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(Spannungsvolle Musik)
(Musik wird flotter.)
(Musik endet energisch.)
(Ernste Musik, Stimmengewirr)
(Leise Gespr�chsfetzen)
Sie brauchen sich nicht bei mir zu bedanken.
Das ist doch selbstverst�ndlich.
Jeder an meiner Stelle h�tte genauso gehandelt.
Ich ...
Ich bin dazwischen gegangen, um Leben zu retten.
W�rden Sie die Kamera bitte ausmachen, das ist ein Tatort.
Hier wird noch ermittelt. Kamera aus.
Sofort. Wiedersehen.
(Ruhige Musik)
Das sieht ja h�bsch aus hier. Und die Deko.
Und mittendrin Fotos vom gesprengten Geldautomaten.
Das Corpus Delicti von gestern Abend sozusagen.
Tipptopp. - Mhm.
Aber immer noch kein Kontakt zur Gang von Dennis Lohberg, hm?
Frau Odenthal ist unterwegs,
Mara Herrmann ist in einer Spielothek,
wo einer von denen arbeitet.
Aber alle, mit denen wir sprechen wollen, sind abgetaucht.
Sie bleiben lieber hier im Warmen.
Ja.
�h, die Kollegen haben Neuigkeiten.
(Verkehrsl�rm)
(Entferntes Bellen)
(Rad klappert.)
Bist du bescheuert? - Was denn?
Ich hatte noch einen, der musste weg.
Hier sind �berall Bullen.
Eben gingen welche raus mit Kisten und Kartons.
Ja, dann sind sie ja jetzt weg. Hast du die Schl�ssel?
Mach nur auf uns aufmerksam mit so einem Schei�.
Ich hab nichts gemacht. Du?
Dennis hat was gemacht, dein Bruder.
Die gehen davon aus, wir waren dabei, wie sonst auch.
Wartest du?
Ich muss los. - Okay.
Chris?
Chris.
Hast du noch irgendwas geh�rt?
Dennis war noch drin, als der Bankautomat explodiert ist.
Er war direkt tot.
Ich geh jetzt rein.
(Abwartende Musik)
(Elektronische Ger�usche)
(T�rquietschen)
(Abwartende Musik)
Noch eins bitte.
(Nicht h�rbar)
Es wurden nur vier Kassetten gefunden.
Eine fehlt. Und 37.000 Euro.
Das hei�t, da war noch jemand.
Dennis Lohberg sprengt sich bei dem Versuch,
den Geldautomaten zu knacken, selber in die Luft.
Dann rennt ein m�glicher Komplize rein,
schnappt sich eine Geldkassette und l�sst ihn einfach liegen.
Das ist krass.
Wahrscheinlich sogar einer von seiner eigenen Gang.
Oder eine ausl�ndische Truppe. - Das passt nicht in deren Schema.
Wenn die Geldautomaten sprengen, dann im l�ndlichen Raum.
Die w�rden wohl auch nicht mit so 'nem kleinkriminellen Lokalmatador
wie Dennis Lohberg zusammenarbeiten. - Wer wei�.
Lohberg hat 'ne beachtliche Vita.
Seit dem 14. Lebensjahr mehrfach straff�llig geworden.
Sp�ter in den ber�chtigten Schlachthof-Gang aktiv.
Gef�hrliche K�rperverletzung, Diebstahl, Raub, bewaffneter Raub.
Da kommt einiges zusammen.
(Verkehrsl�rm von drau�en)
Das ist so viel Verbrechen, das klingt ja wie eine Berufskrankheit.
(Er lacht.)
Aber in letzter Zeit gab's keine Eintr�ge mehr.
Ja, hat er sich gesettelt, Familie gegr�ndet und so.
Ja, und dann kommt der zuf�llig
bei der Sprengung eines Geldautomaten ums Leben?
Ja, das ist sehr bitter und sehr unwahrscheinlich, Herr Breising.
Haben Sie eigentlich mein Interview gesehen?
War nicht schlecht, hm? - Leider noch nicht.
Die vom Sender kommen in einer guten Stunde noch mal
und h�tten gerne ein Update.
Ich �brigens auch.
(Genervtes Seufzen)
Ich fass es nicht.
Frau Meisner? - Ja.
Guten Abend. Odenthal, Kripo Ludwigshafen.
Ich bin auf der Suche nach Ihrem Mann.
Ja, ich auch. - Ah ja?
War ein Scherz. Was wollen Sie denn von ihm?
Er k�nnte uns helfen. - Mir auch, macht er aber nicht.
Bei unseren Ermittlungen haben wir erfahren,
dass Ihr Mann sich hier im Viertel sehr gut auskennt.
Kann ich kurz reinkommen?
(Angespannte Kl�nge)
(Leise Popmusik im Hintergrund)
(Angespannte Kl�nge)
(M�nzenklirren)
(Monotone Automatenger�usche)
Es besch�ftigt ihn halt, dass hier alles den Bach runtergeht.
Aber wegziehen will er auch nicht.
Aber gucken Sie sich da drau�en doch mal um.
War er letzte Nacht unterwegs? - Wei� ich nicht.
Wann ist Ihr Mann denn nach Hause gekommen?
Ist er nach Hause gekommen?
Keine Ahnung.
(Handy klingelt.)
So l�uft es bei den Profis, hab ich im Netz gefunden.
(Dumpfe Ger�usche aus dem Laptop)
Hat ein Anwohner aufgenommen. Es sind immer drei.
Zwei machen den Job, die Sprengung und Geldkassette rausholen.
Und der dritte wartet im Fluchtwagen. Es ist total klar, wer da was macht.
Und drei Minuten sp�ter sind die wieder weg.
Und 30 Minuten sp�ter sind die irgendwo im Ausland.
Wo war das?
Vor zwei Monaten in Schermbeck im Niederrhein.
Ist ganz sch�n un�bersichtlich nach der Sprengung.
Braucht man echt gute Nerven,
um da reinzugehen und die Geldkassetten rauszuholen.
(Reifenquietschen im Video)
(Omin�se Kl�nge, Wortfetzen)
(T�r wird geschlossen.)
(Schl�sselklirren)
(Knarzen)
(Omin�se Kl�nge)
(Ernste Musik)
Entschuldige,
kann ich das Video von der �berwachungskamera noch mal sehen?
Klar, Moment.
(Angespannte Musik)
Irgendwas stimmt da nicht.
Ich br�uchte es in einer h�heren Aufl�sung.
Kannst du es mir schicken? - Sicher, schick ich dir r�ber.
Krass. - Was denn?
Das zu sehen und zu wissen,
dass es die letzten Sekunden im Leben von Dennis Lohberg waren.
(Angespannte Musik)
Was haben Sie denn letzte Nacht mitbekommen?
Mindestens drei Explosionen.
Nach der ersten ist der Kleine aufgewacht,
hat geheult und ist dann auch nicht mehr eingeschlafen.
Hat jemand Sie geschlagen?
Nee.
Bin hingefallen drau�en auf der Treppe.
(Kind weint.)
Wenn Sie Hilfe brauchen, dann rufen Sie mich an.
Ja und dann?
Dann sagen Sie mir, ich muss raus aus der Beziehung,
aus der Wohnung.
Aber die Warteliste f�r die Frauenh�user ist so lang,
dass ich vielleicht n�chstes Jahr einen Platz kriege?
Brauchen Sie Hilfe? - Nein.
Ich kenne die Situation von einer Freundin.
Dann sagen Sie Ihrer Freundin bitte, dass sie mich jederzeit anrufen kann.
(Kind weint.)
Bist du �fters hier?
Hast du keine Lust zu reden?
Wenn ich quatschen will, gehe ich in die Kneipe.
Okay. Kneipe, ja?
Welche denn?
Wo wohnst denn du?
Ich hab dich in der Gegend hier noch nie gesehen.
Ich dich auch net.
