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Hey, liebe Tortenfreunde, das große Backen ist zurück mit der kleinen Europa
-Reise. Und heute sind wir in Dänemark. Und wenn man eins in Dänemark bekommt,
dann ist das leckeres Gebäck. Ich bin gespannt, wie die Hobbybäcker sich mit
den Leckereien aus dem Norden schlagen. Und eins kann ich Ihnen schon
versprechen, auf die Kandidaten wartet in der letzten Aufgabe eine
Überraschung. Seien Sie mit dabei, es wird spannend bei das große Backen.
Auf Schloss Stülpe läuft sie auf Hochtouren. Die größte Bugshow der Welt.
Letzte Woche brachte Holland die Hobbybäcker in Not.
Zwei Minuten.
Ach du Scheiße.
Jedes Detail zählt.
Kardamom. Wie viel Kardamom kommt rein?
Zwei Teelöffel.
Du hast nur ein einziges Gewürz, das ist der Kardamom und da musst du wirklich
vorsichtig sein.
Ich bin schon ein bisschen aufgeregt und angespannt, weil ich auf jeden Fall eben
meinen dritten Aufgabenflug durchbrechen möchte.
Die Füllung ist gut, aber sie geht gegen diese Masse an Teig runter. Es wäre
schön, wenn die Böden halbiert gewesen wären.
Die Reise durch Europa ist heute leider vorbei für Christoph.
Bleib bitte genau so, wie du bist. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, dich
kennenzulernen. Ja, mir auch. Vielen Dank.
Sechs ambitionierte Hobbybäcker kehren diese Woche ins Backzell zurück.
Barbara führt mit roter Schürze an.
Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, die Woche mit der roten Schürze zu backen.
Auf den guten Geschmack kommt es an.
Ich werde definitiv die Gewürze sehr homöopathisch, sehr vorsichtig dosieren.
Das reicht. Das war für mich ganz klar eine Lehre.
Eine wichtige Energiequelle ist die Motivation.
Jetzt geht's los in die dänische Woche. Ich freue mich, mich wird mit viel Liebe
backen und Sarah kann kommen.
Den Hobbybäckern werden auch in der dänischen Woche Höchstleistung und
Präzision abverlangt.
Es geht um den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und das eigene Backbuch.
Der Druck steigt weiter, jede Woche.
Das Finale rückt näher.
Wir sind jetzt unter den Top 6 gelandet und ich glaube, der Ehrgeiz wird bei
allen größer und wir wollen auf jeden Fall alle was top abliefern.
Natürlich steigt der Wettkampfgedanke, je weiter man kommt, weil das Ziel
einfach zum Greifen nahe ist. Aber ich glaube, es gibt noch ein paar Personen
im Zelt, die deutlich ehrgeiziger sind.
Der Backplatz, die Zutaten und ich.
Also ich hätte nicht gedacht, dass ich so im Tunnel bin beim Backen.
Ich probiere halt ganz gelassen zu bleiben, dass Tatbrook halt nicht
überhand nimmt, dass der mir den Spaß nimmt.
Jetzt mit so viel Hügel, wie nur geht, du.
Mit Backleidenschaft und Ehrgeiz Höchstleistungen abrufen, um dann
Deutschlands bester Hobbybäcker 2020 zu werden.
Das ist die Aufgabe der Kandidaten. Der Impuls, aus dem ich gelernt habe, ist,
dass ich definitiv mehr Zeit fürs Dekorieren einplanen muss.
In der dritten Aufgabe wünscht sich die Jury so eine schöne Isomaltkuppe.
Super.
Süße.
Ist gerissen. Es war sofort ein Loch drin.
Das kriege ich, hoffe ich, dass ich das Scheißding hier oben wieder rauskriege.
Betty und Christian haben Hunger.
Ich geh lieber.
Man rastet zwischendrin mal aus. Leck mich doch. Man freut sich sehr.
Man lacht.
Hier ist alles möglich.
Hier ist alles möglich.
Hallo liebe Kandidaten, herzlich willkommen hier im Zelt. Ihr strahlt
alle so und einer strahlt ja ganz besonders.
Barbara, du bist aktuell unser Bäcker der Woche. Du trägst die rote Schürze
und wenn ich an Rot denke, dann denke ich auch sofort an mein Lieblingsland,
in das wir heute reisen.
Dänemark, richtig.
Und hier sind Bettina Schliephacke-Burchardt und Christian
Hüms.
Auf unserer Europa-Reise mit dem Ziel, Deutschlands bester Hobbybäcker zu
werden, wartet ja noch viel mehr, nämlich 10.000 Euro, der goldene Cupcake
und ein eigenes Backbuch.
Jetzt kommt die erste Aufgabe und die lautet typisch dänisch.
Wenn ich an typisch Dänisch denke, dann denke ich sofort an köstliches Gebäck,
Torten, Plunderteilchen mit Marzipan, mit Lakritz. Christian, worauf kommt es
euch an?
Auf sehr viel. Dänemark ist ja quasi berühmt für seine Plunderteilchen.
Außerdem steht das Gewürz Zim ganz hoch im Kurs in diesem Land.
Das Gebäck muss mindestens zwei Komponenten beinhalten.
Und wir erwarten, dass ihr ihm auch euren ganz persönlichen Stempel
aufdrückt. Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit. Und auf mein Kommando
geht's. Wie immer los.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Fast alles ist möglich.
Nur typisch Dänisch muss es sein.
Eine Aufgabe ganz nach dem Geschmack der Kandidaten, die sich gleich zu Beginn
kreativ so richtig austoben dürfen.
Ich mache für den Start in die Dänemark-Woche Hefeteigboller. Das sind
so eine Art Milchbrötchen. Die werde ich füllen mit einer
Heidelbeerkonditorkreme, also einem Heidelbeerpudding.
Wer in die Hefeteigbrötchen mit Rosinenzimt und Haselnusscrunch beißt,
stößt auf eine Blaubeerkonditorkreme und Bananenchips in weißer Schokolade.
Steve gibt zu seinem Mehl aufgelöste Hefe.
Ganz schön viel Marzipan.
Ich backe heute Kransekähe.
Traditionell gibt es das in Dänemark an Silvester.
Und das ist so ein großer Turm aus Teigkringen.
Ihren saftigen Teig aus Marzipan, Eiweiß und Zucker setzt Jennifer zu einem
Blütenkorb zusammen.
Dazu gibt's Erdbeerkonfitüre mit getrockneten Butterfly-Pie-Blüten.
Mit den Butterflyblüten mache ich einen Tee und den lasse ich dann lange ziehen.
Das kommt dann mit zum Zuckerguss, der mit über die Teigringe kommt.
Die Pflanze heißt blaue Klitorie.
Sarah geht ein zeitliches Risiko ein und wählt Plunderteig. Ich habe hier meine
Ziehbutter, ich habe hier Mehl und Butter zusammen vermischt.
Und das kommt jetzt kurz in den Kühlschrank und in der Zwischenzeit
mache ich meinen Plunderteig.
Sarah veredelt die klassische Marzipanfüllung des Plunderteigs mit
saftigen Datteln, knackigen Haselnüssen und viel Zimt. Das Topping ist ganz
dielecht eine glänzende Zuckerglasur.
Psst, nicht stören.
Dirk mischt sich gerade einen Hefeteig zusammen.
Dafür ist Laura gesprächsbereit.
Bei mir gibt es heute den Otello-Kuchen. Wenn ich mich richtig informiert habe,
ist das ein typisch dänisches Festtagsgebäck.
Die Basis für den Kuchen im Marzipanmantel ist ein Marzipanboden.
Ihm folgen Himbeerkonfitüre, Vanillebiskuit und Vanillepudding unter
einer dunklen Kakaoglasur mit Sahnetupfen.
Jennifer arbeitet schon für die Deko vor. Sie schmilzt weiße Schokolade.
Barbara zerkleinert Walnüsse. Aber wofür?
Ich mache heute eine südjütländische Schwarzbrottorte.
Ich kombiniere es mit frischen Früchten und einer selber gemachten
Jostabärenmarmelade. Also die Jostabären sind bei mir auf 1000 Meter Seehöhe
gewachsen. Dementsprechend sind sie ein bisschen sauer und das passt perfekt
dazu.
Zwischen den Pumpernickelböden des Naked Cakes trifft eine Jostabärenmarmelade
auf Mascarpone-Joghurtcreme, frische Heidelbeeren, Waldblütenhonig und
Walnüsse.
Während Barbara den Pumpernickel in seine Einzelteile zerlegt, ist bei Sarah
ein Hefeteig in Arbeit.
Und bei Jennifer?
Ich habe jetzt in der Schale 50 Gramm Eiweiß.
Und feinen Zucker.
Und jetzt gebe ich nach und nach die Marzipanwürfel dazu.
Jetzt Dänisch für Anfänger.
Zimtschnecke. Karne Schnecke.
Ich hoffe, das ist richtig ausgesprochen. Die Dänen unter uns,
bitte verzeiht mir. Ich nehme gerne einen Kuss bei euch.
Dirk würzt den Hefeteig seiner Zimtschnecken mit Kardamom. Er toppt das
mit Butter, Zucker und Zimt gefüllte Gebäck mit einer klassischen Glasur und
mit einem Vanille-Frischkäse-Frosting.
Ich fange jetzt direkt mit dem Hefeteig an.
Und dann muss der Teig 40 Minuten lang gehen.
Man kann sich aber noch mehr Arbeit mit Hefe machen.
Sarahs Teig wird mit Butterziegeln versetzt.
Mein Konzept heute ist nicht einfach. Also man muss wirklich die Schritte
beachten. Man darf sich keinen Fehler erlauben. Hier zum Beispiel bei dem
Plundergebäck darf die Butter nicht rauskommen aus dem Teig.
Sonst habe ich schon verloren.
Und jetzt wird er ausgerollt.
Wie ein Blätterteig.
Hier schlägt gerade zusammen meine Eiweiß-Rohrzuckermasse auf. Deswegen ist
es ein bisschen bräunlicher als die typische Eiweißmasse. Und wenn das
schaumig geschlagen ist, kommt gleich noch das Eigelb und Mehl hinzu.
Barbara gibt ihre Zutaten in die Rührschüssel.
Die Hefefraktion arbeitet mit Rosinen.
Oder Thoriat.
Ich habe jetzt meine erste Tour geschlagen. Das kommt jetzt im
Kühlschrank. Den lasse ich jetzt für 15 Minuten ruhen. Und in der Zwischenzeit
mache ich jetzt die Füllung.
Steve und Dirk lassen ihre Teige bei 50 Grad eine knappe Dreiviertelstunde
gehen.
Bei Laura entsteht ein möglichst fluffiger Biskuitteig.
Jennifers Marzipanteig ist deutlich handfester.
Das ist hier eigentlich eine Keksteigspritze.
Und da kommt halt eine gleichmäßige Wurst drauf.
Marzipanteigwurst.
Und wird dann in Ringe gelegt.
Sobald Lauras Vanillebiskuit im Ofen ist, greift auch sie zu Marzipan.
Zurück zum Pumpernickel. Die Teigmasse und den Eischnee verbinde ich jetzt
vorsichtig, damit er einfach schön locker wird.
Im Teig sind jetzt auch Walnüsse und Mandeln.
Sarah setzt ebenfalls auf Nüsse.
Ratteln, Haselnüsse, Zimt, das kommt gleich alles in mein Pfundergebäck. Ich
hoffe, dass wir Christian und Betty mögen. Nicht mögen, lieben.
Was mir zu Dänemark so einfällt ist als erstes so natürlich Kopenhagen, kleine
Mähung vor uns und Hygge.
