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Untertitelung des ZDF, 2020
Amen.
Vielen Dank.
Ach, lasst mich doch auch mal.
Martina, dann wieder du.
Ist das nicht alles herrlich?
Was? Was ist herrlich?
Na, alles.
Amerika und... und überhaupt.
Ja, ich finde...
Maria,
diesen märchenhaften Optimismus hast du immer, wenn du ganz verzweifelt bist.
Verzweifelt? Ich bin nicht verzweifelt.
Wirklich nicht.
Amerika ist ein großes Land, ein schönes Land und die Leute sind sehr nett.
Die Vereinigten Staaten
haben 150 Millionen Einwohner. Wie viel? Hörst du doch.
150 Millionen.
Und kein Ars will uns singen hören.
Stimmt's vielleicht nicht?
Weggetan.
Look here, man. Das ist der Saal.
Das ist aber mal ein hübscher Saal, was? Ja, und das 13.
Konzert.
Und die Leute hier sehen eigentlich sehr sympathisch aus.
Und wenigstens drei von ihnen haben schon die Eintrittskarten in der Tasche.
Mehr, Georg, mehr.
Also ich glaube, das wird heute ein richtiger Erfolg.
Was sagen Sie, Doktor?
Ach, Erfolg.
Wir müssen doch endlich mal Erfolg haben.
Was schätzt du?
20. Wenn das 20 sind, kriegst du einen Dollar.
Woher nimmst denn du einen Dollar?
Woher nimmst denn du 20 Leute?
Nicht mal husten tut einer.
Hat ja keinen Zweck.
Zwölf Leute.
Zwölf Leute. Mehr sind es nicht und mehr werden es nicht.
Also bitte Schluss, aufhören, wir brechen das Ganze hier ab. Das ist ja
lächerlich. Was meinst du?
Jetzt absagen? Ja, selbstverständlich. Das ist nicht möglich. Und wenn es nur
zwölf sind, die haben sich jedenfalls was dabei gedacht. Und bezahlt haben sie
auch. Ja, aber entschuldige, man kann doch nicht... Komm, komm, komm.
Wo ist denn Rupert wieder?
Na, wo bleibst du denn? Ach, sie hat mir bloß noch einen Knopf angenäht. Warum
müssen wir überhaupt dieses grässliche Zeug anhaben?
Nur in Österreich ging es ja auch ohne. Mr. Semisch hat gesagt, wir sind hier
nicht in Österreich. Leider.
Und wir müssen uns nach den Amerikanern richten. Wir singen geistliche Lieder,
Rupert. Das können wir nicht in Lederhosen. Das ist doch Unsinn, oder
nicht?
Sie verlässt der Mut, Kapitän?
Ich habe als Soldat meinen Mut gebraucht, weil ich zu viele vor mir
hatte.
Zwölf!
Vorhang ab! Auf!
Körten ab!
150 Millionen.
Was soll nur aus dir werden, my boy?
Du wirst erzogen mit Kirchenmusik und in einer Bar.
Das ist schrecklich.
Wollen Sie nicht auch ein bisschen trinken?
Ja.
Und danach ist mehr.
Another Whisky.
Zwölf sind's drin.
Und die wahrscheinlich nur aus Versehen.
Ja. Ja.
Das sind so Städte hier, Sir. Ich will nur sagen, die soll der Teufel holen.
Ist kein Fortschritt.
Sehen Sie hier Fortschritt, können Sie mir das sagen?
Sogar das Zeug hier, das kriegen Sie aus New York.
Sagen Sie, was ist das eigentlich, was Ihre Leute da singen?
Ich glaube, Miss Abrevis von Palestrina.
Aha.
Italiener, was?
Aber die sind doch sonst viel flotter.
Robert Daniel.
Komm, setz dich da hin, Martina. Hände gewaschen.
Werner, lass Maria in Ruß doch ganz gleich wohl sitzen. Komm, setz dich.
Also, ich fand's sehr schön.
Die zwölf Leute haben doch geklatscht wie hundert.
Es waren nicht zwölf. Drei sind vorher hinausgegangen. Ach, Georg.
Wir wollen uns doch nichts vormachen, Maria. Wir kommen bei den Amerikanern
nicht an.
Malted milk for the children.
Buttermilk for me, please.
Wie lange sind Sie in Amerika, Patrick?
20 years, ma'am.
20 Jahre.
Dann sagen Sie mir, was machen wir verkehrt?
Irgendwas machen wir doch verkehrt. Aber was?
Singen tun wir doch nicht schlecht, oder?
Ich weiß auch nicht.
Vielleicht die Musik von diesen Burschen.
Wie heißt er noch?
Palästina, nicht?
Die Musik ist großartig.
Ja, aber vielleicht hat Patrick recht.
Zu, na ja, zu schwer.
Irgendwie unverständlich für Amerikaner, wie?
Tut so, als ob die Amerikaner eine besondere Sorte Menschen wären.
Wenn Sie mich fragen, Father, Sie sind es.
Wir können doch keine Schlager singen.
Ja, aber was sollen wir tun?
Oh, vielleicht steht es hier drin.
Von Mr. Samish?
Und der immer mit seinen Briefen?
Ich will ihn jetzt gar nicht lesen. Geben Sie mir den Brief.
Ja, das soll schon drinstehen.
Dass wir keinen Erfolg haben?
Dass wir ihn nur Geld kosten, wenn wir uns mehr anstrengen sollen. Das wissen
wir doch alles.
Ihr sollt doch lieber Reklame für uns machen.
Uns kennt ja hier keiner.
Wie sollen Leute kommen, wenn uns keiner kennt?
Reklame kostet Geld.
Bitte, was steht denn in dem Brief?
Er löst unseren Vertrag.
Das Einzige, was er uns noch bezahlt, ist die Rückreise nach New York.
Das ist doch nicht möglich.
Wir haben doch noch 18 Konzerte vor uns. Das ist doch abgemacht.
Unterschrieben ist das.
Da kann doch nicht einfach... Willst du ihn verklagen?
Ja!
Er hat unterschrieben.
Das gilt doch noch.
Also?
Zurück nach New York.
Und dann?
Was machen wir dann?
New York, Ma'am.
New York ist eine Stadt, die keine Menschen im Stich lassen.
Also gut, wenn es sein muss, fahren wir nach New York.
Aber wir wollen unser Essen nicht kalt werden lassen.
Komm, Herr Jesus, und sei unser Gast und segne, was du uns beschert hast.
Amen.