Obwohl, bist du nicht ab und zu hier im Viertel unterwegs?
Checkst so ein bisschen die Lage? - Ja.
Du kannst uns jederzeit Bescheid geben,
wenn dich jemand nervt, h�rst du? - Bescheid.
Sorry, ein Anruf. Hey, sch�n, dass du dich meldest.
Wo steckst du? - Alles in Ordnung bei dir?
Ah jo.
Fiona Markovic ist noch nicht da,
aber Ulf Meisner ist eben aufgetaucht.
Und wartet wahrscheinlich auf sie.
Ich komm vorbei, ja? Bis gleich.
Bis gleich.
Als Sie diese Explosion hier im Viertel geh�rt haben,
war Ihr Mann da nun zu Hause oder nicht?
Sie sind ein bisschen langsam da oben.
Ich wei� es nicht mehr. (Quengeln)
Mein Mann und ich, wir schlafen nicht im selben Zimmer.
Alles klar. F�r Ihre Freundin.
F�r alle F�lle.
(Omin�se Kl�nge)
(T�r wird geschlossen.)
(Angespannte Kl�nge)
Wo ist Chris? - Woher soll ich das wissen?
H�r auf, mich zu verarschen.
Er soll sich bei mir melden, und zwar sofort.
Sonst mach ich euch beide fertig. - Hey!
Was denn? Geh in deine Schei�kneipe quatschen.
Misch dich nicht ein.
Wenn sich Chris in einer Stunde nicht bei mir meldet,
dann geh ich zu den Bullen, hast du verstanden?
Das war keine Kleinigkeit, das war ein krasses Kapitalverbrechen.
Kapierst du das eigentlich?
Und dass Dennis dabei draufgegangen ist, das macht's nicht besser.
(Leise Popmusik im Hintergrund)
Du hast ja wohl immer Schei�e an den Hacken.
Was wollte der denn? - Geht dich nix an.
Ach ja, aber wenn Dennis kommt und mich pr�gelt,
bin ich gut genug, die Bullen zu rufen, oder was?
Dennis ist tot.
Der taucht nicht mehr auf. - Witzig.
Kanntest du den Typ? - Was willst du denn jetzt?
Sorry, der war doch krass drauf. - Ach, geh.
Alles klar, ich wollt nur helfen.
Kripo Ludwigshafen, Odenthal. Haben Sie einen Moment?
Nee.
Hab ich mir schon gedacht,
Sie hatten ja auch keine Zeit, auf unsere Anrufe zu reagieren.
Was dagegen, wenn ich Sie begleite?
Sie kennen sich hier im Viertel aus wie kein Zweiter, sagt man.
Sagt man das, ja? - Ja.
Haben Sie mitbekommen, was gestern Nacht hier passiert ist?
Ja, ich glaube, das haben wir alle mitbekommen.
Ist das nicht ein bisschen peinlich,
wenn man �ber Jahre f�r Recht und Ordnung sorgt,
und dann passiert so was?
Wir kriegen schon raus, wer das war.
Da machen Sie sich mal keinen Kopf drum, ja?
Wissen Sie, wir �bernehmen doch hier die Aufgaben,
die Sie eigentlich machen sollten und nicht hinbekommen.
Sie sollten sich da lieber raushalten.
Wissen doch alle, wie das l�uft bei euch.
Alles kaputtgespart. Kein Personal mehr.
Niemand wird eingestellt.
Au�er nat�rlich Frauen und Behinderte.
Wir sorgen doch mit unseren Spazierg�ngen daf�r,
dass die Gegend hier sicherer wird.
Spazierg�nge? So nennen die Rechtsradikalen das auch,
wenn sie die Nachbarschaft terrorisieren.
Hat sich einer von euch die M�he gemacht,
mit den Menschen hier zu sprechen?
Fragen Sie die Leute wie es denen geht.
Die Jugend hier braucht eine klare Ansage und klare Regeln.
Und wenn der Staat das nicht schafft, dann k�mmern wir uns.
Wow!
Wir bieten Anti-Aggressionskurse in unserem Kampfsportclub an.
Wir geben hier niemanden verloren. Was macht ihr?
H�rt sich super an.
Wo waren Sie, als die Explosionen gez�ndet wurden?
Ich war auf dem Weg nach Hause.
Vorher war ich mit Freunden unterwegs.
Und dann sind Sie weiter nach Hause gegangen?
Nein.
Ich habe die Lage besprochen.
Eine Viertelstunde sp�ter waren wir an dem Bankautomaten.
K�nnen Ihre Kollegen Ihnen best�tigen.
Sie kannten Dennis Lohberg.
(Abwartende Musik, Klacken)
(Knarren)
(Entferntes Hupen)
(Handy klingelt.)
Was ist? - "Meisner ist hinter dir her."
Der sucht dich.
Der geht davon aus, dass du da mit drin h�ngst.
War ja klar. - "Geh da jetzt weg."
"Wenn er dich da findet, bist du am Arsch."
Jaja, ich hab's gleich.
(Unbehagliche Musik)
Trauen Sie ihm zu, dass er diese Sprengung allein durchgezogen hat?
Was denn, jetzt wollen Sie meine Hilfe oder wie?
Haben Sie das Gespr�ch aber ganz falsch angefangen, Frau ...
Odenthal.
(Entfernte Rufe)
(Langgezogenes Quietschen)
(Rascheln, Scheppern)
(Bahnrattern)
Gibt's schon was zum Sprengstoff?
Wir haben die Reste von einem Verz�gerungsz�nder gefunden.
Aber die Kollege haben gerade erst die Materialien geliefert.
Die Ultraspurenanalyse l�uft.
Ich denk, da kommt was in der n�chsten halben Stunde.
Suchst du was Bestimmtes?
Auf einem Tatort-Foto, da sah das so aus,
als ob da ein Kettenschloss lag. - Ja, das ist hier.
(Abwartende Musik)
Das sieht doch so aus,
als ob das bei der Explosion auseinandergerissen wurde.
Dann kann es doch sein,
dass dieses Schloss an diesem T�rgriff befestigt war.
Und am Handlauf.
Dann w�re die T�r damit von au�en verschlossen worden.
Ich gehe mal Feierabend machen.
Ja, ich hab so so krass viel �berstunden.
Ich habe schon �rger mit dem Leiter von der Lohnstelle bekommen.
"Fiona Markovic ist jetzt da."
Meisner hat sie ziemlich hart angehangen.
Der wollte unbedingt wissen, wo Chris Lohberg ist.
Das w�sste ich auch gerne.
Fiona und Chris haben safe ein Verh�ltnis.
Ich dachte, die ist mit dem Bruder zusammen, mit Dennis.
Vielleicht auch. - Alles klar.
Du telefonierst jetzt sch�n weiter. Ich lege jetzt auf.
(Spielautomatengedudel)
Ja, ist gar kein Problem.
Ich quatsch die Leute grunds�tzlich immer viel zu viel zu.
Du kannst mir einfach Bescheid sagen, wann es f�r dich besser passt.
(Lockere Hintergrundmusik)
Tsch�ss. - Guten Abend.
Wieso haben Sie sich nicht zur�ckgemeldet?
Wir haben mehrfach versucht, Sie zu erreichen.
Mir war nicht danach. - Und gestern Abend hier gewesen?
Kann das jemand best�tigen?
Ja, die Leute, die hier gezockt haben.
Und ich steh im Plan f�r die Sp�tschicht.
Wie lang geht die? Bis drei?
(Spielautomatengedudel)
Wo war Ihr Freund gestern Abend?
Dennis, Dennis Lohberg. - Mit dem habe ich nichts mehr zu tun.
Ist vorbei. Schon l�nger.
Aber Sie haben schon mitbekommen, was passiert ist.
Er hat sich selber in die Luft gesprengt.
Als er einen Geldautomaten aufbrechen wollte.
K�nnen Sie mir sagen, wie ich den Bruder finde?
