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Liebe.
Na, gehen wir doch mit.
Ach, bitte, gehen wir doch mit ab. Na, fahr ab.
Danke. Ja,
und ich fahr mit.
Ich geh mit.
Na, ich auch.
Wie viel?
Zwei mit.
Zwei. Was machen Sie nun?
Ja, noch eine.
Eine. Zwei.
Jetzt weiß ich wieder.
Zwei Mal.
Auf.
Ach, ist das eine herrliche Nacht.
Sonnenabwetter noch mal.
Verirren Sie mal voll lieb.
Wenn Sie nicht sofort das Fenster schließen, sitzen wir gleich eine halbe
Minute im Eiskeller.
Hört, ihr Herren, und lasst euch sagen.
Die Glocke, die hat Elb geschlagen.
Bewacht das Feuer und das Licht.
In zwei Stunden vier Grad.
Es wäre sehr leicht möglich, dass es noch kälter wird.
Wenigstens solange wir uns in der Nähe von Eisfeldern befinden.
Wenig. Herr Kapitän.
Die Eispatrouille hat zu eben wieder ein Warnungssignal gegeben.
Sämtliche Schiffe melden neue Eisberge. Jawohl, Herr Kapitän.
Aber wir halten so weit südlichen Kurs, dass ich hoffe, die Eiszonen glatt zu
umgehen. Für uns liegt gar kein Grund zu irgendwelcher Besorgnis. Jawohl, Herr
Kapitän.
Werner! Herr Kapitän! Hören Sie mal!
Falls Sie an Bord irgendetwas Wunkel hören, Sie wissen schon, was ich meine,
über Eisberge und so, dann Vorsicht!
Ich will nicht, dass meine Passagiere unnötig beunruhigt werden.
Jawohl, Herr Kapitän!
Also, die Fünf und noch Fünf.
Wie schön.
Also,
die Fünf und noch Fünf.
Guten Abend. Guten Abend.
Guten Abend, die Herrschaften. Guten Abend.
Ach, guten Abend, guten Abend.
Guten Abend. Guten Abend.
Herr Thomas.
Ja?
Monica und ich, wir möchten zu gerne wissen, ob Sie und Ihre Gattin morgen
Abend zum Dinner unserer Gäste sein würden.
Wir geben nämlich ein kleines Fett. Nein, nein, nein, wirklich, wirklich,
ich danke, wirklich.
Aber schauen Sie, Herr Thomas, der Herr Pfarrer hat schon zugesagt. Ja, ja, ja.
Und Herr Doktor Holtz. Na, aber selbstverständlich. Drum, schon
pünktlich stelle ich mich ein. Und Holtz, ihr.
Und Herr von Schöder mit seiner Familie auch. Aber mit dem größten Vergnügen.
Also alle, die zu unserem kleinen Kreislauf dem Schiff gehören.
Wissen Sie, Herr Thomas, der Abend soll ein Zeichen stehen der Schiffe, die sich
nachts begegnen.
Wir sind die Schiffe, die sich nachts begegnen.
Ausgezeichnet. Ausgezeichnet. Das haben Sie sich ganz ausgezeichnet. Aber mich
lassen Sie bitte aus.
Wissen Sie, ich bin ein Gewohnheitsmensch. Ich will mein Essen
wie gewöhnlich. Ich will meine Ruhe.
Sonst werde ich ungemütlich.
Aber schauen Sie.
Herr Thomas.
Es ist doch gerade unser Hochzeitstag. Ach, der Jahrestag. Nein, nicht gerade
der Jahrestag.
Aber morgen sind es genau vier Monate, dass wir geheiratet haben.
Also. Sie müssen kommen.
Nein, wirklich nicht. Wirklich nicht.
Man hält es wirklich kaum für möglich, dass Sie der berühmte Heinrich Thomas
sind. Ach Gott, ich habe ja schon so viel von Ihnen gehört.
Aber, dass ich Sie mal leibhaftig kennenlernen würde und Sie bitten würde,
mit uns zu essen.
Nein, das habe ich mir nie träumen lassen. Noch, noch, noch.
Ja, Sie wissen, wir durften in der Schule Ihre Bücher nie lesen. Ach, warum
denn nicht?
Es hieß, Sie seien zu gewagt.
Aber jetzt.
Jetzt werden Sie sie lesen.
Nein. Ja, jetzt werde ich sie lesen.
Ach so.
Jetzt. Jetzt werden Sie sie lesen. Ja, denn jetzt weiß ich ja, wovon Ihre
Bücher handeln.
Na und?
Ja.
Sie... Sie machen sich über alles lustig.
Was andere Menschen schön finden.
Stimmt?
Wissen Sie, ist ja ganz schön, aber auf die Dauer dieser ewige Whisky geht
doch nicht über ein gutes Glas Pilzner. Ja.
Das sind beste Pilzner, hab ich mal gesehen.
Ach, stark.
Ja, ich freu mich. Ja. Jetzt haben wir...
Sie, Sie, Sie sind doch aus Wien. Das glaube ich, Herr Doktor. Wissen Sie, ich
habe da in einer Kneipe verkehrt. Wissen Sie, in der Nähe, in der Nähe vom, äh,
vom Stiftwachtum gab es das beste Pilsner, das ich überhaupt je getrunken
habe. Ähm, graben.
Nein, nein, nein, nicht am Grab. Ganz in der Nähe vom Stephansdorf. Stock im
Eisen? Nein, nein, nicht Stock im Eisen.
