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Trotzdem ungültig. Na schön, dann kommst du eben.
Ich lüge gar nicht. Doch, mit dem 5-Mark-Ticket ist man auch gelogen.
So, und was ist das?
Woher hast du denn das?
Von einem Opa. Von einem Opa? Wofür denn?
Für nichts.
Mann, oh Mann, für nichts gibt es nichts.
Wenn du mir nicht glaubst, kannst du ja das nächste Mal zugucken.
Zugucken, wo?
Na, wenn wieder so ein Opa zur türkischen Tante kommt.
Zu dem Callgirl?
Ja, zu dem Callgirl. Was ist denn eigentlich ein Callgirl?
Das weiß ich auch nicht genau, aber sie ist eins. Das weiß ich ganz genau, weil
der olle Kutter es immer für sie sagt.
Ach. Was weiß denn der schon? Na ja, ist immerhin der Hausmeister von dem
Saftladen hier. Günther!
Günther! Was denn?
Raufkommen! Kehre ich unter Tage. Na los, verdammter Jaust. Immer ich.
Verdammter Mist.
Gerade jetzt, wo die Neuen kommen.
Na mach schon. Soll ich dir Beine machen?
Ja, ja, ja. Na los, los.
So, jetzt müssen wir bald da sein.
Wo ist denn diese Bismarckstraße?
Ach, die Straßen sehen ja alle gleich aus. Ja.
In der Kneipe da, da werde ich mal nachfragen. Ah ja, gut.
Keine Angst, ich heb keinen.
Aber beeil dich, mir geht es nicht gut. Jo, ich bin gleich wieder zurück.
Bismarckstraße. Ist bei uns gern, die Ecken rum.
So was für eine Nummer wollen Sie denn? Nummer 8.
So. Ah, da sind Sie dann auch wieder.
Haben Sie Kinder?
Nee. Haustiere, Katzen, Kaninchen oder sonst so was? Nee, hab ich nicht. Aber
einen Füllfederhalter hab ich, der kratzt fürchterlich.
Nee, also Kinder hab ich keine. Gott sei Dank.
Aber bald.
Was? Ja, meine Frau ist im Achten.
In einem Monat ist sie zu weit. So?
Na, Prost, Mahlzeit.
Noch so ein blaues Haus, das hält mein Nerven nicht aus. Das ist nämlich der
Kurte, Herr Hausmeister.
Angenehm. Tito.
Und ich bin der Wirt hier.
Freut mich.
Ja, Herr Zdemer, es ist nicht so tragisch.
Als wenn es nicht schon genug Kinder auf der Welt gäbe.
Voilà, das ist mir. Danke, danke. Prost, meine Ehren. Danke, Betty, merci.
Hey, wem gehört denn diese Wuchtbrumme hier?
Das ist keine Wuchtbrumme, das ist meine Frau.
Oh, nichts für ungut. Und besten Dank für die Ausgabe. Naja.
Jetzt war es schon über eine halbe Stunde.
Was kann ich dafür, wenn keiner kommt?
Tschüss, Schätzchen. Komm bald wieder.
Na und?
Doch nicht, wenn Sie gehen, wenn Sie kommen.
Warum denn?
Das weiß ich auch nicht. Aber wenn Sie gehen, hat es noch nie geklappt.
So, da wären wir.
Komm, Gerti.
Zweiter Stock.
Na denn, Prost.
Wir werden es schon schaffen. Jo, jo, ich komm gleich.
Hey, hübsche Aussichten gibt es hier.
Kannst du noch?
Wir müssen hoch.
Also Neubau ist das ja nicht wahr. Das ist ja auch nur eine Übergangslösung.
So,
jetzt komm her.
Halt vor sich, das Baby.
Natürlich, das Baby.
So, komm.
Fang schon mal an, unseren Luxusschlitten auszuladen. Ich bin
gleich unten.
Sieht ja noch ganz flott aus, der alte Dampfer. Hey, Sie!
Was fällt Ihnen denn ein, so über meine Frau zu reden? Das ist doch wohl ein
starkes Stück.
Aber was denn nein? Ich meine doch die Karre. Wer ist denn Ihre Jattin?
Na, die da.
Meine kleine Rose aus Dilsitz, so zu beleidigen. Lass doch, Alfred.
Nee, Muttl, hier beleidigt dich keiner. Ich hab wirklich den Wagen gemeint,
nicht wahr, Uwe?
Naja, war ja ganz günstig, außer Konkursmasse.
Hey, das wird ja immer schöner.
Da kannst du was sehen, wa? Was ist? Da kommst du auf deine Rechnung. Da
möchtest du wohl gern ran. Aber da ist nix, Kumpel.
Ist wohl deine Alte, was?
Da kannst du gleich einen verpassen.
Scharf gemacht hab ich sie schon.
Arschloch.
Arschloch.
Na, Günther, wie war's denn heute in der Schule? Na, blöd wie immer.
Hey, Mensch, was soll das?
Was ist denn das für ein Haus hier, wo einem der Mist in die Fresse fliegt?
Mensch, so ein Dreck, verdammte Schweinerei.
Was ist denn hier los?
Mein Junge hat den Abfalleimer ausgeschüttet. Die Blagen können doch
auf nichts aufpassen. Ist doch nicht so schlimm, mein Bruder hat sich ja nichts
getan. Übrigens, ich bin hier neuer Nachbar. Freut mich, Helmut Hagen, bin
hier auf Zeche.
Den schlage ich hühn und blau. Was ist denn hier schon wieder los? Schöne
Sauerei. Kaum sind die Neuen da, da geht die Schweinerei schon wieder los. Den
Dreck haben verloben. Sicher der verdammte Jaust. Aber sauber machen
müsst ihr das, verstanden? Schon wegen der Hausordnung.
Ja, ja, ja, ja, ist ja nichts passiert. Ist schon gut. Die Hauptsache, du hast
ja nichts gebrochen. Mensch, die hasse fünf Mark.
Einer muss es ja gewesen sein.
Und nun mach den Dreck weg.
Ja, ja.
Kriegst extra zwei Mark. Bestimmt?
Ganz bestimmt. Und nun los macht ihr an die Arbeit.
Vor die Hahns, da nehmen sie sich in Acht.
Das ist kein feiner Umgang, sage ich Ihnen.
Hallo, Sie.
Sie können sich bei mir sauber machen, wenn Sie wollen. Oh, besten Dank.
Das ist aber sehr nett von Ihnen.
Hast du dem Kerl schon wieder deine Tieten gezeigt?
Wirklich? Ich weiß von nichts. Wirklich? Ich weiß von nichts.
Erzähl doch nicht. Ich habe doch gesehen.
Na und?
Na und? Na und?
Was heißt denn na und?
Blöde Kuh.
Wohl wieder Zopf gehabt auf dem Pütt, was?
Schon wieder kalt, verdammt nochmal.
Habt ihr doch warme Gedanken.
Und sieh mal lieber zu, dass ihr selber mal wieder einen hochkriegst. Sonst mach
ich noch ganz andere Sachen. Da wirst du schon sehen, was ich noch mache.
Entreck. Ne, das geht aber schlecht weg.
Das muss in die Waschmaschine. Runter damit.
Was wollen Sie? Das mach ich im Handumdrehen. Ich hab ne neue
Waschmaschine. Die hat ne Trockenschleider. Da kommt die Wäsche
schon ganz trocken raus. Braucht dann nur kurz gebiegelt werden und alles
sieht wie neu aus. Also runter mit den Klamotten.
Ja, aber ich... Nein, nein.
Sie sind mir ja ein Schlimmer.
Ich glaube, ich drehe mich langsam weg.
Und sie rächen mir die Hohen.
Ja.
Oh, was ist denn jetzt los?
Lassen Sie das hier völlig bleiben.
Was machen Sie denn da? Das kennen Sie nicht. Das ist doch schön.
Aufhören. Nicht.
Aufhören. Nicht.
Aufhören. Nicht.
Nicht. Aufhören. Aufhören. Nicht.
Aufhören. Nicht.
Aufhören. Nicht.
Aufhören. Nicht.
Aufhören. Nicht.
Aufhören. Guten Tag, Frau Kornowski.
Guten Tag, Herr Kutter.
Ist was?
Soll ich einen Doktor rufen? Nein, mir geht es gut. Ich habe nur so ein
komisches Gefühl im Bauch.