Den Chris? Habe ich heute noch nicht gesehen.
W�rden Sie ihn bitte mal f�r mich anrufen?
Was wollen Sie von dem?
Der war gestern Abend bei mir hier im Laden.
(Spielautomatengedudel)
(Handy klingelt.)
Was ist? - "Die Kripo will dich sprechen."
"Na klar wollen die mich sprechen." - Hallo?
Fuck, Meisner!
Hallo?
Warum ist denn Meisner hinter dem her?
Weil der ein krankes Arschloch ist. - Geht es auch genauer?
Dennis und Chris sind f�r den die Hassfiguren in ihrem Viertel.
Vor einiger Zeit haben Meisners Leute Dennis gefunden
und ziemlich krass bearbeitet.
Sie kennen die Lohberg-Br�der seit Jahren.
Chris kenn ich aus der Kita,
aber ich hab mit denen nix zu tun.
Sie haben doch eben gesagt, Chris war gestern Abend da.
Ich mach da nicht mehr mit, bei dem Schei�.
Seit Sie zw�lf sind, machen Sie Stress hier im Viertel.
Zusammen mit den Lohberg-Br�dern und deren Freunden.
Und jetzt nicht mehr?
Wenn Sie mir eh nicht glauben, warum fragen Sie?
Wer hat das organisiert?
Dass an verschiedenen Orten diese Kugelbomben gez�ndet wurden.
Bevor der Geldautomat gesprengt wurde.
Wei� ich nicht. War ganz sch�n laut.
Lustig?
Chris soll sich bei uns melden, sagen Sie ihm das.
Wenn er hier auftaucht, dann melden Sie sich.
Klar?
Jetzt schreiben Sie auf, wer Sie gestern hier gesehen hat.
(Klirren)
Boah, Ulf, dein Ernst jetzt.
Was? - Was hast du den ganzen Tag gemacht?
Mein Geld verzockt. - Dein Geld verzockt?
Und jetzt machst du's dir erst mal richtig sch�n gem�tlich?
Ich hab auf unseren Sohn aufgepasst.
Wow. Willst du Applaus daf�r, oder was?
Das Einzige, was du heute gemacht hast, ist,
dein Kind in die Kita zu bringen.
Und dann latschst du durchs Viertel ...
Du sprichst nicht so mit mir, h�rst du?
Ich arbeite den ganzen Tag.
Ich kaufe ein,
ich k�mmere mich ums Kind, wasche die W�sche, putze ...
Und du schaffst es nicht mal, deine Schuhe ...
(Poltern, Schmerzlaut)
Immer dieselbe Schei�e mit dir.
(Schmerzerf�lltes St�hnen)
Das hast du dir selber zuzuschreiben, h�rst du?
(Das Kind weint.)
(verzweifelt:) Ich wollte ... Ich wollte ...
(Angespannte Musik)
Was hast du den Bullen erz�hlt? - Ich hab denen nichts gesagt.
Ich hab nicht mit denen geredet. - L�g mich nicht an!
Ich hab nicht mit denen gesprochen. Ich hab nicht mit denen gesprochen.
Was wollte die Kripo von dir?
Die wollten wissen, wo du warst. Gestern.
Mhm.
Und was hast du gesagt?
Dass ich es nicht wei�.
Dass wir nicht mehr im selben Bett schlafen.
Also hast du doch mit denen gesprochen.
L�gen ist alles, was du kannst.
(Angespannte Musik)
(�chzen)
(leise:) Ich wusste nicht, was ich denen sagen soll.
(Angespannte Musik
(Kind weint.)
(T�r wird versperrt.)
Mach die T�r auf.
(fleht:) Bitte nicht, bitte, bitte nicht.
Mach die T�r auf. Mach die T�r auf! - Bitte nicht.
Bitte!
Geh weg!
(Kind weint.)
Wenn ich sage, du machst die T�r auf,
dann machst du die T�r auf, verstanden?
"Du glaubst, die T�r zum Vorraum
wurde mit einem Kettenschloss verriegelt?" - Ja.
W�hrend Dennis Lohberg drinnen mit dem Sprengstoff hantiert hat.
Das ist schon krass. - Und da war definitiv noch jemand.
Eine der Geldkassetten fehlt. - Ich komm nachher noch mal rein.
Wie lange bist du denn noch da?
�hm ...
Also wenn Breisig nicht bald nach Hause geht, dann geh ich.
Der h�ngt mir so was von am Hacken. - Der sucht doch nur N�he.
Ja, dann soll er sich eine Katze kaufen oder einen Hund.
Oder mit einem Lama spazieren gehen. - Autsch, autsch.
Der merkt einfach, dass wir ihm nicht mehr vertrauen.
Tja.
Offiziell ist die interne Ermittlung gut f�r ihn gelaufen.
Da kannst du nichts machen. - Nee.
Das hei�t nur, dass man ihm nichts nachweisen konnte.
Das ist alles. - Ich meld mich noch mal, ja?
Halt durch. Bis sp�ter. - Ja, bis sp�ter.
Darf ich? - Ja, klar.
Danke, dass wir uns treffen k�nnen. - Kein Problem.
Ich gehe mal davon aus, dass es heute Nacht ruhig bleibt.
Wieso?
Das hat die Gang aus dem Schlachthofviertel
regelm��ig so gemacht.
Die haben wo was angefackelt, M�lleimer oder so,
sind woanders eingebrochen
und haben Computer, Kasse, so was halt gestohlen.
Und dann sind sie f�r ein paar Tage verschwunden.
Gehen Sie ...
Entschuldigung, ich sitze auf Ihrem Platz.
Kein Problem. Ich hab nur kein D�r�m f�r Sie.
Kein Problem. - Das ist der mit extrascharf.
Super, danke dir.
Gehen Sie davon aus, dass die anderen Bescheid wussten,
was Dennis Lohberg vorhatte? - Mh, glaub nicht.
Weil der Dennis hat ja die J�ngeren unter Druck gesetzt,
damit die genau das machen, was der wollte.
Der hat auch gern mal zugeschlagen.
Vor ein paar Wochen brachten wir seine Freundin ins Krankenhaus,
der Dennis hat ihr eine Platzwunde geschlagen.
Sie wollten aber keinen Anzeige erstatten.
K�nnen Sie sich vorstellen, dass Dennis die Sprengung
mit seinem Bruder Chris zusammen durchgezogen hat?
M�glich.
Aber viel zu sagen hat er Chris nicht gehabt.
Ulf Meisner, kennen Sie den? Der ist gerade hinter Chris her.
K�nnen Sie sich vorstellen, warum?
Er sorgt schon ein bissel f�r Ruhe und Ordnung.
Vielleicht denkt er, Chris war dabei.
(Stimmengewirr)
Sagen Sie mal, geht's noch?
Ich bin nur hier, um zu h�ren,
ob Sie noch ein paar spannende Infos f�r mich haben.
Ja, hier ist eigentlich auch schon Feierabend.
Sie machen jetzt auch bald Schicht, oder?
Ich hab ja noch das Interview mit dem Sender.
Da warte ich nat�rlich noch auf die Auswertung von Lohbergs Handy.
Vielleicht gibt's was Interessantes.
Aber nat�rlich sag ich auch Ihnen sofort Bescheid, wenn's was gibt.
(St�hnen)
Haben Sie was gesagt? - Nee.
Aber jetzt will ich was sagen. - Ja?
Herr Breising, k�nnten Sie sich
aus den aktuellen Ermittlungen raushalten?
Was, wie bitte?
Sie haben doch bestimmt Besseres zu tun.
Sie sind doch der leitende Polizeidirektor.
Und Sie h�ngen hier permanent rum.
(Stammeln)
Statt sich zu freuen, dass Sie in Ihrer Arbeit unterst�tzt werden,
fahren Sie jetzt so eine Nummer?