Hygge ist halt so eine Art Glücksgefühl, was sie dort so haben. Und ja, ich
versuche das hier in mein Gebäck mit einzubringen. Ein bisschen Hygge, ein
bisschen Liebe.
Deswegen streiche ich jetzt die Schüssel und gehe nochmal hier schön durch die
Heidelberg.
In der Würze liegt die Kürze. Denn wer falsch würzt, dem kürzt die Jury
eventuell die Zeit, die er hier mitmachen darf. Du hast dein absolutes
Lieblingsgewürz dabei.
Geliebt und gehasst.
Geliebt und gehasst gleichermaßen, aber ich habe mal eure Kritik von letzter
Woche zu Herzen genommen. Da ist wirklich nicht viel drin in dem Teig.
Es gibt Zimtschnecken.
Ich bin gespannt, ob du diesmal dieses Fingerspitzengefühl an den Tag legst,
wenn es darum geht zu würzen.
Ich hoffe es inständig.
Ich hoffe es inständig. Bis später.
Vom Würzen zu den Würsten. Was passiert mit dem Marzipanteig? Wenn man die Ringe
gebacken hat, dann sucht man sich einfach beim Körbchen halt einen kleinen
aus, packt dann den nächsten oben drauf, dass der noch drauf hält, aber ein
bisschen breiter wird und so weiter.
Das ist eigentlich nicht so schwer.
Nur keine Marzipanik.
Der Otellokuchen sitzt im Prinzip auf einem Marzipanboden.
Deswegen stelle ich gerade meine Marzipanzuckereimasse her. Die wird
gleich einfach in einem Backrahmen angedrückt, durchgebacken und am Ende
ist das der Boden meiner Torte.
Alle Teige haben heute eins gemeinsam.
Sie müssen alle gebacken werden.
Und Laura hat ja heute so eine schöne Bluse an zum Thema Dänemark, so rot
-weiß, mit schönen Kirschen.
Und der Steve hat ein Lied dafür vorbereitet.
Sherry, Sherry, Laura, backt Othello Kuchen, hier in unserem Backzelt, 180
Grad.
Er ist der Geilste.
Ich mache jetzt hier die zweite Tour.
Solange Modern Talking nicht wieder tourt, ist alles gut.
Dirk bereitet sein Frischkäse-Frosting zu.
Und Steve schmeckt seine Heidelbeerkreme ab.
Bei Jennifer kommt der Tee zum Einsatz.
Das wird der Zuckerguss mit dem Butterfly-Pee-Blüten-Tee, den ich am
Anfang angesetzt habe.
Und ja, das gibt dem eine schöne Farbe und es gibt so ein bisschen
Bitterstoffe, dass es nicht nur süß ist.
Darauf kommt Gewürz.
Und was ist das?
Und zwar ist das griechischer Joghurt, Mascarbone und Schlagcreme mit Zucker
und Standfestmittel aufgeschlungen.
Die Dänen mögen's wohl mächtig.
Liebe Kandidaten, auch wenn ihr für Dänemark backt, die Zeit wird nicht
ausgedänt. Ihr habt keine Zeit, noch eine Stunde.
Wie schnell ging das denn jetzt?
Sechs komplett verschiedene Rezepte, aber alle müssen in der gleichen Zeit
fertig werden.
Dirk knetet seinen aufgegangenen Hefeteig durch.
Sarah schlägt ihre dritte und letzte Tour.
Und jetzt kommt er nochmal für 15 Minuten in den Kühlschrank.
Na, wenn der nicht mal schön gebacken ist.
Perfekt.
Ja, also die sind schön geworden. Die Backfarbe gefällt mir gut. Und jetzt
packe ich sie alle ins Gefrierfach.
Der ist super softig und
Er hat eine schöne Paarung und genauso soll er sein.
Dirk rollt seinen Hefeteig sorgsam aus, bestreicht ihn mit geschmolzener Butter
und streut Zimt und Zucker darüber.
Auch Stiefs Hefeklops ist gegangen.
Ja, jetzt mit so viel Hügel, wie nur geht.
Die Kandidaten spüren ihr Dänemark.
Für mich persönlich sind Zimtschnecken tatsächlich urdänisch.
Und ich liebe Zimtsteine, vor allem, wenn die noch warm sind. Das ist total
lecker. Da könnte ich für morden.
Bloß nicht.
Das hier ist mein Marzipanrand, den ich jetzt relativ gleichmäßig versuche
auszurollen. Ich brauche 72 Zentimeter Länge.
Was passiert mit dem Plunderteig?
Die werden gleich in kleine Quadrate geschnitten und gleich kommt die Füllung
rein.
Das ist mein Pizzaroller, aber in fünfmal.
Das ist Sarah, ich hier mit einem Pizzaschneider.
So sieht Hightech aus.
Und so sehen Tupfen aus.
Jetzt fülle ich die Torte mit meiner Joghurtcreme.
Die dänische Kaffeeküche ist ausgesprochen variantenreich.
Hefeteig ist sensibel. Er will umgarnt werden.
Ich schneide die Zimtschnecken tatsächlich mit einem Garn, weil...
Ich kriege eine total saubere Schnittkante und drücke mir die Dinger
nicht zusammen.
Gar nicht mal so schlecht.
Ich finde, der Teig ist wunderschön aufgegangen. Und ich steche jetzt hier
so ungefähr 100 Gramm Stücke ab, damit die Boller ungefähr so die gleiche Form
haben werden.
Liebe Kandidaten, die nächste Info geht wahrscheinlich euch bis ins Mark.
Oder ins Dänemark. Ihr habt noch 30 Minuten.
Jennifer's Ringe müssen schnell dekoriert und gestapelt, Sarahs
Plunderteilchen erst noch gebacken werden.
Barbara's Schwarzbrot-Torte dürfte als Hauptgang durchgehen.
Bei Steve gibt's Backkunst in Ballen.
Und bei Laura?
Ich rühre gerade in meinem Topf meinen Pudding aus braunem Rohrzucker und
Maisstärke mit Sahne. Und das ist dann im Prinzip die Creme, die zweimal in
meiner Torte geschichtet wird.
Zuerst auf den mit Himbeerkonfitüre bestrichenen Marzipanboden.
Bei Steve werden die Boller immer toller.
So Steve, du machst ja Boller, ne? Na? Dann gibt's ein tolles Liten-Dänisches.
Okay, und welches?
Das ist sensationell. Mitten im letzten Stress wird gesungen. Das ist herrlich.
Auf Lauras Cremeschichten kommt etwas Süßes zum Knuspern.
Ich streue jetzt hier gerade Kakaosplitter und Schokodrops, damit die
Torte noch ein bisschen Crunch hat.
Jennifer richtet ihr Augenmerk auf die Optik.
Und Sarah macht Zuckerglasur.
So sieht aber gut aus. Ich will den so dick haben.
Dirk sorgt für Glanz im Zelt.
Ich gebe hier oben nochmal ein verquirlt mit Sahne drauf.
Es gibt eine schöne Backfarbe.
Und jetzt geht es einmal ab in die Hitze.
Zwölf Minuten.
Bei Barbara läuft alles wie geplant.
Bei Sarah nicht.
Die sind aufgeplatzt.
Das ärgert mich voll.
Liebe Kandidaten, der Däne ist pünktlich und wir sind es auch. Ihr habt noch zehn
Minuten.
Laura,
schaffst du das? Keine Ahnung.
Jetzt wird es echt sportlich, weil ich muss den Kuchen noch mit Schokoglasur
übergießen. Der Marzipanrand muss noch dran, Sahne muss noch aufgespritzt
werden.
Die Teilchenbäcker machen sich bereit für den Endspurt.
Wann sind die süßen Stückchen endlich fertig gebacken?
Jetzt kann Steve seine Boller mit Milch bestreichen.
Crunch darauf und fix zurück in den Ofen. Nur nicht den Bogen überspannen.
Laura gießt ihre Kakaoglasur auf.
Oh, es wird wackelig.
Okay.
Das ist jetzt gemein.
Das geht jetzt mit.
Ich tu jetzt den Tortenretter mit auf die Plotten, weil jetzt beim Umsetzen
ist immer unten gebrochen.
Leider.
Ich bin nicht zufrieden mit meinem Plunder.
Das verstecke ich hier schön unterm Tisch, damit keiner das sieht.
Du hast welche versteckt.
Die hast du nur versteckt, damit du sie heimlich essen kannst.
Ich weiß, wo die sind, die holen wir uns nachher.
Man kann die ja vielleicht auch so ein bisschen schräg stellen, damit
vielleicht manche Stellen nicht so auffallen.
Ja,
ich habe den Kuchen eben noch kurz in den Troster gepackt.
Beim Laufen ist es ein bisschen zerlaufen.
Kann ich jetzt nicht ändern.
Liebe Hobbybäcker, die letzten Minuten brechen an. Ihr habt noch zwei.
Die sind eigentlich genau so, wie ich sie haben wollte.
Ich habe hier Erdbeerkonfitüre mitgebracht und hier habe ich frische
Erdbeeren reingemacht aus unserem Garten.
Das wird mir eh weglaufen, weil es einfach bockenheiß ist noch.
Das heißt, es wird kein schönes Design, aber es wird einfach lecker.
Es wäre ja auch kitschig, wenn ich jetzt mit den roten Scherzen alles perfekt
holen würde.
Es zählt jetzt jede Sekunde und ich hoffe eh nie.
Ich zähle heute langsam den Countdown.
Die letzten Sekunden brechen an.
10 9 8
7 6
5 4
3
2, 1 und stopp.
Hände weg vom Gebäck.
Das ist ja die Osterkirche im Video.
Osterkirche.
Ich hoffe, dass ich sie trotzdem gut schneiden lasse, obwohl unten jetzt der
Boden auseinandergebrochen ist.
Und geschmacklich bin ich mir sicher, dass sie auch noch gut schmecken wird.
Ich finde, sie sind hübsch geworden, sie sehen gut aus und für mich so, dass ich
direkt reinbeißen möchte. Ich hoffe, die Jury beißt da jetzt auch gleich rein und
findet sie genauso lecker wie ich.
Durch die Hektik ist zwar meine Schokoglasur ein bisschen verzogen, die
Kekse hätten auch noch an den Rand gesäult, aber die Torte steht, ich
hoffe, sie schmeckt und...
Das ist alles, was zählt.
Die erste Station von Dänemark habe ich jetzt hinter mir gebracht.
Und ja, ich bin gleich gespannt auf das Ergebnis.
Ich habe schon so ein bisschen Bedenken, dass das Kransekirche an sich vielleicht
zu simpel ist. Allerdings ist es typisch dänisch. Ich bin eigentlich ziemlich
zufrieden mit meinen Bollern. Die riechen gut. Der Kransch oben, der ist
ausreichend vorhanden. Und ich hoffe, den beiden schmeckt es. Ich hoffe, das
kommt gut an.
Wir werden sehen, was die beiden sagen werden.
Alle Rezepte dieser Aufgabe und noch viel mehr finden Sie natürlich auf
dasgroßebacken.de.
Und wir beginnen jetzt hier mit der ersten dänischen Verkostung und wir
starten bei Dirk.
Ich hab euch...
einen Klassiker aus Dänemark mitgebracht. Das sind Zimtschnecken. Ich
habe euch die einmal mit einem Vanille-Zuckerguss überzogen und das
andere Mal tatsächlich mit einem Frischkäse-Frosting. Ich persönlich mag
das mit dem Frosting mehr.
Man sieht hier natürlich sehr schön die Backfarben, dass du es eingestrichen
hast. Man sieht hier auch schön diese Schnecke.
Hier gefällt mir die Dekoration einen Tick besser als hier. Es ist natürlich
schwierig, mit so einem Frischkäse dann noch eine schöne Dekoration zu machen.
