All language subtitles for KitKat Club HeARTcore 3

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Oh, ich hasse diese Dezembertage, wo schon um vier Uhr nachmittags die Sonne

untergeht.

Als ob es nicht schon genug wäre, dass ich seit drei Monaten eingeteilt bin,

zweimal am Tag frisch aus dem Gefängnis entlassene Sozialfälle zu Hause zu

betreuen, um ihnen auf dem rechten Weg zu helfen.

Immer dieselben schmutzigen Hinterhöfe und immer dieselben schäbigen und oft

pervallosen Behausungen.

Und immer dieselben Ausreden.

Ach, hier ist er ja.

Guten Tag, Frau Sonnenschein, Ihre Versicherungshelferin.

Ja.

Hervorragend?

Könnten Sie das vielleicht wegmachen?

Herr Vogel, Sie waren bis letzte Woche in Haft.

So,

ich werde Sie jetzt betreuen, wöchentlich.

Ich werde Sie besuchen und einen Bericht über Sie schreiben.

Damit sie nicht mehr älteren Damen die Handtaschen klauen. Das war doch der

Haftgrund. Nee, Moment, Moment, das habe ich gar nicht gemacht.

Ich sehe hier, ein Jahr waren Sie in Haft. Nee, nee, nee, aber ich war, also,

falscher Ort normalerweise. Ich habe gar nichts gemacht.

Ich habe auch vor Gericht gesagt, ich habe gar nichts gemacht.

Herr Vogel, darüber müssen wir uns nicht mehr streiten. Das Urteil war gefällt,

Sie haben Ihre Haft abgesessen.

Mir ist es wichtig, dass Sie wieder eingegliedert werden ins normale Leben.

Ja, das bin ich jetzt wieder, ne?

Ja, und das sollen Sie auch bleiben.

Ich habe ja nichts gemacht. Zum Beispiel können Sie Ihren Lebensunterhalt nicht

dadurch bestreiten, dass Sie alten Damen die Handtaschen klauen. Das habe ich

schon mal gesagt. Ich habe nichts getan.

Trotzdem geht es nicht. Vollkommen unrichtig. Wie stellen Sie sich vor, Ihr

Leben jetzt zu gestalten?

Wie sieht es aus? Wie verbringen Sie den Tag?

Naja, wie man das so macht. Ich meine, ich stehe morgens auf und dann passieren

Dinge halt eben so. Also den ganzen Tag über.

Welche Dinge?

Naja, ich meine, man muss ja leben. Es ist ja normal, dass man da mal so... Wie

häufig am Tag? Oder täglich?

Naja, es kommt immer so auf die Situation an. Ich meine... Konkreter,

konkreter, Herr Vogel. Ist mir jetzt peinlich.

Herr Vogel, ich bin da, um Ihnen zu helfen.

Wir können ganz offen sprechen.

Naja, schon öfters am Tag.

Mal so, wenn ich Zeit habe dafür.

Aber Sie haben eigentlich den ganzen Tag Zeit, weil Sie gehen noch keiner täglich

auf. Das ist ja mein Problem so ein bisschen, dass ich da zu viel Zeit habe

dafür normalerweise eigentlich.

Theoretisch.

Warum machen Sie nichts anderes am Tag?

Und schauen sich nur Ihre Filmchen an?

Ja, ich weiß auch nicht genau.

Das gefällt mir eigentlich ganz gut, was ich so mache. Bin ich auch von der

Straße weg. Ich bin ja auch von der Straße weg normalerweise.

Ist ja auch wieder ein Vorteil. Von den Handtaschen mit den alten Damen. Das

haben Sie jetzt gesagt.

Es ist also unbestritten. Es ist bestritten, dass ich es gewesen bin.

Ich bin da ganz anderer Meinung. Ich sehe da eine gewisse Suchtgefahr.

Wie jetzt?

Ich nehme keine Drogen. Nein.

Vielleicht sind Sie abhängig von diesem Film.

Kann eigentlich nicht sein. Das wollen Sie mir jetzt im Mund legen.

Das ist genau wie vor meinem Gericht das letzte Mal. Das wollen Sie mir jetzt im

Mund legen. Nein, nein, nein.

Ich sage nein.

Also ab und zu mal. Warum schauen Sie diese Filme? Was bewegt Sie dazu?

Na ja.

Haben Sie sonst keinen Ausgleich?

Wenig. Ich war ja lange weg gewesen. Jetzt muss ich mich ja anderweitig ein

bisschen austoben, weil ich noch mal ein Jahr nicht da war.

Ja und vorher? Was haben Sie vorher gemacht?

Da haben Sie doch Ihren Tag anders bestritten, oder? Na ja, ich meine, da

habe ich auch ab und zu so einen Film geguckt, aber natürlich nicht so häufig

wie jetzt. Ich meine, jetzt muss ich was nachholen, theoretisch.

Und wann sind Sie damit angefangen? Wie viele Jahre ist das her?

Na ja, seitdem ich so denken kann, beinahe so.

Na ja.

Ist das Ihre einzige Form der Sexualität?

Zur Zeit ja.

Zur Zeit ja, aha. Haben Sie sonst keinen Frauenkontakt?

Wenig, wenig.

Herr Vogel, ich bin doch auch für Ihre sozialen Kontakte. Ich möchte Sie

motivieren, dass Sie auch wieder normal mit Freunden ausgehen, dass Sie wieder

normal Frauen kennenlernen, dass Sie einfach wieder ins normale Leben

einfinden. Frauen?

So richtige Frauen?

Meinen Sie denn, dass es gut wäre?

wenn eine Frau sieht, was die sich da ansehen.

Naja, ich meine, das ist ja auch Frauenhilfe. Das ist sicher kein guter

Einfluss. Also ich habe davon gehört, dass auch Frauen sowas gerne gucken

normalerweise. Herr Vogel, wie dem auch sei, ich wünsche mir jedenfalls, dass

Sie baldmöglichst wieder in Lohn und Brot sind und schlage vor, dass Sie sich

mal in den... regionalen Zeitungen informieren, über Arbeitsplätze und das

Arbeitsamt aufsuchen, vielleicht im Internet suchen.

Und nächste Woche, wenn ich komme, warte ich, dass Sie einiges gelistet haben,

Bewerbungen vorbereitet haben. Ich unterstütze Sie gerne bei den

Anschreiben, ich unterstütze Sie auch gerne bei den Vorstellungsgesprächen.

So stelle ich mir das vor.

Aus einigen auf zehn Bewerbungen, wie Sie schon vorgefertigt haben.

Na gut, ja, okay.

Das kriege ich hin.

Desto besser Sie vorbereitet sind, desto schneller haben wir Erfolg.

Ja, das ist wohl wahr, ja. Ja?

Okay, gut.

Dann sehen wir uns nächste Woche.

Danke, danke, Herr Vogel. Bleiben Sie sitzen. Den Aufschlag finde ich alleine.

Gucken Sie Ihren Film weiter.

Ja, naja.

Das ist ja fast zu Ende.

Bitte?

Ich habe ja auch Pflichten. Also habe ich auch Rechte normalerweise. Und ich

meine, so ein paar Filme irgendwie vielleicht.

Was für Filme?

Kann man die vom Arbeitsamt vielleicht so gesponsert kriegen?

Bitte? Man hat ja auch Bedürfnisse.

Ich glaube es ja wohl nicht.

Auf Wiedersehen, Herr Kogel.

Wiedersehen.

Mein zweiter Fall heute erfordert einen Besuch in der Strafvollzugsanstalt

Tegels. Herr Müller wartet nach Verbüßung seiner Haftstrafe auf baldige

Entlassung. Meine Aufgabe ist es, ihm dabei zu helfen, sich wieder als

vollwertiges gesellschaftliches Mitglied einzugliedern.

Gut, kommen Sie rein.

Herr Müller?

Ja, ja? Besuche Sie.

Wer ist das?

Sozialarbeiterin. So.

Guten Tag, Herr Müller.

Ich bin Frau Sonnenschein, Sozialarbeiterin.

Ich soll Ihnen helfen, dass Sie sich in das normale Leben wieder eingliedern,

nach Ihrer Haftentlassung, nach Ihrer vorstehenden Haftentlassung in zwei

Wochen. Ja, es ist jetzt bald soweit schon.

Da wollte ich mich jetzt mal mit Ihnen drüber unterhalten.

Ja, wie das aussieht... Wir können uns gerne auf das Gespräch konzentrieren.

Ja.

Es geht... Sonnenschein.

Sonnenschein, Herr Müller.

Es geht darum, wo Sie Ihr neues Heim finden nach Ihrer Haftentlastung. Ja,

also kein Problem.

Wie Sie wieder ins Arbeitsleben eingegliedert werden.

Wie Sie sich sozial bewegen.

Sozial?

Wie sie ihr neues Leben gestalten werden.

Tja.

Ich setze mich da mal, Herr Müller.

Ja, bitte, Frau Hansonschein.

Das... Tja, das Ding wäre jetzt noch an der Seite.

Ja.

Herr Müller!

Ihren Unterlagen konnte ich ja nehmen. Es ging um unterlassene

Unterhaltszahlung. Ja, was die sich da so vorstellen.

Der Richter hatte dann eine sehr eigentümliche Vorstellung.

Gut, aber dieser hat dabei behalten. Und das bedeutet, dass Sie auch nach Ihrer

Haftierung den Unterhalt zahlen müssen.

Naja, ich werde ja dann Arbeit haben.

Gut, da sind wir schon beim Punkt.

Ihre Arbeit zu, Herr Müller.

Wie sieht es mit den Eltern aus?

Nichts mehr. Nein, nein, nein. Die haben sich schon als Mütter in ihren Gebäck

gegeben.

Ja, das steht ja in den Akten.

Genau, genau.

Was ist denn, Frau Sonnenstelle? Es gibt nur diese Toilette hier?

Ja, bitte. Sie können die gerne benutzen, Frau Sonnenstelle.

Scheinbar. Also, das wäre jetzt echt unangenehm, aber... Aber nein, das muss

doch nicht. Bitte, bitte. Ich wollte unser Gespräch nicht unnötig weiter

beenden. Wenn Sie sich bitte mal umdrehen würden.

Umdrehen?

Na, warum umdrehen?

Herr Müller, drehen Sie sich jetzt um, bitte. Herr Müller. Na ja.