Informieren Sie sich �ber den Ermittlungsstand,
wenn Ihr Pressetermin ansteht.
Aber ansonsten lassen Sie uns unsere Arbeit machen.
Was ist denn Ihr Problem?
Ihr Verhalten in unserem letzten Fall,
Herr Breising, war mehr als dubios.
Und auch wenn die interne Ermittlung Ihnen hat nichts nachweisen k�nnen,
ich, ich habe ein Riesenproblem mit Ihnen.
Ach ja?
Ja. Mir f�llt es verdammt schwer, Ihnen noch zu trauen.
Verstehe.
(Angespannte Musik)
Wir sprechen uns noch.
(T�r wird geschlossen, Seufzen.)
(Pfiff)
Wir haben Hinweise,
dass es sich bei dem Tod von Dennis um einen Mord handeln k�nnte.
Der hat sich doch selber in die Luft gejagt,
als er den Geldautomat gesprengt hat.
K�nnte Ulf Meisner da seine Finger im Spiel haben?
F�r Recht und Ordnung sorgen?
Der gef�llt sich schon in seiner Rolle
als einzigste Ordnungsmacht hier im Viertel.
Aber jemanden umbringen? Nee.
Seine Leute sollen vor Kurzem
Dennis Lohberg �bel zusammengeschlagen haben.
Das ist Jahre her.
In letzter Zeit habe ich die ein paarmal zusammen gesehen.
Das hat nicht gewirkt, als ob die sich gleich totschlagen.
Okay. Vielen Dank.
Ciao. - Ala, Frau Kollegin.
Gute Nacht.
(Stimmengewirr)
(Dumpfe Musik aus einem Lokal)
Ne! Was machst du hier? - Ey, geil!
Ich dachte, du w�rst tot oder im Knast oder in Panama oder so.
Das Gleiche hab ich auch von dir geh�rt.
Was machst du? - Wie, was mach ich?
Wonach sieht's denn aus? (Stammeln)
H�ngst du noch mit Hank und mit Ronny und den ganzen anderen?
Ja, nat�rlich. Sind alle noch am Start.
Nicht so wie du. - Fiona auch noch am Start.
Klar. Was denkst du denn?
Ist die noch mit Dennis zusammen? - Nee.
Wieso fragst du? - Aber wie geht's denn deinem Bruder?
Was macht der?
Ja, erz�hl mal was von dir, Mr Jugendclubleiter.
Wo warst du denn die letzten Jahre? - Ich hab r�ber gemacht.
Nee. Nach Mannheim? - Jaja.
Ich wollte da eine Ausbildung zum Grafiker machen.
Aber ich hab einen Job
in der Verwaltung in der Poststelle bekommen.
Ich fass es nicht.
Nico von der Post. - Ja, das war gar nicht so schlecht.
Kein Stress, jeden Monat die Kohle.
Fr�her machst du jeden Schei� mit uns
Dann machst du den Jugendclubleiter.
Das Jugendzentrum wurde geschlossen.
Und zur Post.
Die Poststelle wurde geschlossen, jetzt bin ich wieder da.
Was f�r eine Geschichte.
Das ist ja der Dream. Wollten deine Eltern das?
Was Solides? - Du hast es voll hingekriegt, oder was?
Nat�rlich, was denkst du denn?
Guck mal, alles, was gl�nzt, ist Gold, ne?
Aber wartest du auf wen, oder? - N�, nicht wirklich.
Komm, lass mal da rein. Ein Bierchen.
Es gibt keine Vorstrafen,
aber es gibt Hinweise auf mehrere Polizeieins�tze,
besorgte Anrufe von Nachbarn, Verdacht auf h�usliche Gewalt.
Aber Frau Meisner hat das immer abgestritten,
wenn die Kollegen vor Ort waren.
Ich hab's schon bef�rchtet.
Der hat wohl in einer M�llverbrennungsanlage gearbeitet,
aber vor Kurzem hat der dort wohl hingeschmissen.
Und warum?
Dazu steht hier nichts.
Die Kollegen vor Ort haben Meisner und Dennis
in letzter Zeit ein paarmal zusammen gesehen.
Ach ja? Ich hab gedacht, die haben Krieg.
Ja, das dachte ich auch, aber es scheint sich beruhigt zu haben.
Und manchmal endet ein Krieg, wenn genug Geld flie�t.
Und was meinst du damit?
Dennis will das gro�e Ding landen, Meisner hat keine Arbeit,
aber Meisner ist der Sheriff im Viertel.
Vielleicht hat er sich darauf eingelassen,
mit Dennis den Raub zusammen durchzuziehen.
Und hat dann die Eingangst�r verschlossen
und nach der Explosion das Geld rausgeholt.
Und w�re damit seinen einzigen Mitwisser losgeworden.
Und einen Unruheherd im Viertel.
(Abwartende, unbehagliche Musik)
Frau Stern, ich sch�tze Ihre Arbeit sehr und ich bin nicht nachtragend,
aber ich denke, wir sind uns einig, dass wir ...
Frau Stern ...
(Schmerzerf�lltes �chzen)
(Schweres Atmen)
(Maschinendr�hnen)
(Krachen)
Sag mal, gestern, wart ihr das? - Was meinst du?
Na, die Explosion hier im Viertel.
Nicht nur hier im Viertel.
Ey, ich bin so hochgeschreckt, ich stand im Bett wie nix Gutes.
Das sollte der Schei�? - Haben uns mit Silvester vertan.
Ja, ist klar. Dreimal Feuer, einmal Action.
Sag mal, was war die Action? - Dennis hat das Ganze geplant.
Was er vorhatte, hab ich erst danach erfahren.
Die Sache ist Vollspeed in die Schei�e.
Was habt ihr gestern Abend gemacht? - Fick dich.
Aus!
(D�stere Kl�nge)
Was wusstest du von Dennis?
Was wusstest du von Dennis?
Wenn ich rauskriege, dass du dabei warst,
ich schw�r dir, ich bring dich um, hast du verstanden?
(Husten)
Was ein Arschloch.
Was wollte der denn?
Keine Ahnung.
Findet es einfach geil, wenn er Leuten auf die Fresse hauen kann.
Was soll die Schei�e, Mann?
Falls du zu den Bullen gehen willst.
Bist du verr�ckt, Mann? Wei�t du, was die mir erz�hlen, Mann?
L�sch die Schei�e! L�sch die Schei�e jetzt! - Ja!
"Hi, hier ist Isa. Wer was will, nach dem Piep."
Hallo, Frau Meisner. Odenthal hier.
Ich habe gesehen, Sie haben versucht, mich anzurufen.
(Klappern)
(Kinderlaute)
(Beklemmende Kl�nge)
(Angespannte Musik)
"Was ist?"
K�nnen wir uns sehen? Hinter der Spielo.
Aber komm nicht rein. - "Okay, ich bin in f�nf Minuten da."
(Keuchen)
Ich muss los.
Okay, ja. Sehen wir uns noch, oder ...
Ja. Komm gleich Shisha 3.000.
Die anderen sind auch da, ja?
(Husten)
Hey.
Ich war in der M�llverbrennungsanlage.
Meisner ist quasi rausgeflogen. - Ach ja?
Warum? - Veruntreuung von Geldern.
Der Verdacht fiel auf Meisner. Der ist ausgeflippt.
Dann hat er seine Vorgesetzte verbal attackiert
und ist sie dann k�rperlich angegangen.
Die haben erst versucht, das intern aufzuarbeiten,
aber dann sind Sachen verschwunden.
Das wurde dann zur Anzeige gebracht. - Geht das auch genauer?
Wusstest du, dass in einer M�llverbrennungsanlage
auch mit Sprengstoff gearbeitet wird?
Nee.
Da werden verschmutzte Rohre freigesprengt.
Und von dem Sprengstoff ist was verschwunden.
Genau.
Schau mal, das haben wir auf Dennis' Handy gefunden.