Da hinten rum, wissen Sie, in so einer kleinen Gasse war.
Griechenbeis? Nein, nein, lieber Freund, nicht Griechenbeis. Siehst du den
Stephansdorf? Naja, das kann ja sein, aber... Aber für den Moment.
Sie kennen doch auch den Stephansdorf, unter dem ist das Griechenbeis.
Ja.
Ich weiß.
Guten Abend.
Guten Abend, Herr von Schreder. Guten Abend,
Herr von Schreder.
Haben Sie das gesehen?
Was gesehen? Was gesehen?
Schöne Madame Linny, gingst du eben auf Bett ganz gemächlich und unauffällig
vorüber, worauf unser Freund, Herr von Schröder, so gemächlich und ebenso
unauffällig freute.
Ach, ich weiß, was Sie meinen, Doktorin.
Wissen Sie, Thomas, der Doktor meint, Herr von Schröder hat draußen nichts zu
suchen, weil er seine Tochter und vor allen Dingen noch seine Frau hier hat.
Aber im Gegenteil, es ist doch seine einzige Entschuldigung.
Sie sind schrecklich. Ich hab die Schröder sehr gerne.
Vor allen Dingen ihn.
Er ist so sanft. Oh,
Harmonika hat ganz recht. Er ist mit Zaubern. Und dann finde ich, ist er...
Da kommt doch jemand, so sagt er.
Oh,
da wart ihr. Guten Abend.
Oh, guten Abend.
Ah, Lerzner.
Na, wie wär's? Einen kleinen Seemannstrunk?
Danke sehr, sehr liebenswürdig. Es war höllisch kalt draußen, aber
währenddessen darf ich dich bringen. Ihr Schade. Ihr Schade. Sagen Sie mal, was
war das eigentlich heute Mittag bei Tisch für ein Gerede?
Gerede? Ja. Ich weiß gar nicht, was Sie meinen. Na? Man erzählte doch, dass wir
in der Nähe von Eisberg sind. Ja.
Wissen Sie, wirklich unbegreiflich, wer so etwas aufbringt. Ja, ist denn
wirklich was Wahres daran?
Ich glaube, Sie wollen nur nicht antworten. Also ich wünschte, es wäre
wahr. Denn ich habe nämlich in meinem ganzen Leben noch keinen schwimmenden
Eisberg gesehen.
Na, heute könnten Sie überhaupt keinen sehen.
Selbst wenn welche da wären.
Wieso denn nicht?
So eine klare Nacht wie heute haben wir ja noch gehabt. Und das ganze Meer liegt
da wie ein Spiegel. Eben darum.
Selbst in ganz windstillen Nächten können Sie auf dem Atlantischen Ozean
Wellengang beobachten.
Und ohne einen sehr erheblichen Wellengang ist ein Graure überhaupt
nicht sichtbar.
Zum Beispiel, entschuldigen Sie, eine Frage.
Sehen Sie, ein sehr großer Eisberg ist über der Wasseroberfläche sehr weit
geschmolzen, sodass die Oberfläche des Berges und die Wasseroberfläche ziemlich
zusammenfällt.
Bemerkwürdig. Also, mit anderen Worten, in einer Nacht wie der heutigen können
Sie einen solchen Graure überhaupt gar nicht sehen.
Sie könnten ihn nur feststellen mit Hilfe von Brechern.
Aber damit solche Brecher entstehen können, müssten erstmal Wellen vorhanden
sein.
Eventuell könnten Sie am Horizont einen Lichtschein erkennen.
Das nennen wir nämlich einen Eisblink. Sie müssen wissen, ein Eisberg hat zwei
Seiten, eine blaue und eine heiße.
Und manchmal schwingt die weite Seite in das Wasser und reflektiert dann das
Licht der Sterne.
wodurch das entsteht, was wir eben ein Eisblink nennen.
Ist das nicht fabelhaft?
Aber ich habe doch gehört, dass es auch Eisberge aus ganz dunklem Eis gibt.
Die sind dann wohl sehr schwer zu erkennen.
Da halten zuverlässige Augen wach.
Ehrten Herrschaften, Sie können sich ganz beruhigt in Ihrer Kabine schlafen
legen. Kinder, Kinder, Kinder, ich habe soeben einen weißen Streifen am Horizont
gesehen. Meine Sehnen. Aber Poldi, seien Sie nicht kindisch. Die vorgerückte
Stunde macht sich bei Ihnen bemerkbar. Oder besser gesagt Whisky. Was, Poldi?
Apropos Whisky.
Du was?
Na, also was das auch immer gewesen sein möge, nichts Wichtiges. Und wenn
wirklich was von Interesse gesichtet werden sollte, dann... Werden Sie von
dem Mann im Ausflug drei Glockenschläge hören. Das ist doch nicht so ängstlich.
Und wenn Sie darauf warten wollten, dann könnten Sie die ganze Nacht hier
aufhören. Nein, nein, wollen wir nicht. Guten Abend, Herr Lesner.
Wo
mein
Mann ist, haben Sie ihn hier irgendwo? Ich, äh, will ihn brauchen.
In den letzten Minuten ist die Temperatur wiederum zweifelhaft.
Unser einer, der ja auch ein an ein solches Löbel gefesselt ist, der hat
seinen eigenen Barometer in sich.
Na, komm.
