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Bonjour, liebe Zuckermäulchen.
Willkommen beim großen Backen. Heute schicken wir unsere Kandidaten auf eine
super leckere Tour de France mit extra Zuckerdoping.
Unsere Backsportskanonen sind in Bestform. Müssen sie auch sein, denn am
Ende der Show muss einer nach Hause. Und das am besten mit dem Fahrrad, denn
heute gibt es jede Menge Kalorien. Hier sind sie richtig. Hier ist das große
Backen.
Schloss Stülpe in Brandenburg ist seit letzter Woche wieder Schauplatz der
größten Backshow der Welt.
Diese 10 sind voller Feuereifer angetreten, sich den Titel, 10.000 Euro
und das eigene Backbuch zu sichern.
Trotz erschwerter Bedingungen gehen die Hobbybäcker auch 2020 mit
Backleidenschaft und Euphorie ans Werk.
Das müssen sie auch, denn natürlich werden geschmackliche Höchstleistung und
Präzision gefordert.
Könnte alles gut klappen. Moment.
Okay.
Die Hobbybäcker traten eine geschmackliche Reise durch Europa an, um
ihre Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen.
Nur einer kann Deutschlands bester Hobbybäcker 2020 werden.
Und nicht alles klappte nach Plan.
So mancher kämpfte mit Schwierigkeiten.
Schiefgehen kann immer was.
Aus diesem Grund muss uns leider heute schon verlassen.
Silvia.
In Woche zwei kehren neun Hobbybäcker in den Wettbewerb zurück.
Motiviert bis in die Haarspitzen und bereit für Höchstleistungen. Ich bin
topfit und rot in Schürzenform.
Beflügelt auf jeden Fall sehr für die nächste Woche.
Die erste Etappe der Europa-Reise steht bevor.
Diese Woche reisen wir nach Frankreich beim Backen. Das ist eine große
Herausforderung, weil Frankreich Patisserie, da habe ich ein bisschen
Respekt vor. Ich staple lieber ein bisschen tiefer.
Respekt ist immer gut.
Meine Erwartungen sind eigentlich nur, dass nichts auseinanderläuft und alles
stehen bleibt, wie es stehen soll.
Es könnte spannend werden.
Schön ist es nicht.
Ich finde es eine richtige Ansage, mit Frankreich in der zweiten Woche zu
starten. Die muss man erstmal überstehen.
So soll sie aussehen.
Sieht so witzig aus.
Die französische Patisserie ist ja leider nicht so leicht.
Es wird auf jeden Fall hart.
Überall lauern Gefahren.
Die Masse ist leider flüssiger als zu Hause und das ärgert mich gerade ein
bisschen. Eine Grundanspannung ist immer da. Man will natürlich das Beste
abliefern, hofft natürlich, dass nichts schief geht. Letztendlich kann der
kleinste Fehler entscheidend sein.
Scheiße, die laufen auseinander.
Da gehört schon ein bisschen Fingerspitzengefühl dazu und das muss
man doch erstmal können.
Oh nein, scheiße.
Ich hoffe, dass ich natürlich geschmacklich wieder ins Schwarze
treffe. Und ich was präsentieren kann.
Wo ist die Emulsion?
Man muss nicht jede Woche der Beste sein. Wichtig ist, dass man weiterkommt,
dass man jede Woche wieder zeigen kann, was man alles kauft.
Sie werden immer besser.
Große Aufgaben warten auf die Hobbybäcker.
Frankreich wird sicherlich alles von uns abverlangen.
Zeit für Backen à la Française.
Liebe Kandidaten, herzlich willkommen hier im Zelt und herzlich willkommen
Jennifer, du bist unser Bäcker der Woche.
Ich bin gespannt, wen wir hier in den nächsten Wochen noch in dieser roten
Schürze sehen werden.
Ab heute kümmern wir uns um Gebäck aus sechs europäischen Ländern.
Und ich dachte mir, da die rote Schürze en vogue und haute couture ist, fangen
wir doch mit Frankreich an.
Damit wir hier auch richtige Entscheidungen treffen, brauchen wir
natürlich zwei Experten für süßes französisches Gebäck. Und hier sind sie
auch schon.
Madame Motivtorte, Betty Schliepake-Burchert und Monsieur Le
Patissier, Christian Hüms.
Bonjour. Bonjour.
Bonjour. Unsere beiden Experten sind nicht nur zuständig für die Aufgaben
hier im Zelt, sondern natürlich auch für die Krönung von Deutschlands bestem
Hobbybäcker. Und zu dem Titel gibt es obendrauf noch den goldenen Cupcake, 10
.000 Euro und das eigene Backboot.
Doch bevor ihr bestimmt, wer heute gehen muss, warten natürlich drei Aufgaben auf
euch. Und diese Aufgaben sind äußerst frankophilen.
Die erste Aufgabe ist eine sehr leckere Aufgabe.
Backt uns eine süße, cremige Tarte.
Eine französische Tarte hat auf jeden Fall einen flachen und knusprigen
Mürbeteigboden und eine süße, cremige Füllung.
Eure Tarte muss auf jeden Fall ohne Form präsentiert werden, sodass wir auf den
ersten Blick den Mürbeteig sehen können.
Eine ansprechende Dekoration, die versteht sich, glaube ich, von selbst.
Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit und auf mein Kommando geht's los.
Auf die Plätzchen!
Fertig? Fakt!
Die Kandidaten dürfen einen der vielen französischen Tart-Klassiker neu
interpretieren, wie Tarte au Citron, Tarte au Caramel oder Tarte au Chocolat.
Geschmackliche Kreativität ist dabei ausdrücklich erwünscht.
Fast alle Tarts beginnen mit demselben ersten Arbeitsschritt. Ein Mürbteig wird
hergestellt.
Ich mache heute eine Tarte, die so ein bisschen...
Die französische Geschichte zurückreißt, und zwar nach Indochina. Ich verwende
einen Schokomürbteig mit einem Zitronengras-Mascarpone-Creme und einem
Himbeerspiegel.
Unter dem Himbeerspiegel befüllt Dirk einen Schokomandel-Mürbteig mit einer
Zitronengras-Mascarpone-Creme. Frische Beeren und Minze bilden das Dekor.
Steve hat zwei Alleinstellungsmerkmale, seine Art Teig zu kneten und seinen
Namen. Dirk, erklär mir mal, warum du den Mürbteig nicht in der Maschine
machst.
Ich habe noch Haare.
Danke.
Ich knete lieber mit der Hand, damit ich einfach merke, wie die Konsistenz ist.
Ob die Butter schön sich mit den restlichen Zutaten verteilt hat. Ich
sehe schon, du hast schon ein, zwei Mürbteige in deinem Leben geknetet.
Und wo hat dieser Mann das Kneten gelernt?
In Brandenburg.
Mein Name ist Steve, ich bin 33 Jahre alt und komme gebürtig aus
Hohenleibisch.
Ich wohne in Dresden, in Hohenleipisch wohnen meine Eltern und da fahre ich
öfters mal im Monat zu Besuch und gucke, wie es denen so geht.
In Dresden arbeite ich in der Uniklinik als operationsdenklicher Assistent.
Dort bin ich hauptsächlich in der Kinderchirurgie tätig, im OP.
Meine Tante Ingrid, die hat mir damals als kleiner Junge das erste Backbuch
überhaupt geschenkt.
Wenn jemand Geburtstag hatte, es musste Kuchen, sechs, sieben Stück auf dem
Tisch mindestens stehen.
Und da haben wir zusammen gebacken, ja.
Als Backtee würde ich mich bezeichnen als einer, der strukturiert ist, dass
ich sage, ja, ich habe einen Plan.
Was wünschen wir den Steve? Dass er weit, weit nach vorn kommt.
Dass er jedes Mal einen Sieg davon trägt.
Das wünschen wir ihm, ja.
Jennifer beginnt die zweite Woche als vermeintliche Favoritin. Letzte Woche
wurde sie von der Jury als Bäckerin der Woche ausgezeichnet. Also die rote
Schürze anzuhaben ist natürlich toll, allerdings beim Backen könnte ich auch
einen Schlafanzug anhaben.
In ihrer Tarte verarbeitet Jennifer frische Himbeeren und Brombeeren zu
einer cremigen Ganache, die auf karamellisierte Pekernüsse trifft. Ihr
Mürbteig wird mit Tonkabohne veredelt.
Und was bereitet Vanessa vor, während ihr Mürbteig geknetet wird?
Ich mache eine Mango-Passionsfrucht-Panacotta-Tarte und
die verfeinere ich mit Tonkabohne und mit Kokos.
Geht auch Sanyas Tarte in die exotische Richtung?
Ich möchte heute eine Crème d'Amande machen. Das ist eine französische
Mandelcreme.
Als Fruchtkomponente habe ich mir ein Birnenkompott mit Orangenlikör
überlegt und dann noch als Crunch Mandeln.
Und Laura?
Ich habe mir überlegt zum Thema Tarte, ich bleibe mir selbst treu und backe was
Klassisches. Bei mir gibt es eine Tarte au Citron.
Laura mag es nicht nur in der Küche klassisch, sie arbeitet auch in einer
echten Traditionsbranche.
Ich bin die Laura, 28 Jahre alt, wohne in Mülheim und arbeite in einem
Stahlproduzierenden Unternehmen im Personalmanagement.
Mich faszinieren jedes Mal aufs Neue die Gänge durchs Stahlwerk oder auch mal am
Hochofen. Jedes Mal ist es echt besonders.
Meine Torten zeichnen sich eigentlich durch eher klassische Inhalte aus.
Ich gucke mich halt lieber bei der Dekoration aus.
Wenn ich gerade mal nicht in der Küche stehe und eine Torte vorbereite, dann
spiele ich super gerne Tennis. Dort kann ich auch meinen Ehrgeiz ausleben und das
Match gewinnen.
Beim Tennis spielen ist Laura sehr, sehr ehrgeizig und deswegen wird sie es auch
beim großen Backen weit bringen.
Sarah verzichtet als einzige auf Mürbteig.
Ich mache heute eine vegane Tarte, weil ich mich eine Zeit lang vegan ernährt
habe. Ich habe komplett auf Zucker verzichtet und deswegen wollte ich das
heute auch nochmal mit reinbringen.
Auf Saras rustikalem Boden aus Hafer, Datteln und Mandeln ruht ein Heidelbeer
-Pudding mit frischen Früchten. Das Highlight ist der glänzende, cremige
Schokoguss mit rosa Pfefferbeeren.
Ob die Mühle mit klebrigen Datteln zurechtkommt?
Das sieht so witzig aus.
Für Barbaras handbetriebene Mühle besteht keine Verklebungsgefahr.
Meine Erdnüsse.
Das tue ich mit der Hand, weil da kann ich schauen, wie weit bin ich schon. Und
wenn ich mit dem Elektrischen reinfliege, ist sofort alles komplett
fein. Und ich will es aber nicht komplett fein, sondern so, dass man ein
bisschen was gespürt.
Für Salis und gesalzene Erdnüsse sollen für Furore sorgen.
Unter dem Fruchtspiegel mit Marillenlikör tummeln sich die Beeren
auf Mörbteig mit viel Kakao und einer Schokoladenmus.
Apropos Schokolade. Backen und Corona ist halt extrem nervig. Wir müssen die
ganze Zeit Handschuhe tragen.
Und gerade wenn man so einen Teig knetet, dann entwickeln die Handschuhe
ein Eigenleben, was nicht unbedingt gewünscht ist.
Eine klebrige Angelegenheit mit Handschuhen. Das ist überhaupt nicht
witzig.
Komisch. Bei Vanessa funktioniert es.
Warum nur?
Mürbeteig darf man nicht zu lange bearbeiten, weil sonst erwärmt sich die
Butter und der wird nicht so knackig.
Nach dem Ausrollen des Teiges schlägt Jennifer ihre Platte in Backpapier ein.
Jetzt ab in den Ofen.
Quatsch, Ofen, Kühlschrank.
Puh, das war knapp.
Sarah verzichtet auf die Kühlphase.
Ihre Tarte braucht keine Kühlung.
Ich mache heute einen Salzkaramellhimmel. Die größte
Herausforderung für mich ist heute, das in der Zeit zu schaffen, weil es sind
schon sehr viele Komponenten. Aber ich denke, ich kriege das hin, weil ich muss
ja nicht abwaschen.
Zitronenmus und Passionsfruchtkört umschmeicheln sahniges Salzkaramell.
Getoppt wird die Komposition auf Haselnussmörbteig mit fliederfarbenem,
abgeflämmtem Baiser.
Egal ob Mandeln für krokant geröstet oder Pekernüsse für einen Crunch
gehäckselt werden, ob gerührt wird für Cremes oder ob frische Früchte
verarbeitet werden.
