All language subtitles for Das große Backen - S08E07 Die legendärsten Gebäcke der Schweden

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Original subtitles

Hallo liebe Tortenfans, die Spannung steigt, denn in einer Woche küren wir

hier den Sieger Deutschlands größter Backshow.

Vier Kandidaten sind im Rennen noch, denn nur drei Hobbybäcker kommen weiter

ins Finale. Wer es schafft, wer nicht, das finden wir heute heraus in einer

Show. Knackig wie Knäckebrot und fett wie Schlagsahne, denn es sind die

legendärsten Gebäcke der Schweden dran. Hierbei das große Backen.

Auf Schloss Stülpe ist es soweit. Halbfinale bei Das große Backen.

In der größten Backshow der Welt wetteiferten vergangene Woche noch fünf

Hobbybäcker.

Die Konsistenz ist auf jeden Fall zu flüssig. Ihr Thema?

Italien. Ihre Nerven zum Zerreißen gespannt.

Sie gingen ins Risiko. Sie wollten sich selbst übertreffen.

Sie hofften auf das Halbfinale.

Wenn man hier guckt?

Sehr klein.

Also ein Cantuccini hat im Anschnitt für mich immer die Mandeln. Das ist hier auf

jeden Fall falsch gelaufen.

Leider muss uns heute verlassen Steve.

Für mich gehörst du zu den stärksten Geschmackskünstlern, die wir je in

diesem Zelt hatten und bleib einfach genauso, wie du bist.

Danke für die schönen Worte.

Von jetzt an machen vier Frauen den Wettkampf unter sich aus.

Das Halbfinale wird brutal.

Es beginnt mit schwedischen Knöckebrotschnittchen.

Jennifer ist Bäckerin der Woche.

Vor sieben Wochen hat der Traum begonnen und jetzt darf ich immer noch da sein.

Das ist voll cool.

Was hilft jetzt weiter?

Bete oder beten?

Jennifer hat die rote Schürze verdientermaßen das dritte Mal bekommen.

Jetzt geht es darum, dass Barbara, Sarah oder ich ihr die mal abnehmen für den

Einzug ins Finale.

Reibereien sind garantiert und krasse Einschnitte.

Wir sind jetzt nur noch zu viert, also es kann alles passieren.

Ich bemühe mich, ich gebe mein Bestes und es gehört eine Portion Glück auch

mit dazu.

Nicht jedem liegt der hohe Schwierigkeitsgrad der Aufgaben. So.

Also ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf die Schwedische Woche und

auf deren Gebäcke. Ich stecke zum ersten Mal mit Marzipan ein und das überrascht

mich gerade richtig. Ich will alles geben. Ich will ins Finale und meine

Familie stolz damit machen.

Riss. Oh nein, ein Riss.

Dein Teig ist nicht durch.

Kacke. In dieser Woche geht es auf jeden Fall darum, alles daran zu setzen,

irgendwie ins Finale zu kommen. Oh Gott.

Ich bin jetzt sehr unter Stress, weil ich habe noch echt viel zu tun, dass es

aussieht, wie ich möchte. Man muss halt wirklich immer mehr sehr gute Backwerke

präsentieren, damit man dann auch im Finale sein darf. Und das wird ja auch

nicht leichter.

In sieben Tagen geht es um 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.

Wer wird Deutschlands bester Hobbybäcker 2020?

Es geht nicht von allein.

Man muss wirklich extrem viel leisten.

Und es können dann Kleinigkeiten ausschlaggebend sein, die das

ausbedeuten können.

Wer scheitert so kurz vor dem ganz großen Ziel? Die Antwort jetzt im

Halbfinale.

Hallo liebe drei Finalisten und hallo lieber Kandidat, der es nicht ins Finale

schafft. Ja, ihr habt richtig gehört, ihr seid noch zu viert und ihr wisst,

die Jury lässt nur drei von euch weiter.

Jennifer, du startest mit der roten Schürze. Auch du darfst dir keinen

Fehler erlauben, sonst ist die Schürze weg.

Drei Aufgaben warten wie immer auf euch und danach werden wir sehen, wer im

Finale um den goldenen Cupcake kämpft. 10.000 Euro, ein eigenes Backbuch

und den Titel.

Deutschlands bester Hobbybäcker.

Alter Schwede. Und da sind wir auch schon beim Thema Schweden. Wenn man an

Schweden denkt, denkt man, die Küche ist ehrlich und einfach. Stimmt auch, wenn

die Köche so ein paar Hackbällchen in die Pfanne hauen.

Allerdings stimmt es nicht beim Gebäck. Das kann ganz schön schwierig sein. Kein

Wunder, dass die Jury dieses anspruchsvolle Land ganz ans Ende

unserer Europa-Reise gestellt hat. Und hier ist sie.

Eure Jury, Motivkortenkönigin Bettina Schliepake-Burchardt und der Weltklasse

-Patissier Christian Hüms.

Hallo ihr zwei.

Hallo. In unserer ersten Aufgabe geht es um Schwedens größten Beitrag zur

internationalen Küche, das Knäckebrot.

Betty, mach es uns doch mal so richtig schmackhaft.

Knäckebrot ist herzhaft, es ist knackig und es passt ausgezeichnet zu typisch

schwedischen Spezialitäten und Garnituren. Wir möchten von euch ein

individuelles Knäckebrot haben und ihr sollt uns davon sechs Scheiben

präsentieren. Für euer Knäckebrot habt ihr knackige 70 Minuten Zeit, es zu

backen. Und von den sechs Scheiben wollen wir drei identisch kreativ

gestaltet haben und dekoriert haben. Alles, was ihr zum Belegen braucht,

stellen wir euch zur Verfügung. Und dafür gibt es nochmal 20 Minuten on top.

Das heißt, insgesamt gibt es 90 Minuten und die starten auf mein Kommando. Auf

die Plätzchen.

Fertig.

Böse Zungen behaupten, man könne bei Knäckebrot nie sicher sein, ob man noch

das Brot isst oder schon die Verpackung. Dabei bietet es eine feine Grundlage für

die leckersten Schnittchen. Als Belag ist eine schöne Auswahl vorhanden. Man

muss nur die richtige Kombination wählen.

Knäckebrot, eine völlig unterschätzte Spezialität. Nur die wenigsten wissen

wohl aus dem Stehgreif, wie man es backt.

Knäckebrot, da sind Körner ganz gemahlen in Mehlform und irgendwie in jeder

Variation, in denen ein Korn wahrscheinlich auftreten kann.

Aber wenn man es dann mit gut Wasser und Öl mischt, dann wird es ein leckeres

Knäckebrot. Eine spezielle Aufgabe mit unterschiedlichen Lösungsansätzen.

Bei mir gibt es heute ein sehr kerniges Knäckebrot mit Vollkornmehl und

Haferflocken. Die bilden so den Grundteig und dann arbeite ich

verschiedene Kerne ein.

Kernige Küche kennt man auch aus Österreich.

Ein Vorteil für Barbara?

Mein Knäckebrot heißt rund und rosa und ist ganz ohne Mehl und nur mit Körner.

Diese Zutaten werden einfach miteinander vermengt.

Jetzt habe ich hier Öl und Wasser gemischt und das gebe ich jetzt zu den

trockenen Zutaten dazu.

Und dann muss es kurz quellen und dann kommt es schon aufs Blech.

Körner und Knusper überall.

Barbara setzt außerdem auf Leinsamen.

Die Basis, was auch Quellen zu ist, ist der geschrotete Leinsamen.

Der ist zwar schon grundsätzlich geschrotet, aber wir machen ihn noch

feiner.

Zucker spielt bei diesem herzhaften Gebäck keine Rolle.

Das zieht jetzt und dann kommt das direkt in den Backofen.

Und nach 15 Minuten Backzeit hole ich das Backblech wieder aus dem Ofen raus

und dann werden die nochmal zurechtgeschnitten.

Und wo steckt da die Schwierigkeit?

Hey.

Alles klar.

Laura brütet vorm Brotteig.

Das ist auf jeden Fall mal was anderes.

Es ist nicht so süß, es ist kein Plunder oder ähnliches. Und ja, ich bin ganz

froh, dass wir so in die schwedische Woche starten.

Also in dem Fall ist die rote Beete jetzt hier.

Doch vorrangig für die Farbe.

Aber ich habe mir überlegt, dass ich wahrscheinlich auch obendrauf was mit

Rote Beete machen werde.

Auch Barbara greift zu Rote Beete.

Es ist für die Menge nicht so viel, dass man es wirklich schmeckt, aber es färbt

ein bisschen rosa.

Und das habe ich einfach hübsch gefunden.

Das Auge ist ja mit.

Auch beim Knäckebrot. Beim Verstreichen achte ich darauf, dass mein Teig schön

dünn verstrichen wird.

Weil das muss ja später einen schönen Knack haben.

Und mein Knäckebrot heißt heute Knusperchen.

Und deswegen, ich will, dass es heute schön knuspert zwischen den Zähnen.

Ich habe mich auf diese Challenge vorbereitet, indem ich natürlich das

Knäckebrot mal probegebacken habe. Das war bislang tatsächlich immer so was,

was man noch nie gebacken hatte. Also das hat ja auch nicht wirklich viel mit

klassischem Brotbacken zu tun.

Besonders wichtig, die richtige Würze.

Barbara hat schon alle Gewürze drin.

Hallo, bitte. Hallo, Barbara.

Wie sieht's mit dem Teig aus?

Ich hab heute das Müll weggelassen. Ich mach alles mit Körner und mit Eiern.

Schon abgeschmeckt?

Ja, wobei ich mir grad überleg, ob ich noch ein Ei dazugib, weil es recht

kräftig gewürzt ist. Und durch das, dass wir es jetzt belegen auch, bin ich grad,

dass es ... Das ist wirklich kräftig gewürzt. Ja, das könnte man fast pur so

essen, wenn es gebacken ist.

Ja.

Du isst noch ein bisschen Feintuning noch. Ja, genau. Bin ich bei dir. Genau,

ja.

Ob die Kneckebrotscheiben klassisch aussehen oder extravagant gefärbt sind,

bleibt den Kandidatinnen überlassen. Nach der Quellzeit kommt der Ofen zum

Einsatz.

Das muss jetzt 15 Minuten backen. Erst mal 15 Minuten und dann hole ich das

raus nach 15 Minuten.

Denn dann wird geschnitten.

Jetzt tue ich noch Eier und geschrotete Leinsamen nach, damit ich sie einfach

nochmal neutralisiere.

Das Brot soll ja nicht den Belag dominieren.

Den Kandidatinnen stehen alle möglichen Garnituren zur Verfügung.

Man muss sich nur entscheiden.

Es sind mir nicht alle Zutaten hier bekannt. Zum Beispiel Rentierschenken

habe ich noch nie probiert.

Elchsalami habe ich auch zum ersten Mal gehört.

Und die Käsesorten habe ich auch noch nie probiert.

Sarahs käsekrustiges Knäckebrot aus Körnernsamen und Roggenmehl soll mit

Radieschen-Apfel-Mayonnaise, schwedischem Krabbensalat und Ei getopft

werden.

Worauf setzt Laura?

Ich habe tatsächlich mir überlegt, dass ich ein Rote-Bete-Apfel-Tartar mache auf

einer Frischkäse-Merettich-Creme.

Tada!

Ein Vollkorn-Kneckebrot mit Kürbis- und Sonnenblumenkern unter Meerrettichcreme,

Rote-Bete-Apfel-Tartar und würzigem Rentierschinken.

Laura fängt schon mal an mit dem Tartar.

Ich möchte gerne was machen, das halt vielleicht unten wie ein Frischkäsebett

ist. Ich möchte meine Kneckebrote ja auch rund machen, so ganz traditionell.

Und dann kann ich vielleicht einen Rote-Bete-Tartaring machen.

