.
Denn er ist geschafft von einer langen Reise.
Hören Sie auf damit.
Sie tun mir weh.
Ich habe ihm doch nichts getan.
Bitte hören Sie auf.
Mein Bruder hat Geschmack.
Er hat wahrlich nicht zu viel versprochen.
Mein Bruder mag dich sehr.
Du wirst ihn auch wieder lieben.
Deine Nippel sind ja ganz hart.
Das gehört sich doch nicht.
Das gehört sich ganz und gar nicht.
Ich möchte sogar behaupten, dass ich es unerhört finde, dass dich sowas erregt.
So machen sie schon.
Du bist hinter uns, damit ich wieder gehen kann.
Nein. Nein.
Ich habe dir bereits erklärt, wie es läuft.
Geduld ist für dich nicht die Tugend der Frauen.
Geduld.
Gedulde dich ein wenig.
Dann passiert ja...
Und
jetzt...
Bis morgen, Teuerste.
Liebste Monique, diese Zeilen schreibe ich dir im Auftrag von Manuela.
Ihr geht es sehr gut und sie möchte dich sehen.
Du hast dich sicher gefragt, wo sie seit drei Tagen steckt, aber das ist alles
Plan einer großen Überraschung für dich.
Tiefer findest du die Adresse, wo du sie findest. Komm bitte heute Nachmittag zu
ihr und ihr werdet viel Spaß haben.
Liebste Grüße von deiner besten Freundin Manuela.
Das ist Luda.
Da steckt bestimmt ein anderer Mann dahinter.
Los, wasch dich.
Fängt schon an zu riechen.
Auch wenn du hier kostenlos wohnst, wollen wir uns doch trotzdem wie
zivilisierte Menschen benehmen.
Nicht wahr?
Stört dich doch nicht, dass ich zuschaue, oder?
Mach das ordentlich.
Ja,
und bitte keine Stelle vergessen.
Das ist für dich.
Du sollst ja nicht verhungern.
Los, nimm es.
Und das ist für hinterher.
Lass es dir schmecken.
Entschuldigung, sind Sie auch entführt worden?
Nein!
Sehr schön, Marie.
Ihr habt euch schon gesehen?
Mein Bruder erholt sich langsam von dem, was du ihm vor fünf Jahren angetan hast.
Aber trotzdem muss er wegen dir im Rollstuhl sitzen.
Hättest du mir nicht während der ersten Hypnosesitzung verraten, wo er liegt?
Ich hätte ihn nie gefunden.
Ihr Bruder.
Jetzt verstehe ich.
Sie sind genauso krank wie er und jetzt wollen sie sich rächen.
Brache ist so ein plumpes Wort.
Ich will doch nur dir und meinem Bruder und eurer Beziehung helfen.
Beziehung? Sie sind so krank.
Einer Beziehung, die seit Jahren ruht und nun neu zu sprießen beginnt.
Sie sind ja krank.
Och, nicht doch.
Sieh mich doch nicht nur als dein Psychiater, sondern auch als einen guten
Eheberater.
Ihr bekommt eine zweite Chance.
Es ist die einmalige Gelegenheit, wieder gut zu machen, was du meinem Bruder
angetan hast.
Und trotzdem hast du eine kleine Strafe verdient.
Nein, lassen Sie mich!
Du musst doch keine Angst haben, Manuel.
Mein Bruder möchte nur etwas Genugtuung.
Ach, wird es dir besser gehen.
Kenne ich doch.
Jetzt bin ich aber mal gespannt.
Manuela?
Bist du da?
Ich bin's.
Manuela?
Hier ist wohl die Zeit stehen geblieben.
Funktelefone kennen die hier bestimmt nicht.
Manuela?
Manuela!
Manuela!
Hallo? Ist jemand hier?
Ich bin von meiner Freundin Manuela hierher eingeladen worden. Können Sie
mir vielleicht sagen, wo sie ist?
Manuela? Manuela?
Lassen Sie mich los!
Wann?
Mutter kann in ihrem Alter nicht mehr so gut sehen.
Gut, Azul.
Denk immer an deine Mutter.
Bring die schlaue Leerling ran. Sie sind ja verrückt. Sie ist tot.