Vielen Dank.
Hey, look at the guitar.
Oh boy, look at the bandoliers.
Let me see it. Yeah, let's see it. Come on.
Boy.
Hey, come on, can you play?
Come on, let's see it. I'll try it.
Oh boy, come on.
What are you doing here? Beat it.
I'm still chasing stuff.
Niemand kann sagen, dass das eine schöne Wohnung ist.
Wenn man ehrlich ist, muss man sagen, es ist eine scheußliche Wohnung.
Also was mich betrifft, ich muss sagen, so eine scheußliche Wohnung habe ich in
meinem ganzen Leben noch nicht gesehen.
Sie hat nur ein Gutes.
Sie ist für drei Monate bezahlt.
Was sagen Sie, Doktor?
Ich möchte ja gern etwas Tröstliches sagen, aber... Wir
sehen uns ja am Tag.
Auf Wiederschauen, Patrick.
Alles Gute.
Und was machen Sie jetzt, Patrick?
Ich werde wohl wieder im Taxi fahren.
Und wenn es bei Ihnen wieder so weit ist mit Singen, dann komme ich und fahre Sie
wieder.
Vielleicht verlernen wir es hier auch, das Singen.
I don't hope, ma'am.
Mir hat es auch immer sehr gut gefallen.
Ma'am, I must go.
Ich muss gehen.
Das ist hier ein Gegend, dann nehmen Sie mir noch meinen ganzen Wagen
auseinander.
Goodbye, ma'am. All the best for you.
Thank you very much.
It was a nice time.
Hey, hey, hey, hey, hey, wer wird denn so
rauf?
Let's go to Astor Street. Yeah, come on, let's go. Let's go to the car.
Hello, Father.
Wait a moment.
Ich fahre in die Garage.
Wo wohnen Sie?
Soll ich Sie nicht mitnehmen in meine Car?
Danke, Patrick.
Mein Hospiz ist ganz in der Nähe.
Ah, Father, eine Frage, was mich nur interessiert.
Warum machen Sie nicht Schluss?
Sie finden hier überall einen Job.
Geistliche sind bei uns nämlich Mangelware.
Ich bin mit dem Schicksal dieser Familie so sehr verbunden.
Soll ich sie allein lassen, jetzt wo es ihnen schlecht geht?
Kommt heraus, bitte.
Agathe, bitte setz dich.
So, und jetzt holt einmal alle euer Geld heraus.
Wie viel haben wir noch? Ich habe einen Dollar und zwölf Cent.
Und ich habe 64 Cent.
Zwei Dollar.
Woher denn denn zwei Dollar?
Woher kommt das, Werner?
Naja, also, in Pittsburgh, da war so ein Spielautomat.
Du hast gespielt?
Und gewonnen. Ich habe euch das verboten, ihr wisst das.
Naja, immerhin.
Zwei Dollar sind zwei Dollar, Maria. Hat vielleicht noch jemand irgendetwas?
Nein.
Dann beträgt unser Vermögen genau drei Dollar und 76 Cent.
Ziemlich wenig für zehn Leute in New York, nicht?
Ja, oder genauer gesagt, fast gar nichts.
Also Johannes muss seine Milch haben.
Und wir könnten vielleicht Obst essen. Ich habe da unten ein Geschäft gesehen,
da gibt es eine ganze Menge Obst für das da.
Und gesund ist es ja, Obst.
Als ich jung war, habe ich wochenlang von Obst gelebt.
Hat jemand etwas gegen Obst?
Muss das lange sein?
Nein, Martina.
Das ist jetzt nur so eine Zeit, das geht vorbei.
Ich bin sogar ganz sicher, dass es bald vorbei geht.
Ja. Wir sind ziemlich am Ende, ja?
Ganz.
Ganz am Ende. Wir wollen uns nicht belügen.
Nein.
Nein, sagst du?
Ich dachte, jetzt käme wieder irgendetwas Heldenhaftes von dir.
Nein.
Dann weiß ich erst, wie schlimm wir dran sind.
Weißt du, Georg, du, du bist ein Teil meines Lebens, du und die Kinder.
Und ich habe immer gedacht, das ist der eigentliche Reichtum.
Und das denke ich auch noch.
Aber ein bisschen Geld wäre nicht schlecht.
Tja.
Soll ich nicht den Ring verkaufen?
den ich von dir zur Hochzeit gekriegt habe, das sind immerhin zwei Monate
Leben. Nein, das tust du nicht, bitte.
Eher verkaufe ich meinen Orden. Was, den Maria-Theresien-Orden? Ja.
Nein, Georg, das darfst du nicht tun.
Außerdem kriegst du nichts dafür, glaube ich. Lohnt sich gar nicht.
Dann arbeite ich als Portier in einem Hotel.
Baron Trapp als Portier.
Schlecht.
Und, äh...
Außerdem gilt unsere Aufenthaltsgenehmigung nur noch für ein
halbes Jahr. Glaubst du, dass sie verlängert wird?
Hier muss man Geld verdienen oder man fliegt hinaus.
Ich habe Angst, Georg.
Zum ersten Mal richtige Angst.
Hast du keine?
Ich habe sie auch.
Nur, das ist das Einzige, was ich gelernt habe.
Mit der Angst umgehen.
Portier-Trap trägt ganz leicht, ganz schweres Gepäck. Komm.
Die ganze Sache ist gar nicht so schlimm.
Ich wüsste schon, wie wir da rauskommen.
Na und wie?
In Pittsburgh müssten wir sein.
Denkst du denn, du gewinnst immer?
Ach, alles liegt daran, dass wir keine Amerikaner sind.
Deshalb mögen sie uns nicht.
Aber wir sind doch jetzt Amerikaner. Nein, Flüchtlinge sind wir. Patrick
sagt, das ist das Schlimmste, was einem passieren kann. Müssen wir dann
verhungern? Ach Quatsch, in Amerika verhungert keiner.
Vielleicht ganz langsam, die kriegen dann Obst.
Unten hängt einer.
Was? Ein Spielautomat.
Unten in der Bar hängt einer, da habe ich einen gesehen.
Du hast doch kein Geld. Drüben liegen doch meine zwei Dollar. Das darfst du
nicht machen, Werner.
Gehst du mit?
Ja, aber wenn wir Vater begegnen?
Wir gehen hinten rum über die Feuerleiter. Das ist gut.
Ich gehe mit, Werner. Nein, ihr bleibt hier, das ist Männersache.
Verloren. Alles.
Das muss am Apparat liegen.