Bitte, bitte, benutzen Sie einfach... Drehen Sie sich einfach um. Ja, ja, ja.

Hab ich Ihnen nicht gesagt, wir sollen weg?

Ja, ja.

Guck ja auch drüben.

Weg.

Waren Sie schon mal in den Niagara-Fällen? Schauen Sie weg, Herr

Müller, bitte.

Hab ich auch nicht gedacht, dass ich mal in solch einer Situation bin.

Gut, ähm...

Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen, Frau Sonnenschein.

Meine Bescheid. Danke, danach.

Ja.

Und haben Sie keine Freundin, die auf Sie wartet?

Vielleicht eine Brieffreundin, eine Freundin, die Sie besiegt haben, dann

Ihre Erinnerung.

Brieffreundin, ja, das ist eine gute Idee.

Ich habe drei Briefe hier rausgeschrieben an meine Ex-Freundin.

Und das könnte man ja wieder... Wieder animieren.

Reanimieren, ja.

Genau, genau.

Den Kontakt sollten Sie intensivieren, Herr Müller.

Es geht auch um soziale Kontakte, die müssen auch gepflegt werden.

Ich weiß auch schon, was ich dann mit meiner Brieffreundin dann mache.

Ja, dann sollten die mich bei dir melden.

Ja, das würde ich machen.

Ich habe mich jetzt über Ihren Fall informiert.

Ich werde...

Einiges in die Wege leiten, damit Sie wieder eingegliedert werden.

Dankeschön. Ein neues Heim finden.

Und auch soziale Integration, hoffe ich.

Wunderbar, Frau Sonnenschein.

Willst du dich noch bis morgen wieder hinbelassen? Morgen schon.

Ja, morgen schon.

Wunderbar.

Und wenn Sie wieder, Sie wissen schon.

Ich glaube, das vergessen wir.

Ich muss jetzt wirklich weiter.

Frau Sonnenschein.

So, alles in Ordnung?

Ja, alles in Ordnung. Na ja, ist ja ein ruhiger, angenehmer Häftling der Müller.

Gut, ich muss gleich weiter. Ich bin morgen wieder bei Ihnen.

Ja, ja.

Immer langsam, Fräulein. Ich muss Sie auch auslassen.

Ach Gott, das habe ich mir gedacht. Verwichst du wieder den ganzen Tag?

Was machst du da, Stararchitekt?

Sitz zu Hause und wichse dich ein.

Hast du keine Arbeitsangebote? Hast du nichts?

Ich habe heute Morgen mal so gefragt, aber da war nichts so wirklich

Entscheidendes. Als hätte ich nicht den ganzen Tag dieses Programm, diese ganzen

alten armen Schweine, die von nichts anderes reden als von ihren sexuellen

Gelüsten. Und dann finde ich dich hier, meinen Ehemann, und der wichst sich ein.

Das ist ja noch ärmlicher.

Du bist denn so gereizt heute.

Ach, du weißt, du kennst doch dieses Kind nicht. Komm doch mal ein bisschen

näher und sag ein bisschen nett zu mir.

Schatz, ja, dein Nettsein kenne ich.

Als hätte ich nicht genug zu tun. Den ganzen Tag besuche ich ein armes Schwein

nach dem anderen.

Jeder hat seit Monaten keine Frau gesehen.

Darf mir die armseligen Geschichten anhören, die Storys dieser Ressortfans.

Genau dadurch ist doch der Punkt.

Wie? Genau da ist der Punkt.

Welcher Punkt? Weißt du, du willst den Leuten noch helfen, oder?

Naja, natürlich.

Meine ich doch.

Ja, aber ich komme nie auf einen grünen Pfeil. Da musst du aber auch richtig

machen. Weißt du, für Männer ist das so, ich bin ja nun selber einer und auch

nicht so ganz in einer Situation, die nicht passen würde.

Weißt du?

Ein Mann braucht immer so zwei Ebenen. Das eine ist halt so die berufliche und

das andere ist schon auch, dass es mit dem Sexuellen klappt.

Blablabla. Du glaubst nicht, heute hat mich jemand gefragt, ob er seine Pornos

von der Sozialhilfe absetzen kann.

Geht's noch?

Das sag ich doch, genau das sag ich doch.

Denken die an nichts anderes?

An ihre spanischen Pornos?

Weißt du, aber nein, das musst du völlig anders... Als ob der Staat die

Puffgelder bezahlen würde.

Das musst du völlig anders sehen. Pass auf, Männer funktionieren so.

Wenn ein Mann richtig leistungsfähig sein will, dann braucht er guten

Sex. Das geht sonst nicht anders.

Wenn ein Mann nicht vögeln kann, der kann auch nicht arbeiten.

Willst du mir damit sagen, dass ich schuld bin an deiner Arbeitslosigkeit?

Nein, das ist eher... Oder vielleicht... Nein, aber so grundsätzlich ist das eben

so.

Ich meine, ich habe Sex.

Aber, weißt du, du bist ja sozial engagiert und du machst ja deinen Job,

den machst du auch sicherlich gut.

Aber da fehlt eine ganz entscheidende Komponente. Du solltest die Männer

dazu bringen, dass sie dich füllen.

Wie? Ich soll mit denen eine Nummer schieben?

Soll ich mit denen packen?

Sag mal! Du musst nicht gleich mit einer Nummer anfangen. Nee, aber weißt du, so

ein bisschen...

Sexy angezogen, vielleicht so ein paar Strapse oder sowas.

Sag mal, hast du den ganzen Tag nichts zu tun? Also ist ja unglaublich.

Bin ich wohl wirklich noch deine lebendige Wichsvorlage hier, wa?

Sei doch froh, wenn ich dich im Kopf habe, wenn ich wichse.

Na klar mal, was denn soll ich? Soll ich mich jetzt hier verklemmt irgendwie

hinsetzen und, wenn ich nichts zu tun habe, in die Kirche gehen oder sowas?

Tja, sehr verklemmt. Na, die letzte Verklemmung, die hast du ja wohl schon

abgelegt. Glaubst du mir oder lass es bleiben, weißt du?

Bei Männern funktioniert das so. Und wenn du deinen Job ganz machen willst,

nicht nur so halb, ja, die Formulare ausfüllen und zu sagen, wo der Raum 274

im Sozialamt ist, das ist doch nicht alles.

Du willst doch letztlich dafür sorgen, dass die wieder an Arbeit ein Brot

kommen. Dann sorgt er dafür, dass Sie motiviert sind.

Und das sind Sie durch Ihren Sexualtrieb?

Ja klar!

Der Mann funktioniert durch seinen Schwanz. Ist doch egal, wie ein Mann

funktioniert. Aber Männer sind eben so.

Männer sind eben so. Sobald ich die sexuelle Energie anrege, meinst du, dann

funktioniert es auch wieder. Dann finden Sie eine Wohnung, dann klappt es mit dem

Geld, dann werden Sie nicht mehr straftätig. Glaub mir, genau so

funktioniert das.

Genau so.

Viel Sex, keine Straftaten mehr. Ja, die Rechnung, wenn du meinst.

Ach Gott, Männer sind doch alles Schweine. Ich verstehe die Welt nicht

mehr. Ach Quatsch. Weißt du, ich habe jetzt drei Stunden lang mit mir Filme

angesehen. Mit Arsch wickeln.

Erspar mir das, Schatz. Ich glaube es nicht. Zu Hause geht das Programm noch

weiter. Ja klar.

Komm.

Jetzt kümmer dich doch mal ein bisschen um mich.

Dich.

Männer denken nur an das eine.

Ach, schon mal.

Komm, lass uns ein bisschen abschmecken.

Abschmecken? Können wir nicht mal normal, romantisch, liebevoll

miteinander schlafen? Nee, drei Stunden lang habe ich mir die Filme angeguckt.

Ich habe jetzt Lust drauf.

Schatz, so richtig romantisch.

Machen wir das nächste Mal. Ich bin jetzt einfach scharf drauf.

Scharf auf deinen Hintern.

Ja, genau.

Ich nehme dir erstmal diese Brille ab. Die brauchst du sowieso nicht.

Mein Schwarz findest du auch ohne Brille.

Na, dick genug ist er ja inzwischen.

Das mach ich auch nur, damit du endlich Ruhe gibst, damit ich endlich schlafen

kann.

Ja, ja, ist ja gut.

Lass uns ein bisschen ficken, komm.

Das

nächste

Mal könnten wir auch mit den Stiefeln ficken.

Vielleicht spritzt er den ja schneller.

Hm,

das sieht gut aus.

Stell doch mal ein bisschen auf, geh mal rum, ich will dich sehen.

Sehr schön.

Nicht, dass du mir wieder so weh tust wie beim letzten Mal. Wir haben es ja

schon ein bisschen geübt. Das geht immer besser.

Glaub's mir.

Hab ich schon was gelernt, was?

Ja.

Das ist richtige Sozialarbeit.

Wenn ich denke, dass du eben noch so schnittig warst, bläst du jetzt

eigentlich ganz hervorragend.

Ich weiß ja doch, warum ich dich geheiratet habe.

Und kommst du gleich?

Komm, wir können Arschvögeln jetzt.

Ja, gleich.

Komm, komm, komm.

Nein, noch nicht, noch nicht, noch nicht.

Komm, geh nicht mehr so lang.

Nein, jetzt muss ich. Komm, komm, komm.

Sag mal dahinter.

Was bist du heute so schwer vom Papier?

Willst du mir das so reinbohren, du Hornochse?

Ach Gott.

Ja gut, ich nehme ein bisschen Öl.

Das ist ja ein bisschen Spucke genommen.

Du Raubein.

Was heißt hier Raubein? Das musst du lernen.

Immer die Spannerei mit dem Öl.

Ja, nur steck rein.

Siehste, da hab ich heute den ganzen Tag dran gedacht.

Immer geguckt, hab immer an dich gedacht.

Romantischer wär's mir aber lieber gewesen.

Aber so ist geiler.

Ich will's geil haben. Ich will's nicht romantisch haben.

Willst du doch auch letztlich, oder?

Ach, ich weiß nicht.

Ich mach's lieber auf meinen Tisch.

Kerzenschein.

So zart du mich einbringst.

Komm, nimm mal das Bein hoch. Ach ja, liebevoll.

ausnahmsweise heute macht mir jedenfalls etwas nicht

wehtun soll es ja nicht

Das sieht gut aus.

Schade, dass du es nicht sehen kannst.

