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Hallo liebe Tortenfans, noch eine Woche bis zum Finale von Deutschlands größter
Backshow. Vier Kandidaten sind noch dabei, allerdings werden nur drei
weiterkommen. Und bis zur Entscheidung warten noch einige Überraschungen auf
unsere Hobbybäcker. Allerdings werden auch sie unsere Jury überraschen müssen.
Noch nie ging es kreativer zu als in der siebten Folge von Das große Backen.
Auf Schloss Stülpe in Brandenburg läuft Deutschlands größter Backwettbewerb auf
Hochtouren. Fünf Hobbybäcker waren letzte Woche angetreten.
Von Cocktailcake bis Petit Four war Leidenschaft und Präzision gefragt.
28. 28.
Geil. Scheiße.
Als Preise winkten 10.000 Euro, der goldene Cupcake und das eigene Backbuch.
Der Weg zum Sieg scheint klar und einfach.
Wenn man sich an das Rezept hält, dann kann nichts schief gehen.
Fehler werden sofort geahndet.
So eine Scheiße mit dem Schneiden. Den Augen der Jury entgeht nichts.
Heiß. Offen Finger.
Oh, ist das heiß.
Hattest du viel Creme drin?
Oh nein.
Von der Creme muss definitiv mehr in die Windbeutel rein.
Von der Höhe her passt nicht so ganz.
Du hast eine süße Glasur, du hast den süßen Boden.
Insgesamt hätte ich mir mehr die Säure gewünscht. Einzug ins Halbfinale.
Verkackt. Da muss uns leider heute verlassen.
Simone.
Die Reihen lichten sich.
Vier Hobbybäcker treten nunmehr zum Halbfinale an.
Mega krass. Mir fehlen die Worte. Ich weiß gar nicht. Ich bin voll
durcheinander geflasht.
Es ist schon gigantisch. Es ist schon geil. Es ist schon eine geile Nummer.
Jetzt müssen Backleidenschaft und Ehrgeiz die Kandidaten zu
Höchstleistungen beflügeln.
Kämpfe Runde für Runde und gebe wirklich alles und packe meine ganze Leidenschaft
rein.
Ein Schritt in die richtige Richtung.
Die rote Schürze, leidiges Thema. Ich hätte sie doch gern noch irgendwie.
Jetzt schauen wir mal, wie wir das hinbekommen. Die Konkurrenz ist groß und
ebenfalls ehrgeizig. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr, sehr, sehr,
sehr schwer wird, weil die Aufgaben einfach immer härter werden. Die
Konkurrenz ist unglaublich stark.
Die Hobbybäcker müssen über sich hinaus wachsen.
Immer.
Multitasking ist hier ein Muss, da man echt zu wenig Zeit hat.
Der Druck ist unglaublich groß. Ich träume sogar nachts vom Backen und mein
Gehirn arbeitet noch weiter.
Das Niveau steigt kontinuierlich.
Patzer sind streng verboten.
Ich habe schon total zittrige Füße, weil diese Woche will jeder eine Runde
weiterkommen. Oh wei, oh wei. Das Ziel rückt immer näher.
Alle von uns greifen schon nach dem Cupcake.
Jetzt will ich es auch komplett vollenden.
Es fehlt definitiv an Höhe noch. Zufrieden bin ich nicht. Bei mir kippen
die so um.
Der kleinste Fehler kann ja wirklich bedeuten, das war es jetzt einfach
heute. Vier Halbfinalisten müssen heute alles geben. Nur die drei mit den besten
Leistungen haben weiterhin die Chance auf den Titel Deutschlands bester
Hobbybäcker 2019.
Es wird ernst für Evelyn, Tammy, Can und Steffen.
Ich gehe entspannt dran. Alles andere bringt nichts.
Halbfinale bei das große Backen.
Hallo ihr vier, herzlich willkommen hier im Backzelt. Ihr wirkt heute leicht
nervös, denn drei Aufgaben stehen euch noch bevor und die haben es in sich.
Nach den drei Aufgaben wissen wir dann allerdings, wer ins Finale einzieht und
sich Hoffnung machen kann auf den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein
eigenes Backbuch. Und derjenige darf dann auch den Titel tragen, Deutschlands
bester Hobbybäcker 2019.
Allerdings müsst ihr es heute schaffen, die Jury aus den Socken zu hauen.
Und hier sind die zwei.
Motivtortenkönigin Bettina Schliebkake-Burchard und der mehrfache
Patissier des Jahres Christian Hüms.
Die erste Aufgabe hat es schon in sich, denn die erste Torte ist gar keine
Torte, ist auch kein Kuchen, ist gar kein süßes Gebäck. Wir möchten von euch
eine Blätterteigpastete-Surprise.
Zunächst einmal müssen die Blätterteigschichten selbst hergestellt,
ausgestochen und anschließend zum Turm zusammengesetzt gebacken werden.
Die Pastete soll stabil und gerade hochbacken und muss in der Mitte ein
Loch für die Füllung aufweisen.
Apropos Füllung, da wären wir dann bei Surprise.
Christian, was möchtest du da haben? Wir haben vier verschiedene
Geschmackskompositionen, die aus drei verschiedenen Zutaten bestehen, die in
eurer Füllung definitiv enthalten sein müssen und dort auch herauszuschmecken
sein sollen.
Zum Ersten haben wir hier Rinderfilet mit Brokkoli und Petersilie.
Putenbrust mit Karotten und Mumbai Curry, Zander mit Erbsen und Estragon
und ganz zum Schluss Riesengarnelen mit Kokosnussmilch und Zitronengras. Weil
wir es besonders spannend machen wollen, wer mit welcher Zutatenkombination
kocht, geben wir nicht die Umschläge so raus, sondern wir verlosen sie.
Tammy, wir beide wissen, dass du kein Fleisch isst. Da sind deine Zutaten in
einem dieser beiden Umschläge. Für dich gibt es entweder Riesengarnelen oder
Zander.
Danke!
So, jetzt dürfen die anderen drei zu mir kommen.
Ihr dürft die Umschläge jetzt öffnen.
Oh, ich sehe schon was.
Ich habe das Zanderfilet.
Ja, sehr schön. Also bei mir rattert es gerade schon im Kopf.
So, ihr wisst jetzt, mit welchem Lebensmittel ihr hier arbeiten müsst.
Ihr habt noch Gewürze, Milchprodukte und Gemüse. Ihr könnt euch frei bedienen.
Ihr sollt der Jury drei identische, schöne Pasteten präsentieren.
Die Backzeit beträgt drei Stunden und jetzt geht's los. Auf die Plätzchen.
Fertig.
Die Zeit läuft und die Zutaten müssen noch ausgewählt werden.
Da werde ich schauen, welche Gewürze dazu passen, dass es noch ein bisschen
dieses schöne Aroma hervorhebt.
Die Auswahl ist reichhaltig.
Ich bin mit der Kombination sehr zufrieden, weil hier kann man sich ein
bisschen mehr austoben.
Hemi geht die Sache langsam an.
Ein bisschen unter Druck fühle ich mich jetzt doch schon mit der roten Schürze
und ich bin natürlich trotzdem auch aufgeregt. Die Pasteten sind echt kein
Kinderspiel.
Dadurch, dass ich noch nie mit Estragon gearbeitet habe, würde ich halt echt
erstmal probieren, nach was es schmeckt und dann überlege ich mir, was dazu
passen könnte.
Egal welche Füllung reinkommt, die Hülle einer Pastete besteht aus Blätterteig.
Der ist eine Aufgabe für sich, denn seine Herstellung von Hand ist sehr
aufwendig und leider auch fehleranfällig.
Ich mache einen ganz klassischen Blätterteig. Dafür wird eine Ziehbutter
hergestellt. Die Ziehbutter wird durch Auswalzen und Falten in den Teig
eingearbeitet. Ich mache jetzt eine Ziehbutter, die kommt in meinen Teig
hinein. Und da muss ich jetzt Mehl und Butter miteinander vermischen.
Blätterteig wirkt ja luftig leicht, aber obacht.
Wenn man sieht, wie viel Butter da drin ist, dann wird einem auch schwindelig.
Geht das nicht irgendwie schneller?
Meine Variante heisst Steppen-Super-Tuper-Blitzblätterteig.
Ich verschwende jetzt keine Zeit für normalen Blätterteig, weil es
funktioniert auch anders.
Weil die Gefahr ist viel zu groß, dass man beim normalen Blätterteig sich jetzt
in der Zeit verrennt. Das wäre der Worst Case hier.
Und Blitzblätterteig heißt, dass man die Butter von vornherein mit einarbeitet.
Tammy macht das genauso.
Das ist immer irgendwie erstmal so eine etwas komische Angelegenheit, wenn man
hier diese fetten Butterstücke drin hat.
Aber das soll so sein und ich knete das jetzt erstmal ein bisschen zusammen.
Blitzblätterteig oder klassisches Falten.
Beides ist möglich.
Ich will erstmal eine einfache Tour machen.
Blätterteig steht und fällt da damit, dass man ganz viele einzelne Schichten
hat, die doch fett voneinander getrennt sind.
Wenn das nicht passiert, haben wir einfach einen riesen Haufen etwas. Bei
einer einfachen Tour entstehen drei Schichten, bei der doppelten Tour vier.
Hallo. Jan, wie geht's dir in den Ärmchen?
Bis jetzt geht's gut. Jetzt brauchst du richtig Power.
Genau. Also, wie viel Zeit hast du dir für den Blätterteig eingeräumt?
Zwei Stunden, eine halbe Stunde am Ende noch ruhen und dann 30 Minuten backen.
Dann müsste er fertig sein. Okay. Also es wird sehr knapp.
Bin gespannt, es sieht sehr, sehr gut aus.
Dankeschön.
So, das war jetzt die einfache Tour. Da müssen quasi drei Schichten übereinander
liegen.
Zwei. So die einfache Tour erstmal.
Okay.
Einmal.
Ich gucke jetzt, dass ihr ungefähr auf eine Größe kommt von 50 mal 18, weil ich
mache im Endeffekt dann vier Formen. Das heißt, ich brauche vier mal 78
Durchmesser plus insgesamt vier mal drei zwölf Kreisringe. Also das wird schon
mächtig.
Während die Teige ruhen, sind die Füllungen dran.
Jetzt ist Kreativität gefragt.
Man sagt ja auch immer so schön, Fisch liebt Weißwein. Also habe ich auch hier
einen Weißwein mitgeholt. Dann hat man eine schöne Soße.
Das in Zitrone angebratene Zanderfilet landet in einer aromatischen Weißwein
-Estragon-Soße mit Erbsen.
Mmmh, spritzig.
Oh nein, gleich gibt es Tränen.
Zwiebeln kommen in dieser Show nur selten zum Einsatz.
Ich liebe ja kochen und ich koche leidenschaftlich gerne zu Hause. Ich
habe ja auch eine Tochter, die zwei Jahre ist und einen Mann, der immer
hungrig ist. Und da muss man halt immer schön und frisch kochen.
Can verfeinert ihr Rinderfilet mit mediterranen Kräutern. Zusammen mit
Brokkoli und Petersilie wird das Fleisch umhüllt von einer cremigen
Weißweinsahnesoße mit Muskatnuss und Chili.
Beim Blätterteig nimmt Steffen eine Abkürzung, aber seine Ananas bearbeitet
er akribisch.
Auch Tammy kann mit dem Küchenmesser umgehen.
Ich liebe Kochen und ich koche auch viel und experimentiere da auch gerne mal
irgendwie so mit ein paar Sachen.
Und ich glaube, ich kann ganz gut kochen, ja.
Zu den in Knoblauch angebratenen Riesengarnelen gesellen sich Kokosmilch,
fruchtiger Ananas und Paprika. Der besondere Clou, das karamellisierte
Zitronengras. Ich schneide jetzt gerade meine Ananas.
Ich versuche alles in relativ kleine Würfel zu schneiden, weil so eine
Passete ja sehr fein ist und auch nicht so viel Platz für die Füllung ist.
Ich denke, das ist ein interessanter Aspekt, der die Aufgabe zeigt, dass man
zeigen kann, dass man nicht nur Torten backen kann, sondern vielleicht auch
geschmackliche Kompositionen komplett mit reinzubringen. Also ich finde es
echt interessant heute.