Der in Pittsburgh war viel besser.
Und was machen wir nun?
Ich geh nicht rauf.
Hast du denn gar nichts mehr?
Nee.
Scram, Kids!
Der braucht das gar nicht. So voll, wie der ist.
Ach, komm.
Können wir nicht lieber als Schiffsjungen gehen?
Dann brauchen wir nicht da raus.
Das ist nicht der Sinn.
Sie können doch jetzt nicht einfach singen, Georg. Sie wecken ja alle Leute
auf.
Stop the kids.
Bitte, Sie haben ja recht. Wir hören auch auf. Entschuldigen Sie.
Deutsche?
Österreicher. Warum singen Sie nicht weiter?
Let them go on singing.
Das ist die Bronze, Lilly.
Sie hat früher selber gesungen. In Danzings, Kaschemmen. Sie sagt, Sie
sollen weiter singen.
Weiter singen?
It was wonderful, ma'am. I've never heard such music like that before.
Please go on.
Thank you.
Tja, Sie wollen, dass ihr weiter singt.
Please go on.
3, 4, 5, 6, 7. Ja, warte.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7.
Ja, stimmt.
Hier muss es doch irgendwo gewesen sein.
Da drüben ist es ja.
Natürlich, das ist das Haus da drüben.
Vorsicht. Na kommt, schnell, schnell.
Aufpassen.
Da steht's ja, Sämisch.
Also viel Glück.
Also, wir gehen jetzt alle gemeinsam hinein, stellen uns auf und dann soll er
uns sagen, ins Gesicht soll er uns sagen, dass er uns nicht mehr singen
lässt. Mit den Kindern? Das wäre doch unfair.
Wartet hier, ich gehe hinein. Du?
Wirklich? Heiß Flagge, ran an den Feind.
Na dann, mach's gut.
Ja, setzen wir uns.
Was passiert denn jetzt?
Unser Schicksal entscheidet sich hinter der Tür da.
Robert? Ja?
Vielleicht sollten wir so singen. So?
Aber so kann man doch bloß schwimmen und doch nicht singen. Patrick sagt, in
Amerika ist alles anders.
Ach, Unsinn.
Rosemarie hat recht.
In sowas kann man wirklich nur schwimmen.
Martina, komm her.
So etwas tut man doch nicht.
Aber man hört ja gar nichts.
Sowas?
Wenn der Sämischen und Vater rausschmeißt?
Er schmeißt ihn nicht raus, er wirft ihn raus.
Das heißt, das tut er natürlich ganz bestimmt nicht.
Na, Georg, was ist los?
Na, seht mal, Kinder, die große Zigarre.
Es ist alles in Ordnung, wie?
Zigarren bekommt man, wenn nichts in Ordnung ist.
Samish wünscht uns alles Gute.
Aber wir wären nichts für Amerika.
Kommt, wir wollen gehen.
Ja, Sir.
Please.
Nein, Martina, heute nicht.
Kriegen wir jetzt bitte Obst?
Sei ruhig, Martina.
Wir müssen etwas überlegen.
Irgendwas müssen wir überlegen und dann tun.
Ich weiß nur noch nicht, was.
Na?
Wenn Sie fragen wollen, wie es uns ergangen ist.
Nein.
Sämisch hat Nein gesagt.
Sie sagt,
Samish ist ein Idiot.
Sie kennt einen hier, einen gewissen Harris.
Ja, sie hat ihn früher auch gehabt, als mit ihr noch was los war.
Harris ist ein Agent, ein ganz großer.
Harris? Ja, Harris.
Ja, natürlich.
Natürlich, es gibt doch nicht nur einen Agenten in New York.
Besten Dank.
Ich glaube, Sie helfen uns sehr. Wir haben wirklich einen Grund, Ihnen sehr
dankbar zu sein. Ich rufe ihn gleich an.
Kommt, kommt, einsingen.
Sollten wir heute nicht lieber so etwas singen? Nein.
Amerika mit den alten Meistern der Kirchenmusik bekannt zu machen, das ist
unsere Mission.
Wir waren uns doch klar darüber.
Ja, ja, ja.
Ich meinte auch bloß, weil... Martina, was kaufst du denn da?
I got it from the Bronx, Lilly.
I got it.
Die kleben sie alle unter den Tisch.
Warum denn unter den Tisch?
Das ist wieder fünftel.
Die Trapp-Familie, bitte.
Die
Trapp
-Familie, jetzt.
This guy sings too? I guess so. Well, what do they do?
Something by Palestrina.
Okay, that's enough.
Thanks. Aber das Schönste kommt ja erst.
Please, Mr. Harris. Thank you.
Wonderful. Hello.
Hello. Who are they, Mr. Harris? They sing like angels.
You're the only one in all of America who thinks so.
That's all. Thanks.
Kommen Sie, Maria.
Ihr wart wunderbar. Die zweite Kadenz war noch nie so klar und sauber. Bravo.
Kein Erfolg?
Was? Ach so, ja, ich begreife es auch nicht. Ich war noch nie so zufrieden wie
heute. Aber das ist doch nicht möglich. Er kann es doch nicht einfach... Kommt,
gehen.
Schön war's.
Gratuliere, Maria.
Ausgezeichnet.
Ihr wart wunderbar.
Ich habe euch noch nie so gehört. Sehen Sie, das sage ich doch auch. Was sagt
denn Harris?
Thanks. Das ist doch gut. Das ist...
Weiter nichts?
Thanks, weiter nichts.
Und auf Deutsch heißt das so viel wie haut bloß ab.
Kriegen wir jetzt wieder Obst?
Na sowas.
Ich habe gerade erst gehört, Sie sind Österreicher.
Wiener?
Nein, aus Salzburg.
Salzburg, herzig.
Ich bin in Wien geboren, aber schon 30 Jahre hier in den Staaten. Mein Mann ist
John D.
Hammerfield. Sie kennen den Namen?
Nein. Was?
Sie kennen nicht John D. Hammerfield?
Eisenstahl, Detroit, Pittsburgh, ich weiß nicht wo überall.
Bergwerke hat er auch, glaube ich wenigstens. Ich nehme an, es geht ihm
gut. Gut?
Macht Millionen im Jahr, glaube ich wenigstens. Sie haben wunderbar
gesungen.
Sie sind eine Familie?
Ja. Alles Ihre Kinder, Mr... Trapp, Baron Trapp.
Nein, so was.
Ein Baron?
Und...
Das alles sind Baronesserl.