Die Kandidaten scheinen zu wissen, was sie tun.
Der Aromamix, der durch das Backzelt weht, ist äußerst appetitanregend.
Passionsfrüchte sind so schöne Früchte. Es riecht mega.
Ein Gewürz passt in Sanyas Welt zu fast allem.
Da ist er wieder, der Kardamom. Das passt gut zu Wünschen, aber nicht zu
viel. Vielleicht war das jetzt doch ein Müh zu viel. Mal schauen.
Auf Christophs Zutatenliste steht kein Kardamom. Ich habe mich für die
schulokladige Variante entschieden, weil ich bei der, als ich die Aufgabe gelesen
habe mit französische Tarte, musste ich halt direkt an Tarte au Chocolat denken.
Manche Menschen denken grundsätzlich immer an Schokolade.
Christian Hüms zum Beispiel.
Boah, der Teig sieht lebend aus. Lebend.
Er meint sensationell.
Aber das sagt man nur in Wien.
Während einige Teige jetzt erst in die Form kommen oder in die Kühlung, sind
andere Böden schon gebacken.
Ah, du hast schon angefangen mit Backen? Ich habe das Gefühl, du arbeitest hier
hinten im Turbo.
Ich habe hier Haferflocken mit Mandeln, Datteln und Kokosöl drin. Ich kenne das
eigentlich geknetet als Energy Ball.
Ja, genau. Und du backst es? Genau, ich backe es. Da bin ich gespannt. Es duftet
so gut.
Dankeschön, vielen Dank.
Das sieht man nicht alle Tage.
Genauso wenig wie Zitronengraspudding.
Das riecht schon ordentlich nach Zitronengras.
Muss es aber auch, weil damit...
Versuche ich, den Geschmack in die Creme reinzukriegen. Laura trainiert ihren
Tennisarm. Da ich die letzten Wochen mehr gebacken habe als Tennis gespielt,
ist das jetzt schon echt anstrengend.
In einer Topform ist auch Steve.
Oder zumindest seine Creme.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt noch 60 Minuten. Es ist Halbzeit.
Ich habe das Gefühl, ich werde nicht fertig. Das schaffen wir schon.
Nee, nee, nee, nee. Vielleicht.
Krass.
Und was sagt man in Österreich, wenn man hinterherhängt und einem die Zeit
davonläuft?
Ich habe die frischen Früchte reingezahnt, damit
die noch etwas Frische mit reinbekommen.
Und beim Anschnitt bekommt man noch so einen kleinen Wow-Effekt.
Christophs Wow-Komponente heißt Cognac.
Meine Karamellsoße ist soweit fertig, hat eine leichte Kognaknote, so wie
gewünscht. Das ist ein gutes Zeichen.
Jennifers Waldfrüchte liebt man überall.
Barbaras Obst ist spezieller.
Dadurch, dass Marille ja bei uns in Wachau und so sehr bekannt ist, mag ich
an Marillen gut spielen.
Bei der Baiserfarbe darf man etwas nachhelfen. Andere Dinge gelingen nur
mit Handarbeit.
Und Geduld.
Ich mache hier gerade meine Crème d'amand.
Wo ist die Emulsion?
Und wo ist der Fachmann, der die Antwort weiß?
Ich brauche dringend Hilfe.
Man sieht, das Fett hat sich getrennt. Das hat definitiv keine schöne Emulsion.
Du könntest Mehl reingeben zum Binden. Zum Binden? Zum Binden könntest du Mehl
reingeben. Mach nicht wahnsinnig viel Mehl mit rein, weil deine Masse wird
natürlich dadurch auch fester. Dankeschön.
Oh ja, ja, ja, es ist besser. Oh Gott, ja.
Sarah hat mit ihrer Schokolade noch viel vor.
Das hier ist meine geschmolzene Garnasch. Das ist schön geschmolzen mit
der Kokosmilch.
Und jetzt gleich gebe ich so etwa einen halben Teelöffel rosa Pfeffer.
Das gibt so ganz leichten, scharfen Geschmack noch mit ab.
Einige Tartböden wurden vorgebacken. Die müssen nun zum Befüllen aus dem Ofen
genommen werden.
Das Allgelb mache ich, weil wenn ich das jetzt noch mitbacke, dann sperrt das
quasi den Mürbeteig, der schön knusprig sein soll, von der inneren Füllung, die
ja cremig und lecker sein soll. Der Trick ist übrigens aus dem Buch von
Christian.
Wir werden sehen, ob das bei der Verkostung auffällt.
Noch 40 Minuten.
Genau den Boden von der Tatform muss ich versuchen wegzubekommen. Aber bevor mir
dieses Ding zerbricht, bleibt der dran.
Ich flipp aus, der ist runtergebacken. Ah, der bricht.
Scheiß drauf, das Ding bleibt drin.
Wird zwar Punktaktion geben, aber ich glaube, der Punktaktion ist größer, wenn
das Ding zerbrochen ist.
Hauptsache man kriegt den Mürbteig heile aus der Form.
Wie kittet man so eine Bruchstelle?
Marzipan ist das optimale Spachtelmaterial.
Es hält die Füllung in der Form.
Und schmeckt ja auch.
Ich habe hier meine Ganache jetzt abgefüllt. Ich klopfe das jetzt ein
bisschen, weil hier sind überall so kleine Luftgräschen.
Ich versuche jetzt ein bisschen so die Luft rauszubekommen von der Schokolade.
Christoph platziert seine Schokosahne-Creme auf seinem
Himbeerkompott. Barbara hat sich für Schokoladenmus entschieden.
Laura ist mit ihrem Lemon Curd zufrieden.
Und ab in den Ofen.
Liebe Kandidaten, vergesst die Zeit nicht, es sind noch 30 Minuten.
Oh Gott, eine halbe Stunde, das schaffe ich nicht.
Ich habe nicht mal meine Creme abgeschmeckt.
Wer wird hier eher mürbe? Der Teig oder die Kandidaten?
Ich bin jetzt fertig mit meiner Tat. Ich mache jetzt die Deko ganz langsam. Dann
habe ich wieder nichts zu tun gleich.
Christoph plant eine ganz besondere Deko. Ich versuche ein Karamellnis zu
machen. Aber es will nicht so, wie ich es geübt hatte.
Du hast die falsche Temperatur.
Okay. Du bist zu früh drauf. Deswegen hast du so einen dicken Klumpen. Den
lässt du quasi in deinem Töpfchen abklumpen. Ja. Und wenn du dann den
Faden hast, dann musst du recht zügig dann da drüber gehen. Wenn du sowas
machst, muss der Zucker wirklich klar sein.
Alles klaro.
Während einige schon an der Dekoration arbeiten, lassen sich andere nicht aus
der Ruhe bringen.
Das ist der weiße Schokolade-karamellisierte Pekanuss
-Crunch.
Ob vorgebacken, auf einmal gebacken, jetzt erst gebacken oder muss noch
backen, die Tartrezepte sind höchst individuell.
Ein kleines Nüsse ist genug.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt noch 10 Minuten.
Schnell, schnell.
Gib Gas, Dirk, gib Gas.
Wird wirklich knapp.
Steve trägt jetzt erst seine Karamellschicht auf.
An anderer Stelle wird gerade an den oberen Schichten der Tarts gearbeitet.
Und so mancher Fehler kommt nun zum Vorschein.
Ich sehe jetzt erst, dass der Teig nicht wirklich die schöne Bräune hat.
Hätte noch ein paar Minuten vertragen.
Optisch versuchen die Kandidaten in den letzten Minuten noch alles rauszuholen.
Schließlich ist eine ansprechende Dekoration Teil der Aufgabe.
Also mir gefällt doch jetzt nicht, dass der Raum zu nieder ist.
Den müssen wir da oben überall schön sehen.
Ihr Lieben, ihr habt noch zwei Minuten.
Jetzt Turbo.
Das ist hier die Zitronenmus mit dem Passionsbruch gehört und jetzt spritze
ich das besät auf.
Das ist mit
zitternden Händen gar nicht so einfach, wie es ausschaut.
Wo machst du deine Blumen hin? Welche Blumen? Da soll noch Blumen drauf.
Er hat doch auch keine Blumen. Du kannst meine gelben Blumen bekommen.
Keine Blumen.
Oh Mann, ey, du machst mich wahnsinnig.
Liebe Hobbybäcker, die letzten Sekunden brechen an.
10 9 8
7
Sechs. Fünf.
Vier.
Drei.
Zwei.
Eins.
Und stopp. Hände weg vom Gebäck.
Masha Allah, so eine schöne Tarte.
Ich bin mega happy.
Es ist eine Tarte, es sieht auch ein bisschen französisch aus, vielleicht.
Anspannung pur war das gerade, die letzten Minuten. Ich bin ein bisschen
stolz auf mich.
Man kann noch so viele Aufgaben schon erledigt haben. Es wird immer wieder
eine Anspannung sein, wenn man in die Verkostung reingeht, weil man muss jedes
Mal mit jeder Aufgabe überzeugen.
Ich habe das schon mal probiert vorher, als ich mich darauf vorbereitet habe.
Das hat mir sehr gut geschmeckt und ich hoffe, dass das Christian und Betty auch
schmecken wird.
Essen wie Gott in Frankreich und das mitten in Brandenburg. Das ist toll. Und
wenn Sie sich zu Hause auch gerne mal an diesen Klassikern oder Eigenkreationen
unserer Kandidaten versuchen möchten, Sie finden die Rezepte alle im Internet
auf dasgroßebacken.de. Und wir starten jetzt hier mit der Verkostung bei
Christoph.
Ja Christoph, erklär uns mal deine Tarte bitte.
Ich habe als Mürbeteig einen Schoko-Espresso-Mürbeteig gewählt. Als
Füllung eine kräftige und cremige Schokoladentart-Füllung. Dann eine
Himbeerfruchteinlage und obendrauf befindet sich Sonjak-Karamellsoße.
Handwerklich gut gearbeitet. Die Risse finde ich jetzt aber passt irgendwie
dazu. Ich glaube die Tarte lebt auch häufig mehr vom Geschmack.
Also hier kann man wunderbar die Mürbteigschicht erkennen.
Darüber dann halt die Himbeerkonfitüre, die du extra noch eingefüllt hast. Und
obendrauf natürlich als Garnitur dann die Himbeere.
Das ist Schokolade pur. Du hast ganz dezent das Salz mit eingearbeitet.
Zusammen mit der Himbeere ist es ein Traum in Zartbitterschokolade.
Und ich mag auch diese Note Cognac, die oben im Karamell noch mit drin ist. Ich
habe halt wirklich so diesen Schokoladen-Kick und dann kommen die
Nuancen. Vielen Dank.
Yes, alle Zähne.
Als erstes fällt mir die Backfarbe auf.
Also man sieht so richtig schön hier diesen goldgelben Rand.
Ich mag auch die Dekoration.
Mango und Passionsfrucht passt ja auch gut zusammen.
Man muss sagen, die Backfarbe ist tatsächlich das Erste, was ins Auge
sticht. Kleine Abzüge sind natürlich für den rausgebrochenen Rand.
Die Präsentation gefällt mir schon mal sehr gut.
Die Creme, die du eingefüllt hast, ist schön vom Stocken her und auch der
Mürbeteig ist unten durchgebacken.
Es ist ein Sommertraum. Die Mousse ist halt super leicht. Kokos habe ich
rausgeschmeckt. Eine sehr, sehr sommerliche Tat.
Sowohl die Füllung alleine schmeckt mir sehr gut. Ich bräuchte da keine Mango,
weil es einfach sehr lecker auch ohne ist. Vielen Dank. Vielen lieben Dank.
Dankeschön.
Wenn ich außen gucke, hätte ich mir eine Backfarbe
gewünscht, dass es noch ein bisschen goldgelber geworden ist.
Ja, ich kann alles sehen. Ich kann die Birne sehen, ich kann die Mandeln sehen.
Also ich weiß auch, in welche Richtung es gehen soll. Also ich bin sehr auf den
Geschmack gespannt, gerade auch mit Kardamom.
Anscheinend eins deiner Lieblingsgewürze.
Also man muss von unten einmal gucken.
Also ich würde sagen, der ist nicht richtig durchgebacken. Den Mürbteig
ruhig richtig schön crossbacken, weil das, was du nachher dann obendrauf als
Topping machst mit deiner Mandelmasse, das ist dann im Endeffekt relativ zügig
gebacken.
Für mich super obendrauf das mit den Mandeln, weil das ist der Crunch, den
ich eigentlich brauche. Die Mandelmasse, meines Erachtens nach, perfekt gelungen.
Und es gibt dem Ganzen auch diese Saftige obendrauf mit dem Birnenragout.