Im Bauch? Ich gehe jetzt sowieso einkaufen. Soll ich Ihnen eine
Kamillentee mitbringen? Kamillentee ist immer gut, hier im Bauch schmerzen.
Gut, so was.
Das wird schon vorüber gehen.
Leider. Pumst die vielleicht?
Nein, das glaube ich nicht.
Nee, mach Spaß. Noch nicht.
Ich komme gleich.
Jetzt passiert es.
Ich war gerade so schön am Kommen und die Jutija-Dienststange ist auch nicht.
Was ist mit meiner Stange?
Warten ist doof.
Was kann ich dafür, wenn keiner kommt?
Nicht mal einer.
Ich habe jedenfalls meine 5 Mark schon verdient.
Dafür hat dir der Olle aber auch eine gelangt. Dafür habe ich noch zwei Mark
extra gekriegt.
Ich glaube, es kommt doch noch eine.
Los, verschwind!
Guten Tag, entschuldige Sie, bitte bin ich hier richtig bei. Ja, ja, komm, mein
Schätzchen.
Na, heute wohl keine Chancen, meine Dame. Holst du dicke Beine? Du Doofmann,
wegen Doofmann komm mit du.
Vorsicht, der Kutter kommt.
Kutter, Kutter, Kutter, Kutter. Ich werde jetzt schon geben, von wem Butter
statt Kutter, das werde ich eurem Vater sagen.
Eine schöne Mutter ist das, aber das war ja vorauszusehen, wie die blöde Hanskind
eine Welt gesetzt hat, die die dediziert kann.
So, und jetzt geht's los.
Ohnihan denkt, die türkische Frau sind alle rasiert.
Schade.
Hallo, was ist denn das?
Das brauche ich noch für meinen deutschen Kunden.
Oh, nackte Tatsache ist immer auch viel lieber.
Oh, du süße Kümmeltürkin, du.
Oh, ja.
Oh,
hast du einen
starken Schwanz. Ja, gelächter.
Ich bin halt ein echter Schwab.
Einen Moment.
Bei mir ist es immer das Gleiche. Jedes Mädchen findet, ich bin zu stark gebaut.
Jetzt werde mal dein Schmuckhäschle verrammle.
So,
das spürst du schon.
Oh, ja, das ist schön, wie du mir am Arsch krabbelst.
Ich glaube, ich bin, da sitzt der Haas auf meinem Arsch. Besser als eine
Filzlaus am Sack.
Da hast du recht, da hast du recht.
Endlich mal was Neues.
Prost, Helmut.
Und Prost allerseits. Prost allerseits. Und vielen Dank für die Hilfe, Woll.
Ach was.
Herrschaften, da bin ich.
Entschuldigung bitte.
Das war bloß meine Männlichkeit.
Ich glaube, ich muss jetzt gehen.
Ja, Alfred, komm, es wird wirklich Zeit.
Er muss sich wirklich schonen mit seinem Asthma. Der Arzt sagt, Waldluft wäre das
Beste. Er müsste aus der Stadt raus, aber wie?
Wir haben noch zwei Jahre bis zur Pension. Ach du liebe Zoster.
Prost auf die Post.
Als nicht, komm jetzt. Nur wenn du meinst. Wann ist es denn so weit? In
drei bis vier Wochen.
Ja, wird schon werden.
Vielleicht wird er sogar einen kleinen Kumpel. Das heißt ja vielleicht.
Natürlich wird er einen jungen duften Kumpel. Ich habe mir doch schließlich
große Mühe gegeben.
Bei so einer Frau muss es ja Spaß machen. Jo, aber dein ist auch nicht
ohne. Da will ich weinen. Jo. Ich sage Ihnen, auf was.
Ich sag du zu dir. Das ist gut, das spricht sich besser. Ich heiße Uwe. Das
ist Ilse.
Also Ilse.
Ich sag dir, Titten hat die wie zwei Billardkugeln.
Und wenn der Arsch hat die, da kannst du richtig reinbeißen. Und an der Muschi,
da macht es richtig Spaß, Tore zu schießen.
Ja, da kann man dich ja nur beglückwünschen wollen. Kann man.
Los, komm jetzt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie genauso glücklich werden wie sie.
Und nun noch einen Schluck aus der Feldflasche. Und dann... Ich bin sicher,
das junge Glück will schließlich mal alleine sein. Da spielt sich nichts ab.
Der Arzt hat es verboten. Nein, wirklich.
Also bei uns war das ganz anders. Wir haben gewupst bis zuletzt. Mein Großer
musste ja schließlich nachsehen, was der Kleine macht. Du bist ja ganz wilder.
Kann der geil sein.
Schade, dass deine Alte schwanger ist.
Warum denn? Dann könnten wir ja zu viert.
Was, zu viert?
Hast du das noch nie gemacht? Uwe, ich glaube, das ist besser, dass wir jetzt
schlafen gehen.
Weißt du, er muss morgen nämlich ganz früh raus.
Er hat einen wichtigen Transportauftrag. Bist du Fahrer oder so was? Nee, nee,
du, seit voriger Woche selbstständiger Transportunternehmer.
Und ich dachte, du wärst Kumpel auf dem Püt.
Die nehmen doch heute alles. Hey, hey, was soll das heißen?
Helmut, komm schon. Nicht so gemeint. Ich meine, die brauchen jede Menge
Kumpels nach der Energiekrise.
Nee, nee, ich bin lieber mein eigener Herr.
Du, hör mal, das war damals folgendermaßen. Meine Firma ging pleite.
Gute Nacht.
Du, ich glaube, jetzt ist er richtig geil geworden.
Bestimmt nicht. Aber es ist spät.
Also, ich war in der Zeit verdammt heiß. Hätte am liebsten dauern. Naja, ist ja
auch schon lange her.
Aber jetzt gute Nacht und vielen Dank für alles.
Bitte, keine Ursache. Gute Nacht. Gute Nacht, ihr beiden. Komm, Helmutchen.
Gute Nacht.
Endlich.
Netter Junge, der Uwe, was?
Was? Der Uwe?
Gefickt wird zusammen oder überhaupt nicht.
Von wegen, der Uwe da drin und so.
Wie gewöhnlich du dich wieder ausdrückst.
Leck mich da am Arsch, ich gehe in die Kneipe einen saufen. Lauf doch, sauf
doch so viel in den Weg, du blöder Hund. Vielleicht steht er dir mal wieder.
Besser geil als impotent. Das hast du gesagt, ich tue dir gleich noch eine.
Ach was.
Schläfst du schon?
Sag mal, hast du schon mal was vom flotten Vierer gehört?
Das hat ja wohl dieser Helmut, dieser Saufkopf, schmackhaft gemacht.
Nichts wie Sauereien im Kopf.
Oh, was ist denn? Gerd.
Ich möchte gern.
Aber das geht doch nicht.
Warum denn nicht?
Du weißt doch, das Baby.
Ich will nicht.
So geht das nicht weiter.
Dann machen wir das eben anders.
Was? Was soll ich?
Na ja, so ohne Bumsen.
Mit dem Mund ist nichts. Das weißt du ganz genau.
Daneben mit der Hand.
Das habe ich noch nie gemacht.
Uwe, schlaf wieder an.
Es vergeht.
Na komm schon.
Nein.
Ach, bitte.
Das ist doch ganz leicht. Ach, ich kann das nicht, Uwe.
Du liebst mich doch, oder?
Natürlich.
Natürlich liebe ich dich.
Aber was hat denn das damit zu tun?
Ich bitte dich, mach es.
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass eine Frau in deinem Zustand so ihren Mann
befriedigen soll, wenn sie nicht will, dass er fremdgeht.
Also gut.
Gut? Ja, sehr gut. Du hast Talent.
Schneller. Jo.
Oh, du.
Du, du schmerzt ein bisschen. Du musst deine Finger wattenass machen.
Was? Ja, deine Hand wattenass machen. Dann geht es doch besser.
Jo, und jetzt schneller.
Jetzt. Jetzt.
Warte, ich hole ein Handtuch.
Warte, bleib. Ich spritze doch schon.
Ja.
Das ist ja ganz klebrig.
Das ist eine Sauerei.
Das mache ich nie wieder. Man kann sich doch ein bisschen beherrschen.