Ich glaube, da müsste man nochmal ein bisschen drüber nachdenken, wie es ein
bisschen eleganter noch geht.
Hier ist es im Endeffekt eigentlich wirklich traumhaft schön. Und hier unten
drunter, dieses mehlige, das würde ich im Endeffekt auch mit abglänzen. Dann
hast du halt einfach ein einheitliches Erscheinungsbild. Okay.
Was ja typisch ist für Dänemark, sehr viel Zimt. Vielleicht manchmal ungewohnt
viel Zimt für den deutschen Gaumen.
Das hast du für mich genau getroffen.
Ich mag das auch mit dem Frischkäse oben drauf.
Ich hätte ihn allerdings nicht unbedingt gebraucht, weil für mich der Geschmack
so schon sehr stimmig ist. Der Teig ist gut. Er ist luftig. Schöne Konsistenz.
Genauso wie er sein soll.
Also ich fasse mich kurz.
Mit dem Frosting ist zwar dein persönlicher Touch, allerdings die
zweite Variante gefällt mir einfach besser.
Vielen Dank. Dankeschön.
Ich
habe
euch heute Wiener Brot mitgebracht, aber habe das als Plundergebäck geformt mit
Marzipan, Zimt, Haselnüsse und...
Datteln habe ich noch drinnen und oben habe ich noch Zuckerbrust drauf gemacht.
Zwei Stunden ist schon stramm, gerade wenn ich an diese Kanten gucke. Ich kann
genau die Blätterung sehen und zwar bei allen Stücken. Ich habe einen
wunderschönen Farbton vom Backen her, auch mit der Dekoration.
Die Streifen sind mir nicht zu dick, die sind appetitlich.
Vom handwerklichen, vom Plunderteig hast du für mich alles richtig gemacht.
Es gibt nicht viele Kandidaten, die sich in einer 2-Stunden-Challenge an Plunder
wagen, also mit dem ganzen Tourieren und so. Das ist halt schon sehr sportlich
und dafür ist es wirklich traumhaft schön geworden.
Dankeschön.
Die Füllung ist wirklich traumhaft abgeschmeckt, aber mein persönliches
Highlight ist definitiv diese Art von Teigführung. Eher super saftig in der
Mitte, also handwerklich und geschmacklich tadellos. Es ist ein
perfektes Spiel zwischen der Füllung und dem Geschmack. Und man hat sogar noch
leicht die Glasur auch noch als i-Tüpfelchen oben drauf, dass man die
auch mal noch schmeckt. Vielen lieben Dank. Danke, danke.
Das ist mein großes Lob.
Laura, was hast du typisch dänisches für uns gebacken? Ich habe euch einen
Botellokuchen gebacken, der besteht unten aus einem Marzipanboden, dann
kommt eine Vanillepuddingcreme, oben drauf eine Schokokakaoglasur und
umrandet mit einem Marzipanmantel.
Optisch? Es sind so ein paar Sachen.
Ich habe hier den Marzipanmantel. Das soll natürlich eine gerade Kante sein,
die den Boden einschließt, dass ich den nicht sehen kann.
Beim Auftrissieren hast du Probleme gehabt. Hier zu uns gehen die Tupfen
noch. Und dann ist hier die Katastrophe passiert. Da ist dann irgendwie das
Gewitter eingeläutet oder sowas. Und oben drauf die Glasur.
Es ist halt nicht wirklich eine glatte Oberfläche, was ich haben möchte. Es
sollte keine Falten zählen, trotzdem finde ich es sehr attraktiv.
Ich habe jetzt keinen Marzipanmantel mehr, dafür kann ich hier aber gut die
Backfarbe erkennen.
Und da sieht man auch bei dir einen schönen goldgelb gebackenen Farbton.
Das Erste, was mir sofort aufgefallen ist, das konnte man schon beim Schneiden
feststellen, dass diese Torte sehr, sehr luftig ist. Dazu kommt dann diese
saftige Creme dazu. Du hast immer wieder Schokolade, auf der du auch rumbeißt.
Von daher auch dieses Spiel aus verschiedenen Texturen. Geschmacklich
für mich tadellos. Also es schmeckt mir super.
Und ich finde auch gerade oben mit der Glasur oben drauf, diese bisschen
Bitternote durch den Kakao, die rundet das Ganze ab.
Vielen Dank.
Ich komme hier ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Brandenburg. Und da sind
wir früher mit dem Bollerwagen zum Endertag durch diese Gegend gefahren.
Deswegen dachte ich, ich backe Boller.
Boller mit Hefeteig, Rosinen, innen drin einen kleinen Klecks Heidelbeer-Pudding
mit einem Bananen-Chip und außen ein Nuss-Zimt-Crunch.
Sie liegen da so schön aufgereiht. Was als erstes auffällt, ist die Backfarbe.
Sie sind relativ gleichmäßig gebacken, gleichmäßig aufgegangen. Also gut auch
von der Größe aufgepasst, dass sie identisch sind.
Ich finde, sie sehen einfach sehr attraktiv und einladend aus.
Wenn man von Gebäck sprechen kann, was einen einlädt zum Essen, dann ist es
tatsächlich das.
Es ist natürlich von den Gewürzen her nicht wahnsinnig spektakulär. Deswegen
steht für mich im Vordergrund die Konsistenz und dieses Zusammenspiel von
den einzelnen Zutaten, die du dann noch dazu gegeben hast. Und ich muss sagen,
du hast es nicht nur handwerklich, sondern auch geschmacklich für mich
sensationell gemacht, muss man ganz klar sagen. Und auch obendrauf mit dem
Crunch, das gibt halt auch nochmal das gewisse Extra.
Vielen Dank. Danke.
Ich habe euch ein Kransekähe gebacken und als persönliche Note habe ich es in
Form von einem Blütenkorb gemacht. Und ich habe einen Zuckerguss und dazu habe
ich noch Erdbeerkonfitüre gemacht.
Ja, dekorativ ist dein Gebäck auf jeden Fall.
Ich mag es auch, dass du in zwei Farben gearbeitet hast.
Ich kann auch nur sagen, die Präsentation ist dir sehr gut gelungen.
Danke. Ihr müsst ihn zerstören.
Das ist ein schöner Marzipangeschmack, der im Mund ist. Auch in der Kombination
mit der Konfitüre, das gefällt mir gut.
Man könnte jetzt sagen, es ist halt einfach rund.
Dankeschön. Vielen Dank.
Da ich selber noch nicht in Dänemark war und dann das Internet durchforstet habe,
was sie für Gebäcke haben, über die südjütländische Schwarzbrottorte
gestolpert.
Bis hierhin von oben ist ja alles perfekt, würde ich sagen. Hier unten,
wenn man es so ein bisschen dreht, dann sieht man, wo das Malheur passiert ist,
dass es einfach hier unten so ein bisschen weggesackt ist.
Es ist ein schönes Farbspiel und es einfach als Naked Cake zu machen,
gefällt mir auch sehr gut.
Ich bin wirklich wahnsinnig gespannt. Vor allen Dingen Schwarz-Rot in einem
Biskuit ist hier, glaube ich, tatsächlich auch eine Premiere.
Das ist, glaube ich, eher ein Dessert als ein Stück Kuchen, muss man sagen.
Von außen sieht man, dass es gleichmäßig ist. Von innen wird es etwas wild.
Ich glaube, die verputzen beide das ganze Stück.
Es ist geschmacklich einfach was ganz, ganz anderes als das, was man eigentlich
kennt. Weil in der Kombination mit dem Honig, den Beeren und dieser Creme innen
drin und dann auch noch die Walnüsse dazu, ist es halt ein komplett neues
Mundgefühl und auch Geschmacksgefühl. Ich esse gerne zum Frühstück auch
tatsächlich eine Scheibe Schwarzbrot mit Quark und Konfitüre oben drauf.
Das ist das.
Ich bin geil.
Die Dänen essen das durchaus zum Frühstück fast.
Ich kann es verstehen.
Dankeschön. Vielen Dank. Danke.
Ja, die Jury war begeistert und ihr durftet ja noch backen, was ihr gerne
wolltet. Und ihr habt eine schöne Bandbreite gezeigt an dänischem Gebäck.
Aber ihr wisst, was jetzt kommt. Aufgabe 2. Und da backt ihr ja alle das Gleiche.
Denn wir sind bei der technischen Prüfung.
Die technische Prüfung.
Anspruchsvolle Gebäcke, die leicht daneben gehen, wenn man sich nicht ganz
genau an das Rezept hält.
Technische Prüfung heißt für mich immer...
Du musst alles geben, weil wenn du dort tatsächlich versagst, dann wird
es eng am Ende des Tages.
Ich habe halt wirklich keine Ahnung, was wir backen sollen. Und deswegen versuche
ich einfach wirklich mich zu konzentrieren, das ordentlich zu backen,
Spaß zu haben und dann die Jury zu überzeugen, hoffentlich.
An dem nächsten dänischen Gebäck in der technischen Prüfung werdet ihr euch
vielleicht ein bisschen die Zähne ausbeißen.
Ihr dürft die Zutaten jetzt als erstes aufdecken.
Ah, guck an, Apfel, Rum, Rosinen.
Es sieht ja auf den ersten Blick ein bisschen einfacher aus, also weil dort
Äpfel liegen und Rosinen und Natron und Zucker.
Aber ich habe das erste Mal so richtig keine Ahnung.
Apfeltaschen? Apfelkuchen? Was ist im Kühlschrank?
Buttermilch? Gestückelte kalte Butter.
What the hell?
Aber ne, da kommt auch meistens immer Butter rein. Wir haben gar keine Hefe.
Ist euch aufgefallen, dass wir keine Backform haben?
Pfanne? Öl? Also zum Frittieren ist es definitiv zu wenig Öl, aber irgendwas
ausbacken vielleicht?
Ich weiß es nicht.
Kennen wir das definitiv nicht, was das zu machen ist.
Ein dänisches Gebäck, das ich nicht kenne und das ich, glaube ich, noch nie
gesehen habe und noch nie gegessen habe.
Ja, wir möchten von euch ein dänisches Gebäck, das es in sich hat. Aber was
genau? Dreht das Rezept jetzt um.
Gefüllte Äppleskiva.
Gefühlt da was.
Ich köste Pustebieren.
Dänische Apfelpfannküchlein. Von Betty.
Pfannkuchen habe ich natürlich schon mal gemacht, aber ich schätze, der hat es in
sich. Es ist sicherlich lecker.
Die Frage ist, ob ich es auch lecker und schön hinbekomme.
Kennt die jemand?
Nee.
Noch nie gehört und noch nie gesehen.
Es ist vielleicht ein bisschen vergleichbar mit den Poffertiers, die es
so in Holland gibt. Könnte ich mir jetzt vorstellen.
Ich weiß nicht.
Ich habe gerade irgendwie wieder ein bisschen Angst.
Wir wünschen uns dänische Äbliskiva. Das sind so kleine Krapfen mit einer
Apfelfüllung. Traditionell gibt es sie eigentlich zu Weihnachten. Aber ich
finde, die sind so köstlich, die kann man ruhig das ganze Jahr verputzen. Und
jetzt denkt ihr wahrscheinlich, das kann doch nicht so schwer sein. Aber Betty,
so einfach ist es nicht.
Der Knackpunkt ist sicherlich das kugelrunde Ausbacken. Man braucht schon
Fingerspitzengefühl, um den Teig Stück für Stück in dem Mulden der Pfanne
umzudrehen und auch noch die Apfelfüllung einzuarbeiten. Der Teig
muss stocken, damit ihr ihn wenden könnt.
Aber er soll nicht verbrennen.