Wir haben ja auch züchtig eingeheizt.
Wie meinen Sie das?
Guten Abend. Guten Abend.
Guten Abend, Herr Doktor.
Guten Abend.
Wendt, wo bleiben Sie denn die ganze Zeit?
Ich warte eine Ewigkeit.
Auf Sie.
Guten Tag, Herr Thomas.
Aber im Angestelltenraum wurde so viel Eisbergen gesprochen.
Und da dachte ich mir, vielleicht kannst du einen erwischen.
Nun war einer da?
Weit und breit keiner zu sehen, Herr Thomas.
Da haben Sie Pech gehabt.
Aber gerade als ich reinkommen will, hält mich Frau von Schröder und Fräulein
Tochter zurück.
Sie schienen auf der Suche nach Herrn von Schröder zu sein.
Und da haben Sie mich gebeten. Ich möchte Ihnen doch sagen, dass Sie ihn
dringend sprechen müssten, wenn ich ihn sehe.
Ja, aber hier ist er nicht.
Das weiß ich schon, Herr Thomas.
Ich weiß nämlich...
Wo er steckt.
Warum haben Sie dann Ihren Auftrag nicht ausgerichtet?
Na, das war mir denn doch etwas peinlich.
Peinlich? Wieso denn peinlich?
Ja, nämlich, Herr Thomas, die Sache ist nämlich
so. Als ich vorhin da etwas weiter hinten übers Deck gehe, da sehe ich
gerade Herrn von Schröder.
In einem abgelegenen Winkelchen, aber nicht so ganz alleine.
Ach so, mit irgendjemand befreundeten, was?
Ich glaube schon, dass wir mehr als befreundet waren, wenn ich mir so
erlauben darf zu sagen.
Eine Dame, was?
Welche? Welche Dame?
Das habe ich leider nicht so genau feststellen können, Herr Thomas.
Aber ich glaube schon, dass es dieselbe ist, mit der er immer geht.
Willkommen, Frau von Schröder und Frau von Tochter, Herr Thomas.
Herr Thomas!
Ja, bitte? Können Sie mir vielleicht sagen, wo mein Mann ist? Ich habe leider
nicht die geringste Ahnung. Wissen Sie vielleicht? Nein? Aber Sie, Herr
Pfarrer, Sie wissen es bestimmt. Nun, Herr Pfarrer. Bitte schön.
Los, los. Ach, Sie wissen es auch.
Herr
Pfarrer.
Ja, Frau.
Ist Harry heute Abend hier gewesen?
Ja, Frau, er ist hier gewesen, aber er ist etwa vor einer halben Stunde
gegangen.
Und, sagen Sie bitte.
Ja? War irgendjemand bei Ihnen?
Nein, er war allein.
Haben Sie eine Ahnung, wo er hingegangen sein könnte?
Nein, keine Ahnung.
Vielleicht kommt er dann wieder hierher zurück.
Gnädige Frau, vielleicht kann ich Ihnen irgendwie helfen.
Hier kann nur einer helfen.
Und das ist Vater.
Betty, still. Nein, ich bin nicht still.
Bitte, Herr Pfarrer. Ja?
Können Sie denn nicht Vater suchen und ihm klar machen, dass er Mutter
zugrunde richtet? Zugrunde richtet? Aber wieso denn?
Das wissen Sie doch.
Jeder weiß es.
Jeder weiß.
Wie niederträchtig er ist. Aber nein, Betty, er ist doch nicht niederträchtig.
Doch.
Es liegt ihm gar nichts an Mutters Gefühlen.
Und an meinen auch nicht.
Kein anderer Vater würde es wagen, sich derartig zu benehmen.
Ich spreche kein Wort mehr mit ihm.
Seid bangt, dass dieser Wald am Morgen endlich zu Ende ist.
Drei Glockenschläge.
Anna Stauber!
Was ist denn das?
Ich weiß nicht.
Oder doch?
Es bedeutet, dass der Mann oben im Ausguck irgendetwas in der Ferne
gesichtet hat.
Vielleicht ist wirklich ein Eisfeld am Horizont.
Oder Lichtsignale von einem anderen Schiff.
Ich kann ja mal nachsehen.
Volldampf voraus! Volldampf voraus!
Haben Sie das gesehen? Einen Eisberg. Einen wirklichen Eisberg. Ja, ich komme
von draußen. Fast groß, mit ein bisschen von Giberei. Ich mich nicht irre.
Haben wir ihn an der großen Zehe gekitzelt?
Diese Berührung wird doch dem Schiff nicht angehabt haben.
Großer Gott, nein.
Dieser Kasten hier, so ein schwimmendes Hotel, ist doch unsingbar.
viel leichter möglich, dass wir den Eisberg ausgenockt haben. Das glaube ich
nämlich eher.
Kapitän! Kapitän!
Kapitän!
Das Schiffsboot ist aufgerissen.
Von der Mitte bis zum Heck.
Hören Sie doch!
Maschinen!
Stopp! Maschinen!
Schatten schließen!
Lösch die Feuer unter den Kesseln!
Notbeleuchtung in Bereitschaft setzen!
Notbeleuchtung in Bereitschaft setzen!
Kinder, da haben wir wirklich Glück gehabt.
Andere Leute fahren jahrelang zur See, geben Tausende aus und sehen nicht mal
den kleinsten Hügel. Und da kommen wir...