Steffens Idee, in seinen Pasteten bettet er eine Putenbrust-Ananas-Roulade auf
einem pikanten Bett aus Möhren, Ingwer und indischem Curry.
Vier Kandidaten, vier Pläne.
Fisch oder Fleisch ist das eine, die Kombination der restlichen Zutaten ist
das andere.
Dabei können sich die Kandidaten, anders als beim Backen, auf kein festes Rezept
verlassen. Ehrlich gesagt arbeite ich nie mit Zitronengras.
Ich schneide einen Teil klein, der kommt dann in meine Soße.
Ein anderer Teil wird später karamellisiert.
Auch Steffen arbeitet an seiner Soße.
Und dann?
So einmal kurz scharf anbraten, dass Röstaromen entstehen.
Von Anrösten kann bei Tammy noch keine Rede sein.
Hier drauf stehe ich echt auch nicht so, ne, auf das Poolen, aber es geht noch.
Das muss ich zu Hause nie selber machen.
Mein Freund poolt mir die immer.
Na, dafür sieht das aber gekonnt aus.
Bei Evelyn köcheln die Zwiebeln in einer Weißweinsahnesoße vor sich hin.
Oh, lecker.
Aber da muss noch ein bisschen Sahne rein. Ich habe zum Salz viel zu gut
gemeint. Man könnte meinen, hier wäre jemand verliebt.
Tammys Garnelen garen mit Zitronengras, Ananas, Knoblauch, Zwiebeln und Paprika.
Da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen.
Etwas mehr Curry kann Steffens Paprikamöhrensoße schon vertragen.
Und Pfeffer.
Ich dicke jetzt hier ein ganz, ganz, ganz kleines bisschen Stärke mit
Kokosmilch an. Risiko ist bei einer Blätterteigfacete ja schon auch, dass
wenn die Füllung zu flüssig ist, dass es dann irgendwie ausläuft oder zu matschig
wird.
Darum wird die Soße angedickt.
Doch nicht überall ist Soßenzeit.
Jetzt möchte ich die schönen...
Brokkoli, Röschen anrösten, dass sie eine schöne Farbe bekommen.
Boah, es riecht auf jeden Fall schon mal sehr gut.
Ich liebe Brokkoli. Brokkoli ist gesund.
Ich bereite jetzt mal meine guten Brustrouladen vor.
Ich versuche ja im Endeffekt dann Taschen zu bilden, dass ich sie füllen
kann. In die Füllungen wird viel Liebe gesteckt. Man darf aber nicht den Teig
vergessen. Can macht sich an die nächste Blätterteigrunde.
Da ist...
So.
Ich habe jetzt hier quasi die zweite Tour.
Des Blitzblätterteigs. Genau wie Steffen.
Der war jetzt wieder eine Viertelstunde im Kühlschrank. Und ich wähle den jetzt
langsam und vorsichtig aus, weil Blätterteig mag eins nicht, Hektik. So,
man soll es schön behutsam machen.
Trotzdem aber schnell arbeiten, weil die Butter sonst zu weich wird.
Das Prinzip ist bei beiden Blätterteigvarianten gleich.
Das ist jetzt quasi die doppelte Tour, indem ich jetzt vier Teigschichten
übereinander liegen habe.
Jetzt wandert er nochmal 15 Minuten in die Kühlung.
So, auf Wiedersehen.
Ihr Lieben, ich habe eine kleine Information für euch. Es ist Halbzeit.
Ihr habt noch anderthalb Stunden.
Okay, anderthalb Stunden.
Okay. Ja, sportlich.
Ich habe mir jetzt überlegt, dass ich vielleicht noch einen Dip zubereite,
weil ich einfach noch während der Kühlzeiten Zeit habe. Und dazu habe ich
jetzt ein bisschen Creme Fraiche mit gehackter Petersilie, Zitronenabrieb
zusammengemischt.
Evelyn improvisiert. Can hingegen verfolgt einen ganz genauen Plan.
Canilein kann nicht nur backen, sondern auch kochen.
Aua!
Hast du dich erschreckt?
Und wie.
Steffen ist jetzt vom Schnippeln zum Wickeln übergegangen.
Steffen, das ist jetzt ein geiler Moment.
Ich hätte vielleicht noch ein bisschen Fas in die Mitte gemacht. Dann hast du
ein Bindematerial, weißt du? Du brauchst irgendwas für die Bindung. Das heißt,
ich nehme jetzt das Stück weg und püriere? Püriere, genau. Und dann
streichst du das damit auf und dann rollst du sie dann wieder an. Ja, okay,
sehr gut. Bis später. Danke.
Christian weiß, wovon er spricht.
Er ist schließlich nicht nur preisgekrönter Patissier, sondern auch
ausgebildeter Koch und nur in den besten Küchen weltweit zu Hause.
Klar, dass Steffen seinen Tipp umsetzt.
Can brutzelt Gemüse für die Füllung ihrer Pasteten.
Jetzt mache ich langsam die Soße und dann kommen die ganzen Zutaten hinzu und
dann schmeckt es wie ein Gedicht.
Die Röstaromen wehen nicht nur von Jeansherd herüber. Auch Evelyns Zander
hat eine vielversprechende Kruste bekommen.
Und das andere Wassergetier?
Ich bin sehr unsicher mit meiner Füllung. Ich traue es mich nicht noch
schärfer zu machen.
Aber ich würde es eigentlich gerne tun.
Tami, darf ich probieren?
Ja, und sag mir mal bitte, ob ich noch was machen soll. Ich bin voll unsicher.
Ich habe Angst, dass meine Füllung zu langweilig ist.
Ich finde es ja kaum.
Es ist auch scharf, ne?
Wo denn?
Ist nicht zu scharf? Ich spüre gar nichts.
Okay, also mache ich noch Chili dran. Aber sei vorsichtig mit dem Chili, ja?
Ja. Aber das schmeckt mir very gut.
Übertreib nicht, mach langsam.
Passe dich heran. Oh, ich habe voll Lust auf Ananas. Darf ich?
Ja, klar.
Obwohl, lass mir ein paar Stückchen bitte drin.
Ein paar Stückchen, das sind genau zwei, oder?
Guten Rouladen, die sind jetzt außen schön angebräunt.
Und die kommen jetzt in den Backofen bei 160 Grad und so schön durchgaren.
Evelyn verzichtet aufs Kräuterhaken.
Ich finde es immer wieder interessant, einfach neue Gewürze auszuprobieren.
Und an den Estragon musste ich mich wirklich erstmal rantasten.
Ich finde, es schmeckt so ganz leicht nach Lakritz.
Deswegen bin ich auch ein bisschen vorsichtiger mit dem Gewürz.
Probier mal.
Schmeckst du den Estragon raus?
Ist gut.
Estragon schmeckst du raus?
Sag mir bitte nicht, dass es zu viel ist. Nein.
So, jetzt ist mein Blätterteig fertig und kann weiterverarbeitet werden.
Deshalb fange ich an, ihn 2 mm dick auszurollen.
Daraus sollen dann nachher im Ofen wesentlich mehr werden.
Jetzt kommt es aber auf Millimeterarbeit an.
Alter, das ist ja noch zu dick.
Liebe Kandidaten. Hm, nicht schon wieder.
Für euer Pastetentetatet habt ihr jetzt noch 30 Minuten.
Was? 30?
Mehr nicht.
Okay.
Evelyn braucht Böden und Ringe.
Ich versuche jetzt einfach mal so vorsichtig wie möglich mit dem Teig
umzugehen und hoffe gleich, dass mein Backergebnis schön ist.
Auf die ausgestochenen Böden gehört noch Blätterteig in Ringform.
Ich glaube, dass drei Ringe reichen, weil ich habe es auch schon mal so
gemacht mit drei Ringen.
Hauptsache, die gehen auch auf.
Der Teig wird mit Eigelb bestrichen.
Das Eiger verbindet jetzt die pasteten Außenhülle mit dem Boden.
Beides ist bei Steffen recht dick geraten.
Ich wollte zwei Blätterteigringe oben aufsetzen, deswegen steche ich jetzt
noch etwa drei Stück aus.
Can geht ins Risiko.
Ich mache nur einen einzigen Ring, weil ich glaube, wenn man die so fertig
kocht, dann haben die auch nur einen Ring.
Und deswegen mache ich das so.
Hast du mal probiert?
Nee, ich esse keinen Blatt, der Teig ist mir zu fett. Du isst keinen?
Wie, ist dir zu fettig? Du guckst auf deine Figur, wirklich?
Naja, ein bisschen.
Aber warum denn?
Ja, man kann sich doch nicht gehen lassen, oder? Das geht doch nicht.
Nee, aber man kann doch mal genießen.
Ja, genießen kann man. Wie viel Butter ist denn da dran? Vier Stücke, oder?
Mehr doch nicht.
Tammy backt zur Sicherheit noch ein paar Deckelchen.
Das sind meine Pastetenhalter. Die habe ich vorher noch nie benutzt. Ich habe es
immer Freestyle-mäßig gemacht.
Deswegen habe ich jetzt überlegt, mache ich vier mit und vier ohne und schaue
dann, welches Ergebnis besser ist.
Auch Tammy probiert die Halter aus.
Tschüss, auf Wiedersehen.
Eins, zwei, drei.
Alles sieht entspannt aus. Aber der Stress kommt noch.
Der Blätterteig, der backt dann etwa 20 Minuten.
Also es wird sehr, sehr, sehr knapp, weil die auch noch befüllt werden
müssen.
Meine Rouladen sind jetzt soweit fertig und dann schneide ich mal an und suche
mir diejenigen raus, die am schönsten vom Anschnitt her sind.
Bisher sieht es ganz gut aus. Also soweit bin ich zufrieden.
Mit den Pastetenhaltern bin ich nicht so zufrieden. Bei mir kippen die so um.
Ein Hoch auf den Zweitofen.
Ich glaube, die wären... Jetzt bin ich mit denen super zufrieden. Alles Gott
sei Dank richtig gemacht. Jetzt bete ich nur noch, dass sie alle gleichmäßig
hochgehen und dann bin ich auch sehr glücklich.
Dass Glück vergänglich ist, erfährt Evelyn.
Oh wei, oh wei. Mein Blätterteig sieht überhaupt nicht so aus, wie ich es mir
erhofft hatte. Also geht schon hoch, aber ob er in 10 Minuten durchgebacken
ist, das kann ich jetzt nicht sagen.
Ich glaube, ich muss ihn in der letzten Sekunde rausholen.
Auch Tammy ist skeptisch.
Es fehlt definitiv das Doppelte an Höhe noch.
Zufrieden bin ich jetzt eigentlich nicht.
Wir kommen nicht hoch, ne? Warum nicht?
Dabei sind sie so schön gerade.
Die sind super gerade, wenn sie jetzt einfach noch mal so ein bisschen rufen
machen würden.
Beim Blätterteig ist natürlich der Nachteil, es dauert über Stunden, den
herzustellen. Und eigentlich weiß man erst, wenn er am Rufen ist und anfängt
zu blättern, ob die Stunden sich gelohnt haben oder ob das Ganze für die Katz
war. Das Abwarten kostet Nerven.
Köstlich, aber ihr habt nicht mehr allzu viel Zeit.
Ihr habt noch zehn Minuten.
Scheiße. Oh wei, wei.
Oh mein Gott.
Oh mein Gott, das wird so knapp.
Meine Pastete machen da unten Faxen.
Wow.
Warum gehen die so extrem auseinander, so in die Breite?
Meine Pasteten sind etwas breit geworden, aber es gibt ja keine
Vorschrift, wie breit sie sein darf. Von dem her, meine sind dann halt... Dick
und fett, mein Gott.
Ich werde es jetzt noch drin lassen, um möglichst viel Höhe noch erziehen zu
können. Bringt ein klassischer Blätterteig doch das bessere Ergebnis?
Krass, oder?
Wie im Bilderbuch. So glücklich.
Gott sei Dank habe ich... Can hat sich nicht zur Blitzvariante verleiten
lassen.
Heiß, heiß.
Boah, ist ein Traum.
Gott sei Dank.
So eine Pastete ist was Feines, wenn sie denn gut gefüllt und gebacken ist. Ihr
habt jetzt noch zwei Minuten.
Okay, dann müssen die jetzt wohl raus.