Singende Baronesserl.
John D. Hammerfield gibt morgen einen Empfang. Deshalb bin ich hergekommen zu
Harris. Ich wollte was von ihm haben. Ach so. Was Besonderes. Und jetzt habe
ich's. Sie müssen kommen.
Unbedingt.
Donnerstagabend. Hier ist meine Karte. Und 300 Dollar geben wir immer für eine
Attraktion. Sie kommen und singen, ja?
Herzlich willkommen.
Remember, thirsty.
Grüß euch Gott miteinander.
Grüß Gott.
Und alles ihre Kinder, Baron.
Bravo.
300 Dollar hat sie gesagt.
Das ist das Einzige, was ich genau verstanden habe.
Und Bergwerke hat er auch.
Glaubt sie wenigstens.
Na ja, gehen wir.
Mrs. Trapp?
Ja.
Ich weiß schon, was Sie sagen wollen. Wir kommen nicht in Frage.
Nicht für Sie und nicht für Amerika.
Beg your pardon?
Mr. Harris said... No.
I'm sorry.
Ah, äh, hello.
Fräulein, hello, miss.
Oh, pardon me.
Bitte. Warum haben wir keinen Erfolg?
Was für einen Fehler machen wir?
Ich meine, where is our mistake?
You understand?
You have a bit of sex appeal.
That's it. Sex appeal.
Thank you.
Very much.
Sex appeal.
Wir haben keinen Sex appeal.
Sex appeal?
Maria? Ja?
Kommst du? Wir wollen gehen.
Ach, Georg, geh doch bitte schon voraus. Ich komme gleich nach.
Was hast du denn vor?
Das erzähle ich dir später, ja?
Ja. Komm, Kinder.
May I help you, please?
Bitte, please.
Sprechen Sie Deutsch?
German?
Sorry, Miss.
Ich möchte gern... Haben Sie etwas über Sexappeal?
Besonders für Konzerte.
Sexappeal. You understand?
Something about Sexappeal? Yes.
You can't wait about sex appeal. No.
Für Konzerte, verstehen Sie?
For concerts. You understand?
Just a moment, please.
The German, I think, she doesn't know what sex appeal means.
She wants a book about it.
Man, you really don't understand what sex appeal is.
No, ich bin von Österreich.
From Austria.
Oh, I'll show you.
Now, look at me.
Now say cheese.
Cheese?
No, no, miss.
Look at me.
Look. That's sex appeal.
For concerts?
To have sex appeal means to display your feminine charms.
Masculine, too.
But she wants to know.
Look, Miss, look.
Fräulein, Sie verstehen mich ja nicht.
Ich singe doch nicht mit der Kniekehle.
She has it? She has it.
That's sex appeal, Miss. That's sex appeal.
Oh, thank you.
Ich glaube,
ich weiß es jetzt. Dankeschön.
Besten Dank. Goodbye.
Goodbye. Come back.
Hello, Miss.
What's up, Curly?
Are you trying to become Miss New York?
Excuse me. Ich verstehe nicht. I don't understand.
Ich habe nur was ausprobiert. Deutsch.
Ich auch sprechen Deutsch.
Ich habe gelernt in Köln.
You also Köln, Miss? No.
Ach, Köln.
Wonderful. Der große Dom.
Der old daddy Ryan.
I'll never forget it.
Niemals ich vergessen.
Und die Fräuleins.
Ich lebe die Fräuleins aus Köln. Haben Sie sich eins mitgebracht?
No, I'm not married.
Keine Frau.
Wollen Sie?
Was will ich?
Was? Sie wollen mich heiraten?
Heiraten. Das ist das Wort.
Heiraten.
Ich habe vergessen, eine Fräulein in Köln zu fragen, ob sie mir will
heiraten.
Jetzt I ask you.
Ich bin gar nicht aus Köln, erstens. Und zweitens, nur wenn ich Ihnen das
erzähle.
Ich habe acht Kinder.
Eight children I have.
Aber besten Dank für die gute Absicht.
Einen Mann habe ich schon.
Aber wenn ich meinen eigenen Schornstein habe, werde ich an Sie denken.
Yes, ma'am. Don't you forget me. Bestimmt nicht.
Und außerdem habe ich jetzt was vor.
Ich werde einen Mr. Harris besuchen und dem werde ich eine Rede halten von wegen
kein Sexappeal.
Goodbye.
Oh, Ma'am, Ma'am, you got yourself all dirty.
Oh, danke.
Das bringt Glück.
Ach, Children.
Das sind die Fräuleins aus Köln.
Immer was los.
There's lots of reasons, Mrs. Trapp.
There's... Explain it to her.
Well, Mr. Harris meint, in der ganzen Familie ist kein
Schwung drin.
Es ist aus Stehen auf der Bühne lauter... How did you say it?
Wet ducks?
That's right.
Gosh.
Lahme Ente herum.
Lahme Enten?
Haben Sie lahme Enten gesagt?
Bin ich eine lahme Ente und meine Kinder alles lahme Enten?
Ich will Ihnen mal was sagen, Mr. Harris. Bitte, bitte übersetzen Sie es
ihm. Sie sitzen da bequem in Ihrem Stuhl.
Bequem? Was heißt bequem?
Lahm sitzen Sie da. Sie sind eine lahme Ente.
Ich habe acht Kinder, Mr. Harris.
Und mit acht Kindern stehen wir vor New York. Vor den ganzen Vereinigten
Staaten. Allein, Mr. Harris, allein.
Wissen Sie, was dazugehört?
mehr als Sie sich vorstellen können.
Lahmheit jedenfalls nicht. Und wenn Sie glauben, ich kapituliere, dann irren Sie
sich. Und wenn wir alle Teller abwaschen müssen und wenn mein Mann war und trapp
für Piefkes und Pafkes Koffer schleppen muss und... Okay, it's okay.
I didn't understand a word you said, but I've got to admit, you've got
temperament. Dammit, I've never seen such a woman. I'll manage you.
Was hat er gesagt?
Er hat gesagt, Sie seien keine lahme Ente.
Und er gibt Ihnen einen Vertrag.
Wirklich?
Aufenthaltsgenehmigung ist doch in Ordnung, ja?
Völlig, ja.
Ja, das ist alles ganz in Ordnung.
Ja, ich kann es gar nicht verstehen. Auf einmal?
Nur, weil du noch einmal zurückgegangen bist?
Großartig, Frau Baron. Ja, und fahren wir dann wieder los? Dann holen wir uns
aber einen Patrick wieder. Und richtig zu essen kriegen wir auch?