Dem Dinkelknäckebrot mit Haferflocken gibt Rote Bete die Farbe. Belegt wird es

mit einem Radieschenaufstrich, Rote Bete Tartar, Kaviakrem und einem schwedischen

Brandweinkäse.

Moment, Brandweinkäse?

Jennifer traut sich was.

Die Halbfinalistinnen dürfen am Buffet beherzt zugreifen.

Barbara ist noch mit ihrem Knäcke beschäftigt.

Wird meine Masse jetzt ganz gleichmäßig aufgetragen?

damit es einfach ganz regelmäßig dünn backt.

Wer seinen Ofen schon im Einsatz hat, verfeinert seine Belagauswahl.

In manchen Fällen ist die Zubereitung der Garnitur aufwendiger als das Brot an

sich.

Eigentlich in allen Fällen.

Eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt die Geometrie.

Also da ich runde Scheiben mache, möchte ich meine Dekoration auch rund

gestalten. Und darum nehme ich mir die Elchsalami aussuchen und Gurken.

Das Knäckebrot mit Rote Bete, Leinsamen und Schwarzkümmel bekommt ein Topping

aus Elchsalami, Hülsholzurst, Gurken und einer Frischkäse-Senf-Honig-Creme.

Bevor es mundet, wird gerundet.

Gerüche sind bei der Auswahl exotischer Zutaten hilfreich.

Und natürlich Mayo.

Der Schnittlauch kommt bei Jennifer obendrauf.

Jennifer. Hallo Christian. Wie geht es dir?

Mir geht es gut.

Ja? Ja.

Balsamico? Ja. Ist eine Vinaigrette, oder was? Ja, ist eine Vinaigrette.

Okay, kann ich mal probieren?

Ja, klar, gerne.

Da wollte ich dann den Schnittlauch und die rote Beete ein bisschen drin

einlegen. Ja, wie lange?

Darüber habe ich mir noch nicht so richtig Gedanken gemacht.

Also so diese Essiggeschichten wirken sich natürlich auf Kräuter aus. Das

heißt, wenn du noch die Konsistenz dieses Knackige vom Schnittloch haben

willst, würde ich es wirklich ganz, ganz, ganz zum Schluss machen. Ja.

Na gut, bis später.

Dankeschön. Christian Hüms ist ein Allrounder in der Küche. Dem macht man

nichts vor.

Rote Beete steht heute hoch im Kurs.

Ich färbe die Äpfel gleich schön ein. Dann sieht es schön pink aus.

Nichts gegen mächtige Torten, aber so gesund wie heute geht es beim großen

Backen nur selten zu.

Die vier verbliebenen Kandidatinnen scheinen sich darüber zu freuen, diese

Folge mit einem leichten Rezept beginnen zu dürfen.

Mal schauen, ob sich die Laune beim Blick aufs Brot hält.

Eben vier.

Hier bin ich zwischen euch.

Ja, Knäckebrot hält sich ja relativ lange. Allerdings, wenn es lecker ist,

ist es auch wahnsinnig schnell weggeknuspert.

So ähnlich ist das hier mit der Zeit. Ihr habt Halbzeit. Noch 45 Minuten.

45 Minuten.

Man muss ja das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Für Knäckebrot gilt

dasselbe. Nur mit Schneiden.

Es ist noch nicht fertig.

Aber damit ich es einfach besser in Form bringen kann.

Du musst jetzt zwischendrin schon mal ausstechen.

Rund darf das Knäckebrot sein.

Flach und knackig muss es werden.

Ich möchte jetzt auf Nummer sicher gehen, dass das auch richtig schön kross

gebacken wird an den Rändern und dass es sich auf keinen Fall wieder verbindet.

Barbaras Brot darf sich verbinden mit einer schönen Kruste.

Das ist jetzt mein rosa eingefärbter Parmesan.

Also den habe ich auch mit rote Bete-Saft eingefärbt.

Und den verteile ich da jetzt, der darf nämlich nachher mitbacken.

Auf zum zweiten Backgang, damit es nachher auch ordentlich knackt im

Kneckebröt. Jetzt schiebe ich es wieder in den Ofen und dann darf es nochmal 35

Minuten backen.

In der Zeit kann das Konzept des perfekten Brotbelags nordischer Art in

den Köpfen der Kandidatinnen reifen.

Was plant Laura?

Ich habe überlegt, dass ich mich mal mit dem Rentierschinken probiere und jedes

meiner Knäckebrote mit dem Schinken belege.

Bei herzhaften Cremes darf man auch beherzt zugreifen.

Mit sauren Gurken mache ich das jetzt.

Der schmeckt lecker.

Im Abschmecken hat Sarah schon großes Talent bewiesen. Auch in anderen Laboren

wird experimentiert.

Ich habe jetzt hier Radieschen und eine gute Portion Frischkäse dazugegeben und

ein bisschen Creme Fraiche.

Ach, wenn man nur bei jedem Frühstück so viel Zeit für Aufstriche hätte.

Ich vermute mal, dass wir da am Tisch einige schwedische Geschichten haben.

Und ja, ich bin aber da voll der Freestyle-Mensch und tue jetzt einfach

aus dem Bauch aus, wie ich es lecker finde.

Vorsicht, da will jemand naschen. Ich halte auch die Glocke.

Willst du auch mit mir probieren?

Ein Stück für dich. Ja.

Und ein Stück für mich.

Ja? Mhm.

Nie den Arbeitsplatz unbeaufsichtigt lassen.

Hm, der hat so Salz aus Teile drin.

Ja, merk ich auch gerade.

Ich sag dir, Schweden haben Sprache.

Ich nehm noch ein Stück mit.

Klar. Das passt eh nicht alles aufs Brot.

Apropos, nix anbrennen lassen.

Die sind gut. Die haben für mich die perfekte Backfarbe.

Nicht zu dunkel, schön kross am Rand.

Laura und ihre Backfarbe.

Barbara und Sarah sind wachsam.

Also laut Uhr bräuchten die noch 10 Minuten, aber ich sehe hier am Rand sind

die zu dunkel geworden.

Je sechs Stücke Knäckebrot sollen am Ende vor der Jury liegen.

Drei davon ausdekoriert.

Barbara muss nochmal nachschneiden.

Weißt du, was mein Trick ist? Mein Trick ist es, die mit Käse zu verstecken.

Ich mache jetzt Käse drauf und dann sieht man nichts mehr.

Trick 17.

Liebe Kandidaten, denkt... Knäckebrot und Zähneputzen haben viel gemeinsam.

Man darf den Belag nicht vergessen.

Ihr habt noch 15 Minuten.

Das mit der Zeit ist optimal, weil meine Brote sind alle fertig.

15 Minuten, aber um drei Knäckebrote zu garnieren, das

schaffe ich.

Ich mache jetzt den Knacktest.

Einmal Ohren auf.

Ja, es knackt.

Daher auch der Name.

Ich mache jetzt gerade die erste Schicht und dann mache ich den Rote-Bete-Tartar

drauf. Das Tartar? Der Tartar? Ich weiß gar nicht.

Historisch war es die Kaltmamsell, die in der Gastronomie für die Zubereitung

kalter Speisen und die Bestückung kalter Buffets zuständig war.

2013 erklärte der Handelsverband Deutschland den Beruf für ausgestorben.

Doch die Kunst lebt weiter, hier beim großen Backen.

Ich teile ja meine Brot-Affar-Variante mit Wurst und Affarseiten, wo es quasi

mit einem Honig-Senf-Tipp dekoriert wird. Und da brauche ich noch eine

kräftige Farbe und deswegen habe ich mich für die Preiselbeeren entschieden.

Liebe Kandidaten, das Knäckebrot macht knack und die Uhr ticktack. Ihr habt

noch zwei Minuten.

Ich glaube, unsere üppig belegten Brote werden heute nicht einfach zu essen.

Aber ja, dann ist es halt mal eine Herausforderung für die Jury und nicht

immer nur für uns.

Meinst du, wenn die da reinbeißen, dass alles so rausfällt, runterfällt?

Vielleicht habe ich die zu groß, zu dick belegt?

Meine drei neutralen Scheiben.

Die letzten Sekunden brechen an. Zehn.

Neun.

Acht.

Sieben.

sechs, fünf, vier, drei,

zwei,

eins und stopp.

Hände weg vom Gebäck.

Also ich finde, es schmeckt total lecker und ich finde sie auch hübsch.

Ja, da tat es ein bisschen, dass man gleich reinbeißt.

Ja, ich würde mir jetzt gerne einschnappen und reinbeißen, aber ich

glaube, das wäre für die Bewertung nicht so gut für die Jury. Also lass, ich

warte lieber noch ein bisschen.

Die größte Herausforderung war halt, sich die richtigen Zutaten dann für den

Belag auszusuchen, dass die auch gut zusammen harmonieren.

Also ich habe mir jetzt nicht die... grausen Gedanken gemacht, ob das in

Schweden so üblich ist, sondern habe einfach gemacht, wie ich es lecker

finde.

Heute war ich für meine Verhältnisse recht experimentell.

Ich habe Angst, dass die vielleicht meine Gräben kritisieren, dass die

irgendwie nicht zusammenpassen oder dass ich zu viel drauf habe und ich bin mal

gespannt, was die Bewertungen so sind gleich.

Die erste Jurybewertung des Halbfinales beginnt.

Eine herzhafte Verkostung, da freut sich die Jury. Und wenn Sie zu Hause denken,

oh, so Knäckebrote, das wäre was für meine nächste Party. Die Rezepte finden

Sie wie immer auf dasgroßebacken.de.

Und jetzt geht's los mit der Verkostung. Ich als alter Schwede würde sagen,

jettebro. Und wir beginnen bei Sarah.

Sarah, erzähl uns mal was zu deinem Knäckebrot bitte.

Das heißt Knusperchen, weil das so schön knuspert.

Das besteht aus Roggenmehl, Kürbiskerne, Chiasamen und ich habe Käse drauf

gemacht, also ganz leicht überbacken, nicht viel.

Dann habe ich saure Sahne, Mayonnaise und obendrauf habe ich den Krabbensalat

und gehackten Schnittbauch.

Wenn man so das Knäckebrot sieht, gefällt es mir sehr gut. Man sieht ja

auch schön die Backfarbe.

Ich bin sehr gespannt, wie die Konsistenz vom Knäckebrot ist, wenn so

viel cremige Belag eigentlich auch drauf ist.

Aber ich finde es sehr appetitlich und ich freue mich auf die Verkostung. Auf

jeden Fall. Es sieht ein bisschen wild aus. Du hast sehr, sehr viele Körner mit

drin, was für mich persönlich immer eine sehr, sehr attraktive Optik ausmacht.

Und die Backfarbe ist super. Also sieht schon gut aus.

Dein Knäckebrot ist einwandfrei, also du hast dieses Krachen dabei, genau so muss

es sein und das ist dir wirklich wunderbar gelungen und es ist leicht

süßlich, das kommt aber durch die ganzen Körner auch, also von daher

geschmacklich für mich einwandfrei. Auch nicht zu viel Körner drin, also dass man

wirklich nur noch auf Körnern rumbeißt.

Vom Geschmack her muss ich sagen, es ist rund.

Du hast auf jeden Fall diesen sahnigen, ich sag mal, Mayonnaise-ähnlichen Touch

mit dabei.

Ich hätte vielleicht noch eine kleine Prise Salz mit dran gemacht, weil das

ist so, jetzt ist es so sehr harmonisch. Und ich glaube, das bisschen Salz noch

mit dazu und ich glaube, dann hast du nochmal so richtig, da kriegst du das

Ganze nochmal nach vorne.

Hast du den Käse geschmeckt?

Nee, überhaupt nicht.

Also den hättest du komplett weglassen können. Er fehlt mir aber jetzt auch

nicht.

An sich, der Belag ist so stimmig, dass ich den auch gar nicht brauchen würde.

Vielen Dank. Danke, danke.

Yes, das war gut.