Okay. Wir haben nur noch zwei Minuten, das ist absolut nicht mehr viel Zeit.
Jede Sekunde zählt.
Kurz vor knapp wird angerichtet, weil es zeitlich nicht anders geht.
Der Moment der Wahrheit.
Wow, heiß.
Scheiße. Was kann die Füllung noch retten?
So, ich nehme jetzt die drei schönsten. Eins, zwei, drei. Das sind die
gleichmäßigen hier.
Steffens dickwandige Pasteten dürften der Feuchtigkeit und dem Druck
standhalten, den die Füllung auf den Rand ausübt.
Wie viel der mühsam hergestellten Füllung überhaupt zum Einsatz kommt,
hängt von der erreichten Höhe der Pasteten ab.
Tammy kann nur wenig Füllung platzieren.
John kann aus dem Vollen schöpfen.
Die letzten Sekunden brechen an.
Ja, super.
Zehn.
Neun. Oh Mann, ey, sieht scheiße aus.
Ein Blatt noch, Baby. Acht.
Sieben.
Sechs.
Fünf. Mehr kann ich jetzt auch nicht verbessern.
Vier.
Drei.
Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Oh Gott.
Oh Gott.
Immerhin. Alle vier Kandidaten haben drei fertige Pasteten.
Oh Gott sei Dank.
Ich bin super zufrieden und erleichtert, dass es geklappt hat. Also mit einem
Ring, dass sie so hochgegangen sind, ist einfach unglaublich.
Ich hätte die Pasteten gerne runder gehabt, schöner gehabt, dass sie schön
aufgehen. Ich weiß nicht, was mir da irgendwie schiefgelaufen ist.
Nicht nur Evelines, auch Steffens Pasteten gehören zur Kategorie
Breitreifen.
Sie sind ein bisschen breit geworden, aber mein Gott, ein bisschen Adipöse
muss es ja auch geben unter den Pasteten.
Ich habe keine Ahnung, warum meine Pastetchen nicht richtig hochgekommen
sind. Das heißt natürlich auch, dass ich ziemlich wenig Füllung reingekriegt
habe, weil ja einfach nicht viel Platz war.
Shit happens.
Die herzhafte Aufgabe hat die meisten Kandidaten aus ihrer Komfortzone
herausgeholt. Aber schließlich geht es um den Einzug ins Finale.
Ja, die Pastete und ich sind glaube ich jetzt nicht so die besten Freunde. Wenn
ich jetzt auch mit der Füllung irgendwie unzufrieden wäre.
dann wäre ich mir sehr, sehr sicher, dass es ganz schön kritisch für mich
wird.
Ich bin sehr mit meinen Pasteten zufrieden, sei es optisch als auch
geschmacklich. Du beißt drauf und hast das Gefühl, du beißt auf Blätter, die so
knuspern. Und das ist ja beim Blätterteig immer das, was man sich
wünscht.
Natürlich erhofft man sich ein positives Feedback. Und wenn es nicht so sein
sollte, dann muss ich halt nochmal den Blätterteig üben.
Rein in die Verkostung gehe ich natürlich mit ein bisschen komischem
Gefühl. Man weiß ja nie, was kommt. Ich kann jetzt komplett geschmacklich
daneben gelegen haben.
Diese Entscheidung trifft die Jury.
Wie immer.
Jetzt bin ich gespannt, wie eure Pasteten gelungen sind und vor allem,
was die Jury zu euren Füllungen sagen wird. Und wenn Sie zu Hause jetzt nicht
mehr wissen, was in welcher Pastete drin war, kein Problem, wir haben es notiert.
Sie können nachlesen auf dasgroßebacken.de.
Ja, und wir beginnen hier mit der Verkostung bei Evelyn.
Evelyn, also sag uns mal, was du aus deinen Pasteten gemacht hast.
Ich sollte ja Zanderfilet, die Erbsen und den Estragon verarbeiten.
Und ich habe mal ganz ohne Rezept gearbeitet, einfach nach Gefühl und habe
das Ganze mit ein bisschen Schlagsahne und Weißwein abgeschmeckt.
Und da es heute kein Dessert gibt, habe ich mir überlegt, noch eine kleine
Vorspeise zu machen. Und das ist quasi ein Dip mit Creme Fraiche, Petersilie,
Zitronenabrieb. Ich wünsche euch einen guten Appetit.
Man sieht die Blätterung, aber sie sind dann sehr breit gelaufen.
Es ist meistens mal ein Zeichen, dass die Butter sich in den Teig mit
eingearbeitet hat und halt nicht diese Schichten gebildet hat. Also irgendwann
ist sie mal zu warm geworden und damit ist dann letztendlich dieser Fehler.
im Nachhinein zu sehen.
Du hättest sie viel früher in den Backofen stellen müssen.
Es ist von der Backzeit her, ich würde mal locker tippen auf 10 Minuten zu
wenig. Also da musst du definitiv beim nächsten Mal dir ein bisschen mehr Zeit
einräumen, den Blätterteig im Ofen zu backen bitte. Okay.
Also die drei Vorgaben, die wir euch gegeben haben, mussten ganz klar
auszuschmecken sein.
Und das hast du tatsächlich geschafft. Aber im Estagon war ich ein bisschen
skeptisch, weil du den gleich schon von Anfang an in die Pfanne reingeschmissen
hast. Und das ist halt sehr, sehr kräftiges Gewürz, was halt auch ganz
schnell einfach mal dafür sorgt, dass es das Einzige ist, was man letztendlich
rausschmeckt. Aber er ist ganz dezenter.
Du hast die Erbsen dabei und du hast die Textur vom Fisch. Und das hast du für
mich wirklich wunderschön auf den Punkt gebracht. Die Blätterung von dem Teig
ist genauso, wie ich es mir vorgestellt hätte, wenn du ihn jetzt noch länger
hättest im Ofen gebacken.
Dann wäre das schon ziemlich gut geworden.
Auch dein Dip schmeckt gut und zum Glück haben wir ihn danach probiert. Also
hätten wir ihn als erstes probiert, dann hätten wir von dieser Feinfüllung nicht
mehr viel geschmeckt. Okay, danke.
Steffen, sag uns, was du mit deinen Zutaten hergestellt hast.
Ja, mit meinen Zutaten entführe ich euch ein bisschen nach Indien. Somit bin ich
hingegangen, habe euch eine Putenroulade gemacht, gefüllt mit Ananas und Karotte,
ein bisschen Lauchzwiebel noch mit drin und in der Füllung selber unter diesem
Fingerfood habe ich einen Curry gemacht aus Ananas, aus Karotte, aus dem Curry,
ein bisschen Paprika, ganz minimal und wünsche euch einen guten Appetit.
Was bei dir auch auffällt, dass deine Pasteten
sehr breit gelaufen sind.
Man sieht auch bei dir die Blätterung, aber sie waren deutlich höher im Ofen.
Und als du sie rausgeholt hast, sangen sie zusammen ein bisschen unwesentlich,
ziemlich.
Was natürlich ein Zeichen dafür ist, auf jeden Fall die Backzeit zu kurz gewesen.
Was mir gefällt, ist natürlich auch die Technik mit dieser Polade, dass du sie
halt eingewickelt hast mit dem Gemüse.
Das ist schon sehr ungewöhnlich, muss ich sagen.
Also, der Teig ist natürlich noch nicht durchgebacken.
Das ist das allererste.
Für mich persönlich ist das mit der Putenwurst sehr, sehr gut gelungen. Muss
ich ganz klar sagen. Das schmeckt sehr schön. Auch der Curry ist gut
eingebunden. Ich hätte ihn vielleicht bei der Füllung dann halt, weil du es ja
oben drauf noch so ein bisschen draufgestrichen hättest. Ich hätte es
bei der Füllung selbst so ein bisschen...
reduzierter gemacht, weil das erste, was ich im Mund hatte, war sofort die
Ananas, aber die Karotte geht für mich so ein bisschen verloren.
Ich wollte sie jetzt nicht, dass ich die Karotte rausschmecke, aber zumindest die
Textur haben. Und die sind sich da recht ähnlich. Also das heißt, da hätte ich
mir vielleicht ein bisschen mehr Karotte von innen gewünscht, sodass ich
zumindest die Textur habe, die ja dann so ein bisschen auf diese Karotte
schließen lässt.
Bei der Pute hast du für mich genau den richtigen Gargrad.
Die ist nicht trocken geworden, was ja auch schnell passieren kann.
Ja, beim Blätterteig fehlt...
Ganz locker fünf bis zehn Minuten, würde ich fast sagen. Also das ist sehr roh
noch. Vielen Dank.
Ja, Jan, dann erzähl uns doch mal, was du für Pasteten für uns gezaubert hast.
Ich habe euch Blätterteig-Pasteten gebracht, die gefüllt sind mit
Rinderfilet, Brokkoli.
Paprika und Petersilie mit verschiedenen Kräutern, Rosmarin, Thymian, ein
bisschen Knoblauch, Zwiebeln. Und das habe ich alles schön angeröstet und mit
Weißwein und Sahne abgeschmeckt.
Und ich hoffe, es schmeckt euch gut.
Was du, glaube ich, sehr clever gemacht hast, du hast einen sehr dünnen Ring,
also hier die Wand quasi gewählt. Und dadurch konnte er halt wirklich auch gut
durchbacken, hat die Stabilität bekommen.
Also da beim Blätterteig für mich alles richtig gemacht.
Es ist Kerzen gerade nach oben gekommen. Genauso steht es, glaube ich, auch im
Lehrbuch. Von daher ist beim Blätterteig bei dir tatsächlich alles so, wie man
sich das vorstellt. Das steht dann wie eine Eins und sieht tatsächlich aus wie
eine Pastete.
Geschmacklich muss ich sagen, es war natürlich wichtig, dass die drei
Hauptkomponenten rauszuschmecken sind. Das heißt bei dir natürlich der
Fleischcharakter muss da sein, die Petersilie muss da sein und auch der
Brokkoli muss da sein.
Und ich kann tatsächlich sagen, es schmeckt tatsächlich auch alles danach.
Also die drei Hauptkomponenten kommen tatsächlich komplett heraus. Der
Brokkoli selbst stellt sich natürlich immer ein bisschen hinten an bei den
beiden kräftigen Aromen wie Petersilie und dem Rinderfilet. Der Brokkoli hat
einen super schönen Biss. Es ist sehr schön abgeschmeckt, auch mit diesen
ganzen Gewürzen, die du noch zusätzlich reingetan hast. Für mich ist es
handwerklich und geschmacklich sehr, sehr gut.
Das Rindfleisch ist auch nicht zäh geworden.
Alle Konsistenzen richtig getroffen und auch sehr fein abgeschmeckt.
Vielen Dank.
Tammy, sag uns, was du mit den Zutaten angestellt hast.
Meine Blätterteig-Pasteten sind mit Riesengarnelen, Kokosmilch und
Zitronengras gefüllt. Ich habe einen asiatischen Gemüsemix gezaubert aus
Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Frühlingszwiebeln. Das Ganze habe ich
natürlich mit Zitronengras abgeschmeckt und ganz viel Curry ist noch mit drin.
Und Chili und ein kleiner Schuss Weißwein. Das klingt sehr exotisch.
Apropos exotisch. Ich habe eine halbe Ananas mit drin.
Was bei dir auffällt, ist, dass so ein bisschen die Blätterung fehlt.
Ich habe hier die einzelnen Ringe, die du ausgestochen hast, aber in den Ringen
selber ahnt man die Schichten, aber die sind nicht auseinandergekommen.
Ich vermute, dass irgendwann oder ziemlich am Anfang dein Teig zu viel
Verbindung mit der Butter aufgenommen hat. Wenn man den am Anfang zu sehr
verknetet, dann geht die Butter in den Teig rein und bildet nicht mehr.
Diese einzelnen Teile, die nachher noch übrig sein müssen, damit dieser
Wasserdampf entstehen kann, um die einzelnen Lagen hochzudrücken.
Ja, du hast den Teig extrem dünn ausgerollt. Das ist das erste Indiz
dafür, dass genau das passiert ist, was die Betty gerade vermutet hat. Die
Butter hat sich mit dem Teig verbunden. Der kann dann halt einfach nicht mehr
nach oben geben. Und auch diese Lagen, die du ausrollst, mach sie nicht ganz so
dünn. Weil du hast ja eine andere Strategie gehabt, indem du fünf einfache
Touren gibst. Und das muss eigentlich dazu führen, dass dein Blätterteig
komplett nach oben schießt.