Perfekt. Und ich kann dir für die Zukunft sagen, für den Kuchen brauchst
du keinen Kardamom, weil der Kardamom schmeckt gar nicht.
Er ist nicht da.
Oh, okay.
Kann ich mich anschließen? Also hättest du es nicht erwähnt, würde ich es auch
nicht wissen.
Geschmacklich ansonsten von der Kombination mit dieser Mandel und der
Birne, es passt hervorragend.
Danke.
Optisch gefällt es mir sehr gut, auch gerade das Trappieren von den Beeren.
Backfarbe bei Schokolade ist schwierig zu erkennen.
Allerdings kann ich erkennen, dass du sehr sauber gearbeitet hast.
Gespannt bin ich, wie deine Interpretation dieses Asiatische, was
dann so ein bisschen mit einfließen soll, wie das dann tatsächlich wirkt.
Von der Präsentation her bin ich sehr, sehr zufrieden.
Was man sofort erkennen kann.
Der Mürbeteig ist auf jeden Fall durchgebacken.
Obwohl ich diesen Schokoladen-Mürbeteig habe, der ja schon sehr intensiv ist,
hast du es wirklich so hinbekommen, auch durch diese Note Zitronengras, dass es
tatsächlich immer noch eine sommerliche Note hat, eine frische Note. Das, was
ich wahrscheinlich in Indochina auch essen würde, einfach bei tropischen
Temperaturen. Es harmoniert alles zusammen und es schmeckt halt einfach
sehr, sehr frisch. Das Zitronengras ist da. Es ist wirklich eine sehr, sehr
leckere Kombination, muss ich sagen.
Vielen Dank.
Ein
absolutes
Highlight ist definitiv dieser Rand. Diese verschiedenen Schattierungen, die
du außen in dem Boden hast, das gefällt mir außerordentlich gut, muss ich sagen.
Da kann man tatsächlich die drei verschiedenen Schichten sehen.
Highlight natürlich die halbierten Heidelbeeren, die noch drin sind.
Aber das vom Anschnitt her, muss ich sagen, ist persönlich für mich schon
große Patisseriekunst.
Dankeschön.
Ja, man kommt nicht auf die Idee, dass es vegan ist.
Mit der Füllung drin, es passt alles super zusammen.
Es muss nicht unbedingt ein klassischer Mürbeteig sein. Das ist eine tolle
Alternative, die du uns hier präsentiert hast. Dadurch, dass ich auf die frischen
Heidelbeeren beiße, zusammen mit dem, ich nenne es jetzt mal Cerealienboden,
finde ich es persönlich optimal und wirklich sehr, sehr gut gelungen.
Tausend Dank. Vielen Dank. Dankeschön.
Kannst du die auf die Schulter klopfen?
Ja, heute.
Man sieht zwar oben erstmal die Fläche und da sieht man auch eine Backfarbe,
aber dann sieht man auch sehr schnell, dass der Mürbeteig mehrere Minuten noch
gebraucht hätte. Er ist wirklich sehr hell.
Eine Tarte au Citron ist tatsächlich mit meine Lieblingstat, muss man sagen. Es
braucht keine große Dekoration.
Das Ding punktet nur durch den Geschmack.
Ich hebe es mal hoch.
Das Ding ist leider nicht durchgepackt.
Methan und Zitronen hat für mich ein ganz spezielles Geschmacksmuster. Und
das ist dir in dem Fall auch sehr, sehr gut gelungen. Nur beim nächsten Mal, die
Jungs hier kriegen halt gar kein Baiser und dann wird es definitiv zu sauer.
Das Baiser ist ja nicht nur Dekoration, sondern ich brauche es auch für den
Geschmack. Dann stimmt es alles, dann ist es alles ausgewogen. Ja, der Boden
ist halt eindeutig etwas zu hell.
Vielen Dank.
Danke.
Das Ganze sieht sehr grafisch aus. Vielleicht hättest du umnehmen, wie Sie
auch noch ein bisschen mehr abflammen können. Aber ich glaube, du hast genau
die zehn Sekunden vom Enis-Countdown genutzt zum Flammen.
Also da vielleicht beim nächsten Mal etwas früher mit anfangen.
Von außen hoi, dann wollen wir mal hoffen, dass es von innen auch hoi ist.
Das ist tatsächlich ein wirklich wunderschöner Anschnitt, muss man sagen.
Du hast unten drunter den Haselnuss-Mürbeteig, dann kommt hier
diese Karamellschicht. Man kann halt alles von oben nach unten wunderbar
erkennen. Danke.
Von außen hoi.
Von innen voll.
Trifft in dem Fall überhaupt nicht zu.
Es gibt nichts, was ich kritisieren könnte. Es ist alles perfekt. Es klopft
schon an. Und wenn du nochmal so ablieferst, dann kommt meine absolute
Superlative. Ich finde es hervorragend, muss ich sagen.
Danke. Wenn man den gegessen hat, weiß man, warum es Mürbeteig heißt. Weil
genau diese Konsistenz hat, die ist knuspriger, aber trotzdem weicher. Es
passen alle Komponenten genau in der Menge, wie du sie zusammengefügt hast,
hervorragend zusammen.
Vielen Dank.
Danke, danke.
Schicke Dekorationen, ein bisschen minimalistisch, sehr französisch dann
auch wieder. So leichte Wellen, da wirklich dann noch drauf aufpassen, dass
der Mürbeteig auch ganz an die Formen reingeht.
Also die obere Schicht ist natürlich jetzt sehr weich.
Wichtig für mich ist halt die Backfarbe.
Und du hast unten drunter zwar eine helle, aber eine sehr gut gebackene
Farbe. Konnte man beim Schneiden schon merken, dass der Mürbeteig auf jeden
Fall durchgebacken ist.
Es ist sehr cremig, es ist sehr fruchtig. Dann habe ich diese
Pickernüsse da drin.
Ganz, ganz wichtig ist der Mürbeteig in deinem Fall.
Dadurch, dass er wirklich so schön gebacken ist, bekomme ich genau diese
Konsistenz, die ich brauche. Dieses Abschmecken, dafür hast du wirklich ein
Fingerspitzengefühl. Das gefällt mir sehr gut.
Für mich gibt es nur eine Kleinigkeit, eine frische Beere noch dazu. Das wäre
tatsächlich dann das absolute i-Tüpfelchen.
Ansonsten muss ich sagen, hellauf begeistert.
Dankeschön. Danke.
Alles hat funktioniert.
Die Kombination von den Farben gefällt mir sehr gut. Das ist etwas, was einlädt
zum Essen, finde ich. Oben auf eine ganz saubere Kante möglichst achten. Ich bin
wirklich gespannt auf die Kombination mit der Fisales und der Schokolade. Dann
auch noch die Erdnüsse dabei. Klingt interessant.
Man sieht hier unten den Mürbteig. Dann kommt diese Schokoladenschicht, die mit
eingearbeitet ist. Oben drauf natürlich dann die Fisales mit dem Marillengelee.
Schöner Anschnitt.
Wenn man die ganze Tarte sieht, ist man der Meinung, man bekommt sehr viel
Frucht, sehr gesund.
Und dann kommt der Anschnitt und man weiß, man ist im Schokoladenhimmel.
Richtig.
Diese Schokoladentarte, die du darunter gemacht hast, ist vom Handwerklichen her
und vom Geschmacklichen her absolut einwandfrei. Muss man ganz klar sagen,
diesen fruchtigen Part, den du ja on top noch draufsetzen wolltest, der ist dir
durch die Menge der Schokolade so ein ganz klein wenig untergegangen. Es ist
von der Optik her zu sehen, aber es ist im Mund nicht zu schmecken.
Vielen lieben Dank.
Ja, die erste Aufgabe habt ihr schon überstanden.
Aber die Frage ist, wie wird weitergebacken? Bleibt es cremig süß?
Ich verrate es euch noch nicht. Erstmal dürft ihr rätseln. Und zwar bei Aufgabe
2 der technischen Prüfung.
Die technische Prüfung. Der Traum aller detailverliebten Backhandwerker. Bei der
technischen Prüfung erwartet euch ja immer ein Überraschungsrezept. Das
heißt, ihr wisst nicht, was ihr backen werdet.
Aber ihr dürft euch als erstes schon mal mit den Zutaten vertraut machen und
rumrätseln. Steckt diese bitte jetzt auf.
Blattgold. Oh Gott.
Kakao, Zucker.
Sahnelikör, Schokolade, keine Ahnung.
Alle haben Sahnelikör. Ich habe anstelle von Sahnelikör Sahne. Finde ich super,
dass die Verständnis haben dafür, dass ich nicht mit Alkohol arbeite.
Scheiße.
Ja, deckt das Rezept bitte jetzt auf.
Riesenerklär, wie cool.
Ach du Scheiße.
Das wird spektakulär.
Riesenerklär lautet die Aufgabe. Das Rezept stammt von Christian.
Erklär doch mal.
Alles steht und fällt mit dem Brandteig. Den gleichmäßig auf die Länge
aufzudressieren, dass am Ende des Tages ein Riesenerklär dabei entsteht, das ist
schon eine Hausnummer.
Zusätzlich wollen wir, dass ihr ein Knusperblatt herstellt, damit wir
nachher beim Essen auch noch eine zweite Textur haben.
Das Eclair soll am Ende exakt 22 cm lang sein.
Der Brandteig langt für drei Exemplare, die Creme allerdings nur für ein
einziges. Ihr müsst euch also rechtzeitig für das schönste Exemplar
entscheiden, das ihr uns präsentieren wollt.
Und ich bin sehr gespannt, wie ihr mit der Herstellung der Karamellhaselnüsse
zurechtkommt.
Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.
Die Zutaten bekommt ihr alle nur einmal.
Das heißt, lest das Rezept genau. Ihr könnt nicht nochmal von vorne anfangen.
Die technische Prüfung wird natürlich wie immer blind verkostet. Das heißt,
für diese Zeit bitte ich euch aus dem Zelt.
Viel Spaß dabei.
Danke. Dankeschön.
Und euch wünsche ich jetzt ganz viel Glück.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Zwei Teige müssen angefertigt werden. Ein Mürbteig für das Knusperblatt und
ein Brandteig für das Eclair selbst.
Womit beginnt man am besten?
Ich fange gerade mit dieser Knusperschicht an, die auf den Eclair
rauf soll.
Und danach mache ich mit dem Brandteig weiter.
Schneten, schneten, schneten.
Der Mürbteig muss gleich mehrfach in die Kühlung.
Diese technische Prüfung ist definitiv nicht einfach.
Der erklärt backt 50 Minuten, das ist echt ein Brett.
Und da muss man sich echt dran halten.
Das ist ziemlich straff getimt. Da habe ich einiges an Respekt vor, zumal auch
beim Brandtag echt viel schief gehen kann.
Das perfekte Eclair ist von vorne nach hinten gleichmäßig braun gebacken. Wir
haben obendrauf die Croqueline-Kruste, die leicht aufgebrochen ist. Dann die
karamellisierten Haselnüsse mit dem schönen Zuckerfaden, dezent das
Blattgold. Und wichtig ist, die helle Creme muss von außen für uns gut
ersichtlich sein.
Bei dieser Aufgabe kommt es einmal aufs Timing an. Aber es geht auch darum,
gleichmäßig zu arbeiten, sauber zu arbeiten. Französische Patisserie ist
Minimalismus. Und da geht es wirklich um Exaktheit.
Für eine technische Prüfung in der Folge 2 sehr sportlich.
Nach der ersten Kühlung wird der Mürbteig ausgerollt. Am Ende muss die
Platte drei 21 cm lange und höchstens drei Millimeter dicke Streifen ergeben.
Das muss auf jeden Fall heute so genau gehen. Deswegen gehe ich da jetzt
wirklich mit einem Lineal ran und merke, es ist zu dick.
Zwei bis drei Millimeter sind gewünscht, also werden zwei bis drei Millimeter
auch gemacht.
Es gibt keine Widerrede.
Und in den Kühlschrank.
Es ist immer sinnvoll, die Wünsche der Jury zu erfüllen.
Das war Teig Nummer eins. Dann kann es ja weitergehen mit Nummer zwei.
Mein Mürbteig, also diese Kruste, die ist jetzt gerade im Gefrierfach.
wo sie einmal kurz kühlen soll.
Und in der Zeit mache ich jetzt gerade meinen Brandteig.
Während sich die Zutaten erhitzen, werden die Öfen auf 200 Grad vorgeheizt.
Ich habe jetzt Wasser, Butter, etwas Salz und Zucker in den Topf gegeben. Das
lasse ich kurz aufkochen.
Und sobald das aufgekocht ist, gebe ich das Mehl hinzu. Und dann wird kräftig
gerührt.