Laura, was für ein Kneckebrot hast du uns gebacken und womit hast du es

belegt? Ich habe euch meine kernige Vielfalt mitgebracht. Den Namen einfach,

weil mein Knäckebrot zu Großteilen aus verschiedenen Kernen besteht.

Garniert habe ich das Ganze zunächst mit einer Frischkäse-Mehrrettich-Creme.

Oben drauf ein Apfelrote-Bete-Tartar und gewürfelten Rentierschinken.

Auch dein Knäckebrot gefällt mir optisch sehr gut. Also ich kann hier schön die

Körner sehen. Man sieht hier so leicht die Backfarbe. Auch bei der Garnierung.

Es gefällt mir sehr gut, dass du es hier unten...

mit der Spritztülle aufgespritzt hast.

Das ist halt einfach nochmal ein bisschen ordentlicher, ein bisschen

attraktiver. Ja, muss ich auch sagen, auch das mit dem Farbton, das, was Betty

schon angesprochen hat, gefällt mir sehr, sehr gut.

Auch bei dir, man hat halt dieses extreme Krachen, was letztendlich

einfach dieses Gebäck ausmacht. Du hast es um einiges dicker gemacht.

Da muss man natürlich genau den Grad erwischen. Aber es hätte auch kein

Millimeter dicker sein dürfen. Weil dann hättest du, glaube ich, Probleme gehabt,

es zu beißen.

Was ich sehr raffiniert finde, ich vermute, du hast es nicht mit Absicht

gemacht, ist, dass man beim Reinbeißen den Duft von dem Schinken oben drauf

hat. Dann kommt der Meerrettich, der schön da ist, aber nicht zu scharf ist.

Und dann kommen so alle anderen Aromen und es verbindet sich sehr harmonisch zu

einem Ganzen.

Du musst natürlich den Mund auch weit aufmachen, um das Ding halt essen zu

können. Ich finde vor allen Dingen diese Kombination aus diesem süß-sauren, dazu

die rote Beete, dann noch mit dem Meerrettich dabei, das ist für mich

tatsächlich... Brillant gelöst. Also muss ich sagen, gefällt mir sehr gut.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Jennifer,

erzähl uns mal was zu deinem Kneckebrot bitte.

Ja, wenn ich an Schweden denke, denke ich mit als erstes an die rot-weißen

Häuser in Schweden. Deswegen habe ich mein Kneckebrot.

roten Teig gemacht mit rote Beete eingefärbt und die weißen Sesamkörner.

Und als Belag habe ich ein rote Beete Tartar gemacht und ich habe mir die

Kaviakreme ausgesucht und den schwedischen Käse.

Wenn man ein Knäckebrot alleine anguckt, dann ist man so etwas von der Optik

irritiert. Alleine aufgrund der Farbe. Es ist an sich toll gearbeitet, es ist

sehr dünn gearbeitet. Man sieht, dass die Körner drin gleichmäßig verteilt

sind.

Aber wie gesagt, also das Auge ist halt erstmal so, was ist es jetzt?

Ja, auf den ersten Blick sieht es aus wie eine rohe Bulette. Aber finde ich

sehr, sehr schön, dass du halt die Idee mit der rote Beete aufgegriffen hast.

Nicht nur in den Teig, sondern natürlich auch die Dekoration oben dementsprechend

gewählt hast. Ja, man sieht halt deine künstlerische Ader auch hier wieder in

einem ganz normalen Kneckebrot.

Spätestens jetzt weiß man, dass es gebacken ist.

Es ist knusprig, es ist nicht zu fest, es ist nicht zu weich.

Also da beim Teig und beim Backen alles richtig gemacht.

Danke.

Ist das der einzige Punkt mit der Kaviakreme oder befindet der sich noch

irgendwo anders mit drin?

Nee, das ist der einzige Punkt, weil er sehr kräftig ist und deswegen habe ich

den da nur einmal platziert.

So finde ich es schon vollkommen rund. Ich hätte ihn gar nicht gebraucht dafür,

weil ich habe ihn gar nicht mitgegessen und mir gefällt es auch jetzt schon.

Das heißt beim nächsten Mal so aufteilen, dass der quasi überall essbar

ist. Aber ich muss sagen, ohne diese Kaviakreme gefällt es mir schon extrem

gut. Es ist wirklich an sich von der Komposition, die du hier gewählt hast

mit der Creme und der roten Beete.

Sehr ausreichend und sehr, sehr gut abgeschmeckt auch.

Dankeschön. Vielen Dank.

Barbara,

was

für ein Knäckebrot hast du für uns zubereitet?

Also ich habe auch einen Hauch von Rote Bete mit eingefügt und zwar in Form von

einem Saft.

Und die Basis von meinem Knäckebrot ist nicht Mehl, sondern

Ich habe geschroteten Leinsamen und Eier und alles Kerndl noch mit dabei.

Und obendrauf habe ich eben ein bisschen Parmesan noch mitgebacken. Und bei der

Dekoration habe ich mich für die Elchsalami entschieden.

Und damit das Runde sich wiederfindet, habe ich versucht, alles rund zu

schneiden. Was natürlich hier so ein bisschen auffällt, ist so die

unterschiedliche Backfarbe beim Käse. Deine Präsentation.

Man sieht halt so ein bisschen das österreichische Händchen so für die

Pretteljausen.

Ja, also das ist auf jeden Fall festzuhalten. Ich glaube, da ist dein

Deko-Herz dann aufgegangen, da die ganzen runden Scheiben auszuschneiden.

Und ich bin gespannt, wie es vor allen Dingen zusammen schmeckt.

Also ich glaube, das, was auffällig ist, ist, dass es nicht knackt.

Dass wir relativ stumm sind beim Kauen.

Also da fehlt das typische beim Knäckebrot, das Knusprige. Es ist noch

ein Tick zu weich für mich.

Ja, es ist nicht nur ein Tick zu weich, sondern du musst sie auf jeden Fall

länger backen. Du hast ja ganz am Anfang, glaube ich, auch Probleme gehabt

mit der Würzung und wolltest dann halt individuell noch ein bisschen Hassei

dazugegeben zu dem Standardrezept.

Das wirkt sich natürlich auf die Backzeit aus. Feuchtigkeit ist beim

Knäckebrot der größte Feind, dass es nicht knusprig wird. Die Geräuschkulisse

gehört auf jeden Fall zu einem Knäckebrot dazu.

Du hast es wirklich super schön dekoriert. Allerdings ist es halt

schwierig, wenn man nicht das ganze Ding gleichzeitig isst, dass man natürlich

diese Vielfalt und die Nuancen halt zusammen schmeckt. Weil die

Preisebärmarmelade, die gibt dem Ganzen tatsächlich nochmal so einen besonderen

Kick, weil du hast dann die Süße dabei. Und dann ist es tatsächlich so ein

bisschen, wo ich mir denke, okay, das geht tatsächlich von der Aromatik her in

das Schwedische. Der Teil hier vorne, den hätte mir auch meine Mutter abends

servieren können. Das hat jetzt für mich nicht so den Bezug zu Schweden gehabt,

so von der Aromatik her.

Die Creme ist sehr gut abgeschmeckt. Also die da unter als Basis vielleicht

und darauf dann schichten und dann auch die Preisebeeren vielleicht in die Mitte

noch mit einarbeiten.

Vielen Dank. Danke.

Ja, ihr merkt, die Jury wird immer strenger. Die guckt jetzt auf jedes

Detail. Und ich kann euch eins verraten, wenn ihr unterzuckert seid, dann lösen

wir jetzt das Problem, nämlich mit der zweiten Aufgabe und der technischen

Prüfung.

Die Ergebnisse der technischen Prüfung werden von der Jury bewertet und

platziert. Aber für die Entscheidung, wer am Ende gehen muss, sind alle drei

Prüfungen wichtig.

Vor der technischen Prüfung bin ich eigentlich immer aufgeregt, weil wir

natürlich nicht wissen, was wir gleich backen werden. Und für sowas bin ich

grundlegend nicht geschaffen.

Da wir jetzt herzhaft unterwegs waren, freue ich mich jetzt wieder mit Zucker

arbeiten zu dürfen und was Süßes zu kreieren. Also ich bin mir sicher, dass

wir das jetzt machen.

Das kann in einer technischen Prüfung alles kommen, vom kleinen Gebäck über

eine Torte.

Ja, ich versuche ruhig zu bleiben und ich versuche mich gleich zu

konzentrieren und dass ich das halt meistern kann.

Ja, mit dem Wort süß habe ich eigentlich schon viel zu viel verraten, denn in der

technischen Prüfung bekommt ihr immer ein Überraschungsrezept, das ihr genau

so nachbacken sollt, wie es da steht.

Ihr könnt jetzt mal nachdenken, grübeln vielleicht, was das für eine schwedische

Spezialität sein könnte.

Deckt die Zutaten jetzt auf.

Okay, nein.

Gelatine auf jeden Fall.

Haben wir was im Kühlschrank?

So, ja.

Ja.

Torze.

Ja, der Moment ist für uns eigentlich hier immer ganz spannend.

Kommt ihr drauf oder auch nicht? Aber ihr sollt natürlich wissen, was ihr

backen sollt. Wir möchten ja ein schönes Ergebnis haben.

Deshalb dreht die Rezepte jetzt um.

Prinzessin in Torte.

Aber es ist cool. Ich wollte schon immer mal backen, so eine Prinzessin in Torte.

Und jetzt sogar nach einem Rezept von Betty.

Ihr kennt bestimmt Prinzessin Viktoria oder auch Prinzessin Madeleine von

Schweden. Aber kennt ihr auch die Prinzessin?

Das ist eine sehr, sehr leckere Torte, sehr fluffig mit Frucht und mit einer

Creme drin und ganz viel Sahne. Und die Prinzessinnen in den 1930er Jahren haben

sie zu ihrer Lieblingstorte erkoren. Deshalb kann man sie in Schweden überall

beim Bäcker kaufen.

Ich finde sie auch köstlich. Was sollte man denn noch wissen, Betty?

Sie ist grün. Und das ist ein Tortenfarbton, den es bei uns nicht

allzu häufig gibt.

Aber es ist ein ganz spezieller Grünton. In Schweden...

Gibt es dieses grüne Marzipan fertig zu kaufen?

Bei uns leider nicht.

Das Muster für die Farbe erhaltet ihr nachher von Eni.

Exakt diesen Farbton sollt ihr nachher treffen. Das ist ein wichtiges Kriterium

bei der Bewertung. Und das gilt auch für die kleine rosa Rose, die ihr filigran

modellieren müsst.

Unter der Marzipandecke befindet sich ein luftig lockerer Rührteig,

Himbeermarmelade, dazu eine Vanillecreme und jede Menge Sahne.

Trotzdem ist die Prinzessin Tarda eine sehr, sehr leichte Torte. Wir sind

gespannt, wie ihr mit dem Aufbau klarkommt. Und für uns ist natürlich

wichtig, dass sie die typische Kuppelform hat. Sie muss mit Marzipan

eingedeckt sein und der darf natürlich keinerlei Falten haben.

Ja, die Jury möchte nachher vier perfekte Torten hier vorne stehen haben.

Sie darf natürlich nicht wissen, wer welche gebacken hat. Deshalb habt ihr

jetzt zwei Stunden Pause.

Wir drücken die Daumen. Und für euch heißt das zwei Stunden Backen. Und auf

mein Kommando geht's jetzt los.

Seid ihr bereit?

Dann auf die Plätzchen, fertig, backen.

Zwei Stunden bis zur Krönungszeremonie der Prinzess Tarta.

Wer schnappt sich den begehrten ersten Platz und kann damit etwas entspannter

in die letzte Prüfung der Woche gehen?

Mehl sollte man unter einer Eimasse immer schön vorsichtig unterheben, weil

sonst zerstört man ja die ganze Luft, die sich da wieder gebildet hat.

Die Basis der Torte ist ein Rührteig. Sobald er fertig ist, gibt man ihn in

eine Springform.