Hier.
(Klirren, Poltern)
Dennis Lohberg hat Sprengstoff getestet.
Und es war offensichtlich noch jemand dabei.
(Wortfetzen im Video)
Wir m�ssen Meisner damit konfrontieren.
Ich fahr noch mal bei dem vorbei. - Ciao, sch�nen Feierabend euch.
Ja, sch�nen Feierabend, tsch�ss. Tsch�ss.
Was ist denn los?
Lena, ich hatte vorhin eine kleine Auseinandersetzung mit Breising,
und die ist nicht so gut gelaufen.
Ich habe ihm gesagt, dass er mich nervt
und er uns in Ruhe arbeiten lassen soll,
und der fand das gar nicht lustig.
Hauptsache, er hat es verstanden.
(Beklemmende Musik)
Hi.
Was ist passiert?
Meisner hat mich erwischt. - Fuck.
Und?
Wollte wissen, ob ich was von Dennis' Plan wusste.
Ist voll durchgedreht. - Das war's?
Dann ist er wieder weg? - Nee.
Er hat mir noch die Knarre von Dennis abgenommen.
Aber mehr konnte er nicht machen. Nico war da.
Nico? Der Nico?
Ja. - Der ist wieder da?
Wusste ich auch nicht. - Und der hat dir geholfen?
Ja, wieso nicht?
Du hast ihm aber nichts gesagt von gestern?
Da hockt eine in der Spielothek. Die geh�rt garantiert zu den Bullen.
Die hat Bescheid gesagt, als ich gekommen bin.
Und direkt danach war die Kommissarin da
und hat nach dir gefragt. - Schick mir das.
Was hast du der Kommissarin gesagt?
Dass du gestern Nacht bei mir in der Spielothek warst.
Alibi f�r uns beide. - Alibi?
F�r ein paar B�ller brauchen wir noch kein Alibi.
Was ist los? - Ich geh wieder rein.
Nee, nee, nee. Warte mal ganz kurz.
Was ist los?
Du wusstest, was Dennis vorhatte.
Er hat's dir erz�hlt.
Seit wann?
Warum sagst du mir nicht, dass er das Ding hochjagen wollte?
Das war so ein typischer Dennis-Move.
Er hat mir gedroht,
wenn ich was sage, schl�gt er mich tot.
Ich hab gefragt, wo er den Sprengstoff hat,
aber er hat nur so gegrinst. "Aus dem Zauberland."
Dennis hat uns von Anfang an verarscht.
Bis zum Schluss hat er uns verarscht.
Aber der kann uns jetzt keine Ansagen mehr machen.
Und dich auch nicht mehr schlagen.
(Abwartende Musik)
Warum waren die bei mir in der Spielothek?
Die wollen uns den Tod von Dennis anh�ngen.
Ach, Quatsch. - Und warum taucht Nico wieder auf?
Ausgerechnet heute?
Das kriegen wir raus.
Hm?
(Abwartende Musik)
(Scheppern)
(Spielautomatengedudel)
(Angespannte Musik)
(Nerv�ser Laut)
"Hallo, Frau Meisner."
"Ich habe gesehen, Sie haben versucht, mich zu erreichen."
"Sie k�nnen mich jetzt zur�ckrufen. Ich bin wieder zu erreichen."
"Ich kann Ihnen helfen, wenn Sie da raus wollen."
"Melden Sie sich."
(Babyquengeln)
(T�r wird versperrt.)
(Lockere Popmusik im Hintergrund)
(Nachrichtensignal, Automatengedudel)
Ah, kennt ihr noch?
Nico the Teddy. Einer von den OGs.
(Sie begr��en sich.)
Ey, geil, dass ihr noch gekommen seid.
Was geht, Nico?
Was geht denn da noch? - Keine Ahnung.
Meisner eine aufs Maul hauen?
Ernsthaft? - Nat�rlich ernsthaft.
Also, mich h�tte der nicht so gefickt.
Ah, jetzt hast du hier so eine gro�e Fresse.
Ja, okay, alright.
Bam, bam, bam, bam. - Ich bin bereit.
Der Hank, der schl�gt ja auch eine Kelle,
daf�r braucht er eigentlich einen Waffenschein.
Noch die alten Spr�che!
Sch�nen Feierabend.
(Auto n�hert sich.)
(Angespannte Kl�nge)
(Seufzen)
"Lass das."
"H�r auf."
"H�r auf!"
(Nachrichtensignal)
Was bist du denn f�r einer?
Und wof�r hast du denn ein Handy, wenn du nicht rangehst
Das ist meine Freundin, also meine Ex.
Das l�uft gerade nicht gut. - Doch, geh mal ran.
(R�uspern) Ja?
Woher wei�t du denn das mit der Waffe?
Ja, lass mal. - "Alles okay bei dir?"
Ich bin unterwegs mit ein paar Kollegen von fr�her.
Haben die Kollegen auch Namen?
"Nee, ich kann jetzt auch nicht." - Wo bist denn du?
Ich sag Lena Bescheid, okay? - Ja, ja, kein Problem, mach einfach.
Ich hab auch keinen Bock.
Ich meld mich morgen, dann k�nnen wir quatschen.
"Ich bleib hier." - Nico, bau bitte keinen Schei�, ja?
Ich meld mich, ciao. - "Nico?"
Das nervt so krass. - Ah, voll.
Wegen der bin ich ja rausgeflogen. - Ah, krass.
Ja. - Bei der Post?
Ja, das w�rde ich der auch richtig �bel nehmen dann.
(Klingeln)
(Dumpfe, angespannte Kl�nge)
(Handy klingelt.)
Ja? - Ich bin's.
Ich bin nur raus.
Die hat mich die ganze Zeit beobachtet.
Die hat gemerkt, dass ich von der Polizei bin.
Sie war im Hinterhof,
aber ich konnte nicht sehen, mit wem.
Da kommt niemand mehr, der uns interessiert.
Okay, vielen Dank. Dann mach doch Feierabend.
Moment, �hm, Nico hat mir gerade geschrieben,
dass Meisner Chris 'ne Waffe abgenommen hat.
Was? - Ja.
Woher wei� Nico das denn? - Keine Ahnung.
Okay, bis dann, ja? - Ja, bis dann.
(D�stere, angespannte Musik)
(T�r wird ge�ffnet.)
Was wollen Sie?
Oberhauptkommissarin Odenthal hat mich einbestellt.
(Beklemmende Kl�nge)
(Babyweinen, T�rklingel)
Frau Meisner?
(Angespannte Musik)
(Kameraklacken)
(D�stere, angespannte Kl�nge)
(Klopfen)
Ich hab hier einen Herrn Meisner,
der soll sich bei der Hauptkommissarin Odenthal melden.
Alles klar, vielen Dank.
Herr Meisner, hat meine Kollegin Sie gebeten, hier vorbeizukommen?
Ja, ich w�rde gerne mit Frau Odenthal sprechen, bitte.
Ja, die ist im Moment leider nicht da.
Wollen Sie eine Aussage machen?
Herr Meisner?
�h ... kommt Frau Odenthal denn noch?
Ja, aber wie gesagt, ich kann Ihre Aussage auch aufnehmen.
Ich warte hier.
Alles klar, ich sag meiner Kollegin Bescheid.
Danke.
(T�r wird geschlossen.)
(Unbehagliche, angespannte Musik)
Wenn Sie in Ihrer Wohnung warten, ja?
Danke.
(Kinderweinen von drinnen)
(Poltern, �chzen)
Lena, wenn du das abh�rst, dann melde dich bitte gleich bei mir.
Ulf Meisner ist hier.
Er sagt, du h�ttest ihn zur Vernehmung einbestellt.
Er steht ziemlich neben sich, will nur mit dir reden.
Frau Meisner?
(Knarzen)
(Kinderweinen)
Bist du ganz alleine?
Ich komm gleich wieder, ja.