Beim Rühren soll ein glatter Teig entstehen, der sich als Kloß vom
Topfboden lösen lässt. Das nennt man abbrennen.
Man muss halt jetzt zügig rühren, dass nichts anbrennt, aber es soll halt
abbrennen. Also ich rühre zu Hause immer so lange, bis es so einen Klumpen
ergibt.
Und wenn der Teig einfach nicht klumpen will?
Ich habe das Gefühl, ich habe schon was falsch gemacht.
Das sieht irgendwie nicht so... Der brennt ja schon unten ab.
Scheiße.
Oh nein, ich habe es wirklich falsch gemacht.
Ach du Scheiße, bin ich... Ach du Scheiße.
Okay, ich habe es nicht zum Kochen gebracht, sondern ich bin so dumm und
habe das Mehl einfach direkt schon vorher reingemacht.
Also ich hätte Milch, Wasser, Butter, alles schon zum Kochen bringen müssen.
Scheiße. Okay, das kann jetzt gut gehen oder das kann auch scheiße gehen.
Zutaten für einen zweiten Versuch gibt es jedenfalls nicht.
Zeit übrigens auch nicht.
Eine halbe Stunde ist schon vorbei.
So sollte er aussehen, der Topf.
So.
Und jetzt kalt rühren.
Also die Küchenmaschine langsam laufen lassen.
Bitte, bitte, bitte.
Der Teig muss auf Handwärme abkühlen, bevor die Eier dazukommen. Ist er zu
warm, bekommt man Omelette. Auch lecker, aber nicht Teil der Aufgabe.
Meine Teigmasse hat jetzt ungefähr Fingertemperatur erreicht und jetzt
werde ich nach und nach die Eimmasse hinzugeben, dass der Teig immer wieder
die Möglichkeit hat, sich zu binden.
Sanja hofft, dass das auch mit ihrem nicht korrekt abgebrannten Teig
funktioniert. Der Brandteig soll am Ende so fest sein, dass er gut mit der
Spritztülle weiterverarbeitet werden kann.
Das schaut gut aus.
Oh, ich weiß noch nicht, ob die Kuh vermisst ist.
Das werde ich erst mal im Backen sehen.
Entweder die fallen zusammen, gehen nicht auf oder ich habe echt Glück
gehabt mit meinem blöden Fehler vorhin.
Zunächst werden drei Eklers gleichmäßig aufgespritzt.
Du musst es auf jeden Fall jetzt in einem Strang abziehen, möglichst auch
mit gleichmäßigem Druck, damit der Ekler eben auch überall die gleiche Stärke
hat.
22 Zentimeter sollen die Eklers am Ende lang sein.
Scheiße, die laufen auseinander. Laufen die bei dir auch auseinander?
Nee, die stehen eigentlich wie eine Eins.
Man nennt Eklers übrigens auch Liebesknochen.
Ich bin gerade dabei, die Kokolorkruste drauf zu drapieren. Da überlege ich
gerade, inwiefern man das ein bisschen andrücken soll oder nicht. Da bin ich
gerade ein bisschen unschlüssig, weil da hätte ich jetzt die Befürchtung, dass
wir irgendwie den Brandteil zu platt drücken und er hinterher nicht genug
aufgeht.
Im Rezept steht nur drauflegen.
Die müssen 50 Minuten auf der mittleren Schiene backen, das ist echt lange.
Aber es ist ja noch zwischendrin viel zu tun.
Aber Zeit für deine Vorstellung haben wir.
Mein Name ist Dirk, ich bin 45 Jahre alt und wohne an der schönen Bergstraße in
Weinheim. Ich bin momentan freiberuflich unterwegs und mache Marketingberatung.
Ich lebe mit meinem Partner Marc hier in der Wohnung.
Marc ist Partner, bester Freund, einfach alles.
Wir sind wirklich ein richtig gutes Team.
Beim Backen bin ich tatsächlich nicht unbedingt der klassische Typ. Ich
kombiniere wirklich ganz gerne völlig abgefahrene Geschmäcker miteinander, wo
sich jeder fragt, ernsthaft jetzt, kann das schmecken?
Manchmal bin ich immer etwas am Zweifeln, wenn er experimentiert und mit
seinen ganzen Gewürzen eben auch. Aber in Kombination sind die Torten vom Dirk
wirklich göttlich.
Die Ofentür muss jetzt 50 Minuten lang geschlossen bleiben, sonst ist
das Aufgehen des Brandteigs akut gefährdet.
Der Brandteig ist jetzt im Ofen mit dem Krakalarteig und jetzt mache ich die
Ganache.
Dazu braucht man Sahne, außerdem Schokolade und Sahnelikör.
Bei Barbara gibt es ein Problem.
Ich hätte meine auch gerne rein, aber die Temperatur stimmt nicht.
Ich habe das aus der Markierung angeschaut und jetzt stimmt das
natürlich nicht.
Die Ganache muss 20 Minuten abkühlen. Hach, so ein Eclair ist ja schnell
gegessen und schnell ist auch die Zeit um. Ihr habt Halbzeit, noch eine Stunde.
Ach, oh ne, ver... Scheiße.
Ist nicht dein Ernst jetzt?
Ja. Verdammte Scheiße.
Ja, sehr beschissen, weil sie so in 50 Minuten backen.
Aber zumindest sind sie hübsch.
Also schnell in den Ofen und dann innerhalb von 10 Minuten befüllen und
dekorieren? Oder wie willst du das Problem lösen?
Ich backe sie heißer und weniger lang, damit ich irgendwas habe.
Der Ausgang ungewiss.
Aber das hier wird auf jeden Fall Karamell.
Wow, das sieht toll aus. Komm, lass mich wenigstens meine Haselnüsse schön
machen.
Ja, ich fühle mich schlecht, weil ich den blöden Fehler mit dem Mehl gemacht
habe. Und jetzt geht mein Brandteig einfach null hoch. Der ist wirklich
flach wie keine Ahnung. Ich glaube, da wird auch nichts mehr draus.
Was bei allen noch hinhauen kann, ist die Dekoration.
Bei ihr spielen Haselnüsse eine entscheidende Rolle.
Die Aufgabe hängt am seidenen Faden.
Das Dekor ist nicht spektakulär. Es besteht aus drei Haselnüssen, die von
außen mit einer Karamellkrust umzogen sind. Und wenn du sie dann aus dem
Karamell rausziehst, wollen wir, dass du so einen ganz leicht dünnen Faden hast.
Die Dekoration ist schon sehr wichtig. Es geht darum, diesen Karamell genau auf
den Punkt zu kochen. Er darf nicht zu dunkel sein, er sollte hell sein.
Ich hoffe natürlich nicht, dass ein unserer Kandidaten den Karamell so lange
aufstellt, dass er wirklich dunkel und schwarz wird, weil das ist dann halt
einfach nicht mehr essbar. Es ist so unfassbar bitter, das ist wirklich
unangenehm.
Steve wollen die feinen Karamellfäden einfach nicht gelingen.
Wo liegt der Fehler?
Das sollte nicht so sein. Das Karamell ist viel zu hart geworden und da war die
Zeit einfach zu knapp.
Es hätte besser werden können, aber naja, es ist ja nur Deko.
Ärgert mich.
Du bist nicht der Einzige, der sich ärgert.
Die Laura versucht gerade irgendwie irgendwas zu retten. Mein Karamell ist
nämlich zu schnell hart geworden und ich habe noch keine drei Nüsse, die mich
halbwegs zufrieden stellen.
Drei Haselnüsse für Eni.
Karamell ist was sehr Leckeres. Der Steve hat überlegt, ich mache hier einen
Dauerlutscher.
Und so sieht der Dauerlutscher aus.
Es wird wieder beweglich.
Zur Not musst du die drei nehmen, aber wir probieren es einfach mal. Ich weiß
auch nicht, was passiert.
Stevie, vielleicht rette ich dir den Arsch mit deiner Nuss.
Rette ich dir den Arsch mit deiner Nuss? Das ist so geil.
Es wird wieder flüssig.
Ich mache mal weiter.
Danke.
Das Karamell sollte eine satte, goldbraune Farbe aufweisen.
Das kann man so oder so auslegen.
Mein Karamell sieht schrecklich aus.
Aber egal, was soll ich jetzt machen? Es ist so passiert, kann man nicht ändern.
Dafür läuft es jetzt bei Steve.
Ich habe jetzt Glück gehabt, dass die Eni gerade bei mir war, weil ich habe
nicht gewusst, dass man Karamell, wenn es einmal hart ist, nochmal aufwärmen
kann. Also das war für mich neu und danke Eni, falls du das sehen solltest.
Merci. Wir sind ja in der französischen Woche.
Natürlich verraten wir auch Laura diesen Trick.
Ich habe den Karamell nochmal leicht angewärmt, in der Hoffnung, dass der
Zucker nochmal schmilzt. Es hat geklappt und jetzt habe ich den Trick, glaube
ich, raus.
So soll sie aussehen.
Ein Teil der Ganache wird jetzt mit Sahne verrührt. Der Rest bleibt in der
Kühlung.
Das ist die Likörsahne.
Da habe ich jetzt 30 Gramm von der Ganache hier untergehoben.
Und das sieht ganz gut aus.
Ich werde kosten müssen.
Ja, es ist lecker.
Attention, s'il vous plaît.
Ja, die Uhr läuft. Noch 30 Minuten.
30 Minuten.
Oh Gott.
Okay, okay.
Langsam werde ich tatsächlich ziemlich hektisch, weil...
Dieser Eclair muss auch noch abkühlen.
Vor allem für Barbara ein Problem.
Du weißt, du hast nicht mehr viel Zeit. Ich habe die Plastikkerbe aus Markierung
angeschaut. Jetzt war der Ofen nicht heiß genug.
Ich meine, so sehen sie schon lecker aus. Sie müssen jetzt nur noch Farbe
haben.
Sie klingelt schon.
Ich drücke dir mal den Däumchen. Danke.
Der Moment der Ofenöffnung will gut überlegt sein.
Boah, das sind aber Riesenteile. Halleluja.
Hauptsache, die Länge stimmt.
Ich werde die jetzt mal vorsichtig runterheben. Ich hoffe, die sind
wenigstens von innen durchgebacken.
Ansonsten wäre das jetzt auch echt ein Drama.
Ich bin zufrieden.
Boah, die schauen gut aus. Die schauen echt gut aus.
Ich finde sie echt gut.
Ich finde die wirklich gut.
Ich finde die echt gut.
Da ist einer ja mal richtig zufrieden.
Und wie glücklich sind die anderen?
Ich lasse die erstmal abkühlen und dann schneide ich die durch die Mitte und
dann kommt Ganache und Sahne und die Deko.
Erst nach dem Aufschneiden lässt sich das Backergebnis beurteilen.
Die Spannung steigt.
Nicht alle Eclairs waren gleich lange im Ofen. Die von Barbara hatten weniger
Backzeit bei höherer Temperatur. Schnell in den Froster.
Während Sarah ihr Eclair anschneidet, gibt es bei Barbara den nächsten
Sonderfall.
Upsi, ist eine runtergefallen? Ja.
Ups.
Ja, der ist vom Blech rübergerutscht, wie ich ihn hintertragen habe zum
Kühlen. Gut, dass wir noch einen und nicht drei brauchen.
Nach dem Aufschneiden wird das jeweils schönste Erklär gleich doppelt befüllt.
Die richtige Verteilung zwischen den beiden Moos ist unglaublich wichtig,
weil sie zwei verschiedene Konsistenzen haben. Und wenn du da das eine oder
andere zu viel oder zu wenig hast, dann passt es einfach nicht mehr.
Da man die Füllung bei unseren Eklats sieht, muss man sehr sauber arbeiten.
Beim Anschnitt ist es natürlich wichtig, dass der dunklere Strang mittig liegt
und gleichmäßig von der hellen Schicht umgeben ist.
Also, liebe Hobbybäcker, gleichmäßig und präzise wünscht sich die Jury das.
Also, ich habe jetzt die Ganache.
mittig und im unteren Teil eingefüllt. Ich habe geguckt, dass das richtig drin
ist mit der Palette.
Und jetzt steht hier, anschließend die Likörsahne in Tupfen dekorativ und
flächendeckend auftressieren, dabei von außen beginnen und nach innen arbeiten.
Das machen wir jetzt.
Liebe Hobbybäcker, der Zeitmangel wird eklatant.
Ihr habt noch 10 Minuten.
Okay.
Wird schnapp, wird schnapp.
Die Kandidaten legen den Rezepttext unterschiedlich aus.
Ich bin wieder im Rändern. Es ist wieder alles im grünen Bereich.
Die Worte in Tupfen sollte man beachten.