Jetzt saft der Teig in den Ofen.

In Woche 7 in der technischen Prüfung geht natürlich auch das Thema in dieser

Aufgabe um Schweden. Und die Betty hat sich überlegt, die Prinzestata zu

machen.

Eine Prinzestata entsteht aus einem Rührteig, einer Vanillesahne-Creme,

Konfitüre und frischen Himbeeren und zum Schluss einmal Zipanmantel.

Die perfekte Prinzessata von außen hat eine gleichmäßige Kuppelform, hat eine

schöne Höhe. Natürlich der Farbton muss getroffen werden. Unten der Rand muss

sauber abgestochen sein.

Wir wollen keine Falten drin sehen und obendrauf drohend als I-Tüpfchen bzw.

als Krone die Rose.

Eine Vanillesahne-Creme haben alle Kandidatinnen schon mal gemacht. Die

Spezialzutat dieser Creme?

Kartoffelmehl. Die

wird

eingerührt und muss sich in der warmen

Masse vollständig auflösen. Dann beginnt die schwedische Farbenlehre.

So, Marzipan und Farbe mit Muster. Danke sehr.

Vielen Dank. Marzipan und Farbe.

Vielen Dank.

So. Danke.

Sarah,

deine Farben. Vielen Dank.

Das ist genau deins, ne? Genau meine Farben. Dankeschön.

Noch vor dem Marzipanfärben kommt die glatte Creme auf ein Backblech und für

fünf Minuten ins Gefrierfach.

Die klassische Cremefüllung einer Prinzess-Tarte ist eine Vanillesahne

-Creme. Diese wird auf Basis eines Puddings hergestellt und hier wird

Kartoffelmehl verwendet, um das Ganze abzubinden.

Wenn die ganze Masse kalt ist, wird die geschlagene Sahne untergehoben. Wichtig

ist, bevor die geschlagene Sahne untergehoben wird, die ganze Masse

einmal durch ein Sieb drücken.

Schlag auf Schlag geht's weiter.

Das ist jetzt Sahne und Vanillezucker.

Das wird jetzt kurz steif geschlagen und dann kommt das in den Kühlschrank.

Die steif geschlagene Sahne wird erst später weiterverwendet.

Noch weiter?

Ja, ja, rühr, rühr, rühr. Ich sag dir, wenn du Stopp machst.

Ich hab immer Angst, dass er zu gut wird.

Nein, nein, wird nicht, glaub mir.

Lass noch paar Sekunden.

Jetzt, jetzt ist sie steif. Ja, perfekt.

Danke.

Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei. Sarah hat mir geholfen.

Jetzt muss das Marzipan mit Puderzucker anwirken. Also wir verbinden Marzipan

mit Staubzucker, damit es die richtige Konsistenz hat zum Eindecken, damit man

auch damit modellieren kann, was arbeiten kann.

Wichtig ist, dass der Puderzucker gleichmäßig unter das Marzipan

gearbeitet wird und eine gleichmäßige Masse entsteht. Das muss zügig

passieren, da sonst das Mandelöl austritt und das Marzipan seine

Geschmeidigkeit verliert.

Wir teilen das auf und färben das in die drei Farben, so wie wir es da haben,

laut Muster.

Und dann formen wir oder modellieren wir eine Rose und noch drei Platten.

Dabei kommt es auf die Dosierung an.

Also ich versuche wirklich ganz kleine Farbtropfen reinzumachen, weil mehr kann

ich immer reinmachen, aber weniger wird nicht gehen, denke ich mal.

Richtig gedacht.

Das gewünschte klassische Schwedengrün ist im Baumarkt auch erhältlich, aber

anders. Und auch die liebste Torte der Schweden punktet mit grünem Marzipan.

Ein bestimmtes Grün. Jetzt ist sensibles Dosieren gefragt.

Wenn ich diese helle Farbe mal hinbekomme. Ich glaube, ich muss mal ein

bisschen mehr Farbe reintun, oder? Ich muss besser mischen.

Ich will auf genau diese Farbe kommen und ich habe Angst, wenn ich zu viel...

Lebensmittelfarbe reintun, dann wird das zu dunkel. Deswegen muss man aufpassen,

dass man nicht zu viel Lebensmittelfarbe mit reingibt.

Bloß keine Abweichung vom Ideal. Aber ich glaube, das hat hier gut

funktioniert. Abara kadabra.

Von Zauberhand ist Eni da.

Hallöchen. Ich will jetzt nur alles kontrollieren.

Ich bin zu dunkel.

Scheiße. Oje, was machst du jetzt?

Kacke. Sagt man nicht.

Doch, in dem Fall.

Du bist auch so dunkel, ne? Ja. Ich habe sogar voll viel abgenommen.

Ganz, ganz wenig.

Wir machen immer alles gleich.

Ich habe noch nicht mal nach hinten geguckt.

Was hast du denn gemacht dann?

Ich habe das rausgenommen.

Ich habe schon geahnt, dass es zu viel war.

Mich dieses Grüne, was zu viel war, das Beispiel, mich das da unten etwas

heller, habe ich auch gemacht. Darf man das?

Ja.

Wir dürfen ja alles verwenden, was wir zur Verfügung gestellt bekommen.

Also haben wir von dem Muster hell ein bisschen was abgezwackt und versuchen

damit, uns hell vorzuarbeiten.

Ich behalte ein bisschen, damit ich das Muster noch sehe.

Vielleicht klappt's beim Pink der Rose besser.

Schokolade. Auch bei Farben sorgen Kind Laura.

Ich näher mich dem Original.

Diesmal habe ich aus meinem Fehler gelernt und habe Tröpfchen für Tröpfchen

reingegeben. Die Betröppelung bleibt damit aus.

Also den pinken Farbton habe ich getroffen. Der sieht genauso gleich aus,

wenn ich den jetzt aus der Folie rausnehme.

Ja, passt.

Ist es Suppi oder ist es Suppi? Ich finde es Suppi.

Und die Böden?

Auch Suppi? Der gefällt mir.

Der gebackene Teig sollte noch 10 Minuten in der Form ruhen. Ich bin sehr

zufrieden mit meinem Tortenboden.

Die abgekühlte Creme wird nun durch ein Sieb passiert. Erst dann ist sie bereit

für die steif geschlagene Sahne.

Da ist schon Gelatine mit drin, deswegen ist sie so fest.

Ihr Lieben, ich spann schon mal die Kutsche an, denn es geht zur königlichen

Zeremonie. Ihr habt noch eine Stunde, es ist Heimzeit.

Eine Stunde.

Ja, das wird sportlich.

Das kommt einem wahnsinnig kurz vor.

Ja, eine Stunde. Die erste Stunde ist auf jeden Fall wie im Nichts verflogen.

Das ist echt immer der Wahnsinn hier im Zelt.

Ich hoffe, dass sich die nächste Stunde etwas länger anfühlt. Es gibt nämlich

noch einiges zu tun.

Die Sahne unter die Creme ziehen zum Beispiel.

Ich hoffe, ich schaffe das in einer Stunde, weil ich will mir Zeit lassen

für die Deko.

Keine Ahnung, ob ich das schaffen werde oder nicht.

Hast du das mit dem Schneebesen oder hier mit untergehoben? Mit dem

Teigstabber. Ist das bei dir eine Masse geworden?

Ja, ist genau so geworden.

Genau gleich.

Jennifer macht das anders.

Und Barbara auch.

Babsi püriert wieder, das hätten wir auch machen sollen mit dem Pudding.

Ah, das ist eine gute Idee, aber komm jetzt nicht mehr. Jetzt ist es zu spät

mit Sahne. Scheiße.

Jen auch, ne?

Die hat jetzt bei Babsi gucken können.

Scheiße. Ich tue das generell immer, dass das einfach nochmal so smoothig und

soft wird.

Aber egal, ob Maschinen püriert oder nicht, Creme und Sahne werden immer von

Hand vermischt.

Ich desinfiziere jetzt meine Hände, weil das geht so schwierig mit den

Handschuhen. Das rutscht die ganze Zeit weg.

Und deswegen werden jetzt schön die Hände desinfiziert, damit ich halt

besser modellieren kann.

Also Betty steht natürlich für Modellage und deswegen wird sie sicherlich ganz

genau drauf schauen, wie diese Blüten bzw.

Rosen modelliert sind.

Die perfekt modellierte Rose ist für mich...

Sehr luftig, sehr leicht. Es kommt nicht auf die Anzahl von Blättern an. Da gibt

es verschiedene Methoden. Aber die Blätter sollen ein bisschen Abstand

haben. Und sie sollen unten eine Kugel als Basis haben, aus der gleichmäßig die

Blätter rauskommen. Also wenn sie gerade hoch geht und oben wie bei einer Palme

die Blätter runterhängt, dann ist für mich die Form nicht richtig getroffen.

Und wie soll man so eine perfekte Rose hinbekommen?

Davon steht im Rezept rein gar nichts.

Ich habe jetzt hier so einen Stempel gemacht, die Mitte von der Rose, und

werde da jetzt drumherum mal versuchen, die Rosenblätter irgendwie

anzutrapieren.

Handwerkskunst und Fingerfertigkeit gehören dazu, wenn man ins Finale will.

Auf dem Weg dorthin werden die verbliebenen Kandidatinnen nicht auf

Rosen gebettet.

Eine von ihnen wird noch vor dem Finale aus dem Wettbewerb ausscheiden.

Im Rezept steht nur, eine Rose modellieren. Eine. Die wollen eine in

der Mitte haben und ich habe die Rose.

Man darf sich bei der Rose auch nicht vertüddeln.

Dazu ist die Zeit zu knapp.

Ich hoffe, für die Bettis ist das auch okay. Mit Fondant kann man besser

arbeiten und das klebt die ganze Zeit.

Wer schnell ist, kann auch helfen.

Sarah, soll ich dir helfen?

Und dann, wenn du das so hast, dann rollst du das zusammen und dann hast du

die Rose. Okay.

Sarahs Tipp weckt bei Laura Erinnerungen an Videoabende.

Das habe ich schon mal in einem Video gesehen, dass man jetzt im Prinzip

anfängt, hier den Rand so nach außen zu wölben. Die Hose ist ja schon leicht

aufgegangen.

Jetzt schnell noch die Blätter modellieren.

40 Minuten vor Schluss hat noch niemand mit dem Schichten begonnen.

Die Böden wären soweit.

Ich dachte, der Teig ist innen roh, aber nee, ist er nicht. Nur die Backhaut ist

noch so ein bisschen schlief, aber das ist sicherlich in Ordnung.

Bei Laura sieht es fragwürdiger aus.

Mein Teig ist nicht durch.

Obwohl ich es exakt 25 Minuten nach Rezept auf 170 Grad im

untersten Drittel drin hatte und ich auch gefühlt hatte, der Teig hat

Widerstand gegeben. Also das ist eigentlich immer so das Zeichen, dass er

gut ist. Und hier ist roher Teig.

Kacke.

Jetzt im Halbfinale sollte ja nichts schief gehen, wenn man ins Finale will.

Die Böden finde ich super. Die sind richtig schön fluffig überall.

Sieht gut aus.

Kann Laura ihre Torte retten?

Ja, unten ist er gut.

Zum Glück.

Nun wird der untere Boden mit Himbeerkonfitüre bestrichen, wobei am

Rand ein Zentimeter frei bleibt.

Dann werden frische Himbeeren drapiert und ein Drittel der Creme aufgestrichen.

Der mittlere Boden wird mit Konfitüre bestrichen und aufgelegt. Die Anordnung

der Böden erfolgt immer nach demselben Prinzip.

Außer Sarah.

machen das alle anderen auch richtig.

So wird das die Kuppel.

Und ich versuch die jetzt schon in Kuppelform aufzuspritzen.

Jetzt muss ich als nächstes den oberen Boden auf diese Kuppel packen.