Ihr braucht ein feines Gefühl für die Temperatur.
Da wir davon ausgehen, dass nicht gleich der erste Versuch klappen wird, habt ihr
Teig für insgesamt vier Versuche. Wir wollen nachher zwölf perfekte
Pfanneküchlein präsentiert haben.
Es wird wieder blind verkostet, deshalb habt ihr jetzt ein Päuschen. Ich freue
mich auf die Verkostung.
Ihr habt für diese Aufgabe 75 Minuten Zeit. Und hier kommt noch ein kleiner
Tipp von mir.
Man sagt in Dänemark immer, mit dem ersten füttert man den Hund.
Also an dem ersten kann man immer sehr gut erkennen, wie die Pfanne reagiert.
Auf die Plätzchen, fertig, backt. Viel Glück.
Viel Glück.
Die ungewohnte Augenpfanne ist eine der Hürden dieser Aufgabe.
Sieben Küchlein können gleichzeitig gebacken werden.
Insgesamt zwölf müssen gelingen.
Ich glaube, das wird lecker, aber ich mag keine Rosinen.
Also ich esse allgemein gar keine Rosinen.
Gut, denn auch die Rosinen reichen nur für vier Pfannen.
Ich starte tatsächlich mit ein bisschen Hektik in diese fabelhafte technische
Prüfung, weil...
Ich glaube, das Zubereiten von dem Teig ist nicht das Thema. Ich glaube, es geht
wirklich darum, die Pfanne, mit der ich noch nie gearbeitet habe, richtig zu
bedienen. Und da möchte ich ein bisschen Zeit für haben.
Es würde mich wundern, wenn das von Anfang an glatt gehen würde.
Alles beginnt mit einem Apfel. Ich glaube, die Herausforderung heute ist
tatsächlich, die Dinger am Ende rund zu backen.
Schauen wir mal.
In der technischen Prüfung wollen wir von unseren Kandidaten Appleskiver
haben. Appleskiver heißt übersetzt Apfelscheibe.
Appleskiver sind ein klassisches dänisches Gebäck aus einer Art
Pfannkuchenteig und einem Apfelkompott. Das Besondere ist die Backvariante und
zwar in einer Pfanne mit kleinen Mulden.
Darin wird der Teig gedreht. Beim Backen kommt erst die Apfelfüllung rein und
durch das Drehen schließt es sich zu einer Kugel.
Ich bin sehr gespannt, ob wir am Ende 72 die perfekte Apple-Ski-Wahl da stehen
haben werden, weil ich glaube, dass keiner von unseren Kandidaten sowas
jemals in seinem Leben gebacken hat.
Fürs Kompott kommt zum Apfel Butter.
Steve, du alter Butterteiler.
Wenn du aus Dresden kommst, dann kennst du auch Mutzenmandeln.
Mutzenmandeln, ja.
Und die in Rund hätten wir gerne.
Mit ein bisschen Füllung, ganz easy.
Ich bin gespannt, wie ihr hier nachher wendet.
Ich habe es ja vorhin gesagt, den Ersten kriegt immer der Hund. Da darf man nicht
verzweifeln, weil an dem Ersten kannst du immer sehen, wann es perfekt ist.
Dass man die Pfanne kennenlernt. Genau, dass man sich kennenlernt. Auch du und
du. Der Hund, bist du in dem Fall du?
Nee, ich möchte nicht eure verbrannten Dinge essen.
Auch Barbara hat regionale Referenzen.
Der Teig ist sicher unsere Palatschinken ähnlich.
Das Einzige, was für mich jetzt neugierig ist, sind die kugelförmigen
Pfannen, dass wir da wirklich Kugeln rauszubringen.
Ja, ich find's voll cool.
Dirk häckselt Äpfel mit Hingabe.
Ah, das klebt so schön. Ah, das ist herrlich. Ah,
das ist ja widerlich.
Und wem das noch nicht genug klebt, der nehme Weichzucker mit Rübensaft.
Lenke ich dich ab? Nein, du lenkst mich nie ab.
Hast du schon mal Krapfen gemacht?
Ja, aber die werden bei uns mit Marmelade gefüllt. Also bei uns unten
sogar traditionell mit Pflaumenmus. Du meinst die Dinger, die bei uns in Berlin
Berliner heißen? Die heißen... Und wir immer sagen, ich bin Berliner. Das heißt
bei uns auch Berliner. Das ist ein Pfannkuchen.
Genau. Andere sagen dazu Krapfen. Und kennst du die auch immer, die man so aus
Quark macht, mit dem Zucker drumrum? Oh, Quarkbällchen?
Ja.
So müssen die aussehen. Okay, gut. So, nur zur Info. Gut, dann kein Druck.
Für die Zitrusnote kommt Zitronenextrakt in Öl dazu.
Kurzes Fazit nach dem Schnuppertest.
Lecker.
Und immer alles schön wohl dosiert, lieber Hobbybäcker.
Für den Teig muss man Eier trennen.
Das ist komplett geplatzt gewesen von Anfang an.
Das kriege ich nie wieder steif beschlagen.
Und steif muss das Eiweiß werden.
Also ich meine, ich kann Eier trennen, ich bin nicht zu doof.
Das hat auch keiner gesagt.
Läuft's gerade.
Ach, wie sorglos können die Bäcker sein, die noch ihr Kompott einkochen und mit
Maisstärke versehen.
Die Maisstärke dickt das ein bisschen an, weil so eine flüssige Pampe, das
wird ja nix.
Ganz zum Schluss kommen die Rumrosinen hinzu.
Die Apfelfüllung ist jetzt fertig und die lassen wir auskühlen.
Kurzer Pfannblech ins Frischrank.
Erst danach kommt das Kompott in den Spritzbeutel. Das Ausbacken dauert auch
jetzt nicht ewig, also das ist jetzt meine Meinung. Also ich mache zu Hause
auch immer öfters mal Pfannkuchen und von daher bin ich noch relaxed.
Cool wie Apfelkompott.
Wenn Eiweiß und Zucker schaumig geschlagen wurden, wird die Butter
geschmolzen.
Während die wieder abkühlt, mischen die Bäcker Eigelb und Buttermilch sowie
getrennt davon Mehl, Salz und Natron. Jetzt wird gerührt.
Ich habe jetzt gerade laut Rezept eine Mulde gebildet von meinen trockenen
Zutaten, also von der Mehlmischung und soll nach und nach das Ei-Buttermilch
-Gemisch hinzugeben und mit dem Handrührgerät einrühren.
Ja, ich sag mal so, Betty wird sich schon was dabei gedacht haben, also mach
ich's auch so.
Das ist die richtige Einstellung.
Und jetzt die noch flüssige Butter.
Alles mit Liebe, mit Geduld. Wir sind ja nicht auf der Flucht, es ist nur Backen.
Man merkt, dass ihr die Pfanne des Grauens noch nicht näher kennengelernt
habt. Doch das wird sich bald ändern.
Liebe Kandidaten, die Zeit rennt. Oh nein.
Ihr habt noch 30 Minuten.
Scheiße.
Die technischen Prüfungen sind bei mir immer ein bisschen durchwachsen gewesen.
Entweder das wird oder es wird nichts.
Ich glaube, es wäre geil, wenn man da vorne auf dem Buch drauf ist. Aber ich
habe schon so viele Backbücher.
Ist klar, Steve.
Apfelmasse und Teig werden jetzt in Spritzbeutel gefüllt.
Apple Skiver backt man in zwei verschiedenen Schritten. Und zwar gibt
man am Anfang den Teig hinzu. Man sollte gucken, dass die Pfanne nicht komplett
gefüllt ist. Dann wartet man, dass er unten leicht angebacken wird. Und dann
nimmt man diese Stäbchen zur Hilfe und dreht diesen Teig.
Wenn die Küchlein die erste Vierteldrehung erhalten haben, wird mit
dem Spritzbeutel in die Mitte der Kompott eingefüllt.
Dann wird das Ganze nochmal gedreht, dass sich diese Kugel schließt.
Wenn man ihn einschneidet, dann hast du das Apfelrohre genau in der Mitte.
Wichtig für uns nachher bei der Verkostung ist, es muss eine runde Kugel
sein, von außen eine schöne braune Kolorierung haben und obendrauf ganz
leicht mit Puderzucker abgedeckt. So ist es dann persönlich für mich perfekt.
Jetzt kann sie auf die Handschuhe verzichten.
Pfanne.
Heiß machen.
Alright.
Sprupf.
An die Pfannen.
Fertig. Los.
Hier steht bei voller Hitze anheizen.
Ich probiere jetzt erstmal zwei, um zu sehen, was der Teig macht.
Die Mulden sollen etwa zu drei Vierteln gefüllt werden.
Ups, Dirk, das ist etwas zu voll.
Zum Drehen kommen Stäbchen zum Einsatz.
Sobald die sich ein bisschen lösen, dann schubse ich die so hoch.
Ob Steve seine legendäre Ruhe beibehalten kann?
Barbara kämpft noch mit ihrem ersten Küchlein.
Während sich Dirk schon ans Befüllen heranwagt.
Die ersten Ergebnisse könnten besser aussehen.
Hier riecht was.
Was Anverbranntes.
Das sind die für einen Hund, wie Eni gesagt hat, weil das war schon mal nix.
Ich nehme den jetzt raus.
Raus damit.
Ja, so finde ich das gar nicht schlecht.
Nicht verzagen, ob sie fragen.
Jennifer holt sich Tipps.
Ich bin dann ein Fusseinig von. Ah, ich habe einen Trick. Okay, danke.
Danke an die liebste Barbara.
Man kann sich halt ruhig trauen, inne reinzustechen und diese hochzuholen. Das
habe ich mich am Anfang nicht getraut, aber jetzt geht es besser.
Dirk gerät unter Druck.
Ich glaube, ich war ein bisschen zu optimistisch, gleich alle zu füllen. Das
geht dann doch, obwohl ich es nicht auf dem Herd habe, extrem schnell.
Auch Sarah hat bislang eher Hundefutter produziert.
Meine ersten Versuche waren kein Kreis, sondern ein...
Ich sag mal jetzt einen Mund dazu.
Wir können sprechen jetzt.
Und Steve, wie läuft's bei dir? Ja, aber deine sind schön rund, meine sind so
rundförmig.
Da war ich zu langsam.
Zu langsam.
Zu langsam.
Zu langsam. Zu langsam.
Mittlerweile hat Barbara die Drehtechnik verfeinert.
Jetzt habe ich noch eine kleine Öffnung gelassen.
Jetzt plups ich den da rein und dann verteile ich das so schön.
Im Rezept steht das so nicht drinnen, aber ich glaube, man muss da ein
bisschen improvisieren.
Wichtig ist, dass dann zwölf Kugeln dastehen.
Die anderen sind noch nicht auf diese Idee gekommen.
Sie sind vollauf damit beschäftigt, die Küchlein mittig zu füllen und zu formen.
Und nach Möglichkeit nicht verbrennen zu lassen.
Machst du sächsische Äppelskiver? Nö, ich bring die Äppelskiver nach Dresden.
Sächsische Äppelskiver. So richtig sächsisch.
Klingt verlockend.
Lieber Hobbywecker, die dänische Küche ruft und die Jury möchte zwölf Bällchen
und das in zehn Minuten.
Das ist ein Scherz jetzt.
Nein, zehn Minuten.
Betty und Christian haben Hunger. In meinem Kopf denke ich die ganze Zeit,
Hilfe, Hilfe.
Ich bin hier noch, ich bin hier noch, ich bin hier noch.
Meine Familie ist zu groß dafür, also das ist nicht meins.
Dafür habe ich leider die Nerven nicht. Ich würde sowas niemals zu Hause machen.