Ich muss bei Gelegenheit mal ein paar Fotos machen.

Oder vielleicht kaufe ich mir mal so eine kleine Kamera.

Machst du deine eigenen Pornofilme, oder? Ja, genau. Und dann zeige ich sie

dir, wie ich dich in den Arm schicke.

Vom Stararchitekten zum Pornofilmer.

Tolle Sache.

Das ist eine andere Karriere.

Ob der Eis hier noch keine Pornos gemacht hat, ist der Papst.

Ah,

jetzt

fängt es auch an dich zu wichsen.

Den muss ich ja aushalten.

Oh, ist das geil, ja.

Ich habe mich über den ganzen Tag angestrengt, vor dem scheiß Computer

nicht zu kommen.

Ich hatte so einen Druck.

Aber es ist ja eigentlich typisch. Ich bin gerade in Fahrt gekommen und du hast

schon abgespritzt. Das ist immer dasselbe.

Weißt du, aber du solltest an die Sache mit der Motivation denken.

Straps anziehen würdest morgens, wenn du...

aus dem Haus gehst, zur Arbeit. Das fände ich richtig geil.

Schatz? Ja?

Hast du das Frühstück schon fertig?

Nein, noch nicht. Gleich, gleich.

Ah, okay.

Leg mir noch mal ein bisschen hin.

Sieht doch schick aus, hör mal.

Wir waren mal so.

Vielleicht klappt es ja wirklich.

Du wirst sehen, das klappt.

Wenn ich mir das so ansehe, könnte ich dich schon wieder ins Bett holen.

Da wird wohl nichts draus.

Ich könnte halt schon wieder, weißt du.

Ich muss mich jetzt erstmal um meine sozialen Schweine kümmern. Mach's gut.

Geil.

Das hättest du kaum geglaubt, hm?

Du hast den süßesten Arsch, den ich kenne.

Dankeschön.

Wo ist denn noch gleich das Höschen?

Ach, das brauchst du doch nicht.

Du willst, dass ich ohne Höschen zu diesen Ritualfällen gehe?

Ja, klar.

Weiß ja keiner, aber ich weiß es.

Dass deine Frau ohne Höschen zur Arbeit geht.

Zu den neuen Knastbrüdern.

Ja,

so geht sich das gut aus.

So lasse ich es dir gerne gehen.

Dann bis heute Abend, Schatz. Ja, bis dann. Einen anstrengenden Tag.

Ja.

Ich rufe mal wieder an, mal gucken, ob ich was finde.

Bis dann. Ciao.

Vielleicht hat er ja recht, mein Göttergatte.

Und ein wenig erotisches Outfit regt die grauen Gehirnzellen meiner Spezialfälle

an.

schließlich hat auch hinter jedem großen geist eine frau als motivator gesteckt

aber daß ich mit den ganzen exknackis eine nummer schieben soll das kann er

sich sonst wohin schieben mein erster fall ist wieder herr müller na der wird

staunen hallo

Müller, Ihre Bewährungshelferin ist da.

Aha.

Viel Spaß.

Guten Tag, Herr Müller.

Prost. Das ist ja toll, Sie zu sehen hier.

Schön?

Ja. Das freut mich, das freut mich. Ich habe die ganze Zeit an Sie gedacht.

Ach, Sie haben an mich gedacht?

Ja. Aha, wie kommt es?

Ich habe doch da...

letztens sowas beobachten können.

Sie haben nichts beobachtet.

Doch. Ihre böse Fantasie, Herr Müller.

Ihre Fantasie geht wieder mit Ihnen durch. Ich habe es genau gesehen und...

Gut.

Hier sind wir wieder. Ja.

Um Ihre anstehende Haftentlassung zu besprechen.

Ach, die Haftentlassung.

Oh, Sie...

Haben ja Strapse an heute.

Herr Müller, wo gucken Sie denn hin?

Das passiert nicht so oft, dass hier eine Frau reinkommt mit Strapsen.

Na gut, Herr Müller.

Zurück zum Ernst des Lebens.

Nein. Ihr Termin zur Haftentlassung steht bevor.

Wo werden Sie unterkommen?

Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht.

Das sollten wir aber tun.

Und zwar, ich habe mich schon für Sie bemüht, Herr Müller.

Und zwar habe ich für Sie einen Platz in einer Wohngemeinschaft.

Wohngemeinschaft? Ja, betreut.

Gemischt?

Gemischt, gemischt.

Das zudem, dort können Sie auch gleich nach Haftentlassung antreten.

Gut, gut.

Da haben wir doch schon was für Sie.

Ähm, ja.

Darf ich denn doch noch mal Ihre Toilette benutzen, Herr Müller?

Mit fünften Hügen, Frau Samtscheid.

Bitte schön. Ist mir nun doch etwas unangenehm.

Sie hatten einen schönen Tag?

Ja, Herr Müller, vielen Dank.

Warum fragen Sie, Herr Müller?

Na ja, ich sehe ja da auch lauter schöne Sachen und es ist ja so

geradezu festlich heute in meiner Zelle.

Wollten Sie mir das Klopapier reichen? Ich sehe hier gerade das Klopapier

nicht. Oh, es ist kein Papier da und ich könnte aber doch... Was?

Haben Sie mal einen Vorschlag, Herr Müller? Naja, ich könnte es sauber

lecken. Wie bitte?

Naja... Was fällt Ihnen denn ein, Herr Müller?

Es ist ja nur angeboten.

Sind wir aber einer.

Wir müssen doch hier auf... Herr Müller!

Aber hallo, Herr Müller!

Ich glaube es ja wohl nicht.

Herr Müller, du hast mich ja noch nie erlebt. Aber Herr Müller, Herr Müller.

Ich habe mir das so vorgestellt, so toll.

Herr Müller, was fällt Ihnen denn ein? Und jetzt machen wir alles sauber.

Was? Wir machen einfach alles sauber.

Bitte?

Herr Müller, aber Herr Müller.

Meine Güte, meine Güte.

Das ist besser als blöd.

Klopapier.

Spricht das denn den hygienischen Richtlinien, Herr Müller?

Das sind meine Richtlinien.

Der blöde Wärter guckt hoffentlich nicht zu.

Aber Herr Müller, ich bitte Sie.

Das ist doch schon fast sauber hier.

Ich bin fast sauer.

Herr Müller, Herr Müller, Herr Müller, Sie reizen meine Blase. Herr Müller,

Herr Müller, Herr Müller, Sie reizen meine Blase. Hören Sie auf, meine Blase

zu reizen. Herr Müller, Sie sehen doch, was dabei passiert.

Sie schweilen. Herr Müller, um Gottes Willen, Herr Müller.

Ich kann gar nicht mehr aufhören. Herr Müller, Herr Müller, was machen Sie?

richtig sauber, Herr Müller.

Frau Sonnenschein, das ist wirklich das Tollste, was mir hier passieren konnte.

Dann habe ich darauf gewartet.

Herr Müller, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.

Ich kann auch nicht viel sagen.

Ich glaube, wir kommen jetzt wieder zum offiziellen Teil, Herr Müller.

Schon?

Frau Sonnenschein, wir könnten doch aber noch ein bisschen... Herr Müller, ich

bitte Sie.

So ging es ja noch nicht, Herr Müller.

Seien Sie doch nicht so abweisend jetzt.

Ich muss etwas in mich gehen, Herr Müller.

Ausnahmsweise erlaube ich Ihnen, auch etwas an sich selber umzuspielen, Herr

Müller.

Aber das... Frau Sonnenschein.

Ist das denn jetzt auch schon wirklich alles gewesen, Frau

Sonnenschein, was da rausgekommen ist?

Das wird noch ein Nachspiel haben. Das war noch lange nicht alles.

Herr Müller.

In meinem Sinn ein Nachspiel? Oder wie soll ich das verstehen?

Ich muss da drüber etwas sinnieren.

Konzentrieren Sie sich auf sich selber, Herr Sonnenschein.

Oh Gott.

So, Frau Sonnenschein.

Das bringt mich schon etwas durcheinander.

Dann kann ich ja doch so einen kleinen Erfolg gehabt haben.

Ob Sie wieder Erfolg haben, das wird sich zeigen.

Na ja, Frau Sonnenschein.

Ja, Frau Sonnenschein.

Bitte? Na,

ich glaube, da werde ich noch lange dran denken.

Und eigentlich war es hier unten so unangenehm, doch nicht?

Ich denke, wir müssen unser Gespräch dann jetzt wohl auch beenden, Herr

Müller.

Wirklich? Ja, Herr Müller.

Unser Termin ist zu Ende.

Ja.

Schon. Ich muss weiter, Herr Müller.

Aha.

Herr Müller.

Ja.

Bis zu unserem nächsten Gespräch.

Ich muss zu meinem nächsten Termin.

Aber Sie kommen doch wieder.

Ja, natürlich komme ich wieder.

Wir haben noch einiges zu besprechen bezüglich Ihrer neuen Wohnung, bezüglich

Ihrer neuen Arbeitsstelle. Da habe ich mich auch schon um Sie gekümmert. Fein.

Sie haben sich wirklich bemüht. Ja, ich bemühe mich immer.

Gut,

Herr Müller.

Ja, ja.

Guten Morgen.

Guten Morgen.

Wir

sind

Frau Sonnenschein.

Bis zum nächsten Mal.

Dass der Müller so darauf abgefahren ist, meine Muschi sauber zu lecken, hat

mich erregt.

Und dass ich ihm ins Gesicht gepinkelt habe, hat ihm gar nichts ausgemacht. Bei

diesem Gedanken bin ich noch, als ich schon bei meinem zweiten Fall vor der

Tür stehe.

Ja? Ja, hallo? Herr Beuchle?

Ja, aber ich habe kein Geld, um was zu kaufen.

Sonnenschein ist mein Name. Ich bin Ihre Bewährungshelferin.

Wenn Sie mich vielleicht reinbitten möchten, Herr Wolchner?

Das mache ich ganz.

Wer hat Sie denn geschickt?

Sozialamt?

Unetwa. Das Gericht hat mich geschickt. Damit Sie wieder ordentlich

eingegliedert werden in die Normalität. Sie müssen entschuldigen, sie ist hier

aussätig. Ich bin auf Ihren Besuch nicht vorbereitet. Das ist mal direkt

peinlich. Das sehe ich.