Und dann wohl auch mal kühlen, denke ich.

Die obere Cremeschicht sollte sich als tragfähig erweisen.

Ihr lieben Vier, wenn ihr die Torte gleich eindeckt, denkt doch an

Prinzessin auf der Erbse.

Ach, ich freue mich schon. Ihr habt noch 30 Minuten.

30 Minuten.

Hilfe, Hilfe.

Man würde nicht denken, dass das überhaupt möglich ist. Vielleicht ist es

auch gar nicht möglich.

Oh Gott.

Lauras Prinzess Tarta befindet sich noch im Erdgeschoss.

Wir haben noch 30 Minuten.

So, ich hoffe, ich packe das alles laut Zeit.

Zum Einstreichen wird die restliche Sahne verwendet.

Schlagen, Spachteln, Kühlstellen.

Das ist mir jetzt gerade sehr wichtig.

Bis jetzt sieht die Torte gut aus.

Dann mal ran an die Decke. Das schwedengrüne Marzipan wird dünn

ausgerollt. Falten sind explizit verboten.

Marzipan als Eindeckmedium ist tricky.

Es kann ganz schnell sein, dass Falten reinkommen und er ist auch nicht so

elastisch wie ein Fondant. Von daher kann man ihn auch nicht ziehen, sondern

dann kommen sofort Risse.

Du hast nur einen Versuch, die Torte einzudecken. Das heißt, wenn einmal

dieser Marzipandeckel auf der Torte liegt, unten drunter befindet sich ja

die Sahne, kannst du diesen Deckel natürlich nicht wieder abheben und neu

ausrollen. Das heißt, du hast einen einzigen Versuch.

Sanft auflegen ohne Falten, aber auch ohne etwas einzudrücken.

Als würde man eine Prinzessin ankleiden.

Ich steck zum ersten Mal mit Marzipan ein und das überrascht mich gerade

richtig, weil... Riss.

Oh nein, ein Riss.

Scheiße.

Nee, ich krieg die nicht ab.

Okay, ganz langsam, ganz ruhig.

Okay.

Ey, das ist Katastrophe damit.

Sarah und die technischen Prüfungen.

Bisher meistens keine Liebesgeschichte.

Hallo, bitte nicht ausgerechnet jetzt.

Ja, aus diesem Grund arbeite ich mit Marzipan.

Ihr lieben Vier, der Adel verpflichtet ja. Und mich verpflichtet er zum

Aufessen aller Marzipan-Reste, die ihr noch haben solltet. Im Übrigen, ihr habt

noch zehn Minuten.

Ich habe, glaube ich, noch nie in zehn Minuten eine Torte eingedeckt. Und das

faltenfrei und mit Marzipan.

Keine Ahnung, warum der mir aufgerissen ist.

Das Gemeine, man sieht bei dieser Torte jeden Fehler.

Ich versuche das irgendwie zu kaschieren. Irgendwie, was muss ich doch

machen?

Das sieht doch katastrophal aus. Aber ich kann das nicht mehr retten. Das ist

Katastrophe. Das bin ich nicht.

Ich habe ihn jetzt hier zu kurz abgeschnitten, weil ich dachte, man kann

ihn noch wie Fondant so ein bisschen nach unten ziehen und ausglätten.

Aber der ist tatsächlich nicht so formbar wie Fondant.

Oh, das sieht scheiße aus.

Es muss immer was schief gehen bei mir. Es muss.

Eigentlich wollte ich nicht flicken, weil es dann wie so ein Flickenteppich

aussieht. Aber bevor mir hier die Sahne ausläuft, kaschiere ich es jetzt an

einer Stelle.

Ja, was für eine Scheißplatte ist das?

Für die Hosendeko bleiben keine zwei Minuten mehr.

Babsi hat wieder die perfekte Kuppel, ey.

Scheiße, auch von Puderzucker.

Die letzten Sekunden rechnen an. Zehn.

Neun.

Was hab ich euch jetzt erst gelesen?

Acht.

Sieben.

6, 5, 4, 3,

2,

1 und Stopp. Hände weg vom Gebäck.

Technische Prüfung wieder bei Sarah.

So.

Es gab keine technische Prüfung, die perfekt bei mir war. Das regt mich auf.

wie wir es gemacht haben.

Zwei Stunden Prinzess-Torte backen, hätte ich nie gedacht, dass wir das

schaffen, ehrlich.

Aber jetzt sitze ich hier und es war cool.

Es stehen vier echt gut aussehende Kuppeltorten hier und da zählt jetzt

wirklich jedes kleinste Detail. Und wir dürfen nicht vergessen, es geht um den

Einzug ins Finale.

Bringt eure Torten bitte nach vorne und stellt sie auf den Tisch hinter euer

Foto.

Ich bin angespannt vor der Verkostung. Ich kann es kaum abwarten. Ich will da

rein ins Zelt und ich will den Anstand sehen von meiner Torte und ich will

gucken, was sie dazu sagen werden.

Ja, ich bin total gespannt auf die Verkostung. Es zählen inzwischen einfach

die kleinsten Kleinigkeiten.

Immer jede Sekunde findest du irgendwas, was nicht perfekt ist. Das macht einen

so ein bisschen wahnsinnig.

Ich finde jetzt, dass es meine erste Prinzessinnen-Dorte ist und wir wirklich

ein Zeitlimit-Koop haben. Ich bin super zufrieden.

Eine Prinzessin muss ja mit der Optik punkten und natürlich zählen auch die

inneren Werte. Deshalb denke ich mal, diese vier Torten stehen eigentlich für

vier Prinzessinnen. Zum Glück macht sich da nicht gleich die Boulevardpresse

drüber her, sondern unsere Jury.

Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.

Es ist angerichtet.

Und auf den ersten Blick sieht es doch ganz vielversprechend aus, wie ich

finde. Würde ich auch sagen, definitiv.

Oben die Blätter von der Farbe her kann man jetzt nicht so ganz erkennen.

Aber es ist auf jeden Fall ein Tick dunkler als das eingedeckte.

Was meinst du? Also ich würde sagen, es ist ein Tick heller oder es ist die

gleiche Farbe. Ich würde sagen, das kommt schon dem sehr nah, würde ich

sagen.

Bei der Rose ist es ein Tick dunkler.

Was mir als allererstes jetzt allerdings auffällt, ist, dass hier unten eine

kleine Falte ist. Wie sieht es bei dir auf der Seite aus?

Das ist natürlich auch ein Kriterium. Hier sind auch noch so ein paar kleine

Falten. So unten der Rand, sonst relativ gerade abgeschnitten. Also da wirklich

aufpassen. Von der Form her gefällt mir die Kuppel sehr gut.

Sie geht so ein ganz klein bisschen hoch, aber ist hier oben.

Schön gleichmäßig. Also dadurch, dass wir sie auch gerade einmal rumgedreht

haben, konnte man sie ja schon von allen Seiten auch sehr gut angucken.

Ja, muss man sagen. Was sagst du zur Rose?

Die Rose hat viele kleine Blätter.

Aber es ist für mich völlig in Ordnung. Es ist definitiv eine Rose. Es ist als

Rose für mich zu erkennen.

Also auch da schönes Fingerspitzengefühl gehabt.

Marzipanmantel hat eine schöne Dicke.

Schichtung von der Reihenfolge stimmt auch.

Es sieht recht gleichmäßig aus, das muss man schon ganz klar sagen.

Die Böden sind sehr luftig. Ich merke die Marmelade vom Geschmack her.

Auch, dass die frischen Himbeeren drin ist, hat man vom Geschmack her, was das

zur Creme.

Sie ist auch schön leicht, ist gut aufgeschlagen.

Da hat eigentlich innen alles geklappt. Ja.

Also das erste, was mir auffällt, ist hier oben das Blatt, das ein Tick

dunkler ist als die Vorgabe.

Bei der Rose hat es aber funktioniert.

Und auch der Marzipanmantel stimmt von der Farbe her.

Also es hat auch eine sehr, sehr schöne Form bis jetzt.

Also die Form ist schön. Also wir drehen natürlich auch Torten durchaus.

Es war sehr, sehr schön gemacht. Auf den ersten Blick war es einwandfrei und dann

kommt die Rückseite und da muss man sagen, oh.

Also so gepflegte Stellen fallen natürlich sofort auf.

Und dann reihen sich daneben wirklich so die ganzen kleinen Fältchen. Ein

typischer Anblick auch für Marzipan, wenn er halt so ein bisschen mit Gewalt

dann irgendwann eingedeckt wird.

Bei der Rose?

Sie hat weniger Blätter.

Der Aufbau stimmt.

Aber so als Tipp fürs nächste Mal, probiert die Rose nicht ganz so eng zu

machen. Also da noch ein bisschen mehr auf die Form achten.

Ansonsten die Aufteilung stimmt auch hier.

Die Torte besteht ja, sage ich mal, zur Hälfte aus dem Boden und zur anderen

Hälfte aus der Creme. Und ich muss sagen, beide Konsistenzen sind genauso,

wie ich kenne. Von daher, das hat wunderbar funktioniert. Es ist sehr,

sehr cremig. Auch die Marmelade ist da. Für mich persönlich, innen gibt es

nichts zu beanstanden.

Nee, für mich auch nicht. Wobei es mich auch wundern würde, bei den letzten

Vieren, wenn da jemand Probleme hätte mit Sahne aufschlagen. Da ist es nicht

vergessen. Ich weiß nicht, wer von den Vieren vielleicht schon mal so eine

Creme gemacht hat, mit Stärke abgebunden und dann die Sahne untergehoben. Ich

glaube, die wenigsten.

Schauen wir mal.

Fangen wir auch hier bei den Farben an.

Also auch hier das Blatt etwas zu dunkel.

Bei der Rose kommt der Farbton hin und auch beim Eindecken.

Aber was hier auch auffällt, ist, dass ich hier unten wieder Falten habe.

Also es sind fast schon Beulen, es sind fast schon Dellen. Hier habe ich sogar

einen ganzen Riss drin.

Also da auch beim Eindecken aufpassen.

Und falls du den Teller noch so lange halten kannst, die Rose haben wir

nämlich auch noch nicht besprochen, die hat einen dickeren Bauch.

Auch hier, Blätter sind für mich in Ordnung, auch die Höhe.

Auch hier würde ich die Blätter ein bisschen weiter nach außen machen, also

dass es nicht ganz so eng gebunden ist.

Interessant.

Möchtest du es sagen oder soll ich es sagen? Nee, sag du es, weil ich wollte

mich nur vergewissern, ob ich tatsächlich richtig geguckt habe, aber

ich glaube, das ist mit der Himbeermarmelade hier nicht ganz so, wie

es sein soll.

Also hier unten stimmt es, wir haben Bohnen, dann kommt die Konfitüre, dann

kommt Himbeer mit Creme, dann kommt allerdings wieder die Himbeerkonfitüre,

dann kommt erst der Bohnen und Creme.

Na gut.

Also da genau lesen und arbeiten.

Die Böden sind hier in dem Fall auch wieder sehr, sehr gut geworden. Also

habe ich jetzt persönlich nichts zu beanstanden. Gut, das mit der Marmelade

muss man auf jeden Fall mal ändern. Das ist nämlich der Aufbau.

Die Creme scheint für mich in Ordnung zu sein. Sie sieht auf den ersten Blick so

ein ganz klein wenig geronnen aus. Allerdings, wenn man sie so am Gaumen

zerdrückt, ist sie einwandfrei, muss ich sagen. Sowas wie die Konfitüre an der

falschen Stelle, wenn alle den Boden gleich haben und die Creme gleich haben,

kann sowas auch mal entscheidend sein.

Also auch hier bei der Farbe, die Blätter, da habt ihr euch anscheinend

abgesprochen, die machen wir ein bisschen dunkler.

Allerdings scheint mir die Rose hier auch ein Tick dunkler zu sein.

Von der Eindeckfarbe stimmt es aber, die Rose.