Und gleich ist ein Eisberg da. Ja, und gleich ist ein großer.
Was ist denn los?
Los? Los?
Was soll denn los sein, Herr von Schröder?
Los?
Gar nichts ist los.
Nur, das ist mit meiner Beherrschung jetzt zu ähnlich.
Ich verstehe gar nicht, was du willst.
Was ist denn, was hast du denn?
Da kann ich irgendetwas für dich tun. Ich bin ja gerne bereit. Meine
Herrschaften, die Maschinen haben aufgehört zu laufen. Was denn? Die
Maschinen?
Ja, wahrhaftig.
Wahrhaftig.
Ich höre auch nichts mehr.
Vielleicht haben die Maschinisten Kaffeepause gemacht.
Also, Herrschaften, nach diesem kleinen Zwischenfall können wir doch
unmöglich zu Bett gehen.
Wie wäre es mit einem kleinen Poker? Ach nein, danke, ich möchte nicht. Nein,
nein,
nein. Sie, Sie brauche ich erst gar nicht zu wagen. Ich bin dabei, Herr
Doktor. Aber wir beide können...
Also Kameraden, ihr wisst jetzt, was los.
Alle Mann an Deck!
Jedermann auf seinen Potten!
Alarmglocke läuten!
Rettungsboote klar!
Frauen und Kinder zuerst!
Kapitän!
Das klingt doch wie ein Nebelhorm.
Aber nein, ein Nebelhorm klingt doch ganz anders.
Doch, es wäre doch möglich, das Nebel im Anzug hin.
Aber was hat denn diese Klingel zu bedeuten?
Da bin ich mal nicht da.
Das aber, Freude, ja.
Meine Herren, kann mir niemand sagen, was seins? Meine Frau hat mich gebeten,
nachzusehen. Haben Sie das gehört, meine Herrschaften? Mit welchem Stolz, der
sagt, meine Frau?
Herr Pfarrer, bitte können Sie mir nicht sagen, was da... Aber lieber Freund...
Meine Damen und Herren, Herr Thomas schickt mich auf.
Können Sie mir vielleicht sagen, was hier vorgeht? Ja, es geht gar nichts
vor. Wir haben eine etwas nahe Begegnung mit einem Eisberg gehabt. Das ist alles.
Wir haben auch einen Stoß gespürt. Ja, aber das hat doch nicht auf sich.
Junger Freund, habe überlassen, sich keine Grauen haben.
Sie, bitte, wir brauchen noch einen Mann zum Pokern.
Wie ist das mit Ihnen? Meine Herren, entschuldigen Sie, ich muss sofort zu
meiner Frau. Oh, seien Sie doch kein Spielverderber. Wir brauchen doch einen
Mitspieler, dringend.
Dringend? Aber nun weinen Sie doch.
Open the door, please.
Haben Sie Ihre Lichtbremse, Frau?
Einen Moment, bitte.
Entschuldigung, Herr.
Sie sind online.
Aber Herrschaft, das macht doch den Einbruch.
Also das wird uns ernst nehmen. Meine verehrten Herrschaften, bitte sie ja
keine Aufregung und gar keinen Grund zur Beunruhigung.
Keine Vorsichtsmaßregel.
Also verlerne ich doch das Bescheiden, Lerchner. Was ist denn passiert?
Ich bin ja bereit, Ihnen jede gewünschte Auskunft zu geben. Es gibt sich gar
keinen Grund zur Beunruhigung vor.
Wir ergreifen diese Vorsichtsmaßregel immer.
Was? Regel?
Ohne dass ein Wunder zu verhandeln?
Aber Lerchner, das können Sie uns doch nicht erzählen, dass...
Was das nur eine Vorsichtsmaßregel ist. Sagen Sie uns doch endlich die
wahrschläftige Spitzmeinerschaft mit an Deck zu kommen und die Rettungskirche
anzulegen. Ja, die Rettungskirche anlegen. Die Rettungskirche?
Gott sei Dank.
Das war es nur, wenn ich aufgehört habe.
Vielleicht will der Kapitän nur eine Probe machen, wie rasch es in eine
solche Notfalle geht.
Probe? Das ist sehr eigentümlich.
Ich muss sagen,
Eine Weinprobe wäre mir lieber. Ist dieses Gesellschaftsspiel den Faber
jetzt eben begriffen? Herr Fröderich, bitte sich um Ihre Damen zu kümmern.
Kommen Sie, gnädige Frau. Kommen Sie bitte.
Hier, geradeaus und dann rechts.
Na, also voll, Sie kommen Sie.
Kommen Sie, wir wollen uns die Geschichte ein Deck mal anschauen.
Vielleicht ist das noch unterhaltender als unsere Pokerpartie. Also ich finde
es ja wunderbar. Nein, so aufregend. Sie kommen doch gleich mit.
Herr Faber, ich mache.
Herr Ersner.
Einen Augenblick, bitte.
Ja, Herr Pfarrer, bitte.
Lersner, Sie machen doch den Leuten hier etwas vor.
Ist es wirklich so harmlos, wie Sie es hinstellen?
Bitte, sagen Sie mir die Wahrheit.
Es ist gar nichts.
Wersner, ich glaube Ihnen nicht.
Ist es ernst?
Unser Schicksal liegt in Gottes Hand.
Dankeschön. Hier sind wir und hier bleibe ich. Was soll ich denn auch auf
Deck oben?