Bring sie jetzt nach oben und reite sie vor.
Wir können für die Festlichkeit in ihrer Hitze gebrauchen.
Ja, Mutter.
Was haben sie mit mir vor?
Und wo ist meine Freundin?
Das Schönste ist schon immer, eine Mutter ist ein Sohn, der immer gehofft
und sich um seine Mutter kümmert.
Ich wünschte, ich könnte das von meinem anderen Sohn auch behaupten. Er macht
mir nur Ärger und kommt von dieser Schlampe nicht weg, die er mir ins Haus
geholt hat.
Aber er wird schmerzlich sehr warm gemacht.
Schon einmal hat sie ihm wehgetan und sich mit ihm wieder wehtun.
Er wird verstehen müssen, dass der beste Freund eines Mannes eine Mutter ist.
Du weißt doch, wie das in der Beziehung so läuft.
Nach dem heftigen Streit folgt oft die große Versöhnung.
Sie krankes Hirn.
Wollen Sie mich jetzt vergewaltigen, oder was?
Nein. Das würde ich meinem Bruder gar nicht machen.
Vor seinen Augen mit seiner Geliebten fremd zu gehen.
Was hast du nur für perverse Gedanken?
Mein Bruder ist ein guter Liebhaber. Er freut sich schon auf dich.
Siehst du?
Er lässt sich sogar Zeit beim Vorspielen.
Ganz wie ihr Frauen das mögt.
Na,
jetzt bist du doch ganz heiß auf ihn, oder?
wenn man sich gesund fühlt.
Aber vielleicht bist du ja krank.
Du schwitzt sehr stark.
Nehmen Sie Ihre Finger weg, Sie perverses Schwein!
Das ist also der Schoß, der die Freundin meines Bruders beglückt.
Hören Sie auf, ich will das nicht!
Halt dich da unten nicht so lange auf.
Das ist nichts für dich, mein Sohn.
Das ist Lisa.
Lisa war früher schon immer scharf.
Deshalb habe ich ihr das Messer geschenkt.
Schnipp, schnapp, schnipp, schnapp. Nein.
So was hast du auch noch nicht
gesehen, Lisa.
Sie hat mehr Haare als du. Aber du bist ja noch ein junges Püppchen.
Bitte hören Sie auf. Ich tue auch alles, was Sie wollen.
Das wirst du auch so tun.
Wie meinen Sie das?
Das wirst du schon sehen.
Wenn man Arzt wird, kommt man an die wirkungsvollsten Medikamente heran. Was
ist das?
Ein guter Trip.
Es macht dich gefällig und willenlos.
Lass heute mit uns essen.
Mein Bruder möchte sich gerne von seiner romantischen Seite zeigen.
Außerdem hat er jemanden für dich eingeladen.
Er hat eine Überraschung für dich.
Jemanden für mich eingeladen?
Wen? Das möchtest du wohl gerne wissen, was?
Halt's ab.
Neugier steigert das Verlangen.
Zieh das an.
Ich bin gleich wieder da. Beeil dich!
Manuela, wach auf!
Los, wach auf!
Ich dachte schon, du wachst nach der Spritze gar nicht mehr auf.
Meine Liebe, darf ich vorstellen, deine Schwiegermutter.
Mutter, Manuela, Manuela, Mutter.
Ach, du siehst heute wirklich umwerfend aus, Teuerste.
Gib dir keine Mühe zu entkommen.
Genieß doch lieber den schönen Abend im Kreise unserer Familie.
Auf den schönen Abend.
Oh nein, Monique!
Nicht du!
Monique, bring uns das Essen.
Sie Monster, Sie... Was haben Sie nur mit ihr gemacht?
Nun, als Arzt hat man natürlich alle Möglichkeiten, an die wirkungsvollsten
Medikamente zu gelangen.
Ich habe ihr etwas gegeben, und das hat sie, sagen wir mal, etwas gleichgültig
und gefügig gemacht.
Aber genug davon.
Wir wollen uns doch nicht das Essen verderben lassen.
Sie... Sie sind wahnsinnig.
Macht sie das nicht ganz ausgezeichnet, unsere Monique?
Außerdem, das Auge ist ja auch immer mit.
So. Jetzt wünsche ich aber mal einen guten Appetit.