Vom Aufbau her gefällt die mir sehr gut. Die hat hier diese Luftigkeit,

Leichtigkeit, die ich bei den anderen angemerkt hatte.

Auch hier vielleicht ein Tick zu hoch gerade und dann erst die Kuppel, aber

obendrauf die Form gefällt mir gut.

Aber auch hier beim Drehen sind so ein paar kleine Fältchen wieder zu sehen.

Ich muss sagen, das mit der Hose gefällt mir auch sehr.

Man kann hier bei der Torte wunderbar den Aufbau auch erkennen. Die Creme in

der Mitte.

Hat eine sehr, sehr schöne Farbe.

Marzipan auch hier eine schöne Stärke.

Ich muss sagen, die anderen Cremes waren auch alle in Ordnung, aber das ist

tatsächlich für mich die beste Creme. Also sie ist tatsächlich sehr, sehr

luftig, sehr schaumig.

Genauso das, was wir auch im Vorfeld angekündigt haben, dass es trotz dieser

ganzen Sahnemenge eine eher leichte Torte ist. Und das habe ich jetzt hier

bei dem Mundgefühl bzw.

beim Essen der Torte tatsächlich auch.

Und die Böden sind einwandfrei. Es ist genügend Marmelade drauf.

Also innen drin einwandfrei.

Kann ich mich nur anschließen. Auch schön glatt gearbeitet. Das sieht man

auch schon. Die hat auch schon einen richtig schönen Glanz, wenn man sich den

Anschnitt anguckt, finde ich.

Welch royale Verkostung.

Ich bin jetzt gespannt, wie ihr die vier Prinzessinnen jetzt hier bewerten

werdet. Ihr dürft euch kurz zur Beratung zurückziehen.

Mit den Böden und der Creme haben Sie keine Probleme gehabt? Weniger, obwohl

wir sagen müssen, hier vorne, das war definitiv von der Creme her das Beste.

Ich bin sehr gespannt auf die Bewertung der Jury, aber ich denke, ich habe ganz

gute Chancen, mich vorne mit einzureihen.

Ja, und hier hatten wir ja den Spaß, dass der Anschnitt nicht passte. Nee,

genau, umgedreht.

Das hätte eigentlich umgekehrt sein sollen und ich wusste, dass ich das

falsch gemacht habe, das war mir erst.

Nachhinein bewusst.

Und das macht mich sauer.

Das macht einen richtig sauer.

Liebe Jury, ich bin jetzt gespannt auf die Thronfolge, beziehungsweise die

Platzierung der Torten. Legt los.

Ich fange mal mit dem Platz 4 an.

Der Platz 4 befindet sich hier.

Hier.

Ja, Sarah.

Marzipan, wahrscheinlich zum allerersten Mal damit eingedeckt, oder? Ja, richtig,

zum ersten Mal.

Hat man die Recht vermutet, dass du quasi so beim Ziehen, dass das unten

dann so ein bisschen aufgerissen ist? Ja, ich habe das genauso verarbeitet wie

Fondant.

Und natürlich, klar, also ich meine, bei allen war der Anschnitt recht ähnlich,

beziehungsweise gleich. Ich habe den Boden erst gestrichen und dann habe ich

den Boden so drauf gemacht. Ich schlau wie.

Ja, das hat dann letztendlich tatsächlich zu Platz 4 geführt.

Ein Platz besser auf Platz 3.

Hier.

Laura, bei dir war es dann im Endeffekt tatsächlich die Nuancen von außen, mit

denen Marzipan ab dir sehr zu kämpfen gehabt.

Platz zwei.

Das hier.

Barbara, uns gefiel vor allem, dass deine Blätter den richtigen Farbton

hatten. Es war insgesamt schon...

Fast perfekt, aber eine Torte war halt noch ein Tick perfekter.

Und das ist unser erster Platz.

Jennifer, einmal deine Rose, so wie sie modelliert ist, hat uns sehr gefallen.

Und vor allem die Konsistenz der Creme hat es uns beiden sehr angetan.

Herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.

Also ich freue mich sehr, vor allen Dingen, weil ich ja wirklich dachte,

meine Rose ist viel grobmotoriger als die der anderen. Aber offensichtlich

hatte ich Glück und genauso sollte sie irgendwie sein. Das war super.

Ich lache immer noch darüber.

Also ich lasse mich nicht runterziehen. Es geht in die dritte Aufgabe und in der

dritten Aufgabe werde ich nochmal alles geben.

Die Platzierung der zweiten Aufgabe spiegelt nicht unbedingt wieder, wer

weiterkommt und wer nicht.

Erst nach drei Aufgaben steht das Ergebnis fest.

Das Thema der letzten Aufgabe lautet...

Und ihr könnt euch bestimmt

vorstellen, wer mein Held war.

Pippi Langstrumpf natürlich.

Ich bin gespannt auf eure Torten. Ihr könnt damit Astrid Lindgren ein kleines

Denkmal setzen.

Was erwartet ihr, Betty?

Lasst eure Kindheitserinnerung aufleben und zaubert uns eine Motiv- oder 3D

-Torte. Ihr müsst nicht unbedingt eine Person aus eurer Lieblingsgeschichte

nachmodellieren. Wichtig ist nur, man muss das Thema Astrid Lindgren sofort

erkennen können.

Wichtig ist natürlich auch die Backzeit. Ihr habt...

Fünf Stunden.

Und die beginnen wie immer auf mein Kommando. Auf die Plätzchen.

Fertig. Ob Herr Nilsson, die Borka-Feste aus Ronja Räubertochter oder

eine Suppenschüssel mit Michels Kopf. Die Hobbybäckerinnen können in dieser

Aufgabe ihrer Fantasie genauso freien Lauf lassen, wie die Meisterautorin

Astrid Lindgren in ihren Büchern.

Meine Torte heißt heute starke Pipi.

Hab als Kind unfassbar gerne Pippi Langstrumpf geguckt und wenn ich ehrlich

bin und es sonntags läuft, gucke ich es heute.

Und heute backe ich. Sie sitzt auf dem Boden und trägt diesmal nicht ihr Pferd,

das typische Bild, sondern sie trägt ihre Villa Kunterbunt.

Die Villa Kunterbunt besteht aus einem beschwipsten Haselnussrührteig mit

Vanillebuttercreme, einer im Ofen gebackenen Apfelmarzipanfüllung mit Rum

und einem knackigen Nusscrunch mit Zimt.

Pippi ist angesagt.

Die Pipi ist natürlich für mich die volle Kindheitserinnerung. Mein Plan

ist, dass ich zwei Torten über einen Anstapel und zwischendrin die Pipi, die

die obere, haltet.

Barbara backt einen farbigen Regenbogenbuttermilchkuchen mit

Malzkakao-Schoko-Quarkcreme, frischen Erdbeeren und schokolierter Knallbrause.

Auch Sarah legt mit einem Knall los.

Schmolle Kanne Salz rein.

Guter Start in den Tag.

Ich habe mir überlegt, mache ja heute Pippis Füße, die Beine mit den bunten

Socken und mit den Schrubberbürsten. Denn ich finde, es ist eine grandiose

Erfindung von Astrid Lindgren und Pippi Langstrumpf, dass man den Fußboden mit

Schrubberbürsten an den Füßen sauber macht.

Ich mache heute eine Ronja Räubertochter-Torte.

Ich habe mir gedacht, weil die Ronja so viel im Wald isst, nehme ich Haselnüsse

und verschiedene Beeren und mache eine Nougat-Creme. Das passt ja perfekt zum

Haselnuss. In Saras Baumstamm steckt die Haselnuss im Mürbteig und im Ölteig, als

Haselnuss-Nougat in der Buttercreme und geröstet im Krokant. Dazu frische

Waldbeeren- und Beerengelee.

Pippi im Tonka-Tonka-Land.

Für die Tonka-Bohne darf man nicht das Füder wischen.

Weil die sehr intensiv ist.

Keine Fete ohne rote Beete.

Jetzt kommt Öl und Buttermilch dazu.

Laura denkt groß.

Mit der entsprechenden Schüssel.

Das sieht nach einer festen Masse aus. Das ist aber auch richtig so. Ich habe

heute als Fett Butter drin und kein Öl. Also ein Rührteig mit Öl, der ist

deutlich geschmeidiger und flüssiger.

Ich möchte heute aber einen recht kompakten Boden haben. Ich gehe heute

relativ hoch.

Barbara färbt ihren Rührteig.

Oh, was machst du?

Bei mir wird es halt bunt, weil die Bibi ist sowas Fröhliches. Du warst der

Regenbogenkuchen, finde ich am besten. Okay.

Sagen wir mal so, manchmal...

Kann man lieber ein bisschen weniger machen. Klar, es soll natürlich die

Farben haben, aber es sollte nicht zu viel sein. Und gerade die Pastenfarben

geben ja auch noch ziemlich viel Farbe ab.

Also wenn irgendwo nachher ein Stück fehlt, ich bin schuld.

Passt. Super.

Rühren geht ins Handgelenk. Kurz vor dem Tennisarm verteilt Laura ihren

Haselnussrührteig auf drei Backbleche.

Sarah backt wieder als Erste.

Barbara zieht nach.

So, jetzt mache ich als nächstes die Ganache, weil die muss dann noch

aufkühlen.

Strukturiertes Arbeiten an mehreren Backplätzen, das beherrschen alle

Bäckerinnen im Halbfinale.

Ich liebe weiße Schokoladenganache.

Bei Jennifer gibt's wieder was von der Frischetheke.

Ich löse jetzt schon mal die Fingerlimetten aus, die ich dann später

für die Limonadencreme brauche.

Das sind die kleinen Pseudogurken aus Aufgabe 1.

Ich möchte ja heute eine Limonadencreme machen, die aromatisiere ich mit

Zitrone, mache noch Orangencrispies rein und halt auch den Limettenkaviar, denn

wenn man dann da drauf beißt, dann explodiert es. Das ist wie Bubbles, nur

aus Natur.

In Pippis Schuhen und Schrubberbürsten stecken rote Beete Schokoböden mit

italienischer Limonadenbuttercreme und Blaubeeren. Das kreative Extra,

schwedische Waffeln mit Birnengelee.

Sarah stapelt Stein auf Stein.

Das ist die Pura Nougat, der kommt jetzt später in meine Buttercreme rein. Ich

liebe Nougat. Nougat und Haselnuss bist immer zusammen.

Laura rührt Stereo. Rechts Eiweiß, links Butter.

Jennifer gibt in ihr Eiweiß heißes Zuckerwasser.

Sarah schmilzt Nougat und bekommt Hilfe.

Oh, Dankeschön.

Bei über 60 Grad verbrennt der Nougat. Das heißt, wenn das da drunter kocht wie

Wäsche, hat es wie viel Grad?

Keine Ahnung. Es ist auf jeden Fall jenseits der 90.

Barbara setzt bei ihrer Creme auf Quark.

Jennifer aromatisiert ihre mit Krispies und dem Limettenkaviar.

Laura bleibt ihrer Riesenschüssel treu.

Da passt ja noch was rein.

Der Nougat ist mischbereit.

Den eigenen Geschmack treffen die Kandidatinnen schon mal. Oder?

Das ist echt lecker.

Sehr lecker.

Ist überhaupt nicht süß. Es ist sauer und ein bisschen süß wie Limonade.

Pures Marzipan hat Laura in der letzten Aufgabe kein Glück gebracht.

Vielleicht läuft's mit der Obstvariante besser.

Ich bereite gerade meine Apfel-Marzipan-Füllung vor. Ich vermenge

jetzt gleich die Äpfel mit dem Rohrzucker, mit der Marzipan-Masse,

verteile das auf einem tiefen Backblech und dann geht das Ganze für 25 Minuten

in den Ofen, dass das so eine schöne Masse wird und das ist am Ende meine

Fruchtfüllung.