Tja.
Heute nicht.
Vom Geschmack her ist es sehr, sehr asiatisch.
Die Garnele schmecke ich raus.
Kokosnuss tue ich mich ein bisschen schwer.
Und vor allem Zitronengras ist auch für mich nicht zu merken. Wir wollten
natürlich, dass die drei Hauptkomponenten hervorkommen.
Man hat fast das Gefühl, die Ananas ist eigentlich eine der Komponenten gewesen,
weil die sehr dominant ist.
Vielen Dank.
Ich werde gleich bei euch nochmal kontrollieren, was die Jury gesagt hat.
Ich werde auch nochmal nachschmecken. Und wenn ihr jetzt denkt, Blätterteig
alleine machen und dann noch diese herzhafte Füllung, das war sehr
schwierig. Nein, es kann noch schwieriger werden und zwar mit der
zweiten Aufgabe der technischen Prüfung.
Ein Rezept muss genau befolgt werden. Das ist bei der technischen Prüfung das
A und O.
Na, das kann was werden.
Ich starte jetzt weiter in die nächsten Aufgaben und hoffe, dass ich die
nächsten beiden Aufgaben gut meistere, sonst kriege ich Angst.
Ich will auf jeden Fall ins Finale. Es stehen noch zwei Aufgaben vor uns. Und
solange man da gut abschneidet, ist der Sprung ins Finale auch hoffentlich
möglich.
Ich denke, wenn man so weit gekommen ist, dann ist der Wunsch, ins Finale zu
kommen, natürlich riesig. Und ich werde das natürlich bei der technischen
Prüfung so weit alles zeigen, was ich zeigen kann, um die wirklich so weit
abzuschließen, dass ich selber zufrieden bin und dann die Jury auch.
Und dann sollten wir wieder im Plusbereich sein.
Man startet in die technische Prüfung zwar mit Druck, aber jetzt nicht mehr
mit Todesdruckangst.
Versuche ich, mein Bestes zu geben, bin ein bisschen entspannter und will das
Ding aber auch eigentlich rocken.
Nur, welches Ding muss eigentlich gerockt werden?
Ihr kennt das Spiel. Bei der technischen Prüfung ist exaktes Arbeiten gefragt.
Mit eurem Werkzeug, sozusagen mit den Zutaten, dürft ihr euch schon vertraut
machen. Steckt diese bitte jetzt auf.
Die fröhliche Raterunde kann beginnen.
Glucosesirup, Mehl, Butter.
Mirror Glaze? Ja.
Ja, feines Törtchen, ne? Im Kühlschrank ist Sahne.
Ist viel Sahne wenigstens für die Mousse? Nein, fast gar nichts.
Hä? Keine Frucht.
Das ist echt wenig, ne?
Das ist keine Mirror Glaze. Da braucht man doch auch diese Kondensmilch zu,
oder nicht?
Wir haben hier im Backofen dieses Teil.
Und das...
In Kombination mit dem und der Glucose lässt eigentlich auf eine Mousse mit
Kern und Mirror Glaze schließen.
Aha.
Wir haben hier sehr wenige Zutaten. Es sind nur zwei Eier. Das sind vielleicht
50 bis 100 Gramm Mehl.
Okay, gut, ich gebe auf.
Es wird jetzt wieder süß.
Aber was wird gebacken?
Dreht das Rezept jetzt um. Der Autor ist wohl bekannt.
Ah, von Christian.
Aha.
Molleux au chocolat. Irgendwas Französisches wieder.
Molleux au chocolat. Ey, fuck.
Ja.
45 Minuten für das hier. Da muss alles passen. Da darf nichts schief gehen.
Ich bin heiß drauf, es zu backen.
Ja, ihr sollt Mollieu au Chocolat backen. Das sind kleine, warme
Schokokuchen. Und ich finde, das Rezept schreit förmlich nach Christian.
Warum?
Weil ich bekennender Schokoholic bin. Ich durfte mir was aussuchen und
manchmal ist es tatsächlich so einfach.
Eure drei kleinen Küchlein müssen mit einem gefrorenen Schokoladenkern
gebacken werden, der im optimalen Fall, wenn wir ihn anschneiden, rausläuft.
Wir erwarten von jedem von euch ein perfektes Törtchen. Dafür habt ihr drei
Versuche, denn wir stellen euch drei Förmchen zur Verfügung.
Der Teig sollte schön fluffig sein und sich leicht aus der Form lösen.
Bei dieser Aufgabe handelt es sich um eine Speed Challenge.
Für die Milieu au Chocolat habt ihr genau 45 Minuten Zeit.
Dann geht schnell raus, dann können wir nämlich hier loslegen. Ihr dürft ja
nicht wissen, wer welches Törtchen gebacken hat.
Ich freue mich wie Bolle und drücke euch die Daumen. Danke.
So, ihr habt es gehört.
Ihr habt drei Formen. Wir brauchen allerdings nur ein perfektes Küchlein
für die Jury und ihr habt 45 Minuten Zeit.
Und los geht's auf die Plätzchen. Fertig, backt!
Schokotörtchen mit flüssigem Kern sind seit Jahren angesagt. Und wohl jeder
Hobbybäcker hat sich schon einmal daran versucht.
Aber in 45 Minuten?
Da muss wirklich jeder Handgriff sitzen.
Sahne und Glukosesirup im Topf aufkochen. Wir stellen quasi eine
Ganache her. Das ist der flüssige Kern.
Wie sollen die Törtchen denn aussehen im Optimalfall?
Für die siebte Sendung hat Christian sich als technische Prüfung Molleux
Chocolat ausgedacht. Das sind kleine Schokoladenküchlein mit flüssigen
Kernen.
Bei diesem Schokoladenkuchen stellen die Kandidaten zum Ersten einen
Schokoladenkuchenteig her und zum Anderen einen Schokoladenkern, der aus
einer Schokoladenganache besteht.
Die muss durchgefroren sein und wird dann in den Teig gedrückt.
Beim Backen
wird dieser Kern flüssig und wenn das alles auf den Punkt funktioniert, beim
Anschneiden läuft mir dieser Kern nachher raus.
Die Stelle, wo ich diesen gefrorenen Kern platziere, ist unglaublich wichtig.
Also man muss so ein bisschen mit Fingerspitzengefühl diesen Kern in den
Teig reingeben und hoffen, dass er nachher mittig sitzt.
Er sieht natürlich nicht unglaublich spektakulär von außen aus, allerdings
haben wir nur 45 Minuten für unsere Kandidaten. Also die Aufgabe, die hat es
definitiv in sich.
Wenn man zu früh fertig ist und das Törtchen steht und wartet quasi auf uns,
dann wird es so sein, dass der Kern, der Flüssige, sich in den Teig ergießt und
quasi aufgesogen wird.
Ich bin sehr gespannt auf die Anschnitte, ob es tatsächlich auch bei
allen rausfließt.
Erstmal fließt der Schweiß. Die Sahne muss fix mit dem Glukosesirup aufgekocht
werden, die Kuvertüre Chips nochmal zerkleinert.
Alles zusammen wird mit Butter zu einer glatten Masse verrührt.
Ich muss heute mich echt beeilen. 45 Minuten ist very sportlich.
Deswegen mache ich heute einen Speedgang mehr.
Ich habe unglaublich viel Respekt vor der Aufgabe, weil schnell arbeiten ist
nicht mein Ding.
Der Kern braucht ja noch Zeit zum Frieren.
Das ist jetzt absolut der Turbogang jetzt hier, weil wir haben so wenig Zeit
jetzt für diese Aufgabe.
Aber es ist irgendwie definitiv machbar.
Und das geht jetzt in den Froster.
Liegt's am misslungenen Blätterteig von vorhin?
Tammy wirkt irgendwie wie paralysiert.
Meine Hände zittern mega.
Ich muss jetzt schnell damit in den Froster.
Jetzt werde ich Butter mit Schokolade schmelzen.
Butter, Butter, Butter, Butter, 60 Gramm.
Für den Teig müssen die Chips nicht unbedingt zerkleinert werden.
Ansonsten ähneln sich die ersten Schritte von Schokokern und Teig sehr.
Bei beiden Komponenten wird Kuvertüre mit Butter vermischt. Da kann man schon
mal durcheinander kommen.
Ich hab's verkackt.
Ich habe es voll verkackt, weil ich die Mengen durcheinander gebracht habe.
Ich habe zu viel Butter in meinem flüssigen Kern und jetzt zu wenig Butter
im Teig.
Der Zeitdruck macht sich bei allen bemerkbar.
Ei und Zucker müssen mit dem Handrührgerät schaumig geschlagen
werden. Wohl dem, der mit zwei Händen zwei verschiedene Aufgaben erledigen
kann. Mehl muss ja auch noch ein.
Multitasking ist hier ein Muss.
Da man echt zu wenig Zeit hat.
Um nicht noch einmal durcheinander zu kommen, erledigt Tammy eine Aufgabe nach
der anderen.
Dafür gerät jetzt Steffen ins Schleudern.
Das gibt meine abgekühlte Schokomasse, weil das jetzt viel zu heiß ist.
Das heißt, ich vergrößere jetzt die Oberfläche und kann das dann
interrühren.
Evelyn rührt die Kuvertüre-Buttermasse nach und nach in den Eischnee.
Steffen und Can tun es ihr gleich.
Das Mehl wird erst danach vorsichtig untermeliert.
Steffen nutzt dafür ein Sieb.
Hemi gelangt immer mehr ins Hintertreffen.
Ich habe Megadruck. Ich habe schon gesehen, wie schnell Evelyn war. Keine
Ahnung, wie die anderen das machen.
Ich freue mich auf den flüssigen Kern. Das sieht so wahnsinnig gut aus. Ihr
habt jetzt noch 30 Minuten.
Wir haben doch erst angefangen.
Bei all dem Stress hat eine Kandidatin noch Zeit für eine Extrawurst.
Ich fülle ihn ab, damit ich ihn ordentlicher und sauberer in meine Ringe
einfüllen kann.
Alle anderen verzichten auf die Tülle. Sie wird ja auch nicht im Rezept
erwähnt. Da steht nur was von Backpapier und Manschetten.
So, ich möchte einfach endlich mal ein tolles Ergebnis abliefern bei der
technischen Prüfung. Es ist die vorletzte technische Prüfung dieser
Staffel und mit Abstand die schnellste.
Einmal.
Ja, die sind super. Das sieht alles sehr
gut aus hier gerade.
Das heißt, die Schokolade, die ist fest soweit.
Und jetzt gucke ich, dass die zwei Hälften hier zusammenpassen.
Eigentlich kann jetzt nichts mehr passieren. Ich muss nur noch die Kugel
mittig drapieren.
Das sagt sich so leicht.
Und rein damit. Und tschüss. Fertig.
16 bis
18 Minuten backen die kleinen Törtchen.
Dann muss das Ganze noch drei Minuten in der Form stehen bleiben und auskühlen
und danach können wir erst die Ringe ablösen.
Auch Tammys Kerne sind endlich gefroren. Aber sie muss erst noch den Teig
einfüllen. Gleich kommt der Kern rein.
Ich habe ziemlich Schiss, dass es mir gleich hier unten rausläuft.
Alter ey.
Während Tammy darum bangt, überhaupt fertig zu werden, legt Steffen eine
Sonderschicht am Sieb ein.
Ich siebe jetzt gerade schon mal den Puderzucker durch, dass ich nachher den
direkt durch ein normales Sieb draufstreuen kann.
Oh Mann, ey.
Ich bin fix und fair. Mich könnt ihr gleich bitte ins Bett legen und mir
den Schlafanzug anziehen. Ich kann nichts mehr machen.
Meine Witzka.
Evelyn, wie lange sind deine schon drin?
Ähm, warum?
Weil da steht im Rezept unterste Schiene und du hast mittlere Schiene.
Was?
Was steht im Rezept? Ehrlich? Unterste Schiene und sie hat mittlere.
Soll ich sie nochmal runter machen? Nee, ne? Nee, jetzt ist es zu spät. Ich hole
sie früher raus.