Mein Eclair ist ja leider nicht so hoch gegangen.
Deswegen versuche ich das so ein bisschen mit der Creme auszugleichen.
Unter der Creme sieht man am Ende kaum, wer die Garnasch mittig aufgetragen und
wer sie glatt gestrichen hat.
Aber die Wahrheit wird nicht lange verborgen bleiben.
Liebe Hobbybäcker, Eclair heißt ja Blitz. Und blitzschnell müsst ihr auch
sein, denn ihr habt nur noch zwei Minuten.
Ich bin gerade etwas im Stress.
Ich habe gerade gehört, noch zwei Minuten.
Ich habe meinen Eclair zwar jetzt bespritzt, aber ich habe noch keinerlei
Deko.
Nun müssen die Bestandteile so zusammengesetzt werden, dass zumindest
das Äußere der Eclairs stimmt.
Jeder will mit einem möglichst schönen Gebäck einen guten Platz ergattern. Wer
jetzt punktet, hat einen klaren Vorteil, wenn es am Ende der Show darum geht, wer
weiterkommt. Oh, ich muss ja noch Blattgold drauf machen.
Witt, witt, liebe Kandidaten. Schnell, schnell, denn in einigen Sekunden ist es
wirklich vorbei mit dem Rumpusseln am Gebäck. Zehn, neun,
acht.
7, 6, 5, 4,
3, 2, 1
und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich bin so erleichtert, dass ich hier was stehen habe.
Ich hoffe, die sind zufrieden damit und ich freue mich gleich auf die
Verkostung.
Ich bin ziemlich zufrieden mit diesem Erklären. Der ist aufgegangen, hat exakt
23 Zentimeter von der Länge. Ich bin happy und ich hätte vor allem nicht
gedacht, dass du das in zwei Stunden schaffst.
Also was die Optik angeht, werde ich vielleicht eher so im hinteren Bereich
sein. Ich hoffe, ich hole alles mit dem Geschmack raus.
Bringt jetzt euer Eclair nach vorne und stellt es hinter euer Foto auf den
Tisch.
Ich habe nicht so große Tupfer, also die sieht man nicht von außen.
Aber ich hoffe, die Füllung reicht von innen noch aus.
Ich habe diesen Cargolanteig oder wie man den ausspricht, noch nie zuvor
gemacht, auch noch nie zuvor gegessen. Ich hoffe, dass ich im guten Mittelfeld
lande.
Der Christian hat tatsächlich ein ganz klares Bild im Kopf. Wie muss das
schmecken? Wie muss das aussehen? Und man weiß natürlich nicht, ob man das mit
seinem Eclair dann auch getroffen hat.
Neuen Eclair, was will man mehr? Herzlich willkommen zurück, Betty und
Christian.
Und dein erster Eindruck?
Der erste Eindruck ist auf jeden Fall schon mal sehr positiv, muss ich sagen.
Das Maß ist auf jeden Fall erreicht.
Für mich vor allen Dingen wunderbar zu sehen ist, dass du von der Brandmasse
auch noch diese einzelnen Streifen siehst. Das heißt, die Brandmasse hat
eine richtig schöne Standfestigkeit. Das sieht man auch am Exemplar. Es ist
überall schön gleichmäßig.
Auch das mit dem Blattgold obendrauf gefällt mir.
Es waren drei karamellisierte Haselnüsse gefordert. Die sehe ich auch. Ich kann
auch noch schön erkennen, die auftrissierte Füllung, die anscheinend
die richtige Konsistenz zumindest hat.
Also bei der Füllung kann man wunderbar sehen, du hast hier oben die hellere
Creme, unten die dunkle Creme. Wichtig war mir, dass man den Unterschied
erkennt. Wenn die Konsistenz nicht stimmt, dann fließt das beides
ineinander und das wäre für mich dann auf jeden Fall Kritik.
Also einmal die Backfarbe hier unten, schön goldgelb, gefällt mir sehr gut.
Was hast du zum Geschmack, beziehungsweise die Konsistenzen? Also
mir gefallen sie gut, sind auch nicht zu flüssig. Es ist halt schön homogen im
Mund, beide Mousse sind glatt. Tipptopp.
Das Maß ist auf jeden Fall erreicht.
Bei den drei Nüssen, das sind drei Nüsse.
Karamell ein Tick zu hell oder ist das noch für dich in Ordnung? Ne, der
Karamell ist für mich in Ordnung in der Form und vor allen Dingen sieht man halt
auch richtig schön diesen Faden nach oben ziehen. Auch wie das Blattgold
platziert wird und hier ist es definitiv nur an den Nüssen dran, finde ich
persönlich sehr schön. Zur Farbe des Brandteigs, man kann das unten schön
erkennen, er ist relativ hell gebacken, aber genau sehen wir nachher natürlich,
wenn wir es anschneiden.
Es hat beide Stand, es anscheinend auch die Massen nicht.
Also ich muss sagen, geschmacklich, die Konsistenzen gefallen mir sehr gut. Die
Kruste obendrauf ist ein bisschen stärker als beim ersten Exemplar. Aber
das geht ja gerade noch, finde ich.
Das erste ist das Maß. Es ist auf jeden Fall erreicht.
Ich kann auch die Rheinüsse sehen.
Auch da ist das Karamell goldgelb. Dezent mit einem Blattgold gearbeitet.
Sparsam. Es ist halt immer noch Blattgold.
Auch hier ist die Backfarbe schön zu erkennen. Hier unten ist es in einem
Rutsch durchgespritzt worden.
Vor allem auch die Rillen oben drauf. Das zeigt natürlich wieder, dass die
Brandmasse guten Stand hatte, also richtig schön abgebrannt ist. Bei dem
Karamell ist es zwar die richtige Farbe, allerdings sind diese Zacken einfach ein
bisschen zu kurz.
Auch da die Massen nicht vermischt, sondern voneinander getrennt.
Vom Essen her ist es sehr, sehr angenehm. Das Knusperblatt obendrauf hat
schon eine gewisse Stärke, aber man kann es auch angenehm essen. Und auch beide
Cremes haben im Endeffekt für mich persönlich die richtige Konsistenz.
Genau, sind beide cremig, es ist nichts grisselig geworden, gut abgeschmeckt, da
auch nichts verkehrt gemacht.
Ja, Maß erreicht, aber auch hier relativ schmal.
Und was mir auffällt, ist, dass man fast keine Füllung sieht.
Backfarbe Goldgelb, aber wenn ich dann die Nüsse angucke, sehr dunkel. Ich
weiß, dass der Karamell in dem Fall definitiv verbrannt ist. Das mit dem
Blattgold, dass man es überall drauf so verteilt. Ich hätte mir da das ein
bisschen anders vorgestellt.
Und wenn man genau hinguckt, sind hier die Kanten durchaus ein bisschen dunkler
gebacken auch. Also das ist mir bisher bei den anderen noch nicht so
aufgefallen.
Also beim Anschnitt sieht man auch sehr gut, dass es wirklich sehr wenig gefüllt
ist. Also ich habe beide Füllungen drin. Da hätte ich mir ein bisschen mehr
gewünscht.
Es ist definitiv ohne Alkohol. Das schmeckt man auch.
Ändert aber nichts an der Menge.
Aber so ein bisschen üppiger Füll. Und ich finde, der Brandteig ist relativ
fest. Aber die Füllung auch von der Konsistenz her richtig.
Also da nichts krisselig geworden.
Auf den Punkt, würde ich sagen.
Und was mir bei dem Exemplar als allererstes auffällt, ist Karamell bei
den Nüssen, der extrem schön hochgezogen ist. Ja, das Blattgold ist üppig
draufgelegt worden.
Lieber habe ich es ein bisschen präsenter, als dass ich es suchen muss.
Das ist goldgelb gebacken, aber auch hier der Eclair schon ein bisschen zu
schmal.
Also hier wurde sehr üppig die eine Füllung eingefüllt. Sollte
logischerweise ausgewogen sein. Es war halt auf jeden Fall so gedacht, dass die
hellere Creme von außen sofort ersichtlich ist. Jetzt kann man sehen,
dass das Verhältnis nicht ganz stimmt. Mal gucken, wie es vom Geschmack her
ist.
Es ist auf jeden Fall zu viel von der festeren Creme. Auch von den
Konsistenzen her ist es für mich persönlich nicht ganz dann harmonisch
von der Füllung her. Das Knusprigel hat eine angenehme Stärke und auch unten der
Teig ist definitiv durchgebacken. Also von daher die Brandmasse gefällt mir in
dem Fall gut. Also da ein bisschen mehr auf die Verhältnisse drauf achten. Ja.
Das Maß ist auf jeden Fall erreicht. Das, was als allererstes sofort
auffällt, also es ist halt unglaublich gleichmäßig dressiert. Also du siehst
überhaupt gar keine Verjüngung in der Mitte oder so. Das hat hier in dem Fall
gut funktioniert.
Und auch die Farbe von dem Karamell und dieses Hochziehen ist bei allen drei
Exemplaren tatsächlich dieselbe Höhe. Ich weiß nicht, ob man es nachher
nochmal abgeschnitten hat, aber das ist natürlich ein Eyecatcher.
Ich finde diese Seite ja fast noch attraktiver, weil man hier auch noch
schön die Füllung sehen kann.
Du hast diesen wunderschönen Anschnitt, du hast oben drauf das Knusperblatt, was
gut ersichtlich ist. Also vom Anschnitt her tatsächlich sehr, sehr gut.
Es macht Spaß, das zu essen. Es ist gut abgeschmeckt, vollkommen rund.
Und man hat auch schön noch den Brandteig im Geschmack, finde ich,
dabei.
Das Maß ist auf jeden Fall erreicht.
Vom Anschnitt her, ich kann die Füllung sehen, auch hier kann ich die Tupfen
erkennen. Die Backfarbe gefällt mir. Die Haselnüsse haben zwar lange Spitzen, für
mich hätten sie ein Tick dunkler sein können.
Also Brandmasse in dem Fall einwandfrei. Ich habe immer wieder dieses leichte
Knistern von oben, von dem Knusperblatt. Auch der Kakao ist da.
Die beiden Cremes sind für mich persönlich gut proportioniert in dem
Eclair. Das ist ein schönes Rezept, das du ausgesucht hast.
Das
Maß
ist auf jeden Fall erreicht. Das erste, was sofort auffällt.
Das Ding ist extrem breit. Also wenn ich das vergleiche mit den anderen, da hat
wirklich jemand es extrem gut gemeint. Und auch so sparsam mit Blattgold
umzugehen, diese Philosophie vertritt dieser Kandidat definitiv nicht.
Dafür bei den Haselnüssen sehr langgezogener Karamell. Fällt dir was an
der Füllung auf?
Sie ist ein bisschen dunkler, nicht? So sieht es aus. Sie ist auf den ersten
Blick dunkler als die anderen. Ich bin gespannt.
Ahnst du die zwei unterschiedlichen Füllungen? Also hier unten ist der eine
Streifen, dann ist der Rest mit der anderen Füllung.
Das Betonbett ist quasi so ausgegossen. Das darf definitiv nicht so sein. Und
was man sofort beim Schneiden erkennen konnte, ist, das sieht halt nicht
wirklich richtig glatt aus.
Also es ist auch schon recht dunkel auf der Unterseite.
Es ist nicht verbrannt. Es hat zwar eine dunkle Farbe, aber es ist nicht
unangenehm vom Geschmacksbild her, muss ich sagen.
Es hat dann auch sicherlich eine gewisse Standfestigkeit. Und wo wir dann von
Standfestigkeit sprechen, das Moos ist definitiv abgeschissen. Es ist nicht
glatt, es ist leicht grisselig, es hat so eine sandige Struktur. Und das darf
definitiv nicht passieren.
Und es hat ja auch einen ganz anderen Geschmack. Ja.
Also die Länge ist auf jeden Fall erreicht.
Auch hier ist es eher schmal gehalten.
Karamell, das sieht sehr unterschiedlich aus. Wenn ich mir die Nuss angucke, ist
sie ein bisschen heller als die.
Was auf den ersten Blick mir sofort auffällt, ist halt die Dekoration in der
Mitte. Also die Tupfen, das, was du aufdressierst, soll natürlich auf jeden
Fall zu sehen sein. Hier sieht man dafür sehr schön die Konsistenz vom Brandteig.
Hier oben eigentlich auch noch fast. Da ist das Knusperblatt so ein bisschen
abgeplatzt.
Es ist auf jeden Fall zu wenig von der hellen Creme drin. Man sieht es sofort
auf den ersten Blick. Also das, was man von außen sehen konnte, dass die Punkte
nicht da zu sehen sind, sieht man jetzt, wenn man es anschneidet. Also das mit
dem Verhältnis hat da nicht funktioniert.