Mindestens 150 Menschen sind über diesen Stuhl gestolpert und 140 davon haben
mich verwünscht.
Das Ganze ist eine lächerliche Parse.
Sie glauben also nicht, dass es ernst ist, Herr Thomas?
Natürlich nicht.
Dieser Dampfer ist so fest gebaut, wie der Turm von Pisa.
Wie wohl über den auch schon oft gemunkelt wurde, dass er einbrennt.
Ja.
Na, also gehen Sie jetzt und helfen Sie der geringen Frau.
Sie soll den dicken Regenmantel anziehen. Jawohl, Herr Thomas.
Ja, und achten Sie darauf, dass Sie den Rettungskürtler an die richtige Stelle
anlegen.
Ach, Verzeihung, Herr Thomas.
Wo ist die richtige Stelle? Wo die richtige Stelle ist?
Tausend Menschen laufen da oben mit so einem Ding herum und er prägt, wo die
richtige Stelle ist. Gucken Sie sich doch die Leute an.
Jawohl, Herr Thomas.
Ja, Herr Thomas, aber ich glaube beobachtet zu haben, dass verschiedene
Leute den Rettungsgürtel auf ganz verschiedene Weise tragen.
Fragen Sie doch den Steward!
Jawohl, Herr Thomas.
Ja, aber der Steward, Herr Thomas, scheint mir gerade jetzt sehr ungeduldig
und sehr unzugänglich zu sein und ich...
Sind hier noch Frauen und Kinder zurückgeblieben?
Sind hier noch Frauen und Kinder zurückgeblieben?
Sind hier... Herr
Thomas. Ja.
Da sind Sie ja, Lersner.
Eine nette Bande, die Herren Offiziere, hetzen das ganze Schiff durcheinander.
Das feste Vertrauen, das ich in die berühmte Geistesgegenwart der Herrn B.
Offiziere in Momenten der Gefahr gesetzt habe, ist vernichtet.
Der letzte schäbige Rett meiner Jugendideale ist dann voll.
Herr Thomas.
Hm?
Ich möchte wissen, ob Sie mir gestatten wollten, Ihnen so schnell wie möglich in
ein Boot zu helfen.
Wir glauben, dass Platz genug ist für alle Frauen und Kinder, wenn die Boote
dicht besetzt werden.
Ich nehme an, dass das ein Platz ist für eine Handvoll Männer.
Ja, warum wollen Sie gerade mich?
Warum denn gerade mich? Aber Herr Thomas, es ist doch jetzt nicht der
Moment, die Dinge zu beschönigen.
Sie können sich doch weniger helfen, als alle anderen Männer an Bord.
Ach so, die meinen wir nicht.
Sie reden, als ob es verdammt
ernst wäre.
Das Schiff.
Hab noch drei Stunden zu leben.
Herr Thoma.
Ihnen muss ich es doch sagen.
Aber bitte Sie, nicht davon durchdringen vielleicht.
Wenn die anderen die Wahrheit erfahren, das würde eine fürchterliche
Panik geben.
Es ist schon so schlimm genug.
Was werden denn Sie machen, Lersner?
Mein Befehle, aber.
Ich muss die Situation klar übersehen.
Haben die Leute, die in die Boote gebracht werden, eine absolute
Sicherheit, gerecht zu werden?
Die Leute in den Booten werden bis auf den letzten Mann gerettet werden.
Und dieser Kälte widersteht.
Nehmen Sie sich doch zusammen, junger Mann.
Dankeschön.
Schon wieder?
Alles in Ordnung.
Poldi!
Poldi!
Kommen Sie doch her!
Sie und ich, wir beide wissen die Wahrheit.
Das bürgert uns doch eine gewisse Vergangenheit.
Dankeschön.
Schön wieder, Alf.
In Ordnung.
In Ordnung.
Oh Gott!
Es wird ein Wein sein.
Und wir werden immer sein.
Es wird schöne Mädchen geben.
Und wir werden immer leben.
Es wird ein Wein sein.
Und wir werden immer sein. In der Fläche, Doktor.
Es wird ein Wein sein und wir werden immer
sein.
So geht's, Herr Thomas.
Wir haben nur ein Motto und dem bleiben wir
treu, bis das uns das Augenlicht bricht.
Es steht heut nix auf übers Unterar...
Sein, genieß das Leben, solange dich freut.
Es wird schöne Maden geben und wir werden
immer leben.
Drum greif nur zu, solange noch.
Kommen Sie.
Kommen Sie, Police.
Jetzt werde ich Ihnen mal einen Cocktail brauchen, der sich gewaschen hat.
Spezialmischung von mir.
Sogenanntes Höllenfeuer. Kennen Sie das?
Nein, kenne ich nicht. Können Sie auch nicht kennen.
Meine geheime Hausmarke. Kann Ihnen sagen, dies Höllenfeuer weckt Tote auf.
Ja.
Ach, na was sagen Sie?
Die Bude ist ja verriegelt.
Na, das ist gut.
Schuat!
Schuat!
Kein Lausierstuhl zu sehen.
Die ganze Bande angetreten zum Parademarsch vor dem ollen Kapitän.
Na, werden wir gleich haben.
Ich werde die Sache schon weichen.
Was ist denn das hier?
Haben Sie denn das auch nicht?
Na also, Dr. Holz, kommst du auch überall durch.
So,
na, der Laden ist geöffnet.