Wollen wir nicht woanders hingehen? Ach, das steht hier noch seit vor Ihrer

Straftat, nehme ich an.

Ich bin nicht freiwillig da reingegangen.

Wo darf ich mich setzen?

Ich mache mal Platz hier.

Mehr kann ich Ihnen nicht anbieten.

Gut, dann schreiten wir zur Tat.

Kann ich Ihnen was anbieten?

Lieber nicht. Danke.

So, Herr... Beuchle.

Sie waren wegen eines Verkehrsdeliktes im Gefängnis?

Ja, ich weiß. Bin bei Rot über die Ampel gefahren.

Geblendet. Aber Herr Beuchle, in einem gestohlenen Wagen war Rot über die Ampel

gefahren.

So kann man das nicht sehen. Ich dachte, es sei mein Wagen. Die gleiche Farbe,

eingestiegen, Zündschlüssel passt, los.

Und die Ampel haben Sie übersehen, aber auch den Fußgänger haben Sie übersehen.

Ja, dunkel angezogen, die Sonne hat mich geblendet. Ich war eh aufgeregt. Berlin

ist neu für mich.

Und durch den Knall sind Sie nicht mehr erschrickt und sind auch noch

geflüchtet, Herr Beuchle.

Tja, aber nicht weit.

Naja, gut.

Sie haben Ihre Strafe abgesessen, Herr Beuchle. Und wir wollen in die Zukunft

schauen.

Was haben Sie bereits in Sachen Arbeitssuche unternommen?

Ich komme nicht in die Puschen.

Waren Sie noch nicht beim Arbeitsamt, Herr Beuchle? Das hat doch eh keinen

Sinn. Ach, so würde ich das nicht sehen. Ich war im Knast, ich bin vorgestraft,

ich finde keine Arbeit.

Ach, da arbeiten wir für Sie ein gutes Konzept auf. Ich weiß nicht, wo

überhaupt noch was hin, aber mir macht es nichts mehr Spaß. Ach, Herr Beuchle,

Herr Beuchle, wir bringen Sie schon wieder auf die Beine.

Das machen wir Stück für Stück. Kein Bock auf nichts.

Was ist mit Ihren sozialen Kontakten? Ihre Familie, Ihr Umfeld?

Familie gibt's nicht. Freundin hat mich verlassen.

Ich war noch nicht mal im Pornokino.

Ach, Herr Beuchle.

Sie hören sich ja so geknickt an. Dabei kann das Leben so schön sein.

Seien Sie doch froh, jedenfalls Ihre Heizung funktioniert. Mir wird schon

ganz hitzig.

Hören Sie mal, die Vögel zwitschern auf dem Dach.

Ach, Frau Sonnenschein, mit mir ist nichts mehr los.

Ach, so ein stattlicher Mann, Herr Beuchle.

Da geht doch noch was.

Sie brauchen einen Menschen, der Sie inspiriert.

Sie müssen schon entschuldigen, Herr Beuchle.

Meine übliche Arbeitskleidung ist das auch nicht.

Das dachte ich mir schon.

Ja, da bekam ich gestern Abend so eine Weisung.

Von ihrem Amtsleiter, oder?

Nein, nicht der Amtsleiter, nicht der Amtsleiter. Ich habe die Beratung zu

Hause.

Tja, wissen Sie, was gestern mein Mann gesagt hat?

Er sagte, dass ein wenig sexuelle Kleidung, dass das schon seine Fälle

inspirieren würde, wieder ins Leben eingegliedert zu werden.

Die Strapse sitzen immer so.

Nicht so ganz.

Na, vielleicht sollte ich Ihnen eine Geschichte erzählen, die wirklich

passiert ist.

Gerade eben.

Ja? Als ich im Gefängnis war, mich ein Sträfling geleckt hat.

Irgendwie hat mich dieser Müller in Fahrt gebracht.

Es fällt mir schwer, gedanklich bei meiner Aufgabe zu bleiben.

Der Bäuchle war eigentlich ganz nett. Und so erzählte ich ihm mein Erlebnis

von vor eben und plötzlich hörte ich mich sagen.

Herr Bäuchle.

Oder hätten Sie auch mal Lust?

Mal Lust, mich zu lecken vielleicht?

Oh Gott.

Oh Mann.

Das ist mir jetzt aber unangenehm. Das ist mir jetzt aber unangenehm.

Welcher Mann sagt da nein?

Sie machen mich verlegen, Herr Borchel.

Tja, aber da passiert nichts.

Ach, ich bin nur etwas durcheinander von vorhin. Entschuldigen Sie.

Und in so einem halben Jahr, da hat sich kein Druck aufgebaut?

Doch, hat.

Und der muss doch abgebaut werden, Herr Wäuchle.

Und da nichts.

Wenn Sie das so sagen, ja.

Da wäre mal was fällig.

Da müsste mal was abgebaut werden.

Haben Sie einen Vorschlag?

Vorschläge habe ich viele.

Soll ich da mal mit sachbündiger Hand etwas tun gegen Ihr Problem?

Ich bin jetzt überrascht.

Tja, da staunen Sie, ne?

Ich glaube, das muss ich mir nochmal genauer angucken.

Genauer angucken?

Ja, genauer angucken.

Nur keine Panik, Herr Beuchle.

Ah ja.

Ah ja.

Ein Tag voller Inspirationen heute.

Hm?

Sonnenschein.

Na Bäusle, der funktioniert doch noch.

Ein Prachtexemplar-Bäuchlein.

Bei diesen Blasen ist Tripsalblasen vorbei, gell? Ja.

Kriegen Sie da kein Problem bei Ihren Kollegen im Amt?

Ach, das lassen immer meine Sorge sein.

Ja, Sie machen mir ja schon gut mit.

Na zu, Herr Bäuchle,

trauen Sie sich.

Eigeninitiative ist gefragt.

Du hast zwei Bäuchlein. Ja.

Spitzelig.

Aber

Bäuchlein.

Oh, tut das gut.

Sie wollten mich gar nicht reinlassen, was?

Du bist aber ein guter Bäuchle.

Tja,

ist ein seltsamer Tag.

Sie können jetzt ihr Ding aber wieder einpacken. Ja.

Ja, wo waren wir stehen geblieben?

Ja, ich hätte denn da noch ein paar Fragen. Ich setze mich doch wieder...

Darf ich mich?

Gerne wieder dort. Gerne wieder dort.

Bezüglich der Jobsuche.

Das nächstgelegene Arbeitsamt, Sie wissen, wo sich das befindet?

Ja. Gut.

Dort vereinbaren Sie einen Termin. Und nächste Woche, wenn ich dann komme,

berichten Sie mir, wie es verlaufen ist.

Und dann erwarte ich, dass Sie schon ein paar Bewerbungen vorbereitet haben.

Machen wir das nächste Woche wieder so wie heute?

Mit Ihrer Jobsuche, wie gesagt.

Da setzen wir dann wieder an.

Das glaube ich ja wohl nicht.

Entschuldigung Schatz, ich habe dich gar nicht kommen gehört.

Du, was mir heute passiert ist, das wirst du kaum glauben.

Bist du neugierig?

Bist du neugierig?

Ja.

Ich habe einen neuen Fall, einen Sexualstraftäter.

Erzähl.

Und ich habe vor seinen Augen gepinkelt.

Was? Und es war kein Klopapier da.

Je.

Der hat mich trocken geleckt.

Er war mein Klopapier.

Hast dich trocken lecken lassen? Ja. Ich konnte mich gar nicht wehren.

Das gefällt dir doch, Schatz. Das gefällt dir doch.

Kann ich nicht sagen, dass es nicht gefallen würde.

Und willst du noch mehr hören?

Da kann ich schon mehr hören.

Erzähl doch.

Ich war noch nicht fertig mit pinkeln.

Da hat er... Was denn?

Da habe ich ihn dann nochmal angepinkelt.

Erzähl.

Und dann haben wir uns zusammen noch eingewichst. Wie, zusammen

eingewichst? Naja, jeder für sich.

Ich glaube, ich habe jetzt den richtigen Weg gefunden.

Was?

Sexuell.

Mit sexuellen Handlungen werden die Männer besser wieder eingegliedert

ins Leben. Das meine ich doch. Das habe ich dir doch erzählt.

Ich kann den ganzen Tag darüber nachdenken. Ich gucke mir hier die

Lehrfilme an und dann kann ich den ganzen Tag darüber nachdenken, wie du

deinen Job besser machen kannst.

Ich habe dir gesagt, so ein ganzheitlicher Ansatz, dass man die

Männer eben als ganze Menschen wahrnimmt und nicht nur irgendwie als

Sozialhilfenummer oder sowas. Das ist genau der richtige Ansatz, wenn man

helfen will.

Und hast du heute noch so etwas erlebt, sag mal?

Naja, wenn man gesagt hat, ist mir ja auch was passiert.

Was ist dir denn sonst noch passiert? Ich bin fremdgegangen.

Was? Was?

Erzähl mal, was war das?

Das gefällt dir, was?

Was hast du gemacht?

Fremdgegangen.

Was hast du gemacht?

Komm, erzähl mal.

Ich war noch bei einem Fall.

Und?

Naja, und das hat mich irgendwie vorher so angemacht.

Da habe ich dem spontan eingeblasen.

Finde ich aber nicht so gut, hör mal. Da müssen wir doch erstmal irgendwie fragen

müssen, ne?

Ob du das machen kannst, ne?

Aha, das gefällt dir doch.

Das gefällt doch meinem wichsenden Ehemann.

Ich bin doch lernfähig, das weißt du doch. Bist du lernfähig? Ja.

Deine Schulung gestern Abend, die hat mir zu denken gegeben.

Du sitzt den ganzen Tag hier zu Hause und wartet bloß darauf, dass du nach

Hause kommst.

Du bläst irgendeinen den Schwanz.

Leck mich am Arsch!

Leck mich am Arsch! Bitte?

Du bist so auf einem Ego-Trip.

Ich will dasselbe, was da im Porno läuft.

Aber du wolltest doch, dass ich in meinen Fällen was mache.

Aber doch nicht so.

Komm, leck mich am Arsch.

Bitte?

Du sollst mich am Arsch lecken. Wie?

Wie am Arsch lecken? Ja, so wie ich das gerade gesagt habe. Guck da aufs

Fernsehgerät, dann siehst du, was ich meine.

überhaupt gewaschen, Schatz? Was denkst du denn?