Also für die Familie, wie viel soll ich davon machen? Soll ich davon 50 Stück zu
Hause machen?
Niemals.
Laura hat ihre eigene Vorstellung von einer gelungenen Backfarbe.
Die Aufgabe bedarf auf jeden Fall ein bisschen Fingerspitzengefühl und so das
richtige Händchen, den richtigen Moment abzupassen, wann man sie drehen kann.
Aber ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen.
Ich freue mich, dass es mal so gut gelaufen ist. Ich hoffe, das zahlt sich
aus. Bloß nicht schwarz sehen.
So ist's richtig.
Und nicht vergessen,
Apple Skiver sind Dutzendware.
Mir kommt das gerade so vor, als ob ich Sushi esse.
Was ist das?
Ein Araber mit sowas, was freiwillig machen.
Das will ich nie wieder sehen.
Nie wieder.
Das ist gar nicht meins.
Tipp fürs Sushi, beide Stäbchen in dieselbe Hand.
Aber hier wird ja dänisch gestochert.
Also ich habe neun, mit denen ich so okay bin. Wenn ich noch vier schöne
hinkriegen würde, wäre das fein.
So langsam sollten sich die Kugellager füllen.
Aber nicht hetzen.
Stresspick habe ich noch im Griff, aber es wird interessant.
Es wird richtig interessant.
Liebe Kandidaten, auf der Platte sollten dann die zwölf schönsten Exemplare
gleich liegen. Und zwar in zwei Minuten.
Komm, dreh dich. Dreh dich.
Ich schaff das.
Ich hab zwölf. Jetzt geht's nur noch darum, vielleicht ein paar schönere
herzustellen. Da könntest du recht haben.
Wenn die zwölf repräsentativsten individuellen Exemplare feststehen,
fehlt nur noch der Puderzucker.
Aber zählt lieber nochmal nach.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12.
Très chic.
Die Zeit kennt kein Erbarmen und der Dänemax pünktlich.
10, 9, 8, 7,
6, 5.
Vier, drei, zwei, eins und stopp. Hände weg vom Gebäck.
Alter.
Danke dir.
Ohne dich hätte ich das nicht hingekriegt.
Die Teilchen sind mega lecker. Ich habe schon eins genascht. Das wird bestimmt
ein neuer Favorit bei uns zu Hause.
Aber hier im Zelt würde ich doch lieber gerne den Ofen benutzen.
Zwölf Stück waren gefragt. Auf dem Teller liegen die hoffentlich zwölf
schönsten. Die Backfarbe ist ein bisschen dunkel. Ich hatte aber Schiss,
dass mein Teig nicht durch war. Ich habe immer noch so ein kleines Déjà-vu aus
der Frankreich-Woche. Ja, und bin gespannt, was die Jury sagt.
Geschafft!
Ich wollte gerade abbeißen, ich musste mir erstmal die Rosinen rausholen.
Ich probiere mal.
Schmeckt lecker, aber werde ich nie wieder machen.
Ich bin erleichtert, dass zwölf Appleskiver hier stehen. Klar, die
hätten runter sein können, aber ich habe schon einen gekostet. Mir schmeckt, ich
würde es auch nochmal backen. So eine Pfanne, die kaufe ich mir.
Bringt euer Gebäck bitte nach vorne und stellt es hinter euer Foto.
Gerade haben wir wie bei allen anderen technischen Prüfungen auch festgestellt,
dass wir zwar alle das gleiche Rezept haben, aber natürlich sechs
unterschiedliche Ergebnisse präsentieren. Ich bin gespannt, wie die
Dinger hätten aussehen sollen und was die Jury gleich sagt.
Keine Ahnung, was mich in der Verkostung erwarten wird. Ich glaube nicht, dass
ich ganz vorne mitspielen werde.
Ich glaube auch nicht an Platz 3 diese Woche.
Schauen wir mal, was passiert. Ich habe keine Ahnung.
72 Kugeln stehen hier. Die möchten da natürlich verkostet werden. Und das
macht unsere Jury. Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Zufrieden? Ja, ich muss sagen, ich habe mich tatsächlich sehr auf diese
Verkostung gefreut.
Wollen wir da auch gleich anfangen?
Ja.
Also auf den ersten Blick sieht man, die Anzahl stimmt. Das sind zwölf Stück.
Ich kann durch den Puderzucker auch noch schön die Backfarbe sehen.
Gold, Gelb, alle auch die gleiche Backfarbe.
Backfarbe ist das Wichtigste, glaube ich, in dieser Aufgabe gewesen.
Das ist hier aber, muss ich sagen, sehr gut gelungen.
Man sieht ja schön die Apfelfüllung, wo auch nicht gespart wurde, aber es ist
jetzt auch nicht zu viel. Sie ist auch wirklich sehr, sehr gut abgeschmeckt.
Von daher ist da geschmacklich für mich persönlich alles rund, im wahrsten Sinne
des Wortes.
Das Erste, was hier auffällt, ist, dass die Backfarbe deutlich dunkler ist.
Das ist von der Backfarbe her ganz sicher nicht so, wie wir das haben
wollen. Das ist definitiv zu dunkel.
Die Füllung ist in der Mitte.
Das ist also hier in dem Fall gut gelungen.
Allerdings das Erste, was ich sofort im Mund habe, ist, dass es leicht verbrannt
schmeckt.
Ja, es schmeckt genau wie beim Pfannkuchen, der zu lange in der Pfanne
gewesen ist. Das kennt, glaube ich, jeder. Diese ganz leichte Bitternote,
die einfach da ist.
Hier ist der Puderzucker sparsam verwendet worden.
Und Sie sehen für mich...
etwas flacher aus. Sie sind jetzt nicht eine Kugel und sie sind auch ein
bisschen unterschiedlich von der Größe. Also gerade wenn ich diese beiden
Exemplare sehe, hier deutlich größer, hier etwas kleiner.
Und auch von der Backfarbe her sind hier glaube ich so die Extreme am hellsten
und am dunkelsten.
Gleichmäßigkeit ist natürlich bei den 12, die ihr uns präsentieren solltet,
ganz, ganz wichtig. Die Teigmenge ist auf jeden Fall mehr als genug da, dass
ihr ein bisschen experimentieren könnt, weil ihr wahrscheinlich alle im Vorfeld
das natürlich noch nie gebacken habt.
Also hier sieht man, dass er unten fast flach ist.
Was man sehen kann, ist, dass der Teig durchgebacken ist, was ja auch nicht
ganz so einfach ist. Aber es fehlt nicht viel. Also ich habe jetzt einen extra
etwas dunkleren genommen. Er ist jetzt noch nicht verbrannt, aber so kurz
davor. Geschmacklich von der Apfelfüllung? Ist er abgeschmeckt gut?
Der Apfel schmeckt mir gut. Ich finde auch, der Teig von der Konsistenz ist
auch sehr schön.
Sie sind sehr klein.
Das ist das Erste, was mir auffällt. Auch mit dem Puderzucker dürfte man
durchaus ein bisschen dezenter an den Start gehen. Genau, weil sie eigentlich
auch alle zwölf die gleiche Backfarbe haben. Also damit hätte man das noch ein
bisschen mehr hervorheben können.
Was hast du zu Form? Der hier ist rund.
Hier wird es fast eiförmig.
Also es ist sehr, sehr gut gefüllt mit dem Apfelragout. Der Apfel hat noch
Biss.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob irgendwie eingewürzt Adventure zu viel
drin ist. Es ist jetzt nicht unangenehm, aber es ist deutlich anders als der
Geschmack von den drei anderen.
Die habe ich gemacht. Ich wollte gerade sagen, ich habe gleich rüber geschaut,
es strahlt da jemand quasi.
Sie sind dunkel.
aber für mich persönlich noch nicht verbrannt. Aber sie sind sehr
gleichmäßig, sind sehr schön rund.
Wunderschön. Also es sind kleine Unterschiede von der Größe noch da, aber
sie sind auch alle wirklich identisch von der Backfarbe.
Sie sind üppig gefüllt, sie sind durchgebacken, sie sind für mich
persönlich sehr, sehr gut abgeschmeckt. Ich habe auch die Konsistenz in dem Fall
wieder von dem Apfel, was ganz wichtig war. Sie sind vor allen Dingen auch vom
Volumen her die größten bis jetzt, die ich hatte. Also von daher für mich
tipptopp. Vom Geschmack her erinnern Sie mich fast an den hier wieder.
Wenn man jetzt die Runden gesehen hat, sind das eher so Ufos.
Auch von der Größe deutlich kleiner.
Ja, genau. Und hier vorne tritt so ein bisschen die Apfelmasse aus. Das mit
diesen Zahnstochern muss man schon zwei, dreimal trainiert haben, damit das halt
auch gleichmäßig wird.
Und man darf dann natürlich auch nicht wie so ein Geistesgestörter drin
rumstochern, weil dann tritt die Apfelmasse aus.
Vom Teig her muss ich sagen, sind sie ein bisschen fester als die anderen.
Sie sind durchgebacken.
Apfelmasse ist auch vorhanden.
Allerdings sehr dezent. Ja, wobei der Apfel einen schönen Biss hat, auch gut
abgeschmeckt ist.
Also da noch ein bisschen auch bei der Einfüllmenge drauf aufpassen und genau
lesen.
Ja, ihr wisst, was jetzt kommt nach der Verkostung. Die Jury wird sich kurz
beraten und dann uns die Platzierung mitteilen.
Ich würde sagen, nach dieser Verkostung ist vollkommen klar, ich eigne mich
überhaupt nicht als dänische Hausfrau. Für mich ist aber eindeutig, wer die
besten Apples, Kähe, keine Ahnung wie die Dinger heißen, abgeliefert hat. Und
das ist für mich ganz eindeutig Barbara.
Die sahen echt toll aus.
Da ich Kugeln und Kreisel ja generell viel gern habe und meine Kugelform jetzt
bei meinen Bällchen sehr gut angekommen ist, bin ich natürlich happy mit der
Verkostung. Und sie haben ja beide alles aufgerissen, das ist immer ein gutes
Zeichen.
Ja, das war wohl nichts.
Meine waren die einzigen, wo die Bitterstoffe zu schmecken waren. Und ich
glaube einfach, dass das ein K.O.-Kriterium ist. Von daher schnell
hinter mich bringen.
Ja, liebe Jury, beginnt mit der Platzierung. Platz 6 ist genau hier.
Laura, es ist schlicht und weg einfach verbrannt.
Ja, ich habe es zu gut gemeint. Ich hatte Angst, dass sie von innen nicht
durch werden.
Richtig durchbacken sie ja grundsätzlich nicht, weil du hast ja letztendlich die
Apfelmasse in der Mitte. Aber du musst natürlich aufpassen, dass sie von außen
nicht verbrennen, weil dann wird es wirklich unangenehm beim Essen.
Dann kommen wir zu Platz 5 und der befindet sich hier.
Dirk, sie sind zu klein.
Das ist das erste. Sie haben auch eine sehr, sehr feste Teigstruktur. Und
natürlich bei dir war als einzigen so ein bisschen auch diese Apfelmasse
ausgetreten. Ich hätte euch gerne ein anderes Teilchen hingelegt, als das, wo
der Apfel rausgeguckt hat. Aber das waren die einzigen zwölf, die ich hatte.
Na gut, also das hat dann letztendlich zu Platz fünf geführt.
Ein Platz besser auf Platz vier sind die kleinen Dinger.
Sarah, sie sind halt einfach viel zu klein.
Ja, der dritte Platz.
Ist hier.
Steve, von der Größe her sind deine passend, aber sie sind halt noch zu
ungleichmäßig und auch zu ungleichmäßig gebacken.
Platz zwei.