Das mache ich nie wieder.
Und? Da ist doch nichts dabei.
Komm auf mich rauf.
Du meinst, Mütter?
Na los, versuch's.
Na, hoffentlich wird's was.
Du meinst, Mütter?
Immer mit Geduld und Spucke.
Ach, das wird doch nichts.
Du musst mir Pillen fressen. Schließlich bin ich noch jung und will was haben von
meinem Leben.
Wende meins, Brüdel.
Was ist denn nun schon wieder los?
Schon wieder blau. Ich werde noch verrückt hier in der Affenstein. Red
nicht so viel und helf mal lieber, komm her.
Am liebsten möchte ich die Polizei holen, wenn ihr alten Puffschweine nicht
aufhört mit der Sauerei.
Das ist ja eigentlich Schnauze.
Er ist ja immer besoffen. Immer und ewig besoffen.
Wünsch es dir schwer.
Schauen wir's dann.
Auf den Schlüssel.
Schlüssel.
Wichtiger Kumpel.
Gute Nacht.
Nee,
Kumpel, so geht er nicht.
Helmut, gib doch einen aus. Wir saufen noch einen.
Immer rein in die gute Stube.
Moment, meine Herren, ich muss mal pissen. Ja, ja, ich hab dich ja nötig,
mitten in der Nacht.
Ach, was ist denn da drin, verdammt?
Scheißegal.
Meine Frau ist eine Sau.
Ja,
besonders wenn Sie so eine heiße Darm haben wie die da.
Nein, sag ich euch, Titten hat die so hart wie Tennisbälle.
Tennisbälle, das ist laut Fallobst. Das weiß ja jeder hier im Haus, Fallobst.
Ach, was, von wegen Fallobst. Kuhlöcken sind hart, von denen träumst du deine
Nacht im Bett, wenn du den Ständer kriegst.
Großmaul. Ja, du, wir haben uns im Kopf gesteckt, dank uns Glück. Man sei
friedlich, oder ich vergesse mich. Ich sag nochmal, Titten...
Wie Tenniswelle, fest und rund. Ich hab das nicht.
Der glaubt das nicht. Und du? Doch, doch, Helmut.
Doch, doch.
Wir glauben dir das schon, ich glaube dir.
Nee, nee, das lass ich nicht auf mir sitzen. Ich würd euch zeigen, wen ich da
auch nachficke.
Ihr Pferdeköpfe, ihr Blöden, ihr.
Jetzt holt der die heutige Zeige, dass ich wehtrausche.
Komm her, wenn wir zeigen, was wir machen. Ich denk schon gar nicht dran.
Schau dich doch zu Huren, wenn er was sehen soll.
Zaubernde Schweinigel, lass mich los. Wer wird denn schon nur schön lieb sein?
Das ist das Schlaue, gibt ihm alles seine Liebe.
Lass mich doch in Ruhe.
Das ist eine alte Hure.
Du Schwein. Das muss kosten lassen.
Du bist doch an deinem Futter gewohnt.
Ich auch.
Hier wird überhaupt nichts bezahlt. 100 Mark gebe ich aus und du gut.
Ich auch.
Fünf Mark.
Warum denn eigentlich nicht, meine Herren? Also, her mit dem Taster. Das
ist verrückt. Verschwinde. Gib das Geld her. Wir sind anständige Leute.
Guck mal, was da kommt.
Was passiert?
Hey,
aufhören.
Aufhören, Taubande.
Aufhören, das ist doch kein Fluch. Ich habe bezahlt und ich will in den Strip
streben, verstehst du? Hey, hey, hey, lass die Tüten in Ruhe. Du
setzt dich wieder hin. Ich habe bezahlt.
Du haust jetzt ab.
Du bist aber Schluss.
Ich zahle 100 Mark für das Leben.
Du, Karl, kannst du mir 100 Eier pumpen bis morgen? Ich hebe sie dir garantiert
wieder. Um 50 extra, damit ich was sehe.
Das ist aber auch keine echte Blondine.
Geh weg, du.
Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich, sie liebt mich nicht.
Ein schönes Weib, ein duftes Weib.
Habe ich dir zu viel versprochen? Nein, absolut nicht.
Lass mich runter.
Der vögelt jetzt da drin und wir haben bezahlt. So ist das immer.
Scheiße. Geh jetzt auch heim zu meiner Alten. Ich bin jetzt auch scharf.
Bitte guter.
Gute Nacht.
Hey, Karl!
Das schöne Geld.
Das ist ein Puff.
Das ist ein Puff. Das ist ein Puff. Ach, du bist ja nur neidisch.
Ja, so.
Jetzt.
Wo ist er denn?
Jetzt. Ja,
schön.
Und jetzt, komm.
Jetzt, komm.
Ja, so.
Das ist doch nichts.
Der bleibt doch nicht stehen. Der kommt doch laufen.
Blöde Kuh, wenn ich so scharf bin.
Kannst du doch.
Los. Komm, du Blasmein, du Mistsau.
Ja, so schön.
Ach,
los, komm, hol alles raus.
Komm, hör jetzt nicht auf.
Los, komm. Ach, du.
Ach, sagst du einmal.
Ach, oder?
Ja. Ja, hör jetzt nicht auf.
Ja. Ach, komm.
Ja.
Und jetzt holen wir ein Bier. Ja, mir ist es auch gekommen.
Du warst richtig geil.
Komm, lass mich doch ganz schnell. Nur einen Minuten.
Komm ganz aufs Schnelles. Ich bin langsam in dem Alter, da kommt nichts
mehr. Ich mach es doch französisch.
Du, da kennst du mir genau. Die, die ich mit dir leckt hab, die wissen nicht, was
gut ist. Du, lass mich los. Du fängst das auch noch an.
Papi, Papi, der Kunde will die Mami schicken und hat dabei das ganze
Scheißhaus demoliert.
Von Mistkerl und so weit ist ihr Hausmeister.
Möchten Sie noch ein Bier?
Wir schließen gleich.
Also, was ist?
Na schön, aber ein Pilz.
Ich komm gleich.
Verdammte Scheiße! Was ist?
Na, ich glaub, ich hab mir heute was gebrochen.
Gebrochen? Wo?
Wo? Na, Sie können sich schon denken, wo.
Na, eben hier.
Gebrochen?
Wirklich, wa?
Das kannst du impotent fühlen.
Na,
hoffentlich nicht.
Lass mich mal sehen.
Was?
Na, komm schon.
Du brauchst dich nicht zu schämen.
In Frankreich, ich habe gearbeitet im Hospital.
Oh.
Ja, mit die kranken Franzosen gut.
Oh la la.
Oh la la.
Es ist schön so.
Was?
Ich glaube,
ich glaube, du brauchst jetzt eine Spezialbehandlung.
Oh ja.
Ja, sei vorsichtig.
Ich mache ihn nicht kaputt.
Betty!
Betty!
Da bist du ja. Hast du Schluss gemacht?
Ja, ist ja niemand mehr da.
Ja, dann komm. Ich sperre die Bude zu. Heute bin ich aufgelegt. Komm.
Ach, den kann ich jetzt wegschmeißen.
falsch gemacht habe. Lass mich doch in Ruhe mit deinen doofen Fünf-Mark
-Geschäften da. Ich muss grüßen.
Ja, grüßen. Wie die Suleika. Wie grüßen?
Hallo, Schätzchen.
Und die olle Strumpfhose ziehe ich auch nicht mehr an. Achtung, der Kutter.
Kutter, Kutter. Wollt ihr uns machen, dass ihr in die Schule kommt, sonst baue
ich euch Beine.
Morgen. Na, geht es gut? Nichts geht gut.
Überschwemmung haben wir ja gehabt die ganze Nacht. Ich musste malochen, bis
ich Herr der Lare war.
Malochen?
Das klingt ja ganz nach Kumpelsprache. War ich doch auch. 26 Jahre, bis sie mir
an Staublungen zugestanden haben.
Frührente, unter Posten als Hausmeister.
Mehr ist dabei nicht herausgekommen.
Mann, ich war ja auch dabei.
Sechs Jahre Grimmsbergen.
Grimmsbergen? Sag mal, Kumpel, hast du Grimmsbergen gesagt? Ja, ganz recht,
Grimmsbergen. Hast du da eine Lenz gekannt?