Und wenn nicht, es bleibt alles in der Familie.

Erzähl mir ein bisschen mehr.

Darf ich die Schwänze von meinen Fellen in den Mund nehmen?

Ja, genau, sicher. Erzähl mir mehr.

Naja, also ich... Du musst nicht aufhören zu lecken.

Ja, also...

Also da gibt es nicht viel zu erzählen, weil, naja, ich habe ihn halt

angeblasen.

Natürlich gibt es da mehr zu erzählen. Hat er gestanden, gelegen, gekniet,

gehangen, irgendwas?

Erzähl mir was, ich will was hören.

Was hat er für einen Schwanz? Einen kurzen, einen langen, einen dicken?

Naja, einfach einen Schwanz. Leck weiter, leck weiter, erzähl mir

trotzdem.

Einfach einen großen Schwanz, so, weißt du.

Und gerade?

Auch gerade.

Und zwar, ja, ja, unten dran.

Ja, das ist ja klar. So wie immer, halt Männer.

In den Eiern unterscheiden sie sich ja nicht so richtig, aber die Spänze, das

machst du gut.

Und die Situation hat dich aufgekellt, sag mal?

Naja, wenn du mich so ohne Höschen loschickst, das galt mich dann schon

auch. Ich hab gedacht, dass du irgendwie mal langsam anfängst.

Naja, und dann dieser Straftäter, also, das war schon ein sehr erregender Tag.

Ein richtig gutes Vorspiel.

Warum habt ihr denn nicht gefickt, sag mal?

Ach, ähm, hätten wir eigentlich noch können.

Ach, naja, er hat halt abgespritzt.

Blöd, Mann.

Mir ins Gesicht gespritzt.

Weißt du was?

Wenn der gespritzt hat, dann könnte ich dich jetzt mal wieder ficken.

Wie wär's, du ziehst nicht mehr aus.

Ach, männliche Logik.

Das heißt ja unglaublich.

Zieh dich aus, komm.

Weißt du was?

Wir machen genau da weiter, wo wir gestern Abend aufgehört haben.

Ja, vielleicht komme ich dann ja auch mal.

Genau.

Das kannst du eigentlich anhalten.

Du wolltest wieder Öl haben, ne?

Na, gib mal her.

Ich fick dich zu gerne in den Arsch, weißt du das?

Ja, ich weiß.

Ja.

Allmählich bringt mir die Sache Spaß.

Mir sowieso.

Weißt du was? Du kannst mich auch mal ficken.

Du kannst mich auch mal ficken. Komm, setz dich auf meinen Schwanz.

Oh, das ist geil, Schatz.

Und dann, was ich dir erzählen wollte, da hat mir echt ins Gesicht gespritzt.

Ach, vorhin.

Hast du die gute Labelung gehabt, sag mal?

Ja, das ganze Gesicht.

Ist ja noch richtig verteilt mit den Fingern. Man sieht gar nichts mehr.

Ich habe mich übergeschminkt.

War nicht gewaschen, oder?

Nee.

Kenn ich noch.

Vielleicht könnte ich noch eine Ladung gebrauchen heute.

Das ist ja noch von mir.

Manchmal komme ich rechtzeitig...

Hast du dir einfach in den Mund gespritzt? Ja, einfach in den Mund.

Siehst du, du stehst drauf.

Ein bisschen gefällt es mir ja schon. Das habe ich mir ja auch vorgestellt.

Aber wenn es überraschend kommt, da ist man doch irgendwie ein bisschen

verunsichert.

Kannst dich ja schon freuen auf morgen.

Wieso? Na ja, auf den Sexualstraftäter.

Pass los auf, ich brauche dich noch.

Mein erster Fall heute ist also jemand, der eine Sexualstraftat begangen hat.

Was mag das wohl für ein Mensch sein?

Hoffentlich ist er nicht gefährlich.

Bis jetzt waren ja alle meine betreuten Fälle völlig harmlos.

Aber ein Sexualstraftäter, das ist mal was anderes.

Eine Herausforderung vielleicht.

Ja, hallo, einen schönen guten Tag, Sonnenschein ist mein Name.

Ihre Bewährungshelferin.

Wollen Sie mich nicht hereinlassen?

Ja, muss ich ja wollen.

Vielen Dank!

Ich nenn' den mal hier Freitag.

Sie wurden ja schon darüber informiert, dass Ihnen eine Bewährungshelferin

zugegeben wurde.

Ich habe hier Ihre Akte vorliegen und

Ihnen wird eine Sexualstraftat oder

mehrere zugrunde gelegt. Ich habe das hier detailliert stehen.

Sie haben Frauen ins Gesicht gekotet?

Gut,

ja, Herr Tau, Ihre Strafe haben Sie jetzt soweit abgesessen

und es geht mir darum, dass Sie sich wieder ins gesellschaftliche Leben

eingliedern, dass Sie wieder den normalen Weg finden, dass Sie

nicht wieder straftätig werden und einer normalen Arbeit nachgehen. Haben Sie

sich darum schon bemüht?

Wie sieht das aus mit Ihrem Arbeitsleben?

Herr Tau.

Ähm, Herr Tau, ähm, antworten Sie mir doch.

Danke, Herr Tau, was zu kriegen wollte ich nicht.

Herr Tau, Ihre Freizeitgestaltung, da hätte ich dann doch noch gern etwas von

Ihnen gewusst, Herr Tau.

Herr Tau, Herr Tau! Herr Tau, ich bitte Sie, das ist doch nur ein Scherz.

Hallo? Hallo?

Ja, ciao.

Es ist wohl ein Scherz. Es ist wohl ein Scherz.

Oh,

was ist das für eine Sache?

Kommen Sie wieder zur Besinnung. Ich werde auch niemandem etwas erzählen.

Dieser Vorfall bleibt unter uns. Aber bitte, Herr Tau, machen Sie mich los. So

geht es nicht. Herr Tau, was machen Sie da?

Machen Sie mich wieder los. Wir können in Ruhe drüber sprechen. Niemand wird

etwas erfahren, Herr Tau.

Herr Tau, niemand wird etwas erfahren.

Hören Sie mir überhaupt zu, Herr Tau.

Herr Tau, ich habe Sie nicht dazu berechtigt, zwischen meinen Beinen zu

spielen, Herr Tau.

Aber Herr Tau, bitte. Sie können mich ja nicht... Ah! Wir fangen nicht an!

Herr Tau, au, au, au.

So geht das nicht, Herr Tau.

So geht das nicht. Herr Tau.

Das geht so nicht, Herr Tau.

Das vernicht innerhalb meines Besuches, Herr Tau.

Bitte machen Sie mich jetzt los. Ich muss...

Wo bin ich nicht gekommen?

Meine Güte, was war denn das?

Ist mir das wirklich gerade passiert?

Oder leide ich jetzt unter Wahnvorschnellung?

Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Aber ich muss noch zu Herrn

Müller nach Tegel. Der wartet schließlich auf mich.

Ah, Frau Sonnenschein.

Alles in Ordnung, Frau Sonnenschein? Ja, wunderbar.

Geht es Ihnen gut?

Ja, danke. Der Herr Müller ist da.

Der ist da, ja. Wo soll er sonst sein?

Müller, Besuch!

Oh, jetzt?

Wer ist es denn?

Oh, Herr Müller.

Können Sie sich nicht zurückhalten, Herr Müller?

Ich bereite mich auf den Freigang vor.

Ja, ich hatte nicht mit Ihnen gerechnet.

Sie brauchen Ihr Ding eigentlich gar nicht einpacken, Herr Müller.

Sie glauben gar nicht, was hier passiert ist.

Was denn? Ich habe einen...

Vielleicht meinen ersten Orgasmus gekriegt.

Da?

Ja, vaginal.

Und ich war eben bei einem Mann und er hat mir ein ganz neues Liebesspiel

gezeigt. Was denn?

Allmählich komme ich dahinter, was es war, was mich da so in Höhenflüge

versetzt hat.

Ich glaube, ich habe eine neue Welt der Erotik entdeckt.

Ich lausche.

Sie können sich gar nicht vorstellen.

Er hat, ich denke, er hat seine komplette Hand in meine Vagina

eingeführt, Herr Müller. Oh, Vagina.

Wissen Sie, Müller.

Ja. Also, wenn Sie wirklich Lust haben, Lord.

Ja, natürlich.

Dann würde ich Ihnen gleich mal ein Glas.

Ja.

Stellen Sie sich doch mal hin. Ja.

Dass ich die ganze Pracht sehe. Ach, da soll ich schon.

Ich hätte das gedacht, als ich heute Morgen aufgewacht bin.

Ich hätte mir sowas nicht vorgestellt.

Wissen Sie, Frau Sonnenschein, Frau

Sonnenschein,

wissen Sie übrigens noch, beim letzten Mal, da haben Sie da

auf meinem Klo Lolo gemacht.

Frau Sonnenschein.

Das hört man als Witz. Vielleicht.

Oder?

Nochmal?

Ja,

Frau Sonnenschein.

Aber Sie waren mit Ihrer Geschichte noch gar nicht zu Ende.

Ja, das muss ich Ihnen jetzt mal genau zeigen, was er da gemacht hat. Die

Geschichte. Ja, genau.

Die Geschichte, ja.

Was hat er denn gemacht?

Da habe ich es mit Handschein festgemacht. Das habe ich jetzt so

angemacht.

Und dann hat er mir mein Höschen vom Leib gerissen.

Und dann mit seinen Fingern an meinem kleinen Heiligtum

gespiegelt.

Kennen Sie das Loch? Ja, ja, ja. Da ist hier rein.

So.

Ein bisschen mehr noch.

So. Ach, da geht noch was.

Ja.

Energisch.

Oh, ja.

Oh,

ja.

Genau das war's. Oh.

Oh ja, oh ja, oh boah. Und das hat er gemacht? Oh ja, oh Gott.

Das geht ja schon wieder.

Als ob er jeder kommen könnte und seine Faust reinstecken könnte.

Oh ja, oh.

Ich möchte mal wissen, warum Karl Heinz nie auf diese Idee kommt.

Wer ist Karl Heinz?

Oh ja.

Das hat er die ganze Zeit gemacht mit Ihnen, Herr Sonnenschein? Ja.

Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte ich mir vorstellen, Sie flunkern jetzt.

Müller, ich hätte es dir doch nie gegeben.