Ist hier.
Jennifer, schöne Backfarbe, auch von der Größe her stimmt es, von der Form sind
sie noch ein klein bisschen ungleichmäßig.
Ja, und der erste Platz?
Babsi, Babsi, Babsi.
Sie sind schön rund, sie stimmen vom Geschmack und vom Teig, auch von der
Backfarbe. Herzlichen Glückwunsch. Danke.
Aber Babsi hat auch gedreht wie eine wilde Wutz.
Diese kleinen Kugeln.
Ein bisschen habe ich fast ein schlechtes Gewissen, weil ich glaube,
andere würden es dringender brauchen.
So schön die Komplimente von der Jury sind, genauso schön ist es auch, wie
sich die anderen mit mir freuen.
Also das ist noch genauso schön.
Es ärgert mich total, dass im Prinzip immer eine eigentliche Kleinigkeit mir
den letzten Platz beschert. Für die dritte Aufgabe muss ich jetzt auf jeden
Fall alles geben und hoffe, dass es reicht, dass ich noch weiter backen
darf.
Laura ist nicht die Einzige, die in der finalen Aufgabe die Fehler der letzten
Gebäcke gut machen möchte. In der dritten Aufgabe wünscht sich die Jury
gerne aufwendigere Torten. Und das Thema der dritten Aufgabe lautet Mirror
Glaze Torte.
Wir erwarten eine runde Torte mit vier Komponenten. Einen Boden, einer
Fruchtfüllung. einer Creme oder Mousse und einem Mirror Glaze.
Und das Ganze mit frischen Blumen dekorieren.
Ihr habt für diese Aufgabe vier Stunden Zeit.
Wie ihr wisst, wird die Sendung Das große Backen natürlich auch in anderen
Ländern ausgestrahlt, so auch in Dänemark.
Im Finale mussten alle so eine schöne Isomaltkuppe herstellen und ich dachte,
die passt sehr schön zur Blütendekoration.
Sieht nicht ganz einfach aus, deshalb bekommt ihr zu diesen vier Stunden noch
30 Minuten extra.
Wenn ihr mit eurer Torte soweit seid, komme ich mit allen Zutaten zu euch,
damit ihr dann ganz zum Schluss dieses kleine Gewächshaus draufsetzen könnt.
Ihr habt viereinhalb Stunden.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Die Isomaltkuppeln
werden die Kandidaten erst am Ende der Aufgabe angehen. Bis dahin bleibt diese
Herausforderung also etwas nebulös, da keiner weiß, was ihn erwartet.
Auf alles andere konnten sich die Hobbybäcker vorbereiten.
Das süße Gewächshaus war eine Überraschung.
Und was für eine.
Zunächst beginnen alle mit dem geplanten Teil der Aufgabe.
Ihren Torten.
Ich mache heute einen Brownie-Boden und dann kommen später noch Eier dazu.
Und ich gebe noch als kleinen Aroma-Kick noch Mokka-Aroma dazu.
So einen Teelöffel Mokka-Aroma.
Das riecht auch richtig lecker.
Sarah veredelt ihre Glaze mit Gold-Effekten. In ihrem Brownie-Boden
und der Himbeermousse steckt rosa Ruby-Schokolade. Für Säure sorgt ein
Himbeer-Gelais.
Nicht nur Laura will heute nichts mehr anbrennen lassen.
Die wiedergewonnene Freiheit beim Backen wollen alle Kandidaten für die
bestmögliche Torte nutzen.
Ich finde, es ist halt mal ein bisschen was Außergewöhnliches. Und wann sollte
man was Außergewöhnliches machen, wenn nicht hier beim großen Backen?
Jennifer's schwarze Glasur spielt auf ihre dänische Lakritze an. Das
Lakritzpulver steckt auch im Keksboden. Dazu kombiniert sie Zitronenganache,
Grapefruitmus und Grapefruit-Gelée.
Was macht Mr.
Ruhepuls? Ich gehe eigentlich jetzt relativ entspannt in Aufgabe 3. Ich
denke, ich habe so einen kleinen Puffer und da müssen sich andere ein bisschen
mehr anstrengen. Aber ich will natürlich trotzdem, dass da was Schönes steht und
vielleicht bekomme ich ja die rote Schürze. Ich glaube, ich bin es meinen
Kollegen, die hier vorher mit mir gebacken haben, echt schuldig, den Platz
zu verteidigen. Ich werde alles geben. Ich werde meine Haut so teuer wie
möglich verkaufen.
Babsis Zaubermittel heißt Mandelaroma.
Also mein Miro-Gestritten heißt Erdbeer-Hibiskus-Traum.
Und aufgrund von der Blumenvorgabe bin ich eben auf die Hibiskus-Blüten
-Kämmern.
Eine rosa Spiegelglasur umhüllt den Erdbeer-Hibiskus-Kern mit Frischkäse
-Mousse auf Wiener Mandelbiskuit sowie ein Hibiskus-Prosecco-Chutney.
Laura setzt auf drei Farben.
Sieht doch perfekt aus.
Ja, und so hell.
Für die dunkle Seite ist Sarah zuständig.
Dirk kostet.
So. Und ab dafür.
Dirks Beispiel macht Schule.
Ich mache als nächstes meine Fruchtkompotteinlage.
Dazu muss ich jetzt jede Menge Äpfel schälen, Birnen schälen, Slein
schneiden. Und schälen, schälen, schälen. Hasse ich wie die Pest, aber
muss gemacht werden.
Unter einem zweifarbigen Spiegelguss steckt ein leichter Mandel-Kokos-Bisket
mit einer weißen Schokobirnenmus, einem Apfeltrauben-Nusskompott und frischen
Birnenspalten.
Früchte stehen auch in der letzten Aufgabe hoch im Kurs.
Das jetzt wird die Krebsfrut-Gelä-Fruchteinlage.
Da habe ich ganz tolles Krebsfrut-Püree.
Und einfach mit Gelatine. Ich mache auch kein Gewürz oder so ran. Ich möchte
einfach die pure Frucht.
Wie sieht das der Gewürzbeauftragte des Kandidatenkreises?
Ich habe mich tatsächlich für die Variante mit den Mirabellen entschieden,
weil ich koche da ganz gerne Marmelade draus. Auch gerade mit Rosmarin. Ich
finde das unfassbar lecker.
Unter der spiegelnden Hülle schichtet Dirk eine Lavendel-Mascarpone-Sahnecreme
und Mirabellen-Rosmarin-Kompott auf einen Schokomandel-Rührteig mit Rum- und
Knusperschicht. Ich bin gespannt. Ich muss es einmal hier nochmal abschmecken,
ob das passt.
Dirk wäre bestimmt auch ein guter Parfümeur geworden.
Das reicht.
Was machst du hiermit? Das sind zwei Komponenten. Und zwar einmal mache ich
jetzt eine Erdbeerfruchteinlage mit Hibiskussirup.
Eine dünne Schicht. Und dann mache ich eine Erdbeersahne-Mousse.
Sarah setzt auf Himbeergeschmack.
Ich habe hier drüben schon so einen Apfelkompott am Köcheln. Das ist Äpfel
mit Zimt. Das schmecke ich dann noch ein bisschen ab. Da kommen dann Nüsse rein.
Die werde ich vorher anrösten.
Teefreundin Jennifer, Würzfan Dirk und Laura aus dem Kohlenpott wurden bis
jetzt am härtesten kritisiert.
Andere sind entspannter.
Bei mir gibt es heute Prosecco-Hibiskuseinlage. Die kandierten
Hibiskusblüten, die sind so wie Apfelringe, die sind ein bisschen zäh.
Und damit ich es dann besser schneiden kann, kann ich es schon mal in Prosecco
einlegen.
Strikt alkoholfrei backt Sarah.
Ich habe hier Sahne aufgekocht, jetzt gebe ich meine Rubikschokolade dazu, das
wird mein Ganache.
Dirk verarbeitet zerstoßene dünne Waffeln aus Frankreich.
Ich finde diese Paillette Feltinen zusammen mit Schokolade, die könnte ich
eigentlich so löffeln. Ich finde das als Crunch total geil. Du musst halt bloß
darauf achten, dass du die mit irgendwas ummantelst, weil sie ansonsten halt
einfach matsch werden.
Laura denkt ähnlich.
Wie immer hatte ich recht klassische Zutaten und wollte jetzt noch das
Gewisse extra hinzufügen. Deswegen gibt es noch einen Schokocrunch.
Lauras dreifarbig marmorierte Torte soll geschmacklich mit einer Komposition aus
Vanillebiskuit mit Knusperschicht, weißer Schokomousse mit Vanillelikör und
Beerengelee überzeugen.
Jennifer, wie läuft's bei dir?
Eigentlich ganz gut. Jetzt mache ich hier die Schokoladen-Lakritz-Eukalyptus
-Schokoschicht. Darf ich mal probieren? Ja, sehr gern.
Ich habe schon meinen Löffel am Start.
Ungewöhnliche Geschmackskompositionen sind Christians Spezialität.
Du hast jetzt ganz leicht den Geschmack da drin. In der Kombination mit was?
Krebsfrucht und Zitrone.
Wenn ich das jetzt von der Menge her sehe, wird es wahrscheinlich eine ganz
dünne Schicht. Dann guck, dass das wirklich richtig Dampf hat, weil das
natürlich dann mit den anderen Komponenten halt noch konkurrieren muss.
Und Zitrusfrucht ist halt sehr, sehr stark von der Aromatik her.
Danke dir.
Also etwas mehr Lakritzgeschmack.
Heute kommen verstärkt Silikonformen zum Einsatz.
Ja, das wird jetzt gefroren.
Die ersten Böden sind soweit.
So, der ist fertig.
Der sieht gut aus.
Ah, heiß!
Ich gehe nicht mit einem Zahnstocher hier durch, weil im Brownieboden muss
saftig sein.
Aber der gefällt mir von der Backfarbe her.
Und gleich wird er nochmal in die richtige Form ausgeschnitten.
Das passiert gerade überall.
Auf die Böden werden die Füllungen aufgetragen und dann muss das alles
durchgefroren werden.
Ja, mein Boden ist hell und nicht eingefallen. Er steht, er ist stabil.
Schmecken tut er auch.
Der ist schön, der ist schön, der ist schön, der ist schön. Genauso mag ich
ihn. Diese Zuversicht schlägt sich bestimmt auch auf die Qualität der
Torten nieder.
Jetzt mache ich hier die schwarze Schokolade mit Lakritz und Eukalyptus
auf den Boden drauf.
Boden ist jetzt drin.
So, 10 Minuten Schockfrost.
Frostige Schocks. Und als Kontrast dazu sanfte Farben.
Meine Ruby-Himbeermousse mache ich jetzt.
Heute wird es wieder rosa bei mir.
Ich glaube, die Betsy wird sich gar nicht wundern, wenn die meine Torte
anschneiden wird. Die wird sich denken, oh, ja, Sarah ist wieder hier.
Ihr Lieben, für eure glänzende Torte mit glasklarer Kuppel habt ihr noch 135
Minuten Halbzeit.
Okay.
Die Isomalkuppel muss in der Zeit auch fertig werden.
Ich habe hier gerade in den Töpfchen Sahne angesetzt. Da habe ich einen
halben Teelöffel Lavendelblüten reingegeben, um die Sahne zu
aromatisieren. Ich muss aber nochmal probieren, ob das soweit passt.
Okay, du sagst uns dann Bescheid, ja?
Wir wollen ja nichts überwürzen.
Das Ganze sitzt dann im Hintergrund.
Passt.
Jennifer setzt ihre Grapefruit-Mousse zusammen.