Lenz, Lenz. War das nicht so ein Dünner mit einem doofen Gesicht?
Na, dann komm mal, ich will dir was zeigen.
Du, die ist schon spät, ich muss losfahren. Na, komm schon. Ich muss nach
Düsseldorf, wichtiger Transportauftrag.
Da muss ich auch wieder hier sein, da kommt der Kommissar im Fernsehen. Ach,
die alten Kamellen, richtig, ich brauche noch mehr Liebe, aber so was zeigen sie
am deutschen Fernsehen nicht. Aber ich habe dir was zu zeigen. Da wirst du dich
gleich wundern, was alles auf der Welt passieren kann. Was denn? Das hat was
mit dem Heiner Lenz zu tun. Wirst du gleich sehen. Du komm mal rein zu mir.
Hier, lies.
Was soll ich da lesen?
Da.
Selbstmord einer Dirne?
Gestern in den Morgenstunden wurde die Prostituierte GL in ihrem Apartment tot
aufgefunden. Die Polizei nimmt an, dass es sich um Selbstmord handelt. Die
Untersuchungen dauern aber noch an.
Na und?
Guck dir das Bild an.
Wer ist das?
Das ist Gisela, die Frau von Heiner Lenz.
Den habe ich kennengelernt, als er in Ledienheim im Bullenkloster zurückkam.
Zurückkam? Ja, zurückkam. Er war erst Kumpel und dann ist er abgehauen in die
Industrie.
Ja, und eines Tages, da war er wieder da.
Geschieden.
Zuerst hat er seinen alten Freund, den Jupp Kaltofen, getroffen. Den kannte er
ja schon von früher. Und dem hat er erzählt, dass er eigentlich seine
geschiedene Frau, die Gisela, sucht. Aber die war inzwischen noch im Strich
gelandet. Bloß, das wusste er noch nicht.
Und er wollte sie wiederfinden.
Da hat sie nämlich geliebt. Die zwei machte natürlich zuerst mal richtig
einen drauf.
Das war im schwarzen Ferkel.
Und dann, dann knöpften sie sich den Zuhälter von der Gisela vor.
Und jagen ihm Sauers.
Junge, Junge, das war ein Ding.
Und dann hatte er sein Jutetstück wieder.
Am Anfang sah das so aus, als ob sie wieder eine richtig glückliche Familie
werden würden.
Aber die Gisela konnte ohne Luxus nicht mehr leben.
Und so ist sie dann heimlich wieder in ihrem alten Beruf zurück.
Bis der Heiner ihr eines Tages draufkam.
Und er hat sich dann auf seine Weise revanchiert.
Tja, und dann ist er kurze Zeit später verunglückt. Und der Tag.
Er war tot.
Lucky, der Italiener, das war der letzte Freund, den er gehabt hat.
Der hat auch versucht, Gisela zurückzuhalten.
Genau wie der treue Jupp Kallbogen.
Aber war alles umsonst. Sie ist nach Düsseldorf abgehauen.
Und was daraus geworden ist, das hast du ja gelesen, Kumpel.
Ja, das ist das Letzte, was wir von ihr gehört haben. Und jetzt noch das hier.
Schöne Geschichte, das.
Ja, Kumpel, so kann es einem ja gehen.
Du, ich glaube, ich muss jetzt wirklich abhauen.
Also, mach gut.
Oh, wie nett.
Wer ist denn das?
Das ist Renate, meine Nichte.
Das ist ein lecker Mädchen. Ich habe lange nichts mehr von ihr gehört. Sie
muss jetzt ungefähr 17 Jahre alt sein.
Jo, also dann.
Glück auf, Kumpel. Und wir sehen uns heute Abend in der Kneipe. Ja.
Übrigens, da war doch was mit dem kleinen Jungen Thomas.
Wo ist denn der abgeblieben? Ich hab nichts davon gehört. Die Zeitungen haben
noch nichts geschrieben.
Das arme Worm.
Sag mal, Tante, hast du vielleicht meine Mami
gesehen? Wieso denn?
Na, natürlich nicht.
Tante, hast du vielleicht meine Mami gesehen?
Nee. Wo soll denn deine Mami sein?
Sag mal, wie heißt du denn?
Ich bin noch der Thomas.
Wie noch?
Der Thomas Lenz.
Wer ist das?
Thomas Lenz.
Wer ist das? Das Kind von Gisela, die sich umgebracht hat.
Ach, das kleine.
Der sucht seine Mutter immer noch.
Da muss man doch was tun. Da hast du aber vollkommen recht.
Der weiß wohl noch gar nicht, dass seine Mutter tot ist. Kann einem ja glatt das
Herz brechen.
Also der tut mir leid, Herr Klein.
Hallo Lona, wie geht es denn?
Uwe, Schätzchen.
Ist aber nett, dass du mich besuchen kommst. Nee, weißt du, wir bekommen
jetzt Nachwuchs. Du verstehst schon.
Ja, ich verstehe. Wie lange dauert es denn noch? Na ja, so zwei Wochen, denke
ich. Aber ich wollte dich mal kurz besuchen.
Nur besuchen, verstehe ich. Weil meine Tour ist hier. Also mach gut. Tschüss.
Und vergiss mich nicht.
Der Typ war das, der da.
Kommt mal alle her.
Wir müssen etwas unternehmen.
Irgendwas müssen wir tun. Ja, aber... Achtung!
Was war denn los?
Was soll denn los gewesen sein?
Warum hast du den Freier wegfahren lassen?
Er hatte keine Zeit.
Er hatte keine Zeit.
Und du hast ihn nicht überzeugen können, dass man auch in wenig Zeit viel erleben
kann, hm? Er ist ein Stammkunde von mir.
Er kommt schon wieder.
Dein Ton gefällt mir nicht.
Das nächste Mal strengst du dich gefälligst mehr an.
Du bist sowieso in letzter Zeit eine sehr lahme Ente. Schaff an!
Und vergiss nicht.
Ich. Und der liebe Gott, wir sehen alles.
Mami!
Mami!
Mami! Mami!
Was ist denn, mein Kleiner?
Ich will zu meiner Mami.
Aber schau, mein kleiner Thomas, das geht doch jetzt nicht.
Du bist doch jetzt schon ein großer Mann, ja?
Und jetzt werde ich dir ein Geheimnis verraten.
Deine Mami ist jetzt bei deinem Papi.
Ist sie auch gestorben?
Ja, Thomas.
Und jetzt warten alle beide zusammen auf uns im Himmel, weißt du? Auf dich, auf
mich und auch auf alle unsere guten Freunde, die wir haben, weißt du, mein
Kleiner? Und eines Tages werden wir uns alle wiedersehen.
Du brauchst jetzt nicht traurig zu sein.
Deiner Mami geht es jetzt bestimmt viel, viel besser als uns beiden.
Vorsicht, da kommt einer.
Hallo, Schätzchen.
Hallo.
Was willst du denn?
Nur sagen, was willst du?
Fünf Mark.
Fünf Mark.
Hier sind fünf Mark.
Du kannst auch mehr haben, wenn du willst.
Ja? Ja, sicher.
Was soll denn das?
Hallo Schätzchen, hier bin ich.
Ah ja, natürlich.
Hallo.
So ein Mist.
Wieso denn? Du hast doch deine fünf Mark bekommen.
Ja, aber ich hätte noch mehr bekommen können, wenn diese doofe Ziege nicht
dazwischen gekommen wäre.
Das ist vielleicht ganz gut so.
Nicht wahr? Ich werde besser.
Komm mal mit.
Damit könnten wir Geld machen. Ich habe eine Idee.
Was für eine Idee?
WhatsApp.
Wohin willst du denn?
Ja, wohin fährst du denn?
Steige ein.
Hast du keine Angst?
Wovor soll ich denn Angst haben?
Na, so allein in der Dunkelheit und per Anhalter.
Na und?
Ja, doch was tun.
Du wirst mir schon nichts tun.
Es wird höchste Zeit, dass wir Schluss machen, gell? Ich hab heute noch was
vor.
Oh, wie gestern.
Eine Schwebs habe ich gehabt und müde war ich auch.
Müde? Du warst besoffen.
Hoffentlich sind bald zwölf, du. Sie haben ja bitte gut davor.
Ja, da waren wir ja.