Müller, oh ja.

Es ist ganz schön tief hier unten.

Seien Sie ruhig, machen Sie weiter.

Ja. Ja.

Ja. Ja.

Ja. Ja.

Ja. Ja. Ja.

Ja.

Ja. Und ich hatte sie doch so schön sauber geleckt beim letzten Mal.

Und dann war das doch mit dem Lolo-Machen.

Ja, jetzt mit dem Lolo-Machen.

Oder?

So, jetzt lecken Sie auch noch sauber, bitte.

Wie beim letzten Mal.

Frau Sonnenschein.

Schon? Das war's? Ja?

Sauber?

So, Herr Müller, meine Zeit ist am Ende. Eigentlich wollte ich einiges noch mit

Ihnen besprechen, aber wir sehen uns ja morgen noch einmal, Herr Müller.

Und dann werden wir das besprechen. Und morgen werden Sie dann ja auch schon

entlassen. Ja, schon.

Eigentlich habe ich mich jetzt daran gewöhnt.

Gut, Herr Müller.

Na, Frau Sonnenschein, Sie sehen ja schon besser aus.

Oh ja.

Ruhe, Müller.

Ist ja ein Schwächeanfall vor Ihnen, ne?

Nicht weiter wichtig.

Na ja, geht mich ja auch nichts an.

Ja, bis morgen.

Wiedersehen.

Hallo, Tag!

Hey, du bist doch echt gut drauf heute! Ach, es war ein Tag, also es macht mir

Glauben. Ich muss mir erstmal einen Kaffee machen.

Was war denn los heute?

Ich hab was Neues entdeckt.

Entdeckt was? Glaubst du nicht. Du glaubst es nicht.

Du machst mich ja richtig gespannt. Hör mal.

Lass mal hören.

Ich hab dir doch gestern von dem Sexualstraftäter erzählt.

Ja, hast du? Ja. Du wirst nicht glauben, was mir passiert ist.

Ja, was denn?

Also da sitze ich auf dem Stuhl und lese sein Dossier, was dieser Mann gemacht

hat. Der hat den Frauen immer ins Gesicht geschissen. Ist das bitter? Ist

das bitter?

Naja, und dann sitze ich da und bin noch ganz verwundert und plötzlich fesselt er

meine Hände. Was?

Fesselt meine Hände, wirft den Stuhl zurück und führt seine Hand zwischen

meine Schenkel ein.

Wie? Was? Hand zwischen deine Schenkel?

Naja, er ist nämlich eingedrungen.

Wie eingedrungen?

Naja, er hat seine Finger zwischen meine Schritt geführt und der ganzen Faust ist

er rein.

Ich war an dem wie ausgeliefert. Ich konnte mich nicht wehren. Aber ich

glaube, ich wollte mich gar nicht wehren.

Sag mal, der hat dich nicht gefickt oder sowas?

Naja, in gewisser Weise schon.

Nicht mit seinem Penis, sondern mit seinen Fingern.

Und das fandst du gut?

Also, ich wohne schon etwas feucht. Ja, das hat mich schon sehr angemacht. Ja,

wie soll ich sagen?

Es war eine neue Erfahrung.

Du, ich glaube, ich habe das irgendwie noch nicht ganz kapiert.

Nochmal von vorne.

Da hat dich gefesselt und...

Er hat mir mit Handschellen die Hände festgemacht. Dann hat er den Spul

umgekippt. Das ist ja eine arme Vergewaltigung, sag mal.

So habe ich es noch gar nicht gesehen.

Aber es hat Spaß gemacht.

Schatz, lass uns das auch mal probieren.

Also ich weiß nicht.

Du stehst drauf, dass man dich fickt, hör mal. Und nicht in solchen

merkwürdigen Geschichten da.

Naja, aber... Und dann habe ich es mir ja nochmal geholt.

Was? Ich denke, du bist gefesselt gewesen.

Wie konntest du dir das denn holen? Naja, beim nächsten Klienten. Ich war so

in Fahrt. Da musste ich erstmal entblasen und dem habe ich es dann auch

gezeigt. Was hast du dem gezeigt? Und der hat es auch gleich gelernt.

Was denn?

Naja, dass er die Hände eingeführt hat in meine Vagina.

Du machst heute Sachen.

Ich finde, das ist nichts Richtiges.

Sonst gefällt dir das doch auch immer.

Ja, sowas.

Das ist ja wirklich, das ist ja wirklich ganz unangenehm.

Das sollten wir auch mal ausprobieren. Du bist doch sonst immer so offen.

Weißt du, wenn ich dir, ich finde das irgendwie was anderes, wenn ich dir

irgendwie so morgens sage, du sollst irgendwie das und das machen, aber

irgendwie so.

Aber ich bin doch lernfähig. So eine merkwürdige Geschichte und dann kommst

du auch noch.

Das finde ich irgendwie nicht gut. Hör mal an. Ach komm, lass uns kuscheln

gehen.

Ach Schatz, hm?

Hm?

Sei doch nicht so störrisch, hm?

Katzchen, hm?

Ich finde das so gut.

Ach Mensch, dir gefällt doch sonst immer alles, hm? Und nun habe ich mal Lust,

bin ich mal entspannt, nun komme ich mal entspannt nach Hause.

Man gefällt es ja, dass du entspannt bist, aber die Geschichte gefällt mir

nicht.

Dann ist er so da reingegangen.

Doof.

Mach dich doch mehr frei.

Wann gehst du denn wieder zu dem Typen hin, sag mal?

Morgen hatte ich einen Termin mit ihm.

Aha.

Dann bringst du aber den dazu, dass er dich richtig fickt, okay?

Ups, aber dann fässt er mich ja schon wieder hart an. Du willst das doch

nicht, dass er mich vergewaltigt. Ich verstehe dich nicht.

Mal so, mal so. Was ist denn das? Ja, jetzt will ich ihn hart dran gewöhnen.

Dann geht er an den Gedanken, ja?

Aha. Und jetzt wird es so.

Na gut.

Dann werde ich das für dich machen.

Mein Götterkater war heute Morgen immer noch eingeschnappt.

Aber ich kann meine Gedanken gerade überhaupt nicht konzentrieren, weil ich

andauernd daran denken muss, was dann passieren wird, wenn ich heute das

zweite Mal zu diesem Sexualstraftäter gehe.

Aber zuerst muss ich noch zu Herrn Anton wie jeden Donnerstag.

Der ist auch immer so brech und aufdringlich.

Außerdem fummelt er dauernd an seinem Schwanz rum und verschleimt anrüchige

Komplimente und will mich dauernd herausfordern.

Der hat mir gerade noch gefehlt in der jetzigen Situation.

Letztens hat er mich außerdem versetzt.

Mal sehen, was er heute für eine Ausrede hat.

So, dem werde ich jetzt erstmal die Leviten lesen, nicht letzten Donnerstag

zu versetzen.

Ah, das wird sie sein.

Ja, die Tür ist offen.

Schönen guten Tag, Herr Anton.

Guten Tag, Frau Sonnenschein. Was war denn am letzten Donnerstag los?

Ja, wissen Sie, da hatte ich keine Zeit, zu Ihnen zu kommen. Das ging nicht.

Sehen Sie mir nicht wieder den gleichen Ausreden wie letztes Mal, Herr Anton?

Ich habe bei die Faxen dicke.

Einen dicken schwarzen Punkt haben Sie wieder in Ihrer Liste.

Ja, Frau Sonnenschein, was soll ich Ihnen denn erzählen?

Ich kann Ihnen doch nur die Wahrheit sagen.

Ich war im Puff.

Ach, im Puff.

Dann haben Sie es jetzt schon wieder nötig.

Können Sie mal die Hände von Ihrer Hose wegnehmen?

Sie wissen doch, dass ich immer geil bin.

Das wissen Sie doch.

Mit dem Mobiliar hat es auch noch nicht geklappt. Wo setzen Sie mich denn?

Kommen Sie doch hierher aufs Bett.

Na, ich denke mal... Sie haben ja schöne Beine.

Darf ich Ihnen das sagen?

Und wie stellen Sie sich das nun weiter vor? Darf ich denn wieder am Donnerstag

mit Ihrem Besuch rechnen?

Von mir aus können Sie sich gar nicht zu mir her setzen, Frau Sonnenberg.

Herr Anton, ich bin da, um Sie wieder einzugliedern ins normale Leben. Oder

wollen Sie bald wieder im Knast sitzen?

Ich möchte Sie dabei unterstützen, aber Sie müssen schon ein wenig Eigenarbeit

leisten. Ja, Frau Sonnenschein, ich arbeite doch schon die ganze Zeit an

mir. Das sehen Sie doch.

Herr Anton, wie soll ich jemals eine positive Beurteilung bei Ihnen

schreiben? So wird das doch nie was.

Arbeitslos, herumhängend, nicht richtig eingerichtet, ein Assi vom Herrn.

Was soll ich denn dazu sagen? Bitte hören Sie auf, an sich rumzuspielen.

Ich möchte jetzt ein ordentliches Gespräch mit Ihnen führen.

Ach, Sie haben ja schöne Beine.

Ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren, Frau Sonnenschein.

Ich verbinde diese Komplimente, Herr Antoine.

Können Sie einer Dame nicht vielleicht einen anderen Platz anbieten?

Ja, wenn Sie nicht so eine Zimzige wären, dann hätte ich das ja schon

längst gemacht.

Ich glaube, ich setze mich mal hier hin.

Passen wir auf, da hat der Hundling gepullert.

Haha, sehr lustig.

Das finde ich ja interessant, Frau Sonnenschein, dass Sie mir mal

entgegenkommen.

Sehr witzig, sehr witzig, sehr witzig. Ich habe Ihnen doch gesagt, dass der

Hund hierhin gemacht hat.

Glauben Sie mir das nicht?

Also wirklich, und jetzt haben Sie einen Flecker vor.

Ganz passiert.

Ja, das macht ja immer so der Hund.

So, Ihre derweilige Lebenssituation, hat sich da irgendwas geändert? Wie sieht es

mit Ihrer Arbeit aus? Was haben die Bewerbungen bewirkt?

Da sind Sie doch mal entspannt, also wirklich.

Ich bin doch eine hübsche Frau wie Sie. Haben Sie denn keinen Sex zu Hause?

Bitte keine Fragen privater Natur.

Ich bin hier, um Ihnen zu helfen, um Ihnen wieder auf die Sprünge zu helfen.