Also, verehrter Hermann, wir wünschen Hausmarke Dr. Holz Spezialmischung
erster Klasse, sogenanntes Höhenfeuer. Wann steht denn das, Herr Ober?
Einen Moment, einen Moment, wird gleich fertig.
So, dies ist ein Zitrötchen zur Erweckung der Lebensgeister. Jetzt noch
ein... Ach,
du liebe Zeit.
Jetzt sind ja keine Eier da.
Tja. Ganz ohne Eier geht die Schose nicht, weil sonst das Wache an Geschmack
gebricht.
Na, also kehren wir zu unserem ollen, ehrlichen Whisky zurück, was? Bleiben
Sie beim Whisky. Ja, habe ich ja immer gesagt, über den ollen, ehrlichen
Whisky. Ja, Bolli, nehmen Sie mal ein Tüchchenschluck. Ach, aber!
Für Leute in Ihrer Lage ist Wasser doch das reinste Gift. Nein, nein, nur
Reinalkohol. Glauben Sie einem alten Alkoholiker, Reinwasser reicht höchstens
zum Wacken.
Alkohol, Alkohol. Er tut dem Menschen wahr, so gut.
Thomas.
Wissen Sie schon?
Ich weiß es.
Der Poldi hat es mir erzählt.
Haben Sie Glück?
Die anderen?
Die wissen es nicht.
Unangenehm, was?
Nur Alkohol, nur Alkohol.
Ja. Aber Polly.
Polly, mit der Visage können Sie doch nicht rumlaufen.
Kommen Sie.
Noch einen kleinen Spritzer.
Tut Ihnen gut.
Nein, danke, Herr Doktor.
Wirklich nicht mehr.
Nicht?
Ach.
Nein, nicht.
Den Poldi hat es böse erwischt.
Mich ja eigentlich auch.
Mein Glück ist nur, dass ich nicht blass werden kann.
Tja.
Bleibt also nichts anderes übrig, als...
abzuwarten.
Thomas, sagen Sie mal, was hat Ihnen
der Offizier da gesagt?
Drei?
Drei Stunden?
Nicht mehr ganz.
Monika, schau, du brauchst dich doch nicht zu beunruhigen. Das fühlt sich
vollkommen in Ordnung an.
Aber ich weiß doch,
dass etwas nicht in Ordnung ist.
Sie rufen um Hilfe.
Das tun sie.
Peter.
Sie werden mich doch nicht in ein Boot setzen.
Und dich zurückhalten.
Du.
Das
kann
doch nicht das Ende sein.
So plötzlich.
Liebster. Sag mir, Peter.
Das Schiff wird doch nicht sinken.
Wie? Aber du Dumme. Aber du siehst doch Gespenster.
Schau, Herr Thomas.
Er sitzt doch in seinem Lehnstuhl, als wäre er in seiner Bibliothek.
Und da, Doktorchen Holz, genehmigt einen genauso wie alle Tage.
Monika!
Hörst du?
Musik!
Monika!
Klingt das nach Schiffsuntergang?
Na?
Na, kleine Frau?
Der ganze Schlamassel hat uns alle ein wenig aus der Fassung gebracht. Was?
Na, kommen Sie mit mir.
Wir trinken was Warmes.
Wird ihm guttun, bevor Sie Ihre kleine Rundreise auf dem Ententeich ansehen.
Dankeschön.
Das ist so lieb von Ihnen.
Geh, Monika.
Lass dich ein bisschen aufhalten.
Na, also kommen Sie. Ja.
Kabel Sie voran.
Ach bitte, wollen Sie doch einen Augenblick.
Seien Sie doch froh.
Kommen Sie hierher, ja?
Bitte einen Augenblick.
Kommen Sie.
Bringen Sie Ihre Frau so schnell wie möglich von dort.
Sie haben ganz recht, aber ich kann Sie nicht dazu bewegen.
Sie müssen sie zwingen.
Wenn Sie Ihr Leben retten wollen.
Großer Gott, steht es so?
Reden Sie ihr ein, dass Sie mit ihr gehen. Sagen Sie ihr, ach meinetwegen,
sagen Sie, was Ihnen einfällt, aber bringen Sie Ihre Frau so schnell wie
möglich von dort.
Monika!
Komm doch mal her, Liebling.
Herr Thomas hat vollkommen recht.
Es ist wirklich überhaupt kein Grund zu irgendeiner Aufregung vorhanden.
Liebste, kannst du mir dein Ehrenwort geben, dass wirklich nichts passieren
kann?
Aber schau, Liebling, ich sage dir doch schon den ganzen Abend... Auf sein
Ehrenwort!
Es ist alles in Ordnung.
Na ja, wenn es denn wirklich sein muss, dann...
Dann werde ich ergehen müssen.
Nicht wahr?
Aber es ist alles so sinnlos, so absurd.
Herr Thomas.
Komm, komm.
Ja.
Ewige Lügen.
Na, Herr von Schröder, wo sind Ihre Damen weggebracht?
Keineswegs. Weder meine Frau noch meine Tochter sind zum Verlassen des Schiffes
zu bewegen.
Meine Frau kann sich von ihrem Popper nicht trennen.
Und von den neuen Modellkleidern, die sie in Paris gekauft hat.
Und Betty ist tatsich.
Aus Prinzip.
Sie sollten sie aber doch veranlassen, so schnell wie möglich zu gehen, Herr
von Schröder. Ich kann nicht.