Ich habe eigentlich hauptsächlich diesen dunkleren Kahn, den ich schmecke.
Das mit dem Knusperblatt obendrauf hat gut funktioniert.
Es hat eine angenehme Stärke, aber die Proportionen von der Erfüllung stimmen
natürlich nicht.
Ihr seid durch.
Ihr wart sehr neugierig und gespannt, wie unsere Eclairs aussehen.
Wir sind jetzt umso gespannter, wie eure Platzierung ausfällt. Deshalb, ihr dürft
euch gerne kurz beraten.
Das mit der Aufteilung der Creme war anders gedacht, dass du den festen Kern
in der Mitte hast und der dann so umschlossen ist letztendlich. Ich hätte
einfach mal einen Kern spritzen sollen und keine Schicht.
Ich hoffe, dass ich in den Top 3 bin.
Ob das für ganz vorne gereicht hat? Puh, das weiß ich nicht.
Unsere neuen Kandidaten und auch ich sind jetzt sehr gespannt auf eure
Platzierung. Legt los.
Und Platz 9?
Bis hier.
Barbara. Sehr dunkel gebacken. Er ist halt auch einen Tick zu groß. Auch die
Haselnüsse sind halt etwas zu dunkel geworden. Aber ausschlaggebend vor allen
Dingen war halt auch das grisselige bei der Creme, dass sie halt wirklich nicht
mehr schön ist von der Konsistenz.
Platz 8.
Bis hier.
Sarah.
Platz 7 geht an Vanessa.
Platz 6 an Sanja.
Christoph landet auf Platz 5.
Der Platz 4 steht hier.
Steve, Platz 3 ist hier.
Jennifer, bei dir ist es im Endeffekt quasi die Aufteilung von der Mousse. Es
war natürlich so gedacht, dass der Kern genau in der Mitte ist und umschlossen
ist letztendlich von der helleren Creme.
Das hat zu Platz 3 geführt.
Kommen wir zu Platz 2 und da kann ich definitiv sagen, wir haben keinen
zweiten. Wir haben zwei erstplatziert.
Es ist klar, dass diese beiden Exemplare hier sich befinden.
Zum einen Dirk und zum anderen Laura. Es ist bei euch keinerlei Kritik. Das
Backexemplar und auch die Dekoration tadellos. Perfekt.
Ich finde das einfach nur saugeil, dass wir wirklich beide auf dem ersten Platz
liegen. Das ist, ey, komm her. Sehr geil.
Ich würde sagen, ich würde mir selber im Weg stehen, wenn ich mich deswegen
jetzt noch mehr unter Druck setze. Von dem her bleibe ich dem treu, dass ich
sage, neue Chance, neues Glück.
Ob die letzte Aufgabe allen Glück bringt?
Gefragt sind Macarons.
Nach Tat und Eclair geht es jetzt in der letzten Runde dieser Show um leichtes,
fluffiges Gebäck mit Knack. Ich rede von Macarons. Sie lassen sich wahnsinnig
schnell essen.
Allerdings sind sie nicht so leicht zu backen, Christian, oder? Nicht umsonst
sind sie eine Angstdisziplin.
Das genaue Abwiegen des Eiweißes, die richtige Mischung zwischen Puderzucker
und Mandelgrieß, die Ruhezeiten nach dem Aufdressieren, das sind alles
Kleinigkeiten, die zum Fehlexemplar führen können. Dazu wollen wir noch 40
vorzeigbare Exemplare von euch sehen. Ihr müsst zwei eigene
Geschmackskompositionen in die Füllung einbauen. Ihr dürft für euer Farbkonzept
zwei unterschiedliche Farben verwenden.
Deshalb haben wir die Aufgabe auch Macaron Pas de Deux genannt.
Makaron-Duet. Wichtig ist, dass ihr das Ganze am Ende imposant in Szene setzt.
Ihr habt für diese Aufgabe fünf Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Christian Hüms ist ein anerkannter Makaron-Experte. Die kapriziösen kleinen
Leckereien sind sein Steckenpferd und da kann ihm mit Sicherheit keiner der
Hobbybäcker etwas vormachen.
Jede noch so kleine Kleinigkeit muss passen.
Die Ausgangslage ist für alle gleich.
Eigentlich.
Also Macarons als Aufgabe ist sicherlich für alle schwierig, aber ich glaube
besonders Barbara, Vanessa und Sanja müssen jetzt richtig Gas geben, damit
sie hier auf jeden Fall safe weiter dabei sind.
Der Teig ist überall ähnlich.
Der Geschmack und die Optik sollten sich bei den Kandidaten unterscheiden. Ich
gehe so mehr in die sommerliche Richtung.
Dafür mache ich Orangen- und Zitronen-Macarons und die präsentiere
ich sozusagen als frisch gepressten Saft.
Im Orangensaft umschmeichelt eine Orangen-Karamell-Mascarpone-Creme einen
Kern aus dunkler Ganache. In der Zitronen-Variante steckt Lemon Curd in
einem Ring aus abgeflammtem Baiser.
Die Mandelpuderzuckermischung muss für Macarons sehr fein sein.
Deshalb wird sie gemixt oder gesiebt.
Ich habe heute einen riesen Respekt vor dieser Challenge. Ich hoffe, ich schaffe
das alles und dass alle 40 richtig gut aussehen.
Ich finde es auch ziemlich fies. Aber meckern bringt nichts, wir müssen da
jetzt durch.
Auch die Bäckerin der Woche hat Respekt vor der Aufgabe.
Ich habe mir ausgedacht, eine Soiree-BBQ à la maison. Wenn wir zu Hause grillen,
dann macht meine Mama immer ihren Birnen-Rock-Four-Salat. Deswegen ist die
eine Füllung heute bei mir eine Birnen-Rock-Four-Füllung.
Und das Zweite ist, wenn Frauen dabei sind, muss es auch immer Cocktails
geben. Da ist eine Gurkenscheibe drin, Wasabi-Ganache und Gin-Basilikum-Gelee.
Hier trinkt man also gerne Cocktails.
Ich bin die Jen, ich bin 34 Jahre alt und wohne im wunderschönen Schwarzenberg
im Erzgebirge.
Wir leben hier zusammen zu viert. Mein wundervollster Ehemann, meine zwei
Kinder und ich auch noch dazu.
Ich arbeite als
Hautspezialist und Wohlfühlexperte.
in dem süßen kleinen Salon.
Wir gucken das große Backen schon seit der ersten Staffel.
Das zweite Wort von unserer Kleinen war Glasur.
Ich habe auch den Clan Auftrag bekommen, dass bitte das goldene Türzen bei uns zu
Hause. Also wir brauchen das und deswegen bin ich natürlich
ausschließlich mit dabei.
Ich versuche heute so ein typisch Pariser Fahrrad herzustellen, was an
eine schöne französische Hauswand gelehnt ist.
Im rosafarbenen Fahrradrahmen aus Mandelgebäck steckt eine Himbeer-Vanille
-Buttercreme. In den Makaronreifen eine kräftige Schoko-Espresso-Ganasch mit
Tonkabohne.
Es gibt verschiedene Arten, Makaronmasse herzustellen.
Ich mache die Macarons nach der italienischen Methode. Ein Teil von dem
Eiweiß wird mit dem Zuckersirup zusammen aufgeschlagen und ein anderer Teil von
dem Eiweiß wird direkt mit dem Tintin vermischt. Für mich hat dann die Masse
einfach einen besseren Stand und läuft mir nicht so schnell zusammen.
Auch Sanja macht's italienisch und verwendet Zuckersirup.
Steve benutzt normalen Zucker.
Bei Jenny kommt sogar Geschmack dazu.
Die Baiser-Masse duftet jetzt richtig nach Ingwer.
Also ich find's lecker.
Sarah ist wieder die Schnellste.
Jetzt habe ich hier meinen Mandeln-Puderzucker.
Das habe ich schön zweimal durchgesiebt. Und das gebe ich jetzt so nach und nach
hier in der Eiweißmasse hinzu.
Bei Christoph sieht der Prozess etwas gröber aus.
Für Barbara geht's jetzt ans Färben.
Da ich am Land aufgewachsen bin, mitten in der grünen Natur, ist mein Plan
heute, dass ich...
Bei Makarons darf der Hobbybäcker gerne die gesamte Farbpalette ausschöpfen. Und
so gleicht das Interieur des Backzelts bald einem Regenbogen. Nur in lecker.
Machen wir ein bisschen rein.
Während allenthalben Makarommasse gerührt, gefärbt und fertiggestellt
wird, spritzt Sarah ihre schon auf.
Sie müssen es kurz trocknen, bis sich oben eine Haut bildet.
Beim Aufspritzen muss man sehr vorsichtig vorgehen.
Die richtige Konsistenz der Masse kann schon jetzt entscheidend sein.
Die Masse ist leider ein bisschen flüssiger als zu Hause und das macht
einen natürlich schon nervös, weil man eben weiß, man möchte auf jeden Fall
vermeiden, die Makarommasse nochmal machen zu müssen. Und das ärgert mich
gerade ein bisschen.
Schließlich ist Zeit ein wichtiger Faktor. Der erste Versuch sollte nach
Möglichkeit klappen. Und wer schiebt sein Blech wohl zuerst in den Ofen?
Richtig.
Sarah.
Mich wundert das selber, dass ich immer wieder die Erste hier bin, die was im
Ofen hat oder als erstes fertig ist.
Ich weiß nicht, was ich irgendwie, vielleicht mache ich was falsch, ich
weiß es nicht.
Wer aus Sarahs Rosengarten nascht, erwischt frische Früchte.
In den mit Blüten verzierten Macarons treffen Himbeeren auf
Pistazienbuttercreme und Heidelbeeren auf Heidelbeerbuttercreme.
Er hat alles im Blick. Hüms, Christian Hüms.
Wenn die Masse, sag ich mal, auftressiert ist und du hast dann oben
noch diese kleinen Näschen, kann man das Blech nehmen und man schlägt es auf die
Arbeitsfläche, damit diese Macaron-Masse sich gleichmäßig setzt.
Und jetzt alle!
Nicht mehr weiterschlagen, so ist es schön.
So, die sehen sehr, sehr gut aus.
Super. Und so Blasele passt?
Blasele passt.
Nicht mit dem Zahnstocher da drin rumporkeln. So passt.
Okay. Ab zum Trocknen.
Also noch nicht in den Ofen.
Ich starte jetzt mit meiner zweiten Makarommasse.
Dirk entscheidet sich wieder für eine sehr pastellige Farbe.
Er ist nicht der Einzige, der sein erstes Blech liegen lässt, während die
zweite Masse entsteht. Aber warum warten?
So, ich mache jetzt einen Fingertest. Wenn man über die Schalen streicheln
kann, ohne dass Teig am Finger kleben bleibt, dann hat sich eine Haut gebildet
und die Dinger können in den Ofen. Bitte backt.
Das wäre echt ausnahmsweise mal schön.
Nach 20 Minuten Backzeit wissen wir mehr.
Und?
Sieht gut aus, ne?
Das kann sich doch schon sehen lassen, oder?
Ja, ich bin stolz drauf auf mein Baby.
Behandle sie gut.
Zweite Masse, gleiches Prinzip.
Ich musste bei der Idee für die Gestaltung der Macarons halt wirklich
ein bisschen an französische Polynesien denken.
Ich wollte halt so ein bisschen so eine Südseenote mit reinbringen.
Christoph platziert seine Macarons inmitten von Korallen, die durch
unterschiedliche Techniken entstehen.
Befüllt sind die Schätze mit einer Waldbeer- und einer Mango-Maracuja
-Buttercreme.
So viel zum Plan.
Nun zur Umsetzung.
Das Weiße da drin, ist das das Eiweiß noch oder ist das Farbe? Genau, das war
ein Rest Eiweiß, war das leider noch. Du musst natürlich gucken, dass das Eiweiß
komplett in der Masse verarbeitet ist. Also ich glaube, die werden dir auf
jeden Fall aufplatzen.
Ich hole die jetzt raus, weil die nichts geworden sind. Die sehen immer so schön
aus. Und wenn man die dann in den Backofen tut, dann kommt wirklich das
wahre Gesicht der Makarons zum Vorschein.
Voll blöd.
Aber einer freut sich wieder.
Die sind geil. Die sind richtig gut.
Alter, die sind richtig geil. Die sind richtig gut. Die sind gut, die sind gut,
die sind gut.
Kommt raus, meine süßen Babys.
Welche Makaronwölbung ist wohl optimal?
Ja, bin zufrieden.
Andernorts? Oh nein, die Oberflächen sind teilweise gerissen. Die Sache mit
dem Eiweiß.