(Angespannte Musik)
Mama, Mama, Mama.
(Unbehagliche Musik)
Na?
Komm mal her. Aaaah.
Ganz toll.
Hm?
(Unbehagliche Musik)
Gut, dass Sie noch da sind.
K�nnen Sie einen Augenblick auf ihn aufpassen?
Ja. - Wie ist denn Ihr Name?
Jana Sommer. - Ich komm gleich zu Ihnen, ja?
Danke.
(Unbehagliche Musik)
Da ist Moritz dann so reingegangen wie so ein MMA-K�mpfer.
Guck dir das mal an. (Lachen)
Das war schon sehr, sehr stark.
Hier, guck mal.
Dennis.
"Boah!"
(Stimmengewirr)
Ich hab auch noch einen.
Boah! Digga. (Lachen)
Ja, richtiger Wichser.
Und dann hab ich den Wackeldackel
dann Dennis auch zum Geburtstag geschenkt.
Habt ihr Meisner mal auf die Fresse gehauen? - Nee.
Aber gez�ndet haben wir ein paar.
Zeig mal.
Das war im Einkaufszentrum.
(Knallen, Lachen)
Die haben sich so eingeschissen. - Ja, komplett.
Das war der Hammer.
Und wegen Dennis.
Ich hab vorhin ja noch mal geschaut, was der so macht.
Du hast mir ja nix erz�hlt. Voll krasse Schei�e.
"Babe, dein K�rper geh�rt mir." Was war noch?
"Your body, my choice." Nur so ein M�ll.
Wusstest du das?
Ja, der ist in letzter Zeit
voll krass in so einer Alpham�nner-Schei�e abgedriftet.
Ich dachte, so Manosphere,
das ist was f�r die letzten Vollidioten.
Letzter Vollidiot geworden, der Typ.
Der ist auch immer �fter in so einen Kampfsportclub gegangen.
Aber hat sich Fiona dann deswegen von ihm getrennt, oder?
Sag mal, was bist denn du so neugierig, Teddy?
Vamos, ja?
Meisner kriegt jetzt auf die Fresse.
Let's go. - Auf geht's.
(Unbehagliche Musik)
Entschuldigung. Ich w�rde ungern noch l�nger warten.
Ich kann ja morgen wiederkommen. Oder ...
Oder wir beide reden jetzt.
Ja, das hatte ich Ihnen ja vor ein paar Minuten angeboten.
Kommen Sie.
Es geht um die Sache gestern Abend mit dem Bankautomaten.
Ihre ... Kollegin meinte, �h ...
Also, sie wollte wissen, ob ich eine Ahnung habe,
wer da dahinter stecken k�nnte. Und?
Und? Haben Sie?
Ja.
Aber Frau Odenthal ist mich so schei�e angegangen,
dass ich dachte, man kann sich auch alleine k�mmern.
Verstehen Sie?
Aber jetzt wollen Sie eine Aussage machen.
Ja, wollte ich. Wollte ich.
Und dann sehe ich, dass, �h ... dass mein Foto an der Wand h�ngt.
Bin ich jetzt verd�chtig, oder wie?
Bislang sind Sie bei uns als Zeuge gef�hrt.
Bislang?
Sie wissen, dass wir seit Jahren Probleme
mit diesen asozialen Jugendlichen haben.
Das ist uns bekannt, ja. - Bekannt.
Hey, hey! - Nimm deine Schei�h�nde hoch!
(Japsen)
Ruhig. Ruhig, ruhig, ruhig.
Pscht. Nach hinten.
Nach hinten mit dir. - Ganz ruhig.
(Paniklaute) Pscht.
(Unbehagliche Musik)
Okay.
Du nimmst jetzt deine Waffe und legst sie ganz langsam ab.
Hast du verstanden?
Jetzt. - Ja.
(Unbehagliche Musik)
Setz dich da hin. Und los.
Femizid.
Die Frau liegt da hinten im Schlafzimmer.
Mehrere Messerstiche. Der Partner ist fl�chtig.
Die Fahndung ist raus. - Ihr Partner?
Jeden zweiten Tag bringt ein Partner seine Frau um.
Ich fasse es nicht.
Na gut. Dann wollen wir mal.
Da du unser Ehrengast bist heute, f�r die Ehreng�ste nur das Beste.
Achtung.
(Quietschen)
So, anschnallen, sonst geht's nicht weiter.
Ey! Ey.
Hallo. - Guck mal.
Erkennst du die? Das ist doch deine Freundin, oder?
Was, wenn die bei den Bullen arbeitet?
Erz�hl keinen Schei�, Mann. Ey!
H�r auf.
Was haben wir denn da? Polizei Rheinland-Pfalz.
Ich hab erz�hlt, dass ich da an der Poststelle gearbeitet habe.
Erz�hl keinen Schei�. Festhalten, Jungs.
Bist du bekloppt?
Was wollen Sie?
Odenthal.
Wir warten, bis sie hier ist.
Und wenn Frau Odenthal nicht mehr kommt?
(Angespannte Musik)
(Klackern, Wortfetzen)
Ist die an?
Er hat seine Frau rund um die Uhr video�berwacht.
Und uns jetzt auch. Mach mal das WLAN aus!
(Angespannte Musik)
(Handy klingelt.)
Sag ihr, sie soll allein kommen.
Und wenn die Odenthal das SEK informiert
oder hier irgendwelche Kollegen antanzen,
dann bringe ich erst sie hier um.
Und dann dich.
Schaffst du das?
(Handy klingelt weiter.)
Laut. Stell auf laut.
Ja.
Ich bin bei Meisner in der Wohnung.
Er hat seine Frau umgebracht.
Und die ganze Wohnung ist video�berwacht.
Er wei� also, dass wir das wissen. - Verstehe.
"Meisner sitzt mir und Mara gegen- �ber, hat eine Waffe in der Hand."
Er sagt, du sollst kommen.
Er will, dass du niemandem Bescheid sagst.
Sonst wird erst Mara und dann ich umgebracht.
"Wo seid ihr? Im B�ro?"
Ja, wir sind in deinem B�ro. - Leg auf.
"Ich komme."
(Unbehagliche, abwartende Musik)
(Schweres Atmen)
Du steh auf. Steh auf.
Komm her, komm her.
(Paniklaute)
Du stehst jetzt auf.
Und gehst langsam in den Raum da dr�ben. Los.
(Paniklaute)
Du bist still. Sei still.
(Unbehagliche Musik)
Da r�ber.
Bleib stehen.
(Japsen)
Wir vermuten, dass Sie etwas mit dem Tod von Dennis Lohberg zu tun haben,
Herr Meisner. - Glaubt ihr das, ja?
Der hat sich selber in die Luft gesprengt.
Mit dem Sprengstoff, den Sie ihm gegeben haben.
Den Sie von Ihrer Arbeitsstelle mitgenommen haben.
Du h�ltst deine verdammte Klappe.
H�rst du?
Wo geht's hier raus?
Du gehst vor.
(Leise Paniklaute)
Sch�n langsam.
(Panischer Laut)
(zischt:) Sei still.
Ich dachte, Sie wollten meine Kollegin treffen.
Du h�ltst mich f�r dumm, oder?
Hm?
Glaubst du, ich warte in aller Seelenruhe,
bis das SEK reinmarschiert? Wo geht's da lang?
Ins Archiv. Und dann in den Keller.
Meine Kollegin wird alleine kommen.
Los.
Los!
(Angespannte Musik, verzweifelte Laute)
Was wollen wir hier?
Nico. Du kleine, miese Ratte.
Das h�tte ich echt nicht von dir gedacht.
(Angespannte Musik)
Geh da runter.
Langsam.
Ja, ein Bewaffneter, Ulf Meisner. Zwei Geiseln, Stern und ...
hier, die Herrmann.
Was? Ja, die sind hier im ersten Stock.