Sie hören beide nicht mehr auf mich.
Ach nicht.
Die sind durch irgendetwas verstimmt.
Madame Lily.
Was?
Ja, schon etwas Ähnliches.
Wie dem auch sei, wenn Sie Ihre Frau und Tochter noch irgendwie lieb haben,
bringen Sie sie ohne Verzug zu den Booten.
Warum denn?
Das Schiff ist doch vollkommen sicher.
Ja.
Für ein paar Stunden?
Für ein paar Stunden?
Was wollen Sie denn damit sagen?
Damit will ich nichts anderes, als was ich schon gesagt habe.
Soll das etwa heißen, dass das Schiff untergeht?
Nach Ansicht der Offiziere?
Ja.
Gottes Willen!
Ja, das... Was wird denn daraus? Betty!
Betty!
Betty! Ich muss die beiden fortbringen!
Soll ich Ihnen...
Die Wahrheit sagen?
Nein.
Tun Sie so, als ob alles in Ordnung wäre.
Bieten Sie Ihren ganzen Einfluss auf, die beiden so schnell wie möglich in die
Boote zu bringen. Weiter nicht.
Einfluss? Ich habe ja keinen Einfluss mehr auf Sie.
Ich habe hier verloren.
Gott, Sie willen das.
Was soll ich denn nur tun?
Tu was.
Tu was.
Sie müssen mir helfen.
Bringen Sie mal die beiden Damen hierher.
Einem von uns wird es schon gelingen, Sie zu überreden. Tja,
ich danke Ihnen.
Nein.
Ich werde mich keinesfalls in eine solche Panik stürzen.
Jedenfalls nicht, solange das Schiff so sicher ist.
Ja, aber... Auf keinen Fall gehe ich.
Sie werden tun, was Ihr Vater befiehlt. Vater?
Ihr Vater.
Betty.
Sie dummes Kind, Sie.
Ihr Vater wollte doch nur ihr Leben retten.
Leben retten? Was heißt das?
Dass Sie für so... so Sicherheiten...
...wird in zwei Stunden untergehen.
Herr Thormann! Gratulier Gott!
Nein! Möglich!
Möglich!
Ja, ja.
Meinen Sie nur.
Ihr Vater wollte Sie ja mit dieser furchtbaren Wahrheit verschonen.
Tja, ja.
Glauben Sie nach alledem noch immer nicht an seine Liebe?
Vater!
Vater!
Harry, das ist doch nicht wahr.
Das kann doch nicht wahr sein.
Ja, Clara, es ist wahr. Aber du kommst mit.
Du musst mitkommen.
Ich kann nicht, mein Liebling.
Ich darf es nicht.
Ich würde es tun, wenn ich könnte.
Aber ich darf es nicht.
Er darf aber nicht.
Er darf nicht.
Thomas, er darf nicht. Wenn er wollte, so würden Sie ihn erschießen.
Nehmen Sie doch Ihre Nerven zusammen.
Wir würden ihn erschießen.
Wenn er versuchen würde, in ein Rettungsboote zu steigen, dann würden
Sie ihn erschießen. So.
Eins, zwei, drei.
Genau so haben Sie es eben gemacht. Und ich, ich habe es gesehen.
Ich, ich habe es gesehen.
Ich habe es gesehen.
Herr von Schröder, beeilen Sie sich doch.
Sie sehen doch, was hier vorgeht.
Ja, ja, Sie haben ganz recht.
Lara.
Betty, bitte komm.
Herr Thoma.
sie nur gedacht haben.
Wie werde ich das erfahren?
Vor zwei Stunden habe ich noch hier, habe ich noch mit ihr
getanzt.
Vor einer Stunde ist sie noch hier gestanden, hier auf diesem Fleck.
Sie erwartet ein Kind, Herr Thomas.
Eine Stunde noch.
Unsere Farce ist vorüber.
Mein Gott.
Heinrich.
Ich hatte keine Ahnung.
Jetzt weiß ich Bescheid.
Ich habe erfahren, wie es um uns steht.
Verteidigung, Herr Thomas.
Ich tat, was ich konnte.
Eine Frau zum Verlassen des Schiffes zu bewegen.
Du.
Ich verlasse das Schiff.
Unter keinen Umständen.
Wenn du nicht mitkommst.
Aber mach doch keine Geschichten.
Sieh doch den Jungen.
Peter.
Erna.
Monika ist schon weg.
Kannst du dich nicht ein bisschen umbringen?
Peter.
Peter.
Armer Junge.
Wir müssen uns doch alle beherrschen, Peter.
Ich bin nur neugierig, wie lange es dauert,
Und ich benehme mich genauso.
Da sind Sie ja, Frau Thomas. Ich suche Sie überall.
Die Rettungsboote sind alle schon fort. Die letzten werden gerade fertig
gemacht. Kommen Sie rasch, es liegt die letzte Möglichkeit für Sie.
Können Sie...
Können Sie meinen Mann auch mitnehmen? Ich will es versuchen, aber ich muss Sie
bitten, sofort zu kommen. Sie brauchen übrigens gar keine Bedenken zu haben,
Herr Thomas.
Auch in den letzten Booten waren schon einige Männer.
Aber es sind doch noch einige Frauen an Bord.
Sie haben es doch selbst gesagt. Das sind Frauen, die nicht von Bord weggehen
wollten, weil sie sich absolut von ihren Männern nicht trennen konnten.