Und da wollen Sie ewig in diesem verkommenen Loch leben. Sie sollten mal

ein bisschen näher herkommen zu mir, dann könnten Sie mir gut helfen dabei.

Ich weiß schon, wie ich Ihnen helfen soll.

Wissen Sie, im Knast hat man die Jungs immer so richtig schön in den Arsch

gefüllt.

Das wäre doch sicher mal was für Sie. Bitte ersparen Sie mir dieses Gewäsch.

Wahrscheinlich, das brauchen Sie doch mal. So einen richtig schönen, geilen

Arschfick, das wäre doch mal was für Sie, so ein Schein. Sie brauchen Sie

nicht zu schämen.

Ich habe mich echt auch rasiert für Sie.

Herr Anton, ich bitte Sie, packen Sie Ihr Ding wieder ein. Das ist unmöglich.

Ich sehe doch, was Sie wollen.

Das sehe ich Ihnen doch an. Setzen Sie ruhig mal Ihre Brille auf.

Wenn Sie wüssten, wie gut ich Arsch schicken kann, da habe ich jahrelange

Erfahrung, Frau Sonnenschein. Nicht schon wieder, nicht schon wieder. Ach

komm, das wollen Sie doch mal ausprobieren. Nicht schon wieder.

Woher weiß der das?

Herr Anton. Das besorgt Ihren Mann, das besorgt Ihnen das nicht.

Komm mal her, Frau Sonnenschein. Wir sollten jetzt zur Tat schreiten. Nehmen

Sie mal in die Hand.

Ach komm, Sie haben nur einen weitsauernden Arsch.

Herr Anton.

Das ist doch prächtig.

Ach, deswegen sind Sie doch nur hergekommen.

Also, wenn wir so richtig schön spielen wollen. Herr Anton, ich bitte Sie.

Ach, Ihr Mann besaut Sie doch gar nicht richtig.

Herr Anton, lassen Sie das.

Herr Anton!

Herr Anton!

Anton, ich verbitte mir das.

So geht's aber nicht.

Herr Anton.

Anton, Sie haben doch vorhin nicht wirklich vor, was ich jetzt glaube. Ja,

was glauben Sie denn, warum Sie hier sind? Sie werden ja richtig

durchgefüllt, Maria.

Herr Anton, Herr Anton.

Schön unten bleiben, Sonnenschein.

Du bist ein Sonnenschein, egal.

Herr Anton.

Oh, oh, oh,

oh, oh, oh,

oh.

Sonst sind sie die Sozialarbeiterinnen.

Das ist meine soziale Ader.

Das sind also deine sozialen Tätigkeiten.

Das hat sie doch noch nie, oder?

Ein kleines Dreckstück.

Das gefällt ihr doch.

Das wusste ich doch, dass ihr das gefällt.

Oh, Herr Anton!

Als hätte die Hundepisse nicht noch gereicht auf meinem Kleid.

Also

ich

glaube, das reicht jetzt für meinen Bericht, Herr Anton.

Da können Sie ja was Schönes, Positives reintreiben.

Denke ich.

Das bleibt aber hoffentlich unter uns, Herr Anton.

Das geht ja ganz drauf an, was Sie in den Bericht hineinschreiben.

Gut, ja, meine Zeit ist abgelaufen. Ich habe weitere Termine.

Das hat Ihnen doch gefallen.

Ja,

ich kann mich jetzt eigentlich nicht mehr konzentrieren, Herr Anton.

Wir machen einen neuen Termin.

Spielen Sie denn schon wieder an Ihrem Ding? Ja, da freue ich mich ja jetzt

schon drauf.

Ja, nächsten Donnerstag bei dir im Büro.

Ach, das glaube ich nicht. Ich erwarte Sigi wieder.

Nee, ich glaube nicht.

Wiedersehen, Han.

Ja,

das sieht man mal wieder mit der Frau Sonnenschein. Da kann man richtig

schöne, entspannte Gespräche führen. Das hätte ich ja nicht gedacht.

Tag ja wieder richtig gut an.

Dass ich mich jetzt quasi von Herrn Anton habe flachlegen lassen, muss ich

erst mal verarbeiten.

So war das gar nicht vorgesehen.

Und jetzt renne ich auch noch mit offenem Arschloch direkt in die Arme von

Herrn Tau. Na Prost Mahlzeit, das wird was werden.

Da ist sie sich wieder hergegraben.

Wir sind noch nicht fertig mit unserem Lieblingswerk.

Da muss ein Missverständnis vorliegen, Herr Tau.

Die Sache vom letzten Mal, die vergessen wir auch, aber jetzt sollten wir

wirklich zur Besinnung kommen.

Herr Tau, bitte.

Ich möchte mit Ihnen ein normales Gespräch führen.

Lassen Sie das, Herr Tau.

Die Sache von letztens war zwar in Ordnung, aber wir vergessen das und

setzen jetzt einfach unserem Gespräch an, Herr Tau. Herr Tau.

Herr

Tau.

Herr

Tau.

Das letzte Mal, es war schon in Ordnung, aber wir müssen da jetzt nicht wieder

ansetzen.

Ein Gespräch, nur ein Gespräch möchte ich mit Ihnen führen.

Katao,

das

können Sie nicht mit mir machen.

Ich werde alles melden. Ich werde alles melden. Mach den Arsch auf!

Du Schlampe! Ich werde alles melden, Herr Tau.

Nein.

Ich gebe mich geschlagen. Ich gebe mich geschlagen.

Ich tue alles, was Sie wollen.

Benutzen Sie mich. Tun Sie alles, was Sie wollen.

Sie glauben gar nicht, du warst mein Arsch.

Herr Tau, Herr Tau, was haben Sie vor?

Freuen Sie sich nicht. Herr Tau.

Was war das?

Hör auf!

Was denn?

Hör auf!

Soll ich es bei Ihrer Seite lecken?

Mein Hand! Mein Hand! Mein Hand! Mein Hand!

Mein Hand!

Mein

Hand!

Na ja, ich hab's ja gesagt, ich hab's ja kommen sehen.

Für heute bin ich auf jeden Fall erst mal bedient.

Dass mir jetzt ja nicht Karl-Heinz noch auf die Idee kommt, dass er ja ebenfalls

Anspruch auf meinen Hinterausgang hätte oder sowas ähnliches.

Ich brauch erst mal eine Dusche.

Hallo Schatz!

Hallo Madeline!

Na, wie war's? Ach, das wird wieder ein Tag übers Stolz noch nicht sein.

Ach. Ja?

Lass mal hören.

Naja, ich war wieder beim Sprachflieger und ja... Naja, da ist es schon zum

Arsch fliegen gekommen.

Winnie.

Tja, aber nicht nur bei dem.

Hm? Denn du weißt ja, der auf Bewährung draußen ist.

Aha. Der Anton.

Und naja, da... hab ich schon mal geübt.

Was, du hast, äh...

Mit beiden Arsch gefickt?

Ich hätte ja gar nicht gedacht, dass du solche Sachen machst.

Und, äh... Habe ich so einen Film gesehen, ne?

Ach, Schatz, später. Ich muss jetzt erstmal duschen. Ich bin geschafft vom

Tag.

Nee, nee, das ist schon... Ich stelle mir irgendwie so vor, dass du immer so

ein bisschen mehr machst.

Warte, hier bin ich im Krach.

Hm?

Also was könntest du nach dem Arschlicken noch so machen? Kennst du

die Geschichte der O?

Lass mich erst mal duschen, Schatz, bitte. Wo willst du denn so schnell hin,

hör mal?

Ey, nenn doch nicht weg! Ich find das geil, da müssen wir drüber reden.

Lass mich doch!

Lass mich erst mal brüsch machen.

Ach, Herr Engel.

Sag mal, du hast doch den kleinen Typen angepisst, ne? Oder?

Ja, das wusste halt mal.

Dann solltest du dich eigentlich auch mal anpissen lassen, oder?

Ach, scheiße. Von dem gleichen?

Um Gottes Willen, auf was kommst du denn?

Warte mal einen Moment.

Was soll ich denn warten? Ich bin müde.

Ach komm, ich hab deine Idee.

Hm? Huh, Schatz?

Ja? Hm?

Was willst du?

Willst du mich mal aufstehen? Nee, bleib mal sitzen.

So stelle ich mir das vor.

Aber du sollst das mit dem Typen machen.

Mit gleichem Typen?

Na, von dem du mir erzählt hast.

Den du angepinkelt hast. Von dem Klappbrot oder was? Ja, sicher.

Und was stellst du dir vor, was ich machen soll?

Genau das, was ich dir gerade gezeigt habe, sollst du dann machen. Lass dich

einfach mal anpinkeln. Erzähl es mir hinterher. Das finde ich geil. Das ist

doch nicht dein Ernst.

Das glaube ich doch nicht.

Doch, das ist mein Ernst. Wo soll das denn hinführen?

Und wenn ich das mit dir mache, ist ja noch okay. Aber mit anderen, also... Ich

mag gerade, dass du es mit anderen machst. Das finde ich geil.

So,

jetzt lass mich duschen.

Ich finde, weißt du was?

Du solltest ihm auch den ausschlecken. Bitte?

Bitte? Jetzt aber raus, Schatz.

Doch, sicher. Unglaublich.

Wieso denn?

Mein Mann immer mit seinen Fantasien.

Nächstens will er wohl möglich noch, dass ich mich anscheißen lassen soll,

weil er das in einem Film gesehen hat.

Obwohl, der Müller wird nicht schlecht schauen, wenn ich ihm das anbieten

würde.

Ach, war es nicht Sonnenschein?

Schönen guten Tag.

Guten Tag.

Ja, das ist ja der letzte Tag für unseren Herrn Müller.

Ja, ja, der letzte Tag.

Sie lesen auch gerne.

Was lesen Sie denn da Schönes?

Ach, ich will mit dem Augen aufhören und, ja, ein Buch für

Nichtbraucher. Na, dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Ja, danke.

Müller? Ja?

Besuch. Ach, schon wieder.

Übrigens, da ist auch der Moritz mit drin.

Ja, hallo Herr Müller.

Ja, hallo.

Wieder gut hier letzter Tag, nicht wahr? Ja, ich freue mich schon.

Sie sind wieder Dinge, alles klappt.

Neues Heim haben Sie auch schon nicht gehört. Wie gut, dass wir uns darum

gekümmert haben. Ja, klar.