Aber mach es jetzt, glaube ich, lieber nicht auf. Oh Gott, ich muss es Tami
sagen. Tami!
Was ist?
Unterste Schiene.
Backen. Warte, nicht aufmachen! Doch! Ich habe den doch gerade erst reingetan.
Boah, danke, ey. Bitte.
Hast du auch unterste Schienen? Ich habe unterste Schienen. Ich habe es gerade
bei Evelyn gesehen, das ist mir auch gefallen.
Gar nicht mehr. Alles gut.
Das hast du auch gut hinbekommen, also.
Ich kipp gleich um.
Alter, ey.
Also ich finde die Aufgabe für diese Staffel, in dieser Konstellation, also
mehr als...
Mehr als fordernd.
Wieso? Alle sitzen rum und schauen ihren Törtchen beim Backen zu.
Ich hasse warten.
Geht der Teig so auf, wie er soll?
Wird er fluffig? Und bleibt der Schokokern in der Mitte?
Ich bin durch.
Ich bin sowas von durch.
Wenn Eni jetzt 10 Minuten ansagt gleich, mein Teig muss noch 8 Minuten.
Ich zitter richtig.
Hach, es duftet köstlich, aber wird der Kern flüssig sein, es bleibt spannend.
Ihr habt noch zehn Minuten, noch zehn Minuten.
Drei Minuten Ruhezeit bekommt Tammy schon mal nicht mehr hin.
Ich glaube, ich brauche einen Schnaps oder so.
Steffen ist der Erste, der seine Törtchen an die frische Luft holt.
Drei, zwei.
Und los.
Wow.
Ich habe voll Angst, ey.
Tammy kämpft gegen die Uhr.
Mir ist so schlecht.
Evelines Pferdchen wurden auf mittlerer Schiene gebacken. Über die Form lässt
sich noch nichts Genaues sagen.
Ich hoffe so, dass er durch ist.
Ich lasse ihn jetzt einfach mal ruhen.
Bei Steffen verliert heute schon das zweite Gebäck die Form.
Der fällt mir jetzt hier zu arg ein. Der ist von der optischen Form her am
schönsten. Das heißt, ich werde den hier auserkoren.
Alter Falter.
Ich habe Angst. Ich habe richtig Angst.
Ich weiß, es muss schnell gehen. Manche sind fertig, bei anderen ist das
Küchlein noch im Ofen. Oh, ihr habt nur noch zwei Minuten.
Auch Tammys Törtchen sollten jetzt schon ruhen.
Mein Plan ist jetzt, dass ich die noch eine Minute drin lasse. Dann wieder auf
die letzte Sekunde raushole.
Eigentlich müssen die noch ein paar Minuten stehen.
Ich befürchte, dass meins eine Katastrophe wird.
Ich entscheide mich für das Törtchen, was von außen am stabilsten aussieht.
Ich glaube, der flüssige Kern, den haben wir auch da.
Es wird nichts, es wird nichts, es wird nichts.
Ihr kennt die Jury, die ist sehr genau und im Moment ist sie auch sehr hungrig
auf Kuchen.
10, 9, 8, 7,
6, 5,
4, 3,
2,
Eins. Und Stopp. Hände weg vom Gebäck.
Alle Törtchen sind vorzeigbar.
Zumindest von außen.
Ich bin noch skeptisch. Ich weiß nicht, wie es beim Anschnitt aussieht. Ich
hoffe, er fällt jetzt auch nicht zusammen.
Ich bin zufrieden mit dem, was steht. Es ist nicht zerlaufen.
Und ich bin super gespannt, wie die Verkostung gleich ausgeht.
45 Minuten Stress pur.
Auf jeden Fall die härteste Challenge bis jetzt.
Die Aufgabe war nicht zu schwer. Die Zeit war einfach das Problem. Das kann
ich definitiv sagen.
Also ich bin gerade sehr froh, dass nach dem Tag und der Challenge jetzt, dass da
ein Tortchen steht, das noch einigermaßen aussieht.
Auch Männer brauchen Liebe.
Doch es bleibt kaum Zeit zum Kuscheln.
Bringt euren kleinen Kuchen bitte nach vorne auf den Tisch und stellt ihn
hinter euer Foto.
Jetzt hoffe ich natürlich auf ein gutes Urteil, weil jetzt entscheiden wirklich
ganz, ganz feine Nuancen, ob man weiterkommt oder nicht.
Ich hoffe natürlich, dass ich auch heute mal im mittleren bis oberen Bereich bei
der Verkostung stehe.
Für mich finde ich es schön, wenn der Kern genau mittig ist.
Und das dann schön beim Anschnitt noch weich ist. Aber wenn es halt rausfließt
und ganz flüssig ist, finde ich das halt nicht so schön.
Ich habe ein bisschen Sorge, dass es zu flüssig drin ist, also dass auch der
Teig nicht richtig durchgebacken ist.
Ich würde es gern tauschen, aber that's the game, ne?
Diese Törtchen werden gleich von der Jury genauestens begutachtet.
Ja, die Verkostung würde ich jetzt gerne übernehmen, aber wir haben natürlich
zwei Experten hier für die Verkostung und das ist Betty und Christian.
Herzlich willkommen zurück.
Ja, im Restaurant wird ja natürlich auch alle Menü serviert, deswegen fangen wir
mal an und schneiden sofort einmal das Objekt der Begehrde an.
Das gibt es nicht.
Wir schneiden natürlich alle gleich direkt an, sodass wir sofort sehen
können, fließt es raus oder bleibt es stehen.
Ja, Christian, dein Herz dürfte hüpfen bei so viel Schokolade. Ja, das tut es
tatsächlich. Ich glaube, das ist eine der schönsten Formen, Schokolade zu
verarbeiten. Fangen wir mal an, oder? Ja, logisch.
Ja, das Erste, was auffällt, ist natürlich, der Schokoladenkern, der
läuft halt nicht raus.
Das ist ein wenig zu lange im Ofen gewesen. Da hätte man den Kuchen
entweder später reinschieben oder früher rausholen müssen.
Aber er ist hochgegangen. Ja, definitiv.
Sieht er auch sehr schön aus.
Wollen wir endlich Schokolade essen? Oh, ich freue mich sehr.
Ach komm, dann fang an.
Dieses leicht fluffige, was wir angesprochen haben, ist letztendlich da.
Auch der Kern ist noch soft.
Aber leider halt nicht mehr flüssig. Und wenn der halt relativ fest wird, dann
wird das Ganze beim Essen natürlich dann auf Dauer relativ viel im Mund.
Es schmiert so den Mund richtig zu. Das merkt man dann, dass man eigentlich fast
den Mund kaum noch aufbekommt.
Aber auch von der Höhe und alles gefällt er mir sonst sehr gut.
Hier verhält es sich ähnlich.
Man ahnt noch so etwas, wo man hier den Kahn drin hatte. Aber auch hier ist er
definitiv nicht mehr flüssig.
Von der Porung her sieht er aber auch gut aus. Ja, ist auch schön nach oben
gekommen.
Grundsätzlich ist der Rand für mich ein bisschen röscher und dadurch leichter zu
essen, weil ich natürlich nochmal eine andere Textur mit dabei habe und es geht
ein bisschen leichter runter.
Aber gefühlt habe ich hier weniger Kerne als zum Beispiel beim ersten. Ja, genau.
Ja, hier läuft der Kern. Ich habe hier trotzdem eine schöne Pohrung. Ich habe
auch eine gute Höhe.
Alles richtig geworden?
Es sieht auf jeden Fall alles richtig aus. Vor allen Dingen das Wichtigste war
halt letztendlich, dass wenn man ihn anschneidet, dass die Schokoladensauce
rausläuft. Sie hat sich ein bisschen abgesetzt.
Also das Fett ist da tatsächlich so ein bisschen zum Vorschein gekommen und der
Kern sitzt relativ weit oben, was aber für das Endergebnis keine große Rolle
spielt.
Die Teigstruktur ist ein bisschen kompakter, was aber überhaupt kein
Problem ist beim Essen grundsätzlich.
Was angenehm ist, ist tatsächlich dieser flüssige Kern. Genau so habe ich es mir
letztendlich vorgestellt.
Würdest du den Kern eventuell noch weiter rein drücken beim nächsten Mal?
Ja, kann man auf jeden Fall machen.
Ja, hier ahnt man auch den Kern und man sieht ihn eigentlich wirklich fast noch
von der Form genau erhalten.
Er schmeckt ein wenig weniger nach Schokolade als die anderen. Mag daran
liegen zum Beispiel, dass der Kern tatsächlich ganz an den Boden gesackt
ist und dass man oben relativ viel vom Teig isst.
Ja, dadurch geht der Kern jetzt ein bisschen verloren, wobei ich jetzt nicht
so dieses Ausgefüllte habe, als wenn er sich komplett aufgelöst hätte im Mund.
Also er lässt sich gut essen, aber eigentlich merkt man ihn nicht mehr
wirklich. Hm,
so viel unterschiedliche Bewertung für das gleiche Küchlein.
Jetzt sind wir natürlich gespannt, welcher Kuchen welche Note bekommt.
Eins bis vier gibt es, ihr dürft euch kurz beraten.
Und die Kandidaten dürfen kurz Luft schnappen.
Ich gehe mit einem nicht so guten Gefühl in die Bewertung und bin eigentlich auch
jetzt ein bisschen geknickt.
Das Hauptkriterium war heraus der fließenden Kern.
Das hat eigentlich nur eine Person geschafft.
Es ist rausgelaufen, er ist stehen geblieben. Ich bin froh, dass diese 45
Minuten vorbei sind und ich noch hier stehe.
Steffen, Can und ich, ich kann die Platzierung noch nicht so genau
einschätzen.
Küchlein, ich würde denken, Sie sind alle auf Platz 1, aber dem ist nicht so.
Liebe Jury, verteilt die Plätze.
Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden mit den Endergebnissen und jetzt habt
ihr mal einen kleinen Einblick bekommen, wie es ist in so einem à la carte
Restaurant, wo man tatsächlich diesen Nervenkitzel hat, wann ist der Kern noch
flüssig, wann ist er nicht flüssig, weil das ist tatsächlich mein tägliches
Geschäft.
Kommen wir zum vierten Platz?
Ja.
Und der befindet sich...
Hier. Nicht schon wieder.
Okay.
Evelyn, beim Essen kühlt es den ganzen Mund ein, man kriegt es ganz schwer
geschluckt.
Irgendeine Idee, was da irgendwie anders gelaufen ist als bei den anderen?
Ich habe auf mittlerer Schiene gebacken.
Es macht schon was aus, in welche Schiene ich das reinschiebe. Und wenn
der Herr Hüms sagt, die unterste, dann meint er auch die unterste.
Ich habe es überlesen. Der dritte Platz.
Ist hier.
Can, bei dir ist der Kern halt unten drin und auch relativ fest.
Heute hat sie es einfach gerecht, dass ich zu schnell war.
Ja, du siehst, bei aller Menü warten, bis du das Ganze in den Ofen schieben
kannst.
Kommen wir zu Platz 2 und der Platz 2 befindet sich gleich hier.
Steffen, auch bei dir natürlich kein flüssiger Kern. Mit dem Zeit-Timing
musst auch du ein bisschen nachjustieren. Alles gut.
Gut, kommen wir zu Platz 1.
Der ist hier.
Tammy.
Ich war die Langsamste.
Vom Backen her, alles so, wie wir uns das vorgestellt haben.
Es ist ein bisschen fett ausgelaufen. Also das mit der Emulsion von dem Kern,
also diese Butter, die muss noch ein bisschen gleichmäßiger einarbeiten. Und
von der Höhe beim nächsten Mal vielleicht ein bisschen mehr Volumen
rein. Herzlichen Glückwunsch. Danke.
Ich bin jetzt froh.
dass meine erste Aufgabe, die so scheiße gelaufen ist, irgendwie wieder so ein
bisschen ausgeglichen ist und kann erleichtert jetzt erstmal kurz
runterfahren und gut in die nächste Aufgabe starten.
Der vierte Platz bedeutet auf jeden Fall für mich, dass ich in der nächsten
Aufgabe gut abliefern muss. Ich hau da nochmal richtig rein, will geschmacklich
und optisch einfach was rausholen und ich will ins Finale.