Also es wird höchste Zeit, dass ich meine Frau wieder um mich bumse.
Damit sie weiß, wer der Herr im Haus ist.
Prost!
Also da würde ich jetzt mal zahlen.
Aber Erwin, du musst deine Geschichte aus deiner Glanzzeit im Dritten Reich
erzählen. Ich lach so gern.
Ihr habt ja keine Ahnung.
Ihr wisst ja überhaupt nicht, was los war, wenn ihr wirklich war.
Aber Kutter, wir wissen doch alle, was du für unser Vaterland getan hast.
Jawohl, hab ich. Warum haben wir deinen Krieg verloren?
Weil in die letzten Tage des Kampfes solche Arschlöcher wie ihr dabei gewesen
seien.
Jawohl! Wenn wir den Sieg an unsere Fahnen geheftet hätten, dann hätten wir
eine richtige arsche Rasse gezüchtet.
Jawohl, blonde große Deutsche, der ganze stolze Nation.
Ja, das stimmt, die hätte da züchten wollen.
Aktion Jungborn hat das hier heißen. Keine Ahnung, Aktion Lebensborn war das.
Stimmt, Aktion Lebensborn. Bei dem Verein soll ja auf Däubelkommen
rausgebucht worden sein. Wie wisst ihr denn? Die Aktion Lebensborn war eine
große heilige Sache. Nur die Edelsten und Zartesten durften unserem Führern
Kind schenken.
Ich hab mal einen gekannt, der mir erzählt, dass dort den Weibern noch
Vögel beigebracht worden sind. Beide Olden haben ihn nicht beigebracht.
Das sollen alles so blonde, blauäugige, ganz dufte Mädchen, so richtig
germanische gewesen sein.
Wir beginnen jetzt mit unserer täglichen Übung.
Zuerst rechts um, im Laufschritt, Marsch! Und links, 2, 3, 4. Links, 2,
3, 4. Links, 2, 3, 4. Links, 2, 3, 4. Und links, 2, 3, 4. Links, 2,
3, 4. Links, 2, 3, 4. Links, 2, 3, 4. Links, 2, 3, 4. Links,
2, 3, 4. Halt!
Rechts um!
Ihr wisst, warum ihr hier seid?
Guthilde, warum?
Wir haben gelobt, unserem geliebten Führer ein Kind zu
schenken. Richtig.
Und heute wollen wir lernen, wie wir unsere Partner bei der Zeugung richtig
unterstützen. Aber zuerst mal alle ausziehen.
Und hier habe ich ein Päckchen Kreide.
Jede von euch bekommt ein Stück.
Und die will man es bumsen lernen.
Wie ihr wisst, muss man bei der Vereinigung entsprechend kreisende
Bewegung machen, um den Mann dazu zu bringen, seinen Samen zu übertragen.
Hier, hier, hier und hier.
Und diese Bewegungen werden wir jetzt anhand dieser Kreide üben.
Jeder von euch steckt wie sich zwischen die Gesäßbacken und geht an die
Wandtafel und malt eine Acht. Ein richtiger Schwanz wäre mir lieber.
Du wirst doch noch warten können bis heute Abend.
So, Hosen ausziehen!
Die ersten vier, los!
Langsam beginnen.
Ja, etwas schneller werden.
Ja, mit Gefühl.
Ja, so ist richtig.
Und die nächsten vier, los.
Langsam beginnen.
Ja. Und etwas schneller werden.
Ich kann das nicht.
Würden Sie es bitte vormachen? Bitte schön.
Also ich, ich würde das so machen.
Acht, acht,
acht. Und jetzt kommt der Höhepunkt, Punkt.
Acht, acht,
acht, Punkt.
Acht, acht, Punkt.
Acht, acht,
Punkt.
Ihr blöden Schweine, ich verbitte euch, über solche Dinge so zu reden. Die
Aktion Lebensborn war eine große heilige deutsche Sache. Die Zukunft der Nation,
ich war selbst dabei.
Du Mensch, das hast du uns ja noch gar nicht gesagt. Das ist natürlich was
anderes. Aus was warst du denn dabei?
Als Offizier ZBV, zur besonderen Verwendung.
Geheim, das ist heute noch geheim.
Warum halten wir? Sag mal, kannst du dir das nicht denken?
Ne. Da muss ich dir das eben zeigen.
Nein, nein, du bist ja verrückt.
Nein, das will ich nicht. Warum hast du mich denn die ganze Zeit so verrückt
gemacht?
Nein, Hilfe, ich will mich vergewaltigen. Sei doch nicht so, ich
tue dir doch gar nichts.
Nein, nicht. Weißt du, meine Alte, die ist im Neunten und da muss ich eben mal.
Bitte nein. Du, ich gebe dir auch ein Zwanziger dafür. Nein, bitte nicht
vergewaltigen, bitte nicht vergewaltigen. Nein, nein, nein.
Sag mal, nimmst du überhaupt eine Pille?
Natürlich, was denkst du denn?
Na also, da kann ja nichts passieren.
Oh, das ist so toll, das hält meinen kleinen Arsch nicht aus.
Das wird er schon aushalten. Oh, das gefällt dir wohl, oder? Ja, das gefällt
mir sogar sehr.
Aber du für pralle Eier hast.
Warte mal.
Hier, zum Abwischen.
Oh jo, das ist gut.
Ja, das macht Spaß.
Hier geblieben.
Kumpels, heute gibt es etwas zu feiern. Unser allseits geliebter Kutter ist
wieder ein Jahr älter geworden. Und nun lasst das.
Geht's schön aufmachen?
Was wird denn da drin sein?
Was wird denn da schön drin sein?
Sie ist heil! Ihr Schweine! Ihr Volkskreislinge!
Was wollt ihr?
Lasst mich los!
Ihr sollt aufhören!
Damit du immer an die glorreiche Zeit und Denke tust, wenn du nachts
menschliche Rührungen verspürst, und je mehr in der Pott drin ist, umso
siegreicher seid ihr gewesen.
Bist du nervös?
Das wäre mir noch sehr überlegend. Du musst mir noch sagen, wenn du raus
willst.
Ich werde mich schon melden, wenn ich raus will. Ich bin nämlich bald da.
Wenn du es genau wissen willst, Bismarckstraße 8.
Was?
Was bist du denn so nervös? Hast du ein schlechtes Gewissen?
Woher hast du meine Adresse?
Du hast in meine Papiere geschnüffelt.
Mädchen, das kannst du mit mir nicht machen.
Meine Frau, die ist da im achten, nee, im neunten Monat.
Und der Arzt, der hat ihr jede Aufregung verboten.
Du, ich zahl dir auch einen 50er dafür.
Was redest du denn für dummes Zeug? Ich will meinen Onkel besuchen. Der ist
Hausmeister in der Bismarckstraße 8.
Warte, Kutter ist dein Onkel? Ja, kennst du den etwa?
Ach Mann, oh Mann, jetzt hab ich die Nichte vom alten Kutter gebumst.
Vergewaltigt bitte.
Mädchen, du, sag so was nicht. Nicht mal im Spaß.
War das nicht schön?
Das ist immer schön, deshalb bin ich hier abgehauen.
Von zu Hause? Nee, von der Besserungsanstalt. Was?
Na ja, aber sag bloß nichts meinem Onkel, du.
Nee, du, bestimmt nicht.
Ach Mann, mir dreht sich alles im Kopf.
Ein Deutscher seufzt so lange, bis er umfällt.
Das ist der Schöne am Kutter. Der weiß immer, wann er genug hat.
Hallo, Onkelchen. Ich bin es, Renate.
Renate, Onkelchen, Pam.
Onkelchen, Onkelchen, Onkelchen.
Pam ist sicher.
Eine Lage für die Belegschaft.
Jetzt kommst du erst so spät. Ja, ich hab einen Platten gehabt, Liebling.
Uwe, du weißt doch. Ja, natürlich weiß ich.
Aber ein bisschen Zärtlichkeit kann ich doch verlangen als Mann, oder?
Uwe, würde dir sehr viel ausmachen, wenn du in der letzten Zeit in der Küche
schlafen würdest.
Natürlich nicht, verstehe ich schon.
Nacht. Nacht.
Nicht böse sein.
So ein Scheiß.
Schon wieder kein Bier.
Scheiße, Mensch, alle leer.
Ich hätte noch welche.