Also, ich verstehe es nicht. Du sagst es, Maria, und ich glaube dir natürlich.
Aber wieso?
Genau verstehe ich es auch nicht.
Ich habe ganz einfach mit der Faust auf den Tisch gehauen und es hat ihn
offenbar ganz glücklich gemacht.
Sie sind schwer zu verstehen, diese Amerikaner. Du verstehst sie besser als
ich. Es war reiner Zufall, Georg.
Und ich... Also, etwas habe ich euch ja noch nicht gesagt.
Er gibt uns den Vertrag, ja, aber... Aber?
Er sagt, er muss vorweg Propaganda machen.
Reklame, versteht ihr? Na, das haben wir doch immer gesagt.
Ja, ja, ja.
Aber dafür müssen wir ihm 5000 Dollar geben.
Vorschießen.
Leihen. Die verrechnet er dann später.
Was, 5000 Dollar?
Aber Maria, woher sollen wir denn die kriegen? Das ist doch Wahnsinn.
Irgendwoher, wir kriegen sie schon.
Ich habe 500.
Was?
Weißt du was?
Dein Ring, ja?
Ja.
Bloß wäre doch komisch, wenn man wegen Entkräftung... ins Krankenhaus
eingeliefert wird und hat einen Brillantring am Finger. Was?
Das habe ich mir auch gedacht. Hier sind noch 60 Dollar.
Dein Orden.
Verdienst dir einen neuen Orden für Tapferkeit in Amerika.
Das sind aber noch lange keine 5000.
Morgen ist doch Donnerstag, ja? Und da gehen wir doch zu Mrs.
Hammerfield. Und was hat sie gesagt?
Eisen und Stahl. Ja, und Bergwerke.
Glaubt sie wenigstens.
Willst du sie anpumpen?
Vielleicht. Aber erst gehen wir mal hin.
Was sagt die Schwester Raffaella?
Wenn Gott uns eine Türe zuschlägt, dann öffnet er uns ein Fenster.
Alles sehr reiche Leute, ja?
Die reichsten von New York. Da weiß ich, was jeder auf der Bank hat, glaube ich
wenigstens.
So glad to see you. I hope you will have a very nice evening.
Thank you.
Mr. and Mrs. Stone.
30 Millionen Dollar.
Hello.
I'm so glad to see you, Mr. Johnson.
Mr. Johnson mit seinen Töchtern.
Öl und Schiffe.
60 Millionen Dollar.
So glad to see you. You look lovely, darling.
Oh, thank you, Miezi.
Mr. and Mrs. Higgins.
80 Millionen Dollar.
Jetzt wird es mal zusammengehen, okay?
How do you do? How are you, Mr. Brooks? Mr.
Brooks, eine Million Dollar.
Oh, my God.
Oh, sorry.
Ich glaube, das sieht jetzt alle.
I think they are all here now.
Jetzt werde ich sie ankündigen.
Bitte, ich möchte Sie etwas fragen, Mrs. Hammerfield.
Ich möchte es lieber jetzt tun als nachher.
Mr. Harris hat uns einen Vertrag gegeben.
Das war doch selbstverständlich. Ich habe nie einen besseren Chor gehört.
Nur, er will für die Reklame, verstehen Sie, vorweg will er 5000 Dollar.
Ja, für Publicity. Das ist sehr wichtig hier. Die Leute müssen Sie kennenlernen.
Ja. Aber wir haben die 5.000 Dollar nicht. Sie haben sie nicht?
Sie haben keine 5.000 Dollar? Nein.
Und ich wollte Sie fragen, wir sind doch noch nicht lange hier.
Vielleicht wissen Sie eine Bank, die uns... Reden Sie doch nicht Bank.
John D. macht das.
John?
Was hat er gesagt?
Nein, hat er gesagt.
Sorry, kann man nichts machen.
Was wollen Sie singen?
Ja, wir dachten an eine Mutette von Bach.
Dr. Wasner meint, darin wären wir unübertrefflich. Madame, Sie werden sie
von niemandem besser hören. Wir sehen unsere Mission darin. Bach, ja.
Bach ist sicher sehr schön, Vater Wasner.
Baronin, tun Sie mir die Lieb, singen Sie was Wienerisches.
Bitte, an Walzer, bitte.
Sehr gern, Mrs. Hemmerfield.
Frau Baronin, heute Abend. Wir hatten noch nie so viele Zuhörer. Da dürfen wir
doch unsere Mission nicht... Doktor, für 300 Dollar singe ich Schnagerhüpfel.
Soweit bin ich jetzt.
Und außerdem ist es hier privat und nicht öffentlich.
So öffentlich waren wir in Amerika noch nie.
Also Kinder, wir singen nicht Bach, sondern die Geschichten aus dem Wiener
Wald. Hast du die 5000?
Noch nicht, aber wir kriegen es schon.
Was kriegen wir?
Aber Martina, die 5.000. Dann singe ich lauter. Ihr auch?
Doktor, die Geschichten aus dem Wiener Welt.
... Musik ...
Was sagst du?
Er hat in 30 Jahren kein Wort Deutsch gelernt.
Er versteht mich nicht.
How did you like them, darling? Okay, darling.
But under one condition.
10% of their business for me.
Oh, thank you.
Thank you very much.
Was hat er denn gesagt?
Er gibt uns das Geld.
Mit 10% Gewinnbeteiligung. John D. gibt Ihnen die 5.000. Er glaubt an Sie.
Deshalb will er auch die 10%. Ist das nicht herzig?
Sind Sie glücklich?
Fast.
Wir sind sehr glücklich, Mrs. Hammerfield.
Mit 10% für den Glauben an uns.
1,
2, that's fine. Now look up.
Higher. Ganz hinauf.
Aufschauen. Mami, wie hoch hier die Häuser sind.
Down a little. Down further.
Down. Ihr sollt runterschauen. Werner, die Nase tiefer.
Thank you.
And now you.
Go over there.
Little further.
Hier vielleicht?
That's fine. Now turn this way, please.
And smile.
Say cheese.
Warum meint jemand cheese?
Weil man dabei die Zähne zeigt. Cheese sieht aus wie Lächeln.
That's good.
Hold it.
Okay, everybody say cheese.
Come on.
Cheese.
What about this here?
Nein. But why not? I thought you were in a nunnery.
Ja, das stimmt. Ich war in einem Kloster.
Aber das bitte nicht.