Ja, keine Ahnung, wo die hinwollen. Ich meld mich, wenn ich mehr wei�.
(Angespannte Musik)
Komm.
Jungs, das gibt 'ne Katastrophe.
�-�. Nicht, wenn du uns hilfst.
Dann gehen wir da rein, schauen uns an, was ihr herausgefunden habt.
�ber die Explosion, den Bankautomaten, meinen Bruder.
Warum er sich in die Luft gesprengt hat.
Also wir wissen da noch nichts,
aber es scheint, als w�sstest du was.
Quatsch nicht, komm einfach mit. - Kannste knicken.
Ja.
Aber wei�t du was?
Wenn wir da jetzt reingehen und du uns nicht hilfst,
und wir nicht mehr weiterwissen, was machen wir dann?
Dann machen wir Quatsch. - Und das willst du doch nicht, oder?
Die haben wir noch von gestern Abend. Haben ganz sch�n Wumms.
Buh, buh. - Doppelwumms.
Bei der Schule hat das die ganzen Scheiben weggesprengt.
W�re doch schade, wenn das hier genauso l�uft.
Hier vorne kommen wir nicht rein, keine Chance.
Gut. Wo dann?
Steig ein.
(Angespannte Musik)
(Piepsen)
(Angespannte Musik)
(Tasten piepsen.)
Wohlan.
(Angespannte Kl�nge)
(Jemand pfeift vor sich hin.)
(Unbehagliche, angespannte Kl�nge)
Los.
T�r auf.
Da rein.
(Angespannte, unbehagliche Musik)
(Keuchen)
Ihr bleibt da hinten.
Was jetzt?
Wir warten, ob sich deine Kollegin an die Verabredung erinnert.
Was sonst?
Wie soll sie uns denn hier unten finden?
Ich glaube, sie wird sich melden, hm? Was meinst du?
(Angespannte Musik)
(Dr�hnen)
(Angespannte Kl�nge)
Geil.
(Scheppern)
Ach Gott, guck mal, hier h�ngen wir alle.
Das ist ein Schei�foto von mir. - Habt ihr jetzt alles gesehen?
Dann k�nnen wir abhauen. - Wieso?
Wir sind doch gerade erst gekommen.
Was soll das hier?
Keine Ahnung, ich war den ganzen Tag nicht im B�ro.
(Abwartende Musik)
Scheint so, als vermutet meine Kollegin,
dass damit jemand die T�r von au�en verschlossen hat.
Krass, dann hat jemand Dennis umgebracht?
Was glaubst du wohl, wer das sein k�nnte?
Meisner, die Drecksau. - Daf�r wird er bluten.
(Abwartende Musik)
(Quietschen)
(Piepsen)
Ey Mann, lass den Schei�.
Wir haben doch alle eure Fotos und Daten in der Cloud.
So kannst du doch nicht eure Spuren vernichten.
Kann ich nicht.
Aber das ist doch geil.
Und au�erdem sind das nicht unsere Spuren, ja?
Das versteht der immer noch nicht.
(Lachen)
Wie geil ist das denn?
Beruhig dich mal.
Ich dachte, ihr m�sst das wegsperren, wenn ihr Feierabend habt.
Mach keinen Schei�.
(Abwartende, angespannte Musik)
(�chzen)
Nico, sag mal, wie komme ich in euer System,
um mir die Fotos anzuschauen?
(Beklemmende Kl�nge)
(Dr�hnen)
(Pfeifen)
Mann, lass den Schei�, wir haben Backups,
da kommst du sowieso nicht ran.
Ja, cooler Bluff, jetzt entspann dich mal.
(Dr�hnen, angespannte Musik)
Super, jetzt geht gleich der Feueralarm los
und dann kommt die Kavallerie. - Ja, ist doch witzig.
(Angespannte Musik)
Bist du bescheuert?
(Angespannte Musik)
Hank? Hank?
(Angespannte Musik)
Da ist nix. Alles gut.
Ich schw�r, ich hab da jemanden gesehen.
Komm her.
(Paniklaute)
Du bleibst da stehen, sonst ist sie tot, hast du verstanden?
Hast du verstanden?
(Panisches Weinen)
Pscht.
(Sie weint.)
(Japsen)
Wer ist da?
Rauskommen. Sofort!
Rauskommen, oder ich bring die Kleine hier um!
Ich wusste, dass diese Schlampe l�gt.
(Panisches Weinen)
Nach hinten, nach hinten!
Kein Mucks, kein Mucks.
Hinsetzen.
(Verzweifeltes Weinen)
(Schnauben)
Ihr seid alle gleich.
K�nnen Sie bitte zwei Kollegen
zur Spielothek in die Rheinstra�e schicken
und Frau Markovic hierher holen?
Jetzt sofort. Danke. - Ja.
Guten Abend, Frau Odenthal. - Guten Abend.
Nicht so erfreut, mich zu sehen?
Nicht wirklich, aber das beruht ja auf Gegenseitigkeit.
Was haben wir?
Das ist Nico Langenkamp, ein Kollege aus meiner Abteilung.
Er hat die Schlachthof-Gang hier reingelassen.
Warum hat er das gemacht? - Das wissen wir noch nicht.
Das ist aber nicht der Einsatz,
zu dem uns Polizeidirektor Breising gerufen hat.
Und wo befindet sich der Geiselnehmer mit Ihren Kolleginnen?
Beim letzten telefonischen Kontakt waren sie in unserem B�ro.
(Abwartende Musik)
Aber ihm muss doch bewusst sein,
dass er von hier niemals entkommen kann.
Vielleicht hat er gar nicht vor, hier lebend rauszukommen.
Ich seh klar, dass du am Arsch bist, Chris.
Du zeigst uns jetzt, wie man hier rauskommt, okay?
Die holen gerade das SEK.
Wie soll ich denn hier drei Leute rausbringen aus dem B�ro?
Du musst von den Fenstern weg.
Was glaubt ihr, was ist das SEK als Erstes macht?
Scharfsch�tzen in Position bringen. (Feueralarm)
Fuck. - Was f�r eine Schei�e.
Ich ruf jetzt meine Chefin an und sag ihr,
dass wir die Waffe ...
Nein, nein, laber keine Schei�e. Wir hauen hier jetzt ab, verstanden?
Das machen wir jetzt.
(Permanentes Piepsen)
Los.
Ihr m�sst runter auf den Boden, von den Fenstern weg.
Verstanden? - Ja.
Habt ihr verstanden? - Ja.
(Rumpeln)
(Angespannte Musik, permanentes Piepsen)
Nimm die Schei�waffe runter. - Was willst du denn jetzt?
Ich hab keinen Bock draufzugehen,
nur weil sich so ein Schuss l�st.
Mach dir mal keinen Kopf, beruhig dich.
Mich w�rde es beruhigen, wenn du die Knarre sichern w�rdest.
Oben den Knopf dr�cken. - Okay?
(Angespannte Musik, permanentes Piepsen)
Wie lange haben Sie mit Dennis Lohberg zusammengearbeitet?
Wer sagt denn das, ha?
Unsere Kollegen vor Ort
haben Sie in der letzten Zeit mehrfach zusammengesehen.
Das hei�t, wenn man die Dinge im Viertel friedlich l�sen will,
dann ist man gleich ein Komplize, ja?
Dass Sie den Sprengstoff geklaut und deswegen rausgeflogen sind,
das ist doch auch richtig.
Halt 's Maul.
Halt 's Maul.
(Dr�hnen)
(Angespannte Musik)
(Motorger�usche von drau�en)
Warum fahren die weg?
Hm?
Wei�t du nicht.
(Angespannte Musik)
(Permanentes Piepsen)
(Angespannte Musik, permanentes Piepsen)
Im B�ro ist niemand mehr.
Dann treffen die im Keller auf Meisner.
(Angespannte Musik)
Das SEK ist da, die gehen jetzt in Position.