Alles auf dem besten Wege. Alles prima.

Tja, sagt meine Hilfe, da meine Hilfe.

Tja, das drückt schon wieder.

Das drückt schon wieder.

Immer wenn ich Sie sehe, Herr Miller, dann drückt es.

Sind Sie, glaube ich, auch verstaunt.

Ach,

der Mann, der das war, war einfach ganz unförmig.

Ich bin einfach gemütlich hier.

Zackig, zackig, zackig.

So gefällt mir das.

Wollen wir mal sehen, was die Frau Sonnenstange hat.

Und es geht schon los.

Na, hier das Maul.

Ja, schön rein.

Alles, alles ins Maul rein.

Und schlucken, schlucken, Müller, schlucken.

Ah ja, geil.

Toll, Frau Sandscher.

Wie

schmeckt

das eigentlich so, Fesse?

Lecker, lecker.

Wirklich lecker.

Meinen Sie nicht... Urinkosten, meinen Sie?

Ja, weil... Wissen Sie, Müller?

Ich bin ja schon ein wenig am Überlegen.

Oh, was denn?

Ich habe es noch nicht gemacht. Oder doch, mein Ehemann hat es mir schon

vorgeschlagen und wir haben... Er hat es mich mal ausprobieren lassen.

Und wie war es?

Schmackhaft, schmackhaft. Ist das eigentlich bei Männern unterschiedlich?

Ja, von Fall zu Fall, naja, was man so getrunken hat und...

Wissen Sie, Müller, ich würde gerne mal mehr in diese Materie einsteigen.

Dieses Nachtspiel studieren.

Vielleicht werden Sie genau... Ja, bitte

schön.

Naja, ich rieche mich das doch hier nehmen.

Wir können ja mal ein neues Kissen nehmen.

Hier, so dieses.

Voilà.

Ich weiß nicht, richtig gut.

Ziehen Sie sich nicht vor Sonnenschein.

Ich habe Erfahrung.

Erfahrung? Mit dem Ding?

Erfahrung im Pissen? Ja, natürlich.

Ich habe ja Zeit genug hier zu trainieren.

Kleiner Piss mal. Ja, doch.

Noch mal.

Ja,

genau so.

Ja,

noch mal.

Ja.

Ich muss mich kurz an den Geschmack gewöhnen. Es ist doch anders als bei

meinem Mann. Ist es etwas herbe?

Ein wenig. Ein wenig?

Ich habe mir aber so angestrengt, das nur wirklich schmackhaft zu machen.

Wie hoch kommen wir denn mit dem Zurückspucken?

So, jetzt ist aber genug.

Gnade, Gnade, Gnade, Gnade, Gnade, Gnade, Gnade,

Gnade, Gnade, Gnade,

Gnade,

Nein, das ist im Gefängnis verboten.

Was geht hier eigentlich vor?

Nichts, nichts. Ähm, ich, ähm, ähm... Frau Sonnenschein, Ihnen ist bewusst,

dass ich das melden muss.

Bitte, bitte, Herr Wachtmeister.

Entschuldigt, dieses Verhalten, das weiß ich gar nicht. Dieses Verhalten ist

unentschuldbar und ich werde Ihren Vorgesetzten Meldung machen.

Hören Sie doch mal.

Und geraucht haben Sie auch. Ich rieche es deutlich.

Es ist sinnlos. Versuchen Sie nicht mich zu überzeugen. Ich bin nicht

bestechlich.

Und das ist sexuelle Bereitigung.

Der Wachtmeister hat es meinem Vorgesetzten erzählt und der hat mich

gleich ins Verhör genommen.

Ich habe dann selber gekündigt. Blöd anmachen lasse ich mich dann auch wieder

nicht.

Ich habe die Arbeit sowieso nicht wirklich gemocht.

Immer diese kalten Hinterhöfe.

Aber ganz im Gegensatz zu meinem geliebten Göttergarten, dem ich das

Ganze letztendlich zu verdanken habe,

habe ich schon einige Zeit später eine neue Anstellung bekommen.

In so einer Art Bank.

Und meine Erfahrungen der letzten Tage kamen mir dabei sehr zu Nutze.

Ja, setzen Sie sich doch.

Dankeschön.

So,

haben Sie Ihren Gesundheitstest dabei?

Das habe ich bei, ja.

Wunderbar. Gut.

Wir werden gleich etwas Samen abzapfen.

Abzapfen? Ja.

Um die Renten in Deutschland zu retten.

Damit es hier wieder klappt mit den Babys. Ah ja.

Ist das das Sozialamt?

Sie leisten auch einen sozialen Dienst, aber in etwas anderer Weise. Das

Sozialamt ist leider umgezogen.

Ah so. Also jetzt verstehe ich. Ja, Sie wissen schon.

Viele Kinder, viele große Familien, Elemente.

Und auch für Sie ein kleiner Obolus.

Weil sie sich dann später abholen dürfen.

Gut. Ja, wie funktioniert das ganz genau?

Spenden Sie das erste Mal?

Naja, Samen habe ich nun nicht gespendet, Frau Doktor.

Nun zwar habe ich gespendet, aber Samen nie. Wie soll das gehen? Soll ich auf

Toilette gehen und dann haben Sie eine Pornohefte vielleicht da, dass ich auf

Toilette gehe?

Das man kann.

Wie stellen Sie das vor?

Verruhen Sie sich doch.

Machen Sie sich erst mal frei.

Gehen Sie dort rüber.

Hier rüber? Was meinen Sie?

Machen Sie sich etwas frei.

Haben Sie eine umkleidete Kabine?

Ach, so umständlich doch nicht.

So umständlich doch nicht.

Wie?

Einfach. Einfach das Gürtelchen auf, Herr Paparazzi.

Einfach so. Mein Gott, Frau Doktor.

Nun machen Sie sich mal frei.

Einfach unterlassen.

Ja.

Und, wo haben wir denn den Samenspender, den kleinen?

Ja.

Gehen Sie sich doch mal hin, Herr Supergast.

Umlegen, umlegen.

Das kriegen wir doch hin. Ja, ich denke schon.

Weiter so,

Frau Doktor.

Sie haben einen wunderschönen Mund.

Ja, bleib so.

Ja,

ein bisschen tiefer. Noch tiefer.

Ja, dann können Sie ja auch wieder aufstehen.

Wie soll ich aufstehen?

Das ist effizienter, Herr Papagazzi.

Frau Rotter, na ja, wenn Sie das meinen.

Fantastisch. Ja, das machen Sie ganz toll, Herr Paparazzi.

Wunderbar, wunderbar.

Alle Kunden sind zufrieden mit Ihnen.

Einmal ist auch immer das erste Mal.

Ja.

Das wird ja schon was mit dem Lümmel, ne? Wir wollen ja mal in die rechte

Abzapfstellung gehen.

Was machen Sie denn?

Abzapfstellung?

Oh mein Gott.

Das ist Ihr Beruf, Frau Doktor.

Das ist Ihr Beruf.

Ja. Ja.

Ja. Ja.

Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja.

Ja.

Und wie viele Leute kommen denn immer in die Samenbank?

20?

20?

Mein Gott, das war herrlich.

20.

Schön in Ihren Mund spritzen.

Schön.

Das ist gut, ja. Schön tief.

Ja, ja.

Schön gut.

Das ist manch so leidenschaftlich.

Ja.

Tief.

Da kommt auch mehr Sperma raus.

Geile Sau.

Geile Sau.

Paparazzi. Ja.

Sie haben mich befreit.

Warum legt ihr so ein bisschen die Eier, Frau Dorn? Da könnt ihr das nur einmal

malen.

Ja,

toll,

weiter so.

Weiter, weiter, weiter.

Weiter, Frau Doktor, weiter.

Sie macht das so geil.

Hm?

Ja, toll. Ein bisschen noch, gell? Ein bisschen noch.

Dann werden Sie schon Ihren Saft bekommen, den Sie brauchen.

Schade, dass ich nicht auf Ihre Brille spritzen kann heute, aber das nächste

Mal.

So, schön, ja. So ist gut, ja.

Ja, ja, ja.

Weiter so, ja.

Ja.

So, komm.

Dann, dann, dann. Ich sag, dann mach ich gut, ja.

Weiter, weiter, weiter.

Ja, schön blasen, ja.

So.

Deine Sau.

Deine Sau, Frau Doktor. Stimmt das? Ja, deine Sau.

Ja, ja,

ja, ja.

Das wird gut verwahrt. Oh ja.

Ah, wunderbar.

Paparazzi. Paparazzi, ja.

Gut, danke, Herr Paparazzi. Sie dürfen sich wieder anziehen. Ja, danke schön.

Es hat mich sehr gefreut. Wir sehen uns in einer Woche wieder, denke ich.

Wo sind denn meine 25 Euro?

Genau, dafür gebe ich Ihnen jetzt noch ein Formular. Das füllen Sie aus.

Das bringen Sie dann nächste Woche mit. Und damit bekommen Sie Ihre 25 Euro.

Ich hoffe, ich bekomme wieder eine Spende.

Danke. Danke schön, ja. Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Und der Miesbe, bitte.

Ja, ich... Ach, Herr Müller,

hallo, hallo.

Frau Sönsche.

Was für eine Überraschung hier. Ja, das ist ja eine Überraschung.

Setzen Sie sich.

Hier? Ja.

Dass ich Sie hier wieder treffe, Herr Müller, das hätte ich nicht für möglich

gehalten. Ja, und Sie?

Was machen Sie hier?

Ja, ich arbeite jetzt in der Samenbank. Sie wissen ja, dieses leidige

Missgeschick, was da passiert ist, das haben Sie sicher gehört.

Naja gut, man orientiert sich um.

Und Sie?

Wie lange sind Sie jetzt schon entlassen, Herr Müller?

Oh, schon eine ganze Weile.

Ich muss schon noch Geld verdienen.

Deswegen bin ich hier.

Na gut, Herr Müller, dann wollen wir rein.

Wir sind ja schon alte Bekannte.

Gut,

dann machen Sie sich mal frei.

Das ist ja wie bei guten alten Freunden, gell?

Na,

dann wollen wir mal, gell?

Herr Müller, Sie schlicken!

Eine Samenbank, eine Samenbank. Eine kleine Schere ist eng an guten alten

Zweigen. So war das nicht gemeint.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.