Wer ins Finale kommt und wer sich verabschieden muss, das entscheidet sich
am nächsten Tag.
Jetzt denkt ihr wahrscheinlich, oh Gott, die Frau spricht in Rätseln. Was ist da
los? Ich möchte euch nur ganz schonend auf das Motto der nächsten Aufgabe
vorbereiten. Das da heißt grafische Illusion.
Betty, was bedeutet das?
Wir erwarten von euch einstöckige Torten, die modern designt und grafisch
gemustert sind.
Die grafischen Elemente sollen beim Betrachten den Eindruck der Tiefe
hervorrufen. Also eine optische Täuschung.
Ja, geschmacklich erwarten wir natürlich auch in dieser Aufgabe von euch
Perfektion. Wir möchten ganz gerne eine Creme und eine Fruchtfüllung von euch
haben. Ihr habt fünf Stunden, um diese Torte zu backen und schön zu
präsentieren.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Alle Grafiker ran an die Teige. Für eine grafische
Illusion braucht man Fantasie, Augenmaß und jede Menge Fingerspitzengefühl.
Meine Illusion wird eine Spirale. Und ich möchte das so ein bisschen in
Richtung die Spirale des Menschen mit viel Energie und viel Gesundheit und so.
Und so schichtet Tammy Tonkabohnenbiskuit, Tonkabohnen
-Schokobuttercreme, Himbeerpüree und salzigen Macadamia-Crunch. Das
geschmackliche Highlight eine Joghurtcreme mit Manuka-Honig.
Ein ganz wichtiger Bestandteil meiner Torte.
ist der Manuka-Honig, der erstens mal total lecker ist und aber auch ein
natürliches Antibiotikum quasi ist. Also es ist ein Naturheimmittel.
Viel Natur bei Tammy.
Knallhart berechnete Optik bei Ingenieur Steffen.
Was ist die Grundlage seiner Illusion?
Ich werde heute in meiner Torte, auf meine Torte, meine linke Hand
nachbilden, sodass die den Rand von der Torte so zusammendrückt.
Unter diesem 3D-Effekt kombiniert Steffen Wiener Orangenbisquit mit Creme
Patissiere Buttercreme, Aprikosen Maracuja Curd und Haselnusskrokant. Dazu
beschwipste Aprikosen.
Die Aufgabe ist es, noch ein bisschen Kriegsentscheidung zu halten.
Denn wir sind so vier, heute Abend sind wir dann nur noch drei. Ich habe so
richtig Bock aufs Finale. Deswegen geben wir heute mal richtig Gas. Heute haue
ich nochmal einen richtigen Ingenieurs-Scheiß raus.
Dann lieber mal sachter anfangen. Mit Aprikosen zum Beispiel.
Bei Evelyn geht es nach der technischen Prüfung traditionell aufwärts. Ich bin
sehr froh, jetzt schon so weit gekommen zu sein. Aber der Einzug ins Finale
würde mich auch reizen.
Can arbeitet an der Quadratur des Teiges.
Ich habe mir eine Würfelillusion vorgestellt, da ich das sehr geradlinig
mag. Und meine Vorstellung im Kopf ist es so, dass man gar keine Torte sieht
und sich dann im Kopf fragt, hey, where's the cake?
Und das ist mein Motto heute.
Where is the cake von Gianni?
There is the Kokoslikörkuchen mit Vanillemascarpone, süßem Ananasragout
und säuerlichem Mango-Passionsfrucht-Jelly.
Evelyn setzt bei ihrer Illusion auf die Wirkung des Weins.
Also ich will heute eine sehr elegante Illusion zaubern in den Farben Gold,
Weiß und Schwarz. Und dafür habe ich mir überlegt, eine zweistöckige Torte zu
bauen.
Die Basis, ein Rotweinkuchen mit Rotweinbirnen, Orangen-Vanille
-Mascarpone und Walnuss-Zimt-Crunch. Im Obergeschoss haust ein Brownie mit
Milchcreme und frischen Erdbeeren.
Bei Evelyn kommt die Maschine zum Einsatz.
Can rührt ihren Teig langsam von Hand.
Meine Damen und Herren, Sie sehen hier eine Teigmenge für mehrere Menschen.
Auch bekannt als Biskuit-Teig.
Einmal, zweimal, tada!
Steffen hat wieder seinen Farbkasten ausgepackt. Ein Traum in Apricot.
Es gibt zweifarbige Böden, die werde ich separat zuschneiden. Das heißt, die
grafische Illusion geht bei mir in der Torte weiter.
Wie Steffens Farbe hätten eigentlich auch Johns Kokosraspeln in den Teig
gehört.
Jetzt wird es noch schön leicht einfach mit den Händen ein bisschen
untergehoben. Man soll halt nicht mehr so viel rühren, weil ich will ja halt
die schöne Luftigkeit in meinem Discreteig behalten.
Und das ist doch schön.
Okay, jetzt kommt es in den Ofen.
Eins und zwei.
Avelines Teig ist noch nicht so weit.
Ich wiege gerade meinen Wein ab.
Der kommt dann später auch zu meinem Rotweinboden mit dazu.
Noch mehr Wein kommt später in die Tränke.
Lecker, lecker, lecker.
Das ist jetzt mein Ananas-Püree. Wird jetzt alles schön klein gehäckselt.
Und dann...
Bei 300 Gramm Ananas muss ich 100 Gramm Gelierzucker nehmen. Jetzt habe ich aber
500 Gramm.
Egal, wenn ich 600 Gramm habe, muss ich 200 nehmen. Also muss ich, weil es ein
bisschen 100 Gramm weniger ist, nehme ich 250 Gramm.
Äh, ja, so.
Pi mal Daumen.
Bei 300 nehme ich 100. Bei 600 nehme ich 200.
Jetzt habe ich 500, also nehme ich 250. Ja, ja, ja.
Wird schon stimmen.
Tammy hat ihrem Kakao-Biskuitteig fein geriebene Tonkabohne hinzugefügt.
Jetzt kommt mein Teig in den Ofen.
Can ist immer noch mit Kopfrechnen beschäftigt.
Gib mir mal den Stift. Ich kann noch den Dreisatz. Also 300 gleich 1.
Und dann wollen wir zu 500.
Das heißt geteilt durch 500, ne?
Jetzt brauche ich einen Taschenrechner.
Ich scheiß drauf. Ich mache jetzt einfach 160 rein. Scheiß drauf.
Wir sind in einer Kochsendung, nicht Intelligenz-Sendung.
Was soll das denn heißen?
Evelyn würfelt Birnen in Rotwein.
Can hat ihr Ananas-Ragout fast so perfekt abgemessen wie Steffen seine
Garnasch-Zutaten.
Das sind doch alles intelligente Leute.
Die weiße Ganache zum Einschmieren nachher, bevor die Fondantecke
draufkommt, die muss jetzt vor allem noch abkühlen.
Und deswegen mache ich die jetzt schon.
Aber so ein geiler Bohnen, ey, guck mal.
Geil. Geht einer ab.
Geil.
Bei mir wird es schokoladig. Ich habe mir überlegt, Brownieböden zu backen,
das Ganze mit einer Schokomaskapone zu füllen und dann noch frische Erdbeeren
mit reinzulegen.
Das gibt jetzt Schokolade mit noch mehr Tonkabohne. Ich habe ja die Tonkabohne
schon in meinem Boden.
Achtung, sonst gesellt sich Horn zur Tonkabohne.
Ich habe schon extra kontrolliert, ob ein Stück Fingernagel fehlt, aber zum
Glück nicht. Da muss ich echt aufpassen.
Can checkt ihre Mango.
Dafür braucht man keinen Dreisatz.
Boah, ist die lecker.
Steffens Aprikosen sollen in einem Fruchtkört ihre Bestimmung finden.
Can macht aus Mango und Passionsfruchtfleisch Gelee.
Das ist meine leckere Mango, die sehr süß und sauer schmeckt. Und ich denke,
dass es sehr gut zu der Torte passt.
Das Gelee muss im Eisfach kühlen.
So, finito.
Tammy lässt ihre Himbeerfruchteinlage einige Minuten einkochen. So lange
arbeitet sie an ihrer Tonkabohnen-Buttercreme.
Auch bei Steffen ist die Creme parallel zur Frucht in Arbeit.
Das gibt die Basis für meine Konditoren-Buttercreme. Das heißt, das
gibt jetzt meinen Aprikosen-Pudding.
Evelyn arbeitet an zwei Teigen parallel.
Am Rotweinkuchen und am Brownie.
Steffens erste Böden können in den Ofen, Evelyns Rotweinboden ebenso.
Das riecht förmlich nach Weihnachten.
Der Brownie braucht fünf Minuten weniger.
Steffens Böden unterscheiden sich nur in der Farbe. Bei Evelyn sind es komplett
unterschiedliche Kuchen.
Oh, der sieht mega gut aus.
Ich glaube, die Schokoholics kriegen wir damit zufriedengestimmt, oder?
Ab in den anderen Ofen damit.
Inzwischen hat ja jeder zwei Backplätze.
Steffen vermengt seine Fruchtzutaten mit der Gelatine und der Butte-Ei-Zucker
-Mischung.
Tammy macht neben ihrer Buttercreme auch eine Joghurtcreme.
Ich habe jetzt hier Naturjoghurt. Ganz wichtig ist aber, dass der 10%
Fettanteil hat.
Weil ansonsten wird der zu wässrig und dann kann man den schlecht einfach in so
einer Creme verarbeiten.
Auch hier gibt der Manuka-Honig einen zusätzlichen Kick.
Evelines Frosting soll nach Orangen und Zimt schmecken.
Can schmeckt's schon jetzt.
Das ist mein Mandel-Keksboden, den ich jetzt in meinen Tortenring reinpresse.
Very good.
Nachdem Steffens Curd kurz geköchelt hat, muss er auskühlen.
Da muss Luft dran.
Der erste Biskuitboden kann schon aus dem Ofen.
Zum Stichtest.
Evelyns Schokoriegel haben sich derweil verflüssigt.
Steffen, du schon wieder hier? Ja, ja, zweitmütig, mein Gott. Ja, dürft ihr,
dürft ihr. Heute hier, morgen da.
So, nach dem Zauberwürfel, nächste grafische Aktion.
Schon wieder deine Aufgabe, oder? Heute hau ich nochmal einen raus. Ich mach
meine linke Hand in Linienmuster und simuliere, dass ich mit den Daumen und
Zeigefinger den Rand von der Torte so einquetsche.
Total klar.
Einfach überraschen lassen.
Was auch immer du da planst.
Es ist wieder eine Aufgabe wie für Steffen gemacht. Es geht um sehr
durchdachtes Arbeiten, trickreiches Arbeiten. Wobei, er hat mir zwar
erklärt, wie das mit der Hand und der Optik funktionieren soll. So richtig
verstanden habe ich es noch nicht. Ich lasse mich da mal nachher noch
überraschen.
Jeans Kokosbisket-Boden bricht.
Zum Glück braucht sie nur Teile davon.
So, dann schneide ich schon mal eine Schicht raus und schneide die obere
Schicht, wo der Biskuit das Fett aufgesaugt hat, nochmal ab.
Ist ruhig.
Das ist Feinarbeit.
Ich bin sehr zufrieden mit meinen Böden. Sehr schön.
So, Evelyn, da du ja immer versuchst, alles Mögliche vor mir zu verstecken,
komme ich natürlich genau in den Situationen, wenn es rauskommt, aus dem
Foster oder wahlweise aus dem Kühlschrank. Ja.
Du kannst ja mal rausschmecken, was das so gibt heute.
Die Birne schmeckt man durchaus.
Die Birne schmeckt man.
Nicht gut?
Nein, alles gut. Der Geschmack ist sensationell.
Das ist alles in Ordnung. Ich habe nur gerade einen Frosch verschluckt. Das
passiert manchmal.
Also nicht das Salz verstehen, da ist alles gut. Vor allen Dingen, die Birne
hat einen sehr, sehr schönen Biss, muss ich sagen. Ich drücke dir die Daumen.
Liebe Kandidaten, hier geht es ja um Illusionen und eine möchte ich euch
nehmen, dass ihr noch sehr viel Zeit habt. Es ist Halbzeit. Noch zweieinhalb
Stunden.
Super. Oh, oh, meine Güte.
Okay.