Wertvolles Obst darf in Torten, die einer Kinderbuch-Ikone gewidmet sind,

schon aus pädagogischen Gründen nicht fehlen. Und so gibt es überall

Fruchtfüllungen. Und die sind nicht nur gesund, sondern auch lecker.

So, es geht in den Ofen.

Das riecht nach Weihnachten.

Ich lasse das kurz abkühlen, dann packe ich die rein.

Der Trend geht zum Zweitteig.

Das wären die schwedischen Waffeln. Ah, da muss ich gleich mal darüber sprinten

und das Waffeleisen holen.

Liebe Kandidaten, wenn ihr euch bis jetzt nur um Tommy gekümmert habt, denkt

auch bitte an Annika. Es ist Halbzeit. Ihr habt noch zweieinhalb Stunden.

Zweieinhalb Stunden.

Also die Erdbeeren kämen in jede Schicht von meinen Regenbogen-Durten.

Die geben quasi die Frische, die man zur Kakao-Creme dazu braucht.

Das Waffeleisen kommt beim großen Backen nur selten zum Einsatz.

Bei Sarah läuft es nicht so.

Ich versuche hier gerade Karamell zu machen, aber irgendwie habe ich immer

noch große Zuckerstücke. Ist das schlimm?

Das ist nicht schlimm. Du musst nur immer ab und zu die Pfanne, lässt auch

einmal Temperatur kriegen. Und dann ziehst du die Pfanne weg auf eine kalte

Stelle und lässt nur die heiße Pfanne arbeiten. Und so kriegst du die Stücke

aufgelöst.

Dank des Profi-Tipps kann es weitergehen.

Auch Laura ist am Karamellisieren.

Bei ihr gibt es einen Crunch aus Hasel und Walnüssen.

Jennifer hat einen an der Waffel.

Einen Juro.

Jennifer, du backst Waffeln. Wie kommst du da drauf? Pippi isst gerne Waffeln

und viele Schweden auch. Und deswegen wechsle ich immer die rote Beete

Schokoböden mit Waffeln ab. Und in die Vertiefungen von die Waffeln streiche

ich dann noch Birnengelee rein.

soll es dann auch nochmal eine andere Konsistenz haben, weil durch das Gelee

weiche ich die Waffel ja auf. Also ich möchte eigentlich eine ganz dünne

Schicht Schokolade einpinseln, die Waffeln, und dann das Gelee und dann

frostig, dass ich wirklich hartere Platten habe, die ich dann in die Torte

stapeln kann. Also wenn du die Schokolade auflöst, mach vielleicht ein

bisschen Kakao oder hinzu, dadurch wird die Schokolade noch dünnflüssiger und du

kriegst sie noch feiner draufgestrickt. Ah ja, super, das mache ich, danke.

Lernen von den Besten. Diese Tipps nimmt man gerne an.

Die Halbfinalistinnen haben sich in Schwung gebacken und die alles

entscheidende Aufgabe läuft auf Hochtouren.

Die ersten Böden sind fertig und sorgen für zufriedene Gesichter.

Sieht sehr gut aus.

Sieht richtig gut aus.

Astrid Lindgrens Welt ist kunterbunt, was sich in diversen Tortenböden

wiederfindet. Wenn diese geschnitten sind, beginnt das Schichten.

Mit Zutaten, bei denen den Kindern aus Bullaby das Wasser im Munde

zusammenlaufen würde.

Das Glibberige hier in meiner Pfanne ist Marshmallows und Butter. Die löse ich

auf und dann kommen die in die Rice Krispies und dann wird es meine Rice

Krispie Masse.

Zuckersüß wie Schwedenpop.

Motivtorten brauchen eine gewisse Höhe. Beim Schichten sollte nichts schief

gehen.

Ich muss mit der Torte heute alles geben.

Die ganzen Geschmäcker, die ich gerne esse und mag, habe ich jetzt alles hier

in der Torte reingegeben.

Barbara mag Erdbeeren. Das merkt man auch ihrer Torte an.

Lauras Apfel-Marzipan-Ragout wird von ihrer Swiss-Meringue-Vanille-Buttercreme

umschlossen. Sarah arbeitet am Geschmack.

Jennifer bereits am Design.

Während Laura auf Nusscrunch setzt, darf es bei Barbara schokolierte Knallbrause

sein.

So wird ein Schuh draus.

Yummy, yummy.

Wie aus der Müsli-Werbung.

Und so wächst dann nach und nach, wachsen die beiden Fußtorten.

Wachstumsschwierigkeiten hat Lauras Torte so gar nicht.

Barbara hat sich in der Vergangenheit mit hohen Torten auch schon übernommen.

Und heute?

Die nächste Schicht folgt auf dem Fuße.

Der letzte Boden kommt jetzt drauf. Zack.

Ich streiche jetzt gerade das untere Stockwerk ein, damit das obdichtet wird,

damit ich es dann mit Fondant einlecken kann.

Da bekommt das Sprichwort, es schmeckt nach Fuß, eine völlig neue Bedeutung

hier heute.

Wie schmeckt dein Regal? Ich glaube, mein Konzept ist auf jeden Fall leichter

als die anderen.

Eine richtige 3D-Torte.

Ich habe das jetzt gemacht, was ich drauf habe und was ich kann.

Mehr kann ich nicht geben. Das bin ich.

Aber ob das für das Finale reicht, steht noch nicht fest.

Ihr lieben Vier, man muss nicht Kalle Blomquist sein, um herauszufinden, wie

viel Backzeit ihr habt.

Noch 30 Minuten.

Ernsthaft? Halbe Stunde?

Keine Chance, schaffe ich nie.

Nein, nie im Leben.

Oh mein Gott.

Wobei, kleiner Scherz.

Es ist noch eine Stunde.

Oh, Emy.

Mann, ey.

So, alle wieder wach.

Das sind die Reste von meinem Kuchen. Meine Wurzeln sind aus Kuchenboden und

Buttercreme.

Jetzt rolle ich mal weißen Fondant aus, weil ich werde als erstes die Beine

eindecken und dann mache ich oben die Borsten und als letztes die Schuhe.

Bei Laura soll Pippi Langstrumpf ein ganzes Haus tragen.

Sarah bleibt der Waldoptik von Ronja Räubertochter treu. Bei Barbara trennt

Pippi zwei Torten.

Da dann hier E-Borsten sind, die nach oben hochkant sind, kann man hier an den

Ecken ein bisschen mogeln.

Furcht am Bau gibt's bei Laura nicht.

Es wird auf jeden Fall langsam Zeit, die Torte einzudecken, aber ich möchte den

Kleinkram vorher fertig haben, damit ich weiß, ich kann mich ganz in Ruhe mit

dem, also ganz in Ruhe ist gut gesagt, aber ich kann mir Zeit nehmen fürs

Eindecken, das ordentlich zu machen und muss dann die Sachen nur noch

draufkleben.

Bevor ihre Pipi Platz nehmen kann, braucht Barbaras untere Torte eine

Decke.

Ich mache jetzt hier die Rinde von meinem Baum mit so einer Silikonmatte.

Als würde Sarah keine Torte ausstatten, sondern ein Filmset.

Marzipan in der Torte, Fondant darauf.

Damit kann Laura arbeiten.

Barbara sprüht nicht nur vor Ideen.

So, ihr Bäcker von Bülabü, ihr habt noch ganze 30 Minuten.

Das ist jetzt kein Scherz. Du Schande.

Ja, das wird jetzt auf jeden Fall hier sehr sportlich. Meine Villa Kunterbunt

bekommt jetzt erst noch ein Dach. Ich bin jetzt sehr unter Stress, weil ich

habe noch echt viel zu tun, dass es aussieht, wie ich möchte.

Also ich habe noch einiges vor und ich muss noch hier die Jahresringe einprägen

und noch färben.

Ja, ich hoffe, ich packe das mit der Zeit.

Das Finishing könnte heute den Unterschied machen. Mit den Händen

Welten entstehen lassen. Das machen sich alle Motivtortenschöpferinnen zur

Aufgabe. Wer kann tolle Ideen mit perfektem Handwerk und überragendem

Geschmack verbinden? Ich mache hier meinen Baumstamm jetzt.

Also den Rand erstmal. Den mache ich erstmal ganz dunkel.

Und dann gehe ich immer weiter heller rein.

Je höher und detaillierter die Taten werden, desto größer ist die Gefahr,

dass etwas schief geht.

Nur nicht zittern.

Man darf sich gar nicht ausmalen, dass einem die ganze Arbeit der letzten

Stunden vor die Füße fällt.

Gebrusht, weil sie das immer sinkt.

Liebe Hobbybäcker, ich glaube, sie hat sich da verzählt, aber ich habe eine

genaue Zahl für euch.

Zehn. Ihr habt noch zehn Minuten. Zehn Minuten, das wird sportlich.

Bei Jennifer hat Pipi Schuhgröße 49.

Bei Barbara ist sie handlicher.

Ich habe mir zu Hause ganz viel Mühe gegeben, eine Pipi Langstrumpf zu

modellieren.

Tada!

Pipi schrubbt ja den Boden.

Und das ist jetzt der Schaum.

Ich setze meine Pipi Langstrumpf jetzt hier drunter. Wenn ich richtig gemessen

habe, passt sie da exakt drunter.

Barbara hat sich für ihre Pipi eine aufregende Konstruktion ausgedacht.

Die hat mich eine Woche gekostet, diese Figur. Ich habe jeden Tag stückchenweise

remodelliert.

Der Countdown läuft.

10, 9, 8,

7, 6,

5, 4, 3,

2,

1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Es ist genauso geworden, wie ich es vorgestellt habe und ich bin noch voll

motiviert. Das kommt mir jetzt gleich weiter.

Wenn ich das so sehe, ist das essbar.

Ach, die Schrubberschuhe, das ist ja geil.

Ich hätte nie gedacht, dass ich es schaffe, zwei Pipi-Beine mit Füßen und

Schrubberbürsten in fünf Stunden zu machen.

Aber es hat gerade so geklappt. Mit Schnürsenkel.

Nur noch eine Verkostung, dann stehen die drei Finalistinnen fest.

Jede weiß, dass noch heute ein großer Traum einfach so zerplatzen wird.

Als Kind hätte ich gerne zu der Astrid Lindgren Gute-Nacht-Geschichte eine

Astrid Lindgren Gute-Nacht-Torte gehabt. Die sehen wirklich wundervoll aus.

Die Romane finden Sie nicht im Internet auf unserer Seite, allerdings die

Rezepte zu den Torten. Und es gibt noch ganz, ganz viele Infos über unsere

kleine Reise hier durch Europa. Klicken Sie sich einfach mal rein auf

dasgroßebacken.de. Wir beginnen jetzt hier mit der Verkostung und wir beginnen

bei Barbara.

Für mich ist natürlich die Astrid Klinkren automatisch eine Verbindung zur

Bibi Langstrumpf. Und deswegen ist meine Torte mit dem Namen 2x3 ist 4. Ich habe

oben und unten zwei gleiche Torten. Und zwar ist die Bibi für mich so ein

fröhliches, lustiges Kind, das für mich naheliegend war, dass ich einen

Regenbogenkuchen mache.

das Thema hundertprozentig getroffen. Es gefällt mir gut, dass du Airbrush als

Technik nochmal angewendet hast. Es ist auch schön gleichmäßig gesprüht. Das

kann man ja unten schön sehen.

Du hast auf der unteren Torte gar keine Dekoration.

Airbrush verdeckt ja keine Dellen.

Und auch oben die paar Wolken verdecken keine Dellen. Und jetzt kann man

tatsächlich sehen, wie perfekt handwerklich du gearbeitet hast in

dieser Torte, weil du hast wirklich tatsächlich nicht eine einzige Delle. Du

hast für mich einwandfrei eingedeckt.

Also ich muss sagen, von außen bin ich schon mal begeistert.

Danke.