Also ich kann das nicht verstehen.
Ich war gerade in der Zeit ganz besonders geil.
Tja, Gerti ist da leider ganz anders.
Noch ein Bier?
Nee, danke. Ich glaube, ich muss jetzt gehen.
Ach, wo?
Du kannst ruhig bleiben.
Helmut ist am Saufen. Der kommt noch lange nicht zurück.
Na eben.
Ach, sei doch kein Frosch.
Du, ich bin bestimmt kein Frosch. Ganz im Gegenteil. Manche sagen sogar, ich
sei sehr duftet. Und ich kann nicht mit ansehen, wenn ein so starker, gesunder
Mann...
So leidet.
Ilse, du, wir dürfen wirklich nicht. Denk doch an Helmut.
Ach, red doch nicht so viel.
Ah, Ilse, Mensch, Ilse. Ja?
Ah, ja.
Ja?
Willse? Ah, super gut.
Du, komm, wir gehen in den Bett. Ach, die hab ich doch gerade frisch
überzogen, wenn du nachher am Spritzen bist.
Na, dann eben hier.
Ja, komm, schick ihn rein.
Oh, schön.
Ja, los, gib mich. Gefällt dir wohl.
Oh, ja, endlich mal vertatet.
Nicht so wie bei meinem Alten, so ein Schlappschwand.
Der Helmut?
Oh, ist das geil.
Oh, wir
haben
Besuch. Ja, störe ich wohl, was?
Nicht.
Was hat sie denn?
Die hat mir geholfen, mir die Nacht um die Ohren zu schlagen.
Du weißt ja, Gerti muss jetzt allein sein.
Was ich von meiner Alten nicht gerade behaupten kann. Tut mir leid, Kumpel,
dass ich gestört habe.
Tja, jetzt musst du wohl wichsen.
Na komm, ich geh jetzt wieder.
Aber woher denn los? Wir saufen jetzt rein auf deinen baldigen Nachwuchs.
Komm her, so.
So.
Prost. Und wenn es erst mal geboren ist, das arme Blach.
Weißt du, was ich dann tue, Kumpel? Dann gehe ich zu deinen Alten und fick sie.
Dann fickst du meine Alte, dann fick ich deine Alte.
Du, ich glaube, ich gehe jetzt wirklich.
Na,
Sie werden der Vater? Ist es am Ende schon so weit? Ach, was? Ich kann nicht
schlafen. Ich auch nicht.
Immer wenn mein Mann auf Nachtschicht ist, kann ich nicht schlafen.
Wollen wir nicht ein bisschen plaudern?
Jo, doch, gern.
Ich brauche uns ein Tässchen Kaffee. Nee, danke. Jetzt Kaffee.
Vielleicht ein Schnäpschen? Ich weiß nicht.
Raus.
Tiarette? Nee, danke.
Schlecht gelogen.
Sprechen Sie sich ruhig aus.
Also, Sie müssen nämlich wissen, Gerti, meine Frau hat Angst, ihr Baby
vielleicht zu verlieren. Ja, wieso denn?
Ich darf sie schon seit Ewigkeit nicht mehr berühren. Schon seit fünf Monaten
nicht mehr. Das ist ja unmenschlich. Ein so starker Mann.
Ja, das ist manchmal schon schwer. Dabei könnte ich jeden Tag, ja sogar öfters am
Tag.
Was müssen Sie leiden?
Ich sage es ja immer.
Unter jedem Dach ein Acht.
Sie haben auch Probleme?
Tja. Ihr Mann?
Wenn Sie wüssten.
Er ist seit vielen Jahren krank.
Ein guter Mann.
Aber wir führen schon seit Jahren keine richtige Ehe mehr. Schon seit vielen
Jahren nicht mehr.
Sie sehen, wir haben alle unsere Probleme.
Aber niemand geht mein Innenleben was an.
Herr Münke.
Uwe, das dürfen wir nicht. Denken Sie an Ihre Frau. Ich kann jetzt nicht denken.
Nein,
bitte Uwe, bleiben Sie vernünftig.
Das dürfen wir nicht.
Uwe, ich wollte Sie doch nicht verführen. Ich bin eine anständige
Person.
Ich kann nicht. Ich bin vorhin nicht zum Schluss.
Ich meine, ich bin seit Wochen nicht zum Schluss gekommen.
Na dann.
Komm. Aber schnell, beeil dich.
Komm.
Ach, wie habe ich mich danach gesehen?
Gleich, als ich dich das erste Mal gesehen habe.
Stoß. Stoß weiter.
Dein Schwanz ist größer als mein ganzer Mann zusammen.
Und du? Du hast einen Arsch, da können wir zwei draus machen.
Komm,
ich spritze jetzt. Nein, bitte nicht.
Doch, jetzt.
Ich nehme doch keine Pille.
Was, keine Pille? Was machen wir denn jetzt?
Jetzt ist es zu spät.
Ich vertrage doch keiner. Das ist so scheiße.
Immer dasselbe mit dir.
Dauernd besoffen.
Besoffene Sau, du.
Los, runter vom Top. Ich muss kotzen.
Saufkopf. Immer dasselbe mit dir. Ekeln kann ein vor dir.
Du Sau. Was? Du ekelst dich vor mir und haust mir das... geschissene Papier vor
der Nase. Halt die Schnauze!
Idiot, du!
So, was lang denn? Du Schwein, du mieses Schwein! Erfrischung gefällig? Du
Schwein, du mieses Schwein!
Du Sau!
Du Schwein! Du alte Drecksau! Du sagst Sau zu mir? Dann guck dich doch selber
an!
Im Übrigen würde ich mich jetzt waschen.
Pisse stinkt nicht gut, vor allem wenn...
Ich habe bloß nicht so viel gesoffen.
Gute Nacht, Onkelchen.
Gute Nacht.
Gute Nacht, Renatsch. Das wird eine schöne gute Nacht werden.
Fridolin, kannst du auch nicht schlafen. Aber du hast ja auch nicht so viel
Dampf. Unser Bonny wie ich. Du bist der Einzige, der mich
versteht.
Es ist das blöde Vieh abgehauen.
Fridolin, wo bist du?
Fridolin, du kommst schon her, du dumme Vieh. Wo bist du,
Fridolin?
Onkelchen, was ist passiert?
Ich wollte doch nur der verdammte Vogel einfangen.
Vogel einfangen? Ja.
Wieso? Der ist doch in seinem Käfig.
Achtung, er kommt. Wer kommt?
Der Olle von gestern. Vergiss nicht, was wir ausgemacht haben. Wollt?
Nein, nein, ich vergesse schon nicht.
Ah, da bist du ja wieder.
Hallo, Schätzchen. Hast du wieder ein Fünfmarkstück für mich?
Natürlich.
Sie haben mehr, wenn du willst.
Komm doch mal mit.
Ich wohne nicht weit. Da können wir über alles reden. Wir können auch hier
darüber reden.
Hier?
Komm!
Wohin?
Du wirst schon sehen.
Hier sind wir ungestört.
Komm schon.
Na?
Und jetzt?
Was heißt und jetzt?
Du hast mich doch hierher geführt, oder mit?
Weißt du, was ich einmal werden möchte, wenn ich groß bin?
Nee. Was willst du denn werden?
Ein Call Girl.
Ha, ein Call!
Was?
Weißt du überhaupt, was das ist?
Klar, die da oben ist doch eins.
Und du weißt doch, was die macht.
Sicher, das weiß doch jeder.
Tja, jetzt nochmal 5 Mark.
Soll ich mich wieder bücken?
Nee, nee, nee.
Heute spielen wir was anderes.
Was denn?
Hast du schon mal gesehen, wie ein Kuh gemolken wird?
Ja, so.
Und jetzt melkst du mich auch.
So ein doofer Kinderkram.
Wie soll ich dich denn melden?
Da.
Aber das geht doch gar nicht.
Doch, das geht.
Ha, jetzt habe ich euch.
Das sage ich alles meinem Vater.
Warum denn?
Es war doch gar nichts. Wirklich nicht.
Überhaupt gar nichts.
Sag ihm doch, dass nichts los war.
Trau mich nicht, er haut immer gleich.
Aber es war wirklich nur ein Spaß.
Wirklich, ein kleiner Spaß.
Hier, sind noch fünf Mark.