Alles, was wir mit Liebe machen. Wir sind in der Dänemark-Woche. Hüge, Hüge
hier, Hüge da, Hüge überall.
Also immer schön gemütlich.
Ein bisschen geschummelt mit Farbe.
Nur ein kleiner Tropfen.
Gut, dass Betty abgelenkt ist.
Das sieht so aus, als wenn man probieren könnte jetzt.
Ja, bitte.
Frischkäse, Sahne, Erdbeermuss.
Was kommt jetzt?
Knallharte Kritik oder ist Betty sprachlos?
Genau das.
Laura befüllt ihre Backform mit Schokomousse. Jenny macht das
gleiche mit ihrer Grapefruit-Mousse. Steve bedeckt seine Birnenspalten mit
Kompott und Dirk ist mächtig stolz. Aha.
Platz da!
Lavendel-Sahne-Creme.
Nun wird's frostig. Jetzt wird sie komplett durchgefroren.
Alle Torten scheinen auf einem guten Weg zu sein. Doch das dicke Ende kommt erst
noch. Als ob die Spiegelglasur nicht kompliziert genug wäre.
Ich bereite gerade die Mürregläs vor. Ich habe hier Wasser mit Zucker und
Glucosesirup in den Topf gegeben und den erhitze ich jetzt auf 105 Grad.
Ohne Thermometer geht gar nichts.
Dann kommt der Moment, wo die Schokolade reinkommt.
Die Konzentration wird gehalten.
Die Herausforderung an einer Mirror Glaze ist auf jeden Fall das Spiel mit
den Temperaturen. Man sollte sich exakt ans Rezept halten, damit am Ende der
Spiegeleffekt einfach nicht flöten geht.
103 Grad.
Ich gebe die Kondensmilch dazu ein.
Bei Jennifer ist es Sahne.
Wie das blubbert schön.
Das muss hier kurz schmelzen.
Und danach gebe ich die Gelatine hinzu.
Das ist hier meine Gelatine.
Die habe ich kurz mit Wasser einweichen lassen.
Deswegen sieht die jetzt so aus.
Die Gelatine sorgt für Halt.
Für die Farbe sorgt Farbe.
Oder in einem ganz bestimmten Fall Schwärze.
So, jetzt rühre ich, dass hier eine homogene Flüssigkeit entsteht. Und dann
lasse ich es halt so ungefähr 20 Minuten im Kühlschrank stehen.
Auch wenn die dann zum Beispiel kühler werden würde, die Miracle-Lays, kann ich
die kurz in den Ofen stellen, erwärmen, wieder abkühlen. Es geht.
Ein Traum.
Wenn ihr dann soweit seid, beginnen wir mit der Hobby-Take.
Steve, einmal für dich.
Große Freude.
Yay!
Ihr habt alle so ein Kärtchen, ne? Da steht alles drauf. Ist eigentlich ganz
leicht.
Die Laune ist jedenfalls im Eimer.
Ich muss erstmal verstehen, wie das funktioniert.
Ich hab keine Ahnung.
Also ich glaube, wenn man das zu Hause machen würde, da würde man sich schon
Zeit lassen. Aber hier ist es halt so, ich gucke mal dazu und hier muss es
werden. Also, ja, toll.
Man nehme Folie.
Ist so ein bisschen wie technische Prüfung inside normale Sache.
Die Folie muss absolut stramm sein.
Richtig gespannt. Es darf keine Luft zwischendrin sein.
Und das Ganze nicht bloß einmal, weil es wäre zu schön und zu einfach. Wir machen
das Ganze zweimal.
Es ist cool, weil wir lernen jetzt alle was Neues.
Alter!
Faltenfrei übereinanderlegen, ja leck mich doch, echt wahr.
Nun zum Isomalt. Frau Halle, Frau Halle, hol doch deinen Schlitten
raus.
Frau Halle, Frau Halle, wann wird es endlich
wieder steigen? Auf 170 Grad kochen.
Okay, dann abkühlen lassen auf 130 Grad.
Natürlich mit etwas Wasser.
Ich hoffe, dass es beim ersten Versuch funktioniert, weil auf den zweiten habe
ich schon fast keinen Bock mehr.
Da steht Isomalt mittig in den Ring gießen.
Dann leg mal auf, DJ Steve.
Den Ring nach unten drücken.
Wow.
Da ist ein kleines Löchlein seitlich drin und die Ränder sind ja zu dick.
Wie viel Versuch? Erster.
Oder was ist das hier gerade?
Es darf doch auch mal beim ersten Mal funktionieren. Also bitte.
Na, kommt da was?
Ups.
Aber hier.
Oh mein Gott, Hilfe.
Bei mir ist irgendwas geplatzt.
Oh nein, die Luft ist rausgekommen.
Soll ich noch mehr drücken, ja?
Okay, die Folie kann extra nicht reißen sozusagen.
Drücken darfst du nicht.
Es ist gerissen.
Es ist gerissen. Es war sofort ein Loch drin.
Das kriege ich hoffentlich, dass ich das Scheißding hier oben wieder rauskriege.
Zack auf den Herd.
Das macht Spaß.
Macht Spaß, haben sie gesagt.
Bewirb dich beim großen Backen, haben sie gesagt.
Das mache ich als Isomaltkuppel.
Nur so lernt man.
Ich grinse, weil meine Kuppe bildet eine Kuppe und ich finde es eine richtig
schöne Kuppe.
Liebe Hobbybäcker!
Ihr guckt so erschrocken, wenn ich hier stehe.
Ihr habt ein bisschen Angst vor der Zeit, ne? Ihr habt noch 30 Minuten.
Wenn dieser Versuch noch nicht geklappt hat, werde ich auf jeden Fall die Mirror
Glass drüber kippen.
Meine ist young und young.
So sieht Freude aus.
Hat was von einer Kontaktlinse. Ich glaube, das sieht gut aus. Das ist fest
geworden.
Ich will nichts sagen. Also die Betty und ich, wir machen die Dinger ja
nebenbei. Wir verkaufen die auch oft an Kandidaten beim großen Backen, wenn die
ein bisschen angeben wollen mit ihren Torten. Machen die einfach mal eine
Isomaltkuppel drauf. Genau.
Da kommt schon wieder eine Luftblase.
Ich gehe lieber.
Was muss ich dir geben für so eine Kuppel? Jetzt ist es zu spät. Du bist
gerissen. Ich kann aufhören.
Nicht jammern, nicht verzagen, einen neuen Angriff wagen.
Vielleicht
war
es nur die Ruhe vor dem Sturm.
Jetzt ist Zeit für die Mirror Glaze.
Ich messe nochmal hier ab. Hier sind das auch 36 Grad. Aber ich hole jetzt meine
Torte aus dem Schockfroster und bis dahin habe ich die 35 Grad erreicht.
Eine glänzende, spiegelnde Mirror Glaze gehört genauso zur Torte wie die Kuppel.
Hier sieht man sofort, dass die Kandidaten dieses Deko-Element nicht zum
ersten Mal einsetzen.
Die letzten Minuten brechen schon an.
Aber keine Angst, ihr habt noch 10.
Was?
Ich hoffe, ich schaffe das in 10 Minuten.
Ich bin nicht zufrieden mit meiner Glaze.
Die hat nicht so eine schöne glatte Oberfläche.
Katastrophe.
Die Glaze muss beim ersten Versuch gelingen.
Beschissen ist die Lage, weil ich muss nämlich noch eine zweite Sphäre machen.
Ach, es wird toll.
Sarahs Lösung für alles?
Ich versuche jetzt irgendwie mit meinem Glitzer abzulenken. Die sollen auf
meinen Glitzer gucken und nicht auf die Fehler.
Vielleicht funktioniert das ja dieses Mal.
Das gleiche gilt für Dirks Kuppel.
Ich hoffe inständig, dass das jetzt funktioniert.
Dann heißt es hier rüber, aus dem Blumen drauf dreschen und dann ist fertig.
Mein Glitz ist gerettet.
Ich bin kaputt.
Jetzt kommen noch die Rosen. Wo ist meine Schere?
Die Blütenauslage ist der simpelste Teil der Deko. Doch die Zeit rennt den
Hobbybäckern davon.
Liebe Kandidaten, für euer kleines Gewächshaus auf der Torte habt ihr noch
zwei Minuten.
Ui, sehr schön.
Wie viele Minuten?
Ja. Ich bin der Einzige, der keine Kuppel drauf hat.
Dann kann ich einpacken.
Ist doch kaputt.
Jetzt.
Oh ja,
sie kommt.
In wenigen Sekunden sollte eure Torte fertig auf eurem Backplatz stehen.
10, 9,
8, 7, 6,
5, 4, 3,
2,
Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Fertig. Ich bin fix und fertig.
Das war halt Katastrophe.
Meine Kuppel ist eine ziemliche Katastrophe.
Es ist so, wie es ist. Ich habe eine Sphäre da oben drauf sitzen.
Ich hoffe, das passt soweit.
Ich bin total geflasht von allen Mirror Glaze Torten, die wir gemacht haben. Von
pink zu gelb zu bunt zu schwarz zu Glitzer ohne Glitzer ist alles dabei und
es ist so cool.
Ich bin sehr stolz auf euch. Vor euch steht eine Torte und jeder hat eine
Kuppel. Und wenn Sie zu Hause jetzt denken, ach, ich probiere das auch gerne
mal, das Rezept für die Torte und natürlich auch diese Isomaltkuppel, das
finden Sie auf dasgroßebacken.de. Und wenn Sie schon mal auf der Seite sind,
klicken Sie sich doch einfach mal weiter durch, denn da finden Sie auch noch
interessante Einblicke hier hinter die Kulissen unserer Show.
Wir beginnen jetzt hier mit der Verkostung. Och, ich bin ein bisschen
neidisch auf euch. Und wir beginnen bei Barbara.
Barbara, erklär uns mal bitte dein Prinzip von der Mirror Glaze Torte und
vor allen Dingen auch, was sich in der Torte verbirgt. Ich habe für euch einen
Hibiskus-Erdbeertraum gebacken.
Und zwar durch das, dass die Vorgabe war, dass wir mit Blumen dekorieren
müssen. Ich baue Hibiskusblüten auch innen in die Torte ein.
Was als erstes auffällt, ist die Kuppel und vor allem die Dekoration darunter,
die wirklich wie dafür gemacht aussieht.
Das wichtigste Kriterium war für mich persönlich die Mirror Glaze und zu
sehen, wie du sie überziehst über diese tiefgefrorene Torte. Und das ist
tatsächlich sehr, sehr gut gelungen. Ja, es ist insgesamt einfach wirklich sehr
attraktiv gestaltet.
Danke.
Bei dir der Anschnitt schön sauber geschichtet.
Creme macht einen glatten Eindruck und nichts schaut grisselig aus.
Geschmacklich gefällt es mir auch sehr. Diese Hibiskus-Prosecco-Geschichte, da
hast du ja gesagt, das wäre so dein Crunch.
Du hast da tatsächlich einen festen Biss. Ich habe zu dir gesagt, das
erinnert mich eher so an einen Chutney.
Es ist wunderschön abgeschmeckt. Ich merke vor allen Dingen auch den Prosecco
da drin.
Deine Erdbeerschicht ist noch tiefgefroren. Das heißt, die Erdbeeren
gehen da ja gänzlich unter.
Das ist immer so das Prinzip. Wenn man mit diesem Schockfrost arbeitet, muss
man natürlich auch auf die Temperaturen so ein bisschen aufpassen.
Aber so an sich, vom Abschmecken her, muss ich sagen, gefällt es mir.
Es passt alles zusammen, sowohl die Optik von außen wie auch der Geschmack
von innen.
Schade, dass wirklich die Erdbeeren da noch in der Mitte etwas gefroren sind.