Schau, dann ist ja alles in Ordnung.
Also gut.
Anna!
Komm!
Wir wollen es versuchen.
Gott sei Dank!
Einatmen!
Also, Wendt, ich habe mich doch entschlossen, das Schiff zu verlassen.
Mein Gott!
Ruhig, ruhig, ruhig, ruhig, ruhig!
Das hat noch nichts, noch nichts zu sagen.
Hammer!
Geh du allein.
Ich bleibe doch zurück.
Ich gehe nicht mit.
Aber du musst allein gehen. Ich kann doch nicht, das ist doch nicht möglich.
Ich frage dich zum letzten Mal, willst du allein gehen?
Nein, ich freue mich nicht an dir. Peter! Peter!
Peter!
Peter!
Sie haben eine Chance, ihr Leben zu retten.
Bereiten Sie sich! Nein, Herr Thomas, ich...
Ich will nicht so lange Ihre Frau noch an Bord.
Also dann, dann müsst ihr beide gehen.
Herr Lerzen wird versuchen, euch in den Boten unterzubringen. Herr
Lerzen,
ich bitte Sie.
Ich ersuche Sie, Herr Lerzen.
Um eines will, meine Frau will.
Nehmen Sie den jungen Mann allein.
Nein, nicht.
Ich will nicht, Herr Thomas. Das haben Sie doch kein Esel.
Es geschieht doch nicht Ihres Willen, sondern Ihrer Frau Willen.
Habe ich nicht recht, Herr Lerner?
Sehen Sie mich doch an. Ich bin ein alter Mann, habe zwei lange Beine.
Das ist ein junger Mensch, der hat noch sein Leben vor sich.
Er hat eine Frau.
Er bekommt ein Kind.
Wir müssen doch möglichst vielen das Leben retten. Aber ich will, ich will
gar nicht, Herr Thomas.
Monika ist gerettet und das ist die Haft.
Ich weiß, ich weiß nicht, was das mit mir los ist.
Ich will so schwindeln.
Dann war es Glück für ihn.
Ben, bringen Sie ihn so schnell wie möglich in ein Rettungsboot, ja?
Selbstverständlich, Herr Thomas.
Also Ben, passen Sie an, ja? Armer Junge.
So.
Gott segne Sie, Peter.
Sie gehören Ihrer Frau und Ihren Kindern.
Das ist bitte unmittelbar.
Hilfen Sie doch.
So schnell wie möglich, bevor er aufwacht. Also los.
Monikas Freude, wenn sie morgen früh erwacht.
Morgen. Dreh.
Er hat es gut.
Er hat ein feineres Leben vor sich, als wenn kein Eisberg gekommen wäre.
Monika wird es ihm nie vergessen, dass er ihr Leben gerettet hat.
Sie wird es ihren Kindern erzählen.
Und er läuft sein ganzes Leben als Helfer.
ein klein wenig Schöpfe spielen würden.
Alles gut.
Der Wendel?
Guter Junge, der Wendel.
Und es ist doch ganz richtig, dass ich hier geblieben bin.
Ich freue mich, dass du deine...
Was haben wir hier?
Ist es gerade kalt?
Hast du nichts zu sagen?
Alle Frauen, die gehen wollten, sind von Bord.
Die Rettungsboote sind frei vom Schiff.
Los!
Achtung!
Ich schieße nur!
Ihr habt eure Freunde nicht gefahren.
Ihr konntet die Schwerfung.
Ich will dich wohlhaben!
Einmal im Leben dürfen Sie Hauspatentierer erster Klasse sein.
Womit darf ich dienen?
Wir!
Hallo!
Hallo! Ich bin dabei.
Da ist das einzig wahre.
Wenigstens spürt man es nicht, wenn es ständig ist. Aber Volzi, machen Sie doch
keine Sachen. Kommen Sie.
Setzen Sie sich mal hierher. Seien Sie vernünftig.
Ach, ihr Trauerweiden!
Lasst doch nicht die Köpfe hängen!
Ihr Schafsköpfe!
Was soll denn das schlechte Leben nützen?
Macht doch irgendwas!
Spielt ihr Party-Poker?
No money?
Kein Geld?
Kein Geld?
Dann mir ist es doch nichts mehr!
Na, bitte bedient euch!
Kinder, Kinder, Kinder, Kinder!
Was macht ihr denn für eine Krache?
So hört mich doch einmal an, was falt ihr euch um diese dummen Lappen herum.
Mitnehmen könnt ihr sie ja doch nicht.
Weder in den Himmel noch in die Hölle.
Wenn ihr nie in eurem Leben nachgedacht habt, so tut es doch jetzt.
Gleich gelingt.
Es ist die letzte Chance.
I can't stand it any longer.
Feigling!
Lernst du?
Zu Befehl, Herr Kapitän.
Ich weiß, ich habe Ihnen nichts mehr zu befehlen, aber... Solange ich lebe,
stehe ich unter Ihrem Befehl, Herr Kapitän.
Sehen Sie da.
Helfen Sie, wenn Sie können.
Versuchen Sie mit dem Kind ein Einflussboot zu erreichen.
Vielleicht... Miss Pagano, lass mir sie.
Unser täglich Brot liebt uns heute.
Und vergib uns unschuldig, wie auch wir vergeben unseren
Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Übel.
Denn deines verbreit uns die Herrlichkeit.
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