Also genau das Problem, das Christian Hüms bei der zweiten Fuhre angesprochen
hat. Die erste Fuhre ist draußen, sie gefallen mir so semi.
Da sind zwar schon ein paar schöne dabei, die ich auf jeden Fall gerne
präsentieren möchte.
Ein paar sind leider oben gerissen, was nicht sein soll.
Wenn die Zeit dann auch ausreicht, werde ich die ersten auch auf jeden Fall
nochmal machen.
Liebe Kandidaten, Christian, unser Macaron-Experte, freut sich schon auf
eure Ergebnisse.
Ihr habt ja noch genug Zeit zum Werkeln, es ist Halbzeit.
Boah, Halbzeit? Noch zweieinhalb Stunden. Das ging aber schnell, oder?
Oh, ernsthaft jetzt.
Wurde sportlich.
Zeit für die Füllungen.
Da ist jetzt schon drin Birnenpüree, Kokose, Zucker, Apfelpuder für den
Macaron mit der Roquefort-Füllung, ja.
Ob Käsegeschmack oder Exotik, alles ist dabei.
Ich werde heute in die Tropen eintauchen und das Risiko eingehen und meine
Macarons tatsächlich an diesen Ring befestigen und hoffe darauf, dass es
alles hält.
Sanyas Macarons sollen schweben.
Geschmacklich winkt ein tropisches Duo aus Tonkabohnen-Ganache mit Maracuja
-Lemon-Curd und Kokos-Buttercreme mit Granatapfel-Gelé.
Ich bin die Sanya, ich bin 31 Jahre und komme aus dem schönen Solingen.
Ich bin Tamilin, meine Eltern kommen aus Sri Lanka und ich versuche natürlich
auch so ein bisschen die Kultur mit einzufringen beim großen Backen und
einen orientalischen Touch irgendwo reinzubringen.
Ich liebe wirklich das Backen, aber in Stresssituationen, da bin ich etwas
ruhig und dann breche ich leider aus. Ich muss einfach versuchen, in dem Chaos
den Überblick zu behalten.
Ich habe insgesamt zwei ältere Geschwister und die sind jetzt schon
verheiratet und ich bin fünffache Tante. Also es gibt immer viel Kuchen. Dann
einen guten Appetit. Danke schön, sagen Sie uns einen leckeren Kuchen.
Anna City macht den besten Kuchen.
Ich sieb mir heute noch ein Wolf, das dauert so ewig.
Bei Vanessa gibt's Lemon Curd, bei Dirk Cognac. Na komm, mach mal ein bisschen
mehr heute.
Ich erzähl eine kleine Liebesgeschichte zwischen einem französischen Fischer und
einem vornehmen französischen Fräulein.
Okay, die hören wir uns später an. Jetzt wollen wir erleben, wie Heidelbeeren
püriert werden.
Wie Mango-Püree zum Einsatz kommt und wie Barbaras Allround-Zerkleinerer
einfach alles weghexelt.
Das wird mein Limettens-Dekila-Fruchtkern.
Damit befülle ich die grünen Makarons.
Steve rührt sich ins Om.
Ja, das hat so was Meditatives.
Steve, ich glaube, das war bei dir, oder? Ach, das bin ich schon.
Ich sag ja, es hat so was Meditatives und es klingelt. Na ja, gut.
Blöder Wecker.
Immer, wenn man am Träumen ist.
Ein paar sind gut geworden, ein paar sind nicht so gut geworden.
Was für ein Käse.
Jennifer greift zum Rock vor.
Das ist für mein Orangen-Macaron. Das ist eine Karamell-Orange
-Mascarpone-Creme.
90 Minuten vor Ende der Backzeit bringt Sarah das tropische rote Basilikum zum
Einsatz.
Barbara legt die heimische Variante in ihr Wundergerät.
Oh nein, die sind jetzt nicht so ganz hübsch, die sind gerissen. Wie
angekündigt. Wieder einbeinig.
Aber ich muss jetzt, oder wir müssen damit arbeiten, was wir haben.
Frankreich ist ja auch so ein bisschen das Land der Crepes. Und da ich gerne
Plins esse, also was es ja bei uns im Osten so gibt, dachte ich, mach so einen
kleinen Plins da rein.
Ein Plins ist ein kleiner Pfannkuchen.
In den grünen Macarons umhüllt Limetten-Basilikum-Creme Apfel-Cidre
-Gelä und Ziegenkäse. In der rosa Variante trifft Apfelkompott auf einen
Schokoplins mit Granatapfelkernen.
Ich mache jetzt die orangen Macarons nochmal neu.
In Jennifers Cocktail darf die Gurke nicht fehlen.
Sie wird immer besser.
Also gib es mir noch zwei Stunden. Das ist wunderbar.
Christoph ist in Zeitnot. Der zweite Versuch der Variante Orange beginnt.
Liebe Hobbybäcker, wenn ihr jetzt fluchen müsst, dann bitte auf
Französisch. Es klingt einfach viel besser. Ihr habt jetzt doch eine Stunde
Zeit. Dann jetzt zackig.
Für manche ein Problem, für eine nicht.
Bin ich wirklich so schnell oder habe ich mir was Leichtes ausgedacht?
Zurück zu Dirk's Story.
Die kleine Französin kriegt natürlich noch einen Schönheitsleck, wie sich das
gehört.
Also sie sind nicht gut. Sie sind wenigstens von der Form her nicht ganz
so scheiße.
Also ich kann damit auf jeden Fall noch was anfangen, aber schön ist es nicht.
Christoph schiebt seine Ersatzfuhre schnell in den Ofen. Laura befüllt ihre
ersten Macarons mit Espresso-Ganasch.
Worauf achtet Jennifer?
Jetzt suche ich mir die raus, die oben sein sollen, also wo ich anmalen möchte.
Und für sie suche ich jetzt immer noch einen Freund.
Wie nennt man eine grüne Froschcreme?
Quacksalbe. Vanessa ist kontrastreich unterwegs.
Steve befüllt seine Macarons mit Apfel-Cidre-Gelä.
Christoph brät Korallendeko.
Verrückt. Ich bin jetzt gerade dabei, zum Glück zumindest etwas Deko
vorzubereiten. Parallel muss ich Makarons auffüllen.
Das ist gerade ein bisschen stressig.
Von Stress kann bei Sarah keine Rede sein.
Jennifer macht Makarons zu Zwiebeln.
Liebe Kandidaten, ich sehe, ihr seid schon am Füllen, manche sogar schon am
Dekorieren. Vergesst die Zeit nicht, noch 30 Minuten.
Momentan sind meine Nerven echt zum Verreißen gespannt.
Solange die Macarons nicht einreißen.
Vanessa spritzt nun Lemon Curd auf und Laura Himbeer-Buttercreme.
Steve rollt seine Mini-Plinz-Stückchen.
Doch nicht alle Kandidaten sind Feuer und Flamme.
Zwischen den Macarons und mir, wir hatten gerade Beziehungsstress und
das ist jetzt das Ergebnis.
Gerissene Macaron-Oberflächen.
Da muss die Füllung einiges rausreißen.
Mit Marienkäfern und Fröschen bildet Barbara eine Nahrungskette ab, die die
Jury nur noch kompletieren muss.
Auch sonst ist Deko-Zeit.
Liebe Hobbybäcker, ich hoffe, ihr werdet nicht unruhig. Ihr habt noch 10 Minuten.
Scheiße. Jetzt wird es sportlich.
Warum bist du tätig? Weiß ich nicht.
Sie sind ähnlich geworden wie die Ersten, aber eine schöne Form. Sie sind
nicht so auseinandergelaufen wie die Anderen.
Steve vollendet sein Raupengesicht und Christoph seine Korallendeko.
Vanessa eröffnet ihre Saftbar.
Das soll ein Strandtuch sein. Die Wellen lassen wir jetzt gerade mal weg.
Wäre schön gewesen, aber es muss jetzt auch mal so gehen. Mut zur Lücke. Crunch
habe ich auch nicht drin.
Scheiß drauf.
Die heiße Phase läuft auf Hochtouren.
Sanja greift nach der Versöhnung mit ihren Macarons zu ein wenig Farbe, um
ihren tropischen Ring zu verschönern.
Aber vorsichtig. Man darf dem fragilen Gebäck nicht zu viel zumuten.
Ja, ist zu warm.
Volle Konzentration bitte, Steve.
Das darf doch nicht wahr sein, ey.
Komm, see, komm, sah. Die letzten Sekunden brechen an. Zehn.
Neun.
7, 6, 5, 4,
3, 2, 1 und Schluss.
Hände weg vom Gebäck.
Also ich bin schon sehr geknickt mit der Form der Macarons, beziehungsweise
dessen Aussehen bin ich nicht so zufrieden. Babsi?
Nicht fertig. Und es schaut aus, als wäre er von einem Kindergartenkind.
Die fünf Stunden sind vorbei und Macarons werden wahrscheinlich nicht
meine besten Freunde werden.
Hauptsache die Jury kann sich mit ihnen anfreunden.
Und wie sind die Erwartungen?
Ich bin mega happy.
Ich habe perfekte Makarons.
Mein Makaronteig ist nicht so ganz gut gelungen, aber ich hoffe natürlich, dass
es bei der Verkostung gleich kein böses Gewitter geben wird.
Ich bin begeistert von der Präsentation eurer Macarons. Und wenn Sie zu Hause
sich auch mal ranwagen möchten an dieses kleine knusprige Gebäck, kein Problem,
die Rezepte finden Sie auf dasgroßebacken.de.
Und wir starten jetzt hier mit der Verkostung und wir beginnen bei Dirk.
Ich habe bei dem französischen Fräulein eine weiße Schokoladen-Ganasch mit ein
bisschen Champagner drin. Und bei dem Seemann habe ich eine Cognac-Zartbitter
-Ganasch drin mit Anis-Orangen.
Die Präsentation gefällt mir persönlich sehr, sehr gut. Du hast also da auch,
sage ich mal, dir Gedanken gemacht, wie kann das zusammenpassen.
Ich mag auch dieses Minimalistische von der Malerei. Es ist jetzt nicht so eine
üppige Dekoration. Was mir auffällt, ist vor allen Dingen auch die glatte
Oberfläche. Ich bin sehr auf die Geschmackskombination gespannt, ob da...
Diese Liebelei zwischen den beiden Macarons dann auch noch wieder passt.
Ich habe schön diese Frucht und die Säure drin. Und ich finde, der Macaron
lässt sich auch gut essen. Du hast den Macaron im Endeffekt auf den Punkt
gebacken.
Also ich kann sagen... Es ist für mich von beiden Macarons her perfekt. Also
der Ganache, das Maskuline, das Kräftige. Du hast den leichten Alkohol
dabei. Du hast trotz allem das Frische von der Orange. Es ist nicht
durchgeweicht. Und ich finde, sie harmonieren auch beide sehr gut
miteinander.
Vielen Dank.
Dankeschön.
In den gelben Macarons befindet sich eine Tonkabohnen-Ganache mit einem Lemon
-Maracuja-Curd.
Und in den weißen Macarons steckt eine amerikanische Kokosbuttercreme mit ein
bisschen Schuss und einem Granatapfelgelee und Pistazien.
Sie sind gleich groß. Ich hätte mir vielleicht so ein bisschen mehr Feinheit
bei der Dekoration gewünscht. Es musste schnell gehen.
Ich habe das Exemplar, dass ich hier zwei sehr schöne Füßchen habe auf der
Seite und hier ist der Abstand halt deutlich geringer. Also da sind zwei
Schiefe dann auch zueinander gekommen.
Was mir sehr gut gefällt bei dir, sind diese pastelligen Töne. Wenn oben noch
ein paar mehr dran gewesen wären, wäre es sicherlich noch ein bisschen
impulsanter gewesen. Jetzt bin ich gespannt, ob dieses tropische Aroma auch
tatsächlich in den Macarons sich befindet.
Du wolltest ja das tropische Thema haben. Du hast es definitiv geschafft.
Ich habe innen drin diesen leichten Kern, der die Säure gibt. Auch die Creme
von außen hat wunderbar funktioniert. Sie ist geschmeidig. Ist der Knack dir
intensiv genug?
Also du hast einen ganz, ganz leichten Knack. Also er ist wirklich sehr dezent,
ja. Genau. Ich bin gespannt auf die zweite Halbschale.
Sie sind so ein bisschen aufgeplatzt. Das ist dann natürlich ein Indiz dafür,
dass er nicht lang genug gestanden hat.