Setz doch mal auf, Mami. Oh ja, setz mal auf.
Ich hab dich nie darin gesehen.
Das war großartig, danke.
Werner? Werner, komm.
Das müssen wir jetzt wieder singen. Ja, singst du denn nicht gern?
Nee, ich will Englisch lernen. Und wenn ich das gut kann, dann werde ich
Zeitungsjunge. Hier werden alle Zeitungsjunge Millionäre.
Und wenn ich Millionär bin, dann brauchen wir alle nicht mehr zu singen.
Und ich habe gedacht, du singst gern.
Singst doch am besten von uns allen. Ich singe auch gern, aber doch nicht so
viel.
Maria. Ja?
Ich möchte dir etwas sagen.
Manchmal habe ich es gar nicht gern, wenn du mir etwas sagen willst.
Du bist obenauf, ja?
Ganz obenauf.
Ich wollte nur sagen, fall nicht herunter.
Warum?
Wir haben es geschafft, dass die Leute neugierig auf uns sind.
Die Zeitungen waren voll mit Bildern. Ja, auf denen du wunderbar aussiehst.
Lenk nicht ab.
Ach, in Hollywood werden wir dich verlieren. Vielleicht brauchen sie da
gerade so einen wie dich. Maria, bitte, sei doch ernst. Das Problem, ich meine,
unser Problem ist doch geblieben.
Was für eins?
Dass wir noch immer keinen Erfolg haben.
Und diese Tournee geht einmal zu Ende.
Was dann?
Also, dann flechten wir Weidenkörbchen. Was, Weidenkörbchen? Ja, und darin
setzen wir unsere Kinder aus und ich gehe als Nachtclubsängerin.
Maria, ich liebe dich. Wie kommst du denn jetzt darauf?
Ich finde die Gelegenheit unmöglich.
Sorry, ma'am.
Vor uns liegt die Stadt, die wir erobern wollen.
Es ist aber eine hübsche Stadt, nicht?
Die Leute sehen alle so freundlich aus.
Obwohl sie gar keinen Grund haben, denn sie wohnen ja nicht in New York.
Soweit ich sehen kann, nichts als Leute.
Und nur, weil sie uns fotografiert haben. Ja, das ist das Geheimnis der
Publicity. Deine Fotos waren die besten.
Muss ich erst mitsingen?
Ach du bloß nicht.
Komm, bitte nicht.
Kinder,
oh Gott.
Kinder, der Saal ist voll.
Du lass mich doch mal dahin.
Also heute muss es klappen oder es klappt nie.
dass Sie heute das Richtige ausgesucht haben. Bestimmt, Frau Baronin. Johann
Sebastian Bach.
Ready?
Kinderchen aufstellen.
Jetzt
glaube
ich, das mit den 150 Millionen.
Sing ihm ganz ordentlich, ne?
Ja.
Drei oder vier, das macht doch nichts, Patrick. Bei tausend... Tausend sind
drin, schätze ich.
Ruhig sein, Mami singt.
Listen, gentlemen.
Das ist nicht sehr höflich. Das ist not very polite to leave before they are
finished. Go to hell.
I have canaries at home and I don't understand them either.
Kanarienvögel hat er zu Hause, sagt er, und die versteht er auch nicht.
Lass sie gehen, Patrick, wenn es ihnen nicht gefällt.
Ist ihre Sache.
Ach, Kanarienvögel.
It's okay.
Who are you? Ich?
Ich bin der Vater.
I'm the father of the canaries, you understand?
Rausgelaufen sind sie. Habe ich doch gesehen.
Ja, vielleicht waren das Leute, die... Na, ein Arzt vielleicht, der weg musste.
Es gibt doch... Ich meine, es... Nee, Mami. Die wollten uns nicht mehr hören.
Ich glaube auch. Denen gefiel es nicht.
Idioten. Was ist denn das für ein Wort, Martina? So was sagt man nicht.
Das sind eben Leute, die... Also das Verständnis fehlt ihnen.
Obgleich ich nicht begreife, warum sie unsere Musik nicht mögen.
Das ist als... Also was meinen Sie, Doktor?
Schöne Idioten, was?
Sie haben völlig recht, Frau Baronin.
Maria. Ja?
Ich habe das Gefühl, wir stehlen Mr. Harris das Geld.
Wir sollten lieber gleich Schluss machen. Nein.
Maria, ich ertrage es nicht. Ich erkläre dir, ich ertrage es einfach nicht, dass
die Leute für ihr Geld nicht das bekommen, was sie erwarten. Das ist
doch... Das ist doch eine Art von Betrug. Wie kannst du denn so etwas
sagen, Georg?
Vor den Kindern sagen, mir ins Gesicht sagen.
Betrug.
Das ist ja als ob... Du fällst mir ja in den Rücken.
Ja, genau das ist es. Maria, das will ich doch nicht. Ja, du fällst uns allen
an den Rücken.
Doktor, bringen Sie mal sein Seelenleben in Ordnung. Komm, setzt ihr euch mal
hierher und lasst mich mal da vorne hin.
Wie es auch ist, eines darf es bei uns nicht geben in dieser Familie.
Streit. Wir brauchen Geduld. Ach, Geduld.
Wenn es so etwas gibt, Doktor, dann halte ich den Weltrekord in Geduld. Na,
dann verbessern Sie Ihren Rekord.
In diesem Land, meinem, geht's rauf und runter.
Das gehört dazu.
Und das nimmt bei uns keiner wichtig.
Bei uns geht's nur runter, Patrick.
Oh, Ma'am. In diesem Land ist alles möglich, auch dass es wieder raufgeht.
Danke, Patrick.
Was ist denn das für eine Gegend hier, Patrick?
Ah, Vermont, Ma'am.
Hier produzieren sie Grabsteine.
Eine sehr vernünftige Beschäftigung, wenn man die Leute hier kennt.
Da, sehen Sie nur.
Sehen Sie sich doch mal das Dorf an, Patrick.
Das sieht ja aus... Das ist doch wie in Österreich.
Und Berge gibt es, richtige Berge.
Halten Sie doch mal an.
Anhalten? Ja, ja.
Wait a moment.
Habt ihr ihn ausgesehen? Ja, ist wie zu Hause hier. Warum halten wir denn an?
Sollen wir nicht halten, wenn etwas wie zu Hause ist? Aber wir haben nicht viel
Zeit, Ma.
Zuerst steigen wir mal aus. No, no, no, just a moment.
Augenblick. Ich darf hier nicht stehen bleiben. Ich muss erst von der Straße
ran.