Greif zu.
Es ist genug für alle da.
Nun greif doch zu.
Mutter ist allerdings auf Diät.
Nein, ich will, dass du Monique gehen lässt. Sie hat mit der Sache nichts zu
tun. Du willst deine beste Freundin wegschicken?
Dabei ist sie doch so ein liebes Mädchen.
Komm, Monique.
Setz dich zu mir auf den Schoß.
So ist es gut.
Siehst du?
Ich glaube, Monique möchte gar nicht mehr gehen.
Ihr gefällt sie ihr?
Sonst würde sie ja wegrennen.
Los Monique, krabbele unter den Tisch und sei nett zu deiner Freundin.
Monique, du musst nicht alles machen, was er dir sagt, hörst du?
Tja, Monique, wenn du den Hauptgang schon nicht wolltest, solltest du
wenigstens den Nachtisch genießen.
Oder schießt du nicht auf Pflaume ohne Nachtdruck?
Ich will das nicht.
Ich will auch deinen Bruder nicht.
Er ist nur eine Leiche. Er ist so ein stinkender Kadaver.
Jetzt ist mein Bruder aber echt sauer.
Und schwer enttäuscht von dir.
Jetzt wird er dir wehtun.
Monique, kümmere dich um meinen Bruder.
Nein, Monique, mach das nicht.
Ich bin echt enttäuscht von dir.
Mein Bruder und ich haben uns so viel Mühe gegeben.
Und du hast uns den ganzen Abend versaut.
Das tut dir noch leid.
Komm mit, Monique.
Monique?
Sag doch was.
Monique?
Wie geht's dir?
Sag doch was.
Monique?
Monique?
Erkennst du mich nicht mehr?
Sag doch was.
Ich werde dich hier rausholen.
Ich liebe dich doch.
Na, Manuela?
Willst du sehen, wie deine Freundin ein bisschen Spaß hat?
Komm, Monique.
Mach's mir so, wie du es mir gestern gemacht hast.
Hör auf damit, Monique.
Du musst das nicht machen.
Machen Sie sie in Ruhe!
Was haben Sie vor?
Was haben Sie vor?
Ein Experiment, Manuela.
Es ist die Idee meines Bruders.
Du weißt, ich will dich zu nichts zwingen.
Alles, was du jetzt tust, ist freiwillig.
Ich gebe dir eine Minute Zeit.
Der Abzug der Waffe ist mit einer Schnur verbunden und diese mit einem Gewicht.
Und dieses wiederum mit einem Zeitmechanismus.
Nach Ablauf der Zeit wird das Gewicht von oben herunterfallen.
Es zieht an der Schnur und der Abzug der Waffe wird betätigt.
Das hätte natürlich fatale Folgen.
Deine Freundin Monique wird dann, sagen wir mal, etwas unpässlich getroffen.
Du kannst sie aber retten, ganz freiwillig.
Wenn du magst.
Übrigens hat die Wirkung der Droge bei Monique...
Völlig nachgelassen.
Sie ist jetzt bei vollem Bewusstsein.
Und kriegt alles ganz genau mit.
Sieh, wie sie dort in der Ecke sitzt.
Deine Freundin Monique gefällt mir.
Sie ist, glaube ich, auch etwas ganz Besonderes. Wie sie dort sitzt, den
Schoß geöffnet, in Erwartungshaltung.
Sie Schwein.
Tun Sie ihr nichts an.
Bitte.
Das wäre schade, Monique.
Sie ist doch so ein sensibles, zartes Geschöpf.
Findest du nicht?
Lass sie in Ruhe.
Was muss ich tun?
Ich gebe dir jetzt die Chance, mich anzumachen und mich glücklich zu machen.
Ganz freiwillig natürlich.
Wenn du es innerhalb einer Minute schaffst, mich glücklich zu machen und
dein Gesicht von meinem Glück geprägt wird, beherrte ich den Mechanismus an
der Decke abschalten.
Du kannst deine Freundin retten.
Eine Minute.
Na, mangeteuerst.
Kommen wir zusammen?
Ja, ich mache es ganz freiwillig.
Sieh her.
Ich kann dir versichern, sie ist schon warm und feucht.