Der Weiße ist definitiv genauso, wie ein Macaron sein muss. Ich habe den Knack
von außen und vor allen Dingen eine schöne Kombination von innen. Sie passen
thematisch auch gut zusammen.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Einmal habe ich einen Zitronen-Macaron mit einem Lemon Curd und abgeflammten
Baiser und in dem Orangen-Macaron ist eine Orangen-Karamell-Mascarpone und
eine dunkle Ganache. Ich finde die Idee von dir sehr witzig, es einfach mit
Gläsern zu präsentieren und auch diesen beiden Netzen. Ich mag deine Malerei.
Ich hätte es allerdings schön gefunden, wenn dann so auch alle...
Makarons bemalt gewesen. Also gerade auch noch die oberen hier.
Man sieht, dass sie keine richtige knusprige Kruste haben. Ich glaube, da
hat sich irgendwo ein Fehler eingesplichen bei dir.
Also ich finde sie sehr, sehr weich. Ja. Es war noch nicht so wirklich ein
Makarongeschmack. Dieser geflammte Baiser, da habe ich gehofft darauf, dass
der so ein bisschen zum Vorschein kommt.
Macht er nicht.
Geschmacklich muss ich sagen, gefällt mir der zweite um einiges besser. Vor
allen Dingen auch dieser dunkle Ganache in der Mitte.
Die finde ich deutlich raffinierter von der Kombination.
Dankeschön. Vielen Dank.
Ich habe euch meine Macarons
in einem kleinen Korallenriff präsentiert, wo die Macarons im besten
Falle abstrahierte Fischschwärme darstellen.
Ahnst du ein bisschen, was du vorhattest, wenn man hier unten diese
Blätter sieht? Und wenn man sich dann die Macarons anguckt, dann sieht man
deine fünf Stunden, dein persönliches Kämpfen mit dir und der Masse, weil ich
habe natürlich sehr unterschiedliche Größen. Gerade auch bei der Creme, die
unterschiedlich rausguckt.
Also vom Essen her hat es natürlich...
Nicht mehr viel gemein mit einem klassischen Macaron, so wie man ihn halt
kennt. Der Geschmack hat keinen wirklichen richtigen Charakter. Ich
könnte auch gar nicht sagen, was es für ein Geschmack ist.
Es ist so, es hat eine schöne Konsistenz, ja, aber das war es auch
eigentlich.
Er hat halt eine schöne knusprige Schicht, er hat den saftigen Kern, er
ist gleichmäßig rund, aber auch hier mehr Charakter. Ja, haks ab.
Ihr beide seid keine Freunde, definitiv nicht. Das bleibt kompliziert.
Vielen Dank.
Danke auch.
Meine Frösche sind gefüllt mit einer Limetten-Tequila-Minz-Buttercreme.
Die Marienkäfer, die haben französische Erdbeerbuttercreme mit einem Erdbeer
-Basilikumkern. Ich hätte mir schon so ein bisschen mehr vielleicht Flair
Frankreich gewünscht, ein bisschen genauer, exakter auch gearbeitet.
Und was natürlich schade ist, dass sie jetzt so ein bisschen durch die Gegend
rutschen. Also da hast du wirklich wunderschöne Farbtöne getroffen.
Mal abgesehen von der Ganache, von den Fröschen.
Sie sind gerade extrem schwer zu essen. Es rutscht einem eigentlich alles weg.
Ja, auf jeden Fall. Also definitiv in der Zukunft keine Buttercreme mehr. Es
ist tatsächlich auch in Frankreich nicht gang und gäbe, dass sie mit Buttercreme
gefüllt werden.
Da darf ruhig noch ein bisschen mehr Basilikum rein. Ich glaube, wenn die
Konsistenz von der Creme richtig wäre, dann würde sie auch sofort... einen
anderen Geschmack haben. Wenn es einfach alles wegquetscht, habe ich da nicht
mehr das richtige Verhältnis.
Vielen Dank.
Gefüllt habe ich die Macarons, die roten, mit Birnen-Apfel-Ganache. Als
Kern habe ich Roquefort.
Frischkäsefüllung und im Cocktail habt ihr eine Wasabi-Ganache mit einem
Gin-Basilikum-Gelékern und einer hauchdünnen Scheibe Gurke obendrauf.
Wie du deine Macarons präsentierst, gefällt mir gut. Es ist witzig und ich
mag halt auch so diese Zwiebelringe. Sehr kreativ. Alle Macarons haben
wirklich eine glatte Oberfläche. Also das ist so, wie es sein soll. Also meine
sehen nicht anders aus.
Danke.
Was ich sehr spannend finde, ist deine Kombination vom Geschmack.
Du hast ja auch einen sehr kräftigen Käse gewählt, aber mit der Frucht dazu
passt es hervorragend. Also blauer Schimmelkäse, damit kann man mir
normalerweise nicht kommen, weil ich den überhaupt nicht mag.
Allerdings, so wie du es jetzt gemacht hast, ist es für mich eine sehr geniale
Kombination. Die Halbschale ist trocken, aber jetzt nicht unangenehm trocken.
Das erste, was ich sofort im Mund habe, ist die Gurke. Diese Frische. Und das
Ganze hat diesen Macaron auch aufgeweicht. Also auch die Halbschale
ist in dem Fall tatsächlich perfekt.
Dann kommt leichter Wasabi und dann merkt man auch die perfekte Konsistenz
tatsächlich bei dem Macaron.
Vielen Dank.
Also die grünen Macarons, ist die gefüllt mit Limetten und Ziegenkäse.
In der Mitte ist ein Apfelsitra-Gelee und die roten sind gefüllt mit einem
Apfelkompott und einem Kakao-Palatschinken mit einem
Granatapfelkern. Das sieht so ein bisschen auf den ersten Blick sehr wild
aus, das Ganze. Also man muss wirklich so die Raupe erstmal suchen. Von den
Macarons, die sehen sehr gleichmäßig aus. Bei der oberen Struktur ist sie so
ein bisschen grisselig, aber ich denke, da wird Christian auch noch was zu
sagen. Ja, auf jeden Fall. Du hast einen anderen Weg gewählt als die meisten
anderen mit dem kalten Eiweiß.
Man kann es natürlich machen. Die Halbschale wird halt einfach ein
bisschen anders.
Ich habe außen diese ganz leichte, knusprige Schicht und von innen den
saftigen Kern.
Das hast du vollkommen richtig gemacht. Die Säure, die du eingearbeitet hast
durch den Cidre, ist dir wirklich wunderbar gelungen. Mit dem Ziegenkäse
hast du halt noch so einen kleinen Twist mit reingebracht, der auch nicht zu
dominant ist.
Als ich das gelesen habe, der Mann, der will dann Palatschinken machen und das
Ding dann damit füllen, Apfelragout, dachte ich, der hat nicht mehr alle
Tassen im Schrank. Aber ich muss sagen, Respekt.
Du hast diese verschiedenen Kontraste von diesen verschiedenen Konsistenzen da
drin. Du hast gleichzeitig eine Säure dabei. Mal abgesehen davon, dass die
Halbschale in dem Fall nicht ganz so stark ist wie bei dem grünen.
ist es für mich die beste Füllung eines Macarons, die ich je hier gegessen habe.
Danke. Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich habe direkt an Paris gedacht, deswegen in den hellen Macarons
Schokoladen, Espresso, Tonkabohnen, Ganache und in den rosafarbenen eine
französische Himbeerbuttercreme. Ich finde deine Präsentation sehr gelungen
und hier und da sind sie halt auch bei dir so ein bisschen unterschiedlich
geraten. Ich finde sie von den Farben sehr ansprechend. Ich hätte mir
allerdings vielleicht doch die ein oder andere grafische Dekoration vielleicht
irgendwie auf den Macarons noch...
vorstellen können. Ich sage keine Dekoration da drauf. Ich bin schwer
begeistert, auch von der Gleichmäßigkeit dieser Halbschalen. Es ist super.
Ich finde die Halbschale, sie knackt so schön.
Ist für mich ein schöner Kaffeegeschmack.
Sowohl die Konsistenz von der Füllung als auch die Halbschale, makellos
perfekt.
Der Macaron ist einfach da auch in dem Fall perfekt gebacken.
Die Creme in der Mitte hat eine sehr, sehr angenehme Textur und sehr schönen
Geschmack. Allerdings gefällt mir das mit dem Kaffee halt einfach ein bisschen
besser, weil es kräftiger vom Geschmack her. Ich gebe dir recht, der zweite
hätte noch ein bisschen kräftiger sein können, damit er mit dem Kaffee
mithalten kann.
Aber er braucht sich da nicht richtig zu verstecken.
Vielen Dank. Danke.
Erstmal bonjour Betty, bonjour Christian.
Ich habe einmal Pistazien-Macarons mit französischer Buttercreme mit
karamellisierten Pistazien. Und die zweite Creme ist mit Heidelbeeren und
einer frischen Heidelbeere in der Mitte.
Sie gehören zu dir.
Sie haben Blumen, sie haben Glitzer. Ich finde es gerade nur fast schade, weil
momentan sehe ich halt wirklich nur diese Blüten, diese Eleganz, die die
Macarons haben. Fällt jetzt so ein bisschen unter den Tisch.
Geschmacklich sind sie für mich sehr rund. Und ich muss ganz ehrlich sagen,
ich persönlich könnte sie nicht besser machen.
Dankeschön.
Also der Macaron ist tatlos perfekt.
Allerdings geht dieser Heidelbeer-Geschmack ein wenig unter.
Er ist sehr lecker, aber ihm fehlt noch so dieses Mürwitz.
Vielen Dank.
Jetzt.
zählt das Gesamtbild. Also Macaron plus Tarte plus Eclair. Die Jury wird jetzt
wieder entscheiden, wer von euch die rote Bäcker der Woche-Schürze verdient
hat. Und sie muss gucken, wer muss nach Hause.
Kleine Beratung. Habt ihr ein bisschen Zeit und wir gedulden uns.
Ich gehe davon aus, dass ich heute heimgehe. Das ist logisch, nachdem, was
jetzt in den letzten drei Aufbrüchen passiert ist.
Ich bin mir wirklich unsicher, ob die Tats- bzw.
meine technische Prüfung die Platzierung, auf dem ich retten kann.
Also ich kann nichts schönreden, von daher muss ich der Wahrheit ins Auge
sehen. Ich würde auf jeden Fall sehr gerne noch weiter buttonen.
Liebe Kandidaten, ihr wisst, nach drei Aufgaben folgen immer zwei
Entscheidungen. Und wir beginnen mit der roten Schürze. Bitte, liebe Jury. Unser
Bäcker der Woche hat sein können mit einem hervorragenden Platz in der
technischen Prüfung und mit tollen Leistungen in den beiden anderen
Aufgaben unter Beweis gestellt.
Unser Bäcker der Woche ist... Dirk.
Ich halte sie in Ehren. Herzlichen Glückwunsch, Dirk. Das fühlt sich
richtig gut an. Gerade in der französischen Themenwoche. Das war meine
Angstwoche mit den Macarons. Da war ich überhaupt nicht sicher. Bin stolz wie
Oskar. Das fühlt sich gut an. Aber gibt auch so ein bisschen Druck für die
nächste Woche.
Zwei von euch konnten mit diesem hohen Niveau der anderen Kandidaten nicht ganz
mithalten. Vanessa, Barbara, kommt ihr bitte beide nach vorne.
Barbara, letzter Platz in der technischen Prüfung.
Deine Tat war zwar gut, aber so der letzte Pfiff, der hat ihr noch gefehlt.
Und auch bei den Macarons gab es natürlich für uns den ein oder anderen
Ansatz für Kritik. Vanessa, mit all deinen Becken hast du in allen drei
Aufgaben auf den hinteren Plätzen gelegen. Sie waren zwar nicht ganz
schlecht, aber auch nicht herausragend.
Beim großen Backen geht es nicht nur darum, was ihr könnt, sondern es geht
auch darum, wie ihr euch steigern könnt.
Und bei einem von euch beiden sehen wir für die Zukunft mehr Potenzial.
sich zu steigern und vor allen Dingen mit den anderen mitzuhalten.
Deswegen muss uns heute leider verlassen
Vanessa.
Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, einfach dir zuzuschauen.
Dankeschön. Vielen Dank.
Ich weiß eigentlich, dass ich mehr kann. Von daher ist es schade, dass ich jetzt
schon so früh rausgefallen bin und nicht mehr zeigen kann, was ich eigentlich
kann. Zuhause backen funktioniert definitiv anders.
Es werden immer weniger Kandidaten, aber so muss das ja sein.
Ich hoffe, Sie sind nächste Woche dabei, denn da werden wir bewusst den Brexit
ignorieren, denn ursprünglich kommt ja unsere Show von dort und die Leckereien
von da wollen wir so richtig backen und feiern. Ja, seien Sie dabei nächsten
Sonntag, gleiche Uhrzeit hier in Sat.1. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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