Halbzeit ist Creme-Zeit. Die letzten Böden kommen aus den Öfen.
Dann macht sich Steffen an seine Patissier-Buttercreme und Can an ihre
Vanille-Mascarpone-Creme.
Die Mascarpone habe ich geteilt und werde sie gelb einfärben, damit sie
einen schönen Kontrast hat.
Evelyn erhitzt Walnüsse mit Zucker und Zimt, während Can schon schichtet.
Vanille-Mascarpone-Creme in zwei Farben und das Ananas-Ragout.
Tammy geht an die Deckel.
Schön luftige Bohrung.
Perfekt. Was hat Steffen Düsentrieb da wieder konstruiert?
Ich nehme jetzt meine einzelnen Böden, setze die hier drauf, fahre jeweils
entlang, verstelle das Ganze zweimal und dann habe ich nachher, wenn es geht,
zwei oder drei Kreisringe. So etwas gab es bisher noch nicht und dann habe ich
gedacht, ich baue mal was.
Steffen macht also Zirkeltraining.
Akkurate Arbeit auch bei Evelyn.
Chaos gibt's an anderer Stelle.
Während allenthalben die Böden bestrichen oder beschnitten werden,
rockt DJ Ofenschuss die Turntables.
So Steffen, welche Platte legst du auf?
Die Platte Hymns Ultra Special.
Das sieht spektakulär aus. Du kannst halt die Größe verstellen, den Winkel
auch verstellen. Also wie bist du drauf gekommen?
Ich wollte mal einen Kuchen backen mit dem rauten Muster von Bayern.
Und dementsprechend habe ich ja diesen 60 Grad Winkel und ich wusste nicht, wie
es abbilden soll vom Anschnitt her. Ich habe überlegt, ich brauche ein
verstellbares Messer, einmal von der Neigung, ich brauche ein verstellbares
Messer jeweils vom Radius und Durchmesser her.
Und dann habe ich halt gedacht, okay, dann machen wir es einfach so. Also ich
bin schwer begeistert, vor allen Dingen auch von dem Motiv nachher.
Das wird ja das Rautenmuster dann auch im Anschnitt sein? Genau, genau.
Sensationell. Ich lasse dich mal in Ruhe weiterschneiden. Ja, danke.
Evelyn trägt die Erdbeerstücke von Hand auf.
John hat ein handliches Relais.
So, jetzt habe ich hier noch Reste, die ich in einen Topf tue, damit es schön
ordentlich ist.
Ist das eine Sprache oder?
Ich habe die abgeschnitten, weil das so, weißt du, was ich meine? Weil ich habe
doch...
Es schmeckt fantastisch. Dankeschön.
Die Torten werden höher und höher.
Eine Knusperkomponente.
Can verteilt Passionsfruchtkerne.
Und bei Evelyn kommen auf die Rotweinbirnen die kandierten
Walnusskerne.
Bei Tammy knirscht es bis jetzt nur im Gebälk.
Magic Moment.
Das ist mal ein Turm, ne?
Mega. Ich würde es am liebsten so lassen. Das ist ein richtig geiler Naked
Cake. Aber es ist ja nicht gewollt.
Also werden alle Tortentürmchen eingestrichen.
Schlechter sehen sie nach diesem Arbeitsschritt auch nicht aus.
Au.
Pflaster drauf und weitermachen.
Die Torten werden eingedeckt. Das dicke Ende kommt ja noch.
Die Dekoration.
Ich möchte keine Falte, ich möchte keinen schlechten Abschluss. Also das
Ding muss perfekt da drauf sein.
Sieht man total schön, dass diese blöde Luftblase unten drin ist.
Dann klebe ich da ein Grashalm drüber.
Christian durchschaut jeden Trick, denn er steht immer irgendwo in Sichtweite.
Auch als die optischen Täuschungen entstehen.
Ich möchte meine Torte dann auf dem Drehteller präsentieren und möchte, dass
die Jury glaubt, sie würde sich in einem Trichter und in einer Spirale befinden.
Wollt ihr mal sehen?
Schwebe dahin im Traum.
Wird mir direkt schlecht.
Glaube mir.
So, ich bin schon immer am Gucken.
Manchmal ist das Auge auch schon ein bisschen irritiert. Ihr habt jetzt noch
60 Minuten.
Das heißt, jo, wir schaffen das.
Scheiße. So erstellt man einen 3D-Effekt.
Das ist ja echt eine Fummelarbeit hier. Hätte ich gewusst, dass das so ewig lang
dauert, hätte ich mir wahrscheinlich was anderes ausgesucht.
Generationen von Ingenieuren haben an der perfekten Stromlinienform
gearbeitet. Steffen geht sie inzwischen ganz locker von der Hand.
Meine ideografische Illusion basiert darauf, dass ich meine eigene Hand als
Vorlage nehme und die jetzt dreidimensional nachforme auf die Torte.
Alle arbeiten so konzentriert, man könnte eine Stecknadel fallen hören.
Oder zumindest ein Backblech.
Es ist irgendwie Totenstille gerade hier im Zelt. Das ist echt extrem.
Jeder arbeitet sehr konzentriert an seiner Torte.
Es geht ja auch ein bisschen um was.
Ich glaube, der Ehrgeiz ist bei allen vier geweckt. Keiner will heute nach
Hause gehen und alle wollen eigentlich ins Finale.
Dafür arbeiten die Kandidaten kleinteiliger als je zuvor.
Je genauer und feiner die Ergebnisse sind, desto eher lassen sich die
gestrengen Augen der Juroren überlisten.
Ein winziger Fehler könnte den Effekt komplett zerstören.
Ein Spektakel findet auf eurer Torte statt. Ihr habt noch 30 Minuten.
Schaffen wir das?
Ja. Nein.
Evelyn kachelt ihre Torte, als wäre sie ein Badezimmer. Und sie ist nicht die
Einzige.
Es ist schmerzhaft, finde ich, heute.
Die Aufgabe.
Weil ich hier auf Knien arbeiten muss.
Um ein...
sauberes und exaktes Ergebnis zu erzählen.
Aber hoffentlich lohnt sich das.
Tada, die perfekte Spirale.
Sieht jetzt fast aus wie eine Spinne.
Ich werde jetzt so langsam schon ein bisschen nervös.
Oh Gott, ey.
Abkürzungen und Vereinfachungen sind bei dieser Aufgabe tabu.
Oh Mann, ey.
Passt vorne und hinten nicht.
Das muss es aber für eine echte grafische Illusion.
Ich setze jetzt hier diese farbigen Streifen ein, um die Tiefenwirkung noch
ein bisschen zu verstärken.
Weil sich sonst das Ganze im Schwarz-Weiß verliert.
Wenn ich ein Zauberer wäre, würde ich euch noch ein paar Minuten zaubern, weil
ihr habt nur noch zehn.
Versuch mal zu zaubern.
Hex, hex.
Klappt nicht.
Jan. Hallo, Betty.
Du bist ja schon fast fertig.
Nicht wirklich, hinten fehlen noch ein paar Stellen. Wo fehlt denn noch was?
Hier hinten, ein paar Blüten. Ach da, wo quasi die Naht ist, wo es nicht ganz
passt. Und die Kunst ist dann, das zu überdecken. So, dass wir der Meinung
sind, das gehört so. Du wirst schon kreativ.
Danke.
Ein weißer Brownie. Schon das ist eine optische Täuschung, wenn man es genau
nimmt.
Bleibt Steffen bis zum Ende linientreu?
Ich denke mal, wenn man das mit weniger Zeitdruck macht, dann macht es auch
Spaß. Aber gerade ist es einfach nur stressig.
Ich möchte noch die undichten Stellen retuschieren.
Und dann muss ich nochmal gucken, wo unsere Bestellen sind. Ich weiß nicht,
ob ich es schaffe. Ich gebe jetzt einfach nur Vollgas.
Oh Gott, ich habe so wenig Zeit.
Ich hatte vorhin die ganze Zeit die ruhigsten Händchen. Und jetzt zittern
die schon sehr.
Ups.
Mir ist gerade der Pinsel runtergefallen.
Und da habe ich mir dann so ein paar Flecken drauf gemacht.
Versuche ich jetzt noch schnell wegzumachen.
Schwierig bei schwarzer Farbe auf weißem Grund.
Ich mache es kurz für euch. In zwei Minuten ist Schluss.
Nein. Ich mache jetzt wie immer die letzten zwei Minuten meine
Deko. Und wo ist mein Skalpell?
Da Tammys Torte so hoch ist, gilt es viel Fläche zu verzieren.
Auch Steffens Torte ist hauptsächlich weiß.
Ich glaube, ich habe vor zwei Stunden aufgehört zu atmen.
Blüten gehen immer.
Illusion hin oder her.
Welche Deko-Elemente sind überhaupt noch umsetzbar?
Das wird jetzt keine Wiese, sondern Erde.
Aus zerbröselten Teigresten.
Aus dieser Erde erwächst die grün stilisierte Manuka-Pflanze.
Auch Evelyn ist noch bei der Arbeit, als Enis Worte durchs Zelt hallen.
Eure Illusion sollte gleich fertig sein. In 10, 9,
8, 7,
6,
5, 4.
Drei, zwei, eins und Schluss.
Hände weg vom Gebäck.
Ich bin mega stolz. Ich habe mir heute größte Mühe gegeben, nochmal in der
letzten Aufgabe.
Und es wäre ein Traum, ins Finale zu hüpfen.
Das war so schlimm.
Ich hoffe sehr, dass es reicht fürs Finale, weil ich hätte richtig Bock. Ich
habe mit der Torte jetzt genau das umgesetzt, was ich wollte.
Wir werden sehen.
Wenn wir sehen, ob ich ins Finale komme.
Ich weiß gar nichts mehr. Ich weiß nur, dass ich...
so Schmerzen gerade habe überall.
Ich lasse mich einfach nur noch überraschen. Ich will nicht mehr
spekulieren.
Die letzte Verkostung beginnt. Nach diesen Torten wird die Jury entscheiden,
wer das Zeug fürs Finale hat.
Can, Tammy, Steffen und Evelyn.
Nur drei von ihnen kommen weiter.
Jetzt bin ich mal gespannt, ob ihr mit euren gebackenen grafischen Illusionen
die Jury überzeugen bzw.
täuschen könnt.
Sie zu Hause können das ja gerne mal ausprobieren. Alle Rezepte haben wir
online gestellt auf dasgroßebacken.de.
Und wir beginnen jetzt hier mit der Verkostung. Da ist nicht nur euer Auge
gefragt, sondern natürlich auch der Mund. Und die erste Torte kommt von
Jeanne.
Ich habe euch heute Where's the Cake mitgebracht. Und zwar seht ihr ganz
viele Würfel und die spiegeln sich auch wieder exakt in der Tortenplatte wieder.
Unten befindet sich ein Crunchy-Boden aus karamellisierten Mandeln und Keksen.
Darüber haben wir einen Kokosbiskuit, der leicht mit Coca de Batida... Coca
Batida...
Kokosnusslikör? Genau.
Dann haben wir eine Vanille-Mascarpone-Sahne-Creme, die
oben bedeckt wird mit einer Ananas-
Schicht und dann kommt wieder ein...
Dann kommt eine Mango-Schicht und dann kommt nochmal Maracuja-Stückchen.
Ja.
Von außen die Würfel kann man sehr gut erkennen.
Ich denke mal hier war der Ansatz clever gelöst.
Ich finde es nur schade, dass ich jetzt hier oben halt diese Pinselstriche sehe.
Als Tipp, wenn ich schwarz ausrolle, mache ich es nicht auf irgendwie
Bäckerstärke oder Puderzucker, sondern ich nehme Fett, streiche mir damit meine
Arbeitsfläche ein und dann vermeide ich, dass ich einfach irgendwelche
Staubrückstände auf so schwarzem Fondant habe.
Diese optische Täuschung durch die Würfel ist dir wunderbar gelungen.
Obendrauf, da gebe ich der Betty vollkommen recht, ich hätte es irgendwie
noch verkleidet oder so. Irgendwas obendrauf, sodass es nicht die Blicke
auf sich zieht, irgendwas völlig Neutrales. Aber wenn es dann obendrauf
so strahlt, da schaust du halt als allererstes drauf.
Schön geschichtet, auch hier sieht man...