Ein bisschen enger könnte sie sein.
Aber ich glaube mal, das sind die üblichen Abnutzungserscheinungen bei
euch Frauen.
Oder wie ist das bei dir, Manuela?
Mehr zu mir.
Ich bin scharf auf dich und ich will dich glücklich machen.
Nun, Manuela, wenn du mich drum bittest, werde ich dir den Gefallen tun. So seid
ihr Frauen nun mal.
Ihr könnt es immer nur unter Druck zu geben, dass ihr gerne Schwänze lutscht,
oder?
Die Zeit läuft, Manuel.
Wieso bin ich frei und wieder rumgezogen?
Manuela, komm zu mir.
gelassen, dass ihr dich getötet habt.
Na, Manuela?
Ich dachte schon, du brauchst gar nicht mehr auf.
Ich werde schon ganz ungeduldig.
Obwohl ich sagen muss, dass ich dir gerne im Schlaf zusehe.
Interessant, was für Muskeln bei dir zucken.
Besonders in dieser Position, in der du dich gerade befindest.
Wenn ich auch nicht alle Muskeln genau sehen kann.
So kann ich dir versprechen, auch die werden noch zucken.
Was haben Sie jetzt schon wieder vor?
Wir spielen wieder ein Spiel, okay?
Du wirst jetzt so lange in dieser Stellung bleiben, bis der Eimer, der
über dir an der Decke hängt, leer ist.
Der Eimer ist randvoll mit Wasser.
Nach und nach, Tropfen für Tropfen wird er sich leeren.
Wenn du es aushältst, die ganze Zeit in dieser Stellung zu bleiben, bis der
Eimer leer ist, ohne mich um was zu bitten.
Dann bist du frei.
Dann kannst du gehen.
Was ist das für ein komisches Spiel?
Ich bin nicht wasserscheu.
Sie werden mich doch nicht einfach gehen lassen.
Wo ist der Haken?
Bei meinen Spielen gibt es nie einen Haken.
Aber glaube mir, bis der Eimer da oben leer ist, werden einige Stunden weg.
Ja, bringen wir es hinter uns.
Und dann lassen wir mich gehen.
Wie du willst, Manuela. Dann lass uns beginnen.
Und vergiss nicht, ich stehe zu meinem Wort.
Manuela, es ist eine wahre Freude zu sehen.
Wie deine Fotze.
Ich halte es nicht mehr aus.
Bitte berühre mich.
Bitte.
Es ist unerträglich.
Mach schon.
Ich halte es wirklich nicht mehr aus.
Du bittest mich um was, Manuela?
Bevor der Eimer leer ist.
Bitte.
Ich halte das Verlust nicht mehr aus. Nun gut, ich stehe zu meinem Wort.
frei sein können.
Er hat mich wiedergekriegt.
Ich glaube, meine liebe Monique, du hast meinen Fan hier.
Vielen Dank.
Die wahre Erkenntnis über die Qualität einer Frau kommt meist zu spät. Aber es
ist nicht zu spät, sich zu entscheiden.
Mein Bruder hat dich auserwählt. Er hat nach so vielen Jahren endlich
eingesehen, dass Manuela die falsche Frau für ihn war.
Ich würde sagen, wir brauchen Manuela nicht mehr.
Und wenn wir fertig sind, töten wir sie.
Töten wir deine Ex-Schlampe.
Bis gleich, Monique.
Du wartest hier.
Ich bringe dir hier im Kopf.
Der kann dir dann nochmal ein Glas...
Diese Schlampe!
Du wirst hier nicht selbst rauskommen!
Manuela!
Was ist das für ein scheiß Spiel, was du hier spielst?
Seit wann legst du die Regeln fest?
Ich werde dir die Fotze rasieren, wenn ich dich kriege.
Mit der Axt!
Es ist wie früher, nicht?
Sie... Sie ist dir schon mal entkommen.
Aber diesmal sind wir schlauer als sie.
Ich glaube, wir haben sie schon gefunden.
Wir haben sie unterschätzt.
Das ist wieder typisch für die beiden.
Lassen ihre Arbeit und Untergesten und Wachen.
Ich hasse ungültige Kinder.
Ich werde sie nicht ausschreien.