Vergessen wir die ganze Geschichte.
Zehn. Zehn.
In Ordnung, auch das.
Hier, zehn.
Für jeden von uns.
Für jeden. Gut, das sind deine.
Und das sind deine.
Haben Sie auch noch Kleingeld?
Kleingeld? Natürlich, ja.
So viele haben wir.
Ist das alles?
Ich muss mal nachsehen, vielleicht finde ich noch was.
Ah, hier, ja.
Das ist doch viel Geld für euch beide, ne?
Aber ich habe es ja auch nicht geben.
Auf Wiedersehen! Nee, nee, besser auf Nimmerwiedersehen.
Und da bleibt ihr heim, ist Hürde? Okay.
Für was denn die vielen Groschen? Na, für den Kaugummiautomaten, du dumme
Ziege. Ich möchte aber Dauerlutscher haben. Na schön, von mir aus
Dauerlutscher.
Du wirst sowieso nie erwachsen. Das will ich auch gar nicht so schnell werden,
dann kann ich nämlich nicht mehr mit meinem Teddy spielen.
Weiberkram!
Guten Morgen, Uwe.
Oh, Besuch.
Und wohin wünscht die Dame, gebracht zu werden?
Wer bist du denn?
Ich? Ich bin Klaus Mönke. 24 Jahre alt, 1,80 groß, 70 Kilo schwer und Bruder von
Uwe. Und außerdem noch Mitbesitzer dieses Prachtvehikels hier. Möchtest du
sonst noch was wissen? Nein, danke, das reicht.
Aber wohin fährst du denn? Überall hin, wohin du willst.
Ich will, ich will, ich weiß gar nicht, wohin ich will. Ich will nur weg von
hier, weg von dem alten Lüstling. Ah, das kann sich doch nur in den alten
Kutter handeln.
Ich muss hier weg. Schnell, bitte. Nimm mich mit. Ich erzähl dir das alles
später. Ach so, Moment.
Du haust ab?
Mensch, hast du aber eine lange Leitung. Also los, fahr doch schon.
Natürlich. Ganz zu Befehlen.
Hey, Klaus, warte doch! Klaus, verdammter Idiot!
Ach du grüne Neine, warum brüllst du denn so?
Jetzt fährt der Mensch ohne mich los.
Na und? Machst du eben mal blau.
Mancher hatte Glück und weiß es gar nicht. Ja.
Manche hat eben Glück und weiß es gar nicht. Nee, danke. Mir ist Appetit
vergangen. Auf meinen Bruder natürlich.
Tja, das hier wäre meine Bude.
Du lieber Himmel, hier soll ich bleiben?
Naja, bis sie dir überlegt hat, wo du hin willst.
Aha. Ich verstehe.
Ja, jetzt verstehste. Ich bin nämlich ja nicht hier. Ich muss gleich wieder weg.
Uwe wartet sicher auf mich.
Also, dann bis morgen.
Mache dir doch gemütlich.
Essen ist im Eisschrank, weißt du? Und da der Fernseher... Ach, er ist im
Pfandhaus. Also, mach's gut bis morgen.
Leider nur Zwieback.
Ich war ja nicht eingerichtet auf so hohen Besuch.
Soll ich frische Brötchen holen? Bist du denn schon so ein großer Mann?
Aber ich habe immer frische Brötchen geholt. Du hast wirklich einen Sprung in
die Schüssel.
Fährt ab und lässt mich einfach stehen.
Nicht mal mehr auf seinen eigenen Bruder kann man sich verlassen.
Wo bist du denn hingefahren?
Das ist meine Sache. Halt an, ich steige aus.
Aber wir müssen doch... Ich weiß genau, was wir müssen.
Dann kannst du genauso gut alleine machen. Ich hab noch was vor. Ja, ich
hab auch was anderes vor. Moment. Vergleiche wollte ich dir doch auch
vorschlagen. Hier hast du Papiere, Zollschein, Frachtbrief und so weiter.
Du mach schon los!
Ja, aber was machst du denn jetzt?
Das ist meine Sache.
Arschloch! Ich weiß ohne ihn, wen du jetzt gehst.
Mensch, was macht man davon, wenn man mit seinem Bruder arbeitet?
Und was ist mit ihm? Ach so, ja, ganz ohne Mäuse geht's natürlich nicht.
So, aber nicht verlieren.
Nein, ich kann schon mit Geld umgehen. Ach ja, du bist ja schon ein großer
Mann.
Wer kann das jetzt sein?
Tachlone. Na nun, so früh am Morgen?
Lässt du mich hier einfrieren?
Na komm schon rein.
Wiedersehen, ich bin gleich wieder zurück.
Ich wusste ja gar nicht, dass du ein Blach hast.
Das ist doch nicht meiner. Das ist doch der von der Gisela Lenz, die sich
umgebracht hat.
Von Gisela Lenz? Der Kleine? Ja, ihr Sohn. Ich komme gleich wieder.
Aber vergiss mich nicht, bitte. Nee, bestimmt nicht. Bis gleich. Und hier ist
eine kleine Anzahlung. Tschüss. Tschüss.
Guten Morgen, Horst. Guten Morgen, Thomas.
Thomas!
Thomas! Du, ich muss mit dir reden.
Polente? Ach, nee.
Ich habe deinen Vater gekannt.
Möchtest du ein Eis?
Ja. Vanille oder Zitrone?
Schokolade wäre mir lieber. Na schön, kriegst du Schokolade.
Am besten alle drei.
Nicht wahr, Horst?
Ganz meine Meinung, Thomas.
Na schön, kannst du haben.
Da ist er wieder.
Wer?
Der Mann, der immer meinen Mann gehauen hat.
Der?
Der geht jetzt sicher wieder zu Dante Luna.
Klaus?
Jo, gut, dass ich dich jetzt erreiche.
Sag mal, kannst du in eine Viertelstunde in der Lichtstraße sein?
Natürlich bei Lona.
Nee, ich bin nicht bei ihr.
Du, wir treffen uns dann vorm Haus.
Das ist dringend.
Tschüss.
Oh, das war wirklich das letzte Geld.
So, das werden wir gleich sehen.
Ausziehen!
Na? Na, was ist?
Na, ausziehen!
Wir waren doch immer gute Freunde.
Oder?
Hinlegen!
Wenn du das willst, gehe ich zuerst ins Bad.
Hier geblieben!
Ich mag dich auch so.
Runter mit den Klamotten!
Na, mach schon!
Na, jetzt!
Hinlegen!
Beine breit!
Weg!
Aha, da versteckt also mein Püppchen die Scheine, die eigentlich
mir gehören.
Weißt du, was mit den ungehorsamen kleinen Mädchen geschieht, die betrügen
wollen?
Denk doch an Gisela Lenz.
Die wollte mich auch aufs Kreuz legen.
Jetzt tut sie es nicht mehr.
Bitte, bitte nicht.
Strafe muss sein.
Das weißt du doch.
Bitte, bitte nicht.
Dreh dich schon um.
Na?
Los, lass mich meinen Wagen ausbrocken. Was, den von den Zuhältern?
Ja. Moment, haben wir gleich.
Los, fass mal mit an.
Pass auf, dass ich genau in die Mitte komme.
Okay.
Und wofür hat alles?
Wirst du gleich sehen.
Die Herren wünschen. Die Herren wünschen dich, du Sau!
Ist es schlimm? Geht schon. Komm, dann schnappen wir uns. Der kommt nicht weit.
Was ist denn das?
Na, warum will denn der Kleine nicht?
Was geht dich an Dreck an?
Stimmt.
Ist er das?
Ja, das ist er.
Weiß nicht, was der Knirps will.
Du kennst wirklich Thomas Lenz nicht?
Den Sohn von Gisela Lenz, die sich umgebracht hat.
Nein, ich sehe ihn. Hallo, hallo, hier geblieben.
Ist das der Kerl, der deine Mutti immer geschlagen hat?
Ganz sicher.
Er lügt. Nicht wahr, Horst?
Ja, das ist er.
Na, kannst du dich jetzt an Gisela Lenz erinnern? Ich weiß wohl nicht.
So!
Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja!
Gib mir mal die Hube!
Ich habe eine!
Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja! Na, sag mal, kannst du dich jetzt an Gisela Lenz
erinnern?