So,
Kinder, steigt aus. Ihr könnt euch ein bisschen die
Beine vertreten. Ja, das habe ich nicht gesehen.
Hat es euch nicht an Salzkammer gut?
Ein bisschen, ja.
Was ist denn, Maria?
Wie zu Hause, siehst du das?
Ich sehe alles.
zu Hause.
Kommt, wir gehen ein bisschen.
Breschen wir die Tournee ab, Ma? Nein, nur ein bisschen Luft für die Lungen.
Was kann man nur an einer Gegend finden, die Grabsteine produziert?
Und Zeit haben wir auch nicht.
Ach, das ist aber ein hübsches Haus.
Findet ihr es nicht hübsch? Was sagen Sie, Doktor? Scheint niemand drin zu
wohnen. Das kommt hier öfter vor.
Die leben eine Zeit lang hier, dann gehen sie in die Stadt.
Also wenn ich hier leben könnte, ich würde nie von hier weggehen.
Guck mal die Ruine.
Fabelhaft. Was findest du hier nur so fabelhaft?
Also ich find's auch fabelhaft. Gleich zum Einziehen. Ja.
So ein Haus brauchten wir, Georg.
Das ist doch Luft.
Das ist Weite.
Hier kann man atmen.
Na, kauf's doch.
Du hast selten etwas so Vernünftiges gesagt. Ich wette, es überlegt es
wirklich. Platz hätte es, das musste zu.
Na, und der Blick, Südseite, Sonne.
Vielleicht könnte man Kühe halten und Pferde.
Ach, stell dir vor, eigenes Brot und eigene Milch. Hallo, Maria, komm zu dir.
Stop it.
Wie?
Hallo, Ma'am.
I see this house.
Ein schönes Haus.
Ist es leer?
Empty. Ach ja, empty?
Yes, Ma'am.
Ist es zu verkaufen? Ich meine, is it to sell?
You interested?
Yes. Halten Sie sie zurück, Doktor. Sie kauft es wirklich.
Man kann nicht kaufen, was man nicht bezahlen kann.
Gewöhnliche Menschen, Sie schon.
Gehen Sie hin, Doktor. Sagen Sie, dass es Gottes Wille ist, es nicht zu kaufen.
Hey!
Haruti!
Thank you very much.
Heb sie gut auf.
Das ist die Adresse des Besitzers.
Nein, lieber nicht.
Vielleicht verlierst du sie, weil du sie verlieren willst.
Darf ich dich daran erinnern, dass wir in drei Monaten dieses Land verlassen
müssen? Und du willst Häuser kaufen.
Das ist Patrick, wir haben wirklich keine Zeit mehr. Das Konzert.
Where the devil can they be?
Twenty minutes late already.
Ich bitte um Entschuldigung.
Please excuse me.
Na los, los, wir sind zwanzig Minuten zu spät.
Wir müssen jetzt beginnen.
Wir müssen jetzt beginnen. Wir müssen jetzt beginnen.
Da geht mich unter Garten für ihn doch noch. Immer diese Mädchen. Wo sind denn
die beiden?
Der Vorhang, Mami. Ach, kümmere dich nicht um den Vorhang. Putz dir lieber
die Maße. Der Vorhang ist doch offen.
Ach du liebe Zeit. I beg your pardon.
Wir haben uns verspätet, weil... We are late, because... We
lost time on the way.
Yes, he said it.
Wo kommt denn jetzt das Tier?
Beg your pardon.
Ich singe nämlich nicht nur, ich bin auch die Mutter von den Kindern.
It's so difficult to be a mother and have a lot of children.
Wo ist denn die Gitarre?
That's Patrick, our driver.
Sorry, ladies and gentlemen, we are late.
I did what I could. I drove like the devil.
But we had the priest with us and...
I knew that God would help me.
Was haben Sie gesagt?
Ich habe gesagt, ich bin gefahren wie der Teufel, aber wir hatten einen
Priester in unserem Wagen und mindestens über ihn hat Gott seine Hand gehalten.
So,
also jetzt kann es endlich losgehen.
Let's go on, Mother.
Halt!
Einen Moment.
Ladies and Gentlemen, we are no singles.
I will say, we can't sing.
Sie sagt, wir können nicht singen. No, really, we can't sing.
Ich meine, we are... We are a family who sings.
Eine Familie, die singt. Aber nur so für uns.
But only for the family.
You know?
Ich meine, we are a family who sings.
Und Sie, Sie sind unsere Gäste. You are our guests. Yes?
And now we sing.
Wir können doch jetzt nicht Palestrina singen.
Was denn sonst?
Ja, was sonst?
Ladies and Gentlemen, we change our program.
We sing a Lied from Austria.
Jagdlied. Nur das Jagdlied. Kinder, wir singen das Jagdlied.
Es verkorkst, Patrick.
Es ist alles verkorkst. Ich finde die Leute großartig. Die könnten in New York
wohnen.
Sie singen anders, Patrick.
Irgendwie singen sie anders.
Patrick. Für
dich
heiße ich George.
Okay, George.
Ein ganz großer Erfolg, George.
Ich weiß das. Ich habe die Don Cossacken gefahren. Ich weiß, was los ist. Ein
ganz großer Erfolg.
And now we sing an American song for you.
Susanna.
Sie schafft alles.
Ich weiß nicht, wie sie es macht, aber sie schafft alles.
Wenn du meinst die Baronin, dann du hast, wie sagt ihr, du hast ein Schwein
gehabt.
Untertitelung des
ZDF,
2020 Untertitelung des
ZDF, 2020
Untertitelung. BR 2018
Sag mal, warum lässt du dir eigentlich immer Zeit?
Ich glaube, das gefällt den Leuten.
Jock, was sagst du jetzt? Wir haben es geschafft. Sie mögen uns.
Ist doch eine Freude, George, nicht?
Sogar der, wie heißt doch der Kerl, Palästina, sogar der gefällt mir jetzt.
Ja, wie war's?
Ach, wie immer, Georg.
Wunderbar. Bitte, da halt sie. Ja, gerne.
Nein, nein, nein, gib sie wieder her.
Ähm, Maria.
Ja. Komm, nimm die Blümchen auch.
Du musst ja jetzt deine Hände frei haben. Wozu muss ich meine Hände frei
haben? Zum Unterschreiben. Ach, was soll ich denn unterschreiben?
Mr. Doggins? Yes, ma'am.
Adieu, Georg. Adieu.