Ich war immer zu ungültig zu den beiden.
Was hat man jetzt davon?
Jetzt bin ich alt und verbraucht.
Ich habe mein Leben für meine Kinder aufgegeben.
Und was ist der Dank?
Ich sitze hier und bekomme nicht mal meine Medizin.
Ich hätte damals auf ihren Vater hören sollen.
Er wollte diese unbezogenen Kinder ins Heim stecken.
Ich hätte auch ihn töten sollen, damit umzubringen. Aber eine Mutter kann halt
nicht raus aus ihrer Haut.
Ich brauch kein Geld für einen Therapeuten.
Irgendwohin gehen mich Vollabend lassen.
Ich bin autodidakt.
Und so therapiere ich mich selber.
Ey, ich bin krank. Ich erforsche nicht mein Umfeld.
sondern nur mich zucke zu selten zusammen. Wenn ein Glockenturm umfällt,
erkenne es erst, wenn jemand seine Hände hochhält. Doch dann ist es zu spät,
schaue zu, wie sich ein neuer König auf den Thron klebt oder eine neue Flagge
auf Territorium weht. Ich bin zu sehr mit mir selbst beschäftigt, damit
wenigstens etwas mal gelingt und perfekt ist.
Freunde kommen dabei knapp, doch sie sind dies und deshalb sind sie da. Kesko
treibt es nicht zu weit, denn Bücher haben ihre letzten Seiten und selbst die
können Zucker reißen. Das stimmt.
Doch ich denke positiv, bin ein halbgestimmtes Instrument und flieg
nicht wie ein Kolibri durch.
Meinen Kopf gehen so viele Problemszenen, die Paranoia könnte
übernehmen, würden meine Fühler sie übersehen. Ein Kind auf dem Weg zum
Erwachsensein, mit Schnittbunden im Gesicht, aber mit Führerschein. Später
wird alles gut, denn ich trau mir mehr zu, warb Zivi und kein Bundeswehrgut.
Ein Schatten wirft die Musik, ein Lichtkegel ist Kessro, Demanzi-Therapie,
die offen liegt, wie ein Quellcode, so meine Strategie, sterbe ich den Helden
pro.
Ein Schatten wirft die Musik, ein Lichtkegel ist Kessro, Demanzi-Therapie,
die offen liegt, wie ein Quellcode, so meine Strategie, sterbe ich den Helden
pro.
In den Fußspuren sieht dar, dass erkannte ich einen Teil meiner eigenen
kleinen Lebensweise.
Hab mich entwickelt aus dem Mumierband der Kindheit und der unschuldigen
Bildheit. Bin frei, sodass mich der Wind treibt. Ich kämpfe solo als Instrument,
als Produzent, deshalb kommt mein dritter Titel kurz, Konsument. Ich sitz
nicht tief im System, doch ich bin up to date, von George Nelson bis Juice und
dann ich selbst, die Gunst. Denn keine Regeln, doch meine Seelen kann ich nur
ohne Stress einpegeln. In meinen vier Wänden finde ich Schutz, vor
industrieller Strahlung und bürokratischem Schmutz.
Doch sicher bin ich nie, schuld sind Stecker und Brief, werde paranoid beim
Gedanken, wer meine Daten liest. Doch was folgt nun aus meiner Therapie?
Nicht einer, der mit dem Gewehr um sich schießt Oder ein Naturfreund wie Pierre
Brice, der die Prärie und sein Gewehr liebt Einer, der an dem Seil zu seinem
Glauben zu fest zieht Zusammen bricht und er gibt oder er schießt Was für ein
Gedankengang Spult am besten nochmal zurück und findet etwas damit anzufangen
Es ist eigentlich nur Gewirr, von dem ich selbst verwirrt Doch der Text ist
geschrieben und da wird nichts gekürzt
Ein Schatten wirft die Musik, ein Lichtkegel ist Kesko, dem man sieht,
Therapie, die offen liegt, wie ein Quellcode, so meine Strategie, sterbe
ich den Helden tot.
Ein Schatten wirft die Musik, ein Lichtkegel ist Kesko, dem man sieht,
Therapie, die offen liegt, wie ein Quellcode, so meine Strategie, sterbe
ich den Helden tot.
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