Du hast die Böden gefärbt. Das sind für mich noch appetitliche Farben. Das

Einzige, was hier auffällt, ist, dass die Creme sehr weich ist.

Deine Figur zum größten Teil, glaube ich, mitgebracht. Du hast hier noch ein

paar Finish-Arbeiten gemacht, oder? Ja, die Füße habe ich noch dazu gemacht und

dann halt aufeinander gesetzt.

Geschmacklich muss ich sagen, es ist natürlich nichts wahnsinnig

Spektakuläres.

Du hast einen sehr, sehr schönen Schokoladengeschmack. Dazu kommen die

Erdbeeren, die geben das Fruchtige.

Deine Böden sind sehr kompakt, sehr saftig. Und insgesamt würde ich sagen,

das ist eine wunderschöne Torte für den Kindergeburtstag. Mir gefällt sie.

Danke. Es ist einfach eine sehr leckere, schöne Kindertorte, die Pippi

Langstrumpf sicherlich auch sehr gut gefallen hätte.

Danke. Dankeschön.

Ich habe versucht, in die zwei Torten die coolsten Dinge, die ich bei Pippi am

tollsten finde, mit einzubauen. Einmal, dass sie zwei verschiedene Socken

anhaben darf, dass sie den Fußboden mit Schrubberbürsten an den Schuhen sauber

macht und von innen, dass sie einen Limonadenbaum im Garten stehen hat.

Du hast dich wirklich wieder für ein 3D-Modell entschieden mit sehr viel

Statik, fast schon Gravity Cake.

Es ist sauber gearbeitet. Der Vorteil ist natürlich bei so Schuhen, dass man

auch mal hier und da eine Beule reinmachen kann, eine Falte reinmachen

kann. Aber man muss genauso aufpassen, dass man sie jetzt nicht zu clean

arbeitet, sondern dass sie auch diesen gewissen Charme behalten, den du gut

reingebracht hast.

Mir gefällt es sehr, sehr gut. Vor allen Dingen auch diese ganzen Techniken, die

du angewendet hast. Also unten natürlich das mit dieser Crispy-Masse, die dann

letztendlich aushärtet, obendrauf den Kuchen dann präsentiert.

Dann die Zuckerwatte.

Ich muss sagen, ich bin von dieser Präsentation auch schwer begeistert.

Man kann auf jeden Fall die üppig verteilten Heidelbeeren sofort erkennen

und man kann auch die einzelnen Schichten noch so ein bisschen erkennen.

Von daher, der Anschnitt verfließt Ihnen ein bisschen, aber ich hoffe nicht

geschmacklich.

Also grundsätzlich fand ich diese Kombination am Anfang, als ich sie

gelesen habe, wahnsinnig interessant, vor allen Dingen mit der Roten Beete.

Ich muss sagen, sie geht ein bisschen unter. Die Farbe ist da, allerdings der

Geschmack natürlich nicht.

Der Geschmack im Vordergrund ist definitiv diese Limonenbuttercreme, die

du gemacht hast und die einzelnen verschiedenen Texturen. Also ich habe

auch die Waffel, da hast du eine sehr, sehr intensive Struktur. Sie ist jetzt

nicht mehr crunchy.

Grundsätzlich ist es ein sehr runder Geschmack und ich muss sagen, ich bin

zufrieden.

Also ich glaube, selbst wenn man die Zuckerwatte mit esst, bekommt man keinen

Zuckerschock, was ich sehr angenehm finde. Weil du da auch sehr

zuckerreduziert insgesamt gearbeitet hast. Das ist, glaube ich, auch eher

eine erwachsene Torte, obwohl es eine Limonadentorte ist.

Mir fehlt da tatsächlich das erste Mal bei dir so ein bisschen die Raffinesse.

Aber von der Optik her ist es wirklich sensationell.

Vielen Dank.

Die liebe Pippi, die backt jetzt Kuchen, sie will's zum ersten Mal versuchen.

Alle guten Dinge sind drei. Auch ich habe Pippi Langstrumpf interpretiert.

Ich habe mir überlegt, ich möchte zeigen, wie stark sie ist. Sie schafft

es auch, ihre Villa kunterbunt zu tragen.

Pippi ist das stärkste Mädchen der Welt. Die kann auch das Haus tragen.

Und was ich dann besonders schön finde, wenn man so ein bisschen guckt, dann

sieht man, dass das Haus sich so richtig bietet davon.

Du hast es sauber eingedeckt bekommen.

Ich hätte mir manchmal so ein ganz kleines Detail noch mehr gewünscht und

ich glaube, du dir auch.

Ja.

Deine Pipi Langstrumpf? Die habe ich zu Hause modelliert.

So, dann zerstören wir mal die Villa Kunterbunt.

Ich habe keinen Anschnitt. Ich glaube auch, dass du eher so den, du hast eher

so das Gulasch.

Die Böden waren am Anfang schon sehr bröselig. Wichtig war für mich zu sehen,

kann man das überhaupt zusammenbauen, in die Höhe bauen. Du hast es tatsächlich

gestanden, aber für den Anschnitt ist natürlich dieser bröselige Boden

kontraproduktiv.

Ich kann hier noch die einzelnen Schichten erkennen.

Was ich aber noch erkennen kann, ist der Fondant.

Dicke ist für mich völlig in Ordnung.

Du hast uns auch schon mehrfach mit Äpfeln und Birnen hier sehr überzeugen

können. Und so auch diesmal.

Gerade beim letzten Bissen hatte ich dann wieder ein Stück Marzipan. Ich habe

dann davor ein bisschen mehr von den karamellisierten Nüssen gehabt.

Es ist wieder ein sehr runder Geschmack. Es ist sehr, sehr lecker. Es ist in sich

stimmig.

Wenn ich die Creme alleine probiere, zusammen mit diesem Apfel-Marzipan

-Ragout, zusammen mit dem Crunch, ist es einfach nur göttlich.

Das einzig Negative an dieser Torte ist tatsächlich der Boden, der ist trocken.

Vielen Dank. Dankeschön.

Ich habe euch heute Ronja Räubertochter mitgebracht.

Ronja ist ja gerne im Wald. Da habe ich mir gedacht, okay, ich mache mal jetzt

einen Baumstamm, wo sie drauf sitzt.

Als allererstes fällt natürlich die Figur auf.

Die hast du aber nicht hier gemacht.

Nein, die habe ich nicht hier gemacht. Die habe ich mitgebracht.

Der Baumstamm an sich gefällt mir aber sehr gut.

Das ist nur eine einstöckige Torte.

Aber du hast dir diesmal wirklich Zeit genommen, den auch in Ruhe

auszudekorieren. Wenn man hier guckt, es ist ja nicht nur braun, sondern auch da

hast du ein bisschen Hand angelegt, sodass ich eine gewisse Struktur habe

und ein Fahrtmuster.

Es sieht tatsächlich original aus wie ein Baumstamm. Also einfacher hätte man

den Aufbau nicht wählen können und man hätte ihn aber auch nicht genialer

umsetzen können. Also von daher für mich, von der Präsentation her,

handwerkliches Können, 100 Punkte, sensationell.

Also den Aufbau kann man nur noch grob erahnen. Man sieht halt noch zwei Böden.

Hier unten fließt das Ganze so ein bisschen ineinander.

Insgesamt muss ich sagen, ist es allerdings ein sehr, sehr attraktiver

Farbton.

Es passt zum Wald. Und was man bei mir noch schön sehen kann, ist hier ist

diese dünne Gannerschicht.

Und hier kommt der Fondant auch beides in Stärken, die ich völlig in Ordnung

finde.

Also, Betty schmunzelt mich schon an.

Ist grundsätzlich ja immer schon kein schlechtes Zeichen.

Weil wenn Kritik kommen würde, würde sie nicht schmunzeln, sondern dann würde sie

wahrscheinlich eher so Fragen schauen.

Warten wir mal ab, was der Herr Hüms dazu sagt.

Erstmal, du hast unfassbar viele Techniken drin verarbeitet. Du hast für

mich das mit dem Geschmack phänomenal gut umgesetzt.

Diese Torte, ich muss es einfach sagen, ist tatsächlich für mich absolut perfekt

und verdient einfach nur das Wort Porno.

Danke.

Mit jedem Bissen hat man alle Geschmacksrichtungen. Und das finde ich

so faszinierend. Man hat immer die Nuss, man hat immer die Frucht.

Nichts erschlägt das andere. Es ist sehr gekonnt abgeschmeckt von dir. Und es ist

einfach perfekt.

Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.

Ja, jetzt kommt der Moment, wo ihr vier zittern müsst. Denn nur drei von euch

dürfen ja weiter ins Finale.

Ja, und nicht unbedingt der kommt weiter, der jetzt gerade die beste Torte

hatte. Denn es gab ja noch zwei Aufgaben und die müssen mit berücksichtigt

werden. Ich bin jetzt gespannt, ihr wahrscheinlich auch, wer unser letzter

Bäcker der Woche wird und wer uns so kurz vor dem Finale hier verlassen muss.

Man merkt schon, dass die Jury noch genauer guckt, noch mehr Details

begutachtet und auch immer mehr Kritik äußert.

Das ist jetzt die Entscheidung, finale Ja oder Nein.

Kann man jetzt Sachen packen gehen oder kann man weiterhin bleiben und backen?

Vier Kandidatinnen voller Hoffnung und Zweifel zugleich. Sie alle haben in den

letzten Wochen triumphiert.

Aber auch Rückschläge erlebt.

Wer von ihnen schafft es unter die letzten drei?

Wer ist tatsächlich eine Finalistin?

Liebe Jury, eure Entscheidung steht.

Teilt sie uns bitte mit.

Einen letzten Bäcker der Woche haben wir noch, bevor wir nächste Woche

Deutschlands besten Hobbybäcker küren dürfen.

Und der erste Finalist und damit auch automatisch der Bäcker der Woche ist...

Deine Torte hat die absolute Superlative bekommen und dich damit automatisch auf

den Platz 1 katapultiert. Herzlichen Glückwunsch. Danke, danke.

Ins Finale mit der roten Schürze, das ist eine große Ehre für mich.

Ich bin so glücklich. Ich kann das gar nicht in Worte fassen. Ich bin gerade

sprachlos. Sarah, auch von mir herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.

Der zweite Finalist hat mit guten und sehr guten Leistungen an allen drei

Aufgaben das zweite Ticket fürs Finale gezogen.

Und es ist... Jennifer.

Danke.

Danke.

Viel Spaß, viel Glück im Finale.

Dankeschön, vielen Dank.

Bleibt noch ihr beide, Laura und Barbara.

Kommt bitte ein Stück nach vorne.

Laura, du hast den vorletzten Platz in der technischen Prüfung belegt.

Dein Schneckebrot hat bei uns aber gepunktet.

Barbara, bei dir war es genau umgedreht.

Ein guter zweiter Platz in der technischen Prüfung.

Dein Knäckebrot ist in unserer Bewertung allerdings ganz hinten gelandet.

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen.

Aber wir nehmen mit ins Finale.

Barbara.

Herzlichen Glückwunsch.

Du bist auch im Finale.

Eure beiden Astrid Lindgetrotten waren beide so identisch gleich, handwerklich

wie geschmacklich, dass sie uns nicht entscheiden konnten. Herzlichen

Glückwunsch, ihr vier Mädels seid im Finale.

Wir sind alle vier im Finale, das ist so krass.

Es ist mir eine riesengroße Ehre, nächste Woche mit den drei Mädels weiter

wachsen zu dürfen.

Frauenpower, sage ich nur.

Ich warte Ihnen jetzt schon mal. Das Finale nächste Woche wird spektakulär.

Vier Powerfrauen nehmen wir mit. Dann bin ich ja gespannt, wie die Jury sich

dann am Schluss entscheidet. Einfach wird es scheinbar nicht. Seien Sie doch

einfach mit dabei. Nächsten Sonntag gleiche Zeit hier in Sat.1. Tschüss.

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