Vielen Dank.
Ich
habe
euch schwarze Schale interessanter Kern mitgebracht.
Allerdings ist meine Kuppel, der Rand, so schwer geworden. Der hat jetzt in die
Mirror Glaze geschnitten und jetzt...
Rutscht an der Rundung leider die Mirror Glaze ab.
Isomaltkuppel steht.
Der Rand ist etwas dick.
Und wie du sagst, ja, es ist natürlich dann ein zweiter Effekt, dass es ein
bisschen einsackt und damit so ein bisschen die Mirror Glaze dann abtrennt.
Ich bin sehr gespannt, vor allem auf den Geschmack deiner Torte, weil es ja auch
eine sehr mutige Kombination ist.
Ich habe Angst, dass ich diese Porzellanplatte gleich kaputt mache.
Magst du mal probieren?
Gut,
das wird nichts.
Also die Stücke sind etwas niedriger, als sie, glaube ich, von dir geplant
waren. Ganz einfach, weil wir hier unten deinen Boden nicht geschnitten bekommen.
Also mit dem Presslufthammer hätten wir, glaube ich, gerade eine Chance.
Er ist halt noch sehr tief gefroren. Das ist das Problem.
Das hat so ein bisschen was von Erlebnisgastronomie, ne?
Ein Schockforster ist ein Schockforster. Und jetzt wisst ihr alle, dieser Name
hat tatsächlich auch Hand und Fuß.
Aber wenn man dann den Boden zusammen misst und, sage ich mal, dieses
gefrorene Gelee in der Mitte dann nochmal sich geleeartig vorstellt und
nicht tiefgekühlt wie ein Wassereis, dann passt es tatsächlich geschmacklich
auch zusammen.
Vielen Dank.
Ich habe mir
gedacht, ich mag für euch ein kleines Herbst erwachen. Also der Übergang vom
Sommer in den Herbst.
Die Dekoration mit dem Blumen ist jetzt nicht ganz so üppig ausgefallen bei dir.
Dafür kann man hier aber wirklich schön auch den Mirror Glaze sehen, der sehr
glänzt. Bei der Kuppel sind so ganz paar Schlieren zu sehen, aber mir gefällt
auch die Höhe von der Kuppel.
Bei dir eine schön gleichmäßige, saubere Schichtung. Die Creme jetzt nicht
irgendwie krisselig.
Ich muss sagen, es schmeckt tatsächlich genauso, wie du es mir erklärt hast.
Also dieser Übergang. Ich habe unten noch so ganz, ganz leicht diesen Kokos
mit drin. Dieses Ragu in der Torte ist es phänomenal. Es ist noch sehr, sehr
kühl. Ich glaube, wenn das noch ein paar Grad wärmer wäre, dann ist das Ding
wirklich Granate.
Es hat einen schönen Biss vor allen Dingen. Also ich habe die Früchte noch
und das ist wichtig, weil dein Boden jetzt ja auch nicht ein fester Boden
ist, wo ich viel beißen muss.
Vielen Dank. Gerne.
Meine Mirror Glaze Torte steht unter dem Motto Berry Meets White Chocolate.
Diese Marmorierung, die du eingearbeitet hast, finde ich sehr schön geworden.
Es sind schöne Farben, es sind appetitliche Farben.
Vom Überzug alles richtig gemacht und ich finde auch bei der Kuppel.
Die Mirror Glaze hat wunderbar funktioniert, auch dieser Zeitpunkt, die
Temperaturen beim Überziehen. Das ist bei dir wirklich makellos gelungen.
Traumhaft schön.
Die Schokolade.
Nicht schön, aber selten.
Das Erste, was festzuhalten bleibt, wenn ihr eine Tafel Schokolade in die Mitte
einbaut und oben drunter ist im Endeffekt nichts als Bauschaum, da muss
man sich nicht wundern, dass man das Ding nicht schneiden kann.
Oben drauf ist der Anschnitt aber sehr schön.
Wunderbar.
Das schmeckt einfach phänomenal. Also bitte beim nächsten Mal einfach diese
Tafel Schokolade hauchdünn machen.
Und wenn ich sowas mache, streiche es direkt auf den Boden drauf, weil du hast
dann nur noch die unterste Schicht und musst es von oben nach unten
durchschneiden. Aber geschmacklich hervorragend.
Was mir gut gefällt, ist, dass der Gelee-Kern auch komplett aufgetaut ist.
Es ist jetzt nicht, oh, sowas habe ich noch nie gegessen.
Auch bei dir ist es wieder, das schaffst du mal wieder. Es ist einfach sehr
lecker.
Vielen Dank.
Ich habe euch eine
Rubiloft-Torte mitgebracht.
Eine sehr schön glänzende Mirror Glaze und eine sehr schöne Isomaltkuppel, die
auch eine schöne Höhe hat.
Wenn ich sie drehe, ist der ganze Mantel auch geschlossen und bei dir auch unten
die Kante sauber gearbeitet.
Du musst bei deiner Mirror Glaze ein bisschen aufpassen. Es war sehr, sehr
dickflüssig und du hast auch sehr kämpfen müssen mit deiner Mirror Glaze.
Du konntest es sehr, sehr gut verkleiden, weil du hast diese
Goldsprengel drauf gemacht und damit kannst du diese Ungleichmäßigkeiten, die
so ein bisschen in der Seite zu sehen sind, auch gut verkleiden. Das hat sich
auch vor.
Also die Torte ließ sich sehr gut schneiden. Auch bei dir ein schöner
Anschnitt, Farben, wieder rosa.
Und auch die Aufteilung gefällt mir sehr gut.
Handwerklich gesehen hast du hier in dieser Torte alles richtig gemacht. Es
ist auch tatsächlich alles richtig temperiert.
Angenehm finde ich vor allen Dingen dieses Himbeergelee. Das gibt eine
richtig schöne Säure und dieser phänomenale Boden, der dieses kräftige
Schokoladenaroma gibt und nur ganz, ganz leichte Mockertöne.
Und es passt wirklich alles sehr gut zusammen. Es ist sehr stimmig vom
Geschmack und auch von allen Konsistenzen. Toll abgeschmeckt.
Dankeschön. Vielen Dank. Danke.
Ich habe mich davon inspirieren lassen, dass wir dieses Jahr so ein bisschen
Corona-Zeit haben, Urlaub einfach mal ausfällt. Und ich glaube, die Dänen
würden auch ganz gerne in Urlaub gehen. Und ich habe so versucht, das bisschen
Urlaubsgefühl in diese Torte reinzupacken.
Es gibt eine Stelle an dieser Torte, die mich absolut fasziniert. Das ist diese
Schattierung. Es ist ineinander gelaufen, es ist dieses Verflossene. Und
genau das ist ja die Technik.
Was mir nur auffällt bei deiner Kuppel ist, dass der Rand hier sehr dick quasi
geraten ist.
Es glänzt, ich sage ganz gerne immer, wie ein Affenarsch.
Auch dein Anschnitt, sauber geschichtet.
Man kann alle Schichten gut sehen und man sieht auch, dass deine Creme sehr
glatt gearbeitet ist.
Was mir auffällt, ist, dass ich so ein bisschen dieses Urlaubsfeeling, was du
reinbringen wolltest, noch etwas vermisse.
Hast du gesagt, du möchtest es ein bisschen zurückhaltener
Gewürze mal mit den Kräutern auch umgehen.
Ich schmecke sie gerade nicht.
Also Temperatur ist unglaublich wichtig bei dem Thema Gewürze. Im warmen Zustand
kann was ganz anders schmecken, als wenn du es zum Beispiel im tiefgekühlten
Zustand hast.
Was mir gut gefällt, ist oben diese üppige Mousse. Sie ist wunderschön
geschmeidig und vor allen Dingen da ist der Lavendel auch schmeckbar. Allerdings
geht das Gewürz bei den Mirabellen komplett unter.
Also dieser Rosmarin, den du da eingearbeitet hast, der ist überhaupt
nicht schmeckbar letztendlich.
Vielen Dank.
Und jetzt kommt er wieder, der Moment, der für euch spannend ist.
Denn die Entscheidung, die ihr treffen werdet, besteht ja aus drei Aufgaben,
die wir in der Show hatten.
Derjenige, der am besten sich durch die drei Aufgaben gebacken hat, wird am Ende
wieder Bäcker der Woche und erhält die rote Schürze.
Und derjenige, dem es nicht so gut gelungen ist, der am schlechtesten war,
der muss uns leider verlassen.
Ich darf keine Entscheidung fällen, das müsst ihr machen und ihr dürft euch
dafür kurz beraten.
Ich gehe mal davon
aus, dass ich heute der sechste Platz von sechs bin.
dann kann es schon sein, dass das heute die letzte Torte war, die ich hier
gebacken habe.
Ich hoffe einfach, dass meine Mirror Glaze Torte so überzeugt hat, dass ich
noch nach Italien reisen darf.
Liebe Kandidaten, ihr wisst, am Ende der Show gibt es immer eine traurige
Nachricht, denn einer muss uns verlassen. Und es gibt auch immer eine
freudige. Und mit der beginnen wir jetzt.
Unser Bäcker der Woche hat sich mit der besten Meroglaise-Torte und zwei
konstant guten Leistungen in den beiden anderen Aufgaben ganz nach vorne
gebacken.
Unser Bäcker der Woche ist...
Steve. Vielen Dank, Barbara, dass du die Schürze schon
überreicht hast. Steve, herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Du hast
immer wieder bewiesen, dass du natürlich ein sehr, sehr gutes Händchen hast, was
das Abschmecken angeht. Völlig zu Recht diese Woche die rote Schürze. Herzlichen
Glückwunsch. Danke.
Ich freue mich riesig, dass Betty und Christian das gefallen hat, was ich die
Woche hier abgeliefert habe.
Besser kann es nicht laufen.
Der Roadtrip durch Dänemark geht zu Ende und für zwei von euch war die Fahrt doch
durchaus holprig.
Dirk und Jennifer, kommt ihr bitte beide nach vorne?
In der ersten Aufgabe habt ihr mit euren dänischen Spezialitäten die beiden
letzten Plätze belegt.
Jennifer.
Du hast in der technischen Prüfung mit deinem zweiten Platz sehr viel Boden gut
machen können.
Dirk, dafür hast du heute mit der Mirror Glaze Torte im wahrsten Sinne des Wortes
geglänzt.
Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war allerdings eure Gesamtleistung in
allen drei Aufgaben.
Es war sehr, sehr knapp.
Aber einer von euch war ein bisschen besser als der andere.
Aus diesem Grund endet der Kampf um den Titel Deutschlands beste Hobbybäcker,
heute leider für...
Dirk.
Alles gut.
Ganz lieben Dank, dass du dabei warst. Es war uns beiden eine große Freude, an
deinen Backkünsten teilhaben zu dürfen.
Und ich kann dir nur sagen, die Position deines Backplatzes hat mit dieser
Entscheidung definitiv nichts zu tun.
Vielen lieben Dank, dass du dabei warst. Dankeschön.
Klar ist es mir total traurig, dass es vorbei ist.
Das große Backen war für mich die Erfahrung meines Lebens.
Ich hätte nie damit gerechnet, überhaupt so weit zu kommen.
Dürfen wir jetzt ein kleines Tränchen vergießen, aber vielleicht ist er
nächste Woche auch vorm Fernseher und ist dabei, denn unsere kleine
Europareise durch die Backwelt geht weiter. Nächste Woche heißt es dann Dol
Dola Dolce Vita.
Italienische Backspezialitäten stehen auf dem Plan und ich hoffe, Sie sind
auch dabei.
Nächste Woche gleiche Stelle hier in Sat.1. Tschüss.
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