Ja, sie war immer in dem Stall. Aber ich habe sie nicht umgebracht.
Es war wirklich Selbstmord.
Das wissen wir. Aber du bist schuld dran.
Oh!
Sag mal, hast du nicht gesagt, du wolltest dem kleinen Thomas finanziell
unter der Arme greifen? Was?
Ja,
stimmt.
Moment mal.
Hier.
Für die Straßenbahn.
Danke.
Thomas, das ist für dich. Danke.
Bin ich jetzt reich? Ja, beinahe.
Kannst du wechseln? Warum?
Weil ich meinen Freund Horst zu einem Eis einladen will. Oh ja?
Das ist gut.
Hier, sind 50 Mark.
Das andere hebe ich auf.
Kommen Sie auch mit? Nee, ich habe noch eine Kleinigkeit vor. Das wird eine
Weile dauern. Schieb einen Gruß von mir mit rein. Mach ich.
Moment.
Ich habe noch etwas vergessen.
Hui! Thunderretter, wie sieht es denn hier aus?
Klaus? Oh, dann kann ich ja jetzt gehen.
Nee, komm.
Hab keine Angst, Mädchen.
Ich bleib nicht. Ich bin gleich wieder draußen.
Ich hab noch eine lange Fahrt vor mir und ich wollte mal nachsehen, wie dir so
geht.
Soll ich dir einen Kaffee machen?
Ja, gern.
Donnerwetter, das ist ja wie bei Muttern.
Na komm, setz dich da hin.
Du musst nicht gleich so übertreiben.
Karl!
Ja, was ist denn?
Wisst ihr, wo Uwe Mönke steht?
Ja, warum denn? Wegen seiner Frau, die ist in den Krankenhaus gekommen. Was
geht mir das weh an? Bin ich der Vater?
Das ist eine Fehlgeburt. Hast du das gehört?
Oh, das ist ja schrecklich.
Weißt du, wie man erreichen kann?
das weiß ich nicht.
Aber von Klaus weiß ich doch noch. Was?
Oh, rein zufällig.
So.
Mensch, das ist ja wie Weihnachten.
Ach komm.
Willst du sonst noch was?
Und ob.
Was ist denn?
Herr Mönke, ich soll zum Telefon kommen. Ja, jetzt.
Ja, erst dringend.
Ja, ich komme gleich.
Rühr dich nicht von der Stelle. Ich bin gleich wieder zurück.
Uwe!
Uwe, mach doch mal auf!
Uwe! Ich weiß, dass er da ist.
Mensch, mach doch mal auf, Uwe!
Das ist doch richtig.
Uwe, komm doch mal!
Ich komme schon!
Es tut mir leid, dass ich störe. Ja, was ist denn?
Es ist... Es ist... Na, sag schon.
Wegen Gerti. Was ist denn mit Gerti?
Es war eine Fehlgeburt.
Das tut mir leid.
Fehlgeburt? Wie geht es dir denn?
Es geht ihr nicht gut.
Oh Mann, bin ich ein Schwein.
Ein dreckiges Schwein.
Uwe, lass mich in Ruhe. Uwe, bitte, hör doch auf.
Uwe, beruhig dich doch. Ich hab's dir nicht berühren dürfen. Wir waren so
vorsichtig.
Uwe, bitte hör doch auf.
Ihr wisst doch noch gar nicht alles.
Was? Ja, was denn?
Gerti hat schon mal eine Fehlgeburt gehabt.
Was ist los? Warum weint Onkel Uwe?
Es ist nichts, mein Kleiner. Alles in Ordnung. Komm, schlaf schön weiter.
Uwe? Ja, Liebling?
Wir müssen jetzt sehr stark sein, Uwe. Ja.
Wir werden nie wieder ein Kind haben.
Das Frühstück ist fertig.
Mensch.
Du wirst von Woche zu Woche besser. Du aber auch.
Na los, komm schon.
Was denn schon wieder?
Was heißt denn schon wieder?
Noch immer.
Ich reiß ihn dir gleich raus.
Hey, das tust du nicht, mein Täuschen. Komm mal her, ich werde dir schon
zeigen, wie der Herr Maus ist.
Weißt du überhaupt, wie lieb ich dich hab? Ja, aber ich hör's immer wieder.
Ja,
es ist immer noch so schön wie beim ersten Mal. Ja.
Aufmachen, Polizei!
Sofort aufmachen! Was ist?
Polizei?
Was ist los?
Hab ich falsch geparkt?
Aha. Wir müssen das Fräulein leider mitnehmen.
Sie ist vor einem Monat aus einer Erziehungsanstalt ausgebrochen.
Los, ziehen Sie sich an, bitte.
Wussten Sie das nicht?
Sicher das.
Dann haben Sie sich ja auch strafbar gemacht.
Das Fräulein ist noch nicht volljährig.
Moment.
Gilt das auch mit dem da?
Das und das?
Ja, wissen Sie, das ist nämlich unser Trauschein, weil wir...
Wir sind nämlich seit einer Woche verheiratet. Na, das ist doch wohl ein
Ding.
Sogar die Unterschrift der Eltern ist dabei. Schau mal, Otto, was machen wir
denn jetzt?
Na, alles Gute wünschen.
Tja, dann alles Gute.
Danke. Wiedersehen. Auch von mir alles Gute. Danke.
Halt, mein Trauerschein.
Tschüss.
Ja.
Aber Uwe, was ist denn los?
Das fragst du noch? Heute ist ein wichtiger Tag für uns. Was denn für ein
wichtiger Tag? Na, das weißt du doch. Der Arzt hat gesagt, nach sechs Wochen
dürfen wir wieder. Heute ist der 23.
Uwe, so eilig hast du es.
Kannst du denn nicht bis heute Abend warten? Nee.
Was ist denn jetzt schon wieder los?
Guten Morgen.
Die Gebühren für das Klotzophon sind wieder fertig. Was für ein scheiß
Programm.
Moment, Sie kriegen noch 50 Pfennig.
Und außerdem passt das auch noch hier.
Das sind doch bloß Rechnungen.
Nee, nur eine Ansichtskarte.
Danke.
Gerti?
Weißt du, wer geschrieben hat?
Nee. Der Thomas.
Der kleine Lenz, du weißt schon, von dem ich dir öfters erzählt habe.
Aus dem Heim?
Jo, die haben einen Ausflug gemacht.
Niedlich. Ist ja süß. Wie ihr schon schön schreibt.
Und viele ohne Ehe.
Und mit zwei Ellen.
Uwe. Ja?
Ich wollte dich schon lange was fragen.
Was wolltest du mich fragen? Du weißt doch, dass ich auch im Waisenhaus
aufgewachsen bin, nicht? Ja.
Wie wäre es denn, wenn wir den kleinen Thomas adoptieren würden?
Gerti? Du, ich habe so gehofft, dass du mich das fragen würdest.
Das ist doch schlimm. Man hat doch nie seine Ruhe.
Jo, jo, ich komme ja schon.
Stehe ich?
Nein, überhaupt nicht.
Ich wollte nur wissen, wer ich am Einholen bin, wo Sie die köstlichen
Salatjurken gekauft haben. Bei Schubert, gerade um die Ecke. Oh, vielen Dank.
Die waren nämlich ausgezeichnet. Das freut mich.
Wiedersehen. Tschüss, Frau Konowski.
So, und jetzt bist du dran.
Ja, ich weiß, du bist so stürmisch. Ich ziehe mich schon selber aus.
Ach du, ich habe ja gar nicht gewusst, dass es dir so viel Spaß macht.
Oh, so schön.
Und wie gut du das machst.
Gerti.
Ja.
Bist du lieb.
Ich liebe dich, Will.
Ist das gut.
Diese schöne, harte Gurke.
Apropos Gurken. Der Kornowski frisst plötzlich so viel Gurken, als ob sie
schwanger wäre.
Jetzt möchte ich dir was verraten. Ja?
Sie ist schwanger.
Was?
Kannst du mal sehen, was der Alte noch kann?
Ja, nicht zu glauben.
Thomas, soll ich dir mal was zeigen?
Was ist denn?
Ich hab schon wieder fünf Mark bekommen.
Susanne, hör mal!
Ich will dir mal was sagen. Jetzt, wo ich hier bin, will ich nicht, dass du
mit anderen Männern gehst.
Verstanden?
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