Das ist Mr. Doggins, Georg.
Ihm gehört das Haus und das Land in Vermont.
Du weißt, dass wir gesehen haben.
Herzlichen Glückwunsch.
Ja, und er will es uns verkaufen. Ach, wie war das?
Und wie kommt er denn hierher?
Weil ich... Ich habe ihn gebeten herzukommen.
Ich wollte dich überraschen, Georg.
Das ist dir gelungen.
Aber ich unterschreibe nichts.
Geht doch mal raus, Kinder. Lasst mich mal mit eurem Vater einen Moment allein,
ja?
Maria,
wir haben Erfolg, ja.
Wir haben noch 30 Konzerte vor uns und wir werden aller Voraussicht nach Geld
verdienen. Trotz der 10% für Mr. Hammerfield.
Wie viel Geld, weiß ich nicht, aber ich glaube nicht, dass es ausreichen würde,
um uns zu Großgrundbesitzern zu machen.
Großgrundbesitzer? Wir brauchen ein Haus, Georg, das ist alles.
Ich wüsste eine Menge Dinge, die wir brauchen würden. Nicht so notwendig wie
ein Haus.
Georg, unsere Kinder leben in einem Autobus.
Aber in einem Autobus kann man nicht zu Hause sein. Und jeder Mensch muss
irgendwo zu Hause sein, besonders Kinder.
Aber Maria, das weiß ich doch. Na schau, wer seine Heimat verloren hat, der muss
zusehen, wo er eine neue findet.
Und das Haus gefiel dir doch.
Zuerst komm ich, ich mach den Plan fürs Haus. Und dann heb ich den Keller dafür
aus. Kommt ihr, ihr zwei und helft daheim. Wir haben keine Zeit, wir sägen
Holz für das Gerüst. Wo ist denn bloß der Bauern und wo ist der Polier? Wir
bringen für das Richtfest, die Westin und das Bier ein Häuschen.
Ein Häuschen mit Garten und wär's auch nur klein.
Ein Häuschen mit Garten soll unsere Heimat, unsere neue Heimat sein.
Ich bin der Malermeister und soll hier tapizieren. Und ich, ich bin der
Meister, wo ist was zu verschwieren? Es wird gesäbt, gehobelt und verweilt, halb
geklopft, geschraubt.
Ein Häuschen mit Garten und wär's auch
nur klein.
Ein Häuschen.
Liebsgarten soll unsere Heimat, unsere neue Heimat sein.
Wir bauen uns ein neues Haus. Wir bauen uns ein neues Haus. Ein neues
Haus.
Neues Haus.
Sieh mal, Georg, Polizisten.
Ich glaube, die kommen zu uns.
Vielleicht wollen sie mithelfen.
Das glaube ich nicht.
Wenn ich Polizisten nur sehe, werde ich schon feige.
Aber nicht.
Morning, Mr. Trapp. Morning. Morning. Hello.
Hello. Are you Baron Trapp? Yes.
Is that your house?
Yes.
Wir renovieren es gerade ein bisschen.
Sie machen die Arbeit umsonst.
Wieso? Your visitor's permit, your Aufenthaltserlaubnis is expired. Es ist
geendet. Ach. Ach so.
Nein, nein, nein, es ist alles in Ordnung. Das macht unser Agent in New
York, Mr. Harris.
Manche Leute sagen manches, aber Sie sind drei Wochen spät.
Hier meine Order.
Sie haben Zeit, nicht viel Zeit, zu packen alle Sachen.
Ja, aber Georg, das ist doch ein Witz.
Nur das ist doch... Ich gehe sofort ins Dorf und telefoniere mit New York. No,
ma'am, Ihr Zug fährt heute Abend zu. Bitte machen Sie schnell.
Ja, aber das geht doch nicht. Bitte hören Sie doch zu. Sorry, ma'am, Sie
verlieren Zeit.
Listen to me, das ist doch unmenschlich. Okay, Father, Sie haben Ihren Job, ich
habe meinen Job. Ich bin extra gekommen aus New York, Sie holen. So, Sie fahren
heute Abend nach New York. Ist das klar?
Also gut, Kinder, kommt, packt eure Sachen.
Schmeißen Sie uns jetzt raus.
So weit ist es noch nicht.
Überhaupt noch nicht.
Was hinauswerfen?
Aber dass mit allen Kindern zu mir gekommen sind, das ist gut.
Das ist richtig.
Das ist eine Sache für John D.
Ihre 10% machen ihm große Freude.
John, hast du gehört?
What did you say, darling?
They have to leave the States. Their permit has expired.
Maria, das ist doch nur peinlich. Sie können doch auch nichts machen.
Was hat er denn gesagt?
Nichts. Aber er tut was.
Das ist so die Art von Jeandie.
Na kommt, Mrs. Hammerfield.
Keine Angst, John, die bürgt für Sie. Er hat's mir versprochen. Bei ihm dauert
das keine fünf Minuten. Fünf Minuten?
Dann bekommen wir den Zug nach Vermont noch. Du bist schon wieder übermütig.
Ich sag ja auch nur, wenn. So schnell wollen Sie wieder weg.
Und ich hab so gehofft, Sie würden noch einmal etwas für mich singen.
Ich hab früher ein Lied so gern gehabt.
Sie kennen es sicher.
Kein schöner Land in dieser Zeit.
Welches Land meinen Sie denn?
Kann das nicht jedes Land sein? Ja.
Wenn man darin zu Hause ist.
Aber wo sind wir zu Hause?
Mr. Hammerfield.
Okay, Darling.
In Ordnung. Alles in Ordnung.
Hast du gehört, kleiner Mann? Mami kann da bleiben.
Papi kann da bleiben.
Wir können wirklich bleiben, Georg.
Thank you, Mr. Hammerfield.
So.
Kinder, wir kriegen noch den Zug nach Hause.
Ich habe nach Hause gesagt.
Zum ersten Mal wieder, Georg.
So, und jetzt singen wir für Sie. Aber Maria, doch nicht hier.
Ja, warum denn nicht hier? Was sagen Sie, Doktor? Warum nicht hier? Na ja,
also.
Zahle per Scheck und du erwirbst dir Vertrauen. Zahle bar und du erwirbst dir
Freunde. Wo hast du denn den Unsinn aufgeschnappt? Aus dem Leitfaden, wie
werde ich Millionär? Also schön, dann zahlen wir in bar.
Nicht aufstellen, Kinder kommt.
Auf Wiedersehen.
Can't find what you're looking for?
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