Wir kommen hier nicht mehr raus.
Dann gehen wir zur�ck. - Nee, keine Chance.
H�r zu, du bringst uns jetzt hier raus.
(Angespannte Musik)
Die kommt nicht mehr.
Doch, doch, ganz sicher.
Doch, sie wird kommen.
(Klacken)
Und was werden Sie dann mit ihr machen?
Sie erschie�en?
Warum?
Warum?
Sie haben Ihre Frau umgebracht.
Daf�r tragen allein Sie die Verantwortung, Herr Meisner.
Nicht Ihre Frau. Nicht Frau Odenthal.
Oder sonst wer.
Aber Sie brauchen daf�r keine Rechtfertigung, oder?
Das ist doch Ihre Frau.
Und weil sie nicht gemacht hat, was sie wollten,
muss sie die Konsequenzen tragen, oder?
Aber was hat Frau Odenthal damit zu tun?
(Entfernter Funkspruch)
Ihr Freund befindet sich in einer lebensgef�hrlichen Situation.
Er ist bewaffnet und hat einen Kollegen von uns in seiner Gewalt.
Den Nico? Dem tut er nix.
Ihr Freund versucht, �ber den Keller rauszukommen.
Da unten befindet sich Ulf Meisner.
Der ist ebenfalls bewaffnet und hat zwei Geiseln in seiner Gewalt.
Er wird nicht z�gern,
auf Ihren Freund zu schie�en.
Wir m�ssen verhindern, dass die beiden aufeinandertreffen.
Sie rufen Ihren Freund jetzt an und sagen ihm,
er soll zur�ckgehen, verstanden?
Stellen Sie auf laut.
"Was ist?" - Was soll der Schei�?
Sag du es mir.
Ich habe die Fotos vom Geldautomaten gesehen.
"Du hast keine Chance, da rauszukommen."
Wie? Bist du hier?
Ja. Hier ist �berall Polizei.
Und irgendwo da unten hockt Meisner mit einer Waffe.
Echt jetzt?
Die Sau hat Dennis umgebracht. Wusstest du das?
"Hat den Ausgang zum Geldautomaten zugesperrt."
Ich mach den fertig. Wei�t du, wo er jetzt ist?
Herr Lohberg, Kripo hier.
"Sie geben Ihre Waffe jetzt sofort meinem Kollegen."
"Dann haben Sie eine Chance, aus der Sache rauszukommen."
Sie gehen den Weg zur�ck.
Ich sage dem SEK, dass Sie ... (Tuten)
(Angespannte Musik)
Wieso ist Fiona hier?
Die ist wahrscheinlich da, um dich dazu zu bringen,
deine Waffe abzugeben. - Du willst mich doch verarschen.
Sie hat nichts mit der Schei�e zu tun.
Verstehst du das?
(Schmerzlaute)
Ah, fuck.
Du rufst jetzt diese Odenthal an und sagst, sie soll hier runterkommen.
Alleine.
(Angespannte Musik)
Was war das? - Keine Ahnung.
Wahrscheinlich hat das SEK geschossen.
Oder Meisner. Ist n�mlich auch hier. Wei�t du, was das hei�t?
Armageddon.
(Angespannte Musik)
Wer hat geschossen? - "Meisner."
Wahrscheinlich auf Breising.
Wo bist du? - "Kann er mich h�ren?"
Ja.
Er will, dass du hier runterkommst in die Gerichtsmedizin.
"Herr Meisner, ich komme jetzt zu Ihnen."
"Der Verletzte muss versorgt werden."
Du hast drei Minuten, runterzukommen.
"Sonst ist die Kleine als N�chstes dran."
Hast du verstanden?
(Knall)
Hier r�ber. Jetzt.
Sch, sch.
Sind Sie sicher, dass Sie das Risiko eingehen wollen?
Er will mich. Dann l�sst er Johanna und Mara gehen.
Sind Ihre Leute jetzt auf Position? - Noch nicht.
Wir brauchen noch ein paar Minuten.
Die haben wir nicht.
Sie wissen, dass wir erst zugreifen k�nnen, wenn er nach vorne kommt.
Sonst gef�hrden wir das Leben der Geiseln.
(Quietschen)
Herr Meisner! K�nnen Sie mich h�ren?
Kommen Sie her.
(Angespannte, monotone Kl�nge)
Ich bringe ihn erst raus.
(Angespannte Musik, Weinen)
Waffe weg!
(Klirren, Schreie)
(Schreie)
Gesichert!
(Lautes Durcheinanderrufen)
Zeigen Sie mir die H�nde!
Die H�nde will ich sehen.
(Wortfetzen)
H�nde auf den Boden. Aufstehen, aufstehen!
(Angespannte Musik)
(Dr�hnen)
(Abwartende Musik)
(Leises Stimmengewirr)
Ich habe oben die Fotos gesehen von dem Schloss,
mit dem Meisner die T�r verriegelt hat.
Dennis und er haben zusammengearbeitet,
um den Automaten zu sprengen, dann hat er ihn umgebracht.
Du darfst auf keinen Fall mit ihnen reden.
Und das wei�t du, ja? Ja?
Glauben Sie auch, dass Meisner Dennis ermordet hat?
Oder war es Chris? - Das ist ein Tatort!
W�rden Sie die Kamera bitte ausmachen?
Hier wird ermittelt, ja? Hey!
Kamera aus! Sofort! Wiedersehen.
Ich war in der Spielothek, zusammen mit Chris.
Chris hat in der N�he der Schule 'ne Kugelbombe gez�ndet.
Er kann nicht bei dir gewesen sein.
Ach ja? Hat er das im Vertrauen gesagt?
Sie wussten, dass Dennis sich mit Meisner zusammengetan hat,
um den Bankautomat zu sprengen, richtig?
Nein. Kann ich jetzt gehen?
Ihr Freund Chris hat versucht, Sie zu sch�tzen.
Indem er den angeblichen M�rder seines Bruders hinrichtet,
damit der nicht mehr aussagen kann.
Sp�testens beim Bild von dem Schloss oben im B�ro
war ihm klar, was Sie getan haben.
Sie sind vorl�ufig festgenommen. Kommen Sie bitte hier rum.
H�nde aufs Dach. Sie haben das Recht zu schweigen.
Alles, was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden.
Sie haben doch nichts in der Hand. - Nichts ist nicht ganz richtig.
Es gibt ja wohl noch ein paar mehr von diesen Schl�ssern. - Ja.
Aber nur eins, das zu diesem Schl�ssel passt.
Warum haben Sie das getan?
Was meinen Sie?
Die letzte Zeit muss ja f�r dich und Chris brutal gewesen sein.
Ich hab diese Posts gesehen,
die Dennis in diesen Manosphere-Bubbles abgesetzt hat.
Das h�lt er nat�rlich nicht aus,
dass du was mit Chris angefangen hast, mit seinem j�ngeren Bruder.
Sie wussten, dass Dennis den Bankautomaten sprengen w�rde.
Und haben die Gelegenheit genutzt, sich von ihm zu befreien.
Alles, was du jetzt sagst,
kann vor Gericht gegen dich verwendet werden.
Und dann haben Sie die Geldkassette mitgenommen?
Hab ich nicht. - Meisner?
Er ist direkt nach der Explosion rein,
hat die Kassette genommen und ist weg.
(Abwartende Musik)
Tut mir leid, dass ich nichts gesagt habe.
Ja, wo w�re der Unterschied gewesen, wenn du mit uns gesprochen h�ttest?
Warum bist du mit denen hochgegangen?
Die hatten meine Zugangskarte und haben gedroht,
sonst die Kugelbomben im Pr�sidium zu sprengen.
�hm, Breising will wissen,
wann und wer ihn morgen im Krankenhaus besuchen kommt.
Also ich mach das nicht allein.
Okay.
Okay. Und du besorgst die Blumen.
Ja, okay.
SWR 2026
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