Wie unterschiedlich du geschichtet hast, dünne Böden, hier unten dieser
Knusperbohnen, dazwischen die Fruchtanlagen, der Anschnitt gefällt mir
sehr gut.
Es ist unglaublich frisch, es ist sehr exotisch, man kann es sehr, sehr gut
runterschneiden, es ist kaum ein Widerstand da, so ist es auch beim
Essen. Trotz alledem hast du halt frische Früchte mit drin.
Von daher hast du für mich das wunderbar und rund abgeschmeckt. Ich könnte da,
glaube ich, nicht viel besser bauen.
Genau, die Cremes und Böden sind sehr weich. Aber gerade durch die Strukturen,
die du noch drin hast von der Frucht, habe ich immer noch was, was ich beißen
kann. Ich habe da verschiedene Texturen. Das macht es drin auch sehr spannend zu
essen. Vielen Dank. Vielen lieben Dank. Danke.
Ich habe euch heute mitgebracht, meine Hand in der Torte.
Innendrin erwartet euch heute ein Konvolut von Aprikose und Maracuja mit
Aprikosenbuttercreme, ein bisschen Crunchy und Getränk mit minimal
Cremonier im Boden.
Und dezentfarbene Böden im 45-Grad-Winkel, geschnitten abwechselnd
übereinander.
Kommen wir erstmal zu deiner Illusion. Das ist mal was anderes.
Allerdings, wenn ich mir dann die Torte auch so von der anderen Seite angucke.
Da hätte ich mir irgendwas einfallen lassen.
Dass ich nicht diese eine spannende Seite habe und die andere Seite auch
relativ nackt ist.
Es gefällt mir super.
Allerdings gebe ich der Betty recht, die hintere Seite, die hätte halt auch noch
ein bisschen Dekoration verdient.
Was ich jetzt gerade so ein bisschen suche, du hattest deine Böden, glaube
ich, schräg geschnitten. Ich hätte es vielleicht irgendwie gerne ausgeprägter
haben wollen.
Jetzt sieht man quasi die einzelnen Farbtöne, ohne dies abgestreckter zu
haben.
Also ich muss sagen, es ist definitiv mit die stärkste Torte, die du bis jetzt
hier hingestellt hast, geschmacklich gesehen, weil sie von den Böden her
perfekt gebacken ist. Auch dass du die Aprikose selbst als großes Stückchen mit
drin hast, finde ich, ist eine geniale Idee.
Geschmacklich muss ich sagen, schmecke ich die Aprikose und die Maracuja nicht
so raus. Die verbinden sich sehr, sehr stark. Zusammen bilden sie eine perfekte
Symbiose, die den ganzen Kuchen halt letztendlich frisch macht. Also von
daher hast du den Kuchen für mich einfach nur rund und sehr, sehr lecker
abgeschmeckt. Danke.
Ja, es ist ein sehr feiner Kuchen.
Geschmacksbombe, aber insgesamt schön rund abgeschmeckt. Vielen Dank. Ich
habe
euch meine geometrische Eleganz mitgebracht. Und im unteren der Torte
befindet sich ein Rotweinkuchen mit einer orangen Vanillemaskapone.
Und die fruchtige Komponente sind Rotweinbirnen und karamellisierte
Walnüsse. Und im oberen der Torte befindet sich ein Brownieboden mit einer
Schokomilchmascarpone und frischen Erdbeeren.
Sie ist definitiv elegant, der Name passt.
Und mir gefällt die Farbauswahl sehr gut.
Hier hinten sieht man auch so ganz leicht den Ansatz, den wegzukriegen. Das
ist extrem schwierig.
Handwerklich musst du definitiv beim nächsten Mal vielleicht dann gucken,
dass du noch ein bisschen früher anfängst, damit halt diese Seite noch
verkleidet ist, weil das ist natürlich dann so ein Blickfang. Da schauen wir
gleich als allererstes drauf.
Man sieht bei beiden den...
Fruchtgehalt, der da drin ist.
Böden gleichmäßig geschnitten.
Auch in beiden Torten fast gleich dick.
Unten ist es wieder ein bisschen wilder. Das haben wir bei dir schon häufiger
gesehen, dass es jetzt nicht so die ganz klaren Strukturen sind.
Oben, dadurch, dass du die Erdbeeren eingelegt hast, wirkt es etwas klarer.
Die Böden sind super.
Sind nicht zu schwer.
Es ist jetzt nicht das Feuerwerk, aber es ist saulecker.
Handwerklich alles richtig gemacht. Es ist nicht spektakulär. Von den Gewürzen
und von der Kombination her kannst du durchaus einiges mehr. Und deswegen
freue ich mich jetzt aufs zweite Stück.
Du hast unglaublich saftige Böden. Die Birne hat einen extremen Biss noch. Sie
ist nicht verkocht. Du schmeckst den Rotwein raus. Du hast den Quatsch mit
eingebaut.
Es geht einfach letztendlich nicht mehr besser und handwerklich gesehen ist da
noch einiges vielleicht aufzuholen. Geschmacklich muss ich wieder sagen, ist
es leider Porno. Oh mein Gott.
Und vor allen Dingen ist es Porno, weil es mal keine Pistazie ist und keine
Himbeere, sondern du uns ein komplett anderes Geschmacksbild mal gezeigt hast,
was du kannst und das da unten wirklich hervorragend umgesetzt hast. Vielen
lieben Dank. Danke schön.
Ich habe euch die Spirale mitgebracht. Vom Konzept her soll das die innere
Spirale des Menschen widerspiegeln, die immer in Bewegung ist, ganz viel Energie
braucht. Und deswegen gibt es im Inneren der Torte ganz viel für eure Gesundheit.
Ich habe die Himbeere in zwei Kombinationen mit eingebaut. Dann habe
ich ganz viel Manuka-Honig mit eingebaut. Der Boden ist ein Kakao-Tonka
-Boden-Biskuit.
Dann haben wir eine Creme aus Naturjoghurt, Manuka-Honig und Zitrone.
Und eine Tonka-Bohnen-Schoko-Buttercreme.
Macadamia-Nüsse als Crunch.
Und ich glaube, das war's.
Sie muss sich drehen, damit man den Effekt hat, damit man diese Spirale
sieht. Ich glaube, ich hätte tatsächlich die Streifen hier einfach auslaufen
lassen, als wenn ich so Farbe habe, die verwischt.
Der größte Knackpunkt ist die Höhe deiner Torte dabei.
Also hättest du eine etwas flachere Torte, dann wäre es einfacher gewesen,
hier auf etwas zu verdecken.
Die Idee finde ich aber sehr schön.
Also wenn die Torte sich dreht, hast du für mich mit Abstand die beste Illusion
von allen hier gezeigt.
Das Einzige, was ich vielleicht anders gemacht hätte, wäre die Torte ein
bisschen flacher. Ansonsten finde ich es sehr, sehr schön.
Danke.
Ja, Tammy, sehr hoch, sehr gleichmäßig geschichtet. Von drinnen definitiv alles
richtig gemacht.
Esst mehr Torte, kann ich nur sagen. Also wenn das das Ergebnis ist, um
gesund zu bleiben, bin ich sofort dabei.
Es ist perfekt abgestimmt.
Es ist überhaupt nicht schwer.
Ich bin total begeistert. Es ist einfach sau, sau lecker.
Und ich glaube, weil es so gesund ist, würde ich wahrscheinlich auch die ganze
Torte inhalieren, weil es halt einfach sensationell gut schmeckt. Und ich muss
tatsächlich auch sagen, ich weiß nicht, ob du mir zustimmst, aber ich glaube, es
ist tatsächlich auch ziemlich Porno.
Danke. Vielen Dank.
Drei Aufgaben liegen hinter euch. Jetzt ist die Jury dran mit einer Aufgabe.
Und zwar müsst ihr jetzt entscheiden, wer wird unser neuer Bäcker der Woche.
Und ganz wichtig, so kurz vorm Finale, wer muss das Zelt verlassen? Das könnt
ihr natürlich nicht so ad hoc entscheiden. Deshalb gebe ich euch ein
bisschen Beratungszeit.
Bewertet werden alle drei Aufgaben.
Die Jury, die war heute sehr, sehr pingelig. Also man merkt, dass sie die
besten drei rauspicken wollen.
Ich habe auch wirklich selber Angst, weil ich die technische Prüfung nicht
gut abgeschnitten habe.
Ich würde lügen, wenn ich sagen wollte, ich wollte nicht ins Finale. Natürlich,
also wir sind alle hergekommen mit dem Riesenziel.
Ich finde, das steht für alle offen und das ist schwer abzuschätzen.
Ich habe so eine Lust, diese Hochzeitssorte zu machen.
Ich bete.
Also ich will unbedingt jetzt ins Zelt und hören, was die Jury zu sagen hat.
Und habe Angst davor, zu hören, wer gehen muss.
Sieben Wochen haben sie gebacken, was das Zeug hält. Sie haben gekämpft. Doch
bei einem hat all das nicht gereicht. Ein Kandidat ist kein Finalist.
Aber wer?
Ihr seid zu viert. Ins Finale werden wir mit dreien gehen.
Die Jury hat jetzt eine wichtige Entscheidung getroffen und sie wird sie
euch jetzt mitteilen.
Ein letztes Mal in dieser Staffel dürfen wir den Bäcker der Woche verkünden. Aber
er bekommt nicht nur die rote Schürze, sondern auch das erste Ticket fürs
Finale.
Unser Bäcker der Woche ist...
Ciao. Oh mein Gott.
Scheiße.
Ich freue mich unglaublich.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich die rote Schürze bekomme und im Finale
stehen darf.
Obwohl ich kein Furno bekomme.
Hast du ganz schön eingesaut.
Ja, kann ich ja auch.
Ja, dann herzlichen Glückwunsch.
Herausragende Leistung.
Ein Platz im Finale ist nun vergeben. Bleiben also noch zwei übrig.
Aufgrund seiner ebenso bis auf einen Ausrutscher durchweg hervorragenden
Leistung geht das zweite Ticket fürs Finale an
Evelyn.
Danke.
Ja,
darf ich schreien und hüpfen und springen?
Ich bin so happy, dass ich jetzt im Finale bin. Ich glaube, das konnte man
auch eben nicht übersehen.
Ich bin überglücklich.
Herzlichen Glückwunsch auch von mir.
Dankeschön.
Jetzt geht es also darum, wer den dritten Platz im Finale bekommt und von
wem wir uns so kurz vom Ziel leider verabschieden müssen.
Ihr habt uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht.
Tammy und Steffen.
Tammy, deine erste Aufgabe ist wirklich mies angelaufen. Deine
Blätterteigpasteten wollten einfach nicht aufgehen.
Dafür hast du in der technischen Prüfung den ersten Platz belegt.
Zusammengenommen war das ein guter Mittelwert.
Steffen, du hast in beiden Aufgaben solide abgeliefert und warst daher
punktgleich mit Tammy.
Entscheidend für uns waren daher eure Torten der dritten Aufgabe.
Da müssen wir uns leider von dir, Steffen, verabschieden. Und Tammy, du
bist auch im Finale.
Ich war mein Teil. Ich bin wirklich stolz darauf, als vierter hier
rauszulaufen. Und ich glaube, ich muss mich vor niemandem verstecken. Und das
war mir das Wichtigste.
Es ist einfach ein Traum, mit den beiden Mädels im Finale zu sein. Und ich könnte
gerade flisse.
Heulen vor Freude, ja.
Steffen, Mr. Millimeter, es hat sehr viel Spaß gemacht, dir beim Backen
zuzusehen. Vielen Dank, dass du dabei warst. Danke euch.
Oh Gott.
Krass, unbeschreiblich, ne? Ich glaube, wir sind alle am Ende unserer Nerven und
brauchen ganz viel Wein. Ja.
Ja, so kurz vorm Finale haben wir unseren letzten Mann verloren.
Naja, drei Finalistinnen sind auch toll. Can, Temi und Evelyn kämpfen dann um die
Trophäe und natürlich den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2019.
Wer gewinnen wird, das wissen wir noch nicht. Aber die Torten fürs Fest, die
werden bombastisch. Das wissen wir schon.
Ja, am besten sind Sie dabei beim Finale von Das große Backen. Am nächsten
Sonntag hier